Notfallversorgung am BETHLEHEM Krankenhaus Stolberg/Rhld. Zu ...

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Notfallversorgung am BETHLEHEM Krankenhaus Stolberg/Rhld. Zu ...

TREFF

DAS INFOMAGAZIN DES BETHLEHEM GESUNDHEITSZENTRUMS AUSGABE 2|2007

Notfallversorgung am BETHLEHEM Krankenhaus Stolberg/Rhld.

Zu Lande, zu Wasser

und in der Luft? Fast!

Die Notfallversorgung

für die Stolberger

Bevölkerung ist

lückenlos gewährleistet.

Wie, das lesen

Sie auf den Seiten

4 - 7 in diesem Heft.

(Fotos: H.Albrecht, H.Seidel, K.Winkelmann)


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sein bei der Wahl des für Sie geeigneten

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einen Computer die Daten über die punktuelle

Belastung und die Druckverteilung. Die

Ergebnisse geben gesichterten Aufschluss

über die Kontaktfläche zwischen Ihrem Körper

und der Matratze, die Einsinktiefe für Schulter

und Becken bzw. den Grad der Unterstützung

für die Wirbelsäule.


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die zweite Ausgabe in diesem Jahr widmet sich mit

ihrem Schwerpunktthema der Notfallversorgung der

Stolberger Bürger. Im Falle eines Notfalls kommen verschiedene

Instanzen zum Einsatz. Hand in Hand arbeitet

die hiesige Feuerwehr mit dem Notfallstandort am

BETHLEHEM Krankenhaus zusammen. In besonderen

Situationen wird der Rettungshubschrauber der ADAC-

Luftrettung angefordert.

Mitte April wurde es aufregend für die Belegschaft des

BETHLEHEM Krankenhauses. Zwei Mitarbeiterinnen

des TÜV Rheinland prüften und bewerteten vier Tage lang die Abläufe

im gesamten Haus. Das BETHLEHEM Krankenhaus hatte sich zum Ziel

gesetzt, die höchste, weltweit anerkannte ISO-Norm zu erfüllen.

Hans Mülders wurde vom Kirchenvorstand von St. Lucia einstimmig zum

neuen Kuratoriumsvorsitzenden gewählt. Ein Ehrenamt, das großen Einsatz

einfordert. Damit tritt er die Nachfolge von Helmut Drummen an, der im

November die Stelle des Personalleiters übernehmen wird.

Auch das Engagement unserer drei indischen Schwestern der "Schwesterngemeinschaft

von der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments" ist

bewundernswert. Weit weg von ihrer Heimat kümmern sie sich mit viel

Einfühlungsvermögen um die Belange der Patienten.

Wie sehr sich die medizinische Versorgung der Stolberger Bevölkerung

seit dem 18. Jahrhundert verändert hat, zeigt der Bericht des damals hier

in Stolberg ansässigen Arztes Dr. Carl Theodor Georg Kortum. Die dreiteilige

historische Serie startet mit diesem Heft.

Viele weitere Themen sind in dieser Ausgabe aufgegriffen.

Bei der Lektüre wünsche ich Ihnen eine gute Unterhaltung und

allen Patienten eine gute Genesung.

Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff

Verwaltungsdirektor

IMPRESSUM

Herausgeber

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

Steinfeldstraße 5 · 52222 Stolberg/Rhld.

Telefon 0 24 02 / 107 - 0

Telefax 0 24 02 / 107 - 41 80

EMail sekretariat@bethlehem.de

Web www.bethlehem.de

Träger

Katholische Pfarrgemeinde St. Lucia

Luciaweg 7 · 52222 Stolberg/Rhld.

V.i.S.d.P.

Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff

Verwaltungsdirektor

Redaktion

BETHLEHEM Gesundheitszentrum

H. Albrecht, H. Arndt, W. Mertens,

H. Schroten, M. Dischinger

Gestaltung

AlbrechtDesign / Stolberg-Rhld.

Gesamtleitung und Anzeigen

AlbrechtDesign / Stolberg-Rhld.

Druck Burg Verlag Gastinger GmbH

Stolberg-Rhld.

BTREFF - das Infomagazin des

BETHLEHEM Gesundheitszentrums

erscheint 4mal jährlich.

Namentlich gezeichnete Artikel

geben nicht in jedem Fall die

Meinung der Redaktion oder des

BETHLEHEM Gesundheitszentrums

wieder. Das Heft enthält Fotos von:

Anselm Cosler Images.

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 01/07

Öffentlichkeitsarbeit

Ihre direkten Ansprechpartner,

wenn Sie Anregungen, Tipps

und Verbesserungsvorschläge

an uns weitergeben möchten:

Redaktion Öffentlichkeitsarbeit

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Dipl.-Kfm.

Thomas Schellhoff

Verwaltungsdirektor

BTREFF · Das Infomagazin des BETHLEHEM Gesundheitszentrums ©2007

H. Albrecht

W. Mertens

H. Arndt

Foto:Anselm Cosler Images

3

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Wir nehmen uns Zeit für Sie

INHALT

TITEL

Seiten 4 bis 7

Notfallversorgung am BETHLEHEM

Seite 8

Behandlungskonzept des

Oberschenkelbruches

Seite 9

Was ist ein Wundmanagement?

Seite 10

Die Palliativmedizin

Seite 11

“Cafe Verzällche” wird

ausgezeichnet

Seite 12

Hans Mülders neuer

Kuratoriumsvorsitzender

Seite 13

60 Jahre Franziska-Schervier-Schule

Seite 14

Semesterprüfung der

Physiotherapieschule

Seite 15

Audit ISO-Zertifizierung

BETHLEHEM Krankenhaus

Seite 16

Die “Kinderakademie”

Seite 18

Rückenzentrum für Raum Aachen

Seite 19

50. Dienstjubiläum Resi Effelsberg

Seite 21

Die “Indischen Schwestern”

Seite 22

70jähriges Ordens-Jubiläum

Sr. Modesta

Seiten 24 bis 25

Dr. Carl Kortum

Arzt zu Stolberg im Jahre 1795

Seite 26

Rezept: Hokifilet im Bananenmantel

Seite 27

Rätselseite

Seiten 28 bis 43

Das BETHLEHEM

Gesundheitszentrum von A-Z.

Ein Leitfaden durch unser Haus.


TITEL 1

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Tag und Nacht stehen

Notärztinnen und Notärzte

bereit, um bei akuten Notfällen

die Versorgung der

Stolberger Bevölkerung zu

übernehmen.

Wir

nehmen

uns Zeit

für Sie!

4

Die Notfallversorgung am

NOTFALLMEDIZIN

Den Notarztdienst teilen sich das

BETHLEHEM Krankenhaus Stolberg

und das St. Antonius-Hospital Eschweiler

im Wechsel von jeweils einer

Woche. Versorgt werden primär die

Städte Stolberg und Eschweiler,

jedoch auch die anderen Städte und

Gemeinden im Kreis Aachen sowie

die Stadt Aachen und angrenzende

Gemeinden des Kreises Düren,

wenn die dort zuständigen Notärzte

im Einsatz sind.

Der Kreis Aachen als Träger des

Rettungsdienstes organisiert das

Rettungswesen, stellt das Notarzteinsatzfahrzeug

und finanziert das

Personal. Die Besatzung eines

Notarzteinsatzfahrzeugs setzt sich

aus zwei Personen zusammen:

Dem Notarzt und dem Rettungsassistenten.

Der Notarzt ist dem

jeweiligen Krankenhaus unterstellt,

der Rettungsassistent wird vom

Deutschen Roten Kreuz gestellt.

Der Aufenthaltsort der Besatzungen

des Notarztstandortes ist die Notarztwache.

Dort befindet sich ein

Aufenthaltsraum, 3 Zimmer mit

jeweiligen Nasszellen, einem Bett

und einer kleinen Küche. Die

Einsätze verteilen sich auf etwa

9 - 10 in 24 Stunden, alle zweieinhalb

Stunden geht es los im

Dienst der Bevölkerung.

In dieser Woche sind am Tag

Dr. Klaus Winkelmann und nachts

seine Kollegin Dr. Laura Smolen

als Notärzte tätig. Dr. Klaus

Winkelmann ist Arzt für Anästhesie

und Notfallmedizin und der ärztliche

Leiter des Notarztstandortes am

BETHLEHEM Krankenhaus in

Stolberg/Rhld., Dr. Smolen hat

ebenfalls die Zusatzbezeichnung

Notfallmedizin erworben und ist als

Assistenzärztin in der Klinik für

Innere Medizin beschäftigt.

Gleichzeitig hat Dr. Winkelmann

Dienst als Leitender Notarzt. Nachts

erfolgt dieser Dienst als Rufdienst,

tagsüber besetzt Dr. Smolen den

Notarztstandort nach, wenn der

Leitende Notarzt ausrückt.

Rettungsassistentin ist heute

Frau Drengenburg.


BETHLEHEM Krankenhaus in Stolberg

(Red.: Dr. K.Winkelmann, Bilder: Dr. K.Winkelmann, H.Albrecht)

Um die Arbeitsweise des Notarztdienstes

kennen zu lernen, lassen

wir uns einen typischen Einsatz

schildern:

Ein LKW erfasst beim Rangieren

einen Radfahrer, der zu Boden

stürzt. Hilfreiche Ersthelfer lagern

den Verletzten und kümmern sich

um den verstörten LKW-Fahrer.

Per Handy wird die 112 gewählt.

Der Notruf läuft in der Rettungsleitstelle

des Kreises Aachen in

Simmerath auf. Die Beamte alarmieren

per Piepser den Notarzt und

über Funk die Feuerwache in

Stolberg, die einen Rettungswagen,

besetzt mit zwei Rettungsassistenten,

entsendet.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle

geht alles Hand in Hand: Der

Patient wird untersucht, sein Kreislauf

mit Infusionen stabilisiert,

Knochenbrüche werden geschient,

der Verletzte auf einer Vakuummatratze

für einen schonenden Transport

gelagert. Die Schmerzen werden

mit Medikamenten behandelt.

Manchmal ist es notwendig,

Verletzte von der Unfallstelle in

weiter entfernte Spezialkliniken zu

transportieren.

In diesem Fall macht sich der

ADAC-Hubschrauber vom Standort

Merzbrück auf den Weg zum

Einsatzort (siehe Bericht über

ADAC-Luftrettung).

Noch von der Unfallstelle aus nimmt

Dr. Winkelmann Kontakt mit dem

diensthabenden Chirurgen Dr.

Tomczak auf und informiert ihn über

das Verletzungsmuster. Mit dem

Rettungswagen wird der Verletzte ins

BETHLEHEM Krankenhaus transportiert,

wo ihn Sr. Liesel, Dr. Tomczak

und der Unfallchirurg Dr. Karkour

bereits erwarten.

Eigentlich wollten wir jetzt das Notarzteinsatzfahrzeug

näher in Augenschein

nehmen, doch werden wir

jäh durch einen Alarm unterbrochen:

Einsatz in Eschweiler,

Verkehrsunfall, eingeklemmte

Person. Im Funk herrscht hektische

Betriebsamkeit. Frau Drengenburg

und Dr. Winkelmann sehen sich an:

"... dann wollen wir mal..." Das

Notarzteinsatzfahrzeug fährt mit

Blaulicht und Martinshorn vom

Krankenhausgelände.

Gut zu wissen, dass die Notärztinnen

und Notärzte des BETHLEHEM

Krankenhauses immer für uns da

sind, wenn wir sie brauchen. ■

5


TITEL 2

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Die Stadt Stolberg unterhält

nach dem Feuerschutz- und

Hilfeleistungsgesetz und

dem Rettungsgesetz eine

Feuerwehr mit einer ständig

besetzten, hauptamtlichen

Feuer- und Rettungswache.

Der Rettungsdienst der Stadt Stolberg

gewährleistet im Stadtgebiet die Notfallrettung

und den Krankentransportdienst.

Hierzu werden nach dem

Bedarfsplan des Kreises Aachen zu

den entsprechenden Vorhaltezeiten

2 Rettungswagen (RTW) und 2 Krankentransportwagen

(KTW) in der Feuerund

Rettungswache in Münsterbusch

"An der Kesselschmiede" vorgehalten.

Zusätzlich ist bei der Feuerwache

Stolberg ein dritter Rettungswagen

stationiert, der speziell zum Transport

von Kindern eingerichtet ist. Dieses

Fahrzeug wurde von dem Verein

"Menschenskind" durch Spendenmittel

finanziert und der Stadt Stolberg im

Jahr 1997 zur Verfügung gestellt.

Die notärztliche Versorgung wird

durch den Kreis Aachen mit Notarzt-

Einsatzfahrzeugen (NEF) sowie den

Rettungshubschrauber Christoph

Europa 1 sichergestellt.

Über die Notrufnummer 112 werden

die Hilfeersuchen bei Feuer, Unfällen,

Notfällen und Krankentransporten an

die ständig besetzte Zentrale der Feuerund

Rettungswache übermittelt. Diese

Zentrale ist besetzt mit qualifizierten

Rettungsassistenten, die auch im

Rettungsdienst tätig sind und somit über

eine hohe Einsatzerfahrung verfügen.

Entsprechend der jeweiligen Meldung

werden bei Rettungseinsätzen folgende

Fahrzeuge durch den Zentralisten

der Feuerwache eingesetzt:

KRANKENTRANSPORTWAGEN: Sie

dienen zum fachgerechten Transport

von hilfsbedürftigen, jedoch nicht akut

erkrankten oder verletzten Personen.

6

Die Notfallversorgung am

RETTUNGSDIENST

Die Besatzung des KTW besteht aus einem

Rettungshelfer und einem Rettungssanitäter.

RETTUNGSWAGEN: Rettungswagen

werden zur notfallmedizinischen Versorgung

akut erkrankter oder verletzter

Personen und zum anschließenden

Transport in ein zur weiteren Versorgung

geeignetes Krankenhaus eingesetzt.

Der Fahrer des RTW ist mindestens ein

Rettungssanitäter, der Beifahrer muss

Rettungsassistent sein.

Über die Kreisleitstelle werden bei

Bedarf zusätzlich eingesetzt:

NOTARZT-EINSATZFAHRZEUG (NEF):

Das NEF transportiert den Notarzt und

die medizinische Ausstattung zum jeweiligen

Notfallort. Der Notarzt wird bei

schwerwiegenden, akut lebensgefährlichen

Erkrankungen oder Verletzungen

zur Versorgung vor Ort und während

des Transportes mit dem Rettungswagen

zum Krankenhaus eingesetzt. Das NEF

ist mit einem Rettungsassistenten als

Fahrer und dem Notarzt besetzt.

RETTUNGSHUBSCHRAUBER (RTH):

Der Rettungshubschrauber dient zum

Transport eines Notarztes und der medizinischen

Ausstattung zum Notfallort

sowie, falls erforderlich, zum anschließenden

Transport des Patienten in ein

geeignetes Krankenhaus. Der Hubschrauber

wird von einem Piloten

geflogen und ist zusätzlich mit einem

Rettungsassistenten und dem Notarzt

besetzt.

Spätestens 12 Minuten nach der

Alarmierung ist ein Rettungswagen an

jeder Stelle des Stadtgebietes eingetrofffen.

Diese Zeit entspricht der für

Landkreise festgelegten Hilfsfrist im

Rettungsdienst. Nach Eintreffen an der

Einsatzstelle werden durch die Rettungswagenbesatzung

und den Notarzt die

Patienten transportfähig gemacht und

anschließend entsprechend der Krankheit

oder Verletzung mit oder ohne

Notarztbegleitung in ein geeignetes

Krankenhaus transportiert. Über Funk

oder Telefon kann bereits während der

Anfahrt das Krankenhaus verständigt

werden, damit beim Eintreffen das erforderliche

medizinische Personal bereit

steht. Im Krankenhaus wird der Patient

in der jeweiligen Aufnahmestation an

das Personal übergeben und die

Fahrzeuge stehen für weitere Einsätze

zur Verfügung.

Nachdem das Fahrzeug wieder auf

der Wache eingetroffen ist, wird die

Einsatzbereitschaft hergestellt durch

Nachfüllung der verbrauchten

Materialien sowie Reinigung oder im

Bedarfsfall Desinfektion des jeweiligen

Fahrzeuges. ■

(Red.: Toni Sturz

Bilder: H. Albrecht)

Georg Schober (l.)

Oliver Grendel (r.)


BETHLEHEM Krankenhaus in Stolberg

LUFTRETTUNG

Standort des ADAC-Rettungshubschraubers

ist der Flughafen

Würselen-Merzbrück.

Drei Personen, ein Pilot (vom ADAC),

ein Rettungsassistent (Deutsches Rotes

Kreuz, Malteser oder Johanniter) und

ein Notarzt (Medizinisches Zentrum

Kreis Aachen) stellen die Besatzung

des Hubschraubers.

Der Aktionsradius betrifft Teile der Kreise

Heinsberg, Düren, Aachen, Rhein-Erftkreis,

Euskirchen sowie Teile von

Südlimburg und des deutschsprachigen

Belgien. Etwa 1.600 bis 1.800 Einsätze

werden jährlich geflogen. Notarztstandort

ist das Medizinische Zentrum des

Kreises Aachen. Nachts wird nicht geflogen,

aber während der Nacht wird

in AC-Merzbrück die Maschine gewartet.

Hauptstandort der Hubschrauber

ist Bonn/Hangelar.

Die Rettungshubschrauber können

über die Notrufnummer 110/112 gerufen

werden. Die »Christoph«-Rettungshubschrauber

sind täglich von 7.00 Uhr

morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit.

In weniger als zwei Minuten sind die

Maschinen startklar. Ihr Einsatzradius

beträgt 50 km. Alarmieren Sie den nächst

erreichbaren Rettungshubschrauber

immer dann, wenn die Hilfe eines

Notarztes erforderlich ist und es sich

nicht eindeutig um Bagatell-Unfälle

handelt.

Der Rettungshubschrauber kommt bei

• Verkehrsunfällen

• Arbeits-, Haus- und Sportunfällen

• akuten Erkrankungen.

Beachten Sie folgendes Meldeschema

für Ihren Notruf:

Wer meldet den Notfall?

Wo ist es passiert?

Möglichst genaue Ortsangabe.

Was ist passiert?

Herr Alzer, RA (l.)

Herr Hoff, Pilot (r.)

Kurze Notfallbeschreibung.

Wieviele Erkrankte/Verletzte

brauchen Hilfe?

Welche Verletzungen/Schädigungen

liegen vor?

Warten auf Rückfragen!

Das ist bei der Landung des Rettungshubschraubers

wichtig:

Machen Sie sich beim Anflug des

Rettungshubschraubers durch Einschalten

der Warnblinkleuchten und Winken

bemerkbar. Der Pilot sucht dann selbst

den geeigneten Landeplatz. Legen Sie

auf keinen Fall Tücher oder lose

Gegenstände zur Markierung eines

Landeplatzes aus. Halten Sie ausreichenden

Sicherheitsabstand, und treten Sie

nicht an die Maschine heran, solange

sich die Rotorblätter drehen. Halten Sie

sich für Fragen des Arztes oder der

Polizei bereit.

Wer zahlt den Hubschraubereinsatz?

Wenn Sie den Rettungshubschrauber

alarmieren, entstehen Ihnen keine

Kosten. Die ärztliche Erstversorgung

und den Patiententransport zahlen die

Krankenkassen. Die Einsatzkosten werden

direkt mit den Sozialversicherungsträgern

abgerechnet.

Das kann der Rettungshubschrauber:

Der wesentlichste Vorteil des Rettungshubschraubers:

Er bringt den Notarzt/

Rettungsassistenten auf schnellstem

Wege zum Verletzten. Das ist besonders

wichtig, weil die Zeitersparnis in vielen

Fällen über Leben und Tod entscheidet.

Der Hubschrauber ist mit allem ausgerüstet,

was der Arzt zur Notfallbehandlung

braucht. Er bietet außerdem Raum

für die Aufnahme von zwei Patienten

und kann sie in kürzester Zeit in

Spezialkliniken transportieren.

Der Rettungshubschrauber fliegt ruhig

und vibrationsfrei; die ärztliche Behandlung

wird während des Fluges fortgesetzt,

so daß für den Patienten kein

Transportrisiko besteht.

Auch diese Aufgabe erfüllt der

Rettungshubschrauber:

Er bringt medizinisch erstversorgte

Patienten aus einem Krankenhaus in ein

anderes, falls es für die Endbehandlung

besser geeignet ist. Er transportiert

Arzneimittel, Blutkonserven, medizinisches

Gerät oder Organe für Transplantationen.

Er hilft bei der Suche nach

Vermißten, zum Beispiel über Seen oder

auch im Gebirge.

EC135

Die EC 135 ist das Nachfolgemodell

der jahrzehntelang bewährten B0 105.

Heute sind 19 Maschinen dieses Hubschraubertyps

in Betrieb. Die EC 135 ist

sehr schnell, durch den Fenestron-

Heckrotor leise und umweltfreundlich

(Reisegeschwindigkeit max.: 256 km/h).

Die EC 135 ist durch ihre geräumige

Zelle, erhöhtes Abfluggewicht und die

stärkeren Triebwerke sowohl als RTH als

auch ITH nutzbar. Die EC 135 kommt in

Würselen (Christoph Europa 1), Rheine

(Christoph Europa 2) und in Suben/

lnnviertel (Christophorus Europa 3)

auch grenzüberschreitend

zum Einsatz. ■

(Red.: ADAC, Bilder: H.Albrecht)

7


Behandlungskonzept des hüftgelenksnahen

Oberschenkelbruches am

BETHLEHEM Krankenhaus in Stolberg

Der Oberschenkelknochen ist

neben dem Beckenknochen

der größte Knochen des

Körpers und an zwei

Gelenken, dem Hüft- und

dem Kniegelenk, als gelenkbildender

Partner beteiligt.

Anatomisch wird der Oberschenkelknochen

in den Hüftkopf, den

Schenkelhals, die Rollhügelregion

(Ansatzpunkt wichtiger, das Hüftgelenk

stabilisierender Muskelgruppen),

den Oberschenkelschaft

und den körperfernen, mit dem Kniegelenk

bildenden Anteil unterteilt.

(Abb. 1)

Die Verletzung dieses kräftigen

Knochens ist eine typische Verletzung

des höheren Lebensalters

durch Sturz auf den dann durch

Entkalkung, die sog. Osteoporose,

geschwächten Knochens. Seltener

trifft man diese Verletzung im jüngeren

Lebensalter an, dann meist infolge

einer heftigen Gewalteinwirkung

wie z. B. einem Verkehrsunfall.

8

In Deutschland treten pro Jahr ca.

200.000 hüftgelenksnahe Oberschenkelbrüche

auf, die sich auf verschiedene

Bruchformen verteilen.

Die häufigsten Bruchformen stellen

hierbei die Oberschenkelhalsbrüche

und die Bruchformen innerhalb und

unterhalb der Rollhügelregion, sog.

per- und subtrochantäre Frakturen,

dar. Ziel der Behandlung in jedem

Lebensalter ist es, durch die Stabilisierung

des Bruches mittels modernster

Metallimplantate die frühzeitige

Belastungsfähigkeit des verletzten

Beines wieder herzustellen.

So werden Oberschenkelhalsbrüche

und Trümmerbrüche der Rollhügelregion

mit dem Einzementieren

einer sog. Duokopfprothese (Abb. 2)

oder bei gleichzeitig bestehenden

Hüftgelenksverschleiß durch eine

Hüfttotalendoprothese (TEP) mit

zusätzlicher künstlicher Gelenkpfanne

behandelt.

Bei den Brüchen innerhalb der

Rollhügelregion unterscheidet man

zwischen dem stabilen und dem

instabilen Bruch. Bei Letzterem geht

die Bruchlinie durch den kleinen,

innenseitig gelegenen Rollhügel, der

eine wichtige Abstützfunktion hat.

Die stabilen Brüche werden mit

einer sog. dynamischen Hüftschraube

(DHS), die instabilen

Bruchformen sowie die Brüche kurz

unterhalb der Rollhügelregion mit

einem kurzen Marknagel, dem sog.

Gammanagel, stabilisiert (Abb. 3 >

und 4 >). In seltenen Fällen weist

der Bruch im Bereich der Rollhügelregion

mehrere Bruchstücke auf,

so daß hier zur besseren Abstützung

ein langer Marknagel eingebracht

wird.

Marknagel und dynamische Kompressionsschraube

werden durch

mehrere Schrauben am Oberschenkelschaft

fixiert. Durch die

sofortige Belastungsfähigkeit dieser

modernen Metallimplantate gelingt

es in intensiver Zusammenarbeit mit

der Abteilung für Physiotherapie, die

zumeist älteren Patienten durch ein

individuell angepasstes Training

zunächst an Gehhilfen zu mobilisieren

und dem Muskelabbau vorzubeugen.

Anschließend kann der Heilungserfolg

noch durch die Teilnahme an

einer dreiwöchigen Rehabilitationsmaßnahme

gefestigt werden. Der

weitaus größte Anteil der Patienten

mit diesen Verletzungen erreicht

somit wieder die gewohnte körperliche

Aktivität, die vor dem Unfall

bestand. ■

(Red.: Dr. Kluy, Bilder: Dr. Kluy)

Ansprechpartner:

Oberarzt Dr. med. Karkour

Oberarzt Dr. med. Kluy

Sekretariat: Corinna Gahre

Telefon: 02402/107-4214

Fax: 02402/107-4375

Email: chirurgie@bethlehem.de


BETHLEHEM Krankenhauses (Red.: B.Albrecht, Bilder: H.Albrecht)

Was ist ein

Wundmanagement?

Forschung und Wissenschaft entwickeln

sich kontinuierlich. Ständige

Fort- und Weiterbildung aller am

Behandlungsprozess der Patienten

beteiligten Berufsgruppen und der

damit verbundene Wissenstransfer -

mit der Umsetzung in Leitlinien und

Behandlungsstandards sind nötig.

Dazu gehört auch das Wundmanagement

im BETHLEHEM Krankenhaus.

WUNDMANAGEMENT BEDEUTET:

Auf den einzelnen Patienten wird eine

individuelle Wundbehandlung nach

evidenzbasierten Standards und

Leitlinien abgestimmt. Eine entsprechende

Wunddokumentation ist

unumgänglich, denn nur so ist die

durchgeführte Behandlung nachweisbar

und überprüfbar. Der sinnvolle

und wirtschaftliche Umgang mit

Materialien, sowie die Schulung und

Anleitung der Patienten und / oder

seiner Angehörigen gehören ebenfalls

zu einem professionellen Wundmanagement.

Projektleiterin ist Fr. Dr. med. Krings,

Fachärztin für Chirurgie. Herr Dr.

Heise, Chefarzt der Abteilung

Chirurgie und Unfallchirurgie, wird

laufend über den Stand der

Projektarbeit informiert.

Zu Anfang unserer Arbeit haben wir

alle im BETHLEHEM Krankenhaus

verwendeten Wundauflagen und

Wundtherapeutika gesichtet. Wir

haben uns auf eine Produktlinie

geeinigt, nachdem sich alle von der

hohen Qualität der Produkte überzeugt

hatten. Eine Vielzahl lieb

gewonnener Salben und Cremes verschwanden

aus dem Verbandswagen.

Es werden nur Produkte verwendet,

deren Wirksamkeit nachgewiesen ist,

die aber ansonsten keine nachteilige

Wirkung auf die Gesundheit haben

können.

Wir haben auf allen Stationen die

Verbandwagen einheitlich sortiert

und bestückt, was im besonderen die

Arbeit der Bereitschaftsdienste vereinfacht

hat, es entfällt das lästige

und zeitaufwändige Suchen in den

Schubladen.

ALS PROJEKTGRUPPE HABEN WIR

UNS ZUM ZIEL GESETZT:

• Aufbau eines interdisziplinären

Wundmanagements für die

Versorgung der Patienten mit

Problemwunden, wie z.B. das

diabetische Fußsyndrom,

Ulcus cruris, Dekubitus.

• Etablierung eines

Qualitätszirkels

• Fallbesprechungen

• Hygienestandards

• Erprobung neuer Materialien

• Erprobung von

Behandlungsmethoden

• Wundprävention

• Erkenntniszuwachs und

Verbesserung der Therapie

chronischer Wunden

• Beratung und Anleitung

der Mitarbeiter

• Beratung und Schulung der

Patienten und/oder seiner

Angehörigen

Langfristig möchten wir ein Netzwerk

mit Arztpraxen, Ambulanten und

Stationären Pflegediensten aufbauen,

um die Kommunikation zu fördern,

Wissen auszutauschen und Versorgungsbrüche

bei der Behandlung und

Pflege der Patienten zu vermeiden.

In Kürze erscheint unsere Wundfibel

im Intranet des BETHLEHEM Krankenhauses.

Alle an der Wundversorgung

beteiligten Mitarbeiter werden informiert

und geschult. Die leitenden

Ärzte und Pflegekräfte gewährleisten

die Einhaltung der Standards.

Abweichungen werden begründet

und dokumentiert.

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Grundsätzlich möchten wir mit den

Neuerungen der modernen Wundversorgung

die Lebensqualität und

Zufriedenheit der Patienten erhöhen,

indem wir gewebeschonende Verbandstechniken

anwenden. Die Verbände

müssen nicht so oft gewechselt

werden, sie haben längere Tragezeiten.

Duschen mit Verband ist oft

möglich, da die modernen Verbände

die Wunde keimdicht abschließen

und die Oberfläche feuchtigkeitsabweisend

ausgestattet ist.

Der betroffene Mensch mit einer

chronischen Wunde kann so wieder

besser an den alltäglichen Aktivitäten

des Lebens teilhaben.

"Die Arbeit in der Projektgruppe

macht mir persönlich als Stationsleitung

und Pflegekraft viel Freude.

Zwar wird Aufwand mit den

Recherchen im Intranet, dem Lesen

von Fachliteratur oder auch dem

Besuch von Kongressen betrieben,

aber der fachliche Austausch erweitert

den Horizont und schafft ein vieles

mehr an Arbeitszufriedenheit".

Barbara Albrecht

Stationsleitung C3

Pflegeexpertin Dekubitus ■

(Red.: B. Albrecht, Bild: H. Albrecht)

9


BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Marianne K. ist eine lebenslustige

Frau. Die ersten

Sonnentage des Frühjahrs

verbringt sie am liebsten

mit ihrem Mann im gemeinsamen

Garten.

Frau K. hat Krebs. Seit ihrer letzten

Behandlung weiß sie, dass ihre

Krankheit unheilbar ist. Wieviel Zeit

ihr noch bleibt, ist ungewiss. Gefühle

wie Wut, Verzweiflung und

Traurigkeit begleiteten sie die letzten

Monate. Aber Frau K. blickt immer

auch nach vorne. Sie hat Wünsche

und Vorstellungen für ihre verbleibende

Lebenszeit. Schmerzen z. B.

möchte sie auf keinen Fall haben.

Ebenso möchte sie möglichst wenig

Zeit im Krankenhaus verbringen.

Ihre Selbstständigkeit in ihrer

gewohnten Umgebung, den alltäglichen

Kontakt zu Familie und

Freunden möchte sie sich möglichst

bis zum Schluss erhalten.

Palliativmedizin beschäftigt sich mit

solchen Fragen und Wünschen von

Patienten mit unheilbaren Erkrankungen.

Nicht die Verlängerung der

Überlebenszeit um jeden Preis,

sondern die Lebensqualität, also die

Wünsche, Ziele und das Befinden

des Patienten stehen im Vordergrund

der Behandlung.

Zukünftig wird die Selbstbestimmung

unserer Patienten in den

modernen Behandlungskonzepten

eine noch wichtigere Rolle spielen.

Die Planung einer Therapie und

damit auch der Verlauf eines

Aufenthalts im Krankenhaus werden

stärker geprägt sein von gemeinsamen

Entscheidungen, in die unsere

Patienten und auch deren

Angehörige mit einbezogen sind.

Hier geht es gerade bei schwerst-

10

Die

Palliativmedizin

kranken und unheilbar kranken

Menschen auch um die Zeit nach

dem Aufenthalt im Krankenhaus, um

die Zusammenarbeit mit Hausärzten

und niedergelassenen Fachärzten,

um die häusliche Pflege und

Betreuung und vieles mehr.

Dieser Herausforderung wollen wir

uns stellen. Daher haben wir im

Bethlehem Gesundheitszentrum eine

Arbeitsgruppe gebildet, die berufsübergreifend

im Sinne eines

Qualitätszirkels Konzepte erarbeitet,

die dieser Entwicklung gerade auch

im Bereich der Palliativmedizin

gerecht werden. Ziel soll sein, eine

möglichst gute Funktionsfähigkeit

und hohe Lebenszufriedenheit des

Patienten zu erhalten, wenn eine

Heilung nicht mehr möglich ist.

Die Palliativmedizin bejaht das

Leben, stellt die Linderung von

Schmerzen und anderen

Beschwerden in den Vordergrund,

integriert die psychischen, sozialen

und spirituellen Bedürfnisse der

Patienten, damit das Leben bis zum

Tode so aktiv wie möglich sein kann.

Dies schließt die Berücksichtigung

der Angehörigen mit ein. Eine umfassende

Betreuung ist eine berufsgruppenübergreifende

Aufgabe und

erfordert neben Pflegepersonal und

Ärzten auch Sozialarbeiter, Seelsorger,

Psychologen, Psychotherapeuten

und Physiotherapeuten.

Ein Kompetenzteam, das für unsere

Patienten und deren Angehörige wirkungsvolle

Hilfe leisten kann und

zwar in enger Zusammenarbeit mit

Hausärzten und ambulanten

Pflegediensten, soll hier zukünftig

Unterstützung leisten. Wir wollen ein

zusätzliches Beratungsangebot

schaffen, das allen Betroffenen zugute

kommt. Hierbei geht es um

Fragen zur Schmerzbehandlung und

zu weiteren Behandlungsmöglich-

keiten, um Fragen bei Problemen im

häuslichen Bereich, in pflegerischen

Angelegenheiten. Es geht um das

Herstellen von Kontakten zu Fachleuten,

Sozialhilfegruppen und

Selbsthilfegruppen, Betreuungsdiensten

und vieles mehr.

Für die wirkungsvolle Umsetzung

gibt es noch einiges zu tun! Wir erarbeiten

Konzepte zur Umsetzung

im BETHLEHEM krankenhaus,

knüpfen Kontakte zu kompetenten

Fachgruppen außerhalb des Krankenhauses

und organisieren Zusatzausbildungen

für unsere Mitarbeiter. Ein

hausinternes Ausbildungsprogramm

im Rahmen der innerbetrieblichen

Fortbildung wird bereits mit Erfolg

umgesetzt und trifft auf reges

Interesse unserer Mitarbeiter.

Marianne K. ist beruhigt zu wissen,

dass sie und ihre Angehörigen mit

ihren Sorgen zukünftig nicht allein

gelassen werden und in absehbarer

Zukunft auf kompetente Hilfe

zurückgreifen können, wenn es

notwendig werden sollte. So kann

sie gemeinsam mit Angehörigen,

Ärzten und Pflegekräften ihre Zeit

selbst bestimmen. ■

(Red.: Frings, Keller, Tapp

Bild: Archiv)


"Cafe Verzällche"

wird ausgezeichnet

"Wir freuen uns, Ihnen

mitteilen zu können, dass

Sie den 2. Preis gewonnen

haben", heißt es in der

Bekanntgabe der

Verbraucherzentrale NRW

und der Landesinitiative

Demenz-Service.

Teilgenommen am Ideenwettbewerb

"Niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote

im Kreis Aachen"

hatte die Kurzzeit- und Tagespflegeeinrichtung

"Haus Lucia" mit ihrem

"Café Verzällche". Seit etwa einem

Jahr können dort freitagnachmittags

Menschen mit körperlichen oder

geistigen Einschränkungen (z.B

Demenz), die leichter Hilfestellung

bedürfen, außerhalb ihrer häuslichen

Umgebung Gesellschaft genießen.

Am 12. März ging es dann zur

Preisverleihung in die Beratungsstelle

der Verbraucherzentrale in

Alsdorf. Gemeinsam mit dem Kern

des ehrenamtlichen "Café

Verzällche"-Betreuerteams nahm

Veronika Tapp, Leiterin des "Haus

Lucia", den Preis von Helga Kühn-

Mengel entgegen. Die Patientenbeauftragte

der Bundesregierung und

Schirmherrin des Närrischen

Pflegefestivals 2005, aus dessen

Spende der Ideenwettbewerb

bestritten wurde, lobte die "konsequente

Berücksichtigung der

Bedürfnisse der einzelnen Besucher"

im "Café Verzällche". Ebenfalls biete

das Angebot eine Entlastung für die

Angehörigen zu Zeiten, zu denen

sonst kaum ein Betreuungsangebot

stattfände, so Kühn-Mengel weiter.

Die gering gehaltenen Fahrtkosten

aufgrund einer Kooperation mit

einem Fahrdienst flossen als

Bonuspunkt in die Bewertung ein.

Das Preisgeld über 1.750 Euro gab

Tapp in die Hände der Ehrenamtlerinnen

"ohne deren enormen Einsatz

es kein "Café Verzällche" geben

würde und wofür ich mich herzlich

bedanken möchte", verdeutlichte

Tapp den Wert des Ehrenamtes für

das "Haus Lucia". Von dem Geld

werden weitere Anschaffungen für

das "Café Verzällche" finanziert. ■

(Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

Veronika Tapp (von links),

Margot Boßhammer,

Annelene Thissen,

Elisabeth Steinfeld und

Edith Kaiser freuen sich

mit der Jury über die

Auszeichnung des

"Café Verzällche".

11


BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Einstimmig wurde in der

konstituierenden Sitzung

des Kirchenvorstands der

Kirchengemeinde St. Lucia

in Stolberg entschieden:

Hans Mülders ist neuer

Kuratoriumsvorsitzender des

BETHLEHEM Krankenhauses.

Bereits Anfang des Jahres hatte

Mülders nach dem Rücktritt von

Helmut Drummen den Vorsitz

kommissarisch übernommen.

12

Kirchenvorstand von St. Lucia

wählt Hans Mülders zum neuen

Kuratoriumsvorsitzenden

Jetzt wurde er vom Kirchenvorstand

des Krankenhausträgers offiziell berufen.

Das aus ehrenamtlichen

Mitgliedern bestehende Kuratorium

vertritt und unterstützt den Kirchenvorstand

von St. Lucia bei der

Verwaltung des Krankenhauses.

Es ist berechtigt und verpflichtet,

sich mit allen Angelegenheiten des

Krankenhauses zu befassen und

seine Aufsichtspflicht erstreckt sich

auf alle Bereiche. Die unmittelbare

Führung des Hauses übernimmt

jedoch das Direktorium, dem die

Pflegedirektorin, der Verwaltungsdirektor

und der ärztliche Direktor

angehören.

Der Vorsitzwechsel war

notwendig geworden, da

Drummen am 1. November

den Posten des Personalleiters

am BETHLEHEM

Kranken-haus übernehmen

wird. "Wir bedanken uns

bei Herrn Drummen für

seine gute Arbeit und wünschen

Herrn Mülders, dass

er zum weiteren Gelingen

des Krankenhausbetriebs

beitragen kann", erklärt

Kirchen-vorstandsvorsitzender

Pastor Hans-Rolf

Funken im Namen des

Vorstandes.

"Ebenso freuen wir

uns auf eine gute

Zusammenarbeit."

Mülders

bringt dafür die

richtigen

Voraussetzungen mit. Als Geschäftsführer

der Pax-Bank in Aachen

sowie durch weitere ehrenamtliche

Aufgaben kennt er die konfessionelllen

und ökonomischen Herausforderungen

von Krankenhäusern

mit kirchlichem Träger bestens. "Ich

freue mich, wenn ich mit meinem

Wissen etwas zum Wohle des

Krankenhauses beitragen kann.

Zudem macht mir die Arbeit mit

einer solch motivierten und kompetenten

Mannschaft Spaß", verrät der

neue Kuratoriumsvorsitzende.

Kennen gelernt hatte der in Aachen-

Brand lebende und verheiratete

Diplom-Bankbetriebswirt das

Stolberger Krankenhaus in den

letzten drei Jahren, in denen er

als eines der sieben Kuratoriumsmitglieder

fungierte.

Dem 55-Jährigen sind die

Herausforderungen, denen sich

das Krankenhaus künftig durch

die Gesundheitsreform zu stellen

hat, bewusst. Auch dem noch

härter werdenden Wettbewerb

blickt Mülders zuversichtlich entgegen:

"Wir werden uns in der

Zukunft klarer positionieren, indem

wir uns auf unsere vorhandenen

Stärken konzentrieren." ■

(Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)


1947-2007 60 Jahre

Franziska-Schervier-Schule

Die Lehrer

"Ich genehmige hiermit die

Eröffnung einer Schule zur

Ausbildung von Krankenpflegeschülern

und -schülerinnen

im BETHLEHEM

Hospital Stolberg",

heißt es in dem Bewilligungsschreiben

vom 10. März 1947

des ersten Regierungspräsidenten

des damaligen Regierungsbezirks

Aachen, Ludwig Philipp Lude.

Somit stand der Eröffnung der

neuen Krankenpflegeschule, benannt

nach der Aachener Gründerin des

Ordens der "Armen Schwestern

vom Heiligen Franziskus", Franziska

Schervier, nichts mehr im Wege.

Am 1. April 1947 begann der Unterricht

für die ersten 18 Krankenpflegeschülerinnen

des BETHLEHEM

Krankenhauses.

Geleitet wurde die Schule von

einer Ordensschwester. Damals

lagen die Betreuung und Pflege der

Kranken, wie auch die Verwaltung

des Hauses, in den Händen der

Franziskanerinnen. Die Schülerinnen

wurden von den Ordensfrauen selbst

und den Krankenhausärzten unterrichtet.

Eine Ausbildungspflicht für

Lehrkräfte im Krankenpflegebereich

gab es erst ab Mitte der 1960er

Jahre. Der Bezeichnung "Schulschwester"

oder später "Unterrichtsschwester"

ging von da an eine einjährige

Weiterbildung voraus. Die

heutige Ausbildung von Lehrkräften

für Pflegeberufe beinhaltet ein spezifisches

Pädagogikstudium. Nicht nur

die Ausbildung der Lehrkräfte, sondern

auch die Ausbildung der

Krankenpflegeschüler unterlag in

den letzten 60 Jahren einigen

Veränderungen. Frühestens mit der

Volljährigkeit, damals ab dem 21.

Lebensjahr, wurden die anfänglich

ausschließlich weiblichen Schüler

an der Schule angenommen. Der

vorherige Abschluss an einer Volksschule

war Pflicht. In der Ausbildung

erwartete sie etwa 200 Stunden

theoretischer Unterricht mit einer

Lehrgangsdauer von eineinhalb

Jahren plus einem Anerkennungsjahr.

Die Arbeitszeiten lagen in den

ersten Nachkriegsjahren bei etwa

50 Stunden verteilt auf sechs

Wochentage.

Das Eintrittsalter der heutigen

Schüler beginnt bei 17 Jahren.

Ausbildungsvoraussetzung ist die

Fachoberschulreife. Die Schuldauer

beträgt drei Jahre und die theoretische

Ausbildung umfasst mittlerweile

2300 Stunden. Zehn Lehrkräfte

unterrichten die momentan

133 Kranken- und Kinderkrankenpflegeschüler.

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Nachdem die Franziskanerinnen

Ende 1990 die Pflegedienstleitung

in weltliche Hände übergaben, übernahm

Bärbel Bank als erste Nicht-

Ordensschwester 1993 offiziell die

Leitung der Franziska-Schervier-

Schule. Abgelöst wurde sie 2005

von Christoph Jouck.

"Die Franziska-Schervier-Schule ist

in den 60 Jahren zu einer in der

gesamten Region gefragten Krankenpflegeschule

gewachsen. Inzwischen

bestehen Kooperationen mit den

Krankenhäusern in Eschweiler, Jülich

und Simmerath", freut sich Jouck.

Und gefeiert werde natürlich auch.

Zwar erst im Oktober, dann aber

auch richtig groß im Zinkhütter Hof.

Gesucht werden ehemalige Schüler

der Franziska-Schervier-Schule,

Zeitzeugen oder historisch

Interessierte, die etwas zu den ersten

Jahrzehnten der Schule erzählen

oder Bildmaterial zur Verfügung

stellen können. Informationen nimmt

Frau Schüppen unter 02402/

1074624 gerne entgegen. ■

(Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

13

1957

2007


Sechs Monate Physiotherapieschule.

Erste Semesterprüfung für alle Beteiligten

"Alle 25 Schüler sind

noch an Bord und es macht

Freude, sie zu unterrichten",

kann Ralf Houfer, Leiter der

neuen Physiotherapieschule

des BETHLEHEM Gesundheitszentrums,

berichten.

Die Auszubildenden seien kritisch,

wissbegierig sowie konstruktiv und

zwar über das normale Maß hinaus.

Inzwischen liegt die Eröffnung der

Schule sechs Monate zurück. Jetzt

stand für die angehenden Physiotherapeuten

und deren Lehrer die

erste Semesterprüfung an. Die

mündlich-praktische Prüfung bezog

sich auf den Lehrstoff des gesamten

vorherigen Semesters.

Lernzielkontrollen in mündlicher,

schriftlicher oder praktischer Form

finden fortlaufend während des

Semesters statt. Die Semesterprüfung

ist jedoch entscheidend für das

Weiterkommen der Auszubildenden.

Drei fest angestellte Lehrkräfte und

ein Stamm von Honorardozenten

gestalten mittlerweile die 42 Unterrichtsstunden

pro Woche. "Wir

möchten mehr als nur die Grundkenntnisse

vermitteln", sagt Kursleiter

Guido Contzen. Um das zu leisten,

Bild zum Artikel rechte Seite 15 >

Anlass zur Freude:

Auditorin Susanna Sessini (von

links), Prof. Dr. Klaus Bläsius,

ärztlicher Direktor, Auditorin Anette

Gerstner, Horst Schroten,

Qualitätsmanagementbeauftragter,

Agnes Gerden-Schmitz, Pflegedirektorin

und Claudia Wolke-

Riedel, Managementberaterin,

nach der Ergebnisverkündung

des Audits.

14

wurde eine zusätzliche halbe Stelle

geschaffen. Roman Mülders,

Physiotherapeut mit pädagogischer

Vorerfahrung, ergänzt seither das

Lehrer-Team. Ende Juli, nach neun

Monaten intensiver theoretischer

Vorbereitung und bestandener

Semesterprüfung, folgt der fachpraktische

Einsatz der Schüler halbtags

am Patienten. Der andere Teil des

Tages wird weiterhin der Theorie

gewidmet. "Dabei handelt es sich

jedoch meist nicht um trockenen

Frontalunterricht", betont Contzen.

Wie in den Rahmenrichtlinien des

Landes NRW empfohlen, setze

die Physiotherapieschule auf einen

Kursleiter Guido Contzen (rechts)

verdeutlicht den angehenden

Physiotherapeuten die gerade

erarbeitete Theorie in einem

Rollenspiel.

fächerintegrativen und handlungsorientierten

Unterricht. "Dabei verknüpfen

wir praktische Fertigkeiten

anhand von Rollenspielen und

Fallbeispielen mit den theoretischen

Inhalten", erklärt der Lehrer für

Gesundheitsberufe weiter. Der

Schritt zur Arbeit am Patienten

sei somit kein Sprung mehr ins

kalte Wasser. ■

(Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)


Audit für ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000

BETHLEHEM Krankenhaus

wurde auf Herz und Nieren geprüft

Mitte April war es soweit.

Das Bethlehem Krankenhaus

stellte sich der Überprüfung

seines Qualitätsmanagementsystems

durch den TÜV

Rheinland.

Bei dem viertägigen Audit wurden

die Abläufe im gesamten Haus hinsichtlich

der Erfüllung von Anforderungen

und Richtlinien nach

der weltweit anerkannten Norm

DIN EN ISO 9001:2000 überprüft

und bewertet. Ziel des Krankenhauses

ist die entsprechende

ISO-Zertifizierung. Damit wäre das

Stolberger Krankenhaus das erste

Haus im Bistum Aachen mit einem

derartig hochwertigen Qualitätsnachweis.

"Es zeugt von sehr viel Mut, sich von

außen in die Karten gucken zu lasssen",

sagt Susanna Sessini vom TÜV

Rheinland. "Es gibt die gesetzliche

Grundlage, dass ein Qualitätsmanagement

vorhanden sein muss,

aber eine verpflichtende Überprüfung

von außen wird derzeit noch

nicht gefordert", hebt die Auditleiterin

den freiwilligen Schritt des

Krankenhauses hervor. Gemeinsam

mit ihrer Kollegin Anette Gerstner

besuchte sie alle Krankenhausabteilungen

von der Aufnahme bis

zur Intensivstation. Dabei stellten sie

nicht nur viele Fragen und schauten

in Akten und Aufzeichnungen, sondern

inspizierten auch die verschiedensten

Schränke und Ecken.

"Wir überprüfen ausschließlich das

Qualitätsmanagement und nicht die

Leistungen der Mitarbeiter", macht

Gerstner deutlich. Grundlage für die

Auditoren ist das Qualitätsmanagement-Handbuch

des Hauses, in

dem, aufgebaut nach der ISO-Norm,

alle Handlungsabläufe des Krankenhausbetriebs

beschrieben sind.

Die Entscheidung, eine Zertifizierung

mit höchsten Anforderungen

anzustreben, fiel vor zwei Jahren.

"Am Anfang stand die Ist-Analyse,

also wo stehen wir eigentlich? Im

zweiten Schritt ging es darum, alles

sinnvoll in ein System einzubetten",

erklärt Horst Schroten, Qualitätsmanagementbeauftragter

des

Krankenhauses. Es folgte die

Schulung der Abteilungsleiter

und der Mitarbeiter.

Im Anschluss konnte die

Umsetzung der Norm in

den einzelnen Abteilungen

in Angriff genommen werden.

Unterstützt und begleitet

wurde Schroten von

Claudia Wolke-Riedel,

einer externen Managementberaterin,

die sich

bestens mit Zertifizierungsprozessen

auskennt.

Bei der Ergebnisverkündung

am Ende der vier

Audit-Tage wurde deutlich,

wie sehr sich die Arbeit

gelohnt hat. "Das

BETHLEHEM Krankenhaus

befindet sich auf einem

sehr hohen Qualitätsniveau.

Alle sind motiviert,

engagiert und offen für

weitere Verbesserungen",

loben Sessini und Gerstner.

"Wir sind uns absolut

einig, dass wir die Empfehlung

für das Zertifikat

aussprechen werden", so

die Auditorinnen weiter.

"Wir kennen kein Haus,

das mit so wenigen Verbesserungsvorschlägenseitens

der Auditoren ein

Zertifizierungsaudit

abschließt." Dieser positiven

Bewertung folgt, nach

einer weiteren technischen

und formellen Prüfung

durch die Zertifizierungsstelle,

in der Regel die

Anerkennung. Zum Schluss bedankten

sich die Auditorinnen für die herzliche

Aufnahme, die Begleitung und die

Offenheit, der sie im Haus begegneten

und die nach ihren Erfahrungen nicht

selbstverständlich sei. "Machen Sie

weiter so, Sie sind ein richtig tolles

Team." ■

(Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

15


Privatdozent Dr. Heiner Kentrup, Vorstandsmitglied des Vereins und Chefarzt der Pädiatrie

Erste "Kinderakademie"

im BETHLEHEM Krankenhaus (Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

Stolz nahmen die Schüler der Klasse

4a der offenen Ganztagsgrundschule

Grüntalstraße ihre Teilnahmeurkunden

und Studentenausweise entgegen.

Sie hatten ihre erste Vorlesung

erfolgreich besucht. Das Thema des

Pilotprojektes in der Klinik für

Kinder- und Jugendmedizin des

BETHLEHEM Krankenhauses lautete:

"Diabetes mellitus: Zuviel Zucker im

Blut". Die Idee der Kinderakademie

stammt von der Organisation Bunter

Kreis Region Aachen e.V., welche

Familien mit schwerkranken Kindern

zur Seite steht. Ausschlaggebend war

die stetig steigende Zahl an Diabetes

erkrankter Kinder. Privatdozent Dr.

Heiner Kentrup, Vorstandsmitglied

des Vereins und Chefarzt der

Pädiatrie, unterstützte das Projekt

tatkräftig. Eifrig verfolgten die jungen

Studenten seine kindgerechte Vorlesung.

Im anschließenden praktischen

Teil bestimmten die einzelnen

Schüler mit großem Interesse ihren

Blutzuckerwert und ihren Body Mass

Index (BMI). ■

16


Prinzessin

aus Kohlscheid

sammelt für

Kinderstation

des BETHLEHEM

Krankenhauses

Da staunten die kleinen

Patienten des BETHLEHEM

Krankenhauses nicht

schlecht, als die Kinderprinzessin

Michelle (Jansen) I.

und ihr Gefolge in der

Kinderstation aufmarschierten.

Mit im Gepäck hatten sie eine

Spende über 666 Euro. Den Scheck

im Großformat überreichten die KG-

Dorfspatzen aus Kohlscheid-

Klinkheide dem erfreuten Chefarzt

der Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin Dr. Heiner Kentrup.

Verwendet wird die Spende für das

Mutter-Kind-Betreuungszimmer der

Station. Michelle I. sammelte das

Geld durch den Verkauf einer selbst

entworfenen Clown-Anstecknadel.

Die Wahl des Spenden-Adressaten

fiel der Prinzessin nicht schwer. Ihr

Vater Bernd Jansen, Vorsitzender des

Karnevalvereins, wurde als Säugling

erfolgreich in der Kinderklinik des

Stolberger Krankenhauses behandelt.

Zum Schluss versüßten die jecken

Besucher den 15 Stationskindern

den Krankenhausalltag: Jeder kleine

Patient erhielt eine Clown-Puppe

und, wenn erlaubt, köstliche

Karnevals-Leckereien. ■

(Red.: W. Mertens,

Bild: W. Mertens)

17


BETHLEHEM Krankenhaus (Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

Neues Rückenzentrum für gesamten

Raum Aachen entsteht im ZAP

Im Zentrum für ambulante

Rehabilitation und

Physiotherapie (ZAP)

des BETHLEHEM

Gesundheitszentrums

entsteht eines der mittlerweile

in ganz Deutschland verteilten

FPZ-Rückenzentren.

Damit wird für den Raum

Aachen eine integrierte

Versorgung speziell für

Rückenschmerzpatienten

geschaffen.

Das neue Rückenzentrum basiert

auf einem Konzept, das vom

Fortbildungs- und Präventionszentrum

(FPZ) in Köln zusammen

mit der Deutschen Gesellschaft für

Manuelle Medizin und der

Internationalen Gesellschaft für

Orthopädische Schmerztherapie entwickelte

wurde. Anlass dazu gaben

die etwa 20 Millionen Menschen

mit Rückenleiden in Deutschland.

Mehr als 100 wissenschaftliche

Studien des Experten-Netzwerks

"FPZ: Deutschland den Rücken

Stärken" führten zu der Erkenntnis,

dass 85 Prozent der Rückenpatienten

eine zu schwache

Rückenmuskulatur aufweisen.

Und hier wird angesetzt, denn

"muskuläre Defizite lassen sich

recht leicht durch eine effiziente

Trainingstherapie beseitigen", weiß

Dr. Hermann Ludwig, Reha-

Bereichsleiter des ZAP und

Ansprechpartner in Sachen FPZ-

Konzept. Die bisherigen Erfolge

sprechen für sich: Bei 93 Prozent

der Teilnehmer reduzierten sich die

Rückenschmerzen deutlich. "Zudem

sind wir dabei, ein Netzwerk aus

Allgemeinmedizinern und

18

Fachärzten aufzubauen. Wenn sich

ein Patient an uns wendet, können

wir ihn so gezielt in die richtigen

Hände geben", erklärt Ralf Houfer,

Leiter des ZAP.

Aufgenommen in das Netzwerk

werden nur Mediziner, die bestimmte

Fortbildungen nachweisen könnnen,

so dass ein hoher Qualitätsstandard

gewährleistet ist. Ebenso

muss der Arzt garantieren, dass ein

Teilnehmer innerhalb von zwei

Tagen einen Termin erhält. Nach

der Untersuchung durch einen

Netzwerkarzt kann die individuell

maßgeschneiderte Trainingstherapie

beginnen. Das wissenschaftlich fundierte

Rückenaufbauprogramm

besteht aus 24 Einheiten zu jeweils

60 Minuten. Es wird von Therapeuten

aus dem ZAP mit spezieller

Zusatzqualifikation intensiv begleitet.

Dadurch wird ein Maximum an

Wirksamkeit und Sicherheit bei

einem Minimum an Zeitaufwand

garantiert. "Die Trainingsgeräte

gehören einer eigenen Kategorie an.

Jedes besitzt eine Bio-Feedback-

Funktion. Somit wird in jeder

Phase der Übung der optimale

Trainingsbereich gesichert", erläutert

Houfer. Das FPZ-Konzept ist

eine anerkannte Therapie. Eine

Vielzahl von gesetzlichen und

privaten Krankenkassen haben

eigene Verträge mit dem FPZ-

Netzwerk geschlossen. "Falls die

Krankenkasse des Teilnehmers

kein Vertragspartner ist, helfen

wir beim Antrag auf Leistungsförderung",

versichert Ludwig. ■

Leitender Physiotherapeut

im ZAP: Ralf Houfer

Anmeldung: Anne Dautzenberg,

Karin Offermann

Telefon: 02402/107-4182 /-4227

Fax: 02402/107-4181

Email: zap@bethlehem.de

Ralf Houfer (rechts), Leiter des

ZAP und Dr. Hermann Ludwig,

Reha-Bereichsleiter sind überzeugt

von dem Erfolg des Rückentrainings

an den neuen Geräten.


1957 - 2007

Beeindruckendes 50. Dienstjubiläum

im BETHLEHEM Krankenhaus (Red.: W. Mertens, Bilder: W. Mertens)

Vor genau 50 Jahren

kam Therese Effelsberg,

genannt "Resi", von

Köln nach Stolberg, um

ihren ersten Arbeitstag im

BETHLEHEM Krankenhaus

zu bestreiten.

"Mit 15 Jahren habe ich angefangen.

Ängstlich und naiv war ich damals,

das ist aber in all den Jahren weggeweht",

lacht die Jubilarin. Bis heute

ist sie dem Krankenhaus treu geblieben.

Vom 4. April 1957 bis zum 30.

April 2002 war Therese Effelsberg als

Hauswirtschaftshilfe beschäftigt.

Zuerst arbeitete sie lange Jahre in

der hauseigenen Bäckerei, danach

bis zu ihrem Rentenbeginn in der

Spülzentrale. Anschließend ging sie

zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit in

der Tagespflege im Haus Lucia über.

Dort wurde jetzt auch gefeiert.

Von den Mitarbeitern des Krankenhauses

und ihren ehrenamtlichen

Kollegen nahm die Jubilarin zahlreiche

Glückwünsche entgegen. Nach

mehreren Ständchen ließen die

Anwesenden sie kräftig hochleben.

Verwaltungsdirektor Thomas

Schellhoff überreichte im Namen

des Krankenhauses seiner treuesten

Mitarbeiterin Blumen und einen

stattlichen Präsentkorb und betonte

die Seltenheit eines solchen

Jubiläums. An Aufhören ist für

Therese Effelsberg nicht zu denken,

schließlich halte sie sich seit 18

Jahren im Turnverein fit.

Für Resi zu ihrem Festtag "50 Jahre"

Arbeit im BETHLEHEM Krankenhaus

(Gedichtet von Ida Engelmann

(Kollegin Ehrenamt), gesungen

aus voller Brust von allen Anwesenden

auf die Melodie "So ein Tag,

so wunderschön wie heute", begleitet

mit Klavier und Akkordeon)

So ein Tag, so wunderschön

wie heute,

so ein Tag, der sollte nie vergeh’n.

Nur für Dich heut‘ kamen all‘

die Leute,

nur für Dich zu einem

"Dankeschön":

Was nur wenig Menschen

je gelungen,

was treuer Einsatz "50" Jahr

vollbracht,

heute wird dies Loblied Dir

gesungen,

heute wird ein Fest für Dich

gemacht!

Dieser Tag er soll Dir Freude Geben,

für Deine Treue hier für dieses Haus,

wo viele Stunden Deines ganzen

Lebens,

Du schafftest gut, Tag ein Tag aus.

Und dafür wollen wir Dich heute

ehren,

für all das Gute, das du hier

vollbracht,

Gott schenk Dir Glück,

mögst Du es nie entbehren,

ein dreifach "Hoch"

sei Dir heut dargebracht!

Unsere liebe Resi,

sie lebe "Hoch, hoch, hoch"!!! ■

Kölner Straße 51 · 53937 Schleiden-Gemünd · Tel. 0 24 44 / 22 40 · Fax 0 24 44 / 34 34

19


BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Frau Ilona Krauspe,

die neue Leiterin des SPZ

(Sozialpädiatrisches Zentrum)

am BETHLEHEM Krankenhaus,

studierte Medizin in

Halle/Sachsen-Anhalt.

Red.: I.Krauspe Bild: H.Albrecht)

20

Neue Leiterin des SPZ:

FRAU ILONA KRAUSPE

Von 1988 – 1993 absolvierte Sie

dort Ihre Facharztausbildung in

Kinder- und Jugendmedizin in einer

großen Kinderklinik mit Kinderchirurgie

und Kinder- und Jugendpsychiatrie

im St. Barbara-Krankenhaus.

Bis 1997 arbeitete sie im SPZ

der gleichen Einrichtung.

Nach ihrem Umzug von Halle nach

Aachen 1997 begann sie in der

Kinderklinik des BETHLEHEM

Krankenhauses und war dort maßgeblich

am Aufbau einer Kinder-

EEG-Ambulanz und ab 2000 des

neu gegründeten SPZ beteiligt .

Ab 2005 war sie Oberärztin im SPZ

Düren/Birkesdorf und wechselte

2006 nach Mühlhausen in

Thüringen, wo sie bis Ende 2006

in einer Psychiatrischen Klinik für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

arbeitete.

Ab 15.01.2007 übernahm sie die

Leitung des Sozialpädiatrischen Zentrums

des BETHLEHEM Krankenhauses

als Oberärztin der Kinderklinik.

Unser Team

Zusatzausbildungen:

2002-2005 tiefenpsychologisch

orientierte Psychotherapie bei

Kindern und Jugendlichen an der

Klinik für Kinderpsychiatrie in Köln

2005 Anerkennung

Zusatzbezeichnung Psychotherapie

2006 Anerkennung Schwerpunkt

Neuropädiatrie

ab 2007 Weiterbildung in

Eltern-Kleinkind-Therapie

Inhaltliche Schwerpunkte:

Kinderneurologische Diagnostik,

Entwicklungsdiagnostik, Behandlung

auch therapieschwieriger Epilepsien,

Behandlung von Kindern mit

Cerebralparesen, Langzeitbetreuung,

Beratung und Begleitung schwerstmehrfach

behinderter Kinder und

ihrer Familien, Psychotherapie bei

Kindern und Jugendlichen, Eltern-

Kleinkindtherapie (bei frühkindl.

Regulationsstörungen )

Wir wünschen Frau Krauspe viel

Erfolg im neuen Amt und dem

gesamten SPZ-Team weiterhin

eine gute Arbeit. ■

Würselener Straße 117

52222 Stolberg

Telefon: (0 24 02) 2 80 72

Telefax: (0 24 02) 8 46 16

E-Mail: pflegemobil@freenet.de

www.pflegemobil-trudy-gehlen.de


Die “Indischen Schwestern”

am BETHLEHEM Krankenhaus

EIN PORTRAIT (Red.: H.Albrecht Bilder: H.Albrecht)

Die Schwesterngemeinschaft

von der Anbetung des

Allerheiligsten Sakraments

hat ihren Ursprung in der

persönlichen Erfahrung des

Dieners Gottes und Gründers

Bischof Thomas

Kurialacherry (1873-1925)

mit der eucharistischen

Gegenwart. Er war ein

glühender Verehrer der

Allerheiligsten Eucharistie

und war Pfarrer in der Pfarrei

Edathua / Kerala, Südindien.

Derzeit hat die Gemeinschaft 4500

Schwestern in 17 Provinzen. Mädchen

von Missionsgebieten ausserhalb von

Kerala sind in den Orden eingetreten

und haben Profess abgelegt. Das ist ein

klares Zeichen von Wachstum, Entwicklung

und das Gott seine Hand

über dieses Werk hält.

Geleitet von Eifer und Begeisterung haben

die Schwestern die Herausforderung angenommen,

die eucharistische Hingabe

auch in Ländern wie Italien, Deutschland,

USA, Schweiz, Tansania, Kenia und

Nepal zu verbreiten. In vielen Krankenhäusern

und Altenheimen sind sie tätig.

Die General-Kurie der Ordensgemeinschaft

ist in Cenacle, Aluva angesiedelt.

Dort befindet sich ein “Haus des Gebets”

für solche Mitglieder, die wünschen, ihr

Leben ganz im Gebet, in völliger

Abgeschiedenheit von der Aussenwelt

zu leben. Die Schwestern bereiten sich

vier Jahre auf die erste Profess vor. Fünf

Jahre später folgt die Ewige Profess. Vor

der Ewigen Profess bereiten sie sich in

einem Noviziat 1 Jahr gründlich vor.

Die Gemeinschaft ist ein päpstlicher

Orden und mit Rom vereint.

Im Jahre 2007 befinden sich

3 Schwester von der Ewigen

Anbetung im BETHLEHEM

Krankenhaus Stolberg. Es

sind dies:

Sr. Grace (Kuravilangad),

Sr. Vimala (Vaikom) und Conventoberin,

Sr. Lissetta (Thycattusserry). v.l.n.r.

Sr. Grace (tätig auf Station A5) kam 1979

von Kerala/Indien in das Mutterhaus des

Ordens in Deutschland nach Gladbeck

und machte dort bis 1985 ihre Ausbildung

als Krankenpflegerin und war

danach in dieser Arbeit beruflich tätig.

Ab 1986 arbeitete sie bis 2001 in

Neugereut bei Stuttgart.

Sr. Vimala (Conventoberin und tätig im

Haus Lucia) kam 1974 aus Kerala/Indien

nach Stolberg/Rhld. Sie blieb dort bis

1979 und machte hier eine Ausbildung

zur Krankenpflegerin. 1980 bis 1984

arbeitete sie in Indien und kam 1984

nach Neugereut bei Stuttgart. Dort blieb

sie bis 2001.

Sr. Lissetta (Zuständig für die Seelsorge

im Haus und der Kapelle) kam 1986 aus

Indien nach Gladbeck. In Münster tätigte

sie ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin.

Von 1989-92 machte sie das

Abitur in Essen. Von 1992-2001 arbeitete

sie als OP-Schwester in Indien.

Von 2001 bis 2003 war sie in bei der

Caritas Stuttgart beschäftigt. Ab 2003

kam sie dann, wie die anderen beiden

Schwestern auch, auf freundliche

Anfrage von Sr. Oberin Christa, in das

BETHLEHEM Krankenhaus nach

Stolberg/Rhld.

Die Schwesterngemeinschaft von der

ewigen Anbetung des Allerheiligsten

Sakraments suchen sich ihren

Lebensweg im Orden nicht aus, sie

werden dorthin geschickt, wohin das

Mutterhaus sie schickt. Alle drei

Schwestern stammen aus katholischen

Familien in Kerala/Südindien. Dieser

21

indische Bundesstaat hat

eine lange römischkatholische

Tradition.

Hat doch dort der Hl.

Thomas, ein Jünger Jesu,

vor 2000 Jahren gewirkt

und wird dort sehr verehrt.

Wichtig für die Schwestern

ist neben ihrer beruflichen

Tätigkeit im

BETHLEHEM Krankenhaus

die Anbetung:

eine Stunde am Tag.

Donnerstags von 21.00 -

22.00 h wird die Andacht

zelebriert. Einmal im

Monat eine Anbetung an

einem Samstag von 09.00

h bis 17.00 h. Die wichtigsten

Feiertage sind

Weihnachten, Ostern,

Fronleichnam und am

08.12. der Tag der

Unbefleckten

Empfängnis.

Für die Zukunft wünschen

wir Gesundheit

und weiterhin viel Erfolg

in Gebet und Arbeit. ■

Sr. Vimala

Sr. Grace

Sr. Lissetta


Schwester M. Modesta zum

70jährigen Jubiläum im Orden

der Armen Schwestern

Die Lebensdaten unserer„Eisernen

Schwester", wie sie mir von deren

Oberin der Armen Schwester vom

Heiligen Franziskus übermittelt

wurden:

Schwester M. Modesta wurde als

Katharina Grommes am 10.11.1914

in Bonn-Keldenich geboren und hatte

einen jüngeren Bruder. Die Mutter

starb, als sie erst 14 Jahre alt war,

und sie musste den Haushalt übernehmen.

Sie versorgte den 6jährigen

Bruder, Vater und Großvater.

(letzterer sei sehr streng gewesen.)

Nach drei Jahren heiratete der Vater

wieder, zog mit dem kleinen Bruder

aus und sie blieb mit dem strengen

Großvater allein.

Durch Vermittlung des Pfarrers, zu

dem sie eine sehr gute und hilfreiche

Beziehung hatte, kam sie nach Köln,

wo Schwestern unserer Gemeinschaft

in der Streitzeuggasse ein

Wohnheim für berufstätige Frauen

betreuten. Schwester M. Modesta

half ihnen dabei.

Allmählich spürte sie immer deutlicher

den Ruf Gottes zum Ordensleben.

Durch das Beispiel der

Schwestern bewegt, entschied sie

sich für unsere Gemeinschaft und

trat im Mai 1934 in die Genossenschaft

der Armen Schwester vom

22

Heiligen Franziskus ein. Im Februar

1935 folgte die Einkleidung, am 18.

März 1937 legte sie die ersten

Gelübde, am gleichen Tag des Jahres

1942 die Ewigen Gelübde ab.

Nach dem Krieg musste Schwester

M. Modesta zunächst aus gesundheitlichen

Gründen einige Zeit aussetzen.

1946 legte sie im Köln-

Ehrenfelder St. Franziskus-Hospital

das Krankenpflegeexamen ab. Sie

wurde in Stolberg bei Aachen im

BETHLEHEM Krankenhaus zunächst

als Stationsschwester eingesetzt.

Danach war sie einige Jahre als

sogenannte „Pfarrschwester" tätig,

um dann erneut im Krankenhaus

eine Station zu übernehmen.

Schwester M. Modesta genoß und

genießt noch immer einen ausgezeichneten

Ruf und wurde und wird

allseits sehr geschätzt.

Das belegen u.a. die

guten Kontakte, Besuche

und Nachfragen von

ehemaligen

Mitarbeitern und

Menschen, die ihr

begegneten. Bis 1996

wirkte Schwester M.

Modesta im Stolberger

BETHLEHEM

Krankenhaus. Als die

körperlichen Kräfte,

und da vor allem das

Sehvermögen zusehends nachließen,

zog Schwester Modesta um

in den St. Franziskuskonvent in

Königsdorf, um den Lebensabend zu

verbringen. Schwester M. Modesta

ist bis heute äußerst interessiert am

Geschehen in Kirche und Welt und

ist eine zuverlässige Beterin in allen

ihr empfohlenen Anliegen.

Schwester M. Modesta freut sich

sehr über die gute Beziehung zu

ihrer Nichte, die auch mit Gatten,

beiden Söhnen und Schwiegertöchtern

mit uns feiern (der Bruder

ist schon länger verstorben).

Am 17. März 2007 feierte Schwester

Modesta im Kreis ihrer Mitschwestern,

Verwandten und Bekannten

den 70. Jahrestag ihres Gelübdes.

(Red.: H.Albrecht Bild: H.Albrecht) ■

ÄRZTLICHER NOTDIENST FÜR DAS STADTGEBIET

STOLBERG UND DEN LANDKREIS:

Für den allgemeinärztlichen Notfalldienst ist eine Notfalldienstpraxis der niedergelassenen

Ärzte im BETHLEHEM Krankenhaus eingerichtet. Die Öffnungszeiten der Notfalldienstpraxis

lauten wie folgt: Montags, dienstags, donnerstags von 19.00 Uhr bis 8.00 Uhr, mittwochs und

freitags von 13.00 Uhr bis 8.00 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen

von 8.00 Uhr bis 8.00 Uhr des darauf folgendenTages. HiIfesuchende Patienten werden über

Tel.: 0180/5044100 an die Notfalldienstpraxis weitergeleitet.


APOTHEKEN

IN STOLBERG

Mai

Di 1 C

Mi 2 A

Do 3 F

Fr 4 C

Sa 5 D

So 6 E

Mo 7 F

Di 8 G

Mi 9 H

Do 10 I

Fr 11 K

Sa 12 L

So 13 M

Mo 14 N

Di 15 O

Mi 16 P

Do 17 A

Fr 18 B

Sa 19 P

So 20 D

Mo 21 E

Di 22 B

Mi 23 G

Do 24 H

Fr 25 I

Sa 26 K

So 27 L

Mo 28 M

Di 29 N

Mi 30 O

Do 31 P

Juni

Fr 1 A

Sa 2 B

So 3 P

Mo 4 D

Di 5 E

Mi 6 F

Do 7 G

Fr 8 H

Sa 9 I

So 10 K

Mo 11 L

Di 12 M

Mi 13 N

Do 14 O

Fr 15 P

Sa 16 A

So 17 B

Mo 18 C

Di 19 D

Mi 20 E

Do 21 B

Fr 22 G

Sa 23 H

So 24 I

Mo 25 K

Di 26 L

Mi 27 M

Do 28 N

Fr 29 O

Sa 30 C

Juli

So 1 A

Mo 2 F

Di 3 C

Mi 4 D

Do 5 E

Fr 6 F

Sa 7 G

So 8 H

Mo 9 I

Di 10 K

Mi 11 L

Do 12 M

Fr 13 N

Sa 14 O

So 15 P

Mo 16 A

Di 17 B

Mi 18 C

Do 19 D

Fr 20 E

Sa 21 F

So 22 M

Mo 23 H

Di 24 I

Mi 25 K

Do 26 L

Fr 27 M

Sa 28 N

So 29 O

Mo 30 P

Di 31 A

Apotheken-Notdienste in Stolberg

Der Notdienst wechselt täglich. Er beginnt morgens 08.30 Uhr und endet am

folgenden Tag um 08.30 Uhr. Bei Inanspruchnahme des Notdienstes außerhalb

der gesetzlichen Ladenschlusszeiten wird ein Zuschlag von 2,50 Euro erhoben.

Wir bitten, die Notfallbereitschaft nur in echten Notfällen in Anspruch zu

nehmen.

A

B

C

D

23

E

F

G

H

I

K

L

M

N

O

P

BECKMANN’S APOTHEKE AUF

DER LIESTER

Büsbach, W.-Dobbelmann-Str. 163

Telefon: 2 43 83

BURG-APOTHEKE

Stolberg, Steinweg 1-11

Telefon: 2 89 74

ELEFANTEN-APOTHEKE

Stolberg, Salmstr. 20

Telefon: 2 34 11

HIRSCH-APOTHEKE

Büsbach, Konrad-Adenauer-Str. 131

Telefon: 2 66 65

HÖHEN-APOTHEKE

Stolberg, Höhenstr. 19 a

Telefon: 9 55 90

APOTHEKE AUF DER HEIDE

Breinig, Auf der Heide 37

Telefon: 34 08

LÖWEN-APOTHEKE

Atsch, Sebastianusstr. 10-12

Telefon: 2 38 59

BARBARA-APOTHEKE

Breinig, Stefanstr. 3

Telefon: 3 03 88

SCHOPP’S JOHANNES-APOTHEKE

Vicht, Eifelstr. 31

Telefon: 12 40 477

MARIEN-APOTHEKE

Münsterbusch, Erlenweg 12

Telefon: 2 75 01

SONNEN-APOTHEKE

Mausbach, Gressenicher Str. 1 b

Telefon: 7 17 85

PARK-APOTHEKE

Stolberg, Rathausstr. 95

Telefon: 9 58 50

RATHAUS-APOTHEKE

Stolberg, Am Kaiserplatz

Telefon: 2 50 00

APOTHEKE-KLEIS

Stolberg, Rathausstr. 86,

Telefon: 2 38 21

KUPERHOF-APOTHEKE

Stolberg, Rathausstr. 46-48

Telefon: 2 10 24


Dr. Carl Georg Theodor Kortum

Arzt zu Stolberg im Herzogtum Jülich

Kurze medizinische

Topografie des

Fleckens Stolberg und

der umliegenden

Gegend. (Teil 1)

“Um verschiedene in diesen Blättern

vom mir zu liefernde praktische

Bemerkungen und Beobachtungen

in das gehörige Licht setzen zu

können, halte ich es für nötig, eine

kurze Nachricht von der physisch -

medizinischen Lokalbeschaffenheit

der Gegend, wo diese Beobachtungen

gemacht sind, voraus zu schikken.

Jede Gegend hat in Absicht auf

Klima, Beschaffenheit und Produkte

des Bodens, Lebensart und Nahrungszweige

der Einwohner etc. ihre

Eigenheiten, die der Arzt in sorgfältige

Betrachtung ziehen muss, weil

der Gesundheitszustand und die

Krankheiten der Bewohner dadurch

auffallend modifiziert werden.”

Der Flecken Stolberg im Jülichen,

seit dem Monate November 1790

mein Wohnort, liegt zwei Stunden

von Aachen östlich und etwas südlich,

in einem angenehmen Tale,

und besteht aus etwa 400 Häusern,

(die weitläufigen Fabrikengebäude

ungerechnet), wovon ein großer Teil

so einzeln und zerstreut liegen, dass

der ganze Ort beinahe eine Stunde

lang ist. Die umher sich erhebenden

Berge und Hügel sind teils kahl,

felsig, unfruchtbar, teils zu trefflichen

Wiesen, hin und wieder auch zum

Kornbau, benutzt, und liefern - als

vorzügliche unsere

Messingfabriken

gründende

Produkte -

Galmei und

Steinkohlen in

Mengen. Ein

kleiner Fluß,

der vermögens

seines vielen

Gefälles zum

24

Treiben der Messinghämmer oder

sogenannten Kupfermühlen dient,

durchwässert das Stolberger Tal.

Nordostwärts eine Stunde von

Stolberg, bei Eschweiler, endigt sich

die schöne durch Fruchbarkeit so

reichlich gesegnete Fläche des

Jülicher Gebietes, und geht in eine

Gebirgkette über, die sich südwärts,

auch seitwärts nach Osten und zum

Teil nach Westen hin erstreckt, in

ihren niederen Gegenden in der

Weite von einigen Stunden angenehme

und fruchtbare Täler bildet,

(wohin unter anderen das Stolberger

Tal, das Tal worin die Stadt Aachen,

ein anderes worin der Flecken

Kornelimünster liegt etc. gehören);

dann aber immer höher

und höher über die

Meeresfläche sich

erhebt, und rauhere,

bald mit Waldungen

von weitem Umfang

besetzte, bald wieder

kahle, felsige,

ganz unfruchtbare

Wildniss vorstellt, unweit

Monschau unter moorige und

sumpfige Heide (das sogenannte

Hohe Venn) sich verwandelt, die

den Bewohnern dieser Gegend

durch den Torf der hier gegraben,

und zur Feuerung benutzt wird, von

grossem Werte ist. In diesen rauhen

Gegenden, wo oft mitten im

Sommer noch Schnee liegt, und wo

ein fast immerwährender Nebel

herrscht, ist eigentlich der Anfang

der Ardennen, eines weitschichtigen,

gebirgigen, sehr hoch gelegenen und

kalten, größtenteils waldigen, im

Ganzen sehr unfruchtbaren

Landstrichs, der sich durchs

Luxemburgische bis nach Frankreich

hinein erstreckt, und ostwärts mit

den Gebirgen der hohen Eifel in

Verbindung steht. Stolberg, so wie

auch Aachen, liegt also im Fusse

eines Gebirges, dass einerseits in die

Ardennen, andererseits in die Eifel,

nach und nach übergeht.

Auffallend ist die Veränderung,

welche man, schon in einer anderthalb

Meilen weiten Entfernung, im

Klima verspürt, wenn man von

Aachen oder von Stolberg aus nach

dem drittehalb bis drei Meilen von

hier, hoch im Gebirge gelegenen

Städtchen Monschau reist; was

unten Regen ist, das ist, die warme

Jahreszeit ausgenommen, oben

Schnee. So sehr verschieden aber

das Klima der Örter Stolberg und

Monschau ist, so verschieden sind

auch die in beiden herrschenden

Krankheiten. Skorbut, der bei uns so

häufig ist, ist in Monschau fast unbekannt.

Das Scharlachfieber war seit

fünf Jahren fast nie in Monschau

verloschen, manchmal

machte es bösartige

Epidemien und war

mit brandiger

Bräune gepaart; in

dieser ganzen Zeit

aber habe ich in

Stolberg kaum

einen oder zwei

sporadische Scharlachfieberkranke

gesehen.

Entzündliche Brustkrankheiten

herrschten in Monschau oft allgemein

zu einer Zeit, wo in Stolberg

das Schleimfieber epidemisch war;

und während hier das gallige Faulfieber

allgemein wütete, grassierten

dort entweder gallig-schleimige und

rheumatische Fieber oder eine Art

von Schleimfieber oder sogenannten

schleichendes Nervenfieber, ohne

alle Zeichen von Galle und Fäulnis.

Doch dies nur im Vorbeigehen zum

Beweise, wie sehr verschieden

schon in kleiner Entfernung der

Gang der Epidemien sein kann,

wenn Klima und Temperatur verschieden

sind.

Unsere jüliche Gebirgsgegend fand

Karl der Große ehemals so angenehm,

dass die Stadt Aachen sein

Lieblingsaufenthalt wurde. Die


Aus:

Beiträge zur praktischen Arzneiwissenschaft

Göttingen, im Vanderhoek und Ruprechtischen

Verlage 1796 (Red.: Dr. Kortum 1795, Bilder: H.Albrecht, Stadt Stolberg)

Burgen zu Monschau und Stolberg

gehörten unter seine Jagdschlösser.

Es sind unverkennbare Spuren von

einer ehemaligen beträchtlichen

Römischen Kolonie in den hiesigen

Gegenden vorhanden. Es wäre für

einen Antiquar sehr der Mühe wert,

diese alten Römischen Überbleibsel,

die alten Münzen welche man hin

und wieder ausgegegraben hat,

wovon manche Privatpersonen

Sammlungen besitzen u.s.w. zu

untersuchen. In den Wäldern finden

sich hin und wieder zahlreiche

Grabhügel, die der Tradition zufolge

von den Römern sich herschreiben

sollen. Eine Stunde von Stolberg

(und drei Stunden von Aachen) liegt

das Dorf Gressenich, welches der

Abtei Kornelimünster angehört, und

sicheren Dokumenten zufolge ehemals

eine grosse von den Römern

erbaute Stadt war. Man gräbt noch

täglich in und bei Gressenich alte

römische Münzen aus, entdeckt

beim Pflügen des Ackers gemauerte

Keller unter der Erde, findet antike

Geschirre etc. Auch sind noch hin

und wieder Überbleibsel einer steingepflasterten

Kunststraße deutlich zu

sehen, welche von Gressenich nach

Aachen führt. Bei dem allen scheint

mir die Gressenicher Gegend, die

ein ziemlich steriles von dichten

Waldungen eingeschlossenes Tal ist,

unangenehm und, zumal da kein

Fluss in der Nähe ist, unpassend für

eine grosse Römische Stadt zu sein.

Ich bin daher geneigt zu glauben,

dass das hiesige Terrain in der langen

Zeit, seitdem der Tradition

zufolge Gressenich mit Sturm

erobert und zerstört wurde, grosse

Veränderungen, vielleicht auch

durch Erdbeben muss erlitten haben.

Dass die Grundlage von Aachen

(Aquisgranum) zu der Römerzeit

von einem gewissen Granus

gemacht, so wie Jülich (Iuliacum)

von Caius Iulius Caesar erbauet sein

soll etc., sind bekannte und nicht

unwahrscheinliche Sagen.

Das Herzogtum Jülich, so wie auch

das angrenzende Lüttiche, Limburgische

etc., ist stark bevölkert.

Die fruchtbare Fläche des Landes

nährt durch den reichen Ertrag des

Bodens viele, und die gebirgige

Gegend durch die zahlreichen und

mannigfaltigen Fabriken, welche

unzählige Hände erfordern, zum Teil

auch durch Viehzucht, verhältnismäßig

noch mehr Menschen. Wirklich

scheint auch die Fruchtbarkeit der

Ehen in hiesigen Landen, im

Vergleich mit anderen besonders

nördlichen Gegenden Deuschlands,

auffallend stark zu sein. Mütter, die

15-18 mal geboren haben, sind

unter der vornehmeren wie unter

der geringeren

Menschenklasse,

gar nicht selten;

sogar sind mir

verschiedene

vorgekommen,

die

23 Kindbetten

gehalten hatten.

Selbst die schwächlichsten

Frauen sind ausserordentlich

fruchtbar. Unfruchtbare

Ehen sind beinahe unerhört, und nur

selten trifft man eine Ehe an, aus der

nicht wenigstens 5 bis 6 Kinder entsprossen

wären. In den größeren

Städten ist freilich auch bei uns, aus

mancherlei bekannten Ursachen, die

Fruchtbarkeit geringer als auf dem

Lande, aber doch immerhin noch

stark genug. Die Entbindungen

gehen mehrheitlich leicht von statten,

und ich habe bei meiner weitläufigen

Praxis, bei der hier zu

Lande ziemlich ungewöhnlichen

Ehelosigkeit, und der fast alljährlichen

Niederkunft junger Frauen,

verhältnismäßig nur selten Gelegenheit

die Geburtshilfe auszuüben. In

nicht sehr schwierigen Fällen wissen

sich die Hebammen selbst zu helfen,

die in hiesiger Gegend, wenigstens

im Jülichen, durch die lobenswerte

Vorsorge des Collegii medici in

Düsseldorf, nicht so unwissend und

geschickt sind, als sie noch in manchen

Provinzen Deutschlands zu

sein pflegen. Wirklich verunglücken

bei uns nur wenige völlig ausgetragene

und reife Kinder bei der

Geburt; desdo häufiger aber sind

frühzeitige Geburten und Missfälle,

wie es bei der so oft wiederholten

Empfängnis mancher schwächlicher

Frauen nicht wohl anders sein kann.

Die Menschenart ist in der fruchtbaren

Ebene des Jülicher Landes, so

wie in den niederen Gebirgen, im

Ganzen genommen, stark von

Gliederbau, von mehr als mittelmäßiger

Statur, wohlgenährt und

völlig von Muskelfleisch, von

blühender oft überroter

Gesichtsfarbe, häufig

schwarz, oft auch blond

von Haaren - ist über

haupt ein kernhafter und

gutgebildeter, dabei gut

mütiger und gefälliger, an

sich nicht von Genie ent

blößter, nur durch äussere

Umstände von Aufklärung noch

ziemlich entfernter Schlag von

Leuten. Näher nach der Maas zu,

im Lüttichen werden die Staturen

kleiner, die Formen minder schön,

die Gesichtsfarbe blasser, oft gelblich,

die Körper überhaupt schwächicher,

magerer, zugleich aber auch

reizbarer und lebhafter. Insbesondere

unterscheiden sich ferner die

Bewohner des höheren Gebirges

von denen des flachen Jülicher

Landes so wie der niederer gelegenen

Gebirgsgegenden, durch kleinere

oft verkrüppelte Statur, durch

schlechter genährte, schwächere

und nicht weniger als schöne

Körper; einzelne Ausnahmen ändern

die Regel nicht. Die höheren

unfruchtbaren Gebirgsgegenden

liefern die reichliche, saftige und

gesunde Nahrung der fruchtbaren

Ebene nicht.

(Wird im BTreff 03/07 fortgesetzt) ■

25


Die Rezeptempfehlung zum Sommerdiner von unserem Küchenchef Jörg Riege

Telefonaktion und Informationsveranstaltung:

Hokifischfilet im Bananenmantel

auf Spinat mit Basmati-Reis (Red.: J. Riege Bild: H.Albrecht)

Zutaten für 4 Personen:

4 Hokifilets (Langschwanz-Seehecht)

Olivenöl

Butter

2 Schalotten

1 kg Blattspinat

200 g Mehl

2 Bananen

40 g Öl

Salz

2 Eier

100 ml Milch

250 g Basmati-Reis

Salz

Pfeffer

Knoblauch

Muskat

Als Garnitur 8 Kirschtomaten.

Zubereitung:

Backteigherstellung: Mehl und Eier

verrühren, Bananen zerquetschen und

unter die Mehl/Eier-Masse rühren. Jetzt

mit Milch eine cremige Masse herstelllen

und mit etwas Salz abschmecken.

Hokifilets waschen und mit Papiertuch

trocken tupfen.

Aus den Kirschtomaten den Strunk

herausschneiden und in kochendem

Wasser kurz blanchieren. In Eiswasser

abschrecken und Haut abziehen.

26

Blattspinat putzen, waschen und

in kochendem Wasser kurz blanchieren.

Tipp: Etwas Backpulver ins

Wasser und der Spinat hält die Farbe.

Danach Spinat im Eiswasser abschrecken,

auf ein Sieb geben und

abtropfen lassen.

Schalotten in feine Würfel schneiden,

in Olivenöl glasig werden lassen,

danach den Blattspinat dazu fügen,

abschmecken mit Salz, Pfeffer,

Muskat und Knoblauch.

In der Zwischenzeit den Reis kochen.

Tipp: Etwas Safran erhöht das Geschmackserlebnis.

Jetzt das Hokifilet im Backteig wenden

und in etwas Olivenöl und Butter

goldgelb von beiden Seiten braten.

Wenn der Fisch aus der Pfanne ist,

die Kirschtomaten vierteln und einmal

durch die Pfanne schwenken.

Nun den Blattspinat in der Mitte des

Tellers anrichten, den Fisch darauf

legen und mit den Kirschtomaten

garnieren. Den Basmati-Reis extra

servieren.

Gutes Gelingen

und einen guten Appetit!

Ihr Küchenmeister Jörg Riege


RATSEL

27

Bild: H.Albrecht)

Wir nehmen uns Zeit für Sie!


Auch wenn Sie schon lange wieder

zu Hause sind, brauchen Sie nicht

auf BTREFF zu verzichten. Einfach

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Briefkasten. So wissen Sie immer,

was bei uns los ist!

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kommenden Ausgaben von

B-TREFF an folgende Adresse

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2007 des Gesundheitsmagazins

"BTreff" liegt nun vor Ihnen.

28

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H. Albrecht W. Mertens H. Arndt

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von den Reaktionen der Leser.

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Ihre Anregungen mit, damit das

Magazin "BTreff" eine lebendige und

attraktive Zeitschrift für Patienten,

Mitarbeiter des Krankenhauses und

die Öffentlichkeit wird.

Die Redaktion und alle Mitarbeiter

des Magazins freuen sich auf Ihre

Ideen, Ihre Kritik und Ihre Themenwünsche.

Wir greifen gerne Ihre

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Vielen Dank. Die Redaktion.

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BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

von A bis Z

Ein Leitfaden durch unser Haus

Anmeldung - Aufnahme 33

Alkohol und Rauchen 33

Ambulantes Operieren 33

Ambulante Kranken-,

Alten- und Behindertenpflege 33

Ambulante Physiotherapie

siehe ZAP 40

Ambulante Rehabilitation

siehe ZAP 40

Arzneien 33

Ärzte 33

Ärztliche Schweigepflicht 33

Bäderabteilung/

Bewegungsbad/Massage 34

Begleiteltern 34

Beschwerden 34

Besuche - Besuchszeiten 34

Besucherparkplätze 34

Besuchertoilette 34

Beurlaubung 34

BGZ - Bildungs- und Gesundheitszentrum

siehe BGZ 39

Blumen 34

Briefe 34

CPS - Caritas Pflegestation

siehe ambulante Pflege 33

Diabetesberatung 34

Diät 34

Dienstübergaben 35

Eigenblutspende 35

Entlassung 35

Fernsehen und Telefon 35

Friseur 35

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps 35

Kiosk 35

Kinderspielplatz 35

Kosmetik

siehe Friseur 35

Kostenregelung 35

Fallpauschalen/

Sonderentgelte/Pflegesätze 35

• Kassenpatienten 35

• Selbstzahler 36

• Eigenbeteiligungen 36

Krankenpflegeschule 36

Krankengymnastik 36

Krebsberatungsstelle 36

Küche 36

Labor 36

Massage siehe Bäderabteilung 34

Medikamente 36

Patientenhilfe 36

Pflegedienst 37

Post 37

Präventionssport/

Reha-Anschlusstraining 40

Privatpatient 37

Psychologischer Dienst 37

Rat und Hilfe -

Schwangerschaftsberatung

der Katholischen Kirche 37

Rooming-In 37

Schonkost siehe Diät 34

Schmerztherapie 37

Schule für kranke Kinder 38

Seelsorge 38

Sozialdienst 38

Taxi 38

Telefon

siehe Fernsehen 35

Telefonzentrale 38

Wahlleistungen 38

Wertsachen 38

BGZ Bildungs- und

Gesundheitszentrum 39

ZAP Zentrum für Rehabilitation

u. Physiotherapie gGmbH 40

SPZ Sozialpädiatrisches

Zentrum 42

TCM Traditionelle Chinesische

Medizin 43

29

Organigramm:

Die Abteilungen

und Ansprechpartner 30+31

Wo finde ich was?

Ein Wegweiser

durch die Gebäude 32


Wir nehmen uns Zeit für Sie

Foto:Anselm Cosler Images

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Verwaltungsdirektor Ärztlicher Direktor Pflegedirektorin

Dipl. Kfm.

Thomas Schellhoff

zugl. Geschäftsführer:

Zentrum für Ambulante

Physiotherapie und

Rehabilitation gGmbH

Stolberger Reinigungsund

Service GmbH

Sekretariat: Waltraut Former

Telefon: 02402/107-4200 /-4201

Fax: 02402/107-4180

Email: schellhoff@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med.

Werner Krumholz,

Arzt für Anästhesie,

Intensivmedizin,

Schmerztherapie und

Notfallmedizin.

Oberärzte: Dr. med. Gerald Reinmuth,

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin.

Burkard Röhr, Arzt für Anästhesie.

Gernot Keller, Arzt für Anästhesie,

Schmerztherapie und Notfallmedizin.

Sekretariat: Erna Kreutzer

Telefon: 02402/107-4386

Fax: 02402/107-4504

Email: anaesthesie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med.

Boris Pfaffenbach,

Arzt für Innere

Medizin, Gastroenterologie

Oberärzte: Frank Drouven, Arzt für Innere

Medizin, Gastroenterologie. Markus Feykens,

Arzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Wolfgang Stützer, Arzt für Innere

Medizin und Nephrologie. Dr. med. Sedat

Özman, Arzt für Neurologie. Dr. med.

Detlef Marx, Arzt für Innere Medizin und

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Sekretariat: Adelheid Herwartz

Telefon: 02402/107-4223

Fax: 02402/107-4431

Email: innere@bethlehem.de

30

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Prof. Dr. med.

Klaus Bläsius

Sekretariat: Claudia Schartmann

Telefon: 02402/107-4354

Fax: 02402/107-4357

Email: orthopaedie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Priv. Doz. Dr. med.

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Arzt für Chirurgie,

Visceral- und Gefäßchirurgie.

Oberärzte: Dr. med. (BG) Issam Karkour, Arzt

für Chirurgie und Unfallchirurgie. Dr. med.

Martin Schreck, Arzt für Chirurgie und Visceral-

und Gefäßchirurgie. Dr. med. Jan-Peter

Kluy, Arzt für Chirurgie und Unfallchirurgie.

Sekretariat: Corinna Gahre

Telefon: 02402/107-4214

Fax: 02402/107-4375

Email: chirurgie@bethlehem.de

Leitender Arzt:

Prof. Dr. med. Klaus

Bläsius, Arzt für Orthopädie

und Unfallchirurgie,

Physikalische

Therapie, Chirotherapie

und Sportmedizin

Oberärzte: Dr. med. Andreas Bremer,

Arzt für Orthopädie und Chirurgie und

Physikalische Therapie.

Dr. med. Markus Guinard,

Arzt für Orthopädie.

Dr. Andreas Stadtmüller (B)

Arzt für Orthopädie.

Sekretariat: Claudia Schartmann

Telefon: 02402/107-4355

Fax: 02402/107-4357

Email: orthopaedie@bethlehem.de

Agnes

Gerden-Schmitz

Sekretariat: Heike Steffens

Telefon: 02402/107-4590/-4594

Fax: 02402/107-4597

Email: gerden@bethlehem.de

Anästhesie/Schmerztherapie Chirurgie/Unfallchirurgie Gynäkologie/Geburtshilfe

Foto:Anselm Cosler Images

Leitende Ärztin:

Dr. med.

Gabriele Küpper,

Ärztin für

Gynäkologie und

Geburtshilfe

Oberärzte: Ansgar Cosler,

Arzt für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Dr. med. Justus Grüne,

Arzt für Gynäkologie und

Geburtshilfe.

Sekretariat: Pamela Lütkes

Telefon: 02402/107-4371

Fax: 02402/107-4370

Email: gynaekologie@bethlehem.de

Innere Medizin Orthopädie/Unfallchirurgie Kinder- und Jugendmedizin

Foto:Anselm Cosler Images

Foto:Anselm Cosler Images Foto:Anselm Cosler Images

Foto:Anselm Cosler Images

Leitender Arzt:

Priv. Doz. Dr. Heiner

Kentrup, Arzt für Kinder-

und Jugendmedizin,

Neonatologie, Diabetologie

und pädiatrische

Endokrinologie

Oberärzte: Michael Oertzen,

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin,

Kinderkardiologie, Neonatologie und

spezielle pädiatrische Intensivmedizin.

Dr. med. Veronika Becker, Fachärztin

für Kinder- und Jugendmedizin,

Neonatologie und Allergologie.

Sekretariat: Jutta Vockenberg

Telefon: 02402/107-4413

Fax: 02402/107-4404

Email: paediatrie@bethlehem.de


Foto: D. Schaps

Foto:Anselm Cosler Images

Foto:H.Arndt

Foto:H.Arndt

Hebammenpraxis

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps

Leitung:

Dagmar Schaps

Anmeldung: Dagmar Schaps

Telefon: 02402/107-4468

Fax: 02402/107-4469

hebammenpraxis.dagmarschaps@web.de

www.hebammenpraxis-dagmar-schaps.de

Leitende Ärztin:

Dr. med.

Dolores Hübner,

Ärztin für Diagnostische

Radiologie und

Ärztin für Kinderradiologie

Oberärzte: Dr. med. Joana Balosu,

Ärztin für Radiologie, Fachkunde für

Nuklearmedizin und CT. Norbert Elfert,

Arzt für Radiologische Diagnostik.

Sekretariat: Svenja Jakobs

Telefon: 02402/107-4298

Fax: 02402/107-4305

Email: radiologie@bethlehem.de

Belegabteilung:

Dr. med.

Dieter Bongartz,

Arzt für Hals-

Nasen-Ohren-

Heilkunde.

Schellerweg 8 · 52222 Stolberg

Tel.: 02402/28288

Carl-Georg

von Kleist,

Arzt für Hals-Nasen-

Ohren-Heilkunde

Samaritanerstr. 9

52222 Stolberg

Tel.: 02402/23244

Foto:V. Tapp

Haus Lucia

Einrichtung für

Kurzzeit- und

Tagespflege

Leitung:

Veronika Tapp

Verant.Pflegekraft: Sr. Elisabeth Esser

Telefon: 02402/102-950

Fax: 02402/102-95222

Email: tapp@hauslucia.de

Web: www.hauslucia.de

Radiologie/Nuklearmedizin Bildungszentrum Caritas Pflegestation

Foto:Ch. Jouck

Franziska-

Schervier-Schule

Bildungs- und

Gesundheitszentrum

(BGZ)

Innerbetriebliche

Fortbildung (IBF)

Leitung: Dipl. Pfl.-Päd. Ch. Jouck

BGZ/IBF-Sekretariat: Heidi Spies

Telefon: 02402/107-4626

Sekretariat Schule: Sandra Schüppen

Telefon: 02402/107-4624

Fax: 02402/107-4639

Email: jouck@bethlehem.de

schule@bethlehem.de

bgz@bethlehem.de

Sozialpädiatrisches

Zentrum

Ärztliche Leitung:

Ilona Krauspe,

Ärztin für Kinder- und

Jugendmedizin, Neuropädiatrie,

Psychotherapie.

Anmeldung:

Helma Kohlhas,

Petra Brandt-Hoogen

Telefon: 02402/107-4194

Fax: 02402/107-4189

Email: spz@bethlehem.de

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

Leitung: Irmgard Tersek

31

Ambulante

Kranken-,

Alten-und

Behindertenpflege

Sekretariat: Anne-Marie Naehrig

Telefon: 02402/1249190

Fax: 02402/124919300

Email: i.tersek@caritas-aachen.de

HNO Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) ZAP gGmbH/Physiotherapieschule

Foto:H.Albrecht

Foto:I. Tersek

Foto:R. Houfer

Zentrum für

Ambulante

Physiotherapie und

Rehabilitation

Leitender Physiotherapeut:

Ralf Houfer

Ärztliche Leitung:

Prof. Dr. med. Klaus Bläsius

Geschäftsführer:

Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff

Anmeldung:

Anne Dautzenberg,

Karin Offermann

Telefon: 02402/107-4182 /-4227

Fax: 02402/107-4181

Email: zap@bethlehem.de


Gebäudeplan

Steinfeldstraße

1

Haupteingang

Gynäkologie-Trakt

3

Bauteil A

BETHLEHEM

GESUNDHEITSZENTRUM

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

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15

16

17

18

19

20

Haupteingang

Verwaltung / PDL

Computer Tomograph

Röntgen / CT

Ambulantes Operieren

EKG / EEG / Ultraschall

Kapelle

Bäderabteilung

OP

Physikalische Therapie

Ambulanz / Notfall Chirurgie

Endoskopie / Zentralsterilisation /

Ultraschall

Priv.station 2 (C2) z.Z. Gynäkologie

Priv.station 3 (C3)

Gynäkologie Ambulanz

Entbindung/Kreißsäle

Gynäkologie

Labor / KV Ambulanz

Station A1 = Tagesklinik

Wöchnerinnen A2 /

Neugeborenen-Pflege

Gynäkologie A3

16

15

14

2

24

23

22

21

20

19

18

17

6

5

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S

21

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40

41

42

2

Wirtschaftsgebäude

36

35

34

33

32

31

Bauteil B

OP-Trakt

13

12

Station A4

Station A5

Station A6

Station A7

Bettenzentrale

Innere Ambulanz/Dialyse

Orthopädische Ambulanz

Medienräume

Pädiatrie Ambulanz

Kinderstation B5

Eigenblutspende

Station B2

Station B3

Kinderstation B4 Intensivstation

Privat / Kinderstation B6

Hebammenpraxis / Seminarraum 5

Nuklearmedizin / MRT / Diabetesber.

Intensivstation (B1)

SPZ

ZAP

TCM - Traditionelle

Chinesische Medizin

Cafeteria

11

10

9

8

7

38

37

42

BETHLEHEM

Krankenhaus

Bergstraße

Vichtbach

Bauteil D

Wir nehmen uns Zeit für Sie

Steinfeldstr.

Ritzerfeldstr.

Oststraße

Franziska-

Schervier-

Schule /

BGZ

Am Halsbrech

41

40

40

39

39

Am

Obersteinfeld

Haus Lucia /

Caritas

Pflegestation


Foto: 3K-Aachen

Anmeldung - Aufnahme

Einer Ihrer ersten Wege wird sicherlich der

zur Krankenhaus-Aufnahme im Foyer des

Krankenhauses sein. Die hier tätigen Mitarbeiter/innen

geben Ihnen gerne Auskunft

auf Ihre Fragen und helfen Ihnen weiter.

Bei Ihrer Aufnahme werden wir Sie oder

einen Ihrer Angehörigen um einige Auskünfte

bitten. Diese Angaben werden für Ihre

medizinische Versorgung und für die Abrechnung

der Behandlungskosten benötigt.

Ihre Angaben unterliegen dem Datenschutz.

Die Mitarbeiter unserer Klinik sind zur

Verschwiegenheit verpflichtet. Bringen

Sie bitte den Einweisungsschein Ihres

behandelnden Arztes mit.

Alkohol und Rauchen

Alkohol und Medikamente vertragen sich nur

in den seltensten Fällen. Somit ist der Genuss

von Alkohol in unserem Hause nicht gestattet.

Das Rauchen ist eine bekanntermaßen

gesundheitsschädigende Angewohnheit, die

zu einer Reihe von Erkrankungen führt und

die Heilung verzögert. Rauchen stört demzufolge

nicht nur Ihre Mitpatienten, sondern

insbesondere auch Ihren eigenen Heilungsfortschritt.

Aus diesem Grund besteht innerhalb

des Krankenhauses absolutes Rauchverbot.

Ausgenommen hiervon sind die

ausgewiesenen Raucherräume.

Ambulantes Operieren

In allen operativen Fachgebieten unseres

Krankenhauses werden Operationen auch

ambulant durchgeführt. Ob eine Operation

ambulant durchgeführt werden kann oder ein

stationärer Aufenthalt in Ihrem Falle angezeigt

ist, sollten Sie mit Ihrem behandelnden

Facharzt der zuständigen Abteilung besprechen.

Weitere Informationen zu diesem Thema

finden Sie in unserer Broschüre

"Ambulantes Operieren", welche Sie an

der Patienten-Information und in den Ambulanzen

erhalten.

Ambulante Kranken-, Altenund

Behindertenpflege

CARITAS PFLEGESTATION

AM BETHLEHEM KRANKENHAUS

Seit 25 Jahren kompetente Pflege

zu Hause! Fachlich qualifizierte

Mitarbeiter/innen versorgen Sie durch:

• medizinische Behandlungen nach

ärztlicher Verordnung,

• Grund- und Behandlungspflege

nach oder statt Krankenhausaufenthalt,

• alle Leistungen der

Pflegeversicherung,

• Beratungseinsätze nach §37/3

der Pflegeversicherung,

• Abrechnung, mit allen

Kranken- und Pflegekassen,

Sozialamt und Selbstzahlern.

Zusätzlich bieten wir Ihnen

folgende Serviceleistungen:

• fahrbaren Mittagstisch,

• Beratung und Hilfestellung

vor Krankenhausentlassung,

• Beratung und Vermittlung

von Kooperationspartnern der

Sozial- und Gesundheitsfürsorge,

• Hilfe bei Antragstellung und

Finanzierung der Pflege,

• Beschaffung und Verleih von

Pflegehilfsmitteln,

• Gesprächskreis pflegender

Angehöriger,

• ehrenamtliche Hospizarbeit,

• Rufbereitschaft rund um die Uhr

mit persönlichem Ansprechpartner.

Caritas Pflegestation

am BETHLEHEM Krankenhaus

im Haus Lucia/Am Halsbrech 3

52222 Stolberg

Leiterin: Irmgard Tersek

Tel. 02402/1249190

Fax 02402/124919300

Notruftelefon 02402/1249190

Foto: 3K-Aachen

Ambulante Physiotherapie

siehe ZAP gGmbH

Ambulante Rehabilitation

siehe ZAP gGmbH

Arzneien

Die leistungsfähige Zentral-Apotheke stellt

die optimale Arzneimittelversorgung unserer

Patienten sicher. Der

Versorgungsbereich

umfasst alle medizinischen

Verbrauchsartikel

vom Arzneimittel über

Verbandmittel, Infusionsund

Injektionslösungen,

Nahtmaterial, Narkosemittel

u.v.a.m. Darüber

hinaus wird das handelsübliche

Arzneimittelsortiment durch klinikspezifische

Rezepturen ergänzt.

Ärzte

Die Verantwortung für Ihre Behandlung

tragen der leitende Abteilungsarzt und die

unter seiner Leitung tätigen Ärzte.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass Sie

sich ärztlicherseits auf das Beste betreut fühlen.

Ihr Arzt muss genau wissen, welche

Beschwerden Sie haben und wie sich diese

entwickelt haben. Er braucht auch Informationen

über den Hintergrund und die Entstehung

Ihrer Krankheit.

Hierzu gehören auch Fragen über Ihre

Familie sowie im Zusammenhang stehende

ähnliche Erkrankungen. Sie tragen wesentlich

zu Ihrer Heilung bei, wenn Sie alle an Sie

gestellten Fragen genauestens beantworten.

In diesem Zusammenhang bitten wir Sie,

alle an Sie durch die Ärzte gegebenen Anordnungen

genau zu beachten. Nur so kann

eine optimale Therapie gewährleistet werden.

Gerne sind unsere Ärzte bereit, Fragen zu

Ihrer Erkrankung und deren Behandlung

während der täglichen Visiten oder auch

nach Vereinbarung zu beantworten.

Ärztliche Schweigepflicht

Sämtliche Mitarbeiter des Krankenhauses

sind verpflichtet, persönliche Daten, die im

Verlaufe Ihrer Behandlung in der Patientenakte

zusammengetragen werden, streng vertraulich

zu behandeln. Telefonische Auskünfte

33

Foto: Archiv


Foto: H.Arndt

Foto: H.Arndt

über Ihren Gesundheitszustand können -

zu Ihrem Schutz - nicht erteilt werden. Lediglich

mitbehandelnde Ärzte und klinische

Institute erhalten durch den Krankenhausarzt

im Rahmen des notwendigen und therapeutischen

Informationsaustausches schriftlich

Auskünfte.

Bäderabteilung /

Bewegungsbad

Die Bäderabteilungbefindet

sich im

Kellergeschoss

unseres Hauses.

Bitte folgen Sie

der Beschilderung.Schwerpunkte

sind:

Medizinische Bäder, verschiedene Bestrahlungsformen,

Fango-, Bewegungsbecken,

Elektrotherapie, Inhalationen und Massagen.

Begleiteltern

Sollte Ihr Kind in unserer Kinderklinik untergebracht

sein, bieten wir Ihnen selbstverständlich

die Möglichkeit der Mitaufnahme

an. In unserem Wohnheim direkt neben dem

Krankenhaus stehen Ihnen speziell eingerichtete

Zimmer mit Dusche, TV und Telefon zur

Verfügung.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich

bitte an das Pflegepersonal der Station.

Beschwerden

Haben Sie ein Anliegen, wollen Sie uns

Anregungen geben oder sich beschweren,

so wenden Sie sich bitte zunächst an die

Mitarbeiter in der Station. In der Regel lassen

sich die meisten Probleme durch ein persönliches

Gespräch

klären.

Sollte entgegen

dieser

Erwartung

eine Klärung

in Ihrem Sinne

nicht möglich sein, steht Ihnen die Geschäftsführung

unter der Haus-Rufnummer 4200,

oder unsere Patientenbeschwerdestelle im

Erdgeschoss Telefon 4321 selbstverständlich

jederzeit zur Verfügung.

Die Telefonate sind kostenfrei.

34

Eine Bitte zum Schluss: Verlassen Sie nie

unser Haus als unzufriedener Patient, ohne

uns die Gründe Ihrer Unzufriedenheit mitgeteilt

zu haben.

Besuche/Besuchszeiten

Ihre Besucher sind in unserer Klinik gern

gesehene Gäste. Wir halten es für wichtig,

dass Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden

in Verbindung bleiben können. Allerdings

sollten Sie bedenken, dass zu viel und zu

langer Besuch für Ihre Genesung nicht förderlich

ist und auch die Ruhe Ihrer Mitpatienten

beeinträchtigt. Wir bitten Sie und alle Beteiligten,

aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Da keine festen Besuchszeiten festgelegt sind,

bitten wir Sie als Patient in Abstimmung mit

unserem Personal selbst zu entscheiden, in

welchem zeitlichen Umfang Sie Besuch

wünschen. An dieser Stelle möchten wir Sie

darauf hinweisen, dass Besuche in der Intensivstation

und bei schwerkranken Patienten

einer besonderen Regelung unterliegen.

Für den Genesungsprozess unabdingbar ist

eine ungestörte Nachtruhe, die Sie bitte ab

21.00 Uhr einhalten.

Besucherparkplätze

Besucherparkplätze befinden sich oberhalb

des Krankenhauses auf dem großen Parkplatz

an der Bergstraße. Einen Automaten zur Entwertung

der Parktickets finden Sie in unmitttelbaren

Nähe des Telefonautomaten im Foyer

des BETHLEHEM Krankenhauses. Vielen

Dank für Ihr Verständnis.

Besuchertoilette

Die Besuchertoiletten sind ausgeschildert und

befinden sich auf jeder Etage sowie im Erdgeschoss.

Ausnahme Stationen A4, A6 und A7.

Beurlaubung

Beurlaubungen können nur in dringenden

Ausnahmefällen durch den Chefarzt ausgesprochen

werden.

BGZ - Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Siehe BGZ, Seite 39

Blumen

Blumen sind etwas sehr Schönes, um Ihre

Umgebung angenehmer zu gestalten. Demzufolge

werden viele Besucher Ihnen Blumen

mitbringen. Wir bitten Sie jedoch, von Topfpflanzen

aus hygienischen Gründen abzusehen,

da sich durch die Blumenerde Keime

verbreiten können. Es befinden sich in jeder

Station Blumenvasen. Bitte fragen Sie das

Pflegepersonal.

Briefe

Briefe können bei Ihrer Stationsschwester

abgegeben werden. Vor dem Haupteingang

befindet sich ein Briefkasten.

CPS - Caritas Pflegestation

siehe ambulante Pflege

Diabetesberatung

• Beratung und Schulung von Kindern

und Jugendlichen mit Typ-1 Diabetes,

sowie deren Eltern.

• Gruppen- und Einzelschulungen von

Typ-2 Diabetikern ((Blut- und Harnzucker

messung, Ernährung, Bewegung, blut -

zuckersenkende Medikamente und Insulintherapie,

Unterzuckerung, Fußpflege,

Individuelle Einzelberatung)

• Beratung und Schulung von Schwangerschaftsdiabetikerinnen

(Gestationsdiabetes).

Unsere Aufgabe ist es, durch professionelle

Hilfe und Beratung, Menschen mit Diabetes

einen Weg weisen, den Umgang mit ihrer

Krankheit möglichst selbständig zu managen,

um Folgeschäden vorzubeugen oder zu

lindern.

Dorothee Schnur (Diabetesberaterin DDg)

Tel.: 02402 / 107-4344

Sprechstunde nach Vereinbarung

Email: schnur@bethlehem.de

Service für alle stat. Patienten.

Diät

Eine vom Arzt verordnete Diät sollten

Sie unbedingt einhalten. In unserer Diätküche

werden Diabeteskost, Schonkost,

Reduktionskost, etc. von erfahrenen Köchen

und Diätassistenten für Sie persönlich

zusammengestellt. Soweit eine Diät für Sie

verordnet wurde, sollten Sie von Besuchern

mitgebrachte Speisen und Getränke nicht,

oder nur nach Rücksprache mit

unserem Fachpersonal zu sich nehmen.

Auf Wunsch wird nach Terminvereinbarung

eine Diätberatung in Ihrem Zimmer durchgeführt.


Foto: H.Arndt

Dienstübergaben

Intensive Gespräche in den Übergabezeiten

bei Schichtwechsel und die lückenlose

Dokumentation der ärztlichen Anordnungen

und Pflegemaßnahmen sollen den Informationsfluss

innerhalb der Pflegeteams gewährleisten.

Zwischen 13.00 Uhr und 13.30 Uhr

findet die Dienstübergabe des Frühdienstes

an den Spätdienst statt. Während dieser

halben Stunde muss eine Fülle von Informationen

weitergegeben werden, was von

den Pflegekräften äußerste Konzentration

verlangt. Die Schwestern und Pfleger ziehen

sich aus diesem Grunde gemeinsam in die

Diensträume zurück, wo sie so wenig wie

möglich gestört werden sollten.

Eigenblutspende

Einige Operationen

sind

mit einem

erhöhten

Blutungsrisikoverbunden.

Im

Rahmen der

Operationsvorbereitung

wird Ihr behandelnder Arzt Sie über derartige

Risiken umfassend aufklären und gemeinsam

mit dem Anästhesisten geeignete Maßnahmen

treffen, die zur Minimierung der

Operationsrisiken beitragen. Bei planbaren

Operationen zählt hierzu u.a. die Eigenblutspende.

Dabei entnehmen wir ca. 4 Wochen

vor der Operation Ihr Blut, welches bis zur

Operation konserviert wird.

Ihr Körper bildet in der Zwischenzeit neue

Blutzellen, so dass Sie am Operationstermin

über eine normale Blutmenge verfügen.

Während der Operation werden die von

Ihnen gewonnenen Blutkonserven bei Blutverlust

wieder in Ihren Körper zurück transfundiert.

Hierdurch können die Risiken einer

Fremdblutgabe vermieden werden.

Öffnungszeiten:

montags 08.00 - 15.30 Uhr

mittwochs 08.00 - 15.30 Uhr

Informationen erhalten Sie unter der Telefon-

Nr. 107-4505.

Entlassung

Nachdem Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen

das Abschlussgespräch geführt hat, bitten wir

Sie, die Abmeldung im Aufnahmebüro nicht

zu vergessen. Entwerten Sie bitte Ihre Telefonkarte.

Pfandgeld und zuviel gezahlte Gebühren

erhalten Sie selbstverständlich zurück.

Vergewissern Sie sich bitte, ob Sie Ihre persönlichen

Sachen und hinterlegten Wertgegenstände

mitgenommen haben.

Fernsehen und Telefon

Zu Ihrer Unterhaltung stehen Ihnen in Ihrem

Zimmer ein Telefon mit Anschlußmöglichkeit

eines Laptop’s für das Internet und ein Fernsehgerät

zur Verfügung. Zur Bedienung der

Fernseh- und Telefonanlage erhalten Sie bei

Ihrer Aufnahme gegen Pfand eine Chipkarte.

In der Eingangshalle befindet sich ein Telefonkassenautomat,

an dem Sie das Gebührenguthaben

abfragen, Geld einzahlen und

Restgeld sowie Pfandgeld bei der Entlassung

zurückerhalten.

Bei Fragen zur Bedienung des Automaten

stehen Ihnen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

der Patientenhilfe zur Verfügung.

In Ihrem eigenen Interesse und dem Ihrer

Mitpatienten bitten wir Sie, mitgebrachte

Handy’s nicht zu benutzen. Der Gebrauch

derartiger Geräte kann Störungen an medizinisch-technischen

Einrichtungen hervorrufen

und somit Einfluss auf Ihre Genesung haben.

Friseur

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, im

Bedarfsfalle einen Friseur aufzusuchen,

werden wir Ihnen auf Wunsch einen Friseur

vermitteln, welcher Sie im Krankenzimmer

frisiert. Wenden Sie sich bitte an das

Stationspersonal.

Hebammenpraxis

Dagmar Schaps

Mein Angebot: Schwangerenvorsorge,

Hebammensprechstunde, Geburtsvorbereitung,

Akupunktursprechstunde, Aquafit,

Yoga, Schwangerschaftsgymnastik, Wochenbettbetreuung,

Rückbildungsgymnastik,

Babymassage, Pekip, Stillcafé. Information:

Tel. 02402/1074468.

Die Hebammenpraxis befindet sich im

BETHLEHEM Krankenhaus 6. Etage. Aufzug

B bitte benutzen.

Foto: H.Albrecht

Kiosk

Im Kiosk in der Eingangshalle können Sie

Dinge des täglichen Bedarfs erwerben.

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 08.30 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 16.00 Uhr

So 13.30 - 16.30 Uhr

Kinderspielplatz

e.V. errichtet wurde.

Kosmetik siehe Friseur

Kostenregelung

Fallpauschalen/Sonderentgelte/

Pflegesätze

35

Auf unserem

Krankenhausgelände

hinter

dem Bettenhaus

befindet sich

ein Spielplatz

für die Kleinen,

der aus Mitteln

des Vereins

Menschenskind

Die vertraglichen Beziehungen zwischen

Ihnen und dem Krankenhaus richten sich

nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen

(AVB). Diese können im Aufnahmebüro

eingesehen werden. Über die Kosten Ihres

Krankenhausaufenthaltes brauchen Sie sich

im Normalfall keine Gedanken zu machen.

Unser Krankenhaus hat mit den Kostenträgern

einen Versorgungsvertrag und Pflegesatzvereinbarungen

abgeschlossen. Mit den

darin vereinbarten Entgeltformen sind alle für

Sie notwendigen ärztlichen, pflegerischen,

medizinisch-technischen Leistungen, die

Unterkunft in einem Mehrbettzimmer und

die Verpflegung abgegolten.

Kassenpatienten

Um die Bezahlung der Krankenhausrechnungen

brauchen sich die meisten Patienten

nicht persönlich zu kümmern. Sind Sie Mitglied

einer gesetzlichen Krankenkasse, wird

die Kostenübernahmeerklärung von der

Krankenhausverwaltung bei der für Sie

zuständigen Krankenkasse eingeholt. Wir

rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Voraussetzung dafür ist, bei der Aufnahme

Ihre Versichertenkarte und den Einweisungsschein

"Verordnung von Krankenhausbehandlung"

vom behandelnden Arzt vorzulegen.


Foto: 3K-Aachen

Selbstzahler

Wenn Sie nicht Mitglied einer gesetzlichen

Krankenkasse sind, gelten Sie als "Selbstzahler".

In diesem Fall tragen Sie die Kosten

des Klinikaufenthaltes selbst, bzw. rechnen

über Ihre private Krankenversicherung ab.

(Siehe auch Wahlleistungen)

Eigenbeteiligungen

Aufgrund einer Bundesverordnung müssen Sie

als Patient für die Dauer Ihres Krankenhausaufenthaltes

(höchstens jedoch bis zu 28 Tagen) pro

Jahr eine Eigenbeteiligung entrichten. Wir bitten

Sie, diesen Betrag vor Verlassen des Krankenhauses

in der Patientenaufnahme zu zahlen.

Wir leiten dann dieses Geld an Ihre Krankenkasse

weiter. Können Sie einen Nachweis

über bereits getätigte Zahlungen im laufenden

Jahr vorweisen, sind Sie von einer nochmaligen

Zuzahlung befreit.

Schule für Gesundheits-, Kranken

und Kinderkrankenpflege

Die meisten unserer Pflegekräfte wurden in

der Franziska-Schervier-Schule, staatlich anerkannte

Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule

am BETHLEHEM Krankenhaus, ausgebildet.

Zur Zeit erwerben 150 Schülerinnen

und Schüler hier die notwendigen Kenntnisse

und Fähigkeiten in Theorie und Praxis für

ihren künftigen Einsatz. Besonderen Wert legt

die Schule auf die Verbindung von Wissen

und Tun, weshalb die Auszubildenden während

des praktischen Einsatzes von Praxisanleitern

und Lehrern betreut werden. So garantieren

wir durch eine solide Ausbildung, dass

Sie als Patient in unserem Hause pflegerisch

optimal versorgt werden.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik

als wesentlicher

Bestandteil

verschiedener

Therapien erhält

die Bewegungsmöglichkeit

des

Körpers bzw. stellt sie nach Möglichkeit wieder

her. Bei Störungen des Bewegungsapparates,

des Nervensystems, der Atmung oder

des Herz-Kreislauf-Systems durch Krankheit

oder Unfall wird mit individuellen und

gezielten Übungsfolgen die Heilung ganz

wesentlich unterstützt und gefördert. (Siehe

auch ZAP, Bäderabteilung / Bewegungsbad)

36

Foto: 3K-Aachen Foto: H.Albrecht

Krebsberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 11.00 - 13.00 Uhr

haben an Krebs erkrankte Menschen und ihre

Angehörigen die Möglichkeit, in unserem

Haus bei Fragen und Anliegen Kontakt mit

einer Mitarbeiterin der Krebsberatungsstelle

Aachen aufzunehmen (Raum 291, Erdgeschoss,

gegenüber der Bettenzentrale). Sie

können sich auch an den Krankenhaussozialdienst

wenden, wenn Sie mit der Mitarbeiterin

der Krebsberatungsstelle einen Termin

vereinbaren möchten oder rufen Sie direkt

in der Krebsberatungsstelle an:

Telefon 0241 / 47 48 80.

Küche

Der Ernährung kommt bei der Genesung eine

besondere Bedeutung zu. In unserer Küche

werden jährlich ca. 380.000 Mahlzeiten hergestellt,

darin enthalten sind Patienten des

Hauses, Event Catering, Caritas Pflegestation

(fahrbarer Mittagstisch), Haus Lucia und

unsere Mitarbeiter. Der Einkauf der einzelnen

Nahrungsmittel unterliegt dabei ebenso

strengen Qualitätskontrollen wie die Herstellung

und Verteilung der Speisen. Ihre

Essensauswahl können Sie je nach Appetit

selbst treffen, soweit ärztlicherseits keine Einschränkungen

vorliegen. Hierzu

finden Sie in

Ihrer Station

einen vorgedrucktenWochenspeiseplan,

aus

dem Sie eines von drei Menüs auswählen

können. Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen

der Bestellung haben, ist Ihnen unser Pflegepersonal

gerne behilflich.

Labor

In unserem

Labor werden

ca. 250 verschiedene

Parameter

bestimmt.

Die Palette

der Untersuchungen

erstreckt sich von der Hämatologie

über Analysen auf dem Gebiet der Serologie,

klinischen Chemie bis hin zu gerinnungsphysiologischen

Tests. Im Blutkonservendepot

werden Blut und Plasma bereit gehalten,

Blutgruppenbestimmungen und Kreuzproben

durchgeführt. Die einzelnen Parameter wer-

Foto: Archiv

den mit modernen Geräten und mit EDV-

Unterstützung rund um die Uhr bestimmt.

Besonderes Augenmerk wird auf die Analytik

während einer Operationsvorbereitung und

auf die engmaschige Kontrolle operierter

Patienten gelegt.

Medikamente

Mitgebrachte Medikamente, die Sie schon

von Ihrem Hausarzt verordnet bekommen

haben, sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse

während Ihres Krankenhausaufenthaltes nicht

ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden

Arzt einnehmen. Es könnten sich sonst

Unverträglichkeiten ergeben, die den Heilerfolg

möglicherweise erheblich gefährden.

(Siehe auch Apotheke)

Patientenhilfe

Die ehrenamtliche Patientenhilfe an der Info

in der Eingangshalle unseres Krankenhauses

ist für Sie als Patient oder als Besucher

gleichermaßen Ansprechpartner.

Die Mitarbeiterinnen sind für alle Menschen

da, die sie brauchen, unabhängig von ihrer

Nationalität und Konfession. Wir wissen,

dass Krankheit immer ein Einschnitt sein

kann. Für einige dauert ein Krankenhausaufenthalt

nur wenige Tage, andere haben eine

längere Zeit vor sich. Viele sind voller Angst

vor dem, was sie erwartet.

Da ist es gut, dass ein Krankenhaus nicht

nur aus Apparaten, langen Gängen und

sauberen Zimmern besteht, sondern das

Menschen in ihm tätig sind, Ärzte, Pflegepersonal

und eben auch die Mitarbeiterinnen

der ehrenamtlichen Patientenhilfe, die für Sie

ganz persönlich und für die kleinen Dinge

und Dienste dasein wollen. Sie helfen Ihnen,

dass Sie sich in unserem Hause zurecht

finden und wohl fühlen.


Foto: H.Albrecht

Die Patientenhilfe ist gebührenfrei unter

Telefon 4321 zu erreichen.

Zu den Aufgaben der Patientenhilfe zählen auf

Wunsch Besuchsdienste im Krankenzimmer,

kleine Erledigungen und Hilfestellungen. Daneben

erhalten Ihre Besucher hier Auskünfte,

z.B. in welcher Station / welchem Zimmer Sie

untergebracht sind. Für dieses interessante

Ehrenamt suchen wir noch Unterstützung.

Auch Angehörige anderer Nationalitäten sind

uns herzlich willkommen.

Sozialer Dienst:

Anja Siebertz Tel.: 02402/107-4164

Silvia Janisch Tel.: 02402/107-4278

Pflegedienst

Der Pflegedienst ist maßgeblich an der Gesundung

und Rehabilitation unserer Patienten

beteiligt. Ethische Grundsätze, die Einbindung

aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft

und Forschung sowie pflegerische Kompetenz

sind deutliche Merkmale unserer Arbeit.

Unter der Leitung von Agnes Gerden-Schmitz

arbeiten ca. 300 Pflegekräfte rund um die

Uhr im Pflege- und Funktionsbereich.

Die Mitarbeiter haben als Grundlage ihres

pflegerischen Handelns und im Einklang mit

der traditionellen christlichen Zielsetzung des

BETHLEHEM Krankenhauses ein Pflegeleitbild

entwickelt. Grundlage der pflegerischen

Tätigkeit ist die Akzeptanz des Menschen in

seiner Ganzheitlichkeit mit der Berücksichtigung

seiner individuellen Bedürfnisse in

einer Atmosphäre, in der er und seine Angehörigen

sich angenommen fühlen.

Zu den Aufgaben des Pflegedienstes

zählen insbesondere:

• die Einbeziehung des Patienten und

die Berücksichtigung seiner Ressourcen

nach dem Pflegemodell von Monika

Krohwinkel,

• eine patientenbezogene

Pflegeorganisation,

• die Durchführung der Pflege in

Kooperation mit anderen Berufsgruppen,

• die Weiterentwicklung gesundheitsfördernden

Verhaltens,

• die Ausbildung des pflegerischen

Nachwuchses,

• die kontinuierliche Erweiterung der

persönlichen und fachlichen Kompetenz,

• die Begleitung Sterbender und der

Beistand für Angehörige und Freunde.

Post

Falls Sie Post erwarten, vergessen Sie nicht,

Ihren Angehörigen und Bekannten die jeweilige

Zimmernummer anzugeben. Das

erleichtert uns die Verteilung.

Präventionssport/

Reha-Anschlusstraining

Siehe ZAP gGmbH Seite 40-41

Privatpatient

Wir wollen, dass Sie sich wohlfühlen. Die

Abrechnungsmodalitäten können wir allerdings

nur im Falle einer Abtretungserklärung

für Sie übernehmen. Bitte wenden Sie sich

bei allen Fragen vertrauensvoll an Ihren Arzt,

an die Mitarbeiter im Aufnahmebüro oder

direkt an den Verwaltungsdirektor.

(Siehe auch Wahlleistungen)

Psychologischer Dienst

Bei psychosomatischen Problemen kann

Ihnen unser Dipl. Psychologe Dr. Baumann

behilflich sein. Bitte vereinbaren Sie einen

Termin unter Telefon 02402/107-4409.

Der Anruf ist gebührenfrei.

Rat und Hilfe

Die Schwangerschaftsberatung

der kath. Kirche

Das Beratungsangebot richtet sich an

Frauen/Paare, die Fragen rund um Schwangerschaft

und Geburt haben. Sie haben die

Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten,

wenn Sie persönliche Fragen oder auch

Sorgen haben, die die neue Lebenssituation

betreffen oder wenn Sie rechtliche Beratung

wünschen, wie auch im finanziellen Bereich.

Die Mitarbeiterin des Sozialdienstes kath.

Frauen e.V. Stolberg ist an jedem Dienstagvormittag

in der Zeit von 09.30 - 12.00 Uhr

in unserem Hause im Raum 291 anzutreffen,

wie auch auf der Station 3 (Gynäkologie)

und der Station 2 (Wöchnerinnen). Bei dem

Wunsch nach einem Gespräch wenden Sie

sich bitte an das Pflegepersonal oder das

Ärzteteam.

Foto: 3K-Aachen

Ihre Ansprechpartnerin ist Renate

Buchenthal-Spicher, telefonisch auch zu

erreichen unter 02402-951640.

Rooming-In

Unsere Wöchnerinnenstation bietet einige

Besonderheiten, die Ihnen den Aufenthalt in

unserem Haus so angenehm wie möglich

machen sollen. Damit der Mutter-Kind-

Kontakt entscheidend beeinflusst

werden kann,

bieten wir auf

unserer Wöchnerinnenstation

Rooming-In-

Zimmer an. So

können Mütter

die Pflege, das

Wickeln und Waschen ihres Babys jederzeit

unter Anleitung erfahrener Kinderkrankenschwestern

vornehmen.

Schonkost siehe Diät

Schmerztherapie am

BETHLEHEM Krankenhaus

Schmerz ist ein wichtiges Symptom, das auf

eine Störung der Körperfunktionen hinweisen

kann. Neben der Schmerzbehandlung muss

daher eine umfassende Diagnostik erfolgen,

um die Herkunft des Schmerzes auszumachen

und die Erkrankung oder Verletzung

ursächlich therapieren zu können.

Es werden grundsätzlich zwei Arten von

Schmerz unterschieden:

Der chronische Schmerz, der längere Zeit

besteht und der in ein eigenständiges Krankheitsbild,

die sog. Schmerzkrankheit, münden

kann. Der akute Schmerz, der vor allem

Warnfunktion hat, aber auch eine Folge von

operativen Eingriffen ist und in diesem Fall

als postoperativer Schmerz bezeichnet wird.

Herr Prof. Dr. med. Werner Krumholz,

Leitender Arzt der Klinik für Anästhesie und

Intensivmedizin, und Herr Gernot Keller,

Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin,

haben in Zusammenarbeit mit

Vertretern der weiteren Kliniken des BETHLE-

HEM Krankenhauses ein Schmerztherapiekonzept

entwickelt. Beginnend mit einer

Schmerzmessung mittels der sog. Visuellen

Analogskala (VAS) kommen bei unseren

Patienten unterschiedliche Verfahren zur

Behandlung postoperativer Schmerzen zum

Einsatz, die auf die Größe und Art des opera-

37


Foto: Lissetta/Jaskulski

tiven Eingriffs und das individuelle Schmerzempfinden

des einzelnen Patienten abgestimmt

sind. Auch alternative Methoden, wie Akupunktur

und Neuraltherapie, sowie örtliche Nervenblockadetechniken

kommen in Absprache mit

Ihrer / Ihrem betreuenden Ärztin / Arzt zur

Anwendung.

Schule für kranke Kinder

des Kreises Aachen

Die Teilnahme am Schulunterricht ist auch für

kranke Kinder in unserem Hause möglich. Vom

Grundschüler bis zum Abiturienten werden

junge Patienten der Abteilung Kinder- und

Jugendmedizin unseres Krankenhauses durch

Frau Marlies Nefian-Sluijsmans, Lehrerin der

Schule für kranke Kinder des Kreises Aachen,

am Krankenbett unterrichtet.

Seelsorge

Die Seelsorge ist dem Charakter unseres Hauses

entsprechend ein Aufgabenbereich aller Mitarbeiter.

Leib und Seele stehen in einer innigen

Wechselbeziehung. Jede gute menschliche

Zuwendung ist auch ein Akt der Seelsorge.

Hauptamtlich stehen in unserem Krankenhaus

Sr. Lissetta (Seelsorgerin) unseren Patienten in

der Seelsorge zur Verfügung. Sie bietet unseren

Patienten während des Krankenhausaufenthaltes

Begleitung an. Vielleicht wünschen Sie ein

Gespräch; möchten Fragen klären, die Ihnen

gerade jetzt - scheinbar unerwartet - wichtig

werden. Oder Sie möchten Sorgen aussprechen,

die Sie bedrängen, mit jemandem reden, der

Zeit für Gespräche hat. Darüber hinaus besteht

das Angebot zum Besuch der hl. Messe in unserer

Hauskapelle, dem Empfang der Krankenkommunion

und bei schwerer Krankheit der

Krankensalbung.

Ihre Ansprechpartner:

Sr. Lissetta Diakon Achim Jaskulski

Tel.: 1074280 Tel.: 1074255

Evangelische Pfarrer:

Pfarrer Hintze

Telefon 02402/22182

Pfarrer Dr. Rosenbrock

Telefon 02402/81113

Katholische Eucharistiefeier

Sonn- und Feiertage 08.45 Uhr

Die hl. Messe wird Sonn- und Feiertags über

den hauseigenen Sender Kanal 05 übertragen.

38

Evangelischer Gottesdienst

einmal monatlich,

Freitags 16.00 Uhr

Datum wird auf den Stationen bekanntgegeben.

Kommunionempfang auf dem Zimmer

So 09.30-10.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Beichte oder Beichtgespräch nach Vereinbarung

bei der Schwester melden.

Sozialdienst

Der Krankenhausaufenthalt und die damit verbundene

Krankheit bringt für viele Patienten

und deren Angehörige eine neue Situation mit

sich. Sowohl während des Krankenhausaufenthaltes

als auch hinsichtlich der Vorbereitung

von Entlassungen können Fragen und Probleme

entstehen:

• Wie geht es zu Hause weiter?

• Wo kann ich Hilfe bei

finanziellen, beruflichen,

rechtlichen und sozialen

Problemen finden?

• Wie gehe ich mit der

veränderten Situation um?

• Ist meine Versorgung zu Hause

noch möglich?

• Wo erhalte ich Informationen

und Hilfe bei Pflegebedürftigkeit?

Bei diesen und anderen Fragen und Problemen

bietet der Sozialdienst unseres Krankenhauses

Ihnen und Ihren Angehörigen gerne Rat und

Hilfestellungen an. Bitte setzen Sie sich bei allen

Fragen so früh wie möglich mit dem Sozialdienst

unseres Hauses in Verbindung. Das

Stationspersonal vermittelt Ihnen gerne einen

Termin mit den Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes,

die Sie gerne auch in Ihrem Zimmer

aufsuchen werden. Alle Angelegenheiten werden

selbstverständlich vertraulich behandelt.

Kontakt: Silvia Janisch, Anja Siebertz,

Haustelefon 4278 oder 4164

2. Obergeschoss, vor der Station C2.

Taxi

Wenn Sie ein Taxi benötigen, so können Sie

dieses über die Zentrale (Telefon 9) bestellen.

Telefon siehe Fernsehen

Telefonzentrale

Unsere Telefonzentrale finden Sie gleich im

Eingangsbereich des Krankenhauses. Sie ist an

allen Tagen rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter/innen

erteilen Ihnen gerne Auskünfte,

die Sie zu Ihrer Orientierung in unserem Hause

benötigen. Außerhalb der Geschäftszeiten des

Foto: 3K-Aachen

Aufnahmebüros,

nach 19.00 Uhr,

können Sie hier

eine Chipkarte für

Telefon und Fernsehen

erhalten.

Die aufgrund

gesetzlicher Vorgaben

vor Ihrer Entlassung zu entrichtende

Eigenbeteiligung können Sie an Wochenenden

und wochentags nach 19.00 Uhr ebenfalls an

dieser Stelle einzahlen.

Wahlleistungen

Um den Wünschen und Bedürfnissen

unserer Patienten nachzukommen, bieten

wir verschiedene Leistungen, die über die

Regelleistungen hinausgehen, gegen besondere

Berechnung als Wahlleistung an.

Hierzu zählen z.B. ärztliche Leistungen, die von

den Chefärzten des Krankenhauses oder deren

Vertreter persönlich erbracht werden, Unterbringung

in einem Ein- oder Zweibettzimmer mit

Chefarztwahl, Unterbringung und Verpflegung

einer Begleitperson. Die Kosten der Ihnen zur

Auswahl stehenden Wahlleistungen werden

Ihnen in Rechnung gestellt und können im

Regelfall bei Ihrer Privatversicherung zur

Abrechnung eingereicht werden. Gerne können

Sie auch eine Abtretungserklärung abgeben.

In diesem Fall rechnen wir, je nach Vertragsbedingungen,

mit Ihrer privaten Krankenversicherung

– ggf. Ihrer Zusatzversicherung –

selbst ab und stellen Ihnen evtl. den sich ergebenden

Restbetrag in Rechnung.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die

Krankenhausverwaltung sowie Ihre Krankenkasse

gerne zur Verfügung.

Wertsachen

Sie benötigen im Krankenhaus nur wenig Geld

und keine Wertsachen. Sollte es doch aus bestimmten

Gründen notwendig sein, Wertsachen

mitzubringen, so können Sie diese Wertsachen

in der Verwaltung gegen einen Empfangsschein

hinterlegen. Das Krankenhaus haftet nicht für

den Verlust von Dingen, die nicht in der oben

genannten Form übergeben wurden. Sollten Sie

aus gesundheitlichen Gründen dieses nicht

vornehmen können, so wenden Sie sich vertrauensvoll

an die Leitung Ihrer Station oder eine

andere Person Ihres Vertrauens. ■


BGZ Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Das Bildungs- und

Gesundheitszentrum (BGZ)

Die Gesundheit

ist und

bleibt ein wichtiges

Gut für uns

alle. Ohne

Vorsorge und

Engagement ist dieses

Gut gefährdet. Die Erhaltung der

Gesundheit in allen Lebensphasen

setzt voraus, dass man etwas für

seinen Körper und sich tut. Wir

bieten Ihnen am BETHLEHEM

Krankenhaus gezielte Kurse und

Seminare an, die Ihnen helfen,

gesund zu bleiben oder zu werden.

Wir - das „Bildungs- und Gesundheitszentrum",

kurz BGZ - stehen

seit 1990 für ein vielseitiges Kursangebot

rund um die Gesundheit.

Dabei galt stets der Grundsatz, dass

das BGZ besonders viel Wert auf

fundierte Ausbildung des Kursleiter-Teams

legt - ein Grundsatz,

der natürlich noch heute gilt.

Ökotrophologen, Physiotherapeuten,

Diplom-Sportlehrer und spezialisierte

Übungsleiter sind es, die heute

ihr Wissen in mehr als 20 Kursangeboten

weiter geben. Dabei stehen

eine gute Beratung und Betreuung

stets im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.

Das Kursangebot ist betont vielseitig

ausgerichtet. Das gilt nicht nur für

die Inhalte, sondern auch in Sachen

Zielgruppe: Babyschwimmen und

Senioren-Wassergymnastik markieren

die „Altersgrenzen" der BGZ-

Kurse.

Das Programm besteht aus den vier

Säulen Entspannung - wie Yoga-

Kurse-, Aqua (Bewegung im Wasser),

Ernährung (beispielsweise „Abnehmen

mit Verstand") und Bewegung

und Fitness - zu diesem Bereich

zählen beispielsweise die Kurse

"Beckenbodengymnastik" oder

„Tae Bo". Die Kurse finden in

speziell ausgestatteten Räumen im

BETHLEHEM Krankenhaus statt,

so zum Beispiel im Bewegungsbad.

Alle Kurse werden ausschließlich

von speziell ausgebildeten

Fachkräften, wie zum Beispiel

Sportlehrern mit der Zusatzausbildung

im Gesundheitswesen,

Tai Chi-Lehrern, Physiotherapeuten

sowie ausgebildeten Yoga-Lehrern

des "Bundes Deutscher Yogalehrer"

geleitet.

Unser stetig wachsendes

Kursangebot:

Babyschwimmen bis 1 Jahr

Wasserspass für 1-2jährige

Wasserspass für 2-4jährige

Aquafit, Wassergymnastik

für Junggebliebene

Senioren Wassergymnastik

Wasser-Trockengymnastik

und Gerätegymnastik

(speziell für Rheuma und

Osteoporose Patienten)

Abnehmen mit Verstand

Herzsport

Sport für Diabetiker

Aktives Beckenbodentraining

Sport nach Krebs

Hartha-Yoga

Tae-Bo

Tai-Chi Chuan

Anfängerkurs

Tai-Chi/

Fortgeschrittenen Kurs

Arbeit mit Klangschalen

Progressive Muskelentspannung

Pilates

39

BETHLEHEM

BGZ - Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Ausführliche Informationen

zu den angebotenen Kursen

finden Sie unter:

http://www.bethlehem.de/weitere

einrichtungen/bgz

BGZ - Bildungs- und

Gesundheitszentrum

Am Obersteinfeld 5 · 52222 Stolberg

Leiter: Dipl. Pfl.-Päd. Ch. Jouck

Fachbereichsleiter: Kai Hillert

Telefon: 02402/107-4627

Fax: 02402/107-4639

Email: bgz@bethlehem.de

Anmeldung:

Heidi Spies

Tel.: 02402/107-4626

Fax: 02402/107-4639

Wir nehmen

uns Zeit für Sie

Foto und Illustration: Archiv


Foto:H.Arndt

BETHLEHEM

ZAP ZENTRUM FÜR

REHABILITATION UND PHYSIO-

THERAPIE STOLBERG GGMBH

Das ZAP ist eine Einrichtung, die

vom BETHLEHEM Krankenhaus mit

der primären Aufgabe gegründet

wurde, ambulante Rehabilitationsmaßnahmen

in Wohnortnähe

durchzuführen. Diese werden als

Ambulante Rehabilitation oder als

tagesklinische Behandlungen angeboten.

Aber auch Einzelmaßnahmen

auf Rezept wie Krankengymnastik,

Ergotherapie, Massagen, manuelle

Lymphdrainagen etc. gehören zu

unserem Therapiespektrum.

Foto: 3K-Aachen

Das ZAP steht als Treffpunkt

"Gesundheit"

auch jedem Bürger

zur Verfügung, der

aktiv etwas für die Gesunderhaltung

seines

Körpers unter therapeutischer

Anleitung

machen möchte.

Ambulante Rehabilitation steht

für eine komplexe, interdisziplinäre

Therapie, bestehend aus der Betreuung

durch den Rehabilitationsarzt,

Krankengymnasten, Psychologen,

Ergotherapeuten, Masseur,

Dipl. Sportlehrer, Sozialarbeiter und

Ernährungsberater. Die Therapiemaßnahmen

finden 3-5 mal je

Woche statt (ggf. berufsbegleitend).

Dabei beträgt die Therapiedauer

je Therapietag zwischen 4 und

6 Stunden.

Das ZAP bietet den ambulanten

Reha-Patienten als besonderen

Service Transport und Verpflegung

an - beides übrigens kostenfrei.

40

Foto: 3K-Aachen

ZAP EINE EINRICH

VIELE(S) AUF DIE BE

Tagesklinische Behandlung

(für Privatpatienten und

Selbstzahler)

Die Tagesklinische

Behandlung

ist eine Form

der Rehabilitation,

die als teilstationäre

Behandlung

inklusive Vollverpflegung stattfindet.

Hierbei werden täglich Therapien

durchgeführt, wobei die Therapiedauer

inkl. Pausen pro Tag ca.

5 Stunden beträgt. Für die Pausen

steht ein Ruheraum mit Getränken,

Zeitungen und TV zur Verfügung.

Dreidimensionale

Wirbelsäulenvermessung

Dieses Verfahrenermöglicht

eine

strahlungsfreie

dreidimensionaleWirbelsäulenvermessung.

In

vielen Fällen kann auf Röntgenaufnahmen

verzichtet werden.

Ziele der ambulanten

Rehabilitation

Im Gegensatz zur traditionellen

stationären Rehabilitation bietet die

ambulante Form im ZAP eine Therapie

ohne Verzicht auf Ihr vertrautes

familiäres und berufliches Umfeld.

Therapiert werden alle Erkrankungen

und Verletzungen des Bewegungsund

Stützapparates. Ziel ist die

schnellstmögliche Reintegration

unserer Patienten in den privaten

und beruflichen Alltag. Dieses wird

durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit

der verschiedenen

Berufsgruppen erreicht.

Foto:H.Albrecht

Therapieziele und

Aufgaben der einzelnen

Berufsgruppen:

Arzt

Führt die

Untersuchung

mit aktueller

Funktionsdiagnose

durch und

beantragt

die Rehabilitation.

Nach Klärung der Kostenübernahme,

wird für Sie ein individueller

Therapieplan erstellt, der in

regelmäßig stattfindenden

interdisziplinären Teamsitzungen

angepasst wird. Die Ärzte

dokumentieren die Verlaufsberichte

und informieren sowohl

den Patienten als auch die

Krankenkassen und ihren

Hausarzt über den aktuellen

Genesungszustand.

Krankengymnast/

Physiotherapeut

Die Krankengymnastik wird

in Einzel- und in Gruppentherapie

durchgeführt (Trocken- und

Wassergymnastik). Schmerzbekämpfung,

Normalisierung des

Stoffwechels, Verbesserung von

Kraft, Koordination, Beweglichkeit

und langfristiger Aufbau körperlicher

Funktionen sind die

primären Therapieziele.

Ergotherapeut

Aufgabe der Ergotherapie

ist es, den Patienten bei der

Wiedererlangung seiner größtmöglichen

Selbstständigkeit im

alltäglichen Leben zu unterstützen.

Besondere Schwerpunkte liegen

hier in der Versorgung mit Hilfsmitteln

und in der Schulung

von gelenkschonenden Verhalten

im Alltag.

Foto: 3K-Aachen


TUNG DIE

INE STELLT

Dipl. Sportlehrer

Vorrangige Ziele der Sporttherapie sind

eine Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit,

Muskelkraft sowie der

Koordination. Je nach Zielsetzung werden

hierzu verschiedene Trainingsmethoden

sowie unterschiedliche Geräte

eingesetzt: Sequenztrainingsgeräte,

Fahrrad- oder Ruderergometer, Laufband,

isokinetische Trainingsgeräte etc.

Masseur

und med. Bademeister

Neben klassischer Massage und

manueller Lymphdrainage werden

auch Anwendungen wie z. B. Fangopackungen,

Elektrotherapie oder

medizinische Bäder bei der physikalischen

Therapie eingebunden. Diese

Behandlungsformen werden bei

Ödemen (Schwellungen) und Muskelverspannungen

eingesetzt.

Dipl. Psychologe

Häufig kommt es im Zusammenhang

mit Erkrankungen zu persönlichen,

familiären und beruflichen Problemen.

Das ZAP berücksichtigt diesen

Aspekt innerhalb der Therapie und

bindet Psychologen als Ansprechpartner

in die Behandlung ein. Darüber

hinaus wird der Patient in verschiedene

Entspannungstechniken

zur Schmerz-Therapie eingewiesen.

Dipl. Sozialarbeiter

Krankheit kann auch soziale Probleme

mit sich führen. Die Sozialarbeiter des

ZAP stehen Ihnen als Ansprechpartner

zur Verfügung, die ihnen Informationen

und Hilfen geben. So z.B. bei der Einleitung

der beruflichen Rehabilitation

in Verbindung mit Arbeitsmedizinischen

Diensten, Arbeitsämtern und

Berufshelfern der Berufsgenossenschaften.

Auch die Unterstützung bei

der Überleitung in Selbsthilfegruppen

gehört zu ihren Aufgaben.

Ernährungberater

Bei der Ernährungsberatung soll im

Rahmen der Beratung und Anleitung

der Rehabilitationspatienten eine

Voraussetzung zur sinnvollen Umstellung

der Ernährungsgewohnheiten

geschaffen werden.

Behandlungsangebot

• Massageformen:

Ganz-/Teilkörpermassagen,

Bindegewebsmassagen,

Refelexzonentherapie,

Unterwassermassage

• Manuelle Lymphdrainage:

Komplexe-physikalische-

Entstauungstherapie

• Extensionsbehandlung

• Elektrotherapie: nieder- und hochfrequente

Reitzströme, Iontophorese

• Ultraschall

• Stangerbad

• Fangopackung

• Wärmetherapie:

Heißluft, Heiße Rolle

• Kryotherapie: Eisbehandlung

• Lasertherapie

• Bewegungsbad

• Medizinische Bäder:

Luftsprudelbad, Bäder mit

medizinischen Zusätzen

• In Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

finden regelmäßig Kur

se für Rückenschule und Wirbel

säulen-Gymnastik statt

Therapie und Beratungsangebot

• Arzt: Betreuung der Patienten,

Erstellen und Überwachen des

Therapieplans

• Psychologische Beratung:

Schmerz-Management,

Entspannungsverfahren und

psychologische Betreuung

der Patienten

• Sozialdienst: Hilfestellungen

in sozialen Frage

• Ernährungsberatung: Anleitung und

Beratung für eine gesunde Ernährung

• Krankengymnastik: allgemeine

Krankengymnastik, neurophysiologischeBehandlungsmethoden,

manuelle Therapie,

41

Schlingentischbehandlung sowie

Gruppentherapie als Wassergymnastik

oder Trockengymnastik

• Medizinisches Aufbautraining /

Sporttherapie: Kraft-, Koordination-

und Ausdauertraining

• Ergotherapie: Einzeltherapie nach

ärztlicher Verordnung, Hilfsmittelversorgung,

Alltagstraining

• Neues Rückenkonzept: Das neue

Rückenkonzept bietet ganz spezielle

Trainingsgeräte an, die mit einem

sogenannten BIO-Feedback ausge

stattet sind. Diese Geräte, die mit

einem Computer ausgestattet sind,

ermöglichen die Erstellung eines

ganz individuellen Trainingsplan,

der einen "grünen Bereich" zum

effizienten Training anzeigt. Es ist

somit ausgeschlossen, durch

unsachgemäßes Training zu Schä

den zu kommen, da der Leistungs

bereich immer dem individuellen

Trainingsplan angepasst ist.

Dieses neuartige Rückenkonzept

gibt es in der Region Aachen nur

in Stolberg.

Physiotherapieschule

Dreijährige Ausbildung. Staatlich anerkannter

Berufsabschluss als Physiotherapeut.

Unterricht und fachpraktische

Einsätze im Hause (Ausnahme 5 Wochen

Fachpraxis im Bereich Psychiatrie:

Kooperationspartner ist hier das

Alexianer Krankenhaus). Ausbildung

unter dem Dach des Bildungs- und

Gesundheitszentrums des BETHLEHEM

Krankenhauses. Leiter der Physiotherapieschule:

Ralf Houfer, Lehrer / Kursleiter:

Guido Contzen

ZAP-Zentrum für Rehabilitation und

Physiotherapie Stolberg gGmbH

Steinfeldstraße 5 · 52222 Stolberg

Telefon 02402/107-4182 oder -4183

Email ZAP@bethlehem.de

Ärztliche Leitung

Prof. Dr. med. Klaus Bläsius

Telefon 02402/107-4355

(Sekretariat)

Leitender Physiotherapeut

Ralf Houfer

Telefon 02402/107-4183 ❏

Foto: H.Arndt


SPZ

BETHLEHEM

SPZ SOZIALPÄDIATRISCHES

ZENTRUM

Wir – das Team des Sozialpädiatrischen

Zentrums – helfen

und beraten Eltern, deren Kinder

nicht altersgerecht entwickelt,

behindert oder von Behinderung

bedroht sind.

Wir diagnostizieren und

behandeln Kinder und Jugendliche

bis zu 18 Jahren,

• die als Früh- oder Risikogeburt

zur Welt gekommen sind

• die Probleme in den Bereichen

Motorik und Sprache haben

• die an Epilepsie erkrankt sind

• die an angeborenen Fehlbildungen

oder Syndromen leiden

• die Wahrnehmungs-,

Koordinations-, Lern- und/oder

Teilleistungsstörungen haben

• die auffallend schüchternes oder

aggressives Verhalten zeigen

• die Kontakt- und

Beziehungsschwierigkeiten

haben (u.a. Schrei-Babies,

Schlaf- und Essstörungen)

• die durch Unruhe und

Hyperaktivität auffallen

Um die Entwicklung

unserer Patienten

allseitig zu fördern,

arbeiten wir eng mit

überweisenden Ärzten,

Therapeuten, Beratungsstellen,Gesundheits

- und Jugendamt,

Kindergärten und

Schulen zusammen.

Team

Zu unserem Team zählen

Kinderärzte, Psychologen,

Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten,

Ergotherapeuten und

Sozialarbeiter.

Kinderheilkunde - Neuropädiatrie

• Neuropädiatrische Diagnostik

• Neurologische Untersuchung

• Entwicklungsdiagnostik

• Kinesiologische und

motoskopische Untersuchung

42

Foto: 3K-Aachen

Psychologie

• Entwicklungs- und

Leistungsdiagnostik

• Verhaltens- und

Beziehungsanalyse

• Erziehungs- und

Familienberatung

• Systemische

Familientherapie

• Verhaltenstherapie

• Entspannungstraining

Physiotherapie

• Diagnostik von

Bewegungsstörungen

• Behandlung auf

neurophysiologischer

Grundlage (Bobath)

• Bewegungstherapie

im Wasser

• Hilfsmittelberatung und

Anpassung

• Motodiagnostik

• Psychomotorik

Logopädie

Diagnostik und

Therapie bei

• Sprachentwicklungsverzögerungen

• Redeflussstörungen

(Stottern und Poltern)

• Störungen des

Kommunikationsverhaltens

• Auditive

Wahrnehmungsstörungen

• Stimmstörungen

• Auffälligkeiten im

Mund- und Gesichtsbereich

sowie bei der

Nahrungsaufnahme

Ergotherapie

• Sinnesschulung

• Schulung der Körperwahrnehmung

• Training schulbezogener und

lebenspraktischer Fähigkeiten

• Sensorische Integration

• Motorisch-funktionelle

Übungsbehandlung

• Hilfsmittelberatung und

Anpassung

Sozialarbeit

• Soziale und sozialrechtliche

Beratung

• Kontaktvermittlung zu Ämtern,

Vereinigungen, Selbsthilfegruppen,

Verbänden, Kindergärten und

Schulen

• Soziale Krisenintervention

Wir behandeln Säuglinge, Kinder

und Jugendliche bis 18 Jahre.

Dafür benötigen wir in jedem

Quartal einen Überweisungsschein

Ihres Kinder- oder Hausarztes.

Eine Terminabsprache ist unbedingt

erforderlich, weil wir uns für jeden

Patienten ausreichend Zeit nehmen

wollen.

Öffnungszeiten

Mo-Do 08.00 - 16.30 Uhr

Fr 08.00 - 14.00 Uhr

SPZ SOZIALPÄDIATRISCHES

ZENTRUM

Ärztliche Leitung: Ilona Krauspe

Steinfeldstraße 5

52222 Stolberg

Telefon 02402/107-4194

Telefax 02402/107-4189

SPZ@bethlehem.de ❏


TCM

BETHLEHEM

TCM TRADITIONELLE

CHINESISCHE MEDIZIN

Die Abteilung für Traditionelle

Chinesische Medizin (TCM) des

BETHLEHEM Krankenhauses besteht

seit Mitte 2005. In personeller

Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskrankenhaus,

dem Nr. 1

Hospital, Ningbo, V.R. China werden

seit dem Akupunktur, chinesische

Heilkräuter, Ernährungsberatung und

chinesische Massage angeboten. Die

Abteilung wird geleitet durch Herrn

Dr. med. D. Marx, der neben seiner

Tätigkeit in der TCM als Internist und

Oberarzt an der Klinik für Innere

Medizin des BETHLEHEM Krankenhauses

tätig ist.

Seine Kenntnisse der chinesischen

Medizin erwarb er sich während

eines dreijährigen Auslandsstudiums

in der V.R. China. Er spricht fließend

chinesisch, was den Kontakt und

Austausch mit den Ärzten des

Partnerschaftskrankenhauses in

Ningbo/China vereinfacht.

albrechtdesign

medien-kommunikation

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2D-Medien/Konzept/Event

Dipl.-Designer

Hartmut Albrecht

Pastor-Keller-Straße 16

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ISDN: +49(0)2402/973582 (Leo)

Traditionelle Chinesische Medizin

Herr OA Dr. med. D. Marx behandelt

in seiner Abteilung Patienten

mit Erkrankungen, bei denen die

herkömmliche Medizin nicht ausreichend

helfen konnte oder wo

seitens des Patienten eine andere

Behandlungsform gewünscht wird.

Die Behandlung mit der TCM erfolgt

deshalb als zusätzliche Therapie

zu der schulmedizinischen oder als

alleinige Behandlungsform.

Ziel ist es, durch eine zeitlich

begrenzte Behandlung ein tragfähiges

gesundheitliches Gleichgewicht

zur erreichen.

Nach einer eingehenden persönlichen

Beratung unter Verwendung

der bereits erhobenen Befunde wird

ein individueller Therapieplan aufgestellt.

Dabei werden Verfahren

der TCM wie Akupunktur, Kräutermedizin,

Ernährung und Massage

eingesetzt.

So ist die Therapie mit chinesischen

Kräutern bei Erkrankungen wie

Burn-Out Syndrom, Schlafstörungen,

Schwäche des Immunsystems, mit

hoher Infektanfälligkeit, Wechseljahrsbeschwerden

und Menstruationsstörungen

und Allergien sehr

wirksam. Schmerzen bei Störungen

des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen

und Migräne, sprechen

gut auf eine Therapie mit Akupunktur

an. Haben Sie Interesse? ❏

Für nähere Auskünfte wenden

Sie sich bitte an:

Abteilung für Traditionelle

Chinesische Medizin

Oberarzt Dr. med. D. Marx

Sekretariat: Frau D. Schnur

Telefon: 02402/1074448

E-Mail: marx@bethlehem.de

Die nächste Ausgabe des BTreff

erscheint im August 2007. Viele Themen

rund um das BETHLEHEM Gesundheitszentrum,

die Gesundheitsvorsorge und

andere medizinische Themen werden

den Lesern vorgestellt ...

Anzeigenschluß ist der 15. Juli 2007.

Interessenten, welche eine Anzeige für

diese Ausgabe schalten möchten, wenden

sich bitte an:

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Seit 120 Jahren in der Region erfolgreich

tätig als Krankenkasse mit den

guten Leistungen und den günstigen

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