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Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026

Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026 mit den gewerblichen Sonderthemen "Tipps für den Sommer" sowie "Bauen & Wohnen"

Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026
mit den gewerblichen Sonderthemen "Tipps für den Sommer" sowie "Bauen & Wohnen"

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Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 13. Jahrgang | Nummer 7 | 15. Juli 2026

www.haenicher-bote.de

Hänicher

heimatverbunden l informativ kritischBote

l

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Seite 17

Bote

UNTER VIER AUGEN

„Eine Legende geht vom

Gelände“: Sport- und Geolehrer

Uwe Schmidt tritt

den wohlverdienten Ruhestand

an. Seite 18

VEREINSGRÜNDUNG

Wie zuletzt in Tornau und

Schköna hat sich auch im

Ortsteil Zschornewitz ein

Dorfverein gegründet. Wir

stellen ihn vor. Seite 3

Heute mit den

gewerblichen Sonderthemen

TIPPS FÜR DEN SOMMER

BAUEN UND WOHNEN

Gröberner See

Offizieller Startschuss am „Hänicher Südstrand“

13 Spaten sorgen hoffentlich für einen problemlosen Bauablauf. Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). „Nach

vielen Jahren des Wartens konnte

nun endlich das Baurecht geschaffen

werden, auch wenn das immer noch

bestehende Bergrecht über viele

Jahre hemmend gewirkt

hat. Ich freue

mich, dass wir nun

zusammengekommen

sind, um den

symbolischen Spatenstich

zu vollführen“,

begrüßte Bürgermeister

Enrico

Schilling die anwesenden Gäste und

Vertreter der an den Baumaßnahmen

beteiligten Unternehmen. Bevor der

Spatenstich vollzogen wurde, begrüßte

noch Ronny Meyer von der Blausee

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Wir hoffen, dass wir bis

Juli 2027 mit den Erschließungsarbeiten

samt Marina

und Steganlage fertig sind.

Wir wärmen Sie auf!

GmbH als Eigentümer und Bauherr

die Anwesenden: „Wir freuen uns,

dass wir den Gröberner See nun auch

auf Gräfenhainicher Seite für die Öffentlichkeit

öffnen können. Nach wie

vor ist es aber immer

noch so, dass

uns das Bergrecht

behindert.“ Zum

Glück habe man

mit der LMBV

aber vereinbaren

können, dass die

Erschließungsmaßnahmen

jetzt schon durchgeführt

werden können.

Eingerahmt von zwei der bei den

nun am „Hänicher Südstrand“ des

Gröberner Sees folgenden Erschließungsarbeiten

eingesetzten Baggern

der Unternehmen STRABAG und

TUG wurde dann von Schilling und

Meyer der symbolische Spatenstich

zusammen mit Florian Müller von der

Deutschen Telekom Technik GmbH,

Oliver Faber von der STRABAG

AG, Andreas Nitschke, Johannes

Ronny Meyer (Blausee GmbH)

Schönknecht als stellvertretender

Ortsvorsteher, Tim Gebhardt (MIT-

NETZ Strom), Christoph Bolz als Geschäftsführer

der TUG, Bauamtsleiter

Sebastian Stiller, Kevin Walther (IHB

Lindschulte Ingenieurgesellschaft),

Christian Schmidt (Bauleiter TUG),

Ulrich Bertz vom gleichnamigen

Ingenieurbüro und Mathias Kolander

vom ZWAG vollzogen.

Ronny Meyer äußerte sich auch zur

geplanten Länge der Erschließungsarbeiten,

bei denen Medien, wie Wasser,

Abwasser und Strom sowie Gas

und Telefon, verlegt und die Straßen

errichtet werden. In dieser Zeit ist der

Rundweg von Gräfenhainichen aus gesehen

nur entgegen dem Uhrzeigersinn

in Richtung Gröbern nutzbar. Nur das

Stück von Mescheide bis Jösigkstraße

bleibt wegen der Bauarbeiten aus

Sicherheitsgründen gesperrt. Wenn

die Bauarbeiten durch und dann die

Absperrungen am Rundweg weg sind,

kann der Rundweg mit den sehr attraktiven

Strandbereichen wieder voll

genutzt werden.

Fortsetzung auf Seite 2

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2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

Gröberner See – Fortsetzung von Seite 1

Spatenstich am „Hänicher Südstrand“

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Meyer:

„Wir hoffen, dass wir bis Juli 2027

mit den Erschließungsarbeiten samt

Marina und Steganlage fertig sind.

Wenn dann das Bergrecht auf dem See

erloschen ist, können auch die ersten

Gebäude errichtet werden“.

Insgesamt gesehen zeigte sich Meyer

froh über den derzeitigen Stand der

Arbeiten. Vor allem der regen Bürgerbeteiligung

gewann er Positives ab,

gerade weil sich auch kritische Bürger

einbrachten, als der Bebauungsplan

auslag: „Das ist gut für so ein Projekt.

Man bekommt einen anderen Blickwinkel

und kann Fehler vermeiden.“

Wenn dann der See aus dem Bergrecht

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entlassen ist, können auch Häuser

gebaut werden. Geplant sind neben

40 Tiny Häuser und 13 Ferienhausgrundstücken

auch ein kleiner Weinberg

mit vier Winzerhäusern. Hinzu

kommen noch 24 Wohneinheiten für

dauerhaftes Wohnen hinzu, verriet

Ronny Meyer. Es soll dabei Mehrund

Einfamilienhauswohnen möglich

sein. Schilling hingegen versicherte

auch noch, dass „das Gebiet nach der

Fertigstellung frei zugänglich und

die Straßen öffentlich gewidmet sein

werden“. Schließlich solle das Projekt

soll von Jung bis Alt alle ansprechen,

vom Einheimischen bis zum Gast, der

in unsere Gegend kommt.

Aufkommende Fragen zum „Hänicher Südstrand“

Stadt ist nicht Eigentümerin der Flächen

Ronny Meyer von der Blausee GmbH,

hier beim Spatenstich am „Hänicher

Südstrand“ Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). In der

letzten Stadtratssitzung stellte Stadtrat

Steffen Eiling (AfD) bei dem in der

Tagesordnung vorgesehenen Punkt

für Anfragen der Stadträte die Frage

nach möglichen Kaufinteressenten am

„Hänicher Südstrand“, bei dem der

symbolische Spatenstich als offiziellen

Start der Baumaßnahmen vollzogen

wurde (siehe Seiten 1 und 2). In Beantwortung

der Frage verwies Bürgermeister

Enrico Schilling darauf,

dass die Stadt Gräfenhainichen dort

weder Grundstücke erschließt oder

sie verkauft. Dies erfolgt allein durch

einen privaten Investor, welches in

diesem Fall die Blausee GmbH ist. Ihr

gehört auch das Gelände. Blausee wird

die dafür vorgesehenen Grundstücke

dann auch selbst vermarkten.

Am Rande der Veranstaltung habe

Schilling jedoch von Ronny Meyer als

zuständigen Blausee-Verantwortlichen

erfahren, dass es schon vielerlei Anfragen

gegeben habe. Wie sich der

Kaufpreis entwickeln wird, kann zum

jetzigen Zeitpunkt allerdings noch

nicht gesagt werden kann, da noch

nicht genau absehbar ist, über wieviel

Quadratmeter genau die Grundstücke

verfügen werden und wann sie fertig

erschlossen sind. Meyer sei aber

auch überrascht gewesen, wie viele

Interessenten und Anfragen es aus

Gräfenhainichen und den umliegenden

Orten gegeben habe.

Abiturienten des Paul-Gerhardt-Gymnasiums

Traditioneller Handwagenumzug rollte durch Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Es

ist in Gräfenhainichen eine lange

Tradition, dass die Abiturienten des

Paul-Gerhardt-Gymnasiums nach

bestandener Prüfung auf dem Handwagen

durch Gräfenhainichen gezogen

werden. „Andere Schulen feiern das

Abi mit einem Sektempfang, bei uns

gibt es den Handwagenumzug“, unterstrich

Schulleiterin Janet Rintelmann

das Festhalten an dem Ritual, um dann

auch gleich mal den Handwagen und

Der Jahrgangsbeste Pit Stockmann

führte den Umzug an und machte es

sich in seinem für ihn geschmückten

Handwagen bequem.

Fotos: (HäBo) Bebber

Die Straßen waren wieder dicht gefüllt, um den Umzug mitzuerleben.

seine Eigenschaften mit der Schulzeit

der Abiturienten zu vergleichen.

Deren Reise begann damals am 9. August

2018 mit ihrem ersten Schultag,

um nun ihren Abschluss zu finden.

Von den 50 Abiturienten, welche zu

den Prüfungen antraten, haben 46

das Abitur bestanden. Die Vier, die es

nicht schafften, haben vorgesorgt und

werden eine Ausbildung beginnen. Natürlich

gab es in diesem Abi-Jahrgang

wieder einen Jahrgangsbesten. Das ist

Pit Stockmann, der sein Abitur mit 1,0

bei einer Punktzahl von 824 abgelegt

hat. Ihm folgen zwei Mitschüler mit

jeweils einer 1,2 und einmal eine Abi-

Note von 1,4. Das macht insgesamt

einen Jahrgangsschnitt von 2,35 und

ist damit ein bisschen besser als im

letzten Jahr. „Ich würde mir wünschen,

einen Schnitt von 2,31 wie vor

zwei Jahren zu erreichen“, sagt die

Schulleiterin, um dann noch einen

draufzulegen: „Das Schönste wäre,

wenn wir irgendwann mal wieder bei

2,2 wären“.

Trotzdem überwog die Zufriedenheit,

denn in diesem Jahr habe man

mehr Schüler als in den letzten zwei

Jahren gehabt, die mit einer eins vor

dem Komma abgeschlossen haben.

Erstaunlicherweise haben diesmal

Schüler geschwächelt, von denen man

das so nicht erwartet hätte, meinte Rintelmann.

Sie schätzte aber auch ein,

dass in diesem Jahr sehr, sehr schwere

Prüfungen erstellt wurden. Insgesamt

gesehen sei es in diesem Jahr ein sehr

humorvoller und diskussionsfreudiger,

aber auch sehr netter und sympathischer

Jahrgang gewesen. Aber es gab

auch wieder einige kreative Köpfe,

die sich bei „Jugend forscht“ sehr gut

geschlagen haben. So konnten Marek

Swoboda und Sean Effenberger eine

App für Analysezwecke erstellen, mit

der sie als Sieger des Regionalwettbewerbes

am beim Landeswettbewerb

teilnahmen und dort den zweiten Platz

belegten.

Übrigens: Nach dem Handwagenumzug

durch Gräfenhainichen, welchen

traditionell der Jahrgangsbeste anführte,

hatten die Schüler der Klassen

9 bis 11 für die Zwölftklässler eine

Verabschiedung mit Musik, einem

Riesen-Buffet und Getränken vorbereitet.

Liebevoll wurde zuvor aber für

jeden Abiturienten ein eigener Handwagen

kreativ geschmückt und durch

Gräfenhainichen gezogen. Wieder auf

dem Schulhof angekommen, wurde

ein großes Schulfest gefeiert. Aber

auch für die kommenden Jahre werden

immer wieder Handwagen benötigt.

Wer also ein solches Gefährt zu Hause

stehen hat und es entbehren kann,

das Gymnasium und der Hausmeister

als Hüter des Schatzes würden sich

darüber freuen.


15. Juli 2026

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Stadtrat Gräfenhainichen

Nächste Sitzung noch

im Juli

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Vor

der Sommerpause kommt der Stadtrat

noch einmal am 28. Juli ab 18 Uhr im

Versammlungsraum (Wittenberger

Straße 67a) zu einer zusätzlich anberaumten

Sitzung zusammen. Eine

Stunde zuvor tagt in den gleichen

Räumlichkeiten der Haupt- und Vergabeausschuss

unter anderem zum Thema

Teilnahme am Bundesprogramm

„Anpassung urbaner und ländlicher

Räume an den Klimawandel“.

IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

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Redaktion: Dietmar Bebber (db)

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mittwochs

Auflage: 9.200 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

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Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige

und Redaktion übernimmt der Verlag

keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes

Material keine Haftung. In

Leserbriefen geäußerte Meinungen

müssen nicht mit jener der Redaktion

übereinstimmen.

Hänicher Bote

Bote

Umbesetzung im Bau- und Ordnungsausschuss

Auf Marek Pannicke folgt Katja Uhlig

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Stadtrat

Marek Pannicke aus Möhlau gehört

nicht mehr länger der Fraktion Die

Linke/SPD/Freie Wähler an, da er diese

auf eigenem Wunsch hin verlassen

hat. Als fraktionsloser Stadtrat kann

er gleichzeitig kein Mitglied eines

Ausschusses mehr sein. Da er aber für

seine bisherige Fraktion im Bau- und

Ordnungsausschusses saß, kann dieser

Platz nur von seiner „alten“ Fraktion

neubesetzt werden.

Die Fraktion Die Linke/SPD/Freie

Abrechnungen für die Windkraftanlagen

„Wir für Zschornewitz“

(Zschornewitz/HäBo/db). Nun hat es

also auch Zschornewitz getan. Nach

den Orten Schköna („Dorfleben“)

und Tornau („Dorfgemeinschaft

Tornau“) hat nun auch Zschornewitz

am 6. Juli einen neuen Verein aus der

Taufe gehoben. Der Verein wird laut

seiner Satzung den Namen „Wir für

Zschornewitz“ tragen. Dabei ist der

Name Programm, denn neben der

Heimatpflege hat man sich unter anderem

der Förderung des Denkmal- und

Naturschutzes sowie der Landschafts-

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

Wähler entsendet ab sofort Katja Uhlig

(FW) in den Bau- und Ordnungsausschuss

als stimmberechtigtes Mitglied.

Der Stadtrat stimmte dieser Umbesetzung

einstimmig zu, womit dem

Ausschuss neben dem Vorsitzenden

Stefan Oertel wieder sechs Ausschussmitglieder

und sechs sachkundige

Einwohner angehören.

Die nächste Ausschusssitzung ist

für den 25. August um 18 Uhr im

Vereins- und Versammlungsraum der

Wittenberger Straße geplant.

Schilling legte erste Zahlen offen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Auf

Grund von Nachfragen in den zurückliegenden

Ausschusssitzungen

informierte Bürgermeister Enrico

Schilling zur Frage nach der Beteiligung

der Stadt aus den Gutschriften

für die Windkraftanlagen. Im

Gebiet der Stadt gibt es

vier Windkraftanlagen,

für die es entsprechende

Verträge

mit dem Betreiber gibt.

Darin ist auch festgehalten,

dass für jede

Anlage eine separate

Abrechnung und Berechnung

der Vergütung erfolgt,

da neben der Einspeisemenge auch

der Flächenanteil im 2,5-Kilometer-

Radius der Anlage in der betreffenden

Kommune relevant ist.

Daraus resultierten für den Zeitraum

Juni bis Dezember 2025 folgende

Berechnungen. Bei der Anlage 1

ergeben sich für die Stadt Gräfenhainichen

58,96 Prozent mit

einer Summe von 7.960,60

Euro. Bei der Anlage 2

sind es 61,42 Prozent

bei einer Summe von

7.817 Euro. Bei der

dritten Anlage ergibt

sich ein Stadtanteil

von 53,89 Prozent mit

6.976,27 Euro. Für die

4. Anlage ergibt das

7.598,33 Euro bei einem

Stadtanteil von 49,89 Prozent. Der

Abrechnungsbetrag für das Jahr 2025,

der im Jahr 2026 kassenwirksam wird,

betrug für die Stadt Gräfenhainichen

somit 30.352,20 Euro.

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Dietmar

Bebber

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Gräfenhainichener Ortsteil hat einen neuen Verein

und Denkmalpflege verschrieben.

Aber auch die Durchführung gesellschaftlicher

und heimatbezogener

Veranstaltungen, Maßnahmen zur

Ortsverschönerung und zur Verbesserung

des Ortsbildes sind einige wenige

Maßnahmen, um den Satzungszweck

auch zu verwirklichen.

Insgesamt haben sich 15 Zschornewitzer

am „Alten Bahnhof“ getroffen, um

letztendlich einstimmig den Verein

„Wir für Zschornewitz“ zu gründen.

Zum ersten Vorsitzenden wurde mit

den Stimmen aller Anwesenden Olaf

Költzsch bestimmt. Ihm zur Seite

steht Iris Jacobi als Stellvertreterin.

Die Verantwortung für die Finanzen

wird nach dem Willen der Vereinsmitglieder

Kerstin Höhnke übernehmen.

Zur Komplettierung des geschäftsführenden

Vorstandes wurde Annett

Willmann als Schriftführerin gewählt.

Dem erweiterten Vorstand gehören

noch Annett Kölsch, Mandy Busse

und Sven Würzburg als Beisitzer an.

Die Amtszeit beträgt jeweils ein Jahr.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 13.08.,

Erscheinung der 19.08.

Sie trafen sich im „Alten Bahnhof“ und gründeten den Verein „Wir für Zschornewitz“.

Foto: (HäBo) Bebber


4 GEMISCHTES

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

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Naturpark würdigt Engagement im Planungsprozess

Dübener Heide gemeinsam gestalten

(Dübener Heide/HäBo). Der Verein

Dübener Heide begrüßt die Entscheidung

der Regionalen Planungsgemeinschaft

Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg, die

Vorranggebietsflächen Schmerz und

Pouch nicht weiter für die Windenergieplanung

zu verfolgen.

Naturparkleiter Thomas Klepel würdigt

in diesem Zusammenhang ausdrücklich

das langjährige und beharrliche Engagement

vieler Bürgerinnen und Bürger

aus der Dübener Heide, die sich aktiv

in den demokratischen Planungsprozess

eingebracht haben.

„Die Entscheidung zeigt, dass Beteiligung

wirkt. Viele Menschen haben sich

mit großem persönlichem Einsatz in

politische und planerische Prozesse eingebracht.

Dieses Engagement verdient

Anerkennung – unabhängig davon, ob

man jede einzelne Position teilt“, erklärt

Thomas Klepel.

Die beiden betroffenen Flächen liegen

innerhalb der Naturparkregion Dübener

Heide. Der Naturpark hatte sich im

Rahmen der Planungsverfahren bereits

fachlich positioniert und auf die besonderen

Anforderungen hingewiesen,

die sich aus dem Schutzstatus und den

Entwicklungszielen des Naturparks

ergeben.

„Nach unserer Auffassung stehen großflächige

Windenergieanlagen innerhalb

der Dübener Heide in einem erheblichen

Spannungsverhältnis zu den Schutz- und

Entwicklungszielen des Naturparks.

Die Naturparkverordnung verfolgt

unter anderem das Ziel, die Schönheit,

Eigenart und Vielfalt der Landschaft

zu bewahren. Gleichzeitig sollen die

ökologischen und wirtschaftlichen

Lebensbedingungen der Menschen in

der Region entwickelt werden. Diese

unterschiedlichen Anforderungen miteinander

in Einklang zu bringen, bleibt

eine zentrale Zukunftsaufgabe“, sagte

Klepel weiter.

„Die aktuelle Entscheidung ist für uns

zugleich Anlass, den Blick nach vorn zu

richten. Wir müssen in der Dübener Heide

stärker darüber sprechen, wofür wir

als Region stehen und welche Zukunft

wir gemeinsam gestalten wollen. Ein

Naturpark lebt nicht allein vom Schutz

wertvoller Landschaften, sondern auch

davon, dass Menschen Verantwortung

für ihre Heimat übernehmen und Entwicklung

aktiv gestalten.“

Der Naturpark Dübener Heide versteht

sich als länderübergreifende Modellregion

für nachhaltige Entwicklung.

Deshalb sieht er seine Aufgabe nicht

primär darin, Konflikte zu benennen,

sondern gemeinsam mit den Menschen

vor Ort tragfähige Zukunftslösungen für

ihre Heimat zu entwickeln.

„Die Herausforderungen, vor denen die

Dübener Heide steht, bleiben bestehen.

Umso wichtiger ist es, unterschiedliche

Interessen konstruktiv zusammenzuführen.

Ein Naturpark ist kein Verbotsraum,

sondern ein Gestaltungsraum. Die

Zukunft der Dübener Heide kann nur

im Diskurs entstehen“, betont Klepel.

Scherzecke

Scherzecke

Mit Blick auf die laufenden Planungen

in Sachsen wird der Naturpark seine

fachliche Arbeit fortsetzen und sich in

die entsprechenden Verfahren einbringen.

Der Naturpark Dübener Heide

wird sich auch künftig dafür einsetzen,

Naturschutz, Bildung, Erholung und

regionale Entwicklung in Einklang zu

bringen.

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15. Juli 2026

(Gräfenhainichen/HäBo). Für die

bald neuen Erstklässler endet in den

nächsten Wochen ihre Kindergartenzeit.

In der Gräfenhainichener

Kirche St. Marien gab es daher für

die Vorschulkinder der evangelischen

Kindertagesstätten im Evangelischen

Kirchenkreis Wittenberg einen Abschiedsgottesdienst.

Anja Pfeifer-

Felber, Leiterin der evangelischen Kita

„Regenbogen“ in Gräfenhainichen,

plante diesen mit ihrem Team. „Für

euch Kinder beginnt eine spannende

Zeit, in der ihr weiter wachsen dürft“,

sagte sie zur Begrüßung. „Als Eltern

fragt man sich wahrscheinlich eher,

wo die Zeit geblieben ist.“

Die Zeit stand daher auch im Mittelpunkt

des Gottesdienstes. „Wir feiern

heute eine Zeit, die zu Ende geht, eine

Zeit, die beginnt und Gott als Geber

der Zeit“, sagte Pfeifer-Felber. Um

die Zeit darzustellen, hatten einige

Kinder der Kita „Regenbogen“ ein

Hänicher Bote

Bote

Verabschiedungsgottesdienst für Einschulungskinder

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Theaterstück eingeübt, in dem alle

zwölf Monate vorgestellt wurden. Passend

dazu stimmten die Kita-Kinder

danach das Lied „Die Jahresuhr“ an,

auf der Gitarre begleitet von Diakon

Martin Besen. Dann war die Bühne

frei für die Einschüler: Die Gruppen

stellten sich nach ihren Kitas sortiert

vorne auf. Dort bekamen alle ein

kleines Geschenk, das aus einem

kleinen Blumenstrauß, einer Kette mit

selbstgemachtem Anhänger und einer

kleinen Tüte mit Stiften und einem

Ausmalbild bestand.

Zum Abschluss sprach der Gräfenhainicher

Pfarrer Lars Reinhardt ein

Gebet und einen Segen für die neuen

Schulkinder. Insgesamt 68 Vorschulkinder

aus den sieben evangelischen

Kindertagesstätten im Kirchenkreis

wurden so in ihre Schulzeit verabschiedet.

Andrea Schulze

Öffentlichkeitsarbeit

Evang. Kirchenkreis Wittenberg

Gräfenhainicher Carneval Club

Große Premiere beim Haus- und Hoffest

Rauchende Köpfe gab es diesmal beim Disco-Bingo.

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Alles

war für das diesjährige Haus- und

Hoffest im GCC-Vereinshaus in der

Grünen Gasse wie gewohnt angerichtet,

nur das Wetter wollte anfangs nicht

mitspielen. Geboten wurden neben

guter Unterhaltung eine Tombola und

eine Premiere. Gratis dazu gab es

wieder ausgelassene Partystimmung

beim traditionellen Fest, was für den

einen als Saisonabschluss und für den

anderen also Saisonauftakt herhalten

könnte. Egal wie, es lockte wieder

zahlreiche Besucher in das Domizil

des Gräfenhainicher Carneval Clubs.

Aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz

kommen, doch diesmal sorgten nicht

die dafür berühmt-berüchtigten Publikum-Spiele.

Vielmehr war diesmal

musikalisches Gehör mit entsprechendem

Wissen bei der großen Premiere

des „Disco-Bingos“ gefragt. Aber auch

hier lohnte sich die Teilnahme, auch

Foto: (HäBo) Bebber

wenn es keine Kreuzfahrt zu gewinnen

gab. Vielmehr hatten drei angesagte

Gastronomen aus Gräfenhainichen

jeweils einen Gutschein im Wert von

1.973 Cent zur Verfügung gestellt.

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten

konnte dann doch die Glocke als

Zeichen des ers ten Bingos geläutet

werden. Dann war endlich der Knoten

geplatzt und alle Gutscheine gewonnen.

Nun blieb allen nur noch das

Feiern bis zum Abwinken.

Kaum waren die letzten Gläser geleert

und die letzten Fettbemmen verzehrt,

wartet als nächstes auch schon das Oktoberfest

auf die feierwütige Menge.

Dann heißt es wieder in alter Manier:

„O’zapft is!“ Dagegen dürfte dann

aber auch schon die Suche nach dem

neuen Regenten abgeschlossen sein.

Spätestens am 11.11. wird dann das

närrische Geheimnis um Prinz und

Prinzessin gelüftet.

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Was

tun, wenn man Wünsche hat, es fehlt

aber an dem nötigen Kleingeld, um

sich den Wunsch zu erfüllen? Nun,

man könnte zum Beispiel fragen und

hoffen, dass man unterstützt wird.

Oder aber man wird selbst aktiv und

veranstaltet einen Spendenlauf. Das

dachten sich auch die Kinder der

„Schule an der Lindenallee“ in Gräfenhainichen,

galt es doch das nötige

Geld für die „Mission Zoo Leipzig“

zu sammeln.

Also ging es auf den Sportplatz gegenüber

der Schule, um hier einen Spendenlauf

zu veranstalten. Dann holt

man sich noch Bürgermeister Enrico

Schilling als Verstärkung ins Team.

Der hatte die Aufgabe, die jungen

Leute entsprechend einzuheizen und

zum Laufen zu motivieren. Das hat

scheinbar funktioniert, denn immerhin

sind 1.860 Runden zusammengekommen.

Da eine Runde 400 Meter lang

ist, bewältigten die über 100 Schüler,

das Lehrerkollegium sowie Gäste eine

Gesamtstrecke von 744 Kilometer. Der

Lohn dafür waren stolze 1.300 Euro.

Heißt: Mission erfüllt.

AUS DER REGION

Spendenlauf der „Schule an der Lindenallee“

744 Kilometer für die Zoo-Mission

Unmittelbar nach dem Startschuss lag das Läuferfeld noch dicht zusammen.

Foto: (HäBo) Bebber

Eilenburger Str. 10, 04849 Bad Düben, Tel.: 034243 / 3 04 21

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5

Natürlich wurden auch die besten

Läufer ausgezeichnet. Der Beste von

jeder Klasse bekam sogar einen Pokal

überreicht. Und der Beste von den

Besten war an diesem Tag Antony

Schüler aus der 8. Klasse, denn er

war mit 31 Runden der Erfolgreichste.

Um solche Leistungen zu erreichen,

benötigt man auch die entsprechende

Hilfe. So unterstützte der Edeka-Markt

die Teilnehmer mit reichlich Obst,

während die Esso-Tankstelle für jeden

Teilnehmer eine Bockwurst spendierte.

Für die, die mehr auf etwas Süßes

stehen, lieferte Wikana die nötigen

Kekse, Und damit keiner verdurstete,

lieferte der Essensanbieter der Schule,

die Flämingland Freizeit- Touristik

GmbH Cobbelsdorf, reichlich Wasser.

Um für die Schüler in jedem Jahr ein

Highlight zu schaffen, wird es auch im

nächsten Jahr wieder eine neue Mission

geben. Dann aber sollen die Schüler

sich selbst um die „Runden-Sponsoren“

kümmern. „Natürlich werden wir die

Schüler dabei unterstützen“, versichert

Schulleiterin Katja Dorber, die sich

auch noch einmal bei allen Unterstützern

und Sponsoren bedanken wollte.

Unsere Leistungen

rund ums Wohnmobil:

• Wartung / Inspektion

• Haupt- und

Abgasuntersuchung

• Gasprüfung

• Wäsche

• Reifenservice

• Unterbodenschutz


6 AUS DER REGION

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

Neues Serviceportal im Landkreis Wittenberg

Behördengänge von zu Hause aus und das zu jeder Zeit

(Wittenberg/HäBo/db). Behördengänge

sind oft mit Geduld und Zeit

verbunden, die man ja eigentlich gar

nicht hat. Hat man den entsprechenden

Mitarbeiter endlich erreicht, dann fehlt

nicht selten noch das eine oder andere

Dokument. Das dürfte im günstigsten

Fall bald der Vergangenheit angehören,

denn schon 2019 begann der

Landkreis die digitale Aktenführung

einzuführen. Nur ein Jahr später ging

das Serviceportal online. Mittlerweile

sind schon über 100 Onlinedienste

verfügbar und nutzbar.

Schritt für Schritt folgen weitere

Verbesserungen und so kann zum

Beispiel schon seit 2021 die Terminvereinbarung

online von zu Hause aus

erfahren. Schon ein Jahr vorher wurde

BundID angebunden. Die BundID ist

das zentrale Nutzerkonto für Bürger

in Deutschland, um Behördengänge

online zu erledigen. Sie dient als digitaler

Ausweis, mit dem man sich bei

Online-Anträgen (z. B. Elterngeld)

identifizieren und vorausgefüllte Formulare

nutzen kann. Zudem besitzt sie

Länderübergreifende Zusammenarbeit und LEADER-Förderung im Mittelpunkt

Staatssekretär Rüdiger Malter besuchte die Dübener Heide

(Tornau/Dübener Heide/HäBo).

Ob neue Treffpunkte, touristische

Angebote oder Projekte für Natur,

Kultur und Gemeinschaft – hinter

vielen Vorhaben in der Dübener Heide

steckt das europäische LEADER-

Programm. Wie dieser Ansatz vor Ort

wirkt, erlebte Staatssekretär Rüdiger

Malter bei seinem Besuch der Lokalen

Aktionsgruppe (LAG) Dübener

Heide Sachsen-Anhalt. Im Rahmen

seiner regelmäßigen Bereisungen der

LEADER-Gebiete in Sachsen-Anhalt

tauschte er sich mit den Akteurinnen

und Akteuren über die Besonderheiten

der länderübergreifenden Zusammenarbeit

sowie über mehr als 20 Jahre

Regionalmanagement in der Dübener

Heide aus.

Den Auftakt bildete ein gemeinsamer

Termin an der Bibersäule in Tornau.

Sie markiert die Landesgrenze zwischen

Sachsen und Sachsen-Anhalt

und steht sinnbildlich für das, was

die Dübener Heide seit vielen Jahren

auszeichnet: Zusammenarbeit über

Verwaltungsgrenzen hinweg. Als anerkannte

LEADER-Gebiete arbeiten

die beiden Lokalen Aktionsgruppen

in Sachsen und Sachsen-Anhalt eng

zusammen und setzen gemeinsame

Projekte für die Dübener Heide um.

Thomas Klepel, Naturparkleiter

und Vorsitzender der LAG Dübener

Heide Sachsen-Anhalt, erläuterte die

Besonderheiten der Zusammenarbeit:

„Die Dübener Heide lebt vom Mitei-

Landrat Christian Tylsch und Claudia Thiele aus der Stabsstelle Digitalisierung

präsentieren die Möglichkeiten des Serviceportals. Foto: (HäBo) Bebber

ein sicheres Postfach für den Empfang

von Behördenbescheiden.

Der wohl größte Schritt erfolgte

2022, als der Landkreis Wittenberg

in Sachsen-Anhalt der erste mit der

digitalen Baugenehmigung war. Ob

den Sperrmüll online anmelden oder

die Onlinedienste in der Fahrerlaubnisbehörde

– alles kann mittlerweile

online ohne irgendwelche Wartezeiten

erledigt werden.

Auftakt an der Bibersäule in Tornau: Staatssekretär Rüdiger Malter (5. v. r.) besuchte

gemeinsam mit Petra Kaiser, Leiterin der EU-Verwaltungsbehörde ELER

im Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt (3. v. r.), die Dübener

Heide. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Regionalmanagements

und der beiden Lokalen Aktionsgruppen der Dübener Heide standen die Zukunft

der LEADER-Förderung sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit im

Mittelpunkt.

Foto: Claudia Evers

nander. Seit vielen Jahren arbeiten

wir über Landesgrenzen hinweg

vertrauensvoll zusammen und entwickeln

gemeinsame Lösungen für

unsere Heimat. Eine Besonderheit ist

dabei die Trägerschaft unseres Regionalmanagements

durch die Dübener

Heide Servicegesellschaft mbH. Sie

verbindet die Naturparkarbeit mit

dem LEADER-Prozess und schafft

kurze Wege von der ersten Idee über

die Beratung bis zur erfolgreichen

Umsetzung. So entstehen Projekte, die

die Dübener Heide nachhaltig voranbringen

und ohne LEADER vielfach

nicht möglich wären.“

Interessant wird es beim digitalen

Bauantrag. Hier fungiert der Landkreis

Wittenberg als Pilot-Landkreis.

Dauerte vorher die Bearbeitung eines

Bauantrages rund 115 Tage, also fast

vier Monate, dauert die Onlinebearbeitung

derzeit etwa 50 Tage. Die

Papieranträge beanspruchen immer

noch eine Bearbeitungszeit von gut 70

Tagen. Momentan ist das Verhältnis

zwischen Online- und Papieranträgen

Im Restaurant „Schöne Aussicht“

tauschten sich die Teilnehmenden

anschließend über die Erfahrungen

aus mehr als zwei Jahrzehnten Regionalmanagement

in der Dübener

Heide aus. Dabei ging es sowohl um

erfolgreiche Projekte als auch um

die Besonderheiten der Trägerschaft

sowie um Herausforderungen bei der

praktischen Umsetzung der LEADERund

CLLD-Förderung. Projekttafeln

zeigten beispielhaft, wie aus Ideen

konkrete Projekte und Maßnahmen

entstanden sind, die heute das Leben

in der Dübener Heide bereichern.

Begleitet wurde Staatssekretär Malter

31 Prozent zu 69 Prozent. Insgesamt

wurden seit der Einführung des digitalen

Bauantrages 298 Onlineeinreichungen

registriert und bearbeitet.

Mit dem schrittweisen Aufbau des

neuen Serviceportals verabschiedet

sich der Landkreis natürlich auch von

den klassischen Behördenstrukturen.

Früher waren die Online-Angebote

nach Fachbereichen sortiert. Wer

Elterngeld beantragen wollte, musste

wissen, dass dafür der Bereich Soziales

zuständig ist. „Die Menschen denken

aber nicht in Verwaltungsstrukturen“,

sagt Claudia Thiele aus der Stabsstelle

Digitalisierung. Deshalb orientiert sich

das Portal jetzt an Lebenslagen statt

an Ämtern. Wer eine Familie gründet,

findet Leistungen wie das Elterngeld

im Bereich „Familie“, also dort, wo

laut Thiele die meisten Menschen

danach suchen würden.

Doch selbst diese neue Struktur soll

nicht die letzte Hilfe sein. Wer nicht

weiß, ob es für sein Anliegen bereits

einen Online-Dienst gibt, kann den

Chatbot auf der Internetseite fragen.

von Petra Kaiser, Leiterin der EU-

Verwaltungsbehörde ELER im Ministerium

der Finanzen. Gemeinsam mit

den Vertreterinnen und Vertretern der

Lokalen Aktionsgruppen diskutierte

sie Erfahrungen aus der laufenden

Förderperiode sowie Anregungen

für eine praxistaugliche Weiterentwicklung

der LEADER- und CLLD-

Förderung.

„Ich nehme aus der Dübener Heide

mit, dass die Menschen den LEADER-

Gedanken erhalten und weiterentwickeln

möchten. Gleichzeitig wurde

deutlich, dass wir die Verfahren vereinfachen

und bürokratische Hürden

abbauen müssen, damit insbesondere

kleinere Vereine ihre Ideen leichter

verwirklichen können“, sagte Staatssekretär

Rüdiger Malter.

Der Besuch machte deutlich, dass

LEADER in der Dübener Heide weit

mehr ist als ein Förderprogramm. Das

Regionalmanagement bringt Menschen

zusammen, begleitet Ideen von

der ersten Skizze bis zur Umsetzung

und schafft Verbindungen zwischen

Kommunen, Vereinen, Unternehmen

und engagierten Bürgerinnen und

Bürgern. Gleichzeitig wurde im Gespräch

deutlich, dass dieser erfolgreiche

Ansatz auch künftig verlässliche

Rahmenbedingungen und möglichst

unbürokratische Verfahren braucht,

damit gute Ideen ihren Weg in die

Umsetzung finden.

Naturpark Dübener Heide


15. Juli 2026

Hausbesuchspraxis

• Psychologische Begleitung

• Hormonregulation für Frauen

• Mikronährstofftherapie

• Darmsanierung

TERMINE – Tel.: 01556 / 5 57 71 88

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NOTDIENSTE DER APOTHEKEN (jeweils 18 – 8 Uhr)

Donnerstag

16. Juli

AVIE-Apotheke

Gossa

Tel.: 034955 / 41 64 95

Freitag

17. Juli

Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 03493 / 5 14 67 70

Samstag

18. Juli

Sittig-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 68

Sonntag

19. Juli

Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel.: 03494 / 7 28 10

Montag

20. Juli

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 2 10 45

Dienstag

21. Juli

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel.: 034906 / 2 02 84

Mittwoch

22. Juli

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel.: 03493 / 5 16 98 28

Donnerstag

23. Juli

Apotheke am KornhausplatzBitterfeld

Tel.: 03493 / 3 76 60

Freitag

24. Juli

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 90 48

Samstag

25. Juli

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 50 42 30

Sonntag

26. Juli

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 0800 / 8 80 95 00

Montag

27. Juli

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 26 26

Dienstag

28. Juli

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel.: 03493 / 5 16 98 28

Mittwoch

29. Juli

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 28

Donnerstag

30. Juli

City-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 2 11 96

Freitag

31. Juli

Marien-Apotheke Sandersdorf

Tel.: 03493 / 8 82 20

Samstag

1. August

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 23 68

Sonntag

2. August

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel.: 03493 / 5 16 98 28

Kassenärztlicher

Bereitschaftsdienst

Tel.: 116 117

Montag

3. August

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 20 31

Dienstag

4. August

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel.: 034953 / 8 83 21

Mittwoch

5. August

AVIE-Apotheke

Gossa

Tel.: 034955 / 41 64 95

Donnerstag

6. August

Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 03493 / 5 14 67 70

Freitag

7. August

Sittig-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 68

Samstag

8. August

Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel.: 03494 / 7 28 10

Sonntag

9. August

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 2 10 45

Montag

10. August

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel.: 034906 / 2 02 84

Dienstag

11. August

AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel.: 03493 / 5 05 70

Mittwoch

12.August

Apotheke am KornhausplatzBitterfeld

Tel.: 03493 / 3 76 60

Donnerstag

13. August

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 90 48

Freitag

14. August

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel.: 03494 / 50 42 30

Samstag

15. August

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 0800 / 8 80 95 00

Sonntag

16. August

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 26 26

Montag

17. August

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel.: 03493 / 2 21 04

Dienstag

18. August

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel.: 03494 / 4 41 28

Mittwoch

19. August

City-Apotheke

Wolfen

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Pilzwanderung der Naturschutzstation Dübener Heide

Sommerliche Waldschätze entdecken

(Bad Düben/HäBo). Wenn der Sommer

den Heidewald rund um Bad

Düben erfüllt, wächst am Wegesrand

weit mehr als nur grünes Blattwerk.

Zwischen Moosen, Lichtungen und

Waldrändern lassen sich jetzt zahlreiche

Wildkräuter und die ersten Sommerpilze

entdecken. Wer genauer hinschaut,

begegnet einer überraschenden

Vielfalt, die

oft unbeachtet bleibt

– und lernt den

Wald als faszinierenden

Lebensraum

mit

neuen Augen

kennen.

Am 17. Juli

(Freitag) lädt

die Naturschutzstation

Dübener

Heide gemeinsam

mit der Pilzsachverständigen

Christina Kiesewetter

zu einer geführten Pilzwanderung

ein. Auf der rund fünf Kilometer

langen Tour erfahren die Teilnehmenden,

welche Pilze und Wildkräuter

derzeit im Heidewald wachsen, woran

sie zu erkennen sind und welche Rolle

sie im Ökosystem spielen. Dabei vermittelt

Christina Kiesewetter anschaulich

Wissenswertes über heimische

Arten, ihre besonderen Merkmale und

ihre Verwendungsmöglichkeiten.

Die Wanderung richtet sich an naturinteressierte

Erwachsene ebenso wie an

Familien mit Kindern ab sechs Jahren

in Begleitung eines Erwachsenen. Gemeinsam

unterwegs zu sein, die Natur

bewusst wahrzunehmen und ihre Zusammenhänge

zu verstehen – dazu lädt

die Exkursion ein. Wer aufmerksam

durch den Wald geht, entdeckt nicht

nur Pilze und Kräuter, sondern erlebt

die Dübener Heide als vielfältigen

Lebensraum, dessen Schutz und Erhalt

uns alle angeht.

Für die Wanderung werden festes

Schuhwerk, wettergerechte Kleidung

sowie ausreichend Getränke empfohlen.

Je nach Witterung sollten

außerdem Sonnen- und Insektenschutz

mitgebracht

werden.

Die Teilnahme ist

kostenfrei, Spenden

sind herzlich

willkommen.

Treff ist 9 Uhr

vor dem Waldfriedhof

im Bad

Dübener Ortsteil

Hammermühle.

Die Teilnehmerzahl

ist auf 20 Personen

begrenzt. Eine

Voranmeldung ist zwingend

erforderlich (www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen

oder

Tel.: 034243 / 72993).

Die Veranstaltung wird finanziert aus

den Mitteln der Naturschutzstation im

NaturparkHaus Dübener Heide und

findet bei Waldbrandwarnstufe 4 oder

5 nicht statt.

Naturpark Dübener Heide

JEHOVAS ZEUGEN

Termine Gottesdienste

Jeden Mittwoch 19 Uhr und

jeden Sonntag 10 Uhr im

Königreichssaal der Zeugen Jehovas

(Hauptstraße 10 a, 06809 Petersroda)

Auf der Website www.jw.org können Sie unter der

Rubrik „Über uns“ und -> „Zusammenkünfte“ mehr

darüber erfahren, wie ein Gottesdienst bei Jehovas

Zeugen abläuft. Schauen Sie gern kostenlos und

unverbindlich vorbei.


8 AUS DER REGION

Flohmarkt im Galerie-Café Tornau

Ein Verein will Kräfte bündeln

(Tornau/HäBo/db). Es war ein großer

Tag für jeden Schnäppchenjäger beim

„Flohmarkt für jedermann“, den der

Verein „Dorfgemeinschaft Tornau“

im und vor dem „Galerie-Café“ in

der ehemaligen Tornauer Dorfschule

organisiert hatte. Im Angebot waren

auch reichlich historische Haushaltsund

Hofgeräte aus der Heimatstube, da

diese nicht mehr geöffnet wird.

Nur das Wetter schien kein Schnäppchenjäger

zu sein, denn immer wieder

setzten leichte Schauer ein. Einer der

Gründe für den vom neugegründeten

Verein organisierten Flohmarkt war,

den Raum der Heimatstube leer zu

bekommen, um diesen auch wieder

anderweitig nutzen zu können – ein

erster Schritt, das Haus mit neuem

Leben zu erfüllen. Das geht auch mit

dem Anliegen des Vereins einher, das

Dorfleben zu bereichern. So soll unter

anderem im Herbst ein Arbeitseinsatz

vom Verein folgen.

„Wir wollen keine Konkurrenz für

andere sein, sondern vielmehr alle

Kräfte im Ort bündeln“, beruhigt Beate

Appelt vom Verein „Dorfgemeinschaft

Tornau“. Genauere Infos über

anstehende Aktionen sind im eigens

dafür erstellten WhatsApp-Kanal

„Heidedorf Tornau“ zu finden.

Die Stände vor dem Galerie-Café waren trotz des schlechten Wetters gut besucht.

Foto: (HäBo) Bebber

Landtagswahlen 2026 – SPD

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Wie

können Handwerk, Kulturstandorte

und kommunale Infrastruktur in Gräfenhainichen

besser unterstützt werden?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt

des Besuchs von Martin Kröber

in Gräfenhainichen. Gemeinsam mit

Alexander Riedle, SPD-Direktkandidat

im Wahlkreis 25, führte der Tag zu

mehreren Stationen in der Stadt.

Zum Auftakt besuchten Kröber und

Riedle die Firma Künemund Möbel.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Ulf

Künemund und den Beschäftigten

ging es vor allem um Ausbildungsbedingungen

und die Frage, wie das

Handwerk in Sachsen-Anhalt stärker

unterstützt werden kann. „Das Handwerk

ist ein Rückgrat unserer Region.

Wer will, dass junge Menschen hier

bleiben, muss gute Ausbildung, moderne

Betriebe und verlässliche Rahmenbedingungen

zusammendenken“,

sagte Alexander Riedle.

Anschließend ging es nach Ferropolis

und zum „splash!“-Festival. Im Austausch

mit Ferropolis-Geschäftsführer

Thies Schröder und Marko Hegner

von Goodlive stand im Mittelpunkt,

wie die Region noch stärker mit dem

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

MdB Kröber und Wahlkreis-Kandidat Riedle schauten sich vor Ort um

Im Gespräch in der Gräfenhainichener

Volksschwimmhalle (v. l.): Alexander

Riedle, Martin Kröber, Enrico Schilling,

Steffen Höntsch Foto: A. Riedle

Kulturstandort verbunden werden

kann. Dabei ging es besonders um

die Frage, wie Veranstaltungen, Industriekultur

und Stadtentwicklung

so zusammengedacht werden können,

dass Menschen und Betriebe in Gräfenhainichen

stärker davon profitieren.

„Ferropolis ist ein besonderer Ort mit

großer Strahlkraft. Entscheidend ist,

Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen

Interkultureller Blick über den Tellerrand

Hier stellen die Schüler das Gastland Vietnam vor.

dass diese Strahlkraft noch stärker in

die Stadt und die Region hineinwirkt“,

ist Riedle überzeugt. „Wenn hier viele

Menschen zu großen Veranstaltungen

kommen, muss auch Gräfenhainichen

davon mehr haben. Genau darüber

müssen wir reden: über bessere Verknüpfung,

kluge Konzepte und echte

regionale Wertschöpfung.“

Ein weiterer Schwerpunkt war der

Besuch der Volksschwimmhalle

Gräfenhainichen. Im Gespräch mit

Geschäftsführer Steffen Höntsch

und Bürgermeister Enrico Schilling

ging es um den Sanierungsbedarf

der Halle und um verschiedene

Fördermöglichkeiten. Dabei wurde

deutlich: Die Schwimmhalle ist für

Schulen, Vereine, Familien und das

öffentliche Leben in Gräfenhainichen

von großer Bedeutung, steht aber wie

viele Einrichtungen im Land vor erheblichen

Investitionsbedarfen.

Martin Kröber sagte dazu: „Die

Schwimmhalle in Gräfenhainichen ist

für ihr Alter wirklich beeindruckend.

Gleichzeitig sieht man auch: Es gibt

Sanierungsbedarf. Und genau das

ist kein Einzelfall, sondern eine Herausforderung

im ganzen Land. Viele

Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Interkulturelle Woche ist ein bei den

Schülern des Paul-Gerhardt-Gymnasiums

immer wieder ein heiß begehrtes

Projekt. Es ist eine Bereicherung des

Unterrichts mit dem pädagogischen

Wert, dass die Schüler hier Kompetenzen

im projektorientierten Lernen

vermittelt bekommen. Das ist etwas

mit einem gewissen Anspruch, meint

der Beauftragte für die interkulturelle

Woche, Daniel Rumpold.

Es geht dabei immer darum, die

Gastländer – in diesem Jahr waren

das Indonesien, Vietnam, Kolumbien

und Senegal – vorzustellen. Dazu

sind die entsprechenden Referenten,

welche aus diesen Ländern stammen

und dort ihre Kindheit und Jugendzeit

erlebt haben und durch irgendwelche

Umstände nach Deutschland gekommen

sind, an der Schule zu Gast. Sie

sprechen Deutsch und natürlich auch

ihre Heimatsprache. Die Referenten

haben die Aufgabe, die Schüler bei

ihren Projekten anzuleiten. Ansons ten

sind die Referenten zum Teil im pädagogischen

Teil oder freiberuflich tätig.

Sie arbeiten vier Tage mit den Schülern

und setzen anfangs erst einmal nur

Impulse. Sie vermitteln erst einmal

grundsätzliche Informationen über

das Gastland. Also alles, was die Wirtschaft,

Kultur, Landwirtschaft sowie

Religion, Musik und Tanz anbetrifft.

Dann wird das Land von den Schülern,

hier sind das Neuntklässler, also

15-Jährige. Der Projektaufführung

auf der Bühne der Aula geht auch ein

Tag voraus, an dem gemeinsam landestypisch

gekocht wird. Das bezieht

sich dann auf alle Gastländer.

Schwimmbäder in Sachsen-Anhalt

stehen vor ähnlichen Problemen. Der

Wille vor Ort ist da, der Bedarf ist

offensichtlich. Aber die vorhandenen

Fördermittel reichen bei weitem nicht

aus, um alle notwendigen Sanierungen

kurzfristig zu ermöglichen.“

Am Nachmittag folgte eine Verteilaktion

am Kirchplatz. Gemeinsam mit

Mitgliedern des SPD-Ortsvereins wurden

60 Gutscheine für die Schwimmhalle

Gräfenhainichen verschenkt. Mit

der Aktion wollte die SPD eine kleine

Entlastung für Familien ermöglichen

und zugleich auf die Bedeutung der

Schwimmhalle für Gräfenhainichen

aufmerksam machen.

„Mit den Gutscheinen wollen wir ganz

praktisch etwas zurückgeben und

zugleich zeigen, worum es politisch

geht: Eine Schwimmhalle ist mehr als

ein Freizeitangebot. Sie gehört zum

Alltag vieler Familien, sie ist wichtig

für Schulen und Vereine und sie sorgt

dafür, dass Kinder schwimmen lernen

können. Wenn wir wollen, dass Gräfenhainichen

lebenswert bleibt, müssen

wir solche Orte erhalten, stärken und in

ihre Zukunft investieren“, sagt Riedle.

SPD-Ortsverein Gräfenhainichen


Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026 WAS – WANN – WO

Pfarrhof Schmiedeberg

Hofkonzert mit „Reitler“

(Bad Schmiedeberg/HäBo). Die Musiker

von „Reitler“ vereinen tanzbare

Rhythmen mit scharfsinnigen Texten.

Drei Musiker, ein Versprechen: kein

Konzert wie das andere! Sänger und

Gitarrist Torsten Reitler, der seit über

30 Jahren in der deutschen Musikszene

zu Hause ist, wird flankiert von Peter

Krutsch an den Drums und dem schwe-

(Zschornewitz/Wolfen/HäBo). Das

Festival OSTEN veröffentlichte vor

wenigen Tagen das Programm seiner

dritten Ausgabe. Im ehemaligen Braunkohlekraftwerk

Zschornewitz und

dem leerstehenden DDR-Jugendclub

84 in Wolfen-Nord entstehen zwei

Festivalzentren, die von den Architekturkollektiven

raumlabor, lfm2 und la

relève konstruiert werden. An beiden

Orten wird es Theater, Performances,

Installationen, Gespräche, Workshops,

Filme, Ausflüge, Tanz und Begegnungsformate

geben.

Insgesamt umfasst das Programm fast

100 Formate, darunter Langzeitprojekte,

wie einen Filmclub und eine

Musiktheater-Performance, die seit

Monaten zusammen mit Menschen aus

Bitterfeld-Wolfen entwickelt und deren

Resultate auf dem Festival vorgestellt

werden. Der Ticketverkauf startete am

17. Juni. Erhältlich sind Tageskarten für

beide Festivalorte in einem solidarisch

abgestuften Preismodell. Programm

und Tickets sind ab sofort unter www.

osten-festival.de abrufbar.

Zwei Festivalzentren, verbunden

durch einen Festivalbus

Das ehemalige Kraftwerk Zschornewitz

galt als größtes Braunkohlekraftwerk

der Welt und war über Jahrzehnte

ein Ort der Energieproduktion. Das

Programm in Zschornewitz entsteht in

dischen Bassisten Simon Fagerstedt.

Gemeinsam bringen sie Geschichten

auf die Bühne – mal über Kleinstadtliebe,

mal über skurrile Spionagefantasien

oder bitter-süße Alltagsdramen.

Am 24. Juli gastiert das Trio für ein

Hofkonzert ab 19.30 Uhr im Bad

Schmiedeberger Pfarrhof.

Christoph Krause

Forum Rathenau

Festival OSTEN veröffentlicht

Programm und startet Ticketverkauf

enger Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner

Forum Rathe nau. Der

Verein setzt sich für das Baudenkmal

Kraftwerk Zschornewitz als Einrichtung

der Wissenschaftskommunikation

und interdisziplinären Arbeit zum

Thema Kohlenstoffkreislaufwirtschaft

ein. Wolfen-Nord wiederum wurde als

Wohnstadt für die Beschäftigten der

Filmfabrik Wolfen gebaut und steht wie

kaum ein anderer Stadtteil für Umbrüche

und Abwanderung nach 1989. Unter

dem Titel „Kraftwerk – Zukunft“ will

das Festival OSTEN an diesen beiden

Orten die Geschichte der Energieerzeugung

in der Region erkunden und

die Frage stellen, wie gesellschaftliche

Energie für die Zukunft generiert

werden kann. Mit zwei Festivalorten

arbeitet OSTEN dieses Jahr mit einer

besonderen räumlichen Struktur.

Am ersten Festivalwochenende findet

das Programm ausschließlich im Kraftwerk

Zschornewitz statt. Am zweiten

und dritten Wochenende können Besucher

tagsüber das Kraftwerk mit seinen

Ausstellungen, Installationen, Führungen

und Gesprächsformaten erkunden.

Ab dem frühen Abend verlagert sich

das Programm nach Wolfen-Nord, wo

rund um den ehemaligen Jugendclub 84

ein zweites Festivalzentrum entsteht.

Zwischen beiden Orten fährt ein Festivalbus.

Forum Rathenau e. V.

Evangelisches Pfarramt Krina

Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355

REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN

22.07. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

10.08. Krina 19.00 Uhr Gemeindekirchenrat

12.08. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee

19.08. Rösa 19.00 Uhr Chor

SOMMERKIRCHE 2026 im Pfarrbereich Krina

So., 19.07., 14 Uhr, Krina

Goldene Konfirmation für die Orte Krina,

Plodda, Schköna, Hohenlubast, Rösa-

Brösa, Burgkemnitz, Gossa-Schmerz,

Gröbern und Schlaitz

Mi., 22.07., 14 Uhr, Plodda

anschließend Einladung zu erfrischenden

Getränken und leckeren Häppchen

So., 26.07., 10.30 Uhr, Burgkemnitz

anschließend Einladung zu Brot & Wein

Evangelische Kirchengemeinde Gräfenhainichen

Pfarrer L. Reinhardt • Telefon: (034953) 22060 • Fax: 22008

GOTTESDIENSTE IM JULI / AUGUST

19.07. Möhlau 09.30 Uhr

19.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

26.07. Radis 09.30 Uhr

26.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

02.08. Radis 09.30 Uhr

02.08. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

06.08. Schleesen 14.30 Uhr

09.08. Jüdenberg 14.00 Uhr

16.08. Möhlau 09.30 Uhr

16.08. Radis 09.30 Uhr

16.08. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche

9

So., 02.08., 10.30 Uhr, Schköna

Motto: „Sommergruß“

So., 09.08., 10.30 Uhr, Rösa

Ab 9.30 Uhr öffnet das „Willkommens-

Café“ und auch im Anschluss sind alle

zum Bleiben & Erzählen eingeladen.

So., 16.08., 16 Uhr, Schwemsal

mit Goldener & Diamantener Konfirmation,

anschließend Einladung zu

erfrischender Sommerbowle

Evangelisches Pfarramt Krina

Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355

GOTTESDIENSTE IM JULI / AUGUST

15.07. Burgkemnitz 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst

15.07. Krina 18.00 Uhr Werktagsgottesdienst

16.07. Schköna 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst

16.07. Gossa 18.00 Uhr Werktagsgottesdienst

17.07. Schlaitz 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst

19.07. Krina 14.00 Uhr Goldene und Jubel-Konfirmation

22.07. Plodda 14.00 Uhr Sommerkirche

26.07. Burgkemnitz 10.30 Uhr Sommerkirche

01.08. Krina 13.00 Uhr Trauung

02.08. Schköna 10.30 Uhr Sommerkirche

09.08. Rösa 10.30 Uhr Sommerkirche

12.08. Plodda 14.00 Uhr

16.08. Schwemsal 16.00 Uhr Goldene und Diamantene Hochzeit

18.08. Schlaitz 16.30 Uhr Gottesdienst zum Schulbeginn

19.08. Gröbern 10.30 Uhr Wohnpark

19.08. Schlaitz 15.00 Uhr DRK-Heim

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SA & SO: 20.-21.06. 06. 2026

SA & SO: 04.-05.07. 2026

SA & SO: 18.-19.07. 2026

FÜHRUNGEN:

11 - 13 - 15 UHR

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Tipps für den Sommer

15. Juli 2026

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22. Wittenberger Erlebnisnacht

(Wittenberg/HäBo ). Wenn am 22.

August die Sonne über Wittenberg

untergeht, beginnt eine besondere

Nacht: Von 19 bis 0 Uhr verwandelt

sich die Lutherstadt in eine Bühne

für Musik, Kunst und Begegnung.

An 22 Spielorten zeigen mehr als 50

Künstlerinnen und Künstler und über

100 Mitwirkende, wie vielfältig eine

Sommernacht in Wittenberg klingen,

leuchten und überraschen kann.

Wer durch die Straßen zieht, begegnet

Flamenco Vivo im Weberhof,

tubagetriebenen Soul und Funk vom

„Ton_Kollektiv“ im Hof der Leucorea

und LASCA FOX mit seinem

Ein-Mann-Festival auf dem Fahrrad

im Hof des Augusteums. Auf dem

Hof des „alten Barrik“ sorgt Patrick

Thomalla für besonders schillernde

Momente und in der Klosterkirche

verwandelt „Lucina’s Light“ Licht in

Poesie. Auch der Feuervogel bringt

wieder seinen ganz eigenen Zauber

in die Erlebnisnacht. Außergewöhnliche

Klangräume entstehen in den

Kirchen: Hub Hildenbrand lässt die

Schlosskirche meditativ nachhallen,

Diana Ezerex verbindet in der

Stadtkirche Pop mit Haltung. Wer

lieber in Ruhe entdeckt, findet im Augusteum,

im futurea Science Center,

im Museum Zeughaus und im Museum

des Cranach-Hauses bis spät

in die Nacht offene Türen. Für genussvolle

Pausen sorgen kulinarische

Highlights an zahlreichen Spielorten.

Die Wittenberger Erlebnisnacht wird

im Auftrag der Lutherstadt Wittenberg

von der Lutherstadt Wittenberg

„Dient dem Reich Gottes und nicht dem Deutschen Reich“

Neue Ausstellung in der Stadtkirche

(Bad Schmiedeberg/HäBo). 1893

entschied sich die Leipziger Missionsgesellschaft,

eine Expedition in die

damalige Kolonie Deutsch-Ostafrika

zu schicken und damit neben Südindien

ein neues Missionsgebiet zu

begründen. Aus Anlass des 125-jährigen

Jubiläums entstand 2018 eine

Ausstellung, die auf zwölf Roll-ups die

Beweggründe dafür und den Beginn

der Missionsarbeit am Kilimanjaro

beschreibt.

Die ersten Missionare schafften es

innerhalb weniger Jahre, lebendige

Gemeinden aufzubauen, die das Fundament

der heutigen tansanischen Kirche

bilden. Wie war das möglich? Wer

waren diese Männer? Was prägte ihre

Arbeit? Und was ist daraus geworden?

Marketing GmbH (LWM) organisiert.

Ermöglicht wird die Veranstaltung

durch die Unterstützung zahlreicher

regionaler Partner und Sponsoren, die

mit ihrem Einsatz das besondere Flair

Zugleich will die Ausstellung aber

auch zum Gespräch über die Ursachen

und Folgen kolonialistischen Handelns

anregen.

Die Präsentation der Ausstellung, die

noch bis zum 31. August in der Bad

Schmiedeberger Stadtkirche wird gefördert

mit Mitteln der Landeszentrale

für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Geöffnet zu den Zeiten der „Offenen

Kirche“ dienstags von 10 bis 12 Uhr,

freitags von 10 bis 12 und 15 bis 17

Uhr und samstags und sonntags von

15 bis 17 Uhr sowie – vor allem bei

Gruppen – nach Voranmeldung. Für

Gruppen (Schulklassen, Gemeindekreise,

interessierte Vereine) wird gern

auch eine Führung organisiert!

Christoph Krause

dieses Abends mitgestalten.

Alle Informationen zu Programm,

Preisen und Vorverkaufsstellen finden

Sie unter www.wittenberger-erlebnisnacht.de.

© Charakterklasse

Präsentiert von

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Jetzt Ticket sichern unter

www.wittenberger-erlebnisnacht.de

WEITERE INFOS

Tickets & Preise im Detail

Vorverkauf bis 21. August 2026

Online Vorverkaufsticket – Erwachsener

15 Euro (17,50 Euro inkl. Vorverkaufs- und Systemgebühren, online über Reservix)

Vorverkaufsbändchen – Erwachsener

15 Euro (erhältlich in Tourist-Information, Schlossplatz 2, Bürgerbüro des Neuen

Rathauses, Cranach-Lädchen, Markt 4)

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Bei Schwerbehinderten mit Merkzeichen B im Ausweis erhält die Begleitperson

freien Eintritt.

Ermäßigtes Bändchen – Sozialticket

Für Inhaber des Familien- und Sozialpasses. Bitte Nachweis bereithalten. 8 Euro

inkl. MwSt. Wichtig: Das Sozialticket ist nur im Vorverkauf im Bürgerbüro gegen

Vorlage des Nachweises erhältlich.

Bürgerbüro

Neues Rathaus, Lutherstraße 56

Mo., Mi. & Fr. 8 – 12 Uhr, Di. & Do. 8 – 18 Uhr, jeden 1. & 3. Sa. 9 – 12 Uhr

Abendkasse

Eintrittsbändchen am 22. August: 20 Euro inkl. MwSt.

Marktplatz, Schlossplatz, Augusteum/Lutherhaus, Alte Schmiede, Hof Kupferstraße,

Rückseite Leucorea (Wallstraße), Asisi Panorama wittenberg360

Hänicher Bote – regional stark! Hier ist Ihre Werbung gut verpackt! Tel.: 034243 / 24602


15. Juli 2026

Tipps für den Sommer

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

11

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„Saitenzauber“ im Freibad Möhlau

(Möhlau/HäBo). Bereits zum vierten

Mal findet unser Sommer-Highlight

statt – die „Nacht der Gitarren“. Am 8.

August ab 18 Uhr ist es soweit: Ein anspruchsvolles

und „viel-saitiges“ Angebot

erwartet die Gäste. Alle Musiker

eröffnen 18 Uhr gemeinsam, danach

beginnt das einmalige Erlebnis.

Erich Lehna: Als Live-Künstler hat er

einen einzigartigen Stil entwickelt, der

sich durch eine gitarrenbasierte Weltmusik-Fusion

auszeichnet. Sein Live-

Auftritt ist eine musikalische Reise

und entführt die Zuhörer an ferne Orte

rund um die Welt. Er selbst hat immer

Pfarrhof Bad Schmiedeberg

Konzert mit internationalem Trio

(Bad Schmiedeberg/HäBo). Seit 35

Jahren gehen Musiker unterschiedlicher

Genres und Besetzungen –

Liedermacher, Chansoninterpreten,

Singer/Songwriter, Folk- und Rockpoeten,

Newcomer und Etablierte auf

gemeinsame Liedertour.

In diesem Sommer treffen mit dem

Leipziger Liedermacher Ralph Schüller,

dem Rock-Gitarristen mit chinesischen

Wurzeln Lee Olivér aus

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noch Sand in den Schuhen von seinem

letzten Spaziergang in der Wüste.

Von der Klinke direkt ins Ohr:

„Auferstanden aus Ruinen...“ könnte

man die neue Musikkombo wohl am

ehesten beschreiben. Alles stramme

Burschen aus dem Osten machen seit

Kindertagen Musik. Musikalisch befinden

sie sich im Progressive Rock.

Hofmann: Von Schlager bis Punk.

Seit 20 Jahren auf Deutschlands Bühnen

unterwegs.

Harry & Peter Proud: Harry und Peter

singen seit vielen Jahren und seit

1977 auch gemeinsam Lieder für den

Budapest und dem Folkmusiker

Robert Williams aus Chicago drei

Singer/Songwriter aus drei Ländern

zu gemeinsamen Konzerten auf einer

Bühne aufeinander – drei Musiker-

Generationen, drei verschiedene

Handschriften, Erfahrungen, Ansichten

und Erwartungen. Am 18. Juli

machen sie ab 19.30 Uhr Station im

Bad Schmiedeberger Pfarrhof.

Christoph Krause

Sommerfest: 3 Jahre Restaurant „National“

(Bad Düben/Wsp/kp). Das Bad Dübener

Restaurant „National“ um Wirtin

Vivien Herrmann feiert bereits sein

dreijähriges Jubiläum seit der Wiedereröffnung

im August 2023. Dieser

Geburtstag soll abermals groß gefeiert

werden und so lädt das „National“-

Team am zweiten August-Wochenende

zum Sommerfest auf den Hof.

Los geht es bereits am Freitagabend

(07.08.) mit einer zünftigen Venga-

Venga-Party und DJ Marcelli. Start

ist um 21 Uhr. Am Tag darauf (08.08.)

wird zum „Tanz in den Geburtstag“

geladen. Als Highlight wird es um 23

Uhr einen Flashmob zur „Annemarie-

Polka“ geben. Wenig später, pünktlich

um Mitternacht, spendieren die Gast-

geber dann noch 30 Liter Freibier.

Am Sonntag (09.08.) ist dann der eigentliche

Geburtstag. Hier beginnt ab

14 Uhr ein Familienfest mit Hüpfburg,

Kinderschminken, Bastelecke

mit Johanna Samuel vom KUNST-

RAUMeins, einer Mini-Disco und

sportlichen Aktivitäten mit Stefan

& Detlef, die auf ihrer „Sportinator-

Tour“ einen Halt in der Kurstadt einlegen.

Ab 17 Uhr dürfen sich Jung

und Alt beim Musik-Bingo den Kopf

zerbrechen sowie den Auftritt der

Tanzgruppen des SV Laußig 51 e. V.

(Little-, Fresh- & Old Funkys sowie

DanceXPlosions) genießen.

Zudem wird leckeres Spanferkel vom

Spieß serviert.

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Handgemachter Rock

mit Four Roses

(Bad Schmiedeberg/HäBo). Sind

Sie bereit für eine Nacht voller Gitarrenriffs

und echter Rockklassiker?

Am 15. August lädt das Eisenmoorbad

Bad Schmiedeberg zum 3. Mottoabend

erneut in den Kurhausgarten

ein. Unter freiem Himmel bringt dann

die Band „Four Roses“ die Bühne

zum Beben! Es warten die besten

Rockhits und gefühlvolle Balladen:

live und authentisch! Diese Nacht gehört

allen, die Rock lieben!

Der Eintritt ist kostenfrei. Getränke

und Snacks sind vor Ort erhältlich.

Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-

Kur-GmbH

Frieden und die Liebe. Sie spielen mit

Spaß und Leidenschaft handgemachte

Musik und begeistern damit das Publikum.

Karl-Marx-Straße: Klangvoll, mitreißend

und spaßgeladen bieten sie euch

eine bunte Mischung von rockigen

Klassikern über beliebte Mainstreamhits

bis hin zu energiegeladenen Stimmungsmachern

im Akustikstyle. Und

so wie sie die verschiedenen Musikrichtungen

mixen, ist auch die Instrumentenverteilung

wechselnd.

Abgerundet wird der Abend mit gemeinsamer

Musik am Lagerfeuer, zu

der auch alle Gäste eingeladen sind.

Bis bald im Freibad Möhlau!

Wir freuen uns auf euch!

Das Team vom Seeidyll Möhlau

Eintritt

an allen

Tagen

frei!

Biergartenplätze bitte reservieren!

An allen drei Tagen Leckeres vom Grill & á la carte.

Ritterstr. 16 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243 / 34 17 35

info@restaurant-national-bad-dueben.de

www.restaurant-national.de

Auszeit für die Seele

• Schmerztherapie/Heilpraktikerin für

Physiotherapie

• Wellnessmassagen mit ätherischen Ölen

• Aromapressur ® nach Wolfgang Riedl

• LaHoChi Energiearbeit

• Aromatherapie-Beratung

Alexandra Becke

Tel.: 0178 / 7 23 64 72

Großer Hagweg 2, 06773 GHC / OT Strohwalde

Sommerfest

7. August

8. August

ab 17 Uhr

ab 19 Uhr

9. August

ab 14 Uhr

Tanz in den 3. Geburtstag!

23 Uhr Flashmob „Annemarie-Polka“

0 Uhr 30 l Freibier

3. Geburtstag/Familienfest

Hüpfburg, Waffelzauberei, Kinderschminken,

Basteln, Minidisco, Kinderanimation,

Musik-Bingo für Jung und Alt

17 Uhr Tanzgruppen des SV Laußig 51 e.V.

ab 17 Uhr Spanferkel

Restaurant National


12 AUS DER REGION

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

Schiedsstelle

Gräfenhainichens „Friedensrichter“ bilden jetzt ein Trio

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Da die

Amtszeit der bisherigen Schiedspersonen

Uta Lützelberger und Ingolf

Walter im Juli des Jahres enden, wurde

eine Neuwahl durch den Stadtrat

notwendig. Aufgrund der aktuellen

Gesetzeslage wäre die Schiedsstelle

mit einer Schiedsperson zu besetzen.

Schon in der vergangenen Wahlperiode

wurde nach Rücksprache mit

dem Direktor des Amtsgerichtes

Wittenberg eine Vorsitzende und eine

weitere Schiedsperson als Stellvertreter

gewählt.

Aber auch für die anstehende Neuwahl

wurde das Amtsgericht in

Wittenberg um eine Stellungnahme

bezüglich der Wahl mehrerer Schiedspersonen

gebeten. Laut Aussage des

Amtsgerichtsdirektors obliege die

Entscheidung über die Wahl der Anzahl

der Schiedspersonen bei der Stadt

Gräfenhainichen. Um die Arbeits­

fähigkeit der Schiedsstelle über die

gesamte Amtszeit zu gewährleisten,

wurde deshalb die Wahl von zwei

Schiedspersonen empfohlen.

Im Zuge der Ausschreibung für dieses

Ehrenamt hatten sich Uta Lützelberger

(Gräfenhainichen), Bernd Gottschalk

(Ortsteil Jüdenberg) und Jens Kraczkowski

(Gräfenhainichen) beworben.

Gräfenhainichens Stadtrat wählte

Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico Schilling (l.) und der Bundestagsabgeordnete

Sepp Müller (r.) mit den Schiedspersonen Bernd Gottschalk (2. v. l.), Uta

Lützelberger und Jens Kraczkowski

Foto: (HäBo) Bebber

Lützelberger erneut als Vorsitzende

sowie Gottschalk und Kraczkowski

als weitere Schiedspersonen der

Schiedsstelle. Die Dame ist bereits

seit 15 Jahren als Schiedsperson tätig

und verfügt zudem über eine juristische

Ausbildung. Die beiden Herren

kandidierten dagegen erstmalig für

dieses Ehrenamt.

Eine Schiedsstelle hat die Aufgabe,

kleinere Strafrechtssachen wie Beleidigung,

Bedrohung, Hausfriedensbruch

oder leichte Körperverletzung

Streitigkeiten sowie Nachbarschaftsstreitigkeiten,

beispielsweise Lärm,

überhängende Äste, außergerichtlich

und kostengünstig beizulegen. Die

ehrenamtlichen Schiedspersonen moderieren

Konflikte, um eine Einigung

zwischen den Parteien zu erzielen.

Der geschlossene Vergleich ist rechtskräftig

und kann so auch vollstreckt

werden.

Paul-Gerhardt-Kapelle

„Mc Folk“ begeisterte das Publikum

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Gruppe „Mc Folk“, eine regional

bekannte Hobbymusiker-Formation,

erfüllte unlängst die Paul-Gerhardt-

Kapelle in Gräfenhainichen mit handgemachter,

irisch und schottisch angehauchter

Folkmusik. „Mc Folk“, das

sind sechs Männern, welche die Liebe

zur Musik eint. Ihre Auftritte stehen

meist unter dem Motto „Lieder helfen

Brücken bauen“ und zeichnen sich

durch zahlreiche Mitsing-Elemente

aus. Und sie waren wieder einmal gute

Baumeister und verwendeten dazu

Volkstänze aus Frankreich, Schottland

und Deutschland.

Der Start erfolgte in der Bretagne mit

dem Stück „Andro de la Saint Patrick“.

Neben zahlreichen traditionellen

französischen wurde auch ein musikalischer

Abstecher auf das schottische

Kap von Kintyre unternommen, natürlich

begleitet vom Klassiker „Mull

of Kintyre“ von Paul McCartney &

The Wings. Es folgten mit „Mairi’s

Wedding“ oder „Herr Schmitt“ weitere

Titel, welche die über 60 Gäste nicht

nur in ihren Bann zogen, sondern sie

regelrecht begeisterten.

Die Begeisterung stieg noch mehr, als

die Musiker Lieder mit Texten von

Hannes Wader („Heute hier, morgen

dort“), Gerhard Schöne („Spar deinen

Wein nicht“) oder Gilbert Bécaud

(„Überall blühen Rosen“) übergingen.

Egal, was die Band auch darbot,

es konnte nur die Stimmung immer

weiter steigern. Der Musikblock mit

Volksmusik aus Irland läutete passenderweise

mit dem traditionellen

irischen Abschiedslied „Leaving of

Liverpool“ das natürlich viel zu frühe

Ende des gemütlichen Abends ein.

Natürlich gab es dann doch noch die

obligatorische Zugabe. Die aber – es

gab „Geh aus mein Herz und suche

Freud“ – wurde von der Band und den

Gästen gemeinsam gesungen.

„Mc Folk“, das sind Rainer Schultz

(Gesang, Gitarre, Mundharmonika),

Gottfried Vibrans (Flöte, Schlagwerk),

Uwe Branschke (Drehleier,

Dudelsack, Sackpipa, Scheitholz),

Eckhard Naumann (Flöte, Dudelsack),

Stefan Rhein (Akkordeon) und Ronald

Kautzsch (Bassgitarre).

Die Paul-Gerhardt-Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Foto: (HäBo) Bebber

Verein für Deutsche Schäferhunde

Möhlauer Ortsgruppe stellte sich vor

Im Rahmen des Möhlauer Sommerfestes stellte ich die Ortsgruppe des Vereins

Deutsche Schäferhunde vor.

Foto: (HäBo) Bebber

(Möhlau/HäBo/db). In loser Reihenfolge

stellt der Hänicher Bote Vereine

aller Art vor. Dieses Mal ging die

Reise nach Möhlau, denn dort gibt es

in der Alten Golpaer Straße eine Ortsgruppe

(OG) des Vereins für Deutsche

Schäferhunde. Es ist einer der ältesten

Hundezuchtvereine Deutschlands. Am

25. Mai 2025 feierte die Ortsgruppe

schon 50. Geburtstag mit einer

Jubiläums-Zuchtschau für Deutsche

Schäferhunde. Derzeit kümmern

sich 15 Mitglieder um den Erhalt

des Vereinsheims, an das eine 3.000

Quadratmeter große Übungsfläche

grenzt – beste Voraussetzung also für

den Hundesport, der hier geboten wird.

„Ein Hund zu haben, das ist eine Verantwortung“,

weiß Vereinsvorsitzende

Heike Cersowsky. Trotz dass es ein

relativ kleiner Verein ist, werden viele

Trainingsmöglichkeiten angeboten.

„Wer sich dafür interessiert, sollte

doch einfach mal auf unserer Homepage

www.og-moehlau.de schauen“,

sagt sie. Selbst wenn man Probleme

mit dem Hund habe, sollte man sich

nicht scheuen, einfach mal reinzuschauen.

Willkommen sei jeder Hundefreund,

egal für welche Hunderasse

man sich entschieden habe. Für den

wäre vielleicht die beliebte Welpenschule,

welche immer Sonntag von

14 bis 16 Uhr auf dem Übungsplatz

der OG stattfindet, etwas, genauso

ein Ausbildungskurs für Junghunde

und ältere Hunde aller Rassen. Eine

ganz wichtige Frage kann unter Umständen

eine Wesensbeurteilung des

Tieres sein. Genaueres lässt sich aber

auch zu den üblichen Trainingszeiten

immer Montag und Freitag ab 17 Uhr

in Erfahrung bringen.

Was ein Hund alles kann, dass hat

der Verein erst vor kurzem beim

Möhlauer Sommerfest vorgeführt.

Bei wem nun das Interesse am Verein

und seinen Möglichkeiten geweckt ist,

entweder mal zu den Trainingszeiten

reinschauen oder Heike Cersowsky

kontaktieren (Tel.: 0171 / 7908389)

und vielleicht eine Übungsstunde zum

Zusammenspiel zwischen Hund und

Mensch vereinbaren.


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 7/2026

15. Juli 2026

Allgemeine Verwaltung

Information der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, statt.

Die Termine für das Jahr 2026:

13. August, 10. September, 8. Oktober, 12. November, 10. Dezember

Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter

034953 / 35721 für Sie erreichbar.

Ifd. Nr.

Fundbüro

U. Lützelberger

Vorsitzende der Schiedsstelle

Bekanntmachung von Fundsachen

Tag der

Anzeige

Fundgegenstand

Juli 2026

4/2026 12.02.2026 einzelner

grauer

Schlüssel am

Ring

9/2026 18.05.2026 Geldbörse

ohne

Dokumente

10/2026 19.05.2026 einzelner

Schlüssel

12/2026 09.06.2026 einzelner

Ohrring

13/2026 16.06.2026 einzelner

Schlüssel

14/2026 19.06.2026 Schlüsselbund

mit 3

Schlüsseln

und Anhängern

58/2026 30.06.2026 Korrekturbrille

Rechtsgrundlagen:

Fundort

Parkplatz

Stadtverwaltung

Gräfenhainichen

Gräfenhaininichen,

August-Bebel-Straße

Snack Eck

Stand: 30. Juni 2026

Ende

Verwahrfrist

11.08.2026

18.11.2026

Gräfenhainichen 19.11.2026

Apotheke

Gräfenhainichen

Marktplatz

Gräfenhainichen

OT Zschornewitz

Pöplitzer Weg

Gräfenhainichen

kleiner Tunnel

zwischen Gymnasium

und Mescheider

Sporthalle

Südstrand

Gröberner See

07.12.2026

10.02.2026

18.12.2026

28.12.2026

BGB §§ 965-984

Allgemeine Gebührenverordnung des Landes Sachsen-Anhalt

Die Verlierer werden hiermit aufgefordert, die oben genannten Fundgegenstände

bei der Stadt Gräfenhainichen im Bürgerservice zu den Sprechzeiten

abzuholen. Wird die Fundsache nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist nicht

durch den Eigentümer abgeholt, wird die Fundsache Eigentum der Stadt

Gräfenhainichen oder dem Finder.

Bei Abholung einer Fundsache ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass

vorzulegen.

Stadt Gräfenhainichen

Bürgerservice

– Fundbüro –

Tel.: 034953 / 35740, Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Gewerbeamt

Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir den folgenden

Unternehmen unserer Stadt:

15-jähriges Firmenjubiläum

• Handel mit Anhängerersatzteilen und Minibagger- und Anhängervermietung

aus Gräfenhainichen am 1. August 2026

• Fahrzeugaufbereitung Steffen Kühn aus Gräfenhainichen am 1. August 2026

30-jähriges Firmenjubiläum

Die Firma MECACOM Schindler & Weise GbR aus Gräfenhainichen beging

in diesem Jahr dieses besondere Firmenjubiläum.

Kultur

Veranstaltungen in der Stadt Gräfenhainichen

17. – 20.07. Whole Festival

Elektro-Musik- und Campingfestival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.wholefestival.com

06. – 09.08. „The Real Life Guys“ – Macher-Festival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: https://macherfestival.io

08.08. Schützenfest des Jüdenberger Schützenverein e. V.

14 Uhr Jüdenberg, Sportplatz

13. – 15.08. IRON DRIFT KING

Drift-Event

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.irondriftking.de

14.08. Konzert „Prunk & Herrlichkeit“ – Barockmusik von

17 Uhr Georg Friedrich Händel mit dem Duo VIMARIS

(Mirjam und Wieland Meinhold)

zum 350. Todestag Paul Gerhardts

Gräfenhainichen, Stadtkirche St. Marien

14.08. 11. Hänicher Sommerfilmnacht mit dem Film

21 Uhr „Dirty Dancing“

Gräfenhainichen, Freilichtbühne

20. – 23.08. Vanlife Festival

Caravaning und Outdoor-Enthusiasten-Treffen

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.vanlife-ferropolis.de

21. – 23.08. Wiesentage 2026

jeweils Drachen fliegen mit „Ready to Fly“

10 – 19 Uhr Gräfenhainichen, Wiesen vor Ferropolis

Veranstalter: SV Leibnizdruck e. V.

Kontakt: klimke-mmt@gmx.de

23.08. Kabarett der Leipziger Pfeffermühle „Urlaub vom

Gehirn“

16 Uhr Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 15. Juli 2026

28. / 29.08. IronCity 2026 – Tuning-Treffen

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets: www.ironcity.info

29.08. Spaßsportfest Oberdorf gegen Unterdorf &

15 Uhr musikalischer Ausklang

Schköna

Stand: 16. Juni 2026

Änderungen vorbehalten!

Den Veranstaltungskalender mit den bereits bekannten Terminen

erhalten Sie in unserer Tourist-Information!

xi.HÄNICHER

Sommer

14.08.2026

FILMSTART 21:00 UHR

Freilichtbühne (Schlossruine) Gräfenhainichen

Für Verpflegung

ist gesorgt!

Einlass 19.30 Uhr

DIE VERANSTALTUNG FINDET AUCH

BEI SCHLECHTEM WETTER

AUF DER FREILICHTBÜHNE

STATT.

Eintritt

7€

Sing! Paul Gerhardt

Ferropolis

20.09.2026

AB 10:00 UHR

Sei dabei!!

Das

Auf der Halbinsel

Paul Gerhardt Gedenkjahr 2026

einzigartige Event

unter

EINTRITT

FREI !

Baggern

SARAH KAISER

& BAND

WIR BAUEN EIN PAUL GERHARDT LIED

THE REAL LIFE GUYS

OFFENES SINGEN

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

VERANSTALTER :

FERROPOLIS

Stadt Gräfenhainichen

BUNTES PROGRAMM

MOBILE KINDERKIRCHE

KINDERSINGEN

FESTGOTTESDIENST


15. Juli 2026

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 15

Stadtbibliothek

Lesesommer Sachsen-Anhalt vom 4. Juli bis 14. August 2026

In den Sommerferien 2026 findet wieder die spannendste Leseaktion des Landes

statt! Der traditionsreiche Lesesommer Sachsen-Anhalt geht in eine neue

Runde. Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler zwischen 7 und 12 Jahren.

So funktioniert es:

• Anmelden: Komm in unsere Stadtbibliothek und sei dabei!

• Lesen: Schnapp dir mindestens zwei altersgerechte Bücher deiner Wahl

und lies sie in den Sommerferien.

• Bewerten: Gib deine Buch-Bewertungen bis spätestens zum 21. August in

unserer Stadtbibliothek ab.

• Belohnung: Hol dir deine Urkunde und nimm an der Abschlussveranstaltung

teil*

• Extra-Chance: Mach beim Quiz mit und gewinne weitere tolle Preise!

Kontakt:

Stadtbibliothek Gräfenhainichen | Wittenberger Straße 67a | 06773 Gräfenhainichen

| Tel.: 034953 / 22190 | bibliothek@graefenhainichen.de

*Lesesommer-Abschlussveranstaltung am 16. September: Die Teilnehmer, die

alle Anforderungen erfüllt haben, werden zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen

und haben die Chance auf weitere attraktive Preise.

BUCHTIPP

Die Stadtbibliothek empfielt:

“Frankie” von

Jochen Gutsch und Maxim Leo

Jeder Mensch kennt wohl Phasen kleinen oder auch

mal größeren Weltenschmerzes. Hier eine selbst

erprobte und als ausgezeichnet befundene Methode

bei andauernden Beschwerden: Das Buch „Frankie“

von Jochen Gutsch und Maxim Leo lesen – die zum

Schießen komische Erzählung eines „menschisch“

sprechenden Katers, in der das eigenartige Leben all

der Zweibeiner ringsum gehörig auf die Schippe

genommen wird. Von wegen der Mensch sei die

Krönung der Schöpfung und so! Den Autoren gelingt

auf ebenso verspielte wie ernsthafte Art und Weise,

das Leben zu feiern. Sie werden Tränen lachen.

Versprochen.

PS. Das zweite Buch, „Frankie unter Menschen“ ist

wunderschön und traurig zugleich. Kein Friede-

Freude-Eierkuchen-Ende, wie man es sich wünscht.

Aber lesen Sie selbst.

Foto: Im Lesegarten der Stadtbibliothek

Ihre D. T.

“Bücherwürmin”

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch

Stadtbibliothek Gräfenhainichen

Wittenberger Str. 67 a, 06773 Gräfenhainichen

Tourist-Information

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neuen Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• Spielplan Clack Theater Juli – September 2026

• Das Gartenreichmagazin Dessau-Wörlitz 2026

Ticketvorverkauf:

Für folgende Veranstaltungen können zurzeit Tickets in unserer Tourist-Information

erworben werden:

• Ferropolis-Jahreskarten 2026

Kartenpreise: Erwachsene: 20 € / Kinder 15 € (Kinder bis 5 Jahren

freier Eintritt)

• 11. Hänicher Sommerkino mit dem Film „Dirty Dancing“

Freitag, 14. August 2026 um 21 Uhr

Kartenpreis: 7 €

• Pyro Games

Samstag, 12. September 2026 um 17 Uhr in Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: Stehplatz 26 € / Sitzplatz 37 € /

Familienkarte Stehplatz 76,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder

von 13 bis 17 Jahren)

Familienkarte Sitzplatz 106,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder

von 7 bis 17 Jahren)

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr

Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns, Sie in unserer Tourist-Information

begrüßen zu dürfen!

Energieberatung

Die anbieterunabhängige Energieeratung der Verbraucherzentrale Sachsen-

Anhalts findet in Gräfenhainichen jeden zweiten Dienstag im Monat von 15

bis 18 Uhr in der Gräfenhainicher Stadtbibliothek, Wittenberger Straße 67a,

statt. Nach vorheriger Absprache können auch Termine zu einem anderen

Zeitpunkt vereinbart werden.

Die Beratungen werden durch Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke nur

nach einer telefonischen Terminvereinbarung unter 0340 / 2 21 42 95 durchgeführt.

Terminvereinbarung bei der zentralen Terminvergabe der Verbraucherzentrale

Sachsen-Anhalts unter: 0345 / 2 92 78 00.

Online-Energieberatung: kostenfrei unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Seite 16

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

15. Juli 2026

• Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56, Fax: 034953 / 3 57 29

außerhalb der Dienstzeit über Leitstelle 03491 / 1 92 22

• Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09, Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11

Bereitschaftsdienste:

• Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel.: 116 117

www.kvsa.de/patienten/aerztlicher_bereitschaftsdienst.html

• Bereitschaftsdienst der Apotheken

Tel.: 0800 / 00 22 833 oder Handykurzwahl 2 28 33

www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche

• Zahnärztlicher Notdienst

Tel.: 034926 / 58 59 43 (Südkreis und Gräfenhainichen)

www.zaek-sa.de

• Tierarzt

www.tierärztliche-notdienste.de

Wichtige Rufnummern

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten

Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im

Erscheinungszeitraum dieser

Ausgabe des „Hänicher Boten“

ihren Geburtstag begehen.

Juli

70. Geburtstag

Michael Günther, Frank Leppich (Jüdenberg), Kurt Hendler, Kornelia Pätz,

Manfred Glier (Möhlau), Volker Zimmermann, Detlef Apelt, Jürgen Scheffel,

Roland Rittel

75. Geburtstag

Monika Stremlow, Christina Huske (Zschornewitz), Doris Tham, Dagmar

Kaboth (Schköna), Ingeborg Bauer, Horst Schmöche (Zschornewitz), Ralf-Ingo

Anton

80. Geburtstag

Hans-Jürgen Depta (Jüdenberg), Doris Schwager-Gründling (Tornau)

85. Geburtstag

Manfred Franz, Erna Möser, Doris Vetter, Horst Zach (Möhlau), Margot Maul

90. Geburtstag

Inge Zimmermann

August

70. Geburtstag

Wolfgang Förster (Zschornewitz), Elke Lieck (Zschornewitz), Uta Mockschan

(Tornau), Johann Homann, Regina Schiebel, Monika Völker (Zschornewitz),

Norbert Weber (Zschornewitz), Marita Asmus, Kathrein Wechsel

75. Geburtstag

Detlef Bandermann (Möhlau), Renate Richter, Kristine Behncke (Möhlau), Rolf

Pyttlik, Rolf Steingrübner, Brigitte Hippe, Gudrun Grunwald, Erika Quinque,

Hartmut Felbel, Isolde Schulz, Anita Vollmering

80. Geburtstag

Heinz Kräupl, Jürgen Möbius (Zschornewitz), Ernst Salatsch (Möhlau), Friedhelm

Renner, Reinhard Göritz, Doris Bär (Schköna)

85. Geburtstag

Herbert Erber (Zschornewitz), Bärbel Friedrich (Jüdenberg), Hartmut Henze

(Jüdenberg), Rita Schildhauer, Sieglinde Höhne, Dieter Naumann, Sieglinde

Wegeleben, Helga Tietz (Zschornewitz), Martha Fecho

90. Geburtstag

Werner Both, Lieselotte Vogel (Zschornewitz), Johanna Schmidt (Jüdenberg),

Elfriede Wygoda, Inge Höse (Tornau)

Vernissage in der Galerie „SchkönArt“

„Einfache Ansichten“: Neue Schau zeigt Werke von Thomas Schmid

(Schköna/HäBo/db). „Es ist wirklich

eine Sensation, dass es hier in der Dübener

Heide so eine kleine Kunstinsel

gibt“, freute sich Thomas Schmid über

die Einladung, um hier auszustellen.

Thomas Schmidt, ein Schüler von

Karl-Heinz Wenzel, unterrichtete auch

selbst in der Malschule Wittenberg. In

die Lutherstadt ist er 1974 gezogen und

hörte, dass es dort einen Malzirkel gibt.

Da er als Kind schon immer gezeichnet

hat, wollte er auch dort hin. Er habe es

nicht bereut, denn hier habe er so nette

Leute kennen gelernt, so viel Inspiration

erfahren. „Ich habe angefangen

zu malen und nie wieder aufgehört“,

verrät Schmid und ist deshalb auch der

festen Überzeugung: „Das hat mein

Leben geprägt.“

Mittlerweile hat er – angelehnt an die

Leipziger Schule – seinen eigenen

Weg und Stil gefunden. Über 40 Werke

sind von Schmid in den Räumen der

einstigen Schule, dem jetzigem Dorfgemeinschaftshaus

und zugleich auch

Der Künstler im Gespräch mit den Gästen vor seinem Werk „Friedlicher Hafen“

Foto: (HäBo) Bebber

Heimstätte der „Kreativ-WG“, noch

bis zum 2. Oktober zu sehen. „Ich bin

immer angeregt zu malen, wenn ich

etwas sehe“, erklärt er die Entstehung

seiner Bilder und ergänzt: „Ich male

nicht 1:1, sondern versuche, in meinen

Bildern Landschaft oder das Thema

aufs Wesentliche zu reduzieren, deswegen

habe ich die Ausstellung auch

‚Einfache Ansichten‘ genannt.“

Er verriet auch, dass er nicht das klassische

Arbeitstier sei, das acht Stunden

im Atelier ist. Seine Begründung ist

entwaffnend und einleuchtend zugleich:

„Es gibt schon so viele Bilder

auf der Welt.“ Er habe auch schon

Holzschnitte und Collagen gemacht,

aber sein Hauptanliegen sei die Acrylmalerei.

„Das beste Mittel, weil man

damit auch sehr schnell malen kann.“

Die aktuelle Ausstellung auf der „kleinen

Kulturinsel“ ist nun die 13. Schau

in der „SchkönArt“-Galerie, betonte

Ilona Vieweg, die Leiterin der Kreativ-WG.

Dabei unterstrich sie, dass

WG für Werk-Gemeinschaft steht.

Sie dankte allen Unterstützern und

den Besuchern, die am Freitagabend

den Weg nach Schköna gefunden

hatten. Wieder konnten etwa 50 Gäste

begrüßt werden. Neben vielen Stammbesuchern

waren Gäste zum ersten Mal

in Schköna und waren sichtlich überrascht,

dass dieses kulturelle Kleinod

zu finden ist.

Nach dem offiziellen Teil der Eröffnung

blieb den Gästen noch ausreichend

Zeit, um mit einem kühlen

Getränk die Werke auf sich wirken

zu lassen oder mit dem Künstler ins

Gespräch zu kommen.


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15. Juli 2026

Hänicher Bote

Bote

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18

Hänicher Bote

Bote

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Er hat

das Glück gehabt, sein Hobby zum

Beruf zu machen. Das mit dem Glück

behauptet der Sport- und Geografielehrer

Uwe Schmidt auch selbst von sich:

„Ich habe schon sehr viel Glück gehabt

im Leben“. Nun hat sich der Lehrer

des Paul-Gerhardt-Gymnasiums in

Gräfenhainichen von seinen Kollegen

und Schülern verabschiedet und wird

sein Rentnerdasein genießen. Das hätte

er eigentlich schon seit dem 1. August

2023 tun können, aber er hing noch ein

paar Tage dran. „Ich liebe den Beruf,

liebe Kinder, liebe den Sport“, nennt

der in Zscherndorf aufgewachsene

Schmidt den Grund für seinen verspäteten

Eintritt in den Ruhestand.

Den will er nun zusammen mit seiner

Frau Silke genießen und als erstes

die Länder bereisen, über die er als

Geografielehrer so oft im Unterricht

gesprochen hat. Das ist ihm auch deswegen

vergönnt, da er damals als junger

Mann auf den Ratschlag seines Vaters

gehört hat, denn der Sport hätte seinem

Leben durchaus auch eine andere Richtung

bereithalten können. Schließlich

hatte man dem damals 17-jährigen in

der Bezirksauswahl Halle trainierenden

Uwe einen Vertrag beim Halleschen FC

angeboten. Er entschied sich aber trotz

der verlockenden Aussichten für ein

Studium, blieb dem Sport dennoch sein

ganzes Leben lang treu. „Ich habe nur

für den Sport gelebt“, verrät er.

Dabei stammt er nicht aus einer Familie,

für die der Sport im Vordergrund

stand. Vielmehr war er in heimischen

Gefilden der Sonderling. Uwe Schmidt

spielte nicht nur mit Vorliebe Fußball

und das unter anderem bei Union

Sandersdorf oder Chemie Bitterfeld.

„Ich war damals ein pfeilschneller

Linksaußen, rückte dann aber später

ins Mittelfeld“. Davon profitierte zuletzt

auch Gräfenhainichen, für die er

damals noch in der Verbandsliga und

Unter vier Augen

„Eine Legende geht vom Gelände“

„Unter vier Augen“ heute mit: Uwe Schmidt

zuletzt bei den „Alten Herren“ aufgelaufen

ist. „Nebenbei“ spielte Schmidt

in Bitterfeld auch noch Wasserball oder

stieg in den Boxring.

Bevor ihn seine sportliche Laufbahn

mehr aus Zufall nach Gräfenhainichen

brachte, führte ihn sein Berufsleben als

Lehrer erst einmal in die Kulturstadt

Weimar. Zuvor führte in sein Weg

nach dem erfolgreichen Abschluss der

Erweiterten Oberschule (EOS) Bitterfeld

– hier lernte er auch seine spätere

Frau Silke kennen – für die Zeit von

1980 bis 1984 nach Potsdam, um an der

damals von Rektor Harry Apelt geleiteten

Pädagogischen Hochschule Sport

und Geografie zu studieren. In dieser

Zeit heiratete er nicht nur 1981 seine

Frau, sondern es kam 1982 auch noch

Sohn Michael in Weimar zur Welt, da

die junge Mama zu dieser Zeit schon

ihr Architekturstudium in der Stadt

Goethes und Schillers begonnen hatte.

Das Studium beendete sie im Jahr 1988.

Bis dahin war ab 1984 auch die kleine

Familie immer zusammen, da der junge

Papa Uwe nach dem Abschluss seines

Studiums bis 1988

an der Theodor-

Neubauer-Schule,

Ich liebe den Beruf, liebe

Kinder, liebe den Sport.

der heutigen Jenaplan-Schule,

als

Sportlehrer und

ab 1987 zugleich

noch als Fachberater

Sport für

die Stadt Weimar

gearbeitet hat.

Als dann 1988 für die frischgebackene

Architektin in Weimar und Umgebung

keine Anstellung zu bekommen war,

führte der Zufall die junge Familie in

die damalige Kreisstadt Gräfenhainichen.

Die hatte zwar Arbeit für den

Lehrer und die Architektin zu bieten,

ansonsten war es nach den Jahren in

Weimar „ein Schock für mich“, gesteht

Schmidt. Das habe sich aber schnell

geändert, denn er fühlt sich hier mittlerweile

wohl. Im ersten Jahr nach der

Ankunft in Gräfenhainichen begann

Schmidt zeitgleich an der „Otto Grotewohl“,

„Fritz Nimmich“ und in Radis

als Sport- und Geografielehrer zu arbeiten,

um nur ein Jahr später komplett

nach Radis zu

wechseln. Seine

Frau bekam dagegen

in der Stadtverwaltung

von

Gräfenhainichen

eine Anstellung

als stellvertretende

Stadtbaudirektorin.

Der nächste berufliche Schritt erfolgte

im August 1990, denn von nun an

unterrichtete Schmidt am jetzigen

Paul-Gerhardt-Gymnasium. In der Zeit

von 1994 bis 2016 war er für Sachsen-

Anhalt auch noch als Seminarleiter für

Sportlehrer tätig. Obwohl dann geplant

war, am 31. Juli 2023 in den Ruhestand

zu gehen, dauerte es dann doch noch bis

zum Juli 2026, bevor Schmidt schweren

Herzens vom Berufsleben Abschied

15. Juli 2026

Schulleiterin Janet Rintelmann (r.) und ihr Stellvertreter Tobias Tandel (l.) waren

lange Wegbegleiter von Uwe Schmidt.

Fotos: (HäBo) Bebber

Uwe Schmidt

Seine Kollegen von der Fachschaft Sport verabschiedeten Uwe Schmidt (3. v. l.) unter anderem mit dem vielsagenden Buch

„Ruhestand voller Erlebnisse“ in den Ruhestand.

nahm. „Du hast deine Familie, aber

genauso viel Zeit verbringt man auf

Arbeit. Das ist dann auch wie Familie“,

sagt er.

Wenn es nach seinen Schülern gehen

würde, würde sein letzter Arbeitstag

noch in weiter Ferne liegen. Stattdessen

heißt es nun nach einem Spruch

der Schüler: „Eine Legende geht vom

Gelände“. Eine Bitte will er seinen

Schülern und ehemaligen Kollegen

aber erfüllen, denn er wird öfter mal

reinschauen an seiner ehemaligen

Arbeitsstätte.

Aber es wird auch sonst nicht ruhiger

werden im Leben des jetzigen Lehrers

a. D., denn nun kann er mit seiner

Frau umso mehr dem gemeinsamen

Hobby frönen: dem Reisen. Dann ist

da aber auch noch der gemeinsame

Sohn Michael, der wie auch seine Frau

in die Fußstapfen des Vaters getreten

ist. Beide unterrichten neben anderen

Fächern auch – genau – als Sportlehrer

an ihrer jeweiligen Schule. Sie werden

wohl nun öfter Besuch aus Gräfenhainichen

bekommen.

Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

Grützwurst mit Sauerkraut

Lieblingsrestaurant:

„Fisch Bistro Laden 42“

in Kühlungsborn

Lieblingsurlaubsort:

Kühlungsborn

Lebensmotto:

„Genieße jeden Tag“

Mit welchen Personen würden

Sie gern zu Abend essen:

• Vincent Kompany

(Fußballtrainer)

• Malaika Mihambo

(Leichtathletin)

• Angela Merkel

(Bundeskanzlerin a. D.)


15. Juli 2026

Hänicher Bote

Bote

AUS DER REGION

19

Kinder- und Jugendfeuerwehr Gräfenhainichen

Vorstand der Deutschen Ehrenamtsstiftung zu Besuch in Tornau

(Tornau/HäBo/db). Am 1. Juni bekam

Gräfenhainichens Kinder- und Jugendfeuerwehr

vor dem Gerätehaus in

Tornau ein großes Geschenk überreicht,

welches Stadtjugendwartin Julia Matzke

von Bürgermeister Enrico Schilling

(CDU) in Empfang nahm. Es war bekanntlich

ein sehr großes und zugleich

teures Geschenk: Genau 30.400 Euro

kostete dieser spezielle Anhänger, den

seit kurzem ein Maulwurf, das neue

Maskottchen der Kinder- und Jugendfeuerwehr,

ziert.

Der Großteil des Geldes kam mit 90

Prozent von der Deutschen Stiftung für

Engagement und Ehrenamt (DSEE),

dessen Vorstandsvorsitzender Jan

Holze sich kürzlich einmal höchstpersönlich

ein Bild von der Verwendung

der Fördergelder machen wollte. Holze

wurde zu diesem Termin vom Bundestagsabgeordneten

Sepp Müller und

Kreisrat Patrick Schubert begleitet und

von Enrico Schilling in Tornau begrüßt.

Dabei zeigten sich die Gäste genauso

begeistert von den Möglichkeiten dieses

Brandschutzdemoanhängers wie

schon die Kinder- und Jugendbetreuer

bei der Übergabe. Stadtjugendwartin

Julia Matzke konnte sogar schon auf

Ausnahmezustand in Tornau

„Heideknirpse“ brillierten bei großer Zirkusvorstellung

(Tornau/HäBo/db). Für viele war

es ein ganz normaler Tag im Juni,

nicht aber für die jungen Artisten aus

Tornau. Für sie und ihre Angehörigen

war es der wichtigste Tag, denn es war

ihr erster Auftritt in einem Zirkus vor

vielen Menschen. Ganz Tornau war in

einem ausnahmeähnlichem Zustand,

denn die Kinder der Kita „Heideknirpse“

hatten ihren großen Auftritt im

„Circus Benjamin“.

Seit September 2025 liefen die organisatorischen

Vorbereitungen. Den

Eltern wurde das Projekt vorgestellt,

deren Meinung dazu eingeholt. Alle

waren vom Projekt begeistert und so

wurde der Zirkus, der Projektwochen

für Kindergärten anbietet, in die Dübener

Heide eingeladen. Als es dann

so weit war und der Zirkus sein Zelt

in Tornau aufschlagen wollte, kamen

die Eltern an einem Samstag extra

aus ihren Wohnorten in Bad Düben,

Hammermühle, Kossa, Söllichau,

Schwemsal und natürlich auch aus

Tornau angerauscht und hatten in drei

Stunden das Zelt zusammen aufgebaut.

Den Lohn bekamen sie dann am Tag

des Auftritts in Form einer so noch

nie dagewesenen Zirkusvorstellung

ausgezahlt.

Für die Kinder lag zu diesem Zeitpunkt

schon eine ganze Woche Aufregung

pur hinter ihnen. Jedes Kita-Kind

Kreisrat Patrick Schubert, Bundestagsabgeordneter Sepp Müller, Stadtjugendwartin

Julia Matzke, Stiftungsvorsitzender Jan Holze und Bürgermeister Enrico

Schillig (v. l.) bei der Übergabe des neuen Anhängers für die Jugendfeuerwehr.

Foto: (HäBo) Bebber

erste Erfolge beim Einsatz des Spezialanhängers

verweisen: „Wir konnten

schon vier neue Mitglieder für die

Kinderfeuerwehr gewinnen, als wir

dort vor kurzem den Hänger bei Verabschiedungsfeier

der zukünftigen

Schüler einsetzten.“

Das erfreute natürlich auch Stiftungschef

Holze, der dabei noch einmal

auf die vielfältigen Möglichkeiten für

Vereine bei der Unterstützung durch

die aktuellen Förder- und Beratungsmöglichkeiten

verwies. Das sind zum

Der Applaus wollte nach der Vorstellung nicht enden.

durfte selbst bestimmen, mit welcher

Nummer es auftreten wollte. Dann aber

war der Tag des Auftritts gekommen.

Um die Vorfreude noch zu steigern,

wurde gemeinsam in der Manege

gefrühstückt. Und dann war es die 32

Kinder soweit, denn alle vom Kleinsten

bis zum Größten haben mitgemacht.

„Die Kinder sind förmlich über sich

hinausgewachsen“, schwärmte Kita-

Leiterin Jana Ratsch. „So hat die kleine

Elisabeth alle Ängste überwunden und

dann doch unter dem schwebenden

Lasso gestanden, obwohl sie sich das

während der ganzen Proben nicht

getraut hat.“ Selbst Kinder mit Angst

vor Tieren, wie beispielsweise bei der

Hundedressurnummer, hatten am Tag

des Auftritts plötzlich alle Ängste

überwunden. Die Manege bewirkte

sichtbar kleine Wunder.

Und was das Schönste war: Die Kinder

hatten einfach nur Spaß. Ob mit dem

kleinen Bello oder beim Balancieren

von Bechern. Die jungen Künstler waren

stolz und bei so manchen Zuschau-

Beispiel das Mikroförderprogramm

„Ehrenamt gewinnen. Engagement

binden. Zivilgesellschaft stärken“,

„FuturE – Qualifizierungsprogramm

für angehende Führungskräfte im

Ehrenamt“ oder „action! Aktiv für

eine globale Welt“. Aber auch verschiedenste

Beratungsangebote von der

Fundraising- und Fördermittelberatung

bis hin zur juristischen Beratung.

Im Videogespräch stellt das Team alle

relevanten Fragen zur Projektidee und

trägt die Antworten direkt ins Antragsformular

ein – per Bildschirmfreigabe

live mitverfolgbar. Das ist besonders

für alle gedacht, die noch nie einen

Förderantrag gestellt haben. Bei Bedarf

und Fragen sollte man sich einfach zu

dem „Hallo-Team“ Kontakt aufnehmen

(E-Mail: hallo@d-s-e-e.de, Tel.:

03981 / 4569600).

Die DSEE betreibt außerdem eine

Förderdatenbank (foerderdatenbank.ds-e-e.de)

mit Programmen anderer

Stiftungen und Institutionen. Das ist

sicher ein guter Tipp für Vereine, die

über die DSEE-eigenen Programme

hinaus Fördermöglichkeiten suchen.

Übrigens laufen die Anträge alle über

das Förderportal (foerderportal.d-s-e-e.

de). Hier ergänzen kostenlose Online-

Seminare zur Antragstellung das Angebot.

Diese Hinweise dürften für alle

ehrenamtlich tätigen Menschen und

Vereine wichtig sein, denn Millionen

Menschen in Deutschland engagieren

sich ehrenamtlich. Die Deutsche Stiftung

für Engagement und Ehrenamt

(DSEE) unterstützt diese Menschen

und ihre Organisationen konkret mit

vielfältigen wie zahlreichen Förderungs-,

Vernetzungs-, Beratungs- und

Bildungsangeboten.

Foto: (HäBo) Bebber

ern rollten die Tränen. Es waren Tränen

der Begeisterung, die sich später dann

wohl immer wieder einstellen werden,

wenn man sich gemeinsam die Bilder

von diesem außergewöhnlichen Tag

anschauen wird.

„Ich bin sehr zufrieden“, lobte Ratsch

auch die Großen. „Wir sind ganz stolz

auf unsere Eltern. Das ist eine super

Zusammenarbeit mit ihnen. Sie helfen

uns immer, wenn sie gebraucht werden.

So etwas ist schon eine Hausnummer

für sich“.


20 AUS DER REGION

Industriedenkmal Kraftwerk Zschornewitz

(Zschornewitz/HäBo/db). Zum Thema

„Bewohnbarkeit der Erde – Auf

welchem Boden stehen wir?“ kamen

zahlreiche Interessierte im Industriedenkmal

Kraftwerk Zschornewitz

zusammen. Auf Einladung des

Forums Rathenau und des Institut

français Sachsen-Anhalt wurde die

„Nacht der Ideen“ als innovatives und

interdisziplinäres Format gestaltet,

das Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft

und zivilgesellschaftliches

Engagement miteinander verbindet.

In Workshops, Debatten, Vorträgen

und künstlerischen Formaten wurden

die drängenden Fragen unserer Zeit

verhandelt: Wie können wir unseren

Planeten bewohnen, ohne die Lebensgrundlagen

aller weiter zu gefährden?

Welche Formen des Zusammenlebens,

der Verantwortung und der Koexistenz

sind angesichts ökologischer Krisen

notwendig?

Die Formate richteten sich sowohl

an ein Fachpublikum als auch an die

breite Öffentlichkeit. Deutlich wurde:

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

Deutsch-französische Perspektiven auf die „Bewohnbarkeit der Erde“

Bewohnbarkeit ist kein gegebener

Zustand, sondern ein fragiles Gleichgewicht,

das durch menschliches

Handeln fortwährend verändert wird.

Stoffe, Wasser, Böden und Lebewesen

stehen in dynamischen Kreisläufen

miteinander in Beziehung. Umso

dringlicher stellt sich die Frage, wie

ein nachhaltiges Zusammenleben

BSG Aktivist Gräfenhainichen

Sommerfest bei besten Bedingungen

Bei optimalem Wetter und besten Voraussetzungen wurde das Vereinsfest gefeiert.

Foto: (HäBo) Bebber

(Zschornewitz/Gräfenhainichen/

HäBo/db). Die Handballerinnen der

BSG Aktivist Gräfenhainichen feierten

bei schönstem Sommerwetter

die Neuauflage eines Vereinsfests auf

dem Gelände des Zschornewitzer Ruderclubs.

„Wir haben hier wunderbare

Bedingungen im Ruderzentrum“, lobte

die Vereinsvorsitzende Sandy Böttcher

die Voraussetzungen bei der Begrüßung

der anwesenden Vereinsmitglieder

und zählte die Möglichkeiten

für die verschiedensten Betätigungen

gleich mit auf. Neben zwei wirklich

großen Hüpfburgen stand nicht nur

ein Volleyballfeld zur Verfügung. Es

lockte auch das Wasser in der „Gurke“

zum Baden und Bootfahren.

Für jedes Alter war also etwas dabei.

„Es war schön, unser Vereinsleben

einmal mehr mit Leben gefüllt zu

haben“, freute sich Böttcher nach dem

Fest. Einer der kulturellen Höhepunkte

war der Tanz-Auftritt der Kindersportgruppe.

Aber auch die Ehrung von

Das Konzert der französischen Künstler „Les Taupes“ (Maulwürfe) war einer der

kulturellen Höhepunkte.

Foto: (HäBo) Bebber

zwei erfolgreichen Nachwuchsmannschaften

sollte nicht unerwähnt bleiben.

Deshalb wurden die D-Jugend für

ihren zweiten Platz und die B-Jugend

für ihren ersten Platz in der Saison

2025/26 noch einmal richtig gefeiert

und bekamen zugleich ihre Medaillen

umgehangen.

Aber auch bei der Versorgung gab der

Verein Vollgas und wartete wieder

mit einem Buffet auf, bei dem wieder

jedes Mitglied etwas beigesteuert hat.

Und die Vereinsvorsitzende begründete

auch noch diese Form des selbst

erstellten Buffets: „Das, was ihr hier

bei solchen Gelegenheiten immer auf

den Tisch zaubert, das kann kein Caterer“.

Natürlich fehlte auch nicht die

immer wieder gefragte Grillstation mit

Würstchen und Steaks. Viel zu schnell

ging dann die schöne Zeit vorbei.

Was bleibt, sind die Erinnerungen an

schöne Stunden und ein Versprechen:

„Wir freuen uns schon jetzt auf das

nächste Jahr!“

mit der Erde und ihren vielfältigen

Lebensformen gestaltet werden kann.

„Die Zukunft ist nicht geschrieben. Sie

ist das, was wir daraus machen“, sagte

Bürgermeister und Forums-Vorstand

Enrico Schilling zur Einführung.

Ortsbürgermeister Raik Busse betonte

die Wichtigkeit des gesellschaftlichen

Zusammenhalts. „Ich habe mir

IG „offen. bunt. anders.“

(Gräfenhainichen/HäBo). „Was soll

ich zuerst machen?“ Das war die große

Frage der Kinder, als sie zum Kinderfest

in Gräfenhainichen kamen. Zum 10.

Kinderfest der Interessengruppe (IG)

„offen. bunt. anders.“ in der Volkssolidarität

Elbe-Mulde e. V. gab es besonders

viele Attraktionen. Die Kinder konnten

zwischen den bekannten Angeboten, wie

Kistenstapeln, Hüpfburg, Basteln, Haare

flechten, mit Kreide malen, mit großen

Bausteinen spielen oder das Glücksrad,

wählen.

Aber es gab auch viele neue Möglichkeiten,

beispielsweise eine Eisenbahnfahrt

für die Kleinen oder Bullenreiten für die

größeren Kinder. Allerdings benötigten

sie dazu vier andere Kinder, die den

Spaß noch verdoppelten. Zusätzlich es

gab auch eine Hüpfburg mit langer Rutsche,

ein Barfußpfad, einen Sandkasten

mit farbigem Sand. Große Seifenblasen

konnten in einer Wanne gefischt werden.

Andere Kinder probierten die Pedalos

aus.

Sportlich war es auch auf dem Smoothie-

Fahrrad. Dort konnten die Kinder ihren

Smoothie selbst zusammenstellen und

mussten ihn dann per Muskelkraft selbst

gewünscht, dass in diese Räume niemals

Stille einkehrt“, sagte dagegen

Martina Schön, „Kraftwerksseniorin“

und stellvertretende Vorstandsvorsitzende

des Forums Rathenau in der

Schaltwarte des Industriedenkmals

bei der Begrüßung der Gäste. Das sei

Dank des Einsatzes des Forums, der

„Kraftwerkssenioren“ und der Stadt

Gräfenhainichen nun gelungen.

In der Diskussion wurde die Bewohnbarkeit

der Erde schließlich aus

unterschiedlichen wissenschaftlichen

und gesellschaftlichen Perspektiven

beleuchtet. Für den künstlerischen

Höhepunkt des Abends sorgten „Les

Taupes“ um Philippe Quesne (Vivarium

Studio). Mit Farbnebel, elektrisierenden

Melodien, hypnotischen

Klängen und rauen Punkstimmen verwandelten

die vier riesigen Maulwürfe

das Kraftwerk in einen fantastischen

Ort. Sie warfen sich auf den Boden,

tanzten und tapsten schließlich zurück

auf die Bühne. Eine ebenso poetische

wie eigensinnige Performance.

Kinderfest war wieder voller Erfolg

verrühren.

Zum ersten Mal war das DRK mit seiner

Kindergruppe vertreten. Sie zeigten, was

in Notfällen und bei Unfällen zu tun

ist. Zur Erinnerung an das schöne Fest

konnten sich alle Teilnehmer ein Foto

mit und ohne Utensilien und Beigaben

anfertigen lassen. Die Fotobox hatte der

Fotograf Wichmann gesponsert. Für das

leibliche Wohl wurde farbige Zuckerwatte,

Popcorn, Kuchen, Torten, Würstchen

und Getränke angeboten.

Rund 800 Gäste haben das Kinderfest

besucht. Es war eine wunderbare

freundliche Stimmung auf dem Fest.

Menschen kamen ins Gespräch. 34 Helfer

und Helferinnen von der IG und ihre

Unterstützer haben ihr Bes tes gegeben,

damit das Fest gelingt. Wie immer waren

alle Angebote und Attraktionen für die

Kinder kostenfrei. Wir danken in diesem

Zusammenhang besonders den Firmen

Haustechnik-SK GmbH und Ihr Holzstück

und der Stadt Gräfenhainichen,

die das Fest finanziell sehr unterstützt

haben.

Renate Bauer

IG „offen. bunt. anders“ in der

Volkssolidarität Elbe-Mulde e.V.

Begehrt bei den Kleinsten war unter anderem die Eisenbahnfahrt.

Foto: privat


15. Juli 2026

Bauen & Wohnen

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

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Etappen. Nehmen Sie

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vor und arbeiten Sie diese nacheinander

ab.

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auch positiv auf unser Wohlbefinden

auswirken. Wer dauerhaft weniger

aufräumen muss, hat mehr Zeit für

die schönen Dinge im Leben.

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Tag der offenen Tür der Deutschen Rheuma-Liga in der Grünen Gasse

Gräfenhainichener Selbsthilfegruppe stellte sich vor

Am Tag der offenen Tür gab es auch eine Runde Sport mit Jens Müller.

Foto: (HäBo) Bebber

(Gräfenhainichen/HäBo/db). In diesem

Jahr konnte die Selbsthilfegruppe

(SHG) Gräfenhainichen der Deutschen

Rheuma-Liga ihren 35. Jahrestag der

Gründung feiern. Nun haben sie mit

einem Tag der offenen Tür den nächsten

Schritt gemacht, um so noch mehr

Betroffene zu ermutigen, sich vielleicht

ihrer Gruppe anzuschließen.

Mit dem Begriff Rheuma kann heutzutage

sicher jeder etwas anfangen. Jedoch

ist es nicht einfach eine Krankheit,

sondern der Sammelbegriff für über

100 verschiedene entzündliche und

degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Typisch sind dabei

chronische Schmerzen, Steifigkeit und

Schwellungen an Gelenken, Muskeln

oder Sehnen. In Deutschland leiden

schätzungsweise bis zu 20 Millionen

Menschen an einer Form von Rheuma.

Deshalb haben sich Betroffene oftmals

zu SHG zusammengefunden.

Eine solche gibt es auch in Gräfenhainichen,

deren Vorsitzende, Ute Engelhardt,

sagt: „Rheuma sucht man sich

nicht aus, das kommt einfach ungefragt

ins Leben spaziert.“ Schließlich gebe es

Tage, da fehlt einfach die Kraft. Genau

an solchen Tagen sei es wichtig zu wissen:

„Ich bin nicht allein“ – deshalb der

Tag der offenen Tür.

Wer den Weg in die Grüne Gasse – dort

trifft sich die Gruppe auch regelmäßig in

den Räumlichkeiten des GCC – auf sich

genommen hatte, erlebte keine medizinischen

Vorträge, sondern vielmehr eine

gemütliche Runde in der man sich bei

Ihr Partner für Kfz-Reparatur und Service in Gräfenhainichen

Kaffee und Kuchen austauschte und sogar

gemeinsam ein bisschen Sport trieb.

Eigens dafür gesellte sich Jens Müller

von „Slim-fit“ zur Runde und leitete ein

leichtes Training. Wer sich dabei dann

doch zu sehr verausgabt hatte, konnte

sich mit etwas Kartoffelsalat und einer

gegrillten Wurst wieder stärken. Aufgelockert

wurde der Nachmittag auch

durch die kleinen „Regentröpfchen“

aus der Evangelischen Kindertagesstätte

„Regenbogen“, die ihr Programm passenderweise

mit dem Lied „Ist das ein

schöner Tag“ begannen. Er sollte es bis

zum Ende bleiben – in der Hoffnung,

vielleicht bei einem der nächsten Treffen

wieder neue Gesichter begrüßen zu

können. Es erwartet diejenigen nicht

nur leichte Sportübungen, sondern

auch Referenten zu den verschiedensten

Themen. Die Gruppe trifft sich immer

am ersten Donnerstag im Monat ab 13

Uhr in Gräfenhainichens Grüner Gasse

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24 ALTES HANDWERK

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

(HäBo). Der Fingerhut ist klein, unscheinbar

und doch seit über zwei

Jahrtausenden ein treuer Helfer beim

Nähen. Was heute oft als beiläufiges

Zubehör im Nähkästchen liegt,

war über viele Jahrhunderte hinweg

ein unverzichtbares Werkzeug – und

Grundlage eines eigenen, hochspezialisierten

Handwerks. Seine Geschichte

reicht weit zurück: Schon in der

Antike schützte man die Finger beim

Nähen mit Drucksteinen, später nutzten

die Römer bronzene Fingerhüte

und sogenannte Nadelstößer. Die ältesten

in Europa erhaltenen Fingerhüte

mit flachem Kopf stammen aus dem

9. und 10. Jahrhundert und gehören in

die Zeit des Byzantinischen Reiches.

Kleine, rund geformte Fingerhüte gelangten

später aus Asien nach Europa

und verbreiteten sich rasch.

Der Ursprung des Fingerhuts liegt dennoch

im Dunkel der Geschichte. Eine

der frühesten schriftlichen Erwähnungen

findet sich im 12. Jahrhundert bei

der heiligen Hildegard von Bingen.

In einer von ihr zusammengestellten

Wortliste taucht der Begriff „vingerhuth“

auf. Diese Nennung zeigt, dass

der Fingerhut bereits im Hochmittelalter

ein geläufiger Alltagsgegenstand

gewesen sein muss, insbesondere im

Hänicher Bote

Bote

15. Juli 2026

August Reinhard stellt alte Berufe vor – Teil 64: Der Fingerhutmacher

Die Stufen der Herstellung eines getriebenen Metallfingerhuts im Jahr 1930

Ein Fingerhut aus Silber mit roten

Steinen

Umfeld textiler Handarbeit, die in

Klöstern wie in städtischen Haushalten

eine große Rolle spielte.

Archäologische Funde untermauern

diese Annahme eindrucksvoll. Ein besonders

anschauliches Beispiel ist ein

bronzener Fingerhut aus dem 14. Jahrhundert,

der auf der Burg Tannenberg

an der Bergstraße entdeckt wurde. Da

die Burg im Jahr 1399 zerstört wurde,

lässt sich das Alter des Fundstücks

relativ genau eingrenzen. Bemerkenswert

ist, wie sehr seine Form bereits

modernen Fingerhüten ähnelt. Die

typische, leicht gewölbte Gestalt mit

den eingearbeiteten Vertiefungen zum

sicheren Ansetzen der Nadel zeigt,

dass Funktion und Gestaltung schon

im Spätmittelalter weitgehend ausgereift

waren.

Mit dem wachsenden Bedarf an textilen

Erzeugnissen entwickelte sich

auch der Beruf des Fingerhutmachers

zu einem eigenständigen Handwerk.

Seine Bedeutung für den Alltag vergangener

Jahrhunderte wird heute

leicht unterschätzt. Kleidung wurde

nicht einfach gekauft und ersetzt,

sondern gepflegt, ausgebessert und

immer wieder neu angepasst. Nähen

gehörte zum täglichen Leben – und

damit auch der Fingerhut. Im 15. und

Ein hölzernes Nähetui aus dem 19.

Jahrhundert

16. Jahrhundert avancierte vor allem

die Reichsstadt Nürnberg zu einem

Zentrum der Fingerhutfabrikation.

Die dortigen Handwerker genossen

einen hervorragenden Ruf, ihre Produkte

wurden weit über die Stadtgrenzen

hinaus gehandelt.

In den Quellen erscheinen die Nürnberger

Fingerhutmacher, die man

„Fingerhüter“ nannte, erstmals im

Jahr 1462. Zunächst waren sie noch

dem Handwerk der Rothschmiede

zugeordnet, die für die Verarbeitung

von Buntmetallen zuständig waren.

Erst 1534 wurden sie als eigenständiges

Gewerbe anerkannt und erhielten

wenige Jahre später eine eigene Ordnung.

Die Organisation des Gewerbes war

streng geregelt. In der Stadtverfassung

Nürnbergs hatten die Zünfte nur

begrenzte Selbstständigkeit. Die Obrigkeit

wachte darüber, dass qualitativ

hochwertige Ware hergestellt wurde

und jeder Meister ein angemessenes

Auskommen hatte. Gleichzeitig wurden

technische Neuerungen mitunter

skeptisch betrachtet. Ein aufschlussreiches

Beispiel ist das Verbot eines

von einem Nürnberger Fingerhutmacher

erfundenen Drehrades im Jahr

1572. Man befürchtete, dass dessen

Einsatz den Wettbewerb unter den

Meistern zu stark verändern und einzelne

Handwerker bevorteilen könnte.

Gefertigt wurden Fingerhüte überwiegend

aus Messing oder Bronze.

Gegossene Stücke durften weiterhin

von den Rothgießern hergestellt werden,

während die Fingerhutmacher

getriebene Fingerhüte produzierten.

Der Arbeitsprozess war anspruchsvoll:

Das Metall wurde erhitzt, in

Form getrieben und anschließend mit

den charakteristischen Vertiefungen

versehen, die ein Abrutschen der Nadel

verhindern sollten. Häufig folgten

Verzierungen, Inschriften oder kleine

Ornamente. Fingerhüte waren keineswegs

immer schlichte Gebrauchsgegenstände.

Viele trugen Sprüche oder

Jahreszahlen und spiegelten damit

auch den Zeitgeist wider.

Die Ausbildung zum Fingerhutmacher

entsprach den Regeln des Zunftwesens.

Ein Lehrling trat bei einem

Meister ein und lernte über mehrere

Jahre Materialkunde, handwerkliche

Techniken und die Qualitätsmaßstäbe

des Gewerbes kennen. Nach der

Gesellenzeit konnte er, sofern er die

erforderlichen Mittel besaß und die

Zunftregeln erfüllte, selbst Meister

werden. Präzision und Ausdauer waren

unerlässlich, denn ein Fingerhut

musste exakt passen und zugleich widerstandsfähig

sein.

Neben den alltäglichen Gebrauchsformen

entstanden auch besonders

Ein Fingerhutmacher bei der Arbeit im

Jahr 1568

Fotos: Netzfunde

kunstvolle Exemplare aus Silber oder

vergoldetem Metall. Solche Stücke

dienten häufig als Geschenk oder hatten

repräsentativen Charakter. Ein berühmtes

Beispiel ist der große silberne

Fingerhutpokal, den die Nürnberger

Gewandschneider im Jahr 1586 stifteten.

Im 18. Jahrhundert geriet die Nürnberger

Vorrangstellung zunehmend

ins Wanken. Andere Regionen setzten

früher auf maschinelle Fertigung. Im

Raum Aachen wurden bereits wasserbetriebene

Maschinen eingesetzt, die

eine schnellere und kostengünstigere

Produktion ermöglichten. Auch politische

Einflüsse spielten eine Rolle:

Der Versuch Schwedens, durch Spionage

an das Produktionswissen zu

gelangen, sowie die von Kaiserin Maria

Theresia initiierte Gründung einer

Fingerhutherstellung in Lichtenwörth

um 1763 zeigen, wie begehrt dieses

handwerkliche Know-how war. Der

Legende nach wurden dafür Nürnberger

Meister heimlich in Strohwagen

aus der Stadt geschmuggelt.

Mit der Industrialisierung verlor das

traditionelle Fingerhutmacherhandwerk

schließlich an Bedeutung. Die

maschinelle Massenproduktion verdrängte

das kleingewerbliche Arbeiten.

Heute werden Fingerhüte überwiegend

industriell gefertigt, meist

aus Stahl und ohne aufwendigen

Schmuck. Und doch erzählt jedes

historische Exemplar von einer Zeit,

in der selbst ein so kleines Objekt

Ausdruck handwerklicher Kunstfertigkeit

war. Der Fingerhut steht damit

für die Spezialisierung und den Stolz

des Zunfthandwerks, das über Jahrhunderte

hinweg den Alltag der Menschen

prägte.


15. Juli 2026

Hänicher Bote

Bote

Zschornewitzer Ruderzentrum an der „Gurke“

ZRC-Sportler erfüllten sich einen langgehegten Wunsch

(Zschornewitz/HäBo/db). Seit vielen

Jahren ist der Zschornewitzer Ruderclub

(ZRC) im SV Turbine Zschornewitz

Ausrichter von mindestens zwei

großen Ruderregatten im Jahr. Einen

festen Platz in den Sportplänen der

zahlreichen Rudervereine aus Sachsen,

Sachsen-Anhalt und Brandenburg

haben dabei die Frühjahrsregatta und

die Landesmeisterschaften. Das wiederum

bedeutet, dass jährlich bis zu

1.000 Ruderinnen und Ruderer aller

Gudrun Krake wurde vom Präsidenten

des Ruderverbandes, Steffen Planer,

geehrt. Fotos: (HäBo) Bebber

Mitgliederversammlung des Vereins Dübener Heide

(Rösa/HäBo/ny). Der Verein Dübener

Heide besteht aus mehreren Ortsgruppen

(OG) und in diesem Jahr fungierte

die OG Rösa als Gastgeber für die

Frühjahrs-Mitgliederversammlung.

Das Treffen fand im idyllischen Gutspark

statt und die rund 70 Teilnehmer

fühlten sich bei herrlichstem Wetter

im Freien sichtlich wohl. Dabei war es

dem Vorsitzenden Axel Mitzka eine

besondere Freude, Ehrenmitglied Herbert

Meyer begrüßen zu dürfen. Nach

dem offiziellen Teil und gemütlicher

Kaffeerunde mit Informationsaustausch,

nutzten einige die Möglichkeit,

den entzückenden Gutspark bei einem

Rundgang zu erkunden.

Ehrungen und Auszeichnungen

Viele Vereinsmitglieder sind auch begeisterte

Wanderer. Beim Absolvieren

vieler Kilometer im Jahr bekommen

die Akteure Wandernadeln in Bronze,

Silber oder Gold vom Deutschen Wanderverein.

Alle Personen aufzuzählen,

wäre an dieser Stelle müßig. Aber der

Spitzenreiter Joachim Brinkel aus Bad

Düben sollte nicht unerwähnt bleiben,

denn er erhielt nun die Wandernadel in

Gold zum zwölften Mal. Andere Namen

sind beispielsweise Ellen Männel

aus Torgau, Petra und Michael Matthäi

aus Bad Düben und Karl-Heinz Glaser

von der OG Rösa.

Tag des Wanderns war gut besucht

Kürzlich fand in Rösa der Tag des

Wanderns in der Dübener Heide statt,

der laut Aussage von Gudrun Engler

Altersklassen zusammen mit anderen

Gästen am Zschornewitzer See gegenüber

dem Ruderzentrum zu Gast

sind, um im sportlichen Wettstreit um

die besten Platzierungen zu kämpfen.

Trotz aller optimaler Bedingungen gab

es etwas, was den ZRC als Veranstalter

dieser Wettkämpfe nicht zufriedenstellen

konnte. Für die Regatten mussten

nämlich immer wieder mobile Toiletten

verschiedenster Art angemietet

werden. Diese wiederum entsprachen

nicht in jedem Fall den hygienischen

Standards bei Großveranstaltungen

und verursachte zudem immer wieder

finanzielle Belastungen. Deshalb war

schnell das Projekt Sanitärcontainer

geboren, was zwar ebenfalls einen

finanziellen Kraftakt darstellte, dieser

war jedoch nur einmaliger Natur.

Pünktlich zu den diesjährigen Landesmeisterschaften

konnte die Umsetzung

des Projektes nicht nur vermeldet,

sondern gleich seiner Nutzung übergeben

werden. Zwei Jahre nach dem

Stellen eines Förderantrags war der

Wunsch des Ruderclubs nun endlich

erfüllt. Bei der offiziellen Übergabe

AUS DER REGION

Wandernadeln bei herrlichstem Wetter im Gutspark übergeben

Axel Mitzka (l.) und Gudrun Engler (r.) mit den beiden Vereinsfreunden Karl-Heinz

Glaser (2. v. l., OG Rösa) und Joachim Brinkel (OG Bad Düben)

Foto: (HäBo) Nyari

sehr gut besucht war. Die Teilnehmer

am Aktionstag kamen aus allen Teilen

des Naturparks und es erfreuten zwei

angebotene geführte Wanderungen am

Vormittag. Außerdem beteiligten sich

acht Vereinsfreunde am Sächsischen

Wandertag und lobten das toporganisierte

Fest mit 30 geführten Wanderungen

in Großenhain.

Neue Ortsgruppe in Hohenlubast

wächst

In unserer vergangenen Ausgabe

berichteten wir darüber, dass im Mai

fünf Personen in Hohenlubast eine

neue Ortsgruppe des Heidevereins

gründeten. Thomas Schwarzbrunn

berichtete den Anwesenden von schnellem

Wachstum, denn schon jetzt sind

15 Mitglieder aktiv. Es gibt eine enge

bedankte sich der ZRC-Vorsitzende

Thomas Renner bei Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico Schilling für

seine unkomplizierte Unterstützung

bei der Umsetzung des Projektes. Der

wiederum hatte mit zwei Packungen

Toilettenpapier ein äußerst praktisches

Geschenk mitgebracht.

Aber auch Steffen Planer, Präsident

des Ruderverbands Sachsen-Anhalts,

hatte eine Überraschung im Gepäck:

Zusammenarbeit mit der benachbarten

OG Schköna. Am Samstag (18.07.) lädt

die neue OG zu einer Rundwanderung

ein.

„Teufelsstein-Strolche“ sehr aktiv

Zu den aktivsten Ortsgruppen des Heidevereins

zählt zweifelsohne Schköna,

die den Namen „Teufelsstein-Strolche“

trägt. Es gibt monatliche Treffen und es

werden verschiedene Veranstaltungen

organisiert. Es wird viel mit Kindern

unternommen, wie kreatives Gestalten,

basteln, Besuch des NaturparkHauses,

Naturbeobachtungen im Schlosspark,

Baumpflanzaktion am Jösigk, Besuch

der Sckönaer Bücherstube im Dorfgemeinschaftshaus.

In Kürze steht eine

gemeinsame Kremserfahrt auf dem

Programm.

25

Bürgermeister Enrico Schilling hatte ein ganz praktisches Geschenk mitgebracht...

Er ehrte die Zschornewitzerin Gudrun

Krake mit der Goldenen Ehrennadel

des Ruderverbands. Viele Jahre war

sie unter anderem als Trainerin und

langjährige Schatzmeisterin im Verein

aktiv. Das war es dann aber auch

schon mit den Feierlichkeiten, denn es

warteten an diesem Tag noch zahlreiche

Rennen – gleichermaßen auf die

Aktiven wie auch auf den Veranstalter

mit seinen vielen Helfern.

Schlaitz und der Dorfbackofen

Die Schlaitzer Ortsgruppe hat stattliche

30 Mitglieder. Das ist eine ordentliche

Zahl. Wie zu erfahren ist, gibt es zehn

Treffen im Jahr mit unterschiedlichen

Aktivitäten. Doch das Hauptaugenmerk

liegt bei den Schlaitzern bei ihrem

Dorfbackofen, der mehrmals im Jahr

betrieben wird.

Ortschronisten treffen sich

regelmäßig

Ellen Männel berichtete vom letzten

Ortschronistentreffen, als sich 25

Personen aus allen Himmelsrichtungen

einfanden. Am Tag der offenen

Tür am 24. April öffneten außerdem

zwölf Chronisten aus verschiedenen

Orten ihre Archive für interessiertes

Publikum. Des Weiteren wurde informiert,

dass in Tornau Chroniken

professionell gescannt und digitalisiert

und bei Bedarf auch kopiert werden,

was bereits zahlreiche Orte dankend

angenommen haben. Zu den Ortschronistentreffen

können sich auch gern

Hobbyheimatforscher melden und ihr

Wissen austauschen. Das Nächste ist

im Oktober geplant.

In Kürze

Der Beitrag für eine einfache Mitgliedschaft

im Verein Dübener Heide

erhöht sich ab 2027 auf 36 Euro. Am

9. September findet die nächste Heiderundfahrt

statt. Es sind noch Plätze frei.

In Kürze startet ein neues Ausschilderungsprojekt

für den anhaltischen Teil

der Dübener Heide.


26 VOM SPORTGESCHEHEN

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Das

Paul-Gerhardt-Gymnasium (PGG)

nahm in diesem Jahr mit einer weiblichen

U18-Fußballmannschaft erfolgreich

am Wettbewerb „Jugend trainiert

für Olympia“ (JtfO) teil. Dieser Wettbewerb

ist der größte Schulsportwettbewerb

der Welt. In Sachsen-Anhalt wird

er vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt

veranstaltet, vom Landesschulamt

Sachsen-Anhalt koordiniert und in enger

Zusammenarbeit mit dem Landessportbund

Sachsen-Anhalt durchgeführt. Um

ins Landesfinale zu gelangen, muss die

Schulmannschaft als Sieger aus einem

Regionalausscheid hervorgehen. Die

siegreichen Teams der Landesfinals

wiederum qualifizieren sich direkt für

die großen Bundesfinals in Berlin.

Dieses blieb der Mannschaft des PGG

Fußball: 9. Feriencamp beim VfB Gräfenhainichen

Dieses Jahr war der FC Bayern

München zu Gast im Sportforum

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Pünktlich

mit dem Start der Sommerferien

öffneten sich wieder die Tore zum

Gräfenhainichener Sportforum. Dabei

stand nicht etwa schon wieder ein Spiel

einer der zahlreichen Mannschaften

des Vereins an, vielmehr waren die

Hänicher Kicker erneut Partnerverein

für eine renommierte Fußballschule.

Der VfB hat mit solchen Ferienveranstaltungen

in der Vergangenheit nicht

nur reichlich Erfahrungen sammeln

können, sondern sich damit auch einen

guten Ruf bei den Fußballschulen erarbeitet.

Schließlich ist es nach Borussia

Dortmund (2017, 2018 und 2022), Real

Madrid (2020), Dynamo Dresden

(2023), RB Leipzig (2024) und Borussia

Mönchengladbach (2025) nun mit dem

Fußballcamp des FC Bayern München

schon das 9. Feriencamp, für das der

VfB als Partner zur Verfügung steht.

Natürlich waren auch hierfür wie schon

in den Jahren zuvor die 80 Plätze umgehend

verkauft, sodass erneut die Teilnehmerzahl

auf 100 aufgestockt wurde.

Der Bedarf war dennoch viel größer.

Nun also war endlich die Zeit gekommen

und die jungen Kicker standen

ausgestattet mit Ball, Trikot, Hose und

Stutzen von Adidas, versehen mit dem

In Gruppen aufgeteilt gab es schon am

ersten Tag die ersten Trainingseinheiten.

Foto: (HäBo) Bebber

zwar verwehrt, aber trotzdem war Gräfenhainichens

Trainer Uwe Schmidt

zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die

Vereinslogo des deutschen Rekordmeisters,

auf dem Rasen. Am Rand des

Platzes standen natürlich wieder viele

Angehörige der Kinder und wollten zusehen,

wie ihr Kind oder Enkel die erste

Trainingseinheit absolviert. Da strahlten

bei manchem Papa regelrecht die Augen,

denn sein Kind durfte nun das erleben,

wovon er früher geträumt hat.

Die weiteste Anreise zum Fußballcamp

des FCB hatte diesmal ein Junge aus

Essen. Auch er durfte in der ganzen

Woche des Camps nach professionellen

FC-Bayern-Prinzipien trainieren. In

den Trainingseinheiten wurde es den

Kindern ermöglicht, die Philosophie

des erfolgreichsten Fußballvereins in

Deutschland selbst hautnah kennenzulernen

und mitzuerleben. Die dabei

vermittelten Inhalte richteten sich nach

der Philosophie des FCB. Was streng

klingt, machte den Kids in den Altersklassen

U10 bis U15 jedoch sichtlich

Spaß. Nachdem es noch ein Gruppenbild

gab, ging es dann auch schon los mit

den ersten Übungen am Ball. Vielleicht

träumte ja dabei schon der ein oder andere

junge Spieler insgeheim von einer

Profikarriere.

Damit diese Camps immer wieder zu einem

Erlebnis der jungen Talente werden,

bedarf es vieler zahlreicher Helfer und

Unterstützer. „Ein besonderer Dank geht

an Helfer und Sponsoren, allen voran

die Stadt Gräfenhainichen und natürlich

unserem Vereinsvorstand, die durch ihr

Engagement immer wieder den Weg für

solche Events geebnet haben!“, lobte

Sirko Hille, Verantwortlicher für diese

Sportveranstaltung. Er ist nicht nur

derjenige, der damals die Idee für diese

Fußballcamps hatte, sondern auch einer,

der dafür immer wieder einen Teil seines

Jahresurlaubs dafür opfert.

Hänicher Bote

Mädels haben hier unter erschwerten

Bedingungen gespielt, da sie nur mit

einer Auswechselspielerin antreten

konnten.“ Eine Spielerin war kurzfristig

erkrankt und die andere hatte keine

Freigabe von ihrem Verein RB Leipzig

bekommen.

So fuhren nur acht Spielerinnen zusammen

mit ihrem Trainer und der als Betreuerin

fungierenden Schulsozialarbeiterin

Ina Abidi-Kirchner bei herrlichstem

Sommerwetter zum Landesfinale.

Dort trafen die Mädels gleich im ersten

Spiel – es wurden immer zweimal zehn

Minuten gespielt – auf die Magdeburger

Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“.

Hier verpasste das PGG jedoch

einen optimalen Turniereinstand und

musste eine deutliche 0:3-Niederlage

hinnehmen. Umso besser lief es danach

im zweiten Spiel gegen das Goethe-

Gymnasium Weißenfels, welches mit 1:0

Bote

Fußball: „Jugend trainiert für Olympia“

PGG-Mädchen holten starken dritten Platz im Landesfinale

Foto: (HäBo) Bebber

Die Mannschaft des Paul-Gerhardt-

Gymnasiums belegte den dritten Platz

beim Landesfinale von „Jugend trainiert

für Olympia“.

(Ettlingen/Gräfenhainichen/HäBo/

db). „Es hat unwahrscheinlich Spaß gemacht“,

berichtete Schachspieler Uwe

Kurth vom VfL Gräfenhainichen vom

Ausflug am 27. Juni mit vier weiteren

Vereinsmitgliedern nach Ettlingen. Die

eingefleischten Experten des königlichen

Spiels wissen natürlich sofort, was

an diesem Tag in Baden-Württemberg

anstand. In der dortigen Schlossgartenhalle

wurde nämlich die 42. Deutsche

Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach

ausgespielt.

Da die Erst- und Zweitplatzierten der

Landesmeisterschaft im Blitzschach

nicht antreten konnten, bekam der

VfL als Dritter angeboten, Sachsen-

Anhalt auf Bundesebene zu vertreten.

„Für uns als Verein war das wohl das

größte Erlebnis“, ist sich Kurth sicher.

Das Schwierige oder gerade deswegen

auch Interessante bei solch einer Partie

ist, dass je Spieler nur drei Minuten

Bedenkzeit plus zwei Sekunden je Zug

zur Verfügung stehen.

Bei der Meis terschaft, welche pünktlich

11.30 Uhr begann, hatte Gräfenhainichen

dann sogar einen recht hoffnungsvollen

Auftakt, da Steffen Michel gleich

seine erste Partie gegen den internationalen

Meister und ehemaligen Nummer

15. Juli 2026

gewonnen wurde. Den goldenen Treffer

erzielte Josephine Janocha schon in der

ersten Halbzeit.

Hatte die Mannschaft des PGG zwischen

den ersten beiden Spielen noch

eine Pause von einer Stunde, mussten

sie das dritte Spiel unmittelbar nach dem

zweiten bestreiten. „Das ist eigentlich

ein Unding“, monierte Schmidt, konnte

es aber auch nicht ändern. Umso erfreulicher

war dann, dass Emma Arendt die

Mannschaft des Geschwister-Scholl-

Gymnasiums Magdeburg mit ihrem Tor

zur 1:0-Führung überraschen konnte.

Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg

reichte und das Spiel noch 3:1 verloren

ging, überwog bei der Mannschaft trotzdem

die Zufriedenheit.

PGG: Laura Hanke, Adele Heinrich,

Josephine Janocha, Slata Bergmann,

Luise Weise, Emma Arendt, Jenny

Schirrmeister, Martha Kilz

Blitzschach: 42. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

„Wohl größtes Erlebnis“ für den VfL

Ingolf Hintzsche, Uwe Kurth, Wassyl Iwantschuk, Steffen Michel, Marco Schubert

und Frank Dubbratz (v. l.) nach den Deutschen Meisterschaften Foto: privat

2 der Welt, Wassyl Iwantschuk, siegreich

gestalten konnte. Schnell zeichnete

sich aber auch ab, dass es für die

Brettspieler aus Gräfenhainichen nichts

zu gewinnen gab. Zwar konnten Ingolf

Hintzsche, Marco Schubert, Uwe Kurth

und Frank Dubbratz jeweils eine Partie

gegen einen Internationalen Meister

gewinnen, aber ansonsten wollte nicht

viel gelingen. Ihr Mannschaftskollege

Frank Dubbratz war dann mit seinen

4,5 erspielten Punkten – das sind vier

Siege und ein Unentschieden – der

erfolgreichste Spieler der Gräfenhainicher

Mannschaft.

Am Ende sei mit dem 25. Platz bei der

erstmaligen Teilnahme das Minimalziel

erreicht worden, verriet Kurth.

Jeder der fünf Spieler konnte 20 Spiele

absolvieren und vor allem viel Spaß

haben.

Auch wenn die insgesamt knapp 20.000

Euro Siegprämien sowie für die Brettbesten

an den Brettern 1 bis 4 jeweils

100 Euro an andere gingen, für die

Gräfenhainichener wird es ein bleibendes

Erlebnis bleiben. Jetzt heißt es

nämlich, sich auf die anstehende Saison

in der Landesliga vorzubereiten. Am

1. Spieltag (20.09.) will man möglichst

beim 1. SC Anhalt zu bestehen.


15. Juli 2026

Zschornewitzer Ruderclub

Hänicher Bote

Bote

Andrea Senst ist seit 15 Jahren hauptamtliche Trainerin

(Zschornewitz/HäBo/db). Jeder,

der schon einmal im Zschornewitzer

Ruderzentrum war, ist ihr durchaus

auch begegnet. Schließlich zählt sie

wie viele andere mittlerweile zum

Inventar. Gemeint ist Andrea Senst,

hauptamtliche Trainerin im Ruderzentrum.

In diesem Jahr feiert sie ein

kleines Jubiläum, denn sie kann im

August auf 15 Jahre Trainertätigkeit

zurückblicken. Genaugenommen

stimmt das aber nicht, denn Trainerin

ist sie schon viel länger. „Trainerin

bin ich seit meinem 18. Lebensjahr“,

verrät sie und erklärt „2011 wurde mir

angeboten, mein Hobby zum Beruf zu

machen und hier in Zschornewitz als

hauptamtliche Trainerin zu arbeiten.“

Schon als Kind hat sie noch in Möhlau

im Kindersport mit dem Rudern angefangen.

Dann kam ein Jahr Pause und

nach dem Wechsel des Vereins von

Möhlau nach Zschornewitz hat sie

wieder angefangen mit dem Rudern.

Auf die Frage nach ihrem erlernten

Beruf sagt Andrea Senst mit Stolz in

der Stimme: „Kraftwerker“. Nachdem

dann das Kraftwerk vom Netz ging,

Im Zschornewitzer Ruderzentrum nicht

wegzudenken: Andrea Senst

Foto: (HäBo) Bebber

konnte sie natürlich nicht mehr ihren

Beruf als Maschinistin für Wärmekraftwerke

ausüben und absolvierte

eine Umschulung zum Garten- und

Landschaftsgestalter. Danach der

Wechsel zu „Füngers Feinkost“, wo sie

2011 wieder ausstieg. Es folgte die Ausbildung

zum Trainerschein B für den

Start in die neue Tätigkeit als Trainerin.

Diese Arbeit bezeichnet Senst als sehr

vielseitig. Da ihr das handwerkliche

liegt, führt sie die kleinen Reparaturen

an den Booten bis hin zum Lackieren

der reparierten Boote selbst aus. Aber

auch vor anderen Kleinreparaturen

im Ruderzentrum scheut sich die

Trainerin nicht. Im Vordergrund steht

aber immer wieder der Sport und

dort zählen nun mal in erster Linie

Erfolge. Deshalb freut sie sich über

eine bisher ganz ordentliche Saison.

Fünf Landesmeistertitel, neun zweite

und acht dritte Plätze stehen da schon

auf der Ergebnisliste der diesjährigen

Landesmeisterschaften.

Von den Siegern hatten sich sogar mit

Nele Gerhart (AK 14) im Doppelvierer

zusammen mit dem Goitzsche-

Ruderclub Bitterfeld (GRCB) sowie

Maximilian Kwiatkowski und Mattis

Henze (AK 13) als Leichtgewichtmeister

im Doppelzweier gleich drei ihrer

Schützlinge für den Bundeswettbewerb

in Münster qualifiziert. Dort

gewann Nele Gerhart mit ihrem Team

vom GRCB bei der Langstrecke von

3.000 Meter Gold in ihrer Altersklasse

ZSCHORNEWITZER RUDERCLUB

Rudern: 36. Landesmeisterschaften in Zschornewitz

22-mal Edelmetall: Das intensive Training zahlte sich aus

27

und bei der Bundesregatta über 1.000

Meter wurden sie Vizemeisterin im

Mädchen-Doppelvierer mit Steuermann

(AK 14) als zweitschnellstes

Boot Deutschlands. Mattis Henze

und Maximilian Kwiatkowski beim

wurden beim Bundeswettbewerb im

Doppelzweier (AK 13) im Leichtgewicht

zur Langstrecke Zweiter in

ihrer Altersklasse. Beim allgemeinen

Sportwettkampf (ASW) gewannen sie

ebenfalls Silber und gewannen in ihrer

Altersklasse bei der Bundesregatta

über 1.000 Meter. Die Ruderjugend

von Sachsen-Anhalt konnte damit sogar

den Gesamt-Pokal der Deutschen

Ruderjugend gewinnen, ebenso wie

den Pokal auf der Langstrecke und der

Bundesregatta.

Was in diesem Jahr den Erfolg noch

abrunden dürfte, sind die zwei Delegierungen

zu den Sportschulen. „Seit

langem haben wir wieder mal zwei

Delegierungen vorzuweisen“, freut

sich Senst. Nele Gerhart wechselt

zum SC Magdeburg und Niclas Adler

geht ab dem neuen Schuljahr auf die

Sportschule Halle.

Sowohl die Masters als auch die Junioren konnten bei den Landesmeisterschaften auf ganzer Linie überzeugen.

(Zschornewitz/HäBo). Die 36. Landesmeisterschaft

im Rudern am 13.

und 14. Juni stellte die teilnehmenden

16 Vereine vor besondere Herausforderungen.

Bei regnerischem Wetter,

böigem Wind und kühlen Temperaturen

verlangten die Rennen den Sportlerinnen

und Sportlern alles ab und

machten die Regatta zu einer echten

Bewährungsprobe auf dem Wasser.

Der ZRC konnte sich unter diesen

schwierigen Bedingungen dennoch

hervorragend präsentieren und erzielte

ein starkes Gesamtergebnis. Insgesamt

erruderten die Athletinnen und

Athleten fünf Gold-, neun Silber- und

acht Bronzemedaillen und bewiesen

damit ihre Leistungsfähigkeit über alle

Altersklassen hinweg.

Für die jüngsten Teilnehmerinnen

und Teilnehmer der Altersklasse (AK)

11 war es der erste Wettkampfstart

überhaupt. Mit großem Einsatz, Mut

und Begeisterung sammelten sie

wertvolle Erfahrungen und zeigten

bereits vielversprechende Ansätze für

die Zukunft.

Besonders erfolgreich verliefen die

Rennen im Juniorenbereich. Sie überzeugten

mit starken Leistungen und

zahlreichen Podiumsplätzen. Hervorzuheben

wäre Lukas Renner mit drei

Goldmedaillen. Mattis Hentze und

Maximilian Kwiatkowski, die im Doppelzweier

der AK 13 im Leichtgewicht

eine herausragende Leistung zeigten,

konnten sich ebenfalls die Goldmedaille

sichern. Auch Nele Gerhart präsentierte

sich in ausgezeichneter Form.

Sie errang im Doppelvierer der AK 14

mit Steuermann gemeinsam mit ihrem

Team einen starken zweiten Platz und

damit die Silbermedaille. Ebenso

überzeugten die Masters-Männer,

insbesondere im Doppelvierer, mit

Erfahrung, Übersicht und Kampfgeist

und trugen maßgeblich zum positiven

Gesamtergebnis des ZRC bei.

Fotos: privat

Ein besonderer Erfolg für den Verein

ist die Qualifikation von Mattis Hentze,

Maximilian Kwiatkowski und Nele

Gerhart für den Bundeswettbewerb in

Münster. Diese Nominierungen unterstreichen

die erfolgreiche Nachwuchsarbeit

und die hohe Leistungsqualität

im ZRC.

Insgesamt blickt der ZRC auf ein

sportlich sehr erfolgreiches, wenn auch

wetterbedingt anspruchsvolles Meisterschafts-Wochenende

zurück. Die

gezeigten Leistungen lassen optimistisch

auf die kommenden Wettkämpfe

und den Bundeswettbewerb blicken.

Andrea Senst


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Neuer Standort für das Kreisarchiv

(Wittenberg/HäBo/db). Der Landkreis

Wittenberg konnte sein neues

Kreisarchiv nun endlich seiner Bestimmung

übergeben, musste bis zu

seiner Fertigstellung aber eine lange

Wegstrecke zurücklegen. Diese startete

schon im März 2021, also vor

fünf Jahren. Hier hatte der Kreistag

den Beschluss gefasst, das Kreisarchiv

in einem Neubau am Kurfürstenring

unterzubringen. Dafür wurden rund

7,6 Millionen Euro investiert, denn

das sandsteinfarbene Gebäude ist

weit mehr als ein herkömmliches

Aktenlager und deswegen sagte Landrat

Christian Tylsch (CDU) bei der

feierlichen Übergabe völlig zurecht:

„Wir übergeben heute nicht nur ein

Gebäude, sondern wir übergeben einen

Ort, an dem das Gedächtnis unseres

Landkreises bewahrt wird.“

So stecken in dem Neubau um einiges

mehr an Technik, als man ihm von

außen ansieht. Auch der Kreistagsvorsitzende

Enrico Schilling (CDU)

verwies darauf, dass in dem Neubau

mehr stecken würde als nur Regale

und Kartons. Wer vor einem Archiv

stehe, könne zunächst an eine große

Aufbewahrungsbox „oder Tupperdose“

denken. „Aber wie das bei einer

Aufbewahrungsbox immer so ist: Das

Wichtige ist der Inhalt.“

Drei Magazinbereiche bieten Platz für

mehr als 8.000 laufende Meter Archivmaterial.

Für die Wärmeversorgung

wurden 22 Erdsonden mit jeweils 100

Der nächste

erscheint am 19. August mit den

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7,6-Millionen-Euro-Bau wurde am Kurfürstenring eingeweiht

Metern Länge in die Erde eingebracht.

Auf dem Dach arbeitet dagegen eine

aus 164 Modulen bestehende Photovoltaikanlage.

Nach der offiziellen Einweihung zeigte

sich bei einem Rundgang, wie das

ganze Haus funktioniert. Dafür führte

die Archivleiterin Ines Kluge und ihr

Mitarbeiter die Anwesenden durch

Lesesaal, Magazine und historische

Bestände. Für den öffentlichen Bereich

ist vor allem der sogenannte Lesesaal

vorgesehen. Reiner Haseloff, Sachsen-

Anhalts ehemaliger Ministerpräsident,

lobte den Neubau als funktional und

ökologisch durchdacht. Der Standort

in der Nähe der Altstadt und der Verkehrsachsen

seien ebenfalls wichtig.

Man habe das Archiv nicht etwa an

den Rand verschoben, sondern einer

besonderen Fläche nun eine sinnvolle

Nutzung gegeben. Gut klimatisiert

und sicher verstaut lagern hinter der

hellen Fassade das, was nicht verloren

gehen darf. Das sind neben Bauakten

und Verwaltungsunterlagen auch historische

Zeitungen, Zeugnisse, Karten

und hunderte Jahre alte Bücher. Die

Magazinräume bleiben im Alltag aus

Sicherheits- und Datenschutzgründen

verschlossen. Im Verwaltungsarchiv

erklärt Mitarbeiter Benjamin Herter,

wie streng geregelt die Aufbewahrung

ist. Viele Unterlagen werden

grundsätzlich zehn Jahre lang gelagert,

aber es gäbe auch Ausnahmen.

Der imposante Neubau des Wittenberger Kreisarchivs befindet sich am Kurfürstenring.

Foto: (HäBo) Bebber

WIR ERLEDIGEN FÜR SIE:

• FENSTERREINIGUNG

• RAUMPFLEGE

• GRUNDREINIGUNG

• STEINREINIGUNG

• GRÜNPFLEGE

Stumpenfräsen

• VERSIEGLUNG VON

FUSSBÖDEN

• BAUENDREINIGUNG

Führerscheinunterlagen und Akten der

Jugendgerichtshilfe sowie des kinderund

jugendärztlichen Dienstes oder

aus dem Sozialbereich haben dagegen

andere Fristen. Aber auch das Vernichten

von Akten läuft nach bestimmten

Regeln. Im Januar wird jeweils geprüft,

was nach Ablauf der Fristen vernichtet

werden darf. Danach landen die Unterlagen

in abschließbaren Datenschutzcontainern.

Die E-Akte soll das dann

aber einmal langfristig ändern.

Der wohl wertvollste Bereich des

Archivs ist der mit dem historischen

Bestand. Dort lagern neben Schulunterlagen

und Abschlusszeugnissen von

Schulen ohne Rechtsnachfolger auch

Facharbeiterzeugnisse ehemaliger

Betriebe, Karten, Heimatkalender,

Gesetzesblätter, aber auch Zeitungen

der ehemaligen „Freiheit“, also der

jetzigen „Mitteldeutschen Zeitung“.

Wer künftig recherchieren möchte,

darf natürlich nicht selbst in den

Magazinen stöbern. Die Mitarbeiter

des Archivs prüfen zuerst, welche

Unterlagen vorhanden sind und stellen

sie dann im Lesesaal bereit. Dafür

benötigt man aber einen sogenannten

Begründungsantrag. Nachgewiesen

werden muss außerdem ein berechtigtes

Interesse, beispielsweise für wissenschaftliche,

private, journalistische

oder heimatgeschichtliche Forschung.

Geplant ist, dass das Archiv an vier

festen Tagen in der Woche für die

Öffentlichkeit geöffnet sein wird.

Reinigu

Sanieru

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