Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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gestellt und die Aussagen der Erwerber mit den entsprechenden Angaben der Mieter

verglichen und bewertet werden.

Darüber hinaus wurden in den Fallstudienstädten mit weiteren Akteuren Einzelgespräche

geführt, um die Auswirkungen der Privatisierungsaktivität abzuschätzen. Die Gespräche

dienten in erster Linie dazu, die bereits gewonnenen Erkenntnisse zu validieren

und zu ergänzen. Des Weiteren lieferte die Expertenbefragung wichtige Erkenntnisse

für die Bewertung der Privatisierung aus Sicht unterschiedlicher Interessensgruppen.

Im Oktober 2009 werden die Ergebnisse der Studie der Hans-Böckler-Stiftung vorgestellt.

Projekttitel

Auftraggeber

Kooperationspartner

Laufzeit

Inhalte und Ergebnisse

Ziele:

KfW Förderprogramm – Altersgerecht Umbauen: Workshop und

Informationsbroschüre

BBSR und BMVBS

InWIS F&B GmbH, Deutscher Mieterbund e.V. und Bundesvereinigung

Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft e.V.

August 2009 bis März 2010

1 Aufarbeitung der aktuellen Förderpolitik „Altersgerecht Umbauen“ unter Berücksichtigung

der bisherigen Resonanz (Sachstandsbericht)

2 Initiierung eines Expertenworkshops: Akzeptanz des Förderprogramms sichern

und Nutzung der Experten als „Transporteure“: Einstieg in einen transparenten

multi-akteursgetragenen abgestimmten Prozess

3 Erstellung einer Informationsbroschüre für den privaten Endverbraucher mit

der Zielsetzung eines erhöhten, zielorientierten Mitteabrufs (unter Berücksichtigung

der Anforderung den Bestand in Deutschland nachhaltig umzubauen

sowie unter Berücksichtigung der Kombination mit Möglichkeiten zur energieeffizienten

Modernisierung)

Inhaltliche Beschreibung:

Wie bereits in der jüngeren Vergangenheit wird sich die Altersstruktur der Gesellschaft

der Bundesrepublik Deutschland auch in den kommenden Jahren grundlegend verändern.

Die Ursachen für diese Veränderungsprozesse werden unter dem Begriff des

Demographischen Wandels zusammengefasst.

Die Auswirkungen des Demographischen Wandels lassen sich auch auf den Wohnungsmärkten

erkennen. Neben der wachsenden Sensibilität der Bevölkerung für

energetische und ökologische Fragestellungen nehmen Fragestellungen um das

„Wohnen im Alter“ oder „seniorengerechtes Wohnen“ einen immer größeren Raum ein.

Auf dem Wohnungsmarkt rücken die Wohnwünsche und Wohnbedürfnisse der wachsenden

Bevölkerungsgruppe der „Älteren“ immer weiter in den Vordergrund und bedürfen

einer zielgruppenorientierten Berücksichtigung auf dem Wohnungsmarkt. Angesichts

einer weiterhin steigenden Lebenserwartung und den sich weiter ausdifferenzierenden

Lebensstilen älterer Menschen wird zunehmend darüber diskutiert, wie ältere

Menschen leben wollen und was das für die Bereitstellung von Dienstleistungsangeboten,

Infrastruktureinrichtungen sowie „altersgerechtem“ Wohnraum bedeutet.

Bezogen auf letzteren Punkt ist mittlerweile die Erkenntnis gereift, dass eine umfang-

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Forschungsbericht 2009 Seite 26

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