Verabschiedung von Pfarrerin Dorothea Biersack Konfirmation Ostern

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Verabschiedung von Pfarrerin Dorothea Biersack Konfirmation Ostern

St. Johannis April und Mai 2011

Verabschiedung von

Pfarrerin Dorothea Biersack

ab Seite 4

Konfirmation

Seiten 10 und 39

Ostern

Seiten 8 und 9


Inhalt/Impressum

Inhalt

Impressum

St. Johannis

Wort zur Zeit 3

Verabschiedung Dorothea Biersack 5

Geschichte 7

Hinweise 8

Konfirmation 10

Hinweise 11

Aus dem Besuchsdienst 12

Veranstaltungen 16

Gottesdienst 20

Kontakt 26

Hinweise 28

Kinder 30

Bildbetrachtung 36

Kasualien 38

Leo 39: Leonhardstraße 39

Leo 40: Leonhardstraße 40

Kap 14: Kapellenstraße 14

herausgegeben von den Kirchenvorständen der

- St. Johannis-Gemeinde

Leonhardstraße 39, 38102 Braunschweig

- Martin-Luther-Gemeinde

Zuckerbergweg 26, 38124 Braunschweig

Redaktion: Anna-Dorothea Biersack, Kerstin

Stier, Horst Scholz, Antje Tiemann

Kontakt: Telefon: 0531/7017830

E-Mail: a.tiemann@johannis-bs.de

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

nicht notwendig die Meinung der Redaktion wieder.

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Redaktionsschluss: 01. Mai 2011

Layout & Druck: Comunicare GmbH

Auflage: 9.500 Stück

bei uns

im Quartier

Adressen


im QuartierWort zur Zeit

Die Reise des Jona nach Ninive

Als Gott Jona den Auftrag gab: „Mache

dich auf und gehe in die große Stadt

Ninive und predige wieder sie; denn

ihre Bosheit ist heraufgekommen vor

mich“ (Jona 1,2), flüchtet sich Jona auf

ein Schiff. In einem Sturm wurde er von

den Seeleuten über Bord geworfen und

von einem großen Fisch verschlungen. Als

er später seine Flucht bereute, spie ihn der

Walfisch wieder aus.

Jona ging doch nach Ninive, predigte und

wurde von den Einwohnern erhört. Selbst

der König legte seinen Purpur ab und hüllte

sich in Sack und Asche. Weil nun die Bürger

und vor allem die politischen Repräsentanten

der Stadt zu einem Wandel fähig waren,

wurde Ninive vor der Vernichtung bewahrt.

Zum psychologischen Verständnis dieser

Wandlung liefert Jonas Flucht eine wichtige

Voraussetzung. Erstens fürchtete er, den

Niniveern die Wahrheit zu sagen. Zweitens

hatte er wahrscheinlich auch Angst vor

seinen eigenen Abgründen. Erst nach der

eigenen Läuterung im Walfisch, konnte er

ohne Furcht den Bürgern von Ninive den

Spiegel ihrer „Bosheit“ vorhalten. Jona hatte

den Splitter in seinem Auge gesehen und

war dadurch in der Lage, auch anderen

glaubhaft die Wahrheiten ins Gesicht sagen.

Er predigte authentisch.

Auch der heutige Jona flüchtet vor Klimakatastrophen,

Terrorismus, Hunger, Massensterben

oder Krieg. Er weiß: Ninive

ist überall. Jona flüchtet deshalb aus der

bedrohlichen Welt in ein Schiff der Geborgenheit,

in eine Innenwelt. Aber genau wie

damals muss ein solches Verhalten scheitern,

weil man sich nicht einfach den Stürmen

und Aufgaben des Lebens entziehen

kann. Das Böse ist ein Teil von uns und wir

ein Teil von ihm. Um das zu erkennen muss

auch der heutige Jona „in den Bauch des

Wales“ hinabsteigen, um seine eigene Natur

zu erkennen und zu akzeptieren. Ohne diese

existentielle Erfahrung der Selbsterkenntnis,

entfremdet sich der Mensch von sich

selbst und von seinem Umfeld. Das Gute

ist eben nicht nur bei einem selbst und das

Schlechte bei den anderen, den Fremden.

Das erzeugt nur Feindbilder und endet in

Hass und Gewalt.

Allein weil Jona in die eigenen Abgründe geschaut

hat, war es ihm möglich die Bürger

von Ninive zur Umkehr zu bewegen. Gott

hat dann in seiner „barmherzigen Güte“

(Jona 4,2) das Volk von Ninive vor dem

Untergang bewahrt. Auch wir dürfen heute

auf einen solchen Wandel hoffen, indem wir

aktiv glauben und die Erfahrungen des Jona

zu unseren machen. Wandel ist immer

möglich und so können wir „im Geist und

aus Glauben auf die Erfüllung unserer

Hoffnung warten: die Gerechtigkeit“

(Galater 5,5).

Karl-Heinz Löffelsend

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Martin-Luther-Gemeinde

Abschied

„Nach langer

Überlegung habe

ich schließlich zur

Jahresmitte meine

Pension eingereicht.

Sehr schnell ist die

gemeinsame Zeit

vergangen. Es waren

nur 4,5 Jahre, aber

trotzdem war es

eine intensive, schöne

Zeit in der Martin-

Luther-Gemeinde.

Nachdem ich vom

damaligen Landesbischof Prof. Müller als

Leitende Pfarrerin der Braunschweigischen

Frauenhilfe 1989 hierher in den Norden

geholt wurde und dann auch in Synode und

Kirchenregierung mitarbeitete, hat mir diese

letzte Phase meiner Berufstätigkeit mit der

intensiven persönlichen Gemeindearbeit

noch einmal richtig gut getan!

Nahezu jeden Sonntag haben wir miteinander

Gottesdienste gefeiert. An der Orgel

begleiteten Herr Prof. Hauswaldt oder mein

Mann. Beiden habe ich sehr zu danken.

Nach dem Gottesdienst saßen wir immer

in fröhlicher oder besinnlicher Runde beim

Kirchcafé im Pfarrhausgarten unter blühenden

Bäumen oder, bei schlechterem Wetter,

im Gemeindesaal. Seit dem letzten Jahr

gibt es auch immer am ersten Sonntag im

Monat Mittagessen.

Besonders wichtig wurden mir die persön-

bei uns

lichen Begegnungen bei meinen Hausbesuchen

zu Geburtstagen oder auch am

Krankenbett und bei anderen Gelegenheiten.

Aber nicht nur im Bebelhof und im Zuckerberg,

auch in der Johannis-Gemeinde

sind manche freundliche Beziehungen

gewachsen. Auch in den Altersheimen in der

Husarenstraße und in der Reuterstraße war

ich monatlich zu Andachten. Überall sind mir

viele Menschen ans Herz gewachsen. Leider

musste ich oft auch auf den Friedhof, um

Abschied zu nehmen.

Und in verschiedenen Kreisen haben wir uns

regelmäßig im Martin-Luther-Haus getroffen.

Da war der biblisch-theologische Gesprächskreis,

der den Kreis des Männerwerks

abgelöst hat, mit 10 Geboten, Vaterunser,

Bergpredigt, Glaubensbekenntnis, ... Da war

unser Frauenkreis. Da war der kleine Singkreis.

Ich glaube, wir sind uns in den vergangenen

Jahren sehr nahe gekommen und

haben auch viel miteinander gelacht. Viele

Konfirmanden trafen sich an Samstagen im

Martin-Luther-Haus.

Als eine eher traurige Erfahrung mussten

wir hinnehmen, dass der Kindergottesdienst

trotz netter Helfer sich nicht zu einer festen

Einrichtung stabilisieren konnte.

Dafür war es schön zu sehen, wie sich allmählich

neben den älteren Menschen auch

das sogenannte Mittelalter im Gottesdienst

und den Gruppen traf.

Ein großes Jubiläum wurde gefeiert und die

Geschichte der Martin-Luther-Gemeinde in


im Quartier

einer Festschrift festgehalten, außerdem

hatten wir schöne Sommerfeste, meist

im Pfarrhausgarten, nur 2010 war es so

verregnet, dass die Ballons lust- und luftlos

über die Straße schlichen.

Bei allen diesen Ereignissen haben viele

Ehrenamtliche mitgeholfen, wofür ich ihnen

an dieser Stelle noch einmal herzlich danken

möchte! Ganz besonderen Dank möchte ich

an dieser Stelle Frau Schindler-Röver und

Frau Bothe aussprechen, die neben den

großen Ereignissen auch die Alltagsarbeit

mitgetragen und mich dadurch bei manchen

Unternehmungen unterstützt haben, die

sonst nicht möglich gewesen wären.

Eine große Freude war, dass unsere Kirche

renoviert wurde! Sie hat nun ein festlicheres,

helleres Gesicht. Dafür ist Herrn Ltd.

LKBR Helmut Müller, Dipl.-Restaurator Marc

Malinoswki und unserem Kirchenvorstand

sehr zu danken, nicht zuletzt aber den vielen

Spenderinnen und Spendern, die teilweise

tief in die Tasche gegriffen haben, aber auch

den Helferinnen und Helfern, ohne deren

Einsatz unsere Kirche niemals in ihrem unter

Restaurierungsspuren verborgenen Glanz

hätte erstrahlen können.

Martin-Luther-Gemeinde

Da sich insgesamt die Belegung des

Martin-Luther-Hauses erhöhte, wurde eine

neue Küche mit Spülmaschine eingebaut.

Auch der Gemeindesaal, die Sakristei und

ihr Nebenraum wurden renoviert. Auf den

Speichern und in den Nebenräumen musste

sehr viel entrümpelt werden, unter anderem

uralte Strohmatratzen aus der Kriegszeit.

Der Weg führt uns Biersacks jetzt wieder

nach Süddeutschland, in die alte Universitätsstadt

Tübingen, wo ich fast zwei Jahrzehnte

Pfarrerin war. Ich denke, auch dort

werden sich neue Aufgaben finden. Aber ich

merke immer mehr, wie wichtig das Großmutteramt

ist. Ab 9. Mai geht im Pfarrhaus

das große Packen los - allein 400 Bücherkisten!

Am 15. Mai um 15 Uhr ist dann der

Abschiedsgottesdienst mit anschließendem

Zusammensein. Ich lade Sie jetzt schon mal

alle herzlich dazu ein!

Es sind manche Sorgen da, was jetzt aus

der Martin-Luther-Gemeinde wird. Ich hoffe

auf eine gute Zukunft! Der Martin-Luther-

Gemeinde und Ihnen allen wünsche ich

Gottes Segen!

Ihre Pfarrerin Dorothea Biersack

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Martin-Luther-Gemeinde

Abschied

Am 15. Mai 2011 um 15.00 Uhr wird Pfarrerin

Dorothea Biersack in einem Festgottesdienst

aus der Martin-Luther-Gemeinde in

den Ruhestand verabschiedet.

Am 1. Januar 2007 nahm Frau Biersack

ihren Dienst in der Martin-Luther-Gemeinde

und auch im Quartier mit St. Johannis auf.

Durch ihre verbindliche Art auf die Menschen

zuzugehen, war sie bald bekannt und

beliebt in der Gemeinde. Durch zahlreiche

Hausbesuche ist es ihr gelungen die Anzahl

der Gottesdienstbesucher zu erhöhen. Die

verschiedenen Angebote in der Gemeinde

hat sie mit Leben erfüllt. Kirchcafé und

Mittagessen nach dem Gottesdienst waren

ihre Idee. Andachten in den Altenheimen der

St. Johannis-Gemeinde gehörten zu ihrer

Aufgabe, wie auch zahlreiche Sitzungen im

Quartier. Mit besonderem Engagement und

Umsichtigkeit hat sich Frau Biersack für

Herzliche Einladung!

bei uns

die bauliche Erhaltung des Martin-Luther-

Hauses eingesetzt. Diverse Reparaturen und

Renovierungsarbeiten wurden durchgeführt.

Neben einer neuen Küche war aber der

Höhepunkt die neue Ausmalung des Kirchraumes,

passend zum 75-jährigen Jubiläum

des Martin-Luther-Hauses. Hierbei sei das

sich gut in die Ausmalung einfügende Kreuz

erwähnt.

Der Kirchenvorstand und die Martin-Luther-

Gemeinde danken Frau Pfarrerin Biersack

und Herrn Dr. Biersack sehr herzlich für all

das was sie in 4,5 jähriger Martin-Luther-Zeit

für die Gemeinde getan haben.

Wir wünschen Beiden für den neuen Lebensabschnitt

in Süddeutschland allzeit Gottes

Segen.

Für den Kirchenvorstand Horst Scholz

15. Mai, 15.00 Uhr

Festlicher Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrerin Dorothea Biersack

Martin-Luther-Haus - Herzliche Einladung!


im QuartierGeschichte

Das Wunder der Auferstehung

Am Geburtstag meiner Mutter habe ich

den Gottesdienst besonders intensiv erlebt.

Als Predigttext war die Geschichte von der

Hochzeit zu Kana vorgegeben. Darin wird

von dem ersten Wunder Jesu erzählt. Er

und seine Jünger waren ebenso wie Maria,

Jesus‘ Mutter, eingeladen. Als der Wein ausging,

bat Mara ihren Sohn um Hilfe. Obwohl

sich Jesus anfangs sträubte, ließ er doch

in steinerne Krüge Wasser einfüllen und

dem Speisemeister bringen. Als dieser das

Wasser kostete, schmeckte ihm ausgezeichneter

Wein. Ein Wunder war geschehen, aus

Wasser war Wein geworden. Jesus hatte als

guter Sohn der Bitte seiner Mutter entsprochen.

Dieses Verhalten erinnerte mich sehr

an meine eigene Mutter-Sohn-Beziehung.

Aber wie kann ich als Christ mit einer solchen

Geschichte umgehen?

Der Prediger verstand die Geschichte vor

allem als symbolisches Ereignis. Diese Art

der Auslegung kann ich nachvollziehen,

wenn ich der Geschichte unterstelle, dass

sie eigentlich nur vordergründig erzählt

aber Tiefergehendes meint. Nun gibt es

jedoch in den Evangelien eine ganze Reihe

von Wundergeschichten. Sind alle nur symbolisch

gemeint?

Um eine Antwort zu finden, wende ich mich

der Ostergeschichte zu. Nach seinem Tod

am Kreuz wurde Jesus‘ Leichnam in einem

Felsengrab abgelegt. Am ersten Tag der Wo-

che kam Maria von Magdala zum Grab und

sah, „dass der Stein vom Grab weg war…

Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in

das Grab hinein und sieht die Leinentücher

liegen…“ Weiter heißt es im 20. Kapitel des

Johannes-Evangeliums: „Da ging auch der

andere Jünger hinein… und sah und glaubte.

Denn sie verstanden noch nicht, dass er

von den Toten auferstehen müsste.“

Dieses Wunder der Auferstehung, dass

man nicht verstehen sondern nur glauben

kann, ist die Grundlage des Christentums.

Ohne Jesu Auferstehung, ohne die feste

Überzeugung, dass sein menschlicher Tod

in die Ewigkeit Gottes übergeht, gäbe es

unsere Kirche nicht. Zum Glauben gehört

deshalb auch, dass wir als Christen von Gott

Dinge erwarten dürfen, die wir Menschen

niemals vollbringen können oder die wir

nicht verstehen. Und das sind dann Wunder,

und das größte Wunder ist die Auferstehung

des Messias. Aber es gibt auch die kleinen

Dinge in unserem Leben, die uns immer wieder

überraschen. Da gelingt die wunderbare

Rettung von Menschen nach einem Grubenunglück,

da schaffen wir mit dem Auto doch

noch die Kurve, da wird ein schwerkranker

Mensch wider Erwarten gesund.

Wunder sind etwas Wunderbares, man muss

nur daran glauben.

Karl-Heinz Löffelsend

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Hinweise

Unterwegs

17. April, 10.00 Uhr Stationengottesdienst.

Wie im vergangenen Jahr möchten

wir auch in diesem Jahr in der Passionszeit

mit Ihnen einen Weg zurücklegen.

10.00 Uhr Wort zum Ort und Beginn in

St. Johannis

Verraten – Verurteilt – Verspottet

Die Gemeinden St. Johannis, Martin-Luther

und St. Magni laden in der Karwoche gemeinsam

zu drei Passionsandachten ein.

Verraten – Verurteilt – Verspottet – Worte

die von Jesu Weg erzählen - Schlagworte,

die das Leiden heutiger Menschen ausdrücken.

Versammelt

21. April, 19.00 Uhr Johanniskirche:

Gründonnerstag laden wir ein zum Tischabendmahl

mit anschließender einfacher

Mahlzeit

21. April, 19.00 Uhr Martin-Luther-Haus:

Gründonnerstag laden wir zur Abendmahlsfeier

ein.

bei uns

10.40 Uhr Wort zum Ort,

Nachbarschaftshilfe in der Böcklerstraße

11.30 Uhr Wort zum Ort und Abschluss,

Martin-Luther Haus mit anschließender

Einladung zu einer heißen Suppe.

Was geschieht auf solchen Lebenswegen?

Was ist zu tun? Wie kann das Leid ausgehalten

werden? Wir möchten mit Ihnen auf

Spurensuche gehen.

18. April, 19.00 Uhr Johanniskirche

19. April, 19.00 Uhr Martin-Luther-Haus

20. April, 19 00 Uhr Magnikirche


Osterfrühgottesdienst

im QuartierHinweise

24. April um 6.00 Uhr Osterfrühgottesdienst

auf dem Hauptfriedhof.

Feiern Sie mit uns Ostern im anbrechenden

Licht des neuen Tages.

Hoffnung und Freude - Kraft, die das Dunkel

überwindet: Auferstehung.

Klangraum

Ab Mai laden wir einmal im Monat zu

Gottesdiensten am Spätnachmittag in die

Johanniskirche ein.

Der Schwerpunkt wird in diesem Jahr in der

besonderen musikalischen Ausgestaltung

der Gottesdienste liegen.

Wir hoffen, Sie haben Freude an diesem

Projekt und experimentieren mit uns

gemeinsam.

Chorkonzert „An hellen Tagen“

Sonntag, 29. Mai um 18.00 Uhr, Johanniskirche.

Sommerliche Lieder und Madrigale für Chor

a cappella von der Renaissance bis zur

Romantik.

Der Sine Nomine Philharmonischer Chor

aus Braunschweig wird unter der Leitung

von Matthias Wengler Lieder und Madrigale

vortragen, die sich um das Thema „Sommer“

drehen. Neben Mendelssohns „Lieder

Auch in diesem Jahr laden wir in die Kapelle

auf dem Hauptfriedhof ein und bereiten

im Anschluss ein Osterfrühstück für Sie im

Gemeindehaus St Johannis (Leo 40) vor.

Am 8. Mai um 18.00 Uhr ist der Auftakt:

Das Ensemble „MUSIKA TRE FONTANE“

(Gesang, Blockflöte, Cembalo) ist bei uns.

Auzüge aus dem Programm: Gregorianik,

Hildegard von Bingen, G. Dufay, J.S. Bach,...

Musiker: Renate Kelletat (Berlin), Erdmute

Kather (Hamburg), Donata Dörfel (Genf)

Weitere Termine:

13. Juni, 10. Juli, 14. August

im Freien zu singen“ und Brahms‘ „Abendständchen“,

werden auch zahlreiche Werke

aus der Renaissance (u. a. von Giovanni

Gastoldi, Thomas Morley, Heinrich Isaac und

Hans Leo Hassler) zu hören sein. Musikalisch

wird der Chor an diesem Abend durch

halb Europa reisen – England, Frankreich,

Italien, Spanien und Deutschland sind dabei

Stationen.

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Konfirmation

Stichwort: Konfirmation

Mehr als eine viertel Million evangelische

Jugendliche feiern um das Osterfest ihre

Konfirmation. Mit der Konfirmation – aus

dem Lateinischen für „Befestigung“ oder

„Stärkung“ – sollen sich die Jugendlichen

bewusst zum Sakrament der Taufe bekennen,

das sie als Kind erhalten haben.

Anmeldung Konfirmandenunterricht

Wie können wir heute von Gott reden? Wer

war Jesus von Nazareth?

Warum feiern wir Weihnachten, Ostern oder

Pfingsten?

Welche Werte können für das eigene Leben

bestimmend und tragend sein? Fragen, die

uns im Konfirmandenunterricht beschäftigen

werden. Nach den Sommerferien beginnt

der neue Jahrgang.

bei uns

Sie dürfen am evangelischen Abendmahl

teilnehmen und das Amt eines Taufpaten

ausüben.

Mit unserer Konfirmandenarbeit heute versuchen

wir Denk-, Glaubens- und Handlungsräume

zu eröffnen, um Jugendlichen eine

Tür in die Kirche zu öffnen.

Angesprochen sind alle Jugendlichen, getauft

oder ungetauft, die nach den Sommerferien

in die 7. Klasse kommen.

Anmeldung ab sofort im Gemeindebüro

St. Johannis für beide Gemeinden (Tel.

7017830)

Ein Informationsabend findet am Mittwoch,

13. April um 20.00 Uhr in der Johanniskirche

statt.

Wir freuen uns mit unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden und fühlen uns mit Ihnen verbunden:

Wir knüpfen auf einander zu... Der Glaube sei ein Band, das uns verbindet.

Lass es uns gemeinsam weben, gemeinsam Stärke und Kraft gewinnen

aus Gottes reichem Segen, der uns trägt.

Antje Tiemann


Jubelkonfirmation

im QuartierHinweise

18. September Jubelkonfirmationen in

St. Johannis:

Viele Namen und Adressen konnten Dank

fleißiger Arbeit von Herrn Löffelsend und

Frau Hannebohn schon gefunden werden.

Falls Sie sich noch nicht gemeldet haben,

Tauffest im Grünen

Wir laden Sie ganz herzlich zu unserem

Tauffest im Grünen am Pfingstmontag, 13.

Juni um 14.00 Uhr auf dem Gelände des

Kennel-Freibades ein.

Für Kinder ist es wichtig zu wissen, dass

ihnen ein liebender Gott zur Seite steht,

der sie beschützt und dem sie alles sagen

können. Je größer sie werden und je mehr

sie vom Leben erfahren, desto mehr suchen

sie nach einem Ort, der ihnen Vertrauen und

Geborgenheit schenkt. In der Taufe wird

ihnen diese Liebe und Geborgenheit Gottes

und zum Kreis der 1950/51 bzw 1960/61

konfirmierten gehören, rufen sie einfach

kurz durch, damit wir über den weiteren

Verlauf des Tages informieren können.

Gemeindebüro: 7017830

zugesagt. Dass dennoch viele Kinder nicht

getauft sind, hat verschiedene Gründe, die

wir natürlich respektieren.

Manche Eltern wollen, dass sich ihre

Kinder für die Taufe selbst entscheiden. Bei

anderen haben äußere Gründe bisher gegen

eine Taufe gestanden. Vielen Familien fehlte

einfach nur der Anlass.

Den möchten wir Ihnen nun bieten!

In einem Familiengottesdienst können Sie

ihr Kind oder sich selber taufen lassen. Im

Anschluss an den Gottesdienst laden wir

alle Täuflinge und ihre Gäste ein zu einem

Kinderfest (Basteln, Zirkus, viele Spielgeräte...)

und einem fröhlichen Beisammensein

bei Kaffee und Kuchen.

Wir freuen uns auf Ihre Taufanmeldung!

Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie

sich einfach bei uns im Gemeindebüro an.

Für weitere Fragen stehen wir gern zur

Verfügung

Ihre Antje Tiemann

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Aus dem Besuchsdienst

bei uns

Einladung zum Klöncafe und in die Bücherstube

An dieser Stelle möchten wir nochmals auf

unser Klöncafe aufmerksam machen. Jeden

Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr treffen

Sie uns im Gruppenraum des BBD, Leo 39.

Hier befindet sich auch die Bücherstube, in

Fahrt zum Spargelessen nach Warmse

Am Mittwoch, den 04. Mai laden wir

zu einem Spargelessen in Warmse mit

anschließender Besichtigungstour der Umgebung

ein. Das genaue Ausflugsziel wird

noch bekannt gegeben. Die Kosten für das

Gesamtpaket (Spargelessen, Kaffee und

der jeder interessierte Leser von Krimi bis

zur Belletristik verschiedene Bücher ausleihen

kann. Auf Wunsch finden im Monat März

auch aktuelle Buchbesprechungen mit Herrn

Jean-Christoph Peineke statt.

Kuchen, Fahrt) belaufen sich auf 25,- Euro.

Abfahrt ist um 11.00 Uhr an der Stadthalle,

die Rückkehr erfolgt um ca. 18.00 Uhr.

Anmeldung beim Besuchs- und Beratungsdienst,

Leo 39, Tel. 7017846, Fax.

7017858 täglich von 08.00-13.00 Uhr.


Wer rastet, der rostet!

im Quartier

Anfang des Jahres bekam der BBD Besuch

vom Verein AntiRost. Der Verein AntiRost ist

eine Senioreninitiative, in der ausschließlich

ehrenamtliche Arbeit verrichtet wird. Das

Engagement dieser Einrichtung erstreckt

sich auf die verschiedensten Gebiete, so arbeiten

„AntiRostler“ mit Schülern, um ihnen

handwerkliche Tätigkeiten zu vermitteln.

Andere Mitglieder des Vereins helfen Senioren,

indem sie schnell und unkompliziert,

kleinere Reparaturen im Haushalt ausführen.

Ein weiteres Projekt beinhaltet, das wieder

Wetten dass, ...

…sich das BBD – Team über eine weitere

Wette sehr freuen würde!

Seit Anfang September 2010 hatten wir aufgrund

einer verlorenen „Eiswette“ mit Frau

Bettina Wieneke von der Mercedes – Benz

Niederlassung Braunschweig, einen Smart

zur Verfügung, der für uns eine sehr große

(fast unverzichtbare) Hilfe wurde.

Die tägliche Arbeit mit Menschen, die Betreuung

in den unterschiedlichsten Lebenssituationen

benötigen, konnte durch diesen

unerwarteten „treuen Freund und Helfer“

extrem erleichtert werden.

Leider ist nun der Zeitpunkt gekommen,

an dem wir unseren lieb gewonnenen, uns

niemals im Stich lassenden, kleinen Freund

wieder abgeben müssen. Adieu, kleiner

Smart, du warst wahrlich eine große Hilfe!

Aus dem Besuchsdienst

nutzbar machen und die anschließende

Wartung von gebrauchten Rollstühlen und

Gehhilfen, was in diesem Fall auch dem BBD

und somit denen, die auf Hilfe angewiesen

sind, zugute kam. Auf diesem Wege deshalb

noch mal ein ganz herzliches Dankeschön

für die Instandsetzung unserer Rollstühle,

an den tollen Verein, „der auch in Zukunft

sicherlich niemals Rost ansetzen wird“!

Vielen Dank!

Recht herzlich bedanken möchten wir uns

an dieser Stelle bei der Mercedes – Benz

Niederlassungsleiterin, Frau Bettina Wieneke,

durch deren großzügigen Wetteinsatz, diese

große Hilfe überhaupt erst möglich wurde.

Vielen Dank!

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Aus dem Besuchsdienst

Rollator-Training

Am Dienstag, den 19. April, um 15:00

Uhr, findet gemeinsam mit der Polizei, der

Verkehrswacht und dem Verein AntiRost, im

DRK – Seniorenzentrum am Wasserturm,

Ein Zivi verabschiedet sich

Es ist immer schmerzlich, wenn ein lieb

gewonnener Zivildienstleistender geht. Für

alle Senioren und Seniorinnen war seine

Arbeit ein „bunter Tupfer“ im oftmals eintönigen

und auch beschwerlichen Alltag. Nach

der anfangs für ihn ungewohnten Aufgabe,

lernte unser Zivi Jörg Heim schnell. Zu den

vielfältigen Tätigkeiten während seiner täglichen

Betreuung hilfebedürftiger Menschen

gehörte u. a. vorlesen, einkaufen oder auch

einfach nur mal bei einem Spaziergang dem

Menschen zuhören. Jörg hat sich engagiert

in diese Arbeit eingebracht und dadurch

Praktisch gesehen

Ein weiterer lieb gewonnener Mitarbeiter

sagt am 31. März Adieu! Jean-Christoph

Peineke war seit Anfang November 2010

als Praktikant, im Rahmen seiner kaufmännischen

Ausbildung, in unserem Büro tätig

und hat sich während dieser Zeit mit viel

Elan & Engagement in die tägliche, praktische

Büroarbeit eingebracht. Nun ist es an

bei uns

Husarenstraße 79, ein Rollator-Training statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte

sind herzlich willkommen.

Freude und Zufriedenheit bei den Betreuten

erreicht. Das tägliche Pensum wurde ohne

Probleme erledigt, jede Veranstaltung begleitet,

auch beim Hessenkopf-Seminar erwies

er sich als interessierter und wissbegieriger

junger Teilnehmer, der gern von dem reichen

Erfahrungsschatz, der älteren und erfahrenen

Gemeindemitglieder profitierte.

Wir wünschen unserem Zivi Jörg viel Glück,

Erfolg und Gottes Segen für seinen weiteren

Lebensweg.

Vielen Dank lieber Jörg!

der Zeit weiter zu ziehen. Das nächste halbe

Jahr wird wieder ganztägig die Schulbank

gedrückt und es heißt lernen, lernen,

lernen…

Wir wünschen Herrn Peineke dabei viel

Erfolg und Gottes Segen für seinen weiteren

Lebensweg.

Vielen Dank lieber Jean-Christoph!


Verschiedenes

im Quartier

Anlässlich der Trauerfeier für zwei verstorbene

Damen der St. Johannis Gemeinde

erhielten wir großzügige Spenden der

Angehörigen. Die Beiträge verwenden wir für

unsere Betreuungsarbeit und die Gruppenangebote.

An dieser Stelle möchten wir uns

dafür nochmals herzlich bedanken!

Ein herzliches Dankeschön geht hiermit

auch an unsere „unermüdlichen Mitstreiter“,

Korinna Lucht und Sergio Lattanzi. Unser

besonderer Dank gilt außerdem Alexandra

Landmann, ihre tägliche ehrenamtliche

Mitarbeit im Büro des BBD stellt eine große

Unterstützung für uns dar. Weiter so!

Verabschieden mussten wir uns auch von

drei weiteren verdienten Mitarbeitern.

Braunschweig FrühStückt fair

Am 1. Juli bieten verschiedene Gruppen

unserer Landeskirche von 10.00 bis 11.30

Uhr ein faires Frühstück an. In der Herzogin-

Elisabeth-Straße werden ca. 500 Meter

Tische dafür aufgebaut. Alles was wir zum

Frühstück anbieten, kommt aus fairem

Handel oder aus Bio-Läden in unserer

Region. Wir wollen damit zeigen, wie lecker

ein Frühstück mit diesen Produkten sein

kann und wollen damit auf diese Produkte

aufmerksam machen. Mit dem Kauf von

Waren aus dem fairen Handel können wir

Aus dem Besuchsdienst

Kerstin Tauscher, Thorsten Husseck und

Ingo Eickemeier verließen uns Ende 2010.

Auch diese Drei hinterlassen eine Lücke, die

nur schwer zu füllen ist! Erwähnen möchten

wir, dass es sehr bedauernswert ist, dass

zurzeit wohl keine Maßnahmen seitens des

Job Centers mehr möglich sind und damit

die Arbeit des Besuchsdienstes auf ein

Minimum reduziert wird!

Ganz besonders hinweisen möchten wir an

dieser Stelle noch mal auf die vielen lieben

helfenden Menschen, Unterstützer, Sponsoren,

etc.. In welcher Form auch immer ihr

uns helft - ein riesiges Dankeschön! Ohne

Sie wäre unsere tägliche Arbeit in dieser

Form nicht möglich!

einen Beitrag leisten zu mehr Gerechtigkeit

in unserer Welt. Sie sind herzlich eingeladen

mit Ihrer Familie, Ihren Bekannten, Ihren

Nachbarn – wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Musikband der Stiftung Neuerkerode

sorgt für musikalischen Schwung. Die Teilnahme

am Frühstück ist kostenlos, aber wir

freuen uns über Spenden. Bitte melden Sie

sich an bis zum 27.06. bei Lars Dedekind,

Beauftragter für Mission und Ökumene:

lars.dedekind.lks@lk-bs.de oder Telefon

05331-802-0.

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Veranstaltungen

St. Johannis

Gottesdienst

Gottesdienst

So., 10.00 Uhr (andere Zeiten bitte dem

Gottesdienstplan entnehmen), danach

Kirchcafé, Leo 39

Wochenschlussandacht

Sa., 18.00 Uhr, Theodor-Fliedner-Kirche,

Helmstedter Straße 35

Altenheimandachten

1. Mo., Reuterstraße 5, 14.30 Uhr

3. Mi., Husarenstraße 36, 15.30 Uhr

Musik

Ansprechpartnerin Gerhild Beuchel

Johannis-Chor

Di., 19.30 Uhr, Leo 40

Singkreis

Do., 18.45 Uhr, Leo 40

Kinderflötengruppe 1

Mi., 16.30 Uhr

Kinderflötengruppe 2 (Altflöten)

Mi., 17.15 Uhr

Kinderflötengruppe 3

Do., 16.15 Uhr

Kinderflötengruppe 4

Do., 17.00 Uhr, alle Leo 40

Flötenorchester

Di., 17.15-18.30 Uhr

Flöte lernen für Erwachsene

Do., 17.45 Uhr

Verschiedenes

Kirchenvorstand

3. Mo. im Monat, 19.30 Uhr, Leo 39

Fitnessgruppe 60plus

jeden Fr., 10.00 Uhr, Leo 40 (ausser Karfreitag)

Jung begegnet Alt

in Zusammenarbeit mit der EEB

Di., 12.04., 26.04., 10.05., 24.05.,

16.00-18.00 Uhr, Leo 39

Kaffeestube

Mi., 27.04., 25.05., 15.00 Uhr, Leo 40

Kulturtreff

in Zusammenarbeit mit der EEB

13.04.: London – Weltstadt im Wandel

von Karl-Heinz Löffelsend

11.05.: Südafrika – Land voller Kontraste

von Hans Breede

15.00 Uhr, Leo 39/40

Bitte Aushänge beachten!

Spielplatz für Jung und Alt

Fr., 01.04., 15.04., 29.04., 13.05., 27.05.,

15.00-17.00 Uhr, Leo 39

Klöncafé und Bücherstube

Jeden Di., 10.00-12.00 Uhr, Leo 39

Töpfern

Mi., 18.00-20.00 Uhr, bei Interesse, bitte im

Gemeindebüro melden.


Kinder

St. Johannis

Ansprechpartner Ulrich Kohrs

Krabbelgruppe, Kreis 2

Do., 16.00 Uhr, Kinder bis ca. 3 Jahre

Miryam Dettbarn, Tel. 702 100 21

Mobil 0177/569 51 57, Kap 14

Elefantengruppe Schulkinder

Mo., 15.00 Uhr, ab 1. Kl., Kap 14

NN3

Mo., 17.15 Uhr, ab 4. Kl., Kap 14

Igelgruppe Schulkinder

Mi., 15.00 Uhr, ab 1. Kl., Kap 14

Leo 39: Leonhardstraße 39

Leo 40: Leonhardstraße 40

Kap 14: Kapellenstraße 14

Jugend

Bibel-Hauskreise

Veranstaltungen

Konfirmandenunterricht

Dienstag und Samstag

JugendgruppenleiterInnen

Mi., 17.30 Uhr, Do., 16.30 Uhr, Kap 14,

Indiaca-Sport-Gruppe

Mo., 18.00-20.00 Uhr,

Christophorus-Sporthalle,

Georg-Westermann-Allee 76

Besuchsdienst

Geburtstagsbesuchsdienst

Letzter Mo., 15.00 Uhr, Leo 39

Besuchs- und Beratungsdienst,

Mitarbeitertreff in Zusammenarbeit mit der

EEB

1. Mi., 19.30 Uhr, Leo 39

Länger

2. Mi. im Monat, 10.00 Uhr, Tel. 717 56

Hierse

1./3. Mi. im Monat, 10.00 Uhr, Tel. 738 61

Bibel-Betrachtungskreis

1./3. Do. im Monat, 19.45 Uhr, Gruppenraum

Leo 40, Frau Stelter, Tel. 37 26 31

Frauen

Frauentreff

1. Fr., 20.00 Uhr, Leo 39

Frau Rosenthal, Tel. 40 06 44

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Veranstaltungen

Martin-Luther

Gottesdienst

Gottesdienst

So., 10.00 Uhr,

1. Sonntag im Monat 11.00 Uhr

mit anschließendem Gemeindemittagessen

Kirchcafé

im Anschluss an den Gottesdienst

im Gemeindesaal oder im Pfarrgarten

Gottesdienst in ungarischer Sprache

und ungarische Sonntagsschule

1. Sonntag im Monat 16.00 Uhr,

Pfarrer Daniel Csakvari,

www.ungvh.de

Kinder

Zwergengruppe

für Kinder von 0 bis 3 Jahren & Anhang

Mi. 10.00-12.00 Uhr im Gemeindesaal

Verschiedenes

Madrigalchor

Unser Kammerchor, der Madrigalchor

Braunschweig, sucht weitere neue Stimmen.

Wir singen ein gemischtes Programm, in

das auch Evergreens, Spirituals und Gospels

einbezogen werden. Wir werden bei verschiedenen

Anlässen in Braunschweig und

Umgebung und gelegentlich im Gottesdienst

der Gemeinde auftreten.

Eine Altersbegrenzung gibt es nicht und Notenkenntnisse

werden nicht vorausgesetzt.

Jeder, der gerne singt, ist willkommen. Der

Chor trifft sich ab Mai jeweils Donnerstags

um 20.00 Uhr in der Martin-Luther- Gemeinde,

Zuckerberg 26.

Singkreis

für alle, die gerne singen,

Mi., 09.02., 09.03., 17.00 Uhr

Biblisch-theologischer Gesprächskreis

Do., 14.04., 19.30 Uhr

Frauenkreis

Mi., 27.04., 25.05., 15.00-17.00 Uhr

Spielen und Basteln

Mo., 11.04., 09.05., 16.00 Uhr

Kirchenvorstand

nach Vereinbarung

Die Sitzungen sind öffentlich!


im QuartierWerbung

Heike Müller

Helmstedter Straße 35 a

Telefon (05 31) 7 33 77

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9.00 - 18.00 Uhr

Sa. 9.00 - 13:00 Uhr

So. 10.00 - 12.00 Uhr

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Gottesdienste

St. Johannis

April in St. Johannis

Samstag, 2. April, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 3. April, 10.00 Uhr

Gottesdienst,

Pfarrer Christian Teichmann

Samstag, 9. April, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 10. April, 10.00 Uhr

Predigtgottesdienst,

Pfarrerin Antje Tiemann,

Stud. Theol. Matthis Weselmann

Samstag, 16. April, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 17. April, 10.00 Uhr

Stationengottesdienst,

alle Pfarrer (siehe auch Seite 8)

Montag, 18. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht,

Pfarrerin Antje Tiemann

Dienstag, 19. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht in der Martin Luther-Gemeinde,

Pfarrerin Dorothea Biersack

Mittwoch, 20. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht in der Magni-Kirche,

Pfarrer Henning Böger

Donnerstag, 21. April, 19.00 Uhr

Tischabendmahl,

Pfarrerin Antje Tiemann,

Vikarin Ricarda Schnelle

Karfreitag, 22. April, 10.00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst,

Pfarrer Christian Teichmann

Samstag, 23. April, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Ostersonntag, 24. April,

06.00 Uhr Osterfrühgottesdienst in der

Hauptfriedhofskapelle, Pfarrerin

Antje Tiemann, Vikarin Ricarda

Schnelle, anschließend Osterfrühstück

im Gemeindesaal

10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Abendmahl,

Pfarrer Christian Teichmann

Ostermontag, 25. April, 11.00 Uhr

Gemeinsamer Familiengottesdienst in der

Magnikirche mit Ostereiersuchen,

alle Pfarrer

Samstag, 30. April, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Bitte achten Sie auf die Uhrzeiten unserer Gottesdienste.

Auch in diesen Monaten feiern wir zu verschiedenen Zeiten!


St. Johannis

Mai in St. Johannis

Sonntag, 1. Mai, 10.00 Uhr,

Abendmahlsgottesdienst,

Pfarrerin Antje Tiemann, Vikarin Ricarda

Schnelle

Freitag, 6. Mai, 18.00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst der Konfirmanden,

alle Pfarrer

Samstag, 7. Mai, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 8. Mai, 18.00 Uhr,

Konzertanter Abendgottesdienst,

Pfarrer Christian Teichmann

(siehe auch „Klangraum“ Seite 9)

Samstag, 14. Mai, 14.00 Uhr

Konfirmation

Pfarrerin Antje Tiemann,

Pfarrer Christian Teichmann

Vorankündigung Himmelfahrt:

Donnerstag, 2. Juni um 11.00 Uhr feiern

wir Gottesdienst gemeinsam mit der St.

Magni-Gemeinde auf dem Magni-Friedhof;

anschließend sind sie zu einem Mittagessen

in die Adolfstraße 36 eingeladen.

Bitte achten Sie auf die Uhrzeiten unserer Gottesdienste.

Auch in diesen Monaten feiern wir zu verschiedenen Zeiten!

Gottesdienste

Samstag, 14. Mai, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr

Konfirmation

Pfarrerin Antje Tiemann,

Pfarrer Christian Teichmann

Samstag, 21. Mai, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr,

Predigtgottesdienst,

Lektor Thomas Möbius

Samstag, 28. Mai, 18.00 Uhr

Wochenschlussandacht im Marienstift

Sonntag, 29. Mai, 10.00 Uhr,

Abendmahlsgottesdienst,

Vikarin Ricarda Schnelle

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Gottesdienste

Martin-Luther

April in Martin-Luther

Sonntag, 3. April, 10.00 Uhr

Kindergottesdienst,

Pfarrerin Dorothea Biersack

Sonntag, 3. April, 11.00 Uhr

Gottesdienst,

Pfarrer Christian Teichmann

Dienstag, 12. April, 10.00 Uhr

Schulgottesdienst der LBZH,

Team

Palmsonntag, 17. April, 10.00 Uhr

Stationengottesdienst,

alle Pfarrer (siehe auch Seite 8)

Montag, 18. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht in St. Johannis

Pfarrerin Antje Tiemann

Dienstag, 19. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht in Martin Luther

Pfarrerin Dorothea Biersack

Mittwoch, 20. April, 19.00 Uhr

Passionsandacht in der Magni-Kirche,

Pfarrer Henning Böger

Gründonnerstag, 21. April, 19.00 Uhr

Abendmahlsfeier,

Pfarrerin Dorothea Biersack

Karfreitag, 22. April, 10.00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst,

Pfarrerin Dorothea Biersack

Ostersonntag, 24. April, 10.00 Uhr

Gottesdienst,

Pfarrerin Dorothea Biersack,

anschließend Osterfrühstück, möglichst im

Pfarrhausgarten

Ostermontag, 25. April, 11.00 Uhr

Gemeinsamer Familiengottesdienst in der

Magnikirche mit Ostereiersuchen,

alle Pfarrer

Mai in Martin-Luther

Sonntag, 1. Mai, 11.00 Uhr,

Gottesdienst,

Pfarrerin Dorothea Biersack,

anschließend gemeinsames Mittagessen

Freitag, 6. Mai, 18.00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst der Konfirmanden

in St. Johannis,

alle Pfarrer

Samstag, 7. Mai, 14.00 Uhr

Konfirmation,

Pfarrerin Dorothea Biersack

Sonntag, 8. Mai, 10.00 Uhr,

Gottesdienst

Pfarrerin Dorothea Biersack

Sonntag, 15. Mai, 15.00 Uhr,

Gottesdienst mit Verabschiedung von

Pfarrerin Dorothea Biersack

(Antje Siefert/Sopran und Hanns-Wilhelm

Goetzke/Saxophon)

Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr,

Predigtgottesdienst in St. Johannis,

Lektor Thomas Möbius

Sonntag, 29. Mai, 10.00 Uhr,

Gottesdienst,

Pfarrer Christian Teichmann


im QuartierWerbung

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Werbung

bei uns


im QuartierWerbung

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Kontakt

St. Johannis

Martin-Luther

Pfarrer

Christian Teichmann

Kapellenstraße 14

Telefon 7017833

c.teichmann@johannis-bs.de

Kirchenvorstand

Vorsitzender

Thomas Möbius

Bolchentwete 7

Telefon 2339145

t.moebius@johannis-bs.de

Kindergarten 7.30-14.00 Uhr

Leiterin Christiane Wollin

Leonhardstraße 40

Sprechzeit:

Montag 14.00-16.00 Uhr

Telefon 7017841/42

gemeinde@johannis-bs.de

Pfarrerin Dorothea Biersack

Zuckerbergweg 26

Telefon 691277

anna-dorothea.biersack

@lk-bs.de

bei uns

www.johannis-bs.de

www.martin-luther-gemeinde-braunschweig.de

Pfarrerin Antje Tiemann

An der Bugenhagenkirche 4

Telefon 2710904

Leonhardstraße 39

Telefon 7017834

a.tiemann@johannis-bs.de

Diakon

Ulrich Kohrs

Kapellenstraße 14

Telefon 7017832

u.kohrs@johannis-bs.de

Kirchenmusikerin

Gerhild Beuchel

Telefon 7017835

Dienstag 10.00-12.00 Uhr

gemeinde@johannis-bs.de

Kirchenvorstand

Horst Scholz

Stellvertretender

Vorsitzender

Ascherslebenstraße 22

Telefon 62653


St. Johannis

Martin-Luther

im QuartierKontakt

Sekretärin Kerstin Stier

Leonhardstraße 39

Telefon 7017830,

7017831 Fax 7017858

Mo, Do, Fr 9.00-12.00 Uhr

Di 9.00-11.00 Uhr

Mi 15.00-18.00 Uhr

gemeinde@johannis-bs.de

Kirchenmusiker

Iouri Kriatchko

Telefon 7017830

gemeinde@johannis-bs.de

Gemeindebüro

und Kirchenvögtin

Frau Lilli Rudi

Zuckerbergweg 26

Telefon 691277

Kirchenvogt

Gerald Zapke

Telefon 7017830

gemeinde@johannis-bs.de

Besuchs- und Beratungsdienst

(BBD)

Heidrun Möbius

Telefon 7017846

Sprechzeit:

Dienstag 10.00-12.00 Uhr

bbd@johannis-bs.de

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Hinweise

Johannisfest 2011

Hier die ersten Informationen für unser diesjähriges

Gemeindefest, welches über 2 Tage

gefeiert wird.

Termin:

25. Juni feiern wir 25 Jahre KFS

25. Juni ab 19 Uhr Hoffest

26. Juni ab 11 Uhr Familienfest in und

rund um die Kirche.

Rund geht es natürlich an beiden Tagen.

Damit es richtig rund wird, brauchen wir

wieder alle Hilfe die wir bekommen können.

Wir suchen Helfer zum Auf- und Abbau,

Grillbesatzung, am besten mehrere, damit

jeder einmal pausieren kann, Spenden von

Salaten und Kuchen, ohne die geht es nicht

Wer sonst noch irgendwas „inpetto“ hat,

25 Jahre Konfirmanden-Ferien-Seminar

bei uns

Aufführungen oder Showeinlagen bitte ganz

schnell im Gemeindebüro melden.

Ich war doch da mal ...in den Bergen, ...mit

der Kirche, ...in Südtirol, ...im Ahrntal, ...mit

Wandern, ...mit Stillem Zelt, ...mit Teamern,

... mit Konfis, ... drei Wochen lang. Im KFS.

Haben Sie, hast du Lust, die wieder zu treffen,

die da mit waren? Dann komm vorbei,

am 25. Juni In St. Johannis.

Denn wir feiern 25 Jahre KFS in St. Johannis.

Über 1.000 TeilnehmerInnen waren in dieser

Zeit dabei!

Ab 14.30 Uhr Ankommen, da sein, sehen,

staunen und klönen...

15.30 Uhr KFS-Gottesdienst mit „alten

und neuen“ KFS-Schlagern, anschließend

Worshops und Aktionen zum Mitmachen

19.00 Uhr Hoffest mit Livemusik


im QuartierWerbung

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Kinder

Hallo Kinder

Mann, oh, Mann, war das ein Winter! Immer

wenn wir dachten, jetzt ist Schluß mit dem

Schnee, kamen nochmals weiße Flocken.

Aber nun werden die Tage ja endlich etwas

länger, und wir sehen auch die Sonne wieder

öfter. Es wird auch langsam Zeit, wir haben

schließlich bald Ostern! Sicherlich läuft die

Schule auch wieder ganz normal bei euch.

Wie sieht eigentlich bei euch Schulkindern

die Freizeit aus? Spielt ihr nur am Computer

oder werden auch noch Bücher gelesen?

Mein Enkel Sinan, 10 Jahre alt, hat sich

zu Weihnachten eine ganze Buchserie

gewünscht. Zwei Folgen davon kannte er

schon, nun sind noch einige dazu gekom-

bei uns

men. An seiner Schule gibt es für jedes

durchgelesene Buch einen Punkt. Natürlich

muß er über eine Internetplattform eine

kurze Inhaltsangabe machen. Im letzten

Schuljahr hat er für 13 gelesene Bücher

eine tolle Urkunde erhalten. Das finde ich

super, und ich bin sehr stolz auf ihn. (Wo

ich doch auch in jeder freien Minute lese).

In diesem Jahr wird er den Klassenrekord

sicher noch erhöhen. Und damit es für euch

nicht langweilig wird, gibt es auch wieder

eine lustige Geschichte. Ich wünsche euch

viel Spaß beim Lesen, schöne Osterferien

mit vielen bunten Ostereiern und viel Sonne,

tschüss eure Barbara


Geschichte von Niklas

im QuartierKinder

Peng! Mit einem lauten Knall flog im oberen

Stockwerk die Tür von Nikolas Zimmer zu.

Oma, Anike und Carolin hörten ihn bis unten

in die Küche schimpfen und heulen. Na, das

konnte ja ein netter Tag werden! Die Oma

war kurz vor den Ferien aus Hamburg zu

Besuch gekommen. Carolin hatte vor zwei

Tagen ihren Geburtstag gefeiert, da gehörte

Oma dazu. Heute hatten nun die Ferien

begonnen. Sie wollten nach dem Frühstück

alle zusammen spielen und später vielleicht

beim Italiener eine Pizza essen. Aber jetzt

sollte erst einmal gefrühstückt werden. „Nikolas,

komm doch herunter, wir warten auf

dich. Frühstück ist fertig!“ rief Anike. „Nein,

“jaulte Nikolas von oben, „mache ich nicht.

Und ihr seid alle blöd!“ Sie konnten hören,

wie er in seinem Zimmer mit den Füßen auf

den Boden stampfte. Verdutzt guckte Anike

ihre Oma an. „Hast du das gehört? Blöd hat

er geschrien.“ „Ja“, entgegnete die Großmutter,

„aber uns kann er ja nicht meinen,

mein Kind. Ich bin nicht blöd, du bist nicht

blöd und Carolinchen mit ihren zwei Jahren

schon gar nicht. Aber lass uns einfach

anfangen, er wird schon kommen.“ Oma

schnitt die Brötchen auf, schmierte Carolin

Butter und Erdbeermarmelade auf eine

Hälfte und gab die ihr. Carolin wollte immer

allein essen, gern hätte sie auch mit dem

Messer hantiert. Aber das ging nun wirklich

noch nicht. Auch Anike hatte inzwischen

entschieden, welche Marmelade sie essen

wollte, schmierte das Brötchen und biss

herzhaft zu. In diesem Moment kam Nikolas

langsam von oben herunter getrödelt,

natürlich im Schlafanzug. Mit mürrischem

Gesicht setzte er sich an seinen Platz, griff

in den Brotkorb und... „Nein, “ heulte er los,

„ich wollte die untere Brötchenhälfte. Wieso

haben Anike und Carolin eine und ich nicht?“

Die Großmutter holte tief Luft. „Nikolas,

guten Morgen“, sagte sie freundlich, „willst

du dich nicht erst mal anziehen? Guck mal,

wir sind auch nicht im Schlafanzug am Frühstückstisch.

Und das mit dem Brötchen können

wir regeln.“ Nikolas antwortete nicht. Er

war einfach nur sauer, er wusste auch nicht

genau, warum. Er trödelte, zog sich nicht an,

aß nichts, trat Anike unter dem Tisch an die

Beine. Ja, es war wirklich ein toller Tagesanfang!

Nach einer Weile fragte Oma: „Möchtest

du nun endlich essen?“ Es kam keine

Antwort. „Na gut, wenn du nicht willst, lässt

du es bleiben:“ Mit diesen Worten stand sie

auf, räumte Butter, Marmelade und Quark in

den Kühlschrank. Anike stellte derweil das

schmutzige Geschirr in den Geschirrspüler.

Carolin spielte in einer Ecke mit ihrem

neuen Arztkoffer, den Oma zum Geburtstag

geschenkt hatte. Sie hatte ihr Püppchen in

der Hand, piekte ihr die kleine Spritze in

den Arm. Dann holte sie das Thermometer

heraus, steckte es der Puppe unter den

Arm. Die ganze Zeit plapperte sie munter

vor sich hin. Und Nikolas? Er saß immer

noch im Schlafanzug auf seinem Stuhl, hatte

den Kopf zwischen den Händen vergraben

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32

Kinder

Geschichte von Niklas

und schimpfte leise vor sich hin. Ab und zu

sah er zu seiner Oma hinüber, die das genau

bemerkte.“Na, mein Junge, willst du dich

nicht doch endlich anziehen? Wir könnten

dann noch Memory spielen, ehe wir nachher

in die Stadt gehen. Was meinst du?“ „Oja,

Memory ist super! Ich beeile mich!“ Wie ein

Sausewind sprang er vom Stuhl, rannte die

Treppe hoch in sein Zimmer. Er freute sich

sehr, denn er wusste, dass er immer drei

Karten aufdecken durfte bei diesem Spiel,

Oma aber nur eine. Wieso eigentlich? (Na,

wahrscheinlich weil er so schlecht verlieren

konnte). Schnell zog er sich seine Sachen

an und hopste die Treppe wieder nach

unten. Er aß auch schnell das geschmierte

Brötchen. Oma hatte schon alle Karten

ausgelegt, und das Spiel begann. Natürlich

gewann Nikolaus und strahlte. „Na, war das

nicht schön, so ganz in Ruhe?“ fragte die

Großmutter. „Und nun habe ich für alle noch

eine Überraschung. Man könnte es auch ein

Geheimnis nennen.“ Oma machte es richtig

spannend. Sie stand auf, ging an ihre große

Reisetasche und holte einen kleinen roten

Koffer hervor. Verdutzt schauten die Kinder

sich an. „Was ist denn das?“ fragte Nikolas.

„Tja, ihr Lieben, das ist der Jammerkoffer.“

Anike und Nikolas lachten laut los, sogar

Carolinchen musste kichern. „Oma – der

was? Und mach den Koffer doch einmal

auf!“ Die Großmutter öffnete vorsichtig

bei uns

den Kofferdeckel. In kleinen Fächern lagen,

fein eingewickelt, kleine Päckchen. Überall

waren Zahlen darauf geschrieben. 12 GJ

und 6 GJ und 1 KJ. Sofort fragten die

Kinder, was diese bedeuten würden. „Also,

das ist so“, erklärte Oma, „12 GJ bedeutet

großer Jammer, die anderen Zahlen kleiner

Jammer und ganz kleiner Jammer. Nikolas

hatte heute Morgen einen großen Jammer.

Er war wütend, hat geheult und geschimpft.

Die Zaubersachen in diesem Koffer können

die Heulerei stoppen. Wenn Nikolas es also

schafft, kein Gejammer vor dem Frühstück

oder am Tag zu machen, darf er sich abends

ein Päckchen aussuchen. Ich sage dann, mit

welcher Zahl. Es gibt ja schließlich verschiedene

Jammerarten“. Die Kinder waren

begeistert. Aber wie sie auch drängelten und

bettelten – Oma verriet nicht, was in den

kleinen eingewickelten Päckchen mit den geheimnisvollen

Zahlen war. Von außen sahen

sie alle gleich aus. Plötzlich hatte Anike eine

Idee. „Wir werden ab jetzt schon versuchen,

nicht zu zanken, zu heulen und zu schimpfen.

Dann dürfen wir sicher am Abend ein

Päckchen haben.“ „Ja, so machen wir das“,

stimmte Nikolas zu, und auch Carolin nickte.

Dann zogen alle ohne Widerworte Schuhe,

Jacken, Mützen an, und fröhlich fuhren sie

mit Oma zu ihrem Lieblings-Italiener. Ob die

guten Vorsätze wohl eingehalten wurden?

Wir wissen es nicht…


im QuartierWerbung

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Werbung

bei uns


im QuartierWerbung

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Bildbetrachtung

Die Auferstehung

In der unteren Hälfte des Holzschnittes von

Albrecht Dürer blicken wir auf ein steinernes,

von einer schweren Platte abgedecktes

Grabmal. Rechts und links davon liegen

bewaffnete Männer in ganz unterschiedlichen

Rüstungen. Sie schlafen in zumeist

unbequemen Stellungen, achtlos haben

sie ihre Waffen auf den Boden gelegt. Das,

was in ihrer unmittelbaren Nähe geschieht,

nehmen sie nicht wahr. Lediglich am rechten

Rand ragt eine Hand eines Soldaten empor

und scheint nach oben zu zeigen.

Die senkrechte Mittelachse des Bildes wird

von dem in ein weites Tuch gehüllten Christus

bestimmt. Er wurde gekreuzigt und - wie

wir aus den Evangelien wissen - von den

ihm Nahestehenden zu Grabe getragen. Nun

steht er auf dem Deckel des Sarges. Deutlich

erkennt man die Wunden an der rechten

Hand und an den Füßen. Ein gekräuseltes

Wolkenband, das sich nach oben allmählich

auflöst, umrahmt ihn. Seine rechte Hand ist

leicht erhoben und deutet die Segensgeste

an, das Symbol für den Glauben und die

Heilsbotschaft. In der Linken hält er die

an einem langen Stab hängende Kreuzfahne,

die das Zeichen des Sieges über den

Kreuzestod ist. Sein Haupt wird von einer

Lichterscheinung -einem Kreuznimbus- gerahmt.

Der Blick ist nach zum Himmel gerichtet.

Von dort fliegt eine Schar geflügelter

Engel auf ihn zu, die lediglich aus Kopf und

Flügelpaar bestehen. Gemeinsam mit den

Wolken darunter und den bereits erwähnten

bei uns

gekräuselten Wolkenband umschließen sie

den Auferstandenen und weisen darauf

hin, dass er sich in einer anderen Sphäre

befindet. Das Leben über den Tod, der Geist

über die Materie triumphiert.

Der Vorgang der Auferstehung wird

übrigens in keinem der Evangelien geschildert.

Man erfährt lediglich von Frauen und

Aposteln, die sich am zweiten Tag nach der

Kreuzigung zum Grab begaben und dieses

aufgebrochen und leer vorfanden. Ein

Engel verkündete ihnen dort die Auferstehung

des Gottessohns und trug ihnen auf,

die Botschaft den Jüngern zu überbringen.

Ferner erfährt man, dass sich Christus in

der Folge mehrmals seinen Anhängern

zeigte und ihnen sagte, er sei von den Toten

auferstanden, wie er es immer vorhergesagt

hatte. Nur bei Matthäus erfahren wir etwas

von einer Wache, die die Juden vor dem

Grab aufstellen ließen. Er berichtet von

einem starken Erdbeben, vom Niederfahren

eines weißen Engels, der die Deckplatte

von der Gruft weghob, und vom großen

Schrecken der Wächter. Doch von alledem

sehen wir bei Dürer nichts.

In einem Punkt hält sich Dürer ganz genau

an den Bibeltext, wenn er das unberührte

Siegel, an den beiden Steinplatten zeigt. Bei

Matthäus heißt es: „Pilatus sprach zu ihnen:

,Ihr sollt eine Wache haben; geht und sorgt

für Sicherung, wie es euch gut dünkt.‘ Sie

aber gingen hin und sicherten das Grab,


im Quartier

nachdem sie den Stein versiegelt hatten, mit

einer Wache.“

Dürers Darstellung bildet die Abschlussszene

einer Reihe von Passionsdarstellungen,

die wegen des recht ungewöhnlich großen

Formates (fast DIN A 3) auch die „Große

Passion“ genannt wird. Das Kupferstichka-

Bildbetrachtung

binett des Braunschweiger Herzog Anton

Ulrich-Museums besitzt einen Abzug dieses

Holzschnittes. Doch heißt es hier, Geduld

zu haben. Der zeitaufwändige Umbau des

Hauses macht den Besuch zum gegenwärtigen

Zeitpunkt nicht möglich.

Volker Tlusty

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Kasualien

Taufen

St. Johannis

Sophia Elena Plate

Verstorben

Gottfried Karl Wollner, 84 Jahre

Wolfgang Holtz, 94 Jahre

Wilfried Erich Otto Pahl, 69 Jahre

Hildegard Graf, 96 Jahre

Elisabeth Gertrud Eppert, 84 Jahre

Ursula Wollenweber, 92 Jahre

Helene Busch, 97 Jahre

Jürgen Kahmann, 61 Jahre

Herta Naber, 90 Jahre

Margot Baeck, 76 Jahre

Gerda Demmich, 97 Jahre

Margrit Hoffmann, 69 Jahre

Elli Börner, 99 Jahre

Martin-Luther

Taufen

Felix Meinke

Tamara Sabanovic

Trauung

Stefan und Maren Frank, geb. Templin

Verstorben

Liselotte Siebert, geb. Bankowski, 87 Jahre

Elisabeth Scheibel, geb. Neubauer, 88 Jahre

Dietrich Willi Ebers, 67 Jahre

Manfred Liebel, 81 Jahre

Marina Meermann, geb. Banke, 69 Jahre

Günter Pape 84, Jahre

Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern,

meine Liebe wird mich überdauern

und in fremden Kleidern dir begegnen

und dich segnen.

Joachim Ringelnatz

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