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14 Tage mit der Pentax Q – oder Die Reduzierung auf das ...

14 Tage mit der Pentax Q – oder Die Reduzierung auf das ...

14 Tage mit der Pentax Q – oder Die Reduzierung auf das

14 Tage mit der Pentax Q oder Die Reduzierung auf das Wesentliche Als Pentax die Q als Spiegellose Systemkamera ankündigte, waren die Erwartungen hoch. Aber sobald bekannt wurde, dass sie über einen 1/2,3 Zoll Bildsensor verfügt, war in vielen Internet-Foren schnell klar, dass man mit dieser Kamera nicht fotografieren kann. Denn eines ist ja klar: Die kleinste Sensorgröße, mit der sich anständige Fotos machen lassen, ist das APS C-, eventuell noch das 4/3-Format. Alles darunter ist für Knipser und taugt nichts. Für voll genommen wird man erst dem „Vollformat“, das ist zwar auch nur Kleinbildgröße, aber damit gehört man gefühlt zur Foto-Elite … Die ersten Tests zeigten natürlich, was eigentlich niemanden überraschen konnte: Bei höheren ISO-Werten tritt Bildrauschen auf. Das Maß aller Fotokriterien scheint aber gegenwärtig in einschlägigen Kreisen das Bildrauschen zu sein. Das kann man nämlich einerseits messen, so dass Tester belastbare Fakten haben, mit denen sich unterschiedliche Kameras vermeintlich objektiv vergleichen lassen. Andererseits kann aber auch der gehobene Foto-Amateur unwidersprochen mit großer Kompetenz punkten, wenn er sagt: Die rauscht aber. Das Urteil über die Q war gefällt. Dabei bleibt nahezu immer offen, wie macht sich das Rauschen bildmäßig bemerkbar? Vor allem aber, ab welcher Empfindlichkeit tritt es auf? Und außerdem, stört Bild-Rauschen wirklich immer? Gibt es nicht bestimmte Foto-Genres und einzelne Fotos, bei denen das Rauschen wie vordem die analoge Film-Körnigkeit Bestandteil der Bildästhetik ist? Aktuell ist Rauschen aber unreflektiert neben immer höheren ISO- Werten das absolute Killer-Argument, nachdem die Megapixel-Größe ihre argumentative Spitzenposition geräumt hat. Für gut zwei Wochen stellte mir freundlicherweise Pentax Hamburg eine Pentax Q mit dem Standard Prime Objektiv 8,5 mm/1:1,9 (entsprechend 47 mm KB) zur Verfügung. Also eine kompakte und für heutige Verhältnisse sehr puristische Ausrüstung. Nun stand ich da mit einer sehr wertig wirkenden Kamera und vor allem vor der Frage, was fotografiere ich eigentlich damit? Nach meinen bisherigen Erfahrungen sind Kompakt-Digitalkameras erstaunlich gut bei schönem Wetter, Sonnenschein, blauem Himmel, satten Farben und ausreichendem Licht. Es war aber keine Reise in den Süden geplant, das Wetter war mitteleuropäisch unfotogen, unfreundlich, nass und es wurde früh dunkel. Nicht einmal Schnee gab es. Also das typische, „schlechte“ Fotowetter So schied schon mal das Konzept „The Best of Schöne Fotos„ aus. Andererseits war mir auch die Rolle des kleinen Fototesters zu langweilig, der mit Siemensstern und Testtafel die Blendenreihe rauf und runter bei Tages- und Kunstlicht fotografiert. Einige konzeptionelle Vorgaben schienen mir aber doch nötig, um zielgerichtet arbeiten zu können. Aber wie heißt die Kamera nochmal? Q. Ein Buchstabe, der im deutschen Wörterbuch nur wenige Seiten belegt. Dort mal nachgeschaut, welche Worte mit Q beginnen. Unter anderem das Wort Quadrat. Aha. Meine erste selbst erarbeitete Kamera war eine Rolleiflex T mit quadratischem Format und einer festen Brennweite. Schon damals eine ziemlich puristische Ausrüstung. Für meine Pentax Q-Fotos wählte ich aus den vier angebotenen Formaten das Quadrat und kehrte damit digital zu den analogen Wurzeln zurück. 01_PQ_Rollei Konsequenterweise sollten die Fotos in diesem Format inhaltlich bzw. formal Objekte mit einem Q im Namen oder quadratische Formen enthalten. Außerdem wollte ich vor allem herausfinden, wie sich die Kamera in Bereichen verhält, für die sie nach gängiger Meinung nicht geeignet ist. Zumal sie in der Hand und in der Bedienung schon eine hohe Wertigkeit vermittelt. Was leistet diese Kombination aus Pentax Q-Gehäuse und Normalbrennweite, wenn man bei wenig Licht und hohen Kontrasten mit leichtem Gepäck unterwegs ist oder bei improvisierter Studio-Fotografie ohne Studiolicht auf Reisen, bei Kunden, im kleinen Museum o.ä.? Alle Fotos sind mit der Pentax Q wie auch sonst von mir weitgehend im DNG-Raw-Format fotografiert, in ACR entwickelt und in Photoshop weiterverarbeitet. So bleiben mir gegenüber dem Jpg-Format mehr Freiheiten für die endgültige Interpretation des Aufnahme. In der “Entwicklung” erfolgten nur globale Belichtungs- und Kontrast-Korrekturen sowie eine minimale Schärfung, aber keine Rauschreduzierung.

1 2 4 1 2 4 3 3 - Pentax
The Advanced Outdoor Camera - Pentax
RIESEN LEISTUNG – KLEINES FORMAT - Pentax
Firmware 1.01 für PENTAX Q
Pentax Q Praxis-Testbericht - foto.lamker.de - Christian Lamker
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