Pneumatisches Dach - Kubeneck Architekten

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Pneumatisches Dach - Kubeneck Architekten

Landratsamt Ludwigsburg

Erweiterungsbau 2007


Landratsamt Ludwigsburg

Herausgeber: Landkreis Ludwigsburg

Jahr: 2007

Projektdaten

Planungsbeginn 01.2005

Baubeginn 01.2006

Fertigstellung 07.2007

BGF 9.124 m²

Nutzfläche 6.936 m²

HNF 6.418 m²

BRI 35.828 m³

Gesamtkosten 16,0 Mio. EUR brutto

Kosten Bauwerk 10,7 Mio. EUR netto

Standort

Hindenburgstraße 30

71638 Ludwigsburg

Baden-Württemberg

Außenumschlag: Detail Pneumatisches Dach

Innenumschlag vorne: Metallgewebe Außenfassade

Innenumschlag hinten: Foto von Olivier Lasserre: Vignoble. Motiv für Tapete Flurtrennwand


Inhalt

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Grußwort

Einführung

Gebäude

Städtebauliches Konzept

Fassade

Atrium

Pneumatisches Dach

Innenräume

Passage

Liste der Planungsbeteiligten

Grußwort

von Landrat Dr. Rainer Haas

Nun steht er also an der Ecke Hindenburg-/

Eugenstraße, der Erweiterungsbau des

Ludwigsburger Kreishauses – wie wenn

er schon immer dort gestanden hätte. Er

fügt sich hervorragend in die Umgebungsbebauung

ein und ist über einen Steg mit

dem „Stamm“-Kreishaus verbunden. Aber

nicht nur das: Er setzt mit seiner klassischschlichten

Würfelform auch einen unaufdringlichen,

aber klaren städtebaulichen

Akzent, ja, er hat das Zeug zum architektonischen

Vorbild. Einen Höhepunkt bildet dabei

in doppelter Hinsicht das pneumatische

Dach: Es dient als variabler Sonnenschutz

und reguliert so auf natürliche Weise das

Klima im Inneren. Das Gebäude bietet dem

Publikum bequeme Wartebereiche und

rund 250 Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern

moderne Büros, deren angenehme Atmosphäre

zum Arbeiten motiviert.

Mit den Aufgaben ist in den vergangenen

Jahren auch der Platzbedarf der Landkreisverwaltung

gewachsen. Angesichts

dieser Entwicklung haben die Kreisrätinnen

und Kreisräte weitsichtig erkannt,

dass die 1993 erworbene und 1998 an die

Stadt Ludwigsburg verkaufte Karlskaserne

hinsichtlich der Anbindung an das

Kreishaus keine optimale Lösung gewesen

wäre und dass Bauen auf Dauer finanziell

günstiger ist als Mieten. Die endgültige

Entscheidung der Mitglieder des Kreistags

für den Erweiterungsbau am 9. Dezember

2005 war in jeder Hinsicht richtig: Der spitz

kalkulierte Kostenrahmen von 16 Millionen

Euro ist eingehalten, das Gebäude im Juli

2007 fristgerecht fertig gestellt und von den

Fachbereichen Abfallgebühren, Sozial- und

Jugendhilfe sowie Soziale Angelegenheiten

– außer der Psychologischen Beratung –

schon kurz darauf bezogen worden. Somit

ist der erste Schritt hin zu einer noch moderneren

und effizienteren Landkreisverwaltung

getan.

Der Erweiterungsbau steht seit kurzer Zeit

und ist aus dem Stadtbild schon nicht mehr

wegzudenken. Ich bin mir sicher, dass alle

gerne in dem neuen Gebäude arbeiten und

es besuchen – zum Wohle des Landkreises

und seiner Bürgerinnen und Bürger.

Dr. Rainer Haas

Landrat des Landkreises Ludwigsburg

1


Einführung

Der Ludwigsburger Marktplatz

(um 1830). Hinter dem Brunnen

das „Calwer Amtshaus“,

das von 1738 bis 1888 als

Oberamtei genutzt wurde.

Wo die Vögte früher wohnten –

Von der Oberamtei zum Kreishaus

Von Dr. Thomas Schulz

Es war ein tiefer Eingriff in die jahrhundertealte

Ämtereinteilung, als Herzog

Eberhard Ludwig sich 1718 entschloss, die

mit seinem 1704 begonnenen Schlossbau

rasch wachsende Ansiedlung Ludwigsburg

nicht nur zur Stadt zu erheben, sondern

der neuen Stadt auch einen eigenen Amtsbezirk

zuzuweisen.

Die Konstituierung des neuen Oberamtes

Ludwigsburg konnte nur auf Kosten der bestehenden

Ämter geschehen. Das Oberamt

Ludwigsburg etablierte sich

und wurde so zur Keimzelle

unseres heutigen Landkreises.

An der Spitze der

Verwaltung des Oberamts

stand der Stadtvogt, ab 1759

Oberamtmann genannt. Der

erste Ludwigsburger Stadtvogt

war Johann Rudolf

Glaser. Wo er seinen Amtssitz

hatte, lässt sich nicht sicher sagen.

Bekannt ist jedoch, dass er 1727 von dem

Obervogt von Pöllnitz das „Ludwigsburger

Amtshaus“ (Obere Marktstraße 2) erwarb.

Vermutlich hat er von diesem Zeitpunkt an

in diesem Haus nicht nur gewohnt, sondern

auch seine Amtsgeschäfte erledigt.

Glasers Nachfolger Friedrich Christoph

Leibius wohnte in Ludwigsburg zunächst

zur Miete. Im Frühjahr 1737 wies ihm

ein herzoglicher Befehl das „Süßische

Haus zur Amtswohnung“ (Eckhaus Eberhardstraße

28/Kaffeeberg 10) an. Leibius

machte einen Gegenvorschlag: Man solle

ihm „das der fürstlichen Rentkammer zugehörige

sogenannte Calwer oder Röderische

Haus, welches aufm Markt und also

der Kirch und Rathaus ganz nahe und bequem

gelegen, zu einer Vogtei- und Amtswohnung

anweisen“. Die Regierung ging

auf diesen Vorschlag ein – Stadtvogt Leibius

konnte das Gebäude Ende April 1738

beziehen. Das „Calwer Amtshaus“ (Marktplatz

8, heute Evangelisches Dekanatamt)

diente nun 150 Jahre lang als Oberamtei.

Nachdem das Oberamt Ludwigsburg bei

der Neuorganisation der württembergischen

Verwaltungsbezirke 1806/1810

bedeutend vergrößert worden war, erwiesen

sich die Räumlichkeiten in der Oberamtei

am Marktplatz mit der Zeit als nicht

mehr ausreichend. Pläne für eine Erweiterung

beziehungsweise Verlegung des

Amtssitzes stehen im Zusammenhang mit

der Notwendigkeit, auch für das im Erdge-

schoss des Eckgebäudes Eberhardstraße/

Wilhelmstraße (Eberhardstraße 1) untergebrachte

Postamt mehr Raum zu beschaffen.

Erstes konkretes Ergebnis war,

dass nach der Pensionierung des Oberamtmanns

von Lang im Jahr 1882 dessen

Nachfolger Klaiber als Dienstwohnung

die im Stockwerk über dem Postamt gelegenen

Wohnräume zugewiesen wurden.

Die Kanzlei blieb jedoch noch bis 1888 am

Marktplatz. Verlegt werden konnte sie erst,

nachdem die Post 1887 ihr neues Hauptpostamt

am Bahnhof bezogen hatte und

danach ihre bisherigen Räume in der Eberhardstraße

für das Oberamt umgebaut

worden waren. Das Eckgebäude Eberhardstraße/Wilhelmstraße

war bis zum Frühjahr

1957 Sitz des Oberamts beziehungsweise

Landratsamts. Als weiterer Standort

kam das 1896 in der Gartenstraße erbaute

„Amtskörperschaftsgebäude“ hinzu, in

dem neben der Oberamtssparkasse auch

die bis dahin im Rathaus untergebrachte

Oberamtspflege (vergleichbar mit der heutigen

Kämmerei) ihren Platz fand.

Nach dem Ersten Weltkrieg wuchsen den

württembergischen Amtskörperschaften

neue, vor allem soziale Aufgaben zu. Dies

bedeutete zugleich eine Vermehrung

des Personals und damit auch größeren

Raumbedarf. In Ludwigsburg wurde dieser

zunächst gedeckt, indem man für die neu-

en Ämter freie Räume in städtischen oder

anderen öffentlichen Gebäuden anmietete.

So war das 1919 gebildete

Bezirkswohlfahrtsamt zunächst

in der Kanzleikaserne

untergebracht. 1926 zog

es in das Gebäude Leonberger

Straße 15 um, das die

Amtskorporation erworben

hatte. Das Haus in der Leonberger

Straße entwickelte

sich zu einem kleinen „Behördenzentrum“:

Im Mai 1933 wurde die

Oberamtspflege dorthin verlegt; drei Jahre

später folgte noch das Jugendamt.

Im Februar 1929 waren beim Oberamt und

der Amtskörperschaft (ohne Krankenhaus

und ohne Straßenwärter) 31 Beamte und

Angestellte beschäftigt. Für das Amtsgebäude

in der Eberhardstraße wurde 1931

ein Publikumsverkehr von durchschnittlich

43 Perso nen am Tag errechnet: Es ging

recht beschaulich zu. Dies änderte sich

allmählich ab 1938 als Folge der Vergrößerung

des Kreises Ludwigsburg im Zuge der

allgemeinen Gebietsreform und schlagartig

nach dem Zweiten Weltkrieg, als die

Landkreise zunächst die einzigen überörtlichen

Verwaltungseinheiten waren und

ihnen immer mehr Aufgaben übertragen

wurden. 1947 zählten das Landratsamt und

die Kreisverwaltung zusammen weit mehr

Eberhardstraße 1 (um 1950),

von 1888 bis 1957 Sitz des

Oberamts beziehungsweise

des Landratsamts.

2 3


Das alte Landratsamt in der

Stuttgarter Straße, erbaut

1955–57 auf dem westlichen

Teil des ehemaligen „Kleinen

Exerzierplatzes“.

als 300 Beschäftigte. Zwar konnte in der

Folgezeit ein Teil der durch die Sondersituation

der ersten Nachkriegsjahre bedingten

Personalvermehrung wieder abgebaut werden.

Doch die Mitarbeiterzahl war jetzt im

Vergleich zur Vorkriegszeit konstant deutlich

höher. Mitte der 50er Jahre hatte der

Landkreis 250 Beamte und Angestellte.

Für das sprunghaft vermehrte Personal

mussten zusätzliche Räume oder Häuser

angemietet oder erworben werden.

Schließlich war die Verwaltung auf sieben

Standorte verteilt: Eberhardstraße 1, Leonberger

Straße 15-17, Mathildenstraße 8-10,

Gartenstraße 15, Obere Marktstraße 1,

Königsallee 57 und Schlossstraße 33. Die

Zusammenarbeit zwischen den einzelnen

Geschäftsteilen war dadurch erheblich erschwert.

Und überall herrschte drangvolle

Enge. Die Amtsangehörigen

arbeiteten zum Teil in Mansarden

oder in Behelfsräumen.

Nach Landrat Dr.

Hermann Ebner war „sich

jedermann, der gesehen

hat, wie erbärmlich sich die

Kreisbehörden heute behelfen

müssen, darüber klar,

dass es so nicht bleiben kann“. Auch der

Kreistag war der Meinung, dass dringend

Abhilfe geschaffen werden müsse. Wie dies

geschehen sollte, blieb allerdings noch

längere Zeit umstritten. Schließlich kam

man zu dem Ergebnis, dass ein Neubau am

zweckmäßigsten sei. Es war zugleich die

einzige Lösung, die alle Dienststellen unter

einem Dach vereinte.

Im März 1952 beschloss der Kreistag, einen

Bauplatz an der Stuttgarter Straße

(Westseite des Kleinen Exerzierplatzes)

zu erwerben. Zwei Jahre später folgte der

Grundsatzbeschluss, auf diesem Gelände

ein neues Kreishaus zu erstellen und dafür

einen Architektenwettbewerb auszuschreiben.

An dem Wettbewerb beteiligten sich 37

Architekturbüros. Den 1. Preis erhielt die

Arbeit der Ludwigsburger Architekten Haag

und Gfrörer. In ihrem Entwurf waren nach

Ansicht des Preisgerichts „die Forderungen

nach städtebaulich sauberer Einfügung des

Neubaues in seine Umgebung, nach einer

schlichten und doch würdigen, großzügigen

Repräsentation seiner äußeren Gestaltung

und nach einer überzeugenden Klarheit der

grundrisslichen Konzeption in besonders

hervorstechender Einfachheit erfüllt“. Der

Kreistag beschloss, diesen Entwurf ausführen

zu lassen, und erteilte Ende April

1955 den Architekten den Bauauftrag. Die

Kosten für das neue Kreisgebäude betrugen

2,2 Millionen DM. Mit dem Bau wurde

am 1. August 1955 begonnen, und Ende

März 1957 konnte das neue Haus bezogen

werden.

Die Hoffnung, dass mit dem großen, modernen

Neubau das leidige Thema „Raumnot“

ad acta gelegt werden könnte, erfüllte

sich jedoch nicht. Denn die Übertragung

neuer Aufgaben an die Landkreise führte

zwangsläufig zu einer Aufstockung des

Personals, und da beim Bau des neuen

Landratsamtes keine nennenswerte Platzreserve

eingeplant worden war, mussten

wieder Außenstellen eingerichtet werden.

Ende 1967 hatte das Landratsamt 380

Beschäftigte. Die Mitarbeiter des Jugendamtes

waren in einem Bürohaus in der

Königsallee untergebracht und die 60 Bediensteten

des Ausgleichsamtes im „Weißen

Haus“ (Stuttgarter Straße 22–24), das

der Landkreis 1966 gekauft hatte.

Beim Erwerb des Doppelhauses Stuttgarter

Straße 22/24 hatte man noch hoffen

können, mit der zusätzlichen Bürofläche

von 1500 Quadratmetern sei man „für

mehrere Jahre aus der Raumnot heraus“.

Doch spätestens die Kreisreform von 1973,

als der Landkreis um mehr als 100 000

Einwohner größer wurde und seine Aufgaben

auch qualitativ wuchsen, machte einen

Strich durch diese Rechnung. Der Personalbestand,

der schon bis Ende 1971 auf

424 Mitarbeiter zugenommen hatte, stieg

jetzt nochmals kräftig (1974: 581 Mitarbeiter).

Um den Raumbedarf zu decken, mussten

weitere Gebäude erworben oder ange-

mietet werden. Mitte der 70er Jahre waren

die Dienststellen des Landratsamtes in

Ludwigsburg, zusätzlich zu den Außenstellen

in Gerlingen und Vaihingen, auf neun

Standorte verteilt: Stuttgarter Straße 53

(„Rumpflandratsamt“ mit Hauptamt, Baurechtsamt,

Planungsamt, Ordnungsamt,

Kommunalamt, Kämmerei, Rechnungsprüfungsamt),

Hindenburgstraße 28 (Jugendamt),

Stuttgarter Straße 22–24 (Ausgleichsamt

und Ausbildungsförderung),

Stuttgarter Straße 20 (Kreisbildstelle), Kul-

turzentrum (Kreisergänzungsbücherei),

Ruhrstraße 8–10 (Verkehrsamt, Bußgeldstelle),

Harteneckstraße 69 (Bauverwaltung),

Martin-Luther-Straße 64 (Sozialamt)

und Posilipostraße 49 (Jugendamt).

Schnell wurde klar, dass ein „dezentralisiertes

Landratsamt“ und das Ziel, Verwaltung

effektiv zu gestalten, nicht vereinbar

waren und nur ein Neubau eine Lösung des

Problems bringen konnte. Am 2. Dezember

1977 fasste der Kreistag den Grundsatzbeschluss,

auf dem Areal zwischen Hindenburgstraße,

Eugenstraße, Friedrichstraße

und Alt-Württemberg-Allee ein neues

Kreishaus zu bauen. Zugleich wurde ein

Architektenwettbewerb beschlossen, den

Prof. Dr. Klaus-Jürgen Zabel aus Gerlingen

gewann. Im Oktober 1979 erteilte der

Kreistag dem Planungsentwurf Prof. Zabels

die Baufreigabe. Die Arbeiten auf dem

4 5


Das Kreishaus im Jahr seiner

Fertigstellung (1982).

für drei Millionen DM erworbenen Baugrundstück

begannen im Frühjahr 1980.

Mitte November 1982 konnte das für rund

60 Millionen DM erstellte Gebäude bezogen

werden. Die offizielle Einweihung war

am 16. Januar 1983.

Auch im neuen Kreishaus wurde es schnell

zu eng. Wieder war es ein Zuwachs an Aufgaben,

der – zusätzlich zur vermehrten

Beschäftigung von Teilzeitarbeitskräften

– die Zahl der Mitarbeiter stark steigen

ließ: von 600 im Jahr 1982

auf 870 zehn Jahre später.

Erneut mussten einzelne

Geschäftsbereiche (zum

Beispiel Bußgeldstelle und

Abfallverwertungsgesellschaft)

ausgelagert und in

angemieteten Räumen untergebracht

werden. Durch

die Eingliederung der

staatlichen Sonderbehörden Gesundheitsamt

und Veterinäramt sowie von Teilen

des Wasserwirtschaftsamtes in das Landratsamt

zum 1. Juli 1995 und durch die

große Verwaltungsreform von 2005 kam es

zur Einrichtung weiterer „Außenstellen“.

Das Ziel war von Anfang an, den zusätzlichen

Raumbedarf in unmittelbarer Nähe

zum Kreishaus zu decken. Eine Chance

hierzu bot sich erstmals 1993, als es dem

Landkreis gelang, das Mannschaftsgebäude

der Karlskaserne zu erwerben. Als

dann Mitte der 90er Jahre die Pläne zur

Kreishauserweiterung konkret angegangen

wurden, zeigte es sich jedoch, dass die

Räumlichkeiten der Karlskaserne für eine

Nutzung als Büroräume völlig ungeeignet

waren und sich überdies von dort keine

technisch vernünftige bauliche Verbindung

zum Kreishaus herstellen ließ. Zeitlich

parallel ergab es sich, dass der Bund seine

Grundstücke westlich der Eugenstraße

zum Verkauf anbot. Das war eine gute

Gelegenheit, weil erst die Überbauung

dieses Geländes eine direkte Verbindung

zwischen dem bestehenden Kreishaus und

den kreis eigenen Gebäuden an der Königsallee

ermöglichte. Da zudem die Stadt

Ludwigsburg Interesse an dem Mannschaftsgebäude

der Karlskaserne zeigte,

beschloss der Kreistag im April 1998, das

Gebäude an die Stadt zu verkaufen, so dass

das Projekt Karlskaserne endgültig aufgegeben

wurde zugunsten des jetzt fertig

gestellten Erweiterungsbaues westlich der

Eugenstraße.

Kreishauserweiterung -

ein Neubau kommt in Form

Von Alois Braunmiller

Am Anfang des Projekts der Kreishauserweiterung

stand ein europaweiter Architektenwettbewerb.

Das Preisgericht

– bestehend aus Kreisräten, Architekturprofessoren

und den Vertretern der Verwaltung

– entschied sich für den Entwurf

des Berliner Architekten Dipl.-Ing. Thomas

Kubeneck. Während in den Jahren 2003

und 2004 überwiegend grundsätzliche Entscheidungen

getroffen wurden, standen

2005, 2006 und das erste Halbjahr 2007

dann ganz im Zeichen der Realisierung des

Projekts.

Nach den Beschlüssen am 23. Juli 2004

im Kreistag über die Beauftragung des

Architekten bis zur Entwurfsplanung und

am 8. November 2004 im Verwaltungsausschuss

über die Beauftragung der externen

Baufachleute konnte das Planungsteam

bis zur Sitzung des Kreistags am 29. April

2005 die Entwurfsplanung vorlegen. Das

vom Preisgericht einstimmig beschlossene

Wettbewerbskonzept wurde hierbei durch

das Architekturbüro Kubeneck von Anfang

an sehr engagiert umgesetzt. In enger

Zusammenarbeit mit der schon vor dem

Wettbewerb eingerichteten Projektgruppe

Kreishauserweiterung, bei der Vertreter

aller Fraktionen mitwirkten, wurden die

Planungs- und Kostenziele konkretisiert

und das Wettbewerbskonzept verwirklicht.

Als Fachingenieure konnte man nach einem

Suchverfahren leistungsfähige Büros, fast

ausschließlich aus dem Landkreis, gewinnen.

Mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau

GmbH hatte man einen zuverlässigen

und kompetenten Projektsteuerer gefunden,

der von Anfang an am Projekt mitgewirkt

hat. Das Wettbewerbskonzept mit seinen

rund 250 Büroarbeitsplätzen auf fünf

Ebenen, mit einem überdachten Atrium,

den 40 Tiefgaragenplätzen und Flächen für

Registratur und Lager, konnte somit aus

dem Vorplanungsstadium in eine integrierte

Entwurfsplanung umgesetzt werden. Dabei

wurde der Wettbewerbsentwurf intensiv

geprüft und an manchen Stellen optimiert.

Für die Planung wurde der Energiekennwert

„Heizwärme“ nach dem Leitfaden

„Energiebewusste Gebäudeplanung“ zugrunde

gelegt. Der im Leitfaden definierte

Grenzwert für den niedrigen Energiestandard

wird bei dem neuen Gebäude nicht nur

erreicht, sondern unterschritten. Auch der

Energiekennwert nach der Energieeinsparverordnung

wird klar unterboten.

Als die detaillierte Kostenberechnung vor-

lag und eine qualifizierte Wirtschaftlich-

6 7


Neben dem Kreishaus ist der

Neubau entstanden (untere

Bild hälfte).

keitsberechnung zeigte, dass sich das Pro-

jekt rechnete, stand der Genehmigung der

Entwurfsplanung und der Planungsfreigabe

bis zur Baureife durch den

Kreistag am 29. April 2005

nichts mehr im Wege. Vom

Gremium war im Vorfeld

gefordert worden, im ersten

Ausschreibungspaket

möglichst viele Bauleistungen

auszuschreiben, um so

die notwendige Kostensicherheit

zu erhalten. Vom

Gremium war im Vorfeld

gefordert worden, im ersten

Ausschreibungspaket mindestens 80 % der

Bauleistungen auszuschreiben, um so die

notwendige Kostensicherheit zu erhalten.

Auf dieser Grundlage wurden die Werkplanung

und die Erstellung der Leistungsverzeichnisse

für die europaweite Ausschreibung

von Architekt und Fachplanern in

der rekordverdächtigen Zeit von nur vier

Monaten erstellt. Einschließlich Bauantrag,

aller notwendigen Angebotsfristen,

Vor- und Nachlaufzeiten für Beratungen

lag dem Kreistag das Projekt nach nur sieben

Monaten baureif geplant zur Freigabe

vor. Diese konnte dann am 9. Dezember

2005 erteilt werden, nachdem durch die

Ausschrei bungsergebnisse klar geworden

war, dass das Budget eingehalten werden

kann. Der heimischen Bauwirtschaft wur-

de hierdurch in einer Zeit, als bei vielen

Unternehmen die Auftragsbücher alles

andere als voll waren, ein wichtiger Impuls

gegeben.

Nach Vorbereitungsarbeiten der Rohbaufirma

konnte Landrat Dr. Rainer Haas am

24. Januar 2006 bei einem Festakt mit dem

Baggerbiss den offiziellen Start für die

Bauarbeiten geben.

Danach mussten die Firmen beweisen,

dass die ehrgeizigen Terminpläne auch

umgesetzt werden konnten. Während der

ersten Monate spielte sich das Geschehen

vor allem unter der Geländekante ab. Es

mussten rund 140 Gründungspfähle bis

zu 16 Meter tief gebohrt, bewehrt und mit

Beton vergossen werden, um die Standfestigkeit

des Gebäudes zu gewährleisten.

Die Decke über dem Untergeschoss wurde

Ende Juni 2006 fertig gestellt. In der Hitze

des deutschen Fußballsommers ging es

zunächst bei Temperaturen von 40 Grad

und anschließend bei Dauerregen im August

rasch in die Höhe. Dabei wurde besonderes

Augenmerk auf die Ausführung

der Sichtbetonwände und Stützen gelegt,

da die Betonflächen im Innern weitgehend

unverkleidet blieben und als Speichermasse

genutzt wurden. Der Architekt hat

bewusst eine besonders helle Betonsorte

mit Hochofenzement statt dem marktüb-

lichen Portlandzement gewählt, um eine

freundliche, präzise Betonoberfläche zu

bekommen.

Am 20. Oktober 2006 konnte der Landrat

gemeinsam mit den Kreisräten, den

Planern und den Handwerkern den Baufortschritt

bei einem zünftigen Richtfest

feiern.

Noch im November des Jahres 2006 wurde

das imposante pneumatische Dach

geliefert und eingebaut. Die sieben vorgefertigten

Folienkissen mit integriertem

Sonnenschutz wurden innerhalb von wenigen

Tagen montiert, so dass das Gebäude

rasch geschlossen werden konnte.

Die Installationsarbeiten und der Ausbau

des Gebäudes gingen danach zügig voran.

Nach einer europaweiten Ausschreibung

wurde auch die Möblierung rechtzeitig

vergeben und geliefert. Wegen der guten

und intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten

konnte das Gebäude Mitte Juli

2007 fertig gestellt, möbliert und bezogen

werden.

Die wichtigsten Beschlüsse und Termine

zur Erweiterung des Kreishauses

von 2002 bis 2007

• 13. Dezember 2002:

Kreistag – Genehmigung des Raumprogramms,

Architektenwettbewerb

• 7. November 2003:

Preisgerichtssitzung

Architektenwettbewerb

• 23. Juli 2004:

Kreistag – Beauftragung des Architekten

• 29. April 2005:

Kreistag – Genehmigung der Entwurfsplanung

und Planungsfreigabe

• 9. Dezember 2005:

Kreistag – Baufreigabe und

Vergabe von Bauleistungen

• 24. Januar 2006:

Offizieller Start der Bauarbeiten

• 20. Oktober 2006:

Richtfest

• 30. März 2007:

Verwaltungsausschuss – Vergabe

der Möblierung

• 16. bis 20. Juli 2007:

Fertigstellung und Umzüge

8 9


Gebäude

Der Erweiterungsbau ist als mo-

dernes Bürogebäude in das prägnante,

teilweise denkmalgeschützte Quartier

der Ludwigsburger Oststadt eingefügt.

Bebauungsdichte, funktionale Flexibilität

sowie technische, energetische und

wirtschaftliche Effizienz wurden optimal

berücksichtigt.

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Städtebauliches Konzept

Schnitt

Maßstab 1: 500

Das neue Gebäude orientiert sich

am orthogonalen Grundriss der barocken

Stadt und greift weitere wesentliche Aspekte

seiner Umgebung auf. Die hohe Mauer,

die nahezu das gesamte Grundstück

umfasst, wird als ortstypisches Element

erhalten und vervollständigt. Das Gebäude

volumen wurde hierzu extrem kompri-

miert, um es als Solitär auf dem parkartig

offenen Grundstück platzieren zu können.

Die Umgrenzung schafft nach außen eine

klare Definition des Straßenraumes, während

nach innen ein geschlossener Garten

als grünes Foyer des neuen Gebäudes entsteht.

Im Straßenraum bleiben Haupteingang

und Volumen des alten Kreishauses

dominant. Innerhalb der klaren Begrenzung

gewinnt das neue Gebäude als Solitär

umso mehr Kraft und unterstreicht

dies durch die schlichte Einheitlichkeit und

Strenge der Hülle. Konsequent wird der

geschlossene Garten mit einem durchgängigen

Rasenteppich als zusammen-

hängender Raum interpretiert. Mit einem

Durchbruch in der Mauer zum ehemaligen

Garnisonslazarett bietet sich die Option

für einen großzügigen Stadtteilpark. In

der Achse des neuen Haupteingangs an

der Eugenstraße wird auch die Verbindung

zum alten Kreishaus hergestellt.

Lageplan

Maßstab 1: 2000

Nördliches Gebäude:

Erweiterungsbau 2007

Südliches Gebäude:

möglicher 2. Bauabschnitt

gemäß Architektenwettbewerb

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Fassade

Die Fassade bezieht ihr Thema

aus der Abstraktion der umgebenden

Kasernenbauten und der inneren Organisation

des Neubaus. In Anlehnung an die

benachbarten Kasernengebäude wird sie

aus Horizontalen und Vertikalen gewebt.

Die horizontale Gliederung in Sockel-,

Haupt- und Dachzone wird in eine Schichtung

der geschossweise wechselnden

Farbe übersetzt. Abweichend von den historischen

Fassaden jedoch werden keine

Hierarchien innerhalb dieser Struktur

aufgebaut, sondern die Gleichartigkeit und

die jederzeit veränderbare Aufteilung der

Büroräume im Inneren bestimmt auch das

serielle Bild nach außen.

Die vermeintlich geschlossene Hülle aus

Metallgewebe reflektiert die rötlich braunen

Backsteinbauten in Farbigkeit, Rauheit

und changierender Oberfläche. Ein

je nach Lichteinfall und Blickwinkel verschieden

schillernder Monolith beantwortet

die Massivität des Ziegels mit einem

modernen Material. Das feinmaschige,

eloxierte Aluminiumgewebe wirkt tagsüber

nach außen nahezu blickdicht, ist

von innen aber gegen das Tageslicht sehr

transparent.

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Atrium

Eine überraschend großzügige

und lichte Halle bildet das Zentrum des Gebäudes.

Hier öffnet sich die Fassade ohne

Sonnenschutz dem Betrachter viel stärker.

Der kanadische Ahorn reflektiert warmes

Licht, dessen große Freundlichkeit durch

den Kontrast zur äußeren Strenge zusätzlich

betont wird.

Der Treffpunkt für Mitarbeiter und Besucher

während des Tages wandelt sich nach

Dienstschluss zu einem eleganten Veranstaltungssaal.

Die riesigen, wie UFOs frei

im Raum schwebenden Leuchten werfen

an Sonnentagen ihr Schattenspiel in den

gepflasterten Hof und lassen ihn als städtischen

Platz erscheinen. Abends erzeu-

gen die dimmbar leuchtenden Scheiben

Stimmungen von festlicher Brillanz bis zu

dämmerndem Licht unter dem in der Dunkelheit

zurücktretenden Dach.

Für das Gebäudeklima stellt das Atrium

eine wintergartenartige Pufferzone dar.

Die Überdachung reduziert die ohnehin

minimale Oberfläche des Kubus und damit

Heizwärmeverluste. Zusätzlich wird solare

Energie unter dem Dach des Atriums

gesammelt oder durch den Sonnenschutz

abgehalten. In Hitzeperioden wird die

Nachtluft über Fassadenlüfter angesaugt

und kühlt die Sichtbetondecken. Die große

Speichermasse steht dann am Tage zur

Temperierung der Büros zur Verfügung.

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18 19


Pneumatisches Dach

Luftgefüllte, bedruckte Folienkis-

sen überdecken das Atrium, gehalten von

einem äußerst filigranen Raumtragwerk.

Sechs Bogenbinder überspannen mit weniger

als 20 cm Querschnitt die Breite der

Halle. Schlanke Druckstäbe verhindern ihr

Kippen und federn die Lasten auf ein Seilnetz

ab.

Die bis zu 75 cm dicken Luftkissen bestehen

aus ETFE-Folien in drei Lagen, deren

Gesamtstärke nur einen halben Millimeter

beträgt. Die mittlere Folie teilt jedes Kissen

in zwei übereinander liegende Luftkammern,

deren Füllung mit einem Kompressor

gesteuert wird. Ist die obere Luftkammer

gefüllt, liegt die Mittelfolie unten im

Kissen, bei gefüllter unterer Kammer befindet

sie sich oben. Versetzte Druckraster

auf den Folienlagen regulieren durch die

Position der mittleren Folie die Sonnen-

einstrahlung ins Atrium. Die Kosten des

Daches werden zu einem erheblichen Teil

kompensiert durch die für das Atrium entfallenden

Sonnenschutzanlagen.

Das innovative System spart Energie,

Rohstoffe und Kosten und erreicht so die

hohen Anforderungen mit der gleichen

Leichtigkeit, die die Gestaltung des Daches

ausstrahlt.

Außenansicht des Foliendachs

und der Lüftungsklappen

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Innenräume

Ursprünglich aus städtebaulichen

Gründen wurde das Gebäude aufs Äußerste

komprimiert. Im Inneren dient dies zugleich

der Übersichtlichkeit und Kürze der Wege.

Die Erschließung erfolgt über zwei Treppen

und Aufzüge sowie horizontal umlaufende

Flure. Im Norden und Süden befinden sich

zweibündige Bürobereiche. Nach Westen

und Osten ist der Grundriss einbündig und

nur nach außen orientiert, während sich

an der Atriumfassade die Wartebereiche

für die Besucher befinden. Die Einzelbüros

werden durch raumhohe Verglasungen in

den Bürotrennwänden oder verglaste Türen

in einer Flucht miteinander verbunden.

Trotz der Optimierung sämtlicher Flächen

lassen Aus- und Durchblicke das Gebäude

an keiner Stelle eng oder klein wirken. Die

Ursache findet sich im Grundriss, der als

Abfolge ineinander geschachtelter Schichten

strukturiert ist.

Großer Wert wurde auf Materialsichtigkeit

und eine freundliche und helle Farbgebung

gelegt, deren Spektrum sich in hellen

Erdtönen bewegt. Außenwand, Stützen

und Decken sind in hellem Sichtbeton

hergestellt. Die Treppenstufen aus dunkel

geräucherter Eiche kontrastieren mit der

elfenbeinfarbenen Bekleidung der Geländer

wie eine Klaviatur. Die Wartebereiche

aus massiver Eiche und mit Rückenlehnen

aus rotem Filz wirken skulptural in die

Fassade eingelassen. Die Flurdecken verbergen

die Haustechnik hinter verzinkten

Streckmetallpaneelen.

Die digital bedruckte Tapete der Flurtrennwand

basiert auf dem abstrakten, orthogonalen

Luftbild eines Weinberges des

Fotographen Olivier Lasserre. Die Nutzer

identifizieren sich durch das Wissen um das

Motiv mit diesem für Nordwürttemberg so

regionaltypischen Thema des Weinbaus.

Wartebereich mit Ausblick

in das Atrium und digital

bedruckter Tapete.

24 25


Verbindungstüren zwischen

den einzelnen Büros

Grundriss EG

Maßstab 1: 500

Schichten von Außen nach

Innen:

• Hülle aus Metallgewebe

• Verbindungstüren außen

• Außenbüros

• Flurtrennwand mit digital

bedruckter Tapete

• Flure

• Atriumbüros mit verglaster

Flurtrennwand (Nord- und

Südseite)

• Wartebereiche (Ost- und

Westseite)

• Verbindungstüren

Atriumbüros

26 27


Passage

Die beheizte Passage überspannt

die Eugenstraße auf einer Länge von 34 m

und verbindet das alte Kreishaus mit dem

Erweiterungsbau. Die für die Nutzung

wichtige Anbindung widerspricht jedoch

der städtebaulichen Konzeption der barocken

Ludwigsburger Alleen. Daher versteckt

sich die Brücke in den Baumkronen

und tritt im Straßenraum kaum in Erscheinung.

Die einzige Stütze ist wie ein neuer

Baumstamm in die Flucht der Alleebäume

eingeordnet.

28 29


Beispiel Hochbau:

Kreishaus, Landratsamt Ludwigsburg -

Erstellung des Rohbaus

Beispiel Gewerbe - , Industriebau:

Erstellung eines Hochregallagers

für die Firma Herma in Filderstadt -

Bonlanden

Beispiel Tiefbau:

Kläranlage in Sielmingen -

Umweltschutz von Grund auf

Beispiel umweltfreundliches

Bauen:

Der Kastanienbaum wurde erhalten

und krönt heute - zur Freude aller -

Festplatz und Tiefgarage der Ge -

meinde Neuhausen auf den Fildern

Rommel baut. Seit

Wir gratulieren dem Landkreis Ludwigsburg

zum gelungenen Neubau und danken für das

in uns gesetzte Vertrauen.

Hochbau . Tiefbau

Schlüsselfertigbau

Altbaumodernisierung

Betoninstandsetzung

1901

Von - Pistorius - Straße 14

D -70188 Stuttgart

Telefon 0711 / 2 55 65 - 0

Telefax 0711 / 2 55 65 -14

info@gottlob - rommel. de

www. gottlob - rommel. de

Abbildung: Kubeneck Architekten

Gottlob Rommel Bauunternehmung

Anzeige Neubau Kreishaus LB

Anzeigenseite rechts

Gut für den Landkreis.

Darstellung 1: 1

Format Broschüre 210 mm breit, 210 mm hoch

Satzspiegel 190 mm breit, 180 mm hoch

Druck CMYK,

Orange HKS 6 ( M 45 %, Y 100 %) ,

60 er Raster

ohne zusätzliche Umrandung abdrucken

Plazierung:

4. Umschlagseite

Erscheinungstermin:

Erscheinungstermin Herbst 2007,

Anzeigenschluß 04. Juni 2004

Preis:

1seitig 4farbig 1.500,00 Euro

abzügl. 15 % AE

zuzüglich MwSt.

Anzeigenannahme:

Kubeneck Architekten

Kopenhagener Straße 15

D -10437 Berlin

Telefon 030 / 48 49 49 05

Telefax 030 / 48 49 49 06

ku @ kubeneck.de

Gestaltung:

FrankeDesign

Kulturpark Berg

Teckstraße 56

D -70190 Stuttgart

Telefon 0711 / 2 62 4719

Telefax 0711 / 2 62 47 21

mail @ frankedesign. de

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass das Geld, das wir hier im Landkreis

erwirtschaften, auch zu einem guten Teil dem Kreis und den Bürgern wieder zugute

kommt. Wenn Sie mehr über unser Engagement erfahren möchten, rufen Sie an:

07141 148-0. Wir senden Ihnen gerne unseren Jahresbericht mit dem

Kreissparkassen-Förder-Abc zu.

Mediaplanung

Beatrix Hoffmann

Schwaikheimer Straße 4

D -71336 Waiblingen

Telefon 0 7146 / 415 56

Telefax 0 7146 / 415 56 s

Mobil 0173 / 3 061184

www.ksklb.de

Kreissparkasse

Ludwigsburg


Liste der Planungsbeteiligten

Bauherr Landkreis

Ludwigsburg

Projektsteuerung Wüstenrot Haus- und

Städtebau GmbH

Architekt Kubeneck

Architekten

Tragwerksplanung BGB vertreten durch:

Hildenbrand

Ingenieure

Hindenburgstraße 40

71638 Ludwigsburg

Hohenzollernstraße 12–14

71638 Ludwigsburg

Kopenhagener Straße 15

10437 Berlin

Hindenburgstraße 4

71638 Ludwigsburg

Abelstraße 63

71634 Ludwigsburg

Elektrotechnik ibb Burrer & Deuring Karl-Heinrich-Käferle-

Straße 6

71640 Ludwigsburg

Heizung - Lüftung

- Sanitär

Köhler + Krebs

vertreten durch

Ingenieurbüro Köhler

Bissinger Straße 9

71634 Ludwigsburg

Bauphysik Seeberger + Partner Heuchelbergstraße 20

74321 Bietigheim-

Bissingen

Außenanlagen Planungsgruppe

Landschaft und Raum

Hindenburgstraße 40

70825 Korntal-Münchingen

Gebäudeklima ebök Schellingstraße 4/2

72072 Tübingen

Aktives und

Passives Datennetz;

Telekommunikation

tschoernerconsulting

Osterholzstraße 18

71679 Asperg

Bodengutachten Geotechnik Südwest Im Weilerlen 10

74321 Bietigheim-Bissingen

Baugrund / SiGeKo ABI Marbacher Straße 16 a

71720 Oberstenfeld

Vermessung Bartholomä + Kunzi Mühlweg 14

70806 Kornwestheim

T 07141.144-0

F 07141.144396

T 07141.149-0

F 07141.149160

T 030.48 49 49 05

F 030.48 49 49 06

T 07141.2991822

F 07141.2991823

T 07141.94130

F 07141.941316

T 07141.96380

F 07141.963820

T 07141.221270

F 07141.2212710

T 07142.778761

F 07142.778762

T 0711.837560

F 0711.837749

T 07071.93940

F 07071.939499

T 07141.9920417

F 07141.9920316

T 07142.90230

F 07142.902323

T 07062.931177

F 07062.931178

T 07154.28596

F 07154.180512

info@

landkreis-ludwigsburg.de

info@wuestenrot.de

info@kubeneck.de

info@hildenbrand-ing.de

info@

ibb-burrer-deuring.de

info@ibkoehler.de

info@sp-bauphysik.de

planungsgruppe@

landschaftundraum.de

mail@eboek.de

info@

tschoerner-consulting.de

info@geo-sw.de

adolph@abi-geo.de

bkvermessung@

t-online.de

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Impressum:

Texte: Dr. Rainer Haas, Dr. Thomas Schulz, Alois Braunmiller, Thomas Kubeneck

Fotos: Jörg Hempel, Olivier Lasserre, Thomas Kubeneck, Alfred Drossel

Grafik & Layout: Studio 38 Pure Communication GmbH Berlin

Druck: Lochmann Grafische Produktion Berlin

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