Softwarelösungen für die Finanzberatung - Steria

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Softwarelösungen für die Finanzberatung - Steria

Eine Marktstudie von Steria Mummert Consulting

Softwarelösungen

für die Finanzberatung

Den Beratungsprozess unterstützende IT-Systeme

� www.steria-mummert.de

BANKING


2 Softwarelösungen für die Finanzberatung

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Den Beratungsprozess unterstützende IT-Systeme

September 2012

Autoren

Guido Köhler

Senior Consultant

Banking

Florian Diebold

Consultant

Banking

Sascha Draisbach

Consultant Analyst

Banking

Steria Mummert Consulting AG

Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, 22085 Hamburg

Tel. +49 40 22703-0

E-Mail: info@steria-mummert.de

www.steria-mummert.de

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Softwarelösungen für die Finanzberatung

� VORWORT

Inhalt

Inhalt

1 Executive Summary 9

2 Vorstellung der Studie 11

2.1 Zielsetzung 11

2.2 Untersuchungsgegenstand 11

3 Vorstellung der Softwareanbieter 13

3.1 aixigo AG 13

3.2 BRAIN FORCE Software GmbH 13

3.3 C1 FinCon GmbH 14

3.4 Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) 15

3.5 ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG 16

3.6 etvice Holding AG 16

3.7 gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbH 17

3.8 Gschwind Software GmbH 16

3.9 Infincon AG 19

3.10 Instrumenta GmbH 20

3.11 Microplan GmbH 21

3.12 MWS Braun GmbH 21

3.13 rendite 2000 AG Financial Software 22

3.14 tetralog group (tetralog systems AG, invest solutions GmbH) 23

4 Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie 25

4.1 Hersteller 25

4.1.1 Individual- oder Standardsoftware 25

4.1.2 Erfahrung mit Beratungssoftware 25

4.1.3 Personal 26

4.1.4 Umsatz 27

4.1.5 Anzahl der Installationen und Auszeichnungen 27

4.1.6 Haftung 29

3


4 Inhalt

Softwarelösungen für die Finanzberatung

4.2 Fachliche Aspekte 30

4.2.1 Bedarfsfelder 30

4.2.1.1 Unterstützte Beratungsthemen 30

4.2.1.2 Vermögensstrukturierung 31

4.2.1.3 Vermögensaufbau 32

4.2.1.4 Altersvorsorge 33

4.2.1.5 Risikovorsorge 34

4.2.1.6 Nachlassplanung 36

4.2.1.7 Immobilienwunsch 37

4.2.1.8 Baufinanzierung 38

4.2.1.9 Konsumfinanzierung 40

4.2.1.10 Liquiditätsplanung 41

4.2.1.11 Steuern 42

4.2.2 Kurz-Check 42

4.2.3 Weitere themenübergreifende Funktionalitäten 44

4.2.3.1 Darstellung ausgewählter Produkte 44

4.2.3.2 Mehrsprachenfähigkeit und Mehrwährungsfähigkeit 44

4.2.3.3 Fälligkeitenübersicht 44

4.2.3.4 Unvollständigkeitsprüfung und Notizfunktion 45

4.2.3.5 Vernetzung der Bedarfsfelder 45

4.2.3.6 Szenariotechnik 45

4.2.3.7 Modulare Systemeinführung 45

4.2.3.8 Individuelle Weiterentwicklung der Software durch das Institut 46

4.2.4 Ziele und Wünsche 46

4.2.5 Handlungsempfehlungen und Produktempfehlungen 48

4.2.6 Kundendokumentationen 50

4.2.6.1 Inhalt 50

4.2.6.2 Aufbewahrung und Speicherung 51


Softwarelösungen für die Finanzberatung Inhalt

4.2.7 Handling 51

4.2.8 Customizing 53

4.2.8.1 Institutsindividuelles Customizing 53

4.2.8.2 Anwenderindividuelles Customizing 54

4.2.8.3 Corporate Design 54

4.2.9 Reporting und Alerting 54

4.3 Gesetzliche Aspekte 55

4.3.1 Gesetzgebungen 55

4.3.2 Risikoeinstufung 57

4.4 Mobile Trends 58

4.5 Kostenaspekte 59

4.5.1 Lizenzkosten 59

4.5.2 Folgekosten 60

4.5.3 Supportleistungen 60

4.6 Technische Aspekte 61

4.6.1 Betriebssysteme, Datenbanken und Programmiersprachen 61

4.6.2 Betriebsformen 62

4.6.3 Benutzerverwaltung und Rollenmodelle 63

4.6.4 Schnittstellenkompatibilität 64

4.6.4.1 Technische Schnittstellen 64

4.6.4.2 Schnittstellen zu Kundenstammdatensystemen 64

4.6.4.3 Schnittstellen zu Customer-Relationship-Management-Systemen 64

4.6.4.4 Schnittstellen zu Data-Warehouse-Systemen 64

4.6.4.5 Schnittstellen zu speziellen Anwendungen 65

4.6.5 Integration von Rechenkernen und anderen Komponenten 66

5 Fazit 68

6 Glossar 71

5


6 Abbildungen

Softwarelösungen für die Finanzberatung

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Abbildungen

Abb. 1 Studienteilnehmer 11

Abb. 2 Kategorien im Fragebogen 12

Abb. 3 Anbieter von Standard- oder Individualsoftware 25

Abb. 4 Erfahrung mit Beratungssoftware 25

Abb. 5 Kenntnisse der Mitarbeiter in Vertriebsprozessen in verschiedenen Branchen 26

Abb. 6 Personalbestand im Jahr 2011 26

Abb. 7 Unternehmensumsatz im Jahr 2011 27

Abb. 8 Anzahl Installationen je Finanzdienstleistungssegment 27

Abb. 9 Anzahl Installationen je Kundensegment 28

Abb. 10 Höchste und niedrigste Benutzeranzahl pro Installation 28

Abb. 11 Auszeichnungen und Zertifizierungen der Software und der Anbieter 29

Abb. 12 Unterstützte Bedarfsfelder 30

Abb. 13 Themenzentrierte Lösungen in den Bedarfsfeldern 31

Abb. 14 Ist-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 31

Abb. 15 Soll-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 32

Abb. 16 Soll-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 33

Abb. 17 Berücksichtigung von Vorsorgekomponenten im Bedarfsfeld Altersvorsorge 34

Abb. 18 Abdeckung ausgewählter Risiken im Bedarfsfeld Risikovorsorge 34

Abb. 19 Berücksichtigung von Vorsorgekomponenten im Bedarfsfeld Risikovorsorge 35

Abb. 20 Berücksichtigung von Schenkungen und Vermächtnissen 36

Abb. 21 Erbschaftssteuerliche Wertberechnungen 37

Abb. 22 Berücksichtigung von Darlehen im Bedarfsfeld Baufinanzierung 38

Abb. 23 Berücksichtigung von Sicherheiten im Bedarfsfeld Baufinanzierung 39

Abb. 24 Möglichkeit der Beschlusserzeugung im Rahmen der Baufinanzierung 39

Abb. 25 Berücksichtigung von Sicherheiten im Bedarfsfeld Konsumfinanzierung 40

Abb. 26 Möglichkeit der Beschlusserzeugung im Rahmen der Konsumfinanzierung 40

Abb. 27 Ausgleichsmöglichkeiten bei einem Versorgungsengpass 41

Abb. 28 Anzahl der Anbieter eines Kurz-Checks im Überblick 43

Abb. 29 Dauer der durchschnittlichen Erstellung eines Kurz-Checks 43

Abb. 30 Abdeckung ausgewählter Produkte 44

Abb. 31 Möglichkeit zur individuellen Aktivierung der Vernetzung von Bedarfsfeldern 45


Softwarelösungen für die Finanzberatung Abbildungen

Abb. 32 Möglichkeit von Szenariobetrachtungen 46

Abb. 33 Möglichkeit der Erfassung themenzentrierter Kundenziele und Kundenwünsche 46

Abb. 34 Einfluss der Kundenziele bzw. Kundenwünsche auf die Ergebnisermittlung 47

Abb. 35 Erreichbarkeit von Zielen und Wünschen nach der Optimierung 47

Abb. 36 Alternativen zur Erstellung von Handlungsempfehlungen 48

Abb. 37 Möglichkeiten der zeitlichen Darstellung der Ergebnisse in der Soll-Situation 48

Abb. 38 Berücksichtigung der Inflationswirkung bei der Ergebnisdarstellung 49

Abb. 39 Möglichkeiten der Hinterlegung von Produktempfehlungen 49

Abb. 40 Möglichkeiten zur Veränderung der Kundendokumentation 50

Abb. 41 Erstellungsformate für Kundendokumentationen 51

Abb. 42 Dauer der durchschnittlichen Erstellungszeit eines Ergebnisses nach Kundensegmenten 51

Abb. 43 Individualisierung der Parameter durch Konfiguration oder durch Programmierung 53

Abb. 44 Möglichkeit der Hinterlegung unterschiedlicher Benutzergruppen 53

Abb. 45 Individualisierung von Kundendokumentation und Anwendung 54

Abb. 46 Berücksichtigung aktueller Gesetzgebungen und Richtlinien 55

Abb. 47 Unterstützung geltender Dokumentationspflichten 56

Abb. 48 Verfügbarkeit der Software auf einzelnen Plattformen 57

Abb. 49 Verfügbarkeit der Anwendungen für mobile Betriebssysteme 58

Abb. 50 Zielgruppen mobiler Lösungen 59

Abb. 51 Arten der Supportleistungen 60

Abb. 52 Durchschnittliche Reaktionszeit bis zur Behebung eines gemeldeten Fehlers 61

Abb. 53 Unterstützung von Betriebssystemen für Front- und Backend 61

Abb. 54 Unterstützung von Datenbanksystemen 62

Abb. 55 Programmiersprachen der Anwendungen 63

Abb. 56 Möglichkeiten des Betriebs der Anwendungen 63

Abb. 57 Existenz technischer Schnittstellen 64

Abb. 58 Schnittstellen zu CRM-Systemen 65

Abb. 59 Schnittstellen zu speziellen Anwendungen 65

Abb. 60 Integration eigener Komponenten in fremde Anwendungen 66

Abb. 61 Integration fremder Komponenten in die eigene Anwendung 67

Abb. 62 Cross-Channel-Ansatz: kanalübergreifende Vernetzung der Vertriebswege 70

7


8 Kontakt

Softwarelösungen für die Finanzberatung

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Kontakt

Bei Fragen zur Studie und zu unserem Leistungsangebot

sprechen Sie uns bitte an.

Pascal Besser

Senior Executive Manager, Banking

Mobile: +49 178 661 2017

Tel.: +49 69 73903-5141

E-Mail: pascal.besser@steria-mummert.de

Guido Köhler

Senior Consultant, Banking

Mobile: +49 178 661 1942

Tel.: +49 69 73903-6589

E-Mail: guido.koehler@steria-mummert.de

Florian Diebold

Consultant, Banking

Mobile: +49 178 661 2161

Tel.: +49 69 73903-5434

E-Mail: florian.diebold@steria-mummert.de


Softwarelösungen für die Finanzberatung

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1 Executive Summary

Nach wie vor steht das Thema Beratungsqualität im besonderen

Fokus der Öffentlichkeit. In den vergangenen Jahren

wurden seitens der Bundesregierung, der Bankenverbände,

durch den Verbraucherschutz und die Banken, Versicherungen

und freien Finanzdienstleister selbst viele Aktivitäten auf

den Weg gebracht, um die Beratungsqualität zu steigern und

den Anlegerschutz zu fördern. Mit Hinblick auf MiFID II und

die dortigen Formulierungsvorschläge zum Anlegerschutz

wird das Thema Beratungsqualität nicht nur in den Instituten

selbst, sondern auch seitens des Gesetzgebers weiterhin ein

wichtiges Thema bleiben. Letztendlich geht es darum, das

Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, Prozesse effizient

zu gestalten, einheitliche Mindestqualitätsstandards zu definieren

und Fehlberatungen zu vermeiden. Beratungssoftware

liefert hierfür einen wertvollen Beitrag.

Aus diesem Grund hat sich Steria Mummert Consulting dazu

entschlossen, eine Neuauflage der bereits in 2010 realisierten

Marktstudie zum Thema Beratungssoftware durchzuführen.

Die 14 in dieser Studie betrachteten Hersteller leisten

mit ihren Lösungen einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung

des Beratungsprozesses in den jeweiligen Instituten.

Dabei befindet sich der Markt der Softwareanbieter genauso

im Umbruch wie die gesamte Finanzdienstleistungsbranche.

So standen bis vor zehn Jahren noch im

Wesentlichen sogenannte Financial Planning Tools im

Vordergrund. Diese dienten der Unterstützung des Finanzplanungsprozesses.

Die Finanzplanung war jedoch nur

einer kleinen Kundenklientel zugänglich, insbesondere

im Private Banking und Private Wealth Management. Im

Executive Summary

Fokus stand die ganzheitliche, oft sehr zeitintensive und in

der Regel themenübergreifende Finanzanalyse, die hohes

Spezialwissen der Mitarbeiter erforderte. Ergebnisse waren

die Darstellung von Handlungsfeldern für den Kunden über

alle Finanzthemen hinweg, das Aufzeigen von Abhängigkeiten

und neutrale Empfehlungen zur Umsetzung. Die Finanzplanung

und die Produktumsetzung stellten jedoch zwei

getrennte Prozesse dar, die nicht miteinander verbunden

waren. An den Grundsätzen ordnungsgemäßer Finanzplanung

(GOF) orientierten sich auch die Softwareanbieter. Der

Beratungsansatz des Financial Planning wird heute noch von

vielen Honorarberatern und Finanzplanern gewählt. Dementsprechend

gibt es auch Softwarelösungen, die sich speziell

auf dieses Marktsegment fokussieren, dort sehr erfolgreich

sind und auch im Rahmen der vorliegenden Marktstudie betrachtet

werden.

Durch den zunehmenden regulatorischen Druck auf die Beratung

und das Streben der Finanzdienstleister nach effizienten

und standardisierten Beratungsprozessen mit fest definierten

Mindestqualitätsstandards über alle Kundensegmente hinweg

wurde der Gedanke der Finanzplanung auch auf andere

Segmente ausgedehnt und adaptiert. Allein aus Effizienzgesichtspunkten

war es für die Institute aber notwendig, die

Intensität des Beratungsprozesses am Kundenwert auszurichten.

Für alle Kundensegmente sollten einheitliche Standards

und eine bestimmte Mindestqualität gelten. Dabei rückte

auch immer mehr der eigentliche Vertrieb in den Vordergrund

und die Frage, wie dieser strukturiert, qualitativ hochwertig,

aber dennoch effizient erfolgen kann. Eine Antwort darauf

sind die Entwicklung von am Kundenwert ausgerichteten

Beratungsprozessen und die Schaffung von Schnittstellen

zu angrenzenden Prozessen wie der Produktberatung, dem

Vertragsabschluss oder der Akquisition. Auch auf diese Anforderungen

haben sich die Softwareanbieter immer mehr

eingestellt. Sie ermöglichen immer stärker eine Unterstützung

des gesamten Kundenbetreuungsprozesses, beginnend

mit der Akquisition über die eigentliche Analyse bis hin zum

Produkt- und Vertragsabschluss sowie zur anschließenden

dauerhaften Betreuung des Kunden. Somit wird dem Streben

9


10 Executive Summary

Softwarelösungen für die Finanzberatung

der Finanzdienstleister Rechnung getragen, die IT-Landschaft

ohne Medienbrüche im Prozess zu vereinheitlichen und auf

die Anforderungen der unterschiedlichen Kundensegmente

zuschneiden zu können.

Die vorliegende Studie enthält die anonymisierten Ergebnisse

einer Anfang 2012 durchgeführten umfangreichen

Befragung unter den 14 namentlich genannten Anbietern

von Finanzberatungssoftware. Die teilnehmenden Unternehmen

wurden zu mehr als 500 Einzelkriterien aus

15 verschiedenen Kategorien mit offenen und geschlossenen

Antwortmöglichkeiten befragt. Die Kategorien umfassen

unter anderem die Bereiche Unternehmensdaten,

Produktportfolio, Technologie, Produktverkauf, Customizing,

Schnittstellen und mobile Trends. Somit gibt die Studie

einen sehr guten und umfassenden Überblick über den

Gesamtmarkt. Die an der Studie teilnehmenden Unternehmen

werden in Kapitel 3 „Vorstellung der Softwareanbieter“

namentlich und im Detail präsentiert. Die Ergebnisse

der Auswertungen fließen anonymisiert in die Analyse im

4. Kapitel „Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie“ ein.

Steria Mummert Consulting liegen die Antworten bezogen

auf jedes Tool und jeden Anbieter detailliert vor. Sie können

im Rahmen von Kundenprojekten verwendet werden.

Mit den im Rahmen der Befragung erhobenen Daten, von

denen in der vorliegenden Studie ein Auszug vorgestellt wird,

kann sowohl ein Auswahlprozess für Finanzberatungssoftware

effizient durchgeführt werden als auch eine bereits bestehende

Lösung, zum Beispiel eine Eigenentwicklung, über

ein Benchmarking mit dem Markt verglichen werden.


Softwarelösungen für die Finanzberatung

� VORWORT

2 Vorstellung der Studie

2.1 Zielsetzung

Zielsetzung der Marktstudie ist es, die erfolgreiche Studie

aus dem Jahr 2010 fortzuführen und die Anbieter von Beratungssoftware

erneut sehr umfangreich unter den Aspekten

fachliche Prozesse, Hersteller, Kosten, Technologie und

IT-Integration zu untersuchen. Zusätzlich zur ersten Studie

wurden eine Reihe neuer Aspekte in die aufgeführten Themenfelder

aufgenommen und analysiert. Gleichzeitig wurde

mit dem Themenblock mobile Trends ein komplett neuer

Blickwinkel aufgegriffen, um auch dem stärkeren Interesse

der Finanzdienstleister an adäquaten Lösungen zu diesem

Thema Rechnung zu tragen.

Zusätzlich ist es gelungen, den Kreis der Teilnehmer an der

Studie von zwölf auf jetzt 14 zu erweitern und Softwarehersteller

für die Teilnahme an der Studie zu gewinnen, die ihren

Schwerpunkt nicht nur im Banking, sondern auch in der Versicherungswirtschaft

sehen. Somit sind die Autoren dem Ziel

ein Stück näher gekommen, eine vollständige Sicht auf die

Anbieter von Beratungslösungen auf dem deutschen Markt

zu gewinnen. Nach eigenen Einschätzungen deckt die Studie

mehr als 75 Prozent der relevanten Hersteller im Bereich

Beratungssoftware ab.

Ein weiteres Ziel der Studie besteht darin, Vergleiche zu den

gewonnenen Erkenntnissen aus der ersten Auflage dieser

Studie aus dem Jahr 2010 zu ziehen und entsprechende

Trends abzuleiten.

aixigo AG Gschwind Software GmbH

BRAIN FORCE Software GmbH Infincon AG

C1 FinCon GmbH Instrumenta GmbH

Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) Microplan GmbH

ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG MWS Braun GmbH

etvice Holding AG rendite 2000 AG Financial Software

gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbH tetralog group (tetralog systems AG, invest solutions GmbH)

Abb. 1: Studienteilnehmer

Vorstellung der Studie

2.2 Untersuchungsgegenstand

11

Es wurden zunächst 21 Hersteller von Beratungssoftware für

Finanzdienstleister zur Teilnahme an der Studie eingeladen.

Eigenentwicklungen der Finanzinstitute sind nicht Bestandteil

dieser Veröffentlichung. Die Unternehmen msgGillardon

AG, Analytica Finanz Research Beratungsgesellschaft mbH,

die EMBE GmbH sowie die struktur AG, der Hersteller Finantix

und die Logismata AG entschieden sich, nicht an der Studie

teilzunehmen. Die update software AG begründete ihre

Absage zur erneuten Teilnahme an dieser Studie damit, sich

aus dem Bereich Beratungssoftware für Finanzdienstleister

zurückziehen und sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft,

die Bereitstellung hochwertiger CRM-Software, fokussieren

zu wollen. Infolgedessen verbleiben 14 Anbieter, die Gegenstand

dieser Studie sind und in der folgenden Tabelle aufgeführt

werden (siehe Abbildung 1).

In Kapitel 3 werden die Studienteilnehmer im Einzelnen

hinsichtlich des Unternehmens und ihres Leistungsangebots

vorgestellt.

Der Fragenkatalog zur Studie umfasste insgesamt mehr als

500 Einzelkriterien aus insgesamt 15 Kategorien (siehe Abbildung

2). Die Anzahl der abgefragten Einzelkriterien wurde

damit im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2010 deutlich

erhöht. Den Studienteilnehmern wurden, wie auch in der

ersten Auflage, sowohl offene als auch geschlossene Fragen

gestellt. Im Rahmen dieser Studie erfolgt erneut eine


12 Vorstellung der Studie

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Nr. Kategorie Nr. Kategorie

1 Hersteller 9 Produktverkauf

2 Rahmenbedingungen 10 Rechenkerne

3 IT-Anforderungen 11 Gesetzgebungen

4 Produktinformationen 12 Kundendokumentation/Output

5 Anwendungsintegration 13 Customizing

6 Handling 14 Controlling/Reporting/Alerting

7 Erfassung und Darstellung der Ist-Situation 15 Mobile Trends/Cross Channel

8 Ergebnisermittlung und Ergebnisdarstellung

Abb. 2: Kategorien im Fragebogen

Auswertung der aus unserer Sicht für den Softwarevergleich

wichtigsten Kriterien, da die Darstellung aller im Befragungsprozess

gewonnenen Informationen den Umfang dieser Publikation

sprengen würde.

Grundsätzlich wird im Rahmen dieser Studie von einer

Grundgesamtheit von 14 Anbietern ausgegangen. In der Studie

aus dem Jahr 2010 enthielt die Grundgesamtheit zwölf

Anbieter. Bei den Berechnungen zu Analysen und Vergleichen

in den folgenden Kapiteln dieser Marktstudie ist zu beachten,

dass sich die Grundgesamtheit der Anbieter in den jeweiligen

Betrachtungen verringert, sofern ein oder mehrere Anbieter

das zu untersuchende Themenfeld nicht im Portfolio haben.

Wenn die Grundgesamtheit verringert ist, wird am Anfang

des jeweiligen Kapitels darauf verwiesen. Die beschriebene

Vorgehensweise wurde gewählt, um die Vergleichbarkeit

beider Studien trotz unterschiedlicher Grundgesamtheiten

zu gewährleisten. Des Weiteren beruhen alle in dieser Studie

aufgestellten Vergleiche auf Prozentangaben, um eine

gemeinsame Basis für die Gegenüberstellung der Resultate

beider Studien sicherzustellen. Wird ein Kriterium in der aktuellen

Studie zum ersten Mal behandelt und ist dadurch ein

Vergleich nicht möglich, wird darauf in der jeweiligen Einzelanalyse

hingewiesen.

In den Analysen werden die Studienteilnehmer mit den

Kürzeln A1 (Anbieter 1) bis A14 (Anbieter 14) anonymisiert.

Die Reihenfolge der Darstellung der Anbieter in

Abbildung 1 und Kapitel 3 der Studie lässt keinen Rückschluss

auf die Anbieterkürzel A1 bis A14 zu. Damit tragen

wir dem Wunsch vieler Softwarehersteller Rechnung,

die uns im Rahmen der Studie bereitgestellten Informationen

in öffentlichen Publikationen nicht in direkten Zusammenhang

mit dem Anbieter zu bringen. Des Weiteren

wird im Rahmen der Studie auch jede Wertung einzelner

Anbieter vermieden. Eine solche Wertung ist nicht möglich,

da anders als in Softwareauswahlprozessen, keine

konkreten Anforderungen vorliegen, die eine Wertung

zulassen würden.

Die Analyseergebnisse beruhen auf den freiwilligen Antworten

der Anbieter. Für eine Richtigkeit und Vollständigkeit

der Ergebnisse kann keine Garantie übernommen

werden.


Softwarelösungen für die Finanzberatung

� VORWORT

3 Vorstellung der Softwareanbieter

3.1 aixigo AG

Die aixigo AG wurde 1999 als Spin-off des BWL-Lehrstuhls

der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

(RWTH Aachen) gegründet. Der Firmensitz der aixigo AG liegt

in Aachen in unmittelbarer Nähe der RWTH, zu der nicht nur

enge wissenschaftliche Kontakte gepflegt werden, sondern

deren Erkenntnisse mit in die Entwicklungen des Unternehmens

einfließen.

Die Vertriebsaktivitäten der aixigo AG konzentrieren sich derzeit

auf die deutschsprachigen Regionen inklusive Luxemburg

und Liechtenstein mit entsprechenden Referenzkunden

in allen Kundensegmenten vom Retail bis zum Private Banking.

Weitere Länder werden im Rahmen der geplanten Internationalisierungsstrategie

vor allem im osteuropäischen und

angelsächsischen Raum folgen.

Das aixigo-Team setzt sich aus Vertriebs-, Bank- und Kapitalmarktexperten,

Psychologen, IT-Experten und Finanzmathematikern

zusammen und verfolgt zum einen das Ziel, den Vertrieb

von Finanzdienstleistern einzigartig und effektiver, zum anderen

den Beratungsprozess für den Kunden und Anleger nachvollziehbarer,

transparenter und rechtssicherer zu machen.

Der Unternehmensschwerpunkt des seit elf Jahren im Bereich

Finanzplanung tätigen Unternehmens ist die Entwicklung

von Beratungs- und Vertriebssoftwarelösungen für Finanzdienstleister,

insbesondere Banken, Sparkassen, Versicherungen

und große Vertriebsorganisationen.

Zu dem Produktportfolio des Unternehmens gehört unter

anderem das „aixigo Portfolio-Management-System“ (PMS),

welches speziell für den Vertriebseinsatz am Point of Sale

entwickelt wurde.

Die „aixigo Vermögensoptimierung“ ist eine vertriebsfokussierte

Beratungssoftwarelösung für klassische Beratungen

im Private-Banking-Segment zur Optimierung des liquiden

Vermögens eines Kunden. Zielsetzung ist, durch einen strategischen

Beratungsansatz möglichst schnell und effizient

nach den ersten beiden Terminen einen Produktumsatz zu

generieren, ohne dass jedoch der Produktverkauf zunächst

im Vordergrund steht. Die Software beinhaltet neben allen

relevanten und erforderlichen Komponenten eine Risikoprofilierung

des Kunden, die auf den neuesten Erkenntnissen

13

der Behavioral-Finance-Forschung basiert. Der Berater wird

durch ein objektives Verfahren davon entlastet, subjektive

Einschätzungen über die Risikobereitschaft des Kunden vorzunehmen.

Die eigenständig entwickelte Unternehmenssoftware „aixigo

Finanzplanung“ kann in themenübergreifende Finanzplanungslösungen

sowie Werkzeuge zur Vermögensoptimierung

untergliedert werden. Alle Lösungen sind auf die speziellen

Einsatzanforderungen der jeweiligen Bank- oder Versicherungskunden

zugeschnitten. So werden sowohl die speziellen

Bedürfnisse des Private Banking als auch die Bedürfnisse

großer Pools beziehungsweise Vertriebsorganisationen (zum

Beispiel CRM-Komponenten und Vertriebssteuerungskomponenten)

berücksichtigt. Alle Lösungen sind sowohl stationär

als auch mobil einsetzbar.

aixigos neueste Entwicklung ist die „Bank zum Mitnehmen“.

aixigo bietet mit der „Bank zum Mitnehmen“ eine

Plattform für mobile Bank- und Versicherungsapplikationen.

Die Institute werden hiermit in die Lage versetzt, die immer

weiter wachsende Smartphone- und Tablet-PC-Zielgruppe

über einen einheitlichen Kommunikationskanal anzusprechen.

Das Produkt integriert einerseits bereits bestehende

Lösungen oder Apps der Finanzdienstleister und erweitert

andererseits deren mobile Vertriebs- und Marketingmöglichkeiten.

Das klassische Online-Banking kann mit allen anderen

bereits bestehenden Services ohne großen Aufwand in

die „Bank zum Mitnehmen“ integriert werden.

Wichtige Referenzkunden der aixigo AG sind die Targobank,

Commerzbank, Santander Bank, DekaBank, DZ Bank Luxembourg,

diverse Sparkassen, diverse Volksbanken, MLP, Metzler

Fund Exchange und die ING DiBa.

Unternehmensname: aixigo AG

Adresse: Karl-Friedrich-Str. 68, 52072 Aachen

Homepage: www.aixigo.de

Vorstellung der Softwareanbieter

3.2 BRAIN FORCE Software GmbH

Die BRAIN FORCE Software GmbH wurde 1978 unter dem

Namen NSE Software gegründet und hat ihren Hauptsitz in


14 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

München. Weitere Geschäftsstellen unterhält das Unternehmen

in Köln und Frankfurt.

Bis Mitte der 80er Jahre fokussierte sich das Unternehmen

auf Standardsoftware für den Bereich Baufinanzierungsberatung.

Bis Anfang der 90er Jahre wurde der Ausbau

der Bereiche Vorsorge- und Risikoanalyse sowie die Entwicklung

von Anwendungen zur Erstellung von Produktangeboten

(„FINAS Suite“) vorangetrieben. 1995 erfolgte

die Freigabe der Windows-Version „FINAS Suite Classic“.

In den Jahren 2002/2003 wurde die Anwendung mit der

Plattform „FINAS Suite JAVA HTML“ für den Online-Betrieb

weiterentwickelt.

Das Unternehmen wurde 2003 in die BRAIN FORCE Gruppe

eingegliedert, firmiert seitdem unter dem Namen BRAIN

FORCE Software GmbH und ist nun 100-prozentige Tochter

der BRAIN FORCE Holding AG Wien. Im Jahr 2005 erfolgte

die technische Ergänzung der auf Java basierenden Plattform

Swing und parallel dazu fand der thematische Ausbau zur

ganzheitlichen Beratung für alle Analysebereiche sowohl für

den Online-Einsatz als auch für die Offline-Nutzung statt.

Seit 2010 entwickelt die BRAIN FORCE Software GmbH Programmversionen

in Form von Apps und der Software „FINAS

Multitouch“ für Tablet-PCs und Smartphones.

Die Geschäftsfelder der BRAIN FORCE Software GmbH

umfassen den Vertrieb des Standardsoftwarepakets FINAS

Suite, Customizing & Integration, Maintenance und Consulting.

Das Produkt „FINAS Suite“ besteht aus insgesamt vier Bausteinen.

Hierbei handelt es sich um ein CRM-/Agentursystem,

Software zur ganzheitlichen Finanzanalyse von Privat- und

Firmenkunden, Tools zur Verkaufsunterstützung sowie Tarifierungssysteme

inklusive eines Outputmanagements.

Mit der Finanzanalyse von Privat- und Firmenkunden werden

insbesondere die Beratungsbereiche wie Altersvorsorge,

Hinterbliebenenversorgung, Berufsunfähigkeit, Pflege, Unfall,

Sachversicherungsrisiken und Gesundheitsvorsorge abgedeckt.

Zusatzbausteine für professionelle Beratungen zu

den Themen Baufinanzierung und Kredit können jederzeit

ergänzt werden. Mit den Tools zur Verkaufsunterstützung

verfügt das Unternehmen über einen Toolbaukasten von

Mini-Anwendungen, der zur zusätzlichen Unterstützung des

Beratungsprozesses zur Verfügung steht. Mit ihm können in

wenigen Minuten erste Ergebnisse beispielsweise zu den

Themen Rürup-Rente, Berufsunfähigkeit oder betriebliche

Altersvorsorge erstellt werden.

Im Bereich Customizing und Integration bietet das Unternehmen

eine individuelle Anpassung beziehungsweise Er-

weiterung der Standardsoftware an – zum Beispiel in den

Bereichen Benutzeroberfläche, Druck, Umsetzung spezifischer

Funktionalitäten und Anpassung der Prozessabläufe.

Des Weiteren ist die Integration in bestehende Anwendungen

möglich.

BRAIN FORCE bietet seinen Kunden im Bereich Maintenance

sowohl eine laufende Aktualisierung der gesetzlichen

Inhalte als auch eine permanente Wartung der technischen

Grundlagen wie zum Beispiel Betriebssystem, Browser oder

Datenbanken an. Als Zusatzdienstleistung steht ein flexibler

Hotline-Support zur Verfügung.

Die „FINAS Suite“ ist vollständig in Java realisiert und basiert

auf der modernen J2EE-Architektur. Online- und Offline-

Fähigkeit, Standardschnittstellen und der separate Zugriff auf

die Logik-Komponenten der FINAS Suite sichern die volle Zukunftsfähigkeit.

BRAIN FORCE verfügt über langjährige Geschäftsbeziehungen

zu Unternehmen wie zum Beispiel Gothaer, Generali,

HanseMerkur, Continentale, LBS, ERGO, BW-Bank, Nürnberger,

Debeka, VPV, Provinzial und Helvetia.

Unternehmensname: BRAIN FORCE Software GmbH

Adresse: Wilhelm-Wagenfeld-Str. 30, 80807 München

Homepage: www.brainforce.com

3.3 C1 FinCon GmbH

Das Unternehmen C1 FinCon GmbH wurde 2003 gegründet.

Die C1 FinCon ist Teil der C1 Group, eines unabhängigen

IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmens

mit über 1.200 Mitarbeitern. Die C1 FinCon selbst beschäftigt

über 300 Mitarbeiter, größtenteils auf Finanzdienstleister

spezialisierte Consultants und Entwickler.

Das Unternehmen verfügt über acht Geschäftsstellen in

Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet

sich in Bremen.

Seit der im März 2009 erfolgten Übernahme des Geschäftsbereichs

„Banken und Versicherungen“ der Ray Sono AG

werden die technologischen Lösungen für Finanzplanung,

Portfoliooptimierung, Versicherungsanalyse, CRM und Vertriebssteuerung

sowohl für Banken als auch für Versicherungen

auf einer gemeinsamen Plattform angeboten. Die

C1 FinCon GmbH ist seit neun Jahren im Bereich Finanzplanung

aktiv und verfügt über eine durchgängige Suite

für das Frontoffice von Banken und Versicherungen. Das

Produktangebot umfasst dabei unter anderem die Bereit-


Softwarelösungen für die Finanzberatung

stellung aller Komponenten auf offener Java-EE-basierter

Web-Architektur.

Mit ihrem Produkt „AdviceManager“ bietet die C1 Fin-

Con eine technologische Plattform für prozessorientierte

Finanzberatungen am europäischen Markt. Statt einfacher

Datenaufnahme mit abschließendem Gutachten können bei

dem prozessorientierten Vorgehen während des Gesprächs

Hintergrundanalysen präsentiert und Simulationen an neue

Zielparameter des Kunden angepasst werden.

Die themenorientierte Ausrichtung der Beratungssoftware

ermöglicht dem Berater den einfachen Beratungseinstieg je

nach Bedarfsfeld des Kunden, wie zum Beispiel einer Vermögensoptimierung.

Sämtliche Beratungsergebnisse oder

Produktempfehlungen lassen sich in Vorher-nachher-Simulationen

der zentralen Analyse übernehmen. Genauso können

die zuerst produktübergreifenden Optimierungen in einer

Themenberatung fortgesetzt werden.

Der „AdviceManager“ richtet sich somit an der langfristigen

Kundenbindung und -zufriedenheit aus und steigert

mit seinem ganzheitlichen Ansatz die Qualität der Beratungen

und der Kundenbeziehung. Er liefert neue Vertriebsimpulse

für eine langfristige und profitable Partnerschaft des

Finanzdienstleisters mit seinem Kunden. Durch die individuelle

Gestaltung der Beratungsabläufe in der Anwendung

und die grafisch aussagekräftige, interaktive Benutzerführung

erzielt die Software eine hohe Akzeptanz bei Beratern

und Kunden.

Als Referenzkunden lassen sich BMW, die Deutsche Apotheker-

und Ärztebank, Credit Suisse, Postbank, Raiffeisenbank

International und die UniCredit aufführen.

Unternehmensname: C1 FinCon GmbH

Adresse: Kapuzinerstraße 7a, 80337 München

Homepage: www.c1-fincon.de

3.4 Deutsche Software Engineering &

Research GmbH (DSER)

Die Deutsche Software Engineering & Research GmbH

(DSER) wurde im Mai 2006 in Görlitz gegründet. DSER ist

ein Technologie- und Softwareunternehmen, welches vom

Consulting bis zur Implementierung die volle Bandbreite

der IT-Dienstleistungen anbietet. DSER konzipiert und entwickelt

Softwarelösungen mit dem Branchenschwerpunkt

Bankenlösungen für Finanzbetriebe. DSER verfügt über eine

eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die von Prof.

15

Dr. Jörg Schulze geleitet wird, der gleichzeitig Mitglied im

Advisory Board ist. Das Unternehmen hat den Hauptsitz in

Görlitz und zwei weitere Vertriebsniederlassungen in Rastede

und Bonn. DSER ist derzeit in Deutschland, der Schweiz und

Österreich aktiv, bereitet aber den Markteintritt in Spanien

und Russland vor.

Die Wurzeln der handelnden Personen reichen bis zum Jahr

2000 zurück. Im Rahmen der Forschung und Entwicklung

zwischen 2000 und 2006 wurden die Lösungen unter anderem

auch mit GAD (Rechenzentrum der Volksbanken) gemeinsam

entwickelt und pilotiert.

Die wichtigsten Geschäftsfelder sind die Bereiche Data-

Warehouse, Finanzlösungen im Bereich Finanzplanung,

Portfoliooptimierung sowie Reporting für Sparkassen,

Volksbanken und Finanzvertriebe. Die Gewichtung dieser

vier Geschäftsfelder ist gleichmäßig verteilt. Im Bereich

Beratungssoftware ist das Unternehmen seit vier Jahren

aktiv.

DSER setzte sich mit der Software für Portfoliooptimierung

„munio“ unter 2.000 Unternehmen durch und gewann 2009

den Innovationspreis IT in der Kategorie Finance von der Initiative

Mittelstand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Technologie.

Das Leistungsangebot im Bereich Beratungssoftware wird

unter dem Produktnamen „munioPRO“ angeboten und richtet

sich an Banken, die ihren Schwerpunkt auf den Bereich

Wertpapiergeschäft legen. Die Lösung zeichnet sich dadurch

aus, dass sie prozessorientiert den Workflow der Beratung

vorgibt, so dass der Berater zielgerichtet und schrittweise bis

zum Fallabschluss geleitet wird.

Des Weiteren eignet sich die Lösung auch für die direkte Interaktion

mit dem Kunden, da die Datenerfassungsprozesse größtenteils

automatisiert wurden. Die Anwendung bietet zudem

einen nahtlosen Übergang von strategischer Allokation bis

zum fallabschließenden Produktvorschlag und zu einer angeschlossenen

Orderumsetzung. Die Lösung ist modular aufgebaut,

so dass sie sich für alle Kundensegmente eignet.

Kunden der Deutsche Software Engineering & Research

GmbH sind unter anderem die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg,

die Mercurion AG, NFS Netfonds Financial Service GmbH und

die Fondskonzept AG.

Unternehmensname: Deutsche Software Engineering &

Research GmbH

Adresse: Steinstraße 11, 02826 Görlitz

Homepage: www.dser.de

Vorstellung der Softwareanbieter


16 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

3.5 ELAXY Financial Software &

Solutions GmbH & Co. KG

Gegründet 1981, ist die ELAXY Financial Software & Solutions

GmbH & Co. KG vornehmlich im deutschsprachigen

Raum aktiv.

Die ELAXY Gruppe ist ein IT-Dienstleister mit den Schwerpunkten

Software, Beratung und Services für Banken,

Versicherungen und Finanzdienstleister. Sie entstand aus

einem Zusammenschluss der Unternehmen ELAXY Business

Solution & Services mit dem Schwerpunkt Banking,

Brokerage und Rechenzentrums-Dienstleistungen, ELAXY

Financial Software & Solutions mit dem Hauptaugenmerk

auf Beratungs- und Vertriebslösungen und ELAXY Format

mit dem Fokus auf Provisionsabrechnungssystemen. Die

Gruppe beschäftigt insgesamt rund 260 Mitarbeiter an

den Standorten Coburg, Puchheim, Jever und Frankfurt

(Oder).

Die Leistungen der ELAXY reichen von der Entwicklung von

Standardsoftware über die Implementierung von Komponentenlösungen

in kundenindividuellen Projekten oder strategischen

Partnerschaften bis hin zum Service und Support nach

der Implementierung.

Mit Schulungen und Service-Hotlines, aber auch der Pflege,

der Aktualisierung und dem Betrieb der Kundensoftware im

eigenen Rechenzentrum in Coburg sorgt ELAXY dafür, dass

die Kundensysteme auch langfristig den jeweils neuesten

Anforderungen gerecht werden.

ELAXY legt den Schwerpunkt auf die Beratungsunterstützung

rund um den Vertrieb von Finanzprodukten. Die Lösungen

decken nicht nur Teilbereiche, sondern die gesamte

Bandbreite der Beratungsfelder ab und werden in unterschiedlicher

Ausprägung von Banken, Finanzdienstleistern

bis hin zu Einzelmaklern eingesetzt. Der Fokus bei der Entwicklung

der ELAXY-Lösungen liegt auf der Modulierbarkeit,

der Integrierbarkeit in bestehende Systemlandschaften

und der Flexibilität im Einsatz. ELAXY setzt auf intuitive

Bedienbarkeit der Lösungen, klare Nutzerführung und hohe

Fachlichkeit. Für die Erstellung der Softwarelösungen gelten

höchste Qualitätsstandards. Eine eigene Qualitätssicherung

sowie Testprozesse, die den Richtlinien des International

Software Testing Qualifications Boards (ISTQB) folgen, belegen

dies.

Die Entwicklung von Lösungen für die Finanzplanung war

seit Unternehmensgründung ein wichtiger Schwerpunkt,

ELAXY kann auf 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken.

Zu den Standardprodukten der ELAXY gehört unter anderem

die „ELAXY Finanzplanung“. Es handelt sich hierbei um ein

Beratungsprogramm zur umfassenden Finanzanalyse und

-planung für vermögende Kunden. Es unterstützt den Kundenbetreuer

bei der strategischen Finanzplanung genauso

wie bei der Verwaltung des Gesamtvermögens und der regelmäßigen

Vermögensoptimierung. Die Software deckt das

gesamte Bedarfsspektrum der Kunden von beispielsweise

Tages- und Termingeldkonten über alle Arten von Wertpapieren,

steueroptimierten Anlagen und Immobilien bis zu

Versicherungen und kreditfinanzierten Anlagen ab.

Das Finanzplanungsmodul bietet eine transparente, tief gegliederte

Übersicht über das Gesamtvermögen der Kunden.

Es bezieht alle Vermögensarten, Einnahmen, Ausgaben und

Verbindlichkeiten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen

in die Planung mit ein. Das Softwaresystem weist auf Risiken

hin, die künftige Erfolge gefährden könnten, zeigt

Renditedefizite auf, die das Vermögenswachstum bremsen,

und beleuchtet die Steuerbelastung. Der Zeithorizont der

Anlagen wird ebenso wie die Liquidität mit in die Analyse

einbezogen.

ELAXY bietet weitere Software zu den Themenbereichen

Baufinanzierung, Vorsorgeberatung, Portfoliomanagement,

Beratungsdokumentation, Rechenkerne, Vertriebssteuerung

und Vertriebsplanung. Das Unternehmen hat außerdem eine

Vorsorge-App entwickelt zum Aufzeigen von Steuervorteilen

für den Einsatz als Akquisitionstool.

In ihrer Referenzliste führt ELAXY unter anderem Merck &

Fink, DONNER & REUSCHEL Bank, pma, etliche Sparkassen

und Volksbanken, Bonnfinanz, die DZ und die WGZ Bank,

die Finanz Informatik, die GAD und die Oldenburgische Landesbank

auf.

Unternehmensname: ELAXY Financial Software & Solutions

GmbH & Co. KG

Adresse: Am Hofbräuhaus 1, 96450 Coburg

Homepage: www.elaxy.de

3.6 etvice Holding AG

Die etvice Holding AG wurde im Oktober 2003 in Hamburg

gegründet. Die Gruppe ist ein unabhängiges inhabergeführtes

Beratungsunternehmen, das intelligente Software für die

Optimierung von Vertriebsprozessen und -ergebnissen entwickelt

und vertreibt. Das Unternehmen ist an den Standorten

Hamburg, Jersbek, Ahrensburg und Bickenbach an der Bergstraße

vertreten.


Softwarelösungen für die Finanzberatung

Seit Gründung im Jahr 2003 steht die etvice Holding AG für

Application Service Providing und Cloud- sowie Mobile Computing

in den Bereichen CRM, Financial Planning, spartenübergreifende

Tarifierung, Dokumentation, Investment und

Provisionsabrechnung. etvice bietet seinen Kunden auch die

dazugehörigen Dienstleistungen wie Beratung, Anpassung

und Implementierung der Software sowie Prozessbegleitung

bis hin zu IT-Services wie System- und Netzwerkadministration

und Housing sowie Hosting an.

etvice betreut heute mit 47 Mitarbeitern mehr als 150 Kunden

und mehr als 18.500 Anwender.

Das Unternehmen bildet mit seinem Produkt „Cheops“

den kompletten Arbeitsplatz eines Beraters ab. „Cheops“

ist ein umfassendes, integriertes System, das die Teilbereiche

CRM, Kundenberatung, Produktberatung und Reporting

umfasst.

Die eigens für Berater in allen Finanzdienstleistungsbereichen

entwickelte Software ist das Kernprodukt des Unternehmens.

Die Software bildet den gesamten Lebenszyklus

der Finanzberatung ab, der auch sämtliche relevanten Vertriebsprozesse

beinhaltet.

Berater und Unternehmen profitieren vom gesammelten und

stets wachsenden etvice-Know-how, welches kontinuierlich

in die Software einfließt. Das Programm „Cheops“ beinhaltet

wichtige Themen für eine professionelle ganzheitliche

Finanzplanung in einer Lösung. 30 Finanztools und zehn

Beratungsapplikationen unterstützen den gesamten Beratungsprozess

und können außerdem für ein weiter gehendes

Cross-Selling genutzt werden.

Durch das transparente, schnittstellenfreie und vollintegrierte

Zusammenspiel aller Komponenten und Workflows

bietet die etvice-Software „Cheops“ ein System, mit dem

Finanzberater eine komplette Kundenberatung von der Bedarfsanalyse

bis zur Produktempfehlung und Dokumentation

sowie die nachgelagerte Verwaltung und Provisionsabrechnung

durchführen können. Diese sogenannte fallabschließende

Beratung führt systematisch durch den gesamten

Beratungsprozess. Viele namhafte deutsche Versicherungen,

Finanzdienstleister, Finanzvertriebe und selbstständige Berater

setzen auf die Software und die Beratungsleistungen

von etvice. Die Pflege einer langfristigen Partnerschaft und

kontinuierlichen Zusammenarbeit ist fester Bestandteil der

etvice-Philosophie.

Zu den Referenzkunden der etvice-Gruppe gehören der HDI

Konzern, Zurich Deutschland, MLP, Bonnfinanz, Haspa, ASG

Gruppe, Aragon Gruppe mit FiNUM, Clarus und SRQ sowie

BCA und Plansecur.

Unternehmensname: etvice Holding AG

Adresse: Langereihe 49, 22941 Jersbek

Homepage: www.etvice.com

Vorstellung der Softwareanbieter

3.7 gfp Gesellschaft für Private Finanz-

planung mbH

17

Die gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbH wurde

1997 durch Univ.-Prof. Dr. Jürgen Steiner unter der Firmenbezeichnung

GFP Gesellschaft für Financial Planning GmbH

in Passau gegründet und ist seit mittlerweile 14 Jahren im

Bereich Financial Planning aktiv.

Im Jahr 1998 wurde die Beratungs- und Analysesoftware

„Private Wirtschaftsbilanz“ für AWD entwickelt. 2001 folgte

die Gründung des Instituts für Private Finanzplanung (IFP)

der Universität Passau. 2006 wurde die erste Pilotgruppe

der Zertifizierten Finanzberater (ZFB) durch IFP ausgebildet.

Nach längerer Entwicklungszeit wurde im Jahr 2007 die Beratungs-

und Analysesoftware „gfp office“ fertiggestellt.

Ein Jahr später erfolgte die Umfirmierung zur gfp Gesellschaft

für Private Finanzplanung mbH. Im selben Jahr folgte

die Integration von IFP als wirtschaftlich selbstständiger Geschäftsbereich

in gfp. IFP ist gemäß Art. 103 Abs. 2 Bayerisches

Hochschulgesetz eine wissenschaftliche Einrichtung an der

Universität Passau und versteht sich als Kompetenzzentrum

für Finanzplanung und Finanzberatung privater Haushalte.

Wirtschaftlich ist das Institut eine selbstständige Einrichtung

innerhalb von gfp und wird rechtlich von dieser vertreten.

IFP betreibt Forschung zur privaten Finanzplanung, entwickelt

Standards zur Qualität der privaten Finanzplanung,

qualifiziert für die private Finanzplanung und sorgt für die

Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung dieser Dienstleistung.

gfp entwickelt Produkte und Dienstleistungen vor allem für

Kunden in Deutschland sowie in Österreich, Italien, Ungarn

und der Schweiz. gfp ist in den Geschäftsbereichen Software,

Qualifikation und Consulting tätig.

Das Unternehmen ist dabei als Spezialist für private Finanzplanung

und Vertriebsmanagement ausschließlich für

Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche tätig, die

Privatkunden zum Liquiditätsmanagement, zum Vorsorgemanagement

sowie zum Vermögensmanagement beraten und

Finanzprodukte zur Problemlösung bereitstellen.

gfp bietet eine breite Palette an Softwarelösungen zur optimalen

Unterstützung von Finanzberatern im Tagesgeschäft.


18 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Die Standardsoftware „gfp office“ bietet Lösungen für den

gesamten Aufgabenbereich eines Finanzberaters, angefangen

bei Analyse- und Beratungstools bis hin zu modular konzipierten

Systemkomponenten. „gfp office“ gibt es derzeit

in den drei Versionen „standard“, „profi“ und „profi plus“

sowie mit unterschiedlichem Funktionsumfang.

Die Software bietet Möglichkeiten sowohl zur themenspezifischen

als auch zur vernetzten Beratung. Der Berater erhält

mit „gfp office“ eine umfassende Unterstützung in allen

Phasen des Beratungs- und Verkaufsprozesses, angefangen

bei Datenerhebung und Dateneingabe bis hin zur laufenden

Kundenbetreuung.

Grundvoraussetzung für eine professionelle Beratung ist eine

standardisierte Datenerhebung über die finanziellen Ziele des

Kunden, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie bereits

vorhandene Finanzprodukte zur Lösung finanzieller Probleme.

Der Datenerhebungsbogen von „gfp office“ ist direkt aus der

Software generierbar, bietet die Möglichkeit zur themenspezifischen

oder vernetzten Beratung und bildet damit die Grundlage

einer professionellen und bedürfnisorientierten Beratung.

Die Finanz- und Vermögensanalyse von „gfp office“ schafft

die Basis für ein professionelles Beratungs- und Verkaufsgespräch.

„gfp office“ erlaubt dem Berater eine vernetzte

Finanz- und Vermögensanalyse oder eine Analyse zu ausgewählten

Beratungsfeldern der privaten Finanzplanung wie

zum Beispiel der Altersvorsorge.

Die Software eignet sich sowohl für den Einsatz bei einzelnen

Finanzberatern und Versicherungsvertretern als auch bei

Banken, Sparkassen, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften,

Bausparkassen, Vertriebsgesellschaften

und sonstigen Finanzintermediären.

Als wichtigster Referenzkunde lässt sich AWD anführen.

Unternehmensname: gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung

mbH

Adresse: Toblacher Str. 1a–b, 94036 Passau

Homepage: www.gfpgmbh.de

3.8 Gschwind Software GmbH

Die Gschwind Software GmbH wurde im Jahr 2000 in Aachen

gegründet. Im Jahr 1999 wurde eine erste Studie für die

HVB Luxembourg durchgeführt, ein Jahr später begann darauf

aufbauend die Entwicklung der Finanzplanungssoftware

„HypoPlanning“. Die Gschwind Software GmbH vertreibt

seit 2004 die Software auf dem freien Markt und ist seit 13

Jahren in dem Bereich Finanzplanung aktiv. Das Hauptaugenmerk

liegt hierbei auf dem Geschäftsfeld der Entwicklung

von „Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware“. 2007 wurde

das ursprüngliche Produkt um den „Finanzplaner kompakt“

und eine „Classic Version“ ergänzt, 2009 kam der „Financial

Planning Manager“ hinzu und 2011 der „Vorsorgeplaner“.

Das oberste Ziel der Gschwind Software GmbH ist es, ihren

Kunden, den Bankberatern, die Arbeit im Alltag zu erleichtern.

Das bedeutet für ihre Programme eine klare Struktur,

eine übersichtliche Oberfläche und eine intuitive Bedienbarkeit.

Langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung und der

Finanzplanung führt zu zuverlässigen Programmen. Auch in

Bereichen, die für den Kunden nicht einsehbar sind, wird auf

Qualität hoher Wert gelegt. Dadurch ist die langfristige Wahrung

des hohen Qualitätsstandards gewährleistet.

Die „Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware“ von Gschwind

unterstützt den Finanzberater bei der Erstellung von kunden-

und vertriebsorientierten Finanzplänen. Sie vereinfacht die

ganzheitliche Analyse der finanziellen Situation des Kunden.

Sie wird sowohl bei der Ausarbeitung einer vollständigen

Finanzplanung, bei Themenplänen als auch direkt in der Beratung

beim Kunden eingesetzt. Eine flexible an die Kundenbedürfnisse

angepasste Expertise präsentiert und dokumentiert

die Ergebnisse. Die folgenden Teile gehören zum Leistungsumfang

der „Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware“ von

Gschwind:

¼ Der „Finanzplaner kompakt“ ermöglicht eine schnelle

Status-quo-Erfassung der finanziellen Situation des

Kunden, anhand derer eine Weiterentwicklung über die

nächsten Jahre in den Bereichen Liquidität, Vermögen

und Steuern aufgezeigt werden kann.

¼ Mit dem „Finanzplaner“ in der Standardversion sind eine

detaillierte Erfassung sowie umfangreiche Auswertungen

möglich. Der Berater kann Empfehlungen zur Vermögensoptimierung

anlegen und die Entwicklung der Kundensituation

mit und ohne Empfehlungen abbilden.

¼ Der „Finanz- und Nachfolgeplaner“ bietet darüber hinaus

die Möglichkeit, eine Erbschaftsplanung für den Kunden

vorzunehmen. Dabei können die gesetzliche und die testamentarische

Erbfolge im Hinblick auf den zivilen/steuerlichen

Erwerb, auf Pflichtteile, Zugewinn und anfallende

Erbschaftssteuer betrachtet werden.

¼ Der „Financial Planning Manager“ dient der Verwaltung

von Kundendaten, -tätigkeiten und -terminen unter Be-


Softwarelösungen für die Finanzberatung

rücksichtigung der Besonderheiten der Finanzplanung.

Zusätzlich bietet die Software die Möglichkeit, Finanzpläne

eines gesamten Kundenstamms zentral zu archivieren

und nach Vertriebskriterien auszuwerten.

¼ Der seit 2011 existierende „Vorsorgeplaner“ bietet

wertvolle Unterstützung, wenn die Beratung auf dieses

Thema konzentriert wird. Er ermöglicht eine detaillierte

Erfassung aller für eine Absicherung relevanten Daten,

deren Auswertung und die Berechnung einer wirklichkeitsgetreuen

Versorgungslücke. Darauf aufbauend können

Vorsorgeempfehlungen dargestellt werden. Wegen

seiner flexiblen Eingabemöglichkeiten wird das Programm

über den Bankensektor hinaus auch bei freien

Finanzdienstleistern beziehungsweise Finanzplanern,

bei Steuerberatern und Rechtsanwälten eingesetzt.

Die wichtigsten Referenzkunden sind der HVB-Konzern,

zahlreiche Sparkassen, Privatbanken in Deutschland und

Österreich sowie zahlreiche Genossenschafts- und Raiffeisenbanken.

Unternehmensname: Gschwind Software GmbH

Adresse: Hirzenrott 2, 52076 Aachen

Homepage: www.gschwind-software.de

3.9 Infincon AG

Die Infincon AG wurde 2007 als eigentümergeführtes Unternehmen

von Dr. Björn Hackenberg gegründet.

Mit einem jungen Team aus Softwareentwicklern und Experten

auf den Gebieten Finanzberatung, -analyse und -mathematik

sowie Risk-Management hat sich das Unternehmen

auf High-End-Lösungen für Asset-Management- und Beratungssysteme

für Privatkunden spezialisiert.

Die Entwicklung innovativer Lösungen auf der Grundlage

von State-of-the-Art-Technologie bei vollständiger und problemloser

Integration aller relevanten Daten aus dem jeweiligen

Kernbankensystem wurde zusammen mit einer großen

Flexibilität bei der Anpassung an individuelle Wünsche und

einer sehr hohen Entwicklungsgeschwindigkeit zum Markenzeichen

des jungen Unternehmens.

Seit der Gründung exportiert die Infincon ihre Beratungssoftware

auch nach Italien und Österreich. Insbesondere

in Italien hat sich Infincon dabei durch die einzige im genossenschaftlichen

Bereich eingesetzte Lösung für Portfolioüberwachung,

Private Banking und Vermögensberichte

Vorstellung der Softwareanbieter

19

etabliert. Im deutschen Sparkassensektor verfügt das Unternehmen

seit 2010 mit dem „S-Vermögensnavigator“

über das erste und laut Anbieter nachweislich einzige

vollintegrierte Beratungssystem, das in allen Vermögenssegmenten

vom Massengeschäft bis zum Private Banking

eingesetzt wird.

Zu den Leistungen der Infincon gehört die Entwicklung eines

innovativen Frontendsystems für Berater, das in allen Kundensegmenten

einsetzbar ist. Auf diese Weise vereint die

Infincon-Lösung zeiteffizientes Retail Banking und analytisch

in die Tiefe gehende Prozesse für das gehobene Private Banking

in einer einzigen Software. Ein weiteres Kennzeichen

dieser Standardsoftware ist ein hohes Maß an Flexibilität, so

dass jede Bank für jedes Kundensegment eine maßgeschneiderte

Lösung zur Hand hat.

Eine erneute Innovation realisierte die Infincon gemeinsam

mit der italienischen genossenschaftlichen Fondsgesellschaft

Aureo. Mit der entwickelten Software können Fondsgesellschaften

Analysen, Musterportfolios und Empfehlungslisten

direkt in die jeweiligen Infincon-Systeme der einzelnen

Banken übermitteln. Dieses Advisorprogramm liefert den

technischen Brückenschlag zwischen den Assetmanagern

in Fondsgesellschaften und den Kundenberatern in Banken.

Die Infincon AG hat sich durch die vollständige und zuverlässige

Integration von Kundendaten bei zwei großen europäischen

Kernbankenanbietern, der Finanz Informatik GmbH

der Sparkassen in Deutschland und dem italienischen genossenschaftlichen

Rechenzentrum ISIDE, als zuverlässiger

IT-Projektpartner auf dem Markt etabliert.

Bei dem Hauptprodukt „CRIS“ handelt es sich um eine Analyse-

und Beratungssoftware mit vollständiger Kursversorgung

und Datenintegration inklusive Kundenverbünden und

sonstiger Vermögensbestände. CRIS bietet Schnelligkeit und

Präzision bei Echtzeitanalysen von Ziel-/Ist-Anlagen und ist in

einen gut strukturierten Beratungsprozess integriert. Mit der

webbasierten Anwendung erhält der Kunde ein durchgängiges

Frontendsystem für alle Beratersegmente in der Vermögensberatung

inklusive Vertriebssteuerung/-controlling.

Über einen zentralen Analyse- und Administrationsbereich

steuert der Kunde alle Beratersegmente und stellt so sicher,

dass die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten und

eine einheitliche Vertriebsstrategie durchgesetzt wird.

Infincon gibt als seine Hauptreferenzen die Sparkassen

Karlsruhe Ettlingen, Pforzheim Calw sowie Krefeld an. Des

Weiteren gehören zu den wichtigsten Vertragspartnern die

italienischen Unternehmen Aureo Gestioni S.G.R.p.A. und

Cassa Rurale ed Artigiana di Cantù BCC.


20 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Unternehmensname: Infincon AG

Adresse: Karlsburgstraße 2, 76227 Karlsruhe

Homepage: www.infincon-systems.com

3.10 Instrumenta GmbH

Die 1998 gegründete Laufenberg Michels Unternehmensberatungsgesellschaft

mbH wurde 2001 in Instrumenta GmbH

umbenannt und hat ihren Sitz in Rösrath. Im Bereich der Finanzplanung

ist das Unternehmen seit 14 Jahren tätig.

Im Herbst 1999 wurde „PriMa plan“ als erste Software

vorgestellt, die das Thema private Finanzplanung mit dem

Branchen-Know-how von Steuerberatern verknüpft. „PriMa

plan“, die sich zunächst noch „Vermögensplan 2018“

nannte, wird hauptsächlich von Steuerberatern genutzt.

Seit 2011 richtet sich das Softwareangebot verstärkt auch

an Finanzplaner, inzwischen gehören etwa zehn Prozent der

Anwender zu diesem Kreis.

„PriMa plan“ zeichnet sich durch eine integrierte Prozessunterstützung

aus. Mit Checklisten, Musterkorrespondenz

und vielen anderen Hilfsmitteln auf Word- und Excel-Basis

wird die Erstellung von Finanzplanungen stark vereinfacht.

Die integrierte Prozessunterstützung ist ein offenes System,

das durch den Anwender frei konfiguriert werden kann. Mit

der Ansichtssoftware „PriMa look“ können sich Mandanten

sowie Endkunden die Auswertungen aus „PriMa plan“ auf

ihrem PC ansehen.

Instrumenta bietet ebenfalls ein umfangreiches Seminarangebot.

Neben reinen Softwareschulungen gibt es

Veranstaltungen zu Spezialthemen wie Altersvorsorge oder

Betriebsplanung im Rahmen der privaten Finanzplanung.

„PriMa plan“ ist eine Software für ganzheitliche private Finanzplanung,

deren Ziel die objektive Darstellung des Ist-Zustandes

und der voraussichtlichen finanziellen Entwicklung

ist.

Die besondere Stärke von „PriMa plan“ liegt zum einen

in der integrierten Prozessunterstützung und zum anderen

in der Nutzung für die Erstellung von Teilplanungen. Das

Programm kann aber auch optimal für die Analyse von

Teilbereichen (Immobilien, Finanzierung, Beteiligungen an

geschlossenen Fonds, Kapitalvermögen, Versicherungen, Betriebe)

genutzt werden.

Für die Erstellung eines reinen Altersvorsorge-Checks

steht eine separate Planungsart zur Verfügung. Hier wer-

den die Eingabebereiche auf den rein privaten Bereich

beschränkt. Ziel des Altersvorsorge-Checks ist es, in sehr

kurzer Zeit eine Aussage über die Liquiditätssituation

des Mandanten im Ruhestand zu erhalten. Die berechneten

Versorgungslücken pro Jahr werden automatisch

hochgerechnet zu einem Versorgungskapital, das bei

Renteneintritt zur Verfügung stehen muss, um die Versorgungslücken

im Alter zu decken. Automatisch wird auch

die notwendige Sparrate angezeigt, die nötig ist, um das

entsprechende Kapital aufzubauen.

„PriMa plan“ beinhaltet neben tabellarischen und grafischen

Auswertungen der Planungsergebnisse einen

kompletten Statusbericht, der zum Beispiel zu Zwecken

der Selbstauskunft an Banken herausgegeben werden

kann. Zusätzlich ist ein sehr ausgefeiltes Berichtswesen

im Programm integriert. Die im Lieferumfang enthaltenen

Berichtsvorlagen füllen sich automatisch mit den

Ergebnissen des Mandanten. Alle Vorlagen können auch

individuell für jeden Mandanten angepasst werden. Die

Speicherung von abgewandelten Kanzleivorlagen ist

ebenfalls möglich.

Es können bis zu 99 Szenarien angelegt werden, in denen

jeder Planungsparameter individuell angepasst werden

kann.

Es besteht die Möglichkeit, auch unvollständige Datensätze

abzuspeichern. Das ermöglicht, zunächst einmal alle vorliegenden

Informationen zu erfassen. Am Ende kann dann

auf Knopfdruck eine Liste der unvollständigen Planungsbestandteile

erzeugt werden, die als To-do-Liste dient. Über

die integrierte Wiedervorlage-Systematik ist eine zielgenaue

Terminüberwachung möglich.

Die Anwendung bietet außerdem die Möglichkeit, den kompletten

Datenbestand nach beratungsrelevanten Terminen zu

durchsuchen. So erzeugt das Programm automatisch eine Liste,

in der alle Darlehen aufgelistet sind, bei denen in der nächsten

Zeit die Zinsfestschreibung abläuft. Hierbei ist ein Zeitrahmen

von 9.999 Tagen möglich. Bei der Entwicklung des Programms

wird auf höchste steuerliche Genauigkeit Wert gelegt.

Die Ulrich Müller Steuerberatungsgesellschaft mbH, die

GTC – General Tax Control Steuerberatungsgesellschaft

mbH, die Jacob und Kollegen GmbH sowie eine Vielzahl

von Kanzleien zählen zu den Referenzkunden der Instrumenta

GmbH.

Unternehmensname: Instrumenta GmbH

Adresse: Scharrenbroicher Str. 4, 51503 Rösrath

Homepage: www.instrumenta.de


Softwarelösungen für die Finanzberatung

3.11 Microplan GmbH

Die Microplan GmbH ist ein in Deutschland führendes Unternehmen

mit Sitz in Egling-Endlhausen, das hochwertige

Softwarelösungen für Financial Planning entwickelt und vermarktet.

Ihr Erfolg ist laut eigener Aussage eine Synthese aus

dem Einsatz neuester Technologien und höchster fachlicher

Kompetenz sowie der Fokussierung auf die Finanzbranche.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 ist das Unternehmen

schnell zu einem namhaften Anbieter, insbesondere im Banken-

und Versicherungsbereich, aufgestiegen. Microplan verfügt

mit ihrem Produkt „mplan“ über eine etablierte und

anerkannte Financial-Planning-Software.

Die Microplan GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung

in der Erstellung von Finanzplänen für gehobene Privatkunden

und ist seit 14 Jahren im Bereich Finanzplanung aktiv.

Im Rahmen eines Outsourcings übernimmt die Gesellschaft

die Ausarbeitung von Finanzplanungen für institutionelle

Anbieter.

Zur Weiterbildung der mit der Finanzplanung betrauten Mitarbeiter

der Kundenunternehmen bietet das Unternehmen

Seminare, die eine Synthese aus theoretischer Fundierung

sowie praktischer Handlungskompetenz vermitteln. Die Seminare

richten sich sowohl an Softwarekunden als auch an

Outsourcingpartner.

Mit „mplan“ kann die finanzielle Situation und Vermögensstruktur

privater Haushalte ganzheitlich analysiert und optimiert

werden. „mplan“ ist ein professionelles Werkzeug für

Banken, Versicherungen, freie Finanzdienstleister und Certified

Financial Planner (CFP).

Mit „mplan“ können alle Einnahmen, Ausgaben, Kapitalanlagen

und deren steuerliche Besonderheiten abgebildet

werden. Dabei legt „mplan“ Wert auf einfache Handhabung,

übersichtliche Bedienungsfelder und einen hohen Automatisierungsgrad

bei der Erfassung.

Die intelligente Planungssystematik von „mplan“ ermöglicht

die Simulation und den unmittelbaren Vergleich

diverser Szenarien, beispielsweise hinsichtlich Rendite, Liquidität

und Steuern. Dadurch werden dem Kunden die

finanziellen Vorteile einer Finanzplanung klar und deutlich

aufgezeigt.

Die Optimierung der finanziellen Situation ist ein zentraler

Bestandteil im Finanzplanungsprozess. Hier liegt ein Fokus

in der Entwicklungstätigkeit von Microplan. Ergebnis ist

eine ausgefeilte und einzigartige Planungssystematik. Abgestimmt

auf die Anlegermentalität des Kunden wird eine

grobe Vermögensaufteilung vorgegeben; „mplan“ generiert

selbstständig und über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren

die entsprechende Asset Allocation.

21

Die Ergebnisse werden in Form anschaulicher Tabellen und

einer Vielzahl von Grafiken visualisiert. „mplan“ erzeugt

einen umfangreichen Text mit Grafiken und Tabellen als

Word-Dokument, das je nach Belieben verändert werden

kann.

Neben der Entwicklung und Vermarktung von Software für

Finanzplanung und betriebliche Altersversorgung erstellt Microplan

insbesondere für Kunden von Kreditinstituten, die im

Geschäftsbereich Private Banking aktiv sind, private Finanzplanungen.

Dabei werden sowohl ganzheitliche Planungen über verschiedene

Bedarfsfelder des Kunden hinweg als auch Partialpläne,

zum Beispiel für die Analyse von Beteiligungen an

geschlossenen Fonds, für die Immobilienanalyse oder für die

Altersvorsorge, abgebildet. Der Backoffice-Bereich nimmt im

Verhältnis zur Softwareentwicklung zwar eine untergeordnete

Stellung ein, ist aber dennoch ein wachstumsträchtiger

Geschäftsbereich von Microplan.

Wichtige Referenzen von Microplan sind die WGZ Bank, die

Fürst Fugger Privatbank, Hauck & Aufhäuser Vermögensmanagement

und die BSC Dr. Bauer & Schreiber GmbH.

Unternehmensname: Microplan GmbH

Adresse: Sauerlacher Str. 11, 82544 Egling-Endlhausen

Homepage: www.micro-plan.de

3.12 MWS Braun GmbH

Vorstellung der Softwareanbieter

Die MWS Braun GmbH wurde 1978 gegründet und hat

ihren Hauptsitz in Bonn. Von Beginn an bis heute bietet

das Unternehmen den Finanzdienstleistern ein Coaching

im Bereich der ganzheitlichen Finanzberatung an. Das Financial

& Estate Planning und seit 1985 die Herstellung,

der Vertrieb und das Coaching zu der darauf ausgerichteten

Softwareanwendung für die ganzheitliche Finanzberatung

(Braun-Finanz-Analyse und VERMÖGENS PASS)

zählen bis heute zu den Hauptgeschäftsfeldern des Unternehmens.

Zielgruppe des Unternehmens sind insbesondere jene Finanzplaner,

die die Trennung von Strategie- und Umsetzungsplanung

praktizieren. Vorteil dieser Vorgehensweise

ist aus Sicht von MWS Braun zum einen, dass der Zeitaufwand

für Datenaufnahme und Grundlagenanalyse gegen


22 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Honorar abgerechnet werden kann. Zum anderen besteht

der Vorteil nach Ansicht des Herstellers darin, dass bei der

Umsetzung über diesen Ansatz alle Bereiche geregelt werden,

im Gegensatz zum themenzentrierten Einzeleinstieg.

Diese Beratungsvorgehensweise ist aus Sicht des Unternehmens

höchst effizient und impliziert lebenslange Kundenverbindungen,

erfordert aber eine andere Vertriebssteuerung

als bei den klassischen Beratungsansätzen der Banken und

Versicherer.

Die Softwarelösung der MWS Braun GmbH lässt sich auch

als Umsatzpotenzial-Analyse nutzen. So ist nach Aussage des

Herstellers die Anwendung im Breitengeschäft zur Akquisition

von Themen möglich. Diese „Leads“ können entweder

dem Berater oder einem Telefonbackoffice zur Verfügung

gestellt werden.

Für die unterschiedlichen Kundenzielgruppen bietet die MWS

Braun GmbH drei Programmversionen:

1. Basis-Version (Breitengeschäft ohne Baufinanzierungs-

tiefe)

2. Kompakt-Version (Normalkundengeschäft inklusive

Baufinan zierung und Beteiligungen)

3. VIP-Versionen inklusive Erben&Schenken-Modul für

gewillkürte Erbfolge (abwärtskompatibel auf Kompakt-

Version) mit Vernetzung von Betrieb und Privat bei 4/3er-

EStG.-Betrieben (Gewerbetreibende/Freiberufler)

Als Besonderheit bietet das Unternehmen den Softwareanwendern

das Marketing für die rechtssichere Beratung gegen

Honorar sowie Zugang zu Nachfragern von Financial Planning

dazu (zum Beispiel die Vernetzung mit Steuerberatern

und Betrieben).

Kunden der MWS Braun GmbH sind unter anderem UBS

Deutschland, die Bank Vontobel, die Raiffeisenbank Gundelfingen,

die Rentenberatung Pas und diverse selbstständige

Finanzplaner.

Unternehmensname: MWS Braun GmbH

Adresse: Feldstr. 35, 53225 Bonn

Homepage: www.mwsbraun.de

3.13 rendite 2000 AG Financial Software

Die 1973 gegründete rendite 2000 AG Financial Software hat

sich zum Ziel gesetzt, komplexe Prozesse verständlich in einer

einfach zu bedienenden Software darzustellen. Das Unternehmen

hat sich auf den Markt der Finanzdienstleistungsbranche

spezialisiert und bietet als etablierter Softwarespezialist

intelligente Softwarelösungen für die Finanzberatung und

-analyse sowie die Vertriebsunterstützung.

Die rendite 2000 AG ist seit 2009 ein 100-prozentiges

Tochterunternehmen der SPS Schweers GmbH. An dieser

hat sich die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft

mbH beteiligt – ein im Markt für Beteiligungskapital für

den Mittelstand etabliertes Unternehmen. In Partnerschaft

mit der BayBG will die rendite 2000 AG die technischen

Kapazitäten erweitern und weiter stark die Produktentwicklung

forcieren.

Zu den wichtigsten Geschäftsfeldern zählen Softwareberatung,

Softwarekonzeption, Softwareentwicklung, Softwarebetrieb,

Softwareeinführung und Softwarebetreuung.

Die rendite 2000 AG ist seit mehr als 35 Jahren im Bereich

Finanzplanung/Beratungssoftware für Finanzdienstleister

aktiv. Die Kunden kommen aus dem Bereich der Makler, Vermittler,

Finanzberater, Maklerpools, Vertriebsgesellschaften,

Versicherungen und Banken.

Neben der Bereitstellung von Beratungssoftware für den

privaten Haushalt ist die rendite 2000 AG auf dem Gebiet

der Analysen, Bewertungen und Vergleiche von Versicherungs-

und Finanzprodukten sowie deren Anbietern tätig.

Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse fließen in

entsprechende Vergleichs- und Beratungssoftwareprodukte

ein.

Das bereits bestehende Finanzanalyse-Tool „fiana“ wurde

1997 als Joint Venture mit der Verlagsgruppe Handelsblatt,

konkret der heutigen Zeitschrift „€URO“, am Markt eingeführt.

Seitdem gilt „fiana“ als ein wichtiges Finanzanalyse-

Programm auf dem deutschen Markt. Es gibt eine Vielzahl

von Vermittlern, Maklern, Vertriebsgesellschaften und Produktgebern,

die bereits mit „fiana“ arbeiten.

Als Weiterentwicklung des bestehenden „fiana“-Produktes

steht inzwischen die webbasierte Finanzanalyse „fin)performer

FA“ auf der Plattform „fin)performer SUITE“ zur Verfügung.

Das Finanzanalyseportal, die daran angeschlossenen Erweiterungsmodule

sowie die Integration der Lösungen in die

IT- Struktur der Kunden erlauben ein Höchstmaß an Effizienz

sowie eine Steigerung der Beratungsqualität.

Das Produktportfolio bietet einfache und schnell bedienbare

Standardsoftwarelösungen von der Bedarfsermittlung


Softwarelösungen für die Finanzberatung

über die Beratung bis zur Verwaltung aus einer Hand. Die

Produkte stehen in moderner Web-Technologie wie auch

als Offline-Versionen zur Verfügung und decken damit die

Anforderungen an Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Integrationsfähigkeit

ab.

Für die rendite 2000 AG arbeitet ein Team von individuell

ausgebildeten Mitarbeitern und unabhängigen Partnern,

das sich aus Spezialisten für Kundenmanagement, Softwareentwicklung,

Projektmanagement und Fachkompetenz

zusammensetzt. Das Unternehmen verfügt über langjährige

Marketing- und Vertriebserfahrung und ist spezialisiert auf

die Entwicklung und Integration von Softwarelösungen im

Bereich der Finanzdienstleistung.

Durch ein praxisnahes Verständnis für Unternehmensabläufe

und -prozesse erreicht die rendite 2000 AG in ihren

Beratungsansätzen bei der Softwareimplementierung und

-entwicklung sowie den Anwenderschulungen eine hohe Akzeptanz

durch die Systemanwender. Dieses Verständnis sieht

das Unternehmen als Basis für eine erfolgreiche Einführung

und den Betrieb von Softwarelösungen an.

Die wichtigsten Referenzkunden der rendite 2000 AG Financial

Software sind die AXA Konzern AG, ALTE LEIPZIGER

Versicherungen, BGV Badische Versicherungen, GLOBAL-

FINANZ AG und uniVersa Versicherungen.

Unternehmensname: rendite 2000 AG Financial Software

Adresse: Raiffeisenallee 12b, 82041 Oberhaching

Homepage: www.rendite2000.de

3.14 tetralog group (tetralog systems AG,

invest solutions GmbH)

Die tetralog group bündelt die Kompetenzen der tetralog

systems AG und der invest solutions GmbH, die beide 1998

gegründet wurden. Seitdem ist die Firmengruppe im Bereich

Finanzplanung beziehungsweise Beratungssoftware für

Finanzdienstleister aktiv. Gegründet als reines Consulting-

Unternehmen, hat sich die tetralog group inzwischen zu

einem Anbieter entwickelt, welcher alle Aspekte im Bereich

der Finanzmärkte zugeschnitten auf den privaten Kunden

abdeckt. Die Klientel reicht vom Einzelnutzer im Bereich der

Vermögensverwaltung bis zu multinationalen Einsatzszenarien

europäischer Großbanken.

2007 wurde die xfinance GmbH als Joint Venture der tetralog

systems AG und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Vorstellung der Softwareanbieter

23

gegründet. xfinance entwickelt, betreibt und vermarktet ein

Netzwerk von Finanzportalen mit enormer Reichweite. Durch

die Portallösung können gezielt qualitätsbewusste und anspruchsvolle

Kunden angesprochen werden.

Die Aufstellung der einzelnen Unternehmen innerhalb der

tetralog group trägt den unterschiedlichen Bedürfnissen des

Marktes Rechnung. Aus diesem Grund hat sich das Mutterunternehmen

tetralog systems AG in den letzten 14 Jahren nach

eigenen Angaben erfolgreich als innovativer und wissenschaftlich

geprägter Partner im Finanzdienstleistungssektor

etabliert. Basierend auf Erkenntnissen zur Anlegerpsychologie

des Max-Planck-Instituts entwickelt tetralog systems im

Bereich der risikoangepassten Depotberatung Lösungen für

die Steuerung zielgerichteter Finanzdienstleister und gilt als

Spezialist beim Thema Portfoliooptimierung.

Die invest solutions GmbH ist eine 100-prozentige Tochter

der tetralog systems AG. Das Unternehmen bietet nunmehr

in der vierten Generation webbasierte Softwarelösungen

und -konzepte zur Anlageberatung von Privatkunden an.

Zu den wichtigsten Serviceleistungen der tetralog group

zählt die Entwicklung einer Beratungssoftware für private

Kunden im Bereich von Finanzdienstleistungen. Darüber

hinaus bietet tetralog sowohl spezialisierte Consulting-

Projekte als auch spezialisierte Softwarelösungen in diesem

Umfeld an.

Die Standardsoftware der Firmengruppe wird bei Bedarf

individuell an die Kundenbedürfnisse angepasst. Dadurch

kann der Kunde seine Vertriebsstrategien und Unternehmensziele

konzentriert verfolgen und seine Berater mit

dem eigenen Investment-Know-how gezielt und nachhaltig

steuern. Die tetralog group kann den Betrieb ihrer

Softwarelösung mittels eines Application Service Providings

(ASP) sicherstellen. Sie unterstützt Projekte, die sowohl Datenintegration

als auch Frontendintegration von einzelnen

Funktionalitäten oder der Gesamtlösung ermöglichen. Die

Lösungsdefinition legt die Gruppe gemeinsam mit ihren

Kunden fest. Im ASP-Modell können Lieferzeiten von wenigen

Wochen dargestellt werden.

Alle Lösungen der tetralog group können durch die technische

Infrastruktur neben der konkreten Anlageempfehlung

(Gutachten) ein regelmäßiges Reporting sicherstellen.

Eine „Monitoring Engine“ gewährleistet die Einhaltung

von Risikogrenzen und Prognoserechnungen. Dadurch ist

der Kunde stets über aktuelle Portfolioentwicklungen im

Bilde. Außerdem kann die tetralog group auf Basis von

Einzeltiteln den gesamten Portfoliobestand nach den Kriterien

„erwartete Volatilität“ und „erwartete Performance“

analysieren. Dies unterstützt die Softwareeinführung im


24 Vorstellung der Softwareanbieter

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Bereich Risikomanagement. Die Ergebnisse stehen der vertrieblichen

Nutzung zur Verfügung und ermöglichen den

Beratern des Kunden gezielt die Portfoliostrukturen ihrer

Kunden zu verbessern.

Das unter der gleichen Adresse angesiedelte Institut für Vermögensaufbau

(IVA) AG agiert in einer partnerschaftlichen

Funktion und unterstützt die Firmengruppe in ihrem Kerngeschäft.

Das Institut für Vermögensaufbau konzentriert sich

auf die Durchführung neutraler finanzmathematischer Studien

und Aktivitäten zur Förderung des Vermögensaufbaus

privater Geldanleger mit Hilfe wissenschaftlich gestützter

Methoden. Weiterhin agiert es im Markt für Qualitätsbeurteilung

von Beratungsprozessen und veröffentlicht diesbezüglich

einmal jährlich den Beratungsqualitätsatlas für

Deutschland.

Zu den Referenzkunden der tetralog group gehören die

UniCredit Group, die Jyske Bank Group, die AWD Gruppe

und die Saxo Gruppe.

Unternehmensname: tetralog group (tetralog systems

AG, invest solutions GmbH)

Adresse: Nymphenburger Str. 113, 80636 München

Homepage: www.tetralog.de


Softwarelösungen für die Finanzberatung

� VORWORT

4 Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie

4.1 Hersteller

4.1.1 Individual- oder Standardsoftware

Abbildung 3 zeigt die Einschätzung der Softwareanbieter,

ob sie ihre Stärke eher in der Entwicklung von Standardsoftware

oder in der Entwicklung von Individualsoftware

sehen.

Eine Konzentration auf nur eines der beiden Felder findet

lediglich bei einem Anbieter statt, welcher sich ausschließlich

auf eine Standardlösung spezialisiert hat. Mehr als die

Hälfte der Hersteller beschreibt sich eher als Entwickler von

Standardsoftware. Fünf Unternehmen sehen ihre Stärke dagegen

eher in der Individualsoftware-Entwicklung. Der Anteil

der Firmen, die eher Individuallösungen entwickeln, hat sich

Anzahl der Anbieter

9

8

7

6

5

4

3

2

1

0

1

Ausschließlich Standardlösungen Eher Standardlösungen Eher Individuallösungen

Abb. 3: Anbieter von Standard- oder Individualsoftware

Anzahl der Anbieter

6

5

4

3

2

1

0

Abb. 4: Erfahrung mit Beratungssoftware

1

8

0 – 5 Jahre 5 – 10 Jahre 10 – 15 Jahre Über 15 Jahre

5

4 4

Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie

5

25

im Vergleich zur ersten Marktstudie von 25 auf 36 Prozent

erhöht. Die Zahlen zeigen insgesamt, dass nach wie vor die

Erstellung von Standardlösungen im Fokus steht. Trotzdem

besteht die klare Bereitschaft der Anbieter, ihre Lösungen an

die speziellen Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen oder aber

sogar individuell für sie zu entwickeln.

4.1.2 Erfahrung mit Beratungssoftware

Für eine effiziente Softwareeinführung, aber auch im Umgang

mit auftretenden Problemen oder bei notwendigen

Anwendungsanpassungen sind oftmals erfahrungsbasierte

Methoden erforderlich. Aus diesem Grund wurden die Softwareprovider

gefragt, wie lange sie bereits in dem Bereich

Entwicklung von Beratungssoftware aktiv sind. Die Ergebnisse

werden in Abbildung 4 veranschaulicht.


26 Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie

Softwarelösungen für die Finanzberatung

Branchen

Banken

Finanzdienstleister/Makler

Versicherungen

Anbieter

A 1 A 2 A 3 A 4 A 5 A 6 A 7 A 8 A 9 A 10 A 11 A 12 A 13 A 14

Abb. 5: Kenntnisse der Mitarbeiter in Vertriebsprozessen in verschiedenen Branchen

Bei den befragten Unternehmen besteht ein großer Erfahrungsschatz

in der Entwicklung von Beratungssoftware. Fast

alle Anbieter beschäftigen sich seit mindestens fünf Jahren

mit dem Thema, wobei über die Hälfte seit mehr als zehn

Jahren in diesem Bereich tätig ist. Dies stützt die Ergebnisse

der Marktstudie aus dem Jahr 2010.

4.1.3 Personal

Weiterhin wurden die Softwarehersteller befragt, ob sie über

Mitarbeiter verfügen, die fachliche Kenntnisse in Vertriebsprozessen

in verschiedenen Finanzdienstleistungsbranchen

besitzen (siehe Abbildung 5).

Acht Anbieter haben Personen in ihrem Mitarbeiterpool, die

bereits Erfahrungen und Kenntnisse in Vertriebsprozessen von

Banken, Finanzdienstleistern beziehungsweise Maklern und

Versicherungen vorweisen können. Unter den befragten Unternehmen

gibt es eines, welches über keine Mitarbeiter mit

solchen Qualifikationen verfügt. Das Unternehmen zieht die

Anzahl der Anbieter

7

6

5

4

3

2

1

0

Abb. 6: Personalbestand im Jahr 2011

6

0

2

Ja Schulung in Planung bis 1 Jahr Nein

fachlichen Vorgaben aus den Angaben der Kunden. Zwei Hersteller

planen, Kompetenzen hinsichtlich der Kenntnis in Vertriebsprozessen

aufzubauen. 2010 wurden die Kenntnisse der

Mitarbeiter bei den Herstellern nicht untersucht.

Die Auswahl eines Systemanbieters ist immer eine kritische

Entscheidung, gerade wenn es um ein zentrales Arbeitswerkzeug

des Vertriebs geht und sich dieses an der direkten

Schnittstelle zum Kunden befindet.

Hierbei ist wichtig, dass der Lieferant langfristigen

Support und gegebenenfalls Weiterentwicklungen gewährleisten

kann. Ein oft priorisiertes Kriterium bei der

Toolauswahl ist deshalb die Anzahl der Mitarbeiter eines

Softwareherstellers. Abbildung 6 zeigt den Unternehmenspersonalbestand

für das Jahr 2011. Der größte Anbieter

beschäftigte im Jahr 2011 nach eigenen Angaben

786 Mitarbeiter, der kleinste hatte vier Angestellte. Bei

drei Unternehmen beträgt die Personalstärke mehr als

200 Mitarbeiter, fünf Hersteller haben keine Angaben

gemacht.

1 – 50 51 – 200 201 – 300

Anzahl der Mitarbeiter

> 300 Keine Angaben

1

5


Steria Mummert Consulting zählt zu den führenden Anbietern für Management- und

IT-Beratung im deutschen Markt und bietet Business-Services, die unter Einsatz mo-

dernster Informationstechnologie Unternehmen wie Behörden ein effizienteres und

profitableres Arbeiten ermöglichen. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unter-

nehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer um-

fassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing.

So gelingt es Steria Mummert Consulting, den Herausforderungen seiner Kunden mit

innovativen Lösungen zu begegnen. Durch seinen kooperativen Beratungsstil arbeitet

Steria Mummert Consulting eng und partnerschaftlich mit seinen Kunden zusammen,

begleitet sie bei ihren Transformationsprozessen, stellt so sicher, dass sie sich auf ihr

Kerngeschäft konzentrieren können, und trägt damit zu einer nachhaltigen Verbesse-

rung der Erfolgsposition seiner Kunden bei. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern

stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang

halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit.

1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und

Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2011 1,75 Milliarden

Euro. 21 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit

Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

* Inkl. Trust für Mitarbeiter-Aktien in UK.

Steria Mummert Consulting AG

Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, 22085 Hamburg

Tel. +49 40 22703-0

E-Mail: info@steria-mummert.de

www.steria-mummert.de

© Steria Mummert Consulting AG

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