Herbstwind - Liebe Leserinnen, liebe Leser

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Herbstwind - Liebe Leserinnen, liebe Leser

18. Jahrgang - Mai 2011 Nr. 34

Herbstwind

„Überraschende Begegnungen“

Seniorenzeitschrift des Landkreises Südwestpfalz


2 Herbstwind

Editorial

Inhalt

Editorial

Seite

2

Grußwort 3

Blick über die Grenze 4

Thema 5-10

Personelles 11

Die kleinen Helfer 12

Besinnliches 13-15

Silbenrätsel 15

Impressum:

Herausgeber:

Landkreis Südwestpfalz

Redaktion:

Ernst Hügel (verantwortlich)

Willi Lehmann, Hans Heinen,

Sigrid Hinkel, Karina Frisch,

Heide Brödel, Friedbert Keller,

Henny Guterl, Jörg Augustin,

Beate Seim, Hans-Jürgen Kaiser,

Dorothea Rausch, Renate Raidt

Titelfoto: „Mohnblumenfeld

oberhalb von Nünschweiler“

Foto: privat

Gesamtherstellung:

Unicorn & Chick GmbH

Industriestraße 22

66981 Münchweiler

Auflage: 5000 Exemplare

Erscheinungsweise:

Halbjährlich Mai und November

Kosten:

Kostenlos zur Verteilung

Redaktionsbüro,

Vertrieb, Anzeigen:

Kreisverwaltung Südwestpfalz

Leitstelle „Älter werden“

Unterer Sommerwaldweg 40-42

66953 Pirmasens

Telefon (06331) 809-333

Herbstwind-Impressionen

von Hans-Jürgen Kaiser

Wie sagt man so schön: Das

Leben steckt voller Überraschungen.

Unerwartete Begegnungen,

gleich welcher Art, gehören

sicherlich dazu. Da wir alle im

Laufe unseres Lebens in dieser

Hinsicht schon Erfahrungen

gesammelt haben, sind diese

unerwarteten Begegnungen dann

doch nichts Überraschendes

mehr. Gehören zu unserem

Leben. Lediglich in der Momentaufnahme,

solange nicht noch ein

déjà-vu-Effekt uns narrt, sind für

die älteren Leser unter uns, unerwartete

Begegnungen wirklich

überraschend. Der Abgeklärte

lässt vermelden, alles schon mal

da gewesen. Und trotzdem haben

diese Ereignisse einen derart

eigenwilligen Charakter, dass sie

uns, gewollt oder nicht, oftmals

ein Leben in Erinnerung bleiben.

Unerwartete Begegnungen können

nicht nur im landläufigen

Sinne das Treffen anderer Personen

oder Lebewesen sein, sondern

auch abstrakter, das Erleben

von Stimmungen in der Natur

und in der weiteren Umwelt.

Unerwartet kann auch die Begegnung

mit sich selbst sein. Wer hat

sich nicht schon einmal die Frage

gestellt: War ich das jetzt gerade

gewesen ?

Überraschende Reaktionen unserer

selbst oder uns nahestehender

Personen sind die unerwarteten

Begegnungen sozialer und psychischer

Natur, die wir im Verlaufe

des Lebens erfahren. Sie vergrößern

den Erfahrungsschatz

und prägen unsere Individua-

lität. Sie können positiv aber auch

negativ sein. Letztendlich sind

alle diese unerwarteten Begegnungen

oder Überraschungen, ob

physischer oder psychischer

Natur, konstruktive Bausteine

unseres Lebens.

Johann Wolfgang von Goethe

lässt in seinem Spiel „Clavigo“

Carlos sagen:

„Es kommen einem im Leben

mehr unerwartete wunderbare

Dinge vor, und es wäre schlimm,

wenn alles im Gleise ginge. Man

hätte nichts, sich zu verwundern,

nichts, die Köpfe zusammenzustoßen,

nichts, in Gesellschaft zu

verschneiden.“

„In diesem Sinne auf den Punkt

gebracht.“


Grußwort

Liebe Seniorinnen,

liebe Senioren!

Der Frühling hat in diesem Jahr

früh begonnen und die Natur ist

förmlich, ob der warmen Tage,

explodiert. Nun ist auch unsere

neue Ausgabe des „Herbstwindes“

in Ihren Händen. Und so

wie der Frühling jedes Jahr neu

und anders ist, hat sich auch bei

unserer Seniorenzeitschrift einiges

geändert. Frau Hinkel, die

über ein Jahrzehnt für Druck und

Layout verantwortlich war, ist in

den wohlverdienten Ruhestand

getreten und hat ihre Arbeit in die

Hände von Frau Karina Frisch

übergeben. (Siehe im Innern des

Blattes). Nichts ist beständiger als

der Wechsel, nichts ist beständiger

als Veränderungen und

Umgestaltungen im Leben.

Ich hoffe, dass Sie – wie von der

Sonne – auch mit dieser Ausgabe

und ihren Artikeln verwöhnt

werden und Ihnen die Beiträge

Unterwegs sein

von Frau Henny Guterl

Irgendwann wird jeder von uns

einmal unterwegs sein, um in

eine Stille abzutauchen. Altes

wird abgelöst und zurück bleibt

nur eine zu eng gewordene Hülle

der Erinnerung.

Auch das Drängen und Zögern

sucht nach Antwort und dem

Möglichen. Bald aber wirst du

ahnen, dass es keinen Sinn hat,

Grußwort Herbstwind

zum Leitthema „Überraschende

Begegnungen“ gefallen und

Ihnen etwas Sonne ins Herz bringen.

Wer von uns hat diese überraschenden

Begegnungen noch

nicht gehabt? Und wer von uns

könnte nicht viel darüber erzählen?

Vieles davon war sicher im

Nachhinein zum Lachen oder

eine erfreuliche Angelegenheit,

aber manches sicher auch negativ

oder eine unangenehme, eventuell

sogar traurige Geschichte.

dich zu hetzen und dich an

einem Ziel festzuhalten. Vieles

gibt es zu entdecken, was neben

dir blüht und wächst. Kleinigkeiten

am Wegesrand – welch ungeahnte

Vielfalt.

Nun sind wir älter geworden

und haben Zeit, um vieles zu

durchdenken, was wir alles versäumt

haben, was unbemerkt

und ungelebt verloren ging.

Endlich habe ich mir auch einmal

erlaubt, stehen zu bleiben, mich

Aber mit Sicherheit werden uns

die Gedanken an solche Begegnungen

ein Leben lang begleiten.

Und manches behält man auch

ganz für sich allein …..

Machen Sie es wie die Dame auf

dem Bild und gehen Sie in die

Sonne, die freie Natur. Genießen

Sie Ihren Garten und die Blumen,

Bäume und Sträucher. Fühlen Sie

sich wohl!

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen

viel Spaß mit der neuen Ausgabe

und für die kommenden Sommermonate

viel Muße und viele

Aktivitäten bei schönem Wetter

und guter Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Ernst Hügel

Erster Kreisbeigeordneter

auf eine Bank zu setzen und die

schmerzenden Beine einmal weit

weg von mir zu strecken. An

meine Ohren dringen tausenderlei

Geräusche, die mir alle eine

kleine Geschichte erzählen – vom

Unterwegssein, unterwegs so

wie du und ich selbst.

In meiner Bewegung erkenne ich

plötzlich wie ich einmal war und

wundere mich, mit welcher

Gelassenheit und Selbstverständlichkeit

ich alles einmal hingenommen

habe.

3


Herbstwind

4 Blick über die Grenze

„MALGRE-NOUS“

BAERENTHAL

JULI 2011

Große historische Vorstellung

Régisseur : Charly DAMM

Directeur des Komödianten:

Alphonse WALTER

«Rendez-vous» in Baerenthal in

der Nähe von Bitche auf dem

Gelände neben dem Jugendzentrum

der Stadt Karlsruhe (Weg ist

ausgezeichnet) am 7., 8., 9., 10.,

14., 15., 16., 17., Juli 2011 ab 22

Uhr.

Mit Sängern, Musikanten und

Komödianten aus der Gegend

Moselle und vom Elsass wird

eine 300 Mann starke Gruppe

zusammengestellt, die an die Tragödie

der Zwangsverpflichteten

der Moselle und Elsass, während

dem letzen Krieges erinnert.

Charly Damm verspricht eine

dynamische Vorstellung für alle

Altersgruppen, die für seine Originalität

überraschen wird. Schon

im Jahre 1990 in Strasbourg aufgeführt,

wurde sie verrändert

und genau dem Bitcherland entsprechend

angepasst.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist

auch, die letzten «Malgré-Nous»,

die noch unter uns sind, zu honorieren.

Eine Ausstellung über das Thema

der «Malgré-Nous» findet eben-

Auf dem Weg nach Nirgendwo...

von Henny Guterl

Auf dem Weg nach Nirgendwo

treffen sich viele Menschen, alle

haben das gleiche Ziel, die gleichen

Gedanken und den gleichen

Wunsch… Irgendwann nach der

langen Reise dort anzukommen,

wo die Sonne für sie scheint und

keiner mehr allein ist.

Wer versucht nicht auch von uns,

aus der Einsamkeit und der Isola-

tion heraus zu treten, eventuell

auch der Sonne entgegen zu

gehen, Wärme zu spüren und

diese Wärme und Geborgenheit

weiter geben zu können.

Es ist schön, Erinnerungen aus

der Kindheit aufzubewahren und

sie dann, wenn man älter wird, in

das Leben mitnimmt.

Keiner soll alleine sein, denn

gemeinsam ist vieles leichter zu

ASSOCIATION DU 3EME AGE

DU PAYS DE BITCHE

falls statt vom 7. bis 17. Juli ab

14 Uhr im Gymnasium des

Jugendzentrums in Baerenthal

(neben der Vorführung).

Réservation : Office du Tourisme

Bitche : 03 87 06 16 16

Baerenthal 03 87 06 50 26

Abendkasse: Eintritt: 12 €

erreichen. Viele tragen Verantwortung

und unser Glaube gibt

uns die Gewissheit, dass wir die

Verantwortung nicht allein tragen

müssen.

Allen soll geholfen werden, denn

keinen schließt das Leben auf der

Irrfahrt nach Nirgendwo aus.


„Überraschende Begegnungen“ Herbstwind

Überraschende Begegnungen

von Willi Lehmann

Wer hat sie noch nicht erlebt, die

überraschenden Begegnungen.

Zu den unmöglichsten Zeiten, an

den unmöglichsten Orten finden

sie statt. Begegnet man Menschen

oder Gestalten, die man

hier und jetzt nie vermutet hätte.

So geht es mir hin und wieder

auch. Dann wache ich entweder

schweißgebadet auf, weil ich in

meinem Albtraum dem Sensenmann

begegnet bin oder ich fühle

mich froh beschwingt, weil

mich im Traum eine Schöne

(Name wird nicht verraten) so

verheißungsvoll angesehen hat.

Doch jetzt möchte ich im Ernst

von einer überraschenden

Begegnung berichten, die allerdings

nichts mit Menschen zu

tun hat. Seit meiner frühesten

Kindheit bin ich sozusagen auf

den Hund gekommen. Von Max

über Möppel, Fips und Trixi, bis

hin zu Tipsi, einem Dobermann-

Mix und meinem Ruhestandsbegleiter

seit 10 Jahren. Einem Nervenbündel,

das ständig unter

Strom steht und unser Grundstück

hinter dem sicheren Zaun

derart lautstark verteidigt, dass

viele Fußgänger oft die Bürgersteigseite

wechseln.

Wir beide, Tipsi und ich, sehen

seit vielen Jahren fast täglich an

meinem Fischweiher in der Hilstbach

nach dem rechten. Zu diesem

Zweck gehen wir, er oft 10

Meter voraus, zugegebenermaßen

nicht an der Leine, das letzte

Stück des Waldweges zu Fuß.

Man soll ja schließlich auch

etwas für die Gesundheit tun

und wären es auch nur 700 Meter

(hin und zurück). So war es auch

im Herbst 2007.

Tipsi, einige Meter voraus, ich

gedankenverloren, mich mit der

Frage was es wohl zum Mittagessen

geben wird befassend,

hinterher. Kurz vor der Abzweigung

zum Fischweiher plötzlich

ein Geräusch. Ein Rauschen, als

ob ein Güterzug ankommt, ein

Schnauben und Blasen. Da stand

er direkt vor uns. Ein Wildschweinkeiler

von schätzungsweise

60 bis 70 kg mit mords

Hauern. Meine tapfere Tipsi fiel

beim Bremsvorgang fast vornüber

auf die Schnauze, während

ich mich Hilfe suchend nach dem

nächsten Baum umsah, der meine

nicht wenigen Kilo ausgehalten

hätte. Der Keiler, offensichtlich

auf der anderen Talseite aufgeschreckt,

war aus dem Nachbargrundstück,

das zwar eingezäunt,

aber seit Jahren nicht

mehr bewirtschaftet ist, über die

Böschung auf den Weg gekommen.

Wir drei, wer die größere

Angst hatte weiß ich nicht genau,

aber vermutlich ich, starrten uns

sekundenlang an. Das ganze in

5

völligem Schweigen, da es auch

Tipsi die „Sprache“ verschlagen

hatte. Nach einigen Sekunden,

die mir wie endlose Minuten

vorkamen, drehte sich der Keiler

um und entfernte sich im

Schweinsgalopp in das Waldesinnere.

Jetzt wurde natürlich

auch mein Hund wieder sehr

tapfer und setzte laut bellend zur

Verfolgung an.

Nachdem er allerdings ein kluger

Hund ist, stellte er die Verfolgung

ganz schnell ein und kam

zu mir zurück. An der Stelle, an

der der Keiler aus dem Nachbargrundstück

kam, staunte ich

nicht schlecht. Mitten in dem

Drahtzaun, der bis dahin noch

völlig in Takt war, klaffte ein

Meter breites Loch. Der Keiler

war offensichtlich geradewegs

durch den Zaun geprescht. Welche

Wucht dahinter steckte, kann

man nur erahnen.

Nachdem wir diese heikle überraschende

Begegnung heil überstanden

hatten, waren Tipsi und

ich übereinstimmend der Meinung

„Schwein gehabt“.

Ein Mensch, den du sonst gerne magst,

der guckt dich heut nicht an,

so dass du dich verwundert fragst,

was hab ich ihm getan.

Er eile stumm an dir vorbei,

mit grimmigem Gesicht.

Übel gelaunt, ganz zweifelsfrei,

vielleicht plagt ihn die Gicht.

Vielleicht tat man ihm unrecht an,

du marterst dir das Hirn.

Was treibt nur diesem netten Mann

die Falten auf die Stirn.

Minuten später siehst du ihn

zufrieden seines Weges ziehn.

Er grüßt dich, lächelt und ist froh!

Siehst du, er musste bloß aufs Klo.

Eugen Roth

(eingereicht von Dorothea Rausch)


6 Herbstwind

„Überraschende Begegnungen“

Willy Optekamp auf Kho Samui nach München zu fliegen. In den

von Hans Heinen

Es ist nicht selbstverständlich,

dass man auf Kho Samui (Thailand)

weiß, dass Koblenz in

Rheinland-Pfalz liegt und Pirmasens

mitten im Pfälzer Wald.

Aber Willy Optekamp, der deutsche

Manager des Beach-Resort-

Golf–Hotels Santiburi an der Ban

Mae-Nam-Küste, kennt sich aus.

Darüber freilich wundert sich der

Gesprächspartner nicht, wenn er

erfährt, dass Optekamp in den

Jahren von 1961 bis 1963 Koch-

Lehrling im Hotel Hans-Sachs-

Hof gewesen ist. Er erzählt von

den freundlichen Menschen und

von der wunderschönen Region

mit ihren vielen Wäldern. In Pirmasens

hat seine steile Karriere

ihren Anfang genommen.

Nach der Ausbildung als Koch

hat Willy Optekamp die Hotelfachschule

in Lausanne besucht.

Daraufhin hat eine lange Zeit des

Umherziehens aus beruflichen

Gründen begonnen, angetrieben

von der Neugierde und vor allem

von dem Ehrgeiz, „es weit zu

bringen“. Optekamp selbst

spricht von deutschen Tugenden

Willy Optekam (Foto: Heinen)

– vom Eifer, der Zielstrebigkeit

und der Flexibilität.

Darauf führt er zurück, dass ihm

die Leitung großer Hotels mit

mehr als tausend Betten übertragen

worden ist, ob in Montreal

oder Kuala Lumpur, in Bangkok,

Auckland, Marrakesch oder

München. Zähigkeit und Durchhaltevermögen

kommen wohl

noch zu den genannten Tugenden

dazu. Optekamp hat in Pirmasens

mit dem Joggen angefangen,

und Marathonläufer ist er

geworden und geblieben, den

Blick immer voraus gerichtet,

aufs Ziel. Das Laufen hat ihm

auch dazu verholfen, sein sportliches

Aussehen zu bewahren.

Im Ruhestand ist Willy Optekamp

schon gewesen. Bis es

einem Geschäftsmann von der

Thai-Brauerei doch gelungen ist,

ihn noch einmal zu reaktivieren

und die Hotelanlage, Mitglied

der „Small leading hotels oft he

world“, aufzubauen. Seitdem

begnügt er sich wieder damit,

zehn Mal im Jahr von Thailand

Schulferien kommt die Familie,

Optekamp hat einen 15 jährigen

Sohn, meist nach Kho Samui.

„Der Optekamp“, habe es geheißen,

habe gerade nichts zu tun.

„Der Optekamp“ war bis dahin

in der Fachwelt längst zu einem

Begriff für höchste Ansprüche im

Hotelmanagement geworden.

Hat er doch um 2005 den Aufbau

des Emirates Palace als Generalmanager

gelenkt und das

Luxushotels in Abu Dhabi mit

seinem unvorstellbaren Prunk

geleitet (35 000 Euro für eine 1200

Quadratmeter große Suite pro

Nacht). Optekamp: „Die Scheichs

haben den Palast mit 110 000

Quadratmetern Marmor gewollt,

Geld hat keine Rolle gespielt. Die

Araber sind sehr zuvorkommend,

aber sie haben eine andere

Kultur und Religion und sind

weit von uns entfernt“. 38 Jahre

im Ausland, davon 18 Jahre im

Mittleren Osten mit Abu Dhabi

als Schwerpunkt seien aufzehrend

gewesen. Da eigne sich das

Hotel auf Kho Samui zum Ausklang

der langen Karriere.

Stressen lässt sich Optekamp hier

offensichtlich wirklich nicht. Er

nimmt sich Zeit für jeden Gast,

nicht nur für Prominenz wie die

Schauspielerin Christine Neubauer,

sondern auch für Durchschnittsbürger.

Mit allen kommt

er ins Gespräch, oft schon beim

Frühstück, manchmal beim

Abendessen, spätestens beim

Cocktail-Empfang am Strand.

Und wenn sie zum Rückflug aufbrechen,

kennt er von vielen

sogar den Namen.

„Für zwei Jahre habe ich hier

noch einmal unterschrieben“,

sagt Optekamp. „Danach habe

ich nur noch das Ziel, mit meiner

Frau aus Marrakesch die Welt zu

genießen“.


Piep, piep

von Hans-Jürgen Kaiser

„Überraschende Begegnungen“ Herbstwind

London, 8Millionen-Metropole,

Hauptstadt Großbritanniens und

bevölkerungsreichste Stadt der

Europäischen Union..

Bud Flanagan hat 1947 in seinem

berühmten Song “MAYBE IT’S

BECAUSE I’M A LONDONER”

in acht Zeilen zum Ausdruck

gebracht, was einem mit dieser

Stadt verbinden kann. London

ist Philosophie und nicht nur

Wohn- und Arbeitsort.

Eine kosmopolitische Stadt, in

der ich einige Jahre lebte. Dort ist

man nicht Brite oder Ausländer

sondern Londoner. Das lässt

einem nicht mehr los und man

fühlt sich zeitlebens zugehörig.

Erklärlich ist es nicht, aber vielleicht

mit dem freien Zeitgeist zu

erklären, der dort zumindest bis

in die jüngste Vergangenheit

herrschte. Nicht umsonst haben

es berühmte Exilanten oft bis an

ihr Lebensende dort ausgehalten.

London schläft nie. Selbst im

Haus kann man mehr oder weniger

das Brodeln und Summen

der Urbanität spüren und hören.

Man gewöhnt sich daran.

Als Kind, die Ruhe des Pfälzer

Waldes gewohnt, drängte es

mich ab und zu ins Grüne. London

hat große Parks, aber nicht

zu vergleichen mit der Weite und

Ruhe des Pfälzer Waldes. Mein

Favorit ist der Greenwich Park,

gegenüber der Isle of Dogs auf

der Südseite der Themse gelegen.

Greenwich ist bekannt

durch die Gebäude der Admiralität,

des dort durchlaufenden

Nullmeridians und das Observatorium.

Oberhalb des Observato-

riums und unterhalb der Hügelspitze

befindet sich eine kleine

Baum- und Buschgruppe mit

Bänken, fernab jeglichen Verkehrs

und ohne durchziehende

Menschenmassen. Das wurde

mein Platz.

Die Freunde des britischen

Komikers Rowan Atkinson (Mr.

Bean) kennen diese Stelle. In der

Episode „The curse of Mr. Bean”

versucht er in der Mittagspause

genau auf dieser Parkbank ein

besonders frisches Sardinensandwich

zuzubereiten.

Die Ruhe gab wohl damals auch

den Ausschlag den Film dort zu

drehen.

Man hat eine herrliche Aussicht

auf die ganze Metropole fast hin

bis zu Watford im Norden. Die

ganze Betrieb- und Regsamkeit

nur noch ein entferntes Summen.

An diesem Lieblingsplatz konnte

ich, wenn mir mal danach war,

die Seele baumeln lassen.

Eines Tages, ich hatte es mir eine

zeitlang auf der Parkbank

gemütlich gemacht, verspürte

ich das Bedürfnis mal ein paar

Meter die Beine zu vertreten.

Oberhalb der Bänke windet sich

ein geschwungener Weg um und

durch die Baum- und Buschgruppe.

Ideal eine Runde zu drehen.

Beim Gehen fiel mir plötzlich

auf, dass ein kleiner bunter Vogel

neben mir her flog, von Baum zu

Baum und mich ständig fixierte.

Nun kenne ich mich mit Vögeln

nicht so gut aus, es war irgendeine

Finkenart, wahrscheinlich ein

Dompfaff. Das Verhalten kam

mir aber recht seltsam vor. Nun

lief ich weiter, das Vögelchen

immer daneben herfliegend. Aus

7

einem bis heute nicht nachvollziehbaren

Grund streckte ich den

Arm aus und der Vogel landete

darauf. So lief ich mit ausgestrecktem

Arm und dem darauf

sitzenden mich weiter beobachteten

Vögelchen zurück zur

Parkbank. Erst als ich mich setzte,

flog er auf zur nächsten

Hecke, wo er noch eine zeitlang

saß, bevor er endgültig wegflog.

Eine wahrhaft unerwartete

Begegnung.

Es hat mich jedenfalls bis heute

so beeindruckt, dass ich immer

noch darüber rätsele, ob diese

Laune der Natur eine weitere

Bedeutung hatte.

Pfälzischer Direktvertrieb

Ort: Gegensprechanlage eines

Hauses in einer ehemaligen

Schuhmetropole.

Es läutet. Die Sprechverbindung

wird aktiviert: „Hallo?“

Die Stimme eines offensichtlich

weiblichen Wesens: „Sinsies?“

„Ja“

„Ischbin Fraa xy vun xy staabsacher.

Isdifrado?“

„Nein“

„Wonkomtsedon?“

„Nächste Woche und wir haben

mehrere Staubsauger.“

„Jo“ Entfernende Schritte.

Fest steht, im Direktvertrieb

liegt noch Potential.

von Hans-Jürgen Kaiser


8 Herbstwind

„Überraschende Begegnungen“

Ein Blick in den Spiegel

von Dorothea Rausch

Es war neulich an der Kasse des

Supermarktes. Die junge Frau las

vom Kassenzettel ab: „€ 3,65“.

Die Kasse zeigte € 3,56. Der Irrtum

war rasch geklärt. Ich konnte

die Bemerkung nicht unterdrücken:

„Sind Sie auch so ein

Zahlen akrobat wie ich?“ Allgemeine

Heiterkeit. Möglicherweise

hätte mancher Kunde in

der Warteschlange Ähnliches von

sich sagen können.

Ich war als junges Mädchen in

der Buchhaltung einer Lederfabrik

beschäftigt. Sie können sich

nicht vorstellen, welchen Ärger

mir die Zahlendreher eingebracht

haben. Dabei wollte ich doch so

gern alles richtig machen, dazu

war ich erzogen, oft mit harten

Mitteln und ohne Nachsicht. Wer

hat nicht den Wunsch, alles recht

zu machen. Aber es ist nicht

immer einfach.

Gut, wenn die Einsicht in die

eigene Unzulänglichkeit da ist.

Aber bin ich eigentlich wirklich

so, wie ich mich selbst sehe? Und

wie sehen mich die anderen?

Spannende Fragen.

Es beginnt schon beim Äußeren,

z.B. beim Betrachten alter Fotos.

Ein Blick in den Spiegel zeigt

zwar eine gewisse Veränderung.

Aber im Laufe der Zeit habe ich

mich an diese Veränderungen

gewöhnt. Und wenn man in den

Spiegel schaut, ist es ähnlich, wie

wenn man weiß, dass man fotografiert

wird. Da setzt doch jeder

ein freundliches Gesicht auf und

zeigt möglichst seine Schokoladenseite.

Bei einem Schnappschuss

ist das anders. Da

erscheint plötzlich das Alltags -

gesicht.

Mit dem Verhalten ist es ähnlich.

Im Alltag kommt es doch hin und

wieder zu einer unwirschen

Reaktion, die bei bewußter und

ruhiger Überlegung nicht passiert

wäre.

Aber tritt mir nicht auch manchmal

einer zu nahe oder erwischt

mich auf dem „falschen Fuß“?

Und da ist auch noch die Sache

mit dem Splitter und dem Balken.

Was wissen wir eigentlich voneinander?

Jeder hat sich im Laufe

der Zeit eine Lebensstrategie

zurechtgelegt - bewusst oder

unbewusst -, in die nicht nur Einsichten,

Rückschläge und Erfolge

eingeflossen sind. Wir haben

auch manches in die Wiege gelegt

bekommen, auf das wir keinen

Einfluss hatten, mit dem wir aber

fertig werden müssen.

All dieses ist Grund genug, ab

und zu „in den Spiegel zu schauen“,

die Bestände zu durchforsten

auf ihre Tauglichkeit, kritisch,

aber auch nachsichtig auszusortieren

und zu verändern,

wie bei der Durchsicht des Kleiderschrankes

und sich ernsthaft

zu fragen:

Jeden Tag wieder

Bin ich wirklich so, wie ich gern

sein möchte?

Gehe ich mit meinen Mitmenschen

immer so um, wie es recht

ist?

Schließlich bringt jeder seine

eigene Geschichte mit, und Worte

sind wie Pfeile. Du kannst sie

nicht zurückholen.

Wenn wir so denken, sind wir in

guter Gesellschaft mit dem ungarischen

Schriftsteller Ödön von

Horwath, der sagt: „Eigentlich

bin ich ganz anders, aber ich

komme nicht dazu.“ Da hilft nur

eine ehrliche Begegnung mit sich

selbst. Dabei wird oft manche

Frage offen bleiben. Aber nur

nicht die Geduld verlieren. Wir

müssen ja nicht allen Leuten

davon erzählen, sondern können

die Sache ganz im Stillen mit uns

selbst ausmachen.

Im Zusammenhang mit dem

Artikel biete ich ein Gedicht an,

das mir recht gut dazuzupassen

scheint. Es ist entnommen dem

Gedichtbändchen „Barfuß“ von

Sabine Schöck, Verlag DAS BEI-

SPIEL Darmstadt.

Hab Geduld mit Dir.

Jeden Morgen beginnt ein neuer Tag.

Versuch, was Dir gestern misslang, heute noch einmal.

Niemand drängt dich zur Eile.

Wenn Du am Ende Deiner Tage Dein Ziel erreicht hast,

genügt das allemal.

Hab Geduld mit mir.

Wenn ich 1000 und 1 x versagt habe,

vielleicht gelingt es mir heute.

Ich wachse ja alle Tage, und erkenne stets Neues

Gib mir eine Chance, jeden Tag wieder.

Vergiss meine Fehler und glaube an mich.


von Jörg Augustin

„Überraschende Begegnungen“ Herbstwind

Ich habe hingeschaut

O ja, ich weiß noch genau, wo ich

morgens am 2. Juni 1953 war: In

Mayen in der Eifel vor dem

Schaufenster der Firma Radio-

Schlich. Dort drückte ich mir wie

so viele andere die Nase platt,

denn draußen hing ein Lautsprecher

und übertrug den Ton zu den

Bildern, die - Wunder der Technik!

- drinnen im Laden über

einen kleinen Bildschirm flimmerten.

Wir schauten die Krönung

der Königin Elizabeth II. in der

ersten internationalen Live–Sendung

der Geschichte des europäischen

Fernsehens! Es waren meine

ersten Fernsehbilder überhaupt.

O ja, wir Zwölfjährigen

wussten, was in der Medienwelt

vor sich ging!

Krönung Königin Elisatbeth 1953 live im Fernsehen

Bildquelle: www.welt.de

Wir saßen auch am 4. Juli 1954 vor

einem Bildschirm und hörten den

Radioreporter Herbert Zimmermann

kommentieren, was wir

gleichzeitig im Bild sahen:

Deutschland gewann die Fußball–

Weltmeisterschaft. Nun stand der

Fernseher freilich in einer Gaststätte,

wir Jungen saßen auf dem

Boden und verrenkten uns die

Hälse, um auch etwas zu sehen.

Und bei dem unvergesslichen:

„Aus, aus, aus! Das Spiel ist aus!

Deutschland ist Weltmeister!“. Da

haben wir, glaube ich, geheult wie

die sprichwörtlichen Schlosshunde;

überwältigt von der Macht der

Emotionen, die über uns hereinbrachen.

Da erreichte uns völlig unvorbereitet

eine zweite Nachricht: Am

gleichen Nachmittag hatten die

Silberpfeile von Mercedes mit

Fangio und Kling im ersten Einsatz

nach dem Krieg in Reims

einen Doppelsieg gefeiert. Man

mag es heute vielleicht nicht

glauben, aber uns jungen Kerlen

war damals irgendwie bewusst:

An diesem Tag hatte sich die

Welt verändert. Deutschland war

kein besiegtes, unbedeutendes

Land mehr! Wir gehörten wieder

zu den Besten der Welt!

Dann kam das Jahr 1956, im

Fernsehen geprägt durch den

200. Geburtstag von Wolfgang

Amadeus Mozart. Nun konnte

man mit der damaligen Technik

Musikwerke nicht live senden

und die singenden Stars zeichneten

sich meist durch eine Körperfülle

aus, die der Stimmfülle entsprach,

sie aber für die Nahaufnahmen

der Kamera völlig

untauglich machte. So entstanden

die Musikaufnahmen – ich

bin nie das Gefühl los geworden,

dass man die Opern–Gesamtaufnahmen

der Deutschen Grammophon

verwendete – vorab im

Studio und dann spielten Schauspieler

die Rollen und bewegten

den Mund im Playback. Leider

durfte ich nur ganz wenige dieser

Sendungen anschauen, denn

der Fernseher stand bei Bekannten,

und die luden (nur) meine

Mutter ein! Alles Betteln half

nicht: „Morgen ist Schule!“ hieß

es. Mich aber hatte das Fernsehfieber

gepackt und ich verbrachte

meine Zeit in der Kneipe,

wenn mich eine Sendung interessierte.

Das war nun wiederum

auch nicht im Sinne der Erzieher,

und so reifte damals der Entschluss:

Es muss ein Fernseher

ins Haus, der Jung’ hockt zu viel

in der Wirtschaft! Also kriegten

wir unseren ersten Fernseher –

mit 36cm–Bild zwar, aber endlich!

Und so fing alles an.

9


10 Herbstwind

„Überraschende Begegnungen“

Wie klein die Welt doch ist Nicht weit von mir entfernt sah

von Renate Raidt

Wer kennt sie nicht, die geheimen

Träume, Wünsche und

Sehnsüchte, die wir in jüngeren

Jahren aus Zeitmangel auf später

verschieben, im Stillen hoffend,

dass es auch einmal ein „Später“

für uns gibt. Ich genieße im

Moment mein „Später“ in vollen

Zügen und ignoriere bewusst

den Gedanken, dass meine Zeit

begrenzt ist.

Schon immer war ich von dem

Wunsch beseelt über den eigenen

Tellerrand hinauszuschauen, in

fremde Länder zu reisen und mit

Menschen aus anderen Kulturkreisen,

mit einer anderen

Lebensart zusammenzutreffen.

Mein „Später“ macht mir das

jetzt möglich und ich bin sehr

dankbar dafür.

Der Besuch Israels und die

Besichtigung biblischer Orte

bewegten mich sehr. Jerusalem

war ein einmaliges Erlebnis für

mich; die goldene Kuppel des

Felsendoms, der Ölberg mit dem

Garten Gethsemane und der Kirche

der Nationen, das Cedrontal,

die Klagemauer. Die Klagemauer

ist der noch verbliebene Rest

einer einst den Tempel umgebenden

Mauer. Ich verweilte einige

Minuten zwischen den entrückt

betenden Menschen und auch ich

schrieb, wie es in jüdischer Tradition

üblich ist, ein Herzensanliegen

auf ein Zettelchen und steckte

es mit einem kleinen Bittgebet

in eine Ritze zwischen die Steine

der Mauer. Dann ging ich durch

die malerische Altstadt Jerusalems

durch die Via Dolorosa hinauf

nach Golgotha. Zu beiden

Seiten des Weges boten arabische

Händler ihre Waren an. Ich hatte

das Gefühl, hier sei die Zeit vor

2000 Jahren stehen geblieben. Ich

ließ die Umgebung auf mich wirken.

Stürzte Jesus hier unter der

Last des Kreuzes? Reichte ihm

dort Veronika ihr Tuch?

Von Jerusalem führte der Weg

unsere Reisegruppe ins Westjordanland

nach Bethlehem.

Erschreckend war der Übergang

vom westlich orientierten, wohlhabenden,

modernen Judenstaat

Israel ins Westjordanland der

Palästinenser. Ich war erschüttert.

Zerstörte Häuser, zerlumpte

Bettelkinder, bittere Armut.

Welch ein Gegensatz! Wir gedenken

in Bethlehem des Kindes,

das die Christen als Erlöser der

Welt feiern, und die Kinder

Bethlehems –christliche Palästinenser-

werden von unserer Welt

einfach nicht wahrgenommen.

Ich besuchte die Katharinenkirche

mit der Geburtsgrotte. Ein in

den Boden eingelassener Silberstern

kennzeichnet die Stelle, an

der Jesus geboren sein soll. Die

Enge der Grotte und die vielen

ungeduldig drängelnden Menschen

wurden mir unerträglich.

Ich ging schnell hinaus, suchte

mir ein ruhiges Plätzchen im

Schatten und beobachtete das

bunte Leben und Treiben auf

dem Platz vor der Kirche.

ich in einer Gruppe einen Mann

stehen, den ich zu kennen glaubte.

Ein Pirmasenser? „Nein“,

dachte ich, „das kann ja nicht

sein, das ist unmöglich.“ Der

Mann erinnerte mich sehr an den

Busfahrer unserer Stadt, mit dem

ich oft morgens zur Arbeit fuhr.

Hatte ich Halluzinationen? Wieder

schaute ich in die Richtung

des Mannes und glaubte, dass

auch er zu mir herübersah. Ich

schaute hinüber und er schaute

zurück. So ging das einige Male.

Ich versuchte mich zu zwingen,

nicht mehr hinüberzuschauen.

Doch ich schaute wieder und

wieder hin und der Mann schaute

zurück. Die Sache begann

langsam peinlich zu werden. In

dieser Situation half nur noch die

Flucht nach vorne und ich

beschloss, den Mann anzuspre-

Originalstern in der Geburtskirche in Jerusalem www.kirche-in-not.de

chen. Ich stand auf und ging

langsam in seine Richtung. Ich

sah, wie er sich von seiner Gruppe

löste und zögernd auf mich

zukam.

„Entschuldigung, sind Sie nicht

…?“ begannen wir beide zur

gleichen Zeit als wir zusammentrafen.

Und tatsächlich! Zwei Pirmasenser

trafen sich zufällig in

Bethlehem. Wie klein die Welt

doch ist.


Personelles Herbstwind

Sigrid Hinkel in den Ruhestand verabschiedet!

von Ernst Hügel

Frau Sigrid Hinkel

Manche Veränderungen will

man nicht wahrhaben, muss sie

aber zur Kenntnis nehmen. Mit

einem lachenden und einem weinenden

Auge hat das Redaktionsteam

den personellen Wechsel

in der „Leitstelle Älter werden“

begleitet.

Mit einem lachenden Auge, weil

Sigrid Hinkel bei guter Gesundheit

und voller Freude auf das

künftige Rentnerinnendasein das

Ende ihrer beruflichen Laufbahn

genießen durfte. Wir wünschen

ihr für die Zukunft für ihre sportlichen,

kulturellen und privaten

Interessen viel Gesundheit, viel

Glück und viel Freude. Wir wünschen

uns auch, dass Frau Hinkel

weiterhin als ehrenamtliches

Mitglied in unserem Redaktionsteam

mitarbeitet. Weiterhin freut

es uns, dass die Stelle doch zeitnah

wieder neu besetzt wurde

und somit kein allzu großer

Bruch in der Arbeit stattfinden

wird.

Mit einem weinenden Auge lassen

wir aber eine Mitarbeiterin

ziehen, die in über 10 Jahren mit

großem Engagement, mit vielen

Ideen und mit viel Enthusiasmus

ihre Aufgabe in der Betreuung

der älteren Mitbürgerinnen und

Mitbürger wahrgenommen hat.

In der „Leitstelle Älter werden“

war Frau Hinkel mit allen seniorenrelevanten

Aufgaben betraut.

So hat sie den Seniorenbeirat, die

Mobilen Sozialen Dienste, die

Seniorenclubs in den Ortschaften

und die Selbsthilfegruppen im

Landkreis betreut. Sigrid Hinkel

führte mit großer Sachkenntnis

die redaktionellen Arbeiten

unserer Seniorenzeitschrift

Herbstwind“ aus und war bei

Vorbereitung und Durchführung

der Beratungstage maßgeblich

beteiligt.

Weitere Beispiele ihrer Tätigkeit

war der Aufbau und die Betreuung

des „Netzwerk Demenz“

sowie der ehrenamtlichen

Besuchsdienste in Heimen und

zu Hause. Andere Betätigungsfelder

waren die Schulung und

Ausbildung von Sicherheitsberatern

und die Betreuung von alten

und behinderten Menschen.

All diese Aufgaben hat Frau Hinkel

sehr erfolgreich und mit großem

Fachwissen und Organisationstalent

ausgeführt. Ihre Selbständigkeit

und ihre Entscheidungsfreude

haben dazu beigetragen,

dass sie viele ihrer Ideen

verwirklichen konnte. Für viele

unserer älteren Kreisbewohner

war Sigrid Hinkel das „Gesicht“,

der Ansprechpartner für die

Belange der Senioren.

Auch als Sozialdezernent darf

ich mich bei ihr persönlich sehr

herzlich bedanken. Ich tue das

auch im Namen aller aktiv in der

Seniorenarbeit des Landkreises

11

beteiligten Mitbürgerinnen und

Mitbürger für die hervorragende

Zusammenarbeit.

Frau Hinkel war seit 1997 bei der

Kreisverwaltung angestellt. Ab

01. Juni 2000 übernahm sie die

Stelle von Frau Neuber. Seit

ihrem Ausscheiden mit Ablauf

des Jahres 2010 ist Frau Karina

Frisch in die Nachfolge getreten.

Wir wünschen Frau Frisch bei

ihrer neuen Aufgabe viel Freude

und viel Erfolg. Wir freuen uns

auf eine gute Zusammenarbeit

und hoffen auf ein großes Engagement.

Frau Karina Frisch

Auflösung der Preisfrage

aus Herbstwind Nr. 33

Zu erraten war:

Ich lache meine Sorgen aus

Gewonnen haben:

Charlotte Hohendorf, Remlingstraße

9, 76846 Hauenstein

Albertine Kaiser, Pirmasenser

Straße 28, 66996 Lemberg

Reinhilde Doniat, Pirmasenser

Straße 11, 66957 Kröppen


12 Herbstwind

Die kleinen Helfer

„... und schon geht die Tube auf!“

von Jörg Augustin

Ich lade Sie ein, liebe Leserinnen

und Leser, mir in den folgenden

Monaten zu helfen, wenn aus diesem

Artikel eine Reihe werden

soll. Auf den Punkt gebracht: Ich

habe mich genug geärgert und

immer wieder gehört, dass sich

Junge wie Alte über die gleichen

Verpackungsprobleme ärgern.

Deshalb beginne ich heute mit

der Frage: Wie krieg’ ich das Ding

bloß auf? und antworte zuerst

einmal mit drei meiner persönlich

liebsten Helferlein.

1. Mein Korkenzieher

Von allen Modellen, die ich im

Laufe des Lebens benutzt habe,

ist dieses als das beste übrig

geblieben. Mit der Glocke lässt

sich die Spirale über dem Korken

mittig platzieren – und da bleibt

sie dann auch. Die Spirale selbst

schneidet in den Korken und

bohrt sich nicht hinein. Der beim

Eindrehen verdrängte Korken

drückt nach oben, nicht zur Seite,

macht also das Herausdrehen

nicht noch schwerer als nötig.

Und schließlich reicht die ausgeübte

Kraft beim Lösen des Korkens

sogar für abgebrochene

Sektkorken!

2. Mein Kapselheber

Das Teil ist ein Geschenk eines

Getränkevertriebs und hat den

einen wesentlichen Vorteil: Er ist

handlich und wirksam. Der lange

Griff gibt auch für schwache

Hände genug Kraft. Sehr empfehlenswert!

3. Mein Flaschenaufdreher

Auch dieses Hilfsmittel ist ein

Werbegeschenk, hat also nichts

gekostet. Dafür hilft es so effektiv

beim Aufdrehen von Plastikverschlüssen

an Mineralwasserfla-

schen (und anderen ebenso

unlösbar verschlossenen Pullen),

dass ich mir gleich mehrere gesichert

habe. Die wirken im ganzen

Bekanntenkreis Wunder. Die

leichten Rillen in der konischen

Öffnung in der Mitte sind wohl

das Geheimnis der Wirksamkeit:

Auch Senioren mit kranken Händen

gelingt es so, eine Flasche

aufzumachen.

Damit bin ich (leider) bei einem

Punkt angelangt, wo auch mir

nichts einfällt: Trotz intensiver

Recherche kenne ich keine Komplettlösung

für das Öffnen von

Schraubgläsern. Für den Deckel

gibt es tolle Greif- und Haltevorrichtungen,

aber niemand hat bisher

einen Halter für das Glas im

Angebot! Nun hat schon Newton

den fundamentalen Lehrsatz formuliert,

dass Kraft = Gegenkraft

sein muss, dass ich also das Glas

ebenso kräftig halten muss, wie

ich den Deckel drehe. Das soll

mir mal einer vormachen!

Nun rührt das Problem mit den

Schraubgläsern ja vom Luftdruck

her. Der drückt von außen das

Glas zu, weil er im Innern fehlt.

Ich muss also nur Luft ins Glas

bringen, dann öffnet es sich.

Vor zwei Ratschlägen möchte ich

warnen, obwohl sie funktionieren:

Wer das Glas umdreht und

mit dem Handballen fest auf dessen

Boden klopft, kann damit

zwar Luft ins Glas bringen, holt

sich aber wahrscheinlich eine

dicke Hand und längere Schmerzen

als Zugabe. Und wer mit

einem Messer unter den Deckelrand

fasst und zischend die Luft

einströmen lässt, hat gute Chancen,

die Zahl der häuslichen

Unfälle um einen zu vermehren.

Aber nun zu den guten Tipps:

Wer den Deckel nicht mehr

braucht, sticht einfach mit einem

Dorn ein Loch hinein. Problem

gelöst!

Statt eines Messers eignet sich ein

Löffel oder der kleine Hebel an

manchen Haushaltshelfern viel

besser zum Lupfen des Deckelrandes.

Und schließlich kann

man auch die Luft im Glas erhitzen,

dann dehnt sie sich aus und

der Deckel lockert sich. Oft

genügt schon, etwas heißes Wasser

über den Deckel laufen lassen!

Kurz wirken lassen, probieren!

Zum Abschluss ein Aufruf:

Beschweren Sie sich, wenn

Kunststoffverpackungen oder -

verschlüsse sich nicht leicht öffnen

lassen! Kein Kunde im europäischen

Ausland würde eine

Milchpackung kaufen, die er

nicht mühelos öffnet! Niemand

würde sich unwidersprochen eingesiegelte

Käsescheiben andrehen

lassen, die man am liebsten

mit einer Hydraulikschere auseinander

ziehen würde! Und:

Wenn Ihnen im Café die Milch in

den impertinenten Portionspackungen

serviert wird, bitten Sie

die Bedienung, sie für Sie zu öffnen!

Ich garantiere: Nach dem

dreißigsten Kampf gegen die

Tücken der Nippel und Laschen

und der fünften frischen Schürze

wehren sich die dienstbaren Geister

beim Chef und es gibt die

leichter zu öffnenden Lösungen.

Wetten?


Stolpersteine

von Heide Brödel

Es sind die Stolpersteine, die uns

unser Leben lang auf unserem

Weg herausfordern. Mit zunehmendem

Alter haben wir zumeist

eine ganze Reihe an Erfahrungen

gesammelt und Strategien entwickelt,

wie wir damit umgehen

müssen. Sind dadurch gelassener,

als in unseren jungen Jahren. Wir

haben gelernt, dass es ratsam ist,

besonnen abzuwägen, bevor wir

entscheiden. Manchmal aber türmen

sich die Brocken so hoch vor

uns auf, dass wir nicht mehr wissen,

wie wir weiter gehen können.

„Der Weg kommt dir entgegen,

wenn du ihn Schritt für Schritt

gehst“. Diese Erkenntnis hatte

mir Rosel Schneider mitgegeben,

als ich im letzten Frühjahr mit

einer Gruppe unter ihrer Führung

mehrere Tage auf dem Pfälzer

Jakobsweg unterwegs war.

Sie selbst habe diese Erfahrung in

den vergangenen Jahren oft

gemacht, wenn sie sich auf verschiedenen

Routen und allein

dem Jakobsweg bis nach Santiago

de Compostela gestellt hatte. Ich

hatte Zweifel, ob ich vor allem

die langen, steilen Anstiege im

Pfälzerwald, die sich vor mir

förmlich auftürmten, bewältigen

könnte. Ausreichend trainiert

hatte ich dafür nicht und der

innere „Akku“ war seit langem

leer. Aber ich wollte mich der

Herausforderung stellen. War

neugierig, was der Weg mit mir

machen würde.

Wenn der Weg mühsam wurde,

richtete ich also meine ganze Aufmerksamkeit

Schritt für Schritt

auf den Boden unter mir. Und

wirklich, auf einmal kam mir der

Besinnliches Herbstwind

Weg entgegen! Es fühlte sich an,

als sei er vom Gegner zu meinem

Verbündeten geworden. Mit

jedem Schritt wurde meine Kondition

besser. Mehr noch jedoch

wuchs meine innere Kraft. Ich

konnte mir wieder etwas zutrauen,

mir vertrauen. Musste immer

weniger darüber nachdenken, ob

ich den Weg schaffen würde.

Auch wenn sich der Körper hier

und da meldete und ich am

Abend müde und erschöpft ins

Bett fiel. Ich bin am Ziel angekommen.

Stolz und sehr zufrieden,

es geschafft zu haben.

Eigentlich war es keine neue

Erkenntnis für mich, die mir da

bewusst geworden ist. Im Laufe

meines Lebens hat sie sich immer

wieder bewährt. Aber ich habe

mir keine Gedanken mehr darüber

gemacht. Der Jakobsweg hat

für mich vieles, was für mich

wirklich wichtig ist, wieder ins

rechte Licht gerückt. Schon deshalb

lohnt es sich, ihn immer

wieder zu gehen.

13

Bildquelle: www.reckmann.org

Warum ich das erzähle? Wegen

der Stolpersteine! Die lagen im

gleichen Jahr neben dem alltäglichen

Geröll ganz unerwartet

hoch aufgetürmt auf meinem

Weg und wollten kein Ende nehmen.

Natürlich krempelt man die

Ärmel hoch und nimmt die Herausforderungen

an. Aber je weniger

die Kräfte mit zunehmendem

Alter werden, umso schwerer

trägt man an den Steinen. Unversehens

läuft man Gefahr, vor lauter

Wegräumen den Weg darunter

und sich selbst aus den Augen

zu verlieren. Dann weiß man

wirklich nicht mehr, wie man das

alles bewältigen kann und wo es

lang geht.

Was ich auf dem Jakobsweg tief

verinnerlicht hatte : Auf schwierigem

Weg nicht auf den Berg vor

mir starren. Sondern sich Schritt

für Schritt auf den Weg konzentrieren

und ihn vorwärts gehen.

Dann kommt einem der Weg entgegen.

Das hat mir sehr geholfen.


14 Herbstwind

Besinnliches

Mensch, du wirst alt!

Der Name, Mensch wie war der doch?

Erinnerungen kommen hoch.

Du kramst in der Vergangenheit,

hast tausend Dinge griffbereit,

doch, wie sich das Gehirn auch quält,

der Name, nur der Name fehlt.

Und sicherlich erkennst du bald:

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Vom vierten Stock steigst du herunter,

trittst auf die Straße noch ganz munter,

doch plötzlich fragst du dich verdrossen

hab ich auch oben abgeschlossen?

Du kannst dir selber nicht mehr trau’n

und steigst hinauf, um nachzuschaun,

und sagst, die Faust vor Zorn geballt:

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Du brauchst was aus dem Kühlschrank,

du weißt auch was, na Gott sei Dank,

du öffnest ganz gezielt die Tür

und fragst dich promt, was wollt ich hier?

Nun grübelst du, dich packt der Frust,

denn grade hast du’s noch gewusst

und so was lässt dich nicht mehr kalt,

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Bevor man eine Reise tut,

versteckt man erst sein Sparbuch gut,

man ist ja länger nicht im Haus

und das Versteck kriegt niemand raus.

Kommt man zurück, geht’s Suchen los,

wo habe ich mein Sparbuch bloß?

Warum ich so was nicht behalt,

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Du sitzt im Zug, Du bist auf Reisen,

da fällt dir ein, - das Bügeleisen!!!

Vor Urlaubsfreuden schon beflügelt,

hast du noch schnell ein Hemd gebügelt,

nun denkst du ständig an zu Haus,

mein Gott, ist auch der Stecker raus?

Zwingst dich zur Ruhe mit Gewalt,

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,

du fragst dich plötzlich ganz benommen,

hab ich sie wirklich eingenommen?

Und schluckt man sie, ich hab’s vergessen,

stets vor dem, oder nach dem Essen?

Du weißt nicht, welche Vorschrift galt,

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Du bist es leid und legst im Nu,

dir ein Tablettenkästchen zu.

Unter den Fächern – keine Frage,

steh’n säuberlich die Wochentage.

Am andern Morgen denkst du nach,

was hab’n wir heute – Donnerstag?

Du schmeißt das Kästchen, dass es knallt,

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Du siehst nicht gut – der Arzt kommt drauf

Und schreibt dir Augentropfen auf.

Alle vier Stunden sollst du nun

die Tropfen in die Augen tun.

Doch jedes Mal – es tut mir leid,

vergisst du die genaue Zeit.

Völlig verzweifelt sagst du bald –

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Du kaufst dir – so was gibt es schon –

ne Armbanduhr mit Weckfunktion,

Du freust dich, nun ist alles klar,

sie piept auch pünktlich, wunderbar.

Doch schaust du sinnend auf die Uhr

und fragst dich – warum piept die nur?

Sie piept wie aus dem Hinterhalt –

„so fängt es an, Mensch du wirst alt“.

Maschinen kann man reparieren,

Getriebe, die schwer gehen, schmieren,

kommt beim Computer nichts mehr raus

dann wechselt man Module aus.

So hat man vieles schon erreicht,

beim Menschen geht das nicht so leicht.

Drum kann der Rat nur dieser sein,

„mach dir nichts draus, stell dich drauf ein“.

(Verfasser unbekannt)

Eingereicht von M. Müller


...als der Koffer meines

Vaters kam

von Beate Seim

Besinnliches / Silbenrätsel Herbstwind

Frühjahr 1943. Der zweite Weltkrieg tobte.

Er nahm mir am Lichtmeßtag, dem zweiten

Februar, meinen Vater. Im fernen Russland,

am Ladogasee, wurde seine gesamte Kompanie

vom Feinde ausgelöscht. Ich war

noch nicht einmal drei Jahre alt.

Der Alltag war geprägt vom Dröhnen der

Flugzeuge und Sirenengeheul. Das Rennen

in der Nacht in den Keller bleibt unvergessen.

Eines Morgens wurde bei uns zu Hause ein

großes Paket abgegeben. Oma und Mama

entfernten das Papier und zum Vorschein

kam ein zerbeulter Koffer. Es war der meines

Vaters, den er mit an der Front hatte.

Ich weiß es noch, als wäre es erst gestern

gewesen. Ich stand neben meiner Mama

am Küchentisch, im Kleidchen mit Schürzchen

darüber, als sie unter Tränen die wenigen

Habseligkeiten, die uns noch von meinem

Papa geblieben waren, auspackte. Den

Ehering, die Armbanduhr, einige Wäschestücke

mit Blut getränkt, die zerfetzte Brieftasche,

ebenso der Geldbeutel, die letzten

Briefe aus der Heimat, Fotos von der Familie,

besonders von mir – alles angeschmutzt

oder zerrissen.

Meine Mutter brach fast zusammen. Oma

stand neben uns und versuchte zu trösten,

aber ach Gott – hatte doch sie im ersten

Weltkrieg ebenfalls ihren Mann, also

Mamas Vater und meinen Opa verloren.

Begriff ich bereits trotz meiner Kindheit,

dass ich keinen Papa mehr hatte, so wusste

ich jetzt in diesem Moment, dass hier etwas

geschehen war, das nicht mehr gutzumachen

war.

Ja, wie heißt es so schön: „In den Erinnerungen

schwelgen“, doch manchmal brechen

durch diese vernarbte Wunden wieder

auf und es tut einfach sehr weh.

Silbenrätsel

ado – be – bel - ber – c –chen – dach - den - fa – fall –ga –

haar – haft – hall – haus – i – im – ka – kno – lei – lung – ma

– mo – nai – näh – ne – nen – nie –pe – re - re – rei – ri – rus –

schaft – scheu – schi – tee – ten – tü – ü – um - ze

sind 13 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden:

1. Es ist wunderbar, es ist …

2. Salzhaltiges Bad in

Bayern (ohne Bad)

3. ungebetene Gäste

4. das vorige Lösungswort kommt

gelegentlich durch diese

5. angeblich ist Eifersucht

eine solche

6. soll angeblich hoch geflogen sein

7. mit ihre können manche Hausfrauen

nicht mehr umgehen

8. rechts oder links? Wo ist ein

Schild zu finden?

9. trug früher Oma auf dem Kopf

10. biblischer Begriff für Gott,

bekannt aus dem Advent

11. gehört in Japan zur

Begrüßung eines Gastes

12. bei manchen Bauern steht nur

ein Bulldog darunter

13. Wenn du an das Römische

Weltreich die Römische Zahl

100 anhängst, hast Du das

letzte Kunstwort gebildet

Richtig gelöst, ergeben die ersten Buchstaben von oben nach

unten und die letzten Buchstaben von unten nach oben gelesen

den Lösungssatz.

Lösung: _____________________________________________

Und nun viel Spaß beim Raten.

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie

diese bis zum 31.08.2011 an die

Kreisverwaltung Südwestpfalz, Leitstelle „Älter werden“,

Unterer Sommerwaldweg 40-42, 66953 Pirmasens.

Unter den richtigen Antworten werden 3 Weinpräsente ausgelost.

15


Lassen Sie doch mal von sich hören.

Sparkassen-Finanzgruppe

Den Alltag hinter sich lassen, gemütliche Stunden in musikalischer Runde, entspannende Augenblicke in bester Gesellschaft. Gönnen Sie

sich diese Freude am Leben. Bei allen Fragen rund um Ihre finanzielle Sicherheit helfen wir Ihnen gerne. Lassen Sie am besten gleich von sich

hören. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

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