Wege ins Ausland - International Office - Technische Universität ...

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Wege ins Ausland - International Office - Technische Universität ...

Technische Universität Braunschweig

euphorisch – so habe ich mich gefühlt, als alle Bewerbungsunterlagen

endlich in der Post waren. erleichtert, die Arbeit

hinter mir zu haben und gespannt auf das, was jetzt kommen

würde...

Björn Benneke, Maschinenbau, Studium am Massachusetts Institute of Technology (MIT), USA

Schon im dritten Semester bin ich mit Freunden

zufällig in die Informationsveranstaltung

»Wege ins Ausland« gestolpert und habe von

dem Austauschprogramm mit der University

of Waterloo in Kanada erfahren. Dort wollte

ich hin, im siebten oder achten Semester. Bei

der Infoveranstaltung habe ich auch erfahren,

welche Stipendien es dafür gibt und wie und

wann man sich dafür bewirbt … möglichst

frühzeitig.

Im fünften Semester war ich dann zum

ersten Mal bei einem Beratungstermin im

International Office. Hier ist mir klar geworden,

dass meine Noten auch für ein Stipendium

vom Deutschen Akademischen Austauschdienst

(DAAD) ausreichen. Mit einem

solchen Stipendium kann man sich individuell

an jeder US-amerikanischen Hochschule

bewerben. Leider war die Bewerbungsfrist

schon abgelaufen und ich musste mich entscheiden:

Sollte ich mich doch für ein Austauschprogramm

bewerben und wie geplant

im siebten und achten Semester ins Ausland

gehen? Oder es im nächsten Semester beim

DAAD probieren?

Letztendlich habe ich mich dann für das

Stipendium vom DAAD und für ein Fulbright

- Stipendium beworben. Ich glaube für

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diese Bewerbungen gilt: Man macht es ganz

oder gar nicht. Das International Office bietet

Bewerber-Workshops an, und das war sehr

hilfreich und wirklich motivierend. Hier erfährt

man genau, was in so eine Bewerbung

gehört und wie zum Beispiel ein gutes Motivationsschreiben

aufgebaut ist.

Am Ende des sechsten Semesters habe ich

meine Stipendienanträge losgeschickt, am

Anfang des siebten Semesters erhielt ich die

Zusage vom DAAD. Mit der Stipendienzusage

konnte es jetzt losgehen: Ich konnte mich an

der Hochschule meiner Wahl bewerben.

Nur… welche Uni passt zu mir? Kann ich es

mir zutrauen, auf eine so renommierte Uni

wie zum Beispiel das MIT zu gehen? Eine

Sache war klar: Braunschweig kann mir keiner

nehmen. Hier habe ich eine fundierte Ausbildung

erhalten, die mir die Sicherheit gibt,

meinen Abschluss gut zu schaffen und auch

woanders mithalten zu können. Auf dieser

Basis kann man doch eigentlich mutig sein

und es dort probieren, wo man am liebsten

hingehen möchte. Ich habe Stanford, das MIT,

das GeorgiaTech und das CalTech ausgewählt.

Vier Bewerbungen – das erhöht die Chancen,

an einer Hochschule genommen zu werden.

Alle diese Unis sind Elitehochschulen in den

Ingenieurwissenschaften. Und sie passen fachlich

gut zu meinem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik

an der TU Braunschweig.

Wenn man sich an den Unis in den USA bewirbt,

muss man schon ein bisschen Arbeit investieren.

Man braucht Empfehlungsschreiben

von Professoren, einen TOEFL - Test und man

muss den GRE, die Graduate Record Examination,

ablegen. Es gibt eine Menge Termine und Abgabetermine,

die man beachten muss, wenn es am

Ende passen soll. Und man braucht natürlich ein

Motivationsschreiben für jede Uni. Bei diesen

Schrei ben wird einem spätestens klar, was man

wirklich will. Und wie man das am besten sagt.

Trotzdem ist es im Grunde weniger Aufwand als

eine Klausur. Und was ist eigentlich mehr wert: Zeit,

die ich in eine Klausurvorbereitung stecke, um eine

von vielen Noten zu bekommen, oder Zeit für eine Bewerbung,

die mir Möglichkeiten eröffnet, von denen ich

mein ganzes Leben profitieren werde? Für mich war die

Antwort klar. Ende Dezember hatte ich es dann geschafft:

Pünktlich zum neuen Jahr waren alle

Bewerbungen in der Post.

Die Arbeit hat sich gelohnt. Im April segelten die Zusagen

ins Haus. Jetzt kann ich mir die Universität aussuchen.

Die Entscheidung fällt aber nicht schwer –

im Sommer geht‘s zum MIT!

International Office

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