Download: NÄHER dran, Nr. 15 / März 2007 - Leipzig Tourismus ...

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Download: NÄHER dran, Nr. 15 / März 2007 - Leipzig Tourismus ...

I/07

Nr. 15/März – Mai ´07 >> Kultur, Tourismus, Wirtschaft aus Leipzig und der Region

Download unter: www.naeherdran-leipzig.de

NÄHER

>dran

top aktuell Kultur, Tourismus, Wirtschaft +++ im fokus Wilhelm Ostwald +++ Schauspiel Leipzig +++ das titelthema Kabarett, Theater

und Varieté in Leipzig +++ gastbeitrag Zu Besuch im Krystallpalast Varieté +++ Das Kinderinterview: Bernd Hilder +++ vorgestellt

Dresden, Markkleeberg, Torgau, Zwickau +++ boulevard Verbleibe hochachtungsvoll +++ Mein Leipzig lob ich mir: Bernd Lutz Lange

Vorhang auf ...

Kabarett, Theater und Varieté in Leipzig

Foto: Dirk Brzoska (www.maneda.de)

Styling: Denise Fickert (www.book-your-look.de)

Suchen ... und schnell finden: Leipziger Adressen auf einen „Klick“: www.leipzig.de

titelthema > Seite 11

Mit Übersichtskarte

„Spielstätten – Kabarett,

Theater, Varieté“

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07



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letzten drei Monaten noch kein

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werden. Registergericht: Leipzig,

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Ein Feldzug durch

Leipzig

Seit dem 1. März 1957 wird

am heutigen Schauspielhaus

Theaterkunst zelebriert. Anlässlich

dieses Jubiläums verlässt

das Ensemble seine

Heimstatt und bricht mit

„Wallenstein“ in der Regie

von Theaterintendant Wolfgang

Engel auf zu einem

beispiellosen „Feldzug durch

Leipzig“. Das Drama in drei

Akten findet an drei verschiedenen

Spielorten statt,

u.a. in der Plagwitzer Baumwollspinnerei.

Wie der bisherige

Zuspruch zeigt, werden

viele Theaterfreunde

aus anderen deutschen

Das besondere Angebot

Wallenstein. Ein Feldzug durch Leipzig

Leistungen:

Städten anreisen, um sich

diese außergewöhnliche Inszenierung

nicht entgehen

zu lassen und das Flair Leipzigs

zu genießen.

Leipzig ist eine vitale Stadt,

in der sehr viele kreative

Köpfe leben. Das Theater ist

genauso ein fester Bestandteil

der Leipziger Kultur

wie z.B. Gewandhaus und

Oper, Literatur und Tanz.

Anlässlich des Schauspiel-

Jubiläums sowie als Referenz

an die vielen im Bereich

Theater und Kabarett tätigen

Leipziger haben wir in

unserer aktuellen „NÄHER

dran“ eine Übersicht der bekanntesten

Ensembles und

Spielstätten zusammengestellt.

Da eine komprimierte

Darstellung dieser Art zur

Zeit nicht erhältlich ist, erschwerte

das unserem

Redaktionsteam die Arbeit,

entfachte aber auch den

Spaß an der Recherche.

Neu ist, dass wir „NÄHER

dran“ deutlich angebotsori-

• 2 x Übernachtung/Frühstück in einem zentral gelegenen

Mittelklassehotel

• Abendessen (3-Gang-Menü, exkl. Getränke) in einem

historischen Restaurant der Innenstadt am Anreisetag

• Teilnahme an der öffentlichen Stadtrundfahrt am

zweiten Tag des Aufenthalts um 10.30 Uhr

• Eintrittskarte der Platzgruppe 2 für die Aufführung von

Wallenstein an einem der nachfolgenden Termine

• Touristische Informationsbroschüre

7.4., 22.4., 12.5., 19.5., 2.6., 13.10., 27.10., 17.11., 8.12.

Anmeldeschluss: Vier Wochen vor der Anreise

Preis: ab 179,- EUR pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag ab 50,- EUR

Leipzig Tourist Service e.V.

Richard-Wagner-Straße 1, 04109 Leipzig

Tel.: 0341-7104-275

Fax: 0341-7104-251

E-Mail: Incoming@LTS-Leipzig.de

entierter gestaltet haben.

Ob eine außergewöhnliche

Klassenfahrt, ein „Varietéarrangement“

oder eine

Führung über die Baustelle

des City-Tunnels – wenn Sie

beim Lesen der Artikel Lust

verspüren, Leipzig näher

kennenzulernen und ausgewählte

Veranstaltungen zu

besuchen, finden Sie mehr

als 20 buchbare Angebote

mit Kontaktadresse. Wie

wäre es denn, mit einem

„Feldzug durch Leipzig“?

Ich wünsche Ihnen viel

Vergnügen beim Lesen.

Ihr Volker Bremer

Wer beim Lesen der aktuellen „NÄHER dran“-Ausgabe auf den Geschmack gekommen

ist, Friedrich Schillers Trilogie „Wallenstein“ in der außergewöhnlichen Inszenierung des

Schauspiel Leipzig zu erleben, dem bieten wir 2007 hervorragende Möglichkeiten. Neben

Angeboten für Individualreisende gibt es selbstverständlich auch Arrangements für

Gruppen. Eine Übersicht finden Sie unter www.lts-leipzig.de (Reiseangebote).

Termine 2007

Ariane Zwirner und Wallenstein-

Darsteller Stefan Schießleder

Inhalt

vorwort

„Ein Feldzug durch Leipzig? – Da kommt es auch auf

das passende Schuhwerk an!“

NÄHER dran

Kultur, Tourismus, Wirtschaft aus Leipzig und der Region

Ausgabe Nr. 15 (März 2007 – Mai 2007)

top aktuell Seite 4

• Kultur, Tourimsmus, Wirtschaft

im fokus Seite 7

Leipziger Stadtteile: Lützschena – Stahmeln

Leipziger Perlen: Spezialitäten

• Das Kalenderblatt: Wilhelm Ostwald

• Leuchttürme der Kultur: Schauspiel Leipzig

das titelthema Seite 11

• Vorhang auf – Kabarett, Theater und

Varieté in Leipzig

• Wie alles begann ...

• Theater- und Kabarettensembles

• Übersichtskarte „Spielstätten – Kabarett,

Theater, Varieté“

gastbeitrag Seite 16

• Hinter den Kulissen – Zu Besuch

im Krystallpalast Varieté

• Das Kinderinterview: Zu Gast bei Bernd Hilder

literaturtipps Seite 17

vorgestellt Seite 20

• Von Leipzig in die Region: Beliebte

Ausflugsziele – Teil 2

• Dresden, Markkleeberg, Torgau, Zwickau

• Leute in Leipzig

rückblick – ausblick Seite 28

• Projekte und Aktivitäten des LTS

• Was machen eigentlich die Ehemaligen ...? Seite 29

tourismusnotizen Seite 30

• Kurzmeldungen aus Gastronomie, Kultur

und Wirtschaft

leipzig in superlativen Seite 31

• Folge 16

meinungen – ansichten Seite 32

• Leserbriefe an die Redaktion

boulevard Seite 33

• Verbleibe Hochachtungsvoll (Ein Beitrag

von Daniel Zanetti)

• Mein Leipzig lob ich mir ... – Unterwegs mit

Bernd-Lutz Lange

• Das LTS-Porträt – 5 Fragen an Lydia Busse

• Glorsischd ... De Gwardalschellde

• Schnappschuss des Quartals

• Gewinnspiel

impressum Seite 34

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07


top aktuell

Wir stellen Ihnen aktuelle

Kulturereignisse und überregional

bedeutsame Veranstaltungen

vor.

Top aktuell – Kultur und

Veranstaltungen

16. Leipziger Stadtfest

Leipzigs größte Party findet

vom 1.-3.6.2007 statt. Am

Eröffnungsabend wird u.a.

die 80er Jahre Band „Alphaville“

das Publikum begeistern.

Weitere Höhepunkte

sind der „Schlagerabend“

auf dem Nikolaikirchhof, das

Konzert der Popgruppe

„Münchener Freiheit“ und

der Live-Auftritt des Berliner

Rappers „Sido“ auf dem

Burgplatz. Zum Abschluss

des Stadtfestes erwartet die

Besucher ein besonderer

Leckerbissen: Unter Leitung

von Jürgen Wolf führen auf

dem Nikolaikirchhof über

240 Mitwirkende die 9.

Sinfonie von Beethoven auf.

www.LeipzigerStadtfest.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Lindenauer Tapetenfabrik: Ein neues Kunstzentrum entsteht

Riccardo Chailly dirigiert 19

große Konzerte

Gewandhauskapellmeister

Riccardo Chailly wird in der

Saison 2007/2008 19 von

59 großen Konzerten dirigieren.

Am 31.8.2007 eröffnet

er die 227. Saison mit

„CUT III“ von Bernd Franke.

Erstmalig gibt es auch einen

Gast-Solisten. Der Violinist

Christian Tetzlaff ist in dieser

Saison der „Artist in Residence“.

www.gewandhaus.de

Leipziger Kunst weiter im

Aufwind

Erst 2006 wurde die alte

Lindenauer Tapetenfabrik in

der Lützner Straße 91 stillgelegt.

Jetzt wird daraus ein

neuer Galerienstandort, den

nur ein zehnminütiger Fußweg

von der Baumwollspinnerei

trennt. „Wir sehen

uns aber keinesfalls in

Konkurrenz zur Baumwollspinnerei“,

sagt Kunsthändler

Dr. Claus Baumann. Denn

im Gegensatz zu dieser sei

die alte Tapetenfabrik kompakter

und habe einen eher

experimentellen Charakter.

Am 27.4.2007 werden die

fünf Galerien – Produzentengalerie

Mandy, Galerie Quartier,

Projektraum Display,

Galerie Baumann und die

Studio Galerie – mit einer

Party eröffnet. Für die

Kunststadt Leipzig bedeutet

die neue Fabrik einen weiteren

Energieschub: Wo die

Industrieepoche endet, beginnt

das Experimentierfeld.

Max Klinger und die Folgen

Die Kunstszene feierte am

18.2.2007 den 150. Geburts-

Am 20. und 21.4.2007

findet der 3. Leipziger

Operettenball statt. Er lädt

zur „Wiener Nacht“ ein.

Lassen Sie sich verzaubern

von einer unvergesslichen

Nacht voller Musik, Genuss,

Eleganz und Lebensfreude.

Genießen Sie Tanzlust

von Rosenwalzer bis

Rock`n Roll!

Karten: 0341/9653123

www.leipzigeroperettenball.de

Leipziger Stadtfest: Konzert auf dem Nikolaikirchhof

tag des Malers und Bildhauers

Max Klinger. Aus diesem

Anlass zeigt das Museum

der bildenden Künste

Leipzig bis 24.6.2007 die

große Jubiläumsausstellung

„Eine Liebe. Max Klinger

und die Folgen“. Diese veranschaulicht

die überraschend

vielfältige Wirkung

Klingers in der europäischen

Kunst um 1900 und in den

Dekaden danach. Die Schau

zeigt 300 Werke von 40

Künstlern. Max Klinger wurde

am 18.2.1857 in Leipzig

geboren.

www.mdbk.de

Von Monteverdi bis Bach

Den musikalischen Höhepunkt

der Bachpflege in

Leipzig markiert jährlich das

Bachfest. Es findet 2007

vom 7.-17.6. statt und steht

unter dem Thema „Von

Monteverdi bis Bach“. Zu

den mehr als 80 Veranstaltungen

werden über

50.000 Gäste erwartet.

www.bach-leipzig.de

Bachs Spuren in Leipzig

Einladung zur „Wiener

Nacht“ Wer diese entdecken

möchte, kann beim LTS ein

gleichnamiges Reisearrangement

buchen. Neben

dem Besuch des „Coffe

Baums“ und einer Stadtrundfahrt

steht bei diesem

dreitägigen Arrangement

auch ein Konzertbesuch im

Sommersaal des Bach-

Archivs auf dem Programm.

Preis pro Person im DZ ab

99 Euro.

Tel.: 0341/7104275

www.lts-leipzig.de


Wir stellen Ihnen Neuigkeiten

aus dem Tourismus

in Leipzig und der Region

vor.

Top aktuell –

Tourismus

Handelshof wird ab 2007

saniert

Das zweitälteste Leipziger

Messehaus, der Handelshof

in der Grimmaischen Str. 1-7,

wird ab Frühjahr 2007 saniert

und soll zukünftig ein

Oberklassehotel mit ca. 200

Zimmern, Einzelhandel und

Gastronomie beherbergen.

„Die Läden an der Grimmaischen

Straße können im

Sommer 2008 wieder öffnen.

Der Rest des Hauses

samt Hotel soll 2009 fertig

werden“, teilte Patrick Fahrenkamp,

Vorstand der Leipziger

Stadtbau AG, Ende

Januar mit. Der fünfgeschossige,

84 m x 52 m große

Gebäudekomplex wurde

1908/09 von Georg Weidenbach

und Richard Tschammer

im Auftrag der Stadt Leipzig

erbaut. Der Handelshof wurde

bis 1991 von der Leipziger

Messe zur Warenpräsentation

genutzt und beherbergte

von 1997-2004 das Museum

der bildenden Künste.

www.lsbag.de

Hotel Astoria hat neuen

Eigentümer

Es kommt Bewegung in Leipzigs

Hotellerie. Der US-amerikanische

Finanzinvestor

Blackstone Group hat nach

Wird ab 2007 umgebaut:

Handelshof

Medienberichten drei Leipziger

Hotels gekauft: „The

Westin Leipzig“, „Radisson

SAS“ und das seit zehn

Jahren leer stehende „Hotel

Astoria“. Die Transaktion ist

Teil des Kaufs der Kette

Deutsche Interhotel durch

Blackstone. Während sich

für die beiden erstgenannten

Hotels keine größeren

Konsequenzen ergeben, ist

noch unklar, wie die Pläne

für das „Hotel Astoria“ aussehen.

Experten sind sich jedoch

einig, dass das 1913/15

erbaute Hotel nicht mehr

lange leer stehen wird.

www.blackstone.com

Flutungsstart des Zwenkauer

Sees

Am 9.3.2007 gab Sachsens

Ministerpräsident Prof. Georg

Milbradt am KAP ZWEN-

KAU den „Wasser marsch!“-

Befehl. Mit der Flutung des

Zwenkauer Sees entsteht

das größte Gewässer im Leipziger

Neuseenland. Es wird

mit einer Wasserfläche von

970 ha sogar größer sein als

der Tegernsee. Das Leipziger

Neuseenland ist zur Zeit die

größte Landschaftsbaustelle

Europas. Wo sich einst acht

Braunkohlegebiete befanden,

werden zukünftig 23

Seen mit einer Wasserfläche

von 175 qkm die Landschaft

von Altenburg bis Bitterfeld

prägen.

www.neuseenland.de

Sachse sticht mit Schilfboot

in See

Dem Wasser verschrieben

hat sich auch Dominique

Hotel Astoria

Görlitz, der oft der „deutsche

Thor Heyerdahl“ genannt

wird. Der sächsische

Experimentalarchäologe will

jedoch im Gegensatz zum

berühmten Norweger sein

Werk wissenschaftlich hundert

prozentig wasserfest

machen. Sein Ziel: Ab Juli

2007 mit einem von Indianern

gefertigten Schilfboot

– der Abora III – von New

York (Amerika) nach Spanien

(Europa) über Nordafrika bis

nach Teneriffa zu segeln.

Das 12 m lange Schilfboot

wird von einer zwölfköp-

Wollen den Steinzeithandel zwischen Amerika,

Afrika und Europa beweisen: Dominique Görlitz und sein Team

figen Crew gesteuert. Görlitz

will damit beweisen, dass bereits

vor 14.000 Jahren regelmäßige

Handelskontakte

zwischen den Kontinenten

stattgefunden haben. Damit

das gelingt, setzt der Forscher

auch auf Leipziger

Stricke, die von der Seilerei

Roland gefertigt werden. Als

engagierter „Botschafter“

wird Dominique Görlitz bei

seinen weltweiten Presseterminen

neben seiner Expedition

auch für das Leipziger

Neuseenland werben.

www.abora3.de

top aktuell

Seit 1998: Phönix-Tour

Erkunden Sie mit dem Bus

das Leipziger Neuseenland

und erleben Sie hautnah

Europas größten Landschaftswandel.

Die beliebte

Stadtrundumfahrt

vermittelt ungeahnte Eindrücke

auf dem Weg vom

Bergbau zur Seenplatte.

Kompetent, informativ und

unterhaltsam – seit 1998.

Tel.: 0341/8605901

www.rundum-leipzig.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

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top aktuell

Wir stellen Ihnen Neuigkeiten

aus der Wirtschaft

vor.

Top aktuell –

Wirtschaft

Werben für Leipzig

Ein Flugzeug wirbt künftig

für die beiden Städte Leipzig

und Halle und deren bedeutende

Kultur. Die Porträts

der barocken Komponisten

Johann Sebastian Bach und

Georg Friedrich Händel zieren

das Leitwerk einer Boeing

737 der Airline TUIfly.

Mit der Aufnahme der Verbindungen

zwischen Leipzig/

Anzeige

Streifzüge für Nachtschwärmer

Die nächtlichen Stadtführungen

von Treffpunkt Leipzig

haben sich zum absoluten

Publikumsliebling entwickelt.

Bei der Mondscheintour

im historischen Bus erleben

die Gäste die „Lichter der

Großstadt“. Als besonderes

Bonbon geht es am Ende

der Tour auf die 130 m hohe

Panorama-Plattform des

Cityhochhauses.

Wann: Januar-März jeden

Sa 20-22 Uhr & April-

September jeden Fr & Sa

21-23 Uhr,

Wo: R.-Wagner-Str./ Ecke

Goethestr.

Preis: 19 Euro

Halle und den Städten Stuttgart,

München und Düsseldorf

sowie Salzburg und

Klagenfurt wurde der Airport

zum vierten deutschen

Abflughafen der zum TUI-

Konzern gehörenden Airline.

Ende März werden mit

Venedig, Neapel, Mailand

und Rijeka weitere Verbindungen

hinzukommen.

www.leipzig-halle-airport.de

Der Nachtwächter lädt zu

romantischen Abendrundgängen

durch die Leipziger

Innenstadt ein. Leipziger

und Gäste sind herzlich eingeladen,

ihn auf seinem unterhaltsamen

Rundgang zu

begleiten.

Wann: März, Oktober-Dezember

jeden Fr & Sa 20-

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Die Leipziger Messe als

zentraler Wirtschaftsfaktor

Nach dem Rekordjahr 2005

konnte die Leipziger Messe

auch 2006 ein dynamisches

Wachstum verzeichnen. „Wir

lagen zum Jahresende zwölf

Prozent über dem Plan“,

analysierte Messechef Wolfgang

Marzin. Vier Prozent

mehr Aussteller wurden gezählt.

Beim Umsatz blieb die

Messe mit rund 67 Mio.

Euro nur knapp unter dem

Bestwert von 2005. Auch

die Bilanz der Einzelmessen

kann sich sehen lassen. Bei

Specks Hof

21.30 Uhr, April-September

jeden Fr & Sa 21-22.30 Uhr,

Wo: Gedenksäule an der

Nikolaikirche

Preis: 8 Euro

Tickets gibt es bei:

Treffpunkt Leipzig

Tel.: 0341/149 78 79, im

Nikolai-Eck (Nikolaikirchhof

4) oder in der Ticketgalerie

(Hainstraße 1).

Ziert seit Februar 2007 das Leitwerk einer TUIfly-Maschine: Johann Sebastian Bach

33 der 37 Messen gab es eine

Steigerung der Aussteller,

Besucher- und Flächenzahlen.

Im Jahr 2006 erhöhten

sich auch die Pro-Kopf-

Ausgaben pro Besucher um

16 Prozent (84 Euro) und

der Aussteller um 7 Prozent

(9.300 Euro). 2007 wird ein

Jahr der Messepremieren.

Mit acht neuen Veranstaltungen

erweitert die Leipziger

Messe ihr Programm.

Wolfgang Marzin erwartet

für 2007 Umsätze, die das

Rekordjahr 2005 übertreffen.

Die Geländeoptimierung

hinsichtlich Kongresskapazitäten

und Parkplatzangebot

hat bereits begonnen. Weiterhin

sind neun Auslandsmessen

in Planung.

www.leipziger-messe.de

Neues Herz für Leipzig

Endlich ist es soweit. Am

Bayerischen Bahnhof begann

am 11.1.2007 die

schwierigste Etappe beim

Bau des Leipziger City-

Tunnels. In einem 17 m tiefen

Schacht wurde die

Schildvortriebsmaschine angeworfen

und damit symbolisch

der Bohrstart vollzogen.

Gleichzeitig wurde die 65 m

lange und 1.100 t schwere

Riesenmaschine auf den

Namen „Leonie“ getauft.

Die Bergleute durchqueren

mit der Maschine unterir-

65 Meter lang: Schildvortriebsmaschine „Leonie“

disch die Leipziger City. Sie

schneiden so zwei jeweils

neun Meter starke Röhren in

den Untergrund, die den

Bayerischen Bahnhof mit

dem Hauptbahnhof verbinden.

Die beiden Röhren sind

jeweils 1.438 m lang. Insgesamt

misst der City-Tunnel

5.279 m. Mit ihm entsteht

bis voraussichtlich 2011 eine

durchgehende Nord-Süd-

Verbindung. Sie erlaubt es,

das S-Bahn- und Regionalverkehrsnetz

neu zu ordnen.

www.citytunnelleipzig.de

In die Röhre geguckt

Über 1.500 Besucher nahmen

bisher an der offiziellen

City-Tunnel-Tour teil.

Besonders gefragt ist die

oberirdische Führung, die

jeden Samstag von 10 bis

12 Uhr von der Info-Box

am Brühl bis zum Bayerischen

Bahnhof führt. Die

Gästeführerin ist als Architektin

mit dem Jahrhundertbau

und seiner

Vorgeschichte bestens vertraut.

Die öffentliche

Führung ist kostenlos und

wird durch das Sächsische

Ministerium für Wirtschaft

und Arbeit gefördert.

Tel.: 0341/1497879

www.treffpunkt-leipzig.com


Jedes Viertel hat seinen besonderen

Charme und einzigartigen

Charakter. In jeder

Ausgabe stellen wir aus

touristischer Sicht einen

Leipziger Stadtteil vor.

Leipziger Stadtteile –

Folge 9: Lützschena-Stahmeln

Der Stadtteil liegt im Nordwesten

von Leipzig und

wurde 1999 eingemeindet.

Auf einer Fläche von 18,3

qkm leben über 4.200 Einwohner.

Zur Vorgeschichte

Lützschena gehört zu den

Dörfern entlang der Elster-

Luppe-Aue, die schon seit

Urzeiten bewohnt waren.

Ab 600 n. Chr. lebten die ersten

Sorben in dieser Gegend.

Die Ersterwähnung des

Ortes war im Jahr 1278.

Wilhelm von Uechtritz aus

Schwertda kaufte 1404 das

Rittergut Lützschena und

ließ ein kleines Dorf entstehen.

Die Entwicklung des

Ortes nahm jedoch erst einen

Aufschwung, als der reiche

Leipziger Kaufmann

Maximilian Speck nach

Lützschena kam.

Das Dorf Stahmeln entstand

vermutlich zwischen 600

und 800 n. Chr. mit der

Ansiedlung von Sorben, die

die germanischen Hermunduren

nach Westen verdrängten.

So stammt der

Name wahrscheinlich vom

slawischen Wort „Stahmil“,

Bismarckturm

dem Ort der Schaffensfrohen.

Eng verbunden ist

die Stahmelner Geschichte

mit dem Nachbarort Wahren.

Das Rittergut Wahren wurde

gemeinsam mit Stahmeln

1592 von dem Rittergutsbesitzer

Georg von Blanck

an den Leipziger Rat verkauft.

Um 1829 gab es etwa

110 Einwohner, die sich weder

eine Kirche, noch eine

eigene Schule leisten konnten.

Ein Spaziergang

Am Ortseingang von Lützschena

befinden sich die

Gebäude der Sternburg-

Brauerei. 1822 hatte Freiherr

Maximilian Speck von Sternburg

das Rittergut Lützschena

gekauft und 1836/37

die Sternburg Brauerei errichtet.

Noch heute bestimmt

die Silhouette der

Brauerei mit der grünen

Kuppel des Südhauses und

dem Uhrenturm des Werkstattgebäudes

die Landschaft.

Wandern wir weiter

entlang der Halleschen

Straße – der einzigen Hauptstraße,

die durch den ganzen

Ort führt – gelangen wir zu

einem Feld. Dort befindet

sich der Bismarckturm. Um

1914 gegründet, ist er der

höchste Aussichtspunkt im

Norden, von dem sich eine

gute Aussicht auf die

Silhouette von Leipzig bietet.

In den Sommermonaten

hat er jeden Sonntag für

Besucher geöffnet. Zurück

zur Hauptstraße, bummeln

wir zur Hainkirche (Elsteraue

7). Die Ev.-Luth. Kirche wur-

de bereits 1321 geweiht und

1906 umgebaut. Besonders

bemerkenswert sind die in

das Dach eingezogene, ornamental

ausgemalte dunkle

Holzdecke. Im Hinterhof

befindet sich der Friedhof

von Lützschena. Am Eingang

erinnert am ehemaligen

Schulhaus eine Bronzetafel

an die Familie Oertel, aus

der über viele Generationen

hinweg Lehrer und Kantoren

stammten. Schlendern wir

am Rathaus vorbei, erreichen

wir ein Kriegerdenkmal,

das an die Gefallenen des

Ersten Weltkriegs erinnert.

Dem Schlossweg folgend,

gelangen wir zur Schlosskirche,

die aus dem 16. Jh.

stammt und für Gutsbesitzerfamilien

als Gottesdienstraum

und Begräbnisstätte

diente. Der Schlossherr

ließ die Kirche 1855 nach romantischen

Vorstellungen

umbauen. Wenden wir unseren

Blick, so sehen wir das

1864 erbaute Lützschenaer

Schloss, dass sich heute wieder

in Privatbesitz befindet.

Über die Elsterbrücke gelangen

wir zum Auenwald mit

der Auenwaldstation, die

seit 1996 ein öffentliches

Begegnungszentrum im

Interesse des Natur- und

Kulturschutzes ist. Der angrenzende

Schlosspark wurde

1825 durch Maximilian

Speck von Sternburg nach

englischem Vorbild angelegt.

Sehenswert sind der

Diana-Tempel, die Ruine der

Marienkapelle und wertvolle

Bestände von alten Bäumen.

Der Park steht unter Denk-

malschutz. Nach diesem romantischen

Ausflug wandern

wir zur Halleschen

Straße zurück. Mit der

Straßenbahn Linie 11 fahren

wir zwei Haltestellen weiter

nach Stahmeln. Aufgrund

seiner verkehrstechnisch guten

Anbindung ist Stahmeln

heute ein optimaler Gewerbestandort.

Hier befinden

sich u.a. das Güterverkehrszentrum

(360 ha) sowie

die Großdruckerei der

Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft.

Sehenswert

ist die von Franz Lucke 1885

erbaute Mühle. Sie arbeitet

noch heute und prägt mit

dem 35 Meter hohen Silo

das Ortsbild. Entlang der

Stahmelner Straße gelangen

wir zur „Gastwirtschaft zur

Post“. Bei gutbürgerlicher

Küche lassen wir unseren

Spaziergang gemütlich ausklingen.

Brücke über die Elster am Eingang des Parks, 1826

Hainkirche

Diana-Tempel im Auenwald

Raus in die Natur

im fokus

Die Leipziger Parkanlagen,

der Auenwald und die

Parkfriedhöfe locken zum

Frühlingsspaziergang. Im

Rahmen eines Rundgangs

können Sie mit der

Kräuterhexe Grit Nitzsche

auf Entdeckungstour in

die Leipziger Aue gehen.

Dabei erfahren Sie, welche

nahrhaften Köstlichkeiten

die Natur für uns

bereithält, wo sie gesammelt,

wie sie verwendet

und zubereitet werden

können.

In das Gartenreich von Lützschena

entführt Sie ein

Spaziergang zu den romantischen

Parkbauten.

Dabei wird die Geschichte

des Freiherrn Speck von

Sternburg erzählt.

Tel.: 0341/3039112

www.leipzigdetails.de

Wichtige Kontakte:

Pro Leipzig e.V.

Waldstr. 19, 04105

Tel.: 0341/98 01 894

www.proleipzig-buecher.de

Bürgeramt Lützschena-

Stahmeln

Am Brunnen 4, 04159

Tel.: 0341/12 35 580

www.luetzschena-stahmeln.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

7


im fokus

Was ist typisch Leipzig?

Diese Frage wird besonders

von Touristen häufig

gestellt. In unserer Rubrik

Leipziger Perlen“ begeben

wir uns auf einen kulinarischen

Streifzug durch

Leipzig und stellen Ihnen

typische Spezialitäten vor.

Leipziger Perlen –

Spezialitäten

Original Leipziger Allerlei

Hier handelt es sich um ein

Hauptgericht aus Frischgemüsen.

Einen überregionalen

Bekanntheitsgrad errang

die bekannteste Leipziger

Spezialität vor allem im

19./20. Jh. Das überlieferte

Originalrezept enthält neben

jungen Gemüsesorten

wie Erbsen, Möhren, Kohlrabi,

Blumenkohl und Spargel

auch Morcheln, Flusskrebse

und Semmelklößchen.

Daher wird es

hauptsächlich während der

Spargelzeit im Juni serviert,

wenn die Schonzeit für

Flusskrebse vorbei ist und

das Gemüse frisch geerntet

werden kann.

Echter Leipziger Allasch

Allasch ist ein unter Verwendung

von Kümmeldestillat

hergestellter Kümmel-

Auf der Kneipenmeile

„Drallewatsch“

Haben Sie Lust auf eine

Führung durch Leipzigs

bekannteste Erlebnismeile?

Mehr als 30 Lokale

bieten ihre Spezialitäten

und ein unverwechselbares

Flair dar. Bei einem

zünftigen Umtrunk kann

man sich von der sprichwörtlichen

Leipziger Gemütlichkeit

betören lassen.

Die Stadtgeschichte

kommt dabei nicht zu

kurz!

Tel.: 0341/7104280

www.leipzig-erleben.com

likör, der sich durch einen

hohen Alkoholgehalt (etwa

38% vol.), ein starkes

Kümmelaroma und einen

reichlichen Zuckerzusatz auszeichnet.

Ursprünglich aus

dem Baltikum stammend

und Anfang des 19. Jh. auch

nach dem Lettischen Gut

Allasch in der Nähe von Riga

benannt, wurde der Allasch

nach der Liquidation des

Gutes in Folge der Oktoberrevolution

in Russland später

durch den Leipziger Spirituosenfabrikanten

Wilhelm

Horn in eigener Destille hergestellt

und verkauft. Heute

hat das Unternehmen seinen

Sitz im Bayerischen Bahnhof.

Echter Leipziger Allasch wird

traditionell zur Leipziger Bierspezialität

Gose konsumiert

und ist, mit ihr gemischt,

auch als Regenschirm bekannt.

www.leipziger-allasch.de

Bachpfeiffen

Die Aussage „Bach in aller

Munde“ nahmen zwei Gewandhausmusiker

1999

wörtlich und kreierten die

Bachpfeiffen. Die süßen

Leckereien wurden als Hommage

an den Thomaskantor

entwickelt. Die Bachpfeiffen,

eine der längsten Pralinen

der Welt, wurden den Orgelpfeiffen

aus Bachs Zeiten

nachempfunden und sind

mit Giandulacreme (Haselnusscreme)

gefüllt und mit

einer feinen Kaffeekuvertüre

umschlossen. Die erlesene

Schokolade ist u.a. im Thomasshop

an der Thomaskirche

erhältlich.

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Bachtaler

Pünktlich zum Bachjahr

2000 erschuf der Leipziger

Konditor René Kandler ein

ganz eigenes, unverwechselbares

Gebäck: den Bachtaler.

Diese Leckerei wird in

Handarbeit gefertigt und

besteht aus einer Kuvertüreschale,

gefüllt mit Canachecreme

und Moccanougat.

Den Kern der Bachtaler bildet

eine im Haselnussmürbeteig

eingeschlossene

Kaffeebohne.

Gose

Diese Bierspezialität ist ein

obergäriges, leicht säuerliches

Weißbier mit einem

Alkoholgehalt von 4,5% vol.

Es wird mit dem Zusatz von

Kochsalz und Koriander sowie

einem hohen Anteil an

biologischer Milchsäure hergestellt.

Der Name dieses

Exoten leitet sich aus dem

Flüsschen Gose ab, aus dem

die Goslaer Braumeister das

Wasser zur Herstellung des

Bieres entnahmen. Nach

dem Dreißigjährigen Krieg

verlagerte sich der Schwerpunkt

vom Harz in das

Gebiet des Fürstentums Anhalt.

Fürst Leopold von

Anhalt-Dessau soll die Gose

1738 in Leipzig eingeführt

haben. Um 1900 war die

Gose das meistgetrunkene

Bier der Messestadt. Neben

dem Original sind auch

Mischungen mit Sirup („Sonnenschirm“)

und Kirschlikör

(„Frauenfreundliche“) beliebt.

Heute wird die traditionelle

Gose wieder in Leipzig

gebraut und in über 40

Lokalitäten angeboten. Die

Gosenschenke „Ohne Bedenken“

(Menckestraße 5)

ist die einzige noch existie-

Leipzigs bekannteste Spezialität: Leipziger Allerlei

rende Gosenschenke an historischer

Stelle.

www.leipziger-gose.com

www.gosenschenke.de

www.gose.de

Leipziger Lerche

„Man rupft zwölf Lerchen,

zieht die Haut vom Kopfe,

sengt und wischt sie aus.

Dann sticht man die Augen

aus, hakt die Krallen und

Flügel ab ...“ Bis 1876 wanderten

jährlich hunderttausende

Singvögel in die

Pfanne und waren eine kulinarische

Spezialität der

Stadt, sie wurden mit

Kräutern und Eiern gebacken

und mit Sauerkraut

oder im Speckmantel serviert.

Ein furchtbares Unwetter

und zahlreiche Bürgerproteste

führten schließlich

zum Verbot der Lerchenjagd.

Als Ersatz erfanden die gewitzten

Leipziger Konditoren

einen Leckerbissen aus ofenfrischen

Mürbeteig mit einer

Marzipan-Füllung aus Mandeln

und Nüssen. Sie ahmten

die Form der Singvögel nach,

um die betrübten Gourmets

ein wenig zu entschädigen.

Quarkkeulchen

Sie sind eine sächsische

Süßspeise aus 2/3 geriebenen

Pellkartoffeln und 1/3

Magerquark, Eiern und

Mehl, die mit Zucker, Zimt,

Vanillezucker sowie abgeriebener

Zitronenschale verfeinert

werden. Zur Verfeinerung

kann man Rosinen

hinzugeben. Die Quarkkeulchen,

die in Form und

Größe Kartoffelpuffern ähneln,

werden in Butterschmalz

goldbraun gebacken

und dann mit Zucker

oder Apfelmus gereicht.

Quarkkeulchen

Sächsische Spezialitäten

von A-Z

Wer sich für Sächsische

Spezialitäten interessiert,

wird auf der Homepage

des Sächsischen Ministeriums

für Umwelt und Landwirtschaft

fündig. In der

Rubrik „Genuss aus

Sachsen“ sind über 70

Spezialitäten beschrieben.

Tel.: 0351/5646639

www.smul.sachsen.de/de/wu/

sg/verbraucherservice

Leipziger Räbchen

Eine weitere süße Spezialität

sind Krapfen, die auch

Leipziger Räbchen“ genannt

werden. Die mit

Marzipan gefüllten Pflaumen

werden in einen Eierkuchenteig

gedrückt, in

Kugelform gebracht und in

Zimtzucker gewälzt. Man

kann die „Leipziger Räbchen“

auch selbst herstellen:

Dafür benötigt man besonders

feste, entsteinte Backpflaumen.

Dann werden süße

Mandeln und ein wenig

Zucker so lange in einer

Schlagmühle gemahlen, bis

die Mandeln eine Masse er-

Süße Verführung:

Leipziger Räbchen“


Bekömmlich nach dem

Essen: Leipziger Allasch

Originell verpackt:

Leipziger Lerchen

Kulinarische Hommage:

Bachpfeiffen, Bachtaler, Bach-Kaffee

Deutschlands ältestes noch in Betrieb

befindliches Kaffeehaus:„Coffe Baum“

geben. Die Pflaumen nun

mit der Marzipanmasse füllen

und fest zusammendrücken.

Dann werden sie durch

einen Eierkuchenteig gezogen

und schließlich in heißem

Fett goldgelb gebacken.

Orgelschmaus

Anfang des 18. Jh. reiste der

Konzertmeister Bach von

Weimar nach Halle, um mit

Thomaskantor Johann Kuhnau

aus Leipzig und Christian

Friedrich Rolle aus Quedlinburg

die neuerbaute Orgel

der Liebfrauenkirche zu prüfen.

Nach alter Sitte folgte

Genuss nach erfolgter Orgelprüfung: Orgelschmaus

Darf`s ein Schälchen Heeßen sein oder lieber eine Gose?

Speisen Sie gut!

Unter diesem Titel ist in

der Leipzig Information

kostenlos ein Gastronomieführer

erhältlich, der

auf über 100 Seiten einen

Kompass zu ca. 500

gastronomischen Einrichtungen

bietet. Er enthält

auch eine Übersicht, welche

Lokale die im Beitrag

genannten Spezialitäten

anbieten.

Tel.: 0341/7104265

www.lts-leipzig.de

dem ernsten Geschäft der

Orgelprüfung eine Stärkung

durch Speis und Trank, wofür

man eigens ein spezielles

Menü aus 16 Gängen zusammenstellte,

den Orgelschmaus.

Heutigen Essge-

wohnheiten angepasst, wird

ein 5-Gänge-Menü angeboten:

1. Gang: „Eine gute Brühensuppe“

(klare Brühe vom

Hecht)

2. Gang: „Boeuf à la mode“

(Rostbeef)

3. Gang: „Kellberbraten“

(Kalbssbraten)

4. Gang: „Spritzkuchen“

5. Gang: „Wohl praeparierter

Caffee“ (Kaffee mit

mürbem Zwieback).

Den „Orgelschmaus“ kann

man u.a. im „Gasthaus

Barthels Hof“ genießen.

www.barthels-hof.de

Der Beitrag wurde recherchiert

von Christa Schwarz,

Ariane Zwirner und Andreas

Schmidt.

Sächsische Gemütlichkeit

erleben

Wer den Spuren des Kaffeegenusses

folgen und

typisch sächsische Spezialitäten

kennenlernen

möchte, der kann beim

LTS ein spezielles Reiseangebot

buchen, das ab

8 Personen gilt und u.a.

zwei Übernachtungen

und die Teilnahme am

Stadtrundgang „Ey, wie

schmeckt der Coffee süße

...“ beinhaltet. Preis:

ab 155 Euro pro Person

im DZ.

Tel.: 0341/7104275

www.lts-leipzig.de


im fokus

Das Kalenderblatt – 4. April 1932

75. Todestag von Wilhelm Ostwald

Wilhelm Ostwald machte

Leipzig zum Mekka der

Physikalischen Chemie und

leistete auf dem Gebiet der

Farbenlehre Pionierarbeit.

Für seine grundlegenden

Arbeiten zur Katalyse erhielt

er 1909 den Nobelpreis für

Chemie und war damit der

erste Nobelpreisträger der

Universität Leipzig. Ostwald

wurde am 2.9.1853 als Sohn

einer deutschstämmigen

Hand werkerfamilie in Riga

geboren und studierte ab

1872 Chemie in Dorpat.

1882 erhielt er eine Professur

am Polytechnikum Riga. Im

Jahr 1887 wurde Ostwald als

Nachfolger von Gustav

Wiedemann auf den seit

1871 existierenden Lehrstuhl

für Physikalische Chemie an

die Universität Leipzig berufen,

dem in der damaligen

Zeit einzigen in der Welt.

Dieses Jahr gilt als Geburtsjahr

des damals neuen

Grenzgebietes zwischen Physik

und Chemie. Aus seiner

bedeutenden wissenschaftlichen

Schule gingen über 70

spätere Professoren für physikalische

Chemie hervor, u. a.

Walther Nernst und Max Le

Blanc. Bedeutsam war vor

allem auch die Gründung

und Herausgabe einer eigenen

„Zeitschrift für physikalische

Chemie“, dessen erstes

Heft am 15.12.1887 im

Verlag von Wilhelm Engelmann

in Leipzig herauskam.

1898 konnte Ostwald den

Neubau des Physikalischchemischen

Instituts der Uni-

Leuchttürme der Kultur –

Schauspiel Leipzig

Ruine des Centraltheaters,

1943

Seit das erste Leipziger Stadttheater

1766 eröffnet wurde

hat das Theater einen festen

Platz in Leipzigs Kulturszene.

Bis zum Zweiten Weltkrieg

hatte es seine Hauptspielstätte

im „Alten Theater“

am Brühl, welches jedoch im

Krieg völlig zerstört wurde.

Das ehemalige private

Operettentheater „Centraltheater“

zwischen Bosestraße

und Gottschedstraße

wurde zur Behelfsspielstätte

des Leipziger Schauspiels

nach 1945. Schon 1848/49

war an dieser Stelle Theater

und Varieté im Vergnügungslokal

„Centralhalle“

gespielt worden. Im Zusam-

menhang mit der Neubebauung

des Grundstückes

entstand das „Centraltheater

am Thomasring“. Hier wurden

bis 1945 zunächst

Schwänke und Konversationsstücke,

später Operetten

aufgeführt. Da auch

diese Bühne im Krieg stark

beschädigt worden war,

wurde es 1954/57 vom

Architektenteam Souradny,

Brummer, Herbst zum heutigen

Erscheinungsbild des

Schauspielhauses umgebaut.

Die Eröffnung erfolgte am

1.3.1957 mit einer Inszenierung

von Schillers

„Wallenstein“. Das Theater

erwarb sich trotz des sozialistischen

Erziehungsauftrags

einen guten Ruf durch

Neuinterpretationen von

Werken der deutschen

Klassik, aber auch mit

Werken der Gegenwartsdramatik.

Zu DDR-Zeiten war

es mit mehr als 1.500

Mitarbeitern der größte

Bühnenbetrieb außerhalb

10 NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

versität Leipzig einweihen.

Dieser bot günstige Voraussetzungen

für seine Experimentalarbeiten.

Hier gelang

ihm auch die Realisierung

der katalytischen Oxidation

von Ammoniak (Ostwald-

Verfahren, 1902/03). Um

1900 war sein Institut das

Weltzentrum physikalischer

Lehre und Forschung, an

dem sich im März 1901 sogar

Albert Einstein bewarb.

Ostwalds anschauliches

„Lehrbuch der allgemeinen

Chemie“ wurde in alle Weltsprachen

übersetzt. Da sich

Ostwald nur noch seinen

Forschungen widmen wollte,

ließ sich der Wissenschaftler

Ende August 1906 vorzeitig

in den Ruhestand versetzen.

Er zog sich auf sein 1901 erworbenes

Landhaus „Energie“

in Großbothen zurück

und baute sein eigenes Laboratorium

aus. Das Anwesen

wuchs bis 1921 auf 7

ha Park und Wiesen. Mit

von Las Vegas. 1989 endete

die 31 Jahre währende Generalintendanz

aller Bühnen

durch Karl Kayser, und das

Schauspiel wurde künstlerisch

selbstständig. Heute

gehört das Schauspiel zu

den wichtigsten Bühnen

Deutschlands und verfügt

über drei Spielstätten. Neben

der großen Bühne mit 668

Plätzen im Zuschauerraum

ist die Neue Szene in der

Gottschedstraße die zweite

Spielstätte. 1983 wurde sie

modernisiert und am

21.1.1984 mit der DDR-

Erstaufführung von Volker

Brauns „Guevara oder Der

Sonnenstaat“ wieder eröffnet.

Die Dritte Spielstätte,

das Theater hinterm Eisernen

(ThE), befindet sich direkt

auf der Bühne des Schauspielhauses

hinter dem sogenannten

„eisernen Vorhang“

– der Feuerschutzwand.

Das am 19.1.1994

eröffnete ThE bietet Raum

für experimentelles Theater.

dem Beginn des Ersten Weltkrieges

arbeitete der künstlerisch

begabte Ostwald, der

sich auch als Landschaftsmaler

betätigte, an einer eigenständigen

Farbenlehre. Er

propagierte sie durch Vorträge,

Publikationen sowie

mit der von ihm gegründeten

Zeitschrift „Die Farbe“

(1921). Am 4.4.1932 starb

der bedeutende Wissenschaftler

in einer Klinik. Seine

Urne wurde in einem Steinbruch

auf seinem Landsitz

beigesetzt. Die Söhne Wolfgang

Ostwald – Mitbegründer

der Kolloidchemie –

und Walter Ostwald – Treibstoffspezialist

und Schöpfer

des Begriffes ARAL – traten

erfolgreich in die wissen-

Das diesjährige 50jährige

Jubiläum steht am Ende einer

5jährigen Sanierungs-

und Renovierungsphase.

Als Geburtstagsgeschenk

an das Schauspielhaus inszeniert

Intendant Wolfgang

Engel die Wallenstein-Trilogie

als Feldzug durch

Leipzig. Die „Piccolomini“

Landsitz „Energie“ in Großbothen

schaftlichen Fußstapfen des

Vaters. Im rund 30 km von

Leipzig entfernten Großbothen

ist Ostwalds ehemaliger

Landsitz heute ein touristischer

Anziehungspunkt. Die

1974 eröffnete Wilhelm-Ostwald-Gedenkstätte

„Haus

Energie“ kann Do.-Sa. von

10-16 Uhr besichtigt werden.

Kontakt: Tel. 034384/71429

www.ostwaldgedenkstaette.de

Übersichtsplan

Schauspielhaus

Wallenstein-Hauptdarsteller: Matthias Hummitzsch,

Aleksandar Radenkovic, Stefan Schießleder (v.l.)

beginnen in der Baumwollspinnerei,

„Wallensteins

Tod“ spielt im Schauspielhaus

und „Wallensteins

Lager“ findet zum Abschluss

am Völkerschlachtdenkmal

statt.

Kontakt:

Tel. 0341/1268-168

www.schauspiel-leipzig.de


Weltweit kennt man Leipzig

als Musik- und Messestadt.

Dass Leipzig aber

auch als Zentrum für

Theater, Kabarett und Varieté

viele Alleinstellungsmerkmale

besitzt, wissen

nur Wenige. Begleiten Sie

uns auf unserem Streifzug

durch die faszinierende

Kabarett- und Theaterszene!

Vorhang auf! – Theater,

Kabarett und Varieté in Leipzig

Leipzig – im Zeichen der

Jubiläen

Im Jahr 2007 feiert das

Schauspiel Leipzig sein 50jähriges,

das Leipziger Tanztheater

sein 40-jähriges, das

Krystallpalast Varieté sein

10-jähriges und das Frosch

Café & Theater sein 5-jähriges

Jubiläum. Dies ist mehr

als ein Grund, dass die

NÄHER dran“-Redaktion

gern zur Thematik recherchiert

hat.

Fototermin

Wie lässt sich das Titelthema

fotografisch am besten umsetzen?

Die zündende Idee

kam unserer Stylistin Denise

Fickert. Sie machte den Vorschlag,

das Redaktionsteam

stellvertretend für vier Epochen

– die 50er, 60er, 70er

und 80er Jahre – einzuklei-

den und damit ein Sinnbild

für die Wechselwirkung zwischen

Bühne und Zeitbezug

zu schaffen. Wir starteten

unseren Fototermin im

Schauspiel, wo gerade die

erste Probe zum „Wallenstein“

stattfand. Unser Betreuer

Tobias Eckart hatte

trotz aller Hektik sehr viel

Geduld mit uns. Als wir in

der Künstlergarderobe gestylt

wurden, warfen mehrere

kostümierte Schauspieler

verwirrt einen Blick

hinein und fragten uns: „Bei

welcher Szene spielt ihr

denn mit?“

Unser Fotograf Dirk Brzoska

war begeistert, dass wir viele

Räumlichkeiten des Schauspiels

fotografisch einbeziehen

konnten. Dann führte

uns die Fototour weiter ins

Krystallpalast Varieté, wo wir

Die 50er Jahre: Ariane Die 60er Jahre: Johanna

Die 70er Jahre: Carolin Die 80er Jahre: Jamina

Entspannte Atmosphäre im Krystallpalast Varieté

titelthema

Im Foyer des Schauspielhauses

selbst einmal im Rampenlicht

stehen durften. Wir schnupperten

die Bühnenluft und

amüsierten uns köstlich. Zum

Abschluss des achtstündigen

Foto-Marathons ging es

noch einmal ins Schauspiel

zurück, um die Abendstimmung

kurz vor Beginn

BOM_0027_005_110x133_1 09.02.2007 14:11 Uhr Seite 1

des Stückes „Der zerbro-

Andrang in der Künstlergarderobe

chene Krug“ einzufangen.

E I N E P R O D U K T I O N V O N S T A G E E N T E R T A I N M E N T

Leipzig · Arena 5.– 8. April

Jetzt die besten Plätze sichern!

ERSTMALIG Highlights aus dem Broadway-Mega-Erfolg „WICKED“!

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NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

11


titelthema

12

„Das Theater darf nicht

danach beurteilt werden,

ob es die Gewohnheiten

seines Publikums befriedigt,

sondern danach, ob

es sie zu ändern vermag.“

Bertolt Brecht

Theater in Leipzig

Wie alles begann ...

Das Theaterleben begann

im 16. Jh. mit den Fastnachtsspielen

der Studenten.

Im 18. Jh. folgte dann

eine erste Glanzzeit. Der

Theaterprinzipal Johannes

Velten zählte zum wichtigsten

Vorläufer der deutschen

Bühnenreform. Er

spielte mit seiner Theatergruppe

zwischen 1679 und

1692 mit kurfürstlichem

Privileg während der Messezeiten.

Der Hanswurst wird von

der Bühne verbannt

Mitte des 18. Jh. sammelten

sich um den Schriftsteller

und Literaturkritiker Johann

Christoph Gottsched und

dessen Frau, die „Gottschedin“,

Anhänger, die mit

ihren Dramen das entstehende

deutsche Theater

förderten. 1727 begründete

Gottsched nach dem

Vorbild der Academie francaise

die „Deutsche Gesellschaft“.

Seine Tragödie

„Sterbender Cato“ wurde

1731 in Leipzig durch

Friederike Caroline Neuber

uraufgeführt. Die „Neuberin“

war mit ihrer Schau-

spieltruppe 1727 erstmals

in Leipzig aufgetreten. Auf

die Idee Gottscheds eingehend,

half sie ihm, das

Drama auf der Bühne einzubürgern

und verbannte

im Oktober 1737 im Großbosischen

Garten mit ihrem

selbstverfassten allegorischen

Vorspiel „Der alte

und der neue Geschmack“

den Hanswurst von ihrer

Bühne. In Zotens Hof in der

Nikolaistraße wurde durch

ihre Theatertruppe 1748

das Lustspiel „Der junge

Gelehrte“ von Gotthold

Ephraim Lessing aufgeführt.

Deutschlands erstes Stadttheater

Dem Bemühen des Leipziger

Bürgertums mit dem Theaterprinzipal

Heinrich Gottfried

Koch ist es zu verdanken,

das am 10.10.1766 das

Komödienhaus auf der

Rannischen Bastei mit der

Tragödie „Hermann“ von

Johann Elias Schlegel eröffnen

konnte. Das erste

Stadttheater Deutschlands

entstand. Mit dem Bau dieser

Bastei ließ die Stadt

Leipzig das erste Gebäude

errichten, dessen einzige

Bestimmung der ständige

Theaterbetrieb war. Es befand

sich etwa am heutigen

Richard-Wagner-Platz. Das

Streben des neuen Theaterdirektors

Heinrich Gottfried

Koch ging dahin, das

deutsche Theater zu einer

wirklichen Kunstanstalt zu

erheben. Koch hatte bereits

1752 in Richters Garten

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Gaukler und Artisten zur Messe

Johann Adam Hillers Stück

„Der Teufel ist los“ als erstes

deutsches Singspiel aufgeführt.

Goethe und Schiller

Bei der Eröffnung des Komödienhauses

war auch

Johann Wolfgang Goethe

anwesend. Er war am

12.10.1765 nach Leipzig gekommen,

um an der

Universität Jura zu studieren.

Goethe verkehrte mit

dem Theaterneuerer Gottsched.

Bei den Tischrunden

in Schönkopfs Weinhaus

am Brühl begegnete er der

Tochter des Hausherrn,

Anna Katharina Schönkopf.

Sie beeinflusste den Poeten

maßgeblich und regte ihn

zu dem Schäferspiel „Die

Laune des Verliebten“ an.

Durch die Aufführung seines

Dramas „Die Räuber“

in Deutschland bekannt geworden,

kam Friedrich

Schiller auf Einladung seiner

Leipziger Verehrer am

17.4.1785 von Mannheim

nach Leipzig. Im Schillerhaus

entstand u.a. die berühmte

„Ode an die Freude“. Einen

Höhepunkt in der Leipziger

Theatergeschichte stellte

am 11.9.1801 die Uraufführung

von Schillers „Jungfrau

von Orleans“ dar.

Der Aufstieg des Theaters

1817 ließ die Stadt das alte

Komödienhaus im klassizistischen

Stil umbauen. Mit

der Bildung eines Ensembles

und der Leitung des gesamten

Theaterbetriebes wurde

Karl Theodor Küstner be-

traut. Unter dessen Regie,

in Zusammenarbeit mit

Heinrich Laube, erlebte das

Theater in den folgenden

Jahren glanzvolle Aufführungen,

von 1826 bis

1831 war es königlich-sächsisches

Hoftheater. Unter

der Leitung Friedrich Sebald

Ringelhardts, von 1832 bis

1844, wurde das Opernschaffen

besonders gefördert.

19 Jahre später erhielt

Karl Ferdinand Langhans

den Auftrag zum Bau des

Neuen Theaters am Augustusplatz,

das am 28.2.1868

mit Goethes „Iphigenie auf

Tauris“ eröffnet wurde.

1873 errichtete Carl Damm

in der damaligen Sophienstraße

17-19 (heute Shakespearstraße)

ein Schauspielhaus,

welches ein Jahr

darauf als Carl-Theater eröffnet

wurde. Unter seiner

Direktion wurden hauptsächlich

Lustspiele und

Operetten gespielt. Kurze

Zeit später wechselte der

Besitz zu Max Stägemann.

Das Theater wurde rekonstruiert

und man benannte

es um in Carola-Theater.

Hier organisierte die Litera-

Altes Theater auf der Rannischen Bastei

Theatralisches Leipzig

Lernen Sie im Rahmen

eines dreitägigen Aufenthalts

Leipziger Flair und

die faszinierende Theaterszene

kennen. Den

besonderen Höhepunkt

Ihres Leipzig-Aufenthalts

bildet eine Vorstellung im

Frosch Café & Theater,

einer der begehrtesten

Kleinkunstbühnen Sachsens.

Preis: ab 114 Euro

pro Person im DZ

Tel.: 0341/7104275

www.lts-leipzig.de

rische Gesellschaft in Leipzig

am 13.10.1895 mit der

Uraufführung von Gerhart

Hauptmanns „Friedensfest“

ihre erste Theatervorstellung.

Am 10.9.1902 eröffnete

Max Stägemann

das Theaterhaus in der

Sophienstraße als Leipziger

Schauspielhaus mit Schillers

„Wallensteins Lager“. Der

damit begonnene Aufstieg

des Theaters wurde ab 1911

unter Fritz Viehweg fortgesetzt.

Comödienhaus, 1784 Der Bosische Garten


Theater in Leipzig – Bühnen,

Ensembles, Festivals

Bimbo Town

Tel.: 0341/3915861

www.bimbotown.de

Gegr. 1996

Bimbotown ist ein Projekt

des englischen Aktionskünstlers

Jim Whiting, der es

schafft, am ersten Samstag

des Monats das Publikum

mit in das Geschehen einzubinden.

Den Mittelpunkt

dieser Veranstaltungsstätte

bilden lebende Skulpturen,

die durch elektrische Antriebe

ständig in Bewegung

sind, ergänzt durch Party-

Gags wie hüpfende Sessel

und Stühle, ein fressendes

Sofa und eine Bettfahrt.

Spielstätte: Bimbo Town,

Spinnereistraße 7

Cliff Polpott und sein

Knecht Matti

Tel.: 0341/3014397

www.nato-leipzig.de

Gegr. 1999

Dieses Ensemble zeigt ein

multimediales Spektakel im

Kammervirtuosen-Stil mit

Kabinettstücken aus Theater,

Schaustellerei, Improvisation

und nicht ganz

unsonderlicher Musik. Es

handelt vom Bösewicht, getrieben

von seinem Knecht

und den vehementen Unbilden

dieser Welt.

Spielstätte: naTo, Karl-Liebknecht-Str.

48

Connewitzer Cammerspiele

Tel.: 0341/3067606

www.cammerspiele.de

Gegr. 2000

Sie präsentieren ein monatliches

Theater-Programm aus

modernen Stücken und

frisch inszenierten Klassikern.

Der Wohnzimmer-

Charakter des Aufführungsraumes

hat ihnen den Ruf

der kleinsten Bühne Leipzigs

eingebracht. Es finden bis zu

40 Besucher Platz.

Spielstätte: Werk II, Kochstraße

132

DachTheater Leipzig

Tel.: 0341/3913219

www.haus-steinstrasse.de

Gegr. 1997

Es fungiert als Dach für

mehrere Amateurensembles.

Vom Kindermusikthe-

ater über „Schillers Erben“

bis zur „English Drama

Group“ garantieren verschiedene

Ansätze des Theater-

Machens Abwechslung.

Spielstätte: Haus Steinstraße,

Steinstraße 18

euro-scene Leipzig

Festival zeitgenössischen europäischen

Theaters

Tel.: 0341/9800284

www.euro-scene.de

Gegr. 1991

Sie ist das einzige große

Theaterfestival Leipzigs und

eines der bedeutendsten

Festivals für zeitgenössisches

Theater und innovativen

Tanz in Europa. Dazu gehören

bekannte Compagnien

sowie noch unbekannte

Künstler, wobei Produktionen

aus Osteuropa ein

Markenzeichen des Festivals

sind. Unter der Leitung von

Festivaldirektorin Ann-Elisabeth

Wolff werden jährlich

im November etwa 15

Gastspiele in rund 25 Vorstellungen

und neun Spielstätten

präsentiert.

Büro: Gottschedstr. 16

Figuro Marionettentheater

Tel.: 0341/8696898

www.figuro-theater.de

Gegr. 1989

Das Repertoire von Leipzigs

größtem Marionettentheater

umfasst klassische und

moderne Inszenierungen mit

Schwerpunkt Musik-, Tanzund

Sprechtheater.

Spielstätte: Mobiles Theater

Frosch Café und Theater

Tel.: 0341/2251363

www.frosch-cafe.de

Gegr. 2002

Das Besondere der kinderfreundlichen

Spielstätte besteht

in der Verbindung von

Nicht-Raucher-Café mit einer

Kleinkunstbühne und im

umfangreichen Spielplan.

Dieser umfasst neben Eigenproduktionen,

bei denen die

„Hauskünstler“ Katrin Troendle

und Bert Callenbach federführend

sind, auch eine

große Anzahl Gastspiele von

Künstlern aus dem deutschsprachigen

Raum. Die Bandbreite

umspannt Kabarett,

Chansontheater, Theaterstücke

sowie Lesungen.

Spielstätte: Thomasiusstr. 2

Hochschule für Musik und

Theater „Felix Mendelssohn

Bartholdy“

Tel.: 0341/2144901

www.hmt-leipzig.de/

Gegr. 1843

Sie besaß schon im 19.Jh. eine

große internationale Ausstrahlung,

die das Musikleben

benachbarter Nationen

durch die Leipziger

Absolventen prägte. Heute

umfassen die Fachbereiche

außer Musik auch Musiktheater,

Dramaturgie, Musical

und Schauspiel. Hervorzuheben

sind die Inszenierungen

des Sommertheaters

im Juli, wo Studenten ihr

Können vorstellen.

Spielstätte: Dittrich-Ring 21

Inselbühne Leipzig e.V.

Tel.: 0341/2122447

Gegr. 1989

Volker Insel gründete die

Inselbühne mit der ersten

Produktion „Unheimliche Begegnungen

der vierten Art“

und ist jährlich u.a. im

Rahmen des Sommertheaters

präsent.

Spielstätte: Mobiles Theater

Kellertheater

Tel.: 0341/1261261

www.oper-leipzig.de

Gegr. 1970

Das Kellertheater im Opernhaus

ist die integrierte Studiobühne

und bietet 99

Besuchern Platz. Es wird

während der Sanierungsmaßnahmen

der Oper 2007

noch stärker genutzt. Das

Foyer hat kürzlich einen echten

Lounge-Charakter erhalten

und präsentiert sich nun

im neuen edlen Look.

Spielstätte: Augustusplatz 12

Kindermusiktheater

„Mathias Marschner“

Tel.: 0341/3913064

www.kindermusiktheater.net

Gegr. 1996

Unter der Leitung von

Mathias Marschner unterhält

das Kindermusiktheater

sein Publikum mit zeitlosen

Märchen-Musicals und einem

jährlich stattfindenden

Weihnachts-Märchen-Musical.

Es kommen nur eigene

geschriebene Stücke zur Aufführung.

Spielstätte: u.a. Haus Steinstraße,

Steinstraße 18

Leipziger Tanztheater

Tel.: 0341/3385530

www.leipzigertanztheater.de

Gegr. 1967

Generationsübergreifend werden

in der Juniorcompany

und Company abendfüllende

Produktionen erarbeitet. Der

Verein bildet eine Plattform,

die schon Kinder und Jugendliche

im zeitgenössischen

Tanz ausbildet. Die Company

umfasst ca. 30 Tänzer. Etwa

320 Kinder und Jugendliche

erhalten eine Ausbildung in

der Juniorcompany.

Spielstätte: u.a. Peterskirche

LOFFT

Tel.: 0341/35595510

www.lofft.de

Gegr. 1999

LOFFT ist kontinuierliche

Spielstätte und Produktionszentrum

für freie Theaterund

Tanzproduktionen und

bietet professionelle Produktions-

und Aufführungsmöglichkeiten

für freie Darstellende

Kunst.

Spielstätte: Lofft Leipzig,

Lindenauer Markt 21

Festival MANöVER

Tel.: 0341/8632818

www.bfot.de

Gegr. 1992

Es wird vom Büro für Off-

Theater veranstaltet. Vorgestellt

werden Produktionen

aus dem In- und Ausland in

verschiedenen Spielstätten.

Musikalische Komödie

Tel.: 0341/1261-115

Von Weibspersonen,

Kaffeemädchen und lockeren

Frauenzimmern

Eine weltoffene Stadt wie

Leipzig hatte zu allen

Zeiten auch ein Leben

hinter den Kulissen – irgendwo

zwischen Sitte

und Sittlichkeit. Die oft

zweideutigen Geschichten

dieses amüsanten Rundgangs

berichten vom

Theaterleben, von Kaffeehäusern

und gut besuchten

Droschken.

Tauchen Sie ein in die

Welt der großen Männer

und kleinen Dirnen.

Termine: jeden zweiten

und vierten Freitag im

Monat 16.30 Uhr.

Tel.: 0341/3039112

www.leipzigdetails.de

titelthema

Bimbo Town

Connewitzer Cammerspiele

Aufführung im DachTheater

Ann-Elisabeth Wolff (Festivaldirektorin

euro-scene Leipzig)

euro-scene Leipzig

Frosch Café & Theater

Figuro Marionettentheater

Kindermusiktheater

Mathias Marschner

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

1


titelthema

1

Leipziger Tanztheater

LOFFT bei Nacht

naTo: Cliff Polpott und sein

Knecht Matti

Schillers Erben

Scheune: Theater ahnungslos

Theater aus dem Hut

Theater-Fabrik-Sachsen

theater.fact

www.oper-leipzig.de

Gegr. 1918

Ursprünglich als repräsentatives

Großstadtvarieté „Drei

Linden“ eröffnet, ist das traditionsreiche

Haus Dreilinden

heute die Heimstätte der

Musikalischen Komödie.

Hier entstehen Theaterabende

mit besonderem

Flair in den Genres Operette

und Musical. Das Haus verfügt

über 529 Plätze.

Spielstätte: Dreilindenstr. 30-

32

naTo

Tel.: 0341/3915539

www.nato-leipzig.de

Gegr. 1982

Im Repertoire der naTo finden

sich u.a. Musik, Filmkunst,

Literatur sowie Theater

und Veranstaltungen zu

politischen Themen wieder.

Spielstätte: naTo, Karl-Liebknecht-Str.

46

Theater Nihillingua

Tel.: 0341/4427377

www.nihillingua.de

Gegr. 1997

Nihillingua ist Theater für behinderte

und nicht behinderte

Menschen zum Anfassen,

Miterleben und Mitfühlen

und versteht sich als Form

des Basalen Erlebnistheaters.

Das Spiel verzichtet auf das

gesprochene Wort und greift

auf alternative Kommunikationswege

zurück.

Spielstätte: Haus Steinstraße,

Steinstraße 18

Puppentheater Sterntaler

Tel.: 0341/9615435

www.puppentheater-sterntaler.de

Gegr. 1997

Eine familiäre Atmosphäre,

die Vielfalt der Inszenierungen

umgeben von Handpuppen,

Marionetten, Schattenfiguren

und vielem mehr

erlebt man bei einem Besuch

des Puppentheaters. 75

Prozent der Vorstellungen

spielt das Ensemble für Familien,

mit teilweise vier

Generationen zugleich.

Spielstätte: Puppentheater

Sterntaler, Talstraße 30

Rumpel Kammer Spiele

Tel.: 0341/9900659

www.rumpelkammerspieleleipzig.de

Gegr. 1995

Dieses Reise-Team sorgt mit

Kabarett, Unternehmensund

Museumstheater für

Unterhaltung und Spaß,

maßgeschneidert für Ver-

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

anstalter, Anlässe und Spielorte.

Unter dem Motto „Das

ganze Leben ist nur als

Comedy zu ertragen“ erlebt

man Texte und Szenen – gesprochen

in hochdeutsch

oder sächsisch – nach historischen

Fakten mit satirischen

Zeitsprüngen in die

Gegenwart.

Spielstätte: u.a. Ratskeller,

Lotterstraße 1

Schaubühne Lindenfels

Tel.: 0341/484620

www.schaubuehne.com

Gegr. 1994

Von dem Leipziger Maurer

Carl Schmitt 1876 erbaut,

dient das Haus in Plagwitz

von Anfang an als Ort für

Kulturarbeit mit Theater,

Kabarett und Kino sowie

gesellschaftlichen Begegnungen

aller Art.

Spielstätte: Karl-Heine-Str. 50

Schauspiel Leipzig

Tel.: 0341/1268168

www.schauspiel-leipzig.de

Gegr. 1766

Die Schauspielbühne, bestehend

aus Großer Bühne, der

Neuen Szene und dem Theater

hinterm Eisernen, gilt als

das erste bürgerliche Stadttheater

in Deutschland. Im

Repertoire stehen Gastspiele

und moderne Inszenierungen

(siehe S. 10)

Spielstätte: Bosestraße 1

Schille Theaterhaus

Tel.: 0341/2254883

www.schulzentrum.de

Gegr. 2005

Das Theaterhaus bietet die

Fülle eines Kammerspieltheaters.

So umfasst das Repertoire

neben Kleinkunst

auch Kabarett. Als Heimat

der Theaterarbeit des Evangelischen

Schulzentrums bietet

es Veranstaltungen an,

die auf der Basis christlicher

Werte Orientierungshilfe geben.

Spielstätte: Schille Theaterhaus,

Otto-Schill-Straße 7

Schillers Erben

Tel.: 0341/2305204

www.schillers-erben.de

Gegr. 1999

Das besondere Kennzeichen

der Theatergruppe, die sich

aus jungen Akademikern zusammensetzt,

ist der respektvolle,

wenn auch nicht

immer unironische Umgang

mit Klassikern.

Spielstätte: Steinstraße 18

Theater ahnungslos

Tel.: 0341/8631750

www.wiedereingliederung-leipzig.de

Gegr. 2000

Die integrative Theatergruppe

arbeitet mit Menschen

mit und ohne Psychatrieerfahrung

zusammen. Dieses

Miteinander gibt den

Betroffenen ein Stück

„Normalität“ im Alltag wieder.

Das Ensemble spielt derzeit

ausschließlich Märchen,

die es auf seine ganz eigene

Art interpretiert.

Spielstätte: Scheune und

Probebühne, Oberdorfstr. 15

Theater aus dem Hut

Tel.: 0341/4792065

www.theaterausdemhut.de

Gegr. 1977

Die sechs Schauspieler und

Musiker fühlen sich dem Stil

des Animationstheaters sowie

dem Theater unter freiem

Himmel verpflichtet. Die

Aktionen orientieren sich am

traditionellen Straßentheaterspiel

und sind von ursprünglichem

Humor und

dem Wechselspiel zwischen

Schauspiel, Live-Musik und

technischen Elementen geprägt.

Spielstätte: Straßentheater

Theater der Jungen Welt

Tel.: 0341/4866016

www.theaterderjungenweltleipzig.de

Gegr. 1946

Es ist Leipzigs einziges städtisches

Theater für Kinder,

Jugendliche und junge Erwachsene

und eines der angesehensten

Jugendtheater

Deutschlands. Gespielt wird

in den Sparten Schauspiel

und Figurentheater sowie

Kombination aus beiden.

Daneben finden moderne

ästhetische Formen des Tanztheaters,

der Performance

und des Improtheaters statt.

Spielstätte: Theater der

Jungen Welt, Lindenauer

Markt 21

Theater-Fabrik-Sachsen

Tel.: 0341/4424669

www.theater-fabrik-sachsen.de

Gegr. 2003

Das Ensemble besteht aus

erfahrenen Schauspielern

und Musikern sowie aus

noch in Ausbildung befindlichen.

Die Vielfalt ihres

Repertoires reicht von dramatischem

Theater bis hin

zur Zaubershow.

Spielstätte: Hans-Driesch Str./

Ecke Franz-Flemming-Str.

theater.Fact

Tel.: 0341/9614080

www.theater-fact.de

Gegr. 1996

Das Spielangebot reicht von

Klassikern bis Moderne, Tragödie

bis Boulevard. In den

Sommermonaten kann das

Publikum die kleine Komödie

auch im Freien in Webers

Hof erleben.

Spielstätte: Hainstraße 1

Theater im Globus

Tel.: 0341/9122011

www.theatreart.de

Gegr. 1991

Es gilt als das einzige professionelle

Figurentheater der

Stadt. Zum Internationalen

Festival globus kommen

viele Theaterfreaks. Die

Jahresreihe F.i.L. kümmert

sich speziell um das Publikum

aus Kindergärten.

Spielstätte: u.a. Villa Ida, Poetenweg

28

theaterkompanie

Tel.: 0341/9602654

www.theaterkompanie.de

Gegr. 2005

Das Ensemble ging aus der

1951 gegründeten Leipziger

Spielgemeinde hervor und

führt zeitgenössische Stücke

und Märchen auf. Mit einfachen

Mitteln wird Theateratmosphäre

erzeugt. Das

Theater spielt u.a. Stücke

über historische Persönlichkeiten

(J.S. Bach) und hat

Autoren wie Lessing und

Lene Voigt im Programm.

Spielstätte: Tourneetheater

TheaterschaffT e.V.

Tel.: 0341/2315096

www.theaterschafft.de

Gegr. 1996

Mit Jan Jochymski, Stefan

Ebeling und Stephan Thiel im

Zentrum verabreden sich

kontinuierlich wiederkehrend

Künstler zur Zusammenarbeit.

„Räuber“ in Leipzig

Zum 225. Jahrestag der

Leipziger Erst-Aufführung

von Schillers Drama „Die

Räuber“ lädt Schillers

Schwägerin Caroline von

Wohlzogen am 23.9.2007

zu einem literarischen

Bummel durchs Leipziger

Zentrum ein.

Tel.: 0341/7104280

www.leipzig-erleben.com


Das Ensemble arbeitet an

zeitgenössischen Themen.

Spielstätte: Karl-Heine-Str. 50

Theatrium

Tel.: 0341/9413640

www.theatrium-leipzig.de

Gegr. 1996

Es macht vorwiegend Theater

mit Jugendlichen und hat dabei

einen sehr hohen künstlerischen

Anspruch. Der

Traditionell präsentiert sich

Leipzig als die heimliche

Kabaretthauptstadt Deutschlands.

Neben den Ensembles

sind auch Solisten wie Anke

Geißler, Katrin Weber, Meigl

Hoffmann, Bernd Lutz

Lange, Gunther Böhnke und

Clemens Peter Wachenschwanz

sehr beliebt.

academixer

Tel.: 0341/21787800

www.academixer.com

Gegr. 1966

Sie gründeten sich als

Studentenkabarett der Leipziger

Universität. Gepflegt

wird das Ensemblespiel und

das Verhalten von satirischen

Figuren in zugespitzten, komischen

Konstellationen. Das

Repertoire umfasst neben

aktuell-politischen Programmen

auch sächsische Mundartprogramme.

Laut ihres

Gründers Jürgen Hart möchten

sie mit ihren Aufführungen

„Provokation durch Gerechtigkeit“

bewirken.

Spielstätte: Kupfergasse 2

Kultur-6er

Die Stadtwerke Leipzig

haben bis zum 30.9.2007

ein Sparangebot aufgelegt:

Für 49 Euro können

sechs Vorstellungen in

den Kabaretts academixer,

Funzel, Pfeffermühle,

Sanftwut sowie im

Krystallpalast Varieté und

im Schauspiel besucht

werden. Die Tickets sind

in der Pfaffendorfer Str. 2

erhältlich. Mit dem Kultur-

6er spart man rund die

Hälfte des Eintrittspreises.

www.kultur-6er.de

Großstadt Kinder e.V. ist der

Trägerverein. Pro Jahr werden

bis zu 5 Inszenierungen

erarbeitet.

Spielstätte: Miltitzer Allee 52

Theater Titanick

Tel.: 0341/2110560

www.titanick.de

Gegr. 1990

Dieses internationale Ensemble

verbindet Traditionen eu-

Kabarett und Varieté

Kabarett Boccaccio

Nach einer einjährigen Pause

ist das Ensemble gerade dabei,

sich neu zu formieren.

Spielstätte: Café Marlen,

Karl-Liebknecht-Str. 143

Leipziger Brettl

Tel.: 0341/9613547

www.leipzigerbrettl.de

Gegr. 1979

Es bringt mit sächsischen Programmen

zur Tradition und

Geschichte von Leipzig den

Touristen die „sächsische

Seele und Eigenheit“ näher.

Hauptbestandteil des Spielplans

sind aktuell, politischsatirisch-sächsischeProduktionen

als Solistendarbietung.

Der Veranstaltungsraum ist

auch Gastronomieraum, anknüpfend

an die alte Form

des Kabaretts in Deutschland.

Spielstätte: Café Schloss

Wilhelmshöhe, Hainstr. 10

Kabarett-Theater Leipziger

Funzel

Tel.: 0341/9603232

www.leipziger-funzel.de

Gegr. 1990

Das hauseigene Ensemble

präsentiert sich in fünf erfolgreichen

Programmen. Bei

Gastauftritten weilen Künstler

wie Kalle Pohl, Stefan

Jürgens und Lilo Wanders in

der Funzel. Das Gastronomietheater

möchte durch hohen

Anspruch an politisch-satirischen

Abenden gute Unterhaltung

bieten.

Spielstätte: Nikolaistr. 6-10

Kabarett Gohglmohsch

Tel.: 0341/3032233

www.leipzig-online.de/gohglmohsch/

Gegr. 1994

Zur Zeit besteht Leipzigs

jüngstes Kabarett nur aus

ropäischer Volkstheater mit

modernen Ausdrucksformen.

Gezeigt werden bizarre

Figuren, atmosphärische Bilder

und Spezialeffekte. Spektakulär

ist das Open Air

Theater.

Spielstätte: Produktionsbüro

und -halle, Deutscher Platz 4

Theaterturbine

Tel.: 0341/2257933

dem Solisten Meigl Hoffmann,

den man in der

Gosenschenke oder auch mit

Gastrollen bei den academixern

sieht.

Spielstätte: u.a. Gosenschenke

„Ohne Bedenken“,

Menckestr. 5

Kabarett Leipziger Pfeffermühle

Tel.: 0341/9603253

www.Kabarett-Leipziger-

Pfeffermuehle.de

Gegr. 1954

Die Pfeffermühle kann auf

eine einzigartige Geschichte

zurückblicken. Ihr politischer

Pfeffer hat in all den Jahren

nicht an Schärfe verloren. Ihr

scharfer Wortwitz, geistreicher

Schlagabtausch und

ihre leidenschaftliche

Spielfreude werden feinfühlig

musikalisch unterstützt.

Spielstätte: Thomaskirchhof

16

Kabarett-Theater SanftWut

Tel.: 0341/9612346

www.sanftwut.de

Gegr. 1990

Unter dem Motto „Lachen

zerstreut Finsternis“ zeigen

die SanftWütler politisch und

gesellschaftskritisches Kabarett

in ihrem Theaterkneipchen.

Ihr Programm ist ein

humorvoller Blick auf das

Leben des „Kleinen Mannes“.

Unterhaltung – nicht

bitterböse, sondern mit

sanfter Wut.

Spielstätte: Mädler Passage,

Grimmaische Str. 2-4

Leipziger Lachmesse

Tel.: 0341/8780570

www.lachmesse.de

Gegr. 1991

Wer Leipzigs Kabarettszene

in vollen Zügen genießen

möchte, sollte sich unbedingt

einen Termin vormerken:

Vom 11.-21.10.2007

findet die Lachmesse,

Deutschlands größtes inter-

www.theaterturbine.de

Gegr. 2002

Dieses professionelle Improvisationstheater

entsteht direkt

vor den Augen des Publikums,

ohne jede Absprache

und Vorbereitung. Die Zuschauer

bestimmen, was gespielt

werden soll (ein Genre,

einen Ort, einen Titel).

Spielstätte: u.a. naTo, Karl-

Liebknecht-Str. 46

nationales Kabarett- und

Kleinkunstfestival, statt. Prinzip

des Lachmesse e.V. Leipzig

bleibt es, paritätisch Künstler

aus Ost und West zusammenzuführen.

Eingeladen

werden die aktuellen Kabarett-Preisträger

und die Stars

der Szene mit ihren neuen

Programmen sowie Neuentdeckungen.

Festivalbüro: Arnulf Eichhorn,

Denkmalsblick 13

Krystallpalast Varieté

Tel.: 0341/140660

www.krystallpalastvariete.de

Gegr. 1997

In der Tradition des historischen

Leipziger Krystallpalastes

ist Varieté in Leipzig

wieder lebendig. Hier treffen

klassisches Varieté und neue

Unterhaltungsformen auf internationale

Gäste. Essen

und Trinken sind in Leipzigs

einzigem „Verzehrtheater“

bis in den frühen Morgen

möglich (siehe S. 16).

Spielstätte: Magazingasse 4

Der Beitrag wurde recherchiert

von Carolin Voigt und

Ariane Zwirner.

Zu Gast im Theater der

Sinne

10 Jahre Krystallpalast

Varieté: Erleben Sie Leipziger

Nachtleben mit internationalerSpitzenartistik.

Beim LTS ist ganzjährig

ein Reiseangebot

buchbar, das neben zwei

Übernachtungen auch

den Besuch einer Varieté-

Veranstaltung mit Menü

und Show beinhaltet.

Preis: ab 139 Euro pro

Person im DZ.

Tel.: 0341/7104275

www.lts-leipzig.de

titelthema

Theater Titanick

Theaterschafft

Theaterkomanie

Lachmesse-Veranstalter:

Arnulf Eichhorn

academixer

Leipziger Funzel

Leipziger Pfeffermühle

Sanftwut

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07 15


gastbeitrag

1

Hinter den Kulissen – Zu Besuch im

Krystallpalast Varieté

Wer gern ins Varieté geht,

hat sich bestimmt schon einmal

gefragt: Wodurch werden

die Vorhänge bewegt?

Wie sieht die Künstlergarderobe

aus? Dörte Waurick,

verantwortlich für Presse-

und Öffentlichkeitsarbeit

des Krystallpalast Varietés,

führte mich hinter dessen

Kulissen. Ich war überrascht,

wie anders alles ist, als ich es

mir vorgestellt hatte. Obwohl

sich die Veranstaltungen

immer auf den Abend konzentrieren,

geht die Arbeit

schon um 6 Uhr morgens

los! Alles wird aufgeräumt

und Waren müssen angenommen

werden. Schon ab

10 Uhr ist die Kasse geöffnet.

Die Mitarbeiter der

Gastronomie kommen am

Nachmittag, um alles vorzubereiten,

damit die Gäste im

Varieté-Restaurant vor der

Vorstellung noch ein 3-

Gänge-Showmenü genießen

können. Die nächste

Überraschung: Über dem

Ende einer langen Tafel

hängt eine junge Dame an

zwei langen Tüchern von

der Decke! Sie heißt Bianca

und ist Vertikaltuchakrobatin.

Sie und andere

Künstler nutzen die tagsüber

leere Bühne zum

Proben. Außerdem können

diejenigen, die an der aktuellen

Show mitwirken, im

Dachgeschoss in einer Art

Künstler-WG wohnen. Urs

Jäckle, der für die künstlerische

Leitung verantwortlich

ist, berichtet mir: Alle

zwei Monate wechselt das

internationale Varietéprogramm.

In der Spielzeit

2004/05 besuchten ca.

50.000 Besucher die Vorstellungen

im Varietésaal,

der eine Kapazität von 190

Plätzen besitzt. Überraschend

ist für mich auch:

Das Varieté hat zwar 14

Festangestellte, aber kein

festes Ensemble! Für jede

neue Show werden Künstler

aus aller Welt gesucht, die

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

ihre einzelnen Nummern zu

einem Ganzen zusammensetzen.

Sie reisen meist erst

eine Woche vor der

Premiere an, um gemeinsam

zu proben und ihre

Auftritte an das Thema der

Show anzupassen. Die

nächste Überraschung folgte

am Nachmittag, denn

am 26.1.2007 fand ein

Weltrekordversuch auf der

Varietébühne statt. Peter

Rosendahl, Einradfahrer aus

den USA, stellte seinen

40sten Weltrekord im

Einradfahren auf und hat

nun für jedes Lebensjahr einen

Weltrekord. Er gelangte

bereits beim ersten Versuch

auf dem kleinsten Einrad

der Welt (Durchmesser 15

mm) über die 6 m Grenze.

Herzlichen Glückwunsch!

Und Danke für den schönen

Tag hinter dem Scheinwerferlicht!

Zu Besuch war Johanna

Schumacher

Das Kinderinterview – Zu Gast bei

Bernd Hilder

Obwohl er eigentlich schon

fast im Urlaub war, ermöglichte

uns Bernd Hilder,

seit 2003 Chefredakteur

der Leipziger Volkszeitung,

noch kurzfristig ein Interview.

Melanie Geißler (11

Jahre) und Domenik Stamer

(10 Jahre) befragten ihn.

Melanie: Ist es Ihr Traumberuf,

als Chefredakteur

der LVZ zu arbeiten?

Ja, denn die LVZ ist eine

große und anerkannte Regionalzeitung,

die auch

überregional bekannt ist

und eine wichtige Funktion

in der Zeitungslandschaft

erfüllt. Zudem erlebt man

als Journalist in einer wichtigen

Stadt wie Leipzig jeden

Tag etwas Neues.

Domenik: Was gefällt

Ihnen an der LVZ?

Da wäre das Aussehen mit

dem weiter entwickelten

Layout. Aber am wichtigsten

sind die Inhalte, die

exklusiven Geschichten. Sie

sind von Redakteuren recherchiert,

die teilweise im

Untergrund forschen, um

jeden Tag an Neuigkeiten

zu gelangen.

Melanie: Wie war Ihr erster

Kontakt mit der LVZ?

Ich erhielt eine Anfrage, ob

ich Chefredakteur der LVZ

werden möchte und zögerte

nicht mit einem Ja. In den

drei Monaten bis zu meinem

Arbeitsantritt war ich

Abonnent der LVZ und recherchierte

an einer Fortentwicklung

der Zeitung.

Domenik: Die LVZ ist seit

diesem Jahr bunter. Wie

kommt das bei den Lesern

an?

Wir erhalten nur positive

Reaktionen. Alle Zeitungsseiten

sind farbig, und es

gibt jetzt vier Aufschlagsseiten.

Außerdem hat sich

der Inhalt vergrößert. So

haben u.a. der Lokalteil und

der Kulturteil an Umfang

zugenommen.

Melanie: Wie beurteilen

Sie das Angebot für Familien

und Kinder in Leipzig?

Leipzig ist eine kinderfreundliche

Stadt und Familie

ist ein prägnantes

Thema. Doch die Entscheidungsträger

sollten

auch mal die Kinder nach

ihren Wünschen fragen.

Domenik: Können Sie sich

an eine besondere Anekdote

erinnern?

Ja, es war im Jahr 2002, als

ich noch bei einer anderen

Zeitung arbeitete. Kanzlerkandidat

Edmund Stoiber

sollte in der Nähe von

Göttingen eine Rede halten.

Gleichzeitig eröffnete

an diesem Tag ein Affenzentrum.

Geplant war, für

die Titelseite der Zeitung einen

Aufriss über beide

Themen zu publizieren. Das

Missgeschick lag darin, dass

die Bilder beider Artikel vertauscht

wurden.

Peter Rosendahl beim Weltrekordversuch

Blick in die Künstlergarderobe

Die Varieté-Veranstaltung beginnt

Peterssteinweg 19: Vor dem Verlagsgebäude der LVZ

„Eine Ankedote erzählen? Gern ...“

„Der Chefredakteurssessel ist aber bequem!“


Literaturtipps

Hier stellen wir Ihnen empfehlenswerte

Literatur vor,

die einen Bezug zu Leipzig

sowie zum redaktionellen

Inhalt der aktuellen „NÄHER

dran“-Ausgabe hat.

Leipzig im Farbbild

Günter Gerstmann, Ziethen-

Panorama Verlag, 1. Aufl.

2007, 72 S., zahlr. Abb.,

16,90 Euro

Dieser dreisprachige Bildband

entspricht einer touristischen

Stadtrundfahrt durch

Leipzig und Umgebung, mit

dem der Reisende die Sehenswürdigkeiten

der Stadt

kennenlernt. Man spürt das

besondere Leipziger Flair,

denn hier pulsiert das Leben,

hier sind Tradition und Fortschritt

auf Schritt und Tritt

zu spüren.

Der Johanniskirchturm in

Leipzig

Die Geschichte seiner Zerstörung

Werner Marx, Sax Verlag, 1.

Aufl. 2006, 88 S., ca. 50

Abb., 9,80 Euro

Die Bürger Leipzigs haben

sich in ihrer Geschichte stets

bereitwillig dem jeweils

Neuen geöffnet, ohne das

Bewahren von Tradition zu

berücksichtigen. Eine Wiedergutmachung

liegt im Wiederaufbau

des am 9.5.1963 gesprengtenJohanniskirchturms.

Als barockes Bauwerk

hatte der 1746/48 erbaute

Kirchturm einen hohen ästhetischen

Reiz. Der Autor

schildert eindrucksvoll die

Historie des Johanniskirchturms,

seine Zerstörung und

die Perspektiven eines

Wiederaufbaus.

Der Tag des Dampfrosses

Reinhard Münch, PRO

Leipzig, 1. Aufl. 2006, 80 S.,

zahlr. Abb., 14 Euro

„Am 24. April war der Tag

erschienen, auf welche so

viele Hunderte und Tausende

lange gehofft hatten. An

ihm fand früh um 9 Uhr die

erste Fahrt eines mit Dampfwagen

gezogenen Zuges

von Leipzig nach Althen

statt.“ (Leipziger Tageblatt

Nr. 115 vom 25.4.1837)

Dem Autor gelingt es, mit

detailgetreuen Schilderungen

des Geschehens,

zeitgenössischen Berichten

und zum Teil unveröffentlichten

Bildmaterial den Tag

der Jungfernfahrt lebendig

werden zu lassen.

ZEITSPIEGEL

Das gerettete Leipziger Fotoarchiv

Lindner

Thomas Nabert, Heinz-

Jürgen Böhme, PRO Leipzig,

1. Aufl. 2006, 288 S., ca.

403 Abb., 30 Euro

Die Arbeiten des ehemaligen

Obermeisters der Leipziger

Fotografeninnung Hans

Lindner (1893-1978) und

des von ihm übernommenen

Ateliers Fischer &

Ludwig sind gleichsam ein

Zeitspiegel aus neun Jahrzehnten

Leipziger Geschichte.

Der Bildband zeigt

neben einer Vielzahl seltener

Stadtbild-Motive auch Porträts

von Personen sowie

Dokumentationen von Geschäften

und Fabriken. Die

Entdeckung und Rettung

des Fotoarchivs Lindner im

Jahr 2006 ist ein Glücksfall

für Leipzig.

Ur-Krostitzer – Chronik einer

Brauerei in Mitteldeutschland

Ulla Heise, Passage-Verlag,

1. Aufl. 2006, 232 S., 193

Abb., 19,80 Euro

Seit über 3.000 Jahren wird

in Mitteldeutschland Bier

gebraut, fast 475 Jahre davon

in Krostitz vor den Toren

Leipzigs. Laut Autorin Ulla

Heise dokumentiert „diese

Chronik nicht nur die

Werbegeschichte für Ur-

Krostitzer, sondern auch die

Geschichte über die Kultur

der Region Leipzig“. Gelüftet

werden Geheimnisse um

den prominentesten Gast,

einer „steinernen Frau“ sowie

den „ur-königlichen“

Genuss.

Reise durch Sachsen

Tina und Horst Herzig, Sylvia

Gehlert, Verlag Stürtz, 1.

Aufl. 2004, 124 S., zahlr.

Abb., 16,95 Euro

Der Freistaat Sachsen lockt

mit großer landwirtschaftlicher

und kultureller Vielfalt:

Im Erzgebirge liegt mit dem

Fichtelberg der höchste

Punkt des Landes, durch das

liebliche Elbtal führt die

Sächsische Weinstraße und

Leipzig beeindruckt mit einzigartiger

Musiktradition.

Vier Specials berichten über

literaturtipps

berühmte Sachsen, über die

sächsische Sprache und über

typische Spezialitäten.

Sachsens berühmte Frauen

Kurzweiliges Nr. 28

Eva Gehrken, Tauchaer Verlag,

1. Aufl. 1999, 80 S.,

zahlr. Abb., 8,80 Euro

Die schönen Mädchen aus

Sachsen sollen nach einem

bekannten Reim bis heute

auf den Bäumen wachsen.

Wo aber kamen jene Frauen

her, die einstmals weit über

die Grenzen des Landes hinaus

zu Ansehen gelangten,

das bis in die Gegenwart anhält?

Was waren ihre besonderen

Leistungen? Die Antworten

auf solche Fragen

gibt die Autorin mittels kurzweilig

erzählter Episoden,

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Ab Herbst 2007 überall erhältlich:

Der Gästeführer für Leipzig

Verlag Schmidt-Römhild

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NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07 17


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Ernst- Keil- Straße

Plaut- straße

Grünauerr Allee Grünauerr Allee

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Lützner

Dahlienstraße

N.-Rumjanzew-Straße

Ratzelstraße

Brünner Straße Brünner Straße

Gärtnerstraße

Gärtnerstraße

Ritterschlößchen

DUSTRIEGELÄNDE WEST

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An der Luppe

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Leipzig

L.-Meitner-Str.

R.-Koch-Str.

G.-Schwarz- Str.

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03.2007 © gkirchhof@t-online.de

35

Saalfelder

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Rei- neckestr.

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Pettenkoferstr.

Am Sport- park

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Philipp-Reis-Straße

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Pötzschker

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Hans-Driesch-

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Straße

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K.-Kresse-Str.

Hans-Driesch-Straße

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William- William- Zipperer Zipperer-

Merseburger Straße

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Saalfelder Straße

Groitzscher Str.

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Saarl. Str. Saarländer

Schönauer Weg Weg

Schönauer Str.

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1

An der Streuobst-

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Holbergstr. Gotzkowstr.

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Wiprechtstr.

Dr. H.- Duncker-Str.

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Plautstr.

1 Mansfelder Weg

2 Leunaer Weg

3 Lähnestraße

4 Jadassohnstr.

2

Becker- str.

Kleing.

Weinberggärten

Gröpp- lerstraße

Radiusstr.

Margaritenweg

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1 Stockmannstraße

2 Zollschuppenstr.

3 Gerhardstraße

4 Wendlerstraße

5 Neue Straße

6 Altranstdt. Straße

4

Baumg.- Crusius-Str.

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Kleing.

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K.-Kresse-Str.

K.-Kresse-Str.

Georg-Schwarz-Straße

K.-Ferlemann-Str.

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Lützner Straße

Gießer- straße

Friesenstraße

Friesenstraße

Karl-Heine-Straße

Erich-Köhn-Str.

Demme- ringstr.

Merseburger Straße

Guts-Muths- Straße

Enders- straße

Industrie- straße

Zschochersche Straße

Dieskau- Dieskau- straße

Anger- straße

Henricistraße

R.-Sack- Str.

Weißenfelser

Industrie- straße

Holbein- Holbein-

Cottaweg Cottaweg

Lindenauer

Markt

Kuhturmstr.

Lützner Straße

Hähnelstraße

Joseph- straße

Siemeringstr.

Aurelien-straße

Weißenfelser Straße

Naumburger Straße

Klingen Klingen str.

Gießer- str.

Markranstädter Straße

Klingenstraße

Klingenstraße

Wachsmuth- Wachsmuth straße

Limburger Straße

Siemens-straße

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Gießer- Gießer- str. str.

Rolf-Axen- Rolf-Axen- Straße Straße

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Schönauer Schönauer Straße Straße

Weidenweg

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1 Gellertplatz

2 Großm.-str.

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Kleing.

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4 Rosenmüllerstr.

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Kleing.

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Karl- Schurz-Straße

Blüthner- straße

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Kleing.

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2

3

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Paul- Paul Küstner- Str.

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Kleing.

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LEIPZIG-LEUTZSCH

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Schmiedt-Str.

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Calvisiusstraße

Schwartzestraße

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Luckaer Luckaer Str. Str.

Eythraer Eythraer Str. Str.

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Hartm.Hartm.str.str. Hirzelstraße

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K.-Kresse-Str.

K.-Kresse-Str.

M.-Herrmann-Str.

M.-Herrmann-Str.

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Arthur-Nagel-Str.

Arthur-Nagel-Str.

Barbussestr.

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Windorfer Windorfer Str. Str.

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Altranstädter Altranstädter Str.

Zschochersche Straße

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Rochlitzstr.

Stieglitzstr.

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OeserOeser- Antonienstraße

Antonienstraße

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Anton- Zickmantel- Str.

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Kötzschauer Kötzschauer Str.

O.-Militzer-Str.

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26

THEATER/GASTSPIELE

1

2

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6

Baumwollspinnerei

4 Bimbo Town Aktionskunst e.V.

5 Brasserie am Rosental-

Restaurant Theater

6 Frosch Café und Theater

7 Gewandhaus

8

9

10

Geyserhaus

Gohliser Schlösschen

Haus Auensee

Volkspark

Kleinzschocher

11 Haus Leipzig

12 Haus Steinstraße e.V.

13 Hochschule für Musik und Theater

»Felix Mendelssohn Bartholdy«

14 Kellertheater

Radrennbahn

15

16

Kulturbundhaus Verein f. Naturgemäße

Leipzig e.V.

Gesundheitspflege

Lindenfels Westflügel

17 Lofft Leipzig

18

19

Kleing.

Mediencampus Vergißmeinnicht

Villa Ida

Moritzbastei Hallenbad

20 Musikalische Komödie

21 naTo

Kleing.

22 Am Neue Szene

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23 Oper Roggenschlag Leipzig

24 Parkbühne

25 Peterskirche

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2 Kindstraße

3 Felsenkellerstr.

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Mückenschlößchen

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Friedrich- Ebert- Straße

Wettiner Straße

Feuerbachstraße

Mainzer Str.

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Hinrichsenstraße

W.-Schwabe-

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Davidstraße

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Dammstraße

Dammstraße

Wilh.-Wild-Str.

Wilh.-Wild-Str.

Marschner-

Käthe- Kollwitz- Straße

Die Nonne

26 Puppentheater Sterntaler

27 Ratskeller Stadt Leipzig

28 Schaubühne Lindenfels

29 Schauspiel Leipzig

30 Sommerbad Scheune – Gutshof Stötteritz

Kleinzschocher

31 Schille Theaterhaus

32 Theater der Jungen Welt

33 Theater-Fabrik-Sachsen

34 Theater Fact

35 Theatrium Tennis

Küchenholz 36 Villa – Soziokulturelles Zentrum

37 Villa Rosental

38 Webers Hof

39 Werk II

Kleing.

Einigkeit

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KABARETT UND VARIETÉ

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Kabarett Hahnholz academixer Kleing.

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Kabarett Boccaccio

3 Kabarett Gohglmosch

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Kabarett Leipziger Brettl

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Kleing. Kabarett Waldfrieden Leipziger Pfeffermühle

Kabarett-Theater Leipziger Funzel

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7 Kabarett-Theater Sanftwut

8 Krystallpalast Varieté

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Falkensteinstraße

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Waldidyll

Lippendorfer Str. Str.

Burgstädter

Probstheidaer Str.

Am Lin denhof

Bauhofstr.

Media

City

Wermsdf. Str.

Koh- rener Str.

Gasch.-str.

Klemm- straße

14

23

Nars- df. Str.

1

Linné- straße

H.- Poeche-Str.

str.

Dohnanyistraße

Insel- str.

Inselstraße

Rabensteinplatz

Platostraße

Johannis- allee

Semmelweis-

An den Tierkliniken

Liechtenstein- str.

Rembrandtplatz

26

Rotes Haus

Med. Klinik II

Threnaer Str.

Rembrandts

Köhraer Str.

str.

Lagerh.

Str.

An der

Milchinsel

Egel- straße

Kreuz-

Scherlstraße

Spohrstraße

bergplatz

Guten-

Amalie-

Winter-

Platz

Liebigstr.

Curie- Str.

e

Reudnitzerstr.

Marienplatz

Lange Straße

3 Melanchthonstraße

4 Jonasstraße

5 Otto-Runki-Platz

6 Neustädter Markt

Seemannstr.

Hospitalstr.

Fliederhof

Rackwitzer- straße

Ranftsche G.

Ludwig-Erhard-Straße

Reich-

Teubnerstr.

Ostplatz

Den- kmalsblick

Perthesstraße

1

Gabelsberger Straße

Joh.-allee

Karl- Siegismund-Str.

Göschenstr.

1 Göschenstr.

Kucheng.str.

Frommann- str.

Harnackstr.

Volckmarstraße

3

4

Luther- str.

Senefelder Str.

Josephinen- str.

Stiftsstr.

Borm-

Str.

Crusius- straße

Breit-

Klasing- straße

Sch.-Boysen-Str.

Stötteritzer Str.

Eichlerstr.

Zillerstr.

Krug-

Str.

Bussestr.

Husemannstr.

Judith-Auer-Str.

Stephaniplatz

kopf- straße

Reclamstraße

Hein-

Cäcilienstr.

Einertstraße

Cor-

Augustenstraße

Baedecker- str.

pietschstraße

Oswaldstr.

Witzgall-

rich- straße

Fröschelstr.

Rubensstr.

Dauthe- straße

Reclamstraße

Fried- hofsweg

straße

Straße d. 18. Okt.

Weidmannstr.

5

2

1 Margaretenstr.

2 Lorenzstr.

Konstantin- str.

Richard- Lehmann- Straße

Heinzelwg.

Watestraße

K.-Jungbluth-Str. Riesenweg

Lobstädter Str.

Röthis

Hildburgstr.

Teich

Apelstraße Berliner Straße

Undinenweg

Bitterfelder Straß

Straße

1

3

Alter

Johannisfriedhof

Kleingartenanlage

Zwickauer Straße

Rübezahlweg

Sandmännchenweg

An der Märchen-

Erlkönigweg

Nixenweg

Nickelm.-weg

Probst-

Hil- deweg

Het- telweg

Sige- bandweg

H.-Otto-Str.

Herwigstr.

Pohlentzstr.

Leisniger Str.

3

1

Stephan-

straße

Botanischer

Garten

straße

emhildstr. Ortrunweg

Giselherstr. Gudrunstr..

Johannistal

Dankwartstr.

Am Goth. Bad

2

Prager

Straße

F.-List-

Platz

Adenauerallee

Rosa- Luxemburg- Straße

Gerichts- weg

K.-Hagen-

Platz

1 2

Zwickauer Str.

An der Märchenwiese

Zwickauer Straße

Kohl- garten- straße

straße

straße

Dresdner

Täubchen-

Eilen- burger

Dohnaweg

Trift- weg

Rotk.-weg

Leanderwg.

Hänselwg.

Hauffweg

Straße

Straße

Altes 1

5

4 Messegelände

Automeile

1 Andersenweg

2 Bechsteinweg

Dornröschenweg

1 Gerlindeweg

Gudrunplatz

Schneeweg

Gretelwg.

Turmweg

3

heidaer

J.-R.-Becher-Str.

Hans-

wiese

Aschenbr.-weg

2 Zehmischstr.

3 E.-Toller-Str.

4 Brunhildestr.

5 J.-Adolf-Str.

Mecklenburger Str.

Kleing.anlage

Siegismund

1

Frau-Holle-Weg

W.-Bredel-Str.

Am Bo- gen

4

Däumelingsweg

Carl- Hampel-

Platz

Grimmweg

2

Joh.-Eck-

Str.

Ler- chen-

rain

Froschkönigweg

Atriumstr.

Russ.

GedächtnisHallenbad

Süd II

kirche

Orthopäd.-

Deutsche

Klinik

Frauen-

Bücherei klinik

Deutscher

Platz

Universität

Max-Planck-Inst.

Tier-

Halle

Bio City

7

Kohlrabi-

kliniken

6

zierkus

3

2

Panometer

Kleing.

Waldidyll

Kleing.

Reichsb.

Connewitz

Sachsen- seite

Universität

Sternwarte

Chemie

Universität

Physik

MARIENBRUNN

CONNEWITZ

N

N NE

S SW W NW

E

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Max-Planck-

Inst.

B 2

Dresdner Str.

Otto- straße

Friedens-

park

Straße des 18. Oktober

Halle

12

Perlickstraße

Pusch- straße

Halle

15

14

17

13

21

Kleing.

Mariental

Szendreistraße

16

Alte Messe

Oststraße

Prager Str.

1

Elsastraße

Mühlstraße

Mariannen-

park

Rabet

Rohrteichstraße

Schulze-Delitzsch-Straße

Mei- ßner Straße

Neustädter Straße

neliusstr.

Berg- straße

Lilien-

Anna-Kuhnow-Str.

Sigismundstr.

A.-Schweitzer- Str.

Riebeck- straße

Kregel- straße

Kurt-Günther-

Dautheweg

Güntz- straße

K.-Huber-

weg

6

Eisenbahnstraße

Rabet

Bernhardiplatz

J.-C.-Hinr.-Str.

Straße

weg

Kapellenstr.

Koehlerstr.

Wittstockstr.

Charlottenstr.

Konrad- straße

Kip- penbergstraße

Kö- bis- str.

Lipsius-

Reiske- str. R.-Volkmann-Str.

Stötteritzer Straße

4

Simonsplatz

R.-Krüger-

Str. 3

An der Tabaksmühle

1 Liebfrauenstr.

2 Arminhof

3 Torweg

4 Sterntalweg

Trift- weg

K.-Tucholsky-Str.

Marchwitza-Str.

Großer

Silbersee

Elfenweg

Tor Ost

Prinzenweg

B.-Keller-

Zwergweg

mann-Straße

Straße

Kleingartenanlage

An der Parthe

Universität

Kinderklinik

Tor Nord

Alte Messe

Parthe

Reudnitz

Lößnig

Victoriastr.

Kröbelstr.

Adenauerallee

Neustadt

Lene- Voigt-

Thonberg

Schwimmhalle

Nordost

Geyerstraße

Crottendorfer

Str.

Riedel-str.

Lichtenbergweg

Naunhofer Straße

E.-E.-

Schöneferlder Alleee

Stannebeinplatz

1 Kuntzschmannstr.

Marcusgasse

straße

Zolli- kofer- straße

Dornberg- bergstr.

Bogislawstr.

Tiefe Straße

Möbius- Str.

P.- Heyse- straße

Schauerstr.

Bergerstr.

Hermann-

Riebeckstraße

Juliusstr.

Breite

Cichoriusstr.

Hanschmannstr. Palmstr.

2

1

Zittauer

4

Str.

Kisch-Weg

Carpzov-

Hofer Straße

Marienbrunnenstr.

Robert- Blum-Str.

Zeumer- str.

Löbauer

Hilde- gard- str.

Beuchaer

Str.

Un- gerstr.

Mieren-

Schönbachstr.

Dimpfel- straße

Waldbaur- str.

Lukasstr.

Natalienstr.

Grüne Gasse

Zweinaundorfer Straße

Schirmerstr.

straße

str.

Unt.- Eichstädt-

str.

Weiße- straße

Weißeplatz

Bres-

Heinkstr.

Elisabeth- str.

Roßbachstr.

Borsd. Str.

Martinstraße

Schönbachstr.

Ludolf-

Gorki- straße

Ploß- str.

Stünzer Str.

Nerchauer Str. 1 Steinberger Str.

1

Trötzstraße

Döbelner Str.

Melscher Str.

Schwarzackerstr.

Taube-straße

Ida- str.

Bernhard- str.

Ossietzky-straße

Ihmels- str.

K.-Vogel-Str.

Neu- mannstr.

F.-Dittes- Str.

Theodor-Neubauer-Str.

5

Papiermühlstraße

Ferd.-Jost-Straße

Lausicker

Stöckel-

Mariannen- straße

Ludwig- straße

Stammstr.

Hedwigstr.

Park

Kleing.-anlage

Ostvorstadt

Liebmann-

Str.

Holsteinstraße

VÖLKERSCHLACHTDENKMAL

Südfriedhof

Connewitzer Straße

Kleing.

Märchenland

Musikalische Komödie

Kleing.

Schönbachstr.

Holzhäuser

Str.

Straße

Oststraße

5

Völkerschlachtdenkmal

Friederikenstraße

Schönbachstraße

Wenckstr.

Adenauerallee Pögner

6

Wurzner Str.

STÖTTERITZ

FC Lok Leipzig

lauer- Straße

Stöckelplatz

Gregor-

Franckestr.

2 3

1 Thonberger Str.

2 Wolfshainer Str.

3 Fuchsh. Str.

4 Nobbeweg

5 Max-Pommer-Str.

Oschatzer Str.

städt-Str.

Ob.-Eich-

straße

Straße

2

3

4

H.-Eisler-Straße

Herbartstr.

Arnold- str.

Glafeystraße

Str.

Straße

Clara- Wieck- Str.

Baunackstr.

H.-Schmidt- Str.

Kröner- str.

E.-Schumann-Str.

straße

G.-Schwabe-

Platz

Gregoryplatz

Sellerh. Str.

Berningsenstraße

Graßdorfer Str.

Edlichstraße

Schützenhaussstr.

Bautzmann- straße

Torgauer

Platz

Wurzner

Oststr.

1

R.-Herrmann-Str.

Colditz-Straße

1 Triniatisstr.

2 Schacherstr.

3 Adlersheimstr.

4 Jöcherstr.

5 Kohlgartenweg

6 Wiebelstraße

Krönerstr.

Peilickestr.

Segerstr.

Fuchs-Str.

2 HoferStr.

3 Posadowskyanlagen

4 Möbiusplatz

Oststr. Lange Reihe

L.-Herrmann-Str.

Torgauer

Gretschelstr.

Geißler- straße

Straße

Feldweg

Saeger-

Bülow- str.

wald- str.

Paulinen- straße

Annenstr.

Wichern- straße

H.-Büch- ner-Str.

Th.-Neubauer-Str.

Saarbrückenstr.

Herrnhuter Straße

Zweinaundorfer

Portitzer

Eisen- bahn-straße

Torgauer Str.

Straße

Am Wasser- werk

Prager Straße

Kleingartenanlage

Probstheida

ße

Str.

LEIPZIG OST

dorff-

Wasserturm

F.-Nansen-

Str.

Wachstr.

Leostr.

Scheumannstr.

Schmidt-

Kohlweg

Shukow- straße

Thiemstr.

Gletscher- steinstraße

K.-Prendel- Allee

Paulinerweg

Lazarusstraße

1 Schlippe

1

Rühl-Str.

Gorki-

Losinskiweg

Seipelweg

Shukowstr.

1

Kleing.

Mariannengärten

Gesundheitspflege

Am

Kleing.

Flora Stötteritz

Mauersbergerstr.

Lausicker

J.-J.-Weber-

Platz

S chreibstr.

Kleingartenanlage

Buren

str.

Volksgartenstraße

Fritz-

Schulzeweg

Shukowstr.

Václav-Neumann-

Naunhofer

Oststr.

Connewitzer Straße

Kleingartenanlage

Sellerhausen

Freibad

B 6

Volkmarsdorf

ANGER-

CROTTENDORF

Som- merfelder Str. Pommern-

Güterring

Hopfengarten

Ambrosius-

Barth-Platz

Probstheida

Oberdo rf str.

1

Siemon-Str.

Kleingartenanlage

Nordvorstadt

Torgauer

Str.

Ostfriedhof

2

3

Pösnaer Str.

Dorstigstr.

Schlesierstr.

Straße

K.-Prendel-Allee

Flinzerstr.

Straße

Straße

Freizeitpark

Südost

Chemnitzer

Janzen-

Kolmstraße

Kleingartenanlage

Marienhöhe

Dösner Str.

Zuckelh.-

Str.

Russen-

1 Nieritzstraße

2 Leuckartstr.

3 Parystraße

straße

L

Hänischstraße

Kleing.

Morgensonne

Kleing.

Obluda- str.

Sacke- straße

Straße

Volks-

gärten

Port. Str.

L.- Fürnberg- Straße

Resedaweg

Straße

Zum Kleingartenpark

Grunickestraße

Bautzner Straße

Löbauer Straße

M.-Lingner-Str.

Kleingartenanlage

Am Walde

Naunh.

Bästlein-

Permoserstraße

Kleingartenanlage

Rietzschkeaue

Kleingartenanlage

Immergrün

Sulzbacher Str.

Kolm-

straße

1 Ferd.-Jost-Str.

2 Lochmannstraße

3 Baumeyerstraße

1

Kleing.

Immerglück

Oberdorfstr.

Hessenstr.

Cheruskerstr.

Gotenstr.

Bockstraße

Augustiner-

Kleingartenanlage

Grüne Aue

Burgundenstr

Prager Straß

Wuttke- str.

Gittelstraße

J.-Marchlewski-Str.

Schönefeld

Adenauerallee

Poser-

Kleingartenanlage

Denkmalsblick

Tulpenweg

Narz.steig

Ros- mar.weg

B.-Brecht-

Macherner Str.

Pommernstr.

Fr.-Wolf-Str.

Str.

Schwan-

straße

Permoserstraße

Püchauer Straße

K.-Weill-Str.

Löbauer Str.

tes-

straße

Leonhard- Frank- Straße

A.-Schurig-

Str.

W.-Barth-Str.

M.-Borsd.-Str.

Fiete-

Schulze- Str.

Wurzner Str.

Cunnersdorfer Straße

Holzhäuser Straße

Sonnenwinkel

straße

Kleingartenanlage

Tunnelwiese

Kleingartenanlage

Volkshain

Anger

Str.

Neunkirchner

Str.

Saarlouiser

Str.

Dudweilerstr.

Stötteritz

30

SELLERHAUSEN

Em- mausstr.

straße

Engelmannstr.

Plaußiger Str.

Strümpell- straße

H.-Bochow-Str.

straße

2

L.-Thoma-W.

Hallenbad

Fontanestr.

Großsteinberger

Str.

dnerstraße

Kleing.

Anger Crottendf.

Str.

Zweifelstr.

Ringelnatzw.

aße

4

Rüdi- ger Str.

straße

Bautzner Straße

straße

K.-Här- ting-Str.

Volkshain

Stünz

Kleingartenanlage

Pflaumenallee

R.- Renner-

Malvenweg

Watzdorfstr.

Zweenfurther Straße

1 Rankestr.

2 Hauckstr.

3 Borngasse

4 Bruhnsstr.

Sybelstraße

Sommerfelder Straße

Leupo

Lilienweg

Engelsdorfer Straße

O.-Engert-Str.

Lamprechtstr.

Zweinaundorfer Str.

Kleingartenanl.

Str.

Osthöhe Albrechtshainer

Kleing.

Albrechtsh. Str.

Täschnerstr.

str.

Wunder-lich-

Cre-

Hans-

Sachs-Str.

Kleing.

Neues Leben

Kärrnerweg

Gildemeister-

Thiersch- straße

Curschmannstr.

Kleing.

Eig. Scholle

W.-His.-Str. Gebr.-

t

3

ring

Pflaumenallee

Alt Probstheida

Tirolerw.

B87

Jouleweg

3

Trendelen- burgstraße

Ampérew.

Voltaweg

Rietzschke-

Passage

Bucky-

Weber- weg

Weg

Wissenschaftspark

Permoserstraße

UFZ

Kleingartenanlage

Osteck

Ohmweg

Kleing.

Am Kärrnerweg

Parkkrankenhaus

Strümpellstra

Franzosen- allee

1

2

Polenweg

Stünz-Mölkauer

Weg

Herzzentrum

Leipzig

Schweizer-

Tschechenbogen

Dr.-Wilh.-Külz-Str.

G.-Feilotter-

Str.

Katzstraße

H.-L

Osth i ß

Stünzer W

Handwerkerhof

S

Moltrechtstraße

Russen

bogen

R

Germannstr. Primelweg

K

Friede

Strümpellstraße

Grüne Ecke

Kleingartenanl.

Öster


vorgestellt

Altenburg

Altenburg ist als Stadt der

Spielkarten weltberühmt.

Zwischen 1810 und 1815

wurde hier das Skatspiel erdacht.

Doch die Skatstadt hat

noch mehr zu bieten. Schon

von weitem grüßen die vielen

Türme und Türmchen.

Die „Roten Spitzen“, zwei

Backsteintürme, sind Überreste

des Augustiner-Chorherren

Klosters und heute

das Wahrzeichen der Stadt.

Mittelpunkt Altenburgs ist

das auf einem Felsen über

der Stadt thronende Schloss,

das auch das Spielkartenmuseum

beherbergt.

Sehenswürdigkeiten:

- Altenburger Schloss

- Teehaus und Orangerie

- Lindenau-Museum

Entfernung v. Leipzig: 42 km

www.stadt-altenburg.de

Erfurt

Die größte Stadt Thüringens

wird geprägt durch einen

der am besten erhaltenen

mittelalterlichen Stadtkerne

Deutschlands. Liebevoll rekonstruierte

Fachwerkhäuser

werden überragt vom monumentalen

Ensemble des

Mariendomes und der

Severikirche. Berühmte Persönlichkeiten

wie Luther,

Goethe und Bach weilten in

der Landeshauptstadt. Einmalig

ist die Krämerbrücke

als längste komplett mit

Häusern bebaute und bewohnte

Brücke in Europa.

Sehenswürdigkeiten:

- Dom & Severi-Kirche

- Krämerbrücke

- Augustinerkloster

Entfernung v. Leipzig: 103 km

www.erfurt-tourismus.de

Arnstadt

Die Bachstadt verzaubert

mit dem Charme schmaler

Gassen, der Pracht schöner

Renaissancebauten und wertvollen

sakralen Bauwerken.

Die Bachkirche, die Bachstatue

auf dem Marktplatz

und das wenige Kilometer

entfernte Dornheim, in dessen

Kirche er heiratete, sind

Stätten, auf denen man der

Spur des jungen Bach folgen

kann.

Außerdem sollte man sein

Fahrrad nicht vergessen,

denn von Arnstadt aus kann

man wunderbar den Thüringer

Wald erkunden.

Sehenswürdigkeiten:

- Liebfrauenkirche

- Bachausstellung

- Schlossruine Neideck

Entfernung v. Leipzig: 116 km

www.arnstadt.de

Geithain

Geithain gehört zu den sächsischen

Städten, in denen

sich Altes und Neues,

Historisches und Modernes

zu einer harmonischen Einheit

fügen. Die reizvolle Stadtsilhouette

gleicht der einer

mittelalterlichen Kleinstadt.

Geithain ist eine der wenigen

Städte, die noch zwei restaurierte

Postmeilensäulen besitzen.

Besonders sehenswert

ist die Pfarrkirche Sankt

Nikolai als komprimierte

800-jährige Geschichte mit

Stilen, Bauformen und Ausstattungsstücken.

Sehenswürdigkeiten:

- Postmeilensäulen

- Zollhaus

- Pulverturm

Entfernung v. Leipzig: 46 km

www.geithain.de

20 NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Bad Kösen

Das am Durchbruch der Saale

durch die Muschelkalkberge

liegende Städtchen bietet mit

den natürlichen Heilquellen

und den vielen historischen

Zeitzeugen eine ideale Mischung

aus Gesundheit, Kultur

und Geschichte. Durch

die Stadt führen drei touristische

Routen: die „Straße

der Romanik“, die „Weinstraße

Saale-Unstrut“ und

den „Saale Radwanderweg“,

bei dem Fahrradfahrer die

reizvollen Uferlandschaften

und die herrliche Landschaft

mit ihren Kulturdenkmälern

genießen können.

Sehenswürdigkeiten:

- Kloster Pforta

- Burg Saaleck

- Rudelsburg

Entfernung v. Leipzig: 53 km

www.badkoesen.de

Glauchau

Eingebettet in das Erzgebirgische

Becken liegt Glauchau,

eine Stadt im Grünen. Zahlreiche

Parkanlagen prägen

das Bild der einstigen Gartenstadt.

Als ihr Wahrzeichen

gilt der Bismarckturm, von

dem man eine herrliche Aussicht

über die Umgebung genießen

kann. Das Glauchauer

Doppelschloss (Schloss Forderglauchau

und Schloss

Hinterglauchau) stellt architektonisch

eine Einmaligkeit

in Sachsen dar und beherbergt

u.a. eine Kunstsammlung.

Sehenswürdigkeiten:

- Glauchauer Schloss

- Pfarrkirche St. Georgen

- Bismarckturm

Entfernung v. Leipzig: 62 km

www.glauchau.de

Bad Schmiedeberg

Die Kurstadt liegt im Herzen

des Naturparks Dübener Heide,

umgeben von dichten

Wäldern. Seit 1878 bietet sie

Gästen Genesung und Erholung.

Moderne Rehabilitationskliniken,

großzügige

Neubauten und liebevolle

Restaurierungen historischer

Gebäude prägen das Bild

des Moor- und Mineralheilbades.

Die historische

Altstadt, das Erlebnisbad,

das Jugendstil-Kurhaus, der

Trinktempel, der idyllische

Kurpark und der Konzertgarten

ergeben ein einmaliges

Ambiente.

Sehenswürdigkeiten:

- Jugendstil-Kurhaus

- Kaiser-Wilhelm-Turm

- Wasserschloss Reinharz

Entfernung v. Leipzig: 43 km

www.eisenmoorbad.de

Leisnig

Umgeben vom sächsischen

Burgen- und Heideland ist

Leisnig der ideale Ausgangspunkt

für eine Reise in

die Geschichte Sachsens.

Auf steil abfallenden Felsen

ruht über der Stadt erhaben

die Burg Mildenstein. Noch

heute lässt ihr Anblick die

Bedeutung der einstigen

Reichsburg, die fast 1000

Jahre alt ist, erahnen. Nicht

weit entfernt findet man das

ehemalige Kloster Buch, in

dem man u.a. eine Ausstellung

zur mittelalterlichen

Klosterheilkunde sehen kann.

Sehenswürdigkeiten:

- Burg Mildenstein

- Kloster Buch

- Museum „Riesenstiefel“

Entfernung v. Leipzig: 43 km

www.leisnig.de

Belgern

Direkt am Elberadweg liegt

die über 1.000 Jahre alte

Rolandstadt. Mit der Gierfähre,

die nur von der

Strömung getrieben wird,

kann man den Elbstrom

überqueren und in der Stadt

u.a. den 6 m hohen Roland

und Nachbildungen von 14

anderen Rolanden besichtigen.

Nicht weit entfernt

steht eine Distanzsäule, die

Entfernungen zu 80 Städten

in Postkutschenstunden anzeigt.

Belgern ist eingebettet

in eine natürliche

Idylle, dem Waldgebiet der

Dahlener Heide.

Sehenswürdigkeiten:

- Rolandstatue

- Bartholomäuskirche

- Distanzsäule

Entfernung v. Leipzig: 54 km

www.stadtbelgern.de

Lichtenstein

Die liebenswerte Kleinstadt

besitzt ein tolles Flair, hervorgerufen

durch ein umfangreiches

Angebot an Sehenswürdigkeiten

und Naturparks.

Eine Attraktion ist das Daetz-

Centrum, das weltweit erste

Kompetenz- und Bildungszentrum

für internationale

Holzbildhauerkunst. In der

„Miniwelt“, einem Landschaftspark,

kann man über

100 Bauwerke aus aller Welt

im Kleinformat bewundern.

Von dort aus lässt es sich

wunderbar durch die angrenzenden

Gärten spazieren.

Sehenswürdigkeiten:

- Daetz-Centrum

- Miniwelt

- Schloss und Palais

Entfernung v. Leipzig: 71 km

www.lichtenstein-sachsen.de


Lützen

Die Stadt ist berühmt für ihre

zentrale Rolle in der

gleichnamigen Schlacht im

Jahre 1632, während des

Dreißigjährigen Krieges. Die

Ausstellung im Schlossmuseum

und die Gustav-Adolf-

Gedenkstätte erinnern an

dieses Ereignis sowie den

schwedischen König, der

dort sein Leben verlor. Bei

einem Besuch in Lützen

kann man auch die Atmosphäre

der Innenstadt genießen

und im weitläufigen

Gelände des Martzschparks

mit Tiergehege entspannt

spazieren gehen.

Sehenswürdigkeiten:

- Gustav-Adolf-Gedenkstätte

- Schlossmuseum

- Gedenkkirche Meuchen

Entfernung v. Leipzig: 32 km

www.luetzen-info.de

Püchau

Püchau ist der urkundlich

erstgenannte Ort in ganz

Sachsen. Sein Schloss gilt als

der bedeutendste historische

Bau seiner Art in der Umgebung

Leipzigs. Die Schlossanlage

mit Vorhof, Türmen,

Brunnen und Terrassen liegt

inmitten eines Landschaftsgartens,

der im englischen

Stil angelegt wurde. In der

angrenzenden Auenlandschaft

kann man ausgedehnte

Touren unternehmen

und an den Wochenenden

im Schloss sächsische Spezialitäten

genießen.

Sehenswürdigkeiten:

- Schloss Püchau

- Landschaftsgarten

- Auenwaldgebiet

Entfernung v. Leipzig: 23 km

www.puechauer-schloss.de

Merseburg

An der Saale gelegen, bildet

Merseburg das Tor zur

schloss- und burgenreichen

Saale-Unstrut-Weinregion.

Die Dom- und Hochschulstadt

ist berühmt geworden

durch die Merseburger

Zaubersprüche, das

älteste deutsche Schriftgut

heidnischen Inhalts. Oberhalb

der Saale überragt das

vieltürmige Dom-Schloss-

Ensemble die Stadt. Der

Dom St. Johannes und

Laurentius ist eines der wichtigsten

Baudenkmale auf der

Touristikroute „Straße der

Romanik“.

Sehenswürdigkeiten:

- Dom

- Kapitalhaus

- Kirche Sankt Thomae

Entfernung v. Leipzig: 30 km

www.merseburg.de

Wurzen

Die Ringelnatzstadt, gelegen

im Muldentalkreis, ist eine

der ältesten Städte in

Sachsen. Ihre Silhouette wird

von den Türmen des Domes,

des Bischofsschlosses, der

Stadtkirche St. Wenceslai

und der ehemaligen Krietschmühle

geprägt. Überall trifft

man auf Renaissance- und

Barockgebäude, die neben

jüngeren Bauten mit Jugendstilfassaden

ein eigenes Flair

entstehen lassen. Durch die

Muldenstadt führt ein Teil

des wiederbelebten „Jakobspilgerwegs“.

Sehenswürdigkeiten:

- Ringelnatzhaus

- Dom St. Marien

- Schloss Wurzen

Entfernung v. Leipzig: 24 km

www.wurzen.de

„Glück zu“ - Entdecken Sie

die Mühlenregion Nordsachsen

Die Mühlenregion Nordsachsen

umfasst den Landkreis

Delitzsch und einen Teil

des Landkreises Torgau-

Oschatz, nordöstlich von

Leipzig gelegen. Die Palette

der über 20 Mühlen reicht

von der dominanten Bockwindmühle

über die Paltrockwindmühle,

die Sächsische

Turmwindmühle, die Motormühle

bis hin zur Wassermühle

und der einzigen original

erhaltenen historischen

Schiffsmühle Deutschlands.

Mühlenbesichtigungen und

-führungen an ausgewählten

Mühlenstandorten finden

jeweils am ersten

Wochenende der Monate

April bis Oktober statt. Die

historischen Mühlen bilden

aber auch den Rahmen für

anspruchsvolle Kulturveranstaltungen.

PHÖNIX-TOUR

Die spannende Stadtrundum fahrt

ins Leipziger Neuseenland

www.rundum-leipzig.de

info@rundum-leipzig.de

Sa. 9 Uhr ca. 4 ¼ Std.

Leipzig, Goethestraße

Zum 14. Deutschen Mühlentag,

der am 28. Mai 2007

stattfindet, öffnen alle Mühlen

in der Mühlenregion

Sachsen. Die Eröffnungsveranstaltung

findet in der

Bockwindmühle „Sommerfeld“

in Bad Düben statt.

Diese Mühle feiert 2007 ihr

160-jähriges Bestehen. Die

„Mühlen- und Gästeführer

der Mühlenregion Nordsachsen“

stellen auch andere

lokale Sehenswürdigkeiten

vor und bieten attraktive

Pauschalen, die Mühlen-

LEIPZIGER

NEUSEEN

LAND

MS Neuseenland

Die Hamburger Hafenbarkasse

auf dem Cospudener See

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vorgestellt

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� Bitte beachten Sie: Mitfahrgarantie nach telefonischer Anmeldung

Täglich auf Bestellung Bus-Erlebnistouren, Baustein-Programme,

Schifffahrten, Gästeführungen, Verpfl egung - auch für Reiseveranstalter.

Busse für Firmen, Vereine, Familien, Klassentreffen und Shuttle zum See.

Mai-RegioTour | Rittergutshof 3 | 04463 Großpösna OT Dreiskau-Muckern

Schiffsdepot | Hafenstraße 23 | 04416 Markkleeberg

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in Tiefensee zum Deutschen Mühlentag

führungen mit anderen

Angeboten der Region bündeln

und den „Mühlengeist“

hervorlocken.

Weitere Informationen:

Verein Mühlenregion Nordsachsen

e.V.

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04509 Schönwölkau OT

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Tel.: +49 (0)34208/7873 0

E-Mail: info@muehlennordsachsen.de

Internet: www.muehlennordsachsen.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

21


Willkommen an Bord

der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt!

Starten Sie mit einem historischen Schaufelraddampfer zu:

• Erlebnisfahrten in die Sächsisch-Böhmische Schweiz

und ins Sächsische Elbland

• Welterbetouren

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Internet: www.saechsische-dampfschiffahrt.de · E-Mail: info@saechsische-dampfschiffahrt.de


In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen einzelne Städte aus

der Umgebung Leipzigs

ausführlicher vor.

Dresden –

Landeshauptstadt und Elbflorenz

Geschichte

Die Furt durch die Elbe in

Höhe der heutigen Altstadt

bestand wahrscheinlich

schon im frühen Mittelalter.

1206 wurde Dresden erstmals

urkundlich erwähnt.

Die meisten der bekannten

Barockbauwerke wurden im

18. Jh. fertiggestellt. Bei

einem Bombenangriff der

Alliierten 1945 wurde fast

die gesamte Innenstadt zerstört.

Nach der Gründung

der DDR begann man mit

dem Wiederaufbau der

Prachtbauten. Die Eröffnung

der wieder aufgebauten

Frauenkirche im

Jahr 2006 war ein Ereignis

von Weltrang.

Wichtige Kontakte:

Dresden Werbung und

Tourismus GmbH

Tel.: 0351/49192100

www.dresden-tourist.de

Stiftung Frauenkirche

Tel.: 0351/65606100

www.frauenkirche-dresden.de

Semperoper

Tel.: 0351/49110

www.semperoper.de

Zwinger

Tel.: 0351/4914601

www.besuchen-sie-dresden.de

Dresdner Molkerei Gebrüder

Pfund GmbH

Tel.: 0351/808080

www.pfunds.de

Schloss Pillnitz

Tel.: 0351/2613260

www.pillnitz.com

Festung Königstein

Tel.: 035021/64607

www.festung-koenigstein.de

Touristische Attraktionen

Frauenkirche: Anstelle einer

mittelalterlichen Marienkirche

entstand 1726-43 der

bedeutendste protestantische

Kirchenbau Deutschlands.

Bis Anfang der 90er

Jahre diente die 1945 zerbombte

Kirche als ein bewegendes

Mahnmahl gegen

den Krieg. Heute ist die charakteristische

Kuppel, wegen

ihrer Form „steinerne

Glocke“ genannt, wieder

Dresdens Wahrzeichen.

Semperoper: Das Gebäude

der Sächsischen Staatsoper

wurde 1871-78 nach Plänen

von Gottfried Semper errichtet.

Es ist das einzige

Theater Deutschlands, das

den Namen seines Architekten

trägt.

Zwinger: Sein Name leitet

sich von der Lage auf der

ehemaligen Stadtbefestigung

ab. Die prachtvolle

Barockarchitektur des als

Festplatz angelegten Ensem-

bles fügt sich auf einzigartige

Weise mit der Fülle des

bildhauerischen Schmucks

aus der Werkstatt Permosers

zusammen.

Kunsthofpassage: Sie befindet

sich zwischen Alaunstr.

70 und Görlitzer-Str. 21-25.

Hier verfremdeten Künstlerteams

fünf verbundene

Höfe und kreierten ein

phantasievolles Open-Air-

Labyrinth mit romantischen

Kneipen, kleinen Läden und

Kunstwerkstätten.

Neumarkt mit Frauenkirche Dresdner Zwinger

Moritzburg Festival

Kammermusik in königlicher Umgebung

4. - 19. AUGUST 2007

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Jan Vogler

COMPOSER IN RESIDENCE

Steven Stucky

KÜNSTLER

James Ehnes, Colin Jacobsen, Linus Roth, Benjamin Schmid, Kai Vogler,

Mira Wang, Isabel Charisius, Carrie Dennis, Ulrich Eichenauer, Hartmut

Rhode, Julie Albers, Daniel Müller-Schott, Jan Vogler, Werner Zeibig,

Georg Breinschmid, Astrid von Brück, Helmut Deutsch, Ariane Haering,

Polina Leschenko, Louis Lortie, Oliver Triendl, Albrecht Mayer, Frederic Belli,

Stian Carstensen, Stefanie Irányi

TICKETS & INFORMATION

Tel.: +49 - 351- 810 54 95

Fax: +49 - 351- 810 54 96

buero@moritzburgfestival.de

www.moritzburgfestival.de

pfern der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft

sollte

niemand versäumen. Vom

Basteifelsen aus hat man eine

herrliche Aussicht auf das

Elbtal und die Tafelberge.

top ausflugsziel

Pillnitz: Überregionale Bekanntheit

hat Pillnitz durch

seinen englischen Park und

sein herrliches Schloss erlangt.

Pfunds Molkerei: Der „schönste

Milchladen der Welt“

Festung Königstein: Euro-

wird von fantasievollen Schloss Moritzburg: Das bapas größte Bergfestung. Sie

Fliesengemälden und einer rocke Jagdschloss August diente sächsischen Kur-

Riesenauswahl an Käse- des Starken beherbergt u.a. fürsten vor allem als sicherer

sorten geprägt.

ein Schlossmuseum. Hier be- Hort in Kriegszeiten, als

finden sich eine der bedeu- Jagd- und Lustschloss, aber

Ausflugsmöglichkeiten tendstenGeweihsamm- auch als gefürchtetes Staats-

Sächsische Schweiz: Eine lungen Europas und der gefängnis. Seit 1955 ist die

Fahrt näherdran07_110x133_lay in dieses einzigartige weltweit 21.02.2007 größte Bestand 19:36 an Uhr Festung Seite ein 1 militärhisto-

Gebirge mit den Raddam- barocken Ledertapeten. risches Freilichtmuseum.

Wir danken unserem Kooperationspartner

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

2


top ausflugsziel

2

In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen einzelne Städte aus

der Umgebung Leipzigs

ausführlicher vor.

Markkleeberg – das Tor

ins Leipziger Neuseenland

Geschichte

Um 1190 wurde Markkleeberg

erstmals erwähnt. Am

16.10.1813 fand eine der

drei Hauptschlachten der Befreiungskriege

bei Wachau

statt. Über die Hälfte der

heutigen Stadtfläche wurde

vom Braunkohletagebau in

Anspruch genommen. Ortschaften

wie Cospuden und

Cröbern fielen dem Tagebau

zum Opfer. Inzwischen wurden

die Tagebaue geflutet.

Der Cospudener See und

der Markkleeberger See entwickeln

sich zu attraktiven

Naherholungsgebieten.

Größte weltweite Bedeutung

verschaffte der Stadt allerdings

„Unterirdisches“. Der

Markkleeberger Fundplatz

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

errang Weltruhm mit seinen

aus Feuerstein gefertigten

300.000 Jahre alten Werkzeugen

und ist damit älteste

Fundstelle in Sachsen.

Touristische Attraktionen

Cospudener See mit Hafen

Zöbiker: Als attraktives Naherholungsgebiet

ist es ein

Treffpunkt für Wassersportler,

Segler, Taucher und

Badelustige.

Markkleeberger See: Seit Juli

2006 bietet er viele Freizeit-

Auenkirche Weißes Haus

möglichkeiten.Hauptattraktion ist der Kanupark.

Torhaus und Schloss Markkleeberg:

Das ehemalige

Rittergut mit dem Torhaus,

dem Schloss und der Auenkirche

ist eines der architektonisch

herausragendsten

Ensemble. Das Museum im

Torhaus widmet sich der Völkerschlacht

bei Leipzig 1813.

Jährlich im Oktober findet

die Jahrfeier der Völkerschlacht

statt.

Center of Chinese Arts and

Culture im agra-Park: Das

Gebäude wurde für die

Terrakotta-Armee-Ausstellung

zu einem chinesischen

Kulturzentrum umgebaut

und zeigt in wechselnden

Ausstellungen chinesische

Kulturgeschichte.

Weißes Haus: Die neoklassizistische

Villa mit ihrem

prächtig vergoldeten Spiegelsaal

ist seit 1897 die

Hauptzierde des agra-Parks.

Dem architektonischen Vorbild

„Petit Trianon“ nach-

empfunden, ist es heute die

erste Adresse für Konzerte,

Empfänge und Hochzeiten.

Willkommen

zur Schiffsrunde!

Freuen Sie sich auf eine

schöne Zeit am Cospudener

See und an Bord der MS

Neuseenland. Die Schiffsrunde

auf der historischen

Hamburger Hafenbarkasse

– auf Wunsch auch mit

Kaffeetrinken. Unsere „Lotsen“

bringen Ihren Bus

gern zum Cospudener See.

Tel.: 0341/356510

www.schiffsdepot.de

1. Kanu-Festival

Am 27.-29.7.2007 steht

der Markkleeberger See

ganz im Zeichen des „1.

Kanu-Festivals Markkleeberg“.

In das neue Sportevent

sind auch das „2.

Fun- und Trendsportwochenende

im Leipziger

Neuseenland“ und der

„2. Team- Triathlon“ eingebunden.

Tel.: 0341/3533215

www.kanu-festival.de

Westphalsches Haus: Das

dreiflügelige Landhaus beherbergt

eine Ausstellung

mit bis zu 280.000 Jahre alten

altsteinzeitlichen Funden

und ist eine beliebte Kulturstädte

und Galerie.

agra-Park: Als Landschaftspark

angelegt, lockt das

Parkensemble mit ganzjährigenVeranstaltungsangeboten

und einem ökologischen

Bildungsprogramm.

Kirchenruine Wachau: Sie

wurde im neugotisch-frz. Stil

1866/67 errichtet. In wechselnden

Ausstellungen werden

in der „Gedenkstätte

und Galerie der verlorenen

Orte“ Materialien der dem

Braunkohlenbergbau zum

Opfer gefallenen Orte im

Leipziger Land gezeigt.

Wichtige Kontakte:

Touristinformation

Markkleeberg

Tel.: 0341/3533215

www.markkleeberg.de

Cospudener See im

Landschaftspark Cospuden:

Tel.: 0341/356510

www.cospuden.de


In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen einzelne Städte aus

der Umgebung Leipzigs

ausführlicher vor.

Torgau – Stadt

der Renaissance und Reformation

Geschichte

Torgau, nur etwa 50 km von

Leipzig am Rande der Dübener

und Dahlener Heide

gelegen, zählt zu den schönsten

Renaissancestädten in

Deutschland. Die vollständige

Renaissancebebauung

der historischen Altstadt

sucht ihresgleichen. Nachdem

Sachsen durch die

Leipziger Teilung“ unter

den Brüdern Ernst und

Albrecht aufgeteilt wurde,

entwickelte sich das 973

erstmals erwähnte Torgau

bis Mitte des 16. Jh. zur kursächsischen

Hauptresidenz

der ernestinischen Linie der

Wettiner. Die Stadt an der

Elbe erlebte eine Hoch-Zeit,

die sich im Stadtbild noch

heute widerspiegelt. Bedeutende

Persönlichkeiten wie

Martin Luther und Heinrich

Schütz wirkten hier. Mit

Schloss Hartenfels entstand

das damals modernste Wohnschloss

Sachsens, in dem

Martin Luther mit der Schlosskirche

1544 den ersten protestantischen

Kirchen bau

Deutschlands einweihte. Torgau

gilt als die Amme der

Reformation, über 40 Mal

weilte der große Reformator

persönlich in der Stadt. Der

Wichtige Kontakte:

Torgau-Informations-Center

Tel.: 03421/70140

www.torgauinfo.de

Stadt- und Kulturgeschichtliches

Museum / Torgauer

Museumspfad

Tel.: 03421/70336

www.museum-torgau.de

Name Torgau ging um die

Welt, als sich am 25.4.1945

amerikanische und sowjetische

Soldaten an der Elbe

bei Torgau trafen und damit

symbolisch das Ende des 2.

Weltkrieges besiegelten.

Touristische Attraktionen

Schloss Hartenfels: Das

Wahrzeichen entwickelte

sich aus einer mittelalterlichen

Wehrburg zu einem

reinen Wohnzwecken dienenden

Schloss. 1485 wurde

es zur ständigen kurfürstlichen

Residenz gewählt.

Heute ist es das bedeutendste

noch erhaltene Frührenaissanceschloss

in Deutschland.

Architektonische Besonderheiten

sind im Innenhof

der Große Wendelstein

und der Schöne Erker.

Ausstellung „made in Leipzig“:

Vom 4.4.-31.10.2007

erfolgt im Schloss Hartenfels

die deutschlandweit erstmalige

Präsentation einer umfassenden

Schau der „Leipziger

Schule“. Gezeigt werden

Werke von 29 Künstlern.

Bürgermeister-Ringenhain-Haus:

Es ist einzigartig

im mitteldeutschen

Raum. Hinter seiner schlichten

Fassade verbergen sich

prunkvolle Räumlichkeiten

mit Malereien des 16. und

17. Jh. Ein besonderes

Schmuckstück ist die

„Engelsstube“ im ersten

Obergeschoss.

Katharina-Luther-Stube: Sie

befindet sich im Sterbehaus

Ausgelassene Stimmung vor dem Rathaus Schloss Hartenfels

der Katharina von Bora. Eine

ständige Ausstellung über

Katharina präsentiert sich in

diesem restaurierten Renaissancebau.

Stadtkirche St. Marien: Hier

predigte Luther oft. Seine

Frau Katharina fand hier ihre

letzte Ruhestätte. Neben ihrem

Grabstein ist auch das

Besuchen Sie eine der

schöns ten Renaissancestädte

Deutschlands und

er leben Sie den Glanz

der ehemaligen kursächsischen

Landesmetropole.

Gemälde „Die vierzehn

Nothelfer“ von Lucas

Cranach d. Ä. sehenswert.

Braumuseum: Das stattliche

Renaissance-Bürgerhaus mit

einzigartigem Brau- und

Malzhaus dokumentiert auf

eindrucksvolle Weise die Bedeutung

der Torgauer Braukunst

im 15. und 16. Jh.

Ausflugsmöglichkeiten

Sächsisches Hauptgestüt

Graditz: Dieses Ausflugsziel

Folgen Sie den Spuren

Martin Luthers und der

sächsischen Kurfürsten,

wandeln Sie auf dem

Tor gauer Museumspfad,

be suchen Sie die Ausstel-

top ausflugsziel

lohnt sich für alle Pferdeliebhaber

und Naturfreunde.

Das Kleinod englischer Landschaftsgestaltung

und barocker

Baukunst liegt in den

lieblichen Elbauen vor den

Toren Torgaus.

Elbe-Radweg

Einer der beliebtesten Radwege

Deutschlands führt

durch die Stadt. Die Entfernungen

zu Wittenberg

betragen ca. 60, zu Meißen

ca. 66 Radkilometer.

lung „made in Leipzig

auf Schloss Hartenfels

oder entdecken Sie die

historische Altstadt bei

einer Fahrt auf dem Torgauer

Geschichtsrad.

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

25


top ausflugsziel

2

In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen einzelne Städte aus

der Umgebung Leipzigs

ausführlich vor.

Zwickau – Autostadt mit

unverwechselbarem Flair

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung

als Zcwickaw erfolgte

1118. Bereits 1212

erhielt Zwickau das Stadtrecht.

1403 ereignete sich

ein Feuer, bei dem fast die

gesamte Stadt niederbrannte.

Prägend für das

kulturelle Leben Zwickaus

war die Geburt von Robert

Schumann, des berühmtesten

Sohns der Stadt. Aber

auch von den in Zwickau

geborenen Mitbegründern

des Deutschen Expressionismus,

Hermann Max Pechstein

und Fritz Bleyl, gingen

viele Impulse aus. Kraftfahrtpionier

August Horch

legte 1904 mit der Ansiedlung

der A. Horch &

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Blick zum 1522/25 erbauten Gewandhaus Abendstimmung auf dem Hauptmarkt (rechts: Rathaus)

Cie. Motorwagenwerke AG

und 1909 mit der Gründung

der Audiwerke den Grundstein

für Zwickaus guten

Ruf als Automobilstadt.

Heute ist das Westsächsische

Wirtschaftszentrum am

Fuße des Erzgebirges mit

ca. 100.000 Einwohnern

die viertgrößte Stadt Sachsens.

Touristische Attraktionen

Dom St. Marien: Er wurde

1200 als Marienkirche er-

baut. Sehenswert sind die

Sandsteinfiguren, die kostbare

Innenausstattung und

die wertvollen Kunstschätze.

Moritzkirche: 1430 wird diese

1212 erstmals erwähnte

Kirche im Hussitenkrieg und

1632 deren Nachfolgerin im

Dreißigjährigen Krieg niedergebrannt.

Die dritte

Moritzkirche wurde 1894

abgetragen. 1893 konnte

die neue Kirche eingeweiht

werden, die über 1.100

Menschen Platz bietet.

Priesterhäuser: Erstmals

1521 so genannt, bilden diese

vier Häuser eine geschlossene

architektonische

Baugruppe. Sie zählen zu

den ältesten erhaltenen

Wohnhaus-Ensembles in

Deutschland.

August Horch Museum: Im

historischen Gebäude des

früheren Audiwerks wird

auf 3.000 qm Fläche Automobil-Geschichte

wach.

Robert-Schumann-Haus:

Das Archiv beherbergt die

weltweit umfangreichste

Schumann-Sammlung.

Städtisches Museum: Als

König-Albert-Museum im

Jahre 1914 übergeben, beherbergt

es neben dem Museum,

Ratsbibliothek und

einer ständigen Ausstellung,

Zeugnisse der Stadtgeschichte

Zwickaus sowie die

Kulturgeschichte des Bergbaus.

Ausflugsmöglichkeiten

Freilichtbühne Zwickau: In

das Schwanenteichgelände

eingebettet, finden zahl-

reiche attraktive Veranstaltungen

in Open-Air-

Atmosphäre statt.

Johannisbad: Dieses Kulturdenkmal

aus der Zeit des

Historismus und des Jugendstils

bietet seinen

Besuchern ein einzigartiges

Flair. Stilelemente aus verschiedenen

Epochen und

der Hauch von orientalischer

Badekultur versetzen

die Besucher in Staunen.

Konzert- und Ballhaus

Neue Welt: Das traditionsreiche

Haus bedient als

Spielstätte mehrere Genres

gleichzeitig. Im Laufe seiner

100-jährigen Geschichte

etablierte es sich als einer

der besten Tagungsorte

Deutschlands.

Stadthalle: Ein Highlight in

Sachen Events und Messen

ist die neuerbaute Stadthalle.

Mauritius Brauerei: Wer

vom Johannisbad aus auf

die andere Seite der Mulde

blickt, entdeckt die traditionsreicheMauritius-Brauerei,

deren Bier von vielen

Kneipen angeboten wird.

Wichtige Kontakte:

Tourist Information Zwickau

Tel.: 0375/2713240

www.kultourz.de

Stadthalle Zwickau

Tel.: 0375/2713110

www.kultour-z.de

Städtisches Museum Zwickau

Tel.: 0375/834510

www.zwickau.de

Mauritius Brauerei

Tel.: 0375/49490

www.mauritius-brauerei.de


Der singende Seemann

Maritime Unterhaltungsmusik

bringt Günter Dlugos jeden

Freitagabend in Leipzigs Fischrestaurant

„Gastmahl des

Meeres“. Der „singende Seemann“

ist in Leipzig geboren

und sorgt mit einem Repertoire

von 50 Seemannsliedern im

Lokal für authentische Atmosphäre.

Im September 2005 hat sich Dlugos, dessen großes Vorbild Hans

Albers ist, als Alleinunterhalter selbständig gemacht. Als Tipp für Fischfreunde

empfiehlt er die Haifischbar des Restaurants. Jeden Dienstag kann man dort

zu einem Festpreis Haifisch essen ohne Ende.

www.gastmahl-des-meeres-leipzig.de

Leipziger tanzt bei „Best of

Musical“

Am 5.4.2007 feiert in der Arena

Leipzig „Best of Musical“, die

größte Musical-Gala Europas,

ihren Tourauftakt. Für Tänzer

Thomas Margies, der es ins

erstklassige Ensemble der Show

geschafft hat, ein besonderer

Augenblick. Denn Thomas ist

gebürtiger Leipziger und freut

sich ganz besonders, dass die

faszinierende Produktion in seiner Heimatstadt Premiere feiert. Der 38-

Jährige steht bereits seit 20 Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Seine Musical-Laufbahn begann er mit einem Engagement bei „Cats“ in

Hamburg. www.best-of-musical.de

Ehrung für Common Purpose

Common Purpose, das neuartige

Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte,

wurde am 7.2.2007 als Gewinner

des Wettbewerbs „365 Orte im Land

der Ideen“ geehrt. „Bei dem Wettbewerb

handelt es sich um Deutschlands größte

Leistungsschau hervorragender Initiativen,

die Zukunftsfähigkeit und Ideenreichtum

widerspiegeln“, freute sich Eva

Theis. Die Programmdirektorin von

Common Purpose (Gemeinsame Sache)

erhielt den Preis für ein Projekt, indem

Verantwortungsträger der Stadt Leipzig in einem elftägigen Fortbildungsprogramm

neue Lösungen für Probleme erarbeiten.

www.commonpurpose.de

Auf den Spuren der Zivilgesellschaft

in Houston

14 Leipziger Amerikanistik-

Studenten begaben sich am

29.9.2006 nach Houston, um

während einer Studienreise die

Zivilgesellschaft der texanischen

Ölmetropole zu ergründen. Leipzigs Partnerstadt war im August 2005 gefordert,

als hier 100.000 Menschen vor dem Hurrikan „Katrina“ Zuflucht suchten.

Stellvertretend für die Teilnehmer fasst Kirstin Schliekau zusammen: „Charakteristische

Merkmale der amerikanischen Zivilgesellschaft sind ihre ethnischkulturelle

Fülle sowie die Interaktion zwischen privaten und öffentlichen

Akteuren. Deren Zusammenarbeit erwies sich bei der Bewältigung einer Naturkatastrophe

wie „Katrina“ als Erfolgsrezept. www.lonestar.m2media.net

vorgestellt

Treffpunkt Leipzig bezieht neue

Büroräume

Am 6.1.2007 knallten im

„Lipsia-Haus“ im Barfußgässchen

12 die Sektkorken. Anlässlich

des Umzugs in ihre neuen

Büroräume begrüßten Sonja

Pfeifer (r.) und Annette Wyrembeck,

Geschäftsfüherinnen von

Treffpunkt Leipzig, ca. 50

Partner und Kunden. „Um näher an unseren Kunden zu sein, haben wir

unseren Firmensitz ins Zentrum des touristischen Geschehens verlegt“,

so Sonja Pfeifer. Das Gästeführerunternehmen blickt auf ein erfolgreiches

Jahr 2006 zurück und bietet auch 2007 einen guten Mix aus bewährten

und neuen Touren. www.treffpunkt-leipzig.com

Sailing for Business

„Nichts ist unmöglich, wenn uns

Partnerschaft statt Konkurrenz

verbindet.“ Diesen Leitspruch

hat Matthias Wagner von der

SeaComm GmbH in die Tat umgesetzt.

Seit 2000 organisiert er

jährlich eine Segeltour für mitteldeutsche

Unternehmer. So kreuzten

die Wirtschaftskapitäne z.B.

als „SACHSEN Sail“ zum Filmfestival in Cannes auf. Am 20.5.2007 ist

Travemünde Ausgangspunkt eines spektakulären Törns rund um Bornholm

nach Warnemünde. 150 Top-Unternehmer haben mit der „MIR“, der

„DAR MLODZIEZY“ und der „SEDOV“ drei der schönsten Segelschiffe der

Welt gekapert und treffen sich zur „2. TALL SHIP GERMAN SAIL“, einer

einwöchigen Wettfahrt um den „Welt-Pokal“. www.welt-pokal.eu

„Ey, wie schmeckt der Coffee

süße ...“

Johann Sebastian Bachs berühmteste

weltliche Kantate – die

Kaffeekantate – war der Namensgeber

für diesen Streifzug durch

Leipzigs City, den Gästeführerin

Christa Schwarz entwickelte. Hier

lernt man nicht nur die Geschichte

der „Kaffeesachsen“ kennen,

sondern es wird auch ein typischer

Kaffeeklatsch geboten.

Als krönender Abschluss des Rundgangs erfolgt ein Besuch des

Kaffeemuseums im „Coffe Baum“, Deutschlands ältestem Kaffeehaus. Mit

Witz und Fachwissen begeistert die engagierte Leipzigerin auf ihren Touren

Touristen und Einheimische. www.leipzig-erleben.com

10 Jahre bürgerschaftliches Engagement

Der Förderverein NEUE UFER

Leipzig e.V. setzt sich seit seiner

Gründung 1997 für die Öffnung

und Rekultivierung der Leipziger

Mühlgräben ein. Vorstandsvorsitzender

ist seit Beginn Niels

Gormsen, der sich nach seiner Amtszeit als Dezernent für Stadtentwicklung

und Bau (1990-1995) unermüdlich für eine nachhaltige, ökologische

Stadtentwicklung in Leipzig engagiert. Seit 1996 ist eine Flusslauflänge von

1015 m in Leipzig geöffnet worden. Niels Gormsen: „Wie die Mühlgräben

zur weiteren Kultivierung des Stadtbildes beitragen, lässt sich z.B. an der

vorderen Jahnallee eindrucksvoll erleben.“ www.neue-ufer.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07 27


ückblick – ausblick

2

In dieser Rubrik berichten

wir über Aktivitäten des

LTS, die in den vergangenen

Wochen stattgefunden haben,

bzw. geben einen Ausblick

auf geplante Aktionen.

Rückblick – Ausblick

40 Reiseveranstalter unterwegs

in Leipzig

In Kooperation mit 18

Partnern führte der LTS

vom 19.-21.1.2007 den

FAM Trip „Musikstadt Leipzig

durch. Fascination Leipzig

– unter diesem Motto

begaben sich 40 Teilnehmer

aus Deutschland, Österreich

und den Niederlanden auf

die Spuren von Bach & Co.

Den Auftakt der Informationsreise

bildete ein Stadtrundgang

durch die Leipziger

Innenstadt. „Ich habe

gar nicht gewusst, dass

Leipzig eine so berühmte

Musikstadt ist“, sagte ein

erstaunter Teilnehmer.

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Von links oben nach rechts unten: Jörg Hartwig, Ulrike Krüger,

Veronika Weise, Rosemarie Steinhardt und Katrin Prenzel

Leipzig auf der Reisemesse

in den Niederlanden vertreten

Vom 9.-14.1.2007 präsentierte

sich Leipzig erstmalig

auf der größten Reisemesse

der Niederlande. Annett

Morche vom LTS rührte in

Utrecht auf der „Vakantiebeurs“

kräftig die Werbetrommel

für Leipzig und die

Umgebung. Sehr hoch war

die Nachfrage nach Kulturangeboten

in Verbindung

mit dem Gewandhaus, dem

Thomanerchor und dem

Bachfest. Besonders interessiert

zeigten sich die

Gäste an Radtouren in

Leipzig und Umgebung. In

den vergangenen Jahren

zählten die Niederländer

zur größten Gruppe ausländischer

Gäste in Leipzig.

Neuigkeiten beim LTS

In den vergangenen Monaten

hat es einige personelle

Veränderungen gegeben.

Da sich der bisherige

Anbieter für den Ticketkauf

neu orientiert hat, wurde

das Geschäftsfeld ab

1.1.2007 vom LTS übernommen.

Neu im Team sind

Rosemarie Steinhardt und

Veronika Weise, die bisher

bei unserem Kooperationspartner

tätig waren. Wie

gewohnt bieten sie in der

Leipzig Information ein

großes Spektrum an Veranstaltungskarten

an. Die

Abteilung Incoming wird

seit 12.2.2007 von Ulrike

Krüger verstärkt. Sie absolvierte

zuvor ein Studium an

der Hochschule Harz und

war u.a. in einem namhaften

Reisebüro tätig. Ab

1.4.2007 ist Antje Weiner,

gelernte Kauffrau für Bürokommunikation,

in der Abteilung

Information fest angestellt.

Für die Leitung der

Leipzig Information sowie

der Abteilungen Information

/ Incoming / Zimmervermittlung

/ Ticket Service ist

ab April Jörg Hartwig zuständig.

Er ist seit 1996

beim LTS tätig und arbeitete

zuletzt als Projektleiter in

den Abteilungen Produktmanagement

und Öffentlichkeitsarbeit.

Nach über zehnjähriger Tätigkeit

– zuletzt in der Incoming-Abteilung

– verlässt

Katrin Prenzel auf eigenen

Wunsch den LTS. Wir bedanken

uns ganz herzlich

für ihre hervorragende

Arbeit und wünschen ihr im

weiteren Berufsleben viel

Erfolg! Stolz präsentierte im

Januar 2007 Sandy Althans

im LTS-Büro ihren Philip,

der am 14.7.2006 geboren

wurde. Die Mitarbeiterin

der Incoming-Abteilung befindet

sich zur Zeit im

Mutterjahr.

Neues aus Leipzig

Mit dem Newsletter „Neues

aus Leipzig“ informieren

Studenten der Universität

Leipzig halbjährlich über die

neuesten Entwicklungen ihrer

aufstrebenden Stadt.

Berichtet wird u.a. über

Leipzigs Stadtentwicklung,

Kultur und Politik. Den

Newsletter können Interessenten

kostenfrei unter

www.neuesausLeipzig.de

abonnieren. Die engagierten

Studenten wollen mit

diesem Projekt motivierten

Menschen ihre Stadt näher

deeper perspectives: Gewandhaus zu Leipzig

Sandy Althans und Philip

bringen – ganz nach dem

Motto: „Leipzig bewegt

sich, bestimmen Sie die

Richtung mit!“.

Originelles Kunstwerk

Seit Januar 2007 kann man

in der Leipzig Information

ein originelles Kunstwerk

bewundern. Es zeigt eine

Aufnahme des Gewandhauses,

das aus den Porträts

von 1.000 Leipzigern zusammengesetzt

ist. Die

Dauerleihgabe ist Bestandteil

der Ausstellung „Pilsner

Urquell – deeper perspectives

2006“.

www.pilsner-urquell.de

100.000 Entscheider zusätzlich

Dank einer Kooperation von

Pressetext mit der ddp-

Nachrichtenagentur und

dem Dow Jones Ticker, erreicht

die digitale Version

von „NÄHER dran“ seit

März 2007 über 100.000

Entscheider zusätzlich. Damit

erhöht sich die Anzahl

der Adressaten auf ca.

300.000.


Was machen eigentlich

die Ehemaligen …?

Da es sich bei „NÄHER

dran“ um eine Zeitschrift

handelt, die vor allem von

Praktikanten erstellt wird,

erkundigten wir uns nach

den Lebenswegen der ehemaligen

Mitstreiter und

stellten jeweils drei Fragen:

1.) Was geschah nach dem

Praktikum beim LTS?

2.) Was hat das Praktikum

gebracht?

3.) Wie lautet der persönliche

Leitspruch?

Ulrike KRIEG

Praktikum: 2001

1.) Ich nahm an der Martin-

Luther-Universität Halle-

Wittenberg ein Lehramtstudium

für die Fächer

Biologie und Geographie

für das Gymnasium auf.

Das Studium habe ich gerade

mit dem ersten Staatsexamen

abgeschlossen. Im

Sommer 2007 beginne ich

meine Referendariatszeit.

2.) Während des Praktikums

lernte ich, dass für das

Lösen von komplexen Aufgaben

Teamarbeit wichtig

ist.

3.) „Um klar zu sehen, genügt

oft ein Wechsel der

Blickrichtung.“ (Antoine de

Saint-Exupery)

Dana BETANCOURT

Praktikum: 2002

1.) Ich beendete meine

Ausbildung zur staatlich geprüften

Touristikassistentin.

Diese war mir auf lange

Sicht hin jedoch zu oberflächlich.

Außerdem hat mir

Andreas Schmidt gezeigt,

was es heißt, ehrgeizig zu

sein. Mit neuer Energie habe

ich mein Abi nachgeholt

und absolviere seit September

2004 eine Ausbildung

zur Veranstaltungskauffrau.

Praxiserfahrungen

sammle ich zur Zeit bei der

TNC Agentur in Leipzig.

2.) Das Praktikum hat mir

gezeigt, dass man versuchen

soll, all seine Wünsche

und Träume zu verwirklichen.

Ich erhielt einen guten

Vorgeschmack auf mein

zukünftiges Arbeitsleben.

3.) „Der höchste Lohn für

unsere Bemühungen ist

nicht das, was wir dafür bekommen,

sondern das, was

wir dadurch werden.“ (John

Ruskin 1819-1900)

Anett MITTLMEYER

Praktikum: 2000

1.) Ich beendete 2001 meine

Ausbildung zur Staatlich

geprüften Internationalen

Touristikassistentin. Danach

begann ich bei Neckermann

Reisen in Oberursel meine

Tätigkeit im Service Center.

Nach drei Jahren wechselte

ich dann als Einkaufsassistentin

für Frankreich in den

Hoteleinkauf. Seit Januar

2007 bin ich als Produktkoordinatorin

für Neckermann

Reisen Deutschland

für die Erstellung und Produktion

unserer Kataloge

zuständig.

2.) Es hat mir die vielen

Facetten und Seiten der

Touristik näher gebracht.

Ich habe gelernt, dass man,

wenn man freundllich zu

seinen Gästen ist, auch immer

ein Lächeln zurück erhält.

3.) „Man sieht nur mit dem

Herzen gut, das Wesentliche

ist für die Augen unsichtbar.“

(Antoine de Saint-

Exupery)

Josefine HEINICKE

Praktikum:2005

1.) Ich schloss meine Ausbildung

zur Assistentin für

Hotelmanagement ab und

begann ein Studium der

Tourismuswirtschaft an der

Berufsakademie Breitenbrunn.

Mein Praxispartner

dabei ist der Tourismusverein

Leipziger Land.

2.) Es half mir, wichtige

Erfahrungen im Tourismusmanagement

zu sammeln

und mir wertvolle Kenntnisse

anzueignen. Dies war

in erster Linie durch die

Übertragung von Verantwortung

auf die Praktikanten

und die Einbringung

in interessante Projekte

möglich.

3.) „Ich führe mein Leben

nicht nach Leitsprüchen.“

Isadora KURAK

Praktikum: 1997

1.) Ich habe anschließend

an der Universität Leipzig

BWL studiert. Allerdings

merkte ich nach ca. zwei

Jahren, dass meine Stärken

eher in Sprachen und Kommunikation

liegen. Deshalb

wechselte ich und studierte

Französisch, Italienisch und

VWL. Zwischendurch absolvierte

ich im Rahmen des

ERASMUS-Programms ein

Auslandsjahr in Bergamo

(Italien). Zur Zeit versuche

ich gerade, mich beruflich

in Vorarlberg zu etablieren.

2.) Das Praktikum brachte

mir erste Erfahrungen im

Dienstleistungsbereich. Völlig

unerfahren, hatte ich das

Glück Menschen zu treffen,

die mir erste Chancen im

beruflichen Leben gegeben

haben. Ich merkte, dass ich

in meinem zukünftigen

Berufsleben auf jeden Fall

mit Menschen zu tun haben

möchte.

3.) „Lebe dein Leben wie es

kommt, es gibt immer einen

Sinn!“

Anna PIETZSCH

Praktikum: 2004

1.) Ich absolvierte das

Praktikum während meines

Studiums der Verkehrswirtschaft

an der TU Dresden.

Es inspirierte mich zu meiner

Diplomarbeit „Musik

und Tourismus – Eine Marktbetrachtung“.

Seit 2005 arbeite

ich bei der diamonds

network GbR als Projektmanagerin

im Bereich

Marketingberatung und

Eventmanagement.

2.) Ich habe in den Monaten

beim LTS sehr viel gelernt -

Verantwortung übernehmen,

zielstrebig arbeiten

und powern. Fachlich war

es eine große Bereicherung.

Es hat auch Spaß gemacht

und mich mit tollen und interessanten

Menschen zusammengebracht.

3.) „Phantasie ist wichtiger

als Wissen, denn Wissen ist

begrenzt.“ (Albert Einstein)

Diana REICHERT

Praktikum: 2004

1.) Ich schloss meine

Ausbildung als Touristikassistentin

an der TÜV-

Privatschule in Halle ab.

Seit einem Jahr bin ich bei

Air Berlin als Stewardess tätig.

2.) Das Praktikum hat mein

Leben sehr geprägt. Es war

anspruchsvoll, abwechslungsreich

und mir eine

Ehre, mit einem solch talentierten

Team zusammen zu

rückblick – ausblick

arbeiten. Es war eine tolle

Zeit, an die ich mich sehr

gern zurück erinnere.

3.) „Reisen bildet – und

dieses Motto ist mit viel

Lebensfreude verbunden.“

Kathrin SCHMIDT

Praktikum: 2000

1.) Ich beendete mein

Studium der Tourimuswirtschaft.

Daraufhin arbeitete

ich als Vertriebsassistentin

bei Kaufland im Werbeverlag.

Es folgte eine dreijährige

Beschäftigung als

Projektleiterin bei der Messe

in Halle. Im Moment bin

ich bei BMW in Leipzig als

Disponentin angestellt.

2.) Beim LTS lernte ich viel

über Projektarbeit. Gerade

das Städtefestival der

Partnerstädte in Frankfurt

am Main war eine tolle

Erfahrung. Auch die Teamarbeit

erleichterte mir den

Einstieg ins Berufsleben.

3.) „Nutze Deine Chancen;

geschenkt wird Dir nichts!“

Die ungewöhnlichsten

Schulstunden des Jahres

Wie wäre es mal mit einer

außergewöhnlichen Klassenfahrt

nach Leipzig?

Ob Nervenkitzel im Vergnügungspark

BELANTIS

oder eine Stadtführung,

bei der ausgebildete Leipziger

Schüler-Guides führen

– langweilig wird es

bestimmt nicht.

Im Schulmuseum erwartet

die Teilnehmer eine

Schule ganz anderer Art,

z.B. eine Unterrichtsstunde

in der Volkshochschule

um 1900. Das 3tägige

Programm gilt von

April-Oktober ab 24 zahlenden

Personen und beinhaltet

u.a. zwei Übernachtungen

in Bungalows

mit DU/WC. Preis pro

Person bei 3-er Belegung

im Bungalow: 95 Euro.

Tel.: 0341/7104275

www.lts-leipzig.de

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

29


tourismusnotizen

Tourismusnotizen – Kurzmeldungen aus

Gastronomie, Kultur und Wirtschaft

Abriss der Uni-Mensa erfolgt

Viel zu tun gibt es derzeit für

die Bagger am Augustusplatz.

Bis April 2007 erfolgt

dort der Abriss der Zentralmensa.

An dieser Stelle entsteht

das Institut für Wirtschaftswissenschaften

der

Universität Leipzig. Wenig

später wird mit der Umgestaltung

des Hauptgebäudes

der Universität sowie

dem Neubau von Aula und

großem Hörsaal begonnen.

Bis zum 600-jährigen Jubiläum

der Universität Leipzig

2009 soll die Umgestaltung

des Campus abgeschlossen

sein.

www.uni-leipzig.de/campus2009/

Splash!

Ade Chemnitz – Deutschlands

größtes Hip Hop-

Festival, das „Splash!“, wird

vom 6.-8.7.2007 erstmals

im Leipziger Neuseenland,

auf der Halbinsel Pouch

(Bitterfeld) ausgetragen. Zuvor

hatte die Veranstaltung

neun Jahre ihre Heimat in

Chemnitz. „Der Mietpreis

am Stausee Oberrabenstein

hatte sich verfünffacht und

die Möglichkeiten für die

Veranstaltung sind auf der

Halbinsel Pouch mit betonierten

Wegen, dem Amphitheater

und der Fläche hervorragend“,

äußerte sich

Splash!-Vorstand Mirko Roßner,

der zum Festival 2007

0 NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

ca. 25.000 Freunde des

sprech-gesungenen Wortes

erwartet.

www.splash-festival.com

Sachsens großes Wellnesszentrum

wächst

Ein neues 4-Sterne-Wellnesshotel

komplettiert ab

Pfingsten 2007 das umfangreiche

Angebot des Wellnesszentrums

HEIDE SPA in

Bad Düben. Über einen

Bademantelgang erreichen

die Gäste direkt vom Zimmer

aus die einzelnen Wohlfühl-

und Erlebnisbereiche, wozu

u.a. die großzügige Badelandschaft

und Saunawelt

zählen. Insgesamt 75 lichtdurchflutete

Doppelzimmer

und Suiten stehen Besuchern

zur Verfügung. Ein Hotelrestaurant

verwöhnt die

Gäste mit leckeren Themenbüfetts,

die Mühlenstube

und das Restaurant Lebens-

Art mit kulinarischen Gaumenfreuden

à la Carte.

www.heidespa.de

LVZ investiert 30 Mio. in

Druckerei

Neue Technik für die

Leipziger Volkszeitung: Bei

der Leipziger Verlags- und

Druckereigesellschaft gingen

am 12.1.2007 hochmoderne

Druckmaschinen in

Betrieb. Sie ermöglichen es,

die Zeitung komplett in

Farbe zu drucken. Zugleich

wurde der Umfang erweitert.

Die Aufteilung der LVZ

in vier Teile für Politik/

Wirtschaft, Kultur, Lokales

und Sport sorgt für mehr

Übersicht. Insgesamt investierten

die Gesellschafter –

die Verlagshäuser Madsack

und Springer – 30 Mio. Euro

in die Technik am Standort

Leipzig.

www.lvz-online.de

Lebendige Spuren von J.S.

Bach an der VHS

Die seit dem 5.10.1890 bestehende

Volkshochschule

Leipzig bietet erstmals eine

Veranstaltungsreihe rund

um Leipzigs berühmtesten

Thomaskantor. Bereits am

28.2.2007 begaben sich 35

Teilnehmer unter der Leitung

von Stefan Altner, dem

Geschäftsführer des Thomanerchors,

auf die „Lebendigen

Spuren von Johann

Sebastian Bach in

Leipzig“. Blicke hinter die

Kulissen und musikalische

Angebote bereichern das attraktive

Angebot. Insgesamt

bietet die VHS im Frühjahrsemester

1.503 Kurse

an, davon 419 Sprachkurse.

Anlässlich ihres 85. Geburtstags

beschenkt sich die

VHS selbst: Bis 14.9.2007 ist

die Rekonstruktion des

Gebäudes abgeschlossen

und das 85. Jubiläum wird

gefeiert.

www.vhs-leipzig.de

Stadtgeschichtliche

Sammlung erhält Zuwachs

Das Stadtgeschichtliche Museum

Leipzig erhielt eine

Dauerleihgabe von 150

Gemälden des Leipziger

Malers Heinz Müller.

Möglich machte die Leihgabe

Porsche-Chef Wendelin

Wiedeking, der als

Privatmann die Bilder besaß.

Die Sammlung des Museums

konnte dank Unterstützung

der Sparkasse Leipzig noch

um ein weiteres wertvolles

Werk bereichert werden. Bei

einem Auktionshaus wurde

das Gemälde „Die Petersstraße

zur Messezeit“, geschaffen

1926 von Walter

Zeisig, ersteigert. Der in

Leipzig geborene Maler gehört

zu den wichtigsten

Vertretern des späten

Impressionismus. Das Museum

will zukünftig die Leipziger

Kunst der zurückliegenden

Jahre stärker ins

Bewusstsein der Öffentlichkeit

rücken.

www.stadtgeschichtlichesmuseum-leipzig.de

Gütesiegel

ServiceQualität

ServiceQualität Sachsen

heißt die branchenübergreifendeQualitätsinitiative

des Landestourismusverband

Sachsen e.V. Fast

500 sächsische Unternehmen

haben sich bereits

der Initiative angeschlossen.

Vor allem für

mittelständische Firmen

ist das Siegel eine attraktive

Chance. Was müssen

Sie dafür tun? Mindestens

ein Mitarbeiter Ihres

Unternehmens absolviert

eine zweitägige Ausbildung

zum Qualitätscoach.

Hier lernt der Teilnehmer,

wie er z.B. hausinterne

Arbeitsabläufe auf

Effizienz, Qualität und

Gästewirkung überprüft.

Tel.: 03521/763522

www.servicequalitaetsachsen.de


Leipzig ist eine Stadt, die

wie kaum eine andere

Großstadt viele einzigartige

Attraktionen besitzt,

von denen die Einheimischen

sagen: „Das

habe ich gar nicht gewusst!“

Wir möchten dazu

beitragen, dieses Wissensdefizit

abzubauen und veröffentlichen

aus diesem

Grund in jeder Ausgabe

zehn Superlative.

Leipzig in Superlativen –

Folge 16

1. Leipzig ist Sachsens

Gastronomiehauptstadt

Leipzig hat mit über 1.650

Kneipen, Restaurants und

Bars die höchste Dichte an

gastronomischen Einrichtungen

in Sachsen. Damit

kommt auf 300 Leipziger eine

Gaststätte. In den 1990er

Jahren wurde in Sachsen als

einem der ersten Flächen-

Bundesländer die Sperrstunde

abgeschafft. Dies

hat sich sehr positiv auf

Leipzigs Nachtleben ausgewirkt.

2. Weltgrößte Hallenveranstaltung

für Pferdesport

Die Bilanz der zehnten

PARTNER PFERD fiel positiv

aus. Vom 18.-21.1.2007

erlebten 54.700 Besucher

die Weltspitze des Pferdesports.

Mit ihrer speziellen

Mischung aus Sport, Unterhaltung

und Information

hat sich die Messe mittlerweile

zur weltgrößten

Hallenveranstaltung im

Pferdesport entwickelt.

3. Zweitälteste Handschrift

der Welt

Die Universitätsbibliothek

Johann Christoph Gottsched

Leipzig besitzt 43 Blätter

aus dem bedeutendsten

Bibelmanuskript der Welt –

dem Codex Sinaiticus. Er ist

mit einem Alter von über

1.500 Jahren nicht nur die

älteste Bibel seit Gedenken,

sondern stellt eines der ersten

Bücher überhaupt dar.

Entdeckt wurde sie vom

Leipziger Theologen Konstantin

von Tischendorf in

einem Kloster auf dem

Sinai.

4. Stadt der Philatelie

Leipzig war vor knapp 150

Jahren die Wiege der deutschen

philatelistischen Literatur.

Von hier aus gingen

die frühen Impulse für den

philatelistischen Handel aus.

Der Leipziger Buchhändler

Gustav Wuttig gab 1862

das erste deutsche Briefmarkenalbum

heraus. Noch

heute sind in Leipzig zwei

der größten deutschen philatelistischen

Bibliotheken

zu Hause: die ehemalige

Bibliothek des Verlegers

Hugo Krötzsch (Deutsche

Bücherei) und die Bibliothek

des Germania-Rings (Universitätsbibliothek).

5. Protestantisches Kirchenrecht

Der Leipziger Universitätsprofessor

Benedict Carpzov

verfasste erstmals eine systematische

und vollständige

Darstellung des protestantischen

Kirchenrechts. Sie

erschien 1649 und galt lange

Zeit als ein „beinahe

symbolisches Buch“.

Ringbebauung am Roßplatz

6. Größtes Textil-Messehaus

der Welt

Das Ring-Messehaus am

heutigen Tröndlinring wurde

1922-26 nach den Plänen

von Gustav Pflaume erbaut.

Es war zur damaligen Zeit

das größte Textil-Messehaus

der Welt. Der Messebesucher

musste für einen

Rundgang eine Strecke von

4,5 km zurücklegen. Das

Gebäude steht seit 1992

leer. 2006 wurde es an einen

israelischen Investor

verkauft.

7. Erste Frauenzeitung in

Deutschland

Der Leipziger Schriftsteller

und Literaturkritiker Johann

Christoph Gottsched gab

1725 seine Zeitschrift „Die

vernünftigen Tadlerinnen“

heraus. Es war die erste

Zeitung in Deutschland, die

sich ausschließlich an die

Frauen richtete.

8. Erster Lehrstuhl für

Psychische Therapie

Der in Leipzig geborene

Mediziner Johann Christian

August Heinroth wurde

1811 als erster Lehrer für

Seelenheilkunde (Psychiatrie)

an eine Universität berufen.

Er übernahm den im

Jahre 1811 neu gegründeten

Lehrstuhl für Psychische

Therapie an der Universität

Leipzig, den ersten dieser

Art in der Welt.

9. Größtes Tanzcafé

Deutschlands

1953 bis 1955 wurde am

Roßplatz die Ringbebauung

leipzig in superlativen

im Stil der Nationalen Bautradition

errichtet. Im Mittelteil

befindet sich das zweigeschossige

Ring-Café, das

im Januar 1956 eröffnet

wurde und zu dieser Zeit

mit einer Gesamtkapazität

von 540 Plätzen das größte

Tanzcafé Deutschlands war.

Nach seiner Schließung

1993 wurde das Ring-Café

am 30.9.2006 wieder eröffnet.

10. Erster Staatsbahnhof

Mit der Übernahme der

sächsisch-bayrischen Eisenbahn

durch den sächsischen

Leipzigs Nachtleben kennt keine Sperrstunde:

Kneipenmeile Gottschedstraße

PARTNER PFERD

Staat im Jahr 1847 wurde

der am 19.9.1842 in Betrieb

genommene Bayrische

Bahnhof zum ersten Staatsbahnhof

auf deutschem

Boden.

Leipzig ...?

Was fällt Ihnen zur Stadt

noch Außergewöhnliches

ein? Schreiben Sie an:

Leipzig Tourist Service e.V.,

Kennwort: „Superlative“

Richard-Wagner-Straße 1

04109 Leipzig

oder senden Sie uns eine

Mail an:

Presse@LTS-Leipzig.de

Ring-Messehaus

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

1


ansichten

2

In der letzten Ausgabe begab

sich das Redaktionsteam

auf die Spuren von

Bach, Mendelssohn, Schumann,

Wagner & Co und erregte

damit viel Aufmerksamkeit.

Nie zuvor erreichten

uns mehr Leserbriefe

und Anregungen. Nie zuvor

war die Post internationaler

und nie zuvor bedauerte das

Redaktionsteam den begrenzten

Platz der Leserbrief-Seite

mehr. Gern veröffentlichen

wir eine Auswahl

interessanter Zuschriften.

Meinungen-Ansichten

„Haben Sie zu den von

Ihnen angekündigten Veranstaltungen

‚a cappella‘

und ‚Sächsisches Mozartfest‘

Text-und Bildmaterial, damit

die Welt über das Internet

davon erfahren kann? Ich

würde das sehr gern in den

Veranstaltungskalender einstellen

und auch unsere

Auslandsvertretungen darüber

informieren. Ich habe

aus der neuen ‚NÄHER dran

(tolle Zeitschrift!) darüber

erfahren und aufgrund der

Anzeige des Museums der

bildenden Künste auch

schon mit der dortigen

Presseabteilung telefoniert.

Wir werden die Klinger-

Ausstellung gern mit ins

Internet aufnehmen.“

Matthias Knospe, Deutsche

Zentrale für Tourismus e.V.

(DZT), Frankfurt/Main

„Es ist mir ein Bedürfnis,

Ihnen für die überaus gelungene

Februar-Nummer herzlichen

Dank zu sagen! Hier

hat sich ein verantwortungsvolles

Team mit großem

Fleiß und mit Sorgfalt dem

Thema ‚Musik in Leipzig

gewidmet. Und es ist beeindruckend,

wie es Ihnen gelungen

ist, diese Vielfalt so

komprimiert darzustellen

und so viele junge Leute für

diese Arbeit zu begeistern.“

Prof. Dr. Hella Brock,

Präsidentin des Edvard Grieg

Gedenk- und Begegnungsstätte

Leipzig e.V.

„Da ich selbst in Sachen

Richard Wagner sehr aktiv

bin, musste mein kritischer

Blick feststellen, dass der seit

fast 24 Jahren aktive Richard-

Wagner-Verband Leipzig e.V.,

dessen Aktivitäten 2006

auch medial wirksam waren,

für das Redaktionsteam gar

nicht existiert. Wer die von

uns persönlich am 28.4.2006

gereinigte Erinnerungstafel

an seinem Geburtshaus noch

verstaubt und verschmutzt

abbildet, hat natürlich das

darüber hängende 120 qm

umfassende Großbild mit

dem Hinweis auf den Verband

auch nicht zur Kenntnis

genommen.“

Thomas Krakow, Referat

Europäische und internationale

Zusammenarbeit der

Stadt Leipzig

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

L. Schuncke auf dem Totenbett,

1834 von E. Kirchner gezeichnet

„Mit großer Freude haben

wir in der letzten Ausgabe

Ihre interessante Chronik

‚Musikstadt Leipzig‘ studiert.

Dabei ‚stolperten‘ wir – ebenso

unerwartet wie hocherfreut

– über die Information:

3.4.1834 – Beginn der

Herausgabe der von Robert

Schumann und Christian

Ludwig Schunke begründeten

‚Neuen Zeitschrift für

Musik‘. Unser gemeinnütziger

Verein, mit über 90 internationalen

Mitgliedern,

stellt die Schumannpflege –

und damit auch das Umfeld

einschließlich den Schunkes

– in den Mittelpunkt seiner

Arbeit. Vielleicht interessieren

sich Ihre Leser, Näheres

über Ludwig Schunke (1810-

1834) zu erfahren? Unter

www.schuncke-archiv.de

wird u.a. ersichtlich, dass

dieser engste Jugendfreund

Schumanns der kopfreichsten

Musikerfamilie

nach den Bachs entstammt,

weshalb die 28 Schunckemusiker

dort ‚die kleinen

Bache‘ genannt wurden.

Übrigens gab es noch bis

weit ins 20. Jh. hinein die

vom Leipziger Großkaufmann

Carl Voigt gestifteten

gleichartigen Gräber von

Ludwig Schuncke und seiner

Frau Henriette auf dem

Leipziger Johannisfriedhof.

Nach 1990 haben wir die

Gräber durch die Stadtverwaltung

orten lassen.

Eine geplante Steinplatte für

beide wurde leider nicht ge-

„Paradox ist, wenn bei einer Premiere alles, was Rang hat, im Parkett sitzt.“ (Willy Millowitsch)

nehmigt. Auch die beiden

Namen stehen nicht auf der

Hinweistafel im heutigen

Restgelände des Kirchhofs.“

Michael Schuncke, Schuncke-

Archiv e.V., Baden-Baden

„Ich war vor zwei Monaten

mit einer Gruppe von Musikbegeisterten

in Leipzig und

freue mich daran, wie sich

die Stadt seit der Wende entwickelt

hat. Jetzt habe ich

Ihre Musik-Ausgabe mit

Interesse gelesen und mich

besonders über die hilfreiche

Überblickskarte gefreut. Zusätzlich

habe ich noch

Informationen zu einem weiteren

Komponisten, der

1879/80 in Leipzig studiert

und dort auch einige hundert

Briefe geschrieben hat.

Diese Briefe beschreiben das

Leipziger Konzertleben und

den jungen Musikstudenten

Leo Janácek aus Brünn, der

unterdessen weltberühmt

geworden ist. Ich habe diese

Briefe 1985 unter dem Titel

„Leo Janácek. Intime Briefe

aus Leipzig und Wien

1879/80“ herausgegeben.

Vielleicht können Sie diese

Hinweise weiterleiten?“

Dr. Jakob Kraus, Leoš

Janácek-Gesellschaft, Uetikon

am See/Schweiz

„Seit Oktober bin ich keine

Leipzigerin mehr, sondern

bin zwecks BWL-Studium

nach Deggendorf, in den

Bayrischen Wald, gezogen.

Und selbst hier begegnet mir

die ‚NÄHER dran‘. Durch

Zufall bin ich mit einer

Tourismus-Professorin ins

Gespräch gekommen und sie

war sehr begeistert, sowohl

von der Zeitschrift, als auch

vom Tourismusmarketing

der Stadt Leipzig. So weit

weg von zu Hause tut es

doch gut, jemanden von der

‚Heimat‘ so schwärmen zu

hören.“

Kristin Kasper, Deggendorf

„Kompliment zur aktuellen

Ausgabe! Nur ein kleiner

Wermutstropfen: Ich heiße

Jens mit Vornamen und bin

wirklich männlichen Geschlechts.

Leider schreiben

Sie immer an Frau Jens Braun

... natürlich zur Erheiterung

meiner Mitarbeiterinnen.“

Jens Braun, Leiter Touristik

Weimar GmbH, Weimar

„Bonjour, wir gratulieren zu

diesem wirklich gelungenen

Heft! Es hebt sich wohltuend

von den üblichen Werbebroschüren

ab und motiviert

zu einem Besuch Ihrer

Musikstadt. Bitte schicken

Sie uns noch fünf Broschüren,

die wir gerne Interessenten

weiterreichen. Beste Grüße

aus der Schweiz.“

S. Meierhofer, Studio de

Tourisme, Schweiz

„Haben Sie Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Post!“


Verbleibe

Hochachtungsvoll

Ein Gastbeitrag von

Daniel Zanetti

Egal ob Werbebrief, Prospektbeilagebrief,Dankschreiben,

Mahnung, Bewerbungsschreiben

oder Liebesbrief:

Ihre Zeilen landen entweder

im Papierkorb oder im

Herzen des Empfängers. Sie

haben die Wahl.

Fünf Floskelsätze und was

Sie daraus Kundenorientiertes

machen können.

Floskel N. 1:

„Wir hoffen, Ihnen mit unseren

Unterlagen gedient zu

haben und verbleiben hochachtungsvoll

...“

Wer mit „verbleiben“ droht,

darf sich nicht wundern,

wenn genau dass passiert ...

Optimierungsvorschlag:

Wenn Sie als Absender tatsächlich

Ihrer Hoffnung Ausdruck

verleihen wollen, dann

5 Fragen an ...

Lydia Busse

raten wir Ihnen, dies positiv

zu nutzen, um den Kunden

nochmals anzusprechen:

„Liebe Judith Bachmann, ich

bin auf Ihr Feedback gespannt.

Bis bald!“

Floskel Nr. 2:

„Für Ihre Bemühungen danken

wir Ihnen bestens.“

Wer von Last und Mühen

spricht, kann kaum rechte

Freude an diesem Kontakt

zum Kunden haben.

Optimierungsvorschlag: Konkretisieren

Sie, wofür Sie

danken: „Herzlichen Dank

für Ihr aussagekräftiges Angebot!“

Floskel Nr. 3:

„Beiliegend senden wir Ihnen

die gewünschten Unterlagen.“

Wörtlich genommen liegt

der Absender eines solchen

Briefes seiner Sendung selbst

bei. Ansonsten gibt es als

Beilage noch Pommes Frites.

Besser: „Im Prospekt haben

wir jene Stellen markiert, die

Sie besonders interessieren

werden.“

Optimierungsvorschlag: Das

Wort „beiliegend“ grundsätzlich

streichen. Es ist über-

Lydia Busse arbeitet seit 2002 beim LTS

und hält als Assistentin des Geschäftsführers

viele Fäden in der Hand.

1) Wo in Leipzig gefällt es Ihnen am besten?

Am Schwanenteich vor der Oper. Mitten in der Stadt ist es dort so ruhig und abgeschieden,

dass man nicht glaubt, in 5 Minuten wieder am Bahnhof sein zu können.

2) Wie entspannen Sie sich nach der Arbeit?

Idealerweise beim Fahrrad fahren oder ich gehe eine Runde laufen.

3) Wie heißt Ihr Lieblingsfilm oder Ihre Lieblingssendung im Fernsehen?

Es gibt ja unglaublich viele schöne Filme, die man sich gern auch mehrmals anschaut.

Interessant fand ich „Coffee & Cigarettes“ von Jim Jarmusch.

4) Was essen Sie am liebsten?

Die hauchdünne, selbst gemachte Pizza meines Mannes.

flüssig und als positiven

Nebeneffekt kürzen Sie Ihren

Brief sogar.

Floskel Nr. 4:

„Wir stehen Ihnen jederzeit

zur Verfügung.“

Erklärung: Um dieses Versprechen

einhalten zu können,

sollten Sie Ihren Kunden

eine Telefonnummer oder

Email-Adresse angeben, die

24 Stunden an 365 Tagen im

Jahr bedient wird. Also entspricht

dieser Satz in vielen

Fällen nicht der Wahrheit. So

viel zur Korrektheit der Aussage.

Schlimmer wiegt da

schon der Aspekt, dass diese

Aussage zu den zehn meistgeschriebenen

Floskeln zählt.

Auf den Leser wirkt er also

nicht sehr individuell und somit

auch nicht sehr überzeugend.

Optimierungsvorschlag: Äußern

Sie sich zu Ihrer „Dienstleistungsbereitschaft“positiver

und verblüffender:

„Wir sind gerne für Sie da.

Gabriele Widmer freut sich

auf Ihren Anruf.“

Der Autor des Gastbeitrags

ist Geschäftsführer von Neumann

Zanetti & Partner

(Meggen/Luzern) und Buchautor

der Bestseller „Kundenverblüffung”

und „1001

Tipps zur Mitarbeitermotivation”.

Kontakt: www.nzp.ch

5) Welcher Leitspruch drückt Ihre Lebensphilosophie aus?

„Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“

(Chinesisches Sprichwort)

„Mein Leipzig lob‘

ich mir ...“

Jamina Jahnel unterwegs

mit Bernd-Lutz Lange

Voller Vorfreude wedelte ich

Bernd-Lutz Lange schon

beim Betreten des „Café

Grundmann“ in der August-

Bebel-Straße 2 aufgeregt

mit der letzten NÄHER dran-

Ausgabe zu. Als er mir dann

noch verkündete, alle Ausgaben

zu sammeln, hatte er

mich schon in der ersten

Minute überrascht. Mit dem

Art-Déco Stil des „Café

Grundmanns“ in Leipzig verbindet

er angenehme Erinnerungen

an seine Jugendzeit

in Zwickau. „Ein Glück,

dass uns diese Kultur erhalten

geblieben ist!“, verkündete

der Kaffeehausfanatiker

zufrieden. Das „Café Grundmann“

wird seit 1919 ohne

Unterbrechung von Konditorenmeisternbewirtschaftet.

Es ist das letzte echte

„Wiener Café“ in Leipzig

und das einzige im Art-Déco

Stil erhaltene im mitteldeutschen

Raum. Nach einer

Gärtnerlehre arbeitete Bernd-

Lutz Lange in einer LPG.

Sein Interesse an Literatur

konnte er schließlich auch

als buchhändlerische Hilfskraft

umsetzen. 1965 studierte

er an der Fachschule

für Buchhändler in Leipzig.

Erinnerungen an die Jugendzeit:

„Café Grundmann“

boulevard

Humorvoller Sachse: Bernd-Lutz Lange

Hier begann auch seine

Laufbahn als Sänger,

Buchautor und Kabarettist.

Er sammelte in drei Bands

erste Bühnenerfahrungen

(u.a. The Playboys, KFZ-

Band) und war 1966

Gründungsmitglied der „academixer“.

Dass die Kabarettisten

die kritische

Funktion der Medien ersetzten,

kam bei den DDR-

Bürgern besonders gut an.

Die Vorstellungen waren so

begehrt, dass sie immer ein

halbes Jahr im Voraus ausverkauft

waren. Sein Erfolgsrezept?

„Eine parodistische

Begabung, Talent zum

Singen, aufmerksamer Beobachter

der Zeitgeschichte

sein und sich auch mal aufregen

können.“ Seinen

charmanten sächsischen

Humor konnte ich bereits

auf seiner CD „Teekessel

und Othello“ nachempfinden

und nun leibhaftig erleben.

Humor ist für ihn „nicht

nur lebens- sondern sogar

überlebenswichtig“. Und so

schrieb er in „Mauer, Jeans

und Prager Frühling“ (2003)

über seine aufregende

Jugendzeit in Leipzig. Ab

1978 arbeitete Bernd-Lutz

Lange als Berufskabarettist.

Zehn Jahre später machte er

sich als Autor und Kabarettist

selbständig, gemeinsam mit

Gunter Böhnke. Leipzig war

ihm nie gleichgültig. Bei den

Massenprotesten 1989 engagierte

sich Lange am 9.

Oktober öffentlich für eine

friedliche Revolution. Mit

seinem neuen Buch, einer

„Gebrauchsanweisung für

Leipzig“, möchte er im

Frühjahr 2008 Kenner und

Entdecker für die Stadt begeistern

– so wie er mich begeistert

hat.

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07


das redaktionsteam

Unter verantwortlicher Leitung von Andreas Schmidt (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

haben an der vorliegenden Ausgabe im LTS-Redaktionsteam mitgewirkt:

Jamina Jahnel (24)

Studium Kommunikations-

und Medienwissenschaften/

Anglistik an der Uni Leipzig,

Hobbys: Tanzen, Video-

Editing

Carolin Voigt (21)

Ausbildung zur Assistentin

für Hotelmanagement an

der Dr. P. Rahn & Partner

Schule in Leipzig,

Hobbys: Tanzen, Radfahren

impressum

>> NÄHER dran ist die Tourismus-Zeitschrift und das Sprachrohr

des LTS. Sie ist als Einzelausgabe ohne besonderes Entgelt erhältlich.

Die Auflage beträgt 15.000 Exemplare. Zusätzlich erfolgt

der Versand als E-Mail-Newsletter an ca. 280.000 Multiplikatoren.

Download: www.naeherdran-leipzig.de

>> Herausgeber:

Leipzig Tourist Service e.V.

Volker Bremer (Geschäftsführer)

Richard-Wagner-Straße 1, 04109 Leipzig

Telefon +49 (0)341 7104-265

Telefax +49 (0)341 7104-276

Info@LTS-Leipzig.de

www.leipzig.de

www.LTS-Leipzig.de

>> Redaktion

Andreas Schmidt (verantwortlich)

Telefon +49 (0)341 7104-310

Telefax +49 (0)341 7104-301

Presse@LTS-Leipzig.de

www.naeherdran-leipzig.de

Johanna Schumacher (24)

Ausbildung zur Internationalen

Touristikassistentin in

Leipzig,

Hobbys: Klettern, Reisen

Ariane Zwirner (21)

Ausbildung zur Internationalen

Touristikassistentin in

Leipzig,

Hobbys: Fremdsprachen,

Joggen

Schnappschuss des Quartals

Praktikanten gesucht: Wer schreddert mit uns?

NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

Auswertung Gewinnspiel

Die richtige Lösung lautete:

„A“. Über den Hauptpreis

darf sich Stefan Marziniak

aus Leipzig freuen.

Gewinnspiel:

Der folgende Bildausschnitt

stammt aus einem Foto, das

wir in der aktuellen „NÄHER

dran“ veröffentlicht haben.

Auf welcher Seite befindet

sich das Foto? Bitte senden

Sie uns die Seitenzahl bis

zum 15. Mai 2007 zu. Wir

verlosen als Hauptpreis einen

Reisegutschein „Theatralisches

Leipzig“. Im

Rahmen eines 3-tägigen

Aufenthalts lernen Sie die

faszinierende Theaterszene

kennen und besuchen eine

Vorstellung im Frosch Café

& Theater.

Ausblick

Die Gründerzeit hat der Stadt

Leipzig nachdrücklich ihren

Stempel aufgedrückt. Die

Einwohnerzahl Leipzigs stieg

zwischen 1871 und 1914

von 100.000 auf 625.000

an, begleitet von einem riesigen

Bauboom. Heute ist

Leipzig die architektonische

Hauptstadt des Historismus.

Von den über 15.000 Kulturdenkmälern

stammt der

überwiegende Teil aus dieser

Epoche. Mehr dazu in der

nächsten Ausgabe.

Ihr Redaktionsteam

Redaktionsteam dieser Ausgabe: Lisa Dühring, Jamina Jahnel,

Johanna Schumacher, Carolin Voigt und Adriane Zwirner.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors,

nicht zwangsläufig die Meinung des LTS wieder. Der Nachdruck

der Artikel ist mit Angabe der Quelle möglich.

>> Konzept, Grafik, Layout

Das Redaktionsteam unter Leitung von Mike Thalheim, simons &

schreiber WA GmbH im Stelzenhaus, Weißenfelser Straße 65,

04229 Leipzig, agentur@simons-schreiber.de

>> Fotonachweis

S. 15 academixer, S. 10 (2 Motive) Rolf Arnold, S. 9 Anika Baarhs,

S. 20 Holger Behrens, S. 19 Andreas Birkigt, Titelfoto, S. 3 (2

Motive), 11 (6 Motive), 19 (4 Motive), 32 (3 Motive), 34 (2

Motive) Dirk Brzoska, S. 27 Common Purpose, S. 13 Connewitzer

Cammerspiele, S. 15 Sven Doering, S. 3 euro-scene Leipzig, S. 13

Figuro, S. 6 Dietmar Fischer, S. 13 Frosch Café & Theater, S. 14

Cordula Giese, S. 5 (2 Motive) Dominique Görlitz, S. 4 Gerhard

Hehtke, S. 30 Heide Spa, S. 31 Anja Jungnickel, S. 21 Käthe Just,

S. 7 (Grafik), 18-19 (Übersichtsplan) Gaby Kirchhof, S. 4 Bertram

Kober, S. 6, 8, 27 Armin Kühne, S. 26 (2 Motive) Kultour Zwickau,

S. 15 Lachmesse e.V., S. 31 Leipziger Messe GmbH, S. 14 Leipziger

Tanztheater, S. 31 LWB GmbH, S. 13 Matthias Marschner, S. 14

Glorsischd ...

De Gwardalschellde

Mahlzeit, wissen‘se, des Scheene an meinm

Beruf is dor Umschdand, dass mor de Dinge von

außen sieht, gewissormaßn ohne dass Palawor

im Hindorgrund mitzukriegen, eb‘n wie ä Durisd

das sieht. Und da sach‘sch Ihnen ma jetz, was ich da so

sehe: Ma abgesehn vom dem Theador, dass ums Theador

gemacht wird, was‘sch ja nich mitkriege, seh ich‘n

Theador, dass sich sehn lassen kann, sozusagn und ich

kann den Hickhack nich vorschdehn, der um de Radatten

gemacht wird. Gunst und Gulduor gehörn gefördord, in

jedor Hinsischd, des sach ich als einfachor Mann ausm

Volke und ich geh beschdimmd nich jede Woche dahin.

Hior in Leipzsch wird soviel Fett für unnützes Zeusch vorpulvord,

‚sch denke, da sollde ma de Schdellschraube woandors

gedrehd werdn. Mehr sach‘sch dazu jetz nich …

Un es geht ja nisch nur ums große Theador, och für de

Kleen is jedor Euro gud angeleschd. Isch hab dabei so ä

neues Word offgeschnabbd – Positionierung – un‘sch

wees ja nisch, was dor Pobsor mit nem Schdandpunkt zu

dun hat, füor Leipzsch jednfalls is dor rischtsche

Standpunkt de Kulduorschdad. Mei Freund sacht immor,

mit Familie is dor Euro nur noch ne Mark wert. Und wenn

mor das mal uff de Gulduorlandschaft überträscht, hatter

nich ganz unrecht, aber ohne sie is das Lebn kein Pfifferling

mehr werd, das sache ich! Un das bezahlt mor ebn nisch

aus dor Lameng …

So, un deshalb putz‘sch ma schnell den Staub weg, der da

immor uffgewirbelt wird, damit ma widdor Einische glaror

sehn …

Atsche, bis zum näschten Mal, Ihr Garl Glahr

Matthias Möller, S. 21 Mühlenregion Nordsachsen, S. 14 naTo,

S. 15 Picture Point, S. 7, 12, 31 PRO Leipzig, S. 13 Michael Rausch,

S. 21 Joachim Rosse, S. 15 Sanftwut, S. 3, 10, 12 Schauspiel

Leipzig, S. 14 Schillers Erben, S. 27 Kirstin Schliekau, S. 3, 5 (2

Motive), 7, 8 (2 Motive), 9 (4 Motive), 11, 13, 15, 16 (3 Motive),

20 (2 Motive), 23, 24, 27 (2 Motive), 28 (5 Motive), 29, 30, 31,

32, 33 (2 Motive), 34 (3 Motive) Andreas Schmidt, S. 9 Claudia

Schneider, S. 14, 15 Tom Schulze, S. 16 (3 Motive) Johanna

Schumacher, S. 14 Elke Seidel, S. 6 SMWA, S. 32 Schuncke-Archiv

e.V., S. 23 Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, S. 20

Stadtmarketing Arnstadt, S. 27 Stage Entertainment Tour GmbH,

S. 20 Ricarda Stöckel, S. 14 Theater vor GmbH, S. 20 Tourismusamt

Belgern, S. 20 Tourismusgesellschaft Erfurt, S. 25 (2 Motive)

Torgau-Informations-Center, S. 24 Tourist-Information Markkleeberg,

S. 20 (3 Motive), 21 TV „Sächsisches Burgen- und Heideland“

e.V./Weber, S. 7 (2 Motive), 27 Carolin Voigt, S. 21 Jörg

Wachtel, S. 10 (3 Motive) Wilhelm-Ostwald Gedenkstätte &

Archiv, S. 30 www.splash-festival.com, S. 13 Laurent Ziegler,

S. 30 (2 Motive), 33 Ariane Zwirner

>> Lieferbedingungen

NÄHER dran erscheint 4 x jährlich (März, Juni, September,

Dezember) und ist als Einzelausgabe ohne besonderes Entgelt erhältlich.

Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe ist Juni 2007.


Katharinenstraße 10 04109 Leipzig www.mdbk.de Di und Do bis So 10–18 Uhr Mi 12–20 Uhr An Feiertagen 10–18 Uhr

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Förderer des Museums

der bildenden Künste Leipzig e. V.

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