AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008 - Bankhaus Krentschker & Co ...

krentschker

AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008 - Bankhaus Krentschker & Co ...

Geschäftsbericht

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Vorsitzender

1. Stellvertreter des Vorsitzenden

2. Stellvertreter des Vorsitzenden

VoM BetrieBsrAt entsAnDte MitGlieDer

Gudrun Klemencic-Götz . BR-Obmann

Karl Freidl . BR-Obmann-Stellvertreter

Josef Greiner . BR

AufsichtsrAt

Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard fabisch

univ.-Prof. DDr. Peter schachner-Blazizek

Dr. Gunter Griss

Vorstandsdirektor Mag. franz Kerber

Vorstandsdirektor Dr. Georg Bucher

Dkfm. Michael Gröller

stAAtsKoMMissäre

Ministerialrat Mag. Harald Sitta

Hofrat Dr. Michael Manhard . Stellvertreter


AufsichtsorGAne und VorstAnD

VorstAnD

Dr. Georg Wolf-schönach

Vorstandsvorsitzender

Dr. Michael Vollath

Vorstandsdirektor

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Bericht Des AufsichtsrAtes

Der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse haben im Jahr 2008 die ihnen nach

Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand hat

den Aufsichtsrat regelmäßig über den Verlauf der Geschäfte und die Lage der

Bank informiert.

In vier Sitzungen des Aufsichtsrates und acht Sitzungen des Veranlagungsausschusses

wurden die zur Beschlussfassung vorliegenden Anträge sowie die

wichtigen Grundsatz- und Einzelfragen eingehend besprochen.

Die Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses einschließlich des Anhangs

und des Lageberichtes wurde durch die Ernst & Young Steuerberatungs- und

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H., Wien, vorgenommen. Diese Prüfung

hat nach ihrem abschließenden Ergebnis zu keinen Beanstandungen Anlass

gegeben, sodass der Jahresabschluss 2008 samt dem Lagebericht mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen wurde.

Nach Überzeugung der Abschlussprüfer vermittelt der Jahresabschluss in allen

wesentlichen Belangen ein getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der

Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft und deren Tochtergesellschaften

zum 31.12.2008 sowie der Ertragslage und Zahlungsströme des Geschäftsjahres

2008.

Die Abschlussprüfer haben an der den Jahresabschluss feststellenden Aufsichtsratssitzung

am 25. März 2009 teilgenommen und standen für Fragen der

Mitglieder des Aufsichtsrates zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen

und den Jahresabschluss 2008 sowie den Lagebericht gebilligt und

damit gemäß § 125 Abs. 2 Aktiengesetz festgestellt. Der Vorschlag des Vorstandes

für die Gewinnverteilung wurde zustimmend zur Kenntnis genommen und

wird der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitern und dem Vorstand für ihren Einsatz

und für das gute Ergebnis im Geschäftsjahr 2008.

Graz, am 25. März 2009

Dr. Gerhard fabisch

Vorsitzender des Aufsichtsrates


lAGeBericht Des VorstAnDes

Im Geschäftsjahr 2008 hat sich das Wachstum der österreichischen Wirtschaft infolge der internationalen

Finanzmarktkrise und der Rohstoffpreishausse gegenüber den Hochkonjunkturjahren 2006 und 2007 stark

verlangsamt. Diese negative Entwicklung wurde im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2008 verstärkt. Die internationalen

Rahmenbedingungen waren ein wesentlicher Grund für die konjunkturelle Verschlechterung in

Österreich.

Das österreichische BIP stieg nach vorläufiger Berechnung des WIFO um 1,8 % an und war wesentlich durch

eine geringere Dynamik der Investitionstätigkeit gekennzeichnet. Die Exportwirtschaft verlor ebenfalls an

Zugkraft, die Binnennachfrage hat sich im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt verschlechtert. Die Inflation

belief sich auf 3,2 % und die EZB nahm einige Senkungen des Leitzinses auf 2,5 % vor. Die Unternehmensinsolvenzen

stagnierten im Jahresvergleich bei knapp 6.300 Fällen, während Privatkonkurse um 16,5 %

anstiegen, wobei bei den Insolvenzverbindlichkeiten ein Plus in Höhe von 16,7 % (Unternehmen) bzw. 1,2 %

(Private) feststellbar war.

Trotz dieser sehr schwierigen Rahmenbedingungen war 2008 für das Bankhaus Krentschker wiederum ein

sehr erfolgreiches Geschäftsjahr.

Besonders erfreulich war die Entwicklung im Kreditgeschäft, das ein Wachstum von rund 33,3 Mio. € (+4,6

%) aufweist. Diese Tatsache nimmt sich umso positiver aus, als die konservative Risikopolitik konsequent

beibehalten wurde.

Im Provisions- und Zinsgeschäft mussten aufgrund der Verunsicherung der Kunden durch die turbulente Entwicklung

an den Börsen sowie der hohen Inflation leichte Einbußen hingenommen werden. Das Ergebnis aus

dem Nettozinsertrag sowie Erträgen aus Wertpapieren und Beteiligungen war mit -2,9 % leicht rückläufig,

sodass ein Zinsensaldo von 16,4 Mio. € erreicht werden konnte.

Nicht zuletzt aufgrund der Turbulenzen, großteils verursacht durch die sogenannte „Subprime-Krise“ und

deren Folgen auf die Entwicklung von Wertpapieren sowie der steigenden Preise für Rohstoffe (insbesondere

Öl) war kundenseitig ein starker Wunsch nach Sicherheit in der Veranlagung zu spüren.

Aus diesen Gründen prägen eine stetige Steigerung der Spareinlagen (+11,0 %) - bedingt durch die steigenden

Zinsen für kurze Laufzeiten - sowie der Hang zu risikoaversen Produkten das Geschäftsjahr 2008.

Wie auch schon 2007 ist es durch gezielte Sparmaßnahmen und die volle Ausschöpfung von Einsparungspotentialen

gelungen, die Betriebsaufwendungen auf 15,69 Mio. € (-0,6 %) zu reduzieren. Das Berichtsjahr

schließt mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,9 Mio .€ (-5,2 %) und einem Jahresüberschuss

von 5,3 Mio. € (-5,8 %). Wir weisen damit 2008 ein leicht rückläufiges Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit der Bank aus, das sich jedoch aufgrund der erwähnten Entwicklungen an den internationalen

Finanzmärkten respektabel darstellt.

Die anrechenbaren Eigenmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 83,7 Mio. € und lagen damit um rund

80,7 % oder 37,4 Mio. € weiterhin deutlich über den erforderlichen Eigenmitteln.

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lAGeBericht Des VorstAnDes

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2008 auf 1.087 Mio. €, das entspricht einer Ausweitung um

rund 4,5% gegenüber dem Vorjahreswert von 1.040 Mio. €.

Die Cost/Income-Ratio als Bezugsgröße zwischen Betriebsaufwendungen und Betriebserträgen beträgt

62,8%, der Return on Equity (Eigenkapitalrendite) 9,8 %.

Die Entwicklung der Bilanzsumme und ausgewählter Kennzahlen lässt sich wie folgt darstellen:

2007 2008

Bilanzsumme in Mio. € 1.040 1.087

Cost/Income Ratio in % 62,1 62,8

Return on Equity

(nach Steuern) in % 11,0 9,8

Die Spareinlagen erreichten 2008 einen Stand von rund 374 Mio. €, die eigenen Emissionen wuchsen von 68,4

Mio. € um 40,6% auf 96,2 Mio. €. Um unseren Veranlagungskunden wieder eine breite Produktpalette anbieten

zu können, wurde unter anderem eine Vielzahl an auf den Markt abgestimmten strukturierten Produkten

emittiert, wobei im Laufe des Jahres 17,5 Mio. € an eigenen strukturierten Emissionen platziert wurden.

Das Kundendepotvolumen ist aufgrund der Situation an den Aktienmärkten und den damit zusammenhängenden

fallenden Wertpapierkursen auf rund 424 Mio. € (ausgehend von 498,1 Mio. € Ende 2007) gesunken.

Im Wertpapiergeschäft konnte ein Umsatz von 311,9 Mio. € erzielt werden, der Gesamtertrag daraus belief

sich auf 2,9 Mio €. Der gesamte Dienstleistungsertrag beläuft sich auf rund 6,7 Mio. €, was bezogen auf die

durchschnittliche Bilanzsumme 0,6% ausmacht.

Die Risikopolitik der Bankhaus Krentschker & Co. AG ist von einem konservativen Umgang mit den bankbetrieblichen

Risiken geprägt. Die Strategie zur Risikobegrenzung orientiert sich daher sowohl an den Anforderungen

eines kundenorientierten Bankbetriebes als auch an den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, ist in der Bankhaus Krentschker & Co. AG ein System der Risikoüberwachung

und -steuerung implementiert, welches eine adäquate Behandlung der übernommenen Risiken

gewährleistet. Darüber hinaus wird auch auf eine entsprechende Risiko-Ertrags-Relation geachtet.

Zur Risikomessung werden folgende Methoden eingesetzt: für den Marktrisikobereich sind dies Zinsbindungs-

und Kapitalablaufbilanzen, Gap-Analysen, Barwertänderungen, Nettozinsertragssimulation, Monte

Carlo Simulation des Nettozinsertrages; im Kreditrisikobereich erfolgt eine entsprechende Messung anhand

von Risikoklassenauswertungen in Verbindung mit regelmäßigen Strukturanalysen (Bilanzanalysen, internes

Ratingverfahren) des Kreditportefeuilles. Methoden zur Risikobegrenzung existieren hinsichtlich Volumina,

Zinsen, Devisen und Partnern.

Das Hedging wird angewandt zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken eigener Emissionen, bei Wertpapierveranlagungen,

bei Fremdwährungsrisiken vergebener Kredite und Wertpapieren, bei Kursrisiken von Aktien

sowie der Bilanzstruktur.


lAGeBericht Des VorstAnDes

Die vorherrschenden Risiken wurden innerhalb der Risikotragfähigkeit überwacht und dem Deckungspotential

gegenübergestellt. Sowohl das sich aus Kursschwankungen ergebende Fremdwährungsrisiko als auch das

sich aus Änderungen der Zinskurve ergebende Barwertrisiko kann als gering bezeichnet werden.

Die Risikosituation der Bank ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Der Bestand an Wertberichtigungen ist

unter Berücksichtigung der Kundenstruktur in jedem Fall ausreichend. Für alle erkennbaren Risiken wurden

die entsprechenden ausreichenden Vorsorgen getroffen. Dies ist einerseits am geringen Ausmaß von Direktabschreibungen,

andererseits an der Bildung einer Portfoliowertberichtigung in den schlechten Risikoklassen

gut erkennbar. Insgesamt blieben die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft unter den budgetierten Werten.

Der rechtliche Rahmen, in den die Geschäftstätigkeit des Bankhauses Krentschker eingebettet war, hat auch

im Laufe des Jahres 2008 diverse Änderungen erfahren. So war das Jahr unter anderem von der Umsetzung

der 3. Geldwäscherichtlinie geprägt. Veränderungen gab es auch in Anlehnung an die Grundsätze des Corporate

Governance, weiters in den Bestimmungen zum Prüfungsausschuss und Vorsitzenden des Aufsichtsrats.

Angeregt durch die Finanzmarktkrise wurden die Bestimmungen zur gesetzlichen Einlagensicherung des

Bankwesengesetzes (BWG) novelliert.

Nach der Implementierung des Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG) im Jahr 2007 kam es nunmehr zur praktischen

Umsetzung der erhöhten Informationspflichten, Wohlverhaltensregeln und zusätzlichen organisatorischen

Anforderungen im Bankhaus Krentschker.

Die Geschäftstätigkeit und Marktaktivitäten waren im Jahr 2008 insbesondere durch die erfolgreiche Steigerung

des Kreditportefeuilles und die Gestaltung neuer Produkte als Reaktion auf den Wunsch der Kunden

nach konservativer Veranlagung bestimmt.

Das Bankhaus Krentschker unterhält gesamt zwei Filialen am Standort des Stammhauses in Graz und eine

Zweigniederlassung in Wien. Die Neugründung oder Schließung von weiteren Filialen bzw. Zweigniederlassungen

ist derzeit nicht geplant.

Durchschnittlich beschäftigte die Bankhaus Krentschker & Co. AG im Berichtszeitraum 114 Mitarbeiter, wobei

sich das Betriebsergebnis je Mitarbeiter auf rund 81.000,00 € belief. Das Dienstrecht blieb bis auf kleinere

Anpassungen des Sparkassen-Kollektivvertrages – vor allem im Bereich der Sicherheit – unverändert.

Seinem Ruf als Kultursponsor wurde das Bankhaus Krentschker wiederum durch das Exklusivsponsoring des

Grazer Orchesters „recreation“ sowie durch die Unterstützung des Landesmuseums Joanneum (Alte Galerie)

bzw. des Jazzsommers Graz gerecht. Zudem wurde auch 2008 mit der Ausrichtung der AIDS-Gala ein markanter

Akzent im Bereich der Aufklärung und Prävention gesetzt.

In forschungs- und entwicklungsrelevante Tätigkeiten ist das Bankhaus Krentschker nicht involviert. Direkte

negative Umwelteinflüsse durch die Tätigkeit des Bankhauses Krentschker bestehen nicht.

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lAGeBericht Des VorstAnDes

resÜMee unD AusBlicK

Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2008 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft

eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

Die sehr zufriedenstellende Entwicklung 2008 im Spargeschäft (+11,0 % Volumen) sowie im Ausleihungsbereich

(+4,6% Volumen) zeigt, dass das Bankhaus Krentschker nach wie vor neben dem Wertpapiergeschäft

über ein weiteres in seiner Ertragskraft bedeutendes und komplementäres Standbein verfügt.

Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2008 ausgewiesene Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2008 beträgt

2.363.327,79 €. Zuzüglich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 12.665,38 € beträgt der zur

Verteilung kommende Bilanzgewinn 2.375.993,17 €.

Der Gewinnverteilungsvorschlag wird wie folgt unterbreitet: Der Vorstand beantragt, an die Gesellschafter

eine Dividende von 17% auf das Grundkapital, das sind 2.347.241,00 €, auszuschütten und den Rest von

28.752,17 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Das nationale wirtschaftliche Umfeld zeigt sich zu Beginn des Jahres 2009 wegen der Unsicherheiten im

Zusammenhang mit der schon 2008 eingeleiteten Finanzkrise und der daraus folgenden Abschwächung der

Realwirtschaft nicht mehr so vorteilhaft wie zu Beginn 2008. Die Wachstumsprognosen wurden in verschiedenen

Ländern, so auch Österreich, nach unten angepasst. Der Wachstumstiefpunkt (-0,5%) wird für das

Geschäftsjahr 2009 prognostiziert, ehe 2010 mit einer Erholung auf +0,9% gerechnet wird.

Das Bankhaus Krentschker wird weiterhin sein bewährtes Private Banking Konzept verfolgen, das auch im Jahr

2009 Garant für eine positive Geschäftsentwicklung sein soll. Diese Aktivitäten werden demgemäß intensiv

forciert, wobei wie auch im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere das Kostenmanagement und Prozessoptimierungen

eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Wettbewerbsposition einnehmen werden.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitarbeitern für die erfolgreiche und von gegenseitigem Vertrauen geprägte

Zusammenarbeit.

Dr. Georg Wolf-Schönach Dr. Michael Vollath

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AKtiVA

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Euro Euro Tsd Eruo Tsd Euro

Vorjahr Vorjahr

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken

und Postgiroämtern 16.344.481,50 12.290

2. schuldtitel öffentlicher stellen und Wechsel, die

zur refinanzierung bei der Zentralnotenbank

zugelassen sind 58.592.145,02 77.806

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 58.592.145,02 77.806

b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken

zugelassene Wechsel 0,00 0

3. forderungen an Kreditinstitute 56.872.921,49 40.597

a) täglich fällig 5.067.251,58 3.107

b) sonstige Forderungen 51.805.669,91 37.490

4. forderungen an Kunden 762.828.874,25 729.442

5. schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapier 134.036.654,00 118.209

a) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

b) von anderen Emittenten 134.036.654,00 118.209

darunter: eigene Schuldverschreibungen 0,00 0

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 16.019.676,42 16.823

7. Beteiligungen 78.456,17 78

darunter: an

Kreditinstituten 0,00 0,00

8. Anteile an verbundenen unternehmen 9.552.875,63 9.703

darunter: an

Kreditinstituten 0,00 0,00

9. immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 344.903,43 397

10. sachanlagen 19.508.157,20 20.120

darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut

im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden 786.163,26 813

11. eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile an einer

herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten Gesellschaft 0,00 0

darunter: Nennwert 0,00 0

12. sonstige Vermögensgegenstände 13.204.371,13 14.314

13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert, aber

noch nicht eingezahlt ist 0,00 0

14. rechnungsabgrenzungsposten 235.727,57 324

Summe der Aktiva 1.087.619.243,81 1.040.103

Posten unter der Bilanz 1. Auslandsaktiva 188.358.234,94 179.399


PAssiVA

Euro Euro Tsd Eruo Tsd Euro

Vorjahr Vorjahr

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 329.678.104,25 335.254

a) täglich fällig 783.331,02 4.183

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 328.894.773,23 331.071

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 556.236.574,78 537.235

a) Spareinlagen 373.952.513,39 336.761

darunter:

aa) täglich fällig 27.279.558,84 11.845

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 346.672.954,55 324.916

b) sonstige Verbindlichkeiten 182.284.061,39 200.474

darunter:

aa) täglich fällig 153.053.860,26 147.844

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 29.230.201,13 52.630

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 96.168.000,00 68.432

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 101

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 96.168.000,00 68.331

4. sonstige Verbindlichkeiten 13.508.863,98 9.575

5. rechnungsabgrenzungsposten 879.367,34 1.007

6. rückstellungen 6.180.066,93 7.070

a) Rückstellungen für Abfertigungen 2.422.652,00 2.268

b) Rückstellungen für Pensionen 2.328.210,00 2.486

c) Steuerrückstellungen 0,00 465

d) sonstige 1.429.204,93 1.851

6.A fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

7. nachrangige Verbindlichkeiten 6.000.000,00 6.000

8. ergänzungskapital 20.230.000,00 19.800

9. Gezeichnetes Kapital 13.807.300,00 13.807

10. Kapitalrücklagen 10.499.636,55 10.500

a) gebundene 10.499.636,55 10.500

b) nicht gebundene 0,00 0

c) Rücklage für eigene Aktien 0,00 0

11. Gewinnrücklagen

a) gesetzliche Rücklage 152.612,95 18.685.288,14 153 15.685

b) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0

c) andere Rücklagen 18.532.675,19 15.532

d) Rücklage für eigene Aktien 0,00 0

Übertrag 1.071.873.201,97 1.024.365

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PAssiVA

PAssiVA

Euro Euro Tsd Eruo Tsd Euro

Vorjahr Vorjahr

Übertrag 1.071.873.201,97 1.024.365

12. haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 13.171.000,00 13.171

13. Bilanzgewinn 2.375.993,17 2.360

14. unversteuerte rücklagen 199.048,67 207

a) Bewertungsreserve auf Grund von

Sonderabschreibungen 199.048,67 207

b) sonstige unversteuerte Rücklagen 0,00 0

darunter:

aa) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988 0,00 0

bb) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 0,00 0

cc) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 0,00 0

dd) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988 0,00 0

summe der Passiva 1.087.619.243,81 1.040.103

Posten unter der Bilanz

1. eventualverbindlichkeiten 27.684.811,05 22.861

darunter:

a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus

weitergegebenen Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung

aus der Bestellung von Sicherheiten 27.684.811,05 22.861

2. Kreditrisiken 88.762.800,00 85.977

darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften 0,00 0

3. Verbindlichkeiten aus treuhandgeschäften 0,00 0

4. Anrechenbare eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 83.736.004,47 79.806

darunter: Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 69.000,00 39

5. erforderliche eigenmittel gemäß § 22 Abs.1 46.340.118,00 47.019

darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß

§ 22 Abs. 1 Z 1 und 4 46.271.118,00 43.194

6. Auslandspassiva 30.040.574,09 26.638


GeWinn- unD VerlustrechnunG 2008

Euro Euro Tsd Eruo Tsd Euro

Vorjahr Vorjahr

1. Zinsen und ähnliche Erträge 48.854.666,99 42.627

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 8.431.172,31 8.301

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.435.395,98 27.219

I. NETTOZINSERTRAG 15.419.271,01 15.408

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 1.054.458,01 1.507

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten

und nicht festverzinslichen Wertpapieren 499.028,20 837

b) Erträge aus Beteiligungen 55.429,81 20

c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 500.000,00 650

4. Provisionserträge 7.249.943,02 7.891

5. Provisionsaufwendungen 503.566,58 703

6. Erträge aus Finanzgeschäften 348.563,98 - 221

7. Sonstige betriebliche Erträge 1.412.050,37 1.552

II. BETRIEBSERTRÄGE 24.980.719,81 25.434

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 14.402.180,65 14.326

a) Personalaufwand 9.663.649,23 9.438

darunter:

aa) Löhne und Gehälter 7.038.667,18 6.788

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene

soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige

Abgaben und Pflichtbeiträge 1.677.389,33 1.611

cc) sonstiger Sozialaufwand 198.155,58 238

dd) Aufwendungen für Altersversorgung

und Unterstützung 553.396,18 497

ee) Dotierung der Pensionsrückstellung - 158.418,00 - 10

ff) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen

an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen 354.458,96 314

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 4.738.531,42 4.888

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9

und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 1.099.778,97 1.320

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 188.394,80 136

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN 15.690.354,42 15.782

IV. BETRIEBSERGEBNIS 9.290.365,39 9.652

13


GeWinn- unD VerlustrechnunG 2008

Euro Tsd Euro

Vorjahr

Übertrag (IV. Betriebsergebnis) 9.290.365,39 9.652

11./12. Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen 709.354,02 298

sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen

auf Forderungen

13./14. Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie

Finanzanlagen bewertet sind, sowie auf

Anteile an verbundenen Unternehmen 1.659.372,89 2.050

sowie Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere,

die wie Finanzanlagen bewertet werden

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 6.921.638,48 7.304

15. Außerordentliche Erträge 0,00 0

darunter: Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

darunter:

Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

17. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)

18. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.543.075,91 1.598

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18

auszuweisen 22.946,03 21

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 5.355.616,54 5.685

20. Rücklagenbewegung 2.992.288,75 3.383

darunter: Dotierung der Haftrücklage 0,00 0

Auflösung der Haftrücklage 0,00 0

VII. JAHRESGEWINN 2.363.327,79 2.302

21. Gewinnvortrag 12.665,38 58

22. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages

abgeführte Gewinne 0,00 0

Viii. BilAnZGeWinn 2.375.993,17 2.360


finAnZielle leistunGsinDiKAtoren Per 31.12.2008

a) Kernkapitalquote:

Kernkapital der Bankhaus Krentschker AG 1) 55.867

_________________________________________________________ = _____________ =

Bemessungsgrundlage gem. § 22 Abs. 2 BWG 2) 530.866

in 1.000 euro 2008 2007

10,5% 9,6%

1) Das anrechenbare Kernkapital gemäß § 23 Bankwesengesetz beträgt 55.867 52.796

2) Bemessungsgrundlage gemäß § 22a bis 22h Bankwesengesetz 530.866 551.625

b) Zinsspanne:

G&V I. Nettozinsertrag + G&V 3.

Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 16.474

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittsbilanzsumme (DBS) 3) 1.048.600

1,6% 1,7%

3) Die DBS ermittelt auf Tagesbasis beträgt 1.048.600 1.007.700

c) cost-income-ratio:

G&V III. Betriebsaufwendungen 15.690

_________________________________________________________ = _____________ =

G&V II. Betriebserträge 24.981

d) return on equity (roe) nach steuern:

G&V VI. Jahresüberschuss 5.356

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittliches Eigenkapital 4) 54.866

4) Durchschnitt aus Eigenkapital (Summe aus Bilanz Passiva 9 bis 14 (jedoch

ohne Bilanzgewinn Passiva 13) abzüglich eigene Aktien (Bilanzaktiva 11))

vom Bilanzjahr und Vorjahr

e) Mitarbeiterproduktivität:

G&V IV. Betriebsergebnis 9.290

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl laut Anhang nach Arbeitszeit 114

gewichtet in Personaljahren nach Abzug von Arbeitern und

verleastem Personal

62,8% 62,1%

9,8 % 11,0 %

81 82

Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl laut Anhang nach Arbeitszeit

gewichtet in Personaljahren nach Abzug von Arbeitern und verleastem Personal 114 118

15


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

1 Allgemeine Angaben

1.1 Einleitung 18

1.2 Konsolidierung 18

1.3 Offenlegungspflichten gemäß § 26

Abs. 1 BWG 18

2 Angaben zu den Bilanzierungs-

und Bewertungsmethoden

2.1 Generalnorm 19

2.2 Bewertungsmethoden 19

2.2.1 Fremdwährungsforderungen

und -verbindlichkeiten 19

2.2.2 Beteiligungen und Anteile an

verbundenen Unternehmen 19

2.2.3 Forderungen 19

2.2.4 Wertpapiere 19

2.2.5 Immaterielle Vermögensgegenstände

und Sachanlagen 20

2.2.6 Derivate 20

2.2.7 Verbindlichkeiten 20

2.2.8 Rückstellungen 20/21

3 Abweichung von Bilanzierungs-

und Bewertungsmethoden 21

4 Angaben zur Bilanz

4.1 Fristengliederung Forderungen,

Guthaben und Verpflichtungen 22

4.2 Vermögensgegenstände und

Verbindlichkeiten in Fremdwährung 23

4.3 Forderungen an und Verbindlichkeiten

gegenüber verbundenen Unternehmen

und gegenüber Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht 23

4.4 Beziehungen zu verbundenen

Unternehmen 23

4.5 Beteiligungen und Anteile an verbundenen

Unternehmen 24

4.6 Wertpapier-Handelsbuch 24

4.7 Wertpapiere 25

4.8 Unterschiedsbeträge bei Schuldver-

schreibungen und anderen fest-

verzinslichen Wertpapieren 25

4.9 Unterschiedsbeträge zum Börsehandel

zugelassener Wertpapiere, die nicht die

Eigenschaft von Finanzanlagen haben 25

4.10 Derivative Finanzinstrumente 26

4.11 Finanzinstrumente des Anlagevermögens 27

4.12 Im Folgejahr fällig werdende

Schuldverschreibungen 28

4.13 Bestand und Zugang von eigenen Aktien 28


4.14 Eigene Werte 28

4.15 Eigene Anteile 28

4.16 Treuhandgeschäfte 28

4.17 Nachrangige Vermögensgegenstände 28

4.18 Anlagevermögen 29

4.19 Sonstige Vermögensgegenstände 29

4.20 Aktive Steuerabgrenzung 29

4.21 Leasing- und Mietverpflichtungen 29

4.22 Sonstige Verbindlichkeiten 29

4.23 Rückstellungen für Pensionen 30

4.24 Sonstige Rückstellungen 30

4.25 Aufgenommene nachrangige

Verbindlichkeiten 30

4.26 Grundkapital 30

4.27 Nachrangiges Kapital 31

4.28 Wechselseitige Beteiligungen 31

4.29 Vermögensgegenstände, die als

Sicherheit für Verbindlichkeiten

gewidmet sind 31

4.30 Mündelgeldspareinlagen 31

4.31 Unversteuerte Rücklagen 31

4.32 Termingeschäfte 31

4.33 Eventualverbindlichkeiten 32

4.34 Bedeutende Kreditrisiken 32

5 Angaben zur Gewinn- und

Verlustrechnung

5.1 Erträge aus Wertpapieren und

Beteiligungen 32

5.2 Erträge für Verwaltungs- und

Agenturdienstleistungen

gegenüber Dritten 32

5.3 Sonstige betriebliche Erträge 32

5.4 Aufwendungen für nachrangige

Verbindlichkeiten 32

5.5 Aufwendungen/Erträge für Abfertigungen 32

5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen 33

5.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens 33

5.8 Aus steuerrechtlichen Gründen

unterlassene Zuschreibungen 33

5.9 Auswirkung der Veränderungen der

unversteuerten Rücklagen 33

5.10 Belastung der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit durch Steuern 33

5.11 Rücklagenzuführung 33

5.12 Gewinnverteilungsvorschlag

(gilt nur für Aktiengesellschaften) 34

6 Angaben zu organen und

Arbeitnehmern

6.1 Anzahl der Arbeitnehmer 34

6.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat 34

6.3 Aufwendungen für Abfertigungen

und Pensionen 35

6.4 Organbezüge 35

6.5 Namen der Organmitglieder 35

Beilage 1 zu Anhang: Anlagenspiegel

Beilage 2 zu Anhang: Zusammensetzung und

Entwicklung der unversteuerten Rücklagen

17


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

1 AllGeMeine AnGABen

1.1 einleitung

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2008 erfolgte nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichtigung

der einschlägigen Bestimmungen des Bankwesengesetzes (BWG) in der jeweils geltenden Fassung.

Die Bankhaus Krentschker und Co AG ist als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der ERSTE Group Bank AG (größter

Kreis von Unternehmen) in Wien sowie in den Konzernabschluss der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG (kleinster Kreis

von Unternehmen) in Graz einbezogen.

Die Konzernabschlüsse sind beim Firmenbuch des Handelsgerichtes in Wien bzw. des Landes- als Handelsgericht für Zivilrechtssachen

in Graz hinterlegt.

1.2 Konsolidierung

Die Bankhaus Krentschker & Co AG gehört aufgrund der mit 1. Jänner 2002 wirksam gewordenen Haftungsverbundvereinbarung

zwischen der Erste Group Bank AG und den meisten Sparkassen dem Vollkonsolidierungskreis nach IFRS-Grundsätzen der Erste

Group Bank AG bzw. ab 1. September 2002 der Kreditinstitutsgruppe der Erste Group Bank AG an.

1.3 offenlegungspflichten gemäß § 26 Abs. 1 BWG

Bezüglich weiterer ungeprüfter Angaben gemäß § 26 Abs. 1 BWG verweisen wir auf die Homepage der Bankhaus Krentschker &

Co AG.


2 AnGABen Zu Den BilAnZierunGs- unD BeWertunGsMethoDen

2.1 Generalnorm

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm, ein möglichst

getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Bewertung der

Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens

unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes Rechnung getragen.

2.2 Bewertungsmethoden

2.2.1 Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Referenzkurs der EZB per 31. Dezember 2008, Valuten

und Fremdwährungsschecks mit dem Valutengeldkurs des Bilanzstichtages bewertet.

MUM-Währungen wurden mit den fixen Euro-Faktoren umgerechnet.

Erträge aus der Währungsumrechnung wurden nur dann in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt, wenn die

Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten oder Termingeschäfte, durch Verbindlichkeiten, Vermögensgegenstände oder

andere Termingeschäfte in derselben Währung besonders gedeckt waren.

2.2.2 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht auf

Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung eine Abwertung erforderlich war.

2.2.3 Forderungen

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, sowie sonstige Forderungen wurden nach den Vorschriften des § 207 UGB

bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende Wertberichtigung Rechnung getragen.

2.2.4 Wertpapiere

Wertpapiere (Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere) werden je nach ihrer Zuordnung zum Handelsbestand, zum Umlaufvermögen oder zu den Finanzanlagen wie

folgt bewertet:

Handelsbestand und Umlaufvermögen zu Marktwerten, auch bei Überschreitung der Anschaffungskosten

Anlagevermögen zu Anschaffungskosten und bei voraussichtlicher dauernder Wertminderungen zum

niedrigeren Marktwert („gemildertes Niederstwertprinzip“). Bei Investmentfonds ist auch die Abschreibung auf

den Substanzwert ausreichend.

Die Zuordnung der Wertpapiere zum Handelsbestand, zum Umlaufvermögen oder zu den Finanzanlagen erfolgt entsprechend

den vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien.

Sind bei festverzinslichen Wertpapieren, welche die Eigenschaft von Finanzanlagen haben, die Anschaffungskosten höher

als der Rückzahlungsbetrag, dann wird der Unterschiedsbetrag gemäß § 56 Abs. 2 BWG zeitanteilig abgeschrieben bzw.

19


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

erfolgt die zeitanteilige Zuschreibung gemäß § 56 Abs. 3 BWG im Falle von niedrigeren Anschaffungskosten als den Rückzahlungsbetrag.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens mit eingebetteten Strukturen wurden im Jahresabschluss zum strengen Niederstwertprinzip

bewertet, Wertpapiere des Anlagevermögens ohne eingebettete Strukturen werden zum gemilderten Niederstwertprinzip

bewertet.

Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für die Abschreibung auf den niedrigeren Marktwert

nicht mehr bestehen, ist der Betrag wieder zuzuschreiben. Aus steuerlichen Gründen kann diese Zuschreibung gemäß

§ 208 Abs. 2 UGB unterlassen werden.

Der Marktwert ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstrumentes erzielt werden

könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Sofern Marktpreise verfügbar waren, wurden diese zur

Bewertung herangezogen. Bei fehlenden Marktpreisen wurden Bewertungsmodelle, insbesondere das Barwertverfahren,

herangezogen.

2.2.5 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,

vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungsdauer beträgt für

immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen 5 und 10 Jahren

(zwischen 10 % und 20 %),

Bauten zwischen 33 und 50 Jahren (zwischen 2 % und 3 %) und

sonstige Sachanlagen zwischen 4 und 20 Jahren (zwischen 5 % und 25 %).

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgänge erfasst.

2.2.6 Derivate

Swaps und Devisentermingeschäfte wurden grundsätzlich nach der Abgrenzungsmethode bewertet.

Bestände an Optionen wurden mit Marktpreisen bewertet.

Soweit Zinssicherungsgeschäfte vorlagen, erfolgte ein Ausweis des Erfolges im Rahmen des Zinsergebnisses.

2.2.7 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kapitalsparbücher, Sparbriefe und emittierte Nullkuponanleihen

wurden mit dem jeweiligen anteiligen Jahreswert angesetzt.

Für Sparformen mit steigenden Zinssätzen und für Stufenzinsanleihen wurden für die in den Folgejahren höheren Zinsbelastungen

Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten eingebucht.

Emissionskosten und Disagios auf Emissionen wurden gemäß § 198 Abs. 7 UGB aktiviert und auf die Laufzeit der Schuld

im Verhältnis zum aushaftenden Kapital verteilt abgeschrieben.

Agios auf eigene Emissionen wurden passiviert und verteilt auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam gebucht.


2.2.8 Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig

war.

Die Rückstellungen für Abfertigungen wurden nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes

von 4,0% ermittelt, das waren 63,1 % des Erfordernisses. Die Berechnung erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens

KFS/RL2 sowie der Änderung und Ergänzung der Fachgutachten KFS-RL 2 und 3 des Fachsenats für Handelsrecht

und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Die Berechnung erfolgt mit dem tatsächlichen Anfallsalter, auf eine

Bewertung von Austrittswahrscheinlichkeiten unter Verlust des Abfertigungsanspruches wurde verzichtet.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren

auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 4,0% unter Zugrundelegung der Generationentafeln AVÖ (2008-P) von Pagler /

Pagler bilanziert.

Die Berechnung erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens KFS/RL3 sowie der Änderung und Ergänzung der Fachgutachten

KFS-RL 2 und 3 des Fachsenats für Handelsrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Hinsichtlich der Definitivstellungsquote gemäß § 10 der Betriebsvereinbarung wird angemerkt, dass diese zur Gänze erfüllt

ist.

3 ABWeichunG Von BilAnZierunGs- unD BeWertunGsMethoDen

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

21


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4 AnGABen Zur BilAnZ

4.1 fristengliederung forderungen, Guthaben und Verpflichtungen

Fristengliederung der nicht täglich fälligen Forderungen und Guthaben und der nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber

Kreditinstituten und Nichtbanken (nach Restlaufzeiten):

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

nicht täglich fällige Forderungen und Guthaben

bis 3 Monate 91.288.055,30 88.089

mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 78.782.034,54 93.644

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 269.642.164,08 233.941

mehr als 5 Jahre 323.804.943,90 301.316

nicht täglich fällige Verpflichtungen

bis 3 Monate 478.654.637,69 361.434

mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 200.067.435,18 106.555

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 13.203.492,20 67.013

mehr als 5 Jahre 12.872.363,84 173.615


4.2 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremdwährung

In Fremdwährung waren Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von 196.897.010,79 € (Vorjahr: 162.540 Tsd €) und

Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von 196.924.468,71 € (Vorjahr: 162.191 Tsd €) vorhanden.

4.3 forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen unternehmen und

gegenüber unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

verbundene Unternehmen,

Unternehmen mit denen ein

Beteiligungs-

verhältnis

besteht

31.12.2008 31.12.2007 31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd € € Tsd €

Forderungen an Kreditinstitute 35.737.304,28 25.119 78.634,07 90

Forderungen an Kunden 2.000.000,00 5.500 55.549.024,90 51.082

Schuldverschreibungen 0,00 0 0,00 0

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 214.258.110,30 249.892 0,00 0

Verbindlichkeiten ggü. Kunden 415.311,88 1.880 25.095.694,98 4.309

Verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0 0,00 0

Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0 0,00 0

4.4 Beziehungen zu verbundenen unternehmen

Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden zu branchenüblichen Konditionen abgewickelt.

23


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4.5 Beteiligungen und Anteile an verbundenen unternehmen

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen enthalten Anteile an folgenden wesentlichen Unternehmen und weisen

nach den letzten uns vorliegenden Jahresabschlüssen Eigenkapital und Ergebnis wie folgt aus:

Firma und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital letztes Bilanz per

gesamt (i. S. UGB) Ergebnis Jahr

(davon indirekt)

in % € €

Beteiligungs- Vermögensverwaltungs- und

Treuhand-Gesellschaft m.b.H., Graz 100 (0) 9.746.279,97 504.463,29 2008

GWS Gemeinnützige Alpenländische

Gesellschaft für Wohnungsbau und

Siedlungswesen m.b.H., Graz 30 (0) 33.671.806,73 3.635.935,01 2007

Kreco Realitäten Aktiengesellschaft, Wien 79 (0) 1.415.630,22 68.736,55 2007

Krentschker vrijednosnice d.o.o., Zagreb 100 (0) 210.618,21 -392.453,76 2007

4.6 Wertpapier-handelsbuch

Die Bankhaus Krentschker & Co AG führt ein Wertpapier-Handelsbuch, die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen. Die Zuordnung zu

Anlage-, Umlaufvermögen und Handelsbestand erfolgt entsprechend den vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Das Volumen beträgt für

Wertpapiere 164,92 423


4.7 Wertpapiere

Die in den Bilanzpositionen Aktiva 5 bis 8 enthaltenen, zum Börsehandel zugelassenen Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an

verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

zum Börsehandel zugelassen, davon bewertet wie

nicht Anlage- andere

börsenotiert börsenotiert vermögen Bewertung

€ € € €

Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere 59.816.959,48 74.219.694,52 134.036.654,00 0,00

Aktien und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.639.445,31 5.866.862,94 8.506.308,25 0,00

Beteiligungen 0,00 78.456,17

Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 9.552.875,63

Die Zuordnung zu Anlage- oder sonstigem Umlaufvermögen erfolgte entsprechend den vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien.

Die Zuordnung zu Bank- oder Handelsbuch wird mit Zustimmung des Vorstandes im Handbuch Treasury festgelegt.

4.8 unterschiedsbeträge bei schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren

Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise höher als der

Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug 1.870.722,63 €.

Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise niedriger als dr

Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug 2.495.014,58 €.

4.9 unterschiedsbeträge zum Börsehandel zugelassener Wertpapiere, die nicht die eigenschaft von

finanzanlagen haben

Bei zum Börsehandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben und welche mit den Anschaffungskosten

bilanziert wurden, waren die Anschaffungskosten um 52.400,00 € niedriger als der Marktwert.

25


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4.10 Derivative finanzinstrumente

Die in den Bilanzpositionen Aktiva 12 und Passiva 4 enthaltenen derivativen Finanzinstrumente weisen zum Bilanzstichtag folgend

Werte auf:

Nominalwert Nominalwert Buchwert Zeitwert Zeitwert

Kauf Verkauf positiv negativ

€ € € € €

Zinssatzverträge

OTC-Produkte

Zinssatzoptionen 4.000.000,00 12.200.000,00 0,00 78.115,00 703.717,00

Zinsenswaps 84.725.012,00 84.725.012,00 116.763,36 8.722.024,00 14.269.214,00

Summen

OTC-Produkte 88.725.012,00 96.925.012,00 116.763,36 8.800.139,00 14.972.931,00

Börsengehandelte Produkte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Gesamtsummen 88.725.012,00 96.925.012,00 116.763,36 8.800.139,00 14.972.931,00

Die obige Darstellung berücksichtigt keinen eventuellen Hedgezusammenhang mit aktiven und passiven Positionen.

Der Zeitwert (Fair Value) ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstruments erzielt werden

könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Sofern Marktpreise verfügbar waren, werden diese zur Bewertung

herangezogen. Bei fehlenden Marktpreisen wurden Bewertungsmodelle, insbesondere das Barwertverfahren, herangezogen.

Bei Optionen wurden die Bewertungsmodelle Hagan-Modell und Hull-White-Modell verwendet.


4.11 finanzinstrumente des Anlagevermögens

Buchwert Zeitwert Stille Stille

Lasten Reserven

€ € € €

Schuldtitel öffentlicher Stellen 8.983.629,14 8.690.532,48 293.096,66

49.608.515,88 50.363.375,15 754.859,27

Forderungen an Kreditinstitute 3.497.367,12 3.292.750,00 204.617,12

1.794.658,00 1.973.629,00 178.971,00

Forderungen an Kunden 0,00 0,00 0,00

1.332.004,87 1.334.386,21 2.381,34

Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere 65.508.803,10 62.405.372,87 3.103.430,23

68.527.850,90 69.830.458,41 1.302.607,51

Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 5.685.255,80 5.024.900,06 660.355,74

9.967.939,70 10.310.757,36 342.817,66

Gesamt 83.675.055,16 79.413.555,41 4.261.499,75

131.230.969,35 133.812.606,13 2.581.636,78

Die Abschreibung wurde unterlassen, weil die Wertminderungen voraussichtlich nicht von Dauer sind. Laut Prospekt ist bei diesen

Wertpapieren eine Tilgung von 100 zu erwarten, deshalb wird das gemilderte Niederstwertprinzip angewendet.

Der Zeitwert (Fair Value) ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstruments erzielt werden

könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Sofern Marktpreise verfügbar waren, werden diese zur Bewertung

herangezogen. Bei fehlenden Marktpreisen wurden Bewertungsmodelle, insbesondere das Barwertverfahren, herangezogen.

27


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4.12 im folgejahr fällig werdende schuldverschreibungen

Im Folgejahr werden von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren 31.700.595,46 €

(Vorjahr: 35.764 Tsd €) fällig.

4.13 Bestand und Zugang von eigenen Aktien

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr keine Umsätze mit eigenen Aktien getätigt.

4.14 eigene Werte

In den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren waren eigene Werte im Nennbetrag von 366.316,00 €

(Vorjahr: 143 Tsd €) enthalten.

4.15 eigene Anteile

In der Bilanz waren an eigenen Anteilen enthalten:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Ergänzungskapital 0,00 143

Nachrangiges Kapital 366.316,00 0

4.16 treuhandgeschäfte

Die Buchwerte folgender Aktiv- und Passivposten enthalten folgende Treuhandgeschäfte:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Forderungen an Kunden 1.172.129,84 13.929

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.172.129,84 13.929

4.17 nachrangige Vermögensgegenstände

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Schuldverschreibungen 2.451.667,65 2.889


Gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, waren keine Vermögensgegenstände

nachrangig.

4.18 Anlagevermögen

Der Grundwert der Grundstücke betrug 3.373.998,99 € (Vorjahr: 3.378 Tsd €). Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

findet sich als Beilage 1 am Ende des Anhanges.

4.19 sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Finanzamt 2.906.102,67 2.437

Anteilige Zinsen 7.011.885,03 8.209

Abgrenzung von Derivaten 984.775,68 1.048

4.20 Aktive steuerabgrenzung

Der gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbare Betrag betrug 458.728,08 € (Vorjahr: 423 Tsd € ) und wurde ertragsmäßig im Jahresabschluss

nicht erfasst.

4.21 leasing- und Mietverpflichtungen

Für das folgende Geschäftsjahr bestehen Verpflichtungen aus den in der Bilanz nicht ausgewiesenen geleasten oder gemieteten

Sachanlagen von 745.000,00 € (Vorjahr: 788 Tsd €); die Summe dieser Verpflichtungen für die folgenden fünf Jahre beläuft sich

auf 3.725.000,00 € (Vorjahr: 3.940 Tsd €).

4.22 sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Finanzamt 4.235.689,95 3.711

Anteilige Zinsen 6.521.319,81 2.631

Abgrenzung von Derivaten 1.060.322,43 934

29


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4.23 rückstellungen für Pensionen

Die gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen errechneten Rückstellungen für Pensionen ergaben eine wirtschaftlich

gebotene Rückstellung von 2.328.210,00 € (Vorjahr: 2.487 Tsd €).

In der aktiven Rechnungsabgrenzung ist die Deckungslücke aus dem Pensionskassenübertrag in Höhe von 0,00 €

(Vorjahr: 105 Tsd €) enthalten.

4.24 sonstige rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren

Risiken sowie die der Höhe und dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach

vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich waren.

Sonstige Rückstellungen wurden unter anderem für Remunerationen, Dienstnehmerjubiläen sowie Beratungs-, Prüfungs- und

Prozesskosten in Höhe von 1.429.204,93 € (Vorjahr: 1.850.588,06 Tsd €) gebildet.

4.25 Aufgenommene nachrangige Verbindlichkeiten

Folgende, im laufenden Jahr aufgenommene nachrangige Kreditaufnahmen überstiegen 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen

Verbindlichkeiten:

ao. Kündi-

Betrag in € Währung Zinssatz fällig am gungsrecht

8.500.000,00 EUR 5,000 % 06.03.2019 nein

Eine Umwandlungsmöglichkeit der nachrangigen Verbindlichkeiten in Kapital oder andere Schuldformen besteht nicht.

Der Begriff der Nachrangigkeit richtet sich nach § 51 Abs. 9 BWG.

4.26 Grundkapital

Das Grundkapital setzte sich zusammen aus:

Stammaktien

31.12.2008 31.12.2007 Erhöhung

€ Tsd € €

Stückaktien 13.807.300,00 13.807 0,00


4.27 nachrangiges Kapital

In den Verbindlichkeiten der Bankhaus Krentschker & Co AG war nachrangiges Kapital von 26.230.000,00 € (Vorjahr: 25.800 Tsd €)

enthalten:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Ergänzungskapital 20.230.000,00 19.800

Nachrangige Verbindlichkeiten 6.000.000,00 6.000

4.28 Wechselseitige Beteiligungen

Es bestanden keine wechselseitigen Beteiligungen mit anderen Gesellschaften.

4.29 Vermögensgegenstände, die als sicherheit für Verbindlichkeiten gewidmet sind

Für in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten und unter dem Strich ausgewiesene Eventualverbindlichkeiten wurden Schuldtitel

öffentlicher Stellen und festverzinsliche Wertpapiere von 126.309.618,86 € (Vorjahr: 86.744 Tsd €) als Sicherheit für Verbindlichkeiten

aus folgenden Passivgeschäften der Bankhaus Krentschker & Co AG sowie der Erste Group Bank AG übertragen:

31.12.2008 31.12.2007

€ Tsd €

Mündelgelder 3.876.091,41 2.090

Marginerfordernisse 18.273.527,45 14.493

Widmungseinlagen 4.160.000,00 4.160

EZB-Tender 100.000.000,00 66.000

4.30 Mündelgeldspareinlagen

In der Bilanz waren Mündelgeldspareinlagen von 2.073.662,33 € (Vorjahr: 1.497 Tsd €) enthalten.

4.31 unversteuerte rücklagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der unversteuerten Rücklagen findet sich als Beilage 2 am Ende des Anhanges.

4.32 termingeschäfte

Die Angaben gemäß § 64 Abs.1 Z 3 können aus 4.10 Derivative Finanzinstrumente abgeleitet werden.

31


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

4.33 eventualverbindlichkeiten

Die unter dem Strich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten von 27.684.811,05 € (Vorjahr: 22.861 Tsd €)

betrafen überwiegend Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Erfüllungsgarantien.

4.34 Bedeutende Kreditrisiken

Die unter dem Strich ausgewiesenen bedeutenden Kreditrisiken von 88.762.800,00 € (Vorjahr: 85.977 Tsd €)

betrafen überwiegend noch nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen.

5 AnGABen Zur GeWinn- unD VerlustrechnunG

5.1 erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

In der Position Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen waren keine Erträge aus Ergebnisabführungen enthalten.

Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden zu banküblichen Konditionen abgewickelt.

5.2 erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten

In der Position Provisionserträge waren Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten von

1.989.631,66 € (Vorjahr: 2.126 Tsd €) v.a. aus Depot- und Dachfondsmanagementgebühren enthalten.

5.3 sonstige betriebliche erträge

In der Position sonstige betriebliche Erträge waren Erträge von 1.317.020,39 € (Vorjahr: 1.423 Tsd €) Miet- und Pachterträgen

enthalten.

5.4 Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten

Für nachrangige Verbindlichkeiten inklusive Ergänzungskapital wurden 1.347.923,73 € (Vorjahr: 1.216 Tsd €) aufgewendet.

5.5 Aufwendungen/erträge für Abfertigungen

In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen waren Aufwendungen

für Abfertigungen von 354.458,96 € (Vorjahr: 303 Tsd €) enthalten.


5.6 sonstige betriebliche Aufwendungen

In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen waren Aufwendungen von 159.249,66 € (Vorjahr: 128 Tsd €) für betrieblich

nicht genutzte Liegenschaften enthalten.

5.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens

Durch die Veräußerung von Sachanlagen entstanden 2008 sowie im Vorjahr keine Verluste.

5.8 Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen

Aus steuerrechtlichen Gründen waren keine unterlassenen Zuschreibungen enthalten. In den Folgejahren können sich dadurch

keine steuerlichen Belastungen ergeben.

5.9 Auswirkung der Veränderungen der unversteuerten rücklagen

Die gesamte Veränderung der unversteuerten Rücklagen ergab eine Reduzierung von 7.711,25 €.

Die steuerliche Auswirkung der Dotierung abzüglich Auflösung ergab eine Ertragsteuererhöhung um 1.927,81 €.

5.10 Belastung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch steuern

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6.921.638,48 € wurde mit 22,3 % durch Steuern vom Einkommen und

Ertrag von 1.543.075,91 € belastet.

5.11 rücklagenzuführung

Aus dem Jahresüberschuss von 5.355.616,54 € (Vorjahr: 5.685 Tsd €) wurde der Betrag von 2.992.288,75 € (Vorjahr: 3.383 Tsd €)

bereits in der Bilanz den Rücklagen zugeführt.

5.12 Gewinnverteilungsvorschlag (gilt nur für Aktiengesellschaften)

Die Gewinnverteilung ist vom Vorstand wie folgt vorgesehen:

Der in der Bilanz zum 31. 12. 2008 ausgewiesene Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2008 beträgt 2.363.327,79 €

Zuzüglich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 12.665,38 €

beträgt der zur Verteilung kommende Gewinn 2.375.993,17 €

Der Vorstand beantragt:

1) an die Gesellschafter eine Dividende von 17 % auf das Grundkapital

das sind 2.347.241,00 €

auszuschütten und

2) den Rest von 28.752,17 €

auf neue Rechnung vorzutragen

33


AnhAnG ZuM JAhresABschluss 2008

6 AnGABen Zu orGAnen unD ArBeitnehMern

6.1 Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 113 Angestellte (Vorjahr: 117) und 1 Arbeiter (Vorjahr: 1). Insgesamt sind

dies 114 Arbeitnehmer (Vorjahr: 118).

Davon waren in anderen Unternehmen gegen Ersatz der Aufwendungen 1 Personen (Vorjahr: 2) tätig. Der Kostenersatz betrug

23.529,47 € (Vorjahr: 84 Tsd €) und wurde von der GuV Position 8 bereits abgezogen.

6.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat

An die Mitglieder des Vorstandes hafteten Kredite und Vorschüsse von 946.039,31 € (Vorjahr: 864 Tsd €) aus.

An die Mitglieder des Aufsichtsrates hafteten Kredite von 5.625.133,51 € (Vorjahr: 5.049 Tsd €) aus.

Die Verzinsung und die sonstigen Bedingungen (Laufzeit und Besicherung) waren branchenüblich.

Von Mitgliedern des Vorstandes wurden Kredite und Vorschüsse von 0,00 € (Vorjahr: 0 Tsd €) zurückbezahlt.

Von Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden Kredite von 5.903,42 € (Vorjahr: 10 Tsd €) zurückbezahlt.

6.3 Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen

Für Abfertigungen und Pensionen einschließlich ihrer Dotierung sowie Zahlungen an Pensionskassen und Mitarbeitervorsorgekassen

wurden für aktive und pensionierte Mitglieder des Vorstandes 216.248,97 € (Vorjahr: 205 Tsd €) aufgewendet.

Für Arbeitnehmer sowie deren Hinterbliebene wurden 533.188,17 € (Vorjahr: 596 Tsd €) aufgewendet.

6.4 organbezüge

Von der Schutzklausel gemäß § 241 Abs. 4 UGB wurde bezüglich der Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder des

Vorstandes Gebrauch gemacht.

An ehemalige Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 74.279,30 € (Vorjahr: 73 Tsd €) ausbezahlt.

Die Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich auf 80.400,00 € (Vorjahr: 79 Tsd €).

An ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrates wurden 0,00 € (Vorjahr: 0 Tsd €) ausbezahlt.


6.5 namen der organmitglieder

folgende Personen waren als Mitglieder des Vorstandes tätig:

Konsul Dr. Georg Wolf-Schönach (Vorsitzender) Dr. Michael Vollath (Mitglied)

folgende Personen waren als Mitglieder des Aufsichtsrates tätig:

VD Konsul Dr. Gerhard Fabisch (Vorsitzender) VD Mag. Franz Kerber

Univ.-Prof. DDr. Peter Schachner-Blazizek (1. Stellvertreter) VD Dr. Georg Bucher

Konsul Dr. Gunter Griss (2. Stellvertreter) Dkfm. Michael Gröller

Vom Betriebsrat delegiert:

Gudrun Klemencic-Götz, BR-Obmann Josef Greiner, BR

Karl Freidl, BR-Obmann-Stellvertreter

staatskommissäre:

Ministerialrat Mag. Harald Sitta Hofrat Dr. Michael Manhard

(Stellvertreter)

Graz, am 30. 1. 2009

Der Vorstand

Konsul Dr. Georg Wolf-schönach e.h. Dr. Michael Vollath e.h.

Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied

35


AnlAGensPieGel

Anschaffungs-

kosten Zugänge Abgänge Umbuchungen

Bezeichnung per 1.1.2008 2008 2008 2008

Wertpapiere

€ € € €

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen 79.758.606,82 1.960.800,00 22.232.851,98 0,00

b) Forderungen an Kreditinstitute 4.496.500,00 0,00 0,00 997.000,00

c) Forderungen an Kunden 1.409.386,21 0,00 75.000,00 0,00

d) Schuldverschreibungen 120.073.767,86 35.891.441,60 17.043.059,96 -1.992.000,00

e) Aktien 18.996.477,76 632.110,28 2.018.329,49 995.000,00

Summe 224.734.738,65 38.484.351,88 41.369.241,43 0,00

Beteiligungen 103.131,17 0,00 0,00 0,00

Anteile an verbundenen

unternehmen 10.502.875,63 250.000,00 0,00 0,00

immaterielle

Vermögensgegenstände

a) Firmen-,Verschmelzungsmehrwerte 0,00 0,00 0,00 0,00

b) Sonstige 2.521.142,81 135.309,89 187.121,02 0,00

Summe 2.521.142,81 135.309,89 187.121,02 0,00

sachanlagen

a) Grund und Bauten 24.115.416,83 10.228,57 0,00 0,00

b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.085.046,40 332.654,52 1.186.130,74 0,00

c) Leasingvermögen 0,00 0,00 0,00 0,00

Summe 34.200.463,23 342.883,09 1.186.130,74 0,00

summe Anlagevermögen 272.062.351,49 39.212.544,86 42.742.493,19 0,00


Anschaffungs- Zuschrei- *)

kosten bungen kumulierte Buchwert Buchwert Abschreibung

per 31.12.2008 2008 Abschreibung per 31.12.2008 per 31.12.2007 2008

€ € € € € €

59.486.554,84 0,00 894.409,82 58.592.145,02 77.806.064,05 0,00

5.493.500,00 0,00 201.474,88 5.292.025,12 4.294.658,00 0,00

1.334.386,21 0,00 2.381,34 1.332.004,87 1.407.013,82 0,00

136.930.149,50 0,00 2.893.495,50 134.036.654,00 118.174.139,01 1.280.259,11

18.605.258,55 0,00 2.952.063,05 15.653.195,50 16.306.599,34 463.136,47

221.849.849,10 0,00 6.943.824,59 214.906.024,51 217.988.474,22 1.743.395,58

103.131,17 0,00 24.675,00 78.456,17 78.456,17 0,00

10.752.875,63 0,00 1.200.000,00 9.552.875,63 9.702.875,63 400.000,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

2.469.331,68 0,00 2.124.428,25 344.903,43 397.054,20 187.460,66

2.469.331,68 0,00 2.124.428,25 344.903,43 397.054,20 187.460,66

24.125.645,40 0,00 6.606.330,00 17.519.315,40 17.984.808,40 475.721,57

9.231.570,18 0,00 7.242.728,38 1.988.841,80 2.135.429,16 436.596,74

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

33.357.215,58 0,00 13.849.058,38 19.508.157,20 20.120.237,56 912.318,31

268.532.403,16 0,00 24.141.986,22 244.390.416,94 248.287.097,78 3.243.174,55

*) gegebenfalls mit Währungsumrechnung gemäß § 58 Abs. 1 BWG saldiert

37


ZusAMMensetZunG unD entWicKlunG

Der unVersteuerten rÜcKlAGen

Stand per Fusion Dotierung Auflösung Übertrag + Stand per

1.1.2008 Abspaltung Übertrag - 31.12.2008

€ € € € € €

Bewertungsreserve

Rücklage gemäß § 12 EStG 1988

(bereits übertragen)

80.684,11 0,00 0,00 1.717,06 0,00 78.967,05

Wertpapiere 80.684,11 0,00 0,00 1.717,06 0,00 78.967,05

Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Leasingvermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Bewertungsreserve gemäß

§§ 8 und 122 EStG 5.390,54 0,00 0,00 1.205,69 0,00 4.184,85

Grundstücke und Bauten 5.390,54 0,00 0,00 1.205,69 0,00 4.184,85

Sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 13 EStG (GWG) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Wertberichtigung zu Auslandsbeteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 8 Z 2 EStG 1988 120.685,27 0,00 0,00 4.788,50 0,00 115.896,77

summe 206.759,92 0,00 0,00 7.711,25 0,00 199.048,67

sonstige unversteuerte rücklagen

Rücklage gemäß § 11 EStG 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 12 EStG 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Sonstige Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Summe 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

summe unversteuerte rücklagen 206.759,92 0,00 0,00 7.711,25 0,00 199.048,67


BestätiGunGsVerMerK

Wir haben den Jahresabschluss der Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft, Graz, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner

2008 bis 31. Dezember 2008 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt

dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmens- und bankrechtlichen

Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht

in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der

Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer

Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein

hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen

ist und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld

des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss

überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze

und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung

der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage

für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der

Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-

und Finanzlage der Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 sowie der Ertragslage des

Unternehmens für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2008 bis 31. Dezember 2008 in Übereinstimmung mit den österreichischen

Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 30. Jänner 2009

Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.

Mag. Andrea stippl Mag. Gerhard Grabner

(Wirtschaftsprüferin) (Wirtschaftsprüfer)

39


Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft

ZEnTrAlE

8010 Graz . Am Eisernen Tor 3

8010 Graz . Hamerlinggasse 8

Tel. +43-316-8030-0

Fax +43-316-8030-38960

ZWEiGSTEllEn in GrAZ

8051 Graz . Wiener Straße 199

Tel. +43-316-8030-38892

Fax +43-316-8030-38964

8010 Graz . Schröttergasse 1

Tel. +43-316-8030-38886

Fax +43-316-8030-38965

ZWEiGniEdErlASSunG WiEn

1010 Wien . Johannesgasse 29

Tel. +43-1-512 74 83-0

Fax +43-1-512 74 83-38966

www.krentschker.at

mail@krentschker.at

Blz 19520

MO - Mi 08.30 - 16.15 uhr

durchlaufend

dO 08.30 - 17.30 uhr

durchlaufend

Fr 08.30 - 15.00 uhr

durchlaufend

MO - Mi 08.30 - 12.30 uhr

13.30 - 16.15 uhr

dO 08.30 - 12.30 uhr

13.30 - 17.30 uhr

Fr 08.30 - 12.30 uhr

13.30 - 15.00 uhr

MO - Mi 09.00 - 15.30 uhr

dO 09.00 - 16.30 uhr

Fr 09.00 - 15.00 uhr

Sowie nach telefonischer

Vereinbarung.

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