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19065 · 57. Jahrgang · Einzelpreis 19,00 € · www.iee-online.de

Elektrische Automatisierung + Antriebstechnik

Hannover Messe

Messevorschau:

Grün und intelligent

Seite 8

Dr. Josef Papenfort, Beckhoff

Multi-Agenten-Systeme

Gemeinsam denken

in der Intralogistik

Seite 50

Die Konvergenz

der Technologien

Analogsensoren

Röntgen für

Fortgeschrittene

Seite 86

4/2012

PRAXIS SPEZIAL

Robotik + Handling

Automatisierung

heute unentbehrlich

für

Druckmaschinen

Seite 97

Seite 94


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Wer nicht

erfindet,

verschwindet.

Wer nicht patentiert,

verliert

Erich O. Häußer

(1930-99), Präs.

Dt. Patentamt

Deutschland

ist unange-

fochtener

Europameister.

Ein Patent ist

ein sehr machvollesjuristischesInstrument,

auch im

strategischen

Sinne.

Drache und

Tiger auf dem

Sprung

Ihr Harald Wollstadt

EDITORIAL

Asien hat inzwischen auch bei Forschung und

Entwicklung zum Sprung an die Weltspitze angesetzt.

Die allgemeine Aussage ‚Die kopieren

eh nur!‘ muss revidiert werden. Schon heute wird jedes

dritte Patent beim Europäischen Patentamt (EPA) von

japanischen, chinesischen oder koreanischen Unternehmen

beantragt. „Noch ist China – hinter den USA, Japan

und Deutschland – auf Platz vier der Patentanmeldungen.

Doch es erwächst in China ein wirklich innovativer

Wettbewerber“, stellt Benoit Battistelli, Präsident der

EPA, auf der jährlichen Pressekonferenz des Europäischen

Patenamtes fest. Im vergangenen Jahr wurden

33 % mehr Erfindungen aus dem Land des Drachen angemeldet,

um sie vor Nachahmung zu schützen.

Spitzenreiter USA verlor leicht an Boden und Deutschland

verteidigte seinen dritten Platz mit unverändert

33 000 Anmeldungen. Aber der Zweitplatzierte Japan,

legten um 12 % zu, China um 33 % und Korea um 8 %.

Dies ist ein deutlicher Fingerzeig, das die Zeiten in denen

technologische Innovationen meist aus den westlichen

Industrieländern kamen, gezählt sind.

Doch die steigende Zahl von Patentanmeldungen spiegelt

keineswegs eine erhöhte Produktivität der Erfinder

und Entwickler wider, sondern lediglich eine Veränderung

des Verhaltens der Patentanmelder. So dienen Patente

heute mehr denn je dem strategischen Zweck, Konkurrenten

an neuen Entwicklungen zu hindern. Das Patent

ist ein sehr machtvolles juristisches Instrument, um

eine Position zu verteidigen. Aber ob diese ‚Herr im

Haus‘-Haltung bei Schlüsseltechnologien noch gelten

soll, wird immer mehr bezweifelt. Denn die meisten Patentanmeldungen

– immerhin 9 351 – kommen aus der

Medizintechnik. Und die für die Energieerzeugung folgen

dicht auf. Technologien also, die Leben retten können.

Die Idee hinter Patenten ist gut: Teure Entwicklungen

sollen durch den Schutz belohnt werden. Doch Patente

können auch schaden – wenn etwa Schwellenländer

nicht auf Technologien zugreifen können, die die Energie-

und Medikamentenversorgung sichern würden. Vielleicht

wäre ja eine Reform des Patentsystems sinnvoll.

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INHALT IEE 4/2012

[54]

Von Mid-Rage bis Mobil

Interview mit Frank Winter, Geschäftsführer

B&R Deutschland, über die Strategie des

österreichischen Unternehmens.

Hannover Messe

MäRkTe + UnTeRneHMen

8 Vorschau Hannover Messe 2012

Grün und intelligent

12 Partnerland China

Das Reich der Mitte rückt nach Westen

18 Messevorschau Light+Building

Intelligente Häuser fördern die

Energiewende

20 Gipfelgespräch mit Prof. Volker

Banholzer, Ohm-Hochschule

Mehr als nur Technik beschreiben

24 Leserwahl

Die Spitzen-Automatisierer

4 IEE · 4 2012

TiTel



Einen Überblick über die Technologien, die

Ressourcen schonen, bietet die Hannover

Messe vom 23. bis 27. April 2012.

Die IEE sprach mit Josef

Papenfort, Produktmanager

Twincat bei Beckhoff,

über die Neuerungen

in der Version 3 von

Twincat und die Philosophie

dahinter. [42]

[8]

TecHnik

Leitebene

26 Industrielle Software für Produktion

und Produktentwicklung

Das digitale Herz schlägt in Halle 7

31 Produkte

32 Fluid-Software mit 3D-Technologie

Step by Step

35 Produkte

38 Anlagenoptimierung

Kraftwerk in On/Off-Beziehung

Prozessebene

42 Tielstory-Interview mit

Dr. Josef Papenfort, Beckhoff

Konvergenz der Technologien

46 Applikation zur Titelstory

Laserschweißen mit integriertem

Transport

48 Produkte

50 Multi-Agenten-Systeme in der

Intralogistik - Erster Teil

Gemeinsam denken

54 Interview Frank Winter, Geschäftsführer

B&R Deutschland

Von Mid-Range bis mobile Automation

57 Produkte

58 Nachbericht

Embedded World 2012

Die Embedded ist erwachsen

geworden

60 Projeziert kapazitive

Touch-Technologie

Gläsern bedienen

63 Produkte

64 I/O-Erweiterungskarten

Leistungssteigerung auf kleinem Raum

Feldebene

66 Marktübersicht Antriebstechnik

Effizienz, Effizienz, Effizienz

70 Radialventilator

Mit wenig Energie viel Wind machen

72 Produkte

76 Marktübersicht Ethernet

Vielfalt statt Standard

80 AS-Interface Safety at Work

Einfach sicher

83 Produkte

86 Analogsensoren

Röntgen für Fortgeschrittene

90 Generationen im Vergleich

Doppelt hält besser

92 Produkte


[12]

Das Reich der Mitte

China hat Deutschland als Exportnation Nummer 1 längst abgelöst –

und das quasi von Null auf Hundert. Auch der chinesische Maschinenbau

entwickelt sich stetig weiter.

PRAXIS

Automatisierung für

Druckmaschinen

94 Druckindustrie:

Eine Sparte im Wandel

Drucken ist tot, lang lebe Drucken

97 Produkte

98 Messevorschau Drupa 2012

Druckschau mit viel Drumherum

100 Vision-Sensoren

für die Druckindustrie

Sicherheit beim Drucken, Falzen

und Binden

102 Produkte

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Top Five

7 Märkte + Unternehmen

103 Impressum

105 Medien für Techniker

106 Vorschau

106 Firmenverzeichnis


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MÄRKTE + UNTERNEHMEN Top 5

TOP

5

ARTiKEl

1

NEWS

1

PRODUKTE

1

6 IEE · 4 2012

Messevorschau

New Energy Husum 2012

799iee0312 Redaktion IEE

Siemens kauft

Innotec do Brasil

913iee0312 Siemens

Evaluierungsboard

407iee0312 Kontron

Hier präsentiert Ihnen die IEE jeden Monat die Top 5 Artikel, News und

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2

3

4

5

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3

4

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3

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5

Fahrerlose Transportsysteme

782iee0312 Redaktion IEE

Fünf Fragen an Hersteller

von Warn- und Signalgeräten

769iee0312 Redaktion IEE

Interview mit Uwe Scharf,

Leiter Produktmanagement bei Rittal

797iee0312 Redaktion IEE

Energieeffiziente Intralogistik

750iee0312 Lenze

Adlink kauft Lippert

906iee0312 Adlink

Auftragseingang im Maschinen-

und Anlagenbau leicht im Minus

920iee0412 VDMA

Eaton kauft Schlauchhersteller

921iee0412 Eaton

Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau wächst zweistellig

919iee0412 VDMA

Visionsystem

207iee0412 Adlink

PC-Terminal

309iee0312 Bizerba

Instandhaltungs-Programm

702iee0412 Delta Barth

Oberflächenmesstechnik

500iee0312 OGP Messtechnik


Bildquelle: VDMA Branchenzahlen

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau wächst zweistellig

Die Produktion im deutschen Maschinen-

und Anlagenbau hat im

vergangenen Jahr inflationsbereinigt

um 12 % expandiert. VDMA-

Präsident Dr. Thomas Lindner erklärte

auf der VDMA-Jahrespressekonferenz:

„Unsere Prognose für

2011 mit 14 % Wachstum wurde

wegen des enttäuschenden Ergebnisses

für Dezember mit minus

1,9 % knapp verpasst. Der Produktionszuwachs

der Jahre 2010 und

2011 summiert sich gleichwohl auf

22 %.“ Insgesamt dürfte der Umsatz

mit der deutschen Maschinenproduktion

2011 um rund 24 Milliarden

Euro auf etwa 187 Milliarden

gewachsen sein. Dazu hat der Inlandsabsatz

mit nominal plus 12 %

prozentual fast genauso viel beigetragen

wie der Auslandsabsatz. Die

Kapazitätsauslastung lag 2011 im

Schnitt bei 88,1 % (2010: 78 %).

Die Maschinenausfuhr legte im

Zeitraum Januar bis November

2011 im Vergleich zu 2010 nominal

um 14,5 % zu. Die Exporte nach

China lagen bei plus 26 %, die in die

USA bei 22,2 %, die nach Russland

bei plus 33,2 %, die in die Türkei bei

plus 29,3 %, die nach Brasilien bei

plus 23,6 % und die nach Indien bei

15,3 %. Der Export in die Euro-

Partnerländer wuchs um 9 %. Noch

kräftiger als die Exporte legten die

deutschen Maschinenimporte zu,

nämlich um 18,8 %.

„Von unserem Wachstum profitierte

auch der deutsche Arbeitsmarkt. Im

Jahresverlauf 2011 hat der Maschinen-

und Anlagenbau rund 35 000

zusätzliche feste Stellen geschaffen“,

erklärte der VDMA-Präsident.

Im Dezember waren – Zeitarbeiter

und Mitarbeiter in den Auslandsunternehmen

nicht eingerechnet –

948 000 Menschen im Maschinenbau

beschäftigt.

Für 2012 hat der VDMA, basierend

auf der jüngsten Entwicklung des

Auftragseingangs, der weiteren erheblichen

Unsicherheiten insbesondere

in Europa und auch im Hinblick

auf eine abflachende Konjunktur in

China, die Produktionsprognose von

4 auf 0 % Wachstum korrigiert.

Übernahme

Eaton kauft Schlauchhersteller

Der Hydraulikspezialist Eaton hat

die Akquisition des türkischen Unternehmens

Polimer Kauçuk Sanayi

ve Pazarlama bekannt gegeben. Zu

den hauptsächlichen Absatzmärkten

des türkischen Unternehmens

gehören das Baugewerbe, der

Bergbau, die Landwirtschaft sowie

die Öl- und Gasindustrie, die verarbeitende

und die chemische Industrie

sowie die Speisen- und Ge-

VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner

kommentiert: „Der Produktions-

zuwachs der Jahre 2010 und 2011

summiert sich gleichwohl auf

22 %.“

infoDIREKT 919iee0412

tränkeindustrie. „Die geplante Akquisition

von Polimer Kauçuk wird

Eatons Portfolio von Schlauchprodukten

beträchtlich erweitern“,

sagte Alexander Cutler, Eaton Chairman

und Chief Executive Officer.

Das Unternehmen erwartet den Abschluss

der Transaktion Anfang des

zweiten Quartals 2012.

infoDIREKT 921iee0412

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Bildquelle: Deutsche Messe

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Einen Überblick über die Technologien, die in der Industrie für eine effektive Ressourcenschonung

sorgen, bietet die Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2012. Denn die

Messe steht unter dem Leitthema ‚Greentelligence‘.

Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender

der Deutschen

Messe, erläutert das diesjährige

Leitthema ‚Greentelligence: „In

den acht Messen wird über das Leitthema

dargestellt, dass nur die intelligente Verbindung

von effizienten Verfahren, umweltverträglichen

Materialien und nachhaltigen

Erzeugnissen in der industriellen

Produktion die Wettbewerbsfähigkeit in

sich dynamisch entwickelnden internatio-

8 IEE · 4 2012

Auch in diesem Jahr stellt die

Messe das Thema Effizienz in den

Mittelpunkt. Dieses mal geht es

vor allem darum Ressourcen zu

schonen.

Vorschau Hannover Messe 2012

Grün und intelligent

nalen Märkten sichern wird.“ Der Trend

in der Industrie zu nachhaltiger Effizienz

spiegelt sich auch in der Präsentation des

Partnerlandes China wider. „Im Fokus

des Partnerlandes stehen intelligente Fertigungsverfahren,

nachhaltige Energieerzeugung,

intelligente Energienetze sowie

Elektromobilität“, erklärt Vorstandsvorsitzender

von Fritsch. Der Ministerpräsident

der Volksrepublik China, Wen Jiabao,

eröffnet am 22. April 2012 gemein-

sam mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela

Merkel die Messe. Mehr über das Partnerland

und vor allem seinen Maschinenbau

lesen Sie auf Seite 12.

Den Trend zur nachhaltigen Effizienz

greift die Messe außerdem mit der neuen

Leitmesse Industrialgreentec auf. Dort

präsentieren Aussteller Lösungen, Verfahren,

Maschinen und Konzepte, die anderen

Unternehmen bei der Umstellung auf

eine grüne Produktion helfen. „Die Messe


Bildquelle: Redaktion IEE

[1]

Industrialgreentec steht für Lösungen, die

von der Industrie für die Industrie entwickelt

werden. Im Fokus stehen umweltgerechte

Produktionsverfahren, Kreislaufwirtschaft

und Entsorgung, Techniken für

eine effektive Nutzung erneuerbarer Energien

und Materialien sowie die messtechnische

Erfassung und Überwachung von

Schadstoffen“, stellt von Fritsch fest. Das

Motto ‚Greentelligence‘ gilt für den Messebereich

Industrial Automation ebenso

wie für den Bereich Energy, in dem Aussteller

zukunftsweisende Lösungen für eine

sichere und wettbewerbsfähige Ener-

Messe im Detail

Hannover Messe 2012

Veranstaltungsort:

Messegelände Hannover

Adresse fürs Navi:

Hermesallee

30521 Hannover

Termin:

23. bis 27. April 2012

Öffnungszeiten:

Täglich 9 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:

Tagesticket 32 Euro

Tagesticket Vorverkauf 25 Euro

Dauerticket 69 Euro

Dauerticket Vorverkauf 58 Euro

Ermäßigtes Tagesticket 14 Euro

Ermäßigtes Tagesticket ‚

Tectoyou‘ (nur 27. April 2012) 3 Euro

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

[1] Auch die Elektromobilität ist wieder einer der

Themenschwerpunkte. Wie im letzten Jahr können

Besucher auf dem Freigeländer Elektroautos

probefahren.

gieversorgung zeigen. Hier liegt auf Fokus

auf den Smart Grids.

Industrial Automation – Hallen 7 bis 9, 11,

14 bis 17

In acht Hallen sind alle Disziplinen und

Themen der industriellen Automation

vertreten. Besonders gefragt sind ganzheitliche

Automatisierungslösungen für

die industrielle Fertigung und das Forum

‚Energieeffizienz in Industriellen Prozessen‘.

Die Fertigungsautomation demonstriert

die gesamte Bandbreite vernetzter

Lösungen und Neuerungen aus dem

Maschinen- und Anlagenbau sowie der

Robotik. Die Themen der elektrischen

Automatisierung werden durch produktionsnahe

IT ergänzt. Entsprechende Inhalte

werden im Ausstellungsbereich und

Forum Industrial IT dargestellt. Dort

werden von den Ausstellern neue Entwciklungen

im Bereich der Industriekommunikation

sowie der IT-Hardware und

-Software gezeigt und diskutiert. Darüber

hinaus zeigen Unternehmen neue mobile

Roboterlösungen, die sowohl für den Einsatz

in der industriellen Produktion, in

öffentlichen Bereichen und im Dienstleistungssektor

geeignet sind. Hier finden vor

allem Flugroboter, automatische Reinigungssysteme

für Photovoltaik-Anlagen

und fahrerlose Transportsysteme besondere

Beachtung.


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� Auf dem Motor

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Maschinenbau liegen auf

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Bildquelle: Deutsche Messe

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

[2]

Erstmals zur Hannover Messe 2012 wird

es einen Rundlauf innerhalb der Industrial

Automation geben. Attraktionen entlang

der optisch gekennzeichneten Automation

& IT Tour sollen für Aufmerksamkeit

sorgen. Die Hallen für Prozessautomation,

Fertigungsautomation und Systemlösungen

für Produktion und Gebäude

rücken durch einen optisch hervorgehobenen

Rundgang enger zusammen. So

werden beispielsweise die im Osten gelegenen

Automationshallen 7 bis 9 mit den

Hallen 11 bis 17 durch einen Erlebnistunnel

unter dem Convention Center verbunden.

Zusätzlich bringen Shuttle-Busse

automationsinteressierte Besucher vom

ICE-Bahnhof Hannover Laatzen auf direktem

Wege zum Eingang Süd 1 – dem

zentralen Startpunkt des Automationsrundlaufs.

Mobilitec – Halle 25, Freigelände

Auf der Mobilitec dreht sich alles um das

Zukunftsthema Elektromobilität. Sie bietet

Herstellern von hybriden und elektrischen

Antriebstechnologien, Batterieproduzenten

und Anbietern von alternativen

Mobilitätstechnologien eine Plattform

zum Austausch und Anbahnen von Ge-

10 IEE · 4 2012

schäftskontakten. Unter der Schirmherrschaft

des Vorsitzenden der Nationalen

Plattform für Elektromobilität, Prof. Henning

Kagermann, diskutieren Experten

aus Industrie, Politik und Wissenschaft

im Mobilitec-Forum die technologischen

Herausforderungen sowie die wirtschaftlichen

Chancen. Auf dem Freigelände haben

Besucher Gelegenheit, Elektrofahrzeuge

aller Art zu testen.

Digital Factory – Halle 7

Auf der Digital Factory zeigen Unternehmen

industrielle Softwarelösungen für die

Produktion und Produktentwicklung, mit

deren Einbindung Unternehmensprozesse

verschlankt werden können. Dazu zählen

Themen wie die virtuelle Produktentwicklung,

Produktions- und Prozessplanung

oder Rapid Prototyping. Lesen Sie

mehr dazu auf Seite 26.

Industrial Supply – Hallen 3 bis 6

Die Industrial Supply repräsentiert mit

diversen Themenparks sowie Experten-

und Diskussionsforen eine Präsentations-

und Dialogplattform für die gesamte Prozesskette

der Zulieferindustrie. Mit insgesamt

neun Themenparks – von denen der

[2] Viel geändert hat sich beim Geländeplan der

Messe nicht. Turnusmäßig fehlt zum Beispiel der

Bereich ‚MDA – Motion, Drive & Automation‘. Der

Messebereich Digital Factory ist umgezogen –

über den Hof in Halle 7.

Themenpark Klebtechnik 2012 Premiere

feiert – wird die Messe für industrielle

Zulieferlösungen und Leichtbau breiter

aufgestellt. Ein besonderes Augenmerk

des Themenbereichs liegt auf den intelligenten

Werkstoffen und nachhaltigen

Technologien. Besonders deutlich wird

dies im Themenschwerpunkt Leichtbau

mit neuen Trends – beispielsweise bei

CFK-Werkstoffen.

Industrialgreentec – Halle 26

Im Messebereich Industrialgreentec erhält

die produzierende Industrie eine Plattform,

um Produkte, Technologien und

Verfahren für umweltgerechtes und nachhaltiges

Produzieren entlang der gesamten

Wertschöpfungskette zu präsentieren.

Denn nachhaltige Umweltpolitik wird zunehmend

wirtschaftsrelevant. Besucher

können sich branchenübergreifend über

Lösungen in diesem Industriesektor informieren.

Die Ausstellungsschwerpunkte


sind: Kreislaufwirtschaft und Entsorgung,

technische Maßnahmen zum Gewässer-,

Boden- und Lärmschutz, Verfahren zur

Verminderung der Luftverschmutzung,

Techniken für eine effektive Nutzung erneuerbarer

Energien und Materialien sowie

die messtechnische Erfassung und

Überwachung von Umweltparametern

und Schadstoffen. Mittelpunkt des Bereichs

wird ein Kompetenzzentrum sein.

Es dient als zentrale Anlaufstelle für alle

Besucher, die sich über Trends industrieller

Umwelttechnologien sowie über Finanzierungs-,

Beratungs- und Contractingfragen

informieren wollen. Im Rahmen

der Industrialgreentec-Konferenz

werden Vertreter aus Politik, Wissenschaft

und Industrie über zukunftsweisende

Umwelttechnologien diskutieren. Für junge

Unternehmen der Branche wird eine

Greentec Start-up Area realisiert.

Coiltechnica – Halle 25

Die Coiltechnica zeigt, wie Technologien

und Wissen zusammenkommen und damit

für mehr Effizienz sorgen. Nach

Angaben des Zentralverbandes Elektrotechnik-

und Elektronikindustrie können

Unternehmen aus den Bereichen regenerative

Energieerzeugung und Elektromobilität

dem Innovations- und Investitionsdruck

des Marktes nur standhalten, wenn

sie die neuesten Spulen, Elektromotoren,

Generatoren oder Transformatoren einsetzen.

Research & Technology – Halle 2

Das Leitthema ‚Greentelligence‘ findet

sich auch im hohen Maße im Themenbereich

Research & Technology wieder.

Hochschulen, Forschungseinrichtungen,

Institute und Unternehmen tragen mit ihrer

Arbeit maßgeblich dazu bei, dass

Technologien, Produkte und Verfahren,

die heute noch in der Forschungsphase

sind, in naher Zukunft in die industrielle

Produktion übertragen werden.

Global Business & Markets – Halle 13

Der Ausstellungsbereich Global Business

& Markets wieder inmitten der Energiemessen

in der Halle 13 ausgerichtet. Die

zentrale Außenwirtschaftsplattform der

Messe wächst deutlich auf Aussteller- wie

Flächenseite. So stellen beispielsweise

Aussteller aus den USA, China, Russland,

Lateinamerika und den Emiraten Kooperationsmöglichkeiten

und Investitions-

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

projekte vor. Größter einzelner Aussteller

ist dabei Abu Dhabi, das seine Nachhaltigkeits-

und Industrialisierungsstrategie

präsentiert. Aus der Golfregion sind darüber

hinaus die Freihandelszonen Jebel Ali

Free Zone und RAK Free Trade Zone

Authority präsent. Mit einem eigenen

Themenpavillon präsentiert die Deutsch-

Chinesische Wirtschaftsvereinigung DCW

Dienstleistungen und Knowhow für das

China-Geschäft. Im Mittelpunkt der

Veranstaltung stehen Foren sowie VIP-

Meetings und eine Investment Lounge,

wo Unternehmen auf Experten für Finanzierung

und Förderung treffen. Die Veranstaltungen

zum Partnerland China und

weiteren Wachstumsmärkten sind vor allem

auf mittelständische Unternehmen

zugeschnitten. Es werden rund 20 Veranstaltungen

organisiert, zu denen jeweils

bis zu 300 Teilnehmer erwartet werden.

Konferenzen zur Elektromobilität in

Deutschland und China, die wirtschaftliche

Zusammenarbeit zwischen Japan und

Deutschland, Sourcing in China, Chancen

für Mittelständler in Lateinamerika – das

sind nur wenige der Themen dieses Messebereichs.

Partner sind der Zentralverband

Elektrotechnik- und Elektronikindustrie,

die niedersächsische Außenwirtschaftsförderung

Nglobal, der Deutschen

Industrie- und Handelskammertag sowie

die Ländervereine für Afrika, Ost-Mitteleuropa

und Lateinamerika.

Autorin

Melanie Feldmann

ist Redakteurin der IEE

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www.all-electronics.de

Link zur Messe

Link zur Automation & IT Tour

Messe im Detail

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Dann verfolgen Sie uns und die anderen Redakteure

von all-electronics.de unter twitter.com/aeaktuell.

Wir berichten live von der Messe, Veranstaltungen

und Pressekonferenzen, damit Sie immer

auf dem neusten Stand sind. Zusätzlich können

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MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Partnerland China

Das Reich der Mitte

rückt nach Westen

China hat Deutschland als Exportnation Nummer 1 längst abgelöst – und das quasi von

Null auf Hundert. Die Zielstrebigkeit und der Erfolg der Chinesen ist zu bewundern. Auch

der chinesische Maschinenbau entwickelt sich stetig weiter. Das Land will weg von seinem

Image als Produzent von Waren zweiter Klasse. Auch blicken Unternehmen und Investoren

verstärkt auf den europäischen – und vor allem deutschen – Markt.

In den letzten zehn Jahren haben die

deutschen Maschinen- und Anlagenbauer

den Asienanteil beim Export von

17 % auf rund 30 % fast verdoppelt.

China ist dabei bereits seit 2009 zum Exportland

Nummer Eins geworden. Das

12 IEE · 4 2012

Rich der Mitte ist aber nicht nur der

größte Absatzmarkt für die deutschen

Maschinenbauer. Das Land ist für ausländische

Maschinenbauer weltweit der mit

Abstand wichtigste Markt. Die Importe

Chinas stiegen 2011 nach vorläufigen

Chinas Maschinenbau

rüstet auf.

Sowohl im eigenen

Land als auch

mit Investitionen

in ausländische

Unternehmen.

Schätzungen der Außenhandelsgesellschaft

Germany Trade & Invest um

21,5 % auf 157 Milliarden US-Dollar.

Berg-, Hoch- und Tiefbaumaschinen

(+5,9 % auf 7,6 Milliarden US-Dollar)

sowie Druckmaschinen (+8,8 % auf


11,9 Milliarden US-Dollar) verloren aber

im Monatsvergleich kontinuierlich an

Dynamik. Bei Werkzeugmaschinen

(+39,9 % auf 13,2 Milliarden US-Dollar)

und Papiertechnik (+35,0 % auf 1,8 Milliarden

US-Dollar) hingegen ist die Konjunktur

weiterhin positiv. Im Monatsvergleich

wird aber ein Abwärtstrend über

den gesamten Maschinenimport sichtbar.

Belief sich das Plus im Januar 2011 im

Vergleich zum Vorjahresmonat noch auf

68,1 %, so stagnierte die Einfuhr im November,

und im Dezember war ein Rückgang

um 8,3% zu verzeichnen.

Chinas Maschinenbau wird stärker

China gewinnt aber unter Wettbewerbsgesichtspunkten

im Maschinenbau massiv

an Bedeutung. „Die ‚Pflanze Maschinenbau‘

wächst mit hoher Geschwindigkeit“,

betonte VDMA-Präsident Dr. Thomas

Lindner anlässlich des VDMA-

Außenwirtschaftstages Asean im März.

Schon heute ist China mit weitem Abstand

der größte Maschinenbauproduzent

der Welt.

2010 produzierte das Land Maschinen

im Wert von 481 Milliarden Euro oder

27 % der Weltproduktion. Außerdem

liegt die Volksrepublik auf Platz vier der

weltweit größten Maschinenbau-Exporteure.

In den wichtigsten Wachstumsregionen

der Welt hat der chinesische Export

signifikant zugelegt, nicht nur in Asien.

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Das Land ist dabei insbesondere in Märkten

mit mittleren technischen Anforderungen

erfolgreich. Allerdings zeigen solche

Zahlen die Situation nur unvollständig.

Laut offizieller Statistik entfallen weit

über die Hälfte aller chinesischen Ausfuhren

auf in China tätige ausländische

Unternehmen. Außerdem hängen die im

Land produzierenden einheimischen und

internationalen Hersteller stark von Zulieferungen

aus dem Ausland ab. Von dort

beziehen sie oftmals alle wichtigen Kernkomponenten

und Vorprodukte. Für die

Produktion ist ausländisches und insbesondere

deutsches Fertigungstechnologie

gefragt.

Der VDMA zieht aus dieser Situation

Konsequenzen und rät: „Hat man das Potenzial,

in China langfristig orientiert vorzugehen,

dann sollte man es auch anpacken.

Ich meine, es ist besser, selbst in die

Höhle des Löwen zu gehen, anstatt zu

warten, bis die chinesische Konkurrenz

irgendwann in der eigenen Höhle auftaucht“,

erklärte Lindner. Unternehmensbeispiele

hätten gezeigt, dass stärker auf

die Anforderungen des Marktes zugeschnittene

Produkte zusätzliche Geschäftschancen

eröffnen könnten. Darüber

hinaus könnten Kooperationen beispielsweise

in den Feldern Service oder

Vertrieb Optionen für eine intensivere

und kosteneffizientere Marktbearbeitung

sein. Neben Antworten auf chinesische

Kostenvorteile sollten auch Chancen in

Drittmärkten für eigene ‚Made in China‘-

Produkte geprüft werden.

warenproduzent. ➜

Bildquelle: Butch – Fotolia.com [1] China will weg von seinem Image als Billig-

verschiedenste Ausführungen

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Bildquelle: Chinesische Zollstatistik; Berechnungen von Germany Trade & Invest

Bildquelle: China Monthly Imports & Exports,

Chinesische Zollstatistik, Berechnungen von Germany Trade & Invest

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Kein Billiglohnland mehr

Lange war China vor allem als günstiger

Produktionsstandort bei vielen westlichen

Unternehmen gefragt. Vor allem die Provinz

Guangdong wird deswegen auch als

die Exportprovinz Chinas bezeichnet.

Nahezu 30 % der landesweiten Ausfuhrgüter

werden hier produziert. Doch die

Wirtschaft befindet sich im Umbruch. Lagen

die Löhne vor wenigen Jahren noch

im zweistelligen US-Dollar-Bereich, verdiente

2011 eine ungelernte Kraft im

Perlflussdelta bereits zwischen 300 und

400 US-Dollar pro Monat.

Ein Billigstandort ist Südchina damit

nicht mehr. Die ersten Firmen haben daher

ihre Fertigung verlagert. Die meisten

wollen aber bleiben und ihre Produktion

modernisieren. Bereits jetzt gibt es zahlreiche

Nachbarstaaten, in denen die Arbeitsentgelte

auf einem merklich niedrigeren

Niveau liegen. Das macht sich insbesondere

die Textilindustrie, die ihre Ferti-

14 IEE · 4 2012

2009 2010

Einfuhr

Kraftmaschinen 18 929 23 508

Arbeitsmaschinen 24 886 42 708

Metallbearbeitungsmaschinen 9 342 13 759

Spezialmaschinen 36 136 44 996

Maschinen 89 293 124 971

Ausfuhr

Kraftmaschinen 19 429 24 692

Arbeitsmaschinen 17 130 23 198

Metallbearbeitungsmaschinen 4 360 4 846

Spezialmaschinen 50 410 64 456

Maschinen 91 329 117 192

2008 2009 2010

Druckmaschinen 7 834 7 194 10 928

Antriebstechnik 6 965 6 750 9 221

Werkzeugmaschinen 7 587 5 897 9 469

Berg-, Hoch- und Tiefbaumaschinen 4 968 4 238 7 154

Armaturen 4 362 4 392 5 217

Textilmaschinen 3 799 2 537 4 251

Pumpen 3 400 3 215 4 116

Fördertechnik 3 657 3 183 3 694

Kunststoffmaschinen 2 858 2 023 3 047

Verpackungsmaschinen 936 817 1 556

Gießereimaschinen 1 444 1 211 1 353

Schweißtechnik 1 159 824 1 200

Papiermaschinen 1 594 1 197 1 367

Klimatechnik 631 601 822

Nahrungsmittelindustriemaschinen 319 253 363

Insgesamt 51 435 44 201 63 758

[2]

[3]

gung nur bis zu einem gewissen Grad

automatisieren kann, zu Nutze. Nach Angaben

der Hongkong General Chamber

of Textiles und des Textile Council of

Hong Kong sind die ersten Branchenbetriebe

bereits aus Südchina abgewandert

und haben sich in Vietnam, Kambodscha

oder Bangladesch angesiedelt. Die Spanne

dürften sich in den nächsten Jahren drastisch

erhöhen. Die Löhne im Perlflussdelta

sollen nach Einschätzung von Credit

Suisse zwischen 2010 und 2015 um insgesamt

139 % steigen. Das entspricht einem

jährlichen Zuwachs von 19 %. Darüber

hinaus müssen die Unternehmen mit

steigenden Grundstückspreisen und Mieten,

sich verschärfenden Umweltauflagen

und einer aufwertenden Landeswährung

rechnen.

China kauft ein

China baut aber nicht nur die Maschinenproduktion

im eigenen Land aus. Sein

[2] Die Statistik zu Chinas Außenhandel mit

Maschinen in Millionen US-Dollar zeigt, dass der

Maschinenaußenhandel boomt – abgesehen von

2009 – schon seit vielen Jahren, und auch 2011

dürften neue Rekorde erzielt werden.

[3] Von 2009 auf 2010 legte die Maschineneinfuhr

in den meisten Sparten kräftig zu. Die Tabelle

zeigt eine Auswahl der Maschineneinfuhr nach

China in Millionen US-Dollar.

kaufinteressierter Blick fällt immer öfter

auf deutschen Maschinenbauunternehmen.

Ein Grund für das gestiegene Interesse

ist, dass die Chinesen dem US-Dollar

nicht mehr ganz trauen, nachdem sie in

den Jahren zuvor fleißig amerikanische

Staatsanleihen gekauft hatten. Sie investieren

lieber in Unternehmen, besonders

gerne in deutsche. In chinesischer Hand

sind beispielsweise die Maschinenbauer

Dürkop Adler, Waldrich, Schiess oder

Assyst Bullmer sowie Emag. Die Deutschen

beäugen diese Entwicklung mit

Skepsis. Sie befürchten Heuschreckenkäufe

und Know-how-Abwanderung.

Deutsches Know-how einzukaufen ist auf

jeden Fall ein Ziel der Chinesen. Deutsche

Ingenieure und auch das deutsche Ausbildungssystem

genießen im Reich der Mitte

einen sehr guten Ruf. Bisher ist jedoch

nicht zu beobachten, dass die chinesischen

Investoren das Wissen aus ihren

deutsche Einkäufen absaugen und sie

dann an den Nächstbesten weiter verscherbeln.

Denn den chinesischen Investoren

geht es auch oft um einen Einstieg

in den europäischen Markt, dessen Qualitätsansprüche

sie mit chinesischer Produktion

– noch – nicht erreichen können.

Außerdem lässt sich eine Produktion

nicht einfach 1:1 von Deutschland nach

China verpflanzen.

Autorin

Melanie Feldmann

ist Redakteurin der IEE.


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Produktionsprozesse. Es überzeugt durch seine bewährte

Funktionalität und bietet eine einheitliche Engineering-

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Antriebsaufgaben. Auch die neu entwickelte Engineering-

Software SIMATIC WinCC ist im TIA Portal integriert. Mit

dieser HMI-Software lassen sich alle Aufgaben des Bedienens

und Beobachtens noch effi zienter und einfacher

projektieren – von der maschinennahen Anwendung bis

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MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Geschäftsbericht

Leoni bricht drei Rekorde

Als Anbieter von Fahrzeugleitungen spielt Leoni in der höchsten Liga.

Der Konzernumsatz des Anbieters

von Kabeln und Kabelsystemen erhöhte

sich auf 3,7 Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Steuern stieg auf

237,1 Millionen Euro, nach Steuern

auf 156 Millionen Euro. Neben dem

um 25 % gestiegenen Umsatz (Vorjahr:

2,96 Milliarden Euro) fällt vor

allem der Konzerngewinn positiv

auf. Das Unternehmen erwirtschaftete

2010 einen Überschuss vor

Steuern (Ebit) von 130,7 Millionen

Euro und verdoppelte diesen im

Jahr 2011 annähernd auf 237,1

Millionen Euro. Nach Steuern blieben

für Leoni noch 156 Millionen

Euro, was mehr als dem doppelten

Nettoergebnis des letzten Jahres

(67,2 Millionen Euro) entspricht. Vor

allem die Automobil- und Investitionsgüterindustrie,

insbesondere

aus den Bric-Staaten und den USA,

Übernahme

Burster kauft Dickmann

Zum 1. Januar 2012 hat Burster die

Firma Dickmann Datensysteme

vom Firmeninhaber Jörg Dickmann

übernommen. Dieser geht mit dem

Verkauf des Unternehmens in den

Ruhestand. Die Firmen Burster und

Dickmann ergänzen sich im Bereich

Einpressüberwachung: Ersteres

Unternehmen, bekannt als Hersteller

von Sensoren sowie von Mess-

und Prüf technik, ist seit zwei Jahrzehnten

in der komplexen Einpress-

und Fügeüberwachung tätig. Der

Übernahmekandidat beschäftigt

sich dagegen mit einfacher Füge-

bescherte dem Kabelanbieter dieses

Jahresergebnis. Auch der Arbeitsmarkt

profitierte von dem Unternehmenserfolg:

Mit 60 745 Personen

arbeiten 10 % mehr Leute in

den Produktionshallen und Bürogebäuden

der Firma als im Jahr zuvor.

Dennoch sind weltweit rund 14 %

aller Mitarbeiter befristet angestellt.

Das Unternehmen geht davon aus,

die positive Entwicklung auch im

aktuellen Jahr fortsetzen zu können.

Allerdings rechnen die Verantwortlichen

mit geringeren Zuwächsen

als 2011. Der erwartete Konzernumsatz

soll auf 3,8 bis 4 Milliarden

Euro steigen, der Gewinn vor

Steuern (Ebit) auf 230 bis 280 Millionen

Euro.

infoDIREKT 930iee0412

überwachung. Dabei stehen die

unkomplizierte Bedienweise und

Anwendung sowie die preiswerte

Komplettlösungen im Vordergrund.

Für die Kunden beider Unternehmen

ergeben sich Synergien: Dickmann-

Anwender profitieren vom Applikations-Know-how

sowie vom weltweiten

Service- und Vertriebsnetz

von Burster. Burster-Kunden können

für einfache Anwendungen auf

Dickmann-Produkte zugreifen, ohne

den Anbieter zu wechseln.

infoDIREKT 909iee0412

Bildquelle: Leoni


Bildquelle: VDMA

Bildquelle: Profibus Nutzerorganisation

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau

Leicht im Minus

Der Auftragseingang im deutschen

Maschinen- und Anlagenbau lag im

Januar 2012 real um 6 % unter dem

Ergebnis des Vorjahres, teilte der

VDMA mit. Das Inlandsgeschäft

sank um 9 %, das Auslandsgeschäft

um 4 % im Vergleich zum Vorjahresniveau.

In dem von kurzfristigen

Der Maschinen- und Anlagenbau

lässt sich von den leicht sinkenden

Auftragseingängen nicht beeindrucken.

Halle 9, Stand D05

Profibus-Nutzerorganisation

Profibus legt quantitativ,

technisch und international zu

Profinet sitzt wie seine verwandten

Protokolle Profibus und Profisafe

auf dem aufsteigenden Ast.

2011 kamen 1,3 Millionen neue

Profinet-Geräte in den. Damit sind

insgesamt 4,3 Millionen installiert.

Die Zahl der Profibus-Geräte wuchs

im gleichen Zeitraum auf über

40,1 Millionen. Allein 6,8 Millionen

davon laufen in Anlagen der Prozessautomatisierung.

Mit 400 000 im

Jahr 2011 installierten Profisafe-

Knoten hat auch diese Kommunikationstechnik

zugelegt. Damit hat die

Gesamtzahl der Profisafe-Knoten

Schwankungen weniger beeinflussten

Dreimonatsvergleich November

2011 bis Januar 2012 ergibt sich

insgesamt ein Minus von 9 % im

Vergleich zum Vorjahr. Die Inlandsaufträge

lagen hier mit 4 % im Minus.

Bei den Auslandsaufträgen gab

es ein Minus von 12 %. „Im Januar

2012 verfehlte der Bestelleingang

im deutschen Maschinen- und Anlagenbau

abermals sein Vorjahresniveau.

Doch ein Blick auf den Kurvenverlauf

sowie andere Frühindikatoren

nähren die Hoffnung, dass

sich die Auftragseingänge stabilisieren.

Das schließt für die kommenden

Monate Minusraten im

Vorjahresvergleich nicht aus“,

kommentiert VDMA-Chefvolkswirt

Dr. Ralph Wiechers.

infoDIREKT 920iee0412

die Marke von 1,55 Millionen überschritten.

Die Nutzerorganisation

Profibus & Profinet International (PI)

wird auf der Hannover Messe 2012

im Rahmen eines Technologiemodells

die Umsetzung des Performance

Upgrades für Profinet mit

Zykluszeiten von 31,25 µs vorstellen.

Das ermöglicht die Profinet-

Spezifikation V2.3, welche die Mechanismen

'Dynamic Frame

Packing', 'Fast Forwarding' und

'Fragmentation' definiert. Die Korea

Profibus Association (KPA) und PI

haben ihre Technologien Profibus

und Profinet in Südkorea zur Standardisierung

geführt. Die Korean

Agency for Technology and Standards

(Kats) hat beide Kommunikationstechnologien

am 30. Dezember

2011 als nationale Norm verabschiedet.

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Bildquelle: alle Bilder Messe Frankfurt Exhibition

MÄRKTE+UNTERNEHMEN Aktuell

Die Beleuchtung

leistet ebenfalls

einen wesentlichen

Beitrag zur

Energieeffizienz

von Gebäuden.

Messevorschau Light+Building 2012

Intelligente Häuser

fördern die Energiewende

Den aktuellen Stand der Technik rund um das ‚Smart Building‘, das intelligente Gebäude,

zeigt die Light+Building, die Messe für Architektur und Technik, vom 15. bis 20. April

2012 in Frankfurt am Main. Rund 2 100 internationale Hersteller aus 50 Ländern präsentieren

auf einer Fläche von 240 000 m 2 ihre Neuheiten zu Licht, Elektrotechnik, Haus-

und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen.

Bei der Licht- und Gebäudemesse

dreht sich 2012 alles um Energieeffizienz

und die Rolle des Gebäudes

im Smart Grid, dem intelligenten

Stromnetz. „Die weltweite Energiewende

braucht innovative Technologien. Gebäude

spielen dabei eine entscheidende Rolle,

und wir können schon heute die Weichen

für eine nachhaltige Zukunft stellen. Das

zeigt die diesjährige Messe“, so Wolfgang

Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Messe Frankfurt.

Smart Grids verbinden die ebenfalls intelligenten

Gebäude, Smart Buildings‘ ge-

18 IEE · 4 2012

nannt, miteinander. Beide sind nach Ansicht

der Messeveranstalter für die

Energie wende essenziell. Effizienz gilt dabei

als wichtiger Baustein. Denn der Gebäudesektor

bietet mit 40 % Anteil am

Gesamt energieverbrauch immer noch

große Einsparpotenziale. Hier steht die

Entwicklung des Gebäudes vom Energieschlucker

zum intelligent arbeitenden,

effizienten Energieverbraucher, -speicher

und -erzeuger im Vordergrund. „Zukunftsweisende

Gebäude bieten mehr. Sie

sind effizient und erhöhen zugleich Komfort

und Sicherheit“, so Marzin. Ein

weiteres Thema der diesjährigen Messe

ist die Digitalisierung von Licht und

Gebäuden. Damit sind neue Möglichkeiten

für mehr Komfort, Gestaltung und

Sicherheit in Wohnung, Büro sowie öffentlichen

Räumen verbunden – bei zugleich

niedrigerem Energieverbrauch.

Was es wo zu sehen gibt

In den Hallen 1 bis 6 und in Halle 10 zeigen

die Unternehmen ihre Neuheiten zu

Leuchten und Lampen sowie Außenleuchten

für den öffentlichen Bereich. Vor allem

die Hersteller technischer Beleuch-


[1]

tungen stellen ein breites Produktspektrum

aus. Neben technischen, designorientierten

Leuchten stellen sie auch Lampen

für den Wohn- und Objektbereich in allen

Stilrichtungen und Preissegmenten vor.

Besucher finden auch Lichttechnologien

wie etwa LED und OLED. Zudem zeigen

die Aussteller in diesen Hallen lichttechnische

Komponenten.

Die Bereiche Elektrotechnik sowie Haus-

und Gebäudeautomation sind in den Hallen

8, 9 und 11 angesiedelt. Sie spielen eine

Schlüsselrolle im Zusammenhang mit

vernetzten Gebäuden. Die Hersteller präsentieren

Neuheiten zu energieeffizienten

Gebäudesystemlösungen und Elektroinstallationen,

elektrische Installations- und

Netzwerktechnik sowie Gebäudesystemtechnik.

Außerdem können sich die Besu-

Messe im Detail

Light+Building 2012

Veranstaltungsort:

Frankfurter Messegelände

Adresse fürs Navi:

Straße der Nationen

60327 Frankfurt am Main

Termin:

15. bis 20. April 2012

Öffnungszeiten:

Sonntag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr

Freitag 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise:

Tageskarte 16 Euro

Tageskarte im Vorverkauf 14 Euro

Dauerkarte 35 Euro

Dauerkarte im Vorverkauf 30 Euro

Studenten-Tageskarte

(nur an der Kasse) 9 Euro

Messekatalog 22 Euro

MÄRKTE+UNTERNEHMEN Aktuell

[1] Ein sinnvolles Gebäude-Management ist ein

wichtiger Bestandteil bei der Nutzung erneuerbarer

Energien.

cher dort über Photovoltaik, Gebäude-

Management und Contracting informieren.

Außerdem zeigt die Messe in diesem

Jahr zusätzlich den Produktbereich Software

für das Bauwesen. Darin präsentieren

die dort ausstellenden Unternehmen

ihre Softwarelösungen für den kompletten

Lebenszyklus eines Gebäudes.

Energieeffizientes Rahmenprogramm

Auch beim Rahmenprogramm steht das

Thema Energieeffizienz im Fokus. Dazu

gehört die Sonderschau ‚Das Gebäude als

Kraftwerk im Smart Grid‘. Sie zeigt, wie

die Zukunft dezentraler Energie erzeugung

mit regenerativen Energien aus sehen

kann. Im Mittelpunkt steht das Gebäude

als Kraftwerk, das seine Energie selbst

erzeugt, nutzt, steuert und in ein intelligentes

Netz eingebunden ist. Die Fachvorträge

auf dem ‚Building Performance

Congress‘, vertiefen die Themen der

verschiedenen, auf der Messe vorgestellten

Produktbereiche. Einen Anziehungspunkt

für Architekten und Innenarchitekten,

Designer und den Fachhandel

soll das Trendforum sein, das die aktuellen

und zukünftigen Wohntrends

präsentiert. Die Veranstalter bieten verschiedene,

Messe rundgänge zu unterschiedlichen

Themen an, die insbesondere

für Architekten, Planer und Ingenieure

gedacht sind. Für an Außenleuchten Interessierte

könnte die Ausstellung ‚Public

Places‘ spannend sein. Sie zeigt Straßenbeleuchtungen

in einem der Realität

nachempfundenen urbanen Umfeld.

Wer auch nach einem langen Messetag

noch nicht genug hat, freut sich vielleicht

auf die parallel statt findende Luminale –

die sich laut Veranstalter als die Biennale

der Lichtkultur in Frankfurt versteht.

Quer über die ganze Stadt verteilt bieten

Museen und Galerien, Straßen und Plätze

nach Messeschluss faszinierende Lichtereignisse

und Veranstaltungen.

Autor

David Löh

ist Volontär der IEE


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Link zur Light+Building 2012

Link zur Messe Frankfurt


Bildquelle: Redaktion der IEE

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Gipfelgespräch

Gipfelgespräch mit Prof. Volker Banholzer, Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg

20 IEE · 4 2012

Mehr als nur Technik

beschreiben

Technikjournalismus dient als Sammelbegriff für alle journalistischen Fachgebiete, bei

denen Technik eine zentrale Rolle spielt. Auf Grund der zunehmenden Digitalisierung

der Gesellschaft finden Technik-Themen aber verstärkt Eingang in die Publikumsmedien.

Diesem Umstand muss auch in der Ausbildung zum Technikjournalist Rechnung

getragen werden. Die IEE sprach im Gipfelgespräch mit Prof. Volker Banholzer über

das Studium des Schreibens.

Wieviel Hochschulen gibt es Deutschland die den Studiengang Technikjournalismus

anbieten?

In Deutschland gibt es meines Wissens nach zwei Hochschulen,

die diesen Studiengang anbieten. Das sind neben der Ohm-

Hochschule in Nürnberg noch die

Die traditionellen

Massenmedien benötigen

Experten, die

dieses Feld kompetent

beleuchten und

bedienen können.

Volker Banholzer

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

An der Fachhochschule in Gelsenkirchen

gibt es einen integrierten

Studiengang Journalistik und PR

mit einem Technikschwerpunkt und

es gibt oder gab den Studiengang

‘Internationaler Fachjournalismus‘

in Bremen. Signifikanterweise kann

man feststellen, das dies alles an

Fachhochschulen gelehrt wird.

Wie ist ein solcher Studiengang aufgebaut, damit ich sowohl die Technik

als auch den journalistischen Ansatz vermittel?

Der Studiengang ruht gleichwertig auf den beiden Säulen Journalismus

und Naturwissenschaften/Technologien/Anwendungen.

Was man hier in Nürnberg als Alleinstellungsmerkmal anführen

kann, ist die konsequente Ausrichtung auf die Investitionsgüterindustrie.

Dies begründet sich durch das Umfeld der

Ohm-Hochschule, die eine lange Tradition in den Ingenieurwissenschaften

hat. Zudem prägt natürlich das sogenannte Automation

Valley, welches mit circa 220 Unternehmen aus der

Automatisierung und des Maschinenbaus besteht. In diesen Firmen

arbeiten allein über 20 000 Mitarbeiter. Damit ist das industrielle

Umfeld und der wissenschaftliche Kontext durch die

Ohm-Hochschule gegeben. Außerdem hat Nürnberg eine lange

Tradition als Medienstandort.

Betonen möchte ich noch die Integration der Thematik Technologie

und Gesellschaft in unseren Studiengang. So greifen wir

Themen wie Technologie und deren Folgenabschätzung, Technologiegeschichte

und Technologie- sowie Megatrends auf. Zudem

gibt es sogenannte Profilierungsfächer wie Technologie und Politikwissenschaft

oder Ethik in der Technik. Wichtig ist aus unserer

Sicht, nicht nur in Richtung der Fachmedien auszubilden,

sondern das die Studierenden auch gute Technologieberichte für

die B2B-Kommunikation oder Expertenkommunikation erstellen

können. Zudem sollten sie auch den Kontext zwischen Technologie

und Gesellschaft erkennen, beleuchten und mit einbringen

können. Entscheidend für mich war, das wir in einer technisch

geprägten Gesellschaft darauf angewiesen sind, das technologische

Phänomene und Projekte so beschrieben sind, das

sich der mündige Bürger ein Bild über die Auswirkungen neuer

Techniken auf die Gesellschaft machen kann. Denn er muss auf

einer fundierten Basis demokratische Entscheidungen treffen.

Das ist ein Element, dass ich in dieser Ausprägung in anderen

Studiengänge an anderen Hochschulen nicht angetroffen habe.

Und ich möchte die Studierenden entsprechend auch dafür qualifizieren.


Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Technikjournalismus

Der Bachelorstudiengang Technikjournalismus

der Ohm-Hochschule Nürnberg vermittelt Studierenden

journalistische wie technische Kompetenz.

Er bereitet die Absolventen auf Berufe in Redaktionen

von Fachmedien, Spezialressorts in Massenmedien

oder für die Tätigkeit in Public Relations-

Abteilungen von Technologieunternehmen und

-verbänden vor. Der Studiengang Technikjournalismus

startete im Winter 2009 und ist in Süd-

deutschland einzigartig. Derzeit sind in drei Jahrgängen

rund 100 Studentinnen und Studenten

immatrikuliert. Im jüngsten Jahrgang mit Start im

aktuellen Wintersemester sind 61% der Immatrikulierten

Frauen. Um Technikjournalismus in

Nürnberg studieren zu können, brauchen Bewerber

Abitur, eine fachgebundene Hochschulreife,

die Fachhochschulreife oder eine besondere berufliche

Qualifikation.

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Gipfelgespräch

IEE · 4 2012

21


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Gipfelgespräch

Gipfelgespräch mit Prof. Volker Banholzer, Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg

Wie kann ich den entsprechenden technischen Ansatz innerhalb von

sieben Semester vermitteln?

Wir machen aus den Studenten natürlich keine Programmierer

oder Konstrukteure. Aber es reicht

Man muss sich die

Frage stellen, welche

Konsequenzen

hat eine technologische

Innovation für

die Gesellschaft.

Volker Banholzer

22 IEE · 4 2012

aus, um fundiert mit Experten reden

und technische Systeme verstehen zu

können. Und um einen Überblick

über bestehende Technologie zu haben

und somit die richtigen Fragen zu

stellen. Oder mit Blick auf die PR-

Perspektive, Fragen antizipieren zu

können, die von Außen an Unternehmen

gestellt werden und dann entsprechend

der Kommunikationsrichtlinien

die richtigen Informationen be-

reitstellen zu können. Zusammenfassend gesagt, vermitteln wir

den Student ein Gesamtgerüst aus naturwissenschaftlich/mathematischen

Elementen, physikalischen Grundlagen, die in die

Elektrotechnik hineinreichen sowie Chemie, Verfahrenstechnik

und Informatik. Danach können die Studierenden ihren eigene

Schwerpunkt setzen und sich in Richtung Erneuerbare Energien,

Umwelttechnik, Automatisierung, Mechatronik oder sogar Bauwesen

profilieren.

Haben Sie schon Reaktionen von den zukünftigen Abnehmer, also

Fachverlagen, Unternehmen und PR-Agenturen bekommen?

Es vergeht keine Woche, wo ich nicht mit einem Unternehmen,

einer Agentur oder einem Verlagshaus rede, die händeringend

darauf warten, dass die ersten Absolventen aus dem Studiengang

kommen. Es sind auch schon zahlreiche Praktika-Angebote eingegangen.

Also die Nachfrage ist definitiv gegeben und wächst

sogar nach meinem Eindruck. Es gibt nämlich drei Phänomene,

die dem ganzen Vorschub leisten. Erstens wächst die Technologische

Gesamtbedeutung in der Gesellschaft. Das heißt die traditionellen

Massenmedien benötigen Experten, die dieses Feld kompetent

beleuchten und bedienen können. Zweitens entdecken

immer mehr Unternehmen, auch klein- und mittelständische Unternehmen,

die Unternehmenskommunikation für sich. Und der

dritte Effekt ist, dass in den etablierten Fachmedien langsam ein

Generationenwechsel ansteht. Also die Generation der Quereinsteiger,

Ingenieur übernimmt Journalistische Tätigkeit, unterliegt

einem demographischen Wandel.

Ist dies auch damit begründet, dass wir einen Ingenieursmangel haben

und die Absolventen bereits im letzten Semester von der Industrie

abgegriffen werden?

Dies ist zu erwarten. Ich habe jetzt zwar keine konkreten Beispiele,

aber die Vermutung auf Grund des Fachkräftemangel

liegt nahe, dass die ausgebildeten Ingenieure eher in die Industrie

gehen, anstatt in die Fachmedien.

Wir sprachen von den klassischen Kommunikationsarten. Wird in der

Ausbildung ausschließlich auf Print gesetzt wird oder auch auf andere

Medien?

Nachdem die junge Generation mit Internet, mit Social Media,

Webcast oder -audio und TV groß wird, wäre es fast sträflich,

wenn wir diese Formate nicht lehren würden. Natürlich wird

von Print über Online-Video oder TV-Journalismus alles im Studium

behandelt. Die Crossmediale Herangehensweise ist im

Curriculum abgebildet. Es wird sicher auch keine Hochschule

mehr geben, die ausschließlich auf eine journalistische Gattung

setzt.

Aber in der Masse geht es in Richtung Print?

Wir sind ein Bachelor-Studiengang und das heißt, wenn man eine

fundierte Ausbildung anstrebt beziehungsweise anbieten

möchte, ist zunächst einmal der Printanteil höher. Aber wir haben

mit dem neuen Audio- und TV-Studio die Absicht, einen

Masterstudiengang anzubieten, der sich ausschließlich auf diese

zwei Medien konzentrieren wird.

Wie unterscheiden sich denn diese Arten der Berichterstattung?

Also vom journalistischen Handwerkszeug her im Grunde nicht.

Auch nicht in Hinsicht auf die Unternehmenskommunikation.

Es wird aber dann besonders, wenn man das Thema Technik

und Gesellschaft verbindet. Also wenn ich mir die Frage stelle,

welche Konsequenzen hat eine technologische Innovation, ein

System oder ein Produkt, für andere gesellschaftliche Bereiche,

auf die Ökonomie, auf die Politik. Dann wird dem Technikjournalisten

abverlangt, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Und

dieser Umstand lässt den Technikjournalisten eine besondere

Rolle im Journalismus einnehmen.

Bei Recherche konnte ich feststellen, dass sich das Alter der Studenten

zwischen 20 und 32 bewegt. Lässt das darauf schließen, das im


Studiengang auch viele Umsteiger sind. Wie kann ich mir dieses Phänomen

erklären?

Vor jedem Semesterstart machen wir Erhebungen, warum dieser

Studiengang gewählt wurde. Diese haben gezeigt, dass es die

Kombination zwischen journalistischem Arbeiten und Technologie

ist, welche die Studenten den Studiengang wählen lässt. Die

Begründung meines Erachtens dafür, dass die Altersspanne relativ

groß ist, ist dass der Studiengang noch relativ neu ist. Auch

scheint sich der ein oder andere nachträglich zu entschließen,

auf seinen Berufsabschluss als Industriekaufmann oder Mechaniker

ein Studium aufzusetzen.

Der Standort mitten im Automation Valley lässt den Schluss zu, dass

die Hochschule auch von Unternehmen der Region unterstützt wird.

Also die Ohm-Hochschule hat natürlich wie andere Hochschulen

auch ein Interesse an der Zusammenarbeit mit der Industrie.

Und so war unser Bestreben den Studiengang entsprechend der

Technologie hier im Automation Valley anzulehnen. Dadurch ergeben

sich sicherlich Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit,

die wir gerne rege nutzen. Ich möchte aber gleich klarstellen,

dass es nicht ein Unternehmen ist, das sich in der Zusammenarbeit

hervor tut, sondern viele kleine und mittelständische Unternehmen,

die ihre technologischen Stärken mit einbringen. Wir

sind offen für alle Arten der Kooperationen.

Ist es nicht antiquiert Print und Online getrennt voneinander zu lehren.

Wäre es nicht sinnvoller es unter dem Oberbegriff Text zusammenzufassen?

Das ist vielleicht ein sehr akademischer Ansatz, alles als Text

aufzufassen. Da kann ich mir auch die Frage stellen, muss ich

den Mathematik und Physik trennen. Nur weil ich in der Physik

auch mit mathematischen Formeln arbeite. Es hat für uns schlicht

den Hintergrund, dass man mit der Arbeit an Printprodukten,

die klassischen journalistischen Darstellungsformen übt. Das

dies bereits im ersten Semester stattfindet, liegt nahe und das

danach die anderen Medienformen anschließen, ist auch klar. Es

hat aber rein Curriculare Gründe.

Wie gehen die reinen Maschinenbau- oder Elektrotechnik-Professoren

mit der Situation um, dass sie nun vor quasi 50 Geisteswissenschaftlern

referieren müssen?

Also wir bereiten die Professoren darauf vor. Aber wie ich schon

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Gipfelgespräch

Eingangs sagte, ist das Ziel, dass die Studenten sich qualifiziert

mit einem Entwickler unterhalten

können, ohne dessen Job zu machen.

Was fordert die wissenschaftlich beziehungsweise

ausbildende Seite von den

Fachverlagen, den PR-Agenturen oder

der Unternehmenskommunikation?

Wenn man von den Kontexten der

Unternehmenskommunikation ausgeht,

findet man ein positiv konservatives

System vor. Damit meine ich,

man hat etablierte und tradierte

Das Zusammenspiel

der verschiedenen

journalistischen Darstellungsformen

muss genutzt werden,

um Mehrwert

zu generieren.

Volker Banholzer

Kommunikationswege, die über die Jahre hinweg ihre Dienste

geleistet haben. Was aber jetzt ansteht und was Medien, gerade

auch die Fachmedien, leisten müssen, ist der Ansatz der Crossmedialität.

Es reicht nicht aus, sich ausschließlich auf Print zu

konzentrieren und alles andere notdürftig zu bedienen. Es muss

das Zusammenspiel verschiedener journalistischer Darstellungsformen

genutzt werden, um für die Leser einen Mehrwert zu generieren.

Das setzt voraus, dass in den Redaktionen das Denken

über den Tellerrand hinaus geübt und gelebt wird. Und das die

entsprechenden Verlagsleitungen Willens sind, auch sämtliche

Disziplinen bedienen zu wollen. Und da muss sich etwas bewegen.

Unsere Absolventen sind darauf vorbereitet und absolut geeignet.

Sie bringen von der Ausbildung her schon diese Crossmedialität

mit und können auf allen Kanälen kommunizieren.

Zum Abschluss noch eine etwas ungewöhnliche Frage. Der Studiengang

ist ja noch recht jung. Wenn sie drei Wünsche frei hätten, was

würden sie sich für den Studiengang wünschen?

Erstens, würde ich mir eine beginnende breitere Diskussion über

das Phänomen qualitative technologische Berichterstattung mit

Blick auf die demographische Bedeutung dieses Themas wünschen.

Da sind wir insgesamt noch nicht soweit. Für den Studiengang

würde ich mir natürlich eine noch bessere Studioausstattung

wünschen. Da klage ich jetzt zwar auf einem hohen Niveau,

aber sicher ist da noch Luft nach oben. Der dritte Wunsch wäre,

mehr Bekanntheit für den Studiengang hier in Nürnberg.

IEE · 4 2012


Das Interview führte Harald Wollstadt,

Chefredakteur der IEE

23


Bildquelle: Christian Nitz – Fotolia.com

MÄRKTE+UNTERENEHMEN Aktuell

Leserwahl

Die Spitzen-Automatisierer

Leser lesen, was die Redakteure schreiben. So sind die Rollen normalerweise verteilt.

Jetzt tauschen wir sie. Jetzt sind die Leser gefragt. Küren Sie den Top-Lieferanten des

Maschinen- und Anlagenbaus.

Jeden Tag sitzen die Mitglieder der

IEE-Redaktion an ihren Schreibtischen

und sorgen dafür das möglichst

viele Informationen den Weg in jede

Ausgabe finden, um Ihnen als Leser unserer

Zeitschrift, als Fachmann der Automatisierungsbranche

ein breites Spektrum

an neuen Produkten, Fachartikeln, Messevorschauen

und Anwenderberichten zu

bieten. Dies ist ein erklärtes Ziel unserer

Zeitschrift. Thematische Schwerpunkte –

in dieser Ausgabe sind das die Druckmaschinen,

die ‚digitale Fabrik‘ und, natürlich,

die Hannover Messe, sorgen auch

dafür.

24 IEE · 4 2012

Ihre besten

Durch unsere tägliche Arbeit kennen wir

naturgemäß die meisten Unternehmen

der Branche: Aber im Zentrum unseres

Schaffens stehen nun mal Sie, der Leser.

Ohne Sie hätte es keinen Sinn, auf Pressetermine

zu gehen und uns die

Arbeit, die hinter der Entwicklung eines

Wegmess-Sensors steckt, erklären zu lassen.

Es wäre vollkommene Zeitverschwendung,

Interviews über eine möglichst

ressourceneffiziente Herstellung

von Schaltschränken zu führen. Kurz:

Ohne Sie geht nichts. Deshalb, lieber

Leser, spielen wir den Ball an Sie zurück.

Wir möchten zum Kern Ihrer täglichen

Automatisierungs-

Partner

Die große IEE-Leserwahl ‚Die

Spitze der Automatisierer‘ läuft

noch bis 30. Juni.

Arbeit vordringen. Wir möchten wissen,

mit wem Sie tagtäglich zu tun haben.

Genauer: Wir wollen wissen, mit wem Sie

am liebsten zusammenarbeiten – und warum.

Die Rede ist natürlich nicht von

ihrem Bürogenossen. Da hoffen wir in Ihrem

Interesse ohnehin auf ein gutes, kollegiales

Verhältnis. Wir meinen ihre ganz

persönlichen Top-Lieferanten. Wer sind

Ihre bevorzugten Automatisierungs-Partner

und was qualifiziert sie dafür?

Die besten Automatisierungs-Partner

Um Ihnen die Gelegenheit zu bieten, die

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zu küren, haben wir einen Online-Fragebogen

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und bis 30. Juni 2012 online.

Innerhalb des Wahl formulars sind – nach

Leit-, Prozess- und Feldebene sortiert –

die verschiedenen Produkt gruppen aufgeführt,

wo Sie Ihre Kandidaten in das entsprechende

Feld eintragen können.

Keine Arbeit ohne Lohn

Natürlich möchten wir Ihre Mühe auch

belohnen: Daher bekommt jeder Teilnehmer

die Gelegenheit, am Ende der

Um frage seine E-Mail-Adresse einzugeben

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löschen wir unmittelbar nach der Ziehung

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Autor

David Löh

ist Volontär der IEE


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Link zur Leserwahl ‚Die Spitze der Automatisierer‘


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TECHNIK Leitebene

[1]

26 IEE · 4 2012

[1] Auch das Trendthema Cloud Computing

kommt nicht zu kurz. Der Fokus für industrielle

Prozesse liegt hier besonders auf ERP-Lösungen.

Während allenthalben gemunkelt wird, es drohe eine Delle in der Konjunkturentwicklung,

sehen sich die Anbieter von IT und Service rund um PLM bestens aufgestellt. Das

zeigt sich auch auf der Hannover Messe, denn mit der Digital Factory werden die industriellen

Softwarelösungen für die Produktion und Produktentwicklung sowie deren

Einbindung in die Unternehmensprozesse in den Fokus gerückt.

Die Interessengemeinschaft der

Anbieter von Software und Service

rund um PLM, dem Sendler\

Circle, wartete in einer Gesprächsrunde

über die allgemeine Geschäftsentwicklung

der Branche mit einem interessanten

Ergebnis auf: Allen Unkenrufen zum

Trotz geht es weiterhin aufwärts. Nachdem

das Geschäftsjahr 2011 bestens verlaufen

ist, startet die Branche mit hohen

Erwartungen ins Jahr 2012. Daran hat

offenbar auch der hier, wie in anderen Industriezweigen,

zu verzeichnenden Mangel

an einer ausreichenden Zahl von

Fachkräften nichts geändert. Es könnten

freilich noch mehr Projekte abgeschlossen

werden, wenn dieser Mangel nicht wäre.

Aber es geht diesem Spezialzweig deutlich

besser als den anderen Bereichen der IT-

Industrie. Während der Bitkom (Bundesverband

Informationswirtschaft, Telekommunikation

und neue Medien) für

das laufende Jahr eine Steigerung der

Umsätze mit Software-Produkten in

Deutschland von 4,4 % voraussagt, vermelden

die PLM-Anbieter weiterhin zwei-

Industrielle Software für Produktion und Produktentwicklung

Das digitale Herz

schlägt in Halle 7

stellige Zuwachszahlen. Im Sendler\Circle

sind derzeit Unternehmen wie Acatec,

Aucotec, Dassault Systèmes, Edmpro,

Eplan, IBM, ICP Solution, Procad, PTC,

SAP, Siemens PLM Software, Tesis PLMware,

XPLM Solution vertreten. Organisiert

hat den Circle Ulrich Sendler, seit

über 30 Jahren Fachmann, Journalist und

Buchautor für Engineering Software und

seit 1995 Leiter des Sendler\Circle.

Der Grund für die gute Stimmung bei den

PLM-Firmen ist vermutlich der gleiche,

wie ihn der Bitkom für die Software generell

formuliert: „Die Nachfrage nach neuen

Anwendungen für Unternehmen, Behörden

und Privatanwender ist ungebrochen.

Insbesondere Produkte um die

betrieblichen Abläufe effizienter zu gestalten

und den Kunden einen besseren

Service zu bieten, stehen hoch im Kurs. Es

ist ein gutes Zeichen, dass die Unternehmen

dabei offenbar besonders stark in

das Management des Produkt-Lebenszyklus

investieren. Das könnte helfen, die

immer wieder an die Wand gemalte Delle

am Standort Deutschland zu vermeiden.“

Neuer Standort

Industrielle Softwarelösungen für die Produktion

und Produktentwicklung sowie

deren Einbindung in die Unternehmensprozesse

stehen im Mittelpunkt der Digital

Factory auf der Hannover Messe. Die

Messe für integrierte Prozesse und IT-

Lösungen wird in diesem Jahr in der Halle

7 zu finden sein. Damit werden die IT-

Themen näher an die Industrial Automation

herangerückt. Zudem wird die

Schnittmenge zwischen den Digital Factory-Ausstellern

und ihren IT-Anwendern

im Zulieferbereich der Industrial Supply

aufgezeigt. Schwerpunkte für die integrierten

Prozesse und IT-Lösungen sind:

Virtuelle Produktentwicklung (CAx),

Produkt-Lebenszyklus-Management

(PLM), Enterprise Resource Planning

(ERP), Manufacturing Execution Systems

(MES), Rapid Manufacturing und Rapid

Prototyping. In diesem Jahr liegt der Fokus

auf der Prozessintegration. Denn dieses

Thema betrifft alle Anwendungsbereiche

und wird an jedem Ausstellungsstand

explizit dargestellt.


Bildquelle: Xtravagant – Fotolia.com

Industrielle Softwarelösungen

für

die Produktion

und Produktentwicklung

stehen

im Mittelpunkt der

Digital Factory.

TECHNIK Leitebene

IEE · 4 2012

27


Bildquelle: Scanrail – Fotolia.com

TECHNIK Leitebene

[2] [3]

Trendthemen 2012

Eines der großen Themen der Informationstechnologie,

auch für die Digital Factory,

ist das Cloud-Computing: Immer

mehr Anbieter von Software für industrielle

Prozesse gehen dazu über, ein Angebot

in der Cloud zu positionieren. In der

Digital Factory betrifft dies vor allem

ERP. Aber auch in den Bereichen CAx,

MES und PLM werden zunehmend internetbasierte

Applikationen angeboten, die

der Endnutzer lediglich zeitweise nutzt

und bezahlt. Ein weiteres Thema ist die

Nutzung von mobilen Endgeräten: Ob

Entwicklung, Fertigung, Logistik oder

Service – die kleinen Geräte mit Touchscreen

sind überall angekommen und erleichtern

die Arbeit. Das gilt für den laufenden

Betrieb an der Maschine ebenso

wie für Servicedienste, die mit einem mobilen

Endgerät auch per Fernwartung

vorgenommen werden können.

Aber auch die Prozessintegration darf

nicht fehlen. Nur wenn in der automatisierten

Fertigung auch die richtigen Daten

aus der Entwicklung zur Verfügung stehen,

lassen sich Fehler nachhaltig reduzieren.

Um Produktionsanlagen zu simulieren

oder virtuell in Betrieb nehmen zu

können, müssen grundlegende Informationen

wie Produktions- und Montagedaten

aus der Produktentwicklung zur

Verfügung stehen. Um eine bessere Synchronisation

der verschiedenen Fachdisziplinen

im Engineering zu erreichen, ist die

Integration aller relevanten Prozesse notwendig.

Aucotec stellt eine Lösung vor, mit der

sich die Vorteile von Cloud Computing

und Apps praktikabel und Effizienz-steigernd

für das Engineering von Maschinen,

Anlagen und mobilen Systemen nutzen

lassen. Das Software-System Engineering

Base (EB) ermöglicht es, Zulieferer

28 IEE · 4 2012

Bildquelle: Deutsche Messe

und externe Mitarbeiter kostengünstig

von außen in Projekte einzubinden. Und

dies, ohne lange Rüstzeiten, aufwendige

Absprachen oder Datentransfers und

-abgleiche. Nur die Drei-Schicht-Architektur

des vorgestellten Systems ermöglicht

die flexible Skalierbarkeit vom Einzelplatz

bis zur globalen Unternehmens-

Lösung, heißt es. Eine Ausbaustufe der

Cloud-Nutzung ist die Erweiterung des

Datenzugriffs über zusätzliche In-House-

Anwendungen hinaus, etwa per App von

mobilen Geräten. Der Hersteller will auf

der Hannover Messe seine Lösung vom

Dashboard-Projektüberblick bis hin zu

Wartungs-Anwendungen vorstellen.

Wie kann ein Mensch mit einem Computer

ohne Tastatur, Maus oder Touchscreen

interagieren? Dieser Frage geht Heitec

mit einem Versuchsprojekt auf der Hannover

Messe nach. Das Unternehmen die

zugrunde liegende Kameratechnik des

Kinect-Sensors der Spielekonsole Xbox

360° von Microsoft näher unter die Lupe

genommen und eine Versuchsanwendung

programmiert. Auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand

wird bei einem ‚Blick in die

Werkstatt‘ gezeigt, wie ein Mensch beispielsweise

ein 3D-Modell mit bloßen

Handbewegungen drehen, kippen und

skalieren kann. Darüber hinaus kann er

mit Sprachbefehlen den Computer anweisen,

ein bestimmtes Bauteil anzufliegen.

Es handelt sich um eine reine Konzeptstudie,

wird betont, mit der die Möglichkeiten

des Kinect-Sensors erforscht und ausgelotet

werden sollen.

Sonderschauen der Digital Factory

Neben dem regulären Ausstellungsprogramm

wartet die Digital Factory mit

zwei Sonderveranstaltungen auf. Am

Messe-Mittwoch und Messe-Donnerstag

steht die vierte MES-Tagung mit Erfah-

[2] Eine Ausbaustufe der Cloud-Nutzung ist die

Erweiterung des Datenzugriffs über zusätzliche

In-House-Anwendungen hinaus, etwa per App

von mobilen Geräten.

[3] Auch 3D-Visualisierung wird wie 2011 erneut

ein Thema der Digital Factory sein.

rungsberichten aus der Praxis im Convention

Center auf dem Programm. Dabei

geht es um die diskrete Fertigung und um

die kontinuierliche Produktion. Eröffnet

wird der erste Tag mit einer Key Note von

Stefan Hoppe von der Firma Beckhoff

Automation, gleichzeitig Präsident der

OPC Foundation Europe.

Das Technology Cinema 3D zeigt in seiner

dritten Ausgabe – in Gestalt einer

Container-Architektur – Visualisierung

quer durch die industriellen Anwendungsbereiche.

Zahlreiche Partner tragen die

Veranstaltung in diesem Jahr, unter anderem

ESI-Group mit Icido, Eyevis, Schneider

Digital, PI-VRA und Christie. Die

Sonderveranstaltung Rapidx demonstrierte

in den vergangenen Jahren, wie aus

digitalen Modellen schnell Prototypen

werden. 2012 startet die neue Sonderveranstaltung

Integratix. Sie zeigt das Entstehen

intelligenter Produktsysteme – von

der Auslegung der Systemarchitektur über

die Entwicklung der Komponenten aus

Elektrik, Elektronik, Mechanik, Informatik

und anderen Disziplinen – bis zur

Simulation des kompletten Systems.

Autor

Harald Wollstadt

ist Chefredakteur der IEE


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Link zur Digital Factory


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Bildquelle: Unitro Fleischmann Bildquelle: Delta Barth

TECHNIK Leitebene

Halle 7, Stand A49

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Veranschaulicht komplexe Abläufe

Plex Systems: Der Provider der

Cloud-ERP-Software präsentiert auf

der Hannover Messe neue Funktionen

zur Unterstützung von Herstellungsprozessen.

So können Fertigungsunternehmen

die Produktivität

erhöhen und Transparenz in ihre

Abläufe bringen. Dazu gehören die

Halle 7, Stand C10

Wartungs-App

Instandhaltungs-Programm

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mobilen Endgeräts lässt sich der

Barcode einer Maschine einscannen,

woraufhin Nutzer die hinterlegte

Störungsmeldung direkt bearbeiten

können. Darüber hinaus

stehen alle Informationen – wie die

Wartungshistorie der Maschine

oder angelegte Dokumente – vor

Ort zur Verfügung. In einem weiteren

Schritt soll die App unabhängig

von IMS-Anwendungen zum Einsatz

kommen.

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unabhängig funktions- und gleichzeitig

netzwerkfähig gemäß EN-

1490-Standard zur Einbindung in

die Gebäudeautomation. Die Hard-

und Software nutzt die Möglichkeiten

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gängige Bus- und Kommunikations-

Systeme. Die Module mit Schraub-

Steckklemmen-Anschluss und internem

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Bildquelle: alle Bilder Eplan

TECHNIK Leitebene

Fluid-Software mit 3D-Technologie

Step by Step

Der Trend zu mechatronischen Komponenten und Systemen in der Fluidtechnik hält

an. Eplan Fluid Professional ist eine 3D-Lösung, die sich deswegen einfach per Step-

Schnittstelle in den MCAD Workflow integrieren lässt. Das stärkt das interdisziplinäre

Engineering und erhöht zugleich die Kompetenz des Fluidtechnikers im Gesamtprojekt.

Provokant gesagt: Der Fachkräftemangel

macht auch vor der

Fluidtechnik nicht Halt. Fluidtechniker

mit Erfahrung in Pneumatik

und Hydraulik und dem systemtechnischen

Wissen sind rar. Umso wichtiger

wird es daher, im Engineering diese Kapazitäten

mit fluidtechnischem Spezialwissen

bestmöglich einzusetzen. Herkömmlich

sind Ingenieure und Techniker mit

Fluid-Know-how in der MCAD-Konstruktion

angesiedelt. So ist es auch verständlich,

dass bislang überwiegendmechanische

CAD-Systeme zur Projektierung

und Dokumentation von Fluid-Systemen

zum Einsatz kamen. Doch der

Trend zur Mechatronik und damit verbunden

einem immer höheren Anteil an

32 IEE · 4 2012

elektrotechnischer Steuerung in Fluid-

Komponenten und Systemen verlangte

nach Logik-basierten Systemen. Dies war

auch die Grundlage zur Entwicklung von

Eplan Fluid. Das CAE-System auf Basis

der Eplan-Plattform unterstützt Fluidtechniker

gezielt bei der Projektierung mit

fluidspezifischen Funktionen, Normenunterstützung,

Automatismen und direkter

Verbindung zur Elektrotechnik.

3D ins Projekt bringen

Die Fluid-Software kombiniert die bewährte

fluidtechnische Projektierung mit

neuer 3D-Technologie direkt in Eplan.

Einmal im Fluid-Schaltplan platzierte

Komponenten wie Ventile oder Zylinder

können lassen sich mit einer einfachen

Einfache 3D-

Projektierung mit

automatisch

erzeugten Anfasspunkten

für jedes

Bauteil

Methode – vergleichbar mit dem Lego-

Prinzip – in 3D zusammenbauen und auf

Technik im Detail

Halle 7, Stand D12

Step

Step (Standard for the Exchange of Product model

data) ist ein Standard zur Beschreibung von Produktdaten.

Diese Beschreibung umfasst neben

den physischen auch funktionale Aspekte eines

Produktes. Step ist formal in der ISO-Norm 10303

definiert. Aufgrund der Standardisierung ist Step

für den Datenaustausch zwischen verschiedenen

Systemen geeignet. Innerhalb von Step können

Produktdateninformationen des gesamten Lebenszyklus

abgebildet werden. Somit eignet sich

der Step für den Einsatz in CAD-, CAM-, PDModer

CAE-Systemen. Quelle: wikipedia.org


[1]

Montageflächen platzieren. Die ‚Etouch-

Technologie‘ liefert automatisch erzeugte

Anfasspunkte für jedes Bauteil. So ist es

für jeden Fluidtechniker spielend leicht,

Fluidsysteme in 3D aufzubauen. Der Praxisvorteil:

Frühzeitig stehen wertvolle Informationen

für die Fertigung bereit, wie

benötigte Bauräume, Bohrungen oder

Schlauchlängen. Dabei werden keine

tiefergehenden 3D-Kenntnisse benötigt

und die 2D-Ableitungen als Fertigungszeichnungen

entstehen automatisch als

Teil der Dokumentation.

www.insevis.de

Integrierter Workflow mit Mechanik-Konstruktion

Besonderes Augenmerk legt die Fluid-

Software auf die volle Integration in den

bereits bestehenden Workflow der Mechanik-Konstruktion:

Mittels Bauraumkonzepten

und dem neutralen Austausch

der 3D-Daten per Step-Format lässt sich

ein Workflow etablieren, der das Knowhow

des Fluidtechnikers gerade auch

beim Aufbau des 3D-Modells nutzt. Wie

sieht nun ein solcher Workflow aus? Am

Beispiel von Autodesk Inventor entsteht

Ihr innovatives Steuerungskonzept

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feugait, quatem velendre min utpat augait autet,

TECHNIK Leitebene

[1] Definition eines Bauraumes zur

Fluidprojektierung im 3D-Modell

ein Rundtakt-System in der Mechanik-

Abteilung schrittweise als 3D-Modell.

Für die pneumatischen Komponenten

und deren zentraler Drucklufteinspeisung

wird an der Maschine im MCAD zunächst

ein Bauraum definiert. Über ein

neutrales Step-Format lässt sich dieser exportieren

und an den Fluidtechniker übergeben.

Der Fluid-Konstrukteur projektiert

in Folge die Auswahl der Komponenten

und deren Verschaltung. Dabei nutzt er

die direkte Anbindung an den elektrotechnischen

Teil der Projektierung. ➜

IEE · 4 2012

33

STEP ist ein eingetragenes Warenzeichen der SIEMENS AG


Funktionale Sicherheit

im Maschinen- und

Anlagenbau

Serie 7S

Mit zwangsgeführten Kontakten

34 IEE · 4 2012

Wir stellen aus:

Hannover Messe

Halle 12, Stand B66

• Funktionale Sicherheit im

Maschinen- und Anlagenbau

EN 13849-1

• Zwangsgeführte Kontakte

EN 50205, Typ A

• Brandschutz in

Schienenfahrzeugen

CEI 11170-3

• 2, 4 und 6 Kontakte

MADE IN EUROPE

www.fi nder.de

TECHNIK Leitebene

[2]

[2 ] Rückführung der Fluid-Projektierung in das 3D-Gesamtmodell über Step

Sofort stehen automatisch generierte

Stücklisten und Schlauchleitungslisten zur

Verfügung.

Neue Kompetenz für den Fluidtechniker

Als neues Element im Workflow ist der

Fluid-Konstrukteur jetzt auch für das 3D-

Layout der Fluidtechnik verantwortlich.

Importiert er beispielsweise eine Montageplatte,

so kann er die bereits im Schaltplan

projektierten Komponenten direkt

per Drag-and-Drop im vorgesehenen

Bauraum platzieren und Komponenten in

3D zusammenbauen. Das geht einfach,

da Montagepunkte die Bauteile automatisch

verbinden. Mittels Bemaßungen

werden beispielsweise die Fertigungsinformationen

für die Befestigungsschellen

der pneumatischen Wartungseinheit erstellt.

Das Ergebnis der Projektierung

übergibt der Fluidtechniker wiederum per

Step zurück an das Inventor-Modell der

Gesamtmaschine – inklusive Bauteilnummerierungen.

Das Know-how des Fluidtechnikers

wird dort genutzt, wo es benötigt

wird: zur Auswahl und Dimensionierung

der Komponenten, deren fluidtechnischer

Verschaltung und der korrekten

Platzierung. Aspekte wie Schlauchlängen,

Wärmeentwicklung, Energieeffizienz, mechatronisches

Zusammenspiel und die

Reduzierung des Bauraumes lassen sich

vom Start weg kalkulieren. Die Automatismen

des Systems unterstützen den Anwender

für schnelle Projektlaufzeiten.

Standardisierte Fluidprojektierung

Die Fluid-Projektierung zu standardisieren,

oft verwendete Teilsysteme in Form

von Makros direkt in der Projektierung

zu speichern und wiederzuverwenden –

dies alles stellt das eigentliche Potenzial

für den Fluidtechniker dar. Fortan kann

er sein Spezialwissen speichern und jederzeit

abrufbar machen. Das beschleunigt

die Projektierung und sichert die Qualität

disziplinübergreifend. Weiterhin bietet

der Workflow gemeinsam mit der Elektroprojektierung

die Chance Fehler zu vermeiden,

gerade bei gesteigerter Komplexität

der mechatronischen Komponenten

wie Ventilinseln. Für den Projekteur ergibt

sich ein weiterer praktischer Vorteil:

3D-Daten, Fluid-Symbole und elektrische

Ansteuerung sind direkt mit der Stückliste

und den technischen Daten der Geräte

verbunden. Diese Kombination ermöglicht

es Fluidtechnikern Projektierungs-

und Dokumentations-Aufwand zu verringern.

Autor

Frank Engler

ist Produktmanager bei Eplan Software & Service

GmbH & Co. KG in Monheim am Rhein.

infoDIREKT 790iee0412

www.all-electronics.de

Link zur Fluid-Software


Bildquelle: Opdenhoff

Betriebssystem

Alles auf einmal

Real-Time Systems: Ab sofort ist die

Version 3.1 des RTS Hypervisors verfügbar.

Die Software ermöglicht den ungestörten,

sicheren und parallelen Betrieb

von Echtzeitbetriebssystemen – auch im

Mix mit Microsoft Windows, auf einer

Intel x86 basierten Hardwareplattform.

Die harte Echtzeitfähigkeit bleibt hierbei

vollständig erhalten. Durch die Aufteilung

von Prozessorkernen, Speicher und

I/O-Geräten in einzelne, virtuell unabhängige

Rechner lässt sich Hardware in

Anlagen oder Maschinen ohne zusätzlichen

Embedded-Controller auf eine Intel

Multi-Core-Hardware reduzieren.

infoDIREKT 704iee0412

ww.all-electronics.de

Link zum Produkt

Leitsystem

Einfach gemischt

Opdenhoff: Das neue Leit- und Steuerungssystem

OPD-Win für Mischanlagen

soll Prozessabläufe durch Konfigurationsprogramme

und Panelintegration

einfacher gestalten. Außerdem können

die Nutzer damit Aktoren ein- und ausschalten

sowie zwischen drei Übergangsbedienungen

wählen. Ebenso

lassen sich Sollwerte für Motoren und

Zeiten für das Weiterschalten fest in die

Schrittkette eingeben oder für das Abrufen

aus einer externen Quelle parametrieren.

Der modulare Aufbau der Ablauffunktionen

ermöglicht, dass der Anwender

diese einzeln bearbeiten kann.

infoDIREKT 705iee0412

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

Damit nichts anbrennt

Bildquelle: Afriso Gasmessgerät

www.wscad.com

Afriso: Die tragbaren Gasspürgeräte

GSP3 und GSP3 Flex erkennen

brennbare Gase. Führt der Anwender

das Gerät an einem Leck vorbei,

kann er die Intensität des austretenden

Gases an drei LEDs ablesen.

Gleichzeitig ertönt ein in der Frequenz

und zur Gaskonzentration

proportional ansteigendes akustisches

Signal. Das Gerät mit dem

TECHNIK Leitebene

Zusatz ‚Flex‘ hat zusätzlich einen

biegsamen Arm, an dessen Spitze

die Gasspürsonde sitzt. Der Messbereich

(Methan) des Sensors reicht

von 0 bis 2 000 ppm bei einer Empfindlichkeit

von 20 bis 50 ppm.

DER

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Mit den coolen Tools der neuen WSCAD SUITE brechen frostige Zeiten für Ihre Wettbewerber

an. Denn die neue WSCAD SUITE ist spielend einfach und eiskalt kalkuliert.

WSCAD EE Electrical Engineering – Das ideale Tool zur Schaltplanerstellung

WSCAD FE Fluid Engineering – Für die Planung von Hydraulik und Pneumatik

WSCAD CE Cabinet Engineering – Effi ziente Schaltschrankplanung

WSCAD EI Electric Installation – Elektroinstallationen schnell und exakt erstellen

WSCAD BA Building Automation – Für alle Gebäudeautomationsaufgaben

Light & Building: Halle 11.0 Stand A91

HMI: Halle 7 Stand F28

infoDIREKT 557iee0412

www.all-electronics.de

Link zur Produktgruppe


Die Premiere des Jahres:

Themenpark „Power Electronics and

Manufacturing for E-Mobility“

Besuchen Sie den Themenpark „Power Electronics and Manufacturing for

E-Mobility“ auf der PCIM und SMT/Hybrid/Packaging ���� in Nürnberg

Das Thema Elektromobilität stellt die Unternehmen vor

viele neue Herausforderungen. Im Bereich der Elektronikfertigung

, in der Leistungselektronik, dem Energiemanagement

und der Antriebstechnik sind neue, innovative

Lösungen gefragt.

Im Rahmen der in diesem Jahr zeitgleich stattfindenden

Messen PCIM und SMT/Hybrid/Packaging in Nürnberg

(vom ��.��.�� bis ��.��.��), wird der Hüthig-Verlag in

Kooperation mit dem Messeveranstalter Mesago erstmals

einen Themenpark unter dem Motto „Power Electronics

and Manufacturing for E-Mobility“ veranstalten.


Bilder: www.nuernbergmesse.de/de/presse/nm/mediacenter/fotos; Marcus Kretschmar/fotolia.com

Teilnehmer:

und weitere

Ca. �� Aussteller erwarten Sie mit neuen Trends rund

um das Thema „Power Electronics and Manufacturing

for E-Mobility“.

Ihr kostenloses

Ticket unter

www.all-electronics.de/

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kostenloses Eintrittsticket erhalten Sie unter

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Im Weiher 10

D-69121 Heidelberg

Tel. +49 (0) 6221 489-0

Fax +49 (0) 6221 489-481

www.huethig.de


Bildquelle: alle Bilder TÜV Nord

TECHNIK Leitebene

Anlagenoptimierung

Kraftwerk in

On/Off-Beziehung

Konventionelle Kohle- und Gaswerke wurden nicht dafür konzipiert, die Produktionsspitzen

und -täler der heutigen Energielandschaft zu steuern. Sie wurden geschaffen,

um gleichmäßig Energie zu erzeugen. Jetzt werden sie aber immer mehr als Backup

verwendet, um nachhaltige Formen der Energiegewinnung zu ergänzen.

Unter solchen Bedingungen zu arbeiten,

bedeutet eine höhere Belastung

des gesamten Kraftwerks.

Insbesondere für die dickwandigen

Komponenten, durch die der Dampf vom

Dampferzeuger zur Turbine transportiert

wird und wo die größten Temperaturwechsel

auftreten. Denn der Start eines

Kraftwerks kann im Extremfall einen

Temperaturanstieg in diesen Bauteilen um

beinahe 500 °C mit sich bringen. Beim

Abschalten sieht es ähnlich aus, nur im

umgekehrten Verhältnis. Um sicherzustellen,

dass für eine konstante Energieversorgung

gesorgt ist und der variierende

Bedarf erfüllt werden kann, wird die Anzahl

der Ein- und Ausschaltwechsel in der

Zukunft rapide zunehmen.

38 IEE · 4 2012

Bei häufigen steilen Temperaturtransienten

sind Komponenten wie Behälter, Ventile,

und Sammler Materialermüdung

und Rissbildung ausgesetzt. In Folge dessen

kann sich deren Lebensdauer verkürzen,

was einen negativen Effekt auf die

betriebliche Leistungsfähigkeit, die Instandhaltung

und auf die Energieproduktion

hat. Für Axel Schulz, den koordinierenden

Ingenieur im Team für Belastungsberechnung

und Design, beim TÜV Nord

Systec in Hamburg, ist die Auswertung

und Lösung der ingenieursmäßigen Herausforderungen

von Temperaturzyklen

für die Strom- und Chemieindustrie ein

primärer Fokus. Diese Projekte haben in

der letzten Zeit in Folge des neuen Energieprogramms

in Deutschland an Bedeu-

Konventionelle Kohle- und Gaskraftwerke

sind nicht dafür konstruiert

dauernd ab- und wieder

angeschaltet zu werden.

tung gewonnen. „Die Deutsche Regierung

hat einen ambitionierten Plan aufgestellt,

um Nuklearenergie bis 2022 durch Wind-

und Solarenergie zu ersetzen“ erläutert

Schulz. „Um die schwankende Energieproduktion

der neuen Technologien auszugleichen,

haben wir einen erhöhten Bedarf

an schnell-startenden Kraftwerken.“

Da die Energieindustrie allmählich grüner

wird, ist es wahrscheinlich, dass dieser

Trend sich weltweit durchsetzt.

Funktionsweise von

Kraftwerken verbessern

Als Antwort auf die sich verändernden

Bedingungen hat der TÜV Nord ein ‚Cycle

Optimized Operation Program‘ (Coop)

entworfen, um Anlagenstandards, Leistung

und Management zu verbessern.

„Wenn Evaluierung und Versuche realitätsnahe

Ergebnisse liefern“, sagt Schulz,

„kann die Planung der Betriebs- und

Leerlaufzeiten viel effizienter vorgenommen

werden, und Kosten können kontrolliert

werden.“

In Deutschland sind die Vorschriften für

Kraftwerke nicht nur besonders strikt,

sondern auch extrem konservativ und

basieren auf übervereinfachten Annahmen:

momentan werden die An- und

Abfahrprozesse als näherungs-quasi-

statische Vorgänge berechnet und Wärmeübertragungskoeffizienten

nicht berücksichtigt

– die Dampftemperatur ist

der Wandtemperatur gleichgesetzt. Aufgrund

dieser Vereinfachungen können Ermüdungen

und Schädigungswahrscheinlichkeiten

an Bauteilen und Baugruppen

deutlich überbewertet werden.

Im ersten Modul des zweiteiligen Coop-

Prozesses verwenden die Ingenieure

Abaqus-Fluid-Structure-Interaction (FSI)

genannte Funktionalitäten, um tatsächliche

Wärmeübertragungsbedingungen in-


[1]

nerhalb einer Komponente zu simulieren.

Dies führt zu einer realistischeren Bewertung

der Bauteilbelastung und zu weniger

konservativen Auslegungsvorschriften.

Weiter ermöglicht die Abaqus-FSI-Simulation

eine verbesserte innere Form der

Komponenten, um Druckverluste, Belastungen

und Lärmemissionen zu verringern.

Das zweite Modul des Coop verwendet

auch ‚Extended Finite Element

Methods‘ (XFEM) und ermöglicht Rissausbreitungsanalysen,

um Rissgeometrie

und Risswachstum zu berechnen. Diese

Analysen erlauben es dem Ingenieur-Team

neue Sicherheitsstandards zu bestimmen

und die Lebensdauer genauer einzuschät-

zen. „Durch die Verwendung von Simulation

können wir bessere Empfehlungen

für Vorschriften machen und präzisere Inspektionsintervalle

vorschlagen. Ungeplante

Wartungen und kostspielige Reparaturen

können vermieden werden“, stellt

Schulz fest.

Versuchsergebnisse verifizieren Simulation

Um die Methodik des Coop-Programms

zu validieren, hat das TÜV-Nord-Team

eine Analyse an zwei chemischen Prozessbehältern

vorgenommen; an Komponenten,

die in der chemischen Herstellung

verwendet werden und die auch häufigen

Leerlaufzeiten und extremen Temperatur-

TECHNIK Leitebene

[1] Die FE-Analyse der Spannungsverteilung um

die Dehnungsfuge der Standardzarge herum zeigt

Äquivalente Spannung (links), Umfangsspannung

(mitte), und axiale Biegespannung (rechts).

wechseln ausgesetzt sind. „Wir haben uns

entschlossen, diese Behälter zu untersuchen,

da wir der Chemieindustrie Dienstleistungen

anbieten, und diese Prozessbehälter

haben Betriebsbedingungen, die

den Frischdampfkomponenten sehr ähneln,

die es in Kraftwerken mit schnellen

Zykluszeiten gibt“, sagt Schulz. In diesen

für die Studie ausgewählten Behälter hatten

sich Risse gebildet, sodass das Team

der Ingenieure FEA-Ergebnisse mit physikalischen

Messergebnissen vergleichen

konnte.

Die Prozessbehälter wurden mit Standzargen-Dehnungsfugen

konstruiert, die

aus warmfestem Stahl hergestellt und so

entworfen sind, dass sie die thermische

Belastung während eines Zyklus verringern.

Während des Anfahrens wurde der

Behälter mit 490 °C heißem Medium ➜


TECHNIK Leitebene

[2]

beaufschlagt. Während des Abschaltens

wurde Wasser mit einer Temperatur von

50 °C eingefüllt, das die Temperatur des

Behälters in 45 Minuten um 250 °C herunter

kühlte. Der Behälter war den Belastungen,

die diese extremen Temperaturwechsel

mit sich bringen rund 200 Mal

im Jahr oder einmal alle 33 Stunden ausgesetzt.

Das Ergebnis dieser häufigen und

extremen Lastwechsel war, dass sich in

allen 82 Dehnungsfugen Risse gebildet

hatten. Die Risse befanden sich an der

gleichen Position, variierten aber in Länge

und Tiefe, abhängig von ihrer Betriebsdauer.

Die Ingenieure konnten aufgrund

der symmetrischen Form und der relativ

konstanten Betriebsbelastung für ihre

Simulation einen 15°-Sektor-Abschnitt

dieses Prozessbehälters modellieren.

Als Teil des ersten Coop-Moduls führte

das Team eine sequentiell gekoppelte

thermische Stressanalyse durch. In diesem

speziellen Fall war eine weiterführende

FSI-Berechnung nicht erforderlich. Sie

bauten diese Simulation mit tatsächlichen

Betriebsdaten für Temperatur (Wärmeübertragung),

Massenstrom (Geschwindigkeit)

und Druck sowie der gegebenen

Komponentengeometrie auf. Die Ergebnisse

zeigten, dass ein Belastungsmaximum

von schätzungsweise 1,15 MPa

(linear-elastisch) sowohl beim Aufheizen

als auch beim Abkühlen auftrat, wenn die

Temperaturtransiente am steilsten war.

Im Rahmen der Ermüdungsanalyse konnte

die Lebensdauer der Baugruppe auf

400 Zyklen, oder circa zwei Jahre, berechnet

werden.

Im zweiten Coop-Modul verwendete das

Ingenieurteam die Ergebnisse der realen

Spannungsberechnungen als Ausgangspunkt

und führten dann eine Shapeoptimierung

durch, indem sie die Form

der Dehnungsfugen änderten – dieselbe

Technik kann auch für eine Behälterform

40 IEE · 4 2012

verwendet werden. Sie stellten fest, dass

geringfügige Änderungen der Form die

Ermüdungsfestigkeit verbessern können

und dass die resultierende Druckverluste

und lokalen Biegespannungen verringert

werden können, wenn die Geometrien

hinsichtlich der Durchflussverbesserung

geändert werden.

Um die Interaktionen zwischen Behälterbeanspruchung,

Ermüdung, Rissgeometrie

und Rissausbreitung besser verstehen

zu können, benutzte das Team die Einsatzmöglichkeiten

von XFEM in Abaqus

mit Konturintegralberechnungen. „Die

XFEM-Methode ermöglicht es, Risswachstum

über die Elemente zu studieren,

wie es bisher nicht möglich war“,

erklärt Schulz. „Die Konturintegralberechnung

befähigt uns, die Werte der Belastungsintensität

für eine ganze Serie von

Risstiefen und -formen zu analysieren.“

Diese Analysen zeigten, dass die größten

Belastungen auftreten, wenn der Behälter

sich am schnellsten aufheizt. Die Belastung

nimmt mit steigender Risstiefe ab

und der Riss wächst an der Außenseite

der Zarge schneller, als an der Innenseite.

Dann verglich das Team seine Simulationen

mit physikalischen Versuchen, bei denen

es Belastungs- und Rissmessungen an

den Behältern selbst durchführten, um die

Abaqus-FEA-Ergebnisse zu verifizieren.

„Sowohl für die Spannungsverteilung als

auch für das Risswachstum stellten wir

eine gute Übereinstimmung zwischen den

Abaqus-Ergebnissen und den Versuchsresultaten

fest“, sagte Schulz. „Es wurde

erkennbar, dass mit zunehmender Zyklenzahl,

beziehungsweise mit zunehmender

Risstiefe das Risswachstum abnimmt.“

Simulation ermöglicht klarere Einsichten

Für den TÜV Nord hat die realistische Simulation

ein Fenster in die Black-Box des

[2] Abaqus Extended Finite Element Method

(XFEM) zeigt das Fortschreiten des zunehmenden

Risswachstums (von links nach rechts), beginnend

im relevanten Bereich an den Standzargen-

Dehnungsfugen. Dominante Umfangsspannungen

bewirken, dass ein Riss am Ende der Dehnungsfugen

entsteht. Aufgrund ungleicher Spannung in

der Zarge über der Dehnungsfuge wächst der

Riss an Außenseite schneller als an der Innenseite

des Konnektors.

Kraftwerkbetriebes geschaffen. Mit einem

besseren Einblick und einem höheren

Verständnis der Spannungen thermischer

Zyklen kann das Ingenieurteam Empfehlungen

an Anlagenbetreiber geben, die

Energiewerkbetriebsprozesse und Aufbau

der Systemkomponenten verbessern. Laut

Schulz umfassen die Verbesserungen insbesondere

die Dauer der An- und Abfahrzeiten

sowie ein präziseres Timing der

Wartungs-, Service- und Inspektionszyklen.

Das Design der Komponenten kann

in Richtung einer höheren Lebensdauer

verbessert werden. Verringert man beispielsweise

das Spannungs- und Ermüdungslevel

einer Frischdampfkomponente,

könnte man Ersatzteilkosten in Höhe

von 200 000 Euro einsparen. Das Coop-

Programm ist so konzipiert, dass ungeplante

Reparaturen verhindert und Reinvestments

verringert werden können.

„Seit Anfang 2011 arbeiten wir in

Deutschland mit dem Coop-Konzept und

bald werden wir es sowohl für Energie-

als auch für Chemieindustriekunden weltweit

einsetzen“, sagte Schulz. „Durch das

Einbeziehen fortgeschrittener FEA-Werkzeuge

in unsere Methodik, tragen wir dazu

bei, verlässlichere und flexiblere Kraftwerke

zu schaffen.“ Hohe Flexibilität

wird sehr wahrscheinlich eine unerlässliche

Fähigkeit für Energieunternehmen

werden, die danach streben, die Spitzen-

und Talwerte der zukünftigen Energieversorgung

zu beherrschen.

Autor

Volkmar Schönfeld

ist Product Sales Representative bei der Dassault

Systemes Deutschland GmbH.


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www.all-electronics.de

Link zum TÜV Nord


Bildquelle: Redaktion IEE/Renate Schildheuer

TITELSTORY Prozessebene

Prozessebene

Interview mit Dr. Josef Papenfort, Produktmanager Twincat bei Beckhoff

42 IEE · 4 2012

SPS-Nutzern stehen

Möglichkeiten zur

Verfügung, modularen

und einfach wiederzuverwendenden

Code zu schreiben.

Josef Papenfort


Twincat 3 wurde auf der SPS/IPC/Drives releast, dem ging eine Beta-

Phase voraus. Wie lang hat diese gedauert und wie sah sie konkret

aus?

Die Beta-Phase hat über eineinhalb Jahre gedauert und begann

Mitte 2010. Konkret haben wir eine Reihe interessierter Kunden

mit Beta-Versionen in verschiedenen Bereichen beliefert. Besonders

groß war die Nachfrage bei den Programmiersprachen, die

nicht durch Twincat 2 abgedeckt werden. Viele der Beta-Kunden,

die vorher noch nicht mit Beckhoff gearbeitet hatten, waren an

der C++ Implementierung interessiert. Ebensoviel Nachfrage gab

es nach Matlab/Simulink. Diesen Kunden haben wir Twincat 3

frühzeitig zur Verfügung gestellt. Ein anderer Kundenkreis wiederum

wollte die neue SPS mit objektorientierter Programmierung

ausprobieren.

Nach dem Release ist nun die offizielle Auslieferung über den Download

von der Beckhoff Webseite erfolgt. Was bedeutet das konkret?

Twincat 3 steht seit dem 15. März 2012 zum Download bereit.

Das kostenlose Engineering kann ebenso heruntergeladen werden

wie die integrierte Runtime. Die Runtime kann für sieben

Tage ohne Limitierung evaluiert werden. Durch den Download

ist die schon im November releaste Version nun frei erhältlich.

Der Anwender hat nun Twincat 3 gekauft und installiert. Da er vorher

ein reger Twincat-2-Nutzer war, stellt sich die Frage, was macht er mit

seinen Twincat-2-Programmen?

Natürlich kann er die Twincat-2-Programme übernehmen. Wir

haben in den letzten 15 Jahren eine riesige Zahl von Anwendern

auf Basis von Twincat 2 gewonnen – mit mehreren 100 000

Lizenzen. Die in dieser Zeit entstandene Software muss natürlich

auch in Twincat 3 übernommen werden können.

In Twincat 3 ist auch die Entwicklungsumgebung um viele Features

erweitert worden. Welche Zielgruppe hatten Sie dabei im Auge?

Die Zielgruppen sind zum einen natürlich die Bestandskunden,

die wir mit einem neuen guten Tool unterstützen wollen. Die

neuen Features werden das Engineering deutlich verbessern und

TITELSTORY Prozessebene

Die Konvergenz der

Technologien

Zur SPS/IPC/Drives 2011 hat Beckhoff die neue Version seiner Automatisierungssoftware

Twincat releast. Die IEE sprach mit Josef Papenfort, Produktmanager Twincat bei

Beckhoff, über die konkreten Neuerungen. Im Gespräch zeigte sich außerdem, welche

Philosophie der Weiterentwicklung zugrunde lag.

die Usability erhöhen. Mit den objektorientierten Erweiterungen

der IEC 61131 stehen den SPS-Nutzern auch Möglichkeiten zur

Verfügung, modularen und einfach wiederzuverwendenden

Code zu schreiben. Natürlich kann bestehender SPS-Code auch

ohne Änderung übernommen und

weiter verwendet werden.

Wir sprechen selbstverständlich

auch ganz gezielt Kunden an, die

an neuen Themen interessiert sind.

Zum Beispiel diejenigen Kunden,

die gerne ihre Maschinen und

Anlagen in C++ programmieren

möchten und natürlich vorhandene

Sourcen übernehmen wollen.

Die Ausführung der C++ Applikation

erfolgt in der Twincat-Echt-

Wir wollen das aus

der IT Bewährte für

die Automatisierungstechnikanpassen

und erweitern.

Josef Papenfort

zeit. Damit steht die PC-basierte Runtime und Ethercat als Bus

auch für die C++-Anwender zur Verfügung.

Das Gleiche gilt auch für Matlab/Simulink. Auch hier gibt es

viele Anwender und damit auch viele vorhandene Modelle. Diese

Modelle können mit Twincat 3 ohne Modifikation übersetzt

und in der Twincat-3-Echtzeit ausgeführt werden. Für alle Sprachen

stehen leistungsfähige Debugger und Analysetools zur Verfügung.

Twincat 3 wurde in das Visual Studio integriert. Wo liegt darin der

Vorteil?

Visual Studio ist als Entwicklungsumgebung für Software weltweit

bekannt und beliebt. Wir haben uns deshalb entschieden,

dieses Software-Entwicklungstool auch für die Automatisierungstechnik

zu nutzen. Uns ist eine Konvergenz der Systeme

wichtig: Wir wollen das aus der IT Bewährte für die Automatisierungstechnik

anpassen und erweitern. Wir verwenden Visual

Studio zunächst als Rahmen für unsere Plug-ins, für die Konfiguration

und für die Programmierung der SPS. Daneben verwenden

wir die Dinge, die im Visual Studio bereits vorhanden sind,

wie C, C++, C# oder die anderen .NET-Sprachen.


IEE · 4 2012

43


TITELSTORY Prozessebene

Interview mit Dr. Josef Papenfort, Produktmanager Twincat bei Beckhoff

Wenn wir gerade bei der Programmierung sind: Wie sieht es mit der

Wiederverwendbarkeit des Codes aus?

Das ist ein ganz wichtiges Thema. Wir stellen mit der PC-basierten

Hardware eine Plattform zur Verfügung, auf der man mehr

und mehr Software implementieren

Wir sind der Überzeugung,

dass modulare

Software-

Programmierung der

Weg ist, den man

gehen muss.

Josef Papenfort

44 IEE · 4 2012

kann. Zudem stellen wir mit Ethercat

einen Bus zur Verfügung, der das

auch nach außen transportieren

kann. Natürlich müssen wir auch

dafür sorgen, dass man die Software

noch beherrschen kann. Wir sind der

Überzeugung, dass modulare Software-Programmierung

der Weg ist,

den man gehen muss, um Software

auch in Zukunft einfach nutzen zu

können. Module können in verschie-

denen Sprachen geschrieben werden. Sie können vom Engineering

im gleichen Tool – dem Visual Studio – programmiert und

kombiniert werden. Dann erfolgt der Download in die Runtime.

Die Runtime ist in der Lage, verschiedene Module auszuführen

und auch auf verschiedenen Cores einer Multicore-CPU zu verteilen.

Auch die Safety-Programmierung ist ein ganz wichtiges Thema. Wie

geht Twincat 3 damit um?

In Twincat 3 hat Beckhoff einen komplett neuen Safety Editor

entwickelt, der integraler Bestandteil ist und natürlich auch in

die Umgebung des Microsoft Visual Studio integriert ist. Wir

bieten hier zunächst einen freigrafischen Editor. Neben dem freigrafischen

Funktionsplan-Editor wird es auch einen Safety-C

Editor geben, mit dem man die sicherheitstechnische Applikation

in der Hochsprache C programmieren und debuggen kann.

Sie haben die Runtime angesprochen, die modular aufgebaut ist. Welche

Möglichkeiten ergeben sich daraus für den Anwender?

Der Anwender kann viele verschiedene Module in verschiedenen

Sprachen – SPS, C/C++ oder Matlab/Simulink – schreiben und

kombinieren. Safety ist in diesem Zusammenhang natürlich auch

ein Modul. Die Module können in die Twincat-Echtzeit geladen

und von den Echtzeit-Tasks ausgeführt werden. Über die bei

Twinctat 3 definierten Schnittstellen können Daten zwischen

den Modulen ausgetauscht werden. Es können aber auch Funktionen

in anderen Modulen aufgerufen werden. Unsere Kunden

können zum Beispiel aus einer SPS einen Matlab/Simulink-

Regler direkt aufrufen.

Stichwort Matlab/Simulink: Funktioniert die Anbindung zu Matlab/

Simulink bereits?

Die Anbindung zu Matlab/Simulink funktioniert natürlich

schon. Eine erste Applikation wurde erfolgreich in der Beta-Phase

von Twincat 3 getestet und ist mittlerweile mit der releasten

Version schon an Endkunden ausgeliefert worden. Dieses Projekt

wurde komplett in Matlab/Simulink erstellt.

Ein wesentlicher Punkt bei Twincat 3 ist, das haben wir schon kurz

angerissen, die Verteilung auf mehrere Prozessorkerne. Welche Leistungssteigerung

erreiche ich damit?

Die Leistungssteigerung ist nahezu linear. Ein Programm in IEC

61131, das mit Twincat 2 auf einem Kern ausgeführt wird, kann

jetzt auf zum Beispiel vier Kerne dupliziert werden und erreicht

so eine vierfache Performance. Bei erhöhter Kommunikation der

Applikationen geht die Performance natürlich etwas runter. Die

Leistungsfähigkeit der neuen Multicore-CPUs kann aber optimal

ausgenutzt werden.

Was ist aus Ihrer Sicht das Highlight von Twincat 3?

Das Highlight im Engineeringbereich ist sicherlich die Integration

der automatisierungstechnischen Komponenten in das aus

der IT bekannte Visual Studio. Das Beckhoff-Automatisierungs-

Know-how für die Konfiguration und Programmierung der SPS

ist komplett integriert. Das zweite Highlight ist, dass wir die

Runtime auf dem PC haben, die leistungsstark ist, hochgenau

und eine sehr präzise Echtzeit bietet. Durch die Möglichkeit der

Verteilung auf die einzelnen Cores können die modernen Multicore-Prozessoren

optimal genutzt werden.

Zum Thema Lizenzierung: Bei Twincat 3 hat sich jetzt ja auch das

Lizenzierungsmodell geändert. Wie sieht das genau aus?


Das Lizenzierungsmodell hat sich insofern geändert, dass man

nun direkt aus der Software heraus ein Lizenz-File generiert, in

dem die einzelnen Komponenten, die man nutzt, aufgeführt sind.

Dieses File wird dann an den Vertrieb bei Beckhoff geschickt,

worauf ein entsprechendes File wieder zurückkommt. Dieses

wird in ein spezielles Verzeichnis kopiert und damit ist die Lizenzierung

schon erfolgt. Ein sehr einfaches Verfahren – und noch

dazu ein sehr gerechtes. Die Preise

Extended Automation

bedeutet bei uns,

dass wir die Standard-Automatisierungstechnikerweitern

wollen.

Josef Papenfort

richten sich nach der Leistungsfähigkeit

der verwendeten CPU. Das Engineering

ist hierbei kostenlos.

Klingt simpel.

Ja, es ist sehr einfach und wir denken,

dass sich das auch bei unseren

Kunden durchsetzen wird.

Wenn ich mir das Informationsmaterial

und die Internetseite zu Twincat 3 anschaue,

fällt der Begriff ‚Extended Automation‘ auf. Was verstehen Sie

unter ‚Extended Automation‘?

Extended Automation bedeutet bei uns, dass wir die Standard-

Automatisierungstechnik erweitern wollen. Wir wollen dies im

Engineering, also mit der Verwendung moderne Tools und mit

Software-Engineering, tun. Das ist in der Automatisierungstechnik

bisher so nicht bekannt. Zudem wollen wir die Standard-

Automatisierungstechnik auch um neue Sprachen erweitern.

C++ oder Matlab/Simulink sind Sprachen, die in der Automatisierungstechnik

bisher kein Standard sind. Des Weiteren möchten

wir auch in der Runtime Extended Automation realisieren.

Neben der Multicore-Funktionalität bietet die Twincat 3 Runtime

auch die Möglichkeit verschiedene Module auszuführen.

Es wird oft gefragt, was macht Beckhoff anders als andere? Kurz

gesagt, was ist der Unterschied zwischen Twincat 3 und anderen Programmiersystemen?

Was wir anders machen ist, so denke ich, dass wir versuchen innovative

Wege zugehen, um unseren Kunden die bestmöglichsten

Tools und die performanteste Runtime zu bieten. Mit der

TITELSTORY Prozessebene

Integration unserer Werkzeuge in das Visual Studio haben wir

das aus der IT bekannte und bewährte für die Automatisierungstechnik

adaptiert. Ebenso verwenden wir nicht eine proprietäre

Steuerung mit speziellen Prozesso-

ren, sondern eine PC-basierte Steuerung,

bei der der PC aus der IT-Welt

bekannt ist. Das machen wir bei

Ethercat ebenso, indem wir ein

Standard-Ethernet nutzen, um Automationsfähigkeiten

anreichern

und nun ein Ethercat geschaffen haben.

Diese Philosophie nennen wir

‚Konvergenz der Technologien‘.

Eine ganz wichtige Frage zum Schluss.

Wie sieht die weitere Roadmap aus. Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist einmal die weltweite Verbreitung von

Twincat 3. Natürlich haben wir weitere Punkte auf unserer

Roadmap. So wollen wir die Sicherheits-SPS auf dem PC integrieren,

das heißt, die Sicherheits-SPS in Software auf dem PC.

Ein ganz wichtiges Thema, das wir im zweiten Halbjahr angehen.

Wir wollen die 64-Bit-Betriebssysteme für die Runtime unterstützen.

Hier sehen wir auch schon dieses Jahr eine erste Version.

Auch ein Thema fürs zweite Halbjahr ist die Unterstützung

der CE-Systeme. So werden wir nach und nach unser System

mittel- und langfristig komplettieren und erweitern. Auch im

Bereich Motion Control wollen wir noch flexibler und noch besser

werden. Ganz im Sinne der Kundenzufriedenheit.

IEE · 4 2012


Das Interview führte Melanie Feldmann,

Redakteurin der IEE

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Mit der Integration in

das Visual Studio

haben wir das aus

der IT Bewährte für

die Automatisierungstechnikadaptiert.

Josef Papenfort

45


TITELSTORY Prozessebene

Applikation zur Titelstory

46 IEE · 4 2012

Laserschweißen mit

integriertem Transport

Es ist keine Neuigkeit, dass die Automobilindustrie hohe Anforderungen an ihre Anlagen

stellt. So stehen auch die Lieferanten von Komplettanlagen, wie die österreichische

Stiwa Holding, in der Pflicht, bei der Produkt- und Softwareentwicklung für ihre

Fertigungs- und Montageautomation auf eine integrierte Entwicklungsumgebung zu

setzen und die dazu passende Echtzeit-Ethernet-Technologie.

Der Projektauftrag

Die Konzeption einer Hochleistungs-Laserschweiß-Anlage mit

integriertem, schnellem Transportsystem erfordert neben dem

Beherrschen und Integrieren verschiedener Technologien auch

eine Echtzeit-Ethernet-Technologie. Für einen führenden Automobilhersteller

sollte das Unternehmen nicht nur eine Schweißanlage

für Getriebekomponenten realisieren, sondern auch den

Prozess als Teil der Automation verbessern, auch durchaus anspruchsvolle

Prozesse mit komplexen Montageprozessen mit

Zykluszeiten unter 0,7 s je Bruttofertigteil.

Die Projektdurchführung

Bei handelsüblichen Montageanlagen werden die Werkstückträger

mittels Reibriemen durch die Stationen getaktet. Die dabei

erreichbaren Geschwindigkeiten sind für eine Automobilfertigung

meist nicht ausreichend. Neben den notwendigen Einheiten

zum Stoppen und Positionieren muss sich über Code-Lesegeräte

auch noch sicherstellen lassen, dass der richtige Werkstückträger

bearbeitet wird. Stiwa hat in der Montageanlage den Teiletransport

formschlüssig über einen Servomotor und

Zahnriemen als NC-Achse realisiert, sodass die Werkstückträger

genau positioniert werden können. Transportgeschwindigkeiten

bis annähernd 3 m/s, bei einem Gesamtgewicht bis zu 10 kg,

sind so möglich. Der Clou liegt in der Identifikation der Werkstückträger.

Mit nur einem einfachen Initiator wird ein lasergeschnittenes

Codeplättchen an der Unterseite der Werkstückträger

abgetastet und über die Ethercat Box EP1258 erfasst. Mittels

der Time-Stamp-Funktionalität von Ethercat, die mit Auflösungen

im Nanosekunden-Bereich arbeitet, wird so der Werkstückträger

im Vorbeifahren identifiziert. Die intelligenten Code-Algorithmen

tolerieren bis zu drei Lesefehler.

Im Bereich von Handarbeitsplätzen erfolgt das Ansteuern der

Antriebsriemen über Schrittmotoren. Durch den Einsatz des

Schrittmotor-Box-Moduls EP7041 von Beckhoff lassen sich Arbeitsplätze

mit sicher begrenzter Drehzahl und sicher begrenztem

Drehmoment realisieren.

„Das Transportsystem ist einer der Schlüssel. Neben dem hier

zum Einsatz kommenden System haben wir auch noch eine Ver-

sion, die für Nutzlasten bis 100 kg ausgelegt ist. Damit können

wir zum Beispiel ganze Motorblöcke durch Fertigungsanlagen

transportieren – mit gleichen Leistungswerten bezüglich Geschwindigkeit

und Sicherheit“, äußert sich Peter Sticht, Geschäftsführer

der Stiwa Holding. „Der Transport ist bei uns nicht

notwendiges Übel, sondern Teil der Wertschöpfungskette, da wir

mit Twincat NC vollwertige NC-Achsen zur Verfügung haben.“

In den Laserschweiß-Modulen werden die Einzelkomponenten

gespannt und verschweißt. Den Zentrier-Plattformen und den

Positioniereinheiten für die Laser kommt dabei eine zentrale Bedeutung

zu. In jeder der beiden Zellen befinden sich zwei unabhängige

Servokinematiken mit je fünf Freiheitsgraden für die

Laseroptiken. Die darunter liegenden Zentrier-Plattformen haben

je acht Servoachsen, um die Teile exakt spannen zu können.

Auf den wechselbaren Werkzeug-Plattformen sind zur Prozessabsicherung

Messsysteme montiert, die über die Ethercat Box

EP5101 mit Inkremental-Encoder-Interface sowie über die

Ethercat-Box-Module EP1018 und EP3174 mit der Steuerung

verbunden sind.

Alle Werkzeuge sind als Ethercat-Hot-Connect-Gruppen im

Twincat-System-Manager parametriert und im laufenden Betrieb

austauschbar. Dadurch können unterschiedliche Baugruppen

in der flexiblen Anlage geschweißt werden. Die Identifikation

der Werkzeuge erfolgt über die Hot-Connect-Gruppen von

Ethercat, wodurch sichergestellt wird, dass die Anlage mit dem

richtigen Werkzeugsatz ausgerüstet ist. Insgesamt sind in der Anlage

mehr als 260 Ethercat-Box-Module verbaut. Alle 180 Servoachsen

werden als vollwertige NC-Achsen geregelt und setzten

entsprechende Rechenleistung voraus, die von 14 von Beckhoff-Industrie-PCs

C6240-0030 mit Intel-Core-2-Duo-Prozessoren

bereitgestellt wird.

Die Anlage verfügt über ein Werkstückträger-Logistikkonzept,

welches von einem Datenserver abgebildet wird. Dadurch ist sichergestellt,

dass jedes Bearbeitungsmodul immer weiß, welche

Rezeptur-Parameter für das aktuelle Werkstück anzuwenden

sind. Bearbeitungsergebnisse, wie Messwerte, Bearbeitungsstatus,

Qualitätsmerkmal und Prozessauswertung werden so konsistent

gehalten. Obwohl ein Twincat-Softwarebaustein dafür

sorgt, dass, abhängig vom dynamischen Anlagenzustand, mög-


lichst wenig der vorhanden Laserleistung im Absorber in Wärme

umgewandelt wird, kommt die dennoch anfallende Verlustwärme

der Gebäudetechnik zugute.

Abgerundet wird die Laserschweiß-Anlage durch Softwarelösungen

vom konzerneigenen Softwareunternehmen AMS Engineering.

Ein detailliertes Erfassen der Produktionsdaten zeigt

bestehende Engpässe zeitnah auf. Dadurch wird ein faktenbasierter,

kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) ermöglicht.

Mit der Maschinen- (MDE), Betriebs- (BDE) und Qualitäts-Datenerfassung

(QDE) lassen sich die Produktionsdaten lückenlos

erfassen und transparent machen. Die echtzeitnahe Traceability-

Funktion kann nicht nur Fehlerursachen ermitteln, sondern auch

Fertigungsabläufe transparent machen. Sie stellt fest, ob das Problem

ein Produkt-, ein Prozess- oder ein Chargenfehler ist und

ermöglicht durch ein Verknüpfen von Chargen- und Prozessdaten

eine vollständige Rückverfolgbarkeit. Eine ganzheitliche Datenerfassung

und eine versionierbare Rezeptur bilden das Rückgrat

dieser Traceability. Vervollständigt wird das Software-Spektrum

durch eine durchgängige und erweiterbare Visualisierung.

Ermöglicht wird dies durch eine integrierte Schnittstelle zwi-

In den Laserzellen

werden die Getriebekomponentenverschweißt.

Alle Abfragen

werden über

Ethercat-Box-Module

gesammelt und

ermöglichen so eine

optimale Installation.

TITELSTORY Prozessebene

schen den Funktionsbausteinen in Twincat und der Analysesoftware.

Das Konzept hinter der Visualisierung beruht auf einer

Client-Server-Architektur, die den Z-Point CI – eine Bedienoberfläche

– auf dem 15“-Tragarm-Terminal CP7702 anzeigt.

Das Projektfazit

Das abgestimmte Zusammenspiel des Systembaukastens von

Beckhoff mit Ethercat-Komponenten und der Automatisierungssoftware

Twincat ermöglicht dem österreichischen Spezialisten

für Produkt- und Montageautomation eine Laserschweiß-Anlage

mit integriertem, schnellem Transportsystem einzusetzen,

welche die hohen Ansprüche des Automobilherstellers erfüllt ➜

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Link zum Montageautomations-Anbieter

Link zur Echtzeit-Ethernet-Technologie

Link zur Automatisierungssoftware

IEE · 4 2012

47

Bildquelle: Stiwa Group


Bildquelle: Bartec

Bildquelle: National Instruments

TECHNIK Prozessebene

Befehls- und Anzeigegerät

Sicher bedienen im Ex-Bereich

Bartec: das Unternehnen hat seine

Befehls- und Anzeigegeräteserie für

den Ex-Bereich weiterentwickelt.

Das System Comex Flex besteht aus

vier unterschiedlichen Bedien- und

Anzeigeelementen zur Frontbefestigung

mit Klemmen und einem

separaten Anschlussgehäuse. Die

Elemente sind in Ex-gefährdeten

Bereichen der Zonen 1 und 21 sowie

2 und 22 einsetzbar. Anwender

haben so die Möglichkeit, im Exgeschützten

Bereich Bedien- und

Anzeigeelemente eigenständig zu

installieren.

Halle 9, Stand G28

Einplatinen-Embedded-System

Benutzerdefiniert entwickleln

National Instruments: Die vier neuen

Einplatinen-Embedded-Systeme

der Produktplattform NI Single-

· große Reichweite bis 60 m

· integriertes Schaltgerät

· programmierbare Ausblendfunktion

· montagefreundlich, kompakte Bauform

· Innovations-Annerkennungsträger

des Landes Baden-Württemberg

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Board RIO verfügen über einen

Echtzeitprozessor, Spartan-6-FPGA,

Analog- und Digital-I/O sowie mehrere

Peripherieanschlüsse für benutzerdefinierte

Überwachungs-,

Steuer- und Regelanwendungen im

Embedded-Bereich. Die Systeme

ermöglichen, aufgrund der Entwicklungsumgebung

für das Graphical

System Design NI Labview, handelsübliche

FPGA- und Echtzeitprozessortechnologie

zu nutzen.

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Sicherheits-Lichtvorhänge

über 50 Jahre Erfahrung

für Ihre Sicherheit

innovative Sicherheitstechnik

weltweiter Kunden- und

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Bildquelle: Patlite

Bildquelle: Beckhoff

Netzwerkmanagement

Verbindungskontrolleur

Patlite: Das neue Netzwerküberwachungsgerät

NHL ermöglicht die

Funktionskontrolle von bis zu 24

Komponenten pro Signalturm. Als

Halle 9, Stand F08, D18

Embedded-PC

Vielseitig einzusetzen

Beckhoff: Der PC CX9020 ist eine

kompakte hutschienenmontierbare

PC-Steuerung ausgestattet mit ei-

Ping-Gerätemonitor überwacht die

Signalleuchte beispielsweise Router,

Drucker und Switches. Dazu

initiiert er Ping-Interaktionen und

warnt den Administrator mit einem

Licht/Ton-Signal, falls eine Antwort

ausbleibt. Bei Fehlfunktion zeigt er

ebenso SNMP-Trap-Mitteilungen

als Licht/Ton-Signal an und meldet

diese auf Wunsch auch per E-Mail.

nem lüfterlosen ARM-Cortex-A8-

Prozessor mit 1 GHz. In der Basisausstattung

sind zwei 10/100-MBit/

s-Ethernet-Ports, vier USB-2.0-

sowie eine DVI-D-Schnittstelle

vorhanden. Damit eignet sich das

Gerät für den universellen Einsatz

in SPS- sowie Motion-Control-

Anwendungen in kleinen und mittleren

Maschinen, Anlagen oder

Gebäuden.

Kamera-Plattform

Time-to-market entscheidet

Hema: Das Unternehmen hat die

neue Video-Technologieplattform

Seelectorvideo entwickelt, die Anwender

mit einem flexiblen Videotechnologie-Baukasten

unterstützt.

So wurde ein modularer Baukasten

definiert, der es ermöglicht, verschiedene

Videosystemen zu realisieren.

Das kann eine Kamera sein

oder eine Mess- oder Prüfeinrichtung,

die ihre Aufgabe durch die

Auswertung von Bildinformationen

beliebiger Art erfüllt. Der Anwender

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findet für seine Videoaufgabe mindestens

70 % der gesamten Hard-

und Softwarelösung als vorhandene

Module vor. Ein Videosystem besteht

aus vier Funktionseinheiten:

Videosensor, Bildverarbeitung,

Stromversorgung und Kommunikationsschnittstellen.

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Bildquelle: Omron

Bildquelle: Matrix Vision Dual-GigE-Kamera

TECHNIK Prozessebene

Doppelt vernetzt läuft schneller

Matrix Vision: Viele Applikationen

benötigen hohe Auflösungen bei

gleichzeitig immer höheren Frame-

Raten. Dafür eignet sich die neue

Temperaturregler

Ermöglicht komfortables Bedienen

Omron: Die Temperaturregler-Serie

E5-C verbindet gutes Regelverhalten

und hohe Präzision mit einfacher

Bedienung. Das kontrastreiche

LCD ist groß, sodass sich die Angaben

auch aus einiger Entfernung

Kompaktsteuerung

Farb-Touchpanel inklusive

Horner: Die neue XL4-Steuerung

vervollständigt die XL-Produktreihe

um eine weitere All-in-One-Steuerung,

inklusive Touchpanel. Zu den

Leistungsmerkmalen der Kompaktsteuerung

mit MicroSD-Kartenslot

gehören ein 4“-Farb-Touchpanel,

integrierte analoge und digitale

I/O-Einheiten, schnelle Zähler und

vielfältige Kommunikationsfunktionen.

Über eine Ethernet Schnittstelle

kann beispielsweise auf die

integrierten Web- und FTP-Server

Mvbluecougar-XD mit zwei Gigabit-

Ethernet-Schnittstellen. Dual GigE

bewerkstelligt hierbei Transferraten

von bis zu 240 MB und das über ein

Distanz bis zu 100 m. Dies ermöglicht,

schnelle VGA-Sensoren mit bis

zu 600 fps, hochauflösende CMOS-

Sensoren mit bis zu 4 MPx und

60 fps und neue Sony-CCD-Sensoren

mit bis zu 6,1 MPx zu verwenden.

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und aus praktisch jedem Blickwinkel

ablesen lassen. Zudem erlaubt

die CX-Thermo-Software eine intuitive

Bedienung. Mit einer Abtastzeit

von 50 ms ist eine schnelle und

präzise Regelung möglich. Die kompakten

Regler, die 60 mm hinter der

Frontblende vorstehen, lassen sich

auch unter beengten Bedingungen

einfach einbauen. Die Front entspricht

der Schutzklasse IP66.

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zugegriffen oder Daten über Modbus

TCP ausgetauscht werden. Zusätzlich

besteht die Möglichkeit,

über den CAN-Port dezentrale Erweiterungsbaugruppenanzuschließen.

Über vier serielle Schnittstellen

und den Fremdtreibern werden Daten

mit externen Geräten ausgetauscht.

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POWERSWITCH

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TECHNIK Prozessebene

Multi-Agenten-Systeme in der Intralogistik – Erster Teil

Gemeinsam denken

Nicht nur in der Logistik und in der Produktion setzt es sich immer mehr durch, die

Steuerung und Überwachung von Aufgaben zu verteilen. Für eine solche Vorgehensweise

sind sogenannte Multi-Agenten-Systeme (MAS) geeignet, bei denen mehrere eigenständige

Systeme miteinander kommunizieren, sich koordinieren und kooperieren.

Eine spezielle Form solcher MAS sind Multi-Roboter-Systeme.

Arbeiten unterschiedliche Akteure,

die relativ unabhängig voneinander

sind, an der Lösung einer

Aufgabe, spricht man von sogenannten

Multi-Agenten-Systemen. Agenten in diesem

Sinne können sowohl Menschen als

auch Computerprogramme oder Maschinen

sein. Wichtig ist nur, dass jeder Agent

50 IEE · 4 2012

eine gewisse Selbständigkeit besitzt und

basierend auf den Wahrnehmungen seiner

Umwelt Entscheidungen treffen kann, um

diese dann in Aktionen umzusetzen. Diese

Entscheidungsfindung ist eine Schlüsselstelle

für derartige Systeme. Der Spezialfall

der Multi-Roboter-Systeme wirft zusätzlich

spezifische Probleme bei der Koordi-

Manche Probleme lassen sich mit

mehreren, unabhängig denkenden

und agierenden Einheiten

schneller lösen. Dabei spielen unterschiedliche,

sich ergänzende

Perspektiven eine wichtige Rolle.

nation der Pfadplanung auf: Die einzelnen

Roboter müssen sich also einigen,

wer wann wohin fährt, ohne dass es zu

Staus kommt. Letztlich ist das eine zusätzliche

Aufgabe, die die Künstliche

Intelligenz der Fahrzeuge lösen muss.

Künstlich intelligente

Entscheidungen treffen

Das Lehrbuch ‚Artificial Intelligence:

A Modern Approach‘ von Stuart J. Russel

und Peter Norvig machte die Sichtweise,

intelligente Systeme als rationale Agenten

aufzufassen, populär. Rational bedeutet

in diesem Kontext, dass der Agent, entsprechend

seiner Kenntnis der Welt, die

Aktionen auswählt, die geeignet sind, ihn

einem Ziel näher zu bringen. Oft genug

reicht ein Agent allerdings nicht aus, um

eine Aufgabe zu lösen. Das kann der Fall

sein, weil es verschiedene Agenten mit

verschiedenen Fähigkeiten gibt, weil diese

jeweils nur begrenzte Informationen

haben oder weil sie verschiedene Interessen

verfolgen.

Eine sehr eingeschränkte Form von Multi-

Agenten-Systemen sind die Distributed

Constraint Satisfaction Problems – kurz

DisCSP –, bei denen das Wissen über ein

bestimmtes Problem über die Agenten

verteilt ist und diese zu einer gemeinsamen

Lösung kommen müssen, zum Beispiel

zu einem gemeinsamen Ablaufplan,

um ein Produkt zu erstellen. Für solche

DisCSPs existieren verschiedene Methoden,

um diese möglichst schnell zu lösen.

Allgemein charakterisiert Katia Sycara

Multi-Agenten-Systeme in ihrem gleichnamigen

Aufsatz durch vier Merkmale:

Jeder Agent hat unvollständige Information

oder bestimmte Fähig keiten, das Problem

zu lösen, es gibt keine globale

Steuerungs instanz. Außerdem sind die

Daten verteilt und die Berechnung erfolgt

asynchron. All diese Eigenschaften bestehen

bei den DisCSPs. Hinzu kommt,


Bildquelle: Universität Freiburg

[1]

[1] Um eine gegenseitige Blockade der Roboter

an Engstellen zu verhindern, existieren verschiedene

Ansätze.

dass die Agenten sich koordinieren müssen,

wofür verschiedene Mechanismen in

Betracht kommen – je nach Art und Weise,

wie diese Interaktion erfolgen soll. In

einem kooperativen Setting, in dem alle

Agenten daran interessiert sind, auf ein

gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, geht es

vor allem darum, die Aufgabe in verschiedene

Teile zu zerlegen und an die einzelnen

Agenten weiterzugeben. Ein dafür

geeignetes Verfahren ist das Kontraktnetz-Protokoll,

das eine Aufgabe Stück

für Stück an andere Agenten delegiert.

Ein Manager verteilt dabei die Aufgaben

an den Kontraktor, der jeweils die besten

Bedingungen zur Erledigung bietet.

Eine andere Möglichkeit ist das sogenannte

Blackboard-System. Zur Erläuterung

dient hier die Metapher von Ex-

Erstmalig auf der HMI 2012 vorgestellt

die Neuheit von UNItro-Fleischmann:

perten, die um eine Tafel herum stehen

und versuchen zur Lösung beizutragen,

indem sie ihre Lösungsansätze auf die Tafel

schreiben. Sie können dabei von

Lösungen Gebrauch machen, die bereits

auf der Tafel stehen. Bei all diesen Ansätzen

müssen die Agenten gegebenenfalls

mehrere Schritte voraus planen, um eine

konfliktfreie Ausführung zu garantieren.

Beispiele für kooperative Szenarien sind

das gemeinsame Finden eines Ablaufplans,

um eine Menge von Treffen abzuwickeln,

die Organisation von größeren

Arbeitsabläufen oder auch das Zusammenspiel

innerhalb eines Sportteams.

Im Gegensatz zu solch kooperativen Szenarien

stehen wettbewerbsartige Situationen,

bei denen alle Agenten individuelle

Ziele verfolgen, die durchaus miteinander

in Konflikt stehen können. Typische Beispiele

sind hier elektronische Märkte oder

auch Datennetzwerke mit verschiedenen

Providern. Die Koordination kann hier

nicht durch Absprache erfolgen, da es

kein gemeinsames Ziel gibt, sondern eine

übergeordnete Instanz muss durch geeignete

Protokolle und Spielregeln dafür

sorgen, dass die Agenten ihre individuellen

Ziele verfolgen können. In solchen

Fällen bietet die Spieltheorie verschiedene

Werkzeuge. Wissenschaftler haben beispielsweise

Auktionen in all ihren Spielarten

untersucht und entwickeln diese stetig

weiter. So beruhen zum Beispiel die

Online-Auktionsverfahren von Google

auf solchen Techniken. Ein weiteres wich-

C3text das innovative intelligente Klartextmeldesystem aus der

C3 Compact-Condition-Controller Systemfamilie.

C

Besondere Systemmerkmale:

• Formschönes M Alu / Metallgehäuse 288x72x127 mm

• 320 Meldungen mit 4x40 Zeichen, 5 mm LCD

Y

• Statusanzeige mit DCF-Funkuhrzeit und Datum

• Dezentrale CM Ansteuerung über LON Bus oder RS 485

• Ausgänge: Sammelmeldung, Hupe, Gerät gestört,

MY

RS 232 Drucker-Schnittstelle, mit 64 dezentralen Ausgängen

CY

• USB Parametrierschnittstelle mit Alarmmanagement Software:

Texteingabe – Neuwert / Erstwert mit Blätterfunktion – Ruhe / Arbeitsstrom –

CMY

Ansprechverzögerung – relevant nicht relevant – Ausgänge beliebig zuordenbar

• Texteingabe K auch downloadbar über LON Bus Schnittstelle

Das multifunktionale System ist besonders geeignet zur effizienten Überwachung

von Versorgungs- und Betriebseinrichtungen.

Fleischmann Fleischmann ® ®

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the power the power to control to control STÖRMELDESYSTEME

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TECHNIK Prozessebene

Y

fern absuchen, als das ein einzelner Robo-

ter das Lokalisationsproblem CM – also fest

zuverlässiger lösen. Allerdings MY werden

Viele Augen sehen mehr als eins

Alle Messungen, die ein Roboter durchtiges

Verfahren ist das sogenannte Mecha- führt, sind naturgemäß mit einem ➜

Besuchen Sie uns auf der Hannovermesse in Halle 12, Stand A66.

nismus Design. Dabei geht es darum,

Spielregeln so zu entwerfen, dass sie Mitspieler

anregen, ihre wahren Präferenzen

zu äußern, um darauf aufbauend eine

gemeinsame Entscheidung zu fällen. Ein

solcher Mechanismus kommt beispielsweise

bei der Zuweisung von Mitfahrern

an Autofahrer zum Tragen.

Roboter kooperieren

Multi-Roboter-Systeme sind ein Spezialfall

von Multi-Agenten-Systemen. Hier

sind Roboter die Agenten. Jene können

sich in ihrer physikalischen Umwelt bewegen

und diese manipulieren. Außerdem

können die Roboter in den meisten Fällen

miteinander kooperieren. Dadurch können

Gruppen von Robotern einige Prob-

C

leme in der Robotik einfacher und effizienter

lösen. So kann beispielsweise eine

M

Gruppe von Explorationsrobotern schneller

einen vorgegebenen Raum nach Op-

ter könnte. Auch können mehrere Robo-

stellen, wo sie sich befinden – gemeinsam

manche Dinge auch schwieriger. So ist

das Pfadplanungsproblem CY für einen einzelnen

Roboter erheblich einfacher lösbar

als für eine Gruppe von CMY Robotern. Auch

ist der Aufwand, Aufgaben zu verteilen

und zu überwachen, natürlich größer.

Gaildorfer Straße 15, 71522 Backnang Germany, tel +49 (0) 7191 / 141-0

K

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Anz


TECHNIK Prozessebene

Fehler behaftet. Durch verschiedene Messungen

kann er diesen Fehler reduzieren.

Eine Möglichkeit ist, Messungen und

Schätzungen aller Roboter, die sich

gegenseitig beobachten können, zu fusionieren,

um so bessere Schätzungen zu erhalten.

Speziell für das Lokalisationsproblem

lassen sich so genauere Schätzungen

erreichen. Eine andere Lösung für

dieses Problem ist, Roboter als Landmarken

zu definieren, um die Orientierung

zu erleichtern. Dies lässt sich einfach

durch RFID­Chips umsetzen, die es

ermöglichen, besuchte Stellen wieder zu

erkennen und Informationen lokal auszutauschen.

Das verbessert auch Schätzungen

über andere Objekte erheblich.

Das Roboterfußballteam CS Freiburg,

das mehrmals Weltmeister geworden ist,

hat beispielsweise die Schätzung der Ballposition

durch verschiedene Roboter

fusion iert, um genauere Schätzungen zu

erhalten. Ein wichtiger Punkt dabei war,

dass ein Mehrheitsprinzip sogenannte

Phantombälle, die durch Fehlwahrnehmungen

der Kameras entstanden sind,

ausgefiltert hat.

Engstellen vermeiden

Wenn sich mehr als ein Roboter innerhalb

eines vorgegebenen Raums bewegen

soll, ergibt sich das Problem, dass sie sich

gegenseitig in die Quere kommen können.

Dadurch wird das Pfadplanungsproblem,

das für einen Roboter in einer vorgegebenen

Anzahl von Dimensionen effizient

lösbar ist, zu einem sogenannten

PSPACE­vollständigen Problem, das vermutlich

nur in exponentieller Zeit vollständig

zu lösen ist. Deshalb existieren

verschiedene Koordinationsmechanismen,

die das Problem approximativ lösen.

IIE Ingenieurbüro für

52 IEE · 4 2012

Industrie-Elektronik GmbH

Einer davon ist, dass die Roboter Prioritäten

erhalten und die Pfadplanung iterativ

erfolgt, wobei jeder jeweils die Pläne

der höher priorisierten Roboter berücksichtigt,

wenn er den eigenen Plan erstellt.

Alternativ können sie auch alle Pläne

unabhängig voneinander erstellen und

dann lediglich die zeitliche Ausführung

(wiederum basierend auf den Prioritäten)

modifizieren. Das heißt, ein Roboter muss

gegebenenfalls auf seinem Pfad anhalten

und erst einen anderen Roboter passieren

lassen. Eine andere Möglichkeit besteht

darin, Konflikte nur dann zu lösen, wenn

sie lokal auftreten und die Roboter direkt

miteinander kommunizieren können.

Dann ist keine zentrale Instanz für die

Planung notwendig. Allerdings müssen

Mechanismen vorhanden sein, die durch

lokale Interaktion eine globale Blockade

feststellen und auflösen können.

Aufgaben verteilen

Der wichtigste Punkt bei einem Multi­

Roboter­Team ist das Verteilen der Aufgaben.

Diese ist durch die verschiedenen

Fähigkeiten der Roboter zumindest zum

Teil vorgegeben. Bei zwei Gruppen von

Robotern beispielsweise, von denen die

eine schwere Lasten über weite Entfernungen

schnell transportieren kann und

die andere, wendig und klein, aber langsam

ist und nur einen eingeschränkten

Wirkungsradius besitzt, ist klar, welche

Gruppe eine Exploration idealerweise

übernimmt. Je nach globaler Aufgabe,

kann die Zuweisung von Aufgaben unterschiedlich

verlaufen. Beim oben erwähnten

Roboterfußball hatte anfänglich jeder

Roboter einen eigenen Kompetenzbereich

auf dem Fußballfeld, den er möglichst

nicht zu verlassen hatte. Dies stellte sich

jedoch als zu unflexibel heraus. Ein

besseres System war, vier Rollen zu

definieren, die jeweils von einem Spieler

ein genommen werden mussten: Torwart,

I/O-Produkte: Lösungen für den richtigen Anschluss!

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50259 Pulheim (Brauweiler)

[2] [3]

Tel.: +49 (0)2234/98201-0

Fax: +49 (0)2234/98201-90

[2] Hier ist die Bewertung der Positionen für den

Libero beim Roboterfußball für das gesamte

Spielfeld zu sehen. Rot symbolisiert eine ungünstige,

gelb eine gute und weiß eine ideale Position.

[3] Bei den Roboterfußball-Weltmeisterschaften

zeigt sich, welche Mannschaft die Rollen am

sinnvollsten verteilt.

vertrieb@iie.de

www.iie.de

Besuchen Sie uns: Halle 7, Stand 171


Verteidiger, Libero und Angreifer. Je nach

Spielsituation gibt es einen idealen Punkt

für jede Rolle auf dem Spielfeld. Für die

Fußball spielenden Roboter gibt es abhängig

von der Distanz zu diesem Punkt

Kosten (in Form von aufzuwendender

Energie und Zeit), die entstehen. Basierend

auf dem Nutzen, einen Spieler auf

dem Punkt stehen zu haben und den

Kosten , die er benötigt, um dort hinzufahren,

entsteht dann ein Optimierungsproblem:

Die Spieler müssen die entsprechenden

Rollen so zuordnen, dass der

Nutzen maximiert und die Kosten minimiert

werden. Dieses Optimierungsproblem

können die Spieler dezentral

lösen und so dynamisch ihre Rolle wechseln.

Diese dynamische Rollenzuweisung

hat sich im Team des CS­Freiburg bewährt,

speziell da es auch mit Ausfällen

einzelner Spieler umgehen konnte. Weniger

wichtige Rollen bekommen dann eine

niedrigere Priorität. In anderen Kontexten

eignen sich natürlich andere Mechanismen.

So ist bei der Aufgabe, große

Flächen mit Robotern zu reinigen, eine

dezentrale Strategie erfolgversprechender,

die nur auf lokaler Kommunikation beruht.

Auch hier können einzelne Akteure

ausfallen, ohne die Lösung der Aufgabe

zu gefährden.

Mehr miteinander reden

Wie bereits angemerkt, sind die Art und

die Struktur der Kommunikation von

großer Bedeutung. Eine Punkt­zu­Punkt­

Kommunikation beispielsweise besteht

dann, wenn zwei Roboter mit nahezu beliebiger

Bandbreite immer in Verbindung

treten können – weil zum Beispiel ein zuverlässiges

Wlan­Netzwerk vorhanden

ist. Die zentrale Koordination kann dann

auch eine zentrale Instanz übernehmen,

die Aufgaben verteilt und die Pfadkoordination

übernimmt. Diese Vorgehens weise

hat auch der Teamchef des Roboterfußballteams

des CS Freiburg gewählt.

Das war nur der erste Streich

TECHNIK Prozessebene

Ein Fallback­Mechanismus garantierte

auch bei nicht funktionierendem Wlan

noch die Koordination – wenn auch auf

einem schlechteren Qualitäts level. Die

zentrale Instanz zur Koordination war

hier allerdings nicht entscheidend, da

jeder Roboter im Team die Koordination

hätte durchführen können. Diese ist

eigentlich nur dann notwendig, wenn

diese zum Beispiel erheblich mehr Rechenaufwand

als die einzelnen Roboter zu

bewältigen hat, wenn die Aufträge über

diese zentrale Instanz ins System kommen

oder für zentrale Systemverbesserungen.

Oft sind aber keine stabilen Kommunikationsverbindungen

vorhanden. Über Bluetooth

beispielsweise können Roboter nur

auf kurze Distanzen miteinander kommunizieren.

Der Austausch über Aufteilung

und bereits erledigte Aufgaben

findet dann nur statt, wenn die Roboter

sich begegnen. In Umgebungen mit

zerstörter Infrastruktur – weil eine Katastrophe

stattgefunden hat – ist die Kommunikationsfähigkeit

oft noch unsicherer.

Hier können künstlich ausgebrachte

Land marken – RFID­Chips – die Topologie

eines unbekannten Geländes zuverlässig

kartographieren und Informationen

über die bereits karto graphierten Gebiete

verteilen.

Insgesamt steigen die Anforderungen an

zuverlässige Kommunikationsmechanismen

mit der Anzahl der Roboter und der

Anfälligkeit der Kommunikationsinfrastruktur.

Dabei spielen ad­hoc­Netzwerke

eine immer größere Rolle.

Autoren

Prof. Dr. Bernhard Nebel ist am Institut für Informatik

der Universität Freiburg Leiter der Arbeitsgruppe

‚Grundlagen der Künstlichen Intelligenz‘.

Prof. Dr. Alexander Kleiner ist Privatdozent am

‚Departement of Computer and Information Science‘

der Universität Linköping, Schweden.


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Multi-Agenten-Systeme in der Intralogistik – Zweiter Teil

Dieser Artikel ist der erste von zwei aufeinanderfolgenden

über Multi-Agenten-Systeme in der

Intra logistik. In der nächsten Ausgabe führen

Berndhard Nebel und Alexander Kleiner die Grundlagen,

die sie hier erläutern, anhand des bereits in

der Märzausgabe vorgestellten autonom agierenden

Transporteinheiten Karis fort. Diese hat ein

Verbund baden-württembergischer Unternehmen

und Universitäten mit dem Ziel entwickelt, Materialflüsse

grundlegend zu verbessern. Außerdem

geben die Autoren in der nächsten Ausgabe einen

Ausblick auf zukünftige, weiterführende Ansätze

in Bezug auf die Navigation und einer noch effektiveren

Zusammenarbeit der einzelnen Roboter.


Bildquelle: Redaktion IEE

TECHNIK Prozessebene

Interview mit Frank Winter, Geschäftsführer B&R Deutschland

54 IEE · 4 2012

Von Mid-Range bis

mobile Automation

Die IEE sprach mit B&R-Deutschland Geschäftsführer Frank Winter über die Strategie

des österreichischen Unternehmens. Dauerbrennerthemen wie der durchgängige Daten-

und Informationsgewinn und Condition Monitoring begleiten dabei die Unternehmensentwicklung.

B&R möchte sich nun auch mehr auf Branchen konzentrieren. Heißt

das, Sie schließen gewisse Branchen aus?

B&R hat sich seine Reputation im High-Level-Automatisierungsmarkt

erworben. Unser Bestreben ist es, unsere Zielmarkt-

Segmente zu erweitern. Dazu gehört auch der Anlagenbau und

die Anwender im Mid-Level-Automatisierungsniveau. Wir sind

inzwischen in der Lage, alle Bereiche der Automatisierungspyramide

zu bedienen und wollen das nun intensiver transportieren.

Aber dann geben sie doch freiwillig ein bestimmtes Marktsegment

auf?

So kann man das nicht sagen. Es ist fast immer so, dass das Low-

Level-Segment auch ein Low-Price-Segment ist. Und dort ist ein

Hersteller mit einem Frequenzumrichter für weniger als 80 Euro

besser angesiedelt. Das können und wollen wir nicht anbieten.

Wir wollen auch eher das mittlere Segment fokussieren, denn in

der Mitte ist auch mehr Breite als in der Spitze. Schauen Sie sich

Wir sind inzwischen

in der Lage, alle Bereiche

der Automatisierungspyramide

zu

bedienen und wollen

das nun intensiver

transportieren.

Frank Winter

ein Acoposmulti an, wo man fast beliebig viele Servo-Achsen aneinanderreihen

kann, mit Cold-Plate-Kühlung und allen Features.

Das ist High Level Automatisierung und kostet auch ein bischen

was. Und den setze ich nur dann ein, wenn ich dieses Automatisierungsniveau

an der Maschine auch benötige. Das X20

Controls-System wiederum ist praktisch über die gesamte Pyramide

einsetzbar. Es ist intelligent und pfeilschnell, es ist wegen

seiner Skalierbarkeit aber genauso gut für eine einfache Applikation

geeignet. Das Acoposmicro zielt auch auf das mittlere Segment

ab. Es hat die Intelligenz von den großen Acopos, ist aber

von der Ausgangsleistung her begrenzt. Mit Schrittmotoren wird

auch das Low-Level-Segment bedient. Wir geben also nicht auf,

sondern erweitern die Zielsegmente.

Mit Aprol bietet B&R ein Prozessleitsystem an, das von der Feldebene

bis zur Management-Informationsebene ein durchgängiges Gesamtsystem

darstellt.


Aprol ist ein mächtiges Prozessleitsystem und kann von der

Hardware her umfangreich ausgestattet sein um Tausende von

I/O- und Datenpunkten darzustellen. Es ist jedoch auch bereits

auf einem Panel-PC lauffähig und damit natürlich auch kostenmäßig

rentabel auf jeder Maschine oder Anlage. Das ist ein attraktives

Thema, welches auch für Endanwender interessant ist.

Letztendlich interessiert diesen doch auch nur, wie bekomme ich

meine Maschinen oder meine Prozesse transparent, vom Lieferanten

der einzelnen Maschinenteile bis zur Gesamtanlage. Oder,

wie bekomme ich eine möglichst hohe Datenkonsistenz über alle

Prozesse hinweg. Und das ist alles mit einem Aprol-System möglich.

Ein weiterer Punkt ist das komplette Produktspektrum für die

Fabrikautomation. Es geht uns auch um die Endanwender, die ja

ganz andere Sorgen haben als ein Maschinenhersteller. Obwohl

es eigentlich ähnliche Themen sein müssten. Ein Produkt, das

gerade den Endanwender anspricht, ist die Automatisierung der

vorbeugenden Wartung, also das Condition Monitoring Modul.

Wir haben dafür Hard- und Software zur Verfügung, die zudem

bereits ins Prozessleitsystem integriert sind, und decken somit

die gesamte Bandbreite ab.

Ist es überhaupt möglich, Condition Monitoring nachzurüsten?

Mit B&R schon. Bei uns kann das Modul für Condition Monitoring

im X20 integriert werden. Das heißt, das Modul X20

wird an der entsprechenden Stelle eingeklinkt und erfasst die

notwendigen Daten. Es stellt sich nur die Frage: Was möchte der

Betreiber eigentlich messen? Und das weiß nur er. Denn er hat

die Erfahrung über Komponenten, die wartungsintensiv sind.

Und dazu braucht er eine Software, die er entsprechend parametrieren

kann, eine Hardware wie das X20 sowie eine Feldbus-

Schnittstelle. Wir unterstützen fast alle Schnittstellen – außer Interbus

und Ethercat.

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TECHNIK Prozessebene

Wenn er darüber hinaus ein Prozessleitsystem einsetzt, also zum

Beispiel die Altanlagen unter Aprol zusammenfasst, tut er sich

leichter, weil dort das Condition Monitoring Modul bereits

Bestandteil sein kann. Auf der Prozessleitebene kann er die Daten

komfortabel auswerten.

Wenn man jetzt aber eine neue Fabrik plant, und darauf zielen

wir natürlich auch ab, hat man mit dem Prozessleitsystem alle

Freiheitsgrade. Die Praxis ist aber auch, dass Altanlagen aufgeschaltet,

die Daten rausgezogen und auf der Leitebene weiter

verarbeitet werden.

Ist es heute selbstverständlich dass die Fernwartung bei Condition

Monitoring bereits inbegriffen ist?

Das ist ein wichtiger Schritt. Es gibt Firmen, die verkaufen zusätzlich

Fernwartungsmodule für Siemens-Steuerungen. Die machen

damit gute Geschäfte, weil der

Hersteller ihnen das bisher nicht bieten

konnte. Bei uns ist die Fernwartung

aber immer im System integriert.

Heute ein Muss!

Ja. Schon in den 80ern hatten wir auf

einer Steuerung, die Möglichkeit ein

Modem anzuschließen. Und sofern die

Telefonleitung funktionierte, konnte

der Anwender alle Daten über die

Steuerung auslesen. Das waren zwar

Es geht uns auch um

die Endanwender,

die ja ganz andere

Sorgen haben als ein

Maschinenhersteller.

Frank Winter

erst mal nur Rohdaten, die interpretiert werden mussten, aber

der Zugriff war möglich. Heute geht das viel einfacher über das

Internet.

Wir haben dies auf der Messe Interpack exemplarisch zusammen

mit einem Maschinenhersteller gezeigt, der seine Maschinendiagnose

per Wlan auf das iPad auslagerte. Technologisch ➜

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IEE · 4 2012

55


Unbenannt-4 1 19.03.2012 14:00:36

56 IEE · 4 2012

TECHNIK Prozessebene

ist es möglich, aber es ist auch immer eine Frage, ob das alles

sinnvoll ist. Und man darf die Sicherheit, also das Security, nicht

vernachlässigen. Aber – bei B&R ist auch die kleinste Intelligenz

mit FTP beziehungsweise VNC-Server versehen und damit Web-

Diagnosefähig.

Arbeiten Sie mit Maschinenherstellern zusammen, die große Stückzahlen

fertigen. Und begleiten sie diese bei der Entwicklung einer

neuen Maschinengeneration?

Es geht gar nicht anders. Das ist so speziell. Was Sie früher mit

einer CNC-Steuerung realisiert haben, deckt heute gerade mal

20 % der Anforderungen einer modernen Werkzeugmaschinen

ab. Da muss man zusammen arbeiten. Überhaupt die ganze

Bewegungsphilosophie, die gesamte Mechanik, wird heute ja

komplett integriert. Viele unserer Kun-

den integrieren den Antrieb als zentralen

Bestandteil des Maschinenkonzeptes.

Unser Motto lautet: Gemeinsam in

die Serie.

Kann man sich so eine Entwicklungsphase

auch bezahlen lassen?

Ja und nein. Ich meine, wenn nur eine

Maschine pro Jahr anschließend gebaut

wird, müsste man sich das voll

bezahlen lassen. Kommt aber eine

Was Sie früher mit

einer CNC-Steuerung

realisiert haben,

deckt heute gerade

mal 20 % der Anforderungen

ab.

Frank Winter

Serienmaschine heraus, ist die Sachlage anders. Dann gibt es andere

Möglichkeiten, die Kosten zu amortisieren.

B&R ist ja nun auch im Bereich mobile Automation durch den Zukauf

von Mondial vertreten.

Ja, Mondial ist ein Hersteller von mobilen Automatisierungskomponenten

und nun unter dem Dach von B&R aufgegangen.

Dadurch eröffnet sich für uns ein riesiger neuer Markt und dieser

ist auch sehr nah an unserem bisherigen Markt. Im Grunde

genommen können wir viel voneinander lernen. Auch die eigenen

Industrieprodukte profitieren davon.

Was kann man für das nächste Jahr erwarten? Neue Akquisitionen

oder neue Produkte?

Neue Akquisitionen, nein, so schnell wird das nicht gehen. Aber

irgendwann wird es vielleicht wieder etwas geben. Wir haben da

einige Segmente im Auge. Neue Produkte sind selbstverständlich

in der Pipeline.

Also wird für das Jahr 2012 ein Ziel sein, die neue Philosophie in den

Markt zu tragen?

Also Marketingmäßig und Vertriebsseitig sicherlich. Aber wir

müssen und werden auch auf allen anderen Ebenen weiter innovativ

sein.

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Das Interview führte Harald Wollstadt,

Chefredakteur der IEE


Bildquelle: ICS

Signalleuchten

Explosions-

schutz im Fokus

Werma: Das Sortiment explosionsgeschützter

Signalgeräte wird nun

um eine kompakte Leuchtenfamilie

erweitert: Neben der Serie 729 mit

LED-Dauer-, LED-Blitz-, LED-Rundumlicht

und einer EVS-Variante

stehen mit der Type 728 ein Xenonblitz

und mit der 785 eine mechanische

Drehspiegelleuchte zur Auswahl.

Das Unternehmen entwickelt

Produkte mit doppelter Zulassung,

die für Gas- und Staub-Ex-Zonen

geeignet sind. Während in der chemischen

und petrochemischen Industrie

schon lange eine Sensibilität

für Explosionsgefahren besteht, beschäftigen

sich nun auch Anlagenbetreiber

in der Lebensmittel-,

Metall- und holzverarbeitenden Industrie

mit diesem Thema.

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Embedded-System

Optional mit

Lüftermodul

ICS: Ausgestattet mit einem Atom-

D525-Prozessor bietet das lüfterlose

Embedded-System Tank-

800-D525 zwei Rechenkerne mit

1,8 GHz, 1 GB DDR 3 und einen

DDR3-Slot mit 2 GB Speichermöglichkeit

sowie PCI/PCIe-Erweiterungssteckplätze.

Mit Dual-PCIe-

GbE-LAN ist das System für schnelle

Netzwerkapplikationen geeignet.

Für den Einsatz bei extremen Temperaturen

gibt es optional ein Lüftermodul.

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Bildquelle: Deltalogic

Treiber

Komplette Elektronik im Stecker

Deltalogic: Die Treiber Accon-S7-

NET für die Adapter Accon-Netlink-

PRO Compact und Accon-Netlink-

USB Compact gibt es auch für die

64-Bit-Version der Simatic Step7

V5.5. Beide bringen die komplette

Elektronik im Gehäuse eines Profibus-Steckers

unter und lassen sich

über MPI, Profibus und PPI an die

SPS anschließen. Die Einsatzmög-

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Bildquelle: alle Bilder Nürnberg Messe

TECHNIK Prozessebene

Nachbericht Embedded World 2012

Die Embedded ist

erwachsen geworden

Die Embedded World 2012 ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: 22 262

Fachbesucher aus aller Welt bedeuten ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr, darin

enthalten sind rund 1 000 Hochschüler aus Deutschland und Österreich. Die nächste

Embedded findet in Nürnberg vom 26. bis 28. Februar 2013 statt.

Der Umzug der Embedded World

und die Erweiterung in andere,

mittlerweile fünf Hallen, auf

dem Nürnberger Messegelände, brachte

mir vor allem eines: längere Wege und das

Gefühl nicht mehr alles gesehen zu haben.

Mikroelektronik an Makroständen. Das

war vor 18 Jahren, als ich die erste Embedded

besuchte, noch anders. Und angesichts

des Besucherandrangs in einigen

Bereichen konnte vom Ingenieurs-Mangel

58 IEE · 4 2012

sicher keine Rede mehr sein. Am ersten

Tag der Embedded hat sich die Standardization

Group for Embedded Technologies

(kurz SGET) formiert.

Mehr standardisieren

Zu den Gründungsmitgliedern gehören

unter anderem die zum Kernbereich des

Themas Embedded gehörenden Hersteller

Advantech, Congatec, Data Modul,

Kontron, MSC und Seco. Die in Grün-

Die Embedded fand diesmal in

anderen Hallen statt. Zeitgleich

wurde die Freizeit-Messe durchgeführt

und die Ordner gaben

sich redlich Mühe jedem den

richtigen Weg zu weisen.

dung befindliche SGET wird sich in der

Entwicklung und Pflege weltweit gültiger

Embedded-Computing-Spezifikationen

engagieren, um die marktgerechte Standardisierungen

der Embedded-Technologien

voranzutreiben. Erste Arbeitsgruppen

wird die SGET, die nach deutschem

Recht als eingetragener Verein gegründet

wird, rund um die Computer-on-Modules-Spezifikation

Qseven und eine dedizierte

ARM-Modul-Spezifikation bilden.


[1]

Weitere Gruppen sind zur Entwicklung

von Spezifikationen jederzeit willkommen.

Funk im Fokus

Weiteres Interessantes aus dem Embedded-Thema:

Arrow Electronics bündelt

sein Angebot für Embedded-Lösungen

mit dem Portfolio seines europäischen

OEM Computing Solutions Teams. Damit

offeriert das Unternehmen ein breiteres

Produkt- und Lösungsspektrum mit

einer deutlicheren Fokussierung auf die

Anforderungen seiner Kunden.

Der Distributor Future Electronics hat

den neuen Geschäftsbereich ‚Future RF

and Wireless Solutions‘ vorgestellt. Die

spezialisierte Division unterstützt OEMs

bei der schnellen und erfolgreichen

Markteinführung neuer Funk-Endprodukte.

Der weltweite Geschäftsbereich

[2]

[2] Über 1 000 Hochschüler aus ganz Deutschland

und Österreich nutzten die Embedded World, um

Kontakte zur Branche zu knüpfen. Als Höhepunkt

der Veranstaltung erlebten sie eine spannende

Vorlesung des MP3-Miterfinders Prof. Dr. Jürgen

Herre, International Audio Laboratories Erlangen,

der die Möglichkeiten moderner Audiosignalverarbeitung

eindrucksvoll demonstrierte.

TECHNIK Prozessebene

[1] Die Repräsentanten der SGET-Gründungsmitglieder

(v.l.n.r.): Wolfgang Eisenbarth (MSC),

Christian Eder (Congatec), Markus Mahl (Data

Modul), Gianluca Venere (Seco), Josef Behammer

(Kontron) und Carsten Rebmann (Advantech).

hat seine breitgefächerte Hersteller-Linecard

um vier neue Franchise-Partnerschaften

erweitert: Sierra Wireless (Embedded-Module

für Mobiltelefone), RFM

(Kurzdistanz Hf-Komponenten, ICs und

Module), Qualcomm Atheros (Wi-Fi) und

Enocean (RF-Module für Energy Harvesting).

Die Firma Enocean ging zum Beispiel mit

dem neue Starter-Kit ESK 300 auf die

Embedded, mit dem es möglich ist, einen

schnellen, einfachen und günstigen Einstieg

in die batterielose Funktechnologie

zu vollziehen. Das Komplettpaket enthält

verschiedene Energiewandler und Funkmodule,

mit denen sich energieautarke

Funksensoren über wenige Handgriffe

verwirklichen lassen.

National Instruments hat die Electronic

Design Specialty für Mitglieder des NI Alliance

Partner Network vorgestellt, die

über besonderes Know-how im Bereich

der benutzerdefinierten Elektronik verfügen.

Gründungsmitglieder sind: S.E.A.

Datentechnik (Deutschland), Tecnova

(USA), Cyth Systems (USA), Wire Flow

(Schweden) und Boston Engineering

(USA).

Autor

Hans Jaschinski

ist Chefredakteur der elektronik industrie.


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4 2012 59


Bildquelle: alle Bilder Kienzle

TECHNIK Prozessebene

Projeziert kapazitive Touch-Technologie

Gläsern bedienen

Ebenso jung wie die Wörter ‚sliden‘ oder ‚Multitouch‘ ist die projeziert kapazitive

Touch-Technologie auf Basis von hochtransparenten leitfähigen Materialien – kurz PCT

oder P-cap genannt. Über Smartphones führte ihr Siegeszug in die Industrie. Die Vorteile

der projeziert kapazitiven Touch-Technologie sind die Eingabe mittels Finger, Pen

oder Handschuh, die Multitouch-Fähigkeit und hohe Transparenz.

Projeziert kapazitive Touch-Sensoren

eigenen sich vor allem für die

Industrie, weil diese hinter Schutzscheiben

aus Glas optisch hochtransparent

laminiert oder aufgebondet werden

können. Dabei wird die Schutzscheibe,

auch Coverglas genannt, zu einem wesentlichen

Designelement in der Gesamtkonstruktion

von Bedieneinheiten, wie sie

Kienzle Systems entwickelt, konstruiert

und produziert. Die Lamination der dekorativen

Glasscheiben zusammen mit

den Touch-Sensoren erfolgt in zertifizierten

Reinräumen entweder mittels OCA-

Filmen (optical clear adhesive) oder häu-

60 IEE · 4 2012

fig auch mit UV-härtenden Klebstoffen.

Die Covergläser werden im Siebdruckverfahren

hinterdruckt, sodass die Bedruckung

ebenfalls durch die Glasscheibe

gegenüber Abnutzung, Vandalismus oder

UV-Strahlung geschützt ist. Zusätzliche

Effekte, wie Spiegel- oder Metallicfarben,

wirken edel und hochwertig. Die eingesetzten

Gläser werden je nach Integrationsart

und Form geschnitten oder gefräst.

Die Glaskanten selbst können dabei geschliffen

und auf Wunsch zusätzlich poliert

werden, einfache Bohrungen oder

gefräste Ausbrüche innerhalb des dekorativen

Glases sind ebenfalls möglich.

Die Designvarianten der projeziert

kapazitiven Touch-Technologie

mit Glas-Bedienoberflächen

sind fast unerschöpflich.

Halle 4, Stand E24

Die eingesetzten Covergläser werden vornehmlich

aus thermisch oder chemisch

vorgespanntem Glas hergestellt, das entspiegelt

oder unentspiegelt sein kann. Je

nach Entspiegelungsart sind Oberflächen-

Härten bis 9 H möglich, vor allem bei

chemisch entspiegeltem Glas. Interferenzoptische

Entspiegelungen haben höhere

Transmissionswerte und somit auch die

bessere Bildqualität auf das dahinterliegende

Display bezogen. Sie sind jedoch,

bedingt durch die Bedampfung der Oberfläche,

empfindlicher als chemisch entspiegelte

Gläser. Je nach Art der Glasoberfläche

unterstützt diese außerdem das


[1]

Ausführen der gewünschten Gesten, wenn

das Glas bereits Gleiteigenschaften aufgrund

seiner Oberflächenbeschaffenheit

aufweist.

Integrierte Bedienelemente

erweitern die Möglichkeiten

Ebenso vielfältig wie das Veredeln des

Glases sind auch die Integrationsmöglichkeiten

des kompletten Touch-Sensors, in

Frontplatten und Gehäuse, die aus Metall

oder Kunststoff hergestellt sein können.

Rück- oder frontseitige Einbauvarianten,

bei denen Glaskanten entweder bewusst

sichtbar oder verdeckt sein sollen, sind

ebenso möglich wie die Integration in

entsprechende Taschen innerhalb der

Front- oder Trägerplatte, bei denen zusätzlich

der umlaufende Luftspalt vergossen

und somit versiegelt werden kann.

Zusätzliche Tasten, Slider oder Wheels in

kapazitiver Technologie weiten die Möglichkeiten

aus. Diese sind entweder Bestandteil

des Touch-Sensors selbst oder

fungieren als getrenntes Eingabeelement,

das wiederum in Form von transparenten

Leitfilmen oder auf Basis einer Leiterplatte

hergestellt und rückseitig auf das

Coverglas aufgebracht wird.

Hinterleuchtungen von Symbolen, Logos

oder Beschriftungen – auch mit Farbwechsel

oder Verschwindeeffekten innerhalb

der Tasten –, Status-LEDs sowie eingefräste

und auf Wunsch polierte Tastmulden

oder Slider-Bereiche lassen sich

realisieren, um ein haptisches Erkennen

zu ermöglichen. Diese Bedienelemente

lassen sich alternativ auch dauerhaft und

kratzfest mit Strukturlacken im Siebdruckverfahren

aufbringen. Die vollflächig

geschlossenen Bedienoberflächen, je

TECHNIK Prozessebene

[1] Zusätzliche Tasten, Slider oder Wheels in kapazitiver

Technologie weiten die Möglichkeiten

aus. Diese sind entweder Bestandteil des Touch-

Sensors selbst oder fungieren als getrenntes Eingabeelement.

nach Konstruktion ohne jegliche Schmutzkanten

und daher einfach zu reinigen,

sind unempfindlich gegenüber Schmutz

oder aggressiven Medien. Außerdem sind

sie mechanisch robust und durch die

mehrfach laminierte Glasscheiben in der

Glas-Glas-Technologie stabil. Je nach Integrationsart

sind so Schutzklassen bis

IP67K realisierbar. Im Gegensatz zu rein

kapazitiven Touch-Sensoren haben die

Produkte in der projeziert kapazitiven

Touch-Technologie keine Leitschicht auf

der Bedienseite des Glases, die bedingt

durch die Bedienung bei kapazitiven

Touch-Sensoren einem natürlichen Abrieb

unterliegt. Die projeziert kapazitiven

Sensoren sind daher nahezu unverwüstlich,

denn die ausgelösten Touch-Events

haben keinen Einfluss auf die Lebensdauer

der Eingabe-Systeme.

Sensoren in Diamant-Formation

Projeziert kapazitive Touch-Sensoren, basieren

technologisch auf zwei Sensorflächen,

die hochtransparent mittels ITO

(Indiumzinnoxid) gesputtert sind. Die

Sensorflächen bestehen wiederum jeweils

aus vielen kleinen kapazitiven Feldern in

diamantenförmiger Anordnung (Pattern).

Isolierend zusammenlaminiert bilden diese

dadurch ein Netz von Kondensatoren

über die gesamte Sensorfläche. Die Sensorflächen

lassen sich sowohl in Glas-

Glas-, Glas-Film- oder Film-Film-Variante

herstellen. Die beiden Varianten der ➜


TECHNIK Prozessebene

Film-Technologie eignen sich für Bildschirmdiagonalen

bis etwa 12“, Größen

bis 32“ kommen hauptsächlich in der

Glas-Glas-Technologie vor.

Das Herstellen des diamantförmigen

Patterns erfolgt auf dem jeweiligen Leitsubstrat

über einen Laser- oder Ätzprozess.

Die Funktion der Sensoren ist einfach.

Beim Ausführen eines Touch-Events

wird die vorliegende Referenzkapazität

des nicht berührten Touch-Sensors verändert,

die entsprechenden kleinen kapazitiven

Touch-Felder liefern eine grobe Position

der Stelle, an der das Touch-Event

ausgeführt wurde. Über Interpolation

durch den Touch-Controller ergibt sich

die genaue Position, die an die Elektronik

weitergegeben wird. Temperaturschwankungen

oder Änderungen des Umfeldes in

Bezug auf Störeinflüsse werden durch

permanentes Anpassen der Referenzkapazität

ausgeglichen. Die kapazitiven Felder,

die in X- und Y-Achsen angelegt sind,

projizieren ein elektrisches Feld durch das

Coverglas hindurch, das bis zu 4 mm,

TOUCH

PANEL

62 IEE · 4 2012

[2] Die kapazitiven Felder projizieren ein elektrisches

Feld durch das Coverglas hindurch, das bis

zu 4 mm, beim Verzicht auf eine Dual- oder Multitouch-Funktion

auch bis über 6 mm, stark sein

kann. Eine Handschuhbedienung ist auch bei diesen

Stärken des Coverglases problemlos möglich.

beim Verzicht auf eine Dual- oder Multitouch-Funktion

auch bis über 6 mm,

stark sein kann. Eine Handschuhbedienung

ist auch bei diesen Stärken des Coverglases

noch problemlos möglich. Wassertropfen

oder Schneeflocken führen

nicht zu einem Touch-Event, weshalb sich

diese Technologie auch für Outdoor-

Anwendungen eignet.

Firmware an Applikation angepasst

Die Anbindung eines projeziert kapazitiven

Touch-Sensors erfolgt über den

Touch-Controller an die jeweilige Elektronik.

Dieser lässt sich als Board-, Chipon-Tail

oder Chip-Set-Lösung realisieren.

Die Controller sind hauptsächlich für die

Integrierte

Lösungen

- Geschlossenes Overlay, Schutzgrad IP 65 oder ausgestanzt

- Optimale Transparenz und Lichtdurchlässigkeit

- Keine Schmutzkanten, plane Oberfl äche einfach zu reinigen

www.schurter.com/es_news

[2]

USB-, serielle oder I2C-Schnittstelle ausgelegt

– kundespezifische Varianten sind

aber ebenfalls möglich. Projeziert kapazitive

Touch-Sensoren werden zusammen

mit dem dazugehörenden Controller und

einer Firmware betrieben. Zahlreiche

Störquellen innerhalb des elektronischen

Gerätes oder auch konstruktive Merkmale

der Gehäusekonstruktion können beispielsweise

eine Unlinerarität des Sensors

hervorrufen. Diese lässt sich jedoch durch

spezifische Projektanpassung der Firmware

des Controllers filtern, um unter anderem

für eine Linearität von weniger als

1,5 % zu sorgen. Eine entsprechende Anpassung

der Firmware wird oftmals auch

dann vorgenommen, wenn ESD- oder

EMV-Probleme auftreten. Hierfür stehen

jedoch auch optionale Schirmlagen, die

zusätzlich in das Gesamtpaket des Glaslaminates

einlaminiert werden, zur Verfügung.

Touch-Sensoren in der projeziert

kapazitiven Touch-Technologie sind Plugand-Play-fähig.

Ein Kalibrieren des Sensors

ist nicht notwendig, auch kein Nachkalibrieren

mehr im Feldeinsatz. Notwenige

Treiber für die entsprechenden

Betriebssysteme werden permanent ergänzt,

sodass diese nahezu für jede gängige

und aktuelle Plattform vorhanden sind.

Das jeweilige Betriebssystem muss aber

Dual- oder Multitouch-Anwendungen

unterstützen.

Autor

Björn Kienzle

ist Geschäftsführer der Kienzle GmbH in Bad Friedrichshall.

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Link zum Unternehmen


Bildquelle: Adlink Bildquelle: AVT

Bildquelle: Mitsubishi Electric

Infrarotkamera

Bildsensor mit hoher Lichtempfindlichkeit

AVT: Die Prosilica GX2750 genannte

Kamera nutzt den ICX694-Bildsensor

von Sony mit Exview-HAD-

TECHNIK Prozessebene

Visionsystem

Clever synchronisierte Mehr-Kamera-Bilderfassung

Adlink: Das Visionsystems EOS-

1200 basiert auf Intels Quad-Core-

Halle 17, Stand D24

Bediengerät

Touch in 5,7“

Mitsubishi Electric: Das 5,7“-Touch-

Bediengerät GT14 stellt 65 536

Halle 9, Stand D17

Bedienterminals

Mehr Leistung

Pilz: Die Bedienterminals PMI 509

und 515 sind mit 600 MHz getakteten

Omap-Risc-Prozessoren und

kontrastreichen, 3,5“- und 5,7“-Displays

ausgestattet. Kompakt und

mit Ethernet-Schnittstelle bieten die

Bedienterminals die volle Funktion

des Diagnosekonzepts PVIS. Die

Bedienung erfolgt über Touch/Tas-

Technik und 6 Megapixel. Diese

Technik ermöglicht eine gute

Bildqualität und hohe Lichtempfindlichkeit

auch im Nah-Infrarotbereich.

Der CCD-Sensor hat ein geringes

Rauschen und verbesserte

Anti-Blooming-Eigenschaften. Dadurch

liefert die Kamera 19 fps bei

voller Auflösung (2 750 x 2 200 Pixel)

mit nur einem Ethernetkabel.

Prozessoren i7 der zweiten Generation

und verfügt über vier Gigabit-

PoE-Ports mit Datentransferraten

bis zu 4 GBit/s. Das System unterstützt

das Precision Time Protocol

nach IEEE-1588, das eine synchronisierteMehr-Kamera-Bilderfassung

ermöglicht. Es genügt eine

Farben bzw. 16 Graustufen dar. Es

verfügt über LED-Hintergrundbeleuchtung,

analoge Touchfunktionen,

USB, SD-Kartensteckplatz und

IP67f-Front. Es kommuniziert über

einen RS232-, RS422/485- oder

einen Ethernet-Anschluss.

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ter beim PMI 509 oder über Touch

beim PMI 515. Beim Wechsel auf

die neue Generation der Bedienterminals

lassen sich bestehende Applikationen

übernehmen.

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Zudem verfügt sie über zwei GigE-

Vision kompatible GigE-Schnittstellen.

Sie lässt sich sowohl mit einem

als auch mit zwei Kabeln betreiben,

wodurch sich die Bandbreite auf

240 MByte/s verdoppelt.

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Ethernet-Kabelverbindung zur Kamera,

um Spannungsversorgung,

Datentransfer und Datensynchronisierung

zu realisieren.

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TECHNIK Prozessebene

Um den Ausschuss

zu verringern,

muss der eigentlicheNietvorgang

frei wählbar

in verschiedenen

Betriebs-Modi

nach Nietposition,

Zeit oder Kraft

steuerbar sein.

I/O-Erweiterungskarten

Leistungssteigerung

auf kleinem Raum

Je kompakter Maschinen und je vielfältiger deren Anforderungsprofile werden, umso

flexibler und leistungsfähiger müssen die Steuerungen inklusive der I/O-Baugruppen

sein. Eine neue I/O-Erweiterungskarte für die Displaysteuerung ermöglicht es, dass die

Steuerungen einer Nietmaschine leistungsfähiger ist und den Ausschuss senkt, ohne

viel Platz in der Maschine und im Schaltschrank einzunehmen.

Der Werner Krayer Systemtechnik

stellte sich die Aufgabe Nietprozesse

nicht nur zu überwachen,

sondern auch hinsichtlich der Prozessparameter

mit 100%iger Qualitätskontrolle

steuern zu können. Mit diesen Parameter

entwickelt das Unternehmen einen eigene

Process Control Promy, die dafür sorgt

das bei Nietmaschinen immer eine kons-

64 IEE · 4 2012

tante Schließkopfhöhe erreicht wird und

die Bauteilpaarungs-Toleranzen kompensiert

werden können.

Zudem kann damit eine hohe Qualität

erreicht und gleichzeitig der Ausschuss

sowie die Kosten gesenkt werden. Je kompakter

Maschinen und je vielfältiger deren

Anforderungsprofile werden, umso

flexibler und leistungsfähiger müssen die

Steuerungen inklusive der I/O-Baugruppen

sein.

Mehr Leistung bei kleineren Maßen

Als Antwort auf diese Anforderung hat

Berghof unter der Systembezeichnung

DC-I/O eine kompakte und flexible I/O-

Erweiterungskarte für die SPS-Geräteserie

DC1000 entwickelt – für verschiedene


Bildquelle: Berghof

I/O-Signale bei Abmessungen von

108 mm Breite mal 56,6 mm Höhe. Diese

Abmaße sparten Platz in Maschinen oder

in den Schaltschränken, außerdem ist eine

zusätzliche I/O-Hardware überflüssig.

Was jedoch Werner Krayer, Inhaber von

Werner Krayer Systemtechnik, überzeugte,

war die Abtastrate von 1 ms. „Andere

Anbieter konnten weder dieses Preis-Leistungs-Verhältnis

noch die hohen Abtastraten

bieten“, erläutert er. Da für verschiedene

elektrische Anschlusstechniken

eine hohe Bandbreite gefragt war, kam es

ihm auch auf viele digitale sowie analoge

Ein- und Ausgänge an.

[1]

Den Ausschuss verringern

Um den Ausschuss in einem Nietprozess

zu verringern, muss der eigentliche Nietvorgang

frei wählbar in verschiedenen

Betriebs-Modi nach Nietposition, Zeit

oder Kraft steuerbar sein. Mit einer direkten

Eingabe der Parameter und Toleranzen

lässt sich dies erreichen. Denn Bauteil-Paarungstoleranzen

und Dickenschwankungen

zu kompensieren ist ein

wesentlicher Prozessbaustein. Krayer bietet

hierfür eine integrierte Längen- und

Niet-Überstandsmessung in einem System.

„Die exakte Messung der Nietkraft

ist ein komplexes Thema und erfordert

neben der Genauigkeit auch Schnelligkeit“,

führt Werner Krayer aus. Deshalb

messen genaue Piezo-Dehnungssensoren

die direkt wirkende Kraft. Die Auswertungen

und Reaktionen erfolgen dabei in

Echtzeit.

Für Aufgaben wie diese sind

I/O-Erweiterungen gefragt, mit deren Hilfe

sich all diese Anforderungen möglichst

kostengünstig und effizient realisieren

lassen. Das bedeutet: die Leistung lässt

sich flexibel, Platz- und Hardware-sparend

erweitern und benötigt zudem nur

einen geringen zusätzlichen Programmieraufwand.

Die I/O-Erweiterungen von

Berghof belegen im Gehäuse nur einen

Steckplatz. In die Steuerungen der

DC1000-Serie mit Prime Interface lassen

sich bis zu drei Erweiterungskarten einbauen.

Die DC-I/O-Erweiterungskarten

kennzeichnen sich durch multifunktionelle

digitale und analoge Ein- und Ausgänge

sowie durch eine hohe Messgenauigkeit

und eine 22-Bit-Auflösung. Sie verfügen

über acht digitale Eingänge mit Zähl-

Autor

TECHNIK Prozessebene

funktion, acht digitale Ein- und Ausgänge,

vier analoge Eingänge ±10 V. Weitere vier

multifunktionale Analogkanäle bieten die

Betriebsarten Strom-, Spannungs-, und

Widerstandsmessung sowie Strom- und

Spannungsgeber. Alle Erweiterungskarten

sind in die Steuerungskonfiguration der

Entwicklungsumgebung Codesys integriert.

Die I/O-Erweiterungen werden bereits

vormontiert und funktionsgeprüft

angeliefert. Die Kommunikation läuft

über ein internes Bussystem.

Jürgen Wanner

ist Leiter Marketing und Produktmanagement für

Steuerungssysteme bei der Berghof Automationstechnik

GmbH in Eningen.

InfoDIREKT 781iee0412

www.all-electronics.de

Link zu den I/O-Erweiterungen

Link zum Anwender

[1] Die I/O-

Erweiterungskarten

bieten multifunktionelle

digitale und analoge

Ein- und Ausgänge

sowie durch hohe

Messgenauigkeit und

22-Bit-Auflösung.


TECHNIK Feldebene

Marktübersicht Antriebstechnik

Effizienz, Effizienz, Effizienz

Die neuen Vorschriften zu den Energieeffizienz-Klassen, welche 2011 in der EU in Kraft

getreten sind, fördern das Wachstum von IE2-Motoren. China soll 2013 folgen. Außerdem

steigt die Zahl der vernetzten Servo- und Umrichterantriebe.

Firma, Internet Hersteller Vertrieb AC-Servomotoren

66 IEE · 4 2012

DC-Servomotoren

einphasig

Drehstrommotoren

dreiphasig

Drehstrommotoren

Hochspannungsmotoren

Hohl-

wellen-

motoren

101 automation, www.101automation.de

ABB Automation Products,

www.abb.de/motors&drives

✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Aerotech, www.aerotech.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Allied Motion, www.allliedmotion.com ✔ ✔ ✔ ✔

AMK Arnold Müller, www.amk-antriebe.de ✔ ✔ ✔ ✔

Ánimatics, www.animatics.com ✔ ✔

Aris Antriebe und Steuerungen,

www.stellantriebe.de

✔ ✔ ✔

B&R Industrie-Elektronik, www.br-automation.com ✔

Baldor Electric, www.baldor.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Bauer Gear Motor, www.bauergears.com ✔ ✔ ✔

Baumer, www.baumer.com ✔

Baumüller , www.baumueller.de ✔ ✔ ✔ ✔

Baur, www.baur-motion-control.de ✔

Beckhoff Automation, www.beckhoff.de ✔ ✔

Bomatec, www.bomatec.ch ✔ ✔ ✔ ✔

Bosch Rexroth, www.boschrexroth.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Bühler Motor, www.buehlermotor.de ✔ ✔

Bürkert Fluid Control Systems, www.burkert.com ✔ ✔ ✔ ✔

Danfoss Bauer, www.bauergears.de ✔ ✔ ✔ ✔

Deprag, www.deprag.com ✔

Distrelec Schuricht, www.distrelec.de ✔ ✔ ✔

Dunkermotoren , www.dunkermotoren.de ✔ ✔ ✔

Dynetics, www.dynetics.eu ✔ ✔ ✔ ✔

Ebm-Papst, www.ebmpapst.com ✔ ✔ ✔ ✔

EC Motion , www.ec-motion.de ✔

Elektromotorenwerk Brienz, www.emwb.ch ✔ ✔ ✔ ✔

EW HOF Antriebe und Systeme, www.ewhof.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

ESR Pollmeier, www.esr-pollmeier.de ✔ ✔ ✔ ✔

Faulhaber, Dr. Fritz, www.faulhaber.de ✔ ✔ ✔

Gefeg-Neckar, www.gefeg-neckar.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

GFC Antriebssysteme, www.gfc-antriebe.de ✔ ✔

Gunda Electronic , www.gunda-gmbh.de ✔

Halstrup-Walcher, www.halstrup-walcher.de/ ✔ ✔

Hanning, www.hanning-hew.com ✔ ✔ ✔

Harmonic Drive, www.harmonicdrive.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Heidolph Elektro, www.heidolph.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Jenaer Antriebstechnik, www.jat-gmbh.de ✔ ✔ ✔

Jetter, www.jetter.de ✔ ✔ ✔

Keba, www.keba.com ✔ ✔ ✔

Koco Motion, www.kocomotion.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Kollmorgen, www.kollmorgen.com ✔ ✔ ✔

Landert Motoren, www.servax.com ✔ ✔ ✔ ✔


Das Marktforschungsunternehmen

IMS Research sagt in seiner

Studie ‚The World Market for

Low Voltage Motors – 2012 Edition‘ vorraus,

dass 2013 Niederspannungsmotoren

der IE2-Klasse 10,5 Milliarden

US-Dollar, oder 60 % des weltweiten

Umsatzes von regulierten Niederspan-

Klein-

motoren 12 -

42 V

Mikro-

motoren

Linear-

motoren

TECHNIK Feldebene

nungsmotoren ausmachen werden. Dieses

solide Wachstum lässt sich direkt auf die

neuen Regelungen zur IE2-Effizienzklasse

zurückführen. In Brasilien trat die neue

Regelung 2009, in der EU 2011 in Kraft.

China soll mit ähnlichen Regelungen

2013 folgen. Die Rechtsvorschriften zur

Effizienz haben dazu geführt, dass ➜

polumschaltbare

Motoren

Schrittmotoren

Positionierantriebe

sonstige

Motoren

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TECHNIK Feldebene

Firma, Internet Hersteller Vertrieb AC-Servomotoren

68 IEE · 4 2012

DC-Servomotoren

einphasig

Drehstrommotoren

dreiphasig

Drehstrommotoren

Hochspannungsmotoren

Hohl-

wellen-

motoren

Lenord, Bauer & Co., www.lenord.de ✔ ✔ ✔

Lenze, www.lenze.com ✔ ✔ ✔

LTI Drives, www.lt-i.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Maccon, www.maccon.de ✔ ✔ ✔ ✔

Mattke, www.mattke.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Maxon Motor, www.maxonmotor.com ✔ ✔ ✔

Mayr Antriebstechnik, www.mayr.com ✔ ✔

MEV Elektronik Service, www.mev-elektronik.com ✔

Mitsubishi Electric, www.mitsubishi-automation.de ✔ ✔ ✔ ✔

Nanotec Electronic, www.nanotec.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Nextsystem, www.nextsystem.at ✔ ✔ ✔

Getriebebau Nord, www.nord.com ✔ ✔ ✔ ✔

Oriental Motor, www.orientalmotor.de ✔ ✔ ✔ ✔

Parker Hannifin, www.parker.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Phytron-Elektronik, www.phytron.de ✔

Plettenberg Elektromotoren,

www.plettenberg-motoren.com


Port, www.port.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Promicon, www.promicon.de ✔ ✔

Technischer Handel Schenk,

www.ths-industriebedarf.de

✔ ✔

Schneider Electric, www.schneider-electric.de ✔ ✔

Schunk, www.schunk.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Gerdt Seefrid, www.seefrid.com ✔ ✔

Servax Landert Motoren, www.servax.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

SEW-Eurodrive, www.sew-eurodrive.de ✔ ✔ ✔ ✔

Siemens, www.siemens.de/motoren ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Sigmatec, www.sigmatek-automation.com ✔ ✔

Siko, www.siko.de ✔

Stöber Antriebstechnik, www.stoeber.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Stögra Antriebstechnik, www.stoegra.de ✔

Watt Drive Antriebstechnik, www.wattdrive.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

WEG German, www.weg.net/de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Wittenstein cyber motor, www.wittenstein-cybermotor.de

✔ ✔ ✔ ✔ ✔

+ + +


Klein-

motoren 12 -

42 V

Mikro-

motoren

Linear-

motoren

polumschaltbare

Motoren

Schrittmotoren

Positionierantriebe

sonstige

Motoren

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TECHNIK Feldebene

mehr teure effiziente Niederspannungsmotoren

die weniger teuren Niederspannungsmotoren

mit geringerer Effizienzklassen

in all diesen drei wichtigen Regionen

ersetzen werden.

Die Marktforscher sagen ebenfalls vorraus,

dass Motoren für ein weiteres

Wachstum der industriellen Netzwerke

vorantrieben wird. Denn laut der Studie

‚The World Market für Industrial Networking

– 2011 Edition‘ werden Netzwerkknoten

in Servo- und Umrichterantrieben

am meisten zunehmen. Die

Wachstumsrate soll 11,8 % pro Jahr betragen.

Daraus resultieren 3,5 Millionen

Umrichterantriebe und 0,8 Millionen Servoantriebe,

die 2015 an ein Netzwerk angeschlossen

sein werden.

Brasilien wächst stärker als China

Im Bereich der Mittelspannungsmotoren

gewinnt nach Aussagen von IMS Research

Brasilien an Bedeutung. In den

nächsten drei Jahren soll das Wachstum

in dem südamerikanischen Land um 2 %

stärker ausfallen als in China. Dabei muss

beachtet werden, dass der chinesische

Markt 28 % des globalen Konsums ausmacht,

Brasilien nur 3 %. Vor allem Öl,

Gas und Bergbau, aber auch Infrastukturprojekte,

fördern das Wachstum.

Hannover Messe • Halle 11 • Stand B62 + + + Hannover Messe • Halle 11 • Stand B62 + + +

Autorin

Melanie Feldmann

ist Redakteurin der IEE


infoDIREKT 755iee0412

www.all-electronic.de

Link zum Marktforschungsunternehmen


Bildquelle: Martina Marschall – Fotolia.com

TECHNIK Feldebene

Radialventilator

Mit wenig Energie

viel Wind machen

Die EU hat die Energy-Related-Products-Richtlinien erlassen, die auch die Mindesteffizienz

von elektrisch angetriebenen Ventilatoren regelt. Eine neue Baureihe von Radiallüftern

übertrifft diese Forderungen mithilfe eines verbesserten Außenläufermotors,

elektronischer Kommutierung und aerodynamisch neu gestaltetem Lüfterrad. Damit

benötigen die Lüfter weniger Energie als die älteren – bei verringertem Laufgeräusch.

Galt früher eine hohe Leistung als

Aushängeschild, wird in Zeiten

der Energieverteuerung der

Wirkungsgrad, also die ‚technische Effizienz‘,

immer wichtiger. Die Spezialisten

für Lüftertechnik von Ebm-Papst aus

St. Georgen konnten bei ihrer neuen Radiallüfter-Baureihe

Radical beide Regeln

miteinander verbinden. Die neuen Lüfter

70 IEE · 4 2012

erreichen durch einen überarbeiteten

Antrieb und Aerodynamik die gleiche

Luftleistung bei niedrigerer Stromaufnahme

oder eine höhere Luftleistung bei

gleichbleibendem Energiebedarf. Ein Materialverbund

für das Lüfterrad und eine

sensorlose Kommutierungverbessern

nicht nur die technischen Daten, sie ermöglichen

zusätzlich eine rationelle Ferti-

Radiallüfter mit

einem Laufrad der

Radical-Serie

schaffen eine

maximale Förderleistung

von

930 m 3 /h.

Halle 15, Stand F31

gung. Der Anwender spart so durch günstige

Anschaffungs- und geringere Folgekosten

über die gesamte Lebens-dauer

bares Geld.

Läuft leiser, trotz Größe

Heute sind zunehmend größere Lüftereinheiten

gefragt. So fordert die steigende

Leistungsdichte bei Großrechnern und

Servern sowie in Schaltschränken oder in

Basisstationen für Mobilnetze einen

großen Kühlluftstrom. Auch beim Gebäudemanagement

sind hohe Luftleistungen

für Wärmepumpen oder Wohnungszwangsbelüftungen

mit Energierück-

gewinnung wichtig. In all diesen Anwendungsfällen

steht ein hoher Wirkungsgrad

bei möglichst geringem Betriebsgeräusch

im Vordergrund. Um dies zu erreichen

und dabei die höheren mechanischen

Belastungen an den Laufrädern zu

berücksichtigen, fertigt der Lüfter-Experte

die rückwärtsgekrümmten Laufräder

der neuen Radiallüfter in einer Hybridkonstruktion:

Ein Verbund aus Metallnabe

und Kunststoff erfüllt die Anforderungen

am besten. Das Metall übernimmt die

hohen Kräfte an der Nabe, der im Spritzguss

aufgebrachte Kunststoff umhüllt das

Metall, schützt es vor Korrosion und ermöglicht

eine aerodynamisch günstige

Formgebung. Ein willkommener Nebeneffekt

ist die dämpfende Wirkung des

Kunststoffes bei der Körperschallabstrahlung.

Zusammen mit der verbesserten

Aerodynamik ergibt sich so insgesamt

auch ein geringeres Laufgeräusch durch

das Laufrad. Der UV-beständige Kunststoff

schützt darüber hinaus auch vor

Korrosion beispielsweise durch Salzwasser

oder salzhaltige Luft. Zudem ist der

Kunststoff gegen oberflächliche Schäden

resistenter als die bisher eingesetzte


Bildquelle: Ebm-Papst

[1] [2]

Lackierung – das erhöht die Lebensdauer

unter erschwerten Bedingungen.

Effizienter antreiben

Auch hocheffiziente Laufräder benötigen

für die entsprechende Luftförderung

einen passenden Antrieb. Deshalb verwendeten

die Ingenieure einen neuen,

dreiphasigen Motor mit neunnutigem

Statorpaket und einen sechspoligen, magnetisierten

Rotor, die zusammen eine rund

zweieinhalbfach größere Antriebsleistung

erbringen. Für diese höhere Leistungsdichte

sorgen spezielle Elektrobleche, ein

neues Magnetmaterial mit mehr Remanenz

sowie eine eigens dafür entwickelte

Elektronik. Das Thermomanagement im

Motor führt die entstehende Verlustwärme

gezielt ab. Ein spezielles Kommutierungsverfahren

erhöht den Wirkungsgrad

auf circa 85 %, sodass trotz des Leistungszuwachses

nur ein geringer Abwärmezuwachs

auftritt. Diesen kompensieren

die motorinternen Kühleinrichtungen

vollständig. Damit stellen sich trotz der

Leistungssteigerung die gleichen Temperaturverhältnisse

bei Rotorlager und

Elektronikbauteilen ein wie bisher. In der

Praxis bedeutet das, dass die Lebensdauer

trotz der hohen Leistung weiterhin auf

dem gleichen Niveau wie die der älteren

Modelle liegt.

Einfach installieren

Neben der höheren Leistungsreserve

bieten die Lüfter der Baureihe noch

weitere Vorteile für Installation und Betrieb.

So bietet der Hersteller die Lüfter in

einer Kompakteinheit an. Das heißt, der

Radiallüfter ist schon einbaufertig in einem

Gehäuse integriert. Das erleichtert

dem Monteur den Einbau und sorgt für

ein stets optimales Laufspiel, also der

TECHNIK Feldebene

[1] Der dreisträngige Außenläufermotor nimmt

190 W auf und erreicht einen Motor-Wirkungsgrad

von 85 %.

[2] Die Aerodynamik des Laufrades mit rückwärts

gekrümmten Schaufeln vermindert die Betriebsgeräusche.

Luftspalt zwischen Laufrad und Gehäuse.

Das führt gleichzeitig zu einem hohen

Wirkungsgrad und einem geringen Laufgeräusch.

Auch beim elektrischen Anschluss bietet

der Lüfter durch seinen erweiterten

Eingangsspannungsbereich bis 72 V Vorteile.

Als Spannungsvarianten stehen Modelle

mit 12, 24 und 48 V zur Verfügung.

Ein Verpolungsschutz sichert den Lüfter

gegen falschen Anschluss. Während des

Betriebs überwacht und steuert ein

Mikrocontroller mit Dreiphasen-PWM-

Modul den Antrieb. Auf diese Weise kann

die Steuerung die Drehzahl und damit die

Leistung im Bereich von 1:10 regeln.

Gleichzeitig übernimmt die Elektronik

auch Sicherheitsaufgaben wie eine Einschaltstrombegrenzung.

Die sensorlose

Kommutierung verzichtet auf Hallgeber,

eine Synchron-Gleichrichtung erhöht den

internen Wirkungsgrad. Die neuen Lüfter

gibt es mit Radiallüfterräder-Größen mit

133, 175, 190, 220 oder 225 mm Durchmesser.

Autoren

Arno Karwath

ist Entwicklungsleiter Power Lüfter bei Ebm-Papst

Andreas Zeiff,

ist Redakteur beim Redaktionsbüro Stutensee


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www.all-electronics.de

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Die Anatomie

intelligenter

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Die Rubrik „Kataloge und Prospekte“ erscheint

wieder in der November-Ausgabe

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Anzeigenschluss: 18.10.2012

Erscheinungstermin: 12.11.2012 zur SPS / IPC / DRIVES, Nürnberg

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Die Katalog-/Prospektanzeigen erscheinen 4-farbig im Format

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ute doluptat autpat. Ut

alit, commy nim ea core

dolobore dolent aliscilisl

iriuscidui te tat amcor se

vulla alit ad er sim zzriurer

autpat dolumsan.

Tel.: +49 (0) 6221 489-0

Fax: +49 (0) 6221 489-482

E-Mail: info@example.de

Präsentieren Sie Ihren Katalog / Prospekt zusätzlich auf

www.all-electronics.de. Sie erhalten für 6 Monate einen

Profi-Eintrag in unserer Firmendatenbank. Der Eintrag

enthält unter anderem: Telefon- und Faxnummer, Link

zur Homepage, Firmenlogo, Produktprogramm (Freitext

bis 1.500 Zeichen), Firmenporträt (Freitext bis 1.500

Zeichen)

Preis: € 250,- (dieser Preis gilt in Kombination mit der

Printanzeige)

Bilder: abdulsatarid, Dragan Trifunovic, Marcus Kretschmar, Vladislav

Kochelaevs, Sarunas Krivickas, alle fotolia.com; Hüthig GmbH


Bildquelle: Gunda Electronic

Elektro-Hubzylinder

Alternative zu

Pneumatik-Zylinder

Gunda Electronic: Die Elektro-Hubzylinder der

Baureihe Colibri L-LE sind mechanische Linearachsen

mit integriertem elektrischem Antrieb und

stellen eine Alternative zu Pneumatik-Zylindern

dar. Die Einheiten bestehen aus einer Spindelachse

mit angebautem Schrittmotor, integrierter

Steuerung und Encoder zur Positionsüberwachung.

Die Ansteuerung erfolgt über I/O-Port oder

Bus-Systeme wie CANopen oder Profibus.

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BERNSTEIN AS-i Safety at Work Programm

Bildquelle: MTM

Stromversorgungen

Geschützt vor

Schmutz und Schock

MTM: Stromversorgungen der Serie HSD sind für

den Betrieb bei Eingangsspannungen von 20 bis

72 V DC ausgelegt. Dabei schützt der thermoselektive

Vakuumverguss vor Verschmutzung,

Feuchtigkeit, Schock und Vibration. Die primär

getakteten DIN-Schienen-Module mit 15 und

30 W Leistung sind mit Einfachausgangsspannungen

von 12, 24 und 48 V erhältlich und haben

eine Isolationsfestigkeit von 3,3 kV AC.

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TECHNIK Feldebene

Schleppkettenleitung

Schlank, leicht und

mit weniger Kupfer

TKD: Mit der Kaweflex 3333 SK-C-PUR ist die

bisherige Elektronikleitung durch eine neue,

schlankere und leichtere Kabeltype ersetzt worden.

Verglichen mit dem Vorgängermodell wurde

das Gewicht um 30 % reduziert, gleichzeitig der

Außendurchmesser verkleinert: Eine Bebänderung

ersetzt den bisherigen Innenmantel, was

zu 30 % weniger Kupfer in schlankeren Leitungen

führt.

Die innovative Lösung im Bereich der Verkabelung von Sicherheitskomponenten

● Berührungslose Sicherheitssensoren

● Sicherheitsscharniere

● Sicherheitszuhaltungen

● Sicherheitsseilzugschalter

● Sicherheitsschalter mit getrenntem Betätiger

● Positions Sicherheitsschalter

● Not-Halt Schalter und Bedienelemente

Besuchen Sie uns auf dem

Gemeinschaftsstand der

AS-International Association

Halle 9, Stand D06

BERNSTEIN AG

Tieloser Weg 6 . 32457 Porta Westfalica

Fon +49 571 793-0 . Fax +49 571 793-555

info@de.bernstein.eu . www.bernstein.eu HANNOVER MESSE Industrial Automation 23.-27. April 2012

Bildquelle: TKD

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Bildquelle: Posital

Bildquelle: Labom

TECHNIK Feldebene

Heavy-Duty-Drehgeber

Benötigen keine Batterien

Posital: In Edelstahlausführung oder

als kompaktes Modell ist dieser

magnetische Heavy-Duty-Drehgeber

erhältlich, der wellenseitig

Halle 11, Stand B26

Druckmessumformer

Funktioniert auch bei Hochdruck

Labom: In der Ausführung mit einem

Dünnfilm-Messsystem für die

Messbereiche von 0 bis 60 bar und

Distanz-Messgerät

Für dynamische Positionierungsanwendungen

Dimetix: Das mit Lasertechnik

ausgestattete Distanz-Messgerät

FLS-C misst berührungslos die aktuelle

Position des zu verfahrenden

Objektes mit einer fixen Messrate

74 IEE · 4 2012

Schutzart IP69K bietet. Er hat einen

Durchmesser von 42 mm und ist für

radiale und axiale Wellenbelastungen

bis 300 N konzipiert. Das Gehäuse

der Kompaktbauform hat

einen Durchmesser von 36,5 mm

und widersteht Wellenbelastungen

bis 200 N. Die Geräte messen berührungslos

und benötigen keine

Getriebe und Batterien zum Speichern

der gemessenen Daten.

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0 bis 400 bar stellt der Druckmessumformer/Druckschalter

Pascal CS

alle Funktionen auch für den Hochdruckbereich

bereit. Die Geräte

entsprechen Schutzart IP67. Einsatzgebiet

ist die Messung absoluter

und relativer Drücke von Gasen,

Dämpfen und Flüssigkeiten, auch in

der Lebensmittel-, Pharma- und

biotechnologischen Industrie.

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von 200 Hz und mit einer Genauigkeit

von 1 mm. Die Messwert-

Reproduzierbarkeit beträgt 0,3 mm.

Distanz-Messungen bis 500 m und

Verfahrgeschwindigkeiten bis zu

Bildquelle: Adept

Bildquelle: Wenglor

Industrieroboter

Schnell und mit großer Reichweite

Adept: Mit den neuen, schnelleren

und effizienteren Motoren bietet der

sechsachsige Industrieroboter Viper

s1700D hohe Bewegungsgeschwin-

digkeit bei einer Reichweite von

1 700 mm und einer Tragkraft von

20 kg. Der Roboter verfügt über

eine Selbstdiagnose. Wie bei allen

anderen Robotersystemen ist die

Programmiersoftware Adept ACE im

Lieferumfang enthalten. Ethernet

TCP/IP erlaubt die Steuerung des

Roboters über PC, SPS oder andere

übergeordnete Steuerungen.

Halle 9, Stand A68

Lichtgitter

Intuitiv und schnell zu bedienen

Wenglor: Diese Lichtgitter arbeiten

nach dem Schrankenprinzip. Ein

Analogausgang gibt die Messwerte

10 m/s sind möglich. Das Gerät

verfügt über ein robustes Metallgehäuse

und erfüllt die Schutzklasse

IP65. Mit optionaler Heizung misst

das Gerät auch bei Temperaturen

infoDIREKT 452iee0412

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als Spannung oder Strom aus. Sie

dienen zur Bahnkantensteuerung,

Höhen- und Positionskontrolle sowie

zum Erfassen und Vermessen

von Objekten. Alle Einstellungen

erfolgen ohne zusätzliche Software

oder Programmiereinheiten. Sie

haben eine Reichweite von 3 m, die

hochauflösende Version 2 m.

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bis zu -40 °C zuverlässig.

infoDIREKT 506iee0412

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Unbenannt-1 1 05.03.2012 8:39:03 Uhr


Bildquelle: Bicker

Bildquelle: Data Translation

Netzteil

Weltweit einsatzbereit

Bicker: Die Netzteile der Serie BEO-

0400M mit Ausgangsspannungen

von 3,3 bis 48 V kennzeichnen sich

durch den hohen Wirkungsgrad bis

88 % und einen Standby-Verbrauch

von weniger als 0,5 W. Dabei liefern

die Geräte die volle Leistung von

40 W ohne aktive Kühlung bis zu

einer Umgebungstemperatur von

50 °C. Die Netzteile eignen sich für

Anwendungen in lüfterlosen Systemen

der Medizin und Industrie gleichermaßen.

Der Weitbereichseingang

von 90 bis 264 V AC ermöglicht

den weltweiten Einsatz. Das kompakte

Design hat eine Grundfläche

von 50,8 x 76,2 mm und 19 mm

Bauhöhe.

Mess- und Steuersystem

Kundenspezifisch konfigurieren

AMC: Die Mess- und Steuersysteme

Q.raxx Slimline basieren auf

19“-Technik mit 1 HE und sind für

anspruchsvolle Anwendungen der

stationären Mess-, Steuer- und

Prüftechnik in Labor und Produktion

konzipiert. Die EC-Version mit eingebautem

Testcontroller bietet ein

leistungsstarkes System mit PAC-

Funktionen, synchronisierter Datenaufzeichnung,

Prüfsequenzen, Sig-

nalverknüpfungen, Ethernet-TCP/

IP-Schnittstelle und Ethercat. Außerdem

ist die Konfiguration kundenorientierter

Systeme möglich.

An das Grundmodul lassen sich bis

zu drei weitere Module direkt anschließen.

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Datenblatt

Softwaretreiber

Messmodule bequem anbinden

Data Translation: Release 3.0 der

Softwaretreiber LV-Link ermöglicht

komfortables Anbinden der USB-

Messmodule und PCI-Messkarten

des Unternehmens an die Mess-

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techniksoftware Labview und unterstützt

sowohl die 32-Bit- als auch

die 64-Bit-Version der Software.

Eine erweiterte Hilfe und zusätzliche

Beispielprogramme vereinfachen

das Erstellen von Anwendungen.

Die Virtuellen Instrumente der

Treiber sind speziell für hohe Datenraten

ausgelegt und integrieren

alle Subsysteme und Funktionen

der USB- und PCI-Messhardware;

auch Streaming to Disk mit maximaler

Datenrate ist möglich.

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USB-Steckverbinder

Klein und robust

Conec: Für raue Umgebungsbedingungen

empfiehlt sich dieser

wasserfeste Mini-USB-Steckverbinder

mit Bajonettverschluss, der

die USB-2.0-Spezifikationen erfüllt.

Das vibrationsfeste Bajonett hat

einen Durchmesser von 12 mm und

die Schnittstelle erfüllt IP67, wenn

ein Gegenstecker eingefügt ist oder

eine gesicherte Schutzkappe als

Abdeckung dient. Die Kontakte mit

TECHNIK Feldebene

maximal 50 mΩ Kontakt- und

100 mΩ Isolationswiderstand bestehen

aus Phosphorbronze und

sind vergoldet. Der Nennstrom beträgt

maximal 1 A bei 25 °C und der

Betriebstemperaturbereich geht

von -40 bis 80 °C.

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Unsere Verbindungslösungen – Ihr Erfolg.

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DER HANNOVER MESSE:

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Als Systemanbieter sind wir in vielen Branchen gefragt. Und das bereits seit

mehr als 50 Jahren. Zahlreiche Innovationen haben uns stark gemacht. Mit

unserem breiten Sortiment an Verbindungssystemen und Markenprodukten

decken wir das gesamte Spektrum der Kabel- und Verbindungstechnik ab:

von der Standardkomponente bis zum maßgeschneiderten System. Auch für

Ihre Branche. Welche Systemlösung die Basis für Ihren Erfolg ist, erfahren

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TECHNIK Feldebene

Marktübersicht Ethernet

Vielfalt statt Standard

Industrial Ethernet ist mittlerweile in der Automatisierungsbranche etabliert. Dennoch,

oder deshalb, konkurrieren auf Protokollebene zahlreiche, zueinander jeweils inkompatible

Systeme. Auch weltweit ist Industrial Ethernet auf dem Vormarsch.

Firma, Internet Hersteller Vertrieb IEEE

802.3

76 IEE · 4 2012

Profinet Ethercat Powerlink

EPSG

Ethernet/IP

Sercos

III

Safetynet

P

Advantech, www.advantech.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Aigotec, www.aigotec.de ✔ ✔

Bartec, www.bartec.de ✔ ✔ ✔

Beckhoff Automation, www.beckhoff.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Belden Electronics, www.beldensolutions.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Bihl+Wiedemann, www.bihl-wiedemann.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

CD Electronic, www.cdelectronic.de ✔ ✔

Data Translation, www.datatranslation.de ✔ ✔

Deutschmann Automation, www.deutschmann.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Digi International, www.digi.com ✔ ✔ ✔ ✔

Digicomm, www.digicomm.de ✔ ✔ ✔ ✔

Dr. Neuhaus Telekommunikation, www.neuhaus.de ✔ ✔ ✔ ✔

Dresden Elektronik, www.dresden-elektronik.de ✔ ✔

Elzet 80 Mikrocomputer, www.elzet80.de ✔ ✔

ESR Pollmeier, www.esr-pollmeier.de ✔ ✔ ✔

Graf-Systeco, www.graf-syteco.de ✔ ✔

Hilscher, www.hilscher.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Hirschmann Automation and Control,

www.hirschmann-ac.com

✔ ✔ ✔ ✔

Horner APG, www.horner-apg.com ✔

IBHsoftec, www.ibhsoftec.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Inducoder Messtechnik, www.inducoder.de ✔ ✔

Jäger Messtechnik, www.adwin.de ✔ ✔ ✔ ✔

Jenaer Antriebstechnik, www.jat-gmbh.de ✔ ✔ ✔

Jetter, www.jetter.de ✔ ✔ ✔

Keba, www.keba.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Kithara Software, www.kithara.de ✔ ✔ ✔ ✔

Fritz Kübler, www.kuebler.com ✔ ✔ ✔

Kuhnke Automation, www.kuhnke.com ✔ ✔

Lantronix, www.lantronix.com ✔ ✔ ✔

Laser 2000, www.laser2000.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Lead Deutschland, www.lead.de ✔ ✔ ✔

Leine&Linde, www.leinelinde.de ✔ ✔ ✔

Lütze, www.luetze.de ✔ ✔ ✔ ✔

Lyconsys, www.lyconsys.de ✔ ✔

MC Technologies, www.mc-technologies.net ✔ ✔

MEV Elektronik Service, www.mev-elektronik.com ✔ ✔

Microsens, www.microsens.com ✔ ✔

Molex Deutschland, www.molex.com ✔ ✔ ✔

Moxa Europe, www.moxa.com/de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

MTS Sensor Technologie, www.mtssensor.de ✔ ✔ ✔ ✔

Panasonic Electric Works Europe,

www.panasonic-electric-works.de

✔ ✔ ✔ ✔

Port, www.port.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Primation Systemtechnik, www.primation.de ✔ ✔ ✔ ✔

H1 Foundation

F.


Trotz der weiten Verbreitung von

Industrial Ethernet ist Standard

ein Fremdwort in doppeltem

Wortsinn. Die Abwesenheit desselben

heißt aber auch Verschiedenheit und Vielfalt:

Gut informierte Anwender haben

große Chancen, das für sie ideale Protokoll

zu finden. Ethernet/IP und Modbus-

Varan Jetsync Modbus-

TCP

Profi-

safe

Software-

Produkte

TCP beispielsweise schicken mit einem

Encapsulation genannten Verfahren Feldbus-Telegramme,

in einem TCP/UDP-

Frame verpackt, über Ethernet. Auf diese

Weise nutzt dieses Konzept die hohe

Bandbreite von Ethernet und verzichtet

gleichzeitig nicht auf die bewährten

Feldbus protokolle. Damit eignen sich

Schnittstellen-

(Anschluss-)

Karten

TECHNIK Feldebene

diese Ethernet-Protokolle für einen einfachen

Einstieg, ohne die gesamte Feldbus-

Infrastruktur austauschen zu müssen.

Allerdings können deren Latenzzeiten

nicht mit der Geschwindigkeit von

herkömm lichen Feldbussen mithalten.

Dieses Manko lösen Echtzeit-Ethernet-

Protokolle wie Profinet IO, die auf ➜

Gateways Switches Router Repeater Hubs Adapter I/O-

Module

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TECHNIK Feldebene

Firma, Internet Hersteller Vertrieb IEEE

802.3

78 IEE · 4 2012

Profinet Ethercat Powerlink

EPSG

Ethernet/IP

Sercos

III

Safetynet

P

Procentec, www.procentec.de ✔ ✔

Process-Informatik, www.process-informatik.de ✔ ✔ ✔

Pro-face Deutschland, www.pro-face.de ✔ ✔ ✔

Ratioplast-Optoelectronics, www.ratioplast.com ✔ ✔

Real-Time Systems, www.real-time-systems.com ✔

SEW-Eurodrive, www.sew-eurodrive.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Sigmatek, www.sigmatek-automation.com ✔ ✔

Souriau, www.souriau.com ✔ ✔

Spectra, www.spectra.de ✔ ✔

SSV Softwaresystems, www.ssv-comm.de ✔ ✔

Steinhoff, www.steinhoff-automation.com ✔ ✔ ✔ ✔

Stöber Antriebstechnik, www.stoeber.de ✔ ✔ ✔

Sybera, www.sybera.de ✔ ✔ ✔ ✔

TR-Electronic, www.tr-electronic.de ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

TTTech Computertechnik, www.tttech.com ✔ ✔ ✔

Hans Turck, www.turck.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

UBF EDV-Handel und Beratung, www.ubf.de ✔ ✔

Unitro-Fleischmann, www.unitro.de ✔ ✔

Vipa, www.vipa.de ✔ ✔ ✔ ✔

W&K Automation, www.wuk-automation.de ✔

Wago Kontakttechnik, www.wago.com ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Welotec, www.welotec.com ✔ ✔ ✔ ✔

WGD Datentechnik, www.wgdonline.eu ✔ ✔ ✔

Yacoub Automation, www.yacoub.de ✔

Ziehl Industrie-Elektronik, www.ziehl.de ✔

Yamaichi, www.yamaichi.eu ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

den Real-time-Definitionen von IEEE und

IEC basieren. Damit sind Buszykluszeiten

im Bereich von ein paar hundert Mikrosekunden

möglich. Noch schneller ist beispielsweise

Safetynet P. Dieses Protokoll

schafft Zykluszeiten bis 62,5 µs, wodurch

es als Antriebsbus geeignet ist. Außerdem

erfüllt es die Sicherheitsnorm bis einschließlich

SIL 3 und ist damit auch in

sicherheitskritischen Anwendungen nutzbar.

Diese Vielfalt der Protokolle und deren

Anwendungsmöglichkeiten sind aber

nicht die einzigen Vorteile von Industrial-

Ethernet. Der augenscheinlichste sind die

relativ geringen Kosten für die Infrastruktur.

Die industriellen Anwender profitieren

hier vom Erfolg der Ethernet-

Technik insgesamt: PCs in Büros und Privathaushalten

weltweit sind mit Ethernet

vernetzt, die Preise für die Komponenten

damit niedrig. Außerdem beziehen Firmen

in das bereits vorhandene Netzwerk

auch die Geräte in der Fertigung mit ein

und können damit Produktions abläufe

vom Arbeitsplatz in der Leitebene steuern

und kontrollieren. All das sind Gründe,

die trotz fehlendem Standard zum Erfolg

von Industrial Ethernet in den letzten

Jahren beigetragen haben.

Ethernet breitet sich aus

Auch eine aktuelle Studie von IMS Research

sagt Industrial Ethernet eine goldene

Zukunft voraus: Bis zum Jahr 2015

soll weltweit jeder vierte Netzknoten

(26 %) auf der Ethernet-Technik beruhen.

Das bedeutet 13 % Zunahme innerhalb

von vier Jahren. Das stärkste Wachstum

erwarten die Forscher in der Region Asien-Pazifik

mit 18,6 %. Europa, der Mittlere

Osten und Afrika folgen mit vorausgesagten

11 %. Auf den beiden amerikanischen

Kontinenten wächst Industrial

Ethernet laut der Studie um 10,4 %. Außerdem

soll das Wachstum dieser Netzwerktechnik

soll insgesamt stärker ausfallen

als das von anderen Feldbussen.

Die Gründe hierfür sehen die Autoren in

dem wachsenden Druck, verstärkt in Effizienzmaßnahmen

zu investieren. Währungsschwankungen

und steigende Löhne

– insbesondere in China – machen den

H1 Foundation

F.

Asiaten die günstige und vielseitige Ethernet-Technik

schmackhaft. Die Ergebnisse

einer Studie von Frost und Sullivan aus

dem Jahre 2009 unterstützen diese These:

Die Autoren erwarten für das Jahr 2015

verkaufte Industrial-Ethernet-Produkte

im Wert von insgesamt 300 Millionen

Euro.

Auf die Hardware kommt es an

Die Hardware-Firmen stellen sich breit

auf und produzieren Geräte für verschiedene

Protokolle – das geht auch aus unserer

Marktübersicht hervor. Zudem bieten

sie zunehmend mehr Geräte an, die mit

mehreren Protokollen zusammenarbeiten

und sich variabel einsetzen lassen.

Autor

David Löh

ist Volontär der IEE


infoDIREKT 775iee0412

www.all-electronics.de

Link zum ZVEI

Link zur Studie von IMS Research


Varan Jetsync Modbus-

TCP

PRÄZISE

ERFASSEN

Profi-

safe

Software-

Produkte

SICHER

VERBINDEN

Schnittstellen-

(Anschluss-)

Karten

PERFEKT

ÜBERTRAGEN

EFFIZIENT

AUTOMATISIEREN

Sense it! Connect it! Bus it! Solve it!

TECHNIK Feldebene

Gateways Switches Router Repeater Hubs Adapter I/O-

Module

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HANNOVER MESSE

Halle 9, Stand H55

Über diesen Code

gelangen Sie

direkt in die TURCK-

Produktdatenbank

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstraße 7

45472 Mülheim an der Ruhr

Tel. +49 (0) 208 4952-0, Fax -264

E-Mail more@turck.com

www.turck.com


Bildquelle: alle Bilder Bernstein

TECHNIK Feldebene

AS-Interface Safety at Work

Einfach sicher

Moderne Anlagen müssen nicht nur fehlersicher, sondern auch kostengünstig, flexibel,

servicefreundlich und einfach zu bedienen sein. All diese Eigenschaften sind im AS-

Interface von Haus aus integriert. Sicherheitsfunktionen bis PL e nach EN 13849-1 und

SIL nach 62061 stellen kein Problem dar.

Viele Anwendungsvorteile machen

das AS-i-Prinzip zu einer kostengünstigen

Stand-alone-Lösung

oder Erweiterung eines bestehenden Systems.

Der geringe Implementierungsaufwand

resultiert aus der problemlosen

Planung, der einfachen Montage, der hohen

Diagnosefreundlichkeit mit genauer

Fehlerlokalisation und der einfachen

80 IEE · 4 2012

Wartung. Dazu kommen die großen Freiheitsgrade

hinsichtlich der Netztopologie,

die Widerstandsfähigkeit auch in rauen

Arbeitsumgebungen, die Modularität und

ihre problemlose Verknüpfung mit höheren

Bussystemen. AS-Interface ist als nach

oben offener Standard auf Kompatibilität

ausgelegt und beschert in der Gesamtkostenbetrachtung

Vorteile. Denn Anwender

Mit den verschiedenen AS-i-Komponenten

lässt sich ein komplettes

System aufbauen – sowohl

für sicherheitsrelevante als auch

nicht-sicherheitsrelevante Anwendungen.

sparen Zeit und Kosten bei Erstinstallation,

Nachrüstung oder Umbau der Anlage

sowie Wartungen. Außerdem benötigen

Anwender weniger Hardware.

Installationszeit verringern

Die Sensoren und Aktoren lassen sich

leicht verkabeln. Verwendet wird ein gelbes,

zweiadriges, ungeschirmtes Flachka-


[1]

bel mit verpolungssicherer Profilierung,

um Energie und Daten zu übertragen. Die

Kombination des AS-Interface-Kabels mit

den Flachbandklemmen und den M12-

Verbindungsleitungen spart Zeit bei der

Installation. Durch die Piercing-Technologie

lassen sich an beliebigen Positionen

bis zu 62 Standard- oder 31 sicherheitsrelevante

Geräte auch in Mischbestückung

nach dem Plug-and-Play-Prinzip

anstecken. Die Piercing-Technik ermöglicht

außerdem ein problemloses Nach-

und Umrüsten des Sicherheitskreises

durch einfaches Aufstecken einzelner

Slaves. Die Schutzart des Kabels bleibt

dabei bestehen. Der AS-Interface-Master

als selbständiges Gateway zu höheren

Bussystemen (zum Beispiel Profibus) kontrolliert

den Bus und fragt mit zyklischem

Polling die Busteilnehmer ab.

Einfach von standard zu sicher

Der Sicherheitsmonitor macht aus dem

AS-Interface einen Sicherheitsbus. Dieser

überwacht die Kommunikation der

sicherheitsrelevanten Slaves mit dem

Master. Sobald der Sicherheitsmonitor erkennt,

dass ein Sicherheitsslave schaltet

oder einen Fehler entdeckt, schaltet er bis

zu 16 Freigabekreise ab. Sofern bereits

ein AS-Interface-System besteht, lässt sich

durch Integration eines Sicherheitsmonitors

und entsprechender Slaves ein sicherheitsgerichtetes

System einfach aufbauen.

Die sicherheitsgerichtete Applikation

wird über das Programm Asimon erstellt

und in den Monitor geladen. Die Programmierung

unterliegt der einfachen

Drag-and-Drop-Technik. Dies ermöglicht

eine problemlose Planung und Dokumentation,

da komplexe Verdrahtungsunterlagen

durch übersichtliche Busstrukturen

abgelöst sind und nur wenige Stromlauf-

TECHNIK Feldebene

[1] Direkter Anschluss des AS-Interface-Profilkabels

am AS-Interface-Schalter

pläne gezeichnet werden müssen. Änderungen

während der Inbetriebnahme oder

im späteren Betrieb der Anlage lassen sich

einfach im Programm durchführen. Da

weniger Komponenten wie Sicherheitsrelais,

Klemmkästen, Verschraubungen,

Klemmen, SPS-I/Os und Kabel benötigt

werden, wird auch weniger Platz in

Schaltschrank, Schleppkette und Maschine

in Beschlag genommen.

Des Weiteren sorgen weniger Bauteilen

für weniger Fehlerquellen und damit für

weniger Ausfällen als bei der Parallelverdrahtung.

Im Fall einer Betriebsstörung

lässt sich die Quelle rasch ausfindig machen

und ein Defekt ohne Messtechnik

oder Schaltplan beheben, wodurch sich

kostspielige Stillstandszeiten einer Anlage

verringern. Die hohe Integrationsfähigkeit

in andere Netze erleichtert außerdem

den modularen Aufbau von Automatisierungsnetzen.

Durch Gateways ist eine Ankopplung

an Profibus, Profinet, Ethernet,

Powerlink, Ethercat, CANopen, Devicenet,

Modbus und Master für Allen-Bradley

Controllogix ohne Probleme möglich.

Dies ermöglicht den Aufbau von AS-i-

Systemen in allen erdenklichen Branchen,

von der Automatisierungstechnik über

die Prozesstechnik, Schiffsbau und Nutzfahrzeuge

bis hin zur Gebäudetechnik.

AS-Interface ist standardisiert nach EN

50295 und IEC 62026-2.

AS-Interface aus einer Hand

Das Bernstein-Portfolio bietet von den

Schaltern über den Master mit Gateway

bis hin zu Anschlussboxen auch Netzteile,

Sicherheitsmonitore, Handprogrammiergeräte

und weitere Zubehörteile. Somit

ist das Unternehmen in der Lage, ein

komplettes Sicherheitssystem anzubieten.

Zu den im Programm befindlichen

Sicherheits-Slaves gehören Standard-

Sicherheitsschalter, Sicherheitsschalter

mit getrenntem Betätiger oder mit Zuhaltung,

Sicherheitsschalt-Scharniere, Seilzugschalter,

berührungslose Sicherheitssensoren

auf RFID-Basis, Magnetschalter

sowie Not-Aus-Schalter.

Mit dem SHS3 bietet das Unternehmen

nach eigenen Angaben das einzige Schaltscharnier

auf dem Markt, das AS-i-Safetyat-Work-fähig

ist. Wie beim Standardscharnier

kann der Anwender den ➜


TECHNIK Feldebene

Schaltpunkt, nachdem er ihn eingestellt

hat, mit der integrierten Feinjustage optimieren.

Auch bei einem Anlagenumbau

lässt sich der Schaltpunkt mit einem

Wechselkit wieder neu definieren.

Die in den Komponenten integrierten AS-

Interface-Schnittstellen ermöglichen kleine

Bauformen. So ist der Kleingrenztaster

Ti2 nach Herstellerangaben der einzige

AS-Interface-fähige seiner Klasse.

Der AS-i I88 gemäß EN 50047 ist ein Positionsschalter

für Standardschalter. Sowohl

das Gehäuse als auch der Deckel

sind aus glasfaserverstärktem Thermoplast.

Der Deckel verfügt über LEDs zur

Statusanzeige des AS-i-Slaves und -Busses.

Er hat außerdem die Schutzart IP65 gemäß

EN 60529.

Auch der Sicherheitsschalter mit Zuhaltefunktion

(SLK) ist mit einer AS-Interface-

Schnittstelle ausgestattet. Der Sicherheitsschalter

ist sowohl mit Magnet- als auch

mit Federkraft-Verriegelung als Safety-at-

Work-Variante erhältlich. In der AS-Interface-Ausführung

werden über zwei LEDs

der Status des Betätigers und der Zuhaltung

angezeigt. Alternativ können die

LEDs durch die SPS angesteuert werden.

Auch hier sind alle Betätiger aus dem

Standardprogramm erhältlich.

Der AS-i SK mit getrenntem Betätiger zur

Überwachung von Türen und Hauben ist

ein Schalter der Bauart 2. Das Gehäuse

und der Deckel sind aus glasfaserverstärktem

Thermoplast. Im Deckel sind

LEDs zur Statusanzeige des AS-i-Slaves

Schaltschränke

von S bis XXL.

in Frankfurt, 15.–20. 04. 2012

in Halle 11.0, Stand A32 & B32

und -Busses integriert. Auch er verfügt

über die Schutzart IP65 gemäß

IEC/EN 60529.

Wie auch in der Standardausführung

sind die AS-Interface-Varianten

des Seilzugschalters

SRM mit der Schnellanschlusstechnik

Quick Fix

ausgerüstet, welche die

Montagezeit des Seils verringert.

Je nach Ausführung

sind Seillängen bis zu 75 m

möglich.

Der CSMS (Contactless Safety

Monitoring Sensor) ist [2]

ein berührungsloser Sicherheitssensor

mit dynamisch

codierter Signalübertragung auf

RFID-Bsis für AS- Interface Safety at

Work. Der Sicherheitssensor erreicht in

Verbindung mit dem AS-Interface-Safetyat-Work-Sicherheitsmonitor

den Performance

Level e, EN 13849-1.

Die AS-i Magnetschalterfamilie, bestehend

aus CSMS Reed, MAK 42 und

MAK 52, kombiniert die Vorteile der Magnetschalter,

wie codiertem Betätiger und

hohe Betätigungszahl, mit denen von AS-i

Safety at Work. Das Gehäuse der Not-

Halt- und Leuchtdrucktaster ist speziell

auf 40-mm-Profilschienen ausgelegt und

mit einem dafür entwickelten Montagekonzept

ausgestattet. Eine Anwendung ist

aber auch außerhalb der Profilschienen

möglich. Mit den Bedienelementen lassen

sich Start, Freigabe und Anforderungstas-

HMI in Hannover,

23.–27. 04. 2012

in Halle 11, Stand E06

Autor

[2] Wie auch in der Standardausführung sind

die AS-Interface Varianten des Seilzugschalters

mit der Schnellanschlusstechnik Quick

Fix ausgerüstet, welche die Montagezeit des

Seils verringert.

ter dezentral an das AS-i-System

anschließen. Die zweifarbig beleuchteten

Taster können den

Prozessstatus anzeigen. Mit

diesen AS-i-Lösungen können

die benötigten Funktionen genau

dort platziert werden, wo

sie benötigt werden.

In Programm befinden sich

ebenfalls Sicherheitsmonitore

mit zwei integrierten und bis zu

14 externen Freigabekreisen, Master

mit Profibus Gateway (Gateways unter

anderem für Profinet, Ethernet, Powerling,

Ethercat, CANopen) und Netzteil

mit bis zu 4 A. Darüber hinaus gehören

verschiedene Zubehörkomponenten zum

Portfolio, um ein AS-Interface-System

aufbauen zu können.

Marcus Scholz

ist Produktmanager bei der Bernstein AG in Porta

Westfalica.

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Link zum AS-i-Sortiment

SCHALTSCHRÄNKE STROMVERTEILUNG KLIMATISIERUNG


Bildquelle: BMC

Bildquelle: Eaton

Software zur Messdatenerfassung

Wenn alle gleichzeitig messen

BMC: Die Version 4 der Software für

Messdatenerfassung und Analyse

Nextview synchronisiert Signale

verschiedener LAN-Messsysteme

Halle 11, Stand C63

Motorschutz

Schützt und meldet

Eaton: Der Motorschutzschalter PKE

65 für den Strombereich bis 65 A

mit elektronischem Weitbereichs-

Überlastschutz ergänzt die Geräte-

in Echtzeit. Die Geräte selbst sind

wahlweise als Stand-alone-Gerät,

als Komplettlösung mit integrierter

Verstärkertechnik oder als Racksystem

erhältlich. Sie eignen sich besonders

für drahtlose, störungsfreie

Messungen über viele Kanäle oder

an verschiedenen Stellen gleichzeitig

über große Entfernungen.

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familie PKZ. Über die modularen

COM-Anschaltungen PKE-SWD wird

neben verschiedenen Meldefunktionen

wie Diagnose, Status oder

Überlast, der aktuelle Stromfluss

des Antriebs sowie die thermische

Motorauslastung erfasst. Die Daten

werden über Smartwire-DT direkt

in die Steuerung übertragen.

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LWL-Übertragungssystem

Lichtsignale

MF Instruments: Das Übertragungssystem

MFL10 dient zur analogen

Signalübertragung über einen

Lichtwellenleiter. Ein- und Ausgang

Halle 9, Stand D05

Netzwerkanalyse

Überwacht das Netz

Procentec: Mit dem Software-Tool

Netilities lassen sich Profinet-Systeme

warten und analysieren, um

so frühzeitig Fehler zu erkennen.

IT-INFRASTRUKTUR SOFTWARE & SERVICE

Bildquelle: MF

Bildquelle: Procentec

TECHNIK Feldebene

sind galvanisch getrennt. Außerdem

überträgt es Messdaten, ohne dass

EMV-Störungen das Signal beeinflussen.

Das System besteht aus

einem akkubetriebenen Sender und

einem Empfängergehäuse mit bis

zu sechs Empfängern. Am Ausgang

liefert das System eine normierte

Spannung von ±1 V.

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Das Programm erstellt eine Liste

des Profinet/Ethernet-Netzwerkes

und hebt die Geräte hervor, die sich

im Data-Exchange-Modus befinden.

Die Statistik gibt Informationen

über die Netzwerkbedingungen und

gibt einen Überblick über Durchlaufzeiten,

beschädigte Telegramme,

Datengröße und anderes.

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IEE · 4 2012

83


Neue Wärmebildkamera-Serie

für Automation, F&E und Teststationen

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Tel.: +49 25 34 / 8001 - 70 • info@systec.de • www.systec.de

TECHNIK Feldebene

Halle 9, Stand D27

IP20-Steckverbinder

Einfach untereinander stecken

Murrelektronik: In gerader und gewinkelter

Bauform ist der IP20-

Steckverbinder RJ45 Professional

erhältlich, der sich in der gewinkelten

Version auch bei Mehrfachports

problemlos untereinander stecken

DC/DC-Wandler

Redundant schalten

EPS Stromversorgung: DC/DC-

Wandler mit hohem Wirkungsgrad

sind jetzt bis 30 kW erhältlich. Dabei

besteht die Wahl zwischen unterschiedlichen

Eingangsspannungen

lässt. Eine Besonderheit ist der flexible

Kabelabgang: Durch einfaches

Drehen des Einsatzes kann der Kabelabgang

in alle vier Richtungen

montiert werden. Der Anschluss der

Ethernet-Leitung erfolgt werkzeuglos

und ist für Adernquerschnitte

von 0,14 bis 0,34 mm² ausgelegt.

Die Datenübertragungsraten betragen

nach CAT5e (Profinet) oder

CAT6A (Gigabit) bis 10 Gbit.

von 4,5 bis 800 V DC. Die geregelten

Einzelausgangsspannungen bis

400 V DC lassen sich parallel redundant

schalten. Überspannungsschutz,

Entkoppeldiode und andere

Ausstattungsmerkmale ergänzen

den serienmäßigen Schutz gegen

Überlast und -temperatur.

Halle 9, Stand D35

USV

Schützt bei langen Stromausfällen

Wieland: Die unterbrechungsfreie

Stromversorgung Wipos UPS 24-30

überbrückt Spannungsausfälle im

24-V-DC-Stromkreis je nach Akkugröße

und Ausgangsstrom bis zu

Bildquelle: Wieland Bildquelle: EPS Stromversorgung

Bildquelle: Murrelektronik

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zwölf Minuten und ermöglicht sicheres

Herunterfahren von Steuerungen

und kritischen Verbrauchern

bei Stromausfällen. Das kompakte

Gerät kann Ausgangsströme bis zu

30 A verarbeiten und schützt mit der

integrierten intelligenten Ladetechnik

die Akkus vor Unterspannung,

Überladung und Verpolung. Der

Temperaturbereich reicht von -40

bis 71 °C bei natürlicher Kühlung.

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Bildquelle: Leine&Linde

Bildquelle: Variohm

Bildquelle: Festo

TECHNIK Feldebene

Induktive Drehgeber

Trotzt Beanspruchung und Wellenbelastungen

Leine&Linde: Die Absolutdrehgeber

der Serie 600 basieren auf der induktiven

Scanning-Methode und

robusten Kugellagern. Dadurch sind

sie unempfindlich gegenüber Erschütterungen

und Schmutz. Es gibt

sie in Vollwellen- und in Hohlwellenausführung

und mit einigen

Schnittstellen auch als Ausführung

mit durchgehender Hohlwelle. Zu-

Halle 11, Stand F38

Differenzdrucksensor

Feine Druckunterschiede überwachen

Variohm: Mit dem DPTL ist ein Differenzdrucksensor

für Messbereiche

von 250 bis 5 000 Pa erhältlich.

Der Drucksensor basiert auf einer

piezoelektrischen Messzelle. Er

wird auf einer Platine betriebsbereit

vormontiert geliefert. Er lässt sich

als 40 x 45 mm großes Modul mit

Ausgangssignalen 0 bis 10 V oder

4 bis 20 mA über Schraubklemmen

Halle 12, Stand B66

Relaisserie

Sicherheit mit zwangsgeführten Kontakten

Finder: Die für Sicherheitsanwendungen

ausgelegte Relaisserie 7S

ist mit zwangsgeführten Kontakten

im Modulgehäuse nach EN 50205

(Typ A) ausgestattet. Das Gehäuse

mit Zugfederklemmen ist 22,5 mm

breit, die Befestigung erfolgt auf

Tragschiene mit 35 mm. Es gibt vier

Kontaktkonfigurationen, die Kontakte

sind cadmiumfrei und für Ausgangsbelastungen

von 60 mW bis

6 A/250 V ausgelegt. Zudem reicht

der Spannungsbereich von 70 bis

125 % der Nennspannung. Die Iso-

Halle 15, Stand D07

I/O-Module

In die CPX-Welt einsteigen

Festo: Die CPX-L-Module ergänzen

das Sortiment der digitalen I/O-

Module im unteren Preissegment.

Sie sind auf den Einsatz in einem

IP20-Schaltschrank abgestimmt.

Erhältlich sind Module mit 16 digitalen

Eingängen oder mit je acht

digitalen Ein- und Ausgängen. Aufgrund

der Drei-Draht-Anschlusstechnik

sind bei Verwendung von

dem sind sie natureloxiert. Die

Drehgeber mit SSI- und Endat-

Schnittstelle arbeiten außer mit

dem seriellen Absolutsignal auch

mit einem inkrementalen 1-Vpp-

Sinus/Cosinussignal.

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anschließen. Im Temperaturbereich

von 0 bis 40 °C liegt die typische

Messgenauigkeit bei ±1,5 %FS. Als

Messmedium kommen Luft und C

alle nicht-aggressiven, nicht-brenn- M

baren Gase in Frage.

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lierstoffe entsprechen den Normen

zum Brandschutz in Schienenfahrzeugen

nach CEI 11170-3.

Dreileiter-Sensoren keine zusätzlichen

Klemmen erforderlich. Die

Module lassen sich mit Standard-

CPX-Modulen kombinieren.

Y

CM

MY

CY

CMY

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infoDIREKT 604iee0412

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K

DC 24 V-Systeme.

Optimal abgesichert.

Egal ob auf Hutschiene, steckbar auf

Stromverteilern oder als komplette

Schaltschrank-Systemlösung:

DC 24 V-Absicherung ist unsere

Spezialität.

● Selektiv – nur der defekte Stromkreis

wird abgeschaltet, die restliche

Anlage läuft.

● Platz sparend – geringe Baubreite

und alle Verteil- und Schutzfunktionen

auf engstem Raum.

● Flexibel – umfassendes Baukastensystem

»Power-D-Box«.

● Wirtschaftlich – durch reduzierten

Verdrahtungsaufwand bei niedrigen

Gesamtkosten.

E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH

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Tel. 09187 10-0 . Fax 09187 10-397

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Bildquelle: alle Bilder Contrinex

TECHNIK Feldebene

Analogsensoren

Röntgen für

Fortgeschrittene

Das Schönberger Unternehmen Yxray hat sich auf die zerstörungsfreie Materialprüfung

mittels elektromagnetischer Strahlung spezialisiert. Für das millimetergenaue Positionieren

des Röntgengeräts und des zu prüfenden Objekts sorgen Analogsensoren.

86 IEE · 4 2012

Bei kleinen Rohren

befindet sich

das Flatpanel, der

Gegenpol zum

Röntgengerät, unterhalb

des Rohres.

Halle 9, Stand H29

Rohre, durch die Öl oder Gas über

Land und unter Wasser geleitet

wird, müssen dicht sein. Außerdem

müssen sie Temperaturschwankungen

und hohen Drücken dauerhaft standhalten.

Das ist nur möglich, wenn die

Rohre frei von Materialfehlern und

Schwachstellen, wie Rissen in der

Schweißnaht, und Luft- oder Schlackeneinschlüssen

im Metall sind. Spezielle

Röntgensysteme erkennen diese Fehler.

„Röntgen ist zuverlässiger als beispielsweise

Ultraschall. Der ist zwar schneller

als die Röntgenmethode, zeigt aber nicht

konkret genug, um welchen Fehler es sich

handelt“, erklärt Sönke Sperl, Geschäftsführer

bei Yxray.

Die Entwicklung von Röntgensystemen

für die Schweißnahtprüfung von Rohren

ist die Spezialität des Unternehmens. Ihre

Systeme prüfen Rohre mit Durchmessern

von 50 mm bis zu 2 m für Kunden in aller

Welt. „Die Röntgenanlagen sind in die jeweilige

Produktionslinie beim Hersteller

integriert, stehen zum Schutz der Mitarbeiter

vor den starken Röntgenstrahlen in

einem eigenen abgeschlossenen Bunker

und werden von außen per PC bedient“,

erklärt Sperl.

Präzise Entfernungen messen

Das Unternehmen plant die Rohrdurchleuchtungs-Anlagen

nach den speziellen

Wünschen des Kunden, baut sie vor Ort

auf und schult die Mitarbeiter auf der Anlage.

Um ein fertiges Rohr zu prüfen,

fährt dieses auf einem Rohrwagen in den

Prüfraum – einen strahlensicheren Bunker.

Die Röntgenröhre hängt an einem

Tragarm, der sie millimetergenau über

dem Rohr positioniert. Den Gegenpol bildet

ein Flatpanel, das je nach Rohrdurchmesser

im oder unter dem Rohr platziert

wird. Entscheidend für bestmögliche Prü-


[1]

fergebnisse ist die präzise und millimetergenaue

Positionierung von Rohr, Flatpanel

und Röntgenquelle. Die Position des

Rohrwagens gibt dabei den Nullpunkt

vor und ist damit ausschlaggebend für die

korrekte Funktion der Anlage. Für die

Qualität des Röntgenergebnisses ist die

Entfernung zwischen Strahlenquelle und

Rohroberfläche maßgeblich. In beiden

Fällen sorgt jeweils ein Analogsensor vom

Typ DW-AD-509-M30 von Contrinex für

das präzise Positionieren.

Analog besser als digital

Die induktiven Sensoren mit Analogausgang

eignen sich vor allem für diese Art

von Wegmessung, da sie den gesamten

Bewegungsablauf erfassen und nicht nur

wie Digitalsensoren einen Absolutwert

liefern. Das Spannungs- und Stromsignal

des Sensors ändert sich mit dem Abstand

zwischen dem Bedämpfungselement und

der aktiven Sensorfläche. Die Sensoren

bieten sich damit für das Messen von Abständen

und Winkeln sowie zum Erkennen

von Bewegungen an. Der Analogsensor

gibt den Bewegungsablauf wahlweise

als analoges Spannungs- oder als Stromsignal

aus. Dabei stehen jeweils zwei Varianten

zur Verfügung: 0 bis 5 V oder 0 bis

10 V und 1 bis 5 mA oder 4 bis 20 mA.

Damit können die Sensoren auch kleine

oder sich schnell bewegende Teile gut erkennen.

Präzise im großen Erfassungsbereich

Aufgrund des patentierten Condist-Verfahrens

ist der Erfassungsbereich der Sensoren

groß. Der Condist-Oszillator in den

Sensoren ist im Vergleich zu konventio-

TECHNIK Feldebene

[1] Analogsensoren sorgen für den optimalen Abstand

zwischen Strahlenquelle und Prüfobjekt.

nellen Schwingkreis-Oszillatoren unempfindlicher

gegenüber Umwelteinflüssen,

vor allem Temperaturen. Damit kann der

Schaltpunkt hin zu größeren Schaltabständen

verlagert werden. Bei den von

Yxray verwendeten Sensoren liegt der Erfassungsbereich

in einem Bereich von

0 bis 40 mm und damit laut Herstellerangaben

250 % über dem Marktstandard.

Dieser große Erfassungsbereich macht die

Röntgenanlage flexibel hinsichtlich der

Rohrgröße und der sich damit ergebenden

Entfernung zwischen Röntgenquelle

und Rohroberfläche. Doch die Analogsensoren

haben nicht nur einen großen

Erfassungsbereich. Sie ermöglichen Auflösungen

im µm-Bereich und sind zwischen

-25 und 70 °C temperaturstabil.

Außerdem verfügen sie über eine Langzeitwiederholgenauigkeit

von ±0,01 mm

bei einer Umgebungstemperatur von

23 °C ±5 °C und nur eine geringe Exemplarstreuung.

Aufgrund der geringen Temperaturdrift

von weniger als ±5 % bei

Temperaturen von 0 bis 70 °C beziehungsweise

weniger als ±10 % im Bereich

von -25 bis 0 °C sowie ihrer Fähigkeit,

ferromagnetische und Nichteisenmetalle

zu identifizieren, eignen sich die Analogsensoren

für viele unterschiedliche Anwendungen.

Darüber hinaus können die präzisen induktiven

Sensoren mit Analogausgang

auch Konzentrizitäts- und Vibrationsprüfungen

durchführen. Damit sind sie eine

kostengünstige Alternative zu den üblicherweise

für diesen Zweck einge- ➜

precise instruments.

Elektronische

Messgeräte

Recorder / Datenlogger

8880-20 (MR)

8400 (LR)-Serie

• Recorder 2-32 Kanäle, bis 20 MS/s

• Isolierte Eingänge für Messungen direkt an

Stromnetzen

• Logger bis 600 Kanäle / bis 10 ms Intervall

Leistung / Netzanalyse /

Impedanz

3198 (PW)

3390

• Leistungsmessung und Netzanalyse

• Vermessung von Umrichtern, Hybrid-

/ Elektrofahrzeugen

• LCR-Meter mit graphischer Resonanzanzeige

3490

3291

• Isolationstester bis 5 kV und 5 TΩ

• Akkutester bis 0,1 µΩ Auflösung und 300 VDC

• Stromzangen, DC/AC bis 2000 A

IEE · 4 2012 87

Tel. 08123-986-0

3570 (IM)

Isotester / Akkutester /

Stromzangen

3554

www.asm-sensor.de

info@asm-sensor.de


TECHNIK Feldebene

[2]

setzten, teureren Messwandlern. Das

Übertragungsverhalten der Geräte ist

nicht-linearisiert. Sie verfügen über eine

gute Auflösung (keine Digitalisierung)

TECHNIK Feldebene

88 IEE · 4 2012

[2] Induktive Analogsensoren besitzen ein stufenloses

Ausgangssignal und eignen sich auch zur

glatten Kontrolle eines Verfahrwegs, beispielsweise

in Aufzügen, Verlagerungssystemen oder

Kränen.

und ihr Schaltpunkt lässt sich in Verbindung

mit einer SPS durch Teach-in einstellen.

Die Analogsensoren haben standardmäßig

einen Kurzschluss- und Polaritätsumkehrschutz

sowie einen Temperaturbereichsausgleich.

Die angebotenen

Größen reichen von M8 (8 mal 8 mm) bis

zu M30 als Kabel oder Steckerversion.

Mit ihren Eigenschaften sind die Analogsensoren

prädestiniert für den Einsatz in

Röntgenprüfsystemen. „Unsere Systeme

müssen zuverlässig und ohne Probleme

funktionieren. Wir können ja nicht schnell

mal eben vorbei kommen, wenn eine An-

Halle 9, Stand H48

Ultraschall-Rundsensoren

Robust gegen mechanische Belastungen

Microsonic: Ab sofort gibt es die 20 mm bis 1,3 m zur Verfügung. Mit tasten und geringe Höhenunter-

Ultraschall-Rundsensoren Pico+ in drei Ausgangsstufen decken die schiede zu erkennen. Die Baureihe

Metallausführung inklusive Metall- Sensoren ein breites Einsatzspekt- mit M18-Gewindehülse und 41 mm

stecker, sodass sie unempfindlicher rum ab. Durch die schlanke Schall- Länge gibt es in zwei Gehäusevari-

gegen mechanische Belastungen keule und einer Auflösung von bis anten: mit axialer Abstrahlrichtung

sind. Sie stehen mit vier Reichwei- zu 0,069 mm ist es möglich, auch und mit 90°-Winkelkopf. Die Sen-

D-841-1000 ten mit einem CF 188x88N_D-841-1000 Messbereich von CF kleinere 188x88N Gegenstände 06.04.11 genau 12:34 abzu- Seite 1soren

lassen sich mit dem Teach-

Bis zu 53.000.000 Doppelhübe getestet.

Über 1.000 chainflex ® -Leitungen ab Lager.

Ab 24 h geliefert.

Mess-Systemleitungen für e-ketten ®

Servoleitungen ...

Motorleitungen ...

Busleitungen ...

Datenleitungen ...

Steuerleitungen ...

lage in Indien, Thailand oder den USA

Schwierigkeiten macht“, meint Sönke

Sperl. Yxray setzte die ersten induktiven

Analogsensoren von Contrinex vor rund

drei Jahren ein und sie laufen immer noch

zuverlässig. Dabei schätzt Sperl nicht nur

die Präzision und Verlässlichkeit der Sensoren,

sondern auch deren Kosteneffektivität

und Robustheit.

Autor

Norbert Matthes

ist Produktmanager beim Geschäftsfeld Sensorik der

Contrinex GmbH.

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Link zum induktiven Näherungsschalter

Link zum Anwender

tausendmal geführt ...

.de/nixpassiert

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Besuchen Sie uns: Hannover Messe - Halle 17 Stand H04; AUTOMATICA - Halle B3 Stand 502


in-Tool einstellen und untereinander

synchronisieren. Zudem unterstützen

sie I/O-Link-Schnittstellen.

infoDIREKT 555iee0412

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Bildquelle: Lohmeier

Bildquelle: TWK

Bildquelle: Wachendorff

Bildquelle: Ipf Electronic

Brandschutzsystem

Falls es heiß hergeht

Halle 9, Stand D58

Drehgeber

Sicher anpassen

Motorfeedback-Geber

Genau bei dynamischen Bewegungen

Halle 9, Stand H16

Lichtschranke

Einstellungssache

Lohmeier: Das Brandschutzsystem

für Schaltschränke besteht aus

einem Hauptschaltschrank mit

integrierter Brandmeldezentrale,

Löschgasvorrat und Alarmierungskomponenten

sowie jeweils einer

Detektions- und Lösch-Rohrleitung.

Das System eignet sich für den

Schutz von Elektronik in Steuer- und

Leitzentralen, EDV-Räumen und

TWK: Der Drehgeber CRD/S3 beherrscht

den Profisafe-V2-Mode

und eignet sich für Drehzahlen bis

2 500 min -1 . Zusätzlich ist die Zeitbasis

(Torzeit) der Geschwindigkeitserfassung

im Bereich 1 bis

255 ms frei programmierbar, sodass

der Nutzer die Auflösung des

Geschwindigkeitssignals an die An-

Wachendorff: Ausgestattet mit

konischer Welle und optimierter

Drehmomentstütze lässt sich der

Motorfeedback-Geber WDGF im

36-mm-Gehäuse in Motorengehäuse

integrieren. Die Präzisionskugellager

sind für den Dauerbetrieb bei

12 000 U/min dimensioniert und

alle mechanischen und elektrischen

Bauteile auf hohe Dynamik ausge-

Ipf Electronic: Die Gabel-Lichtschranken

der OGV-Serie bieten die

Möglichkeit, die Gabelweiten zu

variieren. Die Gabeln können je

nach Ausführung Abstände zwischen

5 und 85 mm beziehungsweise

5 bis 145 mm voneinander

einnehmen. Die Gabeltiefe beträgt

wahlweise 61 oder 91 mm. Es sind

TECHNIK Feldebene

Laboren sowie Stromversorgungs-

und -verteilungsanlagen. Das Inertgas

Argon verhindert, dass sich ein

Brand ausbreitet, ohne zusätzlichen

Schaden anzurichten und verflüchtigt

sich danach wieder.

infoDIREKT 656iee0412

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wendung anpassen kann. Zu den

weiteren einstellbaren Parametern

gehören der Codeverlauf, die Gesamtschrittzahl

sowie der Referenzwert.

infoDIREKT 551iee0312

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legt. Dazu kommen Unempfindlichkeit

gegen Vibration und Schock bis

300 m/s², Schutzart IP67 bzw. IP65

an der Welle und ein Temperaturbereich

von -40 bis 115 °C.

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Varianten mit Infrarot- oder Rotlicht

erhältlich. Die Schaltfrequenz beträgt

maximal 10 kHz, die automatische

Leistungsregelung sorgt für

gleichbleibende Empfindlichkeit.

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Bildquelle: Redaktion IEE

TECHNIK Feldebene

[1]

[1] Die Titelseite der Aprilausgabe der IEE im Jahr 1992 stand ganz im

Zeichen von CAD/CAE.

Generationen im Vergleich

Doppelt hält besser

Eine chinesische Weisheit lautet: „Die eine Generation baut die Straße, auf der die

nächste fährt.“ Die IEE schließt sich mit dem kleinen Rückblick ‚Damals & Heute‘

diesem Sinnspruch an und wirft einen Blick auf die Automatisierungstechnik vor 20

Jahren.

In der Aprilausgabe im Jahr 1992 berichtet

die IEE über das Geber-Tandem

290 von Lenord+Bauer. Grundbaustein

des Tandemgebers war und ist noch

immer der magnetisch-inkrementale

Drehgeber GEL 292. Der Tandemgeber

wurde speziell für Anwendungen mit hohen

Anforderungen an Redundanz entwickelt.

Dafür wurden mehrere unabhängig

voneinander arbeitende Geber als eine

Einheit auf der Antriebswelle montiert.

Außerdem waren weitere konstruktive

Maßnahmen nötig, um die Einbaulänge

des Gebersystems möglichst klein zu halten.

Denn der Geber darf nicht zu groß

werden, um in der Praxis keine Probleme

90 IEE · 4 2012

Bildquelle: Redaktion IEE

[2]

[2] Die Produktmeldung erläuterte die flexiblen Einsatzmöglichkeiten des

Tandem-Drehgebers.

zu machen. Der Tandemgeber wird für jeden

Anwendungsfall individuell zusammengestellt

und sorgt durch die flexible

Konzeption für eine echte Redundanz

verschiedener Signale. Die Maßverkörperung

der eingesetzten Drehgeber ist robust

ausgeführt, um auch extremen Stößen

und Vibrationen standzuhalten. Die

magnetischen Sensoren sind widerstandsfähig

gegen ungünstige Umweltbedingungen

wie Schmutz, Öl, Feuchtigkeit oder

Kondensation durch Temperaturunterschiede.

Der Drehgeber enthält Lager, die

für einen wartungsfreien, langlebigen Betrieb

unter rauen Einsatzbedingungen

sorgen. Im alten System konnte der mag-

netisch-inkrementale Drehgeber GEL 293

oder ein Winkelkodierer vom Typ 150 als

Abschlusselement eingesetzt werden. Neu

ist die Einbindung eines magnetisch-absoluten

Drehgebers der Serie GEL 235 als

Abschlusselement, der standardmäßig mit

SSI-Schnittstelle ausgeführt ist. Dieser löst

die optischen Winkelkodierer GEL 155

und GEL 158 ab.

Baukasten-System

Die Tandem-Lösung macht die Montage

unterschiedlicher Geber in einem verhältnismäßig

kurzen Bausatz möglich, weil

eine flexible Kupplung im Drehgeber integriert

ist. Zentraler Grundbaustein des


Bildquelle: Lenord+Bauer

[3]

Tandemgebers ist der Drehgeber GEL

292, der in jedem Tandem-System mindestens

einmal vorhanden sein muss. Die

magnetisch-inkrementalen Drehgeber

sind mit einer flexibel gelagerten Hohlwelle

ausgestattet, in die passgenaue

Kupplungselemente montiert werden.

Über diese Elemente werden die Geber

platzsparend aneinander gebaut. Damit

lässt sich mit klassischen Mitteln einfach

Redundanz darstellen. Das Abschlusselement

eines Tandemgebers kann ein inkrementaler

Drehgeber mit Hohlwelle GEL

293 oder ein magnetisch-absoluter Drehgeber

mit Synchroflansch GEL 235 sein.

Die magnetisch-inkrementalen Drehgeber

GEL 292 und GEL 293 sind technisch

identisch und unterscheiden sich lediglich

in der Gehäusebauform. So lassen sich die

Forderungen aus der Prozessautomatisierung

und -datenerfassung realisieren, Abläufe

gleichzeitig kontrollieren und sichern

zu können.

Die magnetisch-inkrementalen Drehgeber

GEL 292 und 293 arbeiten mit differentiellen,

magnetfeldabhängigen Sensoren

und einem im Gehäuse integrierten Präzisions-Messzahnrad.

Die Präzisions-Messzahnräder

aus ferromagnetischem Stahl

sind resistent gegen Stoß und Vibration.

Die Sensoren tasten berührungslos dessen

Zahnstruktur ab und geben Sinus- und

Cosinus-Signale aus. Die integrierte Auswertelektronik

wandelt die analogen Sensorsignale

in inkrementale Ausgangssignale

um. Insgesamt bieten die Drehgeber

Betriebssicherheit über einen langen Zeitraum,

da magnetische Messverfahren keiner

Alterung unterliegen. Die seinerzeit

eingesetzten Winkelkodierer GEL 155

und GEL 158 arbeiteten nach dem optischen

Messprinzip. Eine im Winkelkodierer

auf der Geberwelle montierte Codescheibe

wird mit optischen GAAIAs -

TECHNIK Feldebene

[3] Die aktuelle Version des Tandemgebers arbeitet

schon lange nicht mehr optisch, sondern mittlerweile

magnetisch.

Dioden und photoempfindlichen Sensoren

abgetastet. Dieses Verfahren hat aber

gerade unter schwierigen Bedingungen

Nachteile. Im Extremfall kann es zum

Ausfall des Systems kommen.

Es wird magnetisch

Aus diesem Grund hat Lenord+Bauer die

magnetisch-absoluten Drehgeber GEL

235 entwickelt. Kern dieser Technik ist

die berührungslose Abtastung einer integrierten,

präzisen Codescheibe aus ferromagnetischem

Stahl, der sogenannten

Stegscheibe. Magneto-resistive Sensoren

(MR-Sensoren) tasten die drei Spuren der

Codescheibe ab. Die Phasenlage der drei

Sinussignale ist eindeutig innerhalb einer

Umdrehung. Basierend auf dem Nonius-

Prinzip wird die Phasenlage ausgewertet

und liefert mit hoher Auflösung und Genauigkeit

die Absolutposition. Das integrierte

mechanische Getriebe erfasst die

Anzahl der Umdrehungen, so liefert der

Geber eine Auflösung von bis zu 28 Bit.

Das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium

ist hermetisch verschlossen und spritzwassergeschützt

(Schutzart IP67). Die

doppelt gelagerte Geberwelle des GEL

235 bildet mit der metallischen Codescheibe

eine robuste metallische Einheit,

auf die thermische Effekte praktisch keinen

Einfluss haben. Die Montage der

Codescheibe und der metallischen Achse

durch selbst justierende Technik sorgt für

zentrische Genauigkeit. Der Basisgeber

liefert die Positionswerte im Binär- oder

Gray-Code über eine schnelle Synchron-

Serielle-Schnittstelle (SSI), diese überträgt

die Positionsdaten mit einer Taktrate von

bis zu 2 MHz. Mithilfe von aufsteckbaren

Bushauben kann der GEL 235 in ein

CAN open-, Ethercat-, oder Profibus-DP-

Netz eingebunden werden. Auch die Ausgabe

von Stromsignalen ist über eine parametrierbare

4-bis-20-mA-Schnittstelle

in einer Bushaube möglich.

Autorin

Melanie Feldmann

ist Redakteurin der IEE.


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Weg- und

Winkelmessung

Seit mehr als 60 Jahren ist

Novotechnik wegweisend in

der Weiterentwicklung der

Messtechnik.

Leistungsstarke Weg- und

Winkelsensoren, kontaktlos

oder kontaktbehaftet, sind

das Ergebnis von

Innovationsfreude und Verantwortung

gegenüber

unseren Kunden und

deren Aufgabenstellungen.

Novotechnik bie tet mehr

als nur das Produkt:

Beratung - Planung - Entwicklung

- Service und

eine hochmoderne Fert igung,

die auch Sie über -

zeugen wird.

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Bildquelle: Deltalogic

Bildquelle: Endress+Hauser

TECHNIK Feldebene

Adapterfamilie

Unterstützt das TIA-Portal

Deltalogic: Die Accon-S7-NET-Treiber

sind nun in der Lage, das TIA-

Portal in der 32-Bit-Variante und

damit die SPS S7-300 und S7-400

Halle 11, Stand C39

Messumformer

Macht den

Anlagenbetrieb bequemer

Endress+Hauser: Der Messumformer

Liquiline CM14 der Memosens-

Reihe für einfache Anwendungen ist

mit seinen Parametern für pH, Leit-

Halle 9, Stand A72

Netzwerkzugangspunkte

Doppelt hält besser

Siemens: Basierend auf dem Parallel

Redundancy Protocol (PRP) verbinden

die Netzwerkzugangspunkte

Scalance X-200RNA bis zu zwei

Netzsegmente oder Endgeräte ohne

PRP-Funktionalität verzögerungsfrei

über zwei parallele Netzwerke.

Dabei verdoppelt ein Zugangspunkt

das Telegramm des Senders und

speist eine Kopie in beide Netzwerke.

So sichert diese Redundanzlö-

92 IEE · 4 2012

von Siemens zu unterstützen. Dabei

befindet sich die Elektronik der

Netlink-Adapter Pro-Compact und

USB-Compact im kompakten Gehäuse

eines Profibus-Steckers. Auf

der Steuerungsseite unterstützen

sie MPI, Profibus und PPI und sind

in der Lage, selbständig die aktuellen

Buseinstellungen zu erkennen

und die Steuerungsdaten über TCP/

IP zu protokollieren.

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fähigkeit und gelösten Sauerstoff

geeignet. Für die verschiedenen

Messaufgaben gibt es unterschiedliche

Sensorkits mit passendem

Sensorkabel. Der Vierdraht-Messumformer

ermöglicht zuverlässige

Messungen, während ein zweiter

Stromausgang die Temperatur ausgibt.

Ausserdem überprüft das

Process-Check-System Messabweichungen.

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sung die rechtzeitige Übertragung.

Erhältlich sind Versionen im Kunststoffgehäuse

mit vier elektrischen

RJ45-Ports oder im Metallgehäuse

mit je zwei elektrischen Ports und

elektrisch-optischen Combo-Ports.

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Bildquelle: Rockwell

Bildquelle: JVL

RFID-System

Basiert auf offenem Standard

Rockwell: Flexibilität bei Expansion

und Integration verspricht die robuste

RFID-Lösung 56RF, die auf

dem offenen 13,56-MHz-I-Code-

Halle 15, Stand H39

Servomotoren

Erweiterungsmodule

für analoge Steuersignale

JVL: Ab sofort gibt es zwei weitere

Erweiterungsmodule für die Motoren

MAC400 (400 W) bis MAC3000

(3 000 W), die für Prozessanwen-

Standard basiert. Außerdem bietet

das System Rückverfolgung und

Echtzeitanzeige des lokalisierten

Datenspeichers sowie nahtlose Datenkommunikation

über Ethernet/IP.

Das modulare System besteht aus

Armorblock-Schnittstellen für ein

oder zwei RFID-Kanäle, Transceiver

in Sensorgehäusen und einer Auswahl

wiederverwendbarer Datenträgertags

von 128 Byte bis 2 kB.

dungen mit analogen Steuersignalen

im Bereich 4 bis 20 mA vorgesehen

sind. Sie haben jeweils einen

12-Bit-Eingang zur Steuerung der

Motorposition und eine 12-Bit-

Rückführung zur Positionsanzeige.

Beide Signale sind von anderen

elektrischen Schaltkreisen im Motor

galvanisch getrennt. Das P4/P5-

Modul ermöglicht den Betrieb eines

zweiten Motors als Slave-Motor.

Halle 16, Stand D16

Energieführungsketten

Meistern hohe Zusatzlasten

Kabelschlepp: Die Energieführungsketten

in Mehrband-Ausführung

aus Stahl oder Kunststoff ermöglichen

hohe Zusatzlasten, lange

Standzeiten und eignen sich für

extreme Betriebs- und Umgebungsbedingungen.

So erhöht der Einsatz

eines zusätzlichen Kettenbandes

die mögliche Zusatzlast um 50 %.

Damit empfiehlt sich diese Bauweise,

wenn Leitungen in großer An-

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zahl, mit hohem Gewicht sowie in

großen Querschnitten zu führen

sind. Außerdem ermöglicht der Einsatz

von Aluminium-Rahmenstegen

passgenaue Kettenbreiten mit hoher

Stabilität.

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Bildquelle: Gefran

Bildquelle: Eaton

Servomotoren

Individuell ausgestattet

Gefran: Kleiner Drehmomentrippel,

guter Rundlauf und gute Wärmeübertragung

kennzeichnen die Serie

der universell einsetzbaren Ser-

vomotoren. Temperaturschalter in

jeder der drei Statorwicklungen

dienen dem Übertemperaturschutz.

Neben dem Standardprogramm mit

Nennströmen von 1 bis 5 A sowie

Drehzahlen bis 3 000 min -1 sind

individuelle Sonderwicklungen wie

Haltebremsen, kundenspezifische

Stecker oder Lackierungen in RAL-

Farben möglich.

Halle 11, Stand C63, C69

Gateway

Vermittelt jetzt auch Ethernet

Eaton: Das Smartwire-DT-Gateway

verbindet Befehls- und Schaltgeräte

mit Steuerungen nun auch in

Ethernet/IP- oder Modbus-TCP-

Netzwerken über das Verdrahtungs-

und Kommunikationssystem. Das

Gateway verfügt über einen

10/100-MBit-Switch und eine Diagnoseschnittstelle.

Zur Projektierung

dient das Planungs- und Inbetriebnahme-Programm

SWD-Assist.

Anwender können Ein-/Ausgänge

der Netzwerk-Teilnehmer exportieren

und im Steuerungskonfigurator

der eingesetzten SPS verwenden.

AC/DC-Wandler

Wanderer zwischen beiden Welten

Schroff: Das Unternehmen hat für

seine AdvancedTCA-Systeme passende

AC-Lösungen entwickelt. Ein

zusätzliches 1-HE-Power Shelf, das

Besuchen Sie uns

in Halle 13,

Stand C45,

23. - 27. April

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überall im Schrank eingebaut werden

kann, wandelt die primäre AC-

Spannung in -48 V DC um und stellt

sie den Systemen zur Verfügung.

Bildquelle: Beamex

Bildquelle: Beckkhoff

Halle 11, Stand B34

Kalibriergerät

Robuste Einstellhilfe

Beamex: Mithilfe des Prozesskalibrators

MC6 lassen sich Druck, Temperatur

und verschiedene elektrische

Signale kalibrieren. Das Gerät

TECHNIK Feldebene

unterstützt zudem Hart- und Foundation-Feldbus-

sowie Profibus-PA-

Geräte. Zudem eignet es sich durch

sein robustes, staub- und wasserdichtes

IP65-Gehäuse auch für den

Einsatz in der Lebensmittel- sowie

der petrochemischen und chemischen

Industrie. Der 5,7“-Touchscreen

und die mehrsprachige Benutzeroberfläche

erleichtern die

Bedienung.

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Halle 9, Stand F06

Ethercat-Klemme

All-In-One-Schrittmotorklemme

Beckkhoff: An die Ethercat-Klemme

EL7051 lassen sich Schrittmotoren

bis zu 8 A bei einer Nennspannung

von 80 V DC anbinden. Sie hat Aus-

Mit 2 800 W pro Modul bei 230 V AC

und zwei DC-Ausgängen lassen

sich insgesamt 5,6 kW redundant

in das System einspeisen.

Smarte Lösungen für IEC 61850-Anwendungen

>> TQMa28 mit Software Stack

www.tq-group.com/TQMa28

gänge für den Motor und Eingänge

für das Feedbacksystem. Bei einfachen

ist diese Applikationen nicht

nötig, da ein interner Zähler vorhanden

ist. Mit Parametern im Objektverzeichnis

lässt sie sich entsprechend

anpassen. Ruhiger Motorlauf

ist durch das 64-fache Micro-stepping

sichergestellt. Zusammen mit

dem Schrittmotor AS1060 bildet sie

eine Klein-Servoachse.

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IEE · 4 2012

93


Bildquelle: Manroland

PRAXIS Druckmaschinen

[1]

94 IEE · 4 2012

[1] Der Manroland-Standort in Augsburg besteht

mit halbierter Mannschaft und neuer Führung.

[2] Auch Heidelberger Druckmaschinen muss

sich an die veränderten Marktgegebenheiten

anpassen und schnallt den Gürtel enger – unter

anderem entlässt das Unternehmen 2 000 Mitarbeiter.

Die Druckmaschinen-Hersteller – einst eine der Vorzeigebranchen des deutschen Maschinenbaus

– bekamen die volle Wucht der Wirtschaftskrise und des sich ändernden

Medienkonsums zu spüren. 2009 brach der Markt um 50 % ein. Langfristig soll er sich

wieder erholen, aber die golden Zeiten des Papierdrucks sind vorbei. Die Druckmaschinenbauern

müssen sich neuen Anwendungen, Materialien und Märkten stellen.

Vorbei sind die goldenen Zeiten

der 90er Jahre, die den Druckmaschinen-Herstellern

durch Umstellung

der Zeitungen von Schwarz-

Weiß- auf Farbdruck sonnige Umsätze

bescherte. Mittlerweile leiden die Verlage

unter sinkenden Auflagen und Werbeeinnahmen.

Denn Internet, E-Books, Tablet-

PCs und internetfähige Handys forcieren

immer stärker einen Wandel im Medienkonsum.

Es werden weniger Zeitungen

und Zeitschriften gekauft, also auch weniger

gedruckt. Die Verlage steigen deswegen

oft auf kleinere Zeitungsformate

um; und kleinere Formate führen zu kleineren

Maschinen und damit zu kleineren

Erträgen der Druckmaschinen-Hersteller.

Die Wirtschaftskrise ab 2008 gab der

Branche einen schweren Schlag – die

Kunden wurden vorsichtiger, Kredite für

die Großinvestition in einen Druckmaschine

waren schwerer zu bekommen.

Das jährliche Nachfragevolumen für neue

Bogen- und Rollendruckmaschinen (ohne

Bildquelle: Heidelberger Druckmaschinen

[2]

Druckindustrie: Eine Sparte im Wandel

Drucken ist tot,

lang lebe Drucken

Digitaldruck) sank laut dem Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA) 2009 um über 50 %. Von ehemals

9,2 Milliarden Euro blieben nur

3,9 Milliarden übrig. Längerfristig geht

der Verband davon aus, dass sich das

jährliche Marktvolumen bei etwa 7 Milliarden

Euro einpendeln wird. Hoffnung

hängt an den BRIC-Staaten, Brasilien,

Russland, Indien, China und Südafrika,

die, was Druckerzeugnisse anbelangt, einen

starken Nachholbedarf haben. Vor

allem China schwenkt das Fähnlein der

eifrigen Drucker. So wurde China 2010

erstmals zum weltgrößten Einzelmarkt

für Bogenmaschinen. Auch die deutschen

Druckmaschinen-Hersteller bekommen

die Konsequenzen dieses für sie negativen

Wandels zu spüren.

Manroland insolvent aber optimistisch

Am 25. November 2011 gab Manroland

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

bekannt. Als Auslöser für den Insolvenz-

antrag gab das Unternehmen den erneuten

dramatischen Einbruch im Auftragseingang

an, der seit Mitte Juli 2011 zu

beobachten war und sich zuletzt beschleunigt

hatte. Knappe sieben Tage später, am

2. Dezember 2011, verkündete der vorläufige

Insolvenzverwalter Werner Schneider

eine Vereinbarung über einen Massekredit:

„Die Fortführung der Produktion

und der Geschäftsbetrieb bei Manroland

sind damit gewährleistet“, so der Wirtschaftsprüfer.

„Das Unternehmen kann

mit Kunden und Lieferanten weiterarbeiten.“

Der Massekredit hatte ein Gesamtvolumen

von 55 Millionen Euro. 10 Millionen

Euro standen dabei als Barkreditlinie

zur Verfügung. Weitere 45 Millionen

Euro waren ein sogenannter unechter

Massekredit. Dabei geben Gläubigerbanken

einen Teil der an sie abgetretenen

Forderungen frei. Die Freigabe bringt

dem Schuldnerunternehmen die benötigte

Liquidität, ohne dass die Bank neue Kreditmittel

zur Verfügung stellen muss. ➜


Bildquelle: Ssogras – Fotolia.com

Auch der Wandel im Medienkonsum

macht den Durchmaschinenbauern

zu schaffen – es wird

immer weniger gedruckt.

PRAXIS Druckmaschinen

IEE · 4 2012

95


Bildquelle: BASF

PRAXIS Druckmaschinen

Durch den Massekredit konnte das Unternehmen

Verbindlichkeiten gegenüber

Kunden und Lieferanten erfüllen, die

nach dem Insolvenzantrag Aufträge und

Bestellungen erhalten. Offene Forderungen

aus dem Zeitraum vor dem Insolvenzantrag

bleiben dabei sogenannte Insolvenzforderungen,

die im eigentlichen Verfahren

bearbeitet werden.

Anfang Februar 2012 erwarb das Unternehmen

Possehl das Rollendruckmaschinengeschäft

am Standort in Augsburg.

Damit ist der Fortbestand dieses Geschäftsfelds

erst einmal gesichert. Das von

Possehl übernommene Geschäft wird nun

in der neu gegründeten Manroland Web

Systems GmbH geführt. In dem neu gegründeten

Unternehmen fanden rund

1 400 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz. Damit

blieben mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze

am Standort Augsburg erhalten.

Ziel für die neue Gesellschaft, in der

auch weiterhin das Neumaschinen- sowie

das Service- und Ersatzteilgeschäft betrieben

wird, ist ein Jahresumsatz in der Größenordnung

von 300 Millionen Euro.

Auch Heidelberger Druckmaschinen

muss umstrukturieren

Fast gleichzeitig verabschiedete der Vorstand

der Heidelberger Druckmaschinen

sein Effizienzprogramm ‚Focus 2012‘.

Teil des Programmes ist unter anderem

ein Abbau von 2 000 Stellen, 1 200 davon

in Deutschland. Insgesamt sollen im Geschäftsjahr

2013/14 Einsparungen in Höhe

von rund 180 Millionen Euro realisiert

werden. Im Rahmen der kurzfristigen

Maßnahmen sollen die Produktionskapazitäten

um rund 15 % verringert sowie

96 IEE · 4 2012

Bildquelle: Fraunhofer IST

[3] [4]

die Servicekapazitäten in den Regionen

an das erwartete mittelfristige Umsatzniveau

angepasst werden. Der Bereich

Forschung und Entwicklung soll durch

verringerte Kapazitäten sowie eine Verbesserung

der internen Prozesse und eine

begleitende Neu-Priorisierung von Projekten

seine Aufwendungen senken. Außerdem

sollen die Vertriebs- und Strukturkosten

reduziert werden. Die Maßnahmen

sollen dazu führen, dass das Geschäftsjahr

2013/14 ein operatives

Ergebnis von rund 150 Millionen Euro

erreicht.

Verpackungen, Digitaldruck

und gedruckte Elektronik

Doch es zeigt sich Licht am Ende des Tunnels.

Vor allem der Verpackungsdruck

boomt. Hier besonders die Kosmetikverpackungen.

Diese werden immer aufwendiger

und hochwertiger. Vor allem Markenartikler

möchten ihre Produktverpackungen

flexibel bedrucken können. Gewinn-,

Sonder- oder Rabattaktionen

müssen auf der Verpackung angekündigt

werden. Und auch das zu bedruckende

Material darf kein Hindernis sein – egal

ob Karton, Folie oder Etiketten.

Auch der Digitaldruck, der einen qualitativ

hochwertigen und wirtschaftlichen

Druck auch bei kleineren Auflagen möglich

macht, soll den Druckmaschinenherstellern

gute Zahlen bescheren. Bisher

untermauern die Branchenzahlen die Digitaldruck-Hoffnung

aber nicht: der Anteil

digitaler Druckverfahren an der Gesamtproduktion

liegt bei unter 15 %.

Dafür könnte der Funktionsdruck umso

zukunftsträchtiger sein. Unter Funktions-

[3] Metallbasierte Tinten zur Herstellung von flexiblen

Antennen für den Einsatz in RFID-Tags sind

eine Basis für zukunftsorientiertes Drucken.

[4] Mithilfe des Plasma-Printings entstehen solche

Muster auf flexiblen Folien. Hier eine RFID-

Struktur.

druck versteht man den Druck von funktionalen

Schichten für Solarzellen, Leuchtdioden

oder komplette RFID-Transponder.

Zurzeit befinden sich die meisten

Anwendungen jedoch noch im Entwicklungsstadium

oder stehen kurz vor der

industriellen Reife. Einzelne Anwendungen

wie der Druck von RFID-Antenne

laufen aber bereits in der industrielle Produktion.

Gängige RFID-Antennen werden

aus Draht gewickelt oder aus Aluminium

geätzt. Bei dem neuen Verfahren

werden im Rolle-zu-Rolle-Prozess Funktionsschichten

aus massivem Kupfer aufgebaut.

Zuerst wird die Antennenstruktur

vorgedruckt, danach erfolgt der Kupferaufbau

im galvanischen Prozess. Die

Schichtstärke lässt sich genau auf die jeweilige

Anwendung abstimmen, sodass

bei möglichst geringer Dicke der benötigte

Gütefaktor exakt erreicht werden kann.

Die Antennenwindungen haben eine Stärke

von nur rund 12 μm, die aus Aluminium

sind etwa 30 μm dick. Bei dem additiven

Schichtenaufbau gibt es, anders als

bei geätzten Antennen, keinen Metallabfall.

Außerdem sind Kupferantennen um

fast 60 % leitfähiger als ihr Aluminiumpendant.

Der Herstellungsprozess ist umweltschonend

und wirtschaftlich, zudem

lassen sich die Antennen aufgrund ihrer

niedrigen Stärke gut weiterverarbeiten.

Dieser Ausblick zeigt, dass neuen Materialien

und Verfahren die Zukunft der

Druckmaschinen gehört.

Autorin

Melanie Feldmann,

ist Redakteurin der IEE.


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Link zum VDMA Druck- und Papiertechnik


Bildquelle: B+B

Bildquelle: Schneider Electric

Halle 11, Stand B61

Infrarotkamera

Leichtgewicht mit USB-Anschluss

B+B: Die Thermo-Cam ist eine kompakte

Infrarotkamera für das Überwachen

und Auswerten von thermischen

Prozessen in der Industrie, im

Handwerk, Bauwesen, Energieberatung

und in der Gebäudetechnik und

stellt somit die Lösung dar, um stationäre

und sich bewegende Prozesse

zu steuern und zu überwachen.

Die Besonderheiten sind ein

Temperaturbereich von -20 bis

Halle 11, Stand F49

Fachliteratur: SPS-Programmierung und -Simulation

Step5-Crashkurs

VDE-Verlag: Einen Mix aus Praxis

und Theorie wollen die Autoren

Torsten Weiß und Matthias Habermann

in der fünften Auflage des

Fachbuches Step5-Crashkurs vermitteln.

Das 331 Seiten umfassende

Werk vermittelt neben der SPS-

Programmiersprache Step5 auch

den praktischen Umgang mit einem

Siemens-Automatisierungsgerät

und beinhaltet eine CD-ROM auf der

die Software WinSPS aufgespielt ist.

So soll es möglich sein, das Erlernte

schnell zu vertiefen und den Ler-

Embedded-Systeme

Macht mobile Verbindungsfunktionen möglich

QNX: Das Unternehmen entwickelt

gemeinsam mit LS Research und

Silex Technology integrierte Lösungen,

um die nächste Generation von

Embedded-Systemen mit mobilen

Verbindungsfunktionen ausstatten

zu können. Der Anwendungsbereich

reicht von der medizinischen Diagnose

über die Patientenüberwa-

chung bis hin zu einer sicheren

portablen Datenverarbeitung und

der industriellen Automatisierung.

In einem ersten Schritt werden

802.11-Wi-Fi-Lösungen ermöglicht.

Langfristig wird außerdem die Einbindung

von Bluetooth, Bluetooth

Low Energy, Long Term Evolution

und Zigbee für QNX-Entwickler ver-

PRAXIS Druckmaschinen

900 C°, die optische Auflösung von

160 x 120 Pixel, Wärmebilder in

Echtzeit, drei wählbare Objektive

mit 6°, 23° und 48° FOV, das Gewicht

von 250 g inklusive Objektiv,

der USB-Anschluss und die Ausführung

in Schutzklasse IP65.

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nerfolg zusätzlich zu steigern. Es

richtet sich sowohl an Einsteiger als

auch an Fortgeschrittene.

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einfacht. Referenzlösungen für die

Module von LS Research und Silex

sind voraussichtlich ab März und

Juni erhältlich.

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Halle 11, Stand C50

SPS mit Ethernet-Anbindung

Einfacher kommunizieren mit Standardprotokollen

Schneider Electric: Die SPS Modicon

Quantum wurde um ein Ethernet-Protokoll

auf den Remote-Racks

erweitert. So können Konstrukteure

mit den RIO-Racks, auf denen RIO-

Koppler mit integriertem Zwei-Port-

Switch, Stromversorgung und I/O-

Karten sitzen, eine Ring-Konfiguration

bilden und die Redundanz der

Produktionsanlage erhöhen. Das

RST-Protokoll stellt bei Unterbrechung

die Kommunikation unter

50 ms wieder her. Die Wartung wird

einfacher, da es über den Ethernet-

Service-Port möglich ist, Programmiergeräte

anzuschließen.

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Bildquelle: Messe Düsseldorf

PRAXIS Druckmaschinen

Messevorschau Drupa 2012

Druckschau

mit viel Drumherum

Die 1 850 ausstellenden Unternehmen erwarten auf der Druck- und Medienmesse

zwischen dem 3. und 16. Mai 2012 zahlreiche Besucher aus aller Welt. Auch in diesem

Jahr bieten die Veranstalter und Aussteller ein Rahmenprogramm von Themenrundfahrten

bis Fachsymposien auf dem Messegelände und darüber hinaus an.

Die weltweit größte Messe der

Druck- und Medienindustrie

geizt nicht mit hohen Zahlen:

Auf rund 175 000 m 2 Nettoausstellungsfläche

finden die Besucher 1 850 Aussteller,

die mit 30 000 Mitarbeitern vor Ort

sind. Im Jahr 2008 kamen über 400 000

Besucher aus 138 Ländern an den

98 IEE · 4 2012

14 Messetagen nach Düsseldorf. Genug

mit Zahlen gespielt. Kommen wir zu den

Inhalten: Wie auf der letzten Drupa im

Jahre 2008 präsentiert auch diesmal ein

Innovationspark besonders ideenreiche

Lösungen für die Medienbranche.

Manuel Mataré, Leiter der Drupa, erläutert

seinen Sinn und Zweck: „Die Themen

Gedruckte Tageszeitungen

gehören

noch lange nicht

der Vergangenheit

an: Auch davon

können sich Aussteller

und Besucher

der Drupa

2012 selbst überzeugen.

im Innovationspark sind topaktuell und

orientieren sich am Marktgeschehen und

den Entwicklungen in der Druck- und

Medienbranche. Für die Medienproduktion

der Gegenwart und Zukunft bietet er

elementare Themen an und hat sich so als

Marktplatz des Informationsaustausches

für Print- und Publishingprofis etabliert.“

Um Besuchern die Orientierung und auch

die Kontaktaufnahme mit den anwesenden

Unternehmen zu erleichtern, unterteilt

der Messeveranstalter den Bereich in

neun Themenparks. Im ‚Print Product

Innovation Park‘ beispielsweise geht es

um Printprodukte und -technologien. Die

Lösungen reichen von der Veredelung bis

Secure-Printing. Dazu sagt Dr. Rudolf

Weidlich von GRT: „Wir sind ein Tiefdruckform-Hersteller

für den Verpackungs-

und den Sicherheitsmarkt. Auf

Grund der langjährigen Erfahrung und

der technischen Herausstellungsmerkmale

sind wir in der Lage, kleinste Objekte

mit größter Präzision in Druckformen zu

übertragen. Allein 25 % des Firmenumsatzes

erzielt schon heute der Sicherheitsdruck

– sowohl für Hochsicherheits-

Anwendungen als auch für Verpackungsapplikationen

aus dem Bereich der

Produktsicherheit beziehungsweise Produktverfolgung.“

Das Augsburger Unternehmen

Kuka präsentiert seine Industrieroboter

und bietet Hilfestellungen für die

Automatisierung. Natürlich darf auch auf

dieser Schau die Effizienz nicht fehlen:

Unter dem Stichwort ‚Green Printing‘

versammeln sich Firmen, die sich das

Streben zu einer nachhaltigen Print-

produktion auf die Fahnen geschrieben

haben. Im ‚Printed Electronics/Functional

Printing Park‘ dagegen geht es um Druck

als Verfahrenstechnik. Außer den Präsentationen

der Firmen in den verschiedenen

Parks präsentieren auf zwei Bühnen Aussteller

und Sponsoren jeweils 20-minütige


Bildquelle: Messe Düsseldorf

Messe im Detail

Drupa 2012

Veranstaltungsort:

Düsseldorfer Messegelände

Adresse fürs Navi:

Am Staad

40474 Düsseldorf

Termin:

3. bis 16. Mai 2012

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr

Eintrittskarten:

Tageskarte (online) 40 Euro

Tageskarte (Kasse) 65 Euro

Viertageskarte (online) 129 Euro

Viertageskarte (Kasse) 220 Euro

Tageskarte ermäßigt (online) 15 Euro

Tageskarte ermäßigt (Kasse) 25 Euro

Katalog 25 Euro

Vorträge über ihre neuesten und interessantesten

Ideen. In der sogenannten

Energy Lounge, die sich ebenfalls im

Innovationspark befindet, interviewen

Experten jeden Tag einen Aussteller aus

einem der neun Themenparks. Auch Besucher

können sich aktiv beteiligen und

eigene Frage stellen.

Würfel für Anwender

Gleich nebenan finden an jedem Messetag

jeweils halbtägige Symposien zu den

verschiedenen Druckgattungen im Rahmen

des ‚Drupa Cube‘ statt. Dabei erläutern

und diskutieren die geladenen Exper-

[1]

ten Anwendungen und Trends aus der

Printkommunikation. Dort dreht sich

alles um die aktuellen und zukünftigen

Entwicklungen in der Branche; immer

unter dem Gesichtspunkt, welchen Nutzen

beispielsweise das eigene Unternehmen

davon haben könnte. Jeder Messetag

steht dabei unter einem eigenen Motto.

‚Print – Web – Mobile‘ macht dabei den

Anfang. Später folgen unter anderem

der ‚Tag der Corporate Communication‘

sowie der ‚Tag der Zeitung‘.

Messerundfahrt

Um dem Fachpublikum den Überblick innerhalb

einzelner Themenfelder zu erleichtern,

bietet die Messe zehn verschiedene

‚Highlights Touren‘ zu aktuellen

Branchenentwicklungen an. Die Palette

reicht von Produktionssteuerung und

Web-to-Print über Offset- und Digitaldruck

bis zur Verpackungsproduktion

und Weiterverarbeitung. Spezialtouren

wie ‚Green Printing‘ oder ‚Funktionales

Drucken‘ thematisieren gezielt neue Entwicklungen

der Branche. „Die Highlights

Touren sind mittlerweile zu einem festen

Bestandteil der Messe geworden. Sie bereichern

das fachliche Rahmenprogramm,

das ohnehin eine zunehmend wichtige

Rolle spielt, um einen wesentlichen Faktor:

Persönliche Betreuung der Besucher“,

erklärt Mataré.

Wo Düsseldorf ist, ist Drupa

Das Projekt Drupa-City weitet das Messegelände

auf die ganze Stadt aus und soll

auch die Einheimischen für die Themen

[1] Manchmal muss man eben genau hinsehen:

Ein Drucker kontrolliert das Ergebnis seiner Arbeit.

PRAXIS Druckmaschinen

Papier und Druck begeistern. Rund um

die Kö, so nennen die Düsseldorfer liebevoll

ihre Einkaufsstraße, die eigentlich

Königsallee heißt, stellen junge Künstler

ihre Arbeiten zum Thema aus. Nicht weniger

ideenreich ist das am Kö-Graben

ankernde Boot: Der niederländische

Künstler Filip Jonker bastelte dieses 7,5 m

lange und 2,65 m breite, schwimmfähige

Kunstwerk aus 2 t Papier extra für die

Druck- und Medienmesse. Auch die Gastronomie

der Stadt kleidet sich in Rot, der

Messefarbe, und unterstützt damit den

Anspruch der Veranstalter, die Messe finde

in ganz Düsseldorf statt.

Autor

David Löh

ist Volontär der IEE.


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Bildquelle: Pepperl+Fuchs

PRAXIS Druckmaschinen

Vision-Sensoren für die Druckindustrie

In der Druckbranche herrscht harter Wettbewerb, der die Betriebe dazu zwingt, ihre

Maschinen und Ressourcen mit größtmöglicher Effizienz einzusetzen. Ein wichtiges

Kriterium ist in diesem Zusammenhang das Erkennen von Druckfehlern und von vertauschten,

verdrehten oder fehlenden Bögen. Um solche Fehler zu vermeiden, erkennen

spezialisierte Vision-Sensoren Falschbögen und lesen Codes.

Beim Drucken, Falzen und Binden

in Hochgeschwindigkeit können

zahlreiche Fehler passieren, die

in kurzer Zeit viel Ausschussproduktion

und Kosten verursachen. Dazu gehören

beispielsweise vertauschte, doppelte oder

leere Druckbögen oder falsch herum in

Falzmaschinen eingelegte Stapel bedruck-

100 IEE · 4 2012

Vor allem Zusammentrag-

maschinen nutzen die

Falschbogenerkennung.

Sicherheit beim Drucken,

Falzen und Binden

ter Seiten. Auch der Trend zu mehr Aufträgen

mit kleineren Auflagen erfordert

Konzentration und häufigere Umrüstarbeiten

von den Mitarbeitern, was das

Fehlerpotenzial erhöht. Werden die Fehler

erst vom Auftraggeber oder Endkunden

entdeckt, sind die Schäden und

Imageverluste am größten. Daher gewin-

Halle 5, Stand 352

nen Maßnahmen zur Fehlererkennung

zunehmend an Bedeutung und entwickeln

sich zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.

Die Vision-Sensoren zur Falschbogen-Erkennung

und Code-Lesung sind dafür

prädestiniert, diese und andere Fehler zu

vermeiden. Dazu werden die Druckbögen


[1]

[1] Der Vision-Sensor erkennt Falschbögen sicher.

entweder mit Codes versehen, die eine

eindeutige Identifikation ermöglichen

oder man nutzt spezielle Sensoren zum

Erkennen des direkten Druckbildes. Je

nach Produkt und Format können die

Barcodes oben, unten oder seitlich in

waagerechter oder vertikaler Ausrichtung

aufgedruckt sein. Wenn ein Kennzeichnen

über Barcodes nicht möglich ist, dient das

Druckbild zur Identifikation.

Schnell und präzise Fehler erkennen

Die Sensoren von Pepperl+Fuchs für die

Druckindustrie nutzen moderne Bildverarbeitungstechnologien

mit hoher Schnelligkeit

und Präzision. Die kompakten

Sensoren vereinen Kamera, leistungsstarke

LED-Beleuchtung und Bildauswertung

in einem Gerät. Sie ermöglichen angelernten

Arbeitskräften ein problemloses Bedienen

ohne Spezial-Know-how.

Der Vision-Sensor BIS510 ist für das

Überwachen einer korrekten Bogenfolge

in Druckanwendungen konzipiert. Er arbeitet

bei Lesegeschwindigkeiten von

10 Bögen/s bei bis zu 4 m/s Vorschub. Der

universell einsetzbare Sensor erkennt einerseits

Barcodes und Datamatrix-Codes

und ist andererseits in der Lage, geeignete

Ausschnitte von Druckbildern mit einem

eingelernten Referenzbild zu vergleichen.

Dabei sucht der Sensor selbständig nach

dem Bildausschnitt mit den am besten geeigneten

Unterscheidungsmerkmalen. Der

eingesetzte Bildvergleich-Algorithmus ist

das Ergebnis einer langen Zusammenarbeit

mit Kunden der grafischen Industrie.

Das System detektiert feine Unterschiede

im Druckbild, kleine Schriften auf Beipackzetteln

und unterscheidet verschiedensprachige

Versionen mit identischem

PRAXIS Druckmaschinen

Erscheinungsbild. Auch glänzende Materialien

und Papiere sowie staubige Umgebungen

können die Zuverlässigkeit des

Vision-Sensors nicht beeinträchtigen.

Der Sensor speichert erkannte Falschbögen

automatisch intern ab und ermöglicht

so eine spätere Analyse von Fehlerursachen.

Verschiedene Betriebs- und Einlernmodi

ermöglichen sowohl manuellen als

auch vollautomatischen Betrieb und machen

menschliche Eingriffe nur noch im

Fehlerfall notwendig. Neu integriert haben

die Entwickler von Pepperl+Fuchs

jetzt eine Funktion zum Überprüfen von

Bogensequenzen an Vertikalzusammentrag-Maschinen

mit typischen übereinander

angeordneten Anlegern beziehungsweise

Fächern.

Bei der Verwendung des Vision-Sensors

zum Lesen von Codes spielt deren Ausrichtung

keinerlei Rolle, das heißt der

Sensor muss nicht verdreht oder in irgendeiner

Weise angepasst werden. Weiterhin

verfügt der Sensor über eine

100-MBit-Ethernet-Schnittstelle, die Bildinformationen

zügig auf Bedien-Terminals

überträgt und Fernwartung sowie

Ferndiagnose ermöglicht.

Code-Fragmente

bei Bedarf zusammensetzen

Bei dem neuen Optical Print Inspector

handelt es sich um einen Codeleser, der

für Einsatzbereiche wie die Druckindustrie,

die Papierverarbeitung sowie für Verpackungsprozesse

konzipiert ist. Das Gerät

ist in mehreren Ausführungen für verschiedene

Anforderungsprofile erhältlich.

Die Variante mit der Bezeichnung

OPC120 bewältigt mit ihrer großen

Schärfentiefe Leseabstände zwischen 60

und 180 mm und hat ein bis zu 110 mal

70 mm großes Lesefeld; die Vorschubgeschwindigkeit

darf bis 1,5 m/s betragen.

Für hohe Geschwindigkeiten bis 10 m/s

ist der OPD60 vorgesehen. Der Leseabstand

liegt bei ihm zwischen 55 und

65 mm und das Lesefeld ist 70 mal 45 mm

groß. Diese beiden Geräte sind in einem

kompakten Kunststoffgehäuse untergebracht,

während die dritte Variante, der

OPE60, der hinsichtlich der Leistungsdaten

dem OPD60 entspricht, aber in einem

robusten Zink-Druckguss-Gehäuse geliefert

wird. Zusätzlich besitzt der OPE noch

einen VGA-Ausgang, sodass ein Display

als Einrichthilfe oder dauerhaft anschließbar

ist. Alle drei Varianten sind mit ➜

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IEE · 4 2012 101


PRAXIS Druckmaschinen

einer RS232- und Ethernet-Schnittstelle

ausgestattet.

Manchmal werden die Lesegeräte mit besonders

langen Barcodes konfrontiert, die

sich über 70 bis 80 mm ausdehnen. Der

gesamte Code passt in solchen Fällen

häufig nicht mehr auf eine Aufnahme. In

solchen Situationen kommt eine Funktion

zum Tragen, die den Codeleser befähigt,

Codefragmente aus mehreren Einzelaufnahmen

zusammenzusetzen. Auch

wenn der zu lesende Code aus irgendwelchen

Gründen verschoben, auf einer gewölbten

Oberfläche aufgebracht ist oder

nicht an der richtigen Stelle sitzt, löst diese

Funktion oftmals das Problem. Das

Zusammensetzen von Codes aus mehre-

PRAXIS Druckmaschinen

Gleich- und Drehstrommotoren

Wir bieten extrem kurze Lieferzeiten!

vormals Thrige Electric

102 IEE · 4 2012

ren Aufnahmen beherrscht auch der

BIS510.

Qualität und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Der Optical Print Inspector sowie der

BIS510 verarbeiten alle in der grafischen

Industrie verwendeten Codes. Sie lesen

die Code-Symbologien Datamatrix, Code

2/5, Code 39, Code 128A, B, C und Pharmacode

in Hochgeschwindigkeit und bieten

viele erweiterte Möglichkeiten wie

Multicode-Lesung, Ausgabe der Code-

Qualität und Matchcode-Funktion. Mit

ihren kompakten Abmessungen lassen

sich die Vision-Sensoren problemlos in

verschiedene Falz-, Zusammentrag-, Binde-

und Kuvertiermaschinen integrieren.

Ethernet-Switches

LWL- und PoE-Ports unter einer Haube

Spectra: Mit der NS-205PF-Serie sind Switch-

Modelle erhältlich, die PoE-fähige Kupferports

und einen LWL-Port in einem Gerät vereinen. Die

vier 10/100TX Ports ermöglichen den Anschluss

von bis zu vier PoE-Endgeräten gemäß IEEE

802.33af. Am LWL-Port wird optional Multimode-

oder Singlemode-Glasfaser in den Stecker-

varianten SC und ST unterstützt. Mit den kompakten

Abmessungen, der Hutschienenmontage

und der Versorgungsspannung zwischen 10 und

30 V DC lassen sich die Switches nah am technischen

Prozess installieren. Der Betriebs-

temperaturbereich reicht von -30 bis 75 °C.

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AMP Square-Baureihe

Asynchronmotoren

mit hoher Leistungsdichte,

speziell geeignet für Umrichterbetrieb

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• Schutzart IP 23 und IP 55

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• Flexible Bauformen/Ausführungen

• Normen: IEC, NEMA, CSA

Gleichstrommotoren bis 2000 KW

in verschiedenen Schutz-und Kühlarten.

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motoren ab Lager lieferbar.

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Als Alternative zum BIS510 ist außerdem

der VOS412 mit identischen Leistungsdaten

und einem schmaleren und länglicheren

Gehäuse verfügbar. Die Vision-Sensoren

erfüllen die Schutzart IP65 und nutzen

verschraubbare M12-Stecker für den

elektrischen Anschluss.

Autor

Dr. Tim Weis

ist Produktmanager Industrial Vision Components im

Geschäftsbereich Fabrikautomation der

Pepperl+Fuchs GmbH in Mannheim.

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www.all-electronics.de

Link zum Vision-Sensor

Miniatur-Pegelsonde

Unter Titanen


STS: Für den Einsatz in korrosiven Medien ist die

Miniatur-Pegelsonde MTM/N 10 nun auch in einer

Version aus Titan erhältlich. Mit einem Außendurchmesser

von 10 mm eignet sie sich für

Relativ- oder Absolutdruckmessungen mit Messbereichen

von 0 bis 10 mWS und von 0 bis

100 mWS in Grundwasser-Messstellen, Brunnen,

Bohrlöchern und Staudämmen.

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www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

Schrittmotorendstufe

Für hohe Dynamik

und Laufruhe

Systec: Dreiphasigen Schrittmotoren verhilft das

Leistungsstufenendmodell iPM 306 mit 20 000

Schritten/Umdrehung zu einem weichen Lauf.

Der Motorphasenstrom lässt sich in 16 Stufen auf

Werte von 1,3 bis 5,5 A einstellen und die Positioniergenauigkeit

beträgt 0,018°. Aus Zweiphasen-Schrittmotoren

holt er 16 000 Schritte/

Umdrehung heraus. Die Positioniergenauigkeit

beträgt hierbei 0,0225°. Mit der 16stufigen Einstellmöglichkeit

ist er auf bis zu 6 A regelbar.

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www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht


Bildquelle: ABB

Halle 11, Stand A35

Steuerung

Für extreme Bedingungen

ABB: Mit der Steuerungsreihe

AC500-XC (Extreme Conditions) für

raue Umgebung lassen sich Kosten

sparen, da sie sich in einfachen

Schaltschränken oder als Module

vor Ort installieren lassen. Sie ha-

REDAKTION

Dipl.-Ing. Harald Wollstadt (hw), Chefredakteur (v. i. S. d. P.),

Tel. +49 (0) 6221489-308, Fax +49 (0) 6221489-482

E-Mail: harald.wollstadt@huethig.de

Dipl.-Journalistin (FH) Melanie Feldmann (mf) Tel. -463

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David Löh (dl), M.A., Volontär, Tel. -377

E-Mail: david.loeh@huethig.de

Klaus Heyer (Assistenz), Tel. -345

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ANZEIGEN

Anzeigenleitung:

Anja Breuer, Tel.: +49 (0) 6221489-326

E-Mail: anja.breuer@huethig.de

Mediaberater:

Hagen Reichhoff, Tel.: -304

E-Mail: hagen.reichhoff@huethig.de

Sonderdruckservice:

Klaus Heyer, Tel. -345

E-Mail: klaus.heyer@huethig.de

Anzeigendisposition:

Martina Probst, Tel. -248

E-Mail: iee-dispo@huethig.de

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 50 vom 01.10.2011

VERLAG

Impressum

www.all-electronics.de

57. Jahrgang

ISSN 1434-2898

Hüthig GmbH, Im Weiher 10, 69121 Heidelberg,

Tel.: 06221/489–0, Fax: 06221/489–481, www.huethig.de

Handelsregister-Nr. 703044

Geschäftsführung: Fabian Müller

Verlagsleitung: Rainer Simon

Vertrieb: Stefanie Ganser

Produktmanager Online: Philip Fischer

Leser-Service:

E-Mail: leserservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258

Abonnement-Service:

E-Mail: aboservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 061 23/9238–258

ben einen Temperaturbereich von

-30 bis 70 °C und eine hohe Vibrationsfestigkeit

(4g RMS-Schwingungen

bis 500 Hz, 2 g sinusförmige

Schwingungen bis 500 Hz). Zudem

entsprechen sie auch den

EMV-Anforderungen gemäß EN

61000-4-5 und EN 61000-4-4. Sie

sind weniger empfindlich gegenüber

gefährlichen Gasen und Salznebel.

Außerdem arbeiten sie zuverlässig

in Höhen bis 4 000 m über

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Link zur Produktgruppe

IHRE KONTAKTE:

Redaktion: Telefon: 062 21/489–308, Fax:–482

Anzeigen: Telefon: 06221/489–363, Fax:–481

Abonnement- und Leser-Service:

Telefon: 06123 /9238–257, Fax: –258

Leitung Herstellung: Horst Althammer

Art Director: Jürgen Claus

Layout: Karin Köhler

Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstr. 5, 97204 Höchberg

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben jährlich

Bezugsbedingungen/Bezugspreise 2012

(unverbindliche Preisempfehlung):

Jahresabonnement (inkl. Versandkosten)

Inland €179,00; Ausland €188,00;

Einzelheft €19,00 zzgl. Versandkosten.

Der Studentenrabatt beträgt 35%. Kündigungsfrist:

Jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende.

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

© Copyright Hüthig GmbH 2012, Heidelberg. Eine Haftung für die

Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung durch

die Redaktion, vom Verleger und Herausgeber nicht übernommen

werden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen

sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb

der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung

des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere

für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die

Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Mit

der Annahme des Manuskriptes und seiner Veröffentlichung in dieser

Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder

einschließlich des Rechts zur Übersetzung, zur Vergabe von

Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen

Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern

jedweder Art, namentlich der Darstellung im Rahmen von Internet-

und Online-Dienstleistungen, zur Herstellung von Sonderdrucken,

Vervielfältigungen und Mikroverfilmungen an den Verlag über.

Dies gilt auch für die auszugsweise Wiedergabe sowie den Nachdruck

von Abbildungen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,

Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt

auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,

dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-

Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedemann

benutzt werden dürfen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.

Mit Namen oder Zeichen des Verfassers gekennzeichnete

Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Es

gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Autorenbeiträge.

PRAXIS Druckmaschinen

Halle 16, Stand A10

IT-Sicherheit für Produktion und Automation

Eindringen verhindern

@-yet: Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

von Industrieunternehmen

verlangen IT-Lösungen. Doch

dadurch entstehen neue Angriffsflächen

im Unternehmen für Wirtschaftsspionage

und -kriminalität.

Demgemäß empfehlen Sicherheitsexperten,

sich nicht nur auf die

wirtschaftlichen Aspekte zu fokussieren,

sondern bei der Einführung

neuer Technologien gleichzeitig den

Aufbau einer Risikomanagement-

Strategie zu planen, die auch Fertigung

und IT einschließt. Dieser

ganzheitliche Ansatz ist notwendig,

da sich aufgrund der fortschreitenden

Vernetzung der Büro-IT mit der

Produktion die Möglichkeiten von

Angriffsszenarien potenzieren. Unabhängig

davon, an welcher Stelle

der Angriff erfolgt, er ist immer mit

einem ökonomischen Schaden verbunden.

So können alternativ – etwa

durch einen Virenbefall im Produktionsnetz

– direkt Stillstand der

Produktionslinie herbeigeführt, oder

– durch ein Eindringen in die Unternehmensnetze

– Konstruktionsdaten,

die den Nachbau von Produkten

ermöglichen, entwendet werden.

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www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

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Frankreich, Belgien:

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12, allée des Crételles

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Tel.: +33/2/47 38 24 60, Fax: +33/2/90 80 12 22

E-Mail: sophie.lallonder@wanadoo.fr

Großbritannien, Irland, Kanada, USA:

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Max-Böhm-Ring 3

D-95488 Eckersdorf

Tel.: +49/921/31663, Fax: +49/921/32875

E-Mail: taylor.m@t-online.de

Angeschlossen der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern (IVW), (Printed in Germany)

Datenschutzhinweis:

Ihre Angaben werden von uns für die Vertragsabwicklung

und für interne Marktforschung gespeichert, verarbeitet

und genutzt und um von uns und per Post von unseren Kooperationspartnern

über Produkte und Dienstleistungen informiert

zu werden. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen

können Sie dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unter

leserservice@huethig.de widersprechen.

IEE · 4 2012 103


PRAXIS

Halle 7, Stand F48

Securitysoftware

Softwareschutz für beliebige Zielsysteme

Wibu Systems : Ab sofort kann das

Codemeter Compact Runtime auf

beliebigen Zielsystemen eingesetzt

werden, egal ob bei Standardbetriebssystemen

wie Windows, Mac

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sind mit sechswöchiger Frist zum Ende der Laufzeit möglich.

Datenschutzhinweis: Ihre freiwilligen Angaben werden zusammen mit den für die Vertragsabwicklung

erforderlichen Bestellangaben von uns und den Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe,

unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie über

Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an:

hagen.reichhoff@huethig.de

1) Rubriken zur Auswahl:

104 IEE · 4 2012

Prozessebene

Leitebene

❏ Prozessvisualisierung

❏ Fernwartung –

Fernwirktechnik

❏ Condition-Monitoring

❏ SCADA / MES-Systeme

❏ Engineering Tools (PLM/CAx)

OS und Linux oder bei speziellen

Systemen oder Steuerungen in der

Industrie. Das Codemeter ist im

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erfolgt entweder über die Hardware

Cmdongle oder softwarebasiert

über Cmactlicense. Es unterstützt

die Fernprogrammierung der Lizen-

Firma:

Abteilung (mit interner Kurzbezeichn.):

Name, Vorname:

Firmenanschrift (Straße, HsNr.):

Firmenanschrift (Land, PLZ, Ort):

Tel.*:

E-Mail*:

Datum/Unterschrift:

Prozessebene

❏ Human Machine Interface (HMI)

❏ Bildverarbeitung

❏ Industrie-PC

❏ Steuerungen

❏ Safety & Security

zen und den Netzwerkzugriff.

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Die IEE Redaktion bespricht

Nachgeschaut

TV-Kritik

➜ Hitec: Bolivien im Lithium-Rausch

Smartphones brauchen es, Elektroautos fahren

auch nicht ohne und in jedem Laptop steckt es

sowieso: Lithium. Die Dokumentation bespricht

am Beispiel des Salar-Sees in Bolivien, in dem

sich vermutlich die weltweit größten Lithium-

Vorkommen befinden, die Abhängigkeit der heutigen

und zukünftigen Technik von diesem

Leichtmetall.

Fr., 23. März 2012, 15:15 Uhr, ZDFinfo

Bolivien ist eigentlich ein sehr reiches Land –

zumindest an Rohstoffen. Zu dem Vorkommen

zählen Edelmetalle wie Silber und Gold, aber

auch Erdöl und -gas. Doch gemessen am Bruttoinlandprodukt

ist Bolivien eins der ärmsten Länder

der Erde. Daran tragen auch die europäischen

Eroberer der vergangenen Jahrhunderte

Mitschuld. Als Geologen vor kurzem große Lithium-Vorkommen

im Salar de Uyuni, einem Salzsee

in den bolivianischen Anden, entdeckten,

war daher eines klar: Die Geschichte soll sich

auf keinen Fall wiederholen. Bolivien will von

seinen Schätzen selbst profitieren.

Die IEE Redaktion empfiehlt

Technik fürs Sofa

TV-Vorschau

So., 15. April 2012

➜ n-tv Wissen: Thema u.a.: Die Logistik der

Fastfoodgiganten

Viele Deutsche essen regelmäßig Fast Food.

Doch wie sieht es hinter den Kulissen der Food-

Gastronomie aus? Die Sendung porträtiert die

logistischen Abläufe.

18:30 Uhr, n-tv

Fr., 20. April 2012

➜ X:enius: Hamburg – Wie funktioniert ein

Hightech-Hafen?

Im vergangenen Jahr verluden die Kräne im

Hamburger Hafen mehr als 130 Millionen Tonnen

Güter. Über 10 000 Schiffe gehen hier jährlich

vor Anker. In kürzester Zeit müssen sie ihre

Ladung löschen und sich gleichzeitig für die

nächste Reise vorbereiten, denn Zeit ist Geld.

Wie funktioniert die Koordination in so einem

riesigen Hafen im 21. Jahrhundert? In der Hansestadt

Hamburg begibt sich die Sendung auf

Barkassenfahrt durch den zweitgrößten Containerhafen

Europas.

8:25 Uhr, Arte

Bildquelle: Agita Leimane – Fotolia.com

Deshalb will die Regierung den Abbau und die Vermarktung

des Lithiums ohne ausländische Investoren

bewerkstelligen. Allerdings gibt es auf dem

Weg zu einer im großen Stil Lithium-exportierenden

Nation ungelöste Probleme: Für teure Technik

fehlen derzeit sowohl Geld als auch ausgebildetes

Personal. Die Dokumentation stellt daher deutsche

Wissenschaftler vor, die den Einheimischen

einfach zu erlernende Methoden an die Hand geben

wollen, das Leichtmetall zu fördern. Noch sind

diese aber skeptisch. Zu weit weg sind die ver-

Sa., 28. April 2012

➜ Pur+: Roboter

Bislang unterstützen Roboter die Menschen bei

der Arbeit und schuften anonym und festgeschraubt

in Industriehallen. Doch die nächste

Robotergeneration wird klüger und mobiler sein.

Sie werden unsere Alltag mehr und mehr erobern.

Wie aber machen Forscher sie dafür fit? Erleichtern

sie unser Leben oder übernehmen sie das

Kommando? Wie sieht unsere Zukunft mit den

Robotern aus? Die Sendung zeigt faszinierende

Entwicklungen und Anwendungen der Roboterforschung:

Roboter, die selbstständig fliegen oder

laufen. Wo stoßen sie an ihre Grenzen?

10:35 Uhr, ZDF

Bildquelle: fotolia.com

TECHNIK Medien für Techniker

sprochenen Profite, zu groß die Angst, das Lithium

könnte das Salz, eine der wenigen Einnahmequellen

der ansässigen Bevölkerung, verseuchen.

Leider betont der Beitrag mindestens einmal zu

oft, Lithium sei nicht zu ersetzen. Das mag zwar

derzeit stimmen. Als Beleg für die Lebensnotwendigkeit

von Lithium für die moderne Welt

aber ausgerechnet einen Manager eines deutschen

Chemieunternehmens, das viel Geld mit

der Veredelung von Lithium verdient, anzuführen,

verleiht dem Ganzen ein echt-schwäbisches

Gschmäckle: Die Frage ist doch: Wo sind die

Wissenschaftler auf der Suche nach Alternativen?

Der Bericht ignoriert dieses Thema und

bleibt die Antwort schuldig.

IEE-Fazit: Die Sendung beschränkt sich nicht nur

auf die technischen Aspekte, sondern beleuchtet

auch die Geschichte und die früheren und aktuellen

Lebensumstände der Bevölkerung. Das

verleiht dem Bericht Tiefgang. Dafür gibt`s vier

von sechs IEE-Punkten.

So., 29. April 2012

➜ Fabrik-Giganten: Wie ein Autowerk entsteht

Am 24. Mai 2011 eröffnete der Volkswagen-

Konzern in Chattanooga, USA, eine Autofabrik für

eine an den amerikanischen Markt angepassten

Passat-Variante. Die Sendung verfolgt den Prozess

der Fabrikerrichtung. Eine große Rolle spielt

auch die Ausbildung von Mitarbeitern, die dafür

sorgen sollen, dass die Autos den deutschen

Qualitätsstandards entsprechen.

7:30 Uhr, n-tv

Mo., 30. April 2012

➜ Bahn-Logistik – Was muss funktionieren,

damit wir Bahn fahren können?

Klimaanlage kaputt, Zugtoilette defekt, oder der

Zug hat Verspätung. Bahnfahren funktioniert

nicht immer reibungslos und als Fahrgast fällt

uns meist nur das auf, was gerade nicht funktioniert.

Die Sendung blickt hinter die Kulissen der

Eisenbahn und zeigt, was in Technik und Logistik

alles funktionieren muss, damit wir pannenfrei

mit dem Zug von A nach B kommen.

8:25 Uhr, Arte

IEE · 4 2012 105


Bildquelle: AMA Service

VORSCHAU Firmenverzeichnis

Vorschau auf IEE 5/12

Messevorbericht Sensor+Test

Für alle, die mit Sensorik-, Mess- und Prüftechnik

zu tun haben, gibt es vom 22. bis 24. Mai 2012

eine zentrale Anlaufstelle in Nürnberg: die

Sensor+Test. Die Messe bietet eine Fachausstellung

mit rund 550 Anbietern, zwei Foren für Firmenpräsentationen,

Aktionsfläche für Live-Vorführungen

und mehrere Fachkongresse. Der

Veranstalter rechnet mit rund 8 000 Besuchern.

Inserenten

AMA 53

AMK 9

ASM 87

B&R 7

Balluff 17

Bernstein 73

Bihl+Wiedemann 29, 30

Contrinex 72

Cwieme 101

Di-Soric 81

Distrelec Schuricht 2.US

Dold 49

Dunkermotoren 71

EGE-Elektronik 16

Emtron 99

ESD 89

E-T-A 85

EPSG 41

Fiessler 48

Finder 34

Fortec, Cincon 63

Unternehmen

@-yet 103

ABB 103

Adept 74

Adlink 63

Afriso 35

AMC 75

AVT 63

B&R 54

B+B 97

Bartec 48

Beckhoff 42, 46, 48

Beckkhoff 93

Berghof Automationstechnik 64

Bernstein 80

Bicker 75

Bitkom 26

BMC 83

Burster 16

Conec 75

Contrinex 86

Data Translation 75

Delta Barth 31

Deltalogic 57, 92

Deutsche Messe 8

Dimetix 74

Eaton 7, 83, 93

Ebm-Papst 70

Endress+Hauser 92

Eplan 32

EPS Stromversorgung 84

Festo 85

106 IEE · 4 2012

Bildquelle: Kontron

Low-Power im Echtzeit-Betrieb

Auch stromsparende Embedded-Applikationen

verlangen nach Echtzeitbetrieb und Langzeitverfügbarkeit.

Mit einer hohen Grafikleistung waren

diese Ansprüche meist nicht zu vereinbaren. AMD

hat dieses Problem durch die Einführung einer

low-power CPU mit leistungsstarker Grafikeinheit

auf einem Chip, der sogenannten Accelerated

Processing Unit (APU), gelöst.

Helukabel 19

Icotek 65

Igus 88

IIE 52

INDUcoder 68

Insevis 33

Jumo 63

KW-Software 39

Lapp 75

Leine & Linde 16

Leitenberger 84

Lütze 67

MF Instruments 74

Michell 69

Micro-Epsilon 3

MKU 56

MSC 97

National Instruments 11

Novotechnik 91

Optris 84

Peak 59

Finder 85

Gefran 93

Georg-Simon-Ohm-Hochschule 20

Germany Trade & Invest 12

Gunda Electronic 73

Heidelberger Druckmaschinen 94

Hema 48

Horner 49

ICS 57

IMS Research 76

Ipf Electronic 89

JVL 92

Kabelschlepp 92

Kienzle 60

Labom 74

Leine&Linde 85

Lenord+Bauer 90

Leoni 16

Lohmeier 89

Manroland 94

Matrix Vision 49

Messe Frankfurt 18

MF Instruments 83

Microsonic 88

Mitsubishi Electric 63

MTM 73

Murrelektronik 84

National Instruments 48

Nürnberg Messe 58

Omron 49

Opdenhoff 35

Bildquelle: Jocab Safety

Sichere Teileentnahme

Das Sondermaschinenbauer Jazbinsek setzt an

einem Portalroboter für das Entnahme- und Stapelhandling

von gespritzten Kunststoffteilen eine

Sicherheitslösung von Jokab Safety ein. Der Robotergreifer

entnimmt in weniger als 1 s die

fertig gespritzten Kunststoffteile aus dem Spritzgusswerkzeug

und legt sie nach einem programmierbaren

Stapelbild auf dem Pufferband ab.

Pepperl + Fuchs 55

Phoenix Contact 31

Pilz 5

Rittal 82, 83

Schneider Electric 25

Schurter 62

Siemens 15, 4.US

Sigmatek 57

Synotech 72

Systec 84

TQ-Systems 93

T-T Electric 102

Turck 79

Türk + Hillinger 13

unitro Fleischmann 51

WERMA 61

WSCAD 35

Dieser Ausgabe liegen Prospekte folgender Firmen bei:

AS-Interface, Berghof, Profibus

Patlite 48

Pepperl+Fuchs 100

Pilz 63

Plex Systems 31

Posital 74

Procentec 83

Profibus & Profinet International 17

Real-Time Systems 35

Rockwell 92

Schneider Electric 97

Schroff 93

Sendler\Circle 26

Siemens 92

Spectra 102

STS 102

Systec 102

TKD 73

TÜV Nord 38

TWK 89

Unitro Fleischmann 31

Variohm 85

VDE-Verlag 97

VDMA 7, 12, 17

Wachendorff 89

Wenglor 74

Werma 57

Wibu Systems 104

Wieland 84

ZVEI 76


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