IN StadtImpulse - Villach

villach.at

IN StadtImpulse - Villach

IN

Villach

www.villach.at

Mitteilungsblatt der Stadt Villach Jahrgang 59 Nr. 23 15. Dezember 2005

Koordiniertes Servicepaket!

Personennahverkehr mit neuer Qualität. (Seiten 4/5)

Katastrophenschnee:

Ausnahmezustand!

(Seiten 7/8)

An einen Haushalt - Postentgelt bar bezahlt - Erscheinungsort Villach - 98A950001 - Verlagspostamt 9500 Villach

Foto: Höher


Inhalt IN StadtImpulse

StadtChronik

Schneevergnügen im Naturpark:

„Jetz aufe aufn Dobratsch!“

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach, Öffentlichkeitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. • Redaktion: Andreas Kuchler, Erika Pfleger,

Christian Kohlmayer, Gerhard Lepuschitz, Telefon 0 42 42 / 205…, Durchwahl 1710, 1712, 1713, 1714 • Sekretariat: Barbara Ortner, Alexandra Terwul, Telefon

0 42 42 / 205-1700 • Fax 0 42 42 / 205-1799 • E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@villach.at • Verlags- und Herstellungsort: Villach/Klagenfurt. • Hersteller: Layout

& Satz: Werbeagentur ERTEL, 9020 Klagenfurt, Fleischbankgasse 2/1, und 9500 Villach, Trattengasse 1; Druck: Kärntner Druckerei, 9020 Klagenfurt, Viktringer

Ring Nr. 28 • Auflage: 31.591 Stück • Anzeigen: Werbeagentur TopTeam, 9500 Villach, Trattengasse 1, Telefon 0 42 42 / 24 454, E-Mail villach@topteam.at.

2

INVILLACH 23/2005

2005 im Zeitraffer –

Ein Jahresrückblick

StadtWeihnacht

Unsere Stadt im Zauber der

weißen Weihnacht!

StadtWirtschaft

StadtSerie

Ing. Karl folgt

auf Rudolf Gross!

Was kostet das neue Haus und

wie wird finanziert? (3)

StadtKultur

neuebuehnevillach – 2006

an 240 Tagen „nah dran“!

StadtSport

Rekorde und

Meistertitel!

Seite 8/9

Seiten 10/11

Seiten 12/13

Seite 16

Seite 27

Seite 34

Seite 42

Das Wintererlebnis am Berg ist etwas

ganz Besonderes. Wenn dann noch

Natur pur sozusagen zum Nulltarif

vor der Haustür wartet, dann kann die

Devise nur lauten: „Aufe aufn Dobratsch!“

Villach zählt heute zu den dynamischsten

Städten Österreichs. Auch

heuer wurden über Initiative von Bürgermeister

Helmut Manzenreiter eine

Reihe von Qualitätsimpulsen gesetzt.

Winterlandschaft, Schneeflockentanz,

Weihnachtsbaum, Christkindlmarkt

und unsere Stadthauptpfarrkirche im

neuen Lichterglanz.

„Hofübergabe“ in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle

Villach: Auf

Kommerzialrat Rudolf Gross, Schneidereiunternehmer,

folgte kürzlich der

Gartenbauunternehmer Ing. Gerhard

Karl als Obmann nach.

Gute Beratung ist das Um und Auf,

damit das Haus finanziell „nicht auf

Sand“ gebaut wird.

„Nah dran“, das können Theaterfreunde

auch im kommenden Jahr wieder

sein, wenn an 240 Tagen Stücke von

Woody Allen über Ingmar Bergmann

bis Elfriede Jelinek und Niki List gespielt

werden.

Erfolgreiches Sportjahr für den Leichtathletikclub

Villach!

StadtLichter (Seiten 14, 24) BürgerService (Seite 40-41)


IN StadtImpulse www.villach.at

Neues aus Alt-Villach:

… und Wiederaufbau!

Mit dem Thema „Villach 1945-1955“ beschäftigt sich das Gedächtnis

unserer Stadt, das Stadtmuseum in der Widmanngasse, in seinem nunmehr

42. Jahrbuch „Neues aus Alt-Villach“!

D

ie Autoren widmen

sich anlässlich des

heurigen Jubiläumsjahres

„50 Jahre Staatsvertrag“

und „60 Jahre Befreiung

von der Hitler-Diktatur“

schwerpunktmäßig den

Zerstörungen durch die

Luftangriffe der Alliierten,

dem Wirken der britischen

Besatzungsmacht sowie

den Jahren der politischen

und wirtschaftlichen Konsolidierung.

Die Besatzungsmacht

Dr. August Walzl schildert

Villachs Weg durch die

Besatzungszeit. Der Autor

dokumentiert dabei das

Geschehen von 1945 bis in

die fünfziger Jahre und den

relativ raschen Übergang

vom Besatzungsregime zu

demokratischen Strukturen

und zur Villacher Eigenverantwortlichkeit.Museums-

leiter Dr. Dieter Neumann

widmet sich dem Luftkrieg

von 1944 bis 1945. Anhand

von umfangreichem

Quellenmaterial und zahlreichen

Abbildungen wird

der Ablauf des Luftkrieges

in der Stadt und im Umland

dargestellt.

Die letzten Wochen

Luitpold Oelschlegel aus

Bad Kronach in Deutschland

– er war im Jahre

1945 als Leutnant im Artillerieregiment

10 in unserer

Stadt stationiert – schildert

in persönlichen, sehr detaillierten

Aufzeichnungen

die letzten Wochen des

Krieges und die ersten des

Friedens in Villach und Umgebung.

Das erste Besatzungsjahr

Mag.a Brigitte Entner beleuchtet

anhand britischer

Archivunterlagen die Besat-

Nach dem Ende des schrecklichen Krieges folgte der mühevolle Wiederaufbau: Am Bild Alltagsleben

im Jahr 1949 in den Baracken im Bereich Muldensiedlung.

BÜRGERMEISTER-SPRECHTAGE

zungszeit in Villach. Dabei

widmet sich die Zeithistorikerin

ganz besonders dem

Beginn der Besatzungs-

zeit.

Der Wiederaufbau

Nach einem Manuskript,

verfasst im Jahre 1951 von

Dipl.-Ing. Dr. Hans Ortner,

langjährige Baudirektor unserer

Stadt und im Jahre

1983 verstorben, wird das

Katastrophenjahr 1945 und

die Anfänge des Wiederaufbaus

in Villach – in technischer

sowie wirtschaftlicher

Hinsicht – umfassend dokumentiert.

13,50 Euro

Das 42. Museumsjahrbuch

„Neues aus Alt-Villach

(193 Seiten, zahlreiche

Abbildungen) ist ab sofort

um 13,50 Euro im Stadtmuseum,

Widmanngasse,

erhältlich.

NACH VORHERIGER TERMINVEREINBARUNG UNTER TELEFON 0 42 42 / 205-1000!

Liebe

Villacherinnen,

liebe Villacher!

Das Wetter schlägt heuer

Kapriolen, und innerhalb weniger

Stunden fiel ein Meter

Neuschnee – derart katastrophale

Wetterverhältnisse hat

es bis jetzt in unserer Stadt

und in dieser Intensität wohl

kaum noch gegeben. Selbstverständlich

ist unsere Stadt

bemüht, sich auf den Winter

mit all seinen Widrigkeiten gut

vorzubereiten. Allerdings zählt

Villach in Österreich zu jenen

Städten, in denen immer wieder

Katastrophenschneefälle

vorkommen können. Doch

ist die Räumung der Schneemassen

in der Raschheit, wie

es sich die Bürger und unsere

Stadt natürlich wünschen,

nicht immer möglich. Dazu

fehlen einfach die Kapazitäten.

Deshalb möchte ich um

Verständnis dafür ersuchen,

dass nicht auf alle Wünsche

eingegangen werden kann.

Ebenso erwarten unsere Mitarbeiter,

dass im Besonderen

bei telefonischen Kontakten

die gute Kinderstube nicht

außer Acht gelassen wird.

Obzwar unsere Schneeräumer

dafür geschult werden, stets

freundlich zu bleiben, kann es

– gerade in Stress-Situationen

– schon vorkommen, dass die

Wortwahl mitunter jener des

Beschwerdeführers angepasst

wird. Wer gute Arbeit leistet,

erwartet sich auch entsprechende

Reaktionen.

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

INVILLACH 22/2005

3


StadtImpulse

Villacher Verkehrsverbund:

Koordiniertes Servicepaket!

Der öffentliche Bus-Nahverkehr bekommt jetzt in unserer Stadt eine neue Qualität. Mit dem aktuellen

Fahrplan – seit 11. Dezember in Kraft – bieten nun die sechs Villacher Verkehrsunternehmen

ihren Kundinnen und Kunden auf den insgesamt 16 Linien ein koordiniertes Servicepaket. Die

neue Programmbroschüre kommt noch vor Weihnachten allen Haushalten unserer Stadt zu!

D

en Benützern des

öffentlichen Busverkehrs

– von unserer Stadt

entsprechend unterstützt

– eröffnen sich mit der

„konzertierten Aktion“ der

sechs in unserer Stadt tätigen

Verkehrsunternehmen

viele Vorteile: Zum einen

finden sie mit dem neuen

4 INVILLACH 23/2005 23/2005

Fahrplan ein effizienteres

Angebot vor, zum anderen

wurde das Ticket-Service

ganz auf die Kundenbedürfnisse

abgestimmt und

weiter optimiert.

Mobilität sichern

„Durch die permanente

Zunahme des Individualverkehrs

gewinnt der öf-

Welcher Fahrschein

wozu?

Einzelfahrschein: Der

Einzelfahrschein ist der

ganz normale Fahrschein.

Mit ihm können Sie ab

der Ausgabe innerhalb

einer Stunde beliebig viele

Fahrten im gesamten

Verbundnetz von Villach

durchführen.

Stadtwertkarte: Sie funktioniert

so einfach wie eine

Telefonwertkarte: Kaufen

und immer dabei haben,

um eine Fahrt selbst abzubuchen.

24-Stunden-Karte: Die

24-Stunden-Karte ist ideal

für Villach-Besucher, die

innerhalb kürzester Zeit

möglichst viel von Villach

sehen möchten. Und das

sogar übertragbar, wann

Sie wollen und so oft Sie

wollen.

7-Tage-Karte: Die Gültig-

keit legen Sie selbst mit der

erstmaligen Entwertung

fest und ab diesem Zeitpunkt

ist die Karte sieben

Tage lang gültig und grenzenlos

übertragbar.

30-Tage-Karte: Durch die

freie Wahl des ersten Geltungstages

ist es für eine

übertragbare 30-Tage-

Karte nie zu spät. Daher

ist dies ein Angebot für

alle, die schnell und preisgünstig

an 30 aufeinander

folgenden Tagen in Villach

vorankommen wollen.

Jahreskarte: Optimal und

sorgenfrei für Kinder, Erwachsene

oder Familien,

Vielfahrer und Geldsparer.

Sie bezahlen nur den Preis

von zehn 30-Tage-Karten,

fahren aber ein ganzes

Jahr im gesamten Stadtgebiet

von Villach.

fentliche Verkehr erfreulicherweise

immer mehr an

Bedeutung. Darüber hinaus

ist es unserer Stadt ein großes

Anliegen, insbesondere

auch den älteren Menschen

und der Jugend die Mobilität

zu sichern und weiter

auszubauen“, freut sich

Bürgermeister Helmut Manzenreiter.

Starkes Angebot

Es sei jetzt – so unser Bürgermeister

– für unsere

Stadt aber überaus positiv

zu vermerken, dass im

vorliegenden Fahrplan nunmehr

alle Busunternehmen

im Verkehrsverbund koordiniert

zusammenfinden und

damit der Bevölkerung ein

bedarfsgerechtes, interessantes

und starkes Angebot

offerieren können. „Unsere

Stadt wird das Angebot

der Bevölkerung verstärkt

nahe bringen und die Bewusstseinsbildung

für den

öffentlichen Verkehr mit

Nachdruck forcieren“, unterstreicht

Manzenreiter.

Im Verbund

Verkehrsverbünde sind bekanntlich

Kooperationen

von Verkehrsunternehmen

und Gebietskörperschaften

zur Optimierung des Gesamtangebotes

des öffentlichen

Personennahverkehrs

und des öffentlichen Personenregionalverkehrs.

Sie

sichern dem Benutzer unterschiedlicher

öffentlicher

Verkehrsmittel einen Gemeinschaftstarif

zu. Damit

braucht der Fahrgast überhaupt

nur einen Fahrschein

lösen und kann verschiedene

Strecken und Unternehmungen

benützen.


IN StadtImpulse www.villach.at

Koordiniertes, optimiertes Servicepaket: Mit einem Fahrschein können

verschiedene Strecken und Unternehmen benützt werden.

Land gefordert

Im Sinne der weiteren Ver-

besserung des öffentlichen

Personennahverkehrs hat

unsere Stadt bekanntlich

ein eigenes Stadtbus-Konzept

entwickelt. Das Konzept

liegt schon seit Jahren umsetzungsreif

auf. Ohne Unterstützung

des Landes, das

in dieser Hinsicht – andere

Bundesländer tragen ein

Drittel dazu bei – keinerlei

Gesprächsbereitschaft zeigt,

ist die Umsetzung jedoch

nicht realisierbar. Das Land

Kärnten ist massiv gefordert.

Qualitätskriterien

Die zeitgemäßen Busse berücksichtigenselbstverständlich

die Bedürfnisse von

in ihrer Mobilität physisch

beeinträchtigten Personen,

ebenso sind die Fahrzeuge

und Fahrkartenausgabegeräte

höchst benutzerfreundlich

konzipiert. Die Verantwortlichen

sind darüber hinaus

bemüht, für eine gute Er-

Kowatsch: 9500 Villach, Seebacher Allee 16, Telefon 0 42 42 / 541 330, www.kowatsch.at

– Postbus: Telefon 0 42 42 / 44410 –1510, www.postbus.at – ÖBB Personenverkehr:

Telefon 05 / 17 17, www.oebb.at – Südburg: 9500 Villach, Seebacher Allee

16, Telefon 0 42 42 / 44 239, www.suedburg.at – Ebner: 9500 Villach-Heiligengeist, Auf

der Tratten 15, Telefon 0 42 44 / 23 910, www.ebner.ag – Wiegele: 9530 Bad Bleiberg

125, Telefon 0 42 44 / 22 16

reichbarkeit der Haltestellen

unter Berücksichtigung möglichst

kurzer Umsteige- und

Haltestellenwege zu sorgen.

Genauso ist in hohem Maße

dafür gesorgt, dass die

Anbindung von wichtigen

Fahrzielen an das öffentliche

Regional- und Nahverkehrssystem

gegeben ist. Großes

Augenmerk wird auf die optimale

Anknüpfung und Verbindung

der Linien durch abgestimmte

Fahrpläne gelegt,

wobei die Anbindung von

ländlichen Gegenden und

Randregionen, auch unter

Einsatz bedarfsorientierter

alternativer Betriebsformen,

entsprechend berücksichtigt

wird.

LINIENPLAN

VILLACH-STADT

Jeder Haushalt

bekommt

mit der Post

einen Fahrplan

zugestellt!

INVILLACH INVILLACH 23/2005 23/2005

5


IN StadtChronik

StadtImpulse

Katastrophenschnee:

Ausnahmezustand!

Über ein Meter Neuschnee – diese gigantischen Schneemassen stellte kürzlich auch unsere

Wirtschaftshof-Flotte und private Räumer mit insgesamt rund 250 Mann sowie 80 Fahrzeugen

vor sehr schwierige Situationen. Vor allem am Straßenrand parkende Autos erwiesen sich für die

Räumtrupps oft als unüberwindbare Hindernisse und erlaubten in vielen Fällen oft keine zügige

Räumung. Es musste nicht nur ein Straßennetz von mehr 420 Kilometern geräumt, sondern auch

die Schneemengen mit Hunderten LKW-Fuhren aus der Innenstadt abtransportiert werden.

er Katastrophenschnee

sorgte in

den letzten Novembertagen

des heurigen Jahres

in unserer Stadt nicht nur

6

D

StadtChronik

INVILLACH 23/2005

für einen neuen Schneerekord,

sondern auch dafür,

dass unsere Wirtschaftshof-Flotte,

verstärkt durch

private Unternehmen, mit

Parkende Autos erschweren

massiv unsere Schneeräumung

Am Straßenrand parkende Autos haben die Schneeräumung

durch unsere Räumtrupps massiv behindert und verzögert.

6 INVILLACH 23/2005

ihren Räumtrupps bald an

die Grenzen des Machbaren

stieß. „Es herrschte Ausnahmezustand!“,

betont der für

den Wirtschaftshof zuständige

Referent, Stadtrat Harald

Sobe. „Die Schneemengen

forderten die gesamte

Stadt.“

In zwei Schichten...

Insgesamt 250 Mann mit 80

Räumfahrzeugen arbeiteten

fieberhaft, teilweise sogar

rund um die Uhr, um die

Schneemassen so schnell

als möglich zu beseitigen.

Kurzfristig wurden von un-

Es wird in diesem Zusammenhang

ausdrücklich

darauf hingewiesen, dass

die fallweise Gehsteigräumung

durch den Wirtschaftshof

die einzelnen

Eigentümer nicht von ihren

Anrainerpflichten nach der

entsprechenden Straßenverkehrsordnung

befreit.

Nach diesen Bestimmungen

sind die Liegenschaftseigentümer

verpflichtet,

die dem öffentlichen Verkehr

dienenden Gehsteige

und Gehwege entlang der

serer Stadt noch zusätzlich

60 Schneeräumer eingestellt.

Sobe: „Wir haben in

zwei Schichten alle verfügbaren

Kräfte eingesetzt.“

Vier Stunden...

Ein Schneeräumer benötige

– so Sobe – mit seinem Gerät

in seinem laut Einsatzplan

zugeteilten Bereich eine

Umlaufzeit von etwa fünf

bis sechs Stunden. Dadurch

entsteht bei extrem starken

Schneefällen oft fälschlicherweise

der Eindruck, dass in

manchen Straßenzügen ungenügend

geräumt wird.

Anrainerpflicht

ganzen Liegenschaft in der

Zeit von 6 bis 22 Uhr von

Schnee und Verunreinigungen

zu säubern sowie

bei Glatteis zu bestreuen.

Allerdings genügt die einmalige

Reinigung nicht,

sondern es ist auch der

Schnee, der beim Pflügen

abgelagert wird, zu entfernen.

Achtung: Auch jene

Schneemengen, die beim

Abschaufeln der Hausdächer

auf den Gehsteigen

landet, muss vom Eigentümer

beseitigt werden.


IN StadtChronik

www.villach.at

IN StadtChronik www.villach.at

Ein Meter Neuschnee

in 24 Stunden: Unsere Stadt

war enorm gefordert!

Ausnahmezustand – Schneemengen von mehr ale einem Meter in der Stadt: Die Mitarbeiter unseres

Wirtschaftshofes arbeiteten fieberhaft mit allen verfügbaren Kräften, um so schnell wie möglich die

Straßen, Gassen und Plätze unserer Stadt von der „weißen Pracht“ zu befreien.

Abtransportiert

Darüber hinaus konnten die

enormen Schneemengen

nicht einfach nur weggeschoben

werden, sondern mussten

vor allem im Bereich der

Altstadt

und in den engen Straßen

und Gassen der Innenstadt

mit LKW abtransportiert

werden. Erschwerend kam

für unsere Einsatzkräfte

noch hinzu, dass zahlreiche

am Straßenrand parkende

Autos die Schneeräumung

massiv behindert haben.

„Trotz größtem Bemühen aller unserer Mitarbei-

ter und Helfer konnten wir jedoch nicht überall

gleichzeitig sein.“

Stadtrat Harald Sobe, Wirtschaftshof-Referent

420 Kilometer

Insgesamt musste ein Straßennetz

von mehr als 420 Kilometer

Länge (Gehwege: 250

Kilometer) vom Schnee beseitigt

werden. Geräumt wird

nach einem festgelegten

Im Bereich der Ringmauergasse (Foto) sowie in Magdalen wurden

die Schneemengen über Schneerutschen in die Drau entsorgt.

Prioritätenkatalog: Altstadt,

Hauptstraßen, Buslinien so

Fotos: Höher (4)

wie die Zufahrt zum Landeskrankenhaus

Villach haben

Vorrang.

Umfassender Streudienst

Mit den Räumarbeiten lief

auch gleichzeitig eine umfassende

Splitt- und Salzstreuaktion

an. Von unserem

Streudienst wurden heuer

bereits 350 Tonnen Salz

und 1000 Tonnen Splitt auf

den Straßen, Gehwegen sowie

Fußgängerzonen aufgebracht.

Insgesamt werden im

Laufe eines strengen Winters

rund 1500 Tonnen Streusalz

sowie mehr als 4000 Tonnen

Splitt im gesamten Stadtgebiet

gestreut.

Zwei Millionen Euro

Für unsere Stadt entstehen

für die Schneeräumung heuer

Kosten in der Höhe von bis

zu drei Millionen Euro. Allein

für das Streugut müssen voraussichtlich

bis zu 200.000

Euro aufgewendet werden.

Schnee-Statistik

Einsatzkräfte/Schneeräumung 250 Mann

Räumfahrzeuge 80

Zu räumendes Straßennetz 420 km

Gehwege 250 km

Radwege 150 km

Fußgängerzonen 26.000 qm

Salzstreuung 1500 t

Splittstreuung 4000 t

Aufgestellte Schneestangen

Gesamtkosten/Schneeräumung

12.000

pro Winter bis zu drei Millionen Euro

Kosten für Salstreuung bis zu 200.000 Euro

Die Räumtrupps unserer Wirtschaftshof-Flotte sowie zahlreiche

private Unternehmer waren rund um die Uhr im Einsatz.

INVILLACH 23/2005

7


IN

Schneevergnügen im Naturpark:

„Jetz aufe aufn Dobratsch!“

Zugegeben, zum Schneespaziergang oder Rodeln müssen Sie nicht wirklich auf einen Berg, das

können wir derzeit auch im Tal genießen. Die starken Schneefälle haben auch in der Stadt für

weiße Pracht gesorgt. Und doch: Das Wintererlebnis am Berg ist etwas ganz besonderes. Wenn

dann noch Natur pur sozusagen zum Nulltarif vor der Haustür wartet, dann kann die Devise nur

lauten: „Aufe aufn Dobratsch!“

U

nser Hausberg ist

Österreichs einziger

Ganzjahresnaturpark. Für

die Wintermonate wurde

ein alternatives und familienfreundlichesWinterprogramm

vorbereitet. „Es

freut uns sehr, dass der

Naturpark bei den Villacherinnen

und Villachern

8

StadtChronik

INVILLACH 23/2005

so gut ankommt“, sagt

die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende

des

Vereins Naturpark Dobratsch,

Stadträtin Mag.a

Hilde Schaumberger.

Unsere Stadt sorgt wieder

für geräumte Straßen, und

die Mautkosten während der

Wintermonate entfallen.

Die stellvertretende Vorsitzende des Naturparks Dobratsch, Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger, freut sich mit den Pistenflöhen.

Herrlich

Für Groß und Klein wird etwas

geboten. Ob die Kleinen

am Rodelhügel ihren

Spaß haben oder die Großen

auf der Panoramaloipe

Langlaufen, Muttis mit ihren

Babies spazieren gehen

oder Senioren die herrlich

klare Luft genießen – der

Naturpark Dobratsch ist

ein Kleinod für Erholungsuchende.

Für die ganz

Sportlichen werden wieder

Schi-Touren-Wege von

Heiligengeist zur Rosstratte

und die Langlaufloipe beim

Alpengarten angeboten.

Winterfolder

Insgesamt werden 35 Veranstaltungen

und Ausflugstipps

für den Naturpark

Dobratsch in einem eigenen

Winterfolder zusammengefasst.

Einige Höhepunkte

des Winterspaßprogramm

auf dem Dobratsch: Giga-Sport-Tourenschi-Tag

Schneewandern in herrlicher Natur – ein gerne angenommenes Angebot des Vereins Naturpark

Dobratsch. In den Wintermonaten werden insgesamt 35 Veranstaltungen angeboten.

Foto: Archiv Höher

Foto: KK Naturpark

Postbus

Der Postbus richtet von

Villach in den Naturpark

Dobratsch einen Probebetrieb

ein. Der Bus verkehrt

ab sofort bis 28.

Jänner jeweils Mittwoch

und Samstag mit der

Abfahrt um 10.30 Uhr

ab Villach-Busbahnhof.

Für Villacher Fahrgäste

Zustiegsmöglichkeiten

in Landskron, Untere

und Neue Fellach,

Warmbad, Judendorf

und Möltschach.

auf der Rosstratte am

Sonntag, dem 22.

Jänner 2006, ab zirka

10.30 Uhr.

Schneeschuhwandern

Immer Sonntags

wird mit

Schneeschuhen

im Nat

u r p a r k

D o b -

ratsch


IN StadtChronik

www.villach.at

gewandert. Treffpunkt ist um

10 Uhr bei der Mautstation.

Um sieben Euro gibt es

die geführte Wanderung

und Schneeschuhe.

Je nach Können der

Teilnehmer dauert die

Schneewanderung zwischen

einer und zweieinhalb

Stunden. Jeden

Samstag wird je nach

Schneelage mit oder ohne

Schneeschuhen in

der Schütt gewandert.

Ab 13 Uhr geht es von der

FF Oberschütt Richtung Almwirtschaft.

Ein bis eineinhalb

Stunden dauert diese Wanderung.

Die Kosten: vier Euro

ohne und sieben Euro mit

Schneeschuhen.

Programm

Am Sonntag, dem 26. März

2006, findet die 1. Internationale

Naturpark Dobratsch

Trophy statt. Langläufer,

Radfahrer, Schifahrer werden

gefordert. Und natürlich die

romantischen Vollmondwanderungen

auf dem Dobratsch.

Näheres zu den Veranstaltungen:

Naturparkbüro, Telefon 0 42 44 / 270 66 oder unter

www.naturparkdobratsch.info

Spazieren gehen und Spaß haben in Österreichs einzigem Naturpark mit familienfreundlichem Winterprogramm – herrliche Tage auf dem

Dobratsch. Zum Nulltarif Natur pur vor der Haustür und ein tolles Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein.

Sonne, Schnee, frische Luft

und herrliche Winterland-

Harry Prünster, Star von

„Harrys liabster Hüttn“, ist

so begeistert vom liftfreien,

ruhigen und familienfreundlichen

Winterkonzept unseres

Naturparks Dobratsch,

dass eine Folge seiner Sendung

Montag und Dienstag,

9. und 10. Jänner, im Na-

schaft abseits von Pistentrubel

die Natur genießen.

„…liabste Hüttn“

turpark gedreht wird. Aufgezeichnet

wird am Montag

im Rosstrattenstüberl und

im Ludwig-Walter-Haus.

Am Dienstag im Hundsmarhof

und in der Almwirtschaft

in der Schütt. Ausgestrahlt

wird die Sendung am 12.

Februar, 16.35 Uhr, ORF 2.

INVILLACH 23/2005

9

Foto: KK/ÖA


Neuer Golfplatz

Tourismus-Infrastruktur: Mit dem neuen Golfplatz vor den Toren unserer Stadt

(Finkenstein) wurde eine entscheidende Angebotslücke geschlossen.

Neue Adlerwarte

Auf Landskron wurde die Adlerwarte als

Touristenattraktion mit beträchtlicher Unterstützung

durch unsere Stadt gerettet.

Poster-Lights

Neu: Poster-Lights! Unsere Stadt setzte

einen weiteren Schritt in Richtung Qualität

und Modernität.

Sicher zur Schule!

In St. Martin wurde mit der Errichtung

eines Geh- und Radweges ein

Wunsch der Bevölkerung erfüllt.

10 INVILLACH 23/2005

Gedenkjahr

In einer Sonderausstellung im Stadtmuse-

um wurde der Ereignisse zum Kriegsende

und rund um den Staatsvertrag gedacht.

Dritte tpv-Baustufe!

Budget

Unsere Stadt präsentiert mit dem Finanzplan

für 2006 ein Budget mit starkem

Charakter.

Landespreis

Für die schönste Brücke Kärntens, unsere

Friedensbrücke, wurde unsere Stadt mit einem

Landespreis ausgezeichnet.

Eine aktuelle, österreichweite Innenstadt-Studie des Vereins „Infrapool“ bescheinigt

für unsere Altstadt eine deutliche Steigerung der Kundenfrequenz,

und zwar von 83.000 auf rund 90.500 Besucher.

Über 70 Unternehmen, 750 Mitarbeiter – nächster Entwicklungsschritt im Technologiepark:

Nachdem die ersten beiden Baustufen bereits ausgelastet sind, wurde heuer

die Errichtung der dritten Baustufe in Angriff genommen.


Altstadt-Offensive

Nach der Technologieoffensive folgt jetzt die Altstadtoffensive!

Gemeinsam mit privaten Investoren werden in den nächsten

Jahren 200 Millionen Euro investiert.

2005

IM ZEITRAFFER

Villach zählt heute zu den dynamischsten

Städten Österreichs. Auch heuer wurden über

Initiative von Bürgermeister Helmut Manzenreiter

eine Reihe von Qualitätsimpulsen gesetzt

und damit das gute Standortimage unserer

Stadt verstärkt und ausgebaut. Beispielhaft

steht dafür die Altstadt-Offensive.

Abenteuer Bau

„Abenteuer Bau, die Stadt hilft!“

In unserem Rathaus wurde eine

neue Servicestelle speziell für

Häuselbauer eingerichtet. Experten

stehen mittwochs den Interessenten

für alle Bau-Fragen kostenlos

zur Verfügung.

Logistikzentrum

TraumHochzeit

Im siebenten Himmel: Das Heiraten wurde in unserer

Stadt um romantische Facetten erweitert – von der Rosen-Hochzeit

bis zur Feen-Hochzeit...

Neues Kindergartenkonzept

Kindergärten und Horte: Unsere Stadt setzt ihr Erneuerungsprogramm

im Sinne einer modernen Familienpolitik

fort. Der Kindergarten Auen wird neu errichtet.

Das Logistikzentrum der Post wurde im September feierlich eröffnet. In rund zehnmonatiger

Bauzeit wurden im Bereich des Technologieparks rund 20 Millionen Euro

investiert. Villach wurde im Süden Österreichs postalische Drehscheibe.

Zug um Zug leiser

Im Sommer starteten entlang der innerstädtischen Bahnstrecken die Arbeiten zur Errichtung

der Lärmschutzanlagen. Auf einer Länge von rund 13 Kilometern wird jetzt

das Lärmaufkommen Zug um Zug reduziert.

INVILLACH 23/2005

11


IN

Unsere Stadt im Zauber

der weißen Weihnacht!

Winterlandschaft, Schneeflockentanz, Weihnachtsbaum, Christkindlmarkt und unsere

Stadthauptpfarrkirche im neuen Lichterglanz: Bei der festlichen Einstimmung in der Stadthauptpfarrkirche

konnten die vielen Besucher den Advent mit allen Sinnen erleben.

M

it dem symbolischen

Entzünden

der Lichter auf dem Weihnachtsbaum

und der Eröffnung

des zauberhaften

Christkindlmarktes am

Vorabend des ersten Adventsonntages

erfolgte die

festliche Einstimmung auf

Advent und Weihnacht.

Musikalisch

Die stimmungsvolle Feier

in der Stadthauptpfarrkirche

St. Jakob und auf

dem Oberen Kirchenplatz,

die vom Jugendchor des

Domes zu Udine „Pueri

cantores di Udine“ (Lei-

tung Professor Saviino

Pajani), den Klassenchören

2 m und 3 m

der musisch-kreativen

Hauptschule

Landskron (Leitung:

Andrea Melcnik und

Im zauberhaften Winterkleid präsentiert sich unsere Altstadt mit

dem romantischen Christkindlmarkt um die Stadtpfarrkirche.

12

StadtWeihnacht

INVILLACH 23/2005

Michael Frauenlob) und

einem Bläserquintett unserer

Stadtkapelle (Leitung:

Hermann Ortner) musikalisch

gestaltet wurde,

zog auch diesmal wieder

viele kleine und große

Besucher in ihren Bann.

Christkindlmarkt

Einen besonderen Anziehungspunkt

bietet auch

heuer wieder der reizvolle,

le, rund um die Stadthauptpfarrkirche

St.

Jakob postierte Bürgermeister Helmut Manzenreiter im Kreise der frohgestimm-

frohgestimm-

frohgestimm-

Christkindlmarkt.

ten Kinder beim symbolischen Lichteranzünden des Weih- Weih- Weih-

Das breitgefächerte

nachtsbaumes auf dem Oberen Kirchenplatz.

Angebot reicht vom

Kärntner Baumbehang über

Adventschmuck, Kerzen,

Lebkuchen, Handarbeiten,

Holzschnitzereien und

Weihnachtsbäckereien bis

zu den verschiedenen Sorten

von Tee und Süßigkei-

ten. Selbstverständlich darf

auch der Stand mit Glühmost

nicht fehlen, wo sich

Freunde treffen oder einfach

die Besucher miteinander

ins Gespräch kommen.

Weihnachtsbäume

Aber nicht allein der Christkindlmarkt,

auch die restliche

Innenstadt mit ihrer

dekorativen Weihnachtsbeleuchtung

vermögen

die Besucher in eine beschaulicheWeihnachtsstimmung

zu versetzen.

Christbäume

Zur Vertiefung der heimeligen

Atmosphäre tragen neben

den prächtigen Weihn

a c h t s b ä u m e n

auf dem Oberen

Kirchenplatz

( S p e n d e r :

Oberst Josef

Lindner, Rohrka-

serne) dem HauptHaupt- platz (Spender Fami-

lie Köhler) und dem Kaiser-

Josef-Platz (Spender Familie

Hager) auch die musikalischen

Darbietungen rund

um den Christkindlmarkt bei.

Christbaummarkt

Der diesjährige Christ- Christ- Christbaummarkt

findet von

Dienstag, 15. Dezember,

bis einschließlich

Samstag, 24. Dezember,

täglich auf dem Kaiser-

Josef-Platz (Fußgängerzone)

statt.

Adventkonzert

Der Polizeichor Villach

veranstaltet am Freitag,

16. Dezember, 19 Uhr,

in der Heiligenkreuzkirche

sein traditionelles

Adventkonzert.

„Die Zeit is da!“

Unter dem Motto „Die

Zeit is da!“ veranstaltet

der Finanzchor Villach

am Sonntag, 18. Dezember,

17 Uhr, in der

Kirche St. Nikolai sein

alljährliches Adventkonzert.

Weitere Mitwirkende:

Singkreis Villach,

Blockflötenquartett der

Musikschule Villach.

Fotos: Höher


IN www.villach.at

StadtWeihnacht

„still, gonz still…!

Bürgermeister Helmut

Manzenreiter freute sich

kürzlich über den

B e s u c h

von Obfrau

Claudia Casanova

und

Chorleiterin

Barbara

Ortner des

E n s e m b l e s

„Vision Carinthia“.

Die

beiden Damen

präsentierten

ihre Weihnachs-CD „still,

gonz still...“, die mit traditionellen

Kärntnerliedern

„Prihaja tihi čas - Es naht

die stille Zeit“: Der Kaufmännische

Gesangverein

Villach, ORF/Slovenski

spored und unsere Stadt,

unterstützt von der Posojilnica-Bank

Zila und dem

Bio-Bauernhof Kreschischnig,

veranstalten am

Samstag, 17. Dezember,

19.30 Uhr, in der Pfarrkirche

Maria Gail ein Weih-

ebenso für weihnachtliche

Stimmung sorgt

wie mit modernen

Songs. Unterstütztwurde

das Chor

e n s e m b l e

vom Bläserquintett

der

Stadtkapelle

Villach und

Wo l f g a n g

W a l l n e r

auf der

Gitarre. Erhältlich ist der

weihnachtliche Ohrenschmaus

unter Telefon

0 650 / 301 6 163.

Adventsingen

Der traditionelle Dreikönigsmarkt

wird am Montag,

9. Jänner 2006, auf

dem Marktgelände – von

der Stadtbrücke bis zur

Eisenbahnbrücke, in der

Ringmauergasse bis zur

Drauparkstraße, auf dem

gesamten gesamten gesamten gesamten Burgplatz, Burgplatz, Burgplatz, in in in

der der Widmanngasse Widmanngasse bis bis

zum zum Haus Haus Nr. Nr. 10 10 und und

nachtssingen in beiden

Sprachen. Mit dabei das

weltberühmte Slovenski

oktet, die Familienmusik

Schwarzenegger sowie

Danica Thaler-Urschitz

und und Gerhard Gerhard Gerhard Lepuschitz Lepuschitz

als als Sprecher. Sprecher. Eintritt: Eintritt: Zehn Zehn

Euro Euro Euro (Abendkasse). (Abendkasse). Der Der

Reinerlös Reinerlös kommt

der Aktion „Licht ins

Dunkel“ zugute.

Dreikönigsmarkt

Dreikönigsmarkt

Dreikönigsmarkt

auf dem Kaiser-Josef-Platz

– abgehalten. Als erste Veranstaltung

im Jahr hat der

Dreikönigsmarkt in unserer

Stadt für die Fieranten eine

große Symbolkraft. Es

gilt die Regel: „Bringt der

Dreikönigsmarkt gute Geschäfte,

verlaufen auch die

übrigen Jahresmärkte sehr

einträglich.“

Adventtermine

Jeden Jeden Jeden Samstag Samstag

6 bis 15 Uhr; Flohmarkt,

markt, markt, Parkplatz Parkplatz vor vor

der der der Villacher Villacher Villacher Brauerei. Brauerei.

Samstag, Samstag, 17. Dezember:

11.30 Uhr: Hauptplatz:

Weihnachtssingen mit der

Singgemeinschaft Landskron.

13.30 Uhr: Christkindlmarkt,

Kerzenziehen.16

Uhr: Christkindlmarkt: Konzert

mit dem Polizeichor,

Sprecher Anton Taferner. 19

Uhr: Congress Center „Swinging

Christmas“ mit der Kelag

Big Band.

Sonntag, 18. Dezember:

10 Uhr: Naturpark Dobratsch,

Schneewandern. 17

Uhr: Christkindlmarkt: Kasperltheater.

17 Uhr: Stadt-

hauptpfarrkirche hauptpfarrkirche St. Jakob,

Orgelkonzert.

Dienstag, 20. Dezember:

13.30 Uhr: Christkindlmarkt,

Kerzenziehen für Kinder.

14.45 Uhr: Aufgelesen

am am Christkindlmarkt, Weih-

nachtsmärchen, nachtsmärchen, nachtsmärchen, nachtsmärchen, gelesen gelesen gelesen von von von

Katrin Katrin Ackerl Ackerl Ackerl Konstantin. Konstantin.

16 16 Uhr: Uhr: ChristkindlChristkindlmarkt:markt:markt: „Jacko „Jacko und und

Ferdinand“ Ferdinand“ Ferdinand“ - - TheaterTheaterstückstückstück für für Kinder Kinder von von

Uli Uli Uli Brée. Brée. – – 19 19 Uhr: Uhr:

DD D i ii e e musisch-kreative

musisch-kreative

musisch-kreative

Hauptschule Hauptschule 5, Landskron

lädt zum traditionellen Adventsingen

in die Pfarrkirche

Maria Landskron ein.

Mittwoch, 21. Dezember:

16 Uhr: Christkindlmarkt,

Friedbert Kerschbaumer,

Panflöte. 20 Uhr: Congress

Center: „Die Paldauer“, Konzert.

Donnerstag, 22. Dezember:

16 Uhr: Christkindlmarkt:

„Jacko und Ferdinand“ - The-

aterstück für Kinder von Uli

Brée. – 19 Uhr: Unter dem

Motto Motto „Mensch bleiben“ lädt

die dieMusikhauptschuMusikhauptschulelele Villach Villach / / Auen Auen zu zu

einem einem Adventsingenventsingen

in in die die EvanEvangelischegelischegelische Kirche Kirche

Nord Nord Nord in in Villach- Villach- Villach-

Lind ein.

Freitag. Freitag. 23. Dezember:

13.30 Uhr: Christkindlmarkt,

Kerzenziehen für Kinder. 16

Uhr: Christkindlmarkt, Konzert

des Gitarren- und Holzbläserensembles

der Musikschule

Gegendtal.

Samstag, 24. Dezember:

10 10 Uhr: Hauptbahnhof, Einholung

holung holung holung des des des „Lichtes „Lichtes „Lichtes des des des

Friedens“ Friedens“ Friedens“ aus aus

Betlehem. Betlehem. Betlehem. PfadPfadfinder-Stafettefinder-Stafettefinder-Stafette zum zum zum Kirchen- Kirchen- Kirchenplatzplatz(Verteilungteilung

bis 12 Uhr).

Musikalische Musikalische Umrahmung:

Villacher Villacher Bläserquartett und

Sprecher Sprecher Anton Taferner.

15 15 15 Uhr: Uhr: Uhr: Warmbaderhof:

Warmbaderhof:

Warmbaderhof:

WeihnachtsWeihnachtsWeihnachts-

feier feierfeier am am KaKaminminmin mit mit dem dem

Volkslied-

Volkslied-

Volkslied-

Ensemble Ensemble Ensemble

L a n d s -

kron. kron. kron. 17 17 Uhr: Uhr: JaJakobshauskobshauskobshaus bei bei bei der der der

Stadtpfarrkirche, Stadtpfarrkirche, Weih- Weihnachten

für Alleinstehende

mit Pfarrer Mag. Alfons

Wedenig.

Montag, 26. Dezember:

Warmbaderhof: Weihnachtliche

Stimmungsmusik am

knisternden Kaminfeuer mit

der Familienmusik Goritschnig.

INVILLACH 23/2005

13


StadtLichter

StadtWirtschaft

„1001 Nacht“

Von rechts Bürgermeister Helmut Manzenreiter,

Professorin Dr.in Gerda Fröhlich,

Soorpotimisten Villach Präsidentin

Sigrid Fathulla, Vorleser Max Müller und

der irakische Botschafter Tariq Aqraw.

Einer der Höhepunkte des Projektes

„Bridges of Peace“ des Soroptimist

International Club Villach war das Benefizkonzert

„1001 Nacht“ im CCV.

Ehrengast war der irakische Botschafter

Tariq Aqrawi. Organisiert hat das

Konzert (Pianist Stefan Vladar) mit

Märchenerzählern (Caroline Koczan

und Max Müller) Professorin Dr.in Gerda

Fröhlich. Der Reinerlös kommt der

Kindergruppe „Sonnenstrahl“ und einem

irakischen Frauenprojekt zugute.

Tradition

Von links Obfrau Karin Schuster, Thomas

Geher (BKS), Vizebürgermeisterin Mag.

a Gerda Sandriesser, Stadträtin Mag.a

Hilde Schaumberger und Maria Sereinig

beim „Basarschmökern“.

Der Weihnachtsbasar der Trachtengemeinschaft

Turdanitsch-Tschinowitsch

in der Zweigstelle der Bank für Kärnten

und Steiermark (BKS) am Karawankenweg

gehört zur Adventzeit wie die

Kerzen.

14 INVILLACH 23/2005

Foto: Monika Zore

Foto: Monika Zore

Alles Bio!

Jugendparlament und BRG St. Martin

luden kürzlich zum „1. 100 % Bio &

Fair Trade Schul- und Jugendkonzert“.

Für den Ohrenschmaus sorgte Helgi

Jonsson, der shooting star aus Island.

Für das leibliche Wohl gab es ausschließlich

Fair-Traide-Produkte, für den

Augenschmaus Fair-Trade-Blumen.

Mag. Christian Salmhofer (Klimabündnis),

Jugendreferent Vizebürgermeister Richard

Pfeiler, Jennifer Hafner, Achim Melissnig,

Lena Lepuschitz und Fabian Lackner (von

rechts) testeten Fair-Trade- Produkte und

lauschten der rockigen Musik.

Jazzlegende

Kürzlich gastierte Dave Bubeck in unserem

CCV und wurde von Vizebürgermeister

Richard Pfeiler in Vertretung

unseres Bürgermeister willkommen geheißen.

Villach is one of my favourite

citys“, sagte Brubeck und freute sich

über die Gastgeschenke – Champagner,

Villach-Buch und unser Stadtsiegel

ehe er im vollbesetzten Saal das

Publikum begeisterte.

Jazzlegende Dave Brubeck zählt Villach

zu seinen liebsten Städten und freute sich

über die von Vizebürgermeister Richard

Pfeiler überreichten Gastgeschenke.

Foto: Monika Zore

Foto: Willi Zore

Verspielt

Vizebürgermeister Richard Pfeiler und

Organisatorin Dagmar Kasebacher testen

mit kleinen Besuchern das beliebte

Spiel „Twister“.

Mehr als 11.000 Spielbegeisterte besuchten

kürzlich anlässlich der Kärntner

Spieletage wieder unser CCV. Vizebürgermeister

Richard Pfeiler gratulierte

den rund 50 ehrenamtlichen

Mitarbeitern und der Organisatorin

Dagmar Kasebacher zur gelungenen

Veranstaltung.

Neueröffnung

Eröffnung Aquaristikfachhandel in St.

Martin: Von links Geschäftsinhaberin

Petra Preinz, Bürgermeister Helmut Manzenreiter

und Andreas Filipp.

Mit der Eröffnung ihres Aquaristik-

und Zoofachgeschäftes in St. Martin

(Kirchenstieg 1) hat sich Petra Preinz

einen Lebenstraum erfüllt. Ihr neuer

Zoofachhandel bietet den Kunden

eine große Auswahl an Salzwasserfischen,

Kleintieren sowie Aquaristik-

und Kleintierzubehör. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter gratulierte sehr

herzlich zur Geschäftseröffnung und

wünschte viel Erfolg für die Zukunft.

Foto: Monika Zore

Foto: Höher


IN StadtChronik

www.villach.at

Was? Wann?

Dienstag, 27., bis Samstag,

31. Dezember:

Rund um die Stadthauptpfarrkirche

St. Jakob:

Villacher Neujahrsmarkt.

Täglich: 10 bis 19 Uhr.

Samstag, 31. Dezember:

10 bis 24 Uhr.

Freitag, 30. Dezember:

11 Uhr: Tourismusinformation

Rathausplatz:

Altstadtführung in deutscher

und italienischer

Sprache.

Samstag, 31. Dezember:

11 bis 17 Uhr: „Silvester

in Villach“ mit heißen

Rhythmen auf drei

Bühnen am Hauptplatz

und gratis Kinderschminken,

Schneebär, handgeschmiedte

Hufeisen,

Eislaufen am Rathausplatz.

Ab 18 Uhr: Silves-

tergala der Hauptplatzwirte.

Sonntag, 1. Jänner

2006:

11 Uhr: Busbahnhof

gegenüber Hauptbahnhof,

Gratisfahrt mit dem

Postbus zum „Auslüften“

in den Naturpark Dobratsch.

Rückfahrt um

16 Uhr.

Montag, 2. Jänner, bis

Mittwoch, 1. Februar:

Aktbilderausstellung „akt.

uell“ von Eva Promberger,

Parkcafé Villach.

Montag, 2. Jänner:

20.30 Uhr. Warmbaderhof,

Modenschau des

Pelzhauses „Valek“ aus

Wien.

Dienstag, 3. Jänner:

20.15 Uhr: Warmbaderhof,

Klavierkonzert mit

Armando Ford.

Im Namen des Gemeinde-

P

rates, Stadtsenates, der

Stadtverwaltung sowie im

eigenen Namen entbiete ich

Ihnen, verehrte Villacherinnen

und Villacher, sowohl allen

Funktionären, Persönlichkeiten

des politischen, wirtschaftlichen

und kulturellen Lebens unserer

Stadt als auch den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern die besten

Wünsche für Weihnachten

und das Jahr 2006!

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

INVILLACH 23/2005

15


IN StadtImpulse

16

StadtWirtschaft

Obmannwechsel in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle: Von

links Kommerzialrat Rudolf Gross, der neue Obmann Ing. Gerhard

Karl, Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger und Bezirksstellenleiter Mag. Christian Fitzek.

Ing. Karl folgt

auf Rudolf Gross!

„Hofübergabe“ in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle

Villach: Auf Kommerzialrat Rudolf

Gross, Schneidereiunternehmer, folgte kürzlich

der Gartenbauunternehmer Ing. Gerhard

Karl als Obmann nach.

G

ross hat die Bezirksstelle

Villach

der Wirtschaftskammer

rund 20 Jahre geleitet sowie

als Interessenvertreter

von rund 6000 Unternehmern

und im Zusammenwirken

mit unserer Stadt

zur positiven Entwicklung

Villachs beigetragen. Bei

seinem Abschiedsbesuch

Graduierung

Christian Pladerer, Sohn

von Ingrid und Adolf Pladerer

aus Villach, wurde

an der Universität für

Bodenkultur in Wien zum

Diplomingenieur der Kulturtechnik

und Wasserwirtschaft

ernannt. Wir

gratulieren!

INVILLACH 23/2005

bei Bürgermeister Helmut

Manzenreiter im Rathaus

dankte Kommerzialrat

Rudolf Gross für die gute

Zusammenarbeit. Ing.

Karl als neuem Obmann

gehe es grundsätzlich um

die Stärkung des Wirtschaftsstandortes,

wobei

zur besseren regionalen

Entwicklung ein enges Zusammenwirken

der Bezirke

Villach-Stadt und -Land

wichtig sei. Besonders am

Herzen liege ihm die Optimierung

des Serviceangebotes

der Kammer. Unser

Bürgermeister machte dem

neuen WK-Obmann die

Rathaus-Türen weit auf. Er

offerierte Ing. Karl „kurze

Wege“ sowohl ins Bürgermeisteramt

als auch ins

Wirtschaftsressort.

Foto: Monika Zore

3900 qm Büros

und Geschäfte!

Mit 14 Monaten Bauzeit wurde das Büro- und

Geschäftshaus in der Nikolaigasse 39 in relativ

kurzer Zeit realisiert.

D

Das Stiegenhaus

im neuen, modernen

Bürokomplex in der

Nikolaigasse 39 – 3900

Quadratmeter Nutzfläche

– erwies sich für die Eröffnungsfeier

fast zu klein, so

viele Freunde und Bekannte

waren „schauen gekommen“.

Baumeister Ing. Valentin

Schnabl freute sich

ebenso über die gelungene

Fertigstellung und Überga-

be des Gebäudes wie die

zahlreichen Mieterinnen

und Mieter. In Vertretung

unseres Bürgermeisters

überbrachte Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda

Sandriesser die Glückwünsche

unserer Stadt und

betonte die Wichtigkeit des

neuen Bürokomplexes, der

für unsere Innenstadt eine

weitere Aufwertung darstelle.

Von links Dr. Arnold Pacher, Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda

Sandriesser, Dr.in Johanna Staubmann-Kury, Baumeister Ing.

Valentin Schnabl und Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger.

Zu vermieten

Unsere Stadt, Abteilung

Liegenschaften und Wohnungen,

vermietet ab 1.

Jänner 2006 in der Klagenfurter

Straße 24 ein

im Erdgeschoss gelegenes

Geschäftslokal. Das Mietobjekt

umfasst 58,14 Quadratmeter

Geschäftsfläche

und 39,37 Quadratmeter

Abstellfläche (Kühl- und

Nebenräume). Der Mietzins

beträgt monatlich 704,27

Euro (exkl. Ust, Betriebs-

und Heizkosten). Nähere

Informationen: Stadt Villach,

Liegenschaften und

Wohnungen, Robert Drumel,

Telefon 0 42 42 /

205-5012.

Foto: Monika Zore


IN StadtWirtschaft

www.villach.at

Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger begrüßte

den Querdenker und Referenten der Villacher Wirtschaftsgespräche,

Dipl.-Ing Dr. Klaus Woltron, in unserer Stadt.

Dem Sachzwang

gegensteuern!

„Das Zaumzeug des Kapitalismus“ stand kürzlich

im Mittelpunkt der Villacher Wirtschaftsgespräche

im Bambergsaal. Als Referent fungierte

der Autor und Wirtschaftspsychologe

Dipl.-Ing. Dr. Klaus Woltron.

W

ir treiben eine Entwicklung

vor uns

her, die wir immer weniger

in der Hand haben. Denn:

Wer aus dem System ,Kapitalismus´

ausbricht, der

verliert. Wir alle werden

zunehmend zu den Gefangenen

dieses ökonomischen

Konstrukts. Der Missbrauch

dieses Wirtschaftssystems

muss deshalb zurückgedrängt

werden“, betonte Dr.

Klaus Woltron zum Auftakt

seines Impulsreferates im

Bambergsaal des Parkhotels.

Wohlstandszunahme

Der Transfer von Kapital

und Wissen habe – so

Woltron – den Industrieländern

materiellen Fortschritt,

den Entwicklungsländern

eine, wenn auch bescheidene

und ungerecht verteilte,

Wohlstandszunahme

gebracht. Doch bei weitem

nicht alles habe sich zum

Positiven entwickelt. Stagnation

und Arbeitslosigkeit

in den entwickelten Ländern,

eine massive Werteverarmung

und die zunehmende

Kluft zwischen Arm

und Reich sowie massive

ökologische Schäden seien

Anlässe genug, um über

Wege aus diesen offensichtlichen

Fehlentwicklungen

nachzudenken.

Konzepte

Dr. Woltron präsentierte den

Besuchern Konzepte und

Anregungen, wie der Kapitalismus

als weltumspannendes

Wirtschaftssystem

gezähmt werden könnte.

Schritt voraus

In Vertretung unseres Bürgermeisters

begrüßte Wirtschaftsreferentin

Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger

Dr. Woltron in unserer

Stadt. Sie betonte, dass Villach

nicht nur zu den dynamischstenWirtschaftstandorten

im Süden Österreichs

zählt, sondern auch bemüht

ist, stets einen Schritt voraus

zu sein.

Foto: Höher

Appell gegen

soziale Härte

Eine Berufsgruppe rückt zusammen. Bei der

diesjährigen Jahresversammlung der Eisenbahner-Pensionistengewerkschaft

im übervollen

Saal der AK fielen kritische Worte.

Von sozialer Härte und

Gefährdung der Daseinsvorsorge

massiv betroffen

sei derzeit der Berufsstand

der Eisenbahner, zeigte

Stadtrat Harald Sobe, der

in Vertretung unseres Bürgermeisters

der diesjährigen

Jahresversammlung

der Eisenbahner-Pensionisten

beiwohnte, über

die ÖBB-Zerschlagungstendenzen

der Regierung

betroffen

Aus den Geleisen

„Eine ganze Berufsgruppe

wird ramponiert.

Durch die massiven und

dilettantischen Umstrukturierungsmaßnahmen

ist für viele die Bahn bekanntlich

komplett aus

den Geleisen.“ Sobe kam

auch auf die Causa ESG-

Wohnungen zu sprechen:

„Die Bundesregierung

mit Kanzler Dr. Wolfgang

Schüssel und Finanzminister

Mag. Karlheinz

Grasser hat sich selbst

dazu ermächtigt, die Ge-

meinnützigkeit der ESG

Wohnungsgesellschaft

aufzuheben, um dann die

rund 12.800 Wohnungen

am Immobilienmarkt zu

kapitalisieren. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

konnte im Zuge einer

Reihe von Verhandlungen

für die Mieter nur noch

retten, was noch zu retten

war: Es ist gelungen, einerseits

den Sitz der ESG

mit rund 60 Arbeitsplätzen

am Standort Villach zu

erhalten und andererseits

auch weiterhin die Einweisungsrechte

zu sichern.

Darüber hinaus wird in

bestehende Mietverträge

nicht eingegriffen.“ Wie

der ÖGB-Regionalvorsitzende

der Fachvertretung

Pensionisten Gerhard

Unterköfler ausführte, gehören

der Ortsgruppe Villach

1330 Mitglieder an,

denen in vielen sozialen

und rechtlichen Belangen

entsprechende Hilfestellung

angeboten wird.

Von links Regionalvorsitzender Gerhard Unterköfler, Stadtrat Harald

Sobe und Bundesvorsitzender Walter Skopek.

INVILLACH 23/2005

17

Foto: Monika Zore


IN

Florianijünger drückten

erfolgreich die Schulbank

Mit dem erfolgreich absolvierten Grundschulungslehrgang 1 setzten 38 Jungfeuerwehrmänner

und drei Feuerwehrfrauen einen wichtigen Ausbildungsschritt.

D

ie Kurse erfolgten

an zwei aufeinanderfolgendenWochenenden

im Feuerwehrzentrum

unserer Stadt. Nur eine

positiv abgelegte Prüfung

dient als Grundlage und

Zulassung für weitere Fortbildungsangebote

an der

Landesfeuerwehrschule in

Klagenfurt. Das Ausbilderteam

unter Brandinspek-

18

StadtChronik

Gratis-Entsorgung

von Christbäumen!

Unsere Stadt bietet zu

Jahresbeginn wieder ein

zusätzliches Service an:

Christbäume werden von

Mitarbeitern der Saubermacher

GmbH im Rahmen

der Müllbehälterentleerung

abgeholt. Sie müssen Ihren

Christbaum nicht mehr zu

einer Sammelstelle brin-

INVILLACH 23/2005

gen, sondern einfach zur

Hausmülltonne stellen.

Die Aktion läuft von Mittwoch,

28. Dezember, bis

Samstag, 14. Jänner. Die

Christbäume müssen jedoch

frei von Schmuck und

Lametta sein, damit sie einer

natürlichen Verwertung

zugeführt werden.

tor Harald Geissler legte

das Hauptaugenmerk auf

praktische Ausbildung und

Gerätelehre. Das Ergebnis

der mündlichen Prüfung

bestätigte eindrucksvoll

den Lernwillen der Kursteilnehmer,

der durch eine

optimale Infrastruktur

und bestens ausgebildete

Vortragende unterstützt

wurde. Diese vorhandene

Von Klassik bis

Filmmusik

Von klassischen Werken

über Big-Band-Sound bis

hin zu Filmmusik aus

dem Musical der König

der Löwen spannte sich

der musikalische Bogen

des traditionellen, aber

heuer „etwas anderen“

Herbstkonzertes des Kelag-Blasorchesters

in der

hervorragende Infrastruktur

wird von den rund 1100

Villacher Florianijüngern

auch in besonders hohem

Maße genutzt. Rund 250

Blauröcke nehmen alljährlich

vom breitgefächerten

Bildungsangebot, das von

Grundschulungs- und Funkkursen

bis zu spezifischen

Weiterbildungsmöglichkeiten

reicht, Gebrauch, Als

Stadtrat Harald Sobe (rechts), Ausbildungsleiter Harald Geissler (rechts vorne) und Bezirksfeuerwehrkommandant

Andreas Stroitz freut sich mit den ausgezeichneten Kursteilnehmern.

Foto: Monika Zore

Arbeiterkammer unter der

Leitung von Kapellmeister

Markus Gwenger. In Vertretung

unseres Bürgermeisters

ließ sich auch

Kulturreferent Vizebürgermeister

Richard Pfeiler

von den Klängen der 55

Musikerinnen und Musiker

verzaubern.

Ausbildner fungieren dabei

16 kompetente Führungskräfte

aus den diversen

Ortswehren. Ausbildungsleiter

Harald Geissler: „Damit

verfügen wir über eine

gute Mischung von Fachkräften

sowohl im theoretischen

wie auch im praktischen

Bereich. Von den 41

Absolventen legten zwölf

Teilnehmer die Abschlussprüfung

mit ausgezeichnetem,

26 mit sehr gutem und

drei mit gutem Erfolg ab.

Anerkennung

Auch Stadtrat Harald Sobe

– er nahm in Vertretung

unseres Bürgermeisters die

Zeugnisverteilung vor – zeigte

sich von den erbrachten

Leistungen beeindruckt und

dankte den Kursteilnehmern

und Ausbildnern für deren

Engagement im Dienste

und zum Schutze unserer

Bevölkerung. Gebührende

Anerkennung wurde auch

der Versorgungsgruppe unserer

Hauptfeuerwache mit

Chefkoch Helmut Schulnig

gezollt, die in bewährter

Weise für das leibliche Wohl

der Kursteilnehmer sorgte.


IN StadtChronik

www.villach.at

Im Rahmen eines Besuches im Rathaus übergaben Chorleiter

Professor Helmut Wulz (Mitte) und Obmann Hannes Klammer

Bürgermeister Helmut Manzenreiter den soeben erschienenen

vierten Band der Erfolgsgeschichte unseres A-cappella-Chores.

Höhepunkte einer

Erfolgsgeschichte

Geschichte und Geschichten im Spiegel der

Chronik beinhaltet eine vier Bände umfassende

Dokumentation über das herausragende musikalische

Wirken unseres A-cappella-Chores.

D

as vom musikalischen

Leiter Professor

Helmut Wulz mit großer

Akribie gestaltete Druckwerk

umfasst das Chorgeschehen

seit der Gründung

des Männerchores im Jahre

1855 und des daraus 1965

hervorgegangenen A-cappella-Chores.

Wulz: „Es ist

auch ein Teil der Musikgeschichte

unserer Stadt.“ Der

heimische Spitzenchor, der

in diesem Jahr bekanntlich

sein 40-jähriges Bestehen

feierte, beschloss seinen

konzertanten Jubiläumsreigen

mit einer fulminanten

Aufführung des Händel-

Oratoriums „Messias“ in

unserer Stadthauptpfarrkirche

St. Jakob und in der

Stiftskirche Millstatt. Im

kommenden Mozartjahr

plant der A-cappella-Chor

die Aufführung einer Vesper

sowie bekannter Opernchöre

des Jahresregenten.

Behinderte sind

gut aufgehoben

Mehr als 1500 Behinderte werden von der Bezirksgruppe

Villach des Österreichischen Zivilinvalidenverbandes

umfassend betreut.

I

mmer für sie da zu

sein“ lautet das Motto

des von Esther-Anna Peter

geleiteten Vorstandes, der

bei der kürzlich im Volkshaus

Landskron abgehaltenen

Jahresversammlung

einen umfassenden Bericht

über die Aktivitäten des

abgelaufenen Jahres ablegte.

In Vertretung unseres

Bürgermeisters verwies

Vizebürgermeister Richard

Pfeiler auf die wichtige

Rolle des Zivilinvalidenverbandes

als Anlaufstelle für

nicht im Arbeitsprozess stehende

Behinderte. Als kom-

petenter Ansprechpartner

unserer Stadt stehe Gemeinderat

Klaus Dolleschal zur

Verfügung. Landesobmann

Gerald Hofner freute sich

über die im Sommer stattgefundene

Inbetriebnahme

des auch von unserer Stadt

mitfinanzierten Behindertenbusses

und wies auf

das im kommenden Jahr

in Kraft tretende Behinderten-Gleichstellungsgesetz

hin. Für die entsprechende

Auflockerung der Veranstaltung

sorgte die Sängerrunde

St. Michael und die

Perchtengruppe Judendorf.

Von links Fred Winkler (Obmann des Kriegsopferverbandes), Obfrau

Esther-Anna Peter, Vizebürgermeister Richard Pfeiler und

ÖZIV-Landesobmann Gerald Hofner.

Unser Naturpark als „Lehrer“!

Für den Verein Naturpark

Dobratsch nimmt der Bildungsbereich

einen sehr

wichtigen Stellenwert ein.

Besonders Kinder und Jugendliche

sollen von den

Besonderheiten des Naturparks

früh und auf spielerische

Weise erfahren.

Zahlreiche Schülerinnen

und Schüler, aber auch

Kindergartenknirpse haben

heuer bereits an Naturparkprojekten

teilgenommen.

Aufgrund der zahlreichen

Angebote, die auch auf der

Naturpark-Homepage präsentiert

werden, wurden

„auswärtige“ Bildungseinrichtungen

auf unseren

Dobratsch aufmerksam.

So konnten bei Führungen

nicht nur Kinder einer

Hauptschule aus Klosterneuburg

begrüßt werden,

sondern auch eine Maturaklasse

aus Zürich und

Wissenschaftler der ETH

Zürich. Die stellvertretende

Aufsichtsratsvorsitzende

des Vereins Naturpark Dobratsch,

Stadträtin Mag.a

Hilde Schaumberger betont:

„Gerade Kinder zeigen

ein ganz besonderes

Gefühl und große Freude

im Umgang mit der Natur.

Das können sie in unserem

Naturpark nach Herzenslust

ausleben.“

INVILLACH 23/2005

19

Foto: Monika Zore


IN

Kasernen: Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Brigadier Gunther

Spath während einer ersten Gesprächsrunde im Rathaus.

Bundesheer will

zwei Standorte!

Aus drei wird möglicherweise zwei: Im Rahmen

der derzeit laufenden Heeresreform plant das

Österreichische Bundesheer in unserer Stadt

die Konzentration ihrer Villacher Einheiten auf

zwei Standorte. Die ersten Pläne dafür wurden

kürzlich im Rathaus vorgestellt.

rigadier Gunter

Spath, stellvertretender

Kärntner Militärkommandant,

Oberst Mag.

Gerhard Gritzner, Chef der

Intendanzabteilung, und

Militärgeograf Oberst Dr.

Rudolf Wastl präsentierten

die aktuellen Heeresvorstellungen,

die im Zuge der

Reformmaßnahmen als Teil

der Entwicklung des Österreichischen

Bundesheeres

2010 in Villach die Reduktion

von derzeit noch drei

auf künftig zwei Kasernenstandorte

vorsehen.

Unterstützung

„Wir stehen jetzt am Beginn

der Realisierungsphase.

Sollte es in Villach zur

Auflassung eines Kasernenstandortes

kommen, ist

damit keine Personalreduktion

verbunden, sondern

aufgrund neuer Heeresaufgaben

eher noch eine

20

B

StadtChronik

INVILLACH 23/2005

Erweiterung, vor allem im

Kaderbereich“, teilte Brigadier

Spath mit. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

strich während der überaus

konstruktiven Gesprächsrunde

die allgemeine wirtschaftliche

Bedeutung der

Garnison für unsere Stadt

heraus. „Die Heerespläne

sind für Villach natürlich

von größtem Interesse und

größter Wichtigkeit. Durch

das mögliche Freiwerden

neuer Betriebsansiedelungs-

oder Infrastrukturflächen

eröffnen sich für unsere

Stadtentwicklung neue

Chancen“, erklärte Manzenreiter.

Unser Bürgermeister

sicherte den Kärntner Heeresspitzen

in allen projektrelevanten

Angelegenheiten

– von Flächenwidmungs-

bis zu Infrastrukturfragen

– die Unterstützung unserer

Stadt zu.

Foto: Höher

Die Funker unter

neuem Kommando!

Führungswechsel beim Fernmeldebataillon

1: Oberstleutnant Herbert Pracher übernimmt

nach einjährigem Auslandseinsatz wieder

das Kommando über unsere Funker in der

Lutschounigkaserne.

I

m Rahmen eines

militärischen Festaktes

übernahm Oberstleutnant

Herbert Pracher

kürzlich wieder offiziell das

Kommando über das Fernmeldebataillon

1 in der

Lutschounigkaserne. Pracher

kehrte erst im Oktober

von einem einjährigen Auslandseinsatz

auf den Golanhöhen

zurück, wo er das

435 starke UN-Bataillon

befehligte. Seit dem Jahre

1974 sichert Österreich mit

der Slowakei, Polen, Kanada,

Nepal und Japan das

Waffenstillstandsüberein-

kommen zwischen Israel

und Syrien.

Wertschätzung

Der scheidende Kommandant

unserer Funker,

Oberstleutnant Richard

Gruber, bedankte sich bei

unserer Stadt, namentlich

bei Bürgermeister Helmut

Manzenreiter, sowie

bei allen Angehörigen des

Fernmeldebataillons 1 für

die hervorragende Zusammenarbeit

und entgegengebrachte

Wertschätzung.

Er unterstrich die außergewöhnlich

hohe Motivation

des Truppenkörpers.

Kommandoübergabe: Von links Generalleutnant Edmund Entacher,

der neue Kommandant des Fernmeldebataillons 1, Oberstleutnant

Herbert Pracher, und Oberstleutnant Richard Gruber.

Oberstudienrat

Die in unserer Stadt wirkenden

Pädagogen Mag.

Dr. Josef Ambrusch und

Mag. Wolfgang Staunig

wurden mit dem Berufstitel

„Oberstudienrat“ ausgezeichnet.

Bürgermeister

Helmut Manzenreiter gra-

tulierte sehr herzlich zur

Verleihung.

Kammer

Ing. Gerhard Karl wurde

zum neuen Obmann der

Bezirksstelle Villach der

Wirtschaftskammer Kärnten

gewählt.

Foto: Monika Zore


StadtLichter

StadtWirtschaft

FF-Bildungsfahrt

Von links Brandinspektor GR Ewald Koren,

Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas

Stroitz, Major Walter Götschl, Bürgermeister

Manzenreiter und der Kommandant

der FF Judendorf, Herwig Pinter.

Auf Einladung von Bürgermeister Manzenreiter

nahmen kürzlich Führungskräfte

unserer Feuerwehren an einer

Exkusion zum Fliegerhorst Hinterstoisser

in Zeltweg teil. Neben der Besichtigung

von Infrastuktureinrichtungen

sowie Informationen über die Luft-

überwachung wurden die Gäste auch

mit der Arbeitsweise der militärischen

Flughafenfeuerwehr vertraut gemacht.

„Feierabend“

Von rechts Stadtrat Harald Sobe, Friedrich

und Renate Walcher, Stadtrat Kommerzialrat

Helmut Hinterleitner und

Gemeinderat Gerhard Kofler wünschen

schönen „Feierabend“.

Vertreter von zahlreichen Vereinen und

Gruppen, aus Politik und viele Freunde

kamen kürzlich anlässlich der Pensionierung

von Friedrich und Renate Walcher

in die Jugendherberge St. Martin.

Das Ehepaar Walcher betrieb 13 Jahre

lang die Jugendherberge. Jetzt sollen

erst mal der Sport und eine Reise nach

China im Vordergrund stehen.

24 INVILLACH 23/2005

Foto: Monika Zore

„zeichen.setzen“

Liane Timmerer zeigte künstlerische

Werke, Maria Pink las „eigenes“ und

Anni Kitz spielte auf der Harfe – das

Hilfswerk Kärnten lud kürzlich zu einer

besonderen Veranstaltung. Hilfswerk-Präsidentin

Elisabeth Scheucher-Pichler

konnte unter zahlreichen

Ehrengästen in Vertretung unseres

Bürgermeisters Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger begrüßen.

Von links Elisabeth Scheucher-Pichler,

Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger,

Anni Kitz, Liane Timmerer und Maria Pink

freuen sich über die Veranstaltung.

Männerstimmen

Vizebürgermeister Richard Pfeiler war

in Vertetung unseres Bürgermeisters

von der Darbietung „Der Männerchor

lebt“ ebenso begeistert wie die zahlreichen

Draustädter, die kürzlich den Josef-Resch-Saal

im CCV stürmten. Die

Sängerrunde Fellach-Oberdörfer lud

gemeinsam mit dem MGV „Almrose“

Radenthein und dem MGV Kaning zu

einem tollen Konzert ein.

Von links Klaus Unterköfler (Kelag-Blasorchester),

Burgi Leeb (Chorleiterin

MGV Kaning), Projektleiter Steffen Sack,

Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Lorenz

Scherzer (MGV Almrose Radenthein),

Hannes Oertel (Sängerrunde Fellach-

Oberdörfer).

Foto: Höher

Foto: Höher

Krampusumzug

Vizebürgermeister Richard Pfeiler mit

Besuchern des Krampustreibens inmitten

der schaurigen Gesellen.

Mehr als 700 schaurige Gestalten

verwandelten kürzlich unsere Stadt

wieder in einen Hexenkessel. Neben

Tausenden Besuchern zeigte sich auch

auch Vizebürgermeister Richard Pfeiler

in Vertretung unseres Bürgermeisters

von gruseligen Masken bei Österreichs

größtem Perchtenlauf begeistert. Nicht

fehlen durfte dabei natürlich auch der

Nikolaus.

Mexikanisch

Walter und Rebeca Imre verwöhnen

Stadtrat Sobe in ihrem Restaurant „Fiesta

Mexicana“ typisch mexikanisch.

Rebeca Imre kommt aus Mexiko, genauer

gesagt aus Chihuahua. Gemeinsam

mit ihrem Gatten Walter bietet

sie in ihrem neuen Restaurant „Fiesta

Mexicana“ (vormals „Weinpresse“ in

Neulandskron) typisch mexikanisches

Lebensgefühl. Dekoration, Musik und

natürlich Kulinarik kommen aus der

Heimat von Rebeca Imre. Anlässlich

der Eröffnung überbrachte Stadtrat Harald

Sobe in Vertretung unseres Bürgermeisters

die Glückwünsche der Stadt.

Foto: Höher

Foto: Monika Zore


IN StadtChronik

www.villach.at

Sicherheit für Mensch

und Hund: Pflichten!

Mitte November trat für das Stadtgebiet wieder die Verordnung (gültig

bis 15. Juli 2006) unseres Bürgermeisters in Kraft, mit der zum Schutze

des Wildes ein Maulkorb-, Leinen- oder Kettenzwang für Hunde während

der Brut- und Setzzeit des Wildes oder bei einer Schneelage, die

eine Flucht des Wildes erschwert, erlassen wurde.

G

emäß dieser Verordnung

sind alle

Hundehalter verpflichtet,

innerhalb des geschlossenen,

verbauten Gebietes

unserer Stadt ihre Hunde

so zu halten, dass sie am

Wildbestand keinen Schaden

anrichten können. Außerhalb

des geschlossenen,

verbauten Gebietes sind alle

Hunde entweder mit einem

sicheren Maulkorb zu versehen,

an der Leine zu führen

beziehungsweise bei Verwendung

als Wachhunde an

die Kette zu legen. Achtung!

Bei Übertretung der Verordnung

drohen empfindliche

Geldstrafen!

Ausnahmen

Diese Bestimmung gilt nicht

für Jagdhunde, Blindenund

Polizeihunde, Hunde

der Gendarmerie, der Zollwache,

des Bundesheeres

und Hirtenhunde sowie

Fährten- und Lawinensuchhunde,

wenn sie als solche

gekennzeichnet oder sonst

erkennbar sind, für die ihnen

zukommende Aufgaben

verwendet werden und sich

aus Anlass ihrer Verwendung

vorübergehend der

Einflussnahme ihrer Besitzer

(Hundehalter) entzogen

haben.

Maulkorb und Leine

Nach herrschender Gesetzeslage

müssen Hunde an

öffentlichen Orten, an denen

erfahrungsgemäß mit

einer größeren Anzahl von

Menschen, Tieren oder Verkehrsmitteln

gerechnet werden

muss, sowie in Stiegenhäusern

und Zugängen zu

Mehrfamilienhäusern entweder

mit einem um den Fang

geschlossenen Maulkorb

versehen sein (Maulkorb-

zwang) oder so an der Leine

geführt werden, dass eine

jederzeitige Beherrschung

des Hundes gewährleistet

ist (Leinenzwang).

Tierschutz

Im Zusammenhang mit der

Kettenhaltung wird darauf

hingewiesen, dass auf

Grund der Kärntner Tierschutzverordnung

für das

Anbinden und die Verwahrung

von Hunden besondere

Vorschriften gelten. Für die

Kettenhaltung gilt insbesondere,

dass die Kette an einer

mindestens sechs Meter langen

Laufvorrichtung angebracht

sein muss.

Stadt-Silvester

Samstag, 31. Dezember,

11 Uhr: Führung durch

die Altstadt in deutscher

und italienischer Sprache.

Treffpunkt: Tourismusinformation

Rathausplatz.

11 bis 17 Uhr, Hauptplatz:

Heiße Rhythmen

auf drei Bühnen mit den

Gruppen Schrottbrett,

Just 4 fun, Darlos Arriagada

& Band und Sound

Master (Disco-Musik).

Weitere Attraktionen:

handgeschmiedete Hufeisen,

Schneebär, Gratis

Kinderschminken. Ab

18 Uhr laden die Hauptplatzwirte

zur Silvester-

Gala!

Verdienstvoll

Dem scheidenden Obmann

der Bezirksstelle

Villach der Wirtschaftskammer

Kärnten, Kommerzialrat

Rudolf Groß

dankte Bürgermeister

Helmut Manzenreiter für

die jahrelange gute und

konstruktive Zusammenarbeit

im Dienste der heimischen

Wirtschaft und

wünsche weiterhin viel

Erfolg und persönliches

Wohlergehen.

Leseadvent

Im Hort Pestalozzi findet

am Donnerstag, dem 22.

Dezember, ab 19 Uhr eine

Interaktive Lesestunde

mit Mag. Christine

Nedetzky statt.

INVILLACH 23/2005

25


IN www.villach.at

StadtSerie

Was kostet das neue Haus

und wie wird finanziert? (3)

Das Grundstück ist gefunden und gekauft, der Plan für das neue Wohnhaus ist fertig – alles

passt, zumindest auf dem Papier, denn jetzt geht es um die richtige Finanzierung für das

Eigenheim. Schaffung von Wohnraum erfordert die größte private Investition. Gute Beratung

ist das Um und Auf, damit das Haus finanziell „nicht auf Sand“ gebaut wird.

I

Im Durchschnitt

kostet ein Einfamilienhaus

mit 135 Quadratmetern

Wohnfläche je

nach Qualität und Ausstattung

bis zu 300.000

Euro. Die Grundkosten

sind in diesem Betrag

nicht inkludiert. Kaum

jemand, der den Traum

vom Eigenheim verwirklichen

will, ist so begütert,

dass er für den Hausbau

keine Fremdfinanzierung

benötigt.

Gut geplant

Geld ausborgen also – und

dazu ist gute Finanzplanung

ebenso wichtig wie

für das Traumhaus. Zunächst

sollten Sie sich

darüber im Klaren sein,

was Sie sich leisten können.

Es wird vielleicht

Abstriche geben müssen,

doch sie müssen das geborgte

Geld ja auch wieder

zurückzahlen. Also genau

überlegen: Was muss

sein, was ist möglich? Sie

müssen dem Finanzberater

ja sagen können, wie

viel sie maximal an Geld

benötigen.

Die Kosten

Die Baukosten setzen sich

aus vielen kleinen und großen

Faktoren zusammen:

• Grundkosten

• Nebenkosten für den

Grunderwerb

• Baufreimachung des

Grundstückes (Bäume

fällen, alte Gebäude

abreißen...)

• Aufschließungskosten

der Gemeinde für die

Infrastruktur (Straße,

Kanal...)

• Planungskosten (Architekt

oder Baumeister)

• Anschlussgebühren

(Wasser, Kanal, Gas,

Strom, Telefon...)

• die reinen Baukosten

• Außenanlagen (gärtnerische

Gestaltung, Treppen,

Wege, Pool...)

• Einrichtungskosten

• Zirka 15 Prozent Reserve

für Unvorhergesehenes

Finanziert

Es ist wichtig, dass Sie

einen ausgewogenen Finanzierungsplan

erstellen

lassen. Idealerweise sieht

der einen so genannten

„Finanzierungsmix“ vor,

der zum Beispiel aus folgenden

Mitteln bestehen

kann:

• Eigenmittel – in der

Regel rund 30 Prozent

– aus dem Verkauf von

Grundstücken, der alten

Wohnung, Immobilien,

Sparbücher, Wertpapiere...

• Wohnbauförderung

• Gemeindeförderung

• AK Darlehen und Annuitätenzuschus

• Bauspardarlehen –

Darlehenshöhe bis zu 80

Prozent der Baukosten

• Versicherungssparen

– Möglichkeit der Verwendung

bestehender

Lebensversicherungen

• Fremdwährungskredit –

Achtung hier besteht ein

Zins- und Währungs-

risiko!

• Bankdarlehen – viel-

Unsere Stadt setzt mit der

neuen Bürgerservicestelle

zum Thema „Abenteuer

Bau, die Stadt hilft!“ einen

wichtigen Schritt noch näher

hin zum Bürger. Neben

der persönlichen Beratung

im Rathaus, startete auch

eine entsprechende Serie

im „IN-Villach“ dazu. Be-

NEUE SERIE

fältigeGestaltungsmöglichkeiten mit fixen oder

variablen Zinssätzen

– grundbücherliche Sicherstellung

ist üblich.

BAU-HOTLINE: 04242/205-4800

Der Plan fürs Haus „steht“. Nun geht es um die optimale Finanzierungsplanung

für das Traumhaus – lassen Sie sich beraten!

Wann und wo?

ratungszeiten(Voranmeldung): Jeweils mittwochs,

9 bis 15 Uhr, Rathaus,

Eingang 2, Zimmer 101,

Telefon 0 42 42 / 205-

4800. Als Bauexperte

steht Ing. Johann Presslinger

zur Verfügung. Näheres

auch unter www.villach.at/

abenteuerbau

INVILLACH 23/2005

27

Foto: Monika Zore


IN StadtChronik

www.villach.at

Mit Bauthermographie

weniger Energieverlust!

Als Fortsetzung der Aktion über Beratungen für energiesparende Maßnahmen

werden in Zusammenarbeit zwischen Land Kärnten und unserer

Stadt auch im Winter 2005/2006 wieder Grobanalysen von Gebäuden

mittels Infrarotkamera durchgeführt. Damit können mit Infrarot-Aufnahmen

durch bauphysikalische Mängel verursachte Energieverluste

an Gebäuden festgestellt werden.

S

olche Mängel können

im Rahmen von

Fenster- und Fassadensanierungen

kostengünstig behoben

werden. Energieeinsparungen

von zehn bis 50

Prozent sind realistisch. In-

teressenten, die in unserm

Stadtgebiet ihren Wohnsitz

haben, wird die Möglichkeit

geboten, sich im Rahmen

dieser Beratungsaktion über

den bauphysikalischen und

damit energietechnischen

Die Wärmebildkamera zeigt bauphysikalische Mängel auf: Besonders

im Bereich der Fenster können massive Wärmeverluste

(am Bild die rot eingefärbten Bereiche) auftreten.

Zustand ihres Wohnhauses

– bei Mietwohnungsanlagen

ihrer Wohnung – ein Bild zu

verschaffen.

Informationen

Interessenten können sich

ab sofort, jedoch bis spätestens

Ende Dezember

im Rathaus, Baudirektion,

2. Stock, Zimmer 218,

melden. Nähere Informationen

unter Telefon 050 /

536 308 82 oder 0 664 / 80

536 30883 sowie 0 42 42 /

205-4013.

Beratungsstelle

In der Beratungsstelle für

Angehörige psychisch Erkrankter

finden jeden Donnerstag

von 16 bis 18 Uhr

Sprechstunden statt. Infos:

0 42 42 / 54 3 12.

Leihoma

Der katholische Familienverband

vermittelt Leihomas

zur Kinderbetreuung.

Infos: Telefon 0 42 42 /

35 0 47.

INVILLACH 23/2005

29


IN StadtImpulse

34

StadtKultur

neuebuehnevillach – 2006

an 240 Tagen „nah dran“!

„Sie sind nah dran“ – jede Vorstellung in der neuebuehnevillach (nbv) beginnt mit diesen Worten.

„Nah dran“, das können Theaterfreunde auch im kommenden Jahr wieder sein, wenn an 240

Tagen Stücke von Woody Allen über Ingmar Bergmann bis Elfriede Jelinek und Niki List gespielt

werden. Infos auch unter www.neuebuehnevillach.at.

Woody Allen: „Riverside Drive“ steht am 11. März

2006 auf dem Programm der neuebuehnevillach.

M

ichael Weger, Intendant

der nbv freute

sich anlässlich der Spielplanpräsentation

vor allem

über die hohe Publikumsauslastung

bei den Vorstellungen.

„Für das kommende

Jahr hat sich das Team

der nbv wieder große Ziele

gesteckt. Zum einen soll natürlich

die hohe Publikumsauslastung

von mehr als

90 Prozent gehalten werden,

zum anderen wollen

wir neben der erfolgreichen

Kulturarbeit in Kärnten, den

Ruf des Villacher Theaters

Gesucht

Für den Orestie-Sprechchor

werden dringend

noch Darsteller gesucht.

Interessenten melden sich

unter Telefon 0 42 42 /

287 164 (Diana

Katol).

INVILLACH 23/2005

in Österreich

und

im internationalen

Raum so

weit stärken,

dass

die nbv zur

ersten Off-

Bühne in

Österreich

wird.“ Mit

dem gesamten

Geld der

S u b v e n t i -

onen – der Löwenanteil

kommt von unserer Stadt

–, der Sponsoreneinnahmen

und der Karteneinnahmen

hat die nbv ein

Budget zwischen 700.000

und 750.000 Euro.

Stilmix

Einen Stilmix für alle Zielgruppen

bietet die nbv für

die kommende Saison.

Neun Produktionen, vier

Uraufführungen, zwei österreichischeErstaufführungen,

eine antike Klassikerbearbeitung

und Gäste

stehen auf dem Spielplan.

Die Vorlagen für originelle

Inszenierungen sollen dabei

Autoren wie Hermann

Hesse, Woody Allen, aber

auch der griechische Dichter

Aischylos liefern. „Nach

der Probe“ heißt Ingmar

Bergmanns Gegenwartsdrama,

das die nbv am 18.

Februar erstmals in Österreich

aufführen will. Dabei

sinniert ein gealterter Regisseur

im Dialog mit zwei

seiner Schauspielerinnen

über Liebe, das Leben und

das Theater. Ebenfalls Österreich-Premiere

feiert am

11. März „Riverside Drive“

von Woody Allen. Wenig

überraschend handelt das

zeitkritisch-ironische Stück

von einem neurotischen

Drehbuchautor. Dieser

wird von einem psychoti-

Elfriede Jelinek: „Bambiland“

als Choreographisches Theater.

schen Penner erpresst und

schließlich zum Mord an

seiner heimlichen Geliebten

gezwungen.

Steinbruch

Erik Jan Rippmann, für

Fans der nbv längst ein

alter Bekannter, wartet im

kommenden Jahr mit einer

selbst geschriebenen Satire

auf. In „War Room“ geht es

um einen Politiker, der alle

Facetten eines Wahlkampfes

miterlebt, um schließ-

lich am Tag der großen

Entscheidung zu sterben.

Regie führt der Autor selbst,

Premiere ist am 29. April.

Ab 9. Juni ist die „Orestie“

von Aischylos im Steinbruch

Krastal zu sehen,

musikalisch bearbeitet hat

sie der Komponist Bruno

Strobl.

Lagerhalle

An Elfriede Jelineks „Bambiland“

versucht sich das

nbv-Team nach der Sommerpause

am 21. September.

Als Kulisse dient die

Lagerhalle der Firma Sto,

Regie führt Katrin Ackerl

Konstantin. Nochmals Bruno

Strobl gibt es am 21.

Oktober mit einer weiteren

Uraufführung: Frei nach

Hermann Hesse hat er dessen

Siddharta für die Altistin

Waltraud Russegger und

die Butoh-Tänzerin Daniele

Lehner arrangiert (Butoh ist

ein ritueller Tanz).

Kino

Den Sprung von der Kinoleinwand

auf die Theaterbühne

wagt am 10. November

ein Klassiker des

österreichischen Films: Niki

Lists „Müllers Büro“ wird in

Zusammenarbeit mit dem

Wiener Theater Metropol

in einer Musicalfassung

präsentiert. Regie führt List

selbst. Nach der Uraufführung

in unserer Stadt soll

das Stück auf Tournee gehen.


IN StadtSport

www.villach.at

Die richtige Adresse für alle

begeisterten Snowboarder!

ASKÖ Kelly`s Landskron ist der erste Ansprechpartner für alle Snowboarder aus Villach und

Umgebung. Infos und Aktuelles unter Telefon 0 676 / 838 40 217 und im Internet www.snowboardteam.at.

In den Weihnachtsferien ist ein Anfängerkurs geplant.

V

or zirka fünf Jahren

wurde der Verein

Kelly’s Snowboardteam

mit Obmann Christian

Gfrerer als eigene Sektion

des ASKÖ TSA Landskron

ins Leben gerufen. Motto

des Vereins ist: „Jeder ist

willkommen.“ Egal, ob das

Snowboarden richtig erlernt

werden soll, ob es einfach

um Spaß in der Sportgemeinschaft

geht oder ob

es darum geht, zweimal

in der Woche mit einem

Sportstadtrat Harald Sobe (links), Trainer Alex Namesnik (Bildmitte) und Obmann Christian Gfrerer

freuen sich mit den jungen Sportlern des ASKÖ Kelly`s Landskron Snowboard über die Erfolge.

Foto: Höher

Trainer zu arbeiten, um an

den angebotenen Rennserien

teilzunehmen.

Helmpflicht

Ziel der Jugendarbeit im

Verein ist es, die jungen

Sportler darin zu schulen,

dass sie ihr Brett in jeder

Sitation sicher beherrschen

können. Daher lautet die

oberste Devise: „Kein Training

ohne Helm.“ FIS-Rennen,

Landescup, Firmen-

oder Schulrennen – Bewebe

mit dem Snowboard

werden für alle, die daran

Spaß haben, durchgeführt.

Durch die Unterstützung

der Hauptsponsoren Kelly`s

und Kärntner Sparkasse

ist die erfolgreiche Nachwuchsarbeit

erst möglich

geworden. Dank der großartigen

Arbeit von Trainer

Alex Namesnik sind bereits

zahlreiche Läufer im Kader

des Landesschiverbandes.

INVILLACH 23/2005

43

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine