Mag. Michael Tauber - Miteinander
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3/08<br />
Betreubares Wohnen
2<br />
Inhaltsverzeichnis<br />
3 Vorwort<br />
4 Betreubares Wohnen<br />
7 Elternnetzwerk - Eine Momentaufnahme<br />
8 Neuigkeiten vom Standort Wels<br />
10 BiS - Berufsintegration im Senioren/innenbereich<br />
12 „Das bin ich“ - <strong>Mag</strong>. <strong>Michael</strong> <strong>Tauber</strong><br />
13 Klinische und Gesundheitspsychologen/innen<br />
14 Porträt der neuen Bereichsleiterin der PAA<br />
17 Individualförderung der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
18 Kinesthaetics - Entwicklung begleitung<br />
20 Abschluss der Anlehre/IBA<br />
21 <strong>Miteinander</strong> Natur erleben<br />
22 Hilfsprojekt „Kolibri“<br />
23 „Splitter-Sammlung“ aus den Bereichen
Liebe Mitglieder und Freunde<br />
von <strong>Miteinander</strong>!<br />
Die vorliegende Ausgabe nehmen wir<br />
zum Anlass, Ihnen einen Einblick in unsere<br />
Aktivitäten und unsere Organisation<br />
zu gewähren.<br />
<strong>Mag</strong>. Peter Paar<br />
Dies geht am Einfachsten, wenn wir die<br />
Themen und die Texte in der Art einer<br />
Mitarbeiterzeitung gestalten. So erhal- <strong>Mag</strong>. Hermann Wögerer<br />
ten Sie eine Momentaufnahme davon, was wir tun und was sich organisatorisch<br />
bei uns tut. Hinter allen diesen Aktivitäten steht unser Leitbild (Auszug):<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
Jeder Mensch ist gleichwertig, aber nicht gleichartig<br />
Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben, bestmögliche Integration und Chancengleichheit<br />
in allen Lebensbereichen und Lebensphasen<br />
<strong>Miteinander</strong> unterstützt durch vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen<br />
Leben – Lernen – Arbeiten<br />
Qualität verstehen wir als Lebensqualität im Sinne unserer Kunden/innen<br />
Wir geben unseren Mitarbeitern/innen Rahmenbedingungen zur persönlichen<br />
und fachlichen Weiterentwicklung und Entfaltung, um reflektiertes<br />
und verantwortungsvolles Arbeiten zu ermöglichen<br />
Wir gehen verantwortungsbewusst mit den wirtschaftlichen Ressourcen<br />
um<br />
Vielen Dank für Ihre Treue in diesem für uns alle arbeitsreichen, aber auch<br />
erfolgreichen Jahr. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die bevorstehenden<br />
Weihnachtsfeiertage und für das kommende Jahr 2009.<br />
Mit den besten Grüßen<br />
Geschäftsführer<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
Vorstandsvorsitzender<br />
Verein <strong>Miteinander</strong><br />
3
Betreubares Wohnen<br />
Hochwangerstraße und Dürerstraße in 4030 Linz<br />
Roland Racek<br />
Reges Treiben herrscht derzeit<br />
in der Dürerstraße und<br />
Hochwangerstraße. Kleintransporter<br />
stehen Schlange,<br />
kaum ein Möbelhaus,<br />
das dabei nicht vertreten ist.<br />
„Was ist hier los?“, „Welche<br />
Gebäude entstehen hier?“ –<br />
sind oft gestellte Fragen von<br />
interessierten Anrainerinnen<br />
und Anrainer.<br />
Im Linzer Stadtteil Kleinmünchen<br />
wurden Ende Oktober<br />
und Anfang November<br />
zwei von der GWG errichtete<br />
Häuser für Betreubares<br />
Wohnen mit insgesamt 58 Wohnungen an die stolzen Mieter/innen übergeben.<br />
Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen konnten alle Wohnungen sofort<br />
vergeben werden. Manche der Mieter/innen haben bis zu 4 Jahre auf diesen<br />
Moment gewartet. Viele Kleinmünchnerinnen und Kleinmünchner übersiedeln<br />
aus der unmittelbaren Nachbarschaft, es gibt aber auch einige Parteien,<br />
die aus größerer Entfernung zuziehen um die Vorteile dieses Wohnkonzeptes<br />
zu genießen. Zur Eröffnung der beiden Häuser waren zahlreiche Politiker geladen,<br />
die in ihren Ansprachen die neuen Mieter/innen beglückwünschten.<br />
Die Vergabe der Wohnungen funktioniert nach einem Punktesystem, das z.B.<br />
Alter, Mobilität und Betreuungsbedarf der Mieter/innen erfasst. Viele der Mieter/innen<br />
sind noch sehr mobil, einige wenige ziehen bereits mit konkretem<br />
Betreuungsbedarf ein.<br />
Jede der rund 50 m² großen Wohnungen ist seniorinnen-/behindertengerecht<br />
und nach den Richtlinien des Landes OÖ für diese Wohnform errichtet und<br />
verfügt zusätzlich über einen Balkon oder Terrasse. Die Wohnungen selbst<br />
bestehen aus einer großen Wohnküche, einem Schlafzimmer, Badezimmer,<br />
Vorraum und manche über einen Abstellraum. Die Häuser entsprechen dem<br />
aktuellen Stand der Technologie, sind bestens wärmegedämmt, an das Fernwärmenetz<br />
der Linz AG angeschlossen und verfügen über eine Solaranlage<br />
zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung. Außerdem besteht ein Anschluss<br />
an die Seniorenmeldeanlage des Samariterbundes. Öffentliche Verkehrsmittel,<br />
Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Apotheke, Bildungszentren, Seel-<br />
4
sorge und Gastronomie befinden sich gut erreichbar in der unmittelbaren<br />
Nachbarschaft. Barrierefreie Zugänge und selbstverständlich ein Lift runden<br />
das Erscheinungsbild ab.<br />
Die <strong>Miteinander</strong> GmbH wurde erstmals mit der sozialarbeiterischen Betreuung<br />
von Häusern die Betreubares Wohnen anbieten, beauftragt. Die Mitarbeiterin,<br />
die diese Aufgabe übernimmt, ist in vielen Belangen erste Ansprechpartnerin<br />
und unterstützt, neben der regelmäßigen Kontaktaufnahme mit den Mieter/innen,<br />
die Organisation von Hilfsdiensten, die Bildung einer Hausgemeinschaft,<br />
organisiert Veranstaltungen, hilft bei Problemen rund ums Wohnen (Kontakt<br />
mit GWG, Baufirma, Beantragung von Beihilfen) und noch vieles mehr.<br />
Maßnahmen gegen die Vereinsamung der Menschen zu setzen, ist eines der<br />
erklärten Ziele unserer Mitarbeiterin. Die Gemeinschaftsräume und jeweils<br />
sehr großzügig angelegte Gartenanlagen werden die Erreichung des Zieles<br />
mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützen.<br />
Dazu stehen 2 Stunden pro Wohnung und Monat zur Verfügung; nicht viel<br />
angesichts des Aufgabengebietes. Für diese Leistung ist pro Monat und Wohnung<br />
eine Betreuungspauschale von EUR 55.- inkl. Umsatzsteuer zu entrichten.<br />
Der Mietvertrag und<br />
diese sozialarbeiterische Betreuung<br />
der Häuser stellen<br />
im Konzept des Betreubaren<br />
Wohnens eine untrennbare<br />
Einheit dar.<br />
Zusätzlich zu diesen<br />
Leistungen steht den Mieterinnen<br />
und Mieter die breite<br />
Palette der Betreuungsangebote<br />
in Linz, wie z.B. Reinigungsdienste,<br />
Besuchsdienst,<br />
Heimhilfe, Altenfachbetreuung,<br />
Hauskrankenpflege, mobile<br />
Versorgung mit Essen,<br />
etc. zur Verfügung. Die dafür<br />
zu entrichtenden Kostenbeiträge<br />
sind sozial gestaffelt<br />
und richten sich nach dem<br />
Haushaltseinkommen.<br />
Die <strong>Miteinander</strong> GmbH ist in<br />
diesem Sprengel auch mit<br />
der Durchführung der Mobilen<br />
Betreuung und Hilfe be-<br />
5
auftragt. Altenfachbetreuer/innen und Heimhilfen unterstützen Menschen daheim<br />
in ihren Wohnungen, wobei das Angebot von der Unterstützung bei der<br />
Führung des Haushaltes bis zur Durchführung von Pflegemaßnahmen reicht.<br />
Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe, um die Selbstständigkeit des Menschen und<br />
damit den Verbleib in der gewohnten Umgebung so lange wie möglich zu gewährleisten.<br />
Unsere jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet wird auch<br />
den neuen Mieterinnen und Mieter in der Hochwangerstraße und Dürerstraße,<br />
sofern der Bedarf entsteht, zu Gute kommen.<br />
Betreubares Wohnen bietet zusammengefasst also viele Vorteile:<br />
• Seniorengerechtes, zentrales Wohnen mit guter Infrastruktur<br />
• Neue Wohnungen am Stand der Technik<br />
• Ansprechperson im Haus<br />
• Mobile Betreuungsangebote<br />
Als einziger Wehrmutstropfen bleibt derzeit, dass eine Übersiedlung ins Pflegeheim<br />
notwendig ist, wenn die punktuelle Unterstützung, die mit Mobiler<br />
Betreuung und Hilfe möglich ist, nicht mehr ausreicht. Aber vielleicht wird in<br />
absehbarer Zeit aus dem Konzept Betreubares Wohnen ein Konzept für Betreutes<br />
Wohnen mit Pflegestützpunkt im Haus und damit ein weiterer Schritt<br />
für den Verbleib in der eigenen Wohnung getan.<br />
Auf jeden Fall aber wird im Sommer 2009 in der Karl Steiger Straße in Linz-<br />
Kleinmünchen das nächste Haus mit rund 30 Betreubaren Wohnungen eröffnet.<br />
Bauträger ist in diesem Fall die VLW, die sozialarbeiterische Betreuung<br />
wird wieder von der <strong>Miteinander</strong> GmbH übernommen.<br />
6
<strong>Mag</strong>.a Andrea Knechtel<br />
Elternnetzwerk – Eine Momentaufnahme<br />
Der Kreis der Elternnetzwerkinteressierten wächst konstant. Mittlerweile gab<br />
es vier Elternnetzwerktreffen.<br />
Die Struktur unseres Netzwerkes funktioniert so, dass, ausgehend von einem<br />
Modell eines Netzwerkes, dieses einerseits aus einem Anker, im konkreten<br />
Fall der Familienberatungsstelle der <strong>Miteinander</strong> GmbH, besteht. Bei dieser<br />
Koordinationsstelle kommen alle Informationen zusammen. Andererseits hält<br />
sie Kontakt zu den einzelnen Elternnetzwerkinteressierten (Knoten), die den<br />
entscheidenden Teil des Netzwerks bilden. Diese Knoten sind jene Elternnetzwerkinteressierten,<br />
die das Herzstück des Netzwerkes bilden. Sie halten zu<br />
den Eltern ihrer Region Kontakt, wodurch zwischen den Knoten Brücken entstehen<br />
(auch Verbindungsfäden genannt), die von einem Menschen (Knoten)<br />
zum anderen laufen.<br />
Bei unseren vier Treffen wurde immer wieder an Hand von konkreten Themen<br />
(wie z. B. der Freizeitgestaltung oder der Kurzzeitunterbringung) diese<br />
Netzwerkarbeit umgesetzt. D.h. die bei den Elternnetzwerkinteressierten vorhandenen<br />
Informationen und Erfahrungen wurden vom Anker gesammelt,<br />
ergänzt, bei den Treffen mit kompetenten<br />
Fachleuten besprochen, der<br />
noch vorhandene Bedarf festgehalten<br />
und Strategien zur Umsetzung<br />
des noch fehlenden Leistungsangebotes<br />
entwickelt.<br />
Die nächsten Termine der Elternnetzwerktreffen<br />
sind am<br />
• 21.02.2009<br />
• 21.03.2009<br />
• 25.04.2009<br />
• 16.05.2009<br />
und wir laden interessierte Eltern<br />
ein, daran teil zu nehmen.<br />
Nähere Auskünfte zum Elternnetzwerk<br />
erhalten Sie unter:<br />
Familienberatungsstelle der<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
Schillerstr. 53/5, 4020 Linz<br />
Tel.: 0732/60 35 33.<br />
7
Neuigkeiten vom Standort Wels<br />
Seit Herbst 2008 bereichern drei neue Teilnehmer/innen die „Anlehre/Integrative<br />
Berufsausbildung zum/r Bürokaufmann/frau“ in Wels, die sich hiermit<br />
vorstellen möchten:<br />
Julian Gherghel<br />
Hallo, mein Name ist Julian Gherghel. Ich bin 16 Jahre<br />
alt und wohne in Wels.<br />
Seit 1. Oktober 2008 besuche ich die Maßnahme „Anlehre<br />
zum Bürokaufmann/frau“ in Wels.<br />
Am Anfang war es etwas schwierig für mich aus dem<br />
Schulalltag gleich direkt ins Berufsleben einzusteigen; mittlerweile bin ich<br />
schon sehr gut mit den Abläufen im Büroalltag vertraut.<br />
Ich konnte meine guten EDV-Vorkenntnisse schon bei einer Power Point Arbeit<br />
über Spanien mit meinen Kollegen/innen einsetzen.<br />
Am Computer arbeiten macht mir großen Spaß. Weil ich ein offener und fröhlicher<br />
Mensch bin, fällt es mir leicht, Telefonate und Rechercheaufträge auszuführen.<br />
Nächstes Jahr im Herbst möchte ich unbedingt die integrative Ausbildung<br />
zum Bürokaufmann (Besuch der Berufsschule in Vöcklabruck) absolvieren.<br />
Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Fußballspielen, Basketball, Schwimmen<br />
und Radfahren.<br />
Carina Stempicki<br />
Ich heiße Carina Stempicki, bin 17 Jahre alt und wohne<br />
in Lambach.<br />
Kurz ein paar Informationen zu meiner Person:<br />
Seit 1. August 2008 besuche ich die Anlehre in Wels.<br />
Da ich bereits diverse Praktika im Dienstleistungsbereich<br />
absolviert habe, ist es mir nicht schwer gefallen, in das neue Berufsleben<br />
einzusteigen.<br />
Bei einer Projektarbeit konnte ich gezielt meine guten Rechtschreibkenntnisse<br />
und meine sprachliche Ausdrucksfähigkeit unter Beweis stellen. Die täglich<br />
anfallenden Arbeiten wie Kopier- und Sortierarbeiten, Botengänge, Assistenzdienste<br />
fallen mir schon sehr leicht.<br />
8
Nächstes Jahr im Herbst beginne ich meine integrative Berufsausbildung zur<br />
Bürokauffrau in der Berufsschule Vöcklabruck.<br />
In meiner Freizeit gehe ich gerne mit meinen Hunden spazieren und lese Bücher.<br />
Sandra Ayvali<br />
Hallo, mein Name ist Sandra Ayvali, bin 16 Jahre alt<br />
und wohne in Marchtrenk.<br />
Seit ersten Oktober 2008 arbeite ich in der Anlehre<br />
der <strong>Miteinander</strong> GmbH in Wels.<br />
Meine Kollegen/innen lernte ich bereits während der<br />
Schnuppertage kennen; deshalb war für mich der Berufseinstieg nicht so<br />
schwer und ich fühlte mich sofort in der Gruppe aufgenommen.<br />
Meine Computerkenntnisse konnte ich bereits bei zwei Power Point Präsentationen<br />
unter Beweis stellen.<br />
In meiner Freizeit treffe ich mich gern mit Freunden, gehe spazieren, höre<br />
Musik und gehe gerne aus.<br />
Alle drei Teilnehmer/innen leisten sehr motiviert ihre Arbeit und haben sich<br />
bereits gut in das „Anlehre-Team“ eingewöhnt.<br />
9
<strong>Mag</strong>.a (FH) Elena Szép<br />
BiS – Berufsintegration im Senioren/innenbereich<br />
BiS ist eine Ausbildungsform für<br />
junge Frauen und Männer zwischen<br />
16 und 23 Jahren. Die Zugangsvoraussetzung<br />
ist ein sonderpädagogische<br />
Förderbedarf,<br />
der in der Schule ermittelt wird<br />
und/oder psychische Auffälligkeiten.<br />
Ziel ist es, den Jugendlichen<br />
eine gemeindenahe, dauerhafte<br />
und bedürfnisorientierte<br />
Berufsintegration als Heimhelfer/innen<br />
zu ermöglichen.<br />
Den Jugendlichen wird 2 1/2 Jahre lang, ein geregelter und gut strukturierter<br />
Arbeitsablauf gezeigt. Sie starten mit einem 12-monatigen Praktikum, danach<br />
beginnt die Ausbildung zum/r Heimhelfer/in parallel zur Arbeit in der Praxisstelle<br />
(in der Regel Seniorinnen- und Seniorenheime) und endet mit der 6<br />
Monate dauernden Berufsintegration und Nachbetreuung.<br />
Während dieser Zeit werden die angehenden Heimhelfer/innen von Assistenten/innen<br />
begleitet, die sie in den sozialen, beruflichen und persönlichen<br />
Kompetenzen unterstützen und auch Ansprechpartner/innen für die Seniorinnen-<br />
und Seniorenheime bzw. Schulen sind.<br />
Die Teilnehmer/innen sind bei der <strong>Miteinander</strong> GmbH beschäftigt, wobei<br />
dieses Projekt mit Mitteln des Ausgleichstaxfonds, unter Einbindung von Mitteln<br />
des Europäischen Sozialsfonds, vom Bundessozialamt Landesstelle OÖ<br />
gefördert wird.<br />
Das Projekt ist nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit von nur einen Monat<br />
bereits am 1. September 2008 gestartet. Im Juli und August wurden die Interessenten/innen<br />
zu Informationstagen eingeladen. Die Jugendlichen wurden<br />
dabei von Eltern oder Betreuern/innen begleitet. Anschließend wurden mit<br />
Hilfe eines standardisierten Bewerbungsgesprächs von insgesamt 21 Interessenten/innen,<br />
die von den Kooperationspartnern der Clearingstellen der<br />
Volkshilfe vermittelt wurden, 8 Teilnehmer/innen ausgewählt, die eine Zusage<br />
erhielten.<br />
Als nächstes wurden Seniorinnen- und Seniorenheime persönlich aufgesucht,<br />
informiert und konnten auch für das Projekt gewonnen werden. Die Praktikumsplätze<br />
bzw. Senioren/innenheime sollten in der Nähe des Wohnortes der<br />
Teilnehmer/innen liegen. Diese Rahmenbedingung sichert ein optimales Nut-<br />
10
zen der Ressourcen, sowohl sozial als auch infrastrukturell. Die Methode Case<br />
Management, die vom Projekt BiS eingesetzt wird, koordiniert und organisiert<br />
die Umwelten der Teilnehmer/innen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit, Empowerment<br />
und Coaching wird eine dauerhafte Berufsintegration angestrebt.<br />
In den ersten Wochen konnten die Teilnehmer/innen mit Schnuppertagen anfangen<br />
und es wurden auch alle übernommen. Die Altenheime waren sehr<br />
offen und begrüßten dieses neue Modell der Ausbildung zur Heimhelfer/in.<br />
Seit zwei Monaten arbeiten die Teilnehmer/innen in fünf Seniorinnen- und Seniorenheimen<br />
und drei Tageszentren in ganz OÖ.<br />
Die Teilnehmer/innen werden wöchentlich von der Assistenz besucht und beraten.<br />
Je nach Region finden auch regelmäßig Peergruppen statt, wo sich die<br />
Teilnehmer/innen gegenseitig beraten und auch austauschen können.<br />
Der nächste Meilenstein ist die Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an der<br />
„Altenfachbetreuer/innenschule des Landes OÖ“ - Lehrgang Heimhilfe.<br />
Als Resümee der ersten Monate lässt sich zusammenfassend sagen, dass das<br />
Engagement der Teilnehmer/innen kaum zu überbieten ist. Die Begeisterung<br />
der Kolleginnen und Kollegen und die Zufriedenheit der Seniorenheime ist so<br />
großartig, dass wir uns alle auf die kommenden Monate und Jahre des Projektes<br />
freuen und mit großem Engagement weiterarbeiten.<br />
11
„Das bin ich“ – <strong>Mag</strong>. <strong>Michael</strong> <strong>Tauber</strong><br />
(neuer) Leiter der Arbeitsassistenz<br />
Ihnen hier mitzuteilen, wer ich bin, kurz und bündig,<br />
ist gar nicht so leicht. Ich bin seit Oktober 2006, nach<br />
einem 1 ½ jährigen Abstecher in den Schuldienst als<br />
HAK – Lehrer, wieder in der Arbeitsassistenz, seit Oktober<br />
2008 nun auch als (neuer) Leiter, tätig ist. In der<br />
Zeit von Jänner 2001 bis Jänner 2005 arbeitete ich<br />
ebenfalls schon in der Arbeitsassistenz, nachdem ich<br />
mich zuvor jahrelang als Techniker und, nach Beendigung<br />
meines nebenberuflich betriebenen Jusstudiums,<br />
auch als Rechtsanwaltsanwärter betätigt habe.<br />
Mein erster Eindruck von der Leitungsfunktion ist eine<br />
Fülle an neuen Herausforderungen, bei denen ich als ganzer Mensch mit<br />
meinem Fachwissen und meiner Persönlichkeit gefordert bin, und Projekten,<br />
denen ich phasenweise gelassen und phasenweise hektisch begegne.<br />
Privat lebe ich in einer Lebensgemeinschaft und Patchworkfamilie mit zeitweise<br />
bis zu 4 Kindern (mein eigener Sohn sowie den drei Kindern meiner<br />
Lebensgefährtin), was mitunter ebenso turbulent sein kann, wie mein derzeitiger<br />
Tätigkeitsbereich.<br />
Gerade diese, in den letzten Jahren stark gestiegenen, beruflichen und privaten<br />
Anforderungen, haben mich mehr und mehr der fernöstlichen, meditativen<br />
Kultur näher gebracht und ich habe daher neben meiner Beschäftigung<br />
mit spirituellen Themen eine 3 – jährige Ausbildung zum Qi Gong und Taijijuan<br />
– Lehrer absolviert.<br />
Weiters versuche ich, in meiner spärlichen Freizeit, noch Zeit zu finden für<br />
meine „Freitag – Altherren – Hallenfußballrunde 1. FC Fit“ und meine Musik<br />
(ich singe gerne und spiele dazu auf meiner Gitarre – keine Karaokerunde ist<br />
vor mir sicher).<br />
Wofür stehe ich, was bewegt mich?<br />
Ich versuche, mein Leben nach den Prinzipien Klarheit, Aufrichtigkeit, Eigenverantwortung,<br />
Gesamtheit, Ausgewogenheit und Achtsamkeit auszurichten<br />
und ich bin neugierig auf neue Eindrücke und Erfahrungen, die ich manchmal<br />
musikalisch oder literarisch verarbeite.<br />
Als „Sozialarbeiter“ hadere ich mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung,<br />
dem geltenden Wertesystem, welches dem Geld einen höheren<br />
Wert zuschreibt als dem Menschen, sowie dem achtlosen Umgang mit der<br />
Menschenwürde vor allem in der Arbeitswelt.<br />
12
Die größte persönliche Herausforderung im Sozialbereich ist der Umstand,<br />
dass in diesem Bereich, wo es so sehr um den Menschen in seiner Gesamtheit<br />
geht, das „Budget“ mitunter sehr knapp ist, wodurch die Wertesysteme<br />
unmittelbar aufeinander prallen und es im Einzelfall leider zu Aus-, Abgrenzungen<br />
und Ressourcenkonflikten kommt.<br />
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Eindruck zu meiner Person vermitteln<br />
und wünsche Ihnen alles Liebe und Gute, vor allem auch in Hinblick auf die<br />
bereits nahende (Vor) Weihnachtszeit.<br />
Ihr <strong>Mag</strong>. <strong>Michael</strong> <strong>Tauber</strong><br />
Ausbildungsstätte für klinische und<br />
Gesundheitspsychologen/innen<br />
<strong>Miteinander</strong> ist seit Juli 2008 in der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit,<br />
Familie und Jugend als facheinschlägige Ausbildungsstätte des<br />
Gesundheitswesens zum Erwerb praktisch fachlicher Kompetenz als Gesundheitspsychologe/in<br />
und klinische/r Psychologe/in eingetragen.<br />
Psychologen/innen nach Abschluss des Studiums, die den Lehrgang zum/zur<br />
klinischen und Gesundheitspsychologen/in besuchen, können ihre praktische<br />
Ausbildung bei uns absolvieren.<br />
Informationen dazu bei <strong>Mag</strong>.a Christine Wintereder, Gmunden unter 07612/77<br />
8 72 - 33 oder Gunda Buchegger, Linz unter 0732/78 20 00 - 20.<br />
13
Porträt der neuen Bereichsleiterin<br />
„Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz“ (PAA)<br />
<strong>Mag</strong>.a Evelyn Lehner folgte mit Mai 2008 <strong>Mag</strong>.<br />
Thomas Rossgatterer in der Bereichsleitung<br />
der „Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz“<br />
nach. Wir haben sie zu Ihrer Person befragt:<br />
Wie lange arbeitest Du schon in der <strong>Miteinander</strong><br />
GmbH?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Ich arbeite seit August 2003 in<br />
der <strong>Miteinander</strong> GmbH.<br />
In welchen Bereichen warst Du tätig beziehungsweise<br />
was waren bisher Deine Aufgaben?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Mein erster Aufgabenbereich lag in der Arbeitsassistenz. In den<br />
ersten 5 Monaten arbeitete ich sowohl in der Arbeitsassistenz Linz als auch im<br />
Team in Gmunden mit. Ich pendelte jede Woche für 2 Tage nach Gmunden, um<br />
dort meine Klientinnen und Klienten zu betreuen.<br />
Ab September 2005 bin ich dann in die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz<br />
(PAA) eingestiegen. Hier war ich für die Organisation der Assistenz für unsere<br />
Assistenznehmer/innen verantwortlich.<br />
In der Zeit von März 2006 bis Dezember 2007 arbeitete ich zusätzlich in der<br />
Familienberatungsstelle als Rechtsberaterin mit. Hier gehörte es zu meinen<br />
Aufgaben Menschen mit Behinderung und deren Angehörige in Rechtsfragen<br />
wie z.B. Pflegegeld, erhöhte Familienbeihilfe, schulische Integration, aber<br />
auch in finanziell schwierigen Situationen zu beraten.<br />
Was sind Deine Aufgaben als Bereichsleiterin der Persönlichen Assistenz?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Zu meinen Aufgaben gehören weiterhin die Beratung der Assistenznehmer/innen<br />
und die Organisation der Assistenzleistung. Dies umfasst<br />
auch die Mitarbeiter/innensuche, das heißt Stellenanzeigen formulieren, Vorstellungsgespräche<br />
führen, sowie die Unterlagen für die Anmeldung bei der<br />
GKK vorzubereiten.<br />
Ich bin auch erste Ansprechperson für Mitarbeiter/innen, wenn es arbeitsrechtliche<br />
Fragen oder andere Unklarheiten gibt. Hinzu kommt die Organisation<br />
der Einführungsveranstaltung und anderer Schulungsveranstaltungen für<br />
unsere Assistentinnen und Assistenten sowie Assistenznehmer/innen.<br />
Ein weiterer sehr wichtiger Tätigkeitsbereich für mich als Bereichsleiterin ist<br />
die Zusammenarbeit mit unserem Fördergeber, dem Bundessozialamt Landesstelle<br />
OÖ. Hier gibt es regelmäßig Assistenzkonferenzen, in denen die Anliegen<br />
der Assistenznehmer/innen besprochen werden, auch die Budgetpla-<br />
14
nung und -einhaltung ist ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit.<br />
Zu meinen Aufgaben gehört es auch, die PAA bekannter zu machen. Ich stelle<br />
daher die PAA bei Sozialstammtischen oder bei anderen Organisationen vor<br />
und schreibe Artikel für Zeitungen.<br />
Was ist für Dich das Besondere an Deiner Tätigkeit beziehungsweise was gefällt<br />
Dir am meisten?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Das besondere an meiner Tätigkeit ist die direkte Zusammenarbeit<br />
mit Menschen mit Behinderung, von der ich sehr profitiere.<br />
Es gefällt mir sehr gut, dass in der Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz betroffene<br />
Personen selbst eingebunden sind (z.B. Auswahl und Anleitung des/<br />
der Assistenten/in) und somit die Möglichkeit haben, ihren Ausbildungs- und<br />
Berufsalltag selbstständig und eigenverantwortlich zu organisieren.<br />
Was bewegt Dich persönlich, was ist Dir wichtig?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Negativ bewegt mich Intoleranz gegenüber „Anderem“! Daher<br />
ist es mir wichtig, auf die/den Einzelne/n einzugehen und zuzuhören.<br />
Welchen Hobbys gehst Du nach?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Lesen, Sport, Wandern<br />
Worin siehst Du die größte Herausforderung in Deiner Arbeit?<br />
<strong>Mag</strong>.a Lehner: Die größte Herausforderung in meiner Arbeit bzw. in der PAA<br />
sehe ich darin, einerseits die notwendige Flexibilität für unsere Assistenznehmer/innen<br />
zu bieten und andererseits die Arbeitgeberrolle für unsere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen<br />
der Assistenz gut zu erfüllen.<br />
Vielen Dank für das Gespräch!<br />
15
Individualförderung der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
Trainingsmaßnahme nach § 11 Abs 2 Z 5 ChG<br />
Die Individualförderung der <strong>Miteinander</strong><br />
GmbH setzt qualifizierte Trainingsangebote<br />
für Kinder ab Schuleintritt, Jugendliche sowie<br />
Erwachsene mit Beeinträchtigung bis zum 27.<br />
Lebensjahr. Pädagogische Mitarbeiter/innen<br />
unterstützen bei der Entfaltung und/oder Entwicklung<br />
von Kompetenzen, um ein möglichst<br />
hohes Maß an selbständiger Lebensgestaltung,<br />
gesellschaftlicher Teilhabe sowie schulischer<br />
und beruflicher Eingliederung zu erreichen.<br />
Beispiele:<br />
• Erwerb oder Ausbau der Kulturtechniken<br />
Lesen, Schreiben, Rechnen<br />
• Erwerb von Strategien, um mit den eigenen<br />
emotionalen Hemmschwellen umgehen<br />
•<br />
und sich die Welt erschließen zu können<br />
Verbesserung motorischer Fertigkeiten, die<br />
die Selbständigkeit im Alltagsleben unterstützen<br />
• Sammeln von Erfahrungen zur Orientierung<br />
in Zeit und Raum<br />
• Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten<br />
• Erweiterung des Handlungsrepertoires<br />
Professionelle Beziehungsarbeit in intensiver<br />
Einzelförderung und das Sich-Einlassen auf<br />
die Welt des/r Anderen ist die Grundlage zum<br />
Erreichen der individuellen Ziele.<br />
Die Trainingsmaßnahmen sind jeweils auf ein<br />
Jahr befristet und es können jährlich maximal<br />
120 Fördereinheiten beantragt werden.<br />
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte<br />
an:<br />
Herrn Ulli Berger<br />
Tel.: 0732/ 66 33 24 od. 0699/13782055<br />
E-Mail: if@miteinander.com<br />
17
Entwicklung begleiten<br />
Reif Joachim<br />
Was ist Pflege?<br />
Von dieser Frage aus möchte ich einen<br />
ersten Eindruck vom Sinn und Nutzen<br />
von Kinaesthetics in der Pflege und<br />
Betreuung unserer Klientinnen und<br />
Klienten vermitteln.<br />
In der Arbeit und im Leben mit Kindern<br />
liegt es uns noch nahe unser Tun als<br />
Begleitung einer Entwicklung zu verstehen,<br />
doch je älter die Betroffenen<br />
werden, um so weiter rücken wir von<br />
diesem Enwicklungsgedanken ab. Haben<br />
wir es dann mit betagteren Menschen zu tun, gelangen wir oft zu dem<br />
Eindruck, der Erhalt der Ressourcen sei noch das höchste der Gefühle.<br />
Diesen Umgang pflegen wir nicht nur mit unseren Mitmenschen, sondern all<br />
zu oft auch mit uns selbst. Dabei übersehen wir aber, dass unser gesamtes<br />
Leben aus der Interaktion mit unserer Umgebung besteht. Wir reden mit Menschen,<br />
sitzen in Autos oder Sofas, atmen bessere oder schlechtere Luft, nehmen<br />
diese oder jene Lebensmittel zu uns. Betrachten wir diese Beispiele, so<br />
wird recht schnell klar, dass diese Dinge einen Einfluss auf unser Wohlbefinden<br />
haben und somit unsere Entwicklung bestimmen. All dies tun wir bis ins<br />
hohe Alter, also sind wir auch bis ins hohe Alter vielfältigen Einflüssen ausgeliefert<br />
und erleben damit eine Entwicklung - bis zur letzten Stunde.<br />
Mit diesem Blickpunkt auf das Leben, als einen ständigen Entwicklungsprozess<br />
lenkt Kinaesthetics nun die Aufmerksamkeit auf die Bewegung. Zuerst<br />
auf unsere eigene Bewegung und dann auf die Bewegung mit anderen. Wenn<br />
es uns gelingt diese Aufmerksamkeit zu schulen und zu vertiefen, so wird es<br />
uns möglich unsere eigene Bewegung gezielt so zu steuern, dass wir schädliche<br />
Entwicklung für unsere Gesundheit vermeiden und förderliche unterstützen<br />
können.<br />
Darüber hinaus lernen wir die Bewegung mit anderen ebenso gesundheitsorientiert<br />
zu gestalten. Diese Bewegung mit anderen macht einen großen Teil<br />
unseres pflegerischen Tuns aus. Wir unterstützen Menschen beim Aufsetzen,<br />
Aufstehen, Gehen, beim Transfer vom Bett in den Stuhl, beim Essen, Trinken<br />
und Ausscheiden, und auch beim Liegen und noch vielem mehr. All dies bedeutet<br />
eine Unterstützung bei einer bewussten oder auch unwillkürlichen Bewegung.<br />
Jedes unserer Unterstützungs- und damit Bewegungsangebote hat<br />
einen Einfluss auf die Bewegung des anderen und jede Bewegung hat einen<br />
Einfluss auf die Gesundheitsentwicklung. Man kann, wie wir wissen, Men-<br />
18
schen ins Bett hinein Pflegen oder aber darauf achten, nicht nur Ressourcen<br />
zu erhalten, sondern auch neue Spielräume zu eröffnen.<br />
So ist es uns während unserer Pflegetätigkeit möglich, sowohl unsere als<br />
auch die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden positiv zu beeinflussen<br />
und Beweglichkeit zu fördern. Wir können viele Prophylaxen mit einer<br />
Weiterentwicklung unserer körperlichen Fähigkeiten verbinden. Dadurch<br />
lassen sich arbeitsbedingte Rückenprobleme, Verspannungen und Gelenksschmerzen<br />
ebenso verhindern, wie krankheitsbedingte Kontrakturen, Dekubitus,<br />
Bewusstseinseintrübung und in vielen Fällen Verdauungs- und Atmungsbeschwerden.<br />
Ich arbeite nun seit neun Jahren beim Mobilen Hilfsdienst Linz der <strong>Miteinander</strong><br />
GmbH als Altenfachbetreuer und beschäftige mich seit etwa fünf Jahren<br />
mit kinaesthetischen Gesichtspunkten in der Pflege. Zurzeit absolviere ich die<br />
Ausbildung zum Kinaestheticstrainer Stufe 2.<br />
Innerhalb der <strong>Miteinander</strong> GmbH biete ich eine Praxisanleitung für Pflegekräfte<br />
an, die bereits einen Kinaesthetics Grundkurs besucht haben. Praxisanleitung<br />
bedeutet die Begleitung in einem Entwicklungsprozess und setzt sich aus<br />
mindestens vier Terminen im Abstand von jeweils drei Wochen zusammen.<br />
Diese Treffen finden zur Hälfte bei Kundinnen und Kunden vor Ort statt. Dort<br />
legen wir kinaesthetische Blickpunkte fest, mit denen wir dann teamintern<br />
in eigener Bewegungserfahrung nach möglichen Bewegungsangeboten für<br />
Interessierte forschen. Mit diesem Ergebnis kehren wir zurück in die Praxis<br />
und beobachten, welche Wirkung sich zeigt. Mit diesen neuen Eindrücken reflektieren<br />
wir unser Tun und bestimmen die weitere Vorgehensweise. In der<br />
Zeit zwischen den Treffen integrieren die Kolleginnen und Kollegen ihre Erfahrungen<br />
in den Arbeitsalltag.<br />
Dazu gibt es noch zwei weitere Varianten:<br />
Einerseits kann ich reine Reflexions-Einheiten gestalten, in denen wir uns intensiv<br />
mit den einzelnen Kinaesthetics-Konzepten auseinandersetzen.<br />
Andererseits biete ich „Akutbesuche“ in schwierigen Pflegesituationen an, in<br />
denen Angehörige und/oder Mitarbeiter/innen Unterstützung benötigen, da<br />
z.B. übliche Transfermethoden nicht anwendbar sind.<br />
Bleiben wir in Bewegung!<br />
Weitere Informationen erhalten Sie bei Herrn Joachim Reif, Trainerstufe1,<br />
Tel.: 0699 11101733 oder E-Mail: joachim.reif@kinaesthetics-net.at<br />
19
Abschluss der Anlehre/IBA<br />
der Lehrlinge der <strong>Miteinander</strong> GmbH Gmunden<br />
Am 25. September 2008 fand im<br />
großen Saal der Wirtschaftskammer<br />
Gmunden eine Feier zum<br />
Abschluss der bürokaufmännischen<br />
Lehre von fünf Lehrlingen<br />
der <strong>Miteinander</strong> GmbH statt.<br />
Die Lehrlinge erhielten ihre Zeugnisse<br />
zum Abschluss der IBA – Integrative<br />
Berufsausbildung.<br />
Seit Oktober 2005 entwickelte<br />
sich die Landesmaßnahme „Anlehre“<br />
zur teilqualifizierten bürokaufmännischen Lehrausbildung. Durch die<br />
positive Entwicklung wird, ausgehend vom Standort Gmunden, die IBA jetzt<br />
auch an den Standorten Linz, Wels und Steyr angeboten. Die Abschlusszeugnisse<br />
wurden vom Geschäftsführer der <strong>Miteinander</strong> GmbH, Herr <strong>Mag</strong>. Peter<br />
Paar, dem Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Gmunden, Herr Robert<br />
Oberfrank und dem Bezirksstellenleiter der Arbeiterkammer Gmunden, Herr<br />
Dr. Martin Kamrat übergeben.<br />
Zur Feier kamen Vertreter der kaufmännischen Berufsschulen Gmunden und<br />
Vöcklabruck, die die Lehrlinge in vorbildlicher Weise vom ersten Schultag an<br />
unterstützt haben und dies bei den neun derzeitigen Lehrlingen der <strong>Miteinander</strong><br />
GmbH Gmunden auch weiterhin tun. Gemeinsam mit den Schulleiter/<br />
innen und Lehrende wird für jeden Lehrling, abgestimmt auf ihre/seine Fähigkeiten<br />
und Bedürfnisse, ein Lehrplan erarbeitet. Die Lehrlinge werden beim<br />
Schulbesuch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
begleitet und unterstützt.<br />
Besonders erfreulich war, dass auch Vertreter/innen von Praktikumspartnerbetrieben<br />
und Gemeinden die Einladung der <strong>Miteinander</strong> GmbH und Wirtschaftskammer<br />
annahmen, um mit den Lehrlingen gemeinsam diesen besonderen<br />
Tag zu feiern.<br />
Betont wurde von allen Seiten das außergewöhnliche Engagement der Absolventinnen<br />
und Absolventen, ihre Freude an der Arbeit, ihre überdurchschnittliche<br />
Lernbereitschaft und ihr großes Wissen in verschiedensten Bereichen,<br />
vor allem am PC. Die Lehrlinge, die diese spezielle Form der Teilzeitausbildung<br />
abschließen konnten, feierten mit Angehörigen, Kolleginnen bzw. Kollegen<br />
und Gästen einen sehr gelungenen Abend, begleitet von der Band der<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH „b³“.<br />
20
<strong>Miteinander</strong> Natur erleben<br />
Am 12. Oktober war es soweit: raus aus<br />
dem Alltag und rein ins Abenteuer – Natur<br />
erleben mit allen Sinnen - Herausforderungen<br />
annehmen dürfen und die<br />
Konsequenzen des eigenen Handelns<br />
unmittelbar spüren ... .<br />
Als Auftakt für ein regelmäßiges Angebot<br />
des Vereins <strong>Miteinander</strong> an<br />
Outdoor-Aktivitäten für Menschen mit<br />
Behinderung fand der erster „<strong>Miteinander</strong><br />
natur erleben“ – Tag statt.<br />
Die Bewohner/innen der Wohngemeinschaften<br />
Enns und solarCity und<br />
ihre Betreuer/innen folgten der Einladung<br />
des Stv. Vorstandsvorsitzenden<br />
Helmuth Glaser und Partnerin Regina<br />
Schneider nach Steyr. Unter tatkräftiger<br />
Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden<br />
Hermann Wögerer, Rechnungsprüfers<br />
Hans Buchmayr und „Guide“ Kurt<br />
Heiligmann boten sich bei einer Wanderung<br />
in der Gemeinde Behamberg, 50 m über einer dicken Nebeldecke,<br />
sonnige Gelegenheiten die eigene Komfortzone zu verlassen und die persönlichen<br />
Grenzen zu erweitern.<br />
Da galt es die steile Abfahrt am Waldweg im Rollstuhl zu bezwingen, die Angst<br />
vor Hunden zu bewältigen, die Elisabethwarte über eine enge Wendeltreppe<br />
zu besteigen, den schwindelerregenden Ausblick zu genießen, sich selbst seine<br />
Kräfte einzuteilen, auf schwächere Rücksicht zu nehmen, dem Anderen zu<br />
vertrauen und ihr/ihm etwas zuzutrauen … .<br />
Nach den ganzen Abenteuern wurde bei einer zünftigen Grillparty in der Sportcity<br />
Glaser „gechilled“ und das Erlebte nochmals ausführlich besprochen. Die<br />
Kreativen malten abschließend unter Anleitung von Regina (reginaschneider.<br />
com) ihre erlebten Eindrücke und Gefühle. Wunderschöne Kunstwerke in<br />
Acryl auf Leinen zeugen nun an den Wänden der Wohngemeinschaften von<br />
den intensiven Erlebnissen.<br />
Fazit: Ob „ich schaffe es“, „ich bin ok – du bist ok“ oder einfach „das Leben ist<br />
schön“ – alle Teilnehmer/innen (Bewohner/innen, Betreuer/innen, Vorstand)<br />
haben in der Natur, voneinander und über sich selbst gelernt und ihr Bewusstsein<br />
erweitert. Es war ein großartiger Tag – Fortsetzung folgt.<br />
21
Hilfsprojekt „Kolibri“<br />
Der Linzer Juwelier Mayrhofer hat gemeinsam mit dem Rotary Club Linz-Süd<br />
das Charityprojekt „Kolibri“ ins Leben gerufen. Mit dem Reinerlös einer eigenen<br />
„Kolibri“-Schmuckkollektion werden bedürftige Linzer Familien, insbesondere<br />
alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern, unterstützt.<br />
Der Verein <strong>Miteinander</strong>, der viele Schicksale und schwierige Familienverhältnisse<br />
kennt, wurde mit der sorgfältigen Verwendung der Mittel beauftragt.<br />
Der empfangene Spendenbetrag von EUR 5.000,- wird 5 Familien, die diese<br />
finanzielle Hilfe am dringendsten brauchen, noch in der Adventzeit zugute<br />
kommen.<br />
22<br />
Bild (v.l.n.r.): Helmuth Glaser (Stv.Vorstandsvorsitzender <strong>Miteinander</strong>), Klaus Hötzenecker<br />
(Präsident Rotary Linz-Süd), Alexandra Mayrhofer (Juwelier Mayrhofer),<br />
Reinhard Waldenberger (ORF O.Ö.), <strong>Michael</strong> Mayrhofer (Juwelier Mayrhofer).
„Splitter-Sammlung“ aus den Bereichen<br />
Zum Abschluss des Jahres haben wir auch einmal „nach innen“ geschaut und<br />
für Sie ein paar „Splitter“ aus den Bereichen gesammelt:<br />
Fähigkeitsorientierte Aktivität, Werkstätte Daten-Highway<br />
Da Konzepte verschiedenster Art schwierig<br />
zu lesen und zu verstehen sind, kam<br />
uns die Idee, diese in eine verständliche<br />
Form umzuschreiben!<br />
Mit Unterstützung unserer Betreuer/<br />
innen schrieben wir das Konzept Daten -<br />
Highway neu. Unsere Vorgabe war, das<br />
Verwenden von Fremdwörtern möglichst<br />
zu unterlassen und es für JEDEN/<br />
JEDE Teilnehmer/innen verständlich zu<br />
gestalten!<br />
In unserer Werkstätte Daten–Highway wird selbständiges Arbeiten und weitestgehende<br />
Selbstbestimmung im Alltag groß geschrieben, das heißt, unser<br />
„Personal“ leistet die Umfeldarbeit, damit wir unsere Vorhaben und Ziele in<br />
die Praxis umsetzen können (z.B. Homepagegestaltung, digitalisieren von div.<br />
Medien, usw.). (Martin Göschl)<br />
Aus dem Wohnbereich<br />
Nachdem im heurigen Februar erstmals für den gesamten Wohnbereich der<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH eine Interessenvertretung bzw. ein Bewohner-/innenrat<br />
gewählt wurde (es wurde in der <strong>Miteinander</strong> bereits darüber berichtet), war<br />
unsere erste Aufgabe eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Bewohner-/<br />
innenrat und der <strong>Miteinander</strong> GmbH auszuarbeiten, in der die Basis unserer<br />
Zusammenarbeit, die Grundlagen des Bewohner-/innenrates, seine Rechte<br />
und seine Pflichten, aber auch die Pflichten der <strong>Miteinander</strong> GmbH festgehalten<br />
wurden. Nachdem die Sozialabteilung des Landes OÖ diese geprüft<br />
und freigegeben hatte, kam es am 7.11.2008 zur offiziellen Unterzeichnung<br />
der Vereinbarung durch den Bewohner-/innenrat und <strong>Mag</strong>. Paar als GF der<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH. Erstmals mit dabei war - erfreulicherweise - die externe<br />
Begleit- und Unterstützungsperson unseres Bewohner-/innenrates, Dr. Josef<br />
23
Bauer. Nach langer vergeblicher Suche konnte Hr. Bauer heuer im Oktober<br />
dazu gewonnen werden. Wir wünschen ihm mit dem Bewohner-/innenrat, und<br />
in weiterer Folge mit der <strong>Miteinander</strong> GmbH eine gute Zusammenarbeit.<br />
Ich möchte die Chance nutzen, mich auch in diesem Rahmen für die geleistete<br />
Arbeit in unseren drei Wohnprojekten (Solar City, Rechte Donaustraße und<br />
Enns) bei den Teamleitungen und allen Mitarbeiter/innen zu bedanken. Ich<br />
kann mir für unser nächstes Projekt nur ebenso engagierte Mitarbeiter/innen<br />
und ein gutes Gelingen wünschen.<br />
Da dies die letzte <strong>Miteinander</strong> im Jahr 2008 ist, wünsche ich allen erholsame<br />
Feiertage und ein guten Rutsch ins neue Jahr! (<strong>Mag</strong>. Gerald Rechberger)<br />
Tag der offenen Tür und was sich sonst noch in Steyr tut<br />
Am 15.10.2008 fand am Standort Steyr ein Tag der offenen Tür statt. Der<br />
Schwerpunkt war die Präsentation der Anlehre und den damit angebotenen<br />
Ausbildungsmöglichkeiten.<br />
Das Interesse war sehr groß. Es besuchten uns viele Menschen, die generell<br />
an Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung und Senioreninnen und<br />
Senioren interessiert sind und die uns ihre Anliegen geschildert haben. Einige<br />
dieser geäußerten Bedürfnisse können bereits durch unsere Angebote, wie<br />
etwa die Mobile Betreuung und Hilfe für ältere Menschen, Mobile Begleitung,<br />
Anlehre, Individuelle Hilfen, Arbeitsassistenz, Persönlich Assistenz, Frühförderung<br />
und das Elternnetzwerk abgedeckt werden. Wir bedanken uns ganz<br />
herzlich bei allen Besucherinnen und Besucher für das große Interesse, die<br />
vielen Diskussionen und Anregungen, die uns über neue Projekte nachdenken<br />
lassen.<br />
Weiters ist aus der Anlehre in Steyr zu berichten, dass Frau Ramona Penz und<br />
Frau Julia Gschwendtner den Ausbildungsvertrag<br />
zur Integrativen Berufsausbildung<br />
unterzeichnet haben. Damit<br />
absolvieren insgesamt 5 Jugendliche<br />
die Ausbildung zur/m Bürokauffrau/<br />
mann. Eine weitere Teilnehmerin befindet<br />
sich in unserer Anlehre zur Bürogehilfin.<br />
24<br />
Nach wie vor sehr beliebt ist das einmal<br />
im Monat veranstaltete Kaffeekränz-
chen. Neben Kaffee und von den Betreuerinnen und Betreuer selbst gebackenem<br />
Kuchen, werden viele Geschichten von Früher erzählt, neue Bekanntschaften<br />
geschlossen und über die Probleme des Alltags gesprochen. Ein<br />
kleiner Beitrag, um der Vereinsamung zu Hause entgegen zu wirken. (Roland<br />
Racek)<br />
Betriebsausflug der Frühförderinnen Gmunden und Linz<br />
Der heurige Betriebsausflug führte uns „<strong>Miteinander</strong> Frühförderinnen“ von<br />
Gmunden und Linz in die wunderschöne herbstliche Wachau.<br />
Nach einem gemütlichen Mittagessen wurden uns bei einem ausführlichen<br />
und informativen Stadtrundgang die Schönheiten, Baudenkmäler und die<br />
Kultur von Krems nahe gebracht. Auch manch lustige oder kuriose Geschichte<br />
wusste unser Stadtführer zu berichten und fand mit seinen Erzählungen interessierte<br />
Zuhörerinnen.<br />
Doch nicht nur Kunst und Kultur war es, was unser Herz erfreute, sondern<br />
auch Kaffee, Kuchen, Kichern, Kaufen, Kulinarik und Kellerlokal, wo wir den<br />
Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen ließen.<br />
Ein Abstecher nach Dürnstein und ein Spaziergang zur Ruine bildeten den Abschluss<br />
unseres Ausfluges, bei dem die Gemeinschaft und das unbeschwerte<br />
Fröhlichsein im Vordergrund standen. (<strong>Mag</strong>. a Edith Schaubschläger)<br />
1. Leitungstag der <strong>Miteinander</strong> GmbH: „eins sein!?!?“<br />
Am 21. und 22.10.2008 trafen sich sämtliche Mitarbeiter/innen in einer Führungsfunktion<br />
bei der <strong>Miteinander</strong> GmbH zu einem 1. Leitungstag.<br />
In sehr intensiven Gesprächen bis in die Nacht hinein ging es um:<br />
•<br />
•<br />
eine gemeinsame Weiterentwicklung als Führungsebene, ein standortunabhängiges<br />
Selbstverständnis als Leitungsebene mit einem gemeinsamen<br />
Auftrag und einer gemeinsamen Kultur – bei aller Vielfalt der angebotenen<br />
Leistungsbereiche an den verschiedenen Standorten<br />
eine Präzisierung der Aufgaben der obersten Leitungsebenen<br />
In der nächsten Ausgabe dieser Zeitschrift finden Sie einen detaillierten Bericht<br />
mit den nächsten Schritten zur Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen.<br />
(<strong>Mag</strong>. Peter Paar)<br />
25
Übersicht<br />
Übersicht<br />
aller<br />
aller<br />
Dienstleistungen<br />
Dienstleistungen<br />
der<br />
der<br />
<strong>Miteinander</strong><br />
<strong>Miteinander</strong><br />
GmbH<br />
GmbH<br />
Zentrale der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />
Rechte Donaustr. 7, 7, 4020 Linz<br />
Tel.: (0732) 78 20 00, Fax: DW 33<br />
Geschäftsführung: DW 27<br />
Öffentlichkeitsarbeit: DW 25<br />
Lohnverrechnung/Buchhaltung: Lohnverrechnung/Buchhaltung: DW 21/22<br />
Mail: office@miteinander.com<br />
Internet: www.miteinander.com<br />
www.miteinander.com<br />
Arbeitsassistenz (AASS)<br />
Berufliche und soziale Integration in den ersten Arbeitsmarkt<br />
Ziel: erster (Arbeitsplatzsuche, Arbeitsmarkt, Einschulung,...)<br />
Perspektiven, Hilfe bei der<br />
aktiven Arbeitssuche, Einschulung am Arbeitsplatz<br />
Anlehre/IBA Schillerstr. 53/1, zur Bürokauffrau/zum 4020 Linz, Bürokaufmann<br />
Aus- Tel.: und (0732) Weiterbildung, 65 89 22,Fax berufliche DW 20, Qualifizierung<br />
und Mail: Integration, aass.linz@miteinander.com<br />
Persönlichkeitsentwicklung nach der<br />
Pflichtschule<br />
Standort Gmunden<br />
Beratend, Kaltenbrunerstr. begleitende 45, 4810 Frühförderung Gmunden (FF)<br />
Richtet Tel.: (07612) sich an 77 Familien 8 72, Fax mit DW entwicklungsver-<br />
21<br />
zögerten Mail: office.gm@miteinander.com<br />
oder behinderten Kindern (ab der Geburt).<br />
Berufsintegration Standort Ried im Senioren/innenbereich (BiS)<br />
Ausbildung Bahnhofstr. zur/m 43, 4910 Heimhelfer/in Ried für Jugendliche mit<br />
sonderpädagogischen Tel.: (07752) 86 4 70, Fax: Förderbedarf DW 20<br />
Mail: office.ried@miteinander.com<br />
Betreubares Wohnen<br />
Sozialarbeiterische Mobiler HilfsdienstBetreuung<br />
von Senioren/innen in<br />
Betreubaren Mobile Betreuung Wohnungen und Hilfe für SeniorenInnen,<br />
Individuelle Hilfen<br />
Bildung, Dauphinestr. Beschäftigung 94, 4030 Linz, und Betreuung (BBB)<br />
nach Tel.: (0732) der Schule; 30 40 Ziel: 44, Fax Motivation DW 4 zur Selbständigkeit in<br />
den Mail: Zonen mohi.linz@miteinander.com<br />
Holzwerkstatt, Kreativität, EDV, Küche<br />
Daten-Highway Standort Wels (DHW)<br />
Beschäftigungsangebot Rainerstr. 3, 4600 Wels für Menschen, die behinderungsbedingt<br />
Tel.: (07242) 69 auf 2 spezielle 10, Fax: DW EDV-Adaptionen 20<br />
angewiesen<br />
sind Mail: office.wels@miteinander.com<br />
Familienberatung Standort Steyr mit Schwerpunkt Integration<br />
für Arbeiterstr. Menschen 16, mit 4400 Behinderung Steyr und/oder deren Angehörige.<br />
Tel.: Rechtliche, (07252) 42 psychologische, 0 03, Fax: DW 2 pädagogische, soziale<br />
und Mail: wirtschaftliche office.steyr@miteinander.com<br />
Beratung<br />
Individualförderung<br />
Anlehre<br />
(IFÖ)<br />
Hilfestellung<br />
Aus- und Weiterbildung,<br />
im Sinne einer<br />
berufliche<br />
persönlichen<br />
Qualifizierung<br />
Weiterentwicklung,<br />
und Integration,<br />
Kulturtechniken,<br />
Persönlichkeitsentwicklung<br />
Motorik, Kommunikation<br />
nach der<br />
Pflichtschule<br />
Mobile Rechte Betreuung Donaustr. 7, und 4020 Hilfe Linz im Behindertenbereich<br />
(MBH-Beh) Tel.: (0732) 78 20 00 DW 13/15/16<br />
unterstützt Mail: anlehre.linz@miteinander.com<br />
Menschen mit Behinderung in ihrer vertrauten<br />
Umgebung; entlastet Angehörige<br />
Standort Wels<br />
Mobiler Rainerstr. Hilfsdienst 3, 4600 Wels,<br />
Mobile Tel.: (07242) Betreuung 69 2 10, und Fax: Hilfe DW (MBH-Sen) 20 für<br />
Senioren/innen, Mail: office.wels@miteinander.com<br />
Individuelle Hilfen (IH), Heimhilfe (HH)<br />
Persönliche Standort Steyr Assistenz am Arbeitsplatz (PAA)<br />
Begleitung Arbeiterstr. und 16, Assistenz 4400 Steyr, am Weg zwischen Wohnung<br />
und Tel.: Arbeitsstelle (07252) 42 0 oder 03, Fax Ausbildungsort,<br />
DW 2<br />
Assistenzleistungen Mail: office.steyr@miteinander.com<br />
beim Essen, An- und Ausziehen,<br />
beim Toilettengang, etc.<br />
Wohnen<br />
Wohnen Wohnformen für Menschen mit Assistenz- und Beglei-<br />
Wohnformen tungsbedarf für Menschen mit Assistenz- und<br />
Begleitungsbedarf<br />
Rechte Donaustr. 7, 4020 Linz,<br />
Tel.: (0732) 78 20 00 DW 26<br />
Mail: wohnen@miteinander.com<br />
Persönliche Assistenz<br />
Standort am Arbeitsplatz<br />
Linz Rechte Donaustraße<br />
Begleitung Rechte Donaustraße am Weg zwischen 7, 4020 Linz Wohnung und Arbeitsstelle<br />
Tel.: oder (0732) Ausbildungsort, 78 20 00, Fax: Assistenzleistungen DW 33<br />
beim Essen,<br />
An- Anlehre: und Ausziehen, DW 11/15/16 bei Toilette, (anlehre.linz@miteinander.com)<br />
etc.<br />
Schillerstr. BBB (Fabrikstr. 53, 4020 2): DW Linz30/32<br />
(bbb@miteinander.com)<br />
Tel.: Wohnen: (0732) DW 65 89 26 22 (wohnen@miteinander.com)<br />
DW 12<br />
Mail: MBH-Beh: paa@miteinander.com<br />
DW 18 (mb.linz@miteinander.com)<br />
BiS: 0699/13782036 (bis@miteinander.com)<br />
Beratend Begleitende Frühförderung<br />
Richtet Standort sich Linz an Familien Schillerstraße mit entwicklungsverzögerten<br />
Schillerstraße oder behinderten 53, 4020 LinzKindern<br />
(ab der Geburt).<br />
Beratung Arbeitsassistenz: und Förderung Tel.: (0732) der Entwicklung 65 89 22, Fax: des DW Kindes 20<br />
(aass.linz@miteinander.com)<br />
Standort PAA: Tel.: Linz (0732) 65 89 22-22, Fax: DW 20<br />
Schillerstr. (paa@miteinander.com)<br />
53/3, 4020 Linz<br />
Tel.:(0732) IFÖ: Tel.: (0732) 66 33 66 28, 33 Fax: 24, 66 Fax: 05 (0732) 93 66 05 93;<br />
Mail: Handy: ff.linz@miteinander.com<br />
0699/13782055 (if@miteinander.com)<br />
Frühförderung: Tel.: (0732) 66 33 28, Fax: (0732) 66 05 93<br />
Standort (ff.linz@miteinander.com)<br />
Gmunden<br />
Kaltenbrunerstr. Familienberatung: 45, Tel.: 4810 (0732) Gmunden 60 35 33, Fax: DW 20<br />
Tel.: (fb@miteinander.com)<br />
(07612)77 8 72 DW 33<br />
Mail: office.gm@miteinander.com<br />
Standort Linz Dauphinestraße<br />
Mobile<br />
Dauphinestr.<br />
Begleitung<br />
94, 4030<br />
für Menschen<br />
Linz,<br />
mit Behinderung<br />
unterstützt<br />
Tel.: (0732)<br />
Menschen<br />
30 40 44, Fax<br />
mit<br />
DW<br />
Behinderung<br />
4<br />
von der Kindheit<br />
bis<br />
Mail:<br />
zum<br />
mohi.linz@miteinander.com<br />
hohen Alter in ihrer vertrauten Umgebung bei<br />
der<br />
MBH-Sen,<br />
Bewältigung<br />
Heimhilfe,<br />
des Alltags<br />
Individuelle<br />
und bietet<br />
Hilfen,<br />
deren<br />
Betreubares<br />
Angehörigen<br />
Wohnen<br />
Entlastung<br />
Rechte Standort Donaustr. Linz J.W.Kleinstraße<br />
7, 4020 Linz<br />
Tel.: J.W.Kleinstr. (0732) 78 9-11, 20 00 4040 DW Linz-Biesenfeld<br />
18<br />
Mail: Tel.: 0732/94 mb.linz@miteinander.com<br />
41 10<br />
Standort<br />
Mail: dhw@miteinander.com<br />
Wels<br />
Rainerstr.<br />
Daten-Highway<br />
3, 4600 Wels<br />
Tel.: (07242) 69 2 10, Fax: DW 20<br />
Standort Gmunden<br />
Mail: office.wels@miteinander.com<br />
Kaltenbrunerstr. 45, 4810 Gmunden<br />
Standort Tel.: (07612) Steyr 77 8 72, Fax DW 21<br />
Arbeiterstr. Mail: office.gm@miteinander.com<br />
16, 4400 Steyr<br />
Tel.: FF: DW (07252) 33 (ff.gm@miteinander.com)<br />
42 0 03, Fax: DW 2<br />
Mail: AASS: office.steyr@miteinander.com<br />
DW 30 (aass.gm@miteinander.com)<br />
Anl: DW 41 (anlehre.gm@miteinander.com)<br />
Familienberatung MBH-Beh: DW 43 mit (mb.gm@miteinander.com)<br />
Schwerpunkt Integration<br />
für Menschen mit Behinderung und/oder deren Angehörige,<br />
Standort rechtliche, Ried psychologische, pädagogische, soziale<br />
und Bahnhofstr. wirtschaftliche 43, 4910 Beratung Ried<br />
Schillerstr. Tel.: (07752) 53/5, 86 4020 4 70, Linz Fax: DW 20<br />
Tel.: Mail: (0732) office.ried@miteinander.com<br />
60 35 33, Fax: DW 20<br />
Mail: Arbeitsassistenz<br />
fb@miteinander.com<br />
Daten-Highway<br />
Standort Wels<br />
Beschäftigungsangebot Rainerstr. 3, 4600 Wels für Menschen, die behinderungsbedingt<br />
Tel.: (07242) 69 auf 2 spezielle 10, Fax: DW EDV- 20Adaptionen<br />
angewiesen<br />
sind Mail: office.wels@miteinander.com<br />
J.W.Kleinstr. Anlehre: DW 9-11, 12/13 4040 (anlehre.wels@miteinander.com)<br />
Linz-Biesenfeld<br />
Tel.: MBH-Beh: 0732/94 (mb.wels@miteinander.com)<br />
41 10<br />
Mail: Individuelle dhw@miteinander.com<br />
Hilfen: (mohi.wels@miteinander.com)<br />
BBB: Standort Bildung, Steyr Betreuung und Beschäftigung<br />
nach Arbeiterstr. der Schule; 16, 4400 Ziel: Steyr Motivation zur Selbständigkeit<br />
in Tel.: den (07252) Zonen 42 Holzwerkstatt, 0 03, Fax: DW Kreativität, 2 EDV, Küche,<br />
Individualförderung<br />
Mail: office.steyr@miteinander.com<br />
Fabrikstr. Anlehre: 2, DW 4020 14 (anlehre.steyr@miteinander.com)<br />
Linz,<br />
Tel.: MBH-Beh: (0732) 78 (mb.steyr@miteinander.com)<br />
20 00 DW 30/32<br />
Mail: MBH-Sen, bbb@miteinander.com<br />
Heimhilfe, Individuelle Hilfen:<br />
(mohi.steyr@miteinander.com)
MITEINANDER-Freizeitclub<br />
Mitglieder sind einfach besser dran.<br />
Name:<br />
Straße:<br />
PLZ/Ort:<br />
Telefon:<br />
E-Mail:<br />
Freizeitclub Linz:<br />
jeden Donnerstag um 18.00 Uhr (ausgenommen an schulfreien Tagen)<br />
Ort: im BBB, Fabrikstraße 2<br />
Nähere Auskünfte bei:<br />
Susanne Martincsevics, Tel.: 07434/44 316<br />
Dieter Andlinger, Tel.: 0676/5392472<br />
E-Mail: andlinger_dieter@hotmail.com<br />
Freizeiclub Ried:<br />
jeden zweiten Samstag um 14.00 Uhr<br />
Ort: Kulturzentrum St. Josef (LMS), 1. Stock<br />
Nähere Auskünfte bei:<br />
Alexandra Reichenwallner, Tel.: 0650/ 82 17 187<br />
Kurt Wösner, Tel.: 07752/20 917<br />
MITEINANDER-Ombudsmann<br />
Bei behindertenspezifischen Anliegen, Fragen oder Problemen,<br />
wenden Sie sich bitte an den Ombudsmann des Vereins <strong>Miteinander</strong><br />
<strong>Mag</strong>. Hermann Wögerer, Tel.: 0664/3074887,<br />
E-mail: waltraudhermann.woegerer@aon.at<br />
Ich werde Mitglied im Verein <strong>Miteinander</strong>, weil<br />
- der Verein dafür sorgt, dass Menschen mit und ohne Behinderung<br />
MITEINANDER leben, lernen und arbeiten können.<br />
- ich die Dienstleistungen der <strong>Miteinander</strong> GmbH schätze.<br />
- ich zu ermäßigten Tarifen neue Impulse von Vereinsvorträgen oder<br />
Seminaren mit nach Hause nehmen kann.<br />
- ich die Vereinszeitschrift „<strong>Miteinander</strong>” kostenlos zugestellt bekomme.<br />
- ich die Zeitschrift „behinderte menschen“ vergünstigt abonnieren kann.<br />
ab sofort<br />
ab........(Datum)<br />
An den<br />
Verein <strong>Miteinander</strong><br />
Postgebühr<br />
zahlt<br />
Empfänger<br />
Rechte Donaustraße 7<br />
4020 Linz
P.b.b. Erscheinungsort Linz, Verlagspostamt<br />
4020 Linz<br />
Absender: Verein <strong>Miteinander</strong> und<br />
<strong>Miteinander</strong> GmbH, Rechte Donaustr. 7<br />
ich möchte<br />
die Verwirklichung einer gemeinsamen Lebenswelt<br />
behinderter und nichtbehinderter Menschen unterstützen und<br />
Mitglied im Verein MITEINANDER werden. Mein Jahresbeitrag<br />
beträgt Euro 30,- bzw. Euro 10,- (Schüler/Studenten mit Nachweis).<br />
Gratisbezug der Zeitschrift MITEINANDER<br />
mit einer Spende in der Höhe von Euro.............. auf das Spendenkonto<br />
der Raika Haidershofen, BLZ 32278, Kontonr: 77644 beitragen.<br />
ein Inserat in der Vereinszeitschrift MITEINANDER schalten.<br />
Gute Werbewirkung - kleiner Preis: Euro 189,-/Euro 284,-/Euro 378,-<br />
(Viertel/Halb/Ganze Seite) zzgl 5% Werbeabgabe plus 10% Mwst<br />
die Vereinszeitschrift MITEINANDER kostenlos beziehen.<br />
Heft 3/2008, 22. Jahrgang. Medieninhaber und Herausgeber: Verein <strong>Miteinander</strong><br />
und <strong>Miteinander</strong> GmbH, 4020 Linz, Rechte Donaustraße 7, Tel.: 0732 / 78 20 00,<br />
E- Mail: office@miteinander.com, Redaktion: <strong>Michael</strong>a Meindlhumer,<br />
Layout: Tobias Aichinger / Druck: Trauner<br />
den Video - Film “Verein MITEINANDER - Gemeinsam Leben, Lernen, Arbeiten”<br />
um Euro 18,20,- (inkl. Versandspesen) bestellen.