Funktionsprinzip einer Digitalkamera

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Funktionsprinzip einer Digitalkamera

DIGITALE FOTOGRAFIE


• Geschichte

Funktionsprinzip

• Kamera:

- Schärfentiefe

- Auflösung

- Zoom

- Blende und

Belichtungszeit

Gliederung

• Akkus

• Speicher

• Bildbearbeitung

• Handel


Geschichte der Digitalkamera

„Die Geschichte der Digitalkamera ist mit der des

PC‘s vergleichbar. Am Anfang belächelt, wegen

der geringen Leistung und des hohen Preises

verschmäht, fristete sie ein Dasein in irgendeiner

Ecke des Herstellers.“

-Udo Schmidt – Handbuch Digitale Fotografie-


Geschichte der Digitalkamera – Teil 2

-50er 50er Jahre: Erste Versuche im Labor

-1981 1981 1981: 1981 Sony: MAVIC (Magnetic Video Camera),

ca. 300 000 Pixel & Diskettenspeicher

-1984: 1984: Canon: RC-701, neue Funktionen

Komplettpreis: ca. 20 000 €

-Bis Bis 1990 1990 viele weitere Kameras (einziger Erfolg:

die Ion-Serie von Sony)

- 1990 1990 Kodak: „erste“ Digitalkamera (DCS-100),

1,3Mio. Pixel, 200 MB Festplatte &

externem S/W-Monitor


Geschichte der Digitalkamera – Teil 3

Die MAVIC

Die DCS-100 mit Zubehör


Funktionsprinzip einer

Digitalkamera

Man Man Man kann kann das das Funktionsprinzip Funktionsprinzip Funktionsprinzip der

der

Digitalkamera Digitalkamera Digitalkamera in in etwa etwa mit mit dem dem des

des

menschlichen menschlichen menschlichen Auges Auges Auges vergleichen. vergleichen.

vergleichen.


Funktionsprinzip einer

Digitalkamera – Teil 2

Silizium-Augen Das menschliche Auge

Irisblende

CCD-Matrix

Linse

Netzhaut

Der CCD-Chip, besteht aus reinen Helligkeitssensoren

Helligkeitssensoren,

Helligkeitssensoren

ist also farbenblind farbenblind. farbenblind

Die Farben werden erst durch rote,

grüne und blaue Farbfilter Farbfilter, Farbfilter

die schachbrettartig vor dem

Sensor liegen, erzeugt.

Iris


Kamera

Sch Schärfe, Sch rfe, Zoom Zoom & & Co

Co


- Kamera -

Schärfentiefe

• Bezeichnet den Bereich, der scharf gestellt

wird

• Vgl.: Ziliarmuskel des Auges

• Wird automatisch gesteuert


- Kamera -

Schärfentiefe


- Kamera -

Schärfentiefe - Makro

• Schärfentiefenbereich

von ca. 40 cm bis zu 2

cm


- Kamera -

Auflösung

• Bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte

(Pixel)

= Schärfe !!!


2 2 MP

MP

- Kamera -

Auflösung


0,12 0,12 MP

MP

- Kamera -

Auflösung


0,03 0,03 MP

MP

- Kamera -

Auflösung


7500 7500 7500 P

P

- Kamera -

Auflösung


200 200 P

P

- Kamera -

Auflösung


- Kamera -

Zoom

• Veränderung des Bildbereiches

• BRENNWEITE: Entfernung zwischen

Brennpunkt und dem Sensorchip

• TELE: kleiner Bildausschnitt

– Motiv wird größer

• WEITWINKEL: großer Bildausschnitt

– Motiv wird kleiner


- Kamera -

Zoom - optisch

• Linsenverschiebung

– Veränderung der

Brennweite

• < 40 mm: WW

• > 70 mm: Tele


- Kamera -

Zoom - optisch

• Linsenverschiebung

– Veränderung der

Brennweite

• < 40 mm: WW

• > 70 mm: Tele


- Kamera -

Zoom - digital

• Es wird digital ein

Ausschnitt gewählt

• Auflösung nimmt ab

• Kann extrem

„verpixelt“ werden


- Kamera -

Zoom - digital

• Es wird digital ein

Ausschnitt gewählt

• Auflösung nimmt ab

• Kann extrem

„verpixelt“ werden


Blende und Belichtungszeit

• Regulieren der Menge des einfallenden Lichtes

• Mehr Licht – kleinere Blende,

kürzere Belichtungszeit

• Weniger Licht – größere Blende,

• Vgl. Iris des Auges

- Kamera -

längere Belichtungszeit

• Bei langer Belichtungszeit kann Bild verwackeln

• Automatische Regulierung


Die Akkus

NiCd NiCd (Nickel-Cadmium-Akkus):

-Schwer

-ca. 700 mal wiederaufladbar

-anfällig für „Memory Memory Memory-Effekt

Memory Effekt Effekt“ Effekt

-Cadmium umweltschädlich

NiMH NiMH (Nickel-Metal-Hydrid-Akkus):

-leistungsstärker als NiCd

-kaum „Memory-Effekt“


Die Akkus – Teil 2

Li Li-Ion Li Ion Ion (Lithium-Ionen-Akkus)

-leistungsstärker als NiMH-Akkus

-kein Memory-Effekt

-teuer

Li Li-Po Li Po (Lithium-Polymer-Akkus)

-kein Metallgehäuse

-kleiner, leichter und leistungsstärker als alle

bisherigen Akkus

-sehr teuer


Nickel-Cadmium-Akkus

Die Akkus – Teil 3

Nickel-Metal-Hydrid-Akkus


Die Akkus – Teil 4

Lithium-Ionen und Lithium-Polymer-Akkus


Der Speicher

Früher wurden die Bilder in einer Digitalkamera

auf Disketten oder eine interne Festplatte

gespeichert. Heute haben sich überwiegend

Flashkarten z.B. SD SD-Card SD

Card oder Memory Memory-Stick

Memory

Stick

durchgesetzt.


Bildbearbeitung

Es Es gibt gibt mittlerweile mittlerweile mittlerweile jede jede Menge Menge Software Software zur

zur

Bildbearbeitung. Bildbearbeitung. Hier Hier Hier einige einige einige Beispiele, Beispiele, was was man

man

mit mit den den Fotos Fotos alles alles anstellen anstellen kann: kann:

kann:


Bildbearbeitung – Teil 2

Farbton Farbton eines eines Bildes Bildes ver verändern ver ndern


Bildbearbeitung – Teil 3

Von Von bunt bunt nach nach schwarz/wei

schwarz/weiß schwarz/wei und

und

umgekehrt

umgekehrt


Bildbearbeitung – Teil 4

Objekte Objekte Objekte einf einfügen einf gen


Handel

Es gibt zahlreiche Typen von

Digitalkameras. Hier drei

Beispielkameras:


- Handel -

Kompaktbildkamera – (Standard)

-7,0 Megapixel

-3fach optischer Zoom

-5fach Digitalzoom

-2,5 Zoll Farbdisplay

-ca. 150€

- reicht meistens aus!


- Handel -

Megazoomkamera – (Hobby)

-8 Megapixel

-10fach opt. Zoom

-Ultra kurze Einschaltzeit

-2,5 Zoll Farbdisplay

-ca. 400€


- Handel -

dig. Spiegelreflexkamera – (Profi)

-16,7 Megapixel

-Sehr hohe Lichtempfindlichkeit

-Drahtlose Bildübertragung

-2 Zoll Farbdisplay

-ca. 6700€


Quellen

• Handbuch Digitale Fotografie,

Udo Schmidt

• Zeitungsartikel „Kompakte reicht oft aus“

• Zeitungsartikel „Welcher Akku, welcher

Speicher? Tipps fürs Zubehör“

• eigenes Wissen

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