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Epaper_2026_08 neu

DAS Stadtmagazin von Augsburgern für Augsburger und die bayrisch-schwäbische Region. Über interessante Menschen aus Politik, Sport, Kultur, Theater u.v.a.m.

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36. JAHRGANG

08/26

KOSTENLOS

35

Jahre


SICHER

HEIT

24. JULI –

8. AUGUST

Unterstützt von:

ALLE INFOS UNTER

FRIEDENSFEST-AUGSBURG.DE


INHALT

3

August 2026

04 DAS ALLERERSTE

06 LIEBLING AUGSBURG – ANINA BERCHTENBREITER

08 TRENDS IM AUGUST

10 TAG & NACHT

36 18

ZOOM

18 40 JAHRE ROCKFABRIK – EINE ZEITREISE MIT MARKUS HÖLTL UND JÜRGEN

ENDRES

22 KIND FÜR ALLES – MAGNUS TRINKWALDER ÜBER SEINE ROLLE IM

TEXTILUNTERNEHMEN MANOMAMA

24 EIN JAHR NACH DER KRISE – WIE DAS GRANDHOTEL SEINE ZUKUNFT

GESTALTET

26 DER AUGSBURGER HAUPTBAHNHOF – EIN ORT, DURCH DEN MAN MÖGLICHST

SCHNELL HINDURCHGEHT

28 WARTEN AUF DAS AUGE DES BETRACHTERS – DAS ZUFALLSINTERVIEW

30 DIE STADTSOMMERKONZERTE AM GASWERK

31 CINERAMA – NEUE FILME IM AUGUST

SPECIAL

32 SUMMER IN THE CITY

38 DER AUGSBURGR HERBSTPLÄRRER 2026

30 22

MUSIK

40 HEIMATKLÄNGE – BRENNENSTUHL

42 GERILLTES – NEUE PLATTEN IM AUGUST

TERMINE

50 AUGSBURGS GRÖSSTER VERANSTALTUNGSKALENDER

58 DAS ALLERLETZTE MIT BERND SPRING (MUSIKER, VERLEGER, LABELINHABER)

24

32 35

NEUE SZENE AUGSBURG

Bertha-von-Suttner-Str. 2

86156 Augsburg

Tel. 0821-15 30 09

Redaktion: 0821-15 30 27

Werbung: 0821-15 30 28

Fax: 0821-15 80 43

E-Mail: redaktion@neue-szene.de

E-Mail Veranstaltungstermine:

termine@neue-szene.de

Bürozeiten: Mo.-Fr. 09 -17.00 Uhr

HERAUSGEBER

Verlag Neue Szene GbR

GESCHÄFTSFÜHRER

Daniel Anzaldua, Walter Sianos

REDAKTION

Chefredakteur: Walter Sianos (ws) sianos@

neue-szene.de

Thomas Krones (tk) krones@neue-szene.de,

Tanja Moosrainer (tm) moosrainer@

neue-szene.de

Markus Krapf (max) krapf@neue-szene.de

WERBUNG

E-Mail: anzeigen@neue-szene.de

Anzeigenleitung: Thomas Offenwanger

offenwanger@neue-szene.de

Anzeigenberatung: Kristina Köhler

koehler@neue-szene.de

GRAPHIK/LAYOUT

Daniel Anzaldua (dan), anzaldua@

neue-szene.de

MITARBEITER

Autoren: Tina Bühner

Layout: Harald Sianos, Christopher Däne

Verwaltung: Andreas Müller, mueller@

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Vertrieb: Konrad Loos

INTERNET

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DRUCK

Senser Druck GmbH

Klimaneutraler Druck

REDAKTIONSSCHLUSS

Mo., den 17.08.2026 12.00 Uhr

URHEBERRECHTE

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht notwendigerweise die

Meinung der Redaktion wieder. Jeglicher

Nachdruck (auch auszugsweise) ist nur

mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Die vom Verlag gestalteten Anzeigen sind

urheberlich geschützt.

ANZEIGENPREISLISTE

Es gilt die Preisliste Nr. 15 vom

01.01.2022

Die NEUE SZENE ist Mitglied von:

Vermarktungsgesellschaft mbH

www.citymags.de > info@citymags.de


4

Editorial

Editorial

Rothsee Foto: Daniel Anzaldua

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Augsburg kann so vieles. Kultur. Fußball. Chillen. Und

natürlich Sommer. Und das sogar ziemlich gut.

Während andere in die Ferne schweifen, reicht bei uns

manchmal schon eine Radtour, ein Sprung in einen der

Seen oder ein Nachmittag am Lech, um den vielbesungenen

Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.

In unserem Special „Summer in the City“ zeigen wir

deshalb, wie abwechslungsreich die Ferien in Augsburg

und Umgebung sein können und das ganz ohne Flughafen,

Staukolonne oder überfüllte Hotelanlagen. Dass dieser

Sommer weit mehr zu bieten hat als Liegewiese und Biergarten,

beweisen auch zwei Veranstaltungen, die fest zur

Augsburger Identität gehören.

Ferien in Augsburg

und Umgebung ohne

Stau und Stress

Das Hohe Friedensfest erinnert uns daran, dass Frieden,

Toleranz und ein respektvolles Miteinander gerade heute

keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Water & Sound

Festival wiederum bringt Musik, Kulturen und Menschen

aus aller Welt zusammen. Beides passt zu einer Stadt, die

nicht nur über Vielfalt redet, sondern sie auch lebt.

Ein Ort, an dem diese Haltung das ganze Jahr über sichtbar

wird, ist das Grandhotel Cosmopolis. Vor einem Jahr

stand das außergewöhnliche Haus noch mit dem Rücken

zur Wand. Inzwischen ist die akute Krise überwunden. Das

heißt aber auch, dass die Arbeit erst jetzt richtig beginnt.

Es geht um tragfähige Strukturen, wirtschaftliche Stabilität

und darum, das Grandhotel als offenen Ort für Begegnung

und Zusammenhalt weiterzuentwickeln.

Verantwortung ist auch das große Thema unseres Porträts

über Magnus Trinkwalder. Mit gerade einmal 21 Jahren

übernimmt er bei Manomama Aufgaben, an denen sich

manch erfahrener Manager die Zähne ausbeißen würde.

Dabei sieht er sich selbst weder als klassischen Jungunternehmer

noch als großen Firmenlenker. Sein bevorzugter

Titel lautet schlicht: „Kind für alles“.

Hinter dieser charmanten Selbstbeschreibung steckt

eine klare Haltung: Erst der Mensch, dann das Produkt.

Wirtschaftlicher Erfolg soll nicht möglichst wenige reich

machen, sondern möglichst vielen ein gutes und würdevolles

Arbeitsleben ermöglichen. Lobenswert.

Eine andere Augsburger Institution beweist derweil, dass

man sich auch nach vier Jahrzehnten immer wieder neu

erfinden kann. Die Rockfabrik feiert ihren 40. Geburtstag.

In Zeiten von Clubsterben, Streamingdiensten und

verändertem Ausgehverhalten ist das alles andere als

selbstverständlich.

DJ-Legende Jürgen „NT“ Endres und Rofa-Chef Markus

„Punky“ Höltl erzählen uns, warum die „Tante Rofa“ noch

immer lebt und warum Nostalgie allein nicht reicht, wenn

man über Jahrzehnte glaubwürdig bleiben will.

Und dann wäre da natürlich noch der Fußball. Am 30.

August startet der FC Augsburg in der WWK Arena gegen

Schalke 04 in seine mittlerweile 16. Bundesligasaison.

Sechzehn Jahre Bundesliga! Wer hätte das 2011 ernsthaft

vorausgesagt? Wahrscheinlich nur äußerst optimistische

Orakel und windige Kartenleger.

Aus dem vermeintlichen Kurzzeitgast ist indes längst ein

fester Bestandteil der Liga geworden, der sich zwischenzeitlich

vom putzigen Puppenkistenimage gelöst und sich

auf die römische Geschichte Augusta Vindelicorums besonnen

hat. Dafür bitte einen Triumphmarsch mit Fanfare.

In diesem Sinne: Genießt den Augsburger Sommer!


weltuntergang

5

Sommerpause vom

10.08. — 22.08. Ab 24.08. sind wir

wieder für euch da!


6

lIeblINg augsbuRg

Liebling

Augsburg

Anina Berchtenbreiter

Maskenbildnerin & Hair & Make up Artist

Lieblings-Ort:

Mein kleines Studio in der Altstadt. Ich bin so happy, einen Ort zu

haben, an dem so viel mehr passiert als nur hair & make up. Hier

gehen die unterschiedlichsten Menschen ein und aus, Dates werden

vereinbart, Wohnungen vermittelt, Sorgen und Träume geteilt – und

Prosecco getrunken.

Lieblingsviertel:

Das Bismarckviertel ist seit fast 15 Jahren mein Zuhause und für

mich einfach einzigartig in Augsburg. Aber auch die Altstadt ist

wunderschön. Im Sommer fühlt sie sich an wie ein Kurzurlaub in

Italien, im Winter wie straight aus einem Weihnachtsfilm.

Lieblingsrestaurant:

Al Teatro auf die Eins!

Lieblingsbeschäftigung:

Strawanzen. Ohne Auftrag durch die Stadt schlendern. Hier einen

Espresso trinken, dort jemanden treffen und sich spontan dazusetzen.

Augsburg hat genau die richtige Größe, dass man fast immer

bekannte Gesichter trifft, und so entstehen oft die schönsten ungeplanten

Begegnungen.

Lieblings-Augsburger:in:

Claudia Roth. Sie steht für Werte, die heute wichtiger sind denn je:

Menschlichkeit, Offenheit, Vielfalt und den Mut, Haltung zu zeigen.

Und dafür, dass Augsburg stabil und bunt bleibt!

Lieblingsgeruch:

Eigentlich der Duft von Salz und Pinien nach einem langen Tag

am Meer. Aber da es hier ja um Augsburg geht: die Freilichtbühne.

Objektiv betrachtet riecht es nach feuchtem Gemäuer und altem

Holz – aber für mich riecht es nach Erinnerungen an wunderschöne

Abende im Höfle und lange Premierenpartys.

Lieblingsgericht:

Nr. 43 vom Koh Samui

Lieblingsevent:

Das Altstadtfest. Ich freue mich sehr, dass Manu und Max es mit so

viel Liebe wieder zum Leben erweckt haben – freundliche Gesichter

überall und die wohl netteste Nachbarschaft überhaupt.

Lieblingskünstler:in:

Musik: Domi Scherer, den ich seit 20 Jahren in ca. 875 Bandkonstellationen

gesehen habe und von dem ich jedes Mal aufs Neue geflasht

bin. Roman Singh, RB&DAB, das Team vom Denkmal Studio und

natürlich Eva Gold – menschgewordener Sonnenschein. Alles, was

sie anfasst, macht sie literally zu Gold.

Foto: Andras Dobi

Lieblingsgeräusch:

Ich liebe die urbanen Geräusche eines Sommerabends: Wenn ma

schon im Bett liegt und noch das leise Gemurmel aus dem Café oder

Restaurant von nebenan hört, oder das Rattern der Straßenbahn.


liebling augsburg I NTRO

7

Bewirb

dich

Bei uns bist du Teil eines starken Teams –

mit echter Wertschätzung und Zusammenhalt.

Du entdeckst Neues, packst mit an und

wächst mit jeder Aufgabe.

Mehr entdecken auf:

karriere.lew.de/ausbildung


© Foto: manomama.de

© Foto: h&m.de

08

TRENDS

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM AUGUST

von Harald Sianos

3

© Foto: on.com

1

made

in augsburg

1. AUGSCHBURGDENIM: Manche tragen ihre Haltung als Sticker auf

dem Laptop. Mit dieser Jeans trägst du sie jeden Tag. Diese Jeans ist eine

Ansage an alle, die dir auf der Straße, im Büro oder beim Familienessen

begegnen: Hier steht jemand, der sich nicht raushält. Limited Edition

Jeans „FCKAFD“ von manomama. Faire, nachhaltige Mode aus Bio-

Baumwolle. Gefertigt in Augsburg von Menschen, die anderswo keine

Chance bekommen. Gesehen in Augsburg im manomama Store,

Steingasse 10 oder unter www.manomama.de. | 2. TASCHE

FÜR KIDS: Süße H&M Umhängetasche für kleine

Fashionistas – mit Herzanhänger, Reißverschluss und

verstellbarem Schultergurt. Ein zauberhaftes Accessoire für

Alltag, Ausflüge oder besondere Anlässe. Gesehen bei H&M

in Augsburg. | 3. STREET & OUTDOOR: Der stylische ON

CLOUDNOVA 2 in Grove/Thorn – superleicht, total bequem und

dank atmungsaktivem Mesh der perfekte Sneaker für Alltag, Freizeit

und Outdoor-Aktivitäten. Gesehen in Augsburg bei ABSOLUTE RUN,

Steingasse 9.

2

Sie haben den neuesten Trend und glauben, Sie gehören auf diese Seite? Dann schreiben Sie uns an sianos@designbuero7.com


TAG & NACHT

9

WIR SAGEN DANKE

FANTASY AUF

DIE EINS!

*

287.000

HÖRER IM WEITES-

TEN HÖRERKREIS **

20.000

HÖRER IN DER

STUNDE ***

+42,8%

* Lokale Nummer 1 im Stereoempfangsgebiet laut Funkanalyse Bayern 2026

** Funkanalyse Bayern 2026, Weitester Hörerkreis (WHK: “innerhalb der letzten 4 Wochen gehört“), Weitestes Empfangsgebiet, Bevölkerung ab 14 J.

*** Funkanalyse Bayern 2025/26, Durchschnittliche Stunde 6-18 Uhr (Mo-Sa), Weitestes Empfangsgebiet, Bevölkerung ab 14 J.


10

TAG & NACHT

Verlosungen AUGUST

Der Klick zum Glück: Auch im August hat unsere virtuelle Losbude wieder auf www.neue-szene.de geöffnet.

Wer kein Internet hat: Wir freuen uns natürlich auch über Postkarten (Neue Szene, Bertha-von-Suttner-Straße 2, 86156 Augsburg)

Telefonnummer nicht vergessen! Viel Glück!

2X2 TICKETS FÜR AGNOSTIC FRONT AM

11.08. IN DER KANTINE

Die New-York-Hardcore-Legenden sind nach

vielen Jahren zurück in Augsburg!

1982 gegründet, gehören AGNOSTIC

FRONT zu den angesehensten Pionieren des

Hardcore-Genres. Keine Band kommt auch

nur ansatzweise an sie heran, was musikalische

und soziale Authentizität angeht. Der

Überlebenskampf auf den Straßen hat ihren

Sound, der auch nach über vier Jahrzehnten

kein bisschen seiner Wirkung verloren hat,

unbestreitbar geprägt. Letztendlich waren es ihre

sozialkritischen Hymnen, die den Grundstein

für den wahren New-York-Hardcore legten und

entscheidend für den Aufstieg des Crossover-

Thrash waren. E-mail mit Code „AGNOSTIC

FRONT“ an verlosung@neue-szene.de

3X2 TICKETS FÜR GUTTENBERGER GYPSY

JAZZ PROJEKT FEAT. FLORIN NICULESCU AM

18.09. IM ABRAXAS

Ein außergewöhnlicher Konzertabend voller

Virtuosität, Leidenschaft und mitreißender

Spielfreude. Das Guttenberger Gypsy Jazz

Projekt vereint herausragende Musiker

der internationalen Gypsy-Jazz-Szene und

präsentiert die zeitlose Musik in der Tradition

von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli.

Mit seinem unverwechselbaren Stil und seiner

beeindruckenden Bühnenpräsenz zählt Florin

Niculescu zu den bedeutendsten Gypsy-Jazz-

Geigern der Gegenwart. Gemeinsam mit Mano,

Dadi und Moreno Guttenberger sowie Thomas

Stützel entsteht ein mitreißendes Klangbild

voller Eleganz, Dynamik und musikalischer

Leidenschaft. Freuen Sie sich auf ein Konzert

voller temperamentvoller Improvisationen,

virtuoser Soli und berührender Melodien – eine

musikalische Reise von den Pariser Jazzclubs bis

zu den großen Konzertbühnen Europas. E-mail

mit Code „GUTTENBERGER“ an verlosung@

neue-szene.de

3X2 TICKETS FÜR FUSSBALL & HELDEN – DER

FUSSBALLTALK. FELIX MAGATH LIVE IM

GESPRÄCH MIT OLIVER FORSTER AM 05.10.

IN DER STADTHALLE GERSTHOFEN

Felix Magath ist einer der erfolgreichsten

Spieler und Trainer der Fußballgeschichte in

Deutschland. Bereits als Spieler feierte er große

Erfolge, wurde Europameister, Vizeweltmeister

und mehrfach Deutscher Meister sowie

Europapokalsieger. Als Trainer setzte er

diese Erfolgsgeschichte fort und prägte über

Jahrzehnte hinweg die Bundesliga. Im Gespräch

mit dem beliebten Fußball-TV-Kommentator

Oliver Forster geht es um legendäre

Titelgewinne, prägende Stationen, intensive

Trainingsmethoden und die Geschichten hinter

einer Karriere, die den deutschen Fußball

nachhaltig beeinflusst hat. „Fußball & Helden –

der Fußballtalk“ steht für authentische Einblicke,

große Emotionen und Fußballgeschichte aus

erster Hand. Ein besonderer Abend – persönlich,

direkt und nah dran an einer der markantesten

Persönlichkeiten des deutschen Fußballs.

E-mail mit Code „FELIX MAGATH“ an

verlosung@neue-szene.de

01.08. WALDEN/NORDENDORF, 20:00 UHR

Black Patti

Black Patti – das sind Peter Crow C. und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer. Seit über 10 Jahren sind

die zwei Blues & Roots Musiker auf internationalen Bühnen und Festivals gemeinsam unterwegs.

Zweistimmig, handgemacht und unzensiert erzählt das mehrfach prämierte Duo in seinen Songs

Geschichten, die das Leben schreibt.

Musikalisch orientiert sich Black Patti an der einzigartigen Mischung der vor dem zweiten Weltkrieg

in den USA entstandenen, ländlichen Stile. Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire

präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem

Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals.


TAG & NACHT

11

Plakatierer (m/w/d)

in Vollzeit/Teilzeit

Verstärke unser Team!

Du arbeitest gerne im Freien, als auch im Lager, bist

zuverlässig und packst mit an? Dann bist du bei uns

genau richtig! Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

ab Oktober 2026 einen engagierten Plakatierer in Volloder

Teilzeit

01.08. ANNAHOF, 18:45 UHR

Water and Sound Festival

18:45 Uhr: The Cavemen (Nigeria)

Die nigerianische Band The Cavemen. bringt mit ihrem Highlife-Fusion-Sound

die Energie westafrikanischer Küsten- und Flussstädte auf die Bühne. Das Geschwisterduo

Kingsley Okorie am Bass und Benjamin James am Schlagzeug

gilt als eine der zentralen Stimmen der aktuellen Highlife-Renaissance. Ihre

Musik knüpft an Ikonen wie E.T. Mensah und Osita Osadebe an und führt

den Stil mit eigenen Kompositionen, mehrstimmigen Chören, prägnanten

Gitarrenlinien und Einflüssen aus Afrobeats, Soul und Jazz in die Gegenwart.

20:15 Uhr: Melina (Griechenland/Frankreich)

Melina Vlachos ist eine französisch-griechische Sängerin, Oud-Spielerin und

Songwriterin, die ihren Stil als »neo-traditional pop« beschreibt: eine Verbindung

aus griechischer modaler Musik, orientalischen Klangfarben, Balkan-

Einflüssen und zeitgenössischer Pop-Sensibilität.

21:45 Uhr: BCUC (Südafrika)

BCUC, kurz für Bantu Continua Uhuru Consciousness, ist eine siebenköpfige

Band aus Soweto und eine der eindrucksvollsten Live-Formationen Südafrikas.

Ihr Sound verbindet indigenen Funk, Hip-Hop, Punk-Energie, spirituelle Gesänge,

Bass und treibende Percussion zu einer Musik, die zugleich körperlich,

politisch und ekstatisch ist.

Unsere Neue Szene-App läuft wieder!

Gute Nachrichten für alle Nutzer:innen unserer Neue Szene-App: Im

Zuge der Umstellung auf unsere neue Website kam es leider zu technischen

Problemen beim Laden von Inhalten. Diese Schwierigkeiten sind

inzwischen vollständig behoben.

Damit die App wieder reibungslos funktioniert, ist es zwingend notwendig,

die bisherige Version vom Smartphone zu löschen und anschließend

die aktuelle Version aus dem App Store oder Google Play Store neu zu

installieren. Danach läuft die App wieder zuverlässig und bietet euch alle

Inhalte des Stadtmagazins wie gewohnt – schnell, aktuell und kostenlos.

Vielen Dank für eure Geduld und viel Freude beim Entdecken!

Deine Aufgaben

• Bestücken und Austauschen von Werbeplakaten in

Leuchtvitrinen an Bus- und Straßenbahnhaltestellen,

sowie freistehende Vitrinen. (CLP´s )

• Bekleben und Aufstellen von Plakatständern im

Augsburger Umland

• Dokumentation der durchgeführten Arbeiten

• Eigenständige Tourenplanung im zugewiesenen

Einsatzgebiet

Das bringst du mit

• Körperliche Belastbarkeit und Freude an der Arbeit im

Freien bei jedem Wetter

• Zuverlässige, selbstständige und sorgfältige

Arbeitsweise

• Teamfähigkeit und Flexibilität

• Führerschein der Klasse B

• Deutschkenntnisse

Das bieten wir dir

• Unbefristete Vollzeitstelle

• Pünktliche und leistungsgerechte Vergütung

• Abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel

Eigenverantwortung und flexibler Zeiteinteilung

• Angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team

mit flachen Hierachien

Arbeitszeit

• Vollzeit (40 Stunden pro Woche), Teilzeit (Minimum 25

Stunden pro Woche)

• Montag bis Freitag

Interesse?

Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung mit Lebenslauf

und einem kurzen Anschreiben.

Bewirb dich jetzt per E-Mail: anzaldua@neue-szene.de

(z. Hd. Herr Anzaldua)

App Store

Google Play Store

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www.szene-promotion.de


12

TAG & NACHT

05.08. KIOSK – FREIBAD LECHHAUSEN, 20:00 UHR

Sasebo – Blues, japanische

Folksongs, Karaoke-Melodien

Jedes Sasebo-Konzert beginnt mit einem Urlaut und schnell

ist klar, was hier gespielt wird: Anarchie – fragmentierter

Wahnsinn – sorgfältig arrangiert. Im Mittelpunkt der Show

stehen die beiden Sänger, Carl Tokujiro Mirwald, wild,

anarchisch, rauh, und sein Gegenspieler Toshio Kusaba, fast

zärtlich, naiv, melancholisch. Neben Blues gibt‘s japanische

Folksongs und Karaoke-Melodien. Gespielt wird mit Gitarren,

Schlagzeug, Tuba, Akkordeon, Piccolo- Flöte, Saxophon

und viel Percussion. Die meisten Stücke sind Kompositionen

der beiden Gitarristen Yutaka Minegishi und Ivica Vukelic.

Jedes Sasebo-Konzert ist ein Spektakel, perfekt inszeniertes

Chaos, gnadenlos und unerbittlich.

08.08. KESSELHAUS, 23.00 UHR

Greengrooves meets Kesselhaus

Was als kleine Idee begann, wird am 8. August zur bisher größten

GREENGROOVES-Nacht: Zum ersten Mal zieht das Augsburger

Kollektiv auf den Mainfloor des Kesselhauses. Von 23.00 bis 5.00 Uhr

erwarten euch schnelle Grooves, treibende Energie und Artists, die zeigen,

wohin die Reise geht. Ein Sound, der nach vorne drückt, Grenzen

verschiebt und den Mainfloor vom ersten Track an in Bewegung bringt.

Dabei geht es um mehr als Musik: um dieses besondere Gefühl, wenn

aus Fremden für ein paar Stunden eine gemeinsame Crowd wird. Kein

steifer Clubabend, kein kurzer Pflichtbesuch – sondern eine Nacht zum

Ankommen, Loslassen und Durchtanzen. Das Kesselhaus liefert dafür

die passende Kulisse: groß, roh, druckvoll und gemacht für einen Sound,

der sich nicht im Hintergrund versteckt. Wer GREENGROOVES schon

erlebt hat, weiß, wie schnell aus einem guten Abend ein Erinnerungsmoment

wird. Wer bisher noch nicht dabei war, bekommt am 8. August

die beste Gelegenheit dazu. Augsburg darf sich auf eine Nacht freuen,

die vertrauten Vibe und neue Größe zusammenbringt – laut, herzlich

und mit ordentlich Zug nach vorne.

Singoldsand: Das Festival, das

Schwabmünchen ziemlich gutsteht

Seit Jahren zeigt Schwabmünchen, dass zwei Tage, zwei Bühnen und ein gutes

Händchen fürs Booking völlig ausreichen, um eines der sympathischsten

Popfestivals der Region auf die Beine zu stellen. Am 21. und 22. August geht

die nächste Ausgabe über die Bühne.

Musikalisch bleibt sich das Festival treu und setzt auf eine Mischung aus etablierten

Namen und spannenden Newcomern. Mit Das Lumpenpack, Majan,

Valentino Vivace, Lara Hulo und weiteren Acts bewegt sich das Line-up souverän

zwischen Indie, Pop, Hip Hop und elektronischen Einflüssen. Genau diese

Mischung macht seit Jahren den Reiz des Singoldsand aus: Man kommt wegen

einer Band und geht mit drei neuen Lieblingsnamen nach Hause.

Dazu kommt eine Atmosphäre, die man nicht planen kann. Rund 250 ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass sich das Festival trotz

seiner Größe angenehm entspannt anfühlt. Zwischen den Bühnen entdeckt

man neue Musik und stellt irgendwann fest, dass Schwabmünchen für ein

Wochenende ziemlich selbstverständlich zum Mittelpunkt der regionalen

Popkultur geworden ist.

Das Singoldsand war noch nie das lauteste Festival Bayerns. Muss es auch nicht

sein. Es reicht völlig, wenn am Ende des Abends ein paar Songs im Kopf bleiben

und man sich schon auf den nächsten August freut.

Das genaue Programm unter: www.singoldsand-festival.de


TAG & NACHT

13

Neuer Kurs ab Juni 26

Pilates / Massage

mit Jiwon Kim

31.07. BIS 02.08. SCHLOSS BLUMENTHAL, 11 UHR

Musikfest Blumenthal

Nach fünf erfolgreichen Ausgaben inklusive des Jubiläums letztes Jahr findet das

Musikfest Blumenthal heuer vom 31. Juli bis 2. August 2026 statt. Initiator und

künstlerischer Leiter des Festivals ist der aus Sielenbach stammende und international

bekannte Klarinettist Georg Arzberger, Professor an der Hochschule

für Musik und Theater München. Das Festival holt Musik auf internationalem

Spitzenniveau von den großen Bühnen der Musikmetropolen aufs Land ins

Schloss Blumenthal. International gefragte Künstler*innen kommen alljährlich

gerne zum Musikfest Blumenthal. Das eigene Festspielorchester Camerata Vitilo

vereint Musiker*innen aus den bedeutendsten Orchestern Deutschlands. Der

Schirmherr des Festivals ist auch dieses Jahr wieder der Landtagsabgeordnete

Peter Tomaschko.

Samstag ist Familientag! Alle sind willkommen zu einem satt-bunten und

abwechslungsreichen Programm: Sa, 1. August ab 11 Uhr

Weitere Informationen und Tickets auf: www.musikfest-blumenthal.de

www.downtown-dance.de

info@downtown-dance.de

DowntownDanceStudio

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Seit 40 Jahren Ihr Profi

für individuelles Reisen

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Hörstreich – Neues Album SPLT1

Hörstreich sind mittlerweile eine der dienstältesten Kapellen der

Stadt und freuen sich mitzuteilen, dass es endlich mal wieder ein

neues Album gibt. SPLT1 heißt das gute Stück und ist der erste

Teil eines Doppelalbums. Teil 2 folgt voraussichtlich 2027. Mix und

Master haben wieder Tom Körbler und Dennis Kern übernommen.

Soundtechnisch ist es wieder etwas härter, treibender und

vielleicht auch authentischer geworden und nimmt vermutlich die

angestauten Energien der langen krankheitsbedingten Zwangspause

und den Input des „neuen“ Gitarristen Lines mit. Das Album

gibt es auf allen Streaming-Diensten und – wie alle Alben von

uns – auch wieder zum kostenlosen Download auf hoerstreich.de.

Im Sommer spielt die Band eine Handvoll Konzerte im süddeutschen

Raum und eine kurze Tour

in Tschechien, anschließend

geht es für Teil 2

wieder in den Proberaum

zurück.

30 Jahre Solotanz-

Gala

Das Kulturhaus abraxas

dankt dem Gründer und

künstlerischen Leiter

Marcelo Santos für seine

Vision, seine Professionalität

und seine Treue.

VVK für Mi. 18.11. 2026 unter:

abraxas-augsburg.reservix.de

Foto: © Jo Grabowski


14 TAG & NACHT

08.08. HAIFISCHBAR, 21:00 UHR

Mental Revenge

Beat the Summer Heat – zum einzigartigen Friedensfest am 08.08.2026. In Augsburg geben Mental

Revenge aus München ihr Live Debüt in den unvergleichbaren Tiki-Tiefen der Haifischbar:

Mental Revenge spielen Rockin' Country ohne Hochglanzlack. Statt glatt poliertem Nashville-Sound

gibt es hier Roots Music mit Ecken und Kanten: mehrstimmige Vocals treffen auf twangige Double-

Lead-Gitarren, eine druckvolle Bariton-Gitarre, treibenden Kontrabass und Shuffle-Rhythmen, die

direkt in die Beine gehen.

Entstanden ist die Band aus der gemeinsamen Begeisterung für klassischen Country, Honky Tonk

und Rock ’n’ Roll. Die vier Musiker bringen ihre Wurzeln aus Rockabilly und Rock ’n’ Roll mit und

spielen den Stil, der auch in den staubigsten Honky Tonks westlich des Mississippi funktionieren

würde. Irgendwo zwischen Bakersfield Sound, Texas Honky Tonk, einer Spur Rhythm & Blues und

viel Rock ’n’ Roll entsteht ein Sound für volle Tanzflächen, lange Nächte und endlose Highways.

Danach wird der Honky Tonk Hardwood Floor noch anständig von den DJs Lefty Go und Howlin'

Max Messer gerockt!

Brunnenhofkonzerte: Sommer im

Innenhof

Der Brunnenhof im Zeughaus ist einer dieser Orte, an denen Konzerte

automatisch etwas entspannter wirken. Keine ganz große Bühne im klassischen

Sinn, eher ein Innenhof, der im Sommer einfach bespielt wird.

Stein, Schatten, ein paar Bierbänke und Stühle in leichter Schräglage,

dazu Musik; mehr braucht es hier meist nicht.

Auch im August gehen die Brunnenhofkonzerte weiter. Die Reihe bleibt

dabei ihrem Mix aus unterschiedlichen Stilrichtungen treu: Jazz, Singer-

Songwriter, kleinere Ensembles, gelegentlich auch etwas Lauteres dazwischen.

Vieles wirkt nah am Publikum, manches eher zurückgenommen,

je nach Abend und Besetzung.

Typisch für den Brunnenhof ist dabei die besondere Gesamtsituation:

Man sitzt draußen, hört zu, redet zwischendurch weiter, merkt irgendwann

wieder auf. Die Übergänge sind fließend, auch zwischen Bühne

und Publikum.

Und auch im August gilt: Das ist nur ein Teil der Reihe. Die Sommerbühne

im Zeughaus läuft weiter und füllt den Innenhof regelmäßig mit

Konzerten, die sich eher nebenbei gut einfügen als laut ankündigen. Wer

vorbeikommt, trifft auf Musik im offenen Raum und einen Ort, der im

Sommer ziemlich genau dafür funktioniert.

Neugierig geworden? Die einzelnen Veranstaltungen findet ihr in unserem

Terminkalender.

08.08. RATHAUSPLATZ

Friedensfest 2026

Am 8. August sind in Augsburg die Läden geschlossen, viele Menschen treffen

sich an der Friedenstafel auf dem Rathausplatz. Warum? Seit 1950 ist das Hohe

Friedensfest ein offizieller Feiertag – damit hat Augsburg die meisten Feiertage

in Deutschland.

Ein Blick in die Geschichte: Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde den

Protestant:innen in der Stadt Augsburg am 8. August 1629 die Ausübung

ihres Glaubens untersagt. Erst im Westfälischen Frieden 1648 erlangten sie

die Gleichstellung mit der Römisch-Katholischen Kirche, die bereits 1555 im

Augsburger Religionsfrieden formuliert worden war. Heute leben hier Menschen

unterschiedlichen Glaubens, gut die Hälfte der Bewohner:innen hat eine

Zuwanderungsgeschichte. Daher wird das Friedensfest seit vielen Jahren multireligiös

und vielkulturell mit einem mehrwöchigen Kulturprogramm gefeiert.

Auch dieses Jahr lädt die Friedensstadt Augsburg wieder alle zur großen Friedenstafel

auf dem Rathausplatz ein. Das Teilen von selbst mitgebrachten Speisen und

Getränken, das Kennenlernen und die Begegnung mit den Tischnachbar:innen

symbolisieren das gelebte, friedliche und gleichberechtigte Miteinander.

Oberbürgermeister Dr. Florian Freund wird die Friedenstafel feierlich eröffnen

und alle Besucher*innen willkommen heißen. Im Anschluss daran überbringen

die Vertreter*innen des Runden Tisches der Religionen, an dem die in Augsburg

ansässigen Religionsgemeinschaften zusammenkommen, ihre Friedensgrüße.

Das Programm und die genauen Locations unter: www.friedensfest-augsburg.de


TAG & NACHT

15

30 Jahre Weltniveau

Zum 30. Mal präsentiert Marcelo Santos heuer im abraxas Theater Solotanz

auf Weltniveau. Was der Tänzer und Choreograf 1996 im damals neu eröffneten

Kulturhaus abraxas ins Leben rief, ist heute das langlebigste Format

des Hauses. Es begründete die Bedeutung des abraxas als wichtigste Bühne

der freien Tanzszene in Augsburg. Für Generationen von Augsburger

Fans des zeitgenössischen Tanzes ist die „Gala der Preisträger(innen) des

Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festivals“ am Buß- und Bettag im abraxas

ein fester Bestandteil ihres kulturellen Jahreskalenders. Am Mittwoch, den

18. November 2026 um 20:00 Uhr ist es wieder so weit. Ausverkauft ist

der Abend so gut wie immer, daher am besten schon jetzt den Vorverkauf

nutzen unter abraxas-augsburg.reservix.de.

07.-16.08. – Friedberger Volksfest

Das Friedberger Volksfest präsentierte sich erstmals im Jahr 1928

den Friedbergern. Nach einer Unterbrechung während der Kriegszeit

konnte das Fest wieder aufgenommen werden und gestaltet

sich dank des Enthusiasmus der Vorstandsmitglieder, die mit viel

Herzblut und ehrenamtlicher Tätigkeit zum Gelingen beitragen,

immer weiter zu einem der führenden Volksfeste in Schwaben.

Die bewährte Mischung attraktiver Fahrgeschäfte, des großen

Bierzeltes mit gemütlichem Biergarten, aufregender Unterhaltung

und Entspannung bei Bier, Wein, leckerem Essen und vielem

mehr, war und ist die Basis für unsere Traditionsveranstaltung.

Startschuss ist der traditionelle Einzug mit Bierwagen, Oldtimern

und Vereinsabordnungen vom Marienplatz zum Festplatz mit

feierlicher Eröffnung und Festbieranstich.

Das Friedberger Volksfest 2026 findet vom 07. bis 16. August statt.

Öffnungszeiten der Fahrgeschäfte: werktags ab 14 Uhr, sonn- und

feiertags ab 11 Uhr

15.08. BRUNNENHOF, 20:00 UHR

The Creeping Candies

Vergangenheit und Gegenwart ergeben Zukunft. 40 Jahre nach ihrem Debüt, sind

The Creeping Candies immer noch da. 40 Jahre die einer so guten wie abenteuerlichen

Geschichte verbunden sind, in deren Mittelpunkt bis heute die pure Freude

am Musikmachen steht. Die Augsburger, einst von Nikki Sudden gefördert und

in dessen Schatten zur Legende gereift, feiern sich und ihre Widersprüche: Mal

melancholisch, mal scharfzüngig, mal völlig überdreht. „Musik, die nicht glitzert,

sondern rau glimmt, wie ein Kippenstummel auf dem Bordstein um vier Uhr früh“.

Voller Energie sind The Creeping Candies immer noch so lässig wie großartig und

inspiriert von 60ies-Garage-Rock, den sie inzwischen etwas countryfiziert haben.

Und das hat nicht nur mit purer Freude zu tun, sondern mit Haltung. Sänger Hölle

liefert mit seiner Stimme genau die Art von Schärfe, die hängen bleibt. Das macht

Lou-Reed- und Iggy-Pop-Vergleiche fast unvermeidlich – und die ungestüme Energie

der Stooges scheint durch. 40 Jahre nach der Gründung wirken The Creeping

Candies immer noch frisch und unverbraucht.


16 TAG & NACHT

Programmieren

mit KI

PROGRAMM DER AUGSBURGER VHS

Neues Semester mit neuer Struktur,

die neugierig macht!

Das neue Programm der Augsburger vhs präsentiert sich in einer überarbeiteten

Struktur mit Themenwelten, die Orientierung schaffen und

beim Durchstöbern neugierig auf weitere Angebote machen. Unter

dem Leitgedanken „Deine Neugier ist der Anfang!“ lädt die vhs dazu

ein, mutig neue Wege zu gehen, Neues zu entdecken und die eigenen

Interessen zu vertiefen.

Die neu gestaltete Website greift dieses Konzept auf und bietet klare Filter

sowie eine verbesserte Nutzerführung für einfaches Finden und Buchen.

Das Programm reicht von Kultur, Psychologie, Gesundheit bis hin zu

Digitalkompetenzen und Businesskursen. Auch neue Sprachkurse sind

dabei, darunter Niederländisch A1 (ab L1). Unter den Highlights sind

der Vortrag „Frauen & Mafia“ mit Alessandro Bellardita, der Onlinekurs

„Gesund klicken statt googeln“ sowie Lachyoga für mehr Leichtigkeit im

Alltag. Zudem wird das Angebot an krankenkassengeförderten Gesundheitskursen

sowie an Jugend- und Kinderkursen im Format vhs-Campus

weiter ausgebaut.

Nähere Informationen unter www.vhs-augsburg.de

OMAS GEGEN RECHTS

Aktiv beim Friedensfest

Die OMAS GEGEN RECHTS Augsburg beteiligen sich in diesem

Jahr aktiv am Augsburger Friedensfest, das 2026 unter dem

Motto UN_SICHERHEIT steht. Mit zwei Veranstaltungen setzen

sie Impulse für Demokratie, Grundrechte und Klimaschutz.

Aktion am Holbeinplatz: Sicherheit für das Grundgesetz. Am

Samstag, 1. August, von 11 bis 13 Uhr, laden die OMAS GEGEN

RECHTS auf den Holbeinplatz ein. Sie machen darauf aufmerksam,

wie wichtig es ist, dieses Fundament unserer Demokratie

gegen aktuelle Angriffe zu verteidigen. Die Aktion geht auf eine

Semesterarbeit zweier Studentinnen der TH Augsburg zurück.

Kinderfriedensfest im Botanischen Garten: „Hand in Hand für

den Frieden“. Unter diesem Motto sind die OMAS GEGEN

RECHTS am Sonntag, 8. August, ab 13 Uhr beim Kinderfriedensfest

im Botanischen Garten vertreten. Für Kinder gibt es

vielfältige Mitmachaktionen. Omas, Opas und Familien sind

herzlich eingeladen, gemeinsam mit ihren Enkeln teilzunehmen

und ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft zu setzen.

INSPIRAVIT LUX

Das 4. Solo-Studioalbum von Alexander

Moeckl ist jetzt erschienen

„Inspiravit Lux“ (dt. „ich habe Licht geatmet“) stellt sich der Frage nach dem Empfinden

von Licht-Intensitäten als Pendant zur eigenen Seelenwelt. Gemessen wird

Lichtstärke in Lux (abgekürzt lx). Daher sind die einzelnen Solo-Gitarren-Stücke

auch nach lx-Werten benannt. Je höher die Zahl, desto intensiver das Erleben. Intensität

ist für den Gitarristen und Komponisten seiner eigenen Gitarren-Stücke

keine Frage von laut oder leise, sondern eine Erfahrung der Tiefe und Stärke des

Empfundenen. Ein leises Stück kann daher eine enorme Kraft und Helligkeit

entwickeln, ein lautes auch stille Verzweiflung.

Gebannt hat Moeckl diese Gefühle

in 14 mystische und melancholische,

manchmal sehr nachdenkliche Solo-

Gitarren-Tracks. Um die Zwischentöne

seines Lebens einfangen zu können, spielt

der Fingerstyle-Spezialist nur in offenen

Stimmungen (opentunings). Das ermöglicht

es ihm, ganz besondere Klangfarben

zusammenzumischen, um ein vielschichtiges

Bild damit zu malen. „Inspiravit Lux“

ist ein intensives und sehr intimes Album.

Alleine aufgenommen, fernab des Alltags,

ganz nah und direkt. Und ja, man hört ihn

auch bei ganz leisen Stellen atmen ….


TAG & NACHT

17

13.09. Daytime-Event

Aus Miami nach Augsburg: Die Longevity-Eventreihe BIOHACK EUROPE feiert Deutschlandpremiere

Brunch • Biohacking-Aussteller • Fitness Competition • Movement Classes • Speaker • Party

Was in Miami begann, kommt jetzt erstmals nach Deutschland: BIOHACK EUROPE lädt

am 13. September zu seinem ersten Daytime-Event nach Augsburg ein. Dass die Deutschlandpremiere

dort stattfindet, ist kein Zufall – die Gründerin und ihr Team stammen ursprünglich

aus Augsburg.

In Miami hat BIOHACK EUROPE eine Community geschaffen, die Gesundheit, Bewegung

und moderne Prävention verbindet. Statt klassischer Konferenzen stehen gemeinsames Erleben,

Austausch und Inspiration im Mittelpunkt. Was in Florida als Experiment begann, zählt heute

zu den gefragtesten Plattformen der amerikanischen Longevity-Szene.

Das Programm umfasst einen gesunden Brunch, innovative Biohacking-Aussteller, Speaker-

Sessions, Movement Classes, eine Fitness Competition und eine Party.

Keine Fitnessmesse. Keine klassische Gesundheitsveranstaltung. Keine weitere Biohacking-

Konferenz. Sondern ein Event, das Wissen, Bewegung und Community verbindet.

Tickets und weitere Informationen: www.biohack-europe.com

Alena Gerber bei einer Behandlung

PODCAST

Neue Szene

Literatur/Humor

(Bayerischer Rundfunk)

Mein Leben als Mensch

Manche Podcasts begleiten einen über Jahre, ohne dass man es

bewusst merkt. Sie sind einfach da. Wie der Kaffee am Morgen oder

der vertraute Weg zur Arbeit. So ging es mir mit Jan Weilers „Mein

Leben als Mensch“. Ende Juni erschien mit „Die 1000. Kolumne“ die

letzte Folge dieser außergewöhnlichen Reihe. Nach tausend kleinen

Beobachtungen über den ganz normalen Wahnsinn des Alltags ist nun

Schluss. Schade. Denn in gerade einmal fünf Minuten gelang Weiler regelmäßig

das Kunststück, den Blick auf das vermeintlich Banale so zu

verändern, dass man schmunzeln, nicken oder herzlich lachen musste.

Seine Geschichten waren nie laut, nie spektakulär und gerade deshalb

so treffend. Ich werde diese kurzen Begegnungen vermissen. Das gute

Gefühl, für ein paar Minuten in Weilers Gedankenwelt einzutauchen,

gehörte für viele längst zum Alltag. Gleichzeitig steckt in diesem

Abschied auch etwas Tröstliches. Anders als früher verschwinden

solche Stimmen heute nicht einfach. Alle tausend Folgen sind noch

da. Abrufbar auf dem Podcatcher der Wahl. Sie warten nur darauf,

wiederentdeckt zu werden, chronologisch oder ganz zufällig, je nach

Stimmung. Das ist am Ende das schönste Geschenk dieser Reihe. Sie

ist nicht vorbei, sie ist jederzeit wieder da. Danke, Jan Weiler, für tausend

kleine Geschichten, die den Alltag ein gutes Stück menschlicher

gemacht haben. (tk)

29.- 30.08. THE DRUNKEN MONKEY, 12.00 UHR

Vic

Eine Erst-Ausstellung die 25 Jahre KünstlerInnen-Dasein behandelt.

Vic B. lädt zu einem persönlichen Best-Off ein: Von Kinderzeichnungen

und Schulkritzeleien bis zum Bachelorprojekt und professioneller Designarbeit.

Gezeigt werden eine Auswahl aus unterschiedlichsten Disziplinen.

Buchillustrationen / Marionetten / Plakate / Tshirtprints / Bierdosen /

Tattoos und vieles mehr. Die Ausstellung zeigt eine Auseinandersetzung mit

düsteren Themen, kindlichem Wunder und der Welt aus der Perspektive des

Künstlers.

Bestellen Sie sich ein kühles Bier in der Bar und wandern Sie durch das

Labyrinth.


18

ZOOM

40Jahre Rockfabrik

Chef Leo

Punnky

Andi und NT

NT und Sylvia


ZOOM

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DIE ROCKFABRIK FEIERT IHR 40-JÄHRIGES JUBILÄUM. IN EINER ZEIT,

IN DER MAN ÜBER CLUBSTERBEN REDET UND DAS AUSGEHVERHALTEN

SICH VERÄNDERT HAT, IST DAS SCHON BEMERKENSWERT. WALTER

SIANOS TRAF MARKUS „PUNKY“ HÖLTL UND JÜRGEN „NT“ ENDRES ZUM

INTERVIEW.

Größe der Location. Dieser Mix aus Rocktempel und Geisterbahn kam super

an und die Leute kamen aus ganz Süddeutschland und Österreich angefahren.

Die mussten in den ersten Jahren gar kein großes Programm fahren, die

Rofa war als Laden schon eine Attraktion. Im Laufe der Jahre wurde das Programm

bunter, dienstags war Classic-Rock mit Woodstock-Feeling, mittwochs

wurde die harte Schiene mit Thrash-Metal gefahren, dann folgten Techno und

Gothic. Donnerstag lief anfangs sogar Funk, Soul und Hip Hop. Mit Paolo

Montagni war das lange Zeit ein Renner, auch weil viele GIs, die in Augsburg

stationiert waren, kamen. Das war der Tag, an dem auch immer die MP durch

den Laden patrouilliert ist, damit es keinen Stress gibt.

Wie bist du im DJ-Cockpit gelandet?

NT: Ich habe damals in Gersthofen im Pro-Markt in der Plattenabteilung

gearbeitet. Der damalige Geschäftsführer Andreas Leotta war dort Stammkunde

und kam mit einer Liste neuer Veröffentlichungen. Ich habe ihn immer

beraten und eines Tages hat er mich gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte, aufzulegen.

Der DJ für den neu geplanten Donnerstag stand nicht mehr zur Verfügung

und ehe ich schauen konnte, stand ich schon hinter den Turntables.

Anfangs noch als Kollektiv zu viert, später als Duo und irgendwann eben solo.

Was für einen Sound hast du denn serviert?

NT: Unser Auftrag hieß Crossover/Indie/Wave. Ich kam ja aus der Wave-

Ecke und dementsprechend haben wir auch aufgelegt. Das hat schon bei dem

einen oder anderen Grunge-Fan für lange Gesichter gesorgt. Am ersten Abend

waren 600 Leute da, die Woche drauf waren es nur noch 200. Wir mussten das

Set also erst einmal komplett umstellen… Mit Bands wie Green Day, Offspring

oder Rage Against the Machine wurde aber schnell die Kurve gekriegt, der Donnerstag

war fast 10 Jahre „mein“ Abend und bayernweit ein Publikumsmagnet.

Punnky und NT

NT, was zeichnet denn die Tante Rofa aus, dass sie auch nach vier Jahrzehnten

sexy ist?

Punky: Der Club war und ist in seiner Art ziemlich einzigartig. Allzu

viele Discotheken und Clubs gibt es ja in unserer Region gar nicht mehr

und gerade im alternativen Bereich sind wir so ziemlich die einzigen weit

und breit. Die Rofa lebt nach wie vor von ihrer Tradition und sie hat sich

trotz allem im Laufe der Jahrzehnte auch immer wieder neu erfunden, ohne

etwas von ihrer Glaubwürdigkeit einzubüßen. Gerade die jungen Leute gehen

anscheinend gar nicht mehr weg, die sitzen lieber am Lech oder schlürfen

ihr Bier an der Tankstelle. Das Geld sitzt nicht mehr so locker und wird wohl

lieber für Urlaube und gutes Essen ausgegeben.

NT: Ich denke, derzeit kämpft jeder auf seine Art in der Unterhaltungsbranche,

egal ob Club oder Konzerthalle. Heute kostet ein Longdrink im

Club einen Zehner. Wenn du mit Freunden zuhause feierst, dann kostet die

Flasche Wodka mit einer Spotify-Playlist dasselbe.

1986 wurde die Rofa von Roland Bock, einem ehemaligen Wrestler,

in Augsburg eröffnet. Damals noch als reiner Hard-Rock- und Heavy-

Metal-Palast.

NT: Ich bin erst Anfang der 90er Jahre dazugekommen, ich war gerade

mal 17 bei meinem ersten Besuch und war ziemlich beeindruckt von der

Der Donnerstag war früher der Ausgehtag überhaupt.

NT: Stimmt, egal ob Yum Club, Ostwerk oder auch Odeon, Donnerstag

hat es in der Stadt immer gebrummt.

Würdest du sagen, dass du die Rockfabrik im Laufe der Jahre mitgeprägt

hast, oder war es eher andersrum?

NT: Gute Frage, ich denke es war von beiden Seiten etwas. Mitte der 90er

war ich wohl der meist gebuchte DJ der Stadt, ich habe in vielen Clubs und

auf Schulbällen in Augsburg und München aufgelegt, sogar beim MTV Snowboard

Opening in Sölden. Ich hatte sogar einen eigenen Klamottensponsor.

Das musikalische Spektrum wurde immer wieder neu ausgedehnt,

sogar Pop-Partys, Bravo-Hit-Events und Techno fanden ihren Weg in die

Riedingerstraße.

NT: Ex-Chef Leo hatte schon einen guten Riecher und lag oft richtig,

wenn es darauf ankam, was denn musikalisch so als nächstes angesagt ist. Die

erste Halloween-Party der Stadt fand bei uns statt, auch die ersten Dubstep-

Partys. Allein die Tatsache, dass Anfang der 90er Jahre schon Techno in einem

Rockclub lief, sagt schon alles.

Und dann eben viele Konzerte mit großen Namen.

NT: Gentleman, Life of Agony, Fanta 4, Héroes del Silencio – um nur

wenige zu nennen. Sehr viele Rockgrößen haben dort angefangen. Für Marek


20

ZOOM

Fanta 4

Lieberberg, eine der

größten Konzertagenturen

Deutschlands,

war die Rofa eine

wichtige Anlaufstelle

in Augsburg. Volbeat

machen heute Stadien

voll, Eisbrecher sind

hier groß geworden,

auch Unheilig, VNV

Nation und viele

andere Grufti-Bands.

Sogar Lemmy von

Motörhead war als

Gast da.

Punky, jetzt bist du an der Reihe. Als die Rockfabrik 1986 in Augsburg

ihre Pforten eröffnet hat, da war wohl eher die Sendung mit der Maus

deine Spielwiese, oder?

Punky: (lacht). Da war ich noch gar nicht da, ich wurde 1989 geboren.

Wie bist du in der Rofa hängengeblieben?

Punky: Als Gast. Als ich das erste Mal dort reinmarschiert bin, war ich

sofort angefixt. 2007 habe ich dann als Flascheneinsammler angeheuert. Mir

hat es viel Spaß gemacht, gerade auch weil wir eine tolle Crew waren. Einige

Zeit später küsste mich das gleiche Schicksal wie NT Jahre zuvor. Ein DJ fiel

aus, ich bin eingesprungen und wurde dann im Laufe der Zeit mittwochs und

samstags Resident. 2010 habe ich dann zusätzlich im Büro angefangen und

dort das kaufmännische Einmaleins von der Pike auf gelernt.

Seit 2023 bist du Inhaber und warst vorher schon Geschäftsführer nach

Ausscheiden von „Leo“. Das ist eine steile Karriere, aber das klingt auch

nach Stress und viel Verantwortung.

Punky: Das ist es auch, denn wir haben hier einfach ein wunderbares

Team, man kennt sich schon lange und kann sich aufeinander verlassen. Wir

haben eine sehr geringe Fluktuation beim Personal, einige sind hier bereits

seit 20 Jahren dabei. Mir macht der Job unglaublich Spaß und ich könnte mir

nicht vorstellen, etwas anderes zu tun.

Vor drei Jahren hat die Rockfabrik ihren Stammsitz auf dem Riedinger

Gelände aufgeben müssen. Ihr habt nach kurzer Pause den Club im

ehemaligen Pleasure Dome wiederbelebt. Es war eine sehr turbulente

Phase, weil der Club quasi von einem Tag auf den anderen geschlossen

war.

NT: Das war vor drei Jahren und genau drei Tage vor meiner großen CSD-

Lovepop, und wir standen plötzlich ohne Location da.

Punky: Wir hatten in den Jahren zuvor immer wieder Theater mit dem

ehemaligen Vermieter und insgeheim haben wir schon damit gerechnet, dass

das nicht ewig so weitergehen würde. Wir haben in weiser Voraussicht deswegen

schon vorher unsere Fühler nach einer neuen Heimat und neuen möglichen

Partnerschaften ausgestreckt. Die Alternativen waren nicht sehr groß

und irgendwann sind wir auf Leo Dietz und seinen Club „Cube“ gestoßen.

Ihr habt es also geschafft, innerhalb weniger Wochen den Location-

Wechsel zu vollziehen.

NT: Ich habe zwei Umzüge der Kantine miterlebt und da hat alles wesentlich

länger gedauert.

Punky: Wenn ich heute so zurückblicke, dann weiß ich gar nicht, wie wir

das eigentlich hinbekommen haben. Das war wirklich sensationell,

alle Leute haben an einem Strang gezogen und ohne die Hilfe von

Lemmy von Motörhead Leo Dietz hätten wir das auch nicht hinbekommen. Wir haben am

16. Juni dicht gemacht und im September 2023 neu eröffnet.

Wie schwer fiel euch der Abschied aus der Original-Location?

Punky: Natürlich war das ein emotionaler Moment, aber wie es

im Leben so ist, die eine Tür geht zu und die andere öffnet sich. Der

Kampf mit dem alten Vermieter war lang und anstrengend. Der

Umzug in die Piccardstraße hatte etwas Befreiendes, denn die Rofa

hatte ein neues Fundament und wir hatten endlich auch wieder

Planungssicherheit.

NT: Wir haben bei der Schlüsselrückgabe nochmal einen

Rundgang durch die alte Location gefilmt und auf Instagram

geteilt. Wir hatten in wenigen Tagen über 45.000 Views und 2000

Likes, das Reel wurde über 1000 Mal geteilt, das spricht Bände. Die

Medienberichterstattung 2023 war damals auch riesig.

Ihr seid eigentlich zwei völlig unterschiedliche Typen.

NT: Das stimmt und deswegen ergänzen wir uns wohl auch gut. Punky ist

ein sehr spontaner Typ, der meist nicht lange zögert und ich bin jemand, der

gerne im Voraus plant. Ich bin jetzt seit Januar 2026 hier angestellt, vorher war

ich lange in der Kantine beschäftigt und ich muss sagen, dass ich mich hier

sehr wohl fühle, hier steckt mein Herzblut drin. Ich bin seit über 20 Jahren

im Eventmanagement und Booking tätig und inzwischen finden meine Partyreihen

neben „Lovepop“ auch „Inbase Remember“, „The Cure Tribute Night“

zusätzlich zu den „Rofa Donnerstags Remember“ Events hier statt.

Inwiefern hat sich das Feiern in den letzten Jahren verändert?

Punky: Wie vorhin schon erwähnt, die junge Generation hat andere Ausgehgewohnheiten,

unser Publikum beginnt ab Mitte 30. Ich empfinde das als

sehr angenehm und ein echter Vorteil für uns ist, dass wir etwas außerhalb der

City liegen, kein Laufpublikum haben und deshalb die Leute gezielt zu uns

kommen. Das macht die Sache stressfreier, bei uns gibt es nie Ärger und alles

läuft sehr harmonisch ab.

Welche Events sind eure Renner?

NT: Kinky Pleasures, Halloween und die Rofa Donnerstags-Partys. Für die

Gothic-Szene ist die Rockfabrik das Aushängeschild in ganz Süddeutschland.

Welche Visionen habt ihr für die Rockfabrik?

Punky: Obwohl wir altersmäßig einige Jahre auseinanderliegen, haben

wir einen ähnlichen Matchplan. In erster Linie wollen wir immer wieder

Neues wagen, aber auch unsere Traditionen bewahren, man muss sich schon

treu bleiben.

NT: Hin und wieder müssen wir mit den Wölfen heulen, aber das gehört

nun mal dazu. Zu viel Kommerz ist aber auch nicht unser Ding. Das Schöne

an der Rofa ist, dass wir hier nie Ärger haben. Unser Publikum ist unglaublich

tolerant. Egal ob Metaller, Gothic-Fan oder queerer Paradiesvogel – hier stehen

alle friedlich an der Bar oder flippen auf dem Dancefloor aus.

Kein Jubiläum ohne Feier…

NT: Am 22.08. steigt unsere große Party mit Live-Konzert und Original-

DJ Eddy aus Ludwigsburg mit vielen Specials. Und natürlich sind Punky und

ich auch mit am Start. Wir starten im Außenbereich und dann geht es innen

weiter! (ws)


Zoom

33

UKW 87,9 | DAB+ | App

rockantenne.de

RADIO AN!


22

ZOOM

MAGNUS TRINKWALDER

ÜBER SEINE ROLLE IM

TEXTILUNTERNEHMEN

MANOMAMA

KIND für

ALLES

Mit 21 übernimmt Magnus Trinkwalder Verantwortung für ein Unternehmen,

das vieles anders macht als andere. Während Start-ups auf Wachstum

setzen, spricht der Manomama-Nachfolger lieber über Gerechtigkeit,

Zusammenhalt und Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt oft übersehen

Foto: Tanja Moosrainer

werden. Ein Porträt über einen Jungunternehmer, der eigentlich keiner

sein will.

Von Tanja Moosrainer


ZOOM

23

Magnus Trinkwalder mag keine Etiketten.

Nicht einmal die, die ihm eigentlich ganz gut

stehen würden. Jungunternehmer. Nachfolger.

Geschäftsführer. Unternehmer der nächsten Generation.

Als das Gespräch beginnt und die erste Frage

auf ihn selbst zielt, geht die Tür auf. Eine Kollegin

steckt den Kopf herein, sieht das Aufnahmegerät,

entschuldigt sich kurz und verschwindet wieder.

Wenige Minuten später passiert dasselbe noch

einmal. Diesmal ist es seine Mutter. Magnus muss

lachen. „Das passiert ständig.“

„Ich hasse es, über mich selbst zu reden“, sagt

der 21-Jährige. Seine Mail-Signatur trägt deshalb

einen Titel, der besser zu ihm passt als jeder pompöse

Eintrag auf einer Visitenkarte: „Kind für alles“.

Während Gleichaltrige noch studieren oder

ihre ersten Karriereschritte planen, plant Trinkwalder

Produktionen, spricht mit Kund:innen, kümmert

sich ums Marketing und springt dort ein,

wo gerade jemand gebraucht wird. Zuständigkeiten

interessieren ihn wenig. Wer bei Manomama

arbeitet, hat selten nur eine Aufgabe. Man hilft sich

gegenseitig, übernimmt Verantwortung und wechselt

notfalls auch mal die Rolle.

Ursprünglich hatte Trinkwalder ganz andere

Pläne. Koch wollte er werden. Gute Lebensmittel,

Gastronomie, Handwerk – das faszinierte ihn.

Unternehmer? Eigentlich nicht.

Seine Mutter, Manomama-Gründerin Sina

Trinkwalder, versuchte jahrelang, ihm den Einstieg

auszureden. Zu stressig. Zu viele Sorgen. Zu

viel Verantwortung. Wer Manomama übernimmt,

übernimmt schließlich nicht nur ein Unternehmen.

Trinkwalder begann trotzdem eine Ausbildung

im Betrieb. Als Test. Heute nennt er sie

augenzwinkernd seine „kostenlosen Probemonate

im Sozialunternehmen“. Nach drei Monaten war

klar: Er bleibt. Nicht, weil plötzlich der Unternehmergeist

ausgebrochen wäre. Sondern weil sich

Weggehen falsch angefühlt hätte.

„Es wäre gewesen, als würde ich die Familie

verlassen.“

Mit Familie meint er allerdings weit mehr als

seine Mutter. Er spricht von den Menschen in der

Produktion, von Kolleg:innen, die ihn seit seiner

Kindheit kennen, von gemeinsamen Mittagessen

und davon, dass selbstverständlich jemand einspringt,

wenn eine Kollegin früher gehen muss.

Auf LinkedIn wird häufig über Chancengleichheit

und Inklusion gesprochen. Bei Manomama

gehören beide längst zum Alltag.

Das Unternehmen entstand nicht aus der Idee,

eine Marktlücke zu schließen, sondern aus einer

anderen Frage: Wie müsste ein Unternehmen

aussehen, das Menschen beschäftigt, für die der

Arbeitsmarkt keinen Platz hat? Diese Reihenfolge

hat Magnus Trinkwalder übernommen. Erst der

Mensch. Dann das Produkt.

Wirtschaftlich arbeiten muss Manomama

trotzdem. Daran lässt Trinkwalder keinen Zweifel.

Aber Geld ist für ihn kein Selbstzweck. „Monetäre

Gewinnmaximierung steht an letzter Stelle“, sagt

er. Ein Unternehmen müsse genug erwirtschaften,

um gute Löhne zu zahlen, Rücklagen zu bilden

und Krisen zu überstehen. Reich werden wolle

hier niemand.

Dass dieses Modell funktioniert, bedeutet

nicht, dass es einfach ist.

Bei Manomama arbeiten Menschen mit

Fluchterfahrung, Langzeitarbeitslose, Kolleg:innen

mit körperlichen oder psychischen Belastungen

zusammen. Unterschiedliche Lebensgeschichten

treffen aufeinander. Dass es dabei auch Konflikte

gibt, verschweigt Trinkwalder nicht. Für ihn gehört

genau das dazu. Integration bedeute nicht, dass alle

gleich sind. Sondern, dass alle ihren Platz finden.

Wer Magnus Trinkwalder zuhört, merkt

schnell: Was er über Integration, Teilhabe und Verantwortung

sagt, versteht er nicht nur als Unternehmensphilosophie,

sondern auch als gesellschaftlichen

Auftrag. Deshalb engagiert er sich

auch privat für soziale und ökologische Themen

– als Sprecher der Grünen Jugend Augsburg. Die

Trennung zwischen Politik und Unternehmen sei

ihm wichtig, sagt er.

Ganz trennen lassen sich Politik und Unternehmen

trotzdem nicht. Das zeigte ein spontaner

LinkedIn-Beitrag.

Mitten in der Debatte darüber, ob Unternehmen

sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren

sollten, setzte sich Trinkwalder an den Rechner

und montierte aus Spaß ein neues Innenlabel

in eine Manomama-Jeans: „FCKAFD“. Eigentlich

sollte der Post nur ein kleiner Seitenhieb auf LinkedIn

werden – jene Businessplattform, auf der

sich, wie Trinkwalder sagt, „Tech-Bros gegenseitig

pudern".

Am nächsten Morgen wollten Hunderte wissen,

wo sie die Hose kaufen konnten.

Aus einer Fotomontage wurde ein echtes Produkt.

Inzwischen wurden mehrere Hundert Jeans

vorbestellt und produziert.

Mit der Aufmerksamkeit kamen auch Anfeindungen

und vereinzelte Hassnachrichten. Insgesamt

überwog jedoch die Unterstützung. Wer

öffentlich Haltung zeigt, müsse damit rechnen,

dass nicht alle applaudieren.

m

Kind für alles.

Solche Debatten führen ihn fast automatisch

zu einem Thema zurück, das im Gespräch immer

wieder auftaucht: Generationen.

Magnus Trinkwalder erlebt häufig, dass junge

Unternehmer zunächst einmal über ihr Alter definiert

werden. Für ihn ist das weder Auszeichnung

noch Hindernis. Er glaubt nicht, dass seine Generation

alles besser macht. Genauso wenig hält er

etwas davon, ältere Generationen als Fortschrittsbremsen

abzustempeln. Statt Unterschiede zu

betonen, spricht er lieber darüber, wie Generationen

voneinander profitieren können.

„Es ist weder falsch, sein Wissen im Brockhaus

nachzuschlagen, noch ChatGPT zu fragen.“

Erfahrung gegen neue Ideen auszuspielen hält

er für Zeitverschwendung. Erst beides zusammen

mache ein gutes Team.

Es geht ihm nicht nur um Wissen, sondern

auch um den Umgang mit Arbeit. Jede Generation

bringe ihre Stärken mit – und ihre blinden

Flecken.

Den größten Unterschied zwischen der Generation

seiner Mutter und seiner beschreibt er nicht

wirtschaftlich, sondern persönlich. Früher sei oft

bis zur Erschöpfung gearbeitet worden. Seine

Generation wolle lernen, rechtzeitig Feierabend zu

machen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil

Verantwortung langfristig nur funktioniert, wenn

die Menschen gesund bleiben.

„Ein Unternehmen ist kein Sprint, sondern

ein Marathon.“

Fast eine Stunde lang spricht Magnus Trinkwalder

über Verantwortung, Zusammenhalt und

Menschen. Über sich selbst dagegen erstaunlich

wenig.

Vielleicht beschreibt kein Titel seine Rolle besser

als der, den er sich selbst gegeben hat.


24

ZOOM

Mehr als

gerettet

EIN JAHR NACH DER KRISE: WIE DAS

GRANDHOTEL SEINE ZUKUNFT GESTALTET.

Foto: Tanja Moosrainer

Vor einem Jahr stand das Grandhotel Cosmopolis finanziell mit dem Rücken zur

Wand. Heute ist die unmittelbare Existenzkrise überwunden. Im Gespräch erzählen

Wulla, Florian und Robert, warum der Weg zu einem langfristig stabilen Haus

noch lange nicht zu Ende ist – und weshalb Ehrenamt, Kultur, Flüchtlingshilfe und

wirtschaftliches Denken untrennbar zusammengehören.

Von Tanja Moosrainer


ZOOM

25

Vor einem Jahr stand das Grandhotel kurz vor dem Aus. Wo steht ihr

heute?

Wulla: Wir können heute wieder nach vorne schauen. Die akute Krise

haben wir hinter uns gelassen. Damals ging es wirklich darum, den Betrieb

überhaupt aufrechtzuerhalten. Inzwischen haben wir einiges umstrukturiert

und stabilisiert. Das heißt aber nicht, dass jetzt alles einfach ist. Wir arbeiten

noch immer an den Folgen der vergangenen Jahre und an vielen Baustellen

– im übertragenen wie im wörtlichen Sinn.

Florian: Die größte Veränderung ist, dass wir heute strategischer arbeiten

können. Früher mussten ständig Brände gelöscht werden. Jetzt können wir

überlegen, wie das Grandhotel langfristig funktionieren soll.

Robert: Wir sind aus dem Gröbsten raus, aber jetzt beginnt eigentlich

die anspruchsvollere Phase. Nachhaltige Strukturen aufzubauen dauert viel

länger als eine Krise zu überstehen.

Was waren die wichtigsten Schritte auf diesem Weg?

Robert: Ein wichtiger Schritt war, unsere Einnahmen planbarer zu

machen. Deshalb setzen wir stärker auf langfristige Zimmervermietungen.

Gleichzeitig bauen wir den Veranstaltungsbereich aus: Seminare, private

Feiern oder kulturelle Veranstaltungen bringen Einnahmen, die wiederum

unserem sozialen Auftrag zugutekommen.

Florian: Unser Ziel ist eine wirtschaftliche Stabilität, die Freiraum für

Kultur, Begegnung und soziale Projekte schafft. Das eine funktioniert ohne

das andere nicht.

Wulla: Gleichzeitig investieren wir viel in unsere internen Strukturen.

Jeder im Vorstand hat heute klar definierte Aufgaben. Wir treffen uns jede

Woche, besprechen den aktuellen Stand und entscheiden gemeinsam. Das

macht vieles transparenter und effizienter.

Das Grandhotel lebt stark vom Ehrenamt. Ist das eher Chance oder

Herausforderung?

Robert: Beides. Ehrenamt bedeutet unglaublich viel Engagement, aber

eben auch, dass Menschen kommen und irgendwann wieder gehen. Deshalb

müssen wir Wissen unabhängig von einzelnen Personen sichern und gute

Strukturen schaffen. Genau daran arbeiten wir.

Florian: Wir haben inzwischen auch Koordinator:innen für verschiedene

Bereiche. Der Vorstand soll nicht jede Kleinigkeit selbst erledigen, sondern

eher den Überblick behalten und gemeinsam Entscheidungen treffen.

Wulla: Wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen – egal

ob für das Café, Veranstaltungen oder Workshops. Ohne Ehrenamt würde

das Grandhotel nicht funktionieren.

Das Grandhotel ist ein Ort für Kultur und Begegnung. Gleichzeitig

müsst ihr wirtschaftlich arbeiten. Wie gelingt dieser Spagat?

Robert: Genau darin liegt unsere größte Herausforderung. Wenn wir

uns ausschließlich auf soziale Projekte konzentrieren, fehlen irgendwann die

finanziellen Mittel. Würden wir dagegen nur wirtschaftlich denken, ginge

genau das verloren, was das Grandhotel besonders macht.

Wir versuchen deshalb, beide Seiten miteinander zu verbinden. Das Café,

das Catering oder Vermietungen sind keine Selbstzwecke. Sie finanzieren

Kultur, Begegnung und soziale Projekte.

Wulla: Unser Haus soll offen sein – für Nachbar:innen, für Künstler:innen,

für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte. Diese Offenheit ist unser Kern.

Florian: Gleichzeitig braucht Offenheit auch finanzielle Stabilität. Man

kann nur Angebote schaffen, wenn man sie langfristig tragen kann. Doch

wirtschaftliche Stabilität ist kein Selbstzweck. Das Grandhotel versteht sich

vor allem als Ort der Begegnung – und genau dafür entstehen immer wieder

neue Projekte.

Welche Projekte stehen in den kommenden Monaten im Mittelpunkt?

Florian: Wir möchten das Grandhotel noch stärker als offenen Begegnungsort

etablieren. Ein Beispiel ist unser neuer internationaler Brunch, der

alle zwei Wochen stattfindet. Dabei kochen Menschen, die hier leben oder

Wir

sind aus dem Gröbsten raus –

jetzt wollen wir das Grandhotel

nachhaltig weiterentwickeln

sich engagieren, ihre eigenen Rezepte. Das bringt Kulturen zusammen.

Wulla: Daneben gibt es weiterhin Konzerte, Workshops, Sprachkurse,

Yoga oder das Einsamkeitscafé. Unser Café könnte viel stärker als Treffpunkt

für die Stadt genutzt werden.

Robert: Genau das ist eine unserer Aufgaben: sichtbarer werden. Viele

Menschen laufen am Gebäude vorbei, ohne zu wissen, was hier eigentlich

passiert.

Neben den organisatorischen Herausforderungen gibt es aber auch

ganz praktische Probleme.

Wulla: Leider ja. Das Gebäude ist alt. Wir haben Wasserschäden, kaputte

Kühlschränke oder sanitäre Anlagen, die dringend erneuert werden müssen.

Manche Ateliers können wir deshalb momentan gar nicht vermieten. Solche

Reparaturen kosten Zeit und Geld. Ein großes Anliegen ist mir außerdem

die Barrierefreiheit. Das Gebäude ist zwar grundsätzlich zugänglich, aber uns

fehlen behindertengerechte Toiletten. Dadurch schließen wir Menschen aus,

obwohl wir eigentlich ein Ort für alle sein wollen.

Viele Menschen würden gerne an Workshops teilnehmen oder einfach

Zeit bei uns verbringen. Noch fehlen dafür die passenden Rahmenbedingungen.

Das Grandhotel arbeitet täglich mit Menschen unterschiedlichster

Herkunft zusammen. Was bedeutet das für eure Arbeit?

Wulla: Vor allem Verantwortung. Viele Menschen bringen belastende

Erfahrungen mit. Oft entstehen Missverständnisse nicht aus bösem Willen,

sondern durch Sprache oder unterschiedliche kulturelle Prägungen. Dann

hilft es nicht, sofort Regeln durchzusetzen – man muss sich Zeit nehmen

und erklären.

Robert: Internationalität ist hier kein Schlagwort, sondern Alltag. Wer

hier mitarbeitet, begegnet ständig Menschen mit ganz unterschiedlichen

Lebensgeschichten. Diese Erfahrungen bekommt man nicht aus einem

Lehrbuch.

Welche Unterstützung wünscht ihr euch von Politik und Stadt?

Florian: Natürlich würden wir uns über mehr Unterstützung freuen.

Finanziell genauso wie ideell. Gleichzeitig möchten wir nicht nur als Projekt

gesehen werden, das Hilfe braucht. Das Grandhotel ist auch eine Bereicherung

für die Stadt. Hier entstehen Begegnungen, Kultur und gesellschaftlicher

Zusammenhalt.

Robert: Ich glaube, viele unterschätzen noch, welches Potenzial dieser

Ort hat. Wer einmal hier war, merkt schnell, dass es weit mehr ist als ein Café

oder ein Veranstaltungsort. Das Grandhotel ist ein Experiment, das seit vielen

Jahren funktioniert.

Wenn wir uns in einem Jahr wieder treffen würden – was müsste passiert

sein, damit ihr zufrieden seid?

Wulla: Ich wünsche mir, dass wir wirklich für alle offen sein können.

Dazu gehören barrierefreie Toiletten genauso wie neue Angebote für Menschen,

die bisher kaum Zugang zu Kultur haben.

Florian: Für mich wäre es ein Erfolg, wenn wir intern so gut organisiert

sind, dass wir unsere Energie nicht mehr in Krisen stecken müssen, sondern

in neue Ideen. Ich wünsche mir ein Haus, das Menschen inspiriert und

ihnen Raum gibt, Projekte umzusetzen.

Robert: Mein Wunsch ist Stabilität. Dass das Grandhotel so aufgestellt

ist, dass es auch Veränderungen gut verkraftet. Ehrenamt lebt davon, dass

Menschen kommen und gehen. Wenn wir stabile Strukturen schaffen, können

auch die Menschen nach uns dieses Haus weitertragen. Genau darum

geht es.


26

ZOOM

HBF

Niemand schaut

einfach nur

Früher saßen in der Bahnhofshalle des Augsburger Hauptbahnhofs Dichter, einsame Lehrer,

verwirrte alte Damen und Menschen, die nirgendwo anders hinwollten. Heute ist sie vor allem ein

v

Ort geworden, durch den man möglichst schnell hindurchgeht. Ein Abgesang von Marcus Ertle.

Vielleicht mache ich auch einfach einen

Denkfehler. Denn was ist ein Bahnhof eigentlich?

Streng genommen nur ein Knotenpunkt, von

dem aus man möglichst effizient zu anderen Knotenpunkten

gelangt. Der Zweck ist der Transit.

Die Bahnhofshalle wiederum ist eine Schleuse,

durch die Menschen möglichst effizient zu den

Gleisen gelangen sollen. Alles ist Bewegung.

Wenn man diese Sichtweise annimmt, ist der

umgebaute Hauptbahnhof und die neue Bahnhofshalle

eine überaus gelungene Neuschöpfung.

Der Boden glänzt glatt, es ist sauber, hell. Die

Menschen verweilen kaum, schauen hilfesuchend

zum Abfahrtsdisplay, gehen schnell weiter, und

verweilen allenfalls, um sich mit Coffee-to-go,

Brötchen und Magazinen zu versorgen.

Es gibt einen abgegrenzten Wartebereich, der

so gemütlich wie das Wort Wartebereich ist. Ein

Transitraum. Kein Aufenthaltsort.

Früher, also vor dem Umbau, hatte die Bahnhofshalle

noch eine andere, eine menschlichere

Funktion. Während die Menschen dort saßen,

konnten sie es sich gemütlich machen. Und sie

konnten sich dem Schauspiel hingeben, das die

Bahnhofshalle hier Tag und Nacht aufführte.

Niemand schaut einfach nur

In jeder Ecke der Halle gab es eine beheizte

Steinbank, auf der etwa drei Menschen Platz hatten.

Von jeder Bank aus hatte man die ganze Halle

im Blick. Ich wartete hier mehrmals die Woche

auf meinen Bus nach Neusäß. Das war zumindest

der Anlass.

Aber je mehr Zeit ich mir nahm, um die

Menschen zu beobachten, desto mehr wurde

meine Zeit dort zum Selbstzweck. Öfter ließ

ich auch einfach ein paar Busse hintereinander

ohne mich abfahren, holte mir noch einen der

unglaublich günstigen und leckeren Cappuccinos

bei Yormas und schaute.

Die Menschen, die ich hier beobachtete und

manchmal auch kennenlernte, waren oftmals

irrlichternde Gestalten.

Ich erinnere mich an einen dünnen, kleinen

Mann mit randloser Brille, ungekämmtem Haar

und nervösem Blick, der sich neben mich setzte.

In seiner Hand hielt er ein abgenutztes Notizbuch

fest, schaute sich um, schien mit sich zu ringen

und wandte sich mir schließlich zu.

Darf ich Ihnen ein Gedicht vorlesen?

Ich nickte. Er war sicher schon Ende fünfzig,

nicht ungepflegt. Ich erinnere mich nicht mehr

an das ganze Gedicht, das er mir mit zitternder

Stimme und leuchtenden Augen vortrug, aber ein

Satz blieb mir in Erinnerung:

Schließ die Fenster, der Sturm sind wir.

Er schaute mich am Ende erwartungsvoll an,

als würde von meinem Urteil seine Zukunft als


ZOOM

27

Ich fragte, wieso und sie erläuterte mir

detailliert und traurig, dass ihre Nachbarn ihre

Wohnung von oben bis unten verwanzt hätten. Es

gäbe buchstäblich keinen Ort mehr, an dem sie

nicht abgehört und gefilmt würde. Und manchmal

würden die Nachbarn sogar giftige Dämpfe

in ihre Wohnung leiten, weshalb sie lange warten

müsse, bis die Dämpfe sich verzogen hätten.

Das ist lästig, verstehen Sie?

Ich verstand in etwa und sorgte mich. Sie

schien meine Gedanken zu erraten und ermahnte

mich:

heit zu wiegen. Seltsamerweise wurden sie nie

müde, mich zu filzen, obwohl sie nie irgendetwas

fanden. Vielleicht meinten sie, ich wäre gekränkt,

wenn sie mir plötzlich keine Aufmerksamkeit

mehr schenken würden.

Und dann war da noch der Lehrer aus meiner

Schule. Leiter der Theater-AG. Ein cholerischer,

empfindlicher Mann. Ich sah ihn oft spätabends

auf einer der Bänke sitzen. Man erkannte sofort,

dass er auf keinen Zug und keinen Bus wartete,

auch nicht auf irgendjemanden. Er saß einfach

da und wirkte dabei wie der einsamste Mann der

Stadt.

Fotos: Marcus Ertle

Dichter abhängen. Ich fand seine Worte schön.

Im nächsten Moment trat ein angetrunkener

Obdachloser an uns heran.

Da bist ja! Warum warst heut früh denn nicht

in der Wärmestube?

Der Dichter fiel augenblicklich in sich

zusammen. Er wich dem Blick des Mannes aus,

schaute zu Boden, murmelte verlegen irgendwas,

drückte sein Buch an die Brust und eilte aus der

Halle. Ich sah ihn nie wieder.

Das dürfen Sie aber keinem sagen! Das bleibt

unter uns, versprechen Sie es!

Es fiel mir schwer, ihr das Versprechen zu

geben und ich gab zwei Sicherheitsleuten am

anderen Ende der Halle ein diskretes Zeichen. Es

war indes nicht diskret genug. Die Dame merkte,

dass die zwei Männer sich wegen eines Winks von

mir auf uns zubewegten. Sie sah mich tadelnd an

und meinte:

Sie sind ein ungeschickter Mensch!

Kurz darauf kam mein Zug, den ich tatsächlich

nahm. Ich weiß nicht, ob die alte Dame den

Sicherheitsleuten dieselbe Geschichte wie mir

erzählte. Wie bei den allermeisten Begegnungen

am Bahnhof blieb das Ende der Geschichte offen.

Irgendwann fiel ich Zivilfahndern auf. In der

Zeit trug ich einen abgewetzten Bundeswehrparka

und schulterlange Haare. Meist bildeten

die Polizisten Zweierteams und wirkten wie

sportliche Büroangestellte. Man konnte sie ein

wenig daran erkennen, dass sie durch die Halle

schlenderten und die Blicke schweifen ließen.

Anders als ich waren sie jedoch keine Flaneure.

Ich fiel ihnen jedenfalls irgendwann auf

und in den nächsten ein, zwei Jahren wurde ich

etwa alle zwei Wochen kontrolliert.

Dabei blieben die Herren immer sehr

freundlich. Was ja die bekannteste Masche der

Polizisten ist, um den Delinquenten in Sicher-

Wer sitzt, bleibt. Wer bleibt, stört.

Vielleicht lag die besondere Atmosphäre der

alten Bahnhofshalle daran, dass sie diese besondere

Art des Wartens als Selbstzweck zuließ. Sie

gab Menschen Raum, die nicht von Knotenpunkt

zu Knotenpunkt eilten.

Die beheizten Sitzbänke waren keine kühlen

Zweckobjekte, deren Kosten und Nutzen kalt

berechnet worden waren. Sie luden dazu ein, zu

bleiben. Ökonomisch gesehen reine Verschwendung.

Wer sitzt, bleibt. Wer bleibt, stört.

Die alte Bahnhofshalle zog dagegen Menschen

an, die anderswo keine Beachtung fanden

oder störten. Einsame, Gestrandete, Verwirrte,

Nachtschwärmer, Tagträumer und Leute, die

einfach nur schauen wollten.

Wenn ich heute in der Bahnhofshalle stehe,

die eher ein Bahnhofsdurchgang ist, versuche

ich mich daran zu erinnern, wo die beheizten

Steinbänke standen.

Wo der Dichter saß. Wo die alte Dame mit

dem Hut auf bessere Luft wartete. Wo mein Lehrer

wie der einsamste Mann der Stadt wirkte.

Die neue Halle ist heller, sauberer und zweifellos

vernünftiger geworden. Aber die Menschen

bleiben nicht mehr. Niemand sitzt einfach nur da.

Niemand schaut einfach nur. Heute ist der Hauptbahnhof

vor allem ein sehr guter Ort geworden,

um möglichst schnell woanders hinzugelangen.

Dann gab es die alte, sehr gepflegte Dame,

die sich spät am Abend neben mich setzte. Sie

trug sogar einen Hut. Sie wirkte, als würde sie

von einer langen Reise zurückkehren und sei nun

unschlüssig, wohin es gehen sollte. Allerdings

hatte sie kein Gepäck bei sich. Wir kamen ins

Plaudern über dies und das und irgendwann

seufzte sie:

Ich kann ja leider nicht heim.


28

Zoom

DAS ZUFALLS

INTERVIEW

IDEE UND UMSETZUNG MARCUS ERTLE

Warten auf…

…das Auge des Betrachters

Einige wenige öffentliche Orte gibt es noch, in denen wir so etwas wie Andacht, vielleicht sogar Demut

empfinden. Für manche ist es noch die Kirche oder eben eine altehrwürdige Gemäldegalerie. Es ist so

herrlich still, und auch klimatisiert und dann ist da eben die allgegenwärtige Schönheit. So auch hier.

Dabei faszinieren mich die Museumswärter und Wärterinnen auch besonders. Die stillen Beschützer

der Muse, wenn man so will. Aber was geht in ihnen eigentlich vor? Höchste Zeit für ein Gespräch!


Zoom

29

Da mein Gegenüber anonym bleiben will,

nennen wir ihn einfach Herrn Roth.

Wie ich Sie so stehen sah, dacht ich mir: Was

denkt der Mann sich eigentlich?

Roth: Ach, während der Arbeit meinen Sie?

Ja, während all der langen Stunden, die sie

hier stehen.

Roth: Das ist eine lustige Frage. Ich mache

den Job ja schon seit ein paar Jahren und manchmal

glaub ich, dass ich den Leuten gut zeigen

könnte, wie einem nicht langweilig wird, auch

wenn man anfangs denkt, dass es total langweilig

ist, dauernd nur dazustehen und ein bisschen

rumzugehen.

Und was ist Ihr Geheimnis?

Roth: Ich würde sagen man lernt zwei Sachen,

dass man nicht dauernd denken soll, sondern

einfach seine Aufgabe ausfüllen, in meinem Fall

einfach aufpassen.

Und die zweite Sache?

Roth: Man kann sich natürlich nicht eine

ganze Schicht lang nur konzentrieren. Die

Gedanken schweifen irgendwann ab und dann

kommts eben drauf an, dass man sich nicht denkt,

wie langweilig das ist, einfach nur dazustehen und

auf was zu warten, was zum Glück so gut wie nie

passiert, also dass jemand ein Bild stehlen oder

beschädigen will. Ich denke dann entweder an so

alltägliche spannende Dinge, wie die Frage, was

ich heut abend wohl essen werde oder wen der

Trainer von meinem Lieblingsverein am Sonntag

aufstellt, aber das füllt den Tag nicht aus. Ich

beobachte deswegen, was direkt vor mir ist.

Bilder und Menschen?

Roth: Ja, die Bilder! Wir wechseln zwar

zwischen den verschiedenen Räumen, aber wenn

man den Job sehr lange macht, kennt man die

Bilder alle. Aber jetzt kommt der Witz: Man

kennt sie und kennt sie nicht. Klar weiß ich, dass

bei dem und dem Porträt der dicke Mann mit der

schönen dünnen Frau steht, aber dann schau ich

nochmal hin und seh, oh, der Hund unter dem

Tisch schaut ja richtig frech. Und dann beobachtet

man natürlich die Besucher. Die Leute denken

wahrscheinlich, dass wir sie nur als mögliche

Gefahr sehen, aber das ist Quatsch.

Als was sehen sie

die Menschen dann?

Roth: Ich hab

so Gedankenspiele.

Ich frag mich zum

Beispiel zu welchem

Maler jemand als

Model besonders gut

gepasst hätte und welche Rolle er wohl im Bild

spielen würde. Eine traurige, eine lustige? Wäre er

der Held oder ein Böser? Oder bei einer schönen

Frau denk ich mir schon: Meine Güte, so schön ist

keine einzige Frau auf den Bildern hier. Und dann

denk ich mir: Komisch, warum eigentlich? Und

dann denk ich drüber nach, was den Besucher am

Vormittag so unheimlich hat wirken lassen oder

wieso der alte Mann kurz nach der Mittagspause

so lustig gewirkt hat oder eben, was die Frau von

vorhin so schön hat sein lassen.

Finden sie dann immer eine Antwort?

Roth: Naja, bei den Unheimlichen oder

Komischen ist es halt schon der Blick, die Augen

und die Körperhaltung. Geht einer mit breiter

Brust und gerecktem Kinn durch die Gegend

oder schaut er so bisschen verlegen auf den Boden

und wär eigentlich am liebsten wo anders. Bei den

schönen Frauen ist das aber viel schwieriger.

Warum?

Roth: Wenn ich das wüsste, wär ich wahrscheinlich

Kunstprofessor oder Psychologe. Ich

bin aber nur gelernter Kraftfahrer. Also ich glaube

die Schönheit kann man nicht erfassen, also man

kann sie wahrnehmen, klar, man kann auch sagen,

dass so einzelne Sachen schön sind, die Augen, die

Hände, der Hintern, aber das sind einzelne Dinge,

das ist nicht das große Ganze. Aber trotzdem

erkennt man ja sofort, wenn jemand schönes vor

einem steht! Die Frauen auf den Gemälden sind

ja heute eher nicht mehr exakt so das Schönheitsideal

und ich frag mich auch manchmal, wie eine

von den Rubensschönheiten heute wirken würde

oder so eine dünne mit dunklen Augenschatten.

Aber sehen sie, genau deswegen ist mein Job eben

nicht langweilig. Wenn man die Augen aufmacht

und sich ein bisschen für Menschen interessiert ist

das hier total spannend.

Und die Steherei?

Roth: Die ist wirklich eine Herausforderung.

Also für mich hat es gepasst, weil ich wegen der

Kauft euch richtig

gute Schuhe, aber bitte

keine Turnschuhe ...

Bandscheiben nicht mehr so lange sitzen sollte.

Aber manche junge Kollegen werfen da schon

nach Wochen die Flinte ins Korn, weil ihnen die

Füsse weh tun. Da muss ich dann immer bisschen

schmunzeln und bin stolz, dass ich es schon so

lange aushalte. Mein Tipp an junge Kollegen

ist immer: Kauft euch richtig gute Schuhe, aber

bitte keine Turnschuhe, das kann man in einem

Museum nicht machen! Ein Pfarrer geht ja auch

nicht in Adidas zur Messe! Leider sehen das nicht

alle so, aber hochwertige Lederschuhe sind für

mich halt auch die bequemsten, die halten eine

Ewigkeit oder zumindest ein halbes Berufsleben

lang.

Gehen Sie privat eigentlich in Gemäldegalerien?

Roth: Hab ich paarmal gemacht, aber ich

muss ihnen ehrlich sagen, da fehlt mir die

Geduld..

Vielen Dank für das Gespräch.


30

Zoom

Stadtsommerkonzerte am Gaswerk

Die Stadtsommerkonzerte sind jedes Jahr ein

Highlight des Augsburger Stadtsommers. Vom

10. bis 14. August 2026 erwarten euch tolle

Acts am Gaswerk Augsburg.

Schiller: 10. August 2026

Gaswerk Augsburg | Einlass: 19:00 Uhr |

Beginn: 20:00 Uhr

Am 10. August 2026 wird Augsburg zum

Schauplatz einer ganz besonderen Klangreise:

SCHILLER, Deutschlands erfolgreichster

Elektronik-Künstler, präsentiert im Rahmen seiner

Open-Air-Tour „Sommerklang 2026“ seine einzigartige

Verbindung aus elektronischen Sounds,

hypnotischen Beats und eindringlichen Melodien.

Seit über zwei Jahrzehnten begeistert SCHILLER

Millionen von Menschen weltweit. Mit elf Top-

10-Alben, neun Nummer-1-Platzierungen und

unzähligen Gold- und Platinauszeichnungen gilt

er als Soundvisionär und Meister des Global Pop.

Sommerklang 2026 lädt dazu ein, den Sommer in

Musik zu erleben – sinnlich, atmosphärisch und

tief berührend. Unter dem Augsburger Sternenhimmel

entfalten SCHILLERs sphärische Soundlandschaften

ihre volle Wirkung: ein Konzert, das

in Erinnerung bleibt – noch lange, nachdem der

letzte Ton verklungen ist.

PULS Musikanalyse Blockparty: OG Keemo &

Friends: 12. August 2026

Gaswerk Augsburg | Einlass: 16:30 Uhr |

Beginn: 17:30 Uhr

PULS Musikanalyse liefert euch Woche für Woche

die Takes, die ihr braucht, um mitreden zu können:

News, Trends, Newcomerinnen und Newcomer

– alles aus der Deutschrap-Bubble. Diesen

Sommer kommt PULS Musikanalyse direkt zu

euch an den Block und bringt ein krasses Line-Up

mit: Am 12. August 2026 wird am Gaswerk in

Augsburg die PULS MUSIKANALYSE BLOCK-

PARTY: OG KEEMO & FRIENDS gefeiert.

PULS Startrampe LIVE – Umsonst & Draußen:

13. August 2026

Gaswerk Augsburg | Einlass: 15:00 Uhr |

Beginn: 16:00 Uhr

PULS Startrampe stellt euch auf TikTok und

Instagram die beste neue Musik aus dem

deutschsprachigen Raum vor. Mit besonderen

Cover-Sessions, eigenen Songs und spannenden

Interviewformaten. Bei PULS Startrampe Live

gibt’s einige dieser großartigen Acts jetzt live auf

der Bühne. Nach dem großen Erfolg bei der Premiere

2025 im ausverkauften E-Werk in Erlangen

jetzt umsonst und draußen, am 13. August 2026

am Gaswerk Augsburg. Mit dabei: Jassin, Kayla

Shyx, nae und mehr.

Eintritt frei.

G. Steinbäcker & Dominik Plangger Duo: 14.

August 2026

Gaswerk Augsburg | Einlass: 18:30 Uhr |

Beginn: 19:45 Uhr

Am 14. August 2026 kommt Gert Steinbäcker, das

erste „S“ von STS, für einen exklusiven Konzertabend

nach Augsburg. Unterstützt von einer

hochkarätig besetzten Band bringt der Grazer

Weltbürger seine größten Hits wie „Großvater“,

„Kalt und kälter“ und „Irgendwann bleib I dann

dort“ sowie neue Songs auf die Bühne am Gaswerk

Augsburg. Steinbäckers Musik erzählt echte

Geschichten, ist tief verwurzelt in der österreichischen

Popkultur und berührt durch ihre zeitlose

Authentizität. Das Dominik Plangger Duo als

Special Guest rundet den Abend ab.

Gerhard Polt & Well Brüder: 11. August 2026

Gaswerk Augsburg | Einlass: 18:30 Uhr |

Beginn: 19:30 Uhr

Am 11. August 2026 erwartet euch ein bayerischer

Abend der besonderen Art mit Gerhard

Polt & den Well-Brüdern. In ihrem Programm

„Apropos“ entlarven sie mit satirischer Schärfe

und musikalischer Virtuosität die Absurditäten

des bayerischen Alltags. Polt, der Grandseigneur

der deutschen Satire, bringt seine unvergesslichen

Bühnenfiguren und pointierten Beobachtungen

auf die Bühne, während die Well-Brüder mit

Alphorn, Jodler, bairischem Rap und rustikalem

Tanz die musikalische Seite des Abends gestalten.

Gemeinsam schaffen sie ein Panoptikum

Bavaricum, das zwischen Lachen und Nachdenklichkeit

changiert.

Foto: © Thomas Braut

OG Keemo

Schiller

Gerhard Polt & Well Brüder

Jelena Kuljic

Gert Steinbäcker


CINERAMA

31

THE END OF OAK STREET

Regie: David Robert Mitchell

Mit: Anne Hathaway, Ewan McGregor, Maisy Stella

u. a.

Ein unerklärliches kosmisches Ereignis reißt die

Oak Street aus ihrem Vorstadtidyll heraus und

befördert die gesamte Nachbarschaft an einen

unbekannten Ort und in eine andere Zeit. Familie

Platt muss sich alsbald in Acht nehmen und

sich mit Dinosauriern in ihrer Nachbarschaft

herumschlagen. Der Versuch, Mystery, Drama und

Science-Fiction miteinander zu verbinden, bleibt

über weite Strecken hinter seinen Möglichkeiten

zurück. Der Ansturm der Dinosaurier wirkt wenig

originell und erinnert an zahlreiche andere

Produktionen, die ähnliche Ideen bereits überzeugender

umgesetzt haben. Statt Staunen auszulösen,

hinterlassen die Szenen mit den Urzeitechsen

eher den Eindruck, als würde hier auf ein längst

überstrapaziertes Motiv zurückgegriffen. Dadurch

wirkt der Film streckenweise künstlich aufgeblasen

und wie eine wenig ausgeklügelte Kopie bereits

Dagewesenem. (tm)

HHHIII

STECKERLFISCHFIASKO

Regie: Ed Herzog

Mit: Sebastian Bezzel, Lisa Maria Potthoff, Enzi

Fuchs u.a.

Alle guten Dinge sind 10? So ist es jedenfalls bei

Eberhofer, dem miesepetrigen Kripobeamten aus

der bayerischen Provinz, der diesen Sommer bereits

zum 10. Mal auf die Kinoleinwand kommt. Als der

örtliche „Steckerlfischkönig“ plötzlich mausetot auf

dem neu errichteten Golfplatz liegt, muss sich der

Dorfsheriff gemeinsam mit seinem besten Freund

Rudi Birkenberger an die Ermittlungen machen.

Prompt geraten die beiden Spezln in eine ausgewachsene

Familienfehde zweier Volksfestclans. Ein

bisschen wie „West Side Story“ auf Niederbayerisch.

Der Film punktet erneut mit seinem trockenen

Humor und dem eingespielten Zusammenspiel

von Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, die

wie gewohnt für viele pointierte Dialogmomente

sorgen. Unter der Regie von Ed Herzog ist eine

skurril-liebenswerte Ode an die bayerische Provinz

mit einem feinen Gespür für aberwitzige Details

gelungen. (tm)

HHHHII

OH LA LA 2 – NEUE TESTS, NEUES

CHAOS

Regie: Julien Hervé

Mit: Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie

Testud

Im Mittelpunkt steht ein wohlhabendes Ehepaar,

das mithilfe eines DNA-Tests mehr über die Herkunft

seiner Familie erfahren möchte. Die Ergebnisse

sorgen jedoch für einige Überraschungen und

bringen lange gehegte Vorurteile sowie familiäre

Spannungen ans Licht. Der Film spielt gekonnt

mit Klischees über soziale Herkunft und nationale

Identität, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders

die schlagfertigen Dialoge und Missverständnisse

sorgen für viele unterhaltsame Momente.

Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken

darüber an, wie sehr Menschen von Herkunft und

Tradition geprägt werden. Die Schauspieler:innen

überzeugen in ihren Rollen und tragen wesentlich

zur lebendigen Atmosphäre des Films bei. „Oh là là

2 – Neue Tests, neues Chaos“ ist eine luftig-leichte

Komödie mit einer klugen Botschaft über Toleranz

und den Umgang mit Unterschieden. (tm)

HHHHII

SAVE THE DATE

IN AICHACH, KÖNIGSBRUNN & MEITINGEN

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wie z. B. Konzert- oder Sportübertragungen Ist ausgeschlossen.


32

SUMMER IN THE CITY

Summer

in the City

I

Foto: Jed-Villejo

Der Sommer ist

näher, als du denkst!


SUMMER IN THE CITY

33

Radersdorf

Irgendwann passiert es jedes Jahr. Man steht an einer

Ampel, hört aus einem offenen Autofenster irgendeinen

alten Sommerhit und denkt kurz: Jetzt geht‘s los. Plötzlich

sitzen Menschen draußen, obwohl der Kaffee längst kalt

ist. Fahrräder lehnen an jeder Hauswand. Und irgendwo

riecht es nach Grillkohle, obwohl es erst Mittwoch ist.

Raiffeisenstr. 14

86556 Radersdorf

Tel: 08257/660

Fax:08257/8544

mail@tyrotoys.de

www.maislabyrinth-radersdorf.de

Dabei muss man für dieses Gefühl gar nicht weit fahren.

Der Sommer beginnt oft erstaunlich unspektakulär. Vielleicht

auf einer Bank am Lech. Vielleicht mit einem Eis in der Hand

oder bei einem Feierabendbier im Biergarten, wenn sich das

Gespräch langsam wichtiger wird als die Uhrzeit.

Augsburg und die Region können das ziemlich gut. Da flimmert

Kino unter freiem Himmel über die Leinwand, im Botanischen

Garten und im Brunnenhof spielt Jazz bis in den späten Abend

hinein, auf Plätzen, Wiesen und Hinterhöfen bleiben Menschen

einfach noch ein bisschen länger sitzen als geplant. Man ist

einfach da.

SOMMERSAUNA

Streifenfreie Bräune

im prämierten und einzigartigen

Saunadorf des CamboMare

Kempten (Allgäu).

www.cambomare.de

04a2506

Natürlich könnte man jetzt ins Auto steigen und irgendwohin

fahren. Oder man entdeckt eben wieder, wie viel Sommer

eigentlich direkt vor der Haustür wartet. Zwischen Altstadtgassen

und Badeseen, Stadtfesten und Konzerten, Biergärten und

Picknickdecken liegen manchmal nur ein paar Minuten mit dem

Fahrrad.

Die nächsten Seiten sind eine Einladung, genau das auszuprobieren.

Nicht alles. Das schafft ohnehin niemand. Aber vielleicht

genau das eine, von dem man im Oktober sagt: Gut, dass

wir damals hingegangen sind.

Also:

Geht raus. Der Sommer wartet nicht.

Er hat längst angefangen. (tk)

Mehr als

Blasmusik

in Schwaben

22. März bis 11. Oktober 2026

mos.bezirk-schwaben.de


34

SUMMER IN THE CITY

CamboMare in Kempten

Einzigartiges Saunadorf

mit Freizeitbad im Allgäu

Wohltuende Wärme bietet das großzügig angelegte, in der Region

einzigartige und prämierte Saunadorf des CamboMare.

Elf verschiedene Schwitzräume versprechen Erholung und

Entspannung pur. Bis jetzt einmalig im Allgäu sind die Aufgüsse mit

rein ätherischen Ölen. Ein ganzjährig beheiztes Außenbecken, ein

Naturbadeteich, ein gemütlicher Kaminhock, mehrere Saunahütten

oder die im Allgäu einmalige großen KELO-Sauna mit Licht- und

Soundeffekten sowie das erstklassige Speisehaus und Massageangebot

machen den Aufenthalt perfekt.

In der abwechslungsreichen Badewelt warten

Schwimmlagune, Sprudelgrotte, Strömungskanal,

Kleinkinderbereich, Sprungtürme, Sportbecken, Rutschen oder ein

ganzjährig beheiztes Außenbecken darauf, entdeckt zu werden und

bieten Abwechslung für die ganze Familie.

CamboMare Kempten

Aybühlweg 58

87439 Kempten

0831/581210

www.cambomare.de

Seit 2003 gibt es das

Maislabyrinth in

Radersdorf bei Aichach.

2025 hat sich Hans Tyroller für ein technisches

Motiv, die Dampflok, entschieden. Geöffnet hat das

Maislabyrinth noch bis 03. Oktober, täglich von

10.00 – 19.00 Uhr.

Im Labyrinth sind 15 Fragen versteckt. Diese muss

man suchen und beantworten. Am Ende der Saison

werden unter allen Teilnehmern Sachpreise verlost.

Die Tour durch das Maisfeld dauert ca. 1,5 Stunden.

Auch ein großer Spielplatz gehört zum Labyrinth

dazu. Eine besondere Attraktion ist der große Sand-

Schatzkasten. Dort können Kinder nach Edelsteinen

suchen, diese ausgraben und dann mit nach Hause

nehmen.

Gerne und oft werden auch Kindergeburtstage hier

gefeiert, da sich der Spielplatz und das Labyrinth

dafür perfekt eignen.

Eintritt: Kinder 5,50 Euro, Erwachsene 6,50 Euro,

Gruppenpreis ab 10 Personen und Familientickets

sind ebenfalls erhältlich.

Weitere Infos: www.maislabyrinth-radersdorf.de

Foto: CamboMare Kempten


SUMMER IN THE CITY

35


36

SUMMER IN THE CITY

Mehr als Umtata. Sonderausstellung im

Museum Oberschönenfeld

Bayerisch-Schwaben ist Blasmusik-Land: Fast 40.000

Musikerinnen und Musiker sind in Musikvereinen aktiv.

Die Ausstellung „Mehr als Umtata. Blasmusik in Schwaben“

begibt sich auf Spurensuche: Was macht die Faszination aus?

Wer spielt mit und warum? Wie haben sich Besetzung und

Repertoire im Laufe der Zeit gewandelt?

An zahlreichen Mitmach-Stationen sind alle eingeladen,

selbst aktiv zu werden: Auf dem großen Tubulum musizieren,

Instrumente ertasten und selbst ausprobieren, wie ein Ton

entsteht. So wird Musik nicht nur hörbar, sondern mit allen

Sinnen erlebbar.

Im inszenierten Proberaum können alle auf großer

Leinwand eine Blasmusikprobe verfolgen – sowohl aus

Sicht der Musizierenden als auch aus Sicht der Dirigentin.

Die Ausstellung ist noch bis 11. Oktober im Museum

Oberschönenfeld zu sehen.

Weitere Infos unter www.mos.bezirk-schwaben.de

Alle Bildrechte: © Museum Oberschönenfeld, Foto: Mira Hörter


SUMMER IN THE CITY

37

Das Kunstmobil wieder auf

dem Fuggerplatz

Kreativangebot der Kunstsammlungen & Museen Augsburg im

August für Kinder ab 5 Jahren

◊ Fuggerplatz vor dem Maximilianmuseum: 6. August bis 30. August

◊ Jeweils donnerstags und sonntags: 10:30 bis 16:30 Uhr

◊ Angebot nur bei schönem Wetter

◊ Start mit Streetart-Aktionen „Print the City“ mit Künstler Erwa.One

◊ Keine Anmeldung erforderlich

Auch in diesem Jahr lädt das Kunstmobil der Kunstsammlungen & Museen

Augsburg wieder ein, kreativ zu werden. Vom 6. bis 30. August, immer

donnerstags und sonntags jeweils von 10:30 bis 16:30 Uhr, steht die mobile

Station bei schönem Wetter auf dem Fuggerplatz vor dem Maximilianmuseum.

Unter Anleitung kann dort gemalt, gestaltet und ausprobiert werden.

Das Kunstmobil richtet sich an Kinder ab 5 Jahren sowie an Familien.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch muss eine Aufsichtsperson

anwesend sein.

Aktion „Print the City“ mit Streetart-Künstler Erwa.One

Die ersten beiden Termine am Donnerstag, 6. August, und Sonntag, 9.

August, stehen ganz im Zeichen von Streetart. Künstler Erwa.One alias

Vincent Göhlich wird das Team des Kunstmobils jeweils von 11 bis 12 Uhr

sowie von 13 bis 14 Uhr ergänzen. Mit seiner Aktion „Print the City“ gibt er

Einblicke in urbane Drucktechniken. Bereits im vergangenen Jahr entstanden

mit den Kindern Abdrücke eines Kanaldeckels in Augsburg-Farben

Das Kunstmobil hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil

des sommerlichen Vermittlungs-Programms der Kunstsammlungen &

Museen Augsburg für Kinder etabliert und bietet einen unkomplizierten

Zugang zu Kunst im öffentlichen Raum.

Programm im

August / September

K!OSK AM

FREIBAD

FRIEDENSFEST

WATER

& SOUND

REDBULL

PADDELFEST

ZOO

AUGSBURG

WEINSTRASSE

AUGSBURG

KONZERTSOMMER

AM GASWERK

BOTANISCHER

GARTEN

LECHFLIMMERN

BEACH

YOGA

INTERNATIONALER

JAZZSOMMER

LA STRADA

SWING IN DER CITY

SOMMERBÜHNE

IM BRUNNENHOF

HÖRT, HÖRT!

PLAY ME

augsburger-stadtsommer.de

UNTERSTÜTZT VON DANKE AN UNSERE PARTNER MEDIENPARTNER


38 38

Herbstzeit ist

Plärrerzeit

Foto: Benjamin-Brunner

E

s gibt Momente, in denen eine Stadt ihren

Alltag für ein paar Wochen ablegt.

Wenn sich der Duft von gebrannten Mandeln

mit dem Klang der Blaskapelle mischt, wenn

das Riesenrad über den Dächern leuchtet und

sich Generationen an langen Holztischen

begegnen, dann ist wieder Plärrerzeit.

Der Herbstplärrer erinnert uns daran,

dass Kultur nicht nur in Museen oder Theatern

stattfindet. Sie lebt dort, wo Menschen

zusammenkommen, Rituale pflegen und das

Besondere im Alltäglichen entdecken. Vielleicht

ist genau das sein größter Zauber: Für

wenige Tage wird Augsburg ein wenig lauter,

ein wenig bunter – und ein gutes Stück näher

zusammengerückt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine

stimmungsvolle Plärrerzeit, viele schöne

Begegnungen und vielleicht auch die Freude

daran, Tradition neu zu entdecken.

Der Augsburger Herbstplärrer ist weit

mehr als ein Volksfest. Er ist ein Stück gelebte

Stadtkultur – eine Bühne für Erinnerungen

und neue Geschichten zugleich. Hier treffen

Familien auf Freundeskreise, Studierende auf

Stammgäste, Tradition auf Zeitgeist. Zwischen

Fahrgeschäften, Festzelten und Schaustellern

entsteht jedes Jahr aufs Neue ein Ort, an dem

Herkunft keine Rolle spielt, Gemeinschaft

aber alles bedeutet. Der Plärrer zählt seit Generationen

zu den prägenden Veranstaltungen

Augsburgs und verbindet historische Wurzeln

mit modernem Volksfestleben.

Vielleicht erklärt genau das auch, warum die

Tracht längst mehr ist als festliche Kleidung.

Sie ist Ausdruck von Identität, Handwerkskunst

und regionalem Selbstbewusstsein

– ohne verstaubt zu wirken. Ein gut geschnittenes

Dirndl oder eine Lederhose erzählen von

Tradition, lassen aber gleichzeitig Raum für

Individualität. Sie passen zum ersten Maßkrug

genauso wie zum Spaziergang über den Festplatz

oder zum gemeinsamen Foto vor dem

Riesenrad.

rosaMontag 31.08.2026: Große Party für alle mit Patrick

Granado und „Disco Divas“ im Schaller Zeltstadel

Am Montag, den 31. August 2026, wird der Schaller

Zeltstadel auf dem Augsburger Herbstplärrer

wieder zur Bühne für Musik, Lebensfreude und beste

Stimmung: Der rosaMontag lädt von 18:00 bis 23:00

Uhr zu einem besonderen Partyabend mit Tanzen,

Mitsingen und jeder Menge guter Laune ein.

Als Stargast sorgt erneut Patrick Granado mit

seiner mitreißenden Show für Begeisterung. Unter

dem Motto „Disco Divas“ präsentiert er legendäre

Disco-Hits, große Klassiker und die unvergesslichen

Songs starker Musikikonen – Mitsingen und Feiern

garantiert.

Da die Plätze erfahrungsgemäß schnell vergeben

sind, werden Tischreservierungen empfohlen.

Diese sind über www.schallerzelt.de/reservierung

möglich.

Ab 23:00 Uhr geht die Party bei der offiziellen

Okis Aftershowparty im FILION, direkt gegenüber

dem Plärrergelände, weiter.


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39

Perfekt gestylt auf den Augsburger Plärrer –

die Trachtentrends 2026 bei Sedlmeirs Trachtenhof

Der Augsburger Plärrer gehört zu den schönsten

Volksfesten Bayerns – und die passende

Tracht macht den Besuch erst komplett. Wer in

diesem Jahr mit einem stilvollen Dirndl oder

einer hochwertigen Lederhose glänzen möchte,

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Schnitte, elegante Silhouetten und liebevolle

Details wie das klassische Froschgoscherl sorgen

für einen zeitlosen Look. Hochwertige Stoffe aus

Samt, Feinkord, Baumwolle oder Leinen bieten

angenehmen Tragekomfort.

Auch die passenden Blusen und Accessoires

setzen modische Akzente. Flügel- oder Puffärmel,

transparente Stoffe, farbige Schürzenbänder,

Kettengürtel und Nickitücher verleihen jedem

Outfit eine individuelle Note.

Für Herren bleibt die Lederhose das Herzstück

jeder Tracht. Klassische und moderne Modelle

werden mit hochwertigen Hemden, Westen und

stilvollen Accessoires kombiniert. Besonders exklusiv

sind die Sedlmeir-Lederhosen aus sämisch

gegerbtem Hirsch- oder Wildbockleder. Chromfrei

gegerbt und mit individuellen Stickereien

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Folge uns auf Instagram:

@sedlmeir_trachtenhof

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Die Augsburger Formation BRENNENSTUHL pendelt

geschickt zwischen Acid-Jazz und Krautrock

MIT

WIDERSPRUCH

ETHODE

W

„Wenn eine Struktur zu lange

dominiert, dann kann es

passieren, dass wir sie einfach

kaputthauen.“ Wrrrums!

BRENNENSTUHL sind in fast allen

Punkten eine unkonventionelle

Band. Walter Sianos traf

Sängerin Eva Welz und Gitarrist

Anjo Gruber zur musikalischen

Ursachenforschung.


HEIMATKLÄNGE

41

E

ure Band existiert seit 2017, das ist

schon eine ziemlich lange Zeit. Spielt

ihr immer noch in Originalbesetzung?

Genau genommen gibt es uns bereits seit

2014, aber in dieser Konstellation seit

2017 und im gleichen Jahr haben wir auch unser

erstes Album aufgenommen.

Brennenstuhl – der Name hört sich im ersten

Moment etwas unangenehm an. Gibt es dazu

eine Story?

Anjo: Nicht wirklich. Irgendwann schwirrte

er mir im Kopf herum, ich habe es vorgeschlagen

und er ist geblieben.

Eva: Er hat tatsächlich keine Bedeutung, mich

hat zuerst gestört, dass er aneckt. Wir sind dabeigeblieben

und mittlerweile gefällt er mir und ich

mag gerade dieses Aneckende.

Ich hoffe, ihr habt in unserer Juli-Ausgabe geblättert…

Eva: Selbstverständlich, feinsäuberlich sogar.

Ihr kommt bei unserem musikalischen Blinddate

mit den Expert:innen Ceci und Alaska

ziemlich gut weg. Ich zitiere: „Crazy Shit“,

„Wollen nichts und niemanden bedienen“ und

„Ich will die unbedingt mal live sehen“. Klingt

gut, oder?

Ja, damit können wir gut leben, gerade den

letzten Satz hören wir immer wieder. Wir sind in

erster Linie eine Liveband und gerade auf der

Bühne kommt unsere Musik zur Entfaltung, denn

sie lebt von unserer Spontanität und Energie,

auch wenn wir auf der Bühne keine große Show

abziehen.

„Elephant“, der Song, um den es sich handelt,

hat es aber auch in sich. Da stecken so viele

Details und verschiedene Passagen drin, mit

so viel Material füllen andere ein ganzes

Album.

Eva: Natürlich geht es auch darum, beim Publikum

anzukommen, keine Frage. Aber gerade

das Erforschen und Ausloten von musikalischem

Material ist das, was letztendlich dazu führt, dass

eine Komposition groß wird und viel drinsteckt.

Wenn wir ein musikalisches Thema aufgreifen,

dann kann es passieren, dass wir es immer und

immer wieder spielen und dabei fließen ständig

neue Ideen ein.

Ihr spielt also einen Song nie zweimal in der

gleichen Version?

Anjo: Das kommt schon vor, aber eher selten.

Bei „Elephant“ haben wir gerätselt, ob du wie

die isländische Band Sigur Rós in einer Fantasiesprache

singst. Irgendwann haben wir dann

natürlich gecheckt, dass es Französisch ist.

Eva (lacht): Es ist eine tolle Sprache und ich

fühle mich freier, wenn ich nicht auf Deutsch

singe, denn dadurch ist alles leichter zu greifen

und es klingt auch schöner. Ich will gar keine Message

rüberbringen, sondern vielmehr eine Stimmung

erzeugen. Mir fällt es auch schwerer,

deutsche Lyrics zu verfassen, deswegen pendle ich

je nach Laune zwischen Deutsch, Englisch und

Französisch.

Ihr bezeichnet euren Sound als Krautrock

meets Acid Jazz. Eure Musik ist nicht leicht zu

greifen, da gefällt mir die Beschreibung „zwischen

Stück und Zerstückelung, Sinn und

Wahnsinn, Struktur und Sprengung“ besser.

Zelebriert ihr Widerspruch mit Methode?

Anjo: Ja, eigentlich schon. Wenn eine Struktur

zu lange dominiert, dann kann es passieren,

dass wir sie einfach kaputthauen. Das machen wir

oft und gerne, ich mag zwischendrin Chaos-Parts.

Zehn Sekunden Krawall und dann Richtungswechsel.

Für die Zuschauer mag das vielleicht unberechenbar

klingen, für uns ist das cool und

macht Spaß.

Eva: Wie Anjo sagt, es ist schön, etwas aufzubauen,

es nicht festzuhalten, sondern es zu zerstören.

Ich bin nicht der große Jazzversteher und

habe mich auch etwas in eurem Netz verfangen.

Aber ich kann eure Musik fühlen.

Eva: Das klingt doch schon mal super, gerade

wir als Band fühlen live sehr viel und genau das

wollen wir auf unser Publikum übertragen.

Als ich mir euer Album „No“ angehört habe,

habe ich mir bei einigen Passagen gewünscht,

dass ihr auch mal tempomäßig explodiert.

Was bremst euch?

Anjo: Ich persönlich stehe nicht auf schnelle

Musik, mein Pegel liegt bei ca. 40 bpm. Langsam

spielen ist auch viel schwieriger und macht viel

Spaß, rasante Musik verzeiht Fehler.

Langsam spielen, da fällt mir als Beispiel Bohren

& der Club of Gore ein. Bei maximal 30

bpm hat man fast Mitleid mit dem Drummer.

Anjo: (Lacht) Das ist tatsächlich eine Band,

die mich sehr begeistert.

Ihr habt mit dem inzwischen verstorbenen

Musiker Damo Suzuki gespielt. Er war Mitglied

der legendären Krautrock-Pioniere Can.

Welche Künstler inspirieren euch?

Anjo: Ich muss gestehen, dass ich ihn bis zu

diesem Zeitpunkt gar nicht kannte und ich hatte

auch nie eine echte Beziehung zu Can. Markus,

unser Bassist, ist seit Jahrzehnten ein leidenschaftlicher

Plattensammler, er war ziemlich aus dem

Häuschen, als er davon erfuhr.

Eva: Ich kann jetzt niemanden nennen, der

mich speziell für Brennenstuhl inspiriert. Ich höre

viel komplexe Popmusik und Jazz, im Popbereich

mag ich derzeit gerne Willow Smith. Es gibt innerhalb

der Band keine gemeinsame Inspiration,

jeder hat seinen eigenen Geschmack und unterschiedlichen

Background, es gibt aber auch natürlich

Überschneidungen. Wir sind ein echtes

Kollektiv, bei uns entsteht alles in Gemeinschaft.

Ihr spielt auch gerne in Clubs, in denen sonst

eher Punk zuhause ist, wie etwa im City Club

oder im Krätzwerk.

Anjo: Unsere Erfahrungen dort waren sehr

gut, wir mögen dieses improvisierte und diverse

Umfeld, da passen wir ganz gut hin.

Eva: Die Atmosphäre und die Haltung der Leute

in solchen Läden ist halt einfach super. Wir haben

auch schon vor Sitzpublikum gespielt, was ganz

okay war, aber bei unseren Konzerten entsteht

doch nochmal eine andere Dynamik zwischen

Publikum und Band, wenn sich die Leute bewegen.

Welchen Stellenwert hat die Band in eurem

Leben, wohin darf euer Weg führen?

Eva: Einen sehr hohen, sie hat etwas Familiäres,

die Band gibt mir sehr viel, Brennenstuhl ist

der Ort, wo ich mich am allerbesten fallen lassen

kann, es ist ein Herzensprojekt. Es darf sich finanziell

lohnen, aber in erster Linie geht es um die

Sache.

Ihr habt gleich mehrere kleine Trailer als Ankündigung

für „Elephant“ auf Instagram geteilt.

Die sind echt super… Wie spontan war

diese Aktion?

Eva: Eigentlich wollten wir nur losziehen, um

Drehorte auszuchecken und dann ging irgendwie

alles ganz schnell, auch wenn es stellenweise in

der Fußgängerzone oder in der City-Galerie etwas

seltsam war, mit einem Elefantenkopf durch die

Gegend zu ziehen und zu drehen.

Das letzte Album „No“ erschien 2022, das ist

jetzt auch schon vier Jahre her.

Eva: Das stimmt, da kommt natürlich ein gewisser

Zugzwang rein… Aber wie Ceci beim musikalischen

Blinddate bemerkt hat: Wir müssen

niemanden bedienen (lacht).

Anjo: Unser Plan ist schon in absehbarer Zeit

ein Album zu produzieren, aber derzeit gibt es

keinen fixen Termin. Eine andere Idee, die in unserem

Kopf herumgeistert, ist, eine komplett improvisierte

Platte aufzunehmen. Aber im August

erscheint nochmal eine Single, auf die wir uns alle

schon sehr freuen. (ws)

Besetzung:

Eva Welz – Saxophon, Gesang, Anjo Gruber – Gitarre,

Markus Brzoska – Bass, Christoph „Zeise“

Zeitner – Schlagzeug

www.brennenstuhl-music.de


42

Gerilltes

The Blood Arm

Bomb Romantics

(watermarked)

Es gibt Platten, die durch ihre Abwesenheit

einen Mythos entwickeln.

Dieses Debüt gehörte lange dazu. 2004

in winziger Auflage veröffentlicht und

anschließend zwei Jahrzehnte dem Zugriff

entzogen, wirkt es heute wie ein

wiederentdecktes Dokument aus einer

Ära, in der Indie noch nach Schweiß

und Größenwahn klang. Was mich

sofort packt, ist dieser unwiderstehliche

Charme: Die Songs stolpern mitunter,

sie drängeln, sie übersteuern gelegentlich.

Daraus entsteht ein Sog, dem man

sich schwer entziehen kann. Zwischen

Garage, Post-Punk und schief grinsender

Tanzflächen-Euphorie entwickelt

sich eine Energie, die auch die ältesten

Knochen noch einmal ordentlich

durchschütteln möchte. (tk)

HHHHII

Yard Act

You´re Gonna Need A Little Music

(Universal)

Im Zweijahresrhythmus rattert jetzt

bereits das dritte Album vom Band.

Post-Punk meets Sprechgesang. Ich

habe jetzt schon lange nichts mehr

aus England gehört, das mich aus dem

Sessel gehievt hat, irgendwie scheinen

alle vom selben Banknachbarn zu spicken.

Naht jetzt die Rettung aus Leeds?

Frontmann James Smith äußerst sich

optimistisch: “Ich glaube, das beste

Material der meisten Bands entsteht

so um das dritte Album herum, wenn

sie ihren Einflüssen wirklich entwachsen

und ihren eigenen Stil gefunden

haben.” Ziel erfüllt! Besagten own

staff hört man deutlich heraus, aber

dessen Essenz in Worte zu fassen, ist

schwierig, denn die 11 Songs klingen

erstaunlich vielfältig. (ws)

HHHHII

Delilah Holliday

Fat Cat

(Bertus)

Früher rotzte Delilah mit Skinny Girl

Diet im staubigen Punk-Untergrund

herum, auf ihrem Solo-Debüt transformiert

sie diese Energie in ein futuristisches

Manifest. Ein brennendes Stück

„Recession-Pop“, das klanglich eine

wilde Brücke schlägt: der ungezähmte

Geist von Electro-Dance-Punk trifft

auf fragmentierten Hyper-Pop, raue

Breakbeats und schwere Trip-Hop-

Vibes. Trotz des neuen, eleganten

Sounddesigns spürt man in jeder Faser

Hollidays ungeschönte Kellertheater-

Attitüde. Hypnotische Schwerelosigkeit,

wütende Beats und dazwischen

ein verdammt ungemütliches Pulsieren.

Elektronischer Widerstand, der

den spätkapitalistischen Wahnsinn erst

anklagt, ihn dann im Club einfach kurz

und klein tanzt. (tk)

HHHHII

Swapmeet

Mount Zero

(Winspear)

Hello from Adelaide. Swapmeet grüßen

vom anderen Ende der Welt mit einem

hinreißenden Debüt. Ich wundere

mich immer wieder, wie manche Twentysomethings

längst vergangene musikalische

Dekaden verinnerlichen und

sie mit einer fast schon unverschämten

Selbstverständlichkeit performen. Da

liegt natürlich der Verdacht nahe, dass

Swapmeet kräftig in den Plattensammlungen

ihrer Eltern gewühlt haben, so

zwischen Sonic Youth, Pixies, Pavement

oder auch Nirvana. Herrlich ist schon

der Opener „I Know“, der lasziv loslegt,

dann immer mehr an Fahrt aufnimmt

und am Ende explodiert. Swapmeet

gelingt ein wunderbarer Balance-Act

zwischen kraftvollen Gitarrenstücken,

spröden Noise-Häppchen und melancholischen

Beautys. (ws)

HHHHHI

album des monats

Lieblings Musik

Sera Cahoone

I’ve Missed You All These Years

(Sub Pop / Cargo)

M

it der Zeit fängt man an, sich für Country-Musik zu interessieren“, sang schon der leider 2020 verstorbene Oliver

Maurmann von der Schweizer Ausnahmeband Aeronauten. Es hat durchaus einen gewissen undefinierbaren Reiz,

den urpatriotisch-weißen US-Country-Sound in diesen Zeiten zu erkunden, der ohne seine Wurzeln im tiefschwarzen

Blues gar nicht existieren würde. Sera Cahoone aus Seattle bildet zwischen den bekloppten »MAGA!« und »USA!«-Schreihälsen

aber eine erfreuliche Ausnahme. Was nicht nur ihr geschmackssicheres Plattenlabel Sub Pop unterstreicht, sondern auch die

Tatsache, dass sie Schlagzeugerin bei Band of Horses war und dem Country huldigt, ohne sich auf quietschige Cowboyromantik

zu beschränken. Pedalsteel-Gitarre neben Dreampop-Synthis, eine tolle Stimme, die Vergleiche mit Gillian Welch oder Jenny

Lewis nicht scheuen muss, und gezielte Ausflüge in die Folk- und Indiepop-Welt nähren den Countrysound für eine neue Generation

– ganz ohne Cowboyhut und Kautabak.

Jack White

Frozen Charlotte

(self produced)

„Jack wirft seine Riffs

weiterhin wie Bierkästen

aus dem ersten Stock,

aber diesmal landet darunter

ein aufgepumpter

Unterbau. Bass und Keys

verleihen dem Ganzen

eine Wucht, die aus Lärm

erst eine ordentliche

Druckwelle macht.“ (tk)

Singülar

Singülar

(XJazz!)

„Eine faszinierende

und atmosphärische

Klangwelt zwischen Jazz,

Klassik und Elektronik, die

sich mit jedem Hören neu

entfaltet. “ (dan)

Cousins Like Shit

Avanttrash

(Seayou Records)

„Unpoliert und

eigensinnig klingen die

Schwestern Hannah und

Laura mit ihrem rotzigen

Lo-Fi-Charme und den

scharfzüngigen Texten. Zu

sehen am 29.08. im Kiosk

in Lechhausen.“ (tm)

Jack Oblivian

& The Dream

Killers

Lost Weekend

(Black & Wyatt Records)

„Alle lieben Jon Spencer,

aber mein King of Garage

ist Jack Oblivian. Der Mann

ist eine unerschöpfliche

Quelle und Produktionsmaschine

in Sachen

Garage-Punk.“ (ws)


Gerilltes

43

phaNtom corporatioN/

catBreath

Commando/Die By The Claw

(Supreme)

Wenn sich zwei Underground-Kräfte

verbünden, um ein Crust-Death-Hardcore-Bollwerk

in die Welt zu hämmern,

erwartet man apokalyptische Ernsthaftigkeit.

Catbreath liefert Speed-Metal,

doch der wahre Zauber entfaltet sich

auf der Phantom-Seite. Sobald der

Shouter loslegt, weicht das düstere

Moshpit-Grinsen einem unwillkürlichen

Schmunzeln: Sein Gesang

besitzt die groteske Eloquenz eines

tollwütigen Dachses, der versucht, eine

feindliche Übernahme im örtlichen

Schrebergartenverein zu artikulieren.

Es ist herrlich absurd: eine Platte, die

zeigt, wie wunderbar kompromisslos

und unfreiwillig komisch Metal im

Jahr 2026 sein kann. (tk, dem immer

noch die Ohren klingeln)

HHHIII

the temper trap

Sungazer

(Mushroom Music)

„Sungazer“ zeigt eine Band, die ihren

charakteristischen Sound bewahrt hat.

Die Mischung aus atmosphärischem

Indie-Rock, eingängigen Melodien

und Reife verleiht dem Werk eine zeitlose

Qualität. Besonders die markante

Stimme von Mandagi sorgt dafür, dass

die Songs sofort wiedererkennbar sind.

Seine gefühlvolle Interpretation trägt

die meist nachdenklichen Texte und

verleiht ihnen zusätzliche Intensität. Die

Produktion wirkt modern und transparent,

ohne die Natürlichkeit der Band

zu verlieren. The Temper Trap setzen

auf nachhaltige Songs, die auch nach

mehreren Durchläufen neue Details

offenbaren. Ein gelungenes Comeback,

das zeigt, warum The Temper Trap zu

den interessantesten Vertretern des

modernen Indie-Rock zählen. (tm)

HHHHII

marteria

Zum Glück in die Zukunft III

(BMG)

Entsprechend hoch dürften die Erwartungen

sein, denn Marteria schließt mit

dem neuen Album seine berühmte

Albumtrilogie ab. Das Ergebnis bleibt

hinter den großen Momenten der

Vorgänger zurück. Zwar überzeugt das

Album mit einer gewohnt hochwertigen

Produktion von The Krauts und

einigen atmosphärischen Songs, insgesamt

fehlt jedoch die kreative Frische,

die Marteria einst zu einem der spannendsten

Künstler im deutschen Rap

machte. Viele Tracks bewegen sich in

bekannten Klangmustern, ohne wirklich

neue Impulse zu setzen. Einzelne

Stücke wie „Babylonia“ oder „9 Leben

(Eins übrig)“ zeigen sein Können, können

aber nicht verhindern, dass sich

das Album über weite Strecken wenig

überraschend anfühlt. (tm)

HHIIII

BLacK marBLe

Life in Small Spaces

(Sacred Bones Records)

Black Marble liefert klassisch elektronische

Ästhetik mit 80er-Jahre-Anleihen

und reduzierter Produktion. Diesmal

allerdings wagt er sich mit stärkeren Gitarren

und reduzierteren Arrangements

auf neues Terrain, das nicht durchweg

flutscht. Inhaltlich kreist das Album um

Themen wie künstlerische Identität und

den Druck der Musikindustrie – ein

interessanter Ansatz, der gelegentlich

aber zu sehr im Konzept verhaftet bleibt.

Dennoch bleibt „Life in Small Spaces“

ein typisches Black-Marble-Werk: stilbewusst,

kontrolliert und emotional

zurückhaltend. Wer genau diese Ästhetik

schätzt, wird hier fündig. Wer jedoch

mehr eingängige Momente erwartet,

dürfte das Album als etwas distanziert

empfinden. (tm)

HHHIII

Der Hochzeitsguide

für Augsburg und die Region*

Der schönste Tag im Leben...

...wir haben für euch die wichtigsten Infos und Adressen zum Thema

Heiraten in unserem Guide zusammengefasst.

Goldschmiede, Fotografen, Bekleidung, Trauredner und Locations damit

auch nichts schief gehen kann bei der Planung und beim Fest der Liebe.

*Ab Oktober erhältlich an allen

Auslagestellen der Neuen Szene Augsburg.


44

TERMINE

Täglich

neue Termine auf

neue-szenE.de

August 2026

samstag

01

BUNTES

Grandhotel

Cosmopolis: Le Grand

Brunch, 11:00

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Familienprogramm ab

4 Jahren, 13:30

Planetarium:

Geheimnis der

Papierrakete.

Eine wundervolle

Planetenreise für die

ganze Familie (ab 6

Jahre), 15:00

Siebentischpark:

Parade des

Wasservogels.

Interaktive Parade und

Kunst Performance,

17:00

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

Maximilianstraße:

Weinstraße Augsburg.

Maximilianstraße

zwischen

Herkulesbrunnen und

Merkurbrunnen, 16:00

Botanischer Garten:

Lichterzauber.

Stimmungsvoller

Beleuchtungsabend

im Botanischen Garten

- von Dämmerung bis

Mitternacht, 18:00

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: P.G. Ryder

& The Rusty Boys.

Klassischer Country,

20:30

KINO

Familienbad am

Plärrer: Lechflimmern

2026. Kino 1: Minions

& Monster. Kino 2: Der

Teufel trägt Prada 2,

20:00

CLUBLAND

Kantine: SaturYay.

Club- & Chartsound

jeden Samstag in der

Kantine, 23:00

Kesselhaus

Augsburg: 2090er

Party. Partyreihe im

Kesselhaus, 23:00

Spectrum: Frosch

sucht Prinzessin. Die

große Single-Party

mit DJ Grand Funk

Haubrich, 21:00

BÜHNE

Abraxas: VI.

Jahresvorstellung

der Spanischen

Ballettschule.

Präsentiert von

Francisco Ruiz-Echarri

Laguna, 12:00 + 18:00

Staatstheater

im martini-Park:

Internationales

IMPROTHEATER-

FESTIVAL Tag 3. Open

Air im martini-Park,

20:00

Brunnenhof im

Zeughaus: Sam

Newbould Quintet.

Internationaler

Augsburger

Jazzsommer, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Zeughaus :

Römerlager

im Zeughaus.

Turnusführung, 14:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

FESTIVAL

Augsburg - diverse

Locations: Water &

Sound Festival 2026.

Globale Musik, Kunst,

Performance, Panels,

Wasser, 16:00

Umland

KONZERT

Walden

Kulturwirtschaft/

Nordendorf: Black

Patti Berührende

Roots-Musik zwischen

tiefschwarzem Delta

Blues, federndem

Ragtime und beseelten

Spirituals 20:00 .

FESTIVAL

Schloss Blumenthal:

Musikfest Blumenthal

2026 Künstlerische

Exzellenz in besonderer

Atmosphäre 11:00 .

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

sonntag

02

KINO

Familienbad am

Plärrer: Lechflimmern

2026. Kino 1: Minions

& Monster. Kino 2:

Cherié ich komme. Die

Erfindung der Lust,

20:00

VORTRAG

Dominikanerkirche

: Führung durch die

Dominikanerkirche.

Kostenlose Führung,

11:00 und 13:00

KONZERT

Parkhäusl: Mad Dogs.

Gentlemen’s Swing

Groove, 16:00

Annahof: Water &

Sound Festival 2026.

Konzerte im Annahof,

18:00

KINDER

Planetarium:

Universum für

Anfänger. Vom

Staunen zum

Verstehen, 18:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Schaezlerpalais:

Schaezlerpalais

Familienführung.

Familienführung, 10:30

Ehemalige Synagoge

Kriegshaber: Frieden

. Führung Ehem.

Synagoge Kriegshaber,

15:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

BUNTES

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

Maximilianstraße:

Weinstraße Augsburg.

Maximilianstraße

zwischen

Herkulesbrunnen und

Merkurbrunnen, 16:00

Umland

KINDER

Schloss Blumenthal:

Kindercamp -

Naturerlebnis &

Permakultur Camp für

Kinder von 9-13 Jahren

11:00 .

FESTIVAL

Schloss Blumenthal:

Musikfest Blumenthal

2026 Künstlerische

Exzellenz in besonderer

Atmosphäre 00:00 .

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

montag

03

BÜHNE

Abraxas: Digital

Shadows. Im Rahmen

des Kulturprogramms

zum Augsburger

Friedensfest 2026,

20:00

BUNTES

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

Kulturhaus Abraxas

- „Digital Shadows“

– Die menschliche

Spur im

Superalgorithmus.

Ein Art-&-Science-

Projekt der Johannes-

Kepler-Universität Linz

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun? 10:00

Umland

KINDER

Schloss Blumenthal:

Kindercamp -

Naturerlebnis &

Permakultur Camp für

Kinder von 9-13 Jahren

11:00 .

dienstag

04

BÜHNE

Abraxas: Digital

Shadows. Im Rahmen

des Kulturprogramms

zum Augsburger

Friedensfest 2026,

20:00

BUNTES

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun? 10:00

Umland

KINDER

Schloss Blumenthal:

Kindercamp -

Naturerlebnis &

Permakultur Camp für

Kinder von 9-13 Jahren

11:00 .

mittwoch

05

CLUBLAND

Kantine: DreiZweiEins

- Deins!. All Areas: Dein

MITTWOCH in Deiner

KANTINE!, 23:00

KINDER

Planetarium:

Der kleine Major

Tom – Aufbruch ins

Ungewisse. Eine

Mission im Weltall, um

einen Hurrikan auf der

Erde zu überwachen

(ab 7), 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: Glennkill: Ein

Schafskrimi. Kino 2:

Dirty Dancing, 20:00

LITERATUR

Stadtbücherei

Augsburg: Respekt!

Vicky Voyage Lesung

im Sommerferien

Leseclub. Verschoben

vom 11.08. auf den

05.08., 15:30

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

BUNTES

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Sasebo.

Blues, japanische

Folksongs, Karaoke-

Melodien, 20:00

Botanischer Garten:

Julia Hülsmann

Oktett. Internationaler

Augsburger

Jazzsommer, 20:00

Umland

KINDER

Schloss Blumenthal:

Kindercamp -

Naturerlebnis &

Permakultur Camp für

Kinder von 9-13 Jahren

11:00 .

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 14:00 .


TERMINE

45

Konzert

Bühne

Konzert

G. RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKO

DO. 06.08. – FREIBAD LECHHAUSEN/KIOSK – 20:00 UHR

COMEDYFLASH

FR. 07.08. – MODEHAUS JUNG – 20:30 UHR

OLIVIER DE LA GOAS

SA. 08.08. – BRUNNENHOF - 20:00 UHR

donnerstag

06

BUNTES

Altstadt: Die Jagd

nach einem sicheren

Zuhause - Performative

Schnitzeljagd mit Gettogether,

15:00

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

LITERATUR

Moritzsaal: TRIALOG.

Wie wir über Israel und

Palästina sprechen.

Lesung mit Jouanna

Hassoun und Shai

Hoffmann, 19:00

BÜHNE

Brunnenhof im

Zeughaus: HerStage.

Eine Sonderausgabe

der Open Stage

Augsburg, 18:00

Freibad Lechhausen

(Kiosk): G.Rag y los

Hermanos Patchecos.

Musik im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 20:00

KINDER

Planetarium: Kids

Night . Astronomie für

Kinder ab 8 Jahren.,

15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: swa Kurzfilmnacht.

Kino 2: Obsession – Du

sollst mich lieben,

20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

KINDER

Schloss Blumenthal:

Kindercamp -

Naturerlebnis &

Permakultur Camp für

Kinder von 9-13 Jahren

11:00 .

freitag

07

BÜHNE

Upstairs Comedy

Club im Modehaus

Jung (4. Stock):

Comedyflash. Profi-

Comedians und

Newcomer, 20:30

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Mjalisuso

& Kayro. Musik

im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 20:00

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: KUKI

YourStage!. Live: That‘s

Riot & Testton , 20:30

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Michael. Kino 2: Der

Super Mario Galaxy

Film, 20:00

CLUBLAND

Rockfabrik: Rock

x Metal x Alternative

Friday. Augsburgs

härtester Partysound,

23:00

Kantine: Crazy

2000s. Die Hits der

00er Jahre mit DJ

Beard FX x Techno

Classics mit Caruno,

23:00

Rockfabrik: Friday

Summer Lounge. Der

Sommer gehört nach

draußen – und der

Eintritt ist frei! , 22:00

Spectrum: Gothic

Night mit Harry

DJ-Tronic. Party für

jungebliebene „Kinder

der Nacht“ die gerne

Tanzen, 21:00

Rockfabrik: Thank

God it´s Friday.

Punkrock, Metal, Rock,

Alternative , 22:00

BUNTES

Maximilianmuseum:

Smart Lunch.

Silbermöbel an

europäischen Höfen –

wertvoll, prächtig und

heute selten, 12:00

Planetarium: Queen

Heaven - The Original.

Musikshow mit der

legendären Musik von

Queen! , 19:30

Planetarium:

Die Sonne – unser

lebendiger Stern. Die

Energiequelle des

Lebens (Astronomie

und Wissenschaft),

18:00

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

BUNTES

Stadt Wertingen:

Wertingen Stadtfest

„kommen – feiern –

Spaß haben“ 18:00 .

Bobingen - Festplatz

am Aquamarin:

Bobinger Volksfest

2026 Lebensfreude,

Tradition und

Geselligkeit 10:00 .

Kultur-Stadl

Wörleschwang:

Kesselfrische

Weißwurscht Eine

zünftige Brotzeit und

eine kleine Auszeit vom

Alltag! 09:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

samstag

08

KONZERT

Haifischbar: Mental

Revenge. Rockin´

Country, Honky Tonk

+ Rock & Roll. An den

Turntables: Lefty Go +

Howlin´ Max Messer,

21:00

Bombig Bar &

Garage: Nice Boyzz.

Surf to Grunge Musik

im Stil von Dick Dale

& Stone Temple Pilots,

20:30

CLUBLAND

Rockfabrik: Lovepop

Sommerfest. Queer

Clubbing feat. DJane

Skinny, 21:00

Rockfabrik: Back

in Time. Anime &

Cartoon-Intros, Disney-

Klassiker & Filmsongs

Serien & TV-Themes,

90er & 2000er Hits,

22:00

Kantine: SaturYay.

Club- & Chartsound

jeden Samstag in der

Kantine, 23:00

Spectrum: Club 80s

mit DJ Heiner. Der

Sound der 80er, 21:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Der Teufel trägt Prada

2. Kino 2: Rocky Horror

Picture Show, 20:00

KLASSIK

Planetarium: Stars

of Classic. Eine

beeindruckende

Kombination aus

klassischer Musik

und faszinierenden

Kuppelbildern, 19:30

BUNTES

Planetarium: Ferne

Welten – fremdes

Leben?. Astronomieund

Wissensshow ab

10 Jahren, 18:00

Augsburg - diverse

Locations:

Friedensfest 2026.

Ein multireligiöses

und vielkulturelles

Programm, 12:00

Riegele BierGarten:

Hirsch‘n &Hendl im

Riegele BierGarten,

15:00

Fugger und Welser

Erlebnismuseum:

Museumsführung:

Luther und der

Kapitalismus. , 14:30

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Zeughaus :

Römerlager

im Zeughaus.

Turnusführung, 14:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): A Treibholz

Quest Blasorchester

BLechhausen reworks.

Musik im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 20:00

Brunnenhof

im Zeughaus:

Olivier Le Goas Trio.

Internationaler

Augsburger

Jazzsommer, 20:00

Umland

BUNTES

Stadt Wertingen:

Wertingen Stadtfest

„kommen – feiern –

Spaß haben“ 18:00 .

Bobingen - Festplatz

am Aquamarin:

Bobinger Volksfest

2026 Lebensfreude,

Tradition und

Geselligkeit 10:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

KINDER

Schloss Blumenthal:

Pippi Langstrumpf

– Theater Fritz und

Freunde Kindertheater

ab 4 Jahren 15:00 .

Auswärts

Schloss Blumenthal:

Biohof Event

Biohof-Führung mit

Ziegenkäseverkostung

11:30 .

AUSSTELLUNG

Singoldhalle

Bobingen: Bobinger

Gewerbeausstellung -

BOGA 2026 Bobingens

Gewerbe zeigt, was es

kann! 10:00 .

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

sonntag

09

BUNTES

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Familienprogramm ab 4

Jahren, 13:30

Planetarium:

Polaris 1: Das

Weltraum-U-Boot

und das Geheimnis

der Polarnacht.

Familienprogramm (ab

7), 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1: H

wie Habicht. Kino 2: 22

Bahnen, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Schaezlerpalais:

Schaezlerpalais

Familienführung.

Familienführung, 10:30

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Umland

BUNTES

Stadt Wertingen:

Wertingen Stadtfest

„kommen – feiern –

Spaß haben“ 18:00 .

Bobingen - Festplatz

am Aquamarin:

Bobinger Volksfest

2026 Lebensfreude,

Tradition und

Geselligkeit 10:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 10:00

AUSSTELLUNG

Singoldhalle

Bobingen: Bobinger

Gewerbeausstellung -

www*: weitere Info auf neue-szene.de


46

TERMINE

Konzert

KONZERT

Konzert

SIMON POPP

SO. 09.08. – WALDEN/NORDENDORF – 16:00 UHR

WOLFGANG LACKERSCHMID QUARTETT

MI. 12.08. – BOTANISCHER GARTEN - 20:00 UHR

MOJO SIX

FR. 14.08. – BRUNNENHOF – 20:00 UHR

BOGA 2026 Bobingens

Gewerbe zeigt, was es

kann! 10:00 .

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

montag

10

KONZERT

Gaswerk Augsburg:

Schiller. Sommerklang

2026, 20:00

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

BUNTES

Bobingen - Festplatz

am Aquamarin:

Bobinger Volksfest

2026 Lebensfreude,

Tradition und

Geselligkeit 10:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

dienstag

11

KONZERT

Kantine: Agnostic

Front. New York

Hardcore I Punk, 19:30

BÜHNE

Gaswerk Augsburg:

Gerhard Polt & Well

Brüder. Apropos, 19:30

BUNTES

Planetarium:

Die Sonne – unser

lebendiger Stern. Die

Energiequelle des

Lebens (Astronomie

und Wissenschaft),

15:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Schützen Sie Journalistinnen

und Journalisten in der Ukraine

KEINE FREIHEIT OHNE PRESSEFREIHEIT

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

BUNTES

Bobingen - Festplatz

am Aquamarin:

Bobinger Volksfest

2026 Lebensfreude,

Tradition und

Geselligkeit 10:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

mittwoch

12

CLUBLAND

Kantine: DreiZweiEins

- Deins!. All Areas: Dein

Mittwoch in Deiner

Kantine!, 23:00

BÜHNE

Gaswerk Augsburg:

Puls Musikanalyse

Blockparty. OG Keemo

& Friends, 17:30

Botanischer

Garten: Wolfgang

Lackerschmid Quartet.

Internationaler

Augsburger

Jazzsommer, 20:00

BUNTES

Maximilianmuseum:

Smart Lunch. Sol und

Luna von Hans Reichle,

12:00

Kutak im Griesle:

BDSM-Stammtisch

Tacheles . Wenn es ein

wenig härter sein darf

..., 19:00

KINDER

Planetarium: Jemand

frisst die Sonne

auf. Die Tiere des

Bauernhofs erleben

eine Sonnenfinsternis

(ab 5), 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern.

Kino 1: Cherie, ich

komme! Kino 2:

Steckerlfischfiasko,

20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Russlands Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 14:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

Die Kämpfe bringen Kriegsreporterinnen und Journalisten in der Ukraine in Lebensgefahr.

Reporter ohne Grenzen unternimmt alles, um bedrohten Medienschaffenden zu helfen.

Spenden Sie jetzt für unsere Hilfsaktion:

reporter-ohne-grenzen.de/hilfe-fuer-die-ukraine

Spendenkonto: Reporter ohne Grenzen e.V. / IBAN: DE26100900005667777080 / BIC: BEVODEBB / Stichwort: Ukraine

© Mikhail Palinchak, n-ost

donnerstag

13

BÜHNE

Gaswerk Augsburg:

Puls Startrampe Live.

Umsonst & Draußen,

16:00

KINDER

Planetarium:

Universum für

Anfänger. Vom

Staunen zum

Verstehen, 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2:

Lebensansichten eines

Huhns, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

freitag

14

LITERATUR

Brechthaus: “ in der

Frühe sind die Tannen

kupfern“. 1956 – 2026:

Bertolt Brechts 70.

Todestag. Lesung mit

Stefan Schön , 19:00

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: Rocktools.

100 % Rock & Rock-

Covers, 20:30

Gaswerk Augsburg:

Gert Steinbäcker &

Dominik Plangger Duo.

Hits und neue Songs,

19:45

Brunnenhof im

Zeughaus: The Mojo

Six. Finest Blues and

Boogie, 20:00

CLUBLAND

Kantine: Boombastic

90s. Die dicksten

Hits des schrillen

Jahrzehnts , 23:00

Rockfabrik: Friday

Summer Lounge. Der

Sommer gehört nach

draußen – und der

Eintritt ist frei! , 22:00

Kesselhaus

Augsburg: Drunk in

Love × Doubledown .

Open Air Day-Drinking-

Party, 19:00

Spectrum: Rock

Friday mit DJ Thorsten.

80er & 90er Special,

21:00

Rockfabrik: Thank

God it´s Friday.

Punkrock, Metal, Rock,

Alternative , 22:00

BUNTES

Maximilianmuseum:

Smart Lunch.

Ein Modell des

Perlachturms, 12:00

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos.

Astronomie und

Wissen (ab 10 Jahre),

18:00

Planetarium: 3-2-1

Liftoff!. Kindershow ab

7 Jahren, 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Minon & Monster. Kino

2: Mamma Mia, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

KONZERT

Four Corners Music

Hall: Wynn Williams

& E.U. Band Country

Musik Live 20:30 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30


TERMINE

47

Konzert

KONZERT

Literatur/Konzert

WYNN WILLIAMS

FR. 14.08. – FOUR CORNERS/UNTERMEITINGEN - 20:00 UHR

IRISH SESSION

SO. 16.00. – NATURFREIBAD HAUNSTETTEN - 16:30 UHR

JAAKKO LAITINEN & VÄÄRÄ RAHA

SA. 22.08. – FREIBAD LECHHAUSEN – 20:00 UHR

samstag

15

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: Circus. Rock-

Covers aus Augsburg,

20:30

Brunnenhof im

Zeughaus: The

Creeping Candies.

Garage, Blues und

windschiefer Country,

20:00

CLUBLAND

Rockfabrik: Wave

Total Sommerfest.

New & Dark Wave,

Gothic, EBM, Future

Pop & Synthpop mit DJ

Johnny & Jürgen, 21:00

Rockfabrik:

Remember the ROFA

Donnerstag 1993-

2002. Musik aus

einer besseren Zeit:

Crossover, Grunge,

HipHop, Alternative,

BigBeat, Indie,

NuMetal, SubPop,

TripHop, DrumBass,

21:00

Kantine: SaturYay.

Club- & Chartsound

jeden Samstag in der

Kantine, 23:00

Kesselhaus

Augsburg: Zeitreise.

Party im Kesselhaus

, 23:00

Spectrum: Ü40

Party - mit DJ Mike M.

Feiern in entspannter

Atmosphäre unter

Gleichgesinnten, 21:00

BUNTES

Planetarium:

Zeitreise - vom Urknall

zum Menschen.

Familienprogramm ab

10 Jahre, 18:00

Planetarium: Queen

Heaven - The Original.

Musikshow mit der

legendären Musik von

Queen! , 19:30

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: Michael! Kino 2:

Steckerlfischfiasko,

20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Zeughaus :

Römerlager

im Zeughaus.

Turnusführung, 14:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Flohmarkt

Kaufland Neusäß:

Großer Flohmarkt,

Kaufland Neusäß,

08:00

Umland

KONZERT

Wittelsbacher

Schloss Friedberg:

Susi Raith & die

Spießer - „Wilde

Zeiten“ Der Sound

der Oberpfalz mit

ganz eigenem Timbre

20:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 11:30

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

sonntag

16

BUNTES

Naturfreibad

Haunstetten:

Irish Session im

Naturfreibad

Haunstetten.

Live-Musik von der

grünen Insel zum

Sommersonnenabend,

16:30

KINDER

Planetarium: Jemand

frisst die Sonne

auf. Die Tiere des

Bauernhofs erleben

eine Sonnenfinsternis

(ab 5), 13:30

Planetarium:

Der kleine Major

Tom – Aufbruch ins

Ungewisse. Eine

Mission im Weltall, um

einen Hurrikan auf der

Erde zu überwachen

(ab 7), 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Der Teufel trägt Prada

2. Kino 2: Extrawurst,

20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Schaezlerpalais:

Schaezlerpalais

Familienführung.

Familienführung, 10:30

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Umland

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

Festplatz Friedberg:

Friedberger Volksfest

- Das Volks- und

Heimatfest, 10:00

montag

17

BUNTES

Fugger und Welser

Erlebnismuseum:

Frauen, 2 Familien, 1

Aufstiegsgeschichte!

Stadtführung mit

Schauspielerin , 14:30

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

dienstag

18

KINDER

Planetarium: Ziel:

Zukunft – Vom Jetzt

bis zur Ewigkeit.

Astronomie-Show (ab

14 Jahre), 15:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

mittwoch

19

CLUBLAND

Kantine: DreiZweiEins

- Deins!. All Areas: Dein

MITTWOCH in Deiner

KANTINE!, 23:00

BUNTES

Planetarium:

Geheimnis der

Papierrakete.

Eine wundervolle

Planetenreise für die

ganze Familie (ab 6

Jahre), 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: BOFF 2026! Kino

2: Glennkill: Ein

Schafskrimi, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

VORTRAG

Seniorenbeirat

Augsburg: Alter(n)

und Gesundheit – Mit

Veränderungen

gelassen umgehen .

, 10:00

donnerstag

20

BÜHNE

Brunnenhof

im Zeughaus:

Improvisationstheater.

Ein Abend voller

spannender Szenen,

überraschender

Wendungen und echter

Emotionen, 20:00

BUNTES

Planetarium:

Zeitreise - vom Urknall

zum Menschen.

Familienprogramm ab

10 Jahre, 15:00

BÜHNE

Upstairs Comedy

Club im Modehaus

Jung (4. Stock):

Comedyflash. Profi-

Comedians und

Newcomer, 20:30

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Cherie, ich

komme, 20:00

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: Shamrock.

Irish Pub Music, 20:30

Brunnenhof im

Zeughaus: Nina aka

Ninef. Warme Klänge

und Poesie, 20:00

CLUBLAND

Kantine: Guilty

Pleasure . Deine Guilty

Pleasures im Club!,

23:00

Rockfabrik:

Basement Darkside.

Gothic - Wave

- Dark Electro &

Artverwandtes, 23:00

Rockfabrik: Friday

Summer Lounge. Der

Sommer gehört nach

draußen – und der

Eintritt ist frei! , 22:00

Kesselhaus

Augsburg: Ab 16 Party

| Kesselhaus . Party für

die Jungen , 22:00

Spectrum: Rock

Friday mit DJ Jürgen.

Rock, Metal und

Alternative aus drei

Jahrzehnten, 21:00

Rockfabrik: Thank

God it´s Friday.

Punkrock, Metal, Rock,

Alternative , 22:00

KINDER

Planetarium:

Universum für

Anfänger. Vom

gp_detox_geheimnis_02_A6_quer_az_fin.indd 1 04.12.12 15:00


48

TERMINE

KONZERT

KONZERT

buntes

MONEY POLLUTION

DO. 27.08. – BRUNNENHOF – 20:00 UHR

JAZZBREAK

SO. 30.08. – KULPERHÜTTE – 16:00 UHR

AUGSBURGER HERBSTPLÄRRER

28.08.-13.09. PLÄRRERGELÄNDE

Staunen zum

Verstehen, 15:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Ach diese

Lücke, diese

entsetzliche Lücke,

20:00

KLASSIK

Planetarium: Stars

of Classic. Eine

beeindruckende

Kombination aus

klassischer Musik

und faszinierenden

Kuppelbildern, 19:30

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Umland

FESTIVAL

Festivalgelände

Jahnstrasse, SMÜ:

Singoldsand Festival

2026 Das Indie-

Festival im Großraum

Augsburg 11:00 .

samstag

22

BUNTES

Königsplatz: Swing

in der City: kostenlose

Schnupper-Tanzkurse.

, 17:00

Planetarium:

Rettung der

Sternenfee Mira.

Familienprogramm ab

4 Jahren, 13:30

CLUBLAND

Rockfabrik: 40 Jahre

Rockfabrik Augsburg.

Live: Label Z, 21:00

Kantine: SaturYay.

Club- & Chartsound

jeden Samstag in der

Kantine, 23:00

Kesselhaus

Augsburg: 2000er

Party. Alle Hits von

2000 bis 2010, 23:00

Spectrum: Das Beste

von Top of the Pops.

Mit DJ Thorsten, 21:00

KONZERT

Brunnenhof

im Zeughaus:

Sofia & offlyne.

Neuinterpretationen

bekannter Songs aus

Pop, Indie und Rock,

20:00

KINDER

Planetarium:

Der kleine Major

Tom – Aufbruch ins

Ungewisse. Eine

Mission im Weltall, um

einen Hurrikan auf der

Erde zu überwachen

(ab 7), 15:00

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Bohemian

Rhapsody, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Zeughaus :

Römerlager

im Zeughaus.

Turnusführung, 14:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Jaakko

Laitinen & Väärä Raha.

Musik im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 20:00

Umland

FESTIVAL

Festivalgelände

Jahnstrasse, SMÜ:

Singoldsand Festival

2026 Das Indie-

Festival im Großraum

Augsburg 11:00 .

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

sonntag

23

BUNTES

Bombig Bar &

Garage: Flohmarkt

- Gitarre, Bass,

Verstärker, Zubehör.

Reservierungen für

Aussteller unter +49

(0) 172 8474640 oder

buero@kuki-augsburg.

de, 11:00

Planetarium: Queen

Heaven - The Original.

Musikshow mit der

legendären Musik von

Queen! , 19:30

KINDER

Planetarium: Ziel:

Zukunft – Vom Jetzt

bis zur Ewigkeit.

Astronomie-Show (ab

14 Jahre), 18:00

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: Vaterland. Kino 2:

Der Spaziergang nach

Syrakus, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Schaezlerpalais:

Schaezlerpalais

Familienführung.

Familienführung, 10:30

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Ukulele

Death Squad. Musik

im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 20:00

Umland

AUSSTELLUNG

Museum und

Galerie der Stadt

Schwabmünchen

- MUGS: Tetsche

- Neues aus Kalau

Cartoons und Rebusse

(Bilderrätsel) 10:00 .

montag

24

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

dienstag

25

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

mittwoch

26

CLUBLAND

Kantine: DreiZweiEins

- Deins!. All Areas: Dein

MITTWOCH in Deiner

KANTINE!, 23:00

BUNTES

Maximilianmuseum:

Smart Lunch.

Taufmedaillen, 12:00

Kutak im Griesle:

BDSM-Stammtisch

Tacheles . Wenn es ein

wenig härter sein darf

..., 19:00

KINDER

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino

1: Cinema in Concert:

Metallica. Kino 2:

Vaiana, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

donnerstag

27

KONZERT

Brunnenhof

im Zeughaus:

MoneyPollution. Vier

Augsburger zwischen

Hendrix, Falco und

Bluesrock, 19:30

KINDER

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Same Sun – Mit

dem Fahrrad durch

Afrika, 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Auswärts

Schloss Blumenthal:

Live Musikabend im

Biergarten Trio MIYO

18:00 .

Freitag

28

PLÄRRER

Plärrer: Eröffnung

des Augsburger

Herbstplärrers 2026

. Schwabens größtes

Volksfest , 17:00

KONZERT

Bombig Bar &


TERMINE

49

sport

KONZERT

FC AUGSBURG + FC SCHALKE 04

SO. 30.08. – WWK ARENA – 17:30 UHR

NICA + RAFFI PLATZ

DI. 01.09. SONNENDECK – 18:30 UHR

Garage: Gator Alley.

Finest Southern &

Country Rock Classics

, 20:30

Brunnenhof im

Zeughaus: Zaphod.

Psychedelic-Blues-

Kraut-Prog-Rock,

20:00

CLUBLAND

Kantine: O zapft is! .

Die Plärrer After Show

Party, 23:00

Rockfabrik: Friday

Summer Lounge. Der

Sommer gehört nach

draußen – und der

Eintritt ist frei! , 22:00

Rockfabrik: Thank

God it´s Friday.

Punkrock, Metal, Rock,

Alternative , 22:00

KINDER

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Pulp Fiction

(Original mit

Untertitel), 20:00

AUSSTELLUNG

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

samstag

29

AUSSTELLUNG

Drunken Monkey:

einvierteljahrhundert.

Interdisziplinäre,

queere Kunst in einer

Bar, 12:00

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Zeughaus :

Römerlager

im Zeughaus.

Turnusführung, 14:00

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

PLÄRRER

Plärrer: Augsburger

Herbstplärrer 2026.

Schwabens größtes

Volksfest, 12:00

BUNTES

Grandhotel

Cosmopolis: Le

Grand Brunch. , 11:00

KONZERT

Bombig Bar &

Garage: 4Tune. 26

Jahre Best of Rock.

Von Classic Rock bis

aktuellen Rock Hits.

, 20:30

Brunnenhof im

Zeughaus: Black Cat

Blues. Handgemachter

Blues mit Leidenschaft

und Spielfreude, 19:30

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: The Invite,

20:00

CLUBLAND

Kantine: SaturYay.

Club- & Chartsound

jeden Samstag in der

Kantine, 23:00

Rockfabrik: Alles!

Schwarz - Schwarzer

Szene Treff . Gothic

trifft auf Wave & Dark

Electro, 22:00

Spectrum: Die

legendäre NDW

& Deutsche

Schlagernacht. Helden

der Neuen Deutschen

Welle, 20:00

KINDER

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Cousines like

shit. Musik im Freibad-

Kiosk Lechhausen,

20:00

sonntag

30

AUSSTELLUNG

Drunken Monkey:

einvierteljahrhundert.

Interdisziplinäre,

queere Kunst in einer

Bar, 11:00

Schaezlerpalais:

Alles ist Kunst –

Künstlerporträts

von Daniel Biskup.

11.07. – 11.10.2026 im

Schaezlerpalais, 10:00

Schaezlerpalais:

Schaezlerpalais

Familienführung.

Familienführung, 10:30

Kunsthalle im

Glaspalast :

Manuel Frattini |

Die Landschaft der

Malerei. 18.04. –

11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Kunsthalle im

Glaspalast : SHIFT OF

VISION | Neue Wege

der Abstraktion. 18.04.

– 11.10.2026 in der

Kunsthalle Augsburg

im Glaspalast, 10:00

Schaezlerpalais:

Müllers Malsaal

. Augsburger

Karikaturen von Klaus

Müller, 10:00

SPORT

WWK Arena: FC

Augsburg - FC Schalke

04. 1. Spieltag in der

Fußball Bundesliga,

17:30

PLÄRRER

Plärrer: Augsburger

Herbstplärrer 2026.

Schwabens größtes

Volksfest, 10:30

KINDER

Augsburger

Puppenkiste: Der

Räuber Hotzenplotz.

Kinder- und

Familienprogramm ab

5 Jahre, 14:00 + 16:00

KONZERT

Kulperhütte:

Sieglinde Hahn &

Jazzbreak. Jazz, Swing

& Tango, 16:00

BÜHNE

Freibad Lechhausen

(Kiosk): Splash

Dance w/ Hyper90.

Musik im Freibad-Kiosk

Lechhausen, 12:00

KINO

Familienbad

am Plärrer:

Lechflimmern. Kino 1:

Steckerlfischfiasko!

Kino 2: Oh la la 2,

20:00

montag

31

PLÄRRER

Plärrer: Augsburger

Herbstplärrer 2026.

Schwabens größtes

Volksfest, 12:00

AUSSTELLUNG

Zeughaus : Römer

am Elfmeterpunkt.

Was hat der FCA mit

Augusta Vindelicum zu

tun?, 10:00

Wöchentlich eine Kiste

BIO-Gemüse

* Bio-Qualität aus Augsburg

* vielfältig, frisch und saisonal

* kurze Transportwege, keine

zwischengeschalteten Händler

* 60 € / 30 € pro Monat

(ermässigt für Rentner; Alleinerziehende

und Studenten)

* Planungssicherheit für den

Gärtner

* Über 30 Abholstellen in

Augsburg und Umgebung

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58

Mit

BERND

SPRING

01.

01. Fiese Frage First: Deep oder Isidor Sr?

Nach 29 Jahren Drone mit Deep und somit Songs, die gerne mal eine halbe

Stunde lang dahin blubberten, macht es jetzt schon sehr viel Spaß, einfach

mal an einem auf den Punkt gebrachten 1-Minuten-Popsong zu basteln.

Daher: Isidor Sr.

02. The Beatles oder The Notwist?

1990 haben mich The Notwist im Hardcore abgeholt, durch diverse Genres

geführt und seitdem nicht mehr losgelassen. Wenn ich dann auch noch die

vielen tollen Bands und Projekte drum herum mit einbeziehe – 13&God,

Rayon, Lali Puna, Spirit Fest, Hochzeitskapelle … – dann ist das für mich klar

The Notwist. Aber die Beatles sind schon auch ganz okay.

03. Wacken, Puch Open-Air oder Hoi-Festival?

Ja Hoi! So überraschend wie dieser Ausruf, so grandios war das Hoi Festival

Debut in der wunderbaren Walden Kulturwirtschaft. Da stimmte einfach

alles. Die perfekte Location und das Programm, bei dem es viel zu entdecken,

viele sogenannte „Hoi-Effekte“, gab. Die netten Leute und das leckere Essen.

Es war einfach perfekt. Puch finde ich natürlich auch super. Wacken wäre mir

zu albern.

04. Nordic Walking Runde oder Marathon?

Marathon. Und am liebsten zwei davon gleich hintereinander. Ich bin nicht

der schnellste Läufer, kein Sprinter, und habe mehr Spaß am zu Fuß unterwegs

sein als ständig im roten Bereich vor mich hin zu hecheln. Auf Strecken

mit vielen Höhenmetern, die ich besonders gerne laufe, kann es deshalb

schon einmal passieren, dass mich bergauf sogar ein flotter Nordic Walker

überholt. Aber damit komme ich gut klar.

05. Bier oder Matcha Latte?

Meine Frau stammt aus der Region mit der höchsten Brauereidichte und spätestens,

wenn du von dort einen Pyraser Hopfenpflücker, ein Spalter Kärwa

oder ein Aecht Schlenkerla probiert hast, bist du überzeugter Biergenießer.

Mir ging es jedenfalls so.

Musiker (ex-Deep, Isidor Sr),

Labelbetreiber (Dhyana Records)

und Fanzine-Macher (Isidor Fanzine)

06. Vor, auf oder hinter der Bühne?

Wenn ich mich tatsächlich für eines davon entscheiden muss: Vor. Ich lasse

gern andere arbeiten und mich von ihnen begeistern. Und inspirieren. Außerdem

muss ich dann vor- und nachher nicht auf- beziehungsweise abbauen

– das ist das große Manko bei einem eigenen Gig. Und für einen Job hinter

der Bühne bräuchte ich ein bisschen mehr Know-how, da würde ich sonst

den Profis nur im Weg rumstehen.

07. Cinema Italiano oder Blockbuster?

Ich bin ganz großer Fan des italienischen Kinos der 60er bis 80er, quer durch

– fast – alle Genres. Sozialdramen, Gialli, Komödien, sogar Science Fiction

und diverse Spaghettiwestern. Zu meinen Lieblingsfilmen zählen „Ich habe

sie gut gekannt“, „Escalation“ genauso wie „Blutige Seide“ oder „Milano Kaliber

9“. Auch großartige deutsche Schauspieler:innen wie Senta Berger, Mario

Adorf oder Klaus Kinski hatten hier ihre besten oder wenigstens interessantesten

und kreativsten Auftritte. Also ganz klar Cinema Italiano.

08. Morning has broken oder living after Midnight?

Judas Priest am Abend ist mir deutlich lieber als Cat Stevens im Frühstücksradio.

09. Urlaub: Norden oder Süden?

Obwohl wir mehrere Jahre im Schlittenhundesport unterwegs waren, zieht

es uns im Urlaub doch eher in südliche Länder, in denen auch guter Rotwein

angebaut wird. Ob es da einen direkten Zusammenhang gibt, sei mal dahingestellt.

10. Day Trip in der Zeitmaschine: 1990 oder 2040?

Da siegt bei mir die Neugierde: 2040. Und dann 24 Stunden lang nichts anderes

tun als alle The Notwist Alben rauf und runter hören, die ich noch

nicht kenne. (ws)

Kontakt: facebook/isidorsr | insta/isidor_sr| dhyanarecords.bandcamp.com

youtube/@dhyanarecords | hallo@isidor-fanzine.de


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13. AUGUST

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