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Inhalt

ÄRZTEFINANZ

unabhängige Zeitung für Finanzthemen für die österreichischen Ärzte - April 2009

Kommt die Inflation

Seite 1 und 3

Meldungen

Seite 2

Wirtschaftsausbildung

Seite 4 und 5

Wirtschaftliche Zukunft

Seite 6 und 7

Privat-Equity – Energiewasser

Seite 8 und 9

Sichere Häfen

Seite 10 und 11

Wege zum

Finanzierungsziel

Seite 12 und 13

Shop-System für Ärzte

Seite 14 und 15

Kommt die

Inflation?

Finanzexperten sagen ja!

Die amerikanische Notenbank druckt

Geld in Billionenhöhe, die amerikanischen

und europäischen Regierungen

stützen die Finanzinstitute mit Billionen

– auch Österreich steht nicht nach und

stellt nicht weniger als 100.000.000.000

Euro zur Verfügung. Eine unvorstellbare

Summe, die mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes

entspricht. Solche

Zahlen sind für Normalsterbliche nicht

mehr fassbar.

Die als unkontrolliert anmutende Öffnung

der Geldhähne kann wohl nur eines

mit sich bringen: Inflation. Das meinen

zumindest immer mehr Spezialisten wie

z.B. der ehemalige Notenbankchef Klaus

Liebscher, der warnt, dass in Bälde eine

Geldentwertung drohe.

Tipp: Investieren in Gesundheits-Start-ups


Seite 2

Zum Einstieg

Die Finanzwelt ist außerhalb von

Ordnung und Vernunft. Wie anders

kann man die manchmal unverständlichen

Entscheidungen der Regierungen

beurteilen. Viele Experten

kritisieren Maßnahmen wie

überbordernde Geldzuwendungen,

die teilweise sogar an die die Krise

mitzuverantwortenden Manager

gehen, staatliche Zuwendungen, die

das Ziel verfehlen, weil zum Beispiel

Banken trotz Milliardenstützungen

keine Kredite vergeben, das Drukken

von Banknoten um marode Firmen

sanieren zu wollen und Staatsgarantien,

die Österreich international

in Misskredit bringen.

Das alles geht auch die niedergelassenen

Ärzte an, weil es Auswirkungen

gibt, vor denen sich niemand

verschließen kann. Kredite

und Veranlagungen sind genauso

betroffen wie das Verhalten der PatientInnen.

Man darf gespannt sein,

wie sich die Krise, wenn die Arbeitslosigkeit

weiter so steigt, zum Beispiel

auf die Privatleistungen der

Ärzte auswirkt.

In der aktuellen Ausgabe bieten

wir wieder interessante Finanzthemen

für Ärzte – angefangen von der

Inflationsangst, über Kosteneinsparungen

in der Arztpraxis und sichere

Veranlagungen bis hin zum privateequity-Projekt

und Ideen, den Umsatz

in der Arztpraxis zu verbessern.

Wie immer, laden wir die Leser

ein, sich weitere Informationen zu

den angesprochenen Themen zukommen

zu lassen und das Antwortfax

an uns zu senden.

Michael Clemens

Herausgeber

Finanzsituation der Kassen im

Blickpunkt der Krise

Die zum Teil dramatische Finanzsituation

der österreichischen Krankenkassen

erscheint im Angesicht der Krise in einem

ganz anderen Licht. Jene, die befürchten,

dass der Staat nicht weiter einspringen

kann, finden ihre Ängste in verschiedensten

Signalen bestätigt. Die 100 Milliarden Euro

für die Banken sind ein Teil, die schlechte

Bewertung Österreichs bei der internationalen

Refinanzierung von Geldern, die Riesensummen,

die mit österreischischen

Garantien in den Osten gesteckt wurden

und nun gefährdet erscheinen, sowie die

überaus schlechten Wirtschaftsprognosen

geben diesen Ängsten weitere Nahrung.

Gleichzeitig gibt es niemanden der beruhigt.

Die österreichischen Ärzte werden

wohl in Zukunft schlechter schlafen.

Ärzte von der Aktienbaisse

besonders betroffen

Ärzte sind zwar keine Zocker an den

Aktienmärkten, aber dennoch zählen die

Mediziner zu den großen Verlierern der

aktuellen Finanzkrise und des Kursverfalls

der Aktien. Der Grund dafür ist einfach:

Ärzte zählen traditionell zu den

einkommensstarken Schichten und vertrauen

in der Regel ihren Beratern. In den

letzten Jahren wurden aber bevorzugt

Fonds verkauft - viele davon haben herbe

Kursverluste hinnehmen müssen und

wenn man an Papiere wie die Immofinanz

denkt, dann sind diese ( fast) nichts mehr

wert.

Kreditschraube betrifft

nun auch Ärzte

Ärzte hatten eigentlich schon aufgrund

ihres beruflichen Status nie ein Problem,

einen Kredit zu erhalten. Nun hat

sich die Situation völlig gewandelt. Nicht

nur, dass immer mehr Ärzte in den Konkurs

gehen, hat sich die Bonität der Ärzte

wegen der Leistungseinschränkungen

verändert. Dies und die Geldknappheit

hat es mit sich gebracht, dass die Ärzte-

ÄRZTEFINANZ April 2009

Meldungen

schaft es aktuell schwer hat, einen Kredit

für z.B. die Finanzierung von Praxisgeräten

zu erhalten.

MEL-Geschädigte

haben nun Hoffnung

Mit der Verhaftung von Julius Meinl V

verbinden viele MEL-Geschädigte auch

die Chance, wenigstens einen Teil ihres

Geldes zurückzuerhalten. Darunter waren

auch viele Ärzte, die auf ein vermeintlich

sicheres Investment setzten. Natürlich gilt

für Meinl die Unschuldsvermutung. Die

hohe Kaution und die rasche Begleichung

dieser macht auch Hoffnung, dass genügend

Geld da ist, um im Falle einer Schuld

die Schäden der Anleger auszugleichen.

Arztpraxis als

Familienbetrieb

Viele Ehepartner arbeiten in der Ordination

der/des Arztes/Ärztin. Die Finanz

nimmt solche Arbeitsverhältnisse bei Prüfungen

besonders genau unter die Lupe.

Häufig werden Verträge mit nahen Angehörigen

mangels Fremdüblichkeit steuerlich

nicht anerkannt. Dies hat zur Folge,

dass die Gehaltszahlungen an den Partner

nicht als Betriebsausgabe geltend gemacht

werden können. Arbeitsverträge

mit nahen Angehörigen werden vom Fiskus

nur dann anerkannt, wenn sie nach

außen hinreichend zum Ausdruck kommen,

einen eindeutigen, klaren und

jeden Zweifel ausschließenden Inhalt

haben und auch zwischen familienfremden

unter denselben Bedingungen

eingegangen worden wären (Fremdüblichkeit).

Es ist also Vorsicht geboten und

Rückfragen zahlen sich aus.

Impressum

ÄRZTEFINANZ ist eine Eigenbeilage der Zeitschrift

MeinDoktor für Ärzte. Herausgeber, Redaktion,

Verlag, Anzeigen und Medieninhaber:

vision+mission Verlag, vision+mission Marketing

GmbH, Teichstraße 3, 9063 Maria Saal,

Tel. 04223 29195, Fax 04223 29196, E-Mail:

verlag@visionmission.at. Fotos: photocase (1),

fotolia.de (1,4, 6, 10), loys.de (3),aquana (8),

AWD (12, 13), medicus-shop (14). Haftungsausschluss:

ÄRZTEFINANZ übernimmt keine Haftung

für die in den Beiträgen dargestellten

Inhalte bzw. Empfehlungen.


Aktien gegen die Inflation

Börsenexperte gibt mutige aber sinnvolle Tipps

Fortsetzung von Seite 1

Der international gefragte Fondsmanager

Christoph Bruns meint: „Wer sich

vor Inflation schützen will, muss Aktien

kaufen“ und begründet dies damit, dass

derzeit die meisten börsennotierten Firmen

„lächerlich billig“ sind. Damit

schwimmt der Investmentspezialist wohl

gegen den Strom und will wohl auch Stimmung

für die Direktbeteiligung in Form

von Aktien machen. Seine Argumente

sind aber nicht von der Hand zu weisen,

schließlich sind viele Unternehmen wirklich

weit unter dem Realwert an der Börse

zu haben. Großinvestoren – zum Beispiel

aus dem arabischen Raum – kaufen deshalb

Firmen in Bausch und Bogen auf,

machen mit vorhandenen Cash- und Warenwerten

rasch Kasse und warten auf

das Börsenhoch – und dieses muss kommen,

denn die Kurse solcher Firmen können

dann meist gar nicht weiter in den

Keller fallen, denn sie sind dort schon angekommen.

Gold kein Thema

In einem Interview mit DAS INVEST-

MENT.com lehnt Bruns die Investition in

die klassische „Krisenwährung“ Gold ab

und begründet dies damit, dass Gold als

Sachgut keine Änderung erfährt, denn ein

Barren bleibt immer ein Barren. Im Gegensatz

dazu kann man ein Grundstück

bebauen und ein Unternehmen kann

wachsen. Im langfristigen Zeitvergleich

sind Unternehmen auch wirklich immer

größer geworden. Dafür sorgten Manager,

die dafür bezahlt werden, sich um die Expansion

kümmern, kreativ sind, neue Produkte

installieren, Mitarbeiter motivieren

und führen und neue Märkte erobern. Bei

Gold gibt es solche Effekte einfach nicht.

„Deshalb halte ich es für viel sinnvoller,

sich vor der drohenden Inflation mit Aktien

zu schützen anstatt mit Gold. Zumal

erstere im Moment günstiger zu bekommen

sind.“

Antizyklisch handeln

Der längst verstorbene Börsenguru

und vielfache Buchautor André Kostolany

hätte mit der jetzigen Krise wohl so seine

Freude. Er würde wohl kaufen was das

Zeug hält, denn seine Erfolgsstrategie war

immer ein antizyklisches Verhalten. Er

machte, einfach gesagt, immer das Gegenteil

von dem, was der Markt tat und

hatte dafür einen markigen Spruch parat:

"Kaufen, wenn es mehr Aktien als Dumme

gibt, verkaufen, wenn es mehr Dumme als

Aktien gibt". Kostolany hat sich schon seinerzeit

gegen die Börsenblase des neuen

Marktes gestellt, Hohn geerntet und doch

Recht behalten – auch wenn er das Letztere

nicht mehr erlebt hat. Die Immobilienblase

als Auslöser der Krise wäre wohl

auch nicht ohne Kritik gewesen und im

Sinne der Kostolanischen Philosophie ist

es nun an der Zeit, auf Einkaufstour zu

gehen. Kostolany hat seine Thesen und

Tipps für den kleinen Mann geschrieben,

der erst recht durch antizyklisches Börsenhandeln

profitieren kann.

Launischer Markt

mit Potential

Für Bruns gehört der Aktienmarkt zu

den Hauptleidtragenden der aktuellen

Krise. „Er ist viel launischer als andere

Märkte, weil er so groß und so liquide ist.

Gerade die im Vergleich zu anderen Märkten

hohe Liquidität hat ihm in den vergangenen

Monaten hart zugesetzt. Aber

durch derartige Verwerfungen entstehen

auch großartige Chancen, die man nutzen

muss. Wenn nicht in der Baisse, wann

dann?“, fragt Bruns. Die Laune der Börse

macht keinen Unterschied zwischen gesunden

und kranken Unternehmen. Bei

der Automobilbranche wusste man schon

längst, dass es krankt und die Krise hat

das Desaster nur sichtbar gemacht. Viele

Autohersteller machten in den letzten

Jahren ohnehin ihre satten Gewinne nicht

mehr mit dem Verkauf von Automobilen,

sondern im Finanzgeschäft. Aber auf der

anderen Seite gibt es völlig fitte Firmen,

deren Kennzahlen bestens sind und dennoch

eklatante Kursverluste hinnehmen

mussten. Bruns nennt auch Beispiele, wie

den vielleicht nicht allen bekannten Modeschmuckhändler

Bijou Brigitte und den

Bekleidungshersteller Gerry Weber. Bruns

orientiert sich am deutschen Markt –

ähnliche Firmen gibt es aber auch in

Österreich. Auf jeden Fall rechnet Bruns

in den nächsten fünf Jahren mit einer jährlichen

Durchschnittsrendite von 25 Jahren.

Diese Aussage macht Hoffnung und

Mut zugleich. Aber auch wenn es weniger

sein sollte, wird es wohl über der befürchteten

Inflation liegen und somit ist der Rat

von Bruns nachvollziehbar, dass man sich

mit Aktien, die man sich heute kauft, vor

der Inflation schützen kann.

Was jetzt noch fehlt, ist die Bereitschaft

sich nach dem Desaster der letzten Monate

wieder optimistisch den Aktienmärkten

zuzuwenden. Großinvestoren

und Fonds sind offensichtlich dazu wieder

bereit – ob die Ärzte folgen werden?

Seite 3


Know-how

von MMag. Siegfried Torta

Managementtrainer

Auf vielfache Anfrage bietet ÄRZTEFI-

NANZ eine Wirtschaftsausbildung für

Ärzte. Experten vermitteln auf einfache

und anschauliche Weise die wichtigsten

Details, die ein Arzt wissen muss, um in

Beratungsgesprächen mit Steuer-, Unternehmens-,

Wirtschafts-, Versicherungs-,

Bank- und Vermögensberatern bestehen

zu können.

Ärzte sind immer wieder Opfer von

weniger seriösen Finanzkeilern und lassen

sich auf Geschäfte ein, die sie im Detail

einfach nicht verstehen. Heute ist es auch

für Experten schwierig geworden, komplizierte

Finanzprodukte zu durchschauen.

Bankberater, Versicherungs-

–makler und Vermögensberater können

auch nicht alles durchschauen – Ärzte

schon gar nicht. Ärzte haben sich in den

meisten Fällen im Rahmen ihrer Ausbildung

um wirtschaftliche Belange nicht gekümmert.

Ja, im Grunde habe sie keine

Ahnung von Kennzahlen, Veranlagungsprodukten,

Versicherungen, Krediten und

steuerlichen Belangen. Es geht auch nicht

darum, den Experten Konkurrenz zu machen,

aber es zahlt sich aus, über Grundsätze

Bescheid zu wissen. Es werden die

wichtigsten Themen in jeweils Eintagesveranstaltungen

vermittelt.

Veranstaltung

Die geplante Veranstaltungsreihe

heißt „Wirtschafts-Know-how für Ärzte“

und beinhaltet insgesamt fünf eintägige

Seminare. Diese finden jeweils am Freitag

statt. Damit wird wohl den meisten Teilnehmern

die Möglichkeit gegeben, außerhalb

der Praxiszeiten teilzunehmen.

1. Betriebswirtschaft

in der Arztpraxis

Dieser Tag ist der knallharten Wirtschaft

gewidmet. Einnahmen-Ausgaben-

Seite 4

Rechnung, Kennziffern, Cash-flow und Liquidität

sind nur einige Begriffe, die es zu

erörtern gilt. Aber es geht natürlich viel

tiefer, denn vor allem die einzelnen Kosten-

und Ertragspositionen sind der

Schlüssel zum Erfolg einer Arztpraxis –

und diese Positionen mit deren Auswirkungen

auf Strategie und tägliche Arbeit

sollte ein Arzt wirklich kennen.

2. Steuern

Ärzte verdienen in der Regel gut und

zahlen überdurchschnittlich viel Steuern.

Hier sind viele Gestaltungsmöglichkeiten

gegeben, die man kennen sollte bzw. geht

es auch um das Verständnis, wie sich die

betrieblichen Umsätze auf die private

Steuersituation auswirken.

3. Kredite

Da lässt sich viel Geld sparen. Es gibt

verschiedenste Modelle, deren Hintergründe

man kennen muss. Hätten manche

Ärzte das System von z.B. bestimmten

Kreditformen gekannt, wären sie vermutlich

nicht in das nunmehrige Schlamassel

gerutscht. Viele Ärzte wissen wahrscheinlich

noch gar nicht, welche Auswirkungen

ihre endfälligen Fremdwährungskredite

haben werden. Schon alleine

deshalb zahlt es sich aus, die Seminarreihe

zu besuchen.

4. Versicherungen

Vergleiche haben ergeben, dass Versicherungsprämien

für ähnliche Leistungen

gravierende Unterschiede ausmachen

können. Es ist wichtig zu wissen, was Versicherungen

leisten und was sie kosten.

Viele Ärzte sind überversichert bzw.

haben sie nicht jenes, was sie eigentlich

brauchen würden. Die Kosten für Versicherungen

sind für viele Ärzte eine große

Belastung.

ÄRZTEFINANZ April 2009

Wirtschaftsausbildung

Damit Ärzte nicht über den Tisch gezogen

5. Vorsorgen und

Veranlagungen

Dieser Themenkomplex ist für die Ärzte

wohl existentiell – hängt doch die eigene Zukunft

und oft auch jene der Familie davon ab.

Ärzte müssen vorsorgen, wenn sie sich den

Lebensstandard in der Pension retten wollen.

Gerade die aktuelle Krise hat gezeigt, wie

wichtig es ist, eine ehrliche und faire Beratung,

die unabhängig von persönlichen oder

Bankinteressen ist, zu erhalten. Die einzelnen

Produkte funktionieren unterschiedlich,

haben verschiedene Risken und Ertragspotentiale.

In diesem Seminar wird vermittelt,

was es auf dem Markt gibt und worauf man

achten sollte. Ausführliche Unterlagen sichern

dieses Wissen auch auf Dauer.


für Ärzte

werden

6. Kommunikation

mit Experten

Ärzte sind in der Kommunikation mit

Finanzberatern meist heillos überfordert.

Obwohl sie selbst eine Fachsprache sprechen,

ist ihnen das Fachchinesisch der

Wirtschaftsberater fremd. So wie Patienten

nicht rückfragen, scheut sich auch der

Arzt, der Sache auf den Grund zu gehen.

Wie man nachfragen kann, wie man die

richtigen Auskünfte bekommt und wie

wichtige Details zum Vorschein kommen

können – das alles sind Inhalte dieses Seminartages.

Es geht also auch darum, sich

nicht rhetorisch über den Tisch ziehen zu

lassen und sich von Fachtermina nicht

blenden zu lassen.

Kosten

Die Kosten betragen 1.140,- Euro für

alle sechs Seminartage – somit pro Seminartag

190,- Euro inkl. Unterlagen, Pausenbewirtung,

Mittagessen und der

Mehrwertsteuer – exklusive einer allfälligen

Übernachtung. Der Kurs kann nur als

Gesamtheit gebucht werden. Ehepartner

erhalten als ZweitteilnehmerIn eine Ermäßigung

von 50 Prozent.

Veranstalter

Verein zur Förderung von Gesundheitskooperationen,

die Abwicklung erfolgt

über ÄRZTEFINANZ

Termine

Jeweils am Freitag – und zwar:

15. und 22.Mai 2009

5., 12. und 19. Juni 2009

und 3. Juli 2009

jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr

Referenten

Es werden ausschließlich Experten engagiert,

die sich im Ärztebereich auskennen

und mit dieser Zielgruppe langjährige

Erfahrung haben. Die Referenten wissen

um die Lücken der Ärzte und sind dazu in

der Lage, diese zu schließen. Das Team ist

bei den Ärzten anerkannt und

Seminarort

Seminarzentrum in der Autobahnraststation

Alland, Am Weissenweg 471,

2534 Alland, 02258 6575-0 - direkt an der

A 21. Die Örtlichkeit ist aus ganz Österreich

leicht erreichbar.

Anmeldung

Diese erfolgt mit nebenstehender Faxantwort.

Die Interessenten erhalten in der

Folge die weiteren Details zum Seminar

zugesandt.

FÜR INTERESSIERTE

MMag. Siegfried Torta sieht als

Lehrgangsleiter einen großen Bedarf

an der Wirtschaftsausbildung

für Ärzte. Vor allem in Krisenzeiten

stehen wirtschaftliche Belange im

Vordergrund und Unwissen oder zu

späte Entscheidungen können fatale

Auswirkungen haben - für die

Praxis, den Arzt selbst, aber natürlich

auch für seine Familie. Deshalb

muss jeder Arzt über

Grundzüge der für ihn wirtschaftlich

relevanten Bereiche Bescheid

wissen. Dies garantieren nur unabhängige

Experten, die kein Eigeninteresse

haben.

Antwortfax

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oder ausschneiden und an

ÄRZTEFINANZ,

Währingerstraße 75/17, 1180 Wien,

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Ja, ich bin an der Seminarreihe interessiert

und möchte daran teilnehmen.

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Details.

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FINANZEN

Die Finanzkrise bringt Veränderungen,

die in die Zukunft wirken. „Wir haben

nicht nur eine Wirtschaftskrise, sondern

auch eine Kredit- und Veranlagungskrise“,

meint Dr. Harald Schranz, Ärzteconsulter

und Spezialist in Wirtschaftsfragen für

Ärzte. In der Vergangenheit waren Fremdwährungskredite

gerade bei Ärzten der

große Renner und die Zinsen waren somit

niedrig. In Zukunft wird es schwierig werden,

Kredite zu ähnlich günstigen Bedingungen

zu erhalten. Die Inflationsängste,

die restriktive Risikopolitik der Banken

und das knappe Geld sind nur einige

Gründe dafür. Neukredite werden also

teurer – das scheint sicher zu sein. Aber

auch bestehende Kredite können unangenehme

Überraschungen mit sich bringen.

Die gerade bei Ärzten beliebten

endfälligen Kredite waren oft mit Wertpapierdepots

oder Fonds unterlegt. Auch die

Rückkaufswerte von Versicherungen, die

vielleicht als Tilgungsträger für den Kredit

dienen sollen, werden vermutlich sinken.

Das heißt, die Veranlagungserträge sollten

den Kreditbetrag am Ende der Laufzeit

abdecken, aber es wurden nur die

Zinsen bezahlt. Die Fonds sind heute jedoch

weniger Wert. Viele Ärzte haben das

noch gar nicht realisiert, dass sich daraus

entweder eine Verlängerung der Kreditlaufzeit

ergeben wird, oder ein Ausgleich

durch höhere Zahlungen erfolgen muss.

Viele hoffen auf eine Erholung der Kurse

und der Renditen und verschieben bei

laufenden Krediten dadurch das Problem

in die Zukunft, denn es können schon einige

Jahre mit miesen Renditen auf den

Tilgungsträger große Auswirkung haben.

Viele Ärzte werden also noch ihre unangenehme

Überraschung erleben. Schranz

empfiehlt auf jeden Fall, einen unabhängigen

Berater zu konsultieren, um sich

Klarheit zu verschaffen.

Krisenresistente Ärzte?

Die Wirtschaftskrise wird viele davor

abhalten, wegen jeder Kleinigkeit zum

Seite 6

von Dr. Günter Rinner

Ärzteconsulter

Arzt zu laufen. Vor allem Privatleistungen

werden zurückgehen, denn die weltweite

Rezession führt dazu, dass die Kaufkraft

sinkt und die Menschen in jenen Bereichen

Geld sparen, wo es nicht unbedingt

notwendig ist. Dies wird sich vor allem auf

die Privathonorare der Ärzte teilweise

drastisch auswirken. Für Schranz sind

jetzt dringende Maßnahmen erforderlich:

„Ärzte müssen jetzt handeln und Vorsorge

treffen, sonst kann es dramatische Auswirkungen

haben.“

Änderungen kommen

Das Gesundheitssystem und somit die

Honorare der meisten Ärzte sind von politischen

Entscheidungen beeinflusst. Der

Staat hat wenig Geld und die Wirtschaftskrise

reißt ein noch größeres Loch

in den Staatshaushalt. Die immer wieder

diskutierte und anstehende Gesundheitsreform

wird wohl mit Sicherheit keinen

Geldsegen, sondern im Gegenteil, Einbußen

für die Ärzte bringen. Zwar ist noch

wenig bekannt, aber es gibt viele Signale.

„Wir haben viele Kunden in Deutschland

und dort mussten die niedergelassenen

Ärzte schon vor Beginn der Krise Federn

lassen. Österreich wird den (meisten) Beispielen

wohl folgen. Gedeckelte Honorare,

Herausnahmen aus dem Leistungskatalog

der Krankenkassen, neue medizinische

Versorgungseinrichtungen wie die

angedachten Ärztezentren werden Herausforderungen

für niedergelassene

Ärzte. Auch die schon mehrfach in Diskussion

stehenden Ambulatorien, geführt

durch Kapitalgesellschaften, sind noch

nicht vom Tisch“, meint Schranz.

Kostenstruktur

wird entscheiden

Die Rahmenbedingungen sind also

schwierig und können sich somit auch auf

den einzelnen niedergelassenen Arzt auswirken.

„Vor allem Kassenärzte haben nur

wenige Möglichkeiten über Marktstrategien

ihre Position zu verbessern und der

ÄRZTEFINANZ April 2009

Fragen, die sich Ärzte

wirtschaftliche Zukunft

Krise gegenzusteuern. Markterweiterungen,

neue Produkte, eine eigenständige

Preispolitik und andere Instrumente des

strategischen Marketings sind in der Regel

für Ärzte keine Optionen. Es wird demnach

entscheidend sein, wie die Ärzte ihre Kosten

im Griff haben. Denn bei stagnierenden

oder rückläufigen Honoraren kommt

es zu einem Einbruch des Gewinnes! Dies

lässt sich dann nur über Einsparungen in

der Praxis auffangen.“ Beispiele zeigen, dass

Ärzte dazu kaum selbst in der Lage sind

und kompetente Hilfe benötigen.

Konkurrenz aus dem Ausland

Die Krise des Gesundheitssystems hat

in Deutschland schon vor Jahren eine

„Auswanderungswelle“ in Richtung Österreich

bewirkt. Aber auch aus anderen

Ländern drängen Konkurrenten nach

Österreich. S–ie werden noch in vermehrter

Zahl auf den österreichischen

Markt kommen und hier mit schlanker

Kostenstruktur und Dumpingpreisen versuchen,

Druck auf die österreichischen


für ihre

stellen müssen

niedergelassenen Ärzte ausüben – davon

ist Schranz überzeugt.

Sparen ja, aber wo?

„Jede Arztpraxis ist anders, deshalb

muss man die Strukturen der Arztpraxen

anhand von Kennzahlen evaluieren.“

Schranz verfügt über Vergleichsziffern, die

Einsparungspotentiale offen legen können.

Die Erfahrungen der Consulter zeigen, dass

Ärzte oft bei den Personalkosten zu unkritisch

agieren. Zu viel Personal, zu wenig optimal

eingesetzt, schlechte Koordination

bei Urlauben und bei krankheitsbedingten

Ausfällen. Große Brocken sind auch die Aufwendungen

für Vorsorge und Finanzierung,

die gerade in Krisenzeiten neu zu

bewerten sind. „Es gibt in jeder Praxis Einsparungspotentiale“,

gibt sich Schranz optimistisch

und verweist auf die vielen

Praxen, die er bereits untersucht hat.

Offene Fragen

Ärzte machen oft viel Umsatz und es

bleibt dennoch nichts. Die Schulden sind

eine Belastung und Ärzte wollen die Belastungen

zeitlich eingegrenzt sehen. Ein

wichtiger Punkt ist das Leben nach der

aktiven Zeit als Arzt, denn die Aufrechterhaltung

des gewohnten Standards bereitet

vielen Ärzten große Sorgen. Schranz

kann diese Fragen nach einer entsprechenden

Analyse beantworten. „Mittels

Benchmarkings und einer fundierten Vorausplanung

sind wir dazu in der Lage.“

Benchmarking für Ärzte

Benchmarking stellt die eigenen Kennziffern

dem Durchschnitt bzw. den erfolgreichsten

Praxen gegenüber. Die Methode

ist in der Wirtschaft weit verbreitet: Benchmarking

ist also die kontinuierliche Vergleichsanalyse

von Produkten (Dienstleistungen),

Prozessen und Methoden des

eigenen Unternehmens mit denen des besten

Konkurrenten. Zweck ist es, die Leistungslücke

zum führenden Unternehmen

in der Branche systematisch zu schließen.

Benschmarking orientiert sich also an

den Besten und legt die Lücken zu diesen

offen. Verglichen werden u.a. Kennzahlen

wie Cash-Flow, Entschuldungsdauer, Personalquote,

Kostenquote. etc. Der Vergleich

macht sicher bzw. regt er zum Handeln an.

Zahlen lügen nicht, sind objektiv und lassen

eine nüchterne Beurteilung über die Rentabilität

einer Arztpraxis zu.

Kostenmanagement

Dr. Schranz: „Kostenmanagement ist

ein Gebot der Stunde, es empfiehlt sich

eine generelle Analyse der Kostenpositionen,

es muss abgewogen werden, welche

Kosten man reduzieren oder in der Zukunft

vermeiden kann. Risikofaktoren auf

der Einnahmenseite sind ebenso zu berücksichtigen.

Die Betrachtung muss den

privaten Geldbedarf, Kredittilgungen und

steuerliche Belastungen berücksichtigen.

Mit dem Simulationsmodell „medicanalytiX“

können wir die Auswirkungen verschiedenster

Maßnahmen auf die

zukünftigen Ergebnisse aufzeigen.“

FÜR INTERESSIERTE

Dr. Harald Schranz ist Unternehmensberater

und auf Arztpraxen

spezialisiert. Er verfügt über

Detailanalysen hunderter Praxen

aller Fachbereiche und somit stehen

ihm Vergleichsziffern für eine

kompetente und aussagekräftige

Praxisauswertung zur Verfügung.

Mit einem ausgeklügelten EDV-Programm

sind solche Analysen heute

leicht durchführbar. Dem Arzt werden

seine Stärken und Schwächen

sichtbar gemacht und daraus lassen

sich Maßnahmen ableiten.

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PRIVATE EQUITY

Hier präsentiert ÄRZTEFI-

NANZ interessante Projekt, die in

anderer Form ärztliche „Hilfe“

brauchen kann und wo der Arzt

seinen Interventionserfolg in barer

Münze sehen kann. Es geht um die

Finanzierung von Start-ups im Gesundheitsbereich.Gesundheitsthemen

boomen und werden die

Erfolgsprojekte der Zukunft. ÄRZ-

TEFINANZ macht innovative Unternehmen

ausfindig und präsentiert

deren Ideen.

Fakten, welche die Ärzteschaft

betreffen:

1. Ärzte sind an der Gesundheit

per se interessiert

2. Niedergelassene Ärzte sind

freie Unternehmer.

3. Viele Mediziner wollen ihr

Geld lukrativ anlegen und

suchen attraktive Veranlagungsmöglichkeiten.

Die vorgestellten Projekte stehen

in den Startlöchern und warten

darauf, mit Hilfe von Investoren

realisiert wurden. Solche Gesundheits-Start-ups

haben eine

große Zukunft. Die Projekte sind

an Ärzte gerichtet, die eine alternative

Anlageform suchen. ÄRZ-

TESERVICE betont, dass es die

Projekte nicht geprüft hat und dass

die hier dargestellten Projekt nicht

als Empfehlung aufzufassen sind.

Dien Entscheidung obliegt dem Investor.

Seite 8

von Harald Huber

Projektentwickler

Wasser ist nicht nur ein lebensnotwendiges

Eloxier, sondern auch Modegetränk

und hat zum Teil schon Kultstatus.

Die Mineralwasserfirmen boomen weltweit

– zum Teil auch deshalb, weil Trinkwasser

knapp wird bzw. in vielen Ländern

ohne Aufbereitung gar nicht verfügbar ist.

Nicht zu vergessen, dass die Weltbevölkerung

immer mehr zunimmt und somit

auch mehr Trinkwasser benötigt. Wasser

gibt es in vielen Formen – aus der Leitung

(trinkbar oder ungenießbar) oder in Flaschen

(billig oder teuer), mit Zusatzstoffen

(Geschmack, Mineralien oder

Kohlensäure) oder ohne solchen. Wasser

ist auf jeden Fall auch ein Geschäft – ein

lukratives noch dazu. Wasser ist auch gesund

und aus medizinischer Sicht jedem

Soft-, Power- oder Alkodrink sowie auch

den Fruchtsäften vorzuziehen.

Wertvolles Wasser

In Österreich gibt es vom wertvollen

Nass genug. Aber auch in Österreich hat

ÄRZTEFINANZ April 2009

Ein Beteiligungsprojekt fü

Start-up-Unternehmen im Gesundheits

sich der teure Preis von Wasser bereits offenbart,

denn für eine Flasche stilles Tafelwasser

– also Quellwasser, das in Österreich

aus der Wasserleitung kommt – wird bereits

ein ansehnlicher Preis bezahlt. In anderen

Ländern der Welt ist Leitungswasser

ungenießbar oder schmeckt einfach

scheußlich. Der Export vom österreichischen

Quellwasser in die weite Welt hinaus,

ist schon längst ein Thema und es gibt bereits

Erfolgsnachrichten. Die Wassermarke

„Oxygizer“ hat sich in den Arabischen Emiraten

bereits etabliert und bewiesen, dass

österreichisches Wasser gut ankommt. Allerdings

ist „Oxygizer“ eine Ausnahme, die

keine solche bleiben sollte. Denn es gibt

nach wie vor keine bedeutende Wassermarke

aus Österreich, die international reüssiert

– das soll sich nun nach dem Willen

der aquana-Initiatoren ändern.

Wasser für die arabische Welt

Eine kreative Gruppe aus Kärnten will

ein energetisch angereichertes Wasser in


Ärzte – Energiewasser

bereich bietet Ärzten Einstiegschance

Österreich, aber auch in Europa sowie in

der arabischen Welt am Markt platzieren

und verkaufen. Der Sprecher der Gruppe,

der Marketingexperte Peter Mathes,

schwärmt vom Projekt „Aquana“. „Wasser,

wie es die Natur bietet, ohne Geschmacksoder

anderen Zusätze, nur mit Natur

energetisiert, das hat Zukunft, ist gesund

und bietet eine attraktive Gewinnchance.“

Mehr will Mathes nicht verraten –

schließlich will er den Konkurrenzvorsprung

nicht verlieren.

Für die Gastronomie

Mineralwasser steht heute schon bei

jedem Essen am Tisch . Wassertrinken ist

nicht nur gesund, sondern auch modern

geworden. Ein Glas Wein ohne Wasser ist

beinahe schon ein Affront. Nicht nur deshalb

wird sich Aquana auf die Gastronomie

konzentrieren und meint damit das

gehobene Segment. „Wir haben das Wasser

neu erfunden“, meint Mathes geheimnisvoll.

Keine Angst vor Konkurrenz

Auf der letzten Lebensmittelmesse in

Dubai trafen sich 4.000 Aussteller und

präsentierten ihre Waren kaufkräftigen

Scheichs und anderen Interessierten. Darunter

befanden sich auch Wasseranbieter,

wie solche aus Montenegro. „Da kann

Österreich wohl locker mithalten“ – davon

ist Mathes überzeugt. „Es gab bereits positive

Kontakte, was noch fehlt, sind Kapitalgeber,

die mit uns ein innovatives und

gesundes Projekt realisieren wollen.“

Marketing als

winning tool

Wassermarken wie Evian oder Voss

haben es bewiesen, dss Marketing der

Sclüssel zum Erfolg ist. Schließlich ist in

jeder Flasche nur Wasser. Hier hat aquana

einen Vorsprung zu bieten, der einzigartig

und unschlagbar ist - aber wie schon

geschrieben, das ist vorerst ein Geheimnis

und wird nur echten Beteiligungsinteressenten

verraten.

Business-Plan

Mit Wasser kann man wahrlich Geld

verdienen. Nobelwassermarken wie Voss,

Fiji oder Evian verkaufen sich sehr gut,

haben aber keine Innovationen zu bieten.

Hier wird sich Aquana wohltuend und

kreativ abheben, darüber lässt Mathes

keinen Zweifel aufkommen. „Das Konzept

ist fertig, der Business-Plan ist ebenso zu

Papier gebracht und zeigt wirtschaftlich

ein großes Potential. Auch das Marketingkonzept

ist bereits präsentabel und

wartet auf die Umsetzung. Interessant ist,

dass der Kapitalbedarf gering ist und

hohe Renditen verspricht. Wir sind an Eigenkapital

interessiert – in Form von

Stammkapital oder stiller Beteiligung. Es

gibt auch steuerlich interessante Aspekte,

die einfließen und gerade für Ärzte wichtig

sein könnten.“ Mathes steht Interessenten

für Gespräche zur Verfügung und

freut sich auf eine Kontaktaufnahme.

FÜR INTERESSIERTE

Wasser ist eine Investition in die

Zukunft – mit hohem Ertragspotential.

Direktbeteiligungen gehören

ohnehin in jede Anlagestrategie.

Da weiß man, wohin das Geld

geht, hat Informationen aus erster

Hand und kann sogar mitentscheiden.

aquana ist ein Start-up-Projekt,

das gerade in Zeiten, wo Beteiligungen

in anonyme Unternehmen

mittels Aktien oder Anleihen in

Frage zu stellen sind, eine überlegenswerte

Alternative darstellen.

Hier kennt man keinen Berater

oder Vermittler, sondern die Initiatoren

und Manager persönlich.

Peter Mathes, Sprecher

des Projekts „aquana“.

Antwortfax

01 9074225

oder ausschneiden und an

ÄRZTEFINANZ

Währingerstraße 75/17

1180 Wien, senden

Ja, ich interessiere mich für das

aquana-Projekt und ersuche um weitere

Informationen.

� Ich ersuche um Kontaktaufnahme

zwecks Terminvereinbarung.

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Fam.name ______________________________

Straße ______________________________

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Veranlagen

Nachdem fast kein Arzt von der Finanzkrise

verschont geblieben ist, ist das

Bedürfnis nach Sicherheit verständlich

und nachvollziehbar. Viele wollen die

noch vorhandenen Reserven vor weiteren

Kursverlusten retten und andere wollen

das neu verdiente Geld nicht den volatilen

Börsen anvertrauen. Wo sind nun die

sicheren Häfen, die jetzt jeder sucht?

Spareinlagen

Das gute alte Sparbuch braucht wohl

keinen weiteren Kommentar. Es ist nun

noch sicherer geworden, weil der Staat die

Einlagensicherung auf 100.000 Euro erhöht

hat. Allerdings ist das Sparbuch von

der Verzinsung her wenig attraktiv. Es ist

nicht davon auszugehen, dass bei den aktuellen

Inflationsprognosen mit einem

Sparbuch eine positive Realverzinsung zu

lukrieren sein wird. Zwar werben die Banken

jetzt vehement um Spareinlagen, das

ist aber wohl eher auf eine gewisse Hilflosigkeit

der Banken zurückzuführen bzw.

sind sie gierig nach Primärmittel, weil

ihnen der internationale Geldmarkt nicht

mehr im ausreichenden Maße zur Verfügung

steht – dort sind einfach die Mittel

knapp geworden.

Festverzinsliche Anleihen

Solche sind nach wie vor interessant,

aber entscheidend ist die Adresse des

Schuldners. Bankenanleihen haben

immer noch großes Vertrauen, weil Österreichs

Banken unter dem „Schutz“ des

Staates stehen. Aber es sind auch schon

Banken Pleite gegangen – auch in Österreich.

Heute ist es für den Privatanleger

unmöglich geworden, hinter die Kulissen

zu blicken. Niemand kann das Risiko der

Banken beurteilen, denken wir nur an die

Milliardenkredite, die Österreichs Geldinstitute

in den Osten verliehen haben. Ob

Österreich weitere Rettungsaktionen starten

wird, ist nicht mehr so sicher, weil es

international bereits harsche Kritik wegen

Seite 10

von Aldo Zuzzi

Vermögensberater

der hohen Staatsgarantien gibt. Dies hat

Österreichs Kreditwürdigkeit ohnehin

schon geschadet.

Staatsanleihen waren immer als sicher

geschätzt. Österreich muss seinen Kapitalhunger

über solche Anleihen stillen.

Wenn der Staat für Kapital und Zinsen garantiert,

kann man wohl gut schlafen.

Oder doch nicht? Österreich braucht

2009 rund 30 Milliarden Euro und die

Bundesfinanzierungsagentur braucht

diese Summe für die Konjunkturprogramme,

Bankenhilfspakete und als Ausgleich

für die sinkenden Steuereinnahmen.

International macht das kein

gutes Bild. Schon jetzt muss Österreich

am internationalen Markt um 1,1 Prozent

mehr zahlen als z.B. Deutschland – so

hoch war die Differenz noch nie. Man

macht sich also Sorgen um die Bonität

des Landes.

ÄRZTEFINANZ April 2009

Sichere Häfen gesucht

In Anbetracht der unruhigen Finanzmär

Klassische

Lebensversicherungen

Es ist verständlich, dass viele Finanzexperten

raten: Finger weg von fondsgebundenen

Lebensversicherungen. Viele

Fonds haben niemals für möglich gehaltene

Kursverluste hinnehmen müssen.

Aber es gibt Alternativen: die klassische

Lebensversicherung mit einer Deckungsstocksicherung

erlebt eine Renaissance –

und wirklich ist hier das Risiko einschätzbar

gering.

Bei einer klassischen Lebensversicherung

müssen die Versicherungsunternehmen

Kundengelder so anlegen, dass sie

ihren Verpflichtungen jederzeit nachkommen

können. So muss ein bestimmter

Betrag – der so genannte „Deckungsstock“

als Absicherungsbetrag jederzeit

verfügbar sein. Der Deckungsstock steht

unter permanenter Überwachung. Der


kte sind sichere Alternativen gefragt!

Staat und der von der Finanzmarktaufsicht

bestellte Treuhänder übernehmen

diese Aufgabe.

Geschlossene

Immobilienfonds

Jeder weiß heute, dass es die Immobilienanleihen

waren, welche in Amerika

aufgelegt den Weg nach Europa gefunden

hatten und die aktuelle Krise auslösten.

Ebenso ist das Kursfiasko der Immofinanz-Papiere

noch gedanklich sehr präsent.

Aber bei geschlossenen Immobilienfonds

geht es um etwas anderes. Vorweg

stellt sich der Leser vielleicht die Frage,

was denn ein geschlossener Immobilienfonds

überhaupt ist? Ein solcher wird aufgelegt,

um ein einzelnes Immobilienprojekt

zu finanzieren. Ist das benötigte

Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen

und weitere Ein- und Auszah-

lungen sind ohne Weiteres nicht mehr

möglich. Das eingesammelte Geld wird

meistens in Wohnhäuser, Einkaufszentren,

Bürohäuser, Kliniken u.a. investiert.

Das ausgewählte Projekt ist somit überschaubar

und man kann sich schon beim

Einstieg in das Projekt selbst ein Bild darüber

machen. Das ist wohl einer der wesentlichsten

Unterschiede zu anderen

Fonds, wo man zum Teil nicht weiß, was

mit seinem Geld geschieht bzw. geschehen

wird. Das Geld steckt also in einem

bestimmten Immobilienprojekt, das es

wirklich gibt und angreifbar ist. Da spielen

Garantien, die gehalten oder nicht gehalten

werden können, keine Rolle mehr.

In der Tat sind Immobilien immer schon

die sicherste Veranlagungsform gewesen.

Die Renditen mögen zwar nicht immer attraktiv

sein, aber bei einem professionellen

Management kann auch ein

überdurchschnittlicher Ertrag erwirtschaftet

werden. So gibt es konkrete Beispiele,

die 7,5 Prozent steuerfrei errechnet

haben.

Fonds

Können heute Fonds noch sicher sein?

In der Tat stellt sich diese Frage – vor

allem nach den Kursverlusten der letzten

Monate. Aber es gibt durchaus auch sorgsame

Fondsmanager, die nicht gleich Eigennutzen

und Profitgier im Auge haben.

So lässt sich auch in Zeiten wie diesen mit

Aktien und Aktienfonds gut verdienen.

Ärzte können sich schwerlich selbst um

die innere Substanz von Firmen kümmern,

also müssen sie sich auf seriöse

Fonds und ebensolche Fondsmanager

verlassen. Obwohl Namen wie Bernard

Lawrence „Bernie“ Madoff, Karl Petrikovics

und Julius Meinl V das Vertrauen an

Anteilspapieren geschwächt haben, ist

der Wertpapierfonds noch lange nicht tot.

Um sicher zu sein, braucht es wohl einen

Vermögensberater, der sich auskennt und

über die Marktdetails Bescheid weiß.

FÜR INTERESSIERTE

Aldo Zuzzi ist als konzessionierter

Vermögensberater seinen Kunden

verpflichtet. Es geht nicht

immer um schnelle Gewinne, die

auch hohe Risken inkludieren, sondern

jede Zeit braucht ihre Anlagestrategie.

Natürlich sind Wertpapiere

nicht out und die Aktien werden

auch wieder steigen – meint

der Experte, aber jetzt sollte man

auf konservative Alternativen achten

– geschlossene Immobilien

zum Beispiel. Er berät Interessenten

gerne über aktuelle Angebote.

Antwortfax

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oder ausschneiden und an

ÄRZTEFINANZ

Währingerstraße 75/17

1180 Wien, senden

Ja, ich interessiere mich für sichere

Investments – zum Beispiel in geschlossenen

Immobilienfonds oder in

Direktinvestitionen in Immobilien.

� Ich ersuche um Kontaktaufnahme

zwecks Terminvereinbarung.

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ADVERTORIAL ÄRZTEFINANZ April 2009

Banken refinanzieren sich sehr gerne

und gut über das Kreditgeschäft – allerdings

war die Ertragslage durch eine hohe

Zahl an Fremdwährungskrediten deutlich

schlechter als bei den klassischen Eurokrediten

– und das bekommen sowohl

Privatpersonen als auch kleine und mittelgroße

(Einzel-)Unternehmer wie z.B.

Ärzte oder Anwälte zu spüren: Hürden bei

der Kreditvergabe, hohe Aufschläge auf

den Kreditzins stehen an der Tagesordnung.

AWD hilft, vertritt Sie gegenüber den

Banken und holt das Maximum für Sie als

Kunde heraus. So auch im Fall der Familie

Meierotto. Die Jungfamilie bestehend

aus Mutter Stefanie, Vater Dan und dem

kleinen Maximilian suchte Anfang 2008

nach einer Finanzierungsmöglichkeit für

Das neue Haus –

erst durch AWD wurde der Traum

von Familie Meierotto Wirklichkeit

Seite 12

Richtig

finanzieren:

Viele Wege führen zum

aber nur einer führt zur besten Finanzi

den Kauf einer schmucken Doppelhaushälfte

mit eigenem Garten im Wiener

Umland. Für die gelernte Kommunikationsfachfrau

und den US-Amerikaner, der

als IT-Experte in der Wiener UNO-Zentrale

tätig ist, war die schöne Mietwohnung

im 19. Bezirk zu klein geworden.

Nach einem ernüchternden und erfolglosen

Anlauf bei einer Großbank kamen sie

auf Empfehlung eines Arbeitskollegen

zum ersten Mal mit AWD in Berührung.

Gemeinsam mit ihrer Beraterin Mag. Andrea

Pramhas wurde die finanzielle Ist-Situation

bis ins kleinste Detail analysiert,

und wenig später hatte man schon mehrere

Kredit-Angebote mit unschlagbar

günstigen Konditionen in der Hand. Die

Wahl fiel nach reiflicher Überlegung auf

eine endfällige Finanzierung mit einer

Laufzeit von 30 Jahren. Der Übersiedlung

ins Eigenheim im Oktober 2008 stand

somit auch aus finanzieller Sicht nichts

mehr im Wege. Dank der günstigen Zinsen

und der durch AWD außergewöhnlich

guten Konditionen ist die monatliche

Kreditrate sogar um einiges günstiger als

die Miete für die zu klein gewordene

Stadtwohnung.

Dieses Beispiel zeigt, dass Eigenheim

mit der richtigen Strategie und dem nötigen

Background im Vergleich zur Miete

um einiges kostengünstiger sein kann. Vor

allem das derzeit günstige Zinsniveau bietet

eine sehr günstige Gelegenheit, zu investieren.

Dennoch: Vergleiche verschiedener

Anbieter und Finanzierungsformen

fördern erhebliche Kostenunterschiede

zu Tage, die sich über die Kreditlaufzeit zu


Ziel

erungslösung!

stattlichen Summen addieren. Sehr oft

entscheiden diese Summen auch über die

Machbarkeit eines dringlichen Immobilienkaufs

bzw. eines dringend notwendig

gewordenen Umbaus einer Immobilie.

Die unabhängigen Experten von AWD

bieten in allen Finanzierungsfragen umfassende

Unterstützung. Sie kennen alle

derzeit geltenden Zinsen und Konditionen

und wissen wo sich zusätzlich Geld

sparen lässt. Insbesondere bei versteckten

Gebühren ist man als Laie häufig ahnungslos.

Bei geschickter Wahl der Finanzierungsvarianten

und entspre- chenden

Verhandlungen können über die gesamte

Laufzeit Tausende Euro gespart werden.

Bei einem Kreditbetrag von € 200.000 und

nur 1% weniger Zinsen macht das unglaubliche

€ 40.000, bei einer Laufzeit von

AWD-Beraterin Mag.Pramhas

mit Familie Meierotto

20 Jahren.

Wer eine Finanzierung in Anspruch

nimmt – und das gilt sowohl für Unternehmer

als auch für Privatpersonen –,

sollte diese aber nicht isoliert betrachten,

sondern das gesamte „Finanzleben“ berücksichtigen.

Die Experten von AWD tun

genau das: Auf Basis einer fundierten Analyse

des finanziellen Ist-Zustandes des

Kunden, wird jeweils ein individuelles Finanzkonzept

erarbeitet. Sämtliche Bereiche

werden dabei miteinbezogen: Versicherungen,

Altersvorsorge, Gesundheitsvorsorge,

Finanzierungen, Vermögensaufbau

sowie Kapitalanlage. Zögern

Sie nicht, erfüllen Sie sich Ihren Immobilientraum

oder lassen Sie einfach nur Ihre

Finanzen durch einen Gratis-Rundum-

Check optimieren!

FÜR INTERESSIERTE

AWD steht

für Erfolg!

AWD ist Marktführer in Europa

und betreut konzernweit über

zwei Millionen Kunden. AWD verfolgt

einen ganzheitlichen Beratungsansatz

und bietet mit über

100 Produktpartnern ein umfassendes

und breit gefächertes

Angebot, ohne jedoch eigene

Produkte zu vertreiben. Damit

garantiert AWD unabhängige

Beratung. Die Basis bildet eine

umfassende, individuelle Finanzanalyse,

anhand derer ein maßgeschnei-

dertes Finanzkonzept

erstellt wird. Erst kürzlich wurde

AWD durch ein unabhängiges Institut

als Beratungs-Testsieger

prämiert.

Infos zu AWD

auch im Internet:

www.awd.at

AWD

für Ärzte

Die Unabhängigkeit von AWD ist

ein besonderer Vorteil, der sich vor

allem für die Ärzteschaft rechnet.

Freiberufler haben eigene Bedürfnisse,

die den vorgegebenen Standardprodukten

und -angeboten der

Banken oft nicht entsprechen. Eine

individuelle Beratung, die frei ist

von unternehmens- und zielabhängigen

Entscheidungen, steht dabei

im Mittelpunkt.

Immer mehr Ärzte sind von bankabhängigen

Anlageberatern und

Kreditbetreuern enttäuscht und

wünschen sich eine individuelle

und unabhängige Beratung.


ADVERTORIAL

Die finanzielle Situation der Ärzte wird

sich in den nächsten Jahren ändern. Die

Anzeichen dafür sind nicht zu übersehen

und schon seit längerer Zeit gibt es eindeutige

Signale, dass im niedergelassenen

Bereich eingespart werden muss. Viele

Ärzte merken ohnehin schon seit Jahren,

dass die Umsätze stagnieren bzw. sogar

zurückgehen. Ein Allgemeinmediziner

mit gutgehender Praxis klagt über einen

„Einbruch“ von 2007 auf 2008 um zehn

Prozent. Das machte bei diesem Arzt

40.000 Euro aus. Er rechnet für das laufende

Jahr mit weiteren Einbußen und

fängt schon zu sparen an. Viele Ärzte denken

und handeln wie dieser Praktiker –

sparen statt über zusätzliche Umsätze

nachzudenken. Das kann langfristig nicht

gut gehen. Ärzte haben genügend Optionen,

ausfallende Kassenumsätze zu ersetzen,

sie brauchen nur Aktivitäten setzen.

Neue Lösung

Eine bestechende Idee um ausfallende

Umsätze zu ersetzen ist der medicusshop.

Ein eigenes Shopsystem für Arztpraxen.

Das System beinhaltet Nahrungsergänzungsmittel,

medizintechnische Geräte

und vieles andere mehr – eigentlich

alles, was der Arzt seinen Patienten empfehlen

möchte und nicht rezeptpflichtig

ist. Mag. Iris Neunhoeffer sieht darin nicht

nur Vorteile für den Arzt, sondern ebenso

für die PatientInnen, die sich ihre Vitamine

und notwendigen Mineralstoffe direkt

beim Arzt holen können – zum

Apothekenpreis übrigens. Sie ersparen

sich nicht nur Wege, sondern können sich

auch von ihrem Arzt das richtige Präparat

empfehlen lassen.

Einfache Abwicklung

Für einen medicus-shop braucht der

Arzt keinen Gewerbeschein und kauft die

Waren auch nicht an. Es gibt somit kein

Risiko, sondern nur Chancen. Wenn

etwas verkauft wird, dann wird umgehend

Seite 14

nachgeliefert. Die Waren werden attraktiv

in einem Regal präsentiert, das auf

Wunsch ebenso geliefert wird.

Zusatzumsätze

Natürlich verdienen Ärzte bei diesem System.

Mag. Neunhoeffer rechnet vor: „Wenn

eine Praxis nur fünf Produktepro Tag zum

Durchschnittspreis von 20,- Euro an Patienten

abgibt, macht das 2.000 Euro pro

Monat aus. Von diesem Umsatz bleibt ein

attraktiver Betrag übrig. „Es gibt Ärzte, die

haben einen Tagesumsatz von 1.000 Euro -

da bleibt ein lohnender Deckungsbeitrag ,

der z.B. die Personalkosten abdeckt.“

ÄRZTEFINANZ 1/2009

Shop in der Arztpraxis

Ein innovatives Absicherungssystem für

Compliance

Die Ärztin oder der Arzt braucht nur

die für den Patienten sinnvollen bzw. notwendigen

Präparate empfehlen. In der

Regel folgen die Patienten den Ratschlägen

der Ärzte. Vitaminkapseln, Selen, Folsäure,

Zink, Q10, Eisen u.a. Produkte

gehören heute schon zum Empfehlungsrepertoire

der Ärzte. Warum sollen diese

Empfehlungen nicht gleich in der Arztpraxis

umgesetzt werden. Wenn nicht,

machen Apotheken, Drogeriemärkte und

Supermarktketten das Geschäft. Etwas ist

noch mitzuberücksichtigen. Mittel, die

vom Arzt empfohlen und auch noch über


die Zukunft

die Praxis ausgegeben werden, haben mit

Sicherheit eine höhere Compliance. Entsprechende

Medikamentenstudien haben

das bewiesen.

Alles ist möglich

Die Palette ist sehr breit. Das Blutdruckmessgerät,

das in jeden Haushalt gehört,

ist nur ein Beispiel, aber es gibt

Patienten, die Schmerzen haben und

diese mit einem Tensgerät lindern können,

Patienten mit Atemproblemen können

einen Luftbefeuchter brauchen,

solche, die mit Gewichtsproblemen

kämpfen, können sich mit einem Fett-

messgerät oder einer Fettmesswaage

einer Selbstkontrolle unterziehen, wieder

andere brauchen zum Beckenbodentraining

eine Vibrationsplatte, die ebenso der

Gewichtsreduktion dient, dann gibt es Patienten,

die an Allergien leiden und auch

dafür gibt es technische Geräte. Die Palette

ist eigentlich unerschöpflich.

Patienten kaufen sowieso

Der Markt an Gesundheitsprodukten

boomt. Die Patienten greifen zu solchen

Produkten - mit oder ohne ärztlichem

Zutun. Warum sollte der Arzt, der primär

für die Gesundheit seiner Patienten zuständig

ist, sich dem entziehen? Die Patienten

kaufen diese Produkte deshalb

anderswo, weil sie ihr Arzt eben nicht anbietet.

Dass Ärzte medizinische Produkte

sehr wohl anbieten können, beweisen

jene niedergelassenen Ärzte, die mit einer

Hausapotheke ausgestattet sind. Es ist

auch bei diesen Ärzten üblich, dass z.B.

Nahrungsergänzungsmittel abgesetzt

werden, weil sie entweder der Patient

nachfragt oder der Arzt sie empfiehlt.

Verkaufen –

eine negative Besetzung

Ärzte verkaufen nicht – sie helfen und

heilen. Der Verkauf ist wohl eine Frage der

Sichtweise, denn auch „nur“ heilende und

helfende Ärzte müssen ihre Kompetenz

und Leistung ihren Patienten anbieten

und sich dadurch auch „verkaufen“. Produkte

und Dienstleistungen waren aber

auch historisch gesehen immer schon Teil

des ärztlichen Handelns. Landärzte hatten

Salben und Pulver in ihren Taschen,

denn der nächste „Pillendreher“ war nicht

erreichbar. Natürlich verkaufte der Arzt

seine Pillen, Salben und Teemischungen.

Zumindest, wenn man die Medikamente

ausschließt, stellt sich die Frage, warum

denn nun alles anders sein soll? Und diese

Frage ist berechtigt, vor allem, wenn die

Vorteile auf beiden Seiten liegen.

FÜR INTERESSIERTE

Mag. Iris Neunhoeffer berät und

betreut Ärzte, wenn sie sinnvolle

und gesunde Produkte direkt ihren

PatientInnen zugänglich machen

wollen.Die Produktpalette des medicus-shop

ist indivuduell gestaltbar

und jeder Arzt kann auch seine

Wünsche äußern. Bei der Zusammenstellung

der Produktpalette

hilft Frau Mag. Neunhoeffer gerne.

Mag. Iris Neunhoeffer

Tel. 04223 22891

Fax. 04223 29196

kontakt@medicus-shop.at

Antwortfax

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Ja, ich will weitere Informationen zum

medicus-shop.

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