600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

sachwertefonds.de

600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

Nr.: 197

31. KW / 31.07.2009

Kostenlos per E-Mail

ISSN 1860-6369 Sehr geehrte Damen und Herren,

Inhaltsverzeichnis

Editorial (Rohmert) 1

Rohmert´s Meinung: Rettet 2

die Inflationsangst die Immobilienwirtschaft

JLL-Immobilienuhr: 10

Märkte bleiben noch im

freien Fall

Morgan Stanley P2 Value - 14

Offener Fonds mit Rekordabwertung

(Rohmert)

US-Immobilien: Aktuelle 15

Umfrage ergibt starken

Investitionsbedarf (Borger)

Offene Immobilienfonds - 17

Krisenresistent (Ries)

Commerz Real: Studie 17

positiv für Geschl. Fonds

Hotels: Auslastung, Preise 18

und investments sinken

Veranstaltungstipp ab S. 18

BulwienGesa: Hotel- 19

Neubau weiter im Aufwind

CBRE: Rückgang am Bü- 20

romarkt Wien weniger

stark als erwartet

iib-Wohnmarkt-Atlas: 21

Schlechte Zeiten für Frankfurts

Wohnungsbauer

agri.capital: Umstellung 21

auf Biomethan als Tuning

für Biogas

Impressum 22

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 1 von 22

das Sommertheater setzt sich fort. Das Schweinegrippchen sorgt außerhalb der Wirtschaftsseiten

für die nötigen Ängste der noch Krisenfreien. Mit Ulla Schmidt trifft es

im nächsten Akt zwar wahrscheinlich nicht die Falsche, aber trotz unglücklicher politischer

Geschmackskomponenten gibt den noch zu klärenden rechtlichen Rahmen, den

jeder von uns auch ausschöpft. Jeder unter Höchst(reise)belastung stehende kennt

die Verführung, nicht den letzten Kostenpfennig umzudrehen und sich im Auto ein

komfortables Arbeitsumfeld zu schaffen, statt sich in der rush hour die Erfolgstelefonate

von Unternehmensberatern, Anwälten oder Vertriebshelden anzuhören und das

Bahnpublikum mit eigenen unvermeidlichen Telefon-Vorträgen weiterzubilden.

Vor kurzem habe ich mich bei der Sportwagen-Show der letzten Graumarkt-

Branchenveranstaltung schon gefragt, wo man in den Dingern sitzt oder ob die equityund

finanzgetunten Erfinder innovativer Geldvernichtungsinstrumente heute, im Zeitalter

der Telekommunikation, ihre Zeit damit vertun, im Stau ihre Männlichkeit aufröhren

zu lassen, statt zu arbeiten. Magenprobleme werden als Grund genannt. Für Leute

mit schwachem Magen ist unsere Branche aber sowieso nichts. Andererseits kommt

mit Blick auf manche Fonds-, Finanz- und Immobilienaktivitäten als moderne „si tacuisses

…“ Variante doch die Überlegung auf: „Ach, wenn sie doch nur gefahren wären.“

Das Gutachten zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft, das annähernd

jede Variante einer atomisierten Bau- und Immobilienwirtschaft aufführt - die

Presse berichtete bereits - und das sich damit nur noch graduell von einer Analyse der

volkswirtschaftlichen Bedeutung des täglichen Zähneputzens unterscheidet, ist auch

eher kontraproduktiv. In meinen politischen Background kommt der Hinweis, dass die

wahltaktische Bedeutung der Sparkasse Wuppertal oder einer Wohnungsgenossenschaft

höher einzuschätzen sind als die des ZIA und dass die Probleme der Palastentwickler-Branche

ähnlich schwer zu vermitteln sind wie die von Frau Schickedanz.

Last but not least sprang Morgan Stanley auf die Bühne. Die Tagespresse berichtete,

dass der Morgan Stanley P2 Value mit 10,4% der Verkehrswerte bzw. 13,9% des

Fondsvermögens (vgl. S. 14) die Kleinanleger mit dem größtem Verlust schockte, den

ein offener Immobilienfonds je einfuhr. Das ist natürlich mit Blick auf die letzte Verwerfungsphase

wirtschaftlicher Unsinn. Außerdem: Was soll das Theater? Wir haben die

größte Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren mit unvermeidlichen Immobilienwirkungen.

Da spricht der Wert eher für Ehrlichkeit und einen problemfreien Immobilienbestand.

Wir haben ganz andere Fragen. Was erwartet uns bei ehrlicher Bewertung der älteren

Flagschiffe der Offenen Fonds mit verteiltem Mietauslauf und entsprechend stärkerer

Berücksichtigung der Veränderung des Mietmarktes? Zum anderen fragen wir uns

nach der Zukunft des P2. Morgan Stanley ist für rationale Politik ohne besondere

Image-Rücksichtnahmen auf Gastländer-Usancen bekannt. Vertriebsmäßig

ist P2 angeschlagen. Geld dürfte damit nicht mehr so

einfach zu verdienen sein. Image-Risiken mag Morgan Stanley

auch nicht. Was wäre die logische Konsequenz? Wir warten auf

das Jahresende.

Die heutige Ausgabe wurde möglich durch unsere Partner

aurelis Real Estate, Catella Real Estate AG, DEGI GmbH,

Deka Immobilien Investment, Fairvesta, Garbe Group,

Ideenkapital AG, RA Klumpe Schroeder & Partner und

Deutsche Postbank AG.

Werner Rohmert, Herausgeber


Personalien

Hamburg: Andreas Wende,

45, Leiter der Hamburger

Niederlassung von Jones

Lang LaSalle, übernimmt

mit Wirkung zum 01. August

2009 zusätzlich die Verantwortung

im Bereich Investment

/ Capital Markets bei

Jones Lang LaSalle Hamburg.

Der bisherige Leiter

Investment Hamburg, Markus

Berning, kehrt in das

Düsseldorfer Investment-

Team von JLL zurück.

München: Knud Schaaf ist

seit 1. Juli Head of Letting

bei Catella Property.

Zuletzt war er bei Union

Investment Real Estate und

bei Hudson Advisors Germany

als Vermietungsspezialist

tätig.

Wohnungswirtschaft

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 2 von 22

Rohmert’s Meinung: Rettet die Inflationsangst die Immobilienwirtschaft?

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,

Immobilienspezialist „Der Platow Brief“

Die Wissenschaftler der Immobilienwirtschaft, die mit multiplen Regressionsanalysen

sich in den Fallen der Statistik fangen und den Schutz vor Inflation durch die Immobilie

gegen jede Realität der letzten 15 Jahre propagieren, unterliegen nach unseren

Überlegungen, die wir übrigens bislang nirgendwo gelesen haben, einem Irrtum. Unsere

These: Allein die Inflationsangst ist entscheidend für die Vorsorge gestützte

Nachfrage nach Immobilien und entsprechenden Preiswirkungen und nicht

die faktische Inflation. In den letzten 15 Jahren hatte niemand mehr Angst – und die

Preise für Immobilien schliefen ein, während in allen Industrienationen an der Preisfront

getrommelt wurde. Das Neuerwachen einer Urangst beweist allein schon

das Sommer-Theater, das letztes Jahr um die Energie-Kostensteigerungen mit Inflationswirkung

gemacht wurde.

Das Lager der Volkswirte ist geteilt. Die einen versprechen mit hoher Wahrscheinlichkeit

eine Inflation. Die anderen haben Angst vor Deflation. Kaum Inflationsgefahren

sieht der ehemalige Feri-Chef Rainer Rau oder auch der Volkswirt der Deutsche

Hypo, Günter Vornholz. Das viel größere Risiko sei die Deflation aufgrund ihrer dramatischen

konjunkturellen Folgen. Gerade diese Woche wurde zum ersten Mal seit

22 Jahren ein Preisrückgang gemeldet. Aber auch Deflation generell sei im Moment

eher unwahrscheinlich, da die Kerninflationsrate sowohl in USA als auch in Deutschland

noch deutlich positiv sei. Die aktuelle Erhöhung der Geldmenge spiele keine

Rolle, da sie in verminderter Umlaufgeschwindigkeit und unterbrochenem Geldschöpfungsprozess

untergehe. So bald die Konjunktur wieder anziehe, könnten die

Notenbanken durch höhere Zinsen das Geld sehr schnell wieder aus dem Wirtschaftskreislauf

herausnehmen. Rainer Rau zieht als Fazit, in modernen Volkswirtschaften

sind Inflationen ausschließlich kosteninduziert. Allein die Geldmengenausweitung

führe nicht zu einer Inflation.

Die Gegenseite, in der wir – eine Kurzfassung des Artikel ist bereits im aktuellen Platow

Spezial, das noch bei Platow (069) 24 26 39 0 zu kaufen ist - uns einreihen

könnten, sieht dagegen ernsthafte Inflationsgefahren. Eine frühzeitige Erhöhung der

Um-Frage

Genossenschaften in Hamburg: 600 neue Wohnungen,

über 370 Millionen Investitionen 2009

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Zinsen bei beginnendem Aufschwung wird

politisch nicht realisierbar sein. In den Staaten

mit Immobilienblase wie USA, England,

Irland, oder auch Spanien führt eine Zinserhöhung

zu erheblichen Beeinträchtigungen

der privaten Häuslebauer mit hohen Altschulden,

die den Immobilienwert übersteigen.

Das wiederum dürfte einen erheblichen

Abschreibungsbedarf bei den Banken hervorrufen

und politische Unruhe geben.

Hinzu kommt der Wettbewerb der Volkswirtschaften,

der bei kleiner werdendem Kuchen,

der zu Verteilung ansteht, trotz aller

Globalisierung dazu führen wird, dass sich

niemand Wettbewerbsnachteile durch kräftige

Zinsanstiege leisten will. Große Teile der

weltweiten Konjunkturprogramme werden

erst mit deutlicher Verzögerung in einem

sowie schon beginnenden Aufschwung wirksam.

Das pusht. Gleichzeitig dürfte im Verlauf

der kommenden beiden Jahre die

Staatsverschuldung kräftig ansteigen.

Auch wenn die potentiellen Grenzen einer

möglichen Staatsverschuldung noch nicht

erreicht sind, ist aber eine Entschuldung am

ehesten über Inflation möglich und eine

deutliche Erhöhung der Zinsen würde so

auch den Staatshaushalt erheblich treffen.

Zwar gehen inzwischen nahezu alle Volkswirte

davon aus, dass die Situation grundsätzlich

beherrschbar bleibt, also die volkswirtschaftliche

Crash-Gefahr für diese Session

gebannt ist, dass aber eine kontrollierte

Inflation von Politik und vielen Notenbankern

in Kauf genommen werden wird. Und

inwieweit Inflation kontrollierbar bleibt, wenn

man sie zunächst einmal zulässt, ist nicht

sicher zu beantworten.

Vor immobilienwirtschaftlichem Hintergrund

gewinnen die alten Rohmert-/"Der Platow

Brief"-Thesen neu an Bedeutung. Wenn

es Inflation gibt, ist eine Investition in

anständige Immobilien (-Fonds) sinnvoller

als in nominale Assets. Wenn es

keine Inflation gibt, spricht trotzdem

nichts gegen ein anständiges Immobilieninvestment.

Ein Privatmann baut seine Altersversorgung

auch heute noch sicherer auf dem Grundbuch

als auf dem Sparbuch oder der Rentenversicherung

auf. Eine entschuldete Immobilie

zum Wohnen und eine vermietete

Immobilie für die Nebenkosten, schützt vor

Altersarmut und sichert einen anständigen

Lebensstil auch bei niedrigem Einkommen.

Gerade im Alter ist die Erhaltung des Wohnungsbildes

wichtig.

Die wichtigste These ist aber, dass allein

die Inflationsangst entscheidend für das

Immobilieninvestment ist und nicht die

faktische Inflation. Bei aller Statistik, die

gerade bei Inflationsuntersuchungen zu absurden

Ergebnissen führt, die wir Ihnen im

letzten Platow Special und in „Der Immobilienbrief“

ausführlich darstellten, gibt es ein

DEUTSCHE POST

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 3 von 22


Unternehmens-News

L.A., Frankfurt: CB Richard

Ellis erzielt im zweiten

Quartal 2009 einen Umsatz

von 955,7 Mio. USD

(VJ. Zeitraum: 1,3 Mrd.

USD). Auf US GAAP Basis

erzielt das Unternehmen einen

Nettoverlust von 6,6

Mio. USD (VJ: +16,6 Mio.

USD). Bereinigt um einmalige

Sondereffekte ergibt sich

ein Netto-Gewinn von 9,7

Mio. USD (33,2 Mio. USD).

In „schwierigem Marktumfeld“

entspreche das Ergebnis,

lt. Unternehmen, den

Erwartungen.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 4 von 22

ernst zu nehmendes Indiz für unsere These - die Entwicklung der vergangenen 15

Jahre. Seit Ende der 80er Jahre gab es keine Inflationsangst in Deutschland mehr.

Damit entfiel ein erhebliches Kaufmotiv. Die verbleibende Restinflation von 1,5 bis

2% ging völlig an den Preisen vorbei.

Ein erstes Fazit: Solange es keine Inflationsangst gibt, schützt die Immobilie

nicht vor Inflation. Dann spielen bei der Preisbildung andere Aspekte eine Rolle.

Sobald aber die Inflationsangst extern geschürt wird, wie das derzeit der Fall ist,

oder wieder entsteht, weil wichtige psychologische Schwellenwerte wie z. B.

etwa 3% überschritten werden, führt diese Inflationsangst zu Preiseffekten bei

privaten Immobilieninvestments entweder bei Direktinvestitionen oder indirekten

Immobilieninvestments.

Von daher ist es bei unserer Zukunftsbeurteilung völlig gleichgültig, ob Inflation

kommt oder nicht. Die Inflationsangst ist da. Sie wird auch noch einige Jahre vorhalten.

Nur eine echte Deflation, die in eine Depression münden würde, würde diese

Angst überdecken. Die Kerninflationsrate ist aber nach wie vor positiv und von der

Bevölkerung spürbar. Die ausgleichenden Effekte gehen weitgehend an der Psychologie

vorbei. Die verschwundene Angst vor dem Ölpreis und auch faktisch verringerte

Energiekosten pushen eher noch den Konsum. Die Abwrackprämie beweist,

dass Geld nach wie vor auch in Haushalten vorhanden ist, wo man es eher

nicht erwartet hätte.

Eine weitere Entwicklung spricht aber für Inflationsangst der Bevölkerung. Zwar gibt

es an den Mittelmeer- Anrainerstaaten inzwischen jede Menge Villen und Edel-

Apartments in Meeresnähe zu kaufen, aber an normalen Wohnungen zum Leben hat

sich z. B. in Mailand nichts geändert. Zwar hat sich die Vermarktungsdauer verlängert,

jedoch legt die Nachfrage eher zu. In Deutschland lässt sich, allerdings noch

ohne statistische Relevanz, die gleiche Entwicklung ausmachen. Es entsteht eine

Flucht in das Betongold. Momentan profitiert noch die Eigennutzerimmobilie. Wir hö-

Eigenanzeige

Hätten Sie uns doch schon früher gelesen�

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Das Jahr der Sachwerte.

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Unternehmens-News

Paris: LaSalle Investment

Management hat im Auftrag

des LaSalle European

Growth Fund II die Refinanzierung

des „Olympe“ in

Höhe von 33 Mio. Euro unter

Dach und Fach gebracht. Die

Transaktion schließt auch

eine Erweiterung der Kreditvereinbarungen

für die Immobilie

mit ein. Das im

Stadtteil St. Denis gelegene

Bürogebäude umfasst 16 000

qm mit Einzelhandelsflächen.

Hauptmieter mit langfristigem

Mietvertrag ist die

französische Bank BNP Paribas.

Die Finanzierung und

Zinssicherung wird von der

Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen)

bereitgestellt.

Rechtlicher Berater von La-

Salle war DePardieu.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 6 von 22

ren auch, dass relativ viele Verkaufsaufträge auch im Wohnungsbereich vor Krisenhintergrund

zurück gezogen werden. Warum sollte man auch eine anständige, funktionierende

Immobilie mit marktgerechter Vermietung, die heute an zweiten Standorten

lediglich als 7%er oder sogar 9%er verkaufen ließe, wenn sie sich mit „3“ vor dem

Komma finanzieren lässt. Dann tilgt sie sich auch nach Verwaltungskosten selber.

Bei der aktuellen Verkaufs- oder Einkaufs-Entscheidung ist es völlig egal, ob in den

vergangenen 15 Jahren die Erwartungen zu Wertentwicklung und Mietsteigerungen

aufgegangen sind. Das sind sie allerdings ganz klar nicht. Wie wir Ihnen ausführlich

darstellten, hat in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren die Immobilie in keiner

Form vor Inflation geschützt (siehe BulwienGesa/Bundesbank-Chart). Inzwischen

haben das auch die Publikumsmedien verstanden. Wir haben Sie seit Jahren gefragt,

wieso in Fondsprospekten immer noch ungestraft Inflationsschutz propagiert werden

darf. Gewerbeimmobilien sind seit dem Wendepunkt 1993 um 20% abgestürzt.

Nur in ausgewählten Lagen hat es tatsächlich Wertsteigerungen gegeben. Im Durchschnitt

sah es eher flau aus. Der von BulwienGesa seit 1975 ermittelte Wohnindex,

der die Preise für Wohnimmobilien abbildet, ist seit 1993 zunächst deutlich abgestürzt

und hat sich nach kurzer Erholung auf niedrigerem Level stabilisiert. Im privaten Be-

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Unternehmens-News

Tübingen: Mit einem nicht

unerheblichen Betrag hat

sich die „C-Quadrat Portfolio

1 GmbH & Co. KG“ - ein

Dachfonds der C-QUA-

DRAT Investment AG,

Wien - an der „fairvesta

sechste Immobilienbeteiligungsgesellschaft

mbH &

Co. KG“ der fairvesta Unternehmensgruppe

beteiligt.

C-QUADRAT ist ein europaweit

tätiger Investment Asset

Manager. Das Unternehmen

wurde 1991 gegründet und

ist im Prime Standard der

Frankfurter Börse sowie im

Prime Market der Börse

Wien gelistet.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 7 von 22

reich hat sich bis heute noch gar nichts getan. Lediglich die Portfolio-Deals der letzten

Jahre schickten den Wohnindex ein wenig nach oben. Damit hat die Wohnimmobilie

in keiner Form vor Inflation geschützt. In einem Umfeld, in dem in fast allen auch

reifen Volkswirtschaften, die Preise von Wohnimmobilien sich seit 1993 verdoppelten

oder sogar vervierfachten, gelang es den Deutschen nicht, auch nur die nominalen

Preise zu halten. Blickt man auf klassische Kapitalanlageimmobilien oder Zinshäuser

außerhalb der Top-Standorte, so können heute die nominalen Gesamtmieten durchaus

10% unter den Mieten des Jahres 1993 liegen. Der Multiplikator ist auch noch

leicht um vielleicht ein oder anderthalb Jahresmieten zurück gegangen. Bei damals

hohen Zinsen müssen zwischenzeitliche Verluste und natürlich Instandhaltungen berücksichtigt

werden. Oftmals sind Objekte, die 1993 noch gut marktgängig waren,

heute außerhalb des Marktes. Hier musste zwischenzeitlich kräftig investiert werden.

So führt dann das klassische Know how, private Investitionen möglichst in näherem

Umkreis seines Wohnortes zu tätigen, für den Saarbrücker, Wuppertaler, Kieler oder

Chemnitzer Bürger zu einer grauslichen Nachkalkulation mit einem nominalen Verlust

von leicht 25% seit 1993 – ohne Berücksichtigung zwischenzeitlicher Inflation!

Warum stört eine so drastische Vermögensvernichtung eigentlich niemanden?

Auch bei Verlusten

setzt der

Vorteil der Immobilie

ein. Am

Ende ist die

Immobilie bezahlt

und trägt

zur Altersvorsorge

bei. Wer

zu vernünftigen

Einstandsprei-

catella

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Unternehmen von Morgan

Stanley Properties Germany

und Corpus Sireo mit

Hauptsitz in Frankfurt.

3

fairvesta überzeugt:

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 8 von 22

sen in glücklichere Standorte wie Köln oder München investiert hat, sieht sogar ganz

gut aus. Auch das eigene Haus ist heute vielleicht weniger wert als damals, aber es

ist bezahlt und Sie wohnen immer noch drin. Mit dem Wertverlust schlagen sich

erst Ihre Erben herum, aber auch die merken ihn nicht, da sie ja schließlich nicht

schon 1993 damit kalkulierten.

Außerdem fragt sich, warum sich die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren nicht ins

Positive drehen sollte. Bereits 2001 wiesen wir Sie auf eine „Dekade der Wohnimmobilien“

hin. Da wir damit nicht den Portfolio-Irrsinn, sondern die Anlage von Otto Normalverbraucher

meinten, lässt sich nur konstatieren: Schiefgegangen! Zwei herbe

Konjunktur-Crashs, zwei riesige Freudenfeuer mit den Aktienpapieren der Deutschen

und das Erwachen einer Demographieangst haben unsere Überlegungen seitwärts

verschoben. Unsere Grundüberlegungen aus 2001 zu einer positiven Entwicklung der

Wohnimmobilie sind jedoch nach wie vor gültig. Remanenzeffekte, Technologieeffekte,

Wohlstandseffekte, Singularisierungseffekte

und

vieles mehr lassen die

Nachfrage weiter steigen.

Inzwischen ist auch klar, wie

die beiden Charts belegen,

dass das Alternativinvestment

„Aktie“ zumindest in

diesem Jahrtausend nicht

besser abgeschnitten hat.

Zweimal wurde Geld verbrannt.

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Frankfurt: US-amerikanische

AG Equinix erwarb

das unter dem Namen Data110

bekannte Rechenzentrum

in Frankfurt mit rd. 9

000 qm IT- und 1 500 qm

Bürofläche von GIPartners,

ein Private Equity Fund mit

Sitz in London. Die Berater

von BNP Paribas Real

Estate vermittelten bei der

Transaktion. Der Kaufpreis

beträgt knapp 21 Mio. Euro.

Hamburg: Gewerbeimmobilienentwickler

KOPRIAN

iQ mietet 530 qm Bürofläche

im Christoph-Probst-Weg 3-

4 von IVG Immobilien über

Engel & Völkers.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 9 von 22

hat im Rückblick festgestellt, dass die unvermeidliche Risikoreserve auf dem Sparbuch

die beste Anlage war. Niedrige Zinsen machen Wertpapiere auch nicht zu Rennern.

Dabei spielt es keine Rolle, dass aus volkswirtschaftlicher Sicht heute mit geringer

Inflation und geringen Zinsen immer noch höhere Realzinsen von 0 bis 1% bestehen,

als bei hohen Zinsen bei hoher Inflation und bei hoher Besteuerung. Das ist die

Psychologie der Kapitalanlage. Der Fairness halber muss der Praktiker allerdings

zugeben, dass ein Rentner von 8% Verzinsung seines Vermögens auch bei hoher

Inflation deutlich besser lebt, als von 2,5%.

Exkurs: Betrachtet man die Gesamtlaufzeit des DAX sieht der Vergleich mit der

Immobilie allerdings immer noch anders aus (vgl. beide Charts). Seit Anfang 1993

hat sich bis Ende April der Wert des Dax wenigstens verdreifacht, während

Gewerbeimmobilienindizes zweistellig nachgegeben haben und auch Wohnen kräftig

gebeutelt wurde. Bei Wohnen verfälscht allerdings der Portfolioboom ein wenig

das Zahlenwerk.

Inzwischen ist auch klar, dies bestätigt eine brandaktuelle Studie der Deutsche Hypo

AG und ältere Studien anderer Forschungsinstitute, dass noch für 15 bis 20 Jahre die

Zahl der Haushalte ansteigen wird. Die Demographieangst kommt bei Wohnen verfrüht.

Bei heutigen Mietpreisen kommt der Wohnungsneubau auch nicht nach. Auf

der Angebotsseite stehen erhebliche Bereinigungen an. Seit fast 10 Jahren wird der

Ersatzbedarf nicht mehr durch Neubau gedeckt. Das alles könnte auch unter preislichen

Gesichtspunkten zu einer Erholung der Wohnungsinvestments führen. Einen

Wehmutstropfen gibt es aber. Trotz Seitwärtsbewegung der Mieten ist die Mietbelastung

der Haushalte in der Summe mit Nebenkosten nicht viel geringer geworden. Regelmäßig

zweistellige Erhöhungen der Nebenkosten mussten vielfach auf Vermieter

verlagert werden, da bei stagnierendem Einkommen die Mietbelastungsgrenze sowieso

schon erreicht war.

Ein Indiz für die positive Einschätzung des Wohnungsmarktes ist das Verhalten der

institutionellen Anleger. Der Markt wird profitieren.

Warum gehen viele Immobilienaktieninvestments dennoch schief? Ob das jedoch

die Immobilien Aktiengesellschaften mitziehen wird, bleibt fraglich. Diese haben

realis

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Deals Deals Deals

Göteborg/Schweden: Deka

Immobilien erwirbt für den

Offenen Immobilienpublikumsfonds

für institutionelle

Anleger WestInvest Immo-

Value ein Hotelgebäude mit

einer Gesamtmietfläche von

rd. 13 600 qm in zentraler

Lage für rd. 41 Mio. Euro

vom norwegischen Unternehmen

Host Hoteleiendom

AS. Die Immobilie ist über

eine Laufzeit von 25 Jahren

vollständig an First Hotels

vermietet. Der Erwerb erfolgte

im Rahmen eines Sale

and Leasebacks Verfahren.

Oberhaching: STIWA Asset

Management übernimmt

zum 1. August 2009 ein Portfolio

mit einem Investmentvolumen

von 75 Mio. € eines

internationalen Immobilienunternehmens.

Das gemischt

genutzte Portfolio umfasst 20

Objekte in Bayern und Thüringen

mit einer vermietbaren

Fläche von ca. 100 000

qm. Damit baut STIWA Asset

Management ihr Managementvolumen

auf 300 Mio.

Euro aus.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 10 von 22

sehr oft in sehr preiswerten Wohnraum, der in großen Mengen verfügbar war, investiert,

und müssen jetzt feststellen, dass der Hauptkostentreiber die Fläche und

nicht die Miethöhe ist. Der Grundgedanke, dass es vielleicht einfacher ist, eine

Miete von 5 Euro auf 5,75 Euro Euro um 15% zu erhöhen als eine Miete von 20

Euro auf 23 Euro erweist sich als grundsätzlich falsch. Die Mieter der ersten

Preisklasse haben ganz einfach das Geld nicht, während Mieter, die 20 Euro bezahlen,

bei entsprechender Knappheit auch problemlos 23 Euro bezahlen könnten. Hinzu

kommt, dass eine Nebenkostenerhöhung z. B. aufgrund von Energiepreisen von

50 Cent/qm für den 20-Euro-Mieter nahezu unmerklich ist, während der niedrigpreisige

Mieter, möglichst noch mit Kindern und größerer Fläche, faktisch überhaupt

nicht in der Lage ist, diese Nebenkostenerhöhung zu tragen. Sie bleibt in vielen

Fällen beim Vermieter hängen.

Dennoch wird evident, dass das Kapitalanlageinteresse an Wohnungen immer größer

wird. Indirekte Kapitalanlagen werden davon profitieren, denn sie können professionelles

Management an erfolgversprechenden Standorten anbieten, während für den

Einzelinvestor doch nur das Investment in der Nähe seines Kirchturms bleibt.

Warum dreht sich auf einmal das Interesse an Wohnen, das über Jahrzehnte

fast nicht vorhanden war? Inflationsgefahren und Alternativinvestmentüberlegungen

sind die Gründe. Auf der Wealth Management Tagung des Platow-Teams Ende April

wurde bei nahezu allen Referenten ein Engagement in Real Assets empfohlen.

Unisono herrschte auch bei der Feri-Tagung und der Platow-Tagung die Meinung

vor, die Preise von Rohstoffen, insbesondere von Öl würden in nicht ferner Zeit

wieder deutlich anziehen. Kapitalanlagen in Rohstoffe sind aber nach wie vor schwierig.

Im Prinzip bleiben nur abgeleitete Investments, Derivate oder Gold, das

man auch physisch vorhalten kann.

Bei der präferierten Empfehlung, „hochrentierliche Immobilien in erstklassigen

Lagen“ zu erwerben, spricht natürlich zunächst einmal immobilienwirtschaftliche

Ahnungslosigkeit aus den Volkswirten. Hochrentierliche Immobilien in erstklassigen

Lagen dürften die Ausnahme bleiben. Dennoch lässt sich auch mit anständigen

Immobilien derzeit ein anständiger Spread erzielen. Die Erwartung steigender Zinsen

und steigender Inflation führt dazu, dass viele Volkswirte derzeit eine hohe

Verschuldung empfehlen. Auf jeden Fall rutscht das Immobilieninvestment aktuell

wieder in den Fokus der Investoren.

JLL-Immobilienuhr – Märkte bleiben noch im freien Fall

Rohmert/Eberhard

Die traditionelle Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle sieht für das zweite

Quartal 2009 nicht mehr ganz so dramatisch aus wie noch in den ersten drei Monaten.

Das ändert aber kaum etwas an der Gesamtaussage. Die meisten Märkte befinden

sich bei ihrem Absturz immer noch in der Beschleunigungsphase. In dem Haupt-

1stred

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Hannover: Deka Immobilien

erwirbt für den individuellen

Immobilienfonds Deka-

S-PropertyFund No.1 das

„Rosenquartier“ im Zentrum

für mehr als 46 Mio. Euro

von der Rosenquartier HannoverGrundstücksgesellschaft,

eine Objektgesellschaft

der Euroland Projektierungen

sowie der Wölbern

Projektentwicklung.

Das kürzlich fertig gestellte

Gebäudeensemble besteht

aus vier Bauteilen mit ca.

2 500 qm Einzelhandelsflächen,

5 210 qm Büroflächen,

einem InterCity Hotel sowie

einem Parkhaus. Das Objekt

ist langfristig vermietet an

InterCityHotel, Deutsche

Bahn, DAK sowie der städtische

Parkhausbetreiber union-boden.

Heidelberg: Privatinvestor

erwirbt Geschäftshaus auf

der Hauptstraße Nr. 60 von

WestInvest Gesellschaft für

Investmendfonds über

Brockhoff & Partner. Das

2004 errichtete Gebäude verfügt

über eine Gesamtmietfläche

von 2 191 qm, von

denen 1 914 qm von Esprit

und 277 qm von Wohnungsnutzern

überwiegend langfristig

angemietet wurden.

Hamburg: HCI Capital

mietet 4 378 qm, D&B

Deutschland mietet 331 qm

und Hurtigruten mietet

1 538 qm Büroflächen im

Sprinkenhof , Burchardstraße

von Allianz Real Estate

über Engel & Völkers.

Frankfurt: Kapellmann

und Partner Rechtsanwälte

mieten ca. 1 496 qm Bürofläche

in der Ulmenstr. 37-30

von IFM Immobilien über

Colliers.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 11 von 22

feld der Talfahrer befinden sich deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt, Düsseldorf,

Hamburg und München natürlich mittendrin. Die Führungsgruppe um den Crash-

Piloten London geraten

schon in flacheres Gefälle.

Abwärts geht es

aber immer noch. In

JLL-Sprache befinden

sich die meisten europäischen

Städte immer

noch im Bereich von

„Beschleunigtem Mietpreisrückgang“.

In den

Bereich von

„Verlangsamtem Mietpreisrückgang“

sind

Warschau, Kiew, London

West End, London

City und Moskau wei-

Europäische Büro-Immobilienuhr Q2 2009

Quelle: Jones Lang LaSalle IP, Juli 2009

Verlangsamtes

Verlangsamtes

MietpreisMietpreiswachstumwachstum

Beschleunigtes

Beschleunigtes

MietpreisMietpreiswachstumwachstum

Beschleunigter

Beschleunigter

MietpreisMietpreisrückgangrückgang

Verlangsamter

Verlangsamter

MietpreisMietpreisrückgangrückgang

Stuttgart

Düsseldorf, Rom

Budapest, Luxemburg

Edinburgh, Lissabon, Prag

Amsterdam, Hamburg

Barcelona, Bukarest, Kopenhagen, Istanbul,

Mailand, München

Athen, Frankfurt, Helsinki, Lyon, Madrid

Oslo, Stockholm

Berlin, Dublin

Brüssel, St. Petersburg

London West End, London City, Moskau

Kiew

tergewandert. Leider betont auch JLL regelmäßig, dass auf der Immobilienuhr der

Weg nicht zwangsläufig im Uhrzeigersinn verläuft und dass die Uhr regional durchaus

anders geht. Bis Ende 2010 wird von Euphorie keine Rede sein können.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht, die Infos schob JLL gerade nach, ist die Hoffnung

auch noch in weiter Ferne. Zwar zeigen bei einer weiterhin rezessiven Gesamtwirtschaft

einige Indikatoren des „Global Real Estate Health Monitor“ bereits eine Verlangsamung

der negativen Dynamik. Der Rückgang der Beschäftigungszahlen setzt

sich aber auch bei Erholung bis weit in das Jahr 2010 fort. Das führt zu einer zwangsläufig

anhaltenden Zunahme der Leerstandsquoten bei Büroflächen. Da bei Objekten

mit kurzfristigen Mietrestlaufzeiten oder Leerstand die Investitionsbereitschaft gering

bleibt, hat das auch Auswirkungen auf den Investmentmarkt mit knappem Angebot

gut vermieteter Flächen und insgesamt gering bleibendem Volumen.

Das spiegelt sich im europäischen Mietpreisindex von JLL. Er ist im 2. Quartal um

4,6% gesunken. Im Jahresvergleich liegen die Spitzenmieten durchschnittlich 15,4%

niedriger als Ende Juni 2008. In den meisten europäischen Märkten gingen die Mieten

zurück. Moskau ist mit minus 30% in nur drei Monaten Spitzenreiter. Dublin (-

18%) und Madrid (-10%) stehen links und rechts auf dem Treppchen. In Moskau sind

die Spitzenmieten nun 63% niedriger als vor einem Jahr! Das ist ein Rekordverlust,

neben dem London mit minus 32% sogar noch positiv punktet. Aber natürlich hat alles

seine positiven Seiten; beide Märkte haben im 2. Quartal die 3-Uhr Position erreicht

und setzen zum Landeanflug an.

Vice versa sollten sich die positiven Ausreißer, in denen immer noch höhere Mieten

erzielt wurden als im Vorjahr nicht zu früh freuen; denn die haben den Absturz noch

Paris

Warschau


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Augsburg: Patrizia Immobilien

erwirbt für ihre Spezialfonds

mehrere hundert

Wohnungen mit einem Investitionsvolumen

von knapp

60 Mio. Euro. Die Immobilien

werden voll vermietet

übernommen. Ein Teil des

Portfolios wurde für den

German Residential Fund I

angekauft. Der zweite Teil

geht in den Euro City Residential

Fund I über.

Osnabrück: DAK mietet

1 800 qm Bürofläche in der

Hannoverschen Str. 6-8 von

Strabag über Engel & Völkers.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 13 von 22

vor sich. So steht Stuttgart mit einem Plus der Spitzenmiete von 2,9% jetzt ganz oben

am Beginn der Abfahrt. Im Jahresvergleich liegen die Spitzenmieten sonst nur noch in

den Amsterdam (+1,5%) und Prag (+2,3%) im positiven Bereich. Stabil blieben die

Mieten in Düsseldorf, Edinburgh und Utrecht. Gleichzeitig sind die Incentives weiter

gestiegen, die durchaus noch mal 20% des kontrahierten Mietbarwertes ausmachen

können. Damit hat sich die Schere zwischen Spitzen- und Effektivmieten in vielen

Märkten weiter geöffnet.

Die Büroflächen-Gesamtnachfrage hat sich in Europa auf niedrigem Niveau leicht

gebessert. Die Vermietungsvolumina legten im Q2 2009 um 2,1 Mio. qm bzw. 9% zu.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturlage und den unverändert angespannten

Finanzierungsbedingungen werden weiterhin nur wenige neue Büro- Entwicklungsprojekte

in Angriff genommen. Dennoch führen die relativ hohen aktuellen Fertigstellungen

in Verbindung mit der niedrigen oder negativen Nettoabsorption zu einem

Anstieg der gesamteuropäischen Leerstandsquote im Q2 um weitere 0,8 Prozentpunkte

auf 9,3%. Die Leerstandsquote in den mittel- und osteuropäischen Ländern

stieg signifikant um 100 Basispunkte auf 14,6%. Die durchschnittliche Leerstandsquote

in Westeuropa lag Ende des 2. Quartals 2009 bei 8,8%. Absolut stehen

somit in Europa nun mittlerweile rund 22,9 Mio. qm leer. Das entspricht etwa dem

Büroflächenbestand von Hamburg und Düsseldorf zusammen.

In Dublin liegt die Leerstandquote bei 21,2%, dem mit Abstand höchsten Wert in Europa.

Moskau (18,0%), Budapest (15,0%) und Frankfurt (13,5%) folgen auf den weiteren

Plätzen. Leerstandsquoten unter dem europäischen Mittel verzeichneten Paris,

London, München, Hamburg, Madrid, Mailand und Warschau. Die Indexstadt mit der

niedrigsten Leerstandsquote europaweit ist weiterhin Luxemburg (Ende Juni: 3,7%).

Da die Nachfrage nach Büroflächen weiterhin schwach bleiben dürfte und im 2. Halbjahr

noch 4,0 Mio. qm fertig gestellt werden, ist im Verlauf des Jahres mit einem weiteren

Anstieg der Leerstandsquoten zu rechnen. Die gesamteuropäische Leerstandsquote

könnte sich bis zum Jahresende bei über 10% bewegen.

Deka


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Washington: Postbank-

Tochter PB Capital ersteigert

das Watergate Hotel für

25 Mio. USD von Monument

Realty. Der Erwerb via

Zwangsversteigerung stammt

aus einem notleidenden

Kreditengagement der Postbank.

Das Geldinstitut war

dem Vernehmen nach bei

dem seit Jahren leer stehenden

Hotel als Hauptgläubiger

mit rund 40 Mio. USD engagiert.

Ziel sei es lt. IZ, das

Objekt weiterzuverkaufen.

Der Zwangsversteigerungstermin

war angesetzt worden,

nachdem dem vorherigen

Besitzer offenbar das Geld

ausgegangen war.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 14 von 22

MS P2 Value - Offener Fonds mit Rekordabwertung

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,

Immobilienspezialist „Der Platow Brief“

Das Immobilienportfolio des offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value wurde

um 231 Mio. Euro bzw. 10,4% der anteiligen Verkehrswerte abgewertet. Das

macht durch den Leverage Effekt der Fremdfinanzierung ca. 13,9% des Fondsvolumens.

Der Anteilspreis wurde am 23. Juli entsprechend um ca. 7,50 Euro reduziert.

Zwar ist der Fonds vom Volumen mit 2,2 Mrd. Euro Verkehrswerten „nicht systemisch“

und die Abwertung im Vergleich zur Entwicklung der Immobilienaktien eher

komfortabel, dennoch gab es erhebliche Unruhe in der Presse. Wir sehen die Abwertung

an sich eher ehrlich (siehe Editorial).

Da aber auf absehbare Zeit bei angeschlagenem Vertrieb mit dem P2 kein Geld mehr

zu verdienen sein dürfte, Morgan Stanley sicherlich kein Interesse an einem Image-

Risiko hat und sich unter Excel-Regentschaft des Typ „Mittdreißiger Harvard Absolvent“

tendenziell schnell von unrentablen Geschäftsteilen trennt, würden wir auf eine

längere Zukunft des P2 Value als aktiver offener Fonds allerdings keine Wetten abschließen

(siehe Editorial). Das Jahresende dürfte ein Meilenstein sein. Hinzu kommen

Rückzugsgefechte an anderen Fronten des Immobiliengeschäftes der Investmentbank.

Wir hatten schon Anfang April letzten Jahres nach einem Gespräch mit

MS-Immobilienchef James Lapushner deutlich gemacht, dass es sicherlich nicht um

den richtigen Mann handelt, uns etwas über Immobilien zu erzählen.

Bei internationaler Streuung mit Investitionsschwerpunkten Japan und Deutschland

mit zusammen schon fast 40% wäre für den P2 schon auf den ersten Blick nichts anderes

als die vorgenommene Korrektur zu erwarten gewesen. Überraschend sind

eher die tatsächlichen Bewertungskorrekturen im Ländervergleich. Die Verkehrswerte

in USA und Spanien wurden nämlich um 20,7 bzw. 19,4% abgewertet. Erst danach

folgen Japan mit 13,4% und Deutschland mit 11,7% der Verkehrswerte. Das erklärt

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Budapest: IVG Immobilien

vermietet insgesamt 11 000

qm Bürofläche in drei ihrer

Gebäude. Im Objekt River-

Park am Pester Donauufer

mietet Lufthansa Systems

und Auditpoint Accounting

sowie der ungarische Börsenmakler

SCK-Invest Kft. und

Via One Europa Holding

Büroflächen. Im Projekt StefaniaPark

mietet Ukrail Trade

and Logistic Kft. Büroflächen.

Im Infopark mietet

das European Institute of

Innovation and Technology

3 000 qm Bürofläche, der

Mietvertrag läuft über 20

Jahre. Für die gesamte 4.

Geschossfläche konnte Kraft

Foods gewonnen werden.

München: Privatinvestor

erwirbt zwei Wohnbaufelder

mit gut 12 000 qm im Stadtquartier

Am Hirschgarten

von aurelis Real Estate. Bis

12/2011 sollen auf 27 800

qm Geschossfläche ca. 330

Mietwohnungen entstehen.

Calgary/Kanada: Commerz

Real erwirbt für den

Offenen Immobilienfonds

hausInvest global die Büroimmobilie

Stampede Station

mit rd. 15 000 qm Mietfläche

für 48,5 Mio. Euro. Das Objekt

ist seit Fertigstellung im

Januar 2009 langfristig vollvermietet.

Bielefeld: Privater Investor

erwirbt die ehemalige rd.

2 640 qm große Kaufhalle in

der Bahnhofstr. 39 für einen

mittleren einstelligen Millionenbetrag

von der Kaufhalle

AG über Lührmann. Künftig

werden Mango, Only und

dm Mieter sein.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 15 von 22

sich mit Blick auf den P2. In Japan, Deutschland und Spanien ergaben sich für

den P2 deutliche Abwertungen bei den Büroimmobilien infolge von sinkenden

Marktmieten und steigenden Liegenschaftszinsen, insbesondere bei größeren

Objekten in Großstädten wie Tokio und Frankfurt. In den USA haben schwierige

Bedingungen im Einzelhandel zu Wertverlusten für das fondseigene Einkaufszentrum

in Kansas City geführt.

Für Deutschland entspricht die Bewertung durchaus der gefühlten Entwicklung und

allgemeiner Statements, dass Topimmobilien nach wie vor nicht als Opportunities auf

dem Markt sind. Die Konsolidierung nach dem Boom ist sogar noch moderat. In

Japan hätten wir dagegen höheren Korrekturbedarf vermutet. Insofern sehen wir

die Bewertungsaktion eher als ehrlich und vor dem Hintergrund zyklischer Immobilienmärkte

als völlig normal.

Der Morgan Stanley P2 Value wurde im Jahr 2005 aufgelegt und erwarb sein Immobilienportfolio

überwiegend in den Boomjahren 2006 und 2007. Die Auswirkungen der

globalen Kreditkrise, die Mitte 2007 einsetzte und sich im Herbst 2008 beschleunigte,

führten zu einem Einbruch der Investorennachfrage, ließ die Renditen für Immobilien

ansteigen und zogen einen deutlichen Rückgang der Transaktionstätigkeit auf den

meisten Märkten nach sich. Die konjunkturelle Abkühlung hat gleichzeitig zu einer

geringeren Nachfrage von Immobiliennutzern geführt. Sinkende Mieten sind die Konsequenz.

Auf die Bewertung wirken sich veränderte Multiplikatoren und Mieten multiplikativ

aus. Aus Immobiliensicht dürfte P2 Value eher problemfrei sein.

Unter Berücksichtigung der Neubewertung des Portfolios entfallen 5,8% der Verkehrswerte

auf die USA, 34,7% auf Asien, davon 22,8% in Japan und 59,5%

auf Europa, davon 18,7% auf Deutschland. Hinsichtlich der Immobilien-

Nutzungsarten bilden Büroimmobilien mit einem Anteil von 67,4% der Verkehrswerte

den Schwerpunkt im Portfolio, gefolgt von Industrie- und Logistikimmobilien mit

14,5% und Wohnimmobilien mit 9,6% sowie Handelsimmobilien mit 8,5% der

Verkehrswerte. Die Vermietungsquote beträgt 94,4%. Über 40% der Immobilien sind

einem Alter von bis zu zehn Jahren zuzuordnen.

Nach Bekanntgabe der abgeschlossenen Neubewertung wird der Morgan Stanley P2

Value ab dem 24. Juli 2009 wieder Fondsanteile an Anleger ausgeben. Allerdings

bleibt die Aussetzung der Rücknahme von Fondsanteilen bestehen. Die Geschäftsführung

der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH entscheidet im September/Oktober

2009, ob der Fonds vom Liquiditätsstandpunkt her wieder Anteile zurücknehmen

wird. Das Fondsmanagement konzentriert sich weiterhin auf das Asset-

Management der Objekte sowie auf die Liquiditätsbeschaffung sowohl durch die potenzielle

Veräußerung von Immobilien als auch durch die Finanzierung von Objekten.

US-Immobilien: Aktuelle Umfrage ergibt starken Investitionsbedarf

aus Übersee

Daniel T. Borger, Redakteur „Der Immobilienbrief“

Gemäß den aktuellen Ergebnissen einer erstmals zur Jahresmitte durchgeführten

Befragung unter den knapp 200 Mitgliedern des Verbandes für ausländische Immobilieninvestoren

(A-FIRE) ist

kurzfristig mit einer erhöhten Investitionstätigkeit

bei U.S.-

Immobilien zu rechnen. Mehr

als 2/3 der Teilnehmer gaben

an sich noch bis Ende 2009

im U.S.-Immobilienmarkt engagieren

zu wollen, wobei die Mehrzahl

soweit in diesem Jahr noch

keine U.S.-Investitionen getätigt

hat. Aus Deutschland

zählen hierzu insbesondere die

offenen Immobilienfonds sowie

für Pensionskassen und Versicherungen

tätige Berater.


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Hamburg: Wirtschaftsprüfung

mietet gut 6 600 qm

Bürofläche am Valentinskamp

88 von der Fondsgesellschaft

SEB Asset Management

über BNP Paribas

Real Estate. Das Unternehmen

wird die neuen

Räumlichkeiten voraussichtlich

im November beziehen.

Hattingen: „Vom Fass“

mietet 102 qm auf der Große

Weilstr. 25-27 über Brockhoff

& Partner.

Frankfurt: Commerzbank

mietet gut 5 300 qm Bürofläche

im Signaris von German

Acorn Real Estate über

BNP Paribas Real Estate.

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Mergenthalerallee 15–21

65760 Eschborn

Tel: +49 (0)6196 52 32-0

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Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 16 von 22

Der überwiegende Teil der ausländischen Investoren erwartet eine Erholung des U.S.-

Marktes in der ersten Jahreshälfte 2010 angeführt vom Büromarktsegment und darauf

folgend Mehrfamilienhäusern. Wie in Vorjahren stellen die U.S.-Hauptstadt Washington,

D.C. und die Finanzmetropole New York City mit Abstand die bevorzugten Investitionsstandorte

unter den befragten Teilnehmern dar, gefolgt von San Francisco, Los

Angeles und Houston. Insgesamt nannten die Befragten ein beabsichtigtes Investitionsvolumen

von über USD 11 Mrd., das sich je hälftig auf Ei-genkapital und Fremdfinanzierung

verteilt.

Die positive Einschätzung der internationalen Immobilieninvestoren zum U.S.-

Immobilienmarkt steht in starkem Kontrast zu kürzlichen Research Ergebnissen der

Deutschen Bank

Immobilientochter

RREEF. Die Bankexperten

erwarten

eine Markterholung

frühestens im

Jahr 2011. Neben

einem vorerst weiteren

Rückgang

der Mietpreise

wird zudem befürchtet,

dass sich

global in einem

hohen Volumen

Immobilieninvestitionen

in notleidendeEngagement

entwickeln

werden, da anstehende Anschlussfinanzierungen nicht in ausreichendem Maß zur

Verfügung stehen werden. Damit einhergehend müsste es zu preisbelastenden

Notverkäufen kommen.

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Minden: Modelabel Ulla

Popken mietet rd. 330 qm

Gesamtfläche in der Bäckerstr.

47-49 über Kemper’s

JLL. Die Eröffnung

wird Anfang August sein.

Berlin: Privater Bildungsträger

mietet 824 qm Fläche im

Goldpunkt-Haus, Prenzlauer

Berg von Activum SG, die

das Gebäude kürzlich aus

einer Insolvenzmasse heraus

erworben haben.

Neuss: Hagelschaden-

Centrum-Douteil mietet im

Großraum Düsseldorf/Neuss

Anfang Juli eine Werkstatt

mit rd. 1000 qm Fläche in

der Duisburger Straße über

Engel & Völkers.

Heusenstamm: Informationstechnische

Servicestelle

der Gesetzlichen Krankenversicherung

(ITSG) verlagert

ihren Firmensitz und

mietet ca. 2 112 qm Bürofläche

im Rainbow-Center, Seligenstädter

Grund 9–13, von

einem Privatinvestor über

Jones Lang LaSalle. Bezug

wird am 1. August 2009 sein.

Dallas: LIC Asset Management

erwirbt für ihren LIC

US Real Estate Fund No. 1

Sicav-Fis die Apartmentanlage

Eastbridge Apartments

für 16 Mio. USD.

Damit beläuft sich das Investitionsvolumen

des Vehikels

auf 260 Mio. USD. Das Zielvolumen

liegt bei 350 Mio.

USD. Zuvor hatte der Fonds

sechs Büro- und Einzelhandelsobjekte

erworben. Investoren

des Fonds sind eine

Pensionskasse und eine Versicherung

aus Deutschland.

Offene Immobilienfonds - Krisenresistent

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 17 von 22

Hans Christoph Ries, Finanzjournalist/ Investmentanalyst (DVFA)

Die Wertentwicklungsstatistik des Bundesverbands Investment und Asset Management

(BVI) zeigt eine große Bandbreite bei der erzielten Performance in den einzelnen

Asset Klassen. Die größten Ausschläge ergeben sich in der 12-Monatssicht.

Sie reichen von -29,8% bei Aktienfonds Emerging Markets bis zu +9% bei in internationale

Langläufer investierenden Rentenfonds. Mit 3,8% schneiden die Offenen

Immobilienfonds ab. Das ist der niedrigste Wert in den verschiedenen

Betrachtungsperioden. Die beste Performance bietet hier die 30-Jahre-Sicht, wo

die Wertentwicklung 5,7% betrug.

Bei 20 Jahren

bzw.10 Jahren lagen

die Renditen mit

5,2% und 3,9% deutlich

niedriger. Auf

1- bis 10-Jahressicht

werden die Aktienfonds

mit Anlageschwerpunkt

Deutschland und die

international investierendenAktienfonds

eindeutig von

den Offenen Immobilienfondsgeschlagen.

Lediglich die

Aktienfonds

Deutschland schafften

in den letzten 5

Jahren ein leichtes

BVI: Wertentwicklung auf einen Blick

Fondsgruppe

Aktienfonds Deutschland

1Jahr 3 Jahre 6 Jahre 10 Jahre 20 Jahre 30 Jahre

kumuliert -26,6 -21,1 6,9 -12,4 184,6 837,3

p.a.

Aktienfonds International

-26,6 -7,6 1,3 -1,3 5,4 7,7

kumuliert -23,2 -26 -9,7 -27,1 136,5 705

p.a.

Aktienfonds Emerging Markets

-23,2 -9,5 -2 -3,1 4,4 7,2

kumuliert -29,8 -8 47,5 65,5

p.a.

Rentenfonds Euro Langläufer

-29,8 -2,7 8,1 5,2

kumuliert 8,5 7,8 20,3 50,2 193,7 499

p.a.

Rentenfonds Intern. Langläufer

8,5 2,5 3,8 4,2 5,5 6,2

kumuliert 9 5,8 5,8 22,6 119,5

p.a.

Mischfonds ausgewogen Euro

9 1,9 1,1 2,1 4

kumuliert -6,8 -3,9 12,7 14,7 186 709,5

p.a.

Euro-Geldmarktfonds, kl.

-6,8 -1,3 2,4 1,4 5,4 7,2

kumuliert 1,48 7,49 11,13 27,95 138,38

p.a.

Offene Immobilienfonds

1,48 2,44 2,13 2,5 4,44

kumuliert 3,8 14,9 22,2 46,3 177,9 419,8

p.a. 3,8 4,7 4,1 3,9 5,2 5,7

Plus von 1,3%. Zum Vergleich: Die Offenen Immobilienfonds schafften hier 4,1%. Die

Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Emerging Markets erzielten hier 8,1% und auf 10

Jahressicht 5,2%, dafür ist die 1 bis 3-Jahre-Sicht jedoch negativ.

Die Performance der Offenen Immobilienfonds spricht für sich. Obwohl die Branche

2004 und 2008 in schwereres Fahrwasser geriet, ist sie ein Hort an Stabilität.

Über alle vom BVI veröffentlichen Zeiträume erzielen die Fonds per saldo ein positives

Ergebnis und das bei vergleichsweise sehr niedriger Volatilität. Wer hier investiert

war, hat seine Nerven geschont.

Commerz Real: Studie positiv für Geschlossene Fonds

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,

Immobilienspezialist „Der Platow Brief“

Geschlossene Fonds legen in 5-Jahresperspektive zu. Das sehen die Befragten einer

Studie von Professor Jens Kleine der Steinbeis-Hochschule Berlin. Die Commerz

Real hatte die Analyse der Trends und Entwicklungen im deutschen Markt für geschlossene

Fonds in Auftrag gegeben.

Vorab aber noch ein paar "Der Immobilienbrief"-Gedanken: Zuletzt war die Branche

mit drastischen Einbrüchen hart gebeutelt worden. Das aktuelle Bild ist aus unserer

Sicht geteilt. Erfolge einzelner Initiatoren hellen die Stimmung auf. Über die Inhalte

ist oft nur der Kopf zu schütteln, wenn Makler zu Blindpool-Erfolgsinitiatoren – im

Vertrieb, noch nicht im Investment – werden oder Einzelhandelsspezialisten ihre Affinität

zum finalen Lebensabschnitt erkennen. Gleichzeitig machen die Orderbücher

bei Schiffen ebenso Sorgen wie die Kostenuhr mancher Initiatoren, die nicht mehr

durch Erträge angetrieben wird, sondern auf Gangreserve läuft.

Bei Immobilien dürften wenigstens die Pipeline-Risiken überschaubar sein. Bei Schiffen

potenziert sich Risiko mit laufenden Verlusten. Hiobs-Gerüchte über die generelle

Einstellung des Fondsvertriebs z. B. einer sehr großen deutschen Bank könnten bei


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Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 18 von 22

Eintritt dem Markt einen deutlichen Imageschaden bereiten. Insider mit institutionellem

Hintergrund sehen die Ressourcen von Privatinitiatoren als endlich an. Insider mit

privatem Hintergrund fragen sich nach der Geduld von Banken, die bei ehrlicher Betrachtungsweise

in den Wellen des Fonds-Geschäftes mit meist finanzgetunten Jungdynamikern

auf Karrierepfad nie Geld verdient haben. Mit Blick in den Spiegel ist unser

Glaubensbekenntnis mit Betonung auf „Glauben“, dass der finanzgetunte Boom

internationaler Investoren, der nicht einmal den Skontosatz der deutschen Bevölkerung

traf, jetzt durch den angstgetunten Boom der 98 Bevölkerungsprozente abgelöst

wird, die aus Inflationsangst in Reale Assets flüchten. Der Kapitalanlagebedarf privater

Haushalte ist ungebrochen. Alternativverzinsungen sind gering. Viele Wohnungsmärkte

mit „Zinshäusern“ werden schon leergekauft. Danach profitieren die Immobilienfonds

mit verständlichen Konzepten und Immobilien zum Anfassen.

Zurück zur Studie: Für die Studie wurden von Februar bis März 2009 103 Interviews

geführt, Teilnehmer waren Banken (Kundenberater im Bereich Privatkunden

und Wealthmanagement sowie Produktverantwortliche) und Vermögensverwalter

Wichtigste Trends sind Konsolidierung der Anbieterstruktur, zunehmende Bedeutung

von Betrieb/Management der Assets und Erhöhung der Transparenz als Erfolgsfaktor.

Etablierte und volumenstarke Anbieter werden ihre Marktstellung ausbauen. Große

Asset Manager wiederum werden das Geschäftsfeld geschlossene Fonds entdecken.

Vor den veränderten Rahmenbedingungen wird mittelfristig ein leichtes Marktwachstum

erwartet. Transparentere Gebührenstrukturen und Ratings gewinnen an

Bedeutung. Research für die Auswahl der Objekte und das Management der Assets

werden immer wichtiger. Es werden verstärkt neue Themen erschlossen. Geschlossene

Fonds profitieren von stärkeren Investitionen in Real Investments.

Der Anteil geschlossener Fonds an den Kundenportfolios steigt lt. Befragung um 1,2

Prozentpunkte von heute 7,2% auf 8,4% auf Sicht von 5 Jahren. 77,2% erwarten,

dass erneuerbare Energien sich als wichtigster Trend herausstellen werden. Blind-

Pool-Konzepte haben die geringste Attraktivität. Aus Anlegersicht ist mit über 90%

positiver Antworten wichtig, dass das Investitionsobjekt vor der Investition bekannt ist.

77,7% erachten ein Emittenten unabhängiges Rating für geschlossene Fonds als

wünschenswert. 30,9% gehen davon aus, dass zukünftig verstärkt mit geschlossenen

Fonds in regenerative Energien investiert wird, 21,0% in Infrastruktur und 12,3% in

Immobilien. Infrastruktur, Wasser und Agrar seien noch nicht ausreichend für Investitionen

erschlossen. 83,5% sind der Meinung, dass geschlossene Fonds eine gute

Möglichkeit zur Diversifikation des Portfolios darstellen. Allerdings sind 48,6% aktuell

weniger oder nicht zufrieden mit der Transparenz. Für annähernd 100% der Befragten

ist sind die Reputation des Emissionshauses und die Qualität des Investitionsobjektes

entscheidend. Eine andere Antwort hätte aus "Der Immobilienbrief"-Sicht überrascht;

denn selbst der einfachste Berater wird diese Kriterien automatisch nennen.

Ob er sie beurteilen kann, ist die offene Frage. Interessant ist, dass nur noch 28,1%

angeben, Steuervorteile seien ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Hotels: Auslastung, Preise und Investments sinken

Der Hotelinvestmentmarkt Deutschland weist im ersten Halbjahr 2009, lt. Jones Lang

LaSalle ein Volumen von rund 90 Mio. Euro aus. Lediglich vier Einzeltransaktionen

gab es bis Ende Juni. Bei Portfoliodeals war totale Flaute. Das Minus beim Hotelinvestmentvolumen

fällt mit 83% dementsprechend drastisch aus. Zum Vergleich: im

ersten Halbjahr 2008 summierten sich neun Einzel-, drei Portfoliotransaktionen sowie

vier Hoteltransaktionen im Rahmen von gemischt genutzten Immobilienportfolios auf

ein Gesamtvolumen von knapp 600 Mio. Euro. Die vergleichsweise geringe Investmentaktivität

erlaubt nur bedingt einen Rückschluss auf den Gesamtmarkt. Dennoch

ist auffällig, dass bei allen vier Transaktionen deutsche Investoren auf der Käuferseite

standen: drei deutsche Immobilienfonds erwarben pachtgeführte Hotelimmobilien und

eine deutsche Hotelgesellschaft akquirierte eine betreiberfreie Immobilie.

Ähnlich der verhaltenen Aktivität auf dem Hotelinvestmentmarkt wirkt sich die Wirtschaftskrise

auf die Performance der deutschen Hotelmärkte aus. Alle sechs untersuchten

deutschen Hotelmärkte (4- und 5-Sterne Hotels) zeigen von Januar bis Mai

2009 ein deutliches Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei drei Hotelmärkten

liegen die Rückgänge im Room Yield (Ertrag pro verfügbarem Zimmer, berechnet als


Veranstaltungstipp

2. Bundesimmobilienkonferenz

in Berlin

Jahrestagung für effizientes

Immobilien– und Baumanagement

in den Verwaltungen

von Bund, Ländern und

Kommunen

Zielgruppen:

Amts– und Behördenleiter

aus den Bereichen Finanzen,

Bau, Controlling, Liegenschaften,

Stadtplanung,

Grundstücksentwicklung,

Wirtschaftsförderung, Organisation

und Steuerung sowie

Personal & IT.

Schwerpunktthemen:

Immobilienmarkt & Öffentliche

Haushalte 2010, Konjunkturprogramm

& kluge

Zukunftsinvestitionen, PPP

& neue Betreiber– und Finanzierungsmodelle

in Krisenzeiten,

„hold, Sell or

Buy“: Portfoliomanagement

für öffentliche Wohn– und

Gewerbeimmobilien, Vergaberecht

2009/2010; Inhousevergaben

& interkommunale

Kooperation, Wettbewerbsvorteil

„Zweite Miete“, Zukunftstrends

im Property–

und Facility Management,

„Heilungsmöglichkeiten“ für

Cross-Border-Leasing

Datum: 29. Oktober 2009

Ort: Haus der Deutschen

Wirtschaft, Breite Straße 29,

Berlin

Zeit: 9-20 Uhr

Infos unter:

www.bundesimmobilienkonf

erenz.de; 030/284881-0

Kosten: 155 € für Teilnehmer

der öffentlichen Hand;

495 € für Teilnehmer aus der

Wirtschaft

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 19 von 22

durchschnittlicher Zimmerpreis x Belegung) als wichtigste Erfolgskennzahl bei rund

15 bis 16% (München, Berlin und Frankfurt). Köln und Hamburg stehen jeweils mit

minus 7,9% bzw. 8,3% vergleichsweise gut da. Am stärksten ist allerdings auf Grund

unglücklichen Messetimings der Rückgang in Düsseldorf ausgefallen. Der Room

Yield fiel in Düsseldorf durch um 35,9% auf 61,70 Euro. 2008 war mit dem seltenen

Zusammenfallen der DRUPA (alle 4 Jahre) und der dreijährigen interpack ein

sehr starkes Messejahr.

Der Hotelmarkt in Deutschland bekommt den Sparkurs der Unternehmen zu spüren.

Unternehmen kürzen Reisebudgets und bringen ihre Mitarbeiter in preiswerteren

Hotels unter. Budgethotels profitieren. Manche Kapitalanlageinitiatoren sehen das

schon wieder als Megatrend. Grundsätzlich wird weniger gereist. Tagungen sind

rückläufig. Besonders traurig sehen nach unseren Backgroundgesprächen die Buchungen

für das kommende Jahr aus.

Aber auch im privaten Umfeld ändert sich das Buchungsverhalten – die Wochenend-

Städtetour wird aufgrund der unsicheren Zeiten weniger aufwändig gestaltet, auf später

verschoben oder gänzlich gestrichen. Erschwert wird die Situation gerade im gehobenen

Bereich durch viele neu hinzugekommene Zimmer. Günstige Zimmerpreise

sind die Folge erhöhten Wettbewerbs. JLL rechnet nicht mit einer kurzfristigen Erholung.

2009 werde ein schwieriges Jahr für Hoteliers und auch für Hoteleigentümer.

Aufgrund der sinkenden Umsätze haben Hotels zunehmend mit ihren Pachtverpflichtungen

zu kämpfen. Damit würden sich Investoren und auch Banken zusehends auseinander

setzen müssen. Nachverhandlungen und auch Notverkäufe würden zulegen.

Das dürfte wie auch schon in den vergangenen Konjunkturlöchern die Vorstellungen

von Investoren über „sichere Mietverträge“ relativieren.

Die wichtigsten Deals im Überblick: WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds

mbH / Deka Immobilien GmbH erwarb das NH Hotel Frankfurt-City (256 Zimmer)

über JLL. Verkäufer waren die deutsche FOM Real Estate GmbH und das irische

Investmentunternehmen Quinlan Private, die das Hotel zu je 50% im Eigentum hatten.

Die deutsche Lloyd Fonds erwarb das 2-Sterne Hotel Motel One Nürnberg (199

Zimmer), Verkäufer war der Projektentwickler GBI. Das im „Gateway Gardens“ am

Frankfurter Flughafen entstehende Hotelprojekt Park Inn (209 Zimmer) wurde vom

Fondshaus Hamburg gekauft. Mit Lang & Cie. Real Estate AG stand auch hier wiederum

ein Projektentwickler auf der Verkäuferseite. Der Kaufpreis lag bei 27,5 Mio.

Euro. Der Steigenberger Badische Hof (139 Zimmer) in Baden-Baden wurde von

der deutschen Hotelgesellschaft EP Group betreiberfrei erworben. Die EP Group

betreibt das 4-Sterne Hotel jetzt unter der Marke Radisson Blu. (Werner Rohmert)

Hotelprojektentwicklung - Hotel-Neubau weiter im Aufwind

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,

Immobilienspezialist „Der Platow Brief“

In schwierigen Zeiten freut man sich über jede anscheinend positive Meldung. Die

Entwicklung von Hotelprojekten sieht sich von der Konjunktur nicht berührt. Ob das

allerdings einem anhaltenden Hoteloptimismus der Investoren oder der verzweifelten

Suche nach Investmentmöglichkeiten der letzten

Jahre geschuldet ist, bleibt offen (siehe oben

JLL-Recherche). Sicherlich werden viele Projekte in

ein mehr als ausreichendes Marktumfeld gebaut werden.

Für Schnäppchenjäger könnten sich gute Chancen ergeben.

Wer allerdings glaubt, sich in schwierigen Zeiten

auf die Bonität langfristiger Mietverträge verlassen zu

können und die Risiken nicht bei den Eigentümern, sondern

ausschließlich bei den Betreibern sieht, dürfte von der

Realität leicht eingeholt werden. Gerade bei Hotelportfolien

kann ein Totalflop eines Hotels leicht die Kalkulation des

Portfolios über den Haufen werfen.

BulwienGesa AG, München, hat das aktuelle Zahlenwerk zur Projektentwicklung bei

Hotels zusammengestellt. Das ermittelte Gesamtprojektvolumen mit Hotels größer

1 000 qm hat mit 1,94 Mio. qm um +351 000 qm bzw. 22% zugelegt. Die tatsächlich


Deals Deals Deals

Augsburg: Back Factory

mietet rd. 140 qm Fläche in

der Maximilianstr. 6 von der

Aachener Grundvermögen

über Comfort. Die neue Filiale

soll voraussichtlich Anfang

September 2009 eröffnet

werden.

Dortmund: Aaeron Wodis

mietet 2 200 qm Bürofläche

im Office Park Rheinlanddamm

von ING Real Estate

über BNP Paribas Real

Estate.

Hannover: Ciro Russo mietet

220 qm im Ernst-August-

Carree, Ernst-August-Platz

10 von ING Real Estate. Ab

dem 1. Dezember 2009 wird

der Frisörsalon seinen Betrieb

aufnehmen.

Köln: Schufa Holding mietet

für ihre Kölner Niederlassung

ca. 667 qm Bürofläche

in Bayenthal, Bonner Str.

205/207 von einem geschlossenen

Immobilienfonds über

Jones Lang LaSalle. Die

Schufa ist z. Zt. noch in

Köln-Braunsfeld ansässig

und wird die neuen Flächen

im Herbst beziehen.

Köln: Polizeipräsidium

Köln-Deutz mietet rund 550

qm Bürofläche in der Siegburger

Str. 195a von einem

Privatinvestor über BNP.

Die Dienststelle verlegt

ihren derzeitigen Sitz, die

Räumlichkeiten werden

voraussichtlich im Februar

2010 bezogen.

Frankfurt: Anwalt mietet

ca. 700 qm Bürofläche in der

Mainzer Landstraße 69-71

von der GVG Mainzer Landstraße

96-71 über Savills.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 20 von 22

im Bau befindlichen Projekte haben um sage und schreibe 156%, von 273 000 um

426 000 qm auf 699 000 qm zugenommen. Die Begeisterung, mit der der Markt die

Fertigstellungen in einbrechendem Umfeld aufnehmen wird, lässt sich leicht vorstellen.

Das hilft auch der leichte Rückgang der Planungen um 75 000 qm auf 694 000

qm wenig. Viele Planungen dürften wohl zunächst in Schubladen verschwinden.

Das monetäre Gesamtvolumen liegt im Hotelsegment lt. BulwienGesa bei 4,8 Mrd.

Euro (+22 %). Bei insgesamt 1,94 Mio. erfassten qm gehen die Researcher rechnerisch

von knapp 2 500 Euro pro Hotelquadratmeter aus. "Der Immobilienbrief" hatte

im Herbst 2008 mit InterContinental-Expansionsleiter Martin Bowen gesprochen,

der uns seinerseits eine Preisindikation gab. Zuzüglich zu den Grundstückskosten

fallen lt. Bowen für ein 3-Sterne Hotel im eigenen Konzern bei knapp 20 qm Zimmergröße

und insgesamt 34 qm pro Zimmer über alles Baukosten von etwa 1 100 Euro

pro qm an. Die gesamte Hoteleinrichtung

koste noch einmal durchschnittlich 7 000

pro Zimmer. Ein 4-Sterne Hotel läge bei

einer Zimmergröße von 22 qm bei 45 qm

über alles mit Baukosten von 1 200 Euro

pro qm und 14 000 Euro für die Hoteleinrichtung

pro Zimmer. Das macht dann für

ein 3-Sterne Zimmer gut 1 300 Euro pro

qm zzügl. Grundstück und für ein 4-Sterne

Hotel knapp 1 550 Euro pro qm. 5-Sterne

Hotels sind lt. Bowen auf Grund unterschiedlicher

Konzepte, Baukosten und Anteil

von Wellness- oder Kongress-Flächen

schwer zu klassifizieren.

Das mit Abstand höchste Hotelprojektvolumen

weist lt. BulwienGesa Berlin mit 1,78

Mrd. Euro auf. Nur in München gab es einen

leichten Rückgang des monetären Projektvolumens um -4 %. Köln, Stuttgart,

Düsseldorf und Hamburg legten z. T. auch auf Grund eines Basiseffektes deutlich zu.

Vivico weist mit ca. 164 Tsd. qm das mit Abstand höchste Hotelprojektvolumen auf.

Ein Großteil davon befindet sich allerdings noch im Planungsstadium. Während Planungen

aus heutiger Sicht oft revidierbar sind, müssen sich Flächen im Bau am Markt

entweder über die Mietverträge oder die Belegung durchsetzen. Da haben GBI, Ludger

Inholte Projektentwicklung, Nippon Development, IVG und Deutsche Immobilien

AG die größten Aufgaben.

CBRE: Rückgang am Büromarkt Wien weniger stark

Im internationalen Vergleich hält sich der Wiener Büromarkt tapfer. In Wien wurden

im 1. Halbjahr 2009 rd. 145 000 qm Bürofläche neu angemietet. Das entspricht lt.

einer Studie von CB Richard Ellis (CBRE) einem Rückgang um rd. 19% gegenüber

dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit ca. 180 000 qm Bürofläche. Zu den größten

Vermietungen der ersten sechs Monate zählen die von Nokia Siemens Network

in Erdberg mit rd. 6 900 qm, Mc Fit im Norden von Wien mit ca. 2 400 qm sowie CSC

– ebenfalls im Norden Wiens – mit ca. 2 600 qm. Zwei große Vorvermietungen in der

Bürolage Prater gehen auf das Konto von Pharma- bzw. Biotech-Konzernen.

Im ersten Halbjahr wurden in Wien keine Neuprojekte fertig gestellt, einige Objekte

wurden allerdings generalsaniert. Die Leerstandsrate verbleibt mit rund 4% in der

Nähe des historischen Tiefststands und ist auch im internationalen Vergleich bemerkenswert.

Für das zweite Halbjahr 2009 werden allerdings einige größere Fertigstellungen

erwartet. In der Wiener City liegen die Preise derzeit noch bei bis zu 22,50

Euro monatlich für repräsentative Büros. Bis zum Jahresende wird diese Spitzenmiete

auf ca. 22 Euro sinken. CBRE rechnet mit einer Vermietungsleistung bis zum Jahresende

von bis zu 295 000 qm. Das ist rund einem Viertel weniger als in den starken

Jahren 2007 und 2008. Das Investitionsvolumen ist kräftig, aber im internationalen

Vergleich dennoch moderat eingebrochen. Im zweiten Quartal 2009 wurden nur noch

vier Transaktionen im Gesamtwert von rund 150 Mio. Euro verzeichnet. Insgesamt

wurden im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30% weniger investiert

als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Während im ersten Halbjahr 2008


Deals Deals Deals

München: Funk Gruppe,

internationale Versicherungsmakler

und Risk Consultants,

mietet rd. 1 000 qm in der

Leopoldstr. 175 aus dem

Publikumsfonds WestInvest

1 von Deka Immobilien

über Schmidt-immobilienhandel.

Bochum: Arbeitsvermittler

Mikropartner Service mietet

235 qm Bürofläche in der

Castroperstraße 243 von einer

Privatperson über Brockhoff

& Partner.

Osnabrück: H&M mietet

rd. 1 600 qm Fläche in der

Langen Str. 62-68 über

Lührmann. Voraussichtlich

im November werden neben

H&M noch C&A, Esprit,

Deichmann sowie mister+lady

in die komplett

neue Entwicklung einziehen.

Hamburg: GRS Rohden

Shipping mietet 428 qm

Bürofläche im Michaelishof

von der LV-.DR 16. Objektgesellschaft

über Engel &

Völkers.

Berlin: IBC mietet 1 340 qm

Fläche in der Prinzenallee

47-50 über Engel & Völkers.

Eröffnung einer ambulanten

Beatmungsstation

wird voraussichtlich zum

01.10.2009 sein.

Köln: Fujifilm Sericol

Deutschland mietet für fünf

weitere Jahre ca. 4 000 qm

Lager- und Servicefläche im

Servicepark Hansestraße 79-

117, Köln-Porz über GVA

Arthur Rubinstein.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 21 von 22

noch rund 1,1 Mrd. Euro in heimische Immobilien flossen, waren es von Januar

bis Juni 2009 nur noch rund 800 Mio. Euro. Derzeit liegt laut CBRE die

Spitzenrendite für Büroimmobilien bei ca. 5,75%. Bis zum Jahresende sieht CBRE sie

mit 5,8% annähernd konstant.

iib-Wohnmarkt-Atlas: Schlechte Zeiten für Frankfurts

Wohnungsbauer

Die Bauträger- und Hausbauunternehmer-Branche wird lt. Peter Hettenbach, GF des

iib Instituts für Innovatives Bauen GmbH (iib) aktuell mit der schlechtesten Marktsituation

seit der Nachkriegszeit konfrontiert. Steigende Baukosten, Grundstücksknappheit

oder verstärkte Anforderungen an die Energieeffizienz konkurrieren mit der Belastungsgrenze

der Privathaushalte. Kaufinteressenten weichen verstärkt in Gebraucht-

oder Mietmärkte aus. Der iib-Wohnmarkt-Atlas analysiert nach eigenen Angaben

erstmals die Angebots- und Nachfragesituation, Marktpotenziale und Anzeichen der

Marktsättigung differenziert nach Wohnungen und Einfamilienhäusern in den Gemeinden

der Region sowohl für den Miet- als auch für den Kaufsektor. Insgesamt entwickelt

sich der Mietmarkt besser als der Kaufmarkt. Langfristig bindende Kauf-

Entscheidungen werden vermieden. Die Verweildauer von Anzeigen für teure Neubau-

und Gebraucht-Objekte nimmt zu. Mainz entwickelt sich besser als Wiesbaden.

Rhein Main wächst auch in der Lärmzone des Flughafens durch günstige Preise.

Wohnstandorte entlang der Bahnlinien sind wegen der Erreichbarkeit weiterhin gefragt.

Mietwohnungen decken bei weitem nicht die Nachfrage. Kostendeckender, nicht

geförderter Wohnungs-Neubau sei lt. Hettenbach bei einer Miete von 9 Euro/qm in

Rhein Main nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. In Frankfurt, Oberursel und Bad

Homburg werden mit durchschnittlich ca.12-13 Euro die höchsten Neubaumieten aufgerufen.

Die Tendenz im Wohnungsbau sei auch in der Rhein-Main-Region fallend.

agri.capital: Umstellung auf Biomethan als Tuning für Biogas

Die Münsteraner agri.capital GmbH hat die Biogasanlage im niedersächsischen Lüchow

(Kreis Lüchow-Dannenberg) erfolgreich auf Bioerdgas-Einspeisung umgestellt.

Nach einer zwölfmonatigen Umbauzeit speist die Anlage seit Mitte Juli Biomethan in

das Erdgasnetz der E.ON Avacon ein.

Die Anlage wurde zuvor von 70 Landwirten aus der Umgebung gemeinschaftlich bewirtschaftet.

Mit der reinen Verstromung des produzierten Biogases über ein Blockheizkraftwerk

konnte die Anlage bisher nicht wirtschaftlich betrieben werden. Eine zusätzliche

Wärmenutzung war wegen eines fehlenden Abnehmers vor Ort nicht möglich.

Das agri.capital-Konzept brachte die bisherigen Betreiber dazu, ihre Anteile ausnahmslos

zu verkaufen und sich durch langfristige Rohstofflieferverträge weiterhin

„ihrer“ Biogasanlage verbunden fühlen. „Die Umstellung der Anlage auf eine Biomethan-Einspeisung

ist eines der ersten Projekte dieser Art und hat Modellcharakter für

ein Repowering vieler Biogasanlagen in Deutschland“, sagt Fred-Gunter Bade, bisheriger

Geschäftsführer der Biogasanlage in Lüchow. Die neue Konstellation sei für die

Landwirte weitaus komfortabler, da sie nicht mehr das finanzielle und unternehmerische

Risiko der Anlage tragen müssten.

Bei agri.capital laufen bereits Planungen, weitere Biogasanlagen auf Biomethan-

Einspeisung umzubauen. Lt. GF Bernd Hugenroth würden „von allen Seiten … derzeit

Anlagen und Projekte angeboten.“ Die agri.capital GmbH betreibt Biogasanlagen

an derzeit 43 Standorten deutschlandweit sowie an einem Standort in Österreich. Die

installierte Leistung zur Stromproduktion umfasst aktuell rund 32 MW. Weitere 7 MW

befinden sich derzeit im Bau.

"Der Immobilienbrief"-Fazit: Erinnern Sie sich noch an die ganzen Biogas-

Fondsversprechen? „Vom Winde verweht“ dürfte bei der versprochenen Rendite hier

genauso gelten wie bei der Windkraft. Hoffentlich heißt es bei Solar nicht bald „von

der Sonne verbrannt“. Wir sind mal gespannt. Wenn bei Biogas dann wenigstens in

der 2. Runde Geld verdient wird, sei es den Unternehmern gegönnt. (WR)


Impressum

Rheda-Wiedenbrück, T: 05242-

901250, F: 05242-901251

info@rohmert.de,

www.rohmert-medien.de,

Chefredaktion: André Eberhard

(V.i.S.d.P.)

stellv.: Dr. Karina Junghanns

Immobilienredaktion: Thorge

Albat, Michael Beck, Dr. Thomas

Beyerle, Daniel T. Borger, Dr.

Gudrun Escher, Marion Götza,

Ergin Iyilikci, Uli Richter, Werner

Rohmert, Martina Rozok, Frank

Peter Unterreiner, Petra Rohmert,

Constanze Wrede

Immobilienaktien: Hans Christoph

Ries, Berlin: Karin Krentz,

Frankfurt: Christina Winckler,

München: Thomas Döbel (u.v.a.),

Einzelhandel: Dr. Ruth

Vierbuchen, Volkswirtschaft: Dr.

Günter Vornholz

Hrsg.: Werner Rohmert

Recht / Anlegerschutzrecht:

Dr. Philipp Härle - Tilp RA, Berlin;

Dr. Wolfgang Schirp - RA

Schirp & Apel, Berlin

Redaktl. Beirat: Klaus Ansmann

(Deutsche Post Immobilien), Dr.

Kurt E. Becker (BSK), Jürgen

Böhm (ImmobilienScout24),

Joachim Bücker, Hartmut Bulwien

(Bulwien AG), Bernhard

Garbe (Stilwerk/Garbe Logistik),

Franz Lucien Mörsdorf (Deka

Immobilien) Dr. Karl Hamberger

(Ernst & Young), Klaus Hohmann,

Prof. Dr. Jens Kleine,

Frank Motte, Prof. Dr. Wolfgang

Pelzl (Uni Leipzig), Fritz

Salditt (Stb.), Carl-Otto Wenzel

(Wenzel Consulting AG)

Wissenschaftliche Partner:

��Prof. Dr. Hanspeter Gondring

FRICS (Studiendekan, Duale

Hochschule Baden-Württemberg

Stuttgart)

��Prof. Dr. Thomas Kinateder

(Hochschule für Wirtschaft und

Umwelt Nürtingen -Geislingen)

Verlag: Research Medien AG,

33378 Rheda-Wiedenbrück,

Repkestr. 5, T.: 05242 - 901-250,

F.: 05242 - 901-251

Vorstand: Werner Rohmert

Aufsichtsrat: Senator E.h. Volker

Hardegen (Vorsitz), Univ.

Prof. Dr. jur. habil. Karl-Georg

Loritz, (Bayreuth), Petra Rohmert

Bank: KSK Wiedenbrück (BLZ

478 535 20) Kto.-Nr.: 53 207

Namens-Beiträge geben die Meinung

des Autors und nicht unbedingt der

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 22 von 22

Unternehmen, die in "Der Immobilienbrief" erwähnt werden:

"Vom Fass" (16), Aachener Grundvermögen (20), Aaeron Wodis (20),

Activum SG (17), agri.capital (21), Allianz Real Estate (11), argeneo

(8), Auditpoint Accounting (15), aurelis real Estate (15), Back Factory

(20), Becken Verwaltungs GmbH (8), BNP Paribas (6,9,16,20), Börse

Wien (7), Brockhoff & Partner (8,11,16,21), BulwienGesa (6,19), Bundesbank

(6), Bundesverband Investment und Asset Management (17),

C&A (21), Catella Property (2), CB Richard Ellis (4,20), CBW College

für Berufliche Weiterbildung (8), Ciro Russo (20), Colliers (11), Comfort

(20), Commerz Real (15,17), Commerzbank (16), Corpus Sireo (8), C-

QUADRAT (7), CSC (20), D&B (11), DAK (11,13), Datal 10 (9), Deichman

(21), Deka Immobilien (10,11,19,21), DePardieu (6), Deutsche

Bahn (11), Deutsche Bank (16), Deutsche Hypo (2), Deutsche Immobilien

AG (20), dm (15), E.ON (21), Engel & Völkers (9,11,13,17,21), EP

Group (19), Equinix (9), Esprit (21), Euroland Projektierungen (11), farivesta

(7), Feri (2,10), First Hotels (10), Fondshaus Hamburg (19),

Frankfurter Börse (7), Fujifilm Sericol Deutschland (21), Funk-Gruppe

(21), GBI (19), German Acorn Real Estate (16), GRS Rohden Shipping

(21), H&M (21), Hagelschaden-Centrum-Douteil (17), HCI Capital (11),

Hudsin Advisors Germany (2), Hurtigruten (11), IBC (21), IFM Immobilien

(11), iib (21), Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen

Krankenversicherung (17), ING Real Estate (8,20), InterCityHotel

(11), InterContinental (20), Interseo (8), IVG (9,15,20), Jones Lang La-

Salle (2,10,17,18,20), Kapellmann und Partner Rechtsanwälte (11),

Kaufhalle AG (15), Kemper´s JLL (17), Koprian iQ (9), Kraft Foods (15),

Lang & Cie. (19), LaSalle Investment Management (6), LIC Asset Management

(17), Lloyd Fonds (19), Ludger Iholte (20), Lufthansa Systems

(15), Lührmann (15,21), Mango (15), Mc Fit (20), Mikropartner

Service (21), mister+lady (21), Monument Realty (14), Morgan Stanley

(8,14), Motel One (19), Nippon Development (20), Nokia Siemens Network

(20), Only (15), Patrizia Immobilien (13), PB Capital (14), Postbank

(14),ROM Real Estate (19), RREEF (16), Savills (20), Schufa Holding

(20), SCK-Invest Kft. (15), SEB (16), Steinbeis-Hochschule Berlin

(17), Stiwa Asset Management (10), Ukrail Trade and Logistics (15),

Ulla Popken (17), Union Investment Real Estate (2), union-boden (11),

Via One Europa Holding (15), Vivico (20), WestInvest (19), WestInvest

Gesellschaft (11), WestInvest Immo-Value (10), Wölbern Projektentwicklung

(11).

www.rohmert-medien.de

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