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Sechs Wochen, bevor Fußball

auf höchstem europäischen

Niveau gespielt werden soll,

hat die Menschenrechtsbeauftragte

der ukrainischen Regierung im Fall

Julija Timoschenko Foltervorwürfe

gegen die Vollzugsbehörden erhoben.

Die Umstände des Transports

der inhaftierten Oppositionsführerin

in ein Krankenhaus in Charkiw am

vergangenen Freitag könnten „als

Folter bewertet werden“, teilte die

Ombudsfrau Nina Karpatschowa in

einer Erklärung mit. Darin heißt es

weiter, ein Vertreter ihrer Institution

habe Frau Timoschenko unangemeldet

besucht und bei ihr Blutergüsse

an den Armen sowie „einen

Bluterguss von bedeutender Größe“

am Bauch festgestellt. Drei Männer,

unter anderem der stellvertretende

Gefängnisdirektor sollen die kranke

Oppositionsführerin vor dem

Zwangstransport geschlagen haben.

Julija Timoschenko ist zudem in

einen Hungerstreik getreten, was die

Debatte um die Fußball-EM anheizt.

Jetzt fragen sich alle, ob das so

leicht zu trennen ist, die heile Welt

des völkerverbindenden Sports und

die Folter im Gefängnis nebenan.

Was wäre denn, wenn Timoschenko

verhungert, oder gegen ihren Willen

Sinatra sang seinen Song

Und die Welt

Hans Bradtke hat unzählige

Schlager getextet, so auch

„Pack die Badehose ein“.

Interview mit seinem Sohn,

Peter Bradtke. Seite 2

www.michael-zaeh.de

mittels einer Sonde

zwangsernährt wird,

während ganz Europa

die Fußballspiele in der

Ukraine anschaut? Leute

wie Außenminister Westerwelle

behaupten,

dass die EM eine „gute

Gelegenheit“ sei, da „genau

hinzusehen, wie die

Lage der Menschenrechte

in der Ukraine ist.“

Und was ist dann, wenn

man zwischen den Fußballspielen

genau hingeschaut

hat, wie Timoschenko

verhungerte?

Die zynische Logik

dahinter ist ja die, dass

es den inhaftierten und

gefolterten Oppositionspolitikern

in der Ukraine

nicht helfe, wenn die

EM boykottiert würde.

Ja sogar, dass es die Empörung,

die sich jetzt

ausbreitet, nicht im selben

Maße gäbe, wenn

die EM gar nicht an die

Ukraine vergeben worden wäre.

Wer diese Logik bemüht, mag Recht

haben. Aber nur, wenn man sie

dann auch in ihrer Dynamik nutzt.

Nur wenn alle Register gezogen

werden, den Druck auf Präsident

Janukowitsch so zu erhöhen, dass

er bei seinen mächtigen Geldgebern

im Hintergrund in Ungnade fällt.

Inklusive Boykott-Androhungen

und persönlicher Isolation des

Machthabers, der dadurch im Licht

der europäischen Öffentlichkeit bloß

gestellt wird. Mit klaren Worten

und Handlungen, wie etwa jener

von Bundespräsident Joachim

Gauck, der einen Besuch in der

Ausgabe 110 am 28. April 2012

Zünglein an der Waage

Bundesliga

Im Kampf um den Klassenerhalt

sind Köln und Berlin

gefährdet. Der SC Freiburg

spielt das Zünglein

an der Waage. Seite 11

Ukraine abgesagt hat (nicht zur EM,

sondern zu einem Treffen von zentraleuropäischen

Präsidenten Mitte

Mai in Jalta auf der Krim).

Umgekehrt gesagt: Wer die EM

als Sportereignis von der Situation

in der Ukraine säuberlich trennen

will, legt sich ein Feigenblatt zu.

Das Fußball-Event kann eine Waffe

gegen die Folter sein. Aber nicht,

wenn man wie die Uefa von einem

fairen Wettstreit der Jugend und

vom Sport im politikfreien Raum

schwafelt.

Dabei hat die Uefa vor fünf

Jahren bei der Vergabe der EM auch

an die Ukraine womöglich durchaus

politische Absichten gehabt. Denn

damals war Julija Timoschenko

noch Regierungschefin und es mag

den Gedanken gegeben haben, die

westlich orientierte Politikerin und

die Modernisierung der Ukraine zu

unterstützen. Umso eher ist es ein

Gebot der Stunde,

dass sich jetzt die

Sportfunktionäre

und europäische

Politiker gemeinsam

gegen Folter und Unrecht

stellen. Auch um

des Fußballs willen, der

sonst einen Schandfleck

hat.

Menschliches Phänomen

Interview

Musikmedizinerin Professor

Claudia Spahn hat ein Buch

über Lampenfieber geschrieben.

Im Gespräch

gibt sie Tipps. Seite 19

Mit Fußball gegen Folter

Sechs Wochen vor der EM in der Ukraine erhöht sich der Druck auf Präsident Janukowitsch, der sich zunehmend isoliert

sieht. Die Rechnung könnte aufgehen, dass es gerade aufgrund der EM Zugeständnisse gibt. Von Michael Zäh

H A L L O Z U S A M M E N

Jäger, stellt das

Schießen ein!

Der wilde Wolf ist tot. Er wurde

von einem Jäger in Nordrhein-

Westfalen erschossen, der denn

auch den Zorn seiner Gilde auf

sich lud. Denn so ein Wolf, das

ist eine Seltenheit und ein Jäger

zugleich. Er übt Faszination

aus, scheu und frei, und er

kommt bei Rotkäppchen ganz

zu Unrecht schlecht weg. Aber

er ist irgendwie auch ein böser

Konkurrent für einen Jäger, der

sich doch schließlich nicht den

saftigen Rehbraten vor der Nase

wegschnappen lassen will. Die

Begründung des Mannes, der

den Wolf erschoss, ist aber

noch schlimmer als die Tat

selbst. Er habe den Wolf für

einen jagenden Hund gehalten

und deshalb geschossen. Wie

jeder weiß, haben Jäger das

Recht dazu. Warum nur? Ist es

wegen die Wald-Hygiene? Oder

weil es keinen anderen Jäger

neben dem Jäger geben darf?

Weil ein Hund nicht mit den

nötigen Papieren ausgestattet

ist, um die Tiere des

Waldes zu töten, die der

Jäger tötet? Weil er

nicht weiß, was er tut?

Im Unterschied zum

Wolf hätte der Hund,

wenn er nicht der Wolf gewesen

wäre, wohl jemandem

gehört. Also Jäger, stellt das

Schießen ein! Michael Zäh


2

F R E I B U R G UND DIE WELT Samstag, 28. April 2012

Sinatra sang seinen Song

„Pack die Badehose ein“: Hans Bradtke hat unzählige Schlager getextet, die fast immer zu Hits wurden und deren Titel in

vielen Familien zum geflügelten Wort gehören. Ein Interview mit seinem Sohn Peter Bradtke, der als Maler in Berlin lebt.

Er lebt in seinen Texten weiter:

Hans Bradtke (1920–1997)

war einer der erfolgreichsten

Songtexter, mit seinen Schlagern

stürmten viele internationale Interpreten

die Hitparaden, unter anderem

Costa Cordalis, Gitte, Heino, Bill

Ramsey, Cliff Richard, Chris Howland,

Vico Torriani, Wencke Myhre, Nana

Mouskouri, Peter Kraus und Frank

Sinatra. Barbara Breitsprecher sprach

mit seinem Sohn, dem Maler Peter

Bradtke (64; Selbstporträt oben),

über den berühmten Vater, der doch

immer im Hintergrund blieb.

Zeitung am Samstag: Ich muss gestehen,

ich kannte bis vor kurzem

den Namen Ihres Vaters nicht, viele

der Lieder, die er geschaffen hat,

sind mir aber natürlich ein Begriff.

Peter Bradtke: Das ist ja das schöne

an diesem Beruf: Er lässt einen

privat in Ruhe und trotzdem hat

man den Ruhm für sich, wenn die

Sachen gespielt werden.

ZaS: Ist es aber nicht so, dass da andere

im Rampenlicht stehen, während

derjenige, der das alles im Hintergrund

geschaffen hat, ein Unbekannter

bleibt?

Mit Schreibmaschine und

Tonband in seinem Element:

Songtexter und Komponist

Hans Bradtke

Bradtke: In Amerika hat es ja durchaus

Tradition, dass die Stars, wie

beispielsweise Frank Sinatra oder

Shirley MacLaine, in ihren Ankündigungen,

bevor sie etwas sangen,

sagten, von wem der Song ist, wer

das Arrangement geschrieben hat.

Wir haben diese Tradition schon

lange nicht mehr. Das ist natürlich

ein bisschen schade.

ZaS: Hat Ihr Vater darunter gelitten?

Bradtke: Nein, gar nicht. Er war ja

in vielen Gremien tätig gewesen

und in so vielen öffentlichen Veranstaltungen

geehrt worden, mit

der Goldenen Stimmgabel, dem

Goldenen Spatzen, der Goldenen

Feder, dem Bundesverdienstkreuz

und was es alles so

gab.

ZaS: Ihre Mutter ist 90 Jahre

alt. Lebt sie nach wie vor in

Berlin?

Bradtke: Sie lebt noch ganz

selbstständig in dem Haus in

Berlin, in das wir 1956 als Familie

hingezogen waren. Sie

hat meinen Vater immer sehr

unterstützt. Wie das bei vielen

Künstler und ihren Beziehungen

so ist, bleibt dabei

ein Part oft etwas mehr auf

der Strecke, in der Ausgestaltung

des eigenen Lebens.

Ein Künstler braucht die Un-

terstützung und ist manchmal auch

nicht ganz unegoistisch.

ZaS: Wie haben Sie den Beruf Ihres

Vaters als Kind erlebt?

Bradtke: Ein Song wie „Pack die Badehose

ein“ war natürlich fast autobiografisch.

„Pack die Badehose ein,

nimm dein kleines Schwesterlein“,

das waren meine Schwester und ich.

Wir saßen in den 50er und 60er

Jahre an der Quelle. Da kam ein

Komponist zu uns nach Hause, die

beiden setzten sich an den Flügel

und arbeiteten zusammen an einer

Melodie und einem Text. Das war

noch ganz ursprünglich. Dann kamen

wir mittags aus der Schule und

uns wurden die ersten Zeilen oder

der Refrain vorgespielt. Wir waren

das kritische Publikum. Und wir waren

sehr kritisch. Wenn uns etwas

nicht gefiel, dann haben die sich das

noch mal überlegt.

ZaS: War Ihnen das manchmal peinlich,

dass Sie Ihre Geschichte in einem

Song wiedererkannt haben?

Bradtke: Nein, peinlich war das gar

nicht. Mit zunehmender Pubertät

haben wir selbst dann ja mehr englische

oder amerikanische Popmusik

gehört.

ZaS: Ihr Vater hatte auch große Erfolge

in Amerika.

Bradtke: Das stimmt. Sein „Kalkutta

liegt am Ganges“ wurde in einer In-

strumentalversion von Lawrence

Welk ein Nummer-Eins-Hit. „Those

Lazy Hazy Crazy Days Of Summer“

von Nat King Cole war ja ursprünglich

auch eine deutsche Nummer

und wurde dann ein Nummer-Eins-

Hit. „Der Sommerwind“ war auf der

Rückseite von „Strangers in the

Night“, gesungen von Frank Sinatra.

Das ist einer der größten Hits, die

mein Vater geschrieben hat.

ZaS: Sind Sie stolz auf Ihren Vater?

Bradtke: Ja klar.

ZaS: Sie sind beruflich aber nicht in

seine Fußstapfen getreten?

Bradtke: Das nicht, aber sozusagen

haarscharf daneben. Ich bin Maler,

Künstler. Mein Vater hatte ja auch

als Karikaturist angefangen. Bevor

er Songtexte schrieb, arbeitete er für

Zeitungen und Zeitschriften, darunter

für die „Hörzu“, für die letzte Seite,

dort wo die Witze standen. Bis er

dann Notenblätter bemalte und darüber

dann zum Schlager kam. Er gestaltete

die Notenblätter, las die

Texte und sagte sich, das kann ich

doch auch. Und ich bin eben Maler

geworden, das ist artverwandt. Der

Nachteil vom Maler ist, dass er das

Original verkaufen muss. Während

sich der Texter über die millionste

verkaufte Platte freut.

ZaS: Sie wohnen ebenfalls in Berlin?

Bradtke: Ja, ich habe lange in New


Samstag, 28. April 2012

York gelebt und bin Ende der 90er

Jahre wieder nach Berlin gezogen.

ZaS: Werden Sie im Alltag auf Ihren

Vater angesprochen?

Bradtke: Ja klar, das passiert schon

oft. Das ist sogar meinem Sohn passiert.

Er hat eine Australien-Reise

gemacht und als er Leuten dort erzählte,

sein Großvater habe das und

das geschrieben, da kannten die diese

Songs und fanden das alle gut.

ZaS: Hat Ihr Vater denn all die Interpreten,

die seine Songtexte gesungen

haben, kennengelernt?

Bradtke: Er war oft bei den Aufnahmen

dabei. Und er hatte so seine

Vorstellungen, wie ein Song klingen

sollte. Das war ihm schon sehr wichtig.

Wenn Peter Kraus was aufgenommen

hat, dann reiste er da hin.

Gleiches bei den skandinavischen

und amerikanischen Sängern, wie

Bill Ramsey, da war er dabei, denn er

wollte dass der deutsche Text auch

zu verstehen war.

ZaS: Teilweise wurde er also für

seine Texte von der Familie inspi-

riert. Aber woher nahm er all die anderen

Ideen?

Bradtke: Das ist so eine Art Ideenspeicher.

Ähnlich wie bei einem

Schriftsteller, der sich auf kleinen

Karten Notizen macht. Zeilen, die

einem einfallen, Themen, die man

noch bearbeiten möchte – das hatte

er alles im Kopf, ohne Karteikarten.

Er konnte das alles abrufen. Das war

wie eine Sammlung. Die anderen

waren Ideengeber und er filterte die

Zeilen quasi heraus - ohne dass man

es wusste. Wenn man so versunken

ist in seine Arbeit, dann ist man da

wo man ist, aber man ist gleichzeitig

bei seiner Arbeit.

ZaS: Hat Ihr Vater bis zuletzt gearbeitet

oder hat er sich irgendwann

zur Ruhe gesetzt und mit dem

Texten aufgehört?

Bradtke: In den 80er Jahren wurde

es zunehmend schwieriger mit den

Komponisten zusammen zu arbeiten,

weil jeder irgendwo gebunden

war, an bestimmte Verlage, bestimmte

Interpreten. Mein Vater, das

sieht man ja an der Palette seiner

Schattenspiele

mit Komfort.

Hans Bradtke (links) mit dem Komponisten

Gerhard Froboess 1951

sowie mit Nana Mouskouri anlässlich

der Verleihung der Goldenen

Schallplatte für „Weiße Rosen aus

Athen“. Fotos: privat

Lieder, konnte mit jedem schreiben.

Das war ja gerade seine Stärke. Es

gab aber Texter, die schrieben nur

für Peter Alexander oder nur für

Freddy Quinn. Das war natürlich

sehr lukrativ, solange es gut ging.

Aber eben auch sehr einseitig.

ZaS: Hat Ihr Vater Aufträge für

Songtexte bekommen oder hat er

erst geschrieben und dann dafür einen

Interpreten gesucht?

Bradtke: Das war ganz verschieden.

Er konnte jemandem Texte auf den

Leib schreiben oder aber frei Texten

und das auf den Markt bringen. Ein-

INTERVIEW

mal blieb mein Vater mit dem Komponisten

Charlie Neeson in Berlin im

Fahrstuhl stecken. In dieser Stunde

komponierten die beiden das Lied

„Wer mal am Kurfürstendamm seinen

Kaffee trank“. Als der Aufzug

wieder lief, war das Lied fertig.

ZaS: Ihr Vater hat aber sowohl getextet

als auch komponiert?

Bradtke: Ja, er hat beides gemacht.

Aber er konnte keine Noten aufschreiben.

Er konnte die Melodie

singen und ein bisschen Klavier

spielen, aber die Noten hat dann der

Komponist aufgeschrieben oder mit

entwickelt.

ZaS: Hans Bradtke war

K E N N E N S I E E I G E N T L I C H . . .

Hans Bradkes größte Hits:

„Pack die Badehose ein“, „Paloma Blanca“, „Küsse unterm Regenbogen“,

„Knallrotes Gummiboot“, „Summer Wind“, „Weiße Rosen aus Athen“,

„Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Superkalifragilistisch Expiallegorisch“,

„Rote Lippen soll man küssen“, „Nur mit dir“, „Kalkutta liegt am

Ganges“, „Sag mir quando, sag mir wann“, „Eviva Españia“, „Tammy“, „Pigalle,

das ist die große Mausefalle“, „Kitty Cat“…

Und all die weiteren Songs von Hans Bradtke unter:

http://hitparade.ch/showperson.asp?name=Hans+Bradtke

F R E I B U R G 3

also ein Autodidakt?

Bradtke: Ja, absolut. Man muss sich

aber vorstellen, dass es in der Zeit, in

der mein Vater groß wurde, noch

mehr als heute üblich war, in den

Familien etwas vorzutragen, zu Geburtstagen

oder zu Hochzeiten. Das

machte ihm Spaß, etwas zu dichten

oder zu malen.

ZaS: Finden Sie den Begriff Schlager

passend für die Songs, die Ihr Vater

geschrieben hat?

Bradtke: Ja, das kann man schon so

sagen. Schlager, der Begriff hat vielleicht

etwas Abfälliges. Aber man

muss es anders sehen: Das ist gute

Unterhaltung gewesen. Die Texte

sind ja auch geistreich und witzig.

Es ist eher populäre Musik, aber

eben nicht Volksmusik. Obwohl –

„Pack die Badehose ein“ ist ja schon

fast ein Volkslied, im besten Sinne.

ZaS: Bei uns in der Familie sind einige

dieser Songtexte, wie „Ohne

Krimi geht die Mimi nie ins Bett“

schon fast so etwas wie geflügelte

Worte gewesen…

Bradtke: Ja, das ist schon stilbildend.

Das ist Erfolg, wenn man etwas findet,

das so einfach und eingängig ist.

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Herausgeber: Michael Zäh

und Christopher Kunz

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e-mail: info@zas-freiburg.de

Geschäftsführer: Christopher Kunz,

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Chefredakteur: Michael Zäh (visdp),

Tel.: 0170-7391787,

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Redaktion: Barbara Breitsprecher,

Christopher Kunz

redaktion@zas-freiburg.de

Fotos: Achim Keller

Vekaufsleitung: Michael Metzger

Tel. 07665/93458-21, 0179/7396639,

m.metzger@zas-freiburg.de

Grafik, Layout & Herstellung:

Sebastian Schampera; 0761-4296397

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Vertrieb: Boris Koch, Tel. 07665/93458-23,

vertrieb@zas-freiburg.de

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4

F R E I B U R G RECHT/ARBEIT Samstag, 28. April 2012

Abnahme nur ohne Mängel

Werkvertragsrecht. Gedankenlosigkeit bei der Vertragsabwicklung kann zu

vermeidbaren Ungewissheiten führen. Von Rechtsanwältin Dr. Julia Maurer

Von der Reparatur eines Autos

oder tropfenden Wasserhahns

bis zur Fertigstellung

eines Mehrfamilienhauses – Werkverträge

prägen unseren Alltag. Eine

juristisch wichtige Zäsur im Werkvertrag

ist die sogenannte „Abnahme“.

Mit der Abnahme wird der Werklohn

fällig, bis zur Abnahme muss der

Handwerker beweisen, dass seine Leistung

frei von Mängeln ist, nach der

Abnahme muss dies der Auftraggeber

tun.

Nimmt der Auftraggeber ein Werk

ab, obwohl ihm Mängel bekannt

sind, ohne sich seine Rechte wegen

der Mängel vorzubehalten, verliert

er die Gewährleistungsansprüche.

Ab der Annahme läuft die Verjährungsfrist

für die Geltendmachung

von Gewährleistungsrechten. In der

Regel zwei Jahren für Werke, die

sich auf eine bewegliche Sache beziehen

und fünf Jahren für Bauwerke.

Während bei größeren Bauarbeiten

oftmals eine förmliche Abnahme

stattfindet, werden bei vielen Werkverträgen

des täglichen Lebens keine

Gedanken darauf verwandt, ob und

wann eine Abnahme stattfindet.

Der Mieter kann auf seinem Balkon wohnen,

wie in der Wohnung, Stühle, Bänke, Tisch

oder Sonnenschirm aufstellen, Freunde,

Nachbarn und Verwandte einladen, Kinder und deren

Kameraden spielen lassen, Heimwerken, Essen, Trinken

und Feiern. Aber nicht schrankenlos. Die Tragkraft

des Balkons und die Vermeidung von Störungen der

Nachbarn sind zu beachten. Einige interessante und

markante Streitpunkte sind Gegenstand des Beitrags.

Erlaubt ist Grillen auch mit Holzkohle, bei unzumutbarer

Geruchsbelästigung nur Strom-oder Gasgrill. Starke

Rauchbelästigung kann aber gegen das Landesimmissionsschutzgesetz

mit Bußgeldfolge verstoßen. Feste

Regeln für die Häufigkeit gibt es nicht. Ältere Entscheidungen

zwei- oder dreimal pro Jahr oder einmal im

Monat sind überholt. Ab 22 Uhr muss auf Einhaltung

der Nachtruhe auch bei Partys geachtet werden, also

nur noch Zimmerlautstärke. Vorher sind lebhafte Gespräche

und Gläserklirren nicht zu beanstanden. Das

AG Hamburg betrachtete Grillen auf dem Balkon eines

Mehrfamilienhauses 1972 generell als unzulässig, 40 C

229/72. Das entspricht nicht mehr den heutigen

Wohngewohnheiten.

Löcher und Dübel zur Befestigung von Einrichtungen

sind zulässig, LG Nürnberg-Fürth 7 S 6265/89, müssen

Häufig sind das Fälle, in

denen eine Abnahme

durch sogenanntes

schlüssiges Verhalten

vorgenommen wird.

Dies ist der Fall, wenn

der Auftraggeber dem

Handwerker gegenüber

ein Verhalten zeigt, aus

dem der Handwerker

schließen darf, dass der

Auftraggeber die Leistung

als „im Wesentlichen vertragsgemäß“

akzeptiert. Ein solches

Verhalten kann in der vorbehaltlosen

Zahlung des Werklohns liegen, in

der Ingebrauchnahme des Werks,

wobei eine von den Umständen des

Einzelfalls abhängige Nutzungsdauer

erforderlich ist. Diese liegt bei der

Reparatur von Autos bei einigen Tagen

bzw. einer Fahrtstrecke von ca.

50 km, bei Häusern oder Wohnungen

im Einzug und der mehrwöchigen

Nutzung ohne Beanstandungen.

Wenn es später zu Konflikten

kommt, stellen wir Anwälte fest,

dass unsere Beratung oft mit großen

Unwägbarkeiten für die Mandanten

verbunden ist, weil sich oftmals alle

Beteiligten des Werkvertrags keine

Rechtsanwältin

Dr. Julia Maurer

U R T E I L E – A U S D E R P R A X I S

Es geht wieder um die

Wurst und manches andere,

wenn die Sonne scheint

Gedanken darüber gemacht

haben, ob und

wann eine Abnahme

stattgefunden hat.

Manchmal wurde der

Werklohn trotz massiver

Unzufriedenheit bezahlt,

weil man immer

seine Rechnungen unverzüglich

ausgleicht

oder der Handwerker

beendet seine Tätigkeit

sang- und klanglos, ohne sich zu

vergewissern, ob jetzt wirklich „alles

in Ordnung“ ist.

Gerade weil die Frage „Abnahme

oder nicht“ entscheidend und für

Bestehen oder Nichtbestehen von

Ansprüchen und Rechten ausschlaggebend

ist, lohnt es sich für beide

Seiten, sich darüber klar zu werden

und sich notfalls – gegebenenfalls

unter Zeugen – gegenseitig zu versichern,

ob die Leistung als „im Wesentlichen

vertragsgemäß“ akzeptiert

und damit abgenommen ist.

Frühzeitige anwaltliche Beratung

kann bei manchmal unvermeidlichen

Komplikationen sehr kostengünstig

helfen, Probleme im Keim

zu ersticken.

Rechtsanwalt

Falk Völker

jedoch bei Auszug fachgerecht wieder entfernt werden.

Rauchen, auch von Zigarren, kann nicht verboten werden,

AG Bonn 6 C 510/98 auch LG Essen 10 S 438/01.

Auch kann kein Schmerzensgeld verlangt werden,

wenn plötzlich starke Raucher in der Nachbarwohnung

leben und auf dem Balkon rauchen.

Ein unauffälliger Sichtschutz bis zur Höhe des Geländers

darf angebracht werden, AG Köln 212 C 124/98, auch

ein Rankgitter, AG Schöneberg 6 C 360/85. Eine

Markise ist nur mit Zustimmung des Vermieters gestattet.

Umbau eines Balkons in Loggia oder Anbringung

einer seitlichen Verglasung sind unzulässig.

IMMOBILIENRECHT, FAMILIENRECHT,

ERBRECHT, GESTALTENDE BERATUNG,

VERKEHRSRECHT UND STRAFRECHT

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GREIFFENEGGRING 2,79098 FREIBURG,

TELEFON: 0761 - 790820, TELEFAX: 0761 - 7908210,

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Samstag, 28. April 2012 STADT & UMLAND F R E I B U R G 5

Mal eben Lesen gehen

„Offenes Bürcherregal“ in Denzlingen. Eine ausrangierte

Telefonzelle bietet frei zugänglich und zu jeder Zeit Lesestoff

Denzlingen ist immer für eine

innovative Aktion gut. Ob

Bürger-Energiegenossenschaft,

Elektroroller für die städtischen

Mitarbeiter oder der Bau eines

attraktiven Kultur- und Bürgerhauses

– die Gemeinde pflegt die Bürgerschaft

und profitiert gleichermaßen

von deren Engagement. Nun

wurde das Projekt „Offenes Bücherregal“

verwirklicht und eine umgebaute,

mit Büchern bestückte Telefonzelle

an der Hauptstraße vor der

Otto-Raupp-Schule aufgestellt.

Andere Städte und Gemeinden

haben es vorgemacht und ein solches

„Offenes Bücherregal“ bereits erfolgreich

umgesetzt. Denzlingens

Bürgermeister Markus Hollemann

begeistert diese Idee schon seit Jahren,

seit er in Augsburg so etwas gesehen

hatte.

Das Prinzip ist denkbar einfach

und basiert auf Gegenseitigkeit und

Ein Stadtplan von

und für Kinder

Wo gibt es in Freiburg die tollsten

Spiel- und Sportplätze? Und welche

Tipps haben Kinder aus den verschiedenen

Stadtteilen für ihre Altersgenossen

parat? Antworten

darauf finden sich in dem neuen

Kinderstadtplan, den der Verein Kinderstadt

Freiburg unter Beteiligung

vieler Kinder und Schulen herausgebracht

hat. 114 Seiten stark, mit 24

Kartenausschnitten, die die Stadt

aus Kinderperspektive zeigen sowie

zahlreichen Adressen und Infos

auch zu Schulen und Kindertagesstätten.

Den neuen Kinderstadtplan

gibt es ab sofort für 4,50 Euro bei

der Bürgerberatung im Rathaus

oder in den Buchhandlungen Herder

und Rombach.

Ehrlichkeit: Jeder kann sich in der

umgestalteten Telefonzelle ein Buch

aussuchen und mitnehmen, soll dafür

aber ein gut erhaltenes anderes

Buch aus eigenem Bestand wieder

ins Regal hineinstellen.

Das „offene Bücherregal“ ist

durchgehend geöffnet, tags wie

nachts, denn Lesefreude kennt keine

Zeiten. Hat Bürgermeister Hollemann

denn keine Angst vor Vandalismus?

„Nein“, lautet die klare Antwort.

Er geht davon aus, dass die Erfahrungen

durchweg positiv sein

werden. Und tatsächlich: Wann immer

man zur Zeit an dem roten Telefonhäuschen

(das allerdings kein

englisches ist!) vorbei kommt, sieht

man dort Menschen, die innehalten,

in der geöffneten Glastüre stehen

und in einem Buch blättern.

Es war ein Denzlinger Bürger,

der zwischenzeitlich verstorbene

Gernot Schöler, der erstmals die Idee

eines solchen „Offenen Bücherre-

T I C K E R

Film über das

Wohnen im Vauban

Am Montag, 30. April, zeigt die Medienwerkstatt

Freiburg um 20 Uhr

als Kino-Premiere im Kommunalen

Kino, Urachstr. 40, den Dokumentarfilm

„Wohnen im Vauban. Wie

Baugemeinschaften einen Stadtteil

der Zukunft gestalten“. Mit dabei:

die Freiburger Filmemacher Reinhold

Prigge und Hartmut Wagner.

Der erste Teil des Films zeigt, wie

Baugemeinschaften die Häuser planen

und bauen und wie sie ihren

autoarmen Stadtteil mitgestalten.

Der zweite Teil zeigt gelebte nachhaltigen

Aspekte: gemeinschaftlich

genutzte Mehrzweckräume und

Maschinen, gemeinsame Gärten,

Nachbarschaftshilfe sparen Kosten

und Energie.

gals“ aufbrachte. Es hat eine Weile

gedauert, aber nun ist das beispielgebende

Projekt umgesetzt. Mit daran

beteiligt waren viele, nicht zuletzt

die Mediathek, die bei der Einrichtung

der Regale mitwirkte, der Denzlinger

Malkreis, der die äußere Gestaltung

des Telefonhäuschens übernahm

und die Schulklassen, die sich

künftig um die Pflege der kleinen,

kostenlosen Bücherei kümmern werden.

Bürgermeister Markus Hollemann,

der stolz ist auf das überdurchschnittliche

Engagement der

Denzlinger Bürgerinnen und Bürger,

hat selbst ein Buch ins Regal gestellt:

„Die Quittung“ von Volker Wörl, ein

Buch über die jüngste Finanzkrise.

Es ist ein Buch, das ihm wichtig ist,

weshalb sich die Frage stellt, warum

er es dann nicht lieber behält? „Es ist

zu wertvoll, als dass es bei mir im

Regal verstaubt“, so seine einfache

Erklärung. Barbara Breitsprecher

Spendenaktion

„Bikes for Cuba“

Für das Sozialprojekt „Patio de Pelegrín“

auf Kuba werden vom 2. bis

12. Mai funktionstüchtige Fahrräder

ab 24 Zoll bei Hild Radwelt in Freiburg

gesammelt. Der Kuba-Reisespezialist

Aventoura und der Fahrradfachmarkt

wollen die Räder nach

einem Sicherheits- Check zur Arbeitsgemeinschaft

„Cuba Sí“ nach

Berlin transportieren, im Juni werden

sie dann weiter nach Kuba verschifft.

Dort sollen sie es der Landbevölkerung

möglich machen, zum

Gelände des Künstlers Mario de Pelegrín

zu kommen, der Kindern und

Jugendlichen kulturelle Freizeitprojekte

anbietet. Denn dort, 200 Kilometer

westlich von Havanna, gibt es

keine öffentlichen Verkehrsmittel.

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Sie schon? schon?

in die neue Woche

Die Reichenbach Vesperbox

1 Paar Wienerle, 1 feine Mettwurst

1 Paar Rohesser, 1 kleine Kalbsleberwurst

1 kleine Lyoner, 1 Paar Landjäger

alles in der Box

9,90

Fleisch und Wurst

für gesundheitsbewußte Verbraucher

� dass dass unser unser eigener eigener Landwirtschaftsbetrieb Landwirtschaftsbetrieb über 200 ha Grünland Grünland

bewirtschaftet?

� dass unser Rind- und Schweinefl eisch aus eigener Aufzucht stammt?

� dass Sie bei uns aus schließlich Fleisch aus haus eigener Schlachtung erhalten?

� dass wir unser gesamtes Wurst- und Spezialitäten sortiment zu 100%

selbst herstellen?

� dass unsere Wurstwaren frei von Lactose, frei von Gluten, frei von Füllstoffen

und daher bestens geeignet für Allergiker sind?

Verkaufsstellen:

Glottertal, In den Engematten 9, 07684/240 und Talstr. 60, 07684/221

Gundelfi ngen, Bundesstr. 90, 0761/580369

Umkirch, Hauptstr. 9, 07665/5020250, Sexau, Dorfstr. 65, 07641/913595

FR-St.Georgen, Terlaner Str. 14, 0761/1569977

Mobile Verkaufsstellen:

Täglich auf dem Freiburger Münsterplatz von 8-14 Uhr

Weingarten, Bauernmarkt bei EKZ, Mi 8-13 Uhr und Sa 7-13 Uhr

Mooswald, bei der Mooswald Bierstube, Elsässer Str., Di+Fr 8-13 Uhr

Ebnet, Do 8-12 Uhr, Eichstetten, Bauernladen Hiss, Di+Fr 14.30-18 Uhr

Oberrotweil, Bäckerei Sedelmeier, Hauptstr., Do 14-18 Uhr

Unsere Stärke: Alles aus einer Hand

www.metzgerei-reichenbach.de


6

St. Elisabeth-Krankenhaus

Regionalverbund kirchlicher

Krankenhäuser (RkK) gGmbH

Dem

Brustkrebs

vorbeugen

Facharzt für Gynäkologie

und Frauenheilkunde:

Chefarzt Dr. Christoph Jäger

Donnerstag,

10. Mai 2012, 19 Uhr

Medizin und Pflege

wie der Mensch

sie braucht

Brustkrebs ist mit 60 000 Neuerkrankungen

pro Jahr die häufigste

Krebserkrankung bei Frauen. Wir

stellen aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren

vor und zeigen, dass

Brustveränderungen nicht immer

bösartig sind.

3. RkK-Gesundheitsforum 2012

Katholisches Gemeindezentrum St. Margarethen

Kirchplatz 7, 79183 Waldkirch

Die Teilnahme ist kostenlos · Anmeldung erforderlich: Telefon 0761/2711-2601, Fax -2602

oder frauenheilkunde@rkk-sjk.de

Auf der Suche nach einer

praxisbezogenen Ausbildung, die

viele gute Berufschancen bietet?

Die Ausbildung am BHP ermöglicht

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formieren lohnt sich auf jeden Fall.

„Für mich ist die Ausbildung ideal, da sie

mir alle Wege offen hält. Ich kann sogar ein

Studium anschließen oder gleich in einem

spannenden Beruf starten.“

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���������������������������������������������

Argumente für die Ausbildung am BHP. Besser

kann ich mir eine moderne Ausbildung nicht

vorstellen.“

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Warum soll ich herumexperimentieren? Die

Ausbildung ist grundsolide und bietet mir viele

�����������������

Eine Ausbildung am BHP bringt viele Vorteile. Man muss

sich nicht sofort auf ein Berufsziel festlegen und hat Zeit die

Praxis kennen zu lernen. Der praktische Teil der Ausbildung

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noch nachsehen welche interessanten Perspektiven sich

dadurch ergeben:

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Aktuelle Diagnoseverfahren

Dem Brustkrebs vorbeugen. Gesundheitsforum am Donnerstag, 10. Mai

im Katholischen Gemeindezentrum St. Margarethen in Waldkirch

Brustkrebs ist mit 60.000 Neuerkrankungen

pro Jahr die häufigste Krebserkrankung

bei Frauen. Das mittlere Alter

der Betroffenen ist 64 Jahre, doch 40

Prozent der Frauen sind unter 60 Jahre

alt. Das auf die Behandlung von Frauen

mit Brustkrebs spezialisierte St. Elisabeth-Krankenhaus

lädt am Donnerstag,

10. Mai um 19 Uhr zum Gesundheitsforum

„Dem Brustkrebs vorbeugen.“

Dieses findet im Katholischen Gemeindezentrum

St. Margarethen in Waldkirch

statt. Der Eintritt ist frei; aufgrund

der begrenzten Kapazität ist jedoch

eine Anmeldung erforderlich

(Telefon: 0761/2711-2601, Fax-2602,

Frauenheilkunde@rkk-sjk.de)

Sichere Diagnose, beste Beratung und

individuelle Betreuung zeichnen das

zum Regionalverbund kirchlicher

Krankenhäuser (RkK) gehörende St.

Elisabeth-Krankenhaus aus. Modernste

Untersuchungsmethoden und die

Vernetzung mit Spezialisten des Evangelischen

Diakoniekrankenhauses sowie

des Kreiskrankenhaus in Emmendingen

im „Zentrum für Brusterkrankungen

Südbaden“ stellen eine

schnelle und zuverlässige Diagnose

und Therapie sicher. (Brustsprech-

Vor dem Hintergrund der demografischen

Entwicklung

wird der Bedarf an qualifizierten

Pflegekräften auch zukünftig

weiter steigen. Daher ist es wichtig, bei

jungen (und auch nicht mehr ganz so

jungen) Menschen das Interesse zu

wecken, einen Pflegeberuf zu erlernen

und auszuüben. Auf den steigenden

Bedarf an Fachkräften reagierte das

Universitäts-Herzzentrum Freiburg -

Bad Krozingen mit der Gründung einer

neuen Gesundheits- und Krankenpflegeschule:

dem Bildungshaus Pflege.

In Deutschland gibt es verschiedene

Möglichkeiten, einen Pflegeberuf

zu erlernen. Einerseits gibt es

Ausbildungseinrichtungen sogenannte

Fachschulen, die in der Regel

an Krankenhäusern angeschlossen

sind oder mit Altenhilfeeinrichtungen

kooperieren. Auf der anderen Seite ist

seit einigen Jahren möglich, pflegerische

Kompetenz im Rahmen eines

Hochschulstudiums zu erwerben. Das

Beste aus beiden Bildungswelten zu

verbinden, hat sich die Kooperation

der Katholischen Hochschule mit dem

Bildungshaus Pflege in Bad Krozingen

zum Ziel gesetzt.

Die Katholische Hochschule Freiburg

hat einen Bachelor-Studiengang

Eingangsbereich St. Elisabeth-Krankenhaus

stunde St. Elisabeth-Krankenhaus Anmeldung

Tel. 0761/2711-2601).

Im Rahmen des Gesundheitsforums

wird der Gynäkologe Dr. Christoph

Jäger, der auch als Chefarzt Gynäkologie

der Abteilung für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe im

ebenfalls zum RkK gehörenden St.

Josefskrankenhaus tätig ist, aktuelle

Diagnose- und Therapieverfahren

vorstellen und aufzeigen, dass Brustveränderungen

nicht immer bösartig

sind. Für die unabhängig von der

Diagnose entstehenden körperlichen

und seelischen Belastungen werden

die vielfältigen Angebote der psychoonkologische

und sozialmedizinische

Beratung und Betreuung vorgestellt.

Pflege eingerichtet, der ein Hochschulstudium

mit den Ausbildungen

zur Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege

sowie der Altenpflege verknüpft.

Mit dem Wechsel von Schul-

, Studien- und Praxisphasen können

die Studierenden den Berufsalltag

von Anfang an kennenlernen. Es existiert

eine intensive Betreuung durch

qualifiziertes Lehrpersonal an verschiedenen

Lernorten (Hochschule

/Fachschule), die theoretische bzw.

wissenschaftliche Inhalte mit der Praxis

verknüpfen. Dabei kommt es den

Studierenden zugute, dass Leistungen

aus der Ausbildung am Bildungshaus

Pflege in Bad Krozingen auf das Studium

angerechnet werden können.

Die AbsolventInnen können daher

Samstag, 31. März 2012

In über zehn Jahren gemeinsamer

Zusammenarbeit mit Prof. Dr.

Rolf Kreienberg, Präsident der Deutschen

Gesellschaft für Gynäkologie

und Geburtshilfe e. V., einem der renommiertesten

Experten auf dem

Gebiet der Brusterkrankungen, hat

sich Dr. Jäger auf das Gebiet Brustkrebs

spezialisiert. Am St. Elisabeth-

Krankenhaus führt er zusammen mit

dem ebenfalls von der Fachgesellschaft

zertifizierten Brustoperateur

Dr. Rolf Müller die operativen Therapien

durch. Zuvor wird in einer speziellen

Brustsprechstunde ein individuelles

Therapiekonzept erstellt.

� www.rkk-sjk.de

Pflegerische Kompetenz

Bildungshaus Pflege. Kooperation zwischen der Katholischen Hochschule

Freiburg und dem Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen

zwei Abschlüsse (einen Berufsabschluss

und einen Hochschulabschluss)

innerhalb von viereinhalb

Jahren erwerben und sind auf dem

Arbeitsmarkt für besonders qualifizierte

Tätigkeiten in der Pflege vorbereitet.

Angesichts der Vielfältigkeit

von Aufgaben im Berufsfeld der Pflege

müssen nicht alle Beschäftigten

das Gleiche tun. Eine sinnvolle Arbeitsteilung

und Sicherstellung, dass

Tätigkeiten entsprechend des Qualifikationsniveaus

durchgeführt werden,

sind erforderlich. Nicht jede Tätigkeit

in der Pflege braucht den Einsatz

einer akademisch ausgebildeten

Fachkraft. Grundsätzlich einigt jedoch

alle Pflegenden dasselbe Ziel:

der Schutz und die Förderung von


Samstag, 31. März 2012 L E B E N 7

F Ü H R E N D E K Ö P F E

Die Direktoren-

Riege

Mit der Fusion des Herz-Kreislaufzentrums

des Uniklinikums

Freiburg und dem Herzzentrum

Bad Krozingen zum UHZ werden

auf der Führungsebene Erfahrungen

gebündelt und Topspezialisten

eingesetzt, um den jährlich

rund 22.000 stationären

Patienten gerecht zu werden.

Prof. Dr. Friedhelm Beyersdorf

Ärztlicher Direktor Klinik für

Herz- und Gefäßchirurgie

Prof. Dr. Christoph Bode

Ärztlicher Direktor Klinik für

Kardiologie und Angiologie I

Prof. Dr. Franz-Josef Neumann

Ärztlicher Direktor Klinik für

Kardiologie und Angiologie II

Prof. Dr. Brigitte Stiller

Ärztlicher Direktorin Klinik für

Angeborene Herzfehler

und Kinderkardiologie

In Europa unter die Top 10

Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen (UHZ) bietet Herz-Kreislauf-Medizin auf höchstem

Niveau und verbindet Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Es ist ein attraktiver Arbeitgeber

Nach langjähriger Zusammenarbeit

auf Basis eines Kooperationsvertrages

vollziehen das

Herz-Kreislaufzentrum des Universitätsklinikums

Freiburg und das Herz-

Zentrum Bad Krozingen mit der Gründung

des Universitäts-Herzzentrums

Freiburg - Bad Krozingen (UHZ) jetzt

den endgültigen Schritt zur Fusion. Mit

der zu je gleichen Teilen vom Universitätsklinikum

Freiburg sowie dem Trägerverein

des ehemaligen Herz-Zentrums

Bad Krozingen getragenen GmbH

übernehmen beide Partner Verantwortung

für die langfristige Absicherung

der Herz-Kreislauf-Medizin auf höchstem

Niveau. Das UHZ mit 1.500 Beschäftigten

und jährlich rund 22.000

stationären Patientinnen und Patienten

gehört somit zur Spitzengruppe der

Herzzentren in Deutschland.

Neben der reinen Größe wird dieses

Ziel durch eine besondere Kombination

aus Spitzenmedizin und Patientenorientierung

erreicht. Dazu gehören

die enge Verzahnung über alle

Versorgungsebenen, vom ambulanten

Bereich über die Akutmedizin bis hin

zur Rehabilitation und ausgeprägten

Spezialisierungen sowie Behandlungsangebote

für seltene Krankheiten.

„Das UHZ gehört schon jetzt zur

Spitzengruppe der Herzzentren in

Deutschland und strebt eine Position

unter den Top zehn in Europa an“, betont

Professor Dr. Jörg Rüdiger Siewert,

Geschäftsführender Ärztlicher

Direktor des UHZ.

Mit der Ausschreibung eines

Lehrstuhls für experimentelle kardiovaskuläre

Medizin und der Gründung

eines biomedizinischen Forschungszentrums

sichert das UHZ den medizinischen

Fortschritt und positioniert

sich unter den international führenden

Herzzentren. Die Wissenschaftsministerin

des Landes Baden-Württemberg,

Theresia Bauer, stellt daher fest:

„Die neue Landesregierung steht in

vollem Umfang hinter dem UHZ.

Durch den Zusammenschluss des universitären

Herzbereichs und des Herzzentrums

Bad Krozingen entsteht eines

der größten und modernsten

Herzzentren. Die Bündelung der Ex-

pertise und die Anwendung der neuesten

Forschungsergebnisse bieten den

Patientinnen und Patienten unmittelbare

Vorteile in der Krankenversorgung.

Ich bin davon überzeugt, dass

das UHZ den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern ein attraktiver und verlässlicher

Arbeitgeber sein wird.“

Das eng mit dem Institut für Ex-

perimentelle und Klinische Pharmakologie

und Toxikologie des Universitätsklinikums

zusammenarbeitende

neue Forschungszentrum und die

Einrichtung eines Stiftungslehrstuhls

für Kardiologie und Angiologie am

Standort Bad Krozingen stehen für

die Verknüpfung von Spitzenmedizin,

akademischer Ausbildung, sowie klinischer,

theoretischer und vor allem

translationaler Forschung, also der

Umsetzung von Erkenntnissen aus

der Grundlagenforschung in die kli-

nische Anwendung. Zudem erlaubt

die Größe des UHZ die Initiierung und

Durchführung multizentrischer klinischer

Studien und schafft neue Möglichkeiten,

Fördermittel zur Finanzierung

von Forschungsvorhaben einzuwerben.

„Dieser Zusammenschluss

bietet die Voraussetzung, Krankenversorgung,

Forschung und Lehre auf

höchstem internationalen Niveau zu

etablieren und in der kardiovaskulären

Forschung zu einem europaweit führenden

Standort zu werden“, betont

Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor

der Universität Freiburg.

Die gemeinsame Klinik für Herzund

Gefäßchirurgie wird räumlich in

einem Neubau in Bad Krozingen untergebracht

und wird auch weiterhin

auf dem Gelände des Universitätsklinikums

Freiburg tätig sein. In Freiburg

wird der Fokus unter anderem auf die

UHZ-Standort: Freiburg UHZ-Standort: Bad Krozingen

Behandlung von Patienten mit angeborenen

Herzfehlern, die Kinderkardiologie

sowie auf die Therapie terminaler

Herzinsuffizienz einschließlich

der Transplantationschirurgie gelegt.

Die kardiologischen Kliniken und

die Notfallversorgungen bleiben eng

miteinander verzahnt an beiden

Standorten erhalten.

Die dynamische Weiterentwicklung

der Spitzenmedizin und die steigenden

Anforderungen an Qualität

und Wirtschaftlichkeit erfordern neue

Ansätze für die strategische Ausrichtung

von Kliniken. „Wir haben optimale

Voraussetzungen dafür geschaffen,

dass wir auch in den kommenden

Jahren positive Ergebnisse erzielen“,

betont der Geschäftsführende Kaufmännische

Direktor Bernd Sahner.

� www.universitaets-herzzentrum.de


8

A U S G E Z E I C H N E T

Prof. Beyersdorf

erhält Preis

Der Ärztliche Direktor der Klinik

für Herz- und Gefäßchirurgie

des Universitäts-Herzzentrums

Freiburg-Bad Krozingen ist mit

dem Preis der Fritz-Acker-Stiftung

geehrt worden. Der Preis

wurde Prof. Dr. Friedhelm Beyersdorf

(57) auf der Jahrestagung

der Deutschen Gesellschaft

für Kardiologie in Mannheim

übergeben.

In der Laudatio heißt es: „Prof.

Beyersdorf hat sich wissenschaftlich

sehr erfolgreich mit

der Reperfusion (Wiederherstellung

des Blutflusses) des Herzmuskels

und chirurgischen Be-

handlungsmöglichkeiten der

Herzinsuffizienz beschäftigt. Er

hat auf dem Gebiet der Implantation

von permanenten linksventrikulären

Assistsystemen

Pionierarbeit geleistet. Besondere

Verdienste hat sich Prof. Beyersdorf

um die Bevölkerungsaufklärung

und den Aufbau der

Chirurgie in Entwicklungsländern

erworben.“

Ziel der “Fritz-Acker-Stiftung” ist

die Förderung der medizinischen

Forschung zum Nutzen der Allgemeinheit.

Personen, die sich in

der medizinischen Forschung

insbesondere auf dem Fachgebiet

der Krebs- und Herzleiden

verdient gemacht haben, erhalten

die Auszeichnung. Der Preis

ist mit 5.000 Euro dotiert, eine

Bewerbung ist nicht möglich.

Die Errichtung der Stiftung erfolgte

1986 aufgrund letztwilliger

Verfügung und Wunsch von

Margarete Acker an ihren 1963

verstorbenen Ehemann Fritz

Acker. Sein überwiegendes

Vermögen wurde in die Stiftung

eingebracht und bildet ihre vermögensrechtliche

Grundlage.

Qualität wird sichtbar

Der Qualitätsbericht der Theresienklinik Bad Krozingen liegt vor. So können

Patienten einsehen, wo die Klinik gut bis sehr gut arbeitet

Das Qualitätsmanagement der

Theresienklinik Bad Krozingen

ist ein wesentlicher Teil der

Klinikkultur und beweist die kontinuierlichen

Bemühungen um eine optimale

Organisation der Abläufe und

Strukturen. Der gerade veröffentlichte

„Qualitätsbericht Theresienklinik Bad

Krozingen“ macht deutlich, wie wichtig

eine regelmäßige Überprüfung der hohen

Standards in der Reha-Klinik mit

dem interdisziplinären Rehabilitationsund

Gesundheitskonzept ist.

Wie gut eine Klinik ist, lässt sich

durchaus messen und belegen: Qualitätsmanagement

(QM) als Instrument

der Qualitätssicherung erfasst in regelmäßigen

Abständen zuvor klar definierte

Standards und entwickelt aus

den Ergebnissen die notwendigen Optimierungsmaßnahmen.

So entsteht

ein umfassender Überblick über die

internen Abläufe sowie ein Einblick in

die Zufriedenheit von Patienten und

Mitarbeitern. Im Einzelnen gehen regelmäßig

die Ergebnisse von internen

Visitationen, Dokumentations-Audits,

Patientenbefragungen, Qualitätskennzahlen,

Beschwerdemanagement, Mitarbeiterbefragung

und Sturzstatistik

in den Bericht ein. Die jeweiligen Bewertungen

sind Teil eines nachhaltigen

Managements mit klarer Zielsetzung:

Aus der regelmäßigen standardisierten

Abgleichung des Ist- mit dem Soll-

Zustand ergeben sich die Entwicklungs-

und Verbesserungspotenziale

für die Abläufe in der Klinik.

Wichtigstes Ergebnis der Auswertungen

auf Basis der Zahlen 2011:

Die Theresienklinik genießt einen sehr

hohen Stellenwert bei den Patienten.

Fast 75 Prozent äußerten, dass sie die

Klinik uneingeschränkt weiterempfehlen

würden. Alle ärztlichen, pflegerischen

und therapeutischen Leistungen

wurden mit überwältigender

Mehrheit (89 bis 91 Prozent) als „gut

bis sehr gut“ bewertet, die Zahl der

Klinikempfehlungen durch Bekannte

oder eigenes Erleben ist auf knapp 54

Prozent angestiegen. Auch bei der

von einer externen Firma durchgeführten

Mitarbeiterbefragung, bei der

die subjektive Zufriedenheit mit dem

Arbeitsalltag und –umfeld abgefragt

wird, konnten hervorragende Werte

erzielt und die Verpflichtung gegenüber

dem Leitbild der Klinik bestätigt

werden: „Die Genesung des Menschen

ist Ziel unseres Handelns!“

Wunsch und Realität im Überblick

der Theresienklinik Bad Krozingen

hat ihre Ziele übertroffen

„Die Ergebnisse des Qualitätsberichtes

ermöglichen Patienten die

Qualität unserer Arbeit einzuschätzen;

wir zeigen auf, wo wir gut oder sehr

gut arbeiten und in welchen Bereichen

es noch Verbesserungspotentiale gibt“,

erklärt Roland Lindhorst, Leiter Qualitätsmanagement

der Theresienklinik.

Der Qualitätsbericht ist in voller Länge

auf der Internetseite der Theresienklinik

abrufbar.

� www.theresienklinik.de

Die Theresienklinik hat direkte Anbindung an die Vita Classica

Samstag, 31. März 2012

P I Z - A K T I O N S T A G

Bluthochdruck

und

Schlafapnoe

Die Mitarbeiter des Patienten-

Informations-Zentrums (PIZ) laden

Interessierte herzlich ein

zum Besuch des Aktionstages

„Bluthochdruck und Schlafapnoe

– was tun?“ am Samstag, 5.

Mai von 13 bis 16 Uhr im Universitäts-Herzzentrum

Freiburg

- Bad Krozingen.

Man sollte meinen, Schlaf sei

das Natürlichste der Welt. Doch

für viele Menschen stellt die

Nacht ein großes Problem dar:

Wenn ihre Mitmenschen friedlich

schlummern, wälzen sie sich

in den Betten, können nicht einoder

durchschlafen, haben Alpträume

und quälen sich morgens

unausgeschlafen und gerädert

aus dem Bett. Das Schlafapnoe-

Syndrom ist eine der häufigsten

und folgenschwersten Schlafstörungen.

Vermutlich leiden hierzulande

5 bis 10 Prozent der Bevölkerung

an dieser Erkrankung,

die meisten ohne es zu wissen.

Unbehandelt kann diese nächtliche

Atemstörung schwerwiegende

Folgen wie Bluthochdruck

nach sich ziehen.

Weiterführende Informationen

geben Oberarzt Dr. med. Uwe

Schwarzwälder, Facharzt für Innere

Medizin, Angiologie, Phlebologie,

Pneumologie und Hypertensiologe-DHL,

in seinem

Vortrag „Renale Sympathektomie-

eine Behandlungsmaßnahme

für alle Bluthochdruckpatienten?“

(13 bis 13:30 Uhr) und

Dr. med. Wolfgang Randelshofer,

Facharzt für Innere Medizin,

Pneumologie, Schlafmedizin,

Praxis Dr. Randelshofer. Thema

des vom Ärztlichen Leiter des

Schlaflabors Breisgau gehaltenen

Vortrags: „Bluthochdruck

und Schlafapnoe – wie hängt

das zusammen?“ (13:30 bis

14:00 Uhr).

Darüber hinaus gibt es vielfältige

Serviceangebote, wie Blutdruckmessung

und Bestimmung des

Body Mass Index. Die am Standort

Bad Krozingen stattfindende

Veranstaltung ist kostenfrei.


Angebote gültig vom 29.06. bis 27.08.2012

HAMBURG BERLIN WIEN DRESDEN

Musical-Nächte

3 Über nachtungen, zentrales 4****Hotel

inkl. Frühstück, Bahnfahrt 1. Klasse

ExtraBonus = Hamburg-Card

Bonus-Stichwort:

ZaS-Reiselust 279.–

pro Person

im DZ ab

R E I S E T I P P

> Keine Panik auf der Titanic… dem Costa Concordia

Unglück zum Trotz. Eine Kollegin war im Sommer mit

der Costa Concordia auf hoher See, ein guter Bekannter

vergangenen November. Kurz vor der Havarie habe ich

selbst auf einem Schwesterschiff sehr positive Erfahrungen

gesammelt. Unweigerlich resultiert daraus zu dem

Schiffsunglück der Costa Concordia im Januar 2012 eine

intimere Beziehung. Man kann nicht umhin, sich die

Panik und Ängste an Bord auszumalen. Ähnlich, wie

wenn man an einem Autounfall vorbeifährt und sich vor

Augen führt, dass man selbst in dem verunglückten

Fahrzeug hätte sitzen können. Für einige Minuten fährt

man tatsächlich langsamer, bedächtiger, gibt aber letztlich

das Autofahren doch nicht auf. Das Costa Concordia

Unglück war tragisch, außergewöhnlich und polarisierend,

weswegen sich die Medien wochenlang damit

befassen konnten. Plötzlich gab es Millionen von

Schiffsexperten. Das Thema Kreuzfahrt wurde als vermeintlich

hochgradige Gefahrenquelle erkannt. Man hat

es ja schon immer gewusst, es konnte nicht gut gehen.

Halbwahrheiten jedoch verunsichern die Menschen. Ein

Blick in die Statistik der Kreuzfahrtunglücke und der

Vergleich mit Zahlen der beinahe alltäglichen Vorkommnisse

im Bahn-, Bus- und Flugverkehr relativieren

das Unglück, so schlimm der Einzelfall auch ist. Aus der

Titanic-Katastrophe hat man gelernt. Seit 1913 wurden

die Sicherheitsbestimmungen immer wieder ergänzt

und verschärft. Im Gegensatz zur Titanic sind auf den

Schiffen der Neuzeit ausreichend Rettungsboote und

Schwimmwesten vorhanden. Auf der Costa Concordia

waren für die maximale Schiffskapazität von 4870 Personen

95 Rettungsboote vorhanden, sie hätten für 6115

Gäste und die Besatzung ausgereicht. Große wie kleine

Schiffe verfügen über ausgeklügelte Sicherheitssysteme,

die menschliches Versagen nahezu unmöglich machen.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich bleibe bei meiner

Meinung: Kreuzfahrten sind nicht nur sicher, sondern

vor allem zur Zeit, bei den derzeit

unglaublichen Preisaktionen,

höchst attraktiv. Deswegen

ist die nächste Kreuzfahrt

- mit Familie - schon gebucht

und alle freuen sich darauf.

Bernd Löffel, Geschäftsführer

von Leidhold Reisen

Hauptstadt-Tour

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immer erstklassig!

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337.–

REISELUST T I P P 9

Rundum verwöhnt

Kreuzfahrten bieten bestes Preis-Leistungsverhältnis. Perfekter

Service, riesige Auswahl an Menues und großes Unterhaltungsangebot.

Bei einer Kreuzfahrt beeindrucken nicht nur das

leuchtend-blaue Meer und vielfältige, herrliche

Küstenszenen, sondern auch die faszinierende logistische

Vorplanung der Organisationen. Es fehlt einfach

an nichts. Die verschiedenen Schiffsrestaurants an Bord

bieten einen perfekten Service mit riesiger Auswahl an

Menues, die Kellner opfern sich geradezu auf für ihre

Gäste und, je nach Größe, bieten solche Schiffe ein Unterhaltungsangebot

wie kleine Städte: Eisdiele, Cafeteria,

Bars, Kino, Theater, Spielcasino und Shopping-Mall.

Was es dagegen auf Kreuzfahrten entgegen aller Vorurteile

nicht gibt: Übertriebene Etikette an Bord. Und

die Dimensionen der modernen Kreuzfahrtschiffe mit

ihren Stabilisatoren haben auch der Seekrankheit den

Schrecken genommen. Um die 300 Meter lang und

zehn bis 14 Stockwerke hoch sind die Schiffe, die zwischen

3000 und 4000 Personen aufnehmen können. Im

Grunde sind solche Schiffe auf dem Wasser schwimmende

Hotels, deren Gäste sich auf dem großzügigen

Schiff verteilen und vergnügen – beispielsweise mit

Golf oder Wellenreiten. Es empfiehlt sich, die verschiedenen

Kreuzfahrtschiffe auf ihren Faktor im Verhältnis

Passagierzahl und Größe des Schiffes hin zu prüfen.

Solche Zahlen finden sich beispielsweise in dem

jährlich neu aufgelegten Nachschlage-Klassiker „Berlitz:

Complete Guide to Cruising & Cruise Ships 2012“.

Grundsätzlich gilt immer: Lieber eine „schlechte“

Kabine auf einem guten Schiff, als die beste auf einem

schlechteren Schiff.

Kreuzfahrten bieten ein bestes Preis-Leistungsverhältnis,

bei dem kaum ein gutes Hotel zu Lande mithalten

kann. Essen gehen ist auf einem solchen Schiff beinahe

rund um die Uhr möglich, vielfach werden auch

Pauschalpreise für sämtliche Getränke angeboten.

Richtig teuer werden dann eigentlich nur organisierte

Landausflüge. Für alle, die ohnehin lieber auf eigene

Faust unterwegs sind, ist das ja aber kein Problem.

� Weitere Infos: Kreuzfahrt-Spezialist

Leidhold Reisen, Friedrichring 33,

Freiburg, Tel.: 0761/380990, www.leidhold.de

Gelebte Geschichte

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Leidhold Reisen · Friedrichring 33 · 79098 Freiburg · Informationen, Beratung und Buchung: 0761/380 990 www.leidhold.de

279.–

Foto: Royal Caribbean International


Fotos: Witters

Es war besonders lässig, schick

und durchaus unüblich, wie

nach dem Meisterstück von

Dortmund (2:0-Sieg über Gladbach)

die Frauen der Spieler zum Feiern mit

auf den Rasen kamen. Eine Bierdusche

gab es für sie nicht (die ist nur was für

wilde Kerle). Jürgen Klopp muss keine

Wettbewerbsverzerrung durch seine

abgefeierten Jungs befürchten.

Für seine Dortmunder geht es jetzt

nach Kaiserslautern, das ja bereits

abgestiegen ist. Im letzten Spiel, das

eine einzige Feierlichkeit sein wird,

kommt der SC Freiburg und darf

dann unbeschwert die Atmosphäre

genießen. Die Streich-Elf hat sich ja

bereits gerettet (siehe Seite 12).

Aber gerade deshalb ist es für

die Freiburger nicht so einfach wie

für die Meisterkicker. Denn sie sind

womöglich im kommenden Heimspiel

gegen Köln das Zünglein an

der Waage. Wirklich spannend ist

die Liga ja hauptsächlich noch im

Abstiegskampf, in den mit Köln und

der Hertha aus Berlin gleich zwei

Traditions-Kaliber verwickelt sind.

Verliert Köln in Freiburg, könnte der

Karnevalsklub auf einen direkten

Abstiegsplatz rutschen. Ob dann

Poldi und Co. die Klänge des erstmals

im Stadion aufspielenden SWR Sinfonieorchesters,

etwa „You‘ll never

walk alone“, goutieren können, ist

halt die Frage. Bleibt zu hoffen, dass

der SC sich nicht aus Feierlaune dem

Samstag, 28. April 2012

Zünglein an der Waage

Bundesliga. Im Abstiegskampf der Traditions-Kaliber aus Köln und Berlin kommt dem schon

geretteten SC Freiburg eine Sonderrolle zu. Und König Otto wirkt müde. Von Michael Zäh

Es ist zum Beten für Pierre-

Michel Lasogga und seine Elf

aus Berlin. Erhört wurde das

aber wegen unerhört finsterer

Leistungen bisher nicht

Vorwurf aussetzt, den Kölnern leicht

die wichtigen Punkte zu schenken.

Die Hertha aus Berlin müsste

auf Schalke allerdings gewinnen,

um an den Kölnern vorbei zu ziehen.

Dies ist wiederum angesichts diverser

Umstände eher unwahrscheinlich.

Denn Schalke stellt immerhin

das viertbeste Rückrundeteam, hat

zu Hause zwölf von 16 Spielen (bei

einem Remis und drei Niederlagen)

und will den dritten Tabellenplatz

vor Mönchengladbach verteidigen,

der ja die direkte Qualifikation für

die Champions-League bedeutet. Vor

allem aber scheint der Zug für die

Berliner bereits abgefahren zu sein,

da dort das Chaos (mit doppeltem

Trainerwechsel) kein fruchtbares ist.

Otto Rehhagel musste erleben, dass

seine philosophischen Statements

nur im Falle großer Erfolge einen

gewissen Charme versprühen. Bei

Niederlagen hingegen wirken sie

müde vom Zahn der Zeit.

Theoretisch ist auch Augsburg

noch mit in der Abstiegs-

Es ist zum Haareraufen für

den Kölner Sünder Slawomir

Peszko und seine Kölner. Na

ja, Bäume wurden in der

Rückrunde keine ausgerissen

verlosung (vier Punkte vor Köln auf

dem Relegationsplatz und sechs vor

der Hertha). In Mönchengladbach

bekommen die Augsburger es mit

einem Team zu tun, das Schalke

noch überholen könnte.

Im Kampf um die Euro-League-

Plätze treffen mit Leverkusen und

Hannover ebenso wie mit den Verfolgern

Wolfsburg und Bremen vier

Anwärter direkt aufeinander.

Schau an: Nach

dem Meisterstück

gegen Gladbach

waren auch die

Frauen der Spieler

auf dem Rasen zum

Feiern dabei

B U N D E S L I G A T A B E L L E

Mannschaft Sp g u v Tore P.

1. Bor. Dortmund 32 23 6 3 71:23 75

2. Bayern München 32 21 4 7 71:21 67

3. Schalke 04 32 18 4 10 67:42 58

4. Bor. M´gladbach 32 16 8 8 46:24 56

5. VfB Stuttgart 32 14 8 10 60:42 50

6. Bayer Leverkusen 32 13 9 10 47:43 48

7. Hannover 96 32 11 12 9 39:43 45

8. Werder Bremen 32 11 9 12 46:52 42

9. 1899 Hoffenheim 32 10 11 11 38:41 41

10. VfL Wolfsburg 32 12 5 15 42:56 41

11. 1. FC Nürnberg 32 11 6 15 34:43 39

12. Mainz 05 32 9 11 12 47:48 38

13. SC Freiburg 32 9 10 13 41:56 37

14. SVHamburger SV 32 8 11 13 35:56 35

15. FC Augsburg 32 7 13 12 35:49 34

16 1. FC Köln 32 8 6 18 37:67 30

17. Hertha BSC 32 6 10 16 35:59 28

18. 1. FC Kaiserslaut. 32 4 11 17 21:47 23

Begegnungen am 33. Spieltag

Samstag , 28.04.2012 , 15:30 Uhr

FC Schalke 04 : Hertha BSC

Bor. M'gladbach : FC Augsburg

SC Freiburg : 1. FC Köln

FC Bayern München : VfB Stuttgart

1899 Hoffenheim : 1. FC Nürnberg

Hamburger SV : 1. FSV Mainz 05

Bayer 04 Leverkusen : Hannover 96

VfL Wolfsbur : SV Werder Bremen

1. FC Kaiserslautern : Bor. Dortmund

SCHIMMEL-

PILZ-

SA N IERUNG

� 0761- 21 44 22 50


12

Foto: Witters

F U S S B A L L SC FREIBURG Samstag, 28. April 2012


Samstag, 28. April 2012 SC FREIBURG F U S S B A L L 13

Es werden andere

Dinge gesagt

SC Freiburg. Mit 24 Punkten in der Rückrunde unter Christian Streich ist der SC

nicht nur gerettet, sondern auf Platz fünf der Halbserie. Von Michael Zäh

Die Dinge, die gesagt werden,

sind anders als zuvor. Nach

dem Punktgewinn in Hannover,

mit dem der Klassenerhalt des SC klar

gemacht wurde, war Trainer Christian

Streich geradezu mürrisch bemüht, sich

nicht das Lob dafür wie eine Goldkette

um den Hals legen zu lassen. Er sprach

vom Trainerteam mit „ganz flachen

Hierarchien“, und von den Spielern, die

das alles zustande gebracht hätten. Er

ließ nicht gelten, dass es ein Geheimnis

für diesen außergewöhnlichen Erfolg in

der Rückrunde gäbe, also quasi einen

Schlüssel für das Schatzkästchen (der

doch nur wieder zur Goldkette gepasst

hätte), sondern sagte so Dinge wie: „Das

ist, weil die Spieler miteinander zu tun

haben, auf dem Platz und außerhalb.“

Und er verwies darauf, dass es mitunter

schmerzhaft gewesen sei, wie „wir als

Trainer die Spieler immer wieder nerven

mussten.“ Die seien doch erwachsene

Männer und man habe sie im Training

ständig korrigiert, „wegen einem halben

Meter hier, oder ein paar Zentimetern

dort.“ Das sei doch hart, so etwas.

Der SC Freiburg hat nun neun Spiele

nacheinander nicht verloren und belegt

in der Rückrundentabelle Platz

fünf, punktgleich mit Schalke auf

Platz vier (mit jeweils 24 Zählern). Seit

Streich das Kommando übernommen

hat, steht der SC also auf einem

Europa-League-Rang und kämpft mit

Schalke um den Qualifikationsplatz

zur Champions-League! Und auch

wenn dies nur im Hinterkopf für die

kommende Saison eine Rolle spielt,

kann dies für die beiden restlichen

Spiele gegen Köln und bei Meister

Dortmund noch eine Motivation sein.

Wenn nämlich nach Abschluss einer

gesamten Halbserie womöglich der

vierte Platz erreicht würde, wäre dies

ein Beweis für hohe Konstanz. Diese

zu fordern – damit könnte Streich die

Jungs weiter nerven. Es wäre nicht

nichtssagend für die Zukunft.

Als der SC zum letzten Mal eine

recht starke Halbserie spielte, in der

Hinrunde der Vorsaison unter Robin

Dutt (Platz acht), wurde dies im Nachhinein

gerne mit dem „Glück“ erklärt,

das man da bei etlichen knappen 1:0-

Siegen gehabt habe. Und überhaupt

war die Tonlage damals eine, mit der

der Trainer sich selbst in den Vordergrund

rückte. Es war viel davon die

Rede, dass man eine fehlende individuelle

Qualität durch taktische Genie-

„Das ist, weil die

Spieler miteinander

zu tun haben“

streiche ersetzen musste. Ergo: Die

Burschen können nicht so gut kicken

wie die in den anderen Vereinen,

haben aber zum Glück einen Fuchs als

Trainer, der das ausgleicht. Und der

dann ja auch ging, weil der „nächste

Schritt für den SC unglaublich schwer

ist.“ Nun ja, Robin Dutts Schritt nach

Leverkusen war für ihn im Nachhinein

ein Fehltritt.

Man hört Christian Streich beileibe

nicht sagen, dass die Spieler seiner

Mannschaft nun individuell alles in

den Schatten stellen könnten, was in

der Bundesliga so rumläuft. Aber er

sagt eben auch nicht, dass es darum

gehe, individuelle Schwächen zu kompensieren.

Er setzt auf Laufarbeit und

das Kollektiv. Aber seit das funktioniert

sind etliche Spieler auch individuell zu

großer Form aufgelaufen. Makiadi als

ballsicherer Stratege aus der engen

Zentrale des Mittelfelds heraus, Flum

mit dynamischen Vorstößen, oft an

mehreren Gegenspielern vorbei, Sorg

als mutiger Außenbahnspieler in der

Viererkette, Caligiuri als gefährlicher

Dribbler, der oft Überzahlsituationen

provoziert, Baumann als sicherer

Schlussmann, der doch einige Punkte

mit seinen schnellen Reaktionen festhielt,

seit er hinter Diagne und Ginter

spielen darf, die in der Innenverteidigung

schnell und konsequent agieren.

Christian Streich hat dem Team

ein neues Gesicht gegeben. Nicht nur

Spirit, sondern auch eine spielerische

Struktur. Und wer in den vergangenen

Jahren öfter mal im Mösle war, um

sich dort die Spiele der A-Jugend anzusehen,

kann eine Linie erkennen.

Schließlich spielt man in der Freiburger

Fußballschule seit Jahren ganz oben

in der Tabelle mit, obwohl doch nun

inzwischen auch andere Bundesliga-

Klubs Nachwuchszentren betreiben.

Und zwar spielt man dabei in Freiburg

einen Fußball, der grundsätzlich auf

technisch anspruchsvolles Spiel mit

Offensivdrang ausgelegt ist. Und genau

das macht auch bei den Profis jetzt

wieder viel Spaß. Die Spiele sind

wieder spannend, weil nicht nur auf

die Defensive wert gelegt wird, sondern

auch mit genügend Spielern mitgegangen

wird, wenn die Gegenangriffe

laufen. Robin Dutts Stil wurde mit

dem Begriff „Abnutzungsfußball“ ganz

gut beschrieben. Man begnügte sich

oft damit, ein „unangenehmer“ Gegner

zu sein. Inzwischen kommt zu diesem

Attribut noch das hinzu, was die so oft

bemühte (aber doch kaum umgesetzte)

Philosophie von der Fußballschule bis

zu den Profis hoch ausmacht. Man

spielt Fußball, um Tore zu machen.

Wenn Sportdirektor Dufner nun

verlauten ließ, dass Christian Streich

ein wesentliches „Mosaiksteinchen“

zum neuen Erfolg sei, dann mag dies

zu der von Streich selbst ausgerufenen

Darstellung passen („Ich bin nur ein

Rädchen in dem Ganzen.“). Es klingt

aber auch so, als ob Dufner selbst ein

Schwungrad gewesen sei. Es ist die

Sprache der Selbstdarstellung, wie sie

in den letzten Jahren häufig verwendet

wurde. Sie ist von gestern.


14

S P O R T FUSSBALL Samstag, 28. April 2012

Das Wunderbare am Fußball ist das Unerwartete, das doch

jederzeit geschehen kann. Bei den beiden Halbinalspielen der

Champions-League war es sogar so, dass gerade die Wendung

des Geschehens faszinierend war. Da spielt Barcelona, das beste Team der

Welt mit seinem schwebenden Fußball gegen scheinbar hilflose Londoner

ein 2:0-Vorsprung heraus und agiert zudem auch noch in Überzahl (nach

einem frühen Platzverweis für John Terry). Alles läuft auf ein Debakel für

den FC Chelsea hinaus. Im Camp Nou war die Stimmung feierlich bis

Wunderbare

überschwenglich. Und genau weil überhaupt nichts mehr passieren

konnte, passierte etwas. Ein einziger Pass von Mata auf den von hinten

durchgestarteten Ramires brachte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte

den nie für möglich gehaltenen Gegentreffer. Der traumhafte Heber über

den falsch stehenden Barca-Keeper war zwar technisch brillant und

zeugte von einer Eiseskälte beim Torschützen. Aber wie konnte ein

einziger Spieler dem gesamten Deckungsverbund der Spanier einfach so

davonlaufen? Es war, weil keiner gedacht hatte, dass er dies tun könnte.

Die Überzahl der Abwehrspieler war

konnte. Und deshalb geschah es. D

Denn noch ging niemand davon aus,

zweite Halbzeit überstehen würde, o

es unmittelbar nach Wiederanpfiff a

gab, schienen die Dinge des Fußballs

den Ball an die Querlatte. Und dies s

der verschossene Elfmeter ließ die Lo


Samstag, 28. April 2012

Wendungen

so groß, dass das gar nicht passieren

e unglaubliche Wendung, Teil eins.

dass Chelsea in Unterzahl eine lange

hne ein weiteres Tor zu fangen. Als

uch prompt einen Elfmeter für Barca

ihren Lauf zu nehmen. Messi schoss

orgte für Wendung Teil zwei. Denn

ndoner jetzt erst daran glauben, dass

sie bis zum Schluss das Glück auf ihrer Seite haben könnten. Und so war

es denn auch, während sich Messi und Co. der Grausamkeit ihres Fußball-

Schicksals an diesem Abend immer mehr bewusst wurden. Eben weil

Chelsea nur zu zehnt war, fand sich sogar Drogba bereit, am eigenen

Strafraum zu verteidigen. Weil dies auch alle anderern Mitspieler taten,

war Vollversammlung im Sechzehner und kein Durchkommen mehr für

immer mehr verkrampfte Barca-Helden. Natürlich traf Messi noch den

Pfosten. Beim Spiel der Bayern in Madrid war es wiederum der Umstand,

FUSSBALL

dass Real durch zwei schnelle Tore von Ronaldo klar auf Kurs ins Endspiel

war, der alles änderte. Hätten die Bayern nämlich lange ein 0:0 gehalten,

hätte sich ein ganz anderes Spiel entwickelt. So aber fühlte sich Real

sicher und wollte den glanzvollen Sieg nicht durch dreckige Defensivarbeit

beflecken. Die Bayern wiederum hatten nichts mehr zu verlieren und

spielten so frei auf, wie man sie gewähren ließ. Nachdem das Spiel diese

Wendung genommen hatte, war es nicht mehr zu ändern. Der offene

Schlagabtausch hat den Bayern geholfen, neben Neuer versteht sich. miz

S P O R T

15


im Sportprinz

Freiburg II

Box-Workout – Boxring – 3er-Boxstation – Standsäcke

nur gültig bis zum 30.04.2012

*nur gültig in Verbindung mit einer Anmeldung mit 24 Monaten Laufzeit und einer jährlichen Servicepauschale in Höhe von 26,90 Euro.


Samstag, 28. April 2012

T I P P S

Golf-Erlebnistag

am 6. Mai

Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums

läde der GC Tuniberg unter

dem Motto „Vorbeikommen, Ausprobieren,

Spaß haben“ am 6. Mai

zum bundesweiten Golf-Erlebnistag

ein. Von 10 bis 14 Uhr ist jeder

auf der Golfanlage herzlich

willkommen, der Lust hat, den

großen Sport mit dem kleinen

weißen Ball kostenlos und unverbindlich

auszuprobieren. Die Ausrüstung

wird gestellt. Mitzubringen

sind lediglich Sportschuhe und

bequeme Kleidung. Ganz gleich ob

Kinder oder Erwachsene – alle erleben

hautnah die Faszination des

Golfsports mit garantiertem Spaßfaktor:

Auf einem Übungsplatz, der

so genannten „Driving Range“, erhalten

die Golfentdecker Tipps von

erfahrenen Trainern und probieren

gemeinsam die verschiedenen

Spielsituationen im Golfsport aus.

Darüber hinaus kann jeder vor Ort

an einem Gewinnspiel teilnehmen

und einen von 20 Trainings-Gutscheinen

im Gesamtwert von 2000

Euro gewinnen. Eine Anmeldung

ist nicht erforderlich.

Play Golf, have Fun

Der Deutsche Golf-Verband ruft

die Golf-Einsteiger-Kampagne

„play golf- have fun“ aus, die den

Einstieg in den grünen Sport denkbar

einfach macht. Auch beim

Golfclub Tuniberg können Einsteiger

für nur 19 Euro die „play-golfcard“

kaufen, die zu einem zweistündigen

Probetraining berechtigt.

Wellness in sattem Grün

Der Golfclub Tuniberg feiert in

diesem Jahr sein 25-jähriges

Bestehen. Er hat sich in dieser

Zeit immer weiter entwickelt, insbesondere

was die Dienstleistungsvoraussetzungen

angeht. „Meine Philosophie

ist, dass wir vergleichbar mit

einem Hotel ein Dienstleister sind.

Wir haben einen Empfang, eine Rezeption,

einen Shop, eine Gastronomie

und einen großen Wellnessbereich –

der Golfplatz“, erläutert Klaus Pfannkuch,

Geschäftsführer und Clubmanager.

Die Kunden sind die Mitglieder

und Gäste. Mit seiner vorbildlichen

Philosophie und permanenter Entwicklung

auch in Hinsicht auf die

Natur präsentiert sich der Golfclub

Tuniberg 2012 mit vielen Attraktionen

und einem breiten Gesamtangebot.

Entsprechend dieser Philosophie

steht der Golfclub Tuniberg auch

neuen Kunden stets offen gegenüber.

„Ein Golfclub ist immer für interessierte

Leute offen. Denn das Schöne

am Golf ist ja gerade, dass er ein

Lifetime-Sport ist, den man in jedem

Alter beginnen kann, wo schon die

Kleinsten großen Spaß haben, aber

ebenso ältere Menschen viel Entspannung

finden“, so Pfannkuch.

Anstatt einer klassischen auf einen

Tag bezogenen Jubiläumsfeier bietet

der GC Tuniberg lieber ein ganzes

Jubiläumsjahr an, von dem auch

Nichtmitglieder, vor allem auch

junge Menschen, profitieren sollen.

So gibt es eine Gewinnauslosung

von 25 Preisen unter allen Mitgliedern

und Gästen im Jubiläumsjahr,

als kleinere Gag ein ungewöhnliches

25-Loch-Turnier und beim 100-Tage-Schnuppergolf-Angebot

werden

25 Tage gratis draufgepackt.

Was ist die große Faszination

am Golfen? „Es ist toll, wenn der

Ball fliegt. Dann das Naturerlebnis

dazu – das ist schon klasse. Aber

man muss es wirklich mal erleben,

um das zu spüren“, weiß Klaus

Pfannkuch. Dazu hat die Sportart

Golf einige spezifische Besonderheiten:

Es gibt kaum eine andere

Sportart, die man ebenso alleine

spielen kann wie auch mit anderen

zusammen. Ebenso können Partner

zusammen spielen, die sich auf

ganz unterschiedlichem Leistungsniveau

bewegen, da einfach jeder

gegen sein persönliches Handicap

spielt. Hinzu kommt, dass man bis

ins höchste Alter golfen kann. „Wir

haben einige Mitglieder, die über 80

Jahre alt sind. Das bieten wenige

GOLF

Der Golfclub Tuniberg feiert sein 25-jähriges Bestehen mit zahlreichen Events

und Jubiläumsaktionen. Golf fasziniert immer mehr Leute

Sportarten, vor allem dass dabei

auch ein Ball und Spaß dabei ist“,

so Pfannkuch. „Und die Tatsache,

dass man auch alleine seine Runde

drehen kann, wird ebenfalls von

sehr vielen Leuten wahrgenommen.

Manche kommen früh am Morgen,

schon um halbsieben Uhr, spielen

neun Loch, gehen dann frühstücken.

und starten so in den Tag. Oder aber

am späteren Abend drehen Leute

noch ihre Runde, zur Entspannung

nach einem langen Tag im Büro“,

weiß der Clubmanager.

Golf vereint Natur, Technik und

Lebensfreude. So hat der GC Tuniberg

auf dem Dach seiner Halle eine

große Solaranlage installieren lassen.

„Natürlich ist der Golfsport mit

seiner Naturverbundenheit und dem

Bewegen auf dem Grün dafür prädistiniert,

ökologisch einen Beitrag

zu leisten“, so Klaus Pfannkuch.

Der Golf-Sport fördert Kraft,

Koordination, Konzentration und

Beweglichkeit. Und nicht zuletzt

bietet er auch viel Raum für Kommunikation

und ist eine gute Gelegenheit

zum Austausch.

� Golfclub Tuniberg e.V.,

Tel 07664-930610

info@golfclub-tuniberg.de

www.golfclub-tuniberg.de

F R E I B U R G 17

T I P P S

100 plus 25 Tage

Schnuppergolf

Der Golfclub Tuniberg bietet nach

dem ersten Kennelernen, etwa

über den Erlebnistag oder nach

dem Mitmachen bei der bundesweiten

Aktion „play golf - have

fun“ einen weiteren Baustein an,

um über einen längeren Zeitraum

von drei Monaten den Golfsport

weiter auszuprobieren. Für eine

Pauschale von 300 Euro kann der

Interessierte die Übungsanlage

des Clubs benutzen, inklusive

Leihschläger und drei Trainerstunden.

Anlässlich des 25-jährigen

Jubiläums des TC Tuniberg packt

der Golfclub 25 Tage gratis auf

die üblichen 100 Tage drauf.

„Innerhalb von drei Monaten lernt

man ja nicht nur den Golfsport

kennen, sondern auch den Club

und die Mitglieder. Man kann in

dieser Zeit auch die Platzreife machen“,

erläutert Klaus Pfannkuch,

Geschäftsführer und Clubmanager

des Golfclub Tuniberg.

Präsident Franz-Josef Illenseer

freut sich über die Aktionen zum

25-jährigen Jubiläum seines GC


18

M A R K T BILDUNG, BERUF & KARRIERE Samstag, 28. April 2012

Welche Fördermethoden wirklich helfen

Vortrag. Professor Dr. Matthias Grünke von der Universität Köln hält am Donnerstag, 3. Mai, im LOS Freiburg einen Vortrag

darüber, wie man Kindern bei der Überwindung ihrer Lese- und Rechtschreibprobleme effektiv helfen kann

Nicht alle Fördermethoden,

die in der Praxis zur Anwendung

kommen, helfen Kindern

wirklich bei der Überwindung

ihrer ihrer Lese- und Rechtschreibprobleme.

Am Donnerstag, dem 3.

Mai, von 15.30 bis ca. 18 Uhr spricht

Professor Dr. Matthias Grünke von

der Universität Köln im LOS Freiburg

zu einem brisanten Thema.

Erhalten Kinder mit Problemen im

Lesen und Schreiben immer die

richtige Förderung? Professor Dr.

Matthias stellt in seinem provokanten

Vortrag „Wirksame Methoden in

der Lese- und Rechtschreibförderung“

die Ergebnisse seiner Untersuchungen

zur Wirksamkeit von

Fördermöglichkeiten bei Kindern

und Jugendlichen mit Problemen

im Lesen und Schreiben vor. Vor interessierten

Ärzten, Pädagogen und

Eltern erläutert er seine einerseits

überraschenden und andererseits

beunruhigenden Erkenntnisse.

Fällt es Kindern schwer, richtig zu

schreiben oder flüssig zu lesen, dann

wirkt sich diese Leistungsschwäche

fast immer auf die schulische Entwicklung

insgesamt negativ aus.

Neben einer genauen Diagnose

brauchen diese Kinder und Jugendlichen

eine Förderung, die ihnen zu

einer dauerhaften Verbesserung ihrer

Lese- und Rechtschreibleistungen

verhilft.

Allerdings sind die beliebtesten und

allzu oft angewandten Fördermethoden

meist die am wenigsten hilfreichen.

Obwohl seit langem wissenschaftlich

gesichert ist, welche Methoden

wirksam helfen, wenden

selbst erfahrene Lehrkräfte in der

Praxis tatsächlich oft solche an, die

nur wenig oder gar nichts nützen.

Selbst viele Studenten der Sonderpädagogik

, die kurz vor ihrem Examen

eigentlich gut über effektive

Bescheid wissen sollten, planen berits

zu diesem Zeitpunkt, später eher unwirksame

Methoden einzusetzen.

Welchen Irrtümern viele Lehrerinnen

und Lehrer bei der Methodenwahl

unterliegen und welches in Wahrheit

die effektivsten Methoden sind, wird

Professor Grünke bei seinem Vortrag

umfassend erläutern. Die Teilnahme

an dieser auch für Eltern sehr interessanten

Veranstaltung ist kostenlos

und nach vorheriger telefonischer

Anmeldung unter der Telefonnummer

0761-2022700 noch möglich.

Professor Grünke führt aus, dass

das Feld des Lernens sehr komplex

ist. „Wer gut lernt, der kategorisiert

die Informationen sinnvoll, setzt

Lernstrategien sinnvoll ein, automatisiert

die grundlegenden Fertig-

D E R V O R T R A G E N D E

keiten und lernt, Fehler zu vermeiden.“

Diesen komplexen Vorgang

zu fördern, braucht unter Umständen

auch mehr Zeit als üblicher-

Professor Dr. Matthias Grünke lehrt

und forscht im Department Heilpädagogik

und Rehabilitation der Humanwissenschaftlichen

Fakultät der

Universität Köln. Seine Forschungsschwerpunkte

liegen in den Bereichen

Interventionen bein Lernstörungen,

Effektivität von Unterrichtsmethoden

für lernbeeinträchtigte

Kinder und Jugendliche, Integration

lernbeeinträchtigter Jugendlicher ind

die Arbeitswelt und Alphabetisierung

im Erwachsenenalter.

Meine Kollegin kann nicht mehr so wie früher

ZaS-Leser Marcel W. fragt:

In meinem Team sind wir sechs Arbeitskollegen.

Die Mitarbeiter verstehen

sich auf menschlicher Ebene

sehr gut und wir versuchen durch

gute Teamarbeit einander unter die

Arme zu greifen. Als Zulieferunternehmen

stehen wir jedoch extrem

unter Druck. Mein Anliegen ist, Anregungen

dafür zu bekommen, wie

wir mit einer älteren Kollegin im

Team umgehen können. Man merkt,

dass sie dem Druck nicht mehr gewachsen

ist und die Fehlerquote

kontinuierlich steigt. Es fällt mir

schwer, es zu formulieren, aber ich

will die Mitarbeiterin, die über Jahre

wertvolle Arbeit geleistet hat, nicht

auf das Abstellgleis stellen. Andererseits

merke ich, dass es auch für sie

persönlich zunehmend belastend ist

und ich das Gefühl habe, dass sie

sich in Ihrer Haut auch nicht mehr

wohl fühlt. Ich scheue mich jedoch

vor dem Schritt, dies zu thematisieren.

Jobcoach Alexandra Feder:

Lieber Herr W., ich kann Ihre Scheu

verstehen, denn es handelt sich hier

um ein sehr sensibles Thema. Ich bin

der Meinung, dass man einem Mitarbeiter,

der über Jahre wertvolle

Arbeit geleistet hat, zugestehen

muss, dass die Leistungsfähigkeit in

gewissem Maße abnehmen kann

und man einen solchen Mitarbeiter

nicht gleich abschreiben darf. Darüber

hinaus ist hier ein hohes Maß

an Sensibilität in der Kommunikation

seitens der Führungskraft gefragt,

denn wie so oft macht der Ton die

Musik. Ein Stück weit sehe ich es

auch als Aufgabe der Kollegen, das

An dieser Stelle können

Leser kostenlos Fragen zu

Berufswahl, Bewerbung,

Vorstellungsgespräch usw.

an Jobcoach

Alexandra Feder richten.

Zuschriften an:

jobcoach@alenova.de.

Die Namen werden von

der Redaktion geändert.

ein wenig aufzufangen, denn dafür

ist man ein Team. Wenn natürlich

Grenzen überschritten oder grobe

Fehler passieren, sieht die Sache

anders aus. Das kann ich in Ihrem

Fall nicht bewerten. Aber sehen

wir es doch einmal aus der Perspektive

der Mitarbeiterin. Vielleicht

wünscht sie sich innerlich schon

längst eine Lösung und empfände es

als eine Erleichterung, darüber offen

sprechen zu können. Vielleicht ist

sie Ihnen sogar dankbar, wenn Sie

die ganze Sache in einem wertschätzenden

Rahmen thematisieren.

Es gibt heute viele Möglichkeiten

und Lösungen für solche Konstellationen,

die für beide Seiten sehr bereichernd

sein können. Suchen Sie

doch das offene Gespräch. Sie müssen

ja nicht gleich mit der Türe ins

Haus fallen, sondern einfach einmal

weise im Unterrichtsplan vorgesehen.

Das Problem ist häufig, dass

der Zwang, den Unterrichtsstoff in

einer vorgegebenen Zeit zu erfassen,

nicht für alle Kinder gut ist. „Es gibt

leider auch Kinder, die mit dem

Tempo nicht mithalten können“, so

Grünke. Weit verbreitet seien nach

Professor Grünke auch Behauptungen,

für die es keinen empirischen

Beleg gibt. Beispielsweise, dass Kinder

am besten lernen würden, wenn

sie Themen und Umfang selbst bestimmen

dürften.Oder die Behauptung,

dass ein einschleifendes Üben

das vertiefte Verständnis und die

Kreativität hemme. Hier widerspricht

Grünke: „Warum soll die

Kreativität eines Kindes gehemmt

sein, wenn es übt? Das nehmen wir

beim Geige-Spielen auch nicht an.

Warum dann beim Lesen und

Schreiben?“

Damit eine Methode als wirksam

nachgewiesen werden kann, müssen

ihre Befunde einer validen Untersuchung

entstammen, unter ähnlichen

Bedingungen reproduzierbar

sein und sich anhand eines theoretischen

Modells erklären lassen,

führt Matthias Grünke aus.

� Anlässlich des Symposiums können

Eltern, deren Kinder Probleme

im Deutschunterricht haben, am

Dienstag, 8. Mai, im LOS Freiburg

die Lese/Rechtschreibleistung ihres

Kindes kostenlos mit einem wissenschaftlich

fundierten Verfahren testen

lassen. Interessierte Eltern

können sich unter der Telefonnummer

0761-2022700 einen Testplatz

reservieren.

reinhorchen, fragen, wie es ihr geht,

mit sehr sensiblen Antennen aufnehmen,

aber auch Ihre Eindrücke

schildern. Vielleicht gibt es außerhalb

der Arbeit noch andere Gründe,

die den Leistungsabfall erklären.

Nach diesem Gespräch werden Sie

aus meiner Sicht ein besseres und

umfangreicheres Bild der Situation

haben und können dann über das

weitere Vorgehen reflektieren.

Liebe Zas-Leserinnen und –leser.

Was ist Ihre Meinung zum Thema?

Schreiben Sie mir an:

jobcoach@alenova.de.

� Alexandra Feder arbeitet als Beraterin

und Coach in Freiburg und ist

Geschäftsführerin von alenova Personalmanagement.


Ein menschliches Phänomen

Musikermedizinerin Professor Claudia Spahn hat sich in ihrem Buch mit dem Thema Lampenfieber befasst. Dabei

unterscheidet sie zwischen dem normalen und nützlichen Lampenfieber und der Auftrittsangst. Ein Interview

Der Atem geht schneller und das

Herz schlägt heftig – alles Anzeichen

von Lampenfieber, mit denen

auftretende Künstler jeden Tag zu tun

haben. Aber nicht nur Musiker, auch Lehrer,

Manager, Moderatoren und Politiker kennen

das. Professor Dr. med. Claudia Spahn (49),

Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin

und ausgebildete Musikerin hat

ein Buch zum Thema „Lampenfieber“ geschrieben.

Im Gespräch mit Barbara Breitsprecher

erläutert sie das Phänomen und

gibt Ratschläge.

Zeitung am Samstag: Was genau ist Lampenfieber?

Claudia Spahn: Zunächst einmal ist es ein

normales menschliches Phänomen. Immer

wenn man sich in eine Situation begibt,

bei der man besonders im Mittelpunkt

steht, von der Familienfeier bis zum Interview

und natürlich auf der Bühne, gerät

man in einen besonderen Zustand. Es

werden bestimmte körperliche Abläufe

aktiviert, Adrenalin wird ausgeschüttet

und die Konzentration gesteigert. Man erlebt

sich in dieser besonderen Stimmung

auch selbst sehr intensiv.

ZaS: Aufgeregte Menschen senden auch

eindeutige Signale aus…

Spahn: Je nachdem wie nah man bei jemandem

steht und wie sensibel man

selbst ist, sieht man das schon. Aber interessant

ist es, mit Musikern eine Filmaufnahme

von einem Auftritt anzusehen. Sie

sind dann meist ganz erstaunt, dass man

die Aufregung, das vermeintlich offenkundige

Zittern, viel weniger sieht als sie

gedacht haben. An dieser Eigen- und

Fremdwahrnehmung kann man arbeiten.

ZaS: Haben Sie als Musikerin – Sie spielen

Klavier und Blockflöte – selbst auch Lampenfieber

vor Auftritten?

Spahn: Jeder Mensch hat in so einer Situation

Lampenfieber, ich also auch. Ich

habe aber das Glück, dass ich das Lam-

penfieber als durchaus positiv erlebe. Ich

bin auf der Bühne aufgeregt, aber habe

aber keine schlimmen Ängste. Ich finde es

eine tolle Situation, auf der Bühne zu sein.

Mit Lampenfieber kann man, wenn man

positive Erfahrungen sammelt, sehr gut

umgehen. Und auch schlechte Erfahrungen

kann man durchaus korrigieren.

ZaS: Es gibt Ihrer Auffassung nach also

niemanden, der komplett frei von Lampenfieber

ist?

Spahn: Nein. Ich halte Lampenfieber für

ein völlig menschliches Phänomen wie

Hunger und Durst. Lampenfieber ist auch

notwendig. Darsteller, die bei Musicals am

Samstag, 28. April 2012

Foto: Jan Deichner

Broadway jeden Abend auf der Bühne stehen

und ihre Show irgendwann zum dreihundertsten

Mal spielen, haben manchmal

das Problem, dass ihnen genau diese

Spannung fehlt.

Zas: Lampenfieber kann aber für manche

Menschen ganz schlimm sein. Ab wann

hat das krankhafte Züge?

Spahn: Ja, es gibt belastende Symptome,

beispielsweise denken manche Menschen

schon wochenlang vorher mit Panik an

den Auftritt, manche nehmen auch Medikamente

ein, weil sie Angst haben, sie

würden es nicht überstehen. Oder jemand

ist anhaltend so beeinträchtigt auf der

Bühne, dass er nur noch einen Bruchteil

von dem hinbekommt, was er ohne Publikum

leisten kann. Dann ist eine pathologische

Form erreicht und wir nennen das

Auftrittsangst.

ZaS: Wer kann dann helfen?

Spahn: Hier sind Ärzte und Psychologen

Ansprechpartner, die sich mit dem Thema

Auftrittsangst auskennen. Wir im Institut

behandeln vorwiegend Musiker. Es erfordert

gute Kenntnisse in der Musikausübung,

um Musiker adäquat betreuen zu

können, zum Beispiel arbeiten wir ganz

praktisch mit dem Instrument oder der

Stimme. Dann gehe ich auch musikalische

Stellen mit den Musikern durch und wir

probieren das Auftreten auf der Bühne

aus. Es gibt darüber hinaus eine breite Palette

von Maßnahmen.

ZaS: Können Sie Beispiele nennen?

Spahn: Zunächst werden die Hintergründe

beleuchtet: Wo stehe ich, was will ich, was

macht mir Angst und worauf kann ich

mich verlassen? Es ist sehr wichtig, sich

das klar zu machen. Man sollte sich auch

die Frage stellen, was könnte schlimmstenfalls

passieren. In unserem Körper läuft ja

in solch einem Moment ein Programm ab,

das eigentlich ganz alt ist. Angst war ja ursprünglich

in der Menschheitsgeschichte

ein Signal, dass man kämpfen oder flüchten

muss. Alles wird also aktiviert um fit zu

sein. Die Atmung geht hoch, denn man

braucht mehr Sauerstoff. Die großen Muskeln

an Oberschenkeln und Rumpf werden

durchblutet, die Hände aber werden kalt

und die Verdauung wird gestoppt.

ZaS: Kann man konkret etwas tun?

Spahn: Ja, zum Beispiel durch die Nase

ein- und durch den Mund austamen, das

fährt die Atmung runter. Man kann auch

Entspannungstechniken einüben oder

man nimmt mental den Auftritt vorweg

und überlegt sich Lösungsmöglichkeiten,

falls Schwierigkeiten auftreten.

ZaS: Was halten Sie von Ritualen vor einem

Auftritt?

Spahn: Das ist ganz wichtig und ganz toll.

Es gibt aber auch Rituale, die können gefährlich

werden. Ein Schauspieler hatte

das Bedürfnis, vor Premieren mit einer

wahnsinnig überhöhten Geschwindigkeit

über die Autobahn zu rasen. Ein ungefährliches

Ritual ist aber völlig

in Ordnung.


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� Buchpräsentation Claudia

Spahn „Lampenfieber“, mit

Podiumsdiskussion, Donnerstag,

3. Mai, 18 Uhr,

Kammermusiksaal Hochschule

für Musik Freiburg,

Eintritt frei

Claudia Spahn Lampenfieber

H E N S C H E L

Handbuch für den

erfolgreichen Auftritt

Grundlagen

Analyse

Maßnahmen

Foto: Jürgen Gocke


20

L E B E N TIPPS Samstag, 28. April 2012

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BÖGLE

Musical

Das Beste aus fünf

Jahren Musical-Revue

2007 wurde das Musicalprojekt

Mondo ins Leben gerufen. Anlass

war ein Jubiläum: 550 Jahre Uni

Freiburg. Das wechselnde Ensemble

aus Studentinnen und Studenten

besticht durch große Spielfreude

und beeindruckende Professionali-

tät. Jetzt feiert Mondo sein eigenes

Jubiläum und bringt deshalb ein

Best of auf die Bühne. Ein rasantes

Potpourri mit den schönsten Szenen

aus The Show (2007), Footlosse

(2008), Company (2009), One Night

in Schwarzwald (2010) und The

Rhythm Of Life (2011) und ein Wiedersehen

auch mit Original-Darstellern.

Für die musikalische Begleitung

sorgt live die Mondo Musical Band.

� Best of Mondo, Musical-Revue,

von Montag, 30. April bis 6. Mai,

jeweils 20.30 Uhr MensaBar;

www.mondomusical.de

Vortrag

Für einen sinnlichen

Zugang zu Mathe

Die Elementar- und Frühpädagogin

Nancy Hoenisch aus den USA erklärt

(auf deutsch), wie Kindern ohne

Verschulung ein lustvoller Zugang

zur Mathematik gelingen kann. Sie

knüpft dabei an Ideen Friedrich Fröbels

an, dem Begründer des Kinder-

gartens. Sie folgt der Einladung von

Professor Dorothee Gutknecht, Studiengang

Pädagogik der frühen

Kindheit. Nancy Hoenisch legt die

Grundlage für das Mathematisieren,

indem sie das Entdecken von Mustern,

das Unterscheiden, Sortieren,

Einteilen und Vergleichen auf spielerischen

Wegen wagt. Kinder denken

in Bildern, Erwachsene dagegen

abstrahierend. Die Frühpädagogin

will einen sinnlichen, altersgerechten

Zugang zur Mathematik eröffnen.

� „Mathematik und Spiel“ – Vortrag

von Nancy Hoenisch, Fr., 27.

April, 19 Uhr, Evangelische Hochschule

Freiburg; Eintritt: 5/2 Euro

Symposium

Visionen für die

Stadtentwicklung

Die Freiburger Denkfabrik möchte

zusammen mit der Heinrich Böll

Stiftung Bürgerinnen und Bürger

dazu anregen, sich an der Entwicklung

von Visionen für eine lebensund

liebenswerte Zukunft für Stadt

und Gesellschaft zu beteiligen. Unter

dem Motto „City 2020“ werden deshalb

Vorträge, Arbeitskreise und

Diskussionen angeboten. Bürgermeister

Ulrich von Kirchbach moderiert

den Workshop „Kultur – die

City 2020

Seele einer Stadt“, Rainer Leweling

von der Heinrich Böll Stiftung den

zu Bildung und Baubürgermeister

Martin Haag den zur Stadtentwicklung.

Anmeldung zu den Arbeitskreisen

über www.city-2020.de.

� „City 2020“ Symposium zu

Stadtentwicklung, Bildung und Kultur,

Freitag, 11. Mai, 16 bis 21 Uhr,

Uni Freiburg, KG I Aula

Figurentheater

Schnupf-Schnecke

und Lügen-Laufkäfer

Tief unter der Erde, bei den Wurzeln

der Sonnenblume, werden winzig

kleine Tierchen munter. Auf der

phantasievoll gestalteten Bühne erscheinen

sie wie durch eine Lupe

riesengroß. Der kleine Regenwurm

Paule und sein Großvater erleben

hier lustige und spannende Abenteuer.

Mit dabei: Die gutmütige Assel,

die schnupfende Schnecke, der

Lügen-Laufkäfer und weitere zauberhafte

und kostbare Puppen vom

Figurentheater Gregor Schwank

Freiburg. Ein Vergnügen für alle ab

vier Jahren und die ganze Familie

und ein Theaterstück, das spielerisch

Wissenswertes über unsere Umwelt

und den Naturkreislauf vermittelt.

Gregor Schwank hat sein künstlerisches

Handwerk bei der „Augsburger

Puppenkiste“ gelernt.

� „Das Geheimnis unter der Erde“ –

Figurentheater Gregor Schwank,

Sa., 5. Mai, 16 Uhr, Haus der Jugend

Uhlandstr. 2, Eintritt:5/4 Euro

Konzert & Tanz

Tanz in den Mai mit

frischer Weltmusik

Der Name Dikanda stammt aus

einer Phantasiesprache und ist nach

Auffassung der Band besser als jede

bekannte Sprache geeignet, um den

Musikstil und die Emotionen der

Gruppe auszudrücken. Die Band hat

sich 1997 im polnischen Szczecin

(Stettin) gegründet und einen neuen,

sehr lebendigen Folklorestil geschaffen,

mit selbstkomponierten Texten

und Melodien aus Mazedonien, der

Ukraine, Polen, Russland, Griechenland,

Bulgarien, der Türkei, von Zigeunern,

Juden und Arabern. Dikanda

steht für Leidenschaft und

Spielfreude und bringt Musik auf

die Bühne, zu der sich prima in den

Mai tanzen lässt.

� Tanz in den Mai mit Dikanda

Weltmusik, Montag, 30. April, 20

Uhr, E-Werk Saal, Eintritt: 16 Euro;

www.dikanda.com

Vortrag

Turmgespräch zum

Demographiewandel

Im Rahmen einer neuen Vortragsreihe

des Walter-Eucken-Gymnasiums

referiert Professor Bernd Raffelhüschen

zum Thema „Demographie,

Wirtschaft, Soziales – Ein Tour

d´Horizon“. Der Wirtschafts- und

Rentenexperte hat ausgerechnet,

dass die Beiträge zur gesetzlichen

Sozialversicherung in 30 Jahren

zwei Drittel des Einkommens verschlingen.

Sein Fazit: Die Sozialkassen

sind eine tickende Zeitbombe.

Insgesamt, so ist er überzeugt,

schlummern – statistisch unentdeckt

– mehr als vier Billionen Euro

an Schuldenlast in diesen Kassen.

Vor dem Vortrag besteht ab 18 Uhr

die Möglichkeit in Kleingruppen,

den Turm zu besteigen. Anmeldungen

bis zum Vortag unter foerderkreis.weg@weg-freiburg.de.

� „Turmgespräche im Turenne“ mit

Bernd Raffelhüschen, Mittwoch, 9.

Mai, 19.15 Uhr, Lycée Turenne Freiburg,

Schützenallee 31


Samstag, 28. April 2012 TIPPS L E B E N 21

Theater

Lebenslügen und

Zweisamkeiten

Das Wallgraben-Theater verlängert

aufgrund der guten Resonanz seinen

Vorstellungszeitraum für das Stück

„Die ganze Welt“ von Theresia Walser

und Karl-Heinz Ott. Die Autorin –

deren Werke zu den derzeit meistgespielten

auf deutschen Bühnen ge-

hören – ist die jüngste Tochter des

Schriftstellers Martin Walser, der

Co-Autor ihr Ehemann. Gemeinsam

haben sie mit „Die ganze Welt“ ein

witziges und gleichzeitig tief abgründiges

Ehe- und Beziehungsdrama

geschrieben. Regie führt am

Wallgraben Theater Hans Poeschl,

die Darsteller sind Regine Effinger,

Sybille Denker, Peter Haug-Lamersdorf

und Michael Schmitter.

� „Die ganze Welt“ von Theresia

Walser und Karl-Heinz Ott, 1. bis 5.

Mai, jeweils 20 Uhr, Wallgrabentheater

Freiburg, Rathausgasse 5a

Zwei Abende lang bebt das E-Werk: Äl Jawala

hat, nach dem erfolgreichen Jubiläumsfestival vor

zwei Jahren, zum zweiten Mal ein Festival organisiert,

das so vielfältig ist wie sie selbst. Am Freitag,

4. und Samstag, 5. Mai, jeweils 21 Uhr, gibt es

afrikanischen Beatbox, serbische Elektrohippies,

Schweizer Psychedelic Dub und Balkan Big Beats,

die das Publikum zum Kochen bringen werden.

Mit jedem ihrer Festival-Gastbands wird Äl

Jawala ein Stück gemeinsam auf die Bühne bringen,

bevor die Band dann am zweiten Festival-

Abend ein ganzes Konzert bestreitet. Und als Zu-

F E S T I V A L

Falscher Biss mit Folgen

Gestörtes Kausystem kann Schmerzen und Schwindel verursachen

Schmerzen im Kiefer, Kopf und

Gesicht, Verspannungen in

Hals- und Nackenmuskulatur,

Tinnitus und Schwindelgefühle – viele

Probleme dieser Art können ihre Ursache

in einem gestörten Kausystem haben.

Diese Symptome werden als Cranio-Mandibuläre

Dysfunktion (CMD)

bezeichnet. In unserer Praxis gehen

wir der CMD mit speziellen schulmedizinischen

und ganzheitlichen Diagnosemethoden

auf den Grund.

Nicht allein unsere Zähne zerkleinern

die Nahrung, vielmehr ist ein

ganzes System daran beteiligt: das

so genannte Kausystem. Es basiert

auf einem Zusammenspiel verschiedener

Elemente, von der Kaumuskulatur

über die Kiefergelenke und -

knochen bis hin zu Zähnen, Zunge

und Rachen. Das Zusammentreffen

der oberen und unteren Zahnreihen

– die Bisslage – ist fein aufeinander

abgestimmt. Schon minimale Abweichungen

der Bisslage können

sich im Kausystem und sogar in

weiter entfernten Bereichen des Körpers

bemerkbar machen.

Zu einer falschen Bisslage kann es

durch schlecht angepasste Zahnrestaurationen

oder Fehlstellungen der

Zähne kommen. Unbewusst versu-

chen viele Menschen, einen Fehlbiss

auszugleichen, beispielsweise durch

Zähneknirschen oder Kieferpressen.

Auch Stress kann der Auslöser einer

CMD sein.

Das übermäßige Mahlen führt nicht

nur zu Schäden an den Zähnen

selbst. Die starke Muskelspannung

kann zu ausstrahlenden Schmerzen

in den Gesichts- und Kaumuskeln

sowie den Kiefergelenken führen.

Auch chronische Kopfschmerzen,

Ohrgeräusche und Schwindelgefühle

können auftreten: ein Kreislauf von

Spannung und Schmerz, der sich

häufig nicht mehr von selbst löst.

Das BioAktiv®-Konzept wurde von

Dr. Sebastjan Varljen zur Therapie

von Funktionsstörungen entwickelt.

Es berücksichtigt die ganzheitlichen

Zusammenhänge von Kausystem

und Bewegungsapparat des Körpers

und ermöglicht so eine effizientere

Therapie als mit herkömmlichen

Schienen.

Nach einer manuellen Untersuchung

von Kaumuskeln und Kiefergelenken

mit viel "Fingerspitzengefühl" wird

das Zusammenwirken von Zähnen,

Kiefergelenken und Muskulatur mit

einer sehr genauen 3D-Funktionsanalyse

vermessen. Die moderne

Medizin kennt die intensiven Verschaltungen

des Kausystems mit der

Hals- und Nackenmuskulatur sowie

dem weiteren Stütz- und Bewegungsapparat.

Liegt beispielsweise

der Zusammenhang eines Beckenschiefstandes

mit einer falschen

Bisslage vor, koordiniert Dr. Varljen

die begleitende Behandlung beim

Freiburger Osteopathen Christoph

Mauder.

Direkt nach der osteopathischen Behandlung

nimmt der Körper eine

ausbalancierte Haltung ein. Die Kaumuskulatur

ist entspannt und der

Unterkiefer befindet sich in einer

ganzheitlich korrekten Lage. Diese

Bisslage wird übertragen und zur

Herstellung einer BioAktiv-Schiene®

benutzt, die den Körper zur funktionellen

Selbstregulation anregt.

Die Verknüpfung von Zahnmedizin

und Osteopathie ist der Grund für

die hohe Effizienz der BioAktiv-

Schiene®. In vielen Fällen ist die Behandlung

nach 6-12 Monaten beendet.

Druckstellen sind passé.

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gabe findet in jeder der beiden Nächte nach den

Konzerten eine rauschende Aftershowparty im E-

Werk Foyer statt. Mit dabei beim Festival am 4.

Mai: Papaul African Beatbox (Deutschland/Senegal),

Tawara Sheen Kool - Gypsy Street Dub

(Schweiz) und Shazalakazoo Balkan Elektro Live

Set (Serbien) sowie am 5. Mai: Dub Spencer &

Trance Hill Dub (Schweiz) und Äl Jawala Balkan

Big Beats (Deutschland). Beide Abende kosten im

Kombiticket 32/25 Euro, die einzelnen Abende

22/18 Euro, bzw. im Vorverkauf 19/16 Euro.

Mehr Infos: www.jawalafestival.jimdo.com.

Gesprächsreihe

Nachgefragt bei der

Kultusministerin

Keine Grundschulempfehlung mehr,

dafür neue Gemeinschaftsschulen:

Zwei von vielen Neuerungen, mit

denen die baden-württembergische

Ministerin für Kultus, Jugend und

Sport das Amt im Mai 2011 übernommen

hat, das seit 1953 fest in

den Händen der CDU gewesen war.

Die begeisterte Freizeitwanderin Gabriele

Warminski-Leitheußer bekam

für viele überraschend dieses Amt

übetragen. Die Schülerinnen Salome

Fels und Sofie Kober im Gespräch

mit der Diplomverwaltungswirtin

und früheren Bildungsbürgermeisterin

von Mannheim, die nun seit

einem Jahr in ihrem, wie sie sagt,

Traumjob ist.

� Nachgefragt mit Kultusministerin

Gabriele Warminski-Leitheußer,

Donnerstag, 3. Mai, 19 Uhr, Rotteck-Gymnasium

Freiburg

„Zahnheilkunde und Osteopathie

– unser Konzept

gegen Kopfschmerzen“

Vortragsabend

Mittwoch, 9. Mai 2012,

Beginn: 19.30 Uhr

In den Praxisräumen im Bahnhofsturm

Dr. Sebastjan Varljen,

Zahnarzt

Christoph Mauder,

Osteopath M.Sc. D.O. ® , M.R.O. ®

Spannungskopfschmerzen, Rückenleiden und Beckenschiefstand

werden häufig verursacht oder verstärkt durch einen

falschen Biss oder Verspannungen der Kaumuskulatur.

Dr. Sebastjan Varljen und Christoph Mauder erklären in

diesem Vortrag, wie sie durch die Korrektur von Haltungsfehlern

eine Entspannung des gesamten Bewegungsapparates

erreichen und mit der BioAktiv-Schiene ® die Grundlage zur

Selbstregulation des Körpers legen.

Vorschau: „Tag der Gesundheit“ – am 23. Juni von 12 bis 18 Uhr

Stündlich wechselnde Vorträge in den Praxisräumen.

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22

Y X Y X Samstag, 28. April 2012

Das Motto der Metzgerei Reichenbach

aus dem Glottertal,

„Alles aus einer Hand“, ist

nicht nur wohlklingender Slogan,

sondern entspricht den tatsächlichen

Gegebenheiten: Von der Aufzucht der

Tiere, über die hauseigene Schlachtung

und Verwertung bis hin zum

Verkauf ist bei der Metzgerei Reichenbach

alles 100 prozentige Eigenproduktion.

Um die hohen Qualitätsansprüche

auch bei wachsender

Nachfrage zu gewähren, wurde jetzt

in ein neues Betriebsgebäude im

Glottertäler Gewerbegebiet „In den

Engematten“ und einen neuen Verkaufsraum

dort investiert.

Es beginnt mit zwei Mutterkuhherden

der selten gewordenen Hinterwälder-Rasse,

die Metzgermeister

Ulrich Reichenbach sein eigen nennt

und die auf dem Mundenhofgelände

Von der Zucht bis zum Verkauf

Alles aus einer Hand: Metzgerei Reichenbach schafft mit neuem Betriebsgebäude im

Gewerbegebiet Glottertal bessere Arbeitsbedingungen und neuen Verkaufsraum

und im Glottertal grasen dürfen.

Auf ersterem ist der Betrieb sogar

nach der Bio-Verordnung zertifiziert.

Ein Jahr lang wachsen hier die Kälber

bei ihren Müttern heran und gedeihen

prächtig. Dann bringt Ulrich

Reichenbach sie zu einem der vier

Partnerbetriebe, trinkt dort einen

Kaffee und überlässt es dem vertrauten

Nebenerwerbslandwirt die

Tiere entsprechend einer klaren,

denkbar einfachen Futtervorgabe

nun weiter zu versorgen.

Wenn es an der Zeit ist, kommt er,

holt die Tiere wieder ab und bringt

sie – ohne lange, stressige Fahrtwege

– zum eigenen Schlachtbetrieb.

Hier folgt nun alles Hand in Hand:

Das Vieh wird geschlachtet, nebenan

zerlegt und verwertet, dann kommen

die Produkte in den Verkaufsraum

oder in eine der Reichenbach-Filialen

im Zentrum von Glottertal, in

Gundelfingen, Umkirch, Sexau

oder Freiburg-St.Georgen, beziehungsweise

auf die Wochenmärkte.

Ulrich Reichenbach kennt persönlich

jedes Rind und auch jeden Menschen,

der Umgang zu seinen Tieren

hat. Der Bezug zu den Tieren, das ist

ihm wichtig. Bereits als Junge half

er nach der Schule seinem Vater das

Vieh auf den Hängen des Glottertals

zu versorgen. Sein Vater, Max Reichenbach,

der 1960 die Metzgerei

gegründet hat, war einst Hirtenbub

gewesen und gab seine Liebe zu den

Tieren und zur Landwirtschaft an

den Sohn weiter.

Das Prinzip der Metzgerei Reichenbach

ist im Grunde simpel und ursprünglich,

und gerade deshalb so

überzeugend. Ähnlich einem bäuerlichen

Selbstverwerter, nur in einer

wesentlich größeren Dimension,

züchtet, schlachtet, verwertet und

vermarktet sie Fleisch und Wurst

selbst. Ein Zukauf an Wurstwaren

oder Fleisch kommt für Ulrich Reichenbach

nicht in Frage, ebensowenig

irgendwelche Zusätze wie Lactose,

Gluten oder Füllstoffe für die

Wurst. Dem Metzgermeister ist eine

klare, durchsichtige Struktur wichtig.

Das System Reichenbach ist ein

langsam gewachsenes, ein in sich

stimmiges.

Mit den neuen Betriebsräumen, die

mit Photovoltaik-Anlage und der

ersten komplett FCKW-freien Kühlanlage

Baden-Württembergs ausgestattet

sind, ist nun ein „vernünf-

tiges Arbeiten“, wie

es der Metzgermeister

nennt, möglich. Endlich gibt es

nun auch genug Reiferaum für

Schinken. Ein weiteres Expandieren

ist nicht geplant. Auch der Verkauf

im Lebensmittel-Einzelhandel

kommt für Ulrich Reichenbach nicht

in Frage. Es bleibt eben alles in einer

Hand.

Was dagen noch kommen soll, ist

ein Bistro mit Frühstück und Mittagessen-Angeboten.

Das großzügige,

helle Gebäude, mit der riesigen

Fensterfront, in dem früher das

Wohnmobil-Center Glottertal seinen

Sitz hatte, kann man dann übrigens

auch für private Feste und Events

mieten.

Barbara Breitsprecher


Samstag, 28. April 2012 NEUBAU M A R K T 23

Neue Studierendenwohnheime am Seepark

Richtfest. Die beiden neuen Wohnheime, die in Niedrigenergiebauweise errichtet werden, sollen bereits zum kommenden

Wintersemester fertig gestellt sein und kosten insgesamt rund 11 Millionen Euro

Derzeit entstehen auf dem

Gelände der Studentensiedlung

am Seepark zwei neue

Studentenwohnheime mit jeweils

102 Plätzen. Am 16. April wurde in

Anwesenheit des Rektors der Uni

Freiburg, Prof. Dr. Hans-Jochen

Schiewer und des Geschäftsführers

des Studentenwerks, Herrn Clemens

Metz, Richtfest gefeiert. Damit ist

ein weiterer Schritt in Richtung Fertigstellung

getan.

Ausführung sämtlicher

Vermessungsarbeiten

In Betrieb gehen die beiden Wohnheime

zum kommenden Wintersemester,

in dem ein neuer Rekord an

Studienanfängern erwartet wird.

Zusammen mit dem Wohnheim am

Flugplatz werden den Studierenden

dann etliche neue Wohnplätze zur

Verfügung gestellt.

Die Studentensiedlung in der Sundgauallee

am Seepark ist mit knapp

1.400 Bewohnern das größte Studentendorf

in Freiburg. Es liegt direkt

am Seepark und bietet den

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Studierenden ein attraktives Umfeld

mit vielen Freizeitangeboten.

Die beiden Wohnheime fügen sich

nahtlos in den bestehenden Gebäudekomplex

ein und spiegeln

durch die dreigeschossigen Flachbauten

mit darauf sitzenden fünfgeschossigen

Türmen die vorhandene

Architektur in der Studentensiedlung

wider.

Die beiden Wohnheime werden jeweils

102 Studierenden ein neues

Zuhause bieten. Jedes Wohnheim

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für Hörgeschädigte, eines für Studierende

mit Sehbehinderung und

eines für Studierende mit Gehbehinderungen.

Die beiden Wohnheime, die in

Niedrigenergiebauweise errichtet

werden, werden mit 816.000 Euro

bzw. 736.000 Euro vom Ministerium

für Wissenschaft, Forschung

und Kunst gefördert. Die Gesamtbausumme

beläuft sich auf 11 Mio.

Euro.

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„Der Blaue Engel“ für Photovoltaik-Wechselrichter. Das Öko-Institut hat

klare Kriterien entwickelt, wann das Umweltzeichen vergeben werden darf

Das Öko-Institut hat Kriterien

entwickelt, die klar ersichtlich

machen sollen, wann

Photovoltaik-Wechselrichter das Umweltzeichen

„Der Blaue Engel“ erhalten

dürfen.

Sie müssen dafür einen besonders

hohen Wirkungsgrad von mindestens

95 Prozent aufweisen. Denn

jede Kilowattstunde Solarstrom ist

kostbar und sollte nicht durch unnötige

Umwandlungsverluste verloren

gehen.

Photovoltaik (PV)-Wechselrichter,

die den Blauen Engel erhalten wollen,

müssen besonders energieeffizient

aber auch schadstoffarm und

recyclingfähig sein. So dürfen sie

selbst nur sehr wenig Energie für

den Eigenbetrieb verbrauchen und

müssen dazu beitragen, das Stromnetz

zu stabilisieren.

Da die Produktion der Solarenergie

jahres- und tageszeitbedingt

schwankt, müssen Blaue Engel-

Wechselrichter Aufgaben im Bereich

Energiewende

Woche der Sonne 2012: Vom 4. bis 13. Mai

informieren Betriebe und Initiativen über

Solartechnologie. Weitere acht Millionen Dächer

könnten solare Energie erzeugen

Die Woche der Sonne informiert

vom 4. bis 13. Mai

bundesweit und unterhaltsam

über Anwendungsmöglichkeiten

der Solartechnologie.

Unter dem Motto „Deine Energiewende“

liegt der Fokus der Aktionswoche

auf den Themen solare

Selbstversorgung und Eigenverbrauch.

Veranstalter sind Solarbegeisterte,

Kommunen, Initiativen

oder Schulen und natürlich vor allem

Handwerker, Solarteure und andere

Firmen aus der Branche. Seit

2007 machen sich die verschiedenen

Betriebe und Initiativen bei der Woche

der Sonne gemeinsam für den

Ausbau der Solartechnik stark. Die

Veranstalter wollen deutlich machen:

Jeder Verbraucher kann die

Energiewende in den eigenen vier

Wänden Wirklichkeit werden lassen.

Solarstrom und Solarwärme leisten

einen wichtigen Beitrag und bieten

auch einen finanziellen Nutzen.

Noch immer liegt das Energiepotenzial

von Millionen Dächern

brach: Nur ein Bruchteil der für die

Erzeugung von Solarstrom und Solarwärme

geeigneten Dachflächen

werden tatsächlich genutzt. Auf

des Netzmanagements übernehmen.

Modelle, die sich für den Blauen Engel

qualifizieren, müssen auf problematische

Stoffe wie Blei, Cadmium,

Quecksilber und sechswertiges

Chrom verzichten.

Die Hersteller verpflichten sich freiwillig,

diese Stoffe nicht in Gehäuse

oder Elektronik einzusetzen. Sie ent-

rund zwei Millionen Dächern von

Wohngebäuden sind Module zur Erzeugung

von Solarstrom und/oder

Kollektoren für die Solarwärmeproduktion

installiert. Nach Schätzungen

des Bundesverbandes Solarwirtschaft

e.V. (BSW-Solar) sind

mindestens weitere acht Millionen

der insgesamt etwa 18 Millionen

deutschen Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser

für die solare Energieerzeugung

geeignet. Dies entspricht

insgesamt einem Solarpotenzial von

etwa 55 Prozent aller Dächer auf

deutschen Wohngebäuden. Demnach

lassen mehr als drei Viertel der

Hausbesitzer mit geeigneten Dachflächen

das solare Energiepotenzial

ihrer Gebäude brachliegen. Dächer

können weit mehr sein als eine

bloße Schutzhülle gegen Kälte, Regen

oder Schnee. Besitzer von Solarstromanlagen

auf dem Hausdach

erhalten eine für 20 Jahre garantierte

Einspeisevergütung und können den

produzierten Strom außerdem im

eigenen Haushalt sofort nutzen. Angesichts

steigender Heizkosten liefert

eine Solarwärmeanlage jährlich

wachsende Einsparungen.

� Infos: www.woche-der-sonne.de

sprechen damit der EU-Richtlinie

zur Beschränkung der Verwendung

bestimmter gefährlicher Stoffe in

Elektro- und Elektronikgeräten

(RoHS), die derzeit noch nicht verpflichtend

für Photovoltaikprodukte

gilt.

Auch weitere Qualitätsaspekte, wie

ein besonders leiser Betrieb und ein

kostenfreier Garantie- und Recyclingservice,

müssen die künftigen

Anwärter auf den Blauen Engel erfüllen.

So dürfen die Geräte einen

maximalen Schallleistungspegel von

55 dB(A) nicht überschreiten. Hersteller

müssen defekte Teile innerhalb

der fünfjährigen Garantiefrist

durch einen kostenfreien Vor-Ort-

Service innerhalb von 48 Stunden

austauschen sowie kaputte Wechselrichter

unentgeltlich zurücknehmen.

Die Kriterien sollen helfen, dass Investoren

von Solaranlagen besonders

energieeffiziente und umweltfreundliche

PV-Wechselrichter im

Markt erkennen können.

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Samstag, 28. April 2012 PORTRAIT M A R K T 25

Gelebte Beständigkeit, mit Blick voraus

Götz + Moriz feiert, spendet und investiert in die Zukunft. Seite 75 Jahren ist das Unternehmen der Marktführer Südbadens

im Baustoffhandel und bleibt erste Anlaufstelle, wenn es um Sanierung, Modernisierung oder Neubau geht

Seit 75 Jahren ist Götz + Moriz,

der Marktführer Südbadens im

Baustoff-Fachhandel. Die Firma

ist die erste Anlaufstelle, wenn es

um Sanierung, Modernisierung oder

Neubauten geht. Fachwissen, Erfahrung

und Zuverlässigkeit sind eng mit

dem Unternehmen, seiner Historie

und seinem Aufstieg verknüpft. Die

Kombination dieser Eigenschaften

sorgen dafür, dass Kunden, egal ob

Gewerbetreibende oder Privatpersonen

vor allem eines können: sich entspannen.

„Unsere Kunden können sich auf

uns verlassen. Das ist ein unschätzbarer

Wert. Unsere Beständigkeit

hat nichts mit Gemütlichkeit zu

tun“, stellt Andre Engler, Leiter Marketing

klar. „Wir bei Götz + Moriz

sind immer in Bewegung, den Blick

dabei nach vorne gerichtet.“ Vor allem

die Themen Modernisierung

und energetische Sanierung treibt

die Fachleute an. Zukunftsthemen

werden in Form von Infoveranstaltungen

und Weiterbildung von Mitarbeitern

aufgegriffen. So beispielsweise

den aufgrund der demogra-

Früher und heute: Vor 75 Jahren

von Wilhelm Götz und Leopold

Moriz gegründet, hat Götz+Moriz

heute 320 Angestellte und acht

Niederlassungen

phischen Entwicklung der Bevölkerung,

immer wichtigeren Bereich

des barrierenfreien und altersgerechten

Wohnens. Gerade in einer

Region wie Südbaden, wo Neubauvorhaben

seltener werden, ist die

Neugestaltung bestehenden Wohnraums

und die Umsetzung neuester

wohntechnischer Erkenntnisse elementar

wichtig.

Mit dem einstigen Zwei-Mann-Unternehmen

der beiden Gründer Wilhelm

Götz und Leopold Moriz hat

das heutige Wirtschaftsunternehmen

noch das Kerngeschäft des Baustoffhandels

gemeinsam. Mit den

320 Angestellten und den acht Niederlassungen

zwischen Riegel und

Bad Säckingen ist der Wirkungskreis

um einiges größer.

Die Verantwortlichen mit den beiden

Geschäftsführern Eckhard Rein und

Rolf J. Wertheimer sind sich dabei

ihrer gesellschaftlichen Verpflich-

tung bewusst. Dies zeigt unter anderem

die Modernisierungsaktion im

Rahmen des 75 Geburtstags. Mit

Baumaterial für rund 100.000 Euro

unterstützt Götz + Moriz hilfsbedürftige

Familien und soziale Einrichtungen

in Südbaden. Die Bewerbungsphase

dafür ist abgelaufen,

die unterstützten Projekte werden in

Kürze vorgestellt.

Der Kreislauf von guter Beratung –

Vertrauen der Kundschaft – Marktführerschaft

wird von den Mitarbeitern

in Schwung gehalten. Projektbetreuer

für die Modernisierung und

Sanierung werden zusammen mit

der IHK ausgebildet. Aktuell sind

zudem 38 Azubis im Unternehmen.

90 Prozent davon werden in der Regel

direkt übernommen. „Gut ausgebildete

Mitarbeiter können wir

gar nicht genug haben“ erklärt Klaus

Huber, Personalleiter.

Den Kundennutzen treibt der Marktführer

weiter voran. “Unser Ziel ist

es, weiterhin der erste und beste Ansprechpartner

für Bauen und Modernisieren

zu sein“, erklärt Andre

Engler. Er sieht Götz + Moriz dafür

gut gerüstet.


26

M A R K T MODERNISIEREN Samstag, 28. April 2012

Fernbedienung statt Kurbel oder Riemen

Moderne Antriebssysteme für Rolläden und Sonnenschutzsysteme. Lästige Alltagshürden lassen sich so gerade auch

im Alter besser bewältigen. Für entsprechende Umbaumaßnahmen gibt es auch ein KfW-Förderungsprogramm

Nach einer Prognose des Statistischen

Bundesamtes werden

rund 30 Prozent der

Deutschen im Jahr 2019 über 60

Jahre alt sein. Der Anteil wird voraussichtlich

bis zum Jahr 2041 sogar 41

Prozent ausmachen.

Damit ist auch ein wachsender Bedarf

an altersgerechtem Wohnraum

absehbar. Doch bei Renovierungen

... der Wind- und Wetterschutz

und Modernisierungen spielt dieses

Thema bisher nur eine nachgeordnete

Rolle, wie eine aktuelle Studie

der Gesellschaft für Konsumforschung

(GfK) ergab. Auf einer Liste

von 13 Argumenten, die für eine

Renovierung sprechen, lag die Barrierefreiheit

auf dem letzten Platz,

weit abgeschlagen beispielsweise

hinter der „Verschönerung“ auf Platz

1 und „Wohnqualität/Komfort“ auf

Platz 2. Ein Grund für das mangelnde

Interesse könnte darin liegen,

dass die Verbraucher den Begriff

„Barrierefreiheit“ häufig mit wenig

attraktiven Einrichtungsoptionen

verbinden. Dabei bieten die Hersteller

längst barrierefreie Lösungen für

alle Bereiche des Wohnens an. Diese

Maßnahmen können bereits in jungen

Jahren mehr Komfort ins Haus

bringen und dabei zudem eine hohe

Gestaltungsfreiheit bieten.

Typisches Beispiel sind Rollladen

und Sonnenschutzsysteme. Rollladen

und Sonnenschutzsysteme können

einen wichtigen Beitrag zur

Senkung der Energiekosten und damit

zum Schutz der Umwelt leisten.

Vielfach werden sie noch über Riemen

oder Kurbeln bedient. Dabei ist

das Öffnen und Schließen tatsächlich

mühsam und im fortgeschrittenen

Alter oft kaum mehr zu bewältigen.

Moderne Antriebssysteme nehmen

den Hausbewohnern diese lästigen

kleinen Alltagshürden einfach ab.

Sie lassen sich heute über praktische

Fernbedienungen regeln. Per Knopfdruck

auf Hand- oder Wandsender

öffnen und schließen sich Rollläden,

Sonnenschutz und andere Haus-

techniksysteme völlig mühelos.

Noch komfortabler ist die Steuerung

per Zeitschaltuhr und Sensorik. Je

nach Sonnenintensität und Tageszeit

öffnen und schließen sich die Behänge

ganz von selbst. Mit Funksteuerungen

lassen sich sogar verschiedene

Antriebe von bis zu 40

Gruppen zusammenfassen, beispielsweise

alle Rollläden einer Etage

oder alle Zugänge wie Haustür, Garagen-

und Einfahrtstor.

Inzwischen hat auch der Gesetzgeber

erkannt, dass automatisch gesteuerte

Rollladen- und Sonnenschutzsysteme

beim seniorengerechten

Wohnen eine wichtige Rolle

spielen und deshalb entsprechende

Förderungen in ein Programm der

KfW aufgenommen. Im Rahmen

des KfW-Programms 155 „Altersgerecht

umbauen“ gibt es auch für

den Einbau von Antrieben und

Steuerungen den zinsgünstigen,

staatlichen Förderkredit mit günstigen

Zinsen von derzeit unter zwei

Prozent. Den Kredit können übrigens

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