Dachventilatoren VRR160 / ALM - EC-DR-ZS - Mietzsch GmbH ...

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Dachventilatoren VRR160 / ALM - EC-DR-ZS - Mietzsch GmbH ...

Dachventilatoren VRR160 / ALM - EC-DR-ZS

Ausführung Druckregelung mit Zeitsteuerung (Nachtabsenkung)

Hinweise zur Inbetriebnahme

bavrr160ecdrzs (06/10)

Schlauchverbinder

BBetriebsart-Schalter t i b t Shlt

Sollwert-Potentiometer

DDruckfühler kfühl

Regler mit Uhrenmodul

für Nachtabsenkung

EC-Motor

Der Dachventilator VRR160/ALM-EC wurde auf der Basis der bewährten Baureihe VRR / ALM entwickelt. Die wesentlichen

Konstruktions- und Anschlußmaße , alle Montage- und Einsatzbedingungen sind deshalb unverändert und es gelten auch

alle Festlegungen und Hinweise in der Betriebsanleitung „Dachventilatoren VRR“.

0. Anschluß und Bedienelemente der Steuerung

Die gesamte Steuerung, bestehend aus EC-Controller, Regler und Uhrenmodul, ist in den Ventilator integriert.

BBeim i Ei Einsatz t ddes VVentilators til t iistt zu bbeachten, ht ddaßß di die St Steuerung unbedingt b di t vor Witt Witterungseinflüssen i flü wie i RRegen,

Schnee usw. zu schützen ist.

Über den Betriebsart-Schalter kann der Ventilator für Reinigungs- und Wartungsarbeiten ausgeschaltet werden.

Achtung! Es erfolgt keine galvanische Netztrennung durch den Betriebsart-Schalter!

Deshalb wird empfohlen, bauseits einen Reparaturschalter vorzusehen!

Weitere Bedienelemente und die elektrischen Anschlüsse und sind nach Öffnen des Reglergehäuses zugänglich.

Warnhinweise für die Montage : Das Gerät darf nur durch Fachpersonal angeschlossen und geöffnet werden.

Regler erst 5 Minuten nach allpoligem Abschalten der Spannung öffnen.

Einstellungen an den internen Potis nur im spannungsfreiem Zustand durchführen.

Druckregler AC04-ZS

250Pa

Motor

Netzanschluß Klemmen L, N und PE im Reglergehäuse

01

II

0

I

II

0

I

MIETZSCH GmbH Lufttechnik Dresden � www.mietzsch.de


Dachventilatoren VRR160 / ALM - EC-DR-ZS

Ausführung Druckregelung mit Zeitsteuerung (Nachtabsenkung)

Hinweise zur Inbetriebnahme

1. Handbetrieb des Ventilators (feste Drehzahl Drehzahl, keine Druckregelung und keine Zeitsteuerung)

• Betriebsart-Schalter in Stellung I

• Mit dem äußeren Sollwert-Potentiometer die gewünschte Drehzahl einstellen

(Linksanschlag = 0 U/min, Rechtsanschlag ca. 2600 U/min, unterhalb etwa 300 U/min ist keine stabile Betriebsweise möglich)

2. Druckregelung (konstanter Druck in der Anlage)

• Betriebsart-Schalter in Stellung I I

• Mit dem äußeren Sollwert-Potentiometer den gewünschten Druck einstellen

(Druckdifferenz zwischen Ventilatorumgebung und dem Unterdruck an der

Ventilatorsaugseite).

Der Druck ist entweder anlagenseitig zu messen oder er wird über die

Potentiometerstellung aus dem Diagramm abgeschätzt.

(Linksanschlag = 0 Pa, Rechtsanschlag = 250 Pa,

unterhalb etwa 60 Pa ist kein stabiler Regelbetrieb möglich).

• Funktionsprüfung p gder Druckregelung g gdurch Unterbrechung gder

Druckmeßleitungen

(Schlauchverbinder am Regler abziehen). Wenn dabei der Ventilator

langsam bis auf seine maximale Drehzahl hochläuft, so ist die Regelung

funktionsfähig. Andernfalls sind die Einstellungen bzw. der Druckfühler zu

überprüfen.

Der Drucksollwert ist nach lüftungstechnischen Gesichtspunkten festzulegen.

Dabei ist zu beachten:

großer Unterdruck bewirkt

• bbessere St Stabilität bilität dder AAnlage l gegenüber üb Stö Stördrücken d ü k (Wi (Windeinfluß) d i fl ß)

• geringere Beeinflussung der einzelnen Abnahmestellen untereinander

• höhere Ventilatordrehzahl und damit erhöhter Schallpegel und

auch erhöhter Leistungsbedarf

• Abluftventile sind stärker einzudrosseln (dadurch können störende

Geräusche auftreten)

250

200

Druck p / Pa

150

100

50

0

0 20 40 60 80 100

Potentiometer [%]

Für Anwendungen in der Wohnungslüftung wird ein Wert von ca. 80 ... 100 Pa empfohlen (Potentiometerstellung ca. 40%).

Bei hohen und freistehenden Gebäuden in windreicher Gegend ist ggf. ein höherer Wert einzustellen.

BBei i niedrigen i d i GGebäuden bä d iin windgeschützter i d hüt t LLage kkann ein i geringerer i WWert t ausreichend i h dsein. i

3. Zeitsteuerung (Nachtabsenkung)

Obwohl durch die Druckregelung die Lüftung optimal an den wechselnden Bedarf angepaßt wird, kann durch die

zusätzliche Zeitsteuerung eine noch bedarfsgerechtere Lüftung errreicht werden. Dabei wird in der Nacht die Drehzahl auf

einen festen Minimalwert abgesenkt. Es erfolgt dabei keine Druckregelung.

Es ist auch möglich, mit dem Uhrenmodul die Drehzahl in Spitzenzeiten zu erhöhen, also eine Stoßlüftung zu realisieren.

Das Zeitprogramm wird durch das unter der Ventilatorhaube angeordnete Uhrenmodul UM UM-160EC 160EC gesteuert gesteuert. Die digitale

Quarzuhr mit Tages- und Wochenprogramm sowie autom. Sommer-/Winterzeitumschaltung ist werkseitig auf folgenden

Schaltzyklus programmiert:

2500

Tagbetrieb Nachtbetrieb

Montag - Freitag

Samstag/Sonntag

Schalterstellung

5 - 23 Uhr

6 - 23 Uhr

AUS ( Off )

23 - 5 Uhr

23 - 6 Uhr

EIN ( On )

2000

n / U/min

Im stromlosen Zustand befindet sich die Uhr im Energiesparmodus Energiesparmodus. Die

1500

Aktivierung erfolgt (zeitverzögert) nach Netzzuschaltung oder manuell durch

drücken einer beliebigen Taste.

1000

Eine Handumschaltung der Betriebsart ist über denTaster � möglich :

(Siehe auch Bedienungsanleitung der Schaltuhr)

Stellung AUTO Druckregelung am Tag, abgesenkte Festdrehzahl nachts

Stellung On Tag- und Nachtbetrieb bei fester Drehzahl

Stellung Off keine Nachtabsenkung, nur Druckregelung

02

500

0

0 20 40 60 80 100

Potentiometer [%]

Einstellung der Nachtdrehzahl: Taster � auf ON und Drehzahl mittels Potentiomer des Uhrenmoduls auf den

gewünschten Wert stellen. Nach der Einstellung wieder auf AUTO schalten.

Empfehlung für übliche Anwendungen: Einstellwert etwa 30 … 40% (entspricht einer Drehzahl von ca . 900U/min -> Diagramm).

Achtung ! Werte unterhalb 25% sind nicht möglich (instabiler Betrieb).

bavrr160ecdrzs (06/10)

MIETZSCH GmbH Lufttechnik Dresden � www.mietzsch.de

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