Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026
Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026 mit den gewerblichen Sonderthemen "Tipps für den Sommer" sowie "Bauen & Wohnen"
Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2026
mit den gewerblichen Sonderthemen "Tipps für den Sommer" sowie "Bauen & Wohnen"
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Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 13. Jahrgang | Nummer 7 | 15. Juli 2026
www.haenicher-bote.de
Hänicher
heimatverbunden l informativ kritischBote
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Seite 17
Bote
UNTER VIER AUGEN
„Eine Legende geht vom
Gelände“: Sport- und Geolehrer
Uwe Schmidt tritt
den wohlverdienten Ruhestand
an. Seite 18
VEREINSGRÜNDUNG
Wie zuletzt in Tornau und
Schköna hat sich auch im
Ortsteil Zschornewitz ein
Dorfverein gegründet. Wir
stellen ihn vor. Seite 3
Heute mit den
gewerblichen Sonderthemen
TIPPS FÜR DEN SOMMER
BAUEN UND WOHNEN
Gröberner See
Offizieller Startschuss am „Hänicher Südstrand“
13 Spaten sorgen hoffentlich für einen problemlosen Bauablauf. Foto: (HäBo) Bebber
(Gräfenhainichen/HäBo/db). „Nach
vielen Jahren des Wartens konnte
nun endlich das Baurecht geschaffen
werden, auch wenn das immer noch
bestehende Bergrecht über viele
Jahre hemmend gewirkt
hat. Ich freue
mich, dass wir nun
zusammengekommen
sind, um den
symbolischen Spatenstich
zu vollführen“,
begrüßte Bürgermeister
Enrico
Schilling die anwesenden Gäste und
Vertreter der an den Baumaßnahmen
beteiligten Unternehmen. Bevor der
Spatenstich vollzogen wurde, begrüßte
noch Ronny Meyer von der Blausee
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Wir hoffen, dass wir bis
Juli 2027 mit den Erschließungsarbeiten
samt Marina
und Steganlage fertig sind.
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GmbH als Eigentümer und Bauherr
die Anwesenden: „Wir freuen uns,
dass wir den Gröberner See nun auch
auf Gräfenhainicher Seite für die Öffentlichkeit
öffnen können. Nach wie
vor ist es aber immer
noch so, dass
uns das Bergrecht
behindert.“ Zum
Glück habe man
mit der LMBV
aber vereinbaren
können, dass die
Erschließungsmaßnahmen
jetzt schon durchgeführt
werden können.
Eingerahmt von zwei der bei den
nun am „Hänicher Südstrand“ des
Gröberner Sees folgenden Erschließungsarbeiten
eingesetzten Baggern
der Unternehmen STRABAG und
TUG wurde dann von Schilling und
Meyer der symbolische Spatenstich
zusammen mit Florian Müller von der
Deutschen Telekom Technik GmbH,
Oliver Faber von der STRABAG
AG, Andreas Nitschke, Johannes
Ronny Meyer (Blausee GmbH)
Schönknecht als stellvertretender
Ortsvorsteher, Tim Gebhardt (MIT-
NETZ Strom), Christoph Bolz als Geschäftsführer
der TUG, Bauamtsleiter
Sebastian Stiller, Kevin Walther (IHB
Lindschulte Ingenieurgesellschaft),
Christian Schmidt (Bauleiter TUG),
Ulrich Bertz vom gleichnamigen
Ingenieurbüro und Mathias Kolander
vom ZWAG vollzogen.
Ronny Meyer äußerte sich auch zur
geplanten Länge der Erschließungsarbeiten,
bei denen Medien, wie Wasser,
Abwasser und Strom sowie Gas
und Telefon, verlegt und die Straßen
errichtet werden. In dieser Zeit ist der
Rundweg von Gräfenhainichen aus gesehen
nur entgegen dem Uhrzeigersinn
in Richtung Gröbern nutzbar. Nur das
Stück von Mescheide bis Jösigkstraße
bleibt wegen der Bauarbeiten aus
Sicherheitsgründen gesperrt. Wenn
die Bauarbeiten durch und dann die
Absperrungen am Rundweg weg sind,
kann der Rundweg mit den sehr attraktiven
Strandbereichen wieder voll
genutzt werden.
Fortsetzung auf Seite 2
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2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
Gröberner See – Fortsetzung von Seite 1
Spatenstich am „Hänicher Südstrand“
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Meyer:
„Wir hoffen, dass wir bis Juli 2027
mit den Erschließungsarbeiten samt
Marina und Steganlage fertig sind.
Wenn dann das Bergrecht auf dem See
erloschen ist, können auch die ersten
Gebäude errichtet werden“.
Insgesamt gesehen zeigte sich Meyer
froh über den derzeitigen Stand der
Arbeiten. Vor allem der regen Bürgerbeteiligung
gewann er Positives ab,
gerade weil sich auch kritische Bürger
einbrachten, als der Bebauungsplan
auslag: „Das ist gut für so ein Projekt.
Man bekommt einen anderen Blickwinkel
und kann Fehler vermeiden.“
Wenn dann der See aus dem Bergrecht
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entlassen ist, können auch Häuser
gebaut werden. Geplant sind neben
40 Tiny Häuser und 13 Ferienhausgrundstücken
auch ein kleiner Weinberg
mit vier Winzerhäusern. Hinzu
kommen noch 24 Wohneinheiten für
dauerhaftes Wohnen hinzu, verriet
Ronny Meyer. Es soll dabei Mehrund
Einfamilienhauswohnen möglich
sein. Schilling hingegen versicherte
auch noch, dass „das Gebiet nach der
Fertigstellung frei zugänglich und
die Straßen öffentlich gewidmet sein
werden“. Schließlich solle das Projekt
soll von Jung bis Alt alle ansprechen,
vom Einheimischen bis zum Gast, der
in unsere Gegend kommt.
Aufkommende Fragen zum „Hänicher Südstrand“
Stadt ist nicht Eigentümerin der Flächen
Ronny Meyer von der Blausee GmbH,
hier beim Spatenstich am „Hänicher
Südstrand“ Foto: (HäBo) Bebber
(Gräfenhainichen/HäBo/db). In der
letzten Stadtratssitzung stellte Stadtrat
Steffen Eiling (AfD) bei dem in der
Tagesordnung vorgesehenen Punkt
für Anfragen der Stadträte die Frage
nach möglichen Kaufinteressenten am
„Hänicher Südstrand“, bei dem der
symbolische Spatenstich als offiziellen
Start der Baumaßnahmen vollzogen
wurde (siehe Seiten 1 und 2). In Beantwortung
der Frage verwies Bürgermeister
Enrico Schilling darauf,
dass die Stadt Gräfenhainichen dort
weder Grundstücke erschließt oder
sie verkauft. Dies erfolgt allein durch
einen privaten Investor, welches in
diesem Fall die Blausee GmbH ist. Ihr
gehört auch das Gelände. Blausee wird
die dafür vorgesehenen Grundstücke
dann auch selbst vermarkten.
Am Rande der Veranstaltung habe
Schilling jedoch von Ronny Meyer als
zuständigen Blausee-Verantwortlichen
erfahren, dass es schon vielerlei Anfragen
gegeben habe. Wie sich der
Kaufpreis entwickeln wird, kann zum
jetzigen Zeitpunkt allerdings noch
nicht gesagt werden kann, da noch
nicht genau absehbar ist, über wieviel
Quadratmeter genau die Grundstücke
verfügen werden und wann sie fertig
erschlossen sind. Meyer sei aber
auch überrascht gewesen, wie viele
Interessenten und Anfragen es aus
Gräfenhainichen und den umliegenden
Orten gegeben habe.
Abiturienten des Paul-Gerhardt-Gymnasiums
Traditioneller Handwagenumzug rollte durch Gräfenhainichen
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Es
ist in Gräfenhainichen eine lange
Tradition, dass die Abiturienten des
Paul-Gerhardt-Gymnasiums nach
bestandener Prüfung auf dem Handwagen
durch Gräfenhainichen gezogen
werden. „Andere Schulen feiern das
Abi mit einem Sektempfang, bei uns
gibt es den Handwagenumzug“, unterstrich
Schulleiterin Janet Rintelmann
das Festhalten an dem Ritual, um dann
auch gleich mal den Handwagen und
Der Jahrgangsbeste Pit Stockmann
führte den Umzug an und machte es
sich in seinem für ihn geschmückten
Handwagen bequem.
Fotos: (HäBo) Bebber
Die Straßen waren wieder dicht gefüllt, um den Umzug mitzuerleben.
seine Eigenschaften mit der Schulzeit
der Abiturienten zu vergleichen.
Deren Reise begann damals am 9. August
2018 mit ihrem ersten Schultag,
um nun ihren Abschluss zu finden.
Von den 50 Abiturienten, welche zu
den Prüfungen antraten, haben 46
das Abitur bestanden. Die Vier, die es
nicht schafften, haben vorgesorgt und
werden eine Ausbildung beginnen. Natürlich
gab es in diesem Abi-Jahrgang
wieder einen Jahrgangsbesten. Das ist
Pit Stockmann, der sein Abitur mit 1,0
bei einer Punktzahl von 824 abgelegt
hat. Ihm folgen zwei Mitschüler mit
jeweils einer 1,2 und einmal eine Abi-
Note von 1,4. Das macht insgesamt
einen Jahrgangsschnitt von 2,35 und
ist damit ein bisschen besser als im
letzten Jahr. „Ich würde mir wünschen,
einen Schnitt von 2,31 wie vor
zwei Jahren zu erreichen“, sagt die
Schulleiterin, um dann noch einen
draufzulegen: „Das Schönste wäre,
wenn wir irgendwann mal wieder bei
2,2 wären“.
Trotzdem überwog die Zufriedenheit,
denn in diesem Jahr habe man
mehr Schüler als in den letzten zwei
Jahren gehabt, die mit einer eins vor
dem Komma abgeschlossen haben.
Erstaunlicherweise haben diesmal
Schüler geschwächelt, von denen man
das so nicht erwartet hätte, meinte Rintelmann.
Sie schätzte aber auch ein,
dass in diesem Jahr sehr, sehr schwere
Prüfungen erstellt wurden. Insgesamt
gesehen sei es in diesem Jahr ein sehr
humorvoller und diskussionsfreudiger,
aber auch sehr netter und sympathischer
Jahrgang gewesen. Aber es gab
auch wieder einige kreative Köpfe,
die sich bei „Jugend forscht“ sehr gut
geschlagen haben. So konnten Marek
Swoboda und Sean Effenberger eine
App für Analysezwecke erstellen, mit
der sie als Sieger des Regionalwettbewerbes
am beim Landeswettbewerb
teilnahmen und dort den zweiten Platz
belegten.
Übrigens: Nach dem Handwagenumzug
durch Gräfenhainichen, welchen
traditionell der Jahrgangsbeste anführte,
hatten die Schüler der Klassen
9 bis 11 für die Zwölftklässler eine
Verabschiedung mit Musik, einem
Riesen-Buffet und Getränken vorbereitet.
Liebevoll wurde zuvor aber für
jeden Abiturienten ein eigener Handwagen
kreativ geschmückt und durch
Gräfenhainichen gezogen. Wieder auf
dem Schulhof angekommen, wurde
ein großes Schulfest gefeiert. Aber
auch für die kommenden Jahre werden
immer wieder Handwagen benötigt.
Wer also ein solches Gefährt zu Hause
stehen hat und es entbehren kann,
das Gymnasium und der Hausmeister
als Hüter des Schatzes würden sich
darüber freuen.
15. Juli 2026
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Stadtrat Gräfenhainichen
Nächste Sitzung noch
im Juli
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Vor
der Sommerpause kommt der Stadtrat
noch einmal am 28. Juli ab 18 Uhr im
Versammlungsraum (Wittenberger
Straße 67a) zu einer zusätzlich anberaumten
Sitzung zusammen. Eine
Stunde zuvor tagt in den gleichen
Räumlichkeiten der Haupt- und Vergabeausschuss
unter anderem zum Thema
Teilnahme am Bundesprogramm
„Anpassung urbaner und ländlicher
Räume an den Klimawandel“.
IMPRESSUM
Herausgeber:
Verlagshaus „Heide-Druck“
Neuhofstraße 22 –23
04849 Bad Düben
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603
E-Mail: info@heide-druck.com
Redaktion: Dietmar Bebber (db)
Kevin Phillipp (kp)
ViSdP: Alexander Schütz (as)
Layout: Anja Sambale
Anzeige: Sybille Spielbühler
Druck: MZ Druckerei, Halle
Erscheinungsweise:
einmal im Monat
mittwochs
Auflage: 9.200 Exemplare
kostenlos an die Haushalte
im Einzugsgebiet
Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter
Änderungen in Anzeige
und Redaktion übernimmt der Verlag
keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes
Material keine Haftung. In
Leserbriefen geäußerte Meinungen
müssen nicht mit jener der Redaktion
übereinstimmen.
Hänicher Bote
Bote
Umbesetzung im Bau- und Ordnungsausschuss
Auf Marek Pannicke folgt Katja Uhlig
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Stadtrat
Marek Pannicke aus Möhlau gehört
nicht mehr länger der Fraktion Die
Linke/SPD/Freie Wähler an, da er diese
auf eigenem Wunsch hin verlassen
hat. Als fraktionsloser Stadtrat kann
er gleichzeitig kein Mitglied eines
Ausschusses mehr sein. Da er aber für
seine bisherige Fraktion im Bau- und
Ordnungsausschusses saß, kann dieser
Platz nur von seiner „alten“ Fraktion
neubesetzt werden.
Die Fraktion Die Linke/SPD/Freie
Abrechnungen für die Windkraftanlagen
„Wir für Zschornewitz“
(Zschornewitz/HäBo/db). Nun hat es
also auch Zschornewitz getan. Nach
den Orten Schköna („Dorfleben“)
und Tornau („Dorfgemeinschaft
Tornau“) hat nun auch Zschornewitz
am 6. Juli einen neuen Verein aus der
Taufe gehoben. Der Verein wird laut
seiner Satzung den Namen „Wir für
Zschornewitz“ tragen. Dabei ist der
Name Programm, denn neben der
Heimatpflege hat man sich unter anderem
der Förderung des Denkmal- und
Naturschutzes sowie der Landschafts-
AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG
Wähler entsendet ab sofort Katja Uhlig
(FW) in den Bau- und Ordnungsausschuss
als stimmberechtigtes Mitglied.
Der Stadtrat stimmte dieser Umbesetzung
einstimmig zu, womit dem
Ausschuss neben dem Vorsitzenden
Stefan Oertel wieder sechs Ausschussmitglieder
und sechs sachkundige
Einwohner angehören.
Die nächste Ausschusssitzung ist
für den 25. August um 18 Uhr im
Vereins- und Versammlungsraum der
Wittenberger Straße geplant.
Schilling legte erste Zahlen offen
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Auf
Grund von Nachfragen in den zurückliegenden
Ausschusssitzungen
informierte Bürgermeister Enrico
Schilling zur Frage nach der Beteiligung
der Stadt aus den Gutschriften
für die Windkraftanlagen. Im
Gebiet der Stadt gibt es
vier Windkraftanlagen,
für die es entsprechende
Verträge
mit dem Betreiber gibt.
Darin ist auch festgehalten,
dass für jede
Anlage eine separate
Abrechnung und Berechnung
der Vergütung erfolgt,
da neben der Einspeisemenge auch
der Flächenanteil im 2,5-Kilometer-
Radius der Anlage in der betreffenden
Kommune relevant ist.
Daraus resultierten für den Zeitraum
Juni bis Dezember 2025 folgende
Berechnungen. Bei der Anlage 1
ergeben sich für die Stadt Gräfenhainichen
58,96 Prozent mit
einer Summe von 7.960,60
Euro. Bei der Anlage 2
sind es 61,42 Prozent
bei einer Summe von
7.817 Euro. Bei der
dritten Anlage ergibt
sich ein Stadtanteil
von 53,89 Prozent mit
6.976,27 Euro. Für die
4. Anlage ergibt das
7.598,33 Euro bei einem
Stadtanteil von 49,89 Prozent. Der
Abrechnungsbetrag für das Jahr 2025,
der im Jahr 2026 kassenwirksam wird,
betrug für die Stadt Gräfenhainichen
somit 30.352,20 Euro.
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Gräfenhainichener Ortsteil hat einen neuen Verein
und Denkmalpflege verschrieben.
Aber auch die Durchführung gesellschaftlicher
und heimatbezogener
Veranstaltungen, Maßnahmen zur
Ortsverschönerung und zur Verbesserung
des Ortsbildes sind einige wenige
Maßnahmen, um den Satzungszweck
auch zu verwirklichen.
Insgesamt haben sich 15 Zschornewitzer
am „Alten Bahnhof“ getroffen, um
letztendlich einstimmig den Verein
„Wir für Zschornewitz“ zu gründen.
Zum ersten Vorsitzenden wurde mit
den Stimmen aller Anwesenden Olaf
Költzsch bestimmt. Ihm zur Seite
steht Iris Jacobi als Stellvertreterin.
Die Verantwortung für die Finanzen
wird nach dem Willen der Vereinsmitglieder
Kerstin Höhnke übernehmen.
Zur Komplettierung des geschäftsführenden
Vorstandes wurde Annett
Willmann als Schriftführerin gewählt.
Dem erweiterten Vorstand gehören
noch Annett Kölsch, Mandy Busse
und Sven Würzburg als Beisitzer an.
Die Amtszeit beträgt jeweils ein Jahr.
Redaktionsschluss
für den nächsten HäBo ist der 13.08.,
Erscheinung der 19.08.
Sie trafen sich im „Alten Bahnhof“ und gründeten den Verein „Wir für Zschornewitz“.
Foto: (HäBo) Bebber
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Naturpark würdigt Engagement im Planungsprozess
Dübener Heide gemeinsam gestalten
(Dübener Heide/HäBo). Der Verein
Dübener Heide begrüßt die Entscheidung
der Regionalen Planungsgemeinschaft
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg, die
Vorranggebietsflächen Schmerz und
Pouch nicht weiter für die Windenergieplanung
zu verfolgen.
Naturparkleiter Thomas Klepel würdigt
in diesem Zusammenhang ausdrücklich
das langjährige und beharrliche Engagement
vieler Bürgerinnen und Bürger
aus der Dübener Heide, die sich aktiv
in den demokratischen Planungsprozess
eingebracht haben.
„Die Entscheidung zeigt, dass Beteiligung
wirkt. Viele Menschen haben sich
mit großem persönlichem Einsatz in
politische und planerische Prozesse eingebracht.
Dieses Engagement verdient
Anerkennung – unabhängig davon, ob
man jede einzelne Position teilt“, erklärt
Thomas Klepel.
Die beiden betroffenen Flächen liegen
innerhalb der Naturparkregion Dübener
Heide. Der Naturpark hatte sich im
Rahmen der Planungsverfahren bereits
fachlich positioniert und auf die besonderen
Anforderungen hingewiesen,
die sich aus dem Schutzstatus und den
Entwicklungszielen des Naturparks
ergeben.
„Nach unserer Auffassung stehen großflächige
Windenergieanlagen innerhalb
der Dübener Heide in einem erheblichen
Spannungsverhältnis zu den Schutz- und
Entwicklungszielen des Naturparks.
Die Naturparkverordnung verfolgt
unter anderem das Ziel, die Schönheit,
Eigenart und Vielfalt der Landschaft
zu bewahren. Gleichzeitig sollen die
ökologischen und wirtschaftlichen
Lebensbedingungen der Menschen in
der Region entwickelt werden. Diese
unterschiedlichen Anforderungen miteinander
in Einklang zu bringen, bleibt
eine zentrale Zukunftsaufgabe“, sagte
Klepel weiter.
„Die aktuelle Entscheidung ist für uns
zugleich Anlass, den Blick nach vorn zu
richten. Wir müssen in der Dübener Heide
stärker darüber sprechen, wofür wir
als Region stehen und welche Zukunft
wir gemeinsam gestalten wollen. Ein
Naturpark lebt nicht allein vom Schutz
wertvoller Landschaften, sondern auch
davon, dass Menschen Verantwortung
für ihre Heimat übernehmen und Entwicklung
aktiv gestalten.“
Der Naturpark Dübener Heide versteht
sich als länderübergreifende Modellregion
für nachhaltige Entwicklung.
Deshalb sieht er seine Aufgabe nicht
primär darin, Konflikte zu benennen,
sondern gemeinsam mit den Menschen
vor Ort tragfähige Zukunftslösungen für
ihre Heimat zu entwickeln.
„Die Herausforderungen, vor denen die
Dübener Heide steht, bleiben bestehen.
Umso wichtiger ist es, unterschiedliche
Interessen konstruktiv zusammenzuführen.
Ein Naturpark ist kein Verbotsraum,
sondern ein Gestaltungsraum. Die
Zukunft der Dübener Heide kann nur
im Diskurs entstehen“, betont Klepel.
Scherzecke
Scherzecke
Mit Blick auf die laufenden Planungen
in Sachsen wird der Naturpark seine
fachliche Arbeit fortsetzen und sich in
die entsprechenden Verfahren einbringen.
Der Naturpark Dübener Heide
wird sich auch künftig dafür einsetzen,
Naturschutz, Bildung, Erholung und
regionale Entwicklung in Einklang zu
bringen.
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(Gräfenhainichen/HäBo). Für die
bald neuen Erstklässler endet in den
nächsten Wochen ihre Kindergartenzeit.
In der Gräfenhainichener
Kirche St. Marien gab es daher für
die Vorschulkinder der evangelischen
Kindertagesstätten im Evangelischen
Kirchenkreis Wittenberg einen Abschiedsgottesdienst.
Anja Pfeifer-
Felber, Leiterin der evangelischen Kita
„Regenbogen“ in Gräfenhainichen,
plante diesen mit ihrem Team. „Für
euch Kinder beginnt eine spannende
Zeit, in der ihr weiter wachsen dürft“,
sagte sie zur Begrüßung. „Als Eltern
fragt man sich wahrscheinlich eher,
wo die Zeit geblieben ist.“
Die Zeit stand daher auch im Mittelpunkt
des Gottesdienstes. „Wir feiern
heute eine Zeit, die zu Ende geht, eine
Zeit, die beginnt und Gott als Geber
der Zeit“, sagte Pfeifer-Felber. Um
die Zeit darzustellen, hatten einige
Kinder der Kita „Regenbogen“ ein
Hänicher Bote
Bote
Verabschiedungsgottesdienst für Einschulungskinder
Wo ist nur die Zeit geblieben?
Theaterstück eingeübt, in dem alle
zwölf Monate vorgestellt wurden. Passend
dazu stimmten die Kita-Kinder
danach das Lied „Die Jahresuhr“ an,
auf der Gitarre begleitet von Diakon
Martin Besen. Dann war die Bühne
frei für die Einschüler: Die Gruppen
stellten sich nach ihren Kitas sortiert
vorne auf. Dort bekamen alle ein
kleines Geschenk, das aus einem
kleinen Blumenstrauß, einer Kette mit
selbstgemachtem Anhänger und einer
kleinen Tüte mit Stiften und einem
Ausmalbild bestand.
Zum Abschluss sprach der Gräfenhainicher
Pfarrer Lars Reinhardt ein
Gebet und einen Segen für die neuen
Schulkinder. Insgesamt 68 Vorschulkinder
aus den sieben evangelischen
Kindertagesstätten im Kirchenkreis
wurden so in ihre Schulzeit verabschiedet.
Andrea Schulze
Öffentlichkeitsarbeit
Evang. Kirchenkreis Wittenberg
Gräfenhainicher Carneval Club
Große Premiere beim Haus- und Hoffest
Rauchende Köpfe gab es diesmal beim Disco-Bingo.
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Alles
war für das diesjährige Haus- und
Hoffest im GCC-Vereinshaus in der
Grünen Gasse wie gewohnt angerichtet,
nur das Wetter wollte anfangs nicht
mitspielen. Geboten wurden neben
guter Unterhaltung eine Tombola und
eine Premiere. Gratis dazu gab es
wieder ausgelassene Partystimmung
beim traditionellen Fest, was für den
einen als Saisonabschluss und für den
anderen also Saisonauftakt herhalten
könnte. Egal wie, es lockte wieder
zahlreiche Besucher in das Domizil
des Gräfenhainicher Carneval Clubs.
Aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz
kommen, doch diesmal sorgten nicht
die dafür berühmt-berüchtigten Publikum-Spiele.
Vielmehr war diesmal
musikalisches Gehör mit entsprechendem
Wissen bei der großen Premiere
des „Disco-Bingos“ gefragt. Aber auch
hier lohnte sich die Teilnahme, auch
Foto: (HäBo) Bebber
wenn es keine Kreuzfahrt zu gewinnen
gab. Vielmehr hatten drei angesagte
Gastronomen aus Gräfenhainichen
jeweils einen Gutschein im Wert von
1.973 Cent zur Verfügung gestellt.
Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten
konnte dann doch die Glocke als
Zeichen des ers ten Bingos geläutet
werden. Dann war endlich der Knoten
geplatzt und alle Gutscheine gewonnen.
Nun blieb allen nur noch das
Feiern bis zum Abwinken.
Kaum waren die letzten Gläser geleert
und die letzten Fettbemmen verzehrt,
wartet als nächstes auch schon das Oktoberfest
auf die feierwütige Menge.
Dann heißt es wieder in alter Manier:
„O’zapft is!“ Dagegen dürfte dann
aber auch schon die Suche nach dem
neuen Regenten abgeschlossen sein.
Spätestens am 11.11. wird dann das
närrische Geheimnis um Prinz und
Prinzessin gelüftet.
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Was
tun, wenn man Wünsche hat, es fehlt
aber an dem nötigen Kleingeld, um
sich den Wunsch zu erfüllen? Nun,
man könnte zum Beispiel fragen und
hoffen, dass man unterstützt wird.
Oder aber man wird selbst aktiv und
veranstaltet einen Spendenlauf. Das
dachten sich auch die Kinder der
„Schule an der Lindenallee“ in Gräfenhainichen,
galt es doch das nötige
Geld für die „Mission Zoo Leipzig“
zu sammeln.
Also ging es auf den Sportplatz gegenüber
der Schule, um hier einen Spendenlauf
zu veranstalten. Dann holt
man sich noch Bürgermeister Enrico
Schilling als Verstärkung ins Team.
Der hatte die Aufgabe, die jungen
Leute entsprechend einzuheizen und
zum Laufen zu motivieren. Das hat
scheinbar funktioniert, denn immerhin
sind 1.860 Runden zusammengekommen.
Da eine Runde 400 Meter lang
ist, bewältigten die über 100 Schüler,
das Lehrerkollegium sowie Gäste eine
Gesamtstrecke von 744 Kilometer. Der
Lohn dafür waren stolze 1.300 Euro.
Heißt: Mission erfüllt.
AUS DER REGION
Spendenlauf der „Schule an der Lindenallee“
744 Kilometer für die Zoo-Mission
Unmittelbar nach dem Startschuss lag das Läuferfeld noch dicht zusammen.
Foto: (HäBo) Bebber
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5
Natürlich wurden auch die besten
Läufer ausgezeichnet. Der Beste von
jeder Klasse bekam sogar einen Pokal
überreicht. Und der Beste von den
Besten war an diesem Tag Antony
Schüler aus der 8. Klasse, denn er
war mit 31 Runden der Erfolgreichste.
Um solche Leistungen zu erreichen,
benötigt man auch die entsprechende
Hilfe. So unterstützte der Edeka-Markt
die Teilnehmer mit reichlich Obst,
während die Esso-Tankstelle für jeden
Teilnehmer eine Bockwurst spendierte.
Für die, die mehr auf etwas Süßes
stehen, lieferte Wikana die nötigen
Kekse, Und damit keiner verdurstete,
lieferte der Essensanbieter der Schule,
die Flämingland Freizeit- Touristik
GmbH Cobbelsdorf, reichlich Wasser.
Um für die Schüler in jedem Jahr ein
Highlight zu schaffen, wird es auch im
nächsten Jahr wieder eine neue Mission
geben. Dann aber sollen die Schüler
sich selbst um die „Runden-Sponsoren“
kümmern. „Natürlich werden wir die
Schüler dabei unterstützen“, versichert
Schulleiterin Katja Dorber, die sich
auch noch einmal bei allen Unterstützern
und Sponsoren bedanken wollte.
Unsere Leistungen
rund ums Wohnmobil:
• Wartung / Inspektion
• Haupt- und
Abgasuntersuchung
• Gasprüfung
• Wäsche
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• Unterbodenschutz
6 AUS DER REGION
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
Neues Serviceportal im Landkreis Wittenberg
Behördengänge von zu Hause aus und das zu jeder Zeit
(Wittenberg/HäBo/db). Behördengänge
sind oft mit Geduld und Zeit
verbunden, die man ja eigentlich gar
nicht hat. Hat man den entsprechenden
Mitarbeiter endlich erreicht, dann fehlt
nicht selten noch das eine oder andere
Dokument. Das dürfte im günstigsten
Fall bald der Vergangenheit angehören,
denn schon 2019 begann der
Landkreis die digitale Aktenführung
einzuführen. Nur ein Jahr später ging
das Serviceportal online. Mittlerweile
sind schon über 100 Onlinedienste
verfügbar und nutzbar.
Schritt für Schritt folgen weitere
Verbesserungen und so kann zum
Beispiel schon seit 2021 die Terminvereinbarung
online von zu Hause aus
erfahren. Schon ein Jahr vorher wurde
BundID angebunden. Die BundID ist
das zentrale Nutzerkonto für Bürger
in Deutschland, um Behördengänge
online zu erledigen. Sie dient als digitaler
Ausweis, mit dem man sich bei
Online-Anträgen (z. B. Elterngeld)
identifizieren und vorausgefüllte Formulare
nutzen kann. Zudem besitzt sie
Länderübergreifende Zusammenarbeit und LEADER-Förderung im Mittelpunkt
Staatssekretär Rüdiger Malter besuchte die Dübener Heide
(Tornau/Dübener Heide/HäBo).
Ob neue Treffpunkte, touristische
Angebote oder Projekte für Natur,
Kultur und Gemeinschaft – hinter
vielen Vorhaben in der Dübener Heide
steckt das europäische LEADER-
Programm. Wie dieser Ansatz vor Ort
wirkt, erlebte Staatssekretär Rüdiger
Malter bei seinem Besuch der Lokalen
Aktionsgruppe (LAG) Dübener
Heide Sachsen-Anhalt. Im Rahmen
seiner regelmäßigen Bereisungen der
LEADER-Gebiete in Sachsen-Anhalt
tauschte er sich mit den Akteurinnen
und Akteuren über die Besonderheiten
der länderübergreifenden Zusammenarbeit
sowie über mehr als 20 Jahre
Regionalmanagement in der Dübener
Heide aus.
Den Auftakt bildete ein gemeinsamer
Termin an der Bibersäule in Tornau.
Sie markiert die Landesgrenze zwischen
Sachsen und Sachsen-Anhalt
und steht sinnbildlich für das, was
die Dübener Heide seit vielen Jahren
auszeichnet: Zusammenarbeit über
Verwaltungsgrenzen hinweg. Als anerkannte
LEADER-Gebiete arbeiten
die beiden Lokalen Aktionsgruppen
in Sachsen und Sachsen-Anhalt eng
zusammen und setzen gemeinsame
Projekte für die Dübener Heide um.
Thomas Klepel, Naturparkleiter
und Vorsitzender der LAG Dübener
Heide Sachsen-Anhalt, erläuterte die
Besonderheiten der Zusammenarbeit:
„Die Dübener Heide lebt vom Mitei-
Landrat Christian Tylsch und Claudia Thiele aus der Stabsstelle Digitalisierung
präsentieren die Möglichkeiten des Serviceportals. Foto: (HäBo) Bebber
ein sicheres Postfach für den Empfang
von Behördenbescheiden.
Der wohl größte Schritt erfolgte
2022, als der Landkreis Wittenberg
in Sachsen-Anhalt der erste mit der
digitalen Baugenehmigung war. Ob
den Sperrmüll online anmelden oder
die Onlinedienste in der Fahrerlaubnisbehörde
– alles kann mittlerweile
online ohne irgendwelche Wartezeiten
erledigt werden.
Auftakt an der Bibersäule in Tornau: Staatssekretär Rüdiger Malter (5. v. r.) besuchte
gemeinsam mit Petra Kaiser, Leiterin der EU-Verwaltungsbehörde ELER
im Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt (3. v. r.), die Dübener
Heide. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Regionalmanagements
und der beiden Lokalen Aktionsgruppen der Dübener Heide standen die Zukunft
der LEADER-Förderung sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit im
Mittelpunkt.
Foto: Claudia Evers
nander. Seit vielen Jahren arbeiten
wir über Landesgrenzen hinweg
vertrauensvoll zusammen und entwickeln
gemeinsame Lösungen für
unsere Heimat. Eine Besonderheit ist
dabei die Trägerschaft unseres Regionalmanagements
durch die Dübener
Heide Servicegesellschaft mbH. Sie
verbindet die Naturparkarbeit mit
dem LEADER-Prozess und schafft
kurze Wege von der ersten Idee über
die Beratung bis zur erfolgreichen
Umsetzung. So entstehen Projekte, die
die Dübener Heide nachhaltig voranbringen
und ohne LEADER vielfach
nicht möglich wären.“
Interessant wird es beim digitalen
Bauantrag. Hier fungiert der Landkreis
Wittenberg als Pilot-Landkreis.
Dauerte vorher die Bearbeitung eines
Bauantrages rund 115 Tage, also fast
vier Monate, dauert die Onlinebearbeitung
derzeit etwa 50 Tage. Die
Papieranträge beanspruchen immer
noch eine Bearbeitungszeit von gut 70
Tagen. Momentan ist das Verhältnis
zwischen Online- und Papieranträgen
Im Restaurant „Schöne Aussicht“
tauschten sich die Teilnehmenden
anschließend über die Erfahrungen
aus mehr als zwei Jahrzehnten Regionalmanagement
in der Dübener
Heide aus. Dabei ging es sowohl um
erfolgreiche Projekte als auch um
die Besonderheiten der Trägerschaft
sowie um Herausforderungen bei der
praktischen Umsetzung der LEADERund
CLLD-Förderung. Projekttafeln
zeigten beispielhaft, wie aus Ideen
konkrete Projekte und Maßnahmen
entstanden sind, die heute das Leben
in der Dübener Heide bereichern.
Begleitet wurde Staatssekretär Malter
31 Prozent zu 69 Prozent. Insgesamt
wurden seit der Einführung des digitalen
Bauantrages 298 Onlineeinreichungen
registriert und bearbeitet.
Mit dem schrittweisen Aufbau des
neuen Serviceportals verabschiedet
sich der Landkreis natürlich auch von
den klassischen Behördenstrukturen.
Früher waren die Online-Angebote
nach Fachbereichen sortiert. Wer
Elterngeld beantragen wollte, musste
wissen, dass dafür der Bereich Soziales
zuständig ist. „Die Menschen denken
aber nicht in Verwaltungsstrukturen“,
sagt Claudia Thiele aus der Stabsstelle
Digitalisierung. Deshalb orientiert sich
das Portal jetzt an Lebenslagen statt
an Ämtern. Wer eine Familie gründet,
findet Leistungen wie das Elterngeld
im Bereich „Familie“, also dort, wo
laut Thiele die meisten Menschen
danach suchen würden.
Doch selbst diese neue Struktur soll
nicht die letzte Hilfe sein. Wer nicht
weiß, ob es für sein Anliegen bereits
einen Online-Dienst gibt, kann den
Chatbot auf der Internetseite fragen.
von Petra Kaiser, Leiterin der EU-
Verwaltungsbehörde ELER im Ministerium
der Finanzen. Gemeinsam mit
den Vertreterinnen und Vertretern der
Lokalen Aktionsgruppen diskutierte
sie Erfahrungen aus der laufenden
Förderperiode sowie Anregungen
für eine praxistaugliche Weiterentwicklung
der LEADER- und CLLD-
Förderung.
„Ich nehme aus der Dübener Heide
mit, dass die Menschen den LEADER-
Gedanken erhalten und weiterentwickeln
möchten. Gleichzeitig wurde
deutlich, dass wir die Verfahren vereinfachen
und bürokratische Hürden
abbauen müssen, damit insbesondere
kleinere Vereine ihre Ideen leichter
verwirklichen können“, sagte Staatssekretär
Rüdiger Malter.
Der Besuch machte deutlich, dass
LEADER in der Dübener Heide weit
mehr ist als ein Förderprogramm. Das
Regionalmanagement bringt Menschen
zusammen, begleitet Ideen von
der ersten Skizze bis zur Umsetzung
und schafft Verbindungen zwischen
Kommunen, Vereinen, Unternehmen
und engagierten Bürgerinnen und
Bürgern. Gleichzeitig wurde im Gespräch
deutlich, dass dieser erfolgreiche
Ansatz auch künftig verlässliche
Rahmenbedingungen und möglichst
unbürokratische Verfahren braucht,
damit gute Ideen ihren Weg in die
Umsetzung finden.
Naturpark Dübener Heide
15. Juli 2026
Hausbesuchspraxis
• Psychologische Begleitung
• Hormonregulation für Frauen
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• Darmsanierung
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16. Juli
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Gossa
Tel.: 034955 / 41 64 95
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17. Juli
Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03493 / 5 14 67 70
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18. Juli
Sittig-Apotheke
Wolfen
Tel.: 03494 / 4 41 68
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19. Juli
Adler-Apotheke
Jeßnitz
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Bernstein-Apotheke Friedersdorf
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Apotheke am KornhausplatzBitterfeld
Tel.: 03493 / 3 76 60
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Turm-Apotheke Gräfenhainichen
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Wolfen
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Linden-Apotheke Gräfenhainichen
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Flora-Apotheke Bitterfeld
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Bernstein-Apotheke Friedersdorf
Tel.: 03493 / 5 16 98 28
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Bereitschaftsdienst
Tel.: 116 117
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3. August
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Tel.: 034953 / 2 20 31
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Glückauf-Apotheke Zschornewitz
Tel.: 034953 / 8 83 21
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5. August
AVIE-Apotheke
Gossa
Tel.: 034955 / 41 64 95
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Central-Apotheke Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03493 / 5 14 67 70
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Tel.: 03494 / 2 10 45
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14. August
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Tel.: 03494 / 50 42 30
Samstag
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Pilzwanderung der Naturschutzstation Dübener Heide
Sommerliche Waldschätze entdecken
(Bad Düben/HäBo). Wenn der Sommer
den Heidewald rund um Bad
Düben erfüllt, wächst am Wegesrand
weit mehr als nur grünes Blattwerk.
Zwischen Moosen, Lichtungen und
Waldrändern lassen sich jetzt zahlreiche
Wildkräuter und die ersten Sommerpilze
entdecken. Wer genauer hinschaut,
begegnet einer überraschenden
Vielfalt, die
oft unbeachtet bleibt
– und lernt den
Wald als faszinierenden
Lebensraum
mit
neuen Augen
kennen.
Am 17. Juli
(Freitag) lädt
die Naturschutzstation
Dübener
Heide gemeinsam
mit der Pilzsachverständigen
Christina Kiesewetter
zu einer geführten Pilzwanderung
ein. Auf der rund fünf Kilometer
langen Tour erfahren die Teilnehmenden,
welche Pilze und Wildkräuter
derzeit im Heidewald wachsen, woran
sie zu erkennen sind und welche Rolle
sie im Ökosystem spielen. Dabei vermittelt
Christina Kiesewetter anschaulich
Wissenswertes über heimische
Arten, ihre besonderen Merkmale und
ihre Verwendungsmöglichkeiten.
Die Wanderung richtet sich an naturinteressierte
Erwachsene ebenso wie an
Familien mit Kindern ab sechs Jahren
in Begleitung eines Erwachsenen. Gemeinsam
unterwegs zu sein, die Natur
bewusst wahrzunehmen und ihre Zusammenhänge
zu verstehen – dazu lädt
die Exkursion ein. Wer aufmerksam
durch den Wald geht, entdeckt nicht
nur Pilze und Kräuter, sondern erlebt
die Dübener Heide als vielfältigen
Lebensraum, dessen Schutz und Erhalt
uns alle angeht.
Für die Wanderung werden festes
Schuhwerk, wettergerechte Kleidung
sowie ausreichend Getränke empfohlen.
Je nach Witterung sollten
außerdem Sonnen- und Insektenschutz
mitgebracht
werden.
Die Teilnahme ist
kostenfrei, Spenden
sind herzlich
willkommen.
Treff ist 9 Uhr
vor dem Waldfriedhof
im Bad
Dübener Ortsteil
Hammermühle.
Die Teilnehmerzahl
ist auf 20 Personen
begrenzt. Eine
Voranmeldung ist zwingend
erforderlich (www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen
oder
Tel.: 034243 / 72993).
Die Veranstaltung wird finanziert aus
den Mitteln der Naturschutzstation im
NaturparkHaus Dübener Heide und
findet bei Waldbrandwarnstufe 4 oder
5 nicht statt.
Naturpark Dübener Heide
JEHOVAS ZEUGEN
Termine Gottesdienste
Jeden Mittwoch 19 Uhr und
jeden Sonntag 10 Uhr im
Königreichssaal der Zeugen Jehovas
(Hauptstraße 10 a, 06809 Petersroda)
Auf der Website www.jw.org können Sie unter der
Rubrik „Über uns“ und -> „Zusammenkünfte“ mehr
darüber erfahren, wie ein Gottesdienst bei Jehovas
Zeugen abläuft. Schauen Sie gern kostenlos und
unverbindlich vorbei.
8 AUS DER REGION
Flohmarkt im Galerie-Café Tornau
Ein Verein will Kräfte bündeln
(Tornau/HäBo/db). Es war ein großer
Tag für jeden Schnäppchenjäger beim
„Flohmarkt für jedermann“, den der
Verein „Dorfgemeinschaft Tornau“
im und vor dem „Galerie-Café“ in
der ehemaligen Tornauer Dorfschule
organisiert hatte. Im Angebot waren
auch reichlich historische Haushaltsund
Hofgeräte aus der Heimatstube, da
diese nicht mehr geöffnet wird.
Nur das Wetter schien kein Schnäppchenjäger
zu sein, denn immer wieder
setzten leichte Schauer ein. Einer der
Gründe für den vom neugegründeten
Verein organisierten Flohmarkt war,
den Raum der Heimatstube leer zu
bekommen, um diesen auch wieder
anderweitig nutzen zu können – ein
erster Schritt, das Haus mit neuem
Leben zu erfüllen. Das geht auch mit
dem Anliegen des Vereins einher, das
Dorfleben zu bereichern. So soll unter
anderem im Herbst ein Arbeitseinsatz
vom Verein folgen.
„Wir wollen keine Konkurrenz für
andere sein, sondern vielmehr alle
Kräfte im Ort bündeln“, beruhigt Beate
Appelt vom Verein „Dorfgemeinschaft
Tornau“. Genauere Infos über
anstehende Aktionen sind im eigens
dafür erstellten WhatsApp-Kanal
„Heidedorf Tornau“ zu finden.
Die Stände vor dem Galerie-Café waren trotz des schlechten Wetters gut besucht.
Foto: (HäBo) Bebber
Landtagswahlen 2026 – SPD
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Wie
können Handwerk, Kulturstandorte
und kommunale Infrastruktur in Gräfenhainichen
besser unterstützt werden?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt
des Besuchs von Martin Kröber
in Gräfenhainichen. Gemeinsam mit
Alexander Riedle, SPD-Direktkandidat
im Wahlkreis 25, führte der Tag zu
mehreren Stationen in der Stadt.
Zum Auftakt besuchten Kröber und
Riedle die Firma Künemund Möbel.
Im Gespräch mit Geschäftsführer Ulf
Künemund und den Beschäftigten
ging es vor allem um Ausbildungsbedingungen
und die Frage, wie das
Handwerk in Sachsen-Anhalt stärker
unterstützt werden kann. „Das Handwerk
ist ein Rückgrat unserer Region.
Wer will, dass junge Menschen hier
bleiben, muss gute Ausbildung, moderne
Betriebe und verlässliche Rahmenbedingungen
zusammendenken“,
sagte Alexander Riedle.
Anschließend ging es nach Ferropolis
und zum „splash!“-Festival. Im Austausch
mit Ferropolis-Geschäftsführer
Thies Schröder und Marko Hegner
von Goodlive stand im Mittelpunkt,
wie die Region noch stärker mit dem
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
MdB Kröber und Wahlkreis-Kandidat Riedle schauten sich vor Ort um
Im Gespräch in der Gräfenhainichener
Volksschwimmhalle (v. l.): Alexander
Riedle, Martin Kröber, Enrico Schilling,
Steffen Höntsch Foto: A. Riedle
Kulturstandort verbunden werden
kann. Dabei ging es besonders um
die Frage, wie Veranstaltungen, Industriekultur
und Stadtentwicklung
so zusammengedacht werden können,
dass Menschen und Betriebe in Gräfenhainichen
stärker davon profitieren.
„Ferropolis ist ein besonderer Ort mit
großer Strahlkraft. Entscheidend ist,
Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen
Interkultureller Blick über den Tellerrand
Hier stellen die Schüler das Gastland Vietnam vor.
dass diese Strahlkraft noch stärker in
die Stadt und die Region hineinwirkt“,
ist Riedle überzeugt. „Wenn hier viele
Menschen zu großen Veranstaltungen
kommen, muss auch Gräfenhainichen
davon mehr haben. Genau darüber
müssen wir reden: über bessere Verknüpfung,
kluge Konzepte und echte
regionale Wertschöpfung.“
Ein weiterer Schwerpunkt war der
Besuch der Volksschwimmhalle
Gräfenhainichen. Im Gespräch mit
Geschäftsführer Steffen Höntsch
und Bürgermeister Enrico Schilling
ging es um den Sanierungsbedarf
der Halle und um verschiedene
Fördermöglichkeiten. Dabei wurde
deutlich: Die Schwimmhalle ist für
Schulen, Vereine, Familien und das
öffentliche Leben in Gräfenhainichen
von großer Bedeutung, steht aber wie
viele Einrichtungen im Land vor erheblichen
Investitionsbedarfen.
Martin Kröber sagte dazu: „Die
Schwimmhalle in Gräfenhainichen ist
für ihr Alter wirklich beeindruckend.
Gleichzeitig sieht man auch: Es gibt
Sanierungsbedarf. Und genau das
ist kein Einzelfall, sondern eine Herausforderung
im ganzen Land. Viele
Foto: (HäBo) Bebber
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die
Interkulturelle Woche ist ein bei den
Schülern des Paul-Gerhardt-Gymnasiums
immer wieder ein heiß begehrtes
Projekt. Es ist eine Bereicherung des
Unterrichts mit dem pädagogischen
Wert, dass die Schüler hier Kompetenzen
im projektorientierten Lernen
vermittelt bekommen. Das ist etwas
mit einem gewissen Anspruch, meint
der Beauftragte für die interkulturelle
Woche, Daniel Rumpold.
Es geht dabei immer darum, die
Gastländer – in diesem Jahr waren
das Indonesien, Vietnam, Kolumbien
und Senegal – vorzustellen. Dazu
sind die entsprechenden Referenten,
welche aus diesen Ländern stammen
und dort ihre Kindheit und Jugendzeit
erlebt haben und durch irgendwelche
Umstände nach Deutschland gekommen
sind, an der Schule zu Gast. Sie
sprechen Deutsch und natürlich auch
ihre Heimatsprache. Die Referenten
haben die Aufgabe, die Schüler bei
ihren Projekten anzuleiten. Ansons ten
sind die Referenten zum Teil im pädagogischen
Teil oder freiberuflich tätig.
Sie arbeiten vier Tage mit den Schülern
und setzen anfangs erst einmal nur
Impulse. Sie vermitteln erst einmal
grundsätzliche Informationen über
das Gastland. Also alles, was die Wirtschaft,
Kultur, Landwirtschaft sowie
Religion, Musik und Tanz anbetrifft.
Dann wird das Land von den Schülern,
hier sind das Neuntklässler, also
15-Jährige. Der Projektaufführung
auf der Bühne der Aula geht auch ein
Tag voraus, an dem gemeinsam landestypisch
gekocht wird. Das bezieht
sich dann auf alle Gastländer.
Schwimmbäder in Sachsen-Anhalt
stehen vor ähnlichen Problemen. Der
Wille vor Ort ist da, der Bedarf ist
offensichtlich. Aber die vorhandenen
Fördermittel reichen bei weitem nicht
aus, um alle notwendigen Sanierungen
kurzfristig zu ermöglichen.“
Am Nachmittag folgte eine Verteilaktion
am Kirchplatz. Gemeinsam mit
Mitgliedern des SPD-Ortsvereins wurden
60 Gutscheine für die Schwimmhalle
Gräfenhainichen verschenkt. Mit
der Aktion wollte die SPD eine kleine
Entlastung für Familien ermöglichen
und zugleich auf die Bedeutung der
Schwimmhalle für Gräfenhainichen
aufmerksam machen.
„Mit den Gutscheinen wollen wir ganz
praktisch etwas zurückgeben und
zugleich zeigen, worum es politisch
geht: Eine Schwimmhalle ist mehr als
ein Freizeitangebot. Sie gehört zum
Alltag vieler Familien, sie ist wichtig
für Schulen und Vereine und sie sorgt
dafür, dass Kinder schwimmen lernen
können. Wenn wir wollen, dass Gräfenhainichen
lebenswert bleibt, müssen
wir solche Orte erhalten, stärken und in
ihre Zukunft investieren“, sagt Riedle.
SPD-Ortsverein Gräfenhainichen
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026 WAS – WANN – WO
Pfarrhof Schmiedeberg
Hofkonzert mit „Reitler“
(Bad Schmiedeberg/HäBo). Die Musiker
von „Reitler“ vereinen tanzbare
Rhythmen mit scharfsinnigen Texten.
Drei Musiker, ein Versprechen: kein
Konzert wie das andere! Sänger und
Gitarrist Torsten Reitler, der seit über
30 Jahren in der deutschen Musikszene
zu Hause ist, wird flankiert von Peter
Krutsch an den Drums und dem schwe-
(Zschornewitz/Wolfen/HäBo). Das
Festival OSTEN veröffentlichte vor
wenigen Tagen das Programm seiner
dritten Ausgabe. Im ehemaligen Braunkohlekraftwerk
Zschornewitz und
dem leerstehenden DDR-Jugendclub
84 in Wolfen-Nord entstehen zwei
Festivalzentren, die von den Architekturkollektiven
raumlabor, lfm2 und la
relève konstruiert werden. An beiden
Orten wird es Theater, Performances,
Installationen, Gespräche, Workshops,
Filme, Ausflüge, Tanz und Begegnungsformate
geben.
Insgesamt umfasst das Programm fast
100 Formate, darunter Langzeitprojekte,
wie einen Filmclub und eine
Musiktheater-Performance, die seit
Monaten zusammen mit Menschen aus
Bitterfeld-Wolfen entwickelt und deren
Resultate auf dem Festival vorgestellt
werden. Der Ticketverkauf startete am
17. Juni. Erhältlich sind Tageskarten für
beide Festivalorte in einem solidarisch
abgestuften Preismodell. Programm
und Tickets sind ab sofort unter www.
osten-festival.de abrufbar.
Zwei Festivalzentren, verbunden
durch einen Festivalbus
Das ehemalige Kraftwerk Zschornewitz
galt als größtes Braunkohlekraftwerk
der Welt und war über Jahrzehnte
ein Ort der Energieproduktion. Das
Programm in Zschornewitz entsteht in
dischen Bassisten Simon Fagerstedt.
Gemeinsam bringen sie Geschichten
auf die Bühne – mal über Kleinstadtliebe,
mal über skurrile Spionagefantasien
oder bitter-süße Alltagsdramen.
Am 24. Juli gastiert das Trio für ein
Hofkonzert ab 19.30 Uhr im Bad
Schmiedeberger Pfarrhof.
Christoph Krause
Forum Rathenau
Festival OSTEN veröffentlicht
Programm und startet Ticketverkauf
enger Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner
Forum Rathe nau. Der
Verein setzt sich für das Baudenkmal
Kraftwerk Zschornewitz als Einrichtung
der Wissenschaftskommunikation
und interdisziplinären Arbeit zum
Thema Kohlenstoffkreislaufwirtschaft
ein. Wolfen-Nord wiederum wurde als
Wohnstadt für die Beschäftigten der
Filmfabrik Wolfen gebaut und steht wie
kaum ein anderer Stadtteil für Umbrüche
und Abwanderung nach 1989. Unter
dem Titel „Kraftwerk – Zukunft“ will
das Festival OSTEN an diesen beiden
Orten die Geschichte der Energieerzeugung
in der Region erkunden und
die Frage stellen, wie gesellschaftliche
Energie für die Zukunft generiert
werden kann. Mit zwei Festivalorten
arbeitet OSTEN dieses Jahr mit einer
besonderen räumlichen Struktur.
Am ersten Festivalwochenende findet
das Programm ausschließlich im Kraftwerk
Zschornewitz statt. Am zweiten
und dritten Wochenende können Besucher
tagsüber das Kraftwerk mit seinen
Ausstellungen, Installationen, Führungen
und Gesprächsformaten erkunden.
Ab dem frühen Abend verlagert sich
das Programm nach Wolfen-Nord, wo
rund um den ehemaligen Jugendclub 84
ein zweites Festivalzentrum entsteht.
Zwischen beiden Orten fährt ein Festivalbus.
Forum Rathenau e. V.
Evangelisches Pfarramt Krina
Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355
REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN
22.07. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
10.08. Krina 19.00 Uhr Gemeindekirchenrat
12.08. Plodda 14.00 Uhr Frauenkreis/Kirchenkaffee
19.08. Rösa 19.00 Uhr Chor
SOMMERKIRCHE 2026 im Pfarrbereich Krina
So., 19.07., 14 Uhr, Krina
Goldene Konfirmation für die Orte Krina,
Plodda, Schköna, Hohenlubast, Rösa-
Brösa, Burgkemnitz, Gossa-Schmerz,
Gröbern und Schlaitz
Mi., 22.07., 14 Uhr, Plodda
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Getränken und leckeren Häppchen
So., 26.07., 10.30 Uhr, Burgkemnitz
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Evangelische Kirchengemeinde Gräfenhainichen
Pfarrer L. Reinhardt • Telefon: (034953) 22060 • Fax: 22008
GOTTESDIENSTE IM JULI / AUGUST
19.07. Möhlau 09.30 Uhr
19.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
26.07. Radis 09.30 Uhr
26.07. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
02.08. Radis 09.30 Uhr
02.08. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
06.08. Schleesen 14.30 Uhr
09.08. Jüdenberg 14.00 Uhr
16.08. Möhlau 09.30 Uhr
16.08. Radis 09.30 Uhr
16.08. Gräfenhainichen 10.45 Uhr Kirche
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Motto: „Sommergruß“
So., 09.08., 10.30 Uhr, Rösa
Ab 9.30 Uhr öffnet das „Willkommens-
Café“ und auch im Anschluss sind alle
zum Bleiben & Erzählen eingeladen.
So., 16.08., 16 Uhr, Schwemsal
mit Goldener & Diamantener Konfirmation,
anschließend Einladung zu
erfrischender Sommerbowle
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15.07. Burgkemnitz 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst
15.07. Krina 18.00 Uhr Werktagsgottesdienst
16.07. Schköna 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst
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17.07. Schlaitz 09.00 Uhr Werktagsgottesdienst
19.07. Krina 14.00 Uhr Goldene und Jubel-Konfirmation
22.07. Plodda 14.00 Uhr Sommerkirche
26.07. Burgkemnitz 10.30 Uhr Sommerkirche
01.08. Krina 13.00 Uhr Trauung
02.08. Schköna 10.30 Uhr Sommerkirche
09.08. Rösa 10.30 Uhr Sommerkirche
12.08. Plodda 14.00 Uhr
16.08. Schwemsal 16.00 Uhr Goldene und Diamantene Hochzeit
18.08. Schlaitz 16.30 Uhr Gottesdienst zum Schulbeginn
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(Wittenberg/HäBo ). Wenn am 22.
August die Sonne über Wittenberg
untergeht, beginnt eine besondere
Nacht: Von 19 bis 0 Uhr verwandelt
sich die Lutherstadt in eine Bühne
für Musik, Kunst und Begegnung.
An 22 Spielorten zeigen mehr als 50
Künstlerinnen und Künstler und über
100 Mitwirkende, wie vielfältig eine
Sommernacht in Wittenberg klingen,
leuchten und überraschen kann.
Wer durch die Straßen zieht, begegnet
Flamenco Vivo im Weberhof,
tubagetriebenen Soul und Funk vom
„Ton_Kollektiv“ im Hof der Leucorea
und LASCA FOX mit seinem
Ein-Mann-Festival auf dem Fahrrad
im Hof des Augusteums. Auf dem
Hof des „alten Barrik“ sorgt Patrick
Thomalla für besonders schillernde
Momente und in der Klosterkirche
verwandelt „Lucina’s Light“ Licht in
Poesie. Auch der Feuervogel bringt
wieder seinen ganz eigenen Zauber
in die Erlebnisnacht. Außergewöhnliche
Klangräume entstehen in den
Kirchen: Hub Hildenbrand lässt die
Schlosskirche meditativ nachhallen,
Diana Ezerex verbindet in der
Stadtkirche Pop mit Haltung. Wer
lieber in Ruhe entdeckt, findet im Augusteum,
im futurea Science Center,
im Museum Zeughaus und im Museum
des Cranach-Hauses bis spät
in die Nacht offene Türen. Für genussvolle
Pausen sorgen kulinarische
Highlights an zahlreichen Spielorten.
Die Wittenberger Erlebnisnacht wird
im Auftrag der Lutherstadt Wittenberg
von der Lutherstadt Wittenberg
„Dient dem Reich Gottes und nicht dem Deutschen Reich“
Neue Ausstellung in der Stadtkirche
(Bad Schmiedeberg/HäBo). 1893
entschied sich die Leipziger Missionsgesellschaft,
eine Expedition in die
damalige Kolonie Deutsch-Ostafrika
zu schicken und damit neben Südindien
ein neues Missionsgebiet zu
begründen. Aus Anlass des 125-jährigen
Jubiläums entstand 2018 eine
Ausstellung, die auf zwölf Roll-ups die
Beweggründe dafür und den Beginn
der Missionsarbeit am Kilimanjaro
beschreibt.
Die ersten Missionare schafften es
innerhalb weniger Jahre, lebendige
Gemeinden aufzubauen, die das Fundament
der heutigen tansanischen Kirche
bilden. Wie war das möglich? Wer
waren diese Männer? Was prägte ihre
Arbeit? Und was ist daraus geworden?
Marketing GmbH (LWM) organisiert.
Ermöglicht wird die Veranstaltung
durch die Unterstützung zahlreicher
regionaler Partner und Sponsoren, die
mit ihrem Einsatz das besondere Flair
Zugleich will die Ausstellung aber
auch zum Gespräch über die Ursachen
und Folgen kolonialistischen Handelns
anregen.
Die Präsentation der Ausstellung, die
noch bis zum 31. August in der Bad
Schmiedeberger Stadtkirche wird gefördert
mit Mitteln der Landeszentrale
für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
Geöffnet zu den Zeiten der „Offenen
Kirche“ dienstags von 10 bis 12 Uhr,
freitags von 10 bis 12 und 15 bis 17
Uhr und samstags und sonntags von
15 bis 17 Uhr sowie – vor allem bei
Gruppen – nach Voranmeldung. Für
Gruppen (Schulklassen, Gemeindekreise,
interessierte Vereine) wird gern
auch eine Führung organisiert!
Christoph Krause
dieses Abends mitgestalten.
Alle Informationen zu Programm,
Preisen und Vorverkaufsstellen finden
Sie unter www.wittenberger-erlebnisnacht.de.
© Charakterklasse
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WEITERE INFOS
Tickets & Preise im Detail
Vorverkauf bis 21. August 2026
Online Vorverkaufsticket – Erwachsener
15 Euro (17,50 Euro inkl. Vorverkaufs- und Systemgebühren, online über Reservix)
Vorverkaufsbändchen – Erwachsener
15 Euro (erhältlich in Tourist-Information, Schlossplatz 2, Bürgerbüro des Neuen
Rathauses, Cranach-Lädchen, Markt 4)
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Bei Schwerbehinderten mit Merkzeichen B im Ausweis erhält die Begleitperson
freien Eintritt.
Ermäßigtes Bändchen – Sozialticket
Für Inhaber des Familien- und Sozialpasses. Bitte Nachweis bereithalten. 8 Euro
inkl. MwSt. Wichtig: Das Sozialticket ist nur im Vorverkauf im Bürgerbüro gegen
Vorlage des Nachweises erhältlich.
Bürgerbüro
Neues Rathaus, Lutherstraße 56
Mo., Mi. & Fr. 8 – 12 Uhr, Di. & Do. 8 – 18 Uhr, jeden 1. & 3. Sa. 9 – 12 Uhr
Abendkasse
Eintrittsbändchen am 22. August: 20 Euro inkl. MwSt.
Marktplatz, Schlossplatz, Augusteum/Lutherhaus, Alte Schmiede, Hof Kupferstraße,
Rückseite Leucorea (Wallstraße), Asisi Panorama wittenberg360
Hänicher Bote – regional stark! Hier ist Ihre Werbung gut verpackt! Tel.: 034243 / 24602
15. Juli 2026
Tipps für den Sommer
Hänicher Bote
Bote
21. August 2019
11
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„Saitenzauber“ im Freibad Möhlau
(Möhlau/HäBo). Bereits zum vierten
Mal findet unser Sommer-Highlight
statt – die „Nacht der Gitarren“. Am 8.
August ab 18 Uhr ist es soweit: Ein anspruchsvolles
und „viel-saitiges“ Angebot
erwartet die Gäste. Alle Musiker
eröffnen 18 Uhr gemeinsam, danach
beginnt das einmalige Erlebnis.
Erich Lehna: Als Live-Künstler hat er
einen einzigartigen Stil entwickelt, der
sich durch eine gitarrenbasierte Weltmusik-Fusion
auszeichnet. Sein Live-
Auftritt ist eine musikalische Reise
und entführt die Zuhörer an ferne Orte
rund um die Welt. Er selbst hat immer
Pfarrhof Bad Schmiedeberg
Konzert mit internationalem Trio
(Bad Schmiedeberg/HäBo). Seit 35
Jahren gehen Musiker unterschiedlicher
Genres und Besetzungen –
Liedermacher, Chansoninterpreten,
Singer/Songwriter, Folk- und Rockpoeten,
Newcomer und Etablierte auf
gemeinsame Liedertour.
In diesem Sommer treffen mit dem
Leipziger Liedermacher Ralph Schüller,
dem Rock-Gitarristen mit chinesischen
Wurzeln Lee Olivér aus
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noch Sand in den Schuhen von seinem
letzten Spaziergang in der Wüste.
Von der Klinke direkt ins Ohr:
„Auferstanden aus Ruinen...“ könnte
man die neue Musikkombo wohl am
ehesten beschreiben. Alles stramme
Burschen aus dem Osten machen seit
Kindertagen Musik. Musikalisch befinden
sie sich im Progressive Rock.
Hofmann: Von Schlager bis Punk.
Seit 20 Jahren auf Deutschlands Bühnen
unterwegs.
Harry & Peter Proud: Harry und Peter
singen seit vielen Jahren und seit
1977 auch gemeinsam Lieder für den
Budapest und dem Folkmusiker
Robert Williams aus Chicago drei
Singer/Songwriter aus drei Ländern
zu gemeinsamen Konzerten auf einer
Bühne aufeinander – drei Musiker-
Generationen, drei verschiedene
Handschriften, Erfahrungen, Ansichten
und Erwartungen. Am 18. Juli
machen sie ab 19.30 Uhr Station im
Bad Schmiedeberger Pfarrhof.
Christoph Krause
Sommerfest: 3 Jahre Restaurant „National“
(Bad Düben/Wsp/kp). Das Bad Dübener
Restaurant „National“ um Wirtin
Vivien Herrmann feiert bereits sein
dreijähriges Jubiläum seit der Wiedereröffnung
im August 2023. Dieser
Geburtstag soll abermals groß gefeiert
werden und so lädt das „National“-
Team am zweiten August-Wochenende
zum Sommerfest auf den Hof.
Los geht es bereits am Freitagabend
(07.08.) mit einer zünftigen Venga-
Venga-Party und DJ Marcelli. Start
ist um 21 Uhr. Am Tag darauf (08.08.)
wird zum „Tanz in den Geburtstag“
geladen. Als Highlight wird es um 23
Uhr einen Flashmob zur „Annemarie-
Polka“ geben. Wenig später, pünktlich
um Mitternacht, spendieren die Gast-
geber dann noch 30 Liter Freibier.
Am Sonntag (09.08.) ist dann der eigentliche
Geburtstag. Hier beginnt ab
14 Uhr ein Familienfest mit Hüpfburg,
Kinderschminken, Bastelecke
mit Johanna Samuel vom KUNST-
RAUMeins, einer Mini-Disco und
sportlichen Aktivitäten mit Stefan
& Detlef, die auf ihrer „Sportinator-
Tour“ einen Halt in der Kurstadt einlegen.
Ab 17 Uhr dürfen sich Jung
und Alt beim Musik-Bingo den Kopf
zerbrechen sowie den Auftritt der
Tanzgruppen des SV Laußig 51 e. V.
(Little-, Fresh- & Old Funkys sowie
DanceXPlosions) genießen.
Zudem wird leckeres Spanferkel vom
Spieß serviert.
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Handgemachter Rock
mit Four Roses
(Bad Schmiedeberg/HäBo). Sind
Sie bereit für eine Nacht voller Gitarrenriffs
und echter Rockklassiker?
Am 15. August lädt das Eisenmoorbad
Bad Schmiedeberg zum 3. Mottoabend
erneut in den Kurhausgarten
ein. Unter freiem Himmel bringt dann
die Band „Four Roses“ die Bühne
zum Beben! Es warten die besten
Rockhits und gefühlvolle Balladen:
live und authentisch! Diese Nacht gehört
allen, die Rock lieben!
Der Eintritt ist kostenfrei. Getränke
und Snacks sind vor Ort erhältlich.
Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-
Kur-GmbH
Frieden und die Liebe. Sie spielen mit
Spaß und Leidenschaft handgemachte
Musik und begeistern damit das Publikum.
Karl-Marx-Straße: Klangvoll, mitreißend
und spaßgeladen bieten sie euch
eine bunte Mischung von rockigen
Klassikern über beliebte Mainstreamhits
bis hin zu energiegeladenen Stimmungsmachern
im Akustikstyle. Und
so wie sie die verschiedenen Musikrichtungen
mixen, ist auch die Instrumentenverteilung
wechselnd.
Abgerundet wird der Abend mit gemeinsamer
Musik am Lagerfeuer, zu
der auch alle Gäste eingeladen sind.
Bis bald im Freibad Möhlau!
Wir freuen uns auf euch!
Das Team vom Seeidyll Möhlau
Eintritt
an allen
Tagen
frei!
Biergartenplätze bitte reservieren!
An allen drei Tagen Leckeres vom Grill & á la carte.
Ritterstr. 16 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243 / 34 17 35
info@restaurant-national-bad-dueben.de
www.restaurant-national.de
Auszeit für die Seele
• Schmerztherapie/Heilpraktikerin für
Physiotherapie
• Wellnessmassagen mit ätherischen Ölen
• Aromapressur ® nach Wolfgang Riedl
• LaHoChi Energiearbeit
• Aromatherapie-Beratung
Alexandra Becke
Tel.: 0178 / 7 23 64 72
Großer Hagweg 2, 06773 GHC / OT Strohwalde
Sommerfest
7. August
8. August
ab 17 Uhr
ab 19 Uhr
9. August
ab 14 Uhr
Tanz in den 3. Geburtstag!
23 Uhr Flashmob „Annemarie-Polka“
0 Uhr 30 l Freibier
3. Geburtstag/Familienfest
Hüpfburg, Waffelzauberei, Kinderschminken,
Basteln, Minidisco, Kinderanimation,
Musik-Bingo für Jung und Alt
17 Uhr Tanzgruppen des SV Laußig 51 e.V.
ab 17 Uhr Spanferkel
Restaurant National
12 AUS DER REGION
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
Schiedsstelle
Gräfenhainichens „Friedensrichter“ bilden jetzt ein Trio
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Da die
Amtszeit der bisherigen Schiedspersonen
Uta Lützelberger und Ingolf
Walter im Juli des Jahres enden, wurde
eine Neuwahl durch den Stadtrat
notwendig. Aufgrund der aktuellen
Gesetzeslage wäre die Schiedsstelle
mit einer Schiedsperson zu besetzen.
Schon in der vergangenen Wahlperiode
wurde nach Rücksprache mit
dem Direktor des Amtsgerichtes
Wittenberg eine Vorsitzende und eine
weitere Schiedsperson als Stellvertreter
gewählt.
Aber auch für die anstehende Neuwahl
wurde das Amtsgericht in
Wittenberg um eine Stellungnahme
bezüglich der Wahl mehrerer Schiedspersonen
gebeten. Laut Aussage des
Amtsgerichtsdirektors obliege die
Entscheidung über die Wahl der Anzahl
der Schiedspersonen bei der Stadt
Gräfenhainichen. Um die Arbeits
fähigkeit der Schiedsstelle über die
gesamte Amtszeit zu gewährleisten,
wurde deshalb die Wahl von zwei
Schiedspersonen empfohlen.
Im Zuge der Ausschreibung für dieses
Ehrenamt hatten sich Uta Lützelberger
(Gräfenhainichen), Bernd Gottschalk
(Ortsteil Jüdenberg) und Jens Kraczkowski
(Gräfenhainichen) beworben.
Gräfenhainichens Stadtrat wählte
Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico Schilling (l.) und der Bundestagsabgeordnete
Sepp Müller (r.) mit den Schiedspersonen Bernd Gottschalk (2. v. l.), Uta
Lützelberger und Jens Kraczkowski
Foto: (HäBo) Bebber
Lützelberger erneut als Vorsitzende
sowie Gottschalk und Kraczkowski
als weitere Schiedspersonen der
Schiedsstelle. Die Dame ist bereits
seit 15 Jahren als Schiedsperson tätig
und verfügt zudem über eine juristische
Ausbildung. Die beiden Herren
kandidierten dagegen erstmalig für
dieses Ehrenamt.
Eine Schiedsstelle hat die Aufgabe,
kleinere Strafrechtssachen wie Beleidigung,
Bedrohung, Hausfriedensbruch
oder leichte Körperverletzung
Streitigkeiten sowie Nachbarschaftsstreitigkeiten,
beispielsweise Lärm,
überhängende Äste, außergerichtlich
und kostengünstig beizulegen. Die
ehrenamtlichen Schiedspersonen moderieren
Konflikte, um eine Einigung
zwischen den Parteien zu erzielen.
Der geschlossene Vergleich ist rechtskräftig
und kann so auch vollstreckt
werden.
Paul-Gerhardt-Kapelle
„Mc Folk“ begeisterte das Publikum
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die
Gruppe „Mc Folk“, eine regional
bekannte Hobbymusiker-Formation,
erfüllte unlängst die Paul-Gerhardt-
Kapelle in Gräfenhainichen mit handgemachter,
irisch und schottisch angehauchter
Folkmusik. „Mc Folk“, das
sind sechs Männern, welche die Liebe
zur Musik eint. Ihre Auftritte stehen
meist unter dem Motto „Lieder helfen
Brücken bauen“ und zeichnen sich
durch zahlreiche Mitsing-Elemente
aus. Und sie waren wieder einmal gute
Baumeister und verwendeten dazu
Volkstänze aus Frankreich, Schottland
und Deutschland.
Der Start erfolgte in der Bretagne mit
dem Stück „Andro de la Saint Patrick“.
Neben zahlreichen traditionellen
französischen wurde auch ein musikalischer
Abstecher auf das schottische
Kap von Kintyre unternommen, natürlich
begleitet vom Klassiker „Mull
of Kintyre“ von Paul McCartney &
The Wings. Es folgten mit „Mairi’s
Wedding“ oder „Herr Schmitt“ weitere
Titel, welche die über 60 Gäste nicht
nur in ihren Bann zogen, sondern sie
regelrecht begeisterten.
Die Begeisterung stieg noch mehr, als
die Musiker Lieder mit Texten von
Hannes Wader („Heute hier, morgen
dort“), Gerhard Schöne („Spar deinen
Wein nicht“) oder Gilbert Bécaud
(„Überall blühen Rosen“) übergingen.
Egal, was die Band auch darbot,
es konnte nur die Stimmung immer
weiter steigern. Der Musikblock mit
Volksmusik aus Irland läutete passenderweise
mit dem traditionellen
irischen Abschiedslied „Leaving of
Liverpool“ das natürlich viel zu frühe
Ende des gemütlichen Abends ein.
Natürlich gab es dann doch noch die
obligatorische Zugabe. Die aber – es
gab „Geh aus mein Herz und suche
Freud“ – wurde von der Band und den
Gästen gemeinsam gesungen.
„Mc Folk“, das sind Rainer Schultz
(Gesang, Gitarre, Mundharmonika),
Gottfried Vibrans (Flöte, Schlagwerk),
Uwe Branschke (Drehleier,
Dudelsack, Sackpipa, Scheitholz),
Eckhard Naumann (Flöte, Dudelsack),
Stefan Rhein (Akkordeon) und Ronald
Kautzsch (Bassgitarre).
Die Paul-Gerhardt-Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Foto: (HäBo) Bebber
Verein für Deutsche Schäferhunde
Möhlauer Ortsgruppe stellte sich vor
Im Rahmen des Möhlauer Sommerfestes stellte ich die Ortsgruppe des Vereins
Deutsche Schäferhunde vor.
Foto: (HäBo) Bebber
(Möhlau/HäBo/db). In loser Reihenfolge
stellt der Hänicher Bote Vereine
aller Art vor. Dieses Mal ging die
Reise nach Möhlau, denn dort gibt es
in der Alten Golpaer Straße eine Ortsgruppe
(OG) des Vereins für Deutsche
Schäferhunde. Es ist einer der ältesten
Hundezuchtvereine Deutschlands. Am
25. Mai 2025 feierte die Ortsgruppe
schon 50. Geburtstag mit einer
Jubiläums-Zuchtschau für Deutsche
Schäferhunde. Derzeit kümmern
sich 15 Mitglieder um den Erhalt
des Vereinsheims, an das eine 3.000
Quadratmeter große Übungsfläche
grenzt – beste Voraussetzung also für
den Hundesport, der hier geboten wird.
„Ein Hund zu haben, das ist eine Verantwortung“,
weiß Vereinsvorsitzende
Heike Cersowsky. Trotz dass es ein
relativ kleiner Verein ist, werden viele
Trainingsmöglichkeiten angeboten.
„Wer sich dafür interessiert, sollte
doch einfach mal auf unserer Homepage
www.og-moehlau.de schauen“,
sagt sie. Selbst wenn man Probleme
mit dem Hund habe, sollte man sich
nicht scheuen, einfach mal reinzuschauen.
Willkommen sei jeder Hundefreund,
egal für welche Hunderasse
man sich entschieden habe. Für den
wäre vielleicht die beliebte Welpenschule,
welche immer Sonntag von
14 bis 16 Uhr auf dem Übungsplatz
der OG stattfindet, etwas, genauso
ein Ausbildungskurs für Junghunde
und ältere Hunde aller Rassen. Eine
ganz wichtige Frage kann unter Umständen
eine Wesensbeurteilung des
Tieres sein. Genaueres lässt sich aber
auch zu den üblichen Trainingszeiten
immer Montag und Freitag ab 17 Uhr
in Erfahrung bringen.
Was ein Hund alles kann, dass hat
der Verein erst vor kurzem beim
Möhlauer Sommerfest vorgeführt.
Bei wem nun das Interesse am Verein
und seinen Möglichkeiten geweckt ist,
entweder mal zu den Trainingszeiten
reinschauen oder Heike Cersowsky
kontaktieren (Tel.: 0171 / 7908389)
und vielleicht eine Übungsstunde zum
Zusammenspiel zwischen Hund und
Mensch vereinbaren.
INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN
UND BEKANNTMACHUNGEN
der Stadt Gräfenhainichen
Nr. 7/2026
15. Juli 2026
Allgemeine Verwaltung
Information der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem
zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,
Markt 1, statt.
Die Termine für das Jahr 2026:
13. August, 10. September, 8. Oktober, 12. November, 10. Dezember
Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter
034953 / 35721 für Sie erreichbar.
Ifd. Nr.
Fundbüro
U. Lützelberger
Vorsitzende der Schiedsstelle
Bekanntmachung von Fundsachen
Tag der
Anzeige
Fundgegenstand
Juli 2026
4/2026 12.02.2026 einzelner
grauer
Schlüssel am
Ring
9/2026 18.05.2026 Geldbörse
ohne
Dokumente
10/2026 19.05.2026 einzelner
Schlüssel
12/2026 09.06.2026 einzelner
Ohrring
13/2026 16.06.2026 einzelner
Schlüssel
14/2026 19.06.2026 Schlüsselbund
mit 3
Schlüsseln
und Anhängern
58/2026 30.06.2026 Korrekturbrille
Rechtsgrundlagen:
Fundort
Parkplatz
Stadtverwaltung
Gräfenhainichen
Gräfenhaininichen,
August-Bebel-Straße
Snack Eck
Stand: 30. Juni 2026
Ende
Verwahrfrist
11.08.2026
18.11.2026
Gräfenhainichen 19.11.2026
Apotheke
Gräfenhainichen
Marktplatz
Gräfenhainichen
OT Zschornewitz
Pöplitzer Weg
Gräfenhainichen
kleiner Tunnel
zwischen Gymnasium
und Mescheider
Sporthalle
Südstrand
Gröberner See
07.12.2026
10.02.2026
18.12.2026
28.12.2026
BGB §§ 965-984
Allgemeine Gebührenverordnung des Landes Sachsen-Anhalt
Die Verlierer werden hiermit aufgefordert, die oben genannten Fundgegenstände
bei der Stadt Gräfenhainichen im Bürgerservice zu den Sprechzeiten
abzuholen. Wird die Fundsache nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist nicht
durch den Eigentümer abgeholt, wird die Fundsache Eigentum der Stadt
Gräfenhainichen oder dem Finder.
Bei Abholung einer Fundsache ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass
vorzulegen.
Stadt Gräfenhainichen
Bürgerservice
– Fundbüro –
Tel.: 034953 / 35740, Markt 1, 06773 Gräfenhainichen
Gewerbeamt
Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir den folgenden
Unternehmen unserer Stadt:
15-jähriges Firmenjubiläum
• Handel mit Anhängerersatzteilen und Minibagger- und Anhängervermietung
aus Gräfenhainichen am 1. August 2026
• Fahrzeugaufbereitung Steffen Kühn aus Gräfenhainichen am 1. August 2026
30-jähriges Firmenjubiläum
Die Firma MECACOM Schindler & Weise GbR aus Gräfenhainichen beging
in diesem Jahr dieses besondere Firmenjubiläum.
Kultur
Veranstaltungen in der Stadt Gräfenhainichen
17. – 20.07. Whole Festival
Elektro-Musik- und Campingfestival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.wholefestival.com
06. – 09.08. „The Real Life Guys“ – Macher-Festival
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: https://macherfestival.io
08.08. Schützenfest des Jüdenberger Schützenverein e. V.
14 Uhr Jüdenberg, Sportplatz
13. – 15.08. IRON DRIFT KING
Drift-Event
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.irondriftking.de
14.08. Konzert „Prunk & Herrlichkeit“ – Barockmusik von
17 Uhr Georg Friedrich Händel mit dem Duo VIMARIS
(Mirjam und Wieland Meinhold)
zum 350. Todestag Paul Gerhardts
Gräfenhainichen, Stadtkirche St. Marien
14.08. 11. Hänicher Sommerfilmnacht mit dem Film
21 Uhr „Dirty Dancing“
Gräfenhainichen, Freilichtbühne
20. – 23.08. Vanlife Festival
Caravaning und Outdoor-Enthusiasten-Treffen
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.vanlife-ferropolis.de
21. – 23.08. Wiesentage 2026
jeweils Drachen fliegen mit „Ready to Fly“
10 – 19 Uhr Gräfenhainichen, Wiesen vor Ferropolis
Veranstalter: SV Leibnizdruck e. V.
Kontakt: klimke-mmt@gmx.de
23.08. Kabarett der Leipziger Pfeffermühle „Urlaub vom
Gehirn“
16 Uhr Gräfenhainichen, Grüne Gasse 2
Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 15. Juli 2026
28. / 29.08. IronCity 2026 – Tuning-Treffen
Gräfenhainichen, Ferropolis
Infos und Tickets: www.ironcity.info
29.08. Spaßsportfest Oberdorf gegen Unterdorf &
15 Uhr musikalischer Ausklang
Schköna
Stand: 16. Juni 2026
Änderungen vorbehalten!
Den Veranstaltungskalender mit den bereits bekannten Terminen
erhalten Sie in unserer Tourist-Information!
xi.HÄNICHER
Sommer
14.08.2026
FILMSTART 21:00 UHR
Freilichtbühne (Schlossruine) Gräfenhainichen
Für Verpflegung
ist gesorgt!
Einlass 19.30 Uhr
DIE VERANSTALTUNG FINDET AUCH
BEI SCHLECHTEM WETTER
AUF DER FREILICHTBÜHNE
STATT.
Eintritt
7€
Sing! Paul Gerhardt
Ferropolis
20.09.2026
AB 10:00 UHR
Sei dabei!!
Das
Auf der Halbinsel
Paul Gerhardt Gedenkjahr 2026
einzigartige Event
unter
EINTRITT
FREI !
Baggern
SARAH KAISER
& BAND
WIR BAUEN EIN PAUL GERHARDT LIED
THE REAL LIFE GUYS
OFFENES SINGEN
Impressum
Informationen der Stadt Gräfenhainichen
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
VERANSTALTER :
FERROPOLIS
Stadt Gräfenhainichen
BUNTES PROGRAMM
MOBILE KINDERKIRCHE
KINDERSINGEN
FESTGOTTESDIENST
15. Juli 2026
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
Seite 15
Stadtbibliothek
Lesesommer Sachsen-Anhalt vom 4. Juli bis 14. August 2026
In den Sommerferien 2026 findet wieder die spannendste Leseaktion des Landes
statt! Der traditionsreiche Lesesommer Sachsen-Anhalt geht in eine neue
Runde. Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler zwischen 7 und 12 Jahren.
So funktioniert es:
• Anmelden: Komm in unsere Stadtbibliothek und sei dabei!
• Lesen: Schnapp dir mindestens zwei altersgerechte Bücher deiner Wahl
und lies sie in den Sommerferien.
• Bewerten: Gib deine Buch-Bewertungen bis spätestens zum 21. August in
unserer Stadtbibliothek ab.
• Belohnung: Hol dir deine Urkunde und nimm an der Abschlussveranstaltung
teil*
• Extra-Chance: Mach beim Quiz mit und gewinne weitere tolle Preise!
Kontakt:
Stadtbibliothek Gräfenhainichen | Wittenberger Straße 67a | 06773 Gräfenhainichen
| Tel.: 034953 / 22190 | bibliothek@graefenhainichen.de
*Lesesommer-Abschlussveranstaltung am 16. September: Die Teilnehmer, die
alle Anforderungen erfüllt haben, werden zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen
und haben die Chance auf weitere attraktive Preise.
BUCHTIPP
Die Stadtbibliothek empfielt:
“Frankie” von
Jochen Gutsch und Maxim Leo
Jeder Mensch kennt wohl Phasen kleinen oder auch
mal größeren Weltenschmerzes. Hier eine selbst
erprobte und als ausgezeichnet befundene Methode
bei andauernden Beschwerden: Das Buch „Frankie“
von Jochen Gutsch und Maxim Leo lesen – die zum
Schießen komische Erzählung eines „menschisch“
sprechenden Katers, in der das eigenartige Leben all
der Zweibeiner ringsum gehörig auf die Schippe
genommen wird. Von wegen der Mensch sei die
Krönung der Schöpfung und so! Den Autoren gelingt
auf ebenso verspielte wie ernsthafte Art und Weise,
das Leben zu feiern. Sie werden Tränen lachen.
Versprochen.
PS. Das zweite Buch, „Frankie unter Menschen“ ist
wunderschön und traurig zugleich. Kein Friede-
Freude-Eierkuchen-Ende, wie man es sich wünscht.
Aber lesen Sie selbst.
Foto: Im Lesegarten der Stadtbibliothek
Ihre D. T.
“Bücherwürmin”
Wir freuen uns auf
Ihren Besuch
Stadtbibliothek Gräfenhainichen
Wittenberger Str. 67 a, 06773 Gräfenhainichen
Tourist-Information
Tourist-Information
Gräfenhainichen
R1 Servicestelle
August-Bebel-Straße 24
06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 25 76 20
Fax: 034953 / 25 76 19
touristinformation@graefenhainichen.de
tourist-info@graefenhainichen.de
www.graefenhainichen.de
Die Tourist-Information hält folgende neuen Publikationen kostenlos für
Sie bereit:
• Spielplan Clack Theater Juli – September 2026
• Das Gartenreichmagazin Dessau-Wörlitz 2026
Ticketvorverkauf:
Für folgende Veranstaltungen können zurzeit Tickets in unserer Tourist-Information
erworben werden:
• Ferropolis-Jahreskarten 2026
Kartenpreise: Erwachsene: 20 € / Kinder 15 € (Kinder bis 5 Jahren
freier Eintritt)
• 11. Hänicher Sommerkino mit dem Film „Dirty Dancing“
Freitag, 14. August 2026 um 21 Uhr
Kartenpreis: 7 €
• Pyro Games
Samstag, 12. September 2026 um 17 Uhr in Gräfenhainichen, Ferropolis
Kartenpreise: Stehplatz 26 € / Sitzplatz 37 € /
Familienkarte Stehplatz 76,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder
von 13 bis 17 Jahren)
Familienkarte Sitzplatz 106,50 € (2 Erwachsene + max. 2 Kinder
von 7 bis 17 Jahren)
Öffnungszeiten der Tourist-Information
April – September
Oktober – März
Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr
Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr
Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr
Sa 9 – 12 Uhr
Wir freuen uns, Sie in unserer Tourist-Information
begrüßen zu dürfen!
Energieberatung
Die anbieterunabhängige Energieeratung der Verbraucherzentrale Sachsen-
Anhalts findet in Gräfenhainichen jeden zweiten Dienstag im Monat von 15
bis 18 Uhr in der Gräfenhainicher Stadtbibliothek, Wittenberger Straße 67a,
statt. Nach vorheriger Absprache können auch Termine zu einem anderen
Zeitpunkt vereinbart werden.
Die Beratungen werden durch Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke nur
nach einer telefonischen Terminvereinbarung unter 0340 / 2 21 42 95 durchgeführt.
Terminvereinbarung bei der zentralen Terminvergabe der Verbraucherzentrale
Sachsen-Anhalts unter: 0345 / 2 92 78 00.
Online-Energieberatung: kostenfrei unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Seite 16
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
15. Juli 2026
• Stadtverwaltung Gräfenhainichen
Markt 1, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 3 56, Fax: 034953 / 3 57 29
außerhalb der Dienstzeit über Leitstelle 03491 / 1 92 22
• Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
Gräfenhainichen
Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 21 09, Fax: 034953 / 2 14 06
kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11
Bereitschaftsdienste:
• Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Tel.: 116 117
www.kvsa.de/patienten/aerztlicher_bereitschaftsdienst.html
• Bereitschaftsdienst der Apotheken
Tel.: 0800 / 00 22 833 oder Handykurzwahl 2 28 33
www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche
• Zahnärztlicher Notdienst
Tel.: 034926 / 58 59 43 (Südkreis und Gräfenhainichen)
www.zaek-sa.de
• Tierarzt
www.tierärztliche-notdienste.de
Wichtige Rufnummern
Geburtstagsgratulationen
Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen
Die herzlichsten
Geburtstagsglückwünsche
allen Jubilaren, die im
Erscheinungszeitraum dieser
Ausgabe des „Hänicher Boten“
ihren Geburtstag begehen.
Juli
70. Geburtstag
Michael Günther, Frank Leppich (Jüdenberg), Kurt Hendler, Kornelia Pätz,
Manfred Glier (Möhlau), Volker Zimmermann, Detlef Apelt, Jürgen Scheffel,
Roland Rittel
75. Geburtstag
Monika Stremlow, Christina Huske (Zschornewitz), Doris Tham, Dagmar
Kaboth (Schköna), Ingeborg Bauer, Horst Schmöche (Zschornewitz), Ralf-Ingo
Anton
80. Geburtstag
Hans-Jürgen Depta (Jüdenberg), Doris Schwager-Gründling (Tornau)
85. Geburtstag
Manfred Franz, Erna Möser, Doris Vetter, Horst Zach (Möhlau), Margot Maul
90. Geburtstag
Inge Zimmermann
August
70. Geburtstag
Wolfgang Förster (Zschornewitz), Elke Lieck (Zschornewitz), Uta Mockschan
(Tornau), Johann Homann, Regina Schiebel, Monika Völker (Zschornewitz),
Norbert Weber (Zschornewitz), Marita Asmus, Kathrein Wechsel
75. Geburtstag
Detlef Bandermann (Möhlau), Renate Richter, Kristine Behncke (Möhlau), Rolf
Pyttlik, Rolf Steingrübner, Brigitte Hippe, Gudrun Grunwald, Erika Quinque,
Hartmut Felbel, Isolde Schulz, Anita Vollmering
80. Geburtstag
Heinz Kräupl, Jürgen Möbius (Zschornewitz), Ernst Salatsch (Möhlau), Friedhelm
Renner, Reinhard Göritz, Doris Bär (Schköna)
85. Geburtstag
Herbert Erber (Zschornewitz), Bärbel Friedrich (Jüdenberg), Hartmut Henze
(Jüdenberg), Rita Schildhauer, Sieglinde Höhne, Dieter Naumann, Sieglinde
Wegeleben, Helga Tietz (Zschornewitz), Martha Fecho
90. Geburtstag
Werner Both, Lieselotte Vogel (Zschornewitz), Johanna Schmidt (Jüdenberg),
Elfriede Wygoda, Inge Höse (Tornau)
Vernissage in der Galerie „SchkönArt“
„Einfache Ansichten“: Neue Schau zeigt Werke von Thomas Schmid
(Schköna/HäBo/db). „Es ist wirklich
eine Sensation, dass es hier in der Dübener
Heide so eine kleine Kunstinsel
gibt“, freute sich Thomas Schmid über
die Einladung, um hier auszustellen.
Thomas Schmidt, ein Schüler von
Karl-Heinz Wenzel, unterrichtete auch
selbst in der Malschule Wittenberg. In
die Lutherstadt ist er 1974 gezogen und
hörte, dass es dort einen Malzirkel gibt.
Da er als Kind schon immer gezeichnet
hat, wollte er auch dort hin. Er habe es
nicht bereut, denn hier habe er so nette
Leute kennen gelernt, so viel Inspiration
erfahren. „Ich habe angefangen
zu malen und nie wieder aufgehört“,
verrät Schmid und ist deshalb auch der
festen Überzeugung: „Das hat mein
Leben geprägt.“
Mittlerweile hat er – angelehnt an die
Leipziger Schule – seinen eigenen
Weg und Stil gefunden. Über 40 Werke
sind von Schmid in den Räumen der
einstigen Schule, dem jetzigem Dorfgemeinschaftshaus
und zugleich auch
Der Künstler im Gespräch mit den Gästen vor seinem Werk „Friedlicher Hafen“
Foto: (HäBo) Bebber
Heimstätte der „Kreativ-WG“, noch
bis zum 2. Oktober zu sehen. „Ich bin
immer angeregt zu malen, wenn ich
etwas sehe“, erklärt er die Entstehung
seiner Bilder und ergänzt: „Ich male
nicht 1:1, sondern versuche, in meinen
Bildern Landschaft oder das Thema
aufs Wesentliche zu reduzieren, deswegen
habe ich die Ausstellung auch
‚Einfache Ansichten‘ genannt.“
Er verriet auch, dass er nicht das klassische
Arbeitstier sei, das acht Stunden
im Atelier ist. Seine Begründung ist
entwaffnend und einleuchtend zugleich:
„Es gibt schon so viele Bilder
auf der Welt.“ Er habe auch schon
Holzschnitte und Collagen gemacht,
aber sein Hauptanliegen sei die Acrylmalerei.
„Das beste Mittel, weil man
damit auch sehr schnell malen kann.“
Die aktuelle Ausstellung auf der „kleinen
Kulturinsel“ ist nun die 13. Schau
in der „SchkönArt“-Galerie, betonte
Ilona Vieweg, die Leiterin der Kreativ-WG.
Dabei unterstrich sie, dass
WG für Werk-Gemeinschaft steht.
Sie dankte allen Unterstützern und
den Besuchern, die am Freitagabend
den Weg nach Schköna gefunden
hatten. Wieder konnten etwa 50 Gäste
begrüßt werden. Neben vielen Stammbesuchern
waren Gäste zum ersten Mal
in Schköna und waren sichtlich überrascht,
dass dieses kulturelle Kleinod
zu finden ist.
Nach dem offiziellen Teil der Eröffnung
blieb den Gästen noch ausreichend
Zeit, um mit einem kühlen
Getränk die Werke auf sich wirken
zu lassen oder mit dem Künstler ins
Gespräch zu kommen.
Schild-Urban-Bau-94x101.qxp_Layout 1 20.11.23 09:55 Seite 1
15. Juli 2026
Hänicher Bote
Bote
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18
Hänicher Bote
Bote
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Er hat
das Glück gehabt, sein Hobby zum
Beruf zu machen. Das mit dem Glück
behauptet der Sport- und Geografielehrer
Uwe Schmidt auch selbst von sich:
„Ich habe schon sehr viel Glück gehabt
im Leben“. Nun hat sich der Lehrer
des Paul-Gerhardt-Gymnasiums in
Gräfenhainichen von seinen Kollegen
und Schülern verabschiedet und wird
sein Rentnerdasein genießen. Das hätte
er eigentlich schon seit dem 1. August
2023 tun können, aber er hing noch ein
paar Tage dran. „Ich liebe den Beruf,
liebe Kinder, liebe den Sport“, nennt
der in Zscherndorf aufgewachsene
Schmidt den Grund für seinen verspäteten
Eintritt in den Ruhestand.
Den will er nun zusammen mit seiner
Frau Silke genießen und als erstes
die Länder bereisen, über die er als
Geografielehrer so oft im Unterricht
gesprochen hat. Das ist ihm auch deswegen
vergönnt, da er damals als junger
Mann auf den Ratschlag seines Vaters
gehört hat, denn der Sport hätte seinem
Leben durchaus auch eine andere Richtung
bereithalten können. Schließlich
hatte man dem damals 17-jährigen in
der Bezirksauswahl Halle trainierenden
Uwe einen Vertrag beim Halleschen FC
angeboten. Er entschied sich aber trotz
der verlockenden Aussichten für ein
Studium, blieb dem Sport dennoch sein
ganzes Leben lang treu. „Ich habe nur
für den Sport gelebt“, verrät er.
Dabei stammt er nicht aus einer Familie,
für die der Sport im Vordergrund
stand. Vielmehr war er in heimischen
Gefilden der Sonderling. Uwe Schmidt
spielte nicht nur mit Vorliebe Fußball
und das unter anderem bei Union
Sandersdorf oder Chemie Bitterfeld.
„Ich war damals ein pfeilschneller
Linksaußen, rückte dann aber später
ins Mittelfeld“. Davon profitierte zuletzt
auch Gräfenhainichen, für die er
damals noch in der Verbandsliga und
Unter vier Augen
„Eine Legende geht vom Gelände“
„Unter vier Augen“ heute mit: Uwe Schmidt
zuletzt bei den „Alten Herren“ aufgelaufen
ist. „Nebenbei“ spielte Schmidt
in Bitterfeld auch noch Wasserball oder
stieg in den Boxring.
Bevor ihn seine sportliche Laufbahn
mehr aus Zufall nach Gräfenhainichen
brachte, führte ihn sein Berufsleben als
Lehrer erst einmal in die Kulturstadt
Weimar. Zuvor führte in sein Weg
nach dem erfolgreichen Abschluss der
Erweiterten Oberschule (EOS) Bitterfeld
– hier lernte er auch seine spätere
Frau Silke kennen – für die Zeit von
1980 bis 1984 nach Potsdam, um an der
damals von Rektor Harry Apelt geleiteten
Pädagogischen Hochschule Sport
und Geografie zu studieren. In dieser
Zeit heiratete er nicht nur 1981 seine
Frau, sondern es kam 1982 auch noch
Sohn Michael in Weimar zur Welt, da
die junge Mama zu dieser Zeit schon
ihr Architekturstudium in der Stadt
Goethes und Schillers begonnen hatte.
Das Studium beendete sie im Jahr 1988.
Bis dahin war ab 1984 auch die kleine
Familie immer zusammen, da der junge
Papa Uwe nach dem Abschluss seines
Studiums bis 1988
an der Theodor-
Neubauer-Schule,
Ich liebe den Beruf, liebe
Kinder, liebe den Sport.
der heutigen Jenaplan-Schule,
als
Sportlehrer und
ab 1987 zugleich
noch als Fachberater
Sport für
die Stadt Weimar
gearbeitet hat.
Als dann 1988 für die frischgebackene
Architektin in Weimar und Umgebung
keine Anstellung zu bekommen war,
führte der Zufall die junge Familie in
die damalige Kreisstadt Gräfenhainichen.
Die hatte zwar Arbeit für den
Lehrer und die Architektin zu bieten,
ansonsten war es nach den Jahren in
Weimar „ein Schock für mich“, gesteht
Schmidt. Das habe sich aber schnell
geändert, denn er fühlt sich hier mittlerweile
wohl. Im ersten Jahr nach der
Ankunft in Gräfenhainichen begann
Schmidt zeitgleich an der „Otto Grotewohl“,
„Fritz Nimmich“ und in Radis
als Sport- und Geografielehrer zu arbeiten,
um nur ein Jahr später komplett
nach Radis zu
wechseln. Seine
Frau bekam dagegen
in der Stadtverwaltung
von
Gräfenhainichen
eine Anstellung
als stellvertretende
Stadtbaudirektorin.
Der nächste berufliche Schritt erfolgte
im August 1990, denn von nun an
unterrichtete Schmidt am jetzigen
Paul-Gerhardt-Gymnasium. In der Zeit
von 1994 bis 2016 war er für Sachsen-
Anhalt auch noch als Seminarleiter für
Sportlehrer tätig. Obwohl dann geplant
war, am 31. Juli 2023 in den Ruhestand
zu gehen, dauerte es dann doch noch bis
zum Juli 2026, bevor Schmidt schweren
Herzens vom Berufsleben Abschied
15. Juli 2026
Schulleiterin Janet Rintelmann (r.) und ihr Stellvertreter Tobias Tandel (l.) waren
lange Wegbegleiter von Uwe Schmidt.
Fotos: (HäBo) Bebber
Uwe Schmidt
Seine Kollegen von der Fachschaft Sport verabschiedeten Uwe Schmidt (3. v. l.) unter anderem mit dem vielsagenden Buch
„Ruhestand voller Erlebnisse“ in den Ruhestand.
nahm. „Du hast deine Familie, aber
genauso viel Zeit verbringt man auf
Arbeit. Das ist dann auch wie Familie“,
sagt er.
Wenn es nach seinen Schülern gehen
würde, würde sein letzter Arbeitstag
noch in weiter Ferne liegen. Stattdessen
heißt es nun nach einem Spruch
der Schüler: „Eine Legende geht vom
Gelände“. Eine Bitte will er seinen
Schülern und ehemaligen Kollegen
aber erfüllen, denn er wird öfter mal
reinschauen an seiner ehemaligen
Arbeitsstätte.
Aber es wird auch sonst nicht ruhiger
werden im Leben des jetzigen Lehrers
a. D., denn nun kann er mit seiner
Frau umso mehr dem gemeinsamen
Hobby frönen: dem Reisen. Dann ist
da aber auch noch der gemeinsame
Sohn Michael, der wie auch seine Frau
in die Fußstapfen des Vaters getreten
ist. Beide unterrichten neben anderen
Fächern auch – genau – als Sportlehrer
an ihrer jeweiligen Schule. Sie werden
wohl nun öfter Besuch aus Gräfenhainichen
bekommen.
Kurz gefragt!
Lieblingsessen:
Grützwurst mit Sauerkraut
Lieblingsrestaurant:
„Fisch Bistro Laden 42“
in Kühlungsborn
Lieblingsurlaubsort:
Kühlungsborn
Lebensmotto:
„Genieße jeden Tag“
Mit welchen Personen würden
Sie gern zu Abend essen:
• Vincent Kompany
(Fußballtrainer)
• Malaika Mihambo
(Leichtathletin)
• Angela Merkel
(Bundeskanzlerin a. D.)
15. Juli 2026
Hänicher Bote
Bote
AUS DER REGION
19
Kinder- und Jugendfeuerwehr Gräfenhainichen
Vorstand der Deutschen Ehrenamtsstiftung zu Besuch in Tornau
(Tornau/HäBo/db). Am 1. Juni bekam
Gräfenhainichens Kinder- und Jugendfeuerwehr
vor dem Gerätehaus in
Tornau ein großes Geschenk überreicht,
welches Stadtjugendwartin Julia Matzke
von Bürgermeister Enrico Schilling
(CDU) in Empfang nahm. Es war bekanntlich
ein sehr großes und zugleich
teures Geschenk: Genau 30.400 Euro
kostete dieser spezielle Anhänger, den
seit kurzem ein Maulwurf, das neue
Maskottchen der Kinder- und Jugendfeuerwehr,
ziert.
Der Großteil des Geldes kam mit 90
Prozent von der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt (DSEE),
dessen Vorstandsvorsitzender Jan
Holze sich kürzlich einmal höchstpersönlich
ein Bild von der Verwendung
der Fördergelder machen wollte. Holze
wurde zu diesem Termin vom Bundestagsabgeordneten
Sepp Müller und
Kreisrat Patrick Schubert begleitet und
von Enrico Schilling in Tornau begrüßt.
Dabei zeigten sich die Gäste genauso
begeistert von den Möglichkeiten dieses
Brandschutzdemoanhängers wie
schon die Kinder- und Jugendbetreuer
bei der Übergabe. Stadtjugendwartin
Julia Matzke konnte sogar schon auf
Ausnahmezustand in Tornau
„Heideknirpse“ brillierten bei großer Zirkusvorstellung
(Tornau/HäBo/db). Für viele war
es ein ganz normaler Tag im Juni,
nicht aber für die jungen Artisten aus
Tornau. Für sie und ihre Angehörigen
war es der wichtigste Tag, denn es war
ihr erster Auftritt in einem Zirkus vor
vielen Menschen. Ganz Tornau war in
einem ausnahmeähnlichem Zustand,
denn die Kinder der Kita „Heideknirpse“
hatten ihren großen Auftritt im
„Circus Benjamin“.
Seit September 2025 liefen die organisatorischen
Vorbereitungen. Den
Eltern wurde das Projekt vorgestellt,
deren Meinung dazu eingeholt. Alle
waren vom Projekt begeistert und so
wurde der Zirkus, der Projektwochen
für Kindergärten anbietet, in die Dübener
Heide eingeladen. Als es dann
so weit war und der Zirkus sein Zelt
in Tornau aufschlagen wollte, kamen
die Eltern an einem Samstag extra
aus ihren Wohnorten in Bad Düben,
Hammermühle, Kossa, Söllichau,
Schwemsal und natürlich auch aus
Tornau angerauscht und hatten in drei
Stunden das Zelt zusammen aufgebaut.
Den Lohn bekamen sie dann am Tag
des Auftritts in Form einer so noch
nie dagewesenen Zirkusvorstellung
ausgezahlt.
Für die Kinder lag zu diesem Zeitpunkt
schon eine ganze Woche Aufregung
pur hinter ihnen. Jedes Kita-Kind
Kreisrat Patrick Schubert, Bundestagsabgeordneter Sepp Müller, Stadtjugendwartin
Julia Matzke, Stiftungsvorsitzender Jan Holze und Bürgermeister Enrico
Schillig (v. l.) bei der Übergabe des neuen Anhängers für die Jugendfeuerwehr.
Foto: (HäBo) Bebber
erste Erfolge beim Einsatz des Spezialanhängers
verweisen: „Wir konnten
schon vier neue Mitglieder für die
Kinderfeuerwehr gewinnen, als wir
dort vor kurzem den Hänger bei Verabschiedungsfeier
der zukünftigen
Schüler einsetzten.“
Das erfreute natürlich auch Stiftungschef
Holze, der dabei noch einmal
auf die vielfältigen Möglichkeiten für
Vereine bei der Unterstützung durch
die aktuellen Förder- und Beratungsmöglichkeiten
verwies. Das sind zum
Der Applaus wollte nach der Vorstellung nicht enden.
durfte selbst bestimmen, mit welcher
Nummer es auftreten wollte. Dann aber
war der Tag des Auftritts gekommen.
Um die Vorfreude noch zu steigern,
wurde gemeinsam in der Manege
gefrühstückt. Und dann war es die 32
Kinder soweit, denn alle vom Kleinsten
bis zum Größten haben mitgemacht.
„Die Kinder sind förmlich über sich
hinausgewachsen“, schwärmte Kita-
Leiterin Jana Ratsch. „So hat die kleine
Elisabeth alle Ängste überwunden und
dann doch unter dem schwebenden
Lasso gestanden, obwohl sie sich das
während der ganzen Proben nicht
getraut hat.“ Selbst Kinder mit Angst
vor Tieren, wie beispielsweise bei der
Hundedressurnummer, hatten am Tag
des Auftritts plötzlich alle Ängste
überwunden. Die Manege bewirkte
sichtbar kleine Wunder.
Und was das Schönste war: Die Kinder
hatten einfach nur Spaß. Ob mit dem
kleinen Bello oder beim Balancieren
von Bechern. Die jungen Künstler waren
stolz und bei so manchen Zuschau-
Beispiel das Mikroförderprogramm
„Ehrenamt gewinnen. Engagement
binden. Zivilgesellschaft stärken“,
„FuturE – Qualifizierungsprogramm
für angehende Führungskräfte im
Ehrenamt“ oder „action! Aktiv für
eine globale Welt“. Aber auch verschiedenste
Beratungsangebote von der
Fundraising- und Fördermittelberatung
bis hin zur juristischen Beratung.
Im Videogespräch stellt das Team alle
relevanten Fragen zur Projektidee und
trägt die Antworten direkt ins Antragsformular
ein – per Bildschirmfreigabe
live mitverfolgbar. Das ist besonders
für alle gedacht, die noch nie einen
Förderantrag gestellt haben. Bei Bedarf
und Fragen sollte man sich einfach zu
dem „Hallo-Team“ Kontakt aufnehmen
(E-Mail: hallo@d-s-e-e.de, Tel.:
03981 / 4569600).
Die DSEE betreibt außerdem eine
Förderdatenbank (foerderdatenbank.ds-e-e.de)
mit Programmen anderer
Stiftungen und Institutionen. Das ist
sicher ein guter Tipp für Vereine, die
über die DSEE-eigenen Programme
hinaus Fördermöglichkeiten suchen.
Übrigens laufen die Anträge alle über
das Förderportal (foerderportal.d-s-e-e.
de). Hier ergänzen kostenlose Online-
Seminare zur Antragstellung das Angebot.
Diese Hinweise dürften für alle
ehrenamtlich tätigen Menschen und
Vereine wichtig sein, denn Millionen
Menschen in Deutschland engagieren
sich ehrenamtlich. Die Deutsche Stiftung
für Engagement und Ehrenamt
(DSEE) unterstützt diese Menschen
und ihre Organisationen konkret mit
vielfältigen wie zahlreichen Förderungs-,
Vernetzungs-, Beratungs- und
Bildungsangeboten.
Foto: (HäBo) Bebber
ern rollten die Tränen. Es waren Tränen
der Begeisterung, die sich später dann
wohl immer wieder einstellen werden,
wenn man sich gemeinsam die Bilder
von diesem außergewöhnlichen Tag
anschauen wird.
„Ich bin sehr zufrieden“, lobte Ratsch
auch die Großen. „Wir sind ganz stolz
auf unsere Eltern. Das ist eine super
Zusammenarbeit mit ihnen. Sie helfen
uns immer, wenn sie gebraucht werden.
So etwas ist schon eine Hausnummer
für sich“.
20 AUS DER REGION
Industriedenkmal Kraftwerk Zschornewitz
(Zschornewitz/HäBo/db). Zum Thema
„Bewohnbarkeit der Erde – Auf
welchem Boden stehen wir?“ kamen
zahlreiche Interessierte im Industriedenkmal
Kraftwerk Zschornewitz
zusammen. Auf Einladung des
Forums Rathenau und des Institut
français Sachsen-Anhalt wurde die
„Nacht der Ideen“ als innovatives und
interdisziplinäres Format gestaltet,
das Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft
und zivilgesellschaftliches
Engagement miteinander verbindet.
In Workshops, Debatten, Vorträgen
und künstlerischen Formaten wurden
die drängenden Fragen unserer Zeit
verhandelt: Wie können wir unseren
Planeten bewohnen, ohne die Lebensgrundlagen
aller weiter zu gefährden?
Welche Formen des Zusammenlebens,
der Verantwortung und der Koexistenz
sind angesichts ökologischer Krisen
notwendig?
Die Formate richteten sich sowohl
an ein Fachpublikum als auch an die
breite Öffentlichkeit. Deutlich wurde:
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
Deutsch-französische Perspektiven auf die „Bewohnbarkeit der Erde“
Bewohnbarkeit ist kein gegebener
Zustand, sondern ein fragiles Gleichgewicht,
das durch menschliches
Handeln fortwährend verändert wird.
Stoffe, Wasser, Böden und Lebewesen
stehen in dynamischen Kreisläufen
miteinander in Beziehung. Umso
dringlicher stellt sich die Frage, wie
ein nachhaltiges Zusammenleben
BSG Aktivist Gräfenhainichen
Sommerfest bei besten Bedingungen
Bei optimalem Wetter und besten Voraussetzungen wurde das Vereinsfest gefeiert.
Foto: (HäBo) Bebber
(Zschornewitz/Gräfenhainichen/
HäBo/db). Die Handballerinnen der
BSG Aktivist Gräfenhainichen feierten
bei schönstem Sommerwetter
die Neuauflage eines Vereinsfests auf
dem Gelände des Zschornewitzer Ruderclubs.
„Wir haben hier wunderbare
Bedingungen im Ruderzentrum“, lobte
die Vereinsvorsitzende Sandy Böttcher
die Voraussetzungen bei der Begrüßung
der anwesenden Vereinsmitglieder
und zählte die Möglichkeiten
für die verschiedensten Betätigungen
gleich mit auf. Neben zwei wirklich
großen Hüpfburgen stand nicht nur
ein Volleyballfeld zur Verfügung. Es
lockte auch das Wasser in der „Gurke“
zum Baden und Bootfahren.
Für jedes Alter war also etwas dabei.
„Es war schön, unser Vereinsleben
einmal mehr mit Leben gefüllt zu
haben“, freute sich Böttcher nach dem
Fest. Einer der kulturellen Höhepunkte
war der Tanz-Auftritt der Kindersportgruppe.
Aber auch die Ehrung von
Das Konzert der französischen Künstler „Les Taupes“ (Maulwürfe) war einer der
kulturellen Höhepunkte.
Foto: (HäBo) Bebber
zwei erfolgreichen Nachwuchsmannschaften
sollte nicht unerwähnt bleiben.
Deshalb wurden die D-Jugend für
ihren zweiten Platz und die B-Jugend
für ihren ersten Platz in der Saison
2025/26 noch einmal richtig gefeiert
und bekamen zugleich ihre Medaillen
umgehangen.
Aber auch bei der Versorgung gab der
Verein Vollgas und wartete wieder
mit einem Buffet auf, bei dem wieder
jedes Mitglied etwas beigesteuert hat.
Und die Vereinsvorsitzende begründete
auch noch diese Form des selbst
erstellten Buffets: „Das, was ihr hier
bei solchen Gelegenheiten immer auf
den Tisch zaubert, das kann kein Caterer“.
Natürlich fehlte auch nicht die
immer wieder gefragte Grillstation mit
Würstchen und Steaks. Viel zu schnell
ging dann die schöne Zeit vorbei.
Was bleibt, sind die Erinnerungen an
schöne Stunden und ein Versprechen:
„Wir freuen uns schon jetzt auf das
nächste Jahr!“
mit der Erde und ihren vielfältigen
Lebensformen gestaltet werden kann.
„Die Zukunft ist nicht geschrieben. Sie
ist das, was wir daraus machen“, sagte
Bürgermeister und Forums-Vorstand
Enrico Schilling zur Einführung.
Ortsbürgermeister Raik Busse betonte
die Wichtigkeit des gesellschaftlichen
Zusammenhalts. „Ich habe mir
IG „offen. bunt. anders.“
(Gräfenhainichen/HäBo). „Was soll
ich zuerst machen?“ Das war die große
Frage der Kinder, als sie zum Kinderfest
in Gräfenhainichen kamen. Zum 10.
Kinderfest der Interessengruppe (IG)
„offen. bunt. anders.“ in der Volkssolidarität
Elbe-Mulde e. V. gab es besonders
viele Attraktionen. Die Kinder konnten
zwischen den bekannten Angeboten, wie
Kistenstapeln, Hüpfburg, Basteln, Haare
flechten, mit Kreide malen, mit großen
Bausteinen spielen oder das Glücksrad,
wählen.
Aber es gab auch viele neue Möglichkeiten,
beispielsweise eine Eisenbahnfahrt
für die Kleinen oder Bullenreiten für die
größeren Kinder. Allerdings benötigten
sie dazu vier andere Kinder, die den
Spaß noch verdoppelten. Zusätzlich es
gab auch eine Hüpfburg mit langer Rutsche,
ein Barfußpfad, einen Sandkasten
mit farbigem Sand. Große Seifenblasen
konnten in einer Wanne gefischt werden.
Andere Kinder probierten die Pedalos
aus.
Sportlich war es auch auf dem Smoothie-
Fahrrad. Dort konnten die Kinder ihren
Smoothie selbst zusammenstellen und
mussten ihn dann per Muskelkraft selbst
gewünscht, dass in diese Räume niemals
Stille einkehrt“, sagte dagegen
Martina Schön, „Kraftwerksseniorin“
und stellvertretende Vorstandsvorsitzende
des Forums Rathenau in der
Schaltwarte des Industriedenkmals
bei der Begrüßung der Gäste. Das sei
Dank des Einsatzes des Forums, der
„Kraftwerkssenioren“ und der Stadt
Gräfenhainichen nun gelungen.
In der Diskussion wurde die Bewohnbarkeit
der Erde schließlich aus
unterschiedlichen wissenschaftlichen
und gesellschaftlichen Perspektiven
beleuchtet. Für den künstlerischen
Höhepunkt des Abends sorgten „Les
Taupes“ um Philippe Quesne (Vivarium
Studio). Mit Farbnebel, elektrisierenden
Melodien, hypnotischen
Klängen und rauen Punkstimmen verwandelten
die vier riesigen Maulwürfe
das Kraftwerk in einen fantastischen
Ort. Sie warfen sich auf den Boden,
tanzten und tapsten schließlich zurück
auf die Bühne. Eine ebenso poetische
wie eigensinnige Performance.
Kinderfest war wieder voller Erfolg
verrühren.
Zum ersten Mal war das DRK mit seiner
Kindergruppe vertreten. Sie zeigten, was
in Notfällen und bei Unfällen zu tun
ist. Zur Erinnerung an das schöne Fest
konnten sich alle Teilnehmer ein Foto
mit und ohne Utensilien und Beigaben
anfertigen lassen. Die Fotobox hatte der
Fotograf Wichmann gesponsert. Für das
leibliche Wohl wurde farbige Zuckerwatte,
Popcorn, Kuchen, Torten, Würstchen
und Getränke angeboten.
Rund 800 Gäste haben das Kinderfest
besucht. Es war eine wunderbare
freundliche Stimmung auf dem Fest.
Menschen kamen ins Gespräch. 34 Helfer
und Helferinnen von der IG und ihre
Unterstützer haben ihr Bes tes gegeben,
damit das Fest gelingt. Wie immer waren
alle Angebote und Attraktionen für die
Kinder kostenfrei. Wir danken in diesem
Zusammenhang besonders den Firmen
Haustechnik-SK GmbH und Ihr Holzstück
und der Stadt Gräfenhainichen,
die das Fest finanziell sehr unterstützt
haben.
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IG „offen. bunt. anders“ in der
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Begehrt bei den Kleinsten war unter anderem die Eisenbahnfahrt.
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entscheiden Sie bewusst: behalten,
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zu behalten und verhindern,
dass sich Chaos schnell wieder
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wie die transparente,
stapelbare Boxen eignen sich für
nahezu jeden Raum – von der Küche
bis zum Kinderzimmer.
3. Teilen Sie die Aufgaben in überschaubare
Etappen. Nehmen Sie
sich einzelne Bereiche oder Räume
vor und arbeiten Sie diese nacheinander
ab.
4. Ein aufgeräumtes Zuhause kann sich
auch positiv auf unser Wohlbefinden
auswirken. Wer dauerhaft weniger
aufräumen muss, hat mehr Zeit für
die schönen Dinge im Leben.
5. Schon wenige Minuten täglich reichen
aus, um Dinge direkt wegzuräumen
oder Oberflächen frei zu
halten. Feste Abläufe helfen dabei,
den Aufwand gering zu halten – und
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Tag der offenen Tür der Deutschen Rheuma-Liga in der Grünen Gasse
Gräfenhainichener Selbsthilfegruppe stellte sich vor
Am Tag der offenen Tür gab es auch eine Runde Sport mit Jens Müller.
Foto: (HäBo) Bebber
(Gräfenhainichen/HäBo/db). In diesem
Jahr konnte die Selbsthilfegruppe
(SHG) Gräfenhainichen der Deutschen
Rheuma-Liga ihren 35. Jahrestag der
Gründung feiern. Nun haben sie mit
einem Tag der offenen Tür den nächsten
Schritt gemacht, um so noch mehr
Betroffene zu ermutigen, sich vielleicht
ihrer Gruppe anzuschließen.
Mit dem Begriff Rheuma kann heutzutage
sicher jeder etwas anfangen. Jedoch
ist es nicht einfach eine Krankheit,
sondern der Sammelbegriff für über
100 verschiedene entzündliche und
degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Typisch sind dabei
chronische Schmerzen, Steifigkeit und
Schwellungen an Gelenken, Muskeln
oder Sehnen. In Deutschland leiden
schätzungsweise bis zu 20 Millionen
Menschen an einer Form von Rheuma.
Deshalb haben sich Betroffene oftmals
zu SHG zusammengefunden.
Eine solche gibt es auch in Gräfenhainichen,
deren Vorsitzende, Ute Engelhardt,
sagt: „Rheuma sucht man sich
nicht aus, das kommt einfach ungefragt
ins Leben spaziert.“ Schließlich gebe es
Tage, da fehlt einfach die Kraft. Genau
an solchen Tagen sei es wichtig zu wissen:
„Ich bin nicht allein“ – deshalb der
Tag der offenen Tür.
Wer den Weg in die Grüne Gasse – dort
trifft sich die Gruppe auch regelmäßig in
den Räumlichkeiten des GCC – auf sich
genommen hatte, erlebte keine medizinischen
Vorträge, sondern vielmehr eine
gemütliche Runde in der man sich bei
Ihr Partner für Kfz-Reparatur und Service in Gräfenhainichen
Kaffee und Kuchen austauschte und sogar
gemeinsam ein bisschen Sport trieb.
Eigens dafür gesellte sich Jens Müller
von „Slim-fit“ zur Runde und leitete ein
leichtes Training. Wer sich dabei dann
doch zu sehr verausgabt hatte, konnte
sich mit etwas Kartoffelsalat und einer
gegrillten Wurst wieder stärken. Aufgelockert
wurde der Nachmittag auch
durch die kleinen „Regentröpfchen“
aus der Evangelischen Kindertagesstätte
„Regenbogen“, die ihr Programm passenderweise
mit dem Lied „Ist das ein
schöner Tag“ begannen. Er sollte es bis
zum Ende bleiben – in der Hoffnung,
vielleicht bei einem der nächsten Treffen
wieder neue Gesichter begrüßen zu
können. Es erwartet diejenigen nicht
nur leichte Sportübungen, sondern
auch Referenten zu den verschiedensten
Themen. Die Gruppe trifft sich immer
am ersten Donnerstag im Monat ab 13
Uhr in Gräfenhainichens Grüner Gasse
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24 ALTES HANDWERK
Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt
(HäBo). Der Fingerhut ist klein, unscheinbar
und doch seit über zwei
Jahrtausenden ein treuer Helfer beim
Nähen. Was heute oft als beiläufiges
Zubehör im Nähkästchen liegt,
war über viele Jahrhunderte hinweg
ein unverzichtbares Werkzeug – und
Grundlage eines eigenen, hochspezialisierten
Handwerks. Seine Geschichte
reicht weit zurück: Schon in der
Antike schützte man die Finger beim
Nähen mit Drucksteinen, später nutzten
die Römer bronzene Fingerhüte
und sogenannte Nadelstößer. Die ältesten
in Europa erhaltenen Fingerhüte
mit flachem Kopf stammen aus dem
9. und 10. Jahrhundert und gehören in
die Zeit des Byzantinischen Reiches.
Kleine, rund geformte Fingerhüte gelangten
später aus Asien nach Europa
und verbreiteten sich rasch.
Der Ursprung des Fingerhuts liegt dennoch
im Dunkel der Geschichte. Eine
der frühesten schriftlichen Erwähnungen
findet sich im 12. Jahrhundert bei
der heiligen Hildegard von Bingen.
In einer von ihr zusammengestellten
Wortliste taucht der Begriff „vingerhuth“
auf. Diese Nennung zeigt, dass
der Fingerhut bereits im Hochmittelalter
ein geläufiger Alltagsgegenstand
gewesen sein muss, insbesondere im
Hänicher Bote
Bote
15. Juli 2026
August Reinhard stellt alte Berufe vor – Teil 64: Der Fingerhutmacher
Die Stufen der Herstellung eines getriebenen Metallfingerhuts im Jahr 1930
Ein Fingerhut aus Silber mit roten
Steinen
Umfeld textiler Handarbeit, die in
Klöstern wie in städtischen Haushalten
eine große Rolle spielte.
Archäologische Funde untermauern
diese Annahme eindrucksvoll. Ein besonders
anschauliches Beispiel ist ein
bronzener Fingerhut aus dem 14. Jahrhundert,
der auf der Burg Tannenberg
an der Bergstraße entdeckt wurde. Da
die Burg im Jahr 1399 zerstört wurde,
lässt sich das Alter des Fundstücks
relativ genau eingrenzen. Bemerkenswert
ist, wie sehr seine Form bereits
modernen Fingerhüten ähnelt. Die
typische, leicht gewölbte Gestalt mit
den eingearbeiteten Vertiefungen zum
sicheren Ansetzen der Nadel zeigt,
dass Funktion und Gestaltung schon
im Spätmittelalter weitgehend ausgereift
waren.
Mit dem wachsenden Bedarf an textilen
Erzeugnissen entwickelte sich
auch der Beruf des Fingerhutmachers
zu einem eigenständigen Handwerk.
Seine Bedeutung für den Alltag vergangener
Jahrhunderte wird heute
leicht unterschätzt. Kleidung wurde
nicht einfach gekauft und ersetzt,
sondern gepflegt, ausgebessert und
immer wieder neu angepasst. Nähen
gehörte zum täglichen Leben – und
damit auch der Fingerhut. Im 15. und
Ein hölzernes Nähetui aus dem 19.
Jahrhundert
16. Jahrhundert avancierte vor allem
die Reichsstadt Nürnberg zu einem
Zentrum der Fingerhutfabrikation.
Die dortigen Handwerker genossen
einen hervorragenden Ruf, ihre Produkte
wurden weit über die Stadtgrenzen
hinaus gehandelt.
In den Quellen erscheinen die Nürnberger
Fingerhutmacher, die man
„Fingerhüter“ nannte, erstmals im
Jahr 1462. Zunächst waren sie noch
dem Handwerk der Rothschmiede
zugeordnet, die für die Verarbeitung
von Buntmetallen zuständig waren.
Erst 1534 wurden sie als eigenständiges
Gewerbe anerkannt und erhielten
wenige Jahre später eine eigene Ordnung.
Die Organisation des Gewerbes war
streng geregelt. In der Stadtverfassung
Nürnbergs hatten die Zünfte nur
begrenzte Selbstständigkeit. Die Obrigkeit
wachte darüber, dass qualitativ
hochwertige Ware hergestellt wurde
und jeder Meister ein angemessenes
Auskommen hatte. Gleichzeitig wurden
technische Neuerungen mitunter
skeptisch betrachtet. Ein aufschlussreiches
Beispiel ist das Verbot eines
von einem Nürnberger Fingerhutmacher
erfundenen Drehrades im Jahr
1572. Man befürchtete, dass dessen
Einsatz den Wettbewerb unter den
Meistern zu stark verändern und einzelne
Handwerker bevorteilen könnte.
Gefertigt wurden Fingerhüte überwiegend
aus Messing oder Bronze.
Gegossene Stücke durften weiterhin
von den Rothgießern hergestellt werden,
während die Fingerhutmacher
getriebene Fingerhüte produzierten.
Der Arbeitsprozess war anspruchsvoll:
Das Metall wurde erhitzt, in
Form getrieben und anschließend mit
den charakteristischen Vertiefungen
versehen, die ein Abrutschen der Nadel
verhindern sollten. Häufig folgten
Verzierungen, Inschriften oder kleine
Ornamente. Fingerhüte waren keineswegs
immer schlichte Gebrauchsgegenstände.
Viele trugen Sprüche oder
Jahreszahlen und spiegelten damit
auch den Zeitgeist wider.
Die Ausbildung zum Fingerhutmacher
entsprach den Regeln des Zunftwesens.
Ein Lehrling trat bei einem
Meister ein und lernte über mehrere
Jahre Materialkunde, handwerkliche
Techniken und die Qualitätsmaßstäbe
des Gewerbes kennen. Nach der
Gesellenzeit konnte er, sofern er die
erforderlichen Mittel besaß und die
Zunftregeln erfüllte, selbst Meister
werden. Präzision und Ausdauer waren
unerlässlich, denn ein Fingerhut
musste exakt passen und zugleich widerstandsfähig
sein.
Neben den alltäglichen Gebrauchsformen
entstanden auch besonders
Ein Fingerhutmacher bei der Arbeit im
Jahr 1568
Fotos: Netzfunde
kunstvolle Exemplare aus Silber oder
vergoldetem Metall. Solche Stücke
dienten häufig als Geschenk oder hatten
repräsentativen Charakter. Ein berühmtes
Beispiel ist der große silberne
Fingerhutpokal, den die Nürnberger
Gewandschneider im Jahr 1586 stifteten.
Im 18. Jahrhundert geriet die Nürnberger
Vorrangstellung zunehmend
ins Wanken. Andere Regionen setzten
früher auf maschinelle Fertigung. Im
Raum Aachen wurden bereits wasserbetriebene
Maschinen eingesetzt, die
eine schnellere und kostengünstigere
Produktion ermöglichten. Auch politische
Einflüsse spielten eine Rolle:
Der Versuch Schwedens, durch Spionage
an das Produktionswissen zu
gelangen, sowie die von Kaiserin Maria
Theresia initiierte Gründung einer
Fingerhutherstellung in Lichtenwörth
um 1763 zeigen, wie begehrt dieses
handwerkliche Know-how war. Der
Legende nach wurden dafür Nürnberger
Meister heimlich in Strohwagen
aus der Stadt geschmuggelt.
Mit der Industrialisierung verlor das
traditionelle Fingerhutmacherhandwerk
schließlich an Bedeutung. Die
maschinelle Massenproduktion verdrängte
das kleingewerbliche Arbeiten.
Heute werden Fingerhüte überwiegend
industriell gefertigt, meist
aus Stahl und ohne aufwendigen
Schmuck. Und doch erzählt jedes
historische Exemplar von einer Zeit,
in der selbst ein so kleines Objekt
Ausdruck handwerklicher Kunstfertigkeit
war. Der Fingerhut steht damit
für die Spezialisierung und den Stolz
des Zunfthandwerks, das über Jahrhunderte
hinweg den Alltag der Menschen
prägte.
15. Juli 2026
Hänicher Bote
Bote
Zschornewitzer Ruderzentrum an der „Gurke“
ZRC-Sportler erfüllten sich einen langgehegten Wunsch
(Zschornewitz/HäBo/db). Seit vielen
Jahren ist der Zschornewitzer Ruderclub
(ZRC) im SV Turbine Zschornewitz
Ausrichter von mindestens zwei
großen Ruderregatten im Jahr. Einen
festen Platz in den Sportplänen der
zahlreichen Rudervereine aus Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Brandenburg
haben dabei die Frühjahrsregatta und
die Landesmeisterschaften. Das wiederum
bedeutet, dass jährlich bis zu
1.000 Ruderinnen und Ruderer aller
Gudrun Krake wurde vom Präsidenten
des Ruderverbandes, Steffen Planer,
geehrt. Fotos: (HäBo) Bebber
Mitgliederversammlung des Vereins Dübener Heide
(Rösa/HäBo/ny). Der Verein Dübener
Heide besteht aus mehreren Ortsgruppen
(OG) und in diesem Jahr fungierte
die OG Rösa als Gastgeber für die
Frühjahrs-Mitgliederversammlung.
Das Treffen fand im idyllischen Gutspark
statt und die rund 70 Teilnehmer
fühlten sich bei herrlichstem Wetter
im Freien sichtlich wohl. Dabei war es
dem Vorsitzenden Axel Mitzka eine
besondere Freude, Ehrenmitglied Herbert
Meyer begrüßen zu dürfen. Nach
dem offiziellen Teil und gemütlicher
Kaffeerunde mit Informationsaustausch,
nutzten einige die Möglichkeit,
den entzückenden Gutspark bei einem
Rundgang zu erkunden.
Ehrungen und Auszeichnungen
Viele Vereinsmitglieder sind auch begeisterte
Wanderer. Beim Absolvieren
vieler Kilometer im Jahr bekommen
die Akteure Wandernadeln in Bronze,
Silber oder Gold vom Deutschen Wanderverein.
Alle Personen aufzuzählen,
wäre an dieser Stelle müßig. Aber der
Spitzenreiter Joachim Brinkel aus Bad
Düben sollte nicht unerwähnt bleiben,
denn er erhielt nun die Wandernadel in
Gold zum zwölften Mal. Andere Namen
sind beispielsweise Ellen Männel
aus Torgau, Petra und Michael Matthäi
aus Bad Düben und Karl-Heinz Glaser
von der OG Rösa.
Tag des Wanderns war gut besucht
Kürzlich fand in Rösa der Tag des
Wanderns in der Dübener Heide statt,
der laut Aussage von Gudrun Engler
Altersklassen zusammen mit anderen
Gästen am Zschornewitzer See gegenüber
dem Ruderzentrum zu Gast
sind, um im sportlichen Wettstreit um
die besten Platzierungen zu kämpfen.
Trotz aller optimaler Bedingungen gab
es etwas, was den ZRC als Veranstalter
dieser Wettkämpfe nicht zufriedenstellen
konnte. Für die Regatten mussten
nämlich immer wieder mobile Toiletten
verschiedenster Art angemietet
werden. Diese wiederum entsprachen
nicht in jedem Fall den hygienischen
Standards bei Großveranstaltungen
und verursachte zudem immer wieder
finanzielle Belastungen. Deshalb war
schnell das Projekt Sanitärcontainer
geboren, was zwar ebenfalls einen
finanziellen Kraftakt darstellte, dieser
war jedoch nur einmaliger Natur.
Pünktlich zu den diesjährigen Landesmeisterschaften
konnte die Umsetzung
des Projektes nicht nur vermeldet,
sondern gleich seiner Nutzung übergeben
werden. Zwei Jahre nach dem
Stellen eines Förderantrags war der
Wunsch des Ruderclubs nun endlich
erfüllt. Bei der offiziellen Übergabe
AUS DER REGION
Wandernadeln bei herrlichstem Wetter im Gutspark übergeben
Axel Mitzka (l.) und Gudrun Engler (r.) mit den beiden Vereinsfreunden Karl-Heinz
Glaser (2. v. l., OG Rösa) und Joachim Brinkel (OG Bad Düben)
Foto: (HäBo) Nyari
sehr gut besucht war. Die Teilnehmer
am Aktionstag kamen aus allen Teilen
des Naturparks und es erfreuten zwei
angebotene geführte Wanderungen am
Vormittag. Außerdem beteiligten sich
acht Vereinsfreunde am Sächsischen
Wandertag und lobten das toporganisierte
Fest mit 30 geführten Wanderungen
in Großenhain.
Neue Ortsgruppe in Hohenlubast
wächst
In unserer vergangenen Ausgabe
berichteten wir darüber, dass im Mai
fünf Personen in Hohenlubast eine
neue Ortsgruppe des Heidevereins
gründeten. Thomas Schwarzbrunn
berichtete den Anwesenden von schnellem
Wachstum, denn schon jetzt sind
15 Mitglieder aktiv. Es gibt eine enge
bedankte sich der ZRC-Vorsitzende
Thomas Renner bei Gräfenhainichens
Bürgermeister Enrico Schilling für
seine unkomplizierte Unterstützung
bei der Umsetzung des Projektes. Der
wiederum hatte mit zwei Packungen
Toilettenpapier ein äußerst praktisches
Geschenk mitgebracht.
Aber auch Steffen Planer, Präsident
des Ruderverbands Sachsen-Anhalts,
hatte eine Überraschung im Gepäck:
Zusammenarbeit mit der benachbarten
OG Schköna. Am Samstag (18.07.) lädt
die neue OG zu einer Rundwanderung
ein.
„Teufelsstein-Strolche“ sehr aktiv
Zu den aktivsten Ortsgruppen des Heidevereins
zählt zweifelsohne Schköna,
die den Namen „Teufelsstein-Strolche“
trägt. Es gibt monatliche Treffen und es
werden verschiedene Veranstaltungen
organisiert. Es wird viel mit Kindern
unternommen, wie kreatives Gestalten,
basteln, Besuch des NaturparkHauses,
Naturbeobachtungen im Schlosspark,
Baumpflanzaktion am Jösigk, Besuch
der Sckönaer Bücherstube im Dorfgemeinschaftshaus.
In Kürze steht eine
gemeinsame Kremserfahrt auf dem
Programm.
25
Bürgermeister Enrico Schilling hatte ein ganz praktisches Geschenk mitgebracht...
Er ehrte die Zschornewitzerin Gudrun
Krake mit der Goldenen Ehrennadel
des Ruderverbands. Viele Jahre war
sie unter anderem als Trainerin und
langjährige Schatzmeisterin im Verein
aktiv. Das war es dann aber auch
schon mit den Feierlichkeiten, denn es
warteten an diesem Tag noch zahlreiche
Rennen – gleichermaßen auf die
Aktiven wie auch auf den Veranstalter
mit seinen vielen Helfern.
Schlaitz und der Dorfbackofen
Die Schlaitzer Ortsgruppe hat stattliche
30 Mitglieder. Das ist eine ordentliche
Zahl. Wie zu erfahren ist, gibt es zehn
Treffen im Jahr mit unterschiedlichen
Aktivitäten. Doch das Hauptaugenmerk
liegt bei den Schlaitzern bei ihrem
Dorfbackofen, der mehrmals im Jahr
betrieben wird.
Ortschronisten treffen sich
regelmäßig
Ellen Männel berichtete vom letzten
Ortschronistentreffen, als sich 25
Personen aus allen Himmelsrichtungen
einfanden. Am Tag der offenen
Tür am 24. April öffneten außerdem
zwölf Chronisten aus verschiedenen
Orten ihre Archive für interessiertes
Publikum. Des Weiteren wurde informiert,
dass in Tornau Chroniken
professionell gescannt und digitalisiert
und bei Bedarf auch kopiert werden,
was bereits zahlreiche Orte dankend
angenommen haben. Zu den Ortschronistentreffen
können sich auch gern
Hobbyheimatforscher melden und ihr
Wissen austauschen. Das Nächste ist
im Oktober geplant.
In Kürze
Der Beitrag für eine einfache Mitgliedschaft
im Verein Dübener Heide
erhöht sich ab 2027 auf 36 Euro. Am
9. September findet die nächste Heiderundfahrt
statt. Es sind noch Plätze frei.
In Kürze startet ein neues Ausschilderungsprojekt
für den anhaltischen Teil
der Dübener Heide.
26 VOM SPORTGESCHEHEN
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Das
Paul-Gerhardt-Gymnasium (PGG)
nahm in diesem Jahr mit einer weiblichen
U18-Fußballmannschaft erfolgreich
am Wettbewerb „Jugend trainiert
für Olympia“ (JtfO) teil. Dieser Wettbewerb
ist der größte Schulsportwettbewerb
der Welt. In Sachsen-Anhalt wird
er vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt
veranstaltet, vom Landesschulamt
Sachsen-Anhalt koordiniert und in enger
Zusammenarbeit mit dem Landessportbund
Sachsen-Anhalt durchgeführt. Um
ins Landesfinale zu gelangen, muss die
Schulmannschaft als Sieger aus einem
Regionalausscheid hervorgehen. Die
siegreichen Teams der Landesfinals
wiederum qualifizieren sich direkt für
die großen Bundesfinals in Berlin.
Dieses blieb der Mannschaft des PGG
Fußball: 9. Feriencamp beim VfB Gräfenhainichen
Dieses Jahr war der FC Bayern
München zu Gast im Sportforum
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Pünktlich
mit dem Start der Sommerferien
öffneten sich wieder die Tore zum
Gräfenhainichener Sportforum. Dabei
stand nicht etwa schon wieder ein Spiel
einer der zahlreichen Mannschaften
des Vereins an, vielmehr waren die
Hänicher Kicker erneut Partnerverein
für eine renommierte Fußballschule.
Der VfB hat mit solchen Ferienveranstaltungen
in der Vergangenheit nicht
nur reichlich Erfahrungen sammeln
können, sondern sich damit auch einen
guten Ruf bei den Fußballschulen erarbeitet.
Schließlich ist es nach Borussia
Dortmund (2017, 2018 und 2022), Real
Madrid (2020), Dynamo Dresden
(2023), RB Leipzig (2024) und Borussia
Mönchengladbach (2025) nun mit dem
Fußballcamp des FC Bayern München
schon das 9. Feriencamp, für das der
VfB als Partner zur Verfügung steht.
Natürlich waren auch hierfür wie schon
in den Jahren zuvor die 80 Plätze umgehend
verkauft, sodass erneut die Teilnehmerzahl
auf 100 aufgestockt wurde.
Der Bedarf war dennoch viel größer.
Nun also war endlich die Zeit gekommen
und die jungen Kicker standen
ausgestattet mit Ball, Trikot, Hose und
Stutzen von Adidas, versehen mit dem
In Gruppen aufgeteilt gab es schon am
ersten Tag die ersten Trainingseinheiten.
Foto: (HäBo) Bebber
zwar verwehrt, aber trotzdem war Gräfenhainichens
Trainer Uwe Schmidt
zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die
Vereinslogo des deutschen Rekordmeisters,
auf dem Rasen. Am Rand des
Platzes standen natürlich wieder viele
Angehörige der Kinder und wollten zusehen,
wie ihr Kind oder Enkel die erste
Trainingseinheit absolviert. Da strahlten
bei manchem Papa regelrecht die Augen,
denn sein Kind durfte nun das erleben,
wovon er früher geträumt hat.
Die weiteste Anreise zum Fußballcamp
des FCB hatte diesmal ein Junge aus
Essen. Auch er durfte in der ganzen
Woche des Camps nach professionellen
FC-Bayern-Prinzipien trainieren. In
den Trainingseinheiten wurde es den
Kindern ermöglicht, die Philosophie
des erfolgreichsten Fußballvereins in
Deutschland selbst hautnah kennenzulernen
und mitzuerleben. Die dabei
vermittelten Inhalte richteten sich nach
der Philosophie des FCB. Was streng
klingt, machte den Kids in den Altersklassen
U10 bis U15 jedoch sichtlich
Spaß. Nachdem es noch ein Gruppenbild
gab, ging es dann auch schon los mit
den ersten Übungen am Ball. Vielleicht
träumte ja dabei schon der ein oder andere
junge Spieler insgeheim von einer
Profikarriere.
Damit diese Camps immer wieder zu einem
Erlebnis der jungen Talente werden,
bedarf es vieler zahlreicher Helfer und
Unterstützer. „Ein besonderer Dank geht
an Helfer und Sponsoren, allen voran
die Stadt Gräfenhainichen und natürlich
unserem Vereinsvorstand, die durch ihr
Engagement immer wieder den Weg für
solche Events geebnet haben!“, lobte
Sirko Hille, Verantwortlicher für diese
Sportveranstaltung. Er ist nicht nur
derjenige, der damals die Idee für diese
Fußballcamps hatte, sondern auch einer,
der dafür immer wieder einen Teil seines
Jahresurlaubs dafür opfert.
Hänicher Bote
Mädels haben hier unter erschwerten
Bedingungen gespielt, da sie nur mit
einer Auswechselspielerin antreten
konnten.“ Eine Spielerin war kurzfristig
erkrankt und die andere hatte keine
Freigabe von ihrem Verein RB Leipzig
bekommen.
So fuhren nur acht Spielerinnen zusammen
mit ihrem Trainer und der als Betreuerin
fungierenden Schulsozialarbeiterin
Ina Abidi-Kirchner bei herrlichstem
Sommerwetter zum Landesfinale.
Dort trafen die Mädels gleich im ersten
Spiel – es wurden immer zweimal zehn
Minuten gespielt – auf die Magdeburger
Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“.
Hier verpasste das PGG jedoch
einen optimalen Turniereinstand und
musste eine deutliche 0:3-Niederlage
hinnehmen. Umso besser lief es danach
im zweiten Spiel gegen das Goethe-
Gymnasium Weißenfels, welches mit 1:0
Bote
Fußball: „Jugend trainiert für Olympia“
PGG-Mädchen holten starken dritten Platz im Landesfinale
Foto: (HäBo) Bebber
Die Mannschaft des Paul-Gerhardt-
Gymnasiums belegte den dritten Platz
beim Landesfinale von „Jugend trainiert
für Olympia“.
(Ettlingen/Gräfenhainichen/HäBo/
db). „Es hat unwahrscheinlich Spaß gemacht“,
berichtete Schachspieler Uwe
Kurth vom VfL Gräfenhainichen vom
Ausflug am 27. Juni mit vier weiteren
Vereinsmitgliedern nach Ettlingen. Die
eingefleischten Experten des königlichen
Spiels wissen natürlich sofort, was
an diesem Tag in Baden-Württemberg
anstand. In der dortigen Schlossgartenhalle
wurde nämlich die 42. Deutsche
Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach
ausgespielt.
Da die Erst- und Zweitplatzierten der
Landesmeisterschaft im Blitzschach
nicht antreten konnten, bekam der
VfL als Dritter angeboten, Sachsen-
Anhalt auf Bundesebene zu vertreten.
„Für uns als Verein war das wohl das
größte Erlebnis“, ist sich Kurth sicher.
Das Schwierige oder gerade deswegen
auch Interessante bei solch einer Partie
ist, dass je Spieler nur drei Minuten
Bedenkzeit plus zwei Sekunden je Zug
zur Verfügung stehen.
Bei der Meis terschaft, welche pünktlich
11.30 Uhr begann, hatte Gräfenhainichen
dann sogar einen recht hoffnungsvollen
Auftakt, da Steffen Michel gleich
seine erste Partie gegen den internationalen
Meister und ehemaligen Nummer
15. Juli 2026
gewonnen wurde. Den goldenen Treffer
erzielte Josephine Janocha schon in der
ersten Halbzeit.
Hatte die Mannschaft des PGG zwischen
den ersten beiden Spielen noch
eine Pause von einer Stunde, mussten
sie das dritte Spiel unmittelbar nach dem
zweiten bestreiten. „Das ist eigentlich
ein Unding“, monierte Schmidt, konnte
es aber auch nicht ändern. Umso erfreulicher
war dann, dass Emma Arendt die
Mannschaft des Geschwister-Scholl-
Gymnasiums Magdeburg mit ihrem Tor
zur 1:0-Führung überraschen konnte.
Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg
reichte und das Spiel noch 3:1 verloren
ging, überwog bei der Mannschaft trotzdem
die Zufriedenheit.
PGG: Laura Hanke, Adele Heinrich,
Josephine Janocha, Slata Bergmann,
Luise Weise, Emma Arendt, Jenny
Schirrmeister, Martha Kilz
Blitzschach: 42. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
„Wohl größtes Erlebnis“ für den VfL
Ingolf Hintzsche, Uwe Kurth, Wassyl Iwantschuk, Steffen Michel, Marco Schubert
und Frank Dubbratz (v. l.) nach den Deutschen Meisterschaften Foto: privat
2 der Welt, Wassyl Iwantschuk, siegreich
gestalten konnte. Schnell zeichnete
sich aber auch ab, dass es für die
Brettspieler aus Gräfenhainichen nichts
zu gewinnen gab. Zwar konnten Ingolf
Hintzsche, Marco Schubert, Uwe Kurth
und Frank Dubbratz jeweils eine Partie
gegen einen Internationalen Meister
gewinnen, aber ansonsten wollte nicht
viel gelingen. Ihr Mannschaftskollege
Frank Dubbratz war dann mit seinen
4,5 erspielten Punkten – das sind vier
Siege und ein Unentschieden – der
erfolgreichste Spieler der Gräfenhainicher
Mannschaft.
Am Ende sei mit dem 25. Platz bei der
erstmaligen Teilnahme das Minimalziel
erreicht worden, verriet Kurth.
Jeder der fünf Spieler konnte 20 Spiele
absolvieren und vor allem viel Spaß
haben.
Auch wenn die insgesamt knapp 20.000
Euro Siegprämien sowie für die Brettbesten
an den Brettern 1 bis 4 jeweils
100 Euro an andere gingen, für die
Gräfenhainichener wird es ein bleibendes
Erlebnis bleiben. Jetzt heißt es
nämlich, sich auf die anstehende Saison
in der Landesliga vorzubereiten. Am
1. Spieltag (20.09.) will man möglichst
beim 1. SC Anhalt zu bestehen.
15. Juli 2026
Zschornewitzer Ruderclub
Hänicher Bote
Bote
Andrea Senst ist seit 15 Jahren hauptamtliche Trainerin
(Zschornewitz/HäBo/db). Jeder,
der schon einmal im Zschornewitzer
Ruderzentrum war, ist ihr durchaus
auch begegnet. Schließlich zählt sie
wie viele andere mittlerweile zum
Inventar. Gemeint ist Andrea Senst,
hauptamtliche Trainerin im Ruderzentrum.
In diesem Jahr feiert sie ein
kleines Jubiläum, denn sie kann im
August auf 15 Jahre Trainertätigkeit
zurückblicken. Genaugenommen
stimmt das aber nicht, denn Trainerin
ist sie schon viel länger. „Trainerin
bin ich seit meinem 18. Lebensjahr“,
verrät sie und erklärt „2011 wurde mir
angeboten, mein Hobby zum Beruf zu
machen und hier in Zschornewitz als
hauptamtliche Trainerin zu arbeiten.“
Schon als Kind hat sie noch in Möhlau
im Kindersport mit dem Rudern angefangen.
Dann kam ein Jahr Pause und
nach dem Wechsel des Vereins von
Möhlau nach Zschornewitz hat sie
wieder angefangen mit dem Rudern.
Auf die Frage nach ihrem erlernten
Beruf sagt Andrea Senst mit Stolz in
der Stimme: „Kraftwerker“. Nachdem
dann das Kraftwerk vom Netz ging,
Im Zschornewitzer Ruderzentrum nicht
wegzudenken: Andrea Senst
Foto: (HäBo) Bebber
konnte sie natürlich nicht mehr ihren
Beruf als Maschinistin für Wärmekraftwerke
ausüben und absolvierte
eine Umschulung zum Garten- und
Landschaftsgestalter. Danach der
Wechsel zu „Füngers Feinkost“, wo sie
2011 wieder ausstieg. Es folgte die Ausbildung
zum Trainerschein B für den
Start in die neue Tätigkeit als Trainerin.
Diese Arbeit bezeichnet Senst als sehr
vielseitig. Da ihr das handwerkliche
liegt, führt sie die kleinen Reparaturen
an den Booten bis hin zum Lackieren
der reparierten Boote selbst aus. Aber
auch vor anderen Kleinreparaturen
im Ruderzentrum scheut sich die
Trainerin nicht. Im Vordergrund steht
aber immer wieder der Sport und
dort zählen nun mal in erster Linie
Erfolge. Deshalb freut sie sich über
eine bisher ganz ordentliche Saison.
Fünf Landesmeistertitel, neun zweite
und acht dritte Plätze stehen da schon
auf der Ergebnisliste der diesjährigen
Landesmeisterschaften.
Von den Siegern hatten sich sogar mit
Nele Gerhart (AK 14) im Doppelvierer
zusammen mit dem Goitzsche-
Ruderclub Bitterfeld (GRCB) sowie
Maximilian Kwiatkowski und Mattis
Henze (AK 13) als Leichtgewichtmeister
im Doppelzweier gleich drei ihrer
Schützlinge für den Bundeswettbewerb
in Münster qualifiziert. Dort
gewann Nele Gerhart mit ihrem Team
vom GRCB bei der Langstrecke von
3.000 Meter Gold in ihrer Altersklasse
ZSCHORNEWITZER RUDERCLUB
Rudern: 36. Landesmeisterschaften in Zschornewitz
22-mal Edelmetall: Das intensive Training zahlte sich aus
27
und bei der Bundesregatta über 1.000
Meter wurden sie Vizemeisterin im
Mädchen-Doppelvierer mit Steuermann
(AK 14) als zweitschnellstes
Boot Deutschlands. Mattis Henze
und Maximilian Kwiatkowski beim
wurden beim Bundeswettbewerb im
Doppelzweier (AK 13) im Leichtgewicht
zur Langstrecke Zweiter in
ihrer Altersklasse. Beim allgemeinen
Sportwettkampf (ASW) gewannen sie
ebenfalls Silber und gewannen in ihrer
Altersklasse bei der Bundesregatta
über 1.000 Meter. Die Ruderjugend
von Sachsen-Anhalt konnte damit sogar
den Gesamt-Pokal der Deutschen
Ruderjugend gewinnen, ebenso wie
den Pokal auf der Langstrecke und der
Bundesregatta.
Was in diesem Jahr den Erfolg noch
abrunden dürfte, sind die zwei Delegierungen
zu den Sportschulen. „Seit
langem haben wir wieder mal zwei
Delegierungen vorzuweisen“, freut
sich Senst. Nele Gerhart wechselt
zum SC Magdeburg und Niclas Adler
geht ab dem neuen Schuljahr auf die
Sportschule Halle.
Sowohl die Masters als auch die Junioren konnten bei den Landesmeisterschaften auf ganzer Linie überzeugen.
(Zschornewitz/HäBo). Die 36. Landesmeisterschaft
im Rudern am 13.
und 14. Juni stellte die teilnehmenden
16 Vereine vor besondere Herausforderungen.
Bei regnerischem Wetter,
böigem Wind und kühlen Temperaturen
verlangten die Rennen den Sportlerinnen
und Sportlern alles ab und
machten die Regatta zu einer echten
Bewährungsprobe auf dem Wasser.
Der ZRC konnte sich unter diesen
schwierigen Bedingungen dennoch
hervorragend präsentieren und erzielte
ein starkes Gesamtergebnis. Insgesamt
erruderten die Athletinnen und
Athleten fünf Gold-, neun Silber- und
acht Bronzemedaillen und bewiesen
damit ihre Leistungsfähigkeit über alle
Altersklassen hinweg.
Für die jüngsten Teilnehmerinnen
und Teilnehmer der Altersklasse (AK)
11 war es der erste Wettkampfstart
überhaupt. Mit großem Einsatz, Mut
und Begeisterung sammelten sie
wertvolle Erfahrungen und zeigten
bereits vielversprechende Ansätze für
die Zukunft.
Besonders erfolgreich verliefen die
Rennen im Juniorenbereich. Sie überzeugten
mit starken Leistungen und
zahlreichen Podiumsplätzen. Hervorzuheben
wäre Lukas Renner mit drei
Goldmedaillen. Mattis Hentze und
Maximilian Kwiatkowski, die im Doppelzweier
der AK 13 im Leichtgewicht
eine herausragende Leistung zeigten,
konnten sich ebenfalls die Goldmedaille
sichern. Auch Nele Gerhart präsentierte
sich in ausgezeichneter Form.
Sie errang im Doppelvierer der AK 14
mit Steuermann gemeinsam mit ihrem
Team einen starken zweiten Platz und
damit die Silbermedaille. Ebenso
überzeugten die Masters-Männer,
insbesondere im Doppelvierer, mit
Erfahrung, Übersicht und Kampfgeist
und trugen maßgeblich zum positiven
Gesamtergebnis des ZRC bei.
Fotos: privat
Ein besonderer Erfolg für den Verein
ist die Qualifikation von Mattis Hentze,
Maximilian Kwiatkowski und Nele
Gerhart für den Bundeswettbewerb in
Münster. Diese Nominierungen unterstreichen
die erfolgreiche Nachwuchsarbeit
und die hohe Leistungsqualität
im ZRC.
Insgesamt blickt der ZRC auf ein
sportlich sehr erfolgreiches, wenn auch
wetterbedingt anspruchsvolles Meisterschafts-Wochenende
zurück. Die
gezeigten Leistungen lassen optimistisch
auf die kommenden Wettkämpfe
und den Bundeswettbewerb blicken.
Andrea Senst
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Neuer Standort für das Kreisarchiv
(Wittenberg/HäBo/db). Der Landkreis
Wittenberg konnte sein neues
Kreisarchiv nun endlich seiner Bestimmung
übergeben, musste bis zu
seiner Fertigstellung aber eine lange
Wegstrecke zurücklegen. Diese startete
schon im März 2021, also vor
fünf Jahren. Hier hatte der Kreistag
den Beschluss gefasst, das Kreisarchiv
in einem Neubau am Kurfürstenring
unterzubringen. Dafür wurden rund
7,6 Millionen Euro investiert, denn
das sandsteinfarbene Gebäude ist
weit mehr als ein herkömmliches
Aktenlager und deswegen sagte Landrat
Christian Tylsch (CDU) bei der
feierlichen Übergabe völlig zurecht:
„Wir übergeben heute nicht nur ein
Gebäude, sondern wir übergeben einen
Ort, an dem das Gedächtnis unseres
Landkreises bewahrt wird.“
So stecken in dem Neubau um einiges
mehr an Technik, als man ihm von
außen ansieht. Auch der Kreistagsvorsitzende
Enrico Schilling (CDU)
verwies darauf, dass in dem Neubau
mehr stecken würde als nur Regale
und Kartons. Wer vor einem Archiv
stehe, könne zunächst an eine große
Aufbewahrungsbox „oder Tupperdose“
denken. „Aber wie das bei einer
Aufbewahrungsbox immer so ist: Das
Wichtige ist der Inhalt.“
Drei Magazinbereiche bieten Platz für
mehr als 8.000 laufende Meter Archivmaterial.
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Der nächste
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7,6-Millionen-Euro-Bau wurde am Kurfürstenring eingeweiht
Metern Länge in die Erde eingebracht.
Auf dem Dach arbeitet dagegen eine
aus 164 Modulen bestehende Photovoltaikanlage.
Nach der offiziellen Einweihung zeigte
sich bei einem Rundgang, wie das
ganze Haus funktioniert. Dafür führte
die Archivleiterin Ines Kluge und ihr
Mitarbeiter die Anwesenden durch
Lesesaal, Magazine und historische
Bestände. Für den öffentlichen Bereich
ist vor allem der sogenannte Lesesaal
vorgesehen. Reiner Haseloff, Sachsen-
Anhalts ehemaliger Ministerpräsident,
lobte den Neubau als funktional und
ökologisch durchdacht. Der Standort
in der Nähe der Altstadt und der Verkehrsachsen
seien ebenfalls wichtig.
Man habe das Archiv nicht etwa an
den Rand verschoben, sondern einer
besonderen Fläche nun eine sinnvolle
Nutzung gegeben. Gut klimatisiert
und sicher verstaut lagern hinter der
hellen Fassade das, was nicht verloren
gehen darf. Das sind neben Bauakten
und Verwaltungsunterlagen auch historische
Zeitungen, Zeugnisse, Karten
und hunderte Jahre alte Bücher. Die
Magazinräume bleiben im Alltag aus
Sicherheits- und Datenschutzgründen
verschlossen. Im Verwaltungsarchiv
erklärt Mitarbeiter Benjamin Herter,
wie streng geregelt die Aufbewahrung
ist. Viele Unterlagen werden
grundsätzlich zehn Jahre lang gelagert,
aber es gäbe auch Ausnahmen.
Der imposante Neubau des Wittenberger Kreisarchivs befindet sich am Kurfürstenring.
Foto: (HäBo) Bebber
WIR ERLEDIGEN FÜR SIE:
• FENSTERREINIGUNG
• RAUMPFLEGE
• GRUNDREINIGUNG
• STEINREINIGUNG
• GRÜNPFLEGE
Stumpenfräsen
• VERSIEGLUNG VON
FUSSBÖDEN
• BAUENDREINIGUNG
Führerscheinunterlagen und Akten der
Jugendgerichtshilfe sowie des kinderund
jugendärztlichen Dienstes oder
aus dem Sozialbereich haben dagegen
andere Fristen. Aber auch das Vernichten
von Akten läuft nach bestimmten
Regeln. Im Januar wird jeweils geprüft,
was nach Ablauf der Fristen vernichtet
werden darf. Danach landen die Unterlagen
in abschließbaren Datenschutzcontainern.
Die E-Akte soll das dann
aber einmal langfristig ändern.
Der wohl wertvollste Bereich des
Archivs ist der mit dem historischen
Bestand. Dort lagern neben Schulunterlagen
und Abschlusszeugnissen von
Schulen ohne Rechtsnachfolger auch
Facharbeiterzeugnisse ehemaliger
Betriebe, Karten, Heimatkalender,
Gesetzesblätter, aber auch Zeitungen
der ehemaligen „Freiheit“, also der
jetzigen „Mitteldeutschen Zeitung“.
Wer künftig recherchieren möchte,
darf natürlich nicht selbst in den
Magazinen stöbern. Die Mitarbeiter
des Archivs prüfen zuerst, welche
Unterlagen vorhanden sind und stellen
sie dann im Lesesaal bereit. Dafür
benötigt man aber einen sogenannten
Begründungsantrag. Nachgewiesen
werden muss außerdem ein berechtigtes
Interesse, beispielsweise für wissenschaftliche,
private, journalistische
oder heimatgeschichtliche Forschung.
Geplant ist, dass das Archiv an vier
festen Tagen in der Woche für die
Öffentlichkeit geöffnet sein wird.
Reinigu
Sanieru