Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

llv.li

Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

InformatIon für das Personal der landesverwaltung

Überblick berblick

ausgewogen2015.li

Porträt: albert nigg

gigathlon 2010

usB-sticks: spass mit

risikopotenzial

Oktober 2010 Nr. 64


Inhalt

ausgewogen2015.li - gute fortschritte,

grosse Herausforderungen 3

20 Jahre uno-mitgliedschaft 4

Porträt: albert nigg 6

gigathlon 2010 8

usm aPo 11

wagen sie den schritt und machen

sie mit! 12

leben im rhythmus 14

ausflug der ehemaligen staatsangestellten

zum wild- und freizeitpark

allensbach 16

das wandern ist . . . 18

usB-sticks: spass mit

risikopotenzial 20

Cartoon / rätsel 21

nachrichten 22

Nächste ausgabe

nr. 65, dezember 2010

redaktionsschluss: 5. november 2010

Impressum

flip, Information für das

Personal der landesverwaltung

ausgabe nr. 64 / 2010, 16. Jahrgang

erscheint vierteljährlich

Herausgegeben vom amt für

Personal und organisation

redaktionsteam:

Peter Binder, Peter gstöhl, Peter mella,

Yvonne meusburger, Bettina wenaweser,

Christina wohlwend

satz und druck: matt druck ag, mauren

Vorweg

Liebe Leserinnen und Leser

dies ist meine letzte flip-ausgabe als

aktives redaktionsmitglied. die arbeit

mit den redaktionskolleginnen

und -kollegen hat mir über all die Jahre

grossen spass gemacht. aus zeitlichen

gründen werde ich mich aber

nach dieser ausgabe zurückziehen.

daher ist dies mein letztes «vorweg».

es fällt etwas ungewohnt aus.

Zur Zeit beherrscht ein grosses thema

die medien, die menschen in liechtenstein

und ganz besonders die mitarbeitenden

der landesverwaltung: wir

müssen sparen! Insbesondere bewegt

uns die vorgabe, im Personalbereich

eine einsparung von 10% zu erhalten.

wie alle, die wir uns hier für das wohl

des landes einsetzen, wissen, wie

schwierig das ist. ganz oft gibt es genau

eine Person (oder höchstens ganz

wenige), die einen aufgabenbereich

bearbeitet.

Im ersten artikel dieser ausgabe geht

der regierungschef auf dieses thema

ein. er stellt uns den aktuellen stand

des sanierungsprozesses vor, erläutert

nutzen, sinn und auch schwierigkeiten.

dies gelesen:

Bei der durchsicht der artikel dieses

flip sind mir folgende Begriffe ins

auge gestochen: veränderungen, flexibilität,

internationale verpflichtungen,

teamarbeit, miteinander, kostengünstig,

Chancengleichheit, Know-how,

Kompetenzen, motivierte mitarbeiten-

de, leistungsbereitschaft, leistungsfähigkeit.

und das gedacht:

diese worte beschreiben genau die

landeswaltung, besser gesagt, diese

worte beschreiben genau uns und

unsere arbeit. wir dürfen bei all den

aktuellen diskussionen nie vergessen,

was wir wert sind. es ist zwar überall

auf der welt populär, sich über die

effizienz der verwaltungsbehörden

zu beklagen oder zu belustigen. Ich

weiss aber, dass dies – zumindest für

uns – nicht zutreffend ist.

Ich bin nun schon seit den frühen 90er

Jahren dabei, zu Beginn «ganz an der

front». dabei durfte ich einblick in

ganz viele amtsstellen und arbeitsbereiche

erhalten und ganz viele menschen

bei ihrer arbeitserledigung kennen

lernen. Im lauf der letzten Jahre

ist der anspruch an uns, gerade auch

wegen der vermehrten internationalen

verpflichtungen, stark gestiegen.

aus erfahrung bin ich überzeugt, dass

wir unsere aufgaben, also unseren

gesetzlichen auftrag kompetent, motiviert

und effizient erledigen.

wir können mit recht stolz sein auf

das, was wir leisten! liechtenstein

kann mit recht stolz sein auf seine

verwaltung!

Peter gstöhl


ausgewogen2015.li – Gute Fortschritte, grosse Herausforderungen

Seit dem letzten Bericht im FLip über

das Projekt ausgewogen2015.li sind

bereits wieder einige wichtige Mei-

Dr. Klaus Tschütscher

Regierungschef

lensteine erreicht worden, über die im

Folgenden kurz informiert wird. Zudem

möchte ich aufzeigen, was die nächs-

ten Schritte sein werden.

der landtag hat in seiner sitzung vom

Juni 2010 den Bericht der regierung

zur sanierung des landeshaushalts

zur Kenntnis genommen und die anträge

der regierung verabschiedet.

damit hat sich der landtag zu den

sparzielen bekannt und die regierung

in vielen wichtigen Projekten beauftragt,

einen Bericht und antrag zu erarbeiten

oder bereits erste sparmassnahmen

im Budget 2011 vorzusehen.

dies war ein wichtiger meilenstein für

das Projekt ausgewogen2015.li!

Mitarbeit der Amtsstellen

über die sommermonate haben alle

amtsstellen einen fragebogen zur

aufgabenüberprüfung erhalten. die

amtsleitungen hatten die aufgabe,

sämtliche aufgaben der jeweiligen

amtsstelle zu überprüfen und aufzuzeigen,

wie eine einsparung von

10% im Personalbereich erreicht werden

kann und welche Konsequenzen

dies zur folge hätte. Zudem musste

aufgezeigt werden, wie im Bereich

des sachaufwandes eine einsparung

von 14% erreicht werden kann. diese

schwierige aufgabe wurde von vielen

sehr gut erledigt. Bei einigen amtsstellen

wird in den nächsten wochen

nochmals eine überarbeitung der abgegebenen

fragebogen nötig sein.

Was ist der Sinn dieser Fragebogen?

der fragebogen dient dazu, in sämtlichen

amtsstellen die heutigen aufgaben

systematisch zu überprüfen.

dies ist sicherlich, auch ohne ein Projekt

wie das vorliegende, immer wieder

sinnvoll. gerne wird man mit den

Jahren «betriebsblind» und erledigt

dinge, ohne diese zu hinterfragen –

das gilt nicht nur für die landesverwaltung.

Zudem werden auch über

gesetze und verordnungen immer

wieder neue aufgaben erteilt, ohne

die bereits bestehenden aufgaben zu

überprüfen. wenn nun aber gespart

werden soll, müssen wir unweigerlich

auch die aufgaben überprüfen. es wird

nur bedingt möglich sein, mit weniger

aufwand dieselben aufgaben weiterhin

zu erfüllen (z.B. durch effizienzsteigerungen).

damit die regierung

beurteilen kann, in welchem Bereich

ein abbau von aufgaben möglich ist,

ist sie auf die mithilfe der amtsstellen

angewiesen. denn nur diese können

die Konsequenzen eines abbaus von

aufgaben beurteilen.

Dank für Unterstützung

die abgegebenen fragebogen werden

in den nächsten wochen ausgewertet.

die regierung wird dann über

die vorgeschlagenen massnahmen

beraten und erste entscheide treffen.

dies kann grosse veränderungen zur

folge haben und wird grosse flexibilität

erfordern; dies muss uns allen

bewusst sein. wir möchten diese veränderungen

aber gemeinsam mit euch

offen, transparent und fair angehen.

Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher

In diesem sinne bedanke ich mich bei

allen mitarbeiterinnen und mitarbeitern

für die tatkräftige unterstützung

dieses herausfordernden, aber wichtigen

Projektes.

usm grossa Huus

3


20 Jahre UNO-Mitgliedschaft

«Der Beitritt des Fürstentums Liechtenstein

zu den Vereinten Nationen

ist der krönende Abschluss eines langen

Weges, den ein Kleinstaat ohne

jegliche militärische Macht über Jahr-

Manuel Frick

Diplomatischer Mitarbeiter, AAA

hunderte zurückgelegt hat, aus unsicheren

und armseligen Anfängen im

Mittelalter bis zum glücklichen Wohlstand

und zur weltweiten Anerkennung

seiner Souveränität am Ende des

20. Jahrhunderts.» (aus dem Vorwort

von S.D. Fürst Hans-Adam II. von und

zu Liechtenstein für die Publikation

«Der Beitritt Liechtensteins zu den

Vereinten Nationen», Schriftenreihe

der Regierung Nr. 1 – 1991)

Die liechtensteinische Flagge wird zum ersten Mal in einer feierlichen Zeremonie während der Eröffnung der 45. Generalversammlung gehisst.

4 vo da amtsstella

am 18. september 1990 erfolgte die

aufnahme des fürstentums liechtenstein

als 160. mitgliedsstaat durch die

vollversammlung der vereinten nationen.

liechtenstein kann im Jahr 2010

also seine 20jährige uno-mitgliedschaft

feiern und dieses Jubiläum als

erinnerung an einen aus staats- und

souveränitätspolitischer sicht sehr

bedeutenden schritt begehen. seit

dem Beitritt hat sich liechtenstein

zu einem respektierten mitglied der

uno-familie entwickelt, dessen aktive

rolle weit über die grenzen unserer

europäischen Partner geschätzt wird.

Liechtenstein: International vernetzt

liechtenstein war sich schon früh bewusst,

dass es für seine Zukunft die

einbettung in die internationale Zusammenarbeit

benötigt. dazu gehört

auch die mitgliedschaft bei den für

das land wichtigen internationalen

und europäischen organisationen.

liechtenstein ist heute mitglied bei 27

solchen organisationen und Institutionen.

Hervorzuheben sind dabei die

mitgliedschaft bei der organisation

für sicherheit und Zusammenarbeit in

europa (osZe, früher KsZe, 1975) sowie

die Beitritte zum statut des Internationalen

gerichtshofs in den Haag

(IgH, 1950), zum europarat (1978), zu

den vereinten nationen (uno, 1990),

zur europäischen freihandelszone

(efta, 1991), zum europäischen wirtschaftsraum

(ewr, 1995) und zur welthandelsorganisation

(wto, 1995).


Die Vereinten Nationen kurz erklärt

die Ziele und grundsätze der vereinten

nationen sind insbesondere die

erhaltung bzw. wiederherstellung des

weltfriedens und der internationalen

sicherheit, die entwicklung freundschaftlicher

Beziehungen zwischen

den nationen und die förderung internationaler

Zusammenarbeit zur lösung

internationaler Probleme wirtschaftlicher,

sozialer, kultureller und

humanitärer art sowie die festigung

der achtung von menschenrechten.

die Hauptorgane der vereinten nationen

sind die generalversammlung aller

Liechtensteins Engagement im Rahmen

der UNO

liechtenstein hat diplomatische vertretungen

in drei von vier offiziellen

amtssitzen der uno: In new York liegt

der fokus auf dem sicherheitsrat, der

generalversammlung und dem wirtschafts-

und sozialrat (eCosoC). die

aktivitäten der ständigen mission in

genf konzentrieren sich schwerpunktmässig

auf die arbeiten des menschenrechtsrates,

der expertenausschüsse

zur überprüfung der uno-menschenrechtsübereinkommen,

des Hochkom-

missariats für menschenrechte (oH-

CHr) und des Hochkommissariats für

flüchtlinge (unHCr).

In wien engagiert sich liechtenstein

insbesondere im rahmen des Büros

der uno für drogen- und verbrechensbekämpfung

(unodC) und der

Internationalen atomenergieorganisation

(Iaeo).

eine wichtige schnittstelle für alle genannten

aktivitäten ist das amt für

auswärtige angelegenheiten in va-

192 mitgliedsstaaten, der sicherheitsrat

mit seinen fünf ständigen (russland,

usa, grossbritannien, frankreich

und China) und zehn nicht ständigen

mitgliedern, der wirtschafts- und sozialrat,

der treuhandrat, der Internationale

gerichtshof und das sekretariat

unter der leitung von generalsekretär

Ban Ki-moon. seit der gründung 1945

wurde das system durch zahlreiche

nebenorgane, sonderorganisationen,

fonds und Programme erweitert. der

grossteil der uno-mitarbeiter ist heute

nicht mehr in den Hauptquartieren

in new York, genf, wien und nairobi

tätig, sondern «im feld», beispielsweise

in Peacekeeping-missionen

des sicherheitsrates. weitere wichtige

teile des uno-systems sind:

das welternährungsprogramm (wfP),

das Kinderhilfswerk (unICef), das

entwicklungsprogramm (undP), die

weltbank (wB), die weltgesundheitsorganisation

(wHo), die atomenergiebehörde

(Iaeo), das Hochkommissariat

für flüchtlinge (unHCr) und das

Hochkommissariat für menschenrechte

(unHCHr). die welthandelsorganisation

(wto) kooperiert mit dem uno-system,

ist jedoch nicht teil desselben.

Aus Anlass des Jubiläums zum liechtensteinischen UNO-Beitritt weilte der Generalsekretär der

Vereinten Nationen, Herr Ban Ki-moon, am 1. September in Liechtenstein. (Bild Presse- und

Informationsamt, Vaduz)

duz. liechtenstein bringt sich oft aktiv

ein und übernimmt in zahlreichen

verhandlungen eine vermittlerrolle.

dadurch kann aufgezeigt werden,

dass auch ein kleiner staat mit beschränkten

ressourcen ein verlässlicher

und anerkannter Partner sein

kann.

vo da amtsstella

5


Porträt: Albert Nigg

Albert Nigg ist seit 1999 als Verwaltungsleiter

beim Landgericht tätig und

in dieser Funktion für die Bereiche

Personal, Organisation und Informatik

6 PersÖnlICH

Christina Wohlwend

FLip-Reporterin

verantwortlich. Dabei ging sein ursprünglicher

Berufswunsch eigentlich

in eine ganz andere Richtung. Doch

dazu kommen wir noch.

albert nigg ist gebürtiger taminataler.

er ist in Ilanz aufgewachsen und hat

dort die obligatorischen schuljahre

absolviert. auf die frage, ob er denn

nicht eventuell liechtensteinische

wurzeln habe, meint er schmunzelnd,

dass «nigg» ein walsergeschlecht sei

und seine vorfahren leider nicht nach

liechtenstein weiter gewandert sind.

Halb zweisprachig

als Kind ist albert nigg halb zweisprachig

aufgewachsen. Zwar sind beide el-

ternteile deutschsprachig, doch durch

den Besuch des rätoromanischen

Kindergartens in Ilanz konnte er die

vierte landessprache der schweiz lernen

und verfügt auch heute noch über

ein gutes passives sprachverständnis

(lesen, Hörverständnis). durch diese

erfahrung ist ihm bewusst geworden,

um wie viel leichter ein Kind sprachen

erlernen kann. Bei seinen zwei söhnen

hat er wert darauf gelegt, dass

sie schon früh andere sprachen und

Kulturen kennenlernen konnten, da

reisen den Horizont erweitert und

hilft, die Heimat wieder mit anderen

augen zu sehen und zu schätzen.

Von Chur nach Vaduz

die Berufslaufbahn verlief bei albert

nigg recht gradlinig, auch wenn er

sagt, dass er damals eigentlich viel lieber

einen Beruf ausserhalb des Büros

gelernt hätte. In Chur bei der schweizerischen

Bankgesellschaft (spätere

uBs) absolvierte er die kaufmännische

lehre und arbeitete danach weiter in

der Bankbranche. auch beim militär

engagierte er sich. er brachte es zum

Hauptmann und führte eine minenwerferkompanie.

Berufsbegleitend absolvierte

er die ausbildung zum eidg.

dipl. organisator und arbeitete bis zu

seinem wechsel ans landgericht als

Projektleiter bei der graubündner Kantonalbank.

damals habe ihn die neue

Herausforderung gereizt. und auch der

grosse gestaltungsfreiraum sowie die

selbständigkeit, welche zur tätigkeit

des verwaltungsleiters gehören. als

verwaltungsleiter übernimmt albert

nigg die führungsverantwortung für

das gesamte nichtrichterliche Personal

des landgerichts, derzeit sind das

ingesamt 32 mitarbeitende. ein grosser

teil der arbeitszeit besteht aus organisations-

und führungsaufgaben:

gespräche mit mitarbeitenden führen,

Konflikte lösen, organisatorische fragen

klären. ausserdem ist albert nigg

für die weiterentwicklung der Informatiklösungen

des landgerichts zuständig

und leitet die entsprechenden

Projekte. er ist froh, dass er sich im

Judith und Albert Nigg vor dem rund 100jährigen Holzdörrofen Judith Nigg mit den Schwiegereltern beim Birnensortieren


Steckbrief

Name: nigg albert

Wohnort: Bad ragaz

Geboren: 06.03.1961

Familie: verheiratet mit Judith; Kinder mathias und manuel

Ausbildung: eidg. dipl. organisator

Heutige Funktion: verwaltungsleiter beim landgericht

Lieblingsessen: alles was Judith kocht

Lieblingsgetränk: süssmost

Lieblingsort: seehöckli am walensee

Musik: 70/80/90er Jahre

Lektüre: tageszeitungen, fachbücher, geschichtsbücher

Hobbys: alte obstsorten, lokale geschichte, Zaubern, skifahren

Informatikbereich auf die unterstützung

von Christian gstöhl verlassen

kann.

Bäume als Lebenswerk

albert nigg lebt in Bad ragaz, ist verheiratet

mit Judith und hat zwei söhne

(manuel 15 und mathias 19 Jahre

alt). Judith nigg, familienfrau und

Krankenschwester, unterstützt ihren

mann übrigens auch tatkräftig bei seinem

liebsten Hobby. albert nigg ist

mit leib und seele Hobby-obstbauer

und stolz auf sein Projekt, den erhalt

von alten obstbaumsorten, welches

er als sein lebenswerk bezeichnet.

durch verhandlungsgeschick und

glück konnte er land erwerben und

so seinen lebenstraum – den erhalt

alter obstbaumsorten – realisieren.

ein Hobby, das eigentlich viel mehr

eine lebenseinstellung ist. albert nigg

kann so der natur etwas zurückgeben

und gleichzeitig der nachwelt etwas

erhalten. die Pflege der Bäume und

die ernte der früchte ist für albert nigg

erholung pur. dort, bei den Bäumen,

«hat man Zeit», läuft alles in einem

anderen, gemächlicheren rhythmus.

derzeit besitzt er 50 Bäume, darunter

15 alte Bäume (zwischen 60 und 100

Jahre alt) und 35 junge Bäume (4 bis

5 Jahre alt). der Bestand setzt sich aus

Birnbäumen (alles dörrbirnen-sorten),

apfelbäumen sowie Zwetschgen- und

Kirschbäumen zusammen. Im Herbst

Birnen in Hülle und Fülle

fällt mit der apfel- und Birnenernte

die meiste arbeit an. Beim «Birnenschütteln»

helfen jeweils 10 – 15 leute

mit. danach beginnt dann das dörren

der Birnen. albert nigg besitzt eine

rund 100jährige Holzofen-dörranlage

und pflegt mit der Herstellung von

dörrbirnen ein altes, auf diese weise

praktisch ausgestorbenes Handwerk

weiter, mit dem früher sein neni einen

teil des lebensunterhaltes verdiente.

für das dörren ist vor allem Judith

nigg zuständig. die reifen Birnen kommen

bis zu fünfmal, insgesamt über

90 stunden, in den ofen. dabei muss

der dörrvorgang gut überwacht werden,

damit jede dörrbirne im richtigen

moment, d.h. wenn sie die richtige

Konsistenz erreicht hat, aus dem ofen

genommen wird. mit dem fertigen

Produkt, dörrbirnen und mastrilser

Birnbrote, die nach einem geheimen

rezept hergestellt werden, beliefert

albert nigg gourmetrestaurants, Privatkundschaft

und reformhäuser.

Zu recht ist albert nigg stolz auf sein

lebenswerk und irgendwie scheint es,

als ob sich sein ursprünglicher Berufswunsch

doch noch erfüllt habe.

PersÖnlICH

7


Gigathlon 2010

Marc Pschebizin ist Gigathlon Man

2010, Nina Brenn siegte zum dritten

Mal hintereinander in der Kategorie

Single Woman. Der Gigathlon führte

Team www.llv.li

während zwei Tagen von Thun aus

durch das Berner Oberland, Emmental,

Simmental, Kanton Fribourg und

die Zentralschweiz. Die 5’600 Gigathleten

bewältigten insgesamt 452 Kilometer

und 7’940 Höhenmeter.

thun war als Zentralort mit start und

Zielankunft das gravitationszentrum

des gigathlons 2010.

Berner Oberland fängt die Sonne ein

am rising saturday führte die strecke

von thun ins emmental, via glaubenbielenpass

zum lungernsee und

durchs östliche Berner oberland zurück

nach thun. am sonntag waren

die gigathleten im Berner oberland,

im Kanton fribourg und durch das

simmental unterwegs. Beide wettkampftage

wurden dem motto «catch

the sun» vollauf gerecht. sonnig und

mit temperaturen von über 30 grad

zeigten sich das Berner oberland, das

emmen- und simmental sowie das fribourgische

tagsüber von ihrer besten

seite. damit die gigathleten der Hitze

etwas entfliehen konnten, waren in

den wechselzonen zusätzliche trink-

und sprinkleranlagen installiert worden.

natürliche abkühlung gab es am

frühen samstagabend. Heftige gewitter

und niederschläge gingen auf der

laufstrecke und im gigathlon Camp

nieder.

8 vo da amtsstella

Rangierung

«unser Ziel, eine Klassierung unter

den 300 Besten» zu erreichen haben

wir knapp nicht geschafft. dennoch

können wir mit rang 354 von 859

klassierten und 955 gestarteten teams

sehr zufrieden sein, jeder einzelne hat

sich seriös vorbereitet. «für mich ist

wichtig, dass alle teammitglieder ohne

sturz oder verletzung und gesund am

sonntag das Ziel erreicht haben», so

ronny Kaufmann. der trainingsaufwand

der teammitglieder belief sich

auf mindestens 7 – 10 stunden pro

woche. «für jeden von uns zählt die

einzelleistung ebenfalls», sagt dominik

frommelt. Zum oft zitierten motto,

wonach das mitmachen vor dem rang

kommt, meint er: «mitmachen zählt,

aber die leistung eben auch.» trotzdem

sahen wir fünf uns nicht nur als

reine Zweckgemeinschaft. Im team

www.llv.li spielte die Kameradschaft

ebenfalls eine grosse rolle. wir trafen

uns im vorfeld regelmässig um die

details zu besprechen und über den

formstand zu berichten. wir führten

teilweise gemeinsame trainings durch

und absolvierten ein trainingscamp in

spiez. sigi fuhr im april zusätzlich für

10 tage nach spanien in ein spezielles

schwimmtrainingslager.

dinge, auf die sich das team nicht

freuen konnte, scheint es keine gegeben

zu haben, ausser zwei tage hintereinander

um 04.30 uhr aufzustehen

und um 5.00 uhr mit dem neoprenanzug

zu frühstücken.

für uns war es ein tolles erlebnis, mit

soviel anderen ausdauersportlern ein

schönes wochenende im Berner ober-

Das Team www.llv.li: Dominik Frommelt, Barbara Schuler, Philipp Patsch, Sigi Zogg und

Ronny Kaufmann


land zu verbringen. danke an alle, die

uns unterstützt haben.

am rande erwähnt: wir haben am

samstag, 21.08.2010 mit dem fast

identischen team am Inferno triathlon

in mürren bei der team trophy

(147 km, 4175 Hm) teilgenommen.

auch dies war ein unvergessliches

erlebnis im Berner oberland.

Erfahrungsberichte

Sigi Zogg – Schwimmen

der gigathlon sprengt grenzen; das

stimmt wohl in verschiedener Hinsicht.

der ganze anlass war für mich

ein super tolles unvergessliches erlebnis.

die organisation mit der ganzen

Infrastruktur und den abläufen war

sehr eindrücklich. es gibt sie also

doch noch, die grossen sportanlässe

ohne ein riesiges Polizeiaufgebot.

unterwegs war man immer kollegial,

half wenn es nötig war und doch war

man gegner. für mich war es sportlich

eine echte Herausforderung, denn das

niveau war sehr hoch. was ich besonders

eindrücklich fand, war unsere zu-

sammengewürfelte mannschaft (aPa,

aPo, tBa) bzw. die verschiedenen

sportarten. wir haben von anfang an

super «funktioniert». der teamgeist

spukte von der ersten stunde an.

für das tolle wochenende möchte ich

mich bei allen teammitgliedern und

vor allem bei unserem Hauptsponsor

und arbeitgeber llv nochmals

herzlich bedanken. danke euch allen

für die tolle Kameradschaft, die gute

stimmung, eure unterstützung und

für euren/unseren einsatz!

Ronny Kaufmann – Bike

der gigathlon ist ein ganz besonderer

sportanlass. es treffen sich viele

ausdauersportler um sich dieser besonderen

Herausforderung zu stellen.

es ist wie eine grosse familie; man

lernt unterschiedliche athleten kennen.

Jeder athlet hat den sportlichen

ehrgeiz und sein persönliches Ziel,

das er erreichen will. nun habe ich

diesen grossartigen event nicht nur

als Betreuer eines single-gigathleten

erlebt sondern auch als gigathlet selber.

Ich habe sehr viele positive eindrücke

und erlebnisse mit nach Hause

genommen, die ich so rasch nicht vergessen

werde.

Dominik Frommelt – Rennrad

der gigathlon ist einfach gigantisch!

Ich war sehr beeindruckt vom perfekt

organisierten grossanlass. man muss

sich vorstellen, dass hunderte bzw.

tausende von sportlern zu einem bestimmten

Zeitpunkt am richtigen ort

(die zum teil 150 km auseinander

liegen) sein müssen. diese haben oftmals

zum gleichen Zeitpunkt Hunger,

möchten duschen oder müssen einfach

aufs wC. all diesen ansprüchen

wurde in genügender weise rechnung

getragen.

die strecke war landschaftlich reizvoll

über 450 km angelegt. wir waren

beeindruckt wie anders und schön es

auch in der schweiz sein kann. eindrücklich

war der friedliche umgang

zwischen den sportlern. es war vor

allem ein miteinander und kaum ein

gegeneinander. am abend tauschte

man sich aus, erzählte von den körperlichen

Krisen oder Höhepunkten der

tagestour oder vom eigenen schutzengel.

Ich konnte z.B. nur knapp einem

gestürzten rennradfahrer ausweichen.

vo da amtsstella

9


Philipp Patsch – Laufen

ein sportabenteuer, das mir persönlich

noch lange in erinnerung bleiben

wird, ist vergangenheit. es war ein

anstrengendes und hartes wochenende,

das aber gleichzeitig auch so viele

eindrücke hinterlassen hat, dass man

das nicht so einfach in worte fassen

kann. gigathlon muss man erlebt haben!

am freitag war anreisetag. über

langnau, wo die rennvelos und die

Bikes abgegeben werden mussten,

ging es nach thun.

ein erster eindruck von der grösse

der veranstaltung gab es bereits beim

«Check in» auf dem waffenplatz thun.

In riesigen Hallen bekam jedes team

seine unterlagen und eine übernachtungsmöglichkeit

in form von zwei

Zelten. Punktgenau eingewiesen wurden

die Zelte aufgeschlagen und im

perfekt eingerichteten essenscamp

das abendessen gefasst. wieder ein

eindrückliches erlebnis, wie rund

7'000 gigathleten verpflegt werden

und man nicht länger als 5 minuten

anstehen muss. der samstag begann

früh…, zu früh. skaterin Barbara musste

um 6.00 uhr starten und wir wollten

sie natürlich dabei unterstützen. als

schlussläufer war mein start erst um

10 vo da amtsstella

ca. 16.00 eingeplant. der tag war

herrlich heiss bei rund 35 grad, aber

kurz vor meinem start ergoss sich ein

Platzregen über die wechselzone und

verwandelte das Berner oberland in

eine tropenähnliche region.

auf der eindrücklichen laufstrecke

entlang des thunersees erlebte ich

dann von sonnenschein und Hitze

über sturmböen bis hin zu wolkenbruchartigen

regenfällen alle witterungsverhältnisse.

der Zieleinlauf war

jedoch wieder begleitet von einigen

sonnenstrahlen. Zufrieden konnte die

zweite nacht im giathlon-Camp in angriff

genommen werden. am sonntag

waren erstmal die müden Beine zu

vertreten und wie schon am vortag

die teammitglieder bei ihren starts

anzufeuern. danach ging es per Bus in

die herrliche wechselzone nach spiez.

Biker ronny liess auch nicht lange

auf sich warten und so konnte ich die

schlussstrecke am sonntag am späteren

nachmittag in angriff nehmen.

die müden Beine waren schnell vergessen

und ab ca. rennhälfte konnte

mich ja ronny noch mit dem Bike begleiten.

eine Kommunikationspanne

zwischen meinem Begleiter und mir

gestalteten dann die letzten 5 Kilometer

des gigathlon noch mal zu einer

echten Herausforderung. das missverständnis

nahm mit der Kilometerangabe

bei der letzten verpflegung seinen

lauf. der schlussspurt war dann nicht

2 Kilometer sondern rund 4 Kilometer

lang, was sich zu einer echten Kopfsache

entwickelte. die letzten 500 m,

begleitet von allen teammitgliedern,

war noch Kür und am frühen sonntagabend

ging ein eindrückliches sportwochenende

bei Bier und Bratwurst

und wm finale zu ende.

Barbara Schuler – Inline

gigathlon – catch the sun! spätestens

bei der ankunft im gigathlon-Camp in

thun zieht einen der spirit der veranstaltung

in seinen Bann, man steckt

mitten drin in einem gigantischen

event einer sportveranstaltung und

abenteuerreise, einem teamerlebnis

und persönlicher grenzerfahrung. meine

persönliche abenteuerreise beginnt

am samstag in der frühen morgendämmerung

als startläuferin auf den

Inlinern. mit ca. 1’000 anderen stehe

ich hinter der startlinie und es läuft

mir eiskalt den rücken runter, als der

startsong «vivere» ertönt. mit dem

letzten ton des eigens für den gigathlon

komponierten songs geht es los.

all meine nervosität ist verflogen und

das feld rollt gemeinsam zwischen

den anfeuernden Zuschauern los. am

ende der Zuschauer im Camp entdecke

ich noch meine team-Kollegen,

die mir glück wünschen. und auch

überall auf der gesamten strecke sind

in diesen frühen morgenstunden Zuschauer,

die anfeuern und unterstützen.

die gesamte region lebt den gigathlon

mit. es ist, als ob man über die

gesamte strecke getragen wird. es ist

mehr als einfach nur ausdauersport.

es ist ein ganz besonderes erlebnis.


Usm APO

Umzug Rechenzentrum

am 17. mai wurde mit dem umzug des

rechenzentrums begonnen. an insgesamt

fünf wochenenden wurden die

It-systeme von der Kirchstrasse 9 ins

neue rechenzentrum im Postgebäude

in vaduz verlegt. aufgrund der struk-

Peter Mella

Amtsleiter APO

tur des Kommunikationsnetzwerks

der landesverwaltung mussten an

den serversystemen keine Konfigurationsänderungen

vorgenommen werden,

wodurch das migrationsrisiko

entsprechend klein gehalten werden

konnte.

der abbau und der transport der Itsysteme

konnte sehr speditiv durchgeführt

werden. vorab wurde jeweils

genau bestimmt, welche server in

welcher reihenfolge abzubauen und

am neuen standort anzuliefern sind.

ein zweiter trupp kümmerte sich am

neuen standort um den einbau und

die verkabelung der systeme, was

sich als sehr zeitintensiv erwies. dennoch

konnte an allen umzugsdaten

das geplante soll umgesetzt werden,

sodass am darauffolgenden montag

der Betrieb der It-Infrastruktur jeweils

wieder sichergestellt war.

die gesamte Infrastruktur rund um

das neue rechenzentrum läuft wie

erwartet sehr stabil. die Betreuung

und verwaltung dieser hochmodernen

und komplexen Infrastruktur bedeutet

aber auch einen erheblichen mehraufwand

für die betroffenen mitarbeiter

des technischen unterhalts der liegenschaftsverwaltung

und der Informatikabteilung.

Bis ende Juni konnte rund 90% der

It-Infrastruktur im neuen rechenzentrum

in Betrieb genommen werden.

für einige spezialsysteme laufen derzeit

noch diverse abklärungen. ab

oktober werden die rückbauarbeiten

am alten standort im Haus real beginnen,

so dass anfangs 2011 mit den

notwendigen arbeiten zur umnutzung

des ehemaligen rechenzentrums an

der Kirchstrasse 9 begonnen werden

kann.

Neue Druckmaschinen für die Interne

Druckerei

der leasingvertrag für das schwarzweiss-drucksystem

Xerox 6155 lief

im sommer aus. In den vergangenen

fünf Jahren sind mit diesem drucksystem

fast 21 millionen seiten produziert

worden.

die landesverwaltung hat sehr spezifische

anforderungen an die drucksysteme.

diese konnten letztlich nur

zwei anbieter erfüllen. nach eingehender

Prüfung fiel der entscheid zu

gunsten der fa. Xerox aus. das neue

drucksystem ist mit einer leistung

von 144 seiten/minute ein wenig

schwächer als das alte (155 seiten).

dies wird jedoch von der wesentlich

schnelleren druckgut-aufbereitung

wieder wettgemacht. die fixkosten

pro monat sind mit dem neuen system

um 10% geringer und auch der

Klickpreis ist von 0.7 rp auf 0.5 rp

pro bedruckte seite gesunken. das

drucksystem ist ausschliesslich ein

schwarz-weiss drucksystem, welches

für die kostengünstige Produktion von

«massenausdrucken» konzipiert ist.

das dienstleistungsangebot in diesem

Bereich auf farbdrucke auszubauen,

würde den rahmen der Internen druckerei

im wahrsten sinne des wortes

sprengen, da so ein system mit einer

minimallänge von ca. 14 m gar nicht

in den räumen der Internen druckerei

untergebracht werden könnte, von den

enormen Kosten ganz zu schweigen.

trotzdem wurde dem vielfach geäusserten

Kundenwunsch, farbausdrucke

im kleineren stil intern produzieren zu

können, rechnung getragen und auch

der farbdrucker durch ein leistungsfähigeres

system ersetzt. dies sowohl

in Bezug auf die leistung bzgl. seiten

pro minute als auch durch ein mehr

an technischen möglichkeiten bzgl.

druckgutproduktion. Insbesondere

können nun auch Papiere bis zu einer

grösse von a3 Plus bedruckt werden.

Zusammen mit dem automatischen

frontschnitt sowie der rückenpressung

ermöglicht dies den mitarbeitern

der Internen druckerei professionelle

Broschüren sowie flyer in kleineren

auflagen selbst zu erstellen. dadurch

können die Kanzleikonti der amtsstellen

zwar entlastet werden, es ist aber

zu beachten, dass die farbausdrucke

den amtsstellen in rechnung gestellt

werden, da die Produktion nicht im

Budget der druckerei vorgesehen ist.

usm aPo

11


Wagen Sie den Schritt und machen Sie mit!

Seit zehn Jahren vergibt die Regierung

alljährlich einen Preis für Projekte,

die sich der Chancengleichheit

widmen. Bewertet werden jeweils

Projekte aus den Bereichen Gleich-

Nina Schwarzkopf-Hilti

Stv. Leiterin SCG

stellung von Frau und Mann, Behinderung,

sozialer Benachteiligung, Alter,

Migration und Integration bis zu sexueller

Orientierung. Gewinnen Sie CHF

20'000 zur Realisierung Ihres Chancengleichheitsprojektes!

als novum hat die stabsstelle für

Chancengleichheit in diesem Jahr verschiedene

Beispiele von Projekten

auf ihrer Homepage aufgeschaltet.

Hier finden sich neben drei bereits

prämierten eingaben der letzten Jahre

verschiedene neue vorschläge,

die kostenlos kopiert und verwendet

werden dürfen. sie richten sich an

unternehmen verschiedener grösse.

ein Klein- oder mittelbetrieb kann hier

ebenso fündig werden wie ein grosses

unternehmen.

12 vo da amtsstella

Sprechende Hände

das frei erfundene restaurant «salz

+ Pfeffer» beschäftigt seit einem Jahr

einen jungen Koch, der nach einigen

wanderjahren im ausland nach liechtenstein

zurückkommt. er heisst gustav

frei und ist auch frei erfunden.

der junge mann hat eine Besonderheit:

er ist seit geburt gehörlos. er

hat die gehörlosenschule in Zürich

besucht und anschliessend bei einem

unternehmen in Zürich die ausbildung

zum Koch abgeschlossen. er absolvierte

die Berufsschule für Hörgeschädigte

in Zürich. Herr frei hat sich mittlerweile

gut in den Betrieb integriert.

die Kommunikation in der ganzen

Belegschaft und auch im Küchenteam

läuft nicht immer optimal. gustav frei

fühlt sich zwar insgesamt gut in die

«Küche» des Betriebs integriert, muss

aber einen grossen persönlichen aufwand

betreiben. Im letzten mitarbeitendengespräch

hat er angesprochen,

dass er sich eine bessere Kommunikation

mit seinen Kolleginnen und

Kollegen wünschen würde. neben

einem Coaching soll eine einführung

Bewerbung um den

Chancengleichheitspreis 2011

Anerkennungspreis zur Förderung der Chancengleichheit für alle in Liechtenstein

Die Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie bei der Stabsstelle für Chancengleichheit,

Äulestrasse 51, 9490 Vaduz, Tel. +423 236 60 60,

E-Mail: info@scg.llv.li oder www.scg.llv.li

in die gebärdensprache angeboten

werden. das Küchenteam ist in der

täglichen Zusammenarbeit am stärks-

ten gefordert. es erhält deshalb auch

eine intensivere schulung und absolviert

einen gebärdensprachkurs (6 x 2

std.). «wir sind überzeugt, dass sich

die optimierung der täglichen Kommunikation

positiv auf das gesamte

Betriebsklima auswirken wird», meint

das wirteehepaar.

Interkultureller Familientag

vielfalt und unterschiede im unternehmen

sind in einer globalisierten

welt der schlüssel für erfolgreiches

Handeln. die diskriminierung von bestimmten

Bevölkerungsgruppen ist

eine verschwendung von talenten

und fähigkeiten. aus diesem grund

wird diversity management vermehrt

zum thema für unternehmen. In diesem

Beispiel-unternehmen findet im

september ein familientag statt. es

ist ein Industriebetrieb mit 600 mitarbeitenden,

die sich in 50 mitarbeiterinnen

und 550 mitarbeiter aufteilen.

Im unternehmen werden Personen aus

elf verschiedenen ländern und damit

auch aus verschiedenen Kulturkreisen

beschäftigt. darunter sind die länder

liechtenstein, schweiz, Österreich,

deutschland, Italien, türkei, Kroatien,

serbien, albanien, niederlande und

tunesien vertreten. es gibt verschiedene

kulinarische und für unterhaltung

sorgende angebote und attraktionen,

die einen eindruck über die

im unternehmen vertretenen länder

geben. den mitarbeitenden ist es am

Interkulturellen familientag möglich,

in die Kultur ihrer Kolleginnen und


Kollegen hinein zu schnuppern. auf

diese weise werden Hemmschwellen

abgebaut und der dialog unter den

mitarbeitenden gefördert. durch das

treffen in einem anderen rahmen als

während dem arbeitsalltag wird es allen

mitarbeitenden möglich, sich auch

einmal von der privaten seite kennen

zu lernen und auszutauschen. schlussendlich

wirken sich diese faktoren

positiv auf die motivation der mitarbeitenden

aus und steigern ihre Produktivität.

für das unternehmen bietet

der Interkulturelle familientag eine

gute Präsentationsmöglichkeit. alle

familienangehörigen bekommen die

möglichkeit, einen rundgang durch

das unternehmen zu machen und ihren

Begleitpersonen ihren arbeitsplatz

zu zeigen.

Das Modell TAT

teleworking und teilzeit verbinden

will das model tat: die Änderung von

arbeitsstrukturen ist immer mit einem

nicht nur zeitlichen, sondern auch finanziellen

aufwand verbunden. der

Chancengleichheitspreis könnte gerade

einem Kmu-unternehmen den einstieg

erleichtern, neue arbeitsformen

einzuführen. gerade für frauen ist

es nach der familiengründung nicht

immer einfach, im Beruf zu bleiben.

aber auch immer mehr junge männer

möchten mehr Zeit ihren Kindern

widmen. das Beispiel-unternehmen

startet zunächst mit 1 bis 2 arbeitsplätzen.

In einem ersten schritt erhält

eine langjährige mitarbeiterin im administrativen

Bereich die möglichkeit,

nach der geburt ihres Kindes ihr 50

Prozent-arbeitspensum jeweils zur

Hälfte auf ihre anwesenheit im Betrieb

und zu Hause aufzuteilen. ein weiterer

mitarbeiter im entwicklungsbereich

für neue Produkte kann seine arbeitsleistung

befristet auf 3 Jahre 40 % im

Betrieb und 50 % von zu Hause aus

erbringen. der nutzen für das unternehmen

ist der erhalt von Know-how,

ressourcen und Kompetenzen. Qualifizierte

und motivierte mitarbeitende

sind ein wichtiges Kapital. steigerung

der Produktivität und sozialkompetenzen

kommen dem unternehmen

ebenso zu gute wie die anerkennung

als fortschrittliche/r arbeitgeber/in und

somit langfristig am stellenmarkt eine

grössere auswahl an qualifizierten arbeitnehmenden.

die mitarbeitenden

erhalten leichter ihre beruflichen Qualifikationen

und vereinbaren familie

und Beruf.

die gesamten Projektangaben können

sie herunterladen unter:

www.scg.llv.li � Veranstaltungen &

Projekte

Frühere Preisträgerinnen

den Preis 2010 erhielt das junge theater

liechtenstein für das Projekt «augustine

– ein integratives, generationen

übergreifendes theaterprojekt

zum thema gleichstellung – Chancengleichheit».

weitere Preise gingen an

die erwachsenenbildungsanstalt stein

egerta für das Projekt «der tanz mit

dem Besen – eine innovative seminarreihe

für reinigungsfrauen» und an

den verein für Interkulturelle Bildung

für ihr Projekt «unterwegs in liechtenstein

– deutsch im fürstentum liechtenstein».

2009 wurde das Projekt «lehrgang

Interkulturelle Kompetenz» vom Haus

gutenberg ausgezeichnet. weitere

Preisträgerinnen waren die gruppe

mannsBilder für ihr Projekt «verein

fachstelle für männerfragen» und

«weihnachten für alleinstehende»

vom team des Panorama seniorencafés

in eschen.

Mitmachen lohnt sich

als Hauptpreis winkt ein Preisgeld für

die umsetzung in der Höhe von CHf

20'000 sowie der künstlerisch gestaltete

wanderpreis «Chancengleichheit».

auch vergibt die regierung zwei

weitere Preise zu je CHf 5'000.

eingaben sind erbeten bis zum 7. februar

2011 über die Homepage oder

direkt an die stabsstelle für Chancengleichheit.

vo da amtsstella

13


Leben ist Rhythmus

Ob wir es wollen oder nicht – unser

Körper ist ein rhythmisches System,

das wir nicht schadlos längere Zeit

manipulieren können. Beim Schlaf-

Wach-Rhythmus ist es offensichtlich.

Doch ebenso unterliegen Blutdruck,

Herzfrequenz, Körpertemperatur und

Hormonlevel Schwankungen. Durch

Christina Wohlwend

Verantwortliche BGM, APO

die unterschiedliche Aktivität von Botenstoffen

und Enzymen während des

Tagesverlaufs, schwanken Konzentrationsfähigkeit,

Muskelkraft oder Sehschärfe.

Unser Bedürfnis nach einem

Wechsel von Anspannung zur Entspannung

– das sich meist nach 1 bis 2

Stunden Arbeit meldet – ist ein biologisches

Regenerationsprogramm.

der wechsel von Belastungs- und regenerationsphasen

wirkt sich positiv

auf das leistungsvermögen aus. was

im sport ganz selbstverständlich umgesetzt

und zur leistungssteigerung

genutzt wird, ist im arbeitsleben immer

noch eher verpönt.

Hier wird der dauereinsatz als ausdruck

einer besonders grossen leistungsbereitschaft

und leistungsfähigkeit

angesehen. Zudem wird die

arbeitszeit immer mehr auf regenerations-Zeiten

ausgedehnt (mittagspause,

abend, wochenende). folgt einer

anspannungsphase aber gleich die

nächste, kann der Körper nicht regenerieren.

er schüttet stresshormone

aus, um die geforderte leistung weiterhin

erbringen zu können, welche

aber nicht – wie von der natur eigent-

14 gsundHeIt

lich vorgesehen – durch Bewegung

abgebaut werden. der stresslevel

steigt so während des tages kontinuierlich

an und kann je nach freizeitgestaltung

evtl. auch am abend nicht

mehr ganz abgebaut werden. dieses

«dauerleisten» geht zu lasten der reserven

und schwächt dann auch das

Immunsystem. warnsignale des Körpers

werden ignoriert oder – wenn

das nicht mehr möglich ist – durch

medikamente unterdrückt.

Die Geschichte vom beharrlichen Holzfäller

gesellschaftlich ist der pausenlose

einsatz akzeptiert; der Betrieb profitiert

auch eine weile davon. doch

der Preis ist für alle zu hoch. einige

Jahre Hochleistung werden mit zunehmenden

gesundheitlichen Problemen

und einem über lange Phasen

beeinträchtigten allgemeinbefinden

und nicht selten mit schweren körperlichen

und psychischen erkrankungen

oder Zusammenbrüchen bezahlt. Bleibende

Beeinträchtigungen und ein um

es war einmal ein Holzfäller, der bei einer Holzgesellschaft um arbeit vorsprach.

das gehalt war in ordnung, die arbeitsbedingungen verlockend,

also wollte der Holzfäller einen guten eindruck hinterlassen.

am ersten tag meldete er sich beim vorarbeiter, der ihm eine axt gab und

ihm einen bestimmten Bereich im wald zuwies. Begeistert machte sich der

Holzfäller an die arbeit und fällte an einem einzigen tag achtzehn Bäume.

«Herzlichen glückwunsch», sagte der vorarbeiter. «weiter so.»

angestachelt von den worten des vorarbeiters beschloss der Holzfäller, am

nächsten tag das ergebnis seiner arbeit noch zu übertreffen. also legte er

sich in dieser nacht früh ins Bett. am nächsten morgen stand er vor allen

anderen auf und ging in den wald. trotz aller anstrengung konnte er aber

nur fünfzehn Bäume fällen.

«Ich muss müde sein», dachte er. und er beschloss, an diesem tag gleich

nach sonnenuntergang schlafen zu gehen. Im morgengrauen erwachte er

mit dem festen entschluss, heute seine marke von achtzehn Bäumen zu

übertreffen. doch er schaffte nicht einmal die Hälfte.

am nächsten tag waren es nur sieben Bäume, am übernächsten fünf und

seinen letzten tag verbrachte er fast vollständig damit, einen zweiten Baum

zu fällen.

In sorge darüber, was wohl der vorarbeiter dazu sagen würde, trat der

Holzfäller vor ihn hin, erzählte, was passiert war und schwor stein und Bein,

dass er geschuftet hatte bis zum umfallen.

der vorarbeiter fragte ihn: «wann hast du denn deine axt das letzte mal

geschärft?»

«die axt schärfen? dazu hatte ich keine Zeit, ich war zu sehr damit beschäftigt,

Bäume zu fällen.»


Jahre oder sogar Jahrzehnte zu frühes

ausscheiden aus dem Berufsleben belasten

Betroffene und gesellschaft.

Arbeitsunterbrüche zur Leistungserhaltung

ein einfaches mittel, um die leistungsfähigkeit

über den tag zu erhalten,

sind kurze arbeitsunterbrüche. das

bewusste wahrnehmen dieser Bedürfnisse

kann geübt werden (siehe Kasten).

Kurze arbeitspausen helfen dem

Körper den stress laufend abzubauen.

sie ersetzen jedoch nicht die anderen,

längeren arbeitspausen am vormittag,

über mittag und am nachmittag

und schon gar nicht die regenerationszeiten

am abend und wochenende.

die «entstressungs-Pausen» oder

«lockerungs-Pausen» können ganz

unterschiedlich ausfallen. das kann

auch ein Belastungswechsel sein.

Zum Beispiel werden nach einer Pha-

Beobachten Sie sich mal ein paar Tage lang. Mit folgenden Signalen zeigt

Ihnen Ihr Körper, dass er eine Pause braucht:

· das verlangen, sich zu strecken, die muskeln zu entspannen

· gähnen, seufzen

· appetit auf einen kleinen Imbiss oder lust auf etwas zu trinken

· Bedürfnis, zur toilette zu gehen

· abschweifen der gedanken

· schmerzen, unwohlsein

se konzentrierter arbeit anschliessend

routinearbeiten erledigt. verkrampfte

muskeln können durch Bewegungsübungen

gedehnt und gelockert werden.

ein kurzer Botengang nach einer

anstrengenden sitzung lüftet gehirn

und Körper und macht fit für die nächste

aufgabe. Palmieren oder ein entspannter

Blick ins grüne helfen überlasteten

augen. auch zwischendurch

mal das Büro lüften, wasser oder einen

tee holen, etwas direkt mit dem

arbeitskollegen besprechen statt ein

Leben ist Rhythmus - Die Natur bereitet sich mit den schönsten Farben auf die Winterpause vor.

e-mail zu senden – das alles bringt

Bewegung und abwechslung.

Was, wenn alles zuviel wird?

wenn andauernd oder häufig leistungen

auf Kosten der ressourcen

erbracht werden müssen, ist irgendwann

– wie bei einem tiefentladenen

akku – keine regeneration mehr

möglich. Belastungsgrenzen müssen

mit der führungskraft besprochen

werden. das fällt vielen mitarbeitenden

extrem schwer, da sie befürchten,

als «wenig leistungsfähig» oder

«nicht leistungsbereit» abgestempelt

zu werden. wenn sie in einer solchen

schwierigen situation stecken, können

sie sich auch beim Betrieblichen

gesundheitsmanagement beraten lassen

(Christina wohlwend, 6640).

übrigens: den rhythmus von anspannungs-

und entspannungsphasen

sollten sie nicht nur im tagesablauf

sondern auch im wochen- und Jahresablauf

berücksichtigen.

gsundHeIt

15


Ausflug der ehemaligen Staatsangestellten zum Wild-

und Freizeitpark Allensbach

Am Dienstag, den 14. September 2010

war es wieder soweit – die ehemaligen

Staatsangestellten trafen sich zum

16 usm aPo

Peter Mella

Amtsleiter APO

traditionellen Pensionistenausflug.

Der Einladung der Regierung waren

auch dieses Jahr mehr als hundert Personen

gefolgt.

In drei Bussen führte die diesjährige

ausfahrt zum wild- und freizeitpark

allensbach. Bei herrlichem sonnenschein

fuhr man über amriswil und

Konstanz nach allensbach. Im landgasthof

mindelsee wurde ein typisch

schwäbisches mittagessen eingenommen.

Herrlicher Spätsommertag

die sonne sorgte auch am nachmittag

für spätsommerliche und damit an-

Bühler & Bühler in «ihrem» Bärensaal.

Sonja, Walfrieda und Berthold auf dem Weg in den Park.

genehme temperaturen, sodass das

umfangreiche angebot des wild- und

freizeitparks in vollen Zügen genutzt

werden konnte. die Pensionistinnen

und Pensionisten hatten die Qual der

wahl. die schönen waldwege luden

zum spazieren ein. ein grüppchen

liess es sich nicht nehmen und unternahm

eine fahrt mit der original

westernbahn. die tierfreunde konnten

das frei laufende schwarz- und

steinwild sowie die Bären beobachten

und wieder andere erfreuten sich an

den Blumen und am Kräutergarten.

ein grossteil der Pensionistinnen

und Pensionisten fand sich dann in

der falknerei ein, wo man einer interessanten

falkner-show beiwohnen

konnte. der falkner verstand es in

gekonnter manier, viel wissenswertes

über die verschiedenen vögel zu vermitteln.

die falken, adler, milane, eulen

und Habichte zeigten aber auch

ihre fähigkeiten. nachdem unser fotograf

und Pensionist max Beck das

obligate gruppenfoto geschossen

hatte, fuhr man dann dem Bodensee

entlang wieder richtung Heimat. an

dieser stelle einen herzlichen dank an

max Beck für die vielen tollen fotos.


Ausklang im Bärensaal

gut gelaunt und sichtlich zufrieden

kam die muntere Pensionistenschar

am frühen abend im restaurant Kulm

in triesenberg an. Im Beisein von regierungschef

dr. Klaus tschütscher

und regierungsrätin dr. aurelia frick

wurde im herbstlich dekorierten Bärensaal

das abendessen eingenommen.

ein dankeschön an maria Hermann

für die wunderschönen Blumen

der tisch-Bouquets. der regierungschef

bedankte sich in seiner ansprache

bei den Pensionistinnen und Pensionisten

und versprach, dass am jährlichen

Pensionistenausflug trotz den

sparanstrengungen festgehalten und

das dafür benötigte Budget zur verfügung

gestellt werde. traditionsgemäss

überreichte er der ältesten teilnehmerin,

maria Hermann aus schaan

und dem ältesten teilnehmer, Josef

Beck aus triesenberg, ein kleines Präsent.

ebenfalls zur tradition geworden

sind die dankesworte des ehemaligen

leiters der steuerverwaltung, Bruno

sprenger, in denen er gekonnt und in

Irmgard und Remi in gemütlicher Runde.

gedichtform den tag revue passieren

liess und sich im namen der Pensionistinnen

und Pensionisten für den

schönen ausflug bedankte.

wie schon während des ganzen tages

bot sich auch im verlauf des gemütlichen

abends ausreichend gelegenheit

in zwangsloser runde und bei

bester stimmung alte erinnerungen

Über hundert Pensionistinnen und Pensionisten genossen den herrlichen Spätsommertag.

auszutauschen und über dieses und

jenes zu diskutieren. die Pensionistinnen

und Pensionisten nahmen die

gelegenheit auch wahr, sich vom regierungschef

über aktuelle themen direkt

informieren zu lassen. ein erlebnisreicher

und gemütlicher tag klang

damit in geselliger runde aus.

usm aPo

17


Das Wandern ist . . .

Unter diesem Motto startete eine kleine

hoch motivierte Wandergruppe aus

Mitarbeitenden der Landesverwaltung

am 10. September die alljährliche

Gruppe Unterhaltung

spätsommerliche Feierabendwanderung.

Der diesjährige Marsch führte

die Gruppe vom Ausgangspunkt Parkplatz

Gaflei zur Zielankunft «Bergrestaurant

Sücka» in Steg.

nach fünfminütiger Zeittoleranz für all

jene, die den weg nach gaflei noch

nicht kannten, brach die gruppe mit

munteren schritten zur wanderung

auf. sigi Zogg hatte sich im letzten

Jahr den ruf einer «sicheren Bergführerin»

erkämpft und wurde sogleich

auch für dieses Jahr zur gruppenführerin

erkoren. Im gemütlichen schritttempo

ging es des weges richtung

steg über die route «weisser fleck».

schön war die aussicht an diesem

Eine sichtlich zufriedende Wandergruppe!

18 unterHaltung

Kennt Doreen vielleicht einen anderen Weg?

spätsommerabend mit bereits leicht

herbstlicher tendenz.

das wetter war der gruppe hold und

hat sich im laufe des tages je länger

je später von der besseren seite gezeigt.

der direkte weg auf die sücka

war der Bergführerin dann doch etwas

zu wenig anspruchsvoll. daher legte

sie in der mitte der wanderung eine

Zusatzschlaufe ein, welche das schuhprofil

der wandergruppenmitglieder

testete. ab des weges durch den

wald und über die wiesen mit zum

teil beachtlicher steigung hinterliess

bei einigen wanderern zahlreiche

schweisstropfen auf der stirn. wieder

angekommen auf dem «normalen»

weg ging es dann rasch über den

weissen fleck richtung altes tunnel

zur Zielankunft.

Wandererverpflegung mit edlen Köstlichkeiten

Im Bergrestaurant angekommen

freuten sich die durstigen und hungrigen

wanderer auf die wohlverdiente


Heinz, Evelyne und Nadine führen interessante Wandergespräche.

Ulrich und Rosmarie mundete das feine Raclette.

verpflegung. der bereits schön eingedeckte

tisch liess den Hungerpegel

noch mal etwas in die Höhe schlagen.

die racletteöfele waren auch schon

installiert und bereit, die mahlzeiten je

nach wunsch des Bedieners auszuführen.

die flinke Bedienung sah der wanderschar

den grossen durst sichtlich

an und brachte die getränke in form

von Bier, most oder alkoholfreiem

schon fast vor der Bestellung auf den

tisch. Kurz darauf wurden die Platten

mit «sückaraclettekäse», «speck/würste/Pouletbrust»

und «verschiedenem

gemüse» eingestellt und los ging das

gemütliche Köcheln. umrahmt wurde

das sensationelle raclette mit wein

aus dem Hause «mella». am einzigen

ort ausserhalb des Hoheitsgebietes

des weinproduzenten erfreute

der «duetto di mella» die gaumen

der weinkenner. Zur abrundung des

abends wurde dann nochmals das

Haus mella gewählt. der «grappa di

mella» schloss die mägen und läutete

so langsam den Heimmarsch ein.

Heimweg mit Blick aufs Ländle

ein mit sternen bedeckter abendhimmel

begleitete die gruppe auf dem

Heimweg. warm eingepackt und mit

stirnlampe ausgerüstet ging es richtung

altes tunnel über silum nach

gaflei. Zwischendurch richtete sich der

Blick immer wieder nach triesenberg.

auf der hellbeleuchteten leitawies

liess das riesige Zelt erahnen, was die

walser am walserfestwochende noch

alles vor sich haben.

Alle Jahre wieder ….

schön war’s! die nächste wanderung

kommt bestimmt und dann hat die

Bergführerin auch die entsprechenden

liedtexte im rucksack und stimmt mit

frohlockender stimme die verschiedensten

wanderlieder an.

unterHaltung

19


USB-Sticks: Spass mit Risikopotenzial

Externe Disks im Miniaturformat oder

das breite Angebot an Flash-Speichern

von der SD-Card bis zum USB-Stick

Patrik Thoma

ICT-Sicherheitsbeauftragter APO

werden in zunehmendem Masse als

temporärer Datenspeicher verwendet.

Häufig ist sich der Anwender der spezifischen

Risiken dieser Speichermedien

jedoch nicht bewusst.

die entwicklung hin zu erhöhter privater

wie auch beruflicher mobilität

beeinflusst die art des Informationszugriffs

und damit letztendlich

auch die art der datenspeicherung.

mobilität und damit verbunden die

option, jederzeit und überall schnell

reaktionsfähig zu sein, erfordert von

Kommunikationsgeräten neben einer

kompakten Bauform ein hohes mass

an flexibilität und funktionalität. die-

se anforderungen zeigen sich nicht

nur in den neuesten mobilfunkgenerationen,

sondern auch in der entwicklung

innovativer speichermedien.

so praktisch diese mobilen datenspeicher

auch erscheinen mögen, so

bergen sie doch ein nicht zu unterschätzendes

risikopotential. die beiden

Hauptrisiken dabei sind:

• mobile geräte können verloren gehen

und somit zum verlust vertraulicher

daten führen.

• Zudem können durch diese datenträger

malware (viren, trojaner etc.)

ins unternehmen oder auf private

Computer eingeschleust werden.

20 usm aPo

Besonders problematisch erscheint

auch die tatsache, dass auf der mehrheit

dieser externen datenträger die

vermengung von privaten und beruflichen

daten nicht ausgeschlossen

werden kann. dadurch kann nicht

gewährleistet werden, dass vertrauliche

geschäftliche Informationen

nicht doch einmal in nicht autorisierte

Hände gelangen. denn anstatt nur die

neuen ferienfotos oder ein aktuelles

musikstück gelangt beim Kopiervorgang

schnell auch einmal ein sensitives

geschäftsdokument auf den

fremden rechner.

In diesem Zusammenhang ist ein spezifisches

Hacker-tool besonders inter-

essant: es läuft unbemerkt im Hintergrund

von windows-systemen und

kopiert den kompletten Inhalt eines

eingesteckten usB-sticks heimlich auf

die festplatte.

Zudem besagt eine studie, dass 56

Prozent aller PC-nutzer schon einmal

einen usB-stick verlegt oder verloren

haben. auf 60 Prozent dieser verschwundenen

datenträger hätten sich

nach dieser studie auch firmendaten

befunden.

Tipps für einen sicheren Gebrauch externer

Datenträger

• sorgfältiger umgang

• nur die wirklich benötigten daten

mitführen

• nach gebrauch an fremdcomputern

auf viren scannen

• keine unbekannten datenträger anschliessen

• private und geschäftliche daten

durch unterschiedliche ordner trennen

• geschäftliche ordner am besten verschlüsseln

• automatischen start von wechseldatenträger

deaktivieren

angesichts der wachsenden anzahl

mobiler speichergeräte, welche genutzt

werden, hoffe ich hiermit einen

weiteren Beitrag zur sensibilisierung

geschaffen zu haben. Bitte geben sie

dieses wissen weiter, wenn sie Kolleginnen

und/oder Kollegen mit externen

datenträgern hantieren sehen,

denn folgende schadensliste könnte

seitenweise fortgeführt werden:

• dem staatlichen britischen gesundheitsdienst

gingen zwei nicht

verschlüsselte usB-sticks mit den

Krankendaten von 148 Patienten

verloren. erst kurz zuvor waren dem

finanzamt zwei unverschlüsselte

Cd-rom mit daten von 25 millionen

steuerzahlern abhanden gekommen.

• usB-sticks mit geheiminformationen

der us-armee standen auf

einem Basar am rande der afghanischen

stadt Bagram zum verkauf.

auf den sticks befanden sich unter

anderem einsatzpläne und weitere

dokumente, denen sich die namen

und sozialversicherungsnummern

von nahezu 700 us-militärangehörigen

entnehmen liessen.

• rund 13 000 mitarbeiter des Pharmakonzerns

Pfizer Inc. sahen ihre

personenbezogenen daten im Internet

offengelegt, weil ein usB-stick

gestohlen wurde.


Sudoku (mittelschwer)

9 5

8 7

7 1 3 2

1

8

4 6 8

6 9

1 2

9 2 7

3 4 5

die lösung finden sie auf seite 24.

rÄtsel / Cartoon

21


Herzlich willkommen

mitarbeitende der regierung und der

ressorts

amt für wohnungswesen

stabsstelle ewr

liechtensteinische Botschaft Bern

lic. rer. publ. HSG

Sandra Ruppen

01.07.2010

Angélique Hasler

15.08.2010

Frederique

Lambrecht

01.09.2010

Danja Floiger

01.09.2010

22 naCHrICHten

amt für umweltschutz

amt für Personal und organisation

steuerverwaltung

liechtensteinische Botschaft Bern

Lutgarde

Bessemans

01.07.2010

Reto Kaufmann

01.09.2010

Dr. Irene Salvi

01.09.2010

Monika Dermont-

Ledergerber

01.09.2010

amt für wald, natur und landschaft

amt für volkswirtschaft

finanzkontrolle

Bauadministration

Roland Jehle

01.07.2010

Renate Hoop

01.09.2010

lic. oec. publ.

Cornelia Jäger

01.09.2010

Marco Bühler,

M.A. HSG

01.09.2010

amt für soziale dienste

amt für volkswirtschaft

Hochbauamt

schulamt

Liliane

Maccariello

01.08.2010

Hedy Nigg

01.09.2010

Thomas Banzer

01.09.2010

Gabriele Oehri

01.09.2010

amt für volkswirtschaft

Hochbauamt

Hochbauamt

lic. iur. Nadja Rossettini-Lambrecht,

LL.M.

01.08.2010

Dr. des. Christine

Cooper-Fotsing

01.09.2010

Karl Hardegger

01.09.2010


Herzlich willkommen

Landesforstbetrieb

Tag der offenen Tür

Samstag, 23. Oktober 2010, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Medergass 26, Schaan

Führungen durch den Pflanzgarten zur vollen Stunde.

Für Verpflegung wird gesorgt.

Unsere neuen Lernenden (v.l.n.r.):

Pamina Marxer (Kauffrau E-Profil), Marisa

Spiller (Kauffrau E-Profil), Ilaria Linoci

(Kauffrau E-Profil), Kathrin Gmeiner

(Fachfrau Information und Dokumentation

EFZ), Melanie Gunsch (Kauffrau B-Profil),

Laura Wenaweser (Spitzensportlerin

Kauffrau E-Profil), Marc Spitz (Fachmann

Betriebsunterhalt EFZ / Hausdienst),

Dominik Vedana (Kaufmann E-Profil),

Michael Heeb (Kaufmann B-Profil)

naCHrICHten

23


Beförderungen

stellvertretender leiter des amtes für

lebensmittelkontrolle und veterinärwesen

Dr. Daniel Huber

15.07.2010

24 naCHrICHten

stellvertretender landestierarzt beim amt für

lebensmittelkontrolle und veterinärwesen

Dr. Wolfgang

Burtscher

15.07.2010

stellvertretender leiter der abteilung sozialer

dienst beim amt für soziale dienste

Andreas Hoop

15.07.2010

Viel Erfolg in der neuen Funktion

Juristischer mitarbeiter bei

der stabsstelle ewr

lic.iur. Thomas

Bischof

01.09.2010

stellvertretende leiterin der abteilung

therapeutischer dienst beim amt für

soziale dienste

lic. phil. Susanne

Thomi-Marxer

15.07.2010

Auflösung Sudoku v. Seite 21

4 1 3 2 9 8 5 6 7

8 6 2 7 5 4 1 3 9

5 7 9 1 6 3 8 4 2

2 3 8 9 7 5 4 1 6

1 9 4 6 3 2 7 8 5

7 5 6 4 8 1 9 2 3

3 4 1 5 2 7 6 9 8

9 2 5 8 1 6 3 7 4

6 8 7 3 4 9 2 5 1


Interne Wechsel

von der stabsstelle futuro zu den mitarbeitenden

der regierung und der ressorts

Alles Gute im Ruhestand

schulamt

Dr. Kornelia

Vallaster

01.08.2009

Silvia Holzer

31.07.2010

von der liechtensteinischen Botschaft Brüssel

zum amt für auswärtige angelegenheiten

amt für Bevölkerungsschutz

S.D. Prinz Nikolaus von

und zu Liechtenstein

01.09.2009

Alfred Vogt

30.09.2010

obergericht

Dr. Gerhard

Mislik

30.09.2010

Hochbauamt

Richard

Näscher

30.09.2010

naCHrICHten

25


Auszeichnung

(red) am 28. Juni 2010 wurde Frau

Dr. Marion Frick-Tabarelli, leiterin

des rechtsdienstes der regierung,

an der universität Innsbruck der titel

einer Honorarprofessorin verliehen.

sie wurde damit für ihre langjährige

tätigkeit an der rechtswissenschaftlichen

fakultät als gastdozentin zum

liechtensteinischen verfassungs- und

verwaltungsrecht ausgezeichnet.

wir gratulieren der frischgebackenen

frau Professor!

Ausbildungserfolge

(red) Frau Corinne Bänziger, schulamt,

schloss an der fachhochschule

st. gallen den Zertifikatslehrgang «Cas

schulsozialarbeit» erfolgreich ab. der

lehrgang beinhaltet 11 module und

führt systematisch in unterschiedliche

modelle, grundlagen, arbeitsprinzipien

und methoden der schulsozialarbeit

ein.

Herr Peter Eberle, amt für Berufsbildung

und Berufsberatung, hat an den

universitäten Bern, freiburg und Zürich

das masterstudium «master of advanced

studies in Psychology of Career

Counseling and Human resources

management masP-CC&Hrm» erfolg-

26 naCHrICHten

Dr. Marion Frick-Tabarelli mit Rektor Karlheinz Töchterle

reich abgeschlossen. der master befähigt

Herrn eberle, als fachpsychologe

eigenverantwortlich in verschiedenen

tätigkeitsfeldern der Personalentwicklung

und der Berufs-, studien- und

laufbahnberatung tätig zu sein.

Herr Roland Boss, Hochbauamt, hat am

wifi in dornbirn den lehrgang «facility

management» erfolgreich abgeschlossen.

der fokus des lehrganges liegt in

der vermittlung von technischen und

betriebswirtschaftlichen Kenntnissen.

Herr Marco Marxer, steuerverwaltung

hat an der fachhochschule st. gallen den

Zertifikatslehrgang «Cas Immobilienbe-

wertung» erfolgreich absolviert. dieser

lehrgang vermittelt grundlegendes wissen

über die verschiedenen methoden

zur Bewertung von Immobilien.

wir gratulieren recht herzlich zu diesen

ausbildungserfolgen!


Gratulation

ausländer- und Passamt

motorfahrzeugkontrolle

Mag. oec.

Hans Peter Walch

30 Jahre

Fidel Frick

20 Jahre

regierungssekretär

sekretariate der regierung und

der ressorts

lic. ès. sc. pol.

Norbert Hemmerle

25 Jahre

Petra Gall

20 Jahre

15 Jahre

Nancy Barock-Hasler, amt für soziale dienste

Sabine Brendle, amt für lebensmittelkontrolle

und veterinärwesen

lic. iur. Markus Diethelm, ausländer- und Passamt

Klaus Ender, amt für soziale dienste

Dipl.Ing.FH Elmar Frick, amt für volkswirtschaft

lic.oec.HSG Sven Lässer, amt für Personal

und organisation

Betr. oec. Wilfried Pircher, amt für Handel und transport

Reinhold Zanghellini, steuerverwaltung

Iris Ziörjen, amt für umweltschutz

schulamt

amt für Bevölkerungsschutz

Dr. Stefan

Hirschlehner

25 Jahre

Alois Hoop

20 Jahre

schulamt

schulamt

Dr. Edith

Rederer

25 Jahre

Michael Moser

20 Jahre

schulamt

Hochbauamt

Iris Jäger

25 Jahre

Werner

Wenaweser

20 Jahre

10 Jahre

Mag.iur. Michael Amann, rechtsdienst der regierung

Dr. Dietmar Baur, staatsanwaltschaft

Jürgen Eberle, landespolizei

Thomas Falk, Hochbauamt

Barbara Flad, amt für wald, natur und landschaft

Edgar Frick, landespolizei

Hilmar Halbeisen, steuerverwaltung

Dr.iur. Frank Haun, staatsanwaltschaft

Derya Kesci, amt für gesundheit

Norma Marte, landgericht

Michael Marxer, landespolizei

Nadine Oehri, landespolizei

Rolf Rietzler, landespolizei

Sascha Schachtler, Hochbauamt

Michael Tziotzios, landespolizei

Dr. Robert Wallner, staatsanwaltschaft

Corina Weithaler, motorfahrzeugkontrolle

naCHrICHten

27


P. P.

9490 vaduz

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