Epaper_2026_08 neu
DAS Stadtmagazin von Augsburgern für Augsburger und die bayrisch-schwäbische Region. Über interessante Menschen aus Politik, Sport, Kultur, Theater u.v.a.m.
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36. JAHRGANG
08/26
KOSTENLOS
35
Jahre
SICHER
HEIT
24. JULI –
8. AUGUST
Unterstützt von:
ALLE INFOS UNTER
FRIEDENSFEST-AUGSBURG.DE
INHALT
3
August 2026
04 DAS ALLERERSTE
06 LIEBLING AUGSBURG – ANINA BERCHTENBREITER
08 TRENDS IM AUGUST
10 TAG & NACHT
36 18
ZOOM
18 40 JAHRE ROCKFABRIK – EINE ZEITREISE MIT MARKUS HÖLTL UND JÜRGEN
ENDRES
22 KIND FÜR ALLES – MAGNUS TRINKWALDER ÜBER SEINE ROLLE IM
TEXTILUNTERNEHMEN MANOMAMA
24 EIN JAHR NACH DER KRISE – WIE DAS GRANDHOTEL SEINE ZUKUNFT
GESTALTET
26 DER AUGSBURGER HAUPTBAHNHOF – EIN ORT, DURCH DEN MAN MÖGLICHST
SCHNELL HINDURCHGEHT
28 WARTEN AUF DAS AUGE DES BETRACHTERS – DAS ZUFALLSINTERVIEW
30 DIE STADTSOMMERKONZERTE AM GASWERK
31 CINERAMA – NEUE FILME IM AUGUST
SPECIAL
32 SUMMER IN THE CITY
38 DER AUGSBURGR HERBSTPLÄRRER 2026
30 22
MUSIK
40 HEIMATKLÄNGE – BRENNENSTUHL
42 GERILLTES – NEUE PLATTEN IM AUGUST
TERMINE
50 AUGSBURGS GRÖSSTER VERANSTALTUNGSKALENDER
58 DAS ALLERLETZTE MIT BERND SPRING (MUSIKER, VERLEGER, LABELINHABER)
24
32 35
NEUE SZENE AUGSBURG
Bertha-von-Suttner-Str. 2
86156 Augsburg
Tel. 0821-15 30 09
Redaktion: 0821-15 30 27
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Bürozeiten: Mo.-Fr. 09 -17.00 Uhr
HERAUSGEBER
Verlag Neue Szene GbR
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Daniel Anzaldua, Walter Sianos
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Chefredakteur: Walter Sianos (ws) sianos@
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Thomas Krones (tk) krones@neue-szene.de,
Tanja Moosrainer (tm) moosrainer@
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Autoren: Tina Bühner
Layout: Harald Sianos, Christopher Däne
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INTERNET
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DRUCK
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REDAKTIONSSCHLUSS
Mo., den 17.08.2026 12.00 Uhr
URHEBERRECHTE
Namentlich gekennzeichnete Beiträge
geben nicht notwendigerweise die
Meinung der Redaktion wieder. Jeglicher
Nachdruck (auch auszugsweise) ist nur
mit schriftlicher Genehmigung des
Verlages und mit Quellenangabe gestattet.
Die vom Verlag gestalteten Anzeigen sind
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ANZEIGENPREISLISTE
Es gilt die Preisliste Nr. 15 vom
01.01.2022
Die NEUE SZENE ist Mitglied von:
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4
Editorial
Editorial
Rothsee Foto: Daniel Anzaldua
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Augsburg kann so vieles. Kultur. Fußball. Chillen. Und
natürlich Sommer. Und das sogar ziemlich gut.
Während andere in die Ferne schweifen, reicht bei uns
manchmal schon eine Radtour, ein Sprung in einen der
Seen oder ein Nachmittag am Lech, um den vielbesungenen
Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.
In unserem Special „Summer in the City“ zeigen wir
deshalb, wie abwechslungsreich die Ferien in Augsburg
und Umgebung sein können und das ganz ohne Flughafen,
Staukolonne oder überfüllte Hotelanlagen. Dass dieser
Sommer weit mehr zu bieten hat als Liegewiese und Biergarten,
beweisen auch zwei Veranstaltungen, die fest zur
Augsburger Identität gehören.
Ferien in Augsburg
und Umgebung ohne
Stau und Stress
Das Hohe Friedensfest erinnert uns daran, dass Frieden,
Toleranz und ein respektvolles Miteinander gerade heute
keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Water & Sound
Festival wiederum bringt Musik, Kulturen und Menschen
aus aller Welt zusammen. Beides passt zu einer Stadt, die
nicht nur über Vielfalt redet, sondern sie auch lebt.
Ein Ort, an dem diese Haltung das ganze Jahr über sichtbar
wird, ist das Grandhotel Cosmopolis. Vor einem Jahr
stand das außergewöhnliche Haus noch mit dem Rücken
zur Wand. Inzwischen ist die akute Krise überwunden. Das
heißt aber auch, dass die Arbeit erst jetzt richtig beginnt.
Es geht um tragfähige Strukturen, wirtschaftliche Stabilität
und darum, das Grandhotel als offenen Ort für Begegnung
und Zusammenhalt weiterzuentwickeln.
Verantwortung ist auch das große Thema unseres Porträts
über Magnus Trinkwalder. Mit gerade einmal 21 Jahren
übernimmt er bei Manomama Aufgaben, an denen sich
manch erfahrener Manager die Zähne ausbeißen würde.
Dabei sieht er sich selbst weder als klassischen Jungunternehmer
noch als großen Firmenlenker. Sein bevorzugter
Titel lautet schlicht: „Kind für alles“.
Hinter dieser charmanten Selbstbeschreibung steckt
eine klare Haltung: Erst der Mensch, dann das Produkt.
Wirtschaftlicher Erfolg soll nicht möglichst wenige reich
machen, sondern möglichst vielen ein gutes und würdevolles
Arbeitsleben ermöglichen. Lobenswert.
Eine andere Augsburger Institution beweist derweil, dass
man sich auch nach vier Jahrzehnten immer wieder neu
erfinden kann. Die Rockfabrik feiert ihren 40. Geburtstag.
In Zeiten von Clubsterben, Streamingdiensten und
verändertem Ausgehverhalten ist das alles andere als
selbstverständlich.
DJ-Legende Jürgen „NT“ Endres und Rofa-Chef Markus
„Punky“ Höltl erzählen uns, warum die „Tante Rofa“ noch
immer lebt und warum Nostalgie allein nicht reicht, wenn
man über Jahrzehnte glaubwürdig bleiben will.
Und dann wäre da natürlich noch der Fußball. Am 30.
August startet der FC Augsburg in der WWK Arena gegen
Schalke 04 in seine mittlerweile 16. Bundesligasaison.
Sechzehn Jahre Bundesliga! Wer hätte das 2011 ernsthaft
vorausgesagt? Wahrscheinlich nur äußerst optimistische
Orakel und windige Kartenleger.
Aus dem vermeintlichen Kurzzeitgast ist indes längst ein
fester Bestandteil der Liga geworden, der sich zwischenzeitlich
vom putzigen Puppenkistenimage gelöst und sich
auf die römische Geschichte Augusta Vindelicorums besonnen
hat. Dafür bitte einen Triumphmarsch mit Fanfare.
In diesem Sinne: Genießt den Augsburger Sommer!
weltuntergang
5
Sommerpause vom
10.08. — 22.08. Ab 24.08. sind wir
wieder für euch da!
6
lIeblINg augsbuRg
Liebling
Augsburg
Anina Berchtenbreiter
Maskenbildnerin & Hair & Make up Artist
Lieblings-Ort:
Mein kleines Studio in der Altstadt. Ich bin so happy, einen Ort zu
haben, an dem so viel mehr passiert als nur hair & make up. Hier
gehen die unterschiedlichsten Menschen ein und aus, Dates werden
vereinbart, Wohnungen vermittelt, Sorgen und Träume geteilt – und
Prosecco getrunken.
Lieblingsviertel:
Das Bismarckviertel ist seit fast 15 Jahren mein Zuhause und für
mich einfach einzigartig in Augsburg. Aber auch die Altstadt ist
wunderschön. Im Sommer fühlt sie sich an wie ein Kurzurlaub in
Italien, im Winter wie straight aus einem Weihnachtsfilm.
Lieblingsrestaurant:
Al Teatro auf die Eins!
Lieblingsbeschäftigung:
Strawanzen. Ohne Auftrag durch die Stadt schlendern. Hier einen
Espresso trinken, dort jemanden treffen und sich spontan dazusetzen.
Augsburg hat genau die richtige Größe, dass man fast immer
bekannte Gesichter trifft, und so entstehen oft die schönsten ungeplanten
Begegnungen.
Lieblings-Augsburger:in:
Claudia Roth. Sie steht für Werte, die heute wichtiger sind denn je:
Menschlichkeit, Offenheit, Vielfalt und den Mut, Haltung zu zeigen.
Und dafür, dass Augsburg stabil und bunt bleibt!
Lieblingsgeruch:
Eigentlich der Duft von Salz und Pinien nach einem langen Tag
am Meer. Aber da es hier ja um Augsburg geht: die Freilichtbühne.
Objektiv betrachtet riecht es nach feuchtem Gemäuer und altem
Holz – aber für mich riecht es nach Erinnerungen an wunderschöne
Abende im Höfle und lange Premierenpartys.
Lieblingsgericht:
Nr. 43 vom Koh Samui
Lieblingsevent:
Das Altstadtfest. Ich freue mich sehr, dass Manu und Max es mit so
viel Liebe wieder zum Leben erweckt haben – freundliche Gesichter
überall und die wohl netteste Nachbarschaft überhaupt.
Lieblingskünstler:in:
Musik: Domi Scherer, den ich seit 20 Jahren in ca. 875 Bandkonstellationen
gesehen habe und von dem ich jedes Mal aufs Neue geflasht
bin. Roman Singh, RB&DAB, das Team vom Denkmal Studio und
natürlich Eva Gold – menschgewordener Sonnenschein. Alles, was
sie anfasst, macht sie literally zu Gold.
Foto: Andras Dobi
Lieblingsgeräusch:
Ich liebe die urbanen Geräusche eines Sommerabends: Wenn ma
schon im Bett liegt und noch das leise Gemurmel aus dem Café oder
Restaurant von nebenan hört, oder das Rattern der Straßenbahn.
liebling augsburg I NTRO
7
Bewirb
dich
Bei uns bist du Teil eines starken Teams –
mit echter Wertschätzung und Zusammenhalt.
Du entdeckst Neues, packst mit an und
wächst mit jeder Aufgabe.
Mehr entdecken auf:
karriere.lew.de/ausbildung
© Foto: manomama.de
© Foto: h&m.de
08
TRENDS
DER SZENE-TRENDSCOUT
DIE NEUESTEN TRENDS IM AUGUST
von Harald Sianos
3
© Foto: on.com
1
made
in augsburg
1. AUGSCHBURGDENIM: Manche tragen ihre Haltung als Sticker auf
dem Laptop. Mit dieser Jeans trägst du sie jeden Tag. Diese Jeans ist eine
Ansage an alle, die dir auf der Straße, im Büro oder beim Familienessen
begegnen: Hier steht jemand, der sich nicht raushält. Limited Edition
Jeans „FCKAFD“ von manomama. Faire, nachhaltige Mode aus Bio-
Baumwolle. Gefertigt in Augsburg von Menschen, die anderswo keine
Chance bekommen. Gesehen in Augsburg im manomama Store,
Steingasse 10 oder unter www.manomama.de. | 2. TASCHE
FÜR KIDS: Süße H&M Umhängetasche für kleine
Fashionistas – mit Herzanhänger, Reißverschluss und
verstellbarem Schultergurt. Ein zauberhaftes Accessoire für
Alltag, Ausflüge oder besondere Anlässe. Gesehen bei H&M
in Augsburg. | 3. STREET & OUTDOOR: Der stylische ON
CLOUDNOVA 2 in Grove/Thorn – superleicht, total bequem und
dank atmungsaktivem Mesh der perfekte Sneaker für Alltag, Freizeit
und Outdoor-Aktivitäten. Gesehen in Augsburg bei ABSOLUTE RUN,
Steingasse 9.
2
Sie haben den neuesten Trend und glauben, Sie gehören auf diese Seite? Dann schreiben Sie uns an sianos@designbuero7.com
TAG & NACHT
9
WIR SAGEN DANKE
FANTASY AUF
DIE EINS!
*
287.000
HÖRER IM WEITES-
TEN HÖRERKREIS **
20.000
HÖRER IN DER
STUNDE ***
+42,8%
* Lokale Nummer 1 im Stereoempfangsgebiet laut Funkanalyse Bayern 2026
** Funkanalyse Bayern 2026, Weitester Hörerkreis (WHK: “innerhalb der letzten 4 Wochen gehört“), Weitestes Empfangsgebiet, Bevölkerung ab 14 J.
*** Funkanalyse Bayern 2025/26, Durchschnittliche Stunde 6-18 Uhr (Mo-Sa), Weitestes Empfangsgebiet, Bevölkerung ab 14 J.
10
TAG & NACHT
Verlosungen AUGUST
Der Klick zum Glück: Auch im August hat unsere virtuelle Losbude wieder auf www.neue-szene.de geöffnet.
Wer kein Internet hat: Wir freuen uns natürlich auch über Postkarten (Neue Szene, Bertha-von-Suttner-Straße 2, 86156 Augsburg)
Telefonnummer nicht vergessen! Viel Glück!
2X2 TICKETS FÜR AGNOSTIC FRONT AM
11.08. IN DER KANTINE
Die New-York-Hardcore-Legenden sind nach
vielen Jahren zurück in Augsburg!
1982 gegründet, gehören AGNOSTIC
FRONT zu den angesehensten Pionieren des
Hardcore-Genres. Keine Band kommt auch
nur ansatzweise an sie heran, was musikalische
und soziale Authentizität angeht. Der
Überlebenskampf auf den Straßen hat ihren
Sound, der auch nach über vier Jahrzehnten
kein bisschen seiner Wirkung verloren hat,
unbestreitbar geprägt. Letztendlich waren es ihre
sozialkritischen Hymnen, die den Grundstein
für den wahren New-York-Hardcore legten und
entscheidend für den Aufstieg des Crossover-
Thrash waren. E-mail mit Code „AGNOSTIC
FRONT“ an verlosung@neue-szene.de
3X2 TICKETS FÜR GUTTENBERGER GYPSY
JAZZ PROJEKT FEAT. FLORIN NICULESCU AM
18.09. IM ABRAXAS
Ein außergewöhnlicher Konzertabend voller
Virtuosität, Leidenschaft und mitreißender
Spielfreude. Das Guttenberger Gypsy Jazz
Projekt vereint herausragende Musiker
der internationalen Gypsy-Jazz-Szene und
präsentiert die zeitlose Musik in der Tradition
von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli.
Mit seinem unverwechselbaren Stil und seiner
beeindruckenden Bühnenpräsenz zählt Florin
Niculescu zu den bedeutendsten Gypsy-Jazz-
Geigern der Gegenwart. Gemeinsam mit Mano,
Dadi und Moreno Guttenberger sowie Thomas
Stützel entsteht ein mitreißendes Klangbild
voller Eleganz, Dynamik und musikalischer
Leidenschaft. Freuen Sie sich auf ein Konzert
voller temperamentvoller Improvisationen,
virtuoser Soli und berührender Melodien – eine
musikalische Reise von den Pariser Jazzclubs bis
zu den großen Konzertbühnen Europas. E-mail
mit Code „GUTTENBERGER“ an verlosung@
neue-szene.de
3X2 TICKETS FÜR FUSSBALL & HELDEN – DER
FUSSBALLTALK. FELIX MAGATH LIVE IM
GESPRÄCH MIT OLIVER FORSTER AM 05.10.
IN DER STADTHALLE GERSTHOFEN
Felix Magath ist einer der erfolgreichsten
Spieler und Trainer der Fußballgeschichte in
Deutschland. Bereits als Spieler feierte er große
Erfolge, wurde Europameister, Vizeweltmeister
und mehrfach Deutscher Meister sowie
Europapokalsieger. Als Trainer setzte er
diese Erfolgsgeschichte fort und prägte über
Jahrzehnte hinweg die Bundesliga. Im Gespräch
mit dem beliebten Fußball-TV-Kommentator
Oliver Forster geht es um legendäre
Titelgewinne, prägende Stationen, intensive
Trainingsmethoden und die Geschichten hinter
einer Karriere, die den deutschen Fußball
nachhaltig beeinflusst hat. „Fußball & Helden –
der Fußballtalk“ steht für authentische Einblicke,
große Emotionen und Fußballgeschichte aus
erster Hand. Ein besonderer Abend – persönlich,
direkt und nah dran an einer der markantesten
Persönlichkeiten des deutschen Fußballs.
E-mail mit Code „FELIX MAGATH“ an
verlosung@neue-szene.de
01.08. WALDEN/NORDENDORF, 20:00 UHR
Black Patti
Black Patti – das sind Peter Crow C. und Ferdinand „Jelly Roll“ Kraemer. Seit über 10 Jahren sind
die zwei Blues & Roots Musiker auf internationalen Bühnen und Festivals gemeinsam unterwegs.
Zweistimmig, handgemacht und unzensiert erzählt das mehrfach prämierte Duo in seinen Songs
Geschichten, die das Leben schreibt.
Musikalisch orientiert sich Black Patti an der einzigartigen Mischung der vor dem zweiten Weltkrieg
in den USA entstandenen, ländlichen Stile. Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire
präsentieren die Süddeutschen filigran-kunstvolle und berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem
Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals.
TAG & NACHT
11
Plakatierer (m/w/d)
in Vollzeit/Teilzeit
Verstärke unser Team!
Du arbeitest gerne im Freien, als auch im Lager, bist
zuverlässig und packst mit an? Dann bist du bei uns
genau richtig! Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
ab Oktober 2026 einen engagierten Plakatierer in Volloder
Teilzeit
01.08. ANNAHOF, 18:45 UHR
Water and Sound Festival
18:45 Uhr: The Cavemen (Nigeria)
Die nigerianische Band The Cavemen. bringt mit ihrem Highlife-Fusion-Sound
die Energie westafrikanischer Küsten- und Flussstädte auf die Bühne. Das Geschwisterduo
Kingsley Okorie am Bass und Benjamin James am Schlagzeug
gilt als eine der zentralen Stimmen der aktuellen Highlife-Renaissance. Ihre
Musik knüpft an Ikonen wie E.T. Mensah und Osita Osadebe an und führt
den Stil mit eigenen Kompositionen, mehrstimmigen Chören, prägnanten
Gitarrenlinien und Einflüssen aus Afrobeats, Soul und Jazz in die Gegenwart.
20:15 Uhr: Melina (Griechenland/Frankreich)
Melina Vlachos ist eine französisch-griechische Sängerin, Oud-Spielerin und
Songwriterin, die ihren Stil als »neo-traditional pop« beschreibt: eine Verbindung
aus griechischer modaler Musik, orientalischen Klangfarben, Balkan-
Einflüssen und zeitgenössischer Pop-Sensibilität.
21:45 Uhr: BCUC (Südafrika)
BCUC, kurz für Bantu Continua Uhuru Consciousness, ist eine siebenköpfige
Band aus Soweto und eine der eindrucksvollsten Live-Formationen Südafrikas.
Ihr Sound verbindet indigenen Funk, Hip-Hop, Punk-Energie, spirituelle Gesänge,
Bass und treibende Percussion zu einer Musik, die zugleich körperlich,
politisch und ekstatisch ist.
Unsere Neue Szene-App läuft wieder!
Gute Nachrichten für alle Nutzer:innen unserer Neue Szene-App: Im
Zuge der Umstellung auf unsere neue Website kam es leider zu technischen
Problemen beim Laden von Inhalten. Diese Schwierigkeiten sind
inzwischen vollständig behoben.
Damit die App wieder reibungslos funktioniert, ist es zwingend notwendig,
die bisherige Version vom Smartphone zu löschen und anschließend
die aktuelle Version aus dem App Store oder Google Play Store neu zu
installieren. Danach läuft die App wieder zuverlässig und bietet euch alle
Inhalte des Stadtmagazins wie gewohnt – schnell, aktuell und kostenlos.
Vielen Dank für eure Geduld und viel Freude beim Entdecken!
Deine Aufgaben
• Bestücken und Austauschen von Werbeplakaten in
Leuchtvitrinen an Bus- und Straßenbahnhaltestellen,
sowie freistehende Vitrinen. (CLP´s )
• Bekleben und Aufstellen von Plakatständern im
Augsburger Umland
• Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
• Eigenständige Tourenplanung im zugewiesenen
Einsatzgebiet
Das bringst du mit
• Körperliche Belastbarkeit und Freude an der Arbeit im
Freien bei jedem Wetter
• Zuverlässige, selbstständige und sorgfältige
Arbeitsweise
• Teamfähigkeit und Flexibilität
• Führerschein der Klasse B
• Deutschkenntnisse
Das bieten wir dir
• Unbefristete Vollzeitstelle
• Pünktliche und leistungsgerechte Vergütung
• Abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel
Eigenverantwortung und flexibler Zeiteinteilung
• Angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team
mit flachen Hierachien
Arbeitszeit
• Vollzeit (40 Stunden pro Woche), Teilzeit (Minimum 25
Stunden pro Woche)
• Montag bis Freitag
Interesse?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung mit Lebenslauf
und einem kurzen Anschreiben.
Bewirb dich jetzt per E-Mail: anzaldua@neue-szene.de
(z. Hd. Herr Anzaldua)
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12
TAG & NACHT
05.08. KIOSK – FREIBAD LECHHAUSEN, 20:00 UHR
Sasebo – Blues, japanische
Folksongs, Karaoke-Melodien
Jedes Sasebo-Konzert beginnt mit einem Urlaut und schnell
ist klar, was hier gespielt wird: Anarchie – fragmentierter
Wahnsinn – sorgfältig arrangiert. Im Mittelpunkt der Show
stehen die beiden Sänger, Carl Tokujiro Mirwald, wild,
anarchisch, rauh, und sein Gegenspieler Toshio Kusaba, fast
zärtlich, naiv, melancholisch. Neben Blues gibt‘s japanische
Folksongs und Karaoke-Melodien. Gespielt wird mit Gitarren,
Schlagzeug, Tuba, Akkordeon, Piccolo- Flöte, Saxophon
und viel Percussion. Die meisten Stücke sind Kompositionen
der beiden Gitarristen Yutaka Minegishi und Ivica Vukelic.
Jedes Sasebo-Konzert ist ein Spektakel, perfekt inszeniertes
Chaos, gnadenlos und unerbittlich.
08.08. KESSELHAUS, 23.00 UHR
Greengrooves meets Kesselhaus
Was als kleine Idee begann, wird am 8. August zur bisher größten
GREENGROOVES-Nacht: Zum ersten Mal zieht das Augsburger
Kollektiv auf den Mainfloor des Kesselhauses. Von 23.00 bis 5.00 Uhr
erwarten euch schnelle Grooves, treibende Energie und Artists, die zeigen,
wohin die Reise geht. Ein Sound, der nach vorne drückt, Grenzen
verschiebt und den Mainfloor vom ersten Track an in Bewegung bringt.
Dabei geht es um mehr als Musik: um dieses besondere Gefühl, wenn
aus Fremden für ein paar Stunden eine gemeinsame Crowd wird. Kein
steifer Clubabend, kein kurzer Pflichtbesuch – sondern eine Nacht zum
Ankommen, Loslassen und Durchtanzen. Das Kesselhaus liefert dafür
die passende Kulisse: groß, roh, druckvoll und gemacht für einen Sound,
der sich nicht im Hintergrund versteckt. Wer GREENGROOVES schon
erlebt hat, weiß, wie schnell aus einem guten Abend ein Erinnerungsmoment
wird. Wer bisher noch nicht dabei war, bekommt am 8. August
die beste Gelegenheit dazu. Augsburg darf sich auf eine Nacht freuen,
die vertrauten Vibe und neue Größe zusammenbringt – laut, herzlich
und mit ordentlich Zug nach vorne.
Singoldsand: Das Festival, das
Schwabmünchen ziemlich gutsteht
Seit Jahren zeigt Schwabmünchen, dass zwei Tage, zwei Bühnen und ein gutes
Händchen fürs Booking völlig ausreichen, um eines der sympathischsten
Popfestivals der Region auf die Beine zu stellen. Am 21. und 22. August geht
die nächste Ausgabe über die Bühne.
Musikalisch bleibt sich das Festival treu und setzt auf eine Mischung aus etablierten
Namen und spannenden Newcomern. Mit Das Lumpenpack, Majan,
Valentino Vivace, Lara Hulo und weiteren Acts bewegt sich das Line-up souverän
zwischen Indie, Pop, Hip Hop und elektronischen Einflüssen. Genau diese
Mischung macht seit Jahren den Reiz des Singoldsand aus: Man kommt wegen
einer Band und geht mit drei neuen Lieblingsnamen nach Hause.
Dazu kommt eine Atmosphäre, die man nicht planen kann. Rund 250 ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass sich das Festival trotz
seiner Größe angenehm entspannt anfühlt. Zwischen den Bühnen entdeckt
man neue Musik und stellt irgendwann fest, dass Schwabmünchen für ein
Wochenende ziemlich selbstverständlich zum Mittelpunkt der regionalen
Popkultur geworden ist.
Das Singoldsand war noch nie das lauteste Festival Bayerns. Muss es auch nicht
sein. Es reicht völlig, wenn am Ende des Abends ein paar Songs im Kopf bleiben
und man sich schon auf den nächsten August freut.
Das genaue Programm unter: www.singoldsand-festival.de
TAG & NACHT
13
Neuer Kurs ab Juni 26
Pilates / Massage
mit Jiwon Kim
31.07. BIS 02.08. SCHLOSS BLUMENTHAL, 11 UHR
Musikfest Blumenthal
Nach fünf erfolgreichen Ausgaben inklusive des Jubiläums letztes Jahr findet das
Musikfest Blumenthal heuer vom 31. Juli bis 2. August 2026 statt. Initiator und
künstlerischer Leiter des Festivals ist der aus Sielenbach stammende und international
bekannte Klarinettist Georg Arzberger, Professor an der Hochschule
für Musik und Theater München. Das Festival holt Musik auf internationalem
Spitzenniveau von den großen Bühnen der Musikmetropolen aufs Land ins
Schloss Blumenthal. International gefragte Künstler*innen kommen alljährlich
gerne zum Musikfest Blumenthal. Das eigene Festspielorchester Camerata Vitilo
vereint Musiker*innen aus den bedeutendsten Orchestern Deutschlands. Der
Schirmherr des Festivals ist auch dieses Jahr wieder der Landtagsabgeordnete
Peter Tomaschko.
Samstag ist Familientag! Alle sind willkommen zu einem satt-bunten und
abwechslungsreichen Programm: Sa, 1. August ab 11 Uhr
Weitere Informationen und Tickets auf: www.musikfest-blumenthal.de
www.downtown-dance.de
info@downtown-dance.de
DowntownDanceStudio
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Hörstreich – Neues Album SPLT1
Hörstreich sind mittlerweile eine der dienstältesten Kapellen der
Stadt und freuen sich mitzuteilen, dass es endlich mal wieder ein
neues Album gibt. SPLT1 heißt das gute Stück und ist der erste
Teil eines Doppelalbums. Teil 2 folgt voraussichtlich 2027. Mix und
Master haben wieder Tom Körbler und Dennis Kern übernommen.
Soundtechnisch ist es wieder etwas härter, treibender und
vielleicht auch authentischer geworden und nimmt vermutlich die
angestauten Energien der langen krankheitsbedingten Zwangspause
und den Input des „neuen“ Gitarristen Lines mit. Das Album
gibt es auf allen Streaming-Diensten und – wie alle Alben von
uns – auch wieder zum kostenlosen Download auf hoerstreich.de.
Im Sommer spielt die Band eine Handvoll Konzerte im süddeutschen
Raum und eine kurze Tour
in Tschechien, anschließend
geht es für Teil 2
wieder in den Proberaum
zurück.
30 Jahre Solotanz-
Gala
Das Kulturhaus abraxas
dankt dem Gründer und
künstlerischen Leiter
Marcelo Santos für seine
Vision, seine Professionalität
und seine Treue.
VVK für Mi. 18.11. 2026 unter:
abraxas-augsburg.reservix.de
Foto: © Jo Grabowski
14 TAG & NACHT
08.08. HAIFISCHBAR, 21:00 UHR
Mental Revenge
Beat the Summer Heat – zum einzigartigen Friedensfest am 08.08.2026. In Augsburg geben Mental
Revenge aus München ihr Live Debüt in den unvergleichbaren Tiki-Tiefen der Haifischbar:
Mental Revenge spielen Rockin' Country ohne Hochglanzlack. Statt glatt poliertem Nashville-Sound
gibt es hier Roots Music mit Ecken und Kanten: mehrstimmige Vocals treffen auf twangige Double-
Lead-Gitarren, eine druckvolle Bariton-Gitarre, treibenden Kontrabass und Shuffle-Rhythmen, die
direkt in die Beine gehen.
Entstanden ist die Band aus der gemeinsamen Begeisterung für klassischen Country, Honky Tonk
und Rock ’n’ Roll. Die vier Musiker bringen ihre Wurzeln aus Rockabilly und Rock ’n’ Roll mit und
spielen den Stil, der auch in den staubigsten Honky Tonks westlich des Mississippi funktionieren
würde. Irgendwo zwischen Bakersfield Sound, Texas Honky Tonk, einer Spur Rhythm & Blues und
viel Rock ’n’ Roll entsteht ein Sound für volle Tanzflächen, lange Nächte und endlose Highways.
Danach wird der Honky Tonk Hardwood Floor noch anständig von den DJs Lefty Go und Howlin'
Max Messer gerockt!
Brunnenhofkonzerte: Sommer im
Innenhof
Der Brunnenhof im Zeughaus ist einer dieser Orte, an denen Konzerte
automatisch etwas entspannter wirken. Keine ganz große Bühne im klassischen
Sinn, eher ein Innenhof, der im Sommer einfach bespielt wird.
Stein, Schatten, ein paar Bierbänke und Stühle in leichter Schräglage,
dazu Musik; mehr braucht es hier meist nicht.
Auch im August gehen die Brunnenhofkonzerte weiter. Die Reihe bleibt
dabei ihrem Mix aus unterschiedlichen Stilrichtungen treu: Jazz, Singer-
Songwriter, kleinere Ensembles, gelegentlich auch etwas Lauteres dazwischen.
Vieles wirkt nah am Publikum, manches eher zurückgenommen,
je nach Abend und Besetzung.
Typisch für den Brunnenhof ist dabei die besondere Gesamtsituation:
Man sitzt draußen, hört zu, redet zwischendurch weiter, merkt irgendwann
wieder auf. Die Übergänge sind fließend, auch zwischen Bühne
und Publikum.
Und auch im August gilt: Das ist nur ein Teil der Reihe. Die Sommerbühne
im Zeughaus läuft weiter und füllt den Innenhof regelmäßig mit
Konzerten, die sich eher nebenbei gut einfügen als laut ankündigen. Wer
vorbeikommt, trifft auf Musik im offenen Raum und einen Ort, der im
Sommer ziemlich genau dafür funktioniert.
Neugierig geworden? Die einzelnen Veranstaltungen findet ihr in unserem
Terminkalender.
08.08. RATHAUSPLATZ
Friedensfest 2026
Am 8. August sind in Augsburg die Läden geschlossen, viele Menschen treffen
sich an der Friedenstafel auf dem Rathausplatz. Warum? Seit 1950 ist das Hohe
Friedensfest ein offizieller Feiertag – damit hat Augsburg die meisten Feiertage
in Deutschland.
Ein Blick in die Geschichte: Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde den
Protestant:innen in der Stadt Augsburg am 8. August 1629 die Ausübung
ihres Glaubens untersagt. Erst im Westfälischen Frieden 1648 erlangten sie
die Gleichstellung mit der Römisch-Katholischen Kirche, die bereits 1555 im
Augsburger Religionsfrieden formuliert worden war. Heute leben hier Menschen
unterschiedlichen Glaubens, gut die Hälfte der Bewohner:innen hat eine
Zuwanderungsgeschichte. Daher wird das Friedensfest seit vielen Jahren multireligiös
und vielkulturell mit einem mehrwöchigen Kulturprogramm gefeiert.
Auch dieses Jahr lädt die Friedensstadt Augsburg wieder alle zur großen Friedenstafel
auf dem Rathausplatz ein. Das Teilen von selbst mitgebrachten Speisen und
Getränken, das Kennenlernen und die Begegnung mit den Tischnachbar:innen
symbolisieren das gelebte, friedliche und gleichberechtigte Miteinander.
Oberbürgermeister Dr. Florian Freund wird die Friedenstafel feierlich eröffnen
und alle Besucher*innen willkommen heißen. Im Anschluss daran überbringen
die Vertreter*innen des Runden Tisches der Religionen, an dem die in Augsburg
ansässigen Religionsgemeinschaften zusammenkommen, ihre Friedensgrüße.
Das Programm und die genauen Locations unter: www.friedensfest-augsburg.de
TAG & NACHT
15
30 Jahre Weltniveau
Zum 30. Mal präsentiert Marcelo Santos heuer im abraxas Theater Solotanz
auf Weltniveau. Was der Tänzer und Choreograf 1996 im damals neu eröffneten
Kulturhaus abraxas ins Leben rief, ist heute das langlebigste Format
des Hauses. Es begründete die Bedeutung des abraxas als wichtigste Bühne
der freien Tanzszene in Augsburg. Für Generationen von Augsburger
Fans des zeitgenössischen Tanzes ist die „Gala der Preisträger(innen) des
Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festivals“ am Buß- und Bettag im abraxas
ein fester Bestandteil ihres kulturellen Jahreskalenders. Am Mittwoch, den
18. November 2026 um 20:00 Uhr ist es wieder so weit. Ausverkauft ist
der Abend so gut wie immer, daher am besten schon jetzt den Vorverkauf
nutzen unter abraxas-augsburg.reservix.de.
07.-16.08. – Friedberger Volksfest
Das Friedberger Volksfest präsentierte sich erstmals im Jahr 1928
den Friedbergern. Nach einer Unterbrechung während der Kriegszeit
konnte das Fest wieder aufgenommen werden und gestaltet
sich dank des Enthusiasmus der Vorstandsmitglieder, die mit viel
Herzblut und ehrenamtlicher Tätigkeit zum Gelingen beitragen,
immer weiter zu einem der führenden Volksfeste in Schwaben.
Die bewährte Mischung attraktiver Fahrgeschäfte, des großen
Bierzeltes mit gemütlichem Biergarten, aufregender Unterhaltung
und Entspannung bei Bier, Wein, leckerem Essen und vielem
mehr, war und ist die Basis für unsere Traditionsveranstaltung.
Startschuss ist der traditionelle Einzug mit Bierwagen, Oldtimern
und Vereinsabordnungen vom Marienplatz zum Festplatz mit
feierlicher Eröffnung und Festbieranstich.
Das Friedberger Volksfest 2026 findet vom 07. bis 16. August statt.
Öffnungszeiten der Fahrgeschäfte: werktags ab 14 Uhr, sonn- und
feiertags ab 11 Uhr
15.08. BRUNNENHOF, 20:00 UHR
The Creeping Candies
Vergangenheit und Gegenwart ergeben Zukunft. 40 Jahre nach ihrem Debüt, sind
The Creeping Candies immer noch da. 40 Jahre die einer so guten wie abenteuerlichen
Geschichte verbunden sind, in deren Mittelpunkt bis heute die pure Freude
am Musikmachen steht. Die Augsburger, einst von Nikki Sudden gefördert und
in dessen Schatten zur Legende gereift, feiern sich und ihre Widersprüche: Mal
melancholisch, mal scharfzüngig, mal völlig überdreht. „Musik, die nicht glitzert,
sondern rau glimmt, wie ein Kippenstummel auf dem Bordstein um vier Uhr früh“.
Voller Energie sind The Creeping Candies immer noch so lässig wie großartig und
inspiriert von 60ies-Garage-Rock, den sie inzwischen etwas countryfiziert haben.
Und das hat nicht nur mit purer Freude zu tun, sondern mit Haltung. Sänger Hölle
liefert mit seiner Stimme genau die Art von Schärfe, die hängen bleibt. Das macht
Lou-Reed- und Iggy-Pop-Vergleiche fast unvermeidlich – und die ungestüme Energie
der Stooges scheint durch. 40 Jahre nach der Gründung wirken The Creeping
Candies immer noch frisch und unverbraucht.
16 TAG & NACHT
Programmieren
mit KI
PROGRAMM DER AUGSBURGER VHS
Neues Semester mit neuer Struktur,
die neugierig macht!
Das neue Programm der Augsburger vhs präsentiert sich in einer überarbeiteten
Struktur mit Themenwelten, die Orientierung schaffen und
beim Durchstöbern neugierig auf weitere Angebote machen. Unter
dem Leitgedanken „Deine Neugier ist der Anfang!“ lädt die vhs dazu
ein, mutig neue Wege zu gehen, Neues zu entdecken und die eigenen
Interessen zu vertiefen.
Die neu gestaltete Website greift dieses Konzept auf und bietet klare Filter
sowie eine verbesserte Nutzerführung für einfaches Finden und Buchen.
Das Programm reicht von Kultur, Psychologie, Gesundheit bis hin zu
Digitalkompetenzen und Businesskursen. Auch neue Sprachkurse sind
dabei, darunter Niederländisch A1 (ab L1). Unter den Highlights sind
der Vortrag „Frauen & Mafia“ mit Alessandro Bellardita, der Onlinekurs
„Gesund klicken statt googeln“ sowie Lachyoga für mehr Leichtigkeit im
Alltag. Zudem wird das Angebot an krankenkassengeförderten Gesundheitskursen
sowie an Jugend- und Kinderkursen im Format vhs-Campus
weiter ausgebaut.
Nähere Informationen unter www.vhs-augsburg.de
OMAS GEGEN RECHTS
Aktiv beim Friedensfest
Die OMAS GEGEN RECHTS Augsburg beteiligen sich in diesem
Jahr aktiv am Augsburger Friedensfest, das 2026 unter dem
Motto UN_SICHERHEIT steht. Mit zwei Veranstaltungen setzen
sie Impulse für Demokratie, Grundrechte und Klimaschutz.
Aktion am Holbeinplatz: Sicherheit für das Grundgesetz. Am
Samstag, 1. August, von 11 bis 13 Uhr, laden die OMAS GEGEN
RECHTS auf den Holbeinplatz ein. Sie machen darauf aufmerksam,
wie wichtig es ist, dieses Fundament unserer Demokratie
gegen aktuelle Angriffe zu verteidigen. Die Aktion geht auf eine
Semesterarbeit zweier Studentinnen der TH Augsburg zurück.
Kinderfriedensfest im Botanischen Garten: „Hand in Hand für
den Frieden“. Unter diesem Motto sind die OMAS GEGEN
RECHTS am Sonntag, 8. August, ab 13 Uhr beim Kinderfriedensfest
im Botanischen Garten vertreten. Für Kinder gibt es
vielfältige Mitmachaktionen. Omas, Opas und Familien sind
herzlich eingeladen, gemeinsam mit ihren Enkeln teilzunehmen
und ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft zu setzen.
INSPIRAVIT LUX
Das 4. Solo-Studioalbum von Alexander
Moeckl ist jetzt erschienen
„Inspiravit Lux“ (dt. „ich habe Licht geatmet“) stellt sich der Frage nach dem Empfinden
von Licht-Intensitäten als Pendant zur eigenen Seelenwelt. Gemessen wird
Lichtstärke in Lux (abgekürzt lx). Daher sind die einzelnen Solo-Gitarren-Stücke
auch nach lx-Werten benannt. Je höher die Zahl, desto intensiver das Erleben. Intensität
ist für den Gitarristen und Komponisten seiner eigenen Gitarren-Stücke
keine Frage von laut oder leise, sondern eine Erfahrung der Tiefe und Stärke des
Empfundenen. Ein leises Stück kann daher eine enorme Kraft und Helligkeit
entwickeln, ein lautes auch stille Verzweiflung.
Gebannt hat Moeckl diese Gefühle
in 14 mystische und melancholische,
manchmal sehr nachdenkliche Solo-
Gitarren-Tracks. Um die Zwischentöne
seines Lebens einfangen zu können, spielt
der Fingerstyle-Spezialist nur in offenen
Stimmungen (opentunings). Das ermöglicht
es ihm, ganz besondere Klangfarben
zusammenzumischen, um ein vielschichtiges
Bild damit zu malen. „Inspiravit Lux“
ist ein intensives und sehr intimes Album.
Alleine aufgenommen, fernab des Alltags,
ganz nah und direkt. Und ja, man hört ihn
auch bei ganz leisen Stellen atmen ….
TAG & NACHT
17
13.09. Daytime-Event
Aus Miami nach Augsburg: Die Longevity-Eventreihe BIOHACK EUROPE feiert Deutschlandpremiere
Brunch • Biohacking-Aussteller • Fitness Competition • Movement Classes • Speaker • Party
Was in Miami begann, kommt jetzt erstmals nach Deutschland: BIOHACK EUROPE lädt
am 13. September zu seinem ersten Daytime-Event nach Augsburg ein. Dass die Deutschlandpremiere
dort stattfindet, ist kein Zufall – die Gründerin und ihr Team stammen ursprünglich
aus Augsburg.
In Miami hat BIOHACK EUROPE eine Community geschaffen, die Gesundheit, Bewegung
und moderne Prävention verbindet. Statt klassischer Konferenzen stehen gemeinsames Erleben,
Austausch und Inspiration im Mittelpunkt. Was in Florida als Experiment begann, zählt heute
zu den gefragtesten Plattformen der amerikanischen Longevity-Szene.
Das Programm umfasst einen gesunden Brunch, innovative Biohacking-Aussteller, Speaker-
Sessions, Movement Classes, eine Fitness Competition und eine Party.
Keine Fitnessmesse. Keine klassische Gesundheitsveranstaltung. Keine weitere Biohacking-
Konferenz. Sondern ein Event, das Wissen, Bewegung und Community verbindet.
Tickets und weitere Informationen: www.biohack-europe.com
Alena Gerber bei einer Behandlung
PODCAST
Neue Szene
Literatur/Humor
(Bayerischer Rundfunk)
Mein Leben als Mensch
Manche Podcasts begleiten einen über Jahre, ohne dass man es
bewusst merkt. Sie sind einfach da. Wie der Kaffee am Morgen oder
der vertraute Weg zur Arbeit. So ging es mir mit Jan Weilers „Mein
Leben als Mensch“. Ende Juni erschien mit „Die 1000. Kolumne“ die
letzte Folge dieser außergewöhnlichen Reihe. Nach tausend kleinen
Beobachtungen über den ganz normalen Wahnsinn des Alltags ist nun
Schluss. Schade. Denn in gerade einmal fünf Minuten gelang Weiler regelmäßig
das Kunststück, den Blick auf das vermeintlich Banale so zu
verändern, dass man schmunzeln, nicken oder herzlich lachen musste.
Seine Geschichten waren nie laut, nie spektakulär und gerade deshalb
so treffend. Ich werde diese kurzen Begegnungen vermissen. Das gute
Gefühl, für ein paar Minuten in Weilers Gedankenwelt einzutauchen,
gehörte für viele längst zum Alltag. Gleichzeitig steckt in diesem
Abschied auch etwas Tröstliches. Anders als früher verschwinden
solche Stimmen heute nicht einfach. Alle tausend Folgen sind noch
da. Abrufbar auf dem Podcatcher der Wahl. Sie warten nur darauf,
wiederentdeckt zu werden, chronologisch oder ganz zufällig, je nach
Stimmung. Das ist am Ende das schönste Geschenk dieser Reihe. Sie
ist nicht vorbei, sie ist jederzeit wieder da. Danke, Jan Weiler, für tausend
kleine Geschichten, die den Alltag ein gutes Stück menschlicher
gemacht haben. (tk)
29.- 30.08. THE DRUNKEN MONKEY, 12.00 UHR
Vic
Eine Erst-Ausstellung die 25 Jahre KünstlerInnen-Dasein behandelt.
Vic B. lädt zu einem persönlichen Best-Off ein: Von Kinderzeichnungen
und Schulkritzeleien bis zum Bachelorprojekt und professioneller Designarbeit.
Gezeigt werden eine Auswahl aus unterschiedlichsten Disziplinen.
Buchillustrationen / Marionetten / Plakate / Tshirtprints / Bierdosen /
Tattoos und vieles mehr. Die Ausstellung zeigt eine Auseinandersetzung mit
düsteren Themen, kindlichem Wunder und der Welt aus der Perspektive des
Künstlers.
Bestellen Sie sich ein kühles Bier in der Bar und wandern Sie durch das
Labyrinth.
18
ZOOM
40Jahre Rockfabrik
Chef Leo
Punnky
Andi und NT
NT und Sylvia
ZOOM
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DIE ROCKFABRIK FEIERT IHR 40-JÄHRIGES JUBILÄUM. IN EINER ZEIT,
IN DER MAN ÜBER CLUBSTERBEN REDET UND DAS AUSGEHVERHALTEN
SICH VERÄNDERT HAT, IST DAS SCHON BEMERKENSWERT. WALTER
SIANOS TRAF MARKUS „PUNKY“ HÖLTL UND JÜRGEN „NT“ ENDRES ZUM
INTERVIEW.
Größe der Location. Dieser Mix aus Rocktempel und Geisterbahn kam super
an und die Leute kamen aus ganz Süddeutschland und Österreich angefahren.
Die mussten in den ersten Jahren gar kein großes Programm fahren, die
Rofa war als Laden schon eine Attraktion. Im Laufe der Jahre wurde das Programm
bunter, dienstags war Classic-Rock mit Woodstock-Feeling, mittwochs
wurde die harte Schiene mit Thrash-Metal gefahren, dann folgten Techno und
Gothic. Donnerstag lief anfangs sogar Funk, Soul und Hip Hop. Mit Paolo
Montagni war das lange Zeit ein Renner, auch weil viele GIs, die in Augsburg
stationiert waren, kamen. Das war der Tag, an dem auch immer die MP durch
den Laden patrouilliert ist, damit es keinen Stress gibt.
Wie bist du im DJ-Cockpit gelandet?
NT: Ich habe damals in Gersthofen im Pro-Markt in der Plattenabteilung
gearbeitet. Der damalige Geschäftsführer Andreas Leotta war dort Stammkunde
und kam mit einer Liste neuer Veröffentlichungen. Ich habe ihn immer
beraten und eines Tages hat er mich gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte, aufzulegen.
Der DJ für den neu geplanten Donnerstag stand nicht mehr zur Verfügung
und ehe ich schauen konnte, stand ich schon hinter den Turntables.
Anfangs noch als Kollektiv zu viert, später als Duo und irgendwann eben solo.
Was für einen Sound hast du denn serviert?
NT: Unser Auftrag hieß Crossover/Indie/Wave. Ich kam ja aus der Wave-
Ecke und dementsprechend haben wir auch aufgelegt. Das hat schon bei dem
einen oder anderen Grunge-Fan für lange Gesichter gesorgt. Am ersten Abend
waren 600 Leute da, die Woche drauf waren es nur noch 200. Wir mussten das
Set also erst einmal komplett umstellen… Mit Bands wie Green Day, Offspring
oder Rage Against the Machine wurde aber schnell die Kurve gekriegt, der Donnerstag
war fast 10 Jahre „mein“ Abend und bayernweit ein Publikumsmagnet.
Punnky und NT
NT, was zeichnet denn die Tante Rofa aus, dass sie auch nach vier Jahrzehnten
sexy ist?
Punky: Der Club war und ist in seiner Art ziemlich einzigartig. Allzu
viele Discotheken und Clubs gibt es ja in unserer Region gar nicht mehr
und gerade im alternativen Bereich sind wir so ziemlich die einzigen weit
und breit. Die Rofa lebt nach wie vor von ihrer Tradition und sie hat sich
trotz allem im Laufe der Jahrzehnte auch immer wieder neu erfunden, ohne
etwas von ihrer Glaubwürdigkeit einzubüßen. Gerade die jungen Leute gehen
anscheinend gar nicht mehr weg, die sitzen lieber am Lech oder schlürfen
ihr Bier an der Tankstelle. Das Geld sitzt nicht mehr so locker und wird wohl
lieber für Urlaube und gutes Essen ausgegeben.
NT: Ich denke, derzeit kämpft jeder auf seine Art in der Unterhaltungsbranche,
egal ob Club oder Konzerthalle. Heute kostet ein Longdrink im
Club einen Zehner. Wenn du mit Freunden zuhause feierst, dann kostet die
Flasche Wodka mit einer Spotify-Playlist dasselbe.
1986 wurde die Rofa von Roland Bock, einem ehemaligen Wrestler,
in Augsburg eröffnet. Damals noch als reiner Hard-Rock- und Heavy-
Metal-Palast.
NT: Ich bin erst Anfang der 90er Jahre dazugekommen, ich war gerade
mal 17 bei meinem ersten Besuch und war ziemlich beeindruckt von der
Der Donnerstag war früher der Ausgehtag überhaupt.
NT: Stimmt, egal ob Yum Club, Ostwerk oder auch Odeon, Donnerstag
hat es in der Stadt immer gebrummt.
Würdest du sagen, dass du die Rockfabrik im Laufe der Jahre mitgeprägt
hast, oder war es eher andersrum?
NT: Gute Frage, ich denke es war von beiden Seiten etwas. Mitte der 90er
war ich wohl der meist gebuchte DJ der Stadt, ich habe in vielen Clubs und
auf Schulbällen in Augsburg und München aufgelegt, sogar beim MTV Snowboard
Opening in Sölden. Ich hatte sogar einen eigenen Klamottensponsor.
Das musikalische Spektrum wurde immer wieder neu ausgedehnt,
sogar Pop-Partys, Bravo-Hit-Events und Techno fanden ihren Weg in die
Riedingerstraße.
NT: Ex-Chef Leo hatte schon einen guten Riecher und lag oft richtig,
wenn es darauf ankam, was denn musikalisch so als nächstes angesagt ist. Die
erste Halloween-Party der Stadt fand bei uns statt, auch die ersten Dubstep-
Partys. Allein die Tatsache, dass Anfang der 90er Jahre schon Techno in einem
Rockclub lief, sagt schon alles.
Und dann eben viele Konzerte mit großen Namen.
NT: Gentleman, Life of Agony, Fanta 4, Héroes del Silencio – um nur
wenige zu nennen. Sehr viele Rockgrößen haben dort angefangen. Für Marek
20
ZOOM
Fanta 4
Lieberberg, eine der
größten Konzertagenturen
Deutschlands,
war die Rofa eine
wichtige Anlaufstelle
in Augsburg. Volbeat
machen heute Stadien
voll, Eisbrecher sind
hier groß geworden,
auch Unheilig, VNV
Nation und viele
andere Grufti-Bands.
Sogar Lemmy von
Motörhead war als
Gast da.
Punky, jetzt bist du an der Reihe. Als die Rockfabrik 1986 in Augsburg
ihre Pforten eröffnet hat, da war wohl eher die Sendung mit der Maus
deine Spielwiese, oder?
Punky: (lacht). Da war ich noch gar nicht da, ich wurde 1989 geboren.
Wie bist du in der Rofa hängengeblieben?
Punky: Als Gast. Als ich das erste Mal dort reinmarschiert bin, war ich
sofort angefixt. 2007 habe ich dann als Flascheneinsammler angeheuert. Mir
hat es viel Spaß gemacht, gerade auch weil wir eine tolle Crew waren. Einige
Zeit später küsste mich das gleiche Schicksal wie NT Jahre zuvor. Ein DJ fiel
aus, ich bin eingesprungen und wurde dann im Laufe der Zeit mittwochs und
samstags Resident. 2010 habe ich dann zusätzlich im Büro angefangen und
dort das kaufmännische Einmaleins von der Pike auf gelernt.
Seit 2023 bist du Inhaber und warst vorher schon Geschäftsführer nach
Ausscheiden von „Leo“. Das ist eine steile Karriere, aber das klingt auch
nach Stress und viel Verantwortung.
Punky: Das ist es auch, denn wir haben hier einfach ein wunderbares
Team, man kennt sich schon lange und kann sich aufeinander verlassen. Wir
haben eine sehr geringe Fluktuation beim Personal, einige sind hier bereits
seit 20 Jahren dabei. Mir macht der Job unglaublich Spaß und ich könnte mir
nicht vorstellen, etwas anderes zu tun.
Vor drei Jahren hat die Rockfabrik ihren Stammsitz auf dem Riedinger
Gelände aufgeben müssen. Ihr habt nach kurzer Pause den Club im
ehemaligen Pleasure Dome wiederbelebt. Es war eine sehr turbulente
Phase, weil der Club quasi von einem Tag auf den anderen geschlossen
war.
NT: Das war vor drei Jahren und genau drei Tage vor meiner großen CSD-
Lovepop, und wir standen plötzlich ohne Location da.
Punky: Wir hatten in den Jahren zuvor immer wieder Theater mit dem
ehemaligen Vermieter und insgeheim haben wir schon damit gerechnet, dass
das nicht ewig so weitergehen würde. Wir haben in weiser Voraussicht deswegen
schon vorher unsere Fühler nach einer neuen Heimat und neuen möglichen
Partnerschaften ausgestreckt. Die Alternativen waren nicht sehr groß
und irgendwann sind wir auf Leo Dietz und seinen Club „Cube“ gestoßen.
Ihr habt es also geschafft, innerhalb weniger Wochen den Location-
Wechsel zu vollziehen.
NT: Ich habe zwei Umzüge der Kantine miterlebt und da hat alles wesentlich
länger gedauert.
Punky: Wenn ich heute so zurückblicke, dann weiß ich gar nicht, wie wir
das eigentlich hinbekommen haben. Das war wirklich sensationell,
alle Leute haben an einem Strang gezogen und ohne die Hilfe von
Lemmy von Motörhead Leo Dietz hätten wir das auch nicht hinbekommen. Wir haben am
16. Juni dicht gemacht und im September 2023 neu eröffnet.
Wie schwer fiel euch der Abschied aus der Original-Location?
Punky: Natürlich war das ein emotionaler Moment, aber wie es
im Leben so ist, die eine Tür geht zu und die andere öffnet sich. Der
Kampf mit dem alten Vermieter war lang und anstrengend. Der
Umzug in die Piccardstraße hatte etwas Befreiendes, denn die Rofa
hatte ein neues Fundament und wir hatten endlich auch wieder
Planungssicherheit.
NT: Wir haben bei der Schlüsselrückgabe nochmal einen
Rundgang durch die alte Location gefilmt und auf Instagram
geteilt. Wir hatten in wenigen Tagen über 45.000 Views und 2000
Likes, das Reel wurde über 1000 Mal geteilt, das spricht Bände. Die
Medienberichterstattung 2023 war damals auch riesig.
Ihr seid eigentlich zwei völlig unterschiedliche Typen.
NT: Das stimmt und deswegen ergänzen wir uns wohl auch gut. Punky ist
ein sehr spontaner Typ, der meist nicht lange zögert und ich bin jemand, der
gerne im Voraus plant. Ich bin jetzt seit Januar 2026 hier angestellt, vorher war
ich lange in der Kantine beschäftigt und ich muss sagen, dass ich mich hier
sehr wohl fühle, hier steckt mein Herzblut drin. Ich bin seit über 20 Jahren
im Eventmanagement und Booking tätig und inzwischen finden meine Partyreihen
neben „Lovepop“ auch „Inbase Remember“, „The Cure Tribute Night“
zusätzlich zu den „Rofa Donnerstags Remember“ Events hier statt.
Inwiefern hat sich das Feiern in den letzten Jahren verändert?
Punky: Wie vorhin schon erwähnt, die junge Generation hat andere Ausgehgewohnheiten,
unser Publikum beginnt ab Mitte 30. Ich empfinde das als
sehr angenehm und ein echter Vorteil für uns ist, dass wir etwas außerhalb der
City liegen, kein Laufpublikum haben und deshalb die Leute gezielt zu uns
kommen. Das macht die Sache stressfreier, bei uns gibt es nie Ärger und alles
läuft sehr harmonisch ab.
Welche Events sind eure Renner?
NT: Kinky Pleasures, Halloween und die Rofa Donnerstags-Partys. Für die
Gothic-Szene ist die Rockfabrik das Aushängeschild in ganz Süddeutschland.
Welche Visionen habt ihr für die Rockfabrik?
Punky: Obwohl wir altersmäßig einige Jahre auseinanderliegen, haben
wir einen ähnlichen Matchplan. In erster Linie wollen wir immer wieder
Neues wagen, aber auch unsere Traditionen bewahren, man muss sich schon
treu bleiben.
NT: Hin und wieder müssen wir mit den Wölfen heulen, aber das gehört
nun mal dazu. Zu viel Kommerz ist aber auch nicht unser Ding. Das Schöne
an der Rofa ist, dass wir hier nie Ärger haben. Unser Publikum ist unglaublich
tolerant. Egal ob Metaller, Gothic-Fan oder queerer Paradiesvogel – hier stehen
alle friedlich an der Bar oder flippen auf dem Dancefloor aus.
Kein Jubiläum ohne Feier…
NT: Am 22.08. steigt unsere große Party mit Live-Konzert und Original-
DJ Eddy aus Ludwigsburg mit vielen Specials. Und natürlich sind Punky und
ich auch mit am Start. Wir starten im Außenbereich und dann geht es innen
weiter! (ws)
Zoom
33
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rockantenne.de
RADIO AN!
22
ZOOM
MAGNUS TRINKWALDER
ÜBER SEINE ROLLE IM
TEXTILUNTERNEHMEN
MANOMAMA
KIND für
ALLES
Mit 21 übernimmt Magnus Trinkwalder Verantwortung für ein Unternehmen,
das vieles anders macht als andere. Während Start-ups auf Wachstum
setzen, spricht der Manomama-Nachfolger lieber über Gerechtigkeit,
Zusammenhalt und Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt oft übersehen
Foto: Tanja Moosrainer
werden. Ein Porträt über einen Jungunternehmer, der eigentlich keiner
sein will.
Von Tanja Moosrainer
ZOOM
23
Magnus Trinkwalder mag keine Etiketten.
Nicht einmal die, die ihm eigentlich ganz gut
stehen würden. Jungunternehmer. Nachfolger.
Geschäftsführer. Unternehmer der nächsten Generation.
Als das Gespräch beginnt und die erste Frage
auf ihn selbst zielt, geht die Tür auf. Eine Kollegin
steckt den Kopf herein, sieht das Aufnahmegerät,
entschuldigt sich kurz und verschwindet wieder.
Wenige Minuten später passiert dasselbe noch
einmal. Diesmal ist es seine Mutter. Magnus muss
lachen. „Das passiert ständig.“
„Ich hasse es, über mich selbst zu reden“, sagt
der 21-Jährige. Seine Mail-Signatur trägt deshalb
einen Titel, der besser zu ihm passt als jeder pompöse
Eintrag auf einer Visitenkarte: „Kind für alles“.
Während Gleichaltrige noch studieren oder
ihre ersten Karriereschritte planen, plant Trinkwalder
Produktionen, spricht mit Kund:innen, kümmert
sich ums Marketing und springt dort ein,
wo gerade jemand gebraucht wird. Zuständigkeiten
interessieren ihn wenig. Wer bei Manomama
arbeitet, hat selten nur eine Aufgabe. Man hilft sich
gegenseitig, übernimmt Verantwortung und wechselt
notfalls auch mal die Rolle.
Ursprünglich hatte Trinkwalder ganz andere
Pläne. Koch wollte er werden. Gute Lebensmittel,
Gastronomie, Handwerk – das faszinierte ihn.
Unternehmer? Eigentlich nicht.
Seine Mutter, Manomama-Gründerin Sina
Trinkwalder, versuchte jahrelang, ihm den Einstieg
auszureden. Zu stressig. Zu viele Sorgen. Zu
viel Verantwortung. Wer Manomama übernimmt,
übernimmt schließlich nicht nur ein Unternehmen.
Trinkwalder begann trotzdem eine Ausbildung
im Betrieb. Als Test. Heute nennt er sie
augenzwinkernd seine „kostenlosen Probemonate
im Sozialunternehmen“. Nach drei Monaten war
klar: Er bleibt. Nicht, weil plötzlich der Unternehmergeist
ausgebrochen wäre. Sondern weil sich
Weggehen falsch angefühlt hätte.
„Es wäre gewesen, als würde ich die Familie
verlassen.“
Mit Familie meint er allerdings weit mehr als
seine Mutter. Er spricht von den Menschen in der
Produktion, von Kolleg:innen, die ihn seit seiner
Kindheit kennen, von gemeinsamen Mittagessen
und davon, dass selbstverständlich jemand einspringt,
wenn eine Kollegin früher gehen muss.
Auf LinkedIn wird häufig über Chancengleichheit
und Inklusion gesprochen. Bei Manomama
gehören beide längst zum Alltag.
Das Unternehmen entstand nicht aus der Idee,
eine Marktlücke zu schließen, sondern aus einer
anderen Frage: Wie müsste ein Unternehmen
aussehen, das Menschen beschäftigt, für die der
Arbeitsmarkt keinen Platz hat? Diese Reihenfolge
hat Magnus Trinkwalder übernommen. Erst der
Mensch. Dann das Produkt.
Wirtschaftlich arbeiten muss Manomama
trotzdem. Daran lässt Trinkwalder keinen Zweifel.
Aber Geld ist für ihn kein Selbstzweck. „Monetäre
Gewinnmaximierung steht an letzter Stelle“, sagt
er. Ein Unternehmen müsse genug erwirtschaften,
um gute Löhne zu zahlen, Rücklagen zu bilden
und Krisen zu überstehen. Reich werden wolle
hier niemand.
Dass dieses Modell funktioniert, bedeutet
nicht, dass es einfach ist.
Bei Manomama arbeiten Menschen mit
Fluchterfahrung, Langzeitarbeitslose, Kolleg:innen
mit körperlichen oder psychischen Belastungen
zusammen. Unterschiedliche Lebensgeschichten
treffen aufeinander. Dass es dabei auch Konflikte
gibt, verschweigt Trinkwalder nicht. Für ihn gehört
genau das dazu. Integration bedeute nicht, dass alle
gleich sind. Sondern, dass alle ihren Platz finden.
Wer Magnus Trinkwalder zuhört, merkt
schnell: Was er über Integration, Teilhabe und Verantwortung
sagt, versteht er nicht nur als Unternehmensphilosophie,
sondern auch als gesellschaftlichen
Auftrag. Deshalb engagiert er sich
auch privat für soziale und ökologische Themen
– als Sprecher der Grünen Jugend Augsburg. Die
Trennung zwischen Politik und Unternehmen sei
ihm wichtig, sagt er.
Ganz trennen lassen sich Politik und Unternehmen
trotzdem nicht. Das zeigte ein spontaner
LinkedIn-Beitrag.
Mitten in der Debatte darüber, ob Unternehmen
sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren
sollten, setzte sich Trinkwalder an den Rechner
und montierte aus Spaß ein neues Innenlabel
in eine Manomama-Jeans: „FCKAFD“. Eigentlich
sollte der Post nur ein kleiner Seitenhieb auf LinkedIn
werden – jene Businessplattform, auf der
sich, wie Trinkwalder sagt, „Tech-Bros gegenseitig
pudern".
Am nächsten Morgen wollten Hunderte wissen,
wo sie die Hose kaufen konnten.
Aus einer Fotomontage wurde ein echtes Produkt.
Inzwischen wurden mehrere Hundert Jeans
vorbestellt und produziert.
Mit der Aufmerksamkeit kamen auch Anfeindungen
und vereinzelte Hassnachrichten. Insgesamt
überwog jedoch die Unterstützung. Wer
öffentlich Haltung zeigt, müsse damit rechnen,
dass nicht alle applaudieren.
m
Kind für alles.
Solche Debatten führen ihn fast automatisch
zu einem Thema zurück, das im Gespräch immer
wieder auftaucht: Generationen.
Magnus Trinkwalder erlebt häufig, dass junge
Unternehmer zunächst einmal über ihr Alter definiert
werden. Für ihn ist das weder Auszeichnung
noch Hindernis. Er glaubt nicht, dass seine Generation
alles besser macht. Genauso wenig hält er
etwas davon, ältere Generationen als Fortschrittsbremsen
abzustempeln. Statt Unterschiede zu
betonen, spricht er lieber darüber, wie Generationen
voneinander profitieren können.
„Es ist weder falsch, sein Wissen im Brockhaus
nachzuschlagen, noch ChatGPT zu fragen.“
Erfahrung gegen neue Ideen auszuspielen hält
er für Zeitverschwendung. Erst beides zusammen
mache ein gutes Team.
Es geht ihm nicht nur um Wissen, sondern
auch um den Umgang mit Arbeit. Jede Generation
bringe ihre Stärken mit – und ihre blinden
Flecken.
Den größten Unterschied zwischen der Generation
seiner Mutter und seiner beschreibt er nicht
wirtschaftlich, sondern persönlich. Früher sei oft
bis zur Erschöpfung gearbeitet worden. Seine
Generation wolle lernen, rechtzeitig Feierabend zu
machen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil
Verantwortung langfristig nur funktioniert, wenn
die Menschen gesund bleiben.
„Ein Unternehmen ist kein Sprint, sondern
ein Marathon.“
Fast eine Stunde lang spricht Magnus Trinkwalder
über Verantwortung, Zusammenhalt und
Menschen. Über sich selbst dagegen erstaunlich
wenig.
Vielleicht beschreibt kein Titel seine Rolle besser
als der, den er sich selbst gegeben hat.
24
ZOOM
Mehr als
gerettet
EIN JAHR NACH DER KRISE: WIE DAS
GRANDHOTEL SEINE ZUKUNFT GESTALTET.
Foto: Tanja Moosrainer
Vor einem Jahr stand das Grandhotel Cosmopolis finanziell mit dem Rücken zur
Wand. Heute ist die unmittelbare Existenzkrise überwunden. Im Gespräch erzählen
Wulla, Florian und Robert, warum der Weg zu einem langfristig stabilen Haus
noch lange nicht zu Ende ist – und weshalb Ehrenamt, Kultur, Flüchtlingshilfe und
wirtschaftliches Denken untrennbar zusammengehören.
Von Tanja Moosrainer
ZOOM
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Vor einem Jahr stand das Grandhotel kurz vor dem Aus. Wo steht ihr
heute?
Wulla: Wir können heute wieder nach vorne schauen. Die akute Krise
haben wir hinter uns gelassen. Damals ging es wirklich darum, den Betrieb
überhaupt aufrechtzuerhalten. Inzwischen haben wir einiges umstrukturiert
und stabilisiert. Das heißt aber nicht, dass jetzt alles einfach ist. Wir arbeiten
noch immer an den Folgen der vergangenen Jahre und an vielen Baustellen
– im übertragenen wie im wörtlichen Sinn.
Florian: Die größte Veränderung ist, dass wir heute strategischer arbeiten
können. Früher mussten ständig Brände gelöscht werden. Jetzt können wir
überlegen, wie das Grandhotel langfristig funktionieren soll.
Robert: Wir sind aus dem Gröbsten raus, aber jetzt beginnt eigentlich
die anspruchsvollere Phase. Nachhaltige Strukturen aufzubauen dauert viel
länger als eine Krise zu überstehen.
Was waren die wichtigsten Schritte auf diesem Weg?
Robert: Ein wichtiger Schritt war, unsere Einnahmen planbarer zu
machen. Deshalb setzen wir stärker auf langfristige Zimmervermietungen.
Gleichzeitig bauen wir den Veranstaltungsbereich aus: Seminare, private
Feiern oder kulturelle Veranstaltungen bringen Einnahmen, die wiederum
unserem sozialen Auftrag zugutekommen.
Florian: Unser Ziel ist eine wirtschaftliche Stabilität, die Freiraum für
Kultur, Begegnung und soziale Projekte schafft. Das eine funktioniert ohne
das andere nicht.
Wulla: Gleichzeitig investieren wir viel in unsere internen Strukturen.
Jeder im Vorstand hat heute klar definierte Aufgaben. Wir treffen uns jede
Woche, besprechen den aktuellen Stand und entscheiden gemeinsam. Das
macht vieles transparenter und effizienter.
Das Grandhotel lebt stark vom Ehrenamt. Ist das eher Chance oder
Herausforderung?
Robert: Beides. Ehrenamt bedeutet unglaublich viel Engagement, aber
eben auch, dass Menschen kommen und irgendwann wieder gehen. Deshalb
müssen wir Wissen unabhängig von einzelnen Personen sichern und gute
Strukturen schaffen. Genau daran arbeiten wir.
Florian: Wir haben inzwischen auch Koordinator:innen für verschiedene
Bereiche. Der Vorstand soll nicht jede Kleinigkeit selbst erledigen, sondern
eher den Überblick behalten und gemeinsam Entscheidungen treffen.
Wulla: Wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen – egal
ob für das Café, Veranstaltungen oder Workshops. Ohne Ehrenamt würde
das Grandhotel nicht funktionieren.
Das Grandhotel ist ein Ort für Kultur und Begegnung. Gleichzeitig
müsst ihr wirtschaftlich arbeiten. Wie gelingt dieser Spagat?
Robert: Genau darin liegt unsere größte Herausforderung. Wenn wir
uns ausschließlich auf soziale Projekte konzentrieren, fehlen irgendwann die
finanziellen Mittel. Würden wir dagegen nur wirtschaftlich denken, ginge
genau das verloren, was das Grandhotel besonders macht.
Wir versuchen deshalb, beide Seiten miteinander zu verbinden. Das Café,
das Catering oder Vermietungen sind keine Selbstzwecke. Sie finanzieren
Kultur, Begegnung und soziale Projekte.
Wulla: Unser Haus soll offen sein – für Nachbar:innen, für Künstler:innen,
für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte. Diese Offenheit ist unser Kern.
Florian: Gleichzeitig braucht Offenheit auch finanzielle Stabilität. Man
kann nur Angebote schaffen, wenn man sie langfristig tragen kann. Doch
wirtschaftliche Stabilität ist kein Selbstzweck. Das Grandhotel versteht sich
vor allem als Ort der Begegnung – und genau dafür entstehen immer wieder
neue Projekte.
Welche Projekte stehen in den kommenden Monaten im Mittelpunkt?
Florian: Wir möchten das Grandhotel noch stärker als offenen Begegnungsort
etablieren. Ein Beispiel ist unser neuer internationaler Brunch, der
alle zwei Wochen stattfindet. Dabei kochen Menschen, die hier leben oder
“
Wir
sind aus dem Gröbsten raus –
jetzt wollen wir das Grandhotel
nachhaltig weiterentwickeln
sich engagieren, ihre eigenen Rezepte. Das bringt Kulturen zusammen.
Wulla: Daneben gibt es weiterhin Konzerte, Workshops, Sprachkurse,
Yoga oder das Einsamkeitscafé. Unser Café könnte viel stärker als Treffpunkt
für die Stadt genutzt werden.
Robert: Genau das ist eine unserer Aufgaben: sichtbarer werden. Viele
Menschen laufen am Gebäude vorbei, ohne zu wissen, was hier eigentlich
passiert.
Neben den organisatorischen Herausforderungen gibt es aber auch
ganz praktische Probleme.
Wulla: Leider ja. Das Gebäude ist alt. Wir haben Wasserschäden, kaputte
Kühlschränke oder sanitäre Anlagen, die dringend erneuert werden müssen.
Manche Ateliers können wir deshalb momentan gar nicht vermieten. Solche
Reparaturen kosten Zeit und Geld. Ein großes Anliegen ist mir außerdem
die Barrierefreiheit. Das Gebäude ist zwar grundsätzlich zugänglich, aber uns
fehlen behindertengerechte Toiletten. Dadurch schließen wir Menschen aus,
obwohl wir eigentlich ein Ort für alle sein wollen.
Viele Menschen würden gerne an Workshops teilnehmen oder einfach
Zeit bei uns verbringen. Noch fehlen dafür die passenden Rahmenbedingungen.
Das Grandhotel arbeitet täglich mit Menschen unterschiedlichster
Herkunft zusammen. Was bedeutet das für eure Arbeit?
Wulla: Vor allem Verantwortung. Viele Menschen bringen belastende
Erfahrungen mit. Oft entstehen Missverständnisse nicht aus bösem Willen,
sondern durch Sprache oder unterschiedliche kulturelle Prägungen. Dann
hilft es nicht, sofort Regeln durchzusetzen – man muss sich Zeit nehmen
und erklären.
Robert: Internationalität ist hier kein Schlagwort, sondern Alltag. Wer
hier mitarbeitet, begegnet ständig Menschen mit ganz unterschiedlichen
Lebensgeschichten. Diese Erfahrungen bekommt man nicht aus einem
Lehrbuch.
Welche Unterstützung wünscht ihr euch von Politik und Stadt?
Florian: Natürlich würden wir uns über mehr Unterstützung freuen.
Finanziell genauso wie ideell. Gleichzeitig möchten wir nicht nur als Projekt
gesehen werden, das Hilfe braucht. Das Grandhotel ist auch eine Bereicherung
für die Stadt. Hier entstehen Begegnungen, Kultur und gesellschaftlicher
Zusammenhalt.
Robert: Ich glaube, viele unterschätzen noch, welches Potenzial dieser
Ort hat. Wer einmal hier war, merkt schnell, dass es weit mehr ist als ein Café
oder ein Veranstaltungsort. Das Grandhotel ist ein Experiment, das seit vielen
Jahren funktioniert.
Wenn wir uns in einem Jahr wieder treffen würden – was müsste passiert
sein, damit ihr zufrieden seid?
Wulla: Ich wünsche mir, dass wir wirklich für alle offen sein können.
Dazu gehören barrierefreie Toiletten genauso wie neue Angebote für Menschen,
die bisher kaum Zugang zu Kultur haben.
Florian: Für mich wäre es ein Erfolg, wenn wir intern so gut organisiert
sind, dass wir unsere Energie nicht mehr in Krisen stecken müssen, sondern
in neue Ideen. Ich wünsche mir ein Haus, das Menschen inspiriert und
ihnen Raum gibt, Projekte umzusetzen.
Robert: Mein Wunsch ist Stabilität. Dass das Grandhotel so aufgestellt
ist, dass es auch Veränderungen gut verkraftet. Ehrenamt lebt davon, dass
Menschen kommen und gehen. Wenn wir stabile Strukturen schaffen, können
auch die Menschen nach uns dieses Haus weitertragen. Genau darum
geht es.
26
ZOOM
HBF
Niemand schaut
einfach nur
Früher saßen in der Bahnhofshalle des Augsburger Hauptbahnhofs Dichter, einsame Lehrer,
verwirrte alte Damen und Menschen, die nirgendwo anders hinwollten. Heute ist sie vor allem ein
v
Ort geworden, durch den man möglichst schnell hindurchgeht. Ein Abgesang von Marcus Ertle.
Vielleicht mache ich auch einfach einen
Denkfehler. Denn was ist ein Bahnhof eigentlich?
Streng genommen nur ein Knotenpunkt, von
dem aus man möglichst effizient zu anderen Knotenpunkten
gelangt. Der Zweck ist der Transit.
Die Bahnhofshalle wiederum ist eine Schleuse,
durch die Menschen möglichst effizient zu den
Gleisen gelangen sollen. Alles ist Bewegung.
Wenn man diese Sichtweise annimmt, ist der
umgebaute Hauptbahnhof und die neue Bahnhofshalle
eine überaus gelungene Neuschöpfung.
Der Boden glänzt glatt, es ist sauber, hell. Die
Menschen verweilen kaum, schauen hilfesuchend
zum Abfahrtsdisplay, gehen schnell weiter, und
verweilen allenfalls, um sich mit Coffee-to-go,
Brötchen und Magazinen zu versorgen.
Es gibt einen abgegrenzten Wartebereich, der
so gemütlich wie das Wort Wartebereich ist. Ein
Transitraum. Kein Aufenthaltsort.
Früher, also vor dem Umbau, hatte die Bahnhofshalle
noch eine andere, eine menschlichere
Funktion. Während die Menschen dort saßen,
konnten sie es sich gemütlich machen. Und sie
konnten sich dem Schauspiel hingeben, das die
Bahnhofshalle hier Tag und Nacht aufführte.
Niemand schaut einfach nur
In jeder Ecke der Halle gab es eine beheizte
Steinbank, auf der etwa drei Menschen Platz hatten.
Von jeder Bank aus hatte man die ganze Halle
im Blick. Ich wartete hier mehrmals die Woche
auf meinen Bus nach Neusäß. Das war zumindest
der Anlass.
Aber je mehr Zeit ich mir nahm, um die
Menschen zu beobachten, desto mehr wurde
meine Zeit dort zum Selbstzweck. Öfter ließ
ich auch einfach ein paar Busse hintereinander
ohne mich abfahren, holte mir noch einen der
unglaublich günstigen und leckeren Cappuccinos
bei Yormas und schaute.
Die Menschen, die ich hier beobachtete und
manchmal auch kennenlernte, waren oftmals
irrlichternde Gestalten.
Ich erinnere mich an einen dünnen, kleinen
Mann mit randloser Brille, ungekämmtem Haar
und nervösem Blick, der sich neben mich setzte.
In seiner Hand hielt er ein abgenutztes Notizbuch
fest, schaute sich um, schien mit sich zu ringen
und wandte sich mir schließlich zu.
Darf ich Ihnen ein Gedicht vorlesen?
Ich nickte. Er war sicher schon Ende fünfzig,
nicht ungepflegt. Ich erinnere mich nicht mehr
an das ganze Gedicht, das er mir mit zitternder
Stimme und leuchtenden Augen vortrug, aber ein
Satz blieb mir in Erinnerung:
Schließ die Fenster, der Sturm sind wir.
Er schaute mich am Ende erwartungsvoll an,
als würde von meinem Urteil seine Zukunft als
ZOOM
27
Ich fragte, wieso und sie erläuterte mir
detailliert und traurig, dass ihre Nachbarn ihre
Wohnung von oben bis unten verwanzt hätten. Es
gäbe buchstäblich keinen Ort mehr, an dem sie
nicht abgehört und gefilmt würde. Und manchmal
würden die Nachbarn sogar giftige Dämpfe
in ihre Wohnung leiten, weshalb sie lange warten
müsse, bis die Dämpfe sich verzogen hätten.
Das ist lästig, verstehen Sie?
Ich verstand in etwa und sorgte mich. Sie
schien meine Gedanken zu erraten und ermahnte
mich:
heit zu wiegen. Seltsamerweise wurden sie nie
müde, mich zu filzen, obwohl sie nie irgendetwas
fanden. Vielleicht meinten sie, ich wäre gekränkt,
wenn sie mir plötzlich keine Aufmerksamkeit
mehr schenken würden.
Und dann war da noch der Lehrer aus meiner
Schule. Leiter der Theater-AG. Ein cholerischer,
empfindlicher Mann. Ich sah ihn oft spätabends
auf einer der Bänke sitzen. Man erkannte sofort,
dass er auf keinen Zug und keinen Bus wartete,
auch nicht auf irgendjemanden. Er saß einfach
da und wirkte dabei wie der einsamste Mann der
Stadt.
Fotos: Marcus Ertle
Dichter abhängen. Ich fand seine Worte schön.
Im nächsten Moment trat ein angetrunkener
Obdachloser an uns heran.
Da bist ja! Warum warst heut früh denn nicht
in der Wärmestube?
Der Dichter fiel augenblicklich in sich
zusammen. Er wich dem Blick des Mannes aus,
schaute zu Boden, murmelte verlegen irgendwas,
drückte sein Buch an die Brust und eilte aus der
Halle. Ich sah ihn nie wieder.
Das dürfen Sie aber keinem sagen! Das bleibt
unter uns, versprechen Sie es!
Es fiel mir schwer, ihr das Versprechen zu
geben und ich gab zwei Sicherheitsleuten am
anderen Ende der Halle ein diskretes Zeichen. Es
war indes nicht diskret genug. Die Dame merkte,
dass die zwei Männer sich wegen eines Winks von
mir auf uns zubewegten. Sie sah mich tadelnd an
und meinte:
Sie sind ein ungeschickter Mensch!
Kurz darauf kam mein Zug, den ich tatsächlich
nahm. Ich weiß nicht, ob die alte Dame den
Sicherheitsleuten dieselbe Geschichte wie mir
erzählte. Wie bei den allermeisten Begegnungen
am Bahnhof blieb das Ende der Geschichte offen.
Irgendwann fiel ich Zivilfahndern auf. In der
Zeit trug ich einen abgewetzten Bundeswehrparka
und schulterlange Haare. Meist bildeten
die Polizisten Zweierteams und wirkten wie
sportliche Büroangestellte. Man konnte sie ein
wenig daran erkennen, dass sie durch die Halle
schlenderten und die Blicke schweifen ließen.
Anders als ich waren sie jedoch keine Flaneure.
Ich fiel ihnen jedenfalls irgendwann auf
und in den nächsten ein, zwei Jahren wurde ich
etwa alle zwei Wochen kontrolliert.
Dabei blieben die Herren immer sehr
freundlich. Was ja die bekannteste Masche der
Polizisten ist, um den Delinquenten in Sicher-
Wer sitzt, bleibt. Wer bleibt, stört.
Vielleicht lag die besondere Atmosphäre der
alten Bahnhofshalle daran, dass sie diese besondere
Art des Wartens als Selbstzweck zuließ. Sie
gab Menschen Raum, die nicht von Knotenpunkt
zu Knotenpunkt eilten.
Die beheizten Sitzbänke waren keine kühlen
Zweckobjekte, deren Kosten und Nutzen kalt
berechnet worden waren. Sie luden dazu ein, zu
bleiben. Ökonomisch gesehen reine Verschwendung.
Wer sitzt, bleibt. Wer bleibt, stört.
Die alte Bahnhofshalle zog dagegen Menschen
an, die anderswo keine Beachtung fanden
oder störten. Einsame, Gestrandete, Verwirrte,
Nachtschwärmer, Tagträumer und Leute, die
einfach nur schauen wollten.
Wenn ich heute in der Bahnhofshalle stehe,
die eher ein Bahnhofsdurchgang ist, versuche
ich mich daran zu erinnern, wo die beheizten
Steinbänke standen.
Wo der Dichter saß. Wo die alte Dame mit
dem Hut auf bessere Luft wartete. Wo mein Lehrer
wie der einsamste Mann der Stadt wirkte.
Die neue Halle ist heller, sauberer und zweifellos
vernünftiger geworden. Aber die Menschen
bleiben nicht mehr. Niemand sitzt einfach nur da.
Niemand schaut einfach nur. Heute ist der Hauptbahnhof
vor allem ein sehr guter Ort geworden,
um möglichst schnell woanders hinzugelangen.
Dann gab es die alte, sehr gepflegte Dame,
die sich spät am Abend neben mich setzte. Sie
trug sogar einen Hut. Sie wirkte, als würde sie
von einer langen Reise zurückkehren und sei nun
unschlüssig, wohin es gehen sollte. Allerdings
hatte sie kein Gepäck bei sich. Wir kamen ins
Plaudern über dies und das und irgendwann
seufzte sie:
Ich kann ja leider nicht heim.
28
Zoom
DAS ZUFALLS
INTERVIEW
IDEE UND UMSETZUNG MARCUS ERTLE
Warten auf…
…das Auge des Betrachters
Einige wenige öffentliche Orte gibt es noch, in denen wir so etwas wie Andacht, vielleicht sogar Demut
empfinden. Für manche ist es noch die Kirche oder eben eine altehrwürdige Gemäldegalerie. Es ist so
herrlich still, und auch klimatisiert und dann ist da eben die allgegenwärtige Schönheit. So auch hier.
Dabei faszinieren mich die Museumswärter und Wärterinnen auch besonders. Die stillen Beschützer
der Muse, wenn man so will. Aber was geht in ihnen eigentlich vor? Höchste Zeit für ein Gespräch!
Zoom
29
Da mein Gegenüber anonym bleiben will,
nennen wir ihn einfach Herrn Roth.
Wie ich Sie so stehen sah, dacht ich mir: Was
denkt der Mann sich eigentlich?
Roth: Ach, während der Arbeit meinen Sie?
Ja, während all der langen Stunden, die sie
hier stehen.
Roth: Das ist eine lustige Frage. Ich mache
den Job ja schon seit ein paar Jahren und manchmal
glaub ich, dass ich den Leuten gut zeigen
könnte, wie einem nicht langweilig wird, auch
wenn man anfangs denkt, dass es total langweilig
ist, dauernd nur dazustehen und ein bisschen
rumzugehen.
Und was ist Ihr Geheimnis?
Roth: Ich würde sagen man lernt zwei Sachen,
dass man nicht dauernd denken soll, sondern
einfach seine Aufgabe ausfüllen, in meinem Fall
einfach aufpassen.
Und die zweite Sache?
Roth: Man kann sich natürlich nicht eine
ganze Schicht lang nur konzentrieren. Die
Gedanken schweifen irgendwann ab und dann
kommts eben drauf an, dass man sich nicht denkt,
wie langweilig das ist, einfach nur dazustehen und
auf was zu warten, was zum Glück so gut wie nie
passiert, also dass jemand ein Bild stehlen oder
beschädigen will. Ich denke dann entweder an so
alltägliche spannende Dinge, wie die Frage, was
ich heut abend wohl essen werde oder wen der
Trainer von meinem Lieblingsverein am Sonntag
aufstellt, aber das füllt den Tag nicht aus. Ich
beobachte deswegen, was direkt vor mir ist.
Bilder und Menschen?
Roth: Ja, die Bilder! Wir wechseln zwar
zwischen den verschiedenen Räumen, aber wenn
man den Job sehr lange macht, kennt man die
Bilder alle. Aber jetzt kommt der Witz: Man
kennt sie und kennt sie nicht. Klar weiß ich, dass
bei dem und dem Porträt der dicke Mann mit der
schönen dünnen Frau steht, aber dann schau ich
nochmal hin und seh, oh, der Hund unter dem
Tisch schaut ja richtig frech. Und dann beobachtet
man natürlich die Besucher. Die Leute denken
wahrscheinlich, dass wir sie nur als mögliche
Gefahr sehen, aber das ist Quatsch.
Als was sehen sie
die Menschen dann?
Roth: Ich hab
so Gedankenspiele.
Ich frag mich zum
Beispiel zu welchem
Maler jemand als
Model besonders gut
gepasst hätte und welche Rolle er wohl im Bild
spielen würde. Eine traurige, eine lustige? Wäre er
der Held oder ein Böser? Oder bei einer schönen
Frau denk ich mir schon: Meine Güte, so schön ist
keine einzige Frau auf den Bildern hier. Und dann
denk ich mir: Komisch, warum eigentlich? Und
dann denk ich drüber nach, was den Besucher am
Vormittag so unheimlich hat wirken lassen oder
wieso der alte Mann kurz nach der Mittagspause
so lustig gewirkt hat oder eben, was die Frau von
vorhin so schön hat sein lassen.
Finden sie dann immer eine Antwort?
Roth: Naja, bei den Unheimlichen oder
Komischen ist es halt schon der Blick, die Augen
und die Körperhaltung. Geht einer mit breiter
Brust und gerecktem Kinn durch die Gegend
oder schaut er so bisschen verlegen auf den Boden
und wär eigentlich am liebsten wo anders. Bei den
schönen Frauen ist das aber viel schwieriger.
Warum?
Roth: Wenn ich das wüsste, wär ich wahrscheinlich
Kunstprofessor oder Psychologe. Ich
bin aber nur gelernter Kraftfahrer. Also ich glaube
die Schönheit kann man nicht erfassen, also man
kann sie wahrnehmen, klar, man kann auch sagen,
dass so einzelne Sachen schön sind, die Augen, die
Hände, der Hintern, aber das sind einzelne Dinge,
das ist nicht das große Ganze. Aber trotzdem
erkennt man ja sofort, wenn jemand schönes vor
einem steht! Die Frauen auf den Gemälden sind
ja heute eher nicht mehr exakt so das Schönheitsideal
und ich frag mich auch manchmal, wie eine
von den Rubensschönheiten heute wirken würde
oder so eine dünne mit dunklen Augenschatten.
Aber sehen sie, genau deswegen ist mein Job eben
nicht langweilig. Wenn man die Augen aufmacht
und sich ein bisschen für Menschen interessiert ist
das hier total spannend.
Und die Steherei?
Roth: Die ist wirklich eine Herausforderung.
Also für mich hat es gepasst, weil ich wegen der
Kauft euch richtig
gute Schuhe, aber bitte
keine Turnschuhe ...
Bandscheiben nicht mehr so lange sitzen sollte.
Aber manche junge Kollegen werfen da schon
nach Wochen die Flinte ins Korn, weil ihnen die
Füsse weh tun. Da muss ich dann immer bisschen
schmunzeln und bin stolz, dass ich es schon so
lange aushalte. Mein Tipp an junge Kollegen
ist immer: Kauft euch richtig gute Schuhe, aber
bitte keine Turnschuhe, das kann man in einem
Museum nicht machen! Ein Pfarrer geht ja auch
nicht in Adidas zur Messe! Leider sehen das nicht
alle so, aber hochwertige Lederschuhe sind für
mich halt auch die bequemsten, die halten eine
Ewigkeit oder zumindest ein halbes Berufsleben
lang.
Gehen Sie privat eigentlich in Gemäldegalerien?
Roth: Hab ich paarmal gemacht, aber ich
muss ihnen ehrlich sagen, da fehlt mir die
Geduld..
Vielen Dank für das Gespräch.
30
Zoom
Stadtsommerkonzerte am Gaswerk
Die Stadtsommerkonzerte sind jedes Jahr ein
Highlight des Augsburger Stadtsommers. Vom
10. bis 14. August 2026 erwarten euch tolle
Acts am Gaswerk Augsburg.
Schiller: 10. August 2026
Gaswerk Augsburg | Einlass: 19:00 Uhr |
Beginn: 20:00 Uhr
Am 10. August 2026 wird Augsburg zum
Schauplatz einer ganz besonderen Klangreise:
SCHILLER, Deutschlands erfolgreichster
Elektronik-Künstler, präsentiert im Rahmen seiner
Open-Air-Tour „Sommerklang 2026“ seine einzigartige
Verbindung aus elektronischen Sounds,
hypnotischen Beats und eindringlichen Melodien.
Seit über zwei Jahrzehnten begeistert SCHILLER
Millionen von Menschen weltweit. Mit elf Top-
10-Alben, neun Nummer-1-Platzierungen und
unzähligen Gold- und Platinauszeichnungen gilt
er als Soundvisionär und Meister des Global Pop.
Sommerklang 2026 lädt dazu ein, den Sommer in
Musik zu erleben – sinnlich, atmosphärisch und
tief berührend. Unter dem Augsburger Sternenhimmel
entfalten SCHILLERs sphärische Soundlandschaften
ihre volle Wirkung: ein Konzert, das
in Erinnerung bleibt – noch lange, nachdem der
letzte Ton verklungen ist.
PULS Musikanalyse Blockparty: OG Keemo &
Friends: 12. August 2026
Gaswerk Augsburg | Einlass: 16:30 Uhr |
Beginn: 17:30 Uhr
PULS Musikanalyse liefert euch Woche für Woche
die Takes, die ihr braucht, um mitreden zu können:
News, Trends, Newcomerinnen und Newcomer
– alles aus der Deutschrap-Bubble. Diesen
Sommer kommt PULS Musikanalyse direkt zu
euch an den Block und bringt ein krasses Line-Up
mit: Am 12. August 2026 wird am Gaswerk in
Augsburg die PULS MUSIKANALYSE BLOCK-
PARTY: OG KEEMO & FRIENDS gefeiert.
PULS Startrampe LIVE – Umsonst & Draußen:
13. August 2026
Gaswerk Augsburg | Einlass: 15:00 Uhr |
Beginn: 16:00 Uhr
PULS Startrampe stellt euch auf TikTok und
Instagram die beste neue Musik aus dem
deutschsprachigen Raum vor. Mit besonderen
Cover-Sessions, eigenen Songs und spannenden
Interviewformaten. Bei PULS Startrampe Live
gibt’s einige dieser großartigen Acts jetzt live auf
der Bühne. Nach dem großen Erfolg bei der Premiere
2025 im ausverkauften E-Werk in Erlangen
jetzt umsonst und draußen, am 13. August 2026
am Gaswerk Augsburg. Mit dabei: Jassin, Kayla
Shyx, nae und mehr.
Eintritt frei.
G. Steinbäcker & Dominik Plangger Duo: 14.
August 2026
Gaswerk Augsburg | Einlass: 18:30 Uhr |
Beginn: 19:45 Uhr
Am 14. August 2026 kommt Gert Steinbäcker, das
erste „S“ von STS, für einen exklusiven Konzertabend
nach Augsburg. Unterstützt von einer
hochkarätig besetzten Band bringt der Grazer
Weltbürger seine größten Hits wie „Großvater“,
„Kalt und kälter“ und „Irgendwann bleib I dann
dort“ sowie neue Songs auf die Bühne am Gaswerk
Augsburg. Steinbäckers Musik erzählt echte
Geschichten, ist tief verwurzelt in der österreichischen
Popkultur und berührt durch ihre zeitlose
Authentizität. Das Dominik Plangger Duo als
Special Guest rundet den Abend ab.
Gerhard Polt & Well Brüder: 11. August 2026
Gaswerk Augsburg | Einlass: 18:30 Uhr |
Beginn: 19:30 Uhr
Am 11. August 2026 erwartet euch ein bayerischer
Abend der besonderen Art mit Gerhard
Polt & den Well-Brüdern. In ihrem Programm
„Apropos“ entlarven sie mit satirischer Schärfe
und musikalischer Virtuosität die Absurditäten
des bayerischen Alltags. Polt, der Grandseigneur
der deutschen Satire, bringt seine unvergesslichen
Bühnenfiguren und pointierten Beobachtungen
auf die Bühne, während die Well-Brüder mit
Alphorn, Jodler, bairischem Rap und rustikalem
Tanz die musikalische Seite des Abends gestalten.
Gemeinsam schaffen sie ein Panoptikum
Bavaricum, das zwischen Lachen und Nachdenklichkeit
changiert.
Foto: © Thomas Braut
OG Keemo
Schiller
Gerhard Polt & Well Brüder
Jelena Kuljic
Gert Steinbäcker
CINERAMA
31
THE END OF OAK STREET
Regie: David Robert Mitchell
Mit: Anne Hathaway, Ewan McGregor, Maisy Stella
u. a.
Ein unerklärliches kosmisches Ereignis reißt die
Oak Street aus ihrem Vorstadtidyll heraus und
befördert die gesamte Nachbarschaft an einen
unbekannten Ort und in eine andere Zeit. Familie
Platt muss sich alsbald in Acht nehmen und
sich mit Dinosauriern in ihrer Nachbarschaft
herumschlagen. Der Versuch, Mystery, Drama und
Science-Fiction miteinander zu verbinden, bleibt
über weite Strecken hinter seinen Möglichkeiten
zurück. Der Ansturm der Dinosaurier wirkt wenig
originell und erinnert an zahlreiche andere
Produktionen, die ähnliche Ideen bereits überzeugender
umgesetzt haben. Statt Staunen auszulösen,
hinterlassen die Szenen mit den Urzeitechsen
eher den Eindruck, als würde hier auf ein längst
überstrapaziertes Motiv zurückgegriffen. Dadurch
wirkt der Film streckenweise künstlich aufgeblasen
und wie eine wenig ausgeklügelte Kopie bereits
Dagewesenem. (tm)
HHHIII
STECKERLFISCHFIASKO
Regie: Ed Herzog
Mit: Sebastian Bezzel, Lisa Maria Potthoff, Enzi
Fuchs u.a.
Alle guten Dinge sind 10? So ist es jedenfalls bei
Eberhofer, dem miesepetrigen Kripobeamten aus
der bayerischen Provinz, der diesen Sommer bereits
zum 10. Mal auf die Kinoleinwand kommt. Als der
örtliche „Steckerlfischkönig“ plötzlich mausetot auf
dem neu errichteten Golfplatz liegt, muss sich der
Dorfsheriff gemeinsam mit seinem besten Freund
Rudi Birkenberger an die Ermittlungen machen.
Prompt geraten die beiden Spezln in eine ausgewachsene
Familienfehde zweier Volksfestclans. Ein
bisschen wie „West Side Story“ auf Niederbayerisch.
Der Film punktet erneut mit seinem trockenen
Humor und dem eingespielten Zusammenspiel
von Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, die
wie gewohnt für viele pointierte Dialogmomente
sorgen. Unter der Regie von Ed Herzog ist eine
skurril-liebenswerte Ode an die bayerische Provinz
mit einem feinen Gespür für aberwitzige Details
gelungen. (tm)
HHHHII
OH LA LA 2 – NEUE TESTS, NEUES
CHAOS
Regie: Julien Hervé
Mit: Christian Clavier, Didier Bourdon, Sylvie
Testud
Im Mittelpunkt steht ein wohlhabendes Ehepaar,
das mithilfe eines DNA-Tests mehr über die Herkunft
seiner Familie erfahren möchte. Die Ergebnisse
sorgen jedoch für einige Überraschungen und
bringen lange gehegte Vorurteile sowie familiäre
Spannungen ans Licht. Der Film spielt gekonnt
mit Klischees über soziale Herkunft und nationale
Identität, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders
die schlagfertigen Dialoge und Missverständnisse
sorgen für viele unterhaltsame Momente.
Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken
darüber an, wie sehr Menschen von Herkunft und
Tradition geprägt werden. Die Schauspieler:innen
überzeugen in ihren Rollen und tragen wesentlich
zur lebendigen Atmosphäre des Films bei. „Oh là là
2 – Neue Tests, neues Chaos“ ist eine luftig-leichte
Komödie mit einer klugen Botschaft über Toleranz
und den Umgang mit Unterschieden. (tm)
HHHHII
SAVE THE DATE
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wie z. B. Konzert- oder Sportübertragungen Ist ausgeschlossen.
32
SUMMER IN THE CITY
Summer
in the City
I
Foto: Jed-Villejo
Der Sommer ist
näher, als du denkst!
SUMMER IN THE CITY
33
Radersdorf
Irgendwann passiert es jedes Jahr. Man steht an einer
Ampel, hört aus einem offenen Autofenster irgendeinen
alten Sommerhit und denkt kurz: Jetzt geht‘s los. Plötzlich
sitzen Menschen draußen, obwohl der Kaffee längst kalt
ist. Fahrräder lehnen an jeder Hauswand. Und irgendwo
riecht es nach Grillkohle, obwohl es erst Mittwoch ist.
Raiffeisenstr. 14
86556 Radersdorf
Tel: 08257/660
Fax:08257/8544
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Dabei muss man für dieses Gefühl gar nicht weit fahren.
Der Sommer beginnt oft erstaunlich unspektakulär. Vielleicht
auf einer Bank am Lech. Vielleicht mit einem Eis in der Hand
oder bei einem Feierabendbier im Biergarten, wenn sich das
Gespräch langsam wichtiger wird als die Uhrzeit.
Augsburg und die Region können das ziemlich gut. Da flimmert
Kino unter freiem Himmel über die Leinwand, im Botanischen
Garten und im Brunnenhof spielt Jazz bis in den späten Abend
hinein, auf Plätzen, Wiesen und Hinterhöfen bleiben Menschen
einfach noch ein bisschen länger sitzen als geplant. Man ist
einfach da.
SOMMERSAUNA
Streifenfreie Bräune
im prämierten und einzigartigen
Saunadorf des CamboMare
Kempten (Allgäu).
www.cambomare.de
04a2506
Natürlich könnte man jetzt ins Auto steigen und irgendwohin
fahren. Oder man entdeckt eben wieder, wie viel Sommer
eigentlich direkt vor der Haustür wartet. Zwischen Altstadtgassen
und Badeseen, Stadtfesten und Konzerten, Biergärten und
Picknickdecken liegen manchmal nur ein paar Minuten mit dem
Fahrrad.
Die nächsten Seiten sind eine Einladung, genau das auszuprobieren.
Nicht alles. Das schafft ohnehin niemand. Aber vielleicht
genau das eine, von dem man im Oktober sagt: Gut, dass
wir damals hingegangen sind.
Also:
Geht raus. Der Sommer wartet nicht.
Er hat längst angefangen. (tk)
Mehr als
Blasmusik
in Schwaben
22. März bis 11. Oktober 2026
mos.bezirk-schwaben.de
34
SUMMER IN THE CITY
CamboMare in Kempten
Einzigartiges Saunadorf
mit Freizeitbad im Allgäu
Wohltuende Wärme bietet das großzügig angelegte, in der Region
einzigartige und prämierte Saunadorf des CamboMare.
Elf verschiedene Schwitzräume versprechen Erholung und
Entspannung pur. Bis jetzt einmalig im Allgäu sind die Aufgüsse mit
rein ätherischen Ölen. Ein ganzjährig beheiztes Außenbecken, ein
Naturbadeteich, ein gemütlicher Kaminhock, mehrere Saunahütten
oder die im Allgäu einmalige großen KELO-Sauna mit Licht- und
Soundeffekten sowie das erstklassige Speisehaus und Massageangebot
machen den Aufenthalt perfekt.
In der abwechslungsreichen Badewelt warten
Schwimmlagune, Sprudelgrotte, Strömungskanal,
Kleinkinderbereich, Sprungtürme, Sportbecken, Rutschen oder ein
ganzjährig beheiztes Außenbecken darauf, entdeckt zu werden und
bieten Abwechslung für die ganze Familie.
CamboMare Kempten
Aybühlweg 58
87439 Kempten
0831/581210
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Seit 2003 gibt es das
Maislabyrinth in
Radersdorf bei Aichach.
2025 hat sich Hans Tyroller für ein technisches
Motiv, die Dampflok, entschieden. Geöffnet hat das
Maislabyrinth noch bis 03. Oktober, täglich von
10.00 – 19.00 Uhr.
Im Labyrinth sind 15 Fragen versteckt. Diese muss
man suchen und beantworten. Am Ende der Saison
werden unter allen Teilnehmern Sachpreise verlost.
Die Tour durch das Maisfeld dauert ca. 1,5 Stunden.
Auch ein großer Spielplatz gehört zum Labyrinth
dazu. Eine besondere Attraktion ist der große Sand-
Schatzkasten. Dort können Kinder nach Edelsteinen
suchen, diese ausgraben und dann mit nach Hause
nehmen.
Gerne und oft werden auch Kindergeburtstage hier
gefeiert, da sich der Spielplatz und das Labyrinth
dafür perfekt eignen.
Eintritt: Kinder 5,50 Euro, Erwachsene 6,50 Euro,
Gruppenpreis ab 10 Personen und Familientickets
sind ebenfalls erhältlich.
Weitere Infos: www.maislabyrinth-radersdorf.de
Foto: CamboMare Kempten
SUMMER IN THE CITY
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36
SUMMER IN THE CITY
Mehr als Umtata. Sonderausstellung im
Museum Oberschönenfeld
Bayerisch-Schwaben ist Blasmusik-Land: Fast 40.000
Musikerinnen und Musiker sind in Musikvereinen aktiv.
Die Ausstellung „Mehr als Umtata. Blasmusik in Schwaben“
begibt sich auf Spurensuche: Was macht die Faszination aus?
Wer spielt mit und warum? Wie haben sich Besetzung und
Repertoire im Laufe der Zeit gewandelt?
An zahlreichen Mitmach-Stationen sind alle eingeladen,
selbst aktiv zu werden: Auf dem großen Tubulum musizieren,
Instrumente ertasten und selbst ausprobieren, wie ein Ton
entsteht. So wird Musik nicht nur hörbar, sondern mit allen
Sinnen erlebbar.
Im inszenierten Proberaum können alle auf großer
Leinwand eine Blasmusikprobe verfolgen – sowohl aus
Sicht der Musizierenden als auch aus Sicht der Dirigentin.
Die Ausstellung ist noch bis 11. Oktober im Museum
Oberschönenfeld zu sehen.
Weitere Infos unter www.mos.bezirk-schwaben.de
Alle Bildrechte: © Museum Oberschönenfeld, Foto: Mira Hörter
SUMMER IN THE CITY
37
Das Kunstmobil wieder auf
dem Fuggerplatz
Kreativangebot der Kunstsammlungen & Museen Augsburg im
August für Kinder ab 5 Jahren
◊ Fuggerplatz vor dem Maximilianmuseum: 6. August bis 30. August
◊ Jeweils donnerstags und sonntags: 10:30 bis 16:30 Uhr
◊ Angebot nur bei schönem Wetter
◊ Start mit Streetart-Aktionen „Print the City“ mit Künstler Erwa.One
◊ Keine Anmeldung erforderlich
Auch in diesem Jahr lädt das Kunstmobil der Kunstsammlungen & Museen
Augsburg wieder ein, kreativ zu werden. Vom 6. bis 30. August, immer
donnerstags und sonntags jeweils von 10:30 bis 16:30 Uhr, steht die mobile
Station bei schönem Wetter auf dem Fuggerplatz vor dem Maximilianmuseum.
Unter Anleitung kann dort gemalt, gestaltet und ausprobiert werden.
Das Kunstmobil richtet sich an Kinder ab 5 Jahren sowie an Familien.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch muss eine Aufsichtsperson
anwesend sein.
Aktion „Print the City“ mit Streetart-Künstler Erwa.One
Die ersten beiden Termine am Donnerstag, 6. August, und Sonntag, 9.
August, stehen ganz im Zeichen von Streetart. Künstler Erwa.One alias
Vincent Göhlich wird das Team des Kunstmobils jeweils von 11 bis 12 Uhr
sowie von 13 bis 14 Uhr ergänzen. Mit seiner Aktion „Print the City“ gibt er
Einblicke in urbane Drucktechniken. Bereits im vergangenen Jahr entstanden
mit den Kindern Abdrücke eines Kanaldeckels in Augsburg-Farben
Das Kunstmobil hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil
des sommerlichen Vermittlungs-Programms der Kunstsammlungen &
Museen Augsburg für Kinder etabliert und bietet einen unkomplizierten
Zugang zu Kunst im öffentlichen Raum.
Programm im
August / September
K!OSK AM
FREIBAD
FRIEDENSFEST
WATER
& SOUND
REDBULL
PADDELFEST
ZOO
AUGSBURG
WEINSTRASSE
AUGSBURG
KONZERTSOMMER
AM GASWERK
BOTANISCHER
GARTEN
LECHFLIMMERN
BEACH
YOGA
INTERNATIONALER
JAZZSOMMER
LA STRADA
SWING IN DER CITY
SOMMERBÜHNE
IM BRUNNENHOF
HÖRT, HÖRT!
PLAY ME
augsburger-stadtsommer.de
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38 38
Herbstzeit ist
Plärrerzeit
Foto: Benjamin-Brunner
E
s gibt Momente, in denen eine Stadt ihren
Alltag für ein paar Wochen ablegt.
Wenn sich der Duft von gebrannten Mandeln
mit dem Klang der Blaskapelle mischt, wenn
das Riesenrad über den Dächern leuchtet und
sich Generationen an langen Holztischen
begegnen, dann ist wieder Plärrerzeit.
Der Herbstplärrer erinnert uns daran,
dass Kultur nicht nur in Museen oder Theatern
stattfindet. Sie lebt dort, wo Menschen
zusammenkommen, Rituale pflegen und das
Besondere im Alltäglichen entdecken. Vielleicht
ist genau das sein größter Zauber: Für
wenige Tage wird Augsburg ein wenig lauter,
ein wenig bunter – und ein gutes Stück näher
zusammengerückt.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine
stimmungsvolle Plärrerzeit, viele schöne
Begegnungen und vielleicht auch die Freude
daran, Tradition neu zu entdecken.
Der Augsburger Herbstplärrer ist weit
mehr als ein Volksfest. Er ist ein Stück gelebte
Stadtkultur – eine Bühne für Erinnerungen
und neue Geschichten zugleich. Hier treffen
Familien auf Freundeskreise, Studierende auf
Stammgäste, Tradition auf Zeitgeist. Zwischen
Fahrgeschäften, Festzelten und Schaustellern
entsteht jedes Jahr aufs Neue ein Ort, an dem
Herkunft keine Rolle spielt, Gemeinschaft
aber alles bedeutet. Der Plärrer zählt seit Generationen
zu den prägenden Veranstaltungen
Augsburgs und verbindet historische Wurzeln
mit modernem Volksfestleben.
Vielleicht erklärt genau das auch, warum die
Tracht längst mehr ist als festliche Kleidung.
Sie ist Ausdruck von Identität, Handwerkskunst
und regionalem Selbstbewusstsein
– ohne verstaubt zu wirken. Ein gut geschnittenes
Dirndl oder eine Lederhose erzählen von
Tradition, lassen aber gleichzeitig Raum für
Individualität. Sie passen zum ersten Maßkrug
genauso wie zum Spaziergang über den Festplatz
oder zum gemeinsamen Foto vor dem
Riesenrad.
rosaMontag 31.08.2026: Große Party für alle mit Patrick
Granado und „Disco Divas“ im Schaller Zeltstadel
Am Montag, den 31. August 2026, wird der Schaller
Zeltstadel auf dem Augsburger Herbstplärrer
wieder zur Bühne für Musik, Lebensfreude und beste
Stimmung: Der rosaMontag lädt von 18:00 bis 23:00
Uhr zu einem besonderen Partyabend mit Tanzen,
Mitsingen und jeder Menge guter Laune ein.
Als Stargast sorgt erneut Patrick Granado mit
seiner mitreißenden Show für Begeisterung. Unter
dem Motto „Disco Divas“ präsentiert er legendäre
Disco-Hits, große Klassiker und die unvergesslichen
Songs starker Musikikonen – Mitsingen und Feiern
garantiert.
Da die Plätze erfahrungsgemäß schnell vergeben
sind, werden Tischreservierungen empfohlen.
Diese sind über www.schallerzelt.de/reservierung
möglich.
Ab 23:00 Uhr geht die Party bei der offiziellen
Okis Aftershowparty im FILION, direkt gegenüber
dem Plärrergelände, weiter.
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transparente Stoffe, farbige Schürzenbänder,
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jeder Tracht. Klassische und moderne Modelle
werden mit hochwertigen Hemden, Westen und
stilvollen Accessoires kombiniert. Besonders exklusiv
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gegerbt und mit individuellen Stickereien
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Die Augsburger Formation BRENNENSTUHL pendelt
geschickt zwischen Acid-Jazz und Krautrock
MIT
WIDERSPRUCH
ETHODE
W
„Wenn eine Struktur zu lange
dominiert, dann kann es
passieren, dass wir sie einfach
kaputthauen.“ Wrrrums!
BRENNENSTUHL sind in fast allen
Punkten eine unkonventionelle
Band. Walter Sianos traf
Sängerin Eva Welz und Gitarrist
Anjo Gruber zur musikalischen
Ursachenforschung.
HEIMATKLÄNGE
41
E
ure Band existiert seit 2017, das ist
schon eine ziemlich lange Zeit. Spielt
ihr immer noch in Originalbesetzung?
Genau genommen gibt es uns bereits seit
2014, aber in dieser Konstellation seit
2017 und im gleichen Jahr haben wir auch unser
erstes Album aufgenommen.
Brennenstuhl – der Name hört sich im ersten
Moment etwas unangenehm an. Gibt es dazu
eine Story?
Anjo: Nicht wirklich. Irgendwann schwirrte
er mir im Kopf herum, ich habe es vorgeschlagen
und er ist geblieben.
Eva: Er hat tatsächlich keine Bedeutung, mich
hat zuerst gestört, dass er aneckt. Wir sind dabeigeblieben
und mittlerweile gefällt er mir und ich
mag gerade dieses Aneckende.
Ich hoffe, ihr habt in unserer Juli-Ausgabe geblättert…
Eva: Selbstverständlich, feinsäuberlich sogar.
Ihr kommt bei unserem musikalischen Blinddate
mit den Expert:innen Ceci und Alaska
ziemlich gut weg. Ich zitiere: „Crazy Shit“,
„Wollen nichts und niemanden bedienen“ und
„Ich will die unbedingt mal live sehen“. Klingt
gut, oder?
Ja, damit können wir gut leben, gerade den
letzten Satz hören wir immer wieder. Wir sind in
erster Linie eine Liveband und gerade auf der
Bühne kommt unsere Musik zur Entfaltung, denn
sie lebt von unserer Spontanität und Energie,
auch wenn wir auf der Bühne keine große Show
abziehen.
„Elephant“, der Song, um den es sich handelt,
hat es aber auch in sich. Da stecken so viele
Details und verschiedene Passagen drin, mit
so viel Material füllen andere ein ganzes
Album.
Eva: Natürlich geht es auch darum, beim Publikum
anzukommen, keine Frage. Aber gerade
das Erforschen und Ausloten von musikalischem
Material ist das, was letztendlich dazu führt, dass
eine Komposition groß wird und viel drinsteckt.
Wenn wir ein musikalisches Thema aufgreifen,
dann kann es passieren, dass wir es immer und
immer wieder spielen und dabei fließen ständig
neue Ideen ein.
Ihr spielt also einen Song nie zweimal in der
gleichen Version?
Anjo: Das kommt schon vor, aber eher selten.
Bei „Elephant“ haben wir gerätselt, ob du wie
die isländische Band Sigur Rós in einer Fantasiesprache
singst. Irgendwann haben wir dann
natürlich gecheckt, dass es Französisch ist.
Eva (lacht): Es ist eine tolle Sprache und ich
fühle mich freier, wenn ich nicht auf Deutsch
singe, denn dadurch ist alles leichter zu greifen
und es klingt auch schöner. Ich will gar keine Message
rüberbringen, sondern vielmehr eine Stimmung
erzeugen. Mir fällt es auch schwerer,
deutsche Lyrics zu verfassen, deswegen pendle ich
je nach Laune zwischen Deutsch, Englisch und
Französisch.
Ihr bezeichnet euren Sound als Krautrock
meets Acid Jazz. Eure Musik ist nicht leicht zu
greifen, da gefällt mir die Beschreibung „zwischen
Stück und Zerstückelung, Sinn und
Wahnsinn, Struktur und Sprengung“ besser.
Zelebriert ihr Widerspruch mit Methode?
Anjo: Ja, eigentlich schon. Wenn eine Struktur
zu lange dominiert, dann kann es passieren,
dass wir sie einfach kaputthauen. Das machen wir
oft und gerne, ich mag zwischendrin Chaos-Parts.
Zehn Sekunden Krawall und dann Richtungswechsel.
Für die Zuschauer mag das vielleicht unberechenbar
klingen, für uns ist das cool und
macht Spaß.
Eva: Wie Anjo sagt, es ist schön, etwas aufzubauen,
es nicht festzuhalten, sondern es zu zerstören.
Ich bin nicht der große Jazzversteher und
habe mich auch etwas in eurem Netz verfangen.
Aber ich kann eure Musik fühlen.
Eva: Das klingt doch schon mal super, gerade
wir als Band fühlen live sehr viel und genau das
wollen wir auf unser Publikum übertragen.
Als ich mir euer Album „No“ angehört habe,
habe ich mir bei einigen Passagen gewünscht,
dass ihr auch mal tempomäßig explodiert.
Was bremst euch?
Anjo: Ich persönlich stehe nicht auf schnelle
Musik, mein Pegel liegt bei ca. 40 bpm. Langsam
spielen ist auch viel schwieriger und macht viel
Spaß, rasante Musik verzeiht Fehler.
Langsam spielen, da fällt mir als Beispiel Bohren
& der Club of Gore ein. Bei maximal 30
bpm hat man fast Mitleid mit dem Drummer.
Anjo: (Lacht) Das ist tatsächlich eine Band,
die mich sehr begeistert.
Ihr habt mit dem inzwischen verstorbenen
Musiker Damo Suzuki gespielt. Er war Mitglied
der legendären Krautrock-Pioniere Can.
Welche Künstler inspirieren euch?
Anjo: Ich muss gestehen, dass ich ihn bis zu
diesem Zeitpunkt gar nicht kannte und ich hatte
auch nie eine echte Beziehung zu Can. Markus,
unser Bassist, ist seit Jahrzehnten ein leidenschaftlicher
Plattensammler, er war ziemlich aus dem
Häuschen, als er davon erfuhr.
Eva: Ich kann jetzt niemanden nennen, der
mich speziell für Brennenstuhl inspiriert. Ich höre
viel komplexe Popmusik und Jazz, im Popbereich
mag ich derzeit gerne Willow Smith. Es gibt innerhalb
der Band keine gemeinsame Inspiration,
jeder hat seinen eigenen Geschmack und unterschiedlichen
Background, es gibt aber auch natürlich
Überschneidungen. Wir sind ein echtes
Kollektiv, bei uns entsteht alles in Gemeinschaft.
Ihr spielt auch gerne in Clubs, in denen sonst
eher Punk zuhause ist, wie etwa im City Club
oder im Krätzwerk.
Anjo: Unsere Erfahrungen dort waren sehr
gut, wir mögen dieses improvisierte und diverse
Umfeld, da passen wir ganz gut hin.
Eva: Die Atmosphäre und die Haltung der Leute
in solchen Läden ist halt einfach super. Wir haben
auch schon vor Sitzpublikum gespielt, was ganz
okay war, aber bei unseren Konzerten entsteht
doch nochmal eine andere Dynamik zwischen
Publikum und Band, wenn sich die Leute bewegen.
Welchen Stellenwert hat die Band in eurem
Leben, wohin darf euer Weg führen?
Eva: Einen sehr hohen, sie hat etwas Familiäres,
die Band gibt mir sehr viel, Brennenstuhl ist
der Ort, wo ich mich am allerbesten fallen lassen
kann, es ist ein Herzensprojekt. Es darf sich finanziell
lohnen, aber in erster Linie geht es um die
Sache.
Ihr habt gleich mehrere kleine Trailer als Ankündigung
für „Elephant“ auf Instagram geteilt.
Die sind echt super… Wie spontan war
diese Aktion?
Eva: Eigentlich wollten wir nur losziehen, um
Drehorte auszuchecken und dann ging irgendwie
alles ganz schnell, auch wenn es stellenweise in
der Fußgängerzone oder in der City-Galerie etwas
seltsam war, mit einem Elefantenkopf durch die
Gegend zu ziehen und zu drehen.
Das letzte Album „No“ erschien 2022, das ist
jetzt auch schon vier Jahre her.
Eva: Das stimmt, da kommt natürlich ein gewisser
Zugzwang rein… Aber wie Ceci beim musikalischen
Blinddate bemerkt hat: Wir müssen
niemanden bedienen (lacht).
Anjo: Unser Plan ist schon in absehbarer Zeit
ein Album zu produzieren, aber derzeit gibt es
keinen fixen Termin. Eine andere Idee, die in unserem
Kopf herumgeistert, ist, eine komplett improvisierte
Platte aufzunehmen. Aber im August
erscheint nochmal eine Single, auf die wir uns alle
schon sehr freuen. (ws)
Besetzung:
Eva Welz – Saxophon, Gesang, Anjo Gruber – Gitarre,
Markus Brzoska – Bass, Christoph „Zeise“
Zeitner – Schlagzeug
www.brennenstuhl-music.de
42
Gerilltes
The Blood Arm
Bomb Romantics
(watermarked)
Es gibt Platten, die durch ihre Abwesenheit
einen Mythos entwickeln.
Dieses Debüt gehörte lange dazu. 2004
in winziger Auflage veröffentlicht und
anschließend zwei Jahrzehnte dem Zugriff
entzogen, wirkt es heute wie ein
wiederentdecktes Dokument aus einer
Ära, in der Indie noch nach Schweiß
und Größenwahn klang. Was mich
sofort packt, ist dieser unwiderstehliche
Charme: Die Songs stolpern mitunter,
sie drängeln, sie übersteuern gelegentlich.
Daraus entsteht ein Sog, dem man
sich schwer entziehen kann. Zwischen
Garage, Post-Punk und schief grinsender
Tanzflächen-Euphorie entwickelt
sich eine Energie, die auch die ältesten
Knochen noch einmal ordentlich
durchschütteln möchte. (tk)
HHHHII
Yard Act
You´re Gonna Need A Little Music
(Universal)
Im Zweijahresrhythmus rattert jetzt
bereits das dritte Album vom Band.
Post-Punk meets Sprechgesang. Ich
habe jetzt schon lange nichts mehr
aus England gehört, das mich aus dem
Sessel gehievt hat, irgendwie scheinen
alle vom selben Banknachbarn zu spicken.
Naht jetzt die Rettung aus Leeds?
Frontmann James Smith äußerst sich
optimistisch: “Ich glaube, das beste
Material der meisten Bands entsteht
so um das dritte Album herum, wenn
sie ihren Einflüssen wirklich entwachsen
und ihren eigenen Stil gefunden
haben.” Ziel erfüllt! Besagten own
staff hört man deutlich heraus, aber
dessen Essenz in Worte zu fassen, ist
schwierig, denn die 11 Songs klingen
erstaunlich vielfältig. (ws)
HHHHII
Delilah Holliday
Fat Cat
(Bertus)
Früher rotzte Delilah mit Skinny Girl
Diet im staubigen Punk-Untergrund
herum, auf ihrem Solo-Debüt transformiert
sie diese Energie in ein futuristisches
Manifest. Ein brennendes Stück
„Recession-Pop“, das klanglich eine
wilde Brücke schlägt: der ungezähmte
Geist von Electro-Dance-Punk trifft
auf fragmentierten Hyper-Pop, raue
Breakbeats und schwere Trip-Hop-
Vibes. Trotz des neuen, eleganten
Sounddesigns spürt man in jeder Faser
Hollidays ungeschönte Kellertheater-
Attitüde. Hypnotische Schwerelosigkeit,
wütende Beats und dazwischen
ein verdammt ungemütliches Pulsieren.
Elektronischer Widerstand, der
den spätkapitalistischen Wahnsinn erst
anklagt, ihn dann im Club einfach kurz
und klein tanzt. (tk)
HHHHII
Swapmeet
Mount Zero
(Winspear)
Hello from Adelaide. Swapmeet grüßen
vom anderen Ende der Welt mit einem
hinreißenden Debüt. Ich wundere
mich immer wieder, wie manche Twentysomethings
längst vergangene musikalische
Dekaden verinnerlichen und
sie mit einer fast schon unverschämten
Selbstverständlichkeit performen. Da
liegt natürlich der Verdacht nahe, dass
Swapmeet kräftig in den Plattensammlungen
ihrer Eltern gewühlt haben, so
zwischen Sonic Youth, Pixies, Pavement
oder auch Nirvana. Herrlich ist schon
der Opener „I Know“, der lasziv loslegt,
dann immer mehr an Fahrt aufnimmt
und am Ende explodiert. Swapmeet
gelingt ein wunderbarer Balance-Act
zwischen kraftvollen Gitarrenstücken,
spröden Noise-Häppchen und melancholischen
Beautys. (ws)
HHHHHI
album des monats
Lieblings Musik
Sera Cahoone
I’ve Missed You All These Years
(Sub Pop / Cargo)
M
it der Zeit fängt man an, sich für Country-Musik zu interessieren“, sang schon der leider 2020 verstorbene Oliver
Maurmann von der Schweizer Ausnahmeband Aeronauten. Es hat durchaus einen gewissen undefinierbaren Reiz,
den urpatriotisch-weißen US-Country-Sound in diesen Zeiten zu erkunden, der ohne seine Wurzeln im tiefschwarzen
Blues gar nicht existieren würde. Sera Cahoone aus Seattle bildet zwischen den bekloppten »MAGA!« und »USA!«-Schreihälsen
aber eine erfreuliche Ausnahme. Was nicht nur ihr geschmackssicheres Plattenlabel Sub Pop unterstreicht, sondern auch die
Tatsache, dass sie Schlagzeugerin bei Band of Horses war und dem Country huldigt, ohne sich auf quietschige Cowboyromantik
zu beschränken. Pedalsteel-Gitarre neben Dreampop-Synthis, eine tolle Stimme, die Vergleiche mit Gillian Welch oder Jenny
Lewis nicht scheuen muss, und gezielte Ausflüge in die Folk- und Indiepop-Welt nähren den Countrysound für eine neue Generation
– ganz ohne Cowboyhut und Kautabak.
Jack White
Frozen Charlotte
(self produced)
„Jack wirft seine Riffs
weiterhin wie Bierkästen
aus dem ersten Stock,
aber diesmal landet darunter
ein aufgepumpter
Unterbau. Bass und Keys
verleihen dem Ganzen
eine Wucht, die aus Lärm
erst eine ordentliche
Druckwelle macht.“ (tk)
Singülar
Singülar
(XJazz!)
„Eine faszinierende
und atmosphärische
Klangwelt zwischen Jazz,
Klassik und Elektronik, die
sich mit jedem Hören neu
entfaltet. “ (dan)
Cousins Like Shit
Avanttrash
(Seayou Records)
„Unpoliert und
eigensinnig klingen die
Schwestern Hannah und
Laura mit ihrem rotzigen
Lo-Fi-Charme und den
scharfzüngigen Texten. Zu
sehen am 29.08. im Kiosk
in Lechhausen.“ (tm)
Jack Oblivian
& The Dream
Killers
Lost Weekend
(Black & Wyatt Records)
„Alle lieben Jon Spencer,
aber mein King of Garage
ist Jack Oblivian. Der Mann
ist eine unerschöpfliche
Quelle und Produktionsmaschine
in Sachen
Garage-Punk.“ (ws)
Gerilltes
43
phaNtom corporatioN/
catBreath
Commando/Die By The Claw
(Supreme)
Wenn sich zwei Underground-Kräfte
verbünden, um ein Crust-Death-Hardcore-Bollwerk
in die Welt zu hämmern,
erwartet man apokalyptische Ernsthaftigkeit.
Catbreath liefert Speed-Metal,
doch der wahre Zauber entfaltet sich
auf der Phantom-Seite. Sobald der
Shouter loslegt, weicht das düstere
Moshpit-Grinsen einem unwillkürlichen
Schmunzeln: Sein Gesang
besitzt die groteske Eloquenz eines
tollwütigen Dachses, der versucht, eine
feindliche Übernahme im örtlichen
Schrebergartenverein zu artikulieren.
Es ist herrlich absurd: eine Platte, die
zeigt, wie wunderbar kompromisslos
und unfreiwillig komisch Metal im
Jahr 2026 sein kann. (tk, dem immer
noch die Ohren klingeln)
HHHIII
the temper trap
Sungazer
(Mushroom Music)
„Sungazer“ zeigt eine Band, die ihren
charakteristischen Sound bewahrt hat.
Die Mischung aus atmosphärischem
Indie-Rock, eingängigen Melodien
und Reife verleiht dem Werk eine zeitlose
Qualität. Besonders die markante
Stimme von Mandagi sorgt dafür, dass
die Songs sofort wiedererkennbar sind.
Seine gefühlvolle Interpretation trägt
die meist nachdenklichen Texte und
verleiht ihnen zusätzliche Intensität. Die
Produktion wirkt modern und transparent,
ohne die Natürlichkeit der Band
zu verlieren. The Temper Trap setzen
auf nachhaltige Songs, die auch nach
mehreren Durchläufen neue Details
offenbaren. Ein gelungenes Comeback,
das zeigt, warum The Temper Trap zu
den interessantesten Vertretern des
modernen Indie-Rock zählen. (tm)
HHHHII
marteria
Zum Glück in die Zukunft III
(BMG)
Entsprechend hoch dürften die Erwartungen
sein, denn Marteria schließt mit
dem neuen Album seine berühmte
Albumtrilogie ab. Das Ergebnis bleibt
hinter den großen Momenten der
Vorgänger zurück. Zwar überzeugt das
Album mit einer gewohnt hochwertigen
Produktion von The Krauts und
einigen atmosphärischen Songs, insgesamt
fehlt jedoch die kreative Frische,
die Marteria einst zu einem der spannendsten
Künstler im deutschen Rap
machte. Viele Tracks bewegen sich in
bekannten Klangmustern, ohne wirklich
neue Impulse zu setzen. Einzelne
Stücke wie „Babylonia“ oder „9 Leben
(Eins übrig)“ zeigen sein Können, können
aber nicht verhindern, dass sich
das Album über weite Strecken wenig
überraschend anfühlt. (tm)
HHIIII
BLacK marBLe
Life in Small Spaces
(Sacred Bones Records)
Black Marble liefert klassisch elektronische
Ästhetik mit 80er-Jahre-Anleihen
und reduzierter Produktion. Diesmal
allerdings wagt er sich mit stärkeren Gitarren
und reduzierteren Arrangements
auf neues Terrain, das nicht durchweg
flutscht. Inhaltlich kreist das Album um
Themen wie künstlerische Identität und
den Druck der Musikindustrie – ein
interessanter Ansatz, der gelegentlich
aber zu sehr im Konzept verhaftet bleibt.
Dennoch bleibt „Life in Small Spaces“
ein typisches Black-Marble-Werk: stilbewusst,
kontrolliert und emotional
zurückhaltend. Wer genau diese Ästhetik
schätzt, wird hier fündig. Wer jedoch
mehr eingängige Momente erwartet,
dürfte das Album als etwas distanziert
empfinden. (tm)
HHHIII
Der Hochzeitsguide
für Augsburg und die Region*
Der schönste Tag im Leben...
...wir haben für euch die wichtigsten Infos und Adressen zum Thema
Heiraten in unserem Guide zusammengefasst.
Goldschmiede, Fotografen, Bekleidung, Trauredner und Locations damit
auch nichts schief gehen kann bei der Planung und beim Fest der Liebe.
*Ab Oktober erhältlich an allen
Auslagestellen der Neuen Szene Augsburg.
44
TERMINE
Täglich
neue Termine auf
neue-szenE.de
August 2026
samstag
01
BUNTES
Grandhotel
Cosmopolis: Le Grand
Brunch, 11:00
Planetarium: Rettung
der Sternenfee Mira.
Familienprogramm ab
4 Jahren, 13:30
Planetarium:
Geheimnis der
Papierrakete.
Eine wundervolle
Planetenreise für die
ganze Familie (ab 6
Jahre), 15:00
Siebentischpark:
Parade des
Wasservogels.
Interaktive Parade und
Kunst Performance,
17:00
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
Maximilianstraße:
Weinstraße Augsburg.
Maximilianstraße
zwischen
Herkulesbrunnen und
Merkurbrunnen, 16:00
Botanischer Garten:
Lichterzauber.
Stimmungsvoller
Beleuchtungsabend
im Botanischen Garten
- von Dämmerung bis
Mitternacht, 18:00
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: P.G. Ryder
& The Rusty Boys.
Klassischer Country,
20:30
KINO
Familienbad am
Plärrer: Lechflimmern
2026. Kino 1: Minions
& Monster. Kino 2: Der
Teufel trägt Prada 2,
20:00
CLUBLAND
Kantine: SaturYay.
Club- & Chartsound
jeden Samstag in der
Kantine, 23:00
Kesselhaus
Augsburg: 2090er
Party. Partyreihe im
Kesselhaus, 23:00
Spectrum: Frosch
sucht Prinzessin. Die
große Single-Party
mit DJ Grand Funk
Haubrich, 21:00
BÜHNE
Abraxas: VI.
Jahresvorstellung
der Spanischen
Ballettschule.
Präsentiert von
Francisco Ruiz-Echarri
Laguna, 12:00 + 18:00
Staatstheater
im martini-Park:
Internationales
IMPROTHEATER-
FESTIVAL Tag 3. Open
Air im martini-Park,
20:00
Brunnenhof im
Zeughaus: Sam
Newbould Quintet.
Internationaler
Augsburger
Jazzsommer, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Zeughaus :
Römerlager
im Zeughaus.
Turnusführung, 14:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
FESTIVAL
Augsburg - diverse
Locations: Water &
Sound Festival 2026.
Globale Musik, Kunst,
Performance, Panels,
Wasser, 16:00
Umland
KONZERT
Walden
Kulturwirtschaft/
Nordendorf: Black
Patti Berührende
Roots-Musik zwischen
tiefschwarzem Delta
Blues, federndem
Ragtime und beseelten
Spirituals 20:00 .
FESTIVAL
Schloss Blumenthal:
Musikfest Blumenthal
2026 Künstlerische
Exzellenz in besonderer
Atmosphäre 11:00 .
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
sonntag
02
KINO
Familienbad am
Plärrer: Lechflimmern
2026. Kino 1: Minions
& Monster. Kino 2:
Cherié ich komme. Die
Erfindung der Lust,
20:00
VORTRAG
Dominikanerkirche
: Führung durch die
Dominikanerkirche.
Kostenlose Führung,
11:00 und 13:00
KONZERT
Parkhäusl: Mad Dogs.
Gentlemen’s Swing
Groove, 16:00
Annahof: Water &
Sound Festival 2026.
Konzerte im Annahof,
18:00
KINDER
Planetarium:
Universum für
Anfänger. Vom
Staunen zum
Verstehen, 18:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Schaezlerpalais:
Schaezlerpalais
Familienführung.
Familienführung, 10:30
Ehemalige Synagoge
Kriegshaber: Frieden
. Führung Ehem.
Synagoge Kriegshaber,
15:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
BUNTES
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
Maximilianstraße:
Weinstraße Augsburg.
Maximilianstraße
zwischen
Herkulesbrunnen und
Merkurbrunnen, 16:00
Umland
KINDER
Schloss Blumenthal:
Kindercamp -
Naturerlebnis &
Permakultur Camp für
Kinder von 9-13 Jahren
11:00 .
FESTIVAL
Schloss Blumenthal:
Musikfest Blumenthal
2026 Künstlerische
Exzellenz in besonderer
Atmosphäre 00:00 .
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
montag
03
BÜHNE
Abraxas: Digital
Shadows. Im Rahmen
des Kulturprogramms
zum Augsburger
Friedensfest 2026,
20:00
BUNTES
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
Kulturhaus Abraxas
- „Digital Shadows“
– Die menschliche
Spur im
Superalgorithmus.
Ein Art-&-Science-
Projekt der Johannes-
Kepler-Universität Linz
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun? 10:00
Umland
KINDER
Schloss Blumenthal:
Kindercamp -
Naturerlebnis &
Permakultur Camp für
Kinder von 9-13 Jahren
11:00 .
dienstag
04
BÜHNE
Abraxas: Digital
Shadows. Im Rahmen
des Kulturprogramms
zum Augsburger
Friedensfest 2026,
20:00
BUNTES
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun? 10:00
Umland
KINDER
Schloss Blumenthal:
Kindercamp -
Naturerlebnis &
Permakultur Camp für
Kinder von 9-13 Jahren
11:00 .
mittwoch
05
CLUBLAND
Kantine: DreiZweiEins
- Deins!. All Areas: Dein
MITTWOCH in Deiner
KANTINE!, 23:00
KINDER
Planetarium:
Der kleine Major
Tom – Aufbruch ins
Ungewisse. Eine
Mission im Weltall, um
einen Hurrikan auf der
Erde zu überwachen
(ab 7), 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: Glennkill: Ein
Schafskrimi. Kino 2:
Dirty Dancing, 20:00
LITERATUR
Stadtbücherei
Augsburg: Respekt!
Vicky Voyage Lesung
im Sommerferien
Leseclub. Verschoben
vom 11.08. auf den
05.08., 15:30
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
BUNTES
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Sasebo.
Blues, japanische
Folksongs, Karaoke-
Melodien, 20:00
Botanischer Garten:
Julia Hülsmann
Oktett. Internationaler
Augsburger
Jazzsommer, 20:00
Umland
KINDER
Schloss Blumenthal:
Kindercamp -
Naturerlebnis &
Permakultur Camp für
Kinder von 9-13 Jahren
11:00 .
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 14:00 .
TERMINE
45
Konzert
Bühne
Konzert
G. RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKO
DO. 06.08. – FREIBAD LECHHAUSEN/KIOSK – 20:00 UHR
COMEDYFLASH
FR. 07.08. – MODEHAUS JUNG – 20:30 UHR
OLIVIER DE LA GOAS
SA. 08.08. – BRUNNENHOF - 20:00 UHR
donnerstag
06
BUNTES
Altstadt: Die Jagd
nach einem sicheren
Zuhause - Performative
Schnitzeljagd mit Gettogether,
15:00
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
LITERATUR
Moritzsaal: TRIALOG.
Wie wir über Israel und
Palästina sprechen.
Lesung mit Jouanna
Hassoun und Shai
Hoffmann, 19:00
BÜHNE
Brunnenhof im
Zeughaus: HerStage.
Eine Sonderausgabe
der Open Stage
Augsburg, 18:00
Freibad Lechhausen
(Kiosk): G.Rag y los
Hermanos Patchecos.
Musik im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 20:00
KINDER
Planetarium: Kids
Night . Astronomie für
Kinder ab 8 Jahren.,
15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: swa Kurzfilmnacht.
Kino 2: Obsession – Du
sollst mich lieben,
20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
KINDER
Schloss Blumenthal:
Kindercamp -
Naturerlebnis &
Permakultur Camp für
Kinder von 9-13 Jahren
11:00 .
freitag
07
BÜHNE
Upstairs Comedy
Club im Modehaus
Jung (4. Stock):
Comedyflash. Profi-
Comedians und
Newcomer, 20:30
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Mjalisuso
& Kayro. Musik
im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 20:00
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: KUKI
YourStage!. Live: That‘s
Riot & Testton , 20:30
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Michael. Kino 2: Der
Super Mario Galaxy
Film, 20:00
CLUBLAND
Rockfabrik: Rock
x Metal x Alternative
Friday. Augsburgs
härtester Partysound,
23:00
Kantine: Crazy
2000s. Die Hits der
00er Jahre mit DJ
Beard FX x Techno
Classics mit Caruno,
23:00
Rockfabrik: Friday
Summer Lounge. Der
Sommer gehört nach
draußen – und der
Eintritt ist frei! , 22:00
Spectrum: Gothic
Night mit Harry
DJ-Tronic. Party für
jungebliebene „Kinder
der Nacht“ die gerne
Tanzen, 21:00
Rockfabrik: Thank
God it´s Friday.
Punkrock, Metal, Rock,
Alternative , 22:00
BUNTES
Maximilianmuseum:
Smart Lunch.
Silbermöbel an
europäischen Höfen –
wertvoll, prächtig und
heute selten, 12:00
Planetarium: Queen
Heaven - The Original.
Musikshow mit der
legendären Musik von
Queen! , 19:30
Planetarium:
Die Sonne – unser
lebendiger Stern. Die
Energiequelle des
Lebens (Astronomie
und Wissenschaft),
18:00
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
BUNTES
Stadt Wertingen:
Wertingen Stadtfest
„kommen – feiern –
Spaß haben“ 18:00 .
Bobingen - Festplatz
am Aquamarin:
Bobinger Volksfest
2026 Lebensfreude,
Tradition und
Geselligkeit 10:00 .
Kultur-Stadl
Wörleschwang:
Kesselfrische
Weißwurscht Eine
zünftige Brotzeit und
eine kleine Auszeit vom
Alltag! 09:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
samstag
08
KONZERT
Haifischbar: Mental
Revenge. Rockin´
Country, Honky Tonk
+ Rock & Roll. An den
Turntables: Lefty Go +
Howlin´ Max Messer,
21:00
Bombig Bar &
Garage: Nice Boyzz.
Surf to Grunge Musik
im Stil von Dick Dale
& Stone Temple Pilots,
20:30
CLUBLAND
Rockfabrik: Lovepop
Sommerfest. Queer
Clubbing feat. DJane
Skinny, 21:00
Rockfabrik: Back
in Time. Anime &
Cartoon-Intros, Disney-
Klassiker & Filmsongs
Serien & TV-Themes,
90er & 2000er Hits,
22:00
Kantine: SaturYay.
Club- & Chartsound
jeden Samstag in der
Kantine, 23:00
Spectrum: Club 80s
mit DJ Heiner. Der
Sound der 80er, 21:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Der Teufel trägt Prada
2. Kino 2: Rocky Horror
Picture Show, 20:00
KLASSIK
Planetarium: Stars
of Classic. Eine
beeindruckende
Kombination aus
klassischer Musik
und faszinierenden
Kuppelbildern, 19:30
BUNTES
Planetarium: Ferne
Welten – fremdes
Leben?. Astronomieund
Wissensshow ab
10 Jahren, 18:00
Augsburg - diverse
Locations:
Friedensfest 2026.
Ein multireligiöses
und vielkulturelles
Programm, 12:00
Riegele BierGarten:
Hirsch‘n &Hendl im
Riegele BierGarten,
15:00
Fugger und Welser
Erlebnismuseum:
Museumsführung:
Luther und der
Kapitalismus. , 14:30
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Zeughaus :
Römerlager
im Zeughaus.
Turnusführung, 14:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): A Treibholz
Quest Blasorchester
BLechhausen reworks.
Musik im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 20:00
Brunnenhof
im Zeughaus:
Olivier Le Goas Trio.
Internationaler
Augsburger
Jazzsommer, 20:00
Umland
BUNTES
Stadt Wertingen:
Wertingen Stadtfest
„kommen – feiern –
Spaß haben“ 18:00 .
Bobingen - Festplatz
am Aquamarin:
Bobinger Volksfest
2026 Lebensfreude,
Tradition und
Geselligkeit 10:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
KINDER
Schloss Blumenthal:
Pippi Langstrumpf
– Theater Fritz und
Freunde Kindertheater
ab 4 Jahren 15:00 .
Auswärts
Schloss Blumenthal:
Biohof Event
Biohof-Führung mit
Ziegenkäseverkostung
11:30 .
AUSSTELLUNG
Singoldhalle
Bobingen: Bobinger
Gewerbeausstellung -
BOGA 2026 Bobingens
Gewerbe zeigt, was es
kann! 10:00 .
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
sonntag
09
BUNTES
Planetarium: Rettung
der Sternenfee Mira.
Familienprogramm ab 4
Jahren, 13:30
Planetarium:
Polaris 1: Das
Weltraum-U-Boot
und das Geheimnis
der Polarnacht.
Familienprogramm (ab
7), 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1: H
wie Habicht. Kino 2: 22
Bahnen, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Schaezlerpalais:
Schaezlerpalais
Familienführung.
Familienführung, 10:30
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Umland
BUNTES
Stadt Wertingen:
Wertingen Stadtfest
„kommen – feiern –
Spaß haben“ 18:00 .
Bobingen - Festplatz
am Aquamarin:
Bobinger Volksfest
2026 Lebensfreude,
Tradition und
Geselligkeit 10:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 10:00
AUSSTELLUNG
Singoldhalle
Bobingen: Bobinger
Gewerbeausstellung -
www*: weitere Info auf neue-szene.de
46
TERMINE
Konzert
KONZERT
Konzert
SIMON POPP
SO. 09.08. – WALDEN/NORDENDORF – 16:00 UHR
WOLFGANG LACKERSCHMID QUARTETT
MI. 12.08. – BOTANISCHER GARTEN - 20:00 UHR
MOJO SIX
FR. 14.08. – BRUNNENHOF – 20:00 UHR
BOGA 2026 Bobingens
Gewerbe zeigt, was es
kann! 10:00 .
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
montag
10
KONZERT
Gaswerk Augsburg:
Schiller. Sommerklang
2026, 20:00
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
BUNTES
Bobingen - Festplatz
am Aquamarin:
Bobinger Volksfest
2026 Lebensfreude,
Tradition und
Geselligkeit 10:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
dienstag
11
KONZERT
Kantine: Agnostic
Front. New York
Hardcore I Punk, 19:30
BÜHNE
Gaswerk Augsburg:
Gerhard Polt & Well
Brüder. Apropos, 19:30
BUNTES
Planetarium:
Die Sonne – unser
lebendiger Stern. Die
Energiequelle des
Lebens (Astronomie
und Wissenschaft),
15:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Schützen Sie Journalistinnen
und Journalisten in der Ukraine
KEINE FREIHEIT OHNE PRESSEFREIHEIT
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
BUNTES
Bobingen - Festplatz
am Aquamarin:
Bobinger Volksfest
2026 Lebensfreude,
Tradition und
Geselligkeit 10:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
mittwoch
12
CLUBLAND
Kantine: DreiZweiEins
- Deins!. All Areas: Dein
Mittwoch in Deiner
Kantine!, 23:00
BÜHNE
Gaswerk Augsburg:
Puls Musikanalyse
Blockparty. OG Keemo
& Friends, 17:30
Botanischer
Garten: Wolfgang
Lackerschmid Quartet.
Internationaler
Augsburger
Jazzsommer, 20:00
BUNTES
Maximilianmuseum:
Smart Lunch. Sol und
Luna von Hans Reichle,
12:00
Kutak im Griesle:
BDSM-Stammtisch
Tacheles . Wenn es ein
wenig härter sein darf
..., 19:00
KINDER
Planetarium: Jemand
frisst die Sonne
auf. Die Tiere des
Bauernhofs erleben
eine Sonnenfinsternis
(ab 5), 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern.
Kino 1: Cherie, ich
komme! Kino 2:
Steckerlfischfiasko,
20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Russlands Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf die Pressefreiheit.
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 14:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
Die Kämpfe bringen Kriegsreporterinnen und Journalisten in der Ukraine in Lebensgefahr.
Reporter ohne Grenzen unternimmt alles, um bedrohten Medienschaffenden zu helfen.
Spenden Sie jetzt für unsere Hilfsaktion:
reporter-ohne-grenzen.de/hilfe-fuer-die-ukraine
Spendenkonto: Reporter ohne Grenzen e.V. / IBAN: DE26100900005667777080 / BIC: BEVODEBB / Stichwort: Ukraine
© Mikhail Palinchak, n-ost
donnerstag
13
BÜHNE
Gaswerk Augsburg:
Puls Startrampe Live.
Umsonst & Draußen,
16:00
KINDER
Planetarium:
Universum für
Anfänger. Vom
Staunen zum
Verstehen, 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2:
Lebensansichten eines
Huhns, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
freitag
14
LITERATUR
Brechthaus: “ in der
Frühe sind die Tannen
kupfern“. 1956 – 2026:
Bertolt Brechts 70.
Todestag. Lesung mit
Stefan Schön , 19:00
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: Rocktools.
100 % Rock & Rock-
Covers, 20:30
Gaswerk Augsburg:
Gert Steinbäcker &
Dominik Plangger Duo.
Hits und neue Songs,
19:45
Brunnenhof im
Zeughaus: The Mojo
Six. Finest Blues and
Boogie, 20:00
CLUBLAND
Kantine: Boombastic
90s. Die dicksten
Hits des schrillen
Jahrzehnts , 23:00
Rockfabrik: Friday
Summer Lounge. Der
Sommer gehört nach
draußen – und der
Eintritt ist frei! , 22:00
Kesselhaus
Augsburg: Drunk in
Love × Doubledown .
Open Air Day-Drinking-
Party, 19:00
Spectrum: Rock
Friday mit DJ Thorsten.
80er & 90er Special,
21:00
Rockfabrik: Thank
God it´s Friday.
Punkrock, Metal, Rock,
Alternative , 22:00
BUNTES
Maximilianmuseum:
Smart Lunch.
Ein Modell des
Perlachturms, 12:00
Planetarium: In der
Tiefe des Kosmos.
Astronomie und
Wissen (ab 10 Jahre),
18:00
Planetarium: 3-2-1
Liftoff!. Kindershow ab
7 Jahren, 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Minon & Monster. Kino
2: Mamma Mia, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
KONZERT
Four Corners Music
Hall: Wynn Williams
& E.U. Band Country
Musik Live 20:30 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
TERMINE
47
Konzert
KONZERT
Literatur/Konzert
WYNN WILLIAMS
FR. 14.08. – FOUR CORNERS/UNTERMEITINGEN - 20:00 UHR
IRISH SESSION
SO. 16.00. – NATURFREIBAD HAUNSTETTEN - 16:30 UHR
JAAKKO LAITINEN & VÄÄRÄ RAHA
SA. 22.08. – FREIBAD LECHHAUSEN – 20:00 UHR
samstag
15
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: Circus. Rock-
Covers aus Augsburg,
20:30
Brunnenhof im
Zeughaus: The
Creeping Candies.
Garage, Blues und
windschiefer Country,
20:00
CLUBLAND
Rockfabrik: Wave
Total Sommerfest.
New & Dark Wave,
Gothic, EBM, Future
Pop & Synthpop mit DJ
Johnny & Jürgen, 21:00
Rockfabrik:
Remember the ROFA
Donnerstag 1993-
2002. Musik aus
einer besseren Zeit:
Crossover, Grunge,
HipHop, Alternative,
BigBeat, Indie,
NuMetal, SubPop,
TripHop, DrumBass,
21:00
Kantine: SaturYay.
Club- & Chartsound
jeden Samstag in der
Kantine, 23:00
Kesselhaus
Augsburg: Zeitreise.
Party im Kesselhaus
, 23:00
Spectrum: Ü40
Party - mit DJ Mike M.
Feiern in entspannter
Atmosphäre unter
Gleichgesinnten, 21:00
BUNTES
Planetarium:
Zeitreise - vom Urknall
zum Menschen.
Familienprogramm ab
10 Jahre, 18:00
Planetarium: Queen
Heaven - The Original.
Musikshow mit der
legendären Musik von
Queen! , 19:30
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: Michael! Kino 2:
Steckerlfischfiasko,
20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Zeughaus :
Römerlager
im Zeughaus.
Turnusführung, 14:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Flohmarkt
Kaufland Neusäß:
Großer Flohmarkt,
Kaufland Neusäß,
08:00
Umland
KONZERT
Wittelsbacher
Schloss Friedberg:
Susi Raith & die
Spießer - „Wilde
Zeiten“ Der Sound
der Oberpfalz mit
ganz eigenem Timbre
20:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 11:30
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
sonntag
16
BUNTES
Naturfreibad
Haunstetten:
Irish Session im
Naturfreibad
Haunstetten.
Live-Musik von der
grünen Insel zum
Sommersonnenabend,
16:30
KINDER
Planetarium: Jemand
frisst die Sonne
auf. Die Tiere des
Bauernhofs erleben
eine Sonnenfinsternis
(ab 5), 13:30
Planetarium:
Der kleine Major
Tom – Aufbruch ins
Ungewisse. Eine
Mission im Weltall, um
einen Hurrikan auf der
Erde zu überwachen
(ab 7), 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Der Teufel trägt Prada
2. Kino 2: Extrawurst,
20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Schaezlerpalais:
Schaezlerpalais
Familienführung.
Familienführung, 10:30
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Umland
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
Festplatz Friedberg:
Friedberger Volksfest
- Das Volks- und
Heimatfest, 10:00
montag
17
BUNTES
Fugger und Welser
Erlebnismuseum:
Frauen, 2 Familien, 1
Aufstiegsgeschichte!
Stadtführung mit
Schauspielerin , 14:30
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
dienstag
18
KINDER
Planetarium: Ziel:
Zukunft – Vom Jetzt
bis zur Ewigkeit.
Astronomie-Show (ab
14 Jahre), 15:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
mittwoch
19
CLUBLAND
Kantine: DreiZweiEins
- Deins!. All Areas: Dein
MITTWOCH in Deiner
KANTINE!, 23:00
BUNTES
Planetarium:
Geheimnis der
Papierrakete.
Eine wundervolle
Planetenreise für die
ganze Familie (ab 6
Jahre), 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: BOFF 2026! Kino
2: Glennkill: Ein
Schafskrimi, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
VORTRAG
Seniorenbeirat
Augsburg: Alter(n)
und Gesundheit – Mit
Veränderungen
gelassen umgehen .
, 10:00
donnerstag
20
BÜHNE
Brunnenhof
im Zeughaus:
Improvisationstheater.
Ein Abend voller
spannender Szenen,
überraschender
Wendungen und echter
Emotionen, 20:00
BUNTES
Planetarium:
Zeitreise - vom Urknall
zum Menschen.
Familienprogramm ab
10 Jahre, 15:00
BÜHNE
Upstairs Comedy
Club im Modehaus
Jung (4. Stock):
Comedyflash. Profi-
Comedians und
Newcomer, 20:30
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Cherie, ich
komme, 20:00
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: Shamrock.
Irish Pub Music, 20:30
Brunnenhof im
Zeughaus: Nina aka
Ninef. Warme Klänge
und Poesie, 20:00
CLUBLAND
Kantine: Guilty
Pleasure . Deine Guilty
Pleasures im Club!,
23:00
Rockfabrik:
Basement Darkside.
Gothic - Wave
- Dark Electro &
Artverwandtes, 23:00
Rockfabrik: Friday
Summer Lounge. Der
Sommer gehört nach
draußen – und der
Eintritt ist frei! , 22:00
Kesselhaus
Augsburg: Ab 16 Party
| Kesselhaus . Party für
die Jungen , 22:00
Spectrum: Rock
Friday mit DJ Jürgen.
Rock, Metal und
Alternative aus drei
Jahrzehnten, 21:00
Rockfabrik: Thank
God it´s Friday.
Punkrock, Metal, Rock,
Alternative , 22:00
KINDER
Planetarium:
Universum für
Anfänger. Vom
gp_detox_geheimnis_02_A6_quer_az_fin.indd 1 04.12.12 15:00
48
TERMINE
KONZERT
KONZERT
buntes
MONEY POLLUTION
DO. 27.08. – BRUNNENHOF – 20:00 UHR
JAZZBREAK
SO. 30.08. – KULPERHÜTTE – 16:00 UHR
AUGSBURGER HERBSTPLÄRRER
28.08.-13.09. PLÄRRERGELÄNDE
Staunen zum
Verstehen, 15:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Ach diese
Lücke, diese
entsetzliche Lücke,
20:00
KLASSIK
Planetarium: Stars
of Classic. Eine
beeindruckende
Kombination aus
klassischer Musik
und faszinierenden
Kuppelbildern, 19:30
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Umland
FESTIVAL
Festivalgelände
Jahnstrasse, SMÜ:
Singoldsand Festival
2026 Das Indie-
Festival im Großraum
Augsburg 11:00 .
samstag
22
BUNTES
Königsplatz: Swing
in der City: kostenlose
Schnupper-Tanzkurse.
, 17:00
Planetarium:
Rettung der
Sternenfee Mira.
Familienprogramm ab
4 Jahren, 13:30
CLUBLAND
Rockfabrik: 40 Jahre
Rockfabrik Augsburg.
Live: Label Z, 21:00
Kantine: SaturYay.
Club- & Chartsound
jeden Samstag in der
Kantine, 23:00
Kesselhaus
Augsburg: 2000er
Party. Alle Hits von
2000 bis 2010, 23:00
Spectrum: Das Beste
von Top of the Pops.
Mit DJ Thorsten, 21:00
KONZERT
Brunnenhof
im Zeughaus:
Sofia & offlyne.
Neuinterpretationen
bekannter Songs aus
Pop, Indie und Rock,
20:00
KINDER
Planetarium:
Der kleine Major
Tom – Aufbruch ins
Ungewisse. Eine
Mission im Weltall, um
einen Hurrikan auf der
Erde zu überwachen
(ab 7), 15:00
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Bohemian
Rhapsody, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Zeughaus :
Römerlager
im Zeughaus.
Turnusführung, 14:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Jaakko
Laitinen & Väärä Raha.
Musik im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 20:00
Umland
FESTIVAL
Festivalgelände
Jahnstrasse, SMÜ:
Singoldsand Festival
2026 Das Indie-
Festival im Großraum
Augsburg 11:00 .
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
sonntag
23
BUNTES
Bombig Bar &
Garage: Flohmarkt
- Gitarre, Bass,
Verstärker, Zubehör.
Reservierungen für
Aussteller unter +49
(0) 172 8474640 oder
buero@kuki-augsburg.
de, 11:00
Planetarium: Queen
Heaven - The Original.
Musikshow mit der
legendären Musik von
Queen! , 19:30
KINDER
Planetarium: Ziel:
Zukunft – Vom Jetzt
bis zur Ewigkeit.
Astronomie-Show (ab
14 Jahre), 18:00
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: Vaterland. Kino 2:
Der Spaziergang nach
Syrakus, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Schaezlerpalais:
Schaezlerpalais
Familienführung.
Familienführung, 10:30
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Ukulele
Death Squad. Musik
im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 20:00
Umland
AUSSTELLUNG
Museum und
Galerie der Stadt
Schwabmünchen
- MUGS: Tetsche
- Neues aus Kalau
Cartoons und Rebusse
(Bilderrätsel) 10:00 .
montag
24
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
dienstag
25
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
mittwoch
26
CLUBLAND
Kantine: DreiZweiEins
- Deins!. All Areas: Dein
MITTWOCH in Deiner
KANTINE!, 23:00
BUNTES
Maximilianmuseum:
Smart Lunch.
Taufmedaillen, 12:00
Kutak im Griesle:
BDSM-Stammtisch
Tacheles . Wenn es ein
wenig härter sein darf
..., 19:00
KINDER
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino
1: Cinema in Concert:
Metallica. Kino 2:
Vaiana, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
donnerstag
27
KONZERT
Brunnenhof
im Zeughaus:
MoneyPollution. Vier
Augsburger zwischen
Hendrix, Falco und
Bluesrock, 19:30
KINDER
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Same Sun – Mit
dem Fahrrad durch
Afrika, 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Auswärts
Schloss Blumenthal:
Live Musikabend im
Biergarten Trio MIYO
18:00 .
Freitag
28
PLÄRRER
Plärrer: Eröffnung
des Augsburger
Herbstplärrers 2026
. Schwabens größtes
Volksfest , 17:00
KONZERT
Bombig Bar &
TERMINE
49
sport
KONZERT
FC AUGSBURG + FC SCHALKE 04
SO. 30.08. – WWK ARENA – 17:30 UHR
NICA + RAFFI PLATZ
DI. 01.09. SONNENDECK – 18:30 UHR
Garage: Gator Alley.
Finest Southern &
Country Rock Classics
, 20:30
Brunnenhof im
Zeughaus: Zaphod.
Psychedelic-Blues-
Kraut-Prog-Rock,
20:00
CLUBLAND
Kantine: O zapft is! .
Die Plärrer After Show
Party, 23:00
Rockfabrik: Friday
Summer Lounge. Der
Sommer gehört nach
draußen – und der
Eintritt ist frei! , 22:00
Rockfabrik: Thank
God it´s Friday.
Punkrock, Metal, Rock,
Alternative , 22:00
KINDER
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Pulp Fiction
(Original mit
Untertitel), 20:00
AUSSTELLUNG
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
samstag
29
AUSSTELLUNG
Drunken Monkey:
einvierteljahrhundert.
Interdisziplinäre,
queere Kunst in einer
Bar, 12:00
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Zeughaus :
Römerlager
im Zeughaus.
Turnusführung, 14:00
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
PLÄRRER
Plärrer: Augsburger
Herbstplärrer 2026.
Schwabens größtes
Volksfest, 12:00
BUNTES
Grandhotel
Cosmopolis: Le
Grand Brunch. , 11:00
KONZERT
Bombig Bar &
Garage: 4Tune. 26
Jahre Best of Rock.
Von Classic Rock bis
aktuellen Rock Hits.
, 20:30
Brunnenhof im
Zeughaus: Black Cat
Blues. Handgemachter
Blues mit Leidenschaft
und Spielfreude, 19:30
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: The Invite,
20:00
CLUBLAND
Kantine: SaturYay.
Club- & Chartsound
jeden Samstag in der
Kantine, 23:00
Rockfabrik: Alles!
Schwarz - Schwarzer
Szene Treff . Gothic
trifft auf Wave & Dark
Electro, 22:00
Spectrum: Die
legendäre NDW
& Deutsche
Schlagernacht. Helden
der Neuen Deutschen
Welle, 20:00
KINDER
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Cousines like
shit. Musik im Freibad-
Kiosk Lechhausen,
20:00
sonntag
30
AUSSTELLUNG
Drunken Monkey:
einvierteljahrhundert.
Interdisziplinäre,
queere Kunst in einer
Bar, 11:00
Schaezlerpalais:
Alles ist Kunst –
Künstlerporträts
von Daniel Biskup.
11.07. – 11.10.2026 im
Schaezlerpalais, 10:00
Schaezlerpalais:
Schaezlerpalais
Familienführung.
Familienführung, 10:30
Kunsthalle im
Glaspalast :
Manuel Frattini |
Die Landschaft der
Malerei. 18.04. –
11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Kunsthalle im
Glaspalast : SHIFT OF
VISION | Neue Wege
der Abstraktion. 18.04.
– 11.10.2026 in der
Kunsthalle Augsburg
im Glaspalast, 10:00
Schaezlerpalais:
Müllers Malsaal
. Augsburger
Karikaturen von Klaus
Müller, 10:00
SPORT
WWK Arena: FC
Augsburg - FC Schalke
04. 1. Spieltag in der
Fußball Bundesliga,
17:30
PLÄRRER
Plärrer: Augsburger
Herbstplärrer 2026.
Schwabens größtes
Volksfest, 10:30
KINDER
Augsburger
Puppenkiste: Der
Räuber Hotzenplotz.
Kinder- und
Familienprogramm ab
5 Jahre, 14:00 + 16:00
KONZERT
Kulperhütte:
Sieglinde Hahn &
Jazzbreak. Jazz, Swing
& Tango, 16:00
BÜHNE
Freibad Lechhausen
(Kiosk): Splash
Dance w/ Hyper90.
Musik im Freibad-Kiosk
Lechhausen, 12:00
KINO
Familienbad
am Plärrer:
Lechflimmern. Kino 1:
Steckerlfischfiasko!
Kino 2: Oh la la 2,
20:00
montag
31
PLÄRRER
Plärrer: Augsburger
Herbstplärrer 2026.
Schwabens größtes
Volksfest, 12:00
AUSSTELLUNG
Zeughaus : Römer
am Elfmeterpunkt.
Was hat der FCA mit
Augusta Vindelicum zu
tun?, 10:00
Wöchentlich eine Kiste
BIO-Gemüse
* Bio-Qualität aus Augsburg
* vielfältig, frisch und saisonal
* kurze Transportwege, keine
zwischengeschalteten Händler
* 60 € / 30 € pro Monat
(ermässigt für Rentner; Alleinerziehende
und Studenten)
* Planungssicherheit für den
Gärtner
* Über 30 Abholstellen in
Augsburg und Umgebung
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58
Mit
BERND
SPRING
01.
01. Fiese Frage First: Deep oder Isidor Sr?
Nach 29 Jahren Drone mit Deep und somit Songs, die gerne mal eine halbe
Stunde lang dahin blubberten, macht es jetzt schon sehr viel Spaß, einfach
mal an einem auf den Punkt gebrachten 1-Minuten-Popsong zu basteln.
Daher: Isidor Sr.
02. The Beatles oder The Notwist?
1990 haben mich The Notwist im Hardcore abgeholt, durch diverse Genres
geführt und seitdem nicht mehr losgelassen. Wenn ich dann auch noch die
vielen tollen Bands und Projekte drum herum mit einbeziehe – 13&God,
Rayon, Lali Puna, Spirit Fest, Hochzeitskapelle … – dann ist das für mich klar
The Notwist. Aber die Beatles sind schon auch ganz okay.
03. Wacken, Puch Open-Air oder Hoi-Festival?
Ja Hoi! So überraschend wie dieser Ausruf, so grandios war das Hoi Festival
Debut in der wunderbaren Walden Kulturwirtschaft. Da stimmte einfach
alles. Die perfekte Location und das Programm, bei dem es viel zu entdecken,
viele sogenannte „Hoi-Effekte“, gab. Die netten Leute und das leckere Essen.
Es war einfach perfekt. Puch finde ich natürlich auch super. Wacken wäre mir
zu albern.
04. Nordic Walking Runde oder Marathon?
Marathon. Und am liebsten zwei davon gleich hintereinander. Ich bin nicht
der schnellste Läufer, kein Sprinter, und habe mehr Spaß am zu Fuß unterwegs
sein als ständig im roten Bereich vor mich hin zu hecheln. Auf Strecken
mit vielen Höhenmetern, die ich besonders gerne laufe, kann es deshalb
schon einmal passieren, dass mich bergauf sogar ein flotter Nordic Walker
überholt. Aber damit komme ich gut klar.
05. Bier oder Matcha Latte?
Meine Frau stammt aus der Region mit der höchsten Brauereidichte und spätestens,
wenn du von dort einen Pyraser Hopfenpflücker, ein Spalter Kärwa
oder ein Aecht Schlenkerla probiert hast, bist du überzeugter Biergenießer.
Mir ging es jedenfalls so.
Musiker (ex-Deep, Isidor Sr),
Labelbetreiber (Dhyana Records)
und Fanzine-Macher (Isidor Fanzine)
06. Vor, auf oder hinter der Bühne?
Wenn ich mich tatsächlich für eines davon entscheiden muss: Vor. Ich lasse
gern andere arbeiten und mich von ihnen begeistern. Und inspirieren. Außerdem
muss ich dann vor- und nachher nicht auf- beziehungsweise abbauen
– das ist das große Manko bei einem eigenen Gig. Und für einen Job hinter
der Bühne bräuchte ich ein bisschen mehr Know-how, da würde ich sonst
den Profis nur im Weg rumstehen.
07. Cinema Italiano oder Blockbuster?
Ich bin ganz großer Fan des italienischen Kinos der 60er bis 80er, quer durch
– fast – alle Genres. Sozialdramen, Gialli, Komödien, sogar Science Fiction
und diverse Spaghettiwestern. Zu meinen Lieblingsfilmen zählen „Ich habe
sie gut gekannt“, „Escalation“ genauso wie „Blutige Seide“ oder „Milano Kaliber
9“. Auch großartige deutsche Schauspieler:innen wie Senta Berger, Mario
Adorf oder Klaus Kinski hatten hier ihre besten oder wenigstens interessantesten
und kreativsten Auftritte. Also ganz klar Cinema Italiano.
08. Morning has broken oder living after Midnight?
Judas Priest am Abend ist mir deutlich lieber als Cat Stevens im Frühstücksradio.
09. Urlaub: Norden oder Süden?
Obwohl wir mehrere Jahre im Schlittenhundesport unterwegs waren, zieht
es uns im Urlaub doch eher in südliche Länder, in denen auch guter Rotwein
angebaut wird. Ob es da einen direkten Zusammenhang gibt, sei mal dahingestellt.
10. Day Trip in der Zeitmaschine: 1990 oder 2040?
Da siegt bei mir die Neugierde: 2040. Und dann 24 Stunden lang nichts anderes
tun als alle The Notwist Alben rauf und runter hören, die ich noch
nicht kenne. (ws)
Kontakt: facebook/isidorsr | insta/isidor_sr| dhyanarecords.bandcamp.com
youtube/@dhyanarecords | hallo@isidor-fanzine.de
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