Zeitschriften aus dem DEK-Verlag - Laupper AG

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Zeitschriften aus dem DEK-Verlag - Laupper AG

LABORTECHNIK • VERFAHRENSTECHNIK • CHEMIE • MEDIZIN • BIOTECHNOLOGIE 4–5/11

Autoimmunkrankheiten mit CCR6 diagnostizieren

Erbgut-Mandalas

Das Rätsel der Centriolen-Bildung

Offizielles Organ

Seite 6

Seite 10

Seite 29


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Inhalt

3 Laborscope präsentiert

4 Molekulare Diagnostik

7 Messverfahren und Sensoren

10 Genomik

15 Laborscope Farbe

29 Biotechnologie

34 Aus der Praxis

38 Laborscope aktuell

41 Agenda

42 Einkaufsführer

44 Impressum

Zum Titelbild:

Editorial

Grüezi mitenand

Nennen Sie uns die Anforderungen an das Steuern und Regeln Ihres

Analyseprozesses und wir zeigen Ihnen die technisch und wirtschaftlich

optimalste Lösung auf. Als anerkannter Anbieter von innovativen

Lösungen in der Fluidtechnik profitieren Sie von schnellen,

effizienten Lösungsfindungen und erzielen dadurch eine kurze Entwicklungszeit.

Was haben Mandalas mit Genetik zu tun?

Die kreisförmigen Darstellungen bringen im

Buddhismus und Hinduismus die Idee der

Ganzheitlichkeit zum Ausdruck. Dieses Verfahren

wurde nun genutzt, um mit so genannten

Chromosomen-Mandalas gesamthaft darzustellen,

wo Retroviren ihr Erbgut in das unsrige

einbauen können. Retroviren fügen sich nicht

zufällig übers ganze Erbgut verteilt ein, sondern

mit Vorliebe an bestimmten Stellen. Dies birgt

Risiken, etwa dann, wenn das Virus ein Krebsgen

aktiviert, das in unmittelbarer Nähe zur

Einbaustelle liegt.

Auf kreisförmige Darstellungen trifft man auch

bei der Erforschung der Centriolen. Hier gilt

es zu klären, woher deren radförmige Struktur

kommt. Centriolen bilden das Fundament für

feinste Oberflächenstrukturen, mit denen Zellen

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LABORSCOPE

ihre Umwelt wahrnehmen, miteinander kommunizieren

oder sich fortbewegen. Nun konnte

die Centriolenbildung mit Hilfe der Röntgenkristallographie

untersucht werden. Aus dem

Beugungsmuster des Röntgenlichts lässt sich

die Architektur der Proben berechnen.

Die Auswertung von Lichtsignalen spielt auch

im XENON100-Experiment im Untergrundlabor

im italienischen Gran Sasso eine wichtige

Rolle. Dort soll allerdings nicht der Bau von

Proteinen entschlüsselt werden. Vielmehr geht

um nichts Geringeres als um die Struktur der

Kosmos insgesamt: Das XENON100-Experiment

soll die sagenumwobene Dunkle Materie

aufspüren, die 80 Prozent des Universums ausmacht.

Elias Kopf

Laborscope 4–5/11

1


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wurden aufbauend auf der bewährten Spritzen-

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hinsichtlich Bedienung und Flexibi-

lität bei Programmierung und Probenvolumina

optimiert. Die Steuerung der Geräte erfolgt über

einen bequem zu bedienenden graphischen

Touchscreen. Der verbesserte MICROLAB 600

Spritzenantrieb arbeitet mit einer höheren Auf-

lösung, wodurch kleinere Probenvolumen pro-

grammiert werden können. Die patentierten

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blasen, erhöhen die Prime-Geschwindigkeit und

erleichtern den Wechsel des Lösungsmittels. Mit

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Anwender schnell von einer Anwendung zur

nächsten wechseln.

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Anwendungen, zum Beispiel forensische Ana-

lysen, Umweltanalysen oder Bergbau. Zeit- und

Lösemittelverbrauch bei der Probenvorbereitung

werden minimiert, wodurch sich die Kosten

pro verarbeiteter Probe verringern. Die Unter-

schiede, die durch die unterschiedliche Arbeitsweise

verschiedener Laboranten auftreten, verringern

sich ebenfalls. Qualifikation gemäss EPA,

GMP oder FDA-Bestimmungen wird eben-

falls dadurch vereinfacht, dass die Kalibrierungen

auf N.I.S.T.-Standards rückführbar sind

«Wir verbessern kontinuierlich unsere Techno-

logie, um die gestiegenen Bedürfnisse unserer

Kunden zu befriedigen», sagt Jason March, Vertriebsleiter

bei Hamilton. «Die neuen Features

des ML600 werden viele Labors ansprechen,

auch die, die mit kleinen Probenmengen arbeiten

und viele Anwendungen benötigen.»

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Laborscope 4–5/11

3


MOLEKULARE DIAGNOSTIK

Mutationsmuster verraten Darmkrebs-Typ

Mit einem neuen Verfahren können

verschiedene Darmkrebsarten über

ihre genetischen Muster schneller

bestimmt werden. Der Kampf gegen

Darmkrebs – mit einer Million Fällen

weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung

– ist immer auch ein Kampf

gegen die Zeit. Eine frühe Diagnose

und eine exakte Bestimmung des genauen

Krebstyps sind entscheidend

für die Heilungschancen.

In den vergangenen Jahren wurde immer deutlicher,

dass die Informationen über den Typ der

Krebserkrankung im genetischen Muster der

Patienten zu finden sind, denn Darmkrebs ent-

steht über verschiedene molekulare Wege. Doch

die Vielfalt der Veränderungen oder Mutationen

im Erbgut ist gross und die Methoden liessen bis-

her oft nur eine begrenzte Interpretation zu. Wis-

senschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare

Genetik in Berlin haben nun eine effi-

ziente Analysestrategie entwickelt: Über gezielte

DNA-Sequenzierung und Bioinformatik können

sie in einem Schritt die Mutationsmuster identifizieren,

die dem Darmkrebs zugrunde liegen.

Bisherige Diagnosetechnik ist langsam

Ein charakteristisches Merkmal zur Unterscheidung

von verschiedenen Darmkrebsarten ist die

Instabilität von so genannten Mikrosatelliten,

kurzen Abschnitten im Erbgut, die sich häufig

wiederholen. Diese Mikrosatelliten werden instabil,

sobald das DNA-Reparatursystem nicht

richtig funktioniert. Es kommt zum Einbau falscher

Basen in die neu replizierte DNA, Muta-

tionen häufen sich an und können zu Krebs führen.

Viele dieser Mutationen sind von Patient

zu Patient verschieden, sie werden deshalb auch

als «private» Mutationen bezeichnet. In der derzei-

tigen Krebsdiagnostik wird zunächst einmal das

Genom der Patienten auf instabile Mikrosatelliten

untersucht. Wenn sie vorhanden sind, kann man

4 Laborscope 4–5/11

Darmkrebs: Eine frühe Diagnose und eine exakte Bestimmung des

genauen Krebstyps sind entscheidend für die Heilungschancen

(Bild: Wikipedia)

von defekten Reparaturmechanismen ausgehen

und man versucht in einem zweiten Schritt, die

Reparaturgene zu analysieren und herauszufinden,

welche Mutationen die Krankheit auslösen.

«Diese schrittweise Diagnose ist langwierig und

teuer und konnte bisher nur begrenzt eingesetzt

werden», erklärt Michal-Ruth Schweiger, Studienleiterin

am MPI für molekulare Genetik.

Öffentliche Datenbanken nutzen

Ihrem Team ist es gelungen, die Diagnosewerkzeuge

der Darmkrebsforschung auf die neuen Sequenziertechnologien

zu übertragen und meh-

rere Schritte der Diagnose zusammenzuführen.

Durch eine gezielte Sequenzierung der Bausteine

des informativen Tumorgenoms (Exom)

kann in einem Schritt bestimmt werden, ob die

Mikrosatelliten instabil sind und welche Mutationen

die Krankheit begünstigen. Die Wissenschaftler

verwenden dabei die neuesten Sequenziermethoden

(next generation sequencing) mit

höchstem Durchsatz und gleichzeitig Analysemethoden

der Bioinformatik. Die Mutationen

des Tumors werden dabei mit speziellen Compu-

terprogrammen auf ihre funktionelle Relevanz

abgeklopft – die Software nutzt und kombiniert

das enorme Wissen über Gene und deren Funktion,

das sich in öffentlich zugänglichen Datenbanken

befindet.

Instabile Mikrosatelliten sind entscheidend

Verwendet wurde eine Kombination zweier

Klassifikationsalgorithmen (Polyphen und MutationTaster).

Wenn beide Algorithmen eine

Mutation als «gefährlich» einstufen, wird diese

in die Kandidatenliste zur finalen Analyse durch

Onkologen aufgenommen. In einer aktuellen

Studie untersuchten die Berliner Wissenschaftler

das Tumorgewebe von Darmkrebspatienten

mit unterschiedlichem Mikrosatelliten-Status.

Insgesamt sequenzierten sie sechs Genome von

Krebstumoren. Dabei konnten zunächst rund

50 000 kleine Nukleotid-Veränderungen für

jedes Gewebe identifiziert werden. Eine stringente

bioinformatische Analyse ermöglichte es,

die funktionell bedeutsamen Mutationen herauszufiltern:

358 Mutationen bei Tumoren mit

instabilen Mikrosatelliten und 45 bei solchen

mit stabilen Mikrosatelliten. Es zeigte sich also

deutlich, dass Mikrosatelliten-instabile Tumoren

etwa achtmal mehr funktionell relevante

Mutationen aufweisen als Tumoren mit stabilen

Mikrosatelliten.

Schritt in Richtung personalisierte Medizin

Gleichzeitig konnten die Wissenschaftler mehrere

Mutationen in schon bekannten Tumorrelevanten

Genen bestimmen, den Genen


BRAF und KRAS, inklusive der beschädigten

Reparaturgene, sowie TP53,

einem Gen, das auch als «Wächter der

Gene» bezeichnet wird, da es im Normalfall

ein Tumorwachstum verhindern

kann. Neben den bekannten Mutationen

wurden bei zwei Patienten Veränderungen

im Gen BMPR1A nachgewiesen

und funktionell charakterisiert.

Von diesem Gen weiss man bereits, dass

es bei dem so genannten Juvenilen Polyposis-Syndrom

eine Rolle spielt, eine

Erkrankung im Jugendalter, die mit

starker Polypenbildung im Darm einhergeht

und somit eine Vorstufe von

Darmkrebs sein kann. Die in der Studie

beschriebenen Mutationen des Gens

zeigen Auswirkungen auf die Signalweiterleitung

innerhalb der Krebszelle.

Die Wissenschaftler sind davon überzeugt,

dass mit ihrer neuen Analyse-

strategie nicht nur Zeit im Kampf gegen

den Krebs gewonnen wird, sondern

auch ein wichtiger Schritt in Rich-

LEO RECORD

tung personalisierter Medizin möglich

wird. Ihre Analysen gaben unter anderem

Hinweise auf Gene, die auf bestimmte

Medikamente ansprechen und

auf mutierte Zielgene von Medikamenten.

«Dadurch, dass wir neben der erhöhten

Mutationsrate die molekularen

Ursachen ermitteln, legen wir auch

die Basis für individuell zugeschnittene

Therapien», ist Schweiger überzeugt.

«Für eine individuelle Darmkrebstherapie

könnte unsere Kombination aus

Gensequenzierung und bioinformatischer

Analyse in Zukunft zum Goldstandard

werden.»

Quelle: mpg

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Laborscope 4–5/11

5


MOLEKULARE DIAGNOSTIK

Autoimmunkrankheiten mit CCR6 diagnostizieren

Therapien können bisher nur die

Symptome von Autoimmunkrankheiten

lindern. Immerhin könnte das Molekül

CCR6, das auf der Oberfläche von

Immunzellen sitzt und diese an ihren

Einsatzort leitet, in Zukunft Ansätze

zu einer verbesserten Diagnostik

liefern.

Millionen Menschen leiden an Autoimmun-

krankheiten wie Rheuma, Diabetes oder chronischer

Darmentzündung: Das Verteidigungssystem

des Körpers schlägt Fehlalarm und greift

eigene Zellen an. Die Ursachen für solche Überreaktionen

sind vielfältig und bis heute noch

nicht vollständig verstanden. Therapien können

nur die Symptome lindern. Forscher des

Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung

(HZI) in Braunschweig haben nun in einer

Kooperation mit der Berliner Charité und der

Firma Epiontis herausgefunden: Das Molekül

CCR6, das auf der Oberfläche von Immunzellen

sitzt und diese an ihren Einsatzort leitet,

wird «nach Bedarf» gebildet. Das zuständige

Gen wird aktiviert, indem die Zelle eine chemi-

sche Markierung entfernt, die das Gen norma-

lerweise still legt. Die Erkenntnisse sind ein

weiteres Puzzleteil im Verständnis von Autoimmunerkrankungen

und könnten für künftige

Therapiekonzepte von Bedeutung sein.

6 Laborscope 4–5/11

Methylierung und De-Methylierung

Zellen kommunizieren mit Hilfe chemischer

Botschaften. Die Botenstoffe binden an Rezep-

toren auf der Oberfläche der Zellen und können

dadurch eine Vielzahl an Reaktionen auslösen.

Der Rezeptor CCR6 beispielsweise ist dafür

verantwortlich, T-Zellen – eine bestimmte

Klasse von Immunzellen – an Entzündungsherde

zu leiten. Die Wissenschaftler fanden he-

raus, dass bestimmte Abschnitte in der Erbin-

formation für CCR6 chemisch modifiziert sind:

Hängen so genannte Methylgruppen an der

DNA, dann bilden die Zellen kein CCR6. Ist

der Abschnitt hingegen frei, zeigen die Zellen

CCR6 dauerhaft auf ihrer Oberfläche. Wenn

die Immunzelle ein entsprechendes molekulares

Signal empfängt, wird die Markierung auf den

still gelegten Genen entfernt – und sie werden

aktiv. Der Zyklus von Methylierung und De-

Methylierung ist eine seit langem bekannte chemische

Veränderung der DNA, die eine Inaktivierung

und Re-Aktivierung einer Genregion

zur Folge hat. Hierbei wird die DNA-Sequenz –

also die Abfolge der vier Hauptbausteine der Erb-

substanz – zwar nicht verändert, aber die Aktivi-

tät des betreffenden Gen-Abschnitts gesteuert.

Blut auf CCR6 untersuchen

«Das Entfernen der Methylgruppen an der DNA

wirkt auf die Zellen wie eine Art Turbo, mit dem

sie die dauerhafte Bildung von CCR6 einleiten»,

sagt Dr. Stefan Flöss, der die Untersuchun-

gen am Braunschweiger HZI vorgenommen hat.

Wenn das Immunsystem aber bei der falschen

Zelle Gas gebe, könne dies für das Immunsystem

fatale Auswirkungen haben. «Das Gleichgewicht

von entzündungsfördernden Zellen

und solchen, die das Immunsystem beruhigen,

ist bei Autoimmunerkrankungen gestört – und

eine Fehlsteuerung von CCR6 spielt dabei

möglicherweise eine wichtige Rolle», so Flöss.

«Das Wissen über die Regulation von CCR6

könnte in Zukunft helfen, die Diagnostik von

Autoimmunerkrankungen zu verbessern», sagt

Flöss. «Im Blut von Patienten liesse sich dann

untersuchen, ob die An- oder Abwesenheit von

CCR6 auf den Zellen mit dem eigentlichen

Krankheitsverlauf zusammenhängt».

Quelle: HZI

Methyliertes DNA-Molekül:

Das Entfernen der Methyl-

gruppen an der DNA wirkt

auf die Zellen wie ein Turbo,

mit dem sie die dauerhafte

Bildung von CCR6 einleiten.

(Bild mpg)


Vereinfachte Suche nach Antibiotika

Neuartige Sensoren mit einer unübertroffenen

Empfindlichkeit verhelfen zu

neuen Erkenntnissen über Bakterien:

Ob sich diese als Einzelgänger frei

fortbewegen oder aber zusammenspannen

und für Antibiotika undurchdringliche

Biofilme bilden, bestimmt

die Konzentration eines bestimmten

Botenstoffs. Dass man diese nun

in einzelnen lebenden Zellen messen

kann, dürfte bei der Suche nach neuen

Antibiotika helfen.

Wie viele andere Bakterien auch, kommt Pseudomonas

aeruginosa – ein gefürchteter Krankheitserreger

– in zwei verschiedenen Lebensformen

vor: Entweder bildet er als virulenter

Keim Geisseln aus, die der Fortbewegung dienen

und sich propellerartig drehen können,

oder er lässt sich als persistenter Keim beispielsweise

in der Lunge nieder und formt mit seinesgleichen

eine dünne Schleimschicht, einen

so genannten Biofilm. Dieser ist für Antibiotika

nur schwer zugänglich, weshalb etwa die

chronischen Lungenentzündungen, die dieser

Erreger bei Personen mit zystischer Fibrose ver-

ursacht, nicht ausreichend behandelt werden

können.

Leuchtende Eiweisse

An was es liegt, ob der Erreger nun die virulente

oder die persistente Lebensform annimmt, hat

Matthias Christen als Postdoktorand in der

Gruppe von Samuel Miller an der University of

Washington kürzlich herausgefunden. Hierzu

entwickelten die vom Schweizerischen Nationalfonds

unterstützten Forschenden in Zusammenarbeit

mit Kollegen der Stanford University

fluoreszierende Eiweisse, die sich im Innern

des Keims an einen bakteriellen Botenstoff ankoppeln

können. Wenn diese Eiweisse aber mit

dem Botenstoff verbunden sind, leuchten sie

weniger stark. Deshalb gibt die Leuchtinten-

Nun lassen sich Zellen einer Kultur des

Krankheitserregers Pseudomonas aerugi-

nosa unterscheiden: Dank eines neuen

Biosensors, der die Konzentration eines

bakteriellen Botenstoffs misst, erscheinen

die schwimmenden virulenten Zellen (rot)

in einem anderen Licht als sesshafte

persistente Keime (grün), die wegen ihrer

Eigenschaft, antibiotikaresistente Biofilme

bilden zu können, besonders gefürchtet

sind. (Bild: SNF)

sität einer Zelle Auskunft über die in ihr enthaltene

Menge des Botenstoffs. «Unsere neue

Methode ist so sensitiv, dass wir damit einen

Unterschied von nur 200 bis 300 Molekülen in

einer Bakterie sichtbar machen können», sagt

Christen.

Hilfreich bei der Entwicklung neuer Medikamente

Mit diesen Biosensoren beobachteten die Forschenden,

dass die beiden Tochterzellen einer

sich teilenden Zelle eine unterschiedliche Menge

Botenstoff enthalten und sich in der Folge verschieden

entwickeln: Während eine hohe Konzentration

des Botenstoffs zu sesshaften persistenten

Bakterien führt, bilden sich bei einer

fünffach niedrigeren Konzentration schwimmende

virulente Keime aus. Diese Erkenntnisse

könnten sich hilfreich erweisen für die Entwicklung

von neuen Medikamenten. «Mit den

unterschiedlich stark leuchtenden Eiweissen

können Substanzen, die etwa die Entstehung

von Biofilmen unterbinden können, wesentlich

schneller und einfacher aufgespürt werden»,

sagt Christen, der soeben mit der Suche nach

neuen Wirkstoffen begonnen hat.

Quelle: SNF

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Laborscope 4–5/11

7


MESSVERFAHREN UND SENSOREN

Den WIMPs auf der Spur

Neue Daten, die im Untergrundlabor

im italienischen Gran Sasso gewonnen

wurden, verraten die Spur der WIMPs.

Damit besteht die Hoffnung, eines der

fundamentalsten Rätsel der Physik

lösen zu können. Denn das so genannte

XENON100-Experiment gibt

Aufschluss über die Dunkle Materie. Die

Universität Zürich ist führend am Experiment

wie auch am Bau des zugehörigen

XENON100-Detektors beteiligt.

Laura Baudis, Physikerin der Universität Zürich,

und ihre Gruppe sind führend an diesen

Experimenten beteiligt, deren Ziel der Nachweis

Dunkler Materie ist. Dunkle Materie ist eine

unsichtbare, aber zugleich wesentliche Komponente

des Universums, die über achtzig Prozent

aller Materie ausmacht. Bisher wurde Dunkle

Materie nur indirekt nachgewiesen, über ihre

Anziehungskraft auf sichtbare Materie. Die For-

schung geht davon aus, dass die Dunkle Materie

aus WIMPs (Weakly Interacting Massive

Particles) besteht, Teilchen, die beim Urknall

entstanden sind. Und diese WIMPs könnten

bei einer Kollision mit Atomkernen auf direkte

Weise nachgewiesen werden.

Bereich der Suche klar definiert

Mittels des unterirdischen XENON100-Detek-

tors soll dieser Nachweis von WIMPs nun gelingen.

Untergebracht ist der Detektor im Untergrundlabor

im italienischen Gran Sasso, wo

1400 Meter Fels das Experiment unter anderem

vor störender kosmischer Strahlung abschirmen.

Jetzt liegt die Auswertung von Daten vor,

welche während hundert Tagen mit einer bisher

unerreichten Sensitivität gemessen wurden.

«Hinweise für die Existenz von WIMPs liefern

diese Daten zwar noch keine», fasst Laura Baudis

die Ergebnisse zusammen. «Aber sie grenzen den

Bereich für die künftige Suche ein, das heisst:

Wusste man bisher nicht, wo zu suchen ist, kann

jetzt der Bereich der Suche klar definiert werden.

Ausserdem lassen sich aus diesen Daten die

8 Laborscope 4–5/11

XENON100-Experiment: Neue Daten sollen eines der fundamentalsten Rätsel der

Physik lösen: die Dunkle Materie. (Bild: UZH)

bisher stärksten Einschränkungen für Modelle

der Teilchenphysik ableiten.»

Signale dank hervorragender Sensitivität erkennen

Kennzeichnend für das XENON100-Experiment

ist dessen Sensitivität den Signalen gegenüber:

Bedingt durch den im Vergleich mit allen anderen

Experimenten zur Suche nach Dunkler Materie

niedrigsten Strahlungsuntergrund ist diese

bei XENON100 substantiell höher. Und gemäss

theoretischen Erwartungen könnte genau

dies zu einem baldigen Nachweis von WIMPs

führen. Der XENON100-Detektor misst in gut

60 Kilogramm flüssigem Xenon kleinste Licht-

und Ladungssignale, welche durch seltene Kollisionen

zwischen WIMPs und Xenon-Atomen

stattfinden. Noch in diesem Jahr wird XENON100

weiter Daten sammeln, und gleichzeitig werden

Pläne für einen wesentlich grösseren Nachfolgedetektor

verfolgt. Für die nahe Zukunft folgert

Laura Baudis: «Die kommenden Jahre werden

spannend, denn es gibt berechtigte Hoffnung, ei-

nes der fundamentalsten Rätsel der Physik lösen

zu können. Und dabei findet gleichsam auch eine

Begegnung von Kosmologie und Teilchenphysik

statt. Denn: Die direkte Beobachtung von WIMPs

würde durch die damit einhergehende Manifes-

tation von Dunkler Materie einen unmittelbaren

Zusammenhang zwischen den grössten Strukturen

im Kosmos und der subatomaren Welt herstellen.»

Die UZH und die XENON-Kollaboration

An der XENON-Kollaboration sind 60 Wissenschaftler

und 14 Institutionen aus den USA (Columbia

University New York, University of California

Los Angeles, Rice University Houston),

China (Jiao Tong University Shanghai), Frankreich

(Subatech Nantes), Deutschland (Max-

Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg,

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Willhelms-Universität

Münster), Israel (Weizmann

Institute of Science), Italien (Laboratori Nazionali

del Gran Sasso, INFN e Università di Bologna),

Niederlande (Nikhef Amsterdam), Portugal

(Universidade de Coimbra) und der Schweiz

(Universität Zürich) beteiligt. Die Gruppe der

Universität Zürich unter der Leitung von Prof.

Laura Baudis hat eine führende Beteiligung am

XENON100-Experiment. Sie ist verantwortlich

für die Eichung und das Monitoring der Stabilität

der 242 Lichtsensoren, für die Eichung

des Experimentes mit radioaktiven Quellen,

für die Untergrunduntersuchungen via Monte-

Carlo-Simulationen und die Materialselektion

bezüglich der niedrigen Radioaktivität, für die

Elektronik und das Auslesesystem und für die

Datenanalyse. Darüber hinaus war sie auch mass-

geblich am Aufbau des Detektors und an dessen

Abschirmung am Gran-Sasso-Untergrundlabor

beteiligt.

Quelle: UZH


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GENOMIK

Erbgut-Mandalas

Kreisförmige Darstellungen aus dem

Buddhismus halten Einzug in die

Molekularbiologie. Die Chromosomen-

Mandalas zeigen, wo Retroviren ihr

Erbgut in das unsrige einbauen. Dieses

Wissen könnte helfen, die Risiken

von Gentherapien zu minimieren.

Als symbolische Darstellungen dienen Man-

dalas im Hinduismus und im Buddhismus

schon seit mehreren tausend Jahren religiösen

Zwecken. Die runden Gebilde – Mandala ist

ein dem Sanskrit entlehntes Wort und bedeutet

Kreis – dürften in unseren Breitengraden vor

allem aus Kindermalbüchern bekannt sein. Nun

halten sie Einzug in die Molekularbiologie.

Zur Veranschaulichung von Resultaten aus statistischen

Untersuchungen des Erbguts hat ein

Team um Jeremy Luban von der Universität

Genf Chromosomen-Mandalas erstellt. Sie zeigen,

an welchen Stellen so genannte Retroviren

ihr Erbgut in dasjenige des Menschen einbauen

– und dadurch zu einem Teil unseres eigenen

Genoms werden. Dieses besteht zu 40 Prozent

aus genetischem Material, das ursprünglich Re-

troviren entstammt und von diesen im Laufe der

Evolution unserem Erbgut beigefügt wurde.

Dass dazu auch eine ganze Reihe nützlicher

Gene gehört, bedeute, dass Viren nicht nur gefürchtete

Krankheitserreger seien, sondern eine

weit umfassendere Rolle spielten, sagt Luban.

Gefährliche Gentherapie

Mit seinem Team untersuchte Luban unter

anderem, wo sich das Maus-Leukämie-Virus

(MLV) in unser Genom integriert. Das MLV

wird in der Gentherapie (in einer für diesen

Zweck angepassten Form) verwendet, um die

korrekte Version eines defekten Gens in das

Erbgut eines kranken Patienten einzubringen.

So half es beispielsweise in einem Aufsehen erregenden

klinischen Versuch, der vor zehn Jahren

am Hôpital Necker in Paris und später auch

am University College in London durchgeführt

wurde, eine schwere Immunstörung bei Kleinkindern

zu beheben. Später erkrankten aller-

10 Laborscope 4–5/11

Ein Chromosomen-Mandala: Was wie eine strahlende Sonne aussieht, ist eine neue Art

der Darstellung statistischer Resultate. Hierzu wurde die eigentlich lineare genetische

Sequenz eines Chromosoms zirkularisiert. Strahlenförmig zeigt der Supermarker an

jedem Ort die Wahrscheinlichkeit für den Einbau eines Retrovirus an. Die tatsächlichen

Einbaustellen sind mit farbigen Punkten veranschaulicht. (Bild: SNF)

dings fünf der insgesamt zwanzig behandelten

kleinen Patienten an Blutkrebs, weil das Virus

ein Krebsgen aktiviert hatte, das in unmittelbarer

Nähe zur Einbaustelle des Virus lag.

Das Genom wird gegoogelt

Dass sich Retroviren nicht zufällig übers ganze

Erbgut verteilt einfügen, sondern gehäuft in bestimmten

Bereichen, begann man bereits damals

zu ahnen. Nun herrscht Gewissheit: Die

Bioinformatiker in Lubans Team verglichen alle

bekannten Einbaustellen des MLV mit spezifischen

Merkmalen, wie stark das menschliche

Erbgut aufgewickelt und deshalb für eindringende

Viren zugänglich ist. Dafür verwendeten

sie statistische Methoden, die sie den Suchmaschinen-Algorithmen

abgeschaut hatten. Denn

diese müssen die relevanten Stellen aus einem

Meer von Informationen (welche alle das Suchwort

enthalten) aufspüren. Genau so galt es für

Lubans Team, im drei Milliarden Basenpaare

zählenden Genom des Menschen die echten

Einbaustellen von den so genannten falsch positiven

zu trennen. «Wir haben das menschliche

Genom gegoogelt», sagt Luban.

Risiken vermeiden mit Supermarker

Ihr Resultat nennen die Forschenden einen

Supermarker. Mit ihm können sie drei Viertel

der Einbaustellen des MLV erklären, auch die

fatale Stelle neben dem aktivierten Krebsgen.

«Wir hätten das Risiko für Blutkrebserkrankungen

in diesem Gentherapie-Versuch vorhersagen

können», sagt Luban. Unterschiedliche

Retroviren bevorzugen verschiedene Einbaustellen.

Diese variieren auch von Zelltyp zu

Zelltyp, weil die räumliche Anordnung – die

Aufwicklung – des Erbguts jeweils verschieden

ist. Noch ist das Ziel, alle diese Unbekannten

in Erfahrung zu bringen, in weiter Ferne. Doch

der Supermarker und die Chromosomen-

Mandalas, die ihn veranschaulichen, weisen in

diese Richtung und werden hoffentlich dazu

beitragen, Risiken künftiger Gentherapien zu

vermeiden.

Quelle: SNF


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Scientific Tracks

Program Chairs: C. Parker, Novartis Pharma (Basel, CH)

J. Paslay, Wyeth Research (Collegeville, US)

L. Mayr, Novartis Pharma (Basel, CH)

• Structural and Computational Drug Discovery

Chairs: A. Hillisch, Bayer Schering Pharma (Wuppertal, DE)

M. Sundström, NNF Center for Protein Research

(Copenhagen, DK)

• Customized Therapies

Chairs: M. Rotte, Novartis Pharma (Basel, CH)

A. Schneider, Roche Diagnositics (Rotkreuz, CH)

• Early Toxicology Evaluation

Chairs: C. McGinnis, F. Hoffmann-La Roche (Basel, CH)

J. Fostel, NIEHS (Research Triangle Park, US)

• Next Generation Sequencing

Chairs: B. Bhullar, Novartis Pharma (Basel, CH)

C. Mason, Cornell University (New York, US)

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ersten Mal in der

Romandie

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• Drug Discovery Technologies

Chairs: A. Kolb, KeyTech Solutions (Madison, US)

G. Dernick, F. Hoffmann-La Roche (Basel, CH)

• Chemical Space

Chairs: C. Lipinski, Melior Discovery (Waterford, US)

J. Harris, BioFocus DPI (Cambridge, UK)

• Biological Space

Chairs: E. Diez, Glaxo Smith Kline S.A. (Madrid, ES)

S. Corazza, Axxam (Milan, IT)

• Biopharmaceuticals

Chairs: T. Surowy, Promega Corporation (Madison, US)

A. Skerra, Technical University of Munich

(Freising-Weihenstephan, DE)

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08. & 09. JUNI 2011

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JUNE 7, 2011

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GENOMIK

Neue Funktion eines DNA-Reparatursystems

Ein zelluläres Reparatursystem, von

dem man bisher annahm, dass

es primär für die Korrektur von DNA-

Schäden zuständig ist, spielt nun

auch bei der Ablesbarkeit von Genen

und damit in der Embryonalentwicklung

eine zentrale Rolle. Es sorgt

dafür, dass in jedem Zelltyp

konstant die richtigen Gene aktiv sind.

Ein DNA-Reparatursystem

stabilisiert Muster von

chemischen Modifikationen

an der DNA und an Histonproteinen

und gewährleistet

damit, dass in jeder Zelle

konstant die richtigen Gene

aktiv sind. (Bild: Unibas)

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12 Laborscope 4–5/11


Jede Zelle besitzt Reparatursysteme, mit denen

sie Schäden an der DNA, der Trägerin der Erbinformationen,

repariert und somit die genetische

Information in korrekter Form erhält. Die

Forschergruppe um Primo Schär, Professor für

Molekulare Genetik an der Universität Basel,

hat nun bei einem zellulären Reparatursystem

eine Entdeckung gemacht. Statt wie bisher angenommen

primär Fehler in der Basenabfolge

der DNA zu beseitigen, stabilisiert es zusätzlich

eine übergeordnete genetische Ebene.

Ablesemuster falsch programmiert

Die Vermutung kam den Forschenden bei der

Beobachtung von Mäusen, denen eine spezifische

Komponente dieser Reparaturmaschine

fehlte. Sie starben noch vor der Geburt, obwohl

die Zellen den Defekt erwartungsgemäss

hätten kompensieren müssen. Die anschliessenden

Untersuchungen zeigten, dass nicht

die DNA-Stabilität beeinträchtigt war, sondern

die Ablesemuster der Gene in der Embryonal-

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entwicklung falsch programmiert wurden. Im

Embryonalstadium wird für jeden Zelltyp ein

spezifisches Programm von Genen aktiviert,

während die Mehrzahl der Gene stillgelegt

werden müssen. Zu diesem Zweck wird die

DNA in eine kompakte Form gebracht, in der

nur die benötigten Gene ablesbar sind. Dies

geschieht über Veränderungen an der chemischen

Grundstruktur der DNA selbst sowie an

Histonproteinen, um welche die DNA aufgewickelt

ist.

Reparatursystem entfernt falsche Modifikationen

Wie eine Art «Lesezeichen» markieren solche

Modifikationen die Gene, die gelesen werden

sollen. Da diese Lesezeichen die Basenabfolge

der DNA nicht verändern, jedoch Informationen

bezüglich Genaktivität enthalten, die bei

der Zellteilung an die Tochterzellen weiter vererbt

werden, spricht man von Epigenetik. Beim

Setzen dieser Lesezeichen können jedoch Fehler

auftreten, sodass ein benötigtes Gen fälsch-

licherweise nicht mehr abgelesen werden kann.

Die Forschenden haben entdeckt, dass das

DNA-Reparatursystem solche Fehler verhindert,

indem es falsche Modifikationen an der

DNA entfernt und Faktoren koordiniert, welche

die korrekten chemischen Gruppen an den

Histonen anbringen. Damit sorgt es dafür, dass

in jedem Zelltyp konstant die richtigen Gene

aktiv sind.

Quelle: Unibas

GENOMIK

Laborscope 4–5/11

13


1–2 10–11 n 2011 ■ 2011 ZEITSCHRIFT FÜR INGENIEURE, TECHNIKER UND INDUSTRIE-FACHLEUTE

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INTERNATIoNALE MARKTUMSCHAU FÜR INDUSTRIE, HANDEL, DIENSTLEISTUNGEN

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Für Industrie, Handel- / Dienstleistungsbereich,

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Schweiz. Verpackungskatalog

Das Jahrbuch für Design,

Verpackungsmaterial und -technik

Energie-Revue

Die Zeitschrift für alle Fachleute

der Energie-Branche

Sysdata

Der IT-Wegweiser für Schweizer

KMU

Bau fl ash

Zeitschrift für die Baubranche

Sicherheits-Revue

Für Fachstellen in Bund, Kantonen,

Gemeinden. Fachmessenbesucher

Umwelttechnik Schweiz

Für Städte/Gemeinden, Behörden,

Umweltfachleute und Firmen

Laborscope

Labortechnik, Verfahrenstechnik,

Chemie, Medizin, Biotechnologie

Zeitschriften

aus dem

Dek-Verlag

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Kompakte Intelligenz im Laborgreifer

Für die Automation im Labor oder

Handling in der medizintechnischen

Automation ist die Serie der

Servogreifer prädestiniert. Mit der

komplett eingebauten Elektronik

und Motorenendstufe können die

Greifer Weg, Kraft und Geschwindigkeit

flexibel handhaben.

Die Greiferserie besteht aus miniaturisierten

und sehr leichten,

programmierbaren Servogreifern,

Crashsensoren und den Anbauteilen.

Die PTM Servogreifer mit seriel-

ler Schnittstelle können eine Vielzahl

von Standard-Laborartikeln

wie z. B. Teströhren, Pipetten und

Küvetten, Pipettenhalter, Microplates

in Längs- oder Querrichtung

oder Microplate-Abdeckungen

ohne Wechsel der Greiferbacken

handhaben.

Genauso aber kann auch ein einziger

Servogreifer in der Elektronik

Produktion beispielsweise unterschiedliche

Platinengrössen nach

Ihr Partner für Präzisionsdrähte

Jacques Allemann SA ist ein Hersteller

von Hochpräzisions-Feindräh-

ten und -Profilen in vielen Standard-

und Sonderwerkstoffen. Das

Produkteprogramm umfasst dünne

dem Ausschneiden aus einem Nutzen

entnehmen, ohne dass ein Werkzeugwechsel

notwendig wird.

Derzeit sind die Servogreifer in drei

Ausführungen erhältlich, als SG0030

mit 30 mm Backenhub nur 250 g

Eigengewicht oder SG0050 mit

50 mm bei 390 g und als SG0150

mit 100mm Maximalhub mit 450g.

Die Betriebssystem unabhängige

und in der Praxis bewährte Ansteuerung

über die serielle Schnittstelle

nach RS232 oder RS485 ermöglicht

mit wenigen einfachen

Kommandos die präzise Positionierung

der Greiferbacken und

Kontrolle der variablen Greifkraft

von 1,5/3 N bis 30/50 N. Mit einer

Verstellgeschwindigkeit von

175 mm/sec sind die PTM Servogreifer

mit die kleinsten vollintegrierten

servomotorisch gesteuerten

Greifer im Markt.

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gezogene Profile, kleine Flachwalz-

drähte, Stangen und Achsen mit engs-

ten Toleranzfeldern in Bezug auf Di-

mension, Rundheit und Geradheit.

Das spezielle Ziehverfahren und die

Oberflächenbehandlung garantie-

ren hochreine, perfekte Oberflächen

für z. B. medizinische Anwendungen.

Diese Genauigkeit der Oberfläche

hat auch für die mechanisch

verarbeitende Industrie im Uhrensektor

oder in der Automobilin-

dustrie den Vorteil eines geringeren

Werkzeugverschleisses und führt zu

höherer Produktivität. Die Federn-

hersteller profitieren von der gleich

bleibenden Qualität und Homogenität

des Feindrahtes, welcher

sich beim Wickeln von Präzisionsfedern

positiv auswirkt. Die nicht

alltäglichen Fertigungsmethoden,

die zur Herstellung der Produkte

eingesetzt werden, und das eigene

Labor erlauben es der Jacques Allemann

SA, in enger Zusammenarbeit

mit den Kunden an innovativen

Technologien und Materialien

zu arbeiten, um den Bedürfnissen

BINDER bringt einen revolutio-

nären Ultra-Tiefkühlschrank für das

Multi-User-Labor auf den Markt:

SECURE.GUARD. In Zusammen-

arbeit mit führenden Laboren ent-

wickelt, reiht sich der SECURE.-

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stets vollumfänglich gerecht zu wer-

den. Dies ist die Herausforderung

– Präzisionsdraht! Um am Markt

erfolgreich bestehen zu können,

bedarf es höchster Effizienz – sowohl

in den Produktionsmethoden

als auch im Hinblick auf Flexibilität

in Bezug auf Werkstoffe,

Abmessungen, Querschnittauslegung,

Herstelltoleranzen, Festigkeit,

Mindestmenge und Lieferform.

Um die Konstanz der hohen

Produktequalität gewährleisten zu

können, investiert die Jacques Allemann

SA kontinuierlich in die

Entwicklung der selbst konstruierten

und angepassten Maschinen.

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BINDER Produkte für das

wissenschaftliche Labor ein und

setzt beim Thema Sicherheit neue

Massstäbe. Er basiert auf einem

Laborscope 4–5/11

15


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neuartigen 4-Zonen-Sicherheitskonzept

und verspricht neben der

zuverlässigen Kühlung und Lage-

rung der Proben bei -86 °C mehr

Sicherheit in der täglichen Anwendung.

Der SECURE.GUARD ist in drei

verschiedenen Grössen erhältlich:

als UF V 300 mit 365l, als UF V 500

mit 485 l und als UF V 700 mit

725 l Fassungsvermögen. Folgen-

de Eigenschaften machen den

SECURE.GUARD zum sichersten

Ultra-Tiefkühlschrank im

Multi-User-Labor: Personalisierte

Zugangskontrolle via Key Card,

elektronisch gesteuerter Türmecha-

nismus (Öffnen per Knopfdruck,

Schliessen erfolgt automatisch), sichere

Datenspeicherung und einfache

Datenauslese via Data-Logger,

vielfältige Schnittstellen zur

Anbindung in die Sicherheits-

und Alarm-Infrastruktur, unkomplizierter

Filterwechsel dank leicht

zugänglichem Luftfilter, saubere

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distributor for its innovative high

throughput cell and bead-based

screening products for drug discovery

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new High Throughput Flow Cyto-

metry-HTFC Screening System.

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is a powerful yet simple screening

system that enables researchers to

cost effectively perform broader

experiments with more controls

and replicates, screen more compounds,

and analyze data in ways

never before possible with conventional

flow cytometry.

«The HTFC Screening System represents

a significant breakthrough

in high content screening because

it broadens the types of cells and

multiplexed assays that can be used

for testing compounds in drug discovery

research,» said Terry Dunlay,

IntelliCyt president and CEO.

«By coupling our high-throughput

sampler with the large dynamic

range and multiplexing capability

of flow cytometry-based detectors,

the HTFC Screening System provides

scientists with powerful advantages

over other currently available

technologies.»

PTFE-Sonde misst Konzentration

von Ätzbad-Medien in Echtzeit

Wafer durchlaufen bei ihrer Herstellung

eine Vielzahl chemischer

Prozesse. Hierbei kommen teilweise

ätzende und für den Menschen

gefährliche Stoffe wie Flusssäure,

Salpetersäure, Salzsäure, Wasser-

stoffperoxid und viele andere zum

Einsatz. Diese Stoffe werden u. a.

für spezielle Reinigungsschritte in

Bädern benötigt.

Um die hohen Qualitätsanforderungen

bei der Solarzellenherstellung

erfüllen zu können, müssen

die jeweiligen Bäder möglichst

stabil gehalten werden. Hierzu ist

eine kontinuierliche Kontrolle der

Badzusammensetzung und bei Be-

Using the HTFC Screening System,

researchers can analyze multi-

parameter cell populations or multiplexed

bead suspensions in 96-

and 384-well microplates at rates

up to 40 wells per minute, capturing

data on thousands of cells

per second. Because the HTFC

Screening system can accommodate

very small specimens, sample

and reagent requirements are reduced

by 50 to 90 percent, resulting

in significant cost savings. The

heightened sensitivity and multicolor

capabilities of the flow cyto-

meter detection system also enable

additional applications, including

antibody screening, cytotoxicity

studies and biomarker analysis.

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darf eine Korrektur dieser Zusam-

mensetzung notwendig. Diese Über-

prüfung erfolgte bisher durch manuelle

Probennahme und einer

anschliessenden spektroskopischen

Analyse.

Neu ist nun, die Zusammensetzung

der Inhaltsstoffe mit einer

faseroptischen Sonde zu messen.

Der wesentliche Vorteil liegt in der

schnellen online-Messung der Parameter.

Durch die von Hellma

Analytics realisierte Lösung wird ei-

ne aufwändige Probennahme über-

flüssig. Neben dem Zeitgewinn erhöht

sich dadurch auch massgeblich

die Prozesssicherheit, da An


wender nicht mehr durch ätzende

Flüssigkeiten gefährdet werden und

der Herstellungsprozess auf einer

stabil hohen Qualität abläuft. Weiterer

Vorteil ist die exakte Schichtdicke,

die bestens reproduzierbare

Messergebnisse garantiert. Häufi-

ges Rekalibrieren entfällt dadurch.

Die Sonde ist via Lichtleitern mit

einem Spektralfotometer verbunden.

So kann in Echtzeit die Konzentration

der Medien gefahrlos ge-

prüft und bei Bedarf schnell korrigiert

werden.

Die besonderen Einsatzbedingungen

in aggressiven Medien stellen

hohe Anforderungen an das Sondenmaterial.

Durch den Einsatz

von Teflon® (PTFE) als Material

für das Sondenrohr und Saphir für

die optischen Komponenten wird

die Beständigkeit jederzeit gewährleistet.

Diese Lösung ist besonders

interessant für Hersteller oder Verwender

von Ätzbädern

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Online Überwachung des Trübungspunktes bei

der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe

Die Entwicklung von pharmazeu-

tischen Wirkstoffen erfordert viele

Test und Evaluierungen. Ein wichtiger

Parameter ist dabei die exakte

Bestimmung des Trübungspunktes,

bei dem der Wirkstoff in

Abhängigkeit zur Temperatur zu

kristallisieren beginnt. Der Trübungspunkt

tritt in den meisten

Fällen sehr abrupt ein, was seine Bestimmung

schwierig macht. Her-

kömmliche Messverfahren besitzen

die Schwäche, dass ein Prozess-Mo-

nitoring nicht exakt und in Echtzeit

durchgeführt werden kann.

Abhilfe schafft hier eine spezielle

Mini-Prozess-Sonde von Hellma-

Analytics, die zusammen mit einem

Spektralfotometer den Prozess online

überwachen kann. Bereits das

erste Kristall verursacht eine deutliche

Änderung des Absorptions-

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spektrums, wodurch eine genaue

Bestimmung des Trübungspunktes

garantiert ist. Die Mini-Prozess-

Sonde verfügt über austauschbare

Schichtdickeneinsätze mit Verdreh-

sicherung. Dadurch ist eine 100 pro-

zentige Reproduzierbarkeit der Er-

gebnisse gesichert. Handliche Masse

und hochwertige Dichtkomponen-

ten machen diese Sonde zu einer

robusten und flexiblen Lösung.

Die Mini-Prozess-Sonde ist entwe-

Hochpräzis positionieren

Für höchste Präzision sind die Linear-,

Hub- und Rotationstische

von Parkem genau das richtige.

Von der Miniatur- bis zur Schwerlast-Ausführung

sind alle Positioniersysteme

für 100% Einschaltdauer

ausgelegt. Die integrierten

Linearmotor- und Spindelantriebe

positionieren ihre Lasten dank

Kreuzrollenführung und Encoder-

systemen mit Auflösungen bis 10 Na-

nometer und Schräglagenkompen-

sation hochgenau. Basis der Positio-

niertische bilden Aluminium- und

Stahlprofile mit präzisonsgeschlif-

der mit UV oder NIR-Lichtleitern

erhältlich und besitzt FSMA-Anschlüsse.

Ein Baukastensystem erlaubt

die Anpassung an unterschiedliche

Kundenwünsche. So kann

zum Beispiel die optische Messeinheit

aus Quarz oder Saphir hergestellt

sein oder auch unterschiedliche

Längen geliefert werden.

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fenen Montage- und Lageroberflächen,

welche eine Geradheit/

Ebenheit bis 4 μm garantieren. So

erreicht der kompakte Miniatur-

Positioniertisch MX80 mit nur

20 mm Bauhöhe eine garantierte

Positioniergenauigkeit von 3 μm

und eine Wiederholgenaugkeit von

+/- 0.4 μm. Dem gegenüber steht

die Schwerlastachse LXR, welche

über 1400 kg Last mit einer Wieder-

holgenauigkeit von +/- 1 μm und

einer Positioniergenauigkeit von

weniger als 50 μm auf 3000 mm

Hub positioniert.

Laborscope 4–5/11

17


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Weitere Features der Parkem-Präzisionsmechanik:

l Garantierte Genauigkeit durch

Interfermometer-Test (belegt mit

Testprotokoll)

l Vakuum-, Reinraum- und Low-

ESD-Ausführungen

l Linearmotorantrieb mit sehr präzisem

Gleichlauf

l Integrierte, verstellbare Endschalter

l Vorbereitete Komplettsysteme

(plug & play)

Im Bereich Life-Science ist es wich-

tig, über Analysemethoden zu verfügen,

die schnell und zuverlässig

sind sowie ein hohes Mass an Be-

nutzerfreundlichkeit aufweisen. Da-

her bietet HORIBA Scientific mit

dem kompakten XploRA-INV ei-

ne Möglichkeit, einfach und schnell

eine vielfältige Menge an chemischen

Informationen verschiedens-

ter Proben aufzunehmen und gleich-

zeitig die Ramanspektroskopie mit

den Vorzügen der inversen Mikroskopie

zu verbinden.

So können z.B. biologische Proben

vom Boden eines Nährmittel-

behälters besser beobachtet und ge-

messen werden als von der Oberfläche

eines Objektträgers. Auch

sind die Bedingungen für lebende

Proben in grösseren Behältern

weitaus realitätsnäher als in einem

kleinen Flüssigkeitstropfen auf einem

Glasträger, wie er in der aufrechten

Mikroskopie verwendet wird.

Das XploRa-INV lässt auch dem

erfahrenen Raman-Anwender kei-

ne Wünsche offen: Spektrale und

räumliche Auflösung sind für die

meisten Life-Science-Anwendungen

voll ausreichend. Mit drei per

Mausklick wechselbaren Anre-

gungswellenlängen bietet er zudem

die Möglichkeit, Fluoreszenzprob-

leme zu schwächen oder Resonanzeffekte

auszunutzen. Selbst-

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l Kombinierbar zu Mehrachssystemen

(Zubehör)

l High-End und Economy-Ausführungen

l Offene und geschlossene Systeme

(Stahlband-/Riemenabdeckung)

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XploRA INV: neue Kombination von kompakter

Ramanspektroskopie mit inversem Mikroskop

verständlich stehen auch die neu-

entwickelten, sehr schnellen Scanning-

und Mappingverfahren zur

Verfügung und in Kombination

mit einem Photodetektor können

sogar konfokale Fluoreszenzbilder

aufgenommen werden. Selbst die

anspruchsvolle Kombination mit

AFM, und somit TERS (Tip Enhanced

Raman Spectroscopy), ist

nun aufgrund des freien Platzes

oberhalb der Probe möglich.

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Über 500 neue Kunststoffartikel

im Semadeni-Katalog 2011

Die Semadeni AG fertigt und vertreibt

Produkte aus Kunststoff,

welche vorwiegend in der Wissenschaft,

im Gesundheitswesen, der

Industrie, der Verpackung und

für die Raumgestaltung eingesetzt

werden.

Im April ist der neue Semadeni-

Katalog 2011 erschienen. Darin

lassen sich weit über 500 interessante

und praktische Sortimentsneuheiten

finden. Dazu gehören

auch die zahlreichen Produkte,

die durch die Weiterführung der

Geschäfte der Firma Nef & Co.

Kunststofferzeugnisse seit Anfang

Jahr durch Semadeni verkauft werden.

Darunter sind zum Beispiel

das gesamte Paletten- und Behälterprogramm

des deutschen Herstellers

Paul Craemer GmbH, oder

ein grosses Sortiment an neuen

Eurobehältern. Zudem wurde das

breite Semadeni-Sortiment wieder-

um in allen Bereichen punktuell

mit sorgfältig ausgewählten Artikeln

ergänzt. Auch das Sortiment

der Artikel aus umweltschonenden

Biokunststoffen wurde mit weiteren

Innovationen ausgebaut.

Der 480 Seiten umfassende Katalog

enthält Informationen zu gesamthaft

über 6000 verschiedenen

Artikeln aus Kunststoff. Sämtliche

Produkte werden im Katalog mit

Bild und Informationstext präsentiert.

In den übersichtlichen Tabellen

mit technischen Angaben findet

man bei jedem Artikel alle

relevanten Produktdaten, inklusive

Preis, auf einen Blick. Durch eine

neue, logischere Kapitelstruktur

sind die Produkte noch einfacher

zu finden.

Alle über 6000 Katalogartikel sind

bei Semadeni aufgrund der hohen

Lieferbereitschaft innert kürzester

Zeit verfügbar. Zudem profitiert

die Kundschaft von keinen oder nur

geringen Mindestabnahmemengen

bei sämtlichen Katalogprodukten.

Das gesamte Sortiment ist auch im

benutzerfreundlichen Semadeni-

Webshop unter www.semadeni.com

ersichtlich und bestellbar.

Der neue Semadeni-Katalog 2011

kann beim Anbieter in einer deutschen

und einer französischen

Sprachversionen kostenlos angefor-

dert werden (www.semadeni.com/

Publikationen).

Semadeni AG

Tägetlistrasse 35-39

CH-3072 Ostermundigen

Tel. 031 930 18 18

Fax 031 930 18 28

info@semadeni.com

www.semadeni.com

www.labexchange.com

Gebrauchte Laborgeräte mit Funktionsgarantie


www.labexchange.com

Gebrauchte Laborgeräte zu unschlagbaren Preisen

Die neuen Mikropipetten Acura ® manual XS

Nun auch im Doppelpack erhältlich

Die Pipetten Acura® manual XS 826

wurden zur Erweiterung der bereits

perfekt auf dem Markt integrierten

Linie der Acura® manual hergestellt.

Die neuen Instrumente weisen, zu-

sätzlich zu den bereits bestehenden

Vorteilen der Acura® Familie, folgende

einzigartige Eigenschaften

auf: Gewichtsreduktion und extrem

sanfte Betätigung aller Funktionen.

Eine verbesserte Instrument Führung

durch das optimale Verhältnis

Grösse/Länge, welches eine per-

fekte Handkontrolle bei der Dosierung

in schmale Mikroröhrchen

garantiert. Messtechnisch erhöhte

Leistungen durch den deutlich

fühlbaren sensiblen Hubanschlag.

Die neuen Pipetten sind einzeln

oder in einem interessanten budget-

freundlichen TwiXS-Pack erhältlich.

Dieser beinhaltet zwei Instrumente

und einen kostenlosen Regalhalter.

Sechs verschiedene Kombinationen

stehen zur Auswahl, welche sich

über die komplette Volumenreihe

von 0.1 bis 1000 μl erstreckt.

www.socorex.com

Erfolgreiche Entwicklung von Zellkulturprozessen

mit dem NucleoCounter NC3000

Der NucleoCounter NC-3000 von

Chemometec ist ein neu entwickel-

tes, leicht zu bedienendes automatisiertes

Zellanalysesystem. Die

fluoreszenz-basierte Messtechnik

erlaubt eine schnelle und präzise

Bestimmung der Zellzahl, Vitalität

und sogar Apoptose (DNA-Fragmentation,

Mitochondrial Potential

Assay, Level an freien Thiolen,

Annexin V und Caspace), Zellzyk-

lus-Analyse sowie Transfektions-

Effizienz. Durch die Verwendung

von vorkalibrierten Einwegkassetten

oder -Slides, die bis zu 8-pa-

rallele Messungen erlauben, ist die

Messtechnologie sehr robust und

wartungsfrei. Zudem werden individuelle

Einflüsse durch das Laborpersonal

minimiert. Die kompakte

Bauweise erlaubt eine sehr einfache

Implementierung in die be-

stehende Laborinfrastruktur. Durch

die komfortable Benutzersoftware

und voreingestellte Parameter entfallen

aufwendige und schwierige

Kompensationen durch den Anwender.

Mit Hilfe der integrierten

7 LED‘s (365, 405, 475, 500, 525

und 590 nm Wellenlänge) und die

8 automatisch gesteuerten Emis-

sionsfilter kann eine Vielzahl von

fluoreszenz-basierten Zell-Assays

durchgeführt werden. Zudem wird

durch das geringe Probenvolumen

von 8-60 μL die Analyse von kleins-

ten Populationen in 15–60 Sekunden

möglich.

Mit mehr als 22 verfügbaren Assays

gestattet der NC3000 eine optimierte

Prozessentwicklung mit

Zellkulturen. Das Gerät erlaubt die

routinemässige Untersuchung der

Prozesse auf Zellebene, wie sie bis

Das neue Temperaturmessgerät

ALMEMO® 1030-2 bietet höchs-

te Auflösung, Präzision und Linea-

rität bei der Temperaturmessung.

Es eignet sich somit optimal als

Referenzmessgerät für Kalibrierlaboratorien

und für die Qualitätssicherung.

Über 2 Eingangsbuchsen

können Pt 100 Fühler

angeschlossen werden. Gemessen

wird wahlweise mit einer Auflösung

von 0,001 K oder 0,01 K.

Das Gerät wird als Set mit einem

Pt 100 Temperaturfühler in Klasse

1/10 B (DIN EN 60751) angeboten.

Der Einsatzbereich liegt zwischen

-50,000 und +400,000 °C.

Das Gerät selbst verfügt über

eine Messgenauigkeit von 0,01 %

LABORSCOPE FARBE

bisher nur mittels FACS (Fluorescence

Activated Cell Sorting) erreicht

werden konnte. Mit den

wichtigsten Parametern wie Zellzahl

und Vitalität lässt sich zwar

der „globale“ Zustand des Prozesses

bestimmen, jedoch kann keine Information

über den zellulären Zustand

abgeleitet werden. Mit bereits

gut etablierten Assays wie dem zur

Bestimmung der Viabilität (Messung

der freien Thiol-Konzentration),

zur Untersuchung des mitochondrialen

Potentials oder des

Zellzyklusses kann der Zustand der

Zellen in einem Prozess sehr exakt

beschrieben werden. (Christoph

Ries, Dipl. Ing. FH Biotechnologie,

Bioverfahrens- und Zellkulturtechnik,

Institut für Biotechnologie,

Life Science und Facility Management,

Zürcher Hochschule für Angewandte

Wissenschaften).

Sysmex Digitana AG

Tödistrasse 50

8810 Horgen

044 718 38 38

www.sysmex.ch

Hochgenaues Temperaturmessgerät mit 0,001 K

Auflösung, als Referenz für Kalibrierlaboratorien

und Qualitätssicherung

vom Messwert. Die Dimension in

der Anzeige ist wählbar zwischen

Grad C, Grad F und K. Die kompakte

Bauform bietet optional den

Schutzgrad IP54, ein beleuchte-

Laborscope 4–5/11

19


LABORSCOPE FARBE

tes Grafikdisplay und eine einfache

Bedienung über Softkeys und

Curserblock. Zwei Ausgangsbuchsen

ermöglichen den Anschluss an

einen PC oder die Einbindung in

einem Netzwerk. Als Option ist ein

aufsteckbarer Messwertspeicher er-

hältlich. Auswertesoftware, Daten-

kabel, Temperaturfühler und DKD

Scientific CMOS OEM-Kamera 2.8M

Mit der neuen OEM Variante der

beliebten Scientific CMOS Kamera

Orca-Flash2.8 erweitert Hamamatsu

Photonics den Anwendungsbereich

des erfolgreichen Alleskönners nun

auch für industrielle Anwendungen.

Die 2.8M vereint neben den bekannten

abbildungstechnischen Ei-

genschaften jetzt auch Kompaktheit

sowie einfachste Systeminteg-

ration. Die schnelle IEEE-1394b

Schnittstelle ist dabei Datenport

und Stromversorgung zugleich. Mit

nur einem Anschluss arbeitet die

Kamera in einem Grundmodus,

bei Anschluss beider Kabel steht

Optimale Probenvorbereitung

beginnt in der Arztpraxis

Mit der EBA 270 hat Hettich eine

Kleinzentrifuge mit Ausschwingro-

tor auf den Markt gebracht. Das

Gerät, das speziell für Arztpraxen

entwickelt wurde, kann gebräuchliche

Blutabnahmegefässe und Urin-

röhrchen bis zu einem Volumen von

20 Laborscope 4–5/11

Kalibrierzertifikat sowie Netzteil

und Messgerätekoffer sind im Lieferumfang

enthalten.

Interstar AG

alte Steinhauserstr. 19, 6330 Cham

Tel. 041 741 84 42, Fax 041 741 84 66

info@interstar.ch

www.interstar.ch

die volle Leistungsfähigkeit, d.h.

1920 x 1440 Pixel Auflösung bei

45 Bildern pro Sekunde zur Verfügung.

Die höchste erzielbare Dynamik

beträgt 14 Bit. Im Gegensatz

zur Laborversion wird bei der

2.8M auf eine aktive Chipkühlung

verzichtet.

Das Ausleserauschen bleibt hierbei

auf 3 Elektronen r.m.s. reduziert.

Mit filigranen 85 mm x 85 mm

Grundfläche fügt sie sich in nahe-

zu jede Systemumgebung ein.

Typische Anwendungen für den

industriellen Einsatz in den Berei-

chen Life-Science Mikroskopie, Feh-

leranalyse,Industrielle Bildgebung,

Halbleiterinspection, u.a.

Hamamatsu Photonics Schweiz

Dornacherplatz 7

4500 Solothurn

Tel. 032 625 60 60

swiss@hamamatsu.ch

www.hamamatsu.ch

15 ml bei einer max. Geschwindig-

keit von 4000 min -1 zentrifugieren.

Das entspricht einer RCF von

2.254. Damit hat die Firma auf

die Empfehlung vieler Hersteller

von Probenröhrchen mit Trenngel

reagiert, die zur Zentrifugation in

einem Ausschwingrotor raten.

Im Ausschwingrotor erfolgt die Sedimentation

in Richtung der Gefässachse,

sodass die Bestandteile

horizontale Schichten von gleichmässiger

Dicke bilden. Eine horizontal

ausgebildete Gelschicht hat

den Vorteil, dass sie das Plasma/Serum

nicht nur zuverlässig von den

festen Blutbestandteilen trennt,

sondern auch für die Aufrechter-

haltung dieser Trennung während

des Transports des Probenröhrchens

von der Arztpraxis zum Analyselabor

sorgt.

Die «Kleine», die mit ihrem im

Lieferumfang enthaltenen Ausschwingrotor

ebenso gute Trennergebnisse

wie eine grosse Zentri-

fuge liefert, bereitet in ihm die Proben

optimal auf die Analyse vor.

Dazu bietet die EBA 270 den vom

Hersteller gewohnten Bedienkomfort.

Für unterschiedliche Anwendungen

erlaubt das Gerät eine vari-

Kompakter piezoresistiver Drucksensor

Klein aber hoho

Der neue Drucksensor der Serie

MIS-2500 gilt mit seinen Massen

von 8,5 x 11,1 mm als einer

der kompaktesten piezoresistiven

Drucksensoren.

Der MIS-2500 wird mittels einem

CMOS Interface IC verstärkt und

kompensiert. Das IC Interface ermöglicht

eine einfache und präzise

Kalibrierung der Widerstandsbrü-

able Einstellung von Drehzahl und

Laufzeit. Während des Laufs werden

die Parameter im Display angezeigt.

Auch bei leichter Unwucht

gewährleistet der elastisch gelagerte

Motor hohe Laufruhe und Dreh-

zahlstabilität. Darüber hinaus ist

die EBA 270 mit Mikroprozessorsteuerung,

Kurzlauftaste mit Zeitanzeige

und einem Sichtfenster

im Deckel zur Drehzahlkontrolle

während der Zentrifugation aus-

gestattet. Während sich der Rotor

dreht, verhindert ein Zuhaltemechanismus

das Öffnen der Zentri-

fuge. Nach Ablauf des Zentrifugier-

programms lässt sich der Deckel

auf Tastendruck bequem öffnen.

Andreas Hettich GmbH & Co KG

Föhrenstrasse 12

D-78532 Tuttlingen

Tel. +49 (0)7461 705 111

Fax +49 (0)7461 705 25 111

www.hettichlab.com

cke via EEPROM. Korrigiert werden

der Offset, die Verstärkung

und beide Temperaturkoeffizienten.

Die Sensoren werden werksseitig

kalibriert und temperaturkompensiert.

Die Genauigkeit wird mit ±2 %FS

0…85 °C beziffert. Bei einer Speisespannung

von 4,75…5,25 VDC

steht ein ratiometrisches Aus


gangssignal von 0,25…4,75 zur

Verfügung. Der MIS-2500 ist

in verschiedenen Messbereichen

zwischen 0…70 mbar bis hin zu

10 bar lieferbar.

Zum Einsatz kommen die Sensoren

in der Medizin- und Industrietechnik

z. B. bei medizinischen

Messgeräten, Positionierung von

Spitalbetten, Pumpensteuerungen

oder als Druckschalter. Der preislich

attraktive Sensor ist auch für

Konsumerprodukte interessant.

Alle Ausführungen der neuen pie-

zoresistiven Drucksensoren sind

ab Lager lieferbar und können direkt

über den neuen Online-Shop

http://shop.pewatron.com bestellt

werden.

Pewatron AG

Thurgauerstrasse 66

8052 Zürich

Tel. 044 877 35 00

Fax 044 877 35 25

www.pewatron.com

Microsart ® @vance ® :

Neue Produktlinie zur fortschrittlichen

Koloniezahlbestimmung in Qualitätssicherungslaboren

der Pharmaindustrie

Sartorius Stedim Biotech, ein führender

Anbieter von Produkten und

Dienstleistungen für die biopharmazeutische

Industrie, baut sein

Portfolio für die Qualitätssicherung

im Labor weiter aus. Microsart® @

vance® heisst die neue Produktlinie

der etablierten Microsart®- Familie,

die speziell für die mikrobiologische

Qualitätskontrolle in der

Pharma und Biopharmaindustrie

entwickelt wurde und auf Single-

Use-Technologien basiert. Microsart®

@vance® ermöglicht effektive,

fortschrittliche Workflows im

Qualitätssicherungslabor und erfüllt

höchste Sicherheitsstandards.

Damit wird die neue Produktlinie

den hohen Anforderungen der Phar-

ma- und Biopharmaindustrie mehr

als gerecht. Den Auftakt der neu-

en Produktlinie bilden die Single-

Use-Filtereinheiten Microsart® @

filter 100 und 250. Sie wurden spe-

LABORSCOPE FARBE

www.labexchange.com

Gebrauchte Laborgeräte mit Funktionsgarantie

ziell für den quantitativen Nachweis

von Mikroorganismen in Pharmazeutika

und Kosmetika entwickelt.

Effiziente Analyse, zuverlässige Er-

gebnisse: Microsart® @filter liefert

in nur wenigen Arbeitsschritten von

der Probennahme bis zur Bebrü-

tung zuverlässige Analyseergebnisse.

Die Filtereinheiten sind steril verpackt,

anschlussfertig und können

sofort im Qualitätssicherungslabor

eingesetzt werden. Durch das optimierte

Design der Filtereinheit

wird die gesamte Probe filtriert, oh-

ne Reste an der Wandung zu hinterlassen.

Somit entfällt – sofern

nicht gesetzlich vorgeschrieben –

der Spülvorgang nach der Filtra-

tion. Filter und Trichter bilden ei-

ne sterile, komplette Einheit und

reduzieren dadurch das Risiko von

Sekundärkontaminationen auf ein

Minimum. Die Membrane aus

Cellulosenitrat (Celluloseester) ver-

eint effektive Rückhaltung von Mikroorganismen

mit hohen Flussraten

und optimalem Koloniewachstum.

Das aufgedruckte Gitternetz erleichtert

das Auszählen, speziell bei

höheren Keimzahlen und Mikrokolonien.

Einfache Handhabung bei grösstmöglicher

Flexibilität: Die mikrobiologische

Analyse ist mit Microsart®

@filter denkbar einfach: Nach

der Probennahme wird die sterile

Filtereinheit aus der Packung genommen

und auf eine Filterstation

gesetzt. Die transparenten

Filtereinheiten mit Graduierungen

am Trichter lassen Füllmenge

und Filtrationsfortschritt leicht erkennen.

Der Klick-Fit-Verschluss

kann einfach geöffnet und der

Trichter schnell entfernt werden.

Die Filtermembrane ist problemlos

zu entnehmen, da die Filterbasis

über Aussparungen für die Pinzette

verfügt. Anschliessend wird

der Membranfilter in einer Petri-

schale mit Agarnährboden keimspe-

zifisch bebrütet und später ausgezählt.

Die Microsart® @filter-Pro-

dukte sind für Probenvolumina bis

zu 100 ml und 250 ml verfügbar

und in unterschiedlichen Porengrössen

und Filterfarben erhältlich.

Als Tray-Version mit Deckel für

die sterile Werkbank oder gestapelt

zur sicheren Entnahme durch einen

Microsart® Funnel Dispenser

bieten sie für jede Laborsituation

die richtige Lösung. Microsart® @

filter kann mit allen Produkten

der Microsart®- und Combisart®-

Reihe kombiniert werden, ohne

zusätzliche Investitionen hervorzurufen.

www.sartorius-stedim.com

Laborscope 4–5/11

21


LABORSCOPE FARBE

Minimierte Investitionskosten pro Lagerplatz –

Regallager von DENIOS

Zur Lagerung grösserer Mengen von

Gefahrstoffen werden vorschriftsmässige

Lagereinrichtungen benötigt,

die den Anforderungen der ein-

gestellten Medien gerecht werden.

Gleichzeitig muss die Minimierung

der Investitionskosten pro

Lagerplatz berücksichtigt werden.

Regallager «Systemcontainer» von

DENIOS erfüllen diese Anforderungen.

Sie sind entsprechend den

eingestellten Gebindearten ausgestattet

und ermöglichen mit ihren

Abmessungen direkte Fass- oder

IBC-Lagerung.

Die Regallager sind mit einer Auffangwanne

in der unteren Lager-

ebene bestückt. Die unterschiedlichen

Stoffe werden unter Beachtung

der spezifischen Lagervorschriften

gelagert.

Systemcontainer von DENIOS

werden in natürlich belüfteter Bau-

weise gefertigt. Durch ein optional

22 Laborscope 4–5/11

erhältliches Zubehörset inkl. Poten-

zialausgleich wird jeder Container

mit wenigen Handgriffen zur geset-

zeskonformen Lagerung entzündlicher

Flüssigkeiten ausgestattet.

Je nach betrieblichen Anforderun-

gen werden die Systemcontainer der

DENIOS AG mit Schiebe- oder

Flügeltüren gefertigt. Alle Typen

sind auch in wärmeisolierter Ausführung

zur Lagerung von temperaturempfindlichen

Stoffen lieferbar.

DENIOS AG

Mythenstrasse 4

5430 Wettingen

Tel. 056 417 60 60

Fax 056 417 60 61

info@denios.ch

www.denios.ch

Neuer ARP Power Hub ersetzt bis zu 8 Netzteile

Schluss mit dem Netzteil-Salat:

Der ARP Power Supply Hub sorgt

für Ordnung und bessere Energieeffizienz.

Am Power Hub lassen

sich maximal je vier Geräte mit 5

und 12 Volt anschliessen.

Der ARP Power Supply Hub sorgt

nicht nur im Netzwerkschrank für

mehr Ordnung, sondern überall,

wo viele elektrische Geräte mit

Hohlstecker betrieben werden.

Der Hub ist mit jeweils vier Anschlüssen

für 12 V und 5 V ausgestattet.

Ganze acht Netzteile lassen

sich mit dieser Stromzentrale ersetzen.

Das sorgt für mehr Platz und

optimale Energieeffizienz. Insgesamt

können pro Power Hub bis

zu 4 A ausgegeben werden. Eine

LED Statusanzeige ist bereits integriert.

Der Power Hub läuft sehr

ruhig und ist nicht zu hören, da er

ohne Ventilator auskommt.

Mit dem standardisierten Hohlsteckertyp

5525 wird ein grosser

Teil der Peripheriegeräte abgedeckt,

so etwa Printserver, Router,

KVM-Switches, Scanner, Kameras

etc.

Der Power Hub lässt sich optimal

in Netzwerkschränken und Serverräumen

einsetzen, aber auch unter

Arbeitstischen, in Schulzimmern

oder bei Kassen-Terminals; also

überall dort, wo mehrere Peripheriegeräte

Energie bzw. Gleichstrom

benötigen. Der Power Hub ist bereits

mit den nötigen Anschlusskabeln

ausgestattet. Im Lieferumfang

sind acht Kabel mit Hohlsteckertyp

5525 (4 x 0.5 Meter und 4 x

1.5 Meter) inbegriffen. Das Kraftpaket

kommt auch dann zum Zug,

wenn bei einem Peripheriegerät

das Netzteil verloren geht oder

defekt ist.

Der neue ARP Power Supply Hub

(Art. Nr. 821620) ist ab sofort für

CHF 149.– erhältlich. www.arp.ch

oder Tel. 041 799 09 09.

ARP Datacon AG

Birkenstrasse 43b

6343 Rotkreuz

info@arp.ch

www.arp.ch

New trough from Tecan to reduce reagent costs

Tecan has launched a new 25 ml

trough designed to reduce waste

of valuable reagents in automated

liquid handling applications. These

troughs have a conical base design

to minimize the liquid volume inaccessible

to the liquid handling

(LiHa) arm, reducing dead volume

for conductive liquid level detec-

tion (cLLD) by a minimum of a

third in comparison to Tecan’s

standard shaped troughs, and down

to at least 500 μl for manual adjustment

of tip positioning. Made

of grey polypropylene, the new

troughs are suitable for light sensitive

reagents, and can easily be

sealed for convenient reagent trans-


port. They are available in Tecan

Pure standard – certified to be free

from contamination by human

DNA, RNase, DNase and PCR

inhibitors – making them ideal

for molecular diagnostics, forensics

and genomics research applica-

tions.

Der Druckmessumformer PBMN

von Baumer verfügt über einen

Druckanschluss mit frontbündiger

Membrane. Der Anschluss ist in

verschiedenen normierten Dimensionen

wie z. B. G½’’ und G1’’

lieferbar. Aufgrund seiner dichtungslosen

Konstruktion weist der

PBMN eine hohe Medienverträg-

lichkeit auf. Die frontbündige

Membran stellt darüber hinaus sicher,

dass im Prozess keine Rückstände

des zu messenden Mediums

im Prozessanschluss zurückbleiben.

Damit eignet sich der PBMN besonders

für Druckmessungen in

den Bereichen Pharma und Chemie.

Als High-End-Transmitter aus

der modular aufgebauten PB-Serie

kann der PBMN individuell an die

Bedürfnisse von Kunden aus diesen

Branchen angepasst werden.

Tecan Trading AG

Seestrasse 103

8708 Männedorf

Tel. 044 922 81 11 / Fax 044 922 81 12

info@tecan.com / www.tecan.com

Druckmessumformer PBMN bietet

Druckanschluss mit frontbündiger Membrane

Der PBMN mit frontbündiger

Membrane deckt Messbereiche von

-100…100 mbar bis 0…400 bar ab

und ist in den Genauigkeitsklassen

0,1 % F.S., 0,25 % F.S. und 0,5 %

F.S. lieferbar. Der robuste Druckmessumformer

ist aktiv temperaturkompensiert

und kann mit der

optional erhältlichen Kühlstrecke in

Mediumstemperaturen von -40…

+150 °C eingesetzt werden. Dadurch

eignet er sich besonders für Anwendungen,

die Genauigkeit über

einen grossen Temperaturbereich er-

fordern. Ferner ist der PBMN sehr

widerstandsfähig gegenüber Vibra-

tionen, Schocks und Stössen. Er

entspricht je nach Anschlussart der

Schutzart IP65 bzw. IP67.

Der Gesamtsummenfehler des

PBMN liegt bei < 0,4 % F.S. Sei-

ne Langzeitstabilität beträgt 0,1 %

F.S. Als Ausgangssignale sind 4…

20 mA sowie verschiedene Spannungstypen

wählbar. Mit dem Pro-

grammiergerät FlexProgrammer

9701 von Baumer kann der PBMN

sowohl von einem PC-Arbeitsplatz

aus als auch direkt vor Ort konfiguriert

werden.

Im neu erschienenen Katalog 2011/

2012 zeigt Huber Kältemaschinen-

bau hochgenaue Temperierlösungen

von -120 bis +425 °C. Der Katalog

wurde rundum überarbeitet

und ist jetzt 132 Seiten stark. Dank

neuer Kapitelaufteilung und angepasstem

Design zeigt sich der Katalog

noch übersichtlicher und lesefreundlicher.

Zur Auswahl stehen

dynamische Temperiersysteme, Um-

wälzkühler und Thermostate für

Anwendungen in Forschung, Tech-

nikum und Produktion. Im Kata-

log finden sich auch zahlreiche

Neuheiten, darunter fünf neue Uni-

stat-Temperiersysteme, verbesserte

MPC- Thermostate, der neue Kältethermostat

CC508 und Spezialprodukte

wie Kalibrierbäder und

neue Umwälz-Wärmetauscher. Neu

hinzugekommen ist auch die Uni-

stat-Hybrid-Technologie zur Prozesstemperierung.

Diese Techno-

logie kombiniert die Unistat-Technik

mit zusätzlichen Energiequellen

wie Dampf, Kühlwasser oder

Nitrogen und ermöglicht so die

Temperierung von sehr grossen Pro-

duktionsreaktoren. Ebenfalls neu in

den Katalog aufgenommen wurden

verschiedene Serviceleistungen wie

Wartungsverträge, Zertifikate, IQ/

LABORSCOPE FARBE

www.labexchange.com

Der grösste Pool an gebrauchten Analysegeräten

Baumer Electric AG

Hummelstrasse 17

Postfach

8501 Frauenfeld

Tel. 052 728 13 13

Fax 052 728 11 44

sales.ch@baumer.com

www.baumer.com

Temperiertechnik-Katalog 2011/2012

Huber Kältemaschinenbau präsentiert

neue Temperierlösungen

OQ-Dokumentation sowie Schulungen

und ein Mietgeräteservice.

Der Katalog ist als PDF-Download

im Internet erhältlich oder

kann kostenlos unter Telefon +49

(0)781 96030 angefordert werden.

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH

Werner-von-Siemens-Strasse 1

D-77656 Offenburg

Tel. +49 (0)781 96030

Fax +49 (0)781 57211

info@huber-online.com

www.huber-online.com

Laborscope 4–5/11

23


LABORSCOPE FARBE

Alicat Massendurchflussmesser und -regler

halten Schadgasen stand

Durchflussmessung und -regelung mit der MS und MCS Serie

Um Herausforderungen der Prozesssteuerung

in aggressiven Umgebungen

zu meistern, hat Alicat

Scientific Inc. Massendurchflussmesser

der Serie MS und MCS

entwickelt.

Die Konstruktion aus 100 % 316L-

Edelstahl sowie die FFKM-Elastomerwerkstoffe

der MS und MCS

Serie ermöglichen Mess- und Regelungsoptionen

für die häufigeren

Schadgase und Gasgemische,

die in ätzenden Prozessumgebungen

verwendet werden. Die Anlagen

werden für dreissig Edelgase

und eine Reihe von Schadgasen

kalibriert, die die Standardaus-

rüstung beschädigen würden, einschliesslich

Ammoniak, Schwefelwasserstoff

und Schwefeldioxid.

Die Massendurchflussmesser der

Serie MS messen Druck, Tempera-

tur und Volumenstrom schnell und

genau. Die patentierte Alicat-Tech-

nologie für den Laminarströmungs-

differenzdruck liefert höchstgenaue

Ergebnisse in einer viel schnelleren

Reaktionszeit als Konkurrenztechnologien.

Für Applikationen, die

eine Präzisionsgasdurchflussrege-

lung erfordern, bieten die Massendurchflussregler

der Serie MCS ei-

24 Laborscope 4–5/11

ne genaue Gasdurchflusskontrolle,

wobei Flusssollwerte in weniger als

100 Millisekunden erreicht und er-

halten werden.

Beide Anlagen können einfach als

eigenständige Geräte betrieben

werden. Mit einem integrierten

Digital-Display können Benutzer

die Konfiguration des Messgerätes

ohne Computer, komplizierter Soft-

ware oder Skripte ändern. Für einen

komplexeren Betrieb lassen sich so-

wohl der MS als auch MCS meistens

an eine Software zur Prozesssteuerung

anschliessen, ohne dabei

einer zusätzlichen Ausrüstung oder

Reglern zu bedürfen und stellen

somit eine leicht zu installierende

und kostengünstige Lösung dar.

Um mehr über die MS und MCS

Serie sowie über die anderen Produkte

Alicats zur Durchflussrege-

lung zu erfahren, besuchen Sie bitte

www.alicatscientific.com, oder rufen

uns unter +1 520 290-6060 an.

Als Teil der internationalen Halma

Gruppe entwickelt und produziert

Alicat Scientific Massendurchflussgeräte

in der medizinischen

und wissenschaftlichen Messtech-

nik sowie in besonderen Industrie-

applikationen zur Hochpräzisions-

messung von Gas- und Flüssigkeits-

durchflüssen. Das Produktspektrum

des Unternehmens umfasst Mas-

sen- und Flüssigkeitsdurchflussmes-

ser und -regler, Druckregler, digita-

le Druck- und Vakuummessgeräte,

Die bequemste Art Flüssigkeitsabfälle

zu entsorgen

Der neue VACUSIP von INTEGRA

ist ein autonomes Absaugsystem, mit

dem sich die Vielzahl von Anwendungen

zum Absaugen von Flüssigkeiten

an der Laborbank einfach

erledigen lassen.

VACUSIP macht das Entsorgen von

Flüssigabfällen so einfach wie nie

zuvor und beansprucht dabei nur

eine minimale Standfläche. Es ist

die ideale Lösung zum Absaugen

kleiner Flüssigkeitsmengen, wie zum

Beispiel Überstände nach Zentrifu-

gationen, Waschlösungen und Rest-

flüssigkeiten.

VACUSIP besitzt eine zuverlässige

und leise Vakuumpumpe, sowie

einen wiederaufladbaren Akku in

der speziellen Akkuversion. Das be-

deutet völlige Unabhängigkeit von

externen Vakuum- und Stromquellen.

VACUSIP ist somit komplett

flexibel und kann standort-

unabhängig eingesetzt werden. Um

die Pumpe zu schonen und die Bat-

terielaufzeit zu verlängern, schaltet

sich die Pumpe automatisch aus wenn

das Arbeitsvakuum erreicht ist.

tragbare Durchflussmesser, Kalibrierungsnormen,

Software und Zu-

behör.

www.alicatscientific.com

www.halma.com

Der spezielle VACUSIP Handoperator

erlaubt ein fein dosiertes

Absaugen. Dank der Vielzahl von

Adaptern für den Handoperator,

kann VACUSIP praktisch für alle

kleinvolumigen Aspirationsaufgaben

verwendet werden. Ein hydro-

phober Filter schützt das Gerät zudem

vor Kontamination und Flüssigkeitseintritt.

Alle Komponenten, die in Kontakt

zur Flüssigkeit stehen, sind autoklavierbar

und das Wechseln der

Sammelflasche ist einfach und sicher.

All dies macht VACUSIP zum Sys-

tem der Wahl für ein bequemes

Absaugen von Flüssigabfällen.

INTEGRA Biosciences

Zizers, Switzerland

Tel. 081 286 95 30

info@integra-biosciences.com

www.integra-biosciences.com


testo Saveris – Automatisiertes messen,

dokumentieren und alarmieren

Das einfach zu bedienende Funk-

Messsystem bringt Sicherheit und

Zeitersparnis durch automatisierte

Messdaten-Erfassung.

Labore sowie Forschungs- und Ent-

wicklungsbereiche sind für die Auf-

zeichnung von Umgebungs- und

Prozessdaten verantwortlich. testo

Saveris übernimmt hier die zentrale

Überwachung der Messreihen

von temperatur- und feuchtesensiblen

Produkten. Durch die einfache

und sichere Überwachung

und zentrale Dokumentation von

Klima- und Prozessdaten in Klima-

kammern, Kühlschränken, Brutschränken

oder Prüfständen wird die

lückenlose Qualitätssicherung ga-

rantiert. Mit der integrierten Funk-

technologie ist das testo Saveris Sys-

tem ohne jeglichen Installationsaufwand

sofort betriebsbereit. Somit

also optimal für sämtliche Aufzeichnungen

von Temperatur- und

Feuchtedaten geeignet.

Drehrohrofen bis 1200 °C

Hochwertige Drehrohröfen für spezi-

elle Wärmebehandlung von Pulvern

und Granulaten mit keramischem,

metallischem oder Quarzglas-Dreh-

Die Saveris-Funkfühler messen Tem-

peratur und Feuchte. Im Messtakt

speichern die Fühler ihre Messdaten

und senden diese in regelmässigem

Zeitabstand an eine zentrale

Basis-Station. Neben den Funkfühlern

sind auch Ethernetfühler

einsetzbar, die direkt an eine vorhandene

LAN-Infrastruktur angeschlossen

werden. Das Display an

der Basis-Station zeigt sämtliche

Systemdaten sowie Alarme.

Eine Basis-Station kann 150 Funk-

und Ethernetfühler bzw. 254 Mess-

kanäle verwalten. Sie wird wahlwei-

se über USB- oder Ethernetkabel an

den PC angeschlossen. Alle Messdaten

werden zentral in der Datenbank

der Software gespeichert und

sind jederzeit in Tabellen- oder

Grafik-Ansicht abrufbar.

www.testo.ch/saveris

rohr (di = 99 mm, l = 2500 mm, beheizt

bis zu 1500 mm) komplett

wassergekühlt zum Einbau in eine

Glovebox.

Einstellbare Drehgeschwindigkeiten

(von 0,5 bis 5 U/min) des Einsatz-

rohres. Neigungseinstellung (bis 10 °)

über Zahnstangenwinde.

3-Zonenheizung: Fibrothal-Rohrheizmodul

mit eingebetteten Heiz-

wendeln, Tmax. 1200 °C.

Optionen: Schutzgas, Schneckenförderer,

thermische Nachverbren-

nung, Kühlzonen, Vibrationsrinne.

Einsatzrohre: Quarz Tmax


LABORSCOPE FARBE

www.labexchange.com

Gebrauchte Laborgeräte mit Funktionsgarantie

Der neue HygroFlex8 –

der Alleskönner aus dem Hause Rotronic

Die neuen HF8 Messumformer von

Rotronic eignen sich bestens für

fest installierte Anwendungen in de-

nen hoch präzise Messleistungen ge-

fragt sind. Auf der neuen wegweisenden

AirChip3000 Technologie

basierend, harmoniert der Hygro-

Flex8 mit fast allen HygroClip2

Fühlern und bewährt sich in den

meisten Praxis-Anwendungen!

Präziser geht’s kaum noch: Im Zusammenspiel

mit den digitalen Hygro-

Clip2 Fühlern gehört der Hygro-

Flex8 zu den vielseitigsten und

präzisesten Feuchte- und Temperatur-Messgeräten

im Markt.

Die Messgenauigkeit beträgt 0.8

% rF and 0.1 ˚C, je nach eingesetzten

Fühlertyp können Temperaturbereiche

von -100 bis 200 ˚C gemessen

werden und mit der Data

Logging Funktion zeichnet das

Gerät bis zu 20 000 Messwerte auf.

Anwender können Messintervalle

konfigurieren und Ausgangssignale

skalieren.

Die neueste AirChip3000 Techno-

logie garantiert einen automatischen

Sensortest, Driftkompensation und

es stehen alle psychrometrischen

Berechnungen zu Verfügung.

Hohe Flexibilität und vielseitige Ein-

satzmöglichkeiten: Der HF8 verfügt

über 2 Fühlereingänge und die

26 Laborscope 4–5/11

mitgelieferte HW4 Software ermöglicht

dem Anwender die angeschlossenen

HygroClip2 Fühler

exakt nach seinen Bedürfnissen zu

konfigurieren. Die UART-Schnittstelle

und die skalierbaren analogen

Ausgänge bieten den Vorteil,

dass Fühler als «Stand-Alone-Lösung»

dienen, aber auch ganz einfach

in OEM-Anwendungen integriert

werden können. Weitere

Vorteile sind, dass ausgewechselte

Fühler ohne Justierung einsetzbar

sind und weiter verfügt das Messgerät

über 4 Relais, die zur Rege-

lung von gemessenen und berechneten

Parametern eingesetzt werden

können.

Mit voller Netzwerkfähigkeit: Wer

den HF8 einsetzt, dem stehen 4 frei

programmierbare analoge Ausgänge

zur Verfügung – konfigurierbar mit

der HW4 Software – und am Mess-

gerät können akustische oder visu-

elle Alarme aktiviert werden. Zusätzlich

ermöglichen die optionalen

digitalen Ausgänge eine Verbindung

mit einem Netzwerk via

Ethernet und Power over Ethernet.

Falls vom Anwender erwünscht,

kann der HF8 als «Master- oder

Slave-Anwendung» in ein RS485-

Netzwerk integriert werden.

Der HygroFlex8 ist ein wahrer

Alleskönner und kann in fast allen

industriellen Anwendungen – im

Pharmabereich, Lebensmittelbereich,

Fahrzeugbau, Gebäudemanagement

und vielen weiteren –

eingesetzt werden.

ROTRONIC AG

Tel. 044 838 11 44

humidity@rotronic.ch

www.rotronic-humidity.com

Labotec, 8.–9. Juni 2011, Genf,

Stand B12

IG Instrumenten-Gesellschaft AG

an der LABOTEC Suisse 2011, Halle 2, Stand E07

Die IG Instrumenten-Gesellschaft

AG zeigt an Ihrem Stand Laborgeräte

für verschiedenste Anwendungsbereiche.

Synthese/Chromatographie: Das umfangreiche

Angebot richtet sich an

den synthetisch arbeitenden Chemiker:

Das neue Mikrowellengerät

Discover SP von CEM ist noch

bedienerfreundlicher und gefahrloser

zu Handhaben, während die

ultimativen Synthese-Hilfsgeräte

von Radleys beinahe ein Standard

in den Labors werden. Präsentiert

werden ausserdem das beliebte Com-

biFlash Rf-System von Teledyne

Isco sowie die alternativen Chromatographie-Werkzeuge

von Dynamic

Extractions, die auf «High

Perfomance Countercurrent Chromatography»

(flüssig/flüssig) basieren.

Weitere Highlights sind die

weltweit einmalige 8fach HPLC

(bzw. SFC)-Anlage von Sepiatec, so-

wie der H-Cube zum gefahrlosen

Hydrieren von Thales Nano, der füh-

renden Firma im Bereich der micro-

flow-, als auch Hochtemperatur-

und Hochdruck-Reaktionstechnik.

Kälte/Wärme: Für das Temperieren

oder Tiefkühlen stehen die Wärme-

und Kältethermostate von LAUDA,

die Tiefkühlschränke von Binder

und die bewährten Langzeitgefrier-

und Transportbehälter, als auch

Cryo Lagerungssysteme (Bioarchi-

vierung) von Taylor Wharton und

National Lab zur Verfügung.

Mikro- und Molekularbiologie: Die

IG zeigt eine breite Palette von

Die Systemintegration von Komponenten

forciert die wirtschaftliche

Herstellung von Maschinen

und Anlagen. Darüber hinaus soll

Geräten zur Automatisierung der

Routineanalytik. Dazu gehören

zum Beispiel der schnelle Spiralplattierer

EasySpiral wie auch der

automatische Kolonienzähler Scan

1200 oder der BagMixer 400, der

Labormischer mit verstellbaren

Mischblättern, von Interscience.

Neu bei IG: Die IG hat die Schweizervertretung

der Firma Retsch

Technology (Abteilung Particle Characterization)

übernommen und

wird an der LABOTEC ein aktuelles

Gerät zur Analyse der Partikelgrösse

zeigen.

IG Instrumenten-Gesellschaft AG

Räffelstrasse 32 / 8045 Zürich

Tel. 044 456 33 33

igz@igz.ch / Internet www.igz.ch

Elektrozylinder mit herstellerunabhängigen

Antriebsmotoren

der Einsatz von Komponenten

für eine höhere technische Verfügbarkeit

der Gesamtsysteme sorgen.

Die Produkterweiterung der


Elektrozylinderbaureihe LZ80 von

RK Rose und Krieger will genau

hier ansetzen.

Für die neuen Baureihen PL (Po-

werLine) und FL (FastLine) werden

freilich Antriebsmotoren angeboten,

zurückgreifen muss der Kunde

darauf aber nicht. Der Hersteller

gibt an, Motoren nach Kundenwunsch

mechanisch zu adaptieren.

Das ist für Maschinenhersteller –

die konsequent auf bestimmte

Fabrikate bei Steuerungs- und Antriebstechnik

setzen – von Vorteil,

da motorseitige Services und die

Ersatzteilbevorratung keiner Anpassung

bedürfen.

Wie die Namen vermuten lassen,

soll der PowerLine-Zylinder vor

allem durch die hohen Zug- und

Druckkräfte von bis 10 000 Newton

überzeugen. Der FastLine-

Zylinder hingegen erreicht Geschwindigkeiten

von bis zu 270

Cleveres Lagern und Abfüllen

mit IBC-Stationen von DENIOS

Für den gesetzeskonformen und

sicheren Umgang mit IBCs hat

der Gefahrstoffexperte DENIOS

eine ganz besondere Lösung parat:

Die praktischen IBC-Stationen mit

Lagerbock. Durch ihre detailreiche

Millimeter pro Sekunde und stellt

damit in Teilbereichen eine über-

legenswerte Alternative zu Pneumatikzylindern

dar. Nicht zuletzt

wegen der günstigen Energieeffizienz,

da Elektrozylinder immer

nur für die Zeit der Bewegung mit

Energie versorgt werden müssen.

Die Hublänge kann aufgabenge-

recht konfiguriert werden und reicht

bis maximal 1000 Millimeter. Die

Schutzart IP 54, die Einschalt-

dauer von bis zu 100 % und das um-

fangreiche Zubehör, wie Magnetschalter,

Schwenkzapfen und Gabelkopf,

machen die LZ-Elektrozy-

linder zu industrietauglichen Allround-Aktuatoren.

Phoenix Mecano Komponenten AG

8260 Stein am Rhein

Tel. 052 742 75 00

Fax 052 742 75 90

info@phoenix-mecano.ch

www.phoenix-mecano.ch

Ausarbeitung sind sie ein flexibles

und nützliches Hilfsmittel im betrieblichen

Alltag.

Um optimale Bedingungen für ei-

nen sicheren und flexiblen Arbeitsablauf

zu schaffen, ist bereits die

Wahl des Materials ausschlaggebend.

Die DENIOS IBC-Statio-

nen sind daher vollständig aus

Polyethylen (PE) gefertigt. Das hat

mehrere entscheidende Vorteile:

Polyethylen weist eine hohe Beständigkeit

gegen Öle, Säuren und

Laugen auf. Zusätzlich wird durch

den vollständigen Verzicht auf Stahl-

einbauteile ein absoluter Korro-

sionsschutz erreicht. Das geringe

Eigengewicht des Materials ermög-

licht den mühelosen Transport.

Für noch mehr Flexibilität sorgen

serienmässige Aussparungen an der

Unterseite der IBC-Station. Das

Befördern mit Gabelstapler oder

Hubwagen ist so problemlos möglich.

Neben der grosszügigen Wanne mit

einem Auffangvolumen von 1000

Litern besteht die 2-teilige Station

aus einem robusten Fassbock. Dieser

wird ebenfalls komplett aus Polyethylen

gefertigt und in die Auffangwanne

eingestellt. Zusätzlich

verfügt er über Sicherheitsaufkantungen,

die für eine stabile Positi-

METTLER TOLEDO

erweitert das Produktportfolio

zur Materialcharakterisierung

Im März 2011 hat die Mettler-

Toledo AG das Unternehmen Triton

Technology Ltd. erworben:

Die Triton Technology Ltd. wurde

1997 gegründet und ist innovativer

Entwickler und Hersteller von

Instrumenten für die Materialcharakterisierung.

Einen besonders starken Fokus legt

die Triton Technology Ltd. auf die

Technik der Dynamisch Mechanischen

Thermoanalyse. Als Beispiel

hierfür gilt die TT DMA. Das Instrument

bietet dem Anwender

in Qualitätssicherung als auch in

F&E unerreichte Flexibilität und

Bedienkomfort in der Dynamisch

Mechanischen Analyse. Das Gesamtpaket

bietet eine unschlag-

LABORSCOPE FARBE

onierung des gelagerten Behälters

sorgen. Insgesamt wird so eine Trag-

last von 2000 kg erreicht.

Um eine vielseitige Anwendung zu

ermöglichen, wird die IBC-Sta-

tion in 2 Versionen produziert. Der

Typ S ist die kompakte, platzsparende

Variante zur sicheren Lagerung.

Wer das Produkt aber als

kombinierte Lager- und Abfüll-

station nutzen möchte, kann dies

mit der DENIOS IBC-Station vom

Typ R realisieren. Hier wird die

Standardausführung um eine vergrösserte

Auffangwanne und eine

integrierte Abstellfläche für Abfüllgefässe

erweitert. Sicheres und effi-

zientes Abfüllen wird zur Leichtigkeit.

Alle IBC-Stationen sind

wahlweise in Gelb oder Blau erhältlich;

der stabile Fassbock ist

auf Wunsch auch separat lieferbar.

DENIOS AG

Mythenstrasse 4 / 5430 Wettingen

Tel. 056 417 60 60

Fax 056 417 60 61

info@denios.ch / www.denios.ch

bare Auswahl an Funktionen und

Vorteilen:

l Abnehmbarer Messkopf: Für zusätzliche

Materialinformationen

während der Messung! Ermöglicht,

dass das System in jeder Lage eingesetzt

und mit anderen analyti-

schen Instrumenten wie z. B. FTIR,

UV, optischen Geräten oder Röntgengeräten

simultan betrieben wer-

den kann.

l Ausserordentliche Flexibilität: Die

TT DMA bietet für alle Proben

und Experimentanforderungen

eine Lösung. Es können sowohl

pulverförmige Proben, Gele, Klebstoffe

als auch Messungen in Flüssigkeiten

effizient durchgeführt

werden.

Laborscope 4–5/11

27


LABORSCOPE FARBE

l Extrem grosser Temperaturbereich

von: -190 °C bis 600 °C erlaubt die

Messung von Glasumwandlungen

und Relaxationseffekten z. B. von

Elastomeren im absoluten Tieftemperaturbereich

l Dramatische Kühlleistung

Nur 1 Liter LN2 ist erforderlich,

um die DMA auf -100 °C von einer

Charge sechsmal abzukühlen.

Jeder Kühlkreislauf dauert weniger

als 3 Minuten.

METTLER TOLEDO wird sich auf

die Weiterentwicklung und Integration

der TT DMA-Technologie

konzentrieren und ist verantwortlich

für alle Aktivitäten im Zusammenhang

mit den TT DMA-Instrumenten,

einschliesslich Vertrieb

und Service.

Bestimmte andere Produkte (einschliesslich

identiPol QA und Luft-

feuchtigkeit Generatoren und Steu-

erungen) wurden der Lacerta Tech-

nology Ltd. übertragen. Lacerta

ist für diese und andere ehemalige

Triton Produkte verantwortlich.

METTLER TOLEDO ist ein globaler

Hersteller und Anbieter von

Doppel-Rohrofensystem auf Rollen

Carbolite hat, als einer der weltweit

führenden Hersteller für Öfen

und Wärmeschränke, in Zusammenarbeit

mit dem Fraunhofer Institut

für physikalische Messtechnik

einen Versuchsstand bestehend

aus zwei drahtgewickelten drei-zonigen

Rohröfen gebaut. Basierend

28 Laborscope 4–5/11

Präzisionsinstrumenten für den Ein-

satz in Labor, Industrie und Lebens-

mittelhandel. Das Unternehmen

zählt weltweit zu den Marktführern

in den verschiedensten Bereichen

der Messtechnologie. Neben einem

breiten Produktangebot, stellen wir

unter den Herstellern von Präzi-

sionsinstrumenten eine der grössten

globalen Vertriebs- und Servicenetzorganisationen.

Seit den 1960er Jahren spielt die

Thermoanalyse eine bedeutende

Rolle bei METTLER TOLEDO:

Wir bieten unseren Kunden innova-

tive Lösungen, Produkte und Dienst-

leistungen für die thermische Analyse.

Unser weltweit engagiertes

Team von hoch qualifizierten Vertriebs-

und Serviceingenieuren ist

jederzeit gerne bereit, Sie zu unterstützen.

Mettler-Toledo (Schweiz) GmbH

Im Langacher 44

8606 Greifensee

Tel. 044 944 45 45

Fax 044 944 45 50

www.mt.com / info.ch@mt.com

auf einer Entwicklung des Fraunhofer

Instituts aus dem Jahr 1981

wurde das System in Zusammenarbeit

modernisiert und optimiert.

Die beiden auf Schienen geführten

Öfen lassen sich über getrennte

Regeleinheiten anwenderfreundlich

steuern. Dieses System gibt den

Forschern am Fraunhofer Institut

eine enorme Flexibilität, um in

kürzester Zeit aus einem Drei-Zo-

nen-Ofen erschütterungsfrei ein

Multi-Zonen-Rohrofensystem zu

machen. Damit haben sie die Mög-

lichkeit aus einer sehr langen Zone

homogener Temperatur schnell auf

ein System mit einem maximalen

Gradienten zwischen den Öfen um-

zubauen. Verwendet wurden zwei

Drei-Zonen-Rohröfen der Modelle

TZF12/65/600 und TZF12/65/400.

Carbolite hat sie derart modifiziert,

dass die Längen der beheizten Zonen

und die entsprechenden Isolierungen

optimiert wurden, um

einen scharfen aber linearen Übergang

der Temperatur von 200K

zwischen den Öfen zu gewährleisten.

Zusätzlich wurde darauf geachtet

zwei möglichst lange und

homogene Plateaus zu erzeugen,

die zur jeweiligen Aussenseite eine

kleine thermische Barriere von jeweils

15K besitzen. Somit ist es

den Forschern problemlos möglich

das System, das kundenseitig

mit einem fixierten und über zwei

Metern langen Quarzrohr ausgestattet

ist, optimal zu nutzen.

Carbolite

Tel. +44 (0)1433 620011

info@carbolite.com

www.carbolite.com

Neues Evaluationskit

für Sensirions Differenzdrucksensoren

Das neue Evaluationskit EK-P3

von Sensirion bietet eine unkomplizierte

und kostengünstige Möglichkeit,

die digitalen Differenzdrucksensoren

der SDP600 Serie

zu testen. Das Set besteht aus einem

USB-Stick, der über ein Adapter-

Kabel mit einem SDP610 verbunden

wird. Mit Hilfe der Software,

die online zum freien Download

zur Verfügung steht, kann der Differenzdrucksensor

mittels fünf einfachen

Installationsschritten unter

Realbedingungen getestet werden.

Die Programmierung eines Mikroprozessors

entfällt, da das Evaluationskit

direkt an einen PC angeschlossen

werden kann. Mittels der

Software werden die Messdaten

direkt auf dem Bildschirm des Benutzers

angezeigt. Zudem ermöglicht

sie den Export der Daten in

eine Excel-Tabelle, wodurch sie sich

auf einfachem Wege speichern und

weiterverarbeiten lassen.

Die millionenfach verkauften Differenzdrucksensoren

der SDP600

Serie verfügen über ein digitales

(I2C) Ausgangssignal, sind äusserst

langzeitstabil und bestechen durch

ihre hervorragende Genauigkeit

und Sensitivität, selbst bei niedrigsten

Druckdifferenzen. Die ho-

he Performance wird durch den

Einsatz des thermischen Durchflussprinzips

erreicht.

Dank des neuen EK-P3 kann sich

der Kunde ohne grossen Aufwand

direkt von den Vorzügen des Differenzdrucksensors

überzeugen.

SENSIRION AG – the sensor company

Tel. 044 306 40 00

Fax 044 306 40 30

info@sensirion.com

www.sensirion.com


Das Rätsel der Centriolen-Bildung

In menschlichen Zellen finden

sich stammesgeschichtlich

sehr alte Funktionseinheiten,

die als Centriolen

bezeichnet werden. Sie

nehmen eine wichtige Rolle

bei der Zellteilung wahr

und bilden das Fundament

für feinste Oberflächenstrukturen,

mit denen Zellen

ihre Umwelt wahrnehmen,

miteinander kommunizieren

oder sich fortbewegen.

Während ihre Funktion

bereits gut beschrieben ist,

sind die Mechanismen, die

zur Bildung der Centriolen

führen, seit Jahren Gegenstand

einer offenen Frage.

Im Fokus steht die

Architektur der Centriolen,

die durch eine mysteriöse

Neuner-Symmetrie

charakterisiert ist.

Michael Keller

Ein Forscherteam um Michel Stein-

metz vom Paul Scherrer Institut

PSI und Pierre Gönczy von der

ETH Lausanne hat nun erstmals

ein Modell für die Bildung der

Centriolen vorgestellt. Centriolen

sind zylinderförmige Strukturen

aus Proteinfasern, die bereits früh

in der Evolution entstanden sind.

Sie zählen zu den Gründer-Organellen

des eukaryotischen Stamms

Ein PSI-Forscher montiert eine Proteinkristallprobe für das

Röntgenstreuungsexperiment an der SLS. (Bild PSI)

und kommen bei Einzellern, allen

Tieren und Menschen vor. Die

Funktionen der Centriolen sind

vielfältig: Als Centrosom sind sie

an der Organisation des Spindelapparats

zur Trennung der Chromosomen

bei der Zellteilung beteiligt.

Auch spielen sie eine aktive

Rolle bei der Organisation des

Zellskeletts, dessen Proteinfasern

die Zelle stützen und Stofftransporte

besorgen.

Als Basalkörper schliesslich bilden

Centriolen die Bauvorlage und Ver-

ankerung für Zellwimpern (Cilien)

und Geisseln (Flagellen). Beides

sind Ausstülpungen der Zelloberfläche,

die sensorische oder motorische

Aufgaben übernehmen und

in fast allen Zellen des menschlichen

Körpers vorkommen. So besorgen

Cilien unter anderem die

reinigende Wirkung des Flimmerepithels

in den Atemwegen, indem

sie Schleim und Schwebeteilchen

aus der Lunge befördern. Flagellen

ihrerseits verleihen den Spermien

ihre Beweglichkeit.

Wagenrad mit neun Speichen

Die Centriolen wurden vor über

50 Jahren entdeckt. Ihr Aufbau

ist heute weitgehend bekannt: Sie

setzen sich aus Mikrotubuli zusammen

– winzigen Röhrchen aus

Tubulin, einem Faserprotein. Jeweils

neun Dreiergruppen paralleler

Mikrotubuli-Röhrchen ordnen

sich dabei ringförmig an und

bilden einen Zylinder. Biologen

sprechen daher von einer Neuner-

Symmetrie. Da diese bei allen Arten

vorkommt, gilt sie als universell

und daher fundamental für die

Funktion der Centriole. Auf elektro-

nenmikroskopischen Aufnahmen

sieht man, dass Centriolen sich um

ein Gebilde herum anordnen, das

die Form eines Wagenrads hat und

deshalb von den Forschern auch so

bezeichnet wird. Das Wagenrad be-

findet sich im Inneren des Centriols

und hat ebenfalls eine Neuner-

Symmetrie: Es umfasst eine zentrale

Aufhängung, die «Nabe» des

Rads, von der aus neun «Speichen»

radialförmig auslaufen. An

ihren Enden gehen die Speichen

Verbindungen ein mit je einer der

neun Mikrotubuli-Dreiergruppen.

Untersuchungen brachten zutage,

dass das Wagenrad die massgebende

Struktur am Anfang der

Centriolenbildung ist und dass

die Symmetrieeigenschaften unabdingbar

sind für die Funktion

sowohl der Centriolen als auch für

BIOTECHNOLOGIE

deren Abkömmlinge, die Cilien

und Flagellen, die diese Eigenschaft

übernehmen. Über den Ursprung

dieser Neuner-Bausymmetrie bei

Centriol und Wagenrad haben

Forscher seit der ersten Beschreibung

vor 50 Jahren gerätselt. In der

jüngeren Vergangenheit wurden

zwar einige Proteine bestimmt, die

beim Bau der Centriolen eine wich-

tige Rolle spielen, doch wie das

symmetrische Organell zustande

kommt, blieb bis anhin ein Mysterium.

Selbstorganisation als Bauprinzip

Zur Lösung des Rätsels haben die

PSI-Wissenschaftler vom Labor für

Biomolekulare Forschung BMR

und der Synchrotron Lichtquelle

Schweiz SLS zusammen mit Forschern

des Schweizer Instituts für

Experimentelle Krebsforschung

ISREC an der ETH Lausanne nun

einen entscheidenden Beitrag geleistet.

In ihrer Arbeit konzentrierten

sich die Wissenschaftler auf ein

Protein mit der Fachbezeichnung

SAS-6, von dem man wusste, dass

es für die Centriolenbildung essentiell

ist. Die Forscher klärten zunächst

die räumliche Struktur dieses

Bausteins auf und untersuchten

dann sein Bindungsverhalten. Dabei

fanden sie heraus, dass SAS-6

die Fähigkeit besitzt, mit seinesgleichen

Verbindungen einzugehen:

Je zwei SAS-6-Moleküle können

sich zu einem so genannten «Dimer»

verbinden. Neun Dimere wie-

derum fügen sich zu einem Oligomer

zusammen. Die Forschenden

konnten zudem zeigen, dass

diese Fähigkeit zur Oligomerisierung

ausreicht, um aus dem Zusammenschluss

von SAS-6-Prote-

inen eine dreh-symmetrische Struk-

tur mit neun gleich aussehenden

Teilen zu erhalten, welche die gleiche

Neuner-Geometrie aufweist wie

das Wagenrad im Zentrum des

Centriols.

Laborscope 4–5/11

29


BIOTECHNOLOGIE

Die Entdeckung überrascht:«SAS-6

besitzt die Fähigkeit zur Selbstorganisation.

Sie ist in die dreidimensionale

Struktur und damit in

das Bindungsverhalten des Proteins

eingebettet. Selbstorganisation

ist zwar ein Grundprinzip lebender

Systeme – die Resultate haben

uns dennoch verblüfft, da die

Natur hier eine erstaunlich einfa-

che Lösung für eine hochkomple-

Centriolenbildung.

30 Laborscope 4–5/11

xe Struktur hervorgebracht hat»,

schwärmt Michel Steinmetz, Leiter

der Forschungsgruppe Proteinwechselwirkungen

am PSI. «In

unserem Modell der Centriolenbildung

ist SAS-6 das zentrale

Symmetrie- und Bauelement. Es

bildet selbständig die Wagenräder

aus, die ihrerseits als Fundament

und Gerüst für das entstehende

Centriol dienen», erklärt der Struk-

turbiologe.

Ansatzpunkt für neue Therapien

Auch wenn das Wissen um die

Symmetrie der Centriolen zunächst

Grundlagenforschung ist, eröffnet

es dennoch neue Perspektiven für

medizinische Anwendungen. Fehlerhafte

Centriolen liegen zahlrei-

chen Krankheiten zugrunde: Neben

der männlichen Sterilität exis-

tieren verschiedenste Cilienkrank-

heiten, die etwa im Falle der Atem-

wege mit defekten Flimmerhärchen

einhergehen und zu Komplikatio-

nen führen. «Da die Centriolen an

vielen wichtigen Zellvorgängen

und Körperfunktionen beteiligt

sind – von der Wahrung der Genom-Stabilität

bei der Zellteilung

bis hin zur Fortbewegung der Spermien

– sind sie auch potenzielle

Angriffspunkte für neue Wirkstoffe.

Insbesondere die Krebstherapie

könnte davon profitieren»,

erläutert Steinmetz die Bedeutung

der Resultate.

Die Forschungsergebnisse wurden

durch eine Kombination von struk-

turbiologischen, biophysikalischen

und biochemischen Methoden er-

reicht. Um die Architektur des

SAS-6-Proteins im Detail zu bestimmen,

haben die Wissenschaftler

das Molekül an der Synchrotron

Lichtquelle Schweiz SLS des Paul

Scherrer Instituts untersucht. Da

bei verwendeten sie das Verfahren

der Röntgenkristallographie, bei dem

stark fokussiertes Röntgenlicht auf

kristallisierte Biomoleküle gerichtet

wird. Aus dem Beugungsmuster

des Lichts lässt sich daraus in

einem aufwändigen Rechenverfahren

die Architektur der Proben bestimmen.

Quelle: PSI

TECHNISCHE KOMPONENTE /

GERÄTE FÜR VIELE ANWENDUNGSGEBIETE

Teflon-Ventile,

Teflon-Fittinge

+ div. Zubehör

Teflon-Schläuche in

PTFE/PFA/FEP

+ div. andere

Illustration zweier

Centriolen mit Wagenrad

(in Farbe) vor

einer elektronenmikroskopischen

Aufnahme

(Hintergrund).

(Bild: PSI)

Spiralschläuche

in div. Längen

und Grössen

in FEP + PFA

Neun symmetrisch angeordnete SAS-6-Dimere bilden das

Wagenrad, das dem wachsenden Centriol als Gerüst dient.

(Bild: PSI)

Durchflussregler,

Durchflussmesser,

+ elektronische

Regelventile

Edelstahl - Rohrverschraubungen

+ Zubehör

Peter-Klaus Müller S.A. – Industriering 7 – Postfach 239 – CH-3250 Lyss

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Lichtempfindliche Moleküle gegen Krebs

Eine gezielte photodynamische

Therapie kann

gewisse Formen von Krebs

komplett zum Verschwinden

bringen. Dazu werden

lichtempfindliche Moleküle

genutzt, welche mit Hilfe

von Antikörpern an die

Krebszellen andocken und

sie zerstören.

Peter Rüegg

Die neuartige Krebstherapie, die

zurzeit von ETH-Forschern entwickelt

wird, beruht auf lichtempfindlichen

Molekülen, welche an

Antikörper gekoppelt sind. Diese

Antikörper erkennen spezifisch Tu-

morblutgefässe und lagern sich an

ihnen an.

Rolle des Immunsystems ist unklar

Werden die Moleküle mit Licht angeregt,

so entsteht aus ihnen ein reaktives

Sauerstoffradikal. Radikale

sind bekannt dafür, dass sie Zellen

irreparable Schäden zufügen. Die

chemisch modifizierten Antikörper

zerstören in der Folge die Blutgefässe

des Krebses und schneiden

ihm die Versorgung mit lebens-

10

JAHRE

wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff

ab. Dadurch verhungern die

Krebszellen in grosser Zahl und die

Tumore verschwinden vollständig.

Zudem unterdrückt die Behandlung

mit lichtempfindlichen Mole-

külen das neuerliche Tumorwachstum

in den folgenden 100 Tagen

nach der Therapie. Allerdings braucht

es die Mithilfe des körpereigenen

Immunsystems: Der Tumor stirbt

nur dann ab, wenn natürliche Kil-

lerzellen als wichtige Mitspieler des

Immunsystems anwesend sind.

Blockierten die Forscher deren Pro-

duktion im Körper, verschwand

der Tumor nicht vollständig sondern

schrumpfte nur. Die Wissen-

schaftler wollen deshalb klären, wel-

che Rolle das Immunsystem bei

diesen Vorgängen spielt.

Effektivere Therapie in Aussicht

Der Ansatz, die Blutzufuhr des

Krebses zu unterbinden, ist indes

nicht neu. Entsprechende Medikamente

sind auch bereits zuge-

lassen und werden in der Klinik an-

10 Jahre ALMATECHNIK

von 2001 bis 2011

BIOTECHNOLOGIE

Blick durchs Mikroskop auf Krebsgewebe, das mit der

neuen photodynamischen Methode behandelt wurde.

(Bild: ETH)

gewendet. Indem aber lichtempfindliche

Moleküle mit dem An-

tikörper als Lokomotive gezielt

zum Tumor transportiert werden,

kann eine Krebsbehandlung effektiver

und mit geringerer Medikamentendosis

gestaltet werden.

Das verbessert die Heilungschancen

und reduziert potenzielle Nebenwirkungen.

Die neue Therapieform

könnte möglicherweise

invasivere Behandlungen wie Bestrahlung

oder chirurgische Eingriffe

ersetzen, hoffen die Forscher.

Die neuen Moleküle dürften für

Patienten allerdings noch länger

nicht verfügbar sein, da sie bisher

erst an Mäusen getestet wurden.

Dennoch sind die Forscher vom

Potenzial der Methode zur Behandlung

der häufigsten Formen

von Hautkrebs überzeugt. «Diese

Studie ebnet uns den Weg zur Entwicklung

einer neuen Klasse von

Antikörper-Therapien», sagt Dario

Neri, Professor für Biomakromoleküle

am Institut für Pharmazeutische

Wissenschaften der ETH

Zürich.

10

JAHRE

ALMATECHNIK bringt Flüssiges in Bewegung

Sieben Antikörperprodukte

in klinischen Tests

Seine Gruppe arbeitet seit 1996

an der Antikörper vermittelten ge-

zielten Abgabe von Antikrebs-

Wirkstoffen. Sieben Antikörperprodukte

aus Neris Labor sind in

Zusammenarbeit mit der Industrie

weiterentwickelt worden. Sie werden

derzeit in Phase 1 und Phase 2

der klinischen Versuche getestet.

An dieser Studie massgeblich beteiligt

waren auch Forscher der

Universitäten Zürich und Hull.

Letztere synthetisierten die lichtempfindlichen

Moleküle. Ebenfalls

beteiligt war die Firma Philochem

AG, ein ETH Spin-off, der

sich unter anderem auf die Entwicklung

von Antikörpern für

Therapien sowie die Bildgebung

spezialisiert hat.

Quelle: ETH Life

ALMATECHNIK AG

Heugässli 3, Postfach

CH-4314 Zeiningen

Telefon 061 853 09 09

Telefax 061 853 09 08

www.almatechnik.ch

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Laborscope 4–5/11

31


BIOTECHNOLOGIE

Ribosomen aktivieren Zellwachstum sowie Krebs

Der Proteinkomplex

mTORC2 (Target of Rapamycin

Complex) in Säugetieren

hat eine zentrale

Kontrollfunktion für das

Zellwachstum und wird

durch direkte Interaktion

mit einem Ribosom aktiviert.

Die Hauptfunktion der

Ribosomen in der Zelle ist

die Proteinbiosynthese,

kurz die Herstellung von Proteinen.

Ribosomen spielen

durch eine Aktivierung

des Proteinkomplexes

mTORC2 auch eine zentrale

Rolle in Signalwegen des

Zellwachstums und

damit bei der Entstehung

von Krebs.

TOR (Target of Rapamycin) ist ein

zentrales Steuerungselement für das

Zellwachstum und spielt damit

eine entscheidende Rolle für die

Entwicklung und Alterung eines

Lebewesens. TOR kommt in allen

Eukaryonten – von der Hefe bis

… WHEN TRACES MATTER!

32 Laborscope 4–5/11

zum Menschen – vor. Es ist in der

Zelle Bestandteil von zwei grösseren

Proteinkomplexen, TORC1

und TORC2 (mTORC1 und

mTORC2 in Säugetieren), die sich

in ihrer Struktur und Funktion unterscheiden.

Aktivierte Komplexe

mTORC1 und mTORC2 führen

zu Zellwachstum, in der Regel von

gesunden, manchmal jedoch auch

von Krebszellen. Man wusste bereits,

dass der Proteinkomplex mTORC1

durch verschiedene Wachstumsfaktoren,

Nährstoffe sowie den Energiestatus

der Zelle aktiviert wird,

und kannte die zugehörigen Mechanismen.

Über die Regulierung

von mTORC2 hingegen konnte

man bisher nur sagen, dass die

Aktivierung des Komplexes ausschliesslich

über Wachstumsfaktoren

erfolgt. Wie das genau geschieht,

war nicht bekannt. Die Erforschung

des Mechanismus zur Aktivierung

des mTORC2-Signalwegs in gesunden

oder Krebszellen ist daher

eine zentrale Fragestellung für die

Forschungsgruppe von Prof. Mike

Hall am Biozentrum der Universität

Basel.

PFA bottles for

ultratrace analysis

Die Interaktion zwischen

Ribosom und mTORC2

in einer Zelle führt zur

Aktivierung des Proteinkomplexes

und damit zu

Zellwachstum. Diese Interaktion

wird durch den

Botenstoff PI3K stimuliert.

(Bild: Unibas)

Ribosomen aktivieren mTORC2

Das Ribosom als Bestandteil aller

Zellen von Eukaryonten ist bekannt

als «Maschine» zur Herstellung

von Proteinen. Nun sind Ribosomen

von Halls Forschungsgruppe

als Aktivatoren von mTORC2

identifiziert worden: Die direkte

Interaktion zwischen Ribosom und

mTORC2 in einer Zelle führt zur

Aktivierung des Proteinkomplexes

und damit zu Zellwachstum sowohl

in gesunden Zellen als auch

in Krebszellen. Diese Interaktion

wird durch den Botenstoff PI3K

stimuliert. Da die Ribosomenkonzentration

die Rate der Proteinbiosynthese

und damit die Wachstumsfähigkeit

einer Zelle bestimmt,

wird mTORC2 nur in wachstumsfähigen

Zellen aktiviert. So ist im

Umkehrschluss sichergestellt, dass

bei geringer Ribosomenkonzentration

mTORC2 inaktiv bleibt und

nicht in der Lage ist, zu einem ungeeigneten

Zeitpunkt das Zellwachstum

anzuregen. Auf diese Weise

wird mTORC2 durch die Wachstumsfähigkeit

der Zelle reguliert.

Halls Forschungsgruppe hat diesen

Regulationsprozess im Zuge eines

genetischen Screenings bei Hefezellen

entdeckt und kann die neuen

Erkenntnisse auch in Säugetierzellen

nachweisen. Dies ist nur möglich,

weil TOR und seine Regulierung

in Laufe der Evolution stark

konserviert worden sind, da sie

bei allen Eukaryonten eine lebenswichtige

Rolle spielen.

TOR-Signalwege wichtig

für Therapie von Krebs

Da die Entwicklung verschiedener

Krankheiten wie Krebs, Herz-

Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes

oder Adipositas mit Störungen des

TOR-Signalwegs in Verbindung

stehen, sind Halls Forschungsergebnisse

von grosser medizinischer

Bedeutung. Für zukünftige Therapieansätze

könnte ein medikamentöser

Eingriff in die TORC2-Ribosomen-Interaktion

ein viel versprechender

Ansatzpunkt für die Behandlung

dieser Krankheiten sein.

Prof. Hall entdeckte in den 1990er

Jahren mit seiner Forschungsgruppe

das Protein TOR und beschrieb

dessen Rolle als zentrales Kontrollelement

für das Zellwachstum. 2002

entdeckte er zudem die beiden TOR-

Proteinkomplexe. Halls Gruppe erforscht

derzeit, wie genau die Interaktion

zwischen Ribosom und

TORC2 in der Zelle abläuft und

welche Rolle TORC1 und TORC2

bei der Entstehung schwerwiegender

Krankheiten spielen.

Quelle: Unibas

www.ahf.de :: info@ahf.de


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Tel. 031 385 00 08 (Montag - Freitag, 8.30 -12h)

Fax 031 385 00 05, nutrinfo-d@sge-ssn.ch

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Laborscope 4–5/11

33


AUS DER PRAXIS

RK Rose+Krieger

für trennende Schutzeinrichtungen

BLOCAN ® Schutz- und Abtrennungssystem – Sicherheit im Produktionsbereich

Das BLOCAN Schutz- und

Abtrennungssystem

von RK Rose+Krieger, einer

Tochtergesellschaft der

schweizerischen Phoenix

Mecano Gruppe, ist in

Rasterbauweise ausgeführt.

Der Aufwand des Anwenders

für Planung, Konstruktion

und Montage reduziert sich

auf ein Minimum. Wo

keine Personengefährdung

auftritt, lassen sich mobile

Abtrennungen in kürzester

Zeit errichten; Sichtschutz,

Schalldämmung, Raumteilung

oder flexible Kabinen

sind typische Anwendungen.

34 Laborscope 4–5/11

Schutzgitter Anwendungsbeispiel.

Das RK-Schutz- und Abtrennungs-

system erfüllt die Maschinenrichtlinie.

Die sichere Befestigung zwischen

Pfosten und Schutzzaun -

element wird mit einem moder-

nen Verbinder realisiert, der die ge-

setzlichen Forderungen für trennende

Schutzeinrichtungen erfüllt.

Pfosten und Schutzzaunelemente

sind bei Lieferung schon mit allen

Anbauteilen versehen, wodurch die

Schutzzaunelemente ohne Werk-

zeug montiert werden. Nach Befestigung

der Pfosten mit dem

Labor-Überwachung

Zuverlässige und flexible Messdaten-

Aufzeichnung für Ihr Labor mit ELPRO’s

Zentralem Monitoringsystem.

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Untergrund werden die Schutzzaunelemente

nur noch unten ein-

gesteckt und oben angedrückt –

fertig!

Während des Andrückens wird das

Schutzzaunelement ein Stück an-

gehoben. Am oberen Punkt rutscht

das Schutzzaunelement in der Füh-

rung des Verbinders nach unten,

rastet ein und verriegelt sicher. Das

Schutzzaunelement kann nun ohne

Werkzeug nicht mehr demontiert

werden, womit eine Hauptforde-

Planungsbeispiel für mögliche

Schutzgitterlösung.

rung der neuen Maschinenrichtli-

nie erfüllt wird. Die neuen Verbinder

können gegen die bisherigen

RK-Verbinder ersetzt werden und

gestatten einen Winkelausgleich von

+/- 5 Grad zwischen Pfosten und

Schutzzaunelement. Angleichungen

an die örtlichen Gegebenheiten

können so leicht erfüllt werden.

Für die spätere Demontage der

Schutzzaunelemente ist ein spezifisches

RK-Entriegelungswerkzeug

notwendig. Je Schutzzaunelement

Hitachi UV/VIS und FL Spektrophotometer

Stand-alone-Geräte

mit LCD-Bildschirm

FL Geräte mit Optionen,

z.B. Wellplate Reader

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Blocan –

Click und Safe.

Winkelklemmprofile.

werden zwei dieser Werkzeuge benötigt,

die von unten in das obere

Verbindungselement eingeschoben

werden und damit die Verbinder

entriegeln. Das Schutzzaunelement

kann einfach ausgehoben und nach

vorne entnommen werden. Die Ent-

riegelungswerkzeuge verbleiben da-

bei im Verbinder, wodurch die De-

montage von nur einer Person durch-

geführt werden kann. Da das System

ohne Verbindungsmittel auskommt,

wird auch dieser Punkt

der Richtlinie erfüllt.

Soll das Herausnehmen bzw. die

Manipulation des Schutzzaunelements

darüber hinaus erschwert

werden, bietet der Hersteller optional

Sicherheitsschrauben an, die

die unteren Verbinder des Schutz-

Rahmen in die untere Halterung

einstecken.

zaunelementes gegen Aushängen si-

chern. Das Rahmenprofil besteht

aus Aluminium mit eloxierter Ober-

fläche und ist in Profil-Querschnitten

von 20, 30 und 40 mm

erhältlich. Schützende Flächenele-

mente aus Acryl- oder Makrolon-

glas, Trespa, Aluminium-Verbundmaterial

oder verschiedene Wellen-

gitter werden fest in das Rahmenprofil

eingespannt.

Klemm- und Winkelklemmprofile

für Ihre individuellen Lösungen

Mit den bewährten Klemm- und

Winkelklemmprofilen bietet RK

Rose+Krieger Lösungen für Abdeckhauben,

Schutzvorrichtungen,

Lärmschutz und Maschinenverklei-

Rahmen in die obere Halterung

eindrücken, das Schutzzaun-

element rastet automatisch ein.

dungen etc.. Diese Klemmprofile

sind in den Winkelabstufungen 15,

30, 45 und 90 ° erhältlich. Die Ver-

bindung der einzelnen Profile erfolgt

über Eckverbinder aus Aluminium-Druckguss.

Eine einfache

Befestigung der Flächenelemente

wird durch Profil-Klemmleisten er-

möglicht. Der Klemmbereich reicht

von 2 bis 10 mm Wandstärke. Die

Klemmprofile eignen sich beson-

ders zum Bau von Vitrinen und Si-

cherheitsabdeckungen und kommen

dort zum Einsatz, wo Formschönheit

und Stabilität gefragt sind.

Schwenk-, Schiebe- oder Hubtüren

mit und ohne Schloss lassen sich in

den Aufbau integrieren. Die Türen

können mit Sicherheitsschaltern

Fertig!

Anwendungsbeispiel Winkelklemmprofile.

AUS DER PRAXIS

kombiniert werden. Verbindungselemente,

Bodenbefestigungen und

Abstützungen ergänzen die Palette.

Zur Erleichterung der Planungsarbeiten

können die Bauteile und

Profile auf dem Internet in den

gängigsten Formaten abgerufen

werden.

Selbstverständlich stehen Ihnen

auch die erfahrenen Konstrukteure

von Phoenix Mecano zur Realisierung

Ihrer individuellen Lösung

zur Verfügung.

Phoenix Mecano Komponenten AG

8260 Stein am Rhein

Tel. 052 742 75 00 / Fax 052 742 75 90

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Laborscope 4–5/11

35


AUS DER PRAXIS

Miele-Technik und Laborglas von Duran im Zentrum für Molekulare Biologie der Uni Heidelberg

Zentrale Spülküche macht’s möglich:

Laborglas wirtschaftlich aufbereiten

Fünf Spülküchen auf verschiedenen

Etagen

und in jeder zwei eigene

Reinigungsautomaten:

«Das klingt komfortabel,

führte aber dazu, dass die

Maschinen oft nicht

wirtschaftlich eingesetzt

wurden», sagt Dr. Erich

Sawruk, Kustos und Leiter

der neuen, zentralen

Spülküche im Zentrum für

Molekulare Biologie der

Universität Heidelberg

(ZMBH). Hier zog er mit

seinem Team Ende 2008 ein

und die Bilanz nach über

zwei Jahren ist durchweg

positiv: «Wir können von hier

aus zentral alle Forschungsbereiche

der Molekularund

Zellbiologie versorgen,

und das mit deutlich

weniger Kosten als zuvor.»

Möglich wird dies durch

modernste Reinigungsund

Desinfektionsautomaten

von Miele und hochwertiges

Laborglas der

Duran Group.

36 Laborscope 4–5/11

Rückstandsfreie Reinigung von Laborgläsern, die mit chemischen und biologischen Rückständen

kontaminiert sind: Im Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) sorgen

dafür fünf Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele, die mit thermischen Reinigungsprogrammen

arbeiten. Sie werden mit Körben und Modulen bestückt, in die das Duran-Laborglas

perfekt passt.

Der Kontakt entstand während

einer Labormesse, und schon die

Planung der neuen Spülküche erfolgte

in enger Abstimmung mit

den beiden kooperierenden Unternehmen.

Das Ziel: Im neuen,

zentralen Service-Zentrum sollte

eine Logistik möglich werden, die

den 240 Forschern und Mitarbeitern

aus 20 verschiedenen Ländern

täglich Laborglas in ausreichender

Menge zur Verfügung

stellt. Der grosse Aufwand in fünf

verschiedenen Spülküchen, der zu

hohen Verbrauchswerten bei Energie,

Wasser und Reinigungsmitteln

sowie hohen Personalkosten führte

– nicht zuletzt durch das notwendige,

manuelle Einweichen von

Laborgläsern – sollte endgültig der

Vergangenheit angehören.

«Dieses Ziel haben wir schon nach

kurzer Zeit erreicht», berichtet Dr.

Erich Sawruk. In der neuen Spülküche

sind fünf Miele-Reinigungs-

und Desinfektionsautomaten mit

der Modellbezeichnung PG 8527

in Betrieb. Entwickelt und realisiert

wurde die Anlage durch die

Firma Günter Schneider GmbH

in Sandhausen. Fünf mal täglich

sind die Miele-Maschinen für das

ZMBH im Einsatz: Das macht

25 Chargen mit Duran-Laborglas,

zum Beispiel 1500 Teile in der

Grösse 50 bis 1000 Milliliter. Da-

zu gehören auch täglich vier bis fünf

Maschinen voll Messzylinder sowie

Bechergläser und Erlenmeyer-

kolben in fünf-Liter-Grösse. Für die

optimale Bestückung sorgen Körbe

und Module, die ebenfalls durch

die Firma Schneider speziell für das

MBH angefertigt wurden: Beispiels-

weise ein Sonderkorb für Standzylinder,

der aufgrund einer schrägen

Positionierung eine Verschleppung

von Spülwasser zwischen den einzelnen

Spülgängen verhindert und

sofort nach der Aufbereitung trockene

Zylinderböden ermöglicht.

Im ZMBH kommt ein breites Spekt-

rum an Duran-Laborglas zum Einsatz.

Die Eigenschaften wie Tem-

peraturwechselbeständigkeit und

hohe Inertheit (keine Wechselwir-

kung zwischen Glas und Medium)

sind für die Verwendung in den

biologischen Laboren besonders

wichtig. Zur optischen Unterschei-

dung der Medien werden für die

Laborglasflaschen bunte Schraub-


Eine neue, zentrale Spülküche versorgt im ZMBH jetzt alle Forschungsbereiche

der Molekular- und Zellbiologie – mit deutlich

weniger Kosten als zuvor. Möglich wird das durch modernste

Aufbereitungstechnik und hochwertiges Laborglas.

verschlüsse aus Kunststoff verwendet.

«Duran Glas überzeugt durch

gute Qualität. Die lange Lebensdauer

macht es wirtschaftlicher gegenüber

anderen Gläsern», so Dr.

Erich Sawruk, «ausserdem passen

die Gläser perfekt in die Reinigungs-

und Desinfektionsautomaten.»

Mit thermischen Reinigungsprogrammen

wird eine rückstandsfreie

Reinigung der Laborgläser

möglich, die mit chemischen und

biologischen Rückständen kontaminiert

sind. Ein vorheriges Einweichen

ist nicht mehr nötig. Für

maximale Qualität und Sicherheit

der maschinellen Aufbereitung sorgen

auch technische Innovationen

wie die Spülarmkontrolleinheit

«PerfectSpeed», die die exakte Dreh-

zahl der Maschinen und Wagenspülarme

kontrolliert und dokumentiert.

Dadurch können Beladungsfehler,

die zu Spülarmblockaden

führen würden, gleich beim Programmstart

erkannt werden. Ein

weiterer Garant für Sicherheit ist

die patentierte Ultraschall-Dosiervolumenkontrolle

«PerfectFlow»,

die das Dosiervolumen unabhängig

von der jeweiligen Viskosität

der Prozesschemikalien und der

Umgebungstemperatur präzise erfasst.

Die Maschinen in Heidelberg

sind ausserdem mit einer Leerstandssensierung

ausgestattet, die den

Nutzer informiert, wenn flüssige

Chemikalien nachgefüllt werden

müssen: Damit entfallen regelmässige

visuelle Kontrollen.

SPL-zeLLkuLturProdukte

Die Alternative im Zellkulturmarkt

Unsere kostengünstigen SPL-Produkte haben eine plasmabehandelte

Oberfläche und werden bei 25kGy sterilisiert. Sie sind DNA/

RNA/DNase/RNase-, Pyrogen- und Endotoxinfrei (


LABORSCOPE AKTUELL

CHRIST GEFRIERTROCKNUNGSANLAGEN

• Gefriertrockner für Routineanwendungen,

Forschung und Entwicklung mit

Eiskondensatorkapazitäten von 2 bis 24 kg

• Pilotgefriertrocknungsanlagen für

Prozessentwicklung bzw.-optimierung mit

Eiskondensatorkapazitäten von 4 bis 12 kg

• Gefriertrocknungsanlagen für industrielle

Produktion mit Eiskondensatorkapazitäten von

20 bis >500 kg

Kühner AG, Tel 061 319 93 93 Fax 061 319 93 94

Dinkelbergstrasse 1 4127 Birsfelden/Basel

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Gefriertrockner BETA 2- 4 LD

plus LT («Low Temperature»)

Der BETA 2-4 «Low Temperature»

Gefriertrockner der Firma

Martin Christ GmbH bietet eine

Eiskondensatorentemperatur von

-105 °C. Besonders einsetzbar zur

Trocknung von Produkten, die

Lösemittel wie z. B. Alkohole (T-

Butanol, Methanol, Ethanol, …)

Acetonitril, TFA, DMSO, usw.

enthalten. Die Anlagesteuerung

38 Laborscope 4–5/11

Ldplus («Lyo Display») erlaubt die

einfache und intuitive Bedienung

in verschiedenen Sprachen, sowie

Vakuumregelung für schnellere Prozesse.

Zur Anlage ist ein umfangreiches

Zubehör verfügbar, z. B. Edelstahl-

oder Acrylglastrocknungskammern,

unbeheizte Stellflächen.

Auch verwendbar als Kühlfalle für

Rotations-Vakuum-Konzentratoren

oder andere Vakuumzentrifugen.

Erhältlich in luft- oder wassergekühlter

Ausführung. Übersichtliches

LC-Display zur Anzeige der

wichtigsten Prozessparameter (Eiskondensatortemperatur,Prozesszeit,

Abschnittszeit und Vakuum).

Komfortable selbsterklärende Menü-Navigation

in diversen Sprachen.

Vakuumregelung zur Prozessoptimierung/-reduzierung(elektromagnetisches

Drucksteuerventil ist als

Zubehör erhältlich) Umrechnung

zwischen Produkttemperatur und

Vakuum gemäss Dampfdruckkurve

über Eis.

RS-232 Schnittstelle zur Anbindung

ist als Option erhältlich (z. B. zur

Prozessdokumentation mit Hilfe

der Christ software LyoLog LL-1)

Technische Daten:

l Eiskondensatorvolumen: 4 Liter

l Eiskondensatorleistung

2 kg/24 h

l Eiskondensatortemperatur

-105 °C

l Max. Stellflächen: 5 (D=265 mm)

l Kolbentrocknung

8/12/16 oder 24 Gummiventile

A. Kühner AG

Dinkelbergstrasse 1

4127 Birsfelden

Tel. 061 319 93 93

Fwirth@kuhner.com

www.kuhner.com

Tecan and Sword Diagnostics

announce availability of

high performance immunoassay

detection technology

Tecan and Sword Diagnostics announced

availability of a high performance

immunoassay detection

technology based on Sword’s proprietary

detection reagents and

Tecan’s Infinite® line of plate readers.

The reagents are initially being

offered for sale in the USA, for use

with the Infinite M1000 and Infinite

200 PRO series readers.


The combined Tecan/Sword offering

represents the first revolution

in mainstream detection technology

for more than 15 years, and

provides researchers with a rapid

method to improve immunoassay

performance in life science applications.

The Sword technology extends

sensitivity over current detection

technologies, while being easily

incorporated into assays that use a

peroxidase-based detection system.

Further benefits include precision

and accuracy at low concentrations,

allowing assay developers to improve

overall assay performance, use

smaller sample volumes and decrease

overall time to results.

«We are pleased to be working with

Sword Diagnostics on this joint

launch,» said Frederic Vanderhaegen,

Senior Vice President, Head BU

Life Science for Tecan. «The simplicity

in improving immunoassay

performance that this product provides

is of great importance to our

customers.»

«Sword is excited to be working

with an innovative and well-respected

company like Tecan,» added

Dave Dingott, Sword’s President

and CEO. «This very high quality

line of plate readers is a perfect fit

for our performance enhancing reagents.»

The Infinite M1000, Tecan’s flagship

modular multimode microplate

reader, is equipped with premium

Quad4 Monochromators

technology and also features adjust-

able bandwidth settings to ultrafine

tune the amount of excitation

and emission light and optimize

the sensitivity for fluorescence-based

measurements. The Infinite

200 PRO series provides excellent

wavelength accuracy, specificity and

reproducibility of monochromatorbased

technology. It offers the possibility

to combine reagent dispensing

with fluorescence, luminescence

or absorbance in an affordable

reader platform for the complete

range of life science applications.

Sword’s technology utilizes a unique

substrate that generates a light scattering,

energy exchanged (Raman)

signal. The principle of the Raman

ELISA substrate is similar to that of

colorimetric assays where a nearly

colorless compound is oxidized by

horseradish peroxidase (HRP) in

an ELISA to form a colored reagent

that is quantified by a plate reader.

Sword’s substrate is a molecule with

a very low Raman signal but, after

oxidation by HRP and development

with the Sword reagents, it has

a strong and quantitative Raman

signal that can be measured using

the fluorescence channel of Tecan

plate readers.

Tecan Trading AG

Seestrasse 103

8708 Männedorf

Tel 044 922 81 11

Fax 044 922 81 12

info@tecan.com

www.tecan.com

10 Jahre

ALMATECHNIK

Am 1. Januar 2001 gründete Peter

Gammenthaler die Firma ALMA-

TECHNIK Gammenthaler. Sein

Motto «ALMATECHNIK bringt

Flüssiges in Bewegung» steht für

diverse Pumpensysteme und Rührtechnologien.

Mit vier namhaften

Herstellern im Produktportfolio

konnte Herr Gammenthaler

schon bald einen beachtlichen

Kundenstamm beliefern. Im ersten

Jahr liess sich das Geschäft auf

kleinstem Raum in den eigenen

vier Wänden zu Hause erledigen.

Schnell wurde es hier jedoch zu eng

und man bezog im Februar 2002

neue Büroräume in Zeiningen.

Schon bald darauf verstärkte ein

weiterer Mitarbeiter den Innendienst.

Durch die langjährige Erfahrung

im Bereich Verfahrenstechnik und

entsprechend kompetenter Kundenberatung

wuchs das Geschäft

kontinuierlich. So erfolgte im Januar

2006 auch im Aussendienst

eine Mitarbeiteraufstockung.

Per 1. Januar 2011 – also genau 10

Jahre nach der Gründung – wurde

die Einzelfirma ALMATECHNIK

Gammenthaler in die ALMA-

TECHNIK AG gewandelt. Mittlerweile

vertreibt die ALMATECHNIK

AG bereits die Produkte von sieben

führenden Herstellern. Aufgrund

des breiten Angebotes ist die

Komplettanbieter für

die Reinraumtechnik

Sicherheitswerkbänke

• Beratung

• sicherheitskonforme Bereitstellung

• Inbetriebnahme und Service

Bekleidung und Verbrauchsartikel

• breites Angebotssortiment

• Versorgungssicherheit dank

grossem Lager, z.B. für Handschuhe,

Tücher usw.

LABORSCOPE AKTUELL

ALMATECHNIK auch in den unterschiedlichsten

Industriezweigen

bekannt und präsent.

Folgende Produkte sind heute

bei der ALMATECHNIK AG erhältlich:

ALMATEC Druckluft-

Membranpumpen, SCHMITT

Kreiselpumpen, JESSBERGER

Fass- und Dickstoffpumpen,

FINK Chem + Tec Dosierpumpen,

MEDOREX Labor-Schlauchpumpen,

ZUWA Impellerpumpen und

FLUKO Rühr- und Dispergiermaschinen.

ALMATECHNIK AG

Heugässli 3

CH-4314 Zeiningen

Tel. 0041 (0)61 853 09 09

Fax 0041 (0)61 853 09 08

www.almatechnik.ch

info@almatechnik.ch

WESCO AG

Tägerhardstrasse 110

CH-5430 Wettingen

Tel. +41 (0)56 438 11 40

Fax +41 (0)56 438 11 00

www.wesco.ch

Geschäftsbereich

Reinraumtechnik

Laborscope 4–5/11

39


LABORSCOPE AKTUELL

Partikelmesstechnik in

Theorie und Praxis –

«Optische Methoden zur

Partikel-Charakterisierung»

Dieses Seminar wird von Retsch

Technology veranstaltet und vermittelt

einen umfassenden Überblick

über die modernen technischen

Lösungen und Verfahren

der Korngrössencharakterisierung:

vom Nanopartikel bis zum Kieselstein.

Zu diesem Zweck werden die

unterschiedlichsten Messverfahren

in Theorie und Praxis vorgestellt:

l Digitale Bildverarbeitung

l Laserbeugung

l Dynamische Laserlichtstreuung

mit Bestimmung von Molekular-

gewicht und Zetapotential

Dabei wird das Spektrum der Partikelmesstechnik

über 8 Grössenordnungen

von 0,3 nm bis 30 mm

gezeigt.

Als Gastreferent wird in diesem Jahr

Herr Prof. Dr. rer. nat. Michael Bach,

Universitäts-Augenklinik Freiburg

einen Vortrag zum Thema «Bildverarbeitung

in unserem Kopf –

Visuelle Wahrnehmungsphänome-

ne und Täuschungen» halten.

Workshop-Termine:

l MO, 06.06.2011 in Zürich (CH)

l DI, 07.06.2011 in Karlsruhe

l DO, 09.06.2011 in Linz (A)

l MI, 15.06.2011 in Berlin

l FR, 17.06.2011 in Düsseldorf

l DI, 05.07.2011 in München

Informationen und Anmeldung auf

www.retsch-technology.de

Verder-Catag AG

Auf dem Wolf 19 / 4052 Basel

Tel. 061 544 47 90 / Fax 061 544 48 11

info@retsch.ch

40 Laborscope 4–5/11

Sichere Verpackung

für Chemikalien

Wissenschaftler am Fraunhofer-

Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik

IGB in Stuttgart

entwickeln mehrlagige Schichten

für Kunststoffkanister, die als Barriere

wirken. Sie verhindern, dass

Sauerstoff aus der Luft in den Kanister

gelangt und das Füllgut zerstört

und dass explosive oder giftige

Dämpfe aus dem Behälter in

die Umwelt gelangen. Gleichzeitig

verbessern die Schichten die Entleerung

der Kanister auch bei zähflüssigen

Füllgütern.

Kunststoffe sind leicht, formbar

und bruchsicher und daher vor

allem als Transportverpackung ge-

fragt. Auch Chemikalien werden

vorzugsweise in Kunststoffkanistern

oder -containern abgefüllt

transportiert. Allerdings ist das Füll-

gut mitunter korrosiv und kann

die Verpackung angreifen. Andere

Chemikalien sind empfindlich gegenüber

Sauerstoff oder Wasserdampf,

welcher durch die meisten

Kunststoffe aus der Umgebungsluft

hindurch in das Füllgut diffundiert.

Solche Chemikalien kön-

nen nur für kurze Zeit ohne Qualitätsverlust

gelagert werden. Umgekehrt

werden bei manchen Che-

mikalien giftige oder explosive

Dämpfe frei, die nicht durch die

Verpackung nach aussen in die

Umwelt gelangen dürfen. Zudem

bleiben zähflüssige Chemikalien

wie Schmierstoffe oder Lacke häufig

an der Behälterwand hängen.

Dies ist nicht nur ein Kostenfaktor,

sondern erschwert auch die Rei-

nigung der Verpackungen und da-

mit eine mehrmalige Verwendung

sowie das Recycling des Behältermaterials.

Bis heute gibt es keine

hinreichende Beschichtung, die

diese Anforderungen erfüllt.

Forscher am Fraunhofer-Institut für

Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik

IGB wollen gemeinsam

mit Partnern aus der Industrie

Abhilfe schaffen und entwickeln

neue funktionale Innenbeschichtungen

für Chemikalienbehälter.

Sie erzeugen anorganische Barriere-

schichten, die eine Sperre gegenüber

Sauerstoff oder Wasserdampf

als auch für explosive Gase darstellen.

Die Herausforderung: Die

Schichten müssen bis zu einem gewissen

Mass elastisch sein, damit

sie beim Befüllen oder Entleeren

des Kunststoffbehälters, der sich

hierbei deutlich deformieren kann,

nicht brechen oder reissen. Um dies

zu gewährleisten, bestehen die Beschichtungen

aus mehreren, mecha-

nisch voneinander entkoppelten

Lagen übereinander. Die Schichten

scheiden die Forscher mittels

Plasmatechnologie sukzessive direkt

im Kanister ab. Der Behälter

wird hierzu in eine Vakuumkammer

geführt, in der im Behälter

durch Anlegen einer hochfrequen-

ten elektrischen Spannung ein

Plasma gezündet wird, in dem Gas-

moleküle angeregt und fragmentiert

werden. »Die hochreaktiven

Gasmolekülbruchstücke können

nun auf der Oberfläche der Kunststoffe

angekoppelt werden: es

bildet sich eine Schicht«, erläutert

Projektleiter Dr. Jakob Barz.

»Durch Optimierung verschiedener

Prozessparameter wie der Art

und Menge des eingesetzten Plasmagases,

der Anregungsfrequenz,

der Gasströmung, dem Druck und

der Behandlungszeit können wir

glasartige Schichten mit der gewünschten

Barrierefunktion und

silikonartige Zwischenschichten

nacheinander erzeugen.« Die abgeschiedenen

Barriereschichten

werden dann mit einer weiteren

Schicht kombiniert, die ein Ab-

laufen des Füllguts bei Entleeren

der Verpackung verbessert. Auf die-

se Weise konnten die Forscher die

Barrierewirkung des Kunststoffes

PET gegen Wasserdampf und Sauerstoff

um etwa den Faktor 1000

gegenüber dem unbehandelten Ma-

terial erhöhen. »Vergleicht man un-

sere Beschichtung mit einer handelsüblichen

Beschichtung auf Ba-

sis von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer

(EVOH), so wird Sauerstoff

5 mal besser, Wasserdampf sogar

50 mal besser zurückgehalten.

Die Restentleerbarkeit ist um ein

4faches erhöht«, präsentiert Dr.

Jakob Barz die bisherigen Ergebnisse.

Nicht nur die Verpackung von

Chemikalien wird mit den kombinierten

Multifunktionsschichten

sicherer. Sehr teure proteinbasierte

Medikamente, die trotz Bruchgefahr

zumeist in Glasfläschchen verpackt

werden, könnten in Zukunft

auch in Kunststofffläschchen abgefüllt

den Weg zum Patienten im

Krankenhaus finden – und dabei

sicher gegen eine Zerstörung durch

Sauerstoff sein und bis auf den

letzten Milliliter entleert werden.

Das Projekt »INNOFUNK: Inno-

vative funktionale Innenbeschichtung

von Chemikalienbehältern

mittels Plasmaverfahren« wird vom

Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF) gefördert.

Fraunhofer-Institut für

Grenzflächen- und

Bioverfahrenstechnik IGB

Nobelstrasse 12

D-70569 Stuttgart

www.igb.fraunhofer.de


l Seminar, D-Darmstadt

07./08.06.2011

Good Calibration Practice

l Seminar, D-Homburg/Saar

07./08.06.2011

Dissolution: Theorie und Best

Practices mit Abschlusstest für das

USP Certificate

l Seminar, D-Berlin

20./21.06.2011

Pharmacokinetics and

Biopharmaceuticals for Biologicals

APV e.V., D-55118 Mainz

www.apv-mainz.de

l Veranstaltung, D-Berlin

08.–10.06.2011

Der Validierungsbeauftragte

l Veranstaltung, D-Mannheim

08./09.06.2011

Computervalidierungs-Konferenz

2011 der neue Annex 11 und

seine Konsequenzen

l Veranstaltung, CH-Luzern

15./16.06.2011

Die Rolle der Fachtechnisch

Verantwortlichen Person

l Veranstaltung, D-Heidelberg

28-30.06.2011

Excel im GMP-Labor

l Veranstaltung, D-Heidelberg

04.–06.07.2011

Der GMP-Beauftragte in der

Biotechnologie

CONCEPT HEIDELBERG

D-69007 Heidelberg

Tel. +49 6221 8444 0

www.concept-heidelberg.de

l PEAK-Veranstaltung,

CH-Dübendorf

06.–10.06.2011

Sommer School in Environmental

Systems Analysis

l PEAK-Veranstaltung,

CH-Dübendorf

23.06.2011

75 Jahre Eawag – Fakten und Ent-

wicklungen bei Trinkasser, Mikrover-

unreinigungen, Renaturierung, Biodi-

versität, Abwassermanagement, Sied-

lungshygiene in Entwicklungsländern

Eawag, CH-8600 Dübendorf

www.eawag.ch/veranstaltungen

www.peak.eawag.ch

l Seminar, D-Magdeburg

07.06.2011

Extreme Spurenanalyse mittels

GC und GC/MS

l Seminar, D-Frankfurt/Main

07./08.06.2011

Im Chromatographielabor

mit Excel arbeiten

l Seminar, D-Magdeburg

08.06.2011

Fast-GC

l Seminar, D-Bad Soden

09.06.2011

Validierung in der Bioanalytik

l Seminar, D-Bad Soden

09.06.2011

Leitfaden zur Organisation und

Durchführung von Inspektionen

durch Behörden

NOVIA GmbH

D-65926 Frankfurt am Main

Tel. +49 69 305 43843

Fax +49 69 30 9159

info@novia.de, www.novia.de

l Veranstaltung, D-Potsdam

25.05.2011

Audits im Laborumfeld

l Veranstaltung, D-Potsdam

25.05.2011

Good Clinical Laboratory Practice

GCLP

l Veranstaltung, D-Saarbrücken

30.05.2011

Mess- und Prüfmittelüberwachung

l Veranstaltung, D-Burladingen

07.06.2011

Gaschromatographie für Anfänger

l Veranstaltung, D-Saarbrücken

08.06.2011

HACCP: EU-Recht und

Lebensmittelhygiene

l Veranstaltung, D-Saarbrücken

09.06.2011

Umgang mit Standardsubstanzen

und Reagenzien im GMP-Umfeld

Klinkner & Partner GmbH

D-66117 Saarbrücken

Tel. 0049 681 982 10-14

Fax 0049 681 982 10-25

www.klinkner.de/seminar.htm

liefert eine Gesamtübersicht,

von der aus die aktuellen

Programme als pdf-file heruntergeladen

werden können.

l Kurs, CH-Schlieren

08./09.06.2011

Einführung in die

Gaschromatographie

l Kurs, CH-Schlieren

15.06.2011

Troubleshooting in der

Gaschromatographie

l Kurs, CH-Zürich

21.06.2011

Chemierecherchen in freien Internet

SECULAB, Daniel Christen

Postfach 28

CH-4448 Läufelfingen

Tel. 062 299 28 07

Tel. 079 330 49 66

www.sekulab.ch

l Seminar-Tour in Zusammenarbeit

mit RETSCH GmbH

Feststoffanalytik – von der Laborprobe

zum Analysenergebnis

24.05.2011, D-München

26.05.2011, D-Frankfurt

31.05.2011, D-Waldbronn

l Anwenderkurse,

D-Kamp-Lintfort

Mikrowellen-Aufschlusstechnik

09./10.08.2011

06./07.12.2011

CEM GmbH

D-47475 Kamp-Lintfort

Tel. +49 2842 9644 43

Fax +49 2842 9644 11

www.cem.de

l Veranstaltung, CH-Wädenswil

24.05.2011

Einführung in die mikrobiologischen

Grundlagen zur Gefahrenbewertung

in einem HACCP

l Veranstaltung, CH-Wädenswil

25.05.2011

Mikrobiologie Grundkurs: Modul 2

l Veranstaltung, CH-Wädenswil

16.06.2011

Wädenswiler-Chemietag – Medizinal-

chemie

ZHAW

Life Sciences / Natur / Umwelt

Hochschulsekretariat

CH-8820 Wädenswil

Tel. 058 934 71 71

www.zhaw.ch

AGENDA

INSERENTENVERZEICHNIS

Adolf Kühner AG

AHF Analysentechnik AG

Almatechnik AG

BioChem GmbH

Bucher Biotec AG

Christen Waagen AG

EasyFairs, Labotec 2011

EGT Chemie AG

Elpro-Buchs AG

H. Lüdi + Co. AG

Hebgo AG

IG Instrumenten-Ges. AG

Interstar AG

Keller AG

Laborgerätebörse

Labo-Tech J. Stofer LTS AG

Miele Professional

MSP Kofel

Müller GmbH

Peter Klaus Müller SA

Phoenix Mecano Komp. AG

Portmann Instruments AG

Provadis GmbH

Roth AG

Schweiz. Gesellschaft

für Ernährung SGE

Semadeni AG

Sysmex Digitana AG

TRE Engineering GmbH

Verder Catag AG

Vektor AG

Wesco AG

Wisag AG

l Konferenz, D-Leipzig

17.–19.05.2011

Internationales «Innovationsforum

Bio-Logistik»

Handelshochschule Leipzig (HHL)

http://innovationsforum-

biologistik.hhl.de

l Seminare

09.06.2011, NL-Breda

Schwerpunkt Polymere

Rheologie allgemein

09.06.2011, D-Berlin

Schwerpunkt Materialcharakterisierung

Rheologie und Thermische Analyse

ThermoFisher Scientific

www.thermo.com/info

Laborscope 4–5/11

41


EINKAUFSFÜHRER

A

Absauganlagen

WESCO-KELLER-Entstaubungstechnik AG

Romanshornerstrasse 101, 9320 Arbon

Tel. 071 447 19 60, Fax 071 447 19 61

entstaubung@wesco.ch, www.wesco.ch

B

Brut-/CO2-Brutschränke

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

C

Chromstahlbearbeitung

D

Dosierpumpen

TECHEMA AG, 4105 Biel-Benken

Tel. 061 381 45 09, Fax 061 382 07 55

office@techema.ch, www.techema.ch

42 Laborscope 4–5/11

E

Entstaubung

WESCO-KELLER-Entstaubungstechnik AG

Romanshornerstrasse 101, 9320 Arbon

Tel. 071 447 19 60, Fax 071 447 19 61

entstaubung@wesco.ch, www.wesco.ch

Etiketten

KERN-ETIKETTEN AG, 8902 Urdorf

Tel. 043 455 60 30, Fax 043 455 60 33

www.kernetiketten.ch

F

Feinmechanik / Laborapparate

RUDOLF WECHSLER

Gartenstrasse 5, 4127 Birsfelden

Tel. 061 312 09 49, Fax 061 312 09 34

Fluoreszens-Spectrometer

HORIBA Jobin Yvon GmbH

D-80208 Unterhaching

Tel. +49 89 46 23 17-0, Fax +49 89 46 23 17-98

info-sci.de@horiba.com, www.horiba.com

G

Gebläse, axial und radial

ABECON AG ZÜRICH, 8055 Zürich

Tel. 044 451 14 00, Fax 044 451 20 22

info@abecon.ch, www.abecon.ch

H

Härtemessgeräte

HELMUT FISCHER, Elektronik + Messtechnik

AG, Moosmattstr. 1, 6331 Hünenberg

Tel. 041 785 08 00, Fax 041 785 08 01

switzerland@helmutfischer.com

www.helmut-fischer.com

HPLC-Anlagen + Zubehör

KNAUER

D: Hegauer Weg 38, 14163 Berlin

Tel. +49 30 8097270, Fax + 49 30 8015010

info@knauer.net, www.knauer.net

CH: flowspek AG, 4057 Basel

Tel. 061 695 96 96, info@flowspek.ch

I/J

Infrarot-Strahler

ABECON AG ZÜRICH, 8055 Zürich

Tel. 044 451 14 00, Fax 044 451 20 22

info@abecon.ch, www.abecon.ch

K

Kunststoffkoffer

PREVENT AG

Eichbergstrasse 60, 9452 Hinterforst

Tel. 071 755 65 33, Fax 071 755 65 34


L

Laborbau, Laborplanung, Labormöbel

STRASSER AG THUN

Bierigutstrasse 18, 3608 Thun

Tel. 033 334 24 24, Fax 033 334 24 29

info@strasserthun.ch, www.strasserthun.ch

LABORBAU MEINRAD GYR

Bernstrasse 63b, 6003 Luzern

Tel. 041 240 81 91, Fax 041 240 80 14

gyr.innenausbau@bluewin.ch

www.gyr-luzern.ch

Laborplanungen (neutral)

LABORPLAN GMBH, Ringstr. 39, 4106 Therwil

Tel. 061 723 11 05, Fax 061 723 11 06

laborplan@laborplan.ch

www.laborplan.ch

Liquid Handling

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

Luftfilter/Aktivkohlefilter

WESCO AG

5430 Wettingen

Tel. 056 438 11 20, Fax 056 438 11 00

luftfilter@wesco.ch, www.wesco.ch

M

Mikrotiterplatten-Instrumente

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

O

Osmometer

KNAUER

D: Hegauer Weg 38, 14163 Berlin

Tel. +49 30 8097270, Fax + 49 30 8015010

info@knauer.net, www.knauer.net

CH: flowspek AG, 4057 Basel

Tel. 061 695 96 96, info@flowspek.ch

P

Pipetten / Dispenser

SOCOREX ISBA S.A., 1024 Ecublens

Tel. 021 651 60 00, Fax 021 651 60 01

socorex@socorex.com, www.socorex.com

Proben-Aufbewahrung

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

Putztuch-Rollen

DELTA ZOFINGEN AG

Untere Brühlstr. 10, Postfach, 4800 Zofingen

Tel. 062 746 04 04, Fax 062 746 04 09

R

Raman-Spectrometer

HORIBA Jobin Yvon GmbH

D-80208 Unterhaching

Tel. +49 89 46 23 17-0, Fax +49 89 46 23 17-98

info-sci.de@horiba.com, www.horiba.com

Reinraumtechnik

WESCO AG

5430 Wettingen

Tel. 056 438 11 40, Fax 056 438 11 00

reinraum@wesco.ch, www.wesco.ch

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

BLEYMEHL REINRAUMTECHNIK

Industriestrasse 7, D-52459 Inden-Pier

Tel. +49 (0)2428 4025, Fax +49 (0)2428 3337

Reinstwasser

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

S

EINKAUFSFÜHRER

Selbstklebeetiketten

KERN-ETIKETTEN AG, 8902 Urdorf

Tel. 043 455 60 30, Fax 043 455 60 33

www.kernetiketten.ch

Steril-Armaturen

TRE ENGINEERING GMBH

Aussergrütstrasse 2, 6319 Allenwinden

Tel. 041 754 72 70, Fax 041 754 72 71

office@tregmbh.ch, www.tregmbh.ch

T

Temperaturfühler (EEx ia-d)

ALBERT BALZER AG, Rotax

Postfach, 4143 Dornach 2

Tel. 061 701 92 90, Fax 061 701 92 91

post@balzer-rotax.ch

www.balzer-rotax.ch

Tiefkühl-Schränke und -Truhen

Thermo Fisher Scientific (Zürich) AG

Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich

Tel. 044 454 12 12, Fax 044 454 12 99

tél. 022 343 21 67

info.labequipment.ch@thermofisher.com

www.thermofisher.com

Transport- und Präsentationsverpackungen

ANAXA AG, 8610 Uster

Tel. 043 497 83 80, Fax 043 497 83 81

www.anaxa.ch

U

UV-Geräte

ABECON AG ZÜRICH, 8055 Zürich

Tel. 044 451 14 00, Fax 044 451 20 22

info@abecon.ch, www.abecon.ch

Laborscope 4–5/11

43


EINKAUFSFÜHRER

V

Vakuum-Flanschverbindungen

TRE ENGINEERING GMBH

Aussergrütstrasse 2, 6319 Allenwinden

Tel. 041 754 72 70, Fax 041 754 72 71

office@tregmbh.ch, www.tregmbh.ch

Vakuumpumpen

VACUUBRAND GMBH + CO KG, Kundenbe -

ratung Schweiz, Theiligerstr. 72, 8484 Theilingen

Tel. 052 384 01 50, Fax 052 384 01 51

leu@vacuubrand.de, www.vacuubrand.com

W

Waagen

KERN & SOHN GMBH

Waagen, Gewichte, DKD-Kalibrierung

Postfach 4052, D-72322 Balingen-Frommern

Tel. +49 7433 99 33 0, Fax +49-7433 99 33 149

info@kern-sohn.com, www.kern-sohn.com

Wasseraktivität

NOVASINA AG, 8853 Lachen SZ

Tel. 055 642 67 67, Fax 055 642 67 70

info@novasina.ch, www.novasina.com

Wasseranalytik

TINTOMETER AG, 5212 Hausen/AG

Tel. 056 442 28 29, Fax 056 442 41 21

info@tintometer.ch, www.tintometer.ch

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IMPRESSUM

Herausgeber / Verlag

DEK-Verlags AG, Alfred Gysin

Im Lutereich 44

CH-4411 Seltisberg

Tel. 061 338 16 38, Fax 061 338 16 00

E-Mail: laborscope@laupper.ch

Internet: www.labortechnik.ch

38. Jahrgang, 4–5/ 2011

Erscheint achtmal jährlich

Jahresabonnement:

Schweiz: CHF 50.– (inkl. 2,5 % MwSt)

Ausland: CHF 63.– (inkl. Porto)

ISSN 1422-8165

Redaktion

Monika Armbruster

Alfred Gysin

Elias Kopf

Anzeigen

Laupper AG Annoncen-Agentur

CH-4142 Münchenstein 1

Tel. 061 338 16 16, Fax 061 338 16 00

Layout / Satz

Pfirter Stefan

Druck

Isenegger AG, CH-4313 Möhlin

Für nicht oder durch Fremdautoren

gekennzeichnete Beiträge übernimmt die

Redaktion keine Verantwortung.

Zeitschriften

aus dem

DEK-Verlag

Informationen, Mediadaten,

Probenummern, Abonnemente

Laupper AG

Annoncen-Agentur

Postfach 659

Emil Frey-Strasse 70

4142 Münchenstein 1

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