Alles Gute für das Neue Jahr. Auch 2011 sind wir ... - BdS Hamburg eV

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Alles Gute für das Neue Jahr. Auch 2011 sind wir ... - BdS Hamburg eV

Ausgabe Januar / Februar 2011

Alles Gute für das Neue Jahr.

Auch 2011 sind wir für Sie da.


Seite 2 Ausgabe Januar/Februar 2011

Januar

Di 4. Selbsthilfegruppe 14:00 Uhr

Mi 5. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 6. Fotogruppe 18:00 Uhr

Fr 7. Feierabendgruppe 18:00 Uhr

Mo 10. Malkreis 14:00 Uhr

Mi 12. Treffpunkt 15:00 Uhr

Fr 14. Spieleabend 18:00 Uhr

Sa 15. Frauengruppe n. A.

Mo 17. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Mi 19. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 20. Kunsthallengruppe n. A.

Mo 24. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Di 25. Museumsgruppe n. A.

Mi 26. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 27. CI – Gruppe 17:00 Uhr

Sa 29. Zwischenstation n. A.

Mo 31. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Gruppen im BdS - Ansprechpartner:

Kreativgruppe:

Brigitte Drews Tel: 040-4604332

Fax: 040-41406943

br-drews@gmx.de

Malgruppe:

Susanne Pecat

Fax: 040-7382174

susilu@t-online.de

Frauengruppe:

Sylvia Petersen

Fax: 040-72692934

petersen.rs@t-online.de

Selbsthilfegruppe:

Ingrid van Santen Tel: 04765-329

Fax: 04765-329

van.santen.alfstedt@t-online.de

Zwischenstation:

Tobias Hoff

zwischenstation@hotmail.de

Fotogruppe:

Bernd Kay Tel: 040-5403778

Fax: 040-5403778

Februar

Di 1. Selbsthilfegruppe 14:00 Uhr

Mi 2. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 3. Fotogruppe 18:00 Uhr

Fr 4. Feierabendgruppe 18:00 Uhr

Mo 7. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Mi 9. Treffpunkt 15:00 Uhr

Mo 14. Malkreis 14:00 Uhr

Mi 16. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 17. Kunsthallengruppe n. A.

Sa 19. Kappenfest 19:00 Uhr

Sa 19. Frauengruppe n. A.

Mo 21. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Di 22. Museumsgruppe n. A:

Mi 23. Treffpunkt 15:00 Uhr

Do 24. CI – Gruppe 17:00 Uhr

Fr 25. Spieleabend 18:00 Uhr

Mo 28. Kreativgruppe 14:30 Uhr

Spieleabend:

Klaus Mourgues Fax 040-31792048

Klaus.Mourgues@gmx.de

Feierabendgruppe:

Bettina Grundmann Tel: 040-291605

Fax: 040-2997265

bettina.grundmann@schwerhoerigen-netz.de

Besichtigungs-, Theater- und Kunsthallengruppe:

Gerd Kretzmann Tel: 040-617197

Fax: 040-617197

gerdkretzmann@alice.de

Jugendgruppe:

Ines Helke Fax: 040-31792048

Ines.helke@schwerhoerigen-netz.de

CI-Gruppe:

Pascal Thomann

Tel: 040- 65 390 700

Fax: 040- 65 390 700

pascal.tho@arcor.de

Selbsthilfegruppe Eltern hörbehinderter Kinder

(im Aufbau):

Christine Jegminat

tinejeg@t-online.de

Impressum: Herausgeber: Bund der Schwerhörigen e.V., Wagnerstr. 42, 22081 Hamburg

Tel.: 040/291605, Fax: 040/2997265, E-Mail: info@bds-hh.de

www.bds-hh.de, www.hoerbiz.de

Bankverbindung: Hamburger Sparkasse, Kto. 1015/213380, BLZ: 20050550

BdS-aktuell“ erscheint alle zwei Monate. Der Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge werden von den Autoren selbst verantwortet. Sie geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen der Beiträge vorbehalten! Für unverlangt eingesandte

Artikel besteht kein Recht auf Veröffentlichung.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 14.Februar 2011.


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 3

Auf ein Wort

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins,

ich mache es diesmal – entgegen meiner Gewohnheiten

– kurz, weil für diese Ausgabe des

BdS-Aktuell besonders viele Beiträge eingegangen

sind. Das ist schon ein erfreuliches

Zeichen.

Erfreulich ist auch, was ich Ihnen im Rückblick

auf das abgelaufene Jahr berichten kann. Im

Jahre 2008 konnten wir 35 neue Mitglieder gewinnen,

im Jahre 2009 waren es 50 neue Mitglieder

und in diesem Jahr konnten wir dieses

Ergebnis mit 52 Neumitgliedern noch einmal

toppen: Wir sind jetzt mehr als 450 Mitglieder.

Erfreulich sind auch die Finanzen. Ich war zu

Beginn des Jahres felsenfest davon überzeugt,

dass wir erstmal nach vielen Jahren wieder rote

Zahlen schreiben müssten. Das Gegenteil ist

eingetreten: Dank einer Erbschaft, steigenden

Mitgliedsbeiträgen, hohem Spendenaufkommen

und reichlicher Einnahmen aus BdS-Veranstaltungen

darf ich feststellen, dass der BdS

schon im siebten Jahr in Folge schwarze Zahlen

schreiben konnte.

Ein wichtiges Ereignis in diesem Jahr war die

Wahl des Vorstandes durch die Mitglieder. Es

wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Damit wurde eingeleitet, was mir als inzwischen

70-Jähriger seit Jahren auf den Nägeln

brennt: nämlich der Generationsübergang. Mit

dem neuen Vorstand ist auch die Agenda 2012

in Bewegung geraten.

Es gab in dem abgelaufenen Jahr gesellige

Feste und Informationsveranstaltungen, auf

denen der Generationsübergang erfolgreich

praktiziert wurde. Neu und herzlich willkommen

sind auch die Eltern hörgeschädigter Kinder,

ein neues Experiment für unseren Verein.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Der

DSB hat die außerordentliche Mitgliedschaft

aufgekündigt. Seiner Forderung, der BdS möge

wieder ordentliches Mitglied werden, konnten

wir nicht folgen.

Für den Vorstand des BdS gilt folgende Rangfolge:

An erster Stelle steht das Überleben des

Vereins, an zweiter Stelle die Interessenvertretung

in Hamburg und erst an dritter Stelle die

Interessenvertretung im Bundesgebiet.

Bestandteil der Interessenvertretung in Hamburg

ist das Hörberatungszentrum. Die meisten

der neuen Mitglieder sind über die Beratung zu

uns gekommen. Deshalb ist die Erhaltung des

Beratungszentrums für den BdS eine existenzielle

Aufgabe, zumal wenn es über so exzellente

und engagierte Mitarbeiter wie Bettina

Grundmann und Ritva-Liisa Schäding verfügt.

Für das abgelaufene Jahr gilt der Dank des

Vorstands den treuen Mitgliedern, den Förderern

und den unermüdlichen ehrenamtlichen

Helfern.

Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen im

Namen des Vorstandes ein gesegnetes Weihnachtsfest,

einen guten Jahresabschluss und

einen mutigen Start in das neue Jahr.

Für den BdS steht das kommende Jahr im Zeichen

der Vorbereitungen des hundertsten Geburtstags

im Jahr 2012.

Es grüßt Sie

Ihr Vorsitzender Hans-Hagen Härtel

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Mit 70 Jahren noch einmal auf die

Schulbank

Am 23. November unterzog ich mich dem - für

mich als Rentner inzwischen ungewohnten -

frühmorgendlichen Stress von Jugendlichen

und Erwachsenen, die in der U-Bahn ihrer

Schule oder ihrem Arbeitsplatz zustreben.

Mein Ziel war das ehemalige Lohmühlengymnasium,

heute: Stadtteilschule Hamburg-Mitte.

Dort wohnte ich zwei Stunden dem Unterricht

der 10. Klasse unter dem Lehrer Thomas Nedden

im Fach Geschichte bei, wobei es um das

faszinierende Thema „Machtergreifung der Nationalsozialisten

im Jahr 1933“ ging. Danach

durfte ich in der 12. Klasse hospitieren, wo die

Schüler unter der Leitung von Lehrer Manfred

Fentzahn mit selbst gewählten verteilten Rollen

eine Expertenrunde zu dem Thema „Finanzkrise

und die politischen Konsequenzen“ simulierten.

Zum Abschluss führte ich ein Gespräch

mit den beiden Lehrern und der Schulleitung

über die Schulreform und die Belange schwerhöriger

Schüler.

Für mich, der ich als einziger Schwerhöriger in

der ganzen Schule mich habe durchschlagen

müssen, war der Unterricht in einer Integrationsklasse,

in der hörende mit schwerhörigen

Schülern lernen, eine neue und befriedigende

Erfahrung.


Seite 4 Ausgabe Januar/Februar 2011

Der Zweck meiner Hospitation ist allerdings

nicht die Befriedigung von Neugier, sondern

das Interesse, was der BdS als Interessenvertretung

der Schwerhörigen und Ertaubten

für die Schulen tun kann. Als Mitglied des Vorstandes

der Stiftung Hamster habe ich auch

den einen oder anderen Euro locker machen

können.

Bei diesen Aktivitäten respektiere ich natürlich,

dass dieses Feld in erster Linie von unserer Jugendgruppe

betreut wird. Ich verstehe mich

aber als Vorsitzender aller Altersgruppen und

bin bemüht, mich mit den Belangen aller Altersgruppen

vertraut zu machen. Und ich muss

nicht unbescheiden sein, wenn ich feststelle,

dass der Vorsitzende des Hamburger Schwerhörigenvereins

besonderen Einfluss hat. So

war es der Eingabe von mir und von Thomas

Worseck vom Gehörlosenverband an die Schulsenatorin

zu verdanken, dass die Schule für Hörgeschädigte

künftig Ganztagsschule wird.

Mit dem Leiter dieser Schule, Herrn Eitner, habe

ich vereinbart, dass ich auch dort hospitieren

werde, und zwar nicht nur am lautsprachlich

orientierten Zweig (der früheren Schule für

Schwerhörige), sondern auch am gebärdensprachlich

orientierten Zweig (der früheren

Schule für Gehörlose). Darauf freue ich mich

jetzt schon und nehme den frühmorgendlichen

Stress gern in Kauf. hhh

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Alle Jahre wieder ………

war das Christkind da und es kommt immer

wieder – jedes Jahr.

Jedes Jahr lassen wir uns zu Weihnachten beschenken

und wir schenken. Wünschen eine

angenehme, besinnliche Adventszeit, frohe

Weihnachten und ein friedliches, gesundes,

von Erfolg gekröntes Neues Jahr.

Die Organisatorin Brigitte Drews

Alle Jahre wieder ….. – immer am Samstag vor

dem 1. Advent strömen Massen von Menschen

in die Wagnerstraße. So auch am 27. November

2010 wie jedes Jahr am Samstag vor dem

1. Advent.

Warum?

War es der Apfelpunsch? Die leckeren Brötchen

und Salate? Die Schwarzwälder Kirschtorte?

Der kleine Kurze zwischendurch? Oder

wollte man nur einige gestresste Menschen sehen,

die zwei Tage zuvor die komplette Geschäftsstelle

in der Wagnerstraße auf den Kopf

gestellt hatten?

Nun, wer es immer noch nicht mitbekommen

hat, es war wie jedes Jahr, wieder einmal

Basarzeit.

Gewinnausgabe der Tombola

Viele fleißige Helfer haben schon das ganze

Jahr über auf diesen Tag hingearbeitet.

Besonders hervorzuheben sind die handarbeitbegabten

Damen der Kreativgruppe.

An diesem Tag nämlich – wie jedes Jahr – wollten

sie sich die Belohnung abholen.

Alles, was das ganze Jahr gebastelt wurde,

musste an den Mann gebracht werden.

Von 10.00 bis 17.00 Uhr sollte dieses Spektakel

dauern – wie jedes Jahr. Trödel, Tombola,

Bastelkram (Entschuldigung - Kunsthandwerk),

Essen und Trinken.

Verkaufsgespräch beim Flohmarkt

Nur langsam füllte sich morgens die Geschäftsstelle

des BdS mit Menschen – lag es am Wetter?

Es hatte geschneit. Leichte Panik – wie jedes

Jahr.


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 5

Etwas war diesmal aber anders: Es waren weniger

Personen da – alle waren nichtsdestotrotz

fröhlich und vergnügt. Fast alle – jemand wollte

um 10.30 Uhr schon Kuchen haben – Hallo, ist

denn schon Kaffeezeit?

Eine Versteigerung brachte nochmals etwas

Stimmung in die Bude. Nun ja, abgerechnet

wird am Schluss.

Jetzt – 17.00 Uhr. Kassensturz – schnell alle

Kassen einsammeln und zählen. Ein spannender

Moment – wie jedes Jahr. Haben wir das

Vorjahresergebnis erreicht? Man glaubte nicht

so recht daran……

Auch, wie jedes Jahr, wurde dann gegen 18.00

Uhr das Ergebnis erkündet. Alle Sparten hatten

gute Ergebnisse. Nur bei der Bewirtung fehlten

noch ca. 20 Euro zum Vorjahr. Ein bisschen

jammern und auf die Tränendrusen vom Verkünder

gedrückt, dann wurden prompt nochmals

50 Euro von einem lieben Gast in die Bewirtungskasse

gezahlt. Toll!!

Das Ergebnis des Basars kann sich sehen lassen.

Rund 3.800 Euro wurden umgesetzt.

An dieser Stelle, wie auch jedes Jahr, aber

diesmal ein ganz besonderer Dank an die

Kreativgruppe. Diese hat den Verkauf ihrer

kunsthandwerklichen Sachen um 400 Euro zum

Vorjahr gesteigert.

Der Vorstand dankt allen herzlich, die aktiv zu

diesem Basar beigetragen und mitgeholfen

haben. Danke!!! Alle Jahre wieder ……bis zum

nächsten Mal. P.D.

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Geldspenden für Basar 2010

Elli Hoeck EUR 20,00

Inge u. Wolfgang Poggel EUR 50,00

Hildegard Sube EUR 30,00

Grete Kubsch EUR 10,00

Bärbel Danger EUR 100,00

Marie-Luise Stolte EUR 10,00

Elisabeth Drenhaus EUR 100,00

Ingeborg Schütt EUR 20,00

Olaf Kleint EUR 11,11

Lieselotte Wiegert EUR 50,00

Christa von Bredow EUR 30,00

Heike Boettcher EUR 40,00

Melitta Mewes EUR 100,00

Waltraud Ebeling EUR 100,00

Uwe Bösecke EUR 20,00

Matthias Schulz EUR 20,00

Reinhard Thomann EUR 50,00

Luise Busch EUR 50,00

FROSCH EUR 51,31

Sachspenden für den Basar 2010

ARAL AG

Aurubis AG

Bankhaus Wölbern & Co.

Bijou Brigitte modische Accessoires AG

BLOCK HOUSE

Carl Kühne KG

CASIO Europe GmbH

Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG

CONDOR Versicherungsgruppe

Edding International GmbH

Fielmann

GN Hearing GmbH

Hamburg Süd

Hamburger Abendblatt

Hamburger Feuerkasse

Hamburger Sparkasse

Hamburger Wasserwerke GmbH

HanseMerkur Versicherungsgruppe

HELM AG

HGT Hörgeschädigten Technik B&K GmbH

Hörgeräte Jürgen Rombowsky

Humantechnik GmbH

HVV Hamburger Verkehrsbund GmbH

KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG

M.M.Warburg & CO

Parfümerie Douglas GmbH

PHONAK GmbH

Piper Verlag GmbH

PSD Bank Nord eG

Reha-Technik & Kommunikationstechnik für

Hörgeschädigte

Sparda Bank Hamburg eG

Vattenfall Europe Hamburg AG

VR-NetWorld GmbH

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Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied

hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde

sehen und, wenn es möglich zu machen

wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

Winternacht

Johann Wolfgang Goethe

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Verschneit liegt rings die ganze Welt,

ich hab´ nichts, was mich freuet,

verlassen steht der Baum im Feld,

hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht

und rüttelt an dem Baume;

da rührt er seinen Wipfel sacht

und redet wie im Träume.


Seite 6 Ausgabe Januar/Februar 2011

Er träumt von künft´ger Frühlingszeit,

von Grün und Quellenrauschen,

wo er im neuen Blütenkleid

zu Gottes Lob wird rauschen.

Joseph von Eichendorff

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

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Der 6. Thementag am 06.11.10

"Barrierefreiheit in den Angeboten des Norddeutschen

Rundfunks" und „Kultur für Schwerhörige

- warum induktive Höranlagen?“

„Technische Hilfsmittel für CI- und

Hörgeräteträger“

Der Thementag ist inzwischen ein fester Bestandteil

im Veranstaltungskalender des BdS.

Er fand diesmal zum sechsten Mal statt und

war mit über 50 Teilnehmern sehr gut besucht.

In seiner Begrüßung wies der Vorsitzende Dr.

Hans-Hagen Härtel darauf hin, dass der BdS

bei den beiden Themen, über die am Vormittag

referiert wurde, bereits aktiv ist. Der BdS

arbeitet im Gremium des NDR zur Barrierefreiheit

mit und gibt über die in Hamburg installierten

Höranlagen eine ständig aktualisierte

Broschüre heraus.

Die beiden Vorträge am Vormittag von Michael

Gessat und Carsten Ruhe umspannten ein

weites Feld zum Thema Barrierefreiheit für

Schwerhörige und Ertaubte, von Untertiteln im

Fernsehen bis zu den baulichen Voraussetzungen

für eine gute Akustik.

Seit einem Jahr gibt es beim NDR das Projekt

„Barriererfreier Rundfunkzugang“. Erfreulicherweise

konnte der BdS den Projektleiter Michael

Gessat dazu gewinnen, auf dem Thementag

über den aktuellen Stand zur Barrierefreiheit zu

referieren und einen Ausblick auf die zukünftige

Entwicklung zu geben. Recht schnell meldeten

sich Teilnehmer zu den verschiedensten Fragen,

warum in Talk-Shows immer alle durcheinander

reden, bei Live-Sendungen keine Eins

zu Eins–Untertitel bzw. nur Untertitel mit Verkürzungen

und Lücken eingeblendet werden

und warum in Spielfilmen und Dokumentationen

so zahlreiche Hintergrundgeräusche eingespielt

werden und bei fremdsprachlichen Texten

Originalsprecher und Übersetzer mit fast

der gleichen Lautstärke reden, so dass oft keiner

zu verstehen ist.

Herr Gessat legte alsbald seinen vorbereiteten

Vortragstext beiseite, und es entspannte sich

eine lebhafte Diskussion mit den Teilnehmern,

in der der Referent immer wieder auf den Konflikt

zwischen den berechtigten Ansprüchen

und technischen und praktischen Möglichkeiten

aufmerksam macht.

Michael Gessat (NDR)

So ist es z.B. nicht möglich, eine Talkshow mit

1-1-Untertiteln zu versehen: die Redegeschwindigkeit

ist schneller als die Lesegeschwindigkeit

– der UT-Nutzer würde beim Lesen nicht hinterherkommen.

Bei Live-Sendungen muss sich

das Team der Untertitelredaktion das Gesagte

anhören und zugleich eine möglichst getreue

Zusammenfassung formulieren, die von einer

Spracherkennungssoftware in die Schriftform

der Untertitel umgewandelt und in die laufende

Sendung eingeblendet wird. Es gibt bei den

Rundfunkanstalten UT-Richtlinien, die u.a. die

Einblendzeit eines UT vorschreiben. Bei den

Talkshows wird mehr gesprochen, als UT eingeblendet

werden können, so dass diese sinngemäß

zusammengefasst werden müssen.

Herr Gessat war durchaus bereit, Kritik anzunehmen,

etwa die Tatsache, dass bei Nachrichtensendungen

aktuelle Meldungen des Öfteren

aus Zeitmangel nicht untertitelt sind.

Im Ausblick auf die weitere Entwicklung wurde

das Ziel, mittelfristig 50% des Fernsehprogramms

mit UT anzubieten, genannt, insbesondere

mehr regionale Sendungen, mehr Sport,

beliebte Serien und Filme, Talkshows, mehr

Kultur und 100 % im Abendprogramm.

Zu den Hintergrundgeräuschen sind wir Betroffenen

und Verbände aufgefordert, immer wieder

dieses Problem bei den Rundfunkanstalten

anzumahnen, damit die Verantwortlichen überhaupt

ein Verständnis für unsere Probleme entwickeln

können.

Schwerpunkt des nächsten Referates von Carsten

Ruhe (Referat Barrierefreies Planen und

Bauen im DSB) waren die baulichen Vorschriften

für eine gute Akustik in Gebäuden und

die Einsatzmöglichkeiten von Höranlagen in

den Räumen öffentlicher Einrichtungen. Herr

Ruhe machte die Teilnehmer mit den Grund-


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 7

lagen in Baugesetzen und DIN-Normen vertraut

und wies darauf hin, dass in der Neufassung

der DIN 18040-1 und 18041 (barrierefreies

Bauen) erstmals auch die Anforderungen an

die kommunikative Barrierefreiheit für Hörgeschädigte

festgehalten ist. Aber auch in anderen

Gesetzen und Regelungen gibt es hierzu Vorgaben:

Bundes- und Landesgleichstellungsgesetz,

Richtlinien des Europäischen Parlaments.

Carsten Ruhe (DSB)

Höhepunkt des Referates waren die Klangbeispiele

aus einer Kirche, ohne und mit Höranlage.

Während bei den Beispielen ohne jegliche

Technik und dann mit Lautsprechern die

Sprachverständlichkeit relativ gering war, ging

bei dem Klangbeispiel mit einer Höranlage ein

„aaahhh“ und „ooohhh“ durch den Saal, die

Sprache war nun problemlos zu verstehen.

Zu der Barrierefreiheit gehört jedoch nicht nur

die Akustik, als weitere Situationen wurden z.B.

die Gegensprechanlage am Hauseingang oder

das Notrufsignal im Aufzug genannt, die an die

besonderen Anforderungen für Schwerhörige

angepasst werden müssen.

Nach der Mittagspause konnten die Anwesenden

Workshops besuchen. Es standen 2 Themen zur

Auswahl:

Bettina Grundmann, Hörberaterin beim BdS,

stellte die verschiedenen Systeme von FM-Anlagen

vor mit all den verschiedenen Varianten

an Empfängern und Sendern. Bei dem Workshop

bestand die Möglichkeit, die FM-Anlagen

von den Teilnehmern zu testen und mit der FM-

Anlage dem Workshop kurzzeitig zu folgen. Am

Rande wurden dann noch Hinweise zu Telefonen

und technischen Details (z.B. dass auch

die Telefonspule am Hörgerät programmiert

werden kann) gegeben.

Christian Möller von der Firma Cochlear stellte

die unterschiedlichen Zubehörkabel für die aktuellen

Sprachprozessoren von Cochlear vor.

Pascal Thomann, Leiter der CI-Gruppe im BdS,

ging auf Zubehörkabel der Firma Advanced

Bionics und Medel sowie auf andere technische

Hilfsmittel wie Induktionsschleifen ein.

Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Herr

Härtel bei den Referenten Michael Gessat und

Carsten Ruhe, den Anwesenden für die rege

Teilnahme an den lebhaften Diskussionen und

zahlreichen Gesprächen. Ein weiterer Dank

galt den Schriftdolmetschern, die die Vorträge

verschriftlichten, den ehrenamtlichen Helfern, die

in den Pausen für Speis und Trank sorgten und

dem Team mit Bettina Grundmann, Matthias

Schulz und Pascal Thomann für die Organisation

dieser rundweg gelungenen Veranstaltung.

Nicht zuletzt gilt unser Dank der Firma Cochlear,

die durch ihre finanzielle Zuwendung und

persönliche Unterstützung den diesjährigen

Thementag erst ermöglicht hat.

Bettina Grundmann

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Hier noch einmal der ergänzte Hinweis,

wie Sie für Fernsehsendungen

Untertitel aufrufen können.

Wie benutze ich Untertitel?

1. Schritt: Woran erkenne ich, welche Sendungen

mit Untertiteln versehen sind?

In Programmheften ....

Im Internet…….....

www.taubenschlag.de/Untertitel

www.prisma.de/fernsehen/kurzwahl/untertitel.html

www.fernsehen.tvmovie.de/finder

oder ich probiere gleich den

2. Schritt: Wie füge ich in eine laufende

Sendung Untertitel ein?

Indem ich mit der Fernbedienung Videotext aufrufe

und mit der Tastatur die entsprechende Nummer

wähle, und zwar

• ARD und dritte Programme: Nummer 150,

• ZDF, 3Sat und Phönix: Nummer 777,

• Pro7 und Kabel 1: Nummer 149,

• ARTE: Nummer 150,

• RTL: DVB-Subtitle-Standard.

Wenn keine Untertitel vorhanden sind, erscheint

eine Meldung oder es geschieht gar nichts.

Achtung: Wenn ich auf einen anderen Sender

wechseln will, muss ich erst den Videotext mit der

Zurück- bzw. Exit-Taste der Fernbedienung

deaktivieren.

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Induktive Hörschleife

Ein Film auf YouTube (mit Untertiteln).

Moderne indukTive Höranlagen sind oft noch zu

wenig bekannt. Zentraler Zweck von indukTiven

Höranlagen ist die Gewährleistung der Sprach-


Seite 8 Ausgabe Januar/Februar 2011

verständlichkeit in großen Räumen. Mit der indukTiven

Höranlage wird das Sprachsignal vom

Mikrofon direkt zum Hörgerät übertragen.

Sie ermöglicht es den Betroffenen, die Sprache

ohne Störgeräusche oder Nachhall über das eigene

Hörgerät zu verstehen. Dazu muss vorher

die Telefonspule und das Hörprogramm "T"

vom Hörgeräteakustiker aktiviert werden.

Studenten des Instituts zur Förderung publizistischen

Nachwuchses (ifp) in München, die

Journalistenschule in Trägerschaft der Katholischen

Kirche, haben das Thema in einem

Filmbeitrag von 3 Minuten mit großem Engagement

aufgegriffen und jetzt auf YouTube

veröffentlicht.

http://www.youtube.com/user/ifpMuenchen#p/u/9/e

PtD0Oj5ijU

(bei den Beiträgen runterscrollen bis zu diesen Beitrag

vom 09.11.10 - Induktive Hörschleife mit Untertitel)

Quelle: http://www.schwerhoerigennetz.de/MAIN/news.asp?inhalt=2010/2010-17

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Jahresrückblick des

Hörberatungszentrum

Das Hörberatungszentrum kann auf ein arbeitsreiches

Jahr zurückblicken. Auch dieses Jahr

wurde die Anzahl der Beratungen gesteigert:

2009 767 Beratungen

2010 840 Beratungen (Stand 13.12.10)

Deutlich zugenommen haben hierbei die Beratungen

zu Fragen der Hörgerätefinanzierung

(Anträge und Widersprüche). Wer dachte, dass

nach dem Urteil des Bundessozialgerichts dies

einfacher und schneller geht, wurde schnell

eines Besseren belehrt. Dieses Thema ist und

bleibt ein „Sorgenkind“ der Beratung. Andere

Themen der Beratung waren Schwerbehindertenausweis,

technische Hilfsmittel und psychosoziale

Fragen.

Neben der Beratungsarbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit

von Bedeutung, u.a. mit folgenden

Veranstaltungen und Vorträgen:

- Treffen beim NDR

- Treffen mit der Kommission für

„Barrierefreies Hamburger Rathaus“

- Tinnitusliga „Ärzte-Patienten-Seminar“

- Hörtour des DSB

- Ehemaligentreffen der Schwerhörigenschule

- Berufsförderungswerk

- Integrationsamt

Neben der hauptamtlichen Tätigkeit kommt das

ehrenamtliche Engagement hinzu, wie für Veranstaltungen

im Verein (Neujahrsempfang für

Neumitglieder, Thementag, Basar) und die Arbeit

in der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte

Menschen und für den DSB.

Wir schauen gespannt auf das kommende Jahr

und die Themen, die uns beschäftigen werden.

Bettina Grundmann

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Weiterbildung zum Schriftdolmetscher

Wir planen in Kooperation mit dem DSB eine

Weiterbildung zum Schriftdolmetscher in Hamburg,

beginnend im Februar 2011. Für diese

Weiterbildung suchen wir nun Interessenten.

Nähere Informationen zu der Weiterbildung sind

in der Geschäftsstelle erhältlich. Wer Kollegen,

Freunde, Bekannte hat, für den dies interessant

ist, diese bitte über das Angebot informieren.

Bettina Grundmann

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Beckstein wieder ganz Ohr

Seit sechs Monaten hört der Ex-Ministerpräsident

wieder dank eines Implantats

NÜRNBERG - Wer glaubt, ehemaligen Ministerpräsidenten

werde irgendetwas geschenkt,

der täuscht sich. Diese Erfahrung hat auch

Günther Beckstein machen müssen: Seine private

Krankenversicherung hatte sich nämlich

zunächst geweigert, die Kosten für seine Hörprothese

zu übernehmen, die ihm Ende Juli ins

linke Ohr eingesetzt wurde. Das unglaubliche

Argument: Das Cochlea-Implantat sei ein unnötiger

Luxus. Auch mit dem rechten Ohr sei

Beckstein durchaus in der Lage, am öffentlichen

Leben teilzunehmen.

Konnte seine Hörfähigkeit

auf dem linken Ohr von

unter zehn auf 85 Prozent

steigern: Günther

Beckstein verdankt dem

Cochlea-Implantat viel

Lebensqualität.

Foto: dpa

Das wollte sich der gelernte Jurist nicht gefallen

lassen. Denn erstens hört er auch auf dem

rechten Ohr nicht besonders gut und trägt dort

bereits seit seiner Zeit als bayerischer Innenminister

ein Hörgerät. Zweitens wird gesetzlich

Versicherten das etwa 35000 Euro teure Im-


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 9

plantat im Normalfall bezahlt. Drittens haben

ihm gleich zwei Professoren bestätigt, dass bei

seiner schlechten Hörfähigkeit ein solches Implantat

medizinisch notwendig ist. Beckstein

kämpfte für sein Gehör – und gewann: „Die

Kasse hat die Kosten dann doch übernommen,

eine Gerichtsverhandlung war nicht notwendig.“

Wer Beckstein in jüngster Zeit auf öffentlichen

Terminen gesehen hat, der hat sich schon gewundert:

Was für ein Gerät trägt der ehemalige

Ministerpräsident und heutige Landtagsabgeordnete

mitten am Schädel über dem linken

Ohr? Viele Menschen haben ihn nur angestarrt,

manche trauten sich auch, ihn darauf anzusprechen.

Beckstein geht offen mit seiner

Schwerhörigkeit um. „Ich stehe zu meinen Behinderungen“,

sagt er im Gespräch mit der NZ.

Deshalb hat er den Vorschlag der Ärzte abgelehnt,

das Implantat mit einer Perücke zu kaschieren.

Als ersten „Auftritt“ wählte er das Münchner

Oktoberfest. „Ich habe mir gedacht: Wenn

es da funktioniert, dann funktioniert es überall.“

Schon das ganze Jahr über hat er gemerkt,

dass sich seine Hörfähigkeit dramatisch verschlechtert.

Beckstein, der „kein Mensch ist,

der viel und gern zum Doktor rennt“, reagierte

dennoch schnell und holte sich Rat bei zwei

Spezialisten. Beide rieten ihm zur Hörprothese

und zu der Operation unter Vollnarkose. Beckstein

spreizt Daumen und Zeigefinger so weit

auseinander wie möglich und zeigt damit die

Länge der Elektroden an, die ihm durch ein

Loch in der Schädeldecke in die Hörschnecke

(lateinisch: Cochlea) eingeführt wurden. Die OP

in der Erlanger Uni-Klinik hat er bestens überstanden

und konnte seine Hörfähigkeit auf dem

linken Ohr von unter zehn auf 85 Prozent steigern.

Doch das Hören mit dem Implantat ist nicht

dasselbe wie vorher. Experten vergleichen das

Hörtraining nach der Operation sogar mit dem

Erlernen einer Fremdsprache, was bisweilen

monate- oder jahrelang dauern kann. Beckstein

beschreibt das Gefühl so: „Das hört sich zunächst

an wie Science Fiction, wie eine blecherne

Computerstimme, die das Gehirn erst

übersetzen muss.“ Sein Gehirn scheint ein

Wunderwerk an Effizienz zu sein, denn die Anpassung

gelang in nur wenigen Stunden. Seitdem

bekommt er wieder alles mit, wie neulich

bei einer Veranstaltung mit hunderten von Menschen

in Weiden: „Die Diskussion wurde ohne

Mikrofon geführt – da hätte ich bis vor kurzem

nur Bahnhof verstanden.“

Nur beim Musikhören muss Beckstein Abstriche

machen. Da hat der Computer im Ohr offenbar

so seine Probleme. Deshalb schaltet der

66-Jährige bei klassischen Konzerten das Gerät

einfach aus und lauscht der Musik mit dem

rechten Ohr.

Dennoch genießt er das wieder gewonnene

Hörvermögen. „Das hat mich schon stark belastet,

dass ich in einer lauten Umgebung so

gut wie nichts mehr verstanden habe.“ Schwerhörigen

Menschen macht er Mut, frühzeitig zum

Arzt zu gehen und sich nicht von der eigenen

Eitelkeit bremsen zu lassen. „Man muss zu seinen

Fehlern und Beeinträchtigungen stehen.“

Es sei Quatsch, sich von einem Schönheitsideal

terrorisieren zu lassen, das einem vormache,

ein Hörgerät dürfe nicht sichtbar sein.

„Die Erscheinungen des Alters gehören zum

Leben dazu – das ist halt so, dazu stehe ich.“

Seine Aufrichtigkeit kommt bei den Menschen

gut an. Beckstein hat einen ganzen Ordner voll

anerkennender E-Mails und Briefe erhalten.

Auch Krankenhäuser und Professoren fragen

an, ob sie mit ihm als Beispiel für eine erfolgreiche

Implantation werben dürfen. Natürlich

dürfen sie, „denn ich will die Leute ermutigen,

im ganz normalen Leben mit voller Leistungsfähigkeit

mitzumachen“. Nur einen Menschen

konnte er bislang nicht überzeugen: Das Mitglied

einer Regierung – Beckstein nennt keinen

Namen – habe sich ebenfalls für ein solches

Implantat interessiert, die Idee allerdings wieder

verworfen. Grund: Seine Mitarbeiter hätten

ihm gesagt, mit einer Hörprothese würde er

aussehen wie ein alter Mann.

So etwas kratzt den 66-Jährigen nicht. Er zeigt

sich gern in der Öffentlichkeit und klärt etwaige

Missverständnisse auf. Neulich zum Beispiel

war er in der Talkshow von Maybrit Illner zu

Gast. Noch vor der Sendung kam Illner zu ihm

und bat ihn darum, „den MP3-Player aus dem

Ohr zu nehmen, der stört die Kameraleute“.

Beckstein nahm es mit Humor. „Das ist mein

Implantat“, antwortete er der verdutzten

Moderatorin, der die Sache etwas peinlich war.

„Die Kamera kann das ruhig zeigen!“

Quelle: http://www.nordbayern.de/nuernbergerzeitung/nz-news/beckstein-wieder-ganz-ohr-1.327157

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Seite 10 Ausgabe Januar/Februar 2011

Hinweis für die Hörgerätefinanzierung

Aus aktuellem Anlass und der Erfahrung möchte

ich auf folgendes Problem der Hörgerätefinanzierung

hinweisen: Der schlimmste Fehler, der gemacht

werden kann und unbedingt zu vermeiden ist:

Keine Kaufvertrag vor erster

Ablehnung

Dies bedeutet, dass erst der Antrag bei dem

Rehabilitationsträger (z.B. Krankenkasse, Rentenversicherung,

Berufsgenossenschaft) gestellt

werden muss und eine erste ablehnende Entscheidung

des Rehabilitationsträgers abzuwarten

ist. Erst nach der ersten Ablehnung 'dürfen' die

Hörgeräte vom Akustiker erworben werden und

der zu leistende Eigenanteil als Forderung gegenüber

dem Rehabilitationsträger geltend gemacht

werden. Im Bereich der Rehabilitation gilt das

Sachleistungsprinzip. Wenn der Rehabilitationsträger

nicht in die Lage versetzt werden kann,

nach dem Sachleistungsprinzip zu handeln, so

besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung. Alternativ

besteht die Möglichkeit, beim Antrag auf

Kostenübernahme des Eigenanteils der Hörgerätekosten

dem Rehabilitationsträger eine angemessene

Frist gemäß des § 15 Abs.1 SGB IX iVm

§ 14 Abs.2 SGB IX (2 Monate) für die Besorgung

der Hörgeräte einzuräumen mit dem Hinweis, dass

nach Ablauf dieser Frist die Hörgeräte selbst beschafft

werden. Dies setzt voraus, dass mit dem

Antrag die erforderlichen Informationen dem Rehabilitationsträger

überlassen werden (ohrenärztliche

Verordnung, Testergebnisse verschiedener

Hörgeräte (auch mindestens zwei eigenanteilsfreie

(!)) und eine Erklärung, dass die Leistungen

der eigenanteilsfreien Hörgeräte nicht ausreichend

sind, die vorhandene Schwerhörigkeit

nach dem Stand der Medizintechnik bestmöglich

auszugleichen.

Formblätter der Krankenkasse

Es wird empfohlen, die Formblätter nicht kommentarlos

zu unterzeichnen, sondern den jeweiligen

Passus, dass Einverständnis mit der

Versorgung und Übernahme des Eigenanteils

besteht zu streichen und handschriftlich hinzuzufügen:

"Die Versorgung mit den eigenanteilsfreien

Hörgeräten ist nicht ausreichend. Ich

werde mich um eine volle Kostenübernahme

meiner Krankenkasse bemühen".

Wenn diese oben genannten Punkte beachtet

werden, dann kann ein Anspruch auf Übernahme

des Eigenanteils durch den Rehabilitations-

träger bestehen, wenn im Einzelfall eine Versorgung

mit den gewünschten Hörgeräten notwendig

(medizinisch oder beruflich) ist.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an

das Hörberatungs- und Informationszentrum in

der Wagnerstraße 42 oder an Rechtsanwalt

Jan Stöffler, Genslerweg 9, 21614 Buxtehude,

stoeffler@ebling-ziemann.de

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Ablehnung der Hörgerätefinanzierung durch

Krankenkasse vor dem 17.12.2009

Am 17.12.2009 hat das Bundessozialgericht

(BSG, Urteil vom 17.12.2009, Az B 3 KR 20/08)

für die Versorgung mit hochwertigen Hörgeräten

ein interessantes Urteil gefällt. Das BSG hat entschieden,

dass die Versorgung mit hochwertigen

digitalen Hörgeräten i..S. d. § 33 Abs.1 Satz 1

SGB V erforderlich ist, weil es nach dem Stand

der Medizintechnik die bestmögliche Angleichung

an das Hörvermögen Gesunder erlaubte und damit

im allgemeinen Alltagsleben einen erheblichen

Gebrauchsvorteil gegenüber anderen eigenanteilsfreien

Hörgeräten bot. Die Krankenkasse

darf den Versicherten in diesem Fall nicht

auf den Festbetrag verweisen lassen.

Sollten Sie vor der Entscheidung des BSG bereits

für Ihre Hörgeräteversorgung einen Zuschuss

gezahlt haben, weil Ihre Krankenkasse

nur den Festbetrag übernommen hat, dann haben

Sie die Möglichkeit die Entscheidung der

Krankenkasse auch nachträglich anzuzweifeln.

Hierfür müssen Sie gegenüber der Krankenkasse

einen Antrag nach § 44 SGB X auf nachträgliche

Überprüfung des Ablehnungsbescheides

unter Verweis auf die Entscheidung des

BSG vom 17.12.2009 stellen.

Hierbei sind zwei Besonderheiten zu beachten.

Gemäß § 44 Abs.4 SGB X werden Leistungen

nur für den Zeitraum bis zu 4 Jahren vor der

Rücknahme erbracht. Des Weiteren besteht

nur dann ein Anspruch, wenn im Übrigen die

weiteren Voraussetzungen vorliegen, mithin

insbesondere die Hörgeräte nach der ersten

Ablehnung oder nach einer Fristsetzung selbst

beschafft worden sind.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an

das Hörberatungs- und Informationszentrum in

der Wagnerstraße 42 oder an Rechtsanwalt

Jan Stöffler, Genslerweg 9, 21614 Buxtehude,

stoeffler@ebling-ziemann.de

Jan Stöffler


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 11

Führung durch eine wunderschöne

Ausstellung zum Thema „Schaukeln“

Mit der Kabinettausstellung „Verschaukelt! Eine

Kulturgeschichte“ zeigt das Altonaer Museum die

kulturhistorische Entwicklung und die weit verbreitete

Nutzung von Schaukeln und schaukelähnlichen

Geräten. Erstmals werden die kulturelle

Bedeutung und der vielseitige Einsatz der

Schaukel anhand verschiedener Themenbereiche

von der Antike bis in die Gegenwart präsentiert.

Die Ausstellung macht deutlich, welch tiefen

Eindruck die Schaukel im Bewusstsein vieler

Menschen hinterlassen hat: Das Baby wird in der

Wiege beruhigt und der Schaukelstuhl vor dem

Kamin vermittelt Gemütlichkeit, Kinder versuchen

mit einer Hängeschaukel erste Höhen-Superlative

zu erreichen und auf dem Dom ertönt Geschrei

aus der Schiffsschaukel.

Dr. Verena Fink bietet am

Donnerstag, dem 10.

Februar 2012 um 15 Uhr eine

Führung durch die Ausstellung

an.

Unkostenbeitrag (Eintritt und

Führung): 4 Euro pro Person.

Übrigens ist begleitend zur Ausstellung im

Husum Verlag das Buch „Komm auf die

Schaukel“ erschienen (17,95 Euro).


Seite 12 Ausgabe Januar/Februar 2011

Stiftung Historische Museen Hamburg

Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Führungen für Schwerhörige

Von: Gunda Schröder (mit unterstützenden

Gebärden und Microlink-Anlage)

Kosten: 3 Euro plus Eintritt in das Museum

Sonntag, 23.01. 2011, 13 Uhr Kunsthalle

Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik

Treffen im Altbau der Kunsthalle. Weitere Infos:

www.kunsthalle-hamburg.de

Sonntag, 20.02. 2011, 14 Uhr

Museum d. Arbeit

Werbewelten made in Hamburg

100 Jahre Reemtsma

http://www.museum-der-arbeit.de

Bei großem Interesse können weitere Termine

angeboten werden.

Anmeldung ist erwünscht, aber auch Kurzentschlossene

sind willkommen! Kontakt zu

Gunda Schröder: gunda.schroeder@gmx.net

Anmeldung bei Martina Bergmann

(Museumsdienst Hamburg)

E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdiensthamburg.de

Fax: 040 - 427 925 324

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Gottesdienste für Schwerhörige und

ertaubte Menschen und

ihre Angehörige

Die Gottesdienste finden in

der Osterkirche um 10. 00 Uhr statt.

In der gesamten Kirche gibt es eine Induktionsanlage

und die gesprochene Sprache wird visualisiert.

Termine: 20. Februar 2011

03. April 2011

Erreichbarkeit mit öffentlichen

Verkehrsmitteln:

U-Bahn: Linie U1: Wandsbeker Chaussee

S-Bahn: Linie S1: Wandsbeker Chaussee

Bus: Linie 36: Seumestraße

Evangelische Schwerhörigenseelsorge

Pastorin Sabine Spirgatis

Fax: 040 673 17 51// ab dem 15. Januar: Neue

Nummer!!! 65994970

Über Ihren Besuch freue ich mich

Ihre Sabine Spirgatis

Kurs: Kommunikationstraining

Hörtraining, Ablesen, Hörtaktik

Für Hörgeschädigte gibt es im Alltag und im Berufsleben

immer wieder schwierige Situationen,

in denen Gesprächspartner trotz technischer

Hilfen nicht richtig verstanden werden.

Der Kurs bietet erwachsenen Hörgeschädigten

die Möglichkeit, die kommunikativen Fähigkeiten

zu erweitern. Neben dem Hörtraining mit Hörgerät

und/oder Cochlear-Implantat soll das Absehen

der Sprache vom Munde geübt werden. Ein

weiterer Inhalt ist die Hörtaktik.

Der nächste Kurs beginnt voraussichtlich am:

15.03.11 (immer dienstags 17.30 – 19.00 Uhr).

15 Termine

Kosten: Mitglieder 25,00€

Nichtmitglieder 45,00€

Bei Interesse sind nähere Informationen in der

Geschäftsstelle erhältlich.

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Persönlichkeitstraining für

Schwerhörige

Ab März werden wir einen Kurs: Persönlichkeitstraining

für Schwerhörige anbieten. Bei der

Feierabendgruppe am 04.Februar wird die

Kursleiterin das Angebot vorstellen. Weitere Informationen

zu dem Kurs sind bei der “Feierabendgruppe”

zu lesen.

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Rechtsberatung

Die Rechtsberatung wird von dem erfahrenen

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrs-

und Familienrecht Jan Stöffler übernommen.

Die nächsten Rechtsberatungsstunden werden

stattfinden am:

Dienstag, 20.01.2011 ab 16:30 Uhr

Donnerstag, 24.02.2011 ab 16:30 Uhr

im HörBIZ, Wagnerstr. 42, 22081 Hamburg

Eine Anmeldung ist erforderlich. Nach

Vereinbarung sind auch andere Termine im

HörBIZ und in der Kanzlei von Rechtsanwalt

Jan Stöffler möglich.

Kosten: Mitglieder im BdS e.V.: kostenlos

Nichtmitglieder: 30,00€

Anmeldungen und Vereinbarungen können bei B.

Grundmann im Hörbiz und direkt bei Herrn Jan

Stöffler (stoeffler@ebling-ziemann.de) vorgenommen

werden.


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 13

Treff Punkt

Was das heißt? Jeden Mittwoch ist der große

Saal im 1. Stock des Hörberatungs- und Informationszentrums

in der Wagnerstr. 42 (Nähe U-

Bahn Hamburger Straße) ab 15.00 Uhr geöffnet.

Für alle Hörbehinderten, für Skat- und Romméspieler,

für diejenigen, die sich mit anderen

einfach nur einmal treffen und unterhalten

möchten.

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Fotogruppe

Jahresrückblick der Fotogruppe

Wie in den vergangenen Jahren hatte die Fotogruppe

auch 2010 wieder viele Aktivitäten –

Ausflüge und Ausstellungen. Im winterlichen

Januar waren die Parks an der Elbe und die

Eisschollen auf der Elbe unser Ziel. Im ebenfalls

sehr winterlichen Februar suchten wir Motive

im Stadtpark und an der zugefrorenen Alster.

An einem trüben Märztag gingen wir durch

die Hafen-City und die Speicherstadt spazieren,

bis einsetzender Regen diesen Ausflug beendete.

Glück hatten wir im April auf Sylt, es war

ein wunderschöner milder und sonniger Frühlingstag.

Wir machten eine Dünen- und Strandwanderung

zwischen Kampen und List. Die

Holsteinische Schweiz war für den Mai geplant,

aber es war ein sehr trüber Tag, wir hatten

dann Travemünde mit Fischereihafen und Travepromenade

gewählt, ergänzt durch einen

kurzen Aufenthalt in Lübeck. Eine Wanderung

durch die Vierlande stand im Juni auf dem

Programm. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken,

mit einigen Regentropfen, gab es viele interessante

Motive. Schleswig war nach längerer

Zeit, im Juli, wieder unser Ziel. Hier haben wir

uns den neueröffneten Barockgarten am

Schloss Gottorf angesehen. Nach einer Kaffeepause

ging es dann zum Dom, durch die Fischersiedlung

Holm zum alten Klostergelände,

es war ein angenehm sommerlicher Tag. Der

Ausflug im August führte uns noch einmal nach

Sylt. Nach mehreren vergeblichen Versuchen in

den vergangenen Jahren hatten wir diesmal einen

traumhaften Sommertag. Unsere Wanderung

führte uns von Munkmarsch über Braderup

nach Kampen. Wir konnten endlich im Naturschutzgebiet

der Braderuper Heide unsere

BdS Gruppen

Aufnahmen machen. Zum Wildpark Eekholt

fuhren wir im September, leider auch ein etwas

trüber Tag. Motive gab es reichlich in diesem

naturbelassenen Areal. Die Flugschau der

Greifvögel haben wir uns zweimal angesehen.

Zum Bremer Bürgerpark ging es im Oktober, an

einem sehr schönen sonnigen Herbsttag. Die

Laubfärbung war noch nicht so fotogen, aber es

fanden sich diverse andere Motive. Sehr neblig

war es im November, geplant war das Treppenviertel

in Blankenese. Wir haben uns dann

für die Elbparks entschieden, dort gab es viele

schemenhafte Motive. Im Dezember waren

Abendfotos beleuchteter Gebäude geplant. Bei

Redaktionsschluss war noch nicht entschieden,

ob wir zur Speicherstadt gehen oder nach Lüneburg

fahren. Hier hatten wir im vergangenen

Jahr wegen des einsetzenden Schneeregens

unseren Ausflug vorzeitig abgebrochen.

Ausstellungen

Fotogruppe Ausstellungen

BdS Wagnerstraße 2

HNO-Gemeinschaftspraxis 4

Schule für Hörgeschädigte 6

Krankenhaus Bethanien 3

Krankenhaus Alten Eichen 2

Krankenhaus Elim 2

Hamburg-Haus (Eimsbüttel) 1

Bezirksamt Hamburg-Nord 1

Malkreis

BdS Wagnerstraße 1

Krankenhaus Alten Eichen 2

Krankenhaus Elim 1

Bezirksamt Hamburg-Nord 1

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Kunsthallen-Führung

….wird durchgeführt von unserer langjährigen

Seminarleiterin Frau Nowak von der Museums-Pädagogik

der Hamburger Kunsthalle. Die

Führung findet statt in der Regel jeden 3. Donnerstag

im Monat mit unserer eigenen Per-

sonenführungsanlage für Schwerhörige von

18.00 bis 19.30 Uhr.

Nächste Termine:

20.01.11

24.03.11


Seite 14 Ausgabe Januar/Februar 2011

Treffpunkt ist der Eingang der alten Kunsthalle

bei der Garderobe. Die Führung kostet pro

Person 5,-- Euro.

Unsere Kunstspaziergänge führen zu immer

neuen, gemeinsamen Entdeckungen von Stars

und Mauerblümchen in den Sälen der älteren

Meister und der Galerie der Gegenwart. Und

wie immer sollen uns die aktuellen Wech-

selausstellungen beschäftigen.

Bitte bei Interesse in der Geschäftstelle oder

bei Gerd Kretzmann Tel./Fax: 040 617197 melden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei

sein würden.

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Frauentreff

Unsere Frauengruppe freut sich auf ein interessantes

Programm für 2011.

Im Januar treffen wir uns am 15. des Monats in

der Wagnerstraße. Am 19. Februar besuchen

wir das Beatles-Museum auf St. Pauli.

Nähere Informationen gibt es bei Sylvia

Petersen, Tel. 040/72692934 und Fax

040/72692934.

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After Work Club

Feierabendgruppe

Freitag, 07.01.11

Wir sind ein bunter Haufen von 10 bis 30 Leuten,

die im Berufsleben stehen, studieren, auf Jobsuche

sind oder einfach nur andere Leute treffen wollen.

Wir sind zwischen 25 und 55 Jahre alt und

freuen uns über jedes neue Gesicht.

Bei unseren monatlichen Treffen besteht die Möglichkeit,

sich mit anderen Betroffenen über seine

Situation am Arbeitsplatz auszutauschen und gemeinsam

Lösungen zu einzelnen Problemen zu

entwickeln.

Ziel der Gruppe ist der Kontakt und Austausch von

Hörgeschädigten zwischen 25 und 60 Jahren.

Freitag, 04.02.11

Persönlichkeitstraining für Schwerhörige

Zu diesem Termin der Feierabendgruppe wird

Frau Eggert-Kruppa das neue – ab Ende März

stattfindende – Angebot im BdS vorstellen:

Persönlichkeitstraining für Schwerhörige

Die Teilnehmer sollen in diesem Kurs ihre individuelle

Problematik im Umgang mit der Hörbehinderung

und den daraus entstandenen Konsequenzen

herausarbeiten. So können Möglichkeiten

erarbeitet werden, zunächst eine

neue Sichtweise, ein neues Verhalten oder

einen andersartigen Ausdruck zu entwickeln.

Sowohl negativ empfundene Aspekte der Persönlichkeit

als auch Ressourcen können durch

Spiegelung der Teilnehmer untereinander erfahrbar

und neu erlebt und bewertet werden.

Durch die offene Atmosphäre in der Gruppe

bildet sich Vertrauen, das das Selbstwertgefühl

der Teilnehmer stärkt.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit

und den aus der Hörbehinderung resultierenden

Schwierigkeiten und der neu erlernte,

befriedigendere Umgang damit soll die

Teilnehmer befähigen, in der Zukunft besser in

der Lage zu sein, mit den Herausforderungen

des Lebens umzugehen. Um eine Nachhaltigkeit

zu erzielen, kann eine anschließende Bildung

einer Selbsthilfegruppe angeregt und empfohlen

werden. Auch das Angebot einer anschließenden

Einzeltherapie ist vorstellbar.

Das Training soll in acht in 14tägigem Rhythmus

aufeinander folgenden Sitzungen stattfinden.

Die Sitzungsdauer beträgt 3 Stunden. Die

Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt,

um jedem Teilnehmer und seinen individuellen

Bedürfnissen und den Kommunikationsbedingungen

gerecht zu werden. Der erste Termin

soll im März 2011 stattfinden.

Zu diesen Termin sind alle Interessierten an

dem Kurs eingeladen, das Konzept näher kennenzulernen.

Bitte meldet Euch jeweils bis Mittwoch, den 05.01.

bzw. 02.02. bei Bettina Grundmann an.

Wir beginnen jeweils um 18.00 Uhr!

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Spieleabend

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer

Stunde besser kennen lernen als im Gespräch

in einem Jahr“ (Platon).

Beim Spieleabend kannst Du Deinen Adrenalinspiegel

beim Pokertisch in die Höhe steigen

lassen oder Deine „Bluff-Taktik“ verfeinern.


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 15

Oder Du wirst Deinen Spaß bei den vielen Gesellschaftsspielen

haben.

Möchtest Du auch Deine Lachmuskeln beim

Spielen trainieren oder Deinen Spieltrieb ausleben?

Ob jung oder alt, jeder ist herzlich willkommen.

Es wäre schön, wenn Ihr auch Spiele mitbringen

würdet. Wir freuen uns immer auf neue

Gesichter.

Nächste Termine:

Freitag, 14.01.11 ab 18:00 Uhr im Saal

Freitag, 25.02.11 ab 18:00 Uhr im Saal

Bei Fragen könnt Ihr mich per E-Mail

Klaus.Mourgues@gmx.de oder

Fax 040-31792048 erreichen.

Ich freue mich auf Euch!

Klaus Mourgues

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Zwischenstation

Bereits zum 4. Mal fand der Linedance-Workshop

am 13. November im BdS statt: Er war –

mal wieder - ein voller Erfolg! Aber der Reihe

nach…

„Ein ganzer Tag mit Linedance, würde das zu

schaffen sein?“ Mit der Frage im Hinterkopf traf

ich um 11 Uhr im Vereinshaus ein. Wie so oft

bei schönen Erlebnissen, war es damals gefühlt

viel zu wenig Zeit. Keine Sorge, wir tanzten

uns nicht von morgens bis abends die Füße

wund, sondern hatten zwischendurch eine nette

Kaffeepause mit Tee, Muffins und anderem

Süßkram zum Klönen und genossen abends

ein amerikanisches Buffet. Die 12 Teilnehmer

brachten die unterschiedlichsten Voraussetzungen

mit: Während einige bereits das zweite

Mal oder noch häufiger dabei gewesen waren,

hatten andere nur aus begeisterten Berichten

von vorherigen Workshops eine ungefähre Ahnung,

was sie erwarten würde. Es gelang Mila

und Marion, unseren beiden selbst hörgeschädigten

Workshop-Leitern, diese unterschiedlichen

Voraussetzungen unter einen Hut zu

bringen und flexibel auf die Wünsche der Teilnehmer

einzugehen. So durften wir selbst zwischen

zwei Tänzen entscheiden, die wir erlernen

wollten, oder auch spontan einen Tanz von

den vorherigen Workshops auffrischen.

Teilnehmer des Linedance-Workshops

Mit viel Spaß, guter Laune und Experimentierfreude

machten wir uns ans Werk, gleich vier

Tänze unterschiedlichen Niveaus zu erlernen.

Die Drehungen und diversen neuen Schritte

waren schon eine Herausforderung. Um dem

Ganzen das i-Tüpfelchen zu verpassen, probierten

wir eine Variation aus. Am Anfang artete

das Experiment in Chaos und schallendes

Gelächter aus, da wir auf einmal aneinander

vorbeitanzen mussten. Allerdings hatten wir

nach nur wenigen Versuchen „den Dreh“ heraus.

Zum Schluss konstatierten sogar unsere

Tanzlehrer, wir hätten uns an diesem Tag gut

geschlagen.

Der Tanz-Tag im Verein beweist: Man kann einen

ganzen Tag Linedance durchhalten. Die

Mischung aus Anspannung (konzentriertes

Folgen der Anweisungen von Mila und Marion;

gelegentliche Flüche, wenn die Füße mal wieder

nicht so wollen wie der Kopf) und Entspannung

(nettes Schwätzchen bei Tee und Naschkram,

Abendessen) lässt das Kunststück gelingen.

Wir bedanken uns bei den beiden engagierten

Lehrerinnen, die extra von weit weg angereist

waren, und freuen uns schon auf den nächsten

Workshop. (Juliane Grosse)

Anm.: Der vollständige Bericht kann auf der

Homepage der Zwischenstation unter

www.zwischenstation.npage.de in der Rubrik

„Rückblick 2010“ eingesehen werden.

Am 11. Dezember trafen über 20 Teilnehmer

zu einer Hafenrundfahrt ein. Nachdem wir uns

um 16 Uhr am Bahnhof Baumwall zusammengefunden

hatten, ging es mit der Fähre von

Sandtorhöft nach Finkenwerder und zurück. Im

Schiff wurden allen Mitgliedern Clementinen

und Schokolollies als kleine Überraschung von

der Zwischenstation verteilt.

Den Hafen im „Lichtermeer“ zu erblicken, war

schon ein tolles Erlebnis: Wir passierten große

Frachter, dicke Schlepper, imposante Hafenan-


Seite 16 Ausgabe Januar/Februar 2011

lagen, die Elbphilharmonie und als Highlight

das Kreuzfahrtschiff „Queen Victoria“. Anschließend

ging es zu Fuß weiter zum kleinen,

aber feinen Fleetweihnachtsmarkt.

Hier genoss

man die weihnachtliche

Stimmung

mit einem – wiederum

von der Zwischenstation

spendierten - Glühwein.

Für uns alle war es ein würdiger Abschluss des

Jahres 2010 gewesen und wir freuen uns schon

auf das neue Jahr mit euch. Wir werden euch

auch weiterhin ein abwechslungsreiches Angebot

anbieten. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

und einen guten Start in das neue Jahr!

Eure Zwischenstation (Claudia, Matthias, Pascal

und Tobias)

Termine:

29. Januar: Filmabend ab 19 Uhr

19. Februar: Kappenfest ab 19 Uhr

19. März: Tanzabend

Wir bitten um Anmeldung per Email unter

zwischenstation@hotmail.de oder direkt in der

Geschäftsstelle.

Eltern informieren Eltern

Matthias und Claudia

Das Jahr 2010 kann sich für unsere weitere

Entwicklung im Zusammenhang der Elternarbeit

in Hamburg sehen lassen. Durch das DSB-

Projekt Eltern hörgeschädigter Kinder hat es im

letzten Jahr für uns den entscheidenden Anstoß

gebracht.

Schauen wir auf dieses Jahr 2010 zurück, können

wir auf zwei wichtige Veranstaltungen zurückblicken.

Am 08.05.2010 fand die Elternveranstaltung

zum Thema Empowerment statt. Vier Monate

später, am 18.09.2010, gab es die Podiumsdiskussion

an der Universität Hamburg zum Thema

Inklusion in der Bildung.

Neben den zwei Veranstaltungen gab es für

Eltern hörbehinderter Kinder und ihre hörenden

Geschwister auch einen Kommunikationsworkshop.

CI-Gruppe

Eltern informieren Eltern

Zum Jahresabschluss im November trafen im

BdS e.V. etwa 20 Personen ein. Wie in den

letzten Jahren fand auch dieses Mal eine fröhliche

Weihnachtsfeier in der CI-Gruppe statt.

Man hat das Jahr 2010 Revue passieren lassen

und es wurden auch noch zwei Geschichten

vorgelesen, wo die Teilnehmer die

Wahl hatten, entweder den Erzähler anzuschauen

oder die Geschichte alleine über

das Hören wahrzunehmen. Nach unserer Winterpause

im Dezember wollen wir uns im neuen

Jahr 2011 das erste Mal am 27.01.11 um 17 Uhr

in den Räumen des BdS treffen. Am 24.02.11

wollen wir gemeinsam überlegen, welche Strategien

wir benutzen, wenn wir uns in einer lauten

Umgebung befinden und feiern gleichzeitig

den 4. Geburtstag der CI-Gruppe im BdS.

In diesem Sinne, hoffen wir dass Sie alle gut in

das neue Jahr gekommen sind und wir Sie im

Januar bei uns in der CI-Gruppe begrüßen

dürfen.

Matthias Schulz und Pascal Thomann

Zum ersten Mal nahmen wir am Familientag im

Hamburger Rathaus teil, damit wir einen weiteren

Schritt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

durchführen konnten.

Des Weiteren gab es vor einigen Wochen ein

wichtiges Gesprächstreffen mit KISS. Nun sind

wir nach dem Gesprächstreffen mit KISS eine

anerkannte Selbsthilfegruppe. Das ist für die

Zukunft sehr wichtig, damit wir für die wichtige

Elternarbeit entsprechende Fördermittel bekommen

und somit wichtige Veranstaltungen

wie in den letzten zwei Jahren fortsetzen können.

In der Zwischenzeit nennen wir uns Selbsthilfegruppe

Eltern hörbehinderter Kinder im BdS und

bieten nach Vereinbarung Beratung an.

Positiv möchten wir die Zusammenarbeit mit der

Selbsthilfegruppe von Ellen Adler, DCIG-CIV

Nord und einer weiteren Selbsthilfegruppe von


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 17

Annette Deul, Kigel e.V. erwähnen. Wir haben

es geschafft, dass wir trotz der unterschiedlichen

Bedürfnisse und Ziele viele Angebote

zusammen organisiert haben. Die Absprachen

und Aufgabenaufteilungen haben uns ermutigt,

daran weiter anzusetzen. In unserer Arbeit

steht das hörbehinderte Kind an erster Stelle.

Damit wir auch im nächsten Jahr 2011 einiges

anbieten können, hat sich das Netzwerk Hamburg

Eltern hörbehinderter Kinder am 10.12.2010 zusammengesetzt

und gemeinsam die geplanten

Aktivitäten besprochen und ausgetauscht. Wir

möchten in Zukunft ermöglichen, dass wir die

Termine so früh wie möglich an die Eltern

herantragen, damit sie an der einen oder

anderen Aktivität teilnehmen können.

Auch im nächsten Jahr werden wir mit der Jugendgruppe

Hamburg im BdS zusammenarbeiten,

damit Eltern die Möglichkeit haben, sich

mit heranwachsenden Hörgeschädigten auszutauschen

und die kleinen gewissen Vorbilder

vorgelebt bekommen.

Mit dem nachfolgenden Überblick für das Neue

Jahr 2011 verabschieden wir uns im alten Jahr

von Euch und hoffen, dass wir uns im nächsten

Jahr mit motiviertem Tatendrang wiedersehen.

Das war das Jahr 2010

Wieder einmal neigt sich ein Jahr voller Ereignisse

dem Ende zu. Für uns war das Jahr 2010

ereignisreich, abenteuerlich, spannend, aufregend

und vieles mehr. Wir möchten mit der

letzten Ausgabe dieses Jahr Revue passieren

lassen und die wichtigsten Ereignisse festhalten.

Begonnen hat das Jahr gewissermaßen in blau

- nämlich mit einem neuen Anstrich des Flures

im Jugendkeller. Gemeinsam mit tatkräftigen

Mitgliedern haben wir ihm eine neue Farbe verpasst

und dadurch den Jugendkeller attraktiver

gemacht.

Die Bücherfreunde machten sich vom 19.03.2010

bis zum 21.03.2010 auf die Reise zur Leipziger

Buchmesse. Dort gab es einiges zu bestaunen,

zu bewundern und zu erfahren. So viele Bücher

auf einen Blick gibt es nur auf einer Bücher-

Jugendgruppe

messe.

05.02.2011 Bowling in der Hamburger Straße

27.02.2011 Frühstück in der Wagnerstraße und

Vorlesestunde für Kinder und Musik,

Spaß machen im Jugendkeller

03.04.2011 Treffpunkt in der Wagnerstraße

21.05.2011 Jugendkonferenz Inklusion in der

Bildung in der Wagnerstraße

28.05.2011 Ausflug mit Reiseziel noch offen

02.07.2011 Ausflug zum Barfußpark

27.08.2011 Familientag im Hamburger Rathaus

DSB e.V. Kongress in Dresden

vom 16.09.11 bis zum 19.09.2011

DSB e.V. Referat Inklusion

Schule und Ausbildung

24.09.2011 Kartoffelkeller Ausflug

30.10.2011 Treffpunkt in der Wagnerstraße

05.11.2011 Raclette-Essen im Saal in der

Wagnerstraße

18.12.2011 Weihnachtslieder Gebärden

Workshop

Wir behalten uns jegliche Terminänderungen aus

organisatorischen Gründen vor.

Eure Sylvia Petersen, Christine Jegminat und

Ines Helke

Am 10.04.2010 gab es für die Kinder einen Gebärdenworkshop,

der gleichzeitig auch von den

Eltern und hörenden Geschwistern besucht

wurde. Denn Kommunikation ist das A und O

und deswegen gab es solch einen Workshop

nicht nur einmal.

Einen Tag später, am Sonntag, den 11.04.2010,

war unsere Mitgliederversammlung mit Neuwahl

angesagt, damit es mit der Kinder- und

Jugendarbeit weitergeht.

Den neuen Anstrich in blauer Farbe im Flur

durften zum späteren Zeitpunkt die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer aus ganz Deutschland

des Hamburger Weekends bewundern,

das im Frühling vom 30.04.2010 bis zum

02.05.2010 stattfand und von Laura Scholler in

Bewegung gebracht und durchgeführt worden

ist.


Seite 18 Ausgabe Januar/Februar 2011

Die Elternveranstaltung am 08.05.2010, die

vom DSB e.V. Projekt Eltern hörgeschädigter

Kinder und dem Netzwerk Hamburg Eltern hörbehinderter

Kinder organisiert und durchgeführt

wurde, unterstützten wir tatkräftig mit, indem

wir uns um die Kinderbetreuung kümmerten.

Der Kinderworkshop „Die kleine Raupe Nimmersatt“

fand am 26.06.2010 statt und das Ergebnis

war eine riesengroße Luftballonraupe.

Bei diesem Angebot waren wieder die Eltern

und die hörenden Geschwister willkommen.

Ines Helke hat unter anderem eine wichtige

Voraussetzung erreicht, nämlich, dass die geplante

Selbsthilfegruppe Eltern hörbehinderter

Kinder mit uns kooperieren. Denn zusammen

können wir mehr erreichen.

Der Höhepunkt des Jahres war das Sommercamp

vom 30.07.2010 bis zum 06.08.2010 in

Borken. Wir von der Jugendgruppe Hamburg

im BdS waren mit mehr als zehn Jugendlichen

und jungen Leuten vor Ort. Sabrina Knack,

2.Jugendleiterin und Beisitzer Malte Petersen

waren im Sommercamp-Team aktiv. Ines Helke,

1.Jugendleiterin, leitete während des Sommercamps

einen Gebärden-Workshop für mehrere

Tage. Das nächste Sommercamp findet

2012 wieder statt.

Am 28.08.2010 fand der Familientag im Hamburger

Rathaus statt. Patrick Seifert war mit

seiner Mama und dem Hamburger Netzwerk

Eltern hörbehinderter Kinder dabei und hat für

uns gute Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

Wie schon im letzten Jahr gab es auch in diesem

Sommer vom 27.08.2010 bis zum 29.08.2010

ein Paddelwochenende. So fuhren Malte Petersen

und Sabrina Knack mit den sportlichen

Hörgeschädigten an den Schaalsee und verbrachten

dort das Wochenende.

Mit den Kindern ging es am Sonntag den

05.09.2010 zum Hüpferlebnis zum Castle

Deichtorhallen. Dort konnten die Hüpffreunde

so hoch hüpfen, wie sie nur wollten. Da kam

Stimmung auf.

Am 18.09.2010 fand die wichtige Podiumsdiskussion

zum Thema Inklusion in der Bildung an

der Universität Hamburg statt. Auch diese Ver-

anstaltung unterstützten wir und waren bei der

politischen Debatte dabei, denn schließlich ging

es um unsere Bildungschancen und den Zugang

zu barrierefreier Bildung.

Damit die Kontakte bundesweit zu den anderen

Jugendgruppen in der BuJu im DSB gepflegt

werden, machten sich Sabrina Knack, Laura

Scholler und Pia Céline Delfau auf den Weg

zum Austausch-Wochenende nach Würzburg.

Vom 08.10.2010 bis zum 10.10.2010 ging es

um Fragen und Antworten in Sachen Kinder-

und Jugendarbeit.

Während des Kombinationsseminares an der

Universität Hamburg vertrat uns am 30.10.2010

Pia Céline Delfau. In Kooperation mit STUGHS

und der BHSA e.V. gab es ein Einführungsseminar

für studieninteressierte SchülerInnen

sowie StudienbewerberInnen und StudienanfängerInnen.

Am 30.10.2010 hat Pia Céline

Delfau vor Ort einen Infovortrag zu unserer Jugendgruppe

Hamburg im BdS gehalten, damit

die Studenten und Studentinnen über unsere

Aktivitäten Bescheid wissen.

Zum Abschluss gab es am Samstag, 18.12.2010

unseren traditionellen Weihnachtslieder-Gebärdenworkshop

mit Ines Helke. Bereits im letzten

Jahr 2009 hatten wir unsere Freude gehabt, die

Weihnachtslieder „Leise rieselt der Schnee“

oder „Stille Nacht, heilige Nacht" und vieles

mehr zu singen und gleichzeitig zu gebärden.

Das Hören der Weihnachtslieder, die entsprechend

durch Gebärden begleitet wurden,

haben die Weihnachtsstimmung noch angehoben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern

eine hoffentlich herrliche weiße Weihnachtszeit

mit vielen Überraschungen und

wenn ihr alle die Silvesternacht gut überstanden

habt, dann begrüßen wir euch am Freitag,

21.01.2011 zu unserer Auftaktparty im Jugendkeller

ganz herzlich. Dazu mehr im Neuen Jahr

2011 per Inforundmail.

Euer Jugendvorstand im BdS


Ausgabe Januar/Februar 2011 Seite 19

Mitgliederversammlung

Zur satzungsgemäßen

Mitgliederversammlung lädt der Vorstand

alle Mitglieder herzlich ein.

Sie findet statt am

Samstag, 07. Mai 2011, 14.30 Uhr

im Hörberatungs- und Informationszentrum,

Wagnerstr. 42, 22081 Hamburg.

Vorläufige Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bericht des Vorsitzenden

3. Bericht des Kassenwartes

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Kassenwartes

6. Wahl des Kassenprüfers

7. Abstimmung über eingegangene Anträge

8. Sonstiges

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen

satzungsgemäß dem Vorstand bis zum

12. März 2011 schriftlich vorliegen.

Hamburg, 12.12.2010

gez. Dr. Hans-Hagen Härtel

Vorsitzender

Büro-Öffnungszeiten:

Wir sind für Sie da:

Montag: 09.00 bis 17.00 Uhr

Dienstag: 09.00 bis 17.00 Uhr

Mittwoch: 09.00 bis 17.00 Uhr

Donnerstag: 13.00 bis 18.00 Uhr

Freitag: geschlossen

Achtung: In der Zeit vom 24.12.10 bis 02.01.11

ist die Geschäftsstelle geschlossen. Ab dem

03.01.11 sind wir wieder für Sie bereit.

BdS intern

Peter Drews EUR 100,00

Waltraud Bielfeldt EUR 50,00

FROSCH EUR 106,25

Dörte Seifert-Willer EUR 40,00

Uwe Seifert EUR 40,00

Michel Fong EUR 40,00

Rabek Engineering GmbH EUR 40,00

Dr. Hans-Hagen Härtel EUR 140,00

Dr. Hans-Hagen Härtel EUR 1.425,00

Spendensammlung anlässlich des 70. Geburtstags

Allen Spendern herzlichen Dank!

Unser Spendenkonto:

Hamburger Sparkasse BLZ 200 505 50

Kontonummer: 1015213380

Nicola Ferreira Ascencio, Uwe Klisch, Christa

Killing, Hannelore Kleese, Oda Kaninck, Jörg

Blume, Katharina Boehnke-Nill, Jürgen Lüthe

Wir heißen unsere neuen Mitglieder in unserem

Kreise herzlich willkommen.

Verstorbene Mitglieder

Verstorben ist unser Mitglied:

Gertrud Zapp

Spenden

Neue Mitglieder

Wir werden der Verstorbenen ein

ehrendes Andenken bewahren.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Lesern eine

schöne Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr.

.


Seite 20 Ausgabe Januar/Februar 2011

Werden Werden auch auch Sie Sie Sie Mitglied Mitglied im im …

Bund der Schwerhörigen e.V. Hamburg

Wir bieten Ihnen:

• Gespräche mit Betroffenen

• Gesellige Veranstaltungen und Ausflüge

• Regelmäßige Treffen

• Verschiedene Interessenskurse

• Auswege aus der Isolation

Der Bund der Schwerhörigen e.V. setzt sich für die Belange der Schwerhörigen und Ertaubten

ein und vertritt die Interessen der Betroffenen!

Nur eine große Mitgliederzahl gewährleistet die Interessensvertretung der Betroffenen in

der Öffentlichkeit. Dadurch wird die Hilfe für den Einzelnen erst möglich.

HÖR-BERATUNGS und INFORMATIONS-

ZENTRUM

eine Einrichtung des Bundes des Schwerhörigen e.V. Hamburg

Bei uns erhalten Sie Informationen und Beratungen zu allen Themen rund um die

Schwerhörigkeit:

• Technische Hilfen

• Antrag von Schwerbehindertenausweisen

• Unterstützung bei Behördengängen

• Hilfe bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

• und vieles mehr…

Wagnerstr. 42, 22081 Hamburg

(Nähe U-Bahn Hamburger Strasse)

Tel.: 040-291605, Fax: 040-2997265

Email: info@bds-hh.de

www.bds-hh.de, www.hoerbiz.de

Technische Hilfen (z.B. optische Signalanlagen für Telefon und Tür, Zusatzgeräte zum besseren

Telefonieren, Geräte für besseres Hören beim Fernsehen) können vorgeführt und teilweise zur

Probe ausgeliehen werden (kein Verkauf).

Sie Sie sind sind schwerhörig? schwerhörig? – Wir Wir sind sind sind für für Sie Sie da! da!

da!

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