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Miteinander Nr. 01 / 2008

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Foto: Hermine Gsteu<br />

miteinander.com<br />

1/08<br />

Beratend-begleitende<br />

Frühförderung


2<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

3 Vorwort<br />

4 Teilhabe am Arbeitsleben durch Integrative Beschäftigung<br />

7 Frühförderung - Erlebnisbericht einer Familie<br />

9 Rotarier Club St. Wolfgang spendete für Frühförderung<br />

10 Zur sogenannten Lösung der Pflegedebatte<br />

13 Elternnetzwerk-Treffen bei <strong>Miteinander</strong><br />

14 <strong>Miteinander</strong> beim Fest für alle Sinne<br />

16 Neu gewählte Bewohner/innenrat<br />

17 Bewohner/innenrat sucht Begleitperson<br />

19 Bombenüberraschung<br />

20 ÖBB stellt neuen Multifunktionswagen vor<br />

20 Barrierefreies Webdesign bei ÖBB<br />

21 Internationale Pädagogische Werktagung<br />

22 Kongress „Enthinderte Sexualität“<br />

23 Europe in Action: Bildung für alle!<br />

23 Heilpädagogischer Kongress <strong>2008</strong><br />

24 <strong>Miteinander</strong> bei der integra <strong>2008</strong><br />

26 Forum „Lebenskultur mit Behinderung“<br />

27 Workshop beim Freizeitclub Ried<br />

28 Humanitätsmedaille für Erna und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth


Liebe Mitglieder und Freunde<br />

von <strong>Miteinander</strong>,<br />

Eine Fülle von Aktiivitäten für<br />

Menschen mit Beeinträchtigungen<br />

wird in diesem Heft<br />

vorgestellt. Am Beispiel der<br />

geplanten Maßnahme „Integrative<br />

Beschäftigung“ sind<br />

aus unserer Sicht zwei positive<br />

Entwicklungen erkennbar:<br />

Erstens beweist die Abteilung Soziales der OÖ<br />

Landesregierung innovativen Geist und zweitens verbinden<br />

sich mehrere Organisationen, um dieses ehrgeizige<br />

Projekt in der Umsetzung zu unterstützen. So ist es<br />

recht.<br />

Dass die Bedürfnisse von Betroffenen und deren Eltern<br />

aktuell existieren und nach Lösungen rufen, zeigte das<br />

erste Treffen des Elternnetzwerkes. Von Erziehungsfragen<br />

über Freizeitgestaltung, juristischen Fragen, Sexualität<br />

und Behinderung bis zu Arbeits- und Wohnmöglichkeiten<br />

in der Zukunft - alles wurde auf den Tisch gelegt.<br />

Wir sehen dies als Auftrag, uns weiter zu engagieren.<br />

Geschäftsführer<br />

<strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

Verein <strong>Miteinander</strong><br />

3


Integrative Beschäftigung ermöglicht<br />

Teilhabe am Arbeitsleben<br />

Ein neues Dienstleistungsangebot soll laut Plan der Abteilung Soziales der<br />

OÖ Landesregierung voraussichtlich ab 2009 die Maßnahmen der Arbeit und<br />

fähigkeitsorientierten Aktivität gemäß § 11 OÖ ChG ergänzen: Die Integrative<br />

Beschäftigung.<br />

Durch die Integrative Beschäftigung soll für Menschen mit Beeinträchtigung/<br />

en, die ihre Schulpflicht beendet haben und an einer Maßnahme der Arbeit<br />

und fähigkeitsorientierten Aktivität interessiert sind oder bereits in einer solchen<br />

Maßnahme tätig sind, ein neues Erfahrungs- und Handlungsfeld eröffnet<br />

werden. Bei Kooperationspartnern aus der Wirtschaft, bei Vereinen, öffentlichen<br />

Einrichtungen usw. sollen die Teilnehmer/innen der neuen Maßnahme<br />

einer sinnstiftenden Beschäftigung nachgehen können. Unter Beschäftigung<br />

ist hierbei kein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis zu verstehen.<br />

Es geht um eine den Tag strukturierende Tätigkeit, die den Teilnehmer/innen<br />

mit einem Taschengeld abgegolten wird.<br />

Für Teilnehmer/innen bereits bestehender Maßnahmen der Arbeits und fähigkeitsorientierten<br />

Aktivität, die derzeit in so genannten Werkstätten tätig sind,<br />

bietet das geplante Angebot die Möglichkeit, die Arbeitswelt kennen zu lernen,<br />

ohne auf die begleitenden Leistungen seitens der sozialen Dienstleistungsorganisationen<br />

verzichten zu müssen. Grundsätzlich soll auch ein tageweiser<br />

Besuch der geplanten Maßnahme möglich sein.<br />

Um Erfahrungen zu sammeln, plant die Sozialabteilung des Landes OÖ nun in<br />

den kommenden zwei Jahren ein Pilotprojekt durchzuführen. (An der Konzepterstellung<br />

sind neben der <strong>Miteinander</strong> GmbH das ARCUS Sozialnetzwerk, die<br />

assista Soziale Dienste GmbH, die Caritas für Menschen mit Behinderungen,<br />

das Evangelische Diakoniewerk, die Lebenshilfe OÖ und die Volkshilfe OÖ beteiligt.)<br />

Aufbauend auf den zu gewinnenden Erkenntnissen soll das Dienstleistungsangebot<br />

der Integrativen Beschäftigung bereits während der Pilotphase<br />

prozessbegleitend weiter entwickelt werden.<br />

Im geplanten Pilotprojekt werden die sozialen Dienstleistungsunternehmen<br />

sich vor allem folgenden Herausforderungen zu stellen haben:<br />

• Kooperationspartner zu finden, die bereit sind an diesem innovativen<br />

Dienstleistungsprojekt mitzugestalten,<br />

• passende = den Interessen und Begabungen der Teilnehmer/innen entsprechende<br />

Beschäftigungsbereiche aufzuspüren,<br />

4


• den Prozess der Meinungsbildung sowie<br />

• den Prozess der schrittweisen Implementierung der Integrativen<br />

Beschäftigungsgruppen in den Arbeitsstätten der Kooperationspartner<br />

zu begleiten,<br />

• die Anleitung und Begleitung der Integrativen Beschäftigungsgruppen in<br />

den Arbeitsstätten der Kooperationspartner sicher zu stellen,<br />

• als Ansprechpartner für alle am Prozess beteiligten Gruppen tätig zu sein.<br />

Die Beschäftigung der Teilnehmer/innen soll in den Unternehmen entweder<br />

einzeln oder in Gruppen, jeweils begleitet durch Mitarbeiter/innen der sozialen<br />

Dienstleis-tungsunternehmen, erfolgen. Ein langfristiges Ziel ist es, Mentoren/innen<br />

in den Unternehmen zu finden, die einen Teil der Begleitung des<br />

Menschen mit Beein-trächtigung übernehmen, um einen stärkere Einbindung<br />

in das soziale Gefüge des Unternehmens zu erreichen.<br />

Teilhabe am Arbeitsleben – „wie alle anderen auch“<br />

Das ist ein oft gehegter Wunsch von Menschen mit Beeinträchtigungen, der<br />

sich im Rahmen regulärer Dienstverhältnisse am Arbeitsmarkt nicht immer<br />

erfüllen lässt.<br />

Bei der Integrativen Beschäftigung kann der passende Beschäftigungsbereich<br />

gefunden werden – zum gegenseitigen Vorteil.<br />

Zufriedenheit hat Wirkung auf mich und mein soziales Umfeld<br />

Zu wissen, warum diese Tätigkeit gemacht werden muss, sich als ein wichtiger<br />

Teil eines Ganzen zu fühlen, hat wesentlichen Einfluss auf die Zufriedenheit<br />

am Arbeits- oder Beschäftigungsplatz. Die Freude am Tun kann „ansteckend“<br />

sein.<br />

Soziale Integration stellt einen Kernpunkt der geplanten<br />

Maßnahme dar.<br />

Teilzuhaben, sich miteinander auszutauschen, Neues kennen zu lernen, sich<br />

aufeinander einzustellen ist als Gelegenheit für ein besseres gegenseitiges<br />

Verstehen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu sehen.<br />

Für nähere Auskünfte über die Integrative Beschäftigung wenden Sie sich<br />

bitte an:<br />

<strong>Miteinander</strong> GmbH, Frau Michaela Meindlhumer, 0732/78 20 00 DW 17.<br />

5


Land OÖ<br />

Arbeit für die Menschen im Land ist auch <strong>2008</strong><br />

Sigls oberstes politisches Ziel<br />

Vollbeschäftigung in Oberösterreich geschafft<br />

„Die beste Ausbildung für unsere Lehrlinge ist jene in einem<br />

Betrieb“, weiß Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.<br />

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„Oberösterreich hat 2007 mit 3,6 Prozent<br />

die niedrigste Jahresarbeitslosenquote<br />

seit 25 Jahren. Damit haben wir unser<br />

Ziel Vollbeschäftigung geschafft. Noch nie<br />

zuvor hatten so viele Menschen Beschäftigung<br />

in unserem Bundesland wie 2007“,<br />

freut sich Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.<br />

„Und Arbeit für die Menschen im Land wird<br />

auch <strong>2008</strong> mein oberstes politisches Ziel<br />

bleiben.“<br />

Im Rahmen der Aktiven Arbeitsmarktpolitik gilt Jugendlichen, Frauen, Menschen<br />

mit Beeinträchtigungen und Älteren Arbeitnehmer/innen in den nächsten Monaten<br />

weiter ein besonderes Augenmerk. „Die demografische Entwicklung zeigt, dass wir<br />

in den nächsten Jahren unsere Potenziale ausschöpfen müssen, um Fachkräfte in<br />

der oö. Wirtschaft zur Verfügung zu haben“, betont Sigl.<br />

Sigl startete Lehrlings-Förderaktion<br />

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist die Lehre die Zukunftsausbildung<br />

schlechthin. Deshalb hat Wirtschafslandesrat Sigl mit der WK OÖ und dem Firmenausbildungsverbund<br />

die gezielte Lehrlings-Förderinitiative „Jugend.Wirtschaft.<br />

Zukunft.“ gestartet. Sigl möchte damit Jugendlichen, die noch keinen Lehrplatz gefunden<br />

haben, eine Perspektive geben, indem das Land OÖ Betriebe finanziell<br />

unterstützt, die bis 31. März <strong>2008</strong> Jugendliche im Rahmen eines Lehrverhältnisses<br />

oder einer Integrativen Berufsausbildung anstellen. Konkret werden das erste<br />

Drittel der Lehr- bzw. Ausbildungszeit mit 100 Prozent der im Betrieb anfallenden<br />

Brutto-Lehrlingsentschädigung, sowie das letzte Sechstel der Ausbildungszeit mit<br />

50 Prozent gefördert. Im Regelfall einer dreijährigen Lehrzeit wird somit für die<br />

Hälfte der Lehrzeit eine Landesförderung gewährt.<br />

„Die demografische Entwicklung lässt uns wissen, dass es bereits in wenigen Jahren<br />

für die Unternehmen schwieriger wird, ein ausreichendes Angebot an nachfragenden<br />

jungen Leuten zu bekommen. Umso wichtiger ist es heute schon Vorsorge<br />

zu treffen, dass die Wirtschaft in Zukunft ausreichend Fachkräfte zur Verfügung<br />

hat“, so Sigl. Mit der neuen Lehrlings-Förderaktion werden gleichsam auch die<br />

Reserven in jenen Bereichen von Jugendlichen mobilisiert, die bislang den Ausbildungsweg<br />

der Wirtschaft noch nicht gefunden haben. „So wichtig Ausbildungs-<br />

Maßnahmen sind, die beste und zukunftsorientiertere Ausbildung ist jene in einem<br />

Betrieb“, sagt Sigl.<br />

Infos dazu im Internet www.favooe.at oder unter der kostenlosen Hotline<br />

0800/241000.<br />

6


Frühförderung<br />

Erlebnisbericht einer Familie<br />

In der beratend-begleitenden Frühförderung wird das Kind in seinen Entwicklungsschritten<br />

durch gezielte spielerische Übungen gefördert, wobei von den<br />

Stärken des Kindes und den Möglichkeiten der Familie ausgegangen wird.<br />

Das Kind wird von der mobilen Frühförderin in seiner Persönlichkeitsentfaltung<br />

und Entwicklung unterstützt und begleitet. Die Einheiten finden 1 x<br />

pro Woche 1 ½ Stunden zu Hause statt (ca. 40 x pro Jahr). Wenn ein Kind die<br />

erhöhte Familienbeihilfe bekommt, muss man nur den Selbstbehalt von 10<br />

%, das sind derzeit ca. € 11,20 pro Einheit bezahlen.<br />

Mein hochgradig schwerhöriger Sohn Emil bekam 2 Jahre lang (im Alter von 1<br />

– 3 Jahren) Frühförderung von der Sonderkindergärtnerin und mobilen Frühförderin<br />

Gabriele Zeinhofer der <strong>Miteinander</strong> GmbH, Tel.: 0732/663328. Nach<br />

der Kontaktaufnahme mit der Frühförderstelle wird bei einem persönlichen<br />

Erstgespräch das weitere Procedere besprochen(z.B. Ansuchen um Bescheid,<br />

vorraussichtliche Wartezeit, Ablauf der FF, …)<br />

Zu den Einheiten nahm Gaby jedes Mal eine Kiste voll interessanter Spielsachen<br />

und Materialien mit, die auf die Entwicklung des zu betreuenden Kindes<br />

abgestimmt sind und zur Förderung eingesetzt werden. So wurden neben<br />

4 7


Bastel- und Malarbeiten auch Bilderbücher angesehen, Fingerspiele und Bewegungsspiele<br />

gemacht und viele Angebote zur Förderung und Verbesserung<br />

des Gleichgewichtsinnes und für die Körperwahrnehmung gesetzt. Da<br />

Emil immer sehr viel Spaß an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten hatte, kochten<br />

wir öfter auch gemeinsam. Wenn möglich, wurde auch der Garten und die<br />

weiteren räumlichen Gegebenheiten genutzt, sodass jede Stunde ein Erlebnis<br />

und motivierend für Emil war. Ein selbstgestaltetes Schachtelhaus mit<br />

vielen Spiel- und Tastmöglichkleiten rundherum benützt Emil auch jetzt noch!<br />

Egal was wir auch machten, es war immer wieder schön aufgeräumt und geputzt,<br />

bevor die Frühförderin das Haus verließ. Ich fand es sehr praktisch, weil<br />

ich mir wahrscheinlich die „Patzerei“ mit Fingerfarben oder die „Gatscherei“<br />

mit Rasierschaum etc. nicht wöchentlich antun würde. Im gemeinsamen Spiel<br />

gab die Frühförderin viele Anregungen für Emils Entwicklung.<br />

Solange das Kind mit Freude mitmacht, wird es gefördert und die restliche<br />

verbleibende Zeit findet ein Elterngespräch statt, so hilft sie z.B. bei Erziehungsproblemen,<br />

bei der Auswahl des geeigneten Spielmaterials und berät,<br />

wo man weitere Unterstützung finden kann. Sie hatte für alle Sorgen, Wünsche<br />

und Anregungen, die Emils Entwicklung betrafen, immer ein offenes<br />

Ohr.<br />

Bei der sozialen Integration unseres Kindes in einen Integrationskindergarten<br />

unterstützte sie uns auch.<br />

Emil war bei den Spielen mit viel Spaß, Ausdauer und Freude dabei und auch<br />

sein kleiner Bruder Oscar und ich haben die Frühförderstunden sehr genossen.<br />

Es wurden insbesondere die Bereiche Bewegung, Grobmotorik, Feinmotorik,<br />

Sinneswahrnehmung, Körperwahrnehmung, Kommunikation und<br />

Spielverhalten gefördert.<br />

Gaby achtete bei ihren Angeboten auf einen Wechsel von ruhiger, konzentrierter<br />

Beschäftigung und Bewegungsangeboten, die Emils ausgeprägtem<br />

Bewegungsdrang entgegenkamen.<br />

Die Frühförderung kann ab der Geburt beansprucht werden und endet automatisch,<br />

wenn das Kind in eine Kindergartengruppe mit Sonderkindergärtnerin<br />

kommt. Unsere Frühförderin ist uns sehr ans Herz gewachsen und sie<br />

verließ unsere Familie als Freundin.<br />

Ich kann diese beratend-begleitende Frühförderung wirklich sehr weiterempfehlen!<br />

Ich wünsche allen Eltern von hörbeeinträchtigten Kindern alles Gute!<br />

Doris Jensen - Mutter von Emil (geb. Juli 04 hochgradig schwerhörig) und<br />

Oscar (geb. Juni 06 normalhörend)<br />

8


Rotarier Club St. Wolfgang spendete für<br />

die Frühförderung der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

„Bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen<br />

kann Frühförderung deren Entwicklungschancen<br />

erheblich verbessern“, erklärt<br />

die Leiterin der Frühförderung von<br />

der <strong>Miteinander</strong> GmbH, Mag. Christine<br />

Wintereder in Gmunden.<br />

Der Besuch der Frühförderin der <strong>Miteinander</strong><br />

GmbH ist für die Kinder stets<br />

eine angenehme und willkommene Abwechslung.<br />

„Frühförderung soll schließlich<br />

Spaß machen, denn in einer entspannten<br />

Atmosphäre bleiben die Kinder<br />

länger und konzentrierter beim gemeinsamen<br />

Spiel“ meint die engagierte Frühförderin Antonia Blaas (siehe Foto).<br />

Durch eine großzügige Spende des Rotarier Clubs St. Wolfgang<br />

konnte die <strong>Miteinander</strong> GmbH in Gmunden nun einige Instrumente<br />

anschaffen, die gezielt in der Frühförderung eingesetzt werden.<br />

Allen Mitglieder des Rotarier Clubs St. Wolfgang ein herzliches<br />

Dankeschön dafür !<br />

Eine früh und gezielt eingesetzte musikalische Frühförderung gibt den Kindern<br />

nicht nur die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten so bald wie<br />

möglich zu entdecken. Sie fordert insbesondere auch die Vernetzung der<br />

beiden Hirnhälften und somit die Wahrnehmungsfähigkeiten, Konzentration<br />

, den sprachlichen Ausdruck und die soziale Kompetenz in der Guppe. Diese<br />

Fähigkeiten sind wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung<br />

und den späteren schulischen Erfolg. Gemeinsames Musizieren ist überdies<br />

ein Gruppenerlebnis, das Gemeinschaftssinn und Freude vermittelt Ebenso<br />

fasziniert sind Kinder vom Experimentieren und Ausprobieren verschiedener<br />

Musikinstrumente“, erklärt Antonia Blaas.<br />

In Anspruch genommen werden kann die beratend-begleitende Frühförderung<br />

ab der Geburt bis zum Besuch eines heilpädagogischen Kindergartens<br />

oder bis zum Schuleintritt.<br />

Kontakt:<br />

Frühförderung der <strong>Miteinander</strong> GmbH in Gmunden,<br />

Kaltenbrunerstr. 45, Tel.: 07612/77 8 72-33<br />

6 9


Mag. Peter Paar<br />

Zur sogenannten Lösung der Pflegedebatte<br />

– darf´s ein bisschen weniger sein?<br />

Foto : Hermine Gsteu<br />

Wie viele, fast „unzählige“ Arbeitsstunden<br />

von Beamten/innen, Vertragsbediensteten,<br />

Sachbearbeiter/innen, Politiker/innen<br />

wurden und werden bemüht um für einen<br />

sehr geringen Prozentsatz an hilfebedürftigen<br />

Mitmenschen ein bürokratisches System<br />

aufzubauen? Arbeitsstunden eines<br />

Personenkreises für den die Materie bis<br />

zu diesem Zeitpunkt in der Praxis (fast<br />

völlig) fremd war, da sie ja eigentlich Ländersache<br />

ist? Um nur ein Beispiel zu nennen:<br />

Wie viele Wochen und Monate wurde<br />

gestritten und eine Lösungsvariante nach<br />

der anderen präsentiert bis die Bürokratie<br />

und Politik auch endlich mitbekam, dass<br />

mit diesen Vorschlägen zwar jetzt jemand<br />

(meist wohl eher „je-frau-d“) rund um die<br />

Uhr arbeiten darf, aber das was sie arbeitet<br />

zum großen Teil gar nicht tun darf? Zeugt<br />

nicht gerade von fachlicher Kompetenz.<br />

Betrachten wir die ganze Sache überhaupt einmal von einer anderen Seite:<br />

Wozu das Ganze? Ginge es nicht viel einfacher, unkomplizierter? Und mit weit<br />

höherer Qualität der Leistungen?<br />

In jedem Bundesland gibt es mehr oder weniger gut funktionierende Mobile<br />

Hilfs- und Betreuungssysteme für alte Menschen. In OÖ ist dieses System<br />

in einem qualitativ und quantitativ hohen Ausbaustadium. Mit einigen einfachen<br />

Veränderungen / Ergänzungen an und zu diesem System hätten wir<br />

den allergrößten Teil des Problems gelöst:<br />

Der wohl größte Wermutstropfen 1: Derzeit ist eine Obergrenze von max. 80<br />

Betreuungs- und Pflegestunden (incl. Heimhilfe) je Kunde/in und Monat eingezogen.<br />

Eigene Erfahrungswerte und auch Aussagen anderer Anbieter von<br />

Betreuungsleistungen für alte Menschen stimmen darin überein, dass für rd.<br />

95 % der Pflegebedürftigen eine reine Ausweitung auf rd. 130 bis in wenigen<br />

Fällen max. 200 Stunden die Problemsituation löst.<br />

10


Großer Wermutstropfen 2: In vielen Regionen werden Betreuungs- und Pflegeleistungen<br />

von (viel) mehr alten Menschen nachgefragt als die öffentliche<br />

Hand bereit ist, Leistungsstunden zu finanzieren. Die Ausweitung des Mobilen<br />

Angebotes steigt zu langsam. Da zudem oft der Start der Leistungserbringung<br />

sehr abrupt erfolgen soll – z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt, versuchen<br />

die gemeinnützigen Anbieter durch Kürzung der Leistungsstunden in Summe<br />

bei anderen Kunden/innen, und Kürzung der Anwesenheitszeit je Hausbesuch<br />

trotzdem so viele Betreuungswünsche als nur irgend möglich zu erfüllen. Da<br />

dies 1:1 auf Kosten der psychischen und physischen Belastung der Betreuer/innen<br />

geht, führt diese Vorgangsweise verstärkt zu Burn-out-Symptomen<br />

oder anderen längeren Krankenstandszeiten.<br />

Die vorgegebenen Auslastungszahlen – wie viel unmittelbare Betreuungs- und<br />

Pflegestunden „vor Ort“ von einer/m Mitarbeiter/in gemacht werden müssen,<br />

scheinen zu einem guten Teil „vom Schreibtisch aus“ festgelegt und stimmen<br />

mit den Belastungen und Erfordernissen des praktischen Alltags nur bedingt<br />

überein.<br />

Großer Wermutstropfen 3: Für jede Betreuungsstunde ist vom Leistungsempfänger<br />

ein gewisser Kostenbeitrag zu bezahlen. Viele Hilfesuchende können<br />

sich diese Kostenbeiträge aber nur bis zu einem gewissen Betrag leisten. Das<br />

Pflegegeld, das eigentlich dazu gedacht ist, ist zumindest bei Menschen mit<br />

mehr Hilfebedarf viel zu niedrig. Ab einer bestimmten Stundenanzahl versuchen<br />

die betroffenen Personen daher auf den „Schwarzmarkt“ auszuweichen.<br />

Großer Wermutstropfen 4: Es ist im jetzigen Landessystem keine mobile Betreuungsmöglichkeit<br />

in der Nacht vorgesehen / möglich. (Außer einem regionalen<br />

Notsystem in der Haukrankenpflege). Der weitaus überwiegende Teil<br />

der Kunden/innen der Mobilen Betreuung und Hilfe braucht auch keineswegs<br />

die ganze Nacht eine Betreuungsperson, sondern oft nur für ein oder ein paar<br />

Mal jemand der umlagert oder dabei behilflich ist. Vor allem im Zentralraum<br />

oder in Regionen mit höherem Anteil an pflegebedürftigen Menschen könnte<br />

das ganz leicht durch „mobile Nachtzentren“ angeboten werden: Mitarbeiter/<br />

innen sind in diesem Fall an einem gemeinsamen Nachtstandort eingesetzt,<br />

von dem aus sie diese ja oft nur ¼ Stunde dauernden Dienste mobil erledigen.<br />

Mit etwas gutem Willen lässt sich das in ländlicheren Regionen auch in bestehende<br />

andere Nachtdienstsysteme – wie etwa Rettungsdienste - integrieren;<br />

oder sogar durch ein extra geschultes und begleitetes Nachbarschaftsteam<br />

angeboten werden.<br />

11


Wermutstropfen 5: Tageszentren sind ein sehr wichtiger Puzzle-Teil im Gesamtbild<br />

der Pflege und Betreuung; einerseits zur Verringerung der mobilen<br />

Einzelbesuche zu Hause, andererseits zur Verbesserung von Lebensqualität:<br />

Hier können alte Menschen leichter Kontakte mit anderen Leuten pflegen,<br />

werden aus dem oft einsamen Alltag herausgeholt. Aber nicht alle in Frage<br />

kommenden Personen wollen in ein Tageszentrum, und sei es auch nur für<br />

ein paar Stunden am Tag Menschen mit einem erhöhten Pflegebedarf werden<br />

in Tageszentren oft nicht aufgenommen. Auch hier ist der Leistungsdruck auf<br />

die Mitarbeiter/innen sehr hoch, so dass eben mit Leistungseinschränkungen<br />

reagiert werden muss. Es gibt Wartezeiten bei Tageszentren manchmal bis zu<br />

mehreren Monaten<br />

Für all diese Probleme schafft die neue Bundesvariante nur marginale<br />

Lösungsansätze. Am einfachsten wäre es, der Bund erklärt sich zur (Mit-)<br />

finanzierung der Mobilen Pflege und Betreuung in Österreich bereit und überweist<br />

diese Gelder an die Länder, um dort die bewährten Modelle rascher<br />

ausbauen zu können.<br />

12


Mag. Andrea Knechtel<br />

Elternnetzwerk-Treffen bei <strong>Miteinander</strong><br />

Am 8.3.<strong>2008</strong> fand das erste Elternetzwerk-Treffen, im vorerst etwas kleineren<br />

Rahmen, statt.<br />

Neben betroffenen Elternvertreter/innen waren auch Vertreter/nnen der <strong>Miteinander</strong><br />

GmbH und der Vorstandsvorsitzende des Vereins <strong>Miteinander</strong>, Mag.<br />

Hermann Wögerer dabei.<br />

Dr. Bernhard Glawitsch, Rechtsanwalt in Linz, hielt ein Impulsreferat zum Thema<br />

„Pflegegeld“. Im Anschluss fand ein gegenseitiger Austausch und die Besprechung<br />

konkreter Problemstellungen rund um das Pflegegeld statt.<br />

Anschließend wurde von einer Vertreterin der <strong>Miteinander</strong> GmbH der Konzeptvorschlag<br />

vorgestellt, wie zukünftig die Elternnetzwerkarbeit aussehen<br />

könnte.<br />

Für ein soziales Netzwerk gibt es kein Patentrezept, sondern Maßarbeit ist<br />

angesagt. Damit ein soziales Netzwerk die Bedürfnisse der Betroffenen widerspiegelt,<br />

gilt es, ihre Lebenswelt kennen zu lernen, um die Angebote des Netzwerkes<br />

an ihren Bedürfnissen abstimmen zu können. Der einzelne Mensch<br />

steht im Mittelpunkt und die Problemlösungskompetenz liegt bei den Betroffenen<br />

selbst.<br />

Um Kontakt zu allen Knotenpunkten des Netzwerkes zu halten, braucht ein soziales<br />

Netzwerk einen Anker, eine „Verankerungsperson“, die Kontakt zu allen<br />

Knotenpunkten des Netzwerks hält. Einzelne Elternvertreter/innen haben nicht<br />

zu allen anderen Eltern oder deren Vertreter/innen Kontakt bzw. müssen sich<br />

nicht zwingend kennen (grobmaschiges Netz).<br />

Natürlich kann ein soziales Netzwerk nur funktionieren, wenn eine Balance<br />

zwischen Geben und Nehmen gegeben ist und auch zukünftig bestehen<br />

bleibt.<br />

Die anwesenden ElternvertreterInnen hielten bei diesem Treffen fest, dass die<br />

Leiterin der Familienberatung der <strong>Miteinander</strong> GmbH die Rolle der Koordination<br />

übernehmen soll.<br />

Das nächste Elternnetzwerk-Treffen wird am 5.4.<strong>2008</strong> von 9:00 bis 13:00 Uhr bei<br />

der <strong>Miteinander</strong> GmbH, Zweigstelle Wels, Rainerstr. 3, 4600 Wels stattfinden.<br />

13


<strong>Miteinander</strong> beim Fest für alle<br />

Sinne am Pfarrplatz am 25. April<br />

Willi Resetarits kommt mit der Stubnblues Formation, die Django Partie<br />

kommt aus Salzburg und die Linzer Bands gringo&friends, bohemian jazz,<br />

juke joint bluesband spielen auch am Freitag, den 25. April am neu gestalteten<br />

Pfarrplatz auf. Aber die musikalischen Highlights auf der Radio Arabella Bühne<br />

sind nicht der einzige Grund warum es sich lohnt an diesem Tage am Linzer<br />

Pfarrplatz zu verweilen. Da kommt der Schokoladeerzeuger Zotter mit seinem<br />

Schokobrunnen. Die K.uK. Hofbäckerei wartet mit einer Kinderbäckerei für die<br />

Besucher auf, während das Keramikstudio Mont Martre zeigt, wie man auf<br />

der Töpferscheibe Kunstwerke formt. Duftige Sinnesgenüsse verspricht wiederum<br />

das Kaffee Meier mit einer öffentlichen Kaffeerösterei, während visavis<br />

im Hair Studio H + das Motto „Pimp up your head“ gilt. Das Schmuckatelier<br />

Bauer hat an diesem Tag natürlich auch die Türe weit geöffnet und auch die<br />

Stadtpfarrkirche öffnet die Tore für sinnliche Erlebnisse im Pfarrgarten.<br />

Neben den Gewerbetreibenden beteiligen sich auch Sozialorganisationen<br />

und Kunstschaffende am Pfarrplatzfest. So ist auch die <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

mit einem Informationszelt dort vertreten und der Verein4You mit Infos für<br />

Jugendliche und einer Buttonmaschine.<br />

Sinnliche Fußerlebnisse durch Barfussgehen verspricht Veganova. Kunsthandwerk<br />

aus aller Welt und internationale Flowerpower, dafür stehen Ganesha,<br />

Fantasy und Geko die sich auf Ständen und mit vielen exotischen Produkten<br />

präsentieren und wer für Körperpflege natürliche Essenzen sucht ist am Stand<br />

von „Sanfte Pflege“ aus der Rathausgasse sicher bestens beraten.<br />

Kenner wissen natürlich, dass der Pfarrplatz ein Kleinod für Kulinarik und Genuss<br />

ist. Mia Cara wartet mit einer Spaghetteria auf und griechisch gegrillt<br />

wird von Sorbas, dem Griechen in der Adlergasse. La Boheme hat für diesen<br />

Tag die besten Weine aus dem Weinviertel zusammengesucht und präsentiert<br />

sie auf seinem Stand. Einzigartig auch die Spezialitäten vom „Leberkäs Pepi“<br />

und die bäuerlichen Köstlichkeiten vom Müli, wo man übrigens den ersten Teil<br />

der Bauernmatura absolvieren kann.<br />

Wer abends dann in ruhe Essen gehen will, sollte in der „Wagnerei“ rechtzeitig<br />

reservieren, denn freie Plätze wird es in diesem Genusslokal wohl kaum<br />

geben. Das Fest für alle Sinne am Pfarrplatz dauert von 10 Uhr bis 22 Uhr.<br />

Freier Eintritt!<br />

14


Der neu gewählte Bewohner/innenrat des<br />

Wohnbereichs der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

v.l.n.r.: Andrea Ratzenböck, Clarissa<br />

Koubek und Michael Bräuml<br />

Am 26. Februar wurde erstmals vom und<br />

für den gesamten Wohnbereich der <strong>Miteinander</strong><br />

GmbH ein Bewohner/innenrat gewählt.<br />

Bereits am selben Abend wurden die<br />

neuen Bewohner/innenräte in unseren drei<br />

Projekten (solarCity, Rechte Donaustraße<br />

und Enns) bekanntgegeben. Es sind dies:<br />

Michael Bräuml (WG Rechte Donaustraße),<br />

Clarissa Koubek (WG solarCity) und Andrea<br />

Ratzenböck (WG Enns).<br />

Nach der ersten (konstituierenden) Sitzung am 3. März stand auch die Aufgabenverteilung<br />

fest: Vorsitzender des Bewohner/innenrates ist Michael Bräuml,<br />

die Funktionen Schriftführerin und Kassierein werden von Andrea Ratzenböck<br />

und Clarissa Koubek übernommen.<br />

Unsere neuen Bewohner/innenräte möchten sich der ganzen miteinander-Leserschaft<br />

kurz vorstellen:<br />

Mein Name ist Michael Bräuml. Ich bin am 21. 11. 1982 um ein Monat zu früh<br />

auf die Welt gekommen. Aufgewachsen bin ich bei meinen Eltern in Wels. Ich<br />

arbeite seit über vier Jahren bei der OÖ Hilfswerk GmbH im Sekretariat und<br />

die Arbeit gefällt mir sehr. Seit mittlerweile knapp 2 1/2 Jahren wohne ich<br />

gemeinsam mit 4 Kolleg/innen in einer teilbetreuten Wohngemeinschaft der<br />

<strong>Miteinander</strong> GmbH. Ich war bereits seit 1 1/2 Jahren Bewohner/innensprecher<br />

der WG Rechte Donaustraße.<br />

Hallo, mein Name ist Andrea Ratzenböck. Früher habe ich gemeinsam mit<br />

meinen Eltern und meiner Schwester Michaela in Asten gelebt. Nun sind meine<br />

Schwester und ich Bewohnerinnen der <strong>Miteinander</strong>-WG in Enns. Ich arbeite<br />

in der Lebenshilfe St. Florian und sort sticke und handarbeite ich gerne. Meine<br />

Hobbys sind schwimmen, tanzen, singen und Puzzle bauen. Ich war bereits<br />

seit Herbst 2007 Bewohner/innesprecherin in der WG in Enns. Es ist mir eine<br />

Freude eure Bewohner/innenrätin bei der <strong>Miteinander</strong> zu sein.<br />

Ich heiße Clarissa Koubek und möchte mich als neue Bewohnersprecherin<br />

vorstellen. Ich wohne am Pegasusweg in einer Einzelwohnung 8in der solarCity).<br />

Ich arbeite in der Lebenshilfe Traun in der Industriegruppe. Zur Zeit<br />

sortieren wir Tintenkiller ein. Ich male und bastle gerne. Zum Wochenende<br />

mache ich gerne Ausflüge.<br />

16


Bewohner/innenrat sucht<br />

Begleitperson für Besprechungen<br />

Wir, der Bewohner/innenrat der <strong>Miteinander</strong> GmbH (bestehend aus 3 Personen)<br />

sucht auf diesem Weg eine Begleitperson für Besprechungen. Sie<br />

sollten nicht bei der <strong>Miteinander</strong> GmbH arbeiten.<br />

Diese Begleitung sollte auf ehrenamtlicher Basis geschehen. Transferkosten<br />

(Hin- und Rückfahrt) werden erstattet. Interne Besprechungen finden 1x im<br />

Monat statt und 4mal jährlich gibt es eine etwa Besprechung mit der Bereichsleitung<br />

von Wohnen der <strong>Miteinander</strong> GmbH (diese beinhaltet ca. 1 Stunde<br />

Vorbereitung und etwa 3 Stunden Besprechungszeit).<br />

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte:<br />

Michael Bräuml<br />

<strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

Wohngemeinschaft Rechte Donaustraße<br />

Rechte Donaustraße 7<br />

4020 Linz<br />

Tel.: 0664/5114715<br />

Goldenes Verdienstzeichen der<br />

Republik Österreich für Fritz Neuhofer<br />

Das Goldene Verdienstzeichen der Republik<br />

Österreich wurde dem Trauner<br />

Stadtrat a. D. Fritz Neuhofer von Landeshauptmann<br />

Dr. Josef Pühringer im<br />

Namen des Bundespräsidenten für seine<br />

außerordentlichen Verdienste um die<br />

Gemeinschaft, die weit über seinen Wirkungsbereich<br />

als Kommunalpolitiker der<br />

Stadt Traun hinausreichten, verliehen.<br />

Neuhofer ist auch Gründungsmitglied<br />

des Vereins <strong>Miteinander</strong> und war über<br />

22 Jahre im Vorstand des Vereins tätig.<br />

17


Oberösterreich<br />

ist Sozialland <strong>Nr</strong>. 1<br />

Ausgaben für Sozialhilfe, Behindertenhilfe<br />

und Landespflegegeld pro Einwohner (2005)<br />

Oberösterreich<br />

ist bei den Ausgaben<br />

für den<br />

Sozialbereich<br />

im Bundesländer<br />

vergleich<br />

führend.<br />

Ein Vergleich<br />

zeigt, dass Oberösterreich insgesamt um 22 % mehr für den gesamten Bereich<br />

Sozial-, Behindertenhilfe und Landespflegegeld als die übrigen Bundes länder ausgibt.<br />

Bei den Gesamtausgaben im Sozialbereich liegt Oberösterreich mit 464,2 Euro<br />

pro Einwohner im Jahr 2005 genau um 1<strong>01</strong> Euro über dem Bundesländer-Schnitt<br />

(ohne Wien). Im Zehnjahresvergleich von 1995 bis 2005 sind die Sozialausgaben<br />

in Oberösterreich von 233,8 auf 464,2 Euro pro Einwohner gestiegen.<br />

Die Ausgaben für Alten- und Pflegeheime liegen in Oberösterreich mit 154,6 Euro<br />

an der Spitze. 1995 hatten die Ausgaben in OÖ noch 58 Euro betragen. Bei den<br />

Ausgaben für die Sozialen Dienste ist Oberösterreich mit 55 Euro besonderer Vorreiter<br />

(Bundesländer-Schnitt: 27,4 Euro).<br />

Rasant gestiegen ist auch das Sozialbudget des Landes Oberösterreich in den<br />

Jahren 2002 bis <strong>2008</strong> von 280,88 Millionen Euro auf 425,84 Millionen Euro. „Und<br />

das oberösterreichische Sozialbudget wird auch jährlich kräftig aufgestockt, um den<br />

Bogen von der Jugendwohlfahrt über die Behinderten- und Sozialhilfe bis zur Pflege<br />

und der Altenhilfe abzudecken", so der Landeshauptmann. „Denn eines ist klar:<br />

Gerade ein wirtschaftlich starkes Land wie Oberösterreich darf die Betroffenen nicht<br />

im Regen stehen lassen.“<br />

Dr. Josef Pühringer


Bombenüberraschung<br />

Mag. Wolfgang Glaser<br />

Freitag 4. Jänner – 18.53 Uhr: Nach einem ersten spannenden<br />

Tag bei einem Radiabled Workshop für Menschen<br />

mit Behinderung bei Radio Fro trat ich mit der<br />

ÖBB meine Heimreise nach Steyr an. Konkret war es<br />

der Zug Richtung Wiener Südbahnhof, Umsteigen in<br />

St. Valentin, den ich nutzte um nach Hause zu kommen.<br />

Dann plötzlich in Enns stehen wir verdächtig lange,<br />

der Zugbegleiter läuft im Zug nervös hin und her<br />

und verlautbart: „Wir haben eine Bombendrohung bekommen,<br />

bitte alle aussteigen, damit die Polizei den Zug durchsuchen kann“.<br />

Alle Fahrgäste verließen fluchtartig den Zug, nur ich als Rollstuhlfahrer blieb<br />

einstweilen im Gang des Zuges stehen, um abzuwarten, was nun mit mir geschehen<br />

soll.<br />

Nach etwa 5 Minuten Wartezeit die Ohren spitzend, ob ich nicht irgendwo ein<br />

verdächtiges Ticken höre, kamen einige Leute vom Ennser Bahnhof, die mich<br />

aus dem Zug hoben, da es an diesem Bahnhof weder einen Hebelift, noch einen<br />

vernünftigen Bahnsteig gibt. Auch einen Aufzug gibt es am Ennser Bahnhof<br />

keinen, sodass man sich nach einer kurzen Diskussion darüber, ob ich nun<br />

über die Gleise getragen werden soll, oder über die Stufen der Unterführung,<br />

man sich für die zweitere Variante entschied. Am Bahnhofsgebäude angekommen<br />

hieß es dann, dass bald ein Bus kommen würde, der alle Fahrgäste nach<br />

St. Valentin bringen würde, wo man dann seine Fahrt fortsetzen kann. Allerdings<br />

natürlich kein Niederflurbus, sondern ein normaler Reisebus, der für<br />

mich als Rollstuhlfahrer selbst mit Hilfe nicht benützbar ist. Man informierte<br />

mich aber, dass um 20.11 Uhr ein Zug in Enns stehen bleiben würde, mit dem<br />

ich direkt nach Steyr weiterreisen könnte. Das Problem war nur, dass es im<br />

ungeheizten Bahnhofsgebäude saukalt war und ich für den Zug nach Steyr<br />

noch über eine halbe Stunde Wartezeit hatte. Der diensthabende Fahrdienstleiter<br />

des Bahnhofs Enns hatte aber Erbarmen mit mir und lud mich ins geheizte<br />

Gebäude der Fahrdienstleitung auf einen Kaffee ein. In diesem Zusammenhang<br />

ein herzliches Dankeschön an alle ÖBBler, die an diesem Tag in Enns<br />

Dienst hatten und mir halfen diese Bombendrohung gut zu überstehen.<br />

Während meiner Wartezeit erfuhr ich, dass bereits in Linz jemand dem Zugbegleiter<br />

beim Wegfahren nachrief: „Ich habe eine Bombe im Wagen 3 hinterlegt,<br />

die in St. Valentin explodieren wird !“ Da bin ich echt froh, dass der Zug<br />

doch noch vorher in Enns stehen blieb, auch wenn sich die Bombendrohung<br />

als schlechter Scherz erwies. Der Bombendroher wurde noch am Bahnhof<br />

Linz verhaftet.<br />

19


ÖBB stellten neuen<br />

Multifunktionswagen vor<br />

Am 11. Jänner <strong>2008</strong> stellten die ÖBB am Linzer Bahnhof einen Multifunktionswagen<br />

vor, der ein sehr geräumiges Abteil und eine gut benutzbare barrierefreie<br />

Toilette bietet. Im Abteil ist die Sitzbank zu einem Bett umklappbar. So<br />

können bei Tagreisen zwei Rollstühle bequem Platz finden und bei Nachtreisen<br />

lässt sich die Bank im Abteil in eine Schlafgelegenheit für zwei Personen<br />

(Rollstuhlfahrer und Begleitperson) umwandeln.<br />

„Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Vertretern von<br />

Menschen mit Behinderung in den letzten Jahren ist es uns gelungen, einen<br />

Meilenstein für Reisende mit eingeschränkter Mobilität im Nachtreiseverkehr<br />

zu setzen. Die Entwicklung des Multifunktionswagens ist stark geprägt von<br />

den Ideen unserer Gesprächspartner“, erklärte Dr. Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor<br />

der ÖBB-Personenverkehr AG. Vier dieser Fahrzeuge sind bereits im<br />

nationalen und internationalen Fernverkehr im Einsatz, 12 sollen es bis 2009<br />

insgesamt werden.<br />

Wichtige Details dieses auch im Fernverkehr eingesetzten Fahrzeuges wurden<br />

bedacht. So gibt es beispielsweise Steckdosen, um Ladegeräte von Rollstühlen<br />

anstecken zu können<br />

Barrierefreies Webdesign bei ÖBB<br />

Parallel zu umfassenden Investitionen in die Modernisierung von Bahnhofsgebäuden<br />

und Wagenmaterial setzen die ÖBB nun einen weiteren Schritt in<br />

Richtung Barrierefreiheit. Information Technology-ExpertInnen der ÖBB erhalten<br />

eine Ausbildung im barrierefreien Webdesign. Damit soll künftig neben<br />

der „Hardware“ auch die „Software“ der ÖBB nachhaltig barrierefrei werden.<br />

Die Website www.oebb.at wird entsprechend dem Gleichstellungsgesetz bis<br />

2<strong>01</strong>0 schrittweise barrierefrei gestaltet.<br />

Rückfragehinweis:<br />

ÖBB-Holding AG<br />

Mag. Bettina Gusenbauer<br />

Konzernkommunikation<br />

Tel 0664 617 36 55<br />

E-Mail: bettina.gusenbauer@oebb.at<br />

20


Internationale Pädagogische Werktagung<br />

am 14. Juli <strong>2008</strong> Universität Salzburg<br />

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, lautet eine afrikanische<br />

Weisheit. Kinder und Jugendliche ins eigenständige Leben zu begleiten gelingt<br />

umso besser, wenn die daran Beteiligten am gleichen Strick ziehen.<br />

Wie sieht die Realität in den einzelnen Erziehungsbereichen faktisch aus? Sind<br />

Eltern in der Tat mit ihren Kids überfordert? Haben Kindergarten und Schule<br />

überhaupt einen Erziehungsauftrag? Sollen sie nicht vielmehr unterrichten<br />

und bilden? Und: Wie lässt sich zwischen den verschiedenen Erziehungsinstitutionen<br />

ein stärkerer Schulterschluss erzielen?<br />

Wie alle Jahre werden hochkarätige<br />

ReferentInnen nach<br />

Salzburg kommen (Martina<br />

Beham-Rabanser, Klaus<br />

Schneewind, Wolfgang Liegle,<br />

Maya Götz, Werner Leixnering,<br />

Anton A. Bucher u.a.), die in<br />

Vorträgen und Arbeitskreisen<br />

die Realität von Familie, Kindergarten,<br />

Schule, außerschulischer<br />

Betreuung und Medien<br />

beleuchten.<br />

Information und Anmeldung:<br />

Internationale<br />

Pädagogische Werktagung<br />

Raiffeisenstraße 2, A-5061<br />

Elsbethen/Salzburg<br />

Tel. 0043/(0)662/8047-7511<br />

Mail: pwt@bildung.kirchen.net<br />

http://pwt.kirchen.net<br />

21


Foto: Unisono<br />

„Enthinderte Sexualität“<br />

Kongress am 9. und 10. April im Ursulinenhof<br />

Sexualität ist ein zentraler Aspekt des<br />

Menschseins, der auch Menschen mit Behinderungen<br />

nicht vorenthalten bleiben<br />

darf. Menschen mit Behinderung haben es<br />

aber in der Regel nicht leicht, ihre Sexualität<br />

entsprechend zu leben und häufig wird<br />

Menschen mit Behinderung gar abgesprochen,<br />

sexuell aktiv sein zu können. Im Zusammenhang<br />

mit Behinderung und Sexualität<br />

gibt es überdies auch nach wie vor viele<br />

Unsicherheiten, offene Fragen und Tabus.<br />

Der Verein Senia, die Interessenvertretung<br />

Sozialunternehmen (IVS) sowie die Abteilung Soziales des Landes OÖ veranstalten<br />

am 9. und 10. April <strong>2008</strong> im Linzer Ursulinenhof einen hochkarätig besetzten<br />

Kongress zu dieser Thematik unter dem Titel „Enthinderte Sexualität“.<br />

Dieser Kongress soll vor allem dazu beitragen, die Öffentlichkeit für die Situation<br />

und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung im Bereich der Sexualität<br />

zu sensibilisieren und wird auch wertvolle Impulse für die weitere Arbeit<br />

zur Enthinderung der Sexualität von Menschen mit Behinderung geben.<br />

Namhafte Expert/innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wie z.B.<br />

Dr. Aiha Zemp, Lothar Sandfort, Nina de Vries, Constanze Hill oder Dr. Dieter<br />

Schmutzer werden die Inhalte dieses Kongresses gestalten. Die bekannteste<br />

Sexpertin Österreichs, Prof. Dr. Gerti Senger wird in ihrem Eröffnungsreferat<br />

über “Die Lust sich zu spüren“ sprechen.<br />

Spannende Themen der zahlreichen angebotenen Vorträge und Workshops<br />

sind z.B. Sexualassistenz, Frausein mit Behinderung, Elternschaft mit Behinderung,<br />

Sexualberatung, Homosexualität und Behinderung, Auswirkungen<br />

von Medikamenten auf das Sexualleben und Sinnlichkeit mit Sinnesbehinderung.<br />

Für Menschen mit Beeinträchtigung/Lernschwierigkeiten werden<br />

spezielle Workshops angeboten.<br />

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Josef Bauer. Eröffnet wird der<br />

Kongress am 9. April um 9 Uhr im Festsaal des Ursulinenhofs.<br />

Das detaillierte Kongressprogramm ist im Internet unter www.senia.at zu<br />

finden, wo man sich auch anmelden kann.<br />

22


Europe in Action:<br />

Bildung für alle !<br />

Wie funktioniert der gemeinsame Schulunterricht<br />

von behinderten und nichtbehinderten<br />

Kindern? Vor welchen Herausforderungen<br />

stehen wir in Österreich und<br />

welche Rolle spielt die inklusive Bildung<br />

in Europa? International anerkannte Experten<br />

wie Bernd Schilcher, Andreas Hinz, Ines<br />

Boban (D), Gordon Porter (Kanada) oder<br />

Mark Vaughan (UK) werden gemeinsam<br />

mit jungen Menschen mit intellektueller<br />

Behinderung und ihren Eltern bei der europäischen<br />

Konferenz „Europe in Action“ von<br />

10. bis 12. April im Kardinal König Haus in<br />

Wien darüber informieren. Das detaillierte<br />

Programm der Konferenz zu dem die<br />

Lebenshilfe Österreich einlädt finden Sie<br />

unter www.EuropeInAction.org<br />

Heilpädagogischer<br />

Kongress <strong>2008</strong><br />

Die Heilpädagogische Gesellschaft Österreich<br />

veranstaltet alle zwei Jahre ihren<br />

großen heilpädagogischen Kongress mit<br />

internationaler Beteiligung.<br />

Die Heilpädagogische Gesellschaft Wien,<br />

die mit der Organisation dieser Veranstaltung<br />

betraut wurde, wird den Kongress in<br />

Kooperation mit dem Institut für Bildungswissenschaft<br />

der Universität Wien von<br />

22. bis 24. Mai <strong>2008</strong> im Kongresszentrum<br />

Hofburg in Wien ausrichten.<br />

Eine Einführung in das Kongressthema und Themenschwerpunkte finden Sie<br />

unter http://www.heilpaedagogischerkongress08.info/html/home.html<br />

Informationen über die Heilpädagogische Gesellschaft Österreich erhalten Sie<br />

unter www.heilpaedagogik.at<br />

23


<strong>Miteinander</strong> bei der integra <strong>2008</strong><br />

Die integra®, Österreichs führende Fachmesse für die Anliegen von pflegebedürfigen<br />

Senioren/innen und behinderten Menschen, deren Angehörige und<br />

alle Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, findet von 17. – 19.<br />

September <strong>2008</strong> auf 14.000 m² in Österreichs größter Messehalle, dem Messezentrum<br />

Neu in Wels statt. Auch der Verein <strong>Miteinander</strong> und die <strong>Miteinander</strong><br />

GmbH werden sich diesmal mit einem Stand an der integra beteiligen. Näheres<br />

über die integra®, finden Sie unter : www.integra.at.<br />

Das Ziel der Fachmesse ist die Verbesserung der Lebensqualität von betroffenen<br />

Menschen und deren Angehörigen. Ein besonderes Highlight auf der<br />

integra® <strong>2008</strong> ist das forum integra®. Diese Plattform mit täglich wechselnden<br />

Schwerpunkten – forum unterstützte Kommunikation, forum Gehirn,<br />

forum Pflegende Angehörige – lädt zu fachspezifischen Vorträgen ein.<br />

24


Organisationsentwicklung für und<br />

von Menschen mit Behinderung<br />

Der Umgang mit Behinderungen stellt nicht nur besondere Herausforderungen<br />

an Menschen, sondern auch an Organisationen, Prozesse und Entscheidungsstrukturen.<br />

Um eine internationale Diskussion zu diesem Thema<br />

anzuregen, wurde eine Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Organisationsentwicklung<br />

und Gruppendynamik der IFF Wien, dem Bundessozialamt<br />

Wien und dem BMSK ins Leben gerufen.<br />

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vienna Dialogue on Organizational Development“<br />

wird das Beraterpaar William und Victoria Bruckner einen Vortrag<br />

und einen Workshop zum Thema „Herausforderungen der Organisationsentwicklung<br />

in Organisationen, welche für und von Menschen mit Behinderungen<br />

geführt werden“ abhalten. Beide stammen aus den USA, sind jedoch bereits<br />

seit vielen Jahren auch in Europa als Berater und Vortragende vor allem zur<br />

Thematik Peer Counseling tätig. Aufgrund ihrer Erfahrung durch verschiedene<br />

Perspektiven und Zugänge zum Thema behinderte Menschen in Organisationen<br />

und ihrer internationalen Ausrichtung, können sie viel zu einem<br />

besseren Verständnis der Thematik beitragen.<br />

Der kostenlose Vortrag wird am 19. Mai <strong>2008</strong> im Skydome des Wiener Hilfswerks,<br />

Schottenfreldgass29, 1070 Wien stattfinden, der Workshop kostet<br />

€ 250,- und findet am 20. Mai <strong>2008</strong> am gleichen Ort von 9 bis 17 Uhr statt.<br />

Nähere Informationen zur Veranstaltung, sowie zu Ort und Zeit entnehmen<br />

Sie bitte dem beigefügten Programm.<br />

Anmeldung sowohl für den Vortrag als auch den Workshop sind zu richten an:<br />

nikolas.hochstoeger@uni-klu.ac.at, Tel.:<strong>01</strong>/5224000-212.<br />

25


Karin Seidling<br />

Forum „Lebenskultur mit Behinderung“<br />

Das Forum „Lebenskultur mit Behinderung“ ist eine Plattform, die Vertreter/innen<br />

von Selbsthilfegruppen, Interessenvertretungen aus Einrichtungen sowie<br />

von Eltern/ und Angehörigen von Menschen mit Behinderung umfasst.<br />

Der Zweck dieses Forums besteht im gegenseitigen Austausch über behinderungsspezifische<br />

Themen, mit der Zielsetzung, zur Bewußtseinsbildung beizutragen.<br />

Es soll jedoch nicht unmittelbar nach außen wirken, etwa im Sinne<br />

eines politischen Engagements.<br />

Hervorgegangen ist das Forum „Lebenskultur mit Behinderung“ aus der „Arbeitsgemeinschaft<br />

der OÖ. Behindertenorganisationen“, die 1986 mit dem Ziel<br />

gegründet worden war, gemeinsam bestimmte behinderungsspezifische Forderungen<br />

auf politischer Ebene durchzusetzen.<br />

In den 90er Jahren stellte sich zunehmend die Frage nach dem Selbstverständnis<br />

dieser Arbeitsgemeinschaft, bis sich schließlich im Jahre 1999 drei<br />

Untergruppen herauskristallisierten, die auch bisher schon da gewesen, aber<br />

nicht so deutlich unterschieden worden waren:<br />

- die Gruppe der Betroffenen selbst<br />

- die Gruppe von deren Eltern und Angehörigen und schließlich<br />

- die Gruppe der Dienstleister (= der Anbieter von Dienstleistungen für Menschen<br />

mit Behinderung).<br />

Diese drei Untergruppen wurden nunmehr in der „ARGE BAnD“, der „Arbeitsgemeinschaft<br />

Betroffene - Angehörige - Dienstleister“ zusammengefasst. Es<br />

wurde klar, dass jede dieser Untergruppen ganz spezifische Interessen hatte,<br />

die sich von denen der beiden anderen deutlich unterschieden. - Die einzelnen<br />

Untergruppen sollten nun ihre Anliegen, Anregungen und Bedürfnisse<br />

herausarbeiten und diese dann ins Plenum der ARGE BAnD einbringen, deren<br />

Leitung sich aus jeweils einer Vertreterin der drei Untergruppen zusammensetzte.<br />

Diese Struktur wurde dann bis 2007 beibehalten. Dann verließen die Dienstleister,<br />

die inzwischen eine eigene Interessengemeinschaft für ihre speziellen<br />

Anliegen gegründet hatten, die ARGE BAnD, weil sie in ihr keine Anregungen<br />

für sich mehr finden konnten.<br />

Die beiden anderen Untergruppen wollten jedoch weiterarbeiten und gründeten<br />

zu diesem Zweck das Forum „Lebenskultur mit Behinderung“.<br />

26


Dieses Forum trifft sich 4mal jährlich zu bestimmten, zu Beginn des Jahres<br />

festgelegten Themenschwerpunkten. Die Zusammenkünfte finden jeweils am<br />

Vormittag statt und dauern in der Regel ca. drei Stunden.<br />

Für <strong>2008</strong> sind u.a. folgende Themen geplant:<br />

- Leben an der Armutsgrenze - Grundsicherung<br />

- Sexualität<br />

- Behinderung in Politik und Gesellschaft<br />

Dem Forum „Lebenskultur mit Behinderung“ können sich Selbsthilfegruppen,<br />

Interessenvertretungen aus Einrichtungen sowie Gruppierungen von Eltern<br />

und Angehörigen von Menschen mit Behinderung anschließen.<br />

Kontaktadresse: Regina.Hoermanseder@liwest.at<br />

Workshop mit Günther Patoczka beim<br />

Freizeitclub Ried des Vereins <strong>Miteinander</strong><br />

Der Künstler Günther<br />

Patoczka erarbeitete mit<br />

den TeilnehmerInnen<br />

des Freizeitclubs Ried<br />

des Vereins <strong>Miteinander</strong><br />

am 9. Februar <strong>2008</strong> den<br />

ersten Schritt zur Realisierung<br />

seiner Idee:<br />

freies Gestalten von Bildern,<br />

die später auf Würfel<br />

geklebt und öffentlich<br />

ausgestellt werden. Interessierte<br />

und engagierte<br />

Teilnehmer/innen an diesem<br />

Workshop, der im Keller der Landesmusikschule Ried abgehalten wurde,<br />

waren auch die Mitglieder einer Firmgruppe aus Neuhofen im Innkreis.<br />

Der Freizeitclub Ried trifft sich jeden zweiten Samstag um von 14 bis 18 Uhr in<br />

der Landesmusikschule Ried im Innkreis, Konviktstraße 8.<br />

Nähere Infos über den Freizeitclub Ried gibt es unter: 0650 / 55 47 508<br />

27<br />

Photo: Dr. Eduard Jungwirth


Erna und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth mit<br />

der Humanitätsmedaille ausgezeichnet<br />

v.l.n.r.: Soziallandesrat Josef Ackerl, Erna Jungwirth, Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth und<br />

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Überreichung der Humanitätsmedaille<br />

Am 12. Dezember überreichten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und<br />

Soziallandesrat Josef Ackerl die von der oberösterreichischen Landesregierung<br />

an Erna und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth verliehene Humanitätsmedaille.<br />

Es ist das erste Mal, dass Humanitätsmedaillen an ein Ehepaar verliehen<br />

wurden.<br />

Landesrat Ackerl wies in seiner Laudatio darauf hin, dass das Ehepaar Jungwirth<br />

vor allem im Bereiche der Integration von behinderten Menschen in die<br />

Gesellschaft entscheidende Fortschritte ermöglicht hat.<br />

Für Erna und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth ist die Integration von Menschen<br />

mit Behinderung in die Gesellschaft ein klares Ziel.<br />

Für ihren Sohn Georg Jungwirth, der mit Down Syndrom zur Welt gekommen<br />

ist, und damit auch für behinderte Menschen im allgemeinen haben sie folgendes<br />

erreicht:<br />

28


- Integration von behinderten Kindern im Kindergarten in Neuhofen i. Innkreis<br />

- Integrative Klasse in der Volksschule Neuhofen im Innkreis, damit überhaupt<br />

erste integrative Klasse in einer oberösterreichischen Volksschule.<br />

- Fortführung der integrativen Klasse in der Hauptschule in Ried i. Innkreis<br />

- Initiative zur Errichtung einer Geschützten Werkstätte (BBRZ) in Ried i. Innkreis.<br />

- „Erweitere Zielgruppe“ in der Geschützten Werkstätte (BBRZ): auf Initiative<br />

von Erna und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth Bildung einer „erweiterten<br />

Zielgruppe“ für Menschen mit Behinderung, die die Soll–Leistung noch<br />

nicht erbringen können. Eine „erweiterte Zielgruppe“ gibt es nur in Ried im<br />

Innkreis.<br />

- Initiative zur Einrichtung eines Elternbeirates in der Geschützten Werkstätte.<br />

Einen Elternbeirat gibt es nur für die Geschützte Werkstätte in Ried i. Innkreis<br />

- Mitarbeit im Arbeitskreis „Integration von Menschen mit Behinderung in<br />

den ersten Arbeitsmarkt“<br />

- Initiative zur Realisierung des – jetzt bereits sehr erfolgreichen - Freizeitclub<br />

Ried des Vereines <strong>Miteinander</strong>. Zielsetzung: behinderte und nichtbehinderte<br />

Menschen verbringen ihre Freizeit miteinander.<br />

Georg Jungwirth und Dkfm. Dr. Eduard Jungwirth sind Musiker der Jazzband<br />

„TOGETHER“ (Bandleader Gerald Endstrasser), die unter der Grundeinstellung<br />

„Viele Grenzen existieren in Wirklichkeit nur in unseren Köpfen“ bisher<br />

fast 100 Gigs gespielt und 4 CDs herausgebracht hat.<br />

29


Übersicht<br />

Übersicht<br />

aller<br />

aller<br />

Dienstleistungen<br />

Dienstleistungen<br />

der<br />

der<br />

<strong>Miteinander</strong><br />

<strong>Miteinander</strong><br />

GmbH<br />

GmbH<br />

Zentrale der <strong>Miteinander</strong> GmbH<br />

Rechte Donaustr. 7, 7, 4020 Linz<br />

Tel.: (0732) 78 78 20 20 00, Fax: DW 33 33<br />

Geschäftsführung: DW 27 27<br />

Öffentlichkeitsarbeit: DW 25 25<br />

Lohnverrechnung/Buchhaltung: DW 21/22<br />

Mail: office@miteinander.com<br />

Internet: www.miteinander.com<br />

Arbeitsassistenz (AASS)<br />

Berufliche und und soziale soziale Integration<br />

Ziel: Ziel: erster erster Arbeitsmarkt, Perspektiven, Hilfe Hilfe bei bei der der<br />

aktiven aktiven Arbeitssuche, Einschulung am am Arbeitsplatz<br />

Schillerstr. 53/1, 4020 Linz,<br />

Anlehre Tel.: (0732) zur 65 Bürokauffrau/zum 89 22,Fax DW 20, Bürokaufmann<br />

Aus- Mail: und aass.linz@miteinander.com<br />

Weiterbildung, berufliche Qualifizierung<br />

und Standort Integration, Gmunden Persönlichkeitsentwicklung nach der<br />

Pflichtschule<br />

Kaltenbrunerstr. 45, 4810 Gmunden<br />

Tel.: (07612) 77 8 72, Fax DW 21<br />

Beratend, Mail: office.gm@miteinander.com<br />

begleitende Frühförderung (FF)<br />

Richtet sich an Familien mit entwicklungsverzögerten<br />

Standort oder Riedbehinderten<br />

Kindern (ab der Geburt).<br />

Beratung Bahnhofstr. und 43, Förderung 4910 Riedder<br />

Entwicklung des Kindes<br />

Tel.: (07752) 86 4 70, Fax: DW 20<br />

Bildung, Mail: office.ried@miteinander.com<br />

Beschäftigung und Betreuung (BBB)<br />

nach der Schule; Ziel: Motivation zur Selbständigkeit<br />

Mobiler Hilfsdienst<br />

in den Zonen Holzwerkstatt, Kreativität, EDV, Küche,<br />

Mobile Betreuung und Hilfe für SeniorenInnen,<br />

Individualförderung<br />

Individuelle Hilfen<br />

Dauphinestr. 94, 4030 Linz,<br />

Daten-Highway (DHW)<br />

Tel.: (0732) 30 40 44, Fax DW 4<br />

Beschäftigungsangebot für Menschen, die behinde-<br />

Mail: mohi.linz@miteinander.com<br />

rungsbedingt auf spezielle EDV- Adaptionen angewiesen<br />

Standort sind Wels<br />

Rainerstr. 3, 4600 Wels<br />

Familienberatung Tel.: (07242) 69 2 10, mit Fax: Schwerpunkt DW 20 Integration<br />

für Mail: Menschen office.wels@miteinander.com<br />

mit Behinderung und/oder deren Angehörige.<br />

Rechtliche, psychologische, pädagogische, soziale<br />

und Standort wirtschaftliche Steyr Beratung<br />

Arbeiterstr. 16, 4400 Steyr<br />

Individualförderung Tel.: (07252) 42 0 03, (IFÖ) Fax: DW 2<br />

Hilfestellung Mail: office.steyr@miteinander.com<br />

im Sinne einer persönlichen Weiterentwicklung,<br />

Anlehre Kulturtechniken, Motorik, Kommunikation (ab dem<br />

Schulalter) Aus- und Weiterbildung, berufliche Qualifizierung<br />

und Integration, Persönlichkeitsentwicklung nach der<br />

Mobile Pflichtschule Begleitung (MB)<br />

unterstützt Rechte Donaustr. Menschen 7, 4020 mit Linz Beeinträchtigung von der<br />

Kindheit Tel.: (0732) bis 78 zum 20 hohen 00 DW Alter 13/15/16 in ihrer vertrauten Umgebung<br />

Mail: bei anlehre.linz@miteinander.com<br />

der Bewältigung des Alltags und bietet deren<br />

Angehörigen Entlastung<br />

Standort Wels<br />

Mobiler Rainerstr. Hilfsdienst 3, 4600 Wels,<br />

Mobile Tel.: (07242) Betreuung 69 2 10, und Fax: Hilfe DW (MBH) 20 für Senior/innen,<br />

Individuelle Mail: office.wels@miteinander.com<br />

Hilfen (IH), Heimhilfe (HH)<br />

Persönliche Standort Steyr Assistenz am Arbeitsplatz (PAA)<br />

Begleitung Arbeiterstr. am 16, Weg 4400 zwischen Steyr, Wohnung und Arbeitsstelle<br />

Tel.: oder (07252) Ausbildungsort, 42 0 03, Fax Assistenzleistungen DW 2<br />

beim Essen,<br />

An- Mail: und office.steyr@miteinander.com<br />

Ausziehen, beim Toilettengang, etc.<br />

Wohnen<br />

Wohnen<br />

Wohnformen für Menschen mit Assistenz- und Beglei-<br />

Wohnformen für Menschen mit Assistenz- und Begleitungsbedarftungsbedarf<br />

Rechte Donaustr. 7, 4020 Linz,<br />

Tel.: (0732) 78 20 00 DW 26<br />

Mail: wohnen@miteinander.com<br />

Persönliche Standort Linz Assistenz Rechte am Donaustraße Arbeitsplatz<br />

Begleitung Rechte Donaustraße am Weg zwischen 7, 4020 Linz Wohnung und Arbeitsstelle<br />

Tel.: oder (0732) Ausbildungsort, 78 20 00, Fax: Assistenzleistungen DW 33<br />

beim Essen,<br />

An- Anlehre: und Ausziehen, DW 11/15/16 bei Toilette, (anlehre.linz@miteinander.com)<br />

etc.<br />

Schillerstr. BBB (Fabrikstr. 53, 4020 2): DW Linz30/32<br />

(bbb@miteinander.com)<br />

Tel.: Wohnen: (0732) DW 65 89 26 22 (wohnen@miteinander.com)<br />

DW 12<br />

Mail: Mobile paa@miteinander.com<br />

Begleitung: DW 18 (mb.linz@miteinander.com)<br />

Beratend Standort Begleitende Linz Schillerstraße Frühförderung<br />

Richtet Schillerstraße sich an Familien 53, 4020 Linz mit entwicklungsverzögerten<br />

Arbeitsassistenz: oder behinderten Tel.: (0732) Kindern 65 89 22, (ab Fax: der Geburt). DW 20<br />

Beratung (aass.linz@miteinander.com)<br />

und Förderung der Entwicklung des Kindes<br />

PAA: Tel.: (0732) 65 89 22-12, Fax: DW 20<br />

Standort (paa@miteinander.com)<br />

Linz<br />

Schillerstr. IFÖ: Tel.: (0732) 53/3, 4020 66 33 Linz 24, Fax: (0732) 66 05 93<br />

Tel.:(0732) (if@miteinander.com)<br />

66 33 28, Fax: 66 05 93<br />

Mail: Frühförderung: ff.linz@miteinander.com<br />

Tel.: (0732) 66 33 28, Fax: (0732) 66 05 93<br />

Standort<br />

(ff.linz@miteinander.com)<br />

Gmunden<br />

Kaltenbrunerstr.<br />

Familienberatung:<br />

45,<br />

Tel.:<br />

4810<br />

(0732)<br />

Gmunden<br />

60 35 33, Fax: DW 20<br />

Tel.:<br />

(fb@miteinander.com)<br />

(07612)77 8 72 DW 33<br />

Mail: office.gm@miteinander.com<br />

Standort Linz Dauphinestraße<br />

Mobile Dauphinestr. Begleitung 94, 4030 für Menschen Linz, mit Behinderung<br />

unterstützt Tel.: (0732) Menschen 30 40 44, Fax mit DW Behinderung 4 von der Kindheit<br />

bis Mail: zum mohi.linz@miteinander.com<br />

hohen Alter in ihrer vertrauten Umgebung bei<br />

der Mobile Bewältigung Betreuung des u. Alltags Hilfe, Heimhilfe, und bietet Individuelle deren Angehöri- Hilfen<br />

gen Entlastung<br />

Standort Linz J.W.Kleinstraße<br />

Rechte J.W.Kleinstr. Donaustr. 9-11, 7, 4040 4020 Linz-Biesenfeld<br />

Linz<br />

Tel.: (0732) 0732/94 78 41 20 10 00 DW 18<br />

Mail: mb.linz@miteinander.com<br />

dhw@miteinander.com<br />

Daten-Highway<br />

Standort Wels<br />

Rainerstr. 3, 4600 Wels<br />

Standort Gmunden<br />

Tel.: (07242) 69 2 10, Fax: DW 20<br />

Kaltenbrunerstr. 45, 4810 Gmunden<br />

Mail: office.wels@miteinander.com<br />

Tel.: (07612) 77 8 72, Fax DW 21<br />

Standort Mail: office.gm@miteinander.com<br />

Steyr<br />

Arbeiterstr. FF: DW 37 (ff.gm@miteinander.com)<br />

16, 4400 Steyr<br />

Tel.: AASS: (07252) DW 30 42 (aass.gm@miteinander.com)<br />

0 03, Fax: DW 2<br />

Mail: Anl: office.steyr@miteinander.com<br />

DW 41 (anlehre.gm@miteinander.com)<br />

MB: DW 43 (mb.gm@miteinander.com)<br />

Familienberatung mit Schwerpunkt Integration<br />

für Standort Menschen Riedmit<br />

Behinderung und/oder deren Angehörige,<br />

Bahnhofstr. rechtliche, 43, psychologische, 4910 Ried pädagogische, soziale<br />

und Tel.: wirtschaftliche (07752) 86 4 70, Beratung Fax: DW 20<br />

Schillerstr. Mail: office.ried@miteinander.com<br />

53/5, 4020 Linz<br />

Tel.: Arbeitsassistenz<br />

(0732) 60 35 33, Fax: DW 20<br />

Mail: fb@miteinander.com<br />

Standort Wels<br />

Daten-Highway<br />

Rainerstr. 3, 4600 Wels<br />

Beschäftigungsangebot für Menschen, die behinde-<br />

Tel.: (07242) 69 2 10, Fax: DW 20<br />

rungsbedingt auf spezielle EDV- Adaptionen angewiesen<br />

Mail: office.wels@miteinander.com<br />

sind<br />

Anlehre: DW 12/13 (anlehre.wels@miteinander.com)<br />

J.W.Kleinstr. 9-11, 4040 Linz-Biesenfeld<br />

Mobile Begleitung (mb.wels@miteinander.com)<br />

Tel.: 0732/94 41 10<br />

Individuelle Hilfen (mohi.wels@miteinander.com)<br />

Mail: dhw@miteinander.com<br />

Standort Steyr<br />

BBB: Bildung, Betreuung und Beschäftigung<br />

Arbeiterstr. 16, 4400 Steyr<br />

nach der Schule; Ziel: Motivation zur Selbständigkeit<br />

Tel.: (07252) 42 0 03, Fax: DW 2<br />

in den Zonen Holzwerkstatt, Kreativität, EDV, Küche,<br />

Mail: office.steyr@miteinander.com<br />

Individualförderung<br />

Anlehre: DW 14 (anlehre.steyr@miteinander.com)<br />

Fabrikstr. 2, 4020 Linz,<br />

Mobile Begleitung (mb.steyr@miteinander.com)<br />

Tel.: (0732) 78 20 00 DW 30/32<br />

Mobile Betreuung u.Hilfe, Heimhilfe, Individuelle Hilfen<br />

Mail: bbb@miteinander.com<br />

(mohi.steyr@miteinander.com)


MITEINANDER-Freizeitclub<br />

Mitglieder sind einfach besser dran.<br />

Name:<br />

Straße:<br />

PLZ/Ort:<br />

Telefon:<br />

E-Mail:<br />

Freizeitclub Linz:<br />

jeden Donnerstag um 18.00 Uhr (ausgenommen an schulfreien Tagen)<br />

Ort: im BBB, Fabrikstraße 2<br />

Nähere Auskünfte bei:<br />

Susanne Martincsevics, Tel.: 07434/44 316<br />

Dieter Andlinger, Tel.: 0676/5392472<br />

E-Mail: andlinger_dieter@hotmail.com<br />

Freizeiclub Ried:<br />

jeden zweiten Samstag um 14.00 Uhr<br />

Ort: Altes Wohnhaus der Lebenshilfe, Riedbergstraße 1<br />

Nähere Auskünfte bei:<br />

Alexandra Reichenwallner, Tel.: 0650/ 82 17 187<br />

Kurt Wösner, Tel.: 07752/20 917<br />

MITEINANDER-Ombudsmann<br />

Bei behindertenspezifischen Anliegen, Fragen oder Problemen,<br />

wenden Sie sich bitte an den Ombudsmann des Vereins <strong>Miteinander</strong><br />

Mag. Hermann Wögerer, Tel.: 0664/3074887,<br />

E-mail: waltraudhermann.woegerer@aon.at<br />

Ich werde Mitglied im Verein <strong>Miteinander</strong>, weil<br />

- der Verein dafür sorgt, dass Menschen mit und ohne Behinderung<br />

MITEINANDER leben, lernen und arbeiten können.<br />

- ich die Dienstleistungen der <strong>Miteinander</strong> GmbH schätze.<br />

- ich zu ermäßigten Tarifen neue Impulse von Vereinsvorträgen oder<br />

Seminaren mit nach Hause nehmen kann.<br />

- ich die Vereinszeitschrift „<strong>Miteinander</strong>” kostenlos zugestellt bekomme.<br />

- ich die Zeitschrift „behinderte menschen“ vergünstigt abonnieren kann.<br />

ab sofort<br />

ab........(Datum)<br />

An den<br />

Verein <strong>Miteinander</strong><br />

Postgebühr<br />

zahlt<br />

Empfänger<br />

Rechte Donaustraße 7<br />

4020 Linz


P.b.b. Erscheinungsort Linz, Verlagspostamt<br />

4020 Linz<br />

02Z031761M<br />

Absender: Verein <strong>Miteinander</strong> und<br />

<strong>Miteinander</strong> GmbH, Rechte Donaustr. 7<br />

ich möchte<br />

die Verwirklichung einer gemeinsamen Lebenswelt<br />

behinderter und nichtbehinderter Menschen unterstützen und<br />

Mitglied im Verein MITEINANDER werden. Mein Jahresbeitrag<br />

beträgt Euro 30,- bzw. Euro 10,- (Schüler/Studenten mit Nachweis).<br />

Gratisbezug der Zeitschrift MITEINANDER<br />

mit einer Spende in der Höhe von Euro.............. auf das Spendenkonto<br />

der Hypo Oö, Blz 54000, Kontonr. 373522 beitragen.<br />

ein Inserat in der Vereinszeitschrift MITEINANDER schalten.<br />

Gute Werbewirkung - kleiner Preis: Euro 189,-/Euro 284,-/Euro 378,-<br />

(Viertel/Halb/Ganze Seite) zzgl 5% Werbeabgabe plus 10% Mwst<br />

die Vereinszeitschrift MITEINANDER kostenlos beziehen.<br />

Heft 1 / <strong>2008</strong>, 22. Jahrgang. Medieninhaber und Herausgeber: Verein <strong>Miteinander</strong><br />

und <strong>Miteinander</strong> GmbH, 4020 Linz, Rechte Donaustraße 7, Tel.: 0732 / 782000,<br />

E- Mail: office@miteinander.com, Redaktion: Mag. Wolfgang Glaser,<br />

Layout: Tobias Aichinger / Druck: Trauner<br />

den Video - Film “Verein MITEINANDER - Gemeinsam Leben, Lernen, Arbeiten”<br />

um Euro 18,20,- (inkl. Versandspesen) bestellen.

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