Osteopo Patiente - AWD.pharma GmbH & Co. KG

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Patienteninformation

Osteoporose


Inhalt

1. Was ist Osteoporose?

2. Wie entsteht Osteoporose?

3. Vorbeugende Lebensweise

4. Medikamentöse Osteoporose-

Prophylaxe

5. Vorbeugen ist einfach.

Mit Calcium D3 AWD®!

6. Wird Calcium/Vitamin D3 von

der Krankenkasse erstattet?

7. Therapie der Osteoporose


Wussten Sie, dass eine in den hochentwickelten

Ländern nicht vermutete

Mangelernährung eine der wichtigsten

Ursachen der Osteoporose ist?

1. Was ist Osteoporose?

Osteoporose, landläufig auch „Knochenschwund“

genannt, gehört zu den großen Volkskrankheiten.

In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen

auf mehr als fünf Millionen geschätzt.

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochens.

Sie besteht in einer Verminderung

von Knochengewebe, die wiederum eine verringerte

mechanische Belastbarkeit der

Knochen bewirkt. Diese Störungen betreffen

das gesamte Skelettsystem, besonders die

Wirbelsäule, den Schenkelhals (Verbindungsstück

zwischen Kopf und Schaft des Oberschenkelknochens)

und die Speiche (Radius,

Unterarmknochen). Sie führen zu verminderter

Belastbarkeit des Skeletts, erhöhen die Neigung

für Knochenbrüche, führen zu Verformungen

des Skeletts (Rundrücken) sowie zu Größenverlust

und gehen mit mehr oder weniger

stark ausgeprägten Rückenschmerzen einher.

Charakteristisch für Knochenbrüche bei

Osteoporose ist, dass sie häufig im Rahmen

von äußeren Einflüssen bzw. mechanischen

Belastungen auftreten, bei denen Knochenbrüche

normalerweise nicht die Folge sind.

Dazu gehören z. B. Wirbelkörperbrüche nach

Anheben von leichteren Lasten oder Rippenbrüche

bei stärkerem Husten.


2. Wie entsteht Osteoporose?

Die Knochen unterliegen einem fortwährenden

Umbau. Ab dem 35. bis 40. Lebensjahr befinden

sich die An- und Abbauprozesse aber

nicht mehr im Gleichgewicht. Es wird dann

Jahr für Jahr mehr Knochensubstanz ab- als

aufgebaut. Das ist zunächst ein normaler

Vorgang des Alterns.

Bei der Osteoporose ist die Regulation der

Auf- und Abbauvorgänge am Knochen zusätzlich

gestört. Knochensubstanz geht weit

über das normale Maß hinaus verloren.

Das Bindegewebsgerüst des Knochens wird

weitmaschiger. Bei der Mineralisation wird

weniger Calcium eingebaut. Dadurch nimmt

die Stabilität des Knochens laufend ab. Das

Risiko für einen Knochenbruch steigt.

Die Altersosteoporose betrifft beide Geschlechter.

Ursache ist die Mangelversorgung

mit Calcium und Vitamin D, die im höheren

Alter zunimmt. Ältere Menschen essen meist

weniger als junge. Das bedingt auch eine verminderte

Vitamin D- und Calciumzufuhr. Eine

häufig zusätzlich eingeschränkte körperliche

Beweglichkeit führt dazu, dass sich ältere


Menschen seltener im Freien aufhalten. Da

das Sonnenlicht aber notwendig ist für die

Bildung von Vitamin D im Körper, ist bei

älteren Menschen dieses Vitamin häufig nur

in ungenügender Menge vorhanden.

Das weibliche Geschlecht ist besonders gefährdet

an einer Osteoporose zu erkranken.

Bei der „postmenopausalen“ Osteoporose

(Wechseljahresosteoporose) ist nach den

Wechseljahren (Menopause) das weibliche

Geschlechtshormon Östrogen nicht mehr

wirksam und damit die Ursache für einen

beschleunigten Knochenabbau über die nachfolgenden

Jahre.

Osteoporose kann aber auch auf bestimmte

Erkrankungen (z. B. entzündliches

Gelenkrheuma) oder eine langfristige Arzneimittelbehandlung

(z. B. mit Glukokortikosteroide)

zurückgeführt werden.

3. Vorbeugende Lebensweise

Eine Optimierung der maximalen Knochenmasse

in jungen Jahren sowie eine Minimierung

der Knochenabbaurate im Alter sind

wichtige Zielvorgaben zur Vorbeugung einer

Osteoporose. Ein schlanker Körperbau und die

damit einhergehende geringe Körper- und

Muskelmasse stellen einen wichtigen Risikofaktor

der Osteoporose dar. Besonders betroffen

sind junge Frauen mit Essstörungen (Magersucht),

aber auch mangelernährte ältere

Patienten. Der Knochenmineralgehalt ist weiterhin

bei einer Unterversorgung mit Calcium


vermindert. Hierdurch wird der Knochen

brüchiger. Dem kann durch ausreichenden

Verzehr calciumreicher Lebensmittel vorgebeugt

werden. Für die optimale Höhe der

Calciumzufuhr existiert ein altersabhängiger

Schwellenwert. Wird dieser Wert überschritten,

hat das keine zusätzliche positive

Wirkung auf die Calciumbilanz oder den

Knochenmineralgehalt. Vielmehr wird der Überschuss

mit dem Stuhl und in geringem Maße

Referenzwerte für die Calciumzufuhr*

Empfohlene Calcium-Zufuhr

Säuglinge bis unter 4 Monate

Kinder

Jugendliche und

Erwachsene

Schwangere

Stillende

4 bis unter 1 Jahr

1 bis unter 4 Jahre

4 bis unter 7 Jahre

7 bis unter 10 Jahre

10 bis unter 13 Jahre

13 bis unter 15 Jahre

15 bis unter 19 Jahre

ab 19 Jahre

unter 19 Jahre

ab 19 Jahre

unter 19 Jahre

ab 19 Jahre

Menschen mit erhöhtem

Osteoporoserisiko bzw. Osteoporose

mg pro Tag

220

400

600

700

900

110 0

1200

1200

1000

1200

1000

1200

1000

1200 -1500

* Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der österreichischen

Gesellschaft für Ernährung, der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährungsforschung

und der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung


mit dem Harn wieder ausgeschieden. Die

empfohlenen Referenzwerte für die Zufuhr

an Calcium sind in der obigen Tabelle angegeben.

Durchschnittlicher Calciumgehalt ausgewählter

Lebensmittel

Lebensmittel Menge

Milch oder

Milchprodukte

Buttermilch

Dickmilch (3,5 % Fett)

Joghurt (entrahmt)

Joghurt (1,5 % Fett)

Joghurt (3,5 % Fett)

Milch (entrahmt)

Milch (1,5 % Fett)

Milch (3,5 %Fett)

Käse

Appenzeller

(50 % Fett i. Tr.)

Brie

(50 % Fett i. Tr.)

Butterkäse

(60 % Fett i. Tr.)

Camembert

(60 % Fett i. Tr.)

Edamer

(30 % Fett i. Tr.)

Edamer

(45 % Fett i. Tr.)

Edelpilzkäse

(50 % Fett i. Tr.)

Emmentaler

(45 % Fett i. Tr.)

Fetakäse

Gouda

(40 % Fett i. Tr.)

1 Glas (200 g)

1 Glas (200 g)

1 Becher (150 g)

1 Becher (150 g)

1 Becher (150 g)

1 Glas (200 g)

1 Glas (200 g)

1 Glas (200 g)

1 Scheibe (30 g)

1 Portion (30 g)

1 Scheibe (30 g)

1 Portion (30 g)

1 Scheibe (30 g)

1 Scheibe (30 g)

1 Portion (30 g)

1 Scheibe (30 g)

1 Portion (30 g)

1 Scheibe (30 g)

Calciumgehalt

(mg)

220

240

210

195

195

240

240

240

240

120

225

120

261

240

210

330

135

240


Viele Menschen nehmen deutlich weniger Calcium

auf, als für den Aufbau und Erhalt ihrer

Knochen erforderlich ist. Um einem Knochenabbau

vorzubeugen, wird eine ausreichende

tägliche Calciumzufuhr empfohlen. Sehr gute

Calciumlieferanten sind Milch- und Milchprodukte.

Vitamin D wird benötigt, damit der Körper

Calcium optimal aufnehmen und verwerten

kann.

4. Medikamentöse Osteoporose-

Prophylaxe

Calcium

Calcium ist Hauptbestandteil der Knochen

und somit wichtig für deren Festigkeit und

Stabilität. Schon im Kindes- und Jugendalter

sollte Calcium ausreichend mit der Nahrung

aufgenommen werden, da in diesem Lebensabschnitt

der Knochenaufbau überwiegt und

dem Knochenabbau im Alter vorgebeugt

werden kann.


Im späteren Alter

sollte alles dafür

getan werden, dass

der Knochenabbau

so langsam wie möglich

erfolgt. Auch

hier ist neben der

körperlichen Aktivität

eine gute Calciumversorgung

die wichtigste Voraussetzung.Statistiken

zeigen, dass

Menschen ab dem

50. Lebensjahr durchschnittlich

nur noch 500 mg Calcium pro

Tag statt der notwendigen 1000 -1500 mg

pro Tag mit der Nahrung zu sich nehmen.

Calcium ist aber nicht nur der wichtigste

Baustoff für Knochen und Zähne. Calcium

trägt auch dazu bei, dass unsere Nerven und

Muskeln arbeiten und aktiviert die Blutgerinnung.

In bestimmten Lebensphasen

besteht ein besonders hoher Calciumbedarf.

Vor allem im Wachstumsalter sowie

während der Schwangerschaft und Stillzeit

wird Knochenmasse umgebaut, im Alter

abgebaut. Oft wird der Calciumbedarf über

die Ernährung nicht ausreichend gedeckt,

z. B. wenn Milchprodukte als eine wichtige

Calciumquelle nicht gemocht oder vertragen

werden. In diesen Situationen ist

es ratsam, zusätzlich ein Calciumpräparat

gegen die Unterversorgung einzunehmen.


Vitamin D

Vitamin D, u.a. das biologisch wichtige Vitamin

D3, wird benötigt, damit der Körper Calcium

optimal aufnehmen und verwerten kann. Es

wird mit Hilfe des Sonnenlichts in der Haut

gebildet. Ein 15-minütiges Sonnenbad pro Tag

wäre nötig, um den täglichen Vitamin D-Bedarf

selbst produzieren zu können. Winterperioden,

die heutigen Lebensverhältnisse, zu starke

Sonneneinstrahlung oder Angst vor Hautkrebs

minimieren die nötige Sonneneinwirkung.

Außerdem kann der ältere Mensch im Vergleich

zu einem Jugendlichen nur die Hälfte

des Sonnenlichts in Vitamin D umsetzen.

Auch halten sich ältere Menschen weitaus

weniger im Freien und im Sonnenlicht auf.

Eine tägliche Zufuhr von Vitamin D3 als

Tablette ist daher sinnvoll, um den

täglichen Vitaminbedarf von 800-1000

Internationalen Einheiten zu decken.

5.Vorbeugen ist einfach.

Mit Calcium D3 AWD®!

Medikamente können nie gesunde Ernährung

und viel Bewegung im Freien vollständig

ersetzen. Jedoch kann durch die regelmäßige

Einnahme eines Kombinationspräparates aus

Calcium und Vitamin D, wie z. B. Calcium D3

AWD®, das Risiko einer späteren Osteoporoseerkrankung

spürbar gesenkt werden.

Calcium D3 AWD® ist eine fruchtige Kautablette,

die nicht nur gut schmeckt, sondern


auch sehr gut verträglich ist. Sie kann ohne

Wasser und damit problemlos an jedem Ort

eingenommen werden. Mit Calcium D3 AWD®

können Sie Ihren täglichen Bedarf an Calcium

und Vitamin D decken. Zusätzlich kann einer

Osteoporose vorgebeugt werden. Calcium

D3 AWD® ist in Ihrer Apotheke erhältlich.

6.Wird Calcium/Vitamin D3 von

der Krankenkasse erstattet?

Calcium/ Vitamin D3 ist für die Vorbeugung

und Behandlung einer Osteoporose unverzichtbar.

Darüber sind sich die Experten einig.

Die regelmäßige Einnahme von Calcium/

Vitamin D3 wie z. B. Calcium D3 AWD® wird

zur Vorbeugung einer Osteoporose empfohlen,

wenn mit der Nahrung Calcium nicht ausreichend

aufgenommen und Vitamin D nicht

ausreichend im Körper produziert wird.

Außerdem ist Calcium/ Vitamin D3 wie z. B.

Calcium D3 AWD® eine unverzichtbare Ergänzung

einer Bisphosphonat-Behandlung (z. B. mit

Alendronsäure), wenn der Arzt bereits eine

Osteoporose festgestellt hat (s. Abschnitt 7).

Entgegen der Expertenmeinung hat jedoch

der Gesetzgeber die Erstattungsfähigkeit

von Calcium/ Vitamin D3-Medikamenten eingeschränkt.

Die gesetzlichen Krankenkassen

übernehmen nur dann die Kosten für Calcium/

Vitamin D3 , wenn Patienten bereits

infolge von Osteoporose einen Knochenbruch

erlitten haben. Nur in diesem Fall

kann Ihnen der Arzt Calcium D3 AWD® auf


Kassenrezept verordnen. Doch soweit muss es

gar nicht kommen. Calcium D3 AWD® ist

rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich.

Ihr Arzt oder Apotheker berät Sie gern.

7. Therapie der Osteoporose

Arzneimittel werden zur Verbesserung des

Krankheitsbildes der Osteoporose eingesetzt.

Ziel ist es vor allem, Knochenbrüche

zu vermeiden.

Bisphosphonate

Mit den Bisphosphonaten stehen hochwirksame

Osteoporosemedikamente zur Verfügung, die

die Aktivität der Knochenabbauzellen (Osteoklasten)

hemmen, dadurch die Stabilität der

Knochen erhöhen und das Risiko, einen Knochenbruch

(Fraktur) zu erleiden, verringern.

Mit der Möglichkeit der Einnahme einmal pro

Woche stehen patientenfreundliche Arzneimittel

zur Verfügung. Die Medikamente

müssen mindestens drei bis fünf Jahre eingenommen

werden, um osteoporosebedingte

Knochenbrüche wirksam zu verhindern.


Wie müssen die Wochentabletten der

Bisphosphonate eingenommen werden?

Nehmen Sie die Tablette einmal pro Woche an

einem festen Wochentag morgens nach

dem ersten täglichen Aufstehen unzerkaut

auf nüchternen Magen mindestens

30 Minuten vor dem Frühstück mit einem

vollem Glas Leitungswasser ein. Andere

Getränke wie auch Mineralwasser können die

Aufnahme des Wirkstoffes in den Körper vermindern.

Nach der Einnahme der Tablette

dürfen Sie sich nicht wieder hinlegen, sondern

müssen die aufrechte Körperhaltung

beibehalten. Damit wird der Transport des

Medikamentes in den Magen erleichtert und

eine Reizung der Speiseröhre möglichst vermieden.

Haben Sie die Einnahme an Ihrem

„festen Einnahmetag“ doch einmal vergessen,

erfolgt die Einnahme der Tablette am Morgen

des nächsten Tages. Nehmen Sie die Tablette

niemals vor dem ersten täglichen Aufstehen,

also niemals im Bett oder vor dem Schlafengehen

ein.

Da Bisphosphonate den Calciumgehalt im

Blut absenken, wird bei Behandlung mit

diesen Wirkstoffen stets eine begleitende

Therapie mit Calcium und Vitamin D (z. B.

Calcium D3 AWD®) durchgeführt. Calcium

vermindert aber die Aufnahme von Bisphosphonaten

aus dem Darm.

Daher ist darauf zu achten, dass Bisphosphonate

und Calcium stets in einem

zeitlichen Abstand von mindestens zwei

Stunden eingenommen werden.


Mat.-Nr.: 93 40 00 85

AWD.pharma GmbH & Co. KG

Wasastraße 50

01445 Radebeul

www.awd-pharma.com

www.rabattarzneimittel.de

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