Sortenempfehlungen zur Frühjahrsaussaat 2012. - BayWa AG

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Sortenempfehlungen zur Frühjahrsaussaat 2012. - BayWa AG

Sortenempfehlungen

zur Frühjahrsaussaat

2012.

Der Züchtervertrieb

Besuchen Sie uns

auf den DLG-Feldtagen

Bernburg | 19. – 21. Juni 2012!


Frühjahrsaussaat 2012.

Die aktuelle Broschüre Frühjahrsaussaat

2012 konzentriert sich auf die derzeit

leistungsfähigsten Sorten, ergänzt um vielversprechende

Neuheiten.

Das gesamte Sortiment mit unseren Spezialitäten

finden Sie wie gewohnt auf unserer

Homepage www.zuechtervertrieb.de.

Der BayWa Züchtervertrieb ist der Vermarktungspartner

für mehrere namhafte

Pflanzenzüchter sowohl bundesweit als

auch international. Damit unterscheiden

wir uns vom traditionell regional ausgerichteten

Saatguthandel der BayWa AG.

Als genossenschaftliche strukturierte

Organisation steht der BayWa Züchtervertrieb

in besonderer Verantwortung zur

Landwirtschaft. Die objektive, an Markt

und Leistung orientierte Beratung und

Sortenauswahl genießt daher bei uns einen

besonderen Stellenwert.

2

Die Sortenbeschreibungen erfolgten auf

der Grundlage eigener Beobachtungen

und Versuche sowie auf Basis von Versuchsergebnissen

staatlicher und privater

Organisationen.

Die Angaben zur Produktionstechnik sind

lediglich als grobe Richtschnur zu verstehen.

Für regional abgestimmte Anbauempfehlungen

sowie spezielle Fragen zu

unseren Sorten stehen Ihnen die Sorten-

und Anbauberater gerne Rede und Antwort.

Die Adressen finden Sie auf der Rückseite.

Einen guten Start in die Aussaat 2012

wünscht Ihnen Ihr BayWa Züchtervertrieb

Dr. Helmut Weiß

Leiter Züchtervertrieb


Inhaltsverzeichnis.

Sommerbraugerste

GRACE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 – 5

PASSENGER 6 – 7

Sommerfuttergerste

ZEPPELIN 8 – 9

Sommerweizen

ALORA 10 – 11

Sommerdurum

FLORADUR 12 – 13

Sommertriticale

LOGO 14 – 15

Futtererbse

Neu!

Neu!

RESPECT 16 – 17

Blaue Süßlupine

BORUTA, HAAGS BLAUE, BORLU,

BOREGINE, PROBOR, SONATE 18 – 19

3


Sommerbraugerste – GRACE.

4


Sommerbraugerste – PASSENGER.

6

Neu!


Sommerfuttergerste – ZEPPElIN.

8

Neu!


Sommerweizen – AlORA.

10


Sommerdurum – FLoRADuR.

12


Sommertriticale – lOGO.

14


Futtererbse – RESPECT.

16


Blaue Süßlupine.

Determinierte Typen Verzweigungstypen

Standortansprüche

Die Verzweigungstypen bilden Haupt- und Nebentriebe und sind später in der Abreife als die determinierten (endständigen) Typen.

Letztere weisen nur einen Haupttrieb auf und reifen früher und sicherer auf allen Standorten ab. Da die Seitentriebe fehlen, stehen

die reifen Hülsen über dem Blätterdach und trocknen auch nach Niederschlägen zügig ab. Die Verzweigungstypen können auf

leichten Böden ertragsmindernde Faktoren wie Trockenheit und Hitze durch die Bildung von Seitentrieben besser ausgleichen.

Aussaatzeit 15.03. – 10.04. 15.03. – 05.04.

Der Boden muss ausreichend abgetrocknet sein. Auf Grund der geringeren Frostempfindlichkeit ist eine Aussaat ab Mitte

März zu empfehlen. Der Boden soll gut abgesetzt sein, damit eine Ablagetiefe von 2–3 cm möglich wird (nicht tiefer).

Die Ackervorbereitung soll deshalb nur flach erfolgen. Zu tiefe Saat ist stark ertragsmindernd.

Aussaatstärke 100 – 120 Kö/m 2 80 – 100 Kö/m 2

Auf gut mit Wasser versorgten Böden und bei später Saatzeit soll die untere Saatmenge gewählt werden. Eine Beizung des

Saatgutes ist unbedingt zu empfehlen, da es einen Befall mit Pilzkrankheiten vorbeugt.

Pflege Nach einer Winterfurche wird im Frühjahr der Acker flach aufgearbeitet. Unmittelbar danach erfolgt die Aussaat. Striegeln vor Auflauf

der Lupinen vernichtet viele keimende Unkräuter. Im konventionellen Landbau erfolgt in der Regel aber eine chemische Bekämpfungs-

maßnahme. Der Einsatz von 3,0 l/ha Gardo Gold oder eine Mischung von 2,0 l/ha Gardo Gold + 2,0 l/ha Stomp Aqua im Vorauflauf

zeigte die besten Erfolge. Gegen Queckendurchwuchs kann mit Fusilade Max 0,8 - 1,0 l/ha eine deutliche Eindämmung des Queckenwachstums

erreicht werden.

Bei der Gefahr des Auftretens von Blattrandkäfern ist der Einsatz von 75 g/ha Karate Zeon oder 150 g/ha Trafo WG notwendig. Die Behandlung

muss gleich nach dem Auflaufen der Lupine erfolgen. Im ökologischen Landbau so früh wie möglich im Frühjahr den Acker flach

aufarbeiten. Zehn Tage danach den Acker flach striegeln. Anschließend drillen und vor dem Auflaufen der Lupinen nochmals flach striegeln.

Jugendentwicklung Blaue Süßlupinen zeigen eine zügige Jugendentwicklung und vergleichsweise gute Bodenbedeckung. BOREGINE besitzt die beste

Verzweigungsleistung und unkrautunterdrückende Wirkung. Deshalb eignet sich BOREGINE besonders für den ökologischen Landbau.

Auf Grund des geringen Bitterstoffgehaltes können bei allen Sorten Fraßschäden durch Hasen und Rehe auftreten, was besonders auf

kleinen Schlägen bis zu 5 ha ertragswirksam werden kann.

18

+ gut/hoch o mittel – gering/niedrig

Merkmale BORUTA HAAGS BLAUE BORLU BOREGINE PROBOR SONATE

Reife ++ +++ + + + +

TKM o o + ++ – o

Rohproteingehalt + o ++ o +++ +

Rohproteinertrag + o +++ ++ +++ ++

Kornertrag + o ++ +++ ++ +++

Für mittlere und bessere Böden und

feuchte Lagen, nicht auf kalkhaltigen

Standorten über pH 7,0

Diese Sorten werden mit Erfolg sowohl auf besseren Sandböden als auch auf

lehmigen Böden angebaut. Auf kalkhaltigen Standorten sollte pH 6,5 nicht

überschritten werden.


Merkmale BORUTA HAAGS BLAUE BORLU BOREGINE PROBOR SONATE

Reife

Ernte Der Drusch erfolgt, wenn ca. 90 % der Hülsen und Stengel eine braune Verfärbung zeigen und die Kornfeuchte unter

18 % sinkt. Nicht bei praller Sonneneinstrahlung dreschen, besser in den Abendstunden, weil sonst hohe Verluste durch

Aufplatzen der Hülsen entsehen. Korbstellung weit, geringe Trommeldrehzahl.

Fruchtfolge Anbaupausen von mind. 4 Jahren sind bei Körnerleguminosen einzuhalten. Bei erstmaligem Lupinen-Anbau ist eine Impfung

des Bodens mit Rhizobien notwendig. Die Behandlung mit „HiStick” in Pulverform oder "HiCoat" als flüssiges Mittel hat sich

in Versuchen sehr gut bewährt. Eine Pflugfurche ist vorteilhaft, um die ausgeprägte Pfahlwurzelbildung zu fördern.

Besonderheiten Lupinen haben für Kali und Phosphor ein gutes Nährstoffaneignungsvermögen; eine Düngung ist bei einer schlechten Versorgung

nötig. Wegen der Symbiose mit den Knöllchenbakterien ist eine organische und chemische N-Düngung unbedingt auszuschließen.

Lupinen haben einen sehr hohen Vorfruchtwert. Blaue Lupinen sind im Betrieb einfacher und sicherer zu handhaben als Erbsen.

Der Eiweißgehalt liegt bei 32-35 % und damit um ca. 12 % höher als bei Erbsen. Vom Nachbau ist bei Blauen Lupinen unbedingt

abzuraten, da die Anhäufung von Krankheiten den Ertrag stark mindern. Beim Nachbau nimmt durch die Möglichkeit der Aufspaltung

der Bitterstoffgehalt zu. Die Sorten BORLU und BORUTA sind wegen des besonders niedrigen Restbitterstoffgehaltes auch für die

menschliche Ernährung geeignet. Im ökologischen Landbau sind Blaue Lupinen wegen der hohen N-Anreicherung im Boden und

des hohen Vorfruchtwertes in der Fruchtfolge unverzichtbar.

Ertragsleistung

Beide Sorten besitzen eine frühe, gleichmäßige

und sichere Abreife auf allen Böden.

HAAGS BLAUE ist dabei die früheste Sorte.

In Abhängigkeit vom Standort sind die Sorten mittelfrüh bis mittelspät in der Reife.

Bei feuchter Witterung kann es zu einer wiederholten Entwicklung von Seitentrieben

kommen, was die Abreife verzögert und eine chemische Abtötung notwendig

macht. In Konsumbeständen ist der Einsatz von 2,5-4,0 l/ha Roundup

UltraMax angebracht. Der Einsatz erfolgt, wenn die Hülsen am Haupttrieb eine

braune Färbung zeigen.

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1

10

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Mecklenburg-Vorpommern

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2

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3 Nordrhein · Süd-Westfalen

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9

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6

8

5

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2

Dresden

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Mecklenburg-Vorpommern

6 Sachsen – West

Thüringen

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Züchtung, Prüfung und

Demonstration

Prüfung und Demonstration

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Mobil 0151 16105635

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schmiechen.ulli@t-online.de

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Gerald Tomat

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BayWa Agrar Pflanzenbauberatung

8

14

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81925 München

www.zuechtervertrieb.de

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9 Sachsen-Anhalt

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11 Württemberg – Süd

Peter Zoll

Mobil 0151 16103920

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10 Württemberg – Nord

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12 Schwaben

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thomas.klein@baywa.de

13 Niederbayern

Oberbayern – Süd/Ost

Gerhard Burger

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gerhard.burger@baywa.de

Ober- und Unterfranken

Georg Rudolph

Mobil 0151 16103248

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georg.rudolph@baywa.de

Oliver Schmidt

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oliver.schmidt@baywa.de

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