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12. Juli 2026

- Neue Kräfte in den Bezirken - Die STG lud zur legendären Grünen Nacht - VIP-Architekt Guido Strohecker übernimmt Jakominiplatz-Stand

- Neue Kräfte in den Bezirken
- Die STG lud zur legendären Grünen Nacht
- VIP-Architekt Guido Strohecker übernimmt Jakominiplatz-Stand

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12. JULI 2026, AUSGABE 28

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Aufgetanzt

Die STG lud zur legendären Grünen

Nacht. Unter den 400 Gästen war auch

höchste Polit-Prominenz. 14

Aufgekocht

VIP-Architekt Guido Strohecker (Bild)

übernimmt den Jakominiplatz-Stand

von Haubenkoch Didi Dorner. 8

Zweigeteilte Stadt

Neue

Kräfte

in den

Bezirken

Unter der Lupe. Die Karten sind nach der Wahl auch in den Bezirken neu gemischt. KPÖ und ÖVP haben sich dazu bekannt, die jeweils stimmenstärksten

Kandidaten zu unterstützen. Kurios: In Gösting kann die KPÖ ihre drei Mandate aufgrund von Personalmangel nicht besetzen. SEITEN 4/5

GETTY, KANIZAJ, SCHERIAU

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2 die seite zwei

www.grazer.at 12. JULI 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Auf eine gute

Zusammenarbeit

in den Bezirken

W

er Demokratie verstehen

will, darf nicht nur

auf die Regierungsbank

im Parlament oder im Rathaus

blicken. Er muss dorthin

schauen, wo politische

Entscheidungen unmittelbare,

spürbare Realität werden:

direkt vor unserer Haustür, auf

der Ebene der Bezirkspolitik

(siehe Seiten 4/5). Je näher

man zum Menschen kommt,

desto weniger zählen parteigetriebene

ideologische Programme

und Schlagzeilen.

Der persönliche Umgang, die

Auseinandersetzung mit dem

Anderen wird immer wichtiger.

Insofern überrascht es

nicht, dass auch der Umgangston

in den Bezirken oft ein

anderer, amikalerer ist. Oder

besser: wieder ist. Denn vor

fünf Jahren wurde in manchen

Bezirken das demokratiepolitisch

fragwürdige Experiment

gestartet, die stimmenstärksten

Kandidaten über Koalitionen

wegzubringen. Betroffen

hat es immer ÖVPler, KPÖ,

Grüne und SPÖ machten

gemeinsame Sache. Das

Ergebnis war verheerend:

Ständig wechselten die

Bezirksvorsteher, es wurde

gestritten, die Menschen

hatten keine Ansprechperson

mehr. So etwas funktioniert

auf der „menschelnden“

Bezirksebene nicht. Die gute

Nachricht: Die KPÖ hat den

Fehler eingesehen und

gemeinsam mit der ÖVP

klargestellt, die gewählten

Vertreter zu unterstützen. Auf

eine gute Zusammenarbeit!

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Johannes

Hödl

Der Musiker und Redakteur

Johannes Hödl über sein

klassisches Frühstück und

darüber, was ihn in seiner

Karriere am meisten geprägt

hat und welches Instrument

er noch lernen möchte.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?

Bei mir darf es gerne ein klassisches Frühstück

sein mit einer Semmel, Butter, Schinken.

Ich esse meine Semmel mit Genuss,

aber weiß auch, dass mir ein Schwarzbrot

besser täte. Aber ich bemühe mich, manchmal

was Gesundes zu essen. Was auf keinen

Fall fehlen darf, ist Kaffee mit Milch – und

davon reichlich: So zwei bis drei Tassen Kaffee

dürfen es schon sein.

Sie feiern heuer gleich drei Jubiläen: Seit

zehn Jahren gibt es das Dixie- & Swingfestival

Steiermark, 50 Jahre alt ist die Very

Old Stoariegler Dixielandband und im August

werden Sie 70. Wie blicken Sie auf all

das zurück?

Ich will jetzt ja nicht zu geschwollen klingen,

aber ich bin natürlich dankbar, dass ich

mein Leben lang Musik machen konnte – mit

sehr, sehr guten Musikern, die überwiegend

viel besser waren als ich. Was mich besonders

dankbar macht, ist der Applaus nach

einem gelungenen Konzert. Das ist schon

eine Art Celebration, und das bewegt einen

natürlich.

Sie sind ja schon auf mehreren Bühnen

gestanden – welche hat Sie am meisten geprägt

und welche hat am meisten Spaß gemacht?

Die Politbühne, die Journalistenbühne

oder die Musikbühne?

Geprägt hat mich auf alle Fälle die Bühne

bei Gerhard Hirschmann, ich war ja sein

Pressesprecher, und dort durfte ich sehr viel

für mein Leben lernen. Ich sage ja immer

scherzhaft, dass Hirschmann mein „Doktorvater“

ist – ich hab zwar keinen akademischen

Titel, aber wenn es so wäre, wäre

er mein Doktorvater. Ich habe dabei sehr

viel miterleben dürfen, und das hat mich

geprägt, gebildet und weitergebracht. Am

meisten Spaß hat letztlich die musikalische

Bühne gemacht mit den diversen Konzerten.

Kaffee darf bei

Johannes Hödl

in der Früh auf

keinen Fall fehlen.

BEREITGESTELLT

Die musikalische Bühne war zwar manchmal

mühselig und schweißtreibend, aber das

ist einfach mein Leben.

Gibt es einen Auftritt, den Sie niemals vergessen

werden?

Das waren die zwei Auftritte beim Jazz-Sommer

in Graz. Das war für mich das Allergrößte,

damals noch mit der Gruppe Obsession.

Zwei Sommer lang waren wir da zu Gast, und

wir haben gemeinsam mit Weltstars gespielt,

das war einfach ein richtig tolles Gefühl.

Sie haben angekündigt, etwas leiser treten

zu wollen. Was bedeutet „etwas leiser“ für

Johannes Hödl?

Na ja, ich fürchte, gar nichts. Wer mich kennt,

weiß, dass meine schweren Schritte nie ganz

leise werden. Aber ich hab schon vor, mich

mehr auf mein Team zu stützen und manche

Arbeiten abzugeben.

Gibt es einen Traum oder ein musikalisches

Projekt, das Sie sich trotz der vielen

Erfolge noch erfüllen möchten?

Tatsächlich gibt es noch einen Traum: Ich

möchte meinen achtzigsten Geburtstag bei

einem öffentlichen Frühstück, einem Jazz-

Brunch, mit den Grazern feiern.

Gibt es ein Instrument, das Sie gerne noch

lernen möchten?

Ich musste ja während meines Studiums

Klavier studieren, ich habe das so sehr gehasst.

Aber tatsächlich würde ich jetzt gerne

Klavier spielen können, das möchte ich noch

lernen. VICTORIA WEITENTHALER

Johannes Hödl wurde 1956 in Graz geboren und

absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule

für Musik und darstellende Kunst Graz. Er ist Gründer

und Leiter mehrerer Jazzformationen, darunter

die „Very Old Stoariegler Dixielandband“, und Verfasser

zahlreicher Zeitungs- und Musikbeiträge sowie

Künstlerporträts.



graz

4 graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Ich habe zu diesem Haus gesagt,

ich komme irgendwann mal wieder.

Ob mit 60 oder jetzt mit 41.“

Marlene Hahn übernimmt ab der Saison 2028/29

4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

die Intendanz der Oper Graz.

J. FUCHS

Alles neu: Grazer Bezirke

WAHL. Anders als noch vor fünf Jahren haben sich die KPÖ und die ÖVP darauf geeinigt, die

stimmenstärksten Kandidaten in den Bezirken zum Bezirksvorsteher zu wählen. Kurios: In Gösting

kann die KPÖ ihre drei Mandate nicht besetzen, da sich nur zwei Personen zur Wahl gestellt haben.

In neun Bezirken hatte die KPÖ

die Nase vorne, in acht Bezirken

die ÖVP. Beide haben sich

darauf verständigt, den jeweils

stimmenstärksten Kandidaten zu

wählen. Damit setzt man einen

Schlussstrich unter die koalitionären

Spielchen, mit denen man 2021

die Wahlsieger ausbootete. „Dieses

Experiment ist klar gescheitert“,

meinen KPÖ-Büroleiter Hanno

Wisiak und ÖVP-Geschäftsführer

Markus Huber. Völlig kurios geht

es in Gösting zu: Dort kann die KPÖ

aufgrund von Personalmangel ihre

drei Sitze nicht besetzen.

I. Innere Stadt

KPÖ 3 • ÖVP 2 • Grüne 2

In der Inneren Stadt machte

die KPÖ mit 37,2 Prozent (+5,9

Prozent im Vergleich zu 2021)

das Rennen, vor der ÖVP mit

25,7 Prozent (+3,2 Prozent). Die

Mandatsstärke bleibt unverändert,

KPÖ-Bezirksvorsteher

Alfred Strutzenberger geht

in Pension, für ihn wird Imela

Kühnelt übernehmen.

II. St. Leonhard

KPÖ 4 • Grüne 3 • ÖVP 3

Auch in St. Leonhard gingen

die meisten Stimmen an die

KPÖ (34,3 Prozent), den zweiten

Platz machten wie schon

bei der letzten Wahl die Grünen

(25,9 Prozent) vor der ÖVP

(22,3 Prozent). Damit ist klar:

Andreas Nitsche (KPÖ) wird

weiter im Amt als Bezirksvorsteher

bleiben.

III. Geidorf

KPÖ 6 • ÖVP 4 • Grüne 4

FPÖ 1 • Neos 1

In Geidorf bleibt BV Hanno

Wisiak (KPÖ, 32,8 Prozent) im

Amt, dahinter hat sich aber

etwas getan: Die ÖVP (24,8

Prozent) hat die Grünen (23,6

Prozent) überholt. Damit wird

Christine Simmerstatter (ÖVP)

1. Bezirksvorsteher-Stellvertreterin,

erste Gespräche haben

bereits stattgefunden.

IV. Lend

V. Gries

VI. Jakomini

VII. Liebenau

KPÖ 9 • Grüne 4 • ÖVP 3

FPÖ 2 • SPÖ 1

Im Bezirk Lend sind die Stärkenverhältnisse

klar: Die KPÖ

gewann mit 39,4 Prozent und

einem Plus von 6,6 Prozent

vor den Grünen (19 Prozent),

die damit die ÖVP (16,0%)

überholen konnten. Damit

bleibt Christian Carli (KPÖ) im

Amt, Anna Drusko (Grüne) wird

1. Stellvertreterin.

KPÖ 10 • Grüne 3 • FPÖ 3

ÖVP 2 • SPÖ 1

In Gries herrschen ganz klare

Verhältnisse. Die KPÖ hat mit

46,8 Prozent der Stimmen

zehn Mandate und damit die

absolute Mehrheit erreicht.

Der Apotheker Michael

Eigner-Rothe wird das Amt des

Bezirksvorstehers übernehmen.

Marina Grujic (Grüne) wird 1.

Stellvertreterin.

KPÖ 8 • Grüne 4 • ÖVP 3

FPÖ 2 • SPÖ 1 • Neos 1

Im Bezirk Jakomini machte die

KPÖ mit 41,3 Prozent der Stimmen

das Rennen. Mit Lukas

Hartleb ist ein neuer Mann am

Ruder. Gespräche mit den anderen

Fraktionen gab es noch

keine, da sich Hartleb noch im

Urlaub befindet. 1. Stellvertreter

wird wohl Valentin Gritsch von

den Grünen werden.

ÖVP 3 • KPÖ 3 • FPÖ 2

Grüne 1 • SPÖ 1

In Liebenau konnte die ÖVP

ihren Spitzenplatz mit 31,1 Prozent

der Stimmen verteidigen.

Langzeit-Bezirksvorsteher Karl

Christian Kvas wird seine Ära

damit verlängern. Auf Platz

zwei landete die KPÖ (24,9

Prozent) mit Kerstin Kapp

(KPÖ). Gespräche werden

demnächst geführt.

VIII. St. Peter

IX. Waltendorf

X. Ries

XI. Mariatrost

ÖVP 4 • KPÖ 3 • Grüne 3

FPÖ 1

Die ÖVP erhielt auch in

St. Peter die meisten Stimmen

(34,4 Prozent). Da Spitzenkandidat

Georg Schröck über

die Vorzugsstimmen in den

Gemeinderat einzieht, wird

Erich Kickenweitz (ÖVP) Bezirksvorsteher.

Mario Rossmann

(KPÖ) wird 1. Bezirksvorsteher-

Stellvertreter.

ÖVP 4 • KPÖ 2 • Grüne 2

Die Waltendorfer scheinen mit

ihrem Bezirksvorsteher Peter

Mayr (ÖVP) vollauf zufrieden

zu sein: Mit 36,1 Prozent der

Stimmen gewann er vor der

KPÖ (21,2 Prozent), die die Grünen

(20,7 Prozent) überholten.

Damit wird Lisbeth Zeiler

(KPÖ) 1. Bezirksvorsteher-

Stellvertreterin.

ÖVP 3 • KPÖ 2 • Grüne 2

In Ries hat sich Josef Schuster

(ÖVP) abermals durchgesetzt

(35,8 Prozent). Ein Treffen

mit Cathrin Mariacher (KPÖ,

21,3 Prozent), die die Grünen

überholt hat, fand bereits

statt. Dabei wurde fixiert, dass

Schuster Bezirksvorsteher

bleibt, Mariacher wird die 1.

Stellvertreterin.

ÖVP 3 • Grüne 2 • KPÖ 2

Nach dem Wirrwarr der letzten

Jahre mit vier (!) verschiedenen

BVs wurde Erwin Wurzinger

(ÖVP) mit 39,6 Prozent der

Stimmen gewählt. Allerdings

wechselt er in den Gemeinderat,

sein Nachfolger und damit

Bezirksvorsteher wird Meinhardt

Schweditsch. Gespräche

folgen in den nächsten Tagen.


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

Univ.-Klinik für Radiologie eröffnet

Der ersten Bauteil der Univ.-Klinik für

Radiologie wurde eröffnet. Das Zentrum

ist eines der modernsten Österreichs.

Getränkepreise über Inflation

Laut der AK-Marktforschung sind die

Getränkepreise in Graz stärker als die

allgemeine Inflationsrate gestiegen.

FLOP

LKH-UNIV. KLINIKUM GRAZ / L. SCHAFFELHOFER, GETTY

im Fokus

XII. Andritz

XIII. Gösting

ÖVP 5 • KPÖ 3 • Grüne 3

FPÖ 1 • SPÖ 1

In Andritz wurde die stimmenstärkste

ÖVP vor fünf Jahren

noch koalitionär ausgebootet,

diesmal wird Wahlsieger

Christian Jelesic das Amt des

Bezirksvorstehers aber antreten

dürfen. Mit 33,6 Prozent der

Stimmen liegt er vor der KPÖ

(21,4 Prozent) und den Grünen

mit 20,6 Prozent.

KPÖ 3 • ÖVP 2 • Grüne 1

FPÖ 1

Äußerst kurios geht es in Gösting

zu. Die KPÖ, die den Bezirk

von der ÖVP „erobern“ konnte,

hat zwar drei Mandate erhalten,

aber nur zwei Leute zur Wahl

aufgestellt. Deshalb bleibt ein

Sitz im Bezirksrat in den nächsten

fünf Jahren einfach leer.

Den Bezirksvorsteher macht

Lukas Mayer (KPÖ).

Graz ist zweigeteilt:

In neun

Bezirken gewann

die KPÖ

(rot markiert),

in acht Bezirken die

ÖVP.

XIV. Eggenberg

XV. Wetzelsdorf

XVI. Straßgang

XVII. Puntigam

KPÖ 5 • ÖVP 3 • Grüne 3

FPÖ 2 • SPÖ 1

In Eggenberg bleibt Karin Gruber

(KPÖ) als Bezirksvorsteherin

im Amt. Die Kommunisten

erreichten 33,8 Prozent der

Stimmen, die ÖVP kam mit

20,9 Prozent auf den zweiten

Platz vor den Grünen (17,2

Prozent). Robert Hagenhofer

(ÖVP) wird damit 1. Bezirksvorsteher-Stellvertreter.

KPÖ 4 • ÖVP 3 • FPÖ 2

Grüne 1 • SPÖ 1

In Wetzelsdorf flogen in den

letzten Jahren die Fetzen. Dies

soll der neue Bezirksvorsteher

Stephan Kraus (KPÖ) abstellen.

Er wird das Gespräch mit allen

Fraktionen suchen, der Zweitplatzierte

Peter Sauermoser

(ÖVP) hat seine Unterstützung

bereits zugesagt und wird BV-

Stellvertreter.

ÖVP 4 • KPÖ 3 • FPÖ 3

Grüne 1 • SPÖ 1

Ein knappes Rennen gab es in

Straßgang: Am Ende konnte

sich Walter Wurm (ÖVP) mit

26,9 Prozent gegen Ruth

Masser (KPÖ) mit 26,3 Prozent

durchsetzen. Dennoch ist alles

klar, seitens der KPÖ wurde

bereits mitgeteilt, dass man

Wurm zum Bezirksvorsteher

wählen wird.

ÖVP 2 • KPÖ 2 • FPÖ 2

Grüne 1

In Puntigam kam es zu einem

Dreikampf von ÖVP, KPÖ und

der FPÖ. Der alte und neue

Bezirksvorsteher Helmuth

Scheuch (ÖVP) setzte sich

schließlich mit 26,9 Prozent

durch. Amir Ballaj (KPÖ) kam

mit 25,7 Prozent auf den zweiten

Platz, vor Christian Feldhofer

(FPÖ) mit 24,5 Prozent.

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202425010

6 graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

K O M M E N T A R

von

Linda

Steurer

✏ linda.steurer@grazer.at

Was Toiletten

alles über uns

aussagen

D

ie WC-Debatte in Graz

lässt nicht nach (siehe

Seiten 10/11). Mal sind

die öffentlichen Toiletten stark

verschmutzt, mal beschädigt

oder sogar temporär gesperrt,

weil sie nicht mehr benutzbar

sind. Die Diskussion dreht

sich längst nicht mehr nur um

öffentliche WCs. Sie wirft

vielmehr die Frage auf, wie wir

mit unserem öffentlichen

Raum und damit auch mit den

Menschen, die ihn Tag für Tag

sauber halten, umgehen.

Bezahlschranken und

Code-Systeme wie am

Lendplatz mögen Maßnahmen

sein, doch lösen sie das

eigentliche Problem nicht

nachhaltig: den fehlenden

Respekt gegenüber öffentlicher

Infrastruktur und den

Menschen, die diese instand

halten. Dabei beginnt Respekt

schon bei kleinen Dingen, wie

dem Kassabon, der es in den

Mistkübel schafft, statt auf

dem Gehsteig zu landen, oder

jedem Kaugummi, der nicht

auf Bus- oder Bimsitzen

kleben bleibt. Eine Stadt wird

nie makellos sein, und

Sauberkeit ist auch nicht die

alleinige Aufgabe der Stadt

oder der Menschen, die

tagtäglich dafür im Einsatz

sind. Sie ist eine gemeinsame

Verantwortung. Wer öffentliche

Infrastruktur beschädigt

oder die Umwelt verschmutzt,

schadet nicht nur der Stadt,

sondern allen Menschen, die

diesen öffentlichen Lebensraum

täglich nutzen.

Einspruch gegen Energiewerk

„Die Zeit drängt“

ARG. Das Energiewerk soll 23.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Ein

einziger Einspruch bringt Sand ins Getriebe, Experten bitten um Einsicht.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Das Energiewerk Graz

in der Sturzgasse soll

23.000 Haushalte mit

Wärme und 15.000 Haushalte

mit Strom versorgen, indem

jährlich 100.000 Tonnen nicht

recyclefähiger Rest- und Sperrmüll

verbrannt werden. Das

250-Millionen-Euro-Projekt hat

vor wenigen Wochen einen positiven

UVP-Bescheid erhalten,

Bürgermeisterin Elke Kahr hat

das Energiewerk zur Koalitionsbedingung

gemacht.

Verzögerung

Trotzdem gibt es Probleme: Die

GAW Group Pildner-Steinburg

Holding brachte eine Beschwerde

gegen den Bescheid ein. Jochen

Pildner-Steinburg hatte

kritisiert, die Mengenangaben

zum An- und Abtransport der

Müllmengen seien im UVP-Antrag

seitens der Holding nicht

korrekt angeführt gewesen. Statt

knapp 9000 Lkw-Fahrten weniger

würde das Energiewerk laut

einem Gutachten Pildner-Steinburgs

in Wahrheit einen Zuwachs

von 10.000 Fahrten mehr mit sich

bringen. Der Müll kommt dabei

aus Graz-Umgebung, Leibnitz,

Deutschlandsberg und sogar

Bruck-Mürzzuschlag.

„Das müssen wir massiv zurückweisen“,

meint Holding-Vorständin

Alice Loidl. „Wir haben

keine Falschinformationen in

einem UVP-Verfahren angegeben.

So ein Vorwurf ist nicht zu

akzeptieren. Tatsächlich haben

200 Experten über Jahre an diesem

Projekt gearbeitet. Es wurden

48 verschiedene Varianten

geprüft, die UVP umfasst 2500

Seiten. Man kann über alles diskutieren,

aber nicht über wissenschaftliche

Fakten.“ Tatsächlich

Holding-

Vorständin

Alice Loidl

kämpft

für das

Energiewerk

Graz.

„Jede

Verzögerung

kostet den

Steuerzahler

viel

Geld.“

HOLDING GRAZ

würde man 9000 Lkw-Fahrten

jährlich einsparen, da die Lieferungen

schon jetzt aus dem Umland

nach Graz gebracht würden.

„Das wurde in dem Gutachten

wohl übersehen“, meint Projektleiter

Michael Hierzenberger.

„Die Zeit drängt. In 20 Jahren

wird man nicht mehr fragen, ob

wir ein Energiewerk gebaut haben,

sondern ob wir uns rechtzeitig

dafür entschieden haben.“

Und dies steht mit dem Einspruch

nun auf der Kippe. Denn

bis dieser aufgearbeitet wurde,

können viele Monate vergehen.

„Wir haben Herrn Pildner-

Steinburg schon mehrmals zum

Gespräch eingeladen, aber nicht

einmal eine Antwort erhalten“,

ärgert sich Hierzenberger. „Wir

können nur dringend bitten, hier

zur Einsicht zu kommen, denn

mit jedem Tag Verzögerung wird

es für die Stadt und die Steuerzahler

teurer und teurer.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.

0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | HR/PROKURA: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer |

REDAKTION: Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533),

Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael

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666 6890), | OFFICE MANAGEMENT & MARKETING: Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREI TETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö,

ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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Richtlinie Gedruckt Uz24 nach den des Richtlinien des

Österreichischen

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„Druck- und Recyclingpapierprodukte“

Umweltzeichens, Druck

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

Styria GmbH & Co KG,

UW-Nr. UZ24-1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz 7

Grazer kritisieren:

Zu hohe Öffi-Preise

TARIFE. Mit 1. Juli wurden die Ticketpreise für die öffentlichen Verkehrsmittel

in der Steiermark erhöht. Für viele Grazer sind die Öffis damit zu teuer.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Seit 1. Juli müssen Fahrgäste

in der Steiermark für Bus,

Bim und S-Bahn erneut tiefer

in die Tasche greifen – eine

Preiserhöhung, die vielen sauer

aufstößt. Deshalb wollten wir

bei unserer Frage der Woche

wissen, ob den Grazern die Öffi-Tickets

mittlerweile zu teuer

sind. Das Ergebnis ist eindeutig:

89 Prozent der Teilnehmer

finden, dass die Ticketpreise zu

hoch sind.

Maßnahmen

„Die Tarife im Verkehrsverbund

Steiermark werden gemeinsam

mit den Verkehrsunternehmen

sowie den zuständigen Bestellern

des öffentlichen Verkehrs

– dem Land Steiermark und der

Stadt Graz – abgestimmt und

einstimmig beschlossen. Bereits

mit der Einführung des Klimatickets

Steiermark konnten Kosten

für sehr viele Pendler gesenkt

werden, außerdem bieten die

Stadt Graz und weitere Gemeinden

auch Förderungen für das

Ticket an“, heißt es seitens Verkehrsverbund

Steiermark. Über

die Tarife im Verkehrsverbund

Steiermark entscheidet nicht ein

einzelnes Verkehrsunternehmen.

Tarif änderungen werden

von Verkehrsunternehmen und

Gebietskörperschaften gemeinsam

einstimmig beschlossen.

Die Holding Graz ist in diesem

Gremium vertreten und bringt

sich in die Beratungen ein.

Die Stundenkarte

für eine

Zone kostet

nun 3,30 Euro

statt bisher

3,20 Euro.

Auch die

Tageskarte

wurde teurer

und liegt

künftig bei

7,20 Euro. LUEF

Die Gründe für die Preissteigerungen

der vergangenen Jahre

sind hauptsächlich auf die allgemeine

Kostenentwicklung im öffentlichen

Verkehr zurückzuführen

– dazu zählen unter anderem

gestiegene Energie- und Treibstoffkosten

oder Personalkosten.

Ziel sei es, trotz der Entwicklungen

ein leistbares Angebot im

öffentlichen Verkehr sicherzustellen.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Sind die Öffi-Preise zu teuer?

11 %

Nein

89 %

Ja

1253 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 10. Juli, 12 Uhr, Foto: Luef

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

An 25 Stationen konnten die Kinder

neue Sportarten entdecken. H. TAUDERER

Eine Bühne für

Bewegung

■ Das Uniqa Trendsportfestival

in Kooperation mit der

Sportunion verwandelte Graz

in eine bunte Bühne für Bewegung,

Gemeinschaft und

sportliche Vielfalt. Rund 560

Kinder und Jugendliche sowie

zehn Athleten von Special

Olympics nutzten die Gelegenheit,

zahlreiche neue Sportarten

kennenzulernen und selbst

auszuprobieren. An insgesamt

25 Stationen konnten die Teilnehmer

in unterschiedlichste

Sportwelten eintauchen.

Kurt Hohensinner und Elke Kahr

kündigen weitere Gespräche an. KK

KPÖ und ÖVP

verhandeln

■ Am Freitag verhandelten

die KPÖ und die ÖVP über

eine mögliche Koalition. „Wir

hatten eine angenehme Gesprächsatmosphäre

und sind

bereit, mit der KPÖ weiterzuverhandeln“,

berichtet ÖVP-

Chef Kurt Hohensinner. Diese

Gesprächsrunden sollen in der

kommenden Woche stattfinden.

Parallel dazu gibt es ja

bekanntlich auch Gespräche

der KPÖ mit den Grünen. Am

28. August findet die konstituierende

Sitzung statt.


8 graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Gastro

Börse

www.grazer.at

15 verschiedene Gulaschsorten

Guido Strohecker

(oben) schwingt

statt Didi Dorner

den Kochlöffel

im Standl am

Jakominiplatz.

Statt Würstel gibt’s

Gulasch. KK (2), KANIZAJ

VIP-Architekt übernimmt

Stand von Haubenkoch

ÜBERRASCHUNG. Guido Strohecker übernimmt das Standl von Didi Dorner am Jakominiplatz und

kocht dort Edelgulasch. Außerdem ist die Hutmanufaktur Kepka zurück in der Grazer Innenstadt.

Damit hat wohl niemand

gerechnet: Promi-Architekt

Guido Strohecker

geht unter die Gastronomen und

übernimmt den Stand von Haubenkoch

Didi Dorner am Jakominiplatz!

Dabei ist das eigentlich

gar nicht so weit hergeholt und

für Freunde und Bekannte alles

andere als überraschend. Denn

privat schwingt der Planer leidenschaftlich

gerne den Kochlöffel.

„Wir haben einfach eins und eins

zusammengezählt. So eine Chance

direkt vor der Haustür kann

man sich nicht entgehen lassen“,

erzählt Strohecker, der mit seinem

Architekturbüro ebenfalls

am Jakominiplatz beheimatet ist.

„Kochen tu ich schon mein Leben

lang gern. Und in der Architektur

gibt’s immer weniger Spaß zu machen.“

„Gulaschérie“ wird das Lokal

heißen – Untertitel: mit

GAUMENgut&seelenKlang. Und

der Name ist Programm. Zehn

bis 15 verschiedene Edelgulasch-

Sorten im Glas möchte Strohecker

zusammen mit verschiedenen

prominenten Partnern und Lieferanten

anbieten. „Bei den unterschiedlichen

Gulaschsorten wird

es auch für Gulasche ganz neue

Geschmackserlebnisse geben“,

macht Strohecker Gusto. „Auch

für Vegetarier gibt’s entsprechende

Auswahl an Seitlingsgulasch,

Backed Beans und mehr. Ergänzt

wird dies durch ausschließlich

saisonale Gulascharten wie etwa

Gamsgulasch. Und da es nicht

nur in Österreich traditionelles

Gulasch gibt, wird’s auch kulinarische

Reisen nach Griechenland,

Italien, Frankreich und Spanien

geben. Ergänzt mit Nussbutternockerln,

der echten handgemachten

reschen Kaisersemmel und

original steirischem Bier.“

Zurzeit wird die Umbauphase

eingeleitet. Nächste Woche startet

der erste Kochtestdurchgang. Zubereitet

werden die Speisen dann

nach originalen Strohecker-Rezepten

in einer Großküche – denn

Gulasch schmeckt aufgewärmt

bekanntlich am besten. Im Herbst

soll die Eröffnung stattfinden.

Graz gut behütet

Und ein Comeback steht in der

Grazer Innenstadt ebenfalls bevor:

Die Hutmanufaktur Kepka,

die 2022 nach 112 Jahren aus

der Wickenburggasse ausgezogen

und nach Deutschfeistritz

gesiedelt ist, kehrt zurück. „Wir

möchten, dass unsere regional

hergestellten Modehüte und

Trachtenhüte wieder in Graz vertreten

sind, und so kam es zu einer

Kooperation mit Gössl in der

Schmiedgasse“, verrät Inhaberin

Karin Krahl-Wichmann. Geplant

ist eine eigene Kollektion

ausschließlich dort und über den

Gössl-Onlineshop. Der genaue

Zeitpunkt ist noch nicht bekannt

– jedenfalls noch im Juli soll es

aber so weit sein.

Mehr Neueröffnungen

Einen neuen Nahversorger gibt es

ab dem 16. Juli in Raaba-Grambach.

Ins Erdgeschoss des dort

neu errichteten Bürogebäudes

zieht eine Spar-Filiale ein. „Spar

steht für modernes und komfortables

Einkaufen. Mit dem neuen

Standort in Raaba-Grambach

verbinden wir Nahversorgung

und moderne Arbeitswelten unter

einem Dach. Das schafft kurze

Wege, stärkt die Infrastruktur

eines bedeutenden Wirtschaftsstandorts

und ist beispielgebend

für unseren verantwortungsvollen

Umgang mit Grund und Boden“,

so Christoph Holzer, Geschäftsführer

Spar Steiermark

und Südburgenland. Passend

zum Standort bietet man ein umfangreiches

Jausen- und Food-togo-Angebot.

Spielerisch wird es im Shopping

Nord. Mit InKids eröffnete

im Bürogebäude „Black Box“ eine

neue Location für Kindergeburtstage,

Familienfeiern und professionelle

Kinderanimation.

Mitten in der Grazer Innenstadt

hat diese Woche am Dienstag,

7. Juli, ein neuer Wohlfühl-Spot

aufgesperrt. Am Karmeliterplatz 8

hat mit dem Soul Coffee ein Ort

zum Innehalten und Begegnen eröffnet.

Es gibt eigens ausgewählte

Kaffeebohnen, zeremoniellen Kakao

und hausgemachte Kuchen

und Cookies. Direkt nebenan gibt

es einen Raum, in dem in Zukunft

Workshops etwa für Yoga angeboten

werden. VENA, NSA, VW


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz 9

Grazer Urwald

Der ehemalige KinderWald soll nun zum sogenannten Urwald werden. DERGRAZER

NATUR. Aus dem KinderWald

im Buchkogel-

Wald soll jetzt ein

Urwald entstehen.

Bis vor kurzem befand sich

der KinderWald im Buchkogel-Wald

zwischen dem

Bildungshaus Schloss St. Martin

und der LFS Grottenhof in Graz-

Straßgang. Nun musste er weichen,

da genau dort ein „Urwald“

entstehen sollte.

Natur pur

„Wir beabsichtigen, eine Waldfläche

außer Nutzung zu stellen

– das bedeutet, dass es keine

menschlichen Eingriffe mehr

gibt“, erklärt Hannes Saueregger,

Direktor der Landwirtschaftlichen

Fachschule Grottenhof.

Über Jahrzehnte beziehungsweise

Jahrhunderte soll sich der

Wald so zu einem Urwald entwickeln.

Das bedeutet auch, dass

umgestürzte Bäume oder andere

Schäden nicht entfernt werden.

Mit dem Projekt möchte die

Landwirtschaftsschule verschiedene

Waldnutzungsarten vorstellen.

Dazu zählen der Wirtschaftswald,

der Erholungswald

und der Naturwald, der sich

ohne menschliche Eingriffe entwickeln

kann. „Diese Art von

Wald kennt man in Österreich

kaum. Österreichweit gibt es nur

ein anerkanntes Wildnisgebiet in

Dürrenstein. Wir haben in unserem

Teil des Waldes, der nicht

mehr so jung ist, Baumarten, die

als zukunfts- und klimafit gelten“,

so Saueregger.

Derzeit befindet sich noch alles

in der Planungsphase. Es wird

nichts verändert – der Wald wird

künftig einfach nicht mehr bewirtschaftet.

Spaziergänger können

ihn weiterhin nutzen. Im

Herbst findet ein Termin mit dem

Bundesforschungszentrum für

Wald statt, bei dem die weiteren

Schritte festgelegt werden. VW

Mehr Schutz für Fußgänger

VERKEHRSSICHERHEIT. Premstätten errichtet vier neue Schutzwege für mehr Sicherheit im Alltag.

Zwei Übergänge sind bereits fertig, die weiteren Übergänge befinden sich noch in Umsetzung.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

In Premstätten wird das Zu-

Fuß-Gehen sicherer. Die

Marktgemeinde setzt derzeit

vier neue Schutzwege um, damit

soll die Verkehrssicherheit

im Ortsgebiet nachhaltig erhöht

werden. Zwei der vier Schutzwege

– zwischen der Bäckerei Sorger

und dem Billa-Markt sowie in

der Roseggerstraße – sind bereits

fertiggestellt. Die beiden weiteren

Schutzwege beim Kreisverkehr

bei der Apotheke und an

der Kreuzung Otterwirtweg werden

derzeit realisiert.

Mehr Sicherheit

Besonders der Zebrastreifen

beim Billa-Markt war ein hartes

Stück Arbeit für die Gemeindeführung,

denn die Landesstra-

ßenverwaltung hat die frühere

Querungsmöglichkeit nach einer

Prüfung nicht mehr genehmigt.

Nach intensiven Erhebungen,

neuen Gutachten und Behördenabstimmungen

konnte die

Gemeinde den wichtigen Übergang

an dieser stark frequentierten

Stelle nun aber erfolgreich

zurückholen.

„Jede und jeder soll sich in

Premstätten sicher zu Fuß bewegen

können – egal ob auf

dem Schulweg, beim Einkaufen

oder auf dem Weg zur Arbeit“,

betont Bürgermeister Matthias

Pokorn. „Mit den neuen Schutzwegen

schaffen wir an wichtigen

Punkten im Ortsgebiet sichere

Querungsmöglichkeiten und

erhöhen die Verkehrssicherheit

nachhaltig.“ Besonderer Wert

wurde zudem auf eine moderne

Beleuchtung gelegt.

Bürgermeister Matthias Pokorn am neuen Schutzweg beim Billa-Markt. Die

Marktgemeinde setzte sich stark für dessen Wiedererrichtung ein. MG PREMSTÄTTEN


10 graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Lendplatz

Zugang zu WCs nur

NEU. Nun braucht

man am Lendplatz

einen Zugangscode,

um die WC-Anlage zu

benutzen. Dies soll die

Situation entschärfen.

Von Linda Steurer & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Wer im Marktgebiet am Grazer Lendplatz auf die Toilette gehen möchte,

muss ab sofort einen Code eingeben. Dieser wird regelmäßig geändert.

KK

Verdreckt, beschädigt, zu

voll: Die öffentlichen WCs

in Graz sorgen immer wieder

für Diskussionen. Besonders

die Toilettenanlage am Lendplatz

steht immer wieder in der

Kritik. Sowohl Marktbesucher als

auch Standler und Gastronomen

klagen über Verschmutzungen

und Beschädigungen der Anlagen.

Seit längerem stehen Maßnahmen

zur Verbesserung der

Situation im Raum – nun werden

erste Schritte gesetzt.

Noch Ferienpate werden

DANKE. Noch bis 26. Juli Ferienpate werden und mit Patenschaften in Höhe

von 75 Euro Kindern einen schönen Ferienaufenthalt ermöglichen.

In finanziell herausfordernden

Zeiten kann es für Eltern

schwierig sein, ihren Kindern

einen Ferienaufenthalt zu finanzieren.

Seit vielen Jahren sucht

„der Grazer“ daher gemeinsam

mit den Partnerorganisationen

Kinderland Steiermark und Kinderfreunde

Steiermark Ferienpaten,

die Kindern mit Patenschaften

in Höhe von je 75 Euro

eine schöne Auszeit im Sommer

ermöglichen – entweder als finanzielle

Beteiligung oder als

vollständige Übernahme der

Kosten. Unsere Leser haben bereits

fleißig gespendet und rund

18.000 Euro eingezahlt.

Ein besonderer Dank gilt unter

anderen Christof Faist für sechs

Patenschaften und Andrea Knaller,

Birgit Kremers, Michaela

Pilc, Monika Ertler, Reinhard

Penz und Klaus Rundhammer

für je zwei Patenschaften.

Patenschaft

Bis 26. Juli ist noch Zeit, eine Ferienpatenschaft

zu übernehmen

und Kindern einen schönen Sommer

im Feriencamp am Wörthersee

oder Turnersee zu bescheren.

Einzahlungen: Eine Patenschaft

kostet 75 Euro. Mehrere Patenschaften

sind herzlich willkommen.

Bank: RLB Steiermark

IBAN: AT71 3800 0000 0002 8266

BIC: RZSTAT2G

Kontoinhaber: Media21 GmbH

Mit einer Ferienpatenschaft kann Kindern im Sommer ein Aufenthalt in

einem Feriencamp am Wörthersee oder am Turnersee geboten werden. GETTY


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz 11

mit Code

Seit dieser Woche ist beim

Markt-WC am Lendplatz ein

Code-System in Betrieb. Der

Zugangscode wird mehrmals

täglich geändert und kann bei

den Gastronomiebetrieben und

Standlern erfragt werden. Auch

bei der Toilettenanlage bei der

Verkehrsinsel am Lendplatz gibt

es Neuerungen: Dort wird derzeit

eine Bezahlschranke eingebaut.

Nach Angaben des Büros von Beteiligungsstadtrat

Manfred Eber

sollen die Arbeiten bis Mitte

nächster Woche abgeschlossen

sein. „Uns ist wichtig, dass alle

Menschen in Graz öffentliche

WCs problemlos nutzen können

und dass unsere Mitarbeitenden

im Reinigungsdienst ihren Job sicher

ausführen können“, heißt es

von Stadtrat Manfred Eber.

Videoüberwachung

Ob die neuen Maßnahmen die

Situation nachhaltig verbessern,

wird sich mit der Zeit zeigen. Die

GBG verwaltet und pflegt die öffentlichen

WC-Anlagen der Stadt.

Nicht nur Verschmutzungen beschäftigen

die Mitarbeitenden

der GmbH. „Die öffentlichen Toiletten

der Stadt werden regelmäßig

von Vandalen verunstaltet“,

ärgert sich GBG-Geschäftsführer

Günter Hirner. Betroffen ist

nicht nur die Anlage am Lendplatz,

sondern auch jene im

Volksgarten (wir haben berichtet)

und an anderen Orten. Er bestätigt

auch, dass die WCs oft von

Menschen mit Suchterkrankungen

benutzt werden. Oft werden

sogar die Spülplatten entwendet.

„Die eignen sich offenbar gut

zum Anwärmen von Suchtmitteln“,

erklärt Hirner. Als weitere

Maßnahme werden derzeit Vorbereitungen

zur Videoüberwachung

der WC-Anlage im Volksgarten

getroffen. Laut dem Büro

von Stadtrat Eber geht man davon

aus, die Umsetzung schnellstmöglich

realisieren zu können.


12 graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Keinen guten Tag ...

... hatte der Buslenker der Linie

40 am Mittwoch, dem 8. Juli, um

etwa 10.30 bis 11.30 Uhr.

Wochenlang habe ich mich bereits

auf die Österreich-Radrundfahrt

gefreut und wollte die Fahrer im

Bereich Griesplatz anfeuern. Doch

kurz vor besagter Stelle machte der

österreichische Chauffeur die Türen

des Busses einfach nicht auf ...

(logischerweise wurde der Bereich

um den Griesplatz ca. 20 Minuten

zuvor bereits abgesperrt). Trotz

meiner höflichst vorgetragenen

Bitte blieb er stur und die Türen für

etwa 30 Minuten verschlossen. Ein

Knopfdruck hätte genügt ...

Auch zahlreiche weitere Fahrgäste

mussten aufgrund der Sturheit

dieses Herrn Geschäfts- und Arzttermine

verschieben bzw. absagen.

Erst nachdem er bemerkte, dass

vor und hinter ihm Fahrgäste aus

anderen Bussen bereits „in Freiheit“

gelassen wurden, „erbarmte“

er sich und öffnete die Türen. Nicht

so streng ging er etwa eine Stunde

zuvor mit einem Araber um,

der keinen Fahrschein hatte und

lautstark die bedauernswerten

Kontrollore verbal attackierte. Als

der feine Herr „Mach die Tür auf!“

rief, folgte ihm der Chauffeur umgehend

... was zur Folge hatte, dass

dieser (sportlich durchtrainierte)

Mann erfolgreich flüchten konnte.

Hugo Hebenstreit

Parkplätze

Es bleibt unerwähnt, dass Graz für

alle Bürger da ist. Mit dem Streichen

von Parkplätzen und Reservierungen

für Anrainer wird ein

Besuch für auswärtige Bewohner

wohl unmöglich werden. Wie im

Mittelalter, als nur eine besondere

Schicht in die Stadt durfte. Die

Landbevölkerung könnte das umgekehrt

auch machen. Ist das eine

Regierung für ALLE ?

Josef Loidl

* * *

Fahrplanausdünnung

Der neue, ab 12. Juli geltende Fahrplan

des Verkehrsverbundes sieht

bei der Postbuslinie 250 von Graz

zum Schöcklkreuz die Streichung

des einzigen an Wochentagen

brauchbaren Kurses mit Abfahrt

8.48 Uhr vor. Ebenso wurde der

in der Ferienzeit geltende Rückfahrkurs

um 17.09 Uhr gestrichen,

auch der Kurs um 14.45 an Schultagen

ab Angerkreuz. Damit wird

die Erreichbarkeit mit Linienbussen

des Ausgangspunktes für eine

einstündige Schöcklwanderung

ab kühlen 1100 Metern Seehöhe

an Wochentagen abgedreht. Dies

trifft vor allem ältere Personen,

die unter der Hitze in der Stadt besonders

leiden. Auf sie wird keine

Rücksicht genommen. Der Verweis

auf Wochenendkurse ist zu wenig,

zumal der Schöckl zu dieser Zeit

überlaufen ist. Generell ist eine Anpassung

der Fahrpläne und Ziele

an den Klimawandel nötig. Das

Bewusstsein der Verkehrsplanung

von Land und Verbund ist dafür

leider noch nicht vorhanden.

Viktor Pölzl

Jetzt App downloaden!

Kommende Woche

im

Koalitionsverhandlungen

■ Die GKB startet in Graz den

Bau hochmoderner Werkstätten

für ihre neuen Elektrozüge. Gelingt

damit der flächendeckende

Strombetrieb bis 2033? Alle Details

erfahren Sie nächste Woche

im Grazer24!

Rüsthaus-Spatenstich

■ Die Verhandlungen über eine

neue Rathauskoalition sind bereits

in vollem Gange. Spannend wird die

Rolle der ÖVP. Wird sie als Partner

mit der KPÖ von Elke Kahr regieren?

Der Grazer24 hält Sie bei allen

Entwicklungen auf dem Laufenden.

GKB-Elektrifizierung

■ Nächste Woche fällt der

Startschuss für das neue Rüsthaus

der Freiwilligen Feuerwehr

Hart bei Graz – ein wichtiger

Schritt für die Sicherheit in

der Gemeinde. Alle Infos zum

Projekt lesen Sie bei uns!

GETTY (3)

Vertrauen in Tonweber

Immobilien seit 2003

Tonweber Immobilien ist seit 2003

erfolgreich im Immobilienbereich

tätig und hat sich auf den direkten

Ankauf von gebrauchten Häusern,

Wohnungen und Grundstücken

spezialisiert.

Im „der Grazer“ vom 14. 6. 2026

hat sich ein Leserbriefschreiber

über eine Verteilaktion eines

Tonweber-Flyers geärgert und das

Aufkleben dieses Flyers kritisiert.

Wir verstehen diese Kritik und

haben das externe Verteilunternehmen,

das diese Verteilung

zu verantworten hatte, damit

konfrontiert und uns bei den betroffenen

Bewohnern ausdrücklich

entschuldigt. Diese Form der

Werbung entspricht selbstverständlich

nicht unserem Kommunikationsstil,

da es uns wichtig ist,

dass wir mit Kunden auf Augenhöhe

und mit aller Wertschätzung

kommunizieren. Wir setzen daher

weder auf übertriebene Werbemaßnahmen

noch auf aggressive

Marketingmethoden, sondern

sprechen interessierte Kunden,

die seit Jahrzehnten auf unsere

Leistungen vertrauen, offen und

transparent an. Dabei ist unser

Handeln von Fairness, Transparenz

und Verantwortung geprägt,

wie uns auch unsere zufriedenen

Kunden seit Jahrzehnten bestätigen.

Tonweber Immobilien



szene

graz

14 www.grazer.at 12. JULI 2026

14

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Grüne Nacht

Wie groß ist bitte diese Sensation

und diese Freude – ich habe mitgefiebert

bis ein Uhr nachts.“

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier, der der Schweizer Fußballnationalmannschaft

zum Sieg gegen Kolumbien gratuliert. KK

Landeshauptmann a.D. Hermann Schützenhöfer

mit Landesrätin Claudia Holzer

Es grünt so grün

Alle Fotos auf

www.grazer.

Autorin Claudia Rossbacher, Landesrat

Willibald Ehrenhöfer, Landeshauptmann

Mario Kunasek,

Winzerin Stefanie Leitner und

STG-Geschäftsführer Michael

Feiertag (v. l.) STG/SCHERIAU (7)

AUSGELASSEN. Zum

17. Mal lud die STG um

Geschäftsführer Michael

Feiertag zu ihrer legendären

Grünen Nacht ins

Moosbrunnschlössl.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

tung verwöhnt. Mehr als 400 Gäste

waren der Einladung gefolgt:

Landeshauptmann und Tourismusreferent

Mario Kunasek, die

Landesräte Willibald Ehrenhöfer

und Claudia Holzer, der Zweite

Landtagspräsident Werner

Amon, Stadträtin Claudia Unger

und Alt-Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer, die

Kommunikatoren Richard Peer,

Klaus D. Hasl, Mario Lugger,

Gerold Fraidl, Niki Grissmann

und Christian Edelsbrunner,

die Touristiker Doris Salchinger,

Philip Borckenstein-Quirini,

Wolfgang Grimus, Alfred Tieber,

Christian Contola, Markus

Leitner, Sylvia Loidolt, Susanne

Haubenhofer, Isabella Painhapp

und Herbert Germuth, aus

der Gastro Christof Widakovich

Einen Tag vor Schulschluss lud

STG-Geschäftsführer Michael

Feiertag zur traditionellen

Grünen Nacht in den Garten

des Moosbrunnschlössls. Unter

dem Motto „Wofür schlägt dein

Herz“ wurden die Gäste mit ausgezeichneter

Kulinarik und Unterhalund

Herti Grossauer-Widakovich,

Aleander Posch, Eiskönig

Charly Temmel, GenussHauptstadt-Doyenne

Waltraud Hutter,

„motioncooking“-Influencer

Gerhard Dragschitz, SFG-Geschäftsführer

Christoph Ludwig,

Landwirtschaftskammer-Direktor

Werner Brugner, Steirerkrimi-Autorin

Claudia Rossbacher,

vom UMJ Marko Mele und Josef

Schrammel, Doyen Konsul Rudi

Roth, Bergfex Markus Kümmel,

Künstler Tom Lohner, GAK-Kapitän

Daniel Maderner, Michael

Weissensteiner vom Steirischen

Volksliedwerk und Reinhard

Hochegger (Stadt Graz), Michael

Schweighofer (HSG), Spartenobmann

Johann Spreitzhofer und

Markus und Alexandra Lientscher

(Ivents).

Gastronomen-Paar: Herti Grossauer-

Widakovich und Christof Widakovich

Waltraud Hutter und Wolfgang

Grimus genossen den Abend.

Schauspieler Swen Temmel mit Gattin

Vanessa und Papa Eiskönig Charly Temmel

Michael Weissensteiner, Tom Lohner, Susanne

Haubenhofer und Gerhard Dragschitz (v. l.)

Die WK Steiermark war mit Mario Lugger

(l.) und Klaus D. Hasl vertreten.


12. JULI 2026 www.grazer.at

szene graz 15

KK, PERTRAMER

Alexander Posch

GEBURTSTAGSKINDER

Paul Pizzera

Heute feiert der Spitzenkoch seinen

40. Geburtstag. Happy Birthday und

viel Würze im neuen Lebensjahr.

DER WOCHE Der Sänger feiert am 17. Juli seinen

38. Geburtstag. Möge sein neues Lebensjahr

immer im richtigen Takt laufen.

Die Grazer Top 30 unter 30

■ Die Top 30 unter 30 zeigen auch heuer wieder,

wie vielfältig Erfolg in jungen Jahren sein kann. Ausgezeichnet

wurden 30 Unternehmerinnen und Unternehmer

unter 30 für ihre innovativen Ideen und

erfolgreichen Betriebe. Besonders stark vertreten ist

Graz: 15 der 30 Ausgezeichneten kommen aus Graz

oder Graz-Umgebung – darunter Influencerin Lisa-

Marie Schiffner mit ihrem Tech-Start-up LMWY,

Snowboard-Vizeweltmeister und Videograf Arvid

Auner sowie Lisa M., auf Social Media besser bekannt

als „die Hauswerkerin“.

Hannes Reinmayr (l.) und Klaus „Serratus“ Drescher

Erfreuliche Babynews

■ Nachdem die Influencerin

Lisa-Marie Schiffner und ihr

Partner Nico Rauchenwald letztes

Jahr ihr Baby verloren haben,

gaben sie erst kürzlich auf Social

Media ein riesiges Geheimnis

bekannt.

„Unser Regenbogenbaby hat

sich auf den Weg gemacht. Die

ersten Monate haben wir ganz

bewusst nur für uns genutzt, um

Hoffnung, Zuversicht und Vorfreude

Raum zu geben. Umso

mehr freuen wir uns jetzt, diese

KK

wundervolle Nachricht endlich

mit euch zu teilen“, schreibt die

Influencerin auf Social Media.

Seitdem postet Schiffner regelmäßig

Schwangerschafts-Updates

auf Instagram und hält ihre

Community am Laufenden. Die

ersten drei Monate hatten Höhen

und Tiefen, wie sie erzählte, doch

das Schöne überwiege eindeutig.

Mittlerweile ist sie schon in

der 19. Schwangerschaftswoche

und freut sich auf alles, was noch

kommt.

Die Influencerin Lisa-Marie Schiffner und ihr Partner Nico Rauchenwald

freuen sich auf ihren Familienzuwachs.

INSTAGRAM/LISA-MARIA SCHIFFNER

Happy Birthday!

Mario Lugger, Arvid Auner, Josef Herk (v. l.)

FOTO FISCHER

Wenn Fußball das Herz trifft

■ Beim 13. Kleinfeldturnier des SK Werndorf standen

Sport und Solidarität im Mittelpunkt. Die Charity-Initiative

„Legends for Hope“ sammelte Spenden

für drei schwerkranke Kinder. Gegründet wurde sie

von Ex-Fußballer Reinhard „Schlossi“ Schlossinger

und Bodybuilding-Weltmeister Klaus „Serratus“

Drescher. Unterstützt wurden sie unter anderem

von SK-Sturm-Legende Hannes Reinmayr, Ex-Profi

Heiko Juritsch und Schauspieler Christoph Schlagenhaufen.

Sämtliche Spenden kommen ohne Abzüge

direkt den betroffenen Familien zugute.

Jeden Donnerstag sorgen regionale Live-Acts mit unterschiedlichsten

Musikrichtungen für besondere Open-Air-Momente.

JACK COLEMAN

Sommerlich im Viertel 4

■ Die Pop-up-Bar und Sommerlounge

ist mit ihrem abwechslungsreichen

Unterhaltungsprogramm

ein Treffpunkt für alle,

die den Sommer in entspannter

Atmosphäre genießen möchten.

Jeden Donnerstag verwandeln

regionale Live-Acts die Hofgasse

in eine Open-Air-Bühne und

sorgen mit unterschiedlichsten

Musikrichtungen für besondere

Sommerabende. Ergänzt wird

das Programm von wechselnden

DJs, die mittwochs, freitags und

Das Duo Komoco Dance performt am

21. Juli „The Fridas“. INT. BÜHNENWERKSTATT

35. Runde der

Bühnenwerkstatt

■ Die 35. Bühnenwerkstatt – das

internationale Tanztheater Festival

– läuft derzeit im Kristallwerk.

Weiter geht es am 14. Juli mit der

Performance „The Cloud“, gefolgt

von „Termin@l“ am 15. Juli. Ein

besonderer Höhepunkt erwartet

das Publikum am 21. Juli mit

dem Doppelabend „Dark Lake –

Deep Forest“ & „The Fridas“ – ein

Abend mit drei außergewöhnlichen

Künstlerpersönlichkeiten.

samstags mit stimmungsvollen

Sets den passenden Sound liefern

– von entspannten Sundowner-Beats

bis hin zu elektronischen

Klängen. Mit gemütlichen

Lounge-Bereichen, Liegestühlen

sowie einer Auswahl an kreativen

Drinks und Snacks lädt das Viertel

4 zum Verweilen ein. Mitten in

der Grazer Innenstadt entsteht so

ein sommerlicher Treffpunkt, an

dem Kulinarik, Musik und entspannte

Atmosphäre aufeinandertreffen.


16

eco

graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Sabrina Naseradsky

16 sabrina.naseradsky@grazer.at

Hochschulen sind das Backpulver

im Kuchen. Sie machen den Kuchen

größer.“

TU-Rektor Horst Bischof über die Bedeutung der Hochschulen

für den Innovationsstandort Graz LUNGHAMMER/TU GRAZ

Sanieren statt neu bauen

Die Brüder Marco

(l.) Marcel Heibl

haben mit

konfy.at ein

innovatives

Unternehmen

zur Sanierung

von Wohnungen

gegründet. SCHEREIAU

INNOVATIV. Das Brüderpaar Marco und Marcel Heibl will mit seinem Start-up konfy.at den Immobilienmarkt

revolutionieren. Sie bieten Käufern und Verkäufern die Möglichkeit der Sanierung von Bestandswohnungen an.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Idee

„Wir haben vor Jahren das Haus

unserer Oma geerbt und uns

dann überlegt, was wir damit machen

könnten. Schnell war die

Idee geboren, es zu sanieren und

zu vermieten. Das hat gut funktioniert,

und daher haben wir dann

angefangen, weitere Wohnungen

zu kaufen, zu sanieren und dann

wieder zu verkaufen“, so das Brüderpaar

zur Enstehungsgeschichte

seines Unternehmens. Schnell

haben die beiden gemerkt, dass

sich die Käufer wünschen, bei

der Sanierung mitentscheiden

zu können. „Uns ist schnell klar-

Bestandsimmobilien, besonders

solche mit einem

Sanierungsbedarf, werden

immer schwieriger zu verkaufen.

Vielen Käufern fehlt schlichtweg

die Zeit und auch das Wissen,

eine Wohnung nach ihren Wünschen

umzubauen. Diese Marktlücke

haben die beiden jungen

Unternehmer Marco und Marcel

Heibl entdeckt und wollen sie mit

ihrem Unternehmen konfy.at nun

schließen.

geworden, dass hier viel Potenzial

liegt. Denn mittlerweile kann

ich fast alles konfigurieren lassen,

vom Auto bis zum Ikea-Kasten

– warum also nicht meine potenzielle

zukünftige Wohnung?“,

erklären die beiden konfy.at-Eigentümer.

Sowohl Eigentümer als auch

Käufer und Immobilienmakler

können sich bei konfy.at melden.

Auf der Website des Unternehmens

kann man sich mit Hilfe

des eigens designten Konfigurators

die Möglichkeiten einer Sanierung

zeigen lassen. Es finden

sich aber auch Best-Pratice-Beispiele

von bereits erfolgten Sanierungen.

Den Wünschen der Kunden

sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

„Von der Standard- bis hin zur Luxussanierung

ist fast alles möglich.

Auch baulich können Änderungen

vorgenommen werden.

Wir haben etwa erst kürzlich bei

einem Objekt aus einem Fenster

eine Balkontür gemacht, um Zugang

zum Garten zu schaffen“,

erzählt das Brüderpaar aus der

Praxis. Das Team kümmert sich

zudem um sämtliche Genehmigungen,

sodass sich die Kunden

nicht mit der Bürokratie herumschlagen

müssen. Für eine Sanierung

muss man acht bis zwölf

Wochen veranschlagen.

Nachhaltig

Der Gedanke der Nachhaltigkeit

spielt bei Marco und Marcel Heibl

eine zentrale Rolle. „Es gibt gerade

in Graz so viele tolle Wohnungen,

deren Potenzial nicht

genutzt wird, weil sie eben sanierungsbedürftig

sind. Auf der anderen

Seite werden laufend neue

Wohnungen gebaut. Dem wollen

wir mit konfy.at entgegenwirken

und unseren Beitrag gegen die

Bodenversiegelung leisten“, so die

beiden Gründer.


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz eco 17

TEURER

GETTY (2)

IV-Sommerempfang

Blumen +8,3 %

Wer nach der Hitzewelle seine

Blütenpracht erneuern will, muss um

8,3 Prozent tiefer in die Tasche greifen.

Kraftwagen –4,6 %

Wer sich ein neues Fahrzeug zulegen

möchte, muss derzeit um 4,6 Prozent

weniger dafür bezahlen.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Luden zum Sommerempfang:

Christoph Robinson, Alfred

Marchler, Franz Mayr-Melnhof-

Saurau, Kurt Maier, Markus

Ritter und Nina Zechner (v. l.).

SCHERIAU (5), KANIZAJ/LUEF

BILLIGER

Was wäre

die Steiermark

ohne Industrie?

Willibald Ehrenhöfer und Manuela

Khom schauten auch vorbei.

NETZWERK. Diese

Frage stellte die Industriellenvereinigung

Steiermark zu Beginn

ihres traditionellen

Sommerempfangs.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Zu Beginn des Abends wurde

diese Frage in einem kurzen

Film auch Passanten auf der

Straße gestellt. Die Antwort darauf

war eigentlich ziemlich klar – eigentlich

nicht viel. Daher warf IV-

Steiermark-Präsident Kurt Maier

auch einen Blick in die Zukunft.

Denn für ihn ist „Zukunft – also das

Produzieren von Zukunft – letztlich

das Kerngeschäft unserer vielfältigen

und vielseitigen Industrieunternehmen“.

„Und wir produzieren

auch Zukunft, in dem wir sozia-

le Sicherheit und gesellschaftliche

Stabilität ermöglichen und fördern.

Genau das zeigen wir auch

mit der Initiative ,Unsere Industrie

denkt neu‘ auf“, so Maier weiter.

Mit dabei

Das IV-Präsidium Alfred Marchler,

Franz Mayr-Melnhof-Saurau und

Markus Ritter sowie IV-Geschäftsführer

Christoph Robinson und

seine Stellvertreterin Nina Zechner

konnten zahlreiche Gäste begrüßen.

Darunter waren: Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela

Khom, die Landesräte Willibald

Ehrenhöfer, Hannes Amesbauer

und Claudia Holzer, Stadtrat Kurt

Hohensinner, die Klubobmänner

Lukas Schnitzer und Marco Triller,

IV-Österreich-Präsident Georg

Knill, die ehemaligen IV-Präsidenten

Jochen Pildner-Steinburg und

Stefan Stolitzka, AK-Präsident Josef

Pesserl mit -Direktor Johann

Scheuch, WK-Steiermark-Vizepräsident

Herbert Ritter und -Direk-

tor Karl-Heinz Dernoscheg ebenso

wie ÖVP-Frauen-Landesleiterin

Martina Kaufmann, AMS-Steiermark-Geschäftsführer

Karl-Heinz

Snobe mit Stellvertreterin Yvonne

Popper-Pieber, Bildungsdirektorin

Elisabeth Meixner, SFG-Geschäftsführer

Christoph Ludwig,

Landwirtschaftskammer-Direktor

Werner Brugner, Militärkommandant

Heinz Zöllner, Doyen Rudi

Roth, Saubermacher-Vorstand Andreas

Opelt, die Banker Martin

Schaller, Rainer Stelzer, Florian

Stryeck, Georg Bucher, Walburga

Seidl, Sigmund Loibner, Manfred

Geiger, Nikolaus Juhasz, Ernst

Albegger und Christian Strobel-

Ludwig, Sturm-Präsident Christian

Jauk mit Vizepräsident Peter

Schaller, E-Fuel-Vorstand Jürgen

Roth, Knapp-Vorstand Christian

Grabner, Unternehmer Christian

Kovac und von den Unis und FHs

Horst Bischof, Andrea Kurz, Corinna

Engelhardt-Nowitzki und

Martin Payer.

Landesräte unter sich: Claudia

Holzer und Hannes Amesbauer

WK-Vizepräsident Herbert Ritter

und Jochen Pildner-Steinburg (r.)

Yvonne Popper-Pieber und Karl-Heinz Snobe (beide AMS

Steiermark) mit Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner (v. l.)

WK-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, Stadtrat Kurt Hohensinner

und Graz-Airport-Boss Wolfgang Grimus (v. l.)

Die AK war durch Josef Pesserl (l.)

und Johann Scheuch vertreten.


18

viva

graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

18

Das engagierte Team leistet wertvolle

Hilfe zum Schutz des Lebens

– der Mütter und der Kinder.“

Waltraud Klasnic zu 25 Jahre Kontaktstelle Anonyme

Geburt – Babyklappe der Caritas STADT GRAZ/FISCHER

Therese Gogg übernimmt als neue

Primaria die Leitung. PACHERNEGG

Neue Leitung

der Psychiatrie 1

■ Seit dem 1. Juli steht die Abteilung

für Psychiatrie und Psychotherapie

1 am LKH Graz II

unter neuer Führung. Therese

Gogg ist die neue Primaria der

Abteilung. Im Rahmen einer

Führungskräftevorstellung

am 6. Juli wurde Gogg im Beisein

von Landesrat Karlheinz

Kornhäusl, Klubobmann

Marco Triller, den KAGes-

Vorständen Gerhard Stark

und Ulf Drabek, dem Direktorium

des LKH Graz II sowie

zahlreichen Ehrengästen offiziell

vorgestellt.

„Gemeinsam mit unserem

Team möchte ich eine Umgebung

schaffen, in der Patienten

und Mitarbeiter gleichermaßen

Vertrauen, Sicherheit

und Entwicklungsmöglichkeiten

erleben“, unterstreicht

die neue Primaria.

Begleitung in

stürmischen Zeiten

Rainbows unterstützt Familien, die turbulente Zeiten durchleben, und gibt Kindern einen geschützten Raum, um

ihre Bedürfnisse zu äußern. Xenia Hobacher (Foto) ist die Landesleiterin von Rainbows Steiermark. GETTY, BEREITGESTELLT

HILFE. Ob Trennung oder Verlust: Rainbows begleitet Kinder in herausfordernden

Lebensphasen und unterstützt zugleich Eltern und Bezugspersonen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Im Laufe des Lebens kommt jeder

Mensch mit Verlusten und

Trauer in Kontakt. Sei es der

Tod einer geliebten Person oder

eine Trennung in der Familie.

Für betroffene Familien bringen

solche Lebensereignisse oft große

Herausforderungen mit sich.

„Eine Trennung oder ein Todesfall

allein stellt für betroffene Familien

bereits eine Krisensituation

dar, in der die gewohnte Welt

nicht mehr so ist wie zuvor. Daneben

tragen Eltern und Familien

heutzutage mehrere Belastungsfelder

mit sich herum“, erklärt Xenia

Hobacher, Landesleiterin von

Rainbows Steiermark. Rainbows

gibt es in Österreich seit 1991,

seither werden zahlreiche Kinder,

Jugendliche und Bezugspersonen

begleitet, die mit Trennungs- oder

Todesfällen in der Familie konfrontiert

sind.

Unterstützung

Trennungen oder Todesfälle belasten

die Eltern nicht nur persönlich,

sondern werfen auch die

Frage auf, wie das eigene Kind in

dieser Situation bestmöglich unterstützt

werden kann. Doch wie

können Eltern ihre Kinder durch

solche Krisen begleiten? „Indem

sie sich selbst unterstützen lassen,

damit sie stabil sind, sowie

Selbstfürsorge betreiben und

Psychoedukation oder Beratung

in Anspruch nehmen“, erzählt

Hobacher. „Dann können sie mit

konkreten, sachlichen Informationen

auf das Kind zugehen und

gleichzeitig auch ein ‚gefühlvolles

Vorbild‘ sein“, ergänzt sie. So

wird Kindern Raum gegeben,

Gefühle auszudrücken, Fragen

zu stellen und Situationen besser

zu verstehen.

Angebote

Bei Rainbows lernen Kinder, mit

Trauer aufgrund von Trennungsund

Verlusterlebnissen umzugehen

und diese zu verarbeiten.

„Kinder werden drei bis vier Monate,

manchmal auch länger oder

kürzer, betreut, da Trauerprozesse

individuell sind und keiner vorgegebenen

Dauer entsprechen“,

so die Landesleiterin. In Kleingruppen

oder einzeln haben die

Kinder die Möglichkeit, ihre Perspektiven

zu äußern und Fragen

zu stellen. Gemeinsam werden

Bewältigungsstrategien für Trauer

und Wut erarbeitet. Die Bezugspersonen

werden dabei aktiv miteinbezogen,

damit sich das Familiensystem

stabilisieren kann.


12. JULI 2026 www.grazer.at

graz viva 19

IN

GETTY (2)

Hugo

Der Hugo erlebt ein Comeback als

Trendgetränk. Holunderblüte, Minze und

Limette sind perfekt für den Sommer.

Lillet Wild Berry

Der beliebte Lillet Wild Berry ist zwar

nicht verschwunden, doch der Hype

um das Getränk lässt langsam nach.

OUT

Neue Intendanz der Oper Graz

NEUERUNGEN. Ab der Spielzeit 2028/29 übernimmt Marlene Hahn die Geschäftsführende Intendanz

des Grazer Opernhauses. Sie folgt auf den aktuellen Intendanten, Ulrich Lenz.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Mitte Juni ist die Ausschreibung

für die Geschäftsführende

Intendanz der

Oper Graz zu Ende gegangen.

Insgesamt gingen 26 Bewerbungen

ein, darunter zehn von Frauen

und 16 von Männern. Unter

den Bewerbern befand sich auch

der amtierende Intendant Ulrich

Lenz. Am Mittwochnachmittag

wurde bekannt gegeben, dass

Lenz trotz seiner Wiederbewerbung

nicht verlängert wird. Auf

ihn folgt die deutsche Musikdramaturgin

Marlene Hahn, die bereits

von 2015 bis 2022 als Musikund

Ballettdramaturgin im Team

der damaligen Intendantin Nora

Schmid an der Grazer Oper tätig

war. Sie wurde dem Aufsichtsrat

von der Hearing-Kommission

einstimmig empfohlen. Hahn

ist derzeit Chefdramaturgin der

Oper Leipzig und Leiterin der Jungen

Oper Leipzig / 360°. „Mit Marlene

Hahn übernimmt eine Persönlichkeit

die Verantwortung,

die künstlerische Qualität, Offenheit

für neue Zielgruppen und

wirtschaftliches Verantwortungsbewusstsein

miteinander verbindet“,

betonte Kulturlandesrat

Karlheinz Kornhäusl. Die Bühnen

dankten Ulrich Lenz für seine

Arbeit und betonten, dass die Entscheidung

keine Bewertung der

bisherigen künstlerischen Leistungen

darstelle. Vielmehr sei sie

ein Ausdruck unterschiedlicher

Vorstellungen über die zukünftige

Entwicklung des Hauses, insbesondere

im Hinblick auf die finanziellen

Rahmenbedingungen.

Ärzt licher Leiter Maximilian Zacherl und Hebamme Barbara Ribul mit den

Eltern Ulrike und Lukas Ebner und dem Jubiläumsbaby Leonie Elisabeth MAVIE MED /

20.000. Baby in Ragnitz

■ Am 9. Juli 2026 um 1.02 Uhr

kam das 20.000. Baby in der

Privatklinik Ragnitz zur Welt.

Das Jubiläumsbaby Leonie Elisabeth

und seine Eltern Ulrike

und Lukas Ebner wurden von

der Klinik leitung sowie dem

Team der Geburts hilfe mit Geschenken

überrascht. Unter

anderem bekam Leonie Elisabeth

den ersten „Ragnitzhasen“

– das neueste Geburtsgeschenk

der Privatklinik. „Dass

wir nun das 20.000. Baby in

unserer Klinik will kommen

heißen durften, erfüllt uns mit

großer Freude und ist ein Beleg

für das Ver trauen, das uns werdende

Eltern seit vielen Jahren

ent gegen bringen“, sagt der

Ärzt liche Leiter Maxi milian

Zacherl.

Die deutsche Musikdramaturgin Marlene Hahn übernimmt ab der Saison

2028/29 die Geschäftsführende Intendanz des Grazer Opernhauses. J. FUCHS

Redaktionsteam gesucht

■ Die Online-Menschenrechtsplattform

„Kenne deine Rechte“

geht ins 17. Projektjahr und sucht

ab Herbst ein neues Redaktionsteam

für die Saison 2026/27.

Dabei werden junge Menschen

zwischen 14 und 26 gesucht, die

sich für Menschenrechte, Politik

und Gesellschaft interessieren

und sich als Menschenrechtsbildende

für andere junge Menschen

engagieren möchten. Bis

31. Juli ist Zeit, eine E-Mail mit

einem Lebenslauf sowie einem

kurzen Text, Video oder Podcast

an office@kennedeinerechte.at zu

schicken. Projektteilnehmer haben

die Möglichkeit, auf der Online-

Plattform Texte oder Videos zu veröffentlichen,

an Workshops teilzunehmen

sowie Veranstaltungen zu

besuchen.

Bis 31. Juli besteht die Möglichkeit, sich für das Redaktionsteam zu bewerben.

GETTY


20 viva

www.grazer.at 12. JULI 2026

Hannes Schreiner, Sabrina Konrad

und Hannes Müller (v. l.) HARRY SCHIFFER

Gedeckter Ort

enthüllt

■ Unter dem Motto „Der gedeckte

Ort – Vol. 2“ luden Hannes

Schreiner und Sabrina Konrad

zu einem außergewöhnlichen

Kulinarik-Erlebnis. Bis drei Tage

vor der Veranstaltung wurde um

den Ort ein Geheimnis gemacht.

Dieses Mal führte die Reise rund

70 Gäste nach Kitzeck im Sausal,

wo zwischen den Weinbergen im

exklusiven Raum & Reben Chalet

der Schreiner Capital Gruppe

diniert wurde. Verwöhnt wurden

die Gäste von Spitzenkoch Hannes

Müller.

Neues aus der

Leader-Region

■ Im Hügel- und Schöcklland

gibt es viele positive Entwicklungen

im Bereich Regionalentwicklung,

Digitalisierung

und Positionierung der Region.

Seit einigen Tagen präsentiert

sich die Website der

Leader-Region Hügel- und

Schöcklland in einem neuen

Erscheinungsbild. Der Fokus

liegt dabei noch stärker auf

dem Thema Umsetzung von

Leader-Projekten und den

notwendigen Anforderungen

dafür.

Sommerspaß auf

der Rodelbahn

Spaß für Groß und Klein: Die Sommerrodelbahn „Hexenexpress“ auf dem Plateau des Schöckls.

SOMMERSPASS. Ob rasant den Berg hinunter oder

sportlich auf zwei Rädern – die Steiermark bietet im

Sommer jede Menge Möglichkeiten für aktive Ausflüge.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Wenn die Temperaturen

steigen, beginnt in den

Bergen die Saison für

eine der beliebtesten Familienattraktionen:

Sommerrodelbahnen.

Zwischen Almwiesen, Wäldern

und aussichtsreichen Gipfeln sorgen

sie für den perfekten Mix aus

Naturerlebnis, Geschwindigkeit

und Nervenkitzel. Die Steiermark

bietet dabei eine erstaunliche Vielfalt

– von der klassischen Rodelrinne

bis zum modernen Alpine

Coaster.

Hexenritt am Schöckl

Der Schöckl gilt als Grazer Hausberg

– und als einer der beliebtesten

Familienberge der Steiermark.

Nach der Fahrt mit der Seilbahn

wartet auf dem Gipfel der Hexenexpress,

eine Sommerrodelbahn

mit rund einem Kilometer Länge.

Die Strecke schlängelt sich durch

Waldstücke und Wiesen, bietet

flotte Kurven und ist so angelegt,

dass sowohl Kinder als auch Erwachsene

auf ihre Kosten kommen.

Erzberg Leoben

In Mautern wartet mit dem Wiesengleiter

eine kleine, familienfreundliche

Sommerrodelbahn.

Sie ist Teil des Freizeitangebots am

Präbichl und eignet sich besonders

für Familien mit jüngeren Kindern.

Die Bahn lässt sich hervorragend

mit Wanderungen oder einem Besuch

des Erzbergs kombinieren.

Murtal und Murau

Wer in Murau oder im Murtal

nach einer klassischen Sommerrodelbahn

sucht, wird nur

teilweise fündig. Dafür haben

sich die Regionen auf moderne

Bergerlebnisse spezialisiert. Am

Kreischberg stehen Mountaincarts

und Downhill-Angebote

im Mittelpunkt, während auf der

Turracher Höhe der spektakuläre

„Nocky Flitzer“ lockt – ein rund

1,6 Kilometer langer Alpine Coaster

mit Kreiseln, Wellen und Steil-

HOLDING GRAZ/LUPI SPUMA

kurven durch den Zirbenwald.

Die Bahn zählt zu den spektakulärsten

ihrer Art in Österreich und

ist auch von der Region Murau

aus gut erreichbar.

Aufsatteln

Wer den Sommer lieber sportlich

genießt, erkundet das Murtal auf

zwei Rädern. Zwischen Mur, Aichfeld,

Zirbenland und den umliegenden

Bergen präsentiert sich die

Region besonders vielseitig. Denn

beim Radfahren gilt hier: Die Mischung

macht’s. Ob gemütliche

Genusstouren mit Zeit für eine

Einkehr, anspruchsvolle Rennradrouten

vom Red Bull Ring aus über

Fohnsdorf, Judenburg und Knittelfeld

oder abwechslungsreiche

Gravelbike-Strecken auf wechselndem

Untergrund – im Murtal

findet jeder die passende Tour.

Rennradfahren im Murtal

LAMM


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graz 21


22 viva

www.grazer.at 12. JULI 2026

Mit Mauli, dem Maulwurf kann man im Märchenwald viele Abenteuer

erleben und die Attraktionen des Parks entdecken. MÄRCHENWALD/WRABL SIEGLINDE

Hurra, hurra, die Ferien

sind endlich da

SPASS. Ferien sind auch Abenteuer. Wir wissen,

was man im Sommer alles erleben kann.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Am vergangenen Freitag haben

offiziell die Sommerferien

begonnen, und damit

stellt sich für viele Eltern die Frage:

Was unternehme ich mit den

Kindern? Viele Angebote locken

mit Spiel, Spaß und Abenteuer.

Auswahl

130 Märchenfiguren und jede

Menge andere Attraktionen

warten im Märchenwald Steiermark

auf die großen und kleinen

Besucher. Die Teppichrutsche,

Klettertürme, Karusselle, die

Indianer-Bootsbahn, das Tempelräuber-Lasergame

und ein eigener

Spielplatz wollen erkundet

werden. Mauli, der Maulwurf,

das Maskottchen des Märchenwalds,

begrüßt zudem die Gäste.

Über 30 Fahrattraktionen kann

man im Familypark St. Margarethen

erleben. Heuer wurden mit

dem Family-Thrill-Ride „Rotonda“

und dem „Wilden Winzer“

zwei neue Attraktionen präsentiert.

An heißen Tagen sorgen

zahlreiche Wasserattraktionen

für eine willkommene Abkühlung.

Stehen geblieben ist die Zeit im

Styrassic Park. Mehr als 100 Dinosaurier

entführen in eine Welt

vor unserer Zeit.

Viel zu entdecken gibt es auch

in der Playworld, dem größten

Indoor-Freizeitpark Österreichs.

Über 5000 Quadratmeter Fläche

garantieren Abenteuer und Spaß.

4000 Wasserbälle in Loipersdorf

■ Beim großen #WeAreWater-

Fest am 4. Juli startete das

Thermen resort in den Family

Summer. „Das #WeAreWater-Fest

ist für uns jedes Jahr ein ganz besonderer

Moment. Wir feiern damit

nicht nur den Start in den Family

Summer, sondern auch das,

was Loipersdorf ausmacht: unser

Wasser. Es macht jeden Besuch

4000 Bälle machten Loipersdorf zu

einem besonderen Erlebnis.THERME LOIPERSDORF

zum Erlebnis“, freut sich Philip

Borckenstein, Geschäftsführer

der Therme Loipersdorf.



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www.grazer.at 12. JULI 2026

Kulturausflüge

genießen

Alles ist bereit für die MotoGP am

Red Bull Ring. PHILIP PLATZER/RED BULL RING

Woodstock rockt

in Spielberg

■ Viel Energie und Lebenslust

nimmt die Woodstock Allstar

Band vom Woodstock der

Blasmusik mit, um am Red Bull

Ring mit den MotoGP-Fans

die Bundeshymne zu spielen.

Spielberg ist bereit für die Motorrad-WM

und freut sich auf

ganz besondere Momente vor

dem Rennstart. Alle Infos zur

MotoGP im Herzen der Steiermark

von 18. bis 20. September

und Tickets dafür können sich

Fans unter www.redbullring.

com sichern.

INTERESSANT. Zahlreiche

Museen und Ausstellungen machen

den steirischen Sommer zu

einem speziellen Kulturgenuss.

■ Blumig ist es heuer im Universalmuseum

Joanneum. Mit

dem Jahresthema „Bloom“ hat

man die Blume in den Mittelpunkt

gestellt. An acht Standorten

kann man zehn Ausstellungen

zum Thema besuchen.

Bierig wird es im Gösseum. Im

Gösser Braumuseum in Leoben

erfährt man alles Wissenswerte

rund ums Bier und die Entstehung

des goldenen Hopfensaftes.

Wer wissen möchte, wie unsere

Vorfahren gelebt haben, dem

sei ein Ausflug in das Freilichtmuseum

Stübing empfohlen. In

Die Stiftsbibliothek in Admont beeindruckt mit 60.000

Büchern und einzigartiger Architektur.

STG/GÜNTHER STEININGER

den mehr als 100 historischen

Gebäuden findet man unter anderem

eine Dorfschule und eine

Rauchkuchl.

Einzigartig – anders kann man

die Weltmaschine von Franz

Gsellmann nicht beschreiben.

Nach einem Besuch des Atomium

in Brüssel baute er eine Maschine,

die bis heute die Menschen

in Staunen versetzt.

Mit rund 60.000 historischen

Büchern ist die weltberühmte

Stiftsbibliothek in Admont die

gößte Klosterbibliothek der Welt.

Neben dem wunderschönen barocken

Büchersaal kann man im

Stift auch das hauseigene Museum

besuchen. Die historische

Gartenanlage ist zudem ein Ort

zum Innehalten, Entdecken und

Genießen. NASA


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mobil

graz

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Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Mit dieser Ladestation schaffen

wir einen weiteren Baustein für

die Mobilitätswende in Graz.“

Josef Landschützer, GF der Energie Graz, über die Inbetriebnahme

der neuen Ladestation in der Augasse ENERGIE GRAZ

Der BMW iX3 erfüllte die Anforderungen

in vollem Umfang. ÖAMTC

Neue Kriterien

bei Crashtest

■ Euro NCAP hat sein Crashtest-System

grundlegend

überarbeitet und bewertet die

Fahrzeugsicherheit nun vom

sicheren Fahren über die Unfallvermeidung

bis zum Insassenschutz

nach dem Aufprall.

Trotz der verschärften Kriterien

erreichten der BMW iX3

und der Zeekr 7GT als erste

getestete Modelle die Höchstwertung

von fünf Sternen.

Rätsel-Lösung vom 5.7.2026

S

H F T U

S T A D T T E I L P A R K

G E N R E L E I I H M

I E S E L E W I G U

E L I T E L I G A G E E

A R S I N E S E T H

M E S S E C E N T E R L

M A G I E H I N N I G

R A G N I T Z A D R A

K L E I D O H N E H I N

A T R E U R O L A N G

V A Z I E R E N

K O S I S O

Lösung:

E B E N S E E L

Lösung:

A L E C L O U RECHTS-

MENSCHEN-

L E O K M L

PREIS RECHTS-

L I E B E N A U PREIS

Sudoku-Lösung

vom 12.7.2026

MENSCHEN-

3 4 5 2 7 9 8 6 1

2 8 1 4 6 5 3 9 7

6 7 9 3 8 1 2 5 4

4 1 2 9 5 6 7 8 3

8 5 3 1 2 7 6 4 9

7 9 6 8 4 3 1 2 5

9 2 4 7 3 8 5 1 6

5 3 8 6 1 4 9 7 2

1 6 7 5 9 2 4 3 8

Der B-Führerschein bleibt

bei Jugendlichen sehr

beliebt. GETY

Sorge um junge Lenker

VERKEHR. KFV-Studie zeigt: Junge Lenker verursachen oft schwere Unfälle.

In Graz verunglückten im Vorjahr 349 Jugendliche im Straßenverkehr.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Der Pkw-Führerschein

behält für junge Menschen

in Österreich einen

hohen Stellenwert. Laut

einer repräsentativen Umfrage

des Kuratoriums für Verkehrssicherheit

(KFV) unter 1000

Jugendlichen zwischen 16 und

24 Jahren besitzen 67 Prozent

bereits die Lenkerberechtigung

der Klasse B, weitere 26 Prozent

streben diese an. Gleichzeitig

zeigt die Unfallstatistik

deutliche Risiken in dieser Altersgruppe

auf. Wenn junge

Pkw-Lenker in Unfälle mit Personenschaden

verwickelt sind,

tragen sie in 67 Prozent der Fälle

die Hauptschuld.

Als wesentlicher Faktor gilt

die Ablenkung: 28 Prozent der

von Jugendlichen verursachten

Unfälle mit Personenschaden

sind auf Unaufmerksamkeit

zurückzuführen. Beim Gehen

nutzen 67 Prozent Kopfhörer,

während der Fahrt tippen

14 Prozent Textnachrichten.

Zudem gab jeder vierte Befragte

an, bereits einmal alkoholisiert

ein Fahrzeug gelenkt zu haben.

Gefahr in der Stadt

Die bundesweiten Trends spiegeln

sich auch in der steirischen

Landeshauptstadt wider. Im Vorjahr

wurden im Grazer Stadtgebiet

349 Personen im Alter von 16

bis 24 Jahren im Straßenverkehr

verletzt, eine Person kam ums

Leben. KFV-Verkehrssicherheitsleiter

Klaus Robatsch verweist

zwar auf einen leichten Rückgang

zum Vorjahr, betont jedoch,

dass jeder Verunglückte einer zu

viel sei. Aufgrund der hohen Radfahrdichte

in einer Großstadt wie

Graz stieg hier die Zahl der verletzten

Radfahrer sowie der Fußgänger

im Vorjahr markant an.

Als wichtigste Maßnahme für

mehr Sicherheit im Straßenverkehr

wünscht sich die Jugend

Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen.

45 Prozent

fordern kostenlose öffentliche

Verkehrsmittel, gefolgt von besseren

Anbindungen an den

ländlichen Raum und mehr

Nachtbussen für den Heimweg

nach dem Fortgehen. Müssten

Jugendliche eine Strecke von fünf

Kilometern ohne Geld und Bus

bewältigen, würden 60 Prozent

die Eltern oder Verwandte kontaktieren.

23 Prozent würden den

Heimweg zu Fuß antreten. Eine

Helmpflicht für Erwachsene bei

E-Scootern und E-Bikes befürworten

immerhin 33 Prozent der

Befragten.

Gerade bei Jugendlichen ein Problem: Ablenkung durch Smartphones.GETTY


12. JULI 2026 www.grazer.at

mobil graz 27

Getty (2)

... in Graz

Die Schloßbergbahn zählt

zu den steilsten öffentlichen

Verkehrsmitteln der Welt.

ÖFFI-KURIOSITÄTEN

MAXIMALE STEIGUNG

60 % : 3 %

... in Wuppertal

Seit 1901 ist die Schwebebahn

das Rückgrat des Nahverkehrs.

Ein Unikat der Mobilitätswelt.

Graz baut das Ladenetz aus

E-MOBILITÄT. In Kooperation mit Grossauer nimmt die Energie Graz in der Augasse sechs neue

Ladeplätze mit bis zu 240 kW Leistung in Betrieb – betrieben mit 100 Prozent Naturstrom.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die Energie Graz baut das

öffentliche Ladenetz

weiter aus. In Kooperation

mit dem Gastronomiebetrieb

Grossauer wurde eine

neue, moderne Ladestation in

der nördlichen Augasse 34 offiziell

in Betrieb genommen. Die

Anlage verfügt über insgesamt

sechs Ladeplätze, aufgeteilt auf

vier AC-Ladepunkte mit bis zu

22 kW und zwei DC-Schnellladepunkte,

die eine maximale

Gesamtladeleistung von bis zu

240 kW erreichen.

Laden mit Komfort

Betrieben werden die technischen

Stationen ausschließlich

mit 100 Prozent umweltfreundlichem

Naturstrom.

Bei der Standortwahl zwischen

Kalvarienbergfriedhof

und Heimgartenanlage stand

die Alltagsintegration im Fokus:

Nutzer können die Wartezeit

durch nahe gelegene

Angebote wie ein gemütliches

Café, Fitness, Physiotherapie

oder ein Kosmetikstudio praktisch

im Alltag überbrücken.

Laut den Geschäftsführern

Boris Papousek und Sepp

Landschützer schafft die

Kombination aus hoher Leistung

und lokaler Infrastruktur

Die beiden

Geschäftsführer

Josef

Landschützer

und Boris

Papousek

(Energie

Graz) mit

Franz Grossauer

(v. l.)

ENERGIE GRAZ

einen echten Mehrwert für die

Grazer Verkehrsinfrastruktur.


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sport

graz

www.grazer.at 12. JULI 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

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Ich verspüre den Drang,

noch einmal eine Stufe

höher zu gehen.“

Ex-Sturm- und Hoffenheim-Sportdirektor Andreas

Schicker zu seinem 40. Geburtstag GEPA

Auch Basketball wurde bei den

Vereinssporttagen gespielt. SCHAFFER

1300 Schüler bei

Vereinssporttag

■ Zum bereits zehnten Mal

fand auf dem Gelände des Allgemeinen

Turnvereins Graz

(ATG) der Vereinssporttag für

Grazer Pflichtschulen statt.

Dabei konnten an zwei Tagen

1300 Schülerinnen und Schüler

jeweils von 8 bis 13 Uhr

insgesamt 23 verschiedene

Sportarten kennenlernen. Veranstaltet

wurde das schon traditionelle

Event vom Sportamt

der Stadt Graz gemeinsam mit

Sportstadtrat Kurt Hohensinner

und dem ATG.

Pfarrer Giovanni Risaliti (l.) u. Walter

Hiesel bei der Übergabe KOWATSCH

Fußball für eine

Familie in Not

■ Zehn Teams haben beim

Benefiz-Turnier der Pfarre

St. Anna in Gösting für den guten

Zweck gespielt. Durch den

Einsatz der Organisatoren Michaela

Penz, Mario Pulko und

Walter Hiesel konnten 4000

Euro für eine Familie in Not gesammelt

werden.

INTERVIEW. Nach einem Monat als Obfrau der Grazer Basketballer spricht

Kerstin Höger über den neuen Namen und die neue Ausrichtung des Klubs.

Frau Höger, Sie sind ein Monat

im Amt. Wie waren die

ersten Wochen?

Kerstin Höger: Sehr stressig und

ein Lernprozess. Wir hatten viele

Gespräche mit der Stadt und mit

Sponsoren und haben viele interessante

Leute kennengelernt.

Langsam kommen wir rein.

Wie ist der Wechsel von UBSC auf

Eagles angekommen?

Höger: Also zuerst muss ich sagen,

dass das ein bisschen falsch

kommuniziert worden ist. Wir

haben den Namen nicht getauscht,

sondern heißen Eagles

Raiffeisen UBSC Graz. Der UBSC

ist also noch erhalten geblieben.

Wir wollten aber auch moderner

werden. Fast alle Mannschaften

haben ein Tier im Namen, und

wir haben sehr viele positive

Rückmeldungen auf die Eagles

bekommen.

Neu soll auch die sportliche Ausrichtung

sein, mit mehr Spielzeit

für heimische Spieler.

Höger: Ja, auf alle Fälle. Einen

kompletten Umbruch wird es

aber nicht geben. Wir starten mit

fünf statt sechs Legionären. Und

vielleicht werden wir diese Saison

nicht mehr Vierter, aber wir müssen

auf dem Sektor unbedingt etwas

tun. Junge heimische Spieler

entwickeln geht halt nicht von der

einen auf die andere Saison. Darum

halten wir die Kooperation

mit Kapfenberg für die 2. Liga aufrecht.

Damit ist der Sprung von

der U19 in die Bundesliga nicht

so groß.

Bislang wurde gerne argumentiert,

man brauche Legionäre für

den sportlichen Erfolg, damit man

Sponsoren gewinnen kann.

Höger: Ich gebe dem alten Vorstand

und Michael Fuchs komplett

recht, dass es sehr schwierig

ist, Sponsoren zu gewinnen,

aber es ist nicht unmöglich. Wir

Eagles-Obfrau

Kerstin Höger

(oben) will den

Verein modernisieren.

Zach Laput

(l.) könnte in der

kommenden Saison

bei den erneuerten

Eagles UBSC Graz

spielen. GEPA

„Kompletten Umbruch

wird es keinen geben“

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

drei, mein Mann Martin Mitter,

Pascal Seidl und ich, haben mit

unseren Firmen im IT-, Marketing-

und Immobilienbereich ein

großes Netzwerk an Kontakten

und sind da auch schon angesprochen

worden. Klar sind das

oft keine großen Summen. Aber

mir sind viele kleine lieber, denn

wenn dann ein Sponsor wegbricht,

passiert nicht so viel.

Trainer Ervin Dragsic bleibt an

Bord. Er galt bislang nicht als großer

Förderer der jungen Spieler.

Höger: Da tut man ihm ein bisschen

unrecht. Das hat er nicht

alleine entschieden. Mit ihm behalten

wir auch Kontinuität im

Verein.

Zurück zu den Spielern: Werden

wir Tevin Brewer wieder sehen?

Höger: Leider nein. Nach dieser

Saison können wir ihn uns nicht

mehr leisten. Auch Peyton Gerald

wird nicht zu halten sein.

Zach Laput würden wir gerne

behalten, aber das wird schwierig.


12. JULI 2026 www.grazer.at

sport graz 29

OHA!➜

Ein Routinier für die HSG Graz

Martin Breg, der fast 20 Jahre für

Bruck Handball gespielt hat, wechselt

als rechter Flügel nach Graz.

Abschied aus Graz

Basketball-Wirbelwind Tevin Brewer

wird in der kommenden Saison nicht

mehr für die Eagles Graz spielen.

GEPA (2)

Atmen, rollen, dehnen, laufen

OJE!

WIR BEWEGEN GRAZ. Diese Woche im Fokus unserer Aktion mit der Bewegungsrevolution: die

runninGraz Kids Academy im USZ Rosenhain und Aikido im Sportpark Hüttenbrennergasse.

Zielorientiert und trotzdem

spielerisch – das ist die Kids

Academy von runninGraz.

Am Dienstag von 16.30 bis 18 Uhr

steigt im Universitätssportzentrum

Rosenhain das Training

rund um den Laufsport mit

leichtathletischer Grundausrichtung

für Kinder im Alter von 5 bis

14 Jahren. Aufgewärmt wird auf

der Bahn oder im nahen Wald,

mit Lauf-ABC-, Mobilitäts- und

Koordinationsübungen. Danach

folgen spielerische Lauf-Intervalle,

Zielsprints sowie Ausdauereinheiten.

Am Ende jeder Trainingseinheit

wartet ein kreatives

Gruppen- oder Staffel-Spiel, bei

dem die Kinder ihre sportlichen

Fähigkeiten und ihren Teamgeist

unter Beweis stellen können. Wer

mehr wissen möchte, mailt an

kids@runningraz.at.

Am Freitag geht es ganz unabhängig

von Alter, Geschlecht

oder Fitness im Sportpark beim

Aikido (18–20 Uhr) zur Sache. Los

geht es bei dieser Selbstverteidigungskunst

mit einem Meditationsteil.

Danach folgen Atem-,

Dehn-, Konzentrations- und

Rollübungen, ehe im Technikteil

unterschiedliche Angriffe und

Techniken mit wechselnden Partnern

trainiert werden. Infos unter

v.lasnik@aikidopro.at

„Wir bewegen Graz“ soll Menschen zu mehr Bewegung animieren.

SPORTUNION


30 grazer sonntag

www.grazer.at 12. JULI 2026

SO ISST GRAZ

Das Arravané präsentiert ...

... Wassermelonen-

Gazpacho mit

Burrata-Creme

Michael Berchtold zaubert im

Arravané zahlreiche Speisen KK (2)

Wer an den heißen Tagen im Sommer

eine Abkühlung braucht, ist

im Arravané genau richtig. Die Speisen

werden saisonal angepasst, und

so wird man gerade in der jetzigen

Zeit mit einem herrlichen Gazpacho

verwöhnt. Die Zutaten kommen aus

der Region, und so

schaffen es immer

die frischesten

Lebensmittel

auf den Teller.

LEO

Zutaten für 4

Personen:

Gazpacho: 679 g

Wassermelone, 70

g Gurke (geschält), 0,5

g Chili, 113 g rote Paprika, 170 g Kirschtomaten,

Salz, Cayennepfeffer; Burrata-Creme:

250 g Burrata, 50 g Crème

fraîche, 10 ml Zitronensaft, 1 Prise Salz,

weißer Pfeffer; Basilikumöl: 50 g Basilikumblätter,

100 ml Traubenkernöl oder

Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz

Zubereitung:

Für das Wassermelonen-Gazpacho

alle Zutaten fein mixen, mit Salz und

Cayenne abschmecken, optional passieren

und gut kühlen. Für die Burrata-Creme

ebenfalls alles fein mixen,

abschmecken und kaltstellen. Für das

Basilikumöl Basilikum kurz blanchieren,

abschrecken, ausdrücken und

mit dem Öl fein mixen. Anschließend

filtern. Gazpacho in gekühlte Teller

geben. Burrata-Creme als Nocken oder

Tupfen daraufsetzen. Mit Basilikumöl

beträufeln und nach Wunsch mit Gurkenbrunoise,

Kirschtomaten, Pinienkernen,

Mini-Basilikum und Zitronenzeste

garnieren. Guten Appetit!

GRAZWORTRÄTSEL

Festival-

Premiere

2026 in Graz

& Co. (2 W.)

Samen

Heerführer

Davids

(ökumen.)

König

von Kreta

mit

Labyrinth

Funktion,

Mandat

Süßwasserschellfisch

Kreativität

im Sport

Wortteil für

"widerwillig,

feindselig"

Dauerbezug

einer

Zeitschrift

weiblicher

Vorname

zeugungsunwilliger

Sohn

von Juda

Lösung:

SUDOKU

Gebieter

"Graz-Werbung"

im

Messeturm

8

4

Präsident

der steir.

Wirtschaftskammer

Gott

anrufen

Klebeband

begeisterter

Anhänger

Seeräuber,

Freibeuter

räumlich

begrenzt

Präsident

der steir.

Arbeiterkammer

überschaubare

Arbeit

zweitgrößter

US-Staat

kurzer

Videofilm

5

Grabhügel

in Geidorf

alte chines.

Münze

(sich)

entsinnen

Volk in Südwestchina

auf welche

Weise

englisch

für "Eis"

flöten,

piepsen,

tirilieren

ehemalige

Gemeinde

nordwestl.

von Graz

"I see" im

Netzjargon

Elch

an welchem

Ort

Badespaß

in Kumberg

6

steir. Versicherung

das "Miteinander"

Schutz

vor

Verfolgung

"eine soziale

Übung"

Großmama

Demonstrationsobjekt

bei

Kolumbus

Abk. für

"Informationstechnologie"

so weit,

so lange

heimischer

Laubbaum

zerbeißen

Grazer

Messe für

Mobilität

isoliertes

Wohnviertel

9

Rätsellösungen: S. 26

1 2 3 4 5 6 7 8 9

3 4 7

1 6

9

4 9 6 3

5 3 4 9

8 3

2 8 1

5 3 1 9 7 2

6 7 8

884

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

3

Widerhall,

Resonanz

Nische,

Winkel

chem.

Zeichen

für Zink

7

Anzug am

Opernball

männlicher

Vorname

1

farbenfroher

japan.

Karpfen

Zeichen

für Neon

Domäne

Englands

Zeichen

für Tantal

Domäne

Kenias

Gutschein

Grazer

Stadttor,

wiederentdeckt

2023

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2

Lebensschleife,

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Kreuz

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12. JULI 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 12. JULI

Kino unter freiem Himmel

Im Lesliehof wird auch an diesem

Sonntag zu einer Kino-Vorstellung

geladen. Gezeigt wird heute um

21 Uhr „The Outfit – Verbrechen

nach Maß“, ein Thriller, in dem ein

Maßschneider eine Gruppe von

Gangstern überlisten muss, um

eine schicksalhafte Nacht zu überleben.

Einlass: 19.30 Uhr.

Sitzkissenkonzert

Das Festival Styriarte hat an diesem

Wochenende auch für Kinder

genau das Richtige. Im Palais

Attems wird heute die Geschichte

vom kleinen Maulwurf erzählt und

als Sitzkissenkonzert präsentiert.

Gleich drei Vorstellungen gibt es

um 11, 14 und 16 Uhr. Tickets gibt

es nur noch vereinzelt; aufgrund

der hohen Nachfrage gibt es am

morgigen Montag noch Zusatztermine.

Pretty Woman: Finale

In den vergangenen Wochen

machte „Pretty Woman – Das

Musical“ in Graz Station, heute

finden die letzten zwei Vorstellungen

statt. Um 14 und um 18.30 Uhr

erklingen heute in der Grazer

Oper zum letzten Mal die Hits von

Weltstar Bryan Adams und seinem

Partner Jim Vallance.

Gratis-Tour

Den Schloßberg kennen alle Grazer,

doch wie es im Glocken- oder

Uhrturm aussieht, wissen wohl

die wenigsten. Im Rahmen einer

„Free-Tour“ kann man heute einen

Blick auf die „Liesl“ im Glockenturm

oder das Uhrwerk des Grazer

Wahrzeichens werfen. Um 10 Uhr

geht’s los, eine Anmeldung ist

erforderlich.

Freilufttheater

Im Hof des Steiermärkischen

Landesarchivs wird wieder die

HIGHLIGHT:

18 Uhr

Auf die Plätze,

fertig, Love

Im Hof des Steiermärkischen Landesarchivs wird auch heute

wieder die Komödie von Derek Benfield gespielt.

KK, GETTY

Komödie „Auf die Plätze, fertig,

Love!“ gespielt. Los geht’s um

18 Uhr.

Musical-Gala

Für alle Fans von Musicals gibt

es am Schloßberg genau das

Richtige. Auf der Kasematten-

Bühne werden die besten Hits

der bekanntesten Werke zum

Besten gegeben. So warten

neben Starsolisten auch schwungvolle

Tanzakrobatik zu Musicals

wie „The Greatest Showman“,

„Frozen“, „Das Phantom der Oper“

oder „Mamma Mia“. Beginn der

Musical-Gala ist um 20 Uhr.

Region Graz erleben

„Slow Region Genuss“: Eggersdorf

bei Graz steht heute unter diesem

Motto. Ausgangspunkt ist der Park

in Eggersdorf, von dem aus die

Große Genusstour mit Planetenweg-Wanderung

sowie die Kleine

Genusstour entlang des Glantschenbachs

zum Gartenparadies

Painer führen. Ab 10 Uhr kann man

den regionalen Genuss erleben.

2-in-1-Tour

Bei einem weiteren Rundgang

durch die Landeshauptstadt kann

man heute etwas lernen. Ab 14 Uhr

führt ein Guide bei der Foto-Tour

durch Graz, begleitet wird man

zusätzlich von einer Profi-Fotografin,

die erklärt, wie man mit einer

(Handy-)Kamera großartige

Motive einfängt. Um Anmeldung

wird gebeten.

Letzte Aufführung

Die Schloss-Spiele

Reinthal bringen

heute zum letzten

Mal ihre „Verwickelte

Geschichte“

auf die Bühne am

Taggerhof in Kainbach

bei Graz. Die

letzte Aufführung

beginnt um 18.30

Uhr.

WOHIN AM SONNTAG

Anna-Sonntag

In Kalsdorf bei Graz wird heute

der Anna-Sonntag gefeiert. Los

geht’s um 10 Uhr mit einer heiligen

Messe, anschließend wird im

St.-Anna-Park gefeiert. Für Speis

und Trank ist gesorgt, auch ein

Kinderprogramm wird angeboten.

Summer of ’26

Das American Institute of Musical

Studies (AIMS) verzaubert auch

diesen Sommer im Rahmen des

AIMS-Festivals Graz und die

Steiermark. Los geht’s heute mit

dem festlichen Eröffnungskonzert

im György-Ligeti-Saal. Beginn im

Mumuth ist um 19.30 Uhr.

„Die Lavendelhex“

Auch die Theaterrunde Kalsdorf

hat für diesen Sommer eine Produktion

vorbereitet. Das Stück von

Elfi Greiner erzählt die Geschichte

einer geheimnisvollen Lavendelhexe

und führt an einen Ort, an dem

Fantasie und Wirklichkeit aufeinandertreffen.

Beginn im Theatergarten

Kalsdorf ist um 19 Uhr.

Metal-Matinee

Der Club Wakuum verwandelt sich

am Nachmittag in einen Treffpunkt

für Thrash-, Speed- und Hardcore-

Fans. Bei der Metal-Matinee „Coup

de Grace“ geht es ab 15 Uhr rund.

Sommer-Bim

Mit Beginn der Sommerferien

nimmt auch heuer die

beliebte Sommer-Bim ihren

Betrieb auf. Von 12 bis

18 Uhr ist ein Oldtimer-

Wagen auf der Strecke

Laudongasse-Jakominiplatz

unterwegs. Die

Mitfahrt ist kostenlos,

um eine Spende zum

Erhalt der Fahrzeuge

wird gebeten.

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* Quelle: ÖAK, 2. HJ

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