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Dies & Das

Haie küsst man nicht

Eine gehörnte Erzieherin, ein verlassener Kindergarten und eine

Flasche WC-Reiniger – das ist der Stoff, aus dem die neue Komödie

›Haie küsst man nicht‹ im Theater an der Volme gemacht ist.

Eva hat Geburtstag und Eva liebt Martin. Doch Martin knutscht

lieber mit Evas Freundin. Also flüchtet sich die Erzieherin in den

verlassenen Kindergarten und rechnet ab. Mit Martin, mit der

Männerwelt und dem Leben. In einem sprühenden Solo schmiedet

sie Rachepläne und sinniert über verschiedenste Möglichkeiten

ins Gras zu beißen. Ob WC-Reiniger zum Ableben taugt? Mal

himmelhoch jauchzend, mal im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode

betrübt, galoppiert sie mit ihrem temperamentvollen Monolog

doch noch dem Happy End entgegen.

OP am offenen Herzen

Liebe geht durch den Magen, aber was wird aus ihr, wenn sie

durch den Magen durch ist? Was weiß die Wissenschaft über die

Liebe? Und was ist überzeugender: 100 rote Rosen oder einmal

den Müll runterbringen? Liebesbeweise sind meistens sehr peinlich

und bewirken das Gegenteil. Höchste Zeit, dass sich ein Experte

der Sache annimmt.

In seinem Programm richtet Deutschlands witzigster Arzt, Dr. Eckart

von Hirschhausen, sein Stethoskop auf das ›größte aller Gefühle‹.

Eine Operation am offenen Herzen. Ohne Mundschutz geht er

der zentralen Frage nach, ob es eine große Liebe gibt oder viele kleine,

warum wir uns so richtig meist in die Falschen verlieben und

was Liebeskummer mit einem Drogenentzug gemeinsam hat. ›Liebesbeweise‹

– ein Aufklärungsabend für Abgeklärte, für Romantiker

und für alle, die dachten, sie wüssten schon, was Liebe ist …

Das Theater Antagon

setzt pyrotechnische,

artistische und musikalische

Effekte atemberaubend

in Szene.

Haie küsst man nicht

19.08/24.08./31.08.

Theater an der Volme

Dr. Eckart von Hirschhausen:

›Liebesbeweise‹

12.09., 20 Uhr, Stadthalle

Muschelsalat geht in den Endspurt

Auch in diesem Sommer bietet das Kulturbüro Hagen im Volkspark

einen munteren Mix mit internationalen Künstlern. Spannendes

Straßentheater, atemberaubende Akrobatik, imposante

Stelzenkünstler, Film und Musik sowie aufrüttelnde und humorvolle

Geschichten wechseln sich noch bis Ende August jeweils

mittwochs ab. Und wie immer: umsonst und draußen! Auf diese

Acts dürfen wir uns noch freuen:

• Das niederländische Theater Gajes mit dem turbulenten

Spektakel ›Agora Phoebia‹ (01.08., 21 Uhr)

• Das N.N. Theater Neue Volksbühne Köln mit seiner rasanten

und grotesken Inszenierung ›Der Brandner Kaspar‹

(08.08., 20 Uhr)

• Das Daltons Orchestrar mit seiner aberwitzigen

Musikperformance (15.08. 20 Uhr)

• Das große Finale mit dem Frankfurter Theater Antagon

(22.08., 21.30 Uhr)

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