Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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Forschungsbericht 2009 - EBZ Business School

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sämtliche Prozessstufen hinweg erreicht wird.

Erstellung von Leitbildern für Wohnungsunternehmen

Leitbilder sind der Ausdruck der zentralen Werte eines Unternehmens. Sie ermöglichen

kohärentes Handeln und sind Wegbereiter für erfolgreiche Tätigkeit.

Das InWIS erstellt Leitbilder in einem mehrstufigen Moderationsverfahren: Ausgangsbedingungen,

Vorstellungen und Visionen, Ziele und Werte werden diskursiv unter

Beteiligung von Führungskräften und Mitarbeitern ermittelt und zu einem Leitbild verdichtet.

Entscheidend für den Erfolg ist die dauerhafte Verankerung der Maximen des Leitbildes

im Unternehmen. InWIS begleitet nach der Leitbildentwicklung den Prozess der

Implementierung und Organisationsentwicklung.

Das InWIS erstellt Leitbilder in einem mehrstufigen Moderationsverfahren: Ausgangsbedingungen,

Vorstellungen und Visionen, Ziele und Werte werden diskursiv unter

Beteiligung von Führungskräften und Mitarbeitern ermittelt und zu einem Leitbild verdichtet.

Bestimmung von Stadt- und Sozialrendite

Die Wohnung ist ein besonderer Lebensraum mit einem hohen sozialen und gesellschaftlichen

Stellenwert. Er ist in besonderem Maße schützenswert. Die historische

Gesetzgebung zur Gemeinnützigkeit von Wohnungsunternehmen sowie die Aufgaben

und Ziele der sozialen Wohnraumförderung sind Ausdruck dieses Denkens. Die Leitmaxime

des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

e.V. (GdW) „gut und sicher wohnen“ bringt dies auf den Punkt.

An dem besonderen Charakter des Gutes Wohnung hat sich auch nach dem Fortfall

des Wohngemeinnützigkeitsgesetzes nichts geändert. In weiten Teilen der Wohnungswirtschaft

besteht Konsens darüber, dass es nicht mit der Instandhaltung von

Wohnungen getan ist. Bewirtschaftung von Wohnungsbeständen ist vielschichtig angelegt

und bezieht neben den kaufmännischen und technischen Aspekten die sozialen

Prozesse mit ein. Soziales Management und Quartiersmanagement sind Konzepte,

die sich um die Flankierung des sozialen Miteinanders in den Wohnungsbeständen

und Siedlungen und um die Weiterentwicklung von Quartieren kümmert.

In diesem gedanklichen Umfeld sind die Begriffe Stadt- und Sozialrendite entstanden,

weil nachhaltig, langfristig handelnde Wohnungsunternehmen, die nicht nur ihren Return

on Investment, sondern die Menschen und Quartiere im Blick haben in hohem

Maße positive externe Effekte für das Gemeinwesen erarbeiten, die bis vor wenigen

Jahren keinen Eingang in die Betrachtung der Leistungen von Wohnungsunternehmen

gefunden haben.

Das InWIS hat gemeinsam mit großen kommunalen und kommunalnahen Wohnungsunternehmen

ein Messkonzept für die Bestimmung der Stadt- und Sozialrendite entwickelt

und im Rahmen von Pilotstudien umgesetzt.

Bestimmung der Mitgliederrendite

Im Genossenschaftsgesetz ist der gesetzliche Förderauftrag der Wohnungsbaugenossenschaften

verankert. Auch aus ihrem Selbstverständnis heraus fühlen sich Wohnungsbaugenossenschaften

ihren Mitgliedern in besonderer Weise verpflichtet und

bieten besondere Leistungen an.

Mit dem Konzept der Mitgliederrendite werden Maßnahmen bilanziert, die von Wohnungsbaugenossenschaften

eingeleitet und umgesetzt werden, die zu einem Mehrwert

für ihre Mitglieder führen.

Organisations- und Ablaufanalysen

Ausgehend von den Ergebnissen zu Leitbildstudien sowie zu Kundenzufriedenheits-

/Kundenbindungsanalysen und Mystery Shopping werden Handlungsbedarfe innerhalb

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Forschungsbericht 2009 Seite 41

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