Jahresbericht 2010 - Universitätsklinikum Regensburg

uniklinikum.regensburg.de

Jahresbericht 2010 - Universitätsklinikum Regensburg

2010

Jahresbericht 2010


Inhalt

Das Universitätsklinikum im Überblick

2009 2010

Ambulante Behandlungsfälle * 111.222 112.179

Patientenzahl stationär ** 29.933 30.659

Durchschnittliche Verweildauer

in Tagen 8,16 8,13

Durchschnittliche Auslastung

in Prozent *** 81,78 79,85

Case-Mix-Index 1,86 1,87

Landesbasisfallwert in € 2.935,49 2.982,50

*

incl. Zahnkliniken

**

voll- und teilstationäre Fälle

***

Stufenweise Inbetriebnahme der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin


4 Vorwort

6 Rückblick

14 Forschung und Lehre

16 Forschung

17 Lehre

18 Organe und Gremien der Fakultät für Medizin

20 Klinisch-theoretische Institute der Fakultät für Medizin

24 Patientenversorgung

26 Geschichte des Universitätsklinikums Regensburg

28 Gremien des Universitätsklinikums Regensburg

30 Zahlen und Fakten

31 Pflege

Kliniken und Abteilungen

32 Klinik für Anästhesiologie

32 Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

33 Klinik und Poliklinik für Chirurgie

33 Abteilung für Unfallchirurgie

34 Klinik und Poliklinik für Dermatologie

34 Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

35 Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und herznahe

Gefäßchirurgie

35 Abteilung für Thoraxchirurgie

36 Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I

36 Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie

37 Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II

37 Abteilung für Psychosomatische Medizin

38 Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

38 Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

39 Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

39 Abteilung für Neuropathologie

40 Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie

40 Abteilung für Nuklearmedizin

Zahnkliniken

41 Poliklinik für Kieferorthopädie

41 Poliklinik für Zahnärzliche Prothetik

42 Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

Inhalt

Institute des Universitätsklinikums

43 Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin

43 Institut für Röntgendiagnostik

Kliniken und Lehrstühle in kooperierenden Häusern

44 Klinik und Poliklinik für Neurologie

44 Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

45 Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schwerpunkt Geburtshilfe

45 Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schwerpunkt Frauenheilkunde

46 Lehrstuhl für Orthopädie

46 Lehrstuhl für Urologie

47 Kooperationen in der Patientenversorgung

48 Leistungszahlen

49 Daten und Fakten

50 Kurzüberblick 2010

51 Top-25 DRGs

52 Bilanz

53 Gewinn und Verlustrechnung

Beteiligungen

55 Comparatio Health GmbH

55 KrankenhausDienstLeistungen (KDL)

55 Sterilgut-Service-Center-Regensburg (SSC)

3


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

das Universitätsklinikum Regensburg hat seine

Stellung in der Spitzengruppe der Universitätsklinika

Deutschlands 2010 weiter ausgebaut. Dank unserer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns erneut

gelungen, medizinische Innovation und professionelle

Pflege mit wirtschaftlichem Handeln in Einklang zu

bringen. Hochleistungsmedizin und Menschlichkeit

sind keine Gegensätze. Beide Werte schreiben wir gleichermaßen

groß. Die einzelnen Leistungen des Jahres

2010 finden Sie ausführlich in diesem Jahresbericht.

Trotz enormen wirtschaftlichen Drucks haben wir

unsere hervorragenden Basisdaten gehalten, zum Teil

sogar ausgebaut. So ist 2010 die Zahl der stationären

Patienten um über 700, die der ambulanten um rund

1.000 gewachsen. Dennoch ist die Gesamtauslastung

um 1,9 Prozent gesunken. Doch das hat einen besonderen

Grund – einen Grund der uns froh und stolz

macht: Nach vielen Jahren des Spendensammelns, der

Konzeption, der Planung und des Baus ging ab Ende

Januar Schritt für Schritt das neue Gebäude der Klinik

und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Betrieb.

Die zusätzlichen Betten bedeuten für die Auslastung

des Klinikums zwar ein kleines Minus, für die Patientenversorgung

bringen sie aber ein maximales Plus.

Denn endlich ist die Lücke in der Maximalversorgung

von Kindern und Jugendlichen in Ostbayern geschlossen.

Dank der beiden Standbeine der KinderUNiversitätsklinik

Ostbayern (KUNO) in der Klinik St. Hedwig

und im neuen Gebäude am UKR bietet nun auch

Regensburg pädiatrische Versorgung auf universitärem

Niveau.

Veränderungen gab es im vergangenen Jahr erneut im

Kreise der Lehrstuhlinhaber und Klinikdirektoren. Zum

1. Oktober wurde Prof. Dr. Christian Stroszczynski zum

Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik berufen.

Er löste Prof. Dr. Stefan Feuerbach ab, der zum 30.

September in den Ruhestand getreten ist. Auch das

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene

Ein Fest für KUNO.

(oben) Zur Einweihung gratulierte

die Präsidentin des

Bayer. Landtages, Barbara

Stamm.


steht unter neuer Leitung. Der bisherige Lehrstuhlinhaber,

Prof. Dr. Hans Wolf, beendete mit Ablauf des

31. März seinen aktiven Dienst. Kommissarisch leitete

es von 1. April bis 30. September Prof. Dr. Wolfgang

Jilg, bevor zum 1. Oktober Prof. Dr. André Gessner als

neuer Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie

und Hygiene seinen Dienst antrat. Ebenfalls

zum 1. Oktober wechselte der bisherige langjährige

Lehrstuhlinhaber und Direktor der Klinik und Poliklinik

für Innere Medizin I, Prof. Dr. Jürgen Schölmerich,

als neuer hauptamtlicher Ärztlicher Direktor an die

Universitätsklinik Frankfurt. Die kommissarische Lehrstuhlvertretung

übernahm ab diesem Zeitpunkt Prof.

Dr. Reinhard Andreesen, die kommissarische klinische

Leitung Prof. Dr. Bernd Salzberger.

Auch bei den extern etablierten Lehrstühlen ergab sich

eine bedeutende personelle Veränderung. Der Direktor

der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

am Bezirksklinikum Regensburg, Prof. Dr.

Helmfried Klein, trat mit Ablauf des 30. September in

den Ruhestand. Die kommissarische Vertretung dieses

Lehrstuhls übernahm ab 1. Oktober Prof. Dr. Michael

Osterheider.

Eine besondere Feierstunde beging das UKR im Juni

2010: Den 15. Geburtstag des Regensburger Transplantationszentrums.

Es zählt heute zu den leistungsfä-

Der Vorstand

higsten Zentren seiner Art in Deutschland. Dank großer

Fortschritte in der klinischen und der Grundlagenforschung

hat sich das Transplantationszentrum international

sehr gut etabliert. Mehr als 1.900 Patienten

haben in Regensburg mittlerweile Dank einer Organoder

Knochenmarkstransplantation ein neues Leben

begonnen.

Im November 2010 ist die neue Zukunftswerkstatt für

Therapien, das Centrum für Interventionelle Immunologie,

gegründet worden. Dieses interdisziplinäre Zentrum

konzentriert die in Regensburg bereits vorhandene

hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Immuntherapie

und entwickelt diese weiter. Das Centrum für Interventionelle

Immunologie stellt ein weiteres gelungenes

Beispiel für die Verzahnung von Forschung, Lehre und

Krankenversorgung dar.

Es ist uns 2010 erneut gelungen, die Hochleistungsmedizin

am UKR auf einem international sichtbaren

Spitzenplatz zu etablieren. Mit großem Stolz können

alle Beschäftigten und Unterstützer des Universitätsklinikums

und der Fakultät für Medizin auf das vergangene

Jahr zurückblicken. Der Vorstand bedankt sich bei

allen, die dazu beigetragen haben, die Erfolgsgeschichte

des Universitätsklinikums Regensburg im Jahr 2010

weiterzuschreiben.

Prof. Dr. Günter Riegger Prof. Dr. Bernhard Weber Dipl.-Kfm. Klaus Fischer Alfred Stockinger

Ärztlicher Direktor Dekan der Fakultät f. Medizin Kaufmännischer Direktor Pflegedirektor

Vorwort 5


6

Rückblick

Januar

Krebsspezialist Corbacioglu bei KUNO

Prof. Dr. Selim Corbacioglu leitet seit 1. Januar

2010 die Pädiatrische Hämatologie,

Onkologie und Stammzelltransplantation der

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

(Direktor: Prof. Dr. Michael Melter).

Der in Viechtach geborene Spezialist für die

Behandlung von krebskranken Kindern und

Kindern mit Erkrankungen des Blut- oder

Immunsystems bietet den jungen Patienten

nahezu alle diagnostischen und therapeutischen

Optionen. Zusätzlich ermöglicht die

Prof. Dr. Selim

Corbacioglu

neu geschaffene Einheit für Stammzelltransplantation nun auch die

Behandlung schwierigster hämatologischer Erkrankungen bei Kindern

und Jugendlichen.

Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Entstehung und Behandlung

leukämischer Erkrankungen. „Außerdem werden wir noch

in diesem Jahr eigene Therapiestudien für Kinder mit bis jetzt nicht

therapierbaren Neuroblastomen sowie Glioblastomen anbieten“, so

Corbacioglu.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Landthaler (2. v. r.) mit dem Team des

Hauttumorzentrums

Februar

Lebensretter Kunstherz

Kunstherz-Systeme sind Lebensretter

für schwer herzkranke

Patienten und dienen

in erster Linie als Überbrückungsmaßnahme

bis zu einer

Herztransplantation. Der

Einsatz eines voll implantierbarenKunstherzunterstützungssystems

erlaubt, dass

der schwerstkranke Patient

von der Intensivstation wieder

nach Hause entlassen werden kann. Bis auf eine bleistiftdicke

Verbindung zur mobilen Steuerungseinheit und den beiden Akkupacks,

die der Patient in einem kleinen Rucksack trägt, ist von außen

nichts vom Unterstützungssystem zu erkennen. Der Patient ist

hiermit über Stunden mobil und kann seinen gewohnten Alltagsaktivitäten

nachgehen.

Am UKR wurden bislang insgesamt 30 Unterstützungssysteme (IN-

COR ® Prof. Dr. Christof Schmid

) implantiert. Die Patienten waren zwischen 19 und 67 Jahre

alt und sind bis zu 408 Tage am Unterstützungssystem verblieben.

Interdisziplinäres Hautkrebszentrum

zertifiziert

Das interdisziplinäre Hautkrebszentrum Ostbayern (IHKZ) am Universitätsklinikum

Regensburg hat erfolgreich die Zertifizierung der

Deutschen Krebsgesellschaft (DKG, OnkoZert) durchlaufen. Diese

bestätigt, dass die Patienten hier nach neustem Wissensstand und

aktuellen Leitlinien behandelt werden - von der Hautkrebsvorsorge

über Diagnostik, operative und medikamentöse Therapie sowie evtl.

notwendige Pflegemaßnahmen und Nachsorge.

Das Interdisziplinäre Hautkrebszentrum (IHKZ) Ostbayern ist das

erste seiner Art in Südost-Bayern. Mit dem neuen Hautkrebszentrum,

das auch dem Tumorzentrum Regensburg angeschlossen ist,

stehen den Patienten für die unterschiedlichen Arten von Hautkrebs

kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, um in Zusammenarbeit

mit den niedergelassenen Ärzten eine umfassende und effektive Behandlung

nach den jeweils aktuellen Empfehlungen der Fachgesellschaften

zu gewährleisten.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 110.000 Menschen an verschiedenen

Hautkrebs- Arten. Am Universitätsklinikum Regensburg

alleine werden jährlich über 2.000 Fälle von Hautkrebs behandelt.


Neueste Technologie zur Behandlung

von Herzrhythmusstörungen

Nach einer zweimonatigen Umbauphase ging im Februar 2010 eines

der modernsten EPU-Laboratorien (EPU = elektrophysiologische

Untersuchung) der Region in Betrieb. In diesem hoch technisierten

Labor behandeln speziell ausgebildete Kardiologen, sogenannte

Elektrophysiologen, Herzrhythmusstörungen mittels minimal-invasiver

Kathetertechnologie.

Das neue EPU-Labor verfügt u.a. über eine sogenannte Rotationsangiographie.

Dieses Verfahren ermöglicht eine schnelle dreidimensionale

Röntgendarstellung der Herzhöhlen und erleichtert die exakte

Navigation der Ablationskatheter. Auch wurde ein bereits bestehendes

Computersystem zur röntgenstrahlenfreien Navigation der Katheter

durch ein hochmodernes Verfahren ersetzt.

März

Wissenschaftspreis für KUNO-Onkologen

Der van Bekkum Preis - die

höchste Auszeichnung der

European Group for Blood

and Marrow Transplantation

(EBMT) - ging 2010 an den

Krebsspezialisten bei KUNO,

Prof. Dr. Selim Corbacioglu.

Prof. Dr. Corbacioglu, Leiter

der Pädiatrischen Hämatologie,

Onkologie und

Stammzelltransplantation

der KUNO-Klinik am UKR,

erhielt die Auszeichnung

Prof. Dr. Selim Corbacioglu (l.) nimmt

den van Bekkum-Preis entgegen.

auf der Tagung der europäischen Experten für Blut- und Knochenmarkstransplantationen

im März in Wien. Ausgezeichnet wurde seine

Forschungsarbeit, die zeigte, dass ein Medikament bei Kindern

nach einer Stammzelltransplantation das Risiko einer Lebervenenverschlusserkrankung

deutlich verringern kann.

„Bei dieser Auszeichnung handelt es sich sozusagen um den ‚Oskar

für Transplantationsmediziner’, daher freue ich mich ganz besonders,

dass er an meinen Mitarbeiter, Prof. Corbacioglu, ging“, so

Professor Michael Melter, Direktor der Kinder- und Jugendmedizin.

„Auch international wird damit das Renommée der noch jungen

KUNO-Klinik und insbesondere unserer Spezialisten gestärkt.“

Rückblick

Das EPU-Labor geht Herzrhythmusstörungen auf den Grund.

Pflege hat Zukunft:

1. Regensburger Kongress für Pflegeschüler

Über 400 zukünftige Schwestern und Pfleger sowie interessierte

Fachkräfte aus ganz Ostbayern haben sich am UKR über die Chancen

und Perspektiven in der Pflege informiert.

„Pflege hat Zukunft“ lautete der Titel des ersten Regensburger Schülerkongresses

am 23. März, veranstaltet vom Verein der Freunde

und Förderer der Pflege am Universitätsklinikum Regensburg e.V.

(VFFP). Die Vorträge stellten Perspektiven im Pflegeberuf, die fachliche

Spezialisierung sowie die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung

vor. „Um die Motivation für eine Berufswahl zugunsten der

Pflegeberufe zu steigern, sind viele Anstrengungen notwendig“, so

Thomas Bonkowski, Vorsitzender des VFFP.

Kaum ein Beruf kann so vielseitig und abwechslungsreich sein wie

die Pflege: Nach Abschluss der Ausbildung ist eine Spezialisierung

in verschiedenen Bereichen möglich, z.B. Intensivmedizin, Kinderund

Jugendmedizin oder Onkologie.

Informationen rund um den Pflegeberuf vermittelte der Kongress für

Pflegeschüler.

7


8

April

Genvarianten zur Regulation der Nierenfunktion identifiziert

In einer groß angelegten internationalen Studie

mit rund 90.000 Teilnehmern aus Europa

und den USA haben Wissenschaftler aus zwölf

Ländern 13 neue Genvarianten identifiziert, die

die Nierenfunktion und das Risiko für eine dauerhafte

Niereninsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung

beeinflussen. In Deutschland waren

daran unter anderem die Universitätskliniken

Mai

Kontrollierte Bewegungen dank

Hirnschrittmacher

Dr. Carsten Böger

Die Regensburger Spezialisten für Tiefe Hirnstimulation (von links):

Dr. Christoph Kerscher, Dr. Max Lange, Prof. Dr. Ernil Hansen,

Dr. Annette Janzen, PD Dr. Jürgen Schlaier

In Deutschland leiden nach Schätzungen mehr als eine Million Menschen

an Bewegungsstörungen wie der Parkinson’schen Krankheit,

unkontrollierbaren Verkrampfungen (Dystonien) oder Zittern (Tremor).

Diese Erkrankungen schränken Betroffene im täglichen Leben

erheblich ein, da sie Routinetätigkeiten wie Gehen, Koordination und

Schlafen beeinträchtigen und normale Körperfunktionen stören. Die

Tiefe Hirnstimulation (THS) kann vielen Patienten mit Bewegungsstörungen

helfen, ihre Symptome zu beherrschen und die Kontrolle über

ihre Bewegungen zurückzuerlangen. Bei einer THS werden durch implantierte

Elektroden (sog. Hirnschrittmacher) feine elektrische Impulse

in genau festgelegte Hirnareale abgegeben. Dort blockieren sie

gezielt die Signale, die eine irreguläre Motorik verursachen.

Eine Behandlung mit THS ist nur in spezialisierten Zentren möglich

und setzt eine enge Zusammenarbeit von spezialisierten Neurologen,

Neurochirurgen und Anästhesisten voraus. Am Regensburger

Universitätsklinikum wurden bereits 50 Patienten mit THS

behandelt.

Regensburg und Freiburg sowie das Helmholtz-Zentrum München

beteiligt. Aus der Studie können sich in Zukunft neue Erkenntnisse

in der Erforschung von Nierenkrankheiten ergeben, die zu verbesserten,

breit einsetzbaren Diagnose-, Präventions- und Therapiemaßnahmen

führen. Das renommierte Wissenschaftsmagazin

Nature Genetics veröffentlichte die Ergebnisse am 11. April. Für Regensburg

waren am Forscherteam Privatdozent Dr. Carsten Böger

und Prof. Dr. Iris Heid beteiligt.

Aktionstag am UKR:

Screening der Bauchschlagader

Ein Aneurysma kann frühzeitig durch ein Ultraschall-Screening erkannt

werden. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags am 8.

Mai 2010 konnte man sich in der Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum

Regensburg zur Vorsorge untersuchen lassen.

Ein Aneurysma ist eine erweiterte Schlagader

(Arterie) und kann lebensbedrohliche

Folgen für den Betroffenen haben.

Die größte Gefahr besteht darin, dass

das Aneurysma platzt und man innerlich

verblutet. Da die Krankheit meist

keine Beschwerden verursacht, kann

sie über Jahre unerkannt bleiben. Am

häufigsten sind von einer solchen Aussackung

der Bauschlagader (Bauchaorten-Aneurysma)

Männer betroffen, die

über 60 Jahre alt sind. Durch eine gezielte

Vorsorgeuntersuchung kann das

Risiko eines geplatzten Bauchaorten-Aneurysmas

deutlich gesenkt werden.

Zentrum für Erkrankungen des

Bewegungsapparates gegründet

Kostenlose Untersuchung

am bundesweiten

Aktionstag

Im Rahmen des neuen „Muskulo-skelettalen Zentrums“ wird Fachwissen

um Knochen, Muskulatur und Gelenke gebündelt.

Die Initiative von Prof. Joachim Grifka (Orthopädie) und Prof. Michael

Nerlich (Unfallchirurgie) wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit

zur Erforschung von Störungen, Verletzungen und Krankheiten

an Knochen und Muskulatur intensivieren, wie z.B. bei Einsatz von

Implantaten oder Medikamentengabe. Auch biomechanische und

sportmedizinische Fragestellungen, sowohl im Bereich der Grundlagenwissenschaften,

wie auch klinischer Forschung und Prävention

werden zukünftig gemeinsam vertieft.

Foto: UKR


Juni

Räuber und Gendarm im Körper

Anlässlich seiner Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2010“ lud das

Bayerische Immuntherapie-Netzwerk (BayImmuNet) am 1. Juni, dem

Internationalen Kindertag, 300 große und kleine Gäste ein. Mittels

Puppentheater und kindgerechten Vorträgen erklärten Professoren

aus ganz Bayern, wie das menschliche Immunsystem funktioniert.

Am Beispiel von Erkältung, Kinderkrankheiten, Impfen und dem

Einfluss der Sonne wurde den Kindern nähergebracht, wie „gute“

BayImmuNet

Bayerisches Immuntherapie-Netzwerk

Räuber &

Informationen

Juli

Gendarm

im menschlichen Körper

Für Kinder und Eltern:

Wie das Immunsystem funktioniert

BayImmuNet

Franz-Josef-Strauß-Allee 11

93053 Regensburg

Tel. 0941 / 944-5340

www.bayimmunet.de

1. Juni 2010 10:00 Uhr

Universitätsklinikum Regensburg

Großer Hörsaal

Swinging Puppets Tania Schnagl mit ihrem

Puppentheater

Bebilderte Kurzvorträge

Moderation Michael Heuberger

und „böse“ Zellen im Körper arbeiten

und aufeinander reagieren – ähnlich

wie bei Räuber und Gendarm. Zur

besseren Verdeutlichung der „Zellkämpfe“

ließ Tania Schnagl in ihrem

Puppentheater eigens hierfür angefertigte

Zellpuppen auftreten. „Mit

dieser Veranstaltung wollen wir Kindern

zu verstehen geben, dass ein

funktionsfähiges Immunsystem die

Grundlage unserer Gesundheit ist und

Das jüngste Transplantationszentrum

Deutschlands feiert 15. Geburtstag

„In den letzten 15 Jahren hat sich das Transplantationszentrum

Regensburg zu einem der leistungsfähigsten in Deutschland entwickelt“,

so der Leiter, Prof. Dr. Bernhard Banas. „Auch international

sind wir - dank großer Fortschritte auf dem Gebiet der klinischen

Forschung sowie der Grundlagenforschung - etabliert.“ Möglich

wurde dies insbesondere durch die sehr enge interdisziplinäre Zusammenarbeit

von operativen und medizinischen Spezialisten des

Universitätsklinikums.

Mehr als 1.400 Patienten konnten mittlerweile dank einer Organtransplantation

ein neues Leben beginnen, rund 500 weitere erhielten

eine allogene Knochenmarks-Transplantation. Das UKR

transplantiert mittlerweile außer der Lunge alle Organe, die Eurotransplant

vermittelt.

Einen besonderen Ruf hat sich das Zentrum auf dem Gebiet der

Kinderlebertransplantation erworben: Die neue KinderUNiklinik Ostbayern

(KUNO) ermöglicht in Bayern Lebertransplantationen bei

Kindern durchzuführen. Damit ist Regensburg bundesweit eines von

wenigen Zentren, in denen Kinder, Säuglinge und sogar Neugeborene

transplantiert werden können. Spezielle Erfahrungen bestehen bei

„Lebend-Organ-Transplantationen“, also der Übertragung von z.B.

Rückblick

Prof. Dr. Reinhard Andreesen (2. von rechts) nahm die Ehrung entgegen.

man immer etwas dafür tun kann, damit uns die ‚Räuber’ im Körper

nicht dauerhaft krankmachen“, erläutert Professor Dr. Reinhard Andreesen,

Wissenschaftlicher Leiter von BayImmuNet.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde BayImmuNet als Preisträger

des bundesweiten Innovationswettbewerbes „365 Orte im Land der

Ideen“ geehrt.

BayImmuNet besteht seit 2008 und fördert mit Mitteln des Freistaates

Bayern die Immuntherapie-Forschung, um neue Therapieformen

schneller in die klinische Anwendung zu bringen. Dabei

setzt das Netzwerk auch auf eine enge Zusammenarbeit mit seinen

Partnerunternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche.

Patientensymposium zum Jubiläum des Transplantationszentrums.

Spenderlebern und -nieren von nahen Angehörigen auf die Patienten.

Auch in dem Bereich der Kunstherzunterstützung bis hin zur Herztransplantation

verfügt Regensburg über besonderes Knowhow: So

wurden hier bereits mehr als 30 Kunstherzsysteme implantiert. Sie

dienen als Überbrückung bis zu einer Herztransplantation oder als

Dauertherapie über mehrere Jahre.

Zusätzlich zur Patientenbehandlung ist die Transplantation auch

Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Medizin: Es werden kontinuierlich

neue Therapiekonzepte erforscht und entwickelt. Ziel ist,

ein längeres Funktionieren der Transplantate zu erreichen und die

Nebenwirkungen für die Patienten zu verringern. Hierzu bestehen international

kompetitive Forschungsprojekte, unterstützt u.a. von der

Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der EU sowie von verschiedenen

Stiftungen.

9


10

August September

Erstmals Kaufleute im

Gesundheitswesen ausgebildet

Von A wie Aufnahme

bis Z wie Zentrallager

– keiner kennt

die Verwaltung des

Universitätsklinikums

nach drei Jahren Ausbildung

so gut wie sie:

Tamara Amann und

Frederic Schmidt-Heck

sind die ersten geprüften

Kaufleute im Die ersten Kaufleute im Gesundheitswesen.

Gesundheitswesen

am UKR. Tamara Amann wurde als eine der Schulbesten für ihre

sehr guten Leistungen (Note 1,0) mit einem Preis des Berufsschulverbandes

Straubing-Bogen ausgezeichnet. Frederic Schmidt-Heck

hat ebenfalls erfolgreich mit der Note 1,6 abgeschlossen. Diese

Leistung ist auch für das UKR etwas Besonderes - die zwei jungen

Leute sind die ersten Auszubildenden für dieses Berufsbild am UKR.

Umleitung im Kopf: Mit Hirnbypass dem

Schlaganfall vorbeugen

Als derzeit einzige Klinik in Bayern

bietet die Klinik und Poliklinik

für Neurochirurgie (Direktor:

Prof. Dr. A. Brawanski) seit vier

Jahren die Operation eines Hirnbypass‘

zur Vorbeugung eines

Schlaganfalls an. Entwickelt vor

vierzig Jahren in Zürich, wird

dabei über eine wenige Zentimeter

messende Öffnung des

Prof. Dr. Alexander Brawanski,

Dr. Karl-Michael Schebesch

Schädels oberhalb des Ohrs eine geeignete Arterie der Kopfhaut

mit einer entsprechenden Arterie der Gehirnoberfläche verbunden.

Dadurch kann zusätzlich arterielles Blut dauerhaft von außen ins Gehirn

strömen. Der Eingriff dauert etwa vier Stunden und ist weniger

riskant als eine Operation im Gehirn.

„Diese Methode ist zwar nicht neu, findet jedoch erst wieder seit

einigen Jahren Anerkennung zur Vorbeugung des Schlaganfalls“, erklärt

Oberarzt Dr. Karl-Michael Schebesch.

Zertifizierte Weiterbildung

„Case Manager/in (DGCC) im

Gesundheits- und Sozialwesen“

Das Universitätsklinikum Regensburg bietet in diesem Jahr erstmalig

eine zertifizierte Weiterbildung zum/zur Case Manager/in an.

Das UKR ist seit fünf Jahren Vorreiter bei der Einführung von Case

Management aus Überzeugung. Ökonomie und Versorgungsqualität

auf höchstem Niveau sind kein Widerspruch, wenn Prozesse in Organisationen

und Versorgungsnetzwerken effizient und effektiv gestaltet

werden. Case Management hat sich im Universitätsklinikum

als der richtige Ansatz hierfür erwiesen.

Oktober

Das Team des 3. Intensivpflegetags.

340 Teilnehmer beim 3. Intensivpflegetag

Am 5. Oktober 2010 beschäftigte sich der Regensburger Intensivpflegetag

des „Vereins der Freunde und Förderer der Pflege e.V.“

(VFFP) unter dem Motto „Abwehrstrategien bei Keiminvasionen“ mit

dem Problem möglicher Infektionen im Krankenhaus.

Beim 3. Regensburger Intensivpflegetag wurde über das aktuelle

und derzeit viel diskutierte Problem der „Infektionen auf Intensivstationen“

aufgeklärt sowie präventive Maßnahmen vorgestellt.

„Mit diesem brisanten und komplexen Thema konnten wir sehr viele

Pflegende aus dem Intensivbereich ansprechen und durch hervorragende

Referenten den neuesten Wissensstand vermitteln“, so das

Fazit von Thomas Bonkowsi, Vorsitzender des VFFP.


Gene und Herzmuskelschwäche

Das Risiko an einer schweren Form von Herzmuskelschwäche, der

dilatativen Kardiomyopathie, zu erkranken, wird von bestimmten

Genvarianten beeinflusst. Dies konnte eine Arbeitsgruppe um

Prof. Dr. Christian Hengstenberg und Dr. Klaus Stark aus der Klinik

und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums

Regensburg zeigen. Die Analyse wurde im Rahmen einer internationalen

Kollaboration an mehr als 5.500 Personen durchgeführt.

Die Forscher beschreiben, dass bestimmte Veränderungen im

sogenannten „HSPB7-Gen“ das Risiko, an einer dilatativen Kardiomyopathie

zu erkranken, um fast 50 Prozent erhöhen. Das Gen

HSPB7 wird im Herzmuskel benötigt und scheint eine Schutzfunktion

auszuüben.

Die Wissenschaftler und Kliniker der Klinischen Forschergruppe „ELITE“.

Transplantationen: Welche Mechanismen

entscheiden über den Langzeiterfolg?

Der langfristige Erfolg einer Transplantation entscheidet sich zu einem

Großteil bereits in den ersten Wochen nach der Operation: Wie wird

die Immunantwort des Empfängers geprägt? Welche Rolle spielen andere

Schädigungen des Transplantats, z.B. Infektionen? Wie sollte die

immunsuppressive Behandlung, also die Unterdrückung des Immunsystems,

in dieser kritischen Phase aussehen?

Um diese Fragen zu klären, wurde am UKR die Klinische Forschergruppe

„ELITE“ Early Immunological Determinants of Late Transplant

Outcome der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) etabliert.

Hier untersuchen Wissenschaftler und Kliniker unter der Leitung der

Professoren Hans Schlitt und Edward Geissler (Klinik und Poliklinik für

Chirurgie), wie die Immunprozesse vor allem in der Frühphase nach

einer Transplantation ablaufen und wie dies mit dem langfristigen Erfolg

der Transplantation zusammenhängt. Basierend auf diesen Untersuchungen

sollen – in einer engen Vernetzung zwischen Klinik und

Forschung – neue Behandlungskonzepte erarbeitet werden.

Die Genetik der Taille ist weiblich:

Neue erbliche Faktoren für die

Körperfett-Verteilung gefunden

Rückblick

11

Unter Federführung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums

München und des Universitätsklinikums Regensburg hat das internationale

GIANT-Konsortium in einer groß angelegten Studie neue

genetische Faktoren für die Körperfett-Verteilung identifiziert.

Sie sind bei Frauen deutlicher

ausgeprägt als bei Männern.

Neben starkem Übergewicht ist

die Art der Körperfett-Verteilung

ein zusätzlicher Risikofaktor für

chronische Krankheiten. Die Ergebnisse

bilden einen wichtigen

Baustein für die Suche nach

den Entstehungsursachen von

Volkskrankheiten.

Das internationale Team unter Leitung von Prof. Iris Heid, Universität

Regensburg, und Prof. H.-Erich Wichmann, Helmholtz Zentrum

München, hat 13 neue Genorte gefunden, die die Verteilung des

Körperfetts im Bereich von Taille und Hüfte beeinflussen. Die Hälfte

dieser genetischen Effekte zeigte sich verstärkt oder nur bei Frauen.

Vernetzung in der Region: UKR

kooperiert mit Krankenhaus Eggenfelden

Das Universitätsklinikum und das Kreiskrankenhaus Eggenfelden arbeiten

seit Oktober 2010 bei der Ausbildung von Medizinstudenten

und in der Patientenversorgung zusammen. Das Kreiskrankenhaus

Eggenfelden wird Lehrkrankenhaus. So ist garantiert, dass die praktische

Ausbildung der jungen Ärzte stets ein qualitativ hohes Niveau

hält.

„Ein Krankenhaus-Netzwerk in der Region stellt die Versorgung

der Patienten auf hohem Niveau sicher und sorgt zugleich für wirtschaftliches

Handeln und Behandeln“, sagt Prof. Dr. Günter Riegger,

Ärztlicher Direktor des UKR. „Nur weil das Uniklinikum sich eng vernetzt

mit Krankenhäusern anderer Versorgungsstufen, kann es sich

auf dem Gebiet der Hochleistungsmedizin weiter entwickeln.“

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem KKH

Eggenfelden und dem UKR mit Landrätin Bruni Mayer (2. v. r.)


12

UKR verabschiedet zwei Professoren

Das Universitätsklinikum Regensburg hat zum

1. Oktober zwei Professoren, die wesentlich

den Aufbau des Klinikums und der Medizinischen

Fakultät mitbegründet haben, verabschiedet:

Prof. Dr. Jürgen Schölmerich, Direktor

der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin

I, und Prof. Dr. Stefan Feuerbach, Direktor des

Instituts für Röntgendiagnostik.

Prof. Feuerbach und Prof. Schölmerich kamen

mit Beginn der stationären Patientenversorgung

am Uniklinikum 1991 nach Regensburg.

November

2 Jahre Kopf-Hals-Tumor-Zentrum:

Gebündeltes Expertenwissen für Patienten

Vor zwei Jahren wurde eines der ersten interdisziplinären Kopf-

Hals-Tumor-Zentren (KHTZ) in Deutschland am UKR gegründet.

Inzwischen hat es sich zu einem Zentrum mit nationaler und internationaler

Bedeutung im Bereich der Behandlung und kliniknahen

Forschung von Kopf-Hals-Tumoren entwickelt. „Was vor zwei Jahren

als Experiment begann, hat sich bestens bewährt und wurde zur

Erfolgsgeschichte, sagt Prof. Dr. Jürgen Strutz, Direktor der Klinik

für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. „Wir wissen, dass es sich bei den

Tumoren im Bereich der Mundhöhle, der Schluckstraße oder der

Stimmbänder um sehr aggressive Erkrankungen handelt, die nur

durch eine optimal abgestimmte Therapie gut zu behandeln und

zu heilen sind. Mit einem Kopf-Hals-Tumor-Zentrum wollten wir die

Expertise der einzelnen Fachrichtungen am UKR bündeln, um dem

Patienten eine Therapie ‚aus einer Hand‘ anbieten zu können. Und

das ist uns sehr gut gelungen“.

Das Kernstück des Kopf-Hals-Tumor-Zentrums ist das wöchentliche

Tumorboard: Hier besprechen die Spezialisten aus den Fächern

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie,

Hämatologie/Onkologie und Strahlentherapie die Befunde der Patienten

und verfassen eine gemeinsame Therapieempfehlung.

Das Team des Kopf-Hals-Tumor-Zentrums.

Prof. Dr. Jürgen

Schölmerich

Prof. Dr. Stefan

Feuerbach

Fortbildung für junge

Transplantationsmediziner

Von Anfang an war Prof. Schölmerich im

Klinikumsvorstand und aktiv am Aufbau des

UKR beteiligt: zunächst als stellvertretender

Ärztlicher Direktor, von 1996 bis 1999 als

Ärztlicher Direktor und Prof. Feuerbach als

sein Stellvertreter.

„Wir bedanken uns bei beiden recht herzlich

für das große Engagement für das Klinikum

und ihre Leistungen in Lehre und Forschung

in Regensburg“, so Ärztlicher Direktor Prof.

Dr. Günter Riegger.

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR veranstaltete den

HESPERIS-Kurs 2010 für europäische Nachwuchskräfte in der Organtransplantation.

70 junge Transplantationsexperten aus ganz Europa und Ländern

wie Indien, Mexiko und Argentinien nahmen dieses Jahr an dem

Intensivtrainingsprogramm teil. Die Professoren Dr. Hans Jürgen

Schlitt und Edward Geissler vom UKR organisierten und richteten

die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der European Society for

Organ Transplantation (ESOT) aus.

Der HESPERIS Praxiskurs wird traditionell an herausragenden Transplantationszentren

in Europa abgehalten und von erfahrenen Transplantationsexperten

gestaltet.

Neuer Direktor des

Instituts für Röntgendiagnostik

Prof. Dr. Christian Stroszczynski ist neuer

Lehrstuhlinhaber für Radiologie und Direktor

des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum

Regensburg (UKR).

„Mit der Berufung von Professor Stroszczynski

konnten wir einen herausragenden Mediziner

und Forscher für die Radiologie gewinnen“,

so Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Günter

Riegger.

Schwerpunkt: Ausbau der bildgeführten Diagnose

und Therapieverfahren bei Leberer-

Prof. Dr. Christian

Stroszczynski

krankungen, Krebserkrankungen und in der Gefäßmedizin. Vor seinem

Wechsel nach Regensburg war er seit 2006 stellvertretender

Direktor und leitender Oberarzt am Institut für Radiologische Diagnostik

der Carl-Gustav-Carus-Universität Dresden.


Zukunftswerkstatt für Therapien:

Centrum für Interventionelle Immunologie gegründet

Als zentrale Einrichtung der Universität und als Partner des Universitätsklinikums

Regensburg wird im Centrum für Interventionelle Immunologie

die in Regensburg vorhandene hohe Kompetenz auf dem

Gebiet der Immuntherapie konzentriert und weiterentwickelt. „Unser

Ziel ist, aus dem Verständnis um die Entstehung von Krankheiten

neue Therapien zu entwickeln. Beispielsweise in der Behandlung

von Tumorpatienten und in der Stammzell- und Organtransplantati-

UKR setzt neue Bestrahlungstechnik ein

Verringerte Bestrahlungszeit und deutlich geringeres Risiko starker

Nebenwirkungen: Das UKR setzt als erste Klinik weltweit das neue

Verfahren in der klinischen Routine ein.

Die Volumetric Modulated Arc Therapy, kurz VMAT, verringert die

Behandlungszeit im Vergleich zur bisher modernsten Methode, der

Intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) auf einen Bruchteil -

und das bei gleich bleibender oder sogar verbesserter Planqualität.

„Die kürzere Behandlungszeit erreichen wir dadurch, dass wir das

Bestrahlungsgerät, den sogenannten Linearbeschleuniger, während

der Bestrahlung kontinuierlich um den Patienten bewegen. Gleichzeitig

können wir die Geschwindigkeit dieser Bewegung, die Stärke

der Bestrahlung und die Form des Bestrahlungsfeldes ständig

ändern“, beschreibt Dr. Barbara Dobler, leitende Physikerin an der

Klinik für Strahlentherapie, das neue Verfahren.

Während eine herkömmliche IMRT zwischen zehn und 20 Minuten

dauert, liegt die Bestrahlungszeit bei VMAT unter fünf Minuten. „Das

ist für den Patienten ein wesentlicher Fortschritt. Wir verwenden derzeit

die Methode bei Prostatakarzinomen, Kopf-Hals-Tumoren und

Tumoren im Bereich der Wirbelsäule,“ erklärt der leitende Oberarzt

Dr. Fabian Pohl, Klinik für Strahlentherapie und prüfen die Behandlungstechniken

für weitere Tumorarten.

Mit Hilfe einer Bildmontage (s.o.) lässt sich das neue Verfahren

demonstrieren:

VMAT: Mit VMAT lassen sich die Geschwindigkeit der Bewegung,

die Stärke der Bestrahlung und die Form des Bestrahlungsfeldes

kontinuierlich modulieren.

Dezember

Kein Krebs trotz Mutationen

13

Alterswarzen weisen verschiedene so genannte onkogene Mutationen

(„Krebsgene“) auf. Das konnte in einer Studie unter der

Leitung von Regensburger Wissenschaftlern gezeigt werden, an

der Forscher aus Erlangen, Leeds und Madrid beteiligt waren. Die

Ergebnisse wurden im renommierten Journal „Proceedings of the

National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) veröffentlicht.

Alterswarzen sind gutartige Hauttumoren, die

vor allem in der zweiten Lebenshälfte in großer

Zahl auftreten können. Auch wenn sie harmlos

sind, werden sie häufig auf Wunsch der Patienten

aus kosmetischen Gründen vom Hautarzt

entfernt. In einer neuen Studie konnte Privatdozent

Dr. Christian Hafner von der Klinik und

Poliklinik für Dermatologie des UKR zusammen

mit Forschern aus Erlangen, Leeds und Madrid

zeigen, dass diese Alterswarzen verschiedene

onkogene Mutationen (Veränderungen) aufwei-

Rückblick

on. Eingriffe in das menschliche Immunsystem bieten dafür wichtige

Ansätze und werden im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen. Dabei

wollen wir dazu beitragen, dass Therapien weniger Nebenwirkungen

haben und gezielter auf die Patienten abgestimmt werden können“,

führt Professor Dr. Reinhard Andreesen, Direktor des Centrums für

Interventionelle Immunologie, aus.

PD Dr. Christian

Hafner

sen, die sonst eigentlich bei Krebserkrankungen gefunden werden.

In der Studie wurden insgesamt 175 Alterswarzen von 25 Patienten

aus Bayern und Spanien untersucht. Dabei fanden die Wissenschaftler

bei 90 Prozent der Alterswarzen mindestens eine onkogene

Mutation, mehr als ein Drittel zeigte sogar gleichzeitig Mutationen

in zwei verschiedenen Krebsgenen. Dieser Befund ist besonders

deshalb bemerkenswert, weil sich Alterswarzen trotz dieser Mutationen

nicht zu bösartigem Hautkrebs entwickeln. Die Gründe hierfür

sind noch weitgehend unbekannt. Eine weitere neue Erkenntnis

der von Hafner und Kollegen vorgelegten Forschungsarbeit ist, dass

bei Patienten mit vielen Alterswarzen die einzelnen Tumoren trotz

räumlicher Entfernung offensichtlich von der gleichen Vorläuferzelle

abstammen können.

Von der Erforschung der Mechanismen, warum Alterswarzen trotz

onkogener Mutationen gutartig bleiben, erhoffen sich die Wissenschaftler

in Zukunft neue grundlegende Erkenntnisse, was auf molekulargenetischer

Ebene den Unterschied zwischen gutartigen und

bösartigen Tumoren bestimmt.


Forschung und Lehre

Kenngrößen 2009 2010

Studierendenzahl inkl. Vorklinik und PJ

(Stichtag jeweils im Wintersemester) 1.785 1.849

Promotionen 164 174

Habilitationen 17 31

Drittmittelprojekte 1.168 1.231

Drittmittel-Einnahmen in Tsd. € 22.864 27.932

verausgabte Drittmittel in Tsd. € 24.046 25.284

Forschung und Lehre am Universitätsklinikum Regens-

burg besitzen einen hervorragenden Qualitätsstan-

dard. Eine Vielzahl von Förderprojekten sowie Spitzen-

plätze bei den studentischen Examina sind deutliche

Belege hierfür.


Fakultät für Medizin der

Universität Regensburg

15


16

Forschung

Die Schwerpunkte der Fakultät für Medizin liegen auf den Gebieten

Immunpathologie und -therapie, Integrierte Funktionelle

Genomik und transplantationsmedizin. Zahlreiche Drittmitteleinwerbungen

und Gruppenförderinstrumente stützen die Schwerpunktsetzung.

Gruppenförderung erhielt die Fakultät 2010 für drei

Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG),

zwei klinische Forschergruppen der DFG, die Koordination eines

DFG-Schwerpunktprogramms und die Beteiligung an einem Sonderforschungsbereich

der DFG. Das neue Forschungsgebäude

D4 erlaubt, Forschungsaktivitäten künftig in fachübergreifender

Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Der erstmalig besetzte

Lehrstuhl für Experimentelle Medizin und Therapieverfahren und

die neue Abteilung für Neuropathologie haben das Fächerspektrum

profilbildend erweitert. Demnächst erstmalig besetzt wird ein

Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxikologie. Die Fakultät für Medizin

hat 2010 die ersten Teilnehmer am Promotionsstudiengang

„Dr. rer. physiol.“ erfolgreich verabschiedet. Sie erfüllt damit ihre

Aufgabe, verstärkt wissenschaftlichen Nachwuchs heranzubilden.

Die Immunpathologie und –therapie arbeitet auf dem Gebiet

krankheitsbezogener, immunologisch ausgerichteter Forschung.

Sie schließt immunbezogene Therapieformen ein. Der Schwerpunkt

umfasst die Transplantation von Spenderorganen und Implantaten,

unzureichende, fehlgeleitete bzw. überschießende Immunantworten

und Immuninsuffizienzen, bösartige Erkrankungen des Blutes und

anderer Organe sowie Infektionserkrankungen. Zelluläre und molekulare

Vorgänge sowie die zentrale Rolle des Immunsystems bei

menschlichen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der Forschung.

Ziel ist, innovative Therapien bei der Behandlung von Krebs-, Infektions-

und Autoimmunerkrankungen zu entwickeln. Der Fokus liegt

darauf, innovative Forschungsansätze schon früh in der klinischen

Praxis anzuwenden (translationale Medizin). Infrastrukturell kommen

hier der Projektförderung im Bayerischen Immuntherapie-Netzwerk

(BayImmuNet) und dem José Carreras-Zentrum für somatische Zelltherapie

entscheidende Bedeutung zu. Das auf Universitätsebene

neu gegründete Centrum für Interventionelle Immunologie mit Verankerung

in der Fakultät für Medizin verstärkt die Schwerpunktbildung.

Weiter profiliert hat sich die Fakultät außerdem durch die

Besetzung einer Professur für hämatologisch-onkologische Pädiatrie

und die zielgerichtete Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Medizinische

Mikrobiologie und Hygiene.

Neue Therapieverfahren bei Hirntumoren zu erforschen und zu evaluieren

ist zentrale Aufgabe der neu gegründeten Wilhelm-Sander-therapieeinheit

Neuroonkologie. Sie soll vor allem molekular begründete

Therapiemodelle entwickeln und aus der Grundlagen- und klinischen

Forschung in die klinische Praxis überführen. Dabei spielt die neu eingerichtete

Abteilung für Neuropathologie eine besondere Rolle.

Die Integrierte Funktionelle Genomik charakterisiert lebende

(Modell-)Systeme im regulären Zustand wie in krankheitsbedingter

Abweichung auf den Ebenen Genomik, Epigenomik, Proteomik

und Metabolomik. Die Entwicklung auf diesem Gebiet in den letzten

Jahren maßgeblich bestimmt hat die Erweiterung des klinisch-theoretischen

Fächerspektrums und das BayGene-Cluster. Das Cluster

unter Führung des Instituts für Funktionelle Genomik erhält eine Anschubfinanzierung

durch Sondermittel des Freistaats Bayern. 2010

konsequent fortgeschrieben hat diese Entwicklung der erstmalig besetzte

Lehrstuhl für Statistische Bioinformatik. Ideal unterstützt er

die in vielen Einrichtungen der Fakultät vorhandenen systemischen

Ansätze im Bereich der translationalen Medizin.

Als klinischer wie auch klinisch-wissenschaftlicher Schwerpunkt

entwickelte sich die transplantationsmedizin durch den kontinuierlichen

Ausbau der Nieren-, Herz-, Leber- und Knochenmarkstransplantationen.

Mittlerweile hat sich Regensburg als größtes Zentrum

für Kinder-Lebertransplantationen in Süddeutschland etabliert. Die

DFG hat 2010 einen in der Fakultät gebildeten Forschungsverbund

zur Transplantationsmedizin positiv bewertet und in eine Klinische

Forschergruppe überführt.


Lehre

Die studentische Lehre der Fakultät für Medizin belegt in Deutschland

einen Spitzenplatz. Das bestätigen regelmäßig sehr gute Platzierungen

bei den bundesweit vergleichbaren schriftlichen Staatsexamina

über die letzten Jahre. Die Ergebnisse der Ärztlichen Prüfungen im

Frühjahr und Herbst 2010 fielen hervorragend aus. Die Herbstprüfung

2010 schlossen die Regensburger Teilnehmer mit dem bundesweit

besten Resultat ab.

Ihren hohen Standard verdankt die Fakultät im wesentlichen der

ausgezeichneten Arbeit und dem großen Engagement der Dozenten.

Zusätzlich stützen ihn besondere strukturelle Maßnahmen. So

unterhält die Fakultät unter anderem ein Kompetenzzentrum für

Medizindidaktik, finanziert aus Sondermitteln des bayerischen Wissenschaftsministeriums

für Projektarbeit. Die Mittel stehen den fünf

bayerischen medizinischen Fakultäten zur Verfügung. Regensburg

hat innerhalb des Kompetenznetzes zur Lehre die Aufgabe übernommen,

Konzepte zur Schulung der Dozenten und damit zur weiteren

Schärfung des pädagogischen Profils in der medizinischen Lehre zu

entwickeln.

Außerdem unterhält die Fakultät das Studentische Ausbildungs- und

Trainingszentrum (StATUR). Die Studierenden der Human- und Zahnmedizin

üben und vertiefen hier in Selbststudium und Kleingruppenunterricht

praktische Fertigkeiten. Die Gruppen leiten ärztliche

Dozenten, unterstützt von studentischen Tutoren. An standardisierten

Patienten trainieren die jungen Mediziner gezielt kommunikative

Fähigkeiten. Durch viel Praxisnähe und konkrete Programme bereitet

die Einrichtung auf den späteren Berufsalltag vor. Seit Frühjahr 2010

ist StATUR in einem eigenen Gebäude untergebracht, das Einrichtungen

für die studentische Lehre wie Lernbibliothek, Fachschaftsvertretung,

Prüfungsamt und Studiendekanat zusammenfasst.

Die Fakultät für Medizin möchte die Lehre in hohem Maß standardisieren.

Bestandteil dessen soll ein inhalts- und kompetenzbasierter

Lernzielkatalog für den klinischen Studienabschnitt sein. Der Katalog

Forschung und Lehre 17

soll als Grundlage für Kurs- und Prüfungskonzeptionen dienen. Ziel

ist, einerseits für hohe Transparenz der Inhalte zu sorgen, andererseits

Lehrveranstaltungen besser zu fokussieren und übermäßige

Redundanzen zu vermeiden.

Eine wichtige Funktion für die Lehre erfüllt die Lehr- und Forschungseinheit

„Allgemeinmedizin“, die von niedergelassenen Fachärzten für

Allgemeinmedizin getragen wird.

Als spezifische Regensburger Entwicklung beteiligen sich Universitätsklinikum

und Fakultät für Medizin maßgeblich am Studiengang

„Medizinische Informatik“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Seit 2008 kommt der neue Ausbildungs- und Studienweg

den Anforderungen des heutigen Gesundheitssystems und dem

Wunsch nach neuen Berufsbildern in der Medizin nach.

Im Jahr 2010 hat die Fakultät das Konzept zur Einführung des Bachelor-

und Master-Studiengangs Molekulare Medizin auf den Weg gebracht.

Eng verzahnen sich die Fachbereiche Medizin und Biologie.

Die Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin übernimmt die Bachelor-,

die Fakultät für Medizin die Masterausbildung. Bachelor- und

Master-Studiengang sind interdisziplinär angelegt. Sie verbinden Fragestellungen

der Medizin mit den Methoden moderner Biochemie,

Molekularbiologie und Zellbiologie.



18

Organe und Gremien der Fakultät für Medizin

Dekanat

Dekan: Prof. Dr. Bernhard Weber

Prodekane:

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt

Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert

Telefon: 0941 944-6082

Forschungsdekan: Prof. Dr. Oliver Kölbl

Telefon 0941 944-5274

Studiendekan: Prof. Dr. Wolfgang Jilg

Telefon: 0941 944-5391

teilbibliothek Medizin

am Universitätsklinikum Regensburg

Dr. Helge Knüttel

Telefon: 0941 944-5937

organe und Gremien der Fakultät für Medizin

Fakultätsvorstand

Prof. Dr. Bernhard Weber, Dekan

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt, Prodekan

Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert, Prodekan

Prof. Dr. Oliver Kölbl, Forschungsdekan

Prof. Dr. Wolfgang Jilg, Studiendekan

Prof. Dr. Günter Riegger, Ärztlicher Direktor

Dipl.-Kfm. Klaus Fischer, Kaufmännischer Direktor

Fakultätsrat

Dekane

Prof. Dr. Bernhard Weber, Dekan

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt, Prodekan

Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert, Prodekan

Prof. Dr. Oliver Kölbl, Forschungsdekan

Prof. Dr. Wolfgang Jilg, Studiendekan

Frauenbeauftragte

PD Dr. Carola Kolbeck (bis 31.03.)

PD Dr. Marianne Federlin (ab 01.04.)

Dr. Edith Reuschel (stv.)

Dr. Gabriele Birkenfeld (stv., bis 31.03.)

Prof. Dr. Claudia Reicheneder (stv., ab 01.04.)

Mitglieder kraft Amtes:

Prof. Dr. Ulrich Bogdahn

Prof. Dr. Alexander Brawanski

Prof. Dr. Stefan Feuerbach (bis 30.09.)

Prof. Dr. Dr. André Gessner (ab 01.10.)

Prof. Dr. Bernhard Graf

Prof. Dr. Joachim Grifka

Prof. Dr. Horst Helbig

Prof. Dr. Ferndinand Hofstädter

Prof. Dr. Helmfried Klein (bis 30.09.)

Prof. Dr. Michael Landthaler

Prof. Dr. Michael Melter

Prof. Dr. Olaf Ortmann

Prof. Dr. Michael Osterheider (kommissarisch, ab 01.10.)

Prof. Dr. Günter Riegger

Prof. Dr. Bernd Salzberger (kommissarisch, ab 01.10.)

Prof. Dr. Gottfried Schmalz

Prof. Dr. Christof Schmid

Prof. Dr. Gerd Schmitz

Prof. Dr. Jürgen Schölmerich (bis 30.09.)

Prof. Dr. Christian Stroszczynski (ab 01.10.)

Prof. Dr. Jürgen Strutz

Prof. Dr. Wolf Wieland

Prof. Dr. Hans Wolf (bis 31.03.)

gewählte Mitglieder:

Gruppe der Professoren

Prof. Dr. Reinhard Andreesen

Prof. Dr. Anja Bosserhoff

Prof. Dr. Christoph Eilles

Prof. Dr. Edward Geissler

Prof. Dr. Gerhard Handel


Prof. Dr. Michael Leitzmann

Prof. Dr. Thomas Loew

Prof. Dr. Daniela Männel

Prof. Dr. Michael Nerlich

Prof. Dr. Michael Pfeifer

Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel

Prof. Dr. Rainer Straub

Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter

Prof. Dr. Ernst Holler

Prof. Dr. Thomas Langmann (bis 31.11.)

Dr. Gerhard Liebisch (ab 01.12.)

PD Dr. Wulf Schneider

PD Dr. Reiner Wiest

Gruppe der sonstigen Mitarbeiter

Luise Eder

Sylvia Pietsch

Gruppe der Studenten

cand. med. Sibylle Minas (bis 30.09.)

cand. med. Alexander Sawaljanow (bis 30.09.)

cand. med. Julia Süllner (FSS, bis 30.09.)

cand. med. Sandra Zeuner

cand. med. dent. Felix Lampe (ab 01.10.)

cand. med. dent. Thomas Dowerk (ab 01.10.)

cand. med. Martina Stadler (FSS, ab 01.10.)

Forschung und Lehre

Kommission Lehre

Die Fakultät für Medizin hat eine ständige „Kommission Lehre“

eingesetzt, um die gleichbleibend hohe Qualität des studentischen

Unterrichts zu sichern. Zu den Aufgaben der Kommission Lehre

gehören zum Beispiel die Abstimmung und Harmonisierung der

Lehrinhalte, konzeptionelle Arbeiten zur Lehrevaluation oder die

Initiierung und Einführung neuer Lehrverfahren. Die Kommission

besteht aus sieben gewählten Mitgliedern sowie dem Dekan und

dem Studiendekan.

Die gewählten Mitglieder sind:

Prof. Dr. Michael Landthaler

PD Dr. Jörg Marienhagen

Prof. Dr. Michael Melter

Prof. Dr. Michael Pfeifer

Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt

Prof. Dr. Jürgen Schölmerich (bis 30.09.)

19

Forschungsrat

Zur Koordinierung der Schwerpunktbildung der Forschungsaktivitäten,

zur gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und

zur leistungs- und belastungsbezogenen Vergabe von Forschungsressourcen

ist in der Fakultät für Medizin ein Forschungsrat etabliert.

Er wird vom Forschungsdekan geleitet. Weiterhin gehören ihm sechs

gewählte Mitglieder an. Diese sind:

Prof. Dr. Joachim Grifka

Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter

Prof. Dr. Michael Landthaler

Prof. Dr. Matthias Mack

Prof. Dr. Daniela Männel

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt

Erweitert um ein Mitglied aus den Naturwissenschaften (Prof. Dr. Ernst

Tamm / Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin) begutachtet

der Forschungsrat als „ReForM-Kommission“ auch Anträge nach dem

intramuralen Forschungsförderprogramm ReForM (Regensburger Forschungsförderung

in der Medizin) und entscheidet über Förderungen

daraus. Den Vorsitz der ReForM-Kommission führt Prof. Dr. Ernst Tamm.


20

Klinisch-theoretische Institute

der Fakultät für Medizin

Institut für Epidemiologie und

Präventivmedizin

Direktor: Prof. Dr. Dr. Michael Leitzmann

Telefon: 0941 944-5201

Forschungsschwerpunkte

� Adipositas und ihre Beziehung zur

Tumorprävention, Tumorprogession sowie Tumormortalität

� Einflüsse der Adipositas und ihrer metabolischen Begleit- bzw.

Folgezustände auf die Lebensqualität von Krebspatienten

� Assoziationen zwischen Genvarianten und

chronischen Erkrankungen, wie z.B. Adipositas und Nierenerkrankungen

� Entwicklung und Evaluation präventiver Maßnahmen,

z.B. Programme zur gesunden Ernährung

� Struktur und Prozess ärztlicher Versorgung

� Geschlechtsspezifische Aspekte bei chronischen Erkrankungen

� Quantitative Methoden in Public Health Research

Institut für Funktionelle Genomik

am BioPark Regensburg

Direktor: Prof. Dr. Peter Oefner

Telefon: 0941 943-5054

Forschungsschwerpunkte

� Entwicklung von bioanalytischen Methoden

� Neue Ansätze in der Induktionstherapie der akut lymphatischen

Leukämie

� Gekoppelte Massenspektrometrie und Kernspinresonanzspektroskopie

von Biomaterialien

� DNA-Reparatur und familiärer Brustkrebs

� Mitochondriale Proteomik und zellulärer Energiehaushalt

� Tumormetabolismus und Krebstherapie

� Genetik und Pathobiochemie der postpartalen Stoffwechselentgleisung

bei Milchkühen

� Chronische Nierenerkrankungen

Lehrstuhl für Statistische

Bioinformatik am BioPark Regensburg

Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Rainer Spang

Telefon: 0941 943-5053

Forschungsschwerpunkte

� Medizinische Bioinformatik, Biostatistik und Systembiologie

� Analyse hochdimensionaler genomischer Daten

� Scientific Computing

� Statistische Modellierung zellulärer Signalwege und deren

Störung in Tumoren

� Statistische Methoden zur Diagnose von Signalwegstörungen

in Tumoren

� Modelle der Tumorprogression


Institut für Humangenetik

Direktor: Prof. Dr. Bernhard Weber

Telefon: 0941 944-5401

Forschungsschwerpunkte

� Humangenetische Beratung und Sprechstunde für Patienten

und Familien mit genetisch bedingten Erkrankungen

� Klinisch-genetische Diagnostik (Abklärung seltener Krankheits

bilder und Syndrome; Ermittlung von Wiederholungsrisiken)

� Molekulargenetische Diagnostik genetisch bedingter Erkran

kungen, insbesondere bei hereditären Netzhautdystrophien

und familiären Tumordispositionen

� Ursachen, Mechanismen und Rolle des Immunsystems bei

degenerativen Netzhauterkrankungen

� Genetik und Biochemie der komplexen altersabhängigen Makuladegeneration

(AMD)

� Entwicklung von Ansätzen zu gen- und immuntherapeutischen

Maßnahmen an ausgewählten Tiermodellen der Neurodegeneration

Institut für Immunologie

Forschung und Lehre

Direktorin: Prof. Dr. Daniela Männel

Telefon: 0941 944-5461

Forschungsschwerpunkte

21

� Untersuchungen zur Funktion des Tumor-Nekrose-Faktor-

Rezeptor-Ligand-Systems

� Biologische Funktionen von Beta-Defensinen

� Wirkungsweise von MIF in der Aufhebung der Immunsuppression

� Immunologische Funktion von Histamin-Rezeptor H4

� Etablierung und Charakterisierung von Infektionsmodellen

� Parasit-Wirt-Interaktionen (Schwerpunkt Leishmaniose)

� Immunregulation durch dendritische Zellen

� Infektion mit Aspergillus fumigatus

� Charakterisierung der Rolle von Chemokinrezeptoren für

T-Helfer-Zellen


22

Klinisch-theoretische Institute

der Fakultät für Medizin

Institut für Medizinische

Mikrobiologie und Hygiene

Direktor: Prof. Dr. Dr. André Gessner

Telefon: 0941 944-6401

Forschungsschwerpunkte

� Epidemiologie resistenter Erreger und Antibiotic Stewardship

Strategien

� Verbesserung und Beschleunigung diagnostischer Untersuchungsverfahren

� T-Zell Diagnostik zur Unterscheidung akuter von abgelaufenen

Infektionsprozessen

� Molekulare Pathogenese- und Impfstoffforschung bei Adeno-,

Cytomegalie-, EBV-, Hepatitis-, HIV- und Parvoviren

� Zytokinrezeptorforschung

� Tierexperimentelle Forschung zu Entzündungs- und Abwehr

prozessen bei bakteriellen Infektionen (Lyme Erkrankung,

Pneumonie, Sepsis)

� Generierung neuer transgener und Gen-defizienter Mausmodelle

Institut für Pathologie

Direktor: Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter

Telefon: 0941 944-6601

Forschungsschwerpunkte

� Histologische Diagnostik (Biopsien, Stanzen, OP-Präparate)

� Zytologische Diagnostik

� Schnellschnittdiagnostik

� Hämatopathologie

� Transplantationsdiagnostik

� Immunhistochemische Diagnostik

� Molekularpathologische Diagnostik

� Elektronenmikroskopische Gewebe- und Virendiagnostik

� Klinisch-pathologische Konferenzen

� Klinische Obduktion

� Identifizierung diagnostischer und prädiktiver Marker

� Molekulare Onkologie (Dickdarm-, Papillen- , hepatozelluläres

Karzinom, Melanom)

� Erbliche Tumorerkrankungen

� Fibrosierende Erkrankungen (Leberfibrose, Sklerodermie)

� Knorpelerkrankungen

� Qualitäts-Management-System (seit 2005 akkreditiert)


Abteilung für Onkogenomik

Leiter: Prof. Dr. Christoph Klein

Telefon: 0941 944-6720

Forschungsschwerpunkte

� Diagnostik der minimalen Resterkrankung von Krebspatienten

� Entwicklung von Technologien zur Molekularanalyse einzelner

Zellen

� Entwicklung von Strategien zur personalisierten Krebstherapie,

Suche nach neuen therapeutischen Zielstrukturen

� Tumorbiologie: Streuung von Tumorzellen und Entstehung von

Metastasen

� Biologie normaler und maligner Stammstellen

Forschung und Lehre

23


Patientenversorgung

Kenngrößen 2009 2010

Anzahl der Behandlungsfälle

(DRG-Fallpauschalen, voll- / teilstationär) 27.851 28.321

Durchschnittliche Verweildauer in Tagen 8,16 8,13

Durchschnittliche Auslastung in Prozent * 81,78 79,85

Ambulante Behandlungsfälle 111.222 112.179

Fallzahl ambulante Operationen nach

§115 b SGB V 2.294 2.291

* Stufenweise Inbetriebnahme der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Unser Ziel sind zufriedene Patienten. Das wollen wir

durch beste medizinische Behandlung und Pflege errei-

chen – in einer menschlichen Atmosphäre, die Würde

und den Willen unserer Patienten respektierend.


Der Mensch im Mittelpunkt

25


26

Geschichte des Universitätsklinikums Regensburg

Am 18. Juli verabschiedet

der Bayerische

Landtag das Gesetz zur

Gründung einer Universität

mit vollem Fächerspektrum

in Regensburg

1962

1969

Konstitution der

Planungsgruppe

1970

Berufung des medizinischen

Beirats

für die Planung und

Struktur der Medizinischen

Fakultät

1971

Rechtsform: Anstalt des öffentlichen Rechts

Ideenwettbewerb

für die Klinikumsbauten

Beschränkung

des ursprünglich

für 1.600 Betten

geplanten Klinikums

auf rund 1.000

Betten

1976

1978

Am 26. September

Grundsteinlegung

für das Klinikum;

Baubeginn des

1. Bauabschnitts:

Zahn-, Mund- und

Kieferklinik

Inbetriebnahme der

„Klinik und Poliklinik

für Zahn-, Mund- und

Kieferkrankheiten der

Universität Regensburg

1984

1985

Beginn des

2. Bauabschnitts

mit rund 500

Betten

Inbetriebnahme des

2. Bauabschnitts:

Aufnahme des stationären

Betriebs

1992

1993

Beschluss der

Bayerischen

Staatsregierung,

einen 1. Teil des

abschließenden

3. Bauabschnitts

mit 300 (von 500)

Betten ohne Mitfinanzierung

des

Bundes zu errichten


Am 18. April feierlicher

erster Spatenstich

und Baubeginn

des 1. Teils des

3. Bauabschnitts

1994

1998/99

Am 25. März Spatenstich

und Baubeginn

des 2. Teils des

3. Bauabschnitts mit

zwei neuen Gebäuden

für Forschung

und Lehre

2002

Inbetriebnahme des

1. Teils des 3. Bauabschnitts.

Das

Klinikum verfügt

jetzt über 804

Betten, davon 82

Intensivbetten, 40

tagesklinische

Behandlungsplätze

und 12 Dialyseplätze

2006

Richtfest für den Neubau

der KinderUNiklinik

Ostbayern (KUNO) und

den Forschungsbau D4

2007

Am 9. März Inbetriebnahme

des 2. Teils

des 3. Bauabschnitts

mit zwei neuen Gebäuden:

einem Hörsaal- und Seminargebäude

sowie einem

Institutsgebäude für die

klinisch-theoretischen

Fächer Epidemiologie und

Präventivmedizin, Immunologie

und Humangenetik

2008

Richtfest des José-

Carreras-Zentrums für

Somatische Therapie

Einweihung des José-

Carreras-Zentrums für

somatische Therapie

2009

Patientenversorgung

2010

27

Inbetriebnahme der

KUNO-Klinik für Kinderund

Jugendmedizin.

Das UKR verfügt nunmehr

über 833 Betten und 40

tagesklinische Behandlungsplätze.



28

Gremien des Universitätsklinikums Regensburg

Aufsichtsrat

Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch

Vorsitzender Bayerisches Staatsministerium für

Wissenschaft, Forschung und Kunst

Vertreter: Ministerialdirigent Dr. Adalbert Weiß

Ministerialrat Franz Schallmayer

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

Vertreter: Ministerialrat Dr. Tobias Haumer

Ministerialrat Dr. Georg Walzel (bis 30.09.)

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit

und Verbraucherschutz

Vertreter: Medizinaldirektor Prof. Dr. Wolfgang Caselmann

Ministerialrätin Dr. Gabriele Hartl (ab 01.10.)

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit

und Verbraucherschutz

Prof. Dr. Thomas Strothotte

Rektor der Universität Regensburg

Prof. Dr. Jürgen Strutz (bis 30.09.)

Vertreter der Fakultät für Medizin der

Universität Regensburg

Vertreter: Prof. Dr. Jürgen Schölmerich

Prof. Dr. Oliver Kölbl (ab 01.10.)

Vertreter der Fakultät für Medizin der

Universität Regensburg

Vertreter: Prof. Dr. Jürgen Strutz

Dr. Volker Kronseder

Vorstandsvorsitzender der KRONES Aktiengesellschaft,

Neutraubling

Prof. Dr. Heribert Schunkert

Direktor der Medizinischen Klinik II des

Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Lübeck

Ministerialdirigent Dr. Adalbert Weiß

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft,

Forschung und Kunst

Ministerialrat Harald Dierl

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft,

Forschung und Kunst

Klinikumsvorstand

Prof. Dr. Günter Riegger, Vorsitzender

Ärztlicher Direktor

Vertreter: Prof. Dr. Michael Landthaler

Dipl.-Kfm. Klaus Fischer

Kaufmännischer Direktor

Vertreter: LRD Alfons Vogl (bis 30.4.)

Vertreter: ORR Robert Lerchenberger (ab 01.05.)

Alfred Stockinger

Pflegedirektor

Vertreter: Tony Ebeling

Prof. Dr. Bernhard Weber

Dekan der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg

Vertreter: Prof. Dr. Michael Nerlich


Klinikumskonferenz

Ständige Mitglieder

gem. Art. 11 Abs. 2 S. 2 BayUniKlinG:

Prof. Dr. Reinhard Andreesen Prof. Dr. Alexander Brawanski

Prof. Dr. Christoph Eilles Prof. Dr. Stefan Feuerbach

Prof. Dr. Bernhard Graf Prof. Dr. Gerhard Handel

Prof. Dr. Horst Helbig Prof. Dr. Stefan Hofmann

Prof. Dr. Oliver Kölbl Prof. Dr. Michael Landthaler

Prof. Dr. Thomas Loew Prof. Dr. Michael Melter

Prof. Dr. Michael Nerlich Prof. Dr. Dr. Peter Proff

Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert Prof. Dr. Günter Riegger

Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt Prof. Dr. Gottfried Schmalz

Prof. Dr. Christof Schmid Prof. Dr. Gerd Schmitz

Prof. Dr. Jürgen Schölmerich Prof. Dr. Jürgen Strutz

Prof. Dr. Christian Stroszczynski

Frauenbeauftragte:

Dr. Marianne Federlin (ab 01.04.)

PD Dr. Carola Kolbeck (bis 31.03.)

Gleichstellungsbeauftragte:

Gabriele Lang

Vorsitzende des Personalrats:

Helene Hübl

Gewählte Mitglieder

gem. Art. 11 Abs. 2 S. 3 BayUniKlinG:

sonstige Professoren einschließlich Juniorprofessoren

Prof. Dr. Christian Hengstenberg

Prof. Dr. Bernd Salzberger

sonstiges ärztl.-wiss. Personal:

PD Dr. Marcus Scherer

Dr. Theodor Bimmerle

Pflegedienst:

Monika Eichenseer

Beate Baumer

sonstiges nichtwiss. Personal:

Irene Bleicher

Robert Lerchenberger

Beratende Mitglieder

gem. Art. 11 Abs. 2 S. 5 BayUniKlinG:

Prof. Dr. Bernhard Weber

Dipl.-Kfm. Klaus Fischer

Alfred Stockinger

Personalrat

Patientenversorgung

Helene Hübl, Vorsitzende, Gruppenvertreterin Arbeitnehmer

Stefan Mrosek, 1. stv. Vorsitzender, Gruppenvertreter Beamte

Reinhard Steiner, 2. stv. Vorsitzender, stv. Gruppenvertreter

Arbeitnehmer

Bernd Stöckl, weiteres Vorstandsmitglied

Mitglieder

Silvia Döbereiner Anna Forster-Kreuzer

Josef Fruth Wolfgang Gleißner

Beate Kaim Manfred Karl

Maria Leibig Dr. Carsten Neumann

Harald Richter Dieter Watzko (bis 30.09.)

PD Dr. Sigrid Wittmann Margit Dankerl (ab 1.10.)

Schwerbehindertenvertretung

Eva-Maria Klingwarth

29


30

Zahlen und Fakten

Patientenzahl

2009 2010

Stationär 29.933 30.659

Vollstationär 28.009 28.471

Teilstationär 1.924 2.188

Durchschnittliche Verweildauer in Tagen 8,16 8,13

Ambulante Behandlungsfälle 111.222 112.179

- Kurativ 98.437 99.066

- Notfälle 10.491 10.822

- Ambulante Operationen 2.294 2.291

Patientenherkunft (in Prozent)

2009 2010

Oberpfalz 57,40 55,14

- Regensburg Stadt 13,25 12,62

- Regensburg Landkreis 14,94 14,38

- übrige Oberpfalz 29,22 28,14

Niederbayern 26,99 27,98

übriges Bayern 12,62 13,64

übrige Bundesländer 2,33 2,39

Ausland 0,66 0,85

Bettenzahl

2009 2010

Planbetten und tagesklinische Behandlungsplätze 816 873

- Planbetten vollstationär 804 833

- Teilstationäre Behandlungsplätze 12 40

davon Dialyseplätze 12 12

davon Plätze Kinder- und Jugendmedizin - 12

davon Plätze Onkologie * - 16

Kostenträger (in Prozent)

2009 2010

Allgemeine Ortskrankenkassen 39,66 40,00

Ersatzkassen 19,45 19,97

Betriebskrankenkassen 17,41 17,30

Landwirtschaftliche Krankenkasse 3,10 3,08

Innungskrankenkasse 1,94 1,98

Sonstige Kostenträger 7,02 6,26

Selbstzahler / Private Kassen 11,43 11,41

Großgeräte

2009 2010

Computer-Tomographen 3 4

Kernspin-Tomographen 2 2

Dialysegeräte 54 53

Digitale Subtraktions-Angiographiegeräte 4 4

Gammakameras 3 3

Herz-Lungen-Maschinen 4 4

Linksherzkatheter-Messplätze 3 3

Linearbeschleuniger 3 3

Positronen-Emissions-Computer-

Tomographen (PET) 3 2

*

Die Plätze teilen sich auf die Bereiche Hämatologie/Onkologie,

Gastroenterologie und Strahlenheilkunde auf


Pflege

Reibungslos und nach Plan hat das UKR Mitte Januar die ersten Betten

der KinderUNiversitätsklinik Ostbayern (KUNO) in Betrieb genommen.

Ein interdisziplinär besetztes Projektteam hatte den Schritt intensiv

vorbereitet. Als erste Station nahm die Kinderonkologie am 18. Januar

ihre Arbeit auf, gefolgt von der Station 10K. Am 27. Januar startete die

pädiatrische Intensivpflegestation. Die bereits vorher betriebenen Kinderbetten

im allgemeinen Pflegebereich und in der Intensivpflege ließen

sich in die neuen Stationen des KUNO-Gebäudes nahtlos integrieren.

Eine große Herausforderung bleibt, neue Kinderkrankenpflegekräfte zu

finden und sie fit zu machen für die besonderen Anforderungen der

Kinder- und Jugendmedizin an einem Universitätsklinikum. Das gilt besonders,

weil die Kinderklinik weiter Betten und damit Personal aufbaut.

Über 400 künftige Gesundheits- und Krankenpfleger haben sich am 23.

März über die Chancen und Perspektiven ihres Berufs informiert. „Pflege

hat Zukunft“ lautete das Motto des ersten Regensburger Pflege-

Schülerkongress am Universitätsklinikum. Neben Hörsaalvorträgen

informierten sich die Kongressbesucher an Ständen und auf den Stationen

über das vielseitige und abwechslungsreiche Spektrum in den

Pflege- und Intensivstationen, in den Funktionsabteilungen und im OP-

Bereich.

Um frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern die Einarbeitung

auf den Intensivstationen zu erleichtern, hat das Universitätsklinikum

2010 das gemeinsame Fortbildungskonzept weiterentwickelt

und evaluiert. Im Vordergrund steht dabei, dass geschulte Praxisanleiter

elementares, praxisbezogenes Fachwissen vermitteln. Ein Fortbildungsplan

für allen neuen Mitarbeiter der Intermediate-Care-Station

(IMC-Station) und der Intensivstationen beschreibt die Inhalte. Einen

wesentlichen Teil des notwendigen Wissens und Könnens erwerben die

neuen Mitarbeiter im Alltag auf den Stationen. Auf der IMC- wie auf jeder

Intensivstation arbeiten erfahrene Praxisanleiter und Mentoren. Die

Rückmeldungen der Teilnehmer waren insgesamt sehr positiv.

Seit Mai 2010 gibt es auf allen Pflegestationen die Pflegevisite als Instrument

der Qualitätssicherung. Dabei erhält ein Mitarbeiter eine geplante

Begleitung. Im Mittelpunkt steht der Patient. Eine Arbeitsgruppe

hat einen Leitfaden erstellt, der den Pflegerischen Leitungen als Orientierungshilfe

dient. Er beschreibt die Rahmenbedingungen für den Ablauf

(Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien). Die Pflegevisite sichert

die Pflegequalität durch die kontinuierliche Evaluierung von Pflegeinterventionen,

Versorgungsabläufen und Behandlungsergebnissen. Die

geplante Begleitung eines Mitarbeiters durch die Pflegerische Leitung

soll mindestens zweimal im Jahr stattfinden. Die Ergebnisse werden

protokolliert. Sie dienen zur weiteren Mitarbeiterentwicklung.

Leistungen für hochaufwändige Pflege auf Normalstationen lassen

Patientenversorgung

31

sich 2012 erstmals mit einem eigenen DRG (OPS-9-20) erlösrelevant

abrechnen. Als Instrument zur Abbildung dient der Pflegekomplexmaßnahmen-Score

(PKMS). Der PKMS erfordert, den Pflegeaufwand

mittels neu entwickelter Pflegeindikatoren darzustellen und die Leistungserfassung

in die Pflegedokumentation zu integrieren.

Eine Projektgruppe der Pflegedirektion hat in Kooperation mit den

Abteilungen QM/Medizincontrolling und DV-med zwischen März und

Dezember 2010 die Grundlagen für die erfolgreiche Implementierung

erarbeitet. Die Projektgruppe hat u.a. die PKMS-Dokumentation auf

ausgewählten Teststationen erprobt und angepasst, Schulungen für

das Pflegepersonal auf allen Normalstationen angeboten und einen

Leitfaden erarbeitet. Für das 4. Quartal 2010 hat Regensburg bereits

die ersten PKMS-Kennzahlen für ein übergreifendes Benchmarking mit

anderen Universitätskliniken zur Verfügung gestellt.

Verschiedene Ansätze sind nötig, um die Pflegequalität am Universitätsklinikum

Regensburg auf hohem Niveau zu halten. Wichtig ist zum

einen die gute Aus-, Fort- und Weiterbildung des Pflegepersonals. Darüber

hinaus gilt es, alle notwendigen Informationen wie Standards,

Verfahrensweisen, Richtlinien etc. ständig aktuell und für alle verfügbar

transparent darzustellen. Dazu hat das UKR 2010 ein EDV-gestütztes

Qualitäts- und Wissensmanagementsystem für den Pflegedienst im

Intranet implementiert. Ziel ist, dass allen pflegerischen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern das gesammelte Wissen und alle Regelungen im

Universitätsklinikum auf einer dynamischen Informationsplattform zur

Verfügung steht. Das System Infoboard Pflegedienst soll die zentrale

Dokumentation aller relevanten Prozesse und Abläufe über den Pflegedienst

hinaus umfassen.

Der Verein der Freunde und Förderer der Pflege am Universitätsklinikum

e.V. unterstützt die Arbeit der Pflegenden durch Aus-, Fort- und

Weiterbildung. Höhepunkte der Arbeit sind die jährlichen Regensburger

Pflegetage und Abendsymposien. Sie genießen einen hervorragenden

Ruf. Und auch 2010 waren die Hörsäle wieder ausgebucht:

� „Ernährung“ (16. Regensburger Pflegetag),

� „Wie stark bedrohen Infektionen die Intensiveinheiten?“

(3. Regensburger Intensiv-Pflegekongress),

� „Patientensicherheit durch optimales Medikamentenmanagement“

(3. Pflege-Recht-Symposium)

Die Pflegedirektion bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

die 2010 mit großem Engagement und hoher Motivation zur

Erfüllung der Ziele in der Patientenversorgung beigetragen haben.


32

Kliniken und Abteilungen

Klinik für Anästhesiologie

Direktor: Prof. Dr. Bernhard Graf

Telefon: 0941 944-7801

Klinische Schwerpunkte

� Vorbereitung und Optimierung vor Operationen

� Narkoseführung während operativer Eingriffe in allen

Altersgruppen

� Interdisziplinäre operative Intensivmedizin

� Akute und chronische Schmerztherapie

� Ärztliche Besetzung des Notarztwagens Regensburg Süd

� Betrieb des Luftrettungszentrums Regensburg

� Boden- und Luftgebundene Verlegungstransporte

schwerstkranker Patienten

Forschungsschwerpunkte

Anästhesie

� Narkosetiefemonitoring

� Transientes Restless Legs Syndrom nach Regionalanästhesie

� Erweitertes hämodynamisches Monitoring

� Maschinelle Autotransfusion

� Wachkraniotomie

� Kardio- und Myotoxizität von Lokalanästhetika

� Toxizität von Allgemeinanästhetika bei Früh- und Neugeborenen

Intensivmedizin

� Sepsis

� Akutes Lungenversagen

� Temporäre Organersatzverfahren (Lunge, Niere, Herz)

� Neurovaskuläre Forschung

2009 2010

Narkosen (Ø 3,2 Std.) 17.492 17.800

Intensivmed. Versorgung von

operativen Patienten 4.271 4.235

Stationäre Akutschmerz-Patienten 2.500 1.832

Ambulante Patienten mit

Chron. Schmerzsyndrom 1.953 1.962

Klinik und Poliklinik für

Augenheilkunde

Direktor: Prof. Dr. Horst Helbig

Telefon: 0941 944-9201

2009 2010

Patientenzahl ambulant 15.535 15.097

Patientenzahl stationär 2.821 2.817

Ø Verweildauer in Tagen 4,14 4,42

Anzahl der Betten 56 42

Case-Mix-Index 0,74 0,75

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Netzhauterkrankungen: Chirurgische Behandlung von Netzhautablösungen,

Verletzungen des Auges, Löcher in der Netzhautmitte

� Alterskorrelierte Makuladegeneration

� Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration

mittels Injektionen von Medikamenten in den Glaskörper

� Diabetische Retinopathie

� Ursachen und Mechanismen verschiedener Netzhauterkrankungen

� Refraktive Hornhautchirurgie

� Schieloperationen

� Kinderophthalmologie

� Erbliche Netzhautdystrophien


Klinik und Poliklinik

für Chirurgie

Direktor: Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlitt

Telefon: 0941 944-6801

2009 2010

Patientenzahl ambulant 4.530 4.293

Patientenzahl stationär 3.882 3.730

Ø Verweildauer in Tagen 9,41 9,27

Anzahl der Betten 118 128

Case-Mix-Index 2,89 2,82

Klinische Schwerpunkte

� Viszerale Tumorchirurgie

� Gastro-ösophageale Chirurgie

� Hepato-pankreato-biliäre Chirurgie

� Kolorektale Chirurgie (inkl. entzündliche Darmerkrankungen)

� Proktologie

� Endokrine Chirurgie

� Transplantation (Niere, Leber, Pankreas)

� Hepato-biliäre Chirurgie (inkl. Lebertransplantation) bei Kindern

� Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie

� Operative Intensivmedizin, Sepsis

Forschungsschwerpunkte

� Zelluläre und molekulare Transplantationsimmunologie

� Zelluläre und molekulare Immunologie entzündlicher

Darmerkrankungen

� Molekulare Onkologie

� Gen- und Proteintherapeutische Ansätze zur Gewebeprotektion

� Immunmodulatorische Zelltherapie

� Immunsuppression

� Gastrointestinale Onkologie

� Endovaskuläre Chirurgie

Patientenversorgung

Abteilung für Unfallchirurgie

Leiter: Prof. Dr. Michael Nerlich

Telefon: 0941 944-6805

33

2009 2010

Patientenzahl ambulant 8.359 8.217

Patientenzahl stationär 2.298 2.176

Ø Verweildauer in Tagen 8,20 8,88

Anzahl der Betten 59 59

Case-Mix-Index 1,57 1,64

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Behandlung verletzter Patienten jeder Verletzungsschwere

� Operative Behandlung des gesamten Bewegungsapparates,

inklusive plastischer Weichteildeckung

� Spiegelung (Arthroskopie) aller großen Gelenke

� Endoprothetischer Gelenkersatz

� Behandlung unfallchirurgisch-orthopädischer Leiden

(Schulter, Hand, Wirbelsäule, Hüfte, Knie und Fuß)

� Tissue Engineering: Züchtung von Zellen „im Reagenzglas“ zur

Implantation in den Bewegungsapparat und Auffüllung von

Defekten

� Biomechanik: Entwicklung, Test und Modifizierung von

neuesten Operationstechniken und Implantaten

� Verkehrsunfallforschung


34

Kliniken und Abteilungen

Klinik und Poliklinik für

Dermatologie

Direktor: Prof. Dr. Michael Landthaler

Telefon: 0941 944-9601

2009 2010

Patientenzahl ambulant 16.351 15.902

Patientenzahl stationär 2.650 2.515

Ø Verweildauer in Tagen 5,69 5,97

Anzahl der Betten 56 45

Case-Mix-Index 0,78 0,82

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Behandlung von Hautkrankheiten inkl. medikamentöse

Tumortherapie

� Operative Behandlung gut- und bösartiger Tumore (Nävi, Basalzellkarzinome,

spinozelluläre Karzinome, maligne Melanome)

und anderer Hauterkrankungen (Akne inversa, Hyperhidrose)

� Allergologie (Hyposensibilisierung bei Bienen- und Wespengiftallergien,

Arzneimitteltestungen, Arzneiprovokationstestungen)

� Modernes Wundmanagement

� Phlebologie

� Lasertherapie von Gefäßfehl- und Neubildungen der Haut

� Entfernung von Tätowierungen

� Lasertherapie entzündlicher Hautkrankheiten

� Diagnostik und Therapieverfahren für weißen und schwarzen

Hautkrebs

� Fluoreszenzdiagnostik und photodynamische Therapie

� Molekulare Onkologie des malignen Melanoms

� Graft-versus-Host-Disease (GvHD)

� Hautphysiologie (pH- und O ² -Messungen, Mikrozirkulation)

� Plasmamedizin

� Antimikrobielle Photodynamische Therapie

Klinik und Poliklinik für

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Direktor: Prof. Dr. Jürgen Strutz

Telefon: 0941 944-9401

2009 2010

Patientenzahl ambulant 12.037 12.556

Patientenzahl stationär 3.588 3.752

Ø Verweildauer in Tagen 5,08 4,80

Anzahl der Betten 56 56

Case-Mix-Index 1,01 1,06

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Bayerisches Cochlear Implant Centrum zur Behandlung

der hochgradigen Schwerhörigkeit und Taubheit

� Schädelbasiszentrum

� Tinnituszentrum

� Zentrum für Kopf- und Hals-Tumoren (ZKH)

� Zentrum für Schwerhörige

� Bayerisches Hörscreening-Zentrum

� Mittelohrchirurgie bei chronischer Mittelohrentzündung

� Unfallverletzungen des Gesichts und der vorderen Schädelbasis

� Therapie der chronischen Nebenhöhlenentzündung

� Plastische und rekonstruktive Chirurgie der Kopf- und

Halsregion

� Therapie von Speichelsteinen

� Operation von Speicheldrüsentumoren mit Facialis-Monitoring

� Schilddrüsenoperationen mit Monitoring der Kehlkopfnerven

� Schwerhörigkeiten bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen

(Pädaudiologie)

� Stimm- und Sprachstörungen

� Schluckstörungen

� Lasertherapie

� Schwindelsprechstunde

� Allergiesprechstunde

� Kopf- und Halschirurgie

� Plastische und rekonstruktive Chirurgie der Kopf-Halsregion


Klinik und Poliklinik für Herz-,

Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie

Direktor: Prof. Dr. Christof Schmid

Telefon: 0941 944-9801

2009 2010

Patientenzahl ambulant 883 962

Patientenzahl stationär 1.688 1.628

Ø Verweildauer in Tagen 11,27 12,02

Anzahl der Betten 68 64

Case-Mix-Index 5,26 5,23

Klinische Schwerpunkte

� Minimal-invasive Koronar- und Herzklappenchirurgie,

Koronare Bypass-Operation

� Rekonstruktive Klappenchirurgie

� Aortenchirurgie

� Ablation von Vorhofflimmern

� Kunstherzunterstützung und Herztransplantation bei

terminalem Herzversagen

� Mini-Herz-Lungen-Maschine

Forschungsschwerpunkte

� Mechanische Kreislaufunterstützung mit internen und externen

Blutpumpen

� Künstlicher Lungenersatz

� Endothelzellfunktion und Besiedelung künstlicher Oberflächen

� Herstellung künstlicher Blutleiter

� Optimierung der immunsupressiven Therapie

Patientenversorgung

Abteilung für Thoraxchirurgie*

Leiter: Prof. Dr. Hans-Stefan Hofmann

Telefon: 0941 944-9801

Klinische Schwerpunkte:

� Multimodale Therapie des Bronchialkarzinoms

� Chirurgische Therapie von pulmonalen Metastasen

� Mesotheliombehandlung mit intraoperativer hyperthermer

Perfusion

� Interdisziplinäre Behandlung von Thymomen

� Resektion von Tumoren der Lunge und des Mediastinums mit

Hilfe der extrakorporalen Zirkulation

� Minimal-invasive Thoraxchirurgie (VATS–Lobektomie)

35

Forschungsschwerpunkte:

� Hypertherme Perfusion bei primären und sekundären Tumoren

der Pleura

� Thoraxchirurgische Eingriffe mit einem Lungenuntzerstützungssystem

� MGTX: internationale Studie zur Effektivität der Thymektomie

bei Patienten mit Myasthenia gravis

� Intraoperative PET-Sondenuntersuchung zur Evaluierung von

Wächterlymphknoten

� Postoperative Schmerztherapie bei Patienten nach Thorakotomie

� Mikrometastasen im Knochenmark bei Patienten mit Bronchialkarzinom

* Statistik in der Hauptabteilung Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und

herznahe Gefäßchirurgie enthalten


36

Kliniken und Abteilungen

Klinik und Poliklinik für

Innere Medizin I

(Gastroenterologie, Endokrinologie, Rheumatologie

und Infektiologie, Notfallmedizin)

Direktor: Prof. Dr. Jürgen Schölmerich bis 30.09. *

Telefon: 0941 944-7001

2009 2010

Patientenzahl ambulant 8.060 7.979

Patientenzahl stationär 3.796 3.604

Ø Verweildauer in Tagen 6,72 6,97

Anzahl der Betten 84 92

Case-Mix-Index 1,44 1,32

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

� Gastrointestinale Tumoren

� Metabolische und hormonelle Erkrankungen

� Chronische Lebererkrankungen, Vorbereitung zur

Lebertransplantation

� Komplikationen der Leberzirrhose

� Akute Pankreatitis

� Diabetes mellitus

� Rheumatoide Arthritis

� Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes und

Sklerodermie

� Sepsis

� HIV-Infektion

Forschungsschwerpunkte:

� Funktion und Störungen der intestinalen Barriere

� Bildgebung bei Darm- und Lebererkrankungen

� Leberzellkarzinom

� Adipokine bei Diabetes, gastrointestinalen

und hepatischen Störungen

� Interaktion zwischen Nervensystem, endokrinen und

immunologischen Faktoren und Entzündungsvorgängen

� Gestörte Immunabwehr und Infektionen

� Therapieansätze Autoimmunerkrankungen

� Metabolisches Syndrom und Fettleberhepatitis

� Interaktion von Metabolismus und Immunsystem

� Strukturiertes Studienzentrum

* Komm. Leitung des klinischen Betriebs seit 01.10: Prof. Dr. Bernd Salzberger

Abteilung für Hämatologie und

Internistische Onkologie

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Andreesen**

Telefon: 0941 944-5501

2009 2010

Patientenzahl ambulant 3.132 3.429

Patientenzahl stationär 1.287 1.333

Ø Verweildauer in Tagen 15,03 14,29

Anzahl der Betten 56 56

Case-Mix-Index 3,62 3,64

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämien,

Lymphome und Myelodysplasie

� Störungen der Blutbildung (Polyzythämie-, Anämie- und

Thrombopenieabklärung)

� systemisch metastasierte Tumorerkrankungen solider Organe

� Blutungs- und Gerinnungsneigung (Hämostaseologie)

� Stammzelltransplantation, allogen und autolog

� Erforschung neuer Ansätze zur Pathophysiologie, Prophylaxe

und Therapie der Graft-versus-Host Erkrankung

� pulmonale Komplikationen nach Stammzelltransplantation (Max

Eder Nachwuchsgruppe der Deutschen Krebshilfe)

� Erforschung biologischer Grundlagen und klinische Erprobung

zellulärer Therapien (Klinische Forschergruppe „Zell-vermittelte

Suppression von Immunreaktionen“, José-Carreras Zentrum für

somatische Zelltherapie)

� Genetik und Epigenetik der Hämatopoese und von malignen

Tumoren

� biomodulatorische Therapie bei soliden Tumoren

� Tumormetabolismus

** Komm. Leitung des wissenschaftl. Betriebs des Lehrstuhls f. Innere Medizin I,

seit 01.10


Klinik und Poliklinik für Innere

Medizin II

(Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Internistische

Intensivmedizin)

Direktor: Prof. Dr. Günter Riegger

Telefon: 0941 944-7201

2009 2010

Patientenzahl ambulant 5.428 5.701

Patientenzahl stationär 5.331 5.384

Ø Verweildauer in Tagen 6,73 6,60

Anzahl der Betten 115 115

Case-Mix-Index 1,62 1,70

Klinische Schwerpunkte:

� Kardiologie: Herzinfarkt, Herzkranzarterienverengung

(Ballondilatation, Stentimplantation), Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen,

Elektrophysiologie, Ablationstherapie,

(Vorhofflimmern, etc.) Transfemoraler Aortenklappenersatz,

Septum- und Herzohrverschluss

� Nephrologie: Akutes und chronisches Nierenversagen, entzündliche

Nierenerkrankungen, Dialyse, Nierenpunktion,

Nierentransplantation, Arterielle Hypertonie

� Pneumologie: Schwere Lungenkrankheiten, wie chronisch

obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenhochdruck,

Asthma, Bronchialkarzinom, endobronchialer Ultraschall (EBUS)

� Internistische Intensivmedizin: Beatmungszentrum

(schwere Lungenversagen, acute respiratory distress syndrome

(ARDS), extrakorporale Organersatzverfahren (ECMO)),

kardiogener Schock

Forschungsschwerpunkte:

� Genetische Untersuchungen zur Koronaren Herzkrankheit (KHK)

� Ursachen der Herzinsuffizienz, kardiale Marker

� MRT bei Klappenvitien

� Metabolisches Syndrom

� Niereninsuffizienz

� Glomerulonephritis, Diabetische Nephropathie und

Transplantatschädigung, Nierenfibrose, Kardiorenales Syndrom

� Endotheliale Dysfunktion (Diabetes, Hypertonie)

� Pulmonale Hypertonie

� Schlafstörungen bei Herzinsuffizienz

� Kardiomyopathien und KHK

� Herzrhythmusstörungen

� Extrakorporaler Lungenersatz

Patientenversorgung

Abteilung für Psychosomatische

Medizin*

Leiter: Prof. Dr. Thomas Loew

Telefon: 0941 944-7240

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Behandlung psychosomatischer Symptome

� Forschungsschwerpunkte: Übergewichtsbehandlung

� Qualitätssicherung der Körper(psycho-) und Familientherapie

* Statistik in der Hauptabteilung Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II enthalten

37


38

Kliniken und Abteilungen

Klinik und Poliklinik

für Kinder- und Jugendmedizin*

am Universitätsklinikum und am Krankenhaus

Barmherzige Brüder Regensburg - Klinik St. Hedwig

Direktor: Prof. Dr. Michael Melter

Telefon: 0941 944-2001

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie

(GPGE-Zentrum für Kindergastroenterologie)

� Onkologie

� Allgemeinpädiatrie und Neonatologie (Perinatalzentrum)

� Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Polytrauma,

Organersatztherapien bei Kindern und Jugendlichen

� Leber- und Leberzelltransplantation

� Alle endoskopischen Methoden (einschließlich ERCP)

in jedem Alter

� Pädiatrische Aspekte der Immunsuppression und von

Lebererkrankungen

* Stufenweise Inbetriebnahme der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

2009 2010

Patientenzahl ambulant 286 1.666

Patientenzahl stationär 434 1.151

Ø Verweildauer in Tagen 5,69 8,24

Anzahl der Betten 12 52

Case-Mix-Index 2,11 1,97

Klinik und Poliklinik für Mund-,

Kiefer- und Gesichtschirurgie

Leiter: Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert

Telefon: 0941 944-6301

2009 2010

Patientenzahl ambulant 798 1.253

Patientenzahl stationär 1.534 1.452

Ø Verweildauer in Tagen 5,13 5,27

Anzahl der Betten 28 28

Case-Mix-Index 1,19 1,19

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

� Gesichtsfehlbildungen

� Mundhöhlen-, Gesichtshaut- und Kiefertumoren

� Gesichts- und Schädelverletzungen

� Plastische und rekonstruktive Chirurgie

� Kieferorthopädische Chirurgie

� Zahnimplantate

� Kieferknochenaufbau

� Entzündungen im Kiefer- und Gesichtsbereich

� Mundschleimhauterkrankungen

� Zahnärztliche Chirurgie

� Biologische Grundlagen und neue Therapieansätze von

Mundhöhlentumoren und Vorstufen

� Geweberegeneration und Knochenzüchtung


Klinik und Poliklinik für

Neurochirurgie

Direktor: Prof. Dr. Alexander Brawanski

Telefon: 0941 944-9001

2009 2010

Patientenzahl ambulant 3.042 3.051

Patientenzahl stationär 1.897 1.794

Ø Verweildauer in Tagen 8,62 9,16

Anzahl der Betten 56 56

Case-Mix-Index 2,62 2,81

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Wirbelsäulenchirurgie (degenerative Wirbelsäulenerkrankungen,

Instabilität,Tumorerkrankungen, Schmerzsyndrome)

� Eingriffe bei Hirntumoren, Hirnblutungen und Schädel-Hirn-

Verletzungen

� Funktionelle Neurochirurgie bei Bewegungsstörungen

(Implantation von Hirnschrittmachern bei M. Parkinson,

Tremor, Dystonien)

� Neurobiologie der Hirntumoren

� Bildverarbeitung intracranieller Prozesse

� Nichtinvasives Sauerstoffmonitoring der cerebralen Cortex

� Modellierung der cerebralen Sauerstoffversorgung nach

Schädel-Hirn-Trauma und Subarachnoidalblutung

� Mathematische Modellberechnung von Flussdynamik in

Aneurysmen sowie cerebraler Sauerstoffparameter in kritisch

kranken Patienten

Patientenversorgung

Abteilung für Neuropathologie

Leiter: Prof. Dr. Markus. J. Riemenschneider

Telefon: 0941 944-5150

39

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Diagnostik von Läsionen des zentralen und peripheren Nervensystems

sowie der angrenzenden Weichgewebe und des Knochens

� Begutachtung von stereotaktischen Hirnbiopsien

� Biopsiediagnostik von Skelettmuskeln, peripheren Nerven

(N. suralis) und Gefäßen (A. temporalis)

� Zytologische Untersuchung von Liquores und Zystenpunktaten

� Autoptische Untersuchungen des Gehirns und des Rückenmarks

� Molekularpathologische Hirntumordiagnostik

� Mechnismen der Tumorzellmigration und –invasion

(Max-Eder-Programm der Deutschen Krebshilfe)

� Epigenetische Veränderungen in Hirntumoren

(Methylierung, Histonmodifikationen, miRNAs)

� Identifizierung diagnostischer, prognostischer und prädiktiver

Marker

� Einbindung in die Sander-Therapieeinheit für Hirntumoren


40

Kliniken und Abteilungen

Klinik und Poliklinik für

Strahlentherapie

Direktor: Prof. Dr. Oliver Kölbl

Telefon: 0941 944-7601

2009 2010

Patientenzahl ambulant 1.753 1.820

Patientenzahl stationär 459 539

Ø Verweildauer in Tagen 12,88 10,66

Anzahl der Betten 18 18

Case-Mix-Index 2,70 2,21

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Gesamtes Spektrum der modernen Radiotherapie, gemäß

nationalen und internationalen Konzepten und Studien

� Komplexe Strahlentherapietechniken (Ganzkörperbestrahlung,

stereotaktische Strahlentherapie, Radiochirurgie von Hirntumoren,

Körperstereotaxie bei Lungen- und Lebertumoren)

� Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT)

� Image-Guided-Radiotherapy (IGRT)

� Radiochemotherapie bei soliden Tumoren

� Interstitielle und intrakavitäre Brachytherapie

� Zusammenarbeit mit ambulanter und stationärer Palliativpflege

Abteilung für Nuklearmedizin

Leiter: Prof. Dr. Christoph Eilles

Telefon: 0941 944-7501

2009 2010

Patientenzahl ambulant 3.831 3.807

Patientenzahl stationär 1.095 1.143

Ø Verweildauer in Tagen 4,43 4,09

Anzahl der Betten 8 8

Case-Mix-Index 0,89 0,91

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Diagnostik und Therapie mit radioaktiven Arzneimitteln

(Radiopharmaka)

� Schilddrüse: v.a. Abklärung der Schilddrüsenfunktion und

Schilddrüsenknoten (kalte/heiße Knoten)

� Therapie von Tumoren

Skelettszintigraphie (um Veränderungen des Knochenstoffwechsels,

z.B. bei Metastasen, aufzuzeigen)

� Therapie von Knochenmetastasen

� Abklärung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße

� Funktionsdiagnostik des Gehirns: Hirnszintigraphie zur

frühzeitigen Diagnose von demenziellen Erkrankungen

(z.B. Alzheimer)

� Krebsdiagnostik mittels Positronen-Emissionstomographie

(Früherkennung von Tumorzellen)

� Schilddrüsenkarzinom sowie neuroendokrine Tumore

� Entwicklung neuer Diagnoseverfahren (molekulare Sonden)

zur frühzeitigen Darstellung von Funktionsveränderungen

von Gewebestrukturen


Zahnkliniken

2009 2010

Patientenzahl ambulant 22.050 21.724

Poliklinik für Kieferorthopädie

Direktor: Prof. Dr. Dr. Peter Proff

Telefon: 0941 944-6095

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Effizienzoptimierung von herausnehmbaren und festsitzenden

kieferorthopädischen Apparaturen

� Untersuchung zellulärer und molekularer Grundlagen der

kieferorthopädischen Zahnbewegung

� Untersuchungen zu Schädelentwicklung/-wachstum

� Untersuchung von biologischen und werkstoffkundlichen

Eigenschaften kieferorthopädischer Apparaturen

� Kieferorthopädische Biomechanik

Poliklinik für

Zahnärztliche Prothetik

Patientenversorgung

Direktor: Prof. Dr. Gerhard Handel

Telefon: 0941 944-6062

41

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Überkronung des Einzelzahnes

� Alle Formen des festsitzenden Brückenzahnersatzes

� Versorgung reduzierter Restgebisse und zahnloser Kiefer

durch herausnehmbaren Zahnersatz

� Einsatz von Vollkeramik und Implantaten

� Untersuchung neuester CAD/CAM-Systeme, Dentalkeramiken,

Verbundmaterialien, Komposite und Kunststoffe

� Cranio-mandibuläre Dysfunktionen

� Versorgung multipler Zahnnichtanlagen bei Kindern

� Forschung im Bereich Werkstoffkunde und Materialentwicklung

� Bakterielle Anlagerungen auf mit Speichel kontaminierten

Werkstoffoberflächen

� Simulation des Kauorgans


42

Zahnkliniken

Poliklinik für Zahnerhaltung

und Parodontologie

Direktor: Prof. Dr. Gottfried Schmalz

Telefon: 0941 944-6024

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Zahnerhaltung und Prophylaxe von Zahnschäden

� Behandlung von Zahnfleischerkrankungen

� Knochen- und Zahnregeneration

� Wurzelkanalbehandlung zur Vermeidung von Zahnverlusten

� Prüfung der Verträglichkeit von zahnärztlichen Werkstoffen

(z.B. Kunststoffen)

� Entwicklung neuer Füllungswerkstoffe

� Entwicklung von Zellkulturmethoden zum Ersatz von Tierversuchen

� Studien zur konservativen und chirurgischen Therapie von

Zahnfleischerkrankungen

� Entwicklung und Prüfung neuer Werkstoffe mit karieshemmenden

Eigenschaften

� Unterweisung in Kindergärten und Schulen


Institute des Universitätsklinikums

Institut für Klinische Chemie

und Laboratoriumsmedizin

Direktor: Prof. Dr. Gerd Schmitz

Telefon: 0941 944-6201

2009 2010

GOÄ-Punkte 244.013.281 251.486.210

bewertete Blutprodukte in € 3.889.963 4.160.515

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� In vitro Diagnostik und transfusionsmedizinische Versorgung

� Identifizierung neuer diagnostischer Marker und therapeutischer

Ansätze für die Bereiche Diabetes (REDEPPS-Studie),

Arteriosklerose, Alzheimer und andere chronisch degenerative

Alterserkrankungen

� Veränderungen an Zellmembranen und Forschung nach lipidomischen

Biomarkern in einem internationalen Forschungsverbund

(LipidomicNet)

� Etablierung blutzellspezifischer molekularer Diagnostik

(Cytomik) auf der Basis funktioneller genomischer Analyse

� Aufbau einer Gesundheitsportal (E-Health) integrierten Biobank

(Danubian Biobank Project) mit dem Ziel einer personalisierten

Diagnostik und Behandlung, die auf dem individuellen genetischen

Risiko und der Lebensweise des Einzelnen beruht

Patientenversorgung

Institut für Röntgendiagnostik

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Magnetresonanztherapie (MRT) bei chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen (CED)

� Gesamtes Spektrum der interventionellen Radiologie im

Gefäßsystem

� Bildfusion im Ultraschall, Ultraschall zum Nachweis der Perfusion

von Lappenrekonstruktionen, Ultraschall des Darms bei

chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

� Neue diagnostische und interventionelle Techniken bei gastrointestinalen

Blutungen

43

Direktor: Prof. Dr. Stefan Feuerbach (bis 30.09.)

Telefon: 0941 944-7401

2009 2010

Zahl der Untersuchungen 78.923 79.325

MRTs 5.048 4.818

CTs (nach Körperregionen) 24.615 23.046

Interventionelle Maßnahmen 2.045 1.812

Angiographien 2.008 2.346

Direktor: Prof. Dr. Christian Stroszczyski

(ab 01.10.)

Telefon: 0941 944-7401

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Abdominelle Bildgebung und Intervention

� Interventionelle Onkologie (RFA / transarterielle Chemoemboli

sation / selektive interne Radiotherapie im Zusammenhang mit

der Nuklearmedizin)

� Interventionelle Radiologie des Gefäßsystems

� Kardiovaskuläre Bildgebung (CT der Koronoararterien, Dual

Source-Diagnostik im CT)

� Ultraschallforschung

(US-Kontrastmittel, Molekulares Imaging, Interventionsführung)

� Neue MRT-Techniken (Versorgungsforschung)


44

Kliniken und Lehrstühle

in kooperierenden Häusern

Klinik und Poliklinik für

Neurologie

am Bezirksklinikum Regensburg

Direktor: Prof. Dr. Ulrich Bogdahn

Telefon: 0941 941-3001

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Neuroonkologie (medikamentöse Therapieentwicklung,

immunologische Therapie, Stammzelltherapie)

� Neurodegeneration

(Morbus Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose)

� Neuroimmunologie (Multiple Sklerose)

� Neuromuskuläre Erkrankungen (Myasthenie, klinische

Studien zur Rolle der Thym-/ Thymomektomie)

� Neurophysiologie

(Dokumentation von Schäden am peripheren Nervensystem)

� Schlaganfall (Stroke Unit, TEMPiS)

� Epileptologie (ausführliche Diagnostik, neue Therapiestudien)

� Intensivmedizin (Akutmedizin schwerstkranker neurologischer

Patienten, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Neuroinfektologie,

schwere Autoimmunerkrankungen)

� Bayerischer Verbund für Stammzellforschung (ForNeuroCell)

Klinik und Poliklinik für

Psychiatrie und Psychotherapie

am Bezirksklinikum Regensburg

Direktor: Prof. Dr. Helmfried E. Klein bis 30.09.*

Telefon: 0941 941-1001

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Transkranielle Magnetstimulation, Neuroplastizität, Tinnitus

� Bipolare Störungen

� Emotion, soziale Kognition und funktionelle Bildgebung

� Klinische Suchtmedizin

� Umweltmedizin

� Neuroplastizität und minimal invasive Therapieverfahren

� Versorgungsforschung und Sozialpsychiatrie

� Klinische Pharmakologie

� Drug Surveillance

� Schlaf und Vigilanz

� Genetik und Molekularbiologie

� Gerontopsychiatrie – Demenzen

� Forensische Psychiatrie

• Sexualwissenschaftliche Abteilung

• Diagnostik forensisch relevanter Störungen

• Emotionsverarbeitung forensisch relevanter Störungen

* Komm. Leitung Prof. Michael Osterheider ab 01.10.


Lehrstuhl für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe Schwerpunkt Geburtshilfe

am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Klinik St. Hedwig

Direktorin: Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel

Telefon: 0941 369-5201

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Höchste Rate an Mehrlingsgeburten in Bayern (5 %)

� Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe für

komplizierte Schwangerschaften bzw. Geburten

� Pränatale Diagnostik und Therapie

� Zertifiziertes Brustzentrum

� Urogynäkologischer Schwerpunkt

� Immunologie und Infektiologie in der Schwangerschaft

� Prä- und intrapartale Genese kindlicher Hirnschäden

� Präeklampsie

� Hellp-Syndrom

� Schwangerschaftsdiabetes

� Fetale Wachstumsretardierung

� Fetale Programmierung

� Fetales EKG/Pulsoxymetrie

� Geburtshilfliche Psychosomatik

� Minimal-invasive Chirurgie

� Laparoskopische Hysterektomie

� Operative Hysterektomie

� Endometriumablation

� Endoskopische Myomenukleation

� Frühgeburtsprävention

Patientenversorgung

45

Lehrstuhl für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe Schwerpunkt Frauenheilkunde

am Caritas Krankenhaus St. Josef Regensburg

Direktor: Prof. Dr. Olaf Ortmann

Telefon: 0941 782-3410

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Zertifiziertes Brustzentrum

� Zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum

� Gynäkologische Onkologie: Therapie des Mammakarzinoms

(brusterhaltende Therapie, rekonstruktive Chirurgie, adjuvante

Chemotherapie, Hormontherapie) und der Genitalkarzinome

� Minimal-invasive Chirurgie bei gutartigen Erkrankungen

(Adnexoperationen, Myomenukleationen, Hysterektomien,

komplexe Endometrioseoperationen, hysteroskopische

Operationen)

� Rekonstruktive Chirurgie des weiblichen Beckenbodens

(Kolposacropexien, Mesh Repairs u.a.)

� Geburtshilfe

� Pränatale Diagnostik bei Frühschwangerschaften

� Molekulare Wirkmechanismen endokriner Therapien des

Mammakarzinoms

� Bedeutung von ERbeta Spleißvarianten

� ErbB-Rezeptor basierte target spezifische Therapien

� Prognostische und prädiktive Biomarker beim Mammakarzinom

� Systembiologisches, ErbB-Rezeptor abhängiges cell-signaling

� Endokrine Therapiestrategien und Versorgungsforschung bei

Mamma- und Genitalkarzinomen


46

Kliniken und Lehrstühle

in kooperierenden Häusern

Lehrstuhl für Orthopädie

am Asklepios Klinikum Bad Abbach

Direktor: Prof. Dr. Joachim Grifka

Telefon: 09405 18-2401

Klinische und Forschungs-Schwerpunkte:

� Erkrankungen und Verletzungen der Schulter-, Ellenbogen-,

Hand-, Finger-, Hüft-, Knie-, Fuß- und Sprunggelenke

� Endoprothetik, Rheuma- und Arthrosebehandlung

� Rheumachirurgie

� Unfallchirurgie

� Minimal-invasive Therapieverfahren

� Tissue-Engineering Verfahren in der klinischen

Versorgung

� Orthopädietechnische und orthopädieschuhtechnische

Versorgung

� Wirbelsäulenchirurgie

� Schmerztherapie

� Diabetischer Fuß

� Gelenkinfektionen und Protheseninfektionen

Lehrstuhl für Urologie

am Caritas Krankenhaus St. Josef Regensburg

Direktor: Prof. Dr. Wolf Wieland

Telefon: 0941 782-3510

Klinische Schwerpunkte:

� Beckenbodenzentrum

� Komplexe Blasenentleerungsstörungen und

Urin-/Stuhlinkontinenz,

� Therapie des Prostatakarzinoms

(laparoskopische Prostatektomie, HIFU-Therapie)

� Harnblasenkarzinom (Fluoreszensdiagnostik)

� Systemische Chemotherapie bei Harnblasen- und Prostatakarzinom

� differenzierte Harnableitungen nach Blasenentleerung

(z.B. Neoblase, Pouches)

Forschungsschwerpunkte:

� Molekulare Grundlagen des frühinvasiven Harnblasenkarzinoms

� Molekulare Prognoseparameter beim muskelinvasiven und

nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinom

� Molekulare Veränderungen des Urothels bei Rauchern und

Nichtrauchern

� Tumorbiologische Grundlagen der Urothelkarzinom-Entstehung



Kooperationen in der Patientenversorgung

Kooperation in der Kinder- und Jugendmedizin

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg – Klinik St. Hedwig

Steinmetzstraße 1-3

93049 Regensburg

Kooperation in der Rheumatologie

und klinischen Immunologie

Asklepios Klinikum Bad Abbach

Kaiser-Karl V.-Allee 3

93077 Bad Abbach

Kooperation in der Pneumologie

und Psychosomatik

Klinik Donaustauf

Ludwigstrasse 68

93093 Donaustauf

Kooperation in der thoraxchirurgie

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Prüfeninger Straße 86

93049 Regensburg

Kooperationen zur Förderung einer

versorgungsstufen-übergreifenden

Krankenhausbehandlung in der Region

Kreiskrankenhaus Bogen

Mussinanstr. 8

94327 Bogen

Kreiskrankenhaus Mallersdorf

Krankenhausstr. 6

84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

Kreiskrankenhaus Wörth a. d. Donau

Krankenhausstr. 2

93086 Wörth a. d. Donau

Goldberg-Klinik Kelheim GmbH

Traubenweg 3

93309 Kelheim

Kreiskrankenhaus Eggenfelden

Simonsöder Allee 20

84307 Eggenfelden

Patientenversorgung

47


Leistungszahlen

Wirtschaftliche Betriebsführung eines Krankenhauses und die

Forderung nach medizinisch und pflegerisch hochwertigen

Leistungen schließen sich keineswegs aus. Bestmögliche Pa-

tientenversorgung muss mit vertretbarem Aufwand erreicht

werden.

Kenngrößen 2009 2010

Case-Mix 51.797 52.747

Case-Mix-Index effektiv 1,86 1,87

Landesbasisfallwert in Euro* 2.935,49 2.982,50

Bilanzsumme in Tsd. € 372.412,03 389.647,22

Umsatzvolumen in Tsd. € 258.639,55 282.131,04

Jahresüberschuss in Tsd. € 905,50 236,63

* ab 2009 einheitlicher Landesbasisfallwert


Daten und Fakten

49


50

Universitätsklinikum Regensburg: Kurzüberblick 2010

DRG 2009 2010

Fälle (voll- und teilstationär) 27.851 28.321

Case-Mix 51.797 52.747

Case-Mix-Index 1,86 1,87

Landesbasisfallwert in €* 2.935,49 2.982,50

Durchschnittliche Verweildauer

in Tagen 8,16 8,13

Planbetten 2009 2010

Planbetten vollstationär 804 833

Teilstationäre Behandlungsplätze 12 40

* ab 2009 einheitlicher Landesbasisfallwert

Bilanzdaten 2009 2010

Bilanzsumme (in Tsd.) 372.412,03 389.647,22

Umsatzvolumen (in Tsd.) 258.639,55 282.131,04

Vollkräfte 2009 2010

Anzahl beschäftigte Vollkräfte 2.729 2.895

Anzahl beschäftigte Mitarbeiter

(„Kopfzahl“) 3.339 3.542

Ausbildungsplätze 2009 2010

Kaufleute im Gesundheitswesen 6 6

Zahnmedizinische Fachangestellte 10 11

Fachinformatiker Fachrichtung

Systemintegration 1 1

Informatikkauffrau/-kaufmann 1 1


Top-25 DRGs* im Überblick 2010

* Rangliste nach effektivem Case-Mix

Leistungszahlen

Anzahl DRG DRG-Text eff. CM CMI

110 A09 Intensivmed. Behandlung inkl. Beatmung > 499 und < 1000 Stunden 2.442,52 22,20

177 A11 Intensivmed. Behandlung inkl. Beatmung > 249 und < 500 Stunden 2.200,81 12,43

258 A13 Intensivmed. Behandlung inkl. Beatmung > 95 und < 250 Stunden 2.183,70 8,46

320 F03 Herzklappeneingriff mit Herz-Lungen-Maschine 1.911,81 5,97

449 F06 Koronare Bypass-Operation 1.895,31 4,22

58 A04 Allogene Knochenmarktransplantation / Stammzelltransfusion 1.496,86 25,81

54 A01 Lebertransplantation 1.236,94 22,91

26 A07 Intensivmed. Behandlung inkl. Beatmung > 999 und < 1800 Stunden 980,41 37,71

316 B20 Kraniotomie oder große Wirbelsäulen-Operation 869,03 2,75

717 C03 Eingriffe an der Retina mit Pars-plana-Vitrektomie oder Entfernung des

Augapfels mit gleichzeitiger Einführung eines Implantates 754,92 1,05

118 R60 Akute myeloische Leukämie 705,16 5,98

6 A18 Beatmung > 999 Stunden und Transplantation von Leber, Lunge, Herz und

Knochenmark oder Stammzelltransfusion 663,20 110,53

190 I09 Bestimmte Eingriffe an der Wirbelsäule 598,36 3,15

42 F36 Intensivmedizinische Komplexbehandlung > 552 Aufwandspunkte mit

bestimmter OR-Prozedur oder komplexem Eingriff oder mehrzeitige komplexe

OR-Prozeduren bei Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems 594,49 14,15

371 R61 Lymphom und nicht akute Leukämie 578,58 1,56

131 B02 Komplexe Kraniotomie oder Wirbelsäulen-Operation 574,47 4,39

89 F51 Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen an der Aorta 570,06 6,41

13 A05 Herztransplantation 550,25 42,33

633 D06 Eingriffe an Nasennebenhöhlen, Mastoid, komplexe Eingriffe am Mittelohr

und andere Eingriffe an den Speicheldrüsen 542,00 0,86

96 F07 Andere Eingriffe mit Herz-Lungen-Maschine 491,92 5,12

79 F01 Neuimplantation Kardioverter / Defibrillator (AICD) oder Implantation

eines myokardmodulierenden Systems 491,60 6,22

39 F98 Endovaskuläre Implantation eines Herzklappenersatzes oder transapikaler

Aortenklappenersatz 478,90 12,28

68 A17 Nierentransplantation 475,64 6,99

559 F49 Invasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt 466,73 0,83

58 A15 Autogene Knochenmarktransplantation / Stammzelltransfusion 446,16 7,69

51


52

Bilanz

zum 31. Dezember 2010

Aktiva (Beträge in €)

30.12.2009 30.12.2010

A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 15.443,63 8.082,15

B. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 613.493,07 481.233,51

II. Sachanlagen 313.597.021,73 318.886.041,21

III. Finanzanlagen 30.500,00 30.500,00

C. Umlaufvermögen

I. Vorräte 15.125.317,01 14.358.323,71

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 40.430.966,79 44.986.777,39

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 539.257,63 10.227.202,89

D. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 2.060.032,50 669.055,69

Passiva (Beträge in €)

A. Eigenkapital

372.412.032,36 389.647.216,55

31.12.2009 31.12.2010

I. Festgesetztes Kapital 21.644.599,51 21.644.599,51

II. Kapitalrücklage 9.319.738,76 9.773.793,86

III. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 1.421.090,27 2.326.595,80

IV. Jahresüberschuss 905.505,53 236.632,66

B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 289.622.218,40 294.317.561,74

C. Rückstellungen 16.591.777,28 24.069.678,28

D. Verbindlichkeiten 32.907.102,61 37.212.346,49

E. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 66.008,21

372.412.032,36 389.647.216,55


Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

(Beträge in €)

Leistungszahlen

53

30.12.2009 30.12.2010

1. Erlöse aus Krankenhausleistungen 164.854.308,99 181.389.360,80

2. Erlöse aus Wahlleistungen 2.259.800,22 2.213.763,21

3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 13.396.361,05 13.787.483,12

4. Nutzungsentgelte der Ärzte und Sachkostenerstattungen aus Beteiligungsverträgen 4.600.451,71 4.766.029,40

5. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen 683.116,10 -333.617,75

6. Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand soweit nicht unter Nr. 10

a) Zuweisungen und Zuschüsse des Landes 37.885.501,00 37.521.226,75

b) Sonstige Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand 8.538.283,03 8.503.054,72

7. sonstige betriebliche Erträge 26.421.730,09 34.283.744,11

8. Personalaufwand

258.639.552,19 282.131.044,36

a) Löhne und Gehälter -109.013.503,54 -118.822.979,63

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung

-- davon für Altersversorgung EUR 10.146.835,93 (i.Vj. EUR 9.961.191,49) -- -28.536.777,60 -29.929.924,04

9. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -68.061.988,49 -76.054.467,46

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -21.519.382,73 -22.700.137,56

-227.131.652,36 -247.507.508,69

31.507.899,83 34.623.535,67

10. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 25.979.190,94 26.467.595,90

11. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten zur Finanzierung des Anlagevermögens 19.727.252,26 21.702.804,29

12. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten zur Finanzierung

aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens -25.979.190,94 -26.467.595,90

13. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und

Erweiterung des Geschäftsbetriebs -19.361.244,51 -21.663.286,45

14. Aufwendungen für Lehre und Forschung in anderen Krankenhäusern (Kooperationen) -8.477.620,68 -8.318.277,93

15. sonstige betriebliche Aufwendungen -22.549.155,38 -24.653.197,68

847.131,52 1.691.577,90


54


Fortsetzung: Gewinn- und Verlustrechnung

30.12.2009 30.12.2010

16. Erträge aus Beteiligungen

davon aus verbundenen Unternehmen EUR 214.646,25 (i.Vj. 214.646,25) 214.646,25 214.646,25

17. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.100,05 100.732,27

18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.299,18 -259.321,87

19. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.118.578,64 1.747.634,55

20. Außerordentliche Erträge 0,00 1.651.751,00

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -2.718.302,00

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 1.066.551,00

23. Steuern -213.073,11 -444.450,89

- davon vom Einkommen und vom Ertrag EUR 430.086,69 176.248,00

24. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 905.505,53 236.632,66



Beteiligungen

Comparatio Health GmbH

Rechtsform: GmbH

Expo Plaza 3

30539 Hannover

Beteiligungen:

Universitätsklinikum Regensburg 14,29 %

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 14,29 %

Medizinische Hochschule Hannover 14,29 %

Universitätsklinikum Greifswald 14,29 %

Universitätsklinikum Magdeburg 14,29 %

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein 14,29 %

Universitätsmedizin Göttingen 14,29 %

Kooperationspartner:

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Beschäftigte: 17 Mitarbeiter (in Vollzeit)

Betätigungsgebiet

Für die von den Gesellschaftern betriebenen oder getragenen

öffentlich-rechtlichen Gesundheitseinrichtungen Beratungsund

sonstige Dienstleistungen im Bereich Einkauf und Logistik,

insbesondere für den medizinischen Bedarf.

KrankenhausDienstLeistungen (KDL)

Rechtsform: KDL Krankenhaus-Dienstleistungs-Gesellschaft mbH

Beteiligungshöhe Universitätsklinikum: 51 %

Beteiligungshöhe Götz-Management-Holding AG: 49 %

Götz-Management-Holding AG

Hofer Straße 10

93057 Regensburg

Beschäftigte: ca. 260 Personen (in Voll- und Teilzeit)

Betätigungsgebiet

Reinigungsdienste

Patientenbegleitdienst

Hol- und Bringdienst

Fensterreinigung

Sicherheitsdienste

Spüldienste

Winterdienst

Sterilgut-Service-Center-Regensburg (SSC)

Rechtsform: SSC Sterilgut-Service-Center-GmbH

Beteiligungshöhe Universitätsklinikum: 51 %

Beteiligungshöhe VANGUARD Integrierte

Versorgungssysteme GmbH: 49 %

VANGUARD Integrierte Versorgungssysteme GmbH

Friedrichstraße 78

10117 Berlin

Beschäftigte: 25 Personen (in Voll- und Teilzeit)

Betätigungsgebiet

Sterilgutaufbereitung

Beteiligungen

55


Universitätsklinikum Regensburg

Franz-Josef-Strauß Allee 11

93053 Regensburg

Telefon 0941 944-0

Internet

www.uniklinikum-regensburg.de

Herausgeber

Universitätsklinikum Regensburg

Redaktion

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Cordula Heinrich, MPH

Gestaltung

PR+Werbung Ludwig Faust, Regensburg

www.pr-faust.de

Fotografie:

UKR Fotoabteilung: Julius Bogar, Franziska Holten, Monika Caro Ortiz,

Sandra Scholz, Klaus Völcker

HL Studios GmbH: Jürgen Hinterleithner

fotolia: ©mars, ©Kim D. French, ©Alexey Klementiev,

©Monkey Business, ©kristian sekulic

Druck:

Rotaplan Offset Kammann Druck GmbH, Regensburg

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine