Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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lungen aus wohnungs- und städtebaulicher Sicht formuliert. Im Rahmen solcher Projekte wird das

wissenschaftliche Instrumentarium weiter entwickelt und verfeinert.

Weitere Forschungsfragestellungen sind unter anderem:

• Welche Rolle spielen Eigentümerstandortgemeinschaften (Business Improvement

Districts – BIDs oder Housing Improvement Districts – HIDs) für die weitere Entwicklung

von Stadtteilbereichen?

• Wie lassen sich über Messkonzepte wie Stadt-, Quartiers- und Sozialrendite, die

vom InWIS mit entwickelt worden sind, Veränderungsprozesse im Sozialraum Stadt

beschreiben und welche Handlungsempfehlungen sind daraus für das Quartiersund

Stadtteilmanagement und die Stadtentwicklung abzuleiten?

• Welche Konsequenzen ergeben sich aus der demografischen Entwicklung für die

kommunale Haushaltssituation und die kommunalen Teilplanungen, wie bspw. die

Stadtentwicklungsplanung einschl. der Planung kommunaler Infrastrukturen, aber

auch auf die Alten- und Jugendhilfeplanung?

• Wie können Bewohner mit Migrationshintergrund in die Lebenswelt Quartier integriert

werden? Welche Chancen bieten sich für inter- und transkulturelle Vereinbarungen,

um tragfähige Bewohnerstrukturen und stabile Nachbarschaften in Quartieren

aufzubauen?

Das InWIS hat für Fragestellungen der Stadtentwicklung einen Schwerpunkt Kommunalforschung

und –beratung eingerichtet.

4.3.5. Konjunkturelle Entwicklungsmuster und Regionalentwicklungsforschung

Wesentlich für die Entwicklungsdynamik von Wohnungs- und Immobilienmärkten ist die wirtschaftliche

Entwicklung einer Region.

Die folgende Abbildung stellt das Ursache-Wirkungs-Modell schematisch dar, mit dem das InWIS

den Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Rendite von wohnungswirtschaftlichen

Investitionen untersucht.

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Forschungsbericht 2009 Seite 21

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