Jahresrückblick der Schule am Michaelsberg - Stift Sunnisheim

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Jahresrückblick der Schule am Michaelsberg - Stift Sunnisheim

Jahresrückblick der Schule

am Michaelsberg

Schuljahr 2011/12

Selbstwertgefühl steigern

Aufeinander Rücksicht nehmen

Miteinander leben lernen


Sehr geehrte Leserinnen und Leser unserer Schulzeitung,

zum ersten Mal seit Bestehen der Schule am Michaelsberg erscheint eine eigenständige

Schulzeitung. In den halbjährlich erscheinenden Newslettern der Jugendeinrichtung Stift

Sunnisheim wurde immer wieder über Neuigkeiten auch an der Schule am Michaelsberg berichtet.

Mit unserer Schulzeitung möchten wir Ihnen zukünftig in geregelten Abständen immer wieder von

erwähnenswerten Ereignissen aus der Schule und besonders von Aktivitäten aus den einzelnen

Klassen berichten.

Seit Gründung der Schule am Michaelsberg im Jahre 2001 sind inzwischen mehr als 10 Jahre

vergangen. Diese Zeit war durchgehend geprägt von Erweiterung und Ausbau im sächlichen wie

auch im personellen Bereich. Die Schülerzahlen haben sich inzwischen bei ca. 75 Schülern

eingependelt, wobei unser neues Schulhaus aus dem Jahre 2010 durchaus noch Kapazität für

einige Schüler parat hält. Diese Schüler werden momentan von 21 KollegInnen in den

Bildungsgängen Grund-, Werkreal-, Förder- und Realschule (Klasse 5-8) unterrichtet.

Das Kollegium ist auch ständiger Ansprechpartner für die allgemeinbildenden Schulen im südlichen

Rhein-Neckar-Kreis, wenn es um Fragen bezüglich verhaltensauffälliger Schüler und Schülerinnen

geht. Im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes kommen die KollegInnen auf Anforderung an

die Schulen vor Ort und geben Rat und Hilfestellung aus Sicht der Schule für Erziehungshilfe.

Auch für die Kinder im Vorschulalter haben wir etwas zu bieten. Die Frühförderstelle hält Beratung

und Unterstützung für Kinder im Vorschulalter bereit. Eltern wie auch Erzieherinnen der Kindergärten

aus dem Rhein-Neckar-Kreis wenden sich bei Fragen und Beratungsbedarf an die KollegInnen der

Frühförderstelle. Auch diese gehen in die Familien und Kindergärten, um Unterstützung anzubieten.

Neu in diesem Schuljahr ist unser Musikraum. Hier haben nun die Schüler die Möglichkeit ihr

musikalisches Geschick an Trommeln, Djemben, Schlagzeug, Keyboards, E-Gitarren und Orff-

Instrumenten praktisch unter Beweis zu stellen. Die Schüler sind begeistert von dem schon lange

geplanten und ersehnten Angebot.

Gespannt blicken wir auch dem neuen Schuljahr entgegen, da wir Ende September nach langem

Warten unsere neue Sporthalle in Betrieb nehmen können. Somit endet eine lange Zeit des

Pendelns in auswärtige Hallen. Unsere Schüler freuen sich heute schon auf die neue Ära von Sport-

und Bewegungsangeboten. Mit dem Bezug der neuen Sporthalle können wir dann auch unser

Außengelände neu gestalten. En neuer Pausenhof soll für die Schüler eine adäquate Pausenmeile

bieten mit sowohl Aktivitäts- als auch Rückzugsmöglichkeiten.

Auch in Zukunft werden wir bestrebt sein, unseren Schülern immer besser werdende

Unterrichtsbedingungen anbieten zu

können. Es tut sich also etwas an

unserer Schule. In diesem Sinne

wünsche ich Ihnen viel Spaß und

Freude beim Lesen der folgenden

A r t i k e l a u s d e n e i n z e l n e n

Tätigkeitsfeldern der Schule am

Michaelsberg.

M. Dörner (Sonderschulrektor)


Unterwegs beim Pilzsammeln

Schülerinnen und Schüler der

Schule am Michaelsberg in

Sinsheim und der Erich Kästner

Schule in Neckargemünd waren

im Neckargemünder Wald

unterwegs auf der Suche nach

Pilzen. Begleitet und angeleitet

wurden sie dabei von der

Pilzexpertin Monika Ehemann.

Dabei erlebten die Kinder den

herbstlichen Wald mit allen

Sinnen: die Pilze sowie das

zerfallende Herbstlaub mit der

Nase, die Kühle der Luft auf der

Haut, knackende Ästen und

Vogelrufe mit den Ohren,

Pflanzen und Tiere des Waldes

mit den Augen.

Trotz der Trockenheit fanden

alle Schüler einige Pilze.

Ä u ß e r s t h i l f - u n d

aufschlussreich waren dabei

d i e s a c h k u n d i g e n u n d

kindgerechten Erläuterungen

der geprüften Pilzspezialistin.

R e i c h a n W i s s e n u n d

Erfahrung, des weiteren mit

essbaren und giftigen Pilzen im

Gepäck kehrten die Schüler

schließlich in die Erich Kästner

Schule zurück. So hatten sie

ein Prachtexemplar von einem

Fliegenpilz, einen grünen

Knollenblätterpilz, aber auch

einige Hexenröhrling und einen

Steinpilz gefunden. Aus den

essbaren Pilzen wurde eine

Suppe bereitet, die von allen

Kindern mit großer Neugierde

gekostet wurde. Mit dieser

kulinarischen Erfahrung wurde

d e r S i n n e s p a r c o u r s

gewissermaßen vollständig.

Als Resümee für alle Beteiligten

stand am Ende sowohl das

Erlebnis eines gemeinsamen

Ausfluges mit Schülern einer

anderen Schule als auch die

interessanten und lehrreichen

Erkenntnisse eines Schultages

außerhalb des Klassenzimmers.

Die gewonnenen Eindrücke

wurden in den anschließenden

Schultagen niedergeschrieben,

a u f g e m a l t u n d w e i t e r e

Recherchen zum Thema Pilze

am PC durchgeführt.

Klasse 4


Hohe Wände, starke Arme

und viel Verantwortung

Seit mehreren Jahren wird an

der Schule am Michaelsberg

geklettert. Regelmäßig besuchen

wir die Kletterhalle des Deutschen

Alpenvereins in Heidelberg. In

kleinen Teams können sich die

Schüler hier entsprechend ihrer

individuellen Fähigkeiten an den

Anforderungen der verschiedenen

Routen versuchen. Doch die

eigentliche Herausforderung ist oft

gar nicht das Klettern, sondern

findet am Boden statt. Die Schüler

erlernen die notwendigen Knoten

u n d d i e e r f o r d e r l i c h e n

Sicherheitsaspekte, um sich

gegenseitig zu sichern. In ihren

Kleingruppen übernehmen sie

Verantwortung für die Sicherheit

ihrer Mitschüler und manchmal

sichern sie sogar den eigenen

Lehrer bei einem Kletterversuch.

Seit diesem Schuljahr besitzt die

Schule am Michaelsberg auch

eine eigene Boulderwand. Auf der

über zwanzig Quadratmeter

großen Wand können die Schüler

in Absprunghöhe klettern und an

ihrer Klettertechnik arbeiten. Die

W a n d b e fi n d e t s i c h i m

Bewegungsraum der Einrichtung

und kann bei jedem Wetter

benutzt werden.

Untervoßbeck

Im vorherigen Jahr 2011/2012 waren wir sehr oft klettern in der Heidelberger Kletterhalle. Die Kletterhalle hat

viele Wände wo man in verschiedenen Schwierigkeitsgraden klettern kann. Die Kletterhalle hat auch eine

Boulderwand. Ich habe schon viele Routen ausprobiert. Ich habe auch schon öfters gesichert.

Arton FS/OS

Wir kommen in Heidelberg an, steigen aus dem Bus und freuen uns

aufs Klettern. Aber wir müssen zuerst die Ohren spitzen. Denn wenn

die Alarmanlage angeht haben wir Pech. Dann kommt die Polizei. Aber

wir hatten mime Glück. Wir gehen durch die Tür und staunen über die

große Kletterhalle. Wir gehen die Treppe runter und ziehen uns um. Wir

versammeln uns vor der Kletterhalle . Dann gehen wir gemeinsam in die

Kletterhalle und teilen uns in Gruppen auf. Herr Untervoßbeck erklärt

uns kniffelige Knoten (Mickey Mouse- und Krokodilknoten). Patrick,

unsere „Kletterziege“ grinst und klettert bis ganz oben. Jason macht

lieber Blödsinn mit Kai, Chris sichert lieber als zu klettern. Wir trinken

und essen etwas, gehen in den Boulderraum und bekommen keine

Hausaufgaben.

Klasse FS/MS


Nachdem wir uns schon im letzten Schuljahr für

einen Aufenthalt auf dem Schulbauernhof beworben

hatten, ging es am 12. Dezember endlich los. Mit zwei

Bussen machten wir uns auf die Reise. Auf dem

Bauernhof angekommen hieß es erst einmal Zimmer

beziehen und dann Mittagessen. Nach dem Mittagessen

wurden wir auf dem Hof herumgeführt. Anschließend

wurden wir in Gruppen aufgeteilt und durften dann auch

schon mit anpacken. Jeden Tag konnten wir

verschiedene Aufgaben ausprobieren. Die Stallarbeit

stellte uns auf eine harte Probe. Aufstehen um halb 6. Es

hat sich aber gelohnt, denn wann kann man sonst schon

Aufenthalt auf dem

Schulbauernhof Pfitzingen im

Dezember 2011

Kühe melken. Neben der Stallarbeit mussten auch

Hecken geschnitten, Holz gesägt und aufgeschichtet

werden. Interessant war es auch Saft zu pressen oder

Käse selbst herzustellen. Bei all der Arbeit war es

natürlich besonders gut, dass es auch eine

Haushaltsgruppe gab. Jeden Tag wurde frisch gekocht

und gebacken, wobei vor allem Lebensmittel benutzt

wurden, die auch auf dem Hof erzeugt wurden.

Insgesamt hatten wir eine wirklich tolle Woche in

Pfitzingen. Gerne würden wir diesen Aufenthalt

wiederholen.

Klasse 6 und 7


Besuch bei der Feuerwehr

Bei der Feuerwehr

Die haben 14 Feuerwehrautos

bei der Feuerwehr in Sinsheim.

Ich bin mit dem Feuerwehrauto

mitgefahren. Wir sind mit

unserer Lehrerin hingegangen

und mit der Klasse 2/3.

Wir haben das Feuerwehrhaus

gezeigt bekommen. Das Haus

ist groß.

Berk

Die Feuerwehr

Wir sind heute von der Schule

aus bei der Feuerwehr in

Sinsheim gewesen. In einem

Raum gab es ganz viele kleine

Feuerwehrautos.

Ich durfte mit dem Schlauch

spritzen und ich durfte mit dem

Feuerwehrauto mitfahren. Wir

durften den Alarm einschalten

und durften sogar mit dem Korb

der Drehleiter hochfahren.

Wir haben gelernt, dass in

a n d e r e n L ä n d e r n d i e

Feuerwehrautos andere Farben

haben.

Angelo

Der Feuerwehrausflug

Bei der Feuerwehr haben wir

riesige Autos gesehen. Ein

Feuerwehrauto hatte eine

Drehleiter.

Die Feuerwehrmänner müssen

S c h u t z k l e i d u n g

tragen, die sie vor

dem Feuer schützt.

Marcel

Die Feuerwehr

M i r h a t e s g u t

gefallen bei der

F e u e r w e h r. W i r

durften im Korb der

Drehleiter nach

oben fahren. Wir

durften mit dem

F e u e r w e h r a u t o

m i t f a h r e n u n d

haben mit dem Wasserschlauch

gespritzt.

Ersan

Der Ausflug zur Feuerwehr

Die Feuerwehr hat 14 Autos.

Der Rauch ist giftig. Der Rauch

zieht nach oben, weil er warm

ist. Brände können sich sehr

schnell ausbreiten. Bei Bränden

können Sachen explodieren.

D i e F e u e r w e h r b e s i t z t

Rettungswagen. Trotzdem

kommen manchmal Menschen

ums Leben.

LKW-Unfälle passieren öfters.

Die Drehleiter ist 30 Meter hoch.

Die Feuerwehrmitarbeiter waren

sehr nett.

Tobias


Schultiere an der SAM

Zu Beginn des Schuljahres

erfüllten sich gleich 2 Klassen den

Traum von Tieren im Klassenzimmer.

Die Klasse 6 hatte sich dabei

überlegt, dass es schön wäre ein

Aquarium einzurichten. Durch die

Unterstützung des Teams von Zoo

und Co in Sinsheim konnten wir uns

ein neues Becken anschaffen. Die

Einrichtung verlief problemlos und

inzwischen erfreuen wir uns jeden

Tag an unseren schwimmenden

Kollegen.

Nachdem das Aquarium so

p o s i t i v v o n d e n S c h ü l e r n

angenommen wurde entschieden wir

uns, auch für die Klasse 7 Schultiere

anzuschaffen. Die Entscheidung fiel

dabei auf Wüstenrennmäuse. Wieder

half uns das Zoo und Co Team bei

der Beschaffung eines geeigneten

Käfigs.

Um den Mäusen eine wirklich

schöne Umgebung zu schaffen

stellten die Schüler dann im

Technikunterricht verschiedene

Häuschen und Spielsachen für die

Mäuse her.

Insgesamt sind wir mit dem

Projekt Schultiere sehr zufrieden.


Die Würfel sind gefallen

Erstes Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier der Schule am Michaelsberg

Mit einer 1 beendete Domenik

das Finale und wurde Sieger des

ersten Mensch-ärgere-dich-nicht-

Tu r n i e r s d e r S c h u l e a m

Michaelsberg. Der Sieger konnte

sein Glück kaum fassen, erhielt er

doch als Preis einen Pokal und

ein nagelneues Waveboard. Doch

a u c h d i e a n d e r e n d r e i

Finalteilnehmer mussten nicht

allzu enttäuscht sein, auch sie

bekamen attraktive Preise, die

großzügiger Weise von POCO

Domäne, Capri-Sonne und

Haribo zur Verfügung gestellt

wurden.

Eine Woche lang herrschte

Mensch-ärgere-dich-nicht-Fieber

an der Schule am Michaelsberg,

der einrichtungsinternen Schule

der Jugendeinrichtung Stift

S u n n i s h e i m . D i e

O b e r s t u f e n k l a s s e d e s

Bildungsgangs Förderschule

hatte es sich zum Ziel gesetzt,

das erste Turnier dieser Art an

ihrer Schule durchzuführen. Alle

Schüler und Lehrer waren

aufgerufen, den Meister dieses

Spiels zu ermitteln. 65 Spieler im

Alter von 6 bis 62 Jahren folgten

diesem Ruf und ermittelten in

zwei Vorrundenpartien die 16

Halbfinalteilnehmer, deren Sieger

letztlich das Finale spielen

durften. Wer bisher geglaubt

hatte, Mensch ärgere dich nicht

sei ein reines Glücksspiel, der

wurde an diesen Tagen eines

Besseren belehrt. Da nach den

o f fi z i e l l e n R e g e l n d e r

Weltmeisterschaft gespielt wurde,

war es von großer Bedeutung,

keinen Fehler zu machen. Sobald

man übersehen hatte, einen

Mitspieler zu werfen, wurde man

selbst bestraft, indem man mit

seinem Spielstein wieder zurück

ins Startfeld musste. Bei Domenik

gesellte sich zu seiner großen

Konzentration eine ebenso große

Portion Glück, was seinen

F i n a l g e g n e r n i n d e n

entscheidenden Momenten

nervlich gehörig zusetzte und ihm

selbst schließlich den Sieg

bescherte.

Die Organisatoren können auf ein

gelungenes Tur nier zurück

blicken, das geprägt war von

Nervenkitzel, Spaß und Fair play.

Und eines ist ihnen jetzt schon

klar: das war bestimmt nicht das

letzte Mensch-ärgere-dich-nicht-

Turnier!

Bild 1:

Das Finale wurde mit enormem

Zuschauerinteresse am großen

Spielbrett verfolgt.

Bild 2:

Nicht nur bei den Vorrundenspielen

g a b e s j e d e M e n g e

(Schaden-)Freude.


Unser Besuch im Museum

An einem Dienstag, dem 13.März

2012, gingen wir mit Frau Hoffarth

u n d F r a u F a l l s c h e s s e l i n s

Keltenmuseum nach Hochdorf.

Direkt am Eingang konnte man

schon eine Ausgrabungsstätte

sehen und im vorderen Teil des

Museums waren ganz viele Tafeln

mit Informationen über die Kelten.

Außerdem sahen wir ein Skelett

von einem toten Keltenfürst sowie

Schmuck, Kleidungsstücke und

Statuen der Kelten. Anschließend

gingen wir zu einem Nachbau der

keltischen Grabkammer. Hier lag

e i n K e l t e n f ü r s t a u f e i n e m

Totenbett. An den Wänden der

G r a b k a m m e r, h i n t e r d e m

To t e n b e t t , h i n g e n ü b e r a l l

Trinkhörner; diese waren für die

Gäste des Fürsten und ein

größeres Trinkhorn für den Fürst

selbst, weil die Menschen damals

an ein Leben nach dem Tod

glaubten. Dann gab es noch

einen hölzernen Karren mit

kupfernen Tellern und Platten

darauf sowie einen goldenen Topf

mit Löwenfiguren am Rand.

Nach der Besichtigung der

Grabkammer schauten wir uns

einen Film über den Nachbau

eines Keltenwagens an. Nach

dem Film gingen wir nach

draußen und haben uns einige

100 Meter weiter den Grabhügel

angesehen; der war riesig. Über

eine Treppe sind wir auf den

Grabhügel gelangt und haben die

schöne Aussicht genossen,

während einige von uns Fangen

spielten.

Danach sind wir zurück zum

Museum gegangen und haben

n o c h d e n N a c h b a u e i n e s

K e l t e n d o r f e s m i t G a r t e n

besichtigt. Wir durften sogar die

Häuser betreten und uns alles

genau anschauen.

Im Großen und Ganzen hat der

M u s e u m s b e s u c h u n s g u t

gefallen, weil wir ein richtigen

Grabhügel betreten durften und

ein Skelett gesehen haben.

Außerdem war es toll, dass wir so

lange dort waren. Jedem, der sich

für Geschichte interessiert,

können wir einen Ausflug ins

Keltenmuseum empfehlen.

Eure Klasse RS 5/6


Fußballfest in Brackenheim

Bereits zum sechsten Mal

machten sich die kleinen

und die großen Kicker der

SAM auf nach Brackenheim

z u m a l l j ä h r l i c h e n

Hallenfußballturnier der

Henry-Miller-Förderschule.

Und auch in diesem Jahr

zeigte sich, dass sich

unsere Schüler nicht zu

verstecken brauchten.

Am Vormittag waren die

U n t e r - u n d

Mittelstufenschüler dran.

Die sechs von Herrn Würth

und Frau Thomé betreuten

Schüler mussten sich in

e i n e m s t a r k e n

Teilnehmerfeld behaupten.

Mit viel Können, taktischer

Disziplin und ein klein wenig

G l ü c k g e l a n g e s d e r

Mannschaft, die meisten

Spiele zu gewinnen und die

restlichen unentschieden zu

gestalten, so dass zum

Schluss der erste Platz

bejubelt werden konnte.

Kaum war die Siegerehrung

abgeschlossen, durften die

Großen ran. Auch hier zeigte

s i c h , d a s s a l l e 1 0

t e i l n e h m e n d e n

Mannschaften mit enormem

Ehrgeiz angereist waren. Die

S p i e l e r d e r S A M -

Mannschaft bewiesen nicht

selten, was sie sich in der

Fußball-AG Woche für

Woche aneigneten. Mit

schönen Spielzügen und

v i e l L a u f b e r e i t s c h a f t

konnten einige Tore erzielt

werden. Wenn alle Chancen

genutzt worden wären, wäre

auch der Turniersieg wie bei

d e n K l e i n e n m ö g l i c h

g e w e s e n . S o j e d o c h

mussten wir auf Grund des

s c h l e c h t e r e n

Torverhältnisses auf den

Halbfinaleinzug verzichten

und uns mit dem 5. Platz

begnügen.

Herr Würth, der als Trainer

auch die Großen betreute,

konnte mit der Leistung und

dem sehr fairen Auftreten

s e i n e r J u n g s v o l l a u f

zufrieden sein.


„Hier ist es viel cooler!“

Der neue Trainingsraum der SAM

Im Deutschunterricht hat Tim gut

a u f g e p a s s t . E r k e n n t d i e

Rechtschreibregeln und hat sie

eigentlich auch verstanden. Nur

beim Schreiben gerät alles

irgendwie durcheinander. Wenn

er darüber nachdenkt, ob ein

W o r t e i n e n

Dehnungsbuchstaben braucht

o d e r v i e l l e i c h t e i n e n

Doppelkonsonanten, ist er sich

plötzlich nicht mehr sicher, ob

das Wort eigentlich lang oder

kurz klingen muss. Marvins (Kl.

2) Probleme fangen schon beim

Hören an: Ähnliche Laute kann

er nicht so richtig unterscheiden.

Wie soll man da wissen, welchen

Buchstaben man wählen muss?

Bastian kennt solche Probleme

nicht. Dafür findet er es ganz

schön schwierig, bei den

schriftlichen Rechenarten nicht

d i e R e c h e n r i c h t u n g z u

verwechseln. Und warum 101

mehr sein soll als 99, obwohl 1

doch kleiner ist als 9, leuchtet

ihm auch nicht so richtig ein.

Kevin und Florian kommen mit

dem Lernstoff eigentlich ganz

gut zurecht. Aber immer wieder

wandern ihre Gedanken im

Unterricht einfach weg, selbst

dann, wenn das Thema sie

wirklich interessiert. Und ständig

fehlt etwas, mal ist es der

Bleistift, mal das Englischbuch,

und selbst die Marmelade für

das Belohnungsfrühstück ist am

Morgen irgendwie doch nicht im

Ranzen gelandet. Das nervt.

G e m e i n s a m i s t d e n f ü n f

S c h ü l e r n , d a s s s i e s i c h

m a n c h m a l g a n z s c h ö n

anstrengen müssen, nicht

wütend zu werden, wenn ihnen

wieder einmal etwas nicht

gelingt, was anderen so leicht

fällt. Und dass sie etwas

dagegen tun wollen: Sie

nehmen Teil an einem der

Trainingsangebot der SAM, dem

LRS-Training, dem Dyskalkulie-

T r a i n i n g o d e r d e m

Konzentrationstraining. Hier

k ö n n e n s i e w ä h re n d d e r

regulären Unterrichtszeit im

Einzeltraining in ihrem eigenen

Te m p o u n d m i t a u f i h r e

Problematik abgestimmten

M i t t e l n g a n z o h n e

Konkurrenzdruck all das, was

s i c h s o g a r n i c h t

verselbständigen will, noch

einmal in Ruhe trainieren. Das

macht Spaß, denn meist geht es

ganz spielerisch dabei zu, und

der Erfolg ist schnell sichtbar.

Seit die Schule auch noch einen

besonderen Trainingsraum dafür

zur Verfügung gestellt hat, geht

es noch besser: Die Möbel sind

e i n b i s s c h e n a n d e r s , d i e

Unterrichtsmaterialien auch, an

den Wänden lenken keine Poster

ab, keine Lerntexte erinnern an

Leistungsdruck, und doch sieht

alles ganz gemütlich aus. Was

genau ihnen hier besser gefällt

als im Unterricht, können sie gar

nicht so genau sagen. Aber klar

ist: „Hier ist es viel cooler!“


Schule am Michaelsberg

(Schule für Erziehungshilfe)

Stiftstr.15

74889 Sinsheim

Telefon: 07261 - 69382

Telefax: 07261 - 69366

Schulleitung

Sonderschulrektor Manfred Dörner

Sonderpädagogischer Dienst

Sonderschullehrer Jochen Untervoßbeck

(stellvertretender Schulleiter)

Sonderpädagogische Beratungsstelle

Sonderschullehrerin Dorothee Weis

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