600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

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600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

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Göteborg/Schweden: Deka

Immobilien erwirbt für den

Offenen Immobilienpublikumsfonds

für institutionelle

Anleger WestInvest Immo-

Value ein Hotelgebäude mit

einer Gesamtmietfläche von

rd. 13 600 qm in zentraler

Lage für rd. 41 Mio. Euro

vom norwegischen Unternehmen

Host Hoteleiendom

AS. Die Immobilie ist über

eine Laufzeit von 25 Jahren

vollständig an First Hotels

vermietet. Der Erwerb erfolgte

im Rahmen eines Sale

and Leasebacks Verfahren.

Oberhaching: STIWA Asset

Management übernimmt

zum 1. August 2009 ein Portfolio

mit einem Investmentvolumen

von 75 Mio. € eines

internationalen Immobilienunternehmens.

Das gemischt

genutzte Portfolio umfasst 20

Objekte in Bayern und Thüringen

mit einer vermietbaren

Fläche von ca. 100 000

qm. Damit baut STIWA Asset

Management ihr Managementvolumen

auf 300 Mio.

Euro aus.

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 10 von 22

sehr oft in sehr preiswerten Wohnraum, der in großen Mengen verfügbar war, investiert,

und müssen jetzt feststellen, dass der Hauptkostentreiber die Fläche und

nicht die Miethöhe ist. Der Grundgedanke, dass es vielleicht einfacher ist, eine

Miete von 5 Euro auf 5,75 Euro Euro um 15% zu erhöhen als eine Miete von 20

Euro auf 23 Euro erweist sich als grundsätzlich falsch. Die Mieter der ersten

Preisklasse haben ganz einfach das Geld nicht, während Mieter, die 20 Euro bezahlen,

bei entsprechender Knappheit auch problemlos 23 Euro bezahlen könnten. Hinzu

kommt, dass eine Nebenkostenerhöhung z. B. aufgrund von Energiepreisen von

50 Cent/qm für den 20-Euro-Mieter nahezu unmerklich ist, während der niedrigpreisige

Mieter, möglichst noch mit Kindern und größerer Fläche, faktisch überhaupt

nicht in der Lage ist, diese Nebenkostenerhöhung zu tragen. Sie bleibt in vielen

Fällen beim Vermieter hängen.

Dennoch wird evident, dass das Kapitalanlageinteresse an Wohnungen immer größer

wird. Indirekte Kapitalanlagen werden davon profitieren, denn sie können professionelles

Management an erfolgversprechenden Standorten anbieten, während für den

Einzelinvestor doch nur das Investment in der Nähe seines Kirchturms bleibt.

Warum dreht sich auf einmal das Interesse an Wohnen, das über Jahrzehnte

fast nicht vorhanden war? Inflationsgefahren und Alternativinvestmentüberlegungen

sind die Gründe. Auf der Wealth Management Tagung des Platow-Teams Ende April

wurde bei nahezu allen Referenten ein Engagement in Real Assets empfohlen.

Unisono herrschte auch bei der Feri-Tagung und der Platow-Tagung die Meinung

vor, die Preise von Rohstoffen, insbesondere von Öl würden in nicht ferner Zeit

wieder deutlich anziehen. Kapitalanlagen in Rohstoffe sind aber nach wie vor schwierig.

Im Prinzip bleiben nur abgeleitete Investments, Derivate oder Gold, das

man auch physisch vorhalten kann.

Bei der präferierten Empfehlung, „hochrentierliche Immobilien in erstklassigen

Lagen“ zu erwerben, spricht natürlich zunächst einmal immobilienwirtschaftliche

Ahnungslosigkeit aus den Volkswirten. Hochrentierliche Immobilien in erstklassigen

Lagen dürften die Ausnahme bleiben. Dennoch lässt sich auch mit anständigen

Immobilien derzeit ein anständiger Spread erzielen. Die Erwartung steigender Zinsen

und steigender Inflation führt dazu, dass viele Volkswirte derzeit eine hohe

Verschuldung empfehlen. Auf jeden Fall rutscht das Immobilieninvestment aktuell

wieder in den Fokus der Investoren.

JLL-Immobilienuhr – Märkte bleiben noch im freien Fall

Rohmert/Eberhard

Die traditionelle Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle sieht für das zweite

Quartal 2009 nicht mehr ganz so dramatisch aus wie noch in den ersten drei Monaten.

Das ändert aber kaum etwas an der Gesamtaussage. Die meisten Märkte befinden

sich bei ihrem Absturz immer noch in der Beschleunigungsphase. In dem Haupt-

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