Gemeindebrief 142 - Den Lebendigen Adventskalender 2012

clarenbach.kirche.koeln.de

Gemeindebrief 142 - Den Lebendigen Adventskalender 2012

Gemeindebrief

der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

März – Mai 2010

Das Kreuz mit dem Kreuz 2

Lehrer Deutschlands 4

„Kölsch Hätz“ kommt 6

Handlanger Gottes 8

Weltgebetstag 16

Nr. 142

www.clarenbachgemeinde.de


Geistliches Wort

2

Das Kreuz mit dem Kreuz

Dass Jesus am Kreuz starb, ist in der Christenheit

unumstritten. Schließlich ist das

Kreuz das stärkste Symbol des christlichen

Glaubens. Doch zu allen Zeiten haben sich

Christen mit diesem Todessymbol auch

schwer getan. Manche können bis heute

nicht nachvollziehen, warum Jesus elend

am Kreuz umkommen musste. Für sie und

für alle anderen kehrt die Frage immer wieder:

Warum starb Jesus am Kreuz?

Braucht Gott ein Sühnopfer?

In der Passionszeit, der Zeit zwischen

Aschermittwoch und dem Osterfest sind

Christen angehalten, über den Tod Jesu

nachzudenken. So sieht es der

kirchliche Kalender alljährlich vor.

Im letzten Jahr freilich bekam das

Ganze eine besondere Brisanz.

„Ich glaube nicht, dass Jesus für

unsere Sünden gestorben ist“, ließ

der ehemalige Bonner Superintendent

Burkhard Müller im Februar

die Hörer seiner WDR-Radioandacht

wissen. Müller vertrat die

Meinung, Gott brauche kein Sühnopfer, um

den Menschen vergeben zu können: „Jesus

ist nicht gestorben, um uns von unseren

Sünden zu befreien. Er ist gestorben, weil

die Mächtigen ihn nicht leben lassen wollten.“

Nicht Gott habe seinen Tod gewollt,

sondern seine Feinde.

Müller traf damit einen Nerv des christlichen

Glaubens: Hunderte Anrufe, Briefe

und E-Mails gingen nach der fünfteiligen

Andachtsreihe im Büro des evangelischen

WDR-Beauftragten in Düsseldorf ein. Die

Reaktionen, die lange nicht abrissen,

bewegten sich zwischen Entsetzen und

Begeisterung.

Besonders theologisch konservative Stimmen

warfen Müller Verrat am Evangelium

vor, weil er das Sterben Jesu als Sühne für

die Schuld des Einzelnen eliminiere. Er gebe

damit den Gedanken eines stellvertretenden

Sühnopfers auf. Andere wiederum dankten

dem ehemaligen Sprecher des „Wort zum

Sonntag“. Eine Frau schrieb gar: „Es hat mir

in meiner Kindheit schon große Schuldgefühle

und Traurigkeit gemacht, dass der

arme Jesus schon vorausschauend für

meine armseligen Sünden elend am Kreuz

umkommen musste.“

Deutung des Todes

umstritten

Bei alledem muss eines festgehalten

werden: Die Deutung des

Todes Jesu ist umstritten – auch in

der Theologie. Schon im Neuen

Testament wird die Passion Jesu

einschließlich seiner Kreuzigung

auf unterschiedliche Weise interpretiert.

Die Deutungen, die uns im Neuen

Testament begegnen, sind wie alle menschlichen

Versuche dieser Art verständlich und

missverständlich zugleich. Es sind Metaphern

und Symbole, die aus einer bestimmten

Zeit und aus bestimmten Kulturkreisen

stammen. Sie wollen gedeutet werden für

den Menschen im 21. Jahrhundert.

Darauf macht besonders der Theologe

Klaus-Peter Jörns (Berg bei Starnberg) in

seinen Büchern mit den bezeichnenden

Titeln »Notwendige Abschiede« und

»Abschied vom Sühnopfermahl« aufmerk-

Jesus stirbt am Kreuz – Opfer oder nicht?

sam. Jörns, der seine Thesen am 8. November

2009 in einem Gottesdienst auch auf der

Kanzel unserer Clarenbachkirche vertrat,

wendet sich gegen die Vorstellung eines zornigen

Gottes, der den Tod seines Sohnes

brauche, um vergeben zu können. Den Vertretern

einer Opfertheologie wirft er

Gewaltverklärung und ein „sadistisches

Gottesbild“ vor, das von der Bibel nicht

gedeckt sei. Ihm ist der Gedanke, dass Jesus

wie ein Opferlamm „geschlachtet“ werde,

völlig abwegig.

Kritiker der Sühnopfertheologie mahnen

deshalb vor allem, das Leben Jesu mehr in

den Blick zu nehmen. Denn Jesus wird ja

aufgrund des Lebens, das er geführt hat,

getötet – eines Lebens der Liebe und Hingabe.

Weil er sich denen zuwandte, die als

Sünder, als Ausgestoßene galten, stieß er auf

Widerstand bei den Mächtigen seiner Zeit.

Sein Tod ist demzufolge letztlich die Konsequenz

des bösen Tuns seiner Peiniger. Nicht

Gott übt also Gewalt; Jesus wurde vielmehr

Opfer der Gewalt unter Menschen.

Freiwillige Selbsthingabe

Auch Präses Schneider, der oberste Repräsentant

unserer rheinischen Landeskirche,

Geistliches Wort

teilte diese Ansicht in einem Interview für

die Zeitschrift „Chrismon plus rheinland“.

Dort erklärte er, dass der Tod Jesu am

Kreuz nicht als Sühnopfer für die Sünden

der Menschheit zu verstehen sei. Jesus sei

„nicht im Sinne einer stellvertretenden

Übernahme von Strafe“ für die Menschen

gestorben. Schneider ist sicher, dass Jesus

den Weg ans Kreuz freiwillig gegangen ist:

„Das war ein Selbstopfer. Er hätte ja die

Engellegionen holen können, tat es aber

nicht“. Den Tod Jesu versteht er folglich als

Ausdruck dafür, dass Gott in Jesus Christus

bis zum bitteren Ende des Lebens ganz

Mensch blieb, damit wir Menschen uns

auch in unseren Leid- und Todeserfahrungen

von Gott begleitet wissen können. Deshalb

ist er schließlich – wenn auch unter

Anfechtungen – freiwillig „dem Leiden und

Sterben nicht ausgewichen.“

Durch Jesus ist also eine neue Möglichkeit

eröffnet worden, Menschen in schweren

Zeiten zu trösten. Jesus hat zwar keine

Erklärung dafür gegeben, warum Menschen

leiden müssen. Er gibt aber insofern eine

Antwort, als er selbst in das Leiden hineingeht.

In diesem Sinne kann man sagen: Er

trägt auch mein Leid mit. In ihm ist Gott

mir nah in meinem Leid. Das ist die zentrale

Botschaft, die die Passionszeit zu einer

bedenkenswerten Zeit macht.

Uwe Zimmermann

Zum Nachlesen:

- Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu

einem glaubwürdigen Christentum,

Gütersloher Verlagshaus 2008

- Lebensgaben Gottes feiern. Abschied

vom Sühnopfermahl: eine neue Liturgie,

Gütersloher Verlagshaus 2007

- www.chrismon-rheinland.de

3


Zeitzeichen

Nach Paul Gerhardt (2007), Johann Hinrich

Wichern (2008) und Johannes Calvin

(2009) soll das Jahr 2010 ein ganz Großer

der evangelischen Theologie prägen: Philipp

Melanchthon. Er war Reformator,

Theologe, Humanist, Gelehrter und der

engste Freund Martin Luthers.

„Reformation und Bildung“ heißt deshalb

das Themenjahr 2010 der Lutherdekade,

denn schon seine Zeitgenossen versahen

Melanchthon mit dem Label „Lehrer

Deutschlands“. Mit einem Festwochenende

vom 16.–18. April 2010 und einem Festakt

am 19. April 2010, dem 450. Todestag

Melanchthons, wird die Evangelische Kirche

in Deutschland seiner gedenken.

450. Todestag

Lange stand der Wittenberger Reformator

in Martin Luthers Schatten. Noch im 19.

Jahrhundert fürchtete man, ein Melanchthondenkmal

könne Luthers Ruhm schmälern.

Heute stehen sie einträchtig auf dem

Wittenberger Marktplatz und erinnern

daran, dass beide Hand in Hand für die

Erneuerung der Kirche im 16. Jahrhundert

stritten. Die nebeneinander liegenden Gräber

in der Schlosskirche bezeugen, dass den

Zeitgenossen nicht nur ihre Freundschaft,

sondern auch ihre jeweilige Bedeutung für

die Reformation bewusst war.

Als Philipp Schwarzerdt wurde der Sohn

eines Waffenschmieds am 16. Februar 1497

im badischen Bretten geboren. Während

seines Studiums begann er die griechische

Übersetzung seines Namens „Schwarzerdt“

zu verwenden: Melanchthon.

4

2010: Ein Jahr im Zeichen Melanchthons

Das Porträt zeigt Melanchthon auf einem

Gemälde von Lucas Cranach d. Ä.,

geschaffen 1532.

Wunderkind

Melanchthon war das, was man heute ein

Wunderkind nennen würde: Bereits mit 14

Jahren erwarb Melanchthon an der Heidelberger

Universität den Baccalaureus, 17jährig

in Tübingen den Magistergrad. 1518

holte Kurfürst Friedrich der Weise den 21-

Jährigen im Zuge der Universitätsreform

auf den neuen Lehrstuhl für Griechisch

nach Wittenberg. Dort lernte er Luther kennen

und wurde bald zu seinem wichtigsten

Vor- und Mitdenker der Reformation.

Der messerscharfe Denker begann eine

fruchtbare Zusammenarbeit mit dem 14

Jahre älteren Martin Luther, Professor für

biblische Theologie: „Ich habe von ihm

gelernt, was das Evangelium ist“, sagte

Melanchthon über Luther, und der revanchierte

sich mit dem Bekenntnis, Philippus

sei ihm „sehr lieb“, denn „wo ich zu hitzig

wurde, hat er mir immer den Zügel gehalten

und Frieden und Freundschaft nicht sinken

gelassen“.

Melanchthon war auch der wichtigste Mitarbeiter

Luthers bei dessen deutschsprachiger

Bibel-Übersetzung, da er hervorragend

Hebräisch, Griechisch und Lateinisch

beherrschte. Mit den 1521 veröffentlichten

„Loci Communes“ und dem Augsburger

Bekenntnis („Confessio Augustana“) aus

dem Jahr 1530 formulierte Melanchthon im

Wortsinne „Grund-Sätze“ des evangelischen

Glaubens.

„Lehrer Deutschlands“

Mit dem Augsburger Bekenntnis wollte er

eine gemeinsame theologische Grundlage

von reformatorischer und katholischer

Lehre schaffen, was ihm allerdings nicht

gelang. Bis zuletzt hoffte er, dass es nicht zu

einer Kirchenspaltung kommen würde. So

setzte er sich immer wieder bis zum Augsburger

Religionsfrieden (1555) für eine

Einigung der christlichen Konfessionen ein.

Auch als Lehrmeister wurde Melanchthon

bekannt. Die „Confessio Augustana“ ist

heute einer der wichtigsten Bekenntnisschriften

des Protestantismus. Schon zu

Lebzeiten erhielt Melanchthon den Ehrentitel

„Praeceptor Germaniae“ (Lehrer

Deutschlands). Er schrieb auch Grammatiken

für Latein und Griechisch sowie Unter-

Zeitzeichen

richtswerke für Physik, Geografie und

Geschichte für Schulen und Universitäten.

In schulischen Angelegenheiten sowie bei

der Gründung neuer Schulen wurde er oft

um Rat gefragt und schrieb Lehrpläne.

Bei aller Bildungsbeflissenheit wusste

Melanchthon aber auch um die Grenzen

menschlichen Denkens und Forschens. Es

ist von ihm ein schöner Satz überliefert zur

schwierigen theologischen Frage der Trinität:

„Wir sollen die Geheimnisse der Gottheit

nicht ausforschen, sondern anbeten“.

Pressedienst EKD

Melanchthon-Akademie in Köln

Im Jahr 1543 kommt Melanchthon auf Einladung

des Kölner Erzbischofs für mehrere

Monate auf ein Jagdschloss zwischen Bonn

und Köln, um von dort aus die Reformation

in Köln vorzubereiten. Dieser Versuch einer

Kölner Reformation scheitert jedoch aus verschiedenen

Gründen. Köln bleibt katholisch

und erst nach den Reformen unter französischer

Regierung gibt es eine nennenswerte

Entwicklung des Protestantismus in Köln.

Um neben seiner Rolle als bedeutendster

Pädagoge und vermittelnder Theologe der

Reformation auch an seine Berührung mit

der Kölner Stadtgeschichte zu erinnern, wird

die Akademie des Ev. Kirchenverbands Köln

1961 nach Philipp Melanchthon benannt.

Seither erfüllt die Melanchthon-Akademie

die Aufgaben eines Erwachsenenbildungswerks

durch ihr umfangreiches Bildungsprogramm

und indem sie die Bemühungen der

Gemeinden und einzelner Einrichtungen im

Bereich der Erwachsenenbildung nach ihren

Möglichkeiten unterstützt.

Näheres unter:

www.melanchthon-akademie.de

5


Aus dem Veedel

In Mauenheim, Niehl und Weidenpesch

wurde 1997 ein höchst erfolgreiches Projekt

ins Leben gerufen. Menschen aus den evangelischen

und katholischen Gemeinden

gründeten mit Unterstützung des Caritasverbandes

und des Diakonischen Werks

Köln und Region die Nachbarschaftshilfe

„Kölsch Hätz“. Heute, 13 Jahre später, gibt

es in 17 Kölner Stadtteilen „Filialen“ dieser

Initiative, 380 Ehrenamtlerinnen und

Ehrenamtler sowie drei Festangestellte

kümmern sich dabei um die kleinen und

größeren Sorgen ihrer Nachbarn.

Und diese ökumenische Nachbarschaftshilfe

soll nun auch in Braunsfeld, Müngersdorf

und Junkersdorf eingerichtet werden,

als Ergänzung zu den bereits vorhandenen

Aktivitäten und als Angebot an alle, die in

einer zunehmend anonymer werdenden

Umgebung ein Zeichen des Miteinanders

setzen wollen. Die Auftaktveranstaltung findet

am Donnerstag, 25. März 2010, 18 Uhr

im Kardinal-Frings-Saal von St. Joseph,

Wiethasestr. 54 statt. Die Initiative wird

begleitet vom Caritasverband und dem

Diakonischen Werk, getragen von den

katholischen und evangelischen Kirchengemeinden

in Braunsfeld, Müngersdorf und

Junkersdorf.

Auszeichnung in Berlin

Kürzlich wurde das Projekt „Kölsch Hätz“

mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt:

In Berlin erhielten Vertreter der Initiative

den mit 13.000 Euro dotierten Sozialpreis

„innovatio“. Der wurde bereits zum

siebten Mal an Projekte aus Diakonie und

6

Nachbarschaftshilfe „Kölsch Hätz“ kommt

Caritas, die innovative Lösungen für soziale

Probleme entwickeln, verliehen. Von insgesamt

86 Bewerbungen lud die Jury neun zur

Preisverleihung nach Berlin ein.

In seiner Laudatio würdigt der Präsident

des Deutschen Caritasverbandes (DCV),

Peter Neher: „,Kölsch Hätz‘ ist eine adäquate

Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen

in den Stadtteilen und in den Kirchengemeinden.“

Die Zahl aktiver Christen

beider Konfessionen gehe zurück, die

Lebenseinstellungen seien vielfältig und

soziales Engagement müsse neu organisiert

werden. Hier habe „Kölsch Hätz“ einen Weg

beschritten, der in seinem ökumenischen

Engagement ein Modell für die Pfarrgemeinden

und für Caritas und Diakonie sei,

betont Neher.

„Ihr Ausgangspunkt war die zunehmende

Anonymität in den Großstädten. Dabei

haben Sie nicht nur die Menschen im Blick,

die wegen ihres Alters oder einer Krankheit

sozial isoliert sind. Sie denken auch an die

Menschen, die neu nach Köln gekommen

sind und ein neues soziales Netz aufbauen

möchten“, beschreibt Neher das Besondere

des Projektes „Kölsch Hätz“.

Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik

ergänzt: „In Zeiten des

schnellen gesellschaftlichen

Wandels

ist bürgerschaftliches

Engagement mehr

denn je gefragt. Seit

über zehn Jahren

engagiert sich

,Kölsch Hätz‘ für die

Die Erfahrungen zeigen:

Menschen sind bereit, sich für ihre Nächsten zu engagieren.

Lebensqualität in Kölner Stadtvierteln. Die

Erfahrung und der Erfolg zeigen: Menschen

sind bereit, sich für ihre Nächsten zu engagieren,

wenn die Voraussetzungen stimmen,

auf ihre Wünsche und Möglichkeiten eingegangen

wird und sie persönliche Begleitung

erfahren.“

Bereicherung im sozialen Leben

Menschliche Nähe, Zuwendung und Unterstützung

– „Kölsch Hätz“ ist für viele Menschen

eine Bereicherung, sowohl auf der

Seite derer, die sich ehrenamtlich engagieren,

als auch auf der Seite derer, die die Hilfe

in Anspruch nehmen. Das ehrenamtliche

Engagement der Menschen vor Ort kann

natürlich kein Ersatz für professionelle

Hilfe und Betreuung sein. Und die ehrenamtlich

Tätigen benötigen Hilfe und Unterstützung

bei der Logistik. Diese logistische

Hilfe leisten der Caritasverband und das

Aus dem Veedel

Diakonische Werk

sowie die Gemeinden

vor Ort.

„Kölsch Hätz“ möchte

jedenfalls viele Personengruppenzusammenbringen;

nicht

nur Gemeindemitglieder,

sondern Menschen,

die in Braunsfeld,

Müngersdorf

und Junkersdorf wohnen.

Ein Koordinatorenteam

vermittelt die

Kontakte. Hauswirtschaftliche

und pflegerische

Hilfen sind

dabei ausgenommen.

Wenn Sie Kontakt suchen, Hilfe benötigen

oder einfach nur etwas Gesellschaft haben

möchten, erreichen Sie unsere Koordinatoren

ab April 2010 im Pfarramt Wiethasestr.

65 in Braunsfeld persönlich, telefonisch

(491 14 44) oder per E-Mail.

Möchten Sie sich engagieren?

Oder Sie möchten sich auch engagieren? Sie

wollen dem Miteinander in ihrem Leben

mehr Platz einräumen und etwas tun in

einem Bereich, in dem Sie selbst bestimmen

können, wie lange und wofür Sie sich einsetzen

wollen? Dann unterstützen Sie das

Projekt, nehmen Sie sich ein Herz und

machen Sie mit bei „Kölsch Hätz“.

Jörg Fleischer / Hermann-Josef Roggendorf

Näheres unter: www.koelschhaetz.de

7


Menschen und Gesichter

8

Der fröhliche Handlanger Gottes

Vor 100 Jahren ist Friedrich

von Bodelschwingh in

Bielefeld-Bethel gestorben,

am 2. April 1910. Geboren

wurde er am 6. März 1831

auf Haus Mark in der

Grafschaft Bentheim.

Von seinem Amtsantritt

im Januar 1872 bis zu seinem

Tod wird Bodelschwingh

38 Jahre die

Arbeit in Bethel prägen.

Zwar haben die „Anstalt

für Epileptische“ und die

„Westfälische Diakonissenanstalt“

ihre eigentliche

Gründungsphase schon

hinter sich. Aber Friedrich

von Bodelschwingh macht Bethel zu dem,

was noch heute alle Welt mit diesem Namen

verbindet: „Die Stadt der Barmherzigkeit“.

Deshalb gilt er mit Recht als der „Vater von

Bethel“.

Er ist ein weit vorausschauender Planer, ein

glänzender Organisator und ein genialer

Bettler. Aber das allein beschreibt nicht das

Geheimnis, auf dem sein Werk in Bethel

aufbaut. Dazu gehört neben dem Gebet sein

kindliches Vertrauen auf Gott und seine

Führungen.

Sein Geheimnis ist, dass er nicht wegschauen

kann. „Ich betrachte mich als fröhlichen

Handlanger Gottes“, sagt er selbst über sich,

„und greife zu, wo mir Gott eine Not vor die

Füße legt.“

Bodelschwingh lebt unter einem offenen

Himmel. Seine Arbeit und sein Umgang mit

den Kranken sind durchdrungen von der

Bodelschwingh prägte

38 Jahre lang die Arbeit in Bethel.

christlichen Hoffnung. Er

denkt nicht nur von Gottes

Ewigkeit her; für ihn

ist das irdische Leben der

Weg auf die Ewigkeit zu –

und Bethel eben ein Ort,

an dem man sich darauf

vorbereitet.

Immer versucht er, nach

dem Ausspruch zu handeln,

der ihm selbst zugeschrieben

wird: „Es geht

kein Mensch über die

Erde, den Gott nicht

liebt.“

Neben psychisch und epileptisch

Kranken gilt sein

Engagement vor allem

den „Brüdern von der Landstraße“; den

Wanderarmen, für die er sich sogar noch als

Abgeordneter im Preußischen Landtag einsetzt.

Sein umfangreiches Lebenswerk ist der

praktische Ausdruck von seinem geistlichen

Lebensmotto, das er einem Ausspruch des

Apostels Paulus nachempfunden hat (2.

Korinther 4,1): „Nachdem uns Barmherzigkeit

widerfahren ist, werden wir nicht

müde.“ Diese Worte stehen auch auf seinem

Grabstein.

Reinhard Ellsel

Ein ausführliches Lebensbild über Friedrich

von Bodelschwingh hat Autor Reinhard

Ellsel als Taschenbuch unter dem

Titel „Ein Leben aus Barmherzigkeit“ im

Verlag „johannis“ veröffentlicht; ISBN:

978-3-501-01477-6.

Neue Gruppe: Ü 60

Annelie Radermacher, es gibt eine neue

Gruppe in der Gemeinde. Was machen Sie

da?

„60 – 65 – 70 … na und? Wir bleiben in

Bewegung“ – Unter diesem Motto finden

sich Menschen zusammen, die gemeinsam

etwas unternehmen wollen, wobei Bewegung

nicht nur als körperliche, sondern

auch als geistige und soziale Bewegung verstanden

wird. Ausgangspunkt für unsere

Unternehmungen ist das Gemeindehaus,

wo wir uns jeden ersten Montag im Monat

um 16 Uhr treffen. Wir

entdecken Neues und

erforschen (Un-) Bekanntes,

auch in der

eigenen Nachbarschaft.

Als Einstieg gab es

im November einen

Lichtbildervortrag über

Braunsfeld, und im

Dezember sind wir nach

einem gemütlichen

Adventskaffee im Gemeindehaus zu einem

der Fenster des „Lebendigen Adventskalenders“

gegangen. Anfang Januar sind wir zur

katholischen Nachbargemeinde St. Vitalis in

Müngersdorf gewandert, wo uns einer der

Krippenbauer interessante Details über die

große Milieukrippe erzählte. Im Lokal

„St. Wendelin“ wurde danach das neue Jahr

„begrüßt“. Ab und zu gibt es auch noch

„Sondertermine“, wie z.B. Ende Januar

einen Besuch im Altentheater des Freien

Werkstatt-Theaters in der Südstadt.

Welcher Personenkreis hat bisher teilgenommen?

Die meisten sind Mitglieder der Claren-

Annelie Radermacher (links) und

Olga Cvejanov leiten die neue Gruppe.

Im Gespräch

bachgemeinde. Einige kannte ich aus anderen

Kreisen, die es schon lange in der

Gemeinde gibt, aber einige waren auch ganz

neu für mich. Es sind Alleinstehende und

auch Paare, die sich in eine Gemeinschaft

einbringen und gemeinsam aktiv sein wollen.

Tatkräftig unterstützt werde ich durch

Olga Cvejanov, die auch im Besuchskreis

mitarbeitet. Olga hat eine weitere Idee, die

wir ab Februar realisieren wollen, und zwar

einen Spiele-Nachmittag im Gemeindehaus.

Angeboten werden Karten- und

Brettspiele in unterschiedlichenSchwierigkeitsgraden

von „Mensch

ärgere dich nicht“ bis

Schach, von Mau-Mau bis

Skat, aber auch Bewegungsspiele,

die Spaß

machen und uns fit halten.

Was sind die nächsten Termine?

Zum Frühjahr stehen auch Radtouren auf

dem Programm, verbunden mit Besichtigungen

und Führungen. So starten wir am

1. März vom Gemeindehaus aus zu einer

Radwanderung zur Altentagesstätte Dr.

Schäfer-Ismer in Müngersdorf und am 29.

März soll es dann per Rad zum

„Stammhaus“ gehen, einer Einrichtung mit

Werkstatt und Café am westlichen Rand

von Weiden, wo behinderte und nicht

behinderte Menschen zusammen wohnen

und arbeiten. Weitere Ausflüge sind in Planung.

Das Gespräch führte William Pratt

Aktuelle Informationen über die Gruppe unter:

www.clarenbach.kirche-koeln.de

9


Momentaufnahmen

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Clarius

„Ich werde alt.“ So seufzte

neulich ein Bekannter, ein

Lehrer, den Clarius in der

Straßenbahnlinie 1 traf. Resignation lag in

dessen Stimme, als er von Erlebnissen aus

der zurückliegenden Weihnachtszeit berichtete.

Einst sei er bei Generationen von Schülern

mit einem Witz gut angekommen.

Doch wenn er ihn heute vortrüge, schauten

ihn nur ratlose Gesichter an: „Josef und

Maria sind auf Herbergssuche. Schroff weist

sie der Wirt ab. Er habe keinen Platz. Er

möge doch ein barmherziges Einsehen

haben, bittet Josef, schließlich sei seine Frau

hoch schwanger. ‚Dafür kann ich doch

nichts’, entgegnet der Wirt. Darauf Josef:

‚ich doch auch nicht!’“ Früher waren ihm

an dieser Stelle Lacher gewiss, heute warten

die Jugendlichen auf die Pointe, klagte der

Pädagoge.

Vielleicht sind biblische Erzählungen, sind

die Geschichten von Gut und Böse, von

Bedrängnis und Erlösung in einer modernen

Gesellschaft einfach nicht mehr zeitgemäß,

räsonierten die beiden Herren. Und

sie hätten sich noch weiter über das Schwinden

christlichen Allgemeinwissens und den

Bedeutungsverlust seiner Metaphern ausgelassen,

wäre es in der Bahn nicht so ungastlich

voll gewesen.

An der Haltestelle der großen Veranstaltungsarena

in Deutz leerte es sich schlagartig.

Vornehmlich junge Leute stiegen aus.

Am nächsten Morgen erfuhr Clarius aus der

Zeitung von deren Ziel. Die Massen hatten

in die keltische Rock-Oper „Excalibur“

gedrängt. Die Rezension umriss deren

Inhalt. Zu lesen war von „Welten des Lichts

und der Finsternis“, von „Unsterblichkeit“

und „Wiedergeburt“, von der „Zeit der

Unschuld, in die das Böse hineinbrach“

und von einer ersehnten Heilsgestalt, die

„die alte Ordnung wieder herzustellen

vermochte“.

Sollte Clarius seinen Bekannten demnächst

wieder in der Bahn treffen, wird er ihn

ermuntern, die Tauglichkeit seines Witzrepertoires

zu überprüfen. Vielleicht muss er

nur die Namen der Protagonisten ändern,

um aktuell zu bleiben.

In diesem Sinne

Ihr

Damals,

vor 60 Jahren, stand im Gemeindebrief ...

… noch nichts. Es gab ihn noch nicht.

Doch es gab eine Urkunde, die die Clarenbachgemeinde

zwar als Nachkömmling,

so doch als Kind eines Zeitgeists

ausweist, der zahlreiche Institutionen in

den vergangenen Monaten 60. Geburtstag

feiern ließ. Nach Grundgesetz, Gründungen

zweier deutscher und diverser

anderer Staaten, nach NATO-, Gewerkschafts-

und FC-Gründung erhielt auch

eine neue Kirchengemeinde in Köln ihre

„Geburtsurkunde“. Darin heißt es unter

anderem: „Am 1.4.1950 werden die bisher

der Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

angehörenden evangelischen Einwohner

der Ortsteile Braunsfeld und Müngersdorf

aus Lindenthal ausgepfarrt und zu einer

neuen Gemeinde zusammengeschlossen,

deren Grenze zur Muttergemeinde durch

die Dürener Straße gebildet wird.“

Adressen

Braunsfeld-Süd,

Altenheime Müngersdorf

(ohne Heinrich-Püschel-Haus)

Pfarrerin Ulrike Graupner, Voigtelstr. 14, 50933 Köln

☎ 589 48 08, Fax: 589 48 09

E-Mail: graupner@kirche-koeln.de

u. Dreifaltigkeits-Krankenhaus Sprechstunden nach Vereinbarung

Braunsfeld-Nord und

Müngersdorf sowie

Altenheime Braunsfeld und

Pfarrer Uwe Zimmermann, Paulistr. 45, 50933 Köln

☎ 49 44 24,

E-Mail: Zimmermann@kirche-koeln.de

Heinrich-Püschel-Haus Sprechstunden nach Vereinbarung

Kantor Matthias Roeseler, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 499 44 40

Küsterin Rosemarie Jonat, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 491 16 28

Diakonische Hilfe Anna Kirmse, zu erreichen über das Gemeindebüro

☎ 49 49 26

Jugendarbeit Nicole Streich,

☎ 01 77-679 30 85, E-Mail: nicole.streich@gmx.net

Ehrenamtsbeauftragter William Pratt, Sudetenweg 60, 50858 Köln

☎ 589 45 98, E-Mail: prattwilliam@t-online.de

Gemeindebüro Christian-Gau-Str. 51, 50933 Köln · Di. bis Fr. 9–12 Uhr

☎ 49 49 26, Fax: 499 41 59

E-Mail: GA-Brauns@kirche-Koeln.de

Konto Konto-Nr. 4 712 451, BLZ 370 501 98

Clarenbachgemeinde Sparkasse KölnBonn

Homepage www.clarenbachgemeinde.de

Kindertagesstätte Leiterin: Ilka Peters, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 49 51 24, Fax: 49 51 24

E-Mail: kita-clarenbach@netcologne.de

Verwaltung Friedrich-Karl-Str. 101, 50735 Köln

☎ 820 90-0, Fax: 820 90 11

E-Mail: info@gemeindeverband-nord.de

Seniorenberatung Diakonie Kerstin Noell, Lindenthalgürtel 30, 50935 Köln

☎ 860 15 16

Altentagesstätte „Dr. Schaefer-Ismer“, Leiter: Thomas Lehmann,

Brauweilerweg 8, 50933 Köln

☎ 48 60 85

Altenheim Gemeinnütziges Sozialwerk der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld GmbH, Clarenbachstift und

Peter-von-Fliesteden-Haus/Benderstift

☎ 949 82 80

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Gottesdienste

Gottesdienste in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

sonntags um 10.30 Uhr

Sonntag 7. März Familiengottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 14. März Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 21. März Goldene Konfirmation Pfarrer Zimmermann

Sonntag 28. März Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Gründonnerstag 1. April 19 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Karfreitag 2. April 10.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Karsamstag 3. April 22:30 Uhr Osternacht Osternachtteam

Ostersonntag 4. April Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

Ostermontag 5. April Gottesdienst Prädikant Schüler

Sonntag 11. April Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 18. April Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 25. April Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 2. Mai Konfirmationsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 9. Mai Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Himmelfahrt 13. Mai Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 16. Mai Gottesdienst Prädikant Krüger

Pfingstsonntag 23. Mai Abendmahlsgottesdienst Prädikant Schüler

Pfingstmontag 24. Mai 18 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 30. Mai Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Gottesdienste für Kinder in der Clarenbachkirche

Kindergartengottesdienst dienstags um 11.30 Uhr Pfarrer Zimmermann

(außer in den Ferien)

Schulgottesdienst mittwochs um 8.10 Uhr Pfarrerin Graupner/

(außer in den Ferien) Pfarrer Zimmermann

Das Abendmahl feiern wir nur mit alkoholfreiem Wein. Im Anschluss an den Gottesdienst

findet in der Regel ein Kirchenkaffee statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

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Gottesdienste in den Altenheimen

werktags 10 und 11 Uhr

Familiengottesdienst am 7. März

Gottesdienste

Paul-Schneider-Haus 9. März Pfarrer

10 Uhr 13. April Uwe

11. Mai Zimmermann

Clarenbachstift 9. März Pfarrer

11 Uhr 13. April Uwe

11. Mai Zimmermann

Heinrich-Püschel-Haus 3. März Pfarrer

11 Uhr 14. April Uwe

12. Mai Zimmermann

Kapelle im Haus Andreas 31. März Pfarrerin

11 Uhr 28. April Ulrike

26. Mai Graupner

„Wenn uns die Angst packt“, lautet das Thema des Familiengottesdienstes am

Sonntag, den 7. März um 10.30 Uhr.

Kinder haben Angst und Erwachsene ebenso. Fürchten sich Kinder oft vor Gespenstern

oder der Dunkelheit, so sind die Ängste Erwachsener vielfältiger und differenzierter

zu beschreiben. Auch Jesus hatte Angst.

Zusammen mit Kindern aus der Kindertagesstätte, Erzieherinnen und Erziehern sowie

anderen Mitwirkenden wird Pfarrer Uwe Zimmermann diesen Gottesdienst gestalten,

zu dem Jung und Alt eingeladen sind.

Taizégebet am 28. März

Das nächste Taizégebet findet am 28. März um 19 Uhr (!) statt. Man kann

schon eine halbe Stunde vorher kommen, um die Lieder zu üben.

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Neben dem langjährigen ökumenischen Gottesdienst am Buß- und Bettag

soll es nun auch im Frühsommer zum Pfingstfest am 24. Mai um 18 Uhr eine

gemeinsame Gottesdienstfeier geben. Gerade das Fest des Heiligen Geistes kann uns

immer wieder in Bewegung setzen und erinnert an die Einheit im Glauben.

Der genaue Ort ist zu gegebener Zeit den Aushängen zu entnehmen. Geplant ist ein

Open-Air-Gottesdienst.

13


Gruppen und Kreise

14

Veranstaltungen in Kirche und Gemeinde

Chor dienstags, 19 Uhr in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Kontaktadresse:

Matthias Roeseler, Aachener Str. 458 ☎ 499 44 40

Posaunenchor montags, 19–20.30 Uhr,

in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

Leitung: Michael Frangen,

Gartenstr. 6, 54578 Stroheich ☎ 01 63-922 14 96

Ökumenischer

Bibelgesprächskreis

vierzehntägig montags, 20 Uhr

bei Familie Zierau, Burtscheider Str. 4 ☎ 49 37 02

Englischer Gesprächskreis jeden letzten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

an wechselnden Orten, Leitung:

Sabine Kulik-Krechlok,

Würselener Str. 14 ☎ 546 19 14

Veranstaltungen im Gemeindehaus, Christian-Gau-Str. 51

Frauenhilfe „Clarenbach“ dienstags, 15.30 Uhr, Kontaktadressen:

Marga Schäfer (Leiterin),

Elsenborner Str. 8

Ingrid Birk, Aachener Str. 504

☎ 546 50 39

☎ 49 37 42

Handarbeitskreis vierzehntägig montags, 15–17 Uhr

Nächster Termin: 1. März, 15. März

Kontaktadressen:

Anna Kirmse, Eschweilerstr. 4b

Christiane Langen, Voigtelstr. 26

☎ 49 45 37

☎ 49 64 57

Freitagskreis jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr

Nächster Termin: 12. März

Kontaktadresse:

Marianne Michel, Erkelenzer Str. 23 ☎ 49 64 40

Ü 60 „Wir bleiben in Bewegung“

jeden 1. Montag im Monat, 16 Uhr, Kontaktadresse:

Annelie Radermacher, Christian-Gau-Str. 42 ☎ 491 17 41

Yoga mittwochs, 15–16.15 und 18.15–19.30 Uhr

Kontaktadresse: Veronika Müller-Stieß ☎ 497 11 46

Literaturkreis donnerstags, 19.30 Uhr

25. März Thomas Mann: Felix Krull

20. Mai Arnaldur Indridason: Gletschergrab

Kontaktadresse: Renate Becker-Barthold ☎ 947 29 54

AA Anonyme Alkoholiker

jeden Donnerstag 19.30 Uhr,

Kontakt: Michael ☎ 49 67 42

Patric ☎ 290 50 14

Es wurden getauft:

Mila Tillmann, Braunstr. 36

Johanna Lessel, Hermann-Pflaume-Str. 27

Johanna Radermacher,

Aachener Str. 497–501

Jakob Wirth, Lößweg 8a

Eléna Stelzer, Alsdorfer Str. 15

Es wurden bestattet:

Franz Ratzke (62), Alter Militärring 94

Dr. Wolfgang Lehmann (77),

Getreideweg 20

Helmut Klein (84), Wiethasestr. 16

Hans Brüheim (67), Braunstr. 34

Maria Nagel (102), Neuer Grüner Weg 15

Heinz Nitzgen (88), Raschdorffstr. 23

Harry Ungermann (77), Maarweg 100

Magdalena Laudert (96),

Neuer Grüner Weg 25

Ilse Dörr (87), Linnicher Str. 47

Christoph Stempel (84),

Neuer Grüner Weg 15

Johanna Hartmann (92), Raschdorffstr. 3

Dr. Dieter Witt (66), Krefeld

Gerda Brandt (84), Pauliplatz 3a

Hildegard Ziethen (85) Alsdorfer Str. 11

Ewald Frank (74), Eupener Str. 74

Friedrich Gabriel (92), Eschweilerstr. 31

Ellen Ostländer (82),

Neuer Grüner Weg 15

Else Schulz (85), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Hildegard Ernestus-Klostermann (85),

Geilenkircher Str. 31

Trude Gruber (87), P.-v.-Fliestedenstr. 1

Dr. Detlev Appenrodt (76),

Brauweilerweg 207

Aus den Kirchenbüchern

Mehr als zwei Millionen Menschen

beteiligen sich jährlich an der Fastenaktion

„7 Wochen Ohne“ der evangelischen

Kirche. Seit 27 Jahren lädt die

Aktion ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch

und Ostersonntag bewusst

zu erleben und zu gestalten.

„7 Wochen Ohne“ – das heißt: eingeschliffene

Gewohnheiten zu durchbrechen,

die Routine des Alltags zu hinterfragen,

seinem Leben möglicherweise

eine neue Wendung zu geben

oder auch nur wieder zu entdecken,

worauf es ankommt. In unserer Kirchengemeinde

haben sich zwei Fastengruppen

gebildet.

Das Motto 2010 heißt:

„Näher! 7 Wochen ohne Scheu“.

15


Ökumene

Aus dem zentralafrikanischen Land Kamerun

kommt die Gottesdienst-Liturgie zum

Weltgebetstag 2010. Die Republik nennt

sich selbst „Afrika im Kleinen“. Das Land

mit seiner 400 Kilometer langen Atlantikküste

und einer Ausdehnung bis zum

Tschadsee im Norden ist eine Brücke zwischen

West- und Zentralafrika.

Kamerun hat alles: schwarze Vulkansandstrände,

noch ursprünglichen Regenwald,

Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge,

Seen, Savanne und Sahelzone. Dazu

mehr als 200 verschiedene Ethnien und

Sprachen. Offiziell spricht man entweder

Englisch (20 Prozent) oder Französisch (80

Prozent). Fast 18 Millionen Menschen leben

in Kamerun, 50 Prozent sind christlich

geprägt, 30 Prozent gehören animistischen

Naturreligionen an, 20 Prozent sind Moslems.

Hexerei und Zauberei sind Phänomene,

die landesweit vorkommen. Anders als

im übrigen Afrika ist Kamerun relativ stabil:

16

Weltgebetstag am 5. März 2010

Kamerun hat wunderbare Landschaften.

Eine kamerunische Doktorandin trägt den Weltgebetstag-Anstecker

als Ohrring.

Es gibt kaum religiöse oder ethnische Konflikte.

Ein schlimmes Übel aber ist die Korruption

im zwischen Arm und Reich tief

gespaltenen Land.

Die Reichtümer des Landes wie Holz,

Bodenschätze, Öl, Kaffee und Bananen

bringen nur wenigen Menschen Gewinn:

Über die Hälfte lebt unter der Armutsgrenze.

Immerhin haben 79 Prozent Lesen und

Schreiben gelernt, aber wer gut ausgebildet

Die Frauenhilfe lädt herzlich zum Weltgebetstagsgottesdienst

am 5. März 2010

um 15 Uhr in die Kirche St. Vitalis in

Müngersdorf ein. Dort feiern wir diesen

Gottesdienst gemeinsam mit unserer

katholischen Nachbargemeinde im Kirchengemeindeverband

Müngersdorf

und Braunsfeld. Anschließend gibt es

Kaffee und Kuchen.

ist, sucht eine Chance im Ausland – nicht

nur als Fußballer.

In den großen Städten wie der Hauptstadt

Yaoundé und der Handelsmetropole Douala,

wo Frauen ihre Produkte als „Bayam-Sellam“

vermarkten und junge Männer mit

Mopedtaxis versuchen, Geld zu verdienen,

gibt es viel Gewalt und Rechtsunsicherheit.

Was gibt es denn da zu loben und zu preisen

im alltäglichen Leben in Kamerun? Außer

der wunderbaren Landschaft wohl wenig.

Aber darum geht es den Weltgebetstagsfrauen

ja auch gar nicht. Sie wollen Gott

loben, der ihnen das Leben geschenkt hat,

den Atem, mit dem sie immer wieder neu

Hoffnung schöpfen können und Kraft finden,

für Veränderungen zum Guten. Afrikanische

und erst recht christliche Menschen

jammern nicht. Sie können sich freuen aus

Über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb

der Armutsgrenze.

tiefstem Herzen über alle Probleme hinweg,

denn sie fühlen sich geborgen in der Liebe

Gottes. Am Weltgebetstag wollen sie alle

Welt mitreißen in einen großen Freudentanz

zum Lobe Gottes.

Renate Kirsch

Ökumene

2. Ökumenischer Kirchentag in

München

Weit über 100.000 Teilnehmende werden

zum 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12.

bis 16. Mai 2010 in München erwartet.

Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung

habt“ wollen Menschen aus Deutschland

und der ganzen Welt über ihre Verantwortung

und ihre Rolle als Christen in der Welt

diskutieren, gemeinsam feiern und für ökumenische

Gemeinschaft unter allen christlichen

Konfessionen eintreten.

Die bundesweite Kampagne des 2. ÖKT

visualisiert das Leitwort „Damit ihr Hoffnung

habt“, indem sie zwei Mädchen wie

selbstverständlich über den Chiemsee laufen

lässt. Das Motiv nimmt den zuversichtlichen

Gang über das Wasser aus dem Bilderschatz

des Glaubens und bringt damit

zum Ausdruck, dass Hoffnung aus dem Vertrauen

auf Jesus Christus entspringt.

17


Kirche und Kunst

Hans Gottfried von Stockhausen, am

12. Mai 1920 auf der Trendelburg bei Kassel

geboren, war ein deutscher Glasmaler,

Maler und Zeichner. Bekannt wurde er vor

allem durch seine über 500 Kirchenfenster –

darunter das Ulmer Münster und die

St.-Katharinen-Hauptkirche in Hamburg –

und architekturgebundene Arbeiten im Inund

Ausland.

18

Der Glasmaler Hans Gottfried von Stockhausen ist tot Kohle, Kneipe, Kirche

Adolf Clarenbach,

der Namensgeber unserer

Gemeinde, ist in diesem

Fenster dargestellt.

Für die Clarenbachkirche schuf er 1977/78

einen fünfgliedrigen Fensterzyklus, der fünf

Glaubenszeugen gewidmet ist: Stephanus,

Peter von Fliesteden (? –1529), Adolf Clarenbach

(um 1495–1529), Michael Servet

(1511–1553) und Paul Schneider (1897–

1939). Dieser Zyklus ist für von Stockhausen,

der der ungegenständlichen Malerei

kritisch begegnete und sie in seinem Werk

ausschloss, charakteristisch: Die Protagonisten

sind in ein ornamentales Rahmenwerk

eingestellt und durch ein beigegebenes

Symbol typisiert. So sieht man zum Beispiel

auf dem Glasbild von Adolf Clarenbach

Flammen um seine Beine lodern. Als Symbol

bekam er eine Taube zugeordnet, die

ihm Hoffnung und Zuversicht geben soll.

Und Peter von Fliesteden erhielt als Symbol

ein Lamm, das an Jesus erinnert. Bei Paul

Schneider schließlich ist das Symbol ein keimendes

Samenkorn. Daraus darf man entnehmen,

dass das Leben und Sterben mutiger

Glaubenszeugen Früchte hinterlässt.

Auch der vierteilige Zyklus, den von Stockhausen

1987 für die Kapelle des vom

Clarenbachwerk getragenen Andreas-Hauses

geschaffen hat, weist solche Typologisierungen

auf: Den zwei altestamentlichen

Szenen „Der Kampf am Jabbok“ und „Die

Jünglinge im Feuerofen“ stellte er das

neutestamentliche Bild vom „Sämann“

und vom „Guten Hirten“ gegenüber. Am 8.

Januar 2010 ist von Stockhausen, der 1969

zum Professor ernannt worden ist und 1970

an der Stuttgarter Akademie den Lehrstuhl

für Glasmalerei und Mosaik übernommen

hatte, in Remshalden-Buoch gestorben.

Helmut Fußbroich

Größtes Gotteshaus der rheinischen Kirche mit

1.500 Sitzplätzen:

Der Bergmannsdom in Essen-Katernberg.

Das Ruhrgebiet ist im Jahr 2010 Kulturhauptstadt

Europas. Die evangelische Kirche

beteiligt sich mit einem eigenen Programm

an der Ruhr 2010. Ein Höhepunkt

sind die „Church Tours Ruhr“: Tagestouren

zu Kirchen des Reviers. Kohle, Kneipe und

Kirche – für die Bergarbeiter im Essener

Stadtteil Katernberg gehörte das früher

zusammen. Peter Jacobs, Küster in der

evangelischen Kirchengemeinde Essen-

Katernberg, kann sich gut an die Zeiten

erinnern, als in der Zeche Zollverein noch

das „schwarze Gold“ gefördert wurde.

„Während der Woche wurde malocht“,

erzählt er. „Am Wochenende hat man den

Staub der Woche runtergespült und ist

dann gemeinsam in die Bergmannskirche

gegangen.“ Noch heute steht diese Kirche

am Katernberger Markt in Essen. Mit 1500

Sitzplätzen ist sie das größte Gotteshaus der

rheinischen Kirche – und eine der besonderen

Kirchen im Ruhrgebiet. Besucher können

die Bergmannskirche auf Tagestouren

im Rahmen der „Church Tours Ruhr“ kennenlernen.

Das ist einer der Höhepunkte im

Programm der rheinischen und westfälischen

Kirche zur Kulturhauptstadt Ruhr

2010. In der Bergmannskirche trafen sich

früher vor allem Einwanderer, die aus Ostpreußen,

Schlesien und Masuren kamen,

um in der damals größten Zeche des Ruhrgebiets

zu arbeiten. Rund 450 evangelische

Kirchen gibt es im Ruhrgebiet. Viele von

ihnen stehen heute unter Denkmalschutz.

Sie sind Teil des kulturellen Erbes des

Reviers und haben dessen Entwicklung

über Jahrhunderte mitgeprägt.

Andreas Volke

Church Tours Ruhr

Kirche und Kultur

„Church Tours Ruhr“ ist ein Angebot der

evangelischen Kirche zur Kulturhauptstadt

Ruhr 2010. Besucher können bei einer

Tagestour mit dem Bus das Revier über seine

Kirchen kennenlernen. Mal stehen Gebäude

einer Epoche, mal Kirchenfenster oder

Orgeln im Mittelpunkt. Die Teilnahme kostet

je nach Thema und Dauer 19 bis 25 Euro

pro Person. Gruppen können individuelle

Touren buchen. Kontakt: Reiseagentur

Gossens, Tel. 02 01/2805510. Eine Liste der

beteiligten Kirchen findet sich im Internet.

www.church-tours-ruhr.de

19


Nachrichten und Notizen

Zweimal im Jahr wird in der Clarenbachkirche

getanzt, zum Advent und zu Ostern. Mit

einfachen Schritten und symbolischen

Bewegungen gehen wir dem Wunder des

neuen Lebens nach. Osterfreude lässt sich

am besten nicht nur mit dem Kopf, sondern

mit dem ganzen Körper erfassen. Tanzkenntnisse

werden dabei übrigens nicht

vorausgesetzt. Am Freitag nach Ostern, dem

9. April, 16–18 Uhr, leitet die bewährte

Tanzleiterin Christine Leuffen wieder zum

Meditativen Tanzen in der Clarenbachkirche

an.

Frauenfrühstück

„Frühlingsgefühle…“

Für viele Frauen ist unser alljährliches Frau-

20

Meditatives Tanzen in der Osterzeit

enfrühstück im Frühjahr ein beliebter Treffpunkt,

um Bekannte wieder zu sehen, um

neue Gesichter kennenzulernen, um in

geselliger Runde gemütlich zu frühstücken,

um sich von einem Thema anregen zu

lassen und ins Gespräch zu kommen. Wir

laden herzlich ein zum diesjährigen Frauenfrühstück

am Mittwoch, 14. April, um

11 Uhr im Gemeindehaus. Der Unkostenbeitrag

beträgt 3 €; Anmeldungen im

Gemeindebüro helfen bei der Planung.

Der Ehrenamtsbeauftragte

bekommt Verstärkung

Seit 2004 nimmt William Pratt das neue

Amt des Ehrenamtsbeauftragten in unserer

Gemeinde wahr. Der aufmerksame Leser

Mehr als 90 Prozent aller evangelischen Jugendlichen eines Jahrgangs werden in

Deutschland konfirmiert. Das geht aus einer Studie hervor, die kürzlich in Berlin vorgestellt

wurde. Für die Untersuchung über Art der Feier und die Bedeutung der Konfirmation

wurden 11.000 Konfirmanden aus den 22 Landeskirchen der Evangelischen Kirche

in Deutschland (EKD) befragt. An der Befragung nahmen zudem 1.500 Pfarrer und

ehrenamtliche Mitarbeiter sowie 5.700 Konfirmanden-Eltern teil.

kennt seine vielfältigen Interviews im

Gemeindebrief mit den verschiedensten

Mitarbeitenden, und die Ehrenamtlichen

erleben ihn alljährlich bei den Neujahrsempfängen.

Seine Kontaktdaten sind übrigens

immer in der Adressliste auf S. 11 des

Gemeindebriefes zu finden.

William Pratt hat nun Verstärkung bekommen,

und wir begrüßen herzlich im „Ehrenamtsbeauftragtenteam“

Gisela Aßelborn

und Erika Wieschermann.

Gemeindefest

Die Vorbereitungen für das 20. Gemeindefest

laufen schon lange. Es findet am Sonntag,

den 27. Juni 2010 statt und beginnt –

wie üblich – mit einem Familiengottesdienst

in der Kirche. Anschließend sind

Jung und Alt herzlich eingeladen, mitzumachen

bzw. sich erfreuen zu lassen. Näheres

zum Ablauf des Tages wird im nächsten

Gemeindebrief bekannt gegeben.

Gemeindebriefausträger/innen

gesucht

Seit Jahren wird der Gemeindebrief viermal

im Jahr durch hilfsbereite Gemeindemit-

Nachrichten und Notizen

glieder ausgetragen. In der Wendelinstraße

und in der Würselener Straße haben wir

zurzeit niemanden, der den Anwohnern

den Gemeindebrief ins Haus bringt. Können

Sie uns helfen? Dann melden Sie sich

bitte im Gemeindebüro.

Impressum

Herausgeber:

Presbyterium der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

Redaktion:

Wolfgang Oelsner, Ralf Michael Peters,

Pfr. Uwe Zimmermann, Paulistr. 45,

50933 Köln (verantwortlich)

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Reinhard Ellsel, Jörg Fleischer, Helmut

Fußbroich, Pfarrerin Ulrike Graupner, Edeltraud

Hutzenlaub, Renate Kirsch, Kristina Linke,

William Pratt, Pressedienst EKD, Annelie Radermacher,

Hermann-Josef Roggendorf, Andreas

Volke

Fotos und Grafiken:

Hauptarchiv Bethel (S. 8), epd-bild (S. 1, 4, 24),

Michael Fehlauer (S. 18)gbr (S. 19), Nelly Hanker

(S. 21, 22, 23), Anja Lehmann (S. 7), privat (S. 2,

9), Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee

e. V. (S. 16, 17), Erwin Wodicka (S.3),

Layout:

Druckerei Kliewer GmbH, Siegburg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung der

Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

Donnerstag. 28. April 2010

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Ende Mai /Anfang Juni 2010

Auflage:

4.000 Exemplare

Druck:

Druckerei Kliewer GmbH,

Industriestr. 14, 53721 Siegburg

Dieser Gemeindebrief wurde auf umweltfreundlich

hergestelltem Papier gedruckt.

21


Kinder- und Jugendseiten

Über den letzten Kinderbibeltag …

„Lieber Gott, Amen!“ lautete das Thema

unseres Kinderbibeltages am Samstag, den

14. November 2009. Wie können wir beten?

Zu wem können wir beten? Dazu hat das

Team eine Gute-Nacht-Szene gespielt mit

einem kleinen Mädchen, das nicht einschlafen

konnte, weil ihr noch so viele Gedanken

im Kopf herumspukten, bis sie all ihre Erinnerungen

an Gott geschickt hat. Darüber

haben wir nachgedacht

und unsere

Ideen auf einem

Leporello aufgeschrieben

und gezeichnet.

So haben

wir gemeinsam eine

Brücke zu Gott geschlagen.

34 Kinder hatten

wieder viel Spaß

beim Zuschauen und

Mitmachen, beim

Zu Beginn des

Kinderbibeltages

bekommt jeder

einen Namensfisch.

Singen und Beten,

beim Spielen und

Malen, einfach beim

Zusammensein und

Dabeisein.

… und über den nächsten Kinderbibeltag,

der am Samstag, den 17. April 2010 von 10

bis 15 Uhr stattfindet. Kinder von 6 bis 11

Jahren sind wieder eingeladen und sollten

sich rechtzeitig anmelden mit den Flyern,

die ab Ostern in Kirche, Kindergarten und

Gemeindehaus ausliegen. Denn zuletzt gab

es mehr Anmeldungen als Plätze, so dass die

Letzten leider nicht mehr teilnehmen konnten.

22

Was schreibe ich in meinen Brief an den lieben

Gott?

Unser Thema heißt: „Als Jesus das Brot

teilte…“ Als Jesus das Brot teilte, war das

viel mehr als nur ein Essen. Darin war die

Liebe Gottes zu erkennen. Das hat Jesus seinen

Jüngern im Abendmahl weitergegeben.

So feiern es die Christen immer wieder.

Das können auch schon Kinder verstehen.

Darum sind in unserer Gemeinde auch

Kinder zum Abendmahl eingeladen, auch

schon vor der Konfirmation.

Bei diesem Kinderbibeltag erleben wir, was

Jesus damals mit Brot und Wein gemeint

hat. Gegen 14.15 Uhr wollen wir ein Kinderabendmahl

feiern, zu dem die Eltern

herzlich mit eingeladen sind.

Ein Gebetswürfel entsteht.

Auch das gehört zum Kibita: Getränkestation am

Gesangbuchschrank.

Jugendkeller „Underground“

renoviert

Im vergangenen Herbst hat der wochenlange

Farbgeruch im Gemeindehaus allen sig-

Kinder- und Jugendseiten

Minitreff für 6–9-Jährige

donnerstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Rebecca Bernhardt, ☎ 942 47 97

rebecca@mueller-bernhardt.de

und Rebecca Peters

nalisiert: Im Keller wurde kräftig gewerkelt

und gepinselt und renoviert. Die Konfirmanden

haben den Jugendkeller mit Hilfe

von unserem Graffitikünstler Alex Kikiela

in einen Top-Zustand gebracht. Jetzt kann

man dort noch mal besser Parties feiern.

Wusstet ihr, dass man den Jugendkeller

auch mieten kann? Einfach im Gemeindebüro

nachfragen (Tel. 49 49 26; E-Mail: gabrauns@kirche-koeln.de)

Ulrike Graupner

23


In der christlichen Kunst wird das Lamm Gottes häufig als Symbol für

Christus verwendet. Oft wird es mit der Siegesfahne und einem Kreuz

dargestellt, um den Sieg Christi über den Tod und damit seine Auferstehung

zu verdeutlichen. In dieser Darstellung wird es auch als

Osterlamm bezeichnet.

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