Die Genesung - Oase der Vier Palmen

oase4palmen.de

Die Genesung - Oase der Vier Palmen

11. Monat; J. 4 contasta

Germanium Gor

Ausgabe 21

Preis: 2 Kupfertarsk

Rubriken:

• Lokalteil

• Überregionales

• Politik

• Interview mit:

• Wetternachsage

• Verkehrsmeld.

• Ätz

Erklärung / Impressum:

Das SBM dient privaten Zwecken und wird

ehrenamtlich erstellt und vertrieben.

Es werden keinerlei kommerzielle Ziele

verfolgt

Layout, Zusammenstellung und teilweise Text

durch den SL-Avatar Aphris Breuer

Weitere Mitwirkende sind den Mini-Impressen

unter den einzelnen Texten zu entnehmen.

Kontakt:

sbm-kontakt@hotmail.de

Die Zeitung, die Samstag noch von morgen war! Unabhängig, überparteilich

Südland-Botenmädchen

Aventicum – als wahrlich

gebeutelt erwies

sich das Montanimperium

im elften Monat.

Und sicher hat man an

nichts Böses gedacht,

Einst stolze Händlerin zeigt

Sasina, Sasi, wie sie heute

genannt wird, stolz die Dina.

Auch dem Regenten Kasras

durfte die Kajira schon dienen

und er beschrieb sie als lüstern

bis aufs Blut. „Die soll mal frei

gewesen sein?“, fragte er. „Ich

Absenkungs-Emir

Nun gibt es doch Bergschäden

in der Oase der

vier Palmen: Seite 4

als sich für den dritten

Tag der dritten Hand

hochrangiger Besuch

aus Kasra ankündigte.

Dieser war auch nicht

die Ursache. Allerdings

trug die Kriegsmacht

des Fayheen auch

nichts zur Abwendung

des Unglückes bei. Als

Zeig die Dina, Sasina!

kann mir nicht vorstellen, wie

die ihr Sklavenfeuer verborgen

haben will“. Der Regent äußerte

sich nicht über ein eventuelles

Kaufinteresse.

Thing

Die höchsten Feierlichkeiten

des Nordens fanden in

Hrungnir statt: Seite 5

Nordmänner Aventicum

angriffen, verweigerte

Kasras Regent dem

Administrator zu Aventicum

die Unterstützung.

Ein Großteil der Einwohner

wurde gefangen

und verschleppt. Doch

dabei sollte es nicht

bleiben. Nur ein paar

Tage später bahnte sich

eine Truppe aus vier

Kriegern und einem

Schmied ihren Weg auf

den Zentralzylinder, um

das Wichtigste zu entwenden,

was eine Stadt

beherbergt, den Heimstein.

„Es war leichter,

als einem Kind die

Candies klauen“, wer

diesen Satz sagte:

Seite 8

Lydius im Wiederaufbau

Vernichtung durch Naturkatastrophe

zwingt Lydius

zum Neuanfang: Seite 6

Doppelt geschlagen und ohne Heimstein!

Aventicum liegt danieder!


Lokales

Was geschah an der Kasbah?

Eine Blutspur

Kavarland -. Am dritten Tag der ersten

Hand des Elften Monats erreichten

uns furchterregende Nachrichten aus

den schönen Kavarland im Südland. In

der Tahari soll sich nach allen Berichten

Schreckliches abgespielt haben.

Einer unsere Reporter und sofort Bildzeichner

waren zufällig in der Nähe

der Oase als sie eine Taluna in der

Tahari entdeckten von ihrer Neugier

getrieben folgen sie der Taluna und

haben schreckliches beobachtet. Die

Taluna war auf dem Weg zu der Kasbah

der En’Fori und machte dort einen

grausigen Fund, wobei sie laut auf

schrie. Unsere Reporterin eilte sogleich

los und erblasste, als sie dort

ankam. Überall am Tor der Kabash

und davor war Blut! Unsere Reporterin

stand mit der Taluna ratlos vor der

Wüstenfestung. Als die Jägerin den

ersten Schock überwunden hatte begann

sie leicht knurrend ihren Fund zu

untersuchen und stellte dabei fest,

dass es sich um blutige Hand- und

Fußabdrücke handelte.

Genaue Begutachtung einer Blutspur

Auf Fragen unserer Reporterin antworte

sie nur störrisch und gereizt. Es

war ihr nur zu entlocken, dass sie

Shamanin der Se`Var Samburu war

und sie zu den En’Fori wollte, um etwas

Salz zu erwerben. Die Blut Spuren

rund um Tor der Kabash bleiben

jedoch ein Rätsel. Auch ist nicht bekannt,

ob die Oase der Vier Palmen in

dieser Sache ermittelt.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Talunaland

Text: Nabiki Avril

Berichtsdatum: 3/1 11. Monat 4

Hat er den Boden unter den Füßen verloren?

Frei schwebend!

Kasra am Fayheen – Wohl kein Anschlag

auf sein Leben, sondern nur

ein schwacher Moment des Erbauers

der ‚Feste zu Kasra‘ bescherte dem

Regenten, Sir Teibar am dritten Tag

der dritten Hand im elften Monat einen

mächtigen Durchhänger. Die Maler

des SBM kamen gerade noch rechtzeitig,

um den stattlichen Krieger in

seiner misslichen Lage zu malen,

bevor er sich aus eigener Kraft befreien

konnte.

Fotomontage: Malerei aus 2 Stockwerken

Nebst Ausrufen, wie „Tarskerei!“, „unterlassene

Hilfeleistung“ und „ ich

verklag euch alle!“ kommentierte das

Stadtoberhaupt die sich bietende

Szenerie, wie folgt:

„Ich muss beim Treppen hinabsteigen

über irgendetwas gestolpert sein.

Meinen Sturz wollte ich mit den Händen

abfangen, aber leider gab der

Boden an der Stelle nach, an der ich

aufkam; ich brach durch.“

Jetzt bloß nicht den Kopf verlieren!

Verletzt wurde der Unglückliche während

des unfreiwilligen Abhängens

zum Glück nicht. Abzusehen ist allerdings,

dass sich verantwortliche Angehörige

der Hausbauerkaste Kasras

in Kürze einigen unangenehmen Fragen

stellen müssen, denn schließlich

riecht das nach Pfusch am Bau.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 3/3 11. Monat 4

Südland-Botenmädchen 2

Kasras Markttag

Steter Tropfen…

Kasra am Fayheen – lange schon

beschäftigen die Pläne um einen

‚Donnermarkt‘, einen Monatsmarkt der

die Tradition des unvergessenen Torcodino-Markt

fortführen soll, den

fayhenansässigen Rat. Mehrere Versuche

gab es bereits, doch vermutlich

in Ermangelung der rechten Werbung

(im SBM), wollte der Stein nicht recht

ins Rollen kommen. Am fünften Tag

der vierten Hand im elften Monat jedoch

scheint der Durchbruch gelungen.

Marktstand der Töpferin

Die Anwesenheit der Händler der

Vereinigung ‚ZORA Design‘, die mit

Ressourcen schonend gebauten Alltagsgegenständen

handelt, weckte

großes Interesse an der Veranstaltung

in Kasra und bescherte auch weit

angereiste Gäste. Natürlich kamen

aber auch Händler aus näherer Umgebung,

wie die im Handelsposten

ansässige Töpferin. Vermutlich beflügelt

dieser Erfolg das Vorhaben um

den Markt und es wird davon ausgegangen,

dass er nun wieder regelmäßig

am ersten ‚Donnerstag‘, was immer

ein Donnerstag auch sein möge,

im Monat in Kasra abgehalten werden

wird, wie einst vom Rat beschlossen.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 2/5 11. Monat 4


Lokales

Ein seltsames Schild am Feuerkrug

Emirsverbot?

Kasra am Fayheen – Auf ein seltsames

Verkehrszeichen traf, wer am

ersten Tag der ersten Hand im elften

Monat den Feuerkrug zu Kasra besuchte.

Am Eingang der für ihre Fischsuppe

und willigen Kajirae berühmten

Herberge prangte ein Schild, das die

Büste des Emirs der Oase der vier

Palmen in rotem Kreis und durchgestrichen

zeigte, was wohl so viel bedeuten

will, wie ‚Emirsverbot‘.

Emirsverbot im Feuerkrug

„Emirsverbot im Feuerkrug?“, fragte

die Wirtin, Lady Nasty, völlig überrumpelt

gegen, im Gespräch mit dem

SBM. „Nein, davon ist mir nichts bekannt.

Vielleicht hat das ja Brad gemacht?

Aber das glaube ich auch

nicht. Schließlich ist der Emir einer

unserer besten Kunden. Er kauft die

Fischsuppe fässerweise und lässt sie

in die Oase schaffen. Am liebsten mag

er, wenn sie schon etwas abgestanden

ist“. Auch der Wirt verneinte im

Interview, mit dem Emirsverbot in Zusammenhang

zu stehen.

Das entsprechende Schild war bereits

am Folgetag wieder entfernt worden.

Da im Gegensatz zur Oase der vier

Palmen in Kasra ein Emirsverbot in

Herbergen keine Straftat darstellt,

sondern durch Hausrecht als rechtens

zu rechtfertigen ist, ermitteln die

Stadtwachen in dieser Angelegenheit

nicht und auch die Versuche des SBM,

den Urheber des Schildes zu ermitteln,

verliefen sich im Sande. Trotzdem ist

dies ein deutliches Zeichen dafür,

dass der Herrscher der nahegelegenen

Kavar-Oase sich weitaus nicht

überall der Beliebtheit erfreut, auf die

er auf seinem Hoheitsgebiet vertrauen

kann.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 2/5 11. Monat 4

Ein Fremder überschätzt sich im Feuerkrug

Übermut

Kasra am Fayheen – Zu einem

Schwertkampf im Feuerkrug, der Herberge

der Fayheenstadt kam es am

ersten Tag der zweiten Hand im elften

Monat. Die genauen Umstände des

Kampfes ließen sich durch die Reporter

nicht mehr rekonstruieren. Vermutlich

aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung

wurden die Waffen

gezogen. Unklar ist auch, ob zuerst

der betroffene Fremde das Schwert

zog oder die anwesende Stadtwache.

Der Fremde wurde jedoch durch den

Krieger mit Leichtigkeit besiegt.

Ein kurzer Kampf mit eindeutigem Ausgang

Trotzdem befolgte er die Aufforderung,

die Stadt zu verlassen nicht, nachdem

er wieder stand. Der gerade erst dazugekommene

Regent Kasras war es,

der den Fremden schließlich zum Tor

begleiten wollte, um ihn der Stadt zu

verweisen. Doch beim Hinausgehen

zog der offenbar betrunkene Unruhestifter

ein Messer und attackierte das

Oberhaupt der Stadt. Zu seiner Überraschung

aber war dieser vorbereitet

und wich dem Angriff gekonnt aus.

Nun wurde etwas mehr Vehemenz in

den Stadtverweis gelegt und der

Fremde, dessen Identität auch der

Redaktion nicht bekannt ist, wurde

entfernt. Von Glück kann er sagen,

dass ihm nichts Schlimmeres wiederfuhr.

Schließlich ist der Angriff auf

einen Regenten vergleichbar mit dem

auf die Stadt selbst. Somit ist den

Erzmienen Kasras durch die Großzügigkeit

der Handelsstadt wieder einmal

ein unfreiwilliger Arbeiter verloren

gegangen. Das Wichtigste jedoch ist,

dass der Stadtfrieden durch die mittlerweile

zahlreich vertretenen Wachen

wiederhergestellt wurde.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 2/5 11. Monat 4

Südland-Botenmädchen 3

Für die Stärkung der roten Kaste tut Kasra alles!

Kontor abgerissen

Kasra am Fayheen – am ersten Tag

der ersten Hand im elften Monat wurde

mit dem Rückbau des Kontors begonnen,

das seit jeher zwischen Feuerkrug

und Ratssaal Kasras steht und

neben der Händlerkaste und ihrer

Waren auch die Redaktion des SBM

und ihre Druckerei beherbergte.

Ruine des Kontors während dem Abriss

Der betagte Bau musste einem Privathaus

weichen, in dem der jüngst zum

Anführer der Tarnstaffel Kasras ernannte

Krieger Titus, nebst Gefährtin

untergebracht werden sollten.

Archivbild des stolzen Hausbewohners

„Der Krieger scheint es zu verstehen,

Forderungen zu stellen“, waren die

Worte der ausquartierten Redaktionsleiterin

des SBM. „Allerdings angesichts

des Ruhms, den er Kasra bescherte,

kann ich gut damit leben, ihm

das Feld zu räumen. Meine Arbeit

kann ich auch in meinen Räumen tun,

die Druckmaschine kann auch unten in

den Mienen stehen und die Waren

lagert unser erster Händler sowieso in

seinem Schiff. Da also nicht wirklich

jemandem ein Verlust entstand, mögen

die Priesterkönige den Frieden

des neuen Hauses schützen und das

Schwert des Kriegers weihen, auf

dass es weiterhin siegreich und mit

solchem Erfolg für unsere Stadt Kasra

kämpfe“.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 2/5 11. Monat 4


Reportage

Emir gesteht

Flucht nach vorn!

Oase der vier Palmen - Wahrscheinlich

ließ es sich nicht mehr leugnen.

Während sich mehr und mehr neue

Spalten und Löcher auftun, lud der

Emir die SBM-Reporter im elften Monat

endlich zu einem Pressetermin.

Die Botschaft, die am Anfang des

Gespräches stand, ist wenig überraschend,

aber umso mehr ernüchternd:

„Es ist wahr! Es gibt Bergschäden“.

Sichtlich zerknirscht war der Emir bei

diesem Eingeständnis. „Die Risse zu

spachteln, dafür blühen sie zu schnell

nach mittlerweile und den Sand um

Erdspalten zu verschließen muss man

erst einmal herbei schaffen“, führte

der Emir aus. „Ein Hausbauer veranschlagte

für ein Erdloch über den

Daumen 175 Kubik Sand. Sand ist

genug da, aber wer soll den verladen?

Dafür müsste ich einige Kajirae aus

dem Hut zaubern. Wir deckten das

Loch mit einer Holzplatte ab. Über das

nächste sich auftuende Loch bauten

wir eine Brücke und zur Sicherheit ein

Geländer drum herum“, fuhr der Tahari-Monarch

fort und fügte energisch

an: „Aber aufgegeben haben wir noch

lange nicht!“

Keine Endlösung: Brücke über Erdspalte

Die Frage nach dem, was zu erwarten

ist oder einem Worst-Case-Szenario

beantwortete der Emir mit einer internen

Akte des Emirats, in die den Reportern

Einsicht gewährt wurde.

„Natürlich konnten wir keine internen

Hausbauer und Schriftgelehrten damit

betrauen. Wir wollten keine Panik

auslösen“, erklärte er.

Das Wort ‚Panik‘ ist sicherlich keine

Untertreibung, sofern man den Inhalt

des Dokumentes mit der internen

Nummer 5642 kennt. Das Gutachten

bestätigt die Schätzung des einst vom

SBM befragten Hausbauers. „Der

Untergrund der Oase ist durchzogen

von Stollen und Schächten“, heißt es

in der Bestandsaufnahme. „Sie reichen

teilweise in mehreren Ebenen

bis zu 100 Meter in die Tiefe. Der

älteste dieser Schächte war auf einer

50 Jahre alten Karte verzeichnet. „Die

Register lassen darauf schließen,

dass es noch weitere Karten geben

muss. Offenbar sind die Aufzeichnungen

aus dieser Zeit nicht vollständig“,

führt der Schriftgelehrte, der eigens

für das Gutachten aus Ti bestellt wurde,

an. „Es ist davon auszugehen,

dass das nicht die ganze Wahrheit ist.

Der aus Venn stammende Hausbauer

mutmaßt derweil einen „unterirdischen,

progressiven Kollaps“. Ohne

eine Begehung der Stollen vorgenommen

zu haben, denn das sei nach

seinen Ausführungen lebensgefährlich,

argumentiert er, dass ein morscher

Stützpfeiler ausgereicht haben

kann, um einen Prozess zu starten,

der nur sehr schwierig aufzuhalten ist:

„Ein Pfeiler könnte nachgegeben haben,

was zum Einbruch eines Teils

einer Stollendecke geführt hat. Eine

Zeit lang ist vielleicht nicht viel passiert,

in Folge, aber irgendwann hielt

das Stockwerk darunter, dessen Stützen

für diese Belastung nie ausgelegt

waren, der Last nicht mehr stand und

brach ebenfalls ein. Nun hat das

nächst tiefere Stockwerk die Last zu

tragen und es ist nur eine Frage der

Zeit, bis es das nicht mehr schafft“.

Die Situation ist zu vergleichen mit

der eines Kartenhauses“, heißt es an

einer anderen Stelle. „Das Karten

herausziehen geht eine Zeit lang gut.

Das Haus mag sich verschieben und

wackeln, aber es steht. Nur irgendwann

geht es eben nicht mehr gut“.

Als Lösungsansatz bietet der Venner

in seinem Gutachten lediglich das

Verfüllen der Gänge mit Abraum. „Das

dürfte aber nur schwer möglich sein“,

gibt er zu bedenken, „denn zum Einen

wissen wir nicht, wie viel Zeit dafür

bleibt und zum Anderen ist anzunehmen,

dass manche Hohlräume aufgrund

eingestürzter Gänge gar nicht

mehr erreichbar sind“.

Eine Vermessung der Oberfläche der

Südland-Botenmädchen 4

Oase durch den Hausbauer ergab,

dass sich der Boden teilweise senkt,

mancher Orts aber auch hebt. Im

Durchschnitt der Gesamtfläche der

Oase der vier Palmen wurde eine

Erdabsenkung um vier Zentimeter

festgestellt. Dass das dem Emir Sorgenfalten

ins Gesicht treibt – gut

nachvollziehbar.

Folgen: Ruine des Hauses des verstorbenen Wesirs

„Wir wollen unseren Bürgern reinen

Ka-la-na einschenken“, sagte der

Emir nach dem Studieren der Unterlagen

durch die Reporter. „Aber auch

wollen wir klar machen, dass wir alles

an den Erhalt der Oase der vier Palmen

setzen wollen. Wir haben durch

Sklavenhändler zweihundert Kajirii

gorweit eingekauft, die wir unter Tage

schicken werden zum Gänge verfüllen.

Die Oase darf sich nicht mehr,

wie zwei weitere Zentimeter absenken,

denn die Folgen wären unkalkulierbar.

Viel haben wir nicht in der

Hand, aber wir sind bereit, es einzusetzen!“

Der Emir spekulierte über ein

Absenkungs-Gipfeltreffen. „Auch Kasra

profitiert vom Dasein der Oase der

vier Palmen und selbstverständlich

auch die Talunas, denen wir eine

gepflasterte Straße bescherten, wo

sie früher über Stock und Stein steigen

mussten. Nun ist es an der Zeit,

zurück zu geben! Wir brauchen Sklaven

und jede Menge Erdreich, um zu

verhindern, dass die Oase der vier

Palmen um mehr, wie zwei Zentimeter

sinkt! Und Schaufeln! Schaufeln brauchen

wir auch!“

Ob die Oase auf die Hilfe ihrer Nachbarn

zählen kann, ist bisher nicht klar

und auch nicht, wie es mit der Tahari-

Metropole weiter geht. Thor, ihrem

Herrscher jedoch ist der Platz in den

Chroniken als ‚Absenkungs-Emir‘

wohl nicht mehr zu nehmen.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: O4P / Kasra

Text: Talisha Allen / Aphris Breuer

Berichtsdatum: 2/4 11. Monat 4


Überregionales

Was sind Spiele, die dazu dienen, ein Oberhaupt zu finden?

Das ist ja ein Thing!

Hrungnir – Mit einem überaus großen

Arrangement wurde das nordische

Thing ausgetragen, um den High Jarl

zu wählen, unter zehn Clans.

Imposant: Die Clan-Flaggen-Allee

Nach vier Tagen schweißtreibender

und spannender Spiele konnte die

nordische Bevölkerung ihren neuen

High Jarl, unter arktischen Bedingungen,

ausrufen und es wurde Sheridan

Silverweb. Die Wettbewerbe wurden

unter folgenden Disziplinen ausgetragen:

Balkenschubsen, Baumstammklettern,

Schluchtensprung, Ruderschreiten,

Faustkampf, Speerkampf,

Schildkampf, Bogenschießen, Rudern,

Reimen, Rätsel und Erzählen.

Balkenschubsen im Tiefschnee

Eine genaue Zahl wurde nicht bekanntgeben,

aber weit über dem Unvorstellbaren,

kamen Gäste aus Nah

und Fern, doch wurde durch einen

starken Blizzard kurzweilig das Fest

unterbrochen, da das Land sich dem

Schneetreiben hingeben musste und

die Bevölkerung sich nicht außerhalb

der warmen Räume aufhalten konnten.

Auch zugegen war die Sängerin

aus Lydius Lady Sam, die wieder

durch ihre wohlklingende Stimme,

zum Auftakt untermalte und die festliche

Stimmung aufkommen ließ.

Vermutlich Begleiter der Lady Sam? Wer erkennt ihn?

Met floss durch die Kehlen, wie das

Wasser durch den Voskdelta und die

Stimmung war über den gesamten

Zeitraum entspannt und ausgelassen.

Unter anderem konnte der Slaver Joel

aus Hrungnir ein gutes Geschäft auf

dem Sklavenmarkt verzeichnen und

verschaffte acht Sklavinnen zu ihren

neuen Herrschaften. Reklamationen

sind bis dato noch nicht bekannt. Fazit

über das Thing, ein Event im großen

Ausmaß mit viel Aufwand und einem

Seltenheitswert. Die Veranstalter bedanken

sich bei allen Teilnehmern

und Besuchern, und verkünden einen

großen Erfolg vom Thing!

Gut besetzte Zuschauerränge

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer (nach anonymer Quelle)

Berichtsdatum: 3/2 11. Monat 4

Belnend bietet Pilgernden zentrale Anlaufstelle

Neues Pilgerzentrum

Belnend – Überraschend, aber dennoch

gut gewählt, kann das Umland Belnend

folgendes verkünden. Die Pilgerreise hat

ihren neuen Standort in Belnend gefunden,

genau liegt es auf dem Berg, am

Handelsposten Belnend. Dort werden

künftig die Peregrinuse mit ihren Namenstafeln

verewigt und dokumentiert.

Vor Ort besteht die Möglichkeit von Unterkünften

und der Gaumenschmaus

Südland-Botenmädchen 5

wird auch auf seine Kosten kommen, bei

den Künsten der Lady Isolde. Die Herbergsleiterin

Anni würde sich über regen

Besuch der Pilger sehr freuen und ihnen

den Aufenthalt so angenehm wie möglich

zu gestalten.

Pilgertempel zu Belnend

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Belnend

Text: Nicci Collins

Berichtsdatum: 3/2 11. Monat 4

Wenn Söldner Panther fangen sollen…

Vom Jäger zum Gejagten

Belnend / Lydius Wood – Händelang

haben die Söldner die Wälder um Lydius

observiert und ihr Leben dafür eingesetzt,

um einen Angriff, auf Wilde, professionell

durchzuziehen. Der Grund war

ein Auftrag, der von einem Sklavenhändler

ausging, um eine bestimmte Jägerin

als Handelsware zu bekommen. Doch

der Angriff bedurfte noch einiger helfender

Schwerter, die die Söldner aus Lydius

mit hinzuzogen. Als der Zeitpunkt X

nahte und die Kämpfer bereit waren,

kam es jedoch anders wie erwartet. Drei

Kämpfer gerieten in die Gefangenschaft

der Wilden. Nachdem noch ausreichend

Kämpfer entkommen konnten und dem

Gegenschlag der Wilden sich widersetzten,

wurde eine Befreiungsaktion im

großen Ausmaß angeordnet und mit

Erfolg durchgezogen. Der Befreiungsschlag

war erfolgreich und wertvolle

Gefangenschaften, die zur Versklavung

führten, konnten gemacht werden. Es

wurde ebenso bekannt, dass teilweise

Informationen über den Angriff von einer

Sklavin zu den Wilden getragen wurden.

Wie es der Redaktion im neusten Stand

berichtet wurde, wurde diese Sklavin

überführt und zur Entlohnung und Schadensersatz,

an einem Söldner ausgehändigt

und diente als Zahlungsmittel,

damit man nicht verschwenderisch ein

Sklavenleben nehmen musste, was

jedoch für die Betroffene sicher keine

Garantie sein wird.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer (nach anonymer Quelle)

Berichtsdatum: 3/2 11. Monat 4


Überregionales

Sandsturm vernichtet Oase Flamnium

Der Wind, der Wind…

Oase Flamnium – Das hatten sich

die Einwohner der Oase Flamnium,

zum großen Teil Angehörige des

gleichnamigen Sklavenhauses, nicht

träumen lassen, als am vierten Tag

der dritten Hand im elften Monat der

Wind mehr und mehr zunahm. Was

als leichte Böe begann, wurde nicht

nur zum Sturm, zum Sandsturm, sondern

zu einer handfesten Naturkatastrophe.

Ursache war das nur selten

auftretende Wetterextrem El-

Katastropho, das für ein extremes Tief

und in Folge zu Orkan führte. Unglückliche

Kombination: Orkan und

eine Düne direkt neben einer bewohnten

Oase. Binnen der wenigen Ahn,

die das Unwetter wütete, wurde die

Düne abgetragen und die Oase unter

ihren Sandmassen begraben.

Ebene, wo vorher noch Sklaven gehandelt wurden.

Zum Glück sind nach Angaben des

Eigentümers, Sir Dragon, neben dem

Totalverlust an Immobilen und Waren

keine Personenschäden zu beklagen.

„Wir konnten uns noch rechtzeitig auf

die dem Wind zugewandte Seite der

Düne retten“, sagte er dem SBM. Auf

die Frage, wie es weiter geht, antwortete

der eigentliche Schmied nur wenig

wehmütig: „Das Sklavenhaus

Flamnium zieht nicht zum ersten Mal

weiter. Wir haben Erfahrungen damit.

Der gute Name des Hauses wird uns

über die Durststrecke des Wiederaufbaus

tragen“. Seine Gefährtin ergänzte:

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis

wir den richtigen Ort für den Wiederaufbau

gefunden haben. So leicht

lassen wir uns nicht unterkriegen!

Harte Arbeit haben wir noch nie gescheut

und unsere Handelsware kann

auch mal was tun“.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer (nach anonymer Quelle)

Berichtsdatum: 1/4 11. Monat 4

Südland-Botenmädchen 6

Naturkatastrohe verwüstet Lydius

Was ein Krieg nicht zerstören konnte…

Lydius – Was ein Krieg nicht zerstören

konnte, wurde im elften Monat

durch gleich mehrere Naturkatastrophen

in Schutt und Asche gelegt. Da

die Freihafenstadt lange Zeit von der

Außenwelt abgeschnitten war in Folge

mindestens eines Erdbebens und

eines Tsunamis, ist der Redaktion der

genaue Zeitpunkt deren Eintretens

nicht bekannt. Die offizielle Pressemeldung

erreichte uns erst, als in

Lydius bereits mit dem Wiederaufbau

begonnen wurde.

Der Nachricht nach konnte von der

einstigen Handelsmetropole nicht

mehr gerettet werden, als der Heimstein.

Gebäude, Felder und Wälder

wurden dem Erdboden gleich gemacht.

Da nach dem Erdbeben der

Tsunami zu erwarten war, so die

Pressemeldung, halten sich die Opferzahlen

in Grenzen. Die Überlebenden

haben eine provisorische Zeltstadt

nördlich des alten Stadtgebiets

errichtet.

Die Notunterkunft

Während der breite Teil der Bevölkerung

und Kajirae mit Schutt abtransportieren

alle Hände voll zu tun hat,

widmet sich der progressive Administrator

Zasta bereits den Plänen für ein

neues Lydius. Nur kurz nahm sich der

viel beschäftigte Schriftgelehrte Zeit

für ein Reporterteam, das direkt nach

Erhalt der Schreckensmeldung nach

Lydius aufbrach.

„Lydius wird in neuem Glanz erstrahlen,

nach zeitgemäßer, antiker Baukunst.

Es wird schöner sein, als jemals

zuvor“, sagte er den Reportern

und führte sie an einigen Rohbauten

vorbei, die doch die Erwartungen an

Architektur und Stadtbild des neuen

Lydius sehr hoch werden lassen. Die

Hausbauerkaste scheint sämtliche

Joker zu ziehen.

So werden Lydianer wohnen

„Natürlich ist es noch nicht fertig“,

erläuterte Zasta, „aber dies soll die Art

sein, in der wir Häuser für mittelständische

Haushalte beherbergen wollen.

Der Stil wird sehr konsistent sein und

dennoch klar in hohe Kasten und niedere

Kasten unterteilt. Dies wird durch

die verwendeten Materialien zusätzlich

verdeutlicht“.

Blick in den zukünftigen Innenhof des Palastes

Natürlich werden die Bauarbeiten am

Palast nicht bis zum Schluss hinausgezögert.

„Es ist alles noch in der

Entwicklungsphase“, erklärte der Administrator.

„Es gibt in diesem Bau

zwei Räume, die in Frage kommen,

den Rat zu beherbergen. Der Eine

ganz unten, der Andere ganz oben.

Wir diskutieren noch darüber“.

Offenbar scheint es der reichen Freihandelsstadt

nicht schwer zu fallen,

ihren Wiederaufbau aus stillen Reserven

zu finanzieren. Lediglich der Versorgungsengpass

stellt vor Aufgaben.

Allerdings helfen Verbündete mit regem

Handel, dem Mangel den Garaus

zu machen.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 4/4 11. Monat 4


Überregionales

Belnends Diplomatin und Commander werden Eltern

Nachwuchs für die Söldner

Belnend – Am zweiten Tag der vierten

Hand im zehnten Monat wurden

Zwillinge zur Welt gebracht. Stolz

präsentieren die Eltern, Commander

Bo und Lady Nici, ihre beiden prächtigen

Kinder, die den Namen tragen

Bellator, was so viel bedeutet wie

‚mutiger Krieger‘ und den Namen des

Mädchens Anima, welches die Bedeutung

hat ‚die Seele‘.

Bellator und Anima, die derzeit jüngsten Belnender

Die Geburt war komplikationsfrei verlaufen

und die Mutter hat es wohlauf

überstanden, wobei der werdende

Vater es nicht so leicht hatte, denn die

Entbindung fand auf einen Ka-la-na

Fass statt, den Wein, den er fast täglich

genießt. Schon bereits Tage zuvor,

wurde die Lady Nici zum Handelsposten

Belnend gebracht, um

auch sicher zu gehen, dass die Geburt

reibungslos und friedlich verläuft.

Die Genesung

Endlich, während der Zeit der Genesung,

findet auch mal eine Taluna

aus Südland, Zeit - die Südland-

Botenzeitung zu lesen.

Während einer Gefangenschaft in

dem nordischen Dorf “Skaldir” ist

Lissy, vom Stamm der Sa me Arquana

schwanger geworden.

Gestern (31.01.2011), in den frühen

Morgenstunden, bekam sie, in nunmehr

vierten Schwangerschaftsmonat,

Schmerzen und Blutungen und

rettete sich mit letzter Kraft zum

Stadttor der Stadt TOR (auf Fellglanz).

Dort traf sie auf den Administrator

Tors, Ingolf, der die Situation gleich

sofort ernst nahm und nach die

Fassgeburt; von li. Nach re: Bo, Nici, Miri, Blue

Zu danken sei auch den Betreibern

des Handelsposten Belnend, die

durch ihre gastfreundliche Art und

Umsorgung, einen großen Beitrag

leisteten zum Wohlergehen der Lady

Nici. Diese Entscheidung, die werdende

Mutter aus der Stadt zu schaffen,

musste getroffen werden, aus

folgenden Gründen. Es kamen Drohungen,

von Entführungen, zu den

Söldnern an, wo Wilde und auch andere

Gesetzlose, sich an den Kindern

bereichern wollten, als auch an die

Mutter. Aber nun sind Mutter und die

Kinder wieder zu ihrem Heimstein

zurückgekehrt und die Sicherheitsmaßnahmen

wurden intensiviert.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: anonyme Einsendung

Berichtsdatum: 2/4 10. Monat 4

Heilerin Lady Yvon schicken lies.

Diese nahm den Schwangerschaftsabbruch

vor. Die Taluna ist wohlauf

und erholt sich im Moment noch in

der Stadt Tor.

Südland-Botenmädchen 7

Mini-Ätz

Eine Kajira erzählt, wie sie von der Studentin

in Sachsen zur Sklavin auf der

Gegenerde wurde. Jägerinnen aus dem

Urwald erzählen ihre Geschichte. Der

Kampf mit wilden Tieren, vor allem aber

das spannende Drama um Freiheit und

Bindung, Dominanz und Unterwerfung

kehren immer wieder. In einem außergewöhnlichen

Roman schildert schließlich

Talisha Allen den Versuch einer fremden

Sternenrasse, den Planeten der Gegenerde

zu erobern - und die Rolle, die eine junge

Frau aus Deutschland dabei spielt. Ergänzt

sind die Geschichten durch Informationen

über das Gor Rollenspiel in

Second Life und ein Lexikon, dass hilft,

diese Welt zu verstehen.

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Überregionales

Eine Stadt, die alles verloren hat

Kasrisch Aventicum oder Kasraticum?

Aventicum / Kasra a. F. – Kasrisch

Aventicum oder Kasraticum sind im

Gespräch als neue Namen für die

niedergegangene Stadt, wobei der

seit Tagen nur noch mit stolzgeschwellter

Brust herumlaufende Regent

Kasras den erstgenannten Vorschlag

favorisiert.

„Sie sollen wissen, wo sie hingehören“,

sagte er im Interview. „Ja, wir

hatten schon länger damit geliebäugelt,

Aventicum in unsere Gewalt zu

bekommen“, fuhr er fort. „Die Rohstoffvorkommen

und der fruchtbare

Boden dort sind einiges wert. Allerdings

war der ursprüngliche Plan ein

Anderer: eine politische Intrige“.

Wohl, um diese einzuleiten reiste der

Regent am zweiten Tag der dritten

Hand im elften Monat in beachtenswertem

Geleitschutz von vier Kriegern

nach Aventicum. Ein Treffen mit dem

dortigen Administrator stand an, zu

dem die Fayheenanwohner per Tarn

und durch einen Hintereingang anreisten.

Wohl darin lag der Grund, dass

die Delegation von der Horde Nordmänner,

die sich vor dem Haupttor

zusammenrottete nichts mitbekommen

hatte. Zu dem angestrebten Gespräch

kam es nicht, denn gerade, als

sich die hochrangige Truppe im Teehaus

Aventicums niederließ, brach

der Kampf aus. Laut Aussage des

Regenten soll Aventicums Administrator

um die Schwerter Kasras als Unterstützung

gegen die Angreifer gebeten

haben. Dies wurde allerdings verweigert.

„Wir waren nicht gekommen,

um Gutwetter zu machen, sondern um

Forderungen zu stellen. Wären wir zur

Hilfe geeilt, hätten wir uns selbst den

Wind aus den Segeln genommen“,

erklärte Teibar zu Kasra dem SBM.

Kasras Truppe im Rückzug begriffen

„Außerdem waren wir uns nicht sicher,

ob es sich hier um eine Intrige

und einen gespielten Angriff handelte.

Noch dazu waren die Nordmänner

uns und Aventicum zusammen noch

zahlenmäßig weit überlegen. Es wäre

ein Himmelfahrtskommando gewesen.

Wir zogen uns per Tarn zurück, als

die Nordmänner die Mauern stürmten“.

In einem Versteck nahe der Ruine

harrten die berittenen Kämpfer aus,

bis sie annahmen der Kampf sei vorbei.

Dann schließlich wurden zwei der

Krieger entsandt, um mit den wohl

siegreichen Nordmännern über den

Preis des Heimsteins Aventicums zu

verhandeln. Ein Treffpunkt und eine

lächerliche Aufwandsentschädigung

von jeweils dem Gewicht einer freien

Frau und eines freien Mannes in Gold

und Seide wurde mit den clannamentlich

dem SBM nicht bekannten Nordmännern

ausgehandelt. Doch, zum

vereinbarten Austauschtreffen erschienen

die Bezwinger Aventicums

nicht. Stattdessen traf man auf Bauern,

die angaben, dass die Nordleute

bereits abgezogen seien und sämtliche

freien Angehörigen hoher Kasten

verschleppt haben.

„Dafür werden sie noch bezahlen“,

versprach der Regent. „Kasra versetzt

man nicht!“

Die Ermittlungen der Wachen Kasras

galten dem Nordstamm, der es wagte,

den Regenten zu versetzen, doch

bisher blieben sie erfolglos. Eher zufällig

im Gespräch mit einem Besucher

Kasras stellte sich heraus, dass

wohl der Heimstein nicht mitgenommen

wurde.

„So weit wollten wir eigentlich nicht

gehen, aber angeblich waren die Entführten

noch nicht heimgekehrt. Wir

entschlossen uns, den Heimstein, der

keine Verteidiger mehr hatte, zu nehmen.

Etwas, das man so leicht bekommen

kann, sollte man nicht zurücklassen“,

sagte Kasras politischer

Führer.

Und so machte sich am vierten Tag

der vierten Hand im elften Monat eine

Truppe bestehend aus drei Kriegern,

einem Regent und einem Schmied

per Tarn auf nach Aventicum. Plangemäß

landeten sie auf dem Zentralzylinder,

dem höchsten Gebäude der

Stadt, über das auch keine Tarnnetze

gespannt sind, um den auf dem Dach

in einem Gitterverschlag aufbewahrten

Heimstein zu holen. Nur ein Mutiger,

der Heiler Aventicums, wagte

Südland-Botenmädchen 8

sich während der Mini-Invasion Kasras

auf den Zentralzylinder, um dem

Treiben Paroli zu bieten – er wurde

durch das Schwert eines Kriegers

schwer verletzt.

Heimsteindiebe im Anflug

Respekt vor diesem mutigen Mann!

„Da die Aktion in Kasra nicht groß

angekündigt war, fuhr die glorreiche

Heimkehrfeier der Siegreichen leider

aus“, sagte der Regent. „Das schmälert

den Triumph allerdings nicht“.

Geplant ist, am dritten Tag der fünften

Hand nach Aventicum zu reisen, um

dem Rat dort mitzuteilen, dass er

nicht mehr existiert. Ein Stadthalter für

‚kasrisch Aventicum‘, wie es der Regent

nannte, sei bereits gefunden.

Benennen wollte er diesen aber nicht.

Er gab nur preis, dass die betreffende

Person den Namen ‚Kasraticum‘ bevorzuge.

Insbesondere, da in wenigen Hand

turnusmäßige Neuwahlen anstehen,

wird Sir Teibar dieser Triumph, wenngleich

er auch sieglos war, gut zu

Gesicht stehen und seine Chancen

auf Wiederwahl maßgeblich steigern.

Seinen Äußerungen nach plant er

allerdings, sich auch mit den Nordmännern

anzulegen, die ihn versetzten.

Es ist nur zu hoffen, dass er sich

an diesem Kraftakt nicht verhebt. „Ich

will wissen, wer diese Nordmänner

sind“, soll er gesagt haben. „Ich will

auch wissen, wer ihre Feinde sind und

sie kennenlernen“.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 1/5 11. Monat 4


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Schreiber aus Agentum und Erkunder aus Ar handeln einen noch jungen Krieg der Pantherstämme ab.

Der Pyrana-Catori-Krieg

Ar / Agentum – In den östlichen Ausläufern der

nördlichen Wälder ist seit einigen Monaten eine

rasch wachsende Gruppe von Panthermädchen

ansässig, die als Ja‟hasa Catori bekannt ist und

unter der Führung einer rothaarigen Schönheit

steht, die den Namen Bright Star trägt. Der

Stamm gründete sich nachdem Bright Star

zusammen mit ihrer treuen Sklavin Cat den

Stamm der Sa me Pyrana verließ. Die Sa me

Pyrana, die mittlerweile zu einem der ältesten

Stämme im bekannten Gor zählen, sahen den

Abschied Bright Star‟s als Verrat, denn die

blasse und eher zurückhaltende Jägerin nahm

sämtliche Geheimnisse und Traditionen der Sa

me Pyrana mit sich und warf ihnen die Zuneigung

und Wertschätzung welche die Pyrana nur

selten einem Menschen entgegenbringen vor

die Füße.

Bright Star

Unangefochten von der Verachtung, die die

Pyrana für den ‚Stamm der Verräterin„ übrig

hatten, wuchs und gedieh der junge Stamm.

Bright Star verfolgte dabei einen revolutionären

Traum. Der Traum beinhaltete den Frieden

zwischen den Stämmen in gegenseitiger Achtung

und Respekt. Die Catori waren mit dieser

Haltung äußerst erfolgreich nur die ehemaligen

Schwestern der Sa me Pyrana, welche unter

der Führung einer dunkelhäutigen Frau stehen,

die sich selbst nur ‚die Krähe„ nennt, sahen in

dem Weg der Catori das Hinarbeiten auf ein

große gemeinsames Pantherbündnis ähnlich

dem der sagenumwobenen Panterallianz von

Panthers Cove auf Ivalo. Die Pyrana, die von je

her ein aggressiver, wilder und eigenständiger

Stamm waren, konnten das nicht tolerieren.

Ungeachtet dessen versuchten Bright Star und

ihrer Se Sara immer wieder die Pyrana in den

Ring derer zu ziehen die den unbedingten

Frieden unter den Stämmen wollten. Die demütigende

Niederlage in der Pantherschlacht von

Turia, die Bright Star noch als Pyrana erlebte,

hatte sie gezeichnet und beeinflusste seither ihr

Verhalten gegenüber den Sa me Pyrana, die

ihrerseits immer stärker ihre Freiheit und

Selbstbestimmung durch die immer stärker

anwachsende Catori-Gruppe bedroht sahen.

Diese baute ihren Einflussbereich über zahlreiche

Verbündete und Waffenallianzen, zum

Beispiel zu den Sa me Ua, oder den Sa me

Arquana aus.

Der Unmut unter den Pyrana wuchs, als sich im

Zuge des Anwachsens der jungen Catori auch

zahlreiche ehemalige Pyranaschwestern in den

Reihen der Catori anfanden. Das prominenteste

Beispiel hier ist wohl die ob ihrer feuerroten

Mähne bekannte Sue. Und einen größere

Fraktion der ehemaligen des ehemaligen Con

Fori Stammes reihte sich unter Bright Stars

Kommando.

Die aufgestaute Unbill entlud sich zum ersten

Mal auf Ivalo. Als die Catori gegen die dort

ansässigen Belnend Mercs zu Felde zogen war

es die in Verkleidung einer freien Reisenden

anwesende Pyranaspäherin Mareike welche

durch einen Alarmruf dafür sorgte, dass die

Stadtwache von Belnend ihren durch die Catori

in die Enge getriebenen Waffenbrüdern zu Hilfe

kam. Nun saßen die Catori selbst in der Falle

und wurden nahezu vollständig in die Gefangenschaft

geführt aus der sie nur unter Zahlung

hoher Warenwerte wieder frei kommen konnten.

Die Ja‟hesa Catori fühlten sich durch Mareike,

die als eine der umstrittensten Personen

in der Gesichte der nördlichen Pantherstämme

gilt, verraten und hinterrücks herein gelegt. Dies

brachte Bright Star gegenüber der En der Pyrana

zum Ausdruck, doch einige der Catori forderten

ein Tribunal aller Pantherstämme gegen

Mareike nach dem Vorbild der Panthers Cove-

Allianz. Jetzt sahen sich die Pyrana endgültig in

ihrem Verdacht bestätigt, dass die Catori sich

als Speerspitze einer neuen Pantherallianz

sahen und bekräftigten ihren Standpunkt, dass

es keinerlei Bündnisverträge zwischen den

Pyrana und den Catori gäbe und somit

Mareikes Verhalten zwar hinterhältig war, aber

nicht den Tatbestand eines Verrat erfülle. Die

Führung der im Sadargebirge lebenden Pyrana

beließ es nach gegenwärtigem Stand der Forschung

bei einigen ernsten Worten.

Einige Schreiber aus Ar, die sich mit der Erforschung

der Panther und Talunastämme befassen,

vertreten die Theorie, dass Bright Star, die

einstmals als junge Pledge von den Pyrana

gefangen wurde und sich später ihrem Stamm

anschloss, in der En der Pyrana eine Art Mentorin

gesehen haben könnte. Diese Verehrung

könnte die abwartende Haltung der

Catoriführung erklären. Nach der Schreibergruppe

aus Ar gilt es als erwiesen, dass sich

unter den Panther- und Talunastämmen eine

Südland-Botenmädchen 9

Art Ehrenkodex herausgebildet haben muss der

dem Kodex der Kriegerkaste ähnlich zu sein

scheint, jedoch mehr auf eine gegenseitige

Fairness abzielt als auf Ehrenhaftigkeit. Außerdem

scheint jeder Stamm und jede Jägerin ihre

eigene Variante dieses nicht näher beschreibbaren

Kodex zu leben.

Ob die Pyrana En, die vor ihrem Leben in den

Wäldern als Cori aus Treve bekannt war und

der Kaste der Dichter und Liedermacher entstammen

soll, die ihr durch Bright Star entgegengebrachte

Achtung jemals erwiderte ist

unklar, jedoch trägt die Politik der Pyrana

durchaus die Handschrift einer Treverin. So

sind die Pyrana für ihre blitzschnellen Überfälle

auf Vorposten, Handelsstationen und entlegenen

Gehöfte berüchtigt die sie stets in kleinen,

schnell Gruppen durchführen, was man sich

wahrscheinlich von der Tarnkavallerie Treves

abgeguckt hat.

Bei der Suche nach dem Anlass des Krieges

kommt einer Person einen entscheidende

Bedeutung zu. Es ist hier von einem sagenumwobenem

Mädchen die Rede die auf den Name

Bao Mao hört. Es ist nicht viel über dieses

Wesen bekannt außer, dass es heißt sie wäre

von wilden Larl aufgezogen worden und dass

sie, als sie wieder den Kontakt zu Menschen

fand, des Goreansichen nicht mächtig gewesen

sei.

Boa Mao, die Wilde

Eben diese Frau, die selbst von den wilden

Panthermädchen noch als „Wilde“ bezeichnet

wird, wurde nach dem gegenwärtigen Stand der

Forschung das Opfer eines boshaften Streiches

den sich zwei Pyrana Jägerinnen mit ihr erlaubten.

Die beiden Töchter des Feuers brachten

die Catori auf, provozierten und drohten ihr, sie

vom Rand der des Ruinenberges auf dem die

Ja‟hasa Catori wohnen zu stoßen. Schließlich

ließen die Pyranajägerinnen von ihrem Opfer ab

und gingen davon. Die gekränkte und wütende

Bao Mao schoss ihnen dann hinterher was


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wiederum von den Pyrana mit Gegenfeuer

erwidert wurde. Diesen Schusswechsel sehen

die Pantherforscher Ars als Auslöser des Pyrana-Catori-Krieges

an.

Die Schreiberkaste Argentums hingegen vertritt

die Ansicht, dass das Ereignis in eine Reihe

gestellt werden muss mit zahlreichen anderen

Ereignissen, die in ihrer Gesamtheit den

Kriegsgrund lieferten. Zum Beispiel ist hier

einem Feuergefecht zu nennen das ich die En

der Pyrana mit vier Catori lieferte nachdem sie

von einer Sklavin bespuckt worden sein soll, die

dann im Camp der Catori Zuflucht fand. Da die

Krähe bei diesem Gefecht von den Catori nicht

gestellt werden konnte, liefert das natürlich

eines der vielen Negativereignisse die die

Beziehungen der beiden Stämme zunehmend

eisiger werden ließ. Ein Spannungsmoment

liefert auch ein Vermittlungsversuch Bao Maos

der an einem Missverständnis gescheitert sein

soll. Ab diesem Punkt sehen die Schreiber

Agentums Bao Mao als kriegstreibende Kraft da

durch sie mehrere Verhandlungsversuche von

Seiten der Pyrana, die stets persönlich durch

Ihre En erfolgten zum Scheitern gebracht wurden.

Auch ist erwiesen, dass Bao Mao das

erste Mal dokumentiert den Grundsatz der

Catori brach, niemals zuerst die Waffe gegen

ein anderes Panthermädchen zu erheben. Nach

Ansicht der Argenter liefern alle diese Ereignisse

den Grund für den Krieg, da sich hierdurch

eine feindselige Stimmung entwickelte die nur

noch von Mistrauen gezeichnet war.

Den Auslöser des Krieges lieferte das Scheitern

der sogenannten „Krähendoktrin“ am ersten

Tag der dritten Hand im elften Monat. Dabei

handelt es sich um eine Botschaft, die den

Ja‟hasa Catori durch die En der Pyrana überbracht

wurde. Darin soll angeblich eine Einladung

an die Führung der Catori ergangen sein,

unbewaffnet in das Camp der Pyrana zu kommen

um einen Friedensschluss auf Augenhöhe

auszuhandeln. Kenner der Pyranakultur wissen,

dass die Pyrana nicht zugelassen hätten, dass

es in dieser Zeit einen Angriff auf die Parlamentäre

gegeben hätte. Doch auf Seiten der Catori

kannten scheinbar auch die ehemaligen

Pyranaüberläuferinnen dieses Höflichkeitsgesetz

der Pyrana nicht. Also befürchtete man von

den Pyrana hereingelegt zu werden und schickte

die En und die Se samt einer größeren Eskorte

zu der Verhandlung. Wieder soll Bao Mao

die schicksalhafte Rolle derer zugefallen sein

die, ob ihrer sehr einfachen und rigiden Denkweise,

durch fortdauernde Beleidigungen der

Pyrana auch diese Gespräche zum Scheitern

brachte. Die Pyrana konnten dies natürlich in

ihrem Territorium nicht dulden und griffen

schließlich die Catori an um ihren Stolz zu

verteidigen. Dabei wurden drei der Catori gefangen

unter anderen die Erste Schützin des

Stammes aus den nördlichen Wäldern. Die

Catori freilich sahen diesen Angriff als große

Ehrlosigkeit an, da einige von ihnen sich bereits

aus dem Gebiet der Pyrana zurückgezogen

hatten. Wohlgleich die Pyrana die Gefangenen,

die nicht von selbst entkommen konnten

alsbald an die Catori auslieferten um ein

letztes Zeichen des guten Willens zu setzen,

war der Zorn der Ja‟hesa Catori nicht mehr

aufzuhalten. Selbst gemäßigte Fraktionen

innerhalb der Catori ließen sich jetzt von der

Kriegsbegeisterung anstecken während die

Pyrana weiter in einer abwartenden Haltung

verharrten. Die Catori ließen die erklärten

Feindinnen, denen man sogar die Würde von

Jägerinnen absprach, nicht allzu lange warten.

Zwei Tage nach dem gescheiterten Vermittlungsbesuch

griff ein reichliches Duzend

Catori-Jägerinnen das Lager der Pyrana an

welches von einem halben Duzend Jägerinnen

verteidigt wurde. Auswertungen der spärlichen

Berichte zeigen, dass die Catori hier keine

besondere Schlachtstrategie anwendeten,

sondern sich ganz auf ihre überlegene Truppenstärke

und Ausrüstung verließen. Zwar

konnten die Pyrana viele der Angreiferinnen

abwehren, doch wurden sie schließlich im

Nahkampf innerhalb der Lagerpallisaden

nieder gerungen. Ausschlaggebend waren hier

nach Ansicht führender Vertreter der Kriegerkaste

wohl die leichten wendigen Schwerter,

die vielfach von den eindringenden Catori

geführt wurden, die in der Enge des Lagers

den Dolchen und Speeren der Pyrana deutlich

überlegen waren. Außerdem gelang es den

Catori deutlich besser als den Pyrana, ihre

Verwundeten zu versorgen und erneut ins

Gefecht zu schicken. Nach ihrem Sieg ließen

die Catori die Pyrana ihre Wut deutlich spüren.

So wurden Vorräte gestohlen, die Fahne der

Pyrana verbrannt, ihre Stammesfedern wurden

ihnen abgerissen, die unterlegenen Feinde

wurden verschleppt und sollen teilweise misshandelt

worden sein. Hiernach soll Bright Star

ein Machtwort gesprochen haben. Alle noch

gehfähigen Pyrana wurden bis auf eine symbolische

Gefangene frei gelassen. Hierin sah

man bei den Catori eine Bekundung des guten

Willens, wohingegen es auf Seiten der Sa me

Pyrana als unverzeihlicher Frevel empfunden

wurde, Hand an ihre Federn zu legen und die

Fahne zu verbrennen.

Also konnte die En der Pyrana nicht anders

als einen Gegenangriff zu organisieren.

Schätzungen zu Folge kamen die Pyrana zu

diesem Zeitpunkt des Krieges auf bestenfalls

ein Duzend kampffähige Jägerinnen wohingegen

die Ja‟hesa Catori einschließlich ihrer

Verbündeten die zwei bis dreifache Zahl zur

Verfügung hatten. Die zahlenmäßig große

Überlegenheit der Catori zwang die Pyrana

dazu, in einer Serie von Angriffen immer wieder

kleine versprengte Gruppen der Catori zu

Südland-Botenmädchen 10

fangen. So fiel bei dem ersten Vorangriff sofort

Bao Mao in die Hände der Töchter des Feuers,

der zweite Angriff forderte den Catori

sogar ihre En ab, wobei die Gefangennahme

der Catori sich durch plötzlich attackierende,

aggressive Bienenschwärme teilweise als

unmöglich erwies. Dadurch hatten die Catori

eine Spur und waren gewarnt, bei der dritten

Angriffswelle waren die Catori vorbreitet und

überwältigten nahezu alle Scouts der Pyrana,

wonach sie unvermittelt zum Gegenangriff

übergingen. In einer mehr als 2:1 Überlegenheit

attackierten sie abermals die völlig überraschte

Wachmannschaft der Pyrana. Nach er

Befreiung der Gefangen legten die Catori

erneut Feuer im Camp der Pyrana, und entließen

dann die teils schwer verletzten Scouts,

die sie noch Gefangen hielten. Die erneute

Demütigung sorgte dafür, dass Cori, die En

der Pyrana einen Tag später einen schweren

Gang antreten musste. Die Pyrana waren den

Catori in Truppenstärke so weit unterlegen und

durch Verluste geschwächt, dass man in der

Führung der Pyrana keine Chance auf einen

Sieg oder auch nur einen Frieden auf Augenhöhe

sah. So erklärten die Pyrana am ersten

Tag der vierten Hand im elften Monat ihre

bedingungslose Kapitulation vor dem Lager

der Ja‟hesa Catori.

Gebrochene Panther-En

Unter dem Namen eines Friedens wurde hier

ein fragiler Waffenstillstand vereinbart, der von

den Pyrana nur unter Zähneknirschen angenommen

werden musste. Der Pyranaisch-

Catorisch-Krieg zählt zu den am besten dokumentierten

und erforschten Ereignissen in der

Pantherforschung, welche sich durch die

Schnelllebigkeit der einzelnen Stämme, ihre

losen Verwaltungsstrukturen und die Verschwiegenheit

der Beteiligten als äußerst

schwierig gestaltet.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Agentum

Text: Hugo

Berichtsdatum: 1/5 11. Monat 4


Interview mit:

Irgendwie wirkte es auf das erfahrene Interviewteam

aus unserer Chefredakteurin, Lady

Aphris und der malerisch hoch begabten

Wirtin, Lady Nasty, etwas, als seien sie nicht

in einem Dorf gelandet, als die Skjaldar‟s

Crossing genannte Region betraten. Viel mehr

hatte der Ort das Flair eines Bauerngehöfts.

Gemütlich zwar und landschaftlich reizvoll,

aber nicht wirklich sicher.

Red.: Wir hätten doch Leibwache mitnehmen

sollen. Das wirkt nicht sehr vertrauenserweckend...

Nasty: Ach was! Wir haben Scagnar überlebt!

Mutig voran!

Schließlich machen sich die mutigen Ladies

auf ins Ungewisse.

Nasty entsetzt beim Gehen: Wie sieht es denn

hier aus!

Nur wenige Schritte zwischen den bescheidenen,

baufälligen Hütten hindurch mussten sie

tun, bis sie auf einen Einwohner, einen Krieger

trafen, den sie ansprachen.

Reporterteam trifft auf Eingeborene

Red.: Tal!

Eine Kajira meldet sich auf den Gruß vorwitzig

aus dem Hintergrund, sinkt dann aber auf die

Knie.

Zarah: Tal Herrinnen.

Nasty: Oh, Tal auch.

Sich am Kinn kratzend erwidert auch der

Krieger unseren Gruß.

Quintus: Tal Fremde.

Der Kajira scheint beim Anblick des bildschönen,

edel gekleideten Reporterteams etwas

wehmütig zu werden.

Red.: Wir suchen einen Mann namens Cry,

könnt ihr uns da helfen?

Quintus, der Krieger kratzt sich neuerlich,

diesmal am Nacken, und kontert unsere Frage

mit einer einsilbigen Gegenfrage.

Quintus: Händler, richtig?

Lady Aphris antwortet durch silbenloses Nicken.

Dann schaut sie den Mann auf die

Antwort zu ihrer Frage wartend an.

Quintus sich beim Sprechen räkelnd: So einen

kenne ich nicht. Und ich kenne hier jeden. Ich

bin Quintus, Wache und Zolleintreiber von

Skjaldar„s Crossing. Habt ihr Waren zum

Verzollen?

Red.: Waren? Nein, nein! Wir sind hier um

diesen Mann zu finden. Wir sind mit ihm vereinbart.

Nasty ergänzend, etwas hektisch: Und unsere

Begleiter bleiben vor den Toren, wir wollen ja

nicht provozieren!

Zarah brummelig: Zu schade aber auch! Quintus

murrend: Aha. Vereinbart? Was sucht ihr

denn? Seid ihr aus Ko-ro-ba? Sagt dem Magistrat

dass die Abgaben wie geplant am Ende

der Hand mit Eskorte zum Schatzhaus gesandt

werden. Diese geldgierigen Krämer

werden auch immer ungeduldiger!

Red.: Nein, nein, Kasra! Nicht Ko-ro-ba!

Nasty flüstert misstrauisch: Du bist sicher, wir

sind verabredet, Aphris?

Die einsatzleitende Reporterin nickt.

Quintus: Kasra? Hamm. Kasra, da war etwas

mit Kasra! Folgt mir in die Wache.

Auf dem Weg dem Krieger folgend in die

Wache tuschelt die Chefredakteurin:

Red. flüsternd zu Nasty: Aber Quintus, das

klingt auch ganz ähnlich, wie Cry, findest Du

nicht?

Nasty: Wache eh? Ein wirklich gemütlicher

Platz zum reden!

Red. offensiv Quintus fragend: Aber wir sind

doch verabredet oder nicht?

Ohne zu Antworten marschiert dieser schnurstracks

zu seinem Schreibtisch in der Wache.

Er beginnt darin zu kramen, unter Dutzenden

von Schriftrollen.

Quintus murmelnd: Kasra, Kasra, bei den

Quintus, Krieger in Skjaldar’s Crossing an seinem Tisch in der Wache.

Südland-Botenmädchen 11

Priesterkönigen!

Schließlich findet er, was er sucht: Eine unter

tausenden ungeöffneten, ungelesenen Schriftrollen.

Nasty tuschelnd: Hast Du gesehen Aphris?

Sie Rolle lag über der aus Ar!

Unsere Reporterin wendet ihren verwunderten

Blick kurz von Quintus ab, um Nasty zuzunicken.

Red. tuschelnd: Wie es sich gehört.

Quintus zerbricht derweil das Siegel der Rolle

und rollt sie raschelnd ab, überfliegt nur kurz

den Inhalt.

Quintus: Ihr seid er macht eine geschockte

Pause Geschichtenerzähler? Gerüchteköche?

Nasty: Und ich male, ja.

Red. in entschuldigendem Tonfall: Naja, wir

bezeichnen das lieber als Chronisten. Das

klingt nicht ganz so negativ.

Nasty beginnt derweil, ihre Staffelei aufzubauen.

Nasty: Wenn ihr gestattet...

Red.: Also bin ich richtig bei euch?

Nasty: Egal! Ich male ihn trotzdem!

Quintus wirft die Schriftrolle auf einen beachtlichen

Haufen bereits gelesener, zerknüllter

Schriften

Quintus: Chronisten also. Wisst ihr, Chronisten,

wir haben hier nicht allzu viel Zeit für

Pressekultur. Genau gesagt werden einige der

Bewohner dieses Dorfes nicht unbedingt

erfreut sein, euch hier zu sehen. Man kommt

hierher weil man nicht gefunden und schon

gar nicht befragt werden will.

Die Ladys grinsen.

Nasty: So kann„s gehen, was?


Interview mit:

Red.: Naja, wir berichten ja nicht übers Dorf

sondern über euch? Oder wollt ihr auch nicht

gefunden werden?

Nasty wie aus einem Munde mit Aphris: Gilt

das auch für euch? Dann male ich lieber ein

Stillleben.

Quintus: Also gut. Wenn dies euer Handwerk

ist, dann soll es so sein.

Unsere Reporterin schmunzelt zufrieden und

tritt etwas näher an den Schreibtisch.

Nasty von hinten: Nun schaut nicht so verkniffen,

bitte! Das soll doch ein nettes Bild werden!

Quintus auf den Stuhl deutend: Setz dich!

Red.: Danke sehr

Sie nimmt sogleich elegant Platz.

Quintus: Also schön, ich weise allerdings

darauf hin, dass ich über gewisse Dinge hier

keine Aussage machen kann. Im Interesse

meiner Auftraggeber.

Red. nickend: Ich werde nicht nachfragen,

wenn ihr stopp sagt.

Quintus grunzend: Stellt einfach die richtigen

Fragen!

Red.: Ich werde mir Mühe geben.

Nasty äugt immer wieder um die etwas abseits

stehende Staffelei herum und wiegt den

Kopf hin und her, mit Malen beschäftigt.

Red.: Also, damit der Leser erst einmal einen

ungefähren Eindruck davon bekommen, wo

wir hier sind: Wo ungefähr liegt Skjaldar's

Crossing?

Die Reporterin sieht den sehr lange zögernden

Krieger erwartungsvoll an.

Red. in Verlegenheit wegen der ausbleibenden

Antwort: Ich selbst weiß es natürlich. Ich

bin ja auch hier angekommen. Aber die Leser?

Quintus lehnt sich zurück. Er legt einen sandalenbewehrten

Fuß auf die Tischplatte. Mit

der anderen unterstreicht er seine Worte

gestikulierend.

Quintus: Skjaldar‘s Crossing ist eigentlich

kein Ort. Es ist eine Brücke. Dieser Ort ist

wegen dieser Brücke hier errichtet worden,

vor ziemlich langer Zeit. Wir sind am Laurius

Fluss, südlich von uns ist der Teveh Pass,

nach Osten Rive de Bois und nach Westen

Laura, die Handelsstraße über die Brücke

führt direkt durch die nördlichen Wälder, nach

Helmutsport. Ich glaube, diese Flussbiegung

hier ist die nördlichste des ganzen Laurius.

Nasty: Ein Wunder, dass wir das gefunden

haben, Aphris!

Die Reporterin nickt.

Quintus: Hm. es ist gar nicht so weit nach

Kasra von hier aus. Man kann Piedmont zu

Fuß oder in einer Kutsche erreichen und von

dort übersetzen.

Red.: Nein, nein! Kasra am Fayheen! Zu uns

braucht man nicht übersetzen! Höchstens

über den Fayheen!

Nasty: Wer will schon zu Fuß gehen.

Red.: Also ein Ort, der wegen einer Brücke

existiert? Ich kenne das bisher eher umgekehrt.

Was ist da Besonderes?

Quintus: Besonderes? Nun, besonders ist,

dass dies der einzige Übergang über den

Fluss ist. in 500 Passang!

Red. nickend: Das ist in der Tat etwas Besonderes.

Und dann gibt es einen Weg durch die

Wälder in den Norden? Klingt nicht nach einer

sicheren Route?

Quintus: Sie ist nicht sicher. Darum gibt es

hier viele Söldner und Tagediebe, die ihre

Kenntnisse und ihre meist rostigen Messer

anbieten um Geleitschutz zu stellen. Die

Händler kommen von Süden und lassen sich

dann über eine alte Handelsstraße die fast

überwuchert ist nach Norden geleiten, gegen

Gold, versteht sich. So kommt es dass hier

wenig Eingesessene leben. Erst das Interesse

am Holz, das hier in den Wäldern geschlagen

wird, hat den Handel wieder aufflammen

lassen. Port Kar und viele Torvaldsländer

haben Gesandte geschickt, die den Nachschub

an gutem Schiffbauholz im Auge haben.

Aber das interessiert mich nicht. Dieser

Ort hat nicht einmal einen Heimstein!

Red.: Oh! Wie Port Kar bis vor vielen, vielen

Jahren? Gibt es da mehr Ähnlichkeit? Ist das

vielleicht eine, ich nenne es mal Flusspiraten-

Stadt?

Quintus springt auf und beginnt, mit einem

Kopfschütteln als Antwort, auf und ab zu

gehen.

Quintus: Skjaldar‘s Crossing ist nach einem

Mann benannt, der hier einst lagerte.

Er war ein Heerführer der Torvaldsländer:

Skjaldar Jähzorn. Er hatte gerade Rive de

Bois geplündert und legte auf seinem Weg

flussabwärts hier eine Rast ein. Seine Männer

feierten in der Nacht an Lagerfeuern ihren

Sieg und ihre reiche Beute. Dreizehn Schlangenschiffe

voll mit Beute! Gold, Waffen, Pelze,

Sklaven.

Red. voreilig: Vermutlich fand er die Landschaft

so schön, dass er sich hier nieder ließ?

Quintus: Die Legende besagt, dass Skjaldar

am Flussufer saß, als gegenüber im Flackern

der Lagerfeuer auf der anderen Seite des

Flusses ein Mädchen zu sehen war. Sie soll

von unglaublicher Schönheit gewesen sein.

So schön, dass Skjaldar, der alles, was ihm

gefiel besitzen wollte und auch konnte, seine

Männer anwies, auf ihn zu warten und in den

Fluss sprang, um ihn zu durchqueren. In

finsterster Nacht!

Ein Grinsen der neuerlichen Vorahnung

schleicht sich auf die Lippen unserer Reporte-

Südland-Botenmädchen 12

rin.

Red. amüsiert: Vermutlich warten sie noch

heute?

Quintus nach tiefem Durchatmen: Ich denke,

der Met in seinem Bauch und in seinem Kopf

wird ihn ermutigt haben dazu. Es ist jedoch

sicher, dass seine Männer seit dem nie wieder

von ihm hörten oder ihn sahen. Er verschwand.

Niemand weiß, ob er je das andere

Ufer erreichte oder ob nicht die Thalarions im

Fluss, manche so groß, wie ein Langhaus,

sich an ihm labten. Aber, wer weiß, vielleicht

jagt Skjaldar Jähzorn immer noch dieses

Mädchen. Es soll ab und an immer noch

nachts auf der anderen Seite des Flusses zu

sehen sein. Dann lächelt er kurz. Ja, ganz

recht, die ersten Siedler hier waren Torvaldsländer,

Skjaldars Mannschaften. Sie

versteckten seine Beute im Wald und warteten

auf seine Rückkehr. Sie fürchteten seinen

Zorn falls er doch wieder auftauchen würde.

Red. grinsend: Irgendwie dachte ich es mir

genau so.

Quintus: Nun ja, das ist jedenfalls die Geschichte,

die mir an meinem ersten Tag hier

erzählt wurde.

Red. nickend: Das Mädchen war wahrscheinlich

eine Panther? Da soll es ja nur so vor

wimmeln in den Nördlichen Wäldern?

Quintus grunzend: Ich persönlich glaube, dass

das Unfug ist und Aberglaube. Dennoch ist es

besser, nicht allein auf Wachgang zu gehen,

wenn man am Ufer ist. Panther? Diese dreckigen,

verzogenen, widerlich selbstgerechten

und leidlich als Frauen erkennbaren Wesen?

Bist du für die Satire zuständig?

Red. verdutzt: Ich mache alles! Allround! Aber

gerade verstehe ich meinen eigenen Witz

nicht. Leben keine Panther in den Wäldern

oder wie?

Quintus: Ach, was interessieren mich Panthermädchen!

Sicher, manchmal gibt es seltsame

Zeichen und man sieht ab und an Händlersklavinnen

in den Wäldern verschwinden

mit Waren, um dann mit anderen Waren wieder

aufzutauchen aber....was hat das schon

zu bedeuten? Kommt, ich zeige euch das

Dorf.

Red. zu Nasty blickend: Sehr gerne.

Nasty: Hm?

Red. auf die Staffelei deutend: Kannst Du das

Ding tragen?

Nasty: Nein, ich merke es mir auch so.

Die Gruppe steht auf und macht sich bereit für

einen Rundgang, bei dem dem Krieger natürlich

der Speer nicht fehlen darf.

Nasty: Hier muss mal wer die Fenster putzen!

Quintus: Es ist besser, wenn man nicht von

außen hereinschauen kann. Es wird gern von

vorbeireitenden Thalarions mit der Armbrust


Interview mit:

beseitigt, wer seine Nase in die falschen

Angelegenheiten steckt.

Nasty: Aber man sieht die Armee vor dem

Fenster nicht.

Die Gruppe verlässt die Wache und geht

hinaus auf das, was man in Skjaldar’s

Crossing wohl Straße nennt.

Quintus: Es ist besser so wie es ist!

Nasty mürrisch: Sicher!

Quintus: Also gut, bleibt dicht bei mir und

schaut den Leuten nicht zu lang in die Augen.

Auf dem Weg kommt die Gruppe an einer

Feuerstelle vorbei, über der ein Kessel hängt.

Nasty sehnsüchtig: Mhhhh! Suppe?

Red. grinsend: Bestimmt keine Fischsuppe,

Nasty!

Quintus lachend: Ja, vielleicht. Vielleicht auch

Sleentran. Der Geschmack ist der gleiche.

Nasty überrascht: Echt jetzt?

Quintus: Sowas habt ihr wohl nicht in Kasra?

Suppe?

Im Gespräch kommt die Gruppe an der Taverne

des Dorfes an, einem Bau, der einen

Großteil seiner Außenwände wohl schon der

Erosion geschuldet hat oder, dessen entwerfender

Hausbauer etwas Entscheidendes

vergessen haben mag. Darin, ein Schwarzgekleideter,

der von der Kajira, die wir bereits

kennenlernten bedient wird. Mangels Wänden

fällt ihr neugieriger Blick ungehindert auf die

Gruppe um die Redakteurin.

Zarah: Kann ich etwas für dich tun mein Herr?

Oder für die Herrinnen?

Nasty: Ich denke nicht.

Quintus: Zarah! Ich zeige diesen Freien das

Dorf und die nähere Umgebung. Du versorgst

den Schwarzen! Aber nimm nicht sein Gold!

Zarah: Er hat von unserer guten Milch getrunken,

mein Herr, und sie schmeckt ihm sehr

gut. Sicher zeige ich euch Herrinnen alles,

was ihr sehen wollt Herrinnen.

Nasty die nur untenrum bekleidete Kajira

missgünstig ansehend: Du zeigst schon zu

viel! Lass mal!

Die Kajira sieht an sich hinunter und zieht ihr

kurzes Röckchen so weit hinunter, dass wenigstens

die Hitze bedeckt ist.

Quintus: Nun, das ist die Taverne. Hier finden

sich all jene ein, die auf der Suche sind nach

Arbeit oder nach Beuteln, die zu schneiden

sind. Oder Hälse. Es ist alles einfach, aber

sauber.

Zara: Wir haben leider kein schönes Badehaus,

Herrinnen.

Nasty verärgert und energisch: Ich will auch

jetzt nicht baden!

Die Kajira schmunzelt leicht über diese Reaktion.

Quintus: Darüber gibt es ein paar Zimmer, in

denen Reisende unterkommen, wenn sie sich

trauen, hier zu übernachten.

Red. auf die fehlenden Wände anspielend: Bei

Sturm aber eher ungemütlich, nicht wahr?

Quintus: Oh, das Wetter ist mild hier. Wir

haben meist Regenfälle, aber wenig Wind.

Das was ihr seht hat den letzten Sturm überstanden.

Darum steht es noch hier.

Zarah vorwitzig: Darf ich euch unsere schöne

Heilerstube zeigen, Herrinnen? Oder den

schönen Wochenmarkt? unser Gefängnis?

Red. hektisch: Das Gefängnis bitte nur von

außen!

Zarah: Der Anblick lohnt auch nicht wirklich,

Herrinnen. Es ist sehr karg eingerichtet und

noch nicht einmal beheizt.

Quintus: Aus irgendwelchen Gründen ist

aber in letzter Zeit vieles baufällig. Wurmbefall.

Aber es gibt niemanden hier, der viel

von Zimmermannskunst versteht. Also müssen

wir wohl oder übel in baufälligen Häusern

leben. Nur meine Wache ist noch verschont.

Nasty: Verschont? Ihr meint, es geht noch

schlimmer?

Red.: Wir könnten euch eine Hausbauerin

schicken, wenn ihr sie da beha..... ähm, sie

korrigiert sich, ich meine, für ihre Sicherheit

garantiert.

Quintus zuckt mit den Schultern.

Quintus: Torvaldsländer übernachten normalerweise

auf ihren Schiffen unter Planen. Bei

jedem Wetter. Ich schätze, es könnte schlimmer

kommen.

Nasty: Das Dorf gefällt mir immer mehr!

Red.: Ja, es hat wirklich etwas Schönes. Aber

Südland-Botenmädchen 13

Nicht ganz so idyllisch, wie es aussieht: Der Wald um Skjaldar’s Crossing

für Ladies mit weißen Roben, wohl nicht so

optimal.

Quintus: Aber gut, wir leben nicht wegen der

architektonischen Leckerbissen hier. Das Holz

ist gleich auf der anderen Seite des Flusses.

Quintus führt die Gruppe weiter in Richtung

einer Wehrmauer, vor der ein Sleen in einem

Käfig sein Quartier bezogen hat

Nasty: Der Sleen des Dorfes?

Die Reporterin sieht das Untier respektvoll an.

Quintus: Unser Wachsleen. Leider mussten

wir uns einen anschaffen, wegen den Dieben,

die des nachts die Taverne ausrauben. Wir

haben nur Fußspuren von Kindern oder kleinen

Frauen gefunden. Aber seitdem er hier

nachts freilauf hat, ist das vorbei.

Nasty: Oh, ahm, verstehe!

Quintus: Nicht zu nahe an den Käfig gehen!

Aus irgendwelchen Gründen reagiert er auf

das Parfum freier Frauen sehr ungehalten.

Red.: Ohje!

Quintus: Das gilt nicht nur für den Sleen.

Schließlich öffnet der Krieger das Tor in der

Wehranlage und führt das Reporterteam

hinaus.

Red.: Landschaftlich wirklich sehr reizvoll!

Quintus: Wie ihr seht, die Nordseite des Dorfes

ist befestigt. Wegen der Flusspiraten und

anderem Gesindel, die nördlichen Wälder sind

perfekt für jene, die nicht gefunden werden

wollen. Er deutet in die Ferne. Es heißt, der

Wald soll dereinst auch an diesem Ufer dicht

gewesen sein, aber die Siedler haben das

geändert. Sehr zum Verdruss der Waldhüter.


Interview mit:

Dass es hier keine gibt ist übrigens auch ein

Grund für den...zweifelhaften Erfolg von

Skjaldar„s Crossing.

Nasty: Kein Gesindel? Das klingt wirklich

gut!

Quintus: Ja, sie bleiben alle im Dorf. Gut,

lasst uns weitergehen.

Die Exkursion geht weiter Richtung Wald, der

am anderen Ufer liegt, zu erreichen über die

sagenumwobene Brücke am Fluss.

Red.: Und das ist diese Brücke?

Nasty leicht ironisch: Imposant!

Quintus: Ja, das ist sie. Bescheiden was?

Imposant? Das ist ein Haufen marodes Holz!

Sie erfüllt ihren Zweck und sie wird eingezogen,

falls ein Schiff den Fluss passieren will.

Red.: Sieht auch nicht so sehr stabil aus?

Nasty: Kann man nicht einfach rüber schwimmen?

Red.: Wenn man die Flusshaie kennenlernen

will, sicher!

Quintus: Kommt, aber seid vorsichtig.

Die Gruppe überquert über die wacklige Brücke

den Fluss und geht in den Wald.

Red. zu Nasty: Ob wir unsere Talunas hier her

umsiedeln können?

Nasty kichert

Quintus: Die alte Handelsstraße. Man kann

sie nur mit Thalarions bereisen oder zu Fuß.

Kutschen brechen bald zusammen und bleiben

im Unterholz stecken.

Red. auf die Straße genannte Hügelpiste

blickend: Ja, da ist ja mehr Stein als Weg!

Nasty: Ja, jemand hat überall Steine hingelegt.

Quintus: Ja, die Straße birgt viele Geheimnisse,

wie diese Wälder. Es ist nicht gut, sich

allein auf die Reise zu machen.

Nasty: So ein Glück, dass wir nicht allein sind!

Red.: Im Zeitalter der Schifffahrt, wird die

Straße noch oft zur Durchreise benutzt?

Plötzlich werden die Ladies von irgendetwas

aufgeschreckt, das sich im Unterholz bewegt.

Red.: Huch!

Nasty: Da schau her!

Nur der Krieger hat mal wieder nichts bemerkt.

Quintus stirnrunzelnd: Was ist denn?

Red.: Da war was im Unterholz!

Nasty: Ich dachte, da ein Tier gesehen zu

haben. Aber es war so hässlich, dass es sich

nun versteckt.

Unsere Reporterin kichert.

Quintus: Sicher ein Tier ja. Es ist absolut

ungefährlich in meiner Nähe. Ich passe schon

auf, dass ihr Chronisten nach Kasra zurückkehrt.

Es soll sehr schöne Orte in diesem

Wald geben, aber es ist auch sehr gefährlich,

sie zu besichtigen. Ich bin kein Waldmensch.

Ich fühle mich am wohlsten zwischen massiven

Mauern unter Tarnnetzen und Marktge-

schrei.

Red. nickend: Das geht uns nicht anders!

Nasty: Sicher, dass ihr Krieger seid?

Quintus: Ich kann euch allerdings diese Seite

des Flusses zeigen. Aber lasst uns nicht zu

weit in den Wald gehen.

Nasty: Ich mag den Wald nicht, da gibt es

keinen Fisch!

Red.: Nein, bevor sich auf dieser Hubbelpiste

noch wer die Knöchel bricht.

Quintus: Ich mag diese Gegend nicht. Also

gut, lasst uns vorsichtig am Ufer entlang gehen.

Bleibt hinter mir, es gibt da ein paar Orte,

die ihr vielleicht bemerkenswert finden werdet.

Auf wenig wegsamen Pfaden führt der Krieger

das SBM-Team durch den Wald, zu Orten,

einer malerischer als der Andere. Nur kurz

kommt es dazu, dass eine der Ladies

abhandenkommt

Nasty ruft: Aphris?

Red. ruft: Hier!

Es dauert nicht lange, bis man sich wiedergefunden

hat.

Red.: Irgendwie wart ihr dann weg.

Nasty aufgeregt: Himmel!

Red. grummelnd: Entschuldigung. Aber wirklich,

dafür, dass es ein Wald ist, sehr schön.

Nasty: Nicht bewegen! Ich präge mir das eben

ein!

Schließlich geht die Gruppe weiter.

Quintus: Nicht mehr lange und dieser Wald

hier wird sehr zur Freude der zivilisierten

Menschen von Skjaldar„s Crossing weg sein.

Wir haben vor, einen Vertrag zu schließen

über Holz, viel Holz. An die Flotte des neuen

Hohen Jarls von Torvaldsland. Bald werden

diese Bäume hier einem sinnvollen Zweck

zugeführt.

Nasty: Immer weg damit, genau!

Quintus: Ich denke nur, dass dabei auch viel

Gold herausspringen wird. Diese Urwaldriesen

haben lange genug hier gestanden. Es wird

Zeit, dass sie weichen, damit mehr Kriegsflotten

gebaut werden können.

Nasty: Kasra nimmt euch sicher etwas von

dem starken Holz ab.

Red.: Das könnte Skjaldar's Crossing zu

Wachstum und Wohlstand bringen.

Quintus: Oh, ich wäre euch sehr verbunden.

Lydius, er macht eine Pause, ist ebenfalls

sehr interessiert

Nasty: Lydius? Welches Lydius? Die verbrennen

das nur im Winter!

Red.: Wir kümmern uns drum. Mit Holz kann

man immer was anfangen - und wenn„s nur

Weiterverkaufen ist.

Quintus sich dabei nach Nasty umwendend:

Jenes Lydius, gegen dass die Armeen von

Kassau und auch Kasra umsonst anrannten.

Nasty: Kasra? Welches Kasra?

Südland-Botenmädchen 14

Die Reporterin kichert

Nasty murmelnd, wohl in Gedanken an den

voreiligen Krieger: Ich bring ihn um! Also den

Dings! Diesen vorschnellen Abtrünnigen!

Quintus nickend: Ich hörte, es gäbe ein Bündnis

mit Kassau? Ist das nicht richtig? Vielleicht

sollten wir dann auch Kassau kontaktieren

und ein Angebot unterbreiten lassen.

Der Krieger wird auf einmal sehr aufmerksam.

Nasty: Das ist nun sowas von falsch! Ein

irrgeleiteter Krieger folgte einem Werber aus

Kassau. Er wurde bestraft

Quintus: Für Krieg? Warum wird ein Krieger

für Krieg bestraft? Ein Schuster wird auch

nicht für Schuhe bestraft oder für Sandalen.

Nasty: Weil er seinen Posten verließ!

Red.: Och, wenn die Schuhe zu eng sind und

man sich Blasen drin läuft, wird der Schuster

auch für Schuhe bestraft.

Nasty kichert.

Quintus: Ich kann mir gut vorstellen dass

Kasra einfach nicht genug Ruhm abzuwerfen

schien. Ihr solltet mehr Krieg führen,

das hält die Kriegerschaft jung und leidensfähig.

Quintus hebt das Kinn.

Quintus schmunzelnd: Vielleicht ist das falsch.

Gut, lasst uns zurückgehen. Einen Moment

lang sieht er sich irritiert um. Ich glaube, in

diese Richtung oder, halt! Nein, diese dort!

Nasty: Deswegen brauchen wir auch Holz

Red.: Kommt Zeit, kommt Krieg. Wir sind

schließlich auf Gor!

Quintus: Gehen wir hier lang. Ich glaube, hier

kommen wir her.

Und zielstrebig führte der Krieger das Team in

den tiefsten, dunkelsten Teil des Waldes. Auf

diesen Orientierungssinn sollte man sich, wie

wir im Nachhinein wissen, besser nicht verlassen.

Nasty sich verunsichert umsehend: Ahm?

Quintus: Hm!

Nasty: Sicher das das hier richtig ist?

Red.: Das ist die dunkle Seite des Waldes,

oder?

Nasty: Das ist ja schauerlich hier!

Quintus: Das kommt mir hier alles gar nicht

bekannt vor. Ähm, ja, wir sind überall richtig,

wo ich bin! Ich kann gar nicht falsch sein!

Unter meinen Sandalen ist immer Heimaterde!

Red grummelnd: Naja, je eher wir weiter

gehen, je eher sind wir hier weg!

Nasty sich panisch umschauend: Waren wir

hier nicht schon?

Quintus: Passt auf, wohin ihr tretet! Manche

Löcher sind so tief. Dass Unterseitler ab und

an durch sie hervorgekrochen kommen.

Red. zweifelnd: Also so richtig richtig scheint

das wirklich nicht.

Schließlich führt der Weg aber doch zurück


Interview mit:

zur Brücke.

Nasty: Hach, es riecht wieder nach Fisch!

Alles wird gut!

Red.: Das sieht schon besser aus!

Quintus nickend; Ja, mein untrüglicher Ortssinn

hat uns einmal mehr aus einer unter

normalen Umständen gefährlichen Situation

gerettet!

Red. grinsend: Das beruhigt mich!

Quintus: Natürlich!

Nasty: Ich bin sehr stolz gerade euren Schutz

zu genießen! Oder wie Titus es ausdrücken

würde: Euer Vater ist sicher stolz auf Euch!

Anm. d. Red: Bei Titus handelt es sich um

einen Krieger, der derzeit als Söldner in Kasra

beschäftigt ist. Er gilt als außerordentlich gut,

jedoch hin und wieder etwas übereifrig.

Quintus: Ich bin sicher, dass euer Stolz euch

großzügig machen wird, wenn wir auf den

Preis meiner Eskorte zu sprechen kommen.

Nasty: Ja, reden kann man über alles.

Red. kichernd: Da Eure Eskorte unbezahlbar

ist, Sir, bemühen wir uns gar nicht erst, es zu

versuchen, sie zu bezahlen. Wie lange

bräuchte man theoretisch der Straße folgend,

um den Wald zu durchqueren?

Quintus: Sicher, sicher, darum komme ich

euch auch sehr entgegen, was das angeht,

damit ihr euch trotzdem erkenntlich zeigen

könnt.

Nasty: Das kannst du alles von der Steuer

absetzen, Aphris.

Red.: Stimmt. Werbungskosten zuzüglich

Spesen.

Langsam wird’s dunkel in Skjaldar’s Crossing

Nasty: Nun wird es aber finster hier! Sollten

wir nicht langsam zurück?

Red.: Ja, ich denke auch.

Quintus: Wie dem auch sei, berichtet in Kasra

über das was ihr hier gesehen habt und über

die Möglichkeiten, die sich bieten. Skjaldar„s

Crossing und sein Holz kann das Zünglein an

der Waage des nächsten Krieges sein. Denkt

immer daran. Und wenn ihr auf dem Heimweg

von Piraten überfallen und geplündert werdet,

dann denkt beim Anblick daran dass das

grüngestrichene Tarnschiff dass euch ver-

senkt mit großer

Wahrscheinlichkeit

aus Skjaldar„s Holz

gebaut wurde.

Nasty kichernd: Ja,

das werden wir dann

im Bericht erwähnen.

Quintus: Nun folgt mir.

Der Krieger führt das

Reporterteam schließlich

wieder in Richtung

des Dorfes. Doch heil

ankommen soll die

Gruppe dort nicht.

Noch bevor sie die

Brücke überquert

haben, hagelt es

Pfeile. Während sich

Quintus und Nasty so

gerade ins Dorf retten

können, wird die Chefredakteurin

trotz der

Schlangenlinien, die

sie läuft angeschossen.

Noch dazu stolpert

sie und bleibt

direkt vor dem Tor der

Wehranlagen, das zu

allem Überfluss auch

noch geschlossen

wurde, liegen.

Erst im Nachhinein

erfährt sie, dass Alarm

geschlagen wurde. Die

angreifenden Panther,

Hunderte, wie Quintus

es sagte, wurden in

die Flucht geschlagen

und zum Glück konnte

die SBM-Chefin ins

Dorf geschafft und von

der Kajira verarztet

werden. Das Team

übernachtet in

Skjaldar’s Crossing,

nicht, ohne sich vorher

bei dem unterhaltsamen

Gastgeber zu

bedanken:

Red.: Quintus, vielen

Dank fürs Mitmachen!

Schließlich zieht man

sich auf die Zimmer

zurück.

GPA – goreanische

Presseagentur

NL: Kasra

Interview: Aphris Breuer /

Nasty Palen

Interviewdatum: 2/2 11.

Monat 4

Südland-Botenmädchen 15

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Referenzen sind einzureichen bei den Schriftgelehrten

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sich allerdings derzeit noch im Mutterschutz.


Wetternachhersage

Ein Lagwirbel, der sich derzeit über

Südland festgesetzt hat, sorgt immer

wieder und verstärkt auf dem Gebiet

der Thassainsel für starke Windböen

und Schauer. In Schauernähe wurden

Tiefstwerte von teils konstanten

17 Sim-FPS und einer Timedilation

von stattlichen 0,48 gemessen. Auch

das restliche Südland war betroffen.

Aufgrund unwetterartiger

Lagniederschläge wurde am vierten

Tag der zweiten Hand im elften Monat

dazu geraten, Talunaland und

Thassaland zu meiden oder festen

Unterstand zu suchen.

Verkehrsmeldungen

Aufgrund von Bergschäden warnt das

Verkehrsdezenat des Emirats der

Oase der vier Palmen vor unebenen

Fahrbahnen, Straßenschäden und

Steinschlägen. Es heißt, so Mancher,

der in eines der Schlaglöcher fiel,

wurde nie wieder gefunden. Außerdem

wurde die Verkehrsführung im

Stadtgebiet kurzfristig geändert. Eine

neue Brücke wurde vor dem Platz der

vier Palmen errichtet, um die Gefahr

durch eine sich auftuende Schlagschlucht

zu minimieren. In Kasra wurde

währenddessen zeitweilig ein

Emirsverbot in Herbergen erlassen.

Behinderungen durch die Baustellen

Kajira von Seite 1

Du bist jung, gutaussehend, trägst

einen Halsreif und möchtest einmal

in die Zeitung? Das geht ganz einfach:

Lass dich malen, in natürlicher

Umgebung und aufreizender Pose.

Vielleicht möchtest du selbst einen

Text dazu schreiben? Nötig ist das

nicht, aber das kannst Du tun. Reiche

am besten mehrere Bilder und

eventuell einen Text der Redaktionsleitung

des SBM (Aphris Breuer) ein,

damit das schönste Bild ausgesucht

werden kann, und du wirst sehen,

bald stehst du auf Seite 1 und bist in

aller Munde.

zum Abriss des alten Kontors und zur

Sanierung des Bodens in der Feste

wurden gemeldet. Weiter kam es am

Markttag zu Staubildung

bei Anreise

und Abreise der

Gästemassen, die

die Verkehrswege

der Stadt nur mit

Mühe bewältigen

konnten. Wie immer

bei Großveranstaltungen

in der Fayheen-Handelsstadt

wurde eine maximale

Avatarzahl von 20

Du bist jung, gutaussehend, trägst

keinen Halsreif und möchtest einmal

in die Zeitung? Das geht auch

ganz einfach: Leg dir selbst ein Collar

an, bewahre den Schlüssel sicher

auf und zieh dich aus. Lass

dich dann malen, in natürlicher Umgebung

und aufreizender Pose.

Vielleicht möchtest du selbst einen

Text dazu schreiben? Nötig ist das

nicht, aber das kannst Du tun. Verfahre

danach, wie die, die einen

Halsreif tragen und du wirst sehen,

bald stehst du auf Seite 1 und bist

in aller Munde

Südland-Botenmädchen 16

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festgelegt. Das SBM Team

wünscht, wie immer, sichere

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in Wort und Schrift, wie auch Kreativität

und die Fähigkeit des selbständigen

Arbeitens sind zwingend

vorausgesetzt. Ihre Bewerbung

richten Sie bitte unter Bei-fügen der

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Südland-Botenmädchen 17

Leser-Gruppe des SBM

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des gepflegten Kar’ten Spiels

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