Das Qualitätsmanagement als wichtiger Bestandteil eines ERP-/PPS

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Das Qualitätsmanagement als wichtiger Bestandteil eines ERP-/PPS

DGV-Seminar Würzburg, 30.11.2005; Softwarelösungen für Gießereien

Das Qualitätsmanagement als wichtiger

Bestandteil eines ERP-/PPS-Systems

Dr.-Ing. Michael Müller, Dipl.-Math. Helmut Braun


DGV-Seminar Würzburg, 30.11.2005; Softwarelösungen für Gießereien

Themenschwerpunkte

� Beschreibung der Ist-Situation der Q-Arbeit in bestehenden ERP-/ PPS-

Systemen und Auswirkungen auf Effizienz und Fehlervermeidung

� Notwendige Maßnahmen zur vollständigen Integration der QS und

Prüfplanung in ein ERP/PPS System

� Verwaltung Stammdaten: GUSS-Werkstoffe mit anhängigen Daten

� Dokumente: Normen, Spezifikationen, ... zentral pflegen

� Arbeitsgangkatalog: Arbeitsvorgänge, Q-Anweisungen zentral pflegen

� Q-Prüfpläne mit Werkstoffbezug in Abt. QS erstellen und pflegen

� Allgemeine Q-Prüfplane / Dokumente in Abt. QS einrichten

� Zusammenführung AV-Arbeitspläne und QS-Prüfpläne zu

Stammarbeitsplänen bzw. Fertigungsarbeitsplänen als Datenbasis für

Fertigung und Kalkulation

� Zeugnisse, Atteste mit PCGuss2000/ WinWord erstellen

� Ausblick


DGV-Seminar Würzburg, 30.11.2005; Softwarelösungen für Gießereien

Die Qualitätsstelle

pflegt und stellt zur Verfügung:

Vorgaben aus den Normen

Kundenspezifikationen

Allgemeine

Arbeitsanweisungen

Verwaltung der

Werkstoffe/ Analysen

Fertigungsvorschriften

Werksinterne

Arbeitsanweisungen

Durchführungen

und Dokumentation

von Prüfungen

Zeugniserstellung

Die Mitarbeiter

in der

Produktion

müssen die auf das

Werkstück zutreffenden

speziellen Daten aus den

Unterlagen suchen

oder auf ihre Erfahrung

zurückgreifen (mit

entsprechender

Fehlermöglichkeit)

Die Arbeitsvorbereitung

stellt die Prüfschritte für

jedes Produkt jeweils neu

aus den QS-Vorgaben im

ERP-System zusammen


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Aspekte der unzureichenden Integration von QS-Belangen in

bestehenden ERP/PPS Systemen

•Normenverwaltung in eigenen Datenbanken und Ablagesystemen

•Für Revisionen von Spezifikationen kein Verwendungsnachweis in Stamm APL und

Werkstoffen vorhanden

•Normen und Kundenspezifikationen müssen für jeden neuen Auftrag / Anfrage in

schriftliche Anweisungen für den Betrieb umgesetzt werden.

•Hierzu dienen im allgemeinen Formulare oder manuelle Aufschreibungen zur Festlegung

der Qualitätsanforderungen für AV/VK

•QS stellt die Prüfvorschriften für jedes Produkt jeweils neu zusammen

•Zeugnisse (Kopfdaten, Sollwerte, Standardtexte) müssen noch per Hand (Word)

ausgestellt werden

•Gusswerkstoff (Preis/Gusswerkstoff) nicht direkt verknüpft mit Arbeitsfolgen für

Warmbehandlung / Zeugnisanforderungen / Prüfschritten

•Keine automatische Übermittlung von Hinweisen/Arbeitsanweisungen für den Betrieb

•Darstellung häufig abstrakt durch Verweise, keine Klartextdarstellung

•Keine zentrale Analysendatei mit Schnittstellen zu Stahlwerk und Labor


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Umsetzung von Q-Forderungen in die Arbeitspläne ohne

das Instrument „allgemeiner Prüfplan“ von PCGUSS 2000

Zuordnung und Eingabe der Q-spezifischen

Arbeitsgänge durch AV für jedes Teil

gesondert anhand Vorgaben QS


DGV-Seminar Würzburg, 30.11.2005; Softwarelösungen für Gießereien

QS-Anforderungen an ein ERP-/ PPS-System

� QS muss zentral alle relevanten Q-Daten pflegen können !

� Vertrieb, AV, Produktion dürfen die QS-Daten nur benutzen !

� Kundenspezifische QS-Dokumente müssen z.B. als PDF-File

übernommen werden können

� Prüfpläne mit und ohne Werkstoffbezug werden durch QS gepflegt

� Prüfpläne können nach dem Baukastenprinzip aus verschiedenen

Prüfplänen zusammengesetzt werden.

� Im Stammarbeitsplan (SAPL) bzw. Fertigungsarbeitsplan (FAPL)

werden die AV- und Q-Anweisungen automatisch in der Fertigungsfolge

zusammengeführt.

� SAPL / FAPL liefern die Datenbasis für die Fertigung und Kalkulation

� QS-Dokumente (Werkstoffdatenblatt, Zeugnisse, Atteste) müssen ohne

manuellen Aufwand im Bereich der Stammdaten erstellt werden können

� Wahl verschiedener Zeugnisformulare

� Zentrale Analysenverwaltung (Soll/Ist) durch QS im ERP-System

� Bereitstellung der Istdaten für statistische Auswertungen


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Dokumente: Normen, Spezifikationen, ... zentral pflegen


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Dokumentenverwaltung in „PCGUSS 2000“ ermöglicht

a) Die Verwaltung

der allgemeinen Normen

aller Kundenspezifikationen im Hause

Interner / Externer Prüfvorschriften

Interner Arbeitsanweisungen

b) Den Verwendungsnachweis der Dokumente in

Stamm bzw. Fertigungsarbeitsplänen (SAP/ FAPL)

Werkstoffprüfplänen

Prüfplänen

Anfragen / Aufträgen

c) Zuordnung und Aufruf der Originaldokumente als Office bzw.

PDF / TIFF Datei

d) Kundenbezug als Filter für die Verwendung und Zuordnung

in einzelnen Datensätzen


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Arbeitsgangkatalog: Q-Arbeitsvorgänge mit gleicher

Funkionalität wie Fertigungs-AG, inkl. multipler

Einflußgrößenrechnung sowie Fremdarbeitsgänge


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Verwaltung Stammdaten: GUSS-Werkstoffe mit

anhängigen Daten

Basisdaten für Kalkulation

Zentrale Verwaltung der

Gusswerkstoffanalysen


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Werkstoff-Bezeichnungen

abgedeckte Normen

ggf. Kundennormen

Chemische Analyse

mechanische Werte

Inhalt eines Werkstoff-Prüfplans

Werkstoff-Prüfplan

Kosten:

Material

Schmelzkosten

Wärmebehandlung

Risikozuschlag

Ggf. Gütestufe

Produktion

Hinweise aus

Fertigungsvorschri

ften im Klartext

Gusswerkstoff

inkl. Analyse

Gießtemperatur

Warmbehandlung

als Einzelwerte

Probenart/größe

Externe

Arbeitsgänge


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Umsetzung der QS-Anforderungen in PCGuss 2000

Im GQM-System werden die Q-Daten zentral

gepflegt und auf Abruf der AV, dem Vertrieb

und der Produktion zur Verfügung gestellt

Zuordnung Q-Prüfplan in

der Auftragsposition bzw.

im Fertigungsarbeitsplan


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QS erstellt Q-Prüfpläne mit Werkstoffbezug (z. B. mit

Warmbehandlung, Hinweise für Fertigung, Prüfungen)


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Allgemeine Q-Prüfpläne auf der Basis von

Spezifikationen / Dokumenten einrichten


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Automatische Umsetzung der Anforderungen aus

Spezifikationen mittels dem allgemeinem Prüfplan

Automatische Zuordnung der Arbeitsgänge aus den

Prüfplänen durch Angabe der mitgeltenden Dokumente

im Teilestamm


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Zeugnisse, Atteste mit PCGuss2000/ WinWord erstellen


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Daraus ergibt sich für das QM die Möglichkeit

a) Jedem Arbeitsschritt die exakt zutreffenden

Vorschriften und Werte zuzuordnen

b) Jedem Werkstück die exakt zutreffenden

Vorschriften und Werte zuzuordnen

Nach der Erfassung der Daten und ersten Zuordnung werden die

Fertigungsarbeitspläne für Folgeaufträge vom System automatisch erzeugt

Für den Betrieb bedeutet das

Erfassung und Strukturierung der Arbeitsschritte

Eindeutigkeit und Reproduzierbarkeit der Arbeitsabläufe und Prüfungen

Minimierung von Fehlern im Sinne der KVB

Zeitersparnis bei der AV


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Ende

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