600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

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600 neue Woh- nungen, über 370 Millionen Investitionen 2009

Personalien

Hamburg: Andreas Wende,

45, Leiter der Hamburger

Niederlassung von Jones

Lang LaSalle, übernimmt

mit Wirkung zum 01. August

2009 zusätzlich die Verantwortung

im Bereich Investment

/ Capital Markets bei

Jones Lang LaSalle Hamburg.

Der bisherige Leiter

Investment Hamburg, Markus

Berning, kehrt in das

Düsseldorfer Investment-

Team von JLL zurück.

München: Knud Schaaf ist

seit 1. Juli Head of Letting

bei Catella Property.

Zuletzt war er bei Union

Investment Real Estate und

bei Hudson Advisors Germany

als Vermietungsspezialist

tätig.

Wohnungswirtschaft

Nr. 197, 31. KW, 31.07.2009, Seite 2 von 22

Rohmert’s Meinung: Rettet die Inflationsangst die Immobilienwirtschaft?

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,

Immobilienspezialist „Der Platow Brief“

Die Wissenschaftler der Immobilienwirtschaft, die mit multiplen Regressionsanalysen

sich in den Fallen der Statistik fangen und den Schutz vor Inflation durch die Immobilie

gegen jede Realität der letzten 15 Jahre propagieren, unterliegen nach unseren

Überlegungen, die wir übrigens bislang nirgendwo gelesen haben, einem Irrtum. Unsere

These: Allein die Inflationsangst ist entscheidend für die Vorsorge gestützte

Nachfrage nach Immobilien und entsprechenden Preiswirkungen und nicht

die faktische Inflation. In den letzten 15 Jahren hatte niemand mehr Angst – und die

Preise für Immobilien schliefen ein, während in allen Industrienationen an der Preisfront

getrommelt wurde. Das Neuerwachen einer Urangst beweist allein schon

das Sommer-Theater, das letztes Jahr um die Energie-Kostensteigerungen mit Inflationswirkung

gemacht wurde.

Das Lager der Volkswirte ist geteilt. Die einen versprechen mit hoher Wahrscheinlichkeit

eine Inflation. Die anderen haben Angst vor Deflation. Kaum Inflationsgefahren

sieht der ehemalige Feri-Chef Rainer Rau oder auch der Volkswirt der Deutsche

Hypo, Günter Vornholz. Das viel größere Risiko sei die Deflation aufgrund ihrer dramatischen

konjunkturellen Folgen. Gerade diese Woche wurde zum ersten Mal seit

22 Jahren ein Preisrückgang gemeldet. Aber auch Deflation generell sei im Moment

eher unwahrscheinlich, da die Kerninflationsrate sowohl in USA als auch in Deutschland

noch deutlich positiv sei. Die aktuelle Erhöhung der Geldmenge spiele keine

Rolle, da sie in verminderter Umlaufgeschwindigkeit und unterbrochenem Geldschöpfungsprozess

untergehe. So bald die Konjunktur wieder anziehe, könnten die

Notenbanken durch höhere Zinsen das Geld sehr schnell wieder aus dem Wirtschaftskreislauf

herausnehmen. Rainer Rau zieht als Fazit, in modernen Volkswirtschaften

sind Inflationen ausschließlich kosteninduziert. Allein die Geldmengenausweitung

führe nicht zu einer Inflation.

Die Gegenseite, in der wir – eine Kurzfassung des Artikel ist bereits im aktuellen Platow

Spezial, das noch bei Platow (069) 24 26 39 0 zu kaufen ist - uns einreihen

könnten, sieht dagegen ernsthafte Inflationsgefahren. Eine frühzeitige Erhöhung der

Um-Frage

Genossenschaften in Hamburg: 600 neue Wohnungen,

über 370 Millionen Investitionen 2009

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