Raum und pflanze copy - TU Wien

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Raum und pflanze copy - TU Wien

P�anzenbeobachtung

LVA 261.048 Raum & P�anze - Vegetation und Raum

Marta Todorova 0626096


Karl-Marx-Hof

Boschstraße

Eisenbahnstraße

Hilde-Spiel-Park

Kreilplatz

Grinzingerstraße

Spielkä�g

Beobachtungs�äche

Beach-Volleyballfeld

Einkaufszentrum

Quartier 19

Lageplan M1:500

Der gewählte Standort be�ndet sich direkt gegenüber des

Karl-Marx Hofs im Hilde-Spiel-Park. Diese kleine Grünanlage

wird durch die durchschnittlich befahrene Boschstraße, die

sehr befahrene Grinzingerstraße und die verkehrsberuhigte

Eisenbahnstraße, als auch durch die Zufahrt zur Parkgarage des

Einkaufszentrums Q19 geformt. Direkt gegenüber, der als Beobachtungsobjekt

gewählten P�anzen, be�ndet sich ein

Spielkä�g. Die Bep�anzung fungiert als Pu�erzone für die

Nutzer des Weges zur Straße hin. Sie erfüllt die Funktion des

Sichtschutzes, darüber hinaus ist sie eine ergänzende Sicherheitsmaßnahme,

um über den Zaun geschossene Bälle aus

dem Kä�g aufzuhalten.


Strauch

Sommer-Linde

Tilia platyphyllos

Baum

Sommer-Linde

Tilia platyphyllos

Ansicht der Beobachtungsstelle

Strauch

Forsythie - Gold�ieder

Forsythia x intermedia

Strauch

Gold-Johannisbeere

Ribes aureum

Strauch

Wald-Geißblatt

Lonicera periclymenum


1. Beobachtungstermin 28. März

Bei der ersten Besichtigung der Beobachtungs-

�äche, hatten schon die meisten Sträucher kleine

Blätter und die Knospen der Blüten hatten sich

geö�net. Nur bei der Sommerlinde waren gerade

die ersten Blätterknospen zu erkennen. Während

beim Gold�ieder die Blütenphase endete, bildeten

sich aus den Knospen der Gold-Johannisbeere die

ersten gelben Blüten, zwischen den kleinen grünen

Blättern. Obwohl das bestehende Bild aus gelben

Blüten und grünen Blättern einen positiven Ein-

druck erweckt, wirkt die Beobachtungs�äche bräunlich

bzw. trist, da es an dem Blattwerk der Bäume,

als auch einem Bodendecker mangelt. Die Funktion

des Sichtschutzes wird zu diesem Zeitpunkt noch

nicht erfüllt, da das Gebäude des Karl-Marx-Hofs

und die parkenden Fahrzeuge der Boschstraße sind

noch problemlos zu erkennen.


2. Beobachtungstermin 6. April


Vier Wochen später hatte sich in der

gesamten Parkanlage einiges ver-

ändert. Im Detail hatte die Vegetation

weiterhin einen gelben Akzent, obwohl

die Blüten der Gold-Johannisbeere und

des Flieders begannen zu verwelken.

3. Beobachtungstermin 30. April

Im Gegensatz dazu entwickelten sich

beim Wald-Geißblatt gerade die

kleinen weißen Blütenknospen. Der

Weg, welcher an der P�anzengruppe

vorbei führt, wirkt nun viel abgeschotteter.

Die direkt dahinter stehen-

den PKWs sind zwar weiterhin zu erkennen,

jedoch werden sie durch das

immer dichter werdende Blattwerk der

Sträucher mehr in den Hintergrund

gestellt.


4. Beobachtungstermin 14. Mai

Mitte Mai formte sich ein stark grünes

Bild, da die Bäume ihre Blätter bekamen.

Obwohl das für die Sommerlinde

sehr unüblich ist, hing ihr Geäst teilweise

bis zu den Sträuchern hinab und

dadurch formte sich eine grüne Wand

vom Boden bis zum Himmel. Die ersten

Früchte des Wald-Geißblattes passten

sich ebenfalls an die Farbgebung an.


5. Beobachtungstermin 29. Mai

Ende Mai wurden die Früchte des

Wiald-Geißblattes immer mehr und

langsam färbten sie sich gelb bis

orange. Komischerweise ist diese

P�anzengattung in diesem Park mit

spielenden Kindern vertreten, obwohl

ihre Früchte giftig sind. Auch die Gold-

Johannesbeere begann rote Früchte zu

tragen.

Bei der Betrachtung des Parks im Allgemeinen

ist festzustellen, dass bei der

Wahl der Bep�anzung darauf geachtet

wurde, eine Vegetation zu verwenden

welche zu unterschiedlichen Zeiten

blüht. Dadurch verändert sich wöchentlich

der Flair des Parks.

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