Geschäftsbericht 2009 - Wien Holding

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Geschäftsbericht 2009 - Wien Holding

Geschäftsbericht 2009

Wien Holding GmbH

1010 Wien

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und

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Inhalt

Vorworte 04

Organe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Gesellschafterstruktur 07

Bericht der Geschäftsführung 08

Beteiligungsspiegel der Konzernunternehmen 18

Immobilienmanagement 26

Kultur- und Veranstaltungsmanagement 48

Logistik und Mobilität 58

Umweltmanagement 68

Medien und Bildung 72

Impressum 79


Bürgermeister und

Landeshauptmann

von Wien,

Dr. Michael Häupl

04

Vorwort

Die Stadt Wien ist eine moderne, weltoffene,

internationale, wirtschaftlich erfolgreiche,

bunte und besonders lebenswerte Stadt.

Egal ob es sich um die Lebensqualität, das

kulturelle Angebot, die Infrastruktur, die

Bildungsmöglichkeiten, die Kaufkraft, die

Produktivität oder die Wertschöpfung handelt,

Wien kann bei allen Standortfaktoren

Spitzenwerte vorweisen. Das ist der Lohn für

eine konsequente Arbeit, die sich speziell

in wirtschaftlich schwierigen Jahren bezahlt

macht.

In den vielen internationalen Studien belegt

die Stadt Wien Top-Platzierungen. Wir punkten

nicht nur in der einen oder anderen Kategorie,

sondern wir erreichen Spitzenqualität

in so gut wie allen Bereichen. Diese Vielfalt

auf höchstem Niveau ist unser größtes Plus,

das uns an die Spitze der besten Städte weltweit

gebracht hat.

Die Wien Holding spiegelt diese vielfältigen

Qualitäten der Stadt wider. Die Unternehmen

des Konzerns arbeiten im Kulturbereich,

bei der Entwicklung von Immobilien, im

Logistikbereich, im Umweltbereich oder im

Medienbereich. Allein im Jahr 2009 hat die

Wien Holding rund 145 Millionen Euro in

konkrete Projekte investiert, wie zum Beispiel

in den Wirtschaftspark Breitensee, die Neue

Therme Wien, die Technologieimmobilie auf

dem Areal in St. Marx, den Hafen Wien oder

in die neue Schiffsstation Wien City. Auch

jeder Euro, der in die Kulturbetriebe wie die

Wiener Stadthalle, die vier Wien Holding-

Museen oder die Vereinigten Bühnen Wien

fließt, kommt mehrfach zurück, bei einer

jährlichen Wertschöpfung des Konzerns von

mehr als einer Milliarde Euro.

Die Wien Holding ist damit für uns eines der

wichtigsten Instrumente, um die Stadt im

Sinne der Menschen, die hier leben, weiterzuentwickeln.

Ich möchte mich vor allem auch bei den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Wien

Holding-Konzerns für die ausgezeichnete

Arbeit und den großen Einsatz, den sie leisten

bedanken, damit Wien auch in Zukunft

das bleibt, was es ist: eine erfolgreiche Millionenstadt

mit höchster Lebensqualität zum

Wohlfühlen.

Dr. Michael Häupl


Vorwort

Die Wien Holding mit ihren rund 75 Unternehmen

trägt maßgeblich zur starken Position

Wiens als Wirtschaftsstandort und als

Stadt mit höchster Lebensqualität bei. Der

Konzern beschäftigt 2.176 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Effizient wirtschaften und

mit den Projekten der einzelnen Unternehmen

das Wirtschaftswachstum ankurbeln,

Arbeitsplätze sichern, Infrastruktur verbessern

und die Lebensqualität insgesamt weiter

steigern, das ist der klar definierte Auftrag

an das Unternehmen.

Als Konzern der Stadt Wien ist die Wien Holding

ein Wirtschaftsfaktor, auf den wir nicht

verzichten wollen. Über die Unternehmen

des Konzerns können wir gezielt investieren

und damit Arbeitsplätze sichern und das

Wachstum fördern. Gerade in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten sind Unternehmen wie

die Wien Holding besonders wichtig. Sie arbeiten

mit Weitblick, nicht der Maximalgewinn

um jeden Preis, sondern der Mehrwert,

also der Vorteil, den die Projekte und Unternehmen

für die Stadt und die Menschen

bringen, ist entscheidend.

Wenn die Wien Holding eine Immobilie entwickelt,

dann geschieht das immer unter

dem Gesichtspunkt, das Umfeld und ganze

Stadtteile aufzuwerten. Durch den Ausbau

des Hafen Wien oder der Messe Wien wird

die Bundeshauptstadt nachhaltig als internationale

Wirtschaftsdrehscheibe gefestigt.

Ähnlich ist es im Kulturbereich. Die Kulturbetriebe

der Wien Holding werden pro Jahr von

2,5 Millionen Menschen besucht. Sie sind

Wirtschafts- und Tourismusfaktor zugleich,

bereichern das Kulturangebot in Wien und

erhöhen die Freizeit- und Lebensqualität. Mit

dieser Mehrwert-Strategie hat sich die Wien

Holding zu einem starken und nachhaltig

agierenden Unternehmen entwickelt, das bei

höchster wirtschaftlicher Stabilität über genügend

Kraft für neue Projekte verfügt.

Besonders freut mich, dass die Wien Holding

auch schwierige Wirtschaftsjahre erfolgreich

meistert, wie der Rekordumsatz

von 372 Millionen Euro im Jahr 2009 zeigt.

Ein gelungener Mix aus Gewinn bringenden

Wirtschaftsunternehmen und Unternehmen

mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben, das

Bekenntnis zu öffentlichem Eigentum einerseits

sowie andererseits die Strategie, Partnerschaften

mit privaten Investoren einzugehen,

sind die Bausteine für den Erfolg.

Für die im Jahr 2009 erbrachten Leistungen

möchte ich mich daher bei allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Wien Holding

bedanken und für die kommenden Jahre viel

Erfolg wünschen.

Mag. a Renate Brauner

Vizebürgermeisterin,

Finanz- und

Wirtschaftsstadträtin

Mag. a Renate Brauner

05


WIEN HOLDING – größer denken

Vorsitzender des

Aufsichtsrates

o. Univ.-Prof.

DDr. Walter Barfuß

06

Vorwort

Wien ist heute eine vielfältige, moderne, aufgeschlossene,

intelligente und soziale Stadt,

die sich im Wettbewerb der europäischen

Städte ganz ausgezeichnet positioniert hat.

Das wird Jahr für Jahr von den internationalen

Rankings in puncto Lebensqualität

oder Umweltbewusstsein bestätigt. Weit in

die angrenzenden Länder hinaus wirkt die

Stadt als Zentrum innovativer Dienstleistungen,

vielfältiger Kompetenzen und als Kulturhauptstadt

der Region. Die Wien Holding

leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

Die Vielfalt und die Dynamik von Unternehmen

sind in der heutigen Wirtschaftssituation

der Schlüssel zu einem besonders hohen

kulturellen Standard einer Stadt. Vielfalt ist

Lebensqualität, kann Stärke sein, aber auch

Chance und Herausforderung für Erfolg und

Veränderungen eines Konzerns.

Die vorhandenen Potenziale der Unternehmen

müssen eingesetzt und gefördert werden,

wenn man im Wettbewerb der Standorte

vorn dabei sein will. Offenheit in alle

Richtungen, Transparenz und eine seriöse

Haltung sind nicht nur theoretische Werte,

sondern müssen vielmehr ständig gelebt

werden.

Vor diesem Hintergrund und im Kontext mit

der sich immer rascher verändernden Gesellschaft

innerhalb sich weiterentwickelnder

Rahmenbedingungen sind das Selbstverständnis

und die Strukturen der Wien Holding

immer wieder neu zu überdenken und

zu positionieren. Kundenorientierung und

Effizienz, Qualität, Komfort und Geschwindigkeit

sind maßgebliche Kriterien für wirtschaftlichen

Erfolg.

Das Unternehmen Wien Holding steht für

Verlässlichkeit und Tempo, für Tradition und

Innovation, für Fairness und Selbstbewusstsein

und wird als Konzern am Niveau der

besten Konzerne Europas gemessen.

Im Namen des gesamten Aufsichtsrates

möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Wien Holding und der Tochtergesellschaften

für die im vergangenen

Geschäftsjahr geleistete Arbeit Dank und

Anerkennung aussprechen.

o. Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß


Organe der Gesellschaft,

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Geschäftsführung

Direktor Komm.-Rat Peter Hanke

Direktorin Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Prokurist Dr. Kurt Gollowitzer

Prokuristin Mag. a Doris

Rechberg-Missbichler

Aufsichtsrat

Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß

(Vorsitzender)

Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer

(1. Stellvertreter) (bis 31. 3. 2010)

Bereichsdirektor Dr. Roland Kassar

(2. Stellvertreter)

Generaldirektor Dr. Günter Geyer

OSR Mag. Dietmar Griebler, MBA

Hermann Gugler

Finanzdirektor Richard Neidinger

Vorstandsdirektorin Dr. in Gabriele Payr

Magistratsdirektor-Stellvertreter

Dr. Franz Zörner (bis 31. 3. 2010)

Arbeitnehmervertretung

Gabriele Malik

Eva Resch

Silvia Riegler

Karl Schmid

Ing. Robert Strehn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.-Ing. in Michaela Benesch

Andrea Fekete

Klaus Fischer

Tamara Fraberger

Wolfgang Gatschnegg

Dipl.-Ing. in Dr. in Barbara Greiner

(ab 1. 2. 2010)

Mag.ª Tina Gschossmann

Dipl.-Ing. in Tanja Hanzl

Anneliese Hierzenberger

Gabriele Hollenstein

Brigitte Holper

Barbara Holzbauer

Mag. Gunter Jochum

Bianca Köck

Helga Kogelnik

Gertrude Kolek

Sabine Koller

Mag. (FH) Harald Kristinar

Dominik Lang

Günther Leber

Mag. Kurt Löwy

Mag. Michael Maier

Gabriele Malik

Brigitte Petz (bis 30. 4. 2010)

Mag. Markus Pöllhuber

Mag.ª Elisabeth Pöttler

Mag. Michael Prohaska

Mag. (FH) Christian Raab

Simon Ragette

Eveline Scheibelreiter

Sylvia Schuller

Mag.ª Ewa Slunecko

Christine Spitzhütl

Sabine Stacher

Mag.ª (FH) Judit Staufer

Michael Stöckl (ab 15. 4. 2010)

Mag.ª Christine Thell

Marlies Wammerl

Jacqueline Weihmann

Daniel Wladika

GEsELLscHAftErstruKtur

Wien Holding GmbH

Stammkapital EUR 13.000.000,00

Stadt Wien 99,99 %

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, gemeinnützige

0,01 %

Wohnbau-, Planungs- und Betreuungsges.m.b.H.

07


WIEN HOLDING – größer denken

08

Wien Holding – Mehrwert und

Lebensqualität für die Stadt

Das Geschäftsjahr 2009

Derzeit sind rund 75 Unternehmen unter

dem Dach der Wien Holding vereint. Der

Konzern befindet sich im Eigentum der Stadt

Wien. Er erfüllt kommunale Aufgaben, ist

privatwirtschaftlich organisiert und, unter

Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher

Ziele, auf Ertrag ausgerichtet.

Zum Profil des Konzerns gehört die Konzentration

auf fünf wesentliche Business-

Cluster: Die Unternehmen des Konzerns

arbeiten in den Geschäftsfeldern Immobilienmanagement,

Kultur- und Veranstaltungsmanagement,

Logistik und Mobilität,

im Umweltbereich sowie im Geschäftsfeld

Medien und Bildung. Sowohl der

gelungene Mix aus Gewinn bringenden

Wirtschaftsunternehmen und Unterneh-

Für die Wien Holding ist der Mehrwert, also der

Wohlstand und die Lebensqualität, die unsere Projekte

und Unternehmen für die Stadt und für die Menschen

bringen, von entscheidender Bedeutung.

Komm.-Rat Peter Hanke

men mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben

als auch die Strategie der Partnerschaft mit

privaten Investoren haben sich bewährt und

werden beibehalten.

Auch die Umwegrentabilität ist enorm. Die

Wien Holding und ihre Unternehmen tragen

zur Wertschöpfung in Wien pro Jahr rund

eine Milliarde Euro bei.

Die Beteiligungen an Gesellschaften, an

denen die Wien Holding direkt oder indirekt

beteiligt ist, wurden auf rund 75 ausgewei tet.

Im Jahr 2009 wurden zwei neue Unternehmen

im Konzern der Wien Holding gegründet:

die Rechenzentrum der Stadt Wien

GmbH und die Neu Marx Standortmarketing

GmbH. Weiters ist die Wien Holding an der

Marina Wien GmbH beteiligt.

Der Konzern

Der Fokus der Geschäftsfelder des Wien

Holding-Konzerns liegt auf fünf Business-

Clustern.

Immobilienmanagement

Die Wien Holding realisiert derzeit gemeinsam

mit unterschiedlichsten Partnern rund

fünfzehn große Immobilienprojekte, wie

zum Beispiel die Therme Wien Neu. Der

Konzern ist an Projekten im Wissenschafts-

und Technologiebereich (Vienna Biocenter

oder BOKU BioTech Zentrum) beteiligt und

arbeitet auch an der Nachnutzung der Rinderhalle,

der Entwicklung des Messecarree

Nord sowie an Gewerbe- und Wirtschaftsimmobilien.

Das Palais Hansen wird zu einem

Kempinski Luxushotel umgebaut.

Alle diese Immobilienprojekte haben eines

gemeinsam: Die Immobilienentwicklung

durch die Wien Holding erfolgt immer auch

unter dem Gesichtspunkt, das Umfeld und

ganze Stadtteile aufzuwerten. Der Immobilien-Cluster

ist das umsatzstärkste Geschäftsfeld

im Konzern.


Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Zum Business-Cluster Kultur zählen die

Vereinigten Bühnen Wien mit ihren Spielstätten

Ronacher, Theater an der Wien und

Raimund Theater genauso wie die Wiener

Stadthallen-Gruppe mit dem Hallenkomplex

am Vogelweidplatz.

Auch vier Museen werden von der Wien

Holding geführt: das Mozarthaus Vienna mit

der einzigen erhaltenen Wiener Wohnung

des Musikgenies, das Haus der Musik – ein

interaktives Klangmuseum –, das Jüdische

Museum Wien und das KunstHausWien mit

dem Hundertwasser Museum. Mit Wien

Ticket hat die Wien Holding auch eines der

größten Ticketing-Service-Unternehmen

Österreichs im Konzern. Die Wien Holding ist

einer der größten Entertainment-Konzerne

in Europa.

Logistik und Mobilität

Die Wiener Hafen-Gruppe steht im Zentrum

dieses Business-Clusters. Derzeit wird der

Hafen Wien zu einem der ganz großen

europäischen Logistik- und Umschlagknoten

ausgebaut. Mit der Central

Danube ist die Wien Holding auch an

jenem Unternehmen beteiligt, das die

beiden Twin City Liner, die Schnellbootverbindung

zwischen Wien und der

slowakischen Hauptstadt Bratislava, betreibt.

Auch die DDSG Blue Danube, sie

ist für die Personenschifffahrt auf der

Donau verantwortlich, gehört zur Wien

Holding. Auf der strategischen Ebene hat

die Wien Holding mit der TINA VIENNA

ein international anerkanntes Kompetenzzentrum

für Wiener Stadttechnologie

im Portfolio.

Umweltmanagement

Das wichtigste Unternehmen im Business-

Cluster Umwelt ist die ebswien hauptkläranlage

GmbH., die im Auftrag der

Stadt Wien von der Wien Holding verwaltet

wird. Die ebswien betreibt die Wie-

ner Hauptkläranlage, die in den letzten

Jahren zur modernsten Kläranlage Europas

ausgebaut wurde.

Medien und Bildung

Im Mittelpunkt des Business-Clusters steht

die Kabel-TV-Wien, ein Multimediaunternehmen,

das für Programmauswahl und Programmierung

des Wiener Kabelfernsehens

verantwortlich ist. Die Gesellschaft ist auch

als Content-Produzent tätig: mit dem TV-

Kanal W24, dem Kabel-Text im Kabel-TV-

Infokanal sowie mit dem Internet-Dienst

wienweb.at. Ebenfalls im Medien-Cluster

des Konzerns befinden sich die ÖKO

Media, eine Filmproduktions- und Werbegesellschaft,

und die EU-Förderagentur.

Weitblick und visionäre Ideen waren der Anstoß zu unserer

Kampagne ‚größer denken‘. Projekte über die Stadtgrenzen

hinaus zu entwickeln, stets die Zukunft der Stadt und der

Menschen im Blick zu haben und an die Dinge offensiv

heranzugehen. Genau das zeichnet die Wien Holding aus.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

09


WIEN HOLDING – größer denken

10

Wirtschaftliche Entwicklung

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen

kann die Wien Holding

im Berichtsjahr eine kräftige Expansion verzeichnen.

Dies lässt sich nicht nur an der

im Berichtsjahr deutlichen Ausweitung der

Aktivitäten feststellen. Auch die betriebswirtschaftlichen

Indikatoren zeigen einen

nachhaltigen Wachstumstrend.

Die nachfolgenden Kennzahlen beziehen

sich auf den Gesamtkonzern unter Einbeziehung

aller Konzernunternehmungen

und der verwalteten Unternehmungen wie

die GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft und die ebswien

hauptkläranlage GmbH.

Unternehmenskennzahlen

TEUR 2009 2008 +/- %

Umsatzerlöse 372.557 349.934 + 6,4

Investitionen 144.827 181.994 - 20,5

MitarbeiterInnen 2.176 2.094 + 3,9

Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich

Umsatzerlöse

TEUR 2009

Umsatzerlöse

TEUR 2008

+/- %

Immobilien 189.666 167.580 + 13,1

Kultur 53.629 44.786 + 19,7

Logistik & Mobilität 45.568 43.994 + 3,5

Umwelt 77.708 89.302 - 13,0

Medien & Bildung 5.986 4.272 + 40,1

Investitionen der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereiche

Investitionen

TEUR 2009

Investitionen

TEUR 2008

+/- %

Immobilien 121.777 141.819 - 14,2

Kultur 7.378 20.363 - 63,8

Logistik & Mobilität 13.504 17.265 - 21,8

Umwelt 2.057 2.375 - 13,4

Medien & Bildung 111 172 - 35,5

Personalstand der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich

Personalstand

2009

Personalstand

2008

+/- %

Immobilien 516 520 - 0,8

Kultur 1.158 1.089 + 6,3

Logistik & Mobilität 232 227 + 2,2

Umwelt 175 169 + 3,5

Medien & Bildung 95 89 + 6,7

Unternehmenskennzahlen

Die Beteiligungsunternehmen der Wien

Holding erwirtschafteten im Berichtsjahr

Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 372.557,

das sind um 6,4 Prozent mehr als im Jahr

2008. Damit konnte ein neuer Rekordwert

erreicht werden.

Die Investitionen verringerten sich gegenüber

dem vergangenen Jahr von TEUR 181.994 auf

TEUR 144.827. Der Personalstand ist gegen-

über dem Vorjahr von 2.094 auf 2.176 Mit-

arbei terinnen und Mitarbeiter gestiegen, was

eine Erhöhung um 3,9 Prozent darstellt.

Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche

Der Immobilienbereich führt die Liste

der Umsatzerlöse mit einem Anteil von

50,9 Prozent an, gefolgt vom Umweltbereich

mit 20,8 Prozent, dem Kulturmanagement

mit 14,3 Prozent sowie Logistik und

Mobilität mit 12,2 Prozent.

Umsatzsteigerungen waren in den Geschäftsbereichen

Immobilien, Kultur, Logistik

sowie Medien zu verzeichnen. Massive

Umsatzsteigerungen gab es bei der

GESIBA und der LSE im Immobilienbereich

sowie im Kulturbereich bei den Vereinigten

Bühnen Wien.

Investitionen der Geschäftsbereiche

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Investitionstätigkeit

insgesamt leicht verringert.

Im Bereich Kultur kam es zu einem Investitionsrückgang,

was auf die abgeschlossene

Renovierung des Ronacher zurückzuführen

ist, und im Immobilienbereich hat sich die

Fertigstellung einiger Großprojekte bemerkbar

gemacht.

Personalstand der Geschäftsbereiche

Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber

dem Vorjahr auf 2.176, was einer Steigerung

von 3,9 Prozent entspricht. Spitzenreiter ist

hier nach wie vor der personalintensive Kulturbereich

mit den Vereinigten Bühnen Wien

und der Wiener Stadthalle.


Risikoberichterstattung

Da die Wien Holding Aufgaben der Stadt Wien

im Wirtschafts- und Dienstleistungsbereich

wahrnimmt, ist der Bestand des Konzerns langfristig

gesichert. Die Abwicklung dieser Aufgaben

erfolgt teilweise in Form von Public-Private-

Partnership-Konzepten (PPP). Dadurch wird

die Funktion der Gesellschaft als Bindeglied im

Netzwerk Stadt Wien, in den Regionen und mit

privaten Partnern optimiert.

Laufendes internes Berichtswesen im Bereich

Beteiligungscontrolling und permanente Soll-

Ist-Vergleiche decken die Risiken im Finanz- und

Rechnungswesen ab. Durch effizientes Mahnwesen

und Debitorenmanagement wird das

Ausfallsrisiko minimiert.

Finanzinstrumente bestehen vor allem in

Form von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens.

Im Bereich der Wertpapiere

Ausblick

Der Konzern

Die Wien Holding steht für zukunftsorientierte

und nachhaltige Projekte, die den

Wirtschaftsstandort sichern, das Wirtschaftswachstum

ankurbeln, Arbeits plätze schaffen

und damit die Lebensqualität für die Menschen

in Wien erhöhen.

An insgesamt rund 75 Unternehmen ist die

Wien Holding derzeit direkt oder indirekt beteiligt.

Zum Profil des Konzerns gehört die

Konzentration auf fünf wesentliche Business-

Cluster: Die Unternehmen der Wien Holding

arbeiten in den Geschäftsfeldern Immobilien,

Kultur, Logistik und Mobilität, Medien

und Bildung sowie im Umweltbereich.

Das Ziel des Wien Holding-Konzerns für das

Geschäftsjahr 2010 liegt weiterhin in der

wirtschaftlichen Stärkung der Unternehmensgruppe.

Ein stetiger Ausbau des Beteiligungsportfolios,

die Erarbeitung und Umsetzung

neuer Projektideen und der Aufbau

eines kommunikativen Profils sind wesentliche

Faktoren, um den Wirtschaftsstandort

Wien nachhaltig zu stärken.

ist das dieser Veranlagungsform inhärente

Kursänderungsrisiko gegeben. Durch laufende

Überwachung der Kurswerte können negative

Entwicklungen rechtzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen

eingeleitet werden.

Ein Zinsänderungsrisiko besteht auch in Bezug

auf die Guthaben bei Kreditinstituten, wobei

hier die freien Mittel unter Beobachtung des

Geldmarktes und der Liquiditätsplanung im

Wesentlichen kurzfristig veranlagt sind.

Im Bereich der Anleihe, die im Jahr 2005 begeben

wurde, ist kein Zinsänderungsrisiko

gegeben, da für diese eine Fixzinsvereinbarung

von 3,625 Prozent gewählt wurde.

Fremdwährungsrisiken bestehen nicht, da

sämtliche Finanzierungen in Euro vorgenommen

werden.

Im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit

wird die Wien Holding nachhaltig als starke

Marke für die Stadt positioniert, und zwar durch

einen optimalen Mix bestehend aus klassischer

Pressearbeit, einer Image-Werbekampagne

sowie verschiedenen Sponsoring-Aktivitäten.

So sind im Rahmen der klassischen Medienarbeit

rund 20 bis 25 Pressekonferenzen und Fototermine

im Jahr 2010 geplant. Die im Jahr 2007

gestartete Imagekampagne wird fortgesetzt.

Die Bildmarke und der Slogan „größer denken“

werden beibehalten. Eines der neuen Sujets

wird die Wien Holding als Gesamtkonzern positionieren.

Ergänzend dazu werden wieder Business-Cluster-Sujets

beziehungsweise Sujets, die

einzelne Unternehmen vor den Vorhang holen,

in den Medien platziert. Außerdem wird die

neue Wien Holding-Homepage online gehen.

Ziel aller Maßnahmen ist es, neben der weiteren

Imageverbesserung und der strategischen Positionierung

der Wien Holding den Wirtschaftsfaktor

des gesamten Konzerns aufzuzeigen und

emotional zugänglich zu machen.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden

in den fünf Business-Clustern des Konzerns

unter anderem im Jahr 2010 gesetzt:

11


WIEN HOLDING – größer denken

12

Business-Cluster Immobilienmanagement

Das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze

sichern, die Infrastruktur verbessern

und die Lebensqualität in der Stadt Wien für

die Menschen, die hier leben, weiter steigern.

Das ist auch die Triebfeder, mit der die Projekte

im Immobilienmanagement realisiert werden.

Egal ob es sich um den Bau der Neuen

Therme Wien, um die U2 Stadtentwicklung

im Gebiet des Praters, den Wirtschaftspark

Breitensee oder die Technologieimmobilien

in St. Marx oder in der Muthgasse handelt:

Der Wien Holding geht es darum, Mehrwert

für die Menschen zu schaffen. Die Immobilienentwicklung

erfolgt immer auch unter

dem Gesichtspunkt, das Umfeld und ganze

Stadtteile aufzuwerten. Dass diese Strategie

aufgeht, zeigt sich auch am Erfolg im Immobilienbereich,

der sich in den letzten Jahren

besonders dynamisch entwickelt hat. Die

Wien Holding zählt heute zu den wichtigsten

Immobilienentwicklern in Wien.

Die Wien Holding gehört zu den prominentesten und

größten Immobilien entwicklungsunternehmen in Wien.

Immobilienentwicklung heißt aber auch Verantwortung tragen:

Deshalb werden bei uns die Projekte prinzipiell unter dem

Gesichtspunkt, nicht nur das Objekt, sondern auch das Umfeld

und ganze Stadtteile aufzuwerten, geplant und durchgeführt.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Mehr als 15 große Immobilienprojekte

Die Wien Holding verwirklicht derzeit gemeinsam

mit verschiedensten Partnern rund

fünfzehn große Immobilien beziehungsweise

hält entsprechende Beteiligungen an

den jeweiligen Entwicklungsgesellschaften.

Dazu kommen die Wohnhausanlagen der

beiden Wohnbauträger GESIBA und AR-

WAG, die ebenfalls zum Wien Holding-

Konzern gehören. Zweifellos ist der Konzern

maßgeblich an den dynamischen Modernisierungs-

und Entwicklungsprozessen in

der Stadt beteiligt, im innerstädtischen Bereich

genauso wie in den Stadtentwicklungs-

zonen in den Außenbezirken. Die Wien

Holding entwickelt oder betreibt Büro-,

Gewerbe- oder Spezialimmobilien in den

Bezirken 1, 2, 3, 10, 14, 15, 18, 19 und 22

beziehungsweise ist an den jeweiligen Gesellschaften

beteiligt.

Neue Therme Wien bis zum Palais Hansen

Eines der größten aktuellen Projekte der

Wien Holding ist der Bau der Neuen Therme

Wien, der im Jahr 2010 ins Finale geht. Auf

dem Areal der Therme Oberlaa entsteht eine

völlig neue Thermen- und Wellnesswelt mit

einer Fläche von 75.000 Quadratmetern. Die

Therme Wien wird im Herbst 2010 eröffnet.

Noch früher – im März 2010 – ging das an

die Therme angeschlossene Gesundheitszentrum

„Therme Wien Med“ in Betrieb, das

den Schwerpunkt auf den menschlichen

Bewegungs- und Stützapparat legt.

Die Wien Holding ist auch an der Palais

Hansen Immobilienentwicklung GmbH

beteiligt. Gemeinsam im Konsortium mit der

PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte

GmbH, der Warimpex Finanz-

und Beteiligungs-Aktiengesellschaft und der

Wiener Städtische Versicherung AG Vienna

Insurance Group wird das Palais revitalisiert

und zu einem Luxushotel der Kempinski-

Gruppe umgebaut.

Profi bei Technologie-Immobilien

Eines der Stärkefelder der Wiener Wirtschaft

ist der Wissenschafts- und Technologiebe

reich. Das erste Engagement der Wien

Holding bei der Entwicklung von Technologieimmobilien

war das TECH GATE

VIENNA, an dem die Wien Holding bis

dato beteiligt ist.

Die jüngsten Projekte in diesem Bereich

sind der Bau des Boku-Biotech-Zentrums in

der Muthgasse oder die Marxbox auf dem

Areal des ehemaligen Schlachthofes in

St. Marx als Erweiterung des Vienna Biocenters.

In St. Marx spielt das Wien Holding-Unternehmen

WSE (Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft)

eine zentrale Rolle. Das Unternehmen

setzt einerseits auf die Entwicklung eigener

Projekte, neben der Marxbox gehören dazu

die Unterbauung der A23 (Südosttangente),

die Nachnutzung der von der WSE sanierten

historischen Rinderhalle oder die Projektentwicklung

für das Grundstück, auf dem sich der

2007 abgesiedelte Zerlegebetrieb des Fleischmarkts

befand. Die WSE ist aber auch für die

Koordination aller Projekte in der Kernzone

verantwortlich, mit dem Ziel, St. Marx bis zum

Jahr 2015 in ein neues Zentrum für die Wiener

Wirtschaft zu entwickeln, in dem 15.000 bis

20.000 Menschen arbeiten werden.


Neue Messe Wien

Rund 200 Millionen Euro hat die Stadt Wien

über das Wien Holding-Unternehmen Wiener

Messe Besitz GmbH (MBG) in die Errichtung

des neuen Messe- und Kongresszentrums investiert.

Auf dem 15 Hektar großen Areal im

Prater ist in einer Bauzeit von nur zweieinhalb

Jahren jene Infrastruktur geschaffen worden,

die für einen modernen Messe- und Kongressbetrieb

erforderlich ist. Die MBG hat aber nicht

nur die Messe Wien Neu geplant und errichtet,

sondern war auch an der Entwicklung des

Messehotels beteiligt. Ihr Engagement hat die

MBG bei der Entwicklung der Projekte am

Messecarree Nord fortgesetzt. Bis 2012/2013

errichten das ÖSW (Österreichisches Siedlungswerk)

und die PRISMA Unternehmensgruppe

drei große Immobilien mit Büros und Geschäften,

ein Hotel und einen „Wohnturm“, der

Kurzzeit-Apartments beherbergen wird.

Neben der MBG ist auch ein zweites Wien

Holding-Unternehmen bei den Immobilienprojekten

rund um die Messe Wien tätig: die

U2 Stadtentwicklung GmbH. Dieses Unternehmen

ist ein Public Private Partnership mit der

IG Immobilien und der IC Projektentwicklung.

Diese beiden Projektpartner zeichnen verantwortlich

für die Entwicklung und Errichtung

des Stadion-Centers, das im Jahr 2007 eröffnet

wurde, sowie für das Projekt „Viertel Zwei“,

bei dem bis 2010 fünf Bürokomplexe und ein

Hotel hochgezogen werden.

Immobilien für Gewerbe und Wirtschaft

Im 14. Bezirk revitalisiert die Wien Holding in

der Missindorfstraße derzeit einen alten Gewerbehof

und erweitert diesen um einen attraktiven

Neubau. Unter dem Titel Wirtschaftspark

Breitensee entsteht hier bis 2011 ein attraktiver

Komplex mit Wohnungen, Lager, Werkstätten

und Büros für die Kreativwirtschaft.

Im 22. Bezirk wird das Projekt STAR22 in Angriff

genommen. Auf dem ehemaligen Areal

der Waagner-Biro-Werke wird bis zum Jahr

2014 ein neuer Gebäudekomplex mit Büros,

Gewerbeflächen, Wohnungen und Nahversorgungseinrichtungen

realisiert.

Die Wien Holding verfügt aber auch über eine

Reihe von Flächen zur Ansiedelung von nationalen

und internationalen Betrieben. Zum Beispiel

im 22. Bezirk, wo in Stadlau Grundstücke

mit einer Fläche von 40.000 Quadratmetern

bei der Erzherzog-Karl-Straße für diesen Zweck

zur Verfügung stehen und unter dem Projekttitel

UNIT22 vermarktet werden.

Auch für Kleinstbetriebe und Ein-Personen-Unternehmen

hat die Wien Holding optimale Angebote

parat. Die UNIT-Service GmbH errichtet

an verschiedenen Standorten in Wien attraktive,

flexibel gestaltbare und kombinierbare

Büro- und Arbeitseinheiten, maßgeschneidert

für diese Zielgruppe. Einer der UNIT-Standorte

– die UNIT-Oberdöbling – befindet sich in der

Hofzeile im 19. Bezirk und wurde bereits 2009

eröffnet. Im Frühjahr 2010 folgt die Fertigstellung

der UNIT-Breitensee, die sich im Wirtschaftspark

Breitensee befindet.

Unter der Marke „base – homes for students“

baut die Wien Holding auch Wohnheime für

Studentinnen und Studenten konsequent aus.

BASE19, so heißt eines der Projekte: Unter

diesem Titel erweitert die Wien Holding das

bisherige Studierendenheim Döbling zu einem

Student-House mit höchsten Standards. Nach

ähnlichem Muster werden auch im 22. Bezirk

(BASE22) sowie im 11. Bezirk (BASE11) moderne

Studierendenheime errichtet.

Hochqualitatives und leistbares Wohnen

Für leistbaren, hochqualitativen Wohn- und

Lebensraum stehen zwei der größten Wohnbauträger

in Wien: ARWAG und GESIBA.

Ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der

ARWAG liegt in der Realisierung multifunktionaler

Projekte, die die Bereiche Wohnen und

Arbeiten miteinander optimal verbinden. Pro

Jahr wickelt das Unternehmen ein Bauvolumen

von rund 70 Millionen Euro ab. Derzeit befinden

sich bei der ARWAG insgesamt zehn große

Projekte in Bau oder in Bauvorbereitung.

Eines der aktuellen Projekte ist die Neunutzung

der ehemaligen „Stadt des Kindes“ – ein

prägnantes Bauwerk der jüngeren Wiener Architekturgeschichte

von Architekt Prof. Anton

Schweighofer. Die Planungsarbeiten sehen die

teilweise Erhaltung von zentralen Gebäuden

aus dem Gesamtensemble vor. Ergänzend

dazu entstehen attraktive Neubauten und

ein großzügiges Angebot an Freiflächen und

Gemeinschaftsräumen. Insgesamt werden

13


WIEN HOLDING – größer denken

14

190 geförderte und 62 freifinanzierte Wohnungen

geschaffen. Mit den Bauarbeiten wird

im Frühjahr 2010 begonnen, die Fertigstellung

der Wohnungen ist 2012 geplant.

Mit der GESIBA, die in Verwaltung der Wien

Holding steht, gibt es einen weiteren besonders

dynamischen Wohnbauträger im Konzern.

„Fair Living“ ist Motto und Philosophie

zugleich: faires Wohnen auf hohem Standard

in lebenswertem Umfeld und das zu leistbaren

Preisen. Gleichzeitig investiert die GESIBA in

moderne, junge Architektur, entwickelt permanent

neue Wohn- und Wohnungskonzepte

und ist Vorreiter im ökologischen und energieoptimierenden

Wohnen. Ein Beispiel dafür ist

die „Bike City“ in der Vorgartenstraße auf dem

ehemaligen Nordbahnhofgelände im 2. Bezirk.

Dabei handelte es sich um die erste Wohnanlage

in Wien, die speziell für Radfahrerinnen

und Radfahrer gebaut wurde. Im Jahr 2010

nimmt die GESIBA ein weiteres Wohnbauexperiment

planerisch in Angriff: Beim Projekt

„Sonnwendviertel“ sind erstmals Baugemein-

Business-Cluster Kultur- und

Veranstaltungsmanagement

Zum Business-Cluster zählen die Vereinigten

Bühnen Wien mit ihren Spielstätten Ronacher,

Theater an der Wien und Raimund Theater genauso

wie die Wiener Stadthallen-Gruppe mit

dem Hallenkomplex am Vogelweidplatz. Mit

Wien Ticket hat die Wien Holding auch eines

der größten Ticketing-Service-Unternehmen

Österreichs im Konzern. Auch vier Museen

werden von der Wien Holding geführt: das

Haus der Musik, das Jüdische Museum, das

KunstHausWien und das Mozarthaus Vienna.

Das Haus der Musik feiert

zehnten Geburtstag

Das Haus der Musik ist ein modernes, interaktives

Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt

und zugleich die Gründungsstätte der

Wiener Philharmoniker, denen hier ein eigenes

Museum gewidmet ist. Auf sechs Etagen wird

die faszinierende Welt der Musik und Klänge

präsentiert. Das Haus der Musik feiert im Jahr

schaften, also die zukünftigen Bewohnerinnen

und Bewohner, von Anfang an in die Planung

und Umsetzung eingebunden. Damit wird das

Schlagwort der „Bewohnerinnen- und Bewohnerpartizipation“

Wirklichkeit. Im Jahr 2010

steht bei der GESIBA der Spatenstich zu fünf

Bauprojekten mit einem Gesamtbauvolumen von

etwa 96 Millionen Euro auf dem Programm.

Public-Private-Partnership-Modelle

als Erfolgsrezept

Bei der Realisierung der Immobilienprojekte

setzt die Wien Holding auf eine intensive Zusammenarbeit

mit starken Unternehmen aus

der Immobilienbranche und namhaften Investoren

im Rahmen von so genannten Public-Private-Partnership-Modellen.

Die Vorteile liegen

auf der Hand: Auf diese Weise können selbst

Großprojekte mit sehr hohen Investvolumina

finanziert werden. Die Partner profitieren gegenseitig

vom jeweiligen Know-how und den

jeweiligen Kernkompetenzen. Es steigen die

Erfolgschancen und eventuelle Risiken werden

geteilt. Im Endeffekt profitieren alle Beteiligten.

2010 sein 10-Jahr-Jubiläum. Das zehnjährige

Bestehen wird im Juni an zehn Tagen mit

einem umfangreichen Programm gebührend

gefeiert. Bis dato haben mehr als 1,5 Millionen

Menschen das Haus der Musik besucht.

Jüdische Kultur und Geschichte

aus erster Hand

Das Jüdische Museum Wien befindet sich im

Palais Eskeles, einem Altstadtpalais unweit des

Stephansdoms. Es bietet eine ständige historische

Ausstellung zur Geschichte der Juden

Österreichs und die berühmte Judaica-Sammlung

von Max Berger, die den Besucherinnen

und Besuchern die jüdische Religion illustriert.

Die Sammlungen im Jüdischen Museum Wien

dokumentieren in herausragender Weise die

jahrhundertealte österreichisch-jüdische Geschichte.

Die mehr als 15.000 inventarisierten

Objekte zählen weltweit zu den bedeutends-


ten Beständen der jüdischen Kulturgeschichte

des Habsburgerreiches, der ersten österreichischen

Republik, der Wiener Zwischenkriegszeit

sowie der Geschichte der Entrechtung, Vertreibung

und Ermordung seiner jüdischen Bürgerinnen

und Bürger.

Hundertwasser-Schau und viele

Fotokünstlerinnen und -künstler

Das KunstHausWien ging mit der seit September

2009 laufenden erfolgreichen Annie-

Leibovitz-Ausstellung „A Photographer‘s Life

1990–2005“ in das heurige Jahr und setzt

sein Sonderausstellungsprogramm mit der

Foto-Schau „Kontroversen – Justiz, Ethik und

Fotografie“ fort. Von 4. März bis 20. Juni 2010

werden in dieser Schau rund 100 Bilder gezeigt,

die Gegenstand oft heftiger Auseinandersetzungen

oder Gerichtsverfahren waren.

In der Ausstellung sind Fotografen wie Man

Ray, Robert Capa oder Lewis Carroll ebenso

vertreten wie Henri Cartier-Bresson, Oliviero

Toscani, Richard Avedon, Robert Mapple-

thorpe oder Todd Maisel. Die präsentierten

Bilder begleiten die Geschichte der Fotografie

von ihren Anfangstagen bis heute.

Mozarthaus feiert Chopins Geburtstag

Das Mozarthaus Vienna steht 2010 ganz im

Zeichen von Frédéric Chopin. Anlässlich des

200. Geburtstages des polnischen Komponisten

zeigt das Haus der Musik die Sonderausstellung

„Chopin in Wien“ mit noch niemals

zuvor präsentierten Objekten wie zum Beispiel

Originalpartituren, Handschriften oder Bildern.

Die Ausstellung „Chopin in Wien“ ist die einzige

Schau, die anlässlich des 200. Geburtstages

der wohl bedeutendsten polnischen

Musikerpersönlichkeit gezeigt wird.

Deutsche Bahn fährt ab auf

Wiener Museumsmelange

Die erfolgreiche Wien Holding-Initiative „Wiener

Museumsmelange“ wird verlängert. Mit

dem Museumsmelange-Ticket kann man zwei

von vier Wien Holding-Museen auswählen

und diese zum Kombitarif von 15,– Euro besuchen.

In Sachen Museumsmelange konnte

die Deutsche Bahn für das Jahr 2010 für eine

Werbekooperation gewonnen werden. Alle

Touristinnen und Touristen, die mit der Deutschen

Bahn (DB) nach Wien reisen, können

die „Wiener Museumsmelange“ zu einem

Die Kulturbetriebe der Wien Holding werden Jahr

für Jahr von bis zu 2,5 Millionen Menschen besucht.

besonders günstigen Preis von EUR 12,– er-

werben. Für die Werbekooperation mit der

DB wurde ein eigener Werbefolder produziert,

der an den Vorverkaufsstellen der Deutschen

Bahn aufliegt und auf das attraktive Angebot

für die deutschen Wien-Urlauberinnen und

-Urlauber hinweist. Abgeschlossen wurde diese

Werbekooperation auf der Internationalen

Tourismusbörse Berlin (ITB), auf der die Wien

Holding auch heuer wieder mit den Vereinigten

Bühnen Wien, den vier Museen und dem

Twin City Liner vertreten war.

Musicals und Oper

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen im Jahr

2010 die Erfolgsmusicals „Tanz der Vampire“

im Ronacher und im Raimund Theater den Musicalhit

„Ich war noch niemals in New York“ –

das Musical mit den Songs von Udo Jürgens,

das am 17. März 2010 seine fulminante Premiere

feierte. Das Theater an der Wien ist

das neue Opernhaus der Vereinigten Bühnen

Wien. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich

einer Premiere – wird Oper im Stagione-System

gespielt. Das bedeutet weiterhin kontinuierliche

Qualität auf höchstem internationalen

Niveau von der ersten bis zur letzten Vorstellung.

Investiert wird auch in die Infrastruktur

des Theaters: So wird das Bühnenhaus umgestaltet,

um eine noch professionellere Abwicklung

der Opernproduktionen zu gewährleisten

und die Auf- und Abbaumöglichkeiten für

Bühnenbildkonstruktionen zu verbessern.

Von ABBA bis Zappa – die Wiener Stadthalle

Die Wiener Stadthalle ist Österreichs erste

Adresse für große Stars, große Shows und

große Events. Mit sechs verschiedenen Hallen

zählt der Veranstaltungskomplex am Vogelweidplatz

zu den größten und erfolgreichsten

Entertainment-Komplexen in Zentraleuropa.

Auch 2010 werden hier rund 500 Veranstaltungen

mit bis zu 1,2 Millionen Besucherinnen

und Besuchern stattfinden. Zu den Top-Stars,

die sich heuer angesagt haben, zählen unter

anderen Joan Baez, Nena, Whitney Houston,

Rod Stewart, Eric Clapton, KISS und Mark

Knopfler.

Komm.-Rat Peter Hanke

15


WIEN HOLDING – größer denken

Business-Cluster Logistik und Mobilität

Hafen Wien, Twin City Liner, DDSG Blue Danube,

Schiffsstation Wien City und die TINA VIENNA

als Kompetenzzentrum für Verkehrsplanung

und Stadttechnologien: Die Wien Holding ist

mit ihren Unternehmen in diesem Business-

Cluster ein kräftiger Motor für den Wirtschaftsstandort

Wien.

Logistik-Drehscheibe Hafen Wien

Im Zentrum des Business-Clusters Logistik

und Mobilität steht die Wiener Hafen-Gruppe

mit ihren Beteiligungen. Die Wiener Hafen-

Gruppe, die zum Wien Holding-Konzern gehört,

betreibt mit ihrer Muttergesellschaft, der

Wiener Hafen, GmbH & Co KG“, drei große

Güterhäfen inklusive Infrastruktur: den Hafen

Freudenau, den Hafen Albern sowie den Ölhafen

Lobau. Auch der Personenhafen bei der

Reichsbrücke und die Marina Wien gehören

zur Wiener Hafen-Gruppe. Kaum ein anderes

Logistikzentrum in Österreich kann qualitativ

und quantitativ eine derartige Infrastruktur in

diesem Ausmaß bieten wie der Hafen Wien.

Bis zu zwölf Millionen Tonnen Güter werden

im Jahr 2010 im Logistikzentrum Hafen Wien

umgeschlagen werden. Das Hafenausbauprogramm

wird konsequent fortgesetzt. Die aktuellen

Schwerpunkte: Mit dem Einbau eines

neuen Hafentores wird der Hafen Freudenau ab

Sommer 2010 komplett hochwassersicher sein.

Weiter optimiert werden auch die Verkehrswege

auf dem Areal. Für den im Jahr 2009

vom Hafen Wien neu erworbenen „Motor-

boothafen-Marina Wien“ wird am Konzept

zur Weiterentwicklung dieses Standortes mit

Nachdruck gearbeitet. Außerdem stehen im

Jahr 2010 die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie

des Hafen Wien sowie die

Realisierung des Hafen Wien-Marktauftrittes

im Mittelpunkt der Arbeit.

Twin City Liner und DDSG Blue Danube

Mit der Central Danube Region GmbH ist die

Wien Holding auch an einem Unternehmen

beteiligt, das Infrastrukturprojekte in Wien

Die Stärken des Hafen Wien als Logistikdrehscheibe liegen in

seiner Trimodalität, also der optimalen, direkten Anbindung an

die drei Verkehrsträger Schiff, Eisenbahn und LKW.

Komm.-Rat Peter Hanke

und den angrenzenden Nachbarstaaten entwickelt.

Die beiden Twin City Liner, die Schnellbootverbindung

zwischen Wien und der

slowakischen Hauptstadt Bratislava, sind das

Vorzeigeprojekt der Gesellschaft. Heuer wird

bereits die 500.000ste Passagierin oder der

500.000ste Passagier erwartet.

Die Wien Holding errichtet auch über eines ihrer

Tochterunternehmen – die Wiener Donauraum

GmbH – eine neue Schiffsstation gleich beim

Schwedenplatz am Donaukanal. Insgesamt in-

vestiert die Wien Holding rund 6,8 Millionen

Euro in den Bau der neuen Schiffsstation, die

mit Beginn der Hauptsaison im Juli 2010 in Betrieb

gehen wird. Zusätzlich wird das Stationsgebäude

mit Restaurant, Café, Shops sowie

neuen Flächen für Veranstaltungen, Ausstellungen

und Events ausgestattet.

Über den Hafen Wien hält der Konzern auch

Anteile an der DDSG Blue Danube.

Dieses Unternehmen betreibt die Personenschifffahrt

auf der Donau und bietet Ausflugsfahrten

sowie themenorientierte Rundfahrten

an. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert

und verbessert, um die Position des Unternehmens

als Marktführer weiter auszubauen.

Die drei größten Schiffe – die MS Admiral

Tegetthoff, die MS Prinz Eugen und die MS

Wachau – sind mehr als 60 Meter lang und

haben Platz für bis zu 600 Passagierinnen und

Passagiere. An Bord der drei kleineren Schiffe

– MS Vienna, MS Vindobona und MS Schlögen

– können bis zu 250 Personen gehen. Pro

Jahr werden mit den Schiffen der DDSG Blue

Danube mehr als 300.000 Gäste befördert.

Kompetenzzentrum für Stadttechnologien

Mit der TINA VIENNA Urban Technologies and

Strategies GmbH verfügt die Wien Holding

auch über eine Dienstleistungsorganisation

zum Thema Stadt- und Umwelttechnologien

der Stadt Wien. 2010 wird TINA VIENNA ihre

Position als Dienstleistungsorganisation der

Stadt Wien zum Thema „Urban Technologies

& Strategies“ stärken und das im Rahmen der

Erhebung gebündelte Know-how der Wiener

Dienststellen und Unternehmen verstärkt inter-

national präsentieren und weitervermitteln.

Auch bei der Erarbeitung eines Aktionsplans

für die gemeinsame Donauraum-Strategie der

Europäischen Union nimmt TINA VIENNA 2010

eine aktive Rolle ein.


Business-Cluster Umweltmanagement

Im Geschäftsfeld Umwelt verwaltet die

Wien Holding die ebswien hauptkläranlage,

die eine der modernsten Kläranlagen

in Europa betreibt. Hier wird das gesamte

Abwasser der Stadt gereinigt. Die Technologien,

die eingesetzt werden, gelten

als Vorbild für viele andere europäische

Städte. Im Jahr 2010 setzt die ebswien das

Projekt StErnE (Strom aus erneuerbarer

Energie) weiter konsequent um: Sauberen

Strom produzieren ab Mitte des Jahres eine

Photovoltaikanlage und eine thermische

Business-Cluster Medien und Bildung

Die Kabel-TV-Wien ist Content-Produzent

und betreibt mit W24 einen eigenen Informationskanal,

der sich als Wiener

Stadtinformation im Wiener Kabelfernsehprogramm

mit einer konstanten Seherinnen-

und Sehergemeinde von mehr als

45.000 Menschen etablieren konnte. 2010

wird es W24 auch im Internet geben, unter

www.w24.at, das aus dem bereits bisher

bestehenden Internet-Dienst wienweb.at

entwickelt wird.

Die ÖKO Media ist weiterhin als Film- und

Fernsehproduktion für den ORF tätig.

Gleich zeitig werden die Akquisitionsbemühungen

im Bereich Film verstärkt und durch

neue Projekte im Bereich „Imagevideos für

das Internet“ ausgeweitet. Weiterhin ist

die ÖKO Media als Event- und Marketingspezialist

auf dem Sektor Fachmärkte

erfolg reich tätig.

Die EU-Förderagentur GmbH wird auch im

Jahr 2010 die EU-Förderprogramme weiterführen.

So stehen zum Beispiel im Kooperationsprogramm

CENTRAL EUROPE zwei

neue Aufrufe zur Einreichung von Projekt-

Solaranlage. Im Herbst 2010 beginnen auf

dem Betriebsgelände sowohl die Bauar-

beiten für eine Kleinwindkraftanlage als

auch die Arbeiten am Neubau des Heimtierkrematoriums,

das Tierbesitzerinnen

als auch -besitzern die Möglichkeit von

Einzeleinäscherungen bietet. Außerdem

feiert die Hauptkläranlage im Jahr 2010

ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass

verstärkt die ebswien ihre Anstrengungen

im Bereich Umweltbildung nochmals.

anträgen im Mittelpunkt. Beim Projekt

Interact Point Vienna wird der Schwerpunkt

auf dem Thema „EU-Strategie für den

Donauraum“ liegen.

Die Investitionstätigkeiten und der laufende Betrieb der

Wien Holding und ihrer Gesellschaften bewirken eine jährliche

Wertschöpfung in Höhe von rund einer Milliarde Euro.

Insgesamt ist für das Wirtschaftsjahr

2010 und die Folgejahre mit einer positiven

Geschäftsentwicklung der Wien

Holding und ihrer Tochtergesellschaften

zu rechnen.

Die Geschäftsführung der Wien Holding

GmbH ist sich der ausgezeichneten

Gesamtleistung der Teams im Konzern

bewusst. Sie dankt allen Geschäftsführer

innen und Geschäftsführern sowie allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

den im schwierigen Jahr 2009 erbrachten

Einsatz.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak Komm.-Rat Peter Hanke

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

17


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Überblick

18

Immobilienmanagement

ARWAG Holding-Aktiengesellschaft

ARWAG Bauträger Gesellschaft m.b.H.

ARWAG Sofiensäle Vermietungs- und

Verwertungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG WOHNUNGSEIGENTUM

Errichtungs- und Verwertungs GmbH

ARWAG Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Objektvermietungs-

gesellschaft m.b.H.

ARWAG „Wohnhaus Hardtmuthgasse”

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

„Kabelwerk” Bauträger GmbH

WEVAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs-

und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG CEE-WOHNHOLDING Gesellschaft m.b.H.

ARWAG BRATISLAVA –

bývanie nárocných s.r.o.

ARWAG Immobilientreuhand Gesellschaft m.b.H.

ARWAG Vermögensverwaltungsgesellschaft

m.b.H.

ARWAG „Wohnhaus Mühlweg”

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Eurogate

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Molkereistraße

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Vermietungs- und

Verwertungsgesellschaft m.b.H.

Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft

MIGRA Gesellschaft m.b.H.

WEVAG Wohnpark Trillergasse

Vermietungsges.m.b.H.

ARWAG Park & Ride Errichtungs- und

Betriebsgesellschaft m.b.H.

WEVAG Wohnpark Errichtungs-, Ver mietungs-

und BeteiligungsgmbH & Co

„Wohnhaus Braunhubergasse” KG

Wohnpark Sandleiten „Arbeiten und

Wohnen im Grünen” Gesellschaft m.b.H.

& Co. KG

base - homes for students GmbH

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs-

und Bauaktiengesellschaft

GASOMETER-MALL Beteiligungsges.m.b.H.

GASOMETER-MALL Errichtungs- und

Betriebsges.m.b.H.

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

MG immo GmbH

Oberlaa Standortmarketing GmbH

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

PROMIS Garagen GmbH

Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH

Schloss Laxenburg Betriebsges.m.b.H.

STAR Entwicklungs- GmbH

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH

TECH GATE VIENNA Wissenschafts-

und Technologiepark GmbH

Therme Wien Ges.m.b.H.

Therme Wien GmbH & Co KG

U2 Stadtentwicklung GmbH

UNIT-Service GmbH

GSE „Gasometer“ Shopping- und Entertainment

Center Vermietungs GmbH

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft,

Gemeinnützige Wohnbau-, Planungs-

und Betreuungsges.m.b.H.

STAR22 eins Planungs- und

ErrichtungsGmbH

VIENNA CITY DEVELOPMENT CONSORTIUM GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH


Immobilienentwicklung St. Marx GmbH

ENGELSBOX Liegenschaftsentwicklungs

GmbH

Fleischmarkt St. Marx Liegenschafts entwicklung

GmbH

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH

Neu Marx Standortmarketing GmbH

Realitäten-Development GmbH

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KG

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH & Co „Beta“ KG

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH

Wiener Messe Besitz GmbH

W I E N H O L D I N G

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H. Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H.

Jüdisches Museum der Stadt Wien Ges.m.b.H.

KunstHausWien GmbH

MOZARTHAUS VIENNA Errichtungsund

Betriebs GmbH

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

VBW International GmbH

WT Wien Ticket GmbH *

Wiener Stadthalle - Betriebs- und Veranstaltungsges.m.b.H.

StH - Garagenbetriebs GmbH

WT Wien Ticket GmbH *

WT Wien Ticket GmbH *

* An der WT Wien Ticket GmbH sind sowohl die VBW International GmbH,

die Wiener Stadthalle - Betriebs- und Veranstaltungsges.m.b.H. als auch

die Wien Holding GmbH beteiligt, Details siehe Seite 23.

19


Logistik und Mobilität

Central Danube Region Marketing

& Development GmbH

TINA VIENNA Urban Technologies and Strategies GmbH

United TINA Transport Consulting LLC

VIENNA Technology, Transfer Corporation GmbH

Wiener Hafen Management GmbH

Wiener Hafen, GmbH & Co KG

DDSG - BLUE DANUBE SCHIFFFAHRT GMBH.

Marina Wien GmbH

Wiener Donauraum Länden und Ufer

Betriebs- und Entwicklungs GmbH

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG

GYÖR-GÖNYÜ KIKÖTÖ BEFEKTETÉSI ÉS

Beruházasszervezési AG

PKM – Muldenzentrale GmbH

Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H.

TerminalSped Speditionsges.m.b.H.

WienCont Krems Kombiterminal

Gesellschaft m.b.H.

Wiencont Management Ges.m.b.H.

Umweltmanagement

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

aqua plus Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-GmbH

ebswien tierkörperbeseitigung Ges.m.b.H. Nfg KG

Burgenländische Tierkörper -

verwertungsgesellschaft m.b.H.

Burgenländische Tierkörperverwer

tungs ges.m.b.H. & Co KG

Wiener Tierkrematorium GmbH

Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft

mbH

ebswien wiener wassertechnologie &

infrastruktur Ges.m.b.H.

Medien und Bildung

EU-Förderagentur GmbH

Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H.

Kabel-TV-Wien Programmveranstaltungsund

Marketing Gesellschaft m.b.H.

KTV BeteiligungsgmbH

Salum Beteiligungsverwaltungs GmbH

UPC Telekabel Wien GmbH

ÖKO Media & Marketing Services Ges.m.b.H.

19


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

20

Immobilienmanagement

ARWAG Holding-Aktiengesellschaft Grundkapital

Wien Holding

ARWAG Bauträger Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

ARWAG Sofiensäle Vermietungs- und Stammkapital

Verwertungsgesellschaft m.b.H. ARWAG Immobilientreuhand

ARWAG WOHNUNGSEIGENTUM

Errichtungs- und Verwertungs GmbH Stammkapital

EUR 508.690,00 99,99 %

0,01 %

ARWAG Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

ARWAG Objektvermietungs- Stammkapital

gesellschaft m.b.H. ARWAG „Wohnhaus Mühlweg”

ARWAG „Wohnhaus Hardtmuthgasse” Stammkapital

Vermietungsgesellschaft m.b.H. ARWAG Holding-AG

„Kabelwerk” Bauträger GmbH Stammkapital

WEVAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs- Stammkapital

und Beteiligungsgesellschaft m.b.H. ARWAG Immobilientreuhand

EUR 40.000,00 100,00 %

EUR 40.000,00 99,20 %

0,80 %

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

EUR 40.000,00 99,20 %

0,80 %

ARWAG CEE-WOHNHOLDING Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

ARWAG BRATISLAVA – bývanie nárocných s.r.o. Stammkapital

ARWAG Objektvermietungsgesellschaft m.b.H.

SKK 200.000,00 99,00 %

1,00 %

ARWAG Immobilientreuhand Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 98,00 %

ARWAG Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 400.000,00 100,00 %

ARWAG„Wohnhaus Mühlweg”Vermietungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

ARWAG Wohnpark Eurogate Vermietungs- Stammkapital

gesellschaft m.b.H. ARWAG Immobilientreuhand

ARWAG Wohnpark Molkereistraße Vermietungsgesell- Stammkapital

schaft m.b.H. WEVAG WP Errichtungs-, Vermietungs- und BeteiligungsgesmbH

ARWAG Wohnpark Vermietungs- und Stammkapital

Verwertungsgesellschaft m.b.H. ARWAG Immobilientreuhand

Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft

MIGRA Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

WEVAG Wohnpark Trillergasse Vermietungsges.m.b.H. Stammkapital

ARWAG Immobilientreuhand

ARWAG Park & Ride Errichtungs- und Betriebsgesell- Stammkapital

schaft m.b.H. ARWAG Wohnpark Vermietungs- und Verwertungsges.

WEVAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs- und BeteiligungsgmbH

& Co „Wohnhaus Braunhubergasse” KG Kommanditeinlage

WEVAG WP Err.-, Verm.- u. Beteil.gesmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

Wohnpark Sandleiten „Arbeiten und Wohnen im Grünen”

Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Kommanditeinlage

WEVAG WP Err.-, Verm.- u. Beteil.gesmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

ARWAG Wohnp. Molkereistr. Verm.gesmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 3.000.000,00

28,65 %

EUR 500.000,00 17,00 %

EUR 35.000,00 99,00 %

1,00 %

EUR 40.000,00 75,00 %

25,00 %

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

EUR 36.336,41 25,00 %

EUR 40.000,00 99,66 %

0,34 %

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

EUR 100.000,00 100,00 %

EUR 150.000,00 100,00 %


ase - homes for students GmbH Stammkapital

Wien Holding

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft Grundkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

GASOMETER-MALL Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

GASOMETER-MALL Errichtungs-

und Betriebsgesellschaft m.b.H. Stammkapital

GSE „Gasometer“ Shopping- und

Entertainment Center Vermietungs GmbH Stammkapital

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa Stammkapital

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, Gemeinnützige

Wohnbau-, Planungs- und Betreuungsges.m.b.H. Stammkapital

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH Stammkapital

Wien Holding

MG immo GmbH Stammkapital

Wien Holding

Oberlaa Standortmarketing GmbH Stammkapital

Wien Holding

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH Stammkapital

Wien Holding

PROMIS Garagen GmbH Stammkapital

Wien Holding

Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH Stammkapital

Wien Holding

Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

STAR Entwicklungs- GmbH Stammkapital

Wien Holding

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH Stammkapital

STAR22 eins Planungs- und ErrichtungsGmbH Stammkapital

TECH GATE VIENNA Wissenschafts- Stammkapital

und Technologiepark GmbH Wien Holding

Therme Wien Ges.m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Therme Wien GmbH & Co KG Kommanditeinlage

Wien Holding

U2 Stadtentwicklung GmbH Stammkapital

Wien Holding

UNIT-Service GmbH Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.336,42

EUR 85.640.600,00

Stammkapital EUR 42.000,00 50,00 %

EUR 72.672,83 100,00 %

EUR 72.800,00 100,00 %

EUR 3.640.000,00 65,85 %

EUR 2.180.185,03 99,97 %

EUR 36.000,00

EUR 35.000,00

EUR 35.000,00

EUR 35.000,00

EUR 35.000,00

EUR 35.000,00

EUR 436.037,00

EUR 35.000,00

100,00 %

100,00 %

100,00 %

20,00 %

99,00 %

100,00 %

50,00 %

50,00 %

EUR 35.000,00 20,00 %

EUR 35.000,00 100,00 %

EUR 440.000,00

EUR 35.000,00

EUR 1.500.600,00

EUR 100.000,00

EUR 35.000,00

100,00 %

99,97 %

20,00 %

19,99 %

19,99 %

20,00 %

50,00 %

21


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

22

Immobilienmanagement

VIENNA CITY DEVELOPMENT CONSORTIUM GmbH Stammkapital

Wien Holding

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

EUR 35.000,00

EUR 400.000,00

20,00 %

100,00 %

100,00 %

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH Stammkapital EUR 80.000,00 100,00 %

ENGELSBOX Liegenschafts entwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Fleischmarkt St. Marx Liegenschafts entwicklung GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Neu Marx Standortmarketing GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Realitäten-Development GmbH Stammkapital EUR 35.010,00 20,00 %

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KG Kommanditeinlage

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 2.500,00 40,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co

„Beta“ KG Kommanditeinlage

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 10.000,00 20,00 %

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

Wiener Messe Besitz GmbH Stammkapital EUR 2.100.000,00 94,88 %


Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Jüdisches Museum der Stadt Wien Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

KunstHausWien GmbH Stammkapital

Wien Holding

MOZARTHAUS VIENNA Errichtungs- und Betriebs GmbH Stammkapital

Wien Holding

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

VBW International GmbH Stammkapital

EUR 36.336,41

EUR 50.000,00

EUR 335.966,51

49,00 %

51,00 %

100,00 %

97,34 %

WT Wien Ticket GmbH Stammkapital EUR 100.000,00 45,00 %

Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

StH - Garagenbetriebs GmbH Stammkapital

WT Wien Ticket GmbH Stammkapital

WT Wien Ticket GmbH Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

ATS 500.000,00

EUR 13.000.000,00

100,00 %

EUR 100.000,00 40,00 %

EUR 100.000,00

100,00 %

100,00 %

EUR 36.336,42 100,00 %

EUR 36.336,42 99,21 %

15,00 %

40,00 %

45,00 %

23


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

24

Logistik und Mobilität

Central Danube Region Marketing & Development GmbH Stammkapital

Wien Holding

TINA VIENNA Urban Technologies and Strategies GmbH Stammkapital

Wien Holding

United TINA Transport Consulting LLC Stammkapital

TINA Vienna

VIENNA Technology, Transfer Corporation GmbH Stammkapital

Wien Holding

Wiener Hafen Management GmbH (WHM) Stammkapital

Wien Holding

Wiener Hafen, GmbH & Co KG (WHG) Kommanditeinlage

Wien Holding als Kommanditist

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

Wiener Hafen Management GmbH als unbeschränkt haftender Gesellschafter

Wiener Donauraum Länden und Stammkapital

Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH WHG

WHV

EUR 200.000,00

EUR 72.672,83

EUR 35.000,00

EUR 36.000,00

EUR 63.158.003,36

50,00%

100,00 %

20,00 %

100,00 %

94,99 %

0,01 %

GYÖR-GÖNYÜ KIKÖTÖ BEFEKTETÉSI ÉS

Beruházasszervezési AG Stammkapital HUF 177.500.000,00 1,69 %

PKM – Muldenzentrale GmbH Stammkapital EUR 177.000,00 2,03 %

Wiencont Container Terminal Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 908.450,00 94,24 %

TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H. Stammkapital ATS 1.000.000,00 100,00 %

WienCont Krems Kombiterminal

Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 220.000,00 26,00 %

Wiencont Management Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

WienCont Krems

Dirham 150.000,00

EUR 35.000,00

48,67 %

DDSG - BLUE DANUBE SCHIFFFAHRT GMBH. Stammkapital EUR 1.453.460,00 50,00 %

Marina Wien GmbH Stammkapital EUR 200.000,00 100,00 %

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG (WHV) Kommanditeinlage

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

Wiener Hafen Management GmbH als unbeschränkt haftender Gesellschafter

99,00 %

1,00 %

EUR 3.700.000,00 99,96 %

0,04 %

EUR 72.000,00 66,67 %

33,33 %


Umweltmanagement

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. Stammkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 11.658.539,42

100,00 %

aqua plus Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-GmbH

Stammkapital EUR 2.700.000,00 49,90 %

ebswien tierkörperbeseitigung Ges.m.b.H. Nfg KG Kommanditeinlage

Stadt Wien als Kommanditist

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. als unbeschränkt haftender Gesellschafter

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. Stammkapital ATS 500.000,00 10,00 %

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. & Co KG Kommanditeinlage

Burgenl. Tierkörperverwertungsges.m.b.H. als unbeschr. haft. Gesellschafter

Wiener Tierkrematorium GmbH Stammkapital EUR 72.000,00 30,00 %

Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft mbH

Stammkapital

Stadt Wien, MA 48

EUR 4.505,72

100,00 %

EUR 290.691,33 10,00 %

EUR 60.000,00 1,00 %

99,00 %

ebswien wiener wassertechnologie & infrastruktur Ges.m.b.H. Stammkapital EUR 36.000,00 100,00 %

Medien und Bildung

EU-Förderagentur GmbH Stammkapital

Wien Holding

Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Kabel-TV-Wien Programmveranstaltungs-

und Marketing Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

EUR 654.055,51

99,99 %

0,01 %

Salum Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

ÖKO Media & Marketing Services Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

ATS 1.500.000,00

100,00 %

EUR 72.672,83 100,00 %

KTV BeteiligungsgmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

UPC Telekabel Wien GmbH Stammkapital EUR 24.512.546,97 5,00 %

33,33 %

25


WIEN HOLDING – größer denken

Immobilienmanagement

ArWAG

GEsIBA

Wiener stadtentwicklungsgesellschaft

Wiener Messe Besitz Gesellschaft

LsE Liegenschaftsstrukturentwicklung

therme Wien

Oberlaa standortmarketing

base - homes for students

MG immo GmbH

Palais Hansen Immobilienentwicklung

Promis Garagen GmbH

rechenzentrum der stadt Wien

schloss Laxenburg

stAr Entwicklungs- GmbH

tEcH GAtE VIENNA

u2 stadtentwicklung

uNIt-service

VIENNA cItY DEVELOPMENt cONsOrtIuM

Wien Oberlaa Projektentwicklung


WIEN HOLDING – größer denken

ARWAG Holding-

Aktiengesellschaft

1030 Wien, Würtzlerstraße 15

Tel.: +43 (1) 797 00-0

Infotelefon: +43 (1) 797 00-117

Fax: +43 (1) 797 00-293

E-Mail: info@arwag.at

Web: www.arwag.at

Vorstand

Mag.ª Rosa Maria Dopf

Mag. Dr. Norbert Fuchs

Prokura

Dipl.-Ing. in Ruth Binder

Komm.-Rat Stefan Hawla

Bmstr. Ing. Werner Scharf

Aufsichtsrat

DDr. Werner Klepp (Vorsitzender)

Prof. Dr. Günther Schön

(1. Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek

(2. Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Dir. MMag. Dr. Erlefried Olearczick

Komm.-Rat Dr. Ferdinand Podkowicz

Mag. a Gertrude Schwebisch, MBA

Landesdirektor

Komm.-Rat Max Windhager

Arbeitnehmervertretung

Martha Görlich

Mag. a Renée Resch

Otto Schmied

Wolfgang Tröscher

Das Berichtsjahr war vom

unerwarteten Ableben des

ehemaligen General direktors

Komm.-Rat Mag. Franz

Hauberl geprägt.

28

ARWAG

In der Aufsichtsratssitzung vom 15. Dezember

2009 wurde Mag.ª Rosa Maria Dopf neben

dem bisherigen Vorstand, Mag. Dr. Norbert

Fuchs, mit Wirkung ab dem 1. Januar

2010 zum gleichberechtigten Vorstandsmitglied

bestellt.

Im Berichtsjahr wurden etwa 19.000 Quadratmeter

Nutzfläche der ARWAG (darunter

185 Wohneinheiten) und 35.000 Quadratmeter

von der ARWAG betreute Nutzfläche

für Dritte (darunter 365 Wohneinheiten)

fertiggestellt. Die Baukosten der zusammen

54.000 Quadratmeter Nutzfläche mit

550 Wohneinheiten lagen bei rund 90 Millionen

Euro.

Die bekanntesten der Objekte sind Wien 14,

„Cumberlandstraße 51–53, Wien 2, Vorgartenstraße

229 (ehemalige „Wilhelms-Kaserne“)

und Wien 6, Gumpendorfer Straße 139–141

(ehemalige „Elite-Möbel“). Die Erneuerung

der „Stadt des Kindes“ in Wien 13 und 14 mit

252 Wohnungen (50 Prozent ARWAG) wird,

aufgrund der Förderungs empfehlung des

Grundstücksbeirats der Wiener Wohnbauförderung

vom 8. September 2009, für die Sanierung

beziehungsweise Neuerrichtung von

August 2010 bis April 2012 vorbereitet.

Für das Wohnprojekt Wien 3, „Sofiensaal“,

wurde eine rechtskräftige Baugenehmigung

erwirkt. Das Passivhaus der ARWAG „Eurogate/Aspanggründe“

wurde baubewilligt,

der Baubeginn erfolgt im August 2010.

Was den Entwicklungsschwerpunkt „Geriatrische

Wohn- und Pflegehäuser“ betrifft,

wird ein Volumen von insgesamt 748 Pflegeheimplätzen

bearbeitet. Der Baubeginn für

die 336 Pflegeheimplätze für den Krankenanstaltenverbund

in Liesing/Perchtoldsdorfer

Straße war im Februar 2010. Die Dienstleistung

von der Planung bis zur baubehördlichen

Einreichung für 252 Zimmer des

Kuratorium Wr. Pensionistenwohnhäuser in

Wien 19, Grinzinger Allee 26, wurde abgeschlossen.

160 Pflegeheimplätze sind im

„Trillerpark“ in Planung.

Die Verleihung einer der drei Auszeichnungen

des „Ersten Wiener Wohnbaupreises

2009“ des WOHNFONDS WIEN

für das erste mehrgeschoßige Passivhaus

Wiens, das Studierendenheim Wien 2,

Molkerei straße 1, würdigt die Leistung

der ARWAG als Generalplanerin dieses

Projekts. Die Verwaltungstätigkeit konnte

2009 um mehr als drei Prozent gegenüber

dem Vorjahr auf 18.079 verwaltete Einheiten

gesteigert werden. Schwerpunkt

bei der Immobilienverwertung waren die

Objekte Gumpen dorfer Straße und Cumberlandstraße.

Das Geschäftsjahr war von schwierigen wirtschaftlichen

Rahmen bedingungen geprägt. Dennoch lag die Bautätigkeit

auf dem Niveau der letzten Jahre. Der Konzerngewinn

betrug rund fünf Millionen Euro.

Mag.ª Rosa Maria Dopf, Mag. Dr. Norbert Fuchs


GESIBA

Für die GESIBA war und ist Wohnbaupolitik

antizyklische Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik

und Kaufkraftsicherung. Mit diesem

Verständ nis intensivierte die GESIBA 2009

die Neubautätigkeit und die Erschließung

neuer Flächen für Wohnbauten. Während

2008 und 2009 in ganz Europa der Wohnungsneubau

deutlich zurückging, erhöhten

die Stadt Wien, und vor allem die GESIBA,

die Neubau- und Sanierungsleistungen.

Mehr als 6.500 Neubauwohnungen entstehen

jährlich in Wien, 90 Prozent davon mithilfe

der Wohnbauförderung.

Die Wohnbauoffensive spiegelt sich auch in

der Leistungsbilanz 2009 wider: Im Jahresverlauf

waren sechs Wohnbauprojekte mit

Gesamtkosten von 160 Millionen Euro in

Bau, weitere vier Anlagen mit 550 Wohneinheiten

wurden fertiggestellt, darunter auch

architektonisch herausragende Objekte wie

die Ville Verdi, die Anlagen in der Rotenhofgasse

und „Wohnen am Park“.

Europaweit vorbildlich wird das 2010 reali-

sierte Geriatriezentrum mit einem Wohnheim

für betreutes Wohnen im 2. Bezirk sein, das

in einen großen Wohnverbund am Gelände

rund um den ehemaligen Nordbahnhof integriert

ist. Dort entsteht ein neuer Stadtteil.

Dieses Prinzip des Wohnens der Generationen

wird auch in den Großprojekten OASE22-

Neu Stadlau sowie in der Industriestraße, je-

weils im 22. Bezirk, realisiert. Beide Anlagen

werden in den nächsten Jahren fertiggestellt.

Mit der „Bike City“ errichtete die GESIBA die

erste Anlage speziell für Radfahrer und Rad-

fahrerinnen. Mit der Anlage „Bike and Swim“

wird dieser experimentelle Weg fortgesetzt:

eine Wohnanlage mit Swimmingpool auf

dem Dach und besonders hoher Lebens-,

Wohn- und Kommunikationsqualität.

Ein weiteres Wohnbauexperiment wird 2010

planerisch in Angriff genommen: Beim Projekt

„Sonnwendviertel“ sind erstmals Baugemeinschaften,

also die zukünftigen Bewohnerinnen

und Bewohner, von Anfang an in die Planung

und Umsetzung eingebunden. Damit

wird das Schlagwort der „Bewohnerinnen-

und Bewohnerpartizipation“ Wirklichkeit. Im

Jahr 2010 wird die GESIBA fünf Bauprojekte

mit einem Gesamtbauvolumen von mehr als

96 Millionen Euro in Angriff nehmen.

Wohnen und Service

Die GESIBA ist nicht nur Wohnbauträger,

sondern auch Dienstleistungsunternehmen

für die eigenen und Drittanlagen: Insgesamt

werden rund 46.000 Verwaltungseinheiten

betreut. Dazu hat die GESIBA einen Service

aufgebaut, der sowohl die modernen interaktiven

Kommunikationsmöglichkeiten nutzt als

auch den direkten Dialog der Hausbetreuung

mit den Mieterinnen und Mietern fördert.

Investitionen in den Wohnbau und in ‚Fair Living‘ sind sowohl

aktuell als auch anhaltend wirksamer Konjunkturmotor und probate

Mittel gegen Wirtschafts- und Kaufkraftkrisen.

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

GESIBA

Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft

1013 Wien, Eßlinggasse 8–10

Tel.: +43 (1) 534 77-0

Fax: +43 (1) 534 77-600

E-Mail: office@gesiba.at

Web: www.gesiba.at

Vorstand

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

Dr. Manfred Haas

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller

(Vorsitzender)

Oberschulrat Dir. Erwin Miggl

(1. Stellvertreter)

SR Dr. Klaus Baringer

(2. Stellvertreter)

OMR Dr. Kurt Peter Chylik

Ber.-Dir. i. R. Dipl.-Ing. Dr. Franz Deix

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

OMR Mag. Sandro Forst

SR Mag. a Helene Miksits

Ber.-Dir. Mag. Wolfgang Müller, MBA

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Arbeitnehmervertretung

Ewald Doleschal

Werkmeister Walter Schmölz

Ing. Robert Strehn

Peter Strenn

Johanna Weninger-Schuh

29


WIEN HOLDING – größer denken

Wiener Stadtentwicklungs-

gesellschaft mbH (WSE)

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Monika Freiberger

Mag. Josef Herwei

Aufsichtsrat

Ber.-Dir. i. R. OSR Dipl.-Ing.

Dr. Franz Deix (Vorsitzender)

OAR Gerhard Kammerer

(Stellvertreter)

SR Dipl.-Ing. in Susanne Lettner

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Dir. Dipl.-Ing. Dr. Bernd Rießland

Vorst.-Dir. Ing. Gerhard Schmid

Dir. Dr. in Daniela Strassl, MBA

30

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Neu Marx, das Entwicklungsgebiet Muthgasse

und Entwicklungen im Auftrag des

Wiener Krankenanstaltenverbunds sind

die aktuellen Schwerpunkte der Wiener

Stadtentwicklungsgesellschaft. Die WSE entwickelt

mit ihren Tochtergesellschaften nicht

nur Einzelimmobilien, sondern im Sinne der

Standortpolitik der Stadt Wien ganze Stadtteile.

Im Fokus stehen dabei neue Standorte

für Zukunftsbranchen.

Neu Marx

Auf dem rund 37 Hektar großen ehemaligen

Schlachthofareal in Wien 3 entsteht

ein moderner Medien-, Technologie-, Infor-

mations- und Kommunikationstechnologie-

sowie Forschungsstandort. Bereits etabliert

ist der Campus Vienna Biocenter (VBC). Die

Ansiedelung von Unternehmen aus dem

Medienbereich hat schon begonnen.

Aktuell wird mit der Marxbox, ein Projekt

der WSE gemeinsam mit der S+B Gruppe,

der Life-Science-Campus erweitert. Die

Marxbox (Bauteil 1) hat nach ihrer Fertigstellung

Ende 2010 rund 6.200 Quadratmeter

Labor- und Büroflächen. Im Frühjahr 2010

wird mit dem Bauteil 2 begonnen, danach

folgt in einem weiteren Schritt der Endausbau

des VBC. Insgesamt stehen nach Fertigstellung

dieser drei Phasen zusätzlich knapp

40.000 Quadratmeter Fläche für die Biotechnologie

zur Verfügung.

Nach der Übertragung der Flächen des ehemaligen

Fleischzerlegebetriebs in St. Marx

wurden im Jahr 2009 die Abbrucharbeiten

durchgeführt. Derzeit laufen die Vorbereitungen

für eine medienaffine Nachnutzung.

Ebenfalls in Arbeit ist die Nachnutzung der

denkmalgeschützten Rinderhalle auf dem

Nachbargrundstück.

Muthgasse

Rechtzeitig zum Wintersemester 2009/2010

wurde der Erweiterungsbau für das Vienna

Institute of BioTechnology (VIBT) der Universität

für Bodenkultur übergeben. Auf

24.000 Quadratmetern Fläche wird privat und

universitär geforscht. Das Gebäude wurde

von der WSE gemeinsam mit den Partnern

BAI, Porr Solutions und der Vienna Insurance

Group realisiert. Weitere Flächen, die für den

Ausbau des Biotechnologie-Clusters Muthgasse

reserviert sind, stehen zur Verfügung.

Projekte für den Wiener

Krankenanstaltenverbund (KAV)

Im Auftrag des KAV werden Nachnutzungskonzepte

für die Areale des Geriatriezentrums

Am Wienerwald, des Preyer’schen

Kinderspitals und des SMZ Floridsdorf erarbeitet.

Das zum Teil denkmalgeschützte

Geriatriezentrum Am Wienerwald in Lainz

wird ab 2015 zur „Parkstadt Hietzing“,

einem hochwertigen Wohnstandort.

Mit dem Bau von Biotechnologieimmobilien in Neu Marx

und in der Muthgasse leistet die WSE einen wesentlichen

Beitrag zur Stärkung des Life-Science-Standorts Wien.

Monika Freiberger, Mag. Josef Herwei


Wiener Messe Besitz Gesellschaft

Als die Stadt Wien im Frühjahr 2000 grünes

Licht für den Neubau des Messezentrums

in der Leopoldstadt gab, war das auch der

Startschuss für die Entwicklung eines neuen

Hotspots der Bundeshauptstadt. Rund um

die Messe Wien herrscht seit geraumer Zeit

rege Bautätigkeit. Das Messehotel oder die

neue OMV-Zentrale sind nur zwei von zahlreichen

neuen und erfolgreichen Immobilien.

Wesentlichen Beitrag dazu leistet die Wiener

Messe Besitz GmbH.

„Messecarree Nord“

Die Gesellschaft verwaltet das Messezentrum

und hat in den vergangenen Jahren

federführend die umliegenden Grundstücke

verwertet. 2009 finalisierte die MBG als Projektinitiatorin

die Planungs- und Entwicklungsarbeiten

für das „Messecarree Nord“.

Gleich neben der Messe Wien, direkt an der

U-Bahn-Linie U2, wird ein neues Büro- und

Geschäftsviertel mit Hotel und Kurzzeit-

Wohn apartments entstehen. Anfang 2010

konnte die MBG die dafür notwendigen

Grundstücke an die Bauträger Prisma

Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung

GmbH und das Österreichische Siedlungswerk

(ÖSW) übergeben, die nach der

Detailplanung mit der Umsetzung des neuen

Stadtteils beginnen werden.

Neubau Wirtschaftsuniversität

Südlich des Messeareals wurden 2009 bereits

die Vorarbeiten für den Neubau der

Wirtschaftsuniversität Wien gestartet. Die

MBG übertrug nach der Entscheidung für

dieses Projekt im vergangenen Jahr die erforderlichen

Grundstücke an den neuen

Nutzer. Die neue WU Wien soll schon zum

Wintersemester 2012/2013 in Betrieb gehen.

Aufgabe ist nun, Synergien mit den

neuen Nachbarn zu identifizieren und zu

nutzen. Dazu gehören auch bauliche Maß-

Die MBG ist Garant für eine

attraktive Entwicklung des Areals

um die Messe Wien und wird

nun Synergien mit den neuen

Nachbarn am ‚Messecarree Nord‘

und der WU Wien schaffen.

Mag. a Katharina Hofmann

nahmen, die das „Messecarree Nord“, die

Messe Wien und die WU optimal miteinander

verbinden.

Messehalle B – Einbau zusätzlicher

Kongressräumlichkeiten

Zusätzlich nahm die MBG im Jahr 2009 den

Einbau von Kongressfacilities in Angriff. Ab

dem Frühjahr 2010 stehen in dem Galeriegeschoß

bis zu 24 abgeschlossene, in der Größe

flexible räumliche Einheiten bereit. Damit wird

der Wunsch vieler Aussteller- und Veranstalterfirmen

nach Flächen in unmittelbarer Nähe

zum Messe- und Kongressgeschehen für

Besprechungen oder für temporäre Nutzungen

erfüllt. Knapp mehr als 1.100 Quadratmeter

stehen den künftigen Benutzerinnen

und Benutzern mit der „Galerie B“

zusätzlich zur Verfügung.

Wiener Messe Besitz GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: office@mbg.at

Web: www.mbg.at

Geschäftsführung

Mag. a Katharina Hofmann

Aufsichtsrat

SR Dr. Klaus Baringer (Vorsitzender)

SR Mag. a Helene Miksits

(Stellvertreterin)

SR Mag. Dr. Gerhard Cech, LL.M

Mag. Josef Herwei

Vizepräs. Komm.-Rat Michael

Hochenegg

Mag. a Jutta Löffler

31


WIEN HOLDING – größer denken

LSE Liegenschaftsstruktur-

entwicklungs GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50-21

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

Geschäftsführung

Mag. Josef Herwei

32

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklung

Die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH wurde im Geschäftsjahr 2004 als eine

100-prozentige Tochter der Wien Holding

GmbH gegründet. Primär als strategische Besitzgesellschaft

konzipiert, bedient sie sich zur

gesamtplanerischen Entwicklung von städtebaulich

bedeutsamen Liegenschaftsprojekten

für die Erledigung operativer Aufgaben

weiterer Partnergesellschaften.

Im Rahmen der Ausgliederung von Aufgaben

von Körperschaften öffentlichen Rechts

an juristische Personen des Privatrechts wird

die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH von der Stadt Wien beauftragt, Liegenschaften

der Stadt zu entwickeln und zu

verwerten.

Wien Oberlaa

Im Geschäftsjahr 2009 bereitete die LSE die

Übergabe des alten Kurmittelhauses und

der Kurpension vor. Gleichzeitig erarbeitete

das Unternehmen Lösungsvorschläge für die

Kurkonditorei Oberlaa. Schon zuvor wurde

die zweite Tranche der zur Umsetzung des

Gesamtprojektes notwendigen Grundflächen

erworben und begleitende Vereinbarungen

mit den zuständigen Dienststellen

des Magistrats getroffen. Die Arbeiten wurden

in enger Zusammenarbeit mit der Wien

Oberlaa Projektentwicklung GmbH durchgeführt.

2010 sollen die nicht mehr benötigten

Gebäude abgebrochen werden. Ebenso auf

dem Programm steht der Beginn der Vorplatzgestaltung.

Krieau

Hinsichtlich der Flächen des Liegenschaftskomplexes

„U2-Krieau“ wurde in Abstimmung

mit der U2 Stadtentwicklung GmbH

die vertragsgemäße Abwicklung der Projekte

begleitet. Im Berichtsjahr 2009 wurden die

Projekte „Hoch Zwei“ und „Plus Zwei“ bezogen.

„Rund Vier“ und „Biz Zwei“ stehen

kurz vor der Fertigstellung – und sind zum

Teil bereits bezogen. Für die Union-Gründe

(Ecke Ausstellungsstraße/Perspektivstraße)

wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt.

Die Realisierung des Projekts soll noch

im Jahr 2010 in Angriff genommen werden.

Für das Areal Krieau Wiener Trabrennverein

wird ein Konzept für die weitere Nutzung

erstellt.

Entwicklung mit Weitblick ist

nur durch Berücksichtigung der

jeweiligen Rahmenbedingungen

erfolgreich umsetzbar.

Mag. Josef Herwei


Therme Wien – eine Erlebniswelt für Wien

Allein durch ihre urbane Lage nimmt die

Therme Wien eine Sonderstellung ein. Mit

rund einer Million Gästen und Behandlungen

in Therme, Wellness Park und Kurmittelhaus

pro Jahr zählt sie zu den erfolg reichsten

Thermenanlagen in Österreich. Trotz Großbaustelle

für die neue Therme wurde 2009

der tägliche Thermenbetrieb kaum beeinträchtigt.

Das Thermalbad besuchten

543.072 und den Wellness Park 9.468 zufriedene

Gäste. Im Kurmittelhaus wurden

280.872 Behandlungen durchgeführt.

Das Konzept für die neue Therme Wien

Durch einen großzügigen Neubau auf dem

75.000 Quadratmeter großen Areal und einen

intensiven Markenentwicklungs- und Positionierungsprozess

entsteht ein multifunktionales

Thermen-, Freizeit- und Gesundheitsresort mit

zukunftsweisender Architektur. Raum wird es

für jedes Bedürfnis geben. Wer Ruhe sucht, der

zieht sich in der Therme Wien zurück.

Fami lien und Wasserratten werden eine Welt mit

Rutschen, Wildwasserkanälen, Sprungtürmen

voller Spaß und Aktivität finden. Die Therme

wird ein wichtiger und individueller Rhythmusgeber

der Stadt. Sie will ihre Gäste vom Takt

der Stadt in deren eigenen Rhythmus bringen.

Die Therme Wien wird neue Zielgruppen

und Märkte über die Stadt Wien hinaus

ansprechen, um damit die bestmögliche

Wertschöpfung zu realisieren. Im Zentrum

des architektonischen Konzeptes stehen

unterschiedliche Funktionsbereiche, baulich

in Zonen gegliedert, um den verschiedenen

Bedürfnissen gerecht zu werden.

Jeder Funktionsbereich ist bestimmten Themen

zugeordnet. Einer ist das „Gesundheitszentrum“

Therme Wien Med, ein modernes

Kompetenzzentrum rund um den

Stütz- und Bewegungsapparat. Eingebettet

zwischen den gesamt etwa 4.000 Quadratmeter

großen Wasserflächen liegen der

Funktionsbereich „Ruhe“, der mit verschiedenen

Themenräumen vor allem Entspannung

suchende Gäste ansprechen wird, und

der Funktionsbereich „Erlebnis“, der vom

Sprungturm über Breitrutschen, einen Wildwasserkanal

bis zu einer Riesenrutsche alles

bietet, was für Familien und Kinder Spaß und

Aktivität verspricht. Ein Funktionsbe reich widmet

sich dem Thema „Beauty für Ge sicht und

Körper“; ein weiterer beherbergt eine Saunalandschaft,

die auf mehr als 3.000 Quadratmetern

Saunaangebote für Frauen, Männer

sowie eine gemischte Saunaeinheit vereint.

Die traditionsreiche Kurkonditorei wird am

Standort auch weiterhin die Gäste verwöhnen.

Und der große Kurpark hat wie bisher

seinen festen Platz als „grüne Oase“. Die

neue Therme Wien wird Ende 2010 eröffnet.

In einem weiteren Bauabschnitt werden bis

Mitte 2011 eine Tiefgarage mit 600 Stellplätzen

und die Außenanlagen in Betrieb

genommen.

Therme Wien GmbH & CO KG

vertreten durch Therme Wien

Ges.m.b.H.

1100 Wien, Kurbadstraße 14

Tel.: +43 (1) 680 09-0

Fax: +43 (1) 680 09-9088

E-Mail: office@thermewien.at

Web: www.thermewien.at

Geschäftsführung der Ges.m.b.h.

Mag. Dr. Edmund Friedl

Mag. a Martina Lutterschmied

Mag. Christian Breitfuß

Die Therme Wien konnte am 18. Dezember 2009

planmäßig den ersten Bauabschnitt ‚Therme

Wien Med‘ übernehmen und am 4. Jänner 2010

für ihre Gäste den Probebetrieb aufnehmen.

Mag. Dr. Edmund Friedl


WIEN HOLDING – größer denken

Oberlaa Standortmarketing

GmbH

1100 Wien, Kurbadstraße 14

Tel.: +43 (1) 513 48 50

Fax: +43 (1) 513 48 50-48

E-Mail: info@oberlaa.eu

Web: www.oberlaa.eu

Geschäftsführung

Simon K. Posch

34

Oberlaa Standortmarketing

Die Vermarktung des Standortes wird von der

Oberlaa Standortmarketing GmbH (vorm.

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH), ein 100prozentiges

Tochterunternehmen der Wien

Holding, wahrgenommen. Aufgabe der Gesellschaft

ist es, den gesamten Standort bekannt

zu machen, zu stärken und zu einer

langfristigen wirtschaftlichen Nachhaltigkeit

beizutragen.

Der gesamte Standort soll im Bewusstsein

der Bevölkerung neu verankert und mit dem

künftig wachsenden Angebot neu positioniert

werden.

Die Erschließung neuer Zielgruppen und

Märkte gehört ebenso zum Aufgabenbereich

wie die Entwicklung von Marken,

Merchandising-Produkten und die aktive

Unterstützung und Einbeziehung der Partnerinnen

und Partner sowie Unternehmen

am Standort.

Mit den unterschiedlichen Projekten (die neue Therme Wien, neue

Patisserie sowie Umbau der bestehenden Kurkonditorei Oberlaa,

geplanter Hotel-Neubau etc.) bietet sich für den gesamten Standort

eine nie da gewesene Chance. Eine Neu-Ausrichtung, von der

alle Partnerinnen und Partner, der Bezirk, die Stadt Wien und alle

Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland profitieren

werden – nachhaltig und langfristig.

Simon K. Posch


ase - homes for students

Unter der Marke „base - homes for students“

wurde der Bereich Student-Hostels

auch im Jahr 2009 konsequent ausgebaut,

wobei moderner Wohn- und Studierraum

unter Berücksichtigung der finanziellen Erschwinglichkeit

für die Studierenden geschaffen

wurde und wird.

BASE19, so heißt eines der Projekte dazu:

Seit der Errichtung des Heimes 1963 haben

tausende Studierende, vor allem auch

mit internationalem Background, hier ein

Zuhause gefunden. Auf dem Areal in der

Gymnasiumstraße im 19. Bezirk befinden

sich insgesamt sechs Häuser mit 700 Studierendenheimplätzen,

ausschließlich Ein-

zelzimmer im Low-Cost-Segment. 2009 kostete

ein Zimmer 190,– Euro pro Person und

Monat, inklusive Internetzugang und diverser

Gemeinschaftseinrichtungen wie Beachvolleyball-Platz,

Fitnessraum, Computerraum,

Musikzimmer und Veranstaltungsräume.

Im Juni 2009 wurde mit dem Bau eines neuen

Hauses auf dem Grundstück begonnen,

Ende 2009 wurde bereits die Dachgleiche

gefeiert. Die Fertigstellung des Hauses erfolgt

im September 2010, wobei das siebenstöckige

Objekt über 137 Einheiten mit

ausschließlich Ein-Personen-Belegung verfügen

wird. Danach wird ein weiterer Schritt

zur Sanierung der zu erhaltenden Gebäude

in Angriff genommen. Die vorhandenen

Zimmer werden nachhaltig renoviert und

auf neueste Standards gebracht. Neben

den baulichen Maßnahmen wird bezüglich

des Ablaufes des Heimlebens permanent

eine Optimierung durchgeführt – so zum

Beispiel wurde eine moderne und anwenderfreundliche

Homepage eingerichtet

mit der Möglichkeit, zeitlich flexibel Online-

Zahlungen vorzunehmen und Downloads

zu tätigen.

Parallel zu BASE19 wird auf dem Areal Neu

Stadlau ebenfalls ein neues Student-Hostel,

base22, errichtet und von der base – homes

for students betrieben werden, 2009 wurden

die Planungen vorangetrieben, 2012/2013

soll das Heim Wohn- und Studienraum für

350 Studierende bieten. Begünstigt wird

die sportorientierte Ausrichtung des Heimes

durch die in unmittelbarer Nähe befindliche

Sport- und Fun-Halle sowie das Kletterzentrum.

Weiters soll auch im 11. Bezirk ein

neues Heim entstehen, dessen Fokus auf

„Kunst und Kultur“ liegt. Die Entwurfsplanung

wurde 2009 abgeschlossen, 2010

werden die weiteren Umsetzungsschritte gemeinsam

mit dem Bauträger und dem künftigen

Vermieter eingeleitet. Die base – homes

for students wird auch hier als Betreiber des

Heimes fungieren.

base - homes for students GmbH

1190 Wien, Gymnasiumstraße 85

Tel.: +43 (1) 369 54 90-16

Fax: +43 (1) 369 54 90-25

E-Mail: office@base19.at

Web: www.base19.at

Geschäftsführung

Mag. a Carola Lindenbauer

Herbert Pretsch (bis 31. 1. 2010)

Die einzelnen Studierendenapartements im neuen Heim

von BASE19 werden sowohl eine Nasszelle als auch einen

eigenen Küchenblock mit höchstem Qualitätsstandard

integrieren – und vier Wohneinheiten werden mit den

Standards für barrierefreies Wohnen ausgestattet.

Mag. a Carola Lindenbauer

35


WIEN HOLDING – größer denken

MG immo GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-0

Fax: +43 (1) 408 25 69-92

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

Geschäftsführung

Mag. a Elisabeth Pöttler

36

MG immo GmbH

Die MG immo GmbH wurde am 19. 12. 2007

als 100-prozentiges Tochterunternehmen

der Wien Holding GmbH gegründet. Der Gegenstand

der Gesellschaft ist die Errichtung,

der Betrieb und die Verwaltung von Immobilien

am Standort Wien. Das Unternehmen

hat aktuell in seinem Verwertungsportfolio

ein 47.000 Quadratmeter großes Betriebsbaugebiet

des Projektgebietes UNIT22 im

22. Wiener Gemeindebezirk.

Verkehrstechnisch optimal erschlossen, bietet

das Projektgebiet UNIT22 nicht zuletzt

aufgrund seiner entsprechenden Widmungen

höchste Flexibilität für Unternehmen, die

sich hier ansiedeln wollen. Da das Areal unbebaut

ist, können die einzelnen Teilflächen auf

den Bauplätzen noch getrennt oder zusammengelegt

werden. Die endgültigen Grundstücksgrößen

können somit auf den konkre-

Es geht darum, einen Mehrwert für die Stadt,

die Menschen und die Wirtschaft zu schaffen.

Mag. a Elisabeth Pöttler

ten Flächenbedarf und auf die Bedürfnisse

der Unternehmen abgestimmt werden.

Die Grundstücke der MG immo GmbH sind

als gemischtes Baugebiet/Betriebsbaugebiet

in den Bauklassen II und III in geschlossener

Bauweise vorgesehen. Je nach Bauklasse

sind Gebäudehöhen zwischen mindestens

2,5 Meter und maximal 16 Meter zulässig.

Das bedeutet für die Unternehmen, die sich

auf dem Areal ansiedeln, höchste Flexibilität

bei der Gestaltung der Gebäude.

Die Lage an allen wichtigen Verkehrs -

wegen, die kurzen Distanzen in die City, aber

auch zum Wiener Hafen und zum Vienna

International Airport, machen UNIT22 nicht

nur für Wiener Betriebe, sondern auch für

Unternehmen interessant, die Wien als

Sprungbrett in die neuen Erweiterungs-

länder nutzen wollen.


Palais Hansen Immobilienentwicklung

Die Projektentwicklung des Palais Hansen

wurde gemeinsam mit den Konsortialpartnern

PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte

GmbH, Warimpex Finanz-

und Beteiligungs Aktiengesellschaft und

Vienna Insurance Group im Jahr 2009 weiter

intensiv vorangetrieben.

Die laufende Tätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr

zielte neben der Durchführung

der Entwurfs- und Einreichplanung vor allem

auf die Fixierung des künftigen Hotelbetreibers

ab. Das Konsortium hat sich im

Auswahlverfahren für die Kempinski-Gruppe

entschieden.

Im Ringturm, gleich neben dem Palais Hansen,

wurde im Herbst 2009 der „Letter of

Intent“, der die wesentlichen Konditionen

zwischen den Investoren und Kempinski als

Betreiber des Hotels regelt, feierlich unterzeichnet.

Kempinski ist stolz, mit einem

Prachthotel im Herzen von Wien den Vertrag

zur Errichtung seines ersten Standortes in

Österreich besiegelt zu haben. Damit ist ein

weiterer wichtiger Meilenstein für die Revitalisierung

und den Ausbau des Palais Hansen

als Hotel- und Wohnimmobilie gesetzt.

Mit rund 150 Zimmern und Suiten, großzügigen

Seminarräumlichkeiten sowie einem

Ballsaal und einem Spa-Bereich wird das Hotel

ab 2012 seinen Gästen ein unvergleichliches

und exklusives Ambiente bieten. Mit

Kempinski wurde ein Partner gewählt, der

sowohl in der gehobenen Hotellerie als auch

in der Vermarktung von mit dem Hotel verbundenen

erstklassigen Wohnungen bereits

erfolgreiche Projekte verwirklicht hat.

Das Architektenteam um Architekt Univ.-Prof.

Mag. Boris Podrecca und Architekt Dipl.-Ing.

Dieter Hayde arbeitete auch 2009 weiter intensiv

an den Plänen und konnte dadurch die

Grundlagen für die Bauein reichung schaffen.

Der Nutzungsmix aus Hotel und Wohnungen

eignet sich hervorragend für diesen zentral

gelegenen Standort und wird nicht nur dem

Gebäude neues Leben einhauchen, sondern

auch einen aktiven Beitrag zur Belebung des

unmittelbaren Umfeldes leisten. Die Schaffung

von 150 neuen Arbeitsplätzen sowie

die zu erwartenden Gästezahlen des Hotels

tragen direkt und indirekt zur Steigerung

der Wertschöpfung der gesamten Umgebung

bei.

Im Geschäftsjahr 2010 sollen die Vorabbruchsarbeiten

abgeschlossen und nach

Erhalt der Baugenehmigung mit den Umbauarbeiten

für das neue Hotel Kempinski

begonnen werden.

Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-36

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@palaishansen.at

Web: www.palaishansen.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. in Tanja Hanzl

Ing. Friedrich Gruber

Durch den Hotelbetreiber Kempinski wird nicht nur das

Palais Hansen wieder in vollem Glanz erstrahlen, sondern

auch ein Mehrwert für das gesamte Umfeld geschaffen.

Dipl.-Ing. in Tanja Hanzl

37


WIEN HOLDING – größer denken

PROMIS Garagen GmbH

1100 Wien, Columbusplatz 7–8

Tel.: +43 (1) 907 60 85

Fax: +43 (1) 907 60 85-17

E-Mail: office@promis14.at

Web: www.promis14.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.(HTL)-Ing. Manfred Ermischer

PROMIS Garagen GmbH

Die Transformation vom alten Gewerbehof in

der Missindorfstraße in einen neuen, innovationsfördernden

Wirtschaftspark Breitensee

hat begonnen. Ein attraktiver Komplex mit

Wohnungen, Lager, Werkstätten und Büros

– vor allem für Betriebe aus der Kreativwirtschaft

– kann entstehen.

Für die Errichtung der erforderlichen Stellplätze

wurde die Promis Garagen GmbH gemeinsam

mit der STPM Städtische Parkraummanagement

Gesellschaft mbH gegründet.

Die Großgarage, die Stellplätze für das Gewerbe

und den neuen Wohnbau zur Verfügung

stellen wird, wird darüber hinaus auch

im Rahmen einer Volksgarage den Menschen

des dicht verbauten Gebietes günstige und

leistbare Parkplätze anbieten.

In diesem Zusammenhang soll auch der

Hof des Gewerbeobjektes von parkenden

Autos befreit werden und nur mehr zur An-

und Ablieferung der Gewerbebetriebe befahren

werden können.

Ab 2012 stehen dann insgesamt an diesem

Standort im 14. Bezirk 25.000 Quadratmeter

Nutzfläche für Büro- und Betriebsflächen,

250 Garagenstellplätze sowie 75 Mietwohnungen

zur Verfügung. Damit wird den

Bedürfnissen von Betrieben mit hoher Innovationskraft

Rechnung getragen, um eine

nachhaltige Entwicklung am Wirtschaftsstandort

Wien zu fördern.

Das Projekt Wirtschaftspark Breitensee hat neben seiner Wirkung

für die Klein- und Mittelunternehmen auch einen positiven Einfluss auf

die Lebensqualität der Umgebung. Mit einer Volksgarage und einem

neuen gastronomischen Treffpunkt wurde dieser Bereich in Breitensee

aufgewertet.

Dipl.-Ing. Stephan Barasits


RZW – Rechenzentrum für die Stadt Wien

Die Infrastruktur in den Haupt-Computerräumen

der MA 14 (AH Forum und Rathaus)

ist technologisch schon „etwas in die Jahre

gekommen“ und energieversorgungstechnisch

an die Leistungsgrenzen gelangt. Eine

grundlegende Erneuerung ist erforderlich,

damit die geforderte Verfügbarkeit der IKT-

Komponenten langfristig gewährleistet

werden kann.

Die jährlichen Zuwachsraten im Bereich

der EDV-Leistungen sind gegeben und das

Wissen um anstehende wichtige Projekte

erfordert zukünftig entsprechende Erweiterungsmöglichkeiten.

Das neue Datacenter soll eine qualitativ

hochwertige und einheitliche Versorgung

der IKT-Komponenten liefern. Es ist so modular

geplant, dass erforderliche Erweiterungen

über eine Nutzungsdauer von mehr

als 15 Jahren sichergestellt sind, ohne bereits

frühzeitig überdimensioniert betrieben

werden zu müssen.

Zur Planung, Errichtung und technischen

Betriebsführung von Rechenzentren für die

Stadt Wien wurde deswegen die Rechenzentrum

der Stadt Wien GmbH (RZW) als 100-

Prozent-Tochter der Wien Holding GmbH

gegründet. Diese soll nun an einem neuen

Standort ein zentrales Rechenzentrum für

die Stadt Wien planen, errichten und eventuell

auch zukünftig betreiben.

Generalplanerausschreibung

Im Rahmen eines EU-weiten zweistufigen

Vergabeverfahrens werden jene Planerleistungen

ausgeschrieben, die für die Planung

der Infrastruktur für das Rechenzentrum erforderlich

sind. Der Zuschlag für die Generalplanung

soll im 2. Quartal 2010 erfolgen.

Ausblick

Die bautechnische Einreichung soll bis zum

Herbst 2010 erfolgen. Die Ausschreibungen

der einzelnen Gewerke werden mit Jahresende

beginnen. Der Betrieb soll Anfang

2013 aufgenommen werden.

Vom ‚Server-Kammerl‘ zum Datacenter: Durch die Übersiedlung

und Zentralisierung der Haupt-Computerräume ergibt sich die

Chance, historisch gewachsene Strukturen im Bereich der IKT-

Architektur und des Aufbaus der Rechnerräume grundlegend

zu überarbeiten und neu zu positionieren. Damit wird auch

langfristig gewährleistet, dass die MA 14 alle IKT-Services in der

erforderlichen Qualität und Quantität erbringen kann.

Ing. Christian Altenberger

Rechenzentrum der

Stadt Wien GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-45

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@rz-wien.at

Web: www.rz-wien.at

Geschäftsführung

Ing. Christian Altenberger

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

39


WIEN HOLDING – größer denken

Schloss Laxenburg

Betriebsgesellschaft mbH

2361 Laxenburg, Schlossplatz 1

Tel.: +43 (2236) 712 26-0

Fax: +43 (2236) 727 30

E-Mail: office@schloss-laxenburg.at

Web: www.schloss-laxenburg.at

Geschäftsführung

Ing. Robert Dienst

LAbg. Günther Reiter

Aufsichtsrat

GR Peter Maschat (Vorsitzender)*

Dr. Peter Pillmeier (Stellvertreter)*

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Ing. Walter Heidenreich

Mag. Helmut Miernicki

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

(ab 15. 2. 2009)

(*im Jahreswechsel alternierend)

40

Schloss Laxenburg

Gegenstand des Unternehmens ist die Wiederherstellung,

die Erhaltung und der Ausbau

des Schlosses Laxenburg einschließlich

des dazugehörigen Schlossparks sowie die

Schaffung eines Erholungsgebietes, um dadurch

die Allgemeinheit auf geistigem und

kulturellem Gebiet durch Denkmalpflege,

Gesundheitspflege, Pflege des Natur- und

Tierschutzes, Heimatpflege und vieles mehr

zu fördern.

Die Einzigartigkeit der Fauna und Flora,

der Natur- und Baudenkmäler machten

den Schlosspark Laxenburg auch im Jahr

2009 für mehr als eine Million Besucherinnen

und Besucher zu einem Erlebnis.

Der Schlosspark Laxenburg, in dem schon

Kaiserin Elisabeth, die legendäre „Sisi“,

mit ihrem Gatten Kaiser Franz Josef viel

Zeit verbrachte und Erholung genoss, hat

für jeden Geschmack etwas zu bieten. Attraktiv

für die ganze Familie ist das Museum

Franzensburg mit seinen 20 prunkvoll

ausgestatteten Schauräumen, die Fähre

zur Franzensburg, der Riesen-Kinderspielplatz

mit großem naturnahem Bereich, die

Bootsvermietung, eine Panoramabahn,

Pferdefuhrwerke und Ponys. Sportlichen

Ein Novum wird 2010 ein neu gestalteter Park zwischen

dem Kaiserbahnhof und der ehemaligen Klosterwirtschaft mit

dem Schwerpunkt ‚Gesundheit zu Kaisers Zeiten‘ sein.

Ing. Robert Dienst, LAbg. Günther Reiter

Aktivitäten sind auf dem zehn Kilometer

langen Wegenetz kaum Grenzen gesetzt.

Das Joggen, Nordic Walken, Inline-Skaten

oder Orientierungslaufen sind im Zeitgeist

und gesundheitsfördernd zugleich.

Mit Beginn des Jahres 2009 wurde ein regelmäßiges

Sonntagsprogramm angeboten:

historische Gartenführungen, Musikmatineen,

„bewusste Bewegung“ oder auch

Waldpädagogik für Kinder. Ein Highlight für

Gartenfreunde 2009 war die Ausstellung

„Home and Garden“ im Bereich des Alten

Schlosses. Zu den jährlichen Veranstaltungen

zählen die Antiquitätenmesse im Schloss

(Conference Center Laxenburg), das traditionelle

Mercedes-Benz-SL-Club-Treffen,

die Komödienspiele in der Franzensburg

sowie erstmalig das „Mittelalterevent“ auf

dem Turnierplatz im Schlosspark.

Highlights 2010

In Anlehnung an die Nutzung Laxenburgs als

Sommerresidenz der Habsburger für Spiel,

Spaß und Erholung werden die Gartenfestival-

Aktivitäten 2010 an verschiedenen Orten stattfinden.

Zum einen innerhalb des 280 Hektar

großen Schlossparks, zum anderen auf dem

stilvoll revitalisierten Schlossplatz mit seinen historischen

Fassaden. Wie bereits schon im Jahr

1990 bietet der Schlosspark Laxenburg einem

internationalen Pfadfindertreffen die würdige

Kulisse unter dem Titel „Ursprung 2010“.


STAR Entwicklungs- Gesellschaft

Standortentwicklung für Wien: STAR22

Das Projekt wird durch die 2008 gegründete

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH

realisiert. An der Gesellschaft sind die Bank

Austria Real Invest GmbH und die HGS Industrieanlagenerrichtungs-

und Verwertungs-

GmbH beteiligt. Aufgabe ist der Erwerb von

Liegenschaften für das Projekt STAR22, deren

Planung, Errichtung und anschließende Verwertung.

Dies beinhaltet einen Bürokomplex

entlang der Erzherzog-Karl-Straße und der

Stadlauer Straße. Des Weiteren ist der Bau

eines geriatrischen Pflegeheims und eines

Studierendenheims angedacht. Der gesamte

Komplex ist offen, mit mehreren flaniermeilenähnlichen

Zugängen und großzügig

gestalteten Grünflächen sowie einer Piazza

nach italienischem Vorbild konzipiert.

Die notwendige Änderung der Flächenwidmungsplanung

wurde 2009 abgeschlossen.

Die Einreichplanung ist für Mitte 2010,

Baubeginn ab Ende 2010 vorgesehen. Die

ersten Mieterinnen und Mieter sollen bereits

Ende 2012 einziehen.

Die nördlichen zwei Bauplätze können für

eine Wohnbebauung genutzt werden. Ein

Bauplatz wurde bereits von der GESIBA beplant.

Dabei wird die Erdgeschoßzone für ein

Ärzte- und Fitnesszentrum genutzt. Hierbei

kommt es zu Synergien mit dem geriatrischen

Pflegeheim der ersten Baustufe. Das Gebiet

ist verkehrstechnisch optimal mit Straßen-

bahn, Autobus, Schnellbahn und ab 2010 auch

mit der verlängerten U2 erschlossen.

Infopoint auf dem Genochplatz

Ein Marktstand auf dem ehemaligen Genochmarkt

wurde zum Info-Terminal und Kommunikationszentrum

für das Projekt STAR22 neu

gestaltet. Der Stand ist öffentliches Kommunikationsinstrument.

Public Interaction ist ein

Prozess zwischen der Immobilienentwicklung,

Stadtplanung und Architektur, den Bauträgern

und den dort wohnenden Menschen.

Ziel ist es, mit den Projekten nicht nur Erträge

zu erzielen, sondern Added Public Value und

nachhaltigen Nutzen zu schaffen, weshalb

die Bürgerinnen und Bürger miteinbezogen

werden. Dies geschieht insbesondere durch

eine gemeinsame temporäre Bespielung

durch eine Donaustädter Künstlerinitiative –

MIK „Mission Ignition Kagran“. Damit sollen

leer stehende Räume und Zwischenräume

auf dem ehemaligen Markt nicht im Sinne

wirtschaftlicher Zwecke genutzt werden,

sondern eine Mehrfachnutzung, die auf Partizipation

beruht, angestrebt werden, um ein

lebendiges Kulturzentrum zu schaffen.

STAR Entwicklungs- GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-45

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@star22.at

Web: www.star22.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Mag. Fritz Kittel

Am Projekt STAR22 zeigt sich, wie sich ehemalige

Industrieliegenschaften sinnvoll und attraktiv wiederbeleben

und in gewachsene Strukturen reintegrieren lassen.

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

41


WIEN HOLDING – größer denken

TECH GATE VIENNA

Wissenschafts- und

Technologiepark GmbH

1220 Wien, Donau-City-Straße 1

Tel.: +43 (1) 205 01 11-0

Fax: +43 (1) 205 01 11-900

E-Mail: office@techgate.at

Web: www.techgate.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek

42

TECH GATE VIENNA

Ein großer Teil der im Jahr 2009 ausgelaufenen

Mietverträge konnte verlängert werden.

Die schwierige wirtschaftliche Lage schlug

sich vor allem in kürzeren Vertragslaufzeiten

und teilweise geringerem Flächenbedarf

nieder. Trotzdem wurden 35 neue Miet-,

Änderungs- oder Nachträge zu bestehenden

Mietverträgen abgeschlossen. Dabei wurden

rund 4.200 Quadratmeter Büro- und

Geschäftsflächen mit durchschnittlicher Vertragslaufzeit

von rund 1,5 Jahren vermietet.

Im Bauteil TOWER wurde überdies ein Teil

der Ebene 17 neu ausgebaut und vermietet.

Darüber hinaus wurden aufwendige Vorarbeiten

für den Ausbau und die Vermietung

der Laborfläche in Ebene -3 durchgeführt.

Sowohl die Vermietung als auch der Ausbau

selbst erfolgen im Jahr 2010.

Für die rund 1.800 Quadratmeter Veranstaltungsflächen

wurde mit rund 650 Raumvermietungen

bei etwa 260 Veranstaltungen

eine sehr gute Auslastung erzielt. Obwohl

die Anzahl der Mietanfragen anfänglich gering

war, ist es Tech Gate Vienna gelungen,

einige bekannte Großevents, wie z. B. den

„Radiologenkongress 2009“, die „Future-

Food6 Conference“ der UNIDO, die „STRAT.

AT plus“ der ÖROK, die „VIENNANO 09“

der ÖTG, die „HORIZONTE“ der AWO und

die „happy projects 09“ von RGC, durchzuführen.

Im Rahmen der „Langen Nacht der

Forschung 2009“ besuchten rund 1.400 Personen

das Haus. Die VOEST-ALPINE konnte

im Zuge dieser Veranstaltung als Neukunde

gewonnen werden.

Bei der Diskussionsplattform Talk Gate beschäftigte

sich ein hochkarätig besetztes

Podium mit dem Thema „Innovation als Krisenantwort

– braucht es auch eine neue Mo-

ral?“. Einen Höhepunkt im Jahr 2009 bildeten

die Feierlichkeiten anlässlich des 10-Jahr-

Jubiläums des Spatenstichs von Tech Gate

Vienna. Bundeskanzler Werner Faymann sowie

der Wiener Bürgermeister Dr. Michael

Häupl übernahmen den Ehrenschutz, Ehrengast

war Wirtschaftsnobelpreisträger Prof.

Joseph E. Stiglitz.

Ausblick

2010 sollen die noch nicht ausgebaute Ebene

18 und der noch nicht ausgebaute Teil der

Ebene 17 im Bauteil TOWER mieterspezifisch

ausgebaut werden; ebenso die Laborfläche in

Ebene -3 im Bauteil GATE. Weiters sind wieder

Veranstaltungen im Rahmen der Diskussionsreihe

Talk Gate geplant, mit denen Tech

Gate Vienna noch stärker im Bewusstsein der

Öffentlichkeit verankert werden soll.

Das Konzept von Tech Gate

Vienna ist aufgegangen: die

Etablierung eines Wissenschafts-

und Technologiestandorts von

internationalem Zuschnitt.

Mehr als 60 Unternehmen mit

rund 800 hoch qualifizierten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

haben sich bereits angesiedelt.

Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek


U2 Stadtentwicklung

Stadion Center

Das Einkaufszentrum ist voll vermietet und

nahm 2009 wirtschaftlich eine erfreuliche

Entwicklung. Sowohl die Gästezahlen als

auch die Netto-Umsätze konnten im Ver-

gleich zum Vorjahr Zuwachsraten im zwei-

stelligen Bereich verzeichnen.

Viertel Zwei

Trotz Finanzmarktkrise wurde wie geplant

gebaut und verwertet. Nach Gesamtfertigstellung

bis Ende 2010 wird es auf dem etwa

40.000 Quadratmeter großen Grund im Norden

der Krieau insgesamt 92.000 Quadratmeter

vermietbare Fläche geben. Nach einer

Bauzeit von knapp zwei Jahren übernahm

die OMV die beiden Bürohäuser „Hoch

Zwei“ und „Plus Zwei“. Mit 44.000 Quadratmetern

war dies die größte Übergabe in der

Immobilienbranche seit 20 Jahren.

Neben DB Schenker wurde Unilever Austria,

die österreichische Tochter eines der weltweit

größten Anbieter für Produkte in den

Bereichen foods, home and personal care,

als weiterer Großmieter in „Rund Vier“ gewonnen.

Die Übersiedlung ins Viertel Zwei

erfolgt Anfang 2010. Weitere Mieter sind

inzwischen renommierte Unternehmen wie

Sandoz Novartis, Baxter und DPW Software.

Die visionäre Architektur, der hohe Grad an

natürlicher Belichtung, die flexiblen Grundrisse

und die ausgezeichnete Flächen-

wirtschaftlichkeit des Büroprojektes „Rund

Vier“ wurde im November 2009 mit der

Verleihung eines weiteren DIVA Awards

honoriert, mit dem jedes Jahr mutige, visionäre

Eigentümer und Projektentwickler für

außergewöhnliche und innovative Konzepte

und Projekte auszeichnet werden. Weiters

erhielt das Bauvorhaben „Hoch Zwei“ den

Bauherrenpreis 2009 der Zentralvereinigung

der Architekten Österreichs.

Neben der hervorragenden Lage zwischen

Grünem Prater und Messe Wien und der

optimalen Infrastruktur besticht Viertel Zwei

auch durch seine Architektur im großzügig

angelegten Grünraum samt „H Zwei O“,

dem 5.000 Quadratmeter großen See. Der

zweite Teil des Sees wird im Sommer 2010

befüllt werden.

Ausblick

Die Gesamtfertigstellung bzw. Gesamteröffnung

der Projekte „Rund Vier“ und „Biz Zwei“

wird mit Ende 2010 erwartet. Zum Jahreswechsel

2010 ist der Baubeginn eines Bürogebäudes

mit rund 10.000 Quadrat meter Büroflächen an

der Ausstellungsstraße, auf den so genannten

„Union-Gründen“, geplant.

U2 Stadtentwicklung GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-28

Fax: +43 (1) 408 25 69-92

E-Mail: office@u2stadt.at

Web: www.u2stadt.at

Geschäftsführung

Mag. Gunter Jochum

Mag. Michael Griesmayr

Ing. Hermann Klein

Beirat

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

(Vorsitzender)

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

(Stellvertreterin)

Dir. Mag. a Karin Assem-Honsik

Dipl.-Ing. Robert Doppler

Dipl.-Ing. Bernhard Engleder

SR MMag. a Dr. in Sandra Hofmann

Andreas Hutflesz

Ing. Kurt Rudorfer

OStBR Dipl.-Ing. in Andrea

Kreppenhofer

Bezirksvorsteher Gerhard Kubik

Dir. Mag. a Katharina Hofmann

Dr. Ferdinand Podkowicz

OSR Dipl.-Ing. Klaus Vatter

Die gelungene Symbiose von ‚Viertel Zwei‘ mit dem Grünen

Prater wurde erneut ausgezeichnet. Das Stadioncenter erzielte

wirtschaftliche Zuwachsraten.

Mag. Gunter Jochum

43


WIEN HOLDING – größer denken

UNIT-Service GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 890 12 03

Fax: +43 (1) 890 12 03-990

E-Mail: office@unit-wien.at

Web: www.unit-wien.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.-Ing. in Michaela Benesch

44

UNIT-Service

Die vormalige PROMIS Projektentwicklung

Missindorfstraße GmbH wurde aufgrund

der Erweiterung und Abänderung des Geschäftsfeldes

im Mai 2009 in die UNIT-Service

GmbH umfirmiert. Die UNIT-Service bietet

flexible Büro- und Arbeitseinheiten mit

hohem Servicegrad an.

Für die UNIT-Service war 2009 ein Jahr der

Herausforderungen und Erfolge. Mit Eröffnung

des ersten Standortes, der UNIT

Oberdöbling mitten im 19.Bezirk entlang der

Hofzeile, bestätigte sich der Bedarf an kleinen,

überschaubaren und kostengünstigen

Arbeitseinheiten.

UNIT spricht Selbstständige, Mikrounternehmen

sowie Klein- und Mittelbetriebe an. So

unterschiedlich die Arbeitsbereiche und die

Arbeitsweisen dieser Unternehmen auch

sind: Der gemeinsame Nenner ist der Bedarf

nach Raum, der individuellen Ausdruck und

interdisziplinären Austausch ermöglicht. Das

UNIT-Konzept setzt dabei auf intelligente

und funktionale Architektur – es wird Raum

geboten, der mit den UNIT-Partnerinnen und

-Partnern wachsen und erweitert werden

kann.

Die UNIT Oberdöbling, welche im September

2009 eröffnet wurde, beweist den Erfolg

des Konzeptes. Hier stehen insgesamt

13 Einheiten zwischen zehn Quadratmetern

und 80 Quadratmetern zur Verfügung, die

anspruchsvolles Ambiente und Services mit

State-of-the-Art-Technologien vereinen. Allen

UNIT-Partnerinnen und -Partnern wird

Arbeitsraum mit einer Top-Ausstattung sowie

gemeinsam nutzbare Services wie IT-

Infrastruktur, modernste Meetingräume und

Espresso-Lounges geboten. Zusätzlich hat

man die Möglichkeit, mit anderen Unternehmen

Kontakte zu knüpfen und Synergien zu

nutzen.

Ausblick

Für das Jahr 2010 ist die Entwicklung von

weiteren UNIT-Standorten geplant. Im April

wird der zweite Standort – UNIT Breitensee –

eröffnet. In einem Teilbereich des Wirtschaftsparks

Breitensee entstehen UNITs

für Produktion und Dienstleistung. Diese

sind mit einer Fläche von 22 bis zu 70 Quadratmeter

in ihrer Gestaltung besonders:

Bis zu 3,5 Meter hohe, helle und flexibel

gestaltbare Räume mit transluzenten Glaswänden

und kompakten, eingeschobenen

Raumboxen bieten ein offenes, freundliches

Ambiente.

Abgestimmt auf die Eröffnung der UNIT Breitensee

wird die erste Publikation in Form des

„UNIT-Magazins“ erscheinen. Durch die Vorstellung

von UNIT-Partnerinnen und -Partnern

sollen Synergien zwischen Unternehmen an

den unterschiedlichen UNIT-Standorten ermöglicht

werden, um die Vernetzung zu fördern

und erfolgreich zu wachsen.

Miteinander statt nebeneinander – Die UNIT-Initiative gibt den

Partnerinnen und Partnern die Möglichkeit, mit Unternehmen aus

unterschiedlichen Bereichen Kontakte zu knüpfen, Synergien zu nutzen

und voneinander zu profitieren.

Dipl.-Ing. in Michaela Benesch


VIENNA CITY DEVELOPMENT CONSORTIUM

Nachdem das Jahr 2008 von tiefgreifenden

und in ihrer Tragweite nicht abschätzbaren

Ereignissen geprägt worden war, war das Jahr

2009 von den Auswirkungen dieser Ereignisse

auf die VIENNA CITY DEVELOPMENT

CONSORTIUM (VCDC) sowie der weltweiten

Wirtschaftskrise und den Folgen der

Vergrößerung des Stadtgebietes von Hanoi

gekennzeichnet.

Insbesondere die von der Stadtregierung

Hanoi angepeilte Erstellung eines neuen

Masterplanes für das vergrößerte Stadtgebiet

erwies sich um ein Vielfaches schwieriger

und langwieriger als vorhergesagt und

allgemein angenommen. Ein wesentlicher

Diskussionspunkt war und ist die Definition

und Fixierung der Zielgebiete der zukünftigen

Erschließung der Stadtgebiete.

Die daraus resultierenden Folgen dieser

umfangreichen, komplexen und somit

zeitintensiven Diskussion führten zu einem

De-facto-Stillstand in der Vergabe aller Projektgenehmigungen.

Dieses ungelöste Problem trifft somit nicht

nur alle tätigen Unternehmen, sondern führt

auch zu einem Stillstand in der Entwicklung

Es bleibt weiterhin abzuwarten, wann und in

welcher Form der Masterplan für ‚Greater Hanoi‘

abgeschlossen und endgültig genehmigt werden wird.

Dipl.-Ing. Stefan Schönbeck, Ing. Gerald Tychtl

der Stadt. Somit bleibt abzuwarten, wann

und in welcher Form der Masterplan für

„Greater Hanoi“ abgeschlossen und endgültig

genehmigt werden wird.

Um dem bis dato schwer einschätzbaren

Zeitplan des Projektes NORRA den

Zeitdruck zu nehmen, hat die VIENNA

CITY DEVELOPMENT CONSORTIUM auf

Wunsch und Einladung der Provinzregierung

von Lam Dong sowie der Regierung

der Provinzhauptstadt Da Lat deren Angebot,

im Bereich Raumplanung und Projektentwicklung

beratend tätig zu sein, im

Frühjahr 2009 angenommen.

Als direkte Folge der Tätigkeit der VIENNA

CITY DEVELOPMENT CONSORTIUM vor Ort

sind mehrere konkrete Projektvorschläge

und damit verbundene Geschäftsmöglichkeiten

für Wiener und österreichische Unternehmen

erarbeitet worden. Als begleitende

Maßnahme zur Unterstützung der

Umsetzung dieser Projekte ist geplant, dass

im Frühjahr 2010 eine Delegation der Provinz

Lam Dong und Provinzhauptstadt Da Lat

die Stadt Wien besuchen und mit interessierten

Unternehmen verhandeln wird.

Bunte Dächer in Hanoi

VIENNA CITY DEVELOPMENT

CONSORTIUM GmbH

1190 Wien, Paradisgasse 51

Tel.: +43 (1) 544 07 80

Fax: +43 (1) 544 07 80-80

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stefan Schönbeck

Ing. Gerald Tychtl

45


WIEN HOLDING – größer denken

Wien Oberlaa Projekt -

entwicklung GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 49

Fax: +43 (1) 408 25 49-93

E-Mail: office@wien-oberlaa.at

Web: www.wien-oberlaa.at

Geschäftsführung

Monika Freiberger

Daten und Fakten

Grundstücksfläche: 75.721 m 2

Bebaute Fläche: 28.587 m 2 (inkl. Tiefgarage)

Wasserfläche: 3.856 m 2

Beckenanzahl: 26 Stk.

Anzahl Saunakabinen & Dampfbäder: 24 Stk.

Erdbewegungen/Aushub: 115.000 m 3

Bohrpfähle: 7.500 lfm

Beton: 108.000 Tonnen

Stahl: 4.700 Tonnen

Kabel: 900 Kilometer

Investoren: Wien Holding, VAMED AG,

Vienna Insurance Group, Bank

Austria Unicredit Group, Erste

Bank, Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien

Eröffnung Gesundheitszentrum: Januar 2010

Eröffnung der neuen Thermenanlage: Herbst 2010

Fertigstellung des Außenliegebereichs & der

Tiefgarage: Juni 2010

46

Wien Oberlaa Projektentwicklung

Seit Sommer 2007 entsteht in Wien Oberlaa

eine der größten Stadtthermen Europas. Auf

einer Gesamtfläche von mehr als 75.000 Qua-

dratmetern wird die neue „Therme Wien

Erholungsbedürftigen ab Herbst 2010 rund

4.000 Quadratmeter Wasserfläche, ein etwa

3.000 Quadratmeter großes Saunaareal und

einen Gesundheitsbereich mit 6.000 Quadrat-

meter bieten. Nach dem Umbau soll die

Erfolgs geschichte des Wellness-Zentrums fortgeschrieben

werden. Im Herbst 2009 feierten

Politikerinnern und Politiker, Projektbeteiligte

und die Bevölkerung die Dachgleiche.

Auf Schiene gebracht wurde das Projekt von

der Wien Oberlaa Projektentwicklung, einer

Tochter der Wien Holding. Ihre Aufgaben

waren unter anderem die Erarbeitung einer

Gesamtkonzeption und eines Masterplans

für das gesamte Areal „Oberlaa NEU“. Für

die Therme Wien als Hauptprojekt in diesem

Gesamtkonzept entwickelte die Wien Oberlaa

Projektentwicklung die Gesellschafts- und

Finanzierungsstruktur und setzte diese um.

Laufender Betrieb

Größte Herausforderung für alle Beteiligten

ist, dass parallel zu den Bauarbeiten die alte

Therme und das Kurmittelhaus geöffnet

blieben und überaus gut besucht werden.

Auch 2009 blieb der laufende Thermenbetrieb

trotz der Arbeiten aufrecht. Der Betrieb

wird von der Therme Wien GmbH & Co KG

geführt, einer Gesellschaft, an der auch die

Wien Holding Anteile hält.

An der Fertigstellung des Neubauprojekts

arbeiten rund 400 Menschen. Mit der

Eröffnung wird die neue Therme Wien dann

mehr als 200 Jobs schaffen. Seit Jänner 2010

ist das neue Gesundheitszentrum der Therme

Wien in Betrieb. Für Herbst 2010 ist die

Eröffnung der restlichen Anlage geplant.

Ebenfalls 2010 soll das alte Gesundheitszentrum

abgerissen und die endgültige Vorplatzgestaltung

in Angriff genommen werden.

Entworfen und geplant wurde die neue

Thermenanlage vom Stuttgarter Architekturbüro

4a-Architekten. Der Grundriss ist

einem Quell-Bachverlauf nachempfunden,

die einzelnen Badethemenhäuser für die

Funktionsbereiche Beauty, Wellness, Familie,

Entspannung und Sauna wurden dabei wie

große Steine und Felsen entlang des imaginären

Wasserlaufs positioniert.

Die Therme Wien kann zu Recht als Vorzeigeprojekt bezeichnet

werden was Konzeption, Strukturierung, Finanzierung und Bau

betrifft, der exakt im Zeit- und Kostenplan erfolgte.

Monika Freiberger


WIEN HOLDING

Die besten Projekte für die Stadt


WIEN HOLDING – größer denken

Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Vereinigte Bühnen Wien

Wiener stadthalle

Haus der Musik

Jüdisches Museum Wien

KunstHausWien

Mozarthaus Vienna

Wien ticket


WIEN HOLDING – größer denken

Vereinigte Bühnen Wien

Ges.m.b.H. (VBW)

1060 Wien, Linke Wienzeile 6

Tel.: +43 (1) 588 30-0

Fax: +43 (1) 588 30-33

E-Mail: info@vbw.at

Web: www.vbw.at

Geschäftsführung

Mag. Thomas Drozda

Intendanz

Mag. a Kathrin Zechner

Raimund Theater & Ronacher

Dipl.-Ing. Roland Geyer

Oper Theater an der Wien

Aufsichtsrat

Gerhard Weis (Vorsitzender)

OSR Dr. in Adelheid Bretterbauer

(Stellvertreterin) (bis 31. 3. 2010)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Mag. Stefan Leeb, MSc

SR Mag. a Helene Miksits

Dr. Karl Newole

Dr. Christian Strasser, MBA

OMR Mag. Rainer Wendel

50

Vereinigte Bühnen Wien

Die Vereinigten Bühnen Wien können

2009 auf insgesamt 567 Vorstellungen mit

463.167 Besucherinnen und Besuchern und

einer Sitzplatzauslastung von 78 Prozent verweisen.

Unter Berücksichtigung der im Ausland

lizenzierten Musicalproduktionen sahen

zudem insgesamt 1.491.725 Besucherinnen

und Besucher weltweit – um 279.407 mehr

als im Vorjahr – die Produktionen des Hauses.

Im Theater an der Wien hat die Sparte Oper

mit zwölf Musiktheaterproduktionen (Auslastung

94 Prozent) sowie 47 Konzerten

bzw. Sonderprojekten insgesamt 130 Vorstellungen

auf die Bühne gebracht. Die Zahl

der Abonnements wurde für die Saison

2009/2010 um 45 Prozent auf 3.760 gesteigert.

Im Herbst 2009 wurde das Haus bei

der Wahl zum „Opernhaus des Jahres“ der

Fachzeitschrift „Opernwelt“ auf Platz zwei

gewählt.

Das Credo des Theater an der Wien ist,

dem anspruchsvollen Opernpublikum Musiktheater

von Monteverdi, Mozart bis in

die Moderne in Top-Qualität zu bieten. In

den letzten Jahren hat sich das Opernhaus

als Zentrum für Barockoper und moder-

2009 war durch Programmvielfalt und künstlerische

Höhepunkte in allen drei Theatern und beiden Sparten

geprägt. Die schwierige Wirtschaftslage war vor allem im

Genre Musical spürbar. Die VBW haben darauf mit einer

soliden Programmierung – zwei Großproduktionen mit

Entertainmentgarantie – für 2010 erfolgreich reagiert.

Mag. Thomas Drozda

nes, zeitgemäßes Musiktheater etabliert.

In vielen europäischen Kulturmetropolen

findet der Musikliebhaber regelmäßig Barockoper

auf den Spielplänen der großen

Opernhäuser. Barockoper ist in: In Wien

übernimmt diese wichtige und einzigartige

Rolle das Theater an der Wien und zeigt

mit hochkarätig besetzten Barockopern

neue und spannende Interpretationen. Die

Sommerbespielung im Theater an der Wien

und das Festival OSTERKLANG locken zusätzlich

jährlich internationales Publikum

nach Wien.

Im Raimund Theater stand die neue Eigenproduktion

„Rudolf – Affaire Mayerling“

mit Premiere am 26. Februar auf dem Programm.

Der Spielplan des Ronacher war

geprägt von Vielfalt und zeigte nach dem

Comedy-Musical von Mel Brooks „The Producers“

die deutschsprachige Erstaufführung

des Musicals „Frühlings Erwachen“.

Anschließend war das gefeierte Gastspiel

„A la recherche de Josephine“, eine Hommage

an Josephine Baker, von Jérôme Savary

zu sehen. „The Infernal Comedy“ mit

John Malkovich als Jack Unterweger bildete

einen Höhepunkt vor der Sommerpause.

Am 15. September erlebte dann der VBW-

Welterfolg „Tanz der Vampire“ von Roman

Polanski seine Wiederaufnahme und spielt

allabendlich vor so gut wie ausverkauftem

Haus. Damit hat sich auch das Ronacher ein

gutes Jahr nach seiner Wiedereröffnung als

zweite Musical-Spielstätte in Wien etabliert.

2009 besuchten insgesamt 373.078 Personen

die 437 Musical vorstellungen bei einer

Auslastung von 76 Prozent.


Wiener Stadthalle

Mit rund 1,2 Millionen Besucherinnen und

Besuchern zählt die Wiener Stadthalle zu

den Top-Five-Locations der Unterhaltungsbranche

in Europa und belegt Platz eins

aufgrund der Anzahl der abgewickelten Veranstaltungen

in ihren Hallen pro Jahr. Damit

ist sie ein wesentlicher Faktor im Kultur- und

Veranstaltungsgeschehen in Wien und ein

wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt.

Seit der Eröffnung im Jahr 1958 ist das

traditionsreiche Veranstaltungszentrum Österreichs

umjubelte Bühne für große Stars,

vielfältige Events und einzigartige Shows.

Rund 65 Millionen Menschen haben die Hallen

am Vogelweidplatz seit ihrer Eröffnung

am 21. Juni 1958 besucht. Und auch 2009

konnte eine exzellente Buchungslage verzeichnet

werden. Mit dem Stadthallen-Club,

der Stadthallen-Card und der Präsenz in den

Social-Media-Netzwerken wurden richtungsweisende

Aktionen gesetzt und das Kundenbindungsprogramm

attraktiv erweitert.

Highlights 2009

Ein besonderes Highlight (und zwei Mal ausverkauft)

waren die Auftritte von Tina Turner

im Februar. Gleichfalls ausverkauft waren die

Spitzenstars der deutschen Unterhaltung

Udo Jürgens (der zum 75. Geburts tag als

besonderes Geschenk einen originalen

Roland-Rainer-Chair erhielt) sowie Peter

Kraus, der sein 50-jähriges Bühnenjubiläum

feierte. In einen brodelnden

Hexenkessel verwandelten Pink, Metallica

und Rammstein die große Halle D. Weitere

Höhepunkte waren die jährlichen Pro-

gramm-Highlights wie Holiday On Ice,

Masters of Dirt und die Bank Austria Tennis

Trophy mit Turniersieger Jürgen Melzer.

Gemeinsam mit Operndiva Montserrat Caballe,

Al Bano Carrisi und den Wiener Sängerknaben

feierten die Besucherinnen und

Besucher bei der Eigenproduktion „Best Of

Christmas“ in der Wiener Stadthalle.

Ausblick

Die Wiener Stadthalle baut auch in Zukunft

ihr Unterhaltungsprogramm weiter aus und

setzt verstärkt auf Familien-Entertainment

wie zum Beispiel „Schwanensee on Ice“

in der Halle F, den Chinesischen National-

circus und die Familienmusicals Robin

Hood und Aladdin.

Mit dem 14-tägigen, oszillierenden Kultfestival

„Uferlos 2010“ mit Topstar Nina Hagen

wird im Juni ein weiteres Highlight gesetzt.

Die Wiener Stadthalle begeistert jährlich mehr als 1,2 Millionen

Besucherinnen und Besucher, was das hohe Niveau

unserer vielfältigen Veranstaltungen bestätigt.

Komm.-Rat Prof. Mag. Dr. Gerhard Feltl, Komm.-Rat Prof. Peter Gruber

Wiener Stadthalle -

Betriebs- und Veranstaltungs-

gesellschaft m.b.H.

1150 Wien, Vogelweidplatz 14

Tel.: +43 (1) 981 00-0

Fax: +43 (1) 981 00-376

E-Mail: customer_care@stadthalle.com

Web: www.stadthalle.com

Geschäftsführung

Komm.-Rat Prof. Mag.

Dr. Gerhard Feltl

Komm.-Rat Prof. Peter Gruber

Aufsichtsrat

Dr. Walter Schwartz (Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

SR MMag. a Dr. in Sandra Hofmann

Mag. a Ulrike Huemer

OSR Mag. a Bettina Klötzl, MBA

Arbeitnehmervertretung

Eva Resch

Karl Stubenvoll

Josef Weissenburger

51


WIEN HOLDING – größer denken

Haus der Musik

Betriebsges.m.b.H.

1010 Wien, Seilerstätte 30

Tel.: +43 (1) 513 48 50

Fax: +43 (1) 513 48 50-48

E-Mail: info@hdm.at

Web: www.hdm.at

Geschäftsführung

Simon K. Posch

52

Haus der Musik – das Klangmuseum

Im Geschäftsjahr 2009 konnte ein neuerliches

Spitzenergebnis mit knapp mehr als

205.000 Besucherinnen und Besuchern erzielt

werden. Umsatz und Besucherzahlen

konnten zum Vorjahr leicht gesteigert werden.

Seit seiner Eröffnung erfreut sich das

Haus wachsender Beliebtheit und ist aus

der Wiener Museenlandschaft nicht mehr

wegzudenken.

Seinen Stellenwert als bedeutende außerschulische

Bildungseinrichtung stellte das

Museum auch 2009 unter Beweis, indem

es mehr als 1.000 Schulklassen mit gesamt

etwa 30.000 Schülerinnen und Schülern

begrüßen konnte. Durch spezielle Lehrerführungen

wurden rund 150 Pädagoginnen

und Pädagogen unmittelbar die Inhalte des

Hauses nähergebracht.

Um international den Bekanntheitsgrad des

Hauses zu erhöhen, wurden sowohl die großen

touristischen Leitmessen besucht als

auch die Zusammenarbeit mit WienTourismus,

Österreich Werbung und Reiseveranstaltern

forciert. Im Vertrieb wurde weiters

auch die Kooperation mit den Unternehmen

innerhalb des Kultur-Clusters der Wien

Holding intensiviert und dem gemeinsamen

„Museums-Melange“-Ticket besonderes

Augenmerk geschenkt.

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch

die Veranstaltungsräumlichkeiten im Museum.

Mit 122 Fremdveranstaltungen, wie

Firmenpräsentationen, Pressekonferenzen,

Diskussionen, Konzerten oder Events unterschiedlichster

Art, wurden die Vermietungen

des glasüberdachten Innenhofes sowie des

Konzertsaales erneut gesteigert.

Die Eigenveranstaltungen, zu denen auch die

Konzertreihe „Live in Stage“ sowie die Kinder-

Konzerte und die Klassikveranstaltungen zählen,

wurden ausgebaut und 48 bestens ausgelastete

Eigenveranstaltungen umgesetzt.

Das aufwendigste Projekt des Jahres war die

Überarbeitung des „Virtuellen Dirigenten“,

für viele das Highlight der Exponate im Haus.

Die Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern

wurden neu und in High Definition

gemacht, ein kleiner Dirigier-Tipp wird von

Maestro Zubin Mehta gegeben und es steht

auch die entsprechende Partitur der Stücke

in elektronischer Form zur Verfügung.

Ausblick

2010 ist das Jubiläumsjahr für das Haus der

Musik. Zehn Jahre Bestehen werden im Juni

an zehn Tagen mit einem umfangreichen

Programm gebührend gefeiert. Weiters wird

eine Chopin-Ausstellung gezeigt und der Innenhof

im Sommer mit „Chopin goes Jazz“

bespielt. Im Herbst wird die dritte Etage mit

einem kunstvollen Teppich von Gilbert Bretterbauer

neu in Szene gesetzt.

Zehn spannende Jahre hinter

uns und noch viele vor uns!

Unsere Gäste in die faszinierende

Welt der Musik und Klänge

eintauchen zu lassen, wird auch

weiterhin unsere Hauptaufgabe

und Leidenschaft sein!

Simon K. Posch


Jüdisches Museum Wien

Mit sieben Ausstellungen und mehr als 70 Veranstaltungen

war das Jüdische Museum auch

2009 sehr aktiv. Insgesamt besuchten rund

74.000 Interessierte das Museum im Palais

Eskeles und die Expositur auf dem Judenplatz,

einige davon auch die Synagoge in

der Seitenstettengasse. Die Veranstaltungen

des Museums wurden von rund 4.500 Besucherinnen

und Besuchern wahrgenommen.

Zusätzlich zu den nationalen Ausstellungen

war das Museum auch zehn Mal im

Ausland zu Gast. Die Ausstellungen fanden

überwiegend in den östlichen Nachbarstaaten

statt und stießen mit 20.000 Gästen

auf reges Interesse.

Im Palais Eskeles lief noch bis März die Friedrich-Torberg-Ausstellung

und mit der Ausstellung

über Hans Eisler wurde die Serie „Musik

des Aufbruchs“ über vergessene Musiker fortgesetzt.

Mit „typisch! Klischees von Juden und

Anderen“ präsentierte das Museum eine Aus-

stellung, die gemeinsam mit dem Jüdischen

Museum Berlin erarbeitet wurde. Die Schau

über Stereotypen wurde sehr intensiv wahrgenommen.

Fast 30.000 Besucherinnen und

Besucher zeigen, dass die Präsentation ein

wesentliches Thema behandelte.

Eine Fotoausstellung mit Arbeiten von

Studierenden der Minsha for Art Kunsthochschule

in Tel Aviv zelebrierte das hundertjährige

Stadtjubiläum und begleitete

die zahlreichen Aktivitäten zu diesem Jubiläum

in Wien. Das Herbstprogramm dominierte

die Ausstellung über Fritz Schwarz-

Waldegg, einen wichtigen Vertreter des

Expressionismus mit einer vielschichtigen

Schau mit dem Titel „Hast du meine Alpen

gesehen? – Eine jüdische Beziehungsgeschichte“,

die eine Co-Produktion mit dem

Jüdischen Museum in Hohenems war.

Im Museum auf dem Judenplatz reflektierte

im Frühjahr eine Fotoausstellung die Shylock-

Rezeption am Jüdischen Theater in New York.

Im Herbst wurden die berührenden Bilder

aus dem Warschauer Ghetto gezeigt, die die

Ehefrau von Marcel Reich-Ranicki, Theofila

Reich-Ranicki, im Warschauer Ghetto schuf.

Die Bilder stellen ein beklemmendes Zeugnis

über die Verbrechen des National sozialismus

dar.

Ausblick

Wichtigste Ausstellung des ersten Halbjahrs

2010 wird die Schau „Die Türken in Wien

über Geschichte und Gegenwart der se-

phardischen Gemeinde in Wien sein. Mit

der Vorstellung der designierten Direktorin

des Museums, Dr. in Danielle Engelberg-

Spera, die ab 1. Juli ihr Amt im Museum

antreten wird, beginnt eine neue Ära.

Frau Dr. in Spera präsentierte in einer Pressekonferenz

Ende 2009 mit Vizebürgermeisterin

Mag. a Renate Brauner, Kulturstadtrat

Mag. Dr. Andreas Mailath-Pokorny und

Wien Holding-Direktor Peter Hanke ihre

ersten Ideen für die Zukunft des Hauses.

Jüdisches Museum der

Stadt Wien GmbH

1010 Wien, Trattnerhof 2/106

Tel.: +43 (1) 535 04 31

Fax: +43 (1) 535 04 24

E-Mail: info@jmw.at

Web: www.jmw.at

Geschäftsführung

Dr. Karl Albrecht-Weinberger

Dipl.-Ing. Georg Haber

Aufsichtsrat

Komm.-Rat Dr. Thomas Lachs

(Vorsitzender)

Präsident Dr. Ariel Muzicant

(1. Stellvertreter)

Mag. Christian Kicher

(2. Stellvertreter)

Dr. Doron Rabinovici

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Robert Sperling

Dr. in Lilly Suchapira

Mag. a Bettina Leidl

Arbeitnehmervertretung

Mag. Gerhard Milchram

Ich hoffe, dass meine designierte Nachfolgerin mit ihren

Ideen dem Museum neue Impulse geben kann und

neue Publikumsschichten erschließen wird.

Dr. Karl Albrecht-Weinberger


WIEN HOLDING – größer denken

KunstHausWien GmbH

1030 Wien,

Untere Weißgerberstraße 13

Tel.: +43 (1) 712 04 95

Fax: +43 (1) 712 04 94

E-Mail: info@kunsthauswien.com

Web: www.kunsthauswien.com

Geschäftsführung

Dr. Franz Patay

54

KunstHausWien

Museum Hundertwasser

Der erste Programmpunkt 2009 war die Ausstellung

„PICASSO – Mythen, Fabeln und

Modelle“ von 3. April bis 5. Juli. Mit dieser

präsentierte das KunstHausWien Pablo Picasso

von einer weniger bekannten Seite: als

Meister der Druckgrafik. Mehr als 130 Lithografien

und Radierungen aus fünf Schaffensjahrzehnten

offenbarten den Kunstsinnigen

das Universum Picassos künstlerischer Motive

und Obsessionen. Die eigens für das Museum

konzipierte Ausstellung ermöglichte eine

einmalige Begegnung mit dem vieldeutigen

„Mythos Picasso“.

Als zweiten Programmpunkt des Jahres 2009

zeigte das KunstHausWien mit der Ausstellung

„ART BRUT aus JAPAN“ – erstmals in

Österreich und im Rahmen des Österreich-

Japan-Jahres 2009 – das Schaffen von 15 autodidaktischen

Künstlerinnen und Künstlern

aus Japan. Sie wurden mit ihren Malereien

und Grafiken, ihren Skulpturen und Plastiken

ebenso präsentiert wie mittels berührender

Dokumentarfilme, die ihre Schicksale, Lebensumstände

und Arbeitsweisen vermittelten.

Der Höhepunkt im Jahr 2009 war für das

Museum die Fotografie-Ausstellung „AN-

NIE LEIBOVITZ – A Photographer’s Life

1990–2005“ von 30. Oktober bis 21. Februar.

Es wurde ein außergewöhnlicher Blick

auf das Oeuvre einer der bekanntesten

Porträtfotografinnen unserer Zeit geboten.

Die mehr als 150 Werke umfassende

Ausstellung fügte erstmals unbekannte

Fotos aus Leibovitz‘ Privatleben mit ihren

längst zu Ikonen gewordenen Porträts berühmter

Personen zu einer Chronologie aus

Familienalbum, Tagebuch und Werkschau

professioneller Auftragsarbeiten zusammen.

Die Ausstellung wurde vom Brooklyn

Museum, New York, organisiert und von

American Express als Sponsor unterstützt.

Ausblick

Neben der permanenten Ausstellung mit

dem einzigartigen Querschnitt durch das

Schaffen des österreichischen Künstlers Friedensreich

Hundertwasser sind auch folgende

Ausstellungen geplant:

KONTROVERS – Justiz, Ethik und Fotografie

von 4. März bis 20. Juni 2010 zeigt

rund 100 Bilder, die Gegenstand oft heftiger

Auseinandersetzungen oder Gerichtsverfahren

waren.

TINA MODOTTI – Fotografin und Revolutionärin

– von 1. Juli bis 7. November 2010

präsentiert eine umfassende Retrospektive.

Sie umfasst insgesamt rund 264 Fotografien,

ergänzt um dokumentarisches Material

und Filme.

RETROSPEKTIVE RENÉ BURRI von 17. November

2010 bis 20. Februar 2011 bietet

die Werke des Schweizer Bildjournalisten

und Fotoreporters. Zu seinen porträtierten

Persönlichkeiten zählen unter anderem Che

Guevara oder auch Pablo Picasso.

Aufgrund der im Jahre 2008

getätigten Investitionen konnte

das KunstHausWien 2009 in allen

seinen vier Aktivitätsbereichen

qualitative und quantitative

Steigerungen erzielen.

Dr. Franz Patay


Mozarthaus Vienna

2009 konnte die Frequenz der Besucherinnen

und Besucher zum Vorjahr um rund fünf

Prozent gesteigert werden. Eine Reihe von

Faktoren ist dafür verantwortlich: Akquisitionen

im Großkundengeschäft, Bearbeitung

wichtiger Herkunftsmärkte, das Haydn-Jahr

und der neu vergebene Cafébetrieb.

Das Haus gestaltete sein Sonderausstellungs-

und Veranstaltungsprogramm mit einem

besonderen Fokus auf die vielfachen Bezüge

zwischen W. A. Mozart und dem Jahresregenten

Joseph Haydn. So wurde unter dem

Titel „Chi vive amante ... – Ich weiß, dass

derjenige, der als Liebhaber lebt, verrückt

ist” unter anderen ein wertvolles Autograf

einer Arie präsentiert, die Haydn 1787 komponiert

hat und die im gleichen Jahr wie Mozarts

„Don Giovanni“ entstanden ist.

Ein weiterer Höhepunkt des Programms war

die Präsentation des ältesten bekannten Dokuments

zum Konzert für Violoncello und

Orchester in C-Dur von Joseph Haydn – eine

Sensation für die musikwissenschaftliche

Forschung, da das eigenhändige Autograf

Haydns bis dahin nicht bekannt und nun

zum ersten Mal in Wien zu bewundern war.

Und unter dem Titel „Vom Sängerknaben

zum ersten Wiener Klassiker – Haydns Beziehungen

zu Wien“ wurde in Zusammenarbeit

mit dem Wiener Stadt- und Landesarchiv ein

Überblick über Haydns Wiener Jahre mit den

ihm wichtigen zentralen Wirkungsstätten,

Institutionen und Personen gegeben. Wichtigstes

ausgestelltes Dokument war sein

Original-Testament.

Als musikalische Höhepunkte wurden unter

dem Titel „Mozart, Haydn und Zeitgenossen

– musikalische Kostbarkeiten und Raritäten“

Konzerte mit Ensembles wie dem Concilium

musicum Wien und dem Esterházy-Ensemble

durchgeführt. Insbesondere wurden auch

mit dem Jess-Quartett-Wien und Gramola

alle sechs Haydn zugeeigneten Streichquartette

Mozarts für CD live eingespielt, Meisterwerke,

die zum Teil im Mozarthaus Vienna

entstanden.

Ausblick

Das Mozarthaus Vienna steht im Jahr 2010

im Zeichen von Mozarts berühmter Oper „Le

Nozze di Figaro“. Als „Figaro Solisten“ finden

sich hochkarätige Interpretinnen und Interpreten

für einen Konzertzyklus anspruchsvoller

und selten gespielter Musik zusammen. In der

ersten Jahreshälfte werden anhand repräsentativer

Exponate die faszinierenden Bezüge der

Figarorezeption zu einem besonderen musikhistorischen

Umfeld dargestellt, und in der

zweiten Jahreshälfte werden die Beziehungen

Mozarts zu Frauen wie Nancy Storace, der

ersten „Susanna“ im „Figaro“, präsentiert.

Mit zielgruppenorientierten Marketingaktivitäten, der intensiven

Betreuung von wichtigen Herkunftsmärkten sowie der Nutzung des Haydn-

Jahres konnte das Mozarthaus Vienna seine Besucherfrequenz ausbauen.

Dr. Gerhard Vitek

Mozarthaus Vienna Errichtungs-

und Betriebs GmbH

1010 Wien, Domgasse 5

Tel.: +43 (1) 512 17 91

Fax: +43 (1) 512 17 91-91

E-Mail: office@mozarthausvienna.at

Web: www.mozarthausvienna.at

Geschäftsführung

Dr. Gerhard Vitek

55


WIEN HOLDING – größer denken

WT Wien Ticket GmbH

1060 Wien, Linke Wienzeile 6

Tel.: +43 (1) 588 30-590

Fax: +43 (1) 588 30-539

E-Mail: office@wien-ticket.at

Web: www.wien-ticket.at

Geschäftsführung

Mag. Matthäus Zelenka

Aufsichtsrat

Dir. Komm.-Rat Prof. Peter Gruber

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Dir. Mag. Thomas Drozda

56

Wien Ticket

Trotz einer herausfordernden Situation

auf dem Markt konnte Wien Ticket mit

rund 3,3 Millionen verkauften Tickets die

Verkäufe auf hohem Niveau stabil halten.

Auch 2009 wurde eine Reihe von Großprojekten

für das Unternehmen gewonnen.

So war Wien Ticket zum Beispiel der exklusive

Ticketing-Partner für die Handball-

Europameisterschaft 2010 in Österreich mit

insgesamt mehr als 100.000 verkauften Tickets.

Darüber hinaus setzte Wien Ticket

die elektronische Zutrittskontrolle an allen

fünf Spielorten in Innsbruck, Linz, Wiener

Neustadt, Graz und Wien um. Ein weiteres

Highlight war die Abwicklung des gesamten

Ticketmanagements im Wiener Praterstadion

(Ernst-Happel-Stadion) im Rahmen

der UEFA Europa League für Rapid Wien.

Weiters wurde das Haydn-Jahr über Wien

Ticket abgewickelt und auch der Circus

Roncalli bediente sich exklusiv der Dienste

des Ticketing-Spezialisten. Ende 2009 wurde

die interimsmäßige Geschäftsführung

von einem neuen Geschäftsführer abgelöst.

Der 2009 eingeleitete Optimierungsprozess

von Wien Ticket wird auch 2010

fortgesetzt.

Ausblick

Im zweiten Quartal 2010 wird den Kundinnen

und Kunden auf www.wien-ticket.at ein

komplett neu gestaltetes Ticketing-Portal

präsentiert. Insbesondere Übersicht, Struktur

und Kaufprozess werden hinsichtlich

User-Freundlichkeit verbessert. Das Portal

wird durch Web-2.0-Features, Videos und

weitere Entertainmentcontents ergänzt.

Parallel dazu wird der Kaufprozess auch

über die anderen Vertriebsschienen wie

Call Center und Vorverkaufsstellen weiter

optimiert und an die Bedürfnisse der Kundinnen

und Kunden angepasst.

Ziel des Optimierungs prozesses ist es, sämtliche Abläufe,

Prozesse und Strukturen zu verbessern, um eine nachhaltige

Entwicklung von Wien Ticket zu gewährleisten.

Mag. Matthäus Zelenka


WIEN HOLDING

Die besten Projekte für die Stadt


WIEN HOLDING – größer denken

Logistik und Mobilität

Wiener Hafen-Gruppe mit

Donauraum und

DDsG - Blue Danube

central Danube

tINA VIENNA

Vienna technology, transfer corporation


WIEN HOLDING – größer denken

Wiener Hafen Management

GmbH (WHM)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0

Fax: +43 (1) 727 16-200

E-Mail: office@hafenwien.com

Web: www.hafenwien.com

Geschäftsführung

Ing. Rudolf Mutz

Dr. Herbert Szirota (ab 1. 1. 2010)

Aufsichtsrat

OSR MMag. Robert Spacek

(Vorsitzender)

OAR Gerhard Kammerer

(1. Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(2. Stellvertreter)

Mag. a Katharina Kammerer

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Peter Kunisch

OAR Gerhard Mörtl

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

OSR Dr. Peter Pollak, MBA

Planungsdirektor Dipl.-Ing.

Dr. Kurt Puchinger

Vorst.-Dir. Ing. Gerhard Schmid

Dir. Senator h. c. Prof. Mag.

Dr. Günther Schön

Vorst.-Dir. Dr. Martin Simhandl

Arbeitnehmervertreter

Patrick Degiampietro

Robert Fabro

Anton Hagl

Michael Pistracher

Silvia Riegler

Wolfgang Steindl

Hafen Wien

Rund 3,5 Millionen Quadratmeter ist das

Areal des Hafen Wien groß. Die Wiener Hafen-

Gruppe, die zum Wien Holding-Konzern

gehört, betreibt hier mit ihren Tochtergesellschaften

als größtes Güterverkehrszentrum

in Österreich vier große Häfen inklusive Infrastruktur:

Mit den leistungsstarken Frachthäfen

Freudenau und Albern, dem Ölhafen

Lobau, dem Personenhafen bei der Reichsbrücke

und den mehr als 120 – hauptsächlich

logistiknahen – Unternehmen ist der

Hafen Wien heute eines der bedeutendsten

und modernsten Logistikzentren für Mittel-

und Südosteuropa.

Der Hafen Wien punktet dabei mit seiner

so genannten Trimodalität: die direkte Anbindung

an die Verkehrsträger Schiff, Eisenbahn

und LKW. Sie sind die entscheidenden

Standortvorteile, die dem Hafen Wien für

den Wirtschaftsraum CEE zugeschrieben

werden. Die Nähe zum Flughafen Wien

Schwechat ist nicht von Nachteil: 2009 investierte

etwa DB-Schenker in die Erweiterung

des Logistikterminals am Standort Wien

Albern. Neue Umschlaghallen und Bürogebäude

sollen ab 2010 hier unter anderen der

Luftfrachtabteilung Unterkunft bieten.

Durch die in den vergangenen Jahren solcher

Art getätigten strategischen Planungen, Investitionen

und Erweiterungen in Infrastruktur

2009 wurden zum Beispiel zusätzlich

4.000 Quadratmeter Büromietflächen errichtet

– und Dienstleistung hat der Hafen Wien

sich folglich auch im Jahr 2009 als führender

Logistikabwickler behaupten können. Trotz

der durch die Wirtschaftskrise bedingten

Ausfälle im Container- und Umschlagbereich

konnte etwa aufgrund der guten Entwicklung

beim Autoterminal sowie durch die

Erschließung neuer Geschäftsfelder (Vermietung

von Lagerkapazitäten, Errichtung und

Betrieb eines neuen Salzlagers samt neuer

Soleanlage für den Winterdienst in Wien

und der Ostregion) das international schwierige

Wirtschaftsjahr 2009 gut gemeistert

werden. Insgesamt wurden am Hafen Wien

1.100 Schiffe abgefertigt, rund elf Millionen

Tonnen Güter umgeschlagen und 353.000

Passagierinnen und Passagiere begrüßt.

Besonders im Containergeschäft hat sich

der Hafen Wien in den vergangenen Jahren

zum zentralen Umschlagplatz vor allem

im Überseecontainerverkehr entwickelt. Die

Wiencont ist mit ihrem neuen Containerterminal

an diesem Erfolg hauptverantwortlich

beteiligt. Mit rund 302.000 umgeschlagenen

TEU im Jahr 2009 wird diese Tatsache trotz

schwacher Konjunktur in etwa auf hohem

Vorjahresniveau eindrucksvoll veranschaulicht.

Ob Rohstoffe oder Düngemittel, ob

Bau- oder Brennstoffe, ob Streusalz oder

Getreide – der Hafen Wien ermöglicht mit

seinen zusätzlichen Container-Stellplätzen,

automatischen Kranbrücken und einem ausgeklügelten

Verkehrsleitsystem einen umweltfreundlichen,

sicheren und effizienten

Umschlag von Stück- und Schüttgut. Besonders

deutlich wird der Stellenwert des Hafen

Wien anhand des PKW-Transportes. Bereits

jeder fünfte PKW macht im Hafen Wien

zumindest Zwischenstation, ehe er an Handelsbetriebe

und Käuferinnen sowie Käufer

geht. Es wurden etwa 77.000 Fahrzeuge

über den Hafen Wien geliefert, um 17.000

mehr als im Jahr zuvor.

Mit dem Erwerb des Sportboothafens Marina

Wien zu Beginn 2009 erfuhr die Vielseitigkeit

des Hafen Wien eine weitere

Bereicherung. Für den Yachthafen ist eine

Erweiterung des Freizeitangebotes geplant.

Unter anderem wird auch das Restaurant saniert

sowie im Zuge der Anbindung an die

U-Bahn-Linie U2 ab November 2010 auch an

einer neuen beziehungsweise zusätzlichen

Die Investitionen in die Infrastruktur und Sicherheit des Hafen

Wien werden fortgesetzt. Wir wollen am Standort Wien als moderner

und leistungsstarker Logistikdienstleister auch künftig ein verlässlicher

Partner für die Wirtschaft in Wien, in Zentral- und Osteuropa bis hin

zu den Nordsee-Häfen sein.

Ing. Rudolf Mutz


Nutzung der umliegenden Flächen bei der

Marina gearbeitet. Dies ist ein Beispiel dafür,

wie die Position des Hafen Wien auch

mittels Erweiterung der Geschäftsfelder als

moderner Logistikdienstleister gehalten und

ausgebaut wird.

Ausblick

Um das Wachstum weiter zu stärken, investieren

Stadt Wien und der Hafen Wien

als Unternehmen der Wien Holding bis

Ende 2010 weitere 20 Millionen Euro in

den Ausbau des Hafens und seiner Infrastruktur.

Der Containerterminal wird technisch aufgerüstet,

durch Landgewinnung sollen die

bestehenden Umschlag-, Lager- und Betriebsansiedlungsflächen

erweitert werden,

es werden neue Krananlagen angeschafft

und der Hochwasserschutz wird ausgebaut.

2010 werden zum Beispiel die Bauarbeiten des

Hafentors, das den Hafen Freudenau vor Überflutungen

schützen soll, beendet sein. Auch die

Anbindung des Wasserwegs Donau an Schiene

und Straße wird weiter optimiert. Ein neuer

Masterplan für Prozessabläufe soll eine bessere

infrastrukturelle Erreichbarkeit der einzelnen

Terminals im Hafen Freudenau sicherstellen,

die Vernetzung mit anderen Donauhäfen forciert

werden. Damit wird der Hafen Wien zu

einem der bedeutendsten und verlässlichsten

Binnen-Containerterminals auf dem Wasserweg

zwischen Nordsee und Schwarzem Meer.

Umschlagsmengen bis zu 500.000 Containereinheiten

jährlich werden künftig mühelos abgewickelt

werden können.

Die bisherigen Investitionen haben sich bezahlt gemacht, der

Hafen Wien war für das Krisenjahr 2009 exzellent aufgestellt

und kann nun seine führende Position als integrierter

Güterumschlagplatz im CEE-Raum weiter ausbauen.

Dr. Herbert Szirota

Wiener Hafen, GmbH &

Co KG (WHG)

Wiener Hafen und Lager Ausbau-

und Vermögensverwaltung,

GmbH & Co KG (WHV)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0

Fax: +43 (1) 727 16-200

E-Mail: office@hafenwien.com

Web: www.hafenwien.com

Wiencont Container Terminal

Gesellschaft m.b.H.

1020 Wien,

Freudenauer Hafenstraße 12

Tel.: +43 (1) 727 72-0

Fax: +43 (1) 727 72-19

E-Mail: office@wiencont.com

Web: www.wiencont.com

Geschäftsführung

Komm.-Rat Mag. Walter Edinger

Aufsichtsrat

Dir. Dr. Herbert Szirota (Vorsitzender)

Dir. Lars Hedderich (Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Arbeitnehmervertretung

Andrea Buchecker

Thomas Heindl

61


WIEN HOLDING – größer denken

Wiener Donauraum Länden

und Ufer Betriebs- und

Entwicklungs Gmbh

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@donauraum.at

Web: www.donauraum.at

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

Wiener Donauraum

Das Berichtsjahr der Gesellschaft war maßgeblich

von den Bauarbeiten für die neue

Schiffsstation „Wien City“ geprägt. Das

architektonisch einmalige Bauwerk, das sich

zwischen Schweden- und Marienbrücke

erstreckt, wird Wiens Stadtbild am Donaukanal

verändern.

Durch den innovativen Glas-Stahl-Bau

erhält die Schifffahrt auf dem Donaukanal

ein Multifunktions-Terminal. Restaurant,

Kaffeehaus, Shops sowie Flächen für

Veranstaltungen, Ausstellungen und Events

sollen die Station „Wien City“ zu einem

Hotspot für Shopping, Kultur und Kulinarik

machen.

Auch im Jahr 2009 blieb der Trend zur

Kreuzfahrt sowie zur Ausflugsschifffahrt ungebrochen.

Die Wirtschaftskrise sowie das

schlechte Wetter im Juni führten zu einer

moderaten Reduktion der Anzahl der abgefertigten

Passagierinnen, Passagiere und

Schiffe. Die sehr erfolgreich operierende regelmäßige

Linienverbindung zwischen Wien

und Bratislava, der Twin City Liner, schloss

mit zwei generalüberholten Schnell-

Katamaranen wieder eine sehr positive Saison

ab.

Der Hafenbetrieb wurde seinem Standing

als Multi-Service-Zentrum der Binnenschifffahrt

auf internationalem Höchstniveau gerecht.

Das Bürogebäude der Wiener Donau-

raum war im Geschäftsjahr 2009 fast zur

Gänze ausgemietet. Des Weiteren konnte

auch der zweite Abschnitt der ehemaligen

Passagierhalle als Büro vermarktet werden.

In Summe konnte die Gesellschaft damit ihr

Ergebnis 2009, das nur knapp unter dem

Rekordergebnis des Jahres 2008 lag, auf

hohem Niveau behaupten.

Ausblick

Das Stationsgebäude „Wien City“ wird

im Frühsommer 2010 fertiggestellt und

seiner Bestimmung übergeben. Ab der

Eröffnung der Schiffsstation „Wien City“

werden zusätzliche Mieteinnahmen lukriert.

Die bereits seit Frühjahr 2008 in Verwendung

befindlichen Doppel-Pontone

für die An- und Ablegungen des Twin City

Liners werden entsprechend adaptiert

und in das Nutzungskonzept „Schiffsstation

Wien City“ miteingebunden. Damit

wird der deutlichen Ausweitung der

Personenschifffahrt auf dem Donaukanal

Rechnung getragen.

Bei den Donauländen an der Reichsbrücke

wird eine Konzentration der Anlegestellen

unmittelbar beim Schifffahrtszentrum

angestrebt. Die dazu notwendigen

Abtäusche der Länden und Umbauten

sollen 2010 in Angriff genommen werden.

Das Groß projekt „Waterfront – Wien an

die Donau“ ist weiter in Vorbereitung.

Die Fertigstellung der multifunktionellen Schiffsstation ‚Wien City‘

im Jahr 2010 ist ein wichtiger Meilenstein des Wiener Donauraum-

Vorhabens, Wien näher ans Wasser zu bringen.

Dr. Ronald Schrems


DDSG Blue Danube

2009 entwickelte sich wesentlich besser

als zu Jahresbeginn erwartet. Sowohl bei

der Linienschifffahrt in Wien als auch in

der Wachau gab es nur einen leichten

Rückgang an Gästen. Durch eine bereichsweise

etwas höhere Tarifgestaltung wurde

der Rückgang ausgeglichen. Im derzeit

sehr schwierigen touristischen Umfeld

war ein deutliches Minus an Veranstalterbuchungen

zu verzeichnen. Vermehrt

frequentierten jedoch inländische Gäste

die Ausflugsschiffe. Negativer Höhe punkt

der Saison war das starke Hoch wasser Ende

Juni und Anfang Juli. Der Schiffsverkehr

musste für sechs Tage stillgelegt werden,

was einer Verringerung der Saisonbetriebstage

um etwa drei Prozent entspricht.

Im Bereich Themenfahrten konnten die

Gästezahlen das fünfte Mal in Folge

gesteigert werden. Erfreulicherweise

wurde dieser Trend trotz einer geringeren

Anzahl an angebotenen Fahrten erreicht.

Durch eine Optimierung der Angebotsvielfalt

wurde die Auslastung der einzelnen Fahrten

wesentlich erhöht und wurden gleichzeitig

die Kosten verringert. Im Chartergeschäft war

die Finanz- und Wirtschaftskrise am deut-

lichsten zu spüren. Große Firmen ver anstaltungen

und „Incentive-Fahrten“ waren

übers Jahr gesehen rückläufig.

Im Verkauf wurde der klassische Wertgutschein

durch ein modernes Wertkartensystem

ersetzt. Neben einem wesentlich

moderneren Auftritt gibt es auch im Verwaltungsbereich

einige Vorteile durch

dieses neue System.

Im nautischen Bereich wurde die erfolgreiche

Lehrlingsausbildung fortgesetzt.

Vier Lehrlinge bestanden ihre Prüfungen

zum Binnenschiffer, einer davon mit Auszeichnung.

Eine neue Schiffsverordnung

erfordert nun zwei Kapitäne auf Schnellschiffen.

Diese zusätzlichen Kapitäne wurden

aus den eigenen Reihen rekrutiert.

Fünf von der DDSG Blue Danube ausgebildete

Binnenschiffer machten ihr Kapitänspatent

und werden seit Mitte des letzten

Jahres unter anderem auch als zweiter

Kapitän auf den beiden Twin City Linern

eingesetzt.

Ausblick

Für 2010 wird eine leichte Erholung der

touristischen Rahmenbedingungen erwartet.

Die derzeit günstigen Flug- und Hotelpreise

könnten vor allem in Wien zu einer

Steigerung führen. Mit der Eröffnung der

neuen Schiffsstation „Wien City“ ist mit neuen

Impulsen für die Donaukanalrundfahrten zu

rechnen. Zusätzlich zu den bestehenden

Fahrten werden eine eigene Donau kanallinie

und tägliche Abendrundfahrten in den

Sommer monaten angeboten. Somit wird

es in der Hochsaison fast stündlich die

Möglichkeit geben, eine Rundfahrt ab der

Schiffsstation „Wien City“ zu unternehmen.

Für die zweite Jahreshälfte ist auch in der

Gemeinde Krems die Grundsteinlegung für

eine neue Schiffsstation geplant.

DDSG - BLUE DANUBE

SCHIFFFAHRT GMBH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 588 80

Fax: +43 (1) 588 80-440

E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at

Web: www.ddsg-blue-danube.at

Geschäftsführung

Mag. Helmut Richter

Aufsichtsrat

Dir. Mag. Harald Nograsek

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Dir. Ing. Rudolf Mutz

Mag. Robert Wildling

Trotz widriger Umfeldbedingungen wie Finanzkrise und

Hochwasser haben wir dieses Jahr sehr gut gemeistert.

Mag. Helmut Richter

63


WIEN HOLDING – größer denken

Central Danube Region

Marketing und Development

GmbH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@centraldanube.at

Web: www.centraldanube.at

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

Dr. Andreas Hopf

64

Central Danube

Central Danube führte 2009 die Strategie

der Infrastruktur-Initiierung und -Optimierung

in der CENTROPE-Region konsequent

fort. Das Ergebnis konnte trotz des wirtschaftlich

herausfordernden Umfeldes stabil

gehalten werden.

Twin City Liner

2009 stand im Zeichen weiterer Anpassungen

des Linienfahrplans an die Kundenbedürfnisse

und in einer deutlichen Ausweitung

des Charterbetriebes. Die gesetzten

Maßnahmen trugen dazu bei, dass auch

2009 die hervorragende Auslastung von

70 Prozent erreicht wurde. Die Saison stellte

mit 130.000 Fahrgästen das zweitbeste

Ergebnis der Geschichte dar. Der krisenbedingte

Auslastungsrückgang im Tourismus

betraf den Twin City Liner nicht.

Energie

Als Energiespezialist realisiert Central Danube

in den Ländern Ungarn, Slowakei,

Tschechien und Österreich Energiesparpläne

für Kommunen und Gebäudekomplexe.

Das Jahr war von Akquisitionen in der Central

Danube Region geprägt, wobei sich

vor allem der Inlandsbereich sehr erfreulich

entwickelte. Im Teilbereich Energiespar-

Contracting wurden 120 Objekte der Gemeinde

Wien ausgeschrieben und das Projekt

Schulbrüder Strebersdorf umgesetzt.

Im Teilbereich „Energieeffiziente Planung und

Central Danube stabilisierte im herausfordernden Jahr 2009

den Geschäftserfolg in den Kern-Sparten Twin City Liner und

Energy Contracting auf hohem Niveau und setzte mit

‚mycentrope.com‘ ein zukunftsträchtiges Neu projekt auf.

Dr. Ronald Schrems, Dr. Andreas Hopf

Konzeptentwicklung“ gab es wichtige Projekte

für die Bestattung Wien und die Zentrale der

Via Donau in Krems. Um Synergien zu nutzen,

wurde als Partner im Zuge der Eurovegas-

Planung die Firma Energiecomfort gewonnen.

Weiters wurde die Dienstleistung um das Angebot

„Facility Management – Evaluierung und

Planung“ erweitert. So wurden Evaluierungen

im Auftrag der Universität Wien und der Raiffeisen

Holding NÖ-Wien durchgeführt.

Neues Geschäftsfeld

Das Projekt „mycentrope.com“ ist im Kern

eine Website und soll, in Kooperation mit etablierten

regionalen Rundfunksendern sowie

Tourismusagenturen, regionsspezifische und

online abrufbare aktuelle Informationen bieten,

die das Freizeitangebot aus den Bereichen

Kultur, Sport und Tourismus widerspiegeln.

Die attraktivsten Erlebnis- und Freizeitangebote

werden in den Sprachen Deutsch, Slowakisch,

Tschechisch und Ungarisch angeboten

und können gebucht werden.

Ausblick

Im Bereich Schifffahrt ist das klare Ziel die

Bestätigung des Twin-City-Liner-Erfolges

durch eine nachhaltige Absicherung der

sehr hohen Auslastung. Im Geschäftsfeld

Energy Contracting ist mit einer neuerlichen

Steigerung des Geschäftsumfanges zu rechnen.

Weitere strategische Allianzen werden

angestrebt. Im Bereich Webplattform

„mycentrope.com“ wird an der Fertigstellung

des Online-Auftritts gearbeitet.


TINA VIENNA

TINA VIENNA, seit 2003 ein Unternehmen

der Wien Holding, ist die Dienstleistungsorganisation

der Stadt Wien zum Thema Stadt-

und Umwelttechnologien. Um die weltweit

geschätzten Wiener Urban Technologies &

Strategies verstärkt sichtbar zu machen, bündelte

TINA VIENNA 2009 das Know-how und

bereitete die Wiener Lösungen für die internationale

Vermittlung auf. Der geografische

Schwerpunkt liegt dabei in Ost- und Südosteuropa

sowie im Nahen Osten.

Mit dem Ziel, das Wiener Wissen weiterzuvermitteln,

wurde auch 2009 eine Reihe

von internationalen Symposien veranstaltet.

Dabei wurde die Stadt Belgrad bei ihrer

Entscheidung zwischen Stadtbahnsystem

und U-Bahn-Vollsystem unterstützt. Weiters

wurde mit Vertreterinnen und Vertretern

aus Ankara über „Infrastruktur, Verkehr und

Wirtschaft“ diskutiert und auf Zypern fand

ein Symposium zum Thema „Stadtplanung:

Intervention in bestehenden Strukturen“

statt. Auch an Wiener Delegationen war TINA

VIENNA beteiligt. So wurde der Stadt Sarajevo

das Wiener Konjunkturpaket vorgestellt und

in Krakau fand ein Treffen im Rahmen der

bestehenden Städtekooperation statt.

Die Koordinationsaufgaben der TINA

VIENNA im Donauraum beinhalteten die

Unterstützung des Pan-Europäischen

Verkehrs-Korridors VII (Donau) sowie das

Engagement im Städtenetzwerk Donauhanse.

In dessen Rahmen organisierte TINA

VIENNA einen Projektmanagementlehrgang

für die Stadtverwaltung in Odessa

und unterstützte die Stadt Wien in der

Abwicklung des Projekts CUPA (Cooperative

Urban Planning Approaches).

Anfang 2009 erfolgte die Integration des

UN-HABITAT Best Practices Hub – Wien.

Dieser dient dem Know-how-Austausch auf

dem Gebiet nachhaltiger Siedlungspolitik,

ist für Mittel- und Osteuropa zuständig und

thematisch auf städtische Umwelttechnologie

ausgerichtet.

Seit einiger Zeit engagiert sich TINA

VIENNA auch in den Arabischen Emiraten

und gründete gemeinsam mit einem arabischen

Partner „United TINA“, um sich an

Ausschreibungen von städtischen Projekten

beteiligen zu können. Ende 2009 beauftragte

die Stadtverwaltung von Abu Dhabi

United TINA gemeinsam mit MEIXNER VER-

MESSUNG, den Grund und Boden in Abu

Dhabi zu vermessen, um damit die Grundlagen

für ein Grundbuchsystem nach Wiener

Vorbild zu schaffen.

Ausblick

Im Jahr 2010 wird TINA VIENNA ihre

Position als Dienstleistungsorganisation der

Stadt Wien weiter ausbauen und ihr Knowhow

verstärkt international präsentieren.

Unter anderem wird die Sammlung an

Wiener Lösungen zum Thema Stadt- und

Umwelttechnologien in einer dreimonatigen

Ausstellung in der Wiener Planungswerkstatt

gezeigt. Auch im Rahmen der Donauraum-Strategie

der EU nimmt TINA VIENNA

eine aktive Rolle ein.

TINA VIENNA Urban Technologies

and Strategies GmbH

1150 Wien, Anschützgasse 1

Tel.: +43 (1) 4000-84260

Fax: +43 (1) 4000-7997

E-Mail: office@tinavienna.at

Web: www.tinavienna.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. in Alexandra Vogl, MSc

Dr. Kurt Gollowitzer

Wiener Stadt- und Umwelttechnologie-Lösungen

präsentieren wir international und stärken so die führende

Position der Stadt im Bereich nachhaltiger Entwicklung.

Dipl.-Ing. in Alexandra Vogl, MSc, Dr. Kurt Gollowitzer

65


WIEN HOLDING – größer denken

VIENNA Technology,

Transfer Corporation GmbH

1010 Wien, Kramergasse 9

Tel.: +43 (1) 533 62 97

Fax.: +43 (1) 532 86 79

E-Mail: office@vienna-ttc.at

Web: www.vienna-ttc.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Helmut Jerabek

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Ing. Wilhelm Fleck

Dipl.-Ing. Horst Jäger

Dir. Dipl.-Ing. in Alexandra Vogl, MSc

66

Kapitolplatz in Zagreb

VIENNA Technology, Transfer Corporation

Schwerpunkt der Tätigkeit des Unternehmens

ist die Verwertung des vorhandenen

Know-hows im Rahmen der Beratung und

Betreuung bei der Entwicklung und logistischen

Abwicklung von grenzüberschreitenden

Technologieprojekten sowie bei

der Beratung, Planung, Projektierung und

Abwicklung von Sport- und Mehrzweckanlagen.

Dazu gehört auch die Absicht, sich als

Partner für die Bereiche Planung und Betriebsführung

in Ausschreibungen für Bau,

Finanzierung und Betriebsführung von

Sport- und Freizeitanlagen zu etablieren.

Die in den Vorjahren durchgeführten Akquisitionsleistungen

bewirkten, dass die

VTTC im Jahre 2009 eine Zusammenarbeit

mit der Zagreb Holding in Bezug auf Waste-

Management vereinbart hat. Konkret wurde

Einigung darüber erzielt, eine Feasibility

Study für eine Biogasanlage in Zagreb – mit

etwa 20.000 Tonnen biogenem Abfall jährlich

in der 1. Phase – zu erstellen. Diesbe-

züglich wurde im Oktober 2009 beiderseits

ein Letter of Intent unterschrieben.

Die gemeinsam beauftragte Feasibility Study

wird bis Ende März 2010 fertiggestellt

sein. Unter der Voraussetzung eines positiven

wirtschaftlichen Ergebnisses der Studie

ist beabsichtigt, eine Zusammenarbeit in

der Errichtung und Betriebsführung der Biogasanlage

mit der Zagreb Holding einzugehen.

Durch diese positive Zusammenarbeit

mit der Zagreb Holding sind auch weitere

Städte in Kroatien an einer Kooperation im

Bereich Biogasanlagen sowie Müllverbrennungen

mit der VIENNA Technology, Transfer

Corporation interessiert.

Im Bereich Sport hat die VIENNA Technology,

Transfer Corporation vom Pool der

Österreichischen Schwimmverband GmbH

den Auftrag für das Projektmanagement

der temporären Überdachung des 50-Meter-Beckens

im Stadionbad erhalten. Die

Überdachung dient vorerst dazu, dem Spitzensport

Trainingsmöglichkeiten während

der Schließung des Stadthallenbades infolge

der Generalsanierung zu ermöglichen.

In Zukunft wird die Überdachung zur bleibenden

Einrichtung in der Wintersaison.

Weitere Aktivitäten im Consulting und Projektmanagement

für die Errichtung von

Sportanlagen werden laufend akquiriert.

Zurzeit bemüht sich die VIENNA Technology,

Transfer Corporation um einen Beratungs-

und Lieferauftrag für ein mobiles

Becken samt Infrastruktur anlässlich der

Wasserball-Europameisterschaft 2010 in

Zagreb sowie um Kooperation mit der Zagreb

Holding in Bezug auf Sanierung und

Betriebsführung von Sportanlagen der

Stadt Zagreb.

Dank der freundschaftlichen

Beziehungen der Städte Wien und

Vukovar laufen Verhandlungen

über Infrastrukturprojekte

sowie Projekte im Bereich

Alternativenergien.

Dipl.-Ing. Helmut Jerabek


WIEN HOLDING

Die besten Projekte für die Stadt


WIEN HOLDING – größer denken

Umweltmanagement

ebswien hauptkläranlage


WIEN HOLDING – größer denken

ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H.

1110 Wien, 11. Haidequerstraße 7

Tel.: +43 (1) 760 99-0

Fax: +43 (1) 760 99-5800

E-Mail: info@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

Ing. Christian Gantner

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller

(Vorsitzender)

Dipl.-Ing. Andreas Ilmer

(Vorsitzender-Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Gerhard Fida

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

SR Mag. Karl Pauer

Mag. Anatol Richter

Dipl.-Ing. Günther Schmalzer

Arbeitnehmervertretung

Alexander Boegl

Gerhard Maresch, MAS

Gabriele Pöll

Dipl.-Ing. Dr. Gerald Wandl

70

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

Neuer Name, bewährte Qualität: Die frühere

Entsorgungsbetriebe Simmering GmbH

(EbS) und ihre Tochterfirmen agieren nun

unter der Dachmarke ebswien. Die ebswien

hauptkläranlage Ges.m.b.H. betreibt

im Auftrag der Stadt Wien die Hauptkläranlage

in Wien-Simmering. Der mit der

Stadt abgeschlossene Vertrag über die

Betriebsführung der Hauptkläranlage sichert

die Bedeckung der betrieblichen Aufwendungen.

Die ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H. ist mit 99 Prozent an der ebswien

tierkörperbeseitigung Ges.m.b.H. Nfg

KG beteiligt.

Schwerpunkte 2009

Die Hauptaufgabe der ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H. lag auch im Jahr 2009 in

der biologischen Reinigung der gesamten

Wiener Abwässer. Pro Sekunde gelangen

mehr als 7.000 Liter Abwasser, der Inhalt

von 35 randvoll gefüllten Badewannen, in

die Anlage. Dank ihrer hohen Reinigungsleistung

verlässt die Donau Wien in dersel-

ben guten Qualität, mit der sie in die Bundeshauptstadt

gekommen ist.

Die Abwasserreinigung erfordert einen hohen

Energieeinsatz, die Hauptkläranlage

verbraucht rund ein Prozent des gesamten

Wiener Strombedarfs. Die ebswien startete

im Jahr 2009 das Projekt „StErnE – Strom

aus erneuerbarer Energie“: Bis 2011 soll

der Energieverbrauch der Anlage um mehr

als zehn Prozent gesenkt werden. Ein erster

Meilenstein dabei war der Einbau einer

Kaplan-Turbine im Kläranlagen-Ablauf.

Einen weiteren Schwerpunkt setzte die

ebswien im Jahr 2009 im Bereich Umweltbildung.

Mit den Samstagsführungen steht

seit April ein neues Angebot für Einzelpersonen

bereit. Kindern ab der 3. Schulstufe

erklären Tim & Trixi Tropf in einem Animationsfilm

den Wiener Wasserkreislauf, in der

neu adaptierten Tim-&-Trixi-Halle können

die Kinder selbst Hand an ein altersgerechtes

Kläranlagen-Modell legen.


Ausblick 2010

Im Jahr 2010 setzt die ebswien das Projekt

„StErnE“ weiter konsequent um: Sauberen

Strom produzieren ab Mitte des Jahres eine

Photovoltaikanlage und eine thermische

Solaranlage. Im Herbst beginnen die Bauarbeiten

an einer Kleinwindkraftanlage auf

dem ebswien-Gelände. Außerdem feiert

die Hauptkläranlage ihren 30. Geburtstag.

Aus diesem Anlass verstärkt die ebswien

ihre Anstrengungen im Bereich Umweltbildung

nochmals.

ebswien tierkörperbeseitigung

Ges.m.b.H. Nfg KG

Die Tochtergesellschaft ebswien tierkörperbeseitigung

Ges.m.b.H. Nfg KG betreibt die

städtische Wasenmeisterei und ist vertrag-

Nachhaltigkeit endet in der ebswien nicht beim Gewässerschutz.

Wir setzen voll auf den Einsatz erneuerbarer Energien.

Ing. Christian Gantner

lich verpflichtet, für das Land Wien die

Sammlung und Entsorgung von Abfällen

tierischer Herkunft durchzuführen. Insbesondere

im Seuchenfall hat die Tierkörperbeseitigung

die im Katastrophenplan

des Landes Wien geregelten Maßnahmen

einzuleiten und die seuchensichere Entsorgung

zu gewährleisten.

Im Jahr 2009 wurden knapp 3.170 Tonnen

Abfälle tierischer Herkunft abgeholt und

der Burgenländischen Tierkörperverwertungsgesellschaft

zur weiteren Verarbeitung

übergeben. Im Herbst 2010 beginnen

auf dem Betriebsgelände die Arbeiten am

Neubau des Heimtierkrematoriums, das

Tierbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit

von Einzeleinäscherungen bietet.

ebswien tierkörperbeseitigung

Ges.m.b.H. Nfg KG

1110 Wien,

Alberner Hafenzufahrtsstraße 8

Tel.: +43 (1) 767 61 76

Fax: +43 (1) 767 61 76-17

E-Mail: office@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

als persönlich haftender

Gesellschafter

ebswien wiener

wassertechnologie

& infrastruktur Ges.m.b.H.

1110 Wien, 11. Haidequerstraße 7

Tel.: +43 (1) 760 99-0

Fax: +43 (1) 760 99-5800

E-Mail: info@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Franz Klager

71


WIEN HOLDING – größer denken

Medien und Bildung

Kabel-tV-Wien

ÖKO Media

Eu-förderagentur


WIEN HOLDING – größer denken

Kabel-TV-Wien

Gesellschaft m.b.H.

1010 Wien, Reichsratsstraße 11

Tel.: +43 (1) 368 34 24

Fax: +43 (1) 368 24 65

E-Mail: office@ktv.co.at

Web: www.kabeltvwien.at

Geschäftsführung

Mag. Christian Cap

Aufsichtsrat

OSR Dr. Rudolf Gerlich (Vorsitzender)

Mag. Stefan Leeb, MSc

(1. Stellvertreter)

SR MMag. a Dr. in Sandra Hofmann

(2. Stellvertreterin)

OMR Mag. a Agnes Berlakovich, LL.M.

Dir. Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Mag. Michael Pilz

HR Christoph Ronge

OAR Peter Zupancic

74

Kabel-TV-Wien

Die Kabel-TV-Wien ist die Programmgesellschaft

des Wiener Kabelnetzes und mit fünf

Prozent an der UPC Telekabel Wien beteiligt.

Als Programmgesellschaft ist sie verantwortlich

für das angebotene Programm der

UPC Telekabel Wien, ist aber auch Content-

Produzent. Der erste Einstieg der Kabel-TV-

Wien in diesen Bereich erfolgte 1994 mit

einem eigenen KabelText, fünf Jahre später

mit einem Web-Dienst und zehn Jahre später

mit einem Informationskanal, der unter dem

Namen W24 exklusiv im Wiener Kabelfernsehnetz

angeboten wird.

W24 hatte 2009 eine durchschnittliche

tägliche Netto-Reichweite von mehr als

45.000 Zuseherinnen und Zusehern im Wiener

Kabelfernsehnetz. W24, das untertags

umfassende wien-bezogene Stadt-News in

einem 15-Minuten-Durchlauf zeigt, wechselt

nach 20:15 Uhr zu einer Sendefläche, die

längeren Beiträgen medialen Platz bietet.

W24 versteht sich dabei nicht als Fernseh-

programm, sondern vielmehr als Informa-

tionskanal, der derzeit das aktuellste Infor-

mationsmedium über die Stadt Wien ist.

Breaking News können im normalen Workflow

in weniger als 30 Minuten auf Sendung

gebracht werden. Dahinter steht eine

Redaktion, die von sechs Uhr in der Früh

bis 23 Uhr abends die Wiener Geschehnisse

auf den unterschiedlichen Plattformen als

News bereitstellt. Mit dieser Philosophie hat

es W24 geschafft, sich als Wiener Stadtinformationskanal

eine konstante Seherinnen-

und Sehergemeinde zu erobern. Als

nächster Schritt soll daher der 1999 gegründete

Internet-Dienst wienweb.at in die

Markenfamilie W24 eingebracht werden.

Dazu ist geplant, parallel zu wienweb.at

W24.at zu entwickeln und unter der Marke

W24.at die erfolgreichsten Teile von

wienweb.at zu integrieren, ergänzt um den

bereits auf W24 angebotenen Bewegtbild-

Content.

Rückblickend hat sich die Kabel-TV-Wien

in den letzten zwei Jahrzehnten von einer

reinen Programmgesellschaft des Wiener

UPC Telekabelnetzes zu einem multimedialen

Unternehmen entwickelt, das heute in der

Lage ist, über die Bereitstellung der eigenen

wien-bezogenen Informationsplatt formen

hinaus multimediale Dienstleistungen

Dritten anzubieten. Diese Dienstleistungen

werden inzwischen von der Stadt Wien

genutzt und haben zu einer seit Jahren

andauernden Zusammenarbeit bei der Betreuung

der wien.at-Seiten geführt. Dabei

hat die Kabel-TV-Wien mit ihren Tochtergesellschaften

die Weiterentwicklung von

wien.gv.at kreativ begleitet.

Das Ziel von W24 ist und bleibt, ein immer leicht erreichbarer

Begleiter der Wienerinnen und Wiener in deren Alltag zu sein, egal ob

am Fernsehgerät, über das Internet oder mithilfe des Mobiltelefons.

Mag. Christian Cap


ÖKO Media: Full-Service-Agentur

ÖKO Media als Dienstleistungsunternehmen

für Marketing & Werbung vereinigt

Filmproduktion/Teamvermietung, Kommunikationskonzepte,

klassische Werbung,

Eventplanung und -durchführung sowie

innovative Web-Technologien. Somit bietet

die Full-Service-Agentur mit Ideen der

„etwas anderen Art“ Komplettlösungen

für sämtliche Werbeaktivitäten.

Teamvermietung an den ORF

Die ÖKO Media-Dienstleistungen für den

ORF bilden nach wie vor die wichtigste

Geschäftssparte des Unternehmens. Der

Umsatzanteil liegt bei 80 Prozent. Die

Agentur unterhält sechs Kamerateams, die

in der aktuellen Berichterstattung sowie

der Sparte Kultur und Wissenschaft beim

ORF Fernsehen ständig im Einsatz stehen.

So werden im Kulturbereich aktuelle

Theater-, Ballett- und Konzertaufführungen,

Literaturvorträge sowie Kunst- und Kulturinterviews

aufgezeichnet. Dem „Aktuellen

Dienst“ stehen die Kamerateams für di-

verse Pressekonferenzen, Interviews, Sen-

dungen wie die ZIB und Beiträge für

„€CO“, „Report“, „Hohes Haus“ und viele

mehr rund um die Uhr zur Verfügung.

Full-Service für TownTown

Im Sommer 2009 konnte die ÖKO Media

mithilfe des Mehrheitseigentümers

Donau-Finanz – Mitgesellschafter von

Österreichs größtem und erfolgreichstem

PPP-Projekt im Hochbau – den Businesspark

TownTown als Neukunden gewinnen.

Schwerpunkte waren neben Konzeption,

operativer Umsetzung aller grafischer Ar-

beiten, Webdesign und Pressearbeit. Auch

die Organisation und Durchführung einer

„Gleichenfeier“ mit mehr als 300 geladenen

Gästen war Teil des Auftrages.

Auch in anderen Branchen konnte sich ÖKO

Media als Full-Service-Agentur erfolg reich

etablieren. Durch fachliche Kompetenz und

einen raschen, flexiblen Service unterstützt

die Agentur ihre Partner bei der erfolg-

reichen Umsetzung ihrer Werbe projekte.

Ausblick

Aufgrund der weiterhin gültigen Spar politik

des ORF sind auch für 2010 Umsatzeinbußen

zu erwarten. Es werden allerdings

alle Anstrengungen unternommen, um

die Kostenstruktur in diesem Bereich dem

Geschäftsvolumen anzupassen. Weitere

Akquisitionsbemühungen im Bereich Film

werden verstärkt, um die Umsatz-Abhängigkeit

vom ORF weiter zu reduzieren.

Neue Projekte im Bereich „Imagevideos für

das Internet“ sollen dies unterstützen.

Auch im Bereich Werbung & Marketing

konnten bereits in den ersten Monaten

neue Aufträge verbucht und einige Etats

langjähriger Kundinnen und Kunden verlängert

werden.

ÖKO Media & Marketing

Services Ges. m.b.H.

1014 Wien, Wallnerstraße 3

Tel.: +43 (1) 803 50 50

Fax: +43 (1) 803 50 50-20

E-Mail: office@oekomedia.at

Web: www.oekomedia.at

Geschäftsführung

Dr. Michael Kraus

Mag. a Ines Pelz

Trotz weiterer Einsparungsmaßnahmen des ORF ist

es der ÖKO Media gelungen, im Bereich Werbung und

Marketing neue Projekte zu gewinnen und somit den

Gesamtumsatz beider Geschäftssparten weitestgehend

auf dem Vorjahresniveau zu halten.

Dr. Michael Kraus

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WIEN HOLDING – größer denken

EU-Förderagentur GmbH

1070 Wien, Museumstraße 3/A/III

Tel.: +43 (1) 4000-27068

Fax: +43 (1) 4000-99-76141

E-Mail: office@eufa-wien.at

Web: www.eufa-wien.at

Geschäftsführung

Sylvia Fuchs

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EU-Förderagentur

Central Europe (www.central2013.eu)

Aus den 179 im zweiten Aufruf eingereichten

Projektanträgen wurden 37 als

förder fähig ausgewählt. Institutionen und

Organisationen aus Wien sind wieder stark

vertreten und kooperieren in 14 Projekten

mit Partnern aus Österreich, Deutschland,

Polen, Ungarn, Slowenien, der Slowakei,

der Tschechischen Republik und Italien. In

der Zwischenzeit nahmen die Projekte des

ersten Aufrufs ihre Arbeit auf. Neben der

Unterstützung der bereits genehmigten

Projekte durch gezielte Veranstaltungen

stellen zwei neue Aufrufe den Mittelpunkt

der Arbeit im Jahr 2010 dar.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Slowakei–Österreich (www.sk-at.eu)

Von Antrag bis Zahlung – das Programm

ist 2009 in den Vollbetrieb übergegangen.

Seit Juli werden laufend Förderverträge

unterzeichnet, im Dezember wurden erstmals

Fördermittel ausbezahlt. In zwei Auswahlrunden

wurden vom Begleitausschuss

19 neue Kooperationsprojekte genehmigt.

Darunter sind die Schaffung gemeinsamer

Planungsgrundlagen für die Region

Wien–Bratislava in den Bereichen Verkehr,

Siedlungsentwicklung und städtische

Grünraumplanung, die Entwicklung von

Technologien zur Verlustprävention bei

der Wasserversorgung und die grenzüberschreitende

Vernetzung von Kultur- und

Tourismusangeboten. Effiziente Abläufe

und viele neue Projekte sind Erfolgsfaktoren

für 2010. Die Evaluierung startet ebenfalls

in diesem Jahr.

Interact Point Vienna

(www.interact-eu.net)

Erweiterung und Vertiefung waren die

Schlagwörter für den INTERACT Point (IP)

Vienna. Erweitert wurde das Spektrum der

angebotenen Workshops – so kamen Themen

wie Evaluierung oder Medienarbeit

hinzu. Vertieft wurde die Unterstützung der

Programme – so wurden maßgeschneiderte

Seminare zu Themen wie Kontrolle oder

öffentliches Auftragswesen angeboten.

Außerdem koordinierte IP Vienna das südosteuropäische

Prüfernetzwerk. In Summe

wurden mehr als 30 Seminare für mehr

als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

aus Europa organisiert. Für 2010 liegt ein

Schwerpunkt auf dem Thema „EU-Strategie

für den Donauraum“. IP Vienna startet eine

Plattform für die Einbindung aller Kooperationsprogramme

in diese neue EU-Strategie.

Regional Cooperation Management

(www.recom-skat.eu und

www.recom-huat.eu)

Die Ziele des Europäischen Programms zur

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Slowakei–Österreich und Österreich–Ungarn

geförderten Projektes liegen in der weiteren

Steigerung der Aktivitäten, einer Optimierung

bilateraler Kooperationen und in der Qualitätssicherung

einer koordinierten und nachhaltigen

Regional politik. Wien ist Projektpartner

in RECOM SK-AT (Laufzeit bis 2014)

sowie RECOM HU-AT (Laufzeit bis 2012). Die

ersten projekt spezifischen Aktivitäten wurden

unter anderem durch Workshops zum Thema

„Vernetzung im Bereich Arbeitsmarkt, Bildung

und Qualifizierung“ gesetzt.

99,45 Prozent der über uns abgerechneten Kosten wurden

als förderfähig anerkannt – ein Riesenschritt in Richtung

Kompetenzzentrum für EU-Fördermittelabrechnungen.

Sylvia Fuchs


WIEN HOLDING

Die besten Projekte für die Stadt


WIEN HOLDING – größer denken

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Impressum

Herausgeber

Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-0

Tel.: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

Fotonachweise

Wien Holding, deren Tochtergesellschaften oder Gesellschaften in Verwaltung, Stadt Wien

Weiters: 4 a Architekten, Beyer, Brinkhoff/Mögenburg, Kathrin Bruder, BUS Architekten,

Conny De Beauclair, Gisela Erlacher, Oliver Hadji, HOLODECK, Markus Lago, Laub,

Media Wien, Peter Rigaud, Hannes Sallmutter, Alexander Ch. Wulz, Wolfgang Zajc,

Robert Zolles, ZOOM.VP.at

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