Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen und Freunde von ...

zwoelf.apostel.berlin.de

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen und Freunde von ...

Zwölf

Apostel

Das Magazin der Evangelischen

Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Berlin

Nr. 40 März / April / Mai 2012


Gottesdienste und Veranstaltungen

Regelmäßige Kreise, Gruppen und Angebote finden Sie auf Seite 43

Ergänzungen/Änderungen unter www.zwoelf-apostel-berlin.de

Nach dem Gottesdienst findet jeden Sonntag ein Predigtnachgespräch statt.

März

FR 2.3. 18:00 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der Silaskirche

(Pfr.in Schröter; Seite 11)

SO 4.3. 10:00 Uhr Reminiszere Abendmahlgottesdienst (Pfr. Bedorf)

SO 11.3. 10:00 Uhr Okuli Abendmahlgottesdienst o.A. (Pfr. Fuhr)

SO 18.3. 10:00 Uhr Lätare Abendmahlgottesdienst (Pfr. Bedorf)

SO 25.3. 11:00 Uhr Judika Familiengottesdienst (Pfr. Fuhr)

– Beginn der Sommerzeit! –

April

SO 1.4. 10:00 Uhr Palmsonntag Abendmahlgottesdienst (Pfr.in Keßler,

Rogate)

MO 2.4. 19:00 Uhr Passionsandacht (Pfr. Bedorf)

DI 3.4. 19:00 Uhr Passionsandacht (Pfr. Fuhr)

MI 4.4. 19:00 Uhr Passionsandacht (Pfr. Bedorf)

DO 5.4. 19:00 Uhr Abendmahlgottesdienst (Pfr. Fuhr)

FR 6.4. 10:00 Uhr Karfreitag Abendmahlgottesdienst (Pfr. Bedorf)

SA 7.4. 19:00 Uhr Andacht (Schmidt)

SO 8.4. 6:00 Uhr Ostersonntag Abendmahlgottesdienst (Pfr. Fuhr)

anschließend gemeinsames Osterfrühstück

10:00 Uhr Abendmahlgottesdienst (Pfr. Bedorf)

MO 9.4. 10:00 Uhr Ostermontag Gottesdienst (Pfr. Bedorf)

SO 15.4. 10:00 Uhr Quasimodogeniti Abendmahlgottesdienst (Pfr. Fuhr)

SA 21.4. 15:00 Uhr Kindertheater (Seite 11)

SO 22.4. 10:00 Uhr Miserikordias Domini Gottesdienst (Pfr. Bedorf)

anschließend Gemeindeversammlung (Seite 23)

SO 29.4. 10:00 Uhr Jubilate Abendmahlgottesdienst mit goldener

Konfirmation (Pfr. Fuhr; Seite 18)

SO 6.5. 10:30 Uhr

Mai

Kantate Gottesdienst unter freiem Himmel im

Kleistpark, zusammen mit Königin-Luise-und-Silas-

Kirchengemeinde (Pfr. Fuhr, Pfr. Hanke, Pfr. von

Heidenfeld; Seite 19)

– Seite 2 –


noch Mai

Do 10.5. 15:00 Uhr Demenz-Gottesdienst (Pfr. Fuhr; Seite 21)

SO 13.5. 10:00 Uhr Rogate Evangelische Messe (Rogate, Pfr. Fuhr)

19:00 Uhr Konzert Zwölf-Apostel-Chor (Seite 19)

DO 17.5. 10:00 Uhr Christi Himmelfahrt Abendmahlgottesdienst

(Pfr. Bedorf)

SO 20.5. 10:00 Uhr Exaudi Gottesdienst mit Straßenchor (Pfr. Köhler)

SO 27.5. 14:00 Uhr Pfingstsonntag Gottesdienst mit der korean. Heilig-

Geist-Gemeinde (Pfr. Fuhr, Pfr. Kim)

19:00 Uhr Nacht der offenen Kirchen (Seite 23)

MO 28.5. 11:00 Uhr Pfingstmontag Ökumenischer Gottesdienst des

Kirchenkreises vor dem Rathaus Schöneberg

Vorschau

SO 3.6. 10:00 Uhr Trinitatis Abendmahlgottesdienst mit Konfirmation

(Pfr. Fuhr)

SO 10.6. 12:00 Uhr 1. So. nach Trinitatis Gottesdienst (Pfr. Köhler)

anschließend Sommerfest

– Bitte beachten Sie auch unsere Jahresvorschau „Farbkleckse“ auf Seite 42 –

o.A.: ohne Alkohol; zum Abendmahl wird Traubensaft gereicht

Fahrverbindungen:

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstraße 12–14, 10829 Berlin;

Fahrverbindung: U- und S-Yorckstraße/Großgörschenstraße, südlicher

Ausgang der S-Bahn

Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24–25, 10829 Berlin;

Fahrverbindung: Bus 104

Kirchhofsverwaltung der Gemeinde: siehe Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof

Luther, Gemeindesaal, Bülowstraße 71/72, 10783 Berlin;

Fahrverbindung: Bus M48+M19, M85+M19, U-Bülowstraße

Silaskirche, Großgörschenstraße 10, 10827 Berlin; Fahrverbindung:

S-Yorckstraße/Großgörschenstraße (südlicher Ausgang), U-Kleistpark,

Bus M19, M48

Zum Heilsbronnen, Heilbronner Straße 20, 10779 Berlin;

Fahrverbindung: U-Bayerischer Platz

Redaktionsschluß für Zwölf Apostel Nr. 41 ist Mittwoch, der 2. Mai

– Seite 3 –


Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen

und Freunde von Zwölf Apostel!

Arbeit und Freizeit, Berufliches

und Privates, Bewegung und Regeneration,

Eiweiß und Kohlehydrate,

Geld oder Leben. Es gibt

viele Gegensatzpaare, die in einer

gesunden Work-Life-Balance austariert

werden wollen. Auch die

Gegensätze Kurzweil und Langeweile

gehören dazu. Langeweile

gilt jedoch weithin als Tabu, als

ein Laster, das einen fleißigen,

braven Menschen gar nicht ereilen

kann.

Dabei hatte ich während meiner

langjährigen Tätigkeit in der

Altenpflege vielfach Gelegenheit,

die verheerenden Folgen von

Langeweile zu bezeugen. Was das

Schlimmste war: die ehemals sicher

fleißigen, nun aber zur Untätigkeit

genötigten alten Menschen

konnten sich den Grund ihrer

Trübsinnigkeit gar nicht eingestehen.

Der Gedanke „Mir ist langweilig“

schien nicht erlaubt.

Ein kleiner Hund führte mir

letztens die heilsame Bedeutung

von Anregung, Abwechslung,

Kurzweil vor Augen. Nur dank

der – auch finanziellen – Zuwendung

seiner Besitzerin überhaupt

noch am Leben, lernt dieser kleine

Fellträger nach einem Bandschei-

– Seite 4 –

benvorfall seit einem halben Jahr

das Gehen auf vier Pfoten wieder.

Es ist mühsam. Immer wieder

knicken die Hinterläufe weg und

werden hinterhergezogen. Dann

eines Tages die Überraschung: In

fremder Umgebung, von Neugier

beflügelt, geht das Tier auf Entdeckungsreise.

Die Beine werden

angehoben und hübsch in Schritten

gesetzt, denn vorne zieht die

abenteuerdurstige Nase. Weiter,

weiter!

Nicht nur bei durch Krankheit

oder Gebrechlichkeit eingeschränkten

Möglichkeiten, auch in

einem geschäftigen, mit Tätigkeit

angefüllten Leben kann sich Eintönigkeit

und hartnäckige Langeweile

einnisten. Dies zu beklagen

ist jedes Menschen gutes Recht.

Es zu bemerken ein erster Schritt

zu einer womöglich lange überfälligen

Veränderung.

Deshalb: Sagen Sie einfach

mal spontan „ja“ zu einem überraschenden

Angebot oder Einfall,

auch wenn es eigentlich so gar

nicht in Ihren Zeitplan passt. Ja,

warum eigentlich nicht?

In diesem Sinne: Auf

Wiedersehen in Zwölf Apostel!

Friederike Kapp


Amtshandlungen

Getauft wurden

Fahimeh Rabii (Erwachsenentaufe)

Kamyar Patori-Deilami (Erwachsenentaufe)

Das Jubiläum zur goldenen Hochzeit begingen

Harry Karl Paul Fischer und Ellinore Elisabeth Fischer geb. Konietzho

Mit kirchlichem Geleit bestattet wurden

Heinz Bannier, 72 Jahre, Kalkreuthstraße

Gisela Hedwig Wilhelmine Brettschneider, 85 Jahre, Nollendorfstraße

Dr. Heinrich Gernot Jungblut, 90 Jahre, Winfriedstraße

Richard Heinz Gerstenberger, 89 Jahre, Frobenstraße

Ingrid Nehring geb. Neubert, 76 Jahre, Schwerinstraße

Ursula Schuster, 84 Jahre, Kurfürstenstraße

Harry Polzin, 72 Jahre, Kulmer Straße

»Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig«

2. Korinther 12,9

Stolz ruft der kleine Junge: „Selber

machen!“ – Er signalisiert

damit seinen Eltern: „Ich brauche

eure Hilfe nicht mehr. Ich fühle

mich groß und stark und bin

bereit, meine Sache selbst in die

Hand zu nehmen!“ „Am schlimmsten

ist es für mich, dass ich zunehmend

auf fremde Hilfe angewiesen

bin“, klagt die ältere

Dame, deren Kräfte nachlassen

und deren Radius, in dem sie sich

bewegt und lebt, immer kleiner

wird. Selbstwirksamkeit, eigenes

Können und Wachsen, sprich

eigene Stärke, benennt der Hirnphysiologe

Gerald Hüther als ein

grundlegendes Lebensthema und

– Seite 5 –

Lebensinteresse der Menschen.

Kraft durch Schwachheit? Das

scheint da ein eklatanter Widerspruch.

– Wer ist schon gerne

schwach? Das heißt doch immer

auch, abhängig von anderen zu

sein. Wie schwer fällt es, sich eigene

Schwächen einzugestehen –


geschweige denn, sie vor anderen

zuzugeben! Wozu sich eine Blöße

geben, verletzlich zeigen?

Wäre Nietzsche unter uns,

wäre gerade dieses Bibelzitat ein

gefundenes Fressen für ihn, Beleg

für ein Christentum, das zu einer

Sklavenmoral führt. Ich zitiere aus

seinem Buch „Der Antichrist“:

„Der starke Mensch als der typisch

verwerfliche ... Das

Christentum hat die Partei alles

Schwachen, Niedrigen, Missratenen

angenommen, es hat ein

Ideal aus dem Widerspruch gegen

die Erhaltungsinstinkte des

starken Lebens gemacht.“

Der Minister nimmt den

Bischof

in den Arm, spricht: „Halt

du sie dumm, ich halt sie arm!“ Ist

das das Anliegen der Kirchen, das

Dumm- und Duckmäuserischhalten,

das diese Jahreslosung in

diesen Zeiten der rauer werdenden

Verteilungskonflikte transportiert?

Will man uns klein halten? Sollen

Christen in unserer Gesellschaft

Menschen sein, die den Anforderungen

des Lebens nicht ge-

– Seite 6 –

wachsen und auf Hilfe „von

oben“, die Brosamen der

Mächtigen dankbar angewiesen

sind?

Im Gegenteil! Meine Kraft ist

in den

Schwachen mächtig. Es

geht um Kraft, nicht um Schwäche

als Ziel. Und es geht um eine

Kraft, die man nicht aus den eigenen

Stärken, dem eigenen Können

ziehen muss, sondern die über uns

hinausgeht und uns bekräftigen

kann trotz und durch alle Schwäche.

Folgt

man dem Wirken

Chr isti, geht es immer darum,

Menschen kraftvoller, lebendiger,

lebens- und liebensfähiger zu ma

chen. Blinde sehen und Lahme

gehen. Die frohe Botschaft Gottes

will uns stärken. Was soll das also

mit der Schwäche?

Am Arbeitsplatz ist es oberstes

Gebot, verwundbare

Stellen zu

verbergen,

sonst steht es schlecht

um die Aufstiegschancen. „Nur

keine Schwäche zeigen, sonst bist

du verloren“, heißt es in Politik,

Gesellschaft und Leistungssport.


Bis hinein in unsere Familien und

Schulen. Stark sein ist wunderbar,

stark sein müssen ein Verhängnis.

Denn am Ende kontrollieren nicht

wir unser Leben, sondern der

Zwang zur Stärke. Das entspricht

nicht dem hohen unverzichtbaren

Wert menschlicher Selbstwirksamkeit,

sondern erzeugt letztlich

Selbstunwirksamkeit. Wo bestimmen

der Zwang zu Stärke und

Perfektionismus auch unser Leben

und Denken? Wo und wie schwächen

wir uns dadurch? Wer stark

sein muss, sich keine Schwachheiten

erlauben darf, muss sich gegen

alle Schwachstellen wehren, seine

Rüstung immer stärker machen,

sich abdichten gegen jeden potentiell

schwächenden Einfluss – so

lange, bis der Zufluss des Lebens

selbst nicht mehr erfolgen kann.

Schwachheit ist kein Makel,

sondern Voraussetzung dafür,

dass

Gottes Kraft zur Entfaltung

kommen kann. Paulus bringt es

auf den Punkt: „Wenn ich

schwach bin, bin ich stark.“

Mahatma Gandhi hat mit

dieser Erkenntnis erfolgreich

Politik

gemacht und Weltgeschichte

geschrieben. Sein gewalt

loser Widerstand machte aus

Schwachheit eine Stärke. Aber

das ging erst, als man sich erlaub

te, sich der Logik der Stärke zu

entziehen. Nicht das Recht des

Stärkeren galt für ihn, sondern das

Recht des Schwächeren. Daraus

– Seite 7 –

entwickelte er Kraft und Macht.

Die Kraft des Schwachen ist nirgends

besser versinnbildlicht als

im Grashalm, der den Asphalt

durchbricht.

Nur wer sich Schwachheiten

erlauben kann,

kann wirklich ein

Mensch

sein. Vor Gott darf ich

leer und kaputt sein. Ich muss

nicht länger meine Schwachstellen

und Verletzungen verstecken,

meine Defizite und meine Unvoll-

kommenheit bekämpfen. Ich kann

und darf einfach nur ich selbst

sein. Nur wer nicht meint, alles

aus sich selbst schöpfen zu müssen,

wird offen sein für die Stärken,

die über ihn hinausgehen und

von außen zuwachsen, die Kraft

der Gemeinschaft, der Natur, der

Stille, der Liebe, die Kraft Gottes,

die Kraft Christi. Nur wer sich

öffnet, kann unendlich erstarken.

Aus allen Quellen schöpfen, die

über ihn hinausgehen.

Selbstwirksamkeit schilderte

ich eingangs als ein fundamenta

les Grundbedürfnis des Menschseins.

Das andere heißt Verbundenheit.

Nur wer nicht alles aus

sich begründen muss, wird die

Freude, den Segen der Verbundenheit

und der Liebe ernten dür

fen. Meine Kraft ist in den Schwa-

chen mächtig. Sie haben die Kraft,

aus einem Wir zu leben statt mühsam

und verkrampft ein Ich zu bewahren.

Erlauben wir uns unsere

Schwachheiten, öffnen unsere


Herz und unser Denken dem

Leben und der Liebe und wir

werden den Horizonten entgegen-

wachsen, die wir uns ersehnen.

„Ich habe eine Schwäche für Gott!

Und weiß darin eine wesentliche

Quelle meiner Kraft!“ Solche

Schwäche macht uns nicht zu

Duckmäusern, sondern zu kraft

voll Friedfertigen, die sich nicht

an den Gesetzen der Stärke verschleißen

müssen. Teilt eure

B

Aus den Sitzungen November bis Januar

ericht aus dem Gemeindekirchenrat

Der GKR beschließt eine Nutzungsvereinbarung

zwischen der

Rogate-Initiative und Zwölf

Apostel.

Die Kirchhofsverwalterin,

Frau

Margret Burhoff, erhält –

wie schon ihr Vorgänger – eine

Wirtschaftsbefugnis für Einzelbeträge

bis 10.000,00 Euro.

Der GKR entspricht einem

Antrag der Rogate-Initiative und

lädt die Ausstellung „Ein Herz

reist durch Berlin“ in die Zwölf-

Apostel-Kirche ein.

Der GKR beauftragt

Frau

Ariane Schütz und Herrn Wolf-

gang Schubert mit der Organisation

und Durchführung der Bewirtung

bei den Konzerten

„Schöne Bescherung“ am 17.

und

18. Dezember 2011 und

beschließt eine Aufwandsentschä

– Seite 8 –

Schwäche oder lasst eure Schwä-

chen einfach mal Schwächen sein,

nobody is perfect, und ihr gewinnt

somit Stärke. Schenkt euch dem

Leben mitsamt eurer Schwächen,

und die Kraft Christi wird mit

euch sein. Ob ihr das so nennt und

beschreibt, ist zweitrangig. Der

Mut zur Schwäche wird euch un-

geahnte Kräfte zuwachsen lassen.

Pfarrer i. R. Peter Weigle

digung in Höhe von 10,00 Euro

pro Stunde für die Helferinnen

und Helfer. Ehrenamtliche Mitar-

beiter der Gemeinde werden

bevorzugt angesprochen.

Der GKR beschließt, einen

Weihnachtsrundbrief an alle

Gem eindeglieder (Haushalte) zu

versenden.

Der GKR beschließt den

Haushalt für das Rechnungsjahr

2012, der in Einnamen und Aus-

gaben auf 226.000,00 Euro festgestellt

wird, gemäß Entwurf des

Kirchlichen Verwaltungsamts

vom 21.11.2011.

Die GKR-Rüste für 2012

findet vom den 24.

bis 26. Februar

statt.

Der GKR genehmigt die

Durchführung

einer Vortragsreihe

von Herrn Pfarrer i. R. Peter


Weigle (Seite 18).

Der GKR akzeptiert die Über

tragung der Websiten

www.

kirchenmusik-zwoelf-apostel.de

und www.kirchenmusik-zwoelf

apostel.de durch den Kirchenmusiker

auf die Gemeinde. Dem

Verein „Förderkreis Kirchenmusik

in Zwölf Apostel e. V.“

wird eine Mitnutzung eingeräumt

(Seite 24).

Frau Herm (GBR-Vorsitzende)

berichtet

aus dem GBR und

schlägt

vor, einmal im Jahr die

Neumitglieder unserer Gemeinde

einzuladen und den Begrüßungs-

briefen ein Gemeindemagazin

beizulegen.

Die Mittwochs-Initiative und

die Suppenküche

werden ab sofort

mit jeweils 15,00 Euro pro Woche

bezuschusst.

Der GKR beschließt die Vermietung

nach den Möglichkeiten

an den

Eltern-Kind-Verein

„Mamis-en-movimento“ einmal

pro Woche für sechs Monate.

Der GKR beschließt die

Anschaffung

eines mobilen

Treppensteigers, um Rollstuhlfah

rern insbesondere den Zugang ins

Pfarrhaus während der Winterkirche,

aber auch den Zugang zum

großen Saal bei Gemeindefesten

zu erleichtern. Die Anschaffung

wird vom Kirchenkreis mit rund

3.000,00 Euro bezuschusst. In

Zeiten, in denen diese sog.

Treppenraupe nicht in Zwölf

Apostel benötigt wird, soll sie für

andere Gemeinden ausleihbar

sein. Das Gerät ist seit Mitte

Januar bestellt.

Im März ist eine gemeinsame

Sitzung

der beiden GKRs Luther

und Zwölf Apostel vorgesehen.

Anfang Juni wird die Zwölf-

Apostel-Gemeinde

durch den

Kirchenkreis visitiert werden.

Friederike Kapp

Angebote des Rogate-Vereins

Rogate-Passionspunkt

Durch die Passionszeit lädt das Rogate-Kloster zu besonderen

Andachten

ein. Jeweils am Donnerstag um 20:00 Uhr wird ein Leidensthema besonders

betrachtet. So wird ein Initiant von Stolpersteinverlegungen in der Motzstraße

über das Schicksal von ermordeten Menschen aus dem Gemeindegebiet

– Seite 9 –


erichten. Umrahmt wird die Schilderung von biblischen Texten und Gebeten.

Genaueres zum Programm im Internet unter Rogatekloster.de und in den

Schaukästen der Gemeinde. Ort: Kapelle: Zugang von der rechten Seite der

Kirche. Zudem werden die Rogate-Vespern jeweils dienstags um 19:00 Uhr

dem besonderen Charakter der Passion Rechnung tragen. Frater Franziskus

Vesper

Jeden Dienstag findet um 19:00 Uhr eine Vesper

statt.

Nachtwache

In der Nacht von Karsamstag auf den Ostermorgen

soll es eine Nachtwache

„Wachet und betet!“ in der Zwölf-Apostel-Kirche geben. Wir halten zu jeder

vollen Stunde eine Andacht, beten einen Kreuzweg, halten Stille und wollen

so uns dem Ostergeheimnis nähern. Für die Planung bitten wir um Anmeldungen

per E-Mail an Post@rogatekloster.de oder telefonisch unter

215 9076. Frater Franziskus

Konventsfahrt

Das Rogate-Kloster bricht zu zwei Konventsfahrten

auf und lädt dazu Interessierte

aus der Zwölf-Apostel-Gemeinde ein: An Pfingsten geht es in das

lutherische Benediktiner-Kloster St. Wigberti in Thüringen. Wir nehmen an

den Stundengebeten der Mönche teil und werden über das Thema Beten und

Glauben sprechen. Prior der Wernigshauser Gemeinschaft ist der evangelische

Pfarrer Pater Franz Maria Schwarz, der schon ein paar Mal als Gastpre-

diger in der Zwölf-Apostel-Kirche war. Die zweite Rogate-Fahrt folgt im

Sommer nach Alexanderdorf (Brandenburg) in das katholische Benediktine

rinnen-Kloster St. Gertrud. Termin: Freitag, 2. August, bis Sonntag, 4. August.

Den Kostenbeitrag für die

Fahrten bitte bei Frater Franziskus

erfragen. Anmeldungen werden ab

sofort entgegengenommen. Fr. Fr.

– Seite 10 –


Weltgebetstag der Frauen

»Steht auf für Gerechtigkeit!«

Der Weltgebetstag der Frauen

findet am Freitag, den 2. März

statt. Das Thema lautet „Steht auf

für Gerechtigkeit“. Vorbereitet

wurde er von Frauen aus dem

südostasiatischen Land Malaysia.

Die Malaysierinnen zeigen uns in

ihrem Gottesdienst, warum wir

gerade als Christinnen und

Christen verpflichtet sind, gegen

Ungerechtigkeit in unserer

Gesellschaft einzutreten. Und für

Gerechtigkeit aufzustehen.

Die Königin-Luise-und-Silas-

Gemeinde lädt hierzu herzlich ein

zu einem Gottesdienst in der

Silaskirche um 18:00 Uhr. Die

Predigt hält Frau Pfarrerin Schröter.

Im Anschluss an den Gottesdienst

besteht die Möglichkeit zu

Gesprächen bei landestypischen

Speisen und Getränken.

»... dann bist du nicht mehr mein Freund

Theaterprojekt mit Kindern

Seit Anfang des Jahres proben wir

fleißig an einem kleinen Stück zu

Thema Freundschaft: Was ist

eigentlich wichtig in einer

Freundschaft? Was würdest du für

einen Freund alles tun, was aber

auch nicht? Welche berühmten

Geschichten über Freundschaften

gibt es eigentlich – z. B. in der

Bibel?

Mit diesen und anderen

Facetten des Themas beschäftigen

wir uns gerade und entwickeln ein

Anspiel. Mitwirkende dabei sind

die mittlerweile ja schon recht

schauspielerprobten Kinder des

Krippenspiel-„Ensembles“ und

auch Neuzugänge. Derzeit ist es

auch noch möglich, dazuzukommen

und mitzumachen – wer also

– Seite 11 –

zwischen 6 und 10 Jahre alt ist

und Lust am Theaterspielen hat,

ist herzlich eingeladen: Wir treffen

uns zum Proben immer

donnerstags, von 16:30 bis

18:00 Uhr im Kleinen Saal

(Pfarrhaus).

Das komplette Stück wird

aufgeführt am Samstag, den 21.

April, um 15:00 Uhr in der

Kirche – wir hoffen auf ein großes

und interessiertes Publikum.

Vorab wird es bereits einen

Auszug des kompletten Stückes

zu sehen geben im Familiengottesdienst

am 25. März um

11:00 Uhr.

Infos dazu bei Fanni Fritsch,

Tel.: 263 981-0. Fa. F.


Probe zum Krippenspiel Dezember 2011

Terminänderung beim Familiencafé

Aus organisatorischen Gründen findet das Familiencafé ab März immer am

1. und 3. Montag (!) des Monats statt. Wir hoffen, die kleinen und großen

Besucher bleiben uns treu!

Familiencafe,

1. und 3. Montag im Monat,

16:00 Uhr

Wer Interesse am Kontakt zu

anderen Eltern und Kindern hat,

ist herzlich eingeladen! Infos

dazu bei Christel Stabernack

und Fanni Fritsch: 263 981-0.

– Seite 12 –


Efeu e. V. – Terminkalender

Salon Finovo

· Samstag, 3. März, 14:00 Uhr: Margot Kippenberger (1924–2005)

Margot Kippenberger gehörte zu den Kindern deutscher Kommunisten, die

während ihres Exils in der Sowjetunion von ihren eigenen Genossen

verfolgt und ermordet wurden. Ihr Vater Hans Kippenberger, ehemaliger

KPD-Reichstagsabgeordneter, wurde während der Säuberungen 1937

wegen angeblicher Spionage erschossen. Ihre Mutter starb im sibirischen

Arbeitslager. Margot aber kam mit 12 Jahren in ein Heim für

„Trotzkistenkinder“ und wurde mit 18 Jahren zu lebenslanger

Zwangsarbeit verurteilt. Auch nach ihrer späten Rehabilitierung wurde den

Opfern des stalinistischen Terrors Schweigen über das erlittene Unrecht

auferlegt. Margot Kippenberger, Mutter von fünf Kindern, war mutig

genug, dagegen aufzubegehren. Sie liegt auf unserem Matthäus-Friedhof

begraben – bislang ohne Grabstein.

· Samstag, 5. Mai, 14:00 Uhr, mit Gerhard Heß

»Crux fidelis« – mittelalterliche Gesänge zur Passionszeit

Sonntag, 25. März, 15:00 Uhr, in der Friedhofskapelle

Ausgehend von alten Hymnen wie „Crux fidelis“ und „Vexilla regis“ wird

das Ensemble Celestiel Gesänge aus mittelalterlichen Handschriften

gestalten, in denen die Passionsgeschichte auf musikalisch sehr

unterschiedliche Weise interpretiert wird. Das Ensemble Celestiel, unter

Leitung von Rosemarie Renneberg, wurde 2008 gegründet und vereinigt

Solisten, die sich mit der Musik des 9. bis etwa 15. Jahrhunderts befassen.

Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt 5,00 Euro.

Themenführungen

· Sonntag, 4. März, 14:00 Uhr: 170 Jahre Cornelia Richter (1842–

1922), mit Ludger Wekenborg

Zum 170. Geburtstag stellen wir die Tochter des Opernkomponisten

Giacomo Meyerbeer und Gattin des berühmten Malers Gustav Richter vor.

Sie lud in der Tradition ihrer Familie regelmäßig zu einem der „Berliner

Salons“, wo sich Politik, Adel, Wirtschaft und besonders Kulturschaffende

trafen. Ihre Freundinnen waren u. a. Kaiserin Friedrich (Viktoria von

Großbritannien) und Cosima Wagner. Sie war schon im Alter von 16

Jahren zum Protestantismus konvertiert – doch ihre vier Söhne wurden als

– Seite 13 –


Halbjuden im sog. Dritten Reich verfolgt.

Ein Teil des Nachlasses wird im Märkischen

Museum ausgestellt. Die fast zerstörte

Grabstätte soll von Efeu e. V. mit Spenden

modern restauriert werden.

· Samstag, 31.3., 14:00 Uhr: Kreuz & Queer,

mit Ludger Wekenborg

Ein geleiteter Rundgang zu den Grabstätten

von oft jung verstorbenen Homosexuellen

auf Grundlage der „Kreuz & Queer“-Infomappe.

Fotos und Lebensläufe erhalten die

Erinnerung wach. Viele bekannte Namen

aus Film, Fotografie, Literatur, Medizin und

Entertainment hatten sich auch gesellschaftspolitisch

engagiert.

· Sonntag, 15. April, 14:00 Uhr: Architekten (Richard Lucae

12.4.1829–1877), mit Ludger Wekenborg

Die Technische Hochschule in Charlottenburg

und die „Alte Oper Frankfurt“

waren Werke von Bauakademie-Direktor

Richard Lucae. Sein Grab war schon vor

1930 eingeebnet worden – nun hat Efeu

e. V. mit den jungen italienischen Architekten

Gallico & Dell’Orco einen neuen

Grabstein zum Gedenken erstellt (mit Unterstützung

der Internationalen Bauakademie

Berlin, dem Architekturmuseum

Berlin und der Firma Scherhag). Auch zu

anderen bekannten Architekten wie Alfred

Messel (Wertheim, Pergamonmuseum),

Alfred Lent (Lehrter Bahnhof), Heino

Schmieden („Schmieden & Gropius“)

sowie Erdmann und Freiherr von Tettau

führt der Gang über den Friedhof.

· Sonntag, 20. Mai, 14:00 Uhr: Künstler (C. Pfannschmidt und W. Wolff

zum 125. Todestag, Drake 130. Todestag, Flinsch zum 100. Geburtstag,

Eberlein 165. Geburtstag, Kiss 210. Geburtstag), mit Ludger Wekenborg

– Seite 14 –


Poetenführungen

· Samstag, 24. März, 14:00 Uhr: Frühlingszeichen

· Samstag, 21. April, 14:00 Uhr, mit Gerhard Heß

· Samstag, 26. Mai, 14:00 Uhr, mit Gerhard Heß

Planzen-Erlebnisführungen

· Sonntag, 15. April, 11:00 Uhr, mit Olaf Tetzinski

· Sonntag, 6. Mai, 11:00 Uhr, mit Olaf Tetzinski

Treffpunkt für alle Führungen: vor der Friedhofskapelle. Anmeldung

nicht erforderlich, Eintritt frei. Spenden für Efeu e. V. willkommen.

Kirschblüte und 3 x 3 Orgelklang

Eine herzliche Frühlingseinladung für Sie

Noch ist der Winter kräftig. Frost

liegt auf der Stadt. Doch die

Hoffnung bleibt: Der Winter

weicht, der Frühling bricht sich

Bahn. Pflanzen,

Tierwelt und wir Berliner

erwachen, freuen uns auf Wärme

und den Aufbruch in die hellere

Jahreszeit. In dieser Zeit des

Aufbruchs und des Neuanfangs, in

der Oster- und Pfingstzeit, laden

wir Sie samstags zu Konzerten in

die drei Kapellen unserer

Friedhöfe ein.

Nutzen Sie doch die Gelegenheit:

Vor und nach den Kurzkonzerten

wäre Zeit für einen Spa-

– Seite 15 –

ziergang zum Kennenlernen unserer

einzelnen Gartenanlagen. Eine

der Kapellen bietet den Blick in

eine Allee von Kirschbäumen.

Entdecken Sie wo und freuen Sie

sich mit uns über die Blütenpracht.

Am Sonnabend, 14. April,

geht es auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof

los. Beginn aller

Konzerte: 15:00 Uhr. Der Eintritt

ist frei.

Alle Termine der Reihe „Kirschblüte

und 3 x 3 Orgelklang“ auf

einen Blick: 14., 21. und 28.

April, jeweils 15:00 Uhr, Alter


St.-Matthäus-Kirchhof. Orgel:

Erik Hoeppe.

5., 12. und 19. Mai, 15:00

Uhr, Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof.

Kolonnenstr. 24 - 25, Orgel:

Christoph Hagemann und Erik

Hoeppe.

26. Mai, 2. und 9. Juni, 15:00

Uhr, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof.

Orgel: Christoph Hagemann

und Erik Hoeppe.

Herzliche Grüße

Margret Burhoff,

Kirchhofsverwalterin

PS: Sie finden uns im Internet jetzt auch unter www.facebook.com/Kirchhof und

www.facebook.com/ZwoelfApostel

Interreligiöser Dialog

· Donnerstag, 15. März: Vortrag und Diskussion mit Pfarrer i. R. Dr.

Dietrich Schirmer, Thema wird noch bekannt gegeben

· Donnerstag, 19. April: Referent und Thema standen bei Redaktionsschluß

noch nicht fest.

· Donnerstag, 24. Mai: Referent und Thema standen bei Redaktionsschluß

noch nicht fest.

Die Vorträge finden jeweils im Pfarrhaus im Kleinen Saal statt und beginnen um

20:00 Uhr. Bitte beachten Sie die Aushänge. Interessenten können über das

Gemeindebüro eine schriftliche Einladung erhalten mit dem jeweiligen Thema.

Alzheimer-Salon

Die ersten Sonnenstrahlen des kom-

menden Frühlings möchten wir gemeinsam

mit Ihnen im Salon des

Geistlichen Zentrums in der Ev.

Luther-Kirchengemeinde begrüßen.

»Frühling in Berlin«

Alzheimer-Salon

Sonntag,18. März, 15:00 Uhr

Gemeindesaal der Ev. Luther-Kirchengemeinde

Bülowstraße 71/72, 10783 Berlin

– Seite 16 –


Baikal-Volksensemble

Anna Gretschmann

Alfons Sowa

Axel Schildhauer

Heinz Wobring

Schüler

Angela Hohmann

Hilmar Janke

Ulrich Kratzsch

Susanne Gulich

Programm:

Russische und deutsche Volkslieder

Geige

Mundharmonika

Akkordeon

Geige

Akkordeon

Klassischer Gesang

Gedichte

Geschichten

Akkordeon, Gesang und Moderation

Bei Kaffee und feinen Kuchen bleibt Zeit für Plauderei und Gespräche. Der

Eintritt ist frei. Für Kuchen und Getränke erbitten wir eine kleine Spende.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Ulrich Kratzsch

Tanzen im Kreis

Kreistänze aus aller Welt sind

getanzte Symbole des Lebens:

sprühend vor Freude, besinnungsvoll,

andächtig, feierlich. Wenn

wir tanzen, erleben wir uns selbst

als Einzelne inmitten der Gemeinschaft.

Wir erleben uns in der

Begegnung, Bewegung und

Musik.

Wir sind keine geschlossene

Gruppe. Gäste sind also stets

herzlich willkommen. Alle Tänze

werden immer wieder neu erklärt

und so eingeübt, dass sie auch an

andere Gruppen weitervermittelt

werden können. Jeder Teilnehmer

kann neue Tänze einbringen.

Unsere nächsten Treffen sind

– Seite 17 –

montags, 18:00 bis 20:00 Uhr: 19.

März, 16. April, 21. Mai.

Detlef Stoklossa,

Monika Stoklossa-Erk,

Tel.: 851 5527 und 431 7904


Vortragsreihe

Wege der Hoffnung

Die Vorträge im Rahmen der

„Werkstatt Glauben und Zweifeln“

mit Pfarrer Peter Weigle,

mit dem die Zwölf-Apostel-Gemeinde

seit vielen Jahren freundschaftlich

verbunden ist, vertiefen

das Verständnis für das eigene

Denken und Handeln wie das anderer.

Sie nehmen sich unserer

Denk- und Verhaltensmuster an,

überprüfen und diskutieren sie.

Die Vorträge beleuchten Vorgänge

des Lebens und sind geeignet,

neu zu orientieren, zu inspirieren

und Engagement anzustiften. Sie

verstehen sich als ein Beitrag zu

einem konstruktiven Wandel und

zur Mitgestaltung einer Welt, in

der es nicht nur um das Überleben,

sondern um Leben geht.

Die Vortragsabende finden im

Gemeindehaus statt, bestehen in

der Regel aus einer Grundlegung

zum jeweiligen Thema von circa

einer dreiviertel Stunde, der nach

einer Pause ein gemeinsamer Gedankenaustausch

und weiterführende

Überlegungen folgen. Um

einen Kostenbeitrag von 5,00 Euro

pro Person wird gebeten. P. W.

Vorträge jeweils montags von 19:30 bis 21:00 Uhr: 26. März, 16. April, 7. Mai,

25. Juni, 23. Juli , 6. August, 1. Oktober, 29. Oktober., 19. November

Goldene Konfirmation

Am

Sonntag,

29. April,

werden

wir im

Gottesdienst

das

goldene Jubiläum der Konfirmanden

von 1962 feiern. Dafür benötigen

wir Ihre Mithilfe. Wenn Sie

Interesse haben, mit der Gemein-

– Seite 18 –

de Ihre Goldene Konfirmation zu

feiern, oder jemanden aus diesem

Jahrgang kennen, bitten wir Sie,

sich mit unserem Gemeindebüro

in Verbindung zu setzen. Wir bemühen

uns unsrerseits, die aktuellen

Adressen der ehemaligen

Konfirmanden herauszufinden.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

Ariane Schütz,

Küsterin


Ora, labora – et canta!

Ein Sonntag zwischen Ostern und

Pfingsten trägt den lateinischen

Namen Kantate – zu Deutsch

„Singet!“ Dieser Aufforderung

wollen wir am 6. Mai, auf den der

Singe-Sonntag dieses Jahr fällt,

gemeinsam mit der Königin-

Luise-und-Silas-Gemeinde folgen

und um 10:30 Uhr (also eine halbe

Stunde später als gewohnt) im

Kleistpark, am Schnittpunkt beider

Gemeinden, gemeinsam Gottesdienst

feiern, singen, musizieren

und die musikalische Vielfalt

beider Gemeinden erleben. Dabei

sind der Zwölf-Apostel-Chor,

Kinderchor, Orchester und Bläserkreis

der Königin-Luise-Gemeinde,

und vor allem Sie selber!

Zwölf-Apostel-Chor

Berlinische Motetten und Lieder

Welches der wahre, edle Endzweck

der Musik sey, ist bekannt:

der Mann, der mir das Herz rührt,

Leidenschaften erregt und besänftigt,

und der mich auch, bey dem

Ohre gefälligen Gedanken, durch

Beschäfftigung des Verstandes

vergnügt, der erfüllt ihn ganz ...

Die Erfüllung dieser Bemerkungen,

die mir scheinen gerade zu

aus der Natur unserer Seele genommen

zu seyn, und die jedes

richtige und feine Gefühl schon

– Seite 19 –

Martin Küster,

Kantor in Elternzeitvertretung

längst für wahr erkannt hat, ist

der Charakter der berlinischen

Musik.

So heißt es jedenfalls im 1775

erschienenen Schreiben über die

Berlinische Musik von Johann

Friedrich Reichardt (1752–1814).

Zwar urteilte der Autor, ein

geborener Königsberger, der noch

im selben Jahr von Friedrich II.

zum Hofkapellmeister ernannt

wurde, nicht ganz unparteiisch,


aber man kann aus dieser Äußerung

doch ablesen, worum es den

preußischen Musikern dieser Zeit

ging und worin sich ihre Musik

von der heute bekannteren Wiener

Klassik unterscheidet.

Zum Beispiel ist es schwer

vorstellbar, dass Mozart ein

„Schreiben über die Wiener

Musik“ veröffentlicht hätte. Dass

Musiker auch als Schriftsteller,

Kritiker und Theoretiker ihrer

Kunst in Erscheinung traten, war

eben typisch für die diskussionsfreundliche

und tolerante Kultur

des preußischen Staates. Im

Unterschied zu Wien gab es hier

keine Zensur – außer für politische

Schriften, mit denen man

sich auch hier in Gefahr bringen

konnte (wie der zunehmend

demokratisch denkende Reichardt

bald an eigenem Leibe erfahren

musste).

Mehr noch als um „Beschäfftigung

des Verstandes“ ging es den

Musikern um Ausdruck und Erregung

von Emotionen; deshalb

spielte die Vokalmusik, von der

man glaubte, sie entstamme direkt

dem Urschrei des frisch erschaf-

– Seite 20 –

fenen Menschengeschlechts, eine

tragende Rolle. Selbst die Instrumentalmusik

war in Berlin immer

betont gesanglich und melodisch;

das Ideal der Berliner Musik war

eben auch der „dem Ohre gefällige

Gedanke“, der Ohrwurm.

Genau darum hat man von

unserem Konzert nichts Fremdes

zu erwarten, so wenig Bekanntes

dabei auch zu hören ist. Melodisch

und einprägsam sind alle

Stücke auf dem Programm, ob sie

nun von dem 1759 gestorbenen

Hofkapellmeister Carl Heinrich

Graun oder von Carl Philipp Emanuel

Bach stammen, von dem

Gründer der Berliner Sing-Akademie

Carl Friedrich Fasch

(1736–1800), seinem Nachfolger

Carl Friedrich Zelter (1758–1832)

oder dessen Schüler Felix Mendelssohn

Bartholdy (1758–1832).

Insbesondere Reichardt und sein

Zeitgenosse Johann Abraham

Peter Schulz (1747–1800) haben

sich anonym durch scheinbare

Volkslieder wie „Bunt sind schon

die Wälder“ und „Der Mond ist

aufgegangen“ verewigt.

Die Texte der Stücke behandeln,

aus teils aufgeklärter, teils

romantischer Perspektive, die

ganze Breite der christlichen Erfahrung:

Die Erhabenheit Gottes,

Leid und Trost, Tod und Auferstehung.

Martin Küster,

Kantor in Elternzeitvertretung


Gottesdienst für Menschen mit Demenz

Am Donnerstag, den 10. Mai, in

der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr

feiert Pfarrer Andreas Fuhr einen

Gottesdienst für Menschen mit

Demenz.

Gott will, dass wir leben. Diese

Botschaft gilt auch und besonders

in den Zeiten dunkler Erfahrungen,

von Krankheit und

Leiden.

Wir öffnen unsere Kirchentüren

und laden besonders Menschen

mit Demenz ein, die im Kirchenkreis

Schöneberg leben und

von ambulanten Pflegediensten

versorgt werden oder in Pflegeheimen

eine zweite Heimat gefunden

haben. An dem Gottesdienst

nehmen auch

Pflegekräfte teil, so dass

zugleich für eine gesundheitliche

Betreuung gesorgt

werden kann. Ein

kostenloser Fahrdienst

bringt die Menschen zur

Zwölf-Apostel-Kirche

und auch wieder zurück.

Der Ablauf des Gottesdienstes

orientiert sich an den Bedürfnissen

von Menschen mit Demenz.

Er greift die traditionellen Formen

von Liturgie und Liedern auf, die

an basale Erinnerungen der Besucher

anknüpfen. Die Predigt erfolgt

in erzählerischer und dialogischer

Form. Die Kirche wird

zum Thema ausgeschmückt. Ein

– Seite 21 –

Kinderchor wird Volkslieder zum

Zuhören und Mitsingen vortragen.

Die Kindertheatergruppe der Luthergemeinde

unter der Leitung

von Alla Karpova wird ein Singspiel

zur Aufführung bringen. Mit

einem Abendmahl endet der Gottesdienst.

Im Anschluss an den

Gottesdienst sind alle Gottesdienstbesucher

zu Kaffee und

Kuchen eingeladen.

Die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde,

der Kirchenkreis Schöneberg,

der Geriatrisch-Gerontopsychiatrische

Verbund Schöneberg

und das Geistlichen Zentrum

für Menschen mit Demenz und

deren Angehörige in der

Ev. Luther-Kirchengemeinde

arbeiten bei der

Durchführung dieses

Gottesdienstes eng

miteinander zusammen.

Wen kann ich bei Interes-

se ansprechen?

Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde:

Gemeindebüro, Frau

Ariane Schütz, Tel.: 263 981-0.

Geistliches Zentrum für Menschen

mit Demenz und deren

Angehörige in der Ev. Luther-

Kirchengemeinde: Frau Anna

Bach, Tel. 261 2470.

www.glaube-und-demenz.de

Pfarrer Andreas Fuhr,

Ulrich Kratzsch


Ausstellung im Neuen Museum, noch bis 15. April

Von den letzten Dingen

Tod und Begräbnis in der Mark

Brandenburg 1500–1800. Eine

Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft

Sepulkralkultur der Neuzeit

in Zusammenarbeit mit dem Museum

für Vor- und Frühgeschichte

der Staatlichen Museen zu Berlin

– Preußischer Kulturbesitz und in

Kooperation mit dem Museum für

Sepulkralkultur Kassel.

Die erste Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft

Sepulkralkultur

der Neuzeit (ar.se.n) zeigt die Ergebnisse

interdisziplinärer Forschungsprojekte

zur Sepulkralkultur

und gliedert sich in drei

Sektionen:

1. Sektion: Leben und Sterben

des Konrad von Burgsdorff

(1595–1652), brandenburgischer

Oberkammerherr des Großen

Kurfürsten (1620–1688); im Jahre

2009 berichteten die Medien über

die spektakuläre Bergung seines

Blei-Zinn-Sarkophags auf dem

Berliner Schlossplatz; der an der

Berliner Hochschule für Technik

und Wirtschaft konservierte Sarkophag

ist nun in der Ausstellung

zu sehen.

Die 2. Sektion beschäftigt

sich mit einem Phänomen der

„Hochzeit am Grabe“, zu dem

Totenkronen gehören, die ledig

Verstorbenen mit ins Grab gegeben

werden oder als Gedächtnis-

– Seite 22 –

male in Kirchen gezeigt wurden.

Die 3. Sektion beschäftigt

sich mit Kirchenbeisetzungen,

erläutert die Entwicklungsgeschichte

der Gruftbestattungen.

Ich empfehle den Besuch der

Ausstellung sehr. Diskutiert wurde

bei unserem Tagungsbesuch

(s. u.), dass in einer der Vitrinen

als Herkunftsort eines Ausstellungsstücks

aus dem 16. Jahrhundert

der Herkunftsort lediglich

mit „Gdańsk“ bezeichnet wird;

„Platzmangel“ oder „Verständlichkeit

für ausländische Besucher“

können nicht gelten, der

„Macherin“ wurde deutlich gemacht,

dass die Bezeichnung

„Danzig / Gdańsk“ internationalem

Standard entsprechen würde –

der Platz reicht dafür auch aus.

Der Ausstellung ging am 13.

und 14. Januar 2012 im Gobelinsaal

des Bode-Museums in Berlin

eine wissenschaftliche Tagung

voraus zu dem Thema „Von den

letzten Dingen ...“, die in Besuch

und Vorstellung der o. g. gleichnamigen

Ausstellung mündete.

Fachleute und Interessierte konnten

an zwei Tagen die in der Ausstellung

vorgestellten Sektionen

mit kenntnisreichen Referenten

und den Ausstellungsmachern diskutieren.

Ich habe diese Tagung

besucht und dabei Kontakte knüp-


fen können und viel gelernt.

Die Arbeitsgemeinschaft

Sepulkralkultur der Neuzeit

(ar.se.n) wurde im Jahre 2009 gegründet.

Ihr Ziel ist die wissenschaftliche

Beschäftigung mit

Kurz notiert

Geistliches und Weltliches abends

im Aposteltreff am 8. März, 12.

April und 10. Mai, ab 19:00 Uhr.

Schauen Sie doch mal vorbei!

Die Frühjahrssynode des Kirchenkreises

tagt am 9. (Beginn

18:00 Uhr) und 10. März in der

Gemeinde Zum Heilsbronnen.

Gäste sind willkommen.

Am Sonntag, 22. April, lädt der

Gemeindekirchenrat alle Interessierten

im Anschluss an den Gottesdienst

zur alljährlichen Gemeindeversammlung.

Der Gottesdienst

beginnt um 10:00 Uhr,

– Seite 23 –

Sterben, Tod, Bestattung, Totengedenken

und anderen Phänomenen

der Sepulkralkultur in der frühen

Neuzeit in Brandenburg und

Berlin.

Ein preisgünstiger, reich bebilderter

Katalog (48 Seiten, Literaturhinweise,

5,00 Euro) begleitet

den Gang durch die Ausstellung

mit Beiträgen von 17

Autoren.

Reinhard M.W. Hanke

Öffnungszeiten: Sonntag bis

Mittwoch von 10:00 bis 18:00

Uhr, Donnerstag bis Sonnabend

von 10:00 bis 20:00 Uhr. Eintritt

10,00, ermäßigt 5,00 Euro

danach gibt es eine kleine Stärkung,

der Beginn der Gemeindeversammlung

ist für 12:00 Uhr

vorgesehen. Wir laden herzlich

ein und hoffen auf rege Teilnahme!

F. K.

Am Pfingstsonntagabend

öffnet um

19:00 Uhr

auch unsere

Kirche ihre Pforten zur Nacht

der Offenen Kirchen. Das genaue

Programm finden Sie etwa

ab Mitte April im Internet unter

www.offenekirchen.de.


Der Förderkreis Kirchenmusik

in Zwölf Apostel e. V. bleibt

bestehen. Nachdem sich genügend

Kandidaten für eine Vorstandswahl

gefunden hatten, wurden am

8. Dezember 2011 Daniel Friedrichs

(Vorsitzender), Jochen Sievers

(stellvertretender Vorsitzender),

Margrit Romberg (Schriftführerin)

und Friederike Kapp

(Kassenwartin) gewählt.

Neu in der Gemeinde gibt es

einen Verkauf von Gepa-

Artikeln während des Kaffeetrinkens

nach dem Gottesdienst. Es

»Hartzlich kochen« – Kochkursus

Auch mit wenig Geld lecker und

gesund kochen. Lebensmittel

preiswert einkaufen und richtig

lagern. Reste aufpeppen, mit

neuen Zutaten kombinieren oder

gleich ganz vermeiden. All das

kann in der Zwölf-Apostel-Gemeinde

zum Unkostenpreis von

geht hierbei um den fairen Handel

von Kaffee und Tee, Schokolade,

Zucker, Honig und getrockneten

Mangostreifen. Der Erlös gilt dem

Projekt in Tansania, getragen

durch die Königin-Luise-und-

Silas-Gemeinde. K. M.-S.

1,00 EUR gelernt werden; vorausgesetzt,

es finden sich acht (oder

mehr) Teilnehmer.

Wenn Sie also Interesse haben,

melden Sie sich bitte im Gemeindebüro,

gerne auch gleich

mit Ihren terminlichen Vorlieben.

Ulrich Pretzsch

Straßenchor & Friends presented

Carl Orffs Carmina Burana. Mehr als ein erfolgreicher Konzertabend

Mit einer Zugabe verabschiedeten

sich Stefan Schmidt, die Solisten

Gabriele Hierdeis, Marshall &

Alexander und die Chöre am

25.1.2012 vom Podium des ausverkauften

Kammermusiksaals

– Seite 24 –

der Berliner Philharmonie.

Nach der Aufführung von

Carl Orffs „Carmina Burana“

zeigten sich die knapp 1.000 Besucher

mehr als zufrieden von der

Projektidee Straßenchor &


Friends, die in Kooperation mit

dem Charlottenburger Kammerchor

und dem Kinderchor Stechlinsee-Spatzen

nach einjähriger

Planung aufgeführt wurde.

Begleitet wurde der Konzertabend

durch die Kunstaktion

„Künstler helfen“, die von den

Gästen mit Interesse angenommen

wurde. 50 Künstler verwandelten

mit ihren Werken das Foyer in

eine spannende Vernissage. Aufgrund

der großen Nachfrage

wurde die Kunstaktion verlängert,

in der Werke zugunsten des

„Straßenchores“ veräußert werden.

In den kommenden Wochen

werden weitere Veröffentlichungen

für die Künstler, die sich für

das Projekt Straßenchor engagieren,

erwartet.

Der Straßenchor wurde 2009

nach einer Idee von Stefan

Schmidt aus Bedürftigen, Obdachlosen,

Unterstützern und

Menschen, die einfach in einem

Chor singen wollten, ins Leben

gerufen und durch ein Team von

ZDFneo in neun Doku-Folgen begleitet.

Nachdem im Dezember

2009 die Kamerascheinwerfer erloschen

waren, begann die eigentliche

Nachhaltigkeit des Straßenchor-Projekts.

Die Sängerinnen

und Sänger besuchen bis heute

regelmäßig die wöchentlichen

Proben in den Räumen der Zwölf-

Apostel-Gemeinde, in denen die

Chormitglieder ein Zuhause

gefunden haben. Jörg Degroej

Demokratische Republik Kongo nach den Wahlen

Kurzbericht zur Veranstaltung in der Ölberg-Gemeinde am 9. Dezember

2011 (siehe „Zwölf Apostel“ 39/2011, S.28 f.)

Am 28. November 2011 sind in

der DR Kongo Präsident und Parlament

gewählt worden. Die letzte

Wahl 2006 fand unter aufwendiger

Beteiligung der Bundeswehr

und vieler internationaler Wahlbeobachter

statt, aber ohne richtige

Opposition. Diesmal stand die

Opposition zur Wahl, dafür war

der Einsatz des Westens viel ge-

– Seite 25 –

ringer und der Wahlbetrug enorm.

Der Betrug wurde vom Carter

Center, dem US-Außenministerium,

der EU und der katholischen

Kirche festgestellt. Dennoch

klammert sich der mit westlicher

Hilfe 2001 als Präsident ins Amt

gebrachte Joseph Kabila weiter an

seine Position. Eine Neuauszählung

oder Stichwahl gegen den


Mitbewerber Etienne Tshisekedi,

den manche für den eigentlichen

Sieger halten, stehen aus. Tshisekedi

ist von Kabilas Sicherheitskräften

effektiv unter Hausarrest

gestellt.

Die bis Mitte 1960 unter belgischer

Kolonialherrschaft stehende

DR Kongo hat heute rund 60

Mio. Menschen auf sechseinhalbmal

der Fläche von Deutschland.

Davon sind ca. 56 % Katholiken,

25 % Protestanten, 15 % andere

christliche Gruppen sowie 2 %

Muslime und indigene Religionen.

Nach der Ermordung des zur

Unabhängigkeit gewählten Patrice

Lumumbas am 17.1.1961 durch

westliche Geheimdienste und afrikanische

Handlanger hat Kongo

bis 1997 unter der Diktatur und

Ausplünderung Mobutus gelitten.

Dann kamen blutige Machtübergänge

zu Laurent Kabila, der sich

1997 militärisch bis in die Hauptstadt

vorgekämpft hat, und nach

dessen Ermordung am 16.1.2001

zu seinem Adoptivsohn Joseph

Kabila (Verwandtschaft strittig).

Die DR Kongo gehört laut Welt-

– Seite 26 –

bank-Atlas zu den ärmsten

Ländern der Welt. Zugleich

ist das Land enorm reich an

Bodenschätzen, die oft

illegal ausgebeutet werden,

so auch vom Nachbarn

Ruanda. Diese

Bodenschätze werden vor

allem für Elektronik in

Handys, Computern, Autos u. a.

gebraucht. Wenn Kongo diese seltenen

Rohstoffe normal besteuert

verkaufen könnte, wäre das Land

in der Lage, seine Entwicklung

selbst zu finanzieren.

Vor den rund 60 Versammelten

ging es am 9.12.2011 weniger

um Fragen der Entwicklungshilfe

als um den andauernden Konflikt

im Kongo und die historischen

Verbindungen zum Völkermord in

Ruanda 1994. Dazu äußerte sich

besonders der Schriftsteller und

Journalist Dr. Hans-Christoph

Buch sehr eindringlich. Auch Frau

Dr. Salua Nour, FU Berlin, und

Pater Alois Schmid wiesen auf

den negativen Einfluss des ruandischen

Regimes auf die anhaltenden

Milizenkämpfe im Kongo hin,

sowie auf die fehlende oder verfälschende

Darstellung in westlichen

Medien. Dr. Mbayi Kabasela,

Deutscher kongolesischer

Herkunft, betonte die vielen ungeklärten

Fragen der Wahlen vom

28.11.2011 und forderte politische

Unterstützung bei der Aufklärung.

Ein Teil des Publikums kann-


te sich in der Region Zentralafrika

aus, für andere wurde bei der Debatte

manchmal zu viel Vorwissen

vorausgesetzt. Der Einwand aus

dem Publikum, der Blick der Podiumsteilnehmer

sei eher rückwärts

gerichtet gewesen, betraf

die Einschätzung der Diskutanten,

dass die ungelösten Fragen um

Ruanda und die westliche Verwicklung

endlich aufgearbeitet

werden müssen, um der Region

Frieden und Versöhnung zu ermöglichen.

Besonders erschreckend für

unsere Demokratie sind Hinweise,

dass westliche Kreise an dem

Wahlbetrug beteiligt gewesen sein

sollen (F. Misser in der Taz vom

20.12.2011 zur Beteiligung der

UNO und Hinweise aus kongolesischen

E-Mail-Gruppen zu EU-

Beteiligung). Die AG Kongo hat

sich am 9.1.2012 in einem Offenen

Brief an Martin Schulz, den

neuen Präsident des europäischen

Parlaments gewandt und um Aufklärung

nachgesucht.

So blieben schließlich am

Ende des Abends viele Fragen offen,

u. a. nach einem Vorbild

Ägypten, zur politischen Aufarbeitung

des „Mapping Report“ der

UNO vom August 2010 zu systematischenMenschenrechtsverletzungen

im Kongo, zur Zielsetzung

von Entwicklungshilfen, zu NGO-

Aktivitäten und zur Funktion des

Pole Institute in Goma/Ost-Kongo,

das dem Evangelischen Entwicklungsdienst

der EKD verbunden

ist. Zu wünschen blieb

eine regere Beteiligung unserer in

Veranstaltungen zu Krisenthemen

(2007 zum Genozid in Ruanda

1994, Sommer 2006 zum Israel-

Libanon Krieg) an sich geübten

Gemeinde. Zu danken ist der Ölberg-Gemeinde,

die uns die

Durchführung in ihrem Kirchenraum

ermöglichte, und der Stiftung

Umverteilen für die schließlich

noch erfolgte finanzielle

Unterstützung. Und es bleibt mit

Blick auf Kongo und Zentralafrika

ein weites Betätigungsfeld, zu

wünschen ist eine ähnliche Veranstaltung

in naher Zukunft mit

Blick über den Zwölf-Apostel-

Tellerrand hinaus.

Hans Menzler, Dr. Sabine Grund

PS: Die Broschüre „Kongo heute“ vom 9.12.2011 ist zum Selbstkostenpreis von

2,00 Euro erhältlich bei Hans Menzler.

– Seite 27 –


Buchpräsentation »Die Potsdamer Straße. Geschichten, Mythen und Metamorphosen«

von Sibylle Nägele und Joy Markert am 25.11.2011 im Gemeindesaal.

Festveranstaltung mit Iris Berben, Elke Mascha Blankenburg, Bertram von Boxberg,

Christiane Carstens, Christoph Hagemann, Marguerite Kollo, den beiden

Autoren, Schülerinnen und Schülern der Alexander-Puschkin-Schule und der

Allegro-Grundschule sowie über 300 Besuchern. Wir danken unseren Kooperationspartnern,

Sponsoren, und allen Helferinnen und Helfern. S. N., J.

Gewalt gegen Christen

Man stelle sich folgendes Szenario

vor: Pfarrer Dr. Fuhr eröffnet

die Christmette in unserer Gemeinde,

die Gemeinde betet und

singt, wir hören auf die Weihnachtsgeschichte,

der Chor singt.

Plötzlich gibt es einen lauten

Knall, Granatsplitter einer Bombe

töten und verletzen Gemeindemit-

– Seite 28 –

glieder und Besucher unserer

Gemeinde.

Unvorstellbar? Ja, in der Tat,

bei uns ist dies – Gott sei Dank –

unvorstellbar und undenkbar. Anders

am Weihnachtstag des Jahres

2011 in Nigeria, wo Sprengsätze

vor mehreren Kirchen mindestens

35 Menschen in den Tod rissen.

Bekannt zu dieser Bluttat hat sich


die islamistische Sekte „Boko

Haram“, deren Ziel die Errichtung

eines islamischen Gottesstaates

ist. Oder am Neujahrstag des Jahres

2011, wo koptische Christen

in Alexandria/Ägypten den Gottesdienst

begingen und eine Autobombe

23 Menschen den Tod

brachte, 97 Menschen wurden

verletzt.

Leider geht es vielen Christen

an anderen Orten dieser Welt

schlecht. Christen werden in Teilen

Afrikas und Asiens für die

Ausübung ihres Glaubens von

Staats wegen oder von Terroristen

verfolgt, ohne dass der Staat willens

oder in der Lage wäre, dies

zu verhindern.

Beispiel Nordkorea: In dem kommunistischen

Land können die geschätzt

200.000 bis 400.000

Christen ihren Glauben nur im

Untergrund leben, ansonsten droht

Arbeitslager, Folter und Mord.

Beispiel Afghanistan: Obwohl

sich die Regierung in internationalen

Abkommen verpflichtet hat,

die Religionsfreiheit zu schützen,

kann sie dies faktisch nicht gewährleisten.

Es gibt in Afghanistan

keine öffentliche Kirche

mehr. Besonders afghanische

Christen muslimischer Herkunft

müssen als „Abtrünnige“ vom Islam

mit der Verfolgung durch die

Behörden und die eigenen Fami-

– Seite 29 –

lien rechnen. Die Taliban haben

auf einer Internetseite allen Christen

im Land den Vernichtungskampf

angesagt, was vor allen

Dingen für christliche Entwicklungshelfer

gilt.

Beispiel Saudi-Arabien: Religionsfreiheit

gibt es nicht. Es gibt

keine öffentlichen christlichen

Kirchen, jegliche nicht-muslimische

Anbetung ist verboten, auf

dem Abfall vom Islam (Apostasie)

steht die Todesstrafe.

Beispiel Iran: Zwar gehören die

armenischen und assyrischen

Christen zu den anerkannten religiösen

Minderheiten im Iran, denen

Religionsfreiheit garantiert

wird. Trotzdem gibt es auch hier

zahlreiche Repressionen und Diskriminierungen,

weil Religionswächter

Gottesdienste von genehmigten

Kirchen nach Konvertiten

durchsuchen. Traditionellen

Christen ist es verboten, muslimische

Konvertiten zu unterstützen.

Bei Nichtbefolgung droht die

Schließung der Kirche.

In der Islamischen Republik

Iran ist ein Gesetzentwurf anhängig,

der für den Abfall vom Islam,

„Ketzerei“ und „Zauberei“ die

Todesstrafe vorsieht. Der Gesetzentwurf

war in der ersten Lesung

am 9. September 2008 im iranischen

Parlament mit großer Mehrheit

gebilligt worden. Nach inter-


nationalen Protesten ist der Gesetzentwurf

zur „weiteren Beratung“

an einen Parlamentsausschuss

verwiesen worden. Rechtskräftig

kann das Gesetz erst werden,

wenn es schließlich dem

„Wächterrat“ vorgelegt wurde und

dieser keine Einwände erhebt.

Durch eine Besonderheit des iranischen

Rechtssystems kann die

Todesstrafe wegen Abfall vom

Islam, „Ketzerei“, „Zauberei“ und

anderer Delikte auch dann vollstreckt

werden, wenn das Gesetz

nicht das Parlament passiert.

Es muss also auch ohne entsprechendes

Gesetz damit gerechnet

werden, dass sogenannte Apostaten

– Muslime, die sich entschlossen

haben, Christen zu werden

oder einen ganz anderen

Glauben anzunehmen – mit dem

Tod bestraft werden.

Beispiel Irak: Der Exodus irakischer

Christen hält weiter an. Viele

Christen haben den Irak bereits

verlassen, weil sie dort – obwohl

der Staat Religionsfreiheit offiziell

verfassungsrechtlich garan-

tiert – von islamistischen Extremisten

bedroht, beraubt, verge-

– Seite 30 –

waltigt oder entführt werden; Kirchen

werden, ohne dass der Staat

effektiven Schutz gewährleisten

will oder kann, angegriffen.

Beispiel Türkei: Im Vertrag von

Lausanne aus dem Jahre 1923, der

in der Türkei bis heute gilt, wurden

den Anhängern von zwei

christlichen Konfessionen und des

Judentums einige Minderheitenrechte

zugesprochen. Demnach

sind allerdings nur die Griechisch-

Orthodoxe Kirche und die Armenisch-Apostolische

Kirche als

christliche Konfessionen

anerkannt.

Theologie kann von christlichen

Studenten nur noch an islamisch-theologischen

Fakultäten

studiert werden. Pfarrer müssen

sich entweder als Diplomaten ausweisen

oder türkische Staatsangehörige

sein. Bibeln und andere

christliche Literatur dürfen auf

den Straßen nicht verteilt werden,

christliche Straßenfeste und Prozessionen

sind verboten, christlichen

Rundfunksendern wird

grundsätzlich keine Lizenz erteilt.

Somit existiert bis in die

Gegenwart eine politisch

gewollte Diskriminierung

der schätzungsweise

100.000 Christen (0,2 %

der Bevölkerung)

gegenüber Muslimen, die

uneingeschränkte Religionsfreiheit

im formal immer


noch laizistischen Staat genießen.

Der Erwerb oder der Bau von

Kirchen ist verboten. So ist die

Kirche des Apostels Paulus in

Tarsus, dem Geburtsort von Paulus,

Museum und darf nur nach

Absprache mit der Museumsleitung

für Gottesdienste genutzt

werden.

Die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Es ist unsere Aufgabe, auf

das Schicksal der Christen, die

weltweit durch Gewalt und Terror

bedroht werden, aufmerksam zu

machen und uns mit ihnen solidarisch

zu erklären. So wie wir uns

gegen Rassismus, Diskriminierung

und jegliche religiöse Intoleranz

bei uns, egal von wem ausgehend,

wenden sollten.

Nicht zu vergessen: Wannsee-Konferenz 1942

Ein Versuch gegen »gelehrte Ignoranz«

Der 20. Januar 2012 erinnerte uns

an die vor 70 Jahren unter Leitung

des Chefs des Reichssicherheitshauptamtes,

Reinhard Heydrich,

durchgeführte Konferenz am Großen

Wannsee (Nr. 56/58, Haus der

Wannsee-Konferenz, heute 14109

Berlin). Sie zielte auf die Koordinierung

aller Maßnahmen zur Deportation

und Ermordung der

europäischen Juden. Versammelt

waren zur sogenannten „Endlösung“

Spitzenvertreter damaliger

Ministerien, Verwaltungen,

Sicherheitspolizei und SS aus dem

gesamten Herrschaftsgebiet der

NS in Europa. Namen wie Rechtsanwalt

Dr. G. Klopfer (Staatssekretär

a. D.), Nürnberger-Rassegesetz-Kommentator

Wilhelm

Stuckart, protokollarisch befaßter

Ernst von Weizsäcker und vorbe-

– Seite 31 –

Holger Hillnhütter

reitend tätiger Jurist Prof. R. Höhn

seien stellvertretend aus dem Täterkreis

genannt. Deutlich wird an

dieser Auswahl, daß die Täter

mitten aus der Gesellschaft und

mit hohem Ausbildungsstand kamen

und den Mythos von Randerscheinungen

widerlegen, der oft

genug noch kolportiert wird. Auf

dieser Folie wäre wohl auch die

seit August 2011 entfachte Debatte

um eine Israeltheologie in

Israelvergessenheit anzusiedeln,

in der Stefan Meißner gegen die

„,gelehrte Ignoranz‘ dem Judentum

gegenüber“ in heutiger protestantischer

Theologie zu Felde

zieht. Doch das wäre Stoff für

einen weitern Beitrag ... Mit dem

erstellten Mordplan der Konferenzteilnehmer

wurde die Hoffnung

der wenigen noch Lebenden,


die keine Aufnahme außerhalb

Deutschlands fanden, und jener,

die guten Glaubens waren, im

Lande am Leben zu bleiben, unwiederbringlich

getäuscht. Daß

die Konferenz ihre grausamen

Schatten auch auf andere Opfergruppen:

Sinti und Roma, Patienten

in psychiatrischen Anstalten

und als „Ballastexistenzen“ von

Ärzten ausgegrenzte Kinder warfen,

dürfte heute nicht wegzudiskutierendes

Allgemeinwissen

sein. Gerade an sie mahnt die

eben eröffnete Ausstellung „Im

Gedenken der Kinder“

(18. Januar bis

20. Mai 2012) in

der Topographie

des Terrors mit

zahlreichen Begleitvorträgen.

Als der

wehrlosesten Gruppe

wurden an ihnen

die Mordpraktiken

von Chemikern und Ingenieuren

zuerst erprobt, denen alle späteren

Opfer anheimfielen. Nur wenige –

als schwacher Trost erinnert –

griffen wie Pastor Paul G. Braune,

Hoffnungsthaler Anstalten

(Lobetal), mit seiner Denkschrift

vom 9. Juli 1940 in das

mörderische Räderwerk der Täter

ein, er wurde von der Gestapo in

der Prinz-Albrecht-Straße 8, dem

heutigen Gelände der

Topographie des Terrors,

inhaftiert.

Schockierend bleibt der Umgang

mit den Tätern in der deutschen

Nachkriegsgesellschaft. Sie

konnten nahtlos unbehelligt

weiterwirken, wie exemplarisch

das Beispiel des Leipziger Ordinarius

Werner Catel – einer der

Protagonisten der NS-„Kindereuthanasie“

und bis 1962 an der

Universität Kiel als Professor für

Kinderheilkunde –

belegt.

Weil immer noch

kein gesellschaftlicher

Grundkonsens in Sicht

ist, Menschen nicht zu

selektieren, sondern

vorbehaltlos zu akzeptie-

ren, wenn sie bestimm-

ten „Normen“ nicht entsprechen,

sind erinnernde Ausstellungen

hilfreiche Orientierungen

und können durchaus auch

Lehrstücke zum fünften Gebot

werden. Orte des Erinnerns wie

auch die Gedenkstätte Haus

Wannsee-Konferenz haben ihre

bleibende Notwendigkeit.

Hans Menzler

Anmerkungen:

· Meißner Stefan: Vom Nationalgott Jahwe und anderen Mythen. In: Deutsches

Pfarrerblatt. 111. Jg. (10), S. 521–526; Zitat S. 526

– Seite 32 –


· Meyer, Beate: Tödliche Gratwanderung: Die Reichvereinigung der Juden in

Deutschland zwischen Hoffnung, Zwang, Selbstbehauptung und Verstrickung

(1939–1945). (Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden,

Bd. 38.) Göttingen 2011.

Unverzichtbar nach wie vor auf Basis umfangreichen Quellenmaterials:

· Reitlinger, Gerald: Die Endlösung. (Englische Originalausgabe 1953)

4. durchgesehene Auflage. Berlin 1961

· Klee, Ernst: »Euthanasie« im NS-Staat. (Fischer Taschenbuch 4326.)

Ungekürzte Ausgabe. 8.–12. Tausend. Frankfurt am Main 1986

Aktuell zum 20. Januar 1942:

· Günther, Inge: Die Kinder von Auschwitz. In: Berliner Zeitung Nr.

17/20.01.2012, S. 8

· Mix, Andreas: Konkurrierende Mörderbanden. In: Ebd., S. 23.

Buchempfehlung

»Der Schatten des Galiläers« von Gerd Theißen

Ein Jesus-Roman? Nein und Ja.

Jesus ist die zentrale Figur, aber

ob und wie er als handelnde Person

auftritt, weiß der Leser erst

am Ende des Buches.

Beim Lesen leben wir als Andreas

in dem jüdischen Land, erfahren

die Härten militärischer

Besetzung und Einmischung in

die Glaubenswelten: Eine politisch-imperiale

Macht – Rom –

versucht mit Erpressung, Folter,

Unterdrückung unverstandene

Gebiete sich Untertan zu machen.

Andreas diskutiert mit Essenern,

Pharisäern, seiner eigenen liberalreligiösen

Familie, Pilatus und

einem fiktiven römischen Offizier,

den der Ein-Gott-Glaube des

Judentums anzieht, über Gewalt,

– Seite 33 –

Gewaltfreiheit, Monotheismus,

Bilderverbot und über politische

und religiöse Fragen. Kann die

Idee der Liebe ohne die Drohung

der Gewalt im Hintergrund

siegen?

Als Anhang zu jedem Kapitel

antwortet der Autor seinem fiktiven

Kritiker Kratzinger [!] auf

dessen Kritik zu den einzelnen

Kapitelentwürfen, indem er systematisch-historisch-theologischerläutert,

wie und warum er diesen

Roman so konstruiert hat. Als

Quellen für den Roman benutzt

Gerd Theißen die Bibel und römisch-griechische

Autoren wie

Josephus, Philo, Tacitus. Ich fand

faszinierend, wie eng unsere

Evangelien in die geistlich-


philosophische Auseinandersetzung

der Zeitenwende eingebettet

sind.

Dieses Buch ist „ein gutes

Beispiel dafür, dass fiktive Gestalten

Wahrheit verkörpern können“

(Seite 269). Katharina Gürsoy

Gerd Theißen, »Der Schatten des Galiläers. Historische Jesusforschung in

erzählender Form« Gütersloher Verlagshaus 1986, Sonderausgabe 2007

Mit Weisheit immer hilfreich zur Stelle: unsere Fachkommentatoren aus der

Ehrenloge, Reinhard »Waldorf« Hanke und Hans »Statler« Menzler. Hierfür

gibt’s eindeutig Silber. (Haare!)

– Seite 34 –


Wandern, fahren und reisen in Gemeinschaft

In unserer

Gemeinde

besteht ein

Bedürfnis,

so wurde

mir berichtet,

nach gemeinschaftlichenWanderungen,

Fahrten

und Reisen. Einige Gemeinde-

Mitglieder haben auch in den

vergangenen Jahren meine Erfahrungen

auf diesem Gebiet genutzt

und an den Veranstaltungen, die

jeweils auch im Gemeindemagazin

angekündigt waren, teilgenommen.

Ich hoffe, dass das auch

in Zukunft so sein kann. Zudem

nehme ich diesbezügliche Anregungen

gerne auf. Unsere Teilnehmer

liegen altersmäßig zwischen

30 und 85 Jahren, noch Jüngere

und auch noch Ältere sind

herzlich willkommen, eine Rückfrage

lohnt immer. Der Eintritt zu

den Vortragsveranstaltungen ist

frei, die Tagesfahrten werden unseren

Gemeindemitgliedern zum

Mitgliederpreis angeboten werden,

für die Teilnahme an den

Wanderungen wird i. d. R. eine

Gebühr von 7,00 Euro für Gäste

erhoben. Hier folgt nun eine klei-

– Seite 35 –

neAuswahl aus

den Programmen,Anmeldungen

bitte direkt

an mich:

Tel.:

215 5453,

Fax:

2191 3077

oder

hanke.reinhard@googlemail.com.

Monatlich

finden Vorträge statt.

So gibt es im Berichtszeitraum

jeweils donnerstags, 18:30 Uhr

(Theater-Coupé, Hohenzollerndamm

177, 10713 Berlin-Wilmersdorf,

nahe Fehrbelliner Platz)

u. a. am 15. März „Johannes

Hevelius 1611–1687, Danziger

Astronom, Bierbrauer, Kaufmann“,

am 26. April „Der könig

lich-preußische Landrat als

Paradebeispiel effizienten Regie-

rens“, am 24. Mai „Vertriebenenverbände

im Fadenkreuz der

DDR-Staatssicherheit“, am 28.

Juni „Lichtbildervortrag Breslau“.

In einer weiteren Vortragsrei-

he jeweils

freitags, 19:00 Uhr

(Bürgertreff im S-Bahnhof Lich-

terfelde West, 12205 Berlin-Lichterfelde)

u. a. am 16. März: Bernstein

– Schmuck oder Fenster in


die Vorzeit, 13. April „Die Vertriebenenpolitik

der SED 1949–

1990“, am 4. Mai „Konstruktion

von Identitäten am Beispiel von

Breslau, Stettin und Danzig“, am

22. Juni „Lausitzer Sorben“.

Wanderungen führen am 12.

Mai ins Baruther Urstromtal mit

Museumsdorf Glashütte (etwa 10

km), am 28. Juli im Norden Berlins

von Schulzendorf über die

Dünen nach Heiligensee (10 bis

12 km); an diesen Wanderungen

nehmen seit Jahren auch Hochbetagte,

über 80 Jahre junge

Senioren teil, ohne Probleme

übrigens! Eine kleine „Wander

ung“ findet als Friedhofsführung

am 21. April auf dem Garnison-

– Seite 36 –

friedhof Columbiadamm statt

(wegen des großen Interesses

Wiederholung vom Vorjahr).

Beliebt

sind auch Tagesfahrten

(Reisebus, selten Bahn); die diesjährigen

Ziele sind am 5. Mai:

Freiberg im Erzgebirge, am 23.

Juni: Niederschlesien mit Bunzlau,

Löwenberg und Greiffenberg,

am 14. Juli: Rügen-Mönchgut, am

11. August: Goslar, am 8. September:

Leitzkau, Zerbst, Bad

Salzelmen, Loburg, am 6. Okto-

ber: Tangermünde, Schönhausen,

am 3. November: Magdeburg,

Ausstellung Otto der Große (DB),

am 8. Dezember: Schneeberg im

Erzgebirge.


Die Reihe interessanter Studienreisen

führen wir auch in diesem

Jahr fort. An der Fahrt nach Teplitz-Schönau

in Nordböhmen, Anfang

April, können allerdings –

auf Einladung unserer tschechischen

Reiseleiterin vom Vorjahr –

nur die Teilnehmer der Studienfahrt

nach Tschechien vom Juni

2011 teilnehmen. Aber vom 9. bis

20. Juni sind wir im westlichen

Rumänien, zwischen Bukarest,

westlichem Siebenbürgen, Mara-

muresch und Banat; wir setzen

damit unsere sehr schöne Reise

von 2010 fort, die uns nach Siebenbürgen,

zu den Moldauklöstern,

ins Donaudelta und in die

Das

Vaterunser

Ausgelegt für Menschen von

heute

Dobrudscha geführt hatte. Auch

diesmal fliegen wir von Berlin

nach Bukarest und haben in Rumänien

selbst einen modernen

Reisebus und zusätzlich eine rumänische

Reiseleitung und örtliche

Führer, insgesamt wird auch

diese Reise von mir betreut. In

Planung ist eine weitere Studienfahrt

für den Herbst oder das

nächste Frühjahr, die nach Schlesien

(u. a. Breslau) führen wird.

Rückfragen richten Sie bitte

an mich oder schauen Sie ins

Internet auf die Seiten

www.ostmitteleuropa.de und

www.westpreußen-berlin.de.

Reinhard M.W. Hanke

10. Teil: »Der Himmel auf Erden?«

Es sind nicht nur die Filmemacher Zu weit sind unsere Sehnsüchte

und die Liebenden, die vom Him- nach Glück von den uns

mel auf Erden reden. Ungezählte umgebenden Realitäten

Menschen träumen davon und unterschieden.

wahrscheinlich wird es dauern,

Und doch verheißt uns der

sollten denn Her r Jesus und verheißt uns das

manche Träu- Neue Testament eine Art Himmel

me wahr wer- auf Erden, oder sollte ich lieber

den.Gegen- sagen: Sie verheißen uns eine

wärtig ist die himmlische Erde? Worin besteht

Erde nicht der

dann der Unterschied zwischen

Himmel und den menschlichen Träumen von

der Himmel einem „Himmel auf Erden“ und

nicht die Erde.

einer verheißenen „himmlischen

– Seite 37 –


Erde“? Wo der Himmel auf Erden

ersehnt wird, möchte der Mensch

bleiben so, wie er ist und was er

ist: Selbst Herr der Erde und Herr

seiner selbst und Herr seines Besitzes

und wo möglich auch der

über andere Menschen. Die Weis-

heit der Alten scheint unausrottbar

und richtig zu sein: „Des Menschen

Wille ist sein Himmelreich!“

Die „himmlische Erde“

dagegen ist eine verwandelte Er-

de. Sie befindet sich nicht mehr in

der Verfügungsgewalt der Menschen.

Auf der himmlischen Erde

geht alle Vollmacht von Gott aus.

Auf der himmlischen Erde geht es

nicht mehr um die Erfüllung

menschlicher Sehnsüchte, sondern

um die Verwirklichung des Willens

Gottes. Ein Leben auf der

– Seite 38 –

verheißenen himmlischen Erde

werden wohl nur die Menschen

erleben, die sich in diesem Leben

dafür entschieden haben, das zu

wollen, was Gott will. Und damit

beginnen die Probleme. Welcher

Mensch will schon – unter Umständen

bedingungslos –, was

Gott will? Welcher Mensch ver-

fügt über die Einsicht, dass für al-

le eine himmlische Erde wünschenswerter

ist als für einzelne

der Himmel auf Erden? Mit ande-

ren Worten: Welcher Mensch

sehnt sich danach, was der irdi-

sche Jesus angekündigt und in

Seiner Person zu verwirklichen

begonnen hat: das Aufrichten der

Königsherrschaft Gottes auf dieser

Erde, des Reiches Gottes, den

Anfang der himmlischen Erde?


Das Wachsen der himmlischen

Erde, oder wie manche sagen: der

neuen Erde, ist dem menschlichen

Auge entzogen wie uns die Realität

der Himmel entzogen ist.

Himmel und Erde als die eine

Wirklichkeit Gottes unterscheiden

sich weniger dadurch, dass der

eine Bereich sichtbar ist und der

andere nicht, sondern durch den,

der jeweils in einem dieser Bereiche

die Herrschaft ausübt. Wer

sich auf Erden schon für die Him-

mel entscheidet, entscheidet darüber,

ob er (oder sie) hier die

Herrschaft über sich selbst in den

eigenen Händen belassen oder sie

in die Hände Gottes legen will.

Wer sich hier auf Erden schon für

die Gottesherrschaft entscheidet,

dem kann und darf der Himmel

nicht gleichgültig sein! Deshalb

nicht, weil wir bereits in diesem

Leben Bürger beider Bereiche,

nämlich des sichtbaren Bereiches:

der Erde, und des unsichtbaren

– Seite 39 –

Bereiches: des Himmels, sind!

Hier in diesem Leben begegnet

uns der für unsere Augen noch

unsichtbare Gott und hier in die-

sem Leben wissen wir den Herrn

Jesus Christus gegenwärtig. Sei es

nun im Gebet, im Abendmahl

oder in der Gemeinschaft derer,

die Ihn lieben. So, wie uns auf Er-

den Gott nicht gleichgültig ist, nur

weil wir Ihn nicht sehen, so sehr

ist uns auch der Himmel nicht

gleichgültig, nur weil wir zu

wenig von ihm wissen. Und doch

ist der Himmel unsere Zukunft,

weil unsere Hoffnung der himmli

schen Erde gehört. Wie heißt es

doch im Hebräerbrief: Unser

Glaube ist die Verwirklichung

dessen, was wir hoffen, und ein

Nichtzweifeln an dem, was wir

nicht sehen. Erst die Himmel wer

den es uns erweisen, wie tief

unser Glaube gewesen ist und ob

sich das verwirklicht hat, was wir

hier geglaubt haben.

Die im Rationalismus

sich

vers tärkende Tendenz, Erde und

Himmel strikt voneinander trennen

zu wollen, versucht etwas zu

zertrennen, was als lebendige Einheit

immer schon zusammengehört.

Himmel und Erde sind ein

zusammenhängender Organismus,

den Gott geschaffen hat und der

aufeinander bezogen ist. Wer also

in diesem Leben nicht nach dem

Himmel greift – oder soll ich lieber

sagen: nach der ausgestreck-


ten Hand Jesu Christi –, der wird

nach dem Sterben erst nach dieser

Hand suchen müssen. Deshalb ist

es unklug bis leichtsinnig, erst

nach dem Sterben entscheiden zu

wollen, ob mich Gott und die

Himmel prägen sollen oder ob ich

das hier auf Erden ganz allein zu

bestimmen habe. Verschiebe also

nicht auf morgen, was du heute

kannst besorgen. Ich bin gern be-

reit denen, die sich mehr und entschiedener

als bisher dem Herrn

Jesus anvertrauen wollen und

nicht wissen, wie sie das machen

sollen, behilflich zu sein. Ein

Anruf unter der Telefonnummer

663 3374 genügt. Zeit für ein

Gespräch wird sich immer finden!

Auf eine sehr verbreitete Vor-

stellung

möchte ich noch aufmerksam

machen, die sich unge

wollt hier und heute die im Werden

begriffenen himmlischen Erde

irgendwie vom Halse hält. Ich

rede von der als biblisch geltenden

Hoffnung, die unter der Paro-

le „Ich warte auf die Wiederkunft

Jesu auf diese Erde“

verbreitet wird.

Viele Christen

halten diese Aussage

für neutestamentlich.

Und

sie wäre es auch,

wenn uns hier die

Übersetzer nicht un-

beabsichtigt ein

Bein gestellt hätten.

– Seite 40 –

Denn es gibt im gesamten Neuen

Testament kein einziges Wort für

„Wiederkunft“. Wenn neu

testamentliche Übersetzer dieses

Wort benutzen, geben sie damit

ihre Erwartung von zwei griechischen

Begriffen wieder, näm-

lich „Parusie“ und „Epiphanie“,

die aber niemals „Wiederkunft“

sondern „Gegenwart“, „Ankunft“

bzw. „Erscheinung“ bezeichnen

und hinweisen auf die bereits geschehene

Ankunft des Erlösers

Jesus, auf Seine Gegenwart heute

im Hier und Jetzt und auf Sein Erscheinen,

wenn es um meine Vollendung

– oder sagen wir, wie es

häufig geschieht – um mein Endgericht,

meine endgültige Beurteilung

vor dem Richtstuhl Jesu

und dem Gottes, geht. Das ewige

Trennen von „Hier“ und „Drüben“

und das Vernebeln vom

Wiederkommen und Gekommen

sein erschwert uns nur, heute eine

Entscheidung zu fällen. „Wieder“gekommen

ist der Herr Jesus

in den 40 Tagen nach Ostern. Das

genügt, bzw. das hat Gott genügt.

Von Angesicht zu Angesicht

sehen den Herrn Jesus erst die

Vollendeten. Was also auf uns

zukommt, ist nicht der „wieder“kommende

Herr, sondern die

im Kommen begriffene Königsherrschaft

Gottes. Wer in sie „ein-

gehen“ will, entscheide sich

heute!

Pfarrer i. R. Dietrich Rönisch


– Seite 41 –


Farbkleckse 2012

Jahresausblick: Besondere Gottesdienste in Zwölf Apostel

SO 8.4. 6:00 Uhr Feier der Osternacht (Pfr. Fuhr)

anschließend gemeinsames Osterfrühstück

SO 6.5. 10:30 Uhr Kantategottesdienst – Kleistpark,

mit allen Chören und Musikgruppen (musikal.

Leitung: Christoph Hagemann)

SO 20.5. 10:00 Uhr Berliner Straßenchor in Zwölf-Apostel

gemeinsamer Gottesdienst (Pfr. Köhler)

SO 3.6. 10:00 Uhr Konfirmationsgottesdienst (Pfr. Dr. Fuhr)

SO 10.6. 12:00 Uhr Großes Gemeinde- und Straßenfest

Beginn: Gospelmesse (Pfr. Köhler)

danach Fest auf dem Kirchplatz

FR 15.6. 19:30 Uhr Rogate-Vesper (Kloster St. Michael; Predigt:

Generalsuperintendentin A. Trautwein)

Eröffnung des schwul-lesbischen Straßenfestes

SO 5.8. 10:00 Uhr Mein Lieblingslied Wir singen es gemeinsam im

Liedergottesdienst (Pfr. Köhler; musik. Ltg.: Chr.

Hagemann,)

SO 23.9. 10:00 Uhr Ernten – Denken – Danken Gottesdienst zum

Erntedank (Pfr. Dr. Fuhr)

anschließend Gemeindefest

SO 7.10. 10:00 Uhr Beginn der Predigtreihe „Ein feste Burg ist unser

Gott“ (Predigtreihe: Pfr. Dr. Fuhr, Prof. Kessler, Pfr.

Bedorf, Pfr. Köhler)

MI 31.10. 19:30 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag mit dem Zwölf-

Apostel-Chor (Pfr. Dr. Fuhr; musik. Ltg.: Christoph

Hagemann)

SO 4.11. 10:00 Uhr Abschluss der Predigtreihe „Ein feste Burg ist unser

Gott“

FR 9.11. 18:00 Uhr Andacht zum

Gedenken an die Opfer der

Pogromnacht

1938 vor der Gedenktafel für Adolf

Kurtz

MI 21.11. 19:00 Uhr „Wenn Christen sich outen“ Gesprächsgottesdienst

zum Buß- und

Bettag mit Prof. Dr. Iring Fetcher

(Politologe

und Publizist), Ferry Ahrle (Maler und

Publizist), Pfr. Dr. Andreas Fuhr (Theologe),

Moderation:

Pfr. Georg Köhler

– Seite 42 –


Die Woche in Zwölf Apostel

Regelmäßige Kreise, Gruppen und Angebote

Gottesdienste

und Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten 2

und 3

Montag

15:00 bis 17:00 Uhr Hausbibelkreis

(Ort bitte telefonisch erfragen)

Dr. Fuhr

18:00 bis 20:00 Uhr Tanzen im Kreis Stoklossa, St.-Erk,

(3. MO im Monat: 19.3., 16.4., 21.5.) GS

Jesse-Nitzgen

19:30 bis 21:00 Uhr Bibelgesprächskreis

(i.d.R. 2. und 4. MO im Monat) B Bedorf,

Dr. Fuhr

Dienstag

16:00 bis 18:00 Uhr Familiencafé

(1. und

3. MO im Monat; Seite 11)

F Stabernack

17:00 bis 19:00 Uhr Kleid erkammer AKH Weiß, Hewelt

18:00 bis 19:30 Uhr Konfirmandenunterricht P Dr. Fuhr

19:00 bis 21:30 Uhr Gymnastik, Frauenteestunde GS Christ

Mittwoch

9:30 bis 10:30 Uhr Seniorengymnastik KS Christ

18:00 bis 22:00 Uhr Mittwochs-Initiative

AKH Schütz, Weiß

18:30 bis 19:30 Uhr Einsteigerkurs Blattsingen

GZ Sievers

19:30 bis 21:30 Uhr Zwölf-Apostel-Chor GS Hagemann/ Küster

19:30 bis 21:00 Uhr Vipassana-Meditation S Fuhr, Rieß

Donnerstag

16:00 bis

17:00 Uhr Mandoline (Fortgeschrittene) GZ Sung Il Kim

18:00 bis 19:00 Uhr Mandoline

(Anfänger) GZ Sung Il Kim

19:00 bis 21:00 Uhr Suppenküche

GS Wosnitza, Pretzsch

19:00 bis 23:00 Uhr Aposteltreff (2. DO im Monat) JK Schütz, Köhler

20:00 bis 21:30 Uhr Interreligiöser

Dialog

(i.d.R.

3. DO im Monat) KS Dr. Fuhr, Schmidt

Samstag 11:00 bis 15:00 Uhr Offene Zwölf-Apostel-Kirche K Herm & Team

Abk.: Kirche (K) mit Sakristei (S) Adolf-Kurtz-Haus (AKH) mit Großem Saal (GS), Gelbem

Zimmer (GZ), Pfarrhaus (P) mit Kleinem

Saal (KS), Bibliothek (B) und Jugendkeller (JK)

Spenden zugunsten der Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde: Konto 1567 124 017,

KD-Bank e.G., BLZ 350 601 90. Für eine Spendenbescheinigung auf dem Einzahlungs-

oder Überweisungsformular bitte Ihren Namen und Ihre Adresse angeben.

(Bis 100 € gilt

der Kontoauszug bzw. Einzahlungsbeleg.)

– Seite 43 –


Gemeindehaus:

An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin

www.zwoelf-apostel-berlin.de

Büro: Ariane Schütz, Sprechzeiten:

Di u. Do 11-15 Uhr, Mi 17-19 Uhr

Tel 263 981-0, Fax -18

info@zwoelf-apostel-berlin.de

Pfarrer Dr. Andreas Fuhr (GKR),

10783, An der Apostelkirche 3,

Sprechzeit: Do 17-18 Uhr,

Tel 263 981-14

fuhr@zwoelf-apostel-berlin.de

Haus- und Kirchwartin Lûdmila

Aseko, 10783, An der Apostelkirche 3,

Tel 263 981-0

Kirchenmusiker Martin Küster

(Elternzeitvertr.), Tel 263 981-13

mardhil@googlemail.com

Kinderwartin Fanni Fritsch,

über Gemeindebüro

Vermietungen: über Büro,

Sprechzeiten: Mi 17:30-19:30 Uhr

info@zwoelf-apostel-berlin.de

Mittwochs-Initiative e. V.:

Bernd Weiß, Sprechzeiten:

Mi 17:30-19 Uhr, Tel 2639 8111

Förderkreis Kirchenmusik in Zwölf

Apostel e. V.: Daniel Friedrichs

(Vorsitzender; s. Gemeindekirchenrat)

Ökumenische Rogate-Initiative

e. V., Edmund Mangelsdorf (1. Vors.),

Tel 215 9076, post@rogateinitiative.de,

www.rogatekloster.de

Redaktion:

Friederike Kapp (s. Gemeindekirchenrat)

Gemeindekirchenrat:

Daniel Friedrichs, 10783, An der

Apostelkirche 3, Tel 3910 5033

Pfarrer Dr. Andreas Fuhr (s. Pfarrer)

Katharina Gürsoy, 10777, Motz-

str. 8, Tel 215 2905

guersoy@zwoelf-apostel-berlin.de

Holger Hillnhütter, 10785, Genthiner

Str. 4 , Tel 2535 8505

hillnhuetter@zwoelf-apostel-berlin.de

Friederike Kapp, Tel 612 4235

kapp@zwoelf-apostel-berlin.de

Edmund Mangelsdorf, 10781,

Elßholzstr. 4, Tel 215 9076

mangelsdorf@zwoelf-apostel-berlin.de

Carsten Schmidt (Vorsitz), 10783, An der

Apostelkirche 3, Tel 391 8420

schmidt@zwoelf-apostel-berlin.de

Gesine Schmithals, 10777, Nollendorfstr.

18, Tel 216 3604

gesine.schmithals@t-online.de

Gemeindebeirat:

Sabine Herm (Vorsitz), Lützowstr. 4,

10785, herm@zwoelf-apostel-berlin.de

Kirchhofsverwaltung:

10829, Kolonnenstr. 24-25,

Bürozeiten: Mo-Fr 8-14 Uhr,

Tel 781 1850, Fax 788 3435

kirchhoefe@zwoelf-apostel-berlin.de

Kirchhöfe:

Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, 10829,

Kolonnenstr. 24-25

Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, 10829,

Werdauer Weg 5

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, 10829,

Großgörschenstraße 12-14

Zwölf Apostel Das Magazin der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Berlin, Lfd.

Nummer 40, Jahrgang 11, Herausgeber: Gemeindekirchenrat, Redaktion dieser Ausgabe:

Friederike Kapp (verantw.), Carsten Schmidt, Abbildungen: Gerhard Haug (28), kenb.org (14),

Wolfgang Schubert (1, 12, 24), Alle Illustrationen: Martin Kapp, Auflage: 1.100 Stück

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