2012 RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

rtb.de

2012 RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Turnfreundinnen und Turnfreunde,

das Präsidium des Rheinischen

Turnerbundes, die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der RTB-Geschäftsstelle

und die Redaktion der RTZ wünschen Ihnen

ein gesundes, glückliches und

erfolgreiches Jahr 2012!

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB.

01

2012


2 RTB-Forum

deuTscHe meisTerscHafTen im GerÄTTurnen

Turn-dm & olympiaqualifikaTion

düsseldorf – 16. & 17. Juni 2012

mitsubishi electric Halle

TickeT-HoTline 01805 - 644 332*

www.turn-dm2012.de

* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz,

max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetz

rtz 01/2012


„Bewegt älter werden in NRW“

Mit der Auftaktveranstaltung „Bewegt

älter werden in NRW“ Mitte November

2011 in Mülheim an der Ruhr hat der Landessportbund

Nordrhein-Westfalen (LSB

NRW) sein viertes Programm offiziell auf

den Weg gebracht.

Landessportbund-Präsident Walter

Schneeloch: „Das Programm ‚Bewegt älter

werden in NRW‘ will die Sportvereine,

Bünde und Verbände bei der Bewältigung

gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützen

und hat die Auswirkungen des

demografischen Wandels, die Alterung der

Bevölkerung, die Lebenslagen der älteren

Generation und ihre Bewegungs- und

Sportaktivität fest im Blick. Der organisierte

Sport wird die einzigartige Chance

wahrnehmen und sich

mit seinem Potenzial

und dem vielfältigen

Angebot im Bereich

‚Bewegung und Sport‘

sehr erfolgreich und

nachhaltig für eine

verbesserte Lebensqualität

der älteren Frauen

und Männer einsetzen.

Das hier vorgestellte

Programm ist ein wichtiger

Schritt in die richtige

Richtung.“

Die Sportvereine in

NRW bieten älteren

Menschen nicht nur

qualitativ hochwertige

Bewegungsangebote,

sondern auch vielfältige kommunikative

Möglichkeiten. Sportvereine fungieren als

Träger der Seniorenarbeit, fördern gezielt

die Gesundheit älterer Menschen, stützen

somit die gesellschaftlichen Sozialsysteme

und tragen wesentlich dazu bei, eine neue,

generationengerechte Gesellschaft mitzugestalten.

Gemeinsam mit den Partnern im Verbundsystem

des Sports, weiteren Unterstützern

und gesellschaftlichen Akteuren setzt sich

der LSB NRW als Mitgestalter einer zukünftigen

Gesellschaft für eine Schärfung

des öffentlichen Bewusstseins hinsichtlich

der Bedeutung der Bewegung und für eine

Verwirklichung von mehr Bewegung und

Sport im höheren Lebensalter ein.

Das neu erarbeitete Programm „Bewegt

älter werden in NRW“ versteht sich als systematische

Weiterentwicklung der Initiati-

ve „Zukunft gestalten – aktiv und gesund

älter werden in NRW“.

Es beschreibt die spezifischen Grundlagen

für die Arbeit im Bereich „Ältere“ und

fokussiert als eine Säule des Gesamtkonzepts

„Chancen ergreifen, Perspektiven

schaffen, unsere Gesellschaft mit gestalten

– Vereinssport 2020“ unter anderem

die vielfältigen Folgen des demografischen

Wandels.

Es werden Herausforderungen und Konsequenzen

für den organisierten Sport

beschrieben, Schwerpunkte identifiziert,

Sachstände dargestellt, Ziele formuliert

sowie Maßnahmen und Handlungsstrategien

für die Akteure im Verbundsystem

des Sports entwickelt.

Auch beim 2. NRW-Turnfest 2011 in Remscheid & Solingen gab es zahlreiche

Angebote speziell für die ältere Generation.

Foto: Dr. Claudia Pauli.

Das Programm „Bewegt älter werden in

NRW“ besteht aus den folgenden vier

Schwerpunkten:

1. Zielgruppe „Ältere“ – Förderung von

Bewegung und Sport

2. Mitarbeiter gewinnen, Bildung und

Qualifizierung

3. Generationenbeziehungen, Integration

und Engagement

4. Kommunales Netzwerkmanagement,

Kooperationen und Partnerschaften

Detaillierte Informationen zu dem Programm,

speziell auch zu den vier Schwerpunkten,

erhalten Sie im Internet unter

www.lsb-nrw.de.

LSB NRW, CP

Thema Inhalt

RTZ-Redaktion: rtz@rtb.de

Internet: www.rtb.de

Inhalt RTZ 1-2012

Titelbild: Die GYMMOTION 2011 (hier eine

Aufnahme von der Veranstaltung

in Düsseldorf) bot einen gelungenen

Mix aus Sport, Show,

Comedy und Musik.

Foto: Dr. Claudia Pauli.

Thema 3

RTB-Forum 4

GYMMOTION 2011 in Düsseldorf .......4

RTB-Turngala mit integrierter

Sportlerehrung ...........................................6

Deutsche Meisterschaften im

Gerätturnen 2012 in Düsseldorf ..........6

Qualifizierung .............................................8

Freundeskreis ehemaliger

Hauptausschussmitglieder ................. 10

LSB-Bestandserhebung der

Vereine für 2012 ..................................... 10

Aus den Fachbereichen 12

Gerätturnen ............................................ 12

Rhythmische Sportgymnastik ........... 12

Rhönradturnen ........................................ 13

Faustball .................................................... 13

Mitteilungen

DOSB/DTB 14

Verein + Management 16

Ratgeber Gesundheit 17

Regionale

Ausschreibungen 19

Nachrichten

Turnverbände/-gaue 23

Bücher 37

Personalia 39

Geburtstage im Februar …………… ........39

Impressum 38

3

rtz 01/2012


4 RTB-Forum

GYMMOTION 2011 in Düsseldorf

Das wollten wir sehen

Vor 3.300 Zuschauern in der fast ausverkauften

Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf

machte die GYMMOTION unter

dem Motto „Spirit“ am 3. Dezember 2011

ihrem Namen alle Ehre und begeisterte

das Publikum mit viel Esprit.

Unter der komisch-souveränen „Leitung“

des Moderators Christoph Engels ertönte

der von ihm mit seinem ersten „freiwilligen“

Zuschauer inszenierte Schlachtruf

„Ja, genau, das wollen wir sehen!“ im

weiteren Verlauf der Show immer wieder

spontan von den Rängen.

Maxim Deviatovski. Fotos: RTB/Richard Dohmen.

Nach einem kurzweiligen Vorprogramm

unter der Federführung des Leistungszentrums

Sportakrobatik Düsseldorf (LZSA)

eröffneten RTB-Präsident Hans-Jürgen

Zacharias und Hans-Joachim Güllüg, Vizepräsident

Finanzen sowohl im Rheinischen

Turnerbund (RTB) als auch im Deutschen

Turner-Bund (DTB) die GYMMOTION in

Düsseldorf offiziell.

Zum farbenprächtigen Showbeginn, untermalt

mit zwei fantasievollen, übergroßen

Schmetterlingskostümen, stellten sich alle

Teilnehmer vor, ehe das Team Dänemark

mit Power Tumbling begann. Damit war

bereits für Tempo, Dynamik und gute

Stimmung gesorgt, bevor Christoph Engels

eine Jonglage mit Motorsäge andeutete

und die Spannung erhöhte.

Sein Auftritt lenkte kurzweilig und gekonnt

vom Umbau für den Competition-

Teil ab. Mit Joeline Möbius vom Turn-

Team-Deutschland am Schwebebalken

und Maxim Deviatovski am Pauschenpferd

gab es gelungene Wettkampteile, ohne

die es eben keine Turnshow wäre – und die

Zuschauer wollten genau das auch sehen.

2011 war das GYMMOTION-Team besonders

schnell, unauffällig und geräuschlos

rtz 01/2012

Mit rockiger Live-Musik wurden die Zuschauer unter anderem in den Umbaupausen unterhalten.

unterwegs, um die Umbauten zu bewerkstelligen.

Sie störten somit in keiner Weise

den dynamischen Ablauf, was aber auch

an der perfekten Moderation lag.

Mit „Ah“- und „Oh“-Rufen wurde der Auftritt

von Rana Tokmak bedacht, deren Anmut

und Beweglichkeit die Rhythmische

Sportgymnastik elegant im Programm

platzierte. Unglaubliches Staunen ging

durch die Reihen, als sie perfekt vorführte,

wie gelenkig man sein kann.

Nach der Eleganz war wieder Tempo angesagt,

denn die Rope Skipper aus Belgien

und Deutschland brachten mit der

Nummer „Power Ropes“ genau das zum

Ausdruck und hatten sich den Applaus

hochverdient.

Dann folgte der stimmungsvolle Part des

ersten Showteils, den das Team Dänemark

mit einer Tanzperformance einleitete. Es

folgte das Duo „Tears“ mit Live-Musik auf

dem Flügel, Live-Gesang und dem Cyr von

Robert Maaser, der mit seinem Rhönrad

– oder eben dem einreifigen Cyr – schon

fester Bestandteil des GYMMOTION-Programms

ist.

Christoph Engels.

Die Reck-Nummer von „Pure Rock“ setzte

mit Rockmusik und Reckübungen gegen

Ende des ersten Teils noch einmal einen

Kontrapunkt, ehe Christoph Engels mit

seiner witzigen Hochradnummer den Umbau

für die Trampolinturner überbrückte.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Eduard,

seinem zweiten „Freiwilligen“, und

der ebenso „freiwillig“ zupackenden Heidi

erklomm er sein Hochrad letztlich doch

– woran die Zuschauer sicher gezweifelt

hatten. Aber er kam nicht nur auf das

Rad, sondern fegte auch gekonnt auf dem

hochgebauten Einrad durch die Halle.

Rola Rola von und mit Maxim.

Dann konnten die „Gladiatoren“ endlich

auf drei Trampolinen ihre Show vorführen

und dabei die Schmetterlinge gekonnt

überfliegen oder den jeweils dritten Mann

in Richtung Hallendecke katapultieren.

Auch diese Truppe ist sicher nicht zum

letzten Mal bei der GYMMOTION dabei

gewesen.


Nach der Pause ging es mit der Diabolo-

Show von Phil Os gleich wieder mit Akrobatik

und Dynamik weiter, womit ein

gelungener Übergang zum nächsten Wettkampfteil

am Boden geschaffen wurde,

den erneut Joeline Möbius und Maxim

Deviatovski zeigten.

Insgesamt war die zweite Hälfte der GYM-

MOTION ruhiger choreographiert, was

dem jetzt restlos begeisterten Publikum

sicher auch gefallen hat. Mit dem „Duo

Krims“ wurde klassische russische Akrobatik

„Hand auf Hand“ von Vater und Sohn

vorgeführt- mit zum Teil unglaublich anmutenden

Aktionen.

Sergey Timoveev.

Mindestens so perfekt präsentierte sich

auch die Nationalmannschaft Gruppe der

RSG Rhein-Ruhr 2010, die ihr Programm

„Challenge“ allerdings durchweg eleganter

und leichter darbot.

Rope Skipping auf Weltklasse-Niveau.

Das LZSA Düsseldorf gestaltete sehr ansprechend

das Vorprogramm.

Dann sorgte sich Christoph Engels mit seiner

Windmaschine wieder um „sein“ Publikum

und machte mit ihm seine Späße. Für

ein besonders stimmungsvolles Bild sorge

dann sein überdimensionierter Ballon, der

hell erleuchtet fast die Halle ausfüllte.

Zum Ausklang der GYMMOTION gab es

dann noch Akrobatik vom Feinsten, denn

mit „Liazeed“, die schon beim Zirkusfestival

in Monte Carlo Preise gewannen, konnten

die Zuschauer eine Hand-Balance-Kunst

sehen, die nur selten so zirkusreif gezeigt

wird. „Maxim“ versetzte anschließend die

Halle mit seinem Balanceakt auf mehrfach

übereinander gestapelten Röhren

und Brettern, die auch in alle Richtungen

flexibel waren, in Staunen. Sensationell!

Sergey Timoveev ließ es zum Ausklang mit

seiner Handstandakrobatik etwas ruhiger

RTB-Forum

Francisco Arano Aleman mit der chinesischen Pole.

angehen, aber das Team Dänemark setzte

mit dem Minitrampolin noch mal einen

dynamischen Punkt, ehe das Finale uns

nach gut zwei Stunden Programm einen

farbenprächtigen Abschluss mit Stehenden

Ovationen bescherte.

Ein wunderbarer Abend, der schon viel

Vorfreude auf die GYMMOTION 2012 unter

dem Motto „Stars“ weckte (vgl. separater

Kasten).

Richard Dohmen

Hintergrund:

Die GYMMOTION wurde 2011 bereits

zum siebten Mal in der nordrheinwestfälischen

Landeshauptstadt

Düsseldorf ausgetragen. Im ersten

Jahr zeichnete allein der Turnverband

Düsseldorf für die Durchführung der

Veranstaltung verantwortlich, seitdem

findet die Veranstaltung in der

rund 589.000 Einwohner zählenden

Messestadt unter der Regie des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) statt.

Kooperationspartner sind die TVM

Sportmarketing GmbH, der Turnverband

Düsseldorf und die sportAgentur

der Stadt Düsseldorf.

CP

Ausblick:

Auch im Jahr 2012 macht die GYM-

MOTION zweimal im RTB-Verbandsgebiet

Station: Am 1. Dezember wird

die Show in Düsseldorf ausgetragen,

am 3. Dezember in Aachen.

CP

5

rtz 01/2012


6 RTB-Forum

RTB-Turngala mit integrierter

Sportlerehrung

Vielfältig und hochwertig

Wie bereits in der Dezember-Ausgabe der

RTZ angekündigt, veranstaltet der Rheinische

Turnerbund (RTB) in diesem Jahr

zum zweiten Mal nach 2011 eine Turngala.

Die „kleine GYMMOTION“ wird am

Samstag, den 14. Januar 2012 – wie im

Vorjahr – in der Sporthalle der Integrierten

Gesamtschule Bergisch Gladbach-Paffrath

(Borngasse 86 in Bergisch Gladbach)

durchgeführt. Sie beginnt um 17.00 Uhr,

der Einlass erfolgt ab 16.00 Uhr.

Als „Hauptdarsteller“ der RTB-Turngala

fungieren Gruppen, Mannschaften und

Athletinnen bzw. Athleten aus dem Rheinland,

wobei sich überwiegend jene Sportlerinnen

und Sportler dem Publikum präsentieren,

die im Rahmen der Veranstaltung

auch für ihre Erfolge im Jahr 2011

ausgezeichnet werden. Anders als im Vorjahr

ist die RTB-Sportlerehrung diesmal in

die Turngala integriert.

Freuen dürfen sich die Zuschauer unter

anderem auf die Sportakrobaten des LZSA

Düsseldorf, die Showgruppe „Die Fliegenden

Homberger“, Vorführungen im Gerätturnen

weiblich, im Rhönrad- und im Trampolinturnen,

in der Rhythmischen Sportgymnastik,

auf eine Demonstration des

rtz 01/2012

Turnspiels Faustball sowie auf den „Schulcircus

Zappelino“ und die „Dancin´Midis“.

Ein abwechslungsreicher, schwungvoller

Nachmittag mit turnerischen Höchstleistungen

ist garantiert!

Bereits bei der GYMMOTION 2011 in Düsseldorf

(Bild) begeisterten die Mädchen und Jungen vom

LZSA Düsseldorf das Publikum mit ihrem akrobatischen

Können. Foto: Dr. Claudia Pauli.

Eintrittskarten kosten 9,- Euro für Jugendliche

und Erwachsene und 7,- Euro für Kinder

(bis 14 Jahre). Die Wege, an Tickets zu

kommen, gestalten sich dabei vielfältig:

Eine telefonische Order (unter der Rufnummer

02202 / 2003-23 beim RTB) ist

ebenso durchführbar wie eine Bestellung

per E-Mail (an ticket@rtb.de) und über ein

spezielles Formular, welches auf der RTB-

Homepage unter www.rtb.de zum Herunterladen

zur Verfügung steht.

Wer möchte, kann die Tickets in der RTB-

Geschäftsstelle (vgl. Impressum) abholen

und die Rechnung vor Ort begleichen. Alternativ

besteht die Möglichkeit, per Lastschriftverfahren

zu bezahlen und sich die

Eintrittskarten zuschicken zu lassen.

Dr. Claudia Pauli

Deutsche Meisterschaften im

Gerätturnen 2012 in Düsseldorf

Helferinnen und Helfer

gesucht

Am 16. und 17. Juni 2012 wird in der Mitsubishi

Electric HALLE in Düsseldorf die

Turn-DM 2012 (Gerätturnen männlich und

weiblich) ausgetragen, die gleichzeitig als

erste Olympiaqualifikation für die deutschen

Turnerinnen und Turner dient.

Hierfür suchen der Rheinische Turnerbund

(RTB) und der Turnverband Düsseldorf ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer, die

vor und an den Wettkampftagen (in der

Zeit vom 13. bis zum 17. Juni 2012) in verschiedenen

Bereichen unterstützend tätig

sind.

Die Helferinnen und Helfer haben die einmalige

Gelegenheit, einen Blick hinter die

Kulissen einer solchen Großveranstaltung

zu werfen und die ganz Großen der deutschen

Kunstturnszene hautnah zu erleben.

deuTscHe meisTerscHafTen im GerÄTTurnen

Turn-dm & olympiaqualifikaTion

düsseldorf – 16. & 17. Juni 2012

mitsubishi electric Halle

TickeT-HoTline 01805 - 644 332*

www.turn-dm2012.de

* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz,

max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetz

Gesucht werden Mitarbeiter/innen

• im organisatorisch-technischen Bereich

während der gesamten Veranstaltung

(Fahrdienst, Ordnerpersonal, technische

Hilfskräfte für den Ablauf des Wettkampfes

usw.)

• für die Besetzung von Informationsständen

und des Wettkampfbüros

• für den Aufbau von Podien und Turngeräten

• für eine Kinderturnlandschaft

• und für vieles mehr

Dabei werden die vorhandenen Interessen

und eventuellen Erfahrungen berücksichtigt.

Die Einsatzzeiten werden im Vorfeld

abgesprochen. Voraussetzung ist die Vollendung

des 16. Lebensjahres zum Zeitpunkt

der Veranstaltung.

Als Dankeschön können die Helferinnen

und Helfer außerhalb ihrer Einsatzzeiten


die Wettkämpfe als Zuschauer verfolgen.

Außerdem erhalten alle Helferinnen und

Helfer ein T-Shirt, freie Verpflegung während

der Einsatzzeit, eine Urkunde und

eine Freikarte (Kat. 3) für die GYMMOTI-

ON am 1. Dezember 2012 in Düsseldorf.

Wer Interesse hat, bei dieser hochrangigen

Veranstaltung dabei zu sein, der meldet

sich bitte unter Angabe von

• Name

• Vorname

• Adresse

• Telefonnummer

• E-Mail

• gewünschtem Einsatzgebiet und

• möglichen Einsatztagen

beim Organisationskomitee Turn-DM 2012

– Helferbüro

c/o Turnverband Düsseldorf

Herrn Dirk Netzer

Karweg 24, 40589 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 34 60 23

E-Mail: office@tvd-internet.de.

Das Organisationskomitee

Karten in zwei Kategorien

erhältlich

Bei den Deutschen Meisterschaften im

Gerätturnen. 2012 geht es für die Aktiven

nicht allein um Titel und Medaillen. Vielmehr

stellt die Veranstaltung zugleich die

erste Olympiaqualifikation für die Athletinnen

und Athleten aus dem Turn-Team

Deutschland dar. Am Samstag, den 16.

Juni 2012 wird sowohl das Mehrkampffinale

der Männer als auch das der Frauen

durchgeführt. Tags darauf stehen dann die

Gerätefinals bei Turnerinnen und Turnern

auf dem Programm.

Preise:

Eintrittskarten kosten für Erwachsene

zwischen 18,50 Euro und 39,00 Euro, für

Kinder sind Tickets zu Preisen zwischen

11,00 Euro und 24,00 Euro erhältlich (vgl.

Tabelle).

Hinweise:

• Die Preise verstehen sich zzgl. einer Versandgebühr.

• Vereinsgruppen, die mindestens 15 Karten

bestellen, wird ein Rabatt in Höhe

von zehn Prozent auf den Normalpreis

gewährt. Ein entsprechendes Bestellformular

steht auf der RTB-Homepage un-

ter www.rtb.de zum Herunterladen zur

Verfügung.

• Inhaber einer GYMCARD erhalten ebenfalls

einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent

auf den Normalpreis.

• Die verschiedenen Rabatte sind nicht

miteinander kombinierbar.

• Kinder bis zu einem Alter von sechs

Jahren haben freien Eintritt, dabei allerdings

keinen Anspruch auf einen

Sitzplatz.

Bestellmöglichkeiten:

Karten sind bei der Ticket-Hotline von

d:ticket unter der Telefonnummer 01805 /

644 332* erhältlich (vgl. www.dticket.de)

oder bei der Ticket-Hotline des Deutschen

Turner-Bundes (DTB) unter der Telefonnummer

069 / 67 801 – 175.

Weitere Informationen:

Stets aktuelle Informationen zu den Deut-

RTB-Forum

Tag Kategorie Erwachsene

Kinder

(7-14 Jahre)

16.06.2012

I

II

23,00 €

18,50 €

15,50 €

11,00 €

17.06.2012

I

II

23,00 €

18,50 €

15,50 €

11,00 €

Dauerkarte

I

II

39,00 €

29,00 €

24,00 €

16,00 €

schen Meisterschaften im Gerätturnen

2012 in Düsseldorf finden Sie auf der

Veranstaltungswebseite unter www.turndm2012.de

sowie auf der DTB-Homepage

unter www.dtb-online.de.

FanCamp:

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit

der Veranstaltung im Juni kommenden

Jahres auch die Möglichkeit, an einem

sogenannten „FanCamp“ teilzunehmen

(vgl. Artikel zu den TurnCamps in der RTZ

12/2011 und Informationen auf der RTB-

Homepage)!

7

Dr. Claudia Pauli

Joeline Möbius aus dem Turn-Team Deutschland gab bei der GYMMOTION 2011 in Düsseldorf (Bild) schon

einmal einen Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer Mitte Juni bei den nationalen Titelkämpfen an

gleicher Stelle erwartet. Foto: Dr. Claudia Pauli.

rtz 01/2012


8 RTB-Forum

rtz 01/2012

Qualifi zierung 2011

Sonderausgabe der Rheinischen Turnzeitung

Lehrgänge, Termine und Veranstaltungen

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB.

Lehrgangsmaßnahmen

Januar/Februar 2012

Übungsleiter-/

Trainer-Fortbildungen

GYMWELT

Yoga – Einführung in die

Yogaphilosophie

Lehrgangsnr.: 333

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 28.01.2012

KINDER- UND

JUGENDTURNEN

Fun Games für Kids

Lehrgangsnr.: 401

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 25.02.2012

Turnspielparcours

Lehrgangsnr.: 402

Umfang: 8 LE

Termin: So, 26.02.2012

FACHSPORTARTEN

Deutsches

Gymnastikabzeichen

Lehrgangsnr.: 651

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 28.01.2012

Kari-Ausbildung

C-Lizenz Gymnastik

Lehrgangsnr.: 652

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 04./05.02.2012

Kari-Lehrgang

Leichtathletik

Lehrgangsnr.: 694

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 04.02.2012

TURNEN

Multiplikatorenschulung

GT weiblich

Lehrgangsnr.: 618

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 14.01.2012

Referent(inn)en: RTB-Lehrteam

Grundtechniken der

Handgeräte RSG

Lehrgangsnr.: 641

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 14.01.2012

TOP-Trainer-Fortbildung

GT weiblich

Lehrgangsnr.: 601

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 21./22.01.2012

Fortbildung Landeskampfrichter

RSG Teil 1

Lehrgangsnr.: 643

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 21.01.2012

Kari-Ausbildung

Rhönradturnen Stufe 1

Lehrgangsnr.: 674

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 21./22.01.2012

TOP-Trainer-Fortbildung

Gerätturnen weiblich

Lehrgangsnr.: 602

Umfang: 8 LE

Termin: So, 22.01.2012

Kari-Ausbildung

Trampolinturnen

Lehrgangsnr.: 634

Umfang: 15 LE

Termin: Fr-So, 03.-05.02.2012

Kari-B-Lizenz-Fortbildung

für KM-Übungen GT weiblich

Lehrgangsnr.: 619

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 04.02.2012

Trainerfortbildung

Trampolinturnen

Lehrgangsnr.: 633

Umfang: 15 LE

Termin: Fr-So, 10.-12.02.2012

Kari-Ausbildung Stufe 1

Rhönradturnen

Lehrgangsnr.: 675

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 11./12.02.2012

Kari-C-Lizenz P-Übungen

GT weiblich

Lehrgangsnr.: 620

Umfang: 8 LE

Termin: Sa, 25.02.2012

Kari-C-Lizenz-Ausbildung

GT weiblich

Lehrgangsnr.: 621

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 25./26.02.2012

Fortbildung Landeskampfrichter

RSG Teil 2

Lehrgangsnr.: 644

Umfang: 8 LE

Termin: So, 25.02.2012


MANAGEMENT

DTB-Ausbilderdiplom

Sozialkompetenz

Lehrgangsnr.: 801

Umfang: 15 LE

Termin: Fr/Sa, 17./18.02.2012

DTB-Ausbilderdiplom

Methodenkompetenz

Lehrgangsnr.: 802

Umfang: 15 LE

Termin: Sa/So, 18./19.02.2012

DTB-Ausbilderdiplom

kompakt

Lehrgangsnr.: 803

Umfang: 30 LE

Termin: Fr-So, 17.-19.02.2012

AUSBILDUNGSüBERSICHT 2012

Basisqualifizierung

(Modul 1)

Modul1

Lehrgangsnr.: 101

1. Folge

Termin: Fr-So, 13.-15.01.2012

2. Folge

Termin: Sa/So, 28./29.01.2012

Modul1

Lehrgangsnr.: 102

1. Folge

Termin: Fr-So, 22.-24.06.2012

2. Folge

Termin: Sa/So, 30.06./01.07.2012

Modul1

Lehrgangsnr.: 103

1. Folge

Termin: Fr-So, 24./25.08.2012

2. Folge

Termin: Sa/So, 15./16.09.2012

Übungsleiter C Kinderturnen

/Eltern-Kind /Kleinkinderturnen

Modul 2

Lehrgangsnr.: 111

1. Folge

Termin: Fr-So, 10.-12.02.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 24.-26.02.2012

Modul 3

Lehrgangsnr.: 112

1. Folge

Termin: Fr-So, 27.-29.04.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 15.-17.06.2012

3. Folge

Termin: Fr-So, 22.-24.06.2012

Hinweis:

Wir haben reduziert!

Natürlich nur die Preise,

nicht die Qualität …

Macht jetzt die Ausbildung zum

Übungsleiter im RTB-Ausbildungszentrum

in Bergisch Gladbach!

Alles mit den sechs Botschaften

des Kinderturnens:

Mitmachen, Bewegen, Spielen,

Erleben, Üben und Können.

Trainer C Breitensport

Erwachsene Fitness

Gesundheit

Modul 2

Lehrgangsnr.: 121

1. Folge

Termin: Fr-So, 28.-30.09.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 02.-04.11.2012.

Modul 3

Lehrgangsnr.: 122

1. Folge

Termin: Fr-So, 16.-18.11.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 30.11.-02.12.2012

3. Folge

Termin: Fr-So, 14-16.12.2012

Trainer C Leistungssport

Gerätturnen

Modul 3

Lehrgangsnr.: 132

1. Folge

Termin: Fr-So, 13.-15.01.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 03.-05.02.2012

3. Folge

Termin: Fr-So, 09.-11.03.2012

RTB-Forum

Modul 2

(Ausbildung 2012/2013)

Lehrgangsnr.: 131

1. Folge

Termin: Fr-So, 09.-11.11.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 07.-09.12.2012

Trainer C Leistungssport

Trampolinturnen

Modul 2

Lehrgangsnr.: 141

1. Folge

Termin: Fr-So, 03.-05.02.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 10.-12.02.2012

Modul 3

Lehrgangsnr.: 142

1. Folge

Termin: Fr-So, 06.-08.07.2012

2. Folge

Termin: Fr-So, 23.-25.11.2012

3. Folge

Termin: Fr-So, 30.11.-02.12.2012

Trainerassistenten-

Ausbildung

Basismodul

Lehrgangsnr.: 152

Termin: Fr-Mo, 25.-28.05.2012 (Pfingsten)

Aufbaumodul

Lehrgangsnr.: 153

Termin: Sa-Di, 18.-21.08.2012

Übungsleiter B Prävenzion,

Profil Haltung und

Bewegung

Basismodul

Lehrgangsnr.: 201

Termin: Sa/So,10./11.03.2012

Aufbaumodul

Lehrgangsnr.: 202

Termin: Fr-Mi, 27.04.-02.05.2012

Weitere Informationen und

Anmeldung beim:

Rheinischen Turnerbund e.V. (RTB),

Postfach 200745, 51437 Berg. Gladbach

Tel.: 02202 / 2003-0,

Fax: 02202 / 2003-85,

E-Mail: lehrgang@rtb.de

Web: www.rtb.de/qualifizierung

9

rtz 01/2012


10 RTB-Forum

Freundeskreis ehemaliger

Hauptausschussmitglieder

Fünf Jahre Treffen

Zu unserem kleinen Jubiläum am 19./20.

Oktober 2011 kamen mehr als 20 Ehemalige

in Süchteln zusammen. Erich von Vlodrop,

unser ehemaliger Leichtathletikwart,

hatte das Treffen hervorragend vorbereitet

und organisiert.

Die Wiedersehensfreude alter Bekannter

in dem ausgewählten Hotel war riesengroß.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss

ging es in eine Naturparkanlage in der

Nähe von Süchteln. Unter sachkundiger

Führung durchwanderten wir eine herrliche

naturbelassene Gartenanlage und

lernten viele Möglichkeiten eines umweltbewussten,

naturbelassenen Gartenbaus

kennen. Beim Kaffeetrinken mit selbst

gebackenem Kuchen in einer eigens dafür

umgebauten Scheune wurde darüber weiter

diskutiert, während draußen ein heftiges

Gewitter niederging.

Die Narrenmühle in Dülken – die einzige

in Deutschland – war unser nächstes Ziel.

Es war interessant zu erfahren, welche

Männer schon in der Narrenakademie Mitglied

sind.

An das Abendessen schloss der gemütliche

Teil an. Dr. Dieter Schnell trug Geschichten

LSB-Bestandserhebung der

Vereine für 2012

Bis Ende Januar online

Zahlen angeben

Die LSB-Bestandserhebung der Vereine

für 2012 wird seit dem 12. Dezember

2011 und noch bis zum 31. Januar 2012

rtz 01/2012

In der Naturparkanlage. Foto: Dagmar Schröder/Erich Van Vlodrop.

und Anekdoten vor, die er eigens für unser

Treffen zusammengestellt hatte. Witziges

und Amüsantes zeigte Hans-Jürgen

Zacharias mit PC und Beamer. Natürlich

durften die vielen persönlichen Gespräche

untereinander nicht fehlen.

Wir haben viel gelacht und beim Morgenkaffee

über das nächste Treffen nachgedacht:

Es soll am 26. und 27. September

2012 in Bad Honnef stattfinden. Bitte

diesen Termin schon einmal vormerken

– auch diejenigen, die 2011 nicht dabei

waren!

durchgeführt. Das Verfahren ist identisch

mit dem des Vorjahres, wenn auch die

Abgabefristen verkürzt wurden. Einzelheiten

sind im Internet unter www.lsb-nrw.

de (Rubrik „Bestandserhebung“ unter

„SERVICES“) zu finden. Die Eingabe der

Bestandserhebungszahlen ist nur noch

online möglich. Alle Vereine, die schon

in 2011 die Bestandserhebung über das

Sporttreiben im Verein macht einfach Spaß. © LSB NRW | Fotos: Andrea Bowinkelmann.

Vor Antritt der Heimreise lockte der goldene

Oktober uns zu den Krickebecker Seen.

Ein herrlicher Spaziergang und der Besuch

des Naturmuseums rundeten das diesjährige

Treffen ab.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle

bei den Eheleuten Van Vlodrop, die mit

dazu beigetragen haben, dass wir uns

wohlgefühlt haben und das Treffen der

Ehemaligen wieder ein voller Erfolg wurde.

Dagmar Schröder/

Vorsitzende des Freundeskreises

Internet vorgenommen haben, müssen

keine neue Registrierung durchführen. Die

Zugangsdaten aus dem vergangenen Jahr

behalten ihre Gültigkeit.

Nur bei erstmaliger Teilnahme an der Bestandserhebung

müssen sich die Vereine

zunächst registrieren lassen. Wie das geht,

ist im Internetportal des Landessportbundes

Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) genau

beschrieben und muss deshalb hier

nicht näher erläutert werden. Bei eventuellen

Fragen kann bzw. soll den Vereinen

durch ihre Sportorganisationen (Kreis-,

Stadtsportbünde oder auch Fachverbände

und deren Untergliederungen) geholfen

werden.

Die Meldungen sollen den Stand der

Mitgliederzahlen und deren Zuordnung

zu Sportfachverbänden zum 01.01.2012

(Stichtag) wiedergeben. Die Meldungen

erfolgen unter Angabe der Vereinskennziffer

(VKZ) und unter Beachtung der gültigen

Richtlinien für die Bestandserhebung,

die eine Zuordnung der Vereinsmitglieder


gemäß der von diesen ausgeübten Sportarten

zu den jeweiligen Fachverbänden im

Sinne einer fairen Mitgliedschaft in der

sportartorientierten Struktur des organisierten

Sports vorsieht.

Die Bestandserhebung erfolgt dual in zwei

Meldeteilen:

• Im Abschnitt A ist die gesamte Mitgliederzahl

des Vereins anzugeben. Die

Erfassung erfolgt getrennt nach Geschlechtern.

Das Ergebnis wird an die

Sporthilfe e. V. weitergegeben und dient

als Grundlage für die Berechnung der

Jahresprämie für die Sportversicherung,

die GEMA- und die VBG-Pauschale.

• Im Abschnitt B werden die in Abschnitt

A gemeldeten Mitglieder den einzelnen

Sportarten und/bzw. damit den Sportfachverbänden

zugeordnet, die sie im

Verein betreiben. Hier gilt das Prinzip,

dass alle Mitglieder einer bestimmten

Sportart bzw. einem bestimmten

Sportfachverband zugeordnet werden

müssen. Das gilt auch insbesondere für

die Mitglieder von Freizeitsport- und

-turngruppen, die ohne Weiteres den

Turnerbünden zugeordnet werden können,

wenn der Verein über die zuständige

Untergliederung (regionaler Turngau

oder Turnverband) Mitglied im Rheinischen

Turnerbund (RTB) ist. Hier reicht

dann als Angabe das Kürzel „530 A“,

um die Zuordnung sicherzustellen bzw.

vorzunehmen.

Dabei treten oft auch Fragen der Vereine

zur Mitgliedschaft im Landes- oder Spitzenfachverband

und zur Beitragserhebung

für nicht-wettkampforientierte Vereinsmitglieder

auf, die an dieser Stelle einmal erläutert

werden sollen:

Eine „Mitgliedschaft“ des Vereins im Deutschen

Turner-Bund (DTB) ergibt sich wie

folgt: Der Verein ist auf Landesebene in

Nordrhein-Westfalen (NRW) dem Rheinischen

Turnerbund (mit Sitz in Bergisch

Gladbach) zugeordnet. In der Bestandserhebung

ordnet der Verein seine Vereinsmitglieder

in den Sportarten, die zum

Betreuungsbereich des Turnerbundes gehören,

dem Turnerbund zu. Darauf gründet

sich die Mitgliedschaft des Vereins

über den regionalen Turngau/-verband

im Rheinischen Turnerbund (RTB). Für die

zugeordneten Mitglieder erhebt der RTB

Mitgliedsbeiträge (als pro-Kopf-Beiträge)

und der Verein kann die Dienstleistungen,

die der RTB als Verband für Turnen und

Gymnastik erbringt, als Leistung für seine

Mitgliedschaft in Anspruch nehmen. Der

RTB seinerseits ist Mitglied im Deutschen

Turner-Bund und über diese Mitgliedschaft

kann der Verein auch Dienstleistungen

des Deutschen Turner-Bundes auf

Bundesebene in Anspruch nehmen. Für

den Verein werden durch diese Form der

„Mitgliedschaft“ im DTB keine Beiträge

fällig, weil diese schon im RTB-Beitragsanteil

enthalten sind.

Die Turn- und Sportvereine haben die fachliche

Kompetenz für Bewegungsangebote jeglicher Art

und für Jung wie Alt.

Welche Leistungen der Turnerbünde kann

der Verein in Anspruch nehmen?

Die Turnerbünde betreuen ihre Sportarten

im Bereich Turnen und Gymnastik

seit jeher ganzheitlich in ihrer jeweiligen

Ausprägung als Leistungs- und Wettkampfsport

sowie als Breiten-, Freizeitund

Gesundheitssport. Dies erfolgt zum

einen durch Aus- und Weiterbildung von

Übungsleiter(inne)n und Trainer(inne)n und

zum anderen durch die fachliche Entwicklung

und Konzeption von Bewegungsangeboten

und Trends für die Vereine, insbesondere

im Freizeit- und Gesundheitssport

mit dem Schwerpunkt Gymnastik

(Aerobic, Pilates, Dance … und wie die

Angebote heute alle heißen; bei den Turnerbünden

„firmieren“ diese inzwischen

zusammengefasst als „GYMWELT“) und

ganz besonders mit Angeboten für Ältere.

Eine weitere Dachmarke und Verbandsschwerpunktzielgruppe

sowie -aufgabe ist

RTB-Forum

11

das Kinderturnen: Alle fachlichen Konzepte

vom Eltern-Kind-Turnen, Kleinkinderturnen

bis hin zum Kinderturnen werden

in den Turnerbünden entwickelt, mit der

Qualifizierung von Übungsleiter(inne)n für

die Vereine umgesetzt und in Fachkongressen

mit externen Experten und Vereinsexperten

zur Diskussion gestellt. Dies ist nur

der Kern an Dienstleistungen, welche die

Turnerbünde für den nicht-wettkampforientierten

Sport im Verein bieten. Auf weitere

wie die Teilnahme an Turnfesten und

Kongressen sowie spezielle Vorteile für

Übungsleiter/innen soll an dieser Stelle

nicht näher eingegangen werden.

Nach dem Motto „von der Kindheit bis zur

Urne, turne, turne!“ haben die Turnerbünde

den Begriff der „Lebenstreppe“ eingeführt.

Das Bild der Lebenstreppe geht davon

aus, dass sich jeder Mensch im Laufe

seines Lebens Stufe für Stufe höher entwickelt

und dass jeder Mensch zu jeder Zeit

auf seiner jeweiligen Entwicklungsstufe

trainierbar ist, sich auf Grund von entsprechender

Reizsetzung weiterentwickelt. An

dieser Stelle kommen die Turn- und Sportvereine

ins Spiel: Sie haben die fachliche

Kompetenz für Bewegungsangebote jeglicher

Art und Neigung, vom Wettkampfund

Spitzensport bis zum Breiten-, Freizeitund

Gesundheitssport in einer Fülle von

Sportarten und Disziplinen. In Verbindung

mit sozialer Gemeinschaft werden Voraussetzungen

geschaffen, dass die Menschen

ihr Leben lang dabei bleiben und den

Menschen auf jeder Stufe der Lebenstreppe

ein adäquates Bewegungsangebot

unterbreitet wird. Damit ist zugleich die

Frage nach der Entrichtung von Verbands-

Beiträgen für nicht-wettkampforientierte

Vereinsmitglieder erklärt.

Die o. a. Betreuungsleistungen der Turnerbünde

müssen natürlich finanziert werden

können. Die Turnbewegung bedient sich

hier des traditionellen Prinzips der Solidargemeinschaft

und Solidarfinanzierung

mit vergleichsweise niedrigen pro-Kopf-

Beiträgen in einen Topf. Andere Verbände

finanzieren ihre Dienstleistungen ggf. anders,

z. B. mit Gebühren, Strafgeldern für

den Wettkampfbetrieb etc., und „verzichten“

auf Beiträge für Nicht-Wettkämpfer.

Erst durch Ehrlichkeit bei der Bestandserhebung,

Mitgliedermeldung und der Solidarfinanzierung

erhält die „Lebenstreppe“

sichere Stufen und wird das gesamte

Sportsystem in einer fairen Partnerschaft

vereint.

Dieter Weymans

rtz 01/2012


12 Aus den Fachbereichen

Deutsche Meisterschaften

im Gerätturnen 2012 in Düsseldorf

rtz 01/2012

Helferinnen und

Helfer gesucht

Für die Deutschen Meisterschaften im

Gerätturnen 2012 suchen der Rheinische

Turnerbund (RTB) und der Turnverband

Düsseldorf ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer, die vor und

an den Wettkampftagen in verschiedenen

Bereichen unterstützend tätig

sind.

Nähere Informationen dazu erhalten

Sie in der Rubrik „RTB-Forum“ in

dieser Ausgabe.

CP

Juniorennationalmannschaft

Auf GYMMOTION-Tour

Die Gymnastinnen Katja Ebert, Marie

Kussi, Karyna Fehling (alle TSV Bayer 04

Leverkusen), Rana Tokmak (TV Wattenscheid)

und Lea Godejohann (TSV Schwerin)

sind Ende 2011 erstmals seit den Europameisterschaften

im Mai selben Jahres

in Minsk wieder als Gruppe aktiv gewesen:

Auf der GYMMOTION-Tour präsentierten

sie in zehn verschiedenen Städten

Deutschlands, darunter auch Düsseldorf

und Aachen (vgl. die separaten Artikel

dazu in diesem Heft), einem großen Publikum

ihre Seilübung.

Außerdem verzauberte Rana Tokmak das

Publikum mit einer anmutigen Ballübung.

Die deutsche Juniorengruppe. Fotos: David Young.

Drei der fünf Gymnastinnen werden im

kommenden Jahr bereits in der Meisterklasse

antreten: Marie Kussi, Lea Godejohann

und Rana Tokmak. Karyna Fehling,

die Jüngste in der Juniorengruppe, trainiert

schon wieder im Kader der Juniorengruppe

der RSG Rhein-Ruhr 2010 e.V., die

sich wiederum für die Europameisterschaften

qualifizieren möchte. Die nächsten

kontinentalen Titelkämpfe werden im Jahr

2013 ausgetragen.

Rana Tokmak bei der GYMMOTION in Düsseldorf.

Wir wünschen den Gymnastinnen weiterhin

viel Spaß und hoffen, alle weiterhin so

erfolgreich in der Rhythmischen Sportgymnastik

zu sehen!

Susanne Babka

Die Juniorengruppe begeisterte Anfang Dezember unter anderem das Publikum in der nordrhein-

westfälischen Landeshauptstadt.


Deutsche Vereinsmannschafts-

meisterschaft

Leverkusen ist Vizemeister

Die Elite der Mannschaften im Rhönradturnen

traf sich Anfang November

in Langenfeld, um dort den diesjährigen

Deutschen Meister zu ermitteln. Den RTB

vertraten die Teams des TSV Bayer 04 Leverkusen

und vom ausrichtenden Verein

SG Langenfeld.

Die gut aufgestellte Mannschaft aus Leverkusen

kam bei der erfolgreichen Titelverteidigung

des TSC Strausberg wie im

Vorjahr auf Platz zwei, das Team der SG

Langenfeld belegte Platz sieben.

Für Leverkusen starteten bei den Titelkämpfen

die vierfache Jugendweltmeisterin

Riccarda Vogel, die Weltmeisterin

in der Spirale, Svenja Trepte, Jana Holtermann,

Svenja Trepte und Jochen Kaiser.

Das Team des TSV Bayer 04 Leverkusen mit Trainerin

Ines Meurer (l.). Foto: Astrid Stolle.

Die SG Langenfeld hatte als Ausrichter

eine „Wildcard“ erhalten. Zwar konnten

Daniela Wilden, Birte Zelfel, Jana Huber,

Dorit Gerlach und Carina Bulan nicht mit

dem hohen Niveau der anderen Mannschaften

mithalten, sie zeigten jedoch

einen weitaus stabileren Wettkampf als

noch bei der Norddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft.

So konnten die Turnerinnen

mit ihren Leistungen sehr zufrieden

sein.

Hinweis:

Den Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de

(Rubrik „Sportarten“, Unterrubrik

„Rhönradturnen“, Link „News“).

Weltmeisterschaft 2012

Lisa Wollweber, CP

Rheinische Jugendfaustballer

im Fokus

Nachdem im Jahr 2010 Julia Weber (Leichlinger

TV) mit der deutschen Auswahl der

weiblichen Jugend U18 in Lloret de Mar

(Spanien) den Gewinn des WM-Titels feiern

durfte, erhält Lina Hasenjäger (ebenfalls

Leichlinger TV) im kommenden Jahr

die Chance, ihr dies gleichzutun. Sie qualifizierte

sich bereits im Herbst 2011 für die

deutsche U18-Auswahl, die bei der Weltmeisterschaft

im Sommer 2012 (26. bis

29. Juli) in Cali/Kolumbien antreten wird.

Vom 7. bis zum 9. Oktober 2011 fand in

Hamm/Westfalen der entscheidende

Lehrgang zur Bildung des zehnköpfigen

Kaders für die nächstjährige WM statt,

für den sich die RTB-Auswahlspielerin an

ihrem 16. Geburtstag selbst das größte

Geschenk machte.

Ebenfalls am Lehrgang beteiligt war die

erst 15 Jahre alte Katja Hofmann (TV Voerde).

Sie konnte sich zwar noch nicht für

den WM-Kader qualifizieren, hat aber für

die Folgejahre sämtliche Perspektiven.

Den WM-Kader der männlichen Jugend

U18 nahmen die Bundestrainer Roland

Schubert (Berlin) und Hartmut Maus (Ohligs)

noch keine endgültige Nominierung

vor. Im vorläufigen 17 Spieler umfassenden

Kader stehen mit Johannes Groß

(Ohligser TV/ESV Wuppertal-West), Philip

Aus den Fachbereichen

13

Hofmann (TV Voerde), Kevin Schmalbach

und Tim Weber beide (Leichlinger TV) allerdings

gleich vier RTB-Auswahlspieler.

Eine endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung

des WM-Kaders fällt beim

Abschlusslehrgang Mitte Januar 2012 in

Solingen.

Die potenziellen WM-Teilnehmer (vordere Reihe,

v.l.) Johannes Groß, Kevin Schmalbach, Tim Weber

und Philip Hofmann inmitten des Auswahlteams

der männlichen Jugend U18 des RTB, das bei der

Deutschen Jugendmeisterschaft 2011 für das

Rheinland an den Start ging.

Foto: Wolfgang von Neuß.

Alle vorgenannten Spielerinnen und Spieler

haben für die kommenden Wochen

und Monate intensive Trainingseinheiten

vorgegeben bekommen und sind gehalten,

sich gerade in Bezug auf Ausdauer

und Fitness in Form zu halten. Schließlich

kommt bei der WM aufgrund der besonderen

klimatischen Bedingungen und der

Höhenverhältnisse Einiges auf die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer zu.

Wolfgang von Neuß

C-Trainerausbildung Faustball

im Rheinischen Turnerbund

14 Teilnehmer nahmen mit

Erfolg und großem Spaß

am Lehrgang teil

Unter der Regie von Andreas Weber (TK-

Beauftragter für Schulsport) ist es in Zusammenarbeit

mit der Verwaltung des

Rheinischen Turnerbundes (RTB) gelungen,

eine komplette C-Trainer-Ausbildung Faustball

zu konzeptionieren und anzubieten.

Basierend auf den Vorgaben des Deutschen

Olympischen Sportbundes (DOSB)

schafft dieses neue, modulare Konzept

die Basis für eine zukunftsorientierte kon-

rtz 01/2012


14 Aus den Fachbereichen Mitteilungen DOSB / DTB

Gruppenfoto der Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Fotos: Susanne Weber.

tinuierliche Aus- und Weiterbildung im

Fachbereich Faustball in den kommenden

Jahren.

Die Ausbildung zum/r C-Trainer/-in

Faustball sollte ein umfassendes Verständnis

der Sportart Faustball vermitteln. Im

Rahmen der Ausbildung erfolgte eine

enge Verzahnung fachübergreifender und

sportartspezifischer Inhalte zwischen Theorie

und Praxis. Schwerpunkte waren die

Verbesserung der Technik, Planung, Organisation,

Durchführung und Steuerung

des Grundlagentrainings für Anfänger/

innen und Fortgeschrittene. Ein weiterer

Schwerpunkt wurde auf einen differenzierten

Gedanken- und Ideenaustausch der

Teilnehmer gelegt.

„Die Ausbildung zum C-Trainer Faustball

sollte auf einer breiten Basis ‚Grundwissen’

vermitteln. Das heißt, sie richtete sich

nicht einzig an den bereits erfahrenen Trainer,

sondern verschaffte ebenfalls für den

interessierten Neueinsteiger eine große

Bandbreite an ausreichendem Wissen, um

erfolgreich in diesem Bereich tätig werden

zu können“, erläuterte Andreas Weber.

Bei diesem Lehrgang fanden insgesamt

94 Lerneinheiten ihre Anrechnung. Der

nächste Kurs, voraussichtlich im Jahr

2013, ist bereits in Planung.

Die C-Trainerausbildung Faustball soll

Andreas Weber zufolge in den nächsten

Jahren nur einen Teil eines festen Bildungsangebotes

darstellen. In den Jahren

zwischen den Trainerausbildungen ist

geplant, ein neues, weiteres Bildungsangebot

zu schaffen – über Tages- bzw. Wochenendkurse,

die als Weiterbildung und/

oder Verlängerungen bereits vorhandener

Lizenzen genutzt werden können.

rtz 01/2012

„Die Ausschreibung zum Lehrgang erfolgte

in diesem Jahr ausschließlich in unserem

Landesverband, in den nächsten Jahren

werden wir die Kurse auch für andere

Interessierte öffnen“, so Andreas Weber.

Freude bei den Faustballern über die C-Trainerlizenz,

die am Ende des Lehrgangs ausgehändigt

wurde.

Am C-Trainerlehrgang 2011 nahmen teil:

Heiko Ganster, Sascha Ganster, Marion

Ganster, Susanne Weber (alle Leichlinger

TV), Michael Lorenz, Thomas Woitas

(Verlängerung), Peter Nohner (alle TKD

Duisburg), Victor Monderkamp, Pascal

Humpa, Jendrik Repenning, Jan Florian

Sonfeld, Michael Sonfeld, Jan Tebeck (alle

SV Schaephuysen/TV Asberg) und Julian

Naharathinam (TuS Wickrath).

Aktion

Mario Lancioni

Aktion „Gewalt gegen

Frauen – nicht mit uns!“

wird fortgeführt

Die Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht

mit uns!“ wird 2012 fortgesetzt. Seit 2008

ruft der Deutsche Olympische Sportbund

(DOSB) gemeinsam mit den Kampfsportverbänden

und mit Unterstützung der

Frauenhausinitiativen, des Bundesverbandes

der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

e.V., der Frauenhauskoordinierung

e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft

kommunaler Gleichstellungsbeauftragten

und Frauenbüros sowie des Weissen Rings

jedes Jahr Kampfsportvereine auf, Selbstbehauptungs-

und Selbstverteidigungskurse

für Frauen und Mädchen anzubieten.

An der Aktion beteiligen sich der Deutsche

Aikido-Bund, der Deutsche Judo-Bund, der

Deutsche Ju-Jutsu Verband, der Deutsche

Karate Verband und die Deutsche Taekwondo

Union.

Die Aktion wurde auch auf der Frauen-

Vollversammlung des DOSB im September

2011 noch einmal vorgestellt. Dabei

betonten die Vertreterinnen und Vertreter

der Kooperations- und Aktionspartner, wie

wichtig und notwendig es sei, die Aktion

weiterzuführen.

„Wir wollen mit unseren Angeboten

Frauen den Rücken stärken und laden

ein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

unter fachlicher Anleitung auszuprobieren.

Der Kontakt zu den lokalen

Frauenberatungsstellen, Frauenhäusern

und kommunalen Frauenbüros sowie zum

Weissen Ring ist dabei überaus wichtig

und hilfreich“, sagt DOSB-Vizepräsidentin

Ilse Ridder-Melchers.


DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers.

© LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

Erwin Hetger, Landesvorsitzender des

Weissen Ring Baden-Württemberg, sagte:

„Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

von Mädchen und Frauen aufzubauen

und zu stärken, das sind Maßnahmen, die

geeignet sind, Übergriffe zu vermeiden.

Unsere Kooperationen mit Sportvereinen

vor Ort haben sich bewährt und müssen

weiter ausgebaut werden.“

DOSB-Presse 39/2011

Sportmedizin

DOSB und Sportärzte

warnen vor Medikamentenmissbrauch

Der Deutsche Olympische Sportbund

(DOSB) und die Deutsche Gesellschaft für

Sportmedizin und Prävention (DGSP) haben

gemeinsam vor Medikamentenmissbrauch

gewarnt. „Was Doping im Wettkampfsport,

ist Medikamentenmissbrauch

im Freizeitsport und allen anderen gesellschaftlichen

Feldern. Hier müssen wir gemeinsam

gegensteuern”, sagte DOSB-Präsident

Thomas Bach: „Der DOSB möchte

das Thema stärker als bisher ins Bewusstsein

der Öffentlichkeit rücken. Dabei sind

die Sportärzte ein wichtiger Partner.”

DGSP-Präsident Prof. Dr. med. Herbert

Löllgen sagte: „Die deutschen Sportärzte

haben bei allen ihren Erklärungen und

Statements immer gegen Medikamentenmissbrauch

Stellung genommen. Gerade

im Sport können Medikamente fatale

Nebenwirklungen haben, vor allem ist vor

unkontrollierter Gabe von Schmerzmitteln

zu warnen: Schmerzen sind ein natürliches

Warnzeichen, sie sind zu beachten

und sollten in besonderen Fällen vom Arzt

abgeklärt werden. Das gilt vor allem bei

Gelenkschmerzen und auch vor z.B. Marathonläufen.”

Studien belegen, dass in Deutschland

zwei Millionen Menschen gelegentlich

Medikamente zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit

am Arbeitsplatz einnehmen.

800.000 Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer tun dies regelmäßig. Und

selbst in der Schule und an Universitäten

spielen leistungssteigernde Arzneimittel

schon eine Rolle. Während ein bis zwei

Prozent der Oberstufenschülerinnen und

-schüler schon einmal Medikamente zur

Steigerung der Gehirnleistung ohne medizinische

Notwendigkeit eingenommen haben,

sind es bei Studierenden bereits fünf

Prozent. Diesem Trend gelte es Einhalt zu

gebieten, erklärte Bach.

Deshalb ergriff der DOSB im Vorjahr die

Initiative und setzt sich seitdem zusammen

mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club

(ADAC) und der ABDA, der

Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände,

für die Aufklärung über das Thema

ein. Dabei baut der Dachverband des

deutschen Sports auch auf die Hilfe seiner

Mitgliedsorganisationen wie der DGSP.

DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach.

© LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

Mit der Initiative soll auf die mehr als

1,5 Millionen Bundesbürger aufmerksam

gemacht werden, die von Medikamenten

abhängig sind. Ziel sei es, über die Gefahren

aufzuklären, die vom Medikamentenmissbrauch

ausgehen, sagte Bach: „Medikamentenmissbrauch

gefährdet die Volksgesundheit.

Dieser Missbrauch verstößt

gegen die ursprüngliche Natürlichkeit des

Sports und ist gesundheitsgefährdend. Er

kann aber auch zur Gefahr für andere werden,

wenn dadurch Selbstüberschätzung

zum Beispiel im Straßenverkehr eintritt.”

DOSB-Presse-Mitteilung 65/2011

vom 11.10.2011

DTB-Online-Shop

Neustart

Am 1. November 2011 startete der neue

Online-Shop des Deutschen Turner-Bundes

(DTB). Unter www.dtb-shop.de können die

Kunden nun mehr als 3.000 Produkte

zusätzlich für ihren Sportbedarf aus dem

ohnehin reichhaltigen Angebot des DTB

Shop auswählen. In erster Linie will der

neue Shop des DTB seine Besucher neben

attraktiven Preisen durch mehr Service und

Mitteilungen DOSB / DTB

15

große Kompetenz überzeugen. Gewähr dafür

trägt der neue Betreiber „Erhard Sport

International“. Der renommierte Sportgerätausstatter

aus Franken garantiert

einen professionellen Kundenservice bei

Beratung, Bestellabwicklung und Lieferung.

Und auch der neue Online-Auftritt

des DTB Shop überzeugt durch verbesserte

Funktionalität.

Der DTB-Shop-Katalog kann per E-Mail

an info@dtb-shop.de und telefonisch unter

09843 / 9356299 kostenlos bestellt

werden.

DTB-Info 43/2011

Psychologie im Sport

Sportstiftung NRW fördert

sportpsychologische

Betreuung für Talente

Wenn aus einem Talent ein erfolgreicher

(Hoch-)Leistungssportler werden

soll, darf – neben der sportlichen Ausbildung

– auch die persönliche, vor allem

die psychische Weiterentwicklung nicht

zu kurz kommen. Mentale Kompetenzen

können jungen Top-Athleten in ihrem

Entwicklungsprozess helfen, die psychischen

Anforderungen des Leistungssports

zu meistern. Um die sportpsychologische

Ausbildung junger Talente zu verbessern,

wurde an der Deutschen Sporthochschule

mentaltalent.de entwickelt.

Die Initiative bietet eine professionelle

sportpsychologische Grundausbildung

besonders aussichtsreicher und leistungsorientierter

Kaderathleten aus Nordrhein-

Westfalen.

Jetzt kann das Team um Professor Jens

Kleinert die sportpsychologische Betreuung

nachhaltig weiterentwickeln und

ausbauen. Möglich gemacht hat dies der

Beschluss der Sportstiftung NRW, mentaltalent.de

bis 2013 finanziell zu unterstützen.

Geplant ist ein flächendeckendes,

leistungssportorientiertes Betreuungssystem

im Nachwuchsbereich für alle olympischen

Sportarten.

Bereits jetzt werden jugendgerechte, themenspezifische

Workshops organisiert, um

junge Sportler mit sportpsychologischen

Trainingsformen vertraut zu machen und

mentale Basiskompetenzen zu vermitteln.

Auch individuelle Einzelbetreuungen werden

durchgeführt.

rtz 01/2012


16 Mitteilungen DOSB/DTB Verein + Management

„Wichtig ist uns, den jungen Athleten eine

Perspektive aufzuzeigen, die den eigenen

Ansprüchen an den Leistungssport und

gleichzeitig dem beruflichen Werdegang

in Schule, Ausbildung oder Studium gerecht

wird“, sagt Projektkoordinator Moritz

Anderten. Von 2011 an kooperiert

das Projekt auch mit Sportinternaten aus

Nordrhein-Westfalen.

Die Initiative wird in enger Abstimmung

mit den drei Olympiastützpunkten Rheinland,

Westfalen und Rhein-Ruhr umgesetzt.

Eine Kooperation besteht auch mit

der Ruhr-Universität Bochum. Projektleiter

Professor Jens Kleinert erklärt: „Alle Beteiligten

wollen in den nächsten Jahren die

sportpsychologische Betreuung im Nachwuchsbereich

nachhaltig vorantreiben.

Hierdurch wollen wir die Leistung, die Persönlichkeit

und die Gesundheit der jungen

Athletinnen und Athleten ganzheitlich

fördern.“

Weitere Informationen gibt es online unter

www.mentaltalent.de.

DOSB-Presse 37/2011

Freizeiten

Sommer- und Winterfahrten

für Kinder und Jugendliche

Die neuen Reiseangebote für Sommer

2012 sind im Internetportal www.jugendreisen-im-sport.de

der Landessportjugenden

in Zusammenarbeit mit der Deutschen

Sportjugend (dsj) online.

Junge Menschen, Eltern oder Trainerinnen

und Trainer können sich auf der angegebenen

Seite detailliert über das Thema Reisen

informieren und direkt online buchen.

Die Reiseangebote richten sich insbesondere

an Kinder und Jugendliche sowie junge

Erwachsene von 8 bis 26 Jahren.

www.jugendreisen-im-Sport.de bietet

Sommer- und Winterreisen, Kinder Sport

Camps, internationale Jugendbegegnungen,

Ferienfreizeiten mit Sportlernkursen,

Klassenfahrten und Vereinsreisen. Durch

die nichtkommerzielle Ausrichtung der

beteiligten sieben Landessportjugenden

stehen günstige Angebote in ganz Europa

zur Verfügung.

Weitere Infos finden sich online unter

www.jugendreisen-im-sport.de.

DOSB-Presse 50-52/2011

rtz 01/2012

Wettbewerbe

Mission Olympic sucht

sportliche Initiativen aus

ganz Deutschland

Sportlich aktiv im Verein, privat mit der

Sportgruppe, in der Schule oder am

Arbeitsplatz? Der Deutsche Olympische

Sportbund (DOSB) und Coca-Cola

Deutschland suchen „Deutschlands beste

Initiativen für Bewegung und Sport“. Mit

dem Wettbewerb möchten die Initiatoren

bürgerschaftliches Engagement für einen

aktiven Lebensstil fördern.

Von Freizeitteams über Sportorganisationen bis

hin zu öffentlichen Einrichtungen – teilnehmen

können sportliche Initiativen aller Art aus dem gesamten

Bundesgebiet bis zum 30. Juni 2012.

© LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

„Deutschlands beste Initiativen für Bewegung

und Sport“ werden Ende 2012 in

fünf Kategorien mit jeweils 2.000 Euro

ausgezeichnet. Die offizielle Jury prämiert

neben Initiativen für mehr Aktivität

am Arbeitsplatz auch solche, die neue

Bewegungsräume schaffen. Vereine mit

Aktionen, die über das reguläre Sportangebot

hinausgehen, können ebenso teilnehmen,

wie private Gruppen oder Kitas

und Schulen. Wer mitmachen möchte,

kann sich mit seinem Sporttreff auf

www.mission-olympic.de/bewegte-menschen/

bewerben.

Darüber hinaus suchen die Initiatoren regelmäßig

die „Initiative des Monats“. Auf

der Website können die User für ihren Favoriten

stimmen. Seit Oktober stehen monatlich

zehn besondere Bewegungsprojekte

zur Wahl. Die Initiative mit den meisten

Stimmen erhält 500 Euro. Platz zwei und

drei werden ebenfalls mit 300 bzw. 200

Euro prämiert.

Weitere Informationen zu Mission Olympic

erhalten Sie im Internet unter www.mission-olympic.de/presse.

DOSB-Pressemitteilung

59/2011 vom 23.09.2011

Delbrück ist „Deutschlands

aktivste Stadt 2011“

Mit dem Titel „Deutschlands aktivste

Stadt 2011“ kürten der Deutsche Olympische

Sportbund (DOSB) und Coca-Cola

Deutschland die Stadt Delbrück in Nordrhein-Westfalen

zum Sieger des bundesweiten

Wettbewerbs Mission Olympic. Insgesamt

34 Städte aus ganz Deutschland

hatten sich im vergangenen Jahr um den

Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ beworben.

Die Stadt Delbrück erhält 75.000

Euro für den Ausbau des regionalen Breitensportangebots.

Pressemitteilung des

LSB NRW vom 02.12.2011

Fortbildung

Die DSA eröffnet Sportlern

und Fachkräften zusätzliche

Aufstiegsoptionen

Für Leistungssportler und ausgebildete

Fachkräfte gibt es jetzt zusätzliche Möglichkeiten,

in der Sportbranche Karriere zu

machen: Die Deutsche Sportmanagement

Akademie (DSA) qualifiziert Berufstätige

mit den beiden Fernlehrgängen „Sportfachwirt“

(IHK) und „Sportbetriebswirt“

(DSA) umfassend und praxisnah für Führungspositionen

in dem dynamischen und

vielseitigen Wirtschaftssektor. Die DSA ist

eine von zwei Fachakademien unter dem

Dach der Deutschen Gesellschaft für berufliche

Bildung (DGBB), die branchenspezifische

Fernbildung anbietet. Ab sofort können

sich Interessenten im Internet unter

www.dsa-akademie.de für die neuen Studiengänge

anmelden, die laufend beginnen.

Weiterbildungsmöglichkeiten, die sich flexibel

mit dem Job vereinbaren lassen und

darüber hinaus dem finanziellen Spielraum

der Beschäftigten entsprechen, sind

in der Branche rar. Zugleich entwickelt

sich die Nachfrage nach topqualifizierten

Führungskräften positiv. „Das Gesundheitsbewusstsein

steigt, es entstehen neue

Zielgruppen für Sport und körperliche Aktivität,

und der Vereinssport benötigt in

immer stärkerem Maße gut ausgebildete

Mitarbeiter. Diese Faktoren machen den

Sportmarkt so zukunftsträchtig und facettenreich“,

erläutert die Geschäftsführerin

der DGBB, Merle Losem. „Wir möchten,


Verein + Management

dass Leistungssportler und Fachkräfte, die

in der Branche etwas bewegen wollen,

die vorhandenen Chancen besser nutzen

können.“ Voraussetzung für die Weiterbildungen

an der DSA sind Berufsausbildung

und -erfahrung. Die Lehrgänge funktionieren

berufsbegleitend – ohne Ausfallzeiten

im Job. Das macht sie für Arbeitgeber und

Mitarbeiter interessant, weil den Unternehmen,

Sporteinrichtungen oder -verwaltungen

die Arbeitskraft erhalten bleibt.

Der Arbeitnehmer wiederum muss der

Weiterbildung zuliebe nicht aufs Gehalt

verzichten.

Deutsche Sportmanagement Akademie

Auszeichnung

Qualitätssiegel für

Fitness-Studios

Sportvereine, die ein eigenes Fitness-Studio

betreiben, können sich dieses mit dem

Qualitätssiegel SPORT PRO FITNESS zertifizieren

lassen.

Das vom Deutschen Olympischen Sportbund

(DOSB) in Zusammenarbeit mit dem

Landessportbund Nordrhein-Westfalen

(LSB NRW) sowie weiteren Landessportbünden

und Verbänden ins Leben gerufene

Gütesiegel zeichnet vereinseigene

Fitness-Studios nach einheitlichen Qualitätskriterien

aus.

Geprüft werden dabei die Qualifikation

des Leitungs- und Trainingspersonals,

räumliche Bedingungen, Geräteausstattung,

Service und Umweltkriterien.

Das Qualitätssiegel bietet damit eine gute

Möglichkeit für Sportvereine, mit ihrem

Fitness-Studio auch gegenüber kommerziellen

Anbietern am Markt vergleichbar zu

konkurrieren.

Weitere Infos dazu erhalten Sie im Internet

unter www.lsb-nrw.de (Rubrik „Für

Vereine“, Unterrubrik „Angebote“, Bereich

„SPORT PRO FITNESS“).

Pressemitteilung des

LSB NRW vom 23.11.2011

Ratgeber Gesundheit

Sport als Prophylaxe in

vielerlei Hinsicht

Interview mit Dr. med. Andreas Schöpf,

Arzt für Geriatrie und Neurologie am

Evangelischen Krankenhaus Mülheim

an der Ruhr

Dr. Claudia Pauli (CP): „Welche Bedeutung

hat regelmäßige Bewegung im Alter

aus Expertensicht?“

Dr. Andreas Schöpf (AS): „Bewegung ist

nicht nur im Alter wichtig, sondern während

des gesamten Lebens. Sport zu treiben

ist generell für alle Altersgruppen

vorteilhaft. Die Effektivität liegt im Bereich

einer gründlichen, guten medikamentösen

Behandlung – ohne dass jedoch Nebenwirkung

auftreten. So trägt regelmäßige

Bewegung unter anderem dazu bei, das

Risiko für Durchblutungsstörungen zu senken.

Ich denke zum Beispiel an die Herzinfarkt-

und die Schlaganfall-Vorbeugung.

Von hoher Relevanz ist regelmäßige Bewegung

speziell in höherem Alter aber auch

deshalb, weil dadurch die Sturzneigung erheblich

gemindert werden kann. Frakturen

des Schenkelhalses sind enorm häufig, wobei

rund ein Drittel der Betroffenen binnen

eines Jahres danach stirbt – nicht an mangelnder

medizinischer Versorgung, sondern

an den weitreichenden Folgen. Die Eigenständigkeit

steht bei vielen Menschen auf

dem Spiel, wenn sie einen solchen Bruch

erlitten haben, sie verlieren Selbstvertrau-

17

en, gehen nicht mehr vor die Türe, die sozialen

Kontakte nehmen ab usw. Der Alterungsprozess

ist dadurch gekennzeichnet,

dass sich die Muskelmasse stark zurückbildet.

Entsprechend ist die Kraftentwicklung

vermindert und – daraus resultierend

– die Möglichkeit, sich abzufangen. Hier

prophylaktisch zu arbeiten, also durch

Sport dem entgegen zu wirken, ist enorm

wichtig. Nicht zuletzt hat regelmäßige

Bewegung einen vorbeugenden Effekt im

Zusammenhang mit Demenz. So integrieren

wir beispielsweise über die Alzheimer-

Gesellschaft Mülheim, deren Vorstand ich

angehöre, Bewegung in die Pflegeangebote.

Denn kardiale Durchblutungsstörungen

sind nicht nur ein Risikofaktor für das Auftreten

von Erkrankungen wie Herzinfarkt

oder Schlaganfall, sondern auch für das

Auftreten von kognitiven Störungen. Sport

ist also in vielerlei Hinsicht Prophylaxe, das

haben zahlreiche medizinische Studien in

der Vergangenheit bestätigt!“

CP: „Wie ist der Begriff `regelmäßig`

zeitlich einzuordnen?“

AS: „Man sollte mindestens dreimal pro

Woche aktiv werden, um die vorbeugenden

Effekte von Bewegung nutzen zu können.

Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass

man dreimal wöchentlich im Verein Sport

treiben muss, aber man sollte sich zumindest

körperlich betätigen. Hier gilt es, einfachste

Dinge im Alltag zu verändern, zum

Beispiel die Treppe zu nutzen anstelle des

Fahrstuhls oder einige Dinge zu Fuß erledigen

statt das Auto zu benutzen.“

Der Experte empfiehlt, mindestens dreimal wöchentlich körperlich aktiv zu werden.

© LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

rtz 01/2012


18 Ratgeber Gesundheit

CP: „Wie sollten ältere Menschen vorgehen,

wenn sie sich dazu entschließen,

sportlich aktiv zu werden?“

AS: „Dass Menschen erst in höherem Alter

zum Sport kommen, ist die Ausnahme. Wer

nicht entsprechend sozialisiert ist, wird

normalerweise auch nicht im späteren

Verlauf seines Lebens mit dem Sporttreiben

beginnen. Insofern sind in der Regel

diejenigen auch in höherem Alter körperlich

aktiv, die bereits frühzeitig damit

angefangen haben. Unabhängig davon,

ob jemand schon sein Leben lang Sport

treibt oder erst später damit beginnt: Jegliche

sportliche Aktivität muss altersadaptiert

erfolgen, das heißt, der Hausarzt ist

der erste Ansprechpartner, von ihm sollte

man sich hinsichtlich seiner Belastbarkeit

beraten lassen und die Belastungsstufe

festlegen. Gerade wenn Vorerkrankungen

existieren, zum Beispiel bronchialer Art

oder Herzerkrankungen, ist eine intensive

Besprechung unerlässlich.“

CP: „Welche Sportarten empfehlen Sie

älteren Menschen zur Ausübung?“

AS: „Das Wichtigste ist, dass man sich in

qualifizierte Hände begibt. Dies ist zum

Beispiel in Vereinen der Fall. Die Bewegungsangebote,

die Vereine bereithalten,

werden immer von zertifizierten Trainern

durchgeführt. Die Sportart als solche

spielt dann eigentlich keine Rolle mehr.

Arthrose hat verschiedene

Ursachen. Wer sie kennt,

kann viel für die Gesundheit

seiner Gelenke tun. Wenn

z.B. am Knie die Kniescheibe

zu flach ist, führt dies

nicht selten zu einer typischen

Unsicherheit beim

Gehen oder sogar zu schweren

Stürzen. Eine damit verbundene

Ausrenkung des

Gelenks stellt ein hohes Arthroserisiko

dar. Wer ist besonders

gefährdet, und was

kann man selbst dagegen

tun? In der neuesten Aus-

rtz 01/2012

Bewegung ist während des gesamten Lebens wichtig. © LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

Überhaupt existiert nicht die Sportart,

sondern es geht immer um angepasste

Belastung. Gerade in Mülheim gibt es

sehr viele spezielle Programme für ältere

Menschen, die sich regelmäßig unter Anleitung

von Fachleuten bewegen möchten.

Ihnen würde ich raten, sich bei der Stadt,

beim Mülheimer Sportbund oder im Internet

nach entsprechenden Möglichkeiten

zu erkundigen. Grundsätzlich sind gymnastische

Angebote sehr zu empfehlen, da

sie sehr stark die Koordination trainieren.

Was tun bei

gabe ihrer Informationszeitschrift

„Arthrose-Info“ gibt

die Deutsche Arthrose-Hilfe

zahlreiche Hinweise zu die-

Die körperliche Anstrengung tritt dabei in

den Hintergrund. Sinnvoll ist beispielsweise

auch Walking in Gruppen. Hierbei spielt

der soziale Aspekt zudem eine wesentliche

Rolle. Viele ältere Menschen vereinsamen

mit der Zeit. Gemeinsame Aktivitäten können

dem entgegenwirken. Wesentlich ist,

dass die Bewegung Freude bereitet – auch

dies hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit!“

CP: „Ich danke Ihnen vielmals für das

ausführliche Gespräch!“

ARTHROSE? sem wichtigen Thema. In

anschaulichen Darstellungen

werden wirksame Behandlungsmethoden

und

wertvolle Tipps beschrieben.

Darüber hinaus enthält

das Heft viele nützliche

Empfehlungen für alle Ar-

throse-Betroffenen. Ein

kostenloses Musterheft

kann angefordert werden

bei: Deutsche Arthrose-Hilfe

e.V., Postfach 11 05 51,

60040 Frankfurt/Main (bitte

gern eine 0,55-€-Briefmarke

für Rückporto beifügen).


www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Termin

Mitgliederversammlung

der Turnerjugend

Termin: Samstag, 21.01.2012

Zeit: 15.00 Uhr

Ort: Osberghausen,

Turnhalle Jahnstraße

Weitere Informationen:

Die Termine für Lehrgänge und (weitere)

Veranstaltungen 2012 können Sie per E-

Mail an aus-weiterbildung@turnverbandaggertal.de

abfragen.

Lehrgänge

Karibische Aerobic

mit Toning-Sticks

Lehrgangsnr.: 1201

Umfang: 5 LE

Termin: Samstag, 04.02.2012

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr

Ort: Jugendzentrum

„Die Welle“, Wallstr. 54,

42897 Remscheid

Beschreibung:

Lateinamerikanische Tanzaerobic – der

aktuelle Fitnesstrend. Intervalltraining mit

heißer Musik und einfachen Tanzschritten.

Die Hauptsache:

Man bewegt sich zur Musik und hat Spaß

dabei. Für Mann und Frau, Jung und Älter.

Die Fitness wird verbessert und Stress einfach

weggetanzt.

Inhalte:

• Warm-up

• Erläuterungen

• Aufbau

• Choreographie

• Cool-down

Zielgruppe:

Übungsleiter/innen und Interessierte

Referentin:

Stephanie Dobke (Tanzpädagogin)

Gebühr:

15,- € Turngaumitglieder

30,- € Nichtmitglieder

Anmeldung:

bitte bei der Geschäftsstelle des BTG, Am

Hagen 22, 42855 Remscheid,

Fax: 02191 / 291711,

E-Mail: info@bergischer-turngau.de

Pilates für Ältere

Lehrgangsnr.: 1202

Umfang: 5 LE

Termin: Samstag, 03.03.2012

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr

Ort: TH GGS Hasenberg,

Schneppendahler Weg 43,

42897 Remscheid

Beschreibung:

Kernmuskulaturtraining zur Kräftigung

der Rumpfmuskulatur, damit Alltagsbewegungen

besser bewältigt werden können.

Sensomotorisches Training und Sturzprophylaxe

zur Verbesserung des Gleichgewichtes

und des Körpergefühls. Mobilisierung

der Gelenke. Das Ziel und Motto:

Erhaltung der Mobilität im Alter.

Inhalte:

• Warm-up

• Theorie und Erläuterungen

• Praktische Übungen

• Cool-down

Zielgruppe:

Übungsleiter/innen und Interessierte

Referentin:

Anita Braunsdorf (DTB-Ausbilderin)

Gebühr:

15,- € Turngaumitglieder

30,- € Nichtmitglieder

Anmeldung:

bitte bei der Geschäftsstelle des BTG,

Am Hagen 22, 42855 Remscheid,

Fax: 02191 / 291711,

E-Mail: info@bergischer-turngau.de

Regionale Ausschreibungen

www.turnverband-rheinruhr.de

Workshop für Übungsleiter

„Zumba“

Umfang: 7 UE

Ausrichter: Turnverband Rhein-Ruhr

Termin: Samstag, 28.01.2012

Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

19

Ort: Theodor-Heuss-Gesamtschule,

Westender Str.

30-47, 47138 Duisburg;

Eingang Dennewitzerstr.

(Lehrerparkplatz)

Zielgruppe:

Fortbildung für ÜL mit C-Lizenz und

Interessierte

Inhalte:

„Zumba“ ist ein Tanz-Fitness-Workout, das

sich aus lateinamerikanischer und internationaler

Musik und Tanzbewegungen

zusammensetzt. In diesem Workout sind

schnelle und langsame Rhythmen auf der

Basis von Aerobic kombiniert.

Die Tanzbewegungen zielen auf eine Konditionsverbesserung

ab, es sind einfach zu

erlernende Schritte, die den Muskelaufbau

im Gesäß, in Beinen, Armen, in der Körpermitte

und in den Bauchmuskeln fördern

sowie den wichtigsten Muskel im Körper,

das Herz, fordern.

„Zumba“ ist für Jedermann. Egal welches

Fitnessniveau, welches Alter – jeder kann

sofort mitmachen. Einfache Schrittkombinationen

machen es jedem leicht. „Zumba“

macht sehr viel Spaß!

Lehrgangsleitung:

Carmen Schneider, Tel.: 0203 / 58 24 37

Referentin:

Nadine Schneider (Zumba-Instructor)

Meldungen an:

Carmen Schneider, E-Mail:

Schneider2706@t-online.de

Meldeschluss: 22.01.2012

rtz 01/2012


20 Regionale Ausschreibungen

Turnverband Rhein-Ruhr

Gerätturnliga 2012

Turner/Jugendturner

Termine:

Die Gerätturmliga m hat drei

Wettkampftage:

1. Sonntag, 05.02.2012

2. Sonntag, 04.03.2012

3. Sonntag, 18.03.2012

Ort: Sporthalle Hitzestraße,

47055 Duisburg

Wanheimerort

Ausrichter: jeweils TV Wanheimerort

Hinweise:

Ausgeschrieben sind die P-Stufen nur für

Vereine aus dem Turnverband Rhein-Ruhr.

Ausgeschrieben sind die K-Stufen als

Einzelwettkämpfe: RTB-offen

Ausschreibung:

Kürsechskampf KM 2 (Jg. 1992 u. älter)

Kürsechskampf KM 2 (Jg. 1993/1994)

Kürsechskampf KM 2 (Jg. 1995/1996)

Kürsechskampf KM 3 (Jg. 1997/1998)

Kürsechskampf KM 3 (Jg. 1999/2000)

Kürsechskampf KM 4 (Jg. 2001/2002)

Wahlsechskampf bis P 8 (Jg. 1996 u. älter)

Wahlsechskampf bis P 8 (Jg. 1997/1998)

Wahlsechskampf bis P 8 (Jg. 1999/2000)

Wahlsechskampf bis P 8 (Jg.20 01/2002

Wahlsechskampf bis P 8 (Jg. 2003 u. jünger)

Mannschaftswettkampf bis P 8

(offene Klasse)

Mannschaftswettkampf bis P 8

(Jg. 1991 u. jünger)

Ergänzende Hinweise:

P-Stufen als Einzelwettkampf müssen mindestens

drei Meldungen pro Wettkampf

haben, KM-Stufen müssen mindestens

zwei Meldungen pro Wettkampf haben.

Meldeschluss: 18.01.2012

Auskünfte bei/Meldungen an:

Turnverband Rhein-Ruhr, Walter Panhey,

Wörthstraße 35 c, 47053 Duisburg,

E-Mail: walter.panhey@tv-wanheimerort-1880.de.

Turnerinnen/

Jugendturnerinnen

Termine:

Die Gerätturnliga w hat drei

Wettkampftage:

1. Sonntag, 12.02.2012, Ausrichter: N.N.

2. Sonntag, 26.02.2012, Ausrichter: NN

3. Sonntag, 18.03.2012,

Ausrichter: TS Saarn

rtz 01/2012

Ort: Sporthalle Prinzeß-Luise-

Straße, 45479 Mülheim an

der Ruhr-Broich

Hinweise:

Ausgeschrieben sind die P-Stufen als

Mannschaftswettkämpfe nur für Vereine

aus dem Turnverband Rhein-Ruhr. Ausgeschrieben

sind die KM-Stufen als Einzelwettkämpfe:

RTB-offen

Ausschreibung:

Kür-Sechskampf KM 3

(EzWK – jahrgangsoffen)

Kür-Sechskampf KM 4

(EzWK – jahrgangsoffen)

Wahlvierkampf P 4-8 Mannschaft

(jahrgangsoffen)

Wahlvierkampf P 3-7 Mannschaft

(Jg. 2001 u. jünger)

Wahlvierkampf P 1-6 Mannschaft

(Jg. 2003 u. älter)

Wahlvierkampf P 1-4 Mannschaft

(Jg. 2004 u. jünger)

Meldeschluss: 16.01.2012

Auskünfte bei/Meldungen an:

Turnverband Rhein-Ruhr, Walter Panhey,

Wörthstraße 35 c, 47053 Duisburg,

E-Mail: walter.panhey@tv-wanheimerort-1880.de.

Ausbildung zum

Fachübungsleiter 1

Lizenstufe Fitness und

Gesundheit

Termine:

11./12 02.2012

10./11.03.2012

21./22.04.2012

12./13.05.2012

02./03.06.2012

30.06./01.07.2012

Orte: werden noch bekannt gegeben

Zielgruppe:

Interessierte, die eine Qualifizierung auf

der 1. Lizenzstufe anstreben und als Kursleitung

eine Tätigkeit aufnehmen möchten.

Inhalte:

• Struktur und Organisation des Sports,

Rechtsfragen

• bewegungs- und trainingstheoretische

Aspekte von Turnen, Spiel und Sport

• Gesundheitsverständnis und Gesundheitsförderung

im Verein

• biologische, medizinische und psychosoziale

Grundlagen der fitnessorientierten

Angebote

• sportartübergreifende Vermittlung der

Schulung der motorischen Grundeigenschaften,

Ausdauer, Kraft sowie Koordination

und Beweglichkeit

• Fitness-Trends, Entspannungsformen,

attraktive zielgruppenorientierte Bewegungsangebote

• Turnen, Sport und Ernährung

• Lehre und Lernen im Sport, Gruppensituation,

soziale Kompetenz

• Umsetzung der didaktischen und methodischen

Prinzipien

Ausrichter: Turnverband Rhein-Ruhr

Lehrgangsleitung/Auskünfte bei:

Claudia Hendricks (Dipl.-DTB-Ausbilderin)

Lehrgangsgebühr:

400,- € für Mitglieder im RTB; erfolgt die

Meldung nicht über einen Verein des RTB,

wird die doppelte Gebühr fällig.

Meldungen an:

lehrgaenge@turnverband-rheinruhr.de

oder Turnverband Rhein-Ruhr,

Dümptener Straße, 45359 Essen

Meldeschluss: 27.01.2012

Teilnehmerzahl: begrenzt auf ca.

25 Personen

www.tvd-internet.de

Einladungen

Jugendverbandstag 2012

Hiermit laden wir alle Vereinsvertreter

und Delegierte zum Jugendverbandstag

2012 recht herzlich ein.

Termin: Sonntag, 29.01.2012

Zeit: 15.00 Uhr

Ort:

Geschäftsstelle des Turnverband

Düsseldorf e.V. Karweg 24,

40589 Düsseldorf

Über zahlreiches Erscheinen der Vereinsdelegierten

würden wir uns freuen.

Petra Speck/Vorsitzende der Jugend

im Turnverband Düsseldorf


Fachwartesitzung 2012

Hiermit laden wir alle Vereinsvertreter

und Fachwarte zur Fachwartesitzung

2012 recht herzlich ein. Auf dem Programm

stehen die Wahl der Fachwarte,

Berichte, ein Ausblick auf das Jahr

2012, Wünsche, Anregungen und

Aussprache.

Termin: Montag, 23.01.2012

Zeit: 19.00 Uhr

Ort:

Geschäftsstelle des Turnverband

Düsseldorf e.V. Karweg 24,

40589 Düsseldorf

Über zahlreiches Erscheinen der Vereinsvertreter

und Fachwarte würden

wir uns freuen.

Harald Günther/

Stellv. Vorsitzender Sport

Lehrgang

Pilates für den gesunden

Rücken und Gymnastik

am Stock

Termin: Samstag, 25.02.2012

Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:

Turnhalle der Martin-Luther-King-Schule,

Schönaustraße/Ecke Märkische Straße

(Eingang: Märkische Straße), 40625

Düsseldorf-Gerresheim

Beschreibung:

Die Vorteile der Pilatesmethode sind

vielfältig:

Durch die Stärkung der kleinen Haltemuskeln

werden Rückenbeschwerden verringert

oder wird ihnen vorgebeugt.

Die Bewegungsmuster werden verändert

oder optimiert.

Die Aufrichtung der Wirbelsäule verbessert

die Haltung der Teilnehmer.

Die Bewegungskoordination wird verbessert,

was sich besonders im Alltag positiv

bemerkbar macht.

Der Gymnastikstab gilt zu Unrecht als

Handgerät aus früherer Zeit. Sein Einsatzgebiet

ist heute altersunspezifisch und

sehr effektiv. Er trainiert die Koordination,

das Gleichgewicht und kontrolliert

die Bewegung. Der Stab hat ein geringes

Gewicht, eine einfache Handhabung und

eine unveränderbare Abmessung. Er ist im

Einzel-, Partner- und Gruppentraining einsetzbar.

Eine abwechslungsreiche und gut

körperorientierte Gymnastikstunde ist das

Ergebnis.

Zielgruppe:

Übungsleiter/innen im Erwachsenenbereich

und Interessierte

Referentin: Anita Brausdorf

Anmeldung bei der:

Geschäftsstelle des Turnverbandes Düsseldorf,

Karweg 24, 40589 Düsseldorf, Tel.:

0211 / 34 60 23, Di. und Do. von 09.30

bis 11.30 Uhr, Fax: 0211 / 20 03 772,

E-Mail: office@tvd-internet.de oder im

Internet unter www.tvd-internet.de.

Harald Günther/

Stellv. Vors. Sport

www.turnverband-koeln.de

Termine …

… im Überblick

Auffrischungslehrgang

Trampolinturnen

Termin: Sonntag, 05.02.2012

Zeit: 10.00 – 19.00 Uhr

Meldeschluss: 20.01.2012

Hinweis:

Lizenzverlängerung = 8LE

Weitere Informationen bei:

Natascha Daniel, TVB Köln

Kampfrichter-Neuausbildung

Trampolinturnen

D-Lizenz

Termin: Sonntag, 26.02.2012

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr

Meldungen an:

Turnverband.koeln@netcologne.de

Meldeschluss: 12.02.2012

Weitere Informationen bei:

Gudrun Goldau, TVB Köln

Regionale Ausschreibungen

www.turnverbandbonn.de

Neuausbildung Übungsleiter/in

C – Profil:

Kinderturnen

Termine: 03./04.03.2012

17./18.03.2012

28./29.04.2012

05./06.05.2012

12./13.05.2012

02./03.06.2012

Ort: BN-Bad Godesberg,

TH Andreasschule,

Mendelssohnstraße

Leitung:

Frank Eichler (Dipl.-Sportlehrer)

Gebühr: 250,- € / Teilnehmer/in

Neuausbildung Übungs-

leiter-/Trainer-Assistent

Termine:

10./11.03.2012 und 24./25.03.2012

Ort: BN-Bad Godesberg,

TH Andreasschule,

Mendelssohnstraße

Leitung:

Frank Eichler (Dipl.-Sportlehrer)

Gebühr: 40,- € / Teilnehmer/in

Neuausbildung

Kampfrichterlizenz – D

Termin: 24./25.02.2012

Ort: Bonn, Hardtberghalle,

Gaußstraße

Leitung: Carolin Klee

Gebühr: 35,- € / Teilnehmer/in

21

Fortbildung/Neuausbildung

Kampfrichterlizenz – D

Termin: 28./29.01.2012

Ort: Troisdorf-Spich,

Vereinsheim 1. FC Spich,

Waldstadion

rtz 01/2012


22 Regionale Ausschreibungen

Leitung: Lutz Reiche

Gebühr: 35,- € / Teilnehmer/in

(Neuausbildung)

15,- € / Teilnehmer/in

(Lizenzinhaber)

Fortbildung Gerätturnen

männlich und weiblich

Termin: 24./25.02.2012

(Lizenzverlängerung)

Ort: Bonn, Hardtberghalle,

Gaußstraße

Leitung:

Dr. Thomas Heinen, Frank Eichler

Gebühr: 35,- € / Teilnehmer/in

Fortbildung – Training

mit dem FLEXI-BAR

Termin: 05.02.2011

Ort: BN-Bad Godesberg,

TH Andreasschule,

Mendelssohnstraße

Leitung: Kirsten Prinz-Greiling

Gebühr: 35,- € / Teilnehmer/in

Hinweis: 8 Lerneinheiten zur

Lizenzverlängerung

Fortbildung Abenteuer pur

Termin: 03.03.2012

Ort: BN-Bad Godesberg,

TH Burgschule,

Winterstraße

Leitung: Jürgen Schmidt-Sinns

Gebühr: 20,- € / Teilnehmer/in

Hinweis: 8 Lerneinheiten zur

Lizenzverlängerung

rtz 01/2012

Hinweis:

Das Qualifizierungsangebot 2012 finden

Sie auch auf unserer Homepage

unter: www.turnverbandbonn.de.

www.turnverband-wuppertal.de

DTB-Akademie vor Ort

Tagesspecial

„Affen stark und

Löwen schlau“

Lehrgangsnr.: 210412

Umfang: 8 LE

Termin: Samstag, 21.04.2012

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Turnhalle Neue Friedrichstraße

19, 42105 Wuppertal

Beschreibung:

Diese Weiterbildungsmaßnahme soll

zur Durchführung einer eigenen Kinderturn-Show

mit Kindern mit und ohne

Behinderung animieren und qualifizieren.

Im Lehrgang werden Szenenbil-

der und Variationsmög lichkeiten unter

Berücksichtigung verschiedenster Behinderungsgrade

erläutert. Es werden Beispiele

für Bewegungsmöglichkeiten und

Sicherungsmaßnahmen gegeben sowie organisatorische

Hinweise von der Planung

bis zur Durchführung. Zur Kostüm- und

Büh nenbildgestaltung werden kreative

Beispiele vermittelt. Der Lehrgang dient

auch dem Abbau von Ängsten im Umgang

mit Kindern mit Behinderung.

Referentin:

Marlies Marktscheffel (DTB-Ausbilderin)

Anmeldung:

erforderlich bis spätestens 12.04.2012

Mindestteilnehmerzahl: 15

Höchstteilnehmerzahl: 25

Teilnahmegebühr:

31,- € Gymcard-Preis

37,- € regulärer Preis

Zusätzlich werden 3,- € pro Teilnehmer erhoben,

um Bastelmaterial zu finanzieren.

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

38 % der Deutschen sind

Bewegungsmuffel.

38 % 62 der % nicht. Deutschen Sport im Verein. sind

Bewegungsmuffel.

38 % der Deutschen sind

Bewegungsmuffel.

62 % nicht. Sport im Verein.

62 % nicht. Sport im Verein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit 27,5 Mio. Mitgliedschaften

in mehr als 91.000 Vereinen die größte Personenvereinigung

Deutschlands. Leistung, Lebensfreude, Gesundheit und die Vermittlung

von Werten wie Toleranz, Fair Play, Teamgeist – all das fi ndet im Sport statt.

Sport bewegt! Immer und überall. dosb.de

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www.turngau-aachen.de

Gerätturnen

Erfolgreiche

RTB-Liga-Saison

Der TV Konzen freut sich über den „doppelten

Klassenerhalt“ und einen Aufstieg,

der Burtscheider TV feiert den Titel und

die Mädchen des Würselener TV überzeugten

ebenfalls.

Drei Sterntage sind pro Saison zu absolvieren

und die Vereine des Turngaus Aachen

waren in einigen Leistungsklassen erfolgreich

in den Mannschaftswettkämpfen des

Kürbereichs vertreten.

Die Turnerinnen des Burtscheider TV freuen sich

über die geglückte Liga-Premiere.

Foto: Andrea Houben.

In der Landesliga 4 (KM 4) konnten die

Turnerinnen des Burtscheider TV souverän

den Titel gewinnen. Sie mussten sich lediglich

am ersten Turntag mit Platz zwei

begnügen. Somit ist die Ligapremiere der

Aachenerinnen voll und ganz geglückt

und das Team startet 2012 in der Landesliga

3.

Eben in dieser Leistungsgruppe trifft der

Burtscheider TV auf die 3. Mannschaft des

TV Konzen. Das Nachwuchsteam der Eifelerinnen

schaffte in der Saison nach anfänglichen

Schwierigkeiten mit einfachen,

aber sauber vorgetragenen Übungen auf

KM 4-Niveau den siebten Platz und erkämpfte

sich somit den Klassenerhalt.

abrufen, überzeugte aber bei den anderen

Wettkämpfen, so dass sie mit Platz vier im

Gesamtklassement zufrieden sein kann.

Die Mädchen des 2. Teams des TV Konzen

hingegen erreichten zu keinem Zeitpunkt

auf den Wettkämpfen ihre Normalform, so

dass nach drei Wettkämpfen die „rote Laterne“

und der damit verbundene schwere

Gang in die Relegation nicht zu vermeiden

war. Darin jedoch kehrte das manchmal

notwendige Glück zurück und die junge

Mannschaft verteidigte den Startplatz für

die kommende Saison gegen die eigentlich

favorisierte, jedoch ersatzgeschwächte

Mannschaft des Haaner TB erfolgreich.

Zwei Ligen höher gab es die sicherlich

größte Überraschung der Saison: In der

Verbandsliga (KM2) hatte die 1. Mannschaft

des TV Konzen als Aufsteiger schon

im ersten Wettkampf mit Platz zwei für

Furore gesorgt und trotz Verletzungspechs

beim zweiten Wettkampf ohne Streichwertung

vorzeitig den Klassenerhalt gesichert.

Beim Saisonfinale kletterte die

Mannschaft dann bei der Siegerehrung

wiederum auf Platz zwei, so dass in der

Abschlusstabelle die Vizemeisterschaft

gesichert wurde.

Veranstaltungen

Neun Mitgliedsvereine

im Vorprogramm aktiv

Es war schon eine Herausforderung für

den Turngau Aachen und den Burtscheider

Turnverein, die GYMMOTION nach Aachen

zu holen. Da Aachen nur über eine

Sport- und Veranstaltungshalle verfügt,

die ca. 900 Zuschauern Platz bietet, war

die Veranstaltung relativ schnell ausverkauft.

Ein imposantes Bild ergab sich in der

Sporthalle. Die hervorragende technische

Eine Liga höher stellen sich in der Landesliga

2 direkt zwei Teams aus dem Turngau

der KM 3: Die Mannschaft des Würselener

TV konnte zwar am zweiten Turntag

nicht das bestmögliche Leistungsniveau Show-Gruppe des Turngaus Aachen. Foto Andrea Houben.

Nachrichten Turnverbände/-gaue

23

Die 1. Mannschaft des TV Konzen startet 2012 in

der Oberliga. Foto: Anja Nießen.

Dadurch bekamen die Mädchen die Chance,

beim Relegationswettkampf gegen

den Letzten der Oberliga um den erneuten

Aufstieg zu kämpfen. Die unerwartete

Chance wurde beeindruckend genutzt und

die gegnerische Mannschaft aus Dinslaken

mit deutlichem Vorsprung auf Platz

zwei verwiesen. Somit startet das 1. Team

des TV Konzen 2012 in der Oberliga!

Allen Turnerinnen, Trainern und Kampfrichterinnen

gratulieren wir zu einer tollen

Saison!

Anja Nießen

Ausstattung der GYMMOTION ließ sie

für die Zuschauer zu einem Erlebnis werden.

Auf eine Berichterstattung über die

einzelnen Programmpunkte bei der GYM-

MOTION in Aachen verzichte ich an dieser

Stelle, da sie ja identisch mit der RTB-Veranstaltung

in Düsseldorf ist (vgl. Artikel

im RTB-Forum in diesem Heft).

Ein sportlicher Hochgenuss war auch das

Vorprogramm des Turngaus Aachen. Nach

der Begrüßung durch Wilfried Braunsdorf,

Vorsitzender des Burtscheider TV und des

TG Aachen, startete die Veranstaltung mit

einem tollen „lokalen Programmpunkt“,

gestaltet von 50 Turnerinnen und Turnern

rtz 01/2012


24 Nachrichten Turnverbände/-gaue

aus neun Mitgliedsvereinen des Turngau

Aachen (Burtscheider TV, TV Konzen, TV

Würselen, ESV Würselen, TB Breinig, TC

Konten, Hansa Simmerath, TV Verlautenheide

und TKV Oberforstbach) unter) der

Federführung der Choreografin Angeli

Dykstra.

Lang anhaltender Beifall war der Dank

des fachkundigen Publikums.

Wilfried Braunsdorf, CP

Begeisterung über

tolle Vorführungen

Der Name allein – „Show-Express“ – ließ

Großes erwarten und die großen Erwartungen

wurden auch restlos erfüllt: Beim

Turn- und Akrobatik-Spektakel des Turngaus

Aachen, ausgerichtet in diesem Jahr

vom 1. FC Rheinland Übach-Palenberg,

zeigten rund 250 ambitionierte Sportlerinnen

und Sportler, zu welch großartigen

Leistungen sie fähig sind. Die Besucher in

der voll besetzten Sporthalle waren hingerissen

und dankten es den Akteuren

immer wieder mit Zwischenapplaus und

frenetischem Jubel.

Die Vielseitigkeit der dargebotenen Programmpunkte

machte die zweieinhalbstündige

Vorführung zu einer kurzweiligen

Angelegenheit. Stimmungsvolle Licht- und

Tonuntermalungen zauberten immer wieder

„Gänsehautatmosphäre“ in die Halle.

Die Moderatoren Wilfried Braunsdorf und

Ute Jerzynski begrüßten zu Beginn eine

kleine „Blechbüchsenarmee“: Die Mutter-

Kind-Gruppe des 1. FC Rheinland und

damit auch die jüngsten Teilnehmer an

diesem Nachmittag, durften den Auftakt

bestreiten.

Auftritt der „7 Zwerge“. Fotos: Mira Matthys.

rtz 01/2012

Gleich zweimal waren diesmal die „7 Zwerge“

vertreten. Die jüngeren Rope-Skipper

(1. FC Rheinland) unter der Leitung von

Brigitte Petschel sprangen, tanzten und

wirbelten mit Seilen als Zwerge durch

die Halle und auch die Einradfahrer des

TV Weiden hatten das Märchen als Motto

gewählt. Da jedoch die Umsetzung bei

beiden eine völlig andere war, tat dies der

Stimmung keinen Abbruch.

Die Cheerleader des Burtscheider TV (vgl.

nachfolgendes Foto) wussten das Publikum

besonders zu beeindrucken. Ihre akrobatischen

Hebefiguren kamen super an.

Als die Turner vom Turnverein Kgl. Frisch-

Auf Niderum aus Belgien ihr meterlanges

Luftkissen aufpumpten, wusste man: Hier

geht gleich „die Post ab“. Turnerisch auf

hohem Niveau, zeigten sie in einem atemberaubenden

Tempo Flickflacks, Salti und

Sprünge.

Auch die belgische Truppe vom TSV Recht

erntete viel Beifall. Die jungen Sportler

brillierten mit einem Mix aus tollen Turnübungen

zu Musik – von Rock ’n’ Roll über

Disco bis hin zu Hip-Hop.

Wie attraktiv Gerätturnen sein kann, zeigten

die jungen Damen des TV Würselen.

Ihre gelungene Choreographie, gepaart

mit stimmungsvoller Musik und passender

Lichtführung, begeisterte.

Einen besonderen Effekt hatten sich die

Rope Skipper des ausrichtenden Vereins

ausgedacht: Unter anderem zu Michael

Jacksons „Thriller“ zeigten sie im Schwarzlicht

ihre Performance, um danach zu demonstrieren,

was man mit einem Sprungseil

so alles machen kann: Sprünge allein

oder mit mehreren, Handstand, akrobatische

Übungen im Seil – und das alles in

einem atemberaubenden Tempo.

Den krönenden Abschluss dieses rasanten

„Show-Express’“ bildete die neu formierte

Showgruppe des Turngaus Aachen. Bei ihrem

ersten gemeinsamen Auftritt zeigten

die jungen Sportler die Vielfalt und Ästhetik

des Turnens.

Stefanie Rothkranz

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Gerätturnen

TV Hülsenbusch mit

drei Mannschaften beim

Hermann Linden-Pokal 2011

40 Gerätturner aller Alterklassen aus

oberbergischen Vereinen (dieses Mal nur

BV 09 Drabenderhöhe, TV Hülsenbusch

und TuS Wiehl) traten am 4. Dezember

2011 zum Mannschaftswettkampf um den

Gedächtnis-Pokal an, der in der Turnhalle

der Grundschule Wegescheid unter Leitung

von Heinz Ernst Schmidtseifer (Fachwart

Gerätturnen und Kampfrichterwesen

männlich im Turnverband Aggertal Oberberg)

ausgerichtet wurde.

Geturnt wurde der Wahlvierkampf in

den Disziplinen Boden, Pferdsprung bzw.

Sprungtisch, Barren und Reck. Die vier

besten Wertungen je Gerät zählten für das

Mannschaftsergebnis.

Der TV Hülsenbusch belegte in der Wettkampfklasse

1 den ersten Platz, knapp

gefolgt vom BV 09 Drabenderhöhe. In der

Wettkampfklasse 2 ging der Pokal an den

BV 09 Drabenderhöhe, der TV Hülsenbusch

kam auf Platz zwei.

Die Gerätturner stellten sich in den Dienst

der Mannschaft, doch sollen die hervorragenden

Ergebnisse der Leistungsträger

nicht unerwähnt bleiben: Kai Ruf (Jg.

1999, 60,90 Punkte) und Lukas Kurth

(Jg. 1997, 58,50) vom TV Hülsenbusch

waren ebenso wie Simon Grabeck (Jg.

1994, 65,10) und Josh Königes (Jg. 1996,


64,80) vom BV 09 Drabenderhöhe auf einem

hervorragenden turnerischen Niveau

unterwegs.

Training zweimal die Woche führt also zu

sehr starken Leistungen und macht den

Unterschied aus zu den Wiehler Gerätturnern,

die sich nur einmal in der Woche in

der Turnhalle treffen.

Heinz-Ernst Schmidtseifer war mit dem

Wettkampf sehr zufrieden: „Alles war sehr

harmonisch und wir konnten zügig die

Wertungen vornehmen, so dass bereits um

13.00 Uhr die Siegerehrung den Abschluss

der Veranstaltung bildete“.

Die Ergebnisse im Überblick:

Wettkampfklasse 1

(Jahrgang 1997 und jünger):

1. TV Hülsenbusch I (233,30 Punkte)

2. BV 09 Drabenderhöhe (225,20)

3. TuS Wiehl I (217,25)

4. TV Hülsenbusch II (215,70)

5. TV Hülsenbusch III (199,20)

6. TuS Wiehl II (192,60).

Wettkampfklasse 2

(Jahrgang 1996 und älter):

1. BV 09 Drabenderhöhe (188,50 Punkte)

2. TV Hülsenbusch (178,80).

Ute Klein

Prellballturnier

Prellball-Spiele

vom Feinsten

Bereits zum insgesamt sechsten Mal

richtete der TV Osberghausen am 12.

November 2011 das Prellballturnier des

Turnverbandes Aggertal-Oberberg um

den Johann-Löhe-Gedächtnispokal in der

vereinseigenen Turnhalle an der Jahnstraße

aus. Die Mannschaften zeigten erneut

erstklassige Spiele.

Der Gastgeber, der TV Osberghausen

(TVO), ging mit vier Mannschaften an den

Start; belebt wurde die Konkurrenz durch

die Mannschaften des TuS Waldbröl und

des TV Rodt-Müllenbach. Die sechs gemeldeten

Mannschaften bereiteten Matthias

Marsch vom TVO als Turnierleitung nicht

sehr viel Mühe.

Gespielt wurde in zwei Gruppen jeweils 7,5

Minuten. Auch in diesem Jahr zeigte sich,

dass man in jedem Alter noch bzw. schon

Prellball spielen kann. Hans Löhe (Sohn

von Johann Löhe, nach dem dieses Turnier

benannt ist) zeigte sich trotz seiner inzwischen

83 Jahre in einer sehr sportlichen

Verfassung; Niklas Schäfer im Alter von 13

Jahren bestätigte so manchem Vereinskollegen

vom TVO, was in ihm steckt.

Favorit in Gruppe A war der TV Rodt-

Müllenbach. Das Team konnte sich jedoch

nicht gegen die Mannschaft TVO II durchsetzen.

Verdient kam diese nach der Vorrunde

auf Platz eins in der Gruppe A und

die Rodt-Müllenbacher standen als Gruppenzweite

im Halbfinale.

In der Gruppe B waren der TuS Waldbröl

sowie TV Osberghausen I und III vertreten.

Osberghausen I schaffte den Gruppensieg

vor TVO III.

Spannende und emotionsreiche Halbfinalspiele

ergaben folgende Ergebnisse: TVO

II gegen TVO III mit Sieger TVO III; TVO

I gegen TV Rodt-Müllenbach mit Sieger

TVO I. Die Finalspiele wurden also erneut

unter den Mannschaften des TV Osberghausen

ausgetragen.

Die Partie um die Plätze fünf und sechs

bestritten der TuS Waldbröl gegen die

„Faustball“-Mannschaft des TVO. Mit zwei

Bällen besiegten die Waldbröler die Osberghausener

Faustballern, die das nicht

auf sich sitzen lassen wollen und eine Revanche

in 2012 anstreben. Jedoch werden

die Faustballer vorher in ein „Trainingslager“

gehen.

Die Spieler des TV Osberghausen II lieferten

sich gegen die Prellballer des TV Rodt-

Müllenbach eine hoch spannendes Begegnung,

welche die Müllenbacher siegreich

Nachrichten Turnverbände/-gaue

Impression aus der Turnhalle des

TV Osberghausen.

25

beendeten und somit den dritten Platz

erreichten.

Im Finale ging es dann ans „Eingemachte“.

Beide TVO-Mannschaften waren hoch

motiviert und boten den Zuschauern ein

hervorragendes, packendes Spiel. Mit einem

ganz knappen Sieg wurde der TVO I

Pokalgewinner.

Bei der Siegerehrung bedankten sich Peter

Vierbaum, Vorsitzender des TV Osberghausen,

sowie Jürgen Finke, Vorstand und

Fachwart Spiele des Turnverband Aggertal

Oberberg, bei allen Teilnehmern für dieses

gelungene Turnier. Die Pokale, gestiftet

von der Firma Vierbaum Orthopädie, gingen

an glückliche Aktive.

Beim anschließenden gemeinsamen

Abendessen wurden noch viele Gespräche

über die Prellballspiele geführt und diskutiert,

wie das Turnier um den Johann-Löhe-

Gedächtnispokal in der Zukunft noch interessanter

und bekannter für Mannschaften

gemacht werden kann und das Turnier

im November 2012 in einem noch größeren

Rahmen in der Ründerother Sporthalle

Walbach stattfinden könnte.

Martina Schäfer, Ute Klein

Viel Vergnügen bereitete den Teilnehmern auch 2011 das Prellballturnier. Fotos: Martina Schäfer.

rtz 01/2012


26 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-rheinruhr.de

Indiaca

Mülheimer wollen zur WM

Sportspiele gehören mit zu den unverzichtbaren

Elementen einer Turn- oder

Sportstunde. Schon sehr lange bekannt

als beliebtes Freizeitspiel ist Indiaca. Die-

www.tvd-internet.de

Gerätturnen

Mini Mäuse Cup 2011

– zweiter Teil

Der zweite Teil des Mini-Mäuse-Cup Gerätturnen

mit den Geräten Reck und Bodenturnen

fand in Meerbusch-Büderich

statt. Unter der bewährten Leitung von

Petra Speck, dem Jugendausschuss und

den Helfern von TuRa Büderich konnte ein

reibungsloser Wettkampfablauf gewährleistet

werden.

Über 50 Turnerinnen aus neun Vereinen

und zwei Jungen von TuRa Büderich traten

an. Nach einem spannenden Durchgang

standen folgende Siegerinnen fest:

Jahrgang 2006 und jünger:

1. Jania Stitz, TSV Norf

2. Barbara Levacher, SFD 75

3. Filippa Krause, SSV Knittkuhl

Jahrgang 2005:

1. Anna Lena Wagener, SG Kaarst

2. Jette Martinu, TSV Norf

3. Cosima Kaluza, SG Kaarst

Jahrgang 2004:

1. Julia Rosinke, SG Kaarst

2. Laura Büschel, TuS-Erkrath

3. Sophie Demuth, Osterather TV

rtz 01/2012

ses sportliche Rückschlagspiel ist auch

Fachsportart im Deutschen Turner-Bund

(DTB) und seit 1996 werden Deutsche

Meisterschaften ausgetragen.

In Berlin wurde im Jahr 2000 die IIA (International

Indiaca Association) gegründet.

Die erste WM fand 2001 in Estland

statt, es folgten die Titelkämpfe 2004

in Japan und 2008 in Luxemburg. Die

nächste Weltmeisterschaft wird 2013 in

Deutschland ausgetragen.

Die Sichtung für die Aufstellung der deutschen

Nationalmannschaft für diese WM

hat bereits begonnen. Nach diversen Ka-

Jahrgang 2003:

1. Anna Siemes, TSV Norf

2. Marie Nattland, SG Kaarst

3. Carolin Wassenberg, Tura Büderich

Bei den Jungen siegte Dennis Katraev im

Jahrgang 2005, im Jahrgang 2003 gewann

Jan Burnos.

Bei denjenigen, die an beiden Durchgängen

teilnahmen, wurden die Ergebnisse

addiert und bildeten die Gesamtwertung.

Diese gestaltet sich wie folgt:

Jahrgang 2006 und jünger:

1. Jania Stitz, TSV Norf

2. Filippa Krause, SSV Knittkuhl

Jahrgang 2005:

1. Anna Lena Wagener, SG Kaarst

2. Jette Martinu, TSV Norf

3. Cosima Kaluza, SG Kaarst

Jahrgang 2004:

1. Julia Rosinke, SG Kaarst

2. Laura Büschel, TuS-Erkrath

3. Cecile Wiehmut, TG Neuss

Siegerehrung im Jahrgang 2004 mit (v.l.) Laura

Büschel, Julia Rosinke, Sophie Demuth.

Foto: Dirk Ludwikowski.

derlehrgängen erfolgt Ende 2012 die endgültige

Nominierung des Teams.

Judith Zurheide und Tobias Lösel vom TV

Einigkeit 06 Mülheim-Dümpten, die mit

ihrer Vereinsmannschaft bei den Deutschen

Meisterschaften den vierten Platz

erreichen konnten, wurden für den DTB-

Kader der Mixed-Nationalmannschaft

nominiert und stiegen bereits am 5./6.

November 2011 in Kamen in einen Vorbereitungslehrgang

für die WM 2013 ein.

Heidi Brammer

Jahrgang 2003:

1. Anna Siemes, TSV Norf

2. Mara Mangen, TSV Norf

3. Margaux Schöpper, SSV Knittkuhl

Gesamtsieger bei den Jungen wurde

Dennis Katraev von der TuRa Büderich.

Allen Siegern und Platzierten einen herzlichen

Glückwunsch!

Dirk Ludwikowski

Sportakrobatik

Sportakrobaten

auf Werbetour

Die Akrobaten des Leistungszentrums

Düsseldorf unterstützten den Turnverband

bei der Werbekampagne für die GYMMO-

TION 2011 (vgl. dazu auch den Artikel im

Bereich RTB-Forum in diesem Heft). Die

Tischtennis-Bundesligamannschaft von

Borussia Düsseldorf nutzte das Angebot,

die Sportakrobatik einmal bei anderen

Sportarten vorzustellen. Im Rahmen eines

Heimspiels konnten die Akrobaten einen

Ausschnitt aus ihrem Programm zeigen.

Damit erhielten die Zuschauer einen Vorgeschmack

auf die GYMMOTION 2011.

Ein weiterer Auftritt fand bei den Basketballern

der Gloria Giants Düsseldorf statt.

Bei beiden Veranstaltungen wurden die

Aktiven begeistert gefeiert und erhielten

viel Applaus. Es war eine lohnenswerte

Werbetour für alle Beteiligten. Vielen

Dank an die Aktiven des LZSA!

Dirk Ludwikowski


Indiaca

Vier verschiedene

Vereine siegreich

Am 12. November 2011 wurde in Düsseldorf-Benrath

zum zehnten Mal ein

Hobby-Turnier für Indiaca-Mannschaften

durchgeführt. 24 Mannschaften spielten

um den „Düsseldorf“- und den „Schloss-

Benrath-Pokal“.

Bei den Männer-Mannschaften setzte sich

SC Indiaca Erkrath an die Spitze und nahm

den Wanderpreis für ein Jahr mit nach

Hause. Bei den Frauen war der Oberbarmer

Turnerbund erfolgreich.

Impression vom Hobby-Turnier in Düsseldorf.

Foto: Else Evertz.

Nach einer sehr kurzen Mittagspause

wurde mit dem Mixed begonnen. Hier

stellten zwölf Mannschaften ihr Können

unter Beweis. Nach der Vorrunde spielten

die Teams in zwei Gruppen weiter. Die

besten sechs Mannschaften der Vorrunde

qualifizierten sich für die Endrunde um

den „Düsseldorf-Pokal“. Die übrigen sechs

Mannschaften spielten in einer Trostrunde

um den „Schloss-Benrath-Pokal“. In sehr

spannenden Spielen setzte sich die SG

Erfttal beim „Düsseldorf-Pokal“ und der

CVJM Betzdorf mit seiner 2. Mannschaft

beim „Schloss-Benrath-Pokal“ durch.

Else Evertz

Jubiläum

Langjährige Kampfrichterinnen

ausgezeichnet

Im Rahmen des Mini-Mäuse-Cup 2011

nahm die Kampfrichterwartin des Turnverbandes

Düsseldorf, Liane Karraß, eine

besondere Ehrung vor: Petra Kern vom

TuS-Erkrath konnte auf eine 15-jährige Tätigkeit

und Heidi Hofbauer von der TuRa-

Büderich sogar auf eine 25-jährige Tätigkeit

als Kampfrichterin zurück blicken.

Petra Kern (l.) und Heidi Hofbauer freuten sich

sichtlich über die Auszeichnung.

Foto: Dirk Ludwikowski.

Wettkampfveranstaltungen im Turnsport

ohne Kampfrichter sind undenkbar. Eine

neutrale und objektive Bewertung der

Übungen vorzunehmen ist nicht immer

einfach. Umso höher ist dieses langjährige

Engagement anzuerkennen. Beide erhielten

nach einer Dankesrede von Liane

Karraß ein Präsent. Wir danken den beiden

für ihre bisherige Tätigkeit und hoffen,

dass sie ihren Vereinen und dem Turnsport

noch lange zur Verfügung stehen!

Weiterhin konnten nach erfolgreicher

Ausbildung 21 neue Kampfrichterinnen

ihre Lizenz entgegennehmen. Im Januar

2011 hatte ihre Ausbildung begonnen.

Die Referenten Heinz Voglsamer von der

TG Neuss, Silke Zimmermann vom SFD 75

und Sandra Schmidt vom TSV Norf vermittelten

ihnen das nötige Wissen in Theorie

und Praxis.

Von den 24 Kandidatinnen die mit der

Ausbildung begonnen hatten, erhielten

am Ende 21 Teilnehmerinnen nach bestandener

Prüfung ihre Lizenz. Lehrgangsbeste

wurde Anne Wunsch vom SFD 75

Düsseldorf. Weiterhin schlossen folgende

Teilnehmerinnen ihre Ausbildung erfolgreich

ab:

• vom SFD 75 Düsseldorf

Samar Antonios, Kim Reis und

Ghazal Seilsepour

• vom TSV Norf

Jessica Bartsch, Sonja Fuchs, Michelle

Knappe und Patricia Schaefer

• vom Friedrichstädter TV

Corinna Gellert

Nachrichten Turnverbände/-gaue

27

• vom Gerresheimer TV

Maria Kaltenbach, Laura Koppenburg,

Madeleine Mallon und Mandy Müller

• vom TV Jahn Kapellen

Tanja Knape, Anika Steinau und

Nina Wuttke

• von der TG Neuss

Mira Knopper, Samira Nietz und

Simone Trilk

• vom SSV Düsseldorf-Knittkuhl

Melanie Kretschmann und

• vom SV Rosellen

Simone Seipel.

Wir gratulieren allen erfolgreichen Teilnehmerinnen

zum Erhalt ihrer Lizenz!

Liane Karraß,

Dirk Ludwikowski

www.turnen-in-essen.de

Termine …

… im Überblick

14.-15.01.2012 – A 12-122-2006:

Basismodul

ÜL-C-/Trainer-C-/JL-Ausbildung,

TH GS Bockmühle

15.01.2012 – F 12-122-3560:

Cardio-Aktiv,

TH Frillendorfer Str. 42

22.01.2012 – F 12-122-3561:

Gesund und Fit,

TH Frillendorfer Str. 42

29.01.2012:

Kinderturn Börse 2012,

11.00 – 16.00 Uhr

TH GS Bockmühle

10.02.2012:

GET-Mitgliederversammlung,

Beginn: 19.00 Uhr,

GSG JH Schonnebeck

11./12.02.2012 – A 12-122-2006:

Basismodul

ÜL-C/Trainer-C/JL Ausbildung,

TH GS Bockmühle

rtz 01/2012


28 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Veranstaltung

Kinderturn Börse 2012

Termin: 29.01.2012

Zeit: 11.00 – 16.00 Uhr

Ort: Sporthallen der Gesamtschule

Bockmühle,

Essen-Altendorf

„Hier bewegt sich was

– Kinder können viel bewegen“

Die Gemeinschaft Essener Turnvereine

organisiert seit 24 Jahren die Kinderturn

Börse mit Unterstützung der Sportju gend

Essen. Dabei handelt es sich um eine

sportliche Großveranstaltung für Kinder,

die 2012 unter dem Motto „Hier bewegt

sich was – Kinder können viel bewegen“

steht.

Am 29. Januar 2012 zwi schen 11.00 und

16.00 Uhr können kleine und große Besucher

in allen Turnhallen der Gesamtschule

Bockmühle in Essen-Altendorf, Mercatorstraße,

wieder ein mal tolle Bewegungserfahrungen

sam meln und sich so richtig

austoben.

Ideenreiche Abenteuerlandschaften zum

Thema „Auf der Baustelle“, „Nachts auf

Achse“, „Geheimagenten unter wegs“ werden

ergänzt durch „coole Rope Skipping-

Einlagen“, „spannende Soccer-Turniere“,

Kinderschminken und vieles mehr, was

das Kinderherz be gehrt. Wie immer sind

zu dieser Veran staltung alle Kinder, Eltern,

Erzieher, Übungsleiter und Sportlehrer aus

www.gladbacher-turngau.de

Gerätturnen

Gaumeisterschaft männlich

Mit der Gaumeisterschaft der Jungen am

27. November in Porselen – hervorragend

ausgerichtet vom TuS Porselen 1928 e.V.

– endete das Wettkampfjahr 2011 der Turnerjugend

im Gladbacher Turngau 1863

e.V. Lennart Schaaf vom TV Schiefbahn

rtz 01/2012

Nordrhein-Westfalen eingeladen. Der Eintritt

ist kostenlos und auch für das leibliche

Wohl ist ge sorgt.

Wir möchten Kinder in Bewegung bringen

– auf kreative und lustvolle Art und

Weise, ohne Leistungsgedanken auch eine

Adressatengruppe erreichen, die vielleicht

bislang noch keinen Zugang zum Sport im

Verein gefunden hat.

Zugleich verstehen wir unsere Veranstaltung

als Ideenbörse für diejenigen,

die sich täglich um die bewegungspädagogische

Förderung von Kindern und

Jugendlichen bemühen.

Susanne Berndt

Auszeichnung

MTG-Vorstand verleiht Gerd

Kämpkes den Goldenen

Ehrenring

Gerd Kämpkes nimmt aus den Händen der stellvertretenden

MTG-Vorsitzenden Helga Herrmann

den Goldenen Ehrenring des Vereins.

Foto: Norbert Limpinsel.

1899 e.V. wurde mit 58,35 Punkten in seiner

Wettkampfklasse Gau-Schülermeister.

Gau-Jugendmeister wurde Hendrik Morjan

vom TV Schwanenberg 1924 e.V. mit

95,95 Punkten und Gau-Kunstturnmeister

Tobias Schiekel, ebenfalls vom TV Schwanenberg

1924 e.V., mit 67,69 Punkten.

V. Baltes/TuJu,

S. Heppner Ge-Ste

Turn- und Gymnastik-Show

Der Turngau zeigt,

was er kann

Springende „Flöhe“, tanzende „Zwerge“,

eine Horde „Vampire“ und gelenkige Se-

Mit stehenden Ovationen feierten die

Mitglieder der MTG 1881 e.V. Essen auf

dem diesjährigen Ehrungsfest ihren 1.

Vorsitzenden Gerd Kämpkes. Für seine besonderen

Verdienste verlieh der Vorstand

dem Visionär des Sports, der auch stellvertretender

Vorsitzender des Essener Sportbundes

ist, die höchste Auszeichnung der

MTG. Der Goldene Ehrenring darf immer

nur von einem Vereinsmitglied getragen

werden. Zuletzt hatte der 2004 verstorbene

Fritz Bender die Auszeichnung erhalten,

den der Geehrte als seinen Lehrmeister bezeichnet.

In ihrer Laudatio erinnerte Helga Herrmann

daran, dass Gerd Kämpkes seit 50

Jahren verschiedenste Ämter in der MTG

übernommen hat und seit 25 Jahren im

Amt des 1. Vorsitzenden wirkt: „Ohne ihn

gäbe es das Sport- und Gesundheitszentrum

am Schultenweg nicht“. Sichtlich

gerührt dankte Gerd Kämpkes seinen

MTG-lern und sprach von seinem Vereinsverständnis:

„Die MTG soll ein Verein für

alle sein. Der Verein soll mehr sein als nur

der Sport. Die Mitglieder sollen sich wohl

fühlen und gemeinsam ihre Freizeit gestalten.

So soll es sein und so soll es bleiben“.

Außerdem ehrte die MTG Mitglieder, die

dem Verein seit mehr als 25 bzw. mehr als

40 Jahren die Treue halten. Für besondere

Aufmerksamkeit sorgte die langjährige

Übungsleiterin des Jahrgangs 1919, die

noch äußerst agile Jenny Post. Als ihr Rezept

nannte die 93-jährige schlicht: „Bewegung“.

Sven Bergmann

nioren gehörten zu den Akteuren der 10.

Turn- und Gymnastik-Show des Gladbacher

Turngaus in der Sporthalle Asternweg.

15 der insgesamt 88 Vereine des

Verbandes hatten sich um die Teilnahme

beworben und gestalteten das Programm.

Mit dieser Resonanz sei er zufrieden, sagte

der 2. Vorsitzende des Turngaus, Matthias

Kaiser – immerhin dauerte die Show jetzt

schon knapp drei Stunden und wäre sonst

wohl noch um Einiges länger geworden.

So unterschiedlich die einzelnen Gruppen

auf der Bühne auch waren, eines hatten

sie eigentlich alle gemeinsam: Voll motiviert

liefen sie in die Halle ein, total aus

der Puste rannten sie nach dem Auftritt

wieder raus.


„Bei der Turn- und Gymnastik-Show haben

die Vereine die Möglichkeit, ohne

den Wettkampf-Leistungsdruck zu zeigen,

was sie können“, sagte Matthias Kaiser.

„So konnten sie auf sich und ihre Arbeit

aufmerksam machen“, ergänzte Vera Baltes.

Die Vorsitzende der Turnerjugend im

Turngau moderierte den Abend in der

vollbesetzten Sporthalle, jeden einzelnen

Programmpunkt feierte das Publikum mit

tosendem Applaus.

Der Großteil der Akteure kam aus den

Kinder- und Jugendabteilungen der Vereine

– wie die „Springenden Flöhe“ der TS

Lürrip oder „Die sieben Zwerge“ des VfL

Otzenrath. „Das spiegelte die Situation

in den einzelnen Vereinen wider“, meinte

Vera Baltes. In der Regel seien die Kinderund

Jugendabteilungen die größten. Wie

bei vielen anderen Vereinen auch gebe

es aber Nachwuchssorgen, „Es sind zwar

noch genug Kinder in den Vereinen, aber

sie kommen immer öfter nachmittags gehetzt

von der Schule zum Training.

Bocksprünge über ihre Trainerin und Purzelbäume

vom Trampolin auf die Matte

zeigten die „Springenden Flöhe“ unter

anderem bei der Turnschau. „Die sieben

Zwerge“ führten einen Ausschnitt aus ihrem

aktuellen Musical auf. Sechs Paare

des TuS Wickrath wirbelten im Formationstanz

über den Hallenboden. Vera Baltes

machte in ihrer Anmoderation schnell

noch darauf aufmerksam, dass die Gruppe

neue Mitglieder sucht.

Neun junge Einradfahrer des TV Büch-Arsbeck

balancierten auf ihren Rädern und

hielten dabei Regenschirme fest. Neun

Personalia

Der Gladbacher Turngau 1863 e.V. kann

gleich zwei einsatzfreudigen und langjährigen

Vorstandsmitgliedern zu besonderen

Geburtstagen gratulieren:

75 Jahre Heinz Wassenberg

Foto: privat.

Mädchen des TV Mönchengladbach 1848

tanzten als Michael Jackson verkleidet

den „Moonwalk“ und andere Schritte aus

seinen Videos, die Gruppe „Just for fun“

des TV Mülfort machte Flickflacks und allerlei

andere Luftsprünge. Besonders viel

Applaus ernteten die „Oldies but Goldies“

des TV Schwanenberg. Um die 80 Jahre

alt sind einige der Männer, die am Barren

turnten wie die Jungen.

Quelle: RP MG vom 16.11.2011,

S. Heppner Ge-Ste.

Auszeichnung

Erfolgreiche Sportler geehrt

Während der Turn- und Gymnastik-Show

verlieh der 1. Vorsitzende des Gladbacher

Turngaus, Herbert Otten, die Sportlerplakette

2011 für hervorragende Ergebnisse

bei Landesmeisterschaften, Rheinischen

Meisterschaften und Deutschen Meisterschaften

an einzelne Turnerinnen und Turner

sowie an Mannschaften.

S. Heppner/Ge-Ste

Vorführung/Auszeichnung

Tänzerinnen des VfL

Otzenrath begeisterten

Viel Applaus und strahlende Gesichter

bewiesen den Leuten des VfL Otzenrath,

dass sie richtig geplant hatten, ein Mu-

Diesen Ehrentag konnte unser Ehrenmitglied

am 21. November 2011 bei guter Gesundheit

und einem vorzüglichen „Kaiserwetter“

im Kreise seiner Familie sowie von

Freunden feiern. Heinz ist der Ehrenamtler

schlechthin! Seit 1956 gehört er dem TV

1924 Rath-Anhoven an. Die turnerische

Vita liest sich wie folgt:

1956-1970 Jugendwart

1976-1983 2. Vorsitzender

1970-1976 und 1983-1985 1. Vorsitzender

1956-1985 Übungsleiter Jugendturnen

Parallel dazu

1971-1978 Gaubeisitzer

1978-1992 Mitglied OTA

1986-1987 GTG-Geschäftsführer

Nachrichten Turnverbände/-gaue

29

sical in tänzerischen Sequenzen rund um

das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder

Grimm zu kreieren. Die 27 Akteure

im Alter von fünf bis 15 Jahren hatten

ihren Spaß bei der Uraufführung in der

proppenvollen Otzenrather Turnhalle, die

dank Bühnengestaltung durch Eltern und

Übungsleitern sehr viel Flair bot.

Längst sind die momentan 27 Kinder der

„Abteilung Tanz“ des Turnvereins nach

Alter in drei Gruppen eingeteilt. Die Trainerinnen

Monika Kortenhoff und Irina

Frentzen proben mit den beiden Gruppen

der Älteren und Ina Jashkosch nimmt die

„Kleinen“ unter ihre Fittiche. Die Hauptrollen

für „Schneewittchen“ wurden mit

erfahrenen Tänzerinnen wie Larissa Frenzen

(14) als Schneewittchen, Franziska

Lambertz (15) als Prinz, Shari Dederichs

(10) als Jäger und Lea Ceglarek (10) als

„böse Schwiegermutter“ besetzt. Das Tanzen

hat eine große Bedeutung im Leben

der jungen Mädchen. „Tanzen ist besser

als zu verreisen“, sagt beispielsweise Amelie

Meven (6).

Am Rande des Musicals wurden auch

langjährige Mitglieder des VfL Otzenrath

geehrt: Sonja Balter, Sigrid Korsten und

Markus Kortenhoff (alle für 25 Jahre Mitgliedschaft),

Uschie Thomassen und Wolfgang

Balter (beide 40 Jahre) sowie Siegrid

Gerresheim (50 Jahre).

RP MG-Land vom 25.11.2011,

S. Heppner Ge-Ste, CP

1990-1994 Hauptausschuss-Mitglied

1994-1996 Mitglied OTA bzw. in

gleicher Funktion

1996-2002 als „Fachbereichs-

koordinator“ tätig

November 2002 kommissarischer GTG

Geschäftsführer

2003-2010 GTG-Geschäftsführer

Im März 2010 ernannte ihn der Gauverbandstag

zum GTG-Ehrenmitglied. Dieser

Ehrung gingen viele Auszeichnungen voraus:

Vereinsehrennadel, Gau-Ehrenbrief,

RTB- und DTB-Verbandsehrennadel sowie

der DTB-Ehrenbrief.

Besonders erwähnenswert ist jedoch die

Tatsache, dass er bis vor noch nicht allzu

langer Zeit stets präsent für Auf-, Abbau-

rtz 01/2012


30 Nachrichten Turnverbände/-gaue

und Transportarbeiten jeglicher Art war

und dadurch eine unwahrscheinliche Hilfe

– auch für die Turnerjugend mit ihren

Veranstaltungen – war. Seit er sich davon

etwas zurückgezogen hat, stellt er seine

Begeisterung für technische Kommunikation

dahingehend der Geschäftsstelle zur

Verfügung, als dass er dieselbe regelmäßig

mit Informationen über Veranstaltungen

und dergleichen pünktlich beliefert

und somit die Pressearbeit sehr erleichtert.

Dass diese Eingaben zusätzlich unser Archiv

bereichern, ist ein toller Nebeneffekt.

Der GTG-Vorstand dankt Heinz für die Verbundenheit

zum Turngau, den damit verbundenen

Tätigkeiten und wünscht ihm

für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit

und weiterhin „Frohes Schaffen“!

Hubert Wilms wurde 70

Foto: privat.

Diesen runden Geburtstag konnte Hubert

Wilms am 8. Dezember 2011, ebenfalls im

Kreise seiner Lieben, begehen.

Auch Hubert Wilms hat sich dem Turnen

und seinen Belangen voll verschrieben.

Bereits sei 1979 gehört er dem TV 1910

Granterath e.V. an. Sein Einstieg begann

mit der Übernahme des Amtes als Fachwart

für Prell- und Spielball. Diese Fachrichtung

wurde in der Zeit von 1979 bis

1983 durch ihn im Verein und außerhalb

desselben geprägt. Unter seiner Leitung

konnte der Verein sehr viele Erfolge verbuchen.

1983 übernahm er zunächst das Amt des

Geschäftsführers, um nach kurzer Zeit den

Vorsitz zu übernehmen. Das Amt als 1.

Vorsitzender hat Hubert Wilms bis heute

inne. Die 100-Jahr-Feier des Vereins im

Jahr 2010 zeigte, wie gekonnt und segensreich

er diesem vorsteht. Es ist ihm sehr

gut gelungen, Vergangenheit und Gegenwart

im Vereinsleben zu kombinieren. Und

auch um die Zukunft dieses Traditionsvereines

muss man sich in Anbetracht seines

Einsatzes nicht wirklich sorgen.

rtz 01/2012

Im GTG war er zunächst von 1991 bis

1992 und dann wieder ab 1994 für viele

Jahre als Hauptausschuss-mitglied tätig.

Hier hat er in der Vergangenheit oftmals

die Interessen seines Vereins, demzufolge

auch die der anderen Vereine, vehement

vertreten. Nachdem er seit vielen Jahren

dem GTG-Vorstand als Beisitzer angehört,

liegt ihm das Turnen sowie dessen Zukunft

und auch die der Verbände noch mehr am

Herzen. Der GTG, der im Jahr 2013 auf 150

Jahre Bestand wird zurückblicken können,

hat einen Festausschuss gebildet, in den

sich Huber t f es t eingebunden hat, um die

enormen Vorbereitungen durch Rat und

Tat zu begleiten.

Auch ihm wünscht der GTG-Vorstand für

die kommende Zeit alles erdenklich Gute

und freut sich weiterhin auf seine kompetente

Mitarbeit.

Erika Kamp/

Vors. Verwaltung

www.ntvk.de

Gerätturnen:

RTB-Landesfinale in Troisdorf

Turn-Team des

TV Vorst siegreich

Die Turnerinnen des Turn-Teams TV Vorst

(Jg. 2002/2003) haben dank hervorragender

Leistung das Landesfinale der

Die strahlenden Siegerinnen des TV Vorst. Foto: Presse NTVK.

Pflichtstufen gewinnen können, das am 4.

Dezember 2011 in Troisdorf ausgetragen

wurde.

Die Mannschaft mit Sophie Busch, Julie

Cybart, Lilli Trienekens, Jule Nauen, Hanna

Heyer und Jule Wieland bestätigte am 2.

Adventssonntag einmal mehr ihre Klasse,

nachdem sie sich im September und Oktober

in den Vorrundenwettkämpfen souverän

als Verbandsgruppensieger für die

Finalrunde des Rheinischen Turnerbundes

(RTB) qualifiziert hatte.

In einem spannenden Wettkampf trat das

Sextett als Favorit gegen die acht besten

Mannschaften ihrer Altersklasse des RTB

an. An drei von vier Geräten blieb das

Vorster Team nahezu fehlerfrei.

Am Sprung zeigten sich die Mädchen

meisterlich und setzten sich von der Konkurrenz

ab. Am Balken ließen sie jedoch

wichtige Punkte liegen und mussten bis

zum Schluss um ihren Sieg bangen. Diesen

konnten sie schließlich mit einem knappen

Vorsprung von 0,9 Punkten bei 177,35

Punkten insgesamt erlangen. Stolz nahm

das Turn-Team den Siegerpokal entgegen.

Für das Turn-Team endete mit dem Finale

eine ereignisreiche Wettkampfsaison. In

der Winterpause wird nun fleißig für die

kommende Saison trainiert, um auch 2012

erfolgreiche Momente in der Turnhalle erleben

zu können.

Waldnieler Turnerinnen

Zweite und Fünfte

Der TuS Waldniel freute sich unterdessen

über einen zweiten und einen fünften

Platz beim RTB-Landesfinale:

Am Sonntagmorgen erturnte sich zunächst

die Mannschaft des TuS Waldniel,

die in der Altersklasse 1993 und jünger


startete, den fünften Platz. Anna-Lorena

Reintgen (17), Delia Vilz (15), Sarah Roy

(14) und Franziska Steinkuhl (14) holten

an den vier Geräten Schwebebalken, Boden,

Sprung und Spannbarren insgesamt

173,25 Punkte.

Sarah Roy zeigte eine hervorragende Leistung

am Schwebebalken, wohingegen

Anna-Lorena an diesem Gerät aufgrund

eines Sturzes viele Abzüge bekam. Am

Sprung erturnte sie dafür 16,50 Punkte,

womit sie an diesem Gerät die Stärkste

aus ihrem Team war. Delia Vilz hatte am

Spannbarren Pech und stürzte unglücklich.

Insgesamt war die Mannschaft des

TuS Waldniel recht zufrieden mit ihrem

Ergebnis.

Am späten Nachmittag überzeugten dann

die Waldnieler Turnerinnen der Altersklas-

Gerätturnen: Ligabetrieb

2. Mannschaft des TuS

Waldniel turnt jetzt Liga

Die Turnerinnen des TuS Waldniel erturnten

sich den letzten freien Platz für die

RTB-Liga. Neun Mannschaften aus dem

gesamten Rheinland traten in einem Ausscheidungswettbewerb

an, um sich für

2012 für den Ligabetrieb zu qualifizieren.

Freude bei den Turnerinnen des TuS Waldniel über

die erfolgreiche Qualifikation. Fotos: Presse NTVK.

In dem sehr stark besetzten Feld belegten

Mona Kügler, Madita Vilz, Sarah Roy, Franziska

Steinkuhl, Antonia Appel und Anika

Becker den notwendigen dritten Platz.

Insbesondere am Sprung zeigten die Turnerinnen

mit Wertungen von 13,30 und

13,10 Punkten hervorragende Leistungen.

Spannend wurde es noch einmal am Boden,

als Franziska Steinkuhl bei einem

Salto vorwärts stürzte. Auch die Übungen

der anderen Turnerinnen waren nicht fehlerfrei.

se 1998 und jünger und gewannen die

Silbermedaille. Annika Becker (10), Antonia

Appel (11), Mona Kügler (12), Lea

Rüsges (12), Jana Lecloux (12) und Madita

Vilz (12) lieferten sich um Platz zwei

einen heißen Kampf mit den Turnerinnen

des Turnteams Köln, wobei TuS Brauweiler

souverän den ersten Platz belegte.

Stolz zeigen die Waldlielerinnen ihre

Silbermedaille. Foto: Presse NTVK

Die Turnerinnen des TuS Waldniel belegten

Platz drei unter neun Mannschaften.

Doch reichten den Schützlingen der Trainer

Monika Weissert und Mark Schroif am Ende

143,50 Punkte um sich zu qualifizieren.

Presse NTVK

Gerätturnen:

2. 2-Gerätewettkampf

Gute Atmosphäre beim

Nachwuchswettkampf

Nachrichten Turnverbände/-gaue

31

Waldniel konnte sich mit 0,15 Punkten

Vorsprung bei insgesamt erzielten 187,90

Punkten äußert knapp gegen Köln durchsetzen.

Dabei zeigte Mona Kügler eine

spitzenmäßige Spannbarrenübung, die mit

16,55 Zählern belohnt wurde. Madita Vilz,

zuvor noch am Balken gestürzt, präsentierte

am Boden eine sehr elegante Übung,

für die sie 16,15 Punkte bekam. Am letzten

Gerät, dem Sprung, fingen die Waldnielerinnen

mit einer starken Leistung die Kölnerinnen

noch ab und sicherten sich somit

den viel umjubelten zweiten Platz. Mit diesem

Erfolg hatten sie nicht gerechnet, da

die Gegnerinnen im Durchschnitt ein Jahr

älter waren.

Der NTvK gratuliert ganz herzlich!

Presse NTvK, CP

Am 19. November 2011 richtete der TV

Vorst in der kleinen und gemütlichen

Hans-Hümsch-Halle, die sonst eigentlich

nur als Trainingsstätte benutzt wird, den

zweiten 2-Gerätewettkampf des NTVK mit

den Turngeräten Sprung und Balken bzw.

Parallelbarren aus.

Hätte Hans Hümsch (die Halle ist nach

dem Gründervater des Vorster Turnens

benannt) das Geschehen beobachten

können, wäre er sicherlich hoch erfreut gewesen,

dass auch 20 Jahre nach seinem

Tod noch in „seiner“ Halle mit Spaß und

Begeisterung geturnt wird. So nahmen mit

den TSF Bracht, dem TSV Kaldenkirchen,

dem SW Elmpt und dem gastgebenden TV

Vorst insgesamt vier Vereine mit zusammen

32 Turnerinnen und einem Turner am

Nachwuchswettkampf teil.

Nach halbstündiger Einturnzeit begannen

die Kleinen – für einige war es der erste

Wettkampf – mit ihrem ersten Gerät. Dank

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 2-Gerätewettkampf im November. Foto: Presse NTVK.

rtz 01/2012


32 Nachrichten Turnverbände/-gaue

guter Leistungen der Kampfgerichte konnte

schon bald der Wechsel an das zweite

Gerät erfolgen, wo es vergleichbar zügig

zu Werke ging.

Um dem Turnnachwuchs das lange Warten

auf die ersehnte Siegerehrung zu erleichtern,

veranstaltete Maria Geschonneck,

Vorsitzende der Turnerjugend des

NTVK, nach dem Ende des Wettkampfs

in der Nebenhalle einige Spiele. Die Auswertung

nahm etwas mehr Zeit als sonst

in Anspruch, weil für jene Kinder, die am

2-Gerätewettkampf in der ersten Jahreshälfte,

mit den Geräten Reck und Boden,

www.turnverband-koeln.de

Trampolinturnen

NRW-Mannschaftsmeisterschaften

2011

Am 12. November 2011 fanden in der

Hückeswagener Mehrzweckhalle die

NRW-Mannschaftsmeisterschaften im

Trampolinturnen statt. Insgesamt nahmen

25 Mannschaften aus zwölf Vereinen an

diesem Wettkampf teil. Vom Turnverband

Köln (TVB Köln) gingen mit TT Köln, TuS

SW Brauweiler, DJK Wiking und TV Herkenrath

09 gleich vier Vereine an den

Start.

In der Wettkampfklasse 5 („Minis“, Jahrgang

2000 und jünger) wurden von den

Mannschaften aus dem TVB Köln folgende

Ergebnisse erzielt:

1. TuS SW Brauweiler 2 (238,80 Punkte)

mit Nora Bädorf, Laura Hoffmann, Tamina

Hofmeister und Marlon Reihlen

2. DJK Wiking 1 (234,90 Punkte) mit Antonia

Braun, Lea und Lukas Fahron und

Svenja Nelles

4. TV Herkenrath 09 (227,20 Punkte) mit

Simon Ramacher, Olegs Snikers, Bastian

Druwen und Jule Norbisrath

Herzlichen Glückwunsch der Mannschaft

aus Brauweiler zum Titelgewinn!

rtz 01/2012

teilgenommen hatten, eine separate Siegerehrung

mit allen vier Geräten durchgeführt

wurde.

Schlussendlich brachte die Siegerehrung

viele stolze Kinder hervor, denn zu einem

Wettkampf werden ja nur diejenigen mitgenommen,

die eine Übung können. Neben

der Urkunde bekam jedes Kind auch

noch ein kleines Präsent, für die Podiumsplätze

gab es Medaillen – und entsprechend

strahlten die Gesichter.

Zum Schluss bleibt die Hoffnung, dass der

Wettkampf einerseits Spaß am Turnen ver-

NRW-Meister TuS SW Brauweiler. Foto: Monika Seibert.

Platz drei belegte der SV Brackwede mit

231,60 Punkten.

Auch in der Wettkampfklasse 3 (Schülerinnen,

Jahrgang 1997 bis 1999) turnten

sich zwei Teams des TVB Köln unter die

besten drei Mannschaften und drei unter

die erfolgreichsten vier:

2. TuS SW Brauweiler (248,00 Punkte) mit

Hilda Djuberg, Annika, Huber, Celine

Kumpf und Nina Seibert

3. DJK Wiking 2 (244,00 Punkte) mit Lorna

Baumann, Isabell Druwen, Jana Nelles

und Laurin Wolff

4. TT Köln (236,00 Punkte) mit Alexandra

Breuer, Ricarda Harnischmacher und

Mara Wolf

mittelt hat und andererseits motivierend

war, um in den nächsten Jahren für Vierkämpfe

zu üben.

Des Weiteren hofft der NTVK, dass das

Interesse an den Nachwuchswettkämpfen

steigen wird. Denn so sehr sich Hans

Hümsch über das Treiben in seiner Halle

freuen würde – gegen eine Verlegung in

eine größere Halle aufgrund einer zu hohen

Teilnehmerzahl für diese Räumlichkeiten

hätte er sicherlich keinen Einwand

gehabt.

Presse NTVK

Der Sieg ging in dieser Wettkampfklasse

an Ikarus Münster (250,60 Punkte).

In der Wettkampfklasse 1 (Jahrgang 1996

und älter) wurden von den Kölner Teams

folgende Platzierungen erzielt:

2. TT Köln 1 (248,70 Punkte) mit Manuela

Boecker, Stefanie Hinrichs, Tjeng Eline

und Ann-Kathrin Wenk

6. TT Köln 2 (138,00 Punkte) mit Alina

Bahn, Anna Kurtzhals, Hannah Bauer

und Theresa Pohl

Es siegte hier der TV Winterhagen 3

(267,40 Punkte), Dritter wurde die 4.

Mannschaft des TV Winterhagen (235,60

Punkte).

Angie Büth


Jubiläum

135 Jahre gelebte

Turngeschichte in Köln

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen

Turnern und dem Deutschen Sport &

Olympia Museum

Einen erfolgreichen Abschluss fand am

30. November 2011 die Ausstellung „In

Bewegung – 200 Jahre Turnen“, die in Kooperation

zwischen dem Deutschen Sport

& Olympia Museum und dem Deutschen

Turner-Bund (DTB) entstanden ist.

Die Kölner Schau erinnerte zum einen an

die 200 Jahre währende Geschichte der

deutschen Turnbewegung von den Anfängen

Friedrich Ludwig Jahns bis zur aktuellen

Arbeit des DTB in all seinen Facetten.

Zugleich wurde bei der Kölner Ausstellung

ein lokales Ereignis gewürdigt: das 135.

Jubiläum des Turnverbandes Köln, das

beim Festakt in Verbindung mit der Ausstellungseröffnung

am 23. Oktober 2011

im Foyer des Deutschen Sport & Olympia

www.turngau-moers.de

Team-Cup:

Gerätturnen in Moers

Kleiner Kreis

Auch 2011 wurde die Wettkampfsaison

des Turngaus Grafschaft Moers mit dem

Team-Cup beendet. Aufgrund des Wegfalls

des Kürwettkampfs gab es eine große

Altersspanne von elf Jahren im Pflichtbereich.

Da die Dreierteams frei nach Alter

und Geschlecht zusammengestellt werden

dürfen, ist es besonders für die Kleinen

toll, mit ihren älteren Vereinskollegen zusammenturnen

zu können.

Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde

der Team-Cup zwar eher im „kleinen

Kreis“ ausgetragen, was aber nicht heißen

sollte, dass die Aktiven nicht ebenso ehrgeizig

und sauber turnten wie bei großen

Wettkämpfen.

Museums in festlichem Rahmen gefeiert

wurde (vgl. dazu auch den Artikel in

der RTZ 12/2011). Den rund 200 anwesenden

Gästen sind vor allem die Reden

von DTB-Präsident Rainer Brechtken und

Sporthistoriker Prof. Dr. Manfred Lämmer

nachdrücklich in Erinnerung geblieben.

Zum Abschluss der Turnausstellung dankten

Horst Maas (Vorsitzender des Turnverbandes

Köln) und Dr. Jürgen Lahrs (Vorsitzender

Sport im Turnverband Köln) dem

Deutschen Sport & Olympia Museum noch

einmal persönlich für die gute Zusammenarbeit.

Museumsdirektor Frank Dürr

gab das Kompliment gerne an die Turner

zurück und übergab die beiden eigens für

den Turnverband Köln erstellten Banner.

„Um die Geschichte unseres Verbandes lebendig

zu halten, werden wir die beiden

Banner bei eigenen Veranstaltungen einsetzen“,

erläutert Dr. Jürgen Lahrs.

In sehr komprimierter Form können sich

die Mitglieder einen Überblick über die

Verbandsgeschichte und die verschiedenen

Aktionsfelder verschaffen. „Das

Turnen war für die Entwicklung unseres

Gemeinwesens von entscheidender Be-

So bekam man an einigen Geräten von

den älteren Turnerinnen auch mal eine

P9 zu sehen. Da die jüngsten Turnerinnen

ihre Übungen aber besonders ordentlich

darboten, sicherte sich das Team SG-

Moers I mit Chiara Bialon, Laura Küpper

und Isis Rittinghaus (alle Jahrgang 2002)

den höchsten Platz auf dem Treppchen.

Außerdem erturnte sich Laura Küpper mit

70,761 Punkten den Gesamtsieg.

Nachruf

Dietrich Feltgen †

Dietrich Feltgen, der ehemalige Pressewart

des Turngaus Grafschaft Moers,

verstarb Anfang November 2011 im Alter

von 80 Jahren. Er übte dieses Amt

von 1981 bis 1984 aus.

„Dietz“, wie er von seinen Turnfreunden

genannt wurde, war in seinem Heimat-

Nachrichten Turnverbände/-gaue

V.l.: Dr. Jürgen Lahrs, Frank Dürr, Horst Maas.

Foto: Iris Gehrke.

33

deutung“, ergänzt Horst Maas. „Vereine,

freiwillige Feuerwehren und vieles, was wir

heute als bürgerschaftliches Engagement

kennen, ist in der Turnbewegung verwurzelt.“

Und so mancher Trend von heute

ist in den historischen Ursprüngen schon

erkennbar.

Iris Gehrke

Die ältesten Turnerinnen vom TV Schwafheim

landeten trotz der starken, jungen

Konkurrenz auf einem guten fünften Platz.

Eine angenehme Atmosphäre entstand

durch die vielen Zuschauer, die ihre Liebsten

fleißig anfeuerten und applaudierten.

Für das leibliche Wohl sorgte der Ausrichter

TV Schwafheim mit allerlei Leckereien

in der Caféteria.

Ricarda Rütjes

verein, dem TV Schwafheim, von 1962

an für mehrere Jahrzehnte als Kassenwart

und Vorsitzender aktiv. Für seine

Verdienste im Verein wurde er zum Ehrenvorsitzenden

ernannt.

Zwei Jahre noch, von 1992 bis 1994,

stellte er sich dem Ältestenrat des Turngaus

zur Verfügung.

1981 ehrte die Grafschafter Turnerschaft

Dietrich Feltgen mit dem Gauehrenbrief.

Klaus Faerber

rtz 01/2012


34 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.tv-r-n.de

NRW-Mannschaftsmeisterschaften

im Trampolinturnen

Schüler des TV Voerde

auf Rang zwei

Bei den NRW-Mannschaftsmeisterschaften

im Trampolinturnen am 12. November

2011 konnte sich die Schülermannschaft

des TV Voerde mit Nick Stolz (14), Finn

Krüger (12), Niklas Oellig (13) und Eike

Drost (14) den zweiten Platz sichern. Da

sie in der Klasse der Jugendturner starteten,

waren sie damit das beste Schülerteam.

Die erfolgreichen Voerder Trampolinturner bei der

Siegerehrung. Fotos: Ursel Lefort.

Ihre älteren Konkurrenten, die Jugendturner

(alle älter als 15 Jahre) des DJK

Nottuln, lagen nach Pflicht und Kür mit

nur 0,5 Punkten vor den Voerder Turnern.

Im Finale reichten bei diesen die Nerven

nicht aus, um an die Spitzenergebnisse

aus der Kür anzuknüpfen. Somit gelang es

den Schülern dann leider nicht, genügend

Punkte zu holen und es blieb bei Rang

zwei.

Impressionen von den Titelkämpfen.

rtz 01/2012

Auch die Jugendmannschaft der weiblichen

Turner erreichte einen Platz auf dem

Treppchen. Jennifer Fell (17) holte mit ihrer

Finalkür ein Superergebnis und wurde

dafür mit ihrer Mannschaft mit Rang drei

belohnt.

Für die Turnerinnen und Turner ging es danach

Schlag auf Schlag weiter: Am 3. Dezember

2011 starteten sie beim Deutschland-Pokal

in Essen, am 10. Dezember

2011 erwarteten sie die Konkurrenz in

eigener Halle in Voerde zu den Deutschen

Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen

(entsprechende Berichte folgen

in der RTZ 2/2012).

„Wir sind auf dem Weg, auch hier gute

Platzierungen belegen zu können“, so Trainerin

Ursel Lefort.

Ursel Lefort

Auszeichnung

236 Sportabzeichen

2011 in Rhede

91 Jugendliche und 145 Erwachsene waren

es, die im vergangenen Jahr beim TV

Rhede die fünf Bedingungen des Sportabzeichens

schafften. Sie alle begrüßte

Werner Harnau im voll besetzten Pfarrheim

Zur Hl. Familie in Rhede, um sie mit

Urkunde und Abzeichen auszuzeichnen.

In einem kurzen Rückblick erinnerte er an

das Sport- und Spielfest „Familien in Bewegung“

vom 10. Juli 2011, an dem schon

100 Bewerber mit dem Sportabzeichen begonnen

hatten.

Bürgermeister Karl-Heinz Nobis, Stadtsportverbandsvorsitzender

Antonius

Brands und Vereinsvorsitzender Gerold

Schimmöller lobten die Aktiven und das

Abnehmer-Team um Elsbeth und Werner

Harnau für den großen Einsatz. Sie alle

und Sigrid Teschlade, Vorsitzende des Ausschusses

für Soziales, Bildung, Schule und

Sport, schüttelten viele Hände und überreichten

die Urkunden.

Wie immer waren zahlreiche Frauen und

Männer dabei, die sich schon häufiger den

Anforderungen unterzogen, unter ihnen

Hermann Schlütter, der sich bereits 53 Mal

in die Teilnehmerliste eingetragen hatte.

Der Verein konnte jedoch auch 35 Jugendliche

und 38 Erwachsene begrüßen, die es

zum ersten Mal geschafft hatten.

Viele waren als „Einzelkämpfer“ angetreten,

aber es wurde auch 26 Mal das Familiensportabzeichen

erworben, bei dem

mindestens drei Personen aus mindestens

zwei Generationen gemeinsam ihre Fitness

beweisen konnten. Da gab es natürlich

die klassische Kombination Mutter, Vater,

Kind, aber zweimal kamen auch Großeltern

mit den Enkelkindern zur Ehrung und

zweimal sogar drei Generationen.

Die Altersspanne war sehr groß: von siebenjährigen

Kindern bis zu Josef Weiß,

der sich mit 84 Jahren noch fit genug fürs

Sportabzeichen zeigte.

Acht Jugendliche konnten mit dem Abzeichen

Gold 5 geehrt werden: Jasmin

Aboudhaq, Katrin Boche, Meike Brokamp,

Der TV Rhede verlieh Abzeichen und Urkunden in einer kleinen Feierstunde. Ein Großteil der erfolgreichen

Sportlerinnen und Sportler nahm daran teil. Fotos: TV Rhede.


Simon Hüls, Antonia und Johannes Hying,

Eva Keiten-Schmitz und Verena Tetiedt

und ebenso elf Erwachsene: Sabine Bartmann,

Birgit Ebbert, Carolin Gärtner, Domini

und Susanne Hahn, Gabi, Ludger und

Richard Hüls, Gerda Keiten-Schmitz, Anne

Schlütter und Gabi Sieverding.

Gold mit der Zahl 10 bekam Rainer Kaling,

Gold mit der 15 Josef Hüls und Gold mit

der 25 bekamen Josef Krahe und Silvia

Warnke. Eine besondere Ehrung erhielt Elisabeth

Keiten-Schmitz: Sie war die älteste

Teilnehmerin, dazu durfte sie das Sportabzeichen

in Gold mit der Zahl 40 in Empfang

nehmen. „Lisbeth“, wie ihre Freunde

sie nennen, ist seit über 50 Jahren aus

dem Vereinsleben wie aus den Sportabzeichen-Aktivitäten

nicht wegzudenken. Zum

Dank und als große Anerkennung überreichten

ihr Elsbeth und Werner Harnau

einen schönen Blumenstrauß.

Sonderehrung: Bürgermeister Karl-Heinz Nobis

mit der ältesten Teilnehmerin und den jüngsten

Geehrten.

Mit ihr bekamen auch Felix Sondermann,

Jahrgang 2004, und Jenna Terhart, Jahrgang

2005, als jüngste Teilnehmer eine

kleine Anerkennung. Beide waren schon

zusammen mit ihren Familien ausgezeichnet

worden.

Veranstalter Werner Harnau bedauerte,

dass kein Vertreter der Volksbank da sein

konnte, „die unsere Kosten vermindern

helfen“. Alle, die sich in irgendeiner Form

einbringen können – als Helfer, Prüfer

oder als Musikant bei der Verleihung –

sind herzlich gerne gesehen, die aktuellen

Verantwortlichen sind teilweise schon im

fortgeschrittenen Alter und würden gern

jemanden einarbeiten. Und wer es in diesem

Jahr noch nicht ganz geschafft hat,

bekommt im nächsten Jahr eine neue

Chance!

TV-Rhede

www.turnverband-wuppertal.de

Gymnastiktag

Über 100 Teilnehmer

Der jährlich stattfindende Gymnastiktag

des Turnverbandes Wuppertal brachte am

20. November 2011 in der Wuppertaler

Sporthalle Küllenhahn einen lange nicht

erreichten Beteiligungsrekord: Über 100

Teilnehmerinnen (aber auch einige Männer!)

aus 18 Wuppertaler Turnvereinen

erfreuten sich an den hervorragenden Mitmach-Angeboten

in vier Arbeitskreisen.

Impressionen vom Gymnastiktag.

Fotos: Wolfgang Mennecken.

Schon das gemeinsame Aufwärm-Programm

begann in bester Stimmung,

dank Zumba, welches auch in einem Arbeitskreis

angeboten wurde. Zumba, ein

Fitness-Training mit Gute-Laune-Faktor,

ist ein neuer Trend für alle Gymnastik-

Freunde. Bei lateinamerikanischer Musik

und leicht zu lernenden Schrittfolgen wird

gehüpft und gesprungen, mit den Hüften

gewackelt und gelacht – und alles unter

dem Aspekt, dass man Stress und Pfunde

„wegtanzen“ kann.

Am 18. Februar 2012 bietet der Turnverband

auch einen Zumba-Lehrgang an, unter

der Leitung der Aerobic-Trainerin Melanie

Hagemann, die auch den Arbeitskreis

während des Gymnastiktages leitete.

Nachrichten Turnverbände/-gaue

35

Ein zweiter Arbeitskreis, unter der Leitung

der Aerobic-Trainerin Michaela Hagemann,

„bohnerte“ den Turnhallenboden.

Mit Putztüchern unter den Füßen und einem

Rubberband in den Händen bewegten

sich die Teilnehmer im Eisschnelllaufschritt

durch die Halle.

Etwas geruhsamer ging es im Arbeitskreis

Qi Gong, unter der Leitung des Tai Chiund

Qi-Gong-Lehrers Axel Rosenkranz, zu.

Die aus den temperamentvollen Arbeitskreisen

kommenden Teilnehmer wurden

auf „Ruhepuls-Niveau“ gebracht. Man hätte

eine Stecknadel fallen hören können!

Ein vierter Arbeitskreis war überschrieben

mit „Alles Rund“ – und damit waren natürlich

Bälle gemeint. Kira Schülter, Diplom-

Sportlehrerin, hatte für die Teilnehmer

Übungen mit drei verschiedenen Bällen

in ihrem Programm: mit dem Pezziball,

mit dem Therapieball (Weichball) und mit

dem Igelball. Versuche, sich auf dem Pezziball

zu halten, waren teilweise sehr anstrengend

– aber auch lustig.

Alle Teilnehmer hatten große Freude an

diesem bewegungsvollen Nachmittag. Ein

großes Lob gilt allen Referentinnen und

Referenten sowie Helga Mennecken vom

Vorstand des Turnverbandes Wuppertal,

die in ehrenamtlicher Arbeit alles geplant,

vorbereitet und durchgeführt hat!

AN

rtz 01/2012


36 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Veranstaltung

TURNEN BRINGT´s

750 Zuschauer sahen am 13. November

2011 in der Wuppertaler UNI-Halle ein

buntes Programm rund ums Turnen unter

dem Motto TURNEN BRINGT´s.

Impressionen von TURNEN BRINGT´s.

Fotos: Paul Ammann.

Diese Veranstaltung, die bereits zum zwölften

Male stattfand, zeigte wieder einmal,

dass es noch viele aktive Turner gibt und

viele ehrenamtliche Helfer, die ein attraktives

Programm gestalten können.

Der Turnverband Wuppertal, bestehend

aus 48 Turnvereinen, ist Wuppertals größter

Sportfachverband. Von seiner Struktur

her ist er ein Breitensportverband für alle

Altersgruppen. Soziale Arbeit, Integration,

Jung und Alt bewegen, die Älteren nicht

vereinsamen lassen, Kinder von der Straße

holen usw. – das sind die wichtigen Aufgaben,

die der Turnverband wahrnimmt.

Deshalb ist der größte Showteil auch dem

Breitensport gewidmet.

rtz 01/2012

Darüber hinaus haben es einige Turngruppen

geschafft, in ihrer Sportart an regionalen

und Deutschen Meisterschaften, die

Rope Skipper sogar an Weltmeisterschaften,

teilzunehmen. Diese Gruppen brachten

natürlich auch die Highlights in die

Veranstaltung.

Rhythmische Sportgymnastik beispielsweise

wurde auf hohem turnerischen Niveau

mit ansprechender Choreographie

dargeboten. Mit Rollkunstlauf zeigten

viele Mitwirkende eine musical-ähnliche

Aufführung, Rhönradturnerinnen boten

eine flotte Show und eine Jazztanz-Gruppe

gab eine exzentrische Tanzdarbietung zum

Besten. Eine klassische Tanz/Gymnastik-

Vorführung sahen die Zuschauer unter

dem Motto „Café de Paris“, eine generationenübergreifende

Geschichte mit viel Bewegung,

tollen Kostümen und Requisiten

war die „Piratenshow“.

Ganz große Klasse waren wieder die Rope

Skipper. Sie springen derart schnell, dass

man die Seilchen kaum mit den Augen

verfolgen kann.

Bodenturnen war zu sehen, Gerätturnen,

gymnastischer Tanz, eine Vorstellung der

Sportart Kung Fu und Sport mit Älteren.

Eine Kindertruppe trommelte auf bunten

Bällen, kleine Kinder zeigten ihre bisher

gelernten Turnübungen und junge Cowboys

und Indianer beherrschten die UNI-

Halle. Und zwischendurch gab es Humor

und Kunststücke von „Tante Luise und

Herr Kurt“.

Die Zuschauer dankten den Aktiven aus

den vielen Wuppertaler Turnvereinen mit

großem Beifall.

Einen Wermutstropfen hatte das Ganze

aber auch – die Veranstaltung zog sich

durch Zeitüberschreitungen bei manchen

Auftritten sehr in die Länge, so dass etliche

Zuschauer nicht bis zum Schluss blieben.

Daraus muss natürlich Lehre gezogen

werden für eine nächste Veranstaltung unter

dem Motto TURNEN BRINGT´s.

AN


33. Ausgabe des

Jahn-Reports

Sportbiologie

Wer sich ausführlich über die Vorgänge

im menschlichen Organismus und speziell

über jene, die im Zusammenhang mit

Sporttreiben stehen, informieren möchte,

dem sei zu diesem Zweck die vollständig

überarbeitete und um ca. 300 Seiten erweiterte

Neuauflage des Buchs „Sportbiologie“

ausdrücklich empfohlen.

Wie passt sich die Muskulatur an sportli-

Im 14. Jahn-Brief, der über die aktuellen

Probleme der Jahn-Gesellschaft informiert,

beschäftigt sich der Präsident, Hansgeorg

Kling, mit den beeindruckenden Veranstaltungen,

die im Jahr 2011 aus Anlass des

200-jährigen Bestehens der Turnbewegung

stattfanden und die teilweise auch von unserer

Gesellschaft mitgestaltet worden sind.

Das Heft enthält die Festrede, die unser

Ehrenmitglied und Ehrenpräsident des

Deutschen Turner-Bundes (DTB), Prof. Dr.

Jürgen Dieckert, anlässlich der Feierstunde,

die am 18. Juni 2011 auf der Hasenheide

stattfand, gehalten hat. Viele Bilder

vermitteln einen optischen Eindruck von

dieser Veranstaltung.

Präsidiumsmitglied Josef Ulfkotte berichtet

sowohl über die Tagung der Deutschen

Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs),

die aus gleichem Anlass in Berlin abgehalten

wurde, und über den Turnplatz in

Friedland (bei Neubrandenburg), der als

erster nach der Hasenheide bereits im

Jahre 1814 eingerichtet worden ist. Ausführlich

geht er in seinem Beitrag auf

ches Training an? Aus welchen Gründen

sollte man als Athlet nicht abrupt aufhören

zu trainieren, wenn man zuvor ein Hochleistungstraining

durchgeführt hat? Inwieweit

dürfen Asthmatiker (starke) körperliche

Belastungen vornehmen? Welche Arten

der Ausdauer unterscheidet man und wie

gelingt eine effektive Leistungssteigerung

der verschiedenen Ausdauerfähigkeiten?

Wie ist „Schnellkraft“ definiert und welche

Einflussgrößen und Komponenten spielen

diesbezüglich eine Rolle? Welche Problematik

birgt Umlernen? Wie lässt sich degenerativen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

durch Sporttreiben vorbeugen? Welche Bedeutung

haben koordinative Fähigkeiten?

Durch welche Faktoren wird die sportliche

Leistungsfähigkeit beeinflusst? Welche

Auswirkungen haben Hitze, Kälte oder

unterschiedliche Höhenlagen darauf? Was

versteht man unter „aktiver Erholung“?

Welche Rolle spielt die Magenverweildauer

für den Sportler? Und wie wirkt sich der Genuss

einer Tasse Kaffee kurz vor Aufnahme

der sportlichen Betätigung aus?

Die aufgeführten Fragen, auf die Sie in

„Sportbiologie“ eine Antwort finden, sollen

zumindest einen kleinen Eindruck

davon vermitteln, wie breit gefächert die

darin beleuchteten Themen sind. Da in

jedem Kapitel zunächst Grundlagen erläutert

werden, bevor der Autor ins Detail

Bücher

37

die verdienstvollen Arbeiten von Barthel,

Grünwald und Jeran ein und er erläutert

den Anspruch, den 1990 gegründeten

„TSV Friedland 1814“ als den ältesten

deutschen Turn- und Sportverein anzuerkennen.

Darüber hinaus ist Ulfkottes Beitrag,

den er auf der dvs-Tagung zum Thema

„Jahn und die Anfänge der Turnpresse

in Deutschland“ gehalten hat, abgedruckt.

Gerd Steins befasst sich in einer interessanten

Zusammenstellung mit den unterschiedlichen

Ausgaben von „Deutsches

Volksthum“ und in einem weiteren Beitrag

mit der Eröffnung des Naumburger Turnplatzes

im Jahre 1846. Weitere Beiträge

widmen sich den Themen „Die Turnerschaft

von 1890 in Sao Paulo“ (Quitzau)

sowie „Jahn und die Vereinigten Staaten

von Amerika“ (Nippe).

Kurzberichte und Gratulationen zu Ehrentagen

runden den Jahn-Report ab. Er steht

im Internet unter www.jahn-gesellschaft.

de zum Download zur Verfügung.

Pressedienst der Jahn-Gesellschaft

geht, profitieren sowohl jene Leser, die sich

einen Überblick über eine bestimmte Thematik

verschaffen wollen, von dem Buch

als auch solche, für die Einzelheiten von

Relevanz sind. Überaus interessant gestalten

sich gerade auch die Ausführungen zu

körperlicher Aktivität in verschiedenen Lebensabschnitten

(Jugend, Alter) sowie zu

geschlechtsspezifischen Besonderheiten.

Zahlreiche Tabellen, Grafiken, Fotos und

„Merkkästen“ helfen dem Leser dabei, besonders

bedeutsame Aspekte zum einen

schnell aus der unglaublich großen Menge

an Informationen, die dargeboten werden,

herauszufiltern und sich diese zum anderen

vergleichsweise gut einzuprägen.

Athleten – einerlei auf welchem Leistungsniveau

sie ihren Sport ausüben – kommen mit

„Sportbiologie“ ebenso auf ihre Kosten wie

beispielsweise Trainer, Betreuer, Sportlehrer,

Sport- und Medizinstudenten, Sportjournalisten

und allgemein Sportinteressierte.

Sportbiologie

Jürgen Weineck

Spitta Verlag GmbH & Co. KG, 2010

10. vollständig überarbeitete und

erweiterte Auflage

1141 Seiten, 548 farbige Abbildungen,

154 Tabellen, Hardcover

ISBN: 978-3-938509-25-8

Preis: 59,80 Euro

CP

rtz 01/2012


38

Bücher Impressum

Aktivieren & Bewegen

Wer Hochbetagte pflegt, betreut oder in

Gruppen anleitet, der hat naturgemäß

weit weniger Möglichkeiten zur Gestaltung

der entsprechenden Zeit als jemand,

der mit mobilen und körperlich fitten Menschen

zusammenarbeitet. Dennoch bieten

sich vielfältige Optionen, zum Beispiel

Übungsstunden abwechslungsreich, anregend

und heiter zu gestalten und damit

den Hochbetagten Freunde an und mit

Bewegung zu vermitteln. In einem ersten

Teil stellt die Autorin wesentliche Vorüberlegungen

an (z. B. zur Gruppenzusammensetzung,

zur Zeitplanung, zum Verhalten

der Gruppenleitung), deren Beachtung

bei der Arbeit in der Praxis unerlässlich

ist. Der sich daran anschließende, umfangreiche

Praxisteil beinhaltet ebenso

Anregungen zur Schulung der Sinne wie

Ideen zum Bewegen mit Musikbegleitung,

Ausführungen zur funktionalen Gymnastik

und das Thema „Gedächtnisschulung“.

Selbstverständlich fehlen auch Anregungen

zum Spielen – einem Urbedürfnis des

Menschen – nicht.

Aktivieren & Bewegen

Marianne Eisenburger

Reihe: Wo Sport Spaß macht

Meyer & Meyer Verlag, 2010

6. Auflage

136 Seiten, in Farbe, 34 Fotos

ISBN: 978-3-89899-545-0

Preis: 16,95 Euro

rtz 01/2012

CP

Psyche in Form

Jeder, der Wettkampfsport betreibt oder damit

in irgendeiner Weise zu tun hat, weiß,

dass nicht allein physische Aspekte für eine

bestimmte Leistung verantwortlich sind.

Auch die Psyche spielt in diesem Zusammenhang

eine wesentliche Rolle. Speziell

wenn sich die körperlichen Voraussetzungen

der jeweiligen Gegner, ihre technischen

und taktischen Fähigkeiten stark ähneln,

entscheiden umso stärker weniger gut messbare

Faktoren bzw. weniger gut rein durch

Beobachtung auszumachende Befähigungen

über den Ausgang eines Wettkampfs:

Wie gut kann sich ein Athlet konzentrieren?

Wie viel Selbstvertrauen hat er? Wie geht

er mit Erwartungsdruck um? Wie gut gelingt

es ihm, sich in den Wettkampfpausen

zu entspannen? – um nur einige Beispiele

zu nennen. Der Verfasser hat die Absicht,

mit und in seinem Buch Interesse an der

Sportpsychologie zu wecken, indem er darin

sportpsychologische Grundlagen erläutert,

in Anwendungsfelder einführt und vielfältige

Handlungsempfehlungen gibt. Die

angesprochenen Themen sind mannigfaltig

und die vermittelten Kenntnisse sowohl für

Sportler als auch für Trainer, Übungsleiter

oder Betreuer äußerst nützlich.

Psyche in Form

Sportpsychologie auf einen Blick

Sigurd Baumann

Meyer & Meyer Verlag, 2011

1. Auflage

160 Seiten, in Farbe, 1 Foto, 71 Abbildungen

ISBN: 978-3-8403-0847-5

Preis: 19,95 Euro

CP

Impressum

Rheinische Turnzeitung

66. Jahrgang / ISSN 0723-4260

Herausgeber

Rheinischer Turnerbund e.V.

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Schriftleitung und verantwortlich

für die Herausgabe: Dieter Weymans

Die Rheinische Turnzeitung erscheint monatlich

in der ersten Woche des Monats

und ist das amtliche Mitteilungsblatt des

Rheinischen Turnerbundes.

Redaktion

Dr. Claudia Pauli / cp-presse

Telefon: 01 73-4 97 49 80

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

oder rtz@rtb.de

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-21

Telefax 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Gestaltung

Dr. Claudia Pauli, Richard Dohmen,

Christian Hüpgen (RASS GmbH & Co. KG)

Es können nur Berichte, Fotos etc. veröffentlicht

werden, die der Redaktion der RTZ

von dem jeweiligen Turnverband/-gau bzw.

Fachbereich zugehen. Die Vereine werden

entsprechend gebeten, ihre Artikel, Bilder

etc. an den jeweiligen Turn verband/-gau

bzw. Fachbereich zu senden. Die Redaktion

behält sich vor, die Einsendungen vor

der Veröffentlichung zu bearbeiten. Für die

Inhalte der Rubriken „Regionale Ausschreibungen“

und „Nachrichten Turnverbände/gaue“

sind allein die Turnverbände bzw.

-gaue verantwortlich. Die darin getroffenen

Aussagen müssen nicht der Meinung der

RTZ-Redaktion entsprechen. Nachdruck,

auch auszugsweise, ist erwünscht (mit Quellenangabe).

Um ein Belegexemplar wird gebeten.

Redaktionsschluss

10. des Vormonats

Anzeigenleitung

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

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