BK-Aktuell - Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark

lkkaernten

BK-Aktuell - Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark

BK-Aktuell

Bezirkskammer für Land- und Forstwirtschaft

Fürstenfeld

In der Geborgenheit der Familie

Weihnachten zu feiern,

ist in der heutigen Zeit wohl das

schönste aller Geschenke!

Wir wünschen allen Bauernfamilien, den

Kammerzugehörigen, der Landjugend, den

Damen und Herren der Behörden und den

M i t a r b e i t e r n i n d e n b ä u e r l i c h e n

Standesvertretungen besinnliche Stunden zum

Weihnachtsfest. Gesundheit, Frieden und

Freude im Jahr 2011.

Möge es ein gutes und erfolgreiches Bauernjahr

werden!

Das Team der Bezirkskammer

KO. Ing. Kurt Tauschmann KS. Ing. Hans Kaufmann

BB. Elfriede Samer LKR. Fritz Rauer

Inhalt Seite

Kammerobmann, Personelles

Infoveranstaltung Kammerwahl

Gemeindebäuerinnen-Wahl

Raumordungsgesetz 2010

Optieren

Vor-Ort-Kontrolle

Pflanzenschutz

Forst

Tierzucht

Tierschutz

Direktvermarktung

Kursangebote

Die frische Kochschule

Burgenländisch - Steirische Bauerntage

Maschinenring

Ausgabe

2

3

4

5

6

7

8

11

13

14

15

16

23

24

26


Der Kammerobmann berichtet

Weihnachtsfrieden!

Der Winter soll ja angeblich eine

ruhige Zeit sein. Die vier Jahreszeiten

sollen den Lebenslauf widerspiegeln.

Im Frühling beginnt das

Leben. Alles beginnt zu wachsen.

Der Sommer symbolisiert das Hoch

unseres Lebens, man ist aktiv und

vital. Der Herbst steht für Reife und

Ernte. Und der Winter soll schließlich eine ruhige

und besinnliche Zeit sein - in unseren Breiten ist es

leider nicht immer so.

Obwohl wir in einer Gegend wohnen wo Wohlstand

sehr verbreitet ist, habe ich das Gefühl, dass Unzufriedenheit

und zum Teil Orientierungslosigkeit zunehmen.

Finanzieller Wohlstand und materieller

Reichtum sind anscheinend keine Garanten für ein

Glücklich sein.

Der Mensch braucht im Leben Ziele – und vor allem

einen geschärften Blick nach vorn.

Leben heißt für mich nach vorne blicken :

L E B E N ( verkehrt gelesen bedeutet dieses Wort

ganz etwas anderes )

Da schon wieder 5 Jahre vergangen sind und im

Jänner 2011 Landwirtschaftskammerwahlen stattfinden

möchte ich mich wieder auf diesem Wege bei

meinen politischen Weggefährten für die letzten

5 gemeinsamen Jahre bedanken. Jeder Funktionär

auf Orts- und Gemeindeebene hat seinen Anteil am

politischen Leben beigetragen, der eine mehr der

andere weniger, je nach den persönlichen Bedürfnissen.

Aus der Riege der Bezirkskammerräte

möchte ich mich auf diesem Wege bei Hermann

Gradwohl (Burgau), Hannes Fasch ( Söchau) und

Erich Bauer ( Fürstenfeld ) für Ihren Einsatz zum

Wohle unserer Bauern bedanken. Sie werden aus

diesen Funktionen ausscheiden.

Ich möchte mich auch bei Hermann Gradwohl jun.

(Burgau), Alfred Glaser ( Söchau) und Jochen

Freißmuth ( Fürstenfeld) recht herzlich für Ihre Bereitschaft

bedanken, in die Fußstapfen ihrer Vorgänger

zu treten, und sich für die steirischen Bauern

einsetzten.

Ansonsten wird sich ein bewährtes Team der Wiederwahl

stellen.

Die Herausforderungen für die neue Agrarförderperiode

ab 2013 werden uns wieder einiges abverlangen.

Aber mit motivierten Mitarbeitern in der Bezirkskammer,

mit politisch aktiven Funktionären und mit Bauern

die das „LEBEN“ in die Hand nehmen, werden

wir die Zukunft meistern.

Personelles

Bezirkskammer Fürstenfeld

In diesem Sinne wünsche ich allen Bauern und Bäuerinnen,

der bäuerlichen Jugend, allen Menschen

die zum Wohle der Bauern arbeiten, allen Mitarbeitern

in der Bezirkskammer und allen Funktionären

ein ruhiges besinnliches Weihnachtsfest und einige

ruhige Stunden im Kreise von Familie und Freunden.

Euer Kurt Tauschmann

Seit Mitte August hat

Mag. Walter Lorenz das

Aufgabengebiet als Betriebsberater

für die Bezirke

Hartberg und Fürstenfeld

übernommen. Er ist für die

Betriebsberatung und Abwicklung

der Investitionsförderung

zuständig.

Jeden Dienstag Sprechtag in der BK Fürstenfeld

, Terminvereinbarungen unter der Tel.Nr.

0664/602596 — 4407

Wir wünschen ihm für sein neues Aufgabengebiet

alles Gute und viel Erfolg!

Kennen wir uns schon?

Grüß Gott! Ich heiße Maria

Habertheuer und bin seit

18.10.2010 die Karenzvertretung

im Bereich Direktvermarktung

und regionale Kooperationen

für Mag. Marianne

Reinegger. Zuvor habe ich

bereits die Bäuerinnenorganisation

und Urlaub am Bauernhof im Bezirk Murau

betreut.

Meine Heimat ist das Mariazeller Land. Ursprünglich

komme ich aus Gusswerk bei Mariazell, wo meine

Eltern einen Bauernhof mit Milch- und Mutterkuhhaltung

und Urlaub am Bauernhof bewirtschaften und

wo ich ab und zu im Wald und im Gebirge nach

Reh, Hirsch, Gams und Co Ausschau halte.

Ich freue mich nun, eine neue Gegend und ein neues

Aufgabengebiet kennen zu lernen.

Sie erreichen mich unter der Nummer

03172 / 2684 - 5638 oder unter

0664 / 60 25 96 – 5638.


Bezirkskammer Fürstenfeld

Bezirksbäuerin Elfriede Samer feierte ihren

50igsten Geburtstag!

Die Bezirkskammer Fürstenfeld gratuliert sehr

herzlich, wünscht für die Zukunft alles Gute und

weiterhin viel Schaffenskraft!

„Sonst wird es uns später zerreißen“

Ende Jänner ist Landwirtschaftskammerwahl.

Die Bezirkskammer lud zu einer Informationsveranstaltung

mit Rückblick und Ausblick.

Am Programm standen ein Rückblick auf die

vergangenen fünf Jahre von Kammeramtsdirektor

DI Werner Brugner und ein Referat von Vizepräsident

ÖKR Johann Resch. Als Ehrengäste

konnte Kammerobmann Ing. Kurt Tauschmann

dazu auch LT.Präs. Franz Majcen und

ÖKR Josef Schrammel begrüßen. "Wir sind ein

kleiner Bezirk mit tüchtigen Leuten!", betonte

Bezirkskammerobmann Ing. Kurt Tauschmann

und sah im Zusammenhalt der Gemeinschaft

eine wesentliche Chance für die künftigen Herausforderungen.

Mit mehr als 200.000 Kontakten, einer Vielzahl

an Beratungen, Bildungsveranstaltungen und

unterstützender Begleitung von Förderanträgen

und bei Agrarprojekten verwies Kammeramtsdirektor

DI Werner Brugner auf das umfangreiche

Leistungs- und Serviceangebot der Bauernvertretung.

Agrarpolitisch hatte man in der Vergangenheit

viele Hürden genommen, oberstes Ziel

für die Zukunft muss es sein, neben der Verlässlichkeit

und Kompetenz der Bauernschaft

den Zusammenhalt im Hinblick auf kommende

Budgeteinsparungen zu bewahren. Offene Worte

fand auch der Vizepräsident der Landeskammer,

ÖKR Johann Resch und machte kein Hehl

daraus , dass es in Zeiten weit reichender globaler

Zusammenhänge am Markt und angesichts

bevorstehender Budgetsparmaßnahmen

nicht unbedingt leichter wird. "Wir werden sparen

müssen, es wird nicht einfach werden, aber

wenn wir es nicht jetzt tun, wird es uns später

zerreißen!" ÖKR Johann Resch betonte aber

auch, dass man sich in dieser Situation nicht

auseinanderdividieren lassen dürfe. "Sonst werden

wir schwächer und können am harten

Markt nicht überleben!" Im Hinblick auf die Erschließung

neuer Geschäftsfelder in der Landwirtschaft

forderte LKR Johann Resch von der

EU- und Bundespolitik Investitionsbereitschaft

ein: "Wir brauchen mehr Forschungsgelder,

denn von dort eröffnen sich Möglichkeiten, zu

neuer und ökologischer Wertschöpfung zu gelangen."


Gemeindebäuerinnen-Wahl

Gemeindebäuerinnen-Wahlen 2011

Nach 5 Jahren Arbeit stehen im Jänner 2011 wieder die

Gemeindebäuerinnen-Wahlen an. Die Gemeindebäuerin

ist die Vertretung der Bäuerinnen in der Gemeinde,

sie nimmt die Anliegen der Bäuerinnen entgegen und

leitet und organisiert Bäuerinnenveranstaltungen wie

Lehrfahrten und Weiterbildungskurse vor Ort. In ihrer

Funktion als Bindeglied zum Gemeindebauern-

Ausschuss, in welchem sie mitwirkt, ist sie stark in die

Interessensvertretung eingebunden. Besondere Aufgaben

der Gemeindebäuerinnen sind:

• Stärkung der Identität der bäuerlichen Familien

• Mitgestaltung im ländlichen Raum

• Motivation junger Menschen für den Berufsstand

Einladung

zur Wahl der Gemeindebäuerinnen

Zu den Wahlveranstaltungen sind alle Bäuerinnen der jeweiligen Gemeinden herzlich eingeladen!

Termin, Ort Zeit: siehe untenstehende Tabelle

Zeit: jeweils 19.00 Uhr bzw. 14.00 Uhr

Tagesordnung:

� Begrüßung und Eröffnung

� Aktivitäten der Bäuerinnenorganisation

� Die Bezirkskammer als Servicestelle

� Erläuterung der Geschäftsordnung der Bäuerinnenorganisation

� Wahl der Gemeindebäuerinnen und der Stellvertreterinnen

„Meine Stärken leben – Frauen gestalten das Land

Ing. Elisabeth Schmied

� Allfälliges

Ing Kurt Tauschmann Elfriede Samer Ing Johann Kaufmann

Kammerobmann Bezirksbäuerin Kammersekretär

Termin/Zeit Ort Gemeinden

Mo. 10. Jänner 2011, 19 Uhr Walkersdorf, GH Haberl Ottendorf (Walkersdorf, Ziegenberg, Breitenbach)

Di. 18. Jänner 2011, 14 Uhr Stein, Gemeindeamt Stein, Loipersdorf (Dietersdorf, Gillersdorf)

Mi. 19. Jänner 2011,19 Uhr Übersbach, MZH

Fr. 21. Jänner 2011, 19 Uhr

Mo. 24. Jänner 2011,19 Uhr

Di. 25. Jänner 2011, 19 Uhr

Do. 3. Februar 2011, 19 Uhr

Nestelbach,

Gemeindeamt

Bad Blumau,

Bad Blumauer Hof,

Fam. Muik

Kroisbach, GH Peindl

Großwilfersdorf,

GH Großschädl

Fr. 4. Februar 2011, 19 Uhr Altenmarkt, Kirchenwirt

Mo. 7. Februar 2011, 19 Uhr

Übersbach (Hartl, Rittschein, Ebersdorf),

Fürstenfeld

Bezirkskammer Fürstenfeld

Nach §4 Landwirtschaftskammergesetz sind folgende

Frauen wahlberechtigt:

Alle weiblichen Kammerzugehörigen, die spätestens am

Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Kammerzugehörig

sind:

• Eigentümerinnen sowie Pächterinnen eines land- und

forstwirtschaftlichen Betriebes mit mind. 1 Hektar

• Familienangehörige, sofern sie in deren land- und

forstwirtschaftlichen Betrieb hauptberuflich tätig sind und

mit den Kammerzugehörigen in Hausgemeinschaft leben

• Bauernpensionistinnen – gemäß § 4 LWK-Gesetz

sind alle Personen wahlberechtigt, die einen land- und

forstwirtschaftlichen Betrieb übertragen haben und deren

Ehefrauen, wenn sie ihren Hauptwohnsitz auf dem übertragenen

Betrieb haben

Nestelbach (Eichberg, Hochenegg, Mutzenfeld), Ilz (Buchberg,

Kalsdorf, Neudorf, Kleegraben, Reigersberg, Damberg)

Bad Blumau (Bierbaum, Loimeth, Jobst, Lindegg, Kleinsteinbach,

Speilbrunn), Burgau

Hainersdorf (Obgrün, Riegersdorf),

Großsteinbach (Großhartmannsdorf, Kroisbach)

Großwilfersdorf (Herrnberg, Radersdorf, Maierhofen, Hainfeld)

Altenmarkt (Stadtbergen,Speltenbach)

Söchau, Hubertushof Söchau (Ruppersorf, Tautendorf, Aschbach, Kohlgraben)


Bezirkskammer Fürstenfeld

Raumordungsgesetz 2010

Mit 1. Juli 2010 ist das „Steiermärkische Raumordnungsgesetz

2010“ in Kraft getreten. Zu den

wesentlichen neuen Inhalten des ROG 2010

zählt, das verstärkt versucht wird, die wechselseitige

Beeinträchtigung zwischen landwirtschaftlicher

Tierhaltung und Wohnnutzung zu

vermeiden.

Die geplante eigene neue Gebietskategorie für

„größere“ Tierhaltungsbetriebe ab einer Geruchzahl

von G = 50 konnte verhindert werden.

Sonst hätten Stallungen für rund 400 Mastschweineplätze

oder etwa 6.000 Hühner bzw.

350 Rinder im Freiland nicht mehr Platz gehabt

und wären nur mehr auf einer „Sonderfläche für

Tierhaltung“ zulässig gewesen.

Rund um einen Tierhaltungsbetrieb ab einer

Geruchszahl G = 20 (das entspricht durchschnittlich

185 Mastschweinen oder 3100 Hühner

oder 150 Rindern) ist künftig im Flächenwidmungsplan

ein „Geruchsschwellenabstand“ (bei

G020 beträgt dieser 112m) und ein halb so großer

„Belästigungsbereich“ auszuweisen. Im Belästigungsbereich

dürfen keine Wohnbauten errichtet

werden, wenn die Belästigung von der

Behörde als unzumutbar festgestellt wird. Innerhalb

des Geruchsschwellenabstandes dürfen

keine Wohngebiete oder Erholungsgebiete neu

ausgewiesen werden.

An den Möglichkeiten der Weiterentwicklung

bestehender Tierhaltungsbetriebe in Dorfgebieten

ändert das neue Raumordnungsgesetz gegenüber

der bisher geübten Praxis grundsätzlich

nichts. Schon jetzt wird im konkreten Bauverfahren

der Nachbarnschutz entsprechend

geprüft.

Weitere Eckpunkte des ROG 2010 sind:

Eigenes Gebäude für Urlaub am Bauernhof

möglich.

Bisher konnte Urlaub am Bauernhof nur in bestehenden

Gebäuden ausgeübt werden.

Das neue Raumordungsgesetz 2010 ermöglicht

in Hoflage Neu- und Zubauten für die Privatzimmervermietung

bis 10 Betten. Nachdem das

Gesetz auch die dazugehörigen infrastrukturel-

len Einrichtungen zulässt, könnte auch ein

Schwimmbad oder eine Sauna errichtet werden.

Neu- und Zubauten sind dann zulässig, wenn

die Vermietung in bestehenden Räumlichkeiten

nicht möglich ist, dadurch das Orts- und Landschaftsbild

nicht beeinträchtigt, der Gebietscharakter

nicht verändert und die Weiterführung

des land- und/oder forstwirtschaftlichen Betriebes

nicht behindert wird.

Verwendungen landwirtschaftlicher Gebäude für

gewerbliche Zwecke:

Schon jetzt war und ist es möglich, bis zum

1. Februar 1995 rechtmäßig errichtete Gebäude

unter bestimmten Voraussetzungen gewerblich

zu nutzen. In Zusammenhang ist es neu, dass

künftig in Hoflage auch Zubauten kleineren Ausmaßes

zugelassen werden. Als kleines Ausmaß

bezeichnet das Gesetz einen Zuwachs an Geschoßfläche

um maximal 10 % in Bezug auf jene

Geschoßfläche, die bis 1. Februar 1995

rechtmäßig bestanden hat.

Baulandmobilisierung:

Der bäuerlichen Interessenvertretung ist es in

den Schlussverhandlungen gelungen, die geplante

Verschärfung der Baulandmobilisierungsbestimmungen

(z.B. Investitionsabgabe auch

für Flächen unter 3.000 m²) zu verhindern. Eine

inhaltliche Änderung oder gar eine ersatzlose

Streichung war in diesem Punkt trotz größter

Anstrengungen nicht durchzusetzen.

So hat die Gemeinde für unbebautes Bauland,

für das kein Kauf- oder Optionsvertrag errichtet

wurde, eine Bebauungsfrist von einer

Planungsperiode (künftig 10 Jahre) festzulegen.

Nach fruchtlosem Ablauf der Frist kommt es

entweder zu einer entschädigungslosen Rückwidmung

im Freiland oder zur Vorschreibung

einer jährlichen – nach Ansicht der Interessenvertretung

verfassungsrechtlich bedenklichen

Investitionsabgabe von 1 € je m²; in der Regel

nach Wunsch des Grundeigentümers.

Mag. Walter Zapfl

Rechstabteilung

Landwirtschaftkammer Steiermark


Optieren

Steuertipp für Investitionswillige

Umsatzsteueroption - Lohnt sich der Einstieg?

Für Landwirte, die größere Investitionen (z.B.

Stallbauten, UaB) tätigen wollen, lohnt es sich,

zu überprüfen, ob ein Regelbesteuerungsantrag

vorteilhaft ist. Der fünfjährige Ausstieg aus

der Umsatzsteuerpauschalierung wird auch als

Option bezeichnet. Als pauschalierter Landwirt

gibt es keine Möglichkeit, die Umsatzsteuer

aus Investitionen und Betriebsausgaben in

Form von Vorsteuer vom Finanzamt zurück zu

holen

Bei größeren Investitionen entsteht oft ein enormer

Vorsteuerüberschuss, der im Rahmen

der Umsatzsteuerpauschalierung verloren geht.

Landwirte können die Möglichkeiten der allgemeinen

Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes

(=Regelbesteuerung) nutzen. Die Vorsteuer für

Betriebsmittel und Investitionen erhält der Landwirt

vom Finanzamt zurück. Die Umsatzsteuer

für verkaufte Produkte (Leistungen) muss er an

das Finanzamt abliefern. Von Vorteil ist die Umsatzsteueroption

dann, wenn die beim Optieren

rückerstattete Vorsteuer die zu zahlende

Umsatzsteuer übersteigt.

Was ist zu tun!

Der Landwirt stellt bis zum 31. 12. des ersten

Veranlagungsjahres einen schriftlichen Antrag

an das Finanzamt. Die Option dauert mindestens

fünf Jahre. Nach derzeitiger Rechtsprechung

des Verwaltungsgerichtshofes führt die

Rückkehr zur Umsatzsteuerpauschalierung

nach 5 Jahren für den Landwirt zu keiner Rückzahlungsverpflichtung.

Ein Widerruf ist nach Ablauf

dieses Zeitraumes bis spätestens 31. 01.

zu erklären.

Änderung Steuersatz

„Pauschalierte Betriebe“ verrechnen im Rahmen

des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes

gegenüber Unternehmern grundsätzlich

12 % Umsatzsteuer.

Bezirkskammer Fürstenfeld

Für Betriebausgaben fallen in der Regel 20 %

Umsatzsteuer an, die als „Kosten“ bleiben.

Im Rahmen der Regelbesteuerung sind landwirtschaftliche

Produkte dagegen grundsätzlich

mit 10 % Umsatzsteuer abzurechnen. Das bedeutet

bei den „Einnahmen“ ein Minus von 2 %.

Bei Altmaschinen- und Milchkontingentverkäufen

sind im Rahmen der Regelbesteuerung

20 % Umsatzsteuer anzusetzen. In vielen Ausgaben,

zum Beispiel Grundsteuer, Grundstücksankäufe,

bezahlte Pachtentgelte, betriebliche

Schuldzinsen, SV-Beiträge ist keine Umsatzsteuer

enthalten, sodass auch kein Vorsteuerabzug

möglich ist.

Aufzeichnungen führen

Bei der Regelbesteuerung sind die Einnahmen

(getrennt nach Steuersätzen) und Ausgaben

aufzuschreiben. Die Summe aus den geordneten,

vollständigen und richtigen Aufzeichnungen

ist monatlich (bzw. vierteljährlich) in ein

Umsatzsteuervoranmeldungsformular zu übertragen.

Niederlassungsprämie für Hofübernehmer

Der Antrag ist innerhalb eines Jahres ab Übernahme

zu stellen! Diese können HofübernehmerInnen

die zum Zeitpunkt der Hofübernahme das 40. Lebensjahr

noch nicht überschritten und einen land-,

forst- und/oder hauswirtschaftlichen Facharbeiterbrief

haben, beantragen. Eine Betriebskonzepterstellung

ist verpflichtend. Der Facharbeiterbrief kann

auch zwei Jahre innerhalb erfolgter Niederlassung

nachgeholt werden.

Die Prämienhöhe beträgt für Betriebe

- unter 1 VAK 6000 €

- über 1 VAK 12000 €.

BetriebsführerInnen die einen land-, forst- und/oder

hauswirtschaftlichen Meisterbrief haben, können

den Meisterbonus von zusätzlich € 3000,-- erhalten.

Investitionskosten müssen nicht nachgewiesen werden.

Für Hofübernehmer gibt es auch die Möglichkeit,

einen Konsolidierungskredit von max. € 100.000,-

(Konditionen wie AIK) zu beantragen:

Voraussetzung: Hofübernahme mit Schulden, die

aus Investitionen in den Betrieb resultieren – es darf

sich aber bei den Verbindlichkeiten um keine geförderten

Kredite handeln. Die Schulden dürfen nur

maximal zu einem Drittel aus Fremdwährungskrediten

bestehen.


Bezirkskammer Fürstenfeld

Entscheidungskriterium für den Einstieg in

die Option ist die Planungsrechnung

Die Entscheidung, ob sich ein Einstieg in die

Regelbesteuerung lohnt, muss jeder Landwirt

selber treffen. Dazu sollte er Einnahmen und

Ausgaben für die nächsten fünf Jahre schätzen

und einen Investitionsplan erstellen. Bei großen

Investitionen kann die Umsatzsteueroptierung

die Finanzierung beträchtlich erleichtern,

Beratungsprodukt Optieren in der

Landwirtschaft

Die Landwirtschaftskammer bietet Ihnen für die

Entscheidung folgendes Beratungsprodukt an:

� Eine umfassende Beratung zum

Bereich Regelbesteuerung

� Erstellung der Planungsrechnung für

Ihren Betrieb

� Maßnahmenplan für die Umsetzung am

Betrieb

� Einschulung auf das Aufzeichnungsprogramm

der Landwirtschaftskammer

Steiermark

Ansprechpartner und Anmeldung:

Mag. Walter Lorenz

Betriebsberater

Tel: +43 (3332) 62623-4635, 0664/602596-

4407 Mail: walter.lorenz@lk-stmk.at

Vor-Ort-Kontrolle

Auszahlungsverzögerung aufgrund Vor-Ort-

Kontrolle

Betriebe, die eine Vor-Ort-Kontrolle (VOK) hatten

und deren Prüfbericht noch nicht ins EDV-System

eingearbeitet wurde, sind für die Herbstauszahlung

gesperrt, unabhängig ob eine Beanstandung festgestellt

wurde oder nicht.

Betriebe, die für eine VOK ausgewählt und noch

nicht geprüft wurden, sind für die Auszahlung ebenso

gesperrt.

Gemeinsam mit dem Versand der ÖPUL- und AZ-

Mitteilungen am Freitag, 19.11.2010 erhielten die

betroffenen Prüfbetriebe ein Infoschreiben der Agrarmarkt

Austria

Betriebe, die für eine Vor-Ort-Kontrolle ausgewählt,

aber noch nicht kontrolliert wurden, erhalten kein

diesbezügliches Infoschreiben der Agrarmarkt

Austria.

Die Auszahlung erfolgt nach VOK und Einarbeitung

des Prüfberichts voraussichtlich Ende Februar 2011.

Der Grund für diese geänderte Vorgangsweise gegenüber

den Vorjahren sind die rechtlichen Rahmenbedingungen,

die schon in der Vergangenheit

die Auszahlung in der gewohnten Form nicht zugelassen

hätten. Die VO (EU) 1975/06 ist für die Ländliche

Entwicklung (ÖPUL, AZ) die EU-

Rechtsgrundlage.

Punktation:

� Die in Österreich seit 1995 gehandhabte Praxis der

vorzeitigen Prämienauszahlungen ist aufgrund der EU –

Rechtsvorgaben nicht zulässig.

� Mehrere EU–Prüfungen haben darauf hingewiesen.

Die letzte diesbezügliche Information aus Brüssel vom

21.10.2010 hat dies verstärkt und war die Ursache, warum

nicht früher informiert wurde.

� Eine Auszahlung an kontrollierte oder zur Vor-Ort-

Kontrolle ausgewählte Betriebe ohne eingearbeitetem

Prüfbericht, kann für Österreich zu einer Anlastung der

EU von 130 bis 160 Millionen Euro führen.

� Diese mögliche Anlastung bedeutet, dass jeder österreichische

MFA – Betrieb mit 1.150 Euro betroffen wäre.

Dieses Risiko konnte Österreich nicht eingehen.

� Es haben rund 97% aller Betriebe die Auszahlung

Mitte November erhalten.

Nun wird mit Hochdruck an der Einarbeitung der VOK –

Kontrollbetriebe gearbeitet, um eine Auszahlung im

Februar 2011 zu ermöglichen.


Pflanzenschutz

Verwenden und lagern Sie

Pflanzenschutzmittel?

Wenn Sie diese Frage mit JA beantworten,

dann müssen Sie auch sachkundig sein!

Sachkundig ist man bei erfolgreichem Abschluss

einer landwirtschaftlichen Berufsausbildung

oder landwirtschaftlichen Fachschule bzw.

einer höherwertigen Ausbildung wie HBLA oder

BOKU. Der Besuch einer Hauswirtschaftsschule

genügt nicht für die Sachkundigkeit.

Nach dem alten Gesetz waren auch jene Landwirte

sachkundig, die mindestens eine fünfjährige

Tätigkeit in der Landwirtschaft vor 1989

nachweisen konnten (Personen, die vor 1970

geboren wurden). Dies gilt nach dem neuen

Pflanzenschutzgesetz nicht mehr. Diese Landwirte

haben nun auf jeden Fall einen

5-stündigen Sachkundekurs innerhalb der

vierjährigen Übergangsfrist zu absolvieren.

ACHTUNG:

Diese Übergangsfrist endet am 27. September

2011. Melden Sie sich also rasch beim

Ländlichen Fortbildungsinstitut für die letzten

Kurse vor Ablauf der Frist an.

Der Sachkundekurs ermöglicht nur den Umgang

mit Pflanzenschutzmitteln, welche als

nicht giftscheinpflichtig eingestuft wurden.

Bei giftscheinpflichtigen Produkten ist ein Sachkundekurs

im Ausmaß von 20 Stunden, sowie

ein 8-stündiger Erste-Hilfe-Kurs (Unfallvermeidung

und Hilfe) zu besuchen.

Alle jüngeren Personen (nach 1970 geboren),

die keine landwirtschaftliche Ausbildung vorweisen

können (zugeheiratet, andere Berufsausbildung

etc.), aber einen Betrieb führen und Pflanzenschutzmittel

anwenden oder lagern wollen,

müssen ebenfalls den 20-stündigen Sachkundekurs

besuchen.

Bezirkskammer Fürstenfeld

Die Inhalte der Sachkundekurse sind:

� Grundkenntnisse in Ökologie

� Toxikologie

� Pflanzenschutzmittelkunde

� Schädlings- und Nützlingskunde

� Applikationstechnik

� integrierter Pflanzenschutz sowie

� Grundkenntnisse über Rechts-

vorschriften beim Pflanzenschutz

Kleiner Sachkundekurs

Termin und Ort:

Do., 20. Jan. 2011 von 13:00 bis 18:00 Uhr im

GH Großschädl, 8263 Großwilfersdorf

Dauer:

5 UE (1/2 Tag)

Kosten:

22 € gefördert

Dauer:

21 UE

Kosten:

65 € gefördert

Großer Sachkundekurs

Anmeldungen für Sachkundekurse bei:

LFI – Ländliches Fortbildungsinstitut Steiermark

Frau Petra Stoppacher

Tel.: (0316) 8050-1305

e-mail: petra.stoppacher@lfi-steiermark.at


Bezirkskammer Fürstenfeld

Verbotszeiträume und Beschränkungen bei der Düngung von

landwirtschaftlichen Flächen

Das Wasserrechtsgesetz bzw. das Aktionsprogramm Nitrat 2003 (eine Verordnung des Bundesministers für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft) schreibt folgende Beschränkungen bei der Düngung

von landwirtschaftlichen Nutzflächen vor:

Es dürfen grundsätzlich keine stickstoffhältigen Dünger ausgebracht werden, wenn der Boden wassergesättigt,

durchgefroren oder schneebedeckt ist und die Stickstoffdünger sind zeitlich und mengenmäßig bedarfsgerecht

auszubringen.

Zusammenfassung der Verbotszeiträume für die Düngung:

Verbotszeitraum Düngerarten Betroffene Flächen bzw. Kulturen

15. Oktober bis

15. Februar

15. November bis

15. Februar

30. November bis

15. Februar

Stickstoffhältige Mineraldünger, Gülle,

Jauche, Klärschlamm

Stickstoffhältige Mineraldünger, Gülle,

Jauche, Klärschlamm

Stallmist, Kompost,

Klärschlammkompost

Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche ohne

Gründeckung

Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche mit

Gründeckung

Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche

Ganzjährig Jede Stickstoffdüngung Auf wassergesättigten, schneebedeckten und

durchgefrorenen Böden

Ganzjährig Flüssiger Wirtschaftsdünger Hanglagen mit Abschwemmungsgefahr

Zusätzlich ist zu beachten, dass im Bereich von

Wasserläufen und Entwässerungsgräben je nach

Hangneigung ein Mindestabstand von 3 bis 10 m

einzuhalten ist.

Ziel der Düngungsbeschränkungen ist die Verringerung

der durch Nitrat aus landwirtschaftlichen

Quellen verursachten Gewässerverunreinigungen.

Lagerbehälter für Wirtschaftsdünger:

Das Fassungsvermögen von Düngerlagerbehältern

ist so zu bemessen, dass ein Lagerungszeitraum

von mindestens sechs Monaten abgedeckt werden

kann. Die letzte Frist für die Anpassung der Düngerlagerstätten

an die vorgeschriebene Größe läuft am

31. Dezember 2010 aus.

Frühjahrsdüngung:

Zu Wintergerste, Sommerungen mit frühzeitigem

Anbau sowie Winterraps einschließlich Dauergrünland

ist die Düngung ab 1. Februar zulässig, sofern

der Boden nicht durchgefroren oder wassergesättigt

ist. Zu Winterweizen ist erst ab 16. Feber die erste

N-Düngung zulässig. Stallmist darf im Frühjahr erst

ab dem 16. Feber ausgebracht werden.

Herbstdüngung:

Die Anlage einer Begrünung im Herbst erleichtert

die Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern

nach der Ernte der Hauptkultur. Wichtig ist die rechtzeitige

Anlage der Gründecke. Es muss Aussicht auf

einen entsprechenden Pflanzenbewuchs bestehen,

um für eine bedarfsgerechte Düngung argumentieren

zu können.

Eine Jauche- oder Güllegabe auf Maisstroh ist nur

bis maximal 30 kg feldfallenden N/ha zulässig und

das nur bis 14. Oktober. Die Verlängerung des Ausbringungszeitraumes

im Herbst 2010 war durch die

witterungsbedingt verzögerte Maisabreife eine absolute

Ausnahme. Bereits bei der Sortenwahl im kommenden

Frühjahr ist daran zu denken, dass man

nicht zu späte Maissorten anbaut, um noch genug

Zeit für eine zeitgerechte Düngung nach der Ernte

zu haben. In der Zeit vom 1. Oktober bis zum Verbotsbeginn

dürfen auf Flächen mit Gründecken maximal

60 kg N/ha ausgebracht werden.


Auf eine Fläche ohne Gründecke bzw. nach Aberntung

einer Kultur (z. B. Ölkürbis) ohne darauf folgende

Winterung bzw. Herbstbegrünung ist die Ausbringung

von Flüssigwirtschaftsdüngern nicht zulässig.

Es handelt sich lt. VO dann um eine Entsorgung, die

bei Anzeige durch die Wasserrechtsbehörde mit

87 € je t Altlast (=Gülle) geahndet wird. Zusätzlich

folgt womöglich eine Strafe nach dem Wasserrechtsgesetz.

Aufzeichnungsverpflichtungen:

Nochmals aufmerksam gemacht wird auf die jährliche

Notwendigkeit von schlagbezogenen Düngungsaufzeichnungen

und die Erstellung von gesamtbetrieblichen

N- und P-Bilanzen für ÖPUL-

Betriebe, die an den Maßnahmen UBAG und Biologische

Wirtschaftsweise teilnehmen. P-Bilanzen

müssen alle ÖPUL-Teilnehmer erstellen, die insgesamt

über 100 kg/ha Phosphat in Form von Wirtschafts-

und Mineraldüngern ausbringen. Alle IP-

Teilnehmer müssen ebenfalls über eine P-Bilanz

dokumentieren, dass sie nicht mehr als 60 kg/ha an

Phosphat über Wirtschafts- und Mineraldünger düngen.

Die schlagbezogenen Aufzeichnungen über die

Düngung und den Pflanzenschutz sind zusätzlich zu

führen.

Die notwendigen Bilanzen und Schlagaufzeichnungen

können Sie selbst mit dem LK-Düngerrechner

(kostenlos herunterladbar unter www.agrarnet.info)

durchführen oder als abgeltbare Serviceleistung in

der Bezirkskammer erstellen lassen. Die Kosten dafür

betragen 35 Euro/Stunde.

Nähere Auskünfte erteilt Frau Dipl. Ing. Schlögl Maria-Luise,

Pflanzenbau, Tel.Nr.: 0664/602596-4642.

LK-Düngerrechner

Erstellung der Aufzeichnungen für ÖPUL und

Cross Compliance

Dauer: 4 Stunden – 1 Abend

Kursgebühr: 28 €

EDV-Kenntnisse erforderlich!

Anmeldung: Bezirkskammer Hartberg, Tel.

03332/62623-4606

Futtermittellieferscheine

Futterhandel zwischen

Landwirten muss dokumentiert

werden.

Traditionell werden im

Herbst größere Mengen

von Einzelfuttermittel,

wie z.B. Getreide,

Silo- oder Heuballen

zwischen Landwirten

gehandelt.

Bezirkskammer Fürstenfeld

Für die Form der Aufzeichnungen

gibt es

keine Vorgaben. Die Aufzeichnungen müssen

aber die wesentlichen Kriterien enthalten.

Die AMA hat zu diesem Zweck Futtermittellieferscheine

erstellt, die in den Bezirkskammern

aufliegen. Die Lieferscheine sind für die AMA –

auch von allen Landwirten, die hofeigene Futtermittel

an- und verkaufen, verwendet werden.

Damit wird der gesetzlich vorgeschriebenen

Rückverfolgbarkeit von Futtermitteln Rechnung

getragen.

Der Futtermittellieferschein ist darüber hinaus

ein wichtiger Beleg für Schadenersatzansprüche,

wenn die Futtermittel nicht der vereinbarten

Art, Menge oder Qualität entsprechen.

Grundsätzlich soll der Futtermittellieferschein

für alle Futtermittel verwendet werden, die zwischen

Landwirten gehandelt werden, auch für

Grundfutter wie Heu, Gras- und Maissilage. Der

Futtermittellieferschein ersetzt jedoch nicht den

Verkaufsbeleg von Futtermittelfirmen.

ZECKENSCHUTZIMPFUNG

1. Termin: Montag, 28.02.2011

2. Termin: Montag, 28.03.2011

jeweils von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr

in der BK Fürstenfeld


Bezirkskammer Fürstenfeld

Holzmarkt –

sensibles Gleichgewicht!

Der Rundholzmarkt hat sich in diesem Jahr in

Österreich sehr positiv entwickelt. Bei Nadelholz

sind die Preise über alle Sortimente deutlich gestiegen.

Derzeit sind Angebot und Nachfrage annähernd

ausgeglichen, mit einem leichten Nachfrageüberhang.

Diese Aufnahmefähigkeit des Marktes

muss durch diszipliniertes Verhalten der Waldbesitzer

aufrecht erhalten bleiben.

Allgemein agieren die Marktteilnehmer sehr vorsichtig

und größere Preisschwankungen sind – vorausgesetzt

es kommt zu keinen Kalamitäten- nicht zu

erwarten. Die Versorgung der Sägeindustrie im

Süden Österreichs ist unterschiedlich, es kann, auch

aufgrund unterschiedlicher Einkaufsstrategien, kein

Trend abgeleitet werden.

Attraktive Kiefernpreise

Die Preise für das Leitsortiment Fichte ABC, Media

2a sind aktuell stabil. Das Preisband für das Leitsortiment

liegt derzeit bei 85 bis 90 €/fm. Für die nächsten

Monate ist damit zu rechnen, dass sich die Preise

im oben angegebenen Preisband bewegen. Sehr

attraktiv sind die Preise für Kiefer. Der Preis für Kiefer

ABC Media 2a bewegt sich derzeit auf dem einem

Höchststand von 68 bis 70 €/fm. Diese günstigen

Marktbedingungen für Kiefer sollten auf alle

Fälle genutzt werden. Es wird dringend empfohlen

das angefallene Schneebruchholz umgehend aufzuarbeiten.

Der Absatz von Laubblochholz durchschnittlicher

Qualität ist vor allem bei Buche gering. Gute Qualitäten

von Eiche und Ahorn sind nach wie vor gefragt.

Die Preise bewegen sich in etwa auf dem

Vorjahresniveau.

Derzeit sind die Rahmenbedingungen für die Vermarktung

aller Rohholzsortimente attraktiv. Dennoch

sollte vor der Holzernte für vertragliche Sicherheiten

im Verkauf und einem raschen Holzabtransport gesorgt

werden. Die Überwachung der Sortierung ist

ein wesentliches Erfolgskriterium.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Der Durch

schnittspreis über alle Sortimente ist erfolgsentscheidend.

Über die Mitgliederplattform des Waldverbandes

Steiermark (www.mitgliederplattform.at)

erhalten sie laufend die aktuellen Sortierergebnisse.

Forst

Industrieholz – stark nachgefragt

Die Nachfrage nach allen Industrieholzsortimenten

ist weiterhin sehr gut, das Holz fließt zügig ab. Sowohl

bei Faserholz als auch Schleifholz sind die

Preise gegen über dem ersten Halbjahr deutlich gestiegen.

Die Nachfrage nach allen Energieholzsortimenten

ist weiterhin lebhaft. Der Verkauf von trockenem,

ofenfertigem Brennholz läuft sehr gut.

Bei Lieferungen von Industrie- und Energieholz ist

ein besonderes Augenmerk auf die Übernahmekriterien

zu legen. Umrechnungsfaktoren zwischen verschiedenen

Einheiten können nicht nur verwirren,

sondern auch den Erlös erheblich beeinflussen. Vergleichen

zwischen unterschiedlichen Abnehmern ist

oft nur mit erheblichem Rechenaufwand möglich.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den

Zeitraum November/Dezember 2010. Alle Preise

sind Nettopreise, welchen die gesetzlich vorgeschriebene

Umsatzsteuer von 10 % oder 12 %

hinzuzurechnen ist.

Absatzmärkte

Die Konjunkturentwicklung in Europa wird laut WIFO

Analysen weiterhin von den Exporten getragen.

Österreich profitiert von der positiven Entwicklung in

Deutschland und vom schwachen Euro. In Übersee

haben sich aus österreichischer Sicht vor allem

Japan und die USA positiv entwickelt.

Der Herbst brachte beim Schnittholz nicht die erwartete

starke Belebung. Der Absatzindikator des Holzkuriers

hat sich von Oktober auf November um

0,3 % auf 105,54 verschlechtert.

Die Fichtenschnittholztrendziffer Süd („Schnitzi“), ist

gegenüber dem Oktober 2009 um 9,3 % gestiegen,

im Vergleich zum September aber um 3,2 %

gesunken. Die Papier- und Zellstoffindustrie profitiert

von der gestiegenen Nachfrage auf den Hauptmärkten

in Westeuropa und in China.

In Summe sind die Rahmenbedingungen für die

Holznutzung positiv. Die Wahrung der Balance zwischen

Nachfrage und Produktion ist das Gebot der

Stunde. Wichtig ist dabei, dass die Mengen den Verantwortlichen

des Waldverbandes rechtzeitig bekannt

gegeben werden. Ein Überangebot und sei es

nur ein kurzfristiges, schwächt unsere Position am

Markt erheblich und kann zu einem erheblichen

Preisverfall führen.


Bezirkskammer Fürstenfeld


Bezirkskammer Fürstenfeld

Tierzucht

Tierzuchtförderungen -

Besamungskostenzuschüsse 2010

Mit dem aktuellen Tierzuchtgesetz ist die

Förderung der Vatertierhaltung mit Einschränkung

der Agrarischen De-minimis Regelung

weiter möglich. Für das Jahr 2010

hat der Landwirt bis zum 31.1.2011 bei seiner

Wohnsitzgemeinde einen Antrag zu stellen

und die notwendigen Unterlagen vorzulegen.

Was bedeutet die Anwendung der Agrarischen

De-minimis Regelung

Beihilfen an Landwirte, die in den Bereich der

Agrarischen De-minimis fallen, dürfen innerhalb

von drei Steuerjahren den Betrag von 7.500 Euro

nicht überschreiten. Für den Bereich der Tierzuchtförderungen

sind das aktuell die Jahre

2008, 2009 und 2010.

Antrag bis 31.1.2011 stellen

Jeder Landwirt, der im Jahr 2010 eine Beihilfe

aus dem Titel der Förderung der Vatertierhaltung

bereits erhalten hat (z. B. Besamungskostenzuschüsse

durch Tierärzte abgerechnet)

bzw. noch erhalten wird, hat bei der Wohnsitzgemeinde

einen Antrag zu stellen.

Mit dem Antrag erklärt der Landwirt auch die in

den Jahren 2008, 2009 und 2010 erhaltenen

Agrarischen De-minimis Förderungen (Teil III

des Antrages), damit die Gemeinde die Einhaltung

der Grenze von 7.500 Euro in drei Steuerjahren

(2008, 2009, 2010) überprüfen kann.

Dabei kann der Landwirt die Förderungen für

2008 mit Null angeben, da er keine entsprechende

Verständigung seitens der Gemeinde

erhalten hat.

Die Förderung für 2009 entspricht dem von der

Gemeinde für das Jahr 2009 bewilligten Betrag

gem. Bewilligungsschreiben.

Landwirt

Antragstellung De-minimis Bestätigung

Jeder Förderwerber

stellt bis spätestens

31.1.2011 einen Antrag

an die Wohnsitzgemeinde.

Der Landwirt legt die erhalten Förderbewilligungen

für die Jahre

2008 (falls außerhalb der Förderung

der Vatertierhaltung Deminimis

Beihilfen bezogen wurden)

und 2009 (zumindest Tierzuchtförderung)

der Gemeinde

vor.

Der insgesamt auf das Jahr 2010 entfallende

geldwerte Vorteil wird durch die Gemeinden erst

nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen

errechnet.

Vorlage der Unterlagen für die Abrechnung

von Besamungskostenzuschüssen bis

31.1.2011

Erhält der Landwirt Besamungskostenzuschüsse,

so hat er die dafür maßgeblichen Unterlagen

(Besamungsscheine Rinder, Samenlieferscheine

bzw. Rechnungen Schweine, Tierlisten)

der Gemeinde ebenfalls bis 31.1.2011, d. h. im

Idealfall zeitgleich mit der Antragstellung vorzulegen.

Rechnen Viehzuchtgenossenschaften,

Tierärzte oder andere die künstliche Besamung

für den Landwirt auch unterjährig ab, legen diese

die Besamungsunterlagen ersatzweise für

den Landwirt vor.

Vorlage der Unterlagen für die Deckungen

im Natursprung bis 31.1.2011

Der Vatertierhalter hat (nach dem Muster der

Anlage A der Tierzuchtförderungsverordnung)

den Wohnsitzgemeinden der Betriebe ebenfalls

bis zum 31.1.2011 zu melden, wie viele Tiere im

Natursprung gedeckt wurden. Weiters sind die

daraus resultierenden geldwerten Vorteile für

das Jahr 2010 bekannt zu geben.

Meldepflichtige Vatertierhalter sind jedenfalls

alle Viehzuchtgenossenschaften, private Vatertierhalter,

die Vatertiere für die Deckung im Natursprung

im Auftrag der Gemeinden halten.

Dazu gehört auch der Landespferdezuchtverband

Steiermark.

Wird der 31.1.2011 für die Antragstellung

und Vorlage notwendiger Unterlagen für die

Abrechnung von Besamungskostenzuschüssen

versäumt, erlischt der Förderanspruch

zur Gänze.

Anfragen an: DI Peter Gutschlhofer, Tel.: 0664/2808910,

peter.gutschlhofer@lk-stmk.at

Vorlage Unterlagen für Besamungskostenzuschüsse

Der Landwirt legt bis spätestens

31.1.2011die Unterlagen für Besamungskostenzuschüsse

(Besamungsschweine, Tierlisten, Samenrechnungen

Schweine) der Sitzgemeinde

vor, sofern dies nicht durch

Dritte (z. B. Tierärzte, Viehzuchtgenossenschaften)

erfolgt.


Tierschutz – Übergangsfristen und eventuell

erforderliche Meldungen beachten

Da die Tierhalter gegenwärtig eine Reihe von

Tierschutzbestimmungen und die damit zusammenhängenden

möglichen Meldungsverpflichtungen

diskutieren, werden auszugsweise die

wichtigsten Bestimmungen erläutert.

Neu- und Umbauten

Ab 2005 neu errichtete Stallungen müssen generell

den Bestimmungen des gültigen Bundestierschutzgesetzes

entsprechen.

Übergangsfristen

Für Stallgebäude, die vor 2005 errichtet wurden,

gibt es für die Einhaltung baulicher Anforderungen

Übergangsfristen. Hat ein Betrieb

zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bundestierschutzgesetzes

die landesgesetzlichen Vorgaben

eingehalten, so gibt es für bauliche Maßnahmen

eine Übergangsfrist bis längstens

1. Jänner 2020.

Wurde bereits bestehendes Landesrecht nicht

eingehalten, gibt es für Rinderstallungen eine

Übergangsfrist bis 1. Jänner 2012 und für

Schweineställe, nicht zuletzt auf Grund EUrechtlicher

Vorgaben, eine Übergangsfrist bis 1.

Jänner 2013. Bei Pferden endet die Übergangsfrist

mit 1. Jänner 2020. Daneben gibt es Sonderregelungen,

wie die Kälberhaltungsrichtlinie

der EU, wo sämtliche Übergangsfristen bereits

abgelaufen sind. In dieser Richtlinie werden unter

anderem das Verbot der Anbindehaltung von

Kälbern (Kälber sind Rinder bis zu einem Alter

von sechs Monaten), oder die Gruppenhaltungsverpflichtung

von Kälbern über acht Wochen

(ausgenommen am Betrieb befinden sich

gleichzeitig weniger als sechs Kälber) geregelt.

Managementmaßnahmen

Keine Übergangsfristen gibt es für Managementmaßnahmen.

Das sind jene Maßnahmen,

deren Einhaltung ohne bauliche Maßnahmen

möglich ist. Dazu gehört z. B. die Bestimmung

nach einer trockenen, weichen und verformbaren

Liegefläche, die durch ausreichend Einstreu

erreichbar ist, aber auch die Einhaltung der jeweiligen

Besatzdichten.

Zehn Prozent Toleranzgrenze

Haltungsanlagen für Rinder, Schweine und

Pferde die bereits am 1. Jänner 2005 bestanden

haben dürfen von den in der ersten Tierhal-

Bezirkskammer Fürstenfeld

festgelegten Maßen und Werten um maximal

zehn Prozent abweichen. Voraussetzungen dafür

sind:

� gemeinschaftsrechtliche Bestimmungen

werden nicht verletzt (diese gibt es z. B.

in den Bereichen Kälber- und Schweinehaltung

und beim Geflügel)

� das Wohlbefinden der Tiere ist auch im

Falle der Abweichung nicht eingeschränkt

� der erforderliche bauliche Anpassungsbedarf

ist unverhältnismäßig hoch

� die Abweichung wird der Behörde

(Bezirkshauptmannschaft) vor Ablauf der

jeweils geltenden Übergangsfrist gemeldet

Kein Meldeerfordernis vor Ablauf der Übergangsfristen

Aktuell gibt es für die Betriebe noch kein Meldeerfordernis,

da für die Umsetzung baulicher

Maßnahmen im Rahmen der Beanspruchung

der Zehn Prozent Toleranzregelung noch keine

Übergangsfrist abgelaufen ist. Die erste Übergangsfrist

endet mit 1. Jänner 2012 für Rinder.

Die Meldeformalitäten und genauen Umsetzungsdetails

werden derzeit mit den zuständigen

Fachabteilungen des Landes Steiermark

geklärt und rechtzeitig bekannt gegeben.

Auslauf oder Weidegang

Dazu gibt es viele Sonderregelungen mit eigenen

Übergangsfristen, zum Beispiel die Bestimmung,

wonach Rindern geeignete Bewegungsmöglichkeiten

oder ein geeigneter Auslauf oder

Weidegang an mindestens 90 Tagen im Jahr zu

gewähren ist. Ein verpflichtender Weidegang ist

bereits seit dem 1. Jänner 2010 zu gewähren,

wenn die Möglichkeit zur freien Bewegung nicht

durch einen Auslauf oder andere Bewegungsmöglichkeiten

gegeben ist. Dabei können als

Ausnahmen von dieser Regel zwingende rechtliche

oder technische Gründe angeführt werden

Dazu zählen zum Beispiel das Nichtvorhandensein

von geeignete Weide- oder Auslaufflächen

und die am Betrieb vorhandenen baulichen Gegebenheiten

bzw. Sicherheitsaspekte von Menschen

und Tieren, insbesondere beim Ein- und

Austreiben.

Diese Ausnahmen stellen nur Ausnahmetatbestände

dar, die relativ eng interpretiert werden.

Ob diese für den eigenen Betrieb zur Anwendung

kommen, wird erst im Rahmen einer möglichen

Tierschutzkontrolle vom Amtstierarzt festgestellt.


Bezirkskammer Fürstenfeld

Daher sollten zur Einschätzung des eigenen

Betriebes am besten von den zuständigen Amtstierärzten

Informationen mit informellem Charakter

als Hilfestellung eingeholt werden.

Sonderregelungen Bio – Meldeerfordernis

Viele Biobetriebe haben Ausnahmegenehmigungen

in der Tierhaltung für alte Stallungen,

die mit Ende 2010 auslaufen, wie zum Beispiel

die Ausnahmegenehmigung zur Anbindehaltung

für Rinder. Für eine mit Ausnahme der Kleinbetriebsregel

bis maximal Ende 2013 mögliche

Verlängerung dieser Genehmigung ist bis spätestens

Jahresende ein Antrag (erhältlich u. a.

beim Bioberater) an die zuständige Lebensmittelbehörde

des Landes Steiermark, Fachabteilung

8 B – Lebensmittelaufsicht, zu stellen. Informationen

dazu erhalten Sie bei den jeweiligen

Bioverbänden und Beratern.

Blauzungenerkrankung –

Wie geht es weiter?

Aktuelle Situation

Österreich ist nach wie vor einheitliches Impfsperrgebiet.

Für Tiere ab einem Alter von drei

Monaten ist die BT-Impfung Voraussetzung für

den Italienexport. Eine kurze Ausnahme, die im

Vorjahr von Mitte bis Ende Dezember gegolten

hat, und innerhalb der auch ungeimpfte Tiere

nach Italien verbracht werden konnten, sollte

auch dieses Jahr wieder gelten. Voraussetzung

dafür ist aber, dass Italien die vektorfreie Zeit

bekannt gibt, was bis dato noch nicht geschehen

ist.

Ausblick

Österreich sollte, wenn kein erneuter BT-Fall

auftritt, ab dem 9. März 2011 als BT freies Gebiet

anerkannt werden. Das bedeutet, dass all

jene Tiere, die vor dem 9. März 2011 vor allem

nach Italien - mit Ausnahme eines möglichen

Dezemberfensters – exportiert werden, eine

vollständige Impfung inklusive allfälliger Wartezeiten

aufweisen müssen. Tiere, die voraussichtlich

nach dem 9. März 2011 vermarktet

werden, benötigen - sofern sich am Krankheitsgeschehen

nichts ändert - keine Impfung mehr.

Es wird empfohlen, zumindest für eine im Falle

eines Exportes erforderliche Impfung rechtzeitig

mit dem geplanten Impftierarzt Kontakt aufzunehmen.

Dipl.-Ing. Johann Bischof

Direktvermarktung

Osterschinkenprämierung 2011

Die steirische Osterschinkenprämierung bietet

Ihnen die einmalige Möglichkeit zur Qualitätsüberprüfung

und Standortbestimmung der auf

Ihrem Betrieb erzeugten eigenen Produkte. Nutzen

Sie die Chance, als ProduzentIn daran teil

zu nehmen. Einreichen können Sie Kochschinken

vom Schwein, Kochpökelwaren anderer

Tierarten aber auch rohes Karree vom Schwein

ohne Speck.

Die eingesandten Produkte werden nach einem

standardisierten Beurteilungsschema durch eine

hochkarätige Fachjury aus der Direktvermarktung

objektiv bewertet. Ein detaillierter

Prüfbericht gibt Ihnen eine Bestätigung Ihrer

Produktqualität, aber auch wertvolle Hinweise

zur Optimierung des Herstellungsprozesses.

Die Osterschinkenprämierung findet am 16. und

17. Februar 2011 statt.

Der Anmeldeschluss ist mit 1. Februar 2011

festgelegt.

Die Abgabe der zu bewertenden Produkte ist

am 15. Februar, in der Zeit von 8:00 – 10:00

Uhr in ihrer Bezirkskammer oder von 14:00 –

16:00 Uhr im Raiffeisenhof in Graz möglich.

Die Verleihung der Auszeichnungen für alle prämierten

Betriebe findet am 22. März 2010 im

Priesterseminar, mit anschließender Verkostung

in der Alten Universität Hofgasse 14, Graz statt.

Nutzen Sie vor Ort die Möglichkeit, Ihren Betrieb

und Ihre Qualitätsprodukte persönlich dem

Verkostungspublikum und der Presse zu präsentieren.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Nähere Informationen sowie Anmeldeformulare

erhalten Sie bei

Mag. (FH) Martina Zainer

Schulgasse 28

8530 Deutschlandsberg

0664/602596-4261

Fax: 03462/2264-4251

www.gutes.at


Steuer, Recht, Soziales

BÄUERLICHE HOFÜBERGABE

Aus rechtlicher, sozialrechtlicher, steuerrechtlicher

und förderungsmäßiger Sicht.

Termin: Mo. 24.01.2011

Ort: Grafendorf, GH Schöngrundner

Zeit: 9 Uhr

Referenten: der Rechtsabteilung der LK

Gartenbau

KÜRBISBAUTAG

Termin: Mi, 12.01.2011

Ort: Großwilfersdorf, GH Großschädl

Zeit: 14 Uhr

Termin: Mi, 26.01.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 13.30 Uhr

Termin: Mi, 26.01.2011

Ort: Kaltenbrunn, GH Pint

Zeit: 17 Uhr

Referent: DI. Josef Weber, LK

BIOKÜRBISBAUTAG

Termin: Do, 3.02.2011

Ort: Großwilfersdorf, GH Großschädl

Zeit: 9 Uhr

Referent: Ing. Martin Rechberger

Pflanzenbau/Pflanzenschutz

MAISBAU– UND PFLANZENSCHUTZTAG

� Anbautipps für den Maisanbau

� Maßnahmen zur Verhinderung von Bodenerosion

� Sorten– und Düngungsempfehlungen

� Pflanzenschutzmaßnahmen im Maisbau

Kursangebote

Termin: Do, 13.1.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 9 Uhr

Bezirkskammer Fürstenfeld

Termin: Do, 20.1.2011

Ort: Großwilfersdorf, GH Großschädl

Zeit: 18 Uhr

Referenten: Dr. Karl Mayer, LK

DI. Peter Klug, LK

JHV DER VEREINIGUNG DER SAATGUTER-

ZEUGER DER BEZIRKE HARTBERG UND

FÜRSTENFELD

Termin: Di, 25.01.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 13 Uhr

GETREIDE– U. ALTERNATIVKULTURENTAG

� Anbautipps für den Sommergetreide– und

Alternativkulturenanbau

� Sortenvorstellung

� Düngungsempfehlungen

� Pflanzenschutzmaßnahmen im Getreide–

und Alternativkulturenanbau

Termin: Do, 10.02.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 9 Uhr

Termin: Do, 10.02.2011

Ort: Großwilfersdorf, GH Großschädl

Zeit: 14 Uhr

Referenten: Dr. Karl Mayer, LK

DI. Peter Klug, LK

DI. Maria-Luise Schlögl, BK

KARTOFFELBAUTAG

Termin: Mi, 16.02.2011

Ort: Hartberg, GH. Pack

Zeit: 9 Uhr

Referenten: Dr. Karl Mayer

DI Peter Klug


Bezirkskammer Fürstenfeld

Weinbau

WEINBAUSEMINARE

Aktuelle Themen in den Bereichen

� Pflanzenschutz

� Weinbau

� Kellerwirtschaft

Termin: Do, 27.01.2011

Ort: Großwilfersdorf, GH Großschädl

Beginn: 8.30 Uhr

Referenten: DI. (FH) Sabrina Herndl-Lanz MSc

Ing. Josef Klement

Ing. Werner Luttenberger

Martin Hartinger

Tierhaltung

AUSBILDUNGSERFORDERNISSE GEMÄSS

TIERARZNEIMITTELKONTROLLGESETZ

(TAKG)

Landwirte, die beabsichtigen, auf Ihrem Betrieb

Arzneimittel oder Impfstoffe selbst zu verabreichen

oder Fütterungsmittel herzustellen, müssen

in drei verschiedenen Modulen die dazu

vom Tierarzneimittelkontrollgesetz vorgeschriebene

Ausbildung absolvieren.

Bei einer bestehenden Mitgliedschaft am Tiergesundheitsdienst

(TGD) ist es erforderlich, einerseits

den Grundkurs und in weiterer Folge

regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen

zu besuchen.

Es sind innerhalb von 4 Jahren zwingend

5 Weiterbildungsstunden vorgeschrieben.

WEITERBILDUNG FÜR RINDERHALTER

(wird mit 4 Stunden als Weiterbildung im Rahmen

des TAKG angerechnet)

Kennen lernen der wichtigsten und häufigste

Kälberkrankheiten, Etablierung eines Gesundheitsmonitorings

für eine auf Nachhaltigkeit und

Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Rinderzucht und

Lebensmittelproduktion, Verbesserung der Tiergesundheit

für Wirtschaftlichkeit und Lebensmittelsicherheit.

Termin: Fr, 11.02.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 13 - 17 Uhr

Kosten:

22 € gefördert

66 € ungefördert

WEITERBILDUNG FÜR SCHWEINEHALTER

(wird mit 4 Stunden als Weiterbildung im Rahmen

des TAKG angerechnet)

Kennen lernen der wichtigsten und häufigsten

Erkrankungen am Schwein und der gesetzlichen

Grundlagen in der Tierhaltung.

G e s e t z l i c h e R a h m e n b e d i n g u n g e n

(Lebensmittelsicherheit, Cross Compliance,

Tiertransport, spezielle Hinweise für SchweinehalterInnen

- Arzneimittelanwendung,…), Absetzdurchfall

- Ursachen und Vorbeugung,

wichtige Infektionskrankheiten - erkennen, vorbeugen,

behandeln, Erkrankungen der Atemwege

und des Reproduktionstraktes.

Termin: Fr, 21.01.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 13 - 17 Uhr

Termin: Do, 27.1.2011

Ort: Paurach, GH Schwarz

Zeit: 13 - 17 Uhr

Kosten:

22 € gefördert

66 € ungefördert

WEITERBILDUNG FÜR GEFLÜGELHALTER

(wird mit 4 Stunden als Weiterbildung im Rahmen

des TAKG angerechnet)

Kennen lernen der wichtigsten und häufigsten

Erkrankungen bei Lege- und Masthennen und

der gesetzlichen Grundlagen in der Tierhaltung.

Die Inhalte sind: gesetzliche Rahmenbedingungen,

Arzneimittellagerung und Anwendungsarten

(für alle KursteilnehmerInnen gleich); im Anschluss

an den allgemeinen Teil erfolgt eine

Teilung in zwei Gruppen (je nach Betriebszweig):

tiergesundheitliche Aspekte des Masthuhnes

und der Mastpute tiergesundheitliche

Aspekte der Jung- und Legehennenhaltung


Termin: Di, 8.03.2011

Ort: Graz, Raiffeisenhof

Zeit: 9 - 13 Uhr

Kosten:

22 € gefördert

66 € ungefördert

TIERTRANSPORTBEGBLEITER(IN)

(wird mit 2 Stunden als Weiterbildung im Rahmen

des TAKG angerechnet)

Die EU-Tiertransportverordnung (VO 1/2005)

regelt seit Jänner 2007 all jene Tiertransporte,

die in Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen

Tätigkeit durchgeführt werden.

Personen, die Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen,

Geflügel und Pferde über 65 Kilometertransportieren,

müssen einen Befähigungsnachweis

vorweisen. Seit 2008 ist, um den Befähigungsnachweis

zu erhalten, ein Kurs mit

Prüfung vorgeschrieben.

Termin: Di, 29.03.2011

Ort: Graz, Raiffeisenhof

Zeit: 13.30—17.30 Uhr

Kosten:

22 € gefördert

66 € ungefördert

Angebote Seminarbäuerinnen

SCHWEINEFLEISCH - KREATIV UND AB-

WECHSLUNGSREICH

Termin: Do, 17.02.2011

Ort: Übersbach, FS für Ernährung und

Hauswirtschaft

Zeit: 18 Uhr

Kursbeitrag: 10 € inkl. Rezeptbroschüre ohne

Lebensmittelkosten

Referentin: Seminarbäuerin Maria Gigl

Anmeldung: bei den zuständigen Gemeindebäuerinnen

bis 1 Woche vor Kursbeginn

Urlaub am Bauernhof

Bezirkskammer Fürstenfeld

GLANZ UND GLORIA! WIE OPTIMIERE ICH

DAS HAUS-MANAGEMENT AM URLAUBS-

BAUERNHOF?

Bei diesem Seminar erfahren Sie, wie das

Haus-Management am Betrieb optimiert werden

kann. Jeder Gast erwartet sich eine einladende

und saubere Unterkunft. Aber was ist Sauberkeit

eigentlich? Praktische Tipps und Tricks,

was man beispielsweise gegen Schimmel tun

kann, sinnvoller Einsatz von Reinigungsmitteln

und wie man einen angenehmen Duft ins Zimmer

zaubert oder wie man Gäste mit nett gefalteten

Handtüchern überraschen kann, sind Seminarinhalte.

Damit es auch wirklich praxisnah

ist, findet das Seminar auf einem Urlaub am

Bauernhof-Betrieb statt.

Termin: Di, 18. Jänner 2011

Ort: Weinberg/Raab Kürbishof,

Zeit: 9 -17 Uhr

Kosten: 55 € gefördert

Referentin: Anna Scheffer

Anmeldung: bis spätestens 14 Tage vor dem

Kurstermin bei Ing. Anna Kandlbauer, Bezirkskammer

Feldbach, 03152/2766-4329 oder LFI

Direktvermarktung

Steiermark, Tel.: 0316/8050-1305

SENSORISCHE BEWERTUNG VON KÄSE

(Sauermilchprodukte, Käse)

Inhalte:

� Einführung in die Sensorik

� Geruchs- und Geschmacksschulung

� Ablauf der Prämierung, Prüfschema

� praktische Verkostung

� Erfahrungsaustausch

Termin: Jänner/Februar 2011

Ort: LFS Alt Grottenhof, Graz

Zeit: 9 Uhr - 16 Uhr


Bezirkskammer Fürstenfeld

Seminarbeitrag: 55 € (50 € für Gutes vom

Bauernhof-Betriebe)

Anmeldung erforderlich:

14 Tage vor Seminartermin bei Frau Ing. Sabine

Poier (Tel.: 03612/22531-5132)

HYGIENESCHULUNG FÜR DIREKTVER-

MARKTUNGSBETRIEBE

Inhalte:

Grundlagen der Hygiene, Reinigung und Desinfektion,

Umsetzung der Lebensmittelhygieneverordnung,

Häufige Hygienemängel in der Praxis,

Neuerungen bei der Lebensmittelkennzeichnung

Termin: Do, 13.01.2011

Ort: Paurach, GH Schwarz

Zeit: 9 - 13 Uhr

Termin: Mo, 17.01.2011

Ort: Weiz, Predingerhof

Zeit: 9 - 13 Uhr

Termin: Do, 3.02.2011

Ort: Hartberg, GH Pack

Zeit: 9 - 13 Uhr

Seminarbeitrag: 15 € (10 € für Gutes vom

Bauernhof Betriebe)

Referentin: Dipl.-Päd. Maria Habertheuer,

Direktvermarktungsberaterin

Anmeldung erforderlich:

14 Tage vor Seminartermin bei Frau Dipl.-Päd.

Maria Habertheuer (Tel: 03172/2684-5638)

DIE MARKE BRINGT´S - ERFOLGREICH MIT

GUTES VOM BAUERNHOF

Inhalte:

Marken-Bewusstsein: Was ist eine Marke? Wovon

lebt eine Marke? Was mach eine Marke

erfolgreich und stark? Wie kann ich von einer

Marke profitieren?

� Marketing-Basics: Kundengewinnung, Kundentreue,

Produktpräsentation

� Facetten der Qualität (Wahrnehmung der

Qualität, Qualitätsurteile, mit Kommunikation

und Information positiv überraschen)

� Reklamationen als Chance nutzen

Termin: Jänner/Februar 2011

ReferentIn: Mag. Claudia Brandstätter,

bmm marketing

Zielgruppe: Gutes vom Bauernhof Betriebe

und zukünftige Neueinsteiger-Betriebe

Anmeldung erforderlich:

14 Tage vor Seminartermin bei Frau Dipl.-Päd.

Maria Habertheuer (Tel. 03172/2684-5638)

HYGIENE BEI VERANSTALTUNGEN IM FREI-

EN UND IN ZELTEN

Inhalte:

Anforderungen an Betriebsstätten

Lebensmittelhygiene

Personalhygiene

Reinigung und Desinfektion

Lagertemperaturen

Termin: Do, 20. Jänner 2011

Ort: Paurach, GH Schwarz

Zeit: 9 – 11 Uhr

Termin: Mittwoch, 23. Februar 2011

Ort: Gasthaus Pack, Hartberg

Zeit: 14 – 16 Uhr

Seminarbeitrag: 5 € (kostenlos für Gutes vom

Bauernhof-Betriebe)

Referentin: Dipl.-Päd. Maria Habertheuer

Anmeldung erforderlich: 14 Tage vor Seminartermin

bei Frau Dipl.-Päd. Maria

Habertheuer (Tel: 03172/2684-5638)

1. STEIRISCHER KÄSEGIPFEL

Tipps und Tricks aus der Käsebranche

Inhalte:

� Sensorische Wahrnehmung der Milchprodukte

� Bakterien und Pilze am Käse

� Hygiene in der Milchverarbeitung

(Lebensmittelaufsicht)

� Schneidetechniken

� Affinieren von Käse

� Aktives Verkaufen


Termin: 10. Februar 2011

Zeit: 8.45– 17 Uhr

Ort: Raiffeisenhof, Graz

Referenten:

DI Martin Rogenhofer, LMTZ Wieselburg

Prof. Dr. Siegfried Scherer, TU München

Georg Schweighofer, Lebensmittelaufsicht

DKS Ing. Josef Stiendl

DKS Fredi Binder

Ivan Lavanter, flying cheese maker

Anmeldung erforderlich: 14 Tage vorher bei Frau

Ing. Sabine Poier (Tel: 03612/22531-5132)

SENSORISCHE BEWERTUNG VON

ROHPÖKELWAREN

Inhalte:

� Einführung in die Sensorik

� Geruchs- und Geschmacksschulung

� Ablauf der Prämierung, Prüfschema

� praktische Verkostung

� Erfahrungsaustausch

Termin: Mittwoch, 4. Mai 2011

Ort: LFS Alt Grottenhof, Graz

Zeit: 9 – 14 Uhr

Seminarbeitrag: 35 € (30 € für Gutes vom

Bauernhof-Betriebe)

Anmeldung erforderlich: 14 Tage vor Seminartermin

bei Frau Brigitte Racz (Tel: 03532/2168-5213)

„MIT EINER STARKEN MARKE BEWUSST

DEN EIGENEN ERFOLG PROVOZIEREN“

Tipps im Umgang mit der Marke „Gutes vom

Bauernhof“

Inhalte:

Marken-Bewusstsein: Was ist eine Marke? Wovon

lebt eine Marke? Was macht eine Marke erfolgreich

und stark? Wie kann ich von einer Marke profitieren?

Marketing-Basics: Kundengewinnung, Kundentreue,

Produktpräsentation

Facetten der Qualität (Wahrnehmung der Qualität,

Qualitätsurteile, mit Kommunikation und Information

positiv überraschen)

Reklamationen als Chance nutzen

Termin: 16. März 2011

Ort: Pöllauberg, Berggasthof König

Zeit: 9 – 17 Uhr

Bezirkskammer Fürstenfeld

Referentin: Mag. Claudia Brandstätter,

bmm marketing

Seminarbeitrag: 45 € (39 € für Gutes vom Bauernhof

Betriebe)

Zielgruppe: Gutes vom Bauernhof Betriebe und zukünftige

Neueinsteiger-Betriebe

Anmeldung erforderlich: 14 Tage vor Seminartermin

bei Frau Dipl.-Päd. Maria Habertheuer

(Tel: 03172/2684-5638)

GEWÜRZE IM PRAXISEINSATZ FÜR

DIREKTVERMARKTER

Inhalte:

Hygiene, Lagerung und Haltbarkeit von Gewürz

Schulungen und Gewürzzubereitungen

Kennzeichnung der eingesetzten Produkte

Bearbeitung von mitgebrachten Gewürzen

Termin: Freitag, 18. Februar 2011

Ort: LFS Alt Grottenhof, Graz

Zeit: 14 – 17 Uhr

Seminarbeitrag: 10 € (7 € für Gutes vom Bauernhof-Betriebe)

Referentin: Mag. (FH) Martina Zainer,

Direktvermarktungsberaterin

Anmeldung erforderlich: 14 Tage vor Seminartermin

bei Ing. Sabine Poier (Tel: 03612/22531-5132)

Persönlichkeit/Kreativität

MALEN MIT ACRYLFARBEN

Farbenlehre und Bild/er gestalten für Anfänger

Termin: Dienstag, 22.02.2011

Ort: Fürstenfeld

Zeit: 5 Abende

Seminarbeitrag: 10 €/Abend plus Material

Referentin: Gerda Karner


Bezirkskammer Fürstenfeld

GEMÜSE UND BLUMEN IM HAUSGARTEN

Termin: Montag, 07.03.2011

Ort: Stadtbergen, GH Stelzer

Zeit: 19 Uhr

Termin: Dienstag, 08.03.2011

Ort: Neudorf, Feuerwehrhaus

Zeit: 19 Uhr

Termin: Donnerstag, 10.03.2011

Ort: Bad Blumau, Kulturhalle

Zeit: 19 Uhr

Kursbeitrag: 4 €

Referent: Ing. Heinrich Salomon

Gesundheit

DIE HOMÖOPATHISCHE HAUSAPOTHEKE

FÜR DIE GESAMTE FAMILIE

Der sanfte Weg zur Heilung

Termin: Montag, 21.02.2011

Ort: Nestelbach, Gemeindesaal

Zeit: 19 Uhr

Termin: Mittwoch, 23.03.2011

Ort: Übersbach, Dorfstüberl Spörk

Zeit: 19 Uhr

Kursbeitrag: 4 €

Referent: Dr. med. Hansjörg Titscher

Allgemeinmediziner mit Zusatz für Homöopathie

Prämierungen

Speck- und Raritätenprämierung 2010: Ausgezeichnete

Betriebe

Labonca Biohof, Wirth Franz

Kernstockgasse 54, 8291 Burgau

0664/4321639, office@labonca.at,

www.labonca-biohof.at

Edel-Frikandeau vom Sonnenschwein

Bronze

Edel-Salami mit Fenchel

Gold

Weinhof der Vielfalt – Windisch Siegfried

Herrnberg 22, 8263 Großwilfersdorf

0664/4425097, office@windisch-wein.at,

www.windisch-wein.at

Merlotwurz`n

Silber

Speckkarree "Chefjaus`n"

Silber

Die Bezirkskammer gratuliert sehr herzlich!

Geschichtete Bratäpfel

Zutaten: Füllung: 4 dag Butter, 4 dag Staubzucker,

½ Kaffeelöffel Zimt (gemahlen), Schale von ¼ Zitrone

(unbehandelt), abgerieben, 5 dag Rosinen,

8 dag Walnüsse, gerieben

2 Äpfel (à 15 dag), 33 dag Blätterteig (tiefgekühlt),

1 Dotter zum Bestreichen, Staubzucker zum Bestreuen,

Backtrennpapier

Zubereitung: Zimmerwarme Butter mit Zucker, Zimt

und Zitronenschale cremig rühren. Rosinen waschen

und mit den Nüssen untermengen. Halbierte,

entkernte Äpfel in 4-5 Scheiben schneiden. Apfelscheiben

mit jeweils einem halben KL Füllung

bestreichen und vier gefüllte Apfelscheiben zusammensetzen.

Blätterteig ausrollen und in vier Quadrate

(12 cm x 12 cm) teilen. Teigstücke auf ein mit

Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Dotter

bestreichen und auf jedes Teigstück eine gefüllte

Apfelhälfte legen. Bei 200 °C ca. 25 Min. backen.

Kurz überkühlen lassen. Auf Desserttellern anrichten

und mit Zucker bestreuen. Dazu passt Vanilleeis.

Wir wünsche Guten Appetit!


Käsespezialitäten werden von den Konsumenten

immer stärker nachgefragt - gleichzeitig

wächst aber auch die Anforderung an die Qualität.

Das erstmals stattfindende Käseforum mit

Beiträgen von nationalen und internationalen

Fachleuten ist geradezu ein Muss für jeden

milchverarbeitenden Betrieb. Das Programm ist

breit und dicht an Inhalten. Ein wesentlicher Teil

der Tagung widmet sich der Praxis, ebenso

wichtig ist auch der Erfahrungsaustausch.

Weiterbildung ist immer ein Gewinn.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Programm:

Einladung zum 1. Käseforum

am 10. Februar in Graz

8.45 – 9.00 Uhr

Begrüßung/Tagesmoderation

Margareta Reichsthaler

9.00 – 9.40 Uhr

Impulsreferat „Was zeichnet bäuerlichen Käse

aus?“

Fredi Binder (Fredis Käslädele)

9.40 – 11.00 Uhr

Sensorische Wahrnehmung der Milchprodukte

im Hinblick auf eine erfolgreiche

Prämierungsteilnahme

DI Martin Rogenhofer (Francisco Josephinum

Wieselburg)

11.00 – 11.10 Uhr

Pause

11.10 – 12. 15 Uhr

„Die Guten und die Bösen, Bakterien und

Pilze am Käse“

Prof. Dr. Siegfried Scherer (TU München)

Bezirkskammer Fürstenfeld

12. 15 – 12. 45 Uhr

Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis

„Hygiene in der bäuerlichen Milchverarbeitung“

Georg Schweighofer (Lebensmittelaufsicht)

12.45 – 13.45 Uhr

Mittagspause

13.45 – 15.15 Uhr

Start der Workshops (Wahlmöglichkeit 2 aus 3)

A) Schneidetechniken, Ing. Josef Stiendl

(Schärdinger Käseakademie)

B) Affinieren von Käse, Ivan Larcher

(Käseaffineur, flying cheese maker)

C) Aktives Verkaufen, Fredi Binder

(Fredis Käslädele)

15.15 – 15.25 Uhr

Pause

15.25 – 16. 55 Uhr

Workshops (Wahlmöglichkeit 2 aus 3)

A) Schneidetechniken, Ing. Josef Stiendl

(Schärdinger Käseakademie)

B) Affinieren von Käse, Ivan Larcher

(Käseaffineur, flying cheese maker)

C) Aktives Verkaufen, Fredi Binder

(Fredis Käslädele)

16.55 – 17.00

Schlussworte

Margareta Reichsthaler

Franz Deutschmann

Ort:

Das Seminar findet am Raiffeisenhof in Graz

statt

Krottendorferstrasse 81, 8052 Graz.

Seminarbeitrag:

Die Kosten für das Seminar betragen € 75.-, Betriebe

mit dem Gütesiegel

“Gutes vom Bauernhof” zahlen € 60.-

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis

20. Januar 2011

DBM Direkt vom Bauernhof Marketingverein

Hans-Sachs-Gasse 1, 8010 Graz

Tel.: 0316/8050-1200, petra.tehrany@lk-stmk.at


Bezirkskammer Fürstenfeld

Information und Anmeldung für alle Kurse bis

spätestens 14 Tage vor Kursbeginn im

Konsumentenzentrum „Frische Kochschule“

Fürstenfeld, Bezirkskammer für Landund

Forstwirtschaft Fürstenfeld

Bahnhofstraße 7, 8280 Fürstenfeld

Tel.: 03382/52346–4403, Frau Strobl,

FaxDW: 4451, E-Mail: sabine.strobl@lk-stmk.at

oder

Ing. Elisabeth Schmied, Tel.: 0664/6025964421

e-mail: elisabeth.schmied@lk-stmk.at

www.agrarnet.info/fuerstenfeld

www.heimisch-essen.at

GRUNDKOCHSCHULE

5 Kursabende SCHRITT für SCHRITT:

Viele Grundrezepte, schnelle Gerichte, exklusive Gaumenfreuden

Grundkochkurs 2011:

Termine: Jeweils Mittwoch - 02.03../09.03./

16.03./23.03. und 30.03.2011 - 17 bis 21 Uhr

Preis: € 150,00 inkl. Lebensmittelkosten,

Getränke und Rezeptmappe

Teilnehmeranzahl: 12 Personen

MAN(N) KOCHT

Ein Kochkurs für Männer

in drei Einheiten

Ob Hobbykoch oder Anfänger - dieser Kurs

macht jedem Spaß und bringt jedem was!

Termine: Jeweils Freitag - 11.03./18.03. und

25.03.2011

Zeit: 18 - 22 Uhr

Kosten: € 115,00 inkl. Lebensmittelkosten,

Getränke und Rezeptmappe

Aus der Jahreszeitenküche:

SOMMERPARTY -

KOCHEN FÜR UND MIT GÄSTEN - € 50,00

Grillen im Sommer schafft Urlaubsstimmung

und sollte für die Familie und die Gäste in entspannter

Atmosphäre genossen werden können.

Damit die Gastgeber das gemeinsame Essen

genießen können, bedarf es einer gut

durchdachten Vorbereitung.

Termin: Freitag, 25.6.2011, 17 Uhr

Aus der traditionellen Küche:

BROT UND OSTERGEBÄCK -

€ 35,00

Verschiedene Brote und verschiedene Brauchtumsgebäcke

werden angefertigt.

Termin: Donnerstag, 24.03.2011, 17 Uhr

Aus der Wellnessküche:

FRISCH, SCHNELL

UND GESUND! - € 50,00

Kochen macht auch dann Spaß, wenn man in

der vorhandenen Zeit frische und gute Gerichte

zaubern kann, die noch dazu köstlich schmecken

und zudem durch die verwendeten frischen

Zutaten auch noch sehr gesund sind. Mit

diesen Gerichten wird gezeigt, bzw. bewiesen,

dass die Zeit zum Selberkochen eigentlich immer

ausreicht. Gekocht werden schmackhafte

pikante und süße Gerichte mit heimischen Leb

e n s m i t t e l n .

Termin: Donnerstag, 28.4.2011, 17 Uhr

„FINGERFOOD“ - KLEINE KÖST-

LICHKEITEN FÜR JEDEN

ANLASS - € 50,00

Bei „Fingerfood“ spricht man von einem kulinarischen

Modetrend in der modernen Küche.

Diese kleinen, mundgerechten „Kleinigkeiten“

sind oft nicht nur zur Begrüßung aus der Küche

gedacht, sondern werden sehr gerne als

schmackhafte Happen zu einem Getränk gereicht.

Gegessen werden diese Köstlichkeiten

von der Hand in den Mund - ganz unkompliziert

und gesellig.

Termin: Mittwoch, 11.5.2011, 17 Uhr

GENUSS MIT DURCHBLICK -

Essen aus dem Glas - € 50,00

Eine andere Art des Essens - modern und trendig.

Ins Glas passen nicht nur Desserts und

Nachspeisen, nein auch Suppen und Vorspeisen

bekommen einen besonderen Touch.

Termin: Dienstag, 26.4.2011, 17 Uhr


Unternehmen Landwirtschaft 2020

Termin: Do, 03. Februar 2011

9 bis 16 Uhr

Ort: Güssing, Kulturzentrum

Inhalte: „Wie gerecht und effizient ist das

agrarische Beihilfesystem in Österreich?“,

"Landwirtschaft der Zukunft - Glänzende Aus-

sichten oder ruinöser Wettbewerb?",

"Bauer sein - worauf es in Zukunft ankommt",

„Unternehmen Landwirtschaft 2020“,

„Agrarpolitik nach 2013 – Wohin soll die Reise

gehen?“, "Globalisierung - Herausforderung für

Landwirtschaft und Gesellschaft", "Du schaffst

was du willst"

Referenten:

Präs. Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger,

LK Burgenland;

Priv. Doz. Dipl.-Ing. Dr. Erwin Schmid;

Präs. Gerhard Wlodkowski, LK Steiermark;

Ing. Werner Falb-Meixner,

Agrarlandesrat Burgenland;

BM DI Niki Berlakovich (angefragt);

Prof. Dr. Dr. Franz - Josef Radermacher,

Universität Ulm;

Wolfgang Fasching, Extremsportler und

Buchautor

Wertholzproduktion - in Zukunft mit

dem Wald Geld verdienen

Termin: Fr. 4. Februar 2011

9.00 - 16.00 Uhr

Ort: Großwilfersdorf (FF), GH Kirchenwirt

Inhalte: „Wertholzproduktion – Was ist wichtig

zu wissen“,

„Aktionstag zur Wertholzsubmission“,

Betriebsbesuch - Waldbegehungen

Referenten:

Ing. Josef Krogger,

Ing. Harald Ofner, LK Steiermark

Bezirkskammer Fürstenfeld

Tag der Winzerin 2011 – Frauen positionieren

sich in der Weinbranche!

Termin: Di, 08.Februar 2011

9 bis 16 Uhr

Ort: Deutsch Schützen, Veranstaltungshalle

Inhalte: „Der Weg zum Spitzenwein“,

„Ich trinke gerne Wein, weil …“, Ínterview mit

erfolgreichen Winzerinnen und Wienköniginnen

aus der Steiermark und dem Burgenland, Kommentierte

Weinverkostung, Besichtigung eines

Weinbaubetriebes mit Weinprobe

Referenten:

Landesbäuerin KR Eva Rieschl,

Präs. Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger,

DI Harald Scheiblhofer,

Dr. Eva Derndorfer

Moderation:

Marguerita Reisner-Kasal

Bodenbearbeitung für einen nachhaltigen

Ackerbau

Termin: Mi. 9. Februar

9 bis 16.45 Uhr

Ort: Hatzendorf (FB), Kultursaal

Inhalte: „Der Boden – die Grundlage des Erfolges

im Ackerbau“, „Pflanzenbauliche Methoden

und Technik des Erosionsschutzes und

wirtschaftliche Konsequenzen“, „Neuere Entwicklungen

und technische Möglichkeiten der

Bodenbearbeitung“ „Bodenbearbeitung ohne

Pflug – auch bei unseren Gegebenheiten sinnvoll?“

Referenten:

Christian Gall, M.Sc.agr., Universität

Hohenheim;

Ing. Johann Sedlmeier, Triesdorf;

AL DI Arno Mayer, Dr. Karl Mayer,


Bezirkskammer Fürstenfeld

Milchwirtschaft ohne Quote

DI Heinz Köstenbauer, LK Steiermark

Termin: Do. 10. Februar 2011

9.30 - 15.30 Uhr

Ort: Landwirtschaftliche FS Kirchberg am

Walde HB)

Inhalte: „Milchwirtschaft ohne Quote“ aus der

Sicht der europäischen Kommission und der

Molkereiwirtschaft, „Wie bereiten sich

Milchbauern auf die Zeit nach der Quote vor?“

Diskussion mit praktischen Milchbauern aus

dem Burgenland, der Steiermark, Ungarn und

Slowenien

Referenten:

Brigitte Misonne, EU-Kommission;

Präs. Alfred Petschar, VÖM

Exoten und Wildobst - Chancen für

den heimischen Obstbau..?

Termin: Fr. 11. Februar 2011

8.30 - 16.20 Uhr

Ort: FS für Obstwirtschaft und EDV-

Technik Gleisdorf (WZ)

Inhalte: „Sanddorn, Dirndl und Eberesche –

Wilde Energie“, „Pflanzenschutz im Wildobst-

bau“, “Vermarktungsmöglichkeiten von

„glücklichen Beeren“ (Goji, Aronia, ..)“,

„Wildobstanbau in Kärnten“, „Anbau von Goji

und Kiwi in der Steiermark

Referenten:

Dir. DI. Dr. Dagobert Eberdorfer, LFS Gleisdorf;

Mag. Eva-Maria Gantar, LFZ Wein und Obst-

bau Klosterneuburg

Stefan Brettner, Beerenhof;

GF Rainer Eckelt, www.goji-gold.de;

Phillip Lieten, Fragaria Holland;

Dr. Wolfgang Mazelle,

Ing. Manfred Wiesenhofer, LK Steiemark

Im Anschluss Beerenobststammtisch im

Gasthof Brauner Hirsch

Fleischtag

Termin: Sa, 12. Februar 2011

9 bis 16.40 Uhr

Ort: Eltendorf, GH Mirth

Inhalt: „Die Anfänge der Mutterkuhhaltung“,

„Betriebszahlen als Managementhilfe!“,

„Entwicklungsschritte für den Voll- und Nebenerwerbsbetrieb

aus der Sicht der Produktion

und des Betriebsmanagements“, „Homöopathie

in der Mutterkuhhaltung“, Diskussion zum Thema

„Betriebsentwicklung“ mit Betriebsleiterinnen

aus dem Burgenland, der Steiermark, Slowenien

und Schweiz

Referenten:

Ing. Markus Reisinger;

DI. Ivo Wegmann, Schweiz;

Dr. Elisabeth Stöger, Forschungsinstitut für

Biol. Landbau;

DI. Vuk Franz;

Reinhard Gastecker, LK Niederösterreich;

TZ-Dir. Ernst Schranz

Anmeldung und Kosten:

Bei vorhergehender Anmeldung

10 € / TeilnehmerIn und Veranstaltung

ansonsten

15 € / TeilnehmerIn und Veranstaltung

Einzige Ausnahme ist der Tag der Winzerin –

da werden die Kosten höher sein.

Anmeldungen werden in den

Bezirkskammern in der Oststeiermark

(Weiz, Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg),

den Bezirksreferaten im Südburgenland

und bei den beiden LFI´s entgegengenommen.


Maschinenring

Güllenährstoffmanagement

Das System für den sachgerechten

Umgang mit hofeigenen Düngemitteln

Unser System gliedert sich in einzelne Dienstleistungen,

die aufbauend auf die Gülleuntersuchung

beliebig erweitert werden können. Somit

kann jeder Landwirt für sich und seinen Betrieb

selbst entscheiden, von welchen Vorteilen des

Güllenährstoffmanagements er profitieren will.

Gülleuntersuchung = Bewertung der Nährstoffe

Die Untersuchung der Gülle ist die Bewertung

Ihres Düngemittels. Jene die den genauen Inhalt

an Nährstoffen in Ihrer Gülle kennen, können

sie auch sachgerecht einsetzen. Mangelndes

Wissen über die Wertigkeit kann dadurch

zu einer Überdüngung des Bodens und zu einer

Beeinträchtigung unseres Grundwassers führen.

Es kann aber auch zu einer Unterdüngung

der Flächen kommen, da zu wenige Nährstoffe

in der Gülle sind.

Abhilfe dafür schafft die von uns angebotene

Gülleuntersuchung. KlassifizierteGülleprobennehmer

entnehmen

mittels einer Stechlanze

ein repräsentatives

Lagerprofil aus

Ihrem ungemixten Güllelager.

Dieses Profil wird vor Ort mittels eines N-

Volumeters untersucht. Damit erhalten Sie sofort

den genauen Stickstoffwert Ihrer Gülle. Die

Nährstoffe Phosphor und Kalium sowie die Trockensubstanz

werden im Anschluss im Labor

untersucht. Somit haben Sie die optimale

Grundlage um die hofeigene Gülle sachgerecht

einzusetzen.

Düngeplanung = Optimierung der Düngegaben

Anhand der Kultur, die Sie

im Folgejahr Anbauen wollen

und der Vorfruchtwirkung der

Kultur im jetzigen Jahr wird

mithilfe der Bodenreinschätzkarte

oder eines Untersuchungsergebnisses

ein für

Bezirkskammer Fürstenfeld

Ihren Betrieb optimal angepasster Düngeplan

erstellt. Ein qualifizierter Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen

Umweltberatung besucht Ihren

Betrieb und nimmt alle relevanten Daten auf um

die Düngeplanung zu erstellen. Diese wird dann

in ein praxisfreundliches Düngebuch eingegliedert,

welches auch genügend Platz für alle

schlagbezogenen Aufzeichnungen bietet. Somit

haben Sie Düngeplanung und Feldschlagkartei

für die optimale Dokumentation unter einem

Hut.

Lagerdaten mit Füllstandsmessung = Abgleich

des Lagervorrats mit der Ausbringmenge

Bei der Füllstandsmessung

wird der Lagervorrat

mit der Ausbringmenge

abgeglichen.

Zu- und Abgänge im

Güllelager werden so dokumentiert, dass alle

Abgänge aufs Feld sowie alle Zugänge aus den

Güllekanälen genau nachvollziehbar sind. Zusätzlich

kann der genaue Jahresanfall an Gülle

ermittelt werden.

Dokumentation = Leistungsbericht der Düngung

Sind nach der Düngeperiode alle Daten gesammelt

in der Düngemappe niedergeschrieben,

können diese von uns Anerkannt werden. Mittels

eines Online-Logins können Sie alle Daten

in Ihre persönliche Datenbank eintragen. Diese

Daten werden von unserem Team auf Vollständigkeit

geprüft. Nach der Durchsicht der Dokumentation

erhalten sie anhand der Aufzeichnungen

in der Düngemappe einen Endbericht

mit der Bestätigung Ihrer Leistungen.

Maschinering Güllenährstoffmanagement

Maschinenring Grenzland

8492 Halbenrain 125

T + 43 (0) 3476 / 29 899

F + 43 (0) 3476 / 29 877

Ihr Kundenbetreuer

Thomas Fleischhacker

T + 43 (0) 664 / 96 06 104

E thomas.fleischhhacker@maschinenring.at


Bezirkskammer Fürstenfeld

Ab Frühjahr 2011 ein weiterer MR Gemeinschaftstraktor??

Einige Bauern würden noch mehr Stunden zeichnen,

einige neue Interessierte würden beitreten.....

Diskutiert wird eine Frontzapfwelle.....

Hast du Interesse bei einem neuen MR-

Gemeinschaftstraktor Stunden zu zeichnen?????

Ruf bitte sofort im Büro oder „deinen“ Mitarbeiter an,

damit wir zu einer gemeinsamen Besprechung, bzw.

Versammlung einladen können.

Wer rechtzeitig mit dabei ist, kann mitreden, ....

Also sofort anrufen – 0664/9858630. Du kannst

auch Mitglied beim MR und beim Traktor werden.

Neun (9) neue MR-Holzkranwägen für

Maschinenring Oststeiermark

Am 6. Oktober fand die Übergabe beim Biomassehof

Fürstenfeld in Kalsdorf bei Ilz statt. Es wurden 8

neue Kranwägen übergeben, (4 Stk. beim MR-

Aktionstag am 5. September) somit stehen den Maschinenringmitgliedern

jetzt insgesamt 15 Kranwägen

leihweise zur Verfügung.

Die Kranwägen erleichtern die schwere Holzarbeit

ungemein und begeistern unsere Waldbauern.

Bei der Übergabe waren Herr Maier, von der Firma

Lunzer und Herr Kandlhofer, von der Firma Grabner,

Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Maschinenringes

Oststeiermark anwesend.

Nachsatz – ein weiterer 8 t HKW wurde gegen einen

neuen 9 t eingetauscht. Somit gibt es derzeit

9 neue Holzkranwägen für unsere Mitglieder.

Du kannst auch Mitglied beim MR und beim Kranwagen

werden.

8262 Ilz 252, Tel: 03385/8630

Der Vorstand und die Geschäftsführung wünscht

allen Landwirten ein gesegnetes Weihnachtsfest

und ein erfolgreiches neues Jahr.

Ein- und Verkauf

von trockenem Brennholz, Energieholz usw.

Tel: 0664/9606630 Hr. Schröcker

Traktor- Fahrsicherheitskurse

Termine 2011

Von Jänner bis April 2011 finden wieder Traktor-Fahrsicherheitskurse

statt. Die Kurse dauern

einen Tag und beinhalten einen kurzen theoretischen

Teil und einen umfangreichen Praxisteil

auf dem Übungsgelände. Die Kosten für

die Teilnahme am Traktor- Fahrsicherheitskurs

werden für UV-Versicherte bei der SVB mit einem

Förderbetrag unterstützt. Die einzelnen

Teilnehmer müssen den Führerschein der Klasse

F besitzen und einen Selbstbehalt in der Höhe

von 50 € vor Ort entrichten.

Die einzelnen Kurse werden in den ÖAMTC-

Fahrsicherheitszentren und am FTZ Murtal abgehalten.

Anmeldungen richten Sie bitte direkt an das jeweilige

Fahrsicherheitszentrum.

Fahrsicherheitszentrum Lang-Lebring (10 Tage)

8403 Lang-Lebring, Tel. 03182/40165

Mi 30.3. – Mi 13.4.2011

Fahrsicherheitszentrum Murtal/Fohnsdorf

(5 Tage) 8753 Fohnsdorf, Fahrtechnikstraße 1,

Tel. 03573/340032

Mo 17.1. – 21.1.2011


Medieninhaber und Herausgeber:

Bezirkskammer für Land- und Forstwirtschaft Fürstenfeld,

Bahnhofstr. 7, 8280 Fürstenfeld

Tel.: 03382 / 52346, Fax: 03382 / 52346-4451

E-mail: bk-fuerstenfeld@lk-stmk.at

Für den Inhalt verantwortlich:

Ing. Hans Kaufmann und das Team der BK

Diese Zeitung dient der Vermittlung von Nachrichten, Informationen

und der Angelegenheiten der bäuerlichen Interessensvertretung an

alle Mitglieder im Bezirk Fürstenfeld

Layout: Maria Krancz, Margit Meier

Verlagspostamt: 8280 Fürstenfeld, P.b.b.

im Bezirk

Fürstenfeld

Bezirkskammer Fürstenfeld

im Bezirk Fürstenfeld

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine