Download der "Liselotte" - Ausgabe Frühjahr 2011 als PDF

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Download der "Liselotte" - Ausgabe Frühjahr 2011 als PDF

Ausgabe Frühjahr/Sommer 2011

Die Salier

Kaiser zwischen Konf likten

und Kompromissen

Kunst bewegt

Museum Pfalzgalerie lockt

mit vielfältigem Programm

Das Magazin für die ganze Pfalz.

Natur und Kultur

sind Trumpf

Die Pfalz als Freizeit- und

Urlaubsland erschließen

Zappel-Philipp und Co.

Pfalzinstitut hilft psychisch kranken

Kindern und Jugendlichen

1


familien

unternehmen

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Pfalzakademie

Pfalz-Rätsel

im fokus

10 Name eines markanten

Gebäudekomplexes gesucht

Die Salier

Kaiser zwischen Konflikten

und Kompromissen

Seite 04

07 Natur und Kultur sind Trumpf

Die Pfalz als Freizeit­ und

Urlaubsland erschließen

1. Preis:

Heißluftballonfahrt

für 2 Personen

Liebe Leserinnen und Leser,

wer mag wohl dieser stattliche Mann sein,

der hier abgebildet ist? So könnte der Erbauer

des Speyerer Domes ausgesehen haben,

der vor rund 1.000 Jahren das größte Gotteshaus

seiner Zeit in romanischem Stil errichtet

hat. Er entführt Sie in die spannende

Epoche des Hochmittelalters, wenn Sie

sich die Salier­Ausstellung im Historischen

Bezirksverband Pfalz

08 Die Pfalz und der Mauerbau

Schließung der innerdeutschen

Grenze in Berlin vor 50 Jahren

Aufgelesen

11 Meldungen aus

dem Bezirksverband Pfalz

editorial & inhalt

Museum der Pfalz anschauen wollen.

Doch auch aktuell hat die Pfalz einiges zu

bieten; das erfahren Sie ebenfalls in diesem

Heft. Und versuchen Sie Ihr Glück beim

Pfalzrätsel – es ist diesmal zum Abheben!

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Lilo-Redaktion

Museum Pfalzgalerie

06 Kunst bewegt

Museum Pfalzgalerie

Kaiserslautern lockt mit

vielfältigem Programm

Pfalzklinikum

09 Zappel-Philipp und Co.

Pfalzinstitut hilft psychisch

kranken Kindern und

Jugendlichen

Freizeitkalender

14 Termine von April 2011

bis September 2011

3


im fokus

Als das Blut aus Broten floss

Die Salier im

Historischen Museum der Pfalz

Blut, das aus Broten floss und in Linsengerichten schwamm,

habe den Speyerern schon früh angekündigt, dass es Bürgerkrieg

geben würde. So haben sich die Bürger im Jahr 1105

auch nicht gewundert, als Heinrich V. seinem Vater und damals

Noch-Kaiser Heinrich IV. die Stadt abrang – das berichtet

jedenfalls der Chronist Ekkehart von Aura.

Auch wenn die Übernahme wohl nicht

sehr gewaltsam vonstattenging, bedeutete

sie ein wichtiger Sieg des aufständischen

Sohns, war doch die Stadt am Rhein ein

Knotenpunkt im salischen Machtgeflecht.

Da hatte es auch nicht viel genutzt, dass

der Junior bei seiner Wahl zum Mitkönig

4

im zarten Alter von zwölf Jahren schwören

musste, sich nie gegen seinen Vater zu erheben.

Diese „Macht im Wandel“ bildet einen

Schwerpunkt der großen Salier­Ausstellung,

die das Historische Museum der Pfalz

in Speyer vom 10. April bis 30. Oktober zeigt.

Gerade die späte Salierzeit war eine

Größte und eine der schönsten

Unterkirchen in Europa: Krypta

des Speyerer Doms

Prachtvoll und

aufschlussreich:

Speyerer Evange listar

von 1220 verrät

Einzelheiten über das

Weihedatum des Doms

am 4. Oktober 1061

Ära der Neuordnungen und Auseinandersetzungen

zwischen weltlicher und

geistlicher Herrschaft, der Konflikte,

aber auch der Kompromisse. Das betrifft

insbe sondere Heinrich V., der noch nie im

Fokus einer großen Ausstellung stand,

und seinen Vater Heinrich IV. In dessen

Herrschafts zeit gewann der Speyerer

Dom als Stütze und Zurschaustellung der

kaiserlichen Autorität große Bedeutung,

an der er sich während des langen Streits

mit dem Papst festhielt, der im „Gang nach

Canossa“ gipfelte.

Die Dynastie der Salier und die Geschichte

des Doms, wo noch heute die sterblichen

Überreste der Kaiser begraben liegen,

sind untrennbar miteinander verwoben.

Als kleiner Thronfolger war Heinrich IV.,

gerade elf Jahre alt, bereits bei der prunkvollen

Weihe 1061 dabei. Sein Großvater und

erster salischer Kaiser Konrad II. hatte

1024 den Grundstein gelegt, dessen Sohn

Heinrich III. den Bau des damals größten

abendländischen Gotteshauses fortgeführt.

Aus der Zeit Heinrichs IV. stammen

die ersten massiven Umbauten, die

das Aussehen des Kirchenbaus bis heute

prägen, wie etwa die Überwölbung des

Mittelschiffs in 33 Metern Höhe – damals

ein verwegenes architektonisches Un­


terfangen. Eine eigens für die Speyerer

Ausstellung produzierte 3D­Rekonstruktion

macht die Geschichte des Dombaus

auf noch nie gesehene Weise erlebbar. Der

Dom und sein Schatz sind zentrale Themen

im Historischen Museum der Pfalz.

Einige Kleinode wurden im Laufe der

Jahrhunderte aus Speyer weg gebracht,

jetzt kehren eindrucksvolle Stücke für

die Ausstellung zurück: So etwa das

meisterhaft gestaltete Speyerer Evangelistar,

eine Sammlung von Bibeltexten für den

Gottesdienst. Nach 219 Jahren ist es zum

ersten Mal wieder in Speyer.

Geheimnisumwitterte

Salierburg

Unter den zahlreichen Zeugnissen dieses

spannungsreichen wie spannenden Zeitalters

sind auch solche zu bestaunen, die von

einer ganz besonderen pfälzischen Burg in

der Nähe von Klingenmünster stammen,

dem Schlössel. Die Ruine im Besitz des

Bezirksverbands Pfalz gibt einzigartige

Hinweise auf die salische Burgbauweise,

da man sie nach ihrer Zerstörung im 12.

Der Nachwelt erhalten: Im Labor des

Historischen Museums werden Funde aus den

Kaisergräbern konserviert und restauriert

Jahrhundert nicht wieder überbaute. Die

alten Steine hüllen sich allerdings in viele

Geheimnisse, denn den ursprünglichen

Namen sowie Erbauer oder Bewohner hält

die Geschichte verschlossen; in keiner Urkunde

taucht die einst stattliche Burg auf.

Fleißige Hände haben dort Hunderttausende

von Objekten zutage gefördert: Knochenfragmente,

Keramikscherben, Eisen­ und

Buntmetallteile hat das Schlössel bisher

preisgegeben; die wertvollsten Funde, wie

Sporen, ein Tintenhorn oder Spielsteine,

zeigt die Speyerer Salier­Schau. Zeitgleich

sind im Museum die ersten Ergebnisse eines

außergewöhnlichen Projekts zu sehen. Experten

haben in den vergangenen Monaten

kostbare Funde aus organischen Materialien

wie Textilien und Leder konserviert

und restauriert, die bei der Öffnung der

Kaiser­ und Königsgräber im Jahr 1900 im

Dom entdeckt wurden.

Bis 31. Juli läuft zudem die Familien­ und

Mitmachausstellung „Burg Drachenfels“.

Als Dombaumeister, Bauern oder Händler

können junge und junggebliebene Besucher

durch das Mittelalter reisen und mit

viel Spaß allerhand lernen über diese

faszinierende Zeit, in der auch Brot bluten

konnte. Weitere Informationen unter

www.museum.speyer.de.

Modernste Medientechnologie macht’s möglich: Rekonstruktion des Schlössels bei Klingenmünster

Salierjahr

in Speyer

im fokus

Mit der Königswahl Konrads II. betritt

im Jahre 1024 zum ersten Mal ein Herrscher

aus dem Haus der Salier die Bühne

der Weltgeschichte. Die salische Dynastie

erstreckt sich mit Konrads Sohn und Enkel

bis zum kinderlosen Tod seines Urenkels

Heinrich V. im Jahr 1125. Das Historische

Museum der Pfalz in Speyer begeht das

Salierjahr 2011 mit der großen Ausstellung

„Die Salier – Macht im Wandel“, die

sich um ein ganzes Jahrhundert salischer

Herrschaft dreht. Gleich drei große Ereignisse

dieser Zeit haben dieses Jahr ihr Jubiläum:

Zum 950. Mal jährt sich die Weihe

des Kaiserdoms, vor 900 Jahren wurde

Heinrich V. zum letzten salischen Kaiser

gekrönt, noch im selben Jahr verlieh er der

Stadt Speyer bedeutende Privilegien.

In der Pfalz und insbesondere in der Dom-

stadt hielten sich die Salier besonders

gerne auf. Nicht nur deshalb ist die alte

Lieblingsstadt der Kaiser der ideale Ort

für diese Ausstellung: In unmittelbarer

Nachbarschaft der einstigen „Hauskirche“

des Herrschergeschlechts gelegen, reiht

sich das Historische Museum der Pfalz,

das unter anderem den Domschatz beherbergt,

auch mit diesem Projekt in die erste

Liga der deutschen Kulturbetriebe ein. So

können wir uns als Besucher der großen

Salier-Schau auf neueste Forschungsergebnisse

und erstklassige Kostbarkeiten in

anregender Präsentation freuen.

Herzliche Grüße

Ihr

zum thema ...

Theo Wieder

Vorsitzender des Bezirkstags Pfalz

5


Freunde von Gaumenfreuden kommen

sowohl beim Kunst(früh)stück als auch bei

„Art and Taste“ auf ihre Kosten. Der künstlerisch­kulinarische

Sonntagmorgen am Ende

eines jeden Monats hat sich inzwischen zum

Klassiker entwickelt: Nach dem Besuch in

den Ausstellungsräumen, der jeweils einem

bestimmten Motto folgt, erwartet die Gäste

ein appetitlich dargebotenes Frühstücksbüfett

im Foyer. Um Geschmacksurteile im

vielfältigen Sinn dreht sich ein Abend im

Quartal, wenn Tradition, Qualität und Genuss

von gestern und heute auf dem Prüfstand

stehen. Bislang gab’s zwei Ausgaben

dieser Reihe: zum Thema Baumkuchen und

Schokolade; im Mai geht’s um das Zusammenspiel

von Glas, Wein und Geschmack.

„Art after Work“ verheißt jeden ersten Diens­

tag im Monat Kunstgenuss am Feierabend,

der mit einer unterhaltsamen Führung zu

herausragenden Werken der Kunstgeschichte

und ungewöhnlichen Fragestellungen beginnt

und mit einem Glas Sekt in geselliger

Runde endet. Ebenfalls dienstags laden die

Freunde des MPK einmal im Vierteljahr zu

einem musikalisch­künstlerischen Abend

ein, der unter dem Motto „Klangfarben –

Kunstwerke der Pfalzgalerie und Musik aus

ihrer Zeit“ steht. Beim monatlichen Künstlerstammtisch

treffen sich Künstler und

Kunst interessierte zum Austausch im

Museum, das zu den ältesten und be­

deutendsten in Rheinland­Pfalz zählt.

Diejenigen, die zu Hause noch ein Werk –

Gemälde, Graphik oder Plastik – haben,

6

Kunst bewegt und ergreift: Arnold Böcklins großformatiges Gemälde

„Nessus und Deianeira“ von 1898 erzählt von Gewalt, Erotik, List und Rache

das nicht einzuordnen ist, sind bei der

Publikumsberatung jeden ersten Mittwochnachmittag

im Monat genau richtig. Ein

Kunst experte der Pfalzgalerie begutachtet

das „gute Stück“. Zu den regelmäßigen An­

geboten des Kunstmuseums zählen auch die

Führungen in der Ausstellung, und zwar

meist sonntags und dienstags. Mittwochmittags

zweimal im Monat gibt’s jeweils

eine 15­minütige Kunstbesprechung „auf den

Punkt gebracht“. Filmabende und Vorträge

runden die Palette der zahlreichen Veranstaltungen

ab.

Prominente Künstler

Noch bis 1. Mai präsentiert das Museum

Pfalzgalerie ein „Schwergewicht“ der

Konkreten Kunst, die auf geometrischen

Formen beruht: Von dem berühmten Plastiker

Richard Serra, der 1939 in San Francisco

geboren wurde, sind unter dem Titel

„Paperworks“ beeindruckende Graphiken zu

sehen. Ein ebenso herausragender Vertreter

seiner Zunft ist der

53­jährige Fotograf

Thomas Florschuetz

aus Berlin. Seine

Diasec­Prints – ein

Fotodruckverfahren,

das den Bildern

eine besondere Farbbrillanz

veleiht –

zeigen Bauwerke

und Kampfjets und

(welch Überra­

Kunst bewegt

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

lockt mit vielfältigem Programm

„Kunst bewegt“ und „Kunst ergreift“ – diese Slogans

fassen griffig das Programm in Worte, mit dem das

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (MPK) Besucher

begeistern will. Neben interessanten Sonderausstellungen

und Schauen, die Einblicke in die reichhaltige

Sammlung des Hauses geben, laden außergewöhnliche

Veranstaltungen ein, dem Museum des

Bezirksverbands Pfalz eine Stippvisite abzustatten.

schung!) zarte Orchi deen blüten, Gemüse

und Früchte.

Wer noch nicht die „Noblen Gästen“ und „nos

amis“ begrüßt hat, sollte sich beeilen, denn

die neun Meisterwerke von Max Slevogt aus

der Bremer Kunsthalle, die in hervorragender

Weise den eigenen Bestand an 20 Gemälden

des bekannten Pfälzer Impressionisten

ergänzen, und die abstrakten Arbeiten

ameri kanischer Künstler aus französischem

Privat besitz können nur noch einige Wo­

chen in der Pfalzgalerie in Augenschein ge­

nommen werden. Und schon jetzt darf man

sich auf die Schau „Faszination Wasserfarbe“

im Herbst freuen, die grandiose Aquarelle

des 20. Jahrhunderts aus der gut sortierten

Graphischen Sammlung des Museums

bietet. Weitere Infos unter www.pfalzgalerie.de.

Grandiose Aquarelle ab Herbst zu sehen:

Albert Haueisens „Bernauer Landschaft“

aus dem Jahr 1912


Mit den Pfunden wuchern: Die Pfalz hat viele Natur- und Kulturschätze zu bieten –

Blick auf die Wolfsburg bei Neustadt an der Weinstraße

Natur und Kultur sind Trumpf

Die Pfalz als Freizeit- und Urlaubsland erschließen

Die Pfalz mit ihren Natur- und Kulturschätzen ist für Einheimische,

Anwohner und Urlauber gleichermaßen ein lohnendes Naherholungs-

und Feriengebiet. Je unruhiger es in der Welt wird, umso mehr

rückt das eigene Land als Reiseziel in den Fokus. Davon profitiert auch

Rheinland-Pfalz, das bei den Gästen beliebt wie nie zuvor ist. Dieser

Entwicklung professionell zu begegnen, ist die Aufgabe von Touristikfachleuten

und Freizeitdienstleistern. Sie zu schulen, hat sich das

Projekt „Regioakademie“ – neuerdings bei der Pfalzakademie Lambrecht

angesiedelt – auf die Fahne geschrieben.

Wem also die Pfalz am Herzen liegt und wer

sich im stetig wachsenden Freizeitmarkt

engagieren will, kann sich bei der Regioakademie

beispielsweise zum Gästeführer,

zertifizierten Natur­ und Landschaftsführer

oder berittenen Naturführer ausbilden

lassen. Daneben kümmert sich der Weiterbilder

um Hotel­ und Gaststättenbetreiber,

Vermieter von Ferienunterkünften, Beschäftigte

in Freizeitparks und großen Einrichtungen

mit Publikumsverkehr, kurz: um

all jene, die sich als „Botschafter der Pfalz“

betätigen wollen.

Lernen, professionell mit Gästen umzugehen:

Die Regioakademie bildet zertifizierte Naturund

Landschaftsführer aus

Botschafter der Pfalz

Die Spannbreite der touristischen Qualifizierungsmaßnahmen

reicht von halb­ und

eintägigen Kursen bis hin zu sieben­ bis achtmonatigen

berufsbegleitend stattfindenden

Schulungen an unterschiedlichen Orten

in der Pfalz. Dabei entwickelt die Regioakademie

zusammen mit Volkshochschulen

und Tourist­Informationen passgenaue

Kurse, wie beispielsweise „Englisch für

Touristik er“, „Werben mit kleinem Budget“

und „Beschwerdenmanagement“. Dank der

Förderung durch das rheinland­pfälzische

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesund­

heit, Familie und Frauen und des Europä­

ischen Sozialfonds ist es möglich, die Kurse

sehr günstig für die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer anzubieten.

Die Regioakademie, 2001 von der Volkshoch­

schule Neustadt als Modellprojekt gestartet,

kam nun zum Bezirksverband Pfalz, der seit

fast 200 Jahren ein Motor der Region ist und

ihre Strukturen stärkt. Sein Netzwerk, geknüpft

aus zahlreichen Kultureinrichtungen,

wie dem Historischen Museum der Pfalz, dem

Pfalztheater und dem Museum Pfalzgalerie,

dem Pfalzmuseum für Naturkunde, dem

Dynamikum und dem Deutschen Schuhmuseum,

aber auch dem Naturpark Pfälzerwald

im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat,

bietet gute Voraussetzungen für die

Regioakademie, die Pfalz als Erholungs­ und

Urlaubsgebiet weiterzuentwickeln.

Unbestreitbar ist die Pfalz durchaus üppig

mit naturgegebenen und kulturellen

Schätzen ausgestattet. Diese stärker im

öffentlichen Bewusstsein zu verankern und

professionell zu vermarkten, um noch mehr

Naherholungs­ und Feriengäste – im Rekordjahr

2010 waren es immerhin über 1,6

Millionen – zu gewinnen, ist das Anliegen

des Bezirksverbands Pfalz mit dem Projekt

„Regioakademie“. Die Pfälzerinnen und

Pfälzer sind schließlich die Nutznießer

der Initiative, die der Wirtschaftssituation

und dem Arbeitsmarkt der Gesamtregion

zugute kommt. Weitere Infos unter

www.regioakademie.de.

7


Die Pfalz und

der Mauerbau

Schließung der innerdeutschen

Grenze in Berlin vor 50 Jahren

8

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ – beteuerte der

damalige DDR-Staatsratsvorsitzende, Walter Ulbricht gegenüber internationalen

Medienvertretern am 15. Juni 1961, nur zwei Monate vor der

deutsch-deutschen Grenzschließung. Über Jahre war es aus politischen

und wirtschaftlichen Gründen zu einem Exodus aus Mitteldeutschland

in die Bundesrepublik, den „Goldenen Westen“, gekommen: Dreieinhalb

Millionen Menschen hatten seit 1949 ihre Heimat verlassen.

Natürlich war auch die Pfalz von dieser

Flucht betroffen. Denn die Bundesbehörden

hatten nach einem genauen Schlüssel die

Flüchtlinge auf die unterschiedlichen Regionen

der Bundesrepublik verteilt. Wohnblocks,

oft ganze Siedlungen entstanden in

den 50er Jahren für die Neuankömmlinge

in größeren und kleineren Städten. In den

Schulen gesellten sich zum allgemein

üblichen pfälzischen Dialekt nun auch

mehr und mehr mitteldeutsche Dialekte.

Graffiti: Berliner Mauer

Während man sich im Westen um die Inte­

gration der Flüchtlinge bemühte, machte

man sich in Ostberlin große Sorgen: Einerseits

war der Verlust an Menschen wirtschaftlich

von großem Nachteil, andererseits

sorgte man sich sehr um das politische

Image. Während die Zonengrenze bereits

seit vielen Jahren dicht geschlossen war,

kam dem letzten „Schlupfloch Berlin“ eine

umso größere Bedeutung zu.

Das Unfassbare geschieht

am 13. August 1961

„Fluchtbewegung erschüttert die Sowjetzone“

– so berichtet „Die Rheinpfalz“ noch

am 12. August. Und schon Stunden später

geschieht das Unfassbare. Die Pfälzer wurden

über Rundfunk informiert, dass Grenzsoldaten,

Angehörige von „Betriebskampfgruppen“

und ein Heer von Bauarbeitern

in den frühen Sonntagmorgenstunden des

13. August mit dem Bau einer Mauer in

Berlin begonnen hatten. Nacktes Entsetzen

machte sich breit. Ein „Eiserner Vorhang

teilt Berlin“ titelte am 14. August die „Die

Rheinpfalz“. Die Politik nicht nur im Westen

Deutschlands, sondern auch in den europäischen

Hauptstädten schien im ersten Moment

ratlos, fürchtete gar eine Eskalation.

Man beschränkte sich auf verbalen Protest,

der erstmals am 16. August erfolgte. Letztlich

blieb das alles wirkungslos: Schon am

17. August war Westberlin abgeriegelt. Selbst

Verwandtenbesuche wurden unmöglich.

In der Ostberliner Führung herrschte eitel

Sonnenschein und regimetreue Poeten dichteten

triumphierend für die Grenz soldaten:

„Im Sommer ’61 / am 13. August / da schlos­

sen wir die Grenzen / und keiner hat’s ge­

wusst.“ Vor den Augen der Weltöffentlichkeit

machten die kommunistischen Machthaber

die Grenze von Tag zu Tag dichter: Betonplatten

ersetzten die einfachen Stacheldrahtver­

Von den Berlinern umjubelt: Amerikanische

Schützenpanzer aus Mannheim auf dem Kurfürstendamm

(„Die Rheinpfalz“, 22. August 1961)

haue, Häuser wur den nieder gerissen oder

deren nach Westen zeigenden Fenster, wie in

der Bernauer Straße, vermauert.

Die Pfalz, obwohl weit entfernt, war auf

besondere Art und Weise betroffen: 1.500

Soldaten der 8. US­Infanteriedivision, deren

Hauptquartier in Bad Kreuznach war,

wurden nach Berlin verlegt. Dies tangierte

vor allem den Großraum Kaiserslautern, waren

hier doch all jene Nachschubgüter der

US­Armee gelagert, die man nun in Berlin

dringend benötigte und dorthin transportieren

musste. Inzwischen spitzte sich die

Lage zu und erreichte ihren Höhepunkt am

27. Oktober 1961. Damals standen sich am

Checkpoint Charly sowjetische und amerikanische

Panzer gefechtsbereit gegenüber,

deren Kommandanten den Befehl hatten,

ihre Kanonen notfalls einzusetzen.

Gesprächsrunde mit Zeitzeugen

Die Pfalz und der Mauerbau

vor 50 Jahren

Donnerstag, 11. August, 19 Uhr

Frankenstein, Villa Denis

Von 1961 bis 1989 – 28 Jahre lang – bestand

die Mauer in Berlin und war das Symbol der

deutschen Teilung; hier wurden mindestens

136 Menschen bei Fluchtversuchen erschossen.

Das Monstrum fiel nicht zuletzt mit

Hilfe eines Pfälzers: Bundeskanzler Helmut

Kohl stellte die im Grundgesetz geforderte

Einheit Deutschlands wieder her. Mehr

zum Thema im Historischen Schlaglicht des

Instituts für pfälzische Geschichte und

Volkskunde unter www.bv­pfalz.de.


„Er gaukelt / Und schaukelt,

/ Er trappelt / Und zappelt / ...

/ Oben steht es auf dem Bild /

Seht! Er schaukelt gar zu wild,

/ Bis der Stuhl nach hinten

fällt; / Da ist nichts mehr, was

ihn hält.“ So dichtete schon

vor mehr als 150 Jahren der

Arzt Dr. Heinrich Hoffmann

in seinem berühmten „Struwwelpeter“

und beschrieb mit

seinem Zappel-Philipp ein offenbar

hyperaktives Kind.

Wer meint, dass Aufmerksamkeits störung­

en in einer modernen, zunehmend kom­

plexer werdenden Welt häufiger auftreten,

der irrt. Denn damals wie heute leiden

rund zwei bis sechs Prozent der Kinder und

Jugendlichen an ADS/ADHS. Und dieser

Anteil ist im Lauf von Jahrzehnten relativ

konstant geblieben. Allerdings sind die

Lebensumstände heutzutage aufgrund der

Reizflut und der unbeständigeren Familiensituation

für diese Kinder schwieriger,

wodurch sie häufiger auffallen.

Das stellt Dr. Michael Brünger fest, der

seit fast 30 Jahren am Pfalzklinikum

und davon seit zehn Jahren als Chefarzt

des Pfalzins tituts tätig

ist. Die Klinik für Kin der­

und Jugendpsychiatrie,

Psychosomatik und Psychotherapie

bietet in Klingenmünster,

Kaiserslautern und

neuerdings auch in Pirmasens

jungen Menschen in

seelischer Not vielfältige

Hilfen. Während die Anzahl

der ADS­Kinder eher

konstant bleibt, bemerkt

Brünger einen besorgniserregenden

Anstieg beim Schulschwänzen. Dabei

wünscht er sich von Lehrkräften und Eltern,

dass sie frühzeitig auf entsprechende

An zeichen reagieren. Denn die Gefahren

für schulmüde Kinder und Jugendliche sind

vielfältig. Das Rumhängen führt sehr

schnell zu Langeweile, Unlust und Stim­

Zappel-Philipp und Co.

Pfalzinstitut hilft psychisch kranken Kindern und Jugendlichen

Heilsam: Sport und Spiel gehören

zum Therapieprogramm

mungstiefs – nicht selten endet die Abwärtsspirale

in Depressionen und Isolation, aus

denen sie nicht mehr ohne fremde Hilfe

herausfinden.

Verhaltensauffällig – was nun?

Unter den zahlreichen Verhaltensauffälligkeiten

bei jungen Menschen sind Essstörungen

ein seit vielen Jahren großes

Thema in den psychiatrischen Kliniken.

Übermäßiges Essen und Fehlernährung,

die zu Fettleibigkeit und Bewegungsmangel

führen, ist geschlechtsunabhängig zuneh­

mend häufiger zu beobachten. Während an

Magersucht und Ess­Brech­Sucht (Bulimie)

meist Mädchen erkranken, sind Störungen

des Sozialverhaltens – Aggressivität und

Gewalttätigkeit bis hin zur Strafbarkeit –

eher an Jungen festzustellen; und hier ist

Lebendig und lehrreich:

Schulunterricht im Pfalzinstitut

die Tendenz zunehmend. In den vergangenen

20 Jahren haben bei Jugendlichen

auch Risikoverhaltensweisen zugenommen,

die beispielsweise mit Selbstverletzungen

(„Ritzen“) einhergehen.

Oft wissen Eltern mit seelisch kranken

Kindern nicht, dass die Jugendämter der

Stadt­ und Kreisverwaltungen allen Ratsuchenden

offenstehen. Um auffällige

junge Menschen in einem möglichst dicht

geknüpften Netz aufzufangen, ist es jedoch

äußerst nützlich, wenn Jugendhilfe auf der

einen und Kinder­ und Jugendpsychiatrie

auf der anderen Seite möglichst eng zusammenarbeiten.

Denn nur so finden betroffene

Familien zügig und adäquat Hilfe.

Bei allen psychischen Erkrankungen ist

das Pfalzklinikum ein Dienstleister

für die seelische Gesundheit.

Das Pfalzinstitut bietet 70

Kindern und Jugendlichen in

Klingenmünster stationäre

Hilfe, darüber hinaus gibt es

seit fünf Jahren in Kaiserslautern

und nun auch in Pirmasens

ein tagesklinisches Angebot für

je 20 Vier­ bis Achtzehnjährige. Schließlich

kann sich jeder Ratsuchende an den Standorten

des Pfalzinstituts an die Institutsambulanz

wenden, um sich Beratung und

Unterstützung zu holen, wenn andere ambulante

Maßnahmen ausgeschöpft sind.

Weitere Infos unter www.pfalzinstitut.de

und www.pfalzklinikum.de.

9


!

10

preisrätsel

Das Pfalz-Rätsel: Mitmachen und attraktive Preise gewinnen.

Welches historische Bauwerk

in der Pfalz ist hier abgebildet?

Als eines der ältesten Zeugnisse unter den Burgen stellt das Bauwerk eine Besonderheit im gesamten Südwesten dar;

Grabungen in diesen Mauern förderten bislang einen wertvollen Silbermünzschatz, ein in Stein geritztes Mühlespiel,

einen Spielwürfel und eine Flöte aus Bein zutage.

1. Preis: Heißluftballonfahrt für 2 Personen – gestiftet von den Pfalzwerken Ludwigshafen

2. Preis: Katalog und 2 Freikarten zur Ausstellung „Die Salier –

Macht im Wandel“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer

3. bis 6. Preis: je 2 Freikarten für die Ausstellung „Die Salier – Macht im Wandel“

im Historischen Museum der Pfalz Speyer

7. Preis: Essensgutschein für 2 Personen vom Naturfreundehaus Rahnenhof –

gestiftet vom Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald­Nordvogesen

8. und 9. Preis: je 2 Flammkuchen­Gutscheine vom Brauhaus Ehrstein in Hinterweidenthal –

gestiftet vom Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald­Nordvogesen

10. Preis: Familienkarte fürs Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (Sammlungen und Sonderausstellung)

Bitte senden Sie den Coupon per Post an den

Bezirksverband Pfalz, Redaktion „Liselotte“, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern

oder das Lösungswort mit Name und Adresse per E-Mail an liselotte@bv-pfalz.de.

Teilnahme auch über www.bv-pfalz.de möglich. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.

Pro Teilnehmer gilt nur eine Einsendung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden per Los ermittelt und in der nächsten Ausgabe bekannt gegeben.

Absender:

LöSunGSwoRt:

E-Mail:

JA – ich abonniere den newsletter des Bezirksverbands Pfalz

1. Preis:

Heißluftballonfahrt

für 2 Personen

HERZLICHEN

GLÜCKWUNSCH!

In der Herbstausgabe 2010 war das

Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein

abgebildet.

Gewonnen haben Manfred Gerstle

(Rhodt), Bärbel Heim (Landau), Jürgen

Jäger (Landau), Anja Kattler (Schauerberg),

Ruth Verst (Maxdorf), Hermann

Martini (Speyer), Björn Baser (Zweibrücken),

Andrea Kotzian-Pfeiffer (Kaiserslautern),

Ellen Ebert (Speyer) und

Helga Wersig (Bad Bergzabern)


Aufgelesen

s

Pfalztheater im Museum

Ende Mai ist das Pfalztheater zu Gast

im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern:

Zur Aufführung kommt das Monodram

„Not I“ („Nicht ich“) von Samuel Beckett –

ein rätselhafter und zugleich beklemmender

Text über eine Frau in einer

exis tentiellen Grenzsituation: Stockend

und in Wortfetzen erzählt sie ihr Le­

ben, aber in der dritten Person, als ob

es nicht ihrs sei. Der Schweizer Komponist

Heinz Holliger hat den Text für

Sopranstimme und Tonband verarbeitet.

Die se Klang­Text­Installation set­

zen die Sängerin Elise Kaufman in Eng­

lisch und die Schauspielerin Susanne

Ruppik in Deutsch um; die musikali sche

Leitung liegt in Händen von Rodrigo

Tomillo, es inszeniert Andreas Bronkalla.

Das Theatergastspiel im Kunstraum des

Oberlichtsaals der Pfalzgalerie steht am

drucken

so farbig wie das Leben.

28. und 31. Mai sowie am 14. und 25. Juni,

jeweils um 20 Uhr auf dem Programm.

Infos und Karten erhalten Sie unter

www.pfalztheater.de.

s

Elise Kaufman Susanne Ruppik

Stressfrei informieren –

Newsletter abonnieren!

Ob Schokoladenseminar im Museum

Pfalzgalerie, deutsch­französische Bauernmärkte

im Biosphärenreservat oder Tag

der offenen Tür in der Meisterschule für

Handwerker: Informieren Sie sich über

die vielfältigen Ereignisse und Entwick­

Mitten in den Reben

können wir Ihnen neben

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lungen in den Institutionen des Bezirksverbands

Pfalz. Ganz bequem per E­Mail

sendet der Regionalverband allen Pfalzsinteressierten

und anderen Neugierigen

einen vierteljährlichen Newsletter mit

Hinweisen auf aktuelle Programmpunkte

im Bereich Kultur, Geschichte, Bildung,

Soziales, Landwirtschaft sowie Naturund

Verbraucherschutz. Zudem gibt es

Wissenswertes zum Bezirksverband

Pfalz, Wander­ und Freizeittipps und

weitere Neuigkeiten rund um seine 21

eigenen und mitgetragenen Einrichtungen.

Einfach den Newsletter unter

www.bv­pfalz.de abonnieren.

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Teuflischer Kletterspass:

Der K1 Waldseilpark

bei Kaiserslautern.

12

Ein wunderschönes Stück Natur, gesunde

Bäume, ein paar Ladungen Bauholz, viele Meter

Stahl und die Begeisterung, die Sie mitbringen

– das sind die „Zutaten“ für die Attraktion

im Pfälzerwald. Was aber geschieht hier?

Menschen jeden Alters, vornehmlich aber doch

eher Teens und Twens, hängen an Seilen in den

Bäumen – falls sie nicht ganz geschickt sind.

Ansonsten aber turnen und balancieren sie über

Seile, schwankende Stege und seltsame Brücken

– Adrenalin pur in schwindelnder Höhe also,

aber gefahrlos: denn die Kletterer sind behelmt

und solide angeseilt.

Kletterspass für alle – vom

Schulkind bis zum Sportkletterer.

Auf einer Fläche von zwei Hektar sind Bäume und

Podeste mit rund 10.000 Metern baumschonend

verankerten Stahlseils verbunden. Die Besucher

können zwischen 8 Parcours unterschiedlicher

Schwierigkeitsgrade mit einer Höhe von bis zu

13 Metern wählen.

K1 Kick-off:

Events, die begeistern.

Gemeinsam mit der Technischen Universität

Kaiserslautern wurde der K1 Kick-off entwickelt

– das Programm für Teambildung. Das

Spektrum reicht von Outdoor-Teamevents für

Schulklassen, Firmen, Sportmannschaften,

Azubis bis zur Führungskräfteentwicklung.

Qualifizierte Trainer beraten Sie gerne und

stellen ein Programm zusammen, das optimal

zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Team passt.

K1 Waldseilpark Fröhnerhof GmbH

Werner-Liebrich-Straße

(neben Sportpark „Rote Teufel“)

67678 Mehlingen

Telefon: 06303 806045

www.k1-waldseilpark.de

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Aufgelesen

s

„Liselotte“ auch

überm großen Teich

Die „Liselotte“ vereint Pfälzer und Pfalzbegeisterte

auch über die Grenzen der Region

hinaus. Wer nicht in der Pfalz wohnt

und sich weiterhin über Neues aus der

Heimat und den Einrichtungen des Be­

Dynamikum Pirmasens – naturwissenschaftliche

Phänomene zum Anfassen und Spass haben

Weit mehr als nur ein „Hingucker“ ist das

Dynamikum, das Ende April 2008 im Herzen

von Pirmasens eröffnete erste rheinland-pfälzische

Science-Center. Denn in dem Mitmachmuseum

sind die Gäste dazu eingeladen, selbst

aktiv zu werden: Sie können im intuitiven und

spielerischen Umgang mit den auf zwei Etagen

mit insgesamt über 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

verteilten 160 Exponaten die

verschiedensten naturwissenschaftlichen Phäno

mene ergründen und im wahrsten Sinne des

Wortes „be-greifen“.

Entstanden ist das Dynamikum im Rheinberger,

einem das Bild der Pirmasenser Innenstadt prägenden

und traditionsreichen Gebäudekomplex

einer ehemaligen Schuhfabrik, die einst zu den

größten ihrer Art in Europa gehörte.

Aha-und Oho-Effekte

mit Spaßfaktor

Als ein außerschulischer Lernort der ganz besonderen

Art führt das Dynamikum alle Generationen

zusammen und zeigt nicht nur, welch

hohes Potenzial an Spaß und Freude im Wissenserwerb

steckt. Schon von Anfang an hat

sich gezeigt, dass das gemeinsame Tüfteln und

Experimentieren, der rege Austausch über das

Erlebte und das Spekulieren über die Hintergründe

der vielfältigen Experimente die Menschen

zusammenführt – ob Lehrer und Schüler, Bruder

und Schwester, Tante und Nichte oder auch Opa

und Enkel.

zirksverbands Pfalz auf dem Laufenden

halten möchte, kann das Magazin unter

www.bv­pfalz.de bestellen. Bisher machen

davon pfälzischstämmige und pfalzfreundliche

Leserinnen und Leser aus

ganz Deutschland sowie aus Frankreich,

Schweden, den Niederlanden, der Schweiz

und den USA Gebrauch.

Schall sichtbar machen, eine Kugel bergauf rollen

lassen, im Planetenraum selbst zur Sonne

werden oder Energieübertragung auf der Partnerschaukel

erleben: Das sind nur einige wenige

Beispiele für das, was die Besucher im Dynamikum

erwartet.

Acht Themenbereiche:

Bewegung am laufenden Band

Thematisch geht es in der Einrichtung um die

Bewegung. In den acht Bereichen Antritt, bewegte

Masse, Dreh, Bewegungsmaschinen,

schnelle Natur, Menschenkräfte, Denken in Bewegung

und Tanz der Welt vollziehen die Besucher

physikalische Phänomene spielerisch nach,

bei denen man teils ’etwas bewegen’ und teils

auch ’sich bewegen’ kann.

Auf einer Länge von etwa 480 Metern verläuft

das ’Band der Bewegung’ durch die gesamte Ausstellung

als greifbares Objekt oder auch auf

dem Untergrund aufgemalt – und begleitet die

Besucher von Exponat zu Exponat. Dabei bietet

das ’Band der Bewegung’ spannende Informationen

über bekannte und bislang weniger bekannte

Pirmasenser, die etwas bewegt haben

oder von etwas bewegt wurden.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 9:00 bis 18:00 Uhr I Sa, So und an Feiertagen – 10:00 bis 18:00 Uhr

Jeder Besucher hat auch die Möglichkeit, das Ausstellungsgelände zwischendurch zu verlassen, um

zum Beispiel das Strecktal oder die Innenstadt zu besuchen. Danach kann er am gleichen Tag wieder

in das Dynamikum zurückkehren, ohne nochmals zu bezahlen.

Dynamikum Pirmasens

Im Rheinberger, Fröhnstraße 8, D-66954 Pirmasens

Telefon: +49/(0)6331/23943-0, Telefax: +49/(0)6331/23943-29,

www.dynamikum.de


Aufgelesen

s

Wochenstube

für Fledermäuse

Als fledermausfreundliches Haus hat der

Naturschutzbund (NABU) Rheinland­Pfalz

den ersten Ort im Donnersbergkreis ausgezeichnet:

die Lehr­ und Versuchsanstalt

für Viehhaltung Hofgut Neumühle bei

Münchweiler an der Alsenz. „Fledermäuse

willkommen!“ heißt es an der Mauer der

Neumühle, wo mittlerweile 400 Weib­

WIR MÜSSEN REDEN!

… und zwar in unseren Energieberatungszentren.

Hier beantworten wir in aller Ruhe Ihre Fragen: Welches

ist der richtige Stromtarif für mich? Wie spare ich ganz

einfach bares Geld? Ist eine Wärmepumpe für mein Haus

wirklich das Beste? Wie kann ich Sonnenenergie nutzen?

Achtung Hausbesitzer: Fragen Sie auch nach den

Gebäude-Energieausweisen (Pfl icht für alle Wohngebäude,

die zum Verkauf, zur Neuvermietung oder Verpachtung

anstehen).

www.pfalzwerke.de

chen des Großen Mausohrs jedes Jahr im

Sommer ihre Jungen großziehen. Diese Art

ist mit 40 Zentimetern Flügelspannweite

die größte einheimische Fledermaus und

hat in der Pfalz eines ihrer Hauptverbreitungsgebiete.

In den nächsten drei Jahren

plant der NABU, den Schutz der empfindlichen

Flattertiere voranzutreiben und

300 Fledermaus­Quartiere auszuzeichnen;

die Bewerbung dafür steht jedem,

auch Privatleuten, offen. Das Hofgut des

Bezirksverbands Pfalz engagiert sich nicht

nur hinsichtlich der Fledermäuse für den

Artenschutz: Neben dem in ganz Euro­

pa besonders geschützten Großen Maus­

ohr finden auch die immer seltener wer­

denden Mehlschwalben an der Neumühle

ein Zuhause. Für die jungen Landwirte,

die dort auch die integrierte Landwirtschaft

kennenlernen, besteht so die Möglichkeit,

sich schon früh mit dem Thema

Artenschutz auseinanderzusetzen.

Energiezentrum Kandel,

Landauer Straße 28, Tel.: 07275 9555-30

Energiezentrum Rockenhausen,

Kreuznacher Straße 61, Tel.: 06361 9217-40

Mo., Di., Fr. 8 bis 16 Uhr,

Mi. 8 bis 12 und Do. 8 bis 19 Uhr.

Jeden 1. Samstag im Monat 9 bis 12 Uhr

nach Vereinbarung.

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s

Seit 25 Jahren

gut gewappnet

Am 11. August 1986 hat der Bezirkstag

Pfalz beschlossen, ein eigenes Wappen

mit dazu passender Flagge einzuführen.

Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert

repräsentiert der goldene Löwe vor

schwarzem Grund auf Papier, Flaggen und

Bannern den Regionalverband. Das Raubtier,

das eine rote Krone trägt, die rote

Zunge rausstreckt und seine ebensolchen

Krallen zeigt, stellt einen pfälzischen

Löwen dar. Wie der bayerische Löwe ist er

eine Spielart des Wittelsbacher Wappentiers.

Die kurpfälzischen Farben Schwarz

und Gold und der Verweis auf den Rhein

mit der Wellenlinie auf der linken –

heraldisch gesprochen auf der rechten –

Seite spielen auf geschichtliche und landschaftliche

Besonderheiten der Pfalz an.

13


14

April

02.04., 19.30 Uhr

Opernpremiere: Das schlaue Füchslein

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

06.04., 19.30 Uhr

Vortrag: Die Pfalz im

Revolutionsjahr 1793

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

10.04., 10-17 Uhr

Deutsch-französischer Bauernmarkt

im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Bitche/Lothringen, www.pfaelzerwald.de

15.04.2011 – 01.05.2011

Kulinarische Lammwoche

in zahlreichen Gastronomiebetrieben

im Pfälzerwald

Infos unter www.pfaelzerwald.de

16.04., 19.30 Uhr

Ballettpremiere: Alice im Wunderland

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

18.04. – 21.04., 10-15 Uhr

Forschungswerkstatt:

Die Vogelwelt des Waldes

zum Internationalen Jahr der Wälder

Burg Lichtenberg/Kusel, Urweltmuseum Geoskop,

www.urweltmuseum-geoskop.de

26.04. – 29.04., 10-15 Uhr

Forschungswerkstatt:

Leben im Waldboden

zum Internationalen Jahr der Wälder

Burg Lichtenberg/Kusel, Urweltmuseum Geoskop,

www.urweltmuseum-geoskop.de

30.04., 19.30 Uhr

Schauspielpremiere:

Kasimir und Karoline

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalzakademie.de

30.04., 20 Uhr

Tanz in den Mai

Speyer, Historisches Museum der Speyer,

www.museum.speyer.de

Mai

04.05., 19.30 Uhr

Vortrag über den 1. FCK:

Für Einheit und Anerkennung

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

08.05., 10-17 Uhr

Deutsch-französischer Bauernmarkt

im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Neustadt an der Weinstrasse, www.pfaelzerwald.de

08.05., 11 Uhr

Sternwanderung auf den ehemaligen

Pfaden der Schuhfabrikarbeiter

zum 125. Jubiläum der Schuhherstellung

Hauenstein, Deutsches Schuhmuseum,

www.deutsches-schuhmuseum.de

12.05., 19 Uhr

Vortrag: Der Dom zu Speyer und Italien

Speyer, Historisches Museum der Speyer,

www.museum.speyer.de

termine von april bis september 2011

13.05. – 14.05.

19. Pfälzisches Burgensymposion

mit deutschen und französischen Burgenexperten

Homburg, www.pfalzgeschichte.de

14.05. – 15.05.

Biosphären-Holzerlebnistage

Enkenbach-Alsenborn, Sägewerk Hanbuch,

www.pfaelzerwald.de

15.05., 10 Uhr

Internationaler Museumstag

im Bezirksverband Pfalz

www.pfalzgalerie.de, www.museum.speyer.de,

www.historama-hornbach.de,

www.hambacher-schloss.de, www.pfalzmuseum.de,

www.urweltmuseum-geoskop.de,

www.deutsches-schuhmuseum.de, www.dynamikum.de

21.05., 19.30 Uhr

Opernpremiere: Ein Maskenball

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

26.05., 19 Uhr

Vortrag: Speyer im 12. Jahrhundert –

Späte Salierzeit und frühe Staufer

Speyer, Historisches Museum der Speyer,

www.museum.speyer.de

27.05., 20 Uhr

Konzert: Hein und Oss

zum 179. Jahrestag des Hambacher Festes

Neustadt/Weinstrasse, Hambacher Schloss,

www.hambacher-schlosse.de

28.05., 10 Uhr

Hoffest mit Ausstellungseröffnung

„Pfälzische Kurfürsten und Prinzessinnen

im Porträt“

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

28.05., 16-22 Uhr

Blick hinter die Kulissen: Pfalztheater

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

28.05., 20 Uhr

Monodram-Premiere: Not I (Nicht ich)

Kaiserslautern, Pfalzgalerie, www.pfalztheater.de

Juni

01.06., 19.30 Uhr

Vortrag: Hexenverfolgung

in der Südpfalz

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

10.06., 13 Uhr

Einweihung der Gedenktafeln

für die Opfer der NS-Psychiatrie

Gedenkstätte auf dem Klinikfriedhof

Klingenmünster, Pfalzklinikum,

www.pfalzklinikum.de

17.06., 10 Uhr

Sitzung des Bezirkstags Pfalz

Entscheidungen des Pfälzer Parlaments

Landkreis Südliche Weinstrasse, www.bv-pfalz.de

17.06., 19.30 Uhr

Opern-/Ballett-/Schauspielpremiere:

Die Feenkönigin

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

19.06., 12-17 Uhr

Tag der Psychiatrie

Informationen und viele Aktionen

Klingenmünster, Pfalzklinikum,

www.pfalzklinikum.de

22.06. – 26.06

15. Hambacher Musikfest

Neustadt/Weinstrasse, Hambacher Schloss,

www.hambacher-schlosse.de

25.06., 13 Uhr

Sommerfest im PIH

Frankenthal, Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation,

www.pfalzinstitut-frankenthal.de

August

07.08., 10-17 Uhr

Gesellen- und Meisterstücke aus Holz

Kaiserslautern, Meisterschule für Handwerker,

www.meisterschule-kaiserslautern.de

11.08., 19 Uhr

Die Pfalz und der Mauerbau

vor 50 Jahren

Gesprächsrunde mit Zeitzeugen

Frankenstein, Villa Denis, www.bv-pfalz.de


12.08. – 13.08.

Tagung zum 75. Gründungsjubiläum

des Instituts

Kaiserslautern, Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde,

www.pfalzgeschichte.de

13.08., 14 Uhr

Hoffest zum 75. Gründungsjubiläum

des Instituts

Kaiserslautern, Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde,

www.pfalzgeschichte.de

September

10.09., 14 Uhr

Spielzeiteröffnung:

Großes Theaterfest

Kaiserslautern, Pfalztheater,

www.pfalztheater.de

11.09., 10 Uhr

PAMINA-Fest und

Tag des offenen Denkmals

mit vielfältigen Aktionen im Schuhmuseum

Hauenstein, Deutsches Schuhmuseum,

www.deutsches-schuhmuseum.de

13.09. – 16.09.

VDLUFA-Kongress mit Vorträgen

Verband Deutscher Landwirtschaftlicher

Untersuchungs- und Forschungsanstalten

Speyer, Landwirtschaftliche Untersuchungs-

und Forschungsanstalt, www.lufa-speyer.de

16.09. – 03.10.

5. Donnersberger Lammwoche

in zahlreichen Gastronomiebetrieben

im Donnersbergkreis

Infos unter www.hofgut-neumühle.de

18.09., 11-17 Uhr

Lammfest mit Schlemmermeile

Lammgerichte von Spitzengastronomen,

Interessantes rund ums Schaf

Münchweiler an der Alsenz, Hofgut Neumühle,

www.hofgut-neumuehle.de

25.09., 10-17 Uhr

Deutsch-französischer Bauernmarkt

im Biosphärenreservat

Pfälzerwald-Nordvogesen

Reichshoffen/Elsass, www.pfaelzerwald.de

dauerbrenner

17.09.2010 – 31.05.2011

„Überwunden“ – Großformatfotos

von Boris Bettag

Open-Air-Ausstellung im Klinikgarten

Kaiserslautern, Klinik für Psychiatrie,

Psychosomatik und Psychotherapie,

www.pfalzklinikum.de

3.10.2010 – 31.07.2011

Burg Drachenfels.

Reisen ins Mittelalter

Familien-Mitmach-Ausstellung

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

termine von april bis september 2011

dauerbrenner

3.11.2010 – 31.08.2011

Faszinierende Welt der Spinnen

Schau mit lebenden Tieren –

stündliche Livefütterung am 15.05.

Burg Lichtenberg/Kusel, Urweltmuseum

Geoskop, www.urweltmuseum-geoskop.de

29.01.2011 – 01.05.2011

Thomas Florschuetz – Imperfekt

Fotografie-Ausstellung

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalzgalerie.de

12.02.2011 – 01.05.2011

Richard Serra – Paperworks

Papierarbeiten des berühmten Plastikers

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalzgalerie.de

19.02.2011 – 30.04.2011

Die Pfalz und ihre Amerikaner

Materialien aus dem „docu center ramstein“

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

17.03.2011 – 01.05.2011

Küken – Küken – Küken

Sonderausstellung mit

Kinderferienprogramm

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

10.04.2011 – 10.10.2011

Die Salier – Macht im Wandel

Sonderausstellung im Salierjahr 2011

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

15.05.2011 – 15.01.2012

Runter vom Holzweg – Nachhaltige

Nutzung von Wald und Holz

Sonderausstellung zum

Internationalen Jahr der Wälder

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

28.05.2011 – 20.08.2011

Pfälzische Kurfürsten und

Prinzessinnen im Porträt

Ausstellung von Stichen

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

31.05.2011 – 19.06.2011

Handwerkliches Können

sichert die Zukunft

Ausstellung der Gesellenstücke

der Meisterschule für Handwerker

Kaiserslautern, Wadgasserhof,

www.meisterschule-kaiserslautern.de

19.06.2011 – 17.07.2011

Schuhe aus Papier

Sonderausstellung von

Isabel Buenz, Schottland

Hauenstein, Deutsches Schuhmuseum,

www.deutsches-schuhmuseum.de

10.09.2011 – 30.10.2011

Bildhauer treiben’s bunt

Ausstellung zur Farbe in Skulptur und Plastik

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalzgalerie.de

dauerbrenner

10.09.2011 – 20.10.2011

Juliane Laitzsch

Künstlerisches Projekt:

Der Garten im Quadrat

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalzgalerie.de

21.09.2011 – 30.10.2011

Faszination Wasserfarbe

Die schönsten Aquarelle der

Graphischen Sammlung

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalzgalerie.de

impressum

herausgeber

Bezirksverband Pfalz

redaktion

Regina Reiser (V.i.S.d.P.),

Stefanie Ofer, Jürgen Keddigkeit

fotos

Bezirksverband Pfalz, Manfred Czerwinski,

Rainer Dietrich, Domkapitel Speyer (Achim

Bednorz), Historisches Museum der Pfalz,

Hofgut Neumühle (Hans König), Museum

Pfalzgalerie, Pfalzakademie (Martin Kaiser),

Pfalzklinikum, Regioakademie (Susanne

Kercher, Friedhelm Rettig), Reunion Media

Gestaltung

bfw tailormade, Mannheim und

Neustadt an der Weinstraße

Druck

pva, Druck- und Medien-

Dienstleistungen GmbH, Landau

Vertrieb

„Liselotte“ erscheint zweimal im Jahr und wird

kostenlos an alle Haushalte der Pfalz verteilt

Kontakt

Bezirksverband Pfalz

Redaktion „Liselotte“ , 67653 Kaiserslautern

Telefon 0631 3647-121, Fax 0631 3647-133

liselotte@bv-pfalz.de

15


Vielfalt für die Pfalz

Das Gebiet der Pfalz

mit den vom Bezirksverband Pfalz getragenen und mitgetragenen* Einrichtungen

Villa Denis*

Frankenstein

Pfalzmuseum für Naturkunde*

GEOSKOP Urweltmuseum

Burg Lichtenberg/Kusel

Verwaltung des

Bezirksverbands Pfalz

Kaiserslautern

Pfalztheater

Kaiserslautern

Museum Pfalzgalerie

Kaiserslautern

Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde

Kaiserslautern

Pfalzbibliothek

Kaiserslautern

Meisterschule für Handwerker

Kaiserslautern

Pfalzakademie

Lambrecht

Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung

Hofgut Neumühle

Münchweiler/Alsenz

Naturpark Pfälzerwald*

Lambrecht Dynamikum*

Pirmasens

Bezirksverband Pfalz

Kultur

Bildung

Historama

Kloster

Hornbach*

Hornbach

Gesundheit

Natur- und Verbraucherschutz

Energie

Deutsches Schuhmuseum*

Hauenstein

Pfalzmuseum

für Naturkunde*

Bad Dürkheim

Pfalzklinikum für

Psychiatrie und Neurologie

(mit seinen Standorten)

Klingenmünster

Bezirksverband Pfalz

Bismarckstraße 17

67655 Kaiserslautern

Telefon +49 0631 3647­121

Fax +49 0631 3647­133

info@bv­pfalz.de

www.bv­pfalz.de

Pfalzinstitut für

Hören und Kommunikation

Frankenthal

Pfalzwerke*

Ludwigshafen

Hambacher Schloss*

Neustadt/Weinstrasse

Historisches Museum der Pfalz*

Speyer

Tabakbausachverständiger

für die Pfalz

Speyer

Landwirtschaftliche Untersuchungs-

und Forschungsanstalt

Speyer

Gesellschaft für Bodenberatung,

Laboruntersuchung und

Qualitätsprüfung*

Speyer

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