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todesanzeigen - Wengia Solodorensis

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Nr. 2

Oktober 2008

120. Jahrgang

www.wengia.ch

V e r e i n s o r g a n d e r W e n g i a s o l o t h u r n


Inhaltsverzeichnis

Zu dieser Ausgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Aktualitäten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Unser Aktiv x hat das Wort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Mission: accomplished. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Das «Kanti-Lied»: Eine Trouvaille! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Haxen-Stamm im «gut gelaunt». . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Bierfamilie Choli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Ein Kreuzzug zum 111-jährigen Jubiläum der Bierfamilie Choli. . . . . 10

Deus lo vult! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Altherrenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Einladung zur 110. Generalversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Protokoll der 109. ordentlichen Generalversammlung der

Alt-Wengia vom 17. November 2007 im Landhaus . . . . . . . . . . . . . . 18

Jahresbericht des Präsidenten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

MotoWengia 2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

HSV-Cup 2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Impressionen vom 5. Solothurner Verbindungstag . . . . . . . . . . . . . . 30

Gratulationsliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Bierfamilienessen der Bierfamilie Choli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Spendenliste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Misteli AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Einladung zur 3. ordentlichen GV der Misteli AG . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Nekrologe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Todesanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Adressänderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Kapitalerhöhung Misteli AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Totensalamander 2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42


Zu dIeser AusgAbe

Vorwort

Liebe Wengianer

Wenn die Tage kürzer werden und

die Temperaturen sinken, dann steht

wie jedes Jahr die Generalversammlung

der Alt-Wengia vor der Türe. Am

15. November 2008 wird dieser traditionelle

Anlass zum 110. Mal stattfinden.

In diesem Wengianer finden

Sie sämtliche Informationen dazu. In

diesem Zusammenhang sei natürlich

auch auf die Aktivitäten der Misteli

AG verwiesen. Weitere Berichte aus

der Altherrenschaft – sei es aus den

Bierfamilien, vom Verbindungstag

oder von den Motorsportenthusiasten

– liefern den Beweis, dass durchs

Jahr so einiges los ist.

Erfreuliches ist auch aus dem Kreis

der Aktiven zu erfahren. Das neue

Führungsteam ist bereits gut wahrnehmbar

am Wirken. Dieser Wengi-

aner bietet Ihnen einen Blick in das

vielfältige Programm unserer Jüngsten.

An dieser Stelle möchte ich auch

dem aus dem Amt geschiedenen

Aktiven-Präsidenten und Chefredaktor

Lukas Künzler v/o Silius für sein

unermüdliches Schaffen danken.

Nicht nur das Jahr geht zu Ende,

sondern auch das Wirken des aktuellen

Altherren-Vorstandes. Neue

Kräfte werden schon bald ihre Ideen

und Pläne umsetzen können.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse

und wünsche allen eine unvergessliche

GV.

Reto Stampfli v/o Odin

Vertreter der Alt-Wengia

1


2

AktuAlItäten

Unser Aktiv x hat das Wort

Name: Stanisavljevic

Vorname: Alexander

Cerevis: Gagarin

Sternzeichen: Widder (12.04.1990)

Lieblingsbier: Schneider Weisse

Bierfamilie: Choli (Vivat Cholia, vivat!)

Charge: Präsidentx

Klasse: 4cW

Formen sind kein leerer Wahn!

Warum Wengia? Liebe Leser, meinen

Gruss zuvor, nun ist endlich der

Wunsch, die Ersehnung in Erfüllung

gegangen, Körper und Geist zu stärken,

und beides in Einklang zu bringen.

Irrte ich damals auf dunklen

Pfaden der Philister, so brachte mich

die Wengia auf den Weg der Erleuchtung.

Geleitet von einer liberalen Seele,

überzeugt durch den Freunde und

Freude stiftenden Charakter der

Wengia, stehe ich voll und ganz hinter

unseren Devisen.

Es erfüllt mich mit Stolz und Begeisterung

an der Spitze solch eines

edlen Gedankenguts stehen zu dürfen

und dieses auch nach Aussen zu

verkörpern im Stande zu sein.

Eine Weisheit besagt: «Tradition ist

die Weiterreichung des Feuers, nicht

die Aufbewahrung der Asche.» Das

Feuer ward beinahe erloschen, als

sich einige dem in den Weg stellten.

Die vorhandene Glut nutzend, wurde

das Feuer neu entfacht und soll zu

noch nie da gewesener Grösse und

Leuchtkraft anwachsen. An dieser

Stelle möchte ich allen Beteiligten,

die an der Entfachung des Feuers

beteiligt gewesen waren, manches

Hindernis auf diesem Wege überwinden

mussten, herzlich danken, für

Ihren Mut und Ihr Engagement. Ein

spezieller Dank gilt Lukas Künzeler

v/o Silius und Stefan Liechti v/o Forte,

welche mich tat- und wortkräftig

unterstützen.

Bier wurde zum Rohstoff mit strategischer

Bedeutung erklärt, ist es

doch existenziell für die Förderung

der Fidelität und ohne es wir nicht all

jene geselligen und erinnernswerten

Anlässe durchführen könnten.

Die imperialistischen Brauereien des

Westens erkannten die Bedeutung

und Stellung dieser hellen Freude für


die Gesellschaft und verfolgen mit

ihrer kapitalistischen Preispolitik eine

Ausbeutung eines jeden Geniessers,

der diese Art der Getreidezubereitung

schätzt und sich nach einem

langen Arbeitstag sehnlichst ein Glas

genehmigen würde. Kurze Rede,

langer Sinn, die Aktivitates wächst

(35 fidele Burschen!), die Mägen sind

nicht kleiner geworden im vergleich

zu früher, der Bierkonsum steigt. Ich

richte mich deshalb mit der Bitte an

die Altherrenschaft, zur Sanierung

der Finanzlage der Aktivitas beizu-

tragen, sodass unser Einfallsreichtum

nicht immer an der monatlichen

Bierrechnung scheitert, d.h. dass in

der Kasse noch etwas übrig bleibt

um unsere Einfälle, die Anlass zur

Freude geben, zu sponsern.

Ich nehme mir vor, an der diesjährigen

GV, den edlen Spendern die

Blume meines Bieres in spezieller Art

und Weise zuzutrinken.

An dieser Stelle möchte ich schliessen,

und hoffe zahlreiche Wengianer

an der diesjährigen GV anzutreffen.

VIVAT – CRESCAT – FLOREAT IN AETERNUM WENGIA SOLODORENSIS

Mission: accomplished

Oder: wie Phoenix aus der Asche

Liebe Wengianer,

Wie man dem Artikel «Aktivitas – vivat,

crescat, floreat» in der Ausgbabe

Nr. 3 vom Oktober 2007 entnehmen

konnte, sind die Momente der

grossen Krise glücklicherweise definitiv

Gegenstand der Geschichte;

währenddem damals 19 junge Kantonsschüler

Mitglieder der Aktivitas

waren, sind es mittlerweile exakt 31

(Stand Anfang Juli 2008). Der Weg

des Schiffes «Aktiv-Wengia», dessen

Kapitän zu sein mir eine Ehre war, aus

den Stürmen und unruhigen Gewässern

der letzten Jahre in die sonnige

und ruhige Südsee der Gegenwart,

soll Gegenstand der nachfolgenden

Ausführungen sein.

empfangen wie die staatsgäste

Der im erwähnten Artikel beschriebene

euphorische Aufbruch rund um

die «Bundesratskneipe» hat sich nicht

– wie es Skeptiker vermuten liessen

– als ein kurzes Strohfeuer herausgestellt,

sondern im Gegenteil als

langfristiger Aufwind herauskristallisiert.

Währenddem kaum Abgänge

zu verzeichnen waren, vermochten

wir im Gegenteil noch einmal über

zehn Neuinteressenten für eine Aufnahme

als Spe-Füxe zu gewinnen.

Und so kam es zum schönen Au-

3


genblick, wo wir bei Samuel Schmid

v/o Lätsch das Versprechen, wonach

wir bei einem erfolgreichen Wiederaufbau

der Aktivitas seine Gäste

im Landsitz Lohn des Bundesrates

bei Kehrsatz zu einem Abendessen

sein dürfen, einlösen durften. Dieser

11. Januar war natürlich für alle

Anwesenden ein grosser und unvergesslicher

Moment, den wir in bester

Erinnerung behalten werden. An

dieser Stelle möchte ich noch einmal

Samuel Schmid v/o Lätsch herzlich

für seinen Einsatz und die grosszügige

Einladung danken; dies ist nicht

selbstverständlich und verdient von

jedem am Fortbestehen der Aktivitas

interessierten Altherren die Blume

des nächsten Bieres «speziell».

rückschau

Würde ich die zahlreichen anderen

Anlässe chronologisch einzeln erwähnen,

so würde dies den Rahmen

dieses kleinen Berichtes sprengen;

deswegen beschränke ich mich

nun auf die wichtigen Bestandteile.

Grundsätzlich darf folgendes festgehalten

werden: der neue Kurs unter

dem Slogan «Studium – Beruf – Karriere»

hatte zur Folge, dass sich nicht

mehr diejenigen Schüler, welche

bloss am Freibier interessiert waren,

angesprochen fühlen, sondern

solche, die eine gute Atmosphäre

mittragen helfen und sich konstruktiv

am Kneipbetrieb beteiligen. Der

Comment kann nun endlich wieder

korrekt und sinnvoll angewendet

werden, sodass ein masslos unkontrollierter

Bierkonsum aus dem

Kneiplokal verbannt werden konnte

und stattdessen einem Klima der

4

fröhlichen und gemütlichen Verbundenheit

Platz gemacht hat – oder

in den Worten der Eingangsparagraphen:

gemeinsame Fidelität statt

des abscheulichen Laster des stillen

Suffes, positive Regeln und Gesetze

für alle Bierangelegenheiten, ein geordnetes

und geregeltes Strafverfahren

und ein Biergenuss, der sich vom

kommunen und gewerbsmässigen

Bierlappen der Philister unterscheiden.

Übrigens konnten während der Frühlingsferien

die ersten Ferienjobs vergeben

werden, so beispielsweise ein

Praktikum bei einer Anwaltskanzlei

– für künftige Juristen natürlich eine

hervorragende Erfahrung, die an der

Kantonsschule nur die Wengia möglich

macht; die Reihe der Informationsveranstaltungen

über die Studienrichtungen

wurde desgleichen

in der Zwischenzeit fortgesetzt. Ein

kleiner Höhepunkt war das Frühlingswochenende,

das wir zu Gast

in der Berghütte der «Libertas» in

Schiers im Graubünden verbrachten

(wo ein aus Integritätsgründen

nicht namentlich erwähnter Wengianer

den Satz prägte: «Ich habe

Hunger, bringt mir ein Bier!»). Auch

die anderen Anlässe im Programm


waren vielseitig und abwechslungsreich:

betreffend der Kategorie der

Amicitia u.a. ein «Oktoberfest» mit

Weissbier und Weisswürsten, ein

Fondueessen zum Jahresabschluss

kurz vor Weihnachten, ein Besuch

in der Feldschlösschenbrauerei in

Rheinfelden oder ein Kegelabend im

Rest. Bahnhof in Subingen; betreffend

«Patria» der Besuch der Kantonsratssession

mit Andreas Eng v/o

Cato (herzlichen Dank für das Engagement

an dieser Stelle) und eine

Führung im Bundeshaus mit einem

Beiwohnen der Nationalratssession

und anschliessender Diskussionsrunde

zum Thema Staatskunde mit

Kurt Fluri v/o Polo, dem ich ebenfalls

danken möchte, dass er sich die Zeit

für uns genommen hat. Auch die Devise

der «Scientia» wurde selbstredend

berücksichtigt: Jürg Kürsener

v/o Luv hielt uns einen äusserst

interessanten Vortrag zum Thema

«Marine und Seekrieg»; anlässlich

dessen übrigens die Aktivitas nach

knapp drei Jahren Abwesenheit an

der Kantonsschule wieder an einem

Freitagabend im alten «Wengia-Sitzungszimmer»

im Erdgeschoss präsent

war und dieses bis auf den letzten

Platz besetzte (der Moment war

ein für die Geschichte der Wengia

zwar nicht spektakulärer, aber nicht

völlig unbedeutender Augenblick,

hätte ein solches Comeback vor wenigen

Monaten noch kaum jemand

für möglich gehalten). Um gleich

beim Thema der Kantonsschule als

solcher zu bleiben: Ebenfalls erfreulich

ist es, dass an der Konferenz der

Solothurner Studentenverbindungen

mit der Schulleitung der Kantons-

schule diese positiven Bestrebungen

der Wengia den betreffenden

Instanzen seitens des Lehrerkörpers

zur Kenntnis gebracht werden konnte;

die Zusammenarbeit kann nun

künftig auf einer Basis des gegenseitigen

freundschaftlichen Entgegenkommens

intensiviert werden und

gewiss positive Früchte tragen.

ein kleiner Moment für die grosse

Wengia-geschichte

Am Punkt der «Wengia-Geschichte»

kann auch für den letzten Abschnitt

des vorliegenden Berichtes angeknüpft

werden: am Mittwoch, 30.

April 2008 wurde mit der Burschifizierung

des neuen Jahrganges und

anschliessender Chargenübergabe

die Aktivitas wieder selbsttragend.

Damit konnte die erste Vakanz in der

Geschichte der Wengia in die Spalten

der Historie verwiesen bleiben,

wo sie hoffentlich ein einsames Dasein

fristen wird.

Mein Dank richtet sich nun an den

neuen BC und insbesondere an meinen

Nachfolger Gagarin, der sämtliche

Eigenschaften und Voraussetzungen

für einen hervorragenden X

mit sich bringt; die neuen Chargierten

stellen sich in der vorliegenden

5


Ausgabe des Wengianers persönlich

vor. Ebenso bemerkenswert sind der

neue Fuxmajor Alexander Binois v/o

Duden FM und der Kassier Michael

Schoy v/o Flex xx, die ihre Ämter

mit Bravour erfüllen. Das Übergangskomitee

wurde nun zu einem

Unterstützungskomitee umkonstitutioniert,

das den Sitzungen des Burschenkonventes

beratend beiwohnt;

zudem bekam jeder neue Bursche

einen persönlichen «Coach» zur Seite

gestellt, der ihm bei der Chargenführung

unter die Arme greift, wo es

nötig sein soll. Namentlich erwähnen

möchte ich für den unermüdlichen

Einsatz und höchst schätzenswerten

Beitrag in diesem Komitee abschliessend

Stefan Liechti v/o Forte, Reto

Stampfli v/o Odin, Lars Vögtlin v/o

Domitian CM, Simon Kürsener v/o

Lincoln, Daniel Ritschard v/o Quart,

Juri Niemetz v/o Larry und Pascal

Kissling v/o Massimo. Ohne deren

Arbeit wäre ein Wiederbeleben der

Aktivitas nicht möglich gewesen!

Ausblick

Der neue BC hat in der Zwischenzeit

bereits tolle Momente zu verzeichnen.

Einen davon war das diesjährige

Kantenfest vom 23. Mai, bei welchem

die durchgehend commentmässig

gekleidete und im Benehmen vorbildliche

Aktivitas einen Auftritt hatte,

welcher die anwesenden Couleuriker

6

ins Staunen versetzte. Währenddem

alle fünf Verbindungen zusammen

rund 50 Altherren stellten, so war die

Aktiv-Wengia (als einzige anwesende

Aktivitas) mit einer Corona von über

20 Mann in der Tat tonangebend an

diesem Singabend…

In diesem Sinne möchte ich diesen

«Zwischenstand-Rapport» abschliessen

und in der Hoffnung

verbleiben, auch in der nächsten

Ausgabe die geschätzten Leser des

Wengianers mit erfreulichen Nachrichten

kurz informieren zu dürfen.

Denn noch wartet viel Arbeit auf

uns – sich auf den Lorbeeren auszuruhen

war noch nie das richtige

Rezept (das einzig wahre Rezept ist

bekanntlich sowieso ausschliesslich

die Anleitung zum Bier brauen, Wein

keltern oder Schnaps brennen).

Lukas Künzler v/o Silius


Das «Kanti-Lied»: Eine Trouvaille!

Matthias Steiner, Violinlehrer an der

Kantonsschule, hat ein «Kanti-Lied»

gefunden, das von zwei Couleurbrüdern

geschaffen wurde. Der Text

stammt von Jürg Derendinger v/o

Busch und die Musik komponierte

Karl Reber v/o Spore. Wir danken

Markus Reber v/o Homer für die

Zustellung des Liedes und freuen

uns darauf, wenn dieses anlässlich

des Jubiläums «175 Jahre Kanti

Solothurn» erklingen wird.

7


dridoweso vom 18. dezember 2008:

Haxen-Stamm im «gut gelaunt»

Liebe Couleurbrüder!

Schweine bringen bekanntlich Glück. Deshalb treffen wir uns am letzten

Stamm im Dezember, um zu einer Schweinshaxe auf den Jahreswechsel

anzustossen!

Dieser beliebte Anlass – es kann schon fast von einer Tradition gesprochen

werden – findet statt am 18. Dezember 2008, ab 18 Uhr.

Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele gut gelaunte Wengianer begrüssen

zu dürfen! Couleur, Band und Kantenprügel nicht vergessen!

9


10

bIerFAMIlIe CholI

Ein Kreuzzug zum 111-jährigen

Jubiläum der Bierfamilie Choli

Das aus Markus Reber v/o Homer

und Gregor Wild v/o Cicero bestehende

Organisationskomitee dachte

sich ein ziemlich aussergewöhnliches

Motto für den Anlass zu Ehren des

111-jährigen Bestehens der Bierfamilie

Choli, der grössten Bierfamilie

der Wengia, aus: Einen Kreuzzug.

Ganz im Sinne des § 111 des Biercomments

sollte das studentische

Gedankengut nicht nur urbi, sondern

et orbi gepflegt werden. Organisiert

war eine Fahrt mit Ross und Wagen

im schönen Bucheggberg von Kreuz

zu Kreuz. Spätestens seit dem am

2. September 2007 durchgeführten

Anlass ist es klar: Petrus ist nicht nur

Wengianer, sondern auch Cholianer!

Bei spätsommerlichem wunderschönem

Wetter fand sich – passend zur

gefeierten Jubliäumszahl – um 11:11

Uhr eine ansehnliche Schar von etwas

über zwei Mal elf Wengianern,

davon etwa zwei Dritteln Cholianer,

auf dem Friedhofplatz ein, um unter

freiem Himmel einen Frühschoppen

zu zelebrieren. Chef-Kreuzritter

Homer begrüsste die Anwesenden

herzlich. Nachdem der Eröffnungskantus

noch eher verhalten verklang,

trugen päpstlich-bayrisches Weissbier,

Brez’n und Weisswürste dazu

bei, dass die folgenden Kanten um

einiges schwungvoller ertönten. Zu

Mittag («high noon») war der Auftritt

des höchsten Würdenträgers der

katholischen Kirche angekündigt. Zuoberst

auf dem Treppenabsatz beim

Eingang zu unserem Stammlokal

wurde ein grosser Thron aufgestellt.

Auf dessen Rückenlehne war ein

grosses H! eingekerbt – es handelte

sich zweifelsfrei um den legendären

«heiligen Stuhl»! Kurz darauf erschien

– im martialischen Rittertenue gekleidet

– Papst Gregor, genannt ferox

(der Wilde). In einer in perfektem

Bernburgerdeutsch vorgetragenen

theologisch-philosophischen exegetischen

Rede rief dieser hochoffiziell

zum Kreuzzug auf (siehe den in

dieser Nummer separat abgedruckten

Aufruf). Nach diesem Appell und

nach dem Motto: «Bella gerunt alii, tu

felix Cholia bibe – Deus lo vult!» verspürten

die Anwesenden den Drang,

die behütete Heimat zu verlassen

und gegen ihr Jerusalem loszuziehen.

Vor dem Verlassen der Stadtmauern

besichtigte die Corona unter

der kompetenten Führung von Max

Wild v/o Tiki die St. Urban-Kapelle in

der Hinteren Gasse. Zu allgemeinen

Enttäuschung erfuhren wir, dass das

von aussen unscheinbare, von innen

aber überaus schmucke Gotteshaus

gar nicht Papst Urban II geweiht ist,

welcher erstmals zum Kreuzzug auf-


ief, sondern Papst Urban V. Inspiriert

ob dieser Einkehr, waren darauf

sämtliche Kreuzritter für den Auszug

bereit. Vor dem Bieltor warteten zwei

zweispännige Pferdewagen, mit welchen

man darauf ins Land zog. Ein

Kreuzzug lässt sich nicht aufhalten.

Schon gar nicht von Absperrungen

der Stadtpolizei. In der Stadt fand

der sog. «Swiss walking event» statt.

Tausende Frauen bewegten sich mit

Skistöcken (aber ohne Ski) durch die

Stadt. Die Cholianer liessen sich jedoch

von diesen «Stockenten» nicht

beeindrucken und fuhren mit ihren

beiden Zweispännern durch die Altstadt.

Das zahlreiche Publikum war

von der Corona und deren Gesang

sichtlich beeindruckt und erfreut!

Die vermeintlich erste Station sollte

das Restaurant Kreuz zu Solothurn

werden. Doch aufgrund des

Umstandes, dass es sich dabei um

jenen Ort handelt, wo sich die Ungläubigsten

der Ungläubigen aufhalten,

wurde überhaupt erst auf einen

Versuch der Bekehrung verzichtet.

Stattdessen versorgte uns Christoph

Venetz v/o Pascha aus seiner

nicht fern gelegenen Taverne zum

Krug mit ausreichend Wegzehrung.

Ohne austrocknen zu müssen, ging

es dann über den Klosterplatz und

die Kreuzackerbrücke weiter, hinaus

aus der Urbs gegen den Spitalhof

und den Stadtwald. In der zunehmend

ländlichen Umgebung wuchs

nicht nur der Durst, sondern auch

die Sangeslust der Teilnehmenden.

So verklang Kantus nach Kantus,

teils sogar im Kanon zwischen den

Pferdewagen.

Zum 111 jährigen Jubiläum der Bierfamilie

Choli wurde eine neue Bierfamilienhymne

vorgestellt, deren Refrain

wie folgt lautet:

«Da sind wir dabei, das ist prima –

vivat Cholia!

Wir lieben das Leben, die Liebe und

die Lust,

Wir glauben an den lieben Gott und

haben immer Durst!»

Nachdem wir Lüsslingen und Nennigkofen

passiert und selbstverständlich

auch bekehrt hatten, zog

der Tross weiter gegen Lüterkofen.

Dort endlich angekommen, gerade

noch rechtzeitig vor der Versiegung

der letzten Tropfen unserer Wegzehrung,

leuchtete sie vor uns auf: die

Gartenwirtschaft des Restaurants

Kreuz zu Lüterkofen. Dort wurde

sogleich ein liturgisch einwandfreier

Vesperkommers einberufen. Aktivpräsident

Lukas Künzler v/o Silius

orientierte die Anwesenden über

die verheissungsvolle Reinkarnation

der Aktivitas. Habemus Activitatem!

Gratulamur!

Viel zu bald hiess es den paradiesischen

Garten wieder zu verlassen,

um immer noch mit Ross und Wagen

weiter zu ziehen. Von Lüterkofen

führte der Kreuzzug immer tiefer

in den protestantischen Buechibärg

hinein, gegen Tscheppach. Auf der

grossen Treppe des dortigen Restaurants

Kreuz, welches zu diesem

Zeitpunkt leider noch geschlossen

war, stellten sich die Kreuzritter zu

einem würdigen Erinnerungsfoto

auf. Angesichts der spürbaren Nähe

11


unseres Zieles Jerusalem (vormals

Mühledorf) wurde die Stimmung indes

immer besser.

Vom Kreuz in Tscheppach bis zu jenem

in Mühledorf, auch bekannt als

die «Lätt-Gruebe», waren es bloss

noch knappe drei Vatikanlängen.

Dort angekommen empfingen uns

der Wirt Rudolf Lätt v/o Gruebe und

sein Team herzlich und offerierten einen

süffigen Messwein im Kreuzgarten.

Obwohl in der vorangegangen

Woche Gruebes Bruder Peter v/o

Schoppe leider verstorben war, hat

Gruebe darauf bestanden, dass der

Anlass wie geplant bei ihm durch-

Marschhalt vor dem Kreuz zu Tscheppach

12

geführt wurde. Gruebe sei an dieser

Stelle vielmals für seinen herzlichen

Empfang und die grosszügige Bewirtung

gedankt. Im Anschluss an den

Apéritif wurde ein reichhaltiges Bankett

dargeboten. Ein weiterer Höhepunkt

dieses sehr erlebnisreichen

Tages. Glücklich ob des erfolgreichen

Kreuzzuges und ob der Vorzüge

Jerusalems klang der Abend für die

einen früher, die anderen etwas später

so langsam aber sicher aus.

Cholia – vivat, crescat, floreat:

Deus lo vult!

Simon Kürsener v/o Lincoln


Die gut gelaunten Kreuzritter Alka,

Calm und Lloyd beim Frühschoppen

Papst Gregor Wild v/o Cicero (alias

Papst Urban II. v/o Hetz) auf dem

heiligen Stuhl (H!)

Das Kreuz zu Solothurn in

Reichweite

Bajuwarisches Stilleben

Andacht der Corona in der

St. Urbanskapelle

Auf dem Weg ins Morgenland

13


Solon und Yaps im Kreuz zu Lüterkofen

14

Gasthof zum Kreuz in Tscheppach

Apéro im Kreuz zu Mühledorf Bankett im Kreuz Mühledorf

(«Lätt-Gruebe»): Calm und Gruebe

Beim Bankett: Yaps und Arcus

Der zweite Stamm der Cholianer:

Lincoln, Leica und Lord


Deus lo vult!

Aufruf zum kreuzzug!

von dr. gregor Wild v/o Cicero (alias Papst urban II. v/o hetz)

rede anlässlich des 111-jährigen Jubiläums der bierfamilie Choli

«Bella gerunt alii, tu felix Cholia bibe!

Wengia Choliaque vivant, hodie ergo

bibamus.

Amen!»

Liebe Cholianer, liebe Wengianer,

Volk!

Kreuzzüge sind etwas aus der Mode

geraten. Dies mag zwar gleichermassen

auch für die Wengia gelten,

doch die Historie lehrt uns, dass etwas

noch so aus der Mode sein kann

– die nächste Renaissance kommt

gewiss.

Auch wenn man vielleicht der Wengia

in einem grösseren Mass eine

Renaissance wünschen mag als der

Institution der Kreuzzüge, so müssen

wir uns doch auch etwas auf

den Tatendurst zurück besinnen, wie

er sich im Hochmittelalter in einem

ritterlich-missionarischen Sendungsbewusstsein

verdichtet hat.

Der herrlich in der Welt lebende

Papst Urban II. hat es in seiner Rede

in Clermont anno 1095 richtig deklariert:

«Wehe uns, dass wir stillesitzen

und ruhig zuschauen den Missetaten

und der Schmach». Die Übermacht

der ungläubigen Philister ist in Solothurn

und der Welt unterdessen so

gross, dass man eigentlich nicht viel

mehr als den Appell an Gambrinus

zu bieten hat.

Doch wohin geht die Reise? Wohin

tragen wir, grün-rot-grün gerüstet,

das heilige Licht der Zivilisation? Das

«Misteli» steht gut gelaunt in neuer

Blüte, die Wengia ist vertreten in

Stadtpräsidium und Bundesrat und

die jährliche GV ist noch immer eine

mächtige Demonstration grün-rotgrüner

Macht- und Prachtentfaltung.

Wie wir aber aus den «Buddenbrooks»

von Thomas Mann wissen,

dramatisiert sich der Verfall bereits

dort, wo er äusserlich noch nicht

sichtbar ist. Besinnung tut denn

auch Not, weniger mit Hinblick auf

die grün-rot-grüne Hardware, sondern

im Bezug auf die Software,

welche bekanntlich ständig à jour zu

halten ist. Um die Hardware steht es

ja gut. Aber: Das Misteli darf nicht

das luxuriöse Mausoleum der Wengia

werden, und sicher schon nicht

deshalb, weil das Haus bereits am

Friedhofplatz steht. Es muss nun

eine Zeit anbrechen, in welcher wir

die Bildsamkeit der Licht suchenden

Jugend – männlich wie weiblich

– wieder aktiv bearbeiten.

Also ein Kreuzzug! Auch Ihr seid berufen!

Aber ein Kreuzzug mit richtig,

nicht falsch verstandenem Symbolgehalt.

Verstanden nicht als kriegerischer

Glaubensakt, sondern eben

als edle Mission mit einem ritterlichen

Ziel einer neuen Renaissance.

Mit der symbolischen Verwendung

des Kreuzzugsbilds ist ohnehin Vorsicht

geboten, weil die Kreuzzüge

15


alle ihre Hauptziele letztlich verfehlt

haben: (1) Die Eroberung der heiligen

Städte im Morgenland, (2) die

Hilfeleistung für Ostrom-Byzanz und

(3) die Einigung der Christenheit in

Glaubenskampf, Busse und Sündenreinigung.

Es soll heute nicht gelten, was Helmold

von Bosa – übrigens ein Zeitgenosse

vom Nicolas de Morimond

– in seiner «Historia Slavorum» über

die Niederlage der Kreuzritter bei

Dorylaion 1147 berichtet hat: «So

schrecklich hatten Hunger und Durst

unter ihnen gewütet, dass sie den

anstürmenden Feinden freiwillig den

Hals hinhielten».

16

Die versammelte

Kreuzritter-Corona unter

einem Palmenhain

Nein, nein, nicht nur die Ungläubigen,

die Philister, sondern auch

den Durscht gilt es zu bekämpfen!

Ich rufe Euch deshalb auf, Euch

mannhaft zu gürten. Übergeben wir

das sündige Philisterlamm den reinigenden

Schlücken. Geben wir unsere

ganz eigene Antwort auf den

Unbill der Zeit. Halten wir heute und

noch lange an einer Fleischesschwäche

Anteil und sprechen wir dem Becher

zu.

Als grün-rot-grüne Kreuzritter steigen

wir auf das schwarze Choli-Ross

und machen uns auf in Richtung

Renaissance: Deus lo vult!

Amen!

Dr. Gregor Wild v/o Cicero

(alias Papst Urban II. v/o Hetz


AltherrensChAFt

Alt-Wengia solothurn

Einladung zur

110. Generalversammlung

vom samstag, 15. november 2008, 14.30 uhr, landhaus solothurn

Liebe Wengianer

Die Struktur der letztjährigen GV mit statutarischem Teil, Ehrungen und GV-

Kommers hat sich bewährt. Wir bitten alle Couleurbrüder, die «Amicitia» – mit

ausgiebigen Gesprächen – vor allem während des Kommerses zu pflegen.

Danke für die Rücksichtnahme.

1. Protokoll der 109. gV vom 17. november 2007

(publiziert in diesem «Wengianer»)

2. Jahresbericht des Präsidenten (publiziert in diesem «Wengianer»)

3. kasse – Jahresrechnung 2007/2008

– Revisorenbericht

– Budget 2008/2009

– Festsetzung des Mitgliederbeitrages

– Decharge

4. Wahlen – Komitee

– Revisoren

5. Mutationen – Austritte/Ausschlüsse

– Aufnahmen

Pause

6. ehrungen – Verleihung der 100- und 150-Semester-Bänder

– Totensalamander

7. Varia

Anschliessend bis 18 Uhr GV-Kommers. Wir freuen uns, dass sich Mario

Ursprung v/o Schlepp A! trotz gefülltem Terminkalender Zeit nimmt, unseren

Kommers musikalisch zu umrahmen!

«Wir freun uns auf ein Wiedersehn an der GV 110!»

Für das AH-Komitee: Stefan Liechti v/o Forte

17


Protokoll der 109. ordentlichen

Generalversammlung der Alt-Wengia

vom 17. November 2007

im Landhaus

Kurz nach 14.30 Uhr eröffnet der

Präsident Stefan Liechti v/o Forte die

109. Generalversammlung mit dem

Kantus: «Ergo bibamus», angestimmt

durch den Cantusmagister ad interim

und Mitglied des Übergangskomitees

Juri Niemetz v/o Larry. Von den

aktuell 715 Mitgliedern darf Forte 312

anwesende Altherren im Landhaus

begrüssen. Spezielle Grüsse richtet

er an die Ehrenmitglieder Hugo Freudiger

v/o Mungg, Hans-Ulrich Habegger

v/o Storch, Raoul Stampfli v/o

Knatter, Jérôme Vuille v/o Topo sowie

August Jenni v/o Seni.

Mit einem herzlichen Jubilate wird

Samuel Schmid v/o Lätsch kurz nach

Eröffnung der GV von der Corona

begrüsst. Forte dankt ihm für sein

Erscheinen und seine stete Verbundenheit

mit der Wengia.

Besondere Ehre kommt Max Huber

v/o Soda zuteil. Als ältester anwesender

Wengianer erhält er traditionsgemäss

einen gravierten Zinnbecher

und einen Blumenstrauss

überreicht.

Herzlich willkommen heisst Forte

Solothurns Stadtpräsidenten Kurt

Fluri v/o Polo und gratuliert zu dessen

Wiederwahl in den Nationalrat.

18

Last but not least freut sich unser

Präsident über die Anwesenheit der

wieder auferstandenen Aktivitas. Er

fordert die jungen Leute auf, sich

vom Geiste der Wengia anstecken zu

lassen und dankt ihnen gleichzeitig

für das bisherige Engangement.

Mit unterschiedlichen Begründungen

haben sich dieses Jahr folgende Altherren

für die Teilnahme an der GV

entschuldigt:

Aebersold Rolf v/o Strähl, Bloch Peter

v/o Lento, Brudermann Mirko v/o

Ninja, Bünzly Charles E. v/o Stöck,

Christen Hans v/o Pfropf, Christen

Hansjürg v/o Elan, Dobler Charles

v/o Presto, Emch Fredy v/o Spant,

Flury Gaudenz v/o Satz, Frigerio

Toni v/o Riff, Gassmann Patrick v/o

Sturm, Halter Matthias v/o Musico,

Heutschy Paul v/o Chines, Jeker

Daniel v/o Wotan, Jordi Thomas

v/o Byte, Jost Christopher v/o Aurel,

Merz Jürg v/o Kobold, Meyer Urs

F. v/o Servo, Nyffenegger Peter v/o

Muck, Probst Hans v/o Sec, Probst

Toni v/o Sprint , Schleuniger Kurt v/o

Pfau, Schnyder Urs v/o Keil, Schwab

Hubert v/o Schluck, Straumann

Peter v/o Karpf , Vögeli Hans Urs v/o

Pieps, Wagner Peter v/o Terry, Weber

Ueli v/o Barba, Wild Max v/o Tiki,


Witmer Sven v/o Skol, Zimmerli Willi

v/o Fagott.

Die Einladung zur diesjährigen Generalversammlung

ist im «Wengianer»

fristgerecht publiziert worden,

ebenso die Traktandenliste, welche

den etwas anderen Ablauf der GV

bereits angekündigt hat. Nach einer

möglichst zügigen Abhandlung des

statuarischen Teils folgt ein GV-

Kommers, währenddessen all die

freundschaftlichen und trinkseligen

Gespräche Platz haben sollen. Die

Traktandenliste wird durch die Versammlung

gutgeheissen.

traktandum 1: Das Protokoll der

108. Generalversammlung vom

18. November 2006 wird mit Applaus

genehmigt. Im Anschluss an die GV

wird dem Aktuar folgende Korrektur

mitgeteilt: Guido Hunziker v/o Histor

wurde fälschlicherweise als entschuldigt

aufgeführt. Histor war an

108. GV mit Leib und Seele dabei!

traktandum 2: Jahresbericht. Wie

bereits 2006 konnte der Jahresbericht

des Präsidenten bereits im

Wengianer (Nr. 3 2007) nachgelesen

werden. Kurz und knapp liesse sich

dieser etwa so zusammenfassen:

Durchgeführt: ein 5-Farben-Jassturnier,

ein 5-Farben-Kantenfest,

Moto-Wengia, Nauenfahrt, Stöck-

Wiis-Schuss, eine Kreuzenkneipe,

vier Totensalamander und ein toller

Ball. Für die Mithilfe beim Organisieren

dieser Anlässe dankt Forte ganz

herzlich Quart, Meck, Gnom, Toto,

Terry und vor allem seinem AH-Komitee.

Den Fokus legte das AH-Komitee

allerdings auf den Nachwuchs. Die

Freude darüber, dass die Wengia

wieder über eine zahlenmässig stattliche

Aktivitas verfügt, ist gross! Der

Präsident nutzt die Gelegenheit, um

seinen Dank dem Übergangskomitee

auszusprechen. Dieses setzt sich

aus folgenden Altherren zusammen:

Lars Vögtlin v/o Domitian, Claudio

Müller v/o Sipuro, Juri Niemetz v/o

Larry, Pascal Kissling v/o Massimo,

Simon Kürsener v/o Lincoln, Reto

Stampfli v/o Odin und allen voran

Lukas Künzler v/o Silius.

Nach Genehmigung des Jahresberichts

durch die Versammlung

ergreift Lukas Künzler v/o Silius das

Wort. Als stolzer Präsident der wieder

auferstandenen Aktivitas dankt Silius

Samuel Schmid v/o Lätsch sowie

dem Übergangskomitee, welche für

den Erfolg massgeblich verantwortlich

sind. Silius erinnert an Wengias

Devisen, die auch heute noch Gültigkeit

haben, selbst dann, wenn sie

in einer zeitgemässen Form gelebt

werden. Der Aktiv-Präsident wirbt für

die beiden Dienstleistungen an der

Kantonsschule, zum einen die Informationsveranstaltung

über Studienrichtungen,

zum anderen die Jobbörse

und bittet die Altherrenschaft

um ihre Unterstützung zur Aufrechterhaltung

dieser beiden Dienstleistungen.

Nach dem Motto «Farbe tragen,

Farbe bekennen» wünscht sich

Silius eine starke Aktivitas, die möglichst

bald in der Lage sein wird, auf

eigenen Füssen zu stehen. Forte

schliesst sich diesem Wunsch an,

19


stellt jedoch gleichzeitig klar, dass

neue Mitglieder leichter zu keilen

seien, als sie zu halten und deshalb

das Übergangskomitee für einige

Monate seines Amtes weiterhin walten

wird. Er ruft die Altherrenschaft

dazu auf, die Aktivitas in jeglicher

Form zu unterstützen.

Hugo Freudiger v/o Mungg nimmt

das angeschnittene Thema in seinen

Worten auf: Mehrere Wurzeln seien

notwendig, damit ein Blümchen gedeihen

könne. Was die Wengia betreffe,

sei die Verbindung zwischen

Altherrenschaft und Aktivitas eine

ganz wichtige Wurzel. Mungg ermuntert

Jung und Alt, jede Gelegenheit für

ein Zusammensein zu nutzen. Beste

Gelegenheit dazu seien die Stämme,

welche wieder regelmässiger angeboten

werden sollten (DRIDOWE-

SO mindestens einmal die Woche).

Gleichzeitig lädt Mungg die Aktivitas

an den Berner Stamm ein.

Mit dem Hinweis, dass eine wichtige

Unterstützung der Aktivitas

u.a. durch ein wieder gut funktionierendes

Kneiplokal gegeben sei,

übergibt Forte das Wort dem Verwaltungsratspräsidenten

der «Misteli

AG». Markus Reber v/o Homer bricht

eine lange Tradition, indem er über

die Liegenschaft am Friedhofplatz

nur Gutes berichten kann. Die Ziele

seien erfüllt und die Liegenschaft voll

vermietet. Die momentane Finanzlage

ermögliche eine Ausbezahlung

einer Dividende. Das «Misteli» bleibt

der Wengia als Verbindungshaus erhalten.

Homer wirbt zur Zeichnung

weiterer Aktien und bedankt sich bei

20

all denen, welche zum Erfolg beigetragen

haben.

Mit dem Kantus «Grad aus dem

Wirtshaus» wird das Traktandum 2

abgeschlossen.

traktandum 3: kasse. Dazu übergibt

der Präsident das Wort an unsern

Kassier Theo Fröhlich v/o Violo, welcher

die Jahresrechnung 2006/2007

sowie das Budget 2007/2008 präsentiert.

Erich Senn v/o Schmiss regt an, dass

sich die Misteli AG an den Kosten für

den Wengianer indirekt beteiligen

soll, indem sie regelmässig einen

finanziellen Beitrag an die Aktivitas

leiste. Homer entgegnet Schmiss’

Vorschlag mit dem Hinweis, dass

die Misteli AG die Auflage gesteigert

habe und zudem keine Autorenhonorare

für die redaktionellen Beiträge

der AG verlange!

Jürg Liechti v/o Zar greift Schmiss’

Vorschlag nochmals auf und stellt

den Antrag, diesen konkret umzusetzen.

Die Versammlung heisst den

Antrag grossmehrheitlich gut. Forte

versichert den Anwesenden, mit der

Misteli AG einen Verteilschlüssel für

die finanzielle Beteiligung auszuhandeln.

Anschliessend genehmigt die Versammlung

mittels Applaus die

Jahresrechnung 2006/2007, das

Budget 2007/2008 sowie die Beibehaltung

des Mitgliederbeitrages von

CHF 100 und erteilt Vorstand und

Revisoren Decharge.


Mit dem Kant «Papst und Sultan»

wird das Traktandum abgeschlossen.

traktandum 4: Mutationen. Nach

mehreren erfolglosen Versuchen zur

Kontaktaufnahme mit Ernst Wyss

v/o Bohne, beantragt Forte den

Anwesenden dem Austrittsgesuch

von Bohne stattzugeben. Die Versammlung

folgt dem Antrag stillschweigend.

Dank dem rechtzeitigen Eintreffen

von vereinbarten Teilzahlungen gewisser

Altherren, welche meist aus

wirtschaftlichen Gründen mehrere

Mitgliederbeiträge schulden, muss

der Präsident keine Ausschlüsse

beantragen. Forte ist froh darüber,

denn es wäre wohl kaum im Interesse

einer Verbindung, arbeits- und oft

auch etwas glücklosen Couleurbrüdern

einfach die Tür zu weisen. Fortes

Antrag, auf Grund der erwähnten

Tatsachen keine Ausschlüsse vorzunehmen,

wird durch die Anwesenden

ebenfalls stillschweigend gutgeheissen.

Folgende Weniganer haben fristgerecht

ihr Aufnahmegesuch in die

Altherrenschaft eingereicht:

Philippe Kaech v/o Draft (x), Pepe

Wyss v/o Bär (FM, CM), Christoph

Däppen v/o Twister (xx) und Dominik

Blaser v/o Sürmu (xxx).

Kein Aufnahmegesuch hat Sascha

Lisser v/o Satyr eingereicht. Nach

Rücksprache mit dem Präsidenten

verzichtet Satyr explizit auf eine

Aufnahme in die Altherrenschaft.

Mit dem Wunschkant «Das war der

Graf von Rüdesheim» werden alle

Antragsteller im Kreise der Altherrenschaft

willkommen geheissen.

traktandum 5: ehrungen. Im Namen

der Alt-Wengia freut sich das

AH-Komitee einer stolzen Schar

Wengianer das Hundertsemester-

Band verleihen zu dürfen. Es sind

dies:

Adrian Benz v/o Schrumm, Hansueli

Jordi v/o Agro, Urs Latscha v/o Nick,

Gerhard Schädelin v/o Drum, Jakob

Schluep v/o Molch, Rudolf Ulrich

v/o Satir, Urs Ammann v/o Pfau, Jürg

Ernst Christen v/o Schlarg, Peter

Hehlen v/o Minn und Martin Mayer

v/o Mond. Adolf Schild v/o Sir sowie

Hubert Schwab v/o Schluck mussten

sich für die GV entschuldigen.

Die Aktivitas von 1957/58 hat leider 5

Verstorbene und 2 Austritte zu beklagen.

Im Namen der Geehrten ergreift

Hansueli Jordi v/o Agro das Wort. Er

bedankt sich für die durch das Band

erwiesene Ehre und verspricht einen

neuen Tisch im Kneiplokal als Geste

seiner Aktivitas.

Die Ehre des 150-Semesterbandes

wird dem gleichzeitig ältesten anwesenden

Wengianer Max Huber v/o

Soda zuteil.

Zu den Tönen des Wunschkants

«Heidelberg du Jugendbronnen» erhalten

alle Geehrten das Band überreicht.

21


Während des vergangenen Verbindungsjahres

mussten wir von folgenden

Couleurbrüdern Abschied

nehmen:

Oscar L. Miller v/o Borax (aktiv

1937/38, verstorben am 31.12.06);

Franz Wyss v/o Stramm (aktiv

1942/43, verstorben am 02.01.07);

Heinrich Urwyler v/o Müsli (aktiv

1941/42, verstorben am 17.01.07);

Erich Reinhart v/o Schletz (aktiv

1933/34, verstorben am 24.01.07);

Willibald Flury v/o Knapp (aktiv

1945/46, verstorben am 08.03.07);

Edwin Jeker v/o Titan (aktiv 1951/52,

verstorben am 12.06.07); Heinrich

Glarner v/o Ziger (aktiv 1933/34, verstorben

am 07.07.07), Max Flück v/o

Mugge (aktiv 1931/32, verstorben am

08.07.07), Karl Reber v/o Spore (aktiv,

1942/43, verstorben am 15.07.07),

Claudio Grether v/o Polyp (aktiv

1951/52, verstorben am 15.07.07),

Hans Jörg Stampfli v/o Murr (aktiv

1950/51, verstorben am 18.07.07),

Jürg Kubli v/o Stramm (aktiv 1959/60,

verstorben am 21.07.07), Peter Lätt

v/o Schoppe (aktiv 1947/48, verstorben

am 24.08.07), Hanspeter Grimm

v/o Moro (aktiv 1955/56, verstorben

am 13.09.07) und Arturo Jeker v/o

Chianti (aktiv 1948/49, Todesdatum

unbekannt).

AH Ziger war Ehrenmitglied und

während 34 Jahren Vater des Basler

Stamms. Zu Ehren der Verstorbenen

reibt die Versammlung den Totensalamander.

22

traktandum 6: Varia. Der Präsident

erwähnt die laufenden Vorbereitungsarbeiten

zum 125-jährigen Jubiläum

der Wengia und fordert die Altherrenschaft

zur allfälligen Mitarbeit im

OK auf. Des weiteren verweist er auf

den HSV-Cup vom 31.05.08 sowie

auf den 5. Solothurner Verbindungstag,

welcher am 13.09.08 stattfindet.

Schlussendlich kündet Forte bereits

die 110. GV der Alt-Wengia für den

15. November 2008 an.

Armin Lühty v/o Schwarte stellt der

Versammlung den Antrag, wonach

das AH-Komitee sich verpflichtet,

bis Ende November 2008 seine

Nachfolge geregelt sowie die Verantwortlichen

für die Festorganisation

bestimmt zu haben.

Da die Forderung ohnehin mit dem

Zeitplan des AH-Komitees übereinstimmt,

empfiehlt Forte die Annahme

von Schwartes Antrag. Die Versammlung

folgt Fortes Empfehlung.

Um 17.00 Uhr schliesst der Präsident

nach verklungenem Abschlusskant

(Couleurkantus) den statuarischen

Teil der 109. Generalversammlung

und eröffnet gleichzeitig den GV-

Kommers.

Olten, im Oktober 2008

Für das Protokoll der Aktuar:

Martin Stuber v/o Akro


Alt-Wengia solothurn

Jahresbericht des Präsidenten

Liebe Wengianer, liebe Couleurbrüder.

Dies ist mein sechster und letzter

Jahresbericht. Schnell verging

die sehr intensive Amtszeit. Zu deren

Beginn war das Tagesgeschäft

der Alt-Wengia meine Hauptaufgabe.

Daneben stand ich den Aktiven

beratend zur Seite, wenn‘s darum

ging, Semesterprogramme aufzustellen

oder besondere Probleme zu

lösen. Heute verteilt sich die Arbeit

gerade umgekehrt: Währenddem

einige meiner Tätigkeiten für die Alt-

Wengia zur Routine geworden sind,

beschäftige ich mich hauptsächlich

damit, die wieder erstarkte Aktivitas

zu begleiten. So traf ich mich denn

im Unterstützungskomitee häufiger

mit meinen Couleurbrüdern als im

AH-Komitee. An vielen Sitzungen

widmeten wir uns dem Tätigkeitsprogramm,

der Werbung, den Finanzen,

der Zusammenarbeit mit der Kantonsschule

oder ganz allgemein der

Nachwuchsförderung.

Nachdem ich feststellen musste,

dass etliche Chargierte keine Pflichtenhefte

mehr besassen, machte ich

mich in Zusammenarbeit mit dem

AH-Komitee daran, diese neu zu erarbeiten

und im «Führungshandbuch

für die Aktivitas» zusammenzufassen.

Entstanden ist eine 48seitige

Broschüre, welche der Aktivitas erstmals

den Überblick über sämtliche

zu erledigenden Arbeiten verschafft.

Den 7 Pflichtenheften folgen 11 Anhänge,

welche als Ergänzung zum

Comment den Kneipbetrieb regeln,

Zeremonielle und Laufbahnplanung

festhalten oder Vorlagen für das

Verfassen von Protokollen, Gratulations-

oder Dankesschreiben liefern.

Selbstredend, dass dies den Chargierten

eine grosse Hilfe bei ihrem

Engagement für die Wengia ist.

Und noch eine andere Publikation

nahmen unsere Jungen gerne entgegen:

Welcher AH kennt es nicht,

das grossartige «Liederbuch der

Studentenverbindungen Solothurn».

Leider ist der Kantenprügel aber vergriffen,

was mich veranlasste, innerhalb

des Altherrenpräsidentenkonvents

eine Neuauflage anzuregen.

Bald musste ich jedoch feststellen,

dass dieses Projekt nicht von heute

auf morgen zu realisieren war. Deshalb

kreierte ich in Zusammenarbeit

23


mit dem Übergangskomitee das 27

Lieder umfassende «Kantenheft der

Wengia Solodorensis». Dieses dient

der Aktivitas nun so lange als Grundlage

und Ansporn zum Singen, bis

die Neuauflage des Kantenprügels

erscheint.

Dass diese Arbeit gut investierte Zeit

ist, wird beim Betrachten der Aktivitas

deutlich. Ich freue mich nicht

bloss über die 35 Kantischüler, welche

aktuell unser Kneiplokal füllen,

sondern vor allem darüber, dass wir

mit ihnen junge Männer gewinnen

konnten, die der Wengia Ehre machen.

Stellvertretend für die ganze

Verbindung danke ich hier allen

Mitarbeitern in AH- und Übergangskomitee,

besonders aber dem neuen

BC bestehend aus Gagarin, Duden,

Flex und Domitian sowie Silius,

der – obwohl der Kanti entwachsen

– einen wesentlichen Anteil zum Er-

24

folg beigetragen hat. Dieser wird

über die Grenzen Solothurns hinaus

zur Kenntnis genommen. Erkundigte

sich doch eine Abordnung des KTV

Aarau bei uns nach dem Geheimnis

dieser Renaissance!

Zur Arbeit im AH- und Übergangskomitee

gesellte sich noch jene im

Altherrenpräsidentenkonvent. Und

da gab es dieses Jahr einiges zu tun:

Wir gleisten das OK für den 5. Solothurner

Verbindungstag auf. Die zehn

Couleuriker – zwei aus jeder Verbindung

– leisteten unter der Führung

von Kristian Bader v/o Step P! tolle

Arbeit. Trotz des schlechten Wetters

darf man diesen Anlass als Highlight

des Verbindungsjahres bezeichnen.

Zum andern organisierten wir eine

Aktionswoche in der Kantonsschule.

Vom 25. bis 29. August schmückten

die Banner der 5 Verbindungen die

Säulenhalle am Herrenweg. Aktive

und Altherren machten bei Kantischülern

und –schülerinnen Werbung für

das Verbindungsleben, verteilten eigens

hergestellte Infoflyer, offerierten

der Schülerschar zweimal ein Znüni

und zeigt an einer Schautafel auf,

welche prominenten «Charakterköpfe»

einst auch dem Verbindungsleben

frönten. In der Folge konnten sowohl

wir wie auch die Dornachia Neumitglieder

gewinnen. Trister sieht‘s bei

der Amititia, der Arion und der Palatia

aus. Dort sind die Aktivitates zurzeit

stark reduziert oder inexistent!

Über die guten Kontakte, welche die

Altherrenpräsidenten zur Schulleitung

der Kanti pflegen wird nun auch

unser Engagement hinsichtlich des

Kantifestes vom 22. November statt-


finden. Wiederum eine Gelegenheit,

sich der Lehrer- und Schülerschaft

der Kantonsschule in bestem Licht

zu präsentieren.

So wechselten sich im Jahresverlauf

Anlässe der Aktivitas mit jenen der

Alt-Wengia ab. Immer wieder gab es

aber auch AH-Treffen, an welchen

die Aktiven ebenfalls teilnahmen. So

beispielsweise «Wengia singt» oder

das bereits zur Tradition gewordene

«5-Farben-Kantenfest». Auch liessen

sich die Jungen ab und zu bei

den Totensalamandern blicken, von

denen dieses Jahr glücklicherweise

nur 3 durchgeführt werden mussten.

Dass die Aktivitas beim reaktivierten

«HSV-Cup» ebenfalls eine Fussballmannschaft

stellte, war Ehrensache.

Mehrheitlich den Altherren vorbehalten

blieben die übrigen Anlässe wie

das «5-Farben-Jassturnier», «Stöck-

Wyys-Schuss», «Moto-Wengia»

oder der erstmals durchgeführte

«Cambrinus-Cup», ein Mehrfarben-

Billardturnier. Dieses vielfältige Tätigkeitsprogramm

hätte niemals realisiert

werden können, wären hinter

den einzelnen Anlässen nicht initiative

Couleurbrüder gestanden, die mit

viel Engagement bei der Organisation

mithalfen. Sie verdienen es, dass

ich ihnen namentlich danke: Daniel

Ritschard v/o Quart, Peter Wagner

v/o Terry, Bruno Huber v/o Toto,

Sven Widmer v/o Skål, Silver Sallaz

v/o Speed und Friedrich Matter v/o

Meck. Ebenfalls in den Dank einschliessen

möchte ich jene Altherren

anderer Verbindungen, die innerhalb

der Mehrfarbenanlässe mithalfen,

hier insbesondere Mario Ursprung

v/o Schlepp A!, Marco Lupi v/o Phon

D! und Reto Bähler v/o Stinger D!.

Und dann gab es ja noch jenen Anlass,

der seit vielen Jahren wieder

einmal ausfallen musste – leider! Gemeint

ist die «Nauenfahrt», für deren

Vorbereitung ich Hans Walter Rich

v/o Gnom ebenfalls einen grossen

Schluck speziell trinke!

Zu sehen, dass die Alt-Wengia ein lebendiger

Verein ist, deren Mitglieder

immer noch viel Begeisterung für

ihre Verbindung aufbringen, ist auch

für die Aktiven eine wertvolle und

motivierende Erfahrung. Diesbezüglich

danke ich natürlich ebenfalls

allen Wengianern, die sich im Rahmen

des Tätigkeitsprogramms bei

der Aktivitas für ein Referat oder

eine Führung zur Verfügung stellten.

Dass auch die Aussenstämme von

unschätzbarem Wert für die Wengia

sind, ist unbestritten und wurde

in früheren Rechenschaftsberichten

schon oft festgehalten. Wer weiss,

vielleicht bringen wir es im nächsten

Jahr – unserem Jubiläumsjahr – zustande,

die Aktivitas noch näher an

die Aussenstämme heran zu führen.

Wie auch immer, ich freue mich darüber

und bin stolz darauf, dass das

neue AH-Komitee eine blühende

Wengia übernehmen kann. Tragen

wir also weiterhin Sorge zu unserer

bald 125jährigen, ehrwürdigen Verbindung.

Wengia – ut vivat, crescat et floreat

in aeternum!

Luterbach im Oktober 2008

Stefan Liechti v/o Forte

25


MotoWengia 2008

Keine temporären Verluste, keine

kaputten Motorräder, keine unzähligen

Hügel im Ausland. Auf den ersten

Blick scheint die MotoWengia 2008

ein ereignisloser Anlass gewesen zu

sein, was aber ein Widerspruch in

sich selbst ist. Denn ereignislos sind

höchstens die Zeiten, in denen Wengianer

nicht zusammentreffen. Aber

literaturstunde 1

Vom Eis befreit sind Strom und

Bäche

Durch des Frühlings holden,

belebenden Blick,

Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Der alte Winter, in seiner Schwäche,

Zog sich in rauhe Berge zurück.

Der holde, belebende Blick des

Frühlings weckt in den Töff fahrenden

Wengianern jedes Jahr aufs

Neue nur eine Hoffnung: Die Moto-

Wengia möglichst bald durchführen

zu können. Die Vorfreude wurde aber

dieses Jahr lange aufrechterhalten.

Goethe liess Faust den obigen Monolog

bereits zu Ostern halten. Aber

um Ostern herum war es zu kalt,

bzw. haben wir den Termin auch wegen

anderen Widrigkeiten ein paar

Mal verschieben müssen.

Wir bauten also auf die Schwäche

des Winters und fanden einen Termin

im Juni. Vielleicht hätten wir aber den

Faust vor dem Ausflug lesen sollen.

Wir folgten nämlich dummerweise

dem Rückzug des Winters in die rauen

Berge, wo er haften blieb. 8 Grad

26

ohne all die amüsanten Erlebnisse

der letzten Jahre, wird es schwierig,

einen interessanten und gut lesbaren

Bericht zu schreiben. Zum erhofften

Amüsement wage ich deshalb einen

Vergleich mit einem interdisziplinären

Schulalltag, weil allen MotoWengia-

Ausflügen ein lehrreicher Charakter

gemeinsam ist.

Celsius und Schneewände erwarteten

uns auf dem Klausenpass.

geografiestunde

Die schöne Fahrt durch das Herzen

des Emmentals entpuppte sich als

Stauhindernis. Die Tour de Suisse

nahm in Langnau i.E. ihren Anfang

und hinderte uns am Vorwärtskommen.

Vorab ging ein Oldtimer-Korso,

der unsere Lungen und Nasenschleimhäute

bereits stark in Mitleidenschaft

zog; als hätten wir uns

gegenseitig nicht schon selber genug

herrliche Motorradabgase zuströmen

lassen.

Weiter gings durch die schönen

Landschaften des Entlebuchs in den

Voralpen/Alpen-Übergang Sörenberg

und Glaubenbüelenpass. Vorwärtskommen

auch da ein Problem:

Die Postautofahrer liegen mit ihrem

Gefährt nicht so in die Kurven wie wir

das gerne getan hätten.

Das nächste geografisch markante

Ziel war der Klausenpass. Und eben

da herrschte noch verkümmert der

Winter. Grund genug ins Hotel Klausenpasshöhe

etwas essen zu gehen.


Es ist schon verwunderlich, dass

man sich darin rein von der Körperhaltung

(und nicht etwa vom Benehmen

her) etwas schräg vorkommt.

Am Bier konnte es nicht liegen, weil

wir das selbstverständlich nur alkoholfrei

tranken. Und im Hotel hängt

nicht etwa der Haussegen schief,

sondern das ganze Haus ist im Laufe

der Jahre vom Kriechschnee in

Schräglage gedrückt worden – so

steht es jedenfalls auf dem Tischset,

das ich dort gemopst habe. Wer das

schiefe Hotel noch nicht gesehen

hat, dem sei es empfohlen!

deutschstunde: konjunktiv 2

(Irrealität)

Falls es Männer nötig hätten schön

oder schöner zu werden, müssten

sie laut landläufiger Meinung

an den Regen stehen. Da wir Männer

– obendrein noch Wengianer

– das nicht nötig haben, könnten

wir eigentlich im Trockenen bleiben.

Hätte der eine oder andere einen

Töff bei sich gehabt, der ein Facelifting

nötig gehabt hätte, wäre eine

Ausfahrt im Regen auch gerechtfertigt

gewesen. Aber eben: Irrealität.

Wir haben es nicht nötig. Die Frage

stellt sich dann, warum wir trotzdem

bei leichtem Regen draussen waren.

Die Antwort ist einfach: Hätte der

Wetterfrosch eine genauere Prognose

gestellt, wären wir wahrscheinlich

nicht gefahren, wenigstens nicht in

dieses Gebiet. Aber ein Töfffahrer

kennt keine Schmerzen und zumindest

wir auch kein schlechtes Wetter.

Wir hatten ja auch alle regenfeste

Kleider und einen Helm auf, falls

einer von uns zu viel des Regens

erwischt hätte und Gefahr gelaufen

wäre, kitschig zu werden.

literaturstunde 2

Der Konjunktiv 2 wirkt eher schwerfällig,

also lasse ich ihn nun weg, zumal

ich in die Realität zurückkehren

will. Nach und nach löste sich von

unserer 8er-Gruppe der eine und andere

ab. War es wegen Termindrucks

oder weil er für solch lange Strecken

nicht erprobt war. Immerhin hatten

unsere Gummierungen am Ende

des Tages für 500 Kilometer weniger

Vorrat. Die Schlussetappe war dann

geprägt von der Autobahn, damit wir

schnell nach Hause kamen. Während

der Fahrt und im Anschluss fielen

mir drei weitere literarische Elemente

auf:

Erstens die Wolkenformationen: Dramatisch

türmten sie sich um uns auf,

um ab und zu ein bisschen Regen

auf uns niederprasseln zu lassen.

Jedenfalls war die Stimmung so eindrücklich,

dass sie gut als Regieanweisungen

zu Schillers Tell gepasst

hätte.

Zweitens die lange Dauer der Schlussetappe:

Eigentlich verlangten mein

Körper und mein Geist eine Rast unterwegs.

Speed fuhr aber wegen des

feinen Regens auch an der letzten

Gelegenheit einfach vorbei, wodurch

ich mich laut denkend zum verbalen

Götz von Berlichingschen Ausrutscher

(und somit zum zweiten literarischen

Element) habe hinreissen

lassen: «…er kann mich – – – !»

Drittens die Sprüche von Knatter:

Beim Abschlussbier in Langenthal

gab Knatter noch einmal alles, was

er an Sprüchen zu bieten hatte, wohl

27


um seine Versäumnisse der letzten

Jahre wieder gut zu machen. Allerdings

würde ich die den Sauglattismus

bedienenden Sprüche bloss der

Trivialliteratur zuschreiben, weshalb

ich nicht geneigt bin, hier ein Zitat

anzuführen.

28

die motivierte klasse

Silver Sallaz v/o Speed

Friedrich Matter v/o Meck

Raoul Stampfli v/o Knatter

Urs Latscha v/o Nick

Ruedi Montanari v/o Juanito

Christopher Jost v/o Aurel

Gaston Barth

Simon Herzig v/o Delphi

(der Schreiberling)


HSV-Cup 2008

Einst massen sich die Aktivitates

aller Verbindungen beim HSV-Cup,

wer die talentiertesten Fussballspieler

in den eigenen Reihen hatte. Als

aber die Aktiven immer weniger wurden,

verschwand auch das traditionelle

Turnier. Dank der Initiative von

Sven Witmer v/o Skål und Marco

Lupi v/o Phon wurde der Cup aus

seinem Dornröschenschlaf geweckt

– nicht mehr als reiner Aktivitas-

Event, sondern als altersgemischtes

Fussballturnier aller Solothurner Verbindungen.

Obwohl die Wengianer gleich mit

zwei Mannschaften antreten konnten

(einer AHAH- und einer Aktivitaself)

gelang es leider nicht, den heissbegehrten

Pokal zu gewinnen. Diesen

holte sich – o weh! – die Dornachia!

Nun denn: Getreu dem Motto «Die

Grösse der Mannschaft erkennt man

in der Niederlage» gönnte man dem

Gegner den Erfolg sportlich fair.

Den schönen Frühsommerabend

liess man dann in der «Kreuzen» ausklingen.

Ob der Wettstreit beim Bechern

weiter geführt wurde, ist nicht

überliefert. Sicher aber verbrachten

alle Couleuriker einen vergnüglichen,

sportlichen und gemütlichen Tag. Ein

Hoch den Organisatoren Skål und

Phon. Wir hoffen auf eine Neuauflage

im nächsten Jahr!

29


Impressionen vom

5. Solothurner Verbindungstag

Auch der diesjährige Verbindungstag

war ein toller Erfolg. Ein grosses

«Merci» gebührt dem zehnköpfigen

OK unter der Leitung von Kristian

Bader v/o Step P!. Unsererseits tru-

In der Kanti-Aula steigt begleitet von

Schlepp A! der Antrittskant.

«Oh alte Burschenherrlichkeit» –

leider ohne Bier.

30

gen Daniel Ritschard v/o Quart und

Sven Mangold v/o Exodus dort zum

Gelingen des Anlasses bei. Einen

Ganzen speziell!

Direktor Stefan Zumbrunn unterstreicht

das gute Verhältnis zu den

Verbindungen.

Unsere Aktiven beim Apéro.


Eine eindrücklich lange

Cortège zum Landhaus.

Und auch für witzige Unterhaltung

war gesorgt.

Gute Stimmung bei gutem Essen.

Der gemütliche Ausklang im

«Misteli».

Der Verbindungstag: Zeit, Freundschaften

zu pflegen!

31


Gratulationsliste Oktober bis Dezember 2008

50 Jahre Müller Frank-Urs Lesto 09.11.2008

Gilgen Rolf Ref 21.11.2008

Wick Peter Satchmo 22.11.2008

Aebi Jürg Lucky 24.11.2008

Monteil Michel Korsar 27.12.2008

60 Jahre Grütter Jörg Clou 19.10.2008

Blaser Christian Faun 13.11.2008

65 Jahre Hänggi Hansjörg Tartar 06.11.2008

Bärtschi Rudolf Trapp 25.11.2008

Kleiner Beat Radix 27.11.2008

70 Jahre Matter Friedrich Meck 13.12.2008

Frey Heinz Puls 16.12.2008

75 Jahre Zwahlen Kurt Krokus 04.10.2008

Fuhrer Hermann Prügu 10.11.2008

Lüthy Heinz Rana 16.12.2008

80 Jahre Jeker Guido Flamm 24.11.2008

Meyer Urs Stör 20.12.2008

90 Jahre Remund Adolf Gigolo 27.12.2008

Ich gratuliere den Jubilaren und wünsche Ihnen im Namen der Aktivitas alles

Gute.

Michael Schoy v/o Flex xx

32

Bierfamilienessen der Bierfamilie Choli

Liebe Cholianer

Wir freuen uns, Sie zum diesjährigen Bierfamilienessen einzuladen.

Wann? Samstag, 15. November 2008 (GV Alt-Wengia), ab 11.11 Uhr

Wo? Restaurant «gut gelaunt» (Misteli)

u.A.w.g. gagarin@wengia.ch oder 076 564 00 32

Vivat – Crescat – Choliat!


Spendenliste

Dr. Fred Hirt v/o Mädi 100.–

Erich Senn v/o Schmiss 100.–

Jeanrichard Willy v/o Spleen 100.–

Hans Jörg Emch v/o Ohm 100.–

Max Rütti v/o Simplex 130.–

August Jenni v/o Seni 100.–

Trauerfamilie Paul Glur v/o Füli 250.–

Kurt Meister v/o Calm 100.–

Dr. Jakob Bernasconi v/o Penn 100.–

Dr. Urs Studer-Grimm v/o Schach 100.–

Dr. Hans Kaufmann v/o Semper 100.–

Sven-Oliver Mangold v/o Exodus 500.–

Dr. Marcel Stampfli v/o Pulpa 100.–

Dr. Ernst Felchlin-Kamber v/o Gin 100.–

Dr. Raoul Stampfli v/o Knatter 50.–

Hans Hauert v/o Hüscht 100.–

Trauerfamilie Dr. Walther Flury v/o Protz 200.–

Andreas Eng v/o Cato 200.–

Trauerfamilie Rudolf Wyss v/o Chnebu 200.–

Dr. Fritz Gantert v/o Zyn 100.–

Hanspeter Knöpfel v/o Game 40.–

Hans Ulrich Habegger v/o Storch 100.–

Markus Jordi v/o Dynamo 100.–

Urs F. Meyer v/o Servo 100.–

Juergen-Peter Flückiger v/o Fakir 300.–

Trauerfamilie Dr. Christoph Meier v/o Mikro 200.–

Claude Meyer v/o Thales 250.–

Thomas Jordi v/o Byte 100.–

Christoph Venetz v/o Pascha 100.–

Peter Schibli v/o Till 40.–

Peter Probst v/o Wiking 200.–

Franz Aebi v/o Taxi 100.–

Die Aktivitas dankt allen Spendern ganz herzlich und trinkt ihnen zum Wohle

einen Ganzen speziell.

Michael Schoy v/o Flex xx

33


34

MIstelI Ag

Einladung

zur 3. ordentlichen generalversammlung der Misteli Ag

samstag, 15. november 2008, im landhaus zu solothurn

Geschätzte Damen und Herren

Aktionärinnen und Aktionäre

Liebe Wengianer

Wir freuen uns, Sie zur dritten ordentlichen

Generalversammlung der

Misteli AG einzuladen auf

samstag, den 15. november 2008,

10 uhr s.t.,

im landhaus zu solothurn

traktanden:

1. Genehmigung des Protokolls der

2. o. Generalversammlung der

Misteli AG vom 17. November

2007 (publiziert im «Wengianer»

Nr. 1 vom Mai 2008, S. 29 ff.)

Antrag des Verwaltungsrates:

Genehmigung des Protokolls

2. Erstattung des Jahresberichtes

Antrag des Verwaltungsrates:

Genehmigung des Jahresberichtes

3. Erstattung der Jahresrechnung

des Geschäftsjahres 2007/08

Entgegennahme des Berichts

der Kontrollstelle

Präsentation des Budgets für

das Geschäftsjahr 2008/09

Antrag des Verwaltungsrates:

Kenntnisnahme des Berichts der

Kontrollstelle, Genehmigung der

Jahresrechung 2007/2008

4. Beschlussfassung über die Verwendung

des Jahresergebnisses

2007/08

Antrag des Verwaltungsrates:

Vortrag auf neue Rechnung

5. Entlastung des Verwaltungsrates

Antrag des Verwaltungsrates:

Entlastung des Verwaltungsrates

6. Wahl des Verwaltungsrates

Antrag des Verwaltungsrates:

Wiederwahl sämtlicher Verwaltungsratsmitglieder

für eine weitere

Amtsdauer von drei Jahren

7. Wahl der Revisionsstelle

Antrag des Verwaltungsrates:

Wahl der Sofista Treuhand und

Partner AG für die Dauer eines

Jahres


8. Umfrage

Es wird gebeten, allfällige Fragen

bis zum 12. November 2008

schriftlich oder per E-Mail formuliert

an den Verwaltungsrat zu

senden, damit sie sorgfältig beantwortet

werden können

9. Varia

hinweise:

Der Jahresbericht, die Jahresrechung

und der Bericht der Revisionsstelle

liegen 20 Tage vor der Generalversammlung

am Sitz der Gesellschaft,

im Advokaturbureau Reber, Gurzelngasse

12, 4500 Solothurn, auf. Diese

Dokumente werden zudem im passwortgeschützten

Bereich der Homepage

www.wengia.ch publiziert. Auf

besonderen Wunsch stellt Ihnen die

Misteli AG Kopien dieser Unterlagen

zur Verfügung (bitte frankiertes Rückcouvert

einsenden an Misteli AG c/o

Advokaturbüro Reber, Gurzelngasse

12, 4500 Solothurn).

Sollten Sie an der Generalversammlung

nicht teilnehmen können, so

haben Sie die Möglichkeit, schriftlich

einen anderen Aktionär, die Misteli

AG oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter

mit der Vertretung

Ihrer Titel zu bevollmächtigen. Ein

Vollmachtsformular kann von der

Homepage www.wengia.ch heruntergeladen

werden.

Als unabhängiger Stimmrechtsvertreter

wird benannt:

Dr. Gregor Wild v/o Cicero

Brunngasse 50, 3011 Bern

cicero@wengia.ch

Mitglieder der Männerhelvetia Solothurn,

die im Pool Aktien gezeichnet

haben, sind herzlich willkommen an

der Generalversammlung. Sie sind

allerdings nicht stimmberechtigt, da

das Stimmrecht beim Verein Männerhelvetia

liegt.

Im Anschluss an die Generalversammlung

(ca. 11.00 Uhr) sind alle

Aktionärinnen und Aktionäre zu

einem Aperitif ins Misteli (Restaurant

gut gelaunt) eingeladen.

Solothurn, den 10. Oktober 2008

Mit herzlichen Grüssen in grün-rotgrün

Misteli AG

Dr. Markus Reber v/o Homer

Präsident des Verwaltungsrates

Daniel Ritschard v/o Quart

Sekretär des Verwaltungsrates

35


36

nekrologe

Jörg

röthlisberger

v/o Quart

16.5.1930

bis 11.1.2008

«Quart» als Cerevis bedarf keiner

besonderen Erklärung, denken

wohl die meisten Wengianer. Indes:

laut Duden nennt sich «Quart» der

Fechthieb, durch den die linke Körperseite

des Gegners getroffen wird.

Im Fechtkurs unserer Aktivitas in der

Turnhalle beim Baseltor beherrschte

Quart diese Kunst besser als wir alle.

Schnelligkeit und Präzision waren

Qualitäten, mit denen er sich später

auch bei der Führung des Skalpells

auszeichnete. Wobei Quart auch der

landläufigen Bedeutung des Wortes

durchaus nicht abhold gewesen ist.

Sein Vater betrieb in Montreux eine

Bäckerei. So kam der Sohn denn

auch in Lausanne zur Welt. Er wäre

ein echter Vaudois geworden, hätte

sein Grossvater in Derendingen nicht

krankheitshalber die Bäckerei dem

Sohn übergeben müssen. So wurde

der Bäckersohn Quart zu einem

echten Derendinger. Er war bei den

Pfadfindern und dann im Gymnasium

bei den Wengianern des Jahrgangs

1949/1950.

Nach der Matur entschloss er sich

zum Medizinstudium, obwohl da-

mals jedes Jahr 150 Studenten mehr

das medizinische Staatsexamen absolvierten,

als nötig gewesen wären,

um die Lücken zu schliessen. «Noch

so ein brotloser Akademiker» musste

man sich bei der Immatrikulation

vorhalten lassen.

Quart hat an der Universität Bern

studiert, mit einem Auslandsemester

in Wien. Dem Staatsexamen 1956

folgten für das nächste halbe Jahr

Sanitätsoffiziersschule und Abverdienen.

Doch wie weiter, da bezahlte

Assistentenstellen kaum zu haben

waren?

Ein Jahr zuvor ist es dem Verfasser

dieser Zeilen gleich ergangen.

Ein Türchen stand offen: Etwa ein

Viertel der Medizinstundenten waren

Amerikaner. Die meisten waren

New Yorker Juden, denen der Zugang

zu einheimischen Universitäten

verwehrt blieb. Die medizinischen

Fakultäten in der vom Krieg verschonten

Schweiz bot ihnen Gastrecht

an. Ihr Schweizer Arztdiplom

wurde in den USA ohne Vorbehalte

anerkannt. Mit einigen Amerikanern

schlossen wir Freundschaft, die bis

heute andauert. Im Gegenzug hatten

Schweizer Ärzte die Möglichkeit, an

amerikanischen Spitälern ohne jedes

Examen eine Assistentenstelle

anzutreten. Der Lohn war umgekehrt

proportional zur Qualität der Ausbildung:

20 $ im Monat betrug er bei

den renommiertesten Kliniken, 250 $

bei den weniger angesehenen. Kost

und Logis waren gratis, der Dollar jedoch

4.30 Franken wert.


Dem Rat meiner New Yorker Kommilitonen

folgend, entschloss ich mich

für das Stamford Hospital in Connecticut

und damit für 100$. Hauptsache:

es war ein Vorort von New

York City und mit der Bahn gut zu

erreichen. Nebenbei vermittelte es

einen Einblick in die amerikanische

Medizin und vor allem in den American

Way of Life. Es galt als praktisches

Lehrjahr nach Abschluss der

akademischen Ausbildung. Von dort

her konnte ich Quart für diese Idee

begeistern. Er heiratete flugs seine

Jugendfreundin Hanni Steiner v/o

Amedies, und ich konnte ihnen am

1. Juli l957 feierlich die Schlüssel

meines 15 Jahre alten Wagens überreichen,

den ich ein Jahr früher für

60$ erstanden hatte.

Die beiden fühlten sich offenbar

wohl in der Neuen Welt. Sie blieben

in Stamford für fast drei Jahre zur

chirurgischen Ausbildung. Noch war

es für Quart nicht einfach, eine Stelle

in der Schweiz zu erhalten. Nach

einer Saisonstelle in Zermatt ging es

zuerst nach Basel, dann nach Solothurn

zu Prof. U. Buff und dann mit

ihm nach Zürich. Bei ihm schrieb er

die Doktorarbeit. Prof. Ricklin folgte

er schliesslich an das Spital Männedorf.

Von dort aus konnte er im Auftrag

des Roten Kreuzes für fast ein Jahr

einen Abstecher in den Belgischen

Kongo machen, zuerst als Chirurg

und Geburtshelfer, dann als Chefarzt

des Spitals Kintambo mit 500 Betten.

1965 wirkte er als chirurgischer

Oberarzt in Solothurn, musste je-

doch bald den Chefarzt im Spital

von Langnau i.E. vertreten, den der

Schlag getroffen hatte.

Nach kurzer Zeit wählten Quart und

Amediesli ein prächtiges Haus in

Ranflüh bei Zollbrück zur neuen Bleibe.

Für die neue Herausforderung setzte

sich Quart mit Leib und Seele ein.

Wie er schrieb, brachte sie ihm vor

allem chirurgische Befriedigung. Seine

direkte und autoritäre Art, nach

alter Schule auch schwierige Aufgaben

anzupacken, wurde von den

meisten sehr geschätzt, nicht jedoch

von allen. Das Arbeitspensum war

kaum mehr zu leisten und die Zeiten

änderten sich sehr rasch. Innert ein

paar Jahren wurden händeringend

Ärzte gesucht. Der einzige Chirurg

an einem Landspital, möglichst

noch Geburtshelfer und Anästhesist

in einem, war wohl im Kongo noch

zeitgemäss, aber nicht mehr bei uns.

Er benötigte Verstärkung. So verschlechterten

sich die Beziehungen

zur Spitaldirektion immer stärker und

waren schliesslich völlig zerrüttet.

Nach 15 Jahren Chefarzt musste

Quart 1983 seine Stelle aufgeben.

Ein eigens gegründeter Verein «Pro

Röthlisberger» vermochte daran

nichts zu ändern.

Seinen Beruf konnte er nun in einer

Privatpraxis und als Belegarzt im Salem-Spital

in Bern weiter ausüben:

dreimal länger als bisher sei nun sein

Arbeitsweg, dreimal weniger lang

müsse er arbeiten und dreimal mehr

verdiene er, war eine seiner trockenen

Bemerkungen.

37


Nach dem Ruhestand hatte er Zeit

und Musse für seine Briefmarkensammlung,

das Violinspiel und für

seine künstlerische Tätigkeit. Aus

den verschiedensten Materialien wie

Holz, altes chirurgisches Material

und vielen anderen schuf er Plastiken.

Sie sind von denen anerkannter

Künstler kaum zu unterscheiden.

2006 konnte er von Ranflüh in seine

Wohnung in Solothurn ziehen. Um in

einem eigenen Zimmer dem Briefmärkelen

frönen zu können, hatte er

sie aufstocken lassen. Indes kam es

anders, als er und seine liebe Gattin

es sich vorgestellt hatten.

Vor über 12 Jahren musste sich

Quart der Operation eines bösartigen

Tumors unterziehen. Alles

schien in bester Ordnung, bis er sich

schlagartig zurückmeldete. Er breite-

38

rudolf Wyss

v/ Chnebu

2.4.1920

bis

14.7.2008

Über 40 Jahre bis zu seinem Tode

hatte ich mit Chnebu Kontakt. Je länger

die Freundschaft währte, umso

mehr hab ich ihn schätzen gelernt.

Rudolf Wyss hatte ein erfülltes Leben.

Sein Wirken hatte in allen entscheidenden

Lebensbereichen Boden gefunden

und Wurzeln geschlagen.

te sich im Becken aus und war auch

mit modernsten Mitteln nicht aufzuhalten.

Quart litt unter unsäglichen

Schmerzen. Wohl wissend, dass er

am kürzeren Strick ziehen musste,

kämpfte er gegen den Feind bis

zuletzt. Zehn Tage vor seinem Tode

konnte meine Antoinette mit ihm in

seiner Sammlung noch Briefmarken

tauschen, drei Tage vorher erreichte

sie die E-Mail: «Es geht nicht mehr

lange».

Wir trauern um Quart und sprechen

seinem «Amediesly» unser tiefes Beileid

aus. Wie Quart am Ende seines

Lebenslaufes für die Nachwelt hervorhob,

hätte er sein Glück ohne sie

kaum erreicht. «Sie hat mir zu allen

Zeiten den Rücken frei gehalten».

René Baumgartner v/o Omega

Da war einmal seine Lebensgefährtin,

die so zu ihm passte, die mit ihm

seine Familie aufbaute. Er lebte für

seine Familie, seine Kinder, und als

dann Enkelkinder da waren, war sein

Kreis noch grösser geworden, was er

sehr genoss, ja er durfte auch noch

seine ersten Urenkel in die Arme

schliessen.

Dann war der Kreis seines beruflichen

Wirkens. Er war ein stiller Schaffer,

jeder Publicity für seine Person abhold.

Dafür stand das Gedeihen seiner

ererbten Firma im Vordergrund.

Als Wengianer hatte er auch die Kanti

besucht, hatte die Handelsschule

durchlaufen und dann eine Bankleh-


e absolviert und zwar im Wallis, in

Sitten. Die Idee war, gleichzeitig die

nötigen Französichkenntnisse zu erlangen.

Mittlerweile war der Zweite

Weltkrieg ausgebrochen, und die vielen

Aktivdienste bewältigte er zuletzt

als Leutnant der Artillerie. Zurück im

väterlichen Betrieb kümmerte er sich

mehr und mehr um alle Sparten des

Hauses. Doch als erstes lernte er

seine Frau Bethli kennen, die als Angestellte

neu in der Firma arbeitete.

Die Weiterentwicklung der Firma,

verlangte auf breiter Front Anpassungen.

Ursprünglich Kundengärtnerei,

Samenhandlung und

Baumschule, musste die Weiterentwicklung

des Betriebs geplant werden.

Zusammen mit seinem älteren

Bruder wurden die Voraussetzungen

für ein modernes Gartencenter geschaffen,

das als erstes bereits 1962

in Zuchwil eröffnet wurde, wo noch

Raum vorhanden war. Später die

Abwanderung von Pflanzen in den

Verkauf bei Grossverteilern mit dem

Grossimport von Pflanzen aus dem

Ausland. Umstellung in vielen Bereichen.

So folgten weitere Gartencenter

im Raum Basel, Zürich und

Westschweiz. Weiterführung der

eigenen Baumschulen. Wichtig für

Chnebu war auch die Herausgabe

der wöchentlich erscheinenden Zeitung

«Gartenbau», das noch heute

wichtigste Organ für den Berufsgartenbau

in der Schweiz mit eigenen

Fachleuten in der Redaktion. Alle

diese Entwicklungen waren Antworten

auf die steten Änderungen

im Umfeld der Gartenbaubranche.

Dazu kamen schon früh erfasste

Oekoprobleme. Heizung der vielen

Treibhäuser mit zukunftsgerichteter

Technologie, z.B. Nutzung der Fernwärme

der ARA etc..

Obschon Chnebu eigentlich in der

ersten Ausbildung das kaufmännische

Denken mitbekommen hatte,

so war er auch in Fragen der Pflanzenzucht

und Pflanzenkenntnis ein

Profi geworden, ein Allrounder, der

verbunden mit seiner unaufdringlichen

Art, mit Humor und Zuhören

können, mit sozialer Verantwortung

gegenüber seinen Mitarbeitern viele

Facetten eines guten Patrons und

Unternehmers abdeckte und auch

in der Firma von allen Untergebenen

sehr geschätzt wurde.

Ein weiterer fester Boden in Chnebus

Wirken bildete seine Verankerung

im heimatlichen Boden. Er

war Solothurner, ein treuer Wengianer,

in den letzten Jahren mit regelmässigem

Besuch des Leberberger

– Stammes im Chutz Langendorf. Er

war auch ein langjähriges Mitglied

des Rotary Clubs Solothurn. Orte,

wo er sich wohlfühlte, hielt er die

Treue, wie auch dem Wallis, dessen

Weine er in seinem Keller pflegte und

wo er im Goms über 40 Jahre ein

kleines Stöckli gemietet hatte und

immer wieder mit seiner Familie hinzog.

Auch ich verbrachte in den letzten

20 Jahren jeweils eine Langlaufwoche

mit ihm und engen Freunden

im Goms, was zu meinen schönsten

Erinnerungen zählt.

Rudolf Wyss v/o Chnebu erfreute

sich einer guten Gesundheit bis Ende

letztes Jahr. Dann meldeten sich

plötzlich Vorzeichen einer ernsten

Erkrankung. Er, der das Werden und

Vergehen in der Natur immer wieder

39


verfolgte, nahm diese Zeichen des

Alterns mit Gelassenheit. Schon bald

hatte er sich mit dieser Wendung

abgefunden, und als man noch verschiedentlich

medizinische Tests zur

Abklärung seiner plötzlich schwindenden

Lebenskraft anstellen wollte,

ermahnte er seine engsten Angehö-

40

Alt-Wengia

todesanzeigen

Es ist unsere schmerzliche Pflicht, allen Wengianern

vom Tode unserer lieben Couleurbrüder

Rudolf Wyss v/o Chnebu

aktiv 1937/38

verstorben am 14. Juli 2008

Dr. Walther Flury v/o Protz

aktiv 1944/45

verstorben am 21. August 2008

Dr. Franz Meier v/o Mikro

aktiv 1933/34

verstorben am 25. August 2008

Kenntnis zu geben.

rigen: «Höret doch uf gfätterle.» Das

einzige, was er bis zuletzt vermisste,

war, dass er nicht daheim im Haus

an der Gärtnerstrasse, wo er immer

gelebt hatte, seinen Tod abwarten

konnte, was leider aus pfleglichen

Gründen nicht möglich war.

Heinz Lüthy v/o Rana

Der Totensalamander von Chnebu fand am 30. August statt.

Jener für Protz und Mikro wird am 8. November 2008 um 18.30 Uhr

im Kneiplokal der Aktivitas gerieben.

Das AH-Komitee


Adressänderungen

Name Vorname Cerevis Adresse PLZ Ort

Breitenbach Hans-Rudolf Gemsi Winterseite 33 4523 Niederwil

Bannwart Daniel Lento Brenntrainstrasse 6a 5400 Baden

Schaad Rainer Scherz Delfterstrasse 21 5004 Aarau

Grütter Daniel Bias Eichirebenweg 23 5614 Sarmenstorf

Girardet Gaston Rumpu Alterszentrum Wengistein 4500 Solothurn

Simmen Beat Smash Bellariastrasse 26 8002 Zürich

Stamm Raymond Spleen Dorfstrasse 17 4512 Bellach

Frey Matthias Noise Segetzstrasse 5 4500 Solothurn

Portmann Max Krass Bahnhofstrasse 38 2540 Grenchen

Trottmann Martin Cheech Girizstrasse 97 4562 Biberist

Weihofen Andreas Mir Albisriederstrasse 292 8047 Zürich

Vögtli Hanspeter Kirsch Wasserfallenweg 540 4717 Mümliswil

Schlatter Peter Pool Desa Pandan C-1-1-7 55100 Kuala Lumpur

Isler Andreas Globo St. Niklausstrasse 15 4500 Solothurn

Bläsi Hansruedi Quarz Steinackerstrasse 2 3184 Wünnewil

Niemetz Juri Larry Brunnersberg 80 4717 Mümliswil

Motzet Dominique Drive Ausserdorfstrasse 17 8918 Unterlunkhofen

Mangold Sven-Oliver Exodus Barfüssergasse 11 4500 Solothurn

Kapitalerhöhung Misteli AG

Zur Schaffung neuen Aktienkapitals hat die Generalversammlung vom 17. November 2007 den

Verwaltungsrat ermächtigt, im Sinne einer sog. genehmigten Kapitalerhöhung das Aktienkapital

um CHF 500’000.– von CHF 2’000’000.– auf 2’500’000.– innert einer Frist von längstens zwei

Jahren zu erhöhen. Bei dieser Kapitalerhöhung geht es in erster Linie um die Schaffung von

Aktienkapital, das von Bauunternehmern im Rahmen des Umbaus gezeichnet wurde, in zweiter

Linie um den Ausbau der Eigenkapitalbasis, insbesondere zwecks Ablösung von Hypotheken.

Die Kapitalerhöhung dient damit einer nachhaltigen Konsolidierung und Sicherung unseres

Verbindungshauses.

Das Motto «alle Wengianer werden Mistelianer» gilt nach wie vor: Wir würden uns sehr freuen,

wenn auch alle diejenigen, die unserem Umbauprojekt zuerst eher skeptisch gegenüberstanden

und bisher noch keine Vorzugsaktien der Misteli AG gezeichnet haben, nun noch solche zeichnen

würden!

Diese gute Sache verdient Ihre Unterstützung!

Zeichnungsscheine können im Internet heruntergeladen werden (www.wengia.ch)

und liegen an der GV auf.

Eine Vorzugsakie der Misteli AG kostet nach wie vor Fr. 1’000.–


totensalamander 2008

Der letzte Totensalamander 2008 findet statt am

• 8. November

Der Salamander beginnt um 18.30 Uhr im Kneiplokal der Aktivitas

im «Misteli». Die Teilnehmer besammeln sich ab 18 Uhr am

Stamm.

Impressum

Postcheck-Konti: Aktiv-Wengia 45-947-7

Alt-Wengia 45-227-3

Misteli AG 30-38168-4

Regiobank Solothurn Konto 16 0.69.429.00

Präsident der Aktiv-Wengia: Alexander stanisavljevic v/o Gagarin (076 564 00 32)

Solothurnstrasse 45, 4542 Luterbach

Kassier der Aktiv-Wengia: Micheal schoy v/o Flex (079 385 62 08)

Kirchstrasse 10, 4566 Oekingen

Präsident der Alt-Wengia: stefan liechti v/o Forte

Tulpenweg 6, 4542 Luterbach

Vertreter der Alt-Wengia: dr. reto stampfli v/o Odin

St. Niklausstrasse 24, 4500 Solothurn

Archivar der Alt-Wengia: roger Ingold v/o Triton

Verenastrasse 22, 4522 Rüttenen

Das AH-Komitee

Präsident des Verwaltungs- dr. Markus reber v/o Homer

rates der Misteli AG: Bergstrasse 10, 4500 Solothurn

Abonnementspreis: 30.– SFr. jährlich. Für Mitglieder der Alt-Wengia und Vorzugsaktionäre

der Misteli AG gratis

Herausgeber: Alt-Wengia Solothurn

Druck: ROS Offset-Service AG, Fabrikstrasse 14, 4552 Derendingen

Telefon 032/622 55 88, Telefax 032/622 55 82

Erscheinungsweise: Jährlich 4 Ausgaben

Internet: www.wengia.ch

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe, Nr. 3: 15. Dezember 2008

Adressänderungen an Martin Stuber v/o Akro, Florastrasse 58, 4600 Olten

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