18. november 2011 messe zürich - Laupper AG

laupper.ch

18. november 2011 messe zürich - Laupper AG

1/2011


Bulletin 210x297.qxd:Bulletin 210x297 28-09-2010 10:46 Pagina 1

iGuzzini illuminazione Schweiz AG, Uetlibergstrasse 194, 8045 Zürich,

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Lieber Herr Gemeindepräsident,

wenn Sie 40% Strom sparen,

freut das nicht nur Ihre Wähler.

Archilede, designed by iGuzzini for Enel Sole.

Mit den neuen LED-Systemen, die iGuzzini für die Beleuchtung im öffentlichen Raum entwickelt hat, lässt sich

der Stromverbrauch im Vergleich zu den allgemein gebräuchlichen Systemen drastisch senken (um bis zu 40%!). Noch

dazu verbessern sie die Lichtqualität und reduzieren die Umweltbelastung durch Lichtemissionen. Das tut nicht nur

den Taschen der Bürger gut, sondern auch ihrem Wohlbefinden, ihrer Sicherheit und ganz nebenbei auch noch der

Gesundheit des Nachthimmels, der in unserer heutigen Welt mit Millionen von Lichtern bombardier t wird.

Diese Geräte verwenden eine sehr hoch entwickelte Optik, die von vielseitigen intelligenten Elektroniksystemen

gesteuer t wird. Dadurch bieten sie verschiedenste Möglichkeiten zur Beleuchtung des Strassenverkehrs sowie ganz

unterschiedliche Lösungen in städtischen Einrichtungen. Das ausgestrahlte Licht erhellt die auszuleuchtenden

Bereiche mit extremer Präzision, ohne nach oben zu streuen. So beleuchtet es die Strassenoberfläche sehr gleichförmig,

bei maximaler Energieeinsparung (bis zu 464.000 kW/h und 195.000 kg CO 2 pro 1000 Lichtpunkte jährlich, falls

Sie es genau wissen wollen) und minimaler Umweltbelastung.

Ausserdem fügen sich die optisch sehr ansprechenden Leuchten harmonisch in jedes Ambiente ein: Dies sind

nicht mehr einfach “Strassenlaternen”, sondern Designerobjekte von einem hohen ästhetischen und technologischen

Wer t. Detaillier te Informationen zu diesen Produkten und den neuen Wegen, die die Forschung von iGuzzini für eine

bessere Beleuchtung urbaner Bereiche eröffnet, finden Sie auf iguzzini.ch, iGuzzini illuminazione spa, Italy.

Better Light for a Better Life.

STZ in Altavia


Vorwort

Ausschreitungen trotz Überwachungskameras

sind an der Tagesordnung!

von Roland Baer

Wir gehen in die 60er Jahre zurück, als die Beatles

in Hamburg und die Rolling Stones im Hallenstadion

Zürich, die Konzerte der absoluten Spitzenklasse gespielt

haben. Junge und aufstrebende Teenager haben

durch die Euphorie und den Genuss der Musik vieles

erlebt. Hysterie war an der Tagesordnung; kreischende

Fans fanden in ihrem damaligen Umfeld die

absolute Genugtuung.

…Kollapse junger Mädchen –

gefüllte Hallenanlagen…

Der Ausstand war vorprogrammiert. Sicherheitsleute,

wie die Hells Angels (MC) waren noch vor Ort und

haben für Ruhe und Ordnung gesorgt…an die randalierenden

hatte niemand geglaubt…

Alles war doch schön und doch so zweifelhaft. Möglicherweise

waren unsere Eltern nicht so begeistert

am Treiben ihrer Sprösslinge. Im Kinderzimmer der

Sound auf Lautstärke «XXL» und gar die Tapeten mit

den Vorbildern aus der Bravo (welche ausgenschnitten

und aufgeklebt wurden), wackelten an den Wänden…

doch auch sie hatten diese Musik gehört und geliebt.

Es war halt eine Zeit, in welcher sich die meisten verstanden

haben.

Die nächste Welle rollte aber an!

Der Begriff AJZ, (Autonomes Jugendzentrum) wurde

durch die Besetzungen von Liegenschaften und Tumult

in den 80 Jahren zum Schlagwort. Die Aktivitäten

wurden immer grösser und heftiger. Wo waren zu

dieser Zeit die Vorbilder und Erziehungsverantwortlichen.

…wo waren die Überwachungskameras?

Ich mag mich noch erinnern, als die Bahnhofstrasse

an einem 24. Dezember-Heiligabend, durch die Polizei

mit Wasserwerfen gesperrt wurde. Ein Aufstand

der Sonderklasse, umsomehr es sich um die Meile der

Reichen, wie Banken und Bijouterien handelt.

Nun aber sind wir soweit, dass die jetzigen Ausschreitungen

in unserem Land nicht einen politischen Hintergrund

haben, sondern durch inaktzeptable Rowdies

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1


Vorwort

und Hooligans, welche durch «Klamauk und einen

Möchtegern-Status» ihr Untreiben frönen… wir reden

nicht von einem Harassenlauf oder einem Saufgelage,

nein wir haben Angst über eine Art der Unterdrückung,

welche auch aus dem Sektor Sport kommt.

Sie seien ungebildet und würden ihren «Idolen» aus

England nacheifern… stimmt diese Vermutung…? Die

Meinung ist offen, doch Erziehung ist in unserem Land

gewährleistet, also müssen wir noch härter an der

Massnahme und Verständigung arbeiten.

2

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nie ausgeht.

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Wir sind in einer Zeit der Überwachung, machen alles

Mögliche für die Sicherheit und doch geschehen jeden

Tag die gleichen Vorkommnisse. Sicherheit ist nicht

eine Verordnung oder eine Bevormundung an die Gesellschaft;

Sicherheit ist leider im heutigen Umfeld

wichtig, sei es die Kontrolle über Menschen auf der

Strasse, wie aber auch die Sicherheit für weitere Unzulässigkeiten,

welche wir in der Schweiz bis anhin

noch nicht direkt oder wenig gespürt haben.

Wenn wir die Ausschreitungen, durch ein paar hundert

Personen bei Sport- oder öffentlichen Veranstaltungen

dulden oder gar zulassen, sind wir mit unserem

sauberen Image auch nicht weiter.

Aufrüstung in allen Gebieten ist doch jetzt gefragt,

sei es mit Überwachungskameras oder auch mit sehr

strengen Kontrollen in allen Belangen.

Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal durch

Ihre Stadt flanieren oder einen Sportanlass besuchen,

ob alles beim gleichen geblieben ist.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

eine sichere und erfreuliche Zeit.


Report

Suva senkt Prämien 2012 um 7 Prozent 4

Sicherheit durch Instandhaltung 6

Bevölkerungsschutz

Führungsbehelf für Angehörige

von zivilen Führungsorganen 9

SECURITY-NEWS 10

Neue Sicherheitszeichen für Europa? 11

Schutzausrüstung

Protex AG mit Beratung vor Ort

in der ganzen Schweiz 12

Hände gut, alles gut 14

Sicherheitsschuhe im trendigen Look 16

Monza Swiss Edition 17

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Inhalt

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Wo höchste Zuverlässigkeit nötig ist,

wird auf EIZO gesetzt 28

Notstrom

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gebrüder meier ag: Stromaggregat-Innovationen 32

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Suva

senkt Prämien 2012

um 7 Prozent

Die Suva schliesst das Jahr 2010 mit einem Gewinn von

244,4 Millionen Franken ab. Als Folge senkt die grösste

Schweizer Unfallversicherung im Jahr 2012 die Prämien sowohl

in der Berufs- als auch in der Nichtberufsunfallversicherung

um durchschnittlich 7 Prozent. Einen wesentlichen Beitrag zu

dieser fünften Prämiensenkung in Folge leisten neben

der Anlageperformance anhaltend rückläufige Rentenkosten,

die erfolgreiche Wiedereingliederung, konsequente Prävention

und eine rigorose Kostenkontrolle.

Die Suva kann erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Die Jahresrechnung 2010 schliesst mit einem Gewinn von

244,4 Millionen Franken ab (Vorjahr: 188,2 Millionen). Finanzchef

Ernst Mäder: «Wesentlich zum guten Ergebnis beigetragen

haben rückläufige Versicherungskosten, vor allem dank der nochmals

gesunkenen Anzahl der neuen Invalidenrenten.»

Hohe Performance und solider Deckungsgrad

Die für 2010 überdurchschnittliche Anlageperformance von 5,6 Pro-

zent auf dem breit diversifizierten Anlagevermögen von 39 Milliarden

Franken (Marktwert) trägt zur stabilen Finanzsituation bei. Der

finanzielle Deckungsgrad liegt bei soliden 121 Prozent. Das Anlage-

vermögen sichert langfristig die Renten von gegen 100 000 Renten-

bezügern. An diese überweist die Suva monatlich rund 140 Millio-

nen Franken als Invaliden- und Hinterlassenenrenten.

Fünfte Prämiensenkung in Folge

Dank wirksamer Prävention, einem erfolgreichen Schadenma-

nagement mit weniger Neurenten, einer straffen Kostenkontrolle

und einem erfreulichen Finanzertrag sieht sich die Suva in der

Lage, die Prämien für 2012 erneut zu senken. Sowohl in der Berufsunfallversicherung

als auch in der Nichtberufsunfallversicherung

beträgt die Reduktion durchschnittlich 7 Prozent. Die

effektive Prämie hängt allerdings vom Risiko des Betriebs bzw.

der Branche ab, weshalb im Einzelfall auch Prämienerhöhungen

möglich sind. Über 80 Prozent der Betriebe werden jedoch in den

Genuss tieferer Prämien kommen. Ulrich Fricker, Vorsitzender

der Geschäftsleitung der Suva, betont: «Mit dieser erneuten Prämiensenkung

gibt die Suva 2012 ihren Versicherten rund 275

Millionen Franken in Form von tieferen Prämien zurück. Dies

führt zu geringeren Lohnnebenkosten und stützt den Werkplatz

Schweiz.»


Kennzahlen

Zum guten Ergebnis hat auch die positive Konjunkturentwicklung

beigetragen. Denn trotz tieferer Prä-

miensätze stiegen die Prämieneinnahmen um 2 Pro-

zent auf 4,313 Milliarden Franken. Die Anzahl Be-

schäftigter nahm zu und damit auch die Lohnsumme

als Basis für die Prämienfestlegung.

Neurenten auf historischem Tiefststand

Die Zahl der gemeldeten Unfälle und Berufskrankheiten

stieg im Jahr 2010 um 2,2 Prozent auf 458 894

an, wobei besonders die Zahl der Berufsunfälle zunahm.

Dies ist auf die verbesserte Wirtschaftslage

mit mehr Beschäftigten zurückzuführen. Mit 1978

sank die Zahl der neu festgesetzten Invalidenrenten

auf den Tiefststand seit der Einführung des Unfallversicherungsgesetzes

im Jahr 1984. Die Suva führt

diesen Erfolg auch auf die konsequenten Wiedereingliederungsmassnahmen

im Rahmen des New Case

Managements zurück.

Wirksame kostendämpfende Massnahmen

Als nicht gewinnorientierte Sozialversicherung gibt

die Suva eingesparte Kosten in Form von Prämiensenkungen

an ihre Versicherten zurück. Einen massgeblichen

Beitrag dazu leisten verschiedene kostendämpfende

Massnahmen, denn auch die Suva bleibt

von steigenden Heilkosten im Gesundheitswesen

nicht verschont. So kontrolliert die Suva jährlich

2 Millionen Rechnungen elektronisch und manuell.

Damit verhindert sie, dass jährlich 100 Millionen

Franken unnötigerweise ausbezahlt werden. Ein

weiteres Augenmerk gilt dem Versicherungsmissbrauch.

Die Suva prüft jährlich mehrere hundert

Fälle und leitet bei Bedarf die nötigen Schritte ein.

Wird ein Missbrauch aufgedeckt, spart die Suva bis

zu einer halben Million Franken pro Fall. Bis Ende

2010 wurden insgesamt 234 Fälle rechtskräftig abgeschlossen.

Report

2010 2009 Veränderung

Prämieneinnahmen in Mrd. CHF 4,313 4,230 2,0 %

Gewinn in Mio. CHF 244,4 188,2 29,8 %

Anlagevermögen in Mrd. CHF (Marktwert) 39 36 8,3 %

Personalbestand (Vollzeitstellen) 3071 3013 1,9 %

Versicherte Betriebe 115 722 115 318 0,4 %

Versicherte Arbeitnehmer * 1 963 0001 959 000 0,2 %

Gemeldete Unfälle und Berufskrankheiten 458 894 448 820 2,2 %

Ausbezahlte Renten total ** 96 831 98 126 -1,3 %

Neu festgesetzte Invalidenrenten 1978 2050 -3,5 %

* Schätzung

** Invaliden- und Hinterlassenenrenten

Erfolgreiche Prävention

Neben der Verhütung von Berufsunfällen mit der

«Vision 250 Leben» – Verhindern von 250 tödlichen

Arbeitsunfällen und schweren Invaliditätsfällen

innert zehn Jahren – setzt die Suva einen weiteren

Schwerpunkt beim korrekten Umgang mit dem Werk-

stoff Asbest bei Abbruch- und Umbauarbeiten. Die

Kampagne «stolpern.ch» kommt sowohl in der Arbeits-

als auch in der Freizeitsicherheit zum Einsatz.

Bei der Prävention von Freizeitunfällen liegt

das Schwergewicht beim Wintersport, Fussball und

Velofahren.

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in

Luzern, in den schweizweit 19 Agenturen und in den

zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund

3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen

des öffentlichen Rechts und versichert rund

115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und

Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufs-

krankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen

von rund 4,3 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes

führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die

Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Ver-

sicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend,

ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von

tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat

sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und

Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.

Suva

Fluhmattstrasse 1

Tel. 041 419 56 26

Fax 041 419 60 62

6002 Luzern

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5


Report

Sicherheit durch Instandhaltung

Instandhaltung hat nicht erst seit der Kampagne der europäischen Agentur für Sicherheit und

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz oder der jetzigen der Suva an Bedeutung gewonnen.

Vorbeugende Instandhaltung war schon immer ein wichtiger Teil der Präventionsmassnahmen

in der Arbeitsplatzsicherheit. Was aber oftmals in den Betrieben fehlte, war das Verständnis

für die systematische Abwicklung und das Erbringen der Nachweise für die geleisteten Wartungs-,

Revisions- und Reparaturarbeiten an den technischen Anlagen, Maschinen und Geräten.

Dies kann im Schadenereignis jedoch entscheidend sein.

Mangelhafte Instandhaltung am Arbeitsplatz

kann dramatische Folgen haben

Eine regelmässige Instandhaltung ist wichtig, um die

Sicherheit und Zuverlässigkeit der Ausrüstung, der

Maschinen und der Arbeitsumgebung sicherzustellen.

Sie hilft bei der Beseitigung von Gefahren am

Arbeitsplatz. Eine unterlassene oder mangelhafte

Instandhaltung kann zu gefährlichen Situationen,

Unfällen und gesundheitlichen Problemen führen.

Eine ordnungsgemässe Instandhaltung ist von grund-

legender Bedeutung, um am Arbeitsplatz Gefahren

zu beseitigen und Risiken zu kontrollieren.

Infolge unterlassener oder mangelhafter Instandhal-

tung können sich schwere und tödliche Unfälle zutragen.

• Viele Unfälle ereignen sich aufgrund unterlassener

oder mangelhafter Instandhaltung (z. B. Ausrutschen,

Stolpern oder Stürzen).

• Werden Baugeräte und -maschinen nicht instand

gehalten und nicht regelmässig gewartet, kann es

zu Störungen kommen, was wiederum zu Verletzungen

der Maschinenführer und anderer Arbeiter

führen kann (z. B. durch defekte Fliessbänder,

Kranausleger, Flaschenzüge, Leitern).

• Schlechte Instandhaltungsstandards gehören in

vielen Branchen zu den Hauptursachen von Arbeitsunfällen.

Die meisten Unfälle ereignen sich

aufgrund mangelhaft instand gehaltener Ausrüstung

(z. B. defekte Stecker oder Kabel, schlecht ge-

wartete Geräte) oder ausgelaufener und verschütteter

Flüssigkeiten.

• Wenn sicherheitskritische Ausrüstung nicht ordnungsgemäss

instand gehalten wird, kann dies zu

Störungen und infolgedessen zu schweren Unfällen

führen.

6

Wissenswertes zur Instandhaltung

Basis der Instandhaltung

Nach der Europäischen Norm (European Standard)

EN 13306 ist Instandhaltung die «Kombination aller

technischen und administrativen Massnahmen sowie

Massnahmen des Managements während des

Lebenszyklus einer Einheit zur Erhaltung des funktionsfähigen

Zustandes oder der Rückführung in

diesen, sodass sie die geforderte Funktion erfüllen

kann».

Instandhaltung ist unverzichtbar, um eine kontinuierliche

Produktion zu sichern, Produkte hoher

Qualität herzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit

des Unternehmens zu erhalten. Sie hat aber auch

Auswirkungen auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz

am Arbeitsplatz.

• Erstens ist eine gute Instandhaltung wichtig, damit

Ausrüstung, Maschinen und das Arbeitsumfeld

sicher und verlässlich bleiben.

• Zweitens ist die Instandhaltung selbst eine hochriskante

Tätigkeit und muss in sicherer Weise

ausgeführt werden; dabei sind geeignete Schutzmassnahmen

für die Instandhalter und andere am

Arbeitsplatz anwesende Personen zu treffen.


Regelmässige Instandhaltung ist wichtig, damit Aus-

rüstung, Maschinen und das Arbeitsumfeld sicher

und verlässlich bleiben. Unterlassene oder unzulängliche

Instandhaltung kann zu gefährlichen Si-

tuationen, Unfällen und Gesundheitsproblemen füh-

ren. In der Schweiz passieren 30% aller Unfälle bei

der Instandhaltung. Instandhaltungsarbeiten werden

in allen Sektoren und an allen Arbeitsplätzen

ausgeführt. Instandhalter sind deshalb mit höherer

Wahrscheinlichkeit als andere Arbeitnehmer unterschiedlichen

Gefahren ausgesetzt.

Die spezifischen Einzelheiten der Instandhaltung

sind je nach Produktionszweig und Aufgaben verschieden.

Es gelten aber einige allgemeine Grundsätze,

welche wir bei der Planung der vorbeugenden

Instandhaltung berücksichtigten:

• Einbindung der Verantwortlichen für Sicherheit

und Gesundheitsschutz in das Management der

Instandhaltung

• Strukturierter Ansatz auf Grundlage einer Gefähr-

dungsbeurteilung

• Klare Aufgaben und Zuständigkeiten

• Sichere Arbeitssysteme und klare zu befolgende

Leitlinien

• Angemessene Unterweisung und Kompetenzen

• Beteiligung der Arbeitnehmer an der Gefährdungs-

beurteilung und an den Abläufen des Instandhaltungsmanagements

• Effektive Kommunikation

«Best Practice» –

Erfahrungen aus einem Betrieb

Zum Thema vorbeugende Instandhaltung und deren

Umsetzung im Betrieb konnten wir Herrn Sandro

Cimeli, Leiter PPS, der Creabeton Matériaux AG in

Lyss gewinnen. Er und der Bereich Unterhalt und

Produktion haben alle Facetten der Instandhaltung

miterlebt.

In seinem Betrieb haben die vorbeugende Instandhaltung

und deren lückenlose Dokumentation einen

neuen, von der Geschäftsleitung getragenen Stellenwert.

Das Unternehmen hat die vorbeugende Instandhaltung

immer wahrgenommen und umgesetzt, jedoch

mit Mangel in der Dokumentation und Organisation.

Genau das wurde der Unternehmung nach einem

Schadenfall vorgeworfen und hatte auch rechtliche

Konsequenzen.

Report

Redaktion: Herr Cimeli,

in Ihrer Unternehmung

hat die Instandhaltung

einen neuen, sehr hohen

Stellenwert erlangt.

Was war der Ansporn im

Unternehmen?

Cimeli: Aufgrund eines Arbeitsunfalls

wurden Mängel

im Bereich Arbeitssicherheit

und Instandhaltung festge-

stellt. Wir hatten unter anderem Lücken in der Anlagedokumentation

und bei den Revisionsplänen.

Welche Schritte wurden veranlasst um die

Korrekturmassnahmen einzuleiten?

Cimeli: Wir haben uns entschieden, das Ganze über

eine Software gesteuert laufen zu lassen. Damit wir

die Anlagedokumentation an allen Standorten der

Unternehmung gleich handhaben und damit wir

eine zukünftige Papierflut verhindern können.

Wie ist das Unternehmen bei der Planung der

Instandhaltungsmassnahmen vorgegangen

Cimeli: Nachdem wir unsere internen Anforderungen

und die gesetzlichen Anforderungen analysiert

hatten, haben wir mit der Firma Lobsiger GmbH ein

Vorprojekt gestartet, um ein technisches Konzept

auszuarbeiten. Daraus konnten wir die Lösungen für

unsere Wünsche live an einer Demo Software betrachten.

Mit welchen Mitteln planen Ihre Vorgesetzten

und Mitarbeitenden die zur Instandhaltung

gehörenden Tätigkeiten wie:

• Inspizieren

• Prüfen

• Messen

• Auswechseln

• Justieren

• Reparieren

• Warten

• Fehler suchen

• Teile austauschen

• Installieren

• Schmieren und Reinigen

• und Prüfmittelprüfungen?

Cimeli: Hier wurden wir vor ganz spezielle Probleme

gestellt.

Wir hatten bis anhin mit Excel-Tabellen und Access-

Datenbanken gearbeitet und alle Aufgaben, soweit

möglich, auf einzelnen Dokumenten festgehalten.

Auf der Suche nach einem elektronischen Hilfsmittel

hatten wir Kontakt mit mehreren Anbietern

und Betrieben, welche bereits mit einer Datenbank

arbeiteten. Viele der angebotenen Softwareprodukte

waren nicht auf unsere Prozesse adaptierbar oder

waren aufgrund der Lizenzmodelle und der hohen

Anpassungskosten für das Unternehmen nicht tragbar.

Der Zufall hat uns da weiter gebracht.

7


Report

Sie wirken so begeistert, was hat Sie denn nun

weiter gebracht?

Cimeli: Ein Bekannter hat mich darauf aufmerksam

gemacht, dass die Keramik Laufen AG mit

einer einfachen Webapplikation ihre vorbeugende

Instandhaltung, die Gefährdungsermittlungen, die

Begehungen, Mängelmeldungen und die Instruktion

der Mitarbeitenden durchführt und dokumentiert.

Ich habe mit dem Sicherheitsverantwortlichen einen

Termin vor Ort vereinbaren können und er hat mir

die Webapplikation der Lobsiger & Partner GmbH

live demonstriert und erklärt, wie einfach diese

auf die Bedürfnisse des Betriebs angepasst werden

konnte.

Können Sie mir kurz erklären, wie Sie nun die

vorbeugende Instandhaltung elektronisch

planen, vor Ort umsetzen und dokumentieren?

Cimeli: Ja gerne. Wir haben uns nach gründlicher Evaluation

entschlossen, die Firma Lobsiger & Partner

GmbH mit der Beratung und Anpassung ihrer Weblösung

an unsere Prozesse zu beauftragen.

Mit der von uns eingesetzten Webapplikation errei-

chen wir alle Meister und Mitarbeitenden des Bereiches

Unterhalt und Produktion direkt am Arbeitsplatz.

Dank des in die Applikation übernommenen Strukturbaumes

können wir alle Anlagen, Maschinen und

Equipements bis zur Ebene Baugruppe und Wartungsstelle

ansteuern.

Einmal ausgelöst, überwacht und plant das Tool alle

laufenden und wiederkehrenden Wartungen, Revisionen

und Prüfmittelprüfungen. Auch Reparaturaufträge

und Ersatz von Maschinen- oder Anlagenteilen

können wir direkt aus dem Strukturbaum

heraus loslösen. Einfach toll.

Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie mit

dieser Lösung alle Auflagen aus dem

Ereignis umsetzen können und sind damit

gesetzeskonform?

Cimeli: Ja, aber nicht nur das. Instandhaltung ist

unverzichtbar, um eine kontinuierliche Produktion

zu sichern, Produkte hoher Qualität herzustellen

und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens

zu erhalten. Sie hat aber auch Auswirkungen auf

die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

In der Creabeton hat nach dem schweren Unfall und

den daraus resultierenden Massnahmen ein Umdenken

in Sachen Prävention und Dokumentation

stattgefunden.

Weil wir uns stetig verbessern wollen, haben wir

die Wichtigkeit einer lückenlosen Dokumentation

zu unserem Vorteil erkannt. Diese bringt nicht nur

die gewünschte Sicherheit, sie bringt uns auch eine

Ersparnis an Zeit und Kosten durch den effizienten

Einsatz unserer Ressourcen.

8

Wie wurden die Veränderungen in Planung,

Umsetzung der Instandhaltung und die neue

Webapplikation im Betrieb aufgenommen?

Cimeli: Es war eigentlich erstaunlich, wie unsere Mitarbeiter

die neue Methodik aufgenommen haben.

Dies, obwohl mehre unserer Meister im Bereich

Unterhalt und Produktion doch schon ein etwas

fortgeschrittenes Alter haben. Nach einiger Skepsis

in den Schulungen hat der Praxistest doch alle

überzeugt. Mit viel geringerem Aufwand können

die Betroffenen nun ihre Arbeiten planen und zurückmelden.

Auch die Vielfalt der direkten Möglichkeiten zur

Meldung von Reparaturen oder ersetzten Teilen aus

dem Prozess heraus hat die Flut an Dokumenten

und Nachweisen erheblich gesenkt.

Was würden Sie unseren Lesern aufgrund

Ihrer Erfahrungen mitgeben?

Cimeli: Die Dokumentation der vorbeugenden Instandhaltung

bringt uns die notwendige Rechtssicherheit

und hilft allen Beteiligten, mögliche Mängel

an technischen Anlagen frühzeitig zu erkennen und

damit Unfällen oder Betriebsunterbrüchen weit-

möglichst zu verhindern. Dies spart Zeit und Kosten.

Die Planung, das fachliche Vorprojekt und das Coaching

sind ein wichtiger Bestandteil unserer gemeinsamen

Arbeit mit Lobsiger & Partner GmbH gewesen.

Dadurch konnten das Budget und der Zeitplan

eingehalten, sowie die festgelegten Anforderungen

an die Software umgesetzt werden.

Wir haben während dem Projekt auch bei «Neuen

Fragen» primär mit Herrn Lobsiger eine Lösung gefunden.

Das Resultat, die Software, kennzeichnet sich durch

die einfache Bedienbarkeit für unsere Anwender

aus. Dies war eines unserer Hauptkriterien für die

Auswahl des Software-Anbieters.

Ich kann Ihnen die Firma Lobsiger & Partner GmbH

wirklich weiterempfehlen!

Herr Cimeli, vielen Dank für Ihre Ausführungen und

das gewährte Interview.

Tipp

Webapplikationen zur Instandhaltung, Risikobetrachtung

und Gefahreninventar finden Sie unter

www.lobsiger.ch


Bevölkerungsschutz

Grundlagen Bevölkerungsschutz

Führungsbehelf für Angehörige

von zivilen Führungsorganen

Für Angehörige von zivilen Führungsorganen gibt es

einen neuen, vollständig überarbeiteten Führungsbehelf.

Er ist in den Ausbildungsveranstaltungen des

Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS eingeführt

und im Internet verfügbar.

Der überarbeitete Führungsbehelf entspricht einer modernen Auffassung von Führungsprozessen und

lehnt sich inhaltlich an die Führungsbehelfe der Partnerorganisationen an. Den Angehörigen von Führungsstäben

dient er als praktisches Hilfsmittel im Einsatz ebenso wie in der Ausbildung. Er kann auch

als Basisdokument für «kantonale Lösungen» herangezogen werden.

Die Kapitel sind einheitlich strukturiert: Ein kurzer Text erklärt die Führungstätigkeit; die Unterkapitel

definieren Ziele, geben Hinweise zum Vorgehen, listen Produkte auf, nennen Beispiele oder verweisen

auf Anhänge. Eine neue Darstellung zeigt einen möglichen Ablauf des Stabsarbeitsprozesses, also die Führungstätigkeiten

im Team, strukturiert als schrittweise Arbeitsteilung zwischen dem Chef des Führungsorgans

und den Ressortleitern. Die Unterlagen sind einzeln im Original-Dateiformat im Internet zugänglich.

Weiterführender Link: www.bevoelkerungsschutz.ch -> Dokumente -> Ausbildungsunterlagen

Umfragestudie über laufende Arbeiten in den Kantonen

Risiko- und Gefährdungsanalysen

im Bevölkerungsschutz

Das Center for Security Studies CSS der ETH Zürich hat im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz

BABS eine Umfragestudie über Risiko- und Gefährdungsanalysen im Bevölkerungsschutz in den

Kantonen durchgeführt. Alle 26 Kantone haben sich an der Umfrage im November und Dezember 2010

beteiligt. Die Studie gibt Auskunft über den Stand der Arbeiten in den Kantonen, die relevanten Akteure

und deren Zusammenarbeit in der Gefährdungsanalyse, das betrachtete Gefährdungsspektrum, Ziel und

Zweck von kantonalen Gefährdungsanalysen, die verwendeten Methoden und die Zusammenarbeit zwischen

dem Bund und den Kantonen.

Download unter: www.bevoelkerungsschutz.ch -> Dokumente -> Unterlagen Risiken

9


Security-News

«Flexitec Sport» S3

Sehr stabil konstruierter Premium-

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Stiefel (Gewicht in Grösse 42 ca. 1420 Gramm).

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MODYF ist die Marke der Würth AG für professionelle Arbeitskleidung

und Sicherheitsschuhe. Ob für den universellen Arbeitseinsatz oder für

spezielle Branchen (Schreiner, Elektriker, Maler, Schweisser usw.) – bei

allen MODYF-Produkten achten die Spezialisten von Würth auf hohe

Funktionalität, bestes Material, hochwertige Verarbeitung und die Verfügbarkeit

in diversen Spezialgrössen. MODYF-Produkte sind erhältlich

über die Würth Aussendienstmitarbeiter, in den Würth Handwerker-

Shops, im Online-Shop (www.modyf.ch) oder über Telefon 061 705 91 00.

SEAL PAC von SKYLOTEC –

jetzt mit längeren Wartungsintervallen

Dank der langjährigen Erfahrung

von SKYLOTEC mit dem SEAL PAC

konnten die Wartungsintervalle

verlängert werden. Die SEAL PACs

müssen künftig nur noch alle zehn

statt wie ursprünglich alle sechs

Jahre neu versiegelt werden.

SKYLOTEC produziert bereits seit sechs Jahren SEAL PACs. Bei Produkttests

mit Geräten, die über 6 Jahre hinweg in SEAL PACs an verschiedenen

Einsatzorten gelagert waren, ist man zu dem Schluss gekommen,

dass der Zeitraum auf zehn Jahre ausgedehnt werden kann ohne Qualitätsverluste

zu riskieren. Diese Neuerung basiert also auf Erfahrungswerten

des Marktführers im Bereich der industriellen Höhensicherung.

Kosten werden beim SEAL PAC insofern gespart, da die Geräte nicht jährlich

zur Revision eingeschickt werden müssen, sondern durch Ablesen

der Anzeige überprüft werden können. Die kostenintensivere Revision

ist nun erst nach zehn Jahren nötig. Um die Wartung der derzeitig auf

dem Markt existierenden Seal Pacs für zehn Jahre zu dokumentieren,

wird es zukünftig ein «Extension Kit» geben. Die neu produzierten Pacs

sind bereits mit zusätzlichen Plomben und Aufklebern ausgestattet.

Tel. +49 (0)2631-9680-0

Fax +49 (0)2631-9680-80

www.skylotec.de

BORNACK Schweiz rüstet sich für die

Herausforderungen der Zukunft und investiert

in den neuen Firmenstandort in

Seon. Bereits seit Mitte März wurden die

grosszügigeren Büros bezogen und das erweiterte

Lager sowie eine ausgebaute Revisionswerkstatt

in Betrieb genommen.

Die BORNACK Gruppe hat seit der Gründung

des Unternehmens im Jahre 1964 als

Pionier Massstäbe in Sachen Anseilschutz

gesetzt. Heute gehört BORNACK als europaweit

agierende Firmengruppe mit einem

breiten Produktsortiment, zahlreichen Patenten

und ganzheitlichen Anseilschutz-

Konzepten zu den Marktführern in Europa.

Seit dem Start im Jahr 2000 verzeichnete BORNACK Schweiz ein regelmässiges

Wachstum. Was mit einem Mitarbeiter begann, ist bis heute

auf 7 Vollzeit-Beschäftigte angewachsen. Damit ist der Platzbedarf

ebenfalls massiv gewachsen. Um die lokale Kundschaft mit Standardartikeln

sofort bedienen zu können, wurde auch die Lagerkapazität

deutlich erweitert.

Am neuen Standort erwartet die Kundschaft ein verbesserter Service

in den ansprechenden neuen Räumlichkeiten. Durch den Ausbau der

Revisionswerkstatt wird ausserdem der Revisionsservice beschleunigt.

BORNACK Schweiz • Oholten 7 • 5703 Seon, AG • Fon 062 886 30 40

Fax 062 886 30 41 • info@bornack.ch • www.bornack.ch

HTW Chur

hilft bei

Türöffnen

Die Firma Cedes ist bekannt für ihre Reflexions-Lichttaster, die auch

beim automatischen Türöffnen zum Einsatz kommen. Zwei Studierenden

der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur ist es in ihrer

Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit der Firma Cedes gelungen, eine

neue Generation dieser Sensoren zu entwickeln.

In ihrer Diplomarbeit haben die beiden Studierenden der HTW Chur,

Marcel Dort und Mario Meli, diesen Sommer ein neues Konzept für den

Sensor entwickelt; dieses übertrifft die wichtigsten Anforderungen der

Firma Cedes. Der neu entwickelte Sensor besteht wie bisher aus einem

Infrarot Sender und einem Empfänger, enthält aber einen neuen Prozessor.

Die neue Software regelt die Sendepulsstärke so, dass der gesendete

Lichtpuls, der am Hintergrund des Erfassungsbereichs reflektiert

wird, gerade noch empfangen werden kann. Dadurch kann sich der

Sensor in einem weiten Bereich an die jeweilige Umgebung anpassen

und Objekte in unterschiedlichen Distanzen zuverlässig erfassen.

Die Arbeit der HTW-Studierenden übertraf die Erwartungen, da das

Produkt nicht nur ein Prototyp ist, sondern praktisch Serienreife hat.

Die Bachelorarbeit erhielt diesen Herbst den Preis von Electrosuisse für

die beste Diplomarbeit im Fachbereich Technik der HTW Chur.

Peter Kühne, Dipl. El.-Ing. ETH, Dozent HTW Chur

Tel. 081 286 24 87

peter.kuehne@htwchur.ch


Neue

Sicherheitszeichen

für Europa?

Um in Sachen Sicherheitskennzeichnung endlich

einheitliche Regelungen zu schaffen, wird in

Europa fieberhaft an neuen Normen gearbeitet.

Im gleichen Atemzug sollen auch bisher nicht

verwendete Sicherheitszeichen eingeführt werden.

Ein Einblick in das, was uns in nächster Zeit

erwarten wird.

Die überarbeitete internationale Norm ISO 7010 mit

dem schönen Namen «Graphical symbols – Safety

colours and safety signs – Safety signs used in workplaces

and public areas» wird aller Voraussicht nach

noch in diesem Jahr erscheinen und einen stark erweiterten

Pool an Sicherheitszeichen zum Einsatz

in Arbeitsstätten und öffentlichen Bereichen vorstellen.

Was heisst das für die Schweiz?

Den ersten Ansatz, dass internationale Standards

in verbindliche europäische (und damit auch nationale)

Normenwerke integriert werden könnten,

zeigt der im Dezember in Deutschland erschienene

Normentwurf der DIN 4844-2, «Graphische Symbole

– Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen

– Teil 2: Registrierte Sicherheitszeichen», welcher

Bezug auf den derzeitigen Entwurf der ISO 7010

nimmt. In allen Gruppen von Sicherheitszeichen

zeigen sich hier zum Teil modifizierte und zum Teil

auch eine nicht unerhebliche Anzahl neuer Sicherheitszeichen.

Wann muss man mit der Einführung

der neuen Norm rechnen?

Betrachtet man das Vorwort des Entwurfes der DIN,

so wird hier allerdings sehr deutlich, dass es sich um

einen noch (lange?) andauernden Planungsprozess

handelt. So soll nach Erscheinen der ISO 7010 ein

Umfrageverfahren (Unique Acceptance Procedure)

auf europäischer Ebene (CEN) eingeleitet werden,

ob die identische Übernahme der ISO 7010 in eine

EN ISO 7010 umzusetzen ist.

Und was heisst das konkret für die

Schweizer Firmen?

Insbesondere vom Ergebnis dieser Umfrage und dem

darüber hinaus noch fehlenden politischen Willen

auf europäischer Ebene hängt es letztendlich ab,

welche Sicherheitszeichen zukünftig in Europa einzusetzen

sind. Bis zum Abschluss aller abhängigen

Prozesse sind somit die bisher gültigen Sicherheitszeichen

einzusetzen. Auch wird mit einer entsprechenden

Übergangsfrist zu rechnen sein. Man kann

sehr gespannt darauf sein, ob und wie sich die zu er -

wartenden Änderungen im Bereich der Sicherheitskennzeichnung

auch im Schweizer Normenwerk

manifestieren werden.

Eins bleibt aber unbenommen. Sollten die international

empfohlenen Änderungen und Neuerungen

zur Sicherheitskennzeichnung in Arbeitsstätten und

öffentlichen Bereichen in Europa Einzug halten, ist

ausnahmslos eine gesamteuropäische Übernahme

als sinnvoll zu erachten, um dem Normenwildwuchs

Einhalt zu gebieten – wie es bei der Rohrmarkierung

ja der Fall ist.

Schärer+Kunz AG

Hermetschloostrasse 73

8048 Zürich

Tel. 044 434 80 80

Fax 044 434 80 90

admin@schaererkunz.ch

www.schaererkunz.ch

11


Schutzausrüstung

Protex AG mit Beratung vor Ort

in der ganzen Schweiz

Jährlich fallen von 100 000 Arbeitnehmern mehr als 4000 Personen bei Arbeitsunfällen zum Opfer.

Viele dieser Unfälle könnten mit entsprechend professioneller Schutzbekleidung vermieden werden.

Mit Beratung vor Ort in der ganzen Schweiz und der Einmessung der Mitarbeiter, inklusive Sonderanfertigungen

durch das eigene Nähatelier, sind Sie bei Protex auf der sicheren Seite.

Für ein einheitliches Auftreten der Mitarbeiter wird selbstverständlich auch das Firmenlogo auf die

Bekleidung gestickt oder gedruckt.

Interview mit Roman Haefely, Geschäftsführer,

Protex AG

von Hans-Peter Bohren

12

Welches sind die Kernkompetenzen bei Protex AG?

Wichtig ist die praxisbezogene Beratung der PSA,

die wir in der ganzen Schweiz, kostenlos für unsere

Geschäftspartner, anbieten.

Darauf folgt die Massaufnahme der Mitarbeitenden,

das Anpassen der Schutzbekleidung sowie die Textilveredelung

d. h. das Anbringen eines Firmenlogos

in Form einer Textilstickerei oder eines Textildruckes.

Abgerundet wird unser Service durch eine Verpackung

pro Mitarbeiter und dem Verwalten der gesammelten

Daten.

In welchen Branchen sind die meisten

Ihrer Kunden vertreten?

Die meisten unserer Kunden kommen aus der Strom-

und der Wasserversorgung, sowie aus dem Kommunalbereich.

Mittlerweile gesellen sich immer mehr Kunden aus

der Transportbranche und dem Handwerk dazu.

Hat Protex auch Privatkunden im Bereich

Freizeit- oder Sportbekleidung?

Ja, glücklicherweise dürfen wir auch einige Sportvereine

zu unseren Kunden zählen. Wir betreiben

auch einen Fabrikladen in Balsthal, wo man Freizeitartikel

kaufen kann. Dies ist jedoch nicht unser

Kerngeschäft.

Sie bieten vor Ort Beratung an, was sind die

meist gestellten Fragen und Probleme?

Die meisten Fragen beziehen sich auf irgendwelche

Vorschriften und den dazugehörenden EN Normen.

Es ist mittlerweile auch nicht mehr einfach, sich je

nach Branche, damit zurechtzufinden.

Sind die Sicherheitsbestimmungen für Schutzbekleidung

heutzutage noch den Anforderungen

im täglichen Arbeitsalltag angepasst?


Ja und nein; es gibt tatsächlich Vorschriften über die

wir uns den Kopf zerbrechen!

Im Allgemeinen aber, machen die meisten Vorschrif-

ten Sinn.

Es ist unser Bestreben, eine passende und praktisch

sinnvolle Ausrüstung zu entwickeln, die den gestellten

Anforderungen standhält.

Welche Bestimmungen müssen unbedingt

erfüllt sein und bei welcher Tätigkeit?

Ein Beispiel: Die EN 471 – Schutz durch hohe Sichtbarkeit,

bei jeder Arbeitstätigkeit an oder auf der

Strasse.

Ist die EKAS für das Durchsetzen der Bestimmun-

gen zuständig und wie ist die Zusammenarbeit

mit den Herstellern zu verstehen?

Von einer Zusammenarbeit habe ich noch nie etwas

gehört.

Die EKAS erlässt Vorschriften und die Hersteller

sind gefordert, die entsprechenden Produkte auf den

Markt zu bringen.

Wer trägt die Verantwortung für das Einhalten

der Sicherheitsbestimmungen, Arbeitgeber oder

Arbeitnehmer?

Natürlich beide!

Ein Beispiel: Der Arbeitgeber muss die PSA zur Ver-

fügung stellen und der Arbeitnehmer sollte sie auch

tragen.

Was nützt ein Sicherheitsschuh der nicht getragen

wird?

Wir wünschen der ganzen Belegschaft weiterhin viel

Erfolg und bedanken uns bei Ihnen für das Gespräch.

Professionelle Schutzbekleidung

Protex AG

Sagmattstrasse 9

4710 Balsthal

Tel. 062 391 21 51

Fax 062 391 22 07

info@protexag.ch

www.protexag.ch

Schutzausrüstung

13


Schutzausrüstung

14

Hände gut,

alles gut

Remisberg – das Schlagwort für Sicherheit.

Die Erfolgstory begann im Jahre 1979. In diesem

Zeitraum gab es zwar viele Veränderungen,

an den hochwertigen Produkten änderte sich

nichts.

Wer bohrt, hämmert oder montiert, braucht nicht

nur das richtige Werkzeug. Auch die Arbeitshandschuhe

sind bei groben Tätigkeiten treue Begleiter.

Arbeitshandschuhe aus Leder sind weich und

anschmiegsam, bieten einen hohen Tragekomfort

und haben eine gute Griffeigenschaft. Doch selbst in

einem Naturprodukt wie Leder können Schadstoffe

lauern, und zwar Chromate. Die Substanz löst sich

bei Nässe, also auch dann, wenn man im Handschuh

schwitzt. Um allergische Reaktionen zu ver-

ringern, gibt es inzwischen Lederhandschuhe, die

ein spezielles Innenfutter aufweisen: «Seacell». Eine

cellulosische Textilfaser, die Algen enthält. Sie machen

einen aktiven Stoffaustausch zwischen Faser

und Haut möglich und wirken positiv auf das Hautklima

im Handschuh. Markenhersteller lassen Ihre

Produkte vom TÜV auf die gefährlichen Stoffe untersuchen.

Schadstoffgeprüfte Lederhandschuhe wie

jene unserer Schwesterfirma HASE erkennt man

am GS-Prüfsiegel.

Genua Grip

Schnittfester Montagehandschuh mit hohem

Tragekomfort.

Schnittschutzlevel: 5. Material: Sandyfinish, Nitril-

beschichtet aus schnittfester Glasfaser (HDPE, Glas-

faser, Nylon, Lycra®), waschbar, nahtlos,

Länge 23 cm, Grössen: M–XXXL

Genua Grip

Padua blue

Montagehandschuh mit hohem Tragekomfort.

Material: 1,0 mm Nylon-Gewebe (100%), Hand-

innenfläche und Fingerkuppen mit Polyurethan beschichtet,

DMF-geprüft, Schadstoff-geprüft. Länge

25 cm, Grössen: S–XXXL

Padua blue


Bremerhaven

Universeller Arbeitshandschuh mit hohem Tragekomfort

für Innen- uns Aussenbereiche.

Material: 1,2–1,3 mm Qualitäts-Rindnarbenleder,

Doppelnähte, gefüttert, Canvas Stulpe, schadstoff-

geprüft, ph-neutral. Länge: 28 cm, Fingerbeweglich-

keit: LS 5, Wasserdampfdurchlässigkeit: 11,5 mg/

cm2h, Grössen: 7–12,14 (Sondergrössen ab 120 Paar

möglich)

Bremerhaven

Remisberg Tessin

Ihr idealer Berufsbegleiter!

Bei der Ausführung eines Berufes steht die Sicherheit an

erster Stelle! Wird diese nicht gewährleistet, kann Ihre

Gesundheit darunter leiden.

Statistisch gesehen sind bei 16 % aller Betriebsunfälle

die Füsse betroffen. Diesem hohen Wert können Sie mit

dem richtigen Schuhwerk entgegenwirken!

Unsere Empfehlung: Der Remisberg Tessin

Dieser Schuh zeichnet sich durch ein sehr gutes

Preis-Leistungsverhältnis aus.

Produkteigenschaften:

Sandale, Nubuk-Look, Rutschhemmende 2-Schichten PUR-Laufsohle,

antistatisch, 2-facher Klettverschluss, mit Kunststoffkappe und Stahlzwischensohle

(stossdämpfende Sohle), atmungsaktives Oberleder,

Grössen: 36–48

Ihr Interesse wurde geweckt? Dann können Sie sich

unter der Telefonnummer 041 260 51 31 unverbindlich

informieren lassen!

Ihr Remisberg-Team ▲ www.remisberg.ch

Schutzausrüstung

Bremerhaven Sea Cell ®

Allergiker-Arbeitshandschuh mit hohem Tragekom-

fort für Innen- und Aussenbereiche.

Material: 1,2–1,3 mm Qualitäts-Rindsnarbenleder,

Doppelnähte, Seacell® Futter, Canvas Stulpe.

Länge 28 cm, Grössen 8–12

Remisberg GmbH

Rüeggisingerstr. 18a

6020 Emmenbrücke

Tel. 041 260 51 31

Fax 041 260 51 32

www.remisberg.ch

Bremerhaven

Sea Cell ®

15


Schutzausrüstung

In

vielen

Berufen ist

das Tragen von

Helm, Handschuhen,

Kleidung und Sicherheitsschuhen

Vorschrift. Doch gerade

bei den Schuhen tun sich vor allem

Berufseinsteiger und Lehrlinge oft schwer

mit dem Outfit. Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz

aus Stahl sind meist klobig und lassen den

Tragekomfort vermissen. Doch im Umgang mit grossen

Lasten, schwerem Gerät und brennbaren Materialien

besteht bei Unfällen ohne entsprechendes

Rüstzeug kein voller Versicherungsschutz. Damit

das Thema Sicherheit weiterhin in den Köpfen verankert

bleibt, hat die Schweizer Firma Stuco mit

der Fussschutz-Revolution Ocuts etwas gegen die

Unlust bei jungen Leuten unternommen, sich die

Sicherheitsschuhe auch gerne anzuziehen. Ocuts ist

ein Sicherheitsschuh in Skateroptik, der bei optimaler

Verarbeitung aller erforderlichen Sicherheitselemente

aussieht wie ein Freizeitschuh. Die eingelagerte Stahlkappe

schützt die Zehen optimal und die extra dicke

und weiche Kragen- und Laschenpolsterung vermittelt

ein völlig neues Tragegefühl. Innen sorgt die durchrittssichere

nichtmetallische Brandsohle L-Protection

für gute Thermo- und Elektroisolierung und reguliert

die Feuchtigkeit. Dazu kommt eine textilbeschichtete,

atmungsaktive Komfort-Fussbetteinlage.

Die zweifarbige Nitril-Gummisohle garantiert mit

der feinen Profilierung Grip und festen Stand. Dazu

ist sie antistatisch sowie öl- und benzinbeständig.

Modisch lässt der trendige Sicherheitsschuh keine

Wünsche offen. Es gibt ihn in den vier Varianten

16

Sicherheitsschuhe

im trendigen Look

schwarz, schwarz/weiss, braun/oliv und braun/weiss.

Optisch cool, in der Funktion genial: In Ocuts steckt

das ganze Wissen und die Innovation des traditionellen

Sicherheitsschuhherstellers Stuco. Ocuts vermitteln

zwar ein ganz neues Arbeitsgefühl. Feierabend

ist aber trotzdem erst dann, wenn’s der Chef

sagt.

Alle Modelle können bestellt werden unter:

Tel. 062 956 50 10, per Fax 062 956 50 15 oder per

E-Mail info@stuco.ch.

Weitere Infos unter www.ocuts.com.

Stuco AG

Industrieweg 12 Tel. 062 956 50 10

Postfach Fax 062 956 50 15

3360 Herzogenbuchsee info@stuco.ch


• geschmeidiges CORDURA Obermaterial

• HELCOR Lederüberkappe

• ERGONOMIC-Zehenschutzkappe (Aluminium)

• antimikrobielle, geruchsmindernde SMARTEC-

AIR-Schuhfütterung

mehr Spass am Job

Unsere Neuheit

Monza Swiss Edition S1

Schutzausrüstung

• CLIMAPLUS-Fussbett

• rutschhemmende TPU/PU-Laufsohle mit hoher

Seitenstabilität

• antistatisch, öl-/benzinfest

• SUPERLEICHT

• Grösse 39–47

Wekatex Handels GmbH

Frauenfelderstr. 49

8370 Sirnach

Tel. 071 969 43 83

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JEDEN TAG VOLL DURCHSTARTEN! – Von Null auf 100 mit Full-Power. Geben Sie Gas, denn das macht

Spaß. Jeder Schluck ist pure Energie und powert Sie weiter und weiter. Gleich auftanken und der Erfolg

ist nicht mehr zu bremsen. Full-Power und Spaß. Tag für Tag. BREMSEN VERBOTEN!

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17


Arbeits-Sicherheit

Fallstop ® RAILSTOP RS S 05

Vorausdenkende Steigschutztechnik

der neuesten Generation

Die Fangeinrichtung RAILSTOP RS S 05

bietet mehr als doppelte Sicherheit

Die Nachfrage nach schienengeführten Steigschutzsystemen

ist gross: Täglich vertrauen Höhenarbeiter

dem seit Jahrzehnten erprobten Klassiker in der

Absturzsicherung.

In den vergangenen Jahren gab es beim Auf- und Ab-

stieg in Höhen und Tiefen jedoch trotz hoch entwickelter

Steigschutzkonzepte lebensbedrohliche Unfälle.

Die praxiserfahrenen Sicherheits-Ingenieure

18

von BORNACK haben deshalb alles daran gesetzt,

für Nutzer von Steigschutzsystemen einen vollkommen

sicheren Absturzschutz zu entwickeln.

Neuartige Fangeinrichtung

verhindert lebensgefährliche Situationen

Der System-Anbieter BORNACK hat den aktuellen

Stand der Technik bei Steigschutzsystemen genau

überprüft. Auf Basis dieser Erkenntnisse und entwicklungstechnischer

Studien hat BORNACK seine

neue Fangeinrichtung für Steigschutzsysteme konzipiert:

RAILSTOP RS S 05 ist die erste Fangeinrichtung

auf dem Markt, die Stürze komplett ausschliesst und

lebensgefährliche Situationen verhindert. Mit dieser

Entwicklung investiert BORNACK einmal mehr in

die Prävention von Absturzunfällen.

RAILSTOP RS S 05

stoppt den Sturz bedeutend früher

Die neue Technik der Fangeinrichtung RAILSTOP

RS S 05 denkt mit und reagiert sofort: Sie erkennt,

wann ein Sturz beginnt. Sie verhindert den Sturz

bereits in der Entstehung einer unkontrollierten

Situation und vermeidet gefährliche Folgen.

Sie ist damit deutlich sicherer, ohne dass sie die Bewegungsfreiheit

ihres Nutzers einschränkt. Diese

Eigenschaften bietet keine andere Steigschutz-Fangeinrichtung.

Mit jeder gebräuchlichen Fangeinrichtung ist dagegen

folgendes Szenario möglich: Der Höhenarbeiter

macht eine unkontrollierte Bewegung, die Fangeinrichtung

arretiert nicht sicher in der Führungsschiene.

Sie fängt den Sturz erst spät oder gar nicht

ab – mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Mehr als doppelt gesichert mit RAILSTOP RS S 05

RAILSTOP RS S 05 ist ein vollredundantes System:

Mit seinen zwei Sicherungsfunktionen garantiert es

dem Nutzer mehr als doppelte Sicherheit.

1. Basisfunktion:

Sperrklinke A sichert den Nutzer

• Die Sperrklinge A ist über die zentrale Steigschutz.

öse in Hüfthöhe direkt mit dem Auffanggurt verbunden.


• Der Nutzer lehnt sich gezielt in den Hüftgurt

hinein, sein Körper wird dadurch entlastet.

• Durch permanente Zugbelastung wird die Sperrklinke

A offen gehalten. Sie ermöglicht das Auf-

und Absteigen.

• Rutscht der Nutzer von der Leiter ab, arretiert die

Sperrklinke A in der Laufschiene und fängt ihn

auf.

2. Kontrollfunktion:

Sperrklinke B beugt dem Sturz vor

• Die neue zusätzliche Sperrklinke B ist mit einer

zentralen Anschlagöse am Oberkörper auf Brusthöhe

verbunden.

• Beim Steigen wird der Oberkörper kontrolliert

unter Körperspannung und die Verbindung locker

gehalten.

• Kippt der Oberkörper zur Seite oder nach hinten,

arretiert die Sperrklinke B sofort in der Laufschiene.

• Die oberhalb des Schwerpunkts liegende Brustöse

verhindert, dass der Stürzende überkippen kann

und damit die Sperrklinke A zwangsweise entriegelt.

• Die Sperrklinke B kann einen Auffangvorgang

auch allein sicherstellen.

BORNACK Schweiz

Oholten 7

5703 Seon

Tel. +41 (0)62 886 30 - 40

info@bornack.ch

www.bornack.ch

Fangeinrichtung RAILSTOP RS S 05

1) Aufstieg mit RAILSTOP RS S 05

BORNACK LORY

Sicherungsgerät LORY –

Standard für Ergonomie und Sicher heit

Das neue Sicherungsgerät LORY eröffnet

neuartige Möglichkeiten in der Sicherung

von Personen in der Höhe. Und dies auf

einem sehr sehr hohen ergonomischen ergonomischen Niveau.

Das LORY-Gerät ist klein, handlich und

ohne Kanten und Ecken zum Einsatz mit

geschmeidigen und energiedämpfenden

Kernmantelseilen.

Arbeits-Sicherheit

2) Person macht mit dem Oberkörper unkontrollierte

Bewegung, Sperrklinke A arretiert nicht in der

Führungsschiene. Sperrklinke B wird aktiviert.

3) Sperrklinke B arretiert sofort und sicher in der

Führungsschiene. Der Sturz wird gestoppt.

4) Die Person kann sich ohne fremde Hilfe in die

ursprüngliche Ausgangsposition zurückbefördern

und ihren Auf- oder Abstieg fortsetzen.

RAILSTOP RS S 05 stoppt Stürze schon im Ansatz

und vermeidet lebensbedrohliche Situationen,

ohne dass sich der Nutzer in seinen Bewegungen

einschränken muss.

BORNACK Schweiz

Oholten 7, 5703 Seon/AG, Fon 062 886 30 40

Fax 062 886 30 41, info@bornack.ch

www.bornack.ch

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19


Arbeits-Sicherheit

Fester Stand und sicherer Tritt

Mehr Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz durch Sicherheits-Holzlaufroste

Immer noch fehlt es vielen Arbeitsplätzen in Industrie und Handwerk an ergonomischen

Bodenbelägen. Das gefährdet nicht nur die Schritt- und Trittsicherheit der Mitarbeiter,

sondern wirkt sich auch negativ auf deren Leistungsfähigkeit aus. Zu einer zeitgemässen

Arbeitsplatzgestaltung gehören deshalb geeignete Bodenmatten vor den Maschinen und

Werkbänken. Als Optimallösung gelten hier die Sicherheits-Holzlaufroste von Löw ERGO.

Die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze in

Industrie- und Handwerksbetrieben hat erheblichen

Einfluss auf die Produktivität. Insbesondere das Vor-

handensein rutschhemmender Bodenbeläge sorgt hier

zugleich für eine Reduzierung von Verletzungsrisiko

– also Ausfallzeiten – und Fehlerquote. Denn wo die

Mitarbeiter sicheren Tritt und festen Stand finden,

fühlen sie sich gut aufgehoben und können sich ungestört

auf ihre Tätigkeit konzentrieren. In vielen

Betrieben und Branchen haben sich deshalb die ergo-

nomischen Sicherheits-Holzlaufroste von Löw ERGO

etabliert, die vom Institut für Arbeitssicherheit der

Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung geprüft

sind und auch das BIA-Zeichen tragen. Sie bestehen

aus hochwertigen Buchenholz-Profilen mit gefurchten

Oberflächen, die mit korrosionsgeschützten

Stahlseilen verbunden sind. Lösemittel-, öl-, und

säurefeste Gummifüsse an der Unterseite verhindern

ein Verschieben oder «Wandern». Die Reinigung

kann unkompliziert per Dampfdruckstrahler

erfolgen. Und zur Säuberung des Hallen- oder Werkstattbodens

lassen sich die Sicherheits-Holzlaufroste

von Löw ERGO ähnlich einem Teppich aufrollen.

Isolation gegen statische Aufladung

Wer die Bodenflächen rund um seine Maschinen

oder vor den Werkbänken mit diesen trittsicheren

und rutschhemmenden Unterlagen ausstattet, erhöht

das Sicherheitsniveau am Arbeitsplatz ganz erheb-

20

lich. Denn die nachgiebig gelagerten Buchenholz-

Roste schonen nicht nur die Gelenke und verhindern

schmerzhafte Ausrutscher, sondern isolieren

die Mitarbeiter auch gegen Kälte im Fussbereich und

statische Aufladung.

Die Sicherheits-Holzlaufroste von Löw ERGO gibt

es in vielen verschiedenen Varianten. Allein das

Standardprogramm bietet für zahlreiche Anwendungen

in Industrie- und Handwerksbetrieben –

oder auch Behindertenwerkstätten – passende Lösungen.

Über eine besonders preiswerte Einstiegsvariante

hinaus hat der Kunde die Wahl zwischen

drei gummigelagerten Standardausführungen ohne

Auffahrkeil, mit Auffahrkeil (ein- oder beidseitig)

oder mit abgeschrägter Vorderkante.

Ausgefallene Sonderlösungen

Serienmässig haben die Holzlaufroste rechteckige

Grundrisse. Für die meisten Arbeitsplatz-Situationen

ist das völlig ausreichend und es lassen sich damit sogar

grössere Werkstatt- oder Hallenflächen belegen.

Im Gegensatz zu manch anderem Anbieter liefert

Löw ERGO aber auch kundenspezifische Holzlauf-

roste mit nahezu jedem gewünschtem Grundriss.

Gerade bei engen Lager- oder Fertigungshallen mit

schmalen Gängen oder auch wenn Höhenunterschiede

zu überwinden sind, ist das von Vorteil. Fast

jede Formgebung ist realisierbar – von bogenförmigen

Rundungen über mittige Aussparungen bis hin

zu schrägen Kanten. Und falls erforderlich, rüstet

Löw ERGO die Holzlaufroste auch mit signalgelben

Auffahrkeilen, abriebfesten Korund-Oberflächen

im Trittbereich oder mit zusätzlichen Podesten und

Treppenelementen aus. Selbst ausgefallene Sonderanfertigungen

für feuchte Umgebungen oder für den

direkten Einsatz in Ölwannen hat Löw ERGO bereits

geliefert.

Löw ERGO – Ph.Löw Arbeitsplatz-Ergonomie

www.loew-ergo.de


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Arbeitsplatz-System für individuelle Lösungen in allen Grössen

Hochkomplex ist heute das Einrichten von

Montage-Arbeitsplätzen. Zum einen sollen sie

einen kostenoptimalen Fertigungsablauf,

zum anderen ein ergonomisch günstiges Arbeiten

ermöglichen. Erschwerend kommt die zu-

nehmende Verkürzung von Produktionszyklen

durch immer geringere Losgrössen hinzu.

Nur ein ausgereiftes System mit vielen kompatiblen

Elementen, wie MiniTec es anbietet,

zeigt sich diesen Herausforderungen gewachsen.

Der manuelle Arbeitsplatz gilt in der Montagetechnik

als das flexibelste Produktionsmittel. Er hat

grossen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und die

Qualität der Fertigung. Immer wieder neu muss

er an wechselnde Montageaufgaben und -abläufe

angepasst werden, ohne dabei den Menschen mit

seinen Eigenschaften und Fähigkeiten aus dem

Auge zu verlieren. Die ergonomische Gestaltung,

die Gesundheit, Leistung, Ausdauer, Konzentration

und nicht zuletzt die Motivation von Mitarbeitern

fördert, geht einher mit punktgenauer Material-Bereitstellung

sowie Zu- und Abführung, geeigneter

Positionierung von Werkstück, Werkzeugen und

Medien (Beispiel: Druckluft), adäquater Beleuchtung

und Energieversorgung.

Vom Einzelarbeitsplatz

bis zur komplexen Montagehalle

Mit dem modularen System von MiniTec lassen

sich optimal gestaltete Arbeitsplätze, verkettete

Workstations oder Arbeitsinseln schnell und wirtschaftlich

realisieren. Mit einem umfangreichen

Programm an Zubehör eignet es sich für eine Vielzahl

von Arbeitsaufgaben.

Die Kompatibilität

aller Komponenten zum

MiniTec-Profilsystem,

das selbst ein hohes

Mass an Gestaltungsfreiheit

und Anwendungsvielfalt

auszeichnet, vereinfacht

Erweiterungen

und Ergänzungen.

22

Die neu gestalteten Arbeitstische,

wahlweise elektrisch oder hydraulisch verstellbar,

lassen sich an die Körpergrösse der Mitarbeiter

anpassen und bieten ihnen die Möglichkeit, ihre

Arbeit abwechselnd in sitzender und stehender

Position zu verrichten. Das vermeidet einseitige

Dauerbelastung, die schnell in körperliche Probleme

münden kann. Für unterschiedlichste Montageaufgaben

steht eine grosse Auswahl an Tischplatten

zur Verfügung. Zur Materialbereitstellung unmittelbar

vor Ort enthält das Programm verschiedene

Röllchenbahnen für KanBan-Lösungen, Transport-

und Bereitstellungswagen, Aufnahmeschienen für

Lagerkästen in mehreren Grössen und Greifbehälter

für Kleinteile. Dazu kommen Arbeitshilfen,

verstellbare Fussstützen, Leuchten, Unterschränke

und Module zur Medien- und Energieversorgung.

Da die MiniTec-Systemprofile die Führung von

Druckluftleitungen in ihrem Inneren ermöglichen,

lassen sich an beliebigen Stellen mit Hilfe von Standard-Schnellschluss-KupplungenLuftentnahmestellen

installieren, ohne dass Pneumatikschläuche stören.

Für Stromversorgung, Datenübermittlung und

Telekommunikation stehen Kabelkanäle aus Aluminium

zur Verfügung, die gemäss Arbeitsaufgabe

vom Hersteller bestückt werden. Um Komponenten

und Produkte vor Schäden durch elektrostatische

Aufladung zu schützen, sind alle Komponenten

auch in ESD-Ausführung lieferbar.


Das grosse Fördertechnik-Programm von MiniTec

hält eine Vielzahl von Verkettungssystemen bereit,

von einfachen, manuell verfahrenen Umlaufsystemen

bis zu komplexen automatischen Transportlösungen.

Damit lassen sich sowohl Arbeitsplätze

für Einzelfertigung oder Kleinserien als auch sehr

grosse Montagelinien mit überschaubarem Inves-

titions- und Zeitaufwand realisieren.

Nicht ohne das CADmenu!

Mit der eigens entwickelten MiniTec-Konstruktions-

software CADmenu für AutoCAD-Anwender und

iCAD für alle gängigen CAD-Systeme gibt MiniTec

seinen Kunden ein ganz besonders komfortables

Werkzeug an die Hand, das jedermann kostenlos von

www.minitec.de herunterladen und nutzen kann.

Es versetzt den Konstrukteur in die Lage, verschiedenste

Ausführungen von Workstations in kürzester

Zeit individuell zu generieren. Dabei ist er nicht

an Standard-Baugrössen gebunden. Zudem kann er

den elektronischen Katalog mit sämtlichen Komponenten

des Profilsystems nutzen, um Anbauten

oder weiterführende Konstruktionen im gleichen

System zu realisieren. Eine Stückliste und – bei

Bedarf einen Montageplan – erstellt die Software

automatisch.

EINFACH AUFGEWECKTE IDEEN!

Ergonomie

Darüber hinaus stehen die

MiniTec Spezialisten zur Be-

ratung und Unterstützung der

Kunden – auch vor Ort – be-

reit. Und in der MiniTec-

Zentrale in Schönenberg-

Kübelberg (Deutschland)

finden regelmässig Schulun-

gen statt, bei denen Spezia-

listen wertvolle Anregungen

für die Arbeitsplatz-Gestaltung geben, einschliesslich

Live-Demonstration erprobter Lösungen.

MiniTec (Schweiz) AG

Industriestrasse 19

8112 Otelfingen

Tel. 044 575 15 00

Fax 044 575 15 01

info@minitec.ch

www.minitec.ch

Arbeitsplatzsysteme, Schutzsysteme,

Fördertechnik und Komplettlösungen

www.minitec.ch

MiniTec (Schweiz) AG · Industriestraße 19 · CH-8112 Otelfingen

Tel. +41 (0) 44 575 15 00 · Fax +41 (0) 44 575 15 01 · e-mail: info@minitec.ch · www.minitec.ch

23


IT-Sicherheit

Vollautomatische Online-Datensicherung

mit MOUNT10

Wertvolle Daten, zuverlässig geschützt

im Felsmassiv

Computerdaten sind oft so wertvoll wie Gold. Ein

Datenverlust kann für Private und Firmen schnell

in einem folgenreichen Debakel enden. Deshalb ist

eine regelmässige und zuverlässige Sicherung dieser

Daten unverzichtbar. Hochsicheres Backup muss

jedoch weder teuer noch kompliziert sein. Es lässt

sich ganz einfach und mit wenigen Mausklicks vollautomatisiert

umsetzen.

Kundendaten, Strategiepapiere, Personaldossiers und

vieles mehr; Privatnutzer und Firmen vom KMU bis

zum internationalen Grossunternehmen speichern

solche Informationen heute auf digitalen Datenträgern.

Was praktisch ist, bietet jedoch nur eine äusserst

beschränkte Sicherheit. Computerprobleme,

Diebstahl oder Naturgewalten können zum kompletten

Verlust aller digitalen Ressourcen führen.

Hunderte von Arbeitsstunden oder eine komplette

Firmenstruktur sind dabei gefährdet. Dieses Risiko

lässt sich mit professioneller Datensicherung gezielt

vermeiden.

Professionelles «Backup» ist viel mehr

als nur «Abspeichern»

Datenbestände ändern sich oft täglich. Ein Abspeichern

auf selbst erworbenen externen Datenträgern

ist weder dauerhaft zuverlässig noch praktisch. Die

günstige Technik kann versagen, die schnelle Wiederherstellung

einzelner Dateien ist aufwendig oder

teilweise gar unmöglich. Der Unterhalt einer lokalen

Backup-Struktur stellt zudem eine zeitintensive

Aufgabe dar, die schnell einmal hohe Kosten verursacht

und viel Know-how voraussetzt. Eine einfache

und sichere Alternative dazu bietet das Online-Backup.

Per Internet werden wichtige Daten

direkt an einem sicheren Ort gespeichert. Mit den

aktuellen Breitband-Anschlüssen ist das Konzept

heute problemlos umsetzbar. Die MOUNT10 AG

bietet schon seit Jahren erfolgreich Online Datensicherungs-Lösungen.

Sicherheit und Diskretion

in den Schweizer Bergen

MOUNT10 baut auf die hochsichere Infrastruktur

der SIAG Secure Infostore AG. Seit 1994 betreibt

SIAG diese zwei landesweit einzigartigen unterirdischen

Rechenzentren in ehemaligen und noch

aktiven Schweizer Armeefestungen, tief im Berg.

Ob Unwetter, Erdbeben oder elektromagnetische

Strahlung; diese geheimen und völlig autarken Konstruktionen

sind dagegen resistent. Der Personenzutritt

erfolgt sehr restriktiv und wird durch einen

24-Stunden-Betrieb konstant überwacht. Mehrere

Tausend Kunden aus über 30 Ländern vertrauen

diesem System seit Jahren. Deren wichtigsten Datenbestände

werden Tag für Tag in die geschützten

Server tief im Herzen der Schweizer Alpen übermittelt.

«Der physische Schutz unserer Anlagen sowie die politische

Stabilität der Schweiz machen unser Angebot

speziell für ausländische Firmen enorm attraktiv»,

sagt SIAG-Geschäftsführer Christoph Oschwald.

Unkompliziert, schnell, preiswert

Das Online-Backup ist für den Kunden ein Kinderspiel.

Nach der einfachen Installation der MOUNT10-

Software bleibt nur noch die Auswahl der schützenswerten

Daten – der ganze Rest geschieht vollautomatisch.

Speicherplatz und Zeit sind kostbar,

deshalb erfolgt die Sicherung auch komplett im Hintergrund

und hocheffizient.


«MOUNT10 bietet für jeden Bedarf die optimale

Backup-Lösung und während des Backups kann wie

gewohnt unterbruchsfrei weitergearbeitet werden»,

betont MOUNT10-Geschäftsführer Flo Schweri.

Die Dateien werden verschlüsselt übertragen und in

beide Datenzentren gespiegelt – bei Bedarf sind sie

innert Minuten wieder auf dem eigenen Computer

verfügbar.

Kundenbedürfnisse sind verschieden. Deshalb bietet

MOUNT10 von der günstigen Einzelplatz-Variante

über Firmenpakete bis hin zum Lizenzmodell

massgeschneiderte Lösungen an. Mit einer Gratis-

IT-Sicherheit

Demoversion können potentielle Kunden die professionellste

Datensicherung der Schweiz während

30 Tagen selber entdecken und erfahren, wie einfach

wertvolle Daten zuverlässig und langfristig geschützt

werden.

www.mount10.ch

25


IT-Sicherheit

Effizientes und transparentes

Patch-Management

Patch-Management ist eine Sisyphos-Arbeit. Immer mehr Sicherheitslücken müssen

immer schneller in zunehmend heterogenen Client-Landschaften gestopft werden,

damit das Unternehmensnetz geschützt ist. Mit Patch-Management-Lösungen lassen

sich diese Prozesse automatisieren und transparent zu machen.

Je grösser ein Unternehmen ist, desto heterogener

ist in der Regel die Client-Infrastruktur. Im Einsatz

stehen nicht nur unterschiedliche Hardware-Typen

und Hardware verschiedener Hersteller, sondern

auch unterschiedliche Betriebssysteme und Softwarelösung.

Mit dem Ergebnis, dass die Client-

Landschaft eines Unternehmens quasi aus Unikaten

besteht. Manuell ist da beim Patchen schon lange

nichts mehr auszurichten; das zentrale Einspielen

droht an den zahllosen Ausnahmen zu scheitern.

Auch anbieterspezifische Konsolen wie Windows

Server Update Service sind angesichts der Zunahme

von Patches unterschiedlicher Hersteller nur begrenzt

nützlich.

Wissen statt «Fire and Forget»

Für das Patch-Management gerade in heterogenen

Umgebungen bieten spezialisierte Lösungen Unterstützung.

Sie ermöglichen automatisiertes Arbeiten

auch bei hochgradig differenzierten Anforderungen.

Basiskomponente sind in der Regel auf den

Clients installierte Agents. Diese sind in der Lage,

den Patch-Vorgang zu überwachen, melden dem

Management-Server das Ge- oder Misslingen der

Installation zurück und prüfen regelmässig, ob die

Patches noch korrekt installiert sind und nicht durch

Drittanbieter-Software überschrieben oder ersetzt

26

wurden. Nach der Installation auf dem Client schafft

sich der Agent zunächst die Arbeitsgrundlage. Dafür

inventarisiert er alle auf dem Gerät betriebenen

Hard- und Softwarekomponenten und schickt das

Verzeichnis an den Management-Server. Dort wird

die Liste mit den bekannten Schwachstellen abge-

glichen. In einem zweiten Suchlauf ermittelt der

Agent den Patch-Status des Clients für die automatische

Zusammenstellung der passenden Patches.

Üblicherweise werden auch Abhängigkeiten zwischen

Patches automatisch berücksichtigt.

Sicherheit geht vor

Für die Verteilung werden die Clients in Gruppen

mit identischen Anforderungen zusammengefasst

– entsprechend lassen sich für das Verhalten der

Agents identische Richtlinien bei allen Geräten

der Gruppe definieren, beispielsweise in welchen

Abständen sie den Server ansprechen. Sogenannte

Mandatory Baselines stellen sicher, dass Patches bis

zu einem bestimmten Zeitpunkt auf allen Clients

einer Gruppe installiert sind. Verweigert der Anwender

die Installation, beispielsweise um bei einer

terminkritischen Arbeit nicht durch einen Neustart

unterbrochen zu werden, wird der Patch zu dem

mittels der Mandatory Baseline definierten Zeitpunkt

zwangsweise eingespielt.


Compliance nachweisen

In Unternehmen mit Niederlassungen rund um

den Globus muss für die Verteilung zusätzlich die

verfügbare Bandbreite berücksichtigt und der Situation

Rechnung getragen werden, dass eine erneute

Verteilung nach einem Systemabsturz erforderlich

sein kann. Standard dafür sind Verteilungspunkt-

Architekturen mit lokaler Zwischenspeicherung der

Pakete, so dass der Netzwerkverkehr verringert und

die Bandbreite optimal genutzt werden. Umfassende

Reporting-Funktionen runden das Leistungsspektrum

einer Patch-Management-Lösung ab. Standardberichte

informieren detailliert über Richtlinien,

Sicherheitslücken, Ressourcenbestand und mehr, so

dass die Übereinstimmung mit rechtlichen Vorgaben

und Regelungen zur IT-Sicherheit nachgewiesen

werden kann. Damit wird Patch-Management proaktiv,

effizient und transparent.

Security Round Table

«Schutzmassnahmen gegen Cyber-Risiken

für Unternehmen und Betreiber kritischer

Infrastrukturen»

Drei Experten beleuchten praxisorientiert das Thema

IT-Sicherheit für Produktionsbetriebe und die Industrie.

So funktioniert

Norman Patch and

Remediation

IT-Sicherheit

1. Erkennung von Sicherheitslücken in Anwendungen,

Betriebssystemen und Konfigurationen

auf den verwalteten Endgeräten durch umfassende

agentenbasierte Überprüfung.

2. Behebung der Sicherheitslücken und zeitnahe

Bereitstellung von Patches, die auf definierten

Richtlinien basieren.

3. Erstellung eines Profils über jeden Patch inkl.

Software, Hardware, Treiber sowie vorhandener

und fehlender Patches für jedes Gerät.

4. Reporting zu betrieblichen, verwaltungstechnischen

und Compliance-Aktivitäten.

Norman Data Defense Systems AG

Münchensteinerstrasse 43

4052 Basel

Tel. 061 317 25 25

Fax 061 317 25 26

norman@norman.ch

www.norman.ch

Investieren Sie einen halben Tag

Zeit für mehr Sicherheit.

«Der Ausfall eines Druckers für 30 Minuten

ist ärgerlich. Der Ausfall einer Produktionsanlage

kann weitreichende Folgen haben, die nicht

abschätzbar sind.»

Wann: Donnerstag, 26. Mai 2011

Zeit: 13.00 - 17.00 Uhr

Wo: Zürich

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.norman.com/securityroundtable

27


IT-Sicherheit

Wo höchste Zuverlässigkeit nötig ist,

wird auf EIZO gesetzt

EIZO hat sich nicht nur als innovativer Hersteller

von High-End-Displays etabliert. EIZO ist

auch ein Synonym für höchste Zuverlässigkeit

und Langlebigkeit. Daher ist es logisch, dass

EIZO-Monitore sehr häufig auch in sensiblen

Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen,

wo höchste Ausfallsicherheit ein Muss ist.

Zum Beispiel in Kontrollräumen der Energie-

Wirtschaft, Verkehrsleitzentralen des

öffentlichen Verkehrs, Einsatzleitzentralen

der Polizei, Verkehrsüberwachung usw.

Dass EIZO qualitativ hochwertigste Monitore

herstellt, beweist auch die branchenweit

einzigartige Fünf-Jahres-Garantie für alle

FlexScan-Modelle.

28

Kontrollraum der Axpo AG. © Axpo AG

Multimonitor-Lösungen

In Kontrollräumen werden Monitore häufig übereinander

platziert, so dass der obere Monitor die

Abwärme des darunter stehenden Gerätes verkraften

muss. EIZO-Displays haben damit absolut keine

Probleme, auch beim 24-Stunden-Einsatz. Durch

ein effizientes Energie-Management wird insgesamt

der Stromverbrauch möglichst gering gehalten, und

somit auch die Wärme-Entwicklung. Auch das Gehäuse

ist dafür entwickelt, dass die Monitore dank

geradelinigem Design übereinander eingesetzt werden

können.

Automatische Helligkeitssteuerung spart Strom

EIZO hat als erster Hersteller Displays entwickelt,

die eine automatische Helligkeitssteuerung (Auto

EcoView) integriert haben. Via Sensor auf der Bildschirmfront

wird die Helligkeit des Umgebungslichts

gemessen und entsprechend die Helligkeit der

Hintergrundbeleuchtung automatisch so optimiert,

dass der Bildschirm nie zu hell oder zu dunkel ist.

Damit wird die Belastung der Augen reduziert und

erst noch bis zu 50% Strom gespart, im Vergleich

dazu, wenn der Monitor mit 100% Helligkeit eingesetzt

wird.


Auto EcoView Sensor

Automatisch die optimale Helligkeit schont die

Augen und ist energieeffizient

DuraVision-Monitore für Video-Überwachung

Mit dem Anspruch auf höchste Zuverlässigkeit auch

bei härtestem Einsatz hat EIZO neu die Produktlinie

DuraVision entwickelt. Die FDS-Monitore erfüllen

die spezifischen Bedürfnisse für Sicherheit und Über-

wachung, vereinen Bildqualität, höchste Zuverlässigkeit

und Langlebigkeit und bieten Anschlüsse für PCs

und Videoüberwachungs-Equipment. Diese Displays

sind für den dauerhaften 24-Stunden-Einsatz konzipiert.

EIZO DuraVision FDS1901 Surveillance-Monitor

EIZO Touchscreen LCDs für

Zutrittskontrolle, Gebäudesteuerungen,

Automation und Industrie

Ideal für die Zutrittskontrolle geeignet sind EIZO

Touch-Displays. Diese LCDs gibts in Grössen von

10,4 bis 23-Zoll und bedienen sich entweder der

analog resistiven, der kapazitiven oder der Ultraschall-

sowie auch der Infrarot-Technologie. Wie bei

EIZO üblich, ist höchste Zuverlässigkeit und perfekte

Bildqualität inklusive.

EIZO NANAO AG

Moosacherstrasse 6, Au

8820 Wädenswil

Tel. 044 782 24 40

Fax 044 782 24 50

www.eizo.ch

info@eizo.ch

IT-Sicherheit

EIZO hat für jedes Einsatzgebiet

die optimale Monitorlösung

EIZO ist auch führender Hersteller von bildgebenden

Geräten für die medizinische Diagnostik sowie

im professionellen Grafik- und Fotomarkt. Dank

eigener Forschung, Entwicklung und Fabrikation

können sogar Displays auf Kundenwunsch hergestellt

werden! Solche massgeschneiderten Display-

Lösungen vereinen neueste Technologie, höchste

Qualität, sorgfältigste Herstellung und eine akribische

werksinterne Kontrolle.

First class made by EIZO

Jeder EIZO-Monitor wird mit erstklassigen LCD-

Panels und hochwertigsten Komponenten hergestellt,

justiert und strengsten Qualitätskontrollen unterzogen.

Daher kann EIZO eine branchenweit einzig-

artige Garantie gewähren. Mehr Informationen über

das umfassende Sortiment der EIZO-Displays finden

Sie auf www.eizo.ch.

Akribische Qualitätskontrolle bei EIZO

29


Notstrom

Bimex:

Damit der Strom nicht ausgeht

Schützen Sie Ihre Firma durch ein modernes Notstromsystem.

Bimex ist einer der grössten unabhängigen Schweizer

Anbieter von Notstromsystemen und Stromaggregaten.

Mit Stützpunkten in den Kantonen Bern,

Zürich und St Gallen.

Notstromanlagen aus einer Hand

Sie wollen sich gegen einen Stromausfall wappnen?

Sie müssen temporäre Versorgungsstopps überbrücken?

Oder selber Strom produzieren, weil es kein

lokales Netz gibt? Bimex entwickelt moderne Notstromanlagen

von A bis Z. Als Kompetenzzentrum

für Notstrom garantiert Bimex umfassendes Knowhow,

bedarfsgerechte Lösungen, klare Ansprechpartner

und schnellen Service.

30

Stromaggregate: grosse Auswahl

Bimex führt ein breites Angebot an Stromerzeugern,

vom Grossaggregat bis zum Kleinstromerzeuger mit

Inverter-Technologie. Je nach Bedarf leisten die einzelnen

Aggregate bis zu 3500 kVA.

Speziallösungen

Bimex produziert/modifiziert jedes Stromaggregat

nach Kundenbedarf. So gibt es zum Beispiel Sonderlösungen

für Bahnen, Rechencenter, Banken, Spitäler,

Elektrizitätswerke und Feuerwehr.

Kundendienst

Täglich sind Servicetechniker der Bimex im Dienste

der sicheren Notstromversorgung für Montagen,

Anlagechecks, Wartung und Steuerungsumbauten

unterwegs.

Bimex Energy AG

Glütschbachstrasse 32

3661 Uetendorf (Thun)

Beat Müller

Geschäftsleitung

Tel. 033 334 55 61

Fax 033 334 55 69

www.notstrom.ch


Konica Minolta PRESS-Serie

Unerreichte Qualität

im modernen Digitaldruck!

Graphax AG

Riedstrasse 10

8953 Dietikon

058 551 11 11

info@graphax.ch

www.graphax.ch


Notstrom

gebrüder meier ag

Stromaggregat-Innovationen

Hier wird Energie gespart!

Ein Markenzeichen und Slogan von der Firma

gebrüder meier ag. Ist das wirklich so?

Unsere Notstromaggregate sind so zuverlässig, dass

jeder Betreiber unserer Produkte und Dank dem

Service unserer Fachkräfte zufrieden ist. Wir sind

24 Stunden für unsere Kunden erreichbar mit einem

Service und Kunden-Dienst vor Ort. Das ist

das Markenzeichen unserer Firma.

32

Interview von Roland Baer

gebrüder meier ag ist eine leistungsstarke Anbieterin für elektrische und

mechanische Problemlösungen in den Bereichen mechanische

Fertigung, Instandhaltung und Engineering von elektrischen Maschinen

und Spezialanlagen. Mit den Standorten Regensdorf (Hauptsitz),

Zollikofen und Emmenbrücke sowie den Verkaufs büros in Oron-la-Ville

und Bellinzona deckt die Firma die ganze Schweiz ab.

Hans-Rudolf Wetli, Leiter Verkauf.

Viele Anwender und Betreiber haben bereits seit

20 –30 Jahren eine Notstromgruppe oder eine

Netzersatzanlage in Betrieb.

Das ist richtig. Viele Netzersatzanlagen können

durch uns neu revidiert oder aufgerüstet werden.

Zu unseren langjährigen Kunden zählen Banken,

Versicherungen aber auch der Bund, Kantone und

Gemeinden. Unsere Service-Dienstleistungen stellen

unsere Kunden zu keiner Zeit in Frage, sind aber

auch mehr als zufrieden mit unserer seriösen Betreuung.

Die Anlagen werden in der Regel einmal

im Monat kontrolliert und betrieben, um zu gewährleisten,

dass die Funktion dem gewünschten Anspruch

entspricht. Die Tests können auch von uns

durchgeführt werden, sofern der Kunde es wünscht.

Unsere Wartungsverträge für den Service können

entsprechend individuell angepasst werden.


Wie sicher sind diese Komponenten?

Sind diese auch kompatibel in der heutigen Zeit?

Unsere Produkte sind stets auf dem neusten Stand.

Dessen ungeachtet verändert sich die Technologie

auch in dieser Branche. Aus diesem Grunde empfehlen

wir, gewisse Veränderungen vorzunehmen –

eventuell mit einer neuen Steuerung. «Alt und Neu»

ist sicher vertretbar und realistisch. Aber es muss

den neuesten Normen entsprechen.

CO2 Ausstoss ist ein grosses Thema!

Ihre Anlagen werden sicherlich mit den nötigen

Normen installiert?

Unsere neuen Anlagen müssen der Auflage des CO2

Ausstosses entsprechen. Unsere Aggregats-Lieferanten

erfüllen die von uns verlangten Anforderungen

und sie garantieren uns die vorgegebenen

Werte. Bei vielen Ausschreibungen ist ein Partikelfilter

heute als Auflage der Kantone vorgeschrieben.

Die seit mehreren Jahren angewandte CO2 Reinigung,

deren hochwertiges Resultat immer mehr

Kunden als Standard ansehen, findet ein breites

Einsatzgebiet.

Notstrom

Wann wird das ISO 14001 zertifiziert oder

eingeführt?

Das ist eine gute Frage. Zertifizierungen sind für

uns wichtig. Aufgrund der Zulieferer, dem Vertrauen

der Kunden und den nötigen Verordnungen,

welche wir durch das Prädikat der verschiedenen

Firmen haben, ist die Norm im Moment nicht von

allzu grosser Bedeutung. Zu gegebener Zeit werden

wir das Label überdenken.

Herr Wetli, wir bedanken uns für das Gespräch

und wünschen der Firma gebrüder meier ag alles

Gute für die kommenden Monate.

Allmendstrasse 10

8105 Regensdorf ZH

Tel. 044 870 93 36

Fax 044 870 93 94

Mobile 079 689 14 71

hansrudolf.wetli@gebrueder-meier.ch

www.gebrueder-meier.ch

Die gebrüder meier ag…

…ein langjähriges und bekanntes schweizerisches Dienstleistungs- und Handelsunternehmen, gehört zu den führenden

Anbietern im Bereich der Instandhaltung und dem Engineering von elektrischen Maschinen und Anlagen

in der Schweiz. Über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 3 Standorten sorgen dafür, dass sich Kunden aus

den Bereichen Industrie, Energieerzeugung, öffentlicher Verkehr, Transportwesen, Kieswerke, Chemie, Kommunalwesen,

Baugeschäfte oder Haustechnik rund um die Uhr ihren Kernaufgaben widmen können. Erfahrungswerte

und Know-how aus über 90-jähriger Tätigkeit sowie unsere Marktstellung verpflichten und garantieren Ihnen das

bestmögliche Ergebnis. Die Qualität unserer Dienstleistungen stellen wir an erster Stelle. Durch innovatives und zukunftgerichtetes

Management wird ein qualitatives Wachstum angestrebt. Vertrauenswürdige Vertretungen und

zuverlässige Partner ergänzen unser Angebot sinnvoll und unterstützen und stärken diese Absicht.

33


Brandschutz

Brandschutz:

Verschlafen Sie Ihre Sicherheit nicht

34

Haushalts-Rauchwarnmelder

warnen zuverlässig im Brand-

fall und retten Leben. Ihre

Installation wird vom Schwei-

zerischen Feuerwehrverband

und von den Feuerversicherern

empfohlen. Bei Auswahl

und Einbau der Geräte gibt es

wichtige Punkte zu beachten.

Autor: Hans Burgherr*

Ungefähr 60 Menschen sterben jährlich bei Wohnungsbränden

in der Schweiz. Tödlich ist in der

Regel nicht das Feuer selbst, sondern der Rauch,

der dabei entsteht. Bereits drei Atemzüge im giftigen

Brandrauch können zum Tode führen, die Opfer

werden im Schlaf bewusstlos und ersticken.

In der Schweiz ist die Installation von Rauchmeldern

nicht Pflicht, aber die kantonalen Instanzen

der Feuerpolizei und Brandversicherungen empfehlen

dringend die Installation dieser «kleinen Lebensretter».

Installation

in allen Schlafräumen und Fluchtwegen

Eine europaweit anerkannte Richtlinie zur Installation

von Rauchwarnmeldern fordert die Montage

je eines Rauchmelders pro Etage im Korridor/Flucht-

weg sowie in Schlaf- und Kinderzimmern (Mindest-

schutz). Idealerweise werden auch Aufenthaltsräu-

me und Wohnzimmer ausgestattet (Optimalschutz).

Der bei einem Brand entstehende Rauch wird durch die

Thermik nach oben transportiert. Damit die Rauch-

melder optimalen Schutz bieten, sollten sie also im-

Die Geräte lassen sich einfach

an der Decke montieren

mer am obersten Punkt der Zimmerdecke befestigt

werden. Die Entfernung zu Wänden und Unterzügen

sollte mindestens 50 Zentimeter betragen.

Qualitätsmerkmale von Rauchwarnmeldern

Bei der Auswahl von Rauchwarnmeldern für den

privaten Wohnbereich sollten Qualitätsaspekte im

Vordergrund stehen. Denn die Zuverlässigkeit der

Geräte ist ausschlaggebend für die spätere Sicherheit

der Bewohner.

Aus diesem Grund bietet die Firma Minimax bei-

spielsweise nur batteriebetriebene Rauchwarnmelder

des europäischen Marktführers Ei Electronics an,

denn diese sind gemäss der gültigen Norm DIN EN

14604 zugelassen und verfügen über das CE-Zeichen.

Batteriebetriebene Rauchwarnmelder funktionieren

unabhängig von der Stromversorgung und eignen

sich sowohl für Neubauten als auch für die Nachrüstung

von Bestandsbauten, denn sie sind ohne zusätzliche

Kabelverlegung zu installieren. Bevor die

Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt rechtzeitig

ein Warnsignal.

Testsieger im Kassensturz

Der Ei Electronics Rauchwarnmelder Typ Ei 605-D

ist aus einer Testreihe des Verbrauchermagazins

FRC als Sieger hervorgegangen. Die schweizerische

Redaktion prüfte zwölf Geräte verschiedener Hersteller

in mehreren Kategorien. Der Ei605-D erhielt

als Einziger im Test das Prädikat «sehr gut». Alle Geräte

wurden nach den Anforderungen und Prüfverfahren

der Europäischen Produktnorm EN 14604

getestet.

Weitere Informationen unter www.minimax.ch.

*Autor: Hans Burgherr ist Abteilungsleiter Produkte

der Minimax AG in Dübendorf.

Brandschutz mit System

Ansprechperson: Hans Burgherr

Tel. 043 833 44 19 (Direkt)

Tel. 079 378 00 04 (Mobile)

h.burgherr@minimax.ch


Unternehmen müssen Gefahrstoffe sicher verwahren

Mit neuen Brandschutzlagern

erfolgreich am Markt

Protectoplus weitet Angebotsschwerpunkt aus

Brandschutzboxen, Brandschutzcontainer,

Brandschutzlager, Brandschutzräume,

Brandschutzschränke, Brandschutzzellen…

So vielfältig wie die Bezeichnungen im aktuellen

Katalog der Rendsburger Protectoplus GmbH, so viel-

fältig in Grösse und Ausstattung sind in diesem

Segment der Lager- und Umwelttechnik auch die

Protecto-Produkte, in denen wassergefährdende

und brennbare Stoffe aller Art sicher gelagert werden

können. Mit Beginn dieses Jahres hat der zertifizierte

Fachbetrieb aus Schleswig-Holstein seinen

ohnehin schon gut sortierten Angebotsschwerpunkt

erneut ausgeweitet. Damit ist die mittelständische

Technologieschmiede jetzt noch mehr als bisher in

der Lage, für jeden Bedarf das optimale Produkt zu

offerieren. Vertriebschef Paul Fricke: «Besonders

stolz sind wir unter anderem auf die erfolgreiche

Markteinführung eines neuen Regal-Brandschutzlagers

und auf die neuen Brandschutzzellen mit

Kleinmengenregalen, die gut nachgefragt werden.»

Neu im Sortiment

von Protectoplus

und am Markt

bereits erfolgreich

eingeführt sind

das BCK RD-Regal-

Brandschutzlager

F90 (Abb. 1) und

die BCK R-Brand-

schutzzelle (Abb. 2),

die auch mit einer

Klimaanlage

ausgestattet werden

kann.

Brandschutz

Produktdetails in aller Kürze

Der neue Brandschutzlager-Typ BCK RD (Abb. 1)

weist im Vergleich zum bisherigen Standard eine

Verdoppelung der Lagerkapazität auf. Beide Typen

verfügen über eine 1000 Liter Flüssigkeit fassende

Auffangwanne und hinter ihren Doppelflügeltüren

können auf zwei Ebenen sowohl Fässer als auch

Intermediate Bulk Container (IBCs) sicher gelagert

werden. Ideal für kleinere Betriebe geeignet sind

nach Aussage von Paul Fricke die BCK R-Mini-

Brandschutzzellen F90 (Abb. 2), die in zwei Versio-

nen zu haben sind. In der Version 1, die über eine

200-Liter-Auffangwanne verfügt, können auf zwei

Lagerebenen sowohl Fässer als auch Kleingebinde

untergebracht werden. Die Version 2, ausgerüstet

mit einer 1000-Liter Auffangwanne, ist zwar speziell

für die Lagerung von IBCs konzipiert, kann aber

ebenfalls für Kleingebinde genutzt werden. Auch

bei diesem Typ stehen zwei Ebenen für die Lagerung

der Gefahrstoffe zur Verfügung.

Zusatzausstattung und Durchrostungsgarantie

Durch eine Vielzahl von Zubehör können Protecto-

Kunden die Ausstattung ihrer Sicherungseinrichtungen

ganz dem jeweiligen Verwendungszweck an-

passen. Paul Fricke nennt hier u.a. Klimaanlagen,

Rippenrohrheizkörper, technische Lüftungen, Tür-

feststellanlagen mit Magnethaltearmen für die automatische

Türverriegelung im Brandfall sowie Umluftheizungen.

Fünf Jahre Garantie gibts bei Protectoplus

übrigens auf die Protecto-Yxolit-Langzeit-

Korrosionsbeschichtung, mit der der Bodenbereich

der stählernen Auffangwannen gegen Durchrostung

geschützt ist.

Protectoplus-Geschäftsführer

Joachim Tempelmann:

«Im Schadenfall können schon

kleine Nachlässigkeiten beim

betrieblichen Umweltschutz zu

hohen finanziellen Einbussen

und zu einem beträchtlichen

Imageschaden führen.»

35


Brandschutz

Schadenfällen wirksam vorbeugen

Den guten Grund für die erneute Ausdehnung des

Protecto-Angebots erläutert Joachim Tempelmann,

der geschäftsführende Gesellschafter: «In Industrieunternehmen,

aber auch in Handwerks-, Handels-

und Gewerbebetrieben sowie in kommunalen

Einrichtungen, in denen der Umgang mit gefährlichen

Werk-, Betriebs- und Abfallstoffen zum Arbeitsalltag

gehört, ist ein hohes Mass an Sicherheit

einfach zwingend geboten. Die Mitarbeiter, das Betriebsgelände,

die Nachbarschaft und letztlich die

Umwelt insgesamt müssen wirksam geschützt und

so vor Schaden bewahrt werden.» Bränden und Explosionen,

so Tempelmann, sei dabei ebenso wirksam

vorzubeugen wie etwa der Verunreinigung des

Bodens und des Grundwassers. Letzteres könne sehr

schnell geschehen, wenn etwa Öle, Benzin, Säuren

und andere aggressive Stoffe aus Tanks, Fässern

und anderen Behältern unkontrolliert ausliefen.

Hohe Sicherheitsstandards

bedingen hohe Investitionen

«Verantwortungsvolle Unternehmens- und Betriebs-

leiter beugen diesen Risiken effektiv vor», sagt Tempelmann,

«denn sie kennen sehr genau die negativen

Folgen möglicher Havarien, die finanziell schwer zu

Buche schlagen und einen nachhaltigen Imageverlust

bedeuten können». Auch unter diesen Aspekten

hätten viele Betriebe inzwischen hohe Sicherheitsstandards

gesetzt, die aber auch entsprechende

Investitionen in den betrieblichen Umweltschutz erforderlich

machten. «Und passgenau dafür», so der

Protecto-Chef, «bieten wir in Deutschland und über

kompetente Vertriebspartner auch im europäischen

Ausland eine immer breitere Palette von Qualitätsprodukten

zu marktgerechten Konditionen an.» Da-

bei würden die sicherheitstechnischen Notwendigkeiten

von Grosskonzernen ebenso berücksichtigt

wie die speziellen Bedürfnisse von Kommunen

sowie von Betrieben aus Handwerk, Handel und

Gewerbe.

Bequem per Gabelstapler können Gefahrstofffässer

im BCK RD-Regal-Brandschutzlager F90 untergebracht

werden. Fotos: Protectoplus

36

Mehr Informationen zu Angeboten und

Dienstleistungen von Protectoplus

gibts unter:

PROTECTOPLUS

Tel. +49 (0)4331/451620

info@protetoplus.de

Impressum

Herausgeber: Alfred Gysin

Verlag: DEK-Verlags AG

Im Lutereich 44

CH-4411 Seltisberg

Tel. 061 338 16 38

Fax 061 338 16 00

www.laupper.ch

info@laupper.ch

Druck: Binkert Druck AG, 5080 Laufenburg

Auflage: 16 000

Idee und Realisation

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info@baermedia.ch / Tel. 061 333 07 17

Verkauf & Redaktionskoordination

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Lektorat

Maya Herrmann / herrmann@baermedia.ch

Grafik und Layout

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Eine verlagseigene Beilage zu den Fachzeitschriften

der DEK-Verlags AG, 4411 Seltisberg

Bauflash

Neue Produkte

Sysdata

Beilagen erscheinen in loser Folge zu verschiedenen

Themen und mit unterschiedlichen Titeln und

werden auch direkt an ein entsprechendes Zielpublikum

verschickt sowie an Fachmessen aufgelegt.


SICHERHEIT 2011 SECURITE 2011

ITY 2011 SECURITE 2011 SECURA

011 SECURA 2011 SECURITY 2011

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MESSE ZÜRICH · ZÜRICH-OERLIKON

18. FACHMESSE FÜR SICHERHEIT

18. FACHMESSE MIT FACHKONGRESS

FÜR SICHERHEIT

15.–18. NOVEMBER 2011

MESSE ZÜRICH

S

S I C H E R H E I T

F I R E · S A F E T Y · S E C U R I T Y

2 0 1 1


Alles unter Kontrolle mit EIZO

Mit dem Anspruch auf höchste Zuverlässigkeit, auch bei härtestem Einsatz, hat EIZO neu die Produktlinie

DuraVision entwickelt. Die FDS-Monitore erfüllen die spezifischen Bedürfnisse für Sicherheit und Überwachung,

vereinen Bildqualität, höchste Zuverlässigkeit und Langlebigkeit und bieten Anschlüsse für PCs und

Videoüberwachungs-Equipment. Diese Displays sind für den dauerhaften 24-Stunden-Einsatz konzipiert.

Schnittstellen-Vielfalt für PC und Video

Für den Anschluss an PCs steht ein analoger D-Sub mini 15-Pin Eingang zur Verfügung. Ein Composite

(BNC)-Eingang unterstützt die TV-Normen, PAL, SECAM sowie NTSC und dient dem Anschluss von

Video-Überwachungs-Equipment wie CCTV (closed circuit TV) und Überwachungs-Kameras. Für die

Rausch- und Flimmer-Reduktion der NTSC-Signale hat der Composite-Eingang einen dreidimensionalen

Y/C Separations-Schaltkreis, welcher das NTSC-Videosignal aufteilt in Helligkeit (Y-Signal) und Farbinformationen

(C-Signal).

Höchste Zuverlässigkeit /

2-Jahres-Garantie für

24-Stunden-Einsatz

Alle DuraVision-Modelle bieten

höchste Zuverlässigkeit und

sind für den 24-Stunden-Einsatz

gebaut. Qualität, für die EIZO

eine 2-Jahres-Garantie gewährt.

Modell EIZO DuraVision FDS1701 DuraVision FDS1901

Diagonale 43 cm (17-Zoll), 4:3 Format 48 cm (19-Zoll), 4:3 Format

Technologie TN-LCD TN-LCD

Auflösung 1280 Punkte x 1024 Zeilen 1280 Punkte x 1024 Zeilen

Helligkeit / Kontrast 300 cd/m 2 / 1000:1 400 cd/m 2 / 1000:1

Max. Blickwinkel Horizontal 160°, Vertikal 160° Horizontal 170°, Vertikal 170°

Reaktionszeit rise / fall 5 ms (schwarz-weiss) 5 ms (schwarz-weiss)

Signalanschlüsse PC 1x D-Sub 15-Pin 1x D-Sub 15-Pin

Signalanschlüsse Video 1x Composite (BNC) 1x Composite (BNC)

Kompatible Video-Signale PAL, NTSC, SECAM PAL, NTSC, SECAM

Garantie 2 Jahre bei 24-Std. Einsatz 2 Jahre bei 24-Std. Einsatz

EIZO NANAO AG - 8820 Wädenswil - Telefon 044 782 24 40 - Fax 044 782 24 50 - www.eizo.ch

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