Ratgeber für Ratlose Ratgeber für Ratlose - Rheinkiesel

rheinkiesel.de

Ratgeber für Ratlose Ratgeber für Ratlose - Rheinkiesel

Geschenktips

Ratgeber für Ratlose

Weihnachtserzählung

Das verlorene Weihnachtsfest

Natur

Stacheliger Stimmungsgarant – der Ilex

19 Seiten Veranstaltungstips

• Bonn • Königswinter • Oberpleis • Bad Honnef

• Rheinbreitbach • Unkel • Erpel • Linz

Brauchtum

Weihnachtliches Blütenwunder

Kieselchen

Lesefutter für die Jüngsten

12

Dezember 2012

16. Jahrgang


LESERREISE 2013

Winterzauber mit dem GLACIER-EXPRESS

Erleben Sie mit dem Engadin und dem

Mattertal zwei der mondänsten Ur laubsregionen

der Welt. Und dies auch im

schneereichen Winter, der die gewaltigen

Viertausender in eine faszinierende

Zuckerbäckerlandschaft verwandelt.

Im Februar und im März, wenn die

Frühjahrssonne die Schneekristalle

zum Glitzern bringt, beginnt in der

Schweizer Bergwelt eine der schönsten

Jahreszeiten. Meist ist die Luft klar, der

Himmel azur blau mit kleinen Schäf -

chenwolken und die Sicht auf die majestätischen

Gipfel phantastisch.

1. Tag: Anreise

Mit den schnellen Verbindungen der ICE-/EC-Züge gelangen Sie zunächst nach Basel,

wo der Reiseleiter die Gruppe erwartet. Über Zürich geht es mit der SBB nach Chur, dem

Tor zu den Ostschweizer Hochalpen. Von vielen Städten ist eine durchgehende Anreise

möglich. Nach Ankunft beziehen Sie das Hotel, während Ihr Gepäck separat vom

Bahnhof gebracht wird. Nach dem Abendessen lassen Sie den Tag beim Spaziergang

durch Chur ausklingen. Die Hauptstadt des Kantons Graubündens gilt als älteste Stadt

der Schweiz, sehenswert sind die Kathedrale (12. Jh.), der barocke Bischöfliche Hof und

der Postplatz mit Zunft- und Bürgerhäusern.

2. Tag: Bernina-Express

Es erwartet Sie ein unvergeßliches Bahnerlebnis! Von Chur aus geht es mit dem

BERNINA-EXPRESS über die Albula-Strecke, die zu den spektakulärsten der Alpen zählt,

nach Tiefencastel. Der Kleine Rote – wie der Schmalspurzug gern genannt wird – überquert

das schwindelerregende, 65 m hohe und in einem Bogen verlaufende

Landwasser-Viadukt und erreicht nach einer Fahrt durch das Engadin den 2.253 m

hohen Bernina-Pass. Der Zug überwindet die Steigung ohne Zahnradantrieb und ist die

höchste Bergbahn der Alpen. Vom Pass aus geht es rund 1.800 m nach Brusio hinab

und dabei durch das kuriose Kehr-Viadukt, eines der meist fotogra fier ten Bauten der

Alpen und beliebtes Kalendermotiv. Endstation ist Tirano. Dort besteht Gelegenheit, bei

einem Bummel das italienische Ambiente zu genießen, bevor es am Nachmittag mit

dem BERNINA-EXPRESS wieder nach Chur zurück geht.

3. Tag: GLACIER-EXPRESS

Heute erleben Sie den „langsamsten Schnellzug der Welt“, den GLACIER-EXPRESS,

durch die grandiose Kulisse der Schweizer Berge und reisen in den modernen Panorama-

Wagen. Unterwegs wird ein Mittagessen serviert. Von Chur aus startet die Fahrt durch

die romantische Rheinschlucht nach Disentis. Mittels Zahnradabschnitten geht es auf

den 2.043 m hoch gelegenen Oberalp-Pass. Die Abfahrt nach Andermatt bewältigt der

Schmalspurzug in Serpentinen und gelangt durch den 15 km langen Furka-Basistunnel

ins Wallis. Quer durch das obere Rhônetal erreichen nach rund 250 km Fahrtstrecke mit

mehr als 200 Brücken und Tunneln das Städtchen Brig, zwischen Lötsch berg- und

Simplontunnel ist es Standort für die nächsten zwei Tage.

4. Tag: Zermatt

Mit dem Schmalspurzug geht es durch die Matterschlucht nach Zermatt. Das idyllische

Bergdorf liegt auf 1.620 m Höhe unterhalb des markanten Matterhorns. Bummeln Sie

durch den autofreien Ort, besuchen Sie Alt-Zermatt mit seinen rustikalen Holzhäusern

und schauen Sie sich die Auslagen der exquisiten Geschäfte an. Den besten Blick auf

den pyramidenförmigen Gipfel des Matterhorns hat man bei einer fakultativen Fahrt mit

der Zahn radbahn zum 3.089 m hohen Gor ner grat, wobei eine Steigung bis 200 Promille

und eine Höhendifferenz von 1.485 m überwunden wird. Bei guter Sicht genießen Sie

einen phantastischen Fernblick auf insgesamt 29 Viertausender und die gewaltigen

Gletscher um das Monte-Rosa-Massiv. Wer höher hinauf will, besucht mit einer Seilbahn

von Zermatt aus das 3.884 m hoch gelegene „Matterhorn Glacier Paradies“. Es ist die

höchste Bergstation der Alpen und bietet bei guter Sicht ein Panorama von 38 Vier -

tausendern. Am späten Nachmittag geht es per Schmalspurbahn nach Brig zurück.

5. Tag: Rückreise

Mit den komfortablen Zügen der Schweizerischen Bundesbahn fahren Sie durch den

neuen Lötsch berg-Basistunnel und vorbei am Thuner See bis Basel. Unterwegs ge nießen

Sie den Blick auf pittoreske Winterlandschaften der Schweizer Berge, bevor es via Basel

mit den schnellen ICE- und EC-Verbindungen der DB zurück zum Ausgangsort geht.

Termine 2013

Buchungscode SKFG

13.03. - 17.03.13

18.03. - 22.03.13

Reisepreis pro Person

(ab/bis Basel)

Doppelzimmer € 885

Einzelzimmer € 980

Inklusivleistungen

• Bahnfahrten ab/bis Basel SBB in der 2. Klasse mit Sitzplatzreservierung

• Fahrt von Chur nach Tirano und zurück nach Chur mit dem Bernina-Express

• Fahrt von Chur nach Brig im Panoramawagen des Glacier-Express

• Fahrt von Brig nach/von Zermatt nach Brig mit der Schmalspurbahn

• 2 Übernachtungen in Chur im ***-Sterne Hotel

• 2 Übernachtungen in Brig im ***-Sterne Hotel

• 4 x Halbpension (Frühstück und Abendessen)

• 1 x Mittagessen im Glacier-Express

• deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Basel

• Gepäcktransfer Chur: Bahnhof-Hotel-Bahnhof

• Gepäcktransfer Brig: Bahnhof-Hotel-Bahnhof

• Informationsmaterial (1 x je Zimmer)

Extras: RIT-Ticket vom Heimatbahnhof/bzw. Köln nach Basel und zuru�ck

€ 125 Preis pro Person in der 2. Kl., Sitzplatzreservierung € 9.

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen

Bei Nichterreichen kann die Reise bis vier Wochen

vor Reisebeginn abgesagt werden.

Veranstalter: DNV-Touristik GmbH, Kornwestheim

EU-Staatsangehörige benötigen einen gültigen

Personalausweis oder Reisepaß.

Ja, ich interessiere mich für die Leserreise des rheinkiesel

Winterzauber mit dem GLACIER-EXPRESS

Bitte, senden Sie mir Informationen und Buchungsunterlagen zu

Name

Vorname

Straße

PLZ/Ort

Das außergewöhnliche

Geschenk zum Fest!

Info-Telefon

0 22 24 / 7 64 82

Coupon einsenden an: Quartett-Verlag oder per Fax an

Leserreisen rheinkiesel 0 22 24 / 90 02 92

Im Sand 56

53619 Rheinbreitbach Mail: info@rheinkiesel.de


Liebe Leserin

und lieber Leser,

jede Gemeinde die etwas auf sich

hält, hat bestimmt einen: Weih -

nachtsmärkte sind seit Jahren auf

dem Vormarsch. Wenn sie schon

Mitte bis Ende Oktober stattfinden,

heißen sie etwas verschämt

Martinimarkt oder ähnlich. So

oder so: Wer über einen dieser

bunten Märkte schlendert, empfindet

schon nach kurzer Zeit

etwas von der Faszination, die sie

ausstrahlen. Genußvoll bei heimeligem

Licht durch die engen

Gassen mit den einladenden Holz -

buden zu bummeln, kann uns

rasch in adventliche Stim mung

ver setzen.

Einen Schritt weiter geht Ann-

Isabell Thielen mit ihrer dies jäh -

rigen Weihnachtserzählung auf

Seite 4/5 Das verlorene Weih -

nachtsfest. Doch keine Sorge, zu -

guterletzt wendet sich gottlob

doch noch alles zum Guten.

Wenn Sie auf dem Weihnachts -

markt noch nicht die rechten

Gaben für Ihre Lieben gefunden

haben, schauen Sie doch einmal in

unseren Ratgeber für Ratlose. Er

bringt auf den Seiten 6 bis 9 eine

Fülle eher ausgefallener Vor schläge.

Wer weiß, vielleicht werden Sie

rasch fündig?

Allerlei Bräuche durchziehen die

Adventszeit. Bei einem der schönsten

stellt man am 4. Dezember,

dem Namenstag der Hl. Barbara,

frisch geschnittene Zweige von

Obst- oder Schmuckgehölzen in

eine Vase. Mehr über ein Weih -

nachtliches Blütenwunder, das

Sie Wochen später erfreut, verrät

Ihnen Julia Bidder auf den Seiten

10/11.

Vielleicht wollen Sie dem vorweihnachtlichen

Trubel vorübergehend

entfliehen und ein wenig zur Ruhe

kommen? Dann wenden Sie sich

doch einmal unserem Bild rätsel

auf Seite 12/13 zu. Mit den richtigen

Lösungsworten und etwas

Glück können Sie einen unserer

interessanten Preise gewinnen.

Advent, das ist auch die hohe Zeit

einer Pflanze, die sonst eher im

Schatten steht (Seite 14/15). Es ist

ein Stacheliger Stimmungs garant,

den Ulrich Sander Ihnen hier vorstellt:

der Ilex.

Geld bekommen ohne etwas dafür

tun zu müssen – wer möchte das

wohl nicht gern, gerade jetzt vor

Weihnachten. Gibt es das überhaupt?

Doch halt, hier geht es eher

um Knallhartes, wenn Rechts an -

walt Christof Ankele Geld fürs

süße Nichtstun auf Seite 17 be -

leuchtet.

Danach wird es auf den Seiten

18/19 wieder „weihnachtlich“.

Editorial

Für ratlose Eltern, Tanten, Onkel

und Großeltern stellt unser Kiesel -

chen Neues vom Büchermarkt für

unsere Kleinen vor, es ist Weih -

nachtliches Lesefutter. Einzel -

heiten finden Sie mit Verlagsan -

gaben etc. auf den Seiten 18/19.

Ihnen und Ihren Lieben wünschen

Verlag und Redaktion eine besinnliche

Adventszeit und schon heute

fröhliche Weihnachten.

Herzlich

Ihr

Impressum

Titelbild: Erwin Bidder

(Die Aufnahme zeigt einen Teil

des Weihnachtsmarktes in Bonn)

Erscheinungsweise:

monatlich, jeweils zum Monatsende

Redaktions- und Anzeigen -

schlußtermin: 15. des Vormonats

Verteilte Auflage: 15.000 Exemplare

Druckunterlagen: nach Absprache

(auch als pdf-, eps-, tif- oder jpg-Datei)

Herausgeber: Verlag, Vertrieb und Anzeigenverwaltung

Quartett-Verlag, Erwin Bidder, Im Sand 56,

53619 Rheinbreitbach, Tel. 0 22 24 / 7 64 82,

Fax 0 22 24 / 90 02 92, info@rheinkiesel.de

Redaktion: Erwin Bidder (verantwortlich), Julia Bidder,

RA Christof Ankele, Paulus Hinz, Ulrich Sander,

Ann-Isabell Thielen

Gestaltung: DesignBüro Blümling, Köln

Fotos: Erwin Bidder, Birkenhof Brennerei, House&Living,

pixelio/Thomas Grünsch/S. Hofschlaeger/ Lupo/

Rolf-van-Melis/Martin Schemm/Dieter Schulz/sassi/

Benjamin Thorn, Kammer chor Oberpleis, Martin

Magunia, Heike Rosemann, Antje Siemon, Rhein-

Sieg-Eisenbahn GmbH, Rhein taler e.V., Rollendes

Atelier, Ulrich Sander, Vidal GmbH, Wikimedia

Commons/Karl Gruber

Anzeigen: Erwin Bidder (Verlag), Tel.: (0 22 24) 7 64 82

Druck: SZ Offset-Druck Schallowetz GmbH, St. Augustin

Internet: www.rheinkiesel.de,

erstellt von Rhein@Net Ansgar Federhen

Beilage: Müller Maschinen, Troistdorf (Gesamt)

Fischbar, Königswinter-Oberdollendorf (Teil)

��������������������

�������

������������������

�������������������

�������������������

������������������

��������������

���������������������

Dezember 2012 3


Erzählung

Das verlorene

Weihnachtsfest

Wütend stampfte Emily mit dem Fuß auf. „Das kannst Du

mit uns nicht machen! Ein Advent ohne Adventskalender,

das ist – das ist wie Weihnachten ohne Geschenke!“ Auch

Paul heulte. Mama Johanna seufzte. „Kinder! Was soll ich

denn nur machen!“

„Ich dachte, Ihr wäret jetzt alt ge -

nug. An das Christkind glaubt Ihr

doch sowieso nicht mehr. Und seit

ich wieder arbeiten gehe …“

„Trotz dem!“ heulte die neunjäh -

rige Emily. „Ich will auch“, schloß

sich ihr Zwilling an. „Also, wenn

Ihr jetzt so ein Theater macht, lassen

wir Weihnachten ganz aus -

fallen!“, seufzte Johanna entnervt.

„Kinder! Es ist Schlafenszeit!“

mischte sich Papa Mathias ein.

„Heute können wir sowieso nichts

mehr ändern. Morgen ist ein

neuer Tag, und wir werden sehen,

was wir tun können. Wer von

Euch will eine Gute-Nacht-

Geschichte?“

Johanna seufzte und atmete tief

durch. Sie hatte geglaubt, sie kön ne

sich vom jährlichen Ad vents ka -

lender freikaufen – mit dem Ver -

sprechen auf ein extra-großes

Weih nachtsgeschenk. Aber da

hatte sie die Rechnung ohne ihre

Sprößlinge gemacht. Aller dings

war heute der 30. Novem ber, und

sie war bisher einfach nicht dazu

gekommen, all die Kleinigkeiten

zu besorgen, die sie sonst liebevoll

Festliches Mittags-

Weihnachtsbuffet *

25. / 26. Dezember 2012

28,50 Euro pro Person

Großes Silvesterbuffet

28,50 Euro pro Person

Kinderfestpreis 4 – 12 Jahre

€ 1 pro Lebensjahr

* Wir bitten um Verständnis, daß eine Mindestzahl

von 30 Gästen erreicht werden muß.

4 Dezember 2012

in 24 kleine Päckchen steckte und

an den Strohkranz in der Küche

hängte. Emily und Paul wechselten

sich jeden Tag mit den Ge -

schenken ab – also brauchte sie

nur zwölf Pakete pro Kind. Zwölf!

Das sollte doch eigentlich zu

schaf fen sein!

In diesem Jahr war einfach der

Wurm drin. Erst hatte sie sich den

Knöchel verstaucht, dann sie hatte

jede Menge Überstunden machen

müssen. Johanna fühlte sich wie

eine Versagerin. Und jetzt war es

zu spät – es war Samstagabend,

und alle Geschäfte hatten ge -

schlossen. Morgen war der erste

Ad ventssonntag, und sie hatte

noch nicht mal einen Advents -

kranz. Und Paul und Emily schliefen

mit Tränen in den Augen ein.

Verschwundene

Strohsterne

Als Emily aufwachte, spürte sie so -

fort, dass etwas nicht stimmte. Ein

Blick ans Fenster – alle Strohsterne

waren weg! Dabei war doch heute

der 1. Dezember. Oder etwa nicht?

Verwirrt schaute sie auf den Ka -

lender. Dort grüßte für den Monat

Januar schon ein grinsender

Schnee mann. Kein Adventskranz

mehr, kein Weihnachtsbaum,

keine Dekoration, nicht mal mehr

ein klitzekleines Fitzelchen Weih -

nachtsgeschenkpapier! Auch die

Keksdosen im Keller waren leer –

nicht ein Krümelchen selbstgebakkener

Kekse mehr zu finden!

Emily weckte ihren Zwillings -

bruder: „Paul, wach auf!“ „Hmm -

mmm. Was ist denn?“ „Sag mal,

was hast Du zu Weihnachten

ge schenkt bekommen?“ „Einen

Super MarioIceRacerSchlitten“,

antwortete Paul schlaftrunken.

„Nein, das war doch letztes Jahr.

Ich meine, dieses Jahr!“ „Dieses

Jahr war noch gar kein Weih -

nachten. Aber ich wünsche mir

den Lego-Roboter, das weißt Du

doch!“ Emily verdrehte die Augen.

„Paul, hier stimmt was nicht. Ich

glaube, die haben tatsächlich

Weih nachten ausfallen lassen!“

Mit einem Ruck richtete sich Paul

auf. „Was? Ne, Emily, das können

die gar nicht!“ „Doch, schau doch

selbst!“ Die Zwillinge rannten in

die Küche. Ratlos standen sie vor

dem Kalender. „Das glaub ich

nicht“, stöhnte Paul. „Warte mal,

ich habe eine Idee!“ Er rannte zur

Haustür. Zwei Minuten später

kehrte er mit der Tageszeitung zu -

rück. „Guck mal, welches Datum

da steht“, drängte er Emily. „6.

Januar“, stöhnte seine Schwester.

„Mensch, Paul, irgendwie haben

wir Weihnachten verpaßt!“

Vergessene

Bescherung

Johanna und Mathias verhielten

sich wie immer. Die Beschwerden

der Kinder taten sie ab. „So ein

Quatsch. Natürlich haben wir

Weih nachten gefeiert. Wie immer.

An Heiligabend gab es Be sche -

Burghotel Ad Sion

Bei uns speisen Sie stilvoll

www.adsion.de

Telefonische Anmeldung erbeten: Tel. 02224/988 30 - 0 · Fax -100 · info@adsion.de · Schulstraße 2 · 53619 Rheinbreitbach


ung hier, am 1. Feiertag waren

wir bei Oma Renate, und am 2.

Feier tag bei Onkel Max und Tante

Ina.“ „Und wo, bitte, ist dann

unser Weihnachtsbaum?“, wollte

Emily wissen. „Der hat schon ge -

nadelt, den haben wir gleich am

28. Dezember wieder abgebaut,

be vor Mama wieder arbeiten

gehen mußte“, erwiderte Mathias.

„Aber was hab ich denn geschenkt

bekommen?“, wollte Paul wissen.

„Ach, Paule, das weiß ich nun

wirk lich nicht mehr. Schau, da

seht Ihr mal wieder, daß Ihr viel zu

viel bekommt, wenn Ihr Euch

selbst schon nicht mehr daran er -

innern könnt!“ seufzte Johanna.

Paul und Emily sahen sich an. Das

konnte doch einfach nicht wahr

sein! „Und wo sind die ganzen

Weih nachtskekse?“, triumphierte

TÖPFEREI | PETER SEEKIRCHER

Emily. „Auf-ge-ges-sen“, antwortete

Johanna. „Wir hatten dieses

Jahr doch nicht so viele, weil ich so

viel arbeiten mußte!“

Weihnachtswichtel

am Werk

Auf ein geheimes Zeichen hin

stürmten Paul und Emily auf

Emilys Hochbett und hielten

Kriegsrat. „Kannst Du das glauben?“

fragte Emily. „Neeee!“ antwortete

Paul. „Da ist irgendwas

Komisches passiert. Weihnachten

ist irgendwie verlorengegangen.“

„Bestimmt, weil Mama und Papa

so viel Streß haben“, nickte Emily.

„Da müssen wir was unternehmen!“

Als die Eltern am Nach -

mittag zur kranken Nachbarin

zum Kaffee gingen, waren die

Kinder sich selbst überlassen. So -

gleich machten sich die Zwillinge

ans Werk: Paul steckte Tannen -

nadeln um den Adventskranz.

Emily rührte Plätzchenteig an.

Bald schon stieg der Duft von

Zimt sternen und Vanillekipferl

durchs Haus und vermischte sich

mit dem harzigen Geruch frischer

Tannenzweige. Emily klebte Stroh -

sterne an die Fenster scheiben,

während Paul kleine, geheimnisvoll

aussehende Päckchen verschnürte.

„Hier sieht’s ja aus, als

wären die Weihnachtswichtel am

Werk“, lachte Mama, als sie nach

Hause kam. „Ist Januar nicht noch

ein bißchen früh für Weih nachts -

dekoration?“ „Och, bitte, Mama.

Der Wetterbericht hat Schnee an -

gesagt, und es ist so schön, wenn

noch Strohsterne hängen, wenn es

schneit“, bettelte Emily. Wie zur

Bestätigung fielen ganz leise die

ersten Schneeflocken vom Him -

mel. „Na gut“, lenkte Mama ein.

„Soll ich Euch dann heute auch

eine Weihnachtsgeschichte zur

guten Nacht vorlesen?“ „Ja!“,

schrien die Zwillinge wie aus

einem Munde. Sie schliefen noch

während der Geschichte ein, so

müde waren sie von all der weihnachtlichen

Arbeit.

Zurück in die

Adventszeit

Erzählung

Wildes Geheule weckte Johanna.

„Hurra! Du bist die beste Mama

der Welt! Papa, schau nur! Ein Ad-

Vents-Ka-Lender!“ Verwirrt rieb

sich Johanna die Augen und hievte

sich aus dem Bett. Sie wankte in

die Küche. Tatsächlich! Da hingen

gleich zwei Strohkränze. „Mama,

schau mal, dieser Adventskalender

ist für uns Kinder, und da ist noch

einer für Papa und Dich!“, erklärte

Paul. Und auf dem Tisch strahlte

die erste Kerze von einem selbst

gebastelten Adventskranz. Vor

dem Fenster glitzerte der frische

Schnee. Mathias stand schon mit

frisch gebrühtem Kaffee in der

Küche und grinste wie ein Honig -

kuchenpferd. Johanna gähnte. Da

– war da nicht eine Bewegung am

Fenster gewesen? Johanna schaute

verwirrt hinaus auf die weiße

Pracht. Aber Weihnachtswichtel

hinterlassen nun mal keine

Spuren … •

Ann-Isabell Thielen

Dienstag bis Freitag 9.30 bis 12.30 und 14.30 bis 18.00 Uhr

Nach 30 Jahren Selbstständigkeit

schließe

ich meine Töpferei zum

31. Dezember 2012.

Herzlichen Dank sage

ich all meinen Kunden Heisterbacher Str. 138 | 53639 Königswinter-Oberdollendorf | Tel.: 0 22 23 / 45 73 | www.toepferei-seekircher.de

für ihre Treue. AB 4. DEZEMBER VIELE EINZELSTÜCKE STARK REDUZIERT

Dezember 2012 5


Tips

Ratgeber

für Ratlose

Wer seine Lieben zum Fest beschenken möchte, steht oft –

so scheint es zumindest – vor schier unlösbaren Aufgaben.

Mit einer Reihe ausgefallener, eher ungewöhnlicher Ge -

schenkvorschläge wollen wir Ihnen hier die Qual der Wahl

ein wenig erleichtern.

Einfach bestrickend so

ein kleines Monster

… und dabei auch noch kinderleicht

selbst herzustellen. Ein be -

zauberndes kleines Geschenk, das

als Set, also gewissermaßen „im

Roh zustand“, zum Verschenken zu

haben ist. Heike Rosemann bietet

in ihrem Shop wohl WOLLend in

Bad Honnef eine Vielzahl derartiger

Geschenkideen hat.

Wußten Sie übrigens, daß stricken

einen meditativen Charakter be -

sitzt? Nicht umsonst erlebt diese

Form der Handarbeit in unserer

streßgeplagten Zeit im Moment

eine Renaissance ohnegleichen.

Heike Rosemann bietet für Inte -

ressierte Workshops an:

Di./Fr./Sa. von 10.15 – 11.45 Uhr

Dienstag: Stricken und Häkeln für

Anfänger, Freitag: Modellbezogen,

wie z. B. Lace-Tücher (Loch mus ter -

tücher) aus hochwertiger Desig ner -

wolle, mal gestrickt mal gehäkelt –

wunderbar im Sommer als Stola

und im Winter als Schal zu tragen.

Samstag ist dann Monster AG,

wer Zeit und Lust hat kann schon

mal mit dem Monster anfangen

oder eine Boshi/Mütze häkeln

oder mit einer Filztasche beginnen

oder für die kalte Jahreszeit die

Familie mit Filzhausschuhen ausstatten.

Information und Anmeldung

für die Workshops:

wohlwollend

Inh. Heike Rosemann

Rommersdorfer Str. 7

53604 Bad Honnef

www.wohlwollend.com

Tanzschule Holtzwarth

NEUE Anfänger-TANZKURSE 2013

Jugendliche Sonntag 13. Januar 2013 18.30 Uhr

Paare 18-80 Mittwoch 9. Januar 2013 19.00 Uhr

Paare 18-80 Samstag 12. Januar 2013 16.30 Uhr

Discofox Samstag 12. Januar 2013 15.30 Uhr

Verschenken Sie mal einen Tanzkurs!

Gutscheine bei uns erhältlich!

Bahnhofstraße 2c · Bad Honnef · Info: 02224 / 3361

www.tanzschule-holtzwarth.de Mitglied im ADTV

Fortschrittkurse - Tanzkreise - Geschenkgutscheine

6 Dezember 2012

Nach Golde drängt,

am Golde hängt doch

alles!

So läßt schon Johann Wolfgang von

Goethe sein Gretchen im „Faust“

sagen. Lernen Sie mit Gold umgehen

– doch nicht als Kapitalan -

lage, sondern mit versierter Hand,

in einem Goldschmiedekurs. Unter

fachkundiger Anleitung erlernen

die Teilnehmerinnen dieses Gold -

schmiedekurses in einer professionell

ausgestatteten Werkstatt, ein

Schmuckstück eigener Wahl nach

eigenen Vorstellungen anzufertigen.

Von der Idee über den ersten

Entwurf bis hin zur Ausführung

be treut eine versierte Gold schmie -

din die Teilnehmerinnen in kleinen

Gruppen (max. 4 Teilneh mer).

Fachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wenn Sie noch nach einer ausgefallenen

Geschenkidee zum Fest

suchen: Verschenken Sie doch

einmal einen Gutschein für eine

Teil nahme an einem Gold -

schmiede kurs.

Informationen:

Schmuckwerkstatt

MONDSTEIN

Elvira Müller

Dollendorfer Straße 5

53639 Königswinter-Oberpleis

Tel. 0 22 44 / 72 79 508

www.schmuckwerkstattmondstein.de

Individuell und

typgerecht

Ein Geschenk zum Fest, das ge -

wissermaßen noch in der Zukunft

liegt, ist sicherlich eine besondere

Überraschung unter dem Weih -

nachtsbaum. Mit einem Ge -

schenk gutschein für eine Serie von

Porträtaufnahmen durch eine

Profi-Fotografin geht der Schen -

kende ganz eigene Wege.

Wer seine Lieben zum Fest mit

einem eigenen Porträt aus Meis ter -

hand erfreuen möchte, kann den

gleichen Weg beschreiten. Aus

einer Serie von Aufnahmen kann

man sich drei Bilder aussuchen

und als Datei mit nachhause neh-


men. Fotoabzüge kann man schon

ab € 7,50 erwerben. Eine weitere

digitale Aufnahme aus der Serie

kostet pro Datei € 13,50

ANTJE SIEMON

FOTOGRAFIN

Königswinterer Str. 628

53227 Bonn

Tel. 01279 / 510 14 79

briefe@antjesiemon.de

www.antjesiemon.de

Formschön und

zeitlos elegant

So bringen Sie ein heimeliges

Licht in den Raum – und das

nicht nur an dunklen Winter -

abenden. Die Lampe ist ca. 60 cm

hoch und stellt zusätzlich für jeden

Raum einen willkommenen Blick -

fang dar. Welche Form Lampen -

fuß und -schirm haben sollen, ist

frei wählbar, ebenso die Farbe des

Lampenschirms.

House&Living

Möbel & Wohnaccessoires

Königswinterer Str. 112-114

53227 Bonn – Beuel

Tel. 02 28 / 4 33 72 44

Fax 02 28 / 4 33 72 46

info@house-living.com

Alles andere als

gewöhnlich

Zwei Bremer Designerinnen ge -

stal ten unter der Marke FLIO-

Designertaschen und Accessoires

aus Kunstrasen für jede Gelegen -

heit. Jede Tasche ist 100 Prozent

Tips

handgearbeitet und verfügt über

eine verschließbare Innentasche

sowie eine Handytasche. Ein zu -

sätzlicher Vorteil: Aufgrund des

ein gesetzten Materials sind die

Um hängetaschen extrem leicht.

In einer eigens für Schloß Drachen -

burg kreierten Linie sind bekannte

Motive aus dem Schloss in die Ge -

staltung dieser kleinen Kostbar -

keiten einbezogen worden: die

Hirsche an der Venusterrasse und

die Stoffbespannung aus dem

Ehren fremdenzimmer.

Der Preis pro Tasche beträgt € 80.

Sie ist unter www.schloss-drachenburg.de

auch im Online-Shop zu

erwerben.

Schloss Drachenburg gGmbH

Drachenfelsstraße 118

53639 Königswinter

mail@schloss-drachenburg.de

www.schloss-drachenburg.de

Tel. 0 2223 / 9 01 97-0

Taler, Taler, Du mußt

wandern …

Wer einen Rheintaler unter dem

Weih nachtsbaum vorfindet, darf

sich freuen, denn der Taler kann

ein ständiger Begleiter auf Reisen

sein – am Rhein und an der Ahr.

Mit dem Rheintaler im Gepäck

Dezember 2012 7


Tips

kann jeder Talerbesitzer bei derzeit

170 Netzwerk-Partnern zwischen

Speyer und Duisburg at -

trak tive Mehrleistungen kostenlos

in Anspruch nehmen und in den

Genuß ermäßigter Eintrittspreise

und vieler anderer Mehrwerte

kommen. Insgesamt 51 verschiedene

Motive sind derzeit im

Internet zu finden.

Kaufpreis € 12,90/Stück

Bestellmöglichkeit:

shop@rheintaler.net

Tel. 0 22 24 / 9 88 27 52

www.rheintaler.net

Gut in Stimmung

Ein gutes Klavier kann bei guter

Pflege leicht über 100 Jahre alt

werden. Jedoch werden je nach

Ge brauch von Zeit zu Zeit In -

standhaltungs- und Reparaturar -

bei ten fällig. Diese sind manchmal

kostengünstiger als ein Neukauf –

vor allem wenn es sich um ein Ins -

8 Dezember 2012

trument aus langjährigem Fa mi -

lien besitz mit ideellem Wert handelt.

Wenn Ihr Klavier mehrere Jahre

nicht gestimmt worden ist, wird

der Klavierstimmer vorschlagen,

die Frequenz aller Saiten des Kla -

viers zunächst auf Kammerton

(440 Hz) vorsichtig anzuheben

(zwicken), bevor es präzise ge -

stimmt werden kann. Natürlich ist

dieser Vorgang arbeitsintensiver

und somit auch teurer als eine einfache

Klavierstimmung.

Für den Raum Siebengebirge em -

pfiehlt sich der Pianoservice Meier

als Spezialist für den „Guten Ton“.

Und was kostet Sie eine Stim -

mung? Im Umkreis von 30 km

von Bad Honnef: € 80,00 für

Klavier, € 90,00 für Flügel im privaten

Gebrauch (inklusive Anfahrt

und MWSt.).

Selbstverständlich können Sie die

„gute Stimmung“ auch als Ge -

schenkgutschein zum Weih nachts -

fest erwerben.

Piano Meier

Inh. Joachim Meier

Rottbitzer Str. 18 b

53604 Bad Honnef-Rottbitze

Tel. 0 22 24 / 9 01 58 56

info@piano-meier.de

www.piano-meier.de

Mit Glanz und Gloria

Fast sehnt man sich zurück nach

der „guten, alten Kaiserzeit“, wenn

man die Idylle dieser bunten

Ansichtskarten bewundert. Sie

vermitteln einen guten Eindruck

vom Leben in der damaligen Zeit.

Doch die Idylle trügt: Was man

hier sieht ist ganz gewiß nur das

„Sonntagsgesicht“ der damaligen

Zeit.

Diese Sammlung zeigt dankenswerterweise

nicht nur Ansichten

aus dem Siebengebirge, sondern

auch Blicke auf die sieben Berge.

So findet man die Aussicht vom

Alten Zoll in Bonn ebenso wie

vom Rolandsbogen. Diese Auf -

nah men dokumentieren die einzigartige

Schönheit des Sieben -

gebirges.

Fast alle Abbildungen sind koloriert.

Insbesondere die Auf nah men

aus den Städten Königs win ter und

Bad Honnef lassen erkennen, wieviele

der hier noch zu sehenden

prachtvollen Bauten längst der

Spitzhacke zum Opfer gefallen

sind.

Die von Autor und Verleger Klaus

Bühne mit viel Liebe zusammengetragenen

und kommentierten

An sichten zeigen – der damaligen

Zeit entsprechend – stark romantisierende

Darstellungen und Texte.

Klaus Bühne

Das Siebengebirge

auf Ansichtskarten der

Kaiserzeit 1880 – 1918

136 S., gebunden,

durchgehend vierfarbig, € 19,95

Erhältlich in allen Buchhand -

lungen unserer Region

Ausbaufähig

Ganz im Stil unserer Zeit präsentiert

sich diese HOLZTIGER-

Krippe, an der sicherlich nicht nur

Kinder ihre Freude haben werden.

Die Figuren bestehen aus massivem

Ahornholz und werden per

Hand einzeln hergestellt, die

Kanten sorgfältig abgerundet und

per Hand mit unbedenklichen

Farben auf Wasserbasis liebevoll

be malt. Mit 72 x 36 x 52 cm er -

reicht diese Krippe eine respektable

Größe. Der Weihnachtsstern

ist abnehmbar, sodaß die Kinder

während des ganzen Jahres mit der

Krippe spielen können.

Die Anlage ist erweiterbar, sodaß

jährlich weitere Figuren dazukommen

können.


Mit einem Preis von € 79,90

(ohne Figuren) ist dieses Geschenk

noch relativ leicht erschwinglich.

Die Figuren kosten zwischen €

4,99 und € 11,99.

Engelchen flieg

Inh. C. Engel

Königswinterer Str. 681

53227 Bonn

Tel. 02 28/ 97 64 96 50

Von der Qual

der Wahl

Von traditionellen Westerwälder

Spe zialitäten im Tonkrug über

international hochprämierte Edel -

brände bis hin zum einzigen

ori ginal Westerwälder Whisky

prä sentiert die BIRKENHOF-

BRENNEREI in Nistertal ein

breites Angebot, das keine Wün -

sche offen läßt.

Neue Produkte warten darauf,

entdeckt zu werden: Die erfolgreiche

Edelliqueur-Linie wird durch

eine feine Marillen-Komposition

ergänzt und rundet das Angebot

von Waldbeer-Cuveé, Haselnußund

Williams-Liqueur perfekt ab.

Mit dem Christians Tropfen –

Original-Rezept No. 1 kommt

ein echter Westerwälder Schatz

wieder auf den Markt: ein Kräu -

ter maze rat streng nach altem Ge -

heim re zept und – gemäß dem

Grundsatz „Natur pur!“ ohne Zu -

satz von Zucker, Farbstoff oder

Aroma hergestellt. Geschenk-Gut -

scheine hierfür erhalten Sie direkt

auf dem BIRKENHOF oder

unter www.birkenhof-brennerei.de

BIRKENHOF

BRENNEREI GMBH

Stefanie und Peter Klöckner

Auf dem Birkenhof

57647 Nistertal

Tel. 0 26 61 / 98 20 40

besuch@birkenhof-brennerei.de

www.birkenhof-brennerei.de

Ein Engel zum Fest

Der Himmelsbote ist aber auch

schon zum Nikolaustag ein gern

ver schenktes kleines Präsent – als

beschützender Begleiter für jeden

Tag oder als originelles Schmuck -

stück. Der kleine Schutzengel

stellt sicherlich auch eine besondere

Überraschung in einem Ad -

ventskalender dar.

Das „Rollende Atelier“ bietet für

kreative Köpfe überdies Anleitun -

gen für selbstgemachte Geschenke

und Kurse an. Hier lernt man

unter fachkundiger Anleitung Ge -

Tips

schenke selbst gestalten, von edel

bis originell, geeignet für Ein -

steiger wie für Profis. Auch dafür

können Geschenkgutscheine im

Wert von 10 bis 100 Euro erworben

werden.

Oder beschenken Sie sich selbst

mit einem Kurs im Atelier.

Leicht verständliche Anleitungen

mit Bastelset ermöglichen es aber

auch, die eigenen Geschenkideen

bequem zu Hause zu verwirklichen.

Eine Fülle von Informationen ist

auf der Website des Unterneh mens

zu finden.

Rollendes Atelier

Schmuckanleitungen, Perlen

und mehr ...

Inh. Sabine Reinhardt

Simrockstr. 61

53619 Rheinbreitbach

Tel. 0 22 24 / 9 88 98 71

Fax 0 22 24 / 9 88 98 72

e-Mail: info@rollendes-atelier.de

http://www.rollendes-atelier.de

Neuheiten zu

Weihnachten

Bad Honnef

Hauptstraße 59

Tel. (0 22 24) 23 20

Dezember 2012 9


Rheinische Bräuche

Weihnachtliches

Blütenwunder

Blühende Zweige am Weihnachtsfest schmücken nicht

nur die Krippe und Weihnachtstisch. Sie verheißen mitten

im Winter den Frühling – und erinnern an die

Heilige Barbara, deren Namenstag katholische Christen

am 4. Dezember feiern.

Ein kleines Wunder der Natur zu

Weihnachten läßt sich ganz einfach

bewerkstelligen: Wer am

Barbaratag ein paar Zweige eines

Obstbaums oder einer Forsythie

schneidet, darf sich am Heiligen

Abend auf blühende Knospen

freuen. Vor allem Kindern bereitet

es viel Freude, Tag für Tag zu erleben,

wie die Zweige Knospen austreiben

und sich die Blüten entwickeln.

Der Brauch geht auf die Heilige

Barbara zurück, eine der 14 Not -

helfer. Man ruft sie als Schutz vor

Fieber und plötzlichem Tod an,

aber auch bei Gewitter, und wenn

Feuer droht. Bekannter ist sie als

Pa tronin der Bergleute. Der Le -

gende nach war Barbara die Toch -

ter des reichen griechischen Kauf -

10 Dezember 2012

manns Dioskoros. Sie lebte in

Niko media, dem heutigen Izmit

in der Türkei. Viele Erzählungen

ranken sich um Barbara. Sie

stammte aus einer heidnischen

Fa milie, und ihr eifersüchtiger

Vater sperrte sie vor jeder Reise in

einen Turm.

Heimlich trat Bar bara zum

Christentum über. Als ihr Vater

davon erfuhr, lieferte er sie an die

Römer aus. Diese folterten sie und

verurteilten sie dazu, sich nackt

auf den Marktplatz zu stellen.

Barbara betete innig, woraufhin

Wolken und Nebel sie be deckten.

Der Legende nach sollte sie enthauptet

werden. Ihr Vater vollstreckte

das Urteil selbst. Doch

gleich nach der Hinrichtung traf

ihn ein Blitz.

Wunder der Natur: Blütenpracht in der Weihnachtszeit

Blühendes Orakel

Der Brauch der Barbarazweige,

geht vermutlich auf die Legende

zu rück, nach der sich Barbaras

Kleid auf dem Weg ins Gefängnis

in einem Kirschzweig verfing. Im

Kerker stellte sie den Zweig in

einen Krug mit Wasser, wo er am

Tag ihrer Verurteilung plötzlich

blüh te. Möglicherweise lehnt sich

der Barbarabrauch an das Orakel

der germanischen Lebensruten an,

bei denen man die Kraft von jungen

Pflanzen auf den Menschen

übertragen wollte. Früher glaubte

man, daß die Zahl und Pracht der

Blüten voraussagte, wie das kommende

Jahr werden würde. In

manchen Regionen war es zudem

Brauch, daß die jungen Mädchen

an jeden Zweig einen Zettel mit

dem Namen eines Verehrers hängten.

Der Zweig, der zuerst blühte,

zeigte an, welcher der Auserwählte

sein sollte.

Auch die Verehrung als Schutz -

patronin der Bergleute geht auf

eine Legende zurück: Als Barbara

vor ihrem Vater flüchtete, öffnete

sich ein Felsspalt, in dem sie sich

einige Zeit verborgen hielt. Gegen

Unglück und Tod zündeten die

Berg leute ein Barbaralicht an.

Früher war es sogar üblich, daß die

Heilige Barbara den Kindern –

ähnlich wie der Heilige Nikolaus –

kleine Geschenke brachte. Dazu

mußten die Kinder ihre Schuhe

putzen und vor die Tür stellten, in

denen sie dann am anderen

Morgen Plätzchen, eine Apfelsine

oder sogar Schokolade fanden.


Reiche Ernte

Ein weiterer Brauch ist der Bar -

bara weizen, der reiche Ernte be -

scheren soll. Dazu sät man einige

Weizenkörner am 4. Dezember in

eine Schale. Bis Weihnachten

wächst daraus ein dichter satt -

grüner Rasen. Wer eine dicke rote

Schleife um die Schale mit dem

Tips für schöne

Barbarazweige

Als Barbarazweige eignen sich

prak tisch alle Zweige von blühenden

Bäumen und Sträuchern,

etwa Kirsch- oder Apfelzweige,

aber auch Zierobst, Mandel bäum -

chen, Forsythien, Japanische Quitte,

Goldregen (Vorsicht, giftig!), Hasel,

Weide, Schlehe und Kor neli kirsche

(Hartriegel).

Idealerweise klopft man die Sten -

gel wie beim Flieder mit einem

Ham mer leicht an, damit die

Zwei ge das Wasser besser aufnehmen.

Gleich nach dem Schnitt

brauchen die Zweige lauwarmes

Wasser. Alle drei Tage sollte man

das Wasser austauschen. Vorsicht

vor allzu warmen Räumen! Die

Zweige sollten nicht zu nah an der

Heizung stehen, da übermäßige

Hitze die Zweige vertrocknen läßt.

Nach regionalem Volksglauben

bringt das Aufblühen der

Barbarazweige Glück im

kommenden Jahr. Teilweise ist es

Brauch, dass die jungen Mädchen

jedem einzelnen Zweig den

Namen eines Verehrers zuweisen.

Der Zweig, der zuerst blüht, soll

auf den zukünftigen Bräutigam

hinweisen. Barbarazweige waren

aber auch Grundlage anderer

Orakel, zum Beispiel Erntevor -

her sagen, wo die Blütenanzahl

die Erntegröße zeigte, oder auch

zur Vorhersage von Lotto -

nummern fanden sie Anwendung.

Quelle: Wikipedia

Grün bindet, hat eine schöne

Weih nachtsdekoration auf dem

Tisch. Dieser Brauch stammt vermutlich

aus dem Südosten Euro -

pas und war einst weit verbreitet.

Er erinnert an das Adonis gärt chen,

das man einst zu bestimmten Festen

anlegte, um heidnische Götter um

eine gute Ernte zu bitten. •

Julia Bidder

Rheinische Bräuche

Dezember 2012 11


Augenblick mal!

Hoch hinaus

Historisch Interessierte werden an diesem Platz ihre helle

Freude haben, zumal es an entsprechenden Hinweisen und

Informationen vor Ort nicht fehlt.

Kinder, selbst manche Jugend liche,

nutzen die Gunst der Stunde, um

ihre Klettertalente zu erproben –

ein nicht gerade ungefährliches

Bitte schicken Sie uns Ihre

Lösung bis zum 15. Dezember

2012, per Post: (Anschrift s. Seite

3), per E-Mail: info@rheinkiesel.de,

per Fax:

0 22 24 / 900 292 oder telefonisch

unter 0 22 24 / 7 64 82

(Anrufe auf Anrufbeantworter

kön nen nicht gewertet werden).

12 Dezember 2012

Unterfangen. Naturfreunde dagegen

genießen hier etwas ganz an -

deres. Etlichen dient die Stätte als

der rechte Ort für eine ausgedehn-

te, verdiente Rast. Da ist es alles in

allem kein Wunder, daß dieser im

wahrsten Sinne des Wortes über -

ragende Platz außerordentlich be -

liebt ist. Verteidigen muß den

heut zutage niemand mehr – auch

wenn der Ansturm an manchen

Tagen durchaus beängstigend ist.

Stürmisch kann es hier ohnehin

leicht werden.

Wer hat den richtigen Durch -

blick?

?Dazu unsere Fragen:

Wo ist das Foto

aufgenommen?

Was genießen

Naturfreunde

als Belohnung

für ihre Mühe?

Welche Aufgabe

hatte früher

das in unmittelbarer

Nähe gelegene

Gebäude?

1. Preis:

Räucherfischplatte für 4 Per -

sonen der Räucher meisterei

Vidal Gut Hohenunkel

Lachs geräuchert, Pfefferlachs

geräuchert, Rotholzlachs ge -

räuchert, Graved Lachs gebeizt, Grappa Lachs gebeizt, Forellen -

filets, Aalfiletscheiben, Shrimps natur, Butterfisch, Lachsstremel

Ferner verlosen wir wie immer zehn attraktive Buchpreise.

Am 15. & 16. Dezember Bäume zum Selberschlagen

in Unkel-Süd am Rhein

An der B 42 • Unkel • Öffnungszeiten: täglich (auch sonntags) von 9 bis 19 Uhr

Des Rätsel Lösung

Diesmal war es offenbar besonders

leicht, dem Geheimnis unseres

Bilderrätsels auf die Spur zu kommen.

Das ist kein Wunder, denn

einerseits ist das gesuchte Gebäude

schon häufig im rheinkiesel abgebildet

worden – selbst als Titelbild

– andererseits hatten wir auch

schon im Rahmen unserer Reihe

„Auf rätselhaften Pfaden“ nach

dem Prominenten gefragt, der

angeblich zur Ausnüchterung im

Turm einsaß.

Sehr schade ist, daß etliche Ein -

sender nur die beiden ersten Fra -

gen beantwortet haben, die Ant -

wort „Ludwig van Beethoven“

aber schuldig blieben.

Fortuna hat entschieden:

Den Hauptpreis, eine Flasche

Scottish Whisky und zwei dazu

passende Gläser hat gewonnen:

Klaus Dietrich, Bad Honnef

Auf einen Buchpreis können

sich freuen:

Becker, A., Bad Honnef

Borgholte, Dieter, Unkel

Gruppe, Lothar, Bad Säckingen

Hanz, Annelore, Bonn

Heyne, Dore, Königswinter

Hildebrand, Gertrud, Unkel

Liesenfeld, Beatrix, Leubsdorf

Schneider, Irene,

Bad Hönningen

Stiehler, Christiane, Windhagen

Welten, Elisabeth, Bad Honnef

Herzlichen Glückwunsch allen

Ge winnern! Den vielen Leserin -

nen und Lesern, die mitgemacht

haben, ein herzliches Dankeschön!

Alle Gewinner werden in Kürze

schriftlich benachrichtigt.


Der Sponsor des Dezember-Rätsels

Augenblick mal!

Mehr als nur heiße Luft

Unser Bild zeigt Hans Erich Vidal, Inhaber der Räucher -

meisterei Vidal GmbH, vor der Räucherkammer. Bei Tem -

peraturen von 28 °C werden hier hochwertige Lachsfilets

geräuchert. Als Heizmaterial für den Ofen dienen ausschließlich

Buchen- und Rebenholzspäne. Die von ausgesuchten

Zuchtbetrieben in Norwegen, Schottland und

Irland bezogene Rohware in Superior-Qualität wird erst

vor Ort auf Gut Hohenunkel in Bruchhausen mit Meersalz

aus der Bretagne gesalzen. Das Unternehmen garantiert,

daß weder Rohware noch Fertigprodukte jemals tiefgefroren

werden.

Die Räuchermeisterei Vidal liefert

Lachsprodukte zum Beispiel

auch nach Italien, Frankreich

und in die Schweiz. Für Privat -

kunden bietet das Unternehmen

eine breite Palette von Fischpro -

dukten an – Spezialität ist und

bleibt allerdings Lachs in einer

Vielzahl von Variationen. Da

gibt es unter anderem Speziali -

täten wie Bärlauchlachs, Grappa-

Lachs, Pfeffer-Lachs und Lachs -

stremel.

Bei der Prämierung der Deut schen

Landwirtschafts-Gesell schaft

(DLG) wurden vier Produkte

aus der Räuchermeisterei Vidal

be wertet. Dabei erhielt der

„Räucherlachs geschnitten" die

Goldmedaille und der „Norwe -

gische Graved Lachs“ die Silber -

medaille. Dem „Trüffellachs"

und dem „Premium Rücken -

filet“ wurde die Bronzemedaille

zugesprochen.

Privatkunden können unter der

Bestell-Hotline 0 22 24 / 7 61 37

ihre Wünsche aufgeben.

Der Weg zur Räucherei ist in

Bruch hausen übersichtlich ausgeschildert.

Vidal GmbH

Gut Hohenunkel

53572 Bruchhausen

Email: vidalgmbh@t-online.de

www.hohenunkel.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

9:00-17:00 Uhr

Samstag

9:00 bis 13:00 Uhr

WEINRESTAURANT

DRACHENSCHÄNKE

im Haus am Drachenloch

Sehr verehrte Gäste, wir wünschen Ihnen

eine frohe und besinnliche Adventszeit.

An allen Advenssonntagen Frühstücksbuffet

von 9-11 Uhr, ab 12 Uhr Mittagstisch.

Vom 24.-29.12.2012 machen wir ein paar Tage Urlaub.

30.12.2012: Frühstücksbuffet von 9-13 Uhr

31.12.2012: Gemütlicher Silvesterabend

in der Drachenschänke

1.1.2013: Neujahrsbrunch ab 10 Uhr

Am Domstein 2 | 53604 Bad Honnef-Rhöndorf | Tel: 02224-9881368

Fax: 02224-9881369 | Mi-Fr ab 16 Uhr | Sa ab 12 Uhr | So ab 9 Uhr

MODE

in Pelz

Einzelteile stark

reduziert!

Total-Räumungsverkauf

wegen Geschäftsaufgabe

50% Rabatt auf alles!

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 10.00 - 13.00

und 15.00 - 18.30

Sa: 10.00 - 14.00

Hauptstraße 32 · Bad Honnef

Tel. 0 22 24 / 911 890 · Mobil 0171 / 68 88 671

Dezember 2012 13


Natur

Stacheliger

Stimmungsgarant

Sie paßt perfekt in die Advents- und Weihnachtszeit: Die

Stechpalme besitzt mit ihren immergrünen Blättern und den

leuchtend-roten, kugeligen Beeren die gleiche Farben wie

der klassische Advents- und Weihnachtsschmuck.

Die beiden klassischen Weih -

nachts farben haben dabei Sym -

bolcharakter (rheinkiesel 12/2011):

Das Grün des Laubes – mitten im

Winter, wenn die meisten Bäume

kahl sind, geradezu eine Sensation

– steht dabei für das (ewige)

Leben. Die rote Farbe bildet dazu

einen Kontrast, der festliche

Stimmung verbreitet und symbolisch

zugleich für das Blut Christi

und das Leben steht.

Mit den Nadelbäumen gemeinsam

hat die Stechpalme, daß ihre

Blätter ordentlich pieksen. Damit

will das wehrhafte Gewächs vor

allem pflanzenfressenden Tieren

den Appetit verderben. Auch wenn

sie mit ihren stacheligen Blättern

der Blaufichte in nichts nachsteht,

ist sie mit Nadelbäumen nicht verwandt.

Im Gegenteil: Ilex aqui -

folium, oft auch bloß „Ilex“ ge -

nannt, wächst zu einem bis fünf

Meter hohen Strauch, gelegentlich

auch zu einem kleinen Baum von

bis zu zehn Metern Höhe. Er ge -

hört zu einer besonderen Familie,

die bei uns in Deutschland nur

mit dieser einen Art vertreten ist:

die Stechpalmengewächse (Aqui -

foliaceae). Rund 400 Arten sind

auf allen Kontinenten außer der

Antarktis zu finden und zeichnen

sich durch derbe, ledrige Blätter,

unscheinbare Blüten und kleine

Steinfrüchte aus.

Daß der Ilex auch in unserer

Heimat, im Siebengebirgsraum,

vorkommt, ist gleichzeitig typisch

Unübersehbar leuchten die roten Früchte der Stechpalme

14 Dezember 2012

und bemerkenswert. Aufmerk -

same Spaziergänger werden in den

Wäldern zwischen Bonn und Linz

schon oft auf einen Stechpalmen -

strauch gestoßen sein. In diesen

Monaten fallen die grünen Büsche

besonders auf. Die Art ist sehr

leicht und eindeutig zu erkennen.

Die ganzjährig grünen Blätter sind

sehr steif und glänzen auf ihrer

dunkelgrünen Oberseite wie lakkiert.

Ihre Ränder sind gebuchtet,

die Enden der Buchten zu starren

Spitzen ausgezogen, so daß man

gewöhnlich Abstand zu dem früher

treffend genannten „Deut -

schen Stechbaum“ hält, der einem

mühelos durch die Hose ins Bein

sticht.

Versteckter Herbst

Anders als bei den Laub werfenden

Bäumen wie Buche, Eiche

oder Ahorn erfolgt der Wechsel

des grünen „Stachelkleides“ im

Laufe von drei Jahren weitgehend

im Verborgenen. Nur wenige

welke Blätter unter dem Strauch

deuten auf den kontinuierlichen

Austausch hin. Selbst im abgestorbenen

Zustand werden die Blätter

nicht weich.

Wer genau hinsieht, wird zudem –

vermehrt im Kronenbereich –

Blätter entdecken, die nicht stachelig

sind, sondern einen glatten

Rand besitzen: Ältere und hohe

Ex emplare haben den dichten Ver -

bißschutz nicht mehr so nötig. Das

Vorkommen zweier verschiedener

Blattformen an einem Ge hölz ist

ein sehr seltenes Phäno men, das

man nur noch von einer weiteren

einheimischen, ebenfalls immergrünen

Art kennt: dem Efeu.

Die natürlichen Bestände des Ilex

sind naturschutzrechtlich besonders

geschützt. Die Art kommt ohne -

hin in Nord- und Ost deutsch land

nicht vor, weil sie keine allzu harten

Winter verträgt. Sie hält sich

an die atlantische Klimazone, die

durch milde Luft gemäßigte

Wintertemperaturen garantiert.

Schnee und Frost bewirken einen

buschigen und niedrigen Wuchs.

Nur in warmen Regionen wächst

Ilex zu einem aufrechten Baum

mit „richtigem“ Stamm heran. Im

Siebengebirge und den angrenzenden

Waldgebieten ist der Ilex vergleichsweise

häufig zu finden,

etwa im Erpeler Wald zwischen

Auge Gottes und Kalenborn

(rhein kiesel 11/2005) Das dortige

Waldgebiet ist mitsamt dem Stein -

bruch übrigens ein Lebensraum

von europäischer Bedeutung, ein

sogenanntes Fauna-Flora-Habitat-

(FFH-)Schutzgebiet des EU-Netz -

werks Natura 2000. Der Strauch

fühlt sich hier besonders wohl und

macht sich am Südhang des As -

bergs breit.

Genügsames

Immergrün

Fachbücher deklarieren die Stech -

palme als Baum der (unteren) 2.

Baumschicht oder Bestandteil der

Strauchschicht sowie als typische

Halbschattenpflanze. Zu viel Son -

nenlicht verträgt der Ilex nämlich

nicht und reflektiert die meiste

Strahlung – ähnlich wie Spiegel –

mit Hilfe seiner glänzenden Blatt -

oberfläche.

Im Halbschatten und gut ge -

schützt läßt es sich offenbar gut

wachsen, so auch am Petersberg.

Untersuchungen in der sich selbst

überlassenen Naturwaldzelle am

Westhang, wo der Wald seit nunmehr

25 Jahren wachsen und


Ein apartes Aussehen zeigen Zuchtformen der Stechpalme

walten kann, wie er möchte, zeigt,

daß sich die Ilex-Bestand in den

ver gangenen 20 Jahren verdreifacht

hat. Da ähnliche Entwick -

lun gen ebenfalls bei weiteren

immergrünen Arten beobachtet

werden, vermuten Wissenschaftler

einen Zusammenhang mit der

Klimaerwärmung.

Das ist aber kein Freibrief zur

Plünderung der schmucken Zweige

zur Advents- und Weih nachtszeit:

Ilex ist eine geschützte Art! Den -

noch kommt es immer wieder vor,

daß Zweige abgebrochen werden,

besonders die der Ilex-Weibchen.

Denn nur diese tragen die roten,

gut erbsengroßen Beeren: Ilex

zählt zu den zweihäusigen Arten,

das heißt männliche und weibliche

Blüten befinden sich auf ge -

trennten Pflanzen. Wer in seinem

Garten einen weiblichen Strauch

mit zahlreichen Beeren sein Eigen

nennen kann, muß jedoch um die

Pracht fürchten: Regelmäßig be -

richten Gartenbesitzer und Eigen -

tümer von Privatgrund stücken

von geraubten Zweigen und zerrupften

Sträuchern. Dabei ist der

„Christdorn“-Schmuck bei uns in

Deutschland längst nicht mehr so

an der Tagesordnung ist wie in

Eng land: Dort hat Ilex eine lange

Tradition als Weihnachtsdeko ra -

tion und wird gern gemeinsam

mit Efeu zum Schmücken ge -

nutzt. Die Ilex-Früchte sind übrigens

für uns Menschen giftig; aber

Vögel fressen sie im Laufe des

Winters und tragen zur Verbrei -

tung der Samen bei.

Alternativer

Gartenzaun

Natur

Hierzulande wird Ilex gleichfalls

genutzt: Als Hecke oder als einzelner

Busch ziert er zahlreiche Gär -

ten und erreicht dort zum Teil

stattliche Größe. Manche Züch -

tungen fallen durch ihre gefleckten

(panaschierten) Blätter auf. In

früheren Zeiten gewährte eine

Hecke aus Stechpalmen sogar

einen dicht bedornten Schutz, der

sich bei Bedarf zu einem regelrechten

Zaun gestalten ließ: Vor , mehr

als 250 Jahren empfahl eine

Schrift: „Bey uns wird er oft in

Gärten angepflanzet und zu

Hecken und Zäunen gebrauchet,

denn der Stamm und die Aeste lassen

sich beugen, wie man will.“

Zudem schlägt das Gehölz gerne

wieder aus und erreicht das statt -

liche Alter von 300 Jahren – und

ist somit haltbarer als jeder Holz -

zaun.

Auch die Volksmedizin nutzte Ilex

gern und versuchte damit, Husten

und Seitenstechen zu lindern. Die

Stechpalme sollte auch Brüche

und verrenkte Gelenke heilen und

gegen Rheuma und Gicht helfen.

Der Erfolg dieser Heilungsver -

suche blieb jedoch aus, im Ge gen -

teil mußten die Patienten sogar mit

Vergiftungserschei nun gen in Form

von Magen-Darm-Be schwer den

oder Schlimmerem rechnen.

Einen praktischen Nutzen konnte

man aber aus dem Bäumchen

ziehen: Aus seiner Rinde ließ sich

ein Leim gewinnen, mit dem man

Vögeln nachstellen konnte: „Sonst

praepariren die Vogelsteller aus der

zarten grünen Rinde und den

Blättern, weil sie einen schleimichten

Saft bey sich haben, einen Vogel-

Leim, welcher weit besser sein soll,

als der so aus Eichen-Mistel zugerichtet

wird“, heißt es an einer

anderen Stelle des historischen

Lexikons. Der Aberglaube sagte

der Pflanze ferner eine Schutz wir -

kung nach, wenn man einen

Zweig über die Tür hängt. So

glaubte man sich vor Donner, Un -

wetter und Un glück geschützt. •

Ulrich Sander

Im Dezember

samstags von

10 bis 18 Uhr

geöffnet

• Individuelle Anfertigung

und Um arbeitung in

Gold, Silber und Platin

nach Ihren Wünschen.

• Ausstellung eigener

Arbeiten und namhafter

Schmuckdesigner.

• Goldschmiede-Kurse

Dollendorfer Str. 5

53639 Königswinter-Oberpleis

Tel. 0 22 44 / 9 27 95 08

email: info@schmuckwerkstattmondstein.dewww.schmuckwerkstattmondstein.de

Dezember 2012 15


Natur

Freundschaft

mit einer Dohle

Unser Autor und Leser Karl Schumacher hat mit großem

Interesse den Beitrag über die Dohlen in der diesjährigen

November-Ausgabe gelesen. Dazu schrieb er uns den folgenden

Artikel: Meine Mutter, Elisabeth Schumacher, geb.

Nolden, aus Ober dollendorf, erzählte gelegentlich folgende

Geschichte, die sie in ihrer Jugendzeit um 1908 erlebte.

Elisabeth Nolden hatte eine

Schwester namens Maria, die einige

Jahre jünger war als sie.

Der Vater der beiden Mädchen,

Engelbert Nolden, arbeitete im

Basaltsteinbruch Stingenberg in

Oberkassel. In der hohen Fels -

wand des Steinbruchs lebte eine

große Dohlenkolonie, die in den

Monaten April/Mai ihre jährliche

Brutzeit hatte. Für die Anlegung

der Nester wählten die findigen

klugen Tiere Lücken im Wurzel -

werk, das oberhalb der Steinwand

einen überhängenden Wulst bildete.

So waren die Nester gegen

Zugriff und Einblick von oben

geschützt.

Wenn die Steinbrecher in der

Wand ihrer gefährlichen Tätigkeit

nachgingen, flogen die Dohlen

ohne sich gestört zu fühlen, zu den

Nestern um ihre Jungen zu füttern.

So waren sich die Männer

und die Dohlen in schwindelnder

Höhe ziemlich nahe. Vielleicht

gab es so etwas wie ein freundschaftliches

Gefühl dabei. Sie

waren Kollegen. Die einen brachen

Basaltsäulen und die anderen

fütterten ihre Jungen.

Seinerzeit wurden Dohlen von

Menschen gern als Jungvögel oder

Nestlinge gefangen und als un -

komplizierte, anhängliche Haus -

tiere gehalten. Die vielen Schil -

derungen über ihre oft drolligen

Eigentümlichkeiten im Zusam -

men leben mit Menschen und

Fröhliche Weihnachten

und ein gutes neues Jahr!

Inhaber: Thomas Steinmann · Linzer Str. 117 · 53604 Bad Honnef

Telefon 02224 - 33 48 · Fax 02224 - 96 16 57

16 Dezember 2012

besonders mit Kindern, wären

sicher auch für manchen modernen

Verhaltensforscher interessant.

Wenn im Steinbruch Stingenberg

ab Mitte Mai die jungen Dohlen

flügge wurden, war das auch für

die dortigen Arbeiter eine aufregende

Zeit. Denn nur jetzt be -

stand die Chance, bei geschicktem

Verhalten eine junge Dohle zu

fangen. Man muß wissen, daß zu

jener Zeit der Verkauf von Jung -

dohlen ein schönes Zubrot sein

konnte,

Wenn zum Zeitpunkt des Aus -

fliegens ein Mairegen niederging,

waren die jungen Dohlen praktisch

flugunfähig, d.h. sie konnten

oft am Boden mit der Hand ge -

fangen werden, weil sich das Ge -

fieder wie ein Schwamm voll

Ausgeprägtes Sozialverhalten und hohe Intelligenz zeichnen Dohlen aus

Wasser saugte. Die natürliche Im -

prägnierung der Federn setzt erst

einige Wochen später ein.

Interessenten, die oft ein Jahr auf

den Erwerb einer jungen Dohle

war teten, hatten nun gute Mög -

lichkeiten von einem Steinbruch -

arbeiter einen Jungvogel zu be -

kommen.

Weil sein Töchterchen Maria

schon öfter den Wunsch geäußert

hatte, auch eine Dohle als Haus -

freund zu halten, brachte ihr der

Vater nach einem starken Regen

einen jungen Vogel als Geschenk

mit.

Die Dohle, fortan Jakob genannt,

und Maria waren schon nach kurzer

Zeit unzertrennliche Freunde.

Jakob wurde nur von Maria gefüttert.

Wenn Maria schlafen ging,

saß Jakob auf einer Stange neben

ihrem Bett und kakelte unverständliche

Laute. Maria meinte zu

verstehen, was ihr da vorm Ein -

schlafen erzählt wurde.

Wenn sie morgens zur Schule

ging, saß Jakob auf ihrem Schul -

ranzen und begleitete sie so bis zur

Schule. Dort mußte man sich

trennen. Aber jeden Mittag Punkt

zwölf Uhr, wenn das Glocken -

läuten das Unterrichtsende an -

kün digte, saß Jakob außen auf

einer Fensterbank des Schulge bäu -

des und wartete auf Maria. Nun

ging der Rückweg wieder huckepack

per Schulranzen nach Haus.

Maria verstarb im Kindesalter von

zehn Jahren an einer rätselhaften

Krankheit.

Die Mutter hat den Tod ihres

Kindes nie verwunden.

Und Jakob, der einige Tage auf

seine Weise kläglich nach Maria

rief, verweigerte das Futter und

starb nach etwa einer Woche. •

Karl Schumacher


Geld fürs süße

Nichtstun

Wenn Arbeitnehmer erkranken oder in Urlaub gehen, zahlt

der Arbeitgeber in der Regel Lohn und Gehalt weiter. Doch

wenn der Arbeitnehmer grob fahrlässig handelt, kann er

seine Ansprüche verlieren.

Enthält der Arbeitsvertrag keine

oder für den Arbeitnehmer im

Vergleich mit dem Gesetz ungünstigere

Vereinbarungen, schützen

ihn gesetzliche Reglungen, etwa

das Bundesurlaubsgesetz: Es legt

für viele Beschäftigungsver hält -

nisse eine Mindestdauer für den

Erholungsurlaub fest. So hat ein

Arbeitnehmer mit einer 6-Tage-

Woche Anspruch auf 24 Ur -

laubstage im Kalenderjahr. Dieser

Anspruch verkürzt sich ent sprech -

end, wenn der Arbeitnehmer fünf

oder weniger Tage pro Woche tätig

ist: Für eine 5-Tage-Woche stehen

20 und für eine 4-Tage-Woche

16 Ur laubstage zu. Ob an diesen

Tagen acht oder (in Teilzeit) auch

nur zwei Stunden gearbeitet wird,

ist für den Urlaubsanspruch ohne

Bedeutung: Bei einem 2-Stunden-

Arbeitstag muß der Arbeitgeber

auch nur die zwei regulären Ar -

beitsstunden vergüten.

Der volle Anspruch auf Urlaub

ent steht übrigens erst sechs Mo -

nate nach der Einstellung. Schei -

det der Arbeitnehmer vor Ablauf

der Wartezeit aus dem Betrieb

wieder aus, steht ihm für jeden

vollen Monat des Bestehens des

Arbeitsverhältnisses 1/12 Jahresur -

laub zu.

Der Arbeitnehmer kann seinen

Ur laub nur mit entsprechender

Ge nehmigung seines Arbeitgebers

antreten. Auch wenn der Mitar -

beiter der Ansicht ist, daß es sich

bei der Verweigerung dieser Ge -

neh migung um eine bloße Schi -

kane des Arbeitgebers handelt, ris -

kiert er bei eigenmächtigem Ur -

laubsantritt seinen Arbeitsplatz.

Im Zweifelsfall sollte er das Ar -

beits gericht anrufen, um den Ar -

beit geber auf diesem Wege dazu

ver pflichten, ihm Urlaub zu ge -

wäh ren. Wer hingegen damit

droht, sich krankschreiben zu las -

sen, wenn der Urlaub nicht bewilligt

wird, kann sich massive Pro -

bleme einhandeln: Legt er tatsächlich

eine Krankmeldung vor, kann

der Arbeitgeber fristlos kündigen.

Wer dagegen im Urlaub tatsächlich

erkrankt, der kann seinen Ur -

laub nachholen: Die Krankheits -

tage werden nicht auf den Urlaub

angerechnet. Voraussetzung dafür

ist ein ärztliches Zeugnis über die

Arbeitsunfähigkeit. Der erkrankte

Arbeitnehmer sollte seinen Arbeit -

geber möglichst schon vom Ur -

laubsort über die Erkrankung

informieren und ein entsprechendes

Attest spätestens nach Urlaubs

ende vorlegen.

Kein Freifahrtschein

Doch nicht nur Urlauber beziehen

ihr Gehalt weiter, sondern auch er -

krankte Arbeitnehmer: Das sogenannte

Entgeltfortzahlungsgesetz

(EFZG) legt unter anderem fest,

daß der Arbeitgeber das vereinbarte

Entgelt bei Arbeitsun fähig -

keit weiter bezahlen muß.

Arbeitsunfähigkeit bedeutet, daß

der Arbeitnehmer zu der ge schul -

deten Arbeitsleistung nicht mehr

Ihr Recht

in der Lage ist. Dabei genügt es,

wenn er nur einen Teil der vereinbarten

Tätigkeiten nicht ausführen

kann. Die Arbeitsun fähig -

keit muß auf einer Krankheit

beruhen und darf nicht selbst verschuldet

sein. Wer also grob fahr -

lässig selbst die Krankheit her bei -

führt, die ihn arbeitsunfähig

macht, verliert seinen Anspruch

auf Lohn. Ein derartiges Verhalten

kann zum Beispiel vorliegen, wenn

jemand die Unfallverhü tungs vor -

schriften im Betrieb nicht be ach tet

oder betrunken Auto fährt, wenn

es aufgrund des Alkoholkonsums

zu einem Unfall mit Verletzungen

kommt.

Ist der Arbeitgeber noch keine vier

Wochen im Betrieb des Arbeit ge -

bers beschäftigt, muß der Arbeit -

geber bei einer Erkrankung den

Lohn nicht weiter zahlen. In die -

sem Fall springt jedoch die Kranken

kasse des Arbeitnehmers ein

und bezahlt Krankengeld. Dies

gilt auch, wenn der Arbeitnehmer

länger als sechs Wochen arbeitsunfähig

ist. Das Krankengeld liegt

jedoch niedriger als die Beträge

aus der Lohnfortzahlung.

Es ist zulässig, wenn der Arbeit -

geber schon ab dem 1. Tag der Ar -

beitsunfähigkeit ein ärztliches Attest

fordert. Der Arbeitgeber ist sogar

berechtigt, den Lohn so lange zu -

rückzuhalten, bis der Ar beit neh -

mer diesen Nachweis vorlegt. •

Rechtsanwalt Christof Ankele

– auch Fachanwalt für Miet-

und Wohnungseigentumsrecht

sunda-rechtsanwaeltebad-honnef.de

Dezember 2012 17


Kieselchen

Weihnachtliches

Lesefutter

Jede Tafel Schokolade ist irgendwann zu Ende – aber wenn

das Christkind zu Weihnachten Bücher bringt, hält die

Freude über das Geschenk meist deutlich länger an.

Kieselchen präsentiert pünktlich zum Fest eine Auswahl

lesenswerter Bücher – Naschwerk fürs Köpfchen, das lange

anhält!

Serie mit Suchtfaktor

Mit diesem Schmöker zum Spar -

preis führt der Kosmos-Verlag eine

spannende Serie ein: Ein Zeit -

gleiter aus der Zukunft stürzt aus -

ge rechnet bei Ben und Kalle ab

und bringt sie auf eine geheimnisvolle

Mission in die Kreidezeit.

Das Bändchen schlägt ab der

ersten Seite Leser ab acht Jahren in

seinen Bann. Der extragroße Druck

erleichtert das Lesen. Macht ga -

rantiert Appetit auf mehr – die

Zum Einsatz kommt ein historischer

MAN-Triebwagen mit WC und Bar

Infos erhalten Sie unter:

Tel. 02 28 / 850 340 - 0

Fax 02 28 / 850 340 - 10

E-Mail info@rse-express.de

Internet www.rse-express.de

18 Dezember 2012

Folgebände sind mit jeweils 7,99

Euro gleichfalls noch erschwinglich.

ThiLo: 4 Durch die Zeit

Kampf der Dinosaurier

Kosmos Verlag (2012),

gebunden, 128 Seiten, 2,99 Euro,

ISBN 978-3440132159

Engel mögen Dich

begleiten …

Dieses liebevoll illustrierte Bil der -

buch erklärt schon den Aller -

kleinsten auf kindgerechte Weise,

daß sie nie allein sind, sondern

stets einen unsichtbaren Begleiter

an ihrer Seite haben.

Die RSE bietet

����������������������

fahrten auf der Schiene an

oder mieten Sie Ihren

���������������������

������������������

�������������

���������������

Kleiner Stern, erzähl mir was!

Mein Schutzengel

Herder Verlag (2012), 12 stabile

Pappseiten, 4,99 Euro, ISBN

978-3451711343

Gute-Nacht-

Geschichten

Von Gott, Adam und Eva, Noahs

Arche, Moses, Christi Geburt, die

Brotvermehrung … Die Bibel ist

voller faszinierender Geschichten

für Kinder. Mit kindgerechten

Bildern und leicht verständlicher

Sprache präsentiert dieses Buch

eine Auswahl der schönsten Bibel -

geschichten. Ein passendes Gebet

hilft dabei, die Bedeutung der Ge -

schichte für das eigene Leben zu

verstehen.

Ally Ann Wright, Krisztina

Kallai Nagy

Gute Nacht! Bibelgeschichten

und Gebete zum Vorlesen

Herder Verlag (2012),

gebunden, 64 Seiten,

12,95 Euro,

ISBN 978-3451711497

Adventskalender

zum Schmökern

Miriam und Leon sind umgezogen:

Ausgerechnet vor Weihnach -

ten haben sich Mama und Papa

getrennt. Doch die beiden Kinder

schmieden einen Plan, damit die

Eltern gemeinsam mit ihnen Weih -

nachten feiern. In 24 spannende

Kapitel aufgeteilt, eignet sich dieses

Buch als Lese-Adventskalender

für Kinder ab acht Jahren.

Luise Holthausen

Weihnachten in

der Klapperstraße

Eine Adventsgeschichte

in 24 Kapiteln

Pattloch Verlag (2012), ge -

bunden, 96 Seiten, 9,99 Euro,

ISBN 978-3-629-01499-3

Evangelium

für Kinder

„Es begab sich zu der Zeit…“ –

das Weihnachtsevangelium nach

Lukas einmal anders: Die rühren-


den, klassischen Illustrationen versetzen

Kinder ab vier Jahren und

Er wachsene in die Zeit von

Christi Geburt. Ein echter Schatz

für Advents- und Weihnachtszeit.

Anastassija Archipowa

Die Weihnachtsgeschichte

Pattloch Verlag (2012), ge -

bunden, 32 Seiten, 9,99 Euro,

ISBN 978-3-629-14113-2

Naturrätseln auf

der Spur

Im Herbst färbt sich das Laub an

den Bäumen und fällt ab, jeden

Monat wächst der Mond von der

Sichel zum Vollmond (und wieder

zurück) und aus fischartigen Kaul -

quappen entwickeln sich kleine

Frösche: Die Natur ist voller rätselhafter

Phänomene. Dieses außer -

gewöhnliche Sachbuch entführt

Kinder ab acht Jahren in die Welt

dieser wunderbaren Wandlungen

und läßt selbst Erwachsene noch

staunen.

Der Kinder Brockhaus

Verwandlungskünstler

Von der Raupe zum

Schmetterling

Brockhaus Verlag (2012), ge -

bunden, 80 Seiten, 14,95 Euro,

ISBN: 978-3577090070

Wegbegleiter

für Teenies

Die Pubertät schmeißt Kinder

relativ schonungslos in eine für sie

völlig unbekannte neue Welt.

Dieses quirlige Nachschlagewerk

will Mädchen ab zwölf in dieser

turbulenten Zeit zur Seite stehen

und verrät alles, worüber Teenager

mit ihren Eltern lieber nicht sprechen

wollen. Es spart selbst schwie -

rige Themen wie Verhü tung oder

Aids nicht aus und liefert Tipps

bei seelischen Nöten.

Der Jugend Brockhaus

Total Verknallt!

Alles über Liebe, Sex und

Zärtlichkeit

Brockhaus Verlag, broschiert,

192 Seiten, 12,95 Euro

ISBN: 978-3-577-07545-9

Von Sternen und

Hamstern

Manchmal will die Zeit bis zur Be -

scherung gar nicht vergehen – das

geht auch Sternen so. Zum Zeit -

vertreib erzählt diese kleine Ge -

schichte von einem Weihnachts -

Kieselchen

Klassiker wieder entdeckt

Klar, „Peterchens Mondfahrt“ kennt jeder. Rechtzeitig zum 100jährigen

Jubiläum am 7. Dezember ist jetzt ein weiterer Klassiker von

Gerdt von Bassewitz auf den Markt gekommen. Mit „Pips der Pilz“

stellt der Verlag Barabara Hillen ein herzerfrischendes Wald- und

Weihnachtsmärchen vor, das schon unsere Ur-Großeltern als Kinder

be geisterte. Neben Originalab bil dun gen des Jugendstil-Künstlers Hans

Baluschek enthält die Neu ausgabe auch Ausmalbilder.

Pips der Pilz

Ein Wald- und Weihnachts -

märchen nach einer Geschichte

von Gerdt von Bassewitz, mit

Bildern von Hans Baluschek

88 Seiten, Hardcover,

Barbara Hillen Verlag (2012),

ISBN 978-3-9814718-1-6,

€ 14,95

hamster. Das kleine Mitbringsel

versüßt Kindern ab sechs die

Wartezeit. Mit einem gefüllten

Um schlag für ein Geldgeschenk

wird ein „vollwertiges“ Geschenk

draus.

Dein Wunschstern

Fröhliche Weihnachten!

Mini-Stern, 32 Seiten, im

Sternkarton, 7,99 Euro

Pattloch Verlag

ISBN 978-3629141125

Andrea Niering Klaus Niering

Dezember 2012 19

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine