Hilfe kommt wie gerufen! Die Johanniter. - Diakonie Leipzig

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Hilfe kommt wie gerufen! Die Johanniter. - Diakonie Leipzig

14 Jahresbericht 2011 Behindertenhilfe

Du bist es wert!

Umfassende Assistenz

für Menschen mit Behinderungen

Und wer einem ganz unbedeutenden Menschen auch nur einen

Schluck kaltes Wasser zu trinken gibt - einfach weil er nur mein

Jünger ist - , ich versichere euch, wer das tut, wird ganz gewiss

nicht leer ausgehen. Matthäus 10,42

Du bist es wert! Das möchte ich allen zurufen, die mit uns in

der Diakonie Leipzig in Kontakt kommen. Du bist es wert! Ob

Du mit Deinen Problemen und Sorgen zu uns kommst, ob Du

Hilfe, Assistenz und Unterstützung benötigst, ob Du bei uns

arbeitest, ob Du unser Kunde bist, Du bist es einfach wert!

Wertschätzung, die leider im Alltag des diakonischen Handelns

oft zu kurz kommt. Wertschätzung , welche auch an

Feier- und Festtagen ausgesucht verteilt wird. Leider wird

immer auch jemand vergessen. Daher hier meine Bitte, dass

alle, welche im vergangenen Jahr übergangen und vergessen

wurden, hier einen Platz der Wertschätzung erhalten. Stellvertretend

sollen hier erwähnt werden:

Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen in den

Einrichtungsleitungen unserer Wohnstätten und allen dort

tätigen Kolleginnen und Kollegen, welche alle in angespannter

wirtschaftlicher Lage mit viel Engagement, Empathie und

einem großen Ideenreichtum und Kreativität ihren Dienst tun.

In der Begleitung und Assistenz, der Hilfestellung und Pflege

sowie bei der Unterstützung des Alltages bzw. der weiteren

Persönlichkeitsentwicklung der Bewohnerinnen und Bewohner

ist viel Kreativität und das Reagieren auf immer wieder

neue Herausforderungen gefragt, welche in der gesamten

Breite der Anforderungen sowohl die Gestaltung und Absicherung

des Dienstplanes als auch die Begleitung einer Freizeitgestaltung

umfasst. Ich danke allen, die mit wertvollen Ideen

und kritischen Beiträgen in den Mitarbeiterversammlungen,

den großen und kleinen Dienstberatungen und im Betreuungs-

bzw. Lebensalltag in der Begleitung von Menschen mit

Behinderungen tätig sind. Sie verstehen es, die wirtschaftliche

Krise zu nutzen und mit neuen Ideen die Assistenz zu ermöglichen,

welche sonst wohl kaum umzusetzen wäre. Wir beklagen

sicher auch die Verluste an Möglichkeiten durch die

eingeschränkte Finanzierung, aber Sie gestalten ihren Spielraum

immer wieder kreativ und neu. Das ist ein wertvoller, diakonischer

Beitrag, für den ich mich hier bei Ihnen bedanke.

Besucher und MitarbeiterInnen des Lindentreff - Hilfen für Menschen mit Behinderungen

Ich möchte stellvertretend allen Kolleginnen und Kollegen

danken, welche sich im Wohnen in den Außenwohngruppen

und im Ambulant Betreuten Wohnen, ich möchte fast

sagen, still und heimlich, ja zumeist völlig unauffällig und

mitten in unserer Gesellschaft in ganz normalen Wohnungen

unter engen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überzeugend

und mit viel Empathie und in wachsender Zahl engagieren.

Dort werden ja selten große Einweihungen gefeiert. Mal

ein Glas Sekt, wenn es gut geht eine kleine Zeitungsnotiz. Es

ist mir eine große Freude zu sehen, dass mittlerweile 80

Menschen von uns in diesen Wohnformen begleitet werden.

Die MitarbeiterInnen der Förderschule „Werner Vogel“ und

der Lindenwerkstätten üben ebenfalls den Spagat zwischen

dem bewährten heilpädagogische fundierten Angeboten und

den neuen Wegen des inklusiven Lernen, Arbeiten und

Teilhabe an der Gemeinschaft. Da gilt es viel auszuprobieren

und Chancen zu nutzen. Dazu lesen Sie ja hier weiter. Auch

dafür vielen Dank.

Unsere engagierten KollegInnen in der Beratungsstelle und

die dort angebotenen Beratungsleistungen werden von immer

mehr Menschen mit Behinderungen nachgefragt. Die Kolleginnen

und Kollegen leiden derweil unter den Kürzungen der

kommunalen - und der Landeshaushalte. Hier muss mit den

politisch Verantwortlichen deutlich mehr gesprochen und von

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