Fachinformationen zu menoflavon - Kyberg Vital

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Fachinformationen zu menoflavon - Kyberg Vital

DIE

NATÜRLICHE

KRAFT DES

ROTKLEES

Information für Fachkreise


Inhalt:

Klimakterium

Symptome in den Wechseljahren

Hormonersatztherapie in den Wechseljahren

Isofl avone

Vorkommen von Isofl avonen

Rotklee vs. Sojabohne

Der Östrogenrezeptor

Isofl avone in der Menopause

Einfl uss von Isofl avonen auf den Knochen

Isofl avone und Einfl uss auf Knochenfrakturrisiko

Isofl avone und Einfl uss auf die Knochendichte

Wirkung der Isofl avone auf den Knochenstoffwechsel

Sicherheit

Rotkleeisofl avone und Cumarintherapie

Wachstumsfördernder Einfl uss von Isofl avonen

Hormonwirkung durch Isofl avone

Isofl avone und Kropfbildung

Dosierung von Isofl avonen

Zusammenfassung

Literatur

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Klimakterium

Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben

jeder Frau und beschreiben die Übergangszeit von der

vollen Geschlechtsreife bis zur Zeit der hormonellen

Ruhe der Eierstöcke und sind durch signifi kante Veränderungen

des Hormonhaushalts, insbesondere der

Geschlechtshormone geprägt.

Die letzte Menstruationsblutung erleben Frauen in

Mitteleuropa durchschnittlich mit 52 Jahren, sie wird

als Menopause bezeichnet. Inwieweit die Zeit des

Wechsels als ein normaler Zustand oder als eine durch

einen Hormonmangel geprägte Lebensphase angesehen

wird, ist nicht ausdiskutiert und unterliegt sicherlich

auch einer philosophischen Beurteilung. Die in

den Wechseljahren auftretenden Beschwerden können

psychovegetativer und/oder somatischer Natur

sein und lassen sich hauptsächlich auf das perimenopausale

Östrogendefi zit zurückführen.

Symptome in den Wechseljahren

Durch die Reduktion des körpereigenen Östrogenspiegels

kommt es zu menopausalen Symptomen;

zu diesen zählen unter anderem Hitzewallungen, Depressionen,

atrophische Vaginitis, vaginale Trockenheit

und Nervosität. Etwa zwei Drittel aller Frauen

leiden mehr oder weniger stark unter vegetativen Beschwerden

wie Hitzewallungen und Schlafstörungen,

unter somatischen Veränderungen oder psychischen

Symptomen. Außerdem begünstigt der absolute Östrogenmangel

die Demineralisierung des Knochens,

wodurch sich das Osteoporoserisiko erhöht (Huppelsberg

J, 2005).

In diesem schwierigen Lebensabschnitt treffen körperliche

und psychische Veränderungen oftmals auch

auf einen Wandel des sozialen Umfelds, wodurch die

durch die physiologische hormonelle Umstellung ausgelösten

Beschwerden von den betroffenen Frauen

verstärkt als Belastung und Einschränkung des täglichen

Wohlbefi ndens erfahren werden.

Häufige Begleiterscheinungen in den

Wechseljahren:

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Wie heiße Wellen schießen plötzliche Wärmeschübe ausgehend

von der Brust über den Hals in den Kopf und in die

Oberarme. Begleitet von heftigen Schweißausbrüchen und

kräftigem Herzklopfen erscheinen Hautrötungen an den betroffenen

Stellen.

Schlafstörungen

Einschlafprobleme, unruhiger und wenig erholsamer Schlaf

sowie häufi ges Aufwachen können Frauen in den Wechseljahren

belasten.

Gewichtszunahme

Durch den reduzierten Fettstoffwechsel ist diese Lebensphase

häufi g mit Gewichtszunahmen, vor allem um die Taille und im

Bauchbereich, verbunden.

Trockene Schleimhäute

Dies betrifft vor allem die Scheide, Harnröhre und Harnblase.

Folgen sind häufi g Infektionen, Juckreiz oder Schmerzen beim

Geschlechtsverkehr.

Stimmungs- und Gemütsschwankungen

Diese können sich in Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit

äußern und sind oftmals von Antriebsschwäche und Müdigkeit

begleitet.

Hormonersatztherapie in den

Wechseljahren

Die Hormonersatztherapie (HRT) wird seit über 40 Jahren

in der Behandlung klimakterischer Beschwerden

eingesetzt. Bei dieser Behandlung werden Östrogene

oder Östrogen-Gestagentherapien eingesetzt. Die

Therapie mit Östrogenen oder Östrogen-Gestagenkombinationen

ist in vielerlei Hinsicht als wirkungsvoll

erwiesen, der Nutzen zur Behandlung vasovegetativer

Beschwerden wie z.B. Hitzewallungen ist unumstritten.

Drei große internationale Studien, bei deren statistischer

Auswertung eine krebsfördernde Wirkung

der Hormonersatztherapie bei postmenopausalen

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Frauen beobachtet wurde, haben zu teils sehr kontroversiellen

Diskussionen und zu einem Sinneswandel

bei Ärzten und Patientinnen geführt. (Schmidt M,

2006). Als größte Risiken der HRT gelten nach aktuellem

Stand eine (statistisch) signifi kante Erhöhung des

Risikos des Auftretens von Mammakarzinomen, Endometriumkarzinomen

(15-fache Steigerung des relativen

Risikos) und Ovarialkarzinomen (widersprüchliche

Studienergebnisse) (Schmidt M, 2006). Durch Risiken

und Nebenwirkungen der Hormonersatztherapie und

durch die Tatsache, dass die Hormonersatztherapie

heute nur unter strenger Indikationsstellung erfolgt,

wurde der Ruf nach alternativen Methoden zur Linderung

des klimakterischen Symptomenkomplexes laut.

Die im Rotklee enthaltenen vier Phytohormone gehören

zur Substanzklasse der Isofl avone und entfalten

im Körper ihre östrogene und teilweise anti-östrogene

Wirkung. Dadurch tragen sie bei, verschiedenste

klimakterische Beschwerden zu mildern und spielen

eine präventive Rolle beim Schutz vor Osteoporose

und Herz-Kreislauferkrankungen.

Isofl avone

Unter dem Begriff Phytohormone kann man jene aus

Pfl anzen stammenden Verbindungen zusammenfassen,

die im menschlichen Organismus hormonähnliche

Effekte auslösen.

Phytoöstrogene sind Substanzen, die eine ähnliche

Wirkung ausüben wie die im Körper hergestellten Östrogene.

Zu den Phytoöstrogenen werden die Isofl avone

und die Lignane gerechnet, diese sind chemisch

gesehen Polyphenole und strukturell den vom Körper

hergestellten steroidalen Östrogenen ähnlich (Watzl

B, 2005).

Vorkommen von Isofl avonen

Die höchsten Konzentrationen dieser sekundären

Pfl anzeninhaltsstoffe sind in Früchten und Blättern

von Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) wie z. B. in den

Blättern des einheimischen Rotklees (Trifolium pratense)

und in der Sojabohne (Glycine max) zu fi nden.

Weiteres sind hier noch die Flavonoide des Hopfens

(Humulus lupulus), der Mönchspfefferfrüchte (Vitex

Agnus Castus) und des Süßholz (Glycyrrhiza glabra)

zu erwähnen, da sie ebenfalls an den Östrogenrezeptor

des Menschen binden können.

Rotklee vs. Sojabohne

Rotklee weist zum Unterschied zur Sojabohne einen

auffallend hohen und vielfältigen Gehalt an Isofl avonen

auf.

Dazu gehören vornehmlich die vier bioaktiven Isofl avone:

• Genistein

• Daidzein

• Biochanin A

• Formononetin

(Saloniemi H et al. 1995), wobei die beiden letzteren

methylierte Vorstufen von Genistein und Daidzein

sind.

Der Östrogenrezeptor

Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit mit Östrogenen

können Isofl avone am Östrogenrezeptor binden

und dadurch die Bindung der wesentlich stärker

wirksamen steroidalen Östrogene verhindern. Bisher

wurden zwei Subtypen des Östrogenrezeptors – Alpha

und Beta – identifi ziert, die sich in der Bindungsstelle

für Östrogen unterscheiden. Alpha-Rezeptoren

sind vor allem an den Fortpfl anzungsorganen und im

Brustgewebe lokalisiert, während Beta-Rezeptoren

vorwiegend im Knochengewebe, im Herzkreislaufsystem

und im Gehirn zu fi nden sind. Phytoöstrogene

und insbesondere Isofl avone binden mit deutlich höherer

Affi nität an den Beta-Rezeptor (Kuiper G. et al,

1998) und können daher als SERMs (Selective estrogen

receptor modulator) bezeichnet werden. SERMs

zeichnen sich durch positive Effekte auf Knochen,

Herz und Kreislauf aus, während Brust und Uterus

nicht betroffen sind (Mitlak B.H. et al , 1999). Dies ist

ein eindeutiger Vorteil gegenüber der herkömmlichen

HRT, bei der aufgrund der unspezifi schen Rezeptorbindung

mit unterschiedlichsten Nebenwirkungen

gerechnet werden muss. In höheren Konzentrationen

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können Phytoöstrogene aber auch antiöstrogene Effekte

auslösen, indem sie das endogene Substrat vom

Rezeptor kompetitiv verdrängen (Adlercreutz H. et al,

1995).

Die östrogene Wirkung der Isofl avone beträgt nur

0,01-1% jener des 17-beta-Östradiols. Daher können

sie abhängig von der Menge endogener Östrogene

und der Zahl der Östrogenrezeptoren sowohl östrogene

als auch antiöstrogene Wirkungen ausüben. Ob

Isofl avone östrogene oder antiöstrogene Wirkungen

ausüben, hängt von der Verteilung von ER-alpha und

ER-beta in den Geweben sowie von der Konzentration

endogener Östrogene ab. Bei postmenopausalen

Frauen mit niedrigen endogenen Östrogenspiegeln

sind östrogenagonstistische Effekte zu erwarten,

während bei prämenopausalen Frauen mit höheren

Östrogenspiegeln antagonistische Effekte zu erwarten

sind. (Hahn A_2, 2006)

Isofl avone in der Menopause

Isofl avone sind bezüglich ihrer Wirksamkeit zur Behandlung

von klimakterium-assoziierten Beschwerden

wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen,

Nervosität und Konzentrationsstörungen,

die mit Abstand am besten untersuchtesten Phytoöstrogene.

Es gibt zahlreiche in vitro bzw. in vivo Studien und

eine große Anzahl an epidemiologischen und klinischen

Studien, in denen eine Tagesdosis zwischen 40

und 160 mg Rotklee-Isofl avone über einen Zeitraum

von 12 Wochen bis zu einem Jahr getestet wurde.

Besonderes Augenmerk soll hier auf placebokontrollierte

Studien mit Rotkleeisofl avonen im Hinblick auf

vasomotorische Beschwerden im Wechsel gesetzt

werden.

Eine große, dreiarmige Studie mit 252 Probandinnen

von Tice et al. (Tice JA et al, 2003) zeigte im Arm mit

82 mg Rotkleeisofl avonen eine signifi kante Reduktion

von 41 % in der Anzahl der Hitzewallungen, darüber

hinaus trat die Linderung schneller ein als in der

Placebogruppe. Es gab eine geringere, aber ebenso

signifi kante Reduktion im Studienarm mit 57 mg Rotkleeisofl

avonen (34 %) und im Placeboarm (36%).

Der Placeboeffekt erscheint ungewöhnlich hoch, allerdings

ist der Placeboeffekt auch bei Studien mit

Hormonersatztherapie höher als üblich.

Eine Metaanalyse von Coon et al (Coon JT et al.

2007), die relevante Studien mit Rotkleeisofl avonen

mit primärem Endziel Hitzewallungen inkludierte, ergab

eine signifi kante Reduktion der Frequenz von Hitzewallungen

in der Patientengruppe, die 40-160 mg

Rotkleeisofl avone pro Tag erhalten hatte im Vergleich

zur Placebogruppe (weighted mean difference 1,45

Hitzewallungen/Tag, 95 % CI – 2,94 to 0,03; p=0,05).

Unterstrichen werden diese Ergebnisse durch das Resultat

der Studie an postmenopausalen Frauen von

Hidalgo et al. (Hidalgo LA et al, 2005), die ebenfalls

eine signifi kante Reduktion der Hitzewallungen in der

Verumgruppe gegenüber der Placebogruppe feststellen

konnte.

Sechzig postmenopausale Frauen nahmen an dieser

doppelblinden, placebokontrollierten cross-over

Studie über 180 Tage teil. Sie erhielten 80 mg Rotkleeisofl

avone pro Tag bzw. Placebo über 90 Tage,

nach einer wash out Periode wurden die Präparate

getauscht. Bestimmt wurden menopauale Beschwerden

mittels Kupperman-Index, Blutfettwerte, Sexualhormone

in Blut und die Vaginalzytologie. 53 Frauen

vollendeten die Studie (83 %). Der Kupperman-Index

konnte in beiden Gruppen signifi kant reduziert werden,

jedoch in der Isofl avongruppe mit weit stärkerer

Ausprägung. (Basis 27,2 +/- 7,7, nach Isofl avonen:

5,9 +/- 3,9; nach Placebo 20,9 +/- 5,3, p < 0,05).

Die positive Wirkung von Rotkleeisofl avonen zur Behandlung

von menopausalen Beschwerden unterstreicht

eine weitere, rezente, placebokontrollierte,

randomisierte cross-over Studie von Lipovac et al (Lipovac

M. et al, 2010) an 109 menopausalen Frauen

mit 80 mg Rotkleeisofl avonen täglich über 90 Tage.

Im Vergleich zur Placebogruppe reduzierten sich in der

Verumgruppe depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit

(verwendet wurden der HADS- Hospital Anxiety

and Depression Scale und Zung‘s Self Rating Depression

Scale -SDS) signifi kant. Laut HADS konnten

Angstgefühle um 76% und Depressionen um 78%

reduziert werden, die Auswertung der SDS unterstrich

diese Ergebnisse mit einer Reduktion des depressiven

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Symptomenkomplexes um 80%. Hingegen konnte in

der Placebogruppe lediglich eine Reduktion der depressiven

Verstimmungen und Ängstlichkeit (HADS

und SDS) um 21% festgestellt werden.

Einfl uss von Isofl avonen auf den Knochen

Die positive Wirkung der Isofl avone auf die Knochendichte

postmenopausaler Frauen liegt vor allem in ihrer

leichten östrogenen Aktivität begründet, da sich

bei Frauen in den Wechseljahren durch das Absinken

des Östrogenspiegels das Osteoporoserisiko erhöht.

In einer Metaanalyse von Ma et al (Ma DF et al, 2008),

in der randomisierte, kontrollierte Studien (RCT’s) mit

den Endpunkten Knochenauf- und -abbaumarker und

die Einnahme von Isofl avonen kombiniert analysiert

wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass Isofl avone

signifi kant die Knochenresorption hemmen und den

Knochenaufbau erhöhen, selbst bei Verzehrmengen

von unter 90 mg/d und einer Interventionszeit von

weniger als 12 Wochen.

In einer doppelblind-randomisierten Studie an 205

Frauen im Alter von 49 bis 65 Jahren wurden in einer

randomisierten placebokontrollierten Doppelblind-

Studie die Effekte der Isofl avon-Supplementierung

auf die Knochendichte ermittelt. Die Isofl avon-Kombination

enthielt 26 mg Biochanin A, 16 mg Formononetin,

1 mg Genistein und 0,5 mg Daidzein. Die

Dauer der Studie betrug 12 Monate. Es konnte keine

verbesserte Knochenmineralisation festgestellt werden,

jedoch ergab sich eine signifi kante Erhöhung der

Marker der Knochenbildung. Die Autoren Atkinson

et al (Atkinson C et al, 2004) folgern daraus einen

protektiven Effekt auf die knöcherne Struktur der Lendenwirbelsäule.

Isofl avone und Einfl uss auf Knochenfrakturrisiko

Eine sehr große, prospektive Kohortenstudie bestätigt,

dass mit zunehmender Isofl avonaufnahme das

Risiko für Frakturen sinkt und damit der Endpunkt

bone mineral density in einen wirklichen klinischen

Benefi t übertragen werden kann. Zhang et al (Zhang

X et al, 2005) untersuchten den Zusammenhang zwischen

dem Frakturrisiko und sojareicher Ernährung in

einer Kohorte von 24.403 postmenopausalen Frauen.

Mit zunehmendem Sojaanteil (bzw. Isofl avonanteil)

in der Nahrung nahm das Frakturrisiko ab (statistisch

signifi kanter Trend), besonders bei Frauen innerhalb

von 10 Jahren nach der Menopause: im Quintil mit

der höchsten Sojakonsumation war das Risiko einer

Fraktur nur 0,52 mal so groß wie das Riskio im niedrigsten

Quintil. Da gesteigertes Frakturrisiko letztlich

die klinische Folge einer Osteoporose und damit erniedrigten

BMD ist, kann diese Studie wegen ihrer

ungewöhnlich großen Probandenzahl und ihres prospektiven

Designs als besonders aussagekräftig erachtet

werden, obwohl die BMD nicht bestimmt wurde.

Wichtig für die Umlegung dieser Ergebnisse auf Rotkleeisofl

avone ist die Tatsache, dass auch Studien mit

isolierten Isofl avonen positive Ergebnisse zeigen und

es daher zulässig ist, die Ergebnisse auf Isofl avone im

Allgemeinen zu übertragen.

Isofl avone und Einfl uss auf die Knochendichte

Außerdem konnten Alekel et al. (Alekel DL et al,

2000) mit statistischen Verfahren glaubhaft nachweisen,

dass der positive Effekt des Soja auf die Knochendichte

auf der Wirkung von Isofl avonen und nicht auf

der Wirkung des Sojaproteins beruht. Generell ist bis

zu einem gewissen Grad eine gemeinsame Analyse

dieser Studien zulässig, weil die Isofl avone in Rotklee

(Biochanin A und Formononetin) methylierte Vorstufen

der auch in Soja enthaltenen Isofl avone (Genistein

und Daidzein) sind und im Körper in diese umgewandelt

werden.

In einer einjährigen, randomisierten placebokontrollierten

Doppelblind-Studie wurden 90 postmenopausale

Frauen im Alter zwischen 47-57 Jahren nach einer

einmonatigen Vorlaufphase mit fettreduzierter Ernährung

in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe erhielt ein

Placebo, die zweite Gruppe erhielt 1 mg 17-beta-Östradiol

pro Tag und die dritte Gruppe erhielt 54 mg Genistein

pro Tag. Während es in der Placebogruppe zu

keinen Effekten kam, wurde in den anderen beiden

Gruppen eine signifi kante Erhöhung der Knochen-

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dichte festgestellt (Morabito, N, et al, 2002).

Eine weitere randomisierte doppelblinde und placebokontrollierte

Studie untersuchte an 90 Frauen in

der Menopause die Auswirkungen einer Isofl avon-

Supplementation mit 0 mg, 84 mg oder 126 mg über

einen Zeitraum von 6 Monaten. In der Placebo-Gruppe

war nach Ablauf der 6 Monate die Knochendichte

konstant geblieben. In der 84 mg-Gruppe zeigte

sich eine gleichbleibende oder nur leicht zunehmende

Knochendichte. In der 126 mg-Gruppe jedoch konnten

deutliche Zunahmen der Knochendichte verzeichnet

werden. Für die Knochenmineralisation scheint

eine Dosierung ab 80-90 mg isoliertem Extrakt also

positive Effekte zu bewirken. (Ye,YB et al, 2006)

Wirkung der Isofl avone auf den Knochenstoffwechsel

Es wird angenommen, dass die in den erwähnten Studien

beobachteten positiven Effekte auf die Knochenzellen

zum Teil auf der Tatsache beruht, dass unter

Phytoöstrogenzufuhr eine Erhöhung der intestinalen

Resorption von Calcium nachgewiesen werden konnte.

(Arjmandi BH et al, 2002) Auch die Kombination

von Isofl avonen und Calcium erscheint nach Ergebnissen

im Rattenmodell sinnvoll, da sie synergistisch mit

Calcium auf den Erhalt der Knochendichte wirken.

(Breitman, P.L. et al, 2003).

Sicherheit

In zahlreichen Untersuchungen und klinischen Studien

wird die Nebenwirkungsrate bei Einnahme von

Rotklee-Präparaten als verschwindend gering ausgewiesen.

Rotklee wurde von der U.S. Federal Drug Administration

(FDA) generell als sicher befunden und auf die

Gras list („generally recognized as safe“) gesetzt.

Klinische Studien beweisen die Sicherheit von Phytoöstrogensupplementen

bezüglich des Endometriums.

Die geringe agonistische bis sogar antagonistische

Wirkung von Rotklee auf den Östrogenrezeptor- (ER )

bestätigt sich in einer allgemein unbeeinfl ussten Endometriumsdicke

(Hale et al. 2001, Imhof et al, 2006).

Die Gabe von 72 mg Isofl avon-Extrakten zeigte in einer

Studie an 62 Frauen im Alter von 45-60 Jahren

keinen wachstumsfördernden Effekt auf das Endometrium.

(Penotti, M et al, 2003) Eine randomisierte pla-

cebokontrollierte Studie an 389 Frauen mit 54 mg/d

Genistein-Extrakten ergab, dass nach 12 Monaten

keine Veränderung der Endometriumdicke und des

Maturationsindex des Endometriums im Vergleich zur

Placebogruppe auftrat (D’Anna, R et al, 2007)

Eine weitere Studie an 64 Brustkrebspatientinnen

konnte zeigen, dass die Einnahme von 114mg isolierten

Isofl avonen pro Tag gegenüber der Placebogruppe

keine nachweisbare Wirkung auf das

Endometrium aufwies (Nikander E.et al,

2005)

Rotkleeisofl avone und Cumarintherapie

Befürchtungen, dass es unter Rotklee-

Extrakt Einnahme bei gleichzeitiger Antikoagulantien-Therapie

aufgrund der im

Rotklee enthaltenen Coumarine zu einer

erhöhten Blutungsneigung kommen

könnte, wurden von Piersen et al (Piersen

CE et al, 2004) mit dem Hinweis auf den

sehr niedrigen Coumarin-Gehalt des Rotklees

entkräftet.

Wachstumsfördernder Einfl uss

von Isofl avonen?

Im Gegensatz zur konventionellen Hormonersatztherapie

scheinen Phytoöstrogen-Präparate keine

wachstumsfördernde oder aktivierende Wirkung am

Brust- und Uterusgewebe zu zeigen. Im Gegenteil,

Isofl avone haben heute allgemein den Ruf, einen

möglichen Schutz vor Brustkrebs zu gewähren, wobei

bisher nicht geklärt war, ob dieser Effekt über einen

östrogenen oder anti-östrogenen Wirkmechanismus

erfolgt. Zwar existieren wissenschaftliche Studien, in

denen im in vitro Versuch an etablierten Karzinomzelllinien

durch hochdosierte, supraphysiologische

Gabe von Genistein als Monosubstanz eine Stimulation

des Wachstums nachgewiesen werden konnte. In

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Zell- und Tierversuchen wurde bei Verwendung von

Isofl avonen (über 100 mg/Tag) bei östrogenrezeptorpositiven

Karzinomen eine Wachstumsstimulierung

von Tumorzellen beobachtet (Yu JH et al, 2001, Allred

CD et al, 2001). Allerdings wurde in diesen Studien

nicht auf die komplexen Stoffwechselabläufe des Körpers

eingegangen, noch waren physiologische Konzentrationen

an Östrogenen vorhanden, weshalb diese

Ergebnisse zu relativieren sind und nicht von einer

Übertragbarkeit auf den Menschen auszugehen ist.

Im Vergleich mit dem mammographisch erfassten

Anstieg der Brustgewebedichte bei traditionellen

Hormonersatztherapien konnte bei einer Gruppe von

über 200 Frauen mit Rotklee-Supplementation im Gegensatz

dazu keine Zunahme der Brustgewebedichte

in der Mammographie festgestellt werden, was Diagnostik

und Inzidenz durchaus positiv beeinfl usst (Atkinson

Ch. et al, 2004).

Eine weitere Studie zur Evaluierung der Sicherheit

eines standardisierten Rotklee-Präparats (40 mg) an

401 Frauen in Alter zwischen 35 und 70 Jahren mit

zumindest einem Fall von Brustkrebs in der Verwandtschaft

ersten Grades konnte im Studienzeitraum von

3 Jahren ebenfalls keine Erhöhung der Brustdichte

oder der Endometriumsdicke feststellen. Allerdings

konnte unter dieser Therapie auch kein nennenswerter

positiver Effekt auf die Knochendichte beobachtet

werden (Powles TJ et al, 2008).

In einer Studie an 48 prämenopausalen Frauen kam

es bei Supplementierung von 45 mg Isofl avonen über

einen Zeitraum von zwei Wochen zu einer Erniedrigung

des Apolipoprotein D Spiegels, während das

pS2-Protein in der aspirationsfähigen Mammafl üssigkeit

erhöht war. In den Zellen kultivierter Brustbiopsien

waren jedoch Parameter wie die Proliferationsrate,

der Differenzierungsgrad und die Apoptoserate nicht

verändert (DFG, 2006) was eine brustkrebsauslösende

Wirkung von Rotklee-Extrakten höchst unwahrscheinlich

macht.

Hormonwirkung durch Isofl avonen?

Die Hormonwirkung der Isofl avone ist, wie schon

mehrfach erwähnt schwach ausgeprägt, daher ist es

denkbar, dass durch eine Hemmung der östrogenabhängigen

Zellteilungsaktivität ein kanzeroprotektiver

Effekt auftritt. Ebenfalls von Bedeutung könnte sein,

dass durch Isofl avoneinnahme der SHBG-Blutspiegel

erhöht wird, wodurch der Anteil freier eigener Ge-

schlechtshormone verringert wird (Lu LJ et al., 2000)

beschreiben einen Abfall von ovariellen Hormonen

- ohne Beeinfl ussung der Gonadotropine - weniger

zirkulierende freie Östrogene werden hier mit einem

niedrigeren Brustkrebsrisiko in Zusammenhang gebracht.

Weitere protektive Mechanismen stellen die Hemmung

der 5 -Reduktase, der Aromatase, der Zellteilungsaktivität

und der Angiogenese sowie antioxidative

Wirkungen durch die im Rotklee enthaltenen

Polyphenole dar. So konnten Wang et al (Wang et al,

2008) zeigen, dass Biochanin A aus Rotklee die Genexpression

und Aktivität der Aromatase in SK-BR-3

Brustkrebszellen vermindert. Um die genannten möglichen

positiven Effekte zu erzielen, wären allerdings

gleichbleibende Plasmaspiegel notwendig, die nur

durch eine ausreichende tägliche Zufuhr von Isofl avonen

erreicht werden können.

Isofl avone und Kropfbildung

In der Literatur ist ein Zusammenhang zwischen einem

erhöhten Risiko zur Strumabildung und dem

Verzehr von isofl avonreichen Lebensmitteln (Soja) bei

gleichzeitigem Jodmangel gut belegt. Sojaisofl avone

können als Substrate der thyroidalen Peroxidase fungieren

und Sulfotransferase-Enzyme hemmen, die an

der Inaktivierung und Elimination der Schilddrüsenhormone

beteiligt sind. In Tierversuchen führte die

Behandlung mit Genistein in unterschiedlicher Dosierung

zwar zu einer Reduktion der Peroxidaseaktivität,

dies hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Funktion

der Schilddrüse. Die Konzentration der Schilddrüsenhormone,

das Schilddrüsengewicht und die

Histologie der Schilddrüse zeigten keine Veränderungen

(Chang, H.C.; Doerge, D.R, 2000). Bei gesunden

Erwachsenen wird die Schilddrüsenfunktion weder

durch Sojalebensmittel noch durch Isofl avonextrakte

beeinträchtigt.(Messina M, 2006) Ist eine ausreichende

Jodversorgung gewährleistet, kann aufgrund

epidemiologischer und klinischer Studien aber davon

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ausgegangen werden, dass ein negativer Effekt von

Isofl avonen auf die Schilddrüse unwahrscheinlich ist.

(DFG, 2006)

Dosierung von Isofl avonen

Es wurden unzählige Studien zur Dosierung von Isofl

avonen durchgeführt, ein negativer Effekt konnte

selbst durch hohe Dosen nicht festgestellt werden.

Selbst die Zufuhr von mehr als 100 mg Isofl avonen in

Humanstudien zeigte keine Nebenwirkungen.

Da es in der Literatur keine Hinweise gibt, die Zweifel

an der Sicherheit einer Tageszufuhr von 40 bis 100

mg Isofl avonen rechtfertigen, ist eine Dosierung von

täglich bis zu 100 mg als sicher anzusehen.

Zusammenfassung:

Bedingt durch die gesteigerte Lebenserwartung stellt

die Postmenopause für die Frau einen immer wichtigeren

Lebensabschnitt dar, wobei bei bis zu 80%

der Frauen die Lebensqualität durch menopausale

Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche,

Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen

beeinträchtigt wird. In den letzten Jahren rückten, als

Alternative zur traditionellen Hormonersatztherapie,

sekundäre Pfl anzeninhaltsstoffe, die sogenannten

Phytoöstrogene in den Mittelpunkt des Interesses. Vor

allem die Substanzklasse der Isofl avone, die qualitativ

und quantitativ in hoher Konzentration in Rotklee

zu fi nden ist, wird zunehmend bei klimakterischen

Beschwerden mit gutem Erfolg eingesetzt. Klinische

Studien mit dem standardisierten Extrakten belegen

die Wirksamkeit bei verschiedenen menopausalen

Beschwerden wie Linderung von Hitzewallungen und

Schweißausbrüchen, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

oder zur Verminderung von Depressionen

und Nervosität.

Bedingt durch den Östrogenmangel in der Postmenopause

kommt es zu einer gesteigerten Demineralisierung

des Skelettsystems (Osteoporose) und

einem gehäuften Auftreten von kardiovaskulären Erkrankungen

wie Atherosklerose und Bluthochdruck.

Durch ihre Wirkung als Selektive-Östrogen-Rezeptor-

Modulatoren (SERMs) sind Rotklee-Isofl avone in der

Lage, Osteoklasten zu hemmen und gleichzeitig die

knochenaufbauenden Osteoblasten zu stimulieren.

Bei der Prävention von kardiovaskulären Erkrankun-

gen werden für Rotklee-Isofl avone Effekte wie der Reduktion

des Gesamt-Cholesterins, der Verbesserung

der arteriellen Compliance oder die Senkung der LDL-

Fraktion des Cholesterins beschrieben

Zahlreiche Studien und experimentelle Daten weisen

auf ein breites Wirkungsspektrum, eine gute Verträglichkeit

und ein niedriges Nebenwirkungspotential

der Rotklee-Isofl avone hin.

Nach bisherigen Untersuchungen scheinen Phytoöstrogene

zu keiner Wachstumsstimulation im Brustgewebe

zu führen, sogar protektive Effekte gegen die

Entstehung verschiedener Krebsarten sind denkbar.

Zusammenfassend können daher die im Rotklee enthaltenen

Isofl avone zum derzeitigen Stand der Wissenschaft

zur Prävention und Linderung verschiedener

klimaterium-assozierter Symptome und zur Prävention

von Osteoporose und kardiovaskulären Erkrankungen

empfohlen werden.

9


Literatur

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