Kulturhauptstadt 2010!? - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

Kulturhauptstadt 2010!? - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

2

Liebe Leserinnen

und Leser,

Reiner Schwalm

10 Jahre sind unsere IN-Stadtmagazine

im letzten Jahr geworden.

„Wir in…“ erscheint

alle zwei Monate und berichtet

seit nunmehr einer Dekade verlässlich,

kompetent und umfangreich

über die lokalen Ereignisse

in den einzelnen

Stadtbezirken, „Wir in Dortmund“

berichtet darüber hinaus

jeweils als Extra-Heft über

ganz Dortmund. Inzwischen

drucken wir 135.000 Exemplare

unseres Magazins - und das alle

zwei Monate, sechsmal im Jahr,

immer nah an den Menschen,

immer nah an den aktuellen

Ereignissen vor Ort.

Leser wie Anzeigenkunden

wissen den unaufdringlichen

Service zu schätzen: Zwei Monate

lang ist das jeweils aktuelle

Heft im wahren Sinn des Wortes

greifbar - beim Einkauf in

den lokalen Geschäften, auf

dem Flur beim Behördengang

oder im Restaurant.

Regelmäßig werden unsere

„IN-Magazine“-Ständer oder

die ausgelegten Hefte im Kassenbereich

der Geschäfte nachgelegt

- jederzeit griffbereit und

immer gefüllt mit den wesentlichen

Ereignissen vor Ort. Das

Internet gewinnt in der Gesellschaft

immer mehr an Bedeutung,

natürlich auch für die

„IN-Stadtmagazine.“

Der Internetauftritt „www.instadtmagazine.de“

wächst kontinuierlich.

Immer mehr Leser

wollen tagesaktuell wissen, was

sich in ihrem Stadtteil tut, welche

spannende Geschichte wie

am nächsten Tag weiterläuft.

Warum haben wir diese Erfolge

und unser Wachstum erzielt?

Natürlich in erster Linie des-

halb, weil Sie uns als kompetente

Berichterstatter aus Ihrem

lokalen Umfeld schätzen. Zu-

gleich haben wir in den letzten

Jahren die Qualität unseres

Magazins kontinuierlich gesteigert.

Jetzt haben wir eine neue

Qualitätsoffensive gestartet. Sie

halten mit diesem Heft eine

Ausgabe in Händen, die erstmals

im Innenteil auf mehreren

Seiten Berichte über den Wirtschaftsstandort

Dortmund enthält.

Die Seiten „Geld und Wirtschaft

IN Dortmund“ werden

künftig im Innenteil eines jeden

Heftes zu finden sein und

über Dortmund mit seinen

Banken, Versicherungen und

innovativen Unternehmen berichten.

Verantwortlich zeichnet

dafür unser neues Redaktionsmitglied

Heiner Garbe. Der

54-jährige Wirtschaftsjournalist

und bekennender Oespeler

gehört seit Anfang Januar zu

unserem Team. Los geht es auf

unseren neuen Wirtschaftsseiten

mit dem Start einer Geldanlage-Serie,

der Vorstellung des

Unternehmens „Vison Lichttechnik“

und einer lesenswerten

Geschichte vom schnellen

Unser neues Redaktionsmitglied

Heiner Garbe

Niedergang eines traditionsreichen

Mengeder Unternehmens.

Natürlich finden Sie hier auch

weitere wesentliche Wirtschaftsnachrichten

aus Dortmund.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Reiner Schwalm

(Herausgeber)


Buchtipps aus Ihrer Bibliothek Hombruch

Jordan, Toni:

Tausend kleine

Schritte

Piper, 16,95

Grace Vandenbergs Leben ist von

zwanghaftem Zählen bestimmt. Sie

kennt genau die Anzahl der Schritte

von ihrer Wohnung zu ihrem Lieblingscafé

und isst ihren Kuchen nur

in 10 Stücke geteilt. Wenn sie einkauft,

dann immer nur 5 oder 10

Teile von jedem Artikel. Sie arbeitet

nicht mehr als Lehrerin, da sie sich

konzentrieren muss auf das Zählen

und die Ordnung in ihrem Leben.

Doch dann lernt sie im Supermarkt

„Es überrascht mich immer wieder,

dass selbst junge Menschen

glauben, ihre Zähne würden von

Natur aus irgendwann ausfallen“,

versucht Frau Dr. Haarmann ein

scheinbar immer noch häufiges

Vorurteil auszuräumen. Mit nur

minimalem Aufwand ist es heute

möglich, ein Leben lang ohne

Füllungen und Zahnersatz

auszukommen. „Die Bezeichnung

Prophylaxe umfasst alle vorbeugenden

Maßnahmen, um Erkran-

kungen der Zähne und des Zahnhalteapparates,

also Karies und

Parodontitis, zu verhindern“, erklärt

die Zahnärztin aus Dortmund

Kirchhörde. Durch verantwortungsvolle

Prophylaxe lassen

sich nicht nur spätere Folgen und

damit verbundene Kosten vermeiden:

Auch das Risiko für andere

Leiden, etwa des Herz-Kreislauf-

Systems sinkt. Daher bietet Frau

Dr. Haarmann in ihrer Praxis ein

systematisches Prophylaxe-Kon-

Prophylaxe schützt vor Zahnverlust

Seamus kennen

und verliebt sich

in ihn. Auf einmal

bestimmen

nicht mehr die Zahlen das Leben

von Grace. Seamus stellt ihre gesamte

Ordnung auf den Kopf. Ihm

zuliebe begibt sie sich in Therapie.

Und verändert sich sehr.

Ihr Humor und ihre Schlagfertigkeit

gehen unter dem Einfluss der

Medikamente verloren. Als Seamus

endlich hinter das Geheimnis von

Grace, Zählzwang kommt, scheint

alles vorbei.

Doch Grace will sich nicht ihr Leben

lang von ihrer Zwangsneurose

beherrschen lassen...

zept an, welches auf jeden Patienten

individuell zugeschnitten ist.

In einer über einstündigen Sitzung

erfolgt zunächst eine intensive

Diagnostik der Situation im

Patientenmund. Dieser Zustand

wird mit dem Patienten detailliert

besprochen - der Patient erhält

wertvolle Pflegetipps, die anschließend

in derselben Sitzung

mit Hilfe der Prophylaxe-Assis-

tentin trainiert werden. Es folgen

die Entfernung von harten und

weichen Zahnbelägen wie Zahnstein

oder Nahrungsresten, sowie

von Verfärbungen z.B. durch Kaffee

oder Nikotin. Im Anschluss

erfolgt die gründliche Politur aller

Zähne und die Reinigung der

Zahnzwischenräume, so dass der

Patient nach einer abschließenden

Fluoridierung oder Fissurenversiegelung

für die nächsten Monate

gut gerüstet ist. Damit die Zahn-

Anzeige

Randerath, Jeanette:

Fips versteht die Welt nicht mehr

Thienemann, 12,90

Der kleine Dackelterrier Fips versteht

die Welt nicht mehr. Manchmal

kläfft er wütend seine Mama

an. Dann wieder dackelt er traurig

hinter seinem Papa her. Dabei war

er immer ein fröhlicher kleiner

Prophylaxe mit Konzept

pflege auch zu Hause gut klappt,

erhält bei Frau Dr. Haarmann jeder

Zahnreinigungs-Patient gratis

sein individuelles Starter-Paket,

welches beispielsweise die benö-

Kinderbuchtipp

www.dr-haarmann.de

Hund. Aber seit seine Eltern sich

getrennt haben, fühlt er sich hin-

und hergerissen. Denn er hat beide

lieb.

Zum Glück gibt es den alten Bruno.

Der versteht, was in Fips vorgeht

und erzählt ihm eine Geschichte,

die Fips hilft, sich selbst zu verstehen.

Denn er ist nicht nur ein Teil

von seiner Mama und ein Teil seines

Papas, sondern auch etwas ganz

Eigenes und Besonderes. Ein sehr

berührendes und schön illustriertes

Buch, das Kindern ab 4 in Trennungssituationen

Hilfe leisten

kann.

Barbara West,

Zweigsbibliotheksleiterin

DR. NATALIE HAARMANN

Master of Oral Medicine in Implantology

Besondere Leistungen:

Hochwertiger Zahnersatz

Computergestützte

Implantologie

Laserbehandlung

Mo

Sprechzeiten:

8–13 Uhr & 15–20 Uhr

Di 8–13 Uhr & 15–18 Uhr

Mi 7–13 Uhr

Do 8–13 Uhr & 15–20 Uhr

Fr 7–13 Uhr

Sa 9–13 Uhr

Zahnarztpraxis

tigte Zahnpasta oder die passendenZahnzwischenraum-Bürstchen

enthält. Und wenn der

Patient das wünscht, wird er von

der Zahnarztpraxis von Frau Dr.

Haarmann regelmäßig zu seinen

Prophylaxe-Terminen eingeladen.

Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund

Tel. 02 31 – 5 30 64 10 | Fax 5 30 64 11 | info@dr-haarmann.de

3


Es ist bitterkalt, und der Winter

hat das Gut mit einer Schneedecke

überzogen. Der Schnee knirscht

gewaltig unter unseren Schuhen,

als wir über das Gelände des Gutes

Brünninghausen in Hombruch

spazieren. Begleitet werden

wir von Prof. Walter Neuhaus.

Dieser hat in den letzten zwei Jahren

nichts von seiner Energie eingebüßt

und transportiert noch

immer seine Begeisterung für

Brünninghausen in jedem Satz, in

jedem Blick.

Vor knapp zwei Jahren titelten wir

in unserer Hombrucher Ausgabe:

„Kultur(vernichtungs)hauptstadt

2010 oder Wie eine Stadt mit ihrer

Geschichte umgeht“. Der Grund

für diesen etwas boulevardesquen

Aufmacher im April 2008 war der

geplante und vermeintlich unmittelbar

bevorstehende Abriss des

Gut Brünninghausen am Rombergpark.

Das Gut diente in der Vergangenheit

der Versorgung des Schlosses

Brünninghausen. Bauherr dieser

Anlage und auch des Parks war

Freiherr Gisbert Chr. Friedrich v.

Romberg (*1773; +1859). Dieser

Gisbert kann aufgrund seiner

Entscheidung die 1. Dampfmaschine

auf einer Zeche in dieser

Region einzusetzen als Begründer

des industriellen Bergbaus gelten.

Auch war er Präfekt des Departements

Ruhr. Sein Enkel kam als

‚Toller Bomberg‘ zudem zu literarischen

Ehren.

Stadt hatte kulturellen Wert

nicht erkannt

„Das Gebäude-Ensemble war im

19. Jahrhundert mit teilweise außergewöhnlicher

Architektur entstanden

und musste sich über die

Zeit immer wieder neuen Nut-

4

Kulturhauptstadt 2010!? oder Wie Dortmund heute mit seiner Geschichte umgeht

Walter Neuhaus (r.) weist unseren

Redakteur auf die besondere

Architektur hin.

Das Gut Brünninghausen am

Beginn der RUHR.2010

Ihr Erhalt ist gesichert: die ehemalige Rentei wird

gehobene Gastronomie beherbergen.

zungen anpassen“, erzählt Walter

Neuhaus. So war ein Teil des Geländes

und der Gebäude zur Außenstelle

des städtischen Grünflächenamtes

degradiert worden,

während die ehemalige Rentei den

Studenten der WIHOGA als

Wohnheim diente. Spätestens als

diese Ende 2007 in das neue Domizil

auf der gegenüberliegenden

Straßenseite umzogen und das

alte Gebäude der WIHOGA abgerissen

wurde, schien das letzte

Stündlein für Gut Brünninghausen

geschlagen zu haben.

Um dies zu verhindern, hatte sich

seinerzeit eine Bürgerinitiative

um Walter Neuhaus, pensionierter

Professor an der Fachhochschule

Bochum und Heinz-Dieter

Haarmann vom Freundeskreis

Botanischer Garten Rombergpark

gegründet. Diese kämpften - und

kämpfen noch heute - leidenschaftlich

für den Erhalt des alten

Gutes, recherchierten die Geschichte,

trugen Zahlen, Daten

und Fakten zusammen und überzeugten

schließlich die lokale Politik

von dem kulturellen Wert der

Gebäude.

Sierau: „Die haben Recht!“

Nachdem es damals dank des Engagements

der Bürgerinitiative

einen gehörigen Aufschrei in den

Medien und der Bevölkerung gegeben

hatte, stoppte Planungsdezernent

Ullrich Sierau mit den

Worten: „Die haben Recht!“ den

Beschluss zum Abriss und rief

gleichzeitig einen so genannten

wettbewerblichen Dialog aus. In

diesem sollte ein Investor gefun-

den werden, der unter Berücksichtigung

der gewachsenen historischen

Strukturen eine

moderne Nutzung für den alten

Gutshof erarbeiten sollte.

Investor ist an Historie interessiert

Die Schwarzwaldklinik Bad Rippoldsau

Trägergesellschaft mbH

erhielt schließlich den Zuschlag

für einen großen Teil des Gelän-

Im Kuhstall (l.) soll ein Wellness-

Komplex entstehen. Im Hintergrund

überwuchert Efeu die ehemalige

Brauerei.

des. So kam es im August 2009

zur öffentlichen Unterzeichnung

des Kaufvertrages im Torhaus

Rombergpark durch Ullrich Sierau

und Mario Tampris, Geschäftsführer

der Klinik-Trägergesellschaft.

Geplant ist auf dem

Gelände des Gutes eine Reha-Klinik,

ein Viersterne-Hotel und

Gastronomie. Zum heutigen Zeitpunkt

befindet sich das Gut Brünninghausen

im Wartestand und

Walter Neuhaus, und seine Mitstreiter

hoffen auf eine positive

Entwicklung – vielleicht noch in

diesem Jahr.

Gut Brünninghausen als Projekt

im Rahmen der RUHR.2010

Dass das Gut eine solche verdient

hätte, macht auch die Tatsache

deutlich, dass es demnächst eine

Ausstellung über Brünninghausen

geben wird. Seit Juni 2009 arbeiten

die Dortmunder Fotodesign-Studentinnen

Anneke

Dunkhase und Annette Bohn an

einem Projekt über das Gut Brünninghausen.

Auslöser für die Beschäftigung

mit dem Thema war

ein zufälliger Fund in einer alten

Mauer auf dem Gutsgelände. Sie

fanden dort eine belgische Zeitung

von 1943, in die eine Packung

alter Kondome eingewickelt

war sowie 300 Reichsmark,

die zusammengerollt in der Mauer

steckten. Diese Gegenstände

führten dazu, dass die jungen

Frauen sich weiter mit dem Gut

Brünninghausen beschäftigten.

Das Ergebnis ist eine Ausstellung,

die erstmalig in einer Gemeinschaftsausstellung

zusammen mit

Arbeiten anderer Studenten der

Fachhochschule Dortmund und

der Universität Duisburg-Essen

im Rahmen von Next/1, einem

Projekt von Ruhr 2010, zu sehen

sein wird. „Bei unserer Ausstellung

geht es uns um einen künstlerischen

Umgang mit historischem

Material“, so Annette

Bohn. In der Ausstellung werde

unter anderem mit Fotos, Projektionen,

Ton und Reproduktionen

von Original-Akten gearbeitet

werden.

Die Ausstellung über das Gut

Brünninghausen findet in

Dortmund in einem leerstehenden

Schulgebäude auf der

Lindemannstr. 6-8 statt, die

Eröffnung ist für den 6. Mai

2010 geplant und die Ausstellungsdauer

wird einen Monat

betragen.

Moderne Graffitis und historische

Balken

Während wir den ehemaligen

Kuhstall passieren, berichtet Walter

Neuhaus von den vielfältigen

Aktivitäten der Bürgerinitiative:

Telefonate, Briefe, persönliche

Gespräche – mit Politikern, Verwaltungsangestellten,Kulturschaffenden.

Darüberhinaus wurden

mehr als 4.000 Unterschriften

von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt.

Er und Heinz-Dieter

Haarmann haben nichts unversucht

gelassen, um der Stadt Dortmund

und ihren Einwohnern ein


Stück Geschichte zu erhalten. Ein

Stück Geschichte freilich, an dem

der Zahn der Zeit genagt hat und

weiterhin nagen wird, sollten die

Arbeiten nicht zeitnah beginnen.

Im Gebäude der alten Brauerei,

das sich durch eine besondere Architektur

auszeichnet und für das

es in den Plänen des Investors

noch keine Verwendung gibt, haben

Unbekannte mehrere Graffitis

an die Wände gesprüht. „Auch

ein Beitrag zur Kultur“, lächelt

Walter Neuhaus. Draußen haben

die Sprayer ihre Farbdosen versteckt

und werden sicher demnächst

wieder an die Arbeit gehen.

Durch ein Loch in der Wand und

über eine wenig Vertrauen schaffende

Treppe gelangen wir in eine

höhere Etage und blicken in den

ehemaligen Kuhstall, dessen Erhalt

wohl gesichert ist. Die Balken

erwecken trotz des eisigen Windes,

der durch den Raum weht,

beim Betrachter einen rustikalgemütlichen

Eindruck und laden

Walter Neuhaus zeigt uns wagemutig

den Abstieg in die Katakomben

ein zum in die Zukunft schauen:

hier soll nach den Plänen des Investors

ein Wellness-Komplex

entstehen, über die Brauerei mit

der Klinik verbunden. Durch

eine offen stehende Blendlade blicken

wir auf eine wundervolle

Winterlandschaft und auf das

Torhaus am Eingang des Rombergparks.

Unser Weg führt uns nun in die

Katakomben. Hier ist es nass,

dunkel und nicht zuletzt gefährlich.

Walter Neuhaus klettert

hinunter und leuchtet mit

seiner Taschenlampe in die

Dunkelheit. Nach den Wünschen

der Bürgerinitiative

könnte hier ein Biergarten entstehen

mit Verbindung zur ‚Unterwelt’.

Dies wäre ganz sicher

ein außergewöhnlicher Anziehungspunkt.

„Ein Bewusstsein für unsere Geschichte“

Die letzte Station ist die Rentei –

auch ihr Erhalt ist gesichert. Das

herrliche Gebäude befindet sich

im Innern mittlerweile in desolatem

Zustand und soll zukünftig

eine gehobene Gastronomie beherbergen.

In der Gegenwart wüten

hier augenscheinlich regelmäßig

Vandalen und zerstören

Wände, Treppen und sanitäre

Einrichtungen. Ein Schloss an der

Eingangstür vermag die Zerstörungswut

leider nicht zu stoppen.

Alltagskultur von der Straße – ein Teil

der Realität im Jahre 2010.

An den Wänden finden sich noch

Überbleibsel aus der Zeit, als hier

Menschen lebten. Poster und Aufkleber

lassen vermuten, dass die

Studenten hier gerne gewohnt haben

müssen.

Auf dem Dachboden hat Walter

Neuhaus ein kaputtes Fenster notdürftig

mit Folie abgedichtet. „Es

hat herein geschneit. Das ist

schlecht für den Holzfußboden.“

Leider sind nicht alle Menschen

so sorgsam im Umgang mit Werten.

Am Torhaus verabschiede ich

mich von Walter Neuhaus und

frage ihn, was er sich von der

Kulturhauptstadt in Dortmund

erhofft. „Ein gewisses Bewusstsein

für unsere Geschichte wäre

schon eine ganze Menge.“

Dank des Engagements von Menschen

wie Walter Neuhaus und

Heinz-Dieter Haarmann - „der

in den Medien zu Unrecht wenig

erwähnt wird“, wie Neuhaus betont

– könnte dieser Wunsch

vielleicht mal Realität werden.

Text: Stephan Kottkamp

Fotos: Maximilian Larisch

Unter www.in-stadtmagazine.de/hombruch

finden

Sie eine ausführliche Fotostrecke

des Rundgangs.

CDU-Kirchhörde kritisiert

SPD-Kläger

Vor der Oberbürgermeisterwahl

und der Landtagswahl steht für

die CDU-Ortsunion in Kirchhörde

auf ihrer Mitgliederversammlung

fest: Der kommende Wahl-

CDU- Fraktionsgeschäftsführer Jostes

und Mattias Ullrich (links)

kampf wird nicht ein Wahlkampf

wie viele andere vorherige sein.

Für den Vorsitzenden der CDU-

Ortsunion Kirchhörde, Mattias

Ullrich, ist sicher: „Das wird kein

Wahlkampf wie sonst mit Versprechen

und Zielen.“

Diesmal müssten die Bürger mit

der Wahrheit des desolaten Haushaltes

der Stadt Dortmund konfrontiert

und die politisch für das

Desaster Verantwortlichen benannt

werden.

Kritik gab es auf der Mitgliederversammlung

an den Klägern, die

sich gegen die Kommunalwahl-

Wiederholung wenden.

Diesen Klägern in der SPD gehe es

in Wirklichkeit nicht um das

Wohl der Stadt Dortmund, sondern

um ihre eigenen Interessen,

hieß es.

5


Wir in „Lufferdinchusen“, „Lotfrodinchusen“,„Lotferdinchusen“,

Löttringhausen

Dieser kleine Ortsteil des Stadtbezirks

Hombruch schaut auf eine

über 750 Jahre alte Vergangenheit

zurück. Einst waren es 4 Bauernhöfe

- Schmidt, Frieg, Neuhoff und

Möller - und 2 Kotten.

Rückblickend war der Bau der verschiedenen

Eisenbahnlinien, die

Zeche „Gottessegen“ (1743-1963)

und weitere Industrie, sie profitier-

ten vom Gleisanschluss, entscheidend

für die Entwicklung dieses

Ortsteils. Wo früher die Zeche

Gottessegen war, sind jetzt die

„Werkstätten Gottessegen“ untergebracht.

Die Besiedlung verdichtete

sich im Laufe des letzten Jahrhunderts.

Es entstand zunehmende

Wohnbebauung. Eine der damaligen

Bahnstrecken (von Löttringhausen

nach Bochum Langendreer)

kennen wir heute, ausgebaut bis

zum Bahnhof Witten-Ost, als Rad-

und Wanderweg unter dem Namen

„Rheinischer Esel“.

Heute gibt es nur noch einen Haltepunkt

in Löttringhausen, für die

Zugstrecke von Dortmund nach

Lüdenscheid, Volmetalbahn).

Die große Veränderung erfuhr der

Ort durch eine Fertigbauausstellung

1964, dann begann man den

Bau einer großen Siedlung, ganz

Löttringhausen wurde Großbau-

6

Wandmalerei

stelle. Nacheinander entstanden

mehrstöckige Mietshäuser, aber

auch kleinere Eigenheime im Bungalow-Stil,

dazu kamen ein Einkaufszentrum,

ein katholisches

und ein evangelisches Gemeindehaus.

Das Hochhaus bildete den

krönenden Abschluss.

Die Herzkammer – das Einkaufszentrum

Löttringhausen

Das Ladenzentrum war damals,

1969, im Zuge des Siedlungsbaues

entstanden. Leider konnten sich

viele Geschäftsleute nicht auf Dauer

etablieren. Es gab häufige Wechsel.

Um den drohenden Zerfall aufzuhalten,

traf man sich, um

Verbesserungen herbeizuführen,

alle wurden beteiligt, Bürger, Politiker

und Kirchengemeinden.

Fazit:

Die DOGEWO, die hier den größten

Anteil an der Bebauung hat,

Das Einkaufszentrum mit Hochhaus

versprach, sich um die Belange der

Wohnsituation zu kümmern und

dort zu investieren. Auch um einen

Nachfolger für das leer stehende

Ladenlokal wollte sich die DO-

GEWO einsetzen. Nach schwierigen

Verhandlungen gelang es, die

Firma Aldi zu etablieren und das

gesamte Einkaufszentrum zu renovieren

und damit wieder attraktiv

zu machen. Heute gibt es immer

noch einige Geschäfte aus den ersten

Tagen, einige neue sind dazugekommen.

Die Sparkasse hatte ja

leider, trotz vielfacher Proteste,

ihre Zweigstelle Ende letzten Jahres

geschlossen.

Ein Dorfverein wurde gegründet

Dies geschah am 6. Februar 2000.

Nach vier Jahren hatte der Dorfverein

- Löttringhausen bereits

100 Mitglieder

„Zweck des Vereins ist die Förderung

der Heimatkunde und Heimatpflege

in Löttringhausen und

der näheren Umgebung. Daneben

soll unter anderem auch die Verbundenheit

der Bewohner in ihrem

Stadtteil und untereinander

gestärkt werden.“ So steht es in

der Satzung. So fand im Sommer

2000 das 1. Sommerfest statt. Es

war ein voller Erfolg und es wurde

2002, 2004 und 2006 wiederholt.

Nach einer etwas längeren Pause

findet in diesem Sommer 2010 (9.

und 10. Juli) das 5. Dorffest statt.

Aber es gab noch viele weitere

Veranstaltungen: Historische

Wanderungen, Lesungen vom

Schriftsteller Josef Reding, Besichtigungen

der Industriekultur,

um nur einige Aktivitäten zu benennen.

Der Mini-Markt im Einkaufszentrum

„Zum 1. Mal wird am heutigen

Freitag, 2.03.2001 im Einkaufszentrum

der Langeloh-Siedlung ein

Wochenmarkt abgehalten.“ Diese

Meldung brachten damals die Zeitungen.

Die DOGEWO hatte mit den

Händlern verhandelt und sie wollten

gemeinsam diesen Versuch

starten. „Wir bleiben so lange, bis

keiner mehr kommt“, so signalisierten

sie. Doch darüber brauchen

sich die Händler vorläufig keine

Sorgen zu machen, von ihrem Angebot

wird nach wie vor rege Gebrauch

gemacht.

Von 8.00 – 13.00 Uhr, jeden Freitag,

sind sie im Einsatz für ihre

Kunden. Da kommt Frau Annegret

Engel mit frischen Eiern, Erika

und Oliver Pamp bieten Fleisch-

und Wurstwaren sowie Käse- und

Molkereiprodukte und Feinkost,

selbst Frisch-Fisch wird auf Bestellung

geliefert. Die dritten im Bunde

sind das Ehepaar Schewe mit

Obst und Gemüse.

Löttringhauser Persönlichkeiten

Aus Platzgründen können hier

nur, stellvertretend für viele Aktive,

einige Personen näher dargestellt

werden.

Josef Reding

Josef Reding, Sprecher der

„Sprachlosen“, als „Bürger des

Ruhrgebietes, ein ausgezeichneter

Dortmunder Autor, ein repräsentativer

Schriftsteller der deutschen

Literatur“, so wird er bezeichnet.

Josef Reding wird am 20. März

2010 seinen 81. Geburtstag feiern.

Josef Redings Wohnort ist

Löttringhausen, sein Wirkungsfeld

ist international.

Seinen Namen hören wir in Zusammenhang

mit Menschlichkeit,

Humanität und eindringlichen

Appellen für Frieden und Freiheit.

Dies macht ihn unverzichtbar.

Am 3. Mai 2009 erhielt er anlässlich

des SPD-Maiempfangs im

AWO-Begegnungszentrum Möllershof

den Ewald Sprawe- Preis.

Er selbst hat einmal gesagt: „Zuerst

war da nur eine Ahnung: in

Löttringhausen könnte ich mich

zuhause fühlen. Heute – nach

Jahrzehnten – ist aus dieser Ahnung

eine Gewissheit geworden:

„Ich bin in Löttringhausen zuhause“.

Willi Garth

Geschichtsschreiber, Heimatforscher,

Archivar und fleißiger

Sammler von Exponaten. Er wurde

1938 in Hörde geboren, lebt

aber seit vielen Jahren in Löttringhausen.

Sein Wissen um die Historie vermittelt

er bei zahlreichen Wanderungen

und Führungen. In zahlreichen

Publikationen hat er über

seine Forschungsergebnisse berichtet.

Geschichtliches über

Löttringhausen können die Bürger

in den Festzeitschriften des

Löttringhauser Dorfvereins nachlesen.

Karl-Heinz Bartsch

Ehemaliger Rektor der Langelohschule

in Löttringhausen, wurde

1991 für sein 25-jähriges Schulleiter-Jubiläum

geehrt. Der aus Waldenburg

in Schlesien stammende

Vollblut-Pädagoge war schon von

1957 bis 1959 als Lehrer an der

Langelohschule tätig. Besonderes

Engagement galt der VHS und der

Erforschung der Heimatgeschichte.

Ehefrau Therese war selbst lange

Jahre Lehrerin am Langeloh.


Neujahrsempfang in der AWO Bittermark

Neue Kurse wurden vorgestellt

Alle AWO-Mitglieder und

Freunde folgten der Einladung

zum Neujahrsempfang am

Sonntag, 17. Januar um 11.00

Uhr in das frisch renovierte

Haus Bittermark, Sichelstraße

22. Die Vorsitzende, Karin Berg-

hoff und ihr Team begrüßten

ihre zahlreiche Gäste mit Sekt

und Kanapees. Für die musikalische

Begleitung sorgte die

„Wohnzimmerband“.

Architekt Detlef Schroeder lud

zu einer eingehenden Besichtigung

des nunmehr (fast) vollständig

renovierten Hauses ein.

Ein Treppenlift und eine Behinderten

gerecht ausgebaute Toilette

sichern auch Besuchern mit

Behinderungen die Teilnahme

an den Veranstaltungen.

Auch das Obergeschoss wurde

renoviert. Helle großzügige

Räume mit entsprechender Ausstattung

für Gymnastikkurse,

Mutter und Kind Turnen sind

AWO Vorsitzende Karin Berghoff und ihr Team mit einem Prosit

auf das neue Jahr 2010

hier entstanden.

Ein weiterer Programmpunkt

war die Vorstellung der neuen

Kursangebote im Haus Bittermark:

Neu! Vortragsreihe mit Vorträgen

in loser Folge zu interessanten

Themen, Englisch Fortsetzungskurs

(Kleingruppe),

Literaturtreff, Malkurse, Schauspielunterricht

für Kinder, Eurythmie

und Qigong in Ruhe

und Bewegung.

„20 in 10“ -

Kulturhauptstadt vor Ort

Bibliotheken beteiligte sich mit Kinderveranstaltungen

am Kulturhauptstadtjahr

Unter dem Titel „20 in 10 - Kulturhauptstadt

vor Ort“ finden in

den 10 Stadtteilbibliotheken jeweils

2 Kinderveranstaltungen

statt.

In der Bibliothek Hombruch gastiert

am Donnerstag, dem 18.03.

um 10.00 Uhr das Theater Don

Kid Schote mit dem Stück „Jahrmarkt

der Träume - Maxx Wolke

auf Wolke 7“. Kindergartengruppen

und Grundschulklassen sind

herzlich zu diesem phantasievollen

Stück eingeladen, das für Kinder

ab 4 Jahren geeignet ist, aber

auch Älteren noch viel Spaß

macht.

Am selben Tag um 15.00 Uhr

kommt der Musiker Markus

Rohde. Sein Programm heißt

„Piraten, Wellen und Spinat“

und verspricht stürmische Unterhaltung

für alle Kinder ab 5 Jahren.

Markus Rohde nimmt die

Kinder mit auf eine stürmische

Abenteuerreise auf hoher See.

Der Eintritt beträgt jeweils 1,00 €.

Anmeldungen erbeten in der Bibliothek

Hombruch,

Harkortstr. 58 oder per Telefon

unter 50 - 28 321

oder per mail an :

bibliothek.hombruch@stadtdo.de

Eltern haften für ihre Kinder?

Diesen Hinweis kennt wohl jeder.

Er stimmt in der Form jedoch

nicht:

Grundsätzlich gilt zunächst, dass

das Kind, das einen Schaden

schuldhaft verursacht, auch selbst

verantwortlich ist. Der Gesetzgeber

hat hier jedoch Altersstufen

vorgesehen, die sich an die Einsichtsfähigkeit

der Kinder orientieren.

Ein Kind, das das siebte

Lebensjahr noch nicht vollendet

hat, ist für den von ihm verursachten

Schaden nicht verantwortlich.

Ein Kind zwischen 7

Jahren und 10 Jahren ist grundsätzlich

für die von ihm verursachten

Schäden haftbar, dies gilt

jedoch nicht für Schäden, die es

durch einen Unfall mit einem

Kraftfahrzeug, Schienen- oder

Schwebebahn verursacht. Kinder

im Alter von 10 Jahren oder älter

gelten als „deliktsfähig“ und haften

für die von ihnen verursachten

Schäden auch selbst.

Hierneben kommt eine Haftung

der Aufsichtspersonen, regelmäßig

also der Eltern, in Betracht.

Diese knüpft jedoch nicht an die

Handlung der Kinder an, sondern

an eine eigene Pflichtverletzung,

nämlich der Verletzung der Aufsichtspflicht.

Kommen Eltern dieser

also nach, sind sie für Schäden,

die durch die Kinder verursacht

wurden, nicht haftbar.

Der Bundesgerichtshof (BGH)

hatte sich in einer Entscheidung

vom 24.03.2009 mit den Anforderungen

an diese Aufsichtspflicht

auseinander zu setzen. Der Entscheidung

lag der Sachverhalt zugrunde,

dass ein 5 Jahre und 4 ½

Monate altes Kind zusammen mit

seinem 7 ½ Jahre alten Freund auf

einem Spielplatz spielten, in dessen

Nähe diverse PKW parkten.

Die Kinder verließen – in diesem

Moment unbeaufsichtigt – die eigentliche

Spielfläche und zerkratzten

insgesamt 17 PKW.

Das jüngere Kind haftet aufgrund

seines Alters persönlich nicht für

den eingetretenen Schaden. Der

7jährige Freund haftet indes bereits

persönlich, da er mit 7 Jahren

als deliktsfähig gilt.

Das Gericht hatte nunmehr zu

entscheiden, ob neben der Haftung

des älteren Kindes auch jeweils

die Eltern beider Kinder für

den Schaden haften.

Es bestätigte zunächst in ständiger

Rechtsprechung, dass sich das

Maß der gebotenen Aufsicht nach

Alter, Eigenart und Charakter des

Kindes unter Berücksichtigung

der Zumutbarkeit in den jeweiligen

Verhältnissen der Eltern richtet.

Entscheidend ist danach, was

verständige Eltern nach vernünftigen

Anforderungen zur Schadensverhinderung

unternehmen

müssten. Abzustellen ist immer

auf den konkreten Einzelfall.

Konkret bedeutet dies, dass Kinder,

die grundsätzlich zu bösen

Streichen oder gar Straftaten neigen,

besser durch ihre Eltern zu

beaufsichtigen sind, als unauffällige

Kinder.

Im Regelfall gesteht die Rechtsprechung

Kindern ab einem Alter

von 4 Jahren einen Freiraum,

in dem sie nicht auf „Schritt und

Tritt“ beobachtet werden, von 15

bis 30 Minuten zu.

Für das über 7 Jahre alte Kind hat

der BGH entschieden, dass das

Spielen im Freien auch ohne Aufsicht

gestattet werden kann, wenn

sich die Eltern über das Treiben

ihres Kindes in großen Zügen einen

Überblick verschaffen.

Wenn nicht ein konkreter Anlass

zu besonderer Aufsicht besteht,

genügen Eltern ihrer Aufsichtspflicht

auch dann, wenn sie über

einen Zeitraum von bis zu zwei

Stunden ihr Kind mit der Anweisung,

den Spielplatz nicht zu verlassen,

unbeaufsichtigt spielen

lassen. Andernfalls würde jede

vernünftige Entwicklung des Kindes,

insbesondere der Lernprozess

im Umgang mit Gefahren gehemmt.

7


Zum „Tag der offenen Tür“ in

die Villa Froschloch hatte der

StadtSportbund Anfang Januar,

eingeladen. Die „Villa Froschloch“

ist ein Gästehaus, das direkt

neben dem Naturfreibad

Froschloch steht.

Der StadtSportbund bietet hier

Schulklassen, Sportvereinen, Jugendgruppen,Tagungsveranstaltern

oder Familien ein vielseitiges

Angebot. Die „Villa

Froschloch“ ist ein denkmalgeschütztes,

erst vor kurzem modernisiertes

Haus. Ruhig und

trotzdem zentral gelegen, im

südlichen Dortmunder Stadtteil

Hombruch, besitzt sie ihren ganz

besonderen Charme. Für die Zeit

des Aufenthalts ist die jeweilige

Gruppe, (es ist stets nur 1 Gruppe

im Haus untergebracht), „Herr

im Haus“. Im Haus gibt es unterschiedliche

Schlafräume mit einer

Gesamt-Bettenzahl von 27

Betten für Übernachtungsgäste.

Im Erdgeschoss befinden sich

Tagungsräume, die mit TV, HiFi

und Flipchart ausgerüstet sind

und so ideal sind für Seminare,

Gruppenarbeiten oder gemeinsame

Spiele beim fröhlichen

Kindergeburtstag. Ein Speise-

8

Der kleine Gecko in der Hand einer Tierpflegerin vom Dortmunder Zoo

erfreute auch die beiden Bewohnerinnen der WEISSEN TAUBE

Tag der offenen Tür in der

„Villa Froschloch“

saal nebst komplett eingerichteter

Küche für Selbstversorger

rundet das Angebot ab. Maximal

können dort bei Feiern und

Tagungen 30-40 Personen Platz

finden.

Die ausgezeichnete Lage direkt

neben dem Naturbad Froschloch

bietet Freizeitvergnügen pur,

durch die gute Verkehrsanbindung

- die Bushaltestelle ist in

unmittelbarer Nähe - sind auch

andere Freizeitangebote in der

Nachbarschaft schnell und gut

Villa Froschloch

erreichbar. Zum Beispiel: Kart

fahren; Soccer-Halle - direkt in

Hombruch; Zoo Dortmund;

Rombergpark - in Brünninghausen;

Hallenbad Hombruch; ein

Niedrigseilgarten und andere

Tea mbu i ld ing-Ma ßna hmen;

Abenteuerspielplatz mit Fußballfeld

in unmittelbarer Nähe.

Highlight ist die große Turnhalle

direkt im Haus.

Die Stadt Dortmund hatte im

Jahr 2009 erstmalig 170 000 €

für Reparaturarbeiten zur Ver-

„Vom Tierpark zum Zoo“

Im Januar durften wir MitarbeiterInnen

des Dortmunder Zoos

bei uns im Seniorenheim WEISSE

TAUBE begrüßen.

Mit dem Vortrag „Vom Tierpark

zum Zoo“, unterstützt durch historisches

und aktuelles Bildmaterial,

wurden BewohnerInnen, Angehörige

und Gäste in den Bann

gezogen. Zur Freude aller war

auch ein lebendiges Anschauungsobjekt

in Form eines jungen

Geckos, einer tropischen Eidechsenart,

von den Tierpflegern mit-

fügung gestellt. Mit diesem Geld

sollen jetzt die Fassade, Dach

und Fenster erneuert werden. Da

dieses Haus seit 1926 unter

Denkmalschutz steht, müssen

natürlich einige Auflagen berücksichtigt

werden. Das heißt

zum Beispiel, dass die Fenster

im gleichen Stil eingebaut werden

müssen, auch die Farbe für

die Fassade unterliegt den Vorschriften.

800.000 € wären weiter

erforderlich, so der Schatzmeister

Kurt Schweinert vom StadtSportbund,

um weitere Renovierungsarbeiten

durchführen zu können.

Aber man muss sich auch hier auf

Grund der allgemeinen Finanzlage

in Geduld üben. Den Jugendlichen

hier im Haus gefällt es auf

jeden Fall gut. In Kürze wird wieder

eine Tanzgruppe aus Wesel

einziehen, um hier ihr Trainingslager

zu absolvieren.

Sie haben weitere Fragen rund

um die „Villa Froschloch“, dann

wenden Sie sich bitte an: Alessandro

Giordano, Team J.N. Marketing-Services,

Kierende Partner-

Agentur des StadtSportbund

Dortmund, Tel: 0231/ 9453 –

1623 e-mail: a.giordano@jostneurath-marketing.de

gebracht worden. Die „alten“ Bilder

aus den Anfangsjahren des

damaligen Tierparks ließen viele

der mit dem Tierpark älter gewordenen

Anwesenden in Erinnerungen

schwelgen. Es gab kaum jemanden,

der nicht eine kleine

Anekdote aus vergangenen Tierpark-Zeiten

zum Besten geben

konnte und bei vielen BewohnerInnen

steht nun das nächste Ausflugsziel

schon fest: Der Dortmunder

Zoo!

Seniorenheim WEISSE TAUBE


RAMSÖ Sonnenschirm.

Mit Schraubbefestigung für

Balkongeländer. Ø 140 cm,

95 cm hoch.

Verschiedene Farben.

7.99

SOMMER

ZUM SOFORT MITNEHMEN!

JETZT IN DEINEM IKEA DORTMUND. KOMM VORBEI.

SVÄVA Schaukel.

100% Polyester,

Gestell Stahl. Ø 92 cm,

160 cm hoch. Max. Belastung

70 kg. Rot/schwarz.

IKEA PS VÅLLÖ.

Gießkanne.

1,2 l. Kunststoff.

Verschiedene Farben.

0.99

39.99

19.99

Goldfruchtpalme.

Ca. 120 cm hoch.

SOLIG Solarleuchte

mit Pfahl.

Als Außenbeleuchtung

zugelassen.

Aluminium/Kunststoff.

9.99/St.

79.-

ÄPPLARÖ Klapptisch.

Bietet 2-4 Personen Platz.

Besonders gut für außen geeignet.

Massive Akazie. 20-133x62 cm, 71 cm hoch.

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrische

Energie um. Kein Anschluss an die Steckdose

notwendig.

12.99/St.

SOLIG Solarleuchte.

Als Außenbeleuchtung zugelassen.

ABS Kunststoff. Blau, weiß oder rot.

29.-

ÄPPLARÖ Klappstuhl.

Massive Akazie. 45x58 cm,

87 cm hoch.

HÅLLÖ Stuhlkissen. 100% Baumwolle,

40x40 cm. Verschiedene Farben.

8.99/St.

ÖSTLIG Übertopf.

Kunststoff. Ø 32 cm,

32 cm hoch.

Hell- oder dunkelgrau.

14.99/St.

IKEA Dortmund, Borussiastr. 120, 44149 Dortmund. Weitere Infos und Angebote unter www.IKEA.de/Dortmund

Telefon 01 80/5 35 34 35 Festnetzpreis € 0,14/Min.; Mobilfunkpreise abweichend, ab 1.3.2010 höchstens € 0,42/Min.)

Öffnungszeiten: Mo.-Do. und Sa. 10-21 Uhr, Fr. 10-22 Uhr, Restaurant ab 9.30 Uhr geöffnet.

© Inter IKEA Systems B.V. 2010

9


In Dorstfeld soll ein Park einem

Supermarkt geopfert werden, obwohl es 100m

entfernt eine geeignete Immobilie gäbe

Ein Gespräch mit Claus Bunte (Prokurist beim Spar-

und Bauverein) zum „Park im Ort“

Seit Jahren schwelt im Stadtteil

Dorstfeld ein Konflikt zwischen

Politik und Verwaltung auf der einen

und der Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ auf der anderen

Seite.

Stein des Anstoßes ist ein Parkgrundstück,

das einem REWE-

Markt zum Opfer fallen soll. Begründet

wird dies mit dem

Masterplan Einzelhandel, der alle

800m einen Nahversorger vorschreibt.

Einen solchen gab es viele

Jahre am Wilhelmplatz im Herzen

von Altdorstfeld. Dieser

musste jedoch vor knapp einem

Jahrzehnt die Segel streichen, da

ihm von der örtlichen Politik einstimmig

die Grundlagen eines

wettbewerbsfähigen Umfeldes -

Parkplätze und gute Erreichbarkeit

- entzogen wurden. Um die

derzeitige Situation genauer zu

betrachten, trafen wir uns mit

Claus Bunte, dem Prokuristen des

Spar- und Bauvereins und sprachen

mit ihm über die Möglich-

10

keit in Dorstfeld einen Vollversorger

anzusiedeln, über die Fehler

von Verwaltung und Politik sowie

über eine generelle Belebung des

Stadtteils. Beim Spar- und Bauverein

handelt es sich um einen

der größten Vermieter in ganz

Dortmund. Mit 11.500 Wohnungen

im Bestand stellt er zudem

mit Abstand die größte Genossenschaft

dar. Zu diesem Bestand

zählen auch mehrere Immobilien

in Altdorstfeld, insbesondere im

Umfeld des Wilhelmplatzes. Und

hier auch das Gebäude, das über

viele Jahre hinweg einen Vollversorger

beherbergte – zunächst einen

Coop, später einen Edeka. Die

Dorstfelder Bevölkerung nutzte

diesen Vollversorger dankbar,

hatte sie doch einen Ort in der

Nähe, an dem man sämtliche Produkte

des täglichen Bedarfs kaufen

und soziale Kontakte pflegen

konnte – ein Ort voller Leben.

Vollversorger ade!

Doch eines Tages hatte die Stadt

Dortmund folgende Idee: der Wilhelmplatz

sollte zu einer Ruhezone

umfunktioniert werden! Tolle

Idee, oder? Mitnichten! Denn der

Wilhelmplatz bot dem damaligen

Vollversorger rund 70 Parkplätze.

Diese sollten kurzerhand entfernt

werden. Ein Parkplatz mit rund

50 Einstellplätzen und eine Tiefgarage

auf der Rückseite des Gebäudes

konnten diesen Verlust

nicht kompensieren, da diese

nur über einen Aufzug zu

erreichen waren. Dieser

Aufzug wurde aber

leider von unang

e n e h m e n

Zeitgenossen

als Toi-

lette missbraucht und schreckte

potentielle Kunden ab. Mittlerweile

wird ein solcher Ort gerne

als Angstraum bezeichnet. Darüber

hinaus wurde die Zufahrt zu

diesem Parkplatz be- bzw. verhindert,

indem der angrenzende

Dorstfelder Hellweg abgebunden

und zu einer Einbahnstraße umgewidmet

wurde. Das Ende vom

Lied war folglich der Weggang

von Edeka und eine Verödung des

Umfeldes am Wilhelmplatz.

Nach zwei Jahren Leerstand erhielt

der Spar- und Bauverein im

Jahre 2003 dann eine Anfrage von

Kik und Tedi. Diese legten ein

Konzept vor, das eine gemeinsame

Anmietung vorsah. „Das war

keine Traumlösung, aber es kam

endlich wieder Leben in die Immobilie“,

beschreibt Claus Bunte

seine damaligen Gefühle. „Wir

denken in erster Linie an unsere

Mieter und wollen für sie ein lebenswertes

Umfeld. Und ein Vollversorger

würde dies natürlich

verbessern!“ Es müsse eine fußläufige

Versorgung vorhanden

sein, aber ein unattraktiver Mieter

sei besser als ein Leerstand, so

Bunte weiter. Dass Kik und Tedi

die Versorgungs-Situation am

Wilhelmplatz nicht entscheidend

verbessern und erst recht nicht

zur Attraktivierung von Altdorstfeld

beigetragen haben, dürfte klar

sein.

„DorstfeldAktiv“ wurde vom

Gewerbeverein ungerechtfertigt

der Lüge bezichtigt

Nun wehrt sich die Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ seit einigen

Jahren mit Erfolg gegen die Ansiedlung

eines REWE-Marktes im

Park auf dem ehemaligen so genannten

Frerich-Gelände – in unmittelbarer

Nachbarschaft einer

Grundschule und nur etwa 100m

vom Wilhelmplatz entfernt - und

kämpft gleichzeitig für eine Wie-

derbelebung des Wilhelmplatzes.

Neben vielen kreativen Aktionen,

die von den Mitgliedern der Bürgerinitiative,

allen voran Helmut

Kleinfeld und Dr. Hans Fuß,

durchgeführt wurden, wie z. B.

das Pflanzen von Bäumen und

Frühlingsblumen, sammelte man

über 2.500 Unterschriften für den

Erhalt des Parks. Ein beliebtes Argument

der REWE im Park-Befürworter

war stets, dass die Immobilie

am Wilhelmplatz nicht

zur Verfügung stünde.

Dies hat sich aber nun geändert:

Nachdem Kik seinen Teil des Gebäudes

leer gezogen hatte, kam es

mit Tedi zu einer Veränderung


des Vertrages. Dieser war bislang

lediglich einseitig von Tedi kündbar,

nun besteht beidseitig die

Möglichkeit, den Kontrakt kurzfristig

zu beenden. „Wenn sich ein

Interessent findet, der das gesamte

Objekt mieten möchte, steht es innerhalb

weniger Monate zur Verfügung“,

so Claus Bunte. „Der

Spar- und Bauverein hat mit einer

ganzen Reihe von Interessenten

gesprochen.“ Immer wieder sei es

zu Kontakten mit diversen Einzelhandelsunternehmen

gekommen.

Gescheitert seien diese jedoch

stets am Thema Parkplätze.

Am weitesten gediehen waren solche

Verhandlungen mit Edeka. Im

Herbst 2008 begannen diese sehr

positiv verlaufenden Gespräche

mit dem Einzelhandelsunternehmen.

Bis zum Februar 2009 - da

zog Edeka seine Zusage plötzlich

zurück. Mit der Begründung, der

Vorstand habe kein grünes Licht

gegeben. Da der Expansionsleiter

jedoch mit Legitimation des Vorstandes

verhandelt hatte, wurde

Claus Bunte durch die unerwartete

Absage sehr überrascht. „Ich

war voller Zuversicht, da die Verhandlungen

schon sehr in die Details

gegangen waren“, betont

Bunte. „Der Spaten kann bald in

den Boden gehen“, lautete seine

Einschätzung, die Vertragsunterschrift

sei nur noch reine Formsache.

Die Bürgerinitiative „DorstfeldAktiv“

hatte diese Kontakte

schon 2008 publik gemacht und

wurde dafür von Bernd Tücking,

Vorsitzender des Dorstfelder Gewerbevereins,

in einem Flugblatt

scharf attackiert und sogar der

Lüge bezichtigt. Der Gewerbeverein

selber habe „alle namhaften

Lebensmittelgroßhandlungen

kontaktiert und besucht“, hieß es

in dem Flugblatt und sei dabei auf

keinerlei Interesse gestoßen. Die

Behauptung von DorstfeldAktiv,

es gäbe Interessenten, sei eine

Lüge.

Spar- und Bauverein rollt Nachmieter

den roten Teppich aus

Mit Edeka war sogar das leidige

Thema Parkplätze schon gelöst

worden. Gemeinsam hatte man

Pläne für ein Parkdeck auf der

Rückseite des Gebäudes entwickelt.

Um einen Vollversorger als

Nachmieter gewinnen zu können,

hätte sich der Spar- und Bauverein

an allen Investitionen beteiligt!

„Wir lassen mit uns über alles reden,

um an einen Vollversorger zu

vermieten.“ Kurzum: dem Nach-

mieter wird am Wilhelmplatz der

rote Teppich ausgerollt! Aber

ohne die Parkplatzproblematik zu

lösen, wird es wohl schwer werden,

einen Vollversorger am Wilhelmplatz

anzusiedeln. Die Aussage

der Stadt gegenüber

„DorstfeldAktiv“, „Bringen Sie

uns einen Vollversorger als Nachmieter,

dann stellen wir die Planungen

zur Parkbebauung ein“,

ist offenbar nichts als warme Luft.

Der Spar- und Bauverein ist von

der mangelnden Hilfe der Stadt

überrascht und verärgert. „Es ist

doch in sich vollkommen widersinnig,

was dort passiert. Der Wilhelmplatz

wird beruhigt, um einen

Erholungsort zu schaffen. Auf

der anderen Seite soll dann ein

Park schräg gegenüber, also eine

vorhandene Erholungsfläche, zerstört

werden!“ Der Niedergang

Altdorstfelds ist laut Claus Bunte

Claus Bunte und unser Redakteur vor der Immobilie auf dem

Wilhelmplatz in Unterdorstfeld

hausgemacht. „Der Beginn liegt

bei der Parkplatzvernichtung am

Wilhelmplatz und der Abbindung

des Dorstfelder Hellwegs!“ Heute

fänden sich im Zentrum von Altdorstfeld

überwiegend Spielhallen

und Ramschläden.

Dementsprechend hat der Spar-

und Bauverein zwei Wünsche an

die Stadt: Einerseits, „dass die

Parkplätze auf dem Wilhelmplatz

wieder eingerichtet werden!“ und

andererseits die Rücknahme der

Abbindung des Dorstfelder Hellwegs

und die damit verbundene

Öffnung zur Rheinischen Straße,

um für mehr Käufer erreichbar zu

sein. „Das bedeutet nichts anderes,

als die Schaffung eines wettbewerbsfähigen

Umfeldes!“

Wird Altdorstfeld

zum Friedhof?

Doch das Gegenteil scheint der

Fall zu sein. Denn der SPD-Ortsverein

Unterdorstfeld – der mittlerweile

unter dem Namen Altdorstfeld

firmiert – möchte auch

noch die restlichen 15 Parkplätze

am Wilhelmplatz, darunter einige

Parkplätze für behinderte Menschen,

entfernen lassen. Claus

Buntes Meinung dazu ist eindeutig:

„Man kann auch einen Friedhof

aus dem Wilhelmplatz machen.

Aber ein Friedhof ist kein

Instrument zur Belebung von

Dorstfeld.“

Für den Spar- und Bauverein sieht

die jahrelange Hängepartie so aus,

als solle der REWE im Park mit

aller Gewalt doch noch realisiert

werden. „Wir sind deshalb dabei,

auch in andere Richtungen zu planen“,

so Claus Bunte. „Es gab und

gibt auch Anfragen bzgl. anderer

Nutzungen.“

Bedenkt man dies alles, stellt sich

für den mitdenkenden Bürger die

Frage, warum die Stadt Dortmund

die Planungen für den

REWE im Park nicht beendet und

sich stattdessen dafür stark macht

den REWE am Wilhelmplatz anzusiedeln.

Dorstfeld hätte dann

endlich wieder einen Vollversorger

und könnte seinen Park behalten!

„Es könnte so einfach sein“,

sang Herbert Grönemeyer, „ist es

aber nicht!“

11


Darmtumoren stellen die zweithäufigste

Krebserkrankung in

Deutschland dar. Männer und

Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Die Zahl der jährlichen

Neuerkrankungen liegt bei ca.

70.000; knapp jeder dritte Patient

stirbt daran. Diese Zahlen sind

umso dramatischer, da ein Darmkrebs

im Gegensatz zu vielen anderen

Krebserkrankungen nahezu

vollständig verhindert bzw.

geheilt werden kann, wenn er

rechtzeitig erkannt wird.

Darmtumoren zeigen ein sehr

langsames Wachstum. Sie können

viele Jahre unbemerkt immer größer

werden, ohne dass sie Symptome

verursachen. Ein Darmtumor

entwickelt sich also niemals plötzlich,

sondern immer aus einer

Vorstufe, den sog. Polypen. „Solche

Polypen lassen sich mit einer

einfachen Darmspiegelung erkennen

und ohne Operation direkt

mit dem Endoskop abtragen“, erklärt

Dr. Jörn-Eike Scholle, Chefarzt

der Inneren Medizin am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund.

„So wird verhindert, dass ein

Darmkrebs überhaupt entsteht.“

Darmspiegelung auch im

Dämmerschlaf möglich

Allein die Vorstellung einer

Darmspiegelung, die im medizinischen

Fachjargon als Koloskopie

bezeichnet wird, löst jedoch

bei den meisten Menschen Angst

aus. „Noch bis vor einigen Jahren

12

Neuer Caritas-Wegweiser erschienen

Seit Anfang des Jahres

liegt das Heft KON-

TAKTE 2010 vor, der

Caritas-Weg weiser

mit allen Adressen des

C a r i t a s verba n d e s

Dortmund e.V., der

Caritas-A ltenhilfe

Dortmund GmbH,

der caritativen Fachverbände

und Kooperationspartner.

KON-

TAKTE 2010 ist ein

hilfreiches Adressver-

zeichnis für alle

hauptberuflichen und

ehrenamtlichen Mit-

arbeiterinnen und

Mitarbeiter im caritativen

Dienst und ist

erhältlich im Caritas

Service Center, Wißstraße

32 sowie an der

Information des Katholischen

Centrums,

Propsteihof 10. Weitere

Infos unter www.

caritas-dortmund.de

Darmkrebs – Früherkennung rettet Leben

war diese Untersuchung tatsächlich

noch recht unangenehm und

teilweise auch schmerzhaft“, weiß

Dr. Scholle. „Die heutigen Methoden

sind aber sehr komfortabel

und für den Patienten nicht mehr

belastend.“ Moderne Endoskope

sind weich, biegsam und nicht dicker

als ein kleiner Finger. An der

Dr. Jörn-Eike Scholle leitet die

Innere Abteilung am Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund seit Januar 2010.

Seine Schwerpunkte liegen in der

Gastroenterologie sowie in der

Diabetologie

Spitze befindet sich eine kleine

Kamera, mit der der Arzt jeden

einzelnen Abschnitt des Dickdarms

stark vergrößert einsehen

kann. Finden sich Polypen, können

diese in der gleichen Sitzung

mithilfe des Endoskopes entfernt

werden. Die Untersuchung kann

auf Wunsch auch im Dämmer-

Anzeige

CJD KINDERWERKSTATT

Helferinnen und Helfer gesucht

Immer mehr

Eltern nutzen

die Angebote

der Kinderwerkstatt im

CJD Dortmund. Das ist auch deshalb

nicht verwunderlich, weil das

ganzheitliche CJD-Konzept vielfältige

und sehr unterschiedliche

Programme und Projekte anbietet,

d. h. für verschiedene Bedürfnisse

der Familien oder der Kinder

wird im CJD etwas angeboten

oder – wenn noch nicht vorhanden

– entwickelt. So können Kinder

z. B. auswählen aus den Sportkursen

oder aus den

Beratungs- und Trainingsangeboten

für die eigene Gesundheit (z.

B. Asthma-Schulungen). Für die

neuartige Nachmittagsbetreuung

schlaf erfolgen, so dass man sie

nicht bewusst miterlebt. „Diese

Alternative wählen die meisten

unserer Patienten“, weiß der Chefarzt.

„Rechtzeitig erkannt ist der

Dickdarmkrebs in den allermeisten

Fällen heilbar. Der Vorsorge

kommt also eine sehr große Bedeutung

zu, die leider immer noch

viel zu wenige Menschen nutzen.“

Gesetzlich versicherte Patienten

haben ab einem Lebensalter von

55 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Koloskopie,

die nach 10

Jahren wiederholt wird, sofern

kein Befund vorliegt.

Risikofaktoren

Wesentliche Risikofaktoren für

die Entwicklung eines Darmkrebses

sind fettreiche Ernährung,

Übergewicht, Diabetes mellitus

und chronisch-entzündliche

Darmerkrankungen wie Morbus

Crohn und Colitis ulcerosa. Bei

Morbus Crohn ist die Gefahr, an

Darmkrebs zu erkranken, deutlich

erhöht; bei der Colitis ulcerosa

muss sogar von einem noch

höheren Risiko ausgegangen werden.

Auch Patienten, in deren Familie

Darmkrebs vorkommt, zählen

zu den Risikogruppen. Sie

erkranken häufiger und oftmals

auch in früherem Alter als solche

ohne familiäre Vorbelastung. In

solchen Fällen empfiehlt sich eine

frühzeitige Darmspiegelung. Zu

den typischen Symptomen eines

werden freiwillige Helferinnen

und Helfer gesucht, die z. B. an einem

oder zwei Nachmittagen in

der Woche mit den Grundschulkindern

gemeinsam ganzheitlich

lernen (kognitiv-intellektuell, sozial,

emotional). Falls Sie Interesse

haben, melden Sie sich bei Dr.

Horst Röhr, Telefon 0231 / 96 91-

112 oder per E-Mail: horst.roehr@

cjd.de . Für den Ausbau der CJD

Kinderwerkstatt werden darüber

hinaus Zeitkräfte aus den Fachbereichen

Psychologie und Heil-

und Sonderpädagogik gesucht,

die sowohl etablierte Konzepte

übernehmen sollen, von denen

aber auch die Weiterentwicklung

neuer Aufgabenbereiche erwartet

wird.

Darmtumors zählen Blut im

Stuhl, Bauchkrämpfe, Wechsel

zwischen Durchfällen und Verstopfung

oder unerklärliche Gewichtsabnahme,

Appetitlosigkeit

oder Müdigkeit. „Mit solchen Beschwerden

sollte man sich unbedingt

an einen spezialisierten

Arzt wenden, um die Ursachen

abklären zu lassen“, betont Dr.

Scholle. Bei der Diagnose Darmkrebs

ist eine umgehende Therapie

notwendig, die von Art und

Ausdehnung der Erkrankung abhängt.

Zentraler Bestandteil der

Behandlung ist die Operation mit

vollständiger Entfernung des Tumors

und der anhängenden

Lymphknoten. Im fortgeschrittenen

Stadium sind ggf. auch Strahlen-

und / oder Chemotherapie

notwendig.

Klinik für Innere Medizin am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund:

Tel. 0231 / 6188-298

Infotelefon Darmkrebs:

Am Donnerstag, 11. März 2010

bietet das Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund eine Experten-Hotline

an. In der Zeit von

16.00 bis 18.00 Uhr stehen internistische

und chirurgische

Experten am Telefon Rede und

Antwort. Sollte keine Leitung

frei sein, so rufen wir gerne zurück.

Tel. 0231-6188-298 (Innere Med.);

Tel. 0231-6188-248 (Chirurgie)


Das neue Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio:

Vier Jahreszeiten, vier Personen

Mit dem neuen Cabrio ergänzt

Mercedes-Benz die erfolgreiche E-

Klasse-Familie um eine besonders

attraktive und emotionale Versi-

on. Der offene Zweitürer, der am

27. März in der Niederlassung

Dortmund/Unna/Lünen vorgestellt

wird, bietet dank seines klassischen

Stoffverdecks ein stilreines

Cabrio-Gefühl. Von der Seite

fasziniert das neue Modell mit

klaren Proportionen und einer lupenreinen

Cabrio-Silhouette. Getreu

dem Motto „Vier Jahreszeiten,

vier Personen“ stand die

Ganzjahrestauglichkeit ganz oben

im Lastenheft der Entwickler.

Binnen 20 Sekunden lässt sich das

Verdeck vollautomatisch öffnen

und schließen – und zwar sogar

während der Fahrt bis zu einer

Geschwindigkeit von 40 km/h.

Das Cabrio-Dach findet in einer

Verdeckwanne hinter der Rückwand

Platz. Ein schwenkbares

Rollo trennt Verdeckwanne und

Kofferraum voneinander.

Eine Durchlade ist serienmäßig.

Zur Serienausstattung des neuen

Cabrios gehört auch eine mechanische

Ein- und Ausstiegshilfe für

die Fondpassagiere, die Fachleute

mit dem Begriff „Easy-Entry-System“

bezeichnen.

Neue Motoren,

geringer Verbrauch

Eine Vorreiterrolle übernimmt

das neue E-Klasse Cabrio ebenso

auf dem Antriebssektor: Die neuen

Diesel- und Benzin-Direkteinspritzer

kombinieren Effizienz mit

souveräner Leistungsentfaltung.

Mit cw 0,28 setzt das Cabriolet einen

Bestwert unter seinesgleichen

und knüpft damit an die Aerody-

namik-Erfolgsgeschichte der E-

Klasse-Familie an. Die Motoren

in der Übersicht:

• E 250 CDI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 150 kW/204 PS

• E 350 CDI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 170 kW/231 PS

• E 250 CGI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 150 kW/204 PS

• E 350 CGI BlueEFFICIENCY

Cabrio: 215 kW/292 PS

• E 500 Cabrio: 285 kW/388 PS

Weniger Turbulenzen:

Weltneuheit AIRCAP®

Das automatische Windschott

AIRCAP® kann auf Knopfdruck

ausgefahren werden und verringert

dann deutlich die Turbulenzen

im Innenraum des neuen

Mercedes E Klasse Cabrios. Zugleich

bietet es deutliche Handlingvorteile

gegenüber konventionellen

Winkel-Windschotts: Die

mühselige Montage entfällt, die

beiden Einzelsitze im Fond bleiben

frei, und die Seitenlinie des

Cabrios wird nicht gestört. AIR-

CAP® ist damit eine typische Mercedes-Innovation:

Funktionell,

komfortabel, elegant und sicher.

Kontakt:

Mercedes-Benz

Niederlassung Dortmund

Wittekindstraße 99

44139 Dortmund,

Tel. 0231/1202-0

www.dortmund.mercdes-benz.de

Silberpfeil zum Superzins!

Schnell sein und attraktive Angebote sichern.

• Zum Beispiel die C-Klasse inkl. Innovationspaket

u.a. mit Bi-Xenon-Scheinwerfern,

PARKTRONIC und PRE-SAFE ® Sicherheitsausstattung

• 2,99 % Sonderzins 3

für die A-, B-, C-Klasse

und den SLK

• Inzahlungnahmebonus von 2.500 € über DAT

für Ihren Gebrauchten

C 180 CGI Limousine BlueEFFICIENCY

299 €

1

monatliche Finanzierungsrate 2,3

1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 10,1–10,6/5,5–

6,2/7,1–7,8l/100km; CO 2 -Emission kombiniert: 166–181g/km. Die Angaben

beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht

Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen

verschiedenen Fahrzeugtypen. 2 Kaufpreis ab Werk 36.652,00 Euro,

Anzahlung 9.922,45 Euro, Laufzeit 36 Monate, Gesamtlaufleistung

30.000 km, effektiver Jahreszins 2,99 %, Schlussrate 17.959,45 Euro,

monatliche Finanzierungsrate 299 Euro. 3 Ein zeitlich begrenztes Finanzierungsangebot

der Mercedes-Benz Bank AG.

Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund Wittekindstraße 99, 44139 Dortmund

Mercedes-Benz Niederlassung Unna Max-Planck-Straße 5, 59423 Unna

Mercedes-Benz Niederlassung Lünen Lange Straße 100, 44532 Lünen

Tel. 02 31 12 02-481 www.dortmund.mercedes-benz.de

13


Sein erster Auftritt auf der IAA in

Frankfurt wurde vom anhaltenden

Beifall des Fachpublikums

und der Messebesucher begleitet.

Der Superb Combi, die elegante

und höchst geräumige Variante

der im vorigen Jahr eingeführten

Superb Limousine, präsentiert

sich ebenso formvollendet wie

multifunktional und bereichert

das Angebot in der Oberen Mittelklasse.

Der Superb Combi hat

dabei den Blick aufgrund höchster

Material-Qualität, sorgsamster

Verarbeitung und einem breit gefächerten

Angebot leistungsstarker

und sparsamer Motoren auch

auf höher angesiedelte Wettbewerber

gerichtet. Fünf Triebwerke,

zwei Diesel und drei Benziner,

14

Der neue ŠkodaSuperb Combi

SEINE GRÖSSE WIRD

SIE BEGEISTERN!

Abbildung zeigt Sonderausstattung

Der neue ŠkodaSuperb Combi. Erleben Sie wahre Größe und gönnen

Sie sich dieses Mehr an Platz und Komfort: z. B. mit seinem Ladevolumen

von bis zu 1.835 l und optionaler elektrischer Heckklappe

wird das Be- und Entladen zum kurzen Vergnügen. Entdecken Sie

seine Qualitäten - bei uns im Autohaus.

Wahre Größe für Passagiere und Gepäck

stehen zur Wahl. Sie bieten ein

Leistungsspektrum von 92 kW

(125 PS) bis 191 kW (260 PS). Aus-

gewählte Aggregate werden mit

DSG-Getriebe angeboten. Der

Allradantrieb mit einer Haldex-

Kupplung der vierten Generation

Autohaus Merz

Evinger Straße 29, 44145 Dortmund

Tel: (02 31) 3 99 61 31, Fax: (02 31) 3 99 61 32

vertrieb@autohaus-merz.de

www.autohaus-merz.de

AutohausMerz

Bergkamener Straße 80, 59174 Kamen

Tel: (0 23 07) 1 04 45, Fax: (0 23 07) 2 26 19

vertrieb@autohaus-merz.de

www.autohaus-merz.de

kann mit den Motoren 1,8 TSI

und 2,0 TDI CR (125 kW/170 PS)

kombiniert werden, beim 3,6 FSI

ist das variable 4x4-System serienmäßig

an Bord. Typisch für Škoda:

Der Superb Combi überzeugt mit

moderner Technik, hoher Qualität

und mit attraktivem Design

bei einem hervorragenden Preis-/

Wert-Verhältnis. Der Einstieg in

die Modellpalette des Superb

Combi beginnt bei 23.950 Euro

für den 1,4 TSI mit 92 kW (125

PS).

Das Design des Superb Combi ist

unverwechselbar. Vorn weist das

typische Škoda Gesicht mit dem

markanten Kühlergrill eindeutig

die Familienzugehörigkeit aus,

die formvollendete Heckpartie

mit dem Rückleuchten-Design in

Form eines „C“ und eine dynamische

Silhouette abgerundet durch

die serienmäßige Dachreling lassen

den Superb Combi aus dem

aktuellen Marktangebot deutlich

herausragen.

Der neue Superb Combi ist 4838

Millimeter lang, 1817 Millimeter

breit und 1481 Millimeter hoch.

Rechnet man die serienmäßige

Dachreling, die in zwei Farben

angeboten wird, dazu, beträgt die

Fahrzeughöhe 1510 Millimeter.

Mit seinem überdurchschnittlichen

Ladevolumen markiert der

Superb Combi Bestwerte: Der

Kofferraum fasst 633 Liter (603 Liter

inklusive Reserverad) – bei

umgeklappten hinteren Sitzen sogar

1865 Liter (1835 Liter inklusive

Reserverad).

Die Breite der Heckklappenöffnung

erlaubt auch das Verstauen

großer Transportgüter. Die niedrige

Ladekante von nur 600 Millimetern

Höhe über der Fahrbahn

ermöglicht ein bequemes Be- und

Entladen. Diese Daten machen

Auto-Frühling

ihn zum Meister seiner Klasse.

Der Superb Combi wäre kein

Škoda, wenn er nicht mit einer

ganzen Reihe von simply cleveren

Detaillösungen auf die Reise gehen

würde. Zum ersten Mal wird

ein Modell der Marke mit einem

schlüssellosen Zugangs- und

Start-System ausgestattet: Bei

„KESSY“ korrespondiert ein

Transponder im Schlüsselgehäuse

mit dem Sender im Fahrzeug und

entriegelt bei Berühren des Türgriffs

das Schloss. Die Verriegelung

ist ebenfalls möglich, ohne

dass Schlüssel oder Funkfernbedienung

der Zentralverriegelung

genutzt werden müssen. Der

Druck auf eine Taste am Türgriff

verriegelt die Tür. Der Motor wird

über eine Taste rechts an der

Lenksäule gestartet und abgestellt.

Ein automatisches Gepäckraumrollo

erleichtert das Beladen des

großzügigen Kofferraums. Auf

Wunsch öffnet sich die Heckklappe

elektrisch. Eine zusätzliche

Lampe im Rahmen der Klappe

beleuchtet nicht nur den Gepäckraum,

sondern auch den Boden

hinter dem Superb Combi, was die

Trittsicherheit verbessert und gegebenenfalls

vor dreckigen Schuhen

oder gar nassen Füssen

schützt. Für zusätzliches Licht

sorgt eine LED-Taschenlampe

seitlich im Kofferraum. Hier sitzt

sie in ihrer Ladestation. Dank Akku-Betrieb

ist sie stets bereit für

den mobilen Einsatz.

Entscheidet sich der Kunde für

den variablen Kofferraumboden,

lässt sich dieser bei Bedarf leicht

über die hinteren Stoßfänger ausfahren.

Das Einladen von sperrigem

Gepäck wird hierdurch wesentlich

erleichtert. Zudem sorgt

ein Ensemble aus Netzen, Haken

und Aluminiumschienen dafür,

dass empfindliches oder schweres

Gepäck während der Fahrt am gewünschten

Platz verweilt.

Nachdem Škoda Auto in der jüngeren

Vergangenheit bereits das

Qualitätsdesign demokratisiert

und dank höchst attraktiver Preise

für eine große Kundenschicht

erschwinglich gemacht hat, gelingt

mit dem Superb Combi nun

die Einführung einer in der Oberen

Mittelklasse bislang unbekannten

Ausstattungsvielfalt.


in Dortmund

„Mit dem Audi A1 betreten wir

Neuland. Er definiert eine komplett

neue Baureihe und er ist das

erste Premiumautomobil im Segment

der kleinen Kompakten.

Mit dem A1 sprechen wir ganz

neue Kundengruppen an.

Premium – oder anders gesagt

einen echten Audi – in diese Klasse

zu bringen, war für uns in der

Entwicklung eine spannende

Herausforderung. Natürlich ha-

ben wir die sehr guten Potenziale

aus dem Konzernbaukasten geschickt

genutzt. Das ist eine der

großen Stärken unseres Konzerns.

Aber dabei ist eins besonders

wichtig: Das Ganze ist beim A1

mehr als nur einfach die Summe

der Teile – und zwar in jeder Hinsicht.

Und dieses Mehr ist es, was

einen echten Audi ausmacht und

wofür auch der A1 steht.

Wir haben innovative Technologien

ganz spezifisch interpretiert

und umgesetzt. Der A1 hat alle

Gene und Eigenschaften, die uns

wichtig sind. Und deshalb ist er

dem Wettbewerb in vielen Punkten

ein ganzes Stück voraus.

Unser jüngster Audi ist emotional

und modern, und er macht Spaß,

schon auf den ersten Blick.

Das sieht man am eigenständigen,

kraftvollen Design mit den markanten

LED-Scheinwerfern und

dem sportlich fließenden Dachbogen.

Mit einer Auswahl von

vier Kontrastfarben ab Werk können

unsere Kunden ihre Wünsche

ganz individuell realisieren.

Auch im Innenraum liegt die

Qualität auf höchstem Niveau.

Dazu haben wir viele Möglichkeiten

geschaffen, mit denen der

Kunde dem A1 auch innen seinen

ganz individuellen Touch verleihen

kann. Und die Highend-Infotainmentsysteme

bietet in dieser

Michael Dick

– Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG –

über den neuen Audi A1:

Form kein anderer Hersteller.

Das Fahrwerk des A1 ist sportlich

und agil und garantiert einen

Riesen-Fahrspaß. Auch die Gewichtsverteilung,

die sehr direkte

Lenkung und die aufwändige

Abstimmung sind wichtig für

diese Dynamik und Präzision.

Gerade hier sind wir den Audi-

Weg gegangen. Ein Beispiel ist die

nach hinten verlegte Batterie für

eine günstige Achslastverteilung.

Zusätzlich machen Technologien,

wie etwa das Stabilisierungssystem

ESP mit elektronischer Quersperre,

das Handling noch präziser,

noch sportlicher und sorgen

für hohe Fahrsicherheit.

Unser A1 setzt auch bei der Effizienz

neue Maßstäbe. Wir schicken

ihn zunächst mit vier Motoren ins

Rennen, die alle Direkteinspritzung

und Turboaufladung haben.

Dieses Downsizing, also der Ersatz

von Hubraum durch Aufladung,

ist ein besonders wirksames

Mittel aus unserem Modularen

Effizienzbaukasten. Die zwei TDI

und zwei TFSI-Benziner decken

ein Spektrum von 86 bis 122 PS

ab.

Den Nutzen unseres Hightech-

Einsatzes zeigen die Leistungswerte:

Der A1 kombiniert in allen

Varianten hohe Fahrleistungen

mit geringem Verbrauch – die

Werte liegen zwischen 3,8 und 5,4

Liter pro 100 Kilometer. Der A1

mit dem geringsten Verbrauch ist

der 1.6 TDI mit 90 PS und Handschaltung.

Er emittiert pro Kilometer

nur 99 Gramm CO2. Alle

A1-Modelle haben ein Rekuperationssystem

an Bord, mit dem sie

beim Verzögern Energie zurückgewinnen

und in der Batterie

speichern. Alle Motoren mit einem

Start-Stop-System gekoppelt.

Beim 1.2 TFSI trägt zusätzlich ein

neues Thermomanagement zum

niedrigen Verbrauch bei.

Effizienz ist für Audi immer auch

Hightech. Deshalb haben wir auf

Wunsch ein Doppelkupplungsgetriebe,

die Siebengang S tronic an.

Es schaltet genauso komfortabel

wie sportlich schnell. Und es lässt

sich automatisch oder manuell be-

dienen, auf Wunsch auch mit

Schaltwippen vom Lenkrad aus.

Dabei macht es richtig viel Spaß

und reduziert mit seinem hohen

Wirkungsgrad den Verbrauch

noch weiter. Effizienz ist für uns

immer ein Gesamtfahrzeug-Thema.

Deshalb spielen auch das

niedrige Karosseriegewicht, die

elektro-hydraulische Lenkung

und der Bordcomputer mit Effizienzprogramm

wichtige Rollen bei

der Gesamtperformance des A1.

Der geballte Einsatz moderner

Technologien verleiht unserem A1

in der kompakten Klasse seine

Ausnahmestellung.“

Audi

Möchten Sie zu den

ersten gehören?

Infos anfordern unter

A1@huelpert.de

Der neue Audi A1.

Der nächste große Audi.

Audi Zentrum Dortmund

Hülpert AZ GmbH

www.audizentrum-huelpert.de

Hülpert am Phoenixsee

Hülpert AZ GmbH

www.huelpert-am-phoenixsee.de

15


13.03. Gehölzschnittkurs der

VHS Dortmund im Botanischen

Garten – 14.00 – 17.00 Uhr

Thema: Regenerierung von empfindlichen

Gehölzen Auskunft:

VHS Dortmund, Telefon: 0231 /

50-24 718

19.03. Vortrag: „Das Neueste aus

der Gattung Sulcorebutia“

Horst-Dieter Barthel – 19.00 Uhr

Deutsche Kakteengesellschaft

28.03. Führung: „Frühblühende

Rhododendron“ Heribert Reif –

10.00 Uhr

16.04. Vortrag: „Uganda und Kenia

– ein Reisebericht“ Ulrich

Katz, Bochum – 19.00 Uhr Deutsche

Kakteengesellschaft

16

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Unsere Schwerpunktleistungen:

Grundpflege• Behandlungspflege • Hauswirtschaftliche Versorgung

Nachtpflege • Einsätze durch Stationshelfer • Pflegeberatung /

Pflegeeinsätze • Wundkompetenzteam • weitere Hilfen und Kontakte

Service-Wohnen (Seniorenwohnanlage Bethanien in Hörde)

www.diakonie-dortmund.de

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

Medizinische Fachabteilungen:

Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie

und Intensivmedizin

Wir sind für Sie da:

Jeden Tag und rund um die Uhr!

Moderne Medizin und persönliche

Betreuung im Dortmunder Süden

Evangelisches Krankenhaus Bethanien

Virchowstr. 4, 44263 Dortmund

Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

Botanischer Garten Rombergpark

Führungen und Vorträge

18.04. Sonderführung: „Rhododendron„

Heribert Reif – 10.00

Uhr

24.04. Sonderveranstaltung: Dr.

h. c. Gerd Krüssmann zum

100-jährigen Geburtstag Leben

und Werk des ehem. Leiters des

Botanischen Gartens. Kleine Feier

am Verwaltungsgebäude und

Rundgang durch die besonderen

Gehölzpflanzungen seiner Zeit.

Treffpunkt am Torhaus – 14.00

Uhr

25.04. „Tag des Baumes 2009 –

Die Vogelkirsche und ihre Verwandten“

Ein Rundgang durch

die Prunus-Sammlung Treffpunkt

Torhaus Rombergpark Heribert

Reif – 10.00 Uhr

Bitte beachten Sie: Bei den Veranstaltungen

im Botanischen Garten

Rombergpark sind kurzfristige

Programmänderungen und

-absagen möglich.

Bitte informieren Sie sich deshalb

vorher unter Tel.: 0231 / 50-24

164.

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

Medizinische Fachabteilungen:

Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

• Gynäkologie • Anästhesie und Intensivmedizin

• Psychiatrie und Psychotherapie

Evangelisches Krankenhaus Lütgendortmund

Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund

Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

Aktuelles aus Dortm

Vorträge (auch der Deutschen

Kakteengesellschaft) finden in der

Regel im Verwaltungsgebäude

Botanischer Garten Rombergpark

statt. Am Rombergpark 49b,

44225 Dortmund, Führungen

durch den Botanischen Garten:

Treffpunkt: am Haupteingang

(Nord) – Torhaus Teilnahmegebühr:

1,50 €, Kinder unter 14 Jahren

frei

Öffnungszeiten:

Der Park ist an jedem Tag des Jahres

eintrittsfrei geöffnet.

Ausnahme Arzneipflanzengarten

und Pflanzenschauhäuser.

Orchideen locken in

die Tropenhäuser

So wirklich anheimelnd ist das

Wetter in diesen Tagen nicht. Und

doch macht es Sinn, ein paar

Schritte in die Natur zu machen.

Warum nicht einmal die Tropen

besuchen ? Die müssen gar nicht

Foto: Gerd Büchner

so weit entfernt liegen und wunderschöne

Exemplare aus der

Pflanzenwelt gibt es auch noch zu

entdecken.

Seltene und farbenprächtige Orchideen

erfreuen nicht nur das

Herz der Blumenfreunde und viele

weitere Pflanzenraritäten sowie

tropische Temperaturen gibt`s

dazu.

Die Pflanzenschauhäuser in Do -

Brünninghausen an der Mergelteichstraße

sind täglich von 10:00

bis 17:00 Uhr geöffnet.


und & Umgebung

Auf dem jüngsten Neujahrsempfang

der BMW-Niederlassung

Dortmund hatte Gotthold Heim,

Leiter der Niederlassung, allen

Grund zur Freude: Beim ADAC-

Werkstatttest 2009 erreichte die

BMW-Niederlassung Dortmund

die höchste Punktzahl aller 75

Vertragswerkstätten und schnitt

mit „sehr gut“ ab. Heim: „Die

BMW Niederlassung Dortmund

gibt allen Kundinnen und Kun-

Vom Arzt verordnet - von der Krankenkasse bezahlt

Bekannt ist der Activo Fitnesspark

an der Märkischen Straße 239 für

sein auf den Kunden abgestimmtes

Trainingskonzept und frei

wählbare Sonderleistungen beim

Rehabilitationssport mit Geräten.

Vom Arzt verordnet, von der

Krankenkasse bezahlt: Wer eine

Reha-Verordnung in der Tasche

hat, den kostet der Kurs keinen

Cent.

Grundsätzlich unterscheidet sich

der Rehabilitationssport vom allgemeinen

Sport nämlich dadurch,

dass er immer ärztlich verordnet

wird und damit auf den Kunden

keinerlei Kosten zukommen. In

der Regel werden vom Arzt 50

Einheiten verordnet. Die 45-minütigen

Rehabilitationskurse bestehen

aus höchstens 15 Teilnehmern

und werden von einem

ausgebildeten Übungsleiter geleitet.

Und das ist der Weg zum Gesundheitssport

mit Verordnung:

• Wer den ärztlich verordneten Rehabilitationssort

in Anspruch nehmen

will, muss zunächst einen

Absatzrekord beflügelt BMW

den ein Premium-Leistungsversprechen

ab. Schön, wenn eine

Instanz wie der ADAC dokumentiert,

dass wir dieses Versprechen

Niederlassungsleiter Gotthold Heim (rechts) begrüßt Ute und Thomas

Rahenbrock von Cityback Feldkamp, zum Neujahrsempfang am 16.01.2010

Tag für Tag einlösen.“ Das BMW-

Team am Rombergpark hatte allerdings

noch weitere gute Gründe,

auf das abgelaufene

Geschäftsjahr anzustoßen. Immerhin

wartete die Niederlassung

Anzeige

mit 2411 ausgelieferten Wagen

und damit zugleich auch mit einem

neuen Rekordabsatz bei Neuwagen

auf. Weiter konnte der Gebrauchtwagen-Bestand

um 31

Prozent reduziert werden. An

Motorrädern wurden 405 verkauft

– exakt die Anzahl der verkauften

Maschinen des Vorjahres.

Der Gesamtumsatz der Niederlassung

lag im abgelaufenen Jahr bei

115 Mio. Euro und ging damit

leicht um 2,6 Prozent zurück, was

auf die Wahl der Kunden von kleineren,

effizienteren Motoren zurückzuführen

ist.

Reha-Kurse im Activo Fitnesspark:

Gesundheitssport mit Profi-Trainern zum Null-Tarif

Für einen prickelnden Start in das

Jahr 2010 sorgen jetzt neben den

Neuzugängen der BMW Familie

der BMW X1 und der BMW 5er

Gran Turismo sowie zahlreiche

attraktive Angebote über alle Modellreihen.

Auch personell gestärkt

hat das heute 213 Mitarbei-

ter zählende Team um Gotthold

Heim das Jahr 2009 hinter sich gelassen.

Um 15 Mitarbeiter ist die Mannschaft

gewachsen, 15 Auszubildende

konnten übernommen werden

– keine Selbstverständlichkeit

in Zeiten gesamtwirtschaftlicher

Einbrüche.

Arzt aufsuchen und die notwendigen

Rehabilitationsmaßnahmen

gemeinsam besprechen.

• Mit der Verordnung in der Tasche

sucht der Patient dann seine Krankenkasse

auf und lässt sich die Verordnung

genehmigen. Danach

kann jederzeit mit dem Activo Fitnesspark

ein Beratungstermin abgesprochen

werden.

Der Activo Fitnesspark erfüllt die

geltenden Richtlinien für den

Rehabilitationssport und ist

durch den Berufsverband Sport

Deutschland e.V. für den Reha-

Sport zertifiziert.

Seit nunmehr 27 Jahren bietet der

Activo Fitnesspark ein individuelles,

abwechslungsreiches und

gesundheitsorientiertes Fitnessprogramm

in entspannter und

freundlicher Umgebung an – vom

Herz-Kreislauf- und Gerätetraining

bis hin zu Power- und Gymnastikkursen.

Fachkundige Trainer unterstützen

die persönlichen Trainingsziele.

17


Seit September 2009 gibt es

am Knappschaftskrankenhaus in

Brackel ein Medizinisches Zentrum.

In diesem Zentrum befinden

sich der Pflege-Therapie Stütz-

punkt für Menschen mit chronischen

Wunden, sowie spezielle

Praxisräume von Facharzt Ammar

Khadra für Allgemeine Chirurgie,

Plastische & Ästhetische

Chirurgie und Handchirurgie.

Seine Hauptpraxis hat Herr Khadra

im Facharzt-Zentrum an der

Flughafenstraße 4, in Dortmund-

Brackel. Das Leistungsspektrum

umfasst ambulantes Operieren

und die Versorgung von Verletzungen.

Seit Anfang des Jahres

stehen zudem zwei neue, moderne

Lasersysteme für die ästhetische

Problembehandlung zur Verfügung.

Brustvergrößerungen,

Facelifting und sämtliche weitere

Eingriffe der Schönheitschirurgie

stellt für das kompetente Praxisteam

kein Problem dar. Eine um-

18

Ein Behandlungszentrum für

Menschen mit chronischen Wunden

fassende Beratung für eine typgerechte

und natürlich aussehende

Schönheit, ein Behandlungskonzept

sowie die realistisch erzielbaren

Resultate werden mit den Patienten

gemeinsam besprochen.

Das Team im Pflege-Therapie

Stützpunkt betreut überwiegend

Patienten mit offenen Beinen (Ulcus

cruris), oder solche die über

Druckgeschwüre (Dekubital Ulcera)

an verschiedenen Stellen des

Körpers oder schlecht heilende

Operationswunden klagen. Auch

Diabetiker mit offenen Stellen an

ihren Füßen werden betreut.

Es gibt viele Krankheiten und

Gründe für offene Wunden. Wer

davon betroffen ist, hat oft einen

langen Leidensweg hinter sich –

starke Schmerzen, die nicht mehr

auszuhalten sind, durchnässende

Verbände, belastender Geruch.

Diese Menschen können gar nicht

oder nur noch sehr schlecht laufen,

haben häufig wenig Wissen

zur Ursache der Wunden und fehlende

Möglichkeiten sich selbst zu

helfen oder sich aktiv am Heilungsprozess

zu beteiligen. Im

Stützpunkt wird für jeden Patienten

ein individuelles Behandlungs-

und Betreuungskonzept

anhand einer umfassenden Anamnese

und Diagnostik erstellt.

Mit dem Chirurgen Ammar Khadra,

einem der leitenden Ärzte des

Stützpunktes, werden die notwendigen

Therapiepläne festgelegt.

Durch die Zusammenarbeit

mit verschiedenen Fachärzten,

Physiotherapeuten von SMIDO,

Orthopädietechnikern, Podologen,

Pflegefachkräften ambulanter

Pflegedienste und anderen medizinischen

Diensten ist es

möglich, die Patienten schnell

und umfassend vor Ort zu betreuen.

Die Patienten und nach Möglichkeit

ihre Angehörigen bestimmen

mit, ihre Selbstständigkeit

bleibt erhalten, sie erlernen den

Verbandswechsel und erhalten

eine Schulung und Beratung zum

Erhalt des gesundheitsbezogenen

Selbstmanagements. Krankenpfleger

Carsten Hampel-Kalthoff

und Krankenschwester Mariola

Manteufel, beide pflegerische

Fachexperten für die Betreuung

von Menschen mit chronischen

Wunden und der Chirurg Ammar

Khadra, stehen mit dem gesamten

Team den Patienten kompetent

zur Seite. Die Effizienz dieser Betreuung

wird an den Fallbeispielen

deutlich:

Ein 60-Jähriger Patient, Frührentner,

hatte mit 20 Jahren einen

schweren Radunfall und seitdem

eine offene Wunde unter dem

Fuß. In all den Jahren wurde es

trotz vieler stationärer Aufenthalte,

Operationen und verschiedener

Therapien nicht geschafft, die

Wunde zu schließen. Durch eine

chirurgische Sanierung der Wunde,

durchgeführt von dem Chirurgen

Herrn Khadra und der intensiven

Betreuung des Teams im

Pflege-Therapie Stützpunkt,

konnte nach 17 Wochen die Wun-

Aktuelles aus Dortm

de vollständig abheilen. Der Patient

freut sich jetzt auf die anstehende

Radsaison.

Eine 55-Jährige Patientin leidet

seit eineinhalb Jahren (bedingt

durch eine chronische venöse Insuffizienz)

an beiden Beinen unter

offenen Wunden. Diese Wunden

bereiteten ihr starke Schmerzen,

seit einem Jahr ist sie sogar ar-

Ergebnis nach 5 Monaten

beitsunfähig. Durch spezielle

Verbände und wundrandnahe

Lymphdrainage ist nach zwei Monaten

an einem Bein die Wunde

abgeheilt, seit vier Wochen benötigt

sie keine Schmerztabletten

mehr und die offene Stelle an dem

anderen Bein steht kurz vor der

Abheilung. Die Patientin wohnt

in Lünen, nimmt aber die notwendigen

Termine 3 Mal in der Woche

jeweils ca. 1,5 Stunden gerne

auf sich und ist mit dem bisherigen

Ergebnis sehr zufrieden.

Bei einigen Patienten ist es leider

nicht möglich eine Abheilung der

Wunden zu erreichen. Hier ist

aber das Ziel, die Lebensqualität

der Patienten zu verbessern. Dies

kann erreicht werden, wenn die

Patienten weniger oder gar keine

Schmerzen mehr haben und wenn

ihr Verband nicht mehr so häufig

gewechselt werden muss.

Sportmedizinisches Institut Dortmund


und & Umgebung

Am Jahresanfang treffen sich die

ehrenamtlich tätigen Helfer vieler

Vereine und Institutionen in

Dortmund, um Pläne für das neue

Jahr vorzustellen. Besonders viele

fühlen sich dabei dem Verein

„proKultur“ verbunden, der in das

Kundenzentrum der DEW21 an

der Kleppingstraße einlud.

Die Hausherrin Ursula Winterberg

erwartete die Gäste dabei

gleich in doppelter Funktion, als

Leiterin des Kundenzentrums

und als stellvertretende Vorsitzende

des gemeinnützigen Vereins

„proKultur“. Sie gab das Wort

weiter an die Vorsitzende und

Vereinsgründerin Annie Sarfeld,

die vor mehr als 80 Gästen auf ein

sehr erfolgreiches abgelaufenes

Jahr 2009, in dem die Vereinsmitglieder

zahlreiche Einsätze zum

Wohl der örtlichen Kultur- und

Bildungseinrichtungen geleistet

hatten, zurückblicken konnte.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann

Solebad Wischlingen - hier kann

man eintauchen, entspannen und

sich im wohlig warmen Sole-

becken so richtig erholen. Luftigsprudelnde

Wasserstrahlen verwöhnen

mit einer angenehm

prickelnden Unterwassermassage,

Schwall- und Nackenduschen und

ein Solewasserfall halten fit.

Die Attraktion des Solebades ist

jedoch die einmalige Saunalandschaft:

Inmitten eines 4000 m 2

großen Saunagartens begeistert

die Lappland-Sauna, ein riesiges

Blockhaus aus naturbelassener

Nordpolar-Kiefer (Kelo). Auch die

Salzstollen-Sauna mit heilsamen

Sole-Aufgüssen ist eine Sensation.

Der Bedarf an „mehr Ruhe und

Erholung“ wird durch das neue

Ruhehaus, vom Eingangsbereich

des Solebades aus schon zu sehen,

gedeckt. Auf ca. 380 qm Grundfläche

finden ca. 50 Besucher Ruhe

und Erholung nach dem Saunieren.

Der gemütlich und stilvoll

eingerichtete Raum bietet einen

herrlichen Blick auf den Saunagarten

und verfügt außerdem

über einen rundum offenen Kamin,

umgeben von Korbsesseln

zum „sich hinein kuscheln“.

Decken liegen ebenfalls bereit.

Direkt angrenzend an das Ruhehaus

wird in Kürze die neue Pan-

Jahresempfang des Vereins „proKultur“

v.l. Dr. Andreas Broeckmann, Ursula Winterberg, Kulturdezernent Jörg

Stüdemann und die Vorsitzende von ProKultur Annie Sarfeld

dankte im Namen der zahlreichen

Institutionen und Aktivitäten aus

seinem Resort, die nach seinen eigenen

Worten „ohne die Hilfe von

proKultur gar nicht möglich wären“.

„Wir verlassen uns auf Sie“,

ergänzte Stüdemann und gab

damit das Stichwort für den

nächsten Redner. Dr. Anndreas

Broeckmann kann als Grün-

Wohlfühlen wie im Kurzurlaub

orama-Sauna eröffnet und damit

das Angebot an Saunen auf insgesamt

12 erhöht. Außerdem entstehen

in direkter Nachbarschaft

eine neue Außenterrasse sowie ein

Außen-Whirlpool. Der Fertigstellungstermin

ist für Ende März

geplant.

Die Kosten der Neubaumaßnahme

betragen insgesamt ca.

500.000,- € und werden in Teilen

von den beiden Gesellschaftern

Stadt Dortmund und RVR bezuschusst.

Die Erfolgsgeschichte des Revierparks

in Zahlen:

1978 Eröffnung des Freibades;

1979 Eröffnung des Aktivariums;

1983 Eröffnung der Eishalle; 1988

Saunagarten mit Wintergarten;

1991 Solehalle mit Thermalsolebecken,

Wasserfall und Whirlpool;

1993 Erweiterung des Saunagartens,

Blockhütte; 1995 Massagepraxis,

Dampfsauna, Damenruheraum;

1999 ganzjährig betriebenes

Außenschwimmbecken, Ruhehaus,

Salzstollensauna und Kelo-

Großsauna; 2001 Umgestaltung

und Sanierung der Gastronomieräume;

2003 Umgestaltung

und Sanierung der Umkleiden im

Solebad; 2005 Wasserrutsche im

Solegarten; 2006 Kaminsauna,

Anzeige

dungsdirektor des Dortmunder

U-Turms die Hilfe des Vereins

wahrlich gebrauchen, denn nach

Zeitverzögerungen durch Bautätigkeit

und Wetterkapriolen wird

das Gebäude mit seinen zahlreichen

Nutzungen ab dem Mai erst

teilweise zur Verfügung stehen.

Doch alle Beteiligten verbindet

eine gehörige Portion Optimis-

Massagehütte und Infrarotwärmekabine;

2007 Wohnmobilstellplatzanlage;

2008 Klettergarten,

Fitness-Center; 2009 Ruhehaus;

mus, die hochgesteckten eigenen

Ziele doch zu erreichen. Grund

dafür ist auch der selbstlose Einsatz

der Mitglieder von „proKultur“,

zu dem Vorsitzende Annie

Sarfeld immer mehr Menschen

bewegt. Sie rief zur Kontaktaufnahme

mit dem Verein unter Tel.

22696263 oder 4250122 auf und

verwies auch auf die Homepage

www.prokultur-dortmund.de.

In ihrer Ansprache sprach sie

auch das Engagement von Reiner

Schwalm von den IN-Stadtmagazinen

direkt an, hatte er doch in

gewohnt gekonnter Weise den Info-Flyer

des Vereins entworfen.

Und dass sich Kulturarbeit lohnt,

bewiesen die Schulkinder der Fischer-Grundschule.

Im Rahmen

des Projektes „Jedem Kind sein

Instrument“, das durch „proKultur“

unterstüzt wird, spielten sie

beim Jahresempfang für die Ehrenamtlichen

auf.

2010 Panoramasauna, Außen-

Whirlpool.

Über 311 000 Besucher konnte der

Revierpark 2009 in seiner Saunalandschaft

begrüßen.

19


„Odyssee Europa – Sechs Schauspiele und

eine Reise durch die Zwischenwelt“

Dabei handelt es sich wider Erwarten

mitnichten um die Beschreibung

der gegenwärtigen

Dortmunder Politik, sondern um

die Ankündigung eines ganz besonderen

Events im Rahmen der

RUHR.2010. An zwei Tagen ver-

folgen die Zuschauer auf sechs

verschiedenen Bühnen sechs verschiedene

Fassungen der Odyssee

von Homer. Dabei werden sie

durchs gesamte Ruhrgebiet kutschiert

und können bei Bedarf bei

fremden Menschen unterkommen.

Die Odyssee ist einer der ältesten

überlieferten Texte abendländischer

Kultur. Und von Kultur

wird ja in den letzten Monaten

auch in der Dortmunder Lokalpolitik

verstärkt gesprochen. Sei es

die Gesprächskultur oder auch

die Kultur des fairen Umgangs

miteinander – Politiker aller

Fraktionen arbeiten sich voller

Leidenschaft an dem mittlerweile

arg strapazierten Begriff ab. So ist

das wohl, wenn man nicht mehr

weiter weiß: man flüchtet sich in

Begrifflichkeiten, die so schwammig

sind, dass man den Gebrauch

im Badezimmer empfehlen sollte,

nicht aber im Ratssaal.

20

von Stephan Kottkamp

Die Odyssee der Dortmunder Lokalpolitik

begann spätestens am

Tag nach der Wahl, als der damalige

Oberbürgermeister Gerhard

Langemeyer das – von manchen

Menschen so genannte – Haushaltsloch

der Öffentlichkeit und

Schwupps, da ist die Kette wieder weg!

Nach nur drei Monaten musste Ullrich Sierau den OB-Posten räumen.

anscheinend auch vielen seiner

unwissenden Genossen und Genossinnen

offenbarte. Es folgte

ein Hindernislauf durch eine ganze

Wüste voller Fettnäpfchen. Der

Eine kam besser durch als der Andere

– Schaden nahmen aber Alle.

Dortmund schreibt Geschichte –

Wahlwiederholung: ja oder nein?

Um die Irrfahrt zu beenden,

stimmte der Rat Mitte Dezember

für eine Wiederholung der Wahlen

zum Oberbürgermeister, zum

Rat und zu den zwölf Bezirksvertretungen.

Die Tatsache, dass eine

Großstadt Kommunalwahlen für

ungültig erklärt und diese wiederholt,

stellt in der deutschen Geschichte

ein Novum dar.

Es folgten Klagen mehrerer SPD-

Ratsmitglieder und von Bezirksvertretern

aus den Stadtbezirken.

Somit war klar, dass der Rat und

auch die Bezirksvertretungen zunächst

im Amt bleiben werden.

Einzig OB Ullrich Sierau erklärte,

er werde nicht den Klageweg beschreiten

und sich stattdessen erneut

den Wählern stellen. Nach

langem Hin und Her gab Sierau

seine Amtskette dann Mitte Januar

ab und verließ das Dienstzimmer

des Oberbürgermeisters.

Siegfried Pogadl übernahm als

dienstältester Dezernent die Vertretung

und firmiert seither als

Stadtdirektor.

Zwischendurch kam es auf Antrag

der Grünen zu einer Sondersitzung

des Rates. Auf dieser sollte

eigentlich das Thema Sozialticket

diskutiert werden. Doch die

Mehrheit des Rates sah dies anders

und setzte den Punkt kurzerhand

von der Tagesordnung ab.

Detlef Münch (FBI) wähnte sich

bei Big Brother, während Thomas

Kaeder (FDP) von Lokalpolitik

zum Abgewöhnen sprach.

„Lasst euch nicht verdiegeln“

Neben der Frage der Wahlwiederholung

sorgte auch immer wieder

die Bezirksvertretung in Arnsberg

für Aufsehen. Die Zusammenarbeit

zwischen der Stadt

Dortmund und der Kommunalaufsicht

im schönen Sauerland ist

nicht erst seit kurzem angespannt.

Schon lange schwelte ein Konflikt

zwischen Gerhard Langemeyer

und Regierungspräsident Helmut

Diegel. Dass die Probleme jedoch

nicht nur Dortmund betreffen,

zeigt ein Blick in die Nachbarstadt

Bochum. Dort schlagen sich die

Politik und die Verwaltung mit

immer wieder neuen Zahlen aus

Arnsberg herum und erwarten

bislang vergeblich eine konkrete

Angabe, wie hoch die Einsparungen

im städtischen Haushalt in

den nächsten Jahren sein müssen.

Auf den Fluren des Bochumer

Rathauses existiert daher bereits

die Floskel: „Lass Dich nicht verdiegeln!“

in Anlehnung an das

Gebaren des Regierungspräsidenten.

Glaubt man Leuten, die das

politische Gras wachsen hören,

wird sich das Thema Helmut Diegel

aber ohnehin am 9. Mai wohl

erledigt haben, so oder so...

Der Gesang der Sirenen

Nach den unzähligen Fauxpas der

SPD sah sich die CDU vermutlich

schon als sicherer Wahlsieger,

wollte in Sachen Fettnäpfchen

nun der Sozialdemokratie aber in

nichts nachstehen. Wie eine Bombe

schlug Anfang Februar die

Nachricht ein, CDU-Fraktionschef

Frank Hengstenberg verlasse

die Ratsfraktion und werde kaufmännischer

Geschäftsführer bei

der EDG.

Odysseus hatte sich einst am Segelmast

seines Schiffes festbinden

lassen, um nicht dem lieblichen

Gesang der sagenumwobenen Sirenen

zu erliegen. Bei Hengstenberg

war das Seil anscheinend

nicht fest genug, um den Verlockungen

der Führungsposition

bei einer Tochter der Stadt zu erliegen.

Im Interview mit den IN-Stadtmagazinen

zeigte er sich über den

medialen Rummel völlig überrascht

und bestritt jegliche Vorwürfe,

nun die Strukturen zu nutzen,

die er jahrelang bekämpft

habe: „Wenn Können und Parteibuch

zusammenkommen, handelt

es sich nicht um Filz!“ Sein Parteifreund

und ehemaliger OB-Kan-

Er erlag den Verlockungen der Dortmunder Entsorgungswirtschaft:

Frank Hengstenberg


Rüttgers, Sommer, Möller und Johanna Schlumbom

(stellv. Schulleiterin der Hauptschule Hörde)

didat Volker Geers sah dies komplett

anders, zweifelte öffentlich

an Hengstenbergs Qualifikation

diesen Job auszuüben und riet

ihm, den Posten nicht anzunehmen.

Bei der CDU brannte der Baum

In das gleiche Horn blies ein entsetzter

Joachim Pohlmann. In einem

offenen Brief an Frank

Hengstenberg sprach er von einer

Katastrophe für die Politik im

Allgemeinen, aber auch für Dortmund

im Besonderen. „Sie hätten

dieses Angebot (...) nicht annehmen

dürfen“, legte Pohlmann

Hengstenberg einen Verzicht

nahe. Es sei nicht alles legitim,

was legal ist, setzte Pohlmann den

Angriff auf Hengstenberg fort.

Joachim Pohlmann ging sogar so

weit, eine Mauschelei zwischen

Roten und Schwarzen ins Gespräch

zu bringen – z. B. hinsichtlich

der anstehenden Wahl des

Kämmerers. Denn tatsächlich

wählte der Rat mit den Stimmen

von SPD und CDU den Sozialdemokraten

Jörg Stüdemann zum

neuen Kämmerer. Um mit Heinz

Erhardt zu sprechen: „Ein Schelm,

der Böses dabei denkt.“

Wie dem auch sei, die CDU musste

schnellstmöglich einen Nachfolger

präsentieren und tat dies

auch zügig. Es herrscht nun eine

Sachlichkeit, wo vorher die Hau-

Drauf-Rhetorik dominierte oder

anders gesagt: die CDU tauschte

Degen gegen Florett und schickt

nun mit Ulrich Monegel einen besonnen

und erfahrenen Mann in

den Ring.

Schulpolitische Irrfahrten

Auch die Landespolitik schaute in

diesen Tagen in Dortmund vorbei.

Während landauf und landab

der Abgesang auf die Hauptschule

immer lauter gesungen wird,

stimmte Ministerpräsident Jürgen

Rüttgers in Hörde ein Loblied auf

diese vom Aussterben bedrohte

Schulform an.

Im Fahrwasser von Hollywood-

Star Ralf Möller und mit seiner

Schulministerin Barbara Sommer

im Schlepptau besuchte Rüttgers

die Hauptschule Hörde und warb

für die Kampagne „Starke Typen

lernen fürs Leben“. Das Vorhaben,

dem schlechten Ruf der Schulform

Hauptschule entgegenzutreten,

ist sicher löblich, schiebt die

Realitäten aber insbesondere im

Wahlkampf bei Seite und setzt auf

ein Pferd, das in anderen Industrienationen

schon lange auf dem

Gnadenhof angekommen ist.

Positiv ist festzuhalten, dass die

Schülerinnen und Schüler der

Hauptschule Hörde während dieser

Veranstaltung die Möglichkeit

hatten, mit anwesenden Unternehmen

ins Gespräch zu kommen

und Kontakte zu knüpfen. Ob Jürgen

Rüttgers dies auch tat oder ob

die Firmen nicht liquide genug

waren, eine Audienz des Ministerpräsidenten

zu erhalten, ist unbekannt.

Die Irrfahrten des Odysseus endeten

nach zehn Jahren mit der

Rückkehr in seine Heimat Ithaka.

Wann die Irrfahrten der (Dortmunder)

Politik enden, bleibt abzuwarten.

Am 9. Mai geht’s jedenfalls

wieder an die Urne: eine

Stimme bei der OB-Wahl, zwei bei

der Landtagswahl und – Achtung

Ausnahme – eine Stimme für die

Menschen in Brackel bei der Wahl

der dortigen Bezirksvertretung.

Das ist der Stoff, aus dem Mythen

sind!

Offenbar soll „Wir in Hombruch“

der CDU dienen. Die Fotos (S. 18)

von Sierau und Pohlmann zeigen

dies überdeutlich.

Für mich bedeutet dies, dass ich

keine der übrigen ‚Informationen’

als seriös einschätze und also diese

Hefte nicht lesen werde.

F. Krukenberg

Die Aussagen und Analysen des

Artikels treffen genau auf den

Punkt. Die Sozialdemokraten stehen

vor einem Scherbenhaufen. Sie

müssen sich erklären, warum das

System Langemeyer sich solange

halten konnte.

Die inhaltliche politische Opposition

fand in Dortmund nur durch

Frau Littmann, der FDP statt.

Frau Littmann, auch „Lara Croft“

der Dortmunder Politik genannt,

hatte in der Vergangenheit den Sozialdemokraten

öfter die Stirn geboten.

Leider wurde sie hier nicht

durch die CDU unterstützt. Die

CDU hat es nie geschafft die Mehrheitsfraktion

zu attackieren, sie

Anmerkung der Redaktion: Die

angesprochenen Fotos in unserer Dezember-Ausgabe

zeigen einerseits einen

nachdenklichen Ullrich Sierau, der den

sicher geglaubten Posten des Oberbürgermeisters

– zumindest vorläufig – abgeben

musste. Andererseits ist ein lächelnder

Joachim Pohlmann abgebildet,

der sich über seine zweite Chance auf

das Amt des Oberbürgermeisters freut.

Die Auswahl der Fotos diente lediglich

der visuellen Verstärkung der im Artikel

beschriebenen Situation und beinhaltet

keinerlei Parteinahme.

haben nie eine parteiinterne Geschlossenheit

entwickelt und ihre

ganze politische Kraft darauf konzentriert,

die Mehrheitsfraktion zu

kontrollieren und alternative Vorschläge

zu erarbeiten. (…)

Alle Parteien müssen dem Wähler

die Wahrheit sagen und nicht die

„Parteiwahrheit“, der Haushalt

muss auf ein gesundes Fundament

gebaut werden und auch unangenehme

Einsparungsmaßnahmen

müssen deutlich genannt werden.

Die Wahrheit liegt am Wahltag in

der Urne. Politische Wahrheiten

und ihre Folgen lassen sich nicht

vor dem Wähler verbergen. (…)

Susanne Brethauer

Ein echter Bayer bei der HWK Dortmund

Die BMW Niederlassung Dortmund

spendete der Handwerkskammer

(HWK) Dortmund einen

BMW 320 D mit einem Vier-Zylinder-Diesel-Aggregat

(Leistung:

110 kW) für Schulungszwecke.

Gotthold Heim, Leiter der Dort-

v. l.: Gotthold Heim, Leiter der

Dortmunder BMW Niederlassung;

Wilhelm Hicking, Geschäftsführer der

HWK Dortmund; Ralf Wittsieker,

Leiter BMW After Sales; Nils

Petermann, Auszubildender

munder BMW Niederlassung und

Ralf Wittsieker, Leiter After Sales,

übergaben Mitte Januar das Fahrzeug

in der Kfz-Werkstatt des Bildungszentrums

an der Ardeystraße.

„Jeder, der hier bei der

Handwerkskammer an einer Aus,

Fort- oder Weiterbildung teilnimmt,

profitiert von diesem

Fahrzeug – egal ob Lehrling oder

zukünftiger Meister“, erklärte

HWK-Hauptgeschäftsführer

Klaus Yongden Tillmann. Der

BMW ist mit einer umfangreichen

technischen Sonderausstattung

versehen – unter anderem

einer Parkdistanzkontrolle, einer

automatischen Geschwindigkeitsregelung

und einer Bremsrückgewinnungsenergieregelung.

„Das

bietet eine gute Basis zur Aktualisierung

der Themengebiete Komfort-

und Karosserieelektronik“,

betonte Wilhelm Hicking, Geschäftsführer

der HWK Dortmund,

zuständig für den Bildungsbereich.

21


Gespräch mit dem Banker will

gut vorbereitet sein

Geldanlage-Serie (1): „Vom Sparbuch bis zum Gold“

– Grundwissen ist Basis für Erfolg

Wo bekomme ich das meiste für mein Geld? Tagtäglich fragen wir uns

das, und zwar ganz unwillkürlich, wenn wir im Supermarkt einkaufen,

zum Friseur gehen, im Internet etwas kaufen oder ersteigern. Da

kennen wir uns aus, in diesem Alltagsmarkt fühlen wir uns zu Hause.

Ganz anders ist es um das Fachwissen bestellt, wenn es um den Markt

der Geldanlagen geht. Untersuchungen zeigen, dass sich der „Durchschnittsdeutsche“

zwar lange mit dem Autokauf beschäftigt, bei der

Geldanlage fallen dagegen zu oft Entscheidungen ohne Grundwissen

und vielfach noch dazu in Minuten – was fast immer nicht nur die

Rendite schmälert, sondern auch einschneidende Verluste zur Folge

haben kann. Diese Wissenslücke wollen wir schließen helfen, und

zwar mit einer 6-teiligen Serie zu den populärsten Anlageformen und

wie man sich ihnen nähert. Die Themen in diesem Heft: Die aktuelle

Lage auf dem Kapitalmarkt, Gedanken vor der Anlageentscheidung

und der Umgang mit Bankern.

Kein Zweifel, für die Geldanleger

– und nicht nur die deutschen –

war 2009 ein Jahr der Extreme.

Nach dem Zusammenbruch der

US-Investmentbank Lehman

Brothers als Folge der Immobilienkrise

in den USA standen die

Banken und in deren Folge die

Weltwirtschaft am Abgrund. Der

Welthandel sackte um 12 Prozent

ab, die wichtigsten Volkswirtschaften

erlebten die schwerste

Rezession seit 70 Jahren. Doch

Ende März 2009 wendete sich das

Blatt. Die Notenbanken diesseits

wie jenseits des Atlantik fluteten

die Märkte mit billigem Geld. Inzwischen

scheint die große Krise ,

überwunden zu sein, auch wenn

die Banken erst rund 40 % ihrer

Verluste abgeschrieben haben.

Seit Mitte Januar gibt es wieder

eine Abschwächung vor allem am

Aktienmarkt, die allerdings nicht

lange anhalten dürfte. Hauptargument

dafür ist die Lage an der

Zinsfront. Seit jeher gilt: So lange

die Zinsen niedrig sind, profitieren

die Aktien. Und diese Regel

des Kapitalmarktes wurde auch

nicht von der Finanzkrise außer

Kraft gesetzt. Da sich der Arbeitsmarkt

vor allem in USA weiter

22

nicht erholt und auch die Volkswirtschaften

in den anderen alten

Industrieländern sich nur langsam

aufwärts bewegen, können

die Notenbanken die Zinsen nicht

nachhaltig erhöhen, wenn sie den

zarten Aufschwung nicht abwürgen

wollen. Das bedeutet: Die

Aussichten sind eher gut für Aktien

in 2010, auch wenn die satten

Zuwächse von 2009 wohl nicht erreicht

werden dürften.

Schlecht ist dagegen die Niedrigzinsphase

für denjenigen Anleger,

der es gern etwas geruhsamer hat

und lieber auf eine möglichst hohe

Verzinsung seiner Anlage unter

Verzicht auf den „Spekulationseffekt“

setzt. Er muss mit Zinsen

von derzeit durchschnittlich 1,21

% bei Tagesgeld (5000 € /FMH-

Index) bzw. Festgeld von 1,38 %

(12 Monate, FMH-Index) zufrieden

sein. Bei Unternehmensanleihen

ist im Schnitt mit zwischen 4

% und 5 % zwar erheblich mehr zu

holen, das aber auch bei höherem

Risiko – doch dazu später. 2010

dürfte eher als Übergangsjahr

nach der Krise mit satten Schwankungen

zu sehen sein. Hoffung

machen die Schwellenländer wie

Brasilien und das mit über 11 Pro-

zent wachsende China – Länder

die zentral wichtig sind für die

Exportnation Deutschland. Denken

Sie also durchaus darüber

nach, dort einen Gutteil Ihres Geldes

anzulegen. Sicher ist: Das

Wachstum dieser Länder geht auf

Kosten Europas und Amerikas.

Deren Lebensstandard sinkt in

dem Umfang wie er in den neuen

Boom-Ländern ansteigt. Das

merkt man weder in den USA

noch in Deutschland nur deshalb

nicht deutlich, da hier die angenehmen

Lebensverhältnisse durch

eine furchteinflößende Verschuldung

aufrecht erhalten werden.

Was sollten wir aus dem Krisenjahr

2009 zunächst mal an Erfahrung

für 2010 und 2011 mitnehmen?

Ganz wesentlich ist der

Versuch, sich möglicht frei zu machen

von den überbordenden

Hysterien, die die Massenmedien

sowohl bei nach oben wie nach

unten schießenden Märkten in

die Wohnzimmer transportieren.

Anders als vor 20 Jahren ist der

Herdentrieb hier extrem irrational

und groß geworden. Verkündet

ein überregionales Medium

etwa den bald bevorstehenden

Untergang der Währungsunion

als Folge der Haushaltsprobleme

und -betrügereien Griechenlands,

schalten sich fast sämtliche Medien

inzwischen ebenso freiwillig

wie verantwortungslos gleich und

plappern fortan allesamt in demselben

Tenor. Da ist es lohnend,

kühlen Kopf zu behalten. Dafür

ist der März 2009 ein gutes

Beispiel: Als die Massenmedien

gebetsmühlenartig auch weiterhin

Weltuntergangsstimmung transportierten

und den Kapitalismus

bereits beerdigten, konnte derjenige,

der sich frei machen konnte

von der irreführenden Dauerberieselung,

ein Vermögen verdienen.

Was bietet uns das noch junge

Jahr 2010? Jedenfalls wieder

viele Chancen, die genutzt werden

können, wenn man sich vor der

Anlageentscheidung ausreichend

Gedanken über die eigenen Ziele

macht. Grundsätzlich gilt aber

vorab: Tilgen und absichern geht

vor anlegen! Grundsätzlich sollten

folgende Überlegungen angestellt

werden: Was habe ich an

Geld zur Verfügung? Muss ich jederzeit

an mein Geld heran kommen

können? Wie ist mein Anlagehorizont?

Will ich spekulativer

oder ,„sicherer“ anlegen? Was be-

sitze ich insgesamt an Vermögen

(Wohnung, Haus, Bargeld, Lebensversicherung)

und in welchem

Verhältnis sollte das Anlagegeld

dazu stehen? Möchte ich

einen regelmäßigen Ertrag erwirtschaften

- etwa als zweite

Rente - oder will ich in jungen

Jahren mit einem Fondssparvertrag

starten, der mit später auch

durch den Zinsenszins- und Thesaurierungseffekt

eine satte zweite

Rente einbringt?

Eigene Ziele formulieren

Über die Antworten auf diese Fragen

muss man sich im Klaren

sein, bevor der Gesprächtermin

mit dem Banker verabredet wird.

Zum einen wird nämlich ein verantwortungsbewusster

Banker

diese Fragen ohnehin im Beratungsgespräch

stellen, zum anderen

müssen die Eckpfeiler des Anlagewunsches

vom Kunden

gegenüber dem Banker vertreten

werden. Das verhindert von vorn

herein, dass das Gespräch eine

Richtung erhält, die den eigenen

Zielen nicht entspricht. Anlageberatung,

das muss man wissen, ist

nicht mehr das, was sie einmal vor

20 Jahren war. Der Banker von

heute steht unter Vertriebsdruck,

die Höhe seines Gehalts ist stark

abhängig von seiner Provision, er

soll vor allem die Produkte des eigenen

Hauses anbieten, verkauft

auch Versicherungen. In einem

Test der Zeitschrift „Finanztest“

erhielt keine Bank die Note „gut „.

Als Ergebnis aus 147 Beratungsgesprächen,

geführt rund 14 Monate

nach der Pleite der US-Großbank

Lehman Brothers, schnitten

unter den 21 Banken im Test zwei

Sparkassen und die Commerzbank

mit einem „Befriedigend“

als Test-Bestnote ab. Allerdings

muss fairer Weise auch gesagt

werden, dass es auch von der Aussagebereitschaft

und -fähigkeit

des Kunden abhängt, in welche

Richtung das Anlagegespräch

läuft. Ohne eine gute Mitarbeit

des Kunden kann kein passendes

Anlagekonzept gestrickt werden.

Im nächten Heft:

Depot & Co:

Wie „kaufe“ ich mir Anlagen?

Bin ich Kurz- oder

Langstreckenläufer?


Sie forschen und entwickeln, handeln

und reparieren, bauen und

installieren, entsorgen und produzieren

– die Unternehmen des

Mittelstandes, die auch in Dortmund

das Rückgrad der Wirtschaft

bilden. Sie sind zumeist inhabergeführt,

stellen die meisten

Arbeitsplätze und finanzieren

nicht zuletzt über die Gewerbesteuern

maßgeblich den städtischen

Haushalt. Wir stellen sie

hier in unserem Wirtschafteil

fortlaufend vor, die Motoren der

Lebensqualität in unserer Stadt.

Heute im Portrait: „Vision Lichttechnik“

aus Dorstfeld.

Top-Adresse für Profis

Unter den Profis bei Rundfunkanstalten,

Architekten und Musical-

Veranstaltern ist der Name der

Dorstfelder Lichtprofis Hans-Georg

und Petra Stiller ein Begriff,

doch vor Ort sind es wenige, die

auf den großen Flachbau am

Dorstfelder Iggelhorst 17 aufmerksam

geworden sind. Das ist

ein Fehler. Zwar bilden die Initiatoren

von Großprojekten die dominante

Kundschaft der beiden

Lichtdesign-Experten, dennoch

lohnt ein Besuch für jeden Privaten,

der den eigenen Wintergarten

mit einem glitzernden Sternenhimmel

krönen will oder der endlich

eine gute und zugleich ästhetische

Beleuchtung für die

moderne Küche oder das Wohnzimmer

sucht, die eben nicht im

Baumarkt oder Möbelhaus zu finden

ist. Was darf es sein? Eine

LED-beleuchtete Skulptur aus optischem

massiven Glas - grob gebrochen

oder satiniert? Tonnenschwer

oder nur ein Kilo wiegend?

Faszinierend auch der von der Decke

hängende Store aus 100 dünnen

polymeren Lichtleitern, der

sanft und einstellbar die Farben

wechselt und dessen Lichtleiter-

Endungen kurz über dem Boden

INNENANSICHTEN

Dortmunder Unternehmen im Portrait –

Vision Lichttechnik: Starker Auftritt

von Ästhetik und Effizienz

ein wahres Glitzer-Feuerwerk entfachen.

Es ist beeindruckend,

welch dezenten Lichtzauber das

Unternehmerpaar Stiller in ihrer

Ausstellung auch an Stellen prä-

sentiert, wo es der Besucher nicht

erwartet. Da gibt es die geschmackvoll

und wie natürlich in

die Bodenfliesen eingestreut wirkenden

Lichtpunkte ebenso wie

den im Bild selbst mit Lichtleitertechnik

beleuchteten Druck von

Friedensreich Hundertwasser. Für

diese Hightech-Verfremdung hatte

der berühmte Künstler noch zu

Lebzeiten seine Zustimmung gegeben.

– kostenlos, weil auch ihn

die Stiller-Idee faszinierte. Der

Lichtzauber der Stillers, der auch

dem Gelsenkirchener Musikthea-

ter MIR den riesigen Sternenhimmel

bescherte und für den sie

zwölf Kilometer lange Lichtleiter-

Faserstränge verlegten, geht bei

zahlreichen Produkten auf eigene

Entwicklungsarbeit zurück. Er-

möglicht werden die leuchtenden

Auftritte der besonderen Art im

Wesentlichen durch die polymere

Lichtleitertechnik, ergänzt durch

die derzeit boomende LED-Technologie.

Bei der erstgenannten

Technik wird von einem Projektor

Licht in die je nach Leistungsanforderung

nadeldünnen bis fingerdicken

Kunststoffkabel geschickt,

das am Ende als

strahlender Punkt wieder austritt.

Die Lichtfarben „hell und „dunkel“

können hier frei gewählt und

stufenlos gedimmt werden. Letzteres

gilt auch für die kleinen LED

(Licht aussendende Dioden), die

ständig heller, von der Farbwahl

variabler und auch im Lichtton

„wärmer“ werden.

Künftig will der Beleuchtungsexperte

mit seinem 1994 gegründeten

Unternehmen am Markt auch

als Leuchtenplanungshaus für Gewerbetreibende

auftreten. „Und

damit steht natürlich neben der

Ästhetik auch der Energiesparaspekt

stark mit im Vordergrund“,

betont Stiller. „Es wird leider sehr

viel Geld verpulvert. Man könnte

so manches Ladenlokal und die

präsentierten Waren in den

Schaufenstern weitaus attraktiver

beleuchten – und das zum Teil mit

nur einem Zehntel der Energie“,

ist sich der 51-Jährige sicher. „Wer

hier einmal investiert, hat sich bezahlbare

und professionelle Lichttechnik

gekauft und hat jahrelang

Ruhe“.

Kontakt:

Vision Lichttechnik

Iggelhorst 17

44149 Dortmund

0231/636770

www.vision-lichttechnik.de

Unsere Gewinnspiele

in der letzten Ausgabe der „WIR IN-Stadtmagazine stießen

wieder auf große Resonanz bei den Lesern.

Über Premierenkarten für das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ im

Januar freuten sich R. Meder und M. Marsollek aus Dortmund.

Vorpremierenkarten gingen an D. Wolter aus Holzwickede sowie

W. Kuhn, G. Ranft und U. Girsch aus Dortmund.

Die Creative Kirche hatte die Karten zur Verfügung gestellt.

Auch für das Classic Rock Spektakel „The Fabulous Rock Philharmonic

Orchestra plays Pink Floyd“ am 22. Februar gab es Karten

zu gewinnen, die von der Lux concerts.events GmbH & Co.KG

bereitgestellt worden waren. Sie gingen an S. Bonczek aus

Dortmund, G. Schlee aus Waltrop und K. Fischer aus Düsseldorf.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

23


24

Dortmunder Traditionsunternehmen Geers verkauft

Hörakustik-Kette geht an niederländische HAL Holding/ Standort bleibt Dortmund

Die Dortmunder Familie Geers

hat die GEERS Hörakustik AG &

Co 59 Jahre nach der Gründung

mehrheitlich an den Konkurrenten

Audionova und die dahinter

stehende niederländische Hal

Holding verkauft. Der Dortmunder

Traditionsbetrieb - bisher Nr.

2 am Hörakustik-Markt - geht damit

mit der Audionova-Tochter

„HörGut“ zusammen, die bislang

auf Platz vier rangierte. Sitz des

neuen Unternehmens bleibt das

TechnologieZentrum in Dortmund

mit über 100 Mitarbeitern.

Das Bundeskartellamt habe allerdings

„zum jetzigen Zeitpunkt

Bei einem „normalen“ Konjunkturverlauf

wären die Bilanzzahlen

2009 sicher solide zu nennen.

Jetzt, in Zeiten der Wirtschaftskrise,

sind die Unternehmensergebnisse

durchaus als „gut“ zu

bewerten.

Entsprechend strotzte der Vorstandsvorsitzende

der Sparkasse

Dortmund, Uwe Samulewicz,

denn auch bei der Bilanzvorlage

2009 vor Selbstvertrauen, das

nachweislich auf dem Vertrauensvorschuss

seiner Kunden gründet.

„Die Sparkassen sind die vertrauenswürdigsten

Institute Deutschlands“,

verkündete er mit Blick auf

das abgelaufene Geschäftsjahr, in

dem die Bilanzsumme um 3,4 %

auf rund 7,3 Mrd. Euro gestiegen

ist. Zugleich wuchsen das Brutto-

Kreditvolumen und die Kundeneinlagen

um 377 Mio. Euro (+ 3,6

%) auf rund 11 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis

nach Bewertung

stieg in 2009 satt auf 72,3 Mio.

Euro. Im Jahr 2008 hatte es bei 46,

2 Mio. Euro, 2007 bei 51,7 Mio.

Euro gelegen. Dass die bei der

Sparkasse Dortmund angelegten

Kundengelder um 4,6 % auf erstmals

über 6 Mrd. Euro stiegen, ist

denn auch für Vorstandsmitglied

Norbert Wolf auf die „Suche der

noch keine Entscheidung getroffen“,

erklärte Geers-Unternehmenssprecherin

Petra Mikolajetz.

Der Vorgang sei noch nicht abgeschlossen.

Im Einzelnen übernimmt

Audionova 75 % an dem

Dortmunder Filialisten, der bisher

komplett ein Familienunternehmen

war. Der ehemaligen

Dachgesellschaft GEERS Hörakustik

AG & Co. KG gehörten

Mitinhaber Dr. Volker J. Geers,

Mitinhaber Dr. Wolfgang Geers,

Stefanie Brand-Geers, Christian

Geers, Torsten Geers und Roland

Geers an. GEERS Hörakustik betreibt

450 Filialen in Deutschland,

der Schweiz und in Polen. Audionova

unterhält 130 HörGut-Geschäfte.

Gemeinsam sollen die

Läden künftig 130 Mill. Euro umsetzen.

Anlässlich der Eröffnung

des 333. Geschäfts an der Hohen

Straße war die Geschäftsführung

2007 davon ausgegangen, „innerhalb

der nächsten ein bis zwei Jahre

mit einem Gesamtumsatz von

100 Millionen Euro die Schallmauer

zu durchbrechen“. Mit

dem Verkauf der Mehrheitsanteile

an Audionova verschwindet der

Traditionsname Geers aber keineswegs.

Die Kette wird künftig

unter der Marke „Geers Hörakustik“

betrieben. Geschäftsführer

der Gruppe wird Christian Geers,

Enkelsohn des Gründers. Der

Deal hat in der in der Akustik-

Branche für Aufsehen gesorgt, da

damit ein neuer starker Player auf

dem Hörakustikmarkt aufgetreten

ist. Insider am Kapitalmarkt

bewerten den Coup von Hal Investment

auch deshalb als besonders

gelungen und aussichtsreich

für die neu entstandenen Gesellschaft,

da Geers bzw. Audionova/

HörGut zumeist keine Läden in

Sparkasse profitiert von der Suche

nach Sicherheit in der Krise

Anleger begeistert von ECE-„Shoppingfonds“ /

Weitere Tranche in Planung

Kunden nach Vertrauen in der

Krise“ zurückzuführen. „Mittlerweile

haben die Privat- und Firmenkunden

erkannt, dass es riskant

ist, vermeintlich hohen

Renditen hinterher zu jagen“, so

Vorstandschef Samulewicz. Der

Wunsch nach kurzfristiger Verfügbarkeit

der Anlagen bei gleichzeitiger

Sicherheit zeigt sich im

Bestand an Termin- und Sichteinlagen,

die zum Jahresende auf 2,5

Mrd. Euro hochschnellten. Das

sind immerhin 12,9 % mehr als im

Jahr zuvor. Den Schuh, mit zu der

Vorstandschef Uwe Samulewicz Vorstand Norbert Wolf

von vielen mittelständischen Unternehmen

beklagten Kreditklemme

beigetragen zu haben,

muss sich die Sparkasse Dortmund

nicht anziehen. Im Kredit-

Geld & Wirtscha

naher Nachbarschaft betreiben

und damit auch von der räumlichen

Position her unternehmerisch

gut aufgestellt sind. Bei der

HAL-Gruppe handelt es sich um

ein international weit verzweigtes

Investmentunternehmen mit Sitz

auf den Niederländischen Antillen.

Zur Holding gehören unterschiedliche

global tätige Untergesellschaften,

vor allem Unter-

nehmen im Optik-Bereich wie

Apollo-Optik. Im Kommunalwahlkampf

1999 war Volker Geers

als CDU-Oberbürgermeisterkandidat

die Schreckfigur der

NRW-Sozialdemokraten in Dortmund

und zugleich Hoffnungsträger

der CDU gewesen. Am

Ende verlor er nur knapp die

Stichwahl um das Amt des Stadtoberhaupts.

geschäft setzte sich das Volumenwachstum

mit einem Plus von 142

Mio. Euro (+3,2 %) auf gut 4,6

Mrd. Euro fort. Der Bestand an

gewerblichen Darlehen nahm um

68 Mio. Euro auf 1,3 Mrd. Euro (+

5,5 %) zu. Und auch weiter soll

nicht auf die Kreditbremse getreten

werden – im Gegenteil: „Allen

vertretbaren Kreditwünschen

kommen wir unverändert nach.

Einen Kreditengpass wird es in

Dortmund nicht geben“, so Vorstand

Wolf. „Außerordentlich

hohes Kundeninteresse“ registrierte

die Sparkasse an dem geschlossenenECE-Immobilienfonds,

den das Emissionshaus

HamburgTrust aufgelegt hat und

den die Sparkasse an Anleger vertreibt.

Gut vier Monate nach Auflage

des Fonds für das Einkaufscenter

auf dem alten

Thier-Gelände ist die erste

Tranche verkauft und es steht fest,

dass im Herbst eine weitere

Tranche angeboten wird. Es sei

das vom Volumen her erfolgreichste

Beteiligungsgeschäft, das

die Sparkasse bisher vermittelt

habe, hieß es.

Nicht sagen wollte Wolf, ob und in

welchen Umfang die Sparkasse

selbst Fonds-Anteile gezeichnet

hat.


ft in Dortmund

City-Ring geht in diesem Jahr

an IT-Unternehmer

Schröder: „Global Player“ aufgebaut;

Sierau: „Materna ist der Bill Gates Dortmunds“

Anfang Januar wurde er wieder

im Dortmunder Industrie-Club

verliehen, der „City-Ring“.

Preisträger 2010 ist Dr. Winfried

Materna, Geschäftsführer des

gleichnamigen Dortmunder IT-

Unternehmens Dr. Materna Information

& Communications

GmbH. Die Auszeichnung - stets

zu Beginn eines neuen Jahres verliehen

- ist die höchste Auszeichnung,

die der City-Ring vergibt.

Die Vereinigung der Dortmunder

Innenstadtkaufleute zeichnet damit

„außergewöhnliche Verdienste

um die Stadt Dortmund“ aus.

Zweifellos hat Materna viel für die

Stadt und ihre Menschen getan.

Das Unternehmen steht heute

schon von seiner Größenordnung

her wie kein anderes in Dortmund

für den tiefgreifenden und in einigen

Zukunftsbereichen gelungenen

Wandel: Weg von der Kohle-

und Stahl-Industrie, hin zu einem

modernen Dienstleistungs-, Handels

und Hightech-Standort. Seit

30 Jahren besteht das Unternehmen

mit Niederlassungen in aller

Welt. Es beschäftigt 1300 Mitarbeiter

in Europa und schrieb im

Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz

von 160 Mio. Euro. Axel Schröder,

Vorsitzender der Innenstadtkaufleute,

sagte in seiner Laudatio

vor rund 100 geladenen Gästen

aus Wirtschaft und Politik, Materna

habe in 30 Jahren aus einem

Kleinstunternehmen einen „Global

Player“ mit 1300 Mitarbeitern

geformt. „Oberbürgermeister im

Wartestand“, Ullrich Sierau, verglich

den 65-jährigen Materna gar

mit dem Microsoft-Gründer Bill

Gates und bezeichnete den Unternehmer,

der das Untenehmen gemeinsam

mit seinem Teilhaber

Helmut an de Meulen führt, als

den „Bill Gates Dortmunds“. Der

zurückhaltende Materna selbst

freute sich über den Preis: „Die

Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes

für mich, weil sie aus

City-Ring-Träger Dr. Winfried Materna mit seiner Lebensgefährtin Helga Hagen.

Dortmund kommt, wo ich mich

zu Hause fühle.“ Neben der Firmenleitung

ist Materna in Dortmund

seit Jahrzehnten auf vielen

Ebenen engagiert. So war der

NRW-Staatspreisträger 2001 von

1997 bis 2004 Präsident der Industrie-

und Handelskammer zu

Dortmund.

Auf ehrenamtlicher Ebene engagiert

ist Materna in Dortmund

auch bei „Lions Tremonia“ und

der Kulturstiftung Dortmund.

Im Jahr 2009 wurde der City-Ring

übrigens an Dr. Reinhard Rauball

verliehen, 2008 ging er an den international

renommierten Architekten

Prof. Eckhard Gerber. 2007

erhielt Gerd Kolbe als WM-Beauftragter

der Stadt Dortmund die

Auszeichnung. Der City-Ring

versteht sich als eine starke Gemeinschaft

aus Einzelhandel und

Dienstleistung.

Die engagierten Innenstadtkaufleute

wollen das Profil der Stadt

prägen und Dortmund als pulsierende

Einkaufsmetropole gestalten.

Gefördert werden unterschiedliche

Veranstaltungen,

weiter gibt es Hilfestellung bei der

Planung und bei behördlichen

Absprachen.

Mager: Mit Berufsperspektive

Menschen in Dortmund halten

Nachwuchsförderung in neuen Technologien

Wenn Schüler gerade mal 35 von

300 Ausbildungsberufen in

Deutschland kennen und Unternehmen

gleichzeitig gute Nachwuchskräfte

suchen, dann ist das

– wie man heute so schön sagt –

suboptimal für beide Seiten. Firmen

bei ihrer Suche nach Fachkräften

zu unterstützen und

gleichzeitig Jugendliche für Berufe

in den Neuen Technologien zu

begeistern - das ist das Ziel des

Projekts „jobtec - Motor für Deine

Zukunft“. Dafür haben der Chef

der Dortmunder Wirtschaftsförderung,

Udo Mager, und der Vorsitzende

der Geschäftsführung

der Arbeitsagentur Dortmund,

Stefan Kulozik, jetzt 400 000 € in

die Hand genommen. Die Zeit

läuft: Fest steht, darauf wies Kulozik

hin, dass bereits in 2015 ein

erheblicher Fachkräftemangel in

Deutschland herrschen wird. Immerhin:

Im Rahmen der „jobtec”

wurden in den letzten beiden Jahren

in Dortmund 100 Ausbildungsplätze

zusätzlich geschaffen.

600 Schüler möchte Mager in diesem

und genauso viele im nächsten

Jahr in Betriebe hineinschnuppern

lassen.

„Jobtec“ wird viele Fragen beantworten

und bisweilen bei den Jugendlichen

sicher auch für Verwunderung

darüber sorgen, was

die eigene Heimatstadt an zukunftsgerichtetenAusbildungsplätzen

zu bieten hat: Welche beruflichen

Möglichkeiten bieten

mir die Neuen Technologien?

Welche technischen oder kaufmännischen

Fähigkeiten habe ich

selbst eigentlich drauf? Und wie

komme ich an einen Praktikums-

oder Ausbildungsplatz? Das aktuelle

kostenlose „jobtec“-Angebot

- Projektträger ist die xpand

GmbH - richtet sich an Schülerinnen

und Schüler der Jahrgangsstufen

9 bis 12. Daneben stehen

die Unternehmen aus der Region

im Mittelpunkt: „jobtec“ stärkt sie

bei der Suche nach qualifizierten

Fachkräften und vernetzt sie enger

mit den potenziellen Auszubildenden

an den Schulen. Das

Projekt umfasst insgesamt vier

verschiedene Bausteine, die je

„Menschen in Dortmund halten“:

Chef der Wirtschaftsförderung

Dortmund, Udo Mager.

nach Interesse und Bedarf flexibel

kombiniert werden können. Gemeinsam

appellierten Mager und

Kulozik an Schulen, Hochschulen

und Betriebe, an dem Projekt mitzuwirken.

Es gelte, so Magers

Zielvorgaben, „die Menschen in

Dortmund zu halten, jungen

Menschen eine Berufsperspektive

zu geben, ihnen den Berufseinstieg

zu ermöglichen und einen

Beitrag zur Abhilfe des Fachkräftemangels

zu leisten“.

Das „jobtec“-Angebot dürfte die

Jugendlichen ansprechen: So besuchen

sie etwa technische Erlebniswelten,

Ausstellungen oder

Unternehmen. Weiter bietet ein

Trainingsparcours insgesamt 800

Haupt-, Real- und Gesamtschülern

zweimal im Jahr die Gelegenheit,

die eigenen Fähigkeiten

selbst zu entdecken. Zudem können

sie persönliche Kontakte zu

den teilnehmenden Dortmunder

Unternehmen knüpfen. Der erste

Trainingsparcours startet im April

2010 mit 15 Unternehmen. Darüber

hinaus bilden Aktionstage,

Betriebsbesichtigungen und viele

weitere Events eine persönliche

Plattform zur Kontaktaufnahme

und Praktikumsvermittlung. Unter

dem Motto „von Mensch zu

Mensch“ präsentieren Unternehmensvertreter

und Auszubildende

ihren Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten

und geben

Einblicke in den eigenen Berufsweg.

Insgesamt sind ab März/April

2010 mehr als 30 Veranstaltungen

mit mindestens 15

Unternehmen geplant. Kontakt:

Simone Goßling (50-29241) und

Oliver Walter (50-24217)

25


Nichts haben die beiden Dortmunder

Unternehmen und IHK-

Mitglieder miteinander zu tun,

der riesige Signal Iduna-Versicherungskonzern

mit 13 000 Mitarbeitern

und die Mengeder Traditionsfirma

Glasbau Kißler mit

zuletzt noch drei Mitarbeitern.

Die Machtverhältnisse sind eben

andere: Konnte der Versicherungs-Vorstandschef

Reinhold

Schulte der Stadt Dortmund

jüngst nach der Gewerbesteueranhebung

unverhohlen drohen („das

ist wettbewerbsschädigend und

das werden wir auf Dauer nicht

mehr akzeptieren”), erlebte Unternehmer

Hans Kißler im Ringen

mit den staatlichen Steuereintreibern

gleich den größtmöglichen

Wettbewerbsschaden, den ein Unternehmen

erleiden kann: die Insolvenz.

25 Jahre lang hatte der Vater von

15-jährigen Zwillingen, Glasermeister

und staatlich geprüfter

Glasbautechniker das Unternehmen

in Mengede aufgebaut, Mitarbeiter

eingestellt, Lehrlinge ausgebildet

und für besondere

Verdienste bei der Nachwuchsförderung

auch eine Anerkennungsurkunde

von der IHK erhalten.

Die fachliche Kompetenz des

60-jährigen war geschätzt von den

ostfriesischen Inseln bis nach

München, im Westen Deutschlands

bis hin ins östliche Olbernau

an der tschechischen Grenze.

Kißler war gefragter Ansprechpartner,

Berater und helfender

Dozent in Fragen der Glasbautechnik,

Bleiverglasung oder renovierungsbedürftigerKirchenfenster.

„Heute“, sagt seine Frau Birgit,

„ist sein Lebenswerk zerbrochen

und mein Mann selbst eigentlich

auch“. Hans Kißler ist einer von

dem Schlag Unternehmer, der in

der heutigen Zeit des schnellen

Geldes und des schnellen Heuerns

und Feuerns nicht angekommen

ist und auch nie ankommen wollte.

Selbstständigkeit vor Ort bedeutete

für ihn Einsatzbereitschaft

rund um die Uhr, Arbeit an

jedem Wochenende, Auftragsbeschaffung,

Kampf mit der auch

26

„Lebenswerk meines Mannes ist zerbrochen“

Reduzierte Steuerforderung kam zu spät / Kißler-Insolvenz neuer Aderlass für Mengede

hier überbordenden Bürokratie –

all das vor allem in Verantwortung

auch für seine Mitarbeiter.

Als es die letzten Jahre im Geschäft

schlechter lief, schrumpfte

der ehemals zur Hochzeit elf Mitarbeiter

zählende Betrieb zwar am

Ende auf drei – dennoch hat Kißler

wohl den Fehler vieler mittelständischer

Unternehmer gemacht,

zu lange mit zuviel

liquidem Geld aus der Firma

möglichst viele Mitarbeiter zu

halten.

Zwar lief das Geschäft im vergangenen

Jahr wieder gut, dennoch

machten die abflauende Auftragslage,

die desolate Zahlungsmoral

vieler Kunden - vor allem aber die

nicht mehr zu erfüllenden Vorauszahlungen

an das Finanzamt

Hans Kißler im Januar schließlich

den geschäftlichen Garaus.

Auf der Basis von Steuerschätzungen

der letzten drei Jahr hatte das

Unternehmen in 2009 Steuer-Vorauszahlungen

zu leisten. Anfang

des Jahres gingen 20.000 € an das

Finanzamt, dann wollte der Fiskus

in der zweiten Jahreshälfte

noch einmal rund 20.000 € vorab

kassieren. Das konnte Kißler nicht

bezahlen. Eine Anfrage des Glasermeisters

beim Finanzamt eine

Abschlagszahlung von zunächst

4000 Euro zu leisten - im Gegenzug

mit der Freigabe der Geschäftskonten

- wurde mit den

Worten „kein Interesse“ abgeschlagen.

Wörtliches Zitat des befragten

Finanzbeamten Herrn E.:

Geld & Wirtschaft in Dortmund

„An unser Geld kommen wir so

oder so“. Es folgte prompt die

Kontopfändung – durchgreifend

auch auf das Konto der Ehefrau,

da beide Eheleute gemeinsam veranlagt

wurden.

Zunächst unglaublich für Birgit

Kißler, „da uns noch im September

beim Finanzamt gesagt wurde,

es sei alles in Ordnung. Im

Oktober folgte dann die Kontopfändung.

„Unfassbar“, so die

48-jährige gelernte Rechtsanwalts-

und Notariatsfachangestellte.

„Da gehe ich nichts ahnend

zur Kasse und bekomme zum ersten

Mal in meinem Leben kein

Geld mehr“.

Nach der Kontopfändung kann

Hans Kißler seinen Glas-Großhändler

nicht mehr bezahlen, der

liefert daraufhin dann natürlich

nicht mehr, Kißlers Geschäft

kommt zum Erliegen. Aufgrund

der Kontenpfändung konnte auch

die Firmenmiete nicht mehr angewiesen

werden, prompt folgte

die fristlose Kündigung der Betriebsstätte.

Im Januar tritt Hans

Kißler den schweren Gang zum

Amtsgericht an, das Insolvenzverfahren

wird eröffnet. Ein paar

Tage später dann die unfassbare

Nachricht vom Finanzamt: Die

Steuer-Restschuld beträgt nur

9000 €. „Das haben wir kaum

glauben können“, so Birgit Kißler.

Das hätten wir doch bezahlen

können. Doch zu diesem Zeitpunkt

war die Insolvenz ja schon

durch“.

Wäre das Kißler-Aus ein Einzelfall,

wäre das vor Ort zu verschmerzen.

Doch es sind zu viele

kleine und mittlere Unternehmen,

die in den letzten Jahrzehnten

auch in Marten, Huckarde

und Kirchlinde etc. auf der Strecke

blieben. „Ein Problem, das leider

nicht von den Gewerbevereinen

öffentlich thematisiert wird“,

stellt Birgit Kißler fest.

Alteingesessene Betriebe, die eigentlich

das Stadtbild ausmachten

und prägten, mussten ihren Geschäftsbetrieb

einstellen. Statt

dessen wird heute das Bild vieler

Vorort-Hauptstraßen geprägt von

Billigdiscountern, Spielhöllen,

Wettbüros, Pizzaläden und Dönerbuden.

Auch in Mengede war

dieser Aderlass spürbar: Gegangen

sind u.a. ein uraltes Tabakwarengeschäft,

ein renommierter

Spielzeug- und Fahrradhandel sowie

ein alteingesessenes Bauunternehmen.

Hans Kißler bedauert nicht nur

seinen eigenen wirtschaftlichen

Untergang, er macht sich jetzt

auch Gedanken um die Zukunft

seines Schulpraktikanten. So

wollte er im Herbst diesen Jahres

Philipp Roppertz, Schüler der

Wilhelm-Rein-Schule (Förderschule)

die Möglichkeit geben, zunächst

in seinem Betrieb als Glaserhelfer

und später evtl. als

Auszubildender tätig zu sein.

Der Junge entwickelte sich während

seines Schülerpraktikums

im vergangenen Jahr und während

der Schulferien, die er teilweise

in der Glaserei verbrachte,

zum „Sonnenschein“ der Firma.

Einsatzbereitschaft, starkes Interesse

am Arbeitsverlauf und sein

überaus freundliches und offenes

Auftreten waren für Kißler der

Anlass, dem Jungen eine Chance

auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

Eines liegt Hans Kißler am Ende

noch am Herzen: Er bedankt sich

bei allen Kunden für das jahrelange

Vertrauen und dankt auch denjenigen,

die durch ihre Worte und

Gesten während dieser schweren

Zeit zu ihm gestanden haben und

ihm weiterhin zur Seite stehen.


„Wann muss ich Rundfunkgebühren

zahlen?“ „Wieso schreibt

die GEZ mich immer wieder an?“

oder „Kann ich mich von den Gebühren

befreien lassen?“

Bei solchen Fragen und bei Problemen

rund um das Thema Rundfunkgebühren

können Ratsuchende

seit Anfang des Jahres den

Service der Verbraucherzentrale

NRW in Dortmund nutzen. Die

Beratungsstelle Dortmund bietet

als neutrale Instanz Information

und Hilfe an – etwa wenn ein Antrag

auf Gebührenbefreiung ge-

Mit modernsten medizinischen rum für Endoskopie“, in dem ein Technik ausgerüstete „Zentrum

Geräten ausgestattet garantieren weites Spektrum an Untersuchun- für Endoskopie“ bietet in Schwer-

mit Professor Lösgen und Profesgen angeboten wird. Dies reicht te gut erreichbar und mit genüsor

Rohner zwei ausgewiesene von der Vorsorge über die Frühergend Parkplätzen alle diagnosti-

Spezialisten endoskopische Leiskennung von Magen- und Darm- schen und therapeutischen

tungen auf höchstem medizini- Tumoren bis hin zu therapeuti- endoskopischen Untersuchungen

schen Niveau.

schen Eingriffen. Neben Chefarzt der Speiseröhre, des Magens, des

Prof. Dr. Harald W. Lösgen ist Dünn- und Dickdarmes, der Gal-

Die zunehmende Nachfrage nach Prof. Heinz-Georg Rohner für die lenwege sowie der Bauchspeichel-

endoskopischen Leistungen war gastroenterologische Versorgung drüse. In drei nach modernsten

für das Evangelische Kranken- von ambulanten Patienten verant- Erkenntnissen und mit hochaufhaus

Schwerte vor Jahren die Bawortlich. Das leistungsfähige und lösenden Video-Endoskopen aus-

EKS-Anzeige-Endoskopie-96x125-RZ:Anzeige EKS 96x125 24.02.201

sis für die Gründung des „Zent- nach dem neuesten Stand der gestattetenBehandlungs-Einheiten werden die Patienten von den

EKS-Endoskopie-Spezialisten behandelt.

Das EKS verspricht sich

durch die anerkannte Expertise

www.koloechter.de

Zentrum für

Endoskopie

am Evangelischen

Krankenhaus Schwerte

Prof. Dr. med. H. W. Lösgen

Prof. Dr. med. H. G. Rohner

Kooperierende Praxis:

Dr. med. U. Tinnefeld

• Endoskopische Diagnostik und Therapie am Magen, Dünn- und

Dickdarm sowie an Gallengängen und Bauchspeicheldrüse

• Untersuchung und Behandlung durch erfahrene Spezialisten mit

modernster Technik wie HDTV/NBI oder Videokapsel

Schützenstraße 9 · 58239 Schwerte

Tel. (02304) 202-121

Fax (02304) 202-139 www.eks-schwerte.de

Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

Neu in Dortmund:

Beratung zu Rundfunkgebühren

stellt werden soll oder wenn Paare

nach ihrer Heirat doppelt zahlen.

Bei einer persönlichen Beratung

in der Verbraucherzentrale Dortmund

können Verbraucher ihre

Belange schildern und sich bei Bedarf

mit Informationsmaterial

versorgen. In Konfliktfällen übernimmt

die Verbraucherzentrale

die Verhandlungen mit der GEZ

bzw. dem WDR. Neben dem Angebot

der persönlichen Beratung

Anzeige

gibt es auch die Möglichkeit, sich

schriftlich oder per Internet an

die Verbraucherzentrale NRW zu

wenden (www.beratungsstellerundfunkgebuehren).

Das Angebot wurde in einer Pilotphase

im Ruhrgebiet getestet.

Nach den Erfahrungen des ersten

Jahres beziehen sich die häufigsten

Nachfragen auf Probleme im

Umgang mit Befreiungen und zur

„Zentrum für Endoskopie“ am Evangelischen Krankenhaus Schwerte ist gut

erreichbar und bietet eigene Parkplätze für ambulante Patienten

der namhaften Gastroenterologen

bzw. Internisten auch eine Sogwirkung

aus den umliegenden

Städten.

Neben der Diagnostik liegt ein

wesentlicher Schwerpunkt des

Zentrums in der den Patienten

wenig belastenden endosko-

pischen Therapie verschiedener

Gebührenpflicht. Vielfach hatten

Verbraucher sich bereits vergeblich

um eine Lösung ihres Problems

bemüht.

Durch die Intervention der Verbraucherzentrale

konnte in vielen

Fällen eine für den Verbraucher

positive Lösung gefunden werden.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot

gibt’s im Internet

unter www.beratungsstelle-rundfunkgebuehren

oder in der Beratungsstelle

Dortmund, Gnadenort

3-5.

Erkrankungen des Magen-Darm-

Traktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse

oder der Gallenwege. So

können zum Beispiel mit dem Endoskop

Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt

gestillt oder

Polypen (Karzinom-Vorstufen)

abgetragen werden.

Darüber hinaus lassen sich mit

dem Endoskop kleine Kunststoffröhrchen

in die Speiseröhre oder

in die Gallenwege einführen. Dieses

kann z. B. nötig sein, wenn

diese Hohlorgane durch Tumore

verlegt sind und der Abfluss von

Speisebrei oder Gallenflüssigkeit

Das EKS-Endoskopieteam um Prof. Lösgen (ganz links)

und Prof Rohner (ganz rechts)

behindert wird. Durch einen solchen

Eingriff kann eine Operation

vermieden werden. Neben diesen

Therapieverfahren werden auch

sehr moderne Therapieverfahren

zum Beispiel zur Behandlung von

Tumoren der Speiseröhre oder der

Gallengänge durch Stents sowie

die Video-Kapselendoskopie angeboten.

27


Roman Weidenfellers erster Verein

waren die Sportfreunde Eisbachtal.

Im Alter von 16 Jahren wagte

der gelernte Bürokaufmann den

Sprung zum 1. FC Kaiserslautern

und unterschrieb dort 1998 seinen

ersten Profivertrag.

Aber seine Grundausbildung hat

er durch seinen Vater auf der heimischen

Wiese bekommen. „Dort“,

so Weidenfeller, „habe ich früh gelernt,

sicher den Ball zu fangen.

Später haben wir dort etliche

schweißtreibende Sonderschichten

geschoben.“

Die RAG BILDUNG in Dortmund

hat im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen,

die durch

die Bundesagentur für Arbeit � -

nanziert wurden, zwölf Teilneh-

mer von Unternehmen sowie fünf

weitere Umschüler zum Mikrotechnologen

ausgebildet. Die beste

Prüfung erreichte Tanja Rost,

die in den letzten elf Monaten eine

Quali� zierung zur Mikrotechnologin

absolvierte. Auf die Gesamtnote

„sehr gut“ können auch Jan

Felix Barten und Rüdiger Mesters

blicken. Bei der Zeugnisübergabe

gratulierten Stefan Kulozik, Vorsitzender

der Geschä� sführung

der Agentur für Arbeit Dortmund,

und Claus-Dieter Weibert,

28

Tanja Rost brilliert bei RAG-Bildung

Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

stellvertretender IHK-Hauptgeschä�

sführer. Das Fraunhofer

IMS in Duisburg mit vier Teilnehmern

sowie Elmos in Dortmund

und Duisburg mit insgesamt acht

Tanja Rost (zweite Reihe Mitte), Stefan Kulozik (dritter v.r. erste Reihe) und

Claus Dieter Weibert (erster v.r. erste Reihe) mit den erfolgreichen Absolventen,

der Firmenvertreter, und des Ausbildungsteams der RAG BILDUNG

BVB-Keeper Roman Weidenfeller

im Exklusiv-Interview

Wie kam es, dass Du Dich ausgerechnet

für die Position des Torwarts

entschieden hast?

Ich habe zum Anfang in meinem

Heimatverein erst als Feldspieler

gespielt, und irgendwann an einem

heißen Sommertag fragte

mich der Trainer, wo ich am liebsten

spielen möchte! Im Tor oder

auf dem Spielfeld? Da habe ich

mich für die Position als Torwart

entschieden, aus Bequemlichkeit

- weil ich bei der Hitze nicht so

viel laufen wollte.

Was sagen eigentlich Deine Eltern

dazu, wenn Du Dich, so wie

in Köln, ohne Rücksicht auf Verluste

vor den Gegner wirfst, um

ein Gegentor zu verhindern und

Dich dann so verletzt, dass Du

erstmal pausieren musst?

Natürlich bekommen Sie das immer

mit, weil Sie alle unsere Spiele

anschauen und mit mir leiden.

Für meine Mutter ist das nicht immer

ganz einfach. Wir telefonieren

auch so schnell wie möglich

zur Beruhigung beider miteinan-

Teilnehmern nutzten das Angebot

der Bundesagentur für Arbeit, um

ihre Mitarbeiter bei der RAG BIL-

DUNG in Dortmund weiterzubilden

bzw. im Rahmen von Kurzarbeit

zu quali� zieren. Reinhard

Senf, Vorstandsmitglied für den

Bereich Produktion bei Elmos,

Holger Schienbein, Leiter Personalwesen

bei Elmos, sowie Prof.

Dr. Holger Vogt vom Fraunhofer-

Institut für Mikroelektronische

Schaltungen waren bei der Zeugnisübergabe

ebenfalls anwesend.

Speziell für Roman konzipiert:

Die neuen Schuhe aus dem Hause Nike.

der. Sie wissen aber auch, dass das

meine Aufgabe ist, die ich auch

gerne erfülle. Da bleibt es nicht

aus, immer wieder Kopf und Kragen

zu riskieren.

Als Matthias Sammer Dir den

Franzosen Guillaume Warmuz

vor die Nase setzte, hattest Du

schon einen dicken Hals, oder?

Sagen wir mal so, ich konnte damals

die Entscheidung gegen

mich nicht nachvollziehen. Ich

weiß, wir hatten damals enorme

Probleme mit Kreuzband-Verletzten

im Kader, und ich als junger

Torwart musste auf die Bank, um

mehr Ruhe hinein zu bekommen

in die damalige Mannschaft. Ist

aber nicht ganz gelungen. Ich

habe mich auf jeden Fall nicht

hängen lassen, sondern mich weiter

in dieser schwierigen Zeit für

Borussia Dortmund reingehängt,

um mich zu verbessern.

Zum Glück kam Bert van Marwijk

und gab Dir eine zweite Chance,

die Du auch voll genutzt hast!

Einen Wechselgedanken hattest

Du nie? Du hast damals mit

Christoph Metzelder Spanisch

gelernt.

Nein, ich hatte keine Wechselgedanken.

Es ist allerdings richtig,

dass ich mit Metze damals angefangen

habe, Spanisch zu lernen,

was ich heute auch noch tue, weil

ich gerne in Spanien Urlaub mache

und es von Vorteil ist, wenn

man sich mit den Einheimischen

verständigen kann.

Das komplette Interview mit

Roman Weidenfeller finden

Sie auf unserer Internetseite

unter:

www.in-stadtmagazine.de/bvb/


2010. Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt

Europas.

Neun Tage lang, Mitte Mai, soll ein

farbenprächtiges Bild entstehen.

Zahlreiche gelbe Luftballons, mit

Helium gefüllt, werden dann über

der Metropole schweben.

Sie werden die Orte markieren, die

das Ruhrgebiet prägen oder geprägt

haben, zum Beispiel dort, wo einst

Kein Zweifel: Für die Gäste des

Tryp Hotel Dortmund ist die

neue, direkte Anbindung an die A

40 bequem und zeitsparend. Jetzt

ist sie nämlich bis auf die Ausfahrt

aus Richtung Dortmund kommend

geöffnet, die neue A 40-Ausfahrt

Dortmund-Barop – und darüber

freut sich ganz besonders

das Management des komfortablen

und preisgünstigen Hotels an

der Emil-Figge-Straße 41 im

Technologiepark des Universitätsgeländes.

Susanne Grewe, Direktorin

des nur ein paar Minuten

von der Westfalenhalle und der

Borussen-Arena entfernt gelegenen

Hotels ist sicher: „Wir sind

jetzt noch attraktiver geworden.

Fördertürme in den Himmel ragten

und wo früher Schächte über 1000

Meter tief in die Erde führten.

Von den Tausenden von Bergwerken,

Schachtanlagen, und Zechen

werden ca. 400 mit einem Schachtzeichen

versehen. Im Hombrucher

Stadtbezirk werden 5 Standorte von

ehemaligen Zechen ausgewählt:

Zeche Gottessegen in Kirchhörde,

Wer bisher noch sein Quartier in

der Stadt bezog, kann jetzt beides

haben: Schnell in der Stadt sein

und zugleich den Luxus genießen,

in Stadtnähe etwa auf Lauf- und

Joggingstrecken Landluft zu

schnuppern“. Die Hotel-Chefin ist

sicher: „Hier tun sich jetzt neue

Planen Sie die Kommunion oder Konfirmation Ihres Kindes bereits frühzeitig!

In unserem Restaurant oder in unseren Veranstaltungsräumen, ob im großen oder kleinen Kreis,

das Team des TRYP Hotel Dortmund ***s unterstützt Sie bei Ihrem ganz besonderen Anlass 2010.

Gerne planen wir mit Ihnen Geburtstage, Hochzeiten,

Familienfeiern und andere Festlichkeiten.

Gerne Wir freuen nehmen uns über wir Ihre Tischreservierung unter unter der der

Rufnummer: 02 31 / 97 05 406

Emil-Figge-Straße 41 41

D-44227 Dortmund

Tel. Tel. (+49) (+49) 231 97 97 05-0 05-0

tryp.dortmund@solmelia.com

Schachtzeichen

Zeche Glückauf Tiefbau in Hombruch,

Zeche Glückauf Segen in

Brünninghausen, Zeche Wiendahlsbank

in Kruckel und Zeche

Kaiser Friedrich in Menglinghausen

Rund um diese Schachtzeichen

wird ein großes gemeinsames Fest

mit Bürgern, Wirtschaft, Unternehmen,

Kommunen und Verbänden

gefeiert. Am 24.03., um 19.00 Uhr

Anzeige

Managerin: Sind noch attraktiver geworden

Tryp Hotel im Technopark freut sich über schnelle und bequeme A 40-Anbindung

Chancen für uns auf“. Das Tryp

Hotel bietet neben den 90 Zimmern

in drei Kategorien und einem

Restaurant mit spanischer,

lokaler und internationaler Küche

auch zwei multifunktionale Veranstaltungsräume

sowohl für Tagungen

als auch für Geburtstags-

laden Projektmacher, Kreative und

Kulturhauptstadtverantwortliche

ein, um mit den Bürgerinnen und

Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Der Abend wird musikalisch durch

die Musikschule gestaltet. Veranstaltungsort:Bezirksverwaltungsstelle

Hombruch, Sitzungssaal im 1.

Obergeschoss, Eingang Domänenstr.,

Eintritt frei!

feiern und Jubiläen. Küchenchef

Dirk Brans verwöhnt die Gäste in

seinem Restaurant mit den mehr

als 70 Sitzplätzen u.a. jeden Freitag

im Monat mit einem „spanischen

Abend“. Kostenlose Parkplätze

stehen den Gästen direkt

vor dem Hotel zur Verfügung.

Ansprechpartnerin in allen Angelegenheiten,

die Tagen, Feiern und

Feten betreffen, ist F&B-Assistentin

Ramona Kaluzynski.

Übrigens: Bei Reservierungen unter

der Stichwort „Wir in...“ gibt es

einen Aperitif zum Essen gratis

dazu!. Reservierungen können

unter Tel.: 0231 97050 vorgenommen

werden.

29


Der Verein der Zoofreunde wurde

im Jahr 1950 als „Zoo-Gesellschaft

Dortmund“ gegründet

und ist somit älter als der Zoo

selbst.

Engagierte Bürger wollten damals

der jungen Großstadt

Dortmund zu einem Zoologischen

Garten verhelfen. 1953

war es soweit: die Bestrebungen

der Zoo-Lobby mündeten in der

Eröffnung des Zoologischen

Gartens der Stadt Dortmund.

Als Förderverein „Tierparkfreunde

Dortmund“ und später

„Zoofreunde Dortmund“ blieben

die Gründerväter des Zoos

diesem auch bis in die Jetztzeit

als Förderer und Gönner treu.

Neben großzügigen Anlagen,

wie dem gerade erstellten Regenwaldhaus

„Rumah hutan“ oder

dem vor mehr als 10 Jahren er-

30

Die Zoofreunde Dortmund e.V.

öffneten Amazonashaus ermöglichten

die Zoofreunde dem Zoo

die Anschaffung interessanter

Tierarten oder neu zu entwickelnder

Anlagen und trugen

damit entscheidend zur Attraktivität

des Dortmunder Zoos

weit über die Grenzen der Stadt

hinaus und dem weltweiten Ruf

als einer bedeutenden wissenschaftlichen

Einrichtung bei.

Die Zoofreunde Dortmund werden

sich auch weiterhin darum

bemühen, dem Zoo Dortmund

eine artgerechte und ansprechende

Tierhaltung zu ermöglichen.

Treten auch Sie dem Verein

bei. Helfen Sie mit die

Attraktivität des Dortmunder

Zoos auch für nachfolgende Generationen

zu erhalten. Ihr Mitgliedsbeitrag

fließt in die Projekte

der Zoofreunde Dortmund

Familienkarte

· Eltern und ihre Kinder bis 17

Jahre (100 €)

· Großeltern mit Enkelkindern

bis zu 17 Jahren (100 €)

Einzelkarten

· Erwachsene über 18 Jahre (60 €)

· Rentner, Studenten, Arbeitslose

(40 €)

· Jugendliche unter 17 Jahren (20 €)

ein. Ihre Spende hilft darüber

hinaus weitere interessante

Highlights im Zoo Dortmund zu

verwirklichen. Mitglieder zahlen

einen jährlichen Beitrag. Sie

können zwischen Familienkarten

für Eltern mit Kindern,

Großeltern mit Enkelkindern

oder Einzelkarten wählen. Bei

Fragen zur Mitgliedschaft wenden

Sie sich an:

Frau Susanne Kischewski,

susanne.kischewski@sparkassedortmund.de,

Tel. 0231/ 183-10115, Sparkasse

Dortmund

Ihre Vorteile als Mitglied der

Zoofreunde Dortmund

• Jederzeit freien Eintritt in den

Zoo Dortmund

• Teilnahme an den monatlichen,

exklusiven Zoo-Führungen

mit fachkundiger Begleitung

• Teilnahme an Vorträgen mit

interessanten Themen

• 1x jährlich ein gemeinsamer

Besuch in einen anderen Zoo

Zurzeit fördern die

Zoofreunde 2 Projekte:

Das erste Projekt ist der inzwischen

abgeschlossene Bau

der Stachelschweinanlage.

Stachelschweine wurden bisher

nicht im Dortmunder-Zoo

gezeigt. Die Anlage nimmt

den ehemaligen Platz der Totenkopfäffchen

ein. Das zweite

Projekt ist der inzwischen

Erfolgreich abgeschlossene

Umbau des Regenwaldhauses.

Vorne li. Herr Dr. Lutz Aderhold, 1. Vorsitzender der Zoofreunde, im Gespräch

mit Frau Ilona Schappert, stellvertetende Zoodirektorin

Leider hat es sich herausgestellt,

dass das zunächst installierte

Stahlnetz nicht

„Orang-sicher“ war. Daher

musste nun eine ganz andere,

viel aufwändigere Konstruktion

eingebaut werden, die

aber auch noch besuchergünstiger

ist. Der Umbau ist

inzwischen auch zur großen

Zufriedenheit der „tierischen

Bewohner“ abgeschlossen.

Die Besichtigung des renovierten

Regenwaldhauses

lohnt sich ganz besonders.

Hier ein Foto vom festlichen

Rundgang durch den Dortmunder

Zoo, eine Veranstaltung

im Herbst, wo sich die

Zoofreunde bei einem Rund-

gang unter sachkundiger

Führung von Tierpf legern/innen

über Neuigkeiten informieren

können.

Anschließend gab es für alle

Zoofreunde die Möglichkeit

bei einem warmen Abendessen

und Getränken weitere

Gespräche mit den Beschäftigten

des Zoos zu führen.


Ehrenmitgliedschaft

im FÖK

Der Förderkreis Kultur e.V. verlieh

Herrn Dirk Flinz die Ehrenmitgliedschaft

im Verein für

sein besonderes Engagement

und seinen tatkräftigen Einsatz

bei allen Veranstaltungen.

Der Förderkreis Kultur e.V. wurde

2004 gegründet, mit dem

Ziel, den Stadtbezirk Hombruch

Dirk Flinz wird Ehrenmitglied; v. l.

Barbara West, Dirk Flinz, Heidi Nolte

kulturell attraktiver zu gestalten.

Aus dieser kreativen Gemeinschaft

sind schon viele konkrete

Ideen und Projekte

entstanden, wie: Büchermärkte,

Internationale Kulturabende

(z.B: „Irischer Frühling“), Literaturlesungen,Büchervorstellungen

sowie ausgewählte Filme

und Musik.

Es wurden Buchpreise und organisatorische

Unterstützung für

den Vorlesewettbewerb an Hombrucher

Grundschulen sowie bei

öffentlichen Veranstaltungen,

z.B: „Hombruch live dabei“ gegeben.

Traditionell findet jedes Jahr im

November an Totensonntag in

der Jugendfreizeitstätte an der

Kieferstraße 32 ein Büchermarkt

statt.

Der Verein sammelt Bücher, sortiert

sie nach Themen und präsentiert

sie auf diesem Markt.

Kurzum, hier werden Energie,

Erfahrung und Kenntnisse gebündelt,

um der Kultur Flügel zu

verleihen! Sie haben Interesse an

einer Mitgliedschaft oder möchten

weitere Auskünfte, dann

wenden Sie sich bitte an: 1. Vorsitzende:

Heidi Nolte,Tel: 0231-

188 72 78 oder 2. Vorsitzende:

Barbara West, Tel: 0231-50-2 83

22; e-mail:

kulturinhombruch@web.de

Insgesamt 18 Kinder in 6

Gruppen hatten sich am 9. Januar

zusammengefunden, um

als Sternsinger für Kinder und

Jugendliche in der Dritten

Welt Geld zu sammeln.

Mädchen und Jungen, in Begleitung

Erwachsener aus der

Pfarrei der St. Clemens-Gemeinde,

als „Heilige Drei Könige“

gekleidet, ließen sich

durch die kalte Witterung

nicht beirren, gingen von Haus

zu Haus und baten um Unterstützung

für rund 3.000

Kinderhilfsprojekte in Afrika,

Asien, Lateinamerika, Ozeanien

und Osteuropa.

Die Sternsinger wünschten

den Spendern Gottes Segen

zum neuen Jahr und schrieben

Edda Minck liest wieder im Bestattungshaus Huhn

Am Mittwoch, dem 19. Mai 2010

um 18.30 Uhr ist es wieder soweit

- die erfolgreiche Bochumer Autorin

Edda Minck gibt eine Kostprobe

ihres Könnens im Bestattungshaus

Huhn zum Besten.

Nachdem die Karten für ihre Lesung

im November im Handumdrehen

vergriffen waren, haben

Sternsinger trotzen Schnee und Kälte

nach altem Brauch - auf

Wunsch - den Segensspruch

an die Tür: Christus Mansionem

Benedicat - Christus seg-

Bezirksbürgermeister Semmler überreicht eine Spende der Bezirksvertretung

Hombruch

ne dieses Haus. Die diesjährige

Aktion Dreikönigssingen

stand unter dem Leitwort:

nun all diejenigen, die damals keine

Karte mehr bekommen haben,

eine neue Chance. Edda Minck

liest noch einmal aus ihrem Buch

„Für kein Geld der Welt“, einer

lustigen Erbschaftsgeschichte, die

schon im November das Publikum

begeistert hat. Der Eintritt

beträgt 3,- € und kommt wie immer

dem Förderverein der Alfred-

„Kinder finden neue Wege“.

Einer der zahlreichen Spender

war auch Bezirksbürgermeister

Hans Semmler. Der Se-

gensspruch ziert nun auch die

B e z i r k s v e r w a l t u n g s s t e l l e

Hombruch.

Adler Förderschule in Dortmund-

Rahm zugute. Karten können ab

sofort telefonisch reserviert werden

unter 0231 / 93 10 400.

Freunde unserer Leseabende bitte

vormerken: Nächster Termin

ist am 10.11.2010. Dann liest

Edda Minck aus ihrem neusten

Werk „Mopstagebuch“.

31


Dustmann zieht positive Bilanz

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier

der Dula-Werke Dustmann

& Co. GmbH Mitte Dezember zog

Geschäftsführer Heinz-Herbert

Dustmann eine verhalten positive

Bilanz für 2009.

Trotz der Weltwirtschaftskrise

habe das international agierende

Ladenbauunternehmen annähernd

den Planumsatz 2009 erreicht,

ohne auch nur eine einzige

Stelle abzubauen. Zudem gewann

das zur Dula-Gruppe gehörende

Kaufhaus DUSTMANN in Dortmund-Hombruch

im Oktober

den Westfälischen Handelspreis.

„Alles in allem war es ein schwieriges,

aber dennoch relativ gutes

Jahr für Dula“, unterstrich Dustmann

in seiner Rede. Er hob die

Die Geschichte des Unternehmens

beginnt 1969, als Dieter

Schröder einen Betrieb unter

dem Namen “Reinigungscenter“

in Dortmund-Rahm gründete.

Im Laufe der Jahre wurden weitere

Sofortreinigungen im Dortmunder

Westen eröffnet. „Diese

positive Entwicklung des Betriebes

führte dazu, dass wir nach

einem modernen Erscheinungsbild

suchten und so entstand

1977 der Name TETEX Reinigungsbetriebe“,

erzählt Dieter

Schröder und ergänzt: „den modernen

Reinigungsbetrieben

wurden noch Schuh- und Schlüsseldienste

sowie Änderungsateliers

angegliedert.“

Schon bald war klar, dass die vor-

32

Dustmann zieht positive Bilanz

„tolle Leistung“ der Beschäftigten

hervor, mit der Dula die Unwägbarkeiten

sicher gemeistert habe.

Auch für 2010 sei das Unternehmen

gut aufgestellt. Allerdings

werde dann Mildred Wölm, für

viele Dula-Mitarbeiter kaum vorstellbar,

nicht mehr im Büro sein.

Heinz-Herbert Dustmann und

der Betriebsratsvorsitzende Klaus

Knorr verabschiedeten das „Dula-

Urgestein“ nach über 40 Jahren

Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann (li.) und der Betriebsratsvorsitzende

Klaus Knorr verabschiedeten Mildred Wölm nach über 41 Jahren Betriebszugehörigkeit

in den wohlverdienten Ruhestand.

40 Jahre Reinigungsbetriebe in Dortmund –

ein Familienunternehmen feiert Jubiläum

handenen Räume nicht mehr

ausreichten und so wurde 1993 in

Dortmund-Huckarde das Gebäude

an der Huckarder Straße 327

erworben. Mit dem hier errichteten

modernen Zentralreinigungsbetrieb

entstand die Idee

auch einen Handel mit branchenorientierten

Maschinen zu betreiben.

Dieser Gedanke wurde

umgesetzt und neben der Firma

TETEX Reinigungsbetriebe auch

noch die Firma TETEX Reinigungs-

und Wäscherei-Technik

gegründet. Kundendienst, betriebsfertige

Montage der Anla-

gen sowie Planung und Entwürfe

gehören zum umfangreichen Angebot

dieser Technik-Abteilung.

„Im Privatkundenbereich bieten

wir mit zahlreichen Filialen neben

der Textilreinigung, die Wä-

Vater Dieter und Sohn Michael

Schröder vor ihrer Mengeder Filiale an

der Siegburgstraße

Betriebszugehörigkeit in den

wohlverdienten Ruhestand. Zudem

gratulierte Geschäftsführer

Dustmann Dominic Raabe und

Kevin Mohar, die ihre Ausbildung

zum Industriekaufmann mit der

Note „gut“ abgeschlossen hatten.

Dula ist einer der Branchenführer

Europas im Bereich Ladengestaltung

und hochwertiger Innenausbau.

Mit Planungsbüros und Produktionsstätten

in mehreren europäischen

Ländern sowie Kunden und

Partnern in Übersee ist das Dortmunder

Unternehmen seit Jahrzehnten

international tätig.

In der Hauptverwaltung und dem

Kaufhaus beschäftigt Dula 125

Mitarbeiter, international insgesamt

800. (jo)

schereinigung, Heißmangel,

Polstermöbel- und Teppichreinigung

an. Unser Heimservice

sorgt für saubere und gebügelte

Wäsche, die schrankfertig wieder

zum Kunden gebracht wird. Dieser

Service gilt selbstverständlich

auch für Firmen und Dienstleister“,

so der Firmenchef. Möglich

machen dieses umfangreiche

Leistungsangebot auch das stetige

Engagement und die Mitarbeit

von Ehefrau Heidi und Sohn Michael

Schröder.

„Nur so erreichen wir die große

Kundenzufriedenheit und gewinnen

ständig neue Auftraggeber

dazu“, ist sich Dieter Schröder

sicher.


Anzeige

Schluss mit Matsch und Schnee

Auch der längste Winter geht vorbei.

Endlich ist wieder die Zeit gekommen

sich im Freien zu bewegen,

die Natur zu genießen oder

dem einen oder anderen Pfund zu

Leibe zu rücken. Das Fahrrad bietet

dabei die vielleicht attraktivste

Kombination aus Mobilität, Bewegung

und Natur erleben.

Im DOUBLEXSTORE auf der

Harkortstraße finden Sie jetzt die

aktuelle 2010 Kollektion moderner

Fahrräder für jeden Einsatzbereich.

Geringes Gewicht, beste Ausstattung

zum besten Preis, kompetente

Beratung und ein Rundum-Service

lassen keine Wünsche offen.

Mit Rucksäcken und Taschen,

Halstüchern und funktionaler Be-

kleidung gehen Sie bestens ausgestattet

auf die Tour. Lassen Sie Ihr

Fahrrad zum Saisonstart fit und

sicher machen für eine sorgenfreie

Fahrradsaison. Eine gründliche

Reinigung aller Teile, eine konservierende

Wachsschicht und frisches

Fett machen wieder Lust auf

Touren an der frischen Luft und

schützen das Rad vor Witterungseinflüssen

über die Saison. Der

DOUBLEXSTORE, Bikesport-

Center-Dortmund, freut sich auf

Ihren Besuch.

Pünktlich zum Saisonstart finden

Sie auch wieder viele neue Modelle

für die verschiedensten Einsatzbereiche

- schauen Sie sich um

oder lassen Sie sich unverbindlich

beraten.

Mit Rucksäcken und Taschen,

Halstüchern und funktionaler Be-

ANZ.-DOUBLE-X-STORE-96x105-2c-WIHOMB-01-2010.indd 1

oder lassen Sie sich unverbindlich

beraten.

ANZ.-DOUBLE-X-STORE-96x105-2c-WIHOMB-01-2010.indd 1 25.02.10 14:57

33


Friedrich Harkort errichtete in Dortmund

das erste Hüttenwerk

Rekonstruierte vermutliche Lage der

Harkortschen Eisenhütte

Harkort ist in Dortmund-Hombruch

kein Unbekannter: Hier

erinnern an ihn das Harkort-

Denkmal und eine Gaststätte an

der Harkortstraße sowie die

Harkortschule an der Behringstraße.

Friedrich Wilhelm Harkort

wurde 1793 im Haus Harkorten

bei Hagen als sechstes

Kind eines wohlhabenden Unternehmers

geboren und starb

1880 in Hombruch. Hier hatte er

nahezu sein halbes Leben verbracht.

Früh interessierte er sich

für Technik, absolvierte eine

Lehre bei einem Wuppertaler

Textilfabrikanten und heiratete

1818 dessen einzige Tochter.

Nach zwei industriellen Anläufen

– er gründete eine Gerberei

am Haus Harkorten und betrieb

einen Kupferhammer am Deilbach

bei Kupferdreh – übertrug

er beide Betriebe Verwandten.

Ein Jahr später besuchte er wie

viele andere England, das dem

Kontinent damals technisch

weit voraus war, und verpflichtete

Hütten-Fachleute.

In der Freiheit Wetter erwarb er

zusammen mit dem Wuppertaler

Kaufmann Heinrich Daniel

Kamp das ehemalige Bergamtsgebäude

und richtete hier die

„Mechanische Werkstätte Harkort

& Co“ ein. Die Fabrik stellte

vor allem Dampfmaschinen für

den Bergbau her. Die erste er-

34

hielt bereits 1819 die Zeche

Trappe in Silschede bei Gevelsberg.

Die Bleche für den Dampfkessel

könnten von den angeworbenen

Engländern bereits

aus Puddelstahl gefertigt worden

sein. Der hierfür benötigte

Puddelofen war 1784 vom Engländer

Henry Cort erfunden

worden. Im Herd des Ofens erhitzte

Roheisenstücke wurden

von einer darüber geleiteten

Flamme bestrichen, die den im

Roheisen enthaltenen Kohlenstoff

verbrannte. Diese Reaktion

wurde durch Rühren mit einer

Eisenstange – puddling – erreicht.

Über hundert Jahre wurde

auf diese sehr aufwendige Art

Stahl erzeugt, obwohl es bald

mit dem Bessemer- und dem

Thomasverfahren effektivere

Methoden der Stahlerzeugung

gab.

Nach erneuter Englandreise

1826 errichtete Harkort in der

Freiheit Wetter einen Hochofen

zum Verhütten von Eisenerz.

Dieses ließ er mit Fuhrwerken

unter anderem aus der Emscherniederung

bei Castrop anfahren,

wo er Raseneisensteinfelder besaß.

Außerdem war er an Steinkohlenfeldern

interessiert. 1827

hatte er zwei Puddelöfen in Betrieb.

Harkort suchte für seine

Stahlerzeugnisse neue Absatzmärkte.

Als Transportwege gab

Harkorts Wohnung im Arbeiterhaus

es bisher jedoch nur wenige feste

Straßen und die Ruhr. So drang

er nicht nur auf den Bau neuer

Straßen, sondern vor allem von

Eisenbahnen wie in England.

Bereits 1825 hatte er als Erster in

Deutschland zum Bau der

„Köln-Mindener Bahn“ aufgerufen.

Da der Aufruf verhallte, wiederholte

er ihn 1833, nachdem er

sich selbst maßgeblich am Bau

von Pferde-Schienenbahnen

(Deilbachtalbahn, Silberger

Kohlenbahn) beteiligt hatte.

Harkorts zukunftsweisende Visionen

fanden allerdings wenig

Gegenliebe nicht nur bei Kohlentreibern

und Fuhrunternehmern,

sondern auch beim preußischen

Staat. Viele technische

Neuerungen, wie er sie aus England

übernommen hatte, gab er

selbstlos an die Konkurrenz weiter.

So blieb der wirtschaftliche

Misserfolg nicht aus. Die Folgen

waren hohe Schulden bei seinem

Kompagnon Kamp, die er erst

1864 restlos ablösen konnte, und

1832 der Rückzug aus der gemeinsamen

Fabrik in Wetter.

Friedrich Harkort gab jedoch

nicht auf. Bereits 1827 hatte er

im südwestlichen Teil des staatlichen

Domänenwaldes in Hombruch

150 Morgen Land ersteigert,

wohl in der Hoffnung, hier

sich industriell anzusiedeln zu

können und wegen der erwarte-

ten Eisenbahnlinie bessere Verkehrsanbindungen

für seine

Produkte zu erreichen. Mit Hilfe

seiner Brüder erwarb er 1834 angrenzend

an seinen Grundbesitz

im Hombruch die Ölmühle mit

„Herrenwiese“ am Mühlenbach,

dem heutigen Rüpingsbach. Dieses

Gelände lag westlich der späteren

Eisenbahnlinie in der Niederung

des Bachs zwischen dem

heutigem Gewerbegebiet Harkortshof

und der Druckerei am

Spörkel. Die Ölmühle, die durch

ein Wasserrad angetrieben wurde,

baute er in die „Harkortsche

Eisenhütte“ um. Er hatte das

Ziel, wie in Wetter Eisenerz zu

schmelzen, im Hochofen von

Holzkohle auf Koks umzustellen,

das Roheisen im Puddelofen

zu Stahl zu veredeln und diesen

schließlich vor allem zu Blechen

für Dampfmaschinenkessel zu

walzen. Selbst die für den Koksofen

benötigten Kohlen wollte er

Die Villa Harkortshof

im unmittelbar an der Hütte zugänglichen

Hüttenflöz gewinnen.

Eine 1834 amtlich bestätigte, im

Dortmunder Westfälischen

Wirtschaftsarchiv aufbewahrte

Versicherungsakte belegt das

Vorhandensein aller hierzu notwendigen

Anlagen – mit Ausnahme

eines Hochofens. Die

Hütte lag im Bereich der Biegung

der Straße Am Spörkel der

heutigen Druckerei gegenüber.

Die erzeugten Bleche und Gussteile

ließ Harkort in einer ihm in

der Freiheit Wetter verbliebenen

Werkstätte zu Kesseln und

Dampfmaschinen montieren.

Die fertigen Dampfmaschinen

wurden auf der Ruhr zur Werft

in Duisburg gebracht und dort

in neue Schiffe eingebaut. 1836

und 1837 überführte Harkort

persönlich zwei Dampfschiffe

nach Minden bzw. nach London.

Wegen ausgebliebener Zahlungen

als Folge ungünstiger Verträge

musste er jedoch 1838

Konkurs anmelden. Die Harkortsche

Eisenhütte lag still.

1847 musste Harkort sogar seinen

Grundbesitz im Hombruch

der 1849 eröffneten „Bergisch-


Märkischen Eisenbahn“ und an

Gisbert von Romberg verkaufen,

der einen Bahnanschluss für seine

Zeche Glückauf Tiefbau

brauchte. Harkort selbst konnte

die günstige Verkehrslage an der

Bahn nicht mehr nutzen.

Er musste auch sein erst im

Zweiten Weltkriege zerstörtes

„Lehmhaus“ an der heutigen

Deutsch-Luxemburger- Straße

55 verlassen, zog vorübergehend

in die Freiheit Wetter und danach

in ein einfaches Arbeiterwohnhaus

an seiner Eisenhütte,

deren Grundstück er zusammen

mit der Herrenwiese hatte behalten

können. In diesem Arbeiterhaus

empfing er Friedrich

Krupp und eine Lehrerabordnung.

Erst nach finanzieller Erholung

auch mit Hilfe seiner beiden

industriell tätigen Söhne

Friedrich Wilhelm und Carl

baute er nahe seiner Eisenhütte

Sie sind bekannt für ihr ausgefallenes

optisches Design und für

ihre Hightech-Werte im Inneren:

Die Audio- und Videogeräte der

Firma Bang & Olufsen (B&O).

Jetzt hatte der größte Plasma-

Fernseher im Bang & Olufsen Studio

der Firma HHKT im Dortmunder

HansaCaree Premiere.

Ein begeistertes Publikum erlebte

Heimkino in einer völlig neuen

Dimension und nahm das Angebot

der HHKT-Experten gerne an,

Nachfragen zu den technischen

Raffinessen des Riesen-Fernsehers

zu stellen.

Noch nie war das Seherlebnis in

den eigenen vier Wänden derart

detailgenau und brillant wie bei

diesem 103-Zoll-Riesen – dank

der intelligenten Bildoptimierungsfunktionen

des BeoVision 4,

der bis Mitte April bei HHKT bewundert

werden kann.

Eine reflexmindernde Beschichtung

absorbiert 80 Prozent des

einfallenden Lichts und sorgt so

zu jeder Tageszeit für besten Sehkomfort.

Über die integrierte Automatic

Picture Control-Sensortechnik

misst der BeoVisioin 4,

den es in den Bildschirmgrößen-

Varianten 50“, 65“ und 103“ gibt,

das Umgebungslicht und passt

die Villa Harkortshof. Sie erhielt

später die Hausnummer Am

Spörkel 38 a. Das Haus wurde

1970 abgerissen. Vorhanden ist

hier noch das Gärtnerhaus mit

Remise Am Spörkel 38 b.

Im heutigen Gewerbegebiet

„Harkortshof“ betrieb Harkort

in seinen letzten Lebensjahren

eine Dampfmühle, eine Brotbäckerei

und eine Chamottefabrik.

Als politischer Mensch hatte er

sich sehr früh in der Kommunalverwaltung

engagiert, war

Landtags- und liberaler Reichstagsabgeordneter.

In dieser Eigenschaft

kümmerte er sich außer

um Verkehrsprobleme vor

allem um Sozial- und Bildungsfragen

der Arbeiter. Zahlreiche

Veröffentlichungen zeugen davon.

So errichtete er 1877 nahe

der Eisenhütte eine Gewerbeschule,

heute Wohnhaus Am

Spörkel 40. Friedrich Harkort

Helligkeit und Kontrast automatisch

an die Lichtverhältnisse im

Raum an. Nach dem Einschalten

wird der Riese aus gebürstetem

starb am 6.3.1880 im Alter von

87 Jahren und wurde hochgeehrt

in der Gruft der Harkortschen

Nebenlinie bei Haus Schede,

Herdecke, beigesetzt. Harkorts

Fabrik hatte seit 1856 häufig den

Besitzer gewechselt - Heuner,

Kuntze, Blaß, Daelen - und wurde

schließlich 1872 Teil der östlich

von ihr errichteten „Baroper

Maschinenfabrik“. Diese lieferte

im großen Stil Dampfmaschinen,

Koksausdrückmaschinen,

Dampfhämmer, Sortier- und

Verladeeinrichtungen für Kohlen

und Erz auch ins Ausland.

Das Werk wurde 1928 stillgelegt

und 1932 abgebrochen. Heute

kann man über Harkort in Bezug

auf Hombruch und Dortmund

feststellen, dass er nicht

nur als Erster hier Stahl erzeugte,

sondern auch die Initialzündung

für den industriellen Aufschwung

und das Entstehen des

Aluminium elegant nach oben gefahren,

der BeoLab 10-Lautsprecher

erscheint unter dem Bildschirm

und der elektronische

heutigen Dortmunder Stadtbezirks

Hombruch gewesen ist.

Seinem Vorbild folgten andere.

(wird fortgesetzt)

Friedrich Harkort

Herr Heinz-Ludwig Bücking

hält am 30.5.2010, 11 Uhr, im

Hoesch-Museum einen Vortrag

über dieses Thema.

Tilo Cramm

Dortmund-Premiere für TV-Riesen im Bang & Olufsen-Studio von HHKT

Hightech-Gigant ist bis Anfang April in Dortmund die Sensation

Ein wahrer Gigant!

Anzeige

Vorhang öffnet sich. Natürlich

kann der Plasma-Riese auch an

einer Wandhalterung montiert

werden.

Schlicht und ergreifend – wir sind stolz darauf, Ihnen eines der eindrucksvollsten Bilderlebnisse der Welt vorstellen zu dürfen,

denn der Plasmafernseher BeoVision 4 von Bang & Olufsen ist jetzt in einer überwältigenden 103-Zoll-Version mit über 260 cm

Bildschirmdiagonale erhältlich. Dabei setzt der BeoVision 4-103 nicht nur in puncto Abmessungen und Gewicht völlig neue

Maßstäbe, sondern begeistert auch mit modernsten Audio- und Bildtechnologien – und einem HD-Seherlebnis der Extraklasse.

Abgerundet wird dieser eindrucksvolle Auftritt durch den dreieckigen Lautsprecher BeoLab 10 unterhalb des Bildschirms in

Ergänzung mit unseren unglaublichen BeoLab 5, deren voller Surround Sound Sie begeistern wird. Kino zum Einschalten!

Bang & Olufsen im Hansa-Carré, HHKT Josef Schlütz GmbH & Co. KG

Markt 10–12, 44137 Dortmund, Tel. (02 31) 909 89 66, hansa-carre.dortmund@beostores.com

HHKT Hifi Studio 2000, HHKT Josef Schlütz GmbH & Co. KG

Sonnenstraße 9–11, 58239 Schwerte, Tel. (0 23 04) 24 41 40, j.engmann@hhkt.de

www.bang-olufsen.com

MagAnz_HHKT_BV4-103_145x125.indd 1 02.03.2010 9:48:40 Uhr

35


Jahresversammlung

des OGV

Der Obst- und Gartenbauverein

e. V. Auf dem Schnee und Umgebung

hatte im Januar zu seiner

Jahreshauptversammlung

in das Lokal „Sportlertreff“,

Kirchender Dorfweg 12 in Herdecke,

eingeladen. Neben den

Nachwahlen für die Funktionen

Schriftführer und Revisor wurden

2 langjährige Mitglieder,

Annette Rank und Winfried

Kusenbaum, zu Ehrenmitgliedern

ernannt. Heinz Gerling, 1.

Vorsitzender, stellte den Veranstaltungskalender

für das Jahr

2010 vor. Den unterhaltsamen

Teil des Abends gestaltete Win-

Winfried Lindemann wird von einem

Elefanten geküsst

fried Lindemann mit einem

Dia-Vortrag über seine Reise

nach Thailand. Mit ca. 200 Dias

und humorvollen Erzählungen

vermittelte er den zahlreich erschienen

Mitgliedern und Gästen

einen guten Einblick in das

Land.

Besonders beeindruckt hatte

ihn ein Ort, in dem Elefanten

ausgebildet wurden.

Weitere Bilder unter:

www.in-stadtmagazine.de

Die nächsten Veranstaltungen

bis zum Mai 2010 sind: Mittwoch,

17.03, 19.00 Uhr; Obst-

und Beerenobstanbau im Hausgarten.

-Säulenbäume- Referent

ist Hubert Mersch vom Landesverband

Rheinland-Westfalen

Mittwoch, 14.04., 19.00 Uhr;

Rund um das Thema Herz und

Gefäße - Herzinfarkt –Symptome

und Behandlungsmethoden;

Referentin Brigitte Pütter Mittwoch,

12.05., 19.00 Uhr:

110-Jahr-Feier für Mitglieder

und Gäste; Die Mittwoch-Veranstaltungen

finden im „Sportlertreff“,

Kirchender Dorfweg

12, in Herdecke, statt

In der Alten Menglinhauser Schule

fand Anfang Januar eine Gemeinschaftsausstellung

der Brieftaubenzüchter

statt. Züchter der

Vereine „Heimwärts Barop“,

„Schwalbe Hombruch“ und „Gut

Flug Barop“ präsentierten zum 12.

Mal ihre Brieftauben. Leider wird

dieses Hobby immer seltener,

Nachwuchs ist nicht in Sicht, erklärt

Fredi Bömer.

Er züchtet seit 55 Jahren Tauben

Taubenzüchter stellten aus

und schickt sie auf die Reise. Doch

die 12 Taubenzüchter, die angetreten

waren, um ihre Tiere in den

verschieden Klassen begutachten

zu lassen, werden weiter züchten.

Leider kamen, bedingt durch Tief

Daisy, nicht so viele Besucher,

aber die Erfolge wurden trotz

widriger Wetterverhältnisse in gemütlicher

Runde bei einem Glas

Bier gefeiert Ergebnisse der Gemeinschaftsausstellung

2010:

Beste Gesamtleistung: 1. Dierk

Haumann - 465,00 Punkte; 2. Jürgen

Menne - 464,75 Punkte; 3.

Hans Hassel - 464,00 Punkte;

Standard- Vogel: Tröster & Kister

- 94,00 Punkte; Schönster jähriger

Vogel: Schafmeyer & John - 93,75

Punkte; Schönster Jungvogel:

Dierk Haumann - 05910-09-70;

93,00 Punkte; Schönstes Jungweibchen:

Tröster & Kister -

03629-09-1090; 93,00 Punkte

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine