Mitglieder - Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow-Nord“ eG

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Mitglieder - Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow-Nord“ eG

Mitglieder -

Information

Juni 2011

Wohnungsbau-Genossenschaft

„Treptow Nord“ eG


INhalTsverzeIchNIs

Leitartikel ___________________________________________________ 3

20 Jahre Aufsichtsrat _________________________________________ 4

Ausgewählte Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010 ______________ 5

Vertreterwahl 2011___________________________________________ 9

Bauabteilung

Stand der Baumaßnahmen 2011 ________________________ 10

Aufstellung von Gerüsten unverzüglich der

Hausratversicherung melden _____________________________ 11

Balkonentwässerung im Winter _________________________ 11

Hausflure und Treppen sind Teil des Wohnumfeldes _______ 13

Wohnungsbrände ______________________________________ 13

Ungebetene (Balkon) Gäste: Bienen, Hummeln,

Wespen und Hornissen … _______________________________ 14

Finanzbuchhaltung

Stammblatt für geringfügig Beschäftigte und kurzfristig

Beschäftigte - eine neue Dokumentenpflicht ____________ 15

Rundfunkgebühr künftig pro Haushalt __________________ 15

Rechtsfragen

Renovierungskosten nach einer Modernisierung

sind umlagefähig _______________________________________ 16

Mieterhöhung nach Modernisierung trotz

fehlender Ankündigung ________________________________ 16

Fehlende Erlaubnis zur Untervermietung kann

zur Kündigung des Mieters führen ______________________ 16

Darlehen von Verwandten darf nicht als Einkommen

angerechnet werden ___________________________________ 16

Kinderlärm _____________________________________________ 17

Betriebskosten

Kaltes Jahr 2010 _______________________________________ 17

Preisreduzierung für gasbetriebene

Sammelheizungsanlagen ________________________________ 17

Mülltrennung _________________________________________ 17

Die BSR informiert ____________________________________ 18

Stromsparcheck _______________________________________ 18

Vermietung/Mitgliederbetreuung

Ausschluss von Mitgliedern ______________________________ 19

Echte Alternative zu Miete und Eigentum ________________ 19

Ein herzliches Willkommen den Babys

unserer Genossenschaft! _________________________________19

Wohntag ® 2011 im Britzer Garten _______________________ 20

In eigener Sache

Fast jeder Vierte kennt Ärger mit Nachbarn _______________21

Unsere Schlichtungskommission braucht Nachwuchs _______21

Berlin vom Wasser aus neu entdecken! ___________________ 22

Frühling in Baumschulenweg – Baumscheibenaktion

am 07.05.2011 __________________________________________ 23

Hausbesorger a.D. ______________________________________ 23

Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren

unserer Genossenschaft _________________________________ 24

Höhepunkte in der Genossenschaft

Gemeinsam leben, gemeinsam feiern! –

10 Jahre Mitgliedertreff _________________________________ 25

Einmal im Jahr ist „Tag der offenen Tür“

bei der WBG „Treptow Nord“ eG ________________________ 26

Terminübersicht: Höhepunkte der WBG TN _______________27

Verschiedenes

Pflegestützpunkte Berlin: Treptow-Köpenick

hat zwei Pflegestützpunkte ______________________________ 28

Kabelkunden haben die Wahl: Weiterhin auch

analoges Fernsehen über das TV-Kabel ___________________ 29

Zuschriften unserer Mitglieder und Mieter _______________ 30

Übersicht: Zuständigkeiten Hausverwaltung

und Vermietung/Mitgliederbetreuung ____________________31

Herausgeber: Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG · Kiefholzstraße 289 · 12437 Berlin · Telefon: (030) 536 356-0

www.wbg-treptow-nord.de · info@wbg-treptow-nord.de

Gesamtherstellung: Grünwald Werbegesellschaft mbH · Braunsdorfstraße 23 · 12683 Berlin · Telefon (030) 500 185-0

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Sehr geehrte Mitglieder,

wenn man die verschiedene Wohngebiete in Johannisthal, Baumschulenweg, Plänterwald oder Alt-Treptow

begeht, können unschwer die Wohnhäuser und Grundstücke unserer Genossenschaft erkannt werden.

Das liegt nicht nur an der Gestaltung der Fassaden der Wohnhäuser und des Wohnumfeldes sondern

auch am außerordentlich hohen Sanierungs- und Modernisierungsstand unserer Wohnhäuser und

insbesondere an den über 1000 nachträglich angebauten Terrassen und Balkonen. Letztere beeinflussen

nicht nur das Erscheinungsbild unser Wohnhäuser positiv, sondern erhöhen für viele unserer jungen und

älteren Mitglieder deutlich die Wohnqualität und somit die Wohnzufriedenheit. Aus Vermietungssicht

handelt es sich um Wohnungen, die immer nachgefragt werden und sofort vermietet werden können. Die

mit Terrassen ausgestatteten Wohnungen im Hochparterre erfreuen sich besonderer Beliebtheit und sind

natürlich besonders gefragt. Diese Situation widerspiegelt die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung unserer

Genossenschaft. Auch im letzten Jahr konnten wir ein positives Jahresergebnis erwirtschaften und

gleichzeitig die Aufgaben der laufenden Instandhaltung und die geplanten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

erfüllen. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildeten dabei die Maßnahmen der

energetischen Sanierung mit den gesetzlich vorgeschriebenen Dämmmaßnahmen der oberen Geschossdecken

und der Fortsetzung der Fassaden- und Kellerdeckendämmung. Der Leerstand unserer Wohnungen

beträgt, wie in den letzten Jahren, weniger als 0,5 % und ist im Wesentlichen der technischen Vorbereitung

der Wohnungen zur Weitervermietung geschuldet. Die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen unserer

Genossenschaft halten einem Vergleich mit anderen leistungsstarken Unternehmen stand. Die Finanzund

Vermögenslage unserer Genossenschaft ist ausgeglichen. Der Auftrag zur wirtschaftlichen und sozialen

Förderung unserer Mitglieder wurde erfüllt. Die sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung

unserer Mitglieder ist aus heutiger Sicht gewährleistet.

In den letzten Jahren haben wir insbesondere die weitere wirtschaftliche Stärkung unserer Genossenschaft

verfolgt, ohne die laufende Instandhaltung und die Fortsetzung der Modernisierung und Instandsetzung

unserer Wohnhäuser zu vernachlässigen. Das hatte verschieden Gründe:

Zum einen sind es die unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingen, geprägt durch die Wirtschafts- und

Finanzkrise, einschließlich deren Nachwirkungen, die zunehmende Staatsverschuldung sowie die Verknappung

der Rohstoffe und die damit verbundenen Preissteigerungen. Hier gibt es zwischenzeitlich positive

bzw. sehr positive Entwicklungen in unserem Land. Allerdings bestehen nach wie vor große Risiken auf europäischer

Ebene, wenn man den Verschuldungsgrad der Staatshaushalte einiger Mitgliedsstaaten der Europäischen

Union, wie zum Beispiel Griechenland, Portugal oder Irland, betrachtet. Blickt man über den

großen Teich, kann man ebenfalls feststellen, dass der Musterschüler USA seine Staatsverschuldung bisher

nicht in den Griff bekommen hat. Aus unserer Sicht kann derzeit kaum abgeschätzt werden, wie die

künftige wirtschaftliche Entwicklung der Länder bzw. des europäischen Raumes aussehen bzw. welche Auswirkungen

eine solche Entwicklung auf unsere Genossenschaft haben wird. Deshalb werden wir weiterhin

sehr vorsichtig agieren.

Zum anderen müssen wir uns trotz unserer sehr guten wirtschaftlichen Ergebnisse auf künftige Aufgaben

vorbereiten. An erster Stelle steht da natürlich die Fortsetzung der laufenden Instandhaltung und der größeren

Instandsetzungen und Modernisierungen zur Bestandserhaltung- und aufwertung. Weitere Schwerpunkte,

die zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind die Wiederholungsinstandsetzungen nach durchschnittlich

20 Jahren Standzeit der Bauteile, die energetische Sanierung aufgrund gesetzlicher Vorgaben

und die damit verbundenen Anforderungen an den Umweltschutz. Eine weitere Aufgabe ist die Erweiterung

unseres Wohnungsbestandes durch Neubau, um auch künftige Wohnansprüchen erfüllen zu können.

Hierzu gehören ebenfalls Aufgaben, die sich aus der heutigen Energiepolitik und der Verknappung

von Rohstoffen ergeben. Diese Schwerpunkte erfordern eine ständige Weiterentwicklung unserer Bestände

und beinhalten Investitionen, die in ihrem Umfang noch nicht abschätzbar sind. Das verlangt natürlich

auch, die Erträge unserer Genossenschaft mit Augenmaß weiterzuentwickeln, um die künftigen Aufgaben

erfüllen zu können, ohne dabei die Förderung unserer Mitglieder und die Aufgabe der sozialen Wohnungsversorgung

aus den Augen zu verlieren.

Die demokratische Struktur einer Genossenschaft bildet für die erfolgreiche Bewältigung dieser anspruchsvollen

Aufgaben sehr gute Voraussetzungen. Mit der erfolgreichen Wahl der Vertreterversammlung unserer

Genossenschaft im letzten Frühjahr haben wir grundlegende Voraussetzungen für die weitere Arbeit

unserer Genossenschaft für die nächsten fünf Jahre geschaffen. Wir möchten allen neu gewählten

und wiedergewählten Vertretern zu ihrer Wahl recht herzlich gratulieren. Ganz besonders möchten wir

uns bei der Wahlkommission für die geleistete Arbeit bedanken.

Georg Petters Bernd-Udo Zorn

Vorstand Vorstand

3


4

20 Jahre Aufsichtsrat

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Die Mitglieder unserer WBG „Treptow Nord“ eG wählten auf der Grundlage der Wahlordnung vom

29.06.1990 die erste ordentliche Vertreterversammlung.

Diese wählte in ihrer ersten Sitzung am 18.04.1991 den Aufsichtsrat, bestehend aus 9 Mitgliedern der WBG.

Zum Vorsitzenden wurde Herr Werner Moritz, zur stellvertretenden Vorsitzenden Frau Dr. Ruth Mennel

und zum Schriftführer Herr Achim Kriebel gewählt.

Der erste Beschluss über die Bestellung von Herrn Hans Simon und

Herrn Günter Hennig zum Vorstand wurde in der ersten Sitzung des

Aufsichtsrates am 07.05.1991 einstimmig gefasst.

Damit waren alle Organe der WBG „Treptow Nord“ eG gemäß Satzung

§ 20 Abs. 1 gewählt und konnten ihren satzungsgemäßigen Aufgaben

gerecht werden.

Wir können mit Fug und Recht sagen, dass dies der Start für eine sehr

erfolgreiche Entwicklung der Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow

Nord“ eG war.

An dieser Stelle möchte ich nochmals die großen Verdienste von Herrn

Hans Simon für den Aufbau der WBG würdigen und ihm für die langjährige

umsichtige Leitung auch im Namen aller Mitglieder der WBG

„Treptow Nord“ eG danken.

Der Aufsichtsrat hat sich entsprechend den gesetzlichen und satzungsgemäßigen

Pflichten in jedem Geschäftsjahr regelmäßig über die Lage der Genossenschaft, die Geschäftspolitik

und die Fragen der Unternehmensplanung informiert und durch den Vorstand berichten lassen. Er

hat den Vorstand in seiner Arbeit zu fördern, zu beraten und zu überwachen.

Der Aufsichtsrat hat aus seinen Reihen eine Vielzahl von Ausschüssen bestellt, wobei sowohl der Finanzals

auch der Bauausschuss ständige Ausschüsse sind und weitere je nach Erfordernis gebildet wurden.

In den 20 Jahren wurden über 150 Aufsichtsratssitzungen und etwa ebenso viele Ausschusssitzungen durchgeführt.

Jährlich scheidet ein Drittel der Mitglieder nach einer 3-jährigen Amtsdauer aus. Der Rythmus wurde zu

Beginn durch Losentscheidung eingeführt. Eine Wiederwahl des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedes

ist möglich, sofern das 70. Lebensjahr noch nicht erreicht ist.

In den vergangenen Jahren hat sich die Zusammensetzung des Aufsichtsrates vor allem durch die festgelegte

Altersbegrenzung, aber auch aufgrund von persönlichen Belangen einzelner Mitglieder stark verändert.

Insgesamt wurden bisher 22 Personen in den Aufsichtsrat gewählt, wobei die kürzeste Zeit der Mitgliedschaft

2 Jahre betrug, Frau Dr. Ruth Mennel dagegen schon seit 20 Jahren aktiv im Aufsichtsrat zum

Wohle der Genossenschaft arbeitet.

Nach dem Ausscheiden des Vorstandsmitglieds, Herrn Günter Hennig, wurde am 01.01.1997 Herr Georg

Petters als Vorstand bestellt.

Auf Beschluss des Aufsichtrates wurde Herr Hans Simon mit dem Eintritt in den Ruhestand zum Ehrenvorstand

ernannt und Herr Udo Zorn zum 01.12.2002 zum neuen Vorstand bestellt.

Auch den langjährigen Vorsitzenden Herrn Werner Moritz möchte ich besonders erwähnen. Er war von

der ersten Stunde an 14 Jahre als Vorsitzender tätig und hat die „Schwerstarbeit“ beim Aufbau eines arbeitsfähigen

Aufsichtrates geleistet. Vielen Dank für diesen Einsatz für die WBG „Treptow Nord“ eG.

Alle zwei Jahre wurde ein Erfahrungsaustausch mit Vorständen und Aufsichtsräten anderer Genossenschaften

vom Vorstand organisiert. Durch den Vergleich mit anderen Genossenschaften erhielten wir wertvolle

Anregungen für die weitere Verbesserung unserer Arbeit.

Für die in den letzten 20 Jahren geleistete Arbeit möchte ich den ehemaligen und aktiven Mitgliedern des

Aufsichtsrates auch im Namen des Vorstandes recht herzlich danken und ihnen für die künftige Arbeit

weiterhin viel Erfolg zum Wohl der Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG und ihren Mitgliedern

wünschen.

Bernd Hellinger

Vorsitzender des Aufsichtsrates


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Ausgewählte Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010

Die allgemeinen Bedingungen haben sich für die deutsche Wirtschaft im Geschäftsjahr 2010 gegenüber

dem Vorjahr deutlich verbessert. Während vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise das

Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2009 - 4,7 % betrug, stieg das BIP im Jahr 2010 mit 3,6 % so stark wie

seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf die steigende Nachfrage aus

dem Ausland sowie erhöhte Investitionen und Konsumausgaben. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresdurchschnitt

2010 gegenüber 2009 um 1,1 % moderat. Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ging die Zahl

der Erwerbslosen, nach vorläufigen Schätzungen, um 297.000 Personen (-9,2 %) auf 2,9 Mio. zurück. Die Erwerbslosenquote

fiel damit von 7,4 % im Jahr 2009 auf 6,8 % im Jahresdurchschnitt 2010.

In der Region Berlin stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 1,0 % auf 1,69 Mio. Personen. Die Anzahl der

Arbeitslosen sank von 237.000 im Jahr 2009 auf 231.500 Personen im Jahr 2010. Das entsprach einer Arbeitslosenquote

von 13,6 % (VJ 14,1 %). Im Bezirk Treptow-Köpenick betrug die Arbeitslosenquote im

Dezember 2010 10,0 %. Damit liegt der Bezirk Treptow-Köpenick nach wie vor unter dem Berliner Durchschnitt.

Der Staatssektor wies im Jahr 2010, nach vorläufigen Berechnungen, ein Finanzierungsdefizit in Höhe von

88,6 Milliarden € auf.

Im europäischen Vergleich steht Deutschland hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2010

zwar an der Spitze, doch drücken harte Sparprogramme in anderen EU-Ländern, wie z.B. Italien, Griechenland

und Portugal das dortige Wachstum derart, dass sie künftig deutsche Exportgüter seltener bezahlen

könnten als jetzt.

Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise scheinen bei rein nationaler Betrachtung überwunden zu sein.

Beleuchtet man hingegen die Entwicklung der Staatshaushalte in einigen Mitgliedstaaten der Europäischen

Union (Griechenland, Irland, Spanien, Italien), wird sehr schnell deutlich, dass hier aufgrund der Staatsverschuldung

Risiken bestehen, die zurzeit weder nach Umfang und Höhe, noch in ihrer künftigen Entwicklung

abschließend bewertet werden können. Fachleute sind teilweise ratlos und die Politik verbreitet

Zweckoptimismus bzw. überträgt die Haftung schrittweise auf den Steuerzahler. Die Auswirkungen auf die

europäische, nationale und regionale Wirtschaft sind noch nicht abzuschätzen.

Die wirtschaftliche Situation unserer Genossenschaft ist wie in den Vorjahren ausgeglichen. Das Geschäftsjahr

2010 konnte mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen werden. Das Bilanzvolumen beträgt 133,2

Mio. E und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 157,0 TE verringert. Maßgeblichen Einfluss darauf hatten

die Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2,76 Mio. E, der erwirtschaftete Jahresüberschuss

in Höhe von 2,27 Mio. E sowie die Veränderungen im Anlagevermögen mit Zugängen in Höhe

von 1,52 Mio. E und Abschreibungen in Höhe von 2,20 Mio. E.

Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft ist hinsichtlich der Vermögens- und Schuldanteile

vollständig ausgeglichen. Langfristige Mittel von 131,1 Mio. E finanzieren neben den langfristigen Vermögenswerten

in Höhe von 119,7 Mio. E auch den kurz- und mittelfristigen Bereich in Höhe von 11,4 Mio. E.

Die Zahlungsfähigkeit der Genossenschaft war jederzeit gegeben und ist darüber hinaus nachhaltig gesichert.

Den Zahlungsverpflichtungen konnte die Genossenschaft im laufenden Geschäftsjahr jederzeit

nachkommen. Die Grundlage dafür bildete ein solider Finanzmittelbestand in Höhe von 13,2 Mio. E per

31.12.2010.

T€

14000

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0

Liquiditätsentwicklung

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Finanzanlage/

Kapitalisierungsvertrag

Finanzanlage/

Lebensversicherung

Wertpapiere und

Schuldscheindarlehen

Festgelder

täglich fällige Guthaben

Die Tilgungs- und Zinsaufwendungen wurden in Höhe von 6,21 Mio. E planmäßig bedient. Die Liquidität

der Genossenschaft ist auf der Grundlage unseres langfristigen Finanzplanes auch für die Zukunft gesichert.

Das langfristige Fremdkapital beträgt nach der planmäßigen Tilgung 68,8 Mio. E.

5


6

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Bezogen auf das Bilanzvolumen am 31.12.2010 erhöhte sich die Eigenkapitalquote laut Vermögenslage von

45,0 % auf 46,8 %. Hinter der Erhöhung um 1,8 % steht die Zunahme des Eigenkapitals von 60,00 Mio. E

auf 62,30 Mio. E.

50 50

40 40

Prozent

30 30

20 20

Das Geschäftsjahr 2010 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.265.417,35 E abgeschlossen

werden.

T€

10

0

Wie in den letzten 20 Jahren war auch im Geschäftsjahr 2010 die Vollvermietung gesichert. Insgesamt

wurden 265 Wohnungen vermietet. Damit betrug die Fluktuationsrate 6,01 % (VJ 5,33 %). Der leicht angestiegene

Wert liegt deutlich unterhalb der Fluktuationsrate vergleichbarer Unternehmen.

12 12

10

Prozent

8

6

4

2

0

4000

3000

2000

1000

10

8

6

0

Entwicklung der Eigenkapitalquote pro Jahr

WBG „Treptow Nord“ eG Durchschnitt der Mitgliedsunternehmen des BBU

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Fluktuation im Vergleich mit Mitgliedsunternehmen des BBU pro Jahr

WBG „Treptow Nord“ eG

Gesellschaften

Jahreserfolg 2004 bis 2010

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Treptow-Köpenick

Berlin

Genossenschaften

4

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010*)

*) vorläufige Zahlen für Bezirk Treptow-Köpenick und Berlin

Die Vermietung der Wohnungen erfolgte zu 5,66 % (VJ 5,11 %) auf der Grundlage des mehrjährigen Vergabeplanes

und zu 67,17 % (VJ 69,36 %) auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage. Im Rahmen der

Wohnraumlenkung (Wohnungswechsel innerhalb Genossenschaft) wurden 27,17 % der Wohnungen

(VJ 25,53 %) vermietet.

Bezogen auf die Anzahl der Wohnungen betrug der durchschnittliche Wohnungsleerstand 0,27 %

(VJ 0,26 %). Zum Jahresende waren 99,84 % der Wohnungen vermietet. Sechs der sieben leer stehenden

Wohnungen waren zu diesem Zeitpunkt bereits wieder vermietet.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Nach neuesten Erhebungen geht man in Berlin von 156.000 leer stehenden Wohnungen aus. Das sind 8,3 %

des Wohnungsbestandes. Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen

(BBU) hatten im gleichen Zeitraum in ganz Berlin einen 3,0 %-igen und im Stadtbezirk Treptow–Köpenick

einen 2,1 %-igen Wohnungsleerstand zu verzeichnen. Das ist eine leicht rückläufige Entwicklung

gegenüber dem Vorjahr.

8

7

6

5

4

3

2

1

0

Prozent

Leerstand der Mitgliedsunternehmen des BBU pro Jahr

WBG „Treptow Nord“ eG

Gesellschaften

Treptow-Köpenick

Berlin

Genossenschaften

7

6

5

4

3

2

1

0

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010*)

*) vorläufige Zahlen für Bezirk Treptow-Köpenick und Berlin

Grundlage für das gute Ergebnis unserer Genossenschaft ist der gute Sanierungs- und Modernisierungszustand

unserer Wohnhäuser, die ausgezeichneten Wohnanlagen sowie die gute Qualität der Wohnungsausstattung.

Der nachträgliche Anbau von Balkonen an ca. 1.100 Wohnungen wirkt sich auf die Vermietungssituation

besonders positiv aus.

In Fortsetzung der geplanten Instandsetzung und Modernisierung unserer Wohnhäuser sowie der Vorbereitung

der Wohnungen zur Weitervermietung wurden Leistungen mit einem Wertumfang von 5.536,2 TE

(VJ 4.676,1 TE) erbracht. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln.

Die Aufwendungen für die laufende Instandhaltung und Modernisierung erhöhten sich gegenüber dem

Vorjahr um 343,2 TE auf 2.278,8 TE. Die Zunahme der Kosten ist im Wesentlichen auf die um 0,68 %

höhere Fluktuation gegenüber dem Vorjahr und steigende Kosten zur Vorbereitung der Wohnungen für

die Vermietung zurückzuführen. Die Fluktuationsrate betrug im Berichtszeitraum 6,01 %. Mit 265 Wohnungen

sind das 30 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Im Vergleichszeitraum betrug die durchschnittliche

Fluktuationsrate der Unternehmen des BBU in Berlin 8,2 %.

Die Aufwendungen für die Wiedervermietung der Wohnungen erhöhten sich dadurch um 377,9 TE auf

1.458,6 TE. Das entspricht einer durchschnittlichen Investition pro Wohnung in Höhe von 5.504,12 E

(VJ 4.598,80 E).

Anzahl der WE

30

25

20

15

10

5

0

Wohnungsvermietung nach Zimmeranzahl pro Monat 2010

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Monat

4 Zimmer

3 Zimmer

2 ½ Zimmer

2 Zimmer

1 ½ Zimmer

1 Zimmer

Die Maßnahmen zur Instandsetzung der Wohnungen und des Wohnumfeldes hatten einen Wertumfang

von 3.257,4 Mio. E (VJ 2.740,5 TE). Die Schwerpunkte der Instandsetzung und Modernisierung bildeten

der nachträgliche Balkonanbau und das teilweise ersetzen vorhandener Balkone im Zuge der Fassadendämmung

sowie umfangreiche energetische Maßnahmen. Hierzu gehören die weitere Dämmung der Fassaden

und oberen Geschossdecken der Wohnhäuser. Im Wohnumfeld wurden 72 Einzelmaßnahmen umgesetzt.

7


8

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Der Anteil der Modernisierungsleistungen betrug im Baubereich ca. 2.249,1 TE (VJ 1.715,8 TE). Das sind

69,05 % der Gesamtinvestitionen. Davon wurden ca. 1.255,4 TE für Modernisierungen durch Balkonanbau

und 993,7 TE für Wärmedämmmaßnahmen aufgewendet. Der Anteil der Modernisierungsaufwendungen

in Höhe von 479,3 TE betrug 22,73 % (VJ 23,07 %).

Die Bruttosollmieten für Wohnungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 18.612,0 TE auf 19.002,6 TE.

Das entspricht einem Zuwachs in Höhe von 390,6 TE bzw. 2,1 %. Darin enthalten sind Mehreinnahmen

aus Betriebskostenvorauszahlungen in Höhe von 134,3 TE (0,72 %). Ursache für diesen Zuwachs sind

Preissteigerungen und ein höherer Verbrauch. Der verbleibende Zuwachs in Höhe von 256,3 TE (1,38 %)

resultiert aus Mietanhebungen für Komplex- und Einzelmodernisierungen und aus der Wiedervermietung

von Wohnungen.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete für Wohnungen erhöhte sich im Verlauf des Jahres von 4,54 E/m2 Wohnfläche und Monat auf 4,62 E/m2 Wohnfläche und Monat. Das entspricht einem Zuwachs von 1,76 %.

Das Gesamtmietensoll einschließlich Pachteinnahmen und Gewerbemieten betrug 19.390,9 TE.

Zum 31.12.2010 konnten die Bruttoforderungen aus der Wohnungsvermietung gegenüber dem Vorjahr um

11.946,25 E reduziert werden. Sie betrugen 59.725,47 E (VJ 71.671,72 E). Mit 0,31 % der Jahresbruttomiete

liegen die Forderungen des Unternehmens wie in den Vorjahren auf einem sehr niedrigen Niveau.

Nach der Bewertung der Forderungen und einer Wertberichtigung in Höhe von 13.923,47 E (VJ 23.322,56 E)

betragen die verbleibenden Forderungen 45.802,00 E (VJ 48.349,16 E). Das sind 0,24 % der Unternehmensbruttomiete.

Die vermietungs- und sanierungsbedingten Erlösschmälerungen nahmen im Geschäftsjahr um 5.675,74 E

geringfügig zu und betragen 65.892,44 E. Darin enthalten sind leerstandsbedingte Erlösschmälerungen in

Höhe von 60.660,81 E (VJ 57.981,48 E) und Mietminderungen in Höhe von 5.231,63 E (VJ 2.235,22 E).

5,0 5,0

4,8

4,6

4,4

4,2

4,0

3,8

3,6

€ pro m 2 und Monat

4,8

4,6

4,4

4,2

4,0

3,8

Nettokaltmietenvergleich 2001 bis 2010

Treptow Nord BBU Berlin Ost BBU Berlin West

3,6 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Im Geschäftsjahr 2010 wurden 214 Mitglieder in die Genossenschaft aufgenommen, davon 195 durch Beitritte

und 19 durch Übertragungen bzw. Teilübertragungen. Im gleichen Zeitraum endeten 235 Mitgliedschaften,

davon 164 durch Kündigungen, 46 aufgrund von Todesfällen, 21 durch Übertragung der Mitgliedschaft

und 4 aufgrund von Ausschlüssen.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres gehörten der Genossenschaft 5.723 Mitglieder (VJ 5.744) an. Das bereinigte

Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder betrug zum Jahresende 6.270,53 TE.

Der leichte Rückgang der Mitglieder widerspiegelt zum Teil die allgemeine Lage am regionalen Wohnungsmarkt

und wird durch die Auflösung von Doppelmitgliedschaften pro Haushalt beeinflusst. Der Überhang

von Wohnungen am Markt hat zur Folge, dass Interessenten oftmals erst dann zum Erwerb einer Mitgliedschaft

bereit sind, wenn die Zusage zur Wohnungsanmietung erfolgt.

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung nach § 53 GenG wurde in der Zeit vom 07. März bis 25. März

2011 durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass der Jahresabschluss zum 31.12.2010 ordnungsgemäß erstellt

wurde und die tatsächlichen Verhältnisse der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Genossenschaft

widerspiegelt.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 und das zusammengefasste Prüfungsergebnis 2010 wurden auf der

Vertreterversammlung am 21.06.2011 bekannt gegeben und beraten.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Vertreterwahl 2011

Nach der letzten Vertreterwahl im Jahr 2006 wurden satzungsgemäß in diesem

Jahr neue Vertreter für die Vertreterversammlung der WBG „Treptow Nord“ eG

gewählt. In der Zeit vom 28.03. – 03.04.2011 fand die Wahl in Form einer Briefwahl

statt, bei der die 5738 wahlberechtigten Mitglieder der Genossenschaft die

Möglichkeit hatten, ihre Vertreter und Ersatzvertreter zu wählen. Gewählt wurden

in Abhängigkeit von der Mitgliederzahl am 31.12.2010 satzungsgemäß 60

Vertreter und 20 Ersatzvertreter.

Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 40,03 %. Durchschnittlich lag die Wahlbeteiligung

in den 9 Wahlbezirken zwischen 35 % und 53 %, wobei sich die Mitglieder

der Wahlbezirke VIII (52,16 %) und IX (52,58 %) besonders stark an der

Wahl beteiligten. Der geringe Anteil ungültiger Stimmen spricht für eine gut organisierte

und vorbereitete Wahl, wofür sich der Vorstand beim Wahlvorstand un-

ter der Leitung von Herrn Dr. Kopatz bedankt.

Mit der Bekanntmachung der Vertreterwahl in der Berliner Zeitung am 23./24./

25.04.2011 war die Vertreterwahl 2011 abgeschlossen und der Wahlvorstand löste

sich auf.

Die neue Vertreterversammlung setzt sich zu 40 % aus weiblichen und zu 60 %

aus männlichen Vertretern zusammen.

Der Altersdurchschnitt entspricht mit 64 Jahren dem unserer Genossenschaft.

73 % der Vertreter waren bereits in der letzten Wahlperiode als Vertreter oder

Ersatzvertreter tätig; 27 % wurden neu in die Vertreterversammlung gewählt.

Die neu gewählten Vertreter werden nach der ordentlichen Vertreterversammlung

im Juni 2011 ihre Arbeit aufnehmen. Die erste Beratung findet dann im November

dieses Jahres statt .

Den gewählten Vertretern und Ersatzvertretern unserer Genossenschaft möchten

wir recht herzlich gratulieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und

möchten uns auch bei den nicht gewählten Kandidaten für die Bereitschaft zur

aktiven Mitarbeit in unserer Genossenschaft bedanken. Bei der Wahrnehmung

der Aufgaben als Vertreter wünschen wir viel Erfolg.

Der Vorstand der WBG „Treptow

Nord“ eG dankt den Mitgliedern

des Wahlvorstandes

Herrn Dr. Kopatz (Vorsitzender),

Herrn Böhme, Frau Hanke,

Herrn Zorn, Herrn Berger, Frau

Kitzing und Herrn Ahlgrimm

recht herzlich für Ihr Engagement

und Ihre geleistete Arbeit

bei der Vorbereitung und der

erfolgreichen Durchführung

der Vertreterwahl.

Mitglieder des Wahlkommitees

v.l.n.r.: Herr Ahlgrimm, Frau Kitzing, Herr Böhme

Zusammensetzung der 5. Vertreterversammlung

nach Geschlecht

weiblich

männlich

Anteil der wiedergewählten und erstmals

gewählten Vertreter

Zusammensetzung der 5. Vertreterversammlung nach Alter

wiedergewählte

Vertreter/

Ersatzvertreter

erstmals gewählte

Vertreter/

Ersatzvertreter

bis 40 Jahre (5 %)

41 bis 50 Jahre (20 %)

51 bis 60 Jahre (7 %)

61 bis 70 Jahre (23 %)

71 bis 80 Jahre (43 %)

über 80 Jahre (2 %)

9


Rettwitzgang 6 – 12

Hänselstraße 31 – 41

Hänselstraße 31 – 41

10

Stand der Baumaßnahmen 2011

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Die Investitionen für die im Geschäftsjahr 2011 geplanten Baumaßnahmen zur Instandsetzung

und Modernisierung mit den Schwerpunkten Balkonanbau und energetische

Sanierung belaufen sich nach erfolgter Prüfung der technischen und finanziellen

Realisierbarkeit auf 3,57 Mio. E.

Die Dämmung der oberen Geschossdecken zu den unbeheizten Dachböden der

Häuser Frauenlobstraße 14 – 18, 20 – 26, 28 – 32, 31, 54 – 58, 60 – 68, Heidemühler

Weg 22 – 30 und 32 - 40, Heidekampweg 4a – 12, 13, 15, 32 – 34, 40 –

46, 48 – 48b, Wohlgemuthstraße 3 – 5, 11 – 15, Bodelschwinghstraße 21 – 25,

Baumschulenstraße 72, Am Treptower Park 25 und Kiefholzstraße 242 konnten

durch den Beginn der Arbeiten im Januar bereits zum jetzigen Zeitpunkt abgeschlossen

werden.

Somit sind schon knapp zwei Drittel der Maßnahmen zur Dachbodendämmung

erfolgt. Gleiches gilt für die Ausführung der Arbeiten zur Kellerdeckendämmung

durch die Fertigstellung im Heidemühler Weg 32 – 40 und in der Kiefholzstraße

242.

Die Balkonanbauten im Heidekampweg 60 – 66 einschließlich der Fassadendämmung

im Balkonbereich wurden ebenfalls abgeschlossen.

In der Sonnenallee 396 – 402, in der Hänselstraße 31 – 41 und im Redwitzgang 6

– 12 entspricht der Bautenstand dem Terminplan. Gleiches gilt für die parallele

Durchführung der Dämmung der Längsfassaden mittels Wärmedämm-Verbundsystem

der beiden letztgenannten Wohnhäuser.

Neue Elektro-Steigestränge erhielten die Wohnhäuser Ludwig-Richter-Straße 1 –

7 und die Hans-Thoma-Straße 5 – 9. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Treppenhäuser

in der Erich-Lodemann-Straße 105 – 113 sowie in der Ludwig-Richter-

Straße 1 – 7 sind ebenfalls abgeschlossen.

Im Wohnumfeld wurden die Arbeiten zur Herstellung des gesamten Wohnumfeldes

am Wohnhaus Kiefholzstraße 237 – 241 abgeschlossen und der Müllstandsplatz

Heidekampweg/ Rinkartstraße konnte unter Verwendung von Bossensteinen

erweitert werden. Neben kleineren Instandsetzungen von Winterschäden an Gehwegen

erhielten die Eichbuschallee 11c – 11g und 11 h – i sowie die Galileistraße

68 – 74 Fahrradstellflächen. Der Zugang zum Müllstandsplatz in der Galileistraße

ist künftig über einen separaten Gehweg in Höhe der Hausnummer 68 möglich.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Aufstellung von Gerüsten unverzüglich der Hausratversicherung

anzeigen

Eine Gerüststellung am Haus muss dem Hausratversicherer mitgeteilt werden. Auf diese Notwendigkeit

wird auch in den Ankündigungen zu bevorstehenden Modernisierungsmaßnahmen bzw. in den Mieterinformationen

zu einzelnen Baumaßnahmen der WBG „Treptow Nord“ eG hingewiesen.

Bei Unterlassung der Mitteilung kann die Versicherungsgesellschaft die Regulierung von Einbruchsdiebstahl,

der über das Gerüst erfolgt, ablehnen oder Leistungen kürzen. Eigenheimbesitzer, die in ihrem Haus

wohnen, müssen ihren Versicherer schon bei der Planung der Gerüststellung unterrichten.

Die Dauer der Baumaßnahme entscheidet dann darüber, ob eine Gefahrenerhöhung vorliegt. Eine rechtzeitige

Mitteilung an den Versicherer vermeidet im Schadensfalle Streit.

Balkonentwässerung im Winter

In diesem Winter wurden uns 27 Fälle gemeldet, in denen die Balkonentwässerung zugefroren war. Davon

betroffen waren neu angebaute und Bestandsbalkone. Unabhängig vom Bautyp unserer Wohnhäuser

und vom Baujahr der Balkone sind alle Balkone und Terrassen entsprechend den bautechnischen Anforderungen

mit einer Entwässerung ausgestattet. Diese Entwässerung ist von der Dachentwässerung des

Gebäudes getrennt und dient ausschließlich der Abführung von Regen- oder Schmelzwasser vom Innenbereich

des Balkons und des Balkondaches.

Vom Zufrieren der Entwässerung waren Wohnungen in allen Geschossen betroffen.

Ursache dafür waren ständige zwischen warmen und kalten Temperaturen

wechselnde Wetterlagen. Diese extremen Witterungsbedingungen führten zum Zufrieren

der Entwässerungsrohre und verhinderten, dass das nachfolgende Schmelzwasser

aus den Dachbereichen der Balkone abfließen konnte. Der Vorgang verläuft

in etwa wie folgt: Der auf dem Balkondach liegende Schnee schmilzt. Bei Temperaturen

unter 0 °C gefriert das Schmelzwasser auf dem Weg vom Dach zum Auslauf

im Rohr. Diese Eispfropfen im Rohr verhindern das Ablaufen des nachfolgenden

Wassers. Bei erneutem Tauwetter schmilzt das Wasser im Rohr wieder, kann aber

durch die Verstopfung nicht abfließen und drückt über den Direktablauf auf den

Balkon. Die Verstopfungen lösen sich erst durch das endgültige Auftauen von selbst

wieder auf.

Neben der Wetterlage ist eine weitere Ursache für das Einfrieren in der unterschiedlichen

Nutzung der Balkone zu finden, vor allem im Zusammenhang mit einer bestehenden Verglasung.

Einige Mitglieder betrachten den Balkon nach Einbau einer Verglasung als zusätzlichen Wohnraum und

beheizen diesen über das angrenzende Zimmer. Für andere Mitglieder ist der verglaste Balkon im Winter

ein kalter, aber witterungsgeschützter Bereich, der regelmäßig gelüftet wird. Durch Sonneneinstrahlung

werden Balkone mit Verglasung bei geschlossenen Scheiben erwärmt. Die unterschiedlichen Temperaturen

im Balkonbereich wirken sich natürlich auf die Temperaturen im Rohrsystem und der Dachabdeckung

aus, welche wiederum zu Verstopfungen durch Einfrierungen führen können.

Jeder Balkon muss aus bautechnischen Gründen über eine entsprechende Entwässerung verfügen. Wenn

der eigentliche Abfluss vereist ist, kann der Ablauf teilweise durch eine Notentwässerung gesichert werden,

um stehendes Wasser auf dem Balkon und das Eindringen des Wassers in die Wohnung zu verhindern.

Ein Abdichten der Notentwässerung ist grundsätzlich verboten.

Bei den eingebauten Balkonverglasungen handelt es sich um eine Kaltverglasung. Zwischen den Scheiben

bestehen ca. 3 mm Zwischenräume. Diese Zwischenräume dürfen nicht verschlossen werden. Das Abdichten

wird immer wieder gewünscht, weil sich so die Wärme im Balkonbereich besser hält. Ein Abdichten

bedeutet aber mangelnde Belüftung und Schimmelgefahr, vor allem in der angrenzenden Wohnung, da

der Luftaustausch der Wohnung mit der Außenluft unterbrochen wird.

Grundsätzlich ist immer zu beachten, dass der Balkon kein Wohnraum ist und nicht das ganze Jahr uneingeschränkt

genutzt werden kann. Darum wird für die Balkonfläche auch nur maximal die Hälfte des Mietzinses

entrichtet. Bei Wasseraustritt in Verbindung mit Frost können Eisflächen entstehen, die eine Rutsch-

und Unfallgefahr mit sich bringen. Achten Sie deshalb im Winter auf mögliche Eisglätte auf dem Balkon.

Hänselstraße 31 – 41

Heidelbergerstraße 7–10

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12

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Die aufgrund von Witterungsbedingungen eingeschränkte Nutzbarkeit des Balkons führt nicht zu mietrechtlichen

Minderungsansprüchen des Nutzers. Auch haftet die Genossenschaft nicht für die entstandenen

Schäden. Dafür ist die Hausratversicherung des Wohnungsnutzers zuständig. Um Schäden zu vermeiden,

sollten Möbel und Inventar daher im Winter vom Balkon geräumt werden.

Unabhängig von der Sach- und Rechtslage wurden durch unserer Haushandwerker und zusätzlich beauftragte

Firmen während der Frostperiode zugefrorene Wasserausläufe freigelegt, so dass das angestaute

Wasser abfließen konnte. Hierbei wurden wir auch von unseren Mitgliedern tatkräftig unterstützt, bei denen

wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten.

Darüber hinaus wurden durch uns weitere technische Möglichkeiten geprüft, um künftig ein Zufrieren der

Abflüsse zu vermeiden bzw. die dadurch entstehende Beeinträchtigung auf den Balkonen zu minimieren.

Hierzu gehören folgende, teilweise auch von unseren Mitgliedern vorgeschlagene Überlegungen:

Vergrößerung des Rohrquerschnitts

In diesem Fall müsste auf jedem Balkonboden eine Kernbohrung

durchgeführt werden, außerdem ein komplett neues Rohr sowie

ein Direktablauf mit einem größeren Durchmesser verlegt werden.

Ein Einfrieren ließe sich damit jedoch nicht generell verhindern,

sondern lediglich hinauszögern.

Dämmung der Rohre

Eine zusätzliche Dämmung der Abflussrohre ist eine kostspielige

Maßnahme. Das Zufrieren wird nicht verhindert, höchstens hinausgeschoben.

Umleitung der Entwässerung

Ein Verschließen bzw. Umleiten der Entwässerung der Balkondächer

würde das Problem umgehen, hätte aber ein unkontrolliertes

Abfließen des Wassers über die Fassade zur Folge.

Demontage des Rohrendstücks

Eine Demontage des Rohrendstücks im Erdgeschossbereich wurde

getestet und während der extremen Wetterlage praktiziert. Bei

gleichzeitiger zusätzlicher Enteisung durch Handwerker konnten

dadurch verschlossene Entwässerungsrohre enteist werden. Ein positives

Ergebnis ist allerdings nur bei ständiger Überwachung zu erreichen

und der Effekt eher gering, da die Rohre in jeder Etage einfrieren

können.

Rohrbegleitheizung

Eine solche zusätzliche Heizung wäre die bautechnisch sinnvollste Maßnahme, allerdings stehen

die Investitionskosten in keinem angemessenen Verhältnis zum gewünschen Ergebniss. Darüber

hinaus führen die zusätzlichen Strom- und Heizkosten zu einer weiteren Belastung in den Betriebskosten.

Keine dieser möglichen Lösungen führt zu einem wirtschaftlich sinnvollen Ergebnis; sie sind teuer

bzw. technisch sehr aufwändig oder ohne nachhaltige Wirkung.

Das Zufrieren der Balkonabflüsse ist im vorletzten Winter erstmals verstärkt aufgetreten.

Da solche extremen Witterungsbedingungen, wie sie in den letzten beiden Wintern herrschten,

eher die Ausnahmen sind, bleibt erst einmal abzuwarten, in wieweit ein grundsätzlicher Handlungsbedarf

besteht. Wir werden uns deshalb in erster Linie darum bemühen, auftretende Extremfälle

zu beheben und langfristig nach sinnvollen Lösungen zu suchen.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Hausflure und Treppen sind Teil des Wohnumfeldes ...

... und dienen als Zugang zu den Wohnungen. Außerdem sind sie, etwa bei einem Feuer, unverzichtbarer,

möglicherweise lebensrettender Fluchtweg.

Aber manche Bewohner sehen sie wohl eher als Erweiterung der eigenen Wohnung an. Ärger ist dann oft

die Folge und das nicht nur aus optischen Gründen. Dort Abgestelltes kann die Bewegungsfreiheit der

Mitbewohner übermäßig beeinträchtigen, beispielsweise beim Transport größerer Gegenstände, etwa bei

einem Umzug.

Grundsätzlich gehören Garderoben, Schuhe oder Schränke in die Wohnung und sind im Treppenhaus

nicht erlaubt. Darauf verwies beispielsweise das OLG Hamm (Az: 15 Wx 198/08). Auch Blumenkübel oder

andere Dekorationsgegenstände dürfen nicht im Treppenhaus abgestellt werden.

Ein Kinderwagen darf nach Auffassung des Landgerichts Berlin (Az: 63 S 478/08) aber dort stehen, wenn

es für den Mieter dafür keine anderweitige Abstellmöglichkeit gibt. Es widerspricht jedoch dem vertragsgemäßen

Gebrauch der Mietsache, wenn ein Mieter seinen Kinderwagen im Treppenhaus ankettet und

dadurch die Hauseingangstür nicht mehr ganz geöffnet werden kann.

Ein Rollator (Gehhilfe oder Stützapparat) muss an einer dafür geeigneten Stelle abgestellt werden (LG

Hannover (Az: 20 S 39/05).

Zusammenfassend heißt es zum Thema „Streitfall Hausflur” beim Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen:

„Flure und Treppen dienen allen Bewohnern gemeinsam. Deshalb sind hier gegenseitige Rücksichtnahme

und eine vorherige Abstimmung mit dem Vermieter erforderlich.” Dabei sind die Platzverhältnisse

im Einzelfall zu berücksichtigen.

Wohnungsbrände

Am 12. Februar 2011 kam es in den frühen Morgenstunden in der Forsthausallee 18

in Baumschulenweg im vierten Obergeschoss zu einem Wohnungsbrand.

Die Wohnung wurde dabei schwer beschädigt und das Treppenhaus sowie die Fassade

im 4. Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Eine Person kam mit leichten Verletzungen

ins Krankenhaus.

Auf Grund des umsichtigen Verhaltens der Nachbarn, des Ehepaars Heise, welches schnell

die Feuerwehr alarmierte, konnten größere Schäden am Wohnhaus vermieden werden.

Als Ausdruck des besonderen Dankes der Genossenschaft überbrachte der Vorstandwenige

Tage später persönlich einen Blumengruß.

Am 27. März 2011 kam es in den Abendstunden zu einem weiteren Wohnungsbrand

in Baumschulenweg. Betroffen war diesmal eine Wohnung in der Wohlgemuthstraße 5.

Hier wurde durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr nur die Wohnung in Mitleidenschaft gezogen.

Leider war diesmal ein Opfer zu beklagen. An dieser Stelle möchten wir den Hinterbliebenen unsere Anteilnahme

aussprechen.

Wie schon in der Forsthausallee wurde durch das schnelle Alarmieren der Feuerwehr durch die Nachbarn

Frau Binder und Herrn Weirich größerer Schaden verhindert. Auch hier überbrachte der Vorstand persönlich

den Dank der Genossenschaft für das umsichtige Reagieren in dieser Notsituation.

Frau Binder Herr Weirich

Dank an Familie Heise

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• Freie Universität Berlin, Institut für

Biologie/Zoologie

Tel. 838-55 965, www.biologie.fu-berlin.de

• Freilandlabor Britz

Tel. 703 30 20, www.freilandlabor-britz.de

• Naturschutzzentrum

Ökowerk Berlin e.V.

Tel. 300 00 50, www.oekowerk.de

Mauerbiene

Hummel

Wespe

Hornissen

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Ungebetene (Balkon) Gäste: Bienen, Hummeln,

Wespen und Hornissen …

Im Sommer häufen sich die Klagen über Bienen, Hummeln, Wespen, Hornissen und ähnliche Insekten (sogenannte

Hymenopteren). Diese stellen jedoch grundsätzlich für Menschen keine Gefahr dar. Die genannten

Insekten können wohl stechen, was zwar schmerzhaft, jedoch in der Regel nicht gefährlich oder gar

tödlich ist. Nur Stiche im Mund oder Rachen können aufgrund der Schwellung lebensgefährlich sein.

Besonders für Menschen mit einer Insektengiftallergie (2 - 3 % der Bevölkerung) können Stiche schwerwiegende

Folgen haben. Allergiker reagieren in der Regel auf eines von vier Proteinen im Insektengift. Wer

allergisch gegen Bienenstiche ist, kann auch auf einen Wespenstich allergisch reagieren. Eine starke Reaktion

(lokale Schwellung, erhöhter Pulsschlag) auf einen einzelnen Stich ist alleine noch kein Hinweis auf

das Vorliegen einer Allergie. Erst ein diagnostischer Hauttest beim Allergologen verschafft Klarheit.

Der Bekämpfung störender Insektennester sind allerdings Grenzen gesetzt, denn Hornissen und Hummeln

sind nach § 20 BNatSchG besonders geschützt. Sie dürfen grundsätzlich nicht ohne besondere Genehmigung

durch die Obere Naturschutzbehörde bekämpft werden. Hymenopteren üben zudem eine

wichtige Bestandsregelung bei Ernte- und Forstschädlingen aus und bestäuben zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen.

Wespen unterstehen dem allgemeinen Schutz, eine Vielzahl von Arten sogar einem besonderen

Schutz. Das heißt, ohne einen triftigen Grund dürfen Nester nicht entfernt werden. Für die Umsiedlung

oder gar Beseitigung eines Hornissen- oder Hummelnestes ist ein Antrag auf Befreiung von den

artenschutzrechtlichen Verboten erforderlich.

Hymenopteren leben nur wenige Monate, daher kann man die Nester im Herbst problemlos entfernen

und umsiedeln. Die Nester sind in dieser Jahreszeit verlassen und stellen keine Gefahr mehr dar.

Beratung und Hilfe erhalten Sie beim Berliner Hymenopterendienst und diversen Umweltverbänden. Im

blauen Kasten finden Sie eine Auswahl einschlägiger Telefonnummern.

Die Feuerwehr greift wegen Wespennestern u. ä. nur dann ein, wenn eine konkrete Gefahr vorliegt. Eine

Gefahr durch Hymenopteren ist dann gegeben, wenn die Nutzer einer Einrichtung in ihrer Mobilität stark

eingeschränkt sind und sich dadurch vor dem Insektenbefall nicht ausreichend schützen können. Dies ist

z.B. in Krankenhäusern, Kindergärten und Seniorenheimen gegeben.

Mauerbienen (Solitärbienen)

Diese Bienenart legt ihre Eier in vorhandene Risse und Löcher im Mauerwerk ab. Der Nestzyklus erstreckt

sich von Mai bis August. Von Mauerbienen geht im Allgemeinen keine Gefährdung aus. Sie

können nicht umgesetzt werden.

Hummeln

Hummeln bauen ihre Nester oft in Erdhöhlen und anderen unterirdischen Hohlräumen, wie z.B. in

alten Hasen- und Mäusenestern. Der Nestzyklus erstreckt sich von März bis August. Die Königin

baut die erste Wabe aus Wachs, zieht dort die erste Generation von Arbeiterinnen heran und stirbt

im Herbst. Königinnen sind die größten Tiere innerhalb eines Volkes. Ein Volk besteht aus ca. 300 Tieren.

Hummeln ernähren sich und ihrer Brut von Pollen und Nektar. Sie sind an ihren zwei gelben

Streifen und dem weißen Hinterteil zu erkennen. Hummelnester können umgesetzt werden. Das

Umsetzen wird vom Institut für Biologie/Zoologie der Freien Universität Berlin vorgenommen.

Wespen

Wespen sind etwa 1-2 cm groß und weisen eine schwarz-gelbe Färbung auf. Der Nestzyklus der

Wespe beginnt im Mai und dauert ca. zwei Monate. Sie bauen etwa fußballgroße hängende Wabenetagen

(Nester) aus einer papierartigen Holzmasse (zerkleinertes Holz mit Speichel vermengt). Hat

das Nest bereits die beschriebene Größe erreicht, ist eine Umsetzung wenig sinnvoll, weil der Nestzyklus

ohnehin bald beendet ist. Wespen sind Allesfresser (Aas, erbeutete Insekten, süße Pflanzensäfte,

Lebensmittel). Ein Nest kann 1.000 bis 10.000 Tiere beherbergen. Grundsätzlich werden vorhandene

Nester im folgenden Jahr nicht wieder besiedelt. Abhängig vom Standort ist es jedoch

möglich, dass Wespen über mehrere Jahre hinweg an der gleichen Stelle ein Nest bauen. Deren Beseitigung

erfolgt durch den Schädlingsbekämpfer.

Hornissen

Der Nestzyklus der Hornissen beginnt im Mai und endet im Oktober. Ein Hornissenvolk besteht aus

300 bis 1.000 Tieren. Sie ernähren sich von Insekten und Pflanzensäften - jedoch nicht von Frühstücksbrötchen!

Hornissen sind etwa 3-4 cm groß und an ihrer bräunlich-gelben Färbung gut zu erkennen.

Hornissennester können frühestens ab Mitte Juni umgesetzt werden.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Stammblatt für geringfügig Beschäftigte und kurzfristig

Beschäftigte - eine neue Dokumentationspflicht

Geringfügige Beschäftigung liegt vor

• bei geringfügig entlohnter Beschäftigung.

Das regelmäßige Arbeitsentgelt je Monat

überschreitet nicht die Verdienstgrenze

von 400,00 E.

• bei kurzfristiger Beschäftigung.

Das trifft in unserer Genossenschaft auf Hausbesorger, Grünlandpfleger oder Hilfskräfte zu. Diese Tätigkeiten

sind für die sogenannten Minijobber versicherungsfrei. Soweit keine Lohnsteuerkarte vorliegt,

hat die Genossenschaft an die Bundesknappschaft einen Pauschalbeitrag zur Kranken- und Rentenversicherung

von 28 % sowie eine Pauschalsteuer von 2 % abzuführen.

Grundsätzlich müssen alle geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse der Sozialversicherung gemeldet werden.

Hieraus ergibt sich für den Arbeitgeber die Verpflichtung, das Versicherungsverhältnis korrekt zu beurteilen:

Liegt Versicherungspflicht bzw. Versicherungsfreiheit vor? Deshalb erstellen wir bei Beginn einer

Beschäftigung das Stammblatt für geringfügig Beschäftigte, auf dem der Arbeitnehmer neben Angaben

zur Person, zur Sozialversicherung, zu den Arbeitspapieren auch Auskunft über parallel ausgeübte Beschäftigungen

gibt.

Nach § 8 Absatz 2 Ziffer 7 der Beitragsverfahrensordnung muss der Arbeitnehmer seit dem 1. Januar 2011

bei Betriebsprüfungen für geringfügig Beschäfte eine Erklärung über andere Beschäftigungen zusammen

mit den Lohnunterlagen als Nachweis vorlegen. Dies gilt auch für bestehende Beschäftigungsverhältnisse.

Hieraus erwächst auch die Verpflichtung des geringfügig Beschäftigten, der Genossenschaft die Aufnahme

einer weiteren Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber mitzuteilen.

Rundfunkgebühr künftig pro Haushalt

Wer es darauf anlegt, „schwarz” fernzusehen, wird dazu ab dem 1. Januar 2013 kaum noch Chancen haben.

Die Rundfunkgebühr wird dann pro Haushalt erhoben, egal, ob und wie viele Geräte genutzt werden.

Entscheidend ist die Möglichkeit zum Empfang. Also auch Nichtgucker und -hörer müssen künftig

für ARD und ZDF zahlen.

Diese grundlegende Neuerung ist Teil der im Juni von den Ministerpräsidenten der Länder beschlossenen

Reform der Rundfunkfinanzierung.

Teurer wird der Empfang der öffentlich-rechtlichen Programme damit aber nicht: Die Gebühr soll den bisherigen

Höchstbetrag von 17,98 € (für TV-Geräte) im Monat nicht übersteigen. Außerdem wird die jetzige

Unterscheidung zwischen einer Grundgebühr für Radio- und PC-Geräte und einer zusätzlichen Gebühr

für Fernsehgeräte entfallen. Künftig muss jeder Haushalt nur noch einen Betrag für alle in der

Wohnung lebenden Personen zahlen. Für Zweit- und Ferienwohnungen soll ein ermäßigter Beitrag erhoben

werden.

Wer sich bisher aufgrund eines geringen Einkommens (Schüler, Bafög-Empfänger, Arbeitslose) von der

Gebühr befreien lassen konnte, soll diese Möglichkeit auch weiterhin haben. Allerdings sollen künftig finanziell

leistungsfähige Menschen mit Behinderungen nicht mehr wie bisher befreit werden, sonder ein

Drittel des Beitrages entrichten.

Die Rundfunkkommission betonte, dass die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) daher ab 2013 weniger Kontrollen

durchführen müsse. Vor allem aber werde die Privatsphäre der Rundfunkteilnehmer geschont. Das

Betreten der Wohnung sei künftig nicht mehr erforderlich, weil nicht mehr überprüft werden müsse, ob

ein Gerät bereitgehalten werde.

Das Modell sei einfacher und gerechter als die bisherige Gebührenregelung.

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Rechtsfragen

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Renovierungskosten nach einer Modernisierung sind umlagefähig

Im März 2011 hatte sich der Bundesgerichtshof (BGH) erneut mit der Frage zu beschäftigen, ob Renovierungskosten

im Rahmen einer Modernisierung zu den nach § 559 BGB umlagefähigen Modernisierungskosten

zählen. Im zu entscheidenden Fall ging es um den Einbau von Wasserzählern. Die Mieter der betroffenen

Wohnung verlangten vom Vermieter einen Vorschuss für Tapezierarbeiten. Nachdem die

Vorinstanz davon ausgegangen war, dass solche Arbeiten nicht in Gänze in einem ursächlichen Zusammenhang

mit der Modernisierungsmaßnahme stehen, entschied der BGH, dass zu den Kosten baulicher

Modernisierungsarbeiten auch solche Aufwendungen gehören, die durch Renovierungsarbeiten zur Wiederherstellung

des ursprünglichen Zustandes anfallen. Dabei spielt es für die rechtliche Beurteilung keine

Rolle, ob der Mieter diese Arbeiten selbst ausführt und dem Vermieter in Rechnung stellt oder der Vermieter

von Anfang an eine Drittfirma mit der Ausführung dieser Renovierungsarbeiten beauftragt. Insofern

sind anfallende Aufwendungen für eine Renovierung, die nach Abschluss einer Modernisierungsmaßnahme

erforderlich wird, umlagefähige Modernisierungskosten und anteilig vom Mieter zu tragen.

Mieterhöhung nach Modernisierung trotz fehlender Ankündigung

Im gleichen Monat erging ein weiteres Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zum Thema Modernisierungen.

Ein Vermieter wollte einen Fahrstuhl einbauen lassen und kündigte diese Maßnahme als Modernisierung

an. Nachdem die Mieterin die Duldung verweigerte, zog der Vermieter die Modernisierungsankündigung

zurück, baute den Fahrstuhl aber dennoch ein. Nachdem der Vermieter eine Mieterhöhung

nach Modernisierung erklärte und die Mieterin den Erhöhungsbetrag nicht zahlte, klagte der Vermieter.

In seiner Urteilsbegründung führte der BGH aus, dass zwar die Rücknahme der Modernisierungsankündigung

so ausgelegt werden müsse, als sei die Maßnahme überhaupt nicht angekündigt worden, der Vermieter

aber dennoch einen Anspruch auf die Mieterhöhung habe. Die Ankündigung der Modernisierungsmaßnahme

solle die Mieter nur bei der Durchführung der Modernisierungsmaßnahme schützen, indem

der Mieter durch die vom Vermieter gemachten Angaben in die Lage versetzt wird zu prüfen, ob tatsächlich

eine Modernisierungsmaßnahme vorliegt und er nach den gesetzlichen Vorgaben zur Duldung verpflichtet

ist. Die Modernisierungsankündigung darf den Vermieter jedoch nicht in seinem Recht beschränken,

einen Teil der Modernisierungskosten auf den Mieter umzulegen. Insofern prüfte das Gericht nach

den tatsächlich erfolgten Arbeiten lediglich, ob es sich bei der Baumaßnahme um eine Modernisierung

handelte. Im vorliegenden Fall stellte der Fahrstuhleinbau eine nachhaltige Wohnwertverbesserung dar,

so dass der Vermieter auch ohne vorangegangene Ankündigung zur Mieterhöhung berechtigt war.

Fehlende Erlaubnis zur Untervermietung kann zur Kündigung des Mieters führen

In einem weiteren Fall hatte sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage beschäftigt, ob die Kündigung

eines Mieters zulässig sei, der ohne die Erlaubnis des Vermieters die Wohnung untervermietet. Im

vorliegenden Fall enthielt der Mietvertrag die Klausel, dass der Vermieter grundsätzlich eine Genehmigung

zur Untervermietung erteile, der Mieter jedoch bei einem Wechsel des Untermieters die schriftliche

Einwilligung des Vermieters benötige. Der Vermieter verweigerte in der Vergangenheit trotz dieser vertraglichen

Regelung mehrfach die von der Mieterin angezeigten Untervermietungen ohne Grund und

kündigte das Mietverhältnis der Mieterin. Obgleich der BGH in diesem Fall die Kündigung als unzulässig

ansah und die Klage abwies, wies er in der Urteilsbegründung ausdrücklich darauf hin, dass der Mieter seine

Vertragspflichten verletzt, wenn er eine Untervermietung ohne die erforderliche Genehmigung des

Vermieters vornimmt. Dies könne im Einzelfall eine Kündigung des Vermieters wegen Verletzung von Vertragspflichten

rechtfertigen.

Darlehen von Verwandten darf nicht als Einkommen angerechnet werden

Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 17.06.2010 entschieden, dass das Darlehen eines Verwandten

eines Hartz-IV-Empfängers nicht als Einkommen zu berücksichtigen ist. In diesem Fall hatte die

Klägerin, die einen Anspruch auf ALG II hatte, einen Geldbetrag von 1.500,00 E auf ihr Konto erhalten.

Auf Nachfrage des Jobcenters gab sie an, dass es sich um ein Darlehen ihres Onkels handele, was sie durch

Schriftstücke belegen konnte. Das Jobcenter kürzte daraufhin die Regelleistung mit der Begründung, die

Klägerin habe ein Einkommen erzielt. Das Gericht gab der Klage der ALG II-Empfängerin gegen den Bescheid

des Jobcenters statt und führte in seiner Begründung aus, dass Darlehen nicht als sonstiges Einkommen

gewertet werden dürfen, sofern sie eine verbindliche Rückzahlungsverpflichtung enthalten.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Sofern die Ernsthaftigkeit des Darlehensvertrages nachgewiesen werden könne, dürfe es auch keine Unter-

scheidung zwischen einem Bankdarlehen und einem Darlehen zwischen Verwandten geben.

Kinderlärm

Zukünftig wird auch das Bundesimmissionsschutzgesetz eine Regelung enthalten, wonach Lärm, der von

Kindereinrichtungen wie Kitas, Schulhöfen und Kinderspielplätzen ausgeht, grundsätzlich zu tolerieren ist.

Dieser Kinderlärm gilt als privilegiert und stellt auch bei Überschreitung bestimmter Dezibel-Höchstwerte

keine schädliche Umwelteinwirkung dar. Die Richtwerte, die beispielsweise für Industrieanlagen oder Sportplätze

gelten, dürfen daher nicht herangezogen werden. Diese gesetzgeberische Toleranz hatte das Land

Berlin als erstes Bundesland bereits vor einem Jahr im Landes-Immissionsschutzgesetz verankert. Damit

wurde das gesetzlich festgeschrieben, was sich in der Rechtsprechung bereits durchgesetzt hatte: Geräusche

von Kindern sind als sozialadäquates Verhalten anzusehen und daher der Umwelt zumutbar. Obgleich Kinderlärm,

welcher der kindlichen Entwicklung dient, von den Mitmenschen hinzunehmen ist, bleibt es dennoch

dabei, dass Kinder auch lernen müssen, auf ihre Umgebung Rücksicht zu nehmen.

Kaltes Jahr 2010

Das Abrechnungsjahr 2010 war im Vergleich zu den letzten Jahren ein sehr kaltes Jahr. Dadurch haben wir

beim Energiebedarf für 2010 eine Steigerung von 13,46 %. Die Preise für Fernwärme und Gas blieben

2010 im Vergleich zu 2009 weitgehend stabil. Deshalb stiegen die Kosten trotz des erhöhten Energiebedarfes

nur um 8,6 %.

Preisreduzierung für gasbetriebene Sammel-

heizungsanlagen

Für folgende mit Gas betriebene Heizungsanlagen haben wir den Gas-Anbieter gewechselt:

Bouchéstraße 25, Hans-Thoma-Straße 10, Hans-Thoma-Straße 12, Leiblstraße 12, Leiblstraße 14,

Leiblstraße 17 a, Köpenicker Landstraße 152, Eichbuschallee 7, Eichbuschallee 21, Eichbuschallee 37

a-d, Eichbuschallee 39 b-d, Erich-Lodemann-Straße 105, Erich-Lodemann-Straße 119, Erich-Lodemann-Straße

121, Hänselstraße 23, Hänselstraße 25, Hänselstraße 27, Hänselstraße 29, Hänselstraße

53, Kiefholzstraße 149, Kiefholzstraße 162 a, Kiefholzstraße 166, Kiefholzstraße 167,

Kiefholzstraße 242, Frauenlobstraße 8, Frauenlobstraße 12, Wohlgemuthstraße 3, Wohlgemuthstraße

5, Wohlgemuthstraße 11, Wohlgemuthstraße 13, Wohlgemuthstraße 15, Heidekampweg 32,

Heidekampweg 48 a, Sonnenallee 389, Sonnenallee 396, Sonnenallee 400, Sonnenallee 404,

Schraderstraße 14

Die Kosten (netto) pro kWh konnten im Vergleich zum Preis der GASAG ab 01.01.2011 um 5,38 % gemindert

werden. Die Grundgebühr entfällt komplett.

Müllentsorgung

Über Müllentsorgung, Mülltrennung und die damit verbundene Kosteneinsparung haben wir bereits mehrfach

berichtet. Ein wichtiges Element zur Senkung der Müllkosten ist die „Gelbe Tonne plus“ von der

Firma ALBA Consulting GmbH. Diese „Gelbe Tonne plus“ führt hochwertige Stoffe, die bisher im Restmüll

landeten, der Wiederverwertung zu und hilft damit teuren Restmüll zu vermeiden. Zu diesen Stoffen,

welche in die „Gelbe Tonne plus“ gelangen können, gehören Materialien, die üblicherweise im Haushalt

anfallen. Das können alte Toaster, Elektrokleingeräte, Töpfe oder Werkzeuge aus Metall, Holzleisten, Kunststoffschüsseln

oder ausgedientes Spielzeug aus Kunststoff, Holz oder Metall sein. Diese Gegenstände können

zusätzlich zu den bisher schon entsorgten Leichtverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ entsorgt werden.

Leider weckt diese erfolgreiche Entsorgung und die damit verbundene Kosteneinsparung auch Konkurrenzgedanken.

So hatte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz der ALBA

Consulting GmbH das weitere Einsammeln und Entsorgen von Nichtverpackungsabfällen über das Sammelsystem

„Gelbe Tonne plus“ mit dem Ziel untersagt, über die BSR selbst ein ähnliches Sammelsystem

„Orange Box“ zu installieren und den unbequemen Konkurrenten aus dem Wettbewerb zu drängen.

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte sich mit dieser Problematik auseinandergesetzt und

im Beschluss vom 25. Oktober 2010 – VG 10 L 274.10 – entschieden, dass die „Gelbe Tonne

plus“ vorerst stehenbleiben und genutzt werden kann. Eine problemlose Mülltrennung,

die Vermeidung von Restmüll und die damit verbundenen Kosteneinsparungen sind somit

weiterhin ohne eine zusätzliche Tonne möglich.

Unsere Genossenschaft konnte durch gezieltes Behältermanagement im Jahr 2010 und

2011 bei der Müllentsorgung 3 % – 10 % der Kosten einsparen, was sich natürlich in der

Betriebskostenabrechnung bemerkbar machen wird.

Interessant kann es in diesem Jahr werden, denn dann ist eine Novelle des Kreislaufwirtschaftgesetzes

auf Bundesebene geplant. Ob dies Auswirkungen auf das Sammelsystem

der Alba GmbH haben wird, bleibt abzuwarten.

Die BSR informiert

Aus welchem Grund mussten wir den Entsorgungsrhythmus sowie die Behälter

bei Ihnen teilweise verändern?

Um zukünftig die Tarife kostengünstig halten zu können und die Entsorgungstonnagen gleichmäßig auf

die Wochentage zu verteilen, optimiert die BSR permanent die Tourenplanung. Dadurch wurde unter anderem

bei Ladestellen der WBG „Treptow Nord“ eG die Entsorgung von zwei Entsorgungstagen in

der Woche auf einen Entsorgungstag pro Woche umgestellt. Somit findet die Abfallentsorgung

für die betroffenen Ladestellen nur noch am Donnerstag statt. Damit das wöchentliche Entsorgungsvolumen

unverändert bleibt, muss auf den entsprechenden Standorten die Behälteranzahl verdoppelt werden.

In diesem Zusammenhang wurde gleichzeitig ein Austausch der Behälter vorgenommen. Es kommen jetzt

Behälter mit Deckel im Deckel zum Einsatz. Diese neuen Deckel dienen der Vermeidung der Unfallgefahr

und wurden nach tödlichen Unfällen von Kindern (in Erfurt und Frankreich) für Abfallbehälter entwickelt.

Sie entsprechen der abgeänderten DIN EN 840 – 6 für Abfallbehälter. Für die kleineren und älteren Nutzer

der Abfallbehälter wird das Öffnen des Deckels erleichtert. Die BSR stellt seit 2004 sukzessive alle Behälter

im Land Berlin um.

Die Umrüstung bzw. der Tausch erfolgt im Regelfall immer bei größeren Veränderungen der Entsorgungslogistik,

z.B. geänderten Ladetagen oder geänderter Behälteranzahl.

Stromsparcheck

Auch 2011 ist der Strompreis wieder gestiegen. Viele Verbraucher suchen verstärkt nach Einsparpotenzialen,

um die ständig steigenden Kosten einzudämmen. Wie viel Kosten bei welcher Maßnahme eingespart

werden können, zeigt die nebenstehende

Grafik. So können bei der Verwendung von

Energiesparlampen bis zu 192,00 E und bei

der Vermeidung von Stand-by über 90,00 E

eingespart werden. Welche Einsparungen sich

in jedem einzelnen Haushalt durchführen lassen,

kann auf www.stromeffizienz.de berechnet

werden.

Hierzu bietet die Initiative Energie Effizienz

der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena)

einen kostenlosen Stromsparcheck an.

Für diesen Check benötigen Sie die Angaben

zu Ihrer Wohnfläche, den Jahresstromverbrauch,

Angaben zu Ihren Geräten und deren

Nutzung sowie ca. 15 Minuten Zeit.

Mit dem ermittelten Ergebnis können Sie sich

dann systematisch daran machen, Ihre Sparpotenziale

auszuschöpfen.


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Ausschluss von Mitgliedern

Auf der Grundlage von Vorstandsbeschlüssen wurden zum 31.12.2010 folgende Mitglieder wegen genossenschaftsschädigenden

Verhaltens und erheblichen Mietschulden aus unserer Genossenschaft ausgeschlossen:

Peter Sonnenschein, David Berne, Maik Petzold, Dagmar Kresse.

Echte Alternative zur Miete und zum Eigentum

Auch in diesem Jahr führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa eine Befragung unter dem Titel „Genossenschaftliches

Wohnen 2011“ durch. Erstmals hat Forsa deutschlandweit ermittelt, wie bekannt das Wohnmodell

Genossenschaftliches Wohnen“ ist und wie „Kenner“ es bewerten. Die Befragung erfolgte bundesweit

mittels computergestützter Telefoninterviews mit insgesamt 3219 Bürgern über 18 Jahre.

Bundesweit hat zumindest jeder Zweite schon einmal vom

genossenschaftlichen Wohnen gehört (54 %). Überdurchschnittlich

hoch ist der Bekanntheitsgrad der alternativen

Wohnform in den Großstädten Hamburg (82 %) und Berlin

(80 %).

Mehr als jeder zweite Befragte in der Hauptstadt ist außerdem

davon überzeugt, dass genossenschaftliches Wohnen

eine echte Alternative zum Eigentum und zur Miete ist

(62 %). Nach wie vor ist diese Wohnform im Ostteil der

Stadt bekannter als im Westteil. Unter den 18- bis 29-Jährigen

ist das genossenschaftliche Wohnen noch immer am

wenigsten bekannt.

Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass die Genossenschaften

in Berlin immer bekannter und beliebter werden.

Mit den zusätzlichen Serviceangeboten und dem sozialen

Engagement wecken die Genossenschaften mehr Vertrauen

als andere Wohnungsanbieter.

Ein herzliches Willkommen den Babys unserer

Genossenschaft!

In unserer letzten Mitgliederinformation vom November 2010 baten wir alle jungen Eltern, uns an Ihrer Freude

über die Geburt Ihres Kindes teilhaben zu lassen. Bisher konnten wir zwei neue Erdenbürger mit einem

kleinen Begrüßungsgeschenk willkommen heißen.

1. Jane Mäurer, geb. am 29.10.2010

2. Kimi Schäfer, geb. am 27.02.2011

Auch künftig sind alle jungen Familien unserer Genossenschaft herzlich eingeladen, uns die Geburt Ihres

Nachwuchses bekannt zu geben. Über eine persönliche Vorstellung des Babys oder eine kurze Mitteilung

von Name, Anschrift und Mitgliedsnummer der jungen Eltern sowie den Namen und das Geburtsdatum

des Kindes (vielleicht auch ein Foto) freuen wir uns sehr.

Sie können uns wie folgt erreichen:

Telefon: (030) 536 356 - 32 / - 33 / - 34 / - 37 / - 38 oder

(030) 536 356 - 35

Fax: (030) 536 356 - 93

E-mail: vermietung@wbg-treptow-nord.de

sozial@wbg-treptow-nord.de

oder persönlich in der Geschäftstelle Kiefholzstraße 289, 12437 Berlin

Sprechzeiten: Dienstag 14.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr

Familie Mäurer

Familie Schäfer

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20

WOHNTAG ® 2011 im Britzer Garten

Wohnungsbaugenossenschaften Berlins laden ein

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Bitte schon einmal das Datum vormerken – den 27. August. Da heißt es wieder für alle Mitglieder

der Wohnungsbaugenossenschaften Berlins, alle Gäste, Berlinerinnen und Berliner

„Herzlich willkommen zum WOHNTAG ® !“. In diesem Jahr sind wir nach 2003 und 2006 bereits

zum dritten Mal zu Gast auf dem ehemaligen Buga-Gelände in Britz.

Und auch in diesem Jahr können sich unsere Gäste wieder auf jede Menge

Spaß, Spiel und Information freuen. Ab 11.00 Uhr sorgt radioBERLIN 88.8

auf der WOHNTAG ® -Bühne für gute Stimmung. Mit dabei sind „Charlotte

und die Luxus Boys“. Die Formation aus Akkordeon, Kontrabass und Gitarre

bezaubert ihre Zuhörer mit einer liebevoll zusammengestellten Melange

aus deutschen und amerikanischen Swingmelodien. Die Breakdance

Tanzshow von „No Escape“ lässt das Tanzfieber der Beatstreet-Generation

wieder aufleben. Bei atemberaubenden Bewegungen und sensationeller

Körperbeherrschung wird es die Zuschauer nur schwer auf den Sitzen halten.

Wer dann Lust bekommt, selbst das Tanzbein zu schwingen, ist ab ca.

13.30 Uhr herzlich eingeladen, die WOHNTAG ® -Bühne zu betreten. Unter

professioneller Anleitung eines Tanzlehrers können unsere Gäste ihr Talent

auf dem Tanzboden zeigen.

Die Fußballmädchen des Lichtenberg ffc 09 zeigen ihr Können und stimmen

uns auf die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland ein. In unserem

Kinderland kommt für unsere jüngsten Besucher keine Langweile auf. Hier

wird gemalt, getanzt und gespielt. Ein Clown zaubert den kleinen Gästen

ein Lachen ins Gesicht und wer es etwas bunter mag, kann sich das Gesicht

auch von der Gesichtsmalerin verzieren lassen. Auch „Bernd das Brot” ist

mit dabei und singt und tanzt.

Wollten Sie schon immer mal wissen, wie es sich mit einem Segway fährt?

Dann haben Sie am WOHNTAG ® die Gelegenheit. Auf einem kleinen Parcour

können Sie die Elektroroller ausprobieren und Ihre Geschicklichkeit erproben.

Wer nach Tipps, Tricks und Inspiration für die Umgestaltung seiner

Wohnung sucht, kann am Infostand der „Wohnkosmetik“ vorbeischauen.

Bringen Sie ein Foto oder einen Grundriss Ihrer Wohnung mit - schon mit

kleinen Kniffen lässt sich Einiges verändern.

Gern heißt Sie Ihre Genossenschaft an ihrem Informationsstand herzlich willkommen. Rund um die

WOHNTAG ® -Bühne werden sich die Wohnungsbaugenossenschaften Berlins präsentieren.

Der Eintritt zum WOHNTAG ® 2011 ist kostenfrei. Ihre Genossenschaft lädt Sie herzlich ein, im Britzer

Garten zu Gast zu sein. Kommen Sie einfach mit Ihrer Familie und Freunden vorbei und verleben Sie einen

wunderbaren Tag mit den Wohnungsbaugenossenschaften Berlins.

Als Genossenschaftsmitglied erhalten Sie im Vorfeld des Festes wieder die WOHNTAG ® -Zeitung mit den

wichtigsten Informationen zum Programm und auch zu unserem Quiz.

Der 90 Hektar große Garten ist über verschiedene Eingänge zu erreichen:

DIE EINGÄNGE ZUM PARK:

• Sangerhauser Weg - U6 Alt-Mariendorf / Bus 179

• Tauernallee - U6 Alt-Mariendorf / Bus 179

• Mohriner Allee - U6 Alt-Mariendorf / Bus 181

• Buckower Damm - S/U-Bhf. Hermannstr. / Bus M44

• Massiner Weg - U7 Britz Süd / Bus 181

(von April bis Oktober nur an Wochenenden und Feiertagen)

• Blütenachse - S/U-Bhf. Hermannstr. / Bus M44

(nur von April bis Oktober geöffnet)


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Fast jeder Vierte kennt Ärger mit Nachbarn

23 % der Deutschen hatte schon mal aus den unterschiedlichsten Gründen nachbarschaftliche Zwistigkeiten.

Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1000 befragten Bundesbürgern. Bei jeder dritten

Streiterei ging es um Lärm. Weitere Auslöser waren Kinder (19 %), Haustiere (17 %) oder Autos (13 %).

Es gibt offenbar regionale Unterschiede. Während sich im Bundesdurchschnitt nur gut jeder Fünfte schon

mal von Nachbarn gestresst fühlte, war es in den norddeutschen Bundesländern schon jeder Vierte. Bayern

und Nordrhein-Westfalen sind der Befragung zufolge die friedlichsten Nachbarn. Dort gaben 84 bzw.

80 % an, noch nie Ärger mit ihren Nachbarn gehabt zu haben. In den neuen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt

und Thüringen hatten dagegen laut Forsa nur etwa 73 % bisher noch kein Probleme.

Unsere Schlichtungskommission braucht Nachwuchs

Spätestens 2012 werden fünf der gegenwärtig sechs Mitglieder der Schlichtungskommission aus Altersgründen

ausscheiden.

Daher rufen wir alle interessierten Mitglieder der Genossenschaft „Treptow Nord“ eG auf,

Mitglied unserer Schlichtungskommission zu werden!

Haben Sie Erfahrung in der Konfliktprävention und -lösung, z.B. als Schöffe, Schiedsmann/

Schiedsfrau, Jurist/in oder Mediator/in? Verfügen Sie über Kommunikationsfähigkeit, Geduld

und Freude am Umgang mit Menschen? Dann nutzen Sie die Möglichkeit der demokratischen

Mitwirkung und Selbstverwaltung und nehmen mit uns Kontakt auf!

Unsere Schlichtungskommission wurde 1995 gegründet und trägt mit ihrer Arbeit seit nunmehr 15 Jahren

zur einvernehmlichen Beilegung von Konflikten zwischen unseren Mietern bei. Sie entspricht mit ihrer

Tätigkeit den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und demokratischen

Mitwirkung. Dabei werden die Besonderheiten der außergerichtlichen Rechtspflegetätigkeit, vor allem Unabhängigkeit,

Vertraulichkeit und Integrität berücksichtigt. Die Mitarbeit in der Schlichtungskommission

ist freiwillig und ehrenamtlich!

Bevor die Schlichtungskommission angerufen wird, sollte natürlich zuerst versucht werden, das Problem

im direkten sachlichen Gespräch mit dem Verursacher der Störung zu benennen und eine für beide Seiten

befriedigende Lösung zu finden. Denn der direkte Weg ist in der Regel der beste.

Bleiben solche Gespräche erfolglos, steht die Schlichtungskommission als Vermittler zur Verfügung. Sie

bietet auch monatliche Sprechstunden, und zwar jeden ersten Donnerstag des Monats ab 16 Uhr, in denen

die Mieter ihre Sorgen vorbringen und um Rat und Unterstützung bitten können.

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C O U P O N

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Abfahrten täglich vom 26.03. bis 31.10.2011

Anlegestelle: „Station Berliner Dom” in Berlin-Mitte, Am

Lustgarten Nähe S-Bahnhof Hackescher Markt

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Berlin vom Wasser aus neu entdecken!

Die WBG „Treptow Nord“ eG und die BWSG Berliner Wassersport und Service GmbH haben auch für

2011 eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Und was haben Sie als Genossenschaftler der WBG TN davon?

Sie können eine Schifffahrt mit der BWSG zu Vorteils-Preisen

erleben! Kinder bis 6 Jahre sowie Geburtstagskinder bekommen

eine „Freifahrt“. Bei Familien mit mehreren Kindern

zwischen 7 und 15 Jahren fährt pro Erwachsener ein Kind

kostenfrei mit. Sind es mehr Kinder, zahlt jedes nur 50 % vom

Normalpreis.

So haben Sie Berlin vielleicht noch nie gesehen… und dafür haben Sie

bei der BWSG verschiedene Möglichkeiten:

Entweder Sie entscheiden sich für die einstündige „City-Spreefahrt“ und schauen

sich die alte und neue Mitte Berlins einmal genauer an oder Sie nehmen die

2,5-stündige EAST-SIDE-TOUR. Dann sehen Sie die wohl schönste Brücke Berlins,

die Oberbaumbrücke, einmal vom Wasser aus und erfahren auf entspannte Art

und Weise, wie sich der Berliner Osten an den Ufern der Spree in den letzen Jahren

verändert hat.

Egal, ob Sie die Touren mit dem Zwei-Deckschiff MS „Belvedere“ oder dem Cabrioschiff AC „Bär-

Liner“ erleben, auf jeder Tour erhalten Sie eine fachkundige Erklärung zu allen Sehenswürdigkeiten

links und rechts des Ufers und erfahren darüber hinaus viel Wissenswertes. Gerne servieren

wir Ihnen dazu eine Tasse Kaffee oder ein frisch gezapftes Berliner Pilsner.

Beide Touren starten und enden an der Anlegestelle „Station Berliner Dom“ in Berlin-Mitte. Sie

befindet sich auf der Museumsinsel, unmittelbar zwischen Berliner Dom und Friedrichsbrücke.

Zur bequemen Anreise eignet sich der S-Bahnhof „Hackescher Markt“.

Bis zum 30.10.2011 können Sie die Schiffe der BWSG täglich nutzen. Ab November gibt es dann

wieder die Winter-Wohlfühlfahrten mit einem veränderten Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtzeiten

der Saison entnehmen Sie bitte dem Coupon, der vor Fahrtantritt am Schiff einzulösen ist. An

Wochenenden und Feiertagen bitten wir um eine telefonische Reservierung (030/6513415). Mehr

über die BWSG auch unter www.bwsg-berlin.de

Wir wünschen Ihnen bleibende Eindrücke und viel Spaß an Bord!

Sonderkonditionen

für Mitglieder der

Genossenschaft

18.00

nur E 6,50

nur E 12,50

Kinder bis 6 Jahre frei; Kinder von 7-15 Jahre: ein Erwachsener frei, darüber 50% vom NP

Tel.: 030/6513415 · Fax: 030/6519422 · e-Mail: info@bwsg-berlin.de · www.bwsg-berlin.de


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Frühling in Baumschulenweg –

Baumscheibenaktion am 07. Mai 2011

Der Bürgerverein Baumschulenweg rief Gewerbetreibende und Anwohner zu einer großen Pflanzaktion

an Bäumen der Baumschulenstraße und der Nebenstraßen auf.

Die WBG beteiligt sich am Sponsoring für einen Baum.

Der Baum erhielt eine Rabatteneinfassung aus Holz, welche von einem Fachbetrieb errichtet wurde. Am

07.05.2011 lieferte die Späth’sche Baumschule Geranien, die von Herrn Ehlert und Herrn Petters eingepflanzt

wurden. Die Pflege der Blumen wird von der Genossenschaft übernommen.

Diese Aktion soll der Baumschulenstraße etwas mehr Farbe verleihen.

Hausbesorger a. D.

Am 07.01.2011 wurde Herr Lothar Seeber vom Vorstandsmitglied Herrn Petters zu einem besonderen Anlass

in der Geschäftsstelle der WBG begrüßt. Es gab ein Dankeschön für fast 14 Jahre Tätigkeit als Hausbesorger

für die Häuser Hans-Thoma-Straße 4-8, 10-12, 7-11 und 13. In all den Jahren half Herr Seeber

mit, für Ordnung und Sauberkeit rund ums Haus zu sorgen. Kleine Reparaturen und Wartungsarbeiten

wurden von ihm selbst ausgeführt, größere Probleme meldete er der Geschäftsstelle der Genossenschaft

und war auch sonst stets engagiert und hilfsbereit.

Wir schätzen Herrn Seeber auch weiterhin als zuverlässigen Ansprechpartner vor Ort, wünschen ihm alles

Gute und weiterhin ein angenehmes Wohnen in unserer Genossenschaft!

Sollten Sie, sehr geehrte Mitglieder der WBG „Treptow Nord“ eG, Interesse an einer Tätigkeit als Hausbesorger

haben, wenden Sie sich bitte an den Vorstand der Genossenschaft.

Herr Seeber und Herr Petters

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

1. Halbjahr 2011 – Wir gratulieren allen Jubilaren herzlich und

wünschen Gesundheit und noch viele zufriedene Jahre in ihrer

WBG „Treptow Nord“ eG.

Sehr geehrte Genossenschaftsmitglieder, liebe Jubilare,

im ersten Halbjahr 2011 konnten wieder zahlreiche Mitglieder unserer Genossenschaft einen ganz besonderen Ehrentag

begehen. Beginnend mit dem 75. Lebensjahr möchten wir die runden Geburtstage in unserer Mitgliederinformation würdigen.

zum 75. Geburtstag

Brunhilde Karras

Dieter Fritsch

Günter Pöthke

Christa Hübner

Christa Pachale

Dr. Helmut Heß

Hildegard Fehlberg

Karl-Heinz Liebers

Ursula Stuhlmacher

Anneliese Tege

Günter Richter

Eugen Schneider

Karl-Heinz Hauschild

Eberhard Seidel

Ursula Rodien

Jürgen Klein

Anneliese Pierschkalsky

Annelies Hurtig

Klaus Raue

Rudolf Messien

Rudi Kujath

Gerhard Aschendorf

Helga Schulz

Melitta Liedtke

Liane Smeilus

Ursula Fuhrmann

Wolfgang Mietschke

Isa Berger

Ewald Böttcher

Brigitte Langbein

Heinz Mucha

Manfred Baborsky

Christa Hinze

Karin Cichy

Gisela Köhler

Manfred Müller

Günter Stelzer

Erika Grothusen

Gisela Seewald

Kurt Buttgereit

Horst Fritz

Christa Batz

Günter Eichler

Bärbel Blume

Vera David

Gisela Fisch

Elisabeth Zimanky

Christa Gordetzki

Vera Bach

Ursula Paetzold

Heinz Mewes

Heinz Fritsche

Margot Ullrich

Eveline Streichhan

Marianne Riedel

Winfried Janecke

Helmut Engelhardt

Ursula Eckert

Christel Lauerwald

Werner Harner

Dr. sc. Liane Zeil

Maria Liebers

Gerda Rakel

Jutta Heinrichs

Klaus Seidlitz

Hanna Dettmann

Hans-Jürgen Wenzel

Dorit Röhl

Horst Scheerer

Liesbeth Viereck

Helga Gundlach

Ursula Gedaschke

Dieter Irmler

Marianne Erdmenger

Brigitte Brätsch

Christa Holzberger

Brigitte Peschke

Erika Ewert

Eva Voigt

Siegfried Tschuck

Wolfgang Matthes

Peter Dundr

Hildegard Kießling

Helga Rühle

Sigrid Engelmann

Savina Schweinberger

Waltraud Warnatz

Wolfgang Balzer

Eva Heilemann

Dieter Beutler

Gisela Scholz

Dr. Erwin Kozakiewicz

Anneliese Kirste

Gisela Thomas

Elsbeth Meißner

Horst Rutetzki

Helga Winkel

Gudrun Karasch

Helmut Kroll

Wolfgang Starke

Erika Neumann

Helmut Kasch

Ute-Maria Schreiber

Jürgen Quaß

Eveline Batz

Renate Schönig

Werner Oehlke

Eveline Fritsch

Dr. Dieter Venzke

Ingrid Bäcker

Ingrid Voß

Karola Hartmann

Günter Koß

Harry Nestroy

Hannelore Gehrke

Helga Hänßgen

Gustav Lehmann

Rosemarie Sachse

zum 80. Geburtstag

Angelika Jahn

Joachim Kirchberg

Prof. Dr. sc. Helmut Bochow

Egon Schönegge

Horst Klewe

Christel Weller

Harry Block

Horst Lenz

Helga Szczepanski

Erika Lerche

Ursula Schulinski

Anneliese Eichler

Johannes Potratz

Kurt Franke

Gisela Lauckner

Liane Beck

Irmgard Balluschk

Ernst Herrmann

Eva Hartmann

Lore Hartfiel

Gerlinde Pollack

Horst Gützkow

Gerhard Berchert

Helga Steiger

Gerhard Jakob

Alfred Aulich

Edith Opelt

Dr. Kurt Rublack

Wolfgang Konschel

Siegfried Jäger

Heinz Markus

Willi Balzer

Wolfgang Zerche

Günter Sabinarz

Dr. Ursula Herzog

Christa Paschke

Inge Werkmeister

Joachim Hartmann

Hans-Joachim Czichelski

Christel Ziegenbein

Helga Przymuszala

Kurt Lattner

Herbert Ramisch

Hanna Liebers

Helmut Blaseio

Gisela Günther

Hans-Günter Bartsch

Dieter Krause

Horst Goldmann

zum 85. Geburtstag

Eva Fuhrmann

Henry Thümichen

Helmut Wilm

Günter Bräunlich

Edith Sturzenbecher

Ruth Nimm

Elisabeth Döll

Maria Hackelbusch

Irmgard Könnig

Margarete Roesner

Bruno Buckatz

Käthe Vogel

zum 90. Geburtstag

Inge Wiedenhöft

Edith Jonscher

Ruth Wieland

zum 91. Geburtstag

Erna Schulz

Edith Beutke

Ilse Kohl

Helga Schuster

Horst Pudler

Abel Turnier

Else Steinbrink

zum 92. Geburtstag

Otto Steinert

zum 93. Geburtstag

Karl von Berg

Gerhard Tasche

zum 99. Geburtstag

Gerda Mundt

Gertrud Tennert

Herr Steinert, 92. Geburtstag Frau Könnig, 85. Geburtstag Frau Hackelbusch, 85. Geburtstag Herr Terpe, 85. Geburtstag Frau Fuhrmann, 85. Geburtstag


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Gemeinsam leben, gemeinsam feiern!

31.01.2011 – 10 Jahre Mitgliedertreff –WBG „Treptow Nord“ eG

Der Mitgliedertreff hatte am letzten Januartag dieses Jahres seinen 10. Geburtstag. Ein zehnjähriges Jubiläum

ist ein Grund zur Freude, zum Feiern und Revue passieren lassen von gemeinsamen Erlebnissen.

Ideen für die Würdigung des genossenschaftlichen Lebens im Mitgliedertreff mussten gesammelt, die Feierstunde

vorbereitet und organisiert werden. Eingeladen wurden vor allem Mitglieder, die regelmäßig an

Veranstaltungen teilnehmen bzw. Veranstaltungen mit organisieren oder selbst leiten.

Ein wichtiger Ehrengast war das ehemalige Vorstandsmitglied der WBG „Treptow Nord“ eG Hans Simon.

Aus dem Bezirk Treptow-Köpenick waren die amtierende Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler, der

amtierende Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn, der ehemalige Bezirksbürgermeister

Dr. Klaus Ulbricht sowie der ehemalige Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung

Dr. Dieter Schmitz zu Gast.

Über 100 Genossenschaftsmitglieder nahmen an dem Fest teil. Ein kulturelles Rahmenprogramm, die

Grußworte des Vorstandsmitgliedes Georg Petters (WBG „Treptow Nord“ eG), die Glückwünsche von

Frau Schöttler und von Herrn Dr. Ulbricht gaben der Veranstaltung einen feierlichen Anstrich.

Ein weiterer Höhepunkt an diesem Nachmittag war die Premiere des Films „10 Jahre Mitgliedertreff“. Er

wurde von der Neuköllner „Filmgruppe 79 e.V. Berlin“ gedreht und vorgeführt.

Als die Besucher nach ereignisreichen Stunden den Heimweg antraten, waren sich viele einig, dass sie wiederkommen

werden – in ihren Mitgliedertreff.

Der Mitgliedertreff trägt seit nunmehr 10 Jahren zur Stärkung des genossenschaftlichen Gemeinschaftsgedankens

bei und fördert die nachbarschaftlichen Kontakte der Mitglieder untereinander. Gleiche Interessen

führen die Menschen hier zusammen. Gegenseitige Anteilnahme, Hilfe und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit

entwickeln sich.

Nach dem umfangreichen Umbau eines ehemaligen Waschhauses mitten in einem Wohngebiet der Wohnungsbau-Genossenschaft

„Treptow Nord“ eG wurde die Begegnungsstätte „Mitgliedertreff“ am 31.01.2001

feierlich eröffnet. Der Mitgliedertreff befindet sich in Baumschulenweg in der Kiefholzstraße 159. Er wird

alltags für Veranstaltungen und an Wochenenden für private Feiern genutzt.

Jedes Angebot im Mitgliedertreff erfordert Menschen, die sich zuverlässig und engagiert darum kümmern.

Helfende Hände und Veranstaltungsakteure sind immer gefragt. Sei es, dass Tische und Stühle für

Veranstaltungen bereitgestellt, das benutzte Geschirr und die Tische gesäubert oder der Mitgliedertreff

nach Veranstaltungen verschlossen werden muss. Hierbei können Veranstaltungsteilnehmer zu einem reibungslosen

Ablauf beitragen.

Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die sich an den Veranstaltungen beteiligen und zum Gelingen

beitragen. Unser besonderer Dank gilt allen, die sich einbringen, organisieren, Wissen vermitteln und aktiv

das genossenschaftliche Leben mitgestalten.

v.l.n.r.: BzBm Gabriele Schöttler,

ehem. Vorstand Herr Simon,

Monika Niendorf,

BzStR Svend Simdorn,

ehem. BzBm Dr. Klaus Ulbricht,

ehem. Vors. AR Werner Moritz

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Besichtigung einer Terrassenwohnnung

in der Bergaustraße

mit BzStR Svend Simdorn

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Einmal im Jahr ist „Tag der offenen Tür“ bei der

WBG „Treptow Nord“ eG von unserem Mitglied Monika Niendorf

Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, dass der Vorstand der Wohnungsbau-Genossenschaft

„Treptow Nord“ eG im Frühjahr zum „Tag der offenen Tür“ auf die Festwiese einlädt. Diesmal war es am

Mittwoch, dem 20. April so weit. Ein strahlender Himmel und die reichlich dekorierte Wiese hinter unserem

Mitgliedertreff luden ein und viele Mieter waren gekommen. Einige Insider

so früh, dass sie bereits um 14.00 Uhr pünktlich mit Körbchen oder Tüten am

Blumenstand von „Hornbach“ anstanden, um die ersten kostenlos spendierten

Balkonpflanzen aussuchen zu können. Aber die netten Verkäufer dieses Baumarktes

hatten so viele schöne Pflanzen mitgebracht, dass auch noch die später

gekommenen Besucher wählen konnten, was sie in diesem Jahr auf ihren Balkon

pflanzen wollten. Herr Petters, Vorstandsmitglied unserer WBG, eröffnete den geselligen

Nachmittag und begrüßte gleichzeitig die eingeladenen Ehrengäste,

wie den Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn,

den Bundestagsabgeordneten Andy Jauch und den Vorsitzenden des Bürgervereins

Baumschulenweg e.V. Bernhard Fiederling. Sie schlossen sich der Führung zu

den modernisierten Wohnungen und zu den Gästewohnungen in der Baumschulenstraße

an und waren auch zu dem einen oder anderen Gespräch mit den Gästen

und Mietern bereit. Eine lohnende Gelegenheit, Sorgen oder Fragen, die das

Wohngebiet betreffen, los zu werden. Sie sind ja alle drei immer wieder mal gern

gesehene Gäste im Kreise unserer Mieter. Doch die meisten von uns treffen bei

solch einer Gelegenheit am liebsten alte Freunde oder freuen sich auf Nachbarschaftsgespräche mit Bekannten.

Es gibt für mich keine bessere Gelegenheit, so viele nette Leute unserer Gegend zu treffen und

mal wieder Neuigkeiten auszutauschen, wie zu diesem „Tag der offenen Tür”. Und dass es sich dabei das

längst zum beliebten Nachbarn gewordene Seniorenpflegeheim „Domicil“ mit seinem Leiter Herrn Koppehel

aus der Mörikestraße nicht nehmen ließ, uns mit Kaffee und leckerem Blechkuchen

zu bewirten, machte die Plaudereien unter den frisch ergrünten Bäumen

und in der fast zu gutmütig strahlenden Sonne noch angenehmer. So manch einer

ließ sich auch das frisch gezapfte Bier bei einer gegrillten Bratwurst in netter

Gesellschaft gerne schmecken. Natürlich ließen sich die Verantwortlichen für

dieses Fest auch wieder etwas Neues einfallen: Es gab Spiele und Unterhaltung

für die jüngsten Mieter, die sich aber wohl noch an diesen Treffpunkt zur Frühlingszeit

gewöhnen müssen, denn so viele waren nicht gekommen. Aber dafür

wurden die Gäste vom Zauberer Matthieu Anatrella persönlich an jedem Tisch

besucht. Er gab sich große Mühe, uns seine Tricks mit den kleinen Bällen zu verraten,

aber ich kam trotzdem nicht dahinter!

Es lohnte sich auch, einen Blick in das Innere unseres Mitgliedertreffs zu werfen:

Die Buchhandlung von Frau Krüger war wieder mit beliebten Büchern vertreten,

besonders auch von den Autoren, die bereits in diesen Räumen aus ihren Lebensgeschichten

gelesen hatten. Ich nahm mir die Zeit, mit Arnold Zinner dem Leiter

der PC-Kurse, die hier regelmäßig an jedem Mittwoch stattfinden, ins Gespräch zu kommen, sah mir die

Ausstellung der neuesten Werke der Mittwochsmaler an, bekam gleich wieder Lust zum Mitmalen und

warf auch noch einen Blick in den Film über die 10-jährige Geschichte unseres Mitgliedertreffs, den die

Filmfreunde von der „Filmgruppe 79 e.V.“ aus diesem Anlass gedreht hatten. Was wir hier nicht schon alles

in den vergangenen 10 Jahren miterlebt haben!!

Ich nutzte auch die Gelegenheit, mir eine

der gerade renovierten und modernisierten

Wohnungen ganz in der Nähe der

Festwiese - Kiefholzstraße 160 - anzusehen

und ließ mir von der verantwortlichen

Fachfrau für die Vermietung, Frau

Francke, alle Besonderheiten der gerade

frisch vermieteten Wohnung erklären.

Denn obwohl man selbst schon in einer

Wohnung der WBG Treptow Nord

wohnt, gab es viele Anregungen für eine

weitere Modernisierung oder Tipps für

die Renovierung. Leider war diese Wohnung

dort in der 3. Etage schon in festen


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Händen, denn an diesem Tag hätte es noch einige Interessenten dafür gegeben. Dank der Aktivitäten und

des Bekanntheitsgrades unserer Wohnungsbau-Genossenschaft im grünen Stadtbezirk Treptow war zum

gegenwärtigen Zeitpunkt kaum eine freie Wohnung zu vermieten.

Alles in allem, ob man nun mit frischen Balkonpflanzen, mit neuen Ideen oder mit der Erinnerung an nette

Gespräche nach Hause ging: Die meisten der Anwesenden gingen mit einem Dank an die fleißigen Mitarbeiter

der Wohnungsbau-Genossenschaft, die für uns so einen schönen, gemütlichen Nachmittag vorbereitet

hatten. Und ich glaube, wir freuen uns schon alle wieder auf den nächsten „Tag der offenen Tür“

im Frühjahr 2012! Vielleicht sind dann auch die Nachbarn mit dabei, die es diesmal verpasst hatten, sich

das Datum zu notieren!

Höhepunkte in der WBG „Treptow Nord“

(2. Halbjahr 2011)

bis 02.09.2011 „Durch die Jahre und Jahreszeiten“, Bilderausstellung in der

Geschäftsstelle von Frau und Herrn Steinert

23.06.11 TEAM-Staffellauf (12. Berliner Wasserbetriebe TEAM-Staffel)

im Tiergarten

17.07.11 Preisskat der Berliner Genossenschaften

27.08.11 11. Wohntag der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften im

Britzer Garten

05.09.2011 –

Ende 2011 „Licht und Schatten“, Fotoausstellung in der Geschäftsstelle

von Lutz Liebe (4. Kunstmeile in Baumschulenweg)

07.09.11 Tag des Hausbesorgers und Grünlandpflegers

24.09.11 „Traditionsfest und Grüner Markt“, Präsentationen der WBG in der

Späth’schen Baumschule

Nov. 2011 Teilnahme an der Aktion „Berliner Unternehmen gegen Gewalt an

Frauen“ (Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, der Senatsverwaltung für

Wirtschaft, Arbeit und Frauen, der Hotline der Berliner Initiative gegen

Gewalt an Frauen und Terre des Femmes Berlin)

30.11.11 WBG-Preisskat im Mitgliedertreff

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Treptow-Köpenick hat zwei Pflegestützpunkte

von Daniela Ortgies und Susanne Gerecke

Bei Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag und bei Pflegebedürftigkeit

gibt es seit 2009 zwei zentrale Anlaufstellen für den Bezirk Treptow-Köpenick - die

Pflegestützpunkte.

In Schöneweide und Adlershof befinden sich die beiden Standorte, wo Beratung für

hilfs- und pflegebedürftige Menschen jeden Alters oder für deren Angehörige und

Pflegepersonen angeboten wird. Die Mitarbeiterinnen der Pflegestützpunkte sind

Sozialarbeiterinnen und Pflegeberaterinnen, mit langjähriger Berufserfahrung im

psychosozialen, sozialrechtlichen und pflegerischen Bereich. Pflegestützpunkte sind

Anlaufstellen für Menschen, die Informationen aus einer Hand rund um das komplexe

Thema Versorgung im häuslichen Bereich und Pflege benötigen. Schwerpunkte

in der Beratung sind unter anderem Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, Leistungen

durch die Pflegeversicherung, Wohnen im Alter und Wohnungsanpassung sowie auch Fragen zur Betreuung

von Menschen mit einer Demenz und Vorsorgeregelungen. Den Überblick über das facettenreiche

Angebot im Bezirk behalten die Mitarbeiterinnen der Pflegestützpunkte durch die Vernetzung und Kooperation

mit wohnortnahen Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, ehrenamtlichen Diensten und anderen

Dienstleistungsanbietern. Wer nicht persönlich in die Beratung kommen kann, wird auf Wunsch zuhause

besucht. Die Beratung ist kostenfrei und anbieterneutral.

Träger der Pflegestützpunkte sind die Pflege- und Krankenkassen und das Land Berlin. Weitere Informationen

sind zu finden unter www.pflegestuetzpunkteberlin.de

Pflegestützpunkt Adlershof:

Pflegestützpunkt Schöneweide:

Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin

Telefon: 0800 – 265 080 27450 · Telefax: 0800 – 265 080 27455

E-Mail: hans-schmidt-str@pflegestuetzpunkteberlin.de

Spreestraße 6, 12439 Berlin

Telefon: 030-39 063 825 · Telefax: 030-39 063 826

E-Mail: psp.treptow-koepenick@albatrosggmbh.de

Gemeinsame Öffnungszeiten: Dienstag: 09.00-15.00 Uhr und Donnerstag: 12.00-18.00 Uhr


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Kabelkunden haben die Wahl:

Weiterhin auch analoges Fernsehen über das TV-Kabel

• Kabelkunden nicht von der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens betroffen

• Keine „Zwangsdigitalisierung“ bei Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia

Wird am 1. Mai 2012 auch unser Bildschirm schwarz? Das fragen sich zurzeit viele Fernsehzuschauer.

Medienberichten zufolge wird am 30. April 2012 die Verbreitung analoger Fernsehprogramme via Satellit

eingestellt. Wer jedoch über den Kabelanschluss der führenden Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland,

Kabel BW und Unitymedia fernsieht, ist von dieser Abschaltung nicht betroffen. Die analogen Fernsehprogramme

werden von ihnen auch weiterhin über das TV-Kabel verbreitet. Fernsehzuschauer, die von

der Abschaltung des analogen Satelliten betroffen sind und in ihrem Haus Zugang über einen Kabelanschluss

verfügen, können zum TV-Kabel wechseln. Über das Breitbandkabel ist neben analogem, digitalem

und hochauflösendem Fernsehen vielfach auch schnelles Internet und Telefonie möglich.

Umfangreiches Programmangebot über das TV-Kabel

Haushalte mit Kabelanschluss haben die Wahl: Sie können weit über 100 digitale Fernsehprogramme und

zusätzlich eine große Auswahl an Programmen in hochauflösender TV-Qualität (HDTV) empfangen. Auch

interaktive Abruf-Angebote sind digital verfügbar. Vorteil vom Kabel: Das analoge Programmangebot mit

über 30 Sendern ist weiterhin zu jeder Zeit verfügbar und kann z.B. parallel über das Zweit- und Drittgerät

auch ohne Digital Receiver empfangen werden.

Analog und digital: Was ist der Unterschied?

Seit dem Beginn der TV-Übertragung gibt es analoges Fernsehen. Analoge Programme können von jedem

herkömmlichen Fernseher, also auch von älteren Röhrengeräten, empfangen werden. Hochwertige neuere

Fernsehgeräte können jedoch nur bei digitalem Fernsehempfang ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten,

da dieser eine brillante Bild- und Tonqualität liefert. Zudem benötigt die digitale TV-Verbreitungstechnik

weniger Bandbreite als die analoge, sodass gleich mehrere Programme pro Kanal eingespeist werden

können – das sorgt für eine größere Programmvielfalt – zum Beispiel auch für das

neue hochauflösende Fernsehen HDTV. Auch für Kabelkunden lohnt sich daher

der Umstieg auf den digitalen Empfang. Digital-Receiver oder

moderne Flachbildschirme mit eingebauten Digital-

Empfangsteilen (DVB-C) ermöglichen den

zusätzlichen Empfang der digitalen

TV-Signale.

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Mitgliederzuschriften

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Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011


Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

Übersicht Zuständigkeiten Hausverwaltung (HV) und

Vermietung/Mitgliederbetreuung (VM) Stand: Juni 2011

A HV VM

Am Treptower Park 25 16 Frau Senz Frau Francke

B HV VM

Baumschulenstraße 72 100 Frau Börsel Herr Perwo

Bergaustraße 13-16 44 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 17-20 45 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 21-24 46 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 25-28 47 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 29-32 48 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 33-36 49 Herr Sachse Frau Pein

Bergaustraße 37-40 50 Herr Sachse Frau Pein

Bodelschwingstraße 21-25 91 Frau Krüger Frau Pein

Bouchéstraße 25 13 Frau Senz Frau Sauerwald

Bouchéstraße 26-29 14 Frau Senz Frau Sauerwald

Bouchéstraße 30-32 15 Frau Senz Frau Sauerwald

D HV VM

Dammweg 146-154 30 Frau Senz Frau Sauerwald

Dammweg 156-164 31 Frau Senz Frau Sauerwald

E HV VM

Eichbuschallee 7-7a 51 Frau Senz Frau Francke

Eichbuschallee 7b-7d 52 Frau Senz Frau Francke

Eichbuschallee 11-11b 53 Frau Senz Frau Sauerwald

Eichbuschallee 11c-11f 54 Frau Senz Frau Sauerwald

Eichbuschallee 11g-11i 55 Frau Senz Frau Sauerwald

Eichbuschallee 21-25 35 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 29-33 36 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 35a-35e 125 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 37a-37e 37 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 39a-39d 126 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 41a-41d 127 Herr Sachse Frau Kasmekat

Eichbuschallee 43a-43e 128 Herr Sachse Frau Kasmekat

Erich-Lodemann-Straße 45-51 38 Frau Senz Frau Sauerwald

Erich-Lodemann-Straße 87-93 39 Frau Senz Frau Sauerwald

Erich-Lodemann-Straße 95-103 40 Frau Senz Frau Sauerwald

Erich-Lodemann-Straße 105-113 41 Frau Senz Frau Sauerwald

Erich-Lodemann-Straße 115-123 42 Frau Senz Frau Sauerwald

Erich-Lodemann-Straße 125-133 43 Frau Senz Frau Sauerwald

F HV VM

Forsthausallee 10-16 116 Herr Sachse Frau Kasmekat

Forsthausallee 18-24 115 Herr Sachse Frau Kasmekat

Frauenlobstraße 14-18 97 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 20-26 98 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 21-29 95 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 28-32 99 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 31 94 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 8-12 96 Frau Börsel Herr Perwo

Frauenlobstraße 54-58 120 Frau Börsel Frau Francke

Frauenlobstraße 60-68 119 Frau Börsel Herr Perwo

G HV VM

Galileistraße 58-66 27 Frau Börsel Herr Perwo

Galileistraße 68-74 28 Frau Börsel Herr Perwo

H HV VM

Hänselstraße 15-21 58 Herr Sachse Frau Pein

Hänselstraße 23-29 59 Herr Sachse Frau Pein

Hänselstraße 31-41 60 Herr Sachse Frau Pein

Hänselstraße 47-53 61 Herr Sachse Frau Pein

Hans-Thoma-Straße 2 16 Frau Senz Frau Francke

Hans-Thoma-Straße 4-8 17 Frau Senz Frau Francke

Hans-Thoma-Straße 7-11 19 Frau Senz Frau Francke

Hans-Thoma-Straße 10-12 18 Frau Senz Frau Francke

Hans-Thoma-Straße 13 20 Frau Senz Frau Francke

Haushofer Straße 1-11 122 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 4a-12 108 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 13-15 107 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 32-34 106 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 35-41 105 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 40-46 104 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 48-48b 103 Herr Sachse Frau Kasmekat

Heidekampweg 50-58 62 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 60-66 73 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 68-74 72 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 76-82 71 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 84-90 63 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 87-93 66 Frau Börsel Herr Perwo

Heidekampweg 92-98 64 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 109-115 69 Frau Börsel Herr Perwo

Heidekampweg 110-116 65 Frau Krüger Frau Pein

Heidekampweg 117-123 68 Frau Börsel Herr Perwo

Heidekampweg 125-131 67 Frau Börsel Herr Perwo

Heidekampweg 133-139 70 Frau Börsel Herr Perwo

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Heidelbergerstraße 1-5 2 Frau Senz Frau Sauerwald

Heidelbergerstraße 7-10 9 Frau Senz Frau Sauerwald

Heidelbergerstraße 91-95 10 Frau Senz Frau Sauerwald

Heidelbergerstraße 96-99 3 Frau Senz Frau Francke

Heidelbergerstraße 100-103 4 Frau Senz Frau Francke

Heidelbergerstraße 104-107 5 Frau Senz Frau Francke

Heidemühler Weg 22-30 118 Frau Senz Frau Sauerwald

Heidemühler Weg 32-40 117 Frau Senz Frau Sauerwald

32

I HV VM

Isingstraße 13-15 6 Frau Senz Frau Sauerwald

Isingstraße 16-18 7 Frau Senz Frau Sauerwald

K HV VM

Kiefholzstraße 148-149a 74 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 152-152b 75 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 153-153b 76 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 154-155a 77 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 156-157a 78 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 158-158b 79 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 160-160b 80 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 161-162a 81 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 163-164a 83 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 165-165b 82 Frau Krüger Frau Pein

Kiefholzstraße 166-166b 84 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 167-168a 85 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 169-170a 86 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 171-171b 88 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 172-173 87 Frau Krüger Frau Francke

Kiefholzstraße 237-241 57 Frau Börsel Herr Perwo

Kiefholzstraße 242 56 Frau Börsel Herr Perwo

Köpenicker Landstraße 57-67 29 Frau Börsel Herr Perwo

Köpenicker Landstraße 150-152 129 Frau Börsel Herr Perwo

Köpenicker Landstraße 154 34 Frau Börsel Herr Perwo

Köpenicker Landstraße 156-158 33 Frau Börsel Herr Perwo

Köpenicker Landstraße 160-164 32 Frau Börsel Herr Perwo

L HV VM

Leiblstraße 5-7 21 Frau Senz Frau Sauerwald

Leiblstraße 8-10 22 Frau Senz Frau Sauerwald

Leiblstraße 11-13 23 Frau Senz Frau Sauerwald

Leiblstraße 14-16 24 Frau Senz Frau Sauerwald

Leiblstraße 17-18a 25 Frau Senz Frau Sauerwald

Lohmühlenstraße 49-52 1 Frau Senz Frau Francke

Ludwig-Richter-Straße 1-7 26 Frau Senz Frau Sauerwald

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG 1/2011

M HV VM

Mörikestraße 17-23 92 Frau Krüger Frau Pein

Mörikestraße 25-33 93 Frau Krüger Frau Pein

R HV VM

Redwitzgang 6-12 121 Herr Sachse Frau Kasmekat

Rinkartstraße 6-16 89 Frau Krüger Frau Pein

Rinkartstraße 20-28 90 Frau Krüger Frau Pein

S HV VM

Schmollerplatz 4-10 8 Frau Senz Frau Sauerwald

Schmollerplatz 5-9 11 Frau Senz Frau Sauerwald

Schmollerplatz 11-15 12 Frau Senz Frau Sauerwald

Schraderstraße 14 200 Frau Krüger Frau Kasmekat

Sonnenallee 388-394 114 Herr Sachse Frau Kasmekat

Sonnenallee 389-395 109 Herr Sachse Frau Kasmekat

Sonnenallee 396-402 112 Herr Sachse Frau Kasmekat

Sonnenallee 397-403 110 Herr Sachse Frau Kasmekat

Sonnenallee 404-410 113 Herr Sachse Frau Kasmekat

Sonnenallee 405-411 111 Herr Sachse Frau Kasmekat

Springbornstraße 63-74 123 Herr Sachse Frau Kasmekat

Springbornstraße 136-142 124 Herr Sachse Frau Kasmekat

W HV VM

Wohlgemuthstraße 3-5 101 Frau Börsel Herr Perwo

Wohlgemuthstraße 11-15 102 Frau Börsel Herr Perwo


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DOMICIL-Seniorenpflegeheim Baumschulenweg

Wir laden Sie aufs herzlichste ein zu unserem

Tag der offenen Tür

am Freitag, den 17. Juni 2011 von 14.00-18.00 Uhr

in der Mörikestraße 7.

Programm

14.00 Uhr Beginn:

• Herr Kristin mit Akkordeon im

Garten

• Kuchenbuffet im Festsaal

• Teilnahme am Gewinnspiel

• Besuch des Tierhofes Alt-Marzahn

ab 15.00 Uhr:

• Beratung am DOMICIL Stand zum

Thema Pflege

• Apotheke vor Ort

WERNER NEUMANN

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• Sperrmüllentsorgung

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Tel. (030) 928 00 91/69 · Fax (030) 928 01 13

E-Mail: Neumann.Reinigungsservice@t-online.de

15.30 Uhr:

• Auftritt unserer Sitztanzgruppe

im Garten

16.00 Uhr:

• Auftritt der Powerladys (Tanzgruppe)

im Garten

Lernen Sie uns kennen und erfahren Sie mehr über unser Haus, unsere

Philosophie und die Grundsätze der Betreuung in unserem DOMICIL.

Selbstbestimmt leben. Professionell betreut werden.

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